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magazin 2/2014 – märz I erscheint 10 mal jährlich I Chf 5.50

HAUS

neue ideen FÜR MEIN HAUS

Wohnreportage Bijoux am Greifensee Fensterersatz So leicht kann es gehen Sanierung Sinnvolle Staffelung Mobilität Die Schweiz ist ein Kombi-Land Hausverkauf Die grössten Fehler Garten Vom Teich zum Naturpool

INFORMATIONSABENDE 2014: Gebäude erneuern – aber wie? Seite 5 Der Weg zur Traumküche Seite 7

n o B r : a t p S Hefatt im20% Rab ten anz nd l f p u e lle b skistli ts. a f g au hlin men Frü rrange -a 43 SEITE

Rein ins (Bade)-Vergnügen Alles für die Sinne


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Editorial

magazin

HAUS

8. Jahrgang Herausgeberin neue-ideen.ch AG Rötelstrasse 84 8057 Zürich Internet www.hausmagazin.ch Redaktion Tel. 043 500 40 40 und Verlag info@hausmagazin.ch Abo-Service Tel. 043 500 40 40 abo@hausmagazin.ch Verleger Filippo Leutenegger Verlagsdirektor Peter Hert Verlagsassistentin Corinne Ruf

Redaktionsleiterin Corinne Bünzli Creative Director Stefan Dellenbach Key Account Manager Adrian Rohner

E-Mail-Adressen vorname.name @hausmagazin.ch Redaktionelle Mitarbeit

Mirko Beetschen, Brigitte Buser, Werner Egli, Juliane Forster, Stefan Hartmann, Christian Kaiser, Lukas Kramer, Fabrice Müller, Timothy Pfannkuchen, Robert Wildi,

Druck Swissprinters AG Zofingen Lithografie tnt-graphics AG Kloten

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Tielbild Duscholux AG

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Wiedergabe von Artikeln und Bildern auch auszugsweise oder in Ausschnitten nur mit ausdrücklicher Genehmigung gestattet. Für unverlangte Zusendungen wird jede Haftung abgelehnt. In der Zeitschrift publizierte Inserate dürfen weder ganz noch teilweise kopiert bearbeitet oder sonst wie verwendet werden. Ausgeschlossen ist insbe­­sondere eine Einspeisung auf Online-Dienste.

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Auf in den Frühling!

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ann es sein dass der Winter bereits vorbei ist bevor er richtig begonnen hat? Denn schon im Januar genossen wir den Cappuccino bei früh­lingshaften Temperaturen im Strassencafé und sind seither ganz auf Frühling eingestellt. Frühling heisst für viele für von uns Aufbruch und Neuorientierung – auch was Wohnung und Haus betrifft. Was kann bleiben? Was bedarf dringend einer Auffrischung? Am liebsten würde man das Haus gleich vom Dach bis zum Keller entrümpeln renovieren und schliesslich ganz neu einrichten. Eine neue Heizung dichtere Fenster und vielleicht auch ein schöneres Bad stehen bei vielen zuoberst auf dem Wunschzettel. Dass Renovieren und Umbauen ganz schön ins Geld gehen kann wissen Hauseigentümer. Und doch: nur wer beizeiten austauscht bleibt am Ball. Auch energetisch gesehen wie die Fensteraustausch-Reportage (Seite 14) aus Zermatt in eindrücklicher Art und Weise zeigt. Apropos Sanierungen: Viele Hauseigentümer teilen die Renovationen in verschiedene Etappen auf. Zuerst die Gebäudehülle danach die Heizung und später vielleicht noch Küche und das Bad. Und das ist auch gut so. Denn die Kosten kann man als Haus- oder Wohnungseigentümer bei der Steuererklärung geltend machen. Wie so eine ideale Kostenverteilung auf mehrere Jahre verlegt ideal funktioniert zeigt die Reportage auf Seite 49.

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Mir bleibt Ihnen jetzt noch viel Spass beim Aufbruch in den Frühling und gute Nerven beim Renovieren zu wünschen!

Corinne Bünzli Redaktionsleiterin

Wir kühlen Ihren Weinkeller Alles aus einer Hand: Beratung · Montage · Service Wir sind auch zuverlässiger Partner für Serverräume, Einzel- und Grossraumbüros.

Foto: CaveauSTAR*****

8953 Dietikon Telefon 044 744 71 71 www.roth-kippe.ch

Haus magazin 2/2014 3


Inhalt

DRINNEN 9

Frischer Wind am Greifensee Marodem Haus neues Leben eingehaucht

14 Fensterersatz leicht gemacht

45 Gartenkalender Diese Arbeiten fallen im März an

9

Neue Fenster für das Romantik Hotel Julen in Zermatt

22 Das Optimum herausgeholt

46 Die grosse Kombi-Kür Die Schweiz ist ein Kombiland

39

Badumbau auf kleinstem Platz

54 Aufspüren, erkennen und

Die richtige Badbeleuchtung finden

bewerten

29 Bad 2014 –

Baubiologische Hausuntersuchung macht Sinn

Lifestyle nach Mass

46

News und Trends von der Swissbau

32 Ganz schön praktisch Accessoires fürs Bad

34 Gewusst wie 37 Acquerello-Risotto mit

Ein Hypothekar-Produkt mit vielen Vorteilen

DraussEN

Gehölze pflanzen, die Vögel erfreuen

4 Haus magazin 2/2014

60 Ratgeber

Annuitäten-Hypothek

Rezept zum Nachkochen

44 Mehr Vogelarten im Garten

Die sieben grössten Fehler

61 Renaissance der

San-Daniele Schinken

Gelungene Gartenumgestaltung

57 Stolperfalle Hausverkauf

Aktuelle Fragen – kompetente Antworten

Toilettenreinigungs-Tipps vom Profi

zum Naturpool

49 Staffelung der Sanierung Wer saniert, soll sich gut beraten lassen

26 Je sanfter, desto besser

39 Vom Schwimmteich

Service

Standards

49

20 Aktuell 63 Leserangebote 66 Kreuzworträtsel


Gebäude erneuern – aber wie? © Fabrice Müller

© Fabrice Müller

Einladung für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer

Informationsveranstaltungen: Mitt woch, 21. Mai 2014, Th un / BE Mitt woch, 18. Juni 2014, Rh einfelden /AG Kultur- und Kongressze

Musiksaal Kurbrunnen,

Eine Gebäudemodernisierung will geplant sein. Nur so können Fehler und Folgekosten vermieden werden. Wir klären Sie auf wie etappenweise erneuert werden kann und sich die Investition langfristig lohnt, damit der Werterhalt Ihrer Liegenschaft sichergestellt wird. Sie erhalten einen Überblick über die Förder­ programme und die Abzugs­berechtigung bei den Steuern. Unsere Fachspezialisten zeigen Ihnen an unserer Veranstaltung wie richtig saniert und umgebaut wird. Wieviel Energie resp. Kosten durch eine optimale Däm­mung und moderne Fenster eingespart werden kann. Zusätzlich informieren wir Sie, welche Heiz­ tech­nologien mit erneuerbaren Energien zur Verfügung stehen.

ntrum, Seestrasse 68,

Habich-Dietschy-Strasse

3601 Thun

10, 4310 Rheinfelden

Programm 18:30 Uhr Ausblick über die Energiepolitik von Bund und Kanton 18:45 Uhr Analyse Energieverbrauch Angebote Energieberatung Teil- und Gesamtsanierung 19:10 Uhr Richtige Sanierung der Gebäudehülle* 19:30 Uhr Renovation der Fenster* 19:50 Uhr Erfolgreicher Heizungsersatz* 20:10 Uhr Förderprogramme Bund und Kanton Abzugsberechtigung Steuern Unterschied Werterhalt und Wertvermehrung anschl. Apéro riche * inkl.Investitionskosten und Nutzwertsteigerung

Moderation: Filippo Leutenegger, Nationalrat und Verleger Haus Magazin

Melden Sie sich jetzt an: www.hausmagazin.ch/infoabend oder per Telefon 043 500 40 40 (Bürozeiten) Anmeldung

✗ Ja, ich möchte am Informationsabend zum Thema «Gebäude erneuern – aber wie?» teilnehmen.

Die Teilnahme ist kostenlos und an keinerlei Bedingungen geknüpft. Die Anmeldungen werden nach ihrem Eingang erfasst und schriftlich bestätigt.

2 1. Mai 2014 in Thun

Bilder: zVg

Name

1 8. Juni 2014 in Rheinfelden Vorname

Strasse/Nr. PLZ/Ort Tel./ Mobile Anzahl Personen

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Coupon ausschneiden und einsenden an: Haus Magazin Rötelstr. 84 8057 Zürich Anmeldung per E-Mail: info@hausmagazin.ch (bitte Absender nicht vergessen)


Markplatz

MARKTPLATZ und effizient. Neu im Sortiment sind die Fusion Armaturen und Seifenspender in Voll-Edelstahl. Somit liefern auch die neuen eleganten «All in One»-Armaturen kaltes warmes und kochendes Wasser ohne Warte­ zeiten direkt aus einem Hahn. Egal ob beim Kochen von Pasta und Gemüse beim Teezubereiten Pfannensäubern oder zum Sterilisieren von Nuggis – dank dem Quooker geht dies künftig noch sicherer schneller und energieeffizienter. www.quooker.ch

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Quooker Combi – gut kombiniert! ,

Mit dem neuen Quooker COMBI Energie Wasser Zeit und Platz sparen. Jetzt sorgt der Kochend-Wasser-Hahn auch noch für mehr Platzersparnis unter der Spüle: der COMBI verknüpft die bewährten Eigenschaften des Quooker mit denen eines gewöhnlichen Küchenboilers. Er stellt mit seiner Doppelfunktion jederzeit sofort 100°C kochendes Wasser für diverse

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Applikationen wie auch warmes Wasser (50 – 65°C) aus der normalen Mischbatterie bereit. Hierbei wird kaltes Leitungswasser mit dem kochenden Wasser aus dem Boiler vermischt. Fazit: Wenn kein Warmwasseranschluss besteht oder lange auf warmes Wasser gewartet wer­den muss löst der Combi dieses Problem in Ihrer Küche höchst sparsam schnell

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Bauen+Wohnen – die grosse Messe im Frühling 330 Aussteller zeigen alles zum Bauen und Wohnen. Wer ein Bauprojekt realisieren möchte oder neue Wohnideen sucht, findet an der Bauen+Wohnen vom 3. bis 6. April 2014 im Tägerhard Wettingen die Profis für den Haus- und Innenausbau sowie Garten und Terrasse.

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energieberatungAARGAU einer Dienstleistung des Kantons Aargau realisiert. Im Zentrum stehen Bauen Renovieren Heizsysteme. Die Beratungen vor Ort sind neutral und kostenlos. Erstmals finden am Samstag und Sonntag die populären Informationsveranstaltungen «Ich erneuere mein Haus was muss ich wissen?» unter dem Patronat von Minergie statt. Angesprochen sind Hauseigentümer und Bauherren die mehr zu den Themen Heizungs- und Fensterersatz Dämmen und Haushaltgeräte wissen möchten.

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Messeinfo:

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Bauen +Wohnen 3. – 6. April 2014 Tägerhard Wettingen; Do + Fr 13 – 20 Uhr Sa +So 10 –18 Uhr; Do Gratiseintritt Fr – So CHF 10.–. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre in Begleitung Erwachsener gratis. www.bauen-wohnen.ch

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6 Haus magazin 2/2014

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Bilder: PD

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Küchen- und Badplaner Gebäude- und Haustechniker Architektur- und Immobilienbüros zeigen Produkte und Dienstleis­ tungen für Neubau Renovation und Wohnen. Eine der ers­ten Baumessen im Frühling geht mit lösungsaufzeigendem Beispiel voran. Zum neunten Mal bietet Bauen+Wohnen dem Besucher neue Ideen und ein breites Netzwerk sachverständiger Baupartner. Die Sonderschau «Energie» wird zusammen mit


Kostenloser Informationsabend Donnerstag, 24. April 2014

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Piatti Küchen Riedmühlestrasse 16 8305 Dietlikon

Donnerstag, 19. Juni 2014

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Piatti Küchen Morgenstrasse 131 A 3018 Bern

Die Küche ist und bleibt das Herzstück innerhalb der eigenen vier Wände. Was aber wenn Ihre Küche in die Jahre gekommen ist Ihr Kochherd oder Dampf­ abzug nicht mehr leistet was er sollte und die Farbe der Küchenschränke Ihnen sowieso schon lange verleidet ist? Moderne Küchengeräte ermöglichen zudem gesünder zu kochen. Höchste Zeit sich Gedanken über eine neue Küche zu machen. Kein einfaches Unterfangen in einem nahezu unüberschaubaren Markt mit sich rasant ent­ wickelnden Technologien – und schliesslich muss die neue Traumküche auch in Ihr Budget passen.

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Melden Sie sich jetzt an: www.hausmagazin.ch/infoabend

Der Weg zu Ihrer Traumküche Praktische Anleitung für Hauseigentümer – Seien Sie unser Gast und holen Sie sich wertvolles Wissen und Entscheidungshilfen. Programm: 18.30 Uhr Küchenplanung bei Renovationen Informationen u.a. über Bedürfnisabklärung Gestaltung Küchennormen technische Möglichkeiten Kostenplanung.

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18.50 Uhr Neue Trends im Küchenbau Informationen u.a. über Formen und Linien/Ergonomie Materialien Kontraste Stauräume integrierte Küchengeräte Multi-Media-Elemente Lichtsysteme.

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19.10 Uhr Neue Technologien und Geräte für die Küche Informationen u.a. über Küchen-Grundausstattung Profi Steam Dampfgarer Food Center Profiline Induktionsserie mit Teppan Yaki und Wok Kombi Backöfen MinergieLüftungshauben Real Life Geschirrspüler und energiesparende Kühl­schränke.

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19.30 Uhr

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Apéro Riche

Moderation: Beatrice Müller, Journalistin und Moderatorin, ehem. SRF1-Tagesschau

Anmeldung

✗ Ja, ich möchte am Informationsabend zum Thema «Der Weg zur Ihrer Traumküche» teilnehmen.

Die Teilnahme ist kostenlos und an keinerlei Bedingungen geknüpft. Die Anmeldungen werden nach ihrem Eingang erfasst und schriftlich bestätigt.

Donnerstag, 24. April, Dietlikon

Donnerstag, 19. Juni, Bern

Name Vorname Strasse/Nr. PLZ/Ort

Bild: zVg

Tel./Mobil Anzahl Personen

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Coupon einsenden an: Haus Magazin Rötelstrasse 84 8057 Zürich. Anmeldung per E-Mail an: info@hausmagazin.ch oder per Telefon 043 500 40 40 (Bürozeiten) (bitte Absender und nötige Angaben nicht vergessen)


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DRINNEN

Frischer Wind am Greifensee In einer beispielhaften Zusammenarbeit haben die Innen­ architektin Christine Sträuli-Türcké und der Architekt Oliver Schwarz einem maroden Haus aus den 70er Jahren neues Leben einge­haucht und es mit Stil aufgefrischt. TEXT Mirko Beetschen Fotos Daniel Gerber

D

ie Aufgabenstellung war klar: Einem maroden 70erJahre-Bau neues Leben einhauchen. Schon seit geraumer Zeit hatte die Zürcher Familie über dem Greifensee nach einem Objekt mit solider Grund­ substanz zum Renovieren gesucht. Als man das Haus besichtigte fand man es in sehr schlechtem Zustand vor. Die Zimmer waren verschachtelt und ganz dem damaligen

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Zeitgeist entsprechend mit grobem Verputz Holz und Teppichen zugekleistert. Auch die Bausubstanz liess zu wünschen übrig. Den Ausschlag für den Kauf gaben schliesslich der Umschwung mit dem alten Baumbestand und die sensationelle Lage hoch über dem See. Für kurze Zeit erwog man einen Abriss und Neubau entschied sich aber schliesslich doch für eine umfassende Sanierung.

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Drinnen Wohnreportage

Die breiten Streifen an den Wänden, die Landhausdielen und ein einfaches, grosszügiges Bett haben aus dem ehemals unfreundlichen Schlafzimmer ein Bijou gemacht.

Das identische Nachbarhaus ist direkt angebaut, durch die räumliche Versetzung ist die Privatsphäre der beiden Parteien aber garantiert. Den frisch renovierten Pool teilen sie sich. Die Form des Hauses von 1970 blieb unverändert. Die Fassade wurde erneuert, Holzelemente weiss gestrichen und die Fenster ersetzt.

«Es ist ein interessantes, gar elegantes Haus»

Gelungenes Teamwork

Der Bauherr hatte mit dem Architekten Oliver Schwarz bereits beruflichen Kontakt gehabt und kam nun auf diesen zurück. Die Familie begutachtete eine Siedlung die der Zürcher Architekt in Meilen gebaut hatte und war sich in der Wahl des Baumeisters sogleich einig. Oliver Schwarz brachte die Innenarchitektin Christine Sträuli-Türcké ein mit der er schon einige Projekte realisiert hatte. Zuerst nahm sich das Team der alten Bausubstanz an. Das gesamte Dach musste neu isoliert und die Abdeckung ersetzt werden. Auch wurden sämtliche Fenster erneuert. Feinere Profile und grossflächigeres Glas lassen diese heute grösser erscheinen. Der grobe Fassadenverputz wich einem feineren Weissputz die Untersicht und dunkle Holzansichten wurden weiss gestrichen was dem Haus die Schwere nahm. Heute wirkt das Gebäude richtig elegant. «Es ist ein interessantes Haus» findet Christine Sträuli-Türcké. «Vorher machte es diesen merkwürdigen Spagat zwischen behäbiger Burg und futuristischer Moderne. Ein typisches Phänomen der 70er Jahre.»

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Neue Bäder, neue Küche

Im Gebäudeinnern mussten Küche und Bäder komplett erneuert werden. «Die Halbwerts­ zeit sanitärer Installationen liegt etwa bei 30 geschoss welches Jahren» erklärt Oliver Schwarz. Das Erd­ vorher viele kleine Räume beherbergt hatte wurde geöffnet. Minimale Anpassungen an die Statik waren in der Küche nötig die heute fliessend in den Ess- und den etwas tiefer gelegenen Wohnbereich übergeht. Hier verschwand ausserdem eine kleine Seitenküche zum Garten. An deren Stelle wurde ein offener Grillkamin eingebaut welcher von der Hausherrin – einer Berufsköchin – rege genutzt wird. Die Küche entwarf die Innenarchitektin selbst. Geräte brauchte sie für die Hausherrin nicht viele einzuplanen. Das Geschirr wird in Schubladen statt Schränken verwahrt. Das Zentrum des Hauses besetzt eine offene Treppe in die obere Etage. Hier war der «Burgcharakter» wie ihn Christine Sträuli-Türcké zu nennen pflegt vor der Sanierung besonders ausgeprägt: Die runde erkerartige Treppenrückseite im Wohnzimmer und der Treppenlauf waren mit Natursteinen bestückt.

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Wohnreportage Drinnen

Innen und Aussen bilden für die Bewohner heute eine Einheit. Die Leichtigkeit der Räume, die Aussicht und der Garten mit Pool vermitteln ein wahres Feriengefühl.

Die Wände im ganzen Haus sind heute aus glatt gestrichenem Gips. Auf die untere Wandhälfte im Erdgeschoss wurde schwarzer Stucco Veneziano aufgetragen.

