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magazin 3/2014 – April I erscheint 10 mal jährlich I Chf 5.50

HAUS

neue ideen FÜR MEIN HAUS

Wohnreportage Mehr Platz im Reihenhaus Traumgarten Schöner Sichtschutz Energieberatung Das können Sie erwarten Mobilität Klein und kompakt neubauten Mogelpackung? Hypotheken Libor, die lohnende Alternative

INFORMATIONSABENDE 2014: Gebäude erneuern – aber wie? Seite 10 Der Weg zur Traumküche Seite 5

Frisches für die Küche

News, Trends und Tipps für Küche und Esszimmer


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Abgebildetes Modell: Impreza 1.6i AWD Swiss one MountainSport, man., 5-türig, Energieeffizienz-Kategorie D, CO 2 144 g/km, Verbrauch gesamt 6,2 l /100 km, Fr. 24’000.– (Preis inkl. Fr. 100.– MountainSport-Paket).

SUBARU XV 4x4 MOUNTAINSPORT AB FR. 26’000.–. Abgebildetes Modell: Subaru XV 1.6i AWD Swiss one MountainSport, man., 5-türig, Energieeffizienz-Kategorie E, CO 2 151 g/km, Verbrauch gesamt 6,5 l /100 km, Fr. 26’000.– (Preis inkl. Fr. 100.– MountainSport-Paket).

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Editorial

magazin

HAUS

8. Jahrgang Herausgeberin neue-ideen.ch AG Rötelstrasse 84 8057 Zürich

Neuer VR-Präsident beim Haus Magazin

Internet www.hausmagazin.ch Redaktion Tel. 043 500 40 40 und Verlag info@hausmagazin.ch Abo-Service Tel. 043 500 40 40 abo@hausmagazin.ch Verleger Filippo Leutenegger Verlagsdirektor Peter Hert Verlagsassistentin Corinne Ruf

Redaktionsleiterin Corinne Bünzli Art Director Stefan Dellenbach Key Account Manager Adrian Rohner

E-Mail-Adressen vorname.name @hausmagazin.ch Redaktionelle Brigitte Buser Mitarbeit Werner Egli Juliane Forster Barbara Hallmann Raphael Hegglin Lukas Kramer Timothy Pfannkuchen Robert Wildi Denise Yannoulis Druck Swissprinters AG Zofingen

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Lithografie tnt-graphics AG Kloten

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Wiedergabe von Artikeln und Bildern auch auszugsweise oder in Ausschnitten nur mit ausdrücklicher Genehmigung gestattet. Für unverlangte Zusendungen wird jede Haftung abgelehnt. In der Zeitschrift publizierte Inserate dürfen weder ganz noch teilweise kopiert bearbeitet oder sonst wie verwendet werden. Ausgeschlossen ist insbe­­sondere eine Einspeisung auf Online-Dienste.

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ie Sie vielleicht aus der Tagespresse erfahren haben wurde ich vom Stadtzürcher Stimmvolk am 9. Februar zum Stadtrat gewählt. Mit Enga­ gement werde ich im Mai dieses Amt antreten und künftig diesen spannenden Aufgaben mit ihren vielfältigen Herausforderungen stellen.

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Die Wahl zum Zürcher Stadtrat bringt deshalb auch einige Ände­ rungen mit sich. So ist es mir als Stadtrat nicht mehr möglich andere gewichtige Mandate zu übernehmen. Was bedeutet dies konkret? Ich werde mein Nationalrats-Mandat niederlegen und alle Verwaltungsrats-Mandate abgeben. Dazu gehört auch dass ich fortan nicht mehr Verwaltungs­ ratspräsident der Neuen Ideen AG – die das Haus Magazin he­ rausgibt – sein werde. Neuer Verwaltungsratspräsident wird der Verlagsdirektor des Haus Magazins Peter Hert. Ich arbeite schon seit vielen Jahren sehr erfolgreich mit Peter Hert zu­ sammen und ich bin überzeugt dass er als mein Nachfolger als Verwaltungsratspräsident alles daran setzt das Haus Magazin mit Elan und Professio­nalität weiterzuführen.

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Für Sie als Leserin und Leser des Haus Magazins ändert sich durch meine Wahl zum Zürcher Stadtrat nichts. Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen um mich persönlich bei Ihnen für Ihre Loyalität und Ihre Interesse am Haus Magazin herzlichst zu bedanken.

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magazin 3/2014 – APRIL I ERSCHEINT 10 MAL JÄHRLICH I CHF 5.50

HAUS

NEUE IDEEN FÜR MEIN HAUS

WOHNREPORTAGE Mehr Platz im Reihenhaus TRAUMGARTEN Schöner Sichtschutz ENERGIEBERATUNG Das können Sie erwarten MOBILITÄT Klein und kompakt NEUBAUTEN Mogelpackung? HYPOTHEKEN Libor, die lohnende Alternative

INFORMATIONSABENDE 2014: Gebäude erneuern – aber wie? Seite 10 Der Weg zur Traumküche

Filippo Leutenegger, Verleger

Seite 5

entfeuchten heizen kühlen sanieren

FRISCHES FÜR DIE KÜCHE News, Trends und Tipps für Küche und Esszimmer

25.03.14 10:39

Titelbild: Suter Inox AG

Haus magazin 3/2014 3


Inhalt

44 Klein, aber oho

DRINNEN

Die kompakten Stars vom Autosalon Genf

11 Umbau unter Nachbarn Mehr Platz in einem Reihenhaus in Winterthur

16 Schönste Küche im Haus Höchste Anforderungen beim Umbau

20 So bleibt man gerne sitzen

20

Den richtigen Esstisch finden

24 Hart im Nehmen

Service 47 Mehr Energie-Effizienz

30

Arbeitsplatten für die Küche

Eine Energieberatung macht Sinn

52 Eine Sanierung lohnt sich Einwandige Öltanks müssen doppelwandig werden

54 Ein altes Haus wirft

Fragen auf

28 Küchen-Ausstellung Eintauchen in die Erlebniswelt

Viel Charme und viele Problemzonen

30 Die Küche in neuer Frische

57 Kauf von Neubauten

News und Trends der Swissbau 2014

Oft mehr versprochen als gehalten

33 