Diese mussten ebenso wie die textilen Böden (die sich notabene auch über die Stufen zogen) und der Grobabrieb an den Wänden weichen. Heute zieren die Böden im ganzen Haus Landhausdielen in Lärche. Die Wände sind aus glattgestrichenem Gips und vorwiegend weiss. Den unteren Teil des Erdgeschosses umfasst ein schwarzes Band in Stucco Veneziano welches vom Boden weg die untere Hälfte der Wandfläche deckt. Christine SträuliTürcké setzt gerne besondere Akzente und liebt es die Bauherrschaft herauszufordern. «Schwarze Wände brauchen natürlich Überwindung» schmunzelt sie. «Ich wollte einen ruhigen Hintergrund für die farbenfrohen Möbel und Accessoires der Bewohner schaffen und was ist ruhiger und eleganter als die Kombination von Schwarz und Weiss?»

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Offener Wohnbereich

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Das Besondere an dem schwarzen Streifen ist dass er wie ein Wasserpegel seine Höhe hält obschon die Böden im Erdgeschoss verschiedene Niveaus haben. Die Decke wurde glänzend

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weiss lackiert was sie optisch anhebt. Der Wohnbereich ist bis unters Dach offen. Der luftige Raum weist ein weiteres zeit­t ypisches Attribut auf: eine Galerie. Diese zog sich zuvor im Zickzack durch den Wohnraum. Die Architekten stutzten sie zurück und beruhigten so das grosszügige Zimmer optisch. Auf der Galerie befindet sich

Über die Architekten

info

Oliver Schwarz, geboren 1948, studierte zwischen 1968 und 1975 an der ETH Zürich Architektur. Nach ausgedehnten Reisen arbeitete er in der Kollektiv­ gesellschaft Schwarz & Meyer, bevor er 1993 sein eigenes Büro Oliver Schwarz Architekten gründete. Christine Sträuli-Türcké studierte Grafik an der Hochschule für Gestaltung in Zürich. Als Selbständige machte sie nach ihrem Studium die Art Direction für verschiedene Firmen, arbeitete mit Architekten, vor allem mit Oliver Schwarz, zusammen und eignete sich so ihr architektonisches Wissen an. Seit 1988 exis­ tiert ihre Möbelkollektion cst-furniture.ch. Unter dem Label cst-interior.com bietet sie Interior- und Architekturkonzepte.

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Drinnen Wohnreportage

Das Volumen der alten Treppe wurde erhalten. Rundum wurden die Wände rausgerissen, so dass eine offene, luftige Atmosphäre entstanden ist. Blick von der Galerie, die heute den Arbeitsbereich beherbergt, in den luftigen Wohnraum. Die Architekten haben die behäbigen braunen Sessel (Catherine Memmi) mit eleganten Holzmöbeln von Christine Sträuli-Türcké kombiniert.

Die Küche wurde von Christine Sträuli-Türcké selbst entworfen. Sie wählte weissen Schleiflack für die Fronten, weissen Corian für die Abdeckung und die Spüle und handgeschmiedete Eisengriffe. Die Rückwand ist wie die Decke im ganzen Erd­ geschoss hochglanzlackiert.

heute der Arbeitsbereich der Bewohner. Einen weiteren Wandfarben-Trick nutzte die Innenarchitektin im Elternschlafzimmer im ers­ten Stock. Dieser Raum war ursprünglich sehr unspektakulär beinahe abweisend. Breite horizontale Streifen in einem freundlichen Sandton und ein grosszügiges Bett in der Mitte haben aus dem Raum ein gemütliches Bijou gemacht.

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Eigenes Reich für die Kinder Die beiden Kinderzimmer im Obergeschoss haben Zugang zur Terrasse die in das Schrägdach eingelassen ist und in den Originalplänen als «Solarium» fungiert. Der Einschnitt wurde

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nach vorne vergrössert so dass die Brüstung niedriger wurde und die gesamte Terrasse an Luft gewann. Das Zimmer des Sohnes erhielt ausserdem eine Treppe in den ehemaligen Dachboden wo sich nun ein Schlafraum befindet. Ein schmales vertikales Fenster versorgt dieses neue Zimmer mit Licht. So viele zufriedene Stimmen hört man nach einem Umbauprojekt selten. Doch in diesem Fall übertreffen sich Bauherren Innen­ architektin und Architekt mit gegenseitigem Lob. Von einer offenen begeisterungsfähigen Bauherrschaft spricht Innenarchitektin und Möbeldesignerin Christine Sträuli-Türcké während der Hausbesitzer das einmalige Teamplay der Gestalter lobt. «Zwischen Architekt und Innenarchitektin gab es absolut keine Reibungsverluste» schwärmt er «man kann da ja ganz anderes erleben.»

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Wohnreportage Drinnen

Blick vom zwei Stufen nach unten versetzten Wohnzimmer in die Küche. Der Grillkamin wurde so platziert, dass er auch vom Wohnraum her sichtbar ist. In der Nische unter der Galerie bauten die Architekten ein rotes Sofa ein. Im Sockel sind Lautsprecherboxen integriert.

Der von Büschen und einem schlichten Teich gesäumte Weg führt von der Strasse zum Hauseingang.

Tatsächlich agieren der Architekt Oliver Schwarz und Christine Sträuli-Türcké zusammen ideal. «Architektur und Innenarchitektur ist für uns immer eins» erzählt letztere. «Ich plane auch die Architektur mit während Oliver Schwarz bei den Möbeln und Details mitredet.» Das Team hat die Wünsche der Bauherrschaft vollumfänglich erfüllt. Keine Kompromisse habe man eingehen müssen freut sich diese und die Erwartungen seien gar übertroffen worden. Der Bewohner hatte die Bauführung selbst übernommen und kann auch finanziell eine erfreuliche Bilanz ziehen: Die Kosten sind auf den Franken genau aufgegangen. «Was sich ausserdem sehr gelohnt hat» erzählt der Bewohner «ist dass wir die Gartengestaltung einem pro­ fessionellen Landschaftsarchitekten übergeben haben.»

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Gelungene Gartenplanung

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Nachdem ein paar Jahreszeiten vergangen waren habe man erst richtig realisiert wie gut der Garten geplant worden war. Heute freuen sich die Besitzer an ihrem stattlichen Umschwung in dem ständig irgendeine Pflanze in Blüte steht. Der Umbau des Hauses die Innenarchitektur und die Aussengestaltung haben sich als äusserst nachhaltig erwiesen. Nach den Nachteilen ihres neuen Hauses gefragt überlegen die Besitzer nur kurz und lachen schliesslich. «Den einzigen Nachteil sehen wir darin dass wir nun einfach zu hohe Anforderungen an ein künftiges Ferienhaus haben.»

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Drinnen Fensterersatz

«Die neuen Fenster sind tipptopp» Beim Fensterersatz denkt man an Ärger und Dreck. Muss nicht sein. Denn der Einbau der neuen Fenster im Romantik Hotel Julen in Zermatt ging geräuschlos über die Bühne, und die Gäste haben auch nichts davon gemerkt. Dank guter Organisation. TEXT Corinne Bünzli Fotos Daniel Ammann

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s ist kurz nach vier Uhr nachmittags in Zermatt. Nach einem herrlichen Tag auf den Pisten rund ums Matterhorn kehren die Gäste glücklich und zufrieden ins Romantik Hotel Julen zurück. Die einen machen noch einen Halt in der Freiluft-Bar andere zieht es gleich ins Zimmer. Mitten drin Paul-Marc Julen der es sich nicht nehmen lässt seine Gäste persönlich zu empfangen. Ein Schwatz hier ein Tipp für eine besondere Tourenfahrt da eine kurzfristige Reservierung fürs Abendessen dort. Paul-Marc Julen ist in seinem Element. Denn der 32jährige Walliser ist mit Leib und Seele Hotelier.

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«Ich verbringe den grössten Teil meines Lebens im Hotel. Wenn ich meine Arbeit nicht lieben würde wäre ich fehl am Platz» so der Gastgeber strahlend der in der Hotelerie aufgewachsen ist. Schon sein Vater Paul und sein Grossvater Meinrad waren Hoteliers in Zermatt und so wie es aussieht kann es gut sein dass auch Paul-Marcs Söhne Jarno (4) und Rajan (6) die schon jetzt zum festen Bestandteil des Hotels gehören eines Tages in die Fussstapfen des Vaters treten werden. Paul-Marc Julen der zusammen mit seiner Frau Cindy seiner Mutter Daniela und seinem Vater Paul sieben Betriebe

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Die neuen Fenster passen perfekt in den alten Rahmen.


Fensterersatz Drinnen

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Millionengrenze» so Julen schmunzelnd der sich in den letzten zwei Jahren intensiv mit dem Fensterersatz seines Hotels beschäftigt hat.

Neue Fenster nach 40 Jahren Das Romantik Hotel Julen wurde 1937 vom Grossvater des heutigen Patrons erbaut und in den 80er-Jahren wurde es unter der Regie seines Sohnes Paul komplett renoviert. Die Fenster hatten also einige Jahrzehnte auf dem Buckel und weil alte undichte Fenster auch eine hohe Heizungsrechnung mit sich ziehen hat sich Paul-Marc Julen entschieden die Fenster in seinem Hotel zu ersetzen. «Ich habe mir verschiedene Fensterlösungen im Internet angeschaut und schliesslich drei Fensterbauer gebeten mir eine Offerte zu unterbreiten. Unter anderem auch 4B.» Dass 4B schlussendlich den Zuschlag bekommen hat lag nicht etwa daran dass sie die kostengünstigsten

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Das Romantik Hotel Julen in Zermatt.

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In ihrem Element: Das Hotelierpaar Julen.

Fenster anbieten konnten. Das war dem Hotelier nicht wichtig. «Für mich war vor allem wichtig dass mir 4B eine Termingarantie geben konnte. Denn der Fens­ter­ ersatz fand während des normalen Hotelbetriebs statt und ich wollte mir und

Die Julens – eine Familie – eine Tradition

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info

in Zermatt führt – dazu gehören zwei Hotels drei Restaurants ein Pub und eine Freiluft-Disco (siehe Box zur Familie Julen) ist aber nicht nur Gastgeber sondern auch Arbeitgeber (120 Mitarbeiter) und Unternehmer. «Die vielen Betriebe bedeuten auch dass immer wieder Reno­ vationen und Sanierungen anstehen. So knacken die jährlichen Investitionen die ich tätigen will und muss spielend die

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Schon früh zeigte sich, dass Meinrad Julen den Geschäftssinn seines Vaters geerbt hatte. Als er 26 Jahre alt war, konnte die Familie ein neues Grundstück erwerben. Die alte Pension lag nicht sehr vorteilhaft. Meinrad ergriff die Gelegenheit und baute 1937 auf dem neu erworbenen Grundstück das Hotel Julen. 44 Jahre später, 1981, wurde das Hotel Julen unter der Leitung von Meinrad und Sohn Paul komplett renoviert. Paul und seine Frau Daniela übernahmen im selben Jahr die Geschäftsführung des Hotels. Dazu eröffneten sie das Restaurant Julen und die Schäferstube. Das Glück perfekt machte die Geburt von Sohn Paul-Marc sowie etwas später die beiden Töchter Sophia und Rebecca. Heute leiten Paul und Daniela Julen die Betriebe gemeinsam mit Sohn Paul-Marc und Schwiegertochter Cindy. Das Hotel Daniela zählt seit vielen Jahren als Schwesterhotel zu den Julen-Gastbetrieben und so auch die Schafzucht – mit 300 traditionellen Walliser Schwarznasenschafen Paul Julens ganzer Stolz. Seit die dritte Generation ebenfalls führend in den Julen-Gastbetrieben tätig ist, gehören auch das Restaurant Stafelalp, die Après-Ski-Bar Papperla Pub und der Nightclub Schneewittli dazu. Paul-Marcs und Cindys Kinder Jarno-Meinrad und Rajan-Pierre stehen am Anfang der vierten Generation. www.julen.ch

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Drinnen Fensterersatz

Das Renovationsfenster mit eingebautem Happy End

wissen

Nie mehr frieren und zu hohe Heizkosten sind die Hauptgründe, warum sich Privateigentümer für eine Fenster­ sanierung entscheiden. 4B hat die nachhaltige und einfache Lösung mit Stil, die Heizkosten um bis zu 75% verringert. Das Renovationsfenster «RF1» aus Holz-Aluminium ist in der Schweiz das einzig patentierte Wechselrahmensystem und setzt mit dem intelligenten Wabenisolator neue Massstäbe: Ihr bestehender, gut erhaltener Rahmen kann genutzt und muss nicht herausgebrochen werden. Der Fensteraustausch geht somit konkurrenzlos schnell und schonend vonstatten, ausgeführt von bestens geschulten 4B-Monteuren und das in maximal einer Stunde. Ausgezeichnet mit dem renommierten Schweizer Energielabel Minergie verpflichtet sich 4B zu höchster Qualität in punkto Wärmedämmung. Dank der schmalen Mittelpartie von nur 94 mm und der cleveren Konstruktion des Rahmens kommt spürbar mehr Tageslicht ins Rauminnere. Design und Ästhetik werden durch die erstklassige Holzbeschaffenheit, garantiert aus FSCNadelholzwäldern, vollendet. Ihr neues Fenster wird somit zum perfekten Bilderrahmen für den Blick nach draussen. Das 4B-Renovationsfenster wird von 98% aller 4B-Kunden weiter­ empfohlen. Fordern auch Sie Ihre indi­viduelle und kostenlose Fachberatung mit Happy End an. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.4-b.ch/aktion 4B ist der führende Schweizer Anbieter von Fenstersystemen aus Holz-Aluminium. Dahinter stecken die Erfahrungen und Kompetenzen dieses Schweizer Familienunternehmens mit Sitz in Hochdorf (LU), das sich bereits seit vier Generationen von der Welt der Fenster begeistern lässt. Der 4B Gruppe gehören die 4B Fenster AG, die 4B Fassaden AG und die Kronenberger AG Kunststoff-Fenster an. Diese Firmen beschäftigen über 700 Mitarbeitende und erwirtschaften einen Umsatz von etwa 200 Mio. Schweizer Franken. 4B hat den Hauptsitz in Hochdorf. Es bestehen 7 weitere Niederlassungen in Adliswil, Dietlikon, BadenDättwil, Bern, Pratteln, Chur und Crissier. Alle Standorte verfügen über eine informative Fenster-Ausstellung mit persönlicher Beratung. 4B Fenster AG, An der Ron 7, 6281 Hochdorf, T 0848 800 404, www.4-b.ch

16 Haus magazin 2/2014

Architektur des Zimmers und die neuen Fenster bilden eine schöne Einheit.

vor allem meinen Gästen keine Baustelle zumuten. Und weil der Einbau des RF1 kein Lichtverlust bedeutet und auch die vorhandene Struktur des Fensters nicht beschädigt wird bekam 4B schliesslich den Zuschlag für den Fensterersatz.»

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Lieferung: Zermatt, Ortseingang Die Bestellung der neuen Fenster war eine einfache Angelegenheit. Schwieriger wird dann die Durchführung eines solchen Mammut-Auftrags. Doch auch in dieser Hinsicht ist Paul-Marc Julen von der Pro­fessionalität von 4B beeindruckt. «Zermatt ist nicht Dübendorf. Bei uns herrschen sehr rigide Vorschriften was Lieferungen betreffen. Vorschriften an die sich jeder im Dorf halten muss. Egal ob er nun die Fenster seines Hotels auswechselt oder einen Neubau plant. Grössere Bautätigkeiten und Umbauten sind zudem nur im Mai und im November erlaubt. Auch in dieser Hinsicht hat mich 4B mit seiner Professionalität beeindruckt. Meine Anliegen wurden ernst genommen und intensiv nach der besten Lösung gesucht.»

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Fensterersatz Drinnen

Neues Team: Klimagerät und Fenster.

Im Fall der neuen Fenster bedeu­ tete dies dass der Walliser Auftraggeber und 4B sich einigten die Ladung per Camion bis zum Ortseingang Zermatt zu liefern. Hier übernahm dann der Hotelier die fragile Ladung eigenhändig und brachte sie mit seinem Elektrofahrzeug zu seinem Hotel. «Ein grosser Vorteil. So konnte ich zusammen mit dem Fens­ terbauer individuell entscheiden wann wieder eine Ladung Fenster eingebaut werden konnte.»

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Formvollendet in Qualität und Ästhetik.

Hotelier Julen hat die richtige Wahl getroffen.

Gute Arbeit Gerade auch weil 4B auf die besonderen Umstände des Hotels Rücksicht genommen hat ist Paul-Marc Julen sehr zufrieden mit der Arbeit der Fensterbauer. «Die Monteure haben sauber und sehr konzentriert gearbeitet. Auch das war mir als Hotelier sehr wichtig. Denn die Gäste durften von der Baustelle nichts mitbekommen und sie haben auch nicht bemerkt dass etwas passiert ist. Dafür

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habe ich zusammen mit den Fensterbauern gesorgt.» Die erste Ladung Fens­ ter wurde im letzten Mai eingebaut die zweite Ladung ist für diesen Frühling geplant. «Ich bin sehr happy mit den neuen Fenstern. Sie passen wunderbar zur bestehenden Architektur des Hotels. Sie werten die Zimmer auf und sind nicht nur funktional sondern auch elegant.» Aber nicht nur das. Durch den Fenster­ ersatz konnte Paul-Marc Julen die Grundtemperatur der Hotelheizung um einige Grade drosseln. «Was sich bereits merklich in der Heizkostenabrechnung niederschlägt.» Doch Paul-Marc Julen hat nicht nur neue Fenster eingebaut sondern in jedem Zimmer auch gleich ein neues Klimagerät einbauen lassen. «So kann der Hotelgast nun individuell seine Wohlfühltemperatur einstellen. Zusammen mit den neuen RF1-Fenster eine rundum gelungene Lösung. Was will man mehr? Mit den neuen Fenstern von 4B kann ich gut isoliert in die nächsten Jahre gehen. Das ist ein gutes Gefühl.»

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Werden nächstens auch noch ersetzt: Diese Fenster stammen aus den 80er-Jahren.

Dieser Beitrag ist eine Zusammenarbeit von:

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HAUS

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Aktuelles

Aktuell Merker: Kurzer Waschtag dank Bügel-Finish-Verfahren Bei der Arbeit im Büro oder bei einem Kundenbesuch muss die persönliche Bekleidung einen tadellosen Eindruck machen. In der Regel ist darum nach dem Waschen noch einige Zeit mit dem Bügeleisen notwendig um Hemden und Blusen faltenfrei und schön hinzubekommen. Mit den neuen Waschmaschinen von Merker fällt der letzte Teil in den meisten Fällen weg. Die Maschinen sind mit dem ganz neuen Spezialprogramm Bügel-Finish ausgestattet. Die Wäschestücke werden in der Wasch-Trommel sanft abgekühlt und gleichzeitig während des Prozesses hunderte Male in der Länge und Breite behutsam gestreckt und «entknittert».

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«Spanbett»: Schlafen Sie gut! Als Hommage an die heutige Möbelbaupraxis und Formen der Vergangenheit möchte Kollektion 7 sein «Spanbett» verstanden wissen. Dieses Bett feiert Form und Optik wie wir sie seit Jahrhunderten vom Schreinermeister gewohnt sind setzt in Sachen Material allerdings ganz auf das Hier und Jetzt: Das «Spanbett» vom Schweizer Kollektiv Kollektion 7 ist aus unbehandelten Spanplatten gemacht – und schaut gut aus dabei. Erhältlich ist die Schlafstätte ausschliesslich in den Maßen 140 x 200 cm. Einen stabilen Lattenrost gibt es obendrauf und wer möchte verpasst seinem «Spanbett» per Lackierung eine persönliche Note. www.kollektion7.ch

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An alle Hobbygärtner: Torffreie Erde von frux

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liegt in einer ganz speziellen Mischung aus nachwachsenden Rohstoffen wie bei­ spielsweise Holzfasern und Grüngutkompost und frischem Naturton. Der Naturton markiert den entscheidenden Unterschied zu anderen torffreien Erden im Markt: Er wirkt wie ein natürliches Bindeglied zwischen den ver­ schiedenen Rohstoffen sorgt für eine ausgeglichene Versorgung mit Wasser und Nährstoffen. Das bedeutet dass die Erde mehr Wasser und Nährstoffe speichern kann – im Sommer ein entscheidender Vorteil für die Pflanze! Öko-Gärtner können dieses Substrat sowohl für vielblühende Balkon- Kübel- und Zimmerpflanzen verwenden als auch für Gemüse Blatt- und Blütenstauden sowie zur Bodenverbesserung. Nach dem Pflanzen sollte nach 4 – 6 Wochen nachgedüngt werden. Erhältlich sind die frux Erden und Dünger nur in Baumschulen oder im Gartenfachhandel. www.frux.de

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Die Hemden kommen danach so gut wie gebügelt aus der Maschine und müssen lediglich noch zum Fertigtrocknen kurz aufgehängt werden. Gemäss Empa-Prüfbericht erfüllen die Waschmaschinen die strengen erhöhten Anforderungen an den Schallschutz gemäss der Norm SIA 181. Auch die neuen Modelle sind typische Merker geblieben: Sie zeichnen sich durch Zuverlässigkeit Langlebigkeit und einen fairen Preis aus. Mit dem A+++ Label hat das Gerät die bestmögliche Umweltverträglichkeit und den tiefsten Strom- und Wasserverbrauch. www.merker.ch

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Bilder: PD zVg

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Die Einheitserdewerke die Hersteller von frux-Erden haben bereits vor mehreren Jahren in wissenschaftlicher Forschungs­ arbeit eine ökologische torffreie Blu­­menund Pflanzerde entwickelt. Ihr Geheim­­nis


Aktuelles

Schlossberg und Fleurop: Blühende Arrangements «ihre Blüten und Farben regen die Fan­ tasie an ihr Duft betört und ihre Sym­ bolik ist einzigartig – Blumen stehen für Emotionen und passen deshalb hervorragend ins Schlafzimmer.» Aus seiner Hand ist schliesslich das traumhafte Blumenbouquet entstanden das Schlossberg als Vorlage für das Bettwäsche-Dessin VALERIE blanc diente. Von kräftigem Pink und Violett über satte Gelbtöne bis hin zu zartem Rosé und Narzissen-Weiss – die gewählten Blumenarten und -farben entfalten ein erfrischendes Frühlings-Gefühl im Raum. Das «Schlossberg-Fleurop»Dessin VALERIE blanc ist seit dem 1. Februar 2014 in den Schlossberg Boutiquen Zürich Basel Luzern und Zermatt sowie bei ausgewählten Bettwäsche Fachhändlern in der Schweiz zum Spezialpreis von Fr. 299.– erhältlich (65/100 Kissen­ bezug und 160/210 Duvetbezug). Ausserdem enthält jede Garnitur einen FleuropGutschein im Wert von Fr. 25.–. www.schlossberg.ch

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Der Fleurop-Flagship-Store in Uster setzt seit langem neue kreative Massstäbe in der Floristik. Geschäftsführer Marc Müller Schweizer Floristikmeister war sofort von

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der Idee begeistert seine duftenden Blü­tenarrangements auf hochwertiger Bett­ wäsche umzusetzen. «Blumen sind ein sinnliches Erlebnis» sagt Marc Müller

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Kinderbett «Upndown»: Hochbett und Einzelbett in einem ,

Übereinander oder Seite an Seite in getrennten Räumen oder gemeinsam unter einer Zimmerdecke - Thomas Durners Kinderbett «Upndown» lässt Eltern und Nachwuchs grösstmögliche Gestaltungsfreiheit. «Meine Kinder schlafen zusammen in einem Zimmer und hatten dringenden Bedarf an einem neuen Bett. Mit der Voraussicht dass beide bald ein eigenes Zimmer brauchen ging ich auf die Suche nach einer schlauen Lösung» erklärt der niederländische Designer Thomas Durner. Nur hatte er wenig Erfolg: Kaum praxistauglich und konservativ erschienen ihm die gängigen Modelle. Dazu stets das gleiche Problem: «Das untere Bett ist immer weniger attraktiv als das obere.» Ein guter Ansatzpunkt für einen besseren Entwurf also. Das Ergebnis ist ein Bett zum Umdrehen. Es kann sowohl als normales Bett genutzt werden

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oder umgedreht als Hochbett. Dadurch werden verschiedene Konstellationen ermöglicht. Die Leiter ist in der Konstruktion integriert es gibt Abstellflächen und in der Doppelausführung haben beide Kinder ei-

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nen Nachttisch - auch der obere Schläfer. Details sind so ausgeführt dass die Holzteile nicht aneinander reiben. www.durner.nl

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drinnen Badumbau

Vom

hässlichen Entlein zum Wohlfühlraum Sein in die Jahre gekommenes Bad vermochte das Ehepaar Hehlen aus Herznach AG kaum noch zu begeistern. Mit der Renovation der Nasszelle wandelte sich das einstige «hässliche Entlein» in einen Wohlfühlraum mit Wärme und Ambiente. TEXT Fabrice Müller Fotos Marco Aste

K

amele und Palmen zierten die beigebrauenn Keramikfliessen des alten Bades im Stil der 80er-Jahre. Die Fliessen mit den dicken Trennfugen reichten bis zur dunklen braun getäfelten Decke. Auch der Waschtisch sorgte mit seiner kaffeebraunen Abdeckplatte und den etwas helleren Lavabos kaum für farbliche Kontraste. Kein Wunder bereitet Edith und Bernhard Hehlen der Aufenthalt im Badezimmer keine Freude mehr. Der Einstieg über den 30 Zentimeter hohen Rand in die Duschwanne war alles andere als komfortabel die Glasschiebetüren der Dusche waren verkalkt und liessen sich nur schlecht reinigen. Weil die Bodenheizungen des Badezimmers und des Schlafzimmers gekoppelt waren wurde auch im Winter nur auf Spar­ flamme geheizt – mit entsprechend ungemütlichen Temperaturen im Bad. Und die Badewanne in der Ecke nutzte das Ehepaar schon seit Jahren nicht mehr zum Baden sondern vor allem als

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80er-Jahre-Chic: So sah das Bad vor der Renovation aus. (Foto zVg)

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Badumbau Drinnen

Zentrales Thema: Die Eckbadewanne. Ablagefläche. «Es war uns schon seit Längerem nicht mehr wohl im Bad. Deshalb wollten wir es altersgerecht renovieren und wünschten uns ein Bad mit mehr Wärme und Ambiente» schildert Edith Hehlen die Ausgangssituation ihrer Bad-Renovation.

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Hell, modern und wohnlich Der Wunsch des Ehepaar Hehlens nach einem Bad zum Wohlfühlen und Geniessen entspricht dem allgemeinen Trend hin zu Badezimmern als Wohlfühl- und Wellnessoasen wie der

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Platz genug für eine begehbare Dusche.

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drinnen Badumbau

Schwarz zieht: Handtuchwärmer…

…und Toilettenspülkasten von Geberit.

Badplaner und Sanitärmeister Basil Mösch von der Mösch AG in Gipf-Oberfrick immer wieder feststellt (siehe Kurz­interview). Dass er für die Planung und Renovation dieses circa 15 Quadratmeter grossen Badezimmers in Herznach zum Zug kam kam nicht von ungefähr: Schon seit Grossvater verlegte in diesem Einfamilienhaus Wasserleitungen und montierte Bad­ armaturen. Das neue Bad sollte hell modern und wohnlich sein. Mit Hilfe von Visualisierungen entstand – zuerst virtuell – ein

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Nachgefragt

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völlig neues Badezimmer das nicht mehr viel mit dem alten in die Jahre gekommenen Nasszellenraum gemeinsam hatte.

Schwarz und Weiss Was hat sich verändert? Die einstige Decke aus Holztäfer wurde entfernt und durch eine Gipsdecke mit Weissputz und Einbau-

Was gilt es bei der Renovation eines Bade­ Keramik oder Naturstein finden im Bade­ zimmer immer mehr auch Glas, Holz oder zimmers alles zu beachten?

Neben den Faktoren Raum und Budget spielen aus technischer Sicht die Posi­tion und der Zustand der Wasser- und Abwasserleitungen eine wichtige Rolle. Basil Mösch, Die Apparateanordnung hängt zu einem Badplaner und grossen Teil davon ab. In jedem Fall gilt Sanitärmeister es, als Badplaner zusammen mit der Bauherrschaft die ideale, auf die BedürfDas Bild des Badezimmers hat sich in den nisse der Bauherrschaft zugeschnittene letzten Jahren stark gewandelt. Teilen Sie Lösung zu finden, um die Investition über diese Erfahrung? eine längere Zeit zu rechtfertigen. Basil Mösch: Auf jeden Fall. Die Menschen halten sich heute in ihren Badezimmern Welche Gestaltungsmöglichkeiten stehen häufiger auf als früher. Sie wollen sich zur Auswahl? im Bad wohl fühlen und entspannen. In Die Auswahl an Materialien, Armaturen diesem Sinne hat sich das Bad von der und anderen Einrichtungen ist gross und einstigen Nasszelle auf kleiner Fläche für Laien oft unübersichtlich. Ein Bad­ zum immer grosszügigeren Wohnraum planer bietet hier wertvolle Unterstützung für Entspannung und Wohlbefinden ge- mit Beratungen und Visualisierungen. Neben den klassischen Materialien wie wandelt.

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Das neue Bad ist elegant, hell und grosszügig.

diverse Beschichtungen, durch den Maler ausgeführt, Einzug – je nachdem, ob man sich für ein modernes oder rustikales Gestaltungskonzept entschieden hat. Mit Spots und warmen LED-Leuchten wird der wohnliche Charakter des Bads zusätzlich unterstützt.

Wie wird das Bad zur Wohlfühloase? Ein Badezimmerumbau dient – meistens – nicht dazu, das Wellness-Spa eines Hotels zu ersetzen. Doch mit der entsprechenden Gestaltung und Einrichtung trägt der Aufenthalt im Bad zur Entspannung bei. Verschiedene Elemente wie Regendusche, Whirl­pool, Dampfbad, Sauna usw. oder schlicht ein neu gestaltetes Badezimmer lassen die tägliche Körperpflege zum prickelnden oder gar feurigen Erlebnis werden. Mehr Infos: www.möschag.ch


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spots ersetzt. Dadurch wirkt der Raum heller und grösser. Wandplatten kamen nur noch dort zum Einsatz wo sie nötig sind – vor allem in der Dusche. Ansonsten strahlt schlichtes Weiss von den Wänden. Für den Bodenbelag wählte der Badplaner zusammen mit der Bauherrschaft anthrazitfarbene Keramikplatten aus Italien. Die Dusche ist neu begehbar und mit einer edlen Glas­wand vom übrigen Raum seitlich abgegrenzt. Damit das Duschen zum prickelnden Erlebnis wird lassen sich Edith und Bernhard Hehlen von einer Regenbrause verwöhnen. Anstelle der alten rechteckigen Badewanne lockt am gleichen Ort eine halbrunde Eckwanne zum Baden und Entspannen. Durch das neue Dachfenster fällt der Blick auf die Hügel des Fricktaler Tafeljuras.

Light Art by Gerry Hofstetter ©

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Die Lust am Baden neu entdeckt Passend zum dunkelgrauen Bodenbelag präsentieren sich der Waschtisch wie auch die vordere Front des Toilettenspülkastens und der zusätzlich montierte Heizkörper in einem edlen Schwarz. Die schwarze Abdeckung des nur 10 5 Zentimeter tiefen Toilettenspülkastens ist aus Glas (in den Farbtönen Schwarz Weiss Mint und Umbra erhältlich) nennt sich Monolith und stammt von Geberit. Das weisse Waschbecken aus Keramik übernimmt mit seiner linsenähnlichen Formung die Rundungen der Badewanne und erhält somit einen prominenten Platz im Badezimmer. Dank des äusserst zurückhaltenden Farbkonzepts des Badplaners kann das Ehepaar Hehlen jetzt mit roten Frotteetüchern dem weissen Regalmöbel von Ikea mit eigens rot gefärbten Schubladenfronten und der ebenfalls roten Katzenskulptur aus Glas für Farbakzente sorgen. Edith und Bernhard Hehlen geniessen ihr neues Bad und haben dank der Eckbadewanne sogar die Lust am Baden in den eigenen vier Wänden neu entdeckt.

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Klimaschutz inbegriffen. Seit jeher verwenden die Bewohner der kältesten Gegenden Huskys als Schlittenhunde. Die Bewohner tragen ihre Lasten nicht selber, sondern geniessen den Komfort von Schlittentransporten. EgoKiefer Fenster mit der Extraportion Bedienkomfort erfüllen den zeitgemässen Anspruch an Komfortausstattungen bei Fenstern wie zum Beispiel das automatische Fensteröffnungssystem oder niedrige und rollstuhlgängige Schwellen bei EgoKiefer Fenstertüren.

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drinnen Beleuchtung im Bad

Je sanfter, desto besser Gerade in Nasszellen ist ein gut durchdachtes Lichtkonzept Gold wert, und es wird vermehrt auf warmes Licht gesetzt. Anhand einer genauen Analyse finden Sie heraus, welche Lichtquellen für Sie in Frage kommen. TEXT Corinne Bünzli

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utes Licht ist wichtig für Körper und Seele. Das ist hinlänglich bekannt. Und doch bestrahlen immer noch viel zu viele grelle Neon-Leuchten unzählige Duschen und Badezimmer in der Schweiz. Und dabei lohnt sich eine Umrüstung: Denn wenn das Licht im Bad stimmt geht es dem Menschen nachweislich besser. Mehr noch als in Wohnräumen bestehen im Bad je nach Tageszeit und Stimmung unterschiedliche Anforderungen an das Licht: wer morgens «kaltes» Licht im Bad zum Aufwachen braucht wünscht sich abends warmes zum Entspannen. Wenn genügend Platz vorhanden ist tut man gut daran wohnliche Leuchten ins Bad zu integrieren.

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Beleuchtung oberhalb der Badewanne sorgt für schmeichelndes Licht.

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Vor jeder Planung steht auch hier die Analyse: Wie wird das Bad genutzt? Als Wellness-Oase zum Entspannen? Als Badespass für die ganze Familie? Oder soll das Bad einfach nur komfortabel und funktional eingerichtet werden? Wer diese Fragen vorab für sich beantwortet wird die richtige Beleuchtung finden. Und wenn

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Bilder: zVg

Welche Funktionen sollen sie erfüllen?


Beleuchtung im Bad Drinnen

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Sie unsicher sind fragen Sie den Badplaner oder einen Licht­­experten. Sie haben einschlägige Erfahrungen auf diesem Gebiet.

Mehrere Lichtquellen setzen

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Nützen Sie den Platz den Sie haben. So empfehlen Lichtexperten dass man im Bad und in der Dusche mehrere dimmbare und im Idealfall farblich veränderbare Lichtquellen installiert. Auch die Kombination aus Decken- Wand- oder Pendelleuchten und eine besondere Ausleuchtung des Spiegels sollte man bei der Planung berücksichtigen. Der Fachmann gibt zu bedenken

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Nischenbeleuchtung leicht gemacht mit LED-Micro-Downlights.

Bis er fliegen gelernt hat, braucht’s die Rega.

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drinnen Beleuchtung im Bad

Direktes und indirektes Licht zugleich: AURA von Belux.

Vorschriften für Licht im Bad

SLIM von Belux besteht aus mehreren Lichtbausteinen.

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dass wenn das Licht im Bad nur von der Decke kommt beim Blick in den Spiegel hässliche Schlagschatten entstehen. Am Spiegel rät er daher zu seitlich positionierten und somit blendfreien Lichtquellen. Ideales Licht zum Zähneputzen Rasieren und Schminken geben zwei Leuchten links und rechts des Spiegels. Bei grösseren Spiegelflächen sollten auch Leuchten darüber montiert werden – so leuchtet regelmässiges Licht alle Gesichtspartien schattenfrei aus ohne zu blenden.

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Nachgefragt

Bei Licht im Bad gelten die Regeln für Feuchträume. Für die Bereiche rund um die Wanne und die Dusche sind das besonders strenge Vorschriften. Darüber weiss ebenfalls der Fachmann Bescheid. Und Wohnleuchten setzt man im Bad nur dort ein wo sie garantiert nicht mit Wasser in Berührung kommen. Vorsicht geht vor: dass gilt im übrigen auch beim Thema Kerzen im Bad die je nach Jahreszeit sehr beliebt sind. Für viele ist ein Bad im Kerzenschein Romantik pur. Dagegen ist nichts einzuwenden. Doch bei aller Romantik darf man nicht vergessen dass man die Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen lassen sollte.

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planer zu spät involviert wird sind ggf. reichenden IP-Schutz. Dieser beschreibt die Möglichkeiten eingeschränkt. die Dichtigkeit gegen Wasser. Bei einem eingebauten Downlight in der Decke sorgt Die grässliche Neonröhre soll endlich ein Schutzglas gegen das Eindringen von verschwinden. Wir träumen von verschie- Spritz-Wasser von unten.

Wie planen den Umbau unseres Bads, das ursprünglich aus den 60er Jahren stammt. Wann muss man den Lichtplaner mitein­ beziehen? Bevor man den Umbau plant oder am Schluss, wenn das neue Bad fertig ist? Der Lichtplaner sollte von der ersten Minute des Umbauprojektes mit einbezogen werden. Dies garantiert ein volles Ausschöpfen aller Möglichkeiten; der Lichtgestalter denkt in Licht und sieht mehr und auch optimierte Möglichkeiten der entsprechenden Integration und Platzierung der Beleuchtung. Wenn der Licht-

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denen Lichtquellen über dem Waschtisch, an der Badewanne, die alle dimmbar sind. Eigenen sich eigentlich alle Deckenlampen Was empfehlen Sie uns? und Spots für die Installation im Bad?

Das Licht am Spiegel sollte perfekt sein. Es benötigt diffuses Licht von vorne damit man sich schattenfrei im Spiegel sieht. Konzentriertes Licht aus Downlights sorgt für den «frischen» Eindruck im Raum. Ergänzende Lichtelemente schaffen eine Wohlfühlatmosphäre je nach Grösse und Möglichkeit. Mit einer Lichtquelle im Zentrum des Raumes bleibt es eine «Hygienezelle».

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Es eignen sich diese Deckenleichten und Spots solange sie den ausreichenden IPSchutzgrad vorweisen. Minimum ist hier IP44; IP54 ist besser. In Ausnahmefällen sind sogar IP65 Leuchten von Nöten. je nach Layout und Planungsidee.

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Kann ich bei technischem Know-how die Lampen auch selber montieren?

Von einer Selbstmontage kann ich nur abraten. Es sollte ein ausgewiesener Elektroinstallateur Hand anlegen. Grade auch weil Elektrizität und Wasser auf engstem Raum in Verbindung kommen Bei der Verwendung von Beleuchtung in- könnten. nerhalb der Dusche  braucht es einen ausMehr Infos: www.lichtkompetenz.ch

Wir träumen von einem Spot in der neuen Regendusche. Welche Sicherheitsbestimmungen muss man bei der Auswahl solcher Spots beachten?

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Bilder: zVg

Jürg Krewinkel, Inhaber Lichtkompetenz GmbH, Zürich


Bad-News Drinnen

Das Bad Lifestyle 2014 – nach Mass 1

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Ob kleines oder grosses Bad – die Möglichkeiten, sich sein eigenes Wohlfühlparadies zu gestalten, waren noch nie so vielfältig. Textbearbeitung Corinne Bünzli

Bilder: www.hansgrohe.ch, www.sanitastroesch.ch

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ie gute Nachricht vorweg: Obwohl sich die Vorbilder moderner Badarchitektur meist auf überaus grosszügig bemessenen Grundrissen und in einem Raumvolumen ausbreiten die weit über dem Durchschnitt liegen lassen sich mit all diesen Badeinrichtungspro­g­r ammen auch kleine und normalgrosse Bäder ausgezeichnet gestalten. Und dies massgeschneidert auf die individuellen Bedürfnisse – ob es um das Design oder spezielle Wellnessfunktionen geht. Seit

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sich das Bad zu einem wichtigen Bereich des Wohnens und Wohlfühlens entwickelt hat wird Gestaltungsqualität vorausgesetzt: Mit cleveren Systemen und professionellem Design will es eingerichtet und gestaltet werden. Doch das Bad unserer Zeit weist sich durch weit mehr aus als durch schöne Formen und ein attraktives Äusseres. Technik und Komfort heissen die Schlüsselfunktionen die im Hintergrund wirken müssen wobei es gerade zahlreiche technische Innovationen sind die für neuen Komfort sorgen.

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Starke Technik

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Zähneputzen Händewaschen Duschen Baden: Was hat da ein neues Bad schon anderes zu bieten als das Gewohnte – ausser dass es etwas moderner aussieht? Selbst wer die Einrichtung des Bades noch immer lediglich auf seine Funktion als Nasszelle reduziert muss sich auf gewaltige Unterschiede einstellen – und auf angenehme Überraschungen gefasst machen. Da ist zum Bei­ spiel die Welt der Werkstoffe und

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1 Bei der «Raindance Select E300» von Hansgrohe kann die Strahlart per Knopfdruck gewechselt werden. Als Duschsteuerung und formschöne Ablage in einem kommt hier das neue «Shower Tablet Select 300» zum Einsatz. 2 «Alterna Day by Day» ist ein umfassendes Gesamtangebot von Sanitas Troesch zur Einrichtung des Bades mit Spielraum zum Kombinieren und Variieren – für grosse und kleine Bäder und jedes Budget.

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Drinnen Bad-News

Badmöbel von talsee überzeugen mit intelligentem Stauraum und reinigungsfreundlichen Ausstattungen.

«Renova Nr.1 Comprimo» von Keramag eignet sich für attraktive Komplettlösungen selbst auf kleinstem Raum.

Badheizkörper von Zehnder schenken Wärme und Komfort und fungieren geschickt als transparente Raumteiler.

Kartell by Laufen: Glasartige Transparenz von Polycarbo­nat spielt mit der Saphir-Keramik der Waschtische zusammen.

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Ordnungssysteme finden sich auch in Spiegelschränken wie diesem von Villeroy&Boch, verbunden mit neuster LED-Lichttechnologie.


Bad-News Drinnen

Dekoratives Glas mit leuchtenden Farben, neuen Oberflächen, prakti­ schen Ablagen und bündigen Scharnieren zeigt Swissdouche Creative. Materialien. Selbst Klassiker wie Kera­ mik oder Emaille haben neue Rezepturen und Qualitäten die einerseits formal Neues ermöglichen und sich an­drerseits durch hygienische robuste reinigungsfreundliche Oberflächen auszeichnen – oder durch rutschhemmende Eigenschaf­ ten zum Beispiel bei Duschwannen die zu mehr Sicherheit im Bad beitragen. Innovative High-Tech-Werkstoffe allen voran Mineralwerkstoffe wie Corian Varicor Cristalplant Hi-Macs etc. aber auch Glas haben die Optik von Waschtisch und Wanne grundlegend verändert – und verfügen unter anderem über eine angenehme softige warme Haptik. Nanobeschichtungen und High-Tech-­ Verfahren lassen

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Bilder: www.talsee.ch, www.keramag.ch, www.laufen.ch, www.zehnder-systems.ch, www.villeroy-boch.ch, www.glastroesch.ch, www.duscholux.ch, www.kwc.ch, www.kaldewei.ch

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«Duscholux Prime-Line» zeichnet sich durch hohen Liegekomfort aus und bietet als Option auch Sparkling- und Soundvergnügen. Sie wird aus vernetztem, gegossenem Sanitäracryl hergestellt.

Wasser spurlos am Glas der Duschtrennwand abperlen. Technische Installationen verbergen sich hinter smarten Vorwandsystemen die sich nahtlos ins Baddesign integrieren. Das WC zeigt sich spülrandlos und mit kraftvollen neuen Spülsystemen in einer neuen Hygiene-Klasse. Zudem erobert sich das Dusch-WC einen festen Platz. All dies selbstverständlich verbunden mit ökologisch orientierter Wasserleistung und -technik im Hintergrund. Gleiches gilt für die Armaturen. Sie überraschen mit weichem luftdurchmischtem Wasser und sind dennoch auf Sparkurs programmiert. Thermostate in Dusche und Wanne verwöhnen in kürzester Zeit automatisch mit der individuellen Wohl-

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Armaturen für Aufsatzwaschtische brauchen einen höheren Sockel. «KWC ADRENA» passt sich mit Varianten jeder Waschtischlösung an und hilft in der COOLFIX Option, Wasser und Energie zu sparen.

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fühltemperatur und auch sie reduzieren den Wasser- und Energieverbrauch markant. Hygiene und Sicherheit Schutz vor Verkalkung ergonomisches Handling berührungslos funktionierende Lösungen oder auf Handicaps zugeschnittene Systeme – ein breites Spektrum an Qualitätsprodukten bietet reiche Auswahl. Und auch dahinter sind ausgereifte Technologien am Werk programmiert auf Komfort Langlebigkeit und Nachhaltigkeit. Nicht zu vergessen Licht und Sound die sich nicht nur in Spiegelschränken sondern auch in Wannen verbergen. Unsichtbare smarte Technik schenkt im ganzen Bad spürbar mehr Lebensqualität – Tag für Tag.

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Bodenebene Dusche «Superplan Plus» mit «Kaldewei Secure Plus»: die nahezu unsichtbare rutschhemmende Oberflächenvergütung für emaillierte Duschflächen.

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drinnen Accessoires fürs Bad

Schön praktisch

«Spa» von Rhomtuft aus Thermobuche, wasserresistent, gesehen bei artedona.com.

Die Armaturen fürs Bad sind gefunden. Was jetzt noch fehlt, sind die passenden Accessoires wie Seifenspender, Kleenex-Box und vieles mehr. Sie müssen aber nicht nur schön, sondern auch noch praktisch sein. Eine kleine, repräsentative Auswahl. TEXT Corinne Bünzli

Handtuchstange CL GTH von decor-walther.de.

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st Ihr Bad funktional oder wohnlich? Oder anders gefragt wirkt es eher kühl statt einladend? Dann ist es höchste Zeit sich Gedanken zum Bad zu machen. Denn es lohnt sich nicht nur bei den Armaturen und der Ausstattung genauer hinzuschauen sondern auch bei den Accessoires. Für Puristen gilt vielleicht die Devise weniger ist mehr für Geniesser hingegen bedeutet mehr sehr wohl wohnlicher und stimmungsvoller. Egal ob sie nun Purist oder Geniesser sind legen Sie bei der Wahl der Badezimmer-Accessoires Wert auf hochwertige Materialien. Holz Flechtwerk und Stein vermitteln Natürlichkeit und schaffen eine angenehme Atmosphäre. Andere mögen es glänzend und stehen deshalb auf Accessoires mit Gold- und Silberschimmer.

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Lohnende Investitionen Neben den funktionalen BadezimmerAccessoires wie Seifenspender Handtuchhalter Kleenex-Box und Co. lohnt es sich in besonders schöne Dinge zu investieren die gleichzeitig unsere Sinne stimulieren. Denn das Bad ist ja nicht nur

Seifenschale, Zahnputzhalter und Seifenspender Stones Milieu von kleinewolke.ch.

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Bilder: zVg

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Accessoires fürs Bad Drinnen

Ablage und Doppelhaken von hewi.com.

Verschiedene Bad-Accessoires WO Wood von decor-walther.de.

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ein Ort wo geduscht oder gebadet wird es darf ruhig auch ein Ort der Entspannung sein. Und dazu gehören farbige Lichter oder Kerzen aber auch Raumdüfte. Achten Sie hier auf natürli­ che Öle und Essenzen. Sie duften nicht nur besser als künstlich

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Kleine Wolke: Alles für die Wohlfühloase Hochwertige Badtextilien mit samtweicher Haptik und moderner Optik sorgen dafür dass man sich mit Kleine Wolke im Badezimmer einfach himmlisch fühlt. Ein Wohlfühlbedürfnis das mit dem Wandel des Badezimmers von der simplen Nasszelle zum heimischen Wellnessbereich beständig wächst wird von Kleine Wolke vielfältig erfüllt. Neben Badteppichen in allen erdenklichen Formen und Farben wird das Sortiment durch Sicherheitseinlagen für Dusche und Wanne Duschvorhänge Frottierwaren und Lifestyle-Bildern fürs Bad abgerundet. Der Bereich Accessoires mit Seifenspendern Kosmetikeimern Wäscheboxen und Wandhaken wurde umfangreich erweitert um für jeden Geschmack etwas zu bieten. Die neuen Seifenspender in organischem Design mit Holzelementen oder in Steinoptik sind in jedem Bad ein Hingucker. Zum zweiten Standbein hat sich die thematisch abgestimmte Bettwäschekollektion entwickelt die aktuelle Dessins von Grafik bis Floralien in den hochwertigen Qualitäten wie Mako-Satin und Mako-Jersey

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hergestellte Düfte sondern haben auch eine nachweislich ausgleichende oder anregende Wirkung auf unseren Körper. Eigentlich braucht es gar nicht viel um aus einer nüchternen Nasszelle einen veritablen Wellnesstempel zu machen

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umsetzt. Unter dem Slogan «für Bad & Bett» werden so über Raumgrenzen hinweg unverwechselbare Wohnwelten geschaffen. www.kleinewolke.ch

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Drinnen Toilettenreinigung

Das

stille Örtchen richtig sauber halten Kalkablagerungen in Toiletten sind hässlich. Wir geben Tipps, wie man Kalk nachhaltig vermeiden kann und wie man das stille «Örtchen» richtig reinigt. Textbearbeitung Corinne Bünzli

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Höhere Luffeuchtigkeit In einem Bad oder einer Dusche herrscht höhere Luftfeuchtigkeit als in einer sepa­ raten Toilette welche bei gleicher Be­ nutzung mehr verkalkt. Wandhängende Toiletten bei denen die Bodenheizung unten durch verläuft werden zwangs­läufig mehr aufgeheizt und verkalken daher mehr als Badezimmer mit Wand­ radiatoren.

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Auch die Spülfrequenz hat einen direkten Einfluss auf die Verkalkung. Mit anderen Worten: Wie oft und in welchen Zeitabständen wird die Toilette gespült? Vergleichen wir eine Toilette in einem gut frequentierten Restaurant das morgens öffnet und spätabends wieder schliesst mit einer Ein-Personen-Haushalt-Toilette. Die Toilette im Restaurant wird alle 5 bis 30 Minuten benutzt und stehendes Rest­ wasser kann in so kurzer Zeit nicht aus­ trocknen. In einem Ein-Personen-Haus­ halt wird nur morgens und abends (ev. über Mittag) gespült. Stehendes Wasser trocknet ein und der Kalk fällt aus. Fazit: Je weniger gesp��lt wird um so schneller entsteht eine Verkalkung! Ein weiterer Faktor der zu einer grossen Verkalkung führen kann sind defekte Füllventile oder verkalkte Dichtungen der «Heberglocken». Oder auch hochsteigender Kalk der die Dichtung der «Heberglocke» anhebt.

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Toiletten-Reinigung Den WC-Deckel nach jeder Benutzung unbedingt schliessen sonst verdunstet

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Bilder: Justin Paget/Corbis

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as Wichtigste vorneweg: kein Toilettengang ohne Spülung. Nach der Betätigung des Spülvorgangs fliesst neues Trinkwasser in den Spül­kas­ ten zurück. Die Temperaturunterschiede zwischen dem einlaufenden neuen Trink­ wasser (+/– 12°) in den Spülkasten und die Raumtemperatur (21– 24°) sind für die Verkalkung der wasserführenden Kanäle hauptverantwortlich! In diesen Kanälen entsteht ein Luftzug der das verbleibende Wasser in der Toilette austrocknet. Fazit: Je wärmer der Raum je mehr Kalkabla­ gerungen.


Toilettenreinigung Drinnen

das Restwasser in der Toilette (Was­ serführungskante und Siphon) schneller und es kommt zur vermehrten Kalkab­ lagerung. Diese führt schneller zu einer Verminderung der Spülleistung so dass ein zweites Mal gespült werden muss. Den Wassernachlauf kontrollieren. Eine Stunde nach der letzten Spülung ein Toiletten-Papier oberhalb des Siphon­ wassers an den hinteren Keramikteil drücken. Wird das Papier nass ist der Spülkasten undicht und ein Service ist notwendig.

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Spülring Grundsätzlich sollte die Toilette regel­ mäs­ sig gereinigt und entkalkt werden. Nehmen Sie das Putzgel und spritzen Sie dieses unter den Spülrand. Anschlies­ send das Gel mit der «Nase» der Toilet­ tenbürste unter dem Spülrand gut ver­tei­len und die Toilettenbürste in den Siphon stellen. Somit wird einem eventuellen Toiletten-Benut­zer sig­ nalisiert dass diese Toilette gereinigt wird. Nach ca. zehn Minu­ ten Einwirkzeit mit der «Nase» der Toiletten­ bürste den Spülring nochmals gut nachrei­ nigen. In der Zwischen­zeit befindet sich das Gel auch im Siphonwasser. Mit der Toilettenbürste den Siphon gut reinigen und die Spültaste betätigen (WC-Deckel offen lassen damit die Säure-Dämpfe entweichen können).

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Das grosse «Geschäft» Hinterlässt das grosse «Geschäft» ei­ nen unangenehmen Duft zünden Sie ein Streichholz an. Der Schwefel des Streich­ holzes «frisst» den Geruch weg. Nach jeder Benutzung der Toilette muss diese gespült werden auch bei einem kleinen «Geschäft». So können keine Ablage­ rungen (Harnstoffe) im hinteren Siphon­ teil entstehen.

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Wasserspül-Leistung Durch die Verkalkung der wasserfüh­ renden Kanäle im Inneren der Keramik lässt die Spül- und Reinigungsleistung mit der Zeit nach. Der vordere Spülring wird vom Wasser nicht mehr erfasst und ge­ reinigt. Die Urinsprit­ zer trocknen ein und hinterlassen den typi­ schen Toilettengeruch.

WC-Sitze sollte man regelmässig ersetzen

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WC-Sitze Gerade weil die Sitze täglich im Gebrauch sind sollten sie regelmässig ersetzt wer­ den. Am besten alle zwei Jahre. Durch die Urinspritzer wird die untere Auflage­fläche der WC-Brille mit Urin kontaminiert und

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Profis am Werk

zieht in den Kunststoff ein. Dieser lässt sich nicht mehr reinigen. Der Urin-Ge­ ruch dominiert den Raum und lässt ein unangenehmes Gefühl zurück.

info

Die Toiletten sollten regelmässig gewartet werden. Restclean bietet verschiedene Service-Abonnemente an. Sie garantieren: minimalster Wasser­ verbrauch, optimalste Spül-Leistung, Kosten-Einsparung von Duft- und Reinigungsmitteln und Einsparung von Wasser- und Abwasserkosten. Denn Unterhalt bedeutet Werterhalt Ihrer sanitären Anlagen. Mehr Informationen unter: www.restclean.com

Der hausinterne Kanalreiniger

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Nicht die Wassermenge im Spülkasten sondern die Spülleistung mit Litern pro Sekunde ist massgebend für eine ein­ wandfreie Ausspülung der Abflussrohre. Mit einer üblichen Spülleistung von 2.2 Liter Wasser pro Sekunde übernimmt die Toilette damit die Aufgabe des haus­ internen Kanalreinigers. Wird diese Spül­leistung nicht mehr erreicht bleiben Rückstände in sämtlichen Abwasser­ rohren und verhindern so eine qualifizierte Ausspülung der Rohre bis zum Kanalisa­ tionsanschluss an Ihrem Gebäude.

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Tipp für den Mann Setzen Sie sich auch für das «kleine» Geschäft auf die Toilette denn die Urin­ spritzer können in die Fugen der Wandund Bodenplatten gelangen wo diese nicht mehr zu entfernen sind. Unangenehmer Urin-Geruch ist die Folge!

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drinnen Swiss Kitchen Award

Weitere Infos www

www.swisskitchenaward.ch www.kuechen-verband.ch

Merk Raumgestaltung gewinnt Gold

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m Anschluss an den 5. Küchenkongress in Baden fand mit über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Verleihung des ersten Swiss Kitchen Awards statt. Feierlich wurden die drei schönsten Küchen der Schweiz prämiert. Mit dem Gold-Award wurde die «Lifestyle»-Küche der Schreinerei Merk AG – Merk Raumgestaltung ausgezeichnet. Den Silber-Award durfte die Kissling AG mit dem «K17»-Konzept in Empfang nehmen und drittplatziert ist die Orea AG mit dem Konzept «Puristische Eleganz».

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Der Award wurde am letztjährigen Küchenkongress lanciert. Aus über 100 eingereichten Konzepten nominierte eine fünfköpfige Fach-Jury zehn Konzepte. Diese standen der Öffentlichkeit während eines einmonatigen Online-Voting zur Wahl. Über 7000 Personen stimmten ab und wählten die drei Award-Gewinner. «Das Konzept der Siegerküche ist einzigartig» erklärt JuryPräsident und Architekt Daniel Lischer. «Die Kombination von hellem Eschenholz mit Eisen und Quarzstein-Tao ist sehr gelungen.» Die Küche zeigt die Leidenschaft zur Schreinerkunst und bietet zudem technische Highlights wie eine beleuchtete Bar und eine iPad-Schublade. «Ein Unikat und verdienter Sieger» verkündete Laudator Markus Schraner von der Wesco AG. Aber auch die Küchen auf den nachfolgenden Plätzen – an der Award-Verleihung präsentiert von der Miele AG und Franke Küchentechnik AG – können sich sehen lassen. Das Konzept der Kissling AG ist ein urban anmutendes Spiel aus schwarzen Hochglanz-Fronten und Zebrano-Holz während das Bronze-Konzept der Orea AG durch ästhetische Formen und die Kombination von Alucobond und Räuchereiche überzeugt.

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Bilder: zVg

Die Lifestyle Küche von Merk Raumgestaltung wurde zur schönsten Küche der Schweiz gewählt. Sie überzeugte die Fachjury wie auch die Teilnehmer des OnlineVotings durch aussergewöhnliche Schreinerkunst und High-TechEinlagen. Textbearbeitung Corinne Bünzli


pure Restaurant Riggenbachstrasse 10 4600 Olten Tel. +41 62 286 69 18 gastroawards.ch/pure info@pure-olten.ch Food & Beverage Manager Christoph Wilhelm

Acquerello-Risotto mit Safran, Rucola und San Daniele Schinken Ein Rezept vom pure Restaurant, Olten Zutaten (für 4 Personen): 250 g Acquerello-Risotto oder alternativ Vialone 50 g Schalotten 120 ml Weisswein 500 ml Gemüsebouillon 1 Zehe Knoblauch Salz, Pfeffer, Lorbeerblatt 1 Msp Safran 100 g Rucola 160 g San Daniele Schinken, alternativ Parmaschinken (in Scheiben) Olivenöl 50 g Butterwürfel 80 g Parmesan, gerieben

ZUBEREITUNG: Die Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden. Den Knoblauch mit einem Messer zerdrücken und die Schale entfernen. Anschliessend fein hacken. In einem Topf das Olivenöl erhitzen. Den Knoblauch und die Schalotten in dem Öl glasig schwitzen. Den Risottoreis zugeben und ebenfalls glasig schwitzen. Mit Weisswein ablöschen und reduzieren lassen. Das Lorbeerblatt, das Salz und Pfeffer und den Safran zugeben. Nach und nach mit Gemüsebouillon auffüllen und das Risotto unter gelegentlichem Rühren fertig kochen. Zum Schluss das Risotto mit kalten Butterwürfeln und Parmesan abbinden. Es sollte eine cremige Konsis­ tenz aufweisen. Einen Teil des Rucola und des Schinkens klein schneiden und unter

das Risotto heben. Gegebenenfalls nochmal abschmecken. Das Safranrisotto in einen tiefen Teller anrichten. Auf dem Risotto den restlichen Rucola und Schinken verteilen. Servieren und schmecken lassen.

DAZU PASST: Als Dessert empfehlen wir Ihnen die Panna Cotta mit Aprikosencoulis. Das Rezept zum Download finden Sie unter www.gastroawards.ch/rezepte.

WeinTipp: Der italienische Rotwein Buio Carignano ergänzt den Safranrisotto hervorragend. Details zum Wein finden Sie unter www. gastroawards.ch/rezepte.


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DRaussen

Ausgangspunkt für die Gartenumgestaltung war ein in die Jahre gekommener Schwimmteich mit Algenbefall. Um ein harmo­ni­ scheres Gesamtbild des Gartens zu bekommen, wünschten sich die Gartenbesitzer zudem mehr Ordnung durch klare Strukturen in ihrem grünen Wohnzimmer. Text Juliane Forster

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Bild: Gärtner von Eden Ratingen und Forster Gartenbau AG Titterten / MOEL PHOTOGRAPHIE

Vom Schwimmteich zum Naturpool V

iele Gartenbesitzer wünschen sich einen Wohlfühlgarten eine Ruheoase ihren ganz persön­ lichen Rückzugsort. Doch wie so oft gilt auch hier: Aller Anfang ist schwer. Meist beginnt die Mission «Traumgarten» mit Zuhören und dem Stellen der richtigen

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Fragen. Denn häufig werden sich Garten­ besitzer erst in ausführlichen Planungs­ gesprächen mit einem Gartengestal­ ter darüber klar was sie eigentlich wollen. Die Forster Gartenbau AG und die Besitzer des hier vorgestellten Gartens verbindet ein bereits über 20-jähriges Geschäftsverhält­

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nis. Trotzdem war auch hier ein intensiver Dialog nötig um den ausgesprochenen wie verborgenen Wünschen und Bedürfnissen der Kunden Gestalt zu geben. Denn jeder Garten ist so individuell und einzigartig wie seine Besitzer und bringt ganz eigene An­ forderungen der Gestaltung mit sich.

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Draussen Gartengestaltung

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Nachgefragt

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um einiges geringere Wasserverbrauch des Naturpools. Erstens muss das Wasser im Naturpool nicht gewechselt werden und zweitens verbraucht das Rückspülen des Sandfilters beim her­ kömmlichen Pool das doch mehrmals pro Saison erforderlich ist eine grosse Menge an Wasser.

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Hans-peter forster Inhaber Forster Gartenbau AG*, 4425 Titterten

Welche Kriterien führen zum Entscheid für einen Naturpool anstelle eines kon­ ventionellen Pools? Der Naturpool unterscheidet sich op­ tisch kaum von einem herkömmlichen Pool. Der wohl entscheidende Aspekt für die Wahl eines Naturpools ist der der natürlichen Wasseraufbereitung ohne die Verwendung von chemischen Zusätzen. Ein ökologischer Punkt ist der

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Wenn das Wasser im Naturpool nicht ge­ wechselt werden muss, kann man dann im Winter auch darin baden? Wenn Sie kühle Temperaturen nicht scheuen dann ja. Die Idee ist gar nicht so abwegig. Ein Naturpool kann sehr schön in eine Wellnesslandschaft inte­ griert werden und ist die idelae Ergän­ zung zu Sauna oder Dampfbad. Mit einer Rollladenabdeckung kann der Naturpool sogar geheizt werden um das Baden in der Frühjahrs- oder Herbstsaison zu ermöglichen.

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System ist eine Weiterentwicklung im Schwimmteichbereich eignet sich sowohl für Umbauten wie für Neubauten und kann auch bei kleineren Schwimmteichen eingebaut werden. Das Funktionsprin­ zip dieses Bio-Kartuschenreaktors ba­ siert auf der Anzucht von Biofilm der dem Wasser Nährstoffe entzieht die die Grundlage für die Algenbildung sind. Im Reaktor selber befinden sich Filter­

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Baut man heutzutage gar keine Schwimm­ teiche mehr?

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Oh doch natürlich. Die Entscheidung ob man einen Schwimmteich baut oder nicht hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: Dem Bedürf­ nis des Kunden nach natürlicher Ge­ staltung und der Fläche die für den Bau des Schwimmteiches zur Verfü­ gung steht. Ganz vereinfacht gesagt: Ein Schwimmteich der ohne oder mit ganz wenig Technik auskommen soll braucht eine grössere Wasserkapazität und damit eine grössere Fläche. Nur so können die natürlichen Reinigungs­ vorgänge funktionieren. Bis dieses Sys­ tem im Gleichgewicht ist braucht es einige Zeit. Für den Kunden heisst das dass er bereit sein muss diese natür­ lichen Vorgänge zu verstehen und ihnen die Zeit zu geben die sie brauchen.

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Die Neugestaltung des Schwimmteich­ bereiches gab den Ausschlag für den Ent­ schluss zur Umgestaltung des Gartens. Soll anstelle des Schwimmteiches ein konventioneller Swimmingpool oder ein Naturpool entstehen? Diese Frage war schnell beantwortet. Die Kunden legten besonderen Wert darauf in natürlich

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aufbereitetem Wasser zu schwimmen jedoch ohne erneute Probleme mit Algen. Dafür hatte der Garten- und Landschafts­ baubetrieb Forster aus Titterten genau die richtige Lösung: einen Naturpool dessen biologische Wasseraufbereitung über eine externe Filterzone funktioniert einen sogenannten Kartuschenreaktor und der eine direkte Einflussnahme auf die Wasserqualität ermöglicht. Dieses

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Der Schwimmteich als Ausgangspunkt

Das Biotop: Optisch dem Teich angegliedert, jedoch ohne direkte Verbindung.

Bilder: Gärtner von Eden Ratingen und Forster Gartenbau AG Titterten / MOEL PHOTOGRAPHIE

Pflanzbecken zur Regulierung des pH-Wertes.


Gartengestaltung Draussen

Die Wasserfläche beträgt ca. 28 m².

Wasserflächen reflektieren die Umgebung und bewirken eine optische Erweiterung.

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kartuschen durch die das Wasser gleich­ mässig hindurch strömt und so aufberei­ tet wird. Die Filter-Kartuschen werden jährlich ausgetauscht. Mit dem Kartu­ schentausch erhält der Filter auch nach grossen Belastungen sofort wieder seine grösstmögliche Wirksamkeit – gleich zu Saisonbeginn. So kann auch eine maxi­ male Betriebssicherheit gewährleistet werden. Eine weitere bauliche Kompo­ nente innerhalb des Wasserkreislaufes des Naturpools ist ein flächenmässig kleines Pflanzbecken getrennt vom Pool selber das im Sohlenbereich ständig von Wasser druchströmt wird. Dort tragen Wasserminze (Mentha aquatica) Zypern­ gras (Cyperus longus) Sumpfschwertlilie (Iris pseudacorus) und andere mit ihrer Wurzelsäure zur Regulierung des pHWertes des Wassers bei.

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Der Garten als Ruheoase Nachdem die Entscheidung für die Umge­ staltung des Schwimmbereichs gefallen war wurde auch der restliche Garten in die Planung einbezogen. Die Gartenbesit­ zer entschlossen sich dazu unabhängig vom Naturpool ein stilles Gewässer als Biotopbereich zu gestalten. Diese Augen­ weide sollte nicht nur einen wertvollen Lebensraum für Pflanzen wie Sumpf­ dotterblumen (Caltha palustris) oder Seerosen (Nymphaea hybrieden) bie­ ten sondern auch Insekten Libellen und Fröschen ein neues Zuhause geben. Ein positiver Nebeneffekt: Die tierischen Gar­ tenbewohner stören die Schwimmenden im Naturpool nicht. Der Poolbereich ist von einem gross­ zügigen Holzdeck umgeben das die Ver­

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bindung zu dem naturnah gestalteten Bio­ top und dem neu angelegten Steingarten herstellt. Letzterer fügt sich optimal in die Hanglage des Gartens ein und wurde eigens für die vietnamesischen Stein­ laternen konzipiert. Um das asiatische Flair in diesem Teil des Gartens noch zu unterstreichen wurden charakter­ volle Kiefer-Bonsai gepflanzt. Durch ein sorgfältig abgestimmtes Beleuchtungs­ konzept wird der Garten sacht aber wir­ kungsvoll in Szene gesetzt und in den Abendstunden in eine ganz besondere Lichtstimmung eingetaucht. Der vordere Teil des Gartens wird durch einen eleganten Loungebereich aufgewertet in dem gemütliche Stunden mit der Familie und Freunden verbracht werden können.

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*Mitglied Gärtner von Eden www.forster-gartenbau.ch www.gaertner-von-eden.ch

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Draussen Frühlingskistli

Es werde bunt – auf dem Frühlingsbalkon! Die grauen Hochnebeltage werden weniger, das Thermometer steigt, ebenso die Lust auf Freilufterlebnisse. Vorzugsweise im eigenen Garten. Blühende Topfpflanzen auf Balkon und Terrasse bilden den passenden Rahmen. Jetzt muss die Basis dafür gelegt werden. TEXT Robert Wildi

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Nachgefragt

trüben und kalten Tage so richtig ab­ schütteln hinter sich lassen und einer bunten duftenden Wärme aus Blüten und Blättern Platz machen: Darauf freuen sich Hausbesitzer und Hobbygärtner im Kollektiv.

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Worauf muss ein Hobbygärtner besonders achten, damit seine Frühlingspflanzen tatsächlich so lang schön bleiben?

Rainer Pietrek Category Manager, Coop Bau + Hobby Herr Pietrek, was unterscheidet typische Frühlingsblumen von anderen Pflanzen­ arten, die erst später blühen? Frühlingsblumen blühen früh im Gar­ tenjahr und vertragen naturgemäss tiefere Nachttemperaturen und je nach Sorte auch leichten Frost. Wer sie also bereits zeitig pflanzt, kann sich bis Mitte/Ende Mai an ihnen erfreuen.

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Die angebotenen Sorten sind heute sehr blühfreudig und halten sehr lange. Generell ist darauf zu achten, dass noch geschlossene Knospen nachtrei­ ben. Dies garantiert dann eine lange Blütenpracht. Wenn die ersten sonnigen Märztage kommen, sollte man auf keinen Fall das Giessen vergessen.

Gibt es bei der Auswahl des «Pflanzen­ kistli» für den Balkon oder die Terrasse auf Besonderheiten zu achten? Welches Material hat welche Vorzüge? Generell haben alle Materialien ihre Vorzüge. Die Auswahl hängt deshalb in erster Linie vom individuellen Ge­ schmack ab. «Kistli» aus Kunststoff sind

Ohne Arbeit ist dieser Frühlings­ rausch allerdings nicht in seiner vollen Entfaltung zu geniessen. Nach den tris­ten Wintermonaten schaut es auf den mei­ sten Terrassen und Balkonen doch ziem­ lich karg aus: Leere Blumenkästen und

leichter zu transportieren, Tontöpfe und Holzgefässe schauen dafür eleganter aus. Bei Tonwaren sollte man unbedingt auf Frostbeständigkeit achten.

Welche «Pflanzenkistli» eignen sich be­ sonders, um nach den Frühlingspflanzen dann auch mit Sommerpflanzen verwendet zu werden? Auch hier gilt: Jedes Material kann da­ für genutzt werden – das «Kistli» sollte einfach gross genug sein. Ganz wesent­ lich ist dagegen, dass man vor dem Ein­ setzen der Sommerpflanzen die Erde austauscht. Gerade Sommerpflanzen brauchen frische, nährstoffreiche Erde, um gut anzuwachsen und im Sommer kräftig blühen zu können. Bilder: zVg

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as gibt es Schöneres als körperliche und seelische Frühlingsgefühle mit einer hingebungsvollen Wieder­ belebung des heimischen Gartens oder Balkons zu verstärken? Den Winter die


Frühlingskistli Draussen

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Töpfe da und dort noch eine vertrocknete Pflanze schmutzige Böden. Sobald die er­ sten warmen Sonnenstrahlen durchdrü­ cken ist der perfekte Zeitpunkt für eine orchestrierte Aufräumaktion gekommen. Der Terrassenboden wird geschrubbt das Balkongeländer gereinigt der Holz­ liegestuhl imprägniert und die neue Sitz­ garnitur aufgebaut.

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Vielfalt an Pflanzen und Behältern Das Fundament für die Freiluft-Frühlings­ oase steht jetzt schon mal. Jetzt geht es an die Umsetzung der «Software» eine raffinierte und sehr individuell gestalt­ bare Bepflanzung und Begrünung von Terrasse und Balkon. Narzissen Tulpen Stiefmütterchen und Primeln blühen bei­ spielsweise bereits im Frühling. Doch nicht nur die bunte Blumen­ pracht sondern auch Immergrün wie etwa der Buchsbaum verleiht dem Früh­ lingserwachen auf Balkon und Terrasse eine ganz besondere Note. Hervorra­ gende Vorboten für die herannahende warme Jahreszeit sind auch frühlingsblü­ hende Stauden. Balkon- und Terrassen­ gärtner die nur über ein beschränktes Platzangebot verfügen sind auch mit der Anlegung eines kleinen Kräutergartens sehr gut beraten. Herrliche riechende Gewürze wie Rosmarin Thymian Basi­ likum oder Zitronenmelisse verfeinern darüber hinaus auch noch die leichte Sommerküche. Doch Vorsicht: Kräuter sollte man erst Ende April pflanzen. Die Vielfalt der geeigneten Pflanzen ist ebenso gross wie die Auswahl der Gefässe und Kisten in denen sie ihre volle Pracht entfalten. Spezialisierte Fachge­ schäfte offerieren in diesem Jahr eine riesige Auswahl an trendigen Holzkisten Steingutgefässen geflochtenen Weiden­

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EINKAUFSLISTE Balconera Cottage Balkonkistli, 50 cm Balconera Cottage Balkonkistli, 80 cm Coop Oecoplan Bio, Balkonpflanzenerde, 15 l Coop Oecoplan Bio, Universalerde, 40 l Coop Oecoplan Bio, Flüssigdünger, 1 l Coop Oecoplan Bio, Geraniendünger, 1 l

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zaubern. Das Beste dran: Jeder Hobby­ gärtner kann das leisten ohne ein riesi­ ges Vorwissen oder jahrelange Erfahrung. Mit dem ersten bunten Frühlingsanstrich ist es allerdings noch nicht getan. Ohne regelmässige Pflege könnte auf den ers­ ten Rausch schon bald die Ernüch­ terung folgen. Vor allem dann wenn die regelmässige Bewässerung vernachläs­ sigt wird. Denn frisch getopfte Früh­ lingspflanzen brauchen besonders viel Wasser – auch wenn es draussen noch kalt und regnerisch ist.

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körben Keramik- oder Zinkgefässen. Mit grosszügigen Gefässen aus Ton oder Terrakotta lässt sich dem Frühlings­ balkon oder der Frühlingsterrasse sogar noch ein mediterranes Ambiente einhau­ chen. Auch moderne Metalltöpfe machen durchaus eine gute Falle.

Regelmässig bewässern Die Ideen gehen eigentlich nicht Bereits mit etwas frühlingsfrischer pflanzung lässt sich jeder Balkon jede Terrasse in eine «Grüne Oase»

aus. Be­ und ver­

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Draussen Gartenfreunde

Mehr Vogelarten im Garten

März ist der ideale Zeitpunkt, um Gehölze zu pflanzen. Der Gartenfachhandel bietet gegenwärtig das umfangreichste Sortiment an. Wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Warum nicht einmal Gehölze pflanzen, die auch Vögel lieben? Text und Bilder Brigitte Buser

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ie beste Voraussetzung zur Ansiedlung eines möglichst grossen Vogelbestandes bieten nämlich naturnahe Gärten in denen nicht nur Blumen und Gemüse in den Beeten gedeihen und im Sommer wöchentlich der Rasen gemäht wird. Zwar sollte ein jeder Gartenbesitzer was seine Vorlieben angeht natürlich auch auf seine Kosten kommen jedoch sind Gärten die zumindest stellenweise sehr naturnah gestaltet sind als potenzielle Lebensräume bei Vögeln besonders hoch im Kurs. Das heisst nun aber nicht dass ein naturnaher Teil im Garten ein Unkrautplatz wird. Vielmehr geht es darum den gesamten Garten vielfältiger zu strukturieren so dass sich eine artenreichere Insekten- und Vogelwelt einfinden kann. Dabei wird bei Pflegemassnahmen nur regulierend in die Zusammensetzung der Pflanzbestände eingegriffen. So kann sich die Tierwelt ungestört ansiedeln.

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Daneben sollte der Gartenbesitzer weiterhin in Sitzplatznähe den Anblick und Duft seiner Rosen geniessen dürfen im Beet gleich nebenan Stauden und Sommerflor für den Schnitt ziehen und im Nutzgarten Gemüse Beeren und Kräuter ernten können. Etwas abseits hat es vielleicht auch Platz für einen Teich gesäumt von

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Im Mai zeigen sich am Holunder weisse Der Weissdorn bietet nebst Früchten auch Blütendolden, welche viele Läuse anziehen. einen guten Schutz.

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Die Früchte des Schwarzdorns werden gerne von Blaumeisen gefressen. heimischen Wildstauden. Dies als Nahrungsquelle für Insekten im Sommer und Vögel im Winter sogenannte Standvogelarten welche in der kalten Jahreszeit hier bleiben und auf Früchte und Samen angewiesen sind. Aber auch eine Blumenwiese oder zumindest ein Rasen mit Gehölzgruppe bildet eine solche Struktur. Je mehr artenfördernde Strukturen also geschaffen werden desto besser ist die Ansiedlungsmöglichkeit eines artenreichen Vogelbestandes im Garten. Man darf aber keine allzu grossen Wunder erwarten denn erstens bilden Vögel Reviere in denen sie oft keine Artgenossen aber auch keine anderen Arten tolerieren. Oft sind auch bestimmte Standvogelarten dennoch nur zeitweise in unseren Gärten anzutreffen. So beispielsweise das Rotkehlchen welches sich während des Winters gerne im Unterholz im Garten aufhält um zu brüten im Frühling diesen aber oft wieder verlässt. Auch kann man nicht erwarten dass sich in einem Stadtgarten gleich viele Vogelarten einfinden wie in einem Siedlungsgebiet am Waldrand wo in der Umgebung schon viele Arten leben. Dennoch lohnt es sich im Garten Nahrungsangebote Unterschlupf- und vor allem Brutmöglichkeiten für Vögel zu schaffen benötigen diese doch um ihre Brut aufzuziehen vor allem In-

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Die Düfte des Gartens geniessen

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Berberitzen werden im Winter gerne vom Rotkehlchen genascht.

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Teiche bieten Vögeln nicht nur Trinkwasser, Auch eine Blumenwiese beherbergt ein auch Insektenfutter gibt es hier massenhaft. grosses Futterangebot.

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Gartenfreunde Draussen

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sekten welche uns als Schädling oft das Gärtnerleben schwer machen. Die wichtigste Struktur dazu ist nebst der Begrünung von Mauern Hausfassaden oder Lauben durch Kletterpflanzen wie Efeu Weinreben Waldreben oder Rosen das Pflanzen von insbesondere einheimischen Gehölzen. Dies am besten in Form von naturnahen Hecken wie sie an Waldrändern oder Bachläufen anzutreffen sind. Aber auch schon eine kleine Strauchgruppe im Rasen reicht aus. So können Amseln die nach einem Sommergewitter emsig Würmer auf dem Rasen einsammeln auch im eigenen Garten brüten.

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Nahrung für die Vögel

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Einheimische Gehölzarten darum da diese besonders gerne von Bienen und anderen Nützlingen besucht werden und die Früchte die sich dann bis zum Herbst bilden den Vögeln Nahrung fürs Winterhalbjahr bieten. Auch beanspruchen einheimische Arten weniger Pflege vorausgesetzt die Standortbedingungen stimmen und sie werden nicht zu nah zusammengepflanzt. Dadurch können ihre Bewohner in Ruhe brüten und wir haben mehr Zeit zum Beobachten. Zwar haben Schwarz- oder Weissdorn Berberitzen und Heckenrosen oft kratzbürstige Dornen und Stacheln diese bieten jedoch einen guten Schutz vor Feinden was wiederum die Artenvielfalt fördert.

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Sträucher zur Förderung der Vogelarten im Garten Art

Heckenrose (Rosa Canina) Schwarzdorn (Prunus spinosa) Weissdorn (Crataegus) Holunder (Sambucus nigra) Felsenbirne (Amelanchier) Hartriegel (Cornus sanguinea) Liguster (Ligustrum vulgare) Wolliger Schneeball (Viburnum lantana) Rote Heckenkirsche (Lonicera xylostum) Gemeine Berberitze (Berberis vulgaris) Haselstrauch (Corylus avellana)

Besuchen Sie uns an der Giardina Zürich vom 12.– 16. März 2014 Halle 7 Stand F21. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

info

Blüten

Früchte Höhe

weiss bis rosa

rote Hagebutten bis 2 m

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kleine, schwarze Pflaumen bis 3 m

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rot, kugelig bis 3 m

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schwarze Beerendolden bis 4 m

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bläulichschwarz, kugelig bis 3 m

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schwarz, kugelig bis 4 m

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schwarz, kugelig bis 4 m

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erst rot, dann schwarz bis 5 m

weiss

leuchtend rot bis 3 m

zartgelb

länglich rot bis 3 m

unscheinbar Nuss bis 5 m

Der grüne Treffpunkt.

Gartenarbeiten im März

TEXT & BILD Brigitte Buser

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Goldlack Bartnelken oder Fingerhut müssen spätestens jetzt an ihren definitiven Platz gepflanzt werden. So können diese rasch ein dichtes Wurzelwerk bilden was für eine gute Wasserversorgung der Pflanzen garantiert sollten bereits Mitte April sommerliche Temperaturen herrschen.

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Umtopfzeit für Topfkräuter:

In Töpfen gehaltene Kräuter müssen nicht zwingend jedes Jahr umgetopft werden. Wachsen jedoch die Wurzeln aus dem Abzugsloch ist es höchste Zeit. Dann setzt man verholzende Kräuter wie Lavendel Rosmarin oder Salbei vor Austrieb im Frühjahr in ein bis zwei Zentimeter grössere Töpfe. Wählen Sie dazu für Kräuter nährstoffarme durchlässige Erde. Am besten eignet sich spezielle Kräutererde aus dem Fachhandel oder Erdmischungen aus gleichen Teilen reifem Kompost Sand und Anzuchterde.

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Meerrettich anbauen:

Hat man den Meerrettich im Garten wird man das äusserst gesunde Wurzelgemüse auch nicht so leicht wieder los vorausgesetzt es hat sich gut etabliert. Damit dies sicher gelingt setzt man jetzt einige zirka 30 cm lange Wurzelstücke schräg in nährstoffreichen Boden. Bis zum Herbst bilden sich so verlässlich viele neue Seitenwurzeln die man dann ernten kann.

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Sommerblühende Zwiebelblumen antreiben: Gladiole, Dahlie, das Indi­

sche Blumenrohr oder Inkalilien kann man jetzt gut im Haus in erdgefüllten Töpfen vortreiben. Dabei sollten sie am Anfang nur mässig gegossen werden. Bei einem Zuviel an Wasser faulen die noch

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Kiwis blühen ab Mai. zarten Wurzeln gerne. Zeigen sich die ersten Blätter erhöht man die Wasser­ gaben zunehmend.

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Zweijährige auspflanzen:

Zweijährige Blütenpflanzen wie Stiefmütterchen Hornveilchen Vergissmeinnicht aber auch

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Kiwi schneiden:

Jetzt ist auch Zeit für den Rückschnitt von Kiwis. Dabei kürzt man die vorjährigen Triebe auf drei bis fünf Knospen ein. Aus diesen bilden sich im Frühling neue Triebe mit Blütenknospen in den ersten vier bis sechs Blattachseln.

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Draussen Mobilität

Die grosse Kombi-Kür Die Schweiz ist Kombiland. Nirgendwo sonst sind die Autos mit grosser Klappe beliebter als bei uns. Hier die hübschesten, geräumigs­ten, umweltfreundlichsten – und unsinnigsten Kombis. TEXT Timothy Pfannkuchen

Mercedes T-Modell von 1977: Der erste Edelkombi – mit nur 523 bis 879 Litern.

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och bis in die Sechziger galten Kombis als reine Handwerker-Mobile. Dann erlagen erste Familienväter dem Charme des höheren Nutzwerts – und 1977 befreite Mercedes mit dem ersten Luxuskombi dem T-Modell auch gleich alle Standesgenossen vom Stigma des Nutzfahrzeugs. So mutierten die Last- auch zum Lusttransporter. Bis heute sind sie trotz der am Kombikuchen knabbernden SUV die ultimativen Multi­ talente für jeden Einsatz.

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Platz für Noblesse Im Gegensatz zu limousinenlastigen Konti­ nenten wie Amerika dürfen die Lademeis­ ter bei uns sogar luxuriös sein. Herrensitz unter den Kombis ist der Jaguar XF Sportbrake: Mehr Prestige kann ein Kombi kaum verströmen. Doch erfüllt sich der

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Traum vom Edelkombi auch für bürger­ liche Budgets. In der Mittelklasse punktet der Mazda 6 Sport Wagon (522 bis 1648 Liter): sehr dynamisch und richtig edel ohne ab 31 600 Franken teuer zu sein.

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Mehr Flair kostet Raum

Stern am Kombihimmel Am Raumrekord kann er dagegen nicht knabbern. Den hält traditionell das Mercedes E-Klasse T-Modell (695 bis 1950 Liter; ab 60 200 Franken): Hier drin kann man übernachten. Generell sollte man aber die Literzahl des maximalen Ladevolumens nicht überbewerten. Im Alltag zählen eher das Ladevolumen zu fünft eine nach Umklappen der Rücksitzlehnen möglichst ebene Fläche und die Innenmasse. Bei Sperrgut etwa müssen viele elegante Kombis wegen zu wenig Innenhöhe kompakte Kombis dagegen mangels Breite passen.

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Moderner Kombistandard: Taschenhaken und Hebelchen zum Umlegen der Sitze.

Form kostet Funktion. Etwa beim neuen Seat Leon ST technisch verwandt mit dem Skoda Octavia Combi (siehe Box). Der Spanier rollt ab 20 750 Franken an und gibt sich optisch wie technisch dynamischer opfert der eleganten Linie aber Laderaum (587 bis 1470 Liter). Wer nicht dauernd zügelt erwirbt aber dennoch einen geräumigen Familiensportler mit praktischen Details die heute meist den Ladealltag erleichtern. So lassen sich Rücksitze bequem per Hebelchen vom Laderaum aus klappen die sperrige Kofferraumabdeckung findet Platz im Extrafach im Boden und dank Haltern kippt die Einkaufstasche nicht um.

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Mobilität Draussen

Dacia Logan MCV: 75 bis 90 PS, 573 bis 1518 Liter, ab 9900 Franken.

Kia Cee‘d Sportswagon: 100 bis 135 PS, 510 bis 1642 Liter, ab 19 777 Franken.

Opel Insignia Country Tourer 4x4: 163 bis 250 PS, 500 bis 1530 Liter, ab 51 550 Franken.

Jaguar XF Sportbrake: 200 bis 275 PS, 550 bis 1675 Liter, ab 63 400 Franken.

Subaru Outback AWD: 150 bis 173 PS, 526 bis 1726 Liter, ab 37 150 Franken.

Toyota Auris Hybrid Touring Sports: 136 PS, 530 bis 1658 Liter, ab 32 600 Franken.

Kombi mit Doppelherz

Aber selbst in der Kompaktklasse geht’s noch günstiger und trotzdem mit Fahr­ spass und Qualität. Der Kia Cee‘d Sportswagon ist einer der unaufgeregten Typen die jeden Alltag meistern – und er lockt mit sieben Jahren Garantie. Soll es noch günstiger sein landet man bei Dacia. Der Logan MCV schluckt ab 9900 Franken viel Gepäck bleibt aber karg: Flair? Fehl­ anzeige. Dafür bietet er ehrliche Kombikost für harte Arbeit. Soll es statt rusti­kal feldwegtauglich sein sind Geländekombis gefragt. Hier punktet als Klassiker der jüngst geliftete Subaru Outback AWD – und ganz neu der Opel Insignia Country Tourer 4 x 4.

Sucht man dagegen einen Kompakt­kombi mit Hybridantrieb kann nur Toyota liefern. Dem Auris Hybrid Touring Sports reichen 3 7 l/100 km (Normwert). Wem

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Fotos: Bärtschi Media AG (3), zVg (6)

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Kombis zum Dumpingtarif

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Der König der Kombis

das zu viel Vernunft wird der knackt den Lottojackpot und kauft Ferrari FF. Der hat einen 660-PS-V12 aber für 307 000 Franken kaum Platz (450 bis 800 Liter): Wahrer Kombiluxus ist ein Nichtkombi.

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wissen Wie sehr Kombis bei uns dominieren, zeigt mustergültig deren Absatzkönig: Neun von zehn Skoda Octavia werden bei uns als Kombi statt Limousine geordert. Das stempelt ihn zum zweitmeist verkauften Auto und populärsten Dienst- und Familienkombi der Schweiz. Sein Erfolgstrick ist nicht nur optionaler 4x4-Antrieb oder starke RS-Versionen: Technisch ein Kompakter und ab 21 880 Franken güns­tiger als sein Technikbruder VW Golf, ist sein Laderaum mit 610 bis 1740 Liter grösser als im Mittelklasse-Altmeister VW Passat Variant.

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Service

Bei der Haussanierung richtig vorgehen Viele Liegenschaften können mit einer ganzheitlichen Sanierung bis 70 Prozent ihres Energieverbrauchs einsparen. Doch zunächst gilt es, die Schwachstellen am Gebäude aufzudecken. Wer saniert, soll sich gut beraten lassen. TEXT UND BILDER Stefan Hartmann

«O

ft wird eine Haussanierung falsch ange­ packt» beobachtet der Berner Energie­ berater Riccardo Fuhrer. « Es wird munter geflickt was gerade anfällt – mal ist es der Boiler mal das undichte Dach oder dann die Fenster.» Ständige Flickerei bekommt einem Haus nicht gut. Das sieht man ihm an und schmälert letztlich auch

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seinen Verkaufswert. «Ein Käufer will heute eine gut instand gehaltene Liegenschaft mit zeitgemässem Standard » stellt Adrian Wenger vom VZ Vermögenszentrum Zürich fest. Daher nütze es wenig ein jahrzehntelang vernachlässigtes Haus kurz vor dem Verkauf noch mit einer Pinselrenovation auf­ zufrischen warnt Wenger. Denn dieses Geld erhalte man beim Verkauf nicht mehr zurück.

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Service Gebäudesanierung

Vor der Sanierung: Das Haus Ruchti in Uster wies mit 15 m3 Gasverbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche einen grossen Energieverbrauch auf. (Blick Südfassade)

Unkoordiniertes Reparieren kostet viel Geld. Geradezu «klas­ sisch» sagt Energieberater Riccardo Fuhrer sei der Ersatz der kaputten Heizung – was nicht selten mitten im Winter passiere. «Wenn man später die Gebäudehülle dämmt hat man plötzlich eine überdimensionierte Heizanlage im Keller.» Ein frühzeitiger Anruf beim Energieberater für eine Gesamtanalyse des Hauses sei darum sehr sinnvoll.

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Diesen Weg hat auch die Familie Ruchti-Nüssli in Uster gewählt. Sie hat bei Riccardo Fuhrer eine Analyse der Liegenschaft in Auftrag geben. «Wir wollen das Haus für die nächsten 50 Jah­ re tauglich machen damit es auch kommen­ den Generationen als Zuhause dienen kann» betont Hausbesitzer Christoph Ruchti. Das Haus stammt aus dem Jahr 1936 und wurde stets gut in Schuss gehalten wie ein Rundgang zeigt. 2001 war das Dach von Grund auf er­neuert und gut isoliert worden. Doch Christoph und Ursula Ruchti orteten immer noch Schwach­ stellen am Haus. Sorgen bereiteten vor allem die hohen Energie­ kosten für Gas und Holz insgesamt 6800 Franken im Jahr: Winters wurden 4100 m3 Gas für die Zentralheizung sowie 3 – 4 Ster Holz für den Cheminéeofen verbraucht; sommers waren es 900 m3 Gas für die Aufbereitung des Warmwassers. Bei einer Energie­

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Umbau über zwei Steuerjahre planen Eine Grobanalyse des Gebäudes durch Energieberater Riccardo Fuhrer ergab dass die Energiekosten mit baulichen Massnahmen um mindestens 50 Prozent gesenkt werden können. Die Schwach­ stellen lokalisierte Fuhrer hauptsächlich bei der Kellerdecke des Altbaus samt Sockelbereich ferner bei der Aussenfassade samt Fenster und Haustüre sowie beim Flachdach des Anbaus. Die Fas­ sade mit der bestehenden Doppelschalenwerk-Mauer wurde 16 cm dick isoliert. Die 2002 erneuerten zweifachverglasten Fenster (Holz-/Aluminiumrahmen) wurden belassen. Die Sanierung am Haus Ruchti wurde vom Herbst 2009 bis Frühling 2010 realisiert. «Dieses Vorgehen hatte den grossen Vorteil dass die Kos­ten über zwei Steuerjahre etappiert werden konn­ ten was steuertechnisch vorteilhaft ist. Zudem hält sich der Landschaden durch Bauarbeiten im Winter in Gren­ zen» sagt Hausbesitzer Christoph Ruchti rückblickend. Der Miner­ giestandard wurde nicht angestrebt. Denn erfahrungsgemäss ist in Altbauten der Einbau von Steigzonen für die Rohre der Komfort­ lüftung mit kostspieligen Eingriffen in die Bausubstanz verbunden.

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Zu hoher Energieverbrauch

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bezugsfläche des Gebäudes von insgesamt 325 m2 wurden so pro Quadratmeter Wohnfläche 15 m3 Gas verbraucht. Das entspricht der Energieeffizienzklasse E der Skala A bis G.

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«Die Kosten wurden über zwei Steuerjahre verteilt.»

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Gebäudesanierung Service

Nach der Sanierung: Durch das Dämmen der Fassaden, Kellerdecke, Eingang usw. ist der Energieverbrauch massiv gesunken; das Gebäude verbrauchte nur noch 5,4 m3 Gas/m2.

Unterschätzte Kosten Für die Variante mit hinterlüfteter Fassade rechnete die Grob­ analyse mit Kosten von rund 200’000 Franken. Zusätzliche Kos­ten entstanden durch das Baugerüst die beidseitige Dach­ verlängerung und den Ersatz der Fensterläden durch Storen. Diese passten wegen der 16 cm dicken Fassadenisolation nicht mehr. Zudem installierte Ruchti noch einen Regenwassertank im Garten. Die Endrechnung belief sich auf 300’000 Franken. Vom Klimarappen erhielt er 9000 Franken Subventionen (Anm.: heute ist es das Gebäudeprogramm des Bunds). Das ist in etwa die gleiche Summe die Hausbesitzer Ruchti für die obligatorisch beizuziehende Energiefachperson zu berappen hatte welche

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den Umbau begleitet hat. Kleiner Hinweis: Fördergeld erhält gebenden heute nur wer den Fensterersatz mit der sie um­ Fassaden- oder Dachfläche verbindet.

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Fassadenbauer koordiniert Sanierung Eine Sanierung erfordert eine gute Koordination der verschie­ denen Handwerker die im Umbau involviert sind. Der wichtigste Player auf der Baustelle des Hauses Ruchti war der Fassaden­ bauer. Ihn hat Christoph Ruchti denn auch mit der Gesamtbaulei­tung beauftragt: «Ich bin sehr gut damit gefahren.» Der Fassaden­ bauer hat zudem die Eingaben für den Klimarappen besorgt.

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Die Energiekennzahl gibt den Jahresverbrauch pro m2 Wohnfläche an. Beispiel Haus Ruchti in Uster: Energieeffizienz A

Energiekennzahl (*Gas/m2 /Jahr) 0 bis 4 m3

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4 bis 6 m3

Verbrauch, Sparpotenzial Sehr gering Minergie-Standard max. 3,8 m3 Gering

C D E F G

6 bis 8 m3 8 bis 11 m3 11 bis 15 m3 15 bis 20 m3 Über 20 m3

Eher gering Mittel Ziemlich hoch Hoch Sehr hoch

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Bemerkungen Grenzwert für Neubauten (EFH) mit Minergie-Standard: max. 3,8 m3; Minergie-P max. 3 m3. Minergie-Grenzwert für sanierte EFH max. 6 m3. Das Haus Ruchti verbraucht unter 5,4 m3.

Haus Ruchti: Gasverbrauch vor Sanierung.

* Wichtiger Umrechnungsfaktor: 1 Liter Heizöl = 1 m Erdgas 3

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Service Gebäudesanierung

Wärmedämmung: Die hinterlüftete Fassade wurde mit 16 cm SteinwolleIsolation, verkleidet mit Eternitplatten, ausgestattet.

Holz muss stets genügend vorhanden sein.

Dank dem neuem Schwedenofen samt Wasserregister sieht die Energiebilanz seit kurzem sogar noch besser aus.

Die Ruchtis sind mit dem Resultat des sechsmonatigen Umbaus sehr zufrieden. «Die energetische Sanierung hat zu einem spür­ bar höheren Wohnkomfort und damit zu mehr Lebensqualität ge­ führt.»

Im Sommer 2013 ersetzte Christoph Ruchti den alten Schweden­ ofen durch ein neues Modell der mit einem Wasserregister aus­ gerüstet ist. Dieses speist etwa 80 Prozent der Ofenwärme in den Speicher der Zentralheizung ein. Das Ergebnis ist so gut dass Ruchti auf den Bau von 6 m2 Sonnenkollektoren verzichtete. «Holz ist ein klimaneutraler Heizstoff und wächst vor der Türe ausser­

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Aufstieg in die Energieklasse B

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dem gibt Holz dreimal warm – beim Sägen beim Hineintragen und beim Heizen» schmunzelt Ruchti. Drei Ster Holz entsprechen rund 1000 Kubikmeter Heizöl. Noch kann Ruchti die mit dem Ofen eingesparte Menge Gas nicht beziffern aber klar ist: Die bereits erreichte Energieeffi­ zienz von 5 4 m3 Gas pro Quadratmeter Wohnfläche wird noch weiter verbessert werden. Was Ruchti besonders freut: Bereits jetzt konnte sein Haus dank der baulichen Massnahmen von der Energieeffizienzklasse E zur Klasse B aufgestiegen. Die Sanie­ rung hat sich also mehr als gelohnt weil fortan keine hohen Energiekosten mehr anfallen. Insgesamt konnten 65 Prozent eingespart werden. Das Holz sagt Ruchti dürfe er beim Forst­­amt gratis beziehen; er müsse es lediglich selber holen zersägen und spalten. «Aber das macht Spass und hält mich fit.»

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MACHT AUS JEDEM BODEN EINE HEIZUNG: JK-SYSTEM Mehr Freiheit, weniger Energieverbrauch

Die Fräsmaschine des JK–Systems macht aus jedem Boden eine Heizung.

An den Wänden montierte Heizkörper nehmen im Raum Platz weg und verbrauchen deutlich mehr Energie als eine Fussbodenheizung. Gute Gründe für eine Fussbodenheizung gibt es viele. Doch vor dem Wechsel und den damit verbundenen baulichen Massnahmen schreckt mancher Wohneigentümer und Vermieter zurück. Mit dem JK-System der Naef GROUP lassen sich in jeden Unterlagsboden einfach nachträglich Fussbodenheizungen einfräsen – ohne zusätzliche Aufbauschicht oder Entfernen des Unterlagsbodens.

Macht aus jedem Boden eine Heizung: JK-System der Naef GROUP Die Naef GROUP bietet mit dem JK-System eine revolutionäre Methode zur nachträglichen Installation von Fussbodenheizungen. In den rohen Unterlagsboden wird mit einer patentierten Fräsmaschine – völlig staubfrei – ein Rillenmuster eingefräst. In diese Vertiefungen passen die Spezialisten der Naef GROUP die Heizungsrohre ein. Die Methode lässt sich bei 99% aller Unterlagsböden anwenden. Dank der innovativen Frästechnik

ist eine zusätzliche Aufbauschicht oder das Entfernen des Unterlagsbodens nicht notwendig und die Raumhöhe bleibt unverändert. Mit dem JK-System installierte Fussbodenheizungen bringen weitere Vorteile: Die Heizungsrohre liegen direkt unter dem Bodenbelag wodurch sich die Temperatur schneller und genauer regulieren lässt als bei herkömmlichen Heizungen. Die im Vergleich zu anderen Heizsystemen geringere Vorlauftemperatur von lediglich 30° bis 40° Grad senkt den Energieverbrauch.

Alte Radiatorensysteme machen sich nicht nur bemerkbar, wenn sie des nachts vor sich hinglucksen – sie sind auch unhygienisch. Schwer zu reinigen, bieten sie optimalen Nährboden für Schimmelpilze und Hausmilben. Herkömmliche Heizsysteme weisen zudem Defizite bei der Wärmeverteilung im Raum auf. Die Wärme ballt sich an wenigen Stellen. Dies sorgt für Luftzirkulationen und dadurch für unangenehme Zugerscheinungen. Alte Radiatoren fressen eine grosse Menge an Energie und sind kostenineffizient. Die Fussbodenheizung ist eine angenehme und energetisch effiziente Alternative.

Naef GROUP HAT-Tech AG

Wolleraustrasse 41 CH-8807 Freienbach Telefon +41 44 786 79 00

Gratis-Hotline: 0800 48 00 48

www.naef-group.com info@naef-group.com


Service Baubiologie

Aufspüren, erkennen, bewerten…

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ur Erfassung von allfälligen Störeinflüssen und gesundheitlichen Risiken in Gebäuden hat sich die baubiologische Hausuntersuchung etabliert. Dabei untersuchen baubiologische Fachpersonen mit messtechnischer Zusatzqualifikation bestehende Räume in denen Probleme Unwohlsein oder andere Beeinträchtigungen aufgetreten sind. Durch geeignete Untersuchungen und Analysen vor Ort werden bei einer Haus-

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Was ist die SIB?

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untersuchung Störeinflüsse in Art Intensität und Auswirkungen aufgespürt und im Gespräch mit den Betroffenen Lösungs- und/oder Sanierungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Standards der Hausuntersuchung Aus baubiologischer Sicht sollten baubio­ logische Hausuntersuchungen verschiedene Standards einhalten:

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Die Schweizerische Interessengemeinschaft Baubiologie/Bauökologie SIB fördert seit 1977 baubiologi­sches und ökologisches Bauen in der Schweiz. Der Verein ist ein Zusammenschluss von Planenden, Bau­ handwerkerInnen und Messtechnikern und versteht sich als interdisziplinäres Forum für eine ganzheitliche und nachhaltige Baukultur.

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• bei physikalischen Messungen vor Ort sollten die Ergebnisse stets ins Verhältnis zu den Ziel- und Richtwerten des Standards baubiologischer Messtechnik SBM gesetzt werden. • untersuchende und beratende Personen sollten frei von eigenen Verkaufs- oder Firmeninteressen sein. • Ergänzende Untersuchungen mithilfe von Mutungsgeräten (Pendel Antenne Rute etc.) können ggfs. sinnvolle Massnahmen sein sollten sich jedoch auf die Erfassung von Störungen beschränken für die keine physikalischen Messmethoden zur Verfügung stehen. • Baubiologische Hausuntersuchungen können eine gesundheitliche Diagnose Betroffener nicht ersetzen. Bei konkre­ ten gesundheitlichen Effekten sollten Hausuntersuchungen in Abstimmung

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Bilder: Wavebreak Media LTD/Wavebreak Media Ltd./Corbis, John Wagner/ZUMA Press/Corbis

Bei gesundheitlichen Problemen in Gebäuden besteht die Möglichkeit, eine baubiologische Hausuntersuchung durch speziell geschulte Fachleute durchführen zu lassen. Text Christian Kaiser*


Baubiologie Service

und Rücksprache mit behandelnden Umweltmedizinern erfolgen. • Die Ergebnisse einer Hausuntersuchung sowie die daraus abgeleiteten Rückschlüsse und Empfehlungen soll­ ten schriftlich dokumentiert werden und für Laien verständlich formuliert sein. • Die Untersuchung sollte durch unabhängige und ganzheitlich baubiologisch geschulte Fachpersonen erfolgen da nur dadurch die Vielzahl an Einflüssen gleichberechtigt und unvoreingenommen bewertet werden kann.

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Untersuchte Bereiche Zu den physikalisch/biologisch messba­ ren Einflüssen zählen insbesondere: • elektrische und magnetische Felder hochfrequente Wellen und Strahlungen • Magnetfelder Radioaktivität und Radon • Formaldehyd flüchtige organische Verbindungen (VOC/ SVOC) • Partikel und Fasern • Schimmelpilzvorkommen

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Extrem gesundheitsschädigend: Schimmel an den Wänden.

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Art und Umfang durchzuführender Untersuchungen bei vorliegenden Beschwerden und Problemen müssen im Regelfall mit der beratenden Person vor Ort besprochen und festgelegt werden.

Ethische Richtlinien der FGHU Die Schweizerische Fachgruppe FGHU hat für ihre Mitglieder die Hausuntersu-

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Weitere Infos Beratungstelefon zu Fragen der Wohngesundheit und Bauökologie: 0848 105 848 (Normaltarif). www.baubio.ch

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chungen anbieten verbindliche ethische Richtlinien definiert: 1. Der Berater übernimmt die Verantwortung für gesundheitsfördernde Massnahmen an Wohn- und Arbeitsplätzen. Bei Bedarf leitet er den Klienten an entsprechende Spezialisten weiter. 2. Die Empfehlungen des Beraters bezwecken die Steigerung des persönlichen Wohlbefindens der Bewohner. Sie machen in keiner Weise bei

ätelieferanten | Deutsch | 210x149+5 | DU 20.2.14/20.03.14/21.08.14 | ET 12.3.14/09.04.14/10.09.14/08.10.14

Wer jetzt auf eine neue Erdgas-Heizung setzt, dem dankt die Natur.


Service Baubiologie

Ziele des SBM Der SBM stellt eine Übersicht der physikalischen chemischen und biologischen Risikofaktoren dar welche in Schlaf- und Wohnräumen an Arbeitsplätzen und auf Grundstücken sachverständig untersucht gemessen ausgewertet und schriftlich (mit Angabe der Messergebnisse Messgeräte und Analyseverfahren) dargestellt werden können. Bei Auffälligkeiten werden entsprechende Sanierungsempfehlungen erarbeitet. Die einzelnen Punkte des Standards beschreiben biologisch kritische Umwelt­ einflüsse in Innenräumen. Deren professionelle Erkennung Minimierung und Vermeidung im individuell machbaren Rahmen ist Sache der baubiologischen Messtechnik. Anspruch und Ziel ist es unter ganzheitlicher Beachtung aller Standardpunkte und Diagnosemöglichkeiten ein möglichst unbelastetes und naturnahes Lebensumfeld zu schaffen. Bei den Messungen Bewertungen und Sanierungen stehen baubiologische Erfahrung Vorsorge und das Erreichbare im Vordergrund. Jede Risikoreduzierung ist prinzipiell anzustreben.

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Vor der Sanierung eines Bodens sollte man auch die Unterlagen untersuchen lassen.

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7. Für Abschirmgeräte und Vorrichtungen die gegen «Erdstrahlen oder Wasseradern» wirken wird eine Funktionsgarantie mit Rückgaberecht der unbeschädigten Geräte von 6 Monaten gewährt. 8. Diese Richtlinien sind dem Auftraggeber bei einer Hausuntersuchung in schriftlicher Form abzugeben.

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Die Fachgruppe Hausuntersuchung (FGHU) startete vor 20 Jahren mit einer mehrtä-

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gigen Messberater-Ausbildung vom 19. – 24. Mai 1993 in Wildhaus ihre Tätigkeit. Zu Beginn bildete sich die Fachgruppe mit Schwerpunkt «Messtechnik» innerhalb des Vereines SIB mit dem Ziel eine umfassende Messberater-Ausbildung anzubieten. Zum zehnjährigen Bestehen wurde die Fachgruppe selbstständig und löste sich aus dem Verein SIB heraus. Heute verbindet die FGHU eine enge Partnerschaft mit dem Fachverein SIB.

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Der Standard der baubiologischen Messtechnik SBM

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Schlafbereiche besonders schützen

Der baubiologische Standard die dazugehörigen Richtwerte für Schlafbereiche und messtechnischen Randbedingungen wurden 1987 bis 1992 von der «Baubio­ logie Maes» im Auftrag und mit Unterstützung des Institutes für Baubiologie + Ökologie Neuheuern IBN entwickelt. Wissenschaftler Ärzte und Kollegen haben bei der Entwicklung des Standards mitgeholfen. Der Standard wurde erstmals im Mai 1992 publiziert. Die aktuelle Version SBM-2008 ist die 7. Neuerscheinung veröffentlicht Anfang 2008. Standard Richtwerte und Rand­ bedingungen werden ab 1999 von einer zehnköpfigen Sachverständigenkommission mitgestaltet. Die Mitglieder sind zurzeit Dr. Dipl. Chem. Thomas Haumann Dipl.ing. Norbert Honisch Wolfgang Maes Dipl.ing. Helmut Merket Dr. Dipl. Biol. Manfred Mierau Uwe Münzenberg Rupert Schneider Peter Sierck Dipl.Chem. Jörg Thumulla und Dr.Ing. Martin H. Virnich.

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Die baubiologischen Richtwerte / Zielwerte sind Vorsorgewerte. Sie beziehen sich auf Schlafbereiche die besonders empfindliche Regenerationszeit des Menschen und das damit verbundene Langzeitrisiko. Sie basieren auf dem aktuellen baubio­ logischen Erfahrungs- und Wissensstand und orientieren sich am Erreichbaren. Darüber hinaus werden wissenschaftliche Studien und andere Empfehlungen zur Bewertung herangezogen. Die Werte und Messgrössen des SBM werden in der Schweiz sowohl von der SIB als auch von der FGHU angewendet.

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*Christian Kaiser ist dipl. Architekt SIA, Baubiologe IBN und Gebäudeenergieberater. Er arbeitet als Architekt und Fachstellenleiter der Schweizerischen Interessengemeinschaft Baubiologie/ Bauökologie SIB.

Bild: Seb Oliver/cultura/Corbis

Krankheiten und Beschwerden ärztliche Hilfe überflüssig. 3. Er betreibt keine Werbung mit Prob­ lem- resp. Fallbeispielen ohne darauf hinzuweisen dass jeder Fall individuell betrachtet werden muss insbesondere enthält er sich jeglicher «Panikmache». 4. Der Berater verpflichtet sich zur Protokollierung der Untersuchungsergebnisse und liefert dem Auftraggeber einen Bericht mit Sanierungsempfehlungen ab. 5. Jede Untersuchung stellt eine Momentaufnahme dar. Im Allgemeinen werden aus Kostengründen keine Langzeitmessungen durchgeführt so dass komplexe Fälle ggf. mehrmalige Messungen erfordern. 6. Der Berater verkauft keine Produkte «an der Haustüre» ohne Rückgaberecht von min. 30 Tagen. Die Dienstleistung einer Hausuntersuchung ist separat zu verrechnen und von einem Verkauf und der Montage von Netzfreischaltern Feldveränderungsgeräten etc. zu trennen.

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Hausverkauf Service

Die sieben grössten Fehler Wenn es mit dem Haus- oder Wohnungsverkauf nicht wunschgemäss klappt, sind die Ursachen fast immer die gleichen. Text Beratungszentrum Hausmagazin

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s ist wie verhext: Schon zum zweiten Mal innert kurzer Zeit hat eine Kaufpartei den Notariatstermin kurzfristig abgesagt. Herr M. Eigentümer eines freistehenden Einfamilienhauses an guter Lage ist ratlos. Woran liegt das nur? Lange hatte er im Internet ein eher diskretes Inserat ohne Adresse und mit «Preis auf Anfrage» geschaltet und bekam kaum seriöse Rückmeldungen. Als er dann einen Preis eingab hagelte es Besichtigungen. Am Ende blieb aber doch nichts hängen. Nun steht das Haus leer und ist immer noch nicht verkauft. Solche Fälle sind häufiger als man denkt. Die «gute Lage» die tiefen Hypozinsen – alles hilft nichts wenn sich keine Käufer­ schaft findet die am Schluss mit dem Verkäufer eine Übereinstimmung erzielt. Und über die Monate oder gar Jahre in denen Immobilien erfolglos ausgeschrieben werden existieren keine verlässlichen Statistiken.

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Bild: Mareen Fischinger/Westend61/Corbis

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Fehler Nr. 1: Die Preisangabe

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Bei Immobilieninseraten sind Preisangaben aufgrund der gesetzlichen Vorschriften über den Kaufvertrag keine wirklich verbindlichen Offerten. Meistens werden konkrete Preise angegeben welche in der Folge naturgemäss «verhandelbar» sind. Weniger häufig werden Objekte mit der Bezeichnung «Preis auf Anfrage» (also ohne Preisangabe) ausgeschrieben soweit dies die einzelnen Internetportale überhaupt zulassen. Praktisch bedeutungslos sind ferner Angebote die einen verbindlichen Kaufpreis nennen – denn im «Ernstfall» ist er eben nicht verbindlich. Mit Ausnahme von echten Exklusiv-Objekten bzw. wirklichen «Spezial-Immobilien» ist das Unterlassen einer Preisangabe (Preisvorstellung Verhandlungsbasis) von Nachteil. Viele Interessenten verfolgen solche Objekte gar nicht weiter weil sie diese nicht einordnen können (Budget Vorstellungen des

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Service Hausverkauf

Verkäufers evtl. unrealistisch etc.). Eine fehlende Preisangabe hat bei ansonsten durchaus handelsüblichen Objekten etwas Spekulatives ist vielen Interessenten unsympathisch und daher nicht zu empfehlen. Sollte also eine konkrete Preisangabe gemacht werden stellt sich die Frage nach welchen Grundsätzen zu verfahren ist. Am wichtigsten ist eine vorgängige fachmännische Schätzung der Immobilie. Bei spezielleren Objekten sollte man sogar eher auf zwei (unabhängige) Schätzungen abstellen als nur auf eine. Es liegt auf der Hand dass eine falsch angenommene Preisvor­ stellung negativen Einfluss auf die Verkaufsausschreibung hat. Kaufinteressenten glauben nicht jeden Preis sondern haben zuverlässige Möglichkeiten eigene Überprüfungen anzustellen. Zur richtigen Preisangabe gehört es auch diese auf die Gegebenheiten des Internets (Suchaufträge) und auf die allgemeine Verkaufspsychologie abzustimmen.

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Beim Haus- und Wohnungskauf gibt es eine Anzahl Dokumente und Informationen die absolut zwingend sind – ohne diese wird kein seriöser Interessent ein Angebot machen. Nebst einem aktuellen Grundbuchauszug sind die Versicherungswerte Pläne (soweit vorhanden) und Belege zu Renovationen/Investitionen unverzichtbar. Oftmals werden «unangenehme» Informationen z. B. ein Versicherungswert der dem gewünschten «Millionenpreis» entgegensteht den Interessenten vorenthalten. Dies rächt sich später meist denn irgendwann wird ein möglicher Käufer alle Informationen haben wollen ja müssen (z. B. für seine Bank).

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Fehler 3: Ungünstige Kommunikation mit Interessenten

Fehler 2: Informationen fehlen oder sind irreführend

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Ebenfalls nicht allzu selten kommt es vor dass im Internet Angaben gemacht werden die offensichtlich nicht stimmen können. Auch wenn hier oftmals Unkenntnis die Ursache ist hilft das am Ende wenig. Wenn z. B. bei einem kleineren 4-Zimmer-Haus eine Wohnfläche von 180 m2 angegeben wird dürften wohl auch Keller und Estrich grosszügig mitgerechnet worden sein was natürlich unzulässig ist. Im ungünstigsten Fall können solche Fehler zu späteren Rechtsansprüchen der Käuferschaft führen. Das Bundesgericht hat solche Klagen etwa im Zusammenhang mit falschen Flächenangaben schon verschiedentlich geschützt. Es liegt auf der Hand dass «holperige» Informationen nicht geeignet sind das nötige Vertrauen zwischen Verkäufer und Käufer aufzubauen. In das gleiche Kapitel gehören übertriebene Anpreisungen oder schlecht aufgemachte Inserate (z. B. schlechte Fotos Winterbilder im Sommer etc.).

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Der Verkäufer der seine Immobilie meist seit Jahrzehnten kennt hat zu dieser eine ganz andere Beziehung als ein Kaufinteressent. Hinzu kommt regelmässig auch ein gewisser Altersunterschied zwischen den möglichen Kaufparteien – man spricht vielleicht nicht ganz die gleiche Sprache. Und so können schon Besichtigungen einen ungünstigen Verlauf nehmen wenn z. B. der Herr des Hauses minutiös über die von ihm installierten Details referiert während dies die Besucher wenig bis gar nicht interessiert. Wichtig ist auch der Umgang mit Anfragen besonders per E-Mail und Telefon. Wer im Internet inseriert sollte stets auch spätestens innert 24 Stunden auf Anfragen reagieren. Umge-

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Bild: Svenja-Foto/Corbis

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Hausverkauf Service

kehrt lassen sich viele Verkäufer von spontanen Besichtigungswünschen überrumpeln obwohl es für ein «Gehetze» gar keinen Anlass gibt. Zu den Kommunikationsfehlern gehört auch dass oft «Blendern» geglaubt wird die am Schluss aber doch nicht kaufen und vielleicht bei mehreren Objekten gleichzeitig Kaufangebote eingereicht haben. Bedauerlich wenn man darum auf das falsche Pferd setzt und die anderen Interessenten schnöde abgefertigt hat.

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Fehler 4: Verkaufsprozess wird nicht «gelesen» Auch bei optimalster Vorbereitung und Handhabung kommt man nicht darum herum das Verkaufsgeschehen fortlaufend zu analysieren. Bestätigen sich die Planungen punkto Preisvorstellung und Zeitraum? Müssen Korrekturen gemacht werden? Gibt es vielleicht einen besonderen Schwachpunkt beim Verkaufsobjekt? Nur das verständige Beurteilen des Verkaufsgeschehens ermöglicht am Ende den richtigen Entscheid bezüglich Preis und Käuferschaft.

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Dienstleistungen für Premium-Kunden

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Das Beratungszentrum Hausmagazin bietet zu Vorzugskonditionen Immobilienschätzungen, Vertragsprüfungen, Steuerberatungen sowie auch die vollständige Erledigung von Verkaufsaufträgen an. Zu den einzelnen Angeboten siehe www.haus-beratung.ch

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Es ist verständlich und absolut legitim dass ein Verkäufer den möglichst hohen Verkaufspreis als Priorität sieht. Dies wird ihm auch von allen Interessenten unterstellt während der Verkäufer davon ausgeht die Interessenten wollten möglichst wenig bezahlen (was ebenfalls legitim ist). Dabei geht aber gerne vergessen dass ein Preis nur ein Preis ist wenn er effektiv erzielt wird. Der Kaufvertrag muss beurkundet werden und das Geld muss fliessen. Nur dann nützt eine schöne hohe Zahl (Verkaufspreis). Am meisten Sicherheit auch wirklich abzuschliessen hat man wenn man eine Wahl bzw. Alternativen hat. Das heisst im Idealfall mündet der Ausschreibungsprozess nicht nur in ein möglichst hohes Angebot

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Fehler 6: Koordinationsfragen werden unterschätzt

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Nicht nur auf Seite des Verkäufers sondern auch auf Seite des Käufers sind die bisherigen und die neuen Wohnverhältnisse zu koordinieren. Niemand zahlt z. B. gerne gleichzeitig Hypothekarzinsen und/oder Mietzinsen an zwei Orten. Oft hat jede Partei ein bestimmtes «Zeitfenster» das nicht beliebig verschoben werden kann. Bei älteren Personen (häufiger auf Verkäuferseite) können z. B. Termine für die Übernahme einer Alterswohnung oder die Unterbringung in einer Institution wichtige Vorgaben darstellen. Für Käufer (häufig im mittleren Alter) sind Termine wie Schul­ beginn/Einschulung sowie auch die mietrechtlichen Kündigungstermine oftmals sehr bedeutsam. Diese zeitlichen Interessenlagen unter einen Hut zu bringen ist nicht immer einfach. Nicht selten scheitern Verkaufsvorhaben auch aus solchen Motiven. In einem gewissen Umfang lassen sich solche Koordinationsprobleme bei der Ausgestaltung des Kaufvertrages lösen (zeitlich gestaffelter Ablauf mit Beurkundung und späterer Eigentumsübertragung) – aber eben nicht immer.

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Fehler 7: Steuer- und sonstige Finanzfolgen zu spät erkannt

Fehler 5: Abschluss-Sicherheit

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einer einzelnen Partei sondern es gibt noch einen Zweit- und vielleicht Drittplazierten mit welchem man notfalls abschliessen würde. In dieser Situation kann man mit dem bevorzugten Kauf­ interessenten wirklich auf gleicher Augenhöhe verhandeln und begibt sich nicht in eine gefährliche Abhängigkeit.

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Der Verkauf einen Hauses oder einer Wohnung hat stets er­ hebliche Auswirkungen bei den Steuern. Meistens ändert sich die Situation bei der Einkommens- und Vermögensbesteuerung wesentlich. Hinzu kommen Spezialsteuern wie namentlich die Grundstückgewinnsteuer welche beim Verkauf anfällt und unter Umständen ganz erheblich zu Buche schlägt. Ein separates Problem können Festhypotheken sein die bei einem Verkauf vorzeitig gekündigt werden was dann eine sog. Vorfälligkeitsentschädigung zugunsten der Hypothekarbank auslöst. Wer erst kurz vor der Beurkundung des Kaufvertrages merkt dass aus diesen Gründen der Verkauf gar kein gutes Geschäft ist weil ihm vom Erlös nach Rückzahlung der Hypothek kaum etwas bleibt hat einen sinnlosen Verkaufsprozess veranstaltet. Doch immerhin: Vor der Beurkundung kann man es sich noch anders überlegen…

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Hotline

Haben Sie Fragen zum Thema Hausverkauf? Gratis-Hotline am Dienstag, 18. und Mittwoch, 19. März, jeweils von 14.00h bis 16.00h Telefon 043 500 40 50 beratung@hausmagazin.ch

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ratgeber MIETRECHT / NEBENKOSTEN:

Wer zahlt bei Leerständen? Herr Z. aus Bern: Ich habe eine Mietliegenschaft mit sechs Wohnungen wovon im Moment zwei saniert werden und schon das ganze Jahr leer stehen. Ich frage mich ob ich die Heizkosten für die beiden Leer­stände selber tragen muss oder ob ich diese auf die übrigen Mieter abwälzen darf mit dem langjährigen Verteilschlüssel. Wie ist hier die Rechtslage?

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Katja Schatt lic. iur. LL.M. Stv. Leiterin Beratungszentrum

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Die Verordnung zum Mietrecht (VMWG) nimmt zu Ihrer Frage in Art. 7 Stellung und unterscheidet zunächst zwischen Fällen in welchen Geräte zur Erfassung des Wärmeverbrauches installiert sind und Fällen in welchem keine solchen Vorrichtungen zur Verfügung stehen. Kann der Wärmeverbrauch mithilfe von Zählern genau erfasst werden trägt der Vermieter die

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Unterschrift auf Plan ausreichend? ,

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Familie R. Meilen ZH: Unsere Nachbarn möchten einen Anbau erstellen für den sie von uns das Näherbaurecht wollen. Sie würden uns dann für die Zukunft Gegenrecht geben wir sollen nun auf einem Plan (Baueingabe) unterschreiben. Ist das in Ordnung so?

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Wenn Sie das Bauvorhaben nicht stört steht der Einräumung eines Näherbaurechts nichts entgegen. Jedoch sollten Sie sich nicht auf das blosse Leisten von Unterschriften (auf Plänen oder Formularen) begnügen. Um ein Gegenrecht verbindlich zu

Beratungszentrum Haus Magazin

ZOLLIKON ZH 4½-Z-Maisonette-Whg im EG/OG mit ca. 108 m2 Wohnfläche und 2 Tiefgaragen­plätzen, innen um­­fassend sanierungsbedürftig, Gesamt­­­gebäude Baujahr 1984. CHF 1’180’000.– (VB)

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verankern sollte eine kurze schriftliche Vereinbarung aufgesetzt werden und das ganze (in Form von Dienstbarkeiten) im Grundbuch eingetragen werden. Die Vereinbarung muss öffentlich beurkundet werden wofür in Ihrem Fall (Kanton ZH) jedoch die gleiche Stelle das Notariat und Grundbuchamt zuständig ist. Nur auf diese Weise können Sie sicherstellen dass Sie Ihr dereinstiges Vorhaben womit Sie das Gegenrecht einlösen auch wirklich umsetzen können. Dies auch dann wenn unterdessen andere Eigentümer Ihre Nachbarn sind das Nachbargrundstück also zwischenzeitlich verkauft wurde. In komplizierteren Fällen (grössere Bauvorhaben befürchtete Wertminderungen etc.) sollte man sich allerdings umfassend von einem Fachmann beraten lassen bevor man etwas unterschreibt.

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Aktuelles aus unserem Verkaufsangebot

HÜNTWANGEN ZH Bauland/stark renovationsbedürftiges Bauernhaus auf 999 m2 Land in der Kernzone Gebäudebestand (GVZ) 1971 m3 gut besonnt. CHF 490’000.– (VB)

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WEINFELDEN TG Gebäudegruppe, derzeit bestehend aus 3 Wohnobjekten à total 3796 m3, auf 3520 m2 Land, verteilt auf zwei nebeneinanderliegende Grundstücke. Wunderbar ruhig und sonnig gelegen, parkartige Gartenanlage mit romantischem Bach. Preis auf Anfrage

CERTALDO TOSKANA IT UITIKON WALDEGG ZH Drei voneinander unabhängige Ferienwohnungen im selben Gebäudekomplex, sehr ruhige Lage, 8 ½-Zimmer-EFH-Projekt an sonniger Lage charmant und ursprünglich, sauber und gepflegt. Im Herzen der Toskana, zwischen Florenz und Siena 664 m2 Land nur ca. 15 Min. von Zürich City. in beliebtem Tourismusort. VB je nach Ausbaustandard Preis auf Anfrage CHF 1’900’000.– bis 2’100’000.– (VB) Detaillierte Informationen zu diesen und weiteren Immobilien erhalten Sie via verwaltung@hausmagazin.ch Interessieren Sie sich für unsere Dienstleistungsangebote (Schätzung Verkauf Verwaltung)? Gerne erreichen Sie uns unter beratung@hausmagazin.ch

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NÄHERBAURECHT:

Lukas Kramer lic. iur. Leiter Beratungszentrum

entsprechenden Kosten (Art. 7 Abs. 1 VMWG). Sind keine solche Vorrichtungen vorhanden und wurden nicht vermietete Wohn- und Geschäftsräume nachweisbar nur soweit geheizt als dies zur Verhinderung von Frostschäden notwendig ist muss der Vermieter nur einen Teil der Heizungskosten übernehmen die nach dem normalen Verteilschlüssel auf die leerstehenden Einheiten fallen (Art. 7 Abs. 2 VMWG). Dieser Teil beträgt für Zwei- bis Dreifamilienhäuser einen Drittel für Vier- bis Achtfamilienhäuser die Hälfte und für grössere Gebäude sowie für Büro- und Geschäftshäuser zwei Drittel. Sie schreiben dass Sie die Nebenkosten nach einem erprobten Schlüssel aufteilen daher gehe ich davon aus dass in Ihrer Mietliegenschaft keine Zähler o. ä. zur exakten Eruierung der Wärmekos­ ten vorhanden sind. Sie dürfen daher die Hälfte der nach Ihrem Verteilschlüssel errechneten Heizkosten der Leerstände auf die übrigen Mieter abwälzen.

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Vitznau LU EFH mit atemberaubender See- und Bergsicht freistehend Grundstück 502 m2 Nutzfläche ca. 166 m2 CHF 1’570’000.– (VB)

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Die Renaissance der Annuitätenhypothek Die Wiedereinführung der Annuitätenhypothek könnte ihren Teil zur Einschränkung des stetigen Hypothekenwachstums der Schweizer Banken beitragen. Dieses im Ausland gut bekannte und in der Schweiz nie richtig in Fahrt gekommene Hypothekarprodukt zeigt nämlich seine besondere Wirkung bei der Rückzahlung eines Darlehens. TEXT Werner Egli*

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er Kreditnehmer wird über die Annuität verpflichtet eine Bei einer Annuität macht es grundsätzlich Sinn wenn das Daraktivere Tilgung seiner Hypothek zu vollziehen. Das führt lehen über eine mittlere oder gar längere Laufzeit zinsmässig zu einer besseren Wirkung der von den Banken eingefixiert wird. Alternativ kann aber auch ein variabler Zinssatz führten Selbstregulierungsmassnahme in Bezug auf die vereinbart werden welcher in regelmässigen Abständen wieder Amortisation von Eigenheimhypotheken. Das aktualisiert wird. Auch eine Liborfinanzierung Annuitätendarlehen ist ein Hypothekenprokönnte problemlos über eine Annuität abgedukt wie beispielsweise die variable oder die wickelt werden. Exklusiv für Abonnenten Festzinshypothek. Bei einer Festzinshypothek Der Vergleich mit anderen HypothekenLäuft Ihre Hypothek bald aus oder werden ein fester Betrag eine vereinbarte formen zeigt auf dass bei der Annuität vor wollen Sie wissen ob Sie ein gutes Laufzeit und ein fixierter Zins bestimmt. Wähallem der Rückzahlung grosse Bedeutung Angebot von Ihrer Bank erhalten rend der Laufzeit des Darlehens sollen diese zugemessen wird. Mit der Festlegung der konhaben? Kostenlose telefonische stanten Zahlungsbeträgen wird vor Abschluss drei Eckwerte nicht geändert werden. BezügErstberatung für Abonnenten Haus lich der Rückzahlung ist bei einer Festzinseine für den Kunden nachhaltig tragbare LöMagazin. Telefon 043 500 40 50 hypothek meistens nichts vereinbart resp. sung vereinbart. Beträgt diese beispielsweise Mo–Fr 10–12 Uhr und 14–16 Uhr es werden oder dürfen Rückzahlungen in der 3.5% pro Jahr so liegt sie ja deutlich unter der Regel nur indirekt über die gebundene Säule von den Banken geforderten konservativen 3a geleistet werden. Diese Amortisationsform Berechnungsvorgabe von aktuell 5%. Beträgt nun der Zins für die Hypothek 1 5% so werden automatisch 2% des führt über die Zeitachse zu einem spürbaren Sparprozess in einem Darlehens zur Rückzahlung verwendet. Dieser Teil steigt über Drittsäuleprodukt. Hier liegt der Nachteil darin dass die jährlichen Einzahlungen in die Säule 3a fixiert sind und sich in den letzten die Zeitachse an da ja eine periodische getätigte Rückzahlung zu Jahren zwischen 5’500 und 6’500 Franken pro Jahr bewegten. Soeiner tieferen Schuld und folglich zu weniger Zinsbelastung fühmit spürbar – aber eigentlich zu wenig um eine rasche Rückführen wird. Mit der Festsetzung von konstanten Zahlungsbeträgen rung einer hohen Belehnung herbeizuführen. wird der Kunde angehalten diese Summe in den Zinsendienst und in einen Rückzahlungsteil zu «investieren». Damit wird wohl verhindert dass der Eigenheimbesitzer bei tiefen ZinsverhältnisKonstante Zahlungsbeträge sen zuviel Restkapital für andere Zwecke (Konsum Erneuerung etc.) einsetzt – sondern sich vertieft und konsequent der Tilgung Mit der Annuitätenhypothek kann dies anderes gestaltet werden. seiner Hypothekarschuld widmet. Ein solches Produkt wird mit konstanten Zahlungsbeträgen verDie Einführung einer solchen Hypothek würde vor allem für sehen und die Höhe der zu zahlenden Raten bleibt über die gehöher belehnte Liegenschaften Sinn machen und den Eigenheimsamte Laufzeit gleich (sofern eine Festzinsvereinbarung über die besitzer motivieren oder eben verpflichten seine Darlehensschulgleiche Laufzeit vereinbart wurde). Die genannte Rate setzt sich den aktiv zu reduzieren. Im Sinne der Vorsorge ist der Abbau von nun aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusam­men. Da mit Schulden ja eine anzustrebende Lösung die im heutigen Umfeld jeder Ratenzahlung ein Teil der Restschuld zurückbezahlt wird sicher auch von der Nationalbank begrüsst würde. reduziert sich der Zinsanteil zugunsten des Tilgungsanteils. Am *Werner Egli ist Teilhaber und Partner der HypothekenBörse AG in Uster. Ende der Laufzeit ist die Kreditschuld vollständig oder ein Anteil www.hypotheken-boerse.ch davon zurückbezahlt.

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Das Modell «Geobike», aus der sportlichen Serie der Zenith Bikes, ist der zeitlose Klassiker zum Mittelklassepreis im neuen Gewand. Das Elektrobike überzeugt mit seinem leisen 250 W Hinterradmotor. Dieser punktet mit guter Gewichtsverteilung und angenehmen Fahreigenschaften und sorgt somit für «elektrischen Rücken­ wind». Gespiesen wird der bürstenlose Gleichstrommotor von einem leistungsstarken Sony Lithium-Ionen Akku mit 10 Ah und 360 Wh. Dieser ermöglicht eine Reichweite von bis zu 80 Kilometern. Weitere

Vorteile dieses E-Bikes sind die einfache Bedienung und sein unschlagbareres Preis-/Leistungsverhältnis. Garantie 24 Monate, 5 Jahre auf Rahmen, solange Vorrat. Das Elektrovelo wird Ihnen fahrbereit geliefert. Der Service ist in der ganzen Schweiz gewährleistet. Gratisabho­ lung in Zürich (Preisreduktion Fr. 95.–).

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FACTS: Knarre 48 Zähne grau/schwarz 1/4“, 1/2“ Verlängerung 100 mm 1/4“, 125 mm 1/2“, 250 mm 1/2“ Gleitkopf 1/2“ Kardangelenk 1/4“ Kerzen-Schlüssel 16, 21 mm 1/2“ Rollbandmeter 5 Meter Wasserwaage 200 mm Bitsatz Ansenker Adapter für Bits 1/4“ Adapter 4-kant/6-kant 1/4“ Steckschlüssel 6-kant, kurz 38 mm, 1/2“: 14, 16, 17, 18, 19, 20, 22, 24 mm Steckschlüssel 6-kant, kurz 25 mm, 1/4“: 4, 4.5, 5, 5.5, 6, 7, 8 , 9, 10, 11, 12, 13, 14 mm Gabel-Ringschlüssel: 8, 10, 11, 12, 13, 14, 17, 19, 22 mm Beisszange 250 mm Wasserpumpenzange Kombizange Spitzzange Seitenschneider Schere Seegerringzange mit 4 Einsätzen Winkel-Stiftschlüsselsatz mit Kugelkopf, 9-teilig (1.5, 2, 2.5, 3, 4, 5, 6, 8, 10 mm) Schraubendrehersatz Stablampe (ohne Batterien) Phasenprüfer/Tester 100 - 250 V Schnellwechsel-Bithalter 1/4“


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lic.iur. Lukas KrameR, Leiter Beratungszentrum

Sekretariat Haus magazin Rötelstrasse 84 8057 Zürich

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Wärme und Mobilität


Hausmagazin März 2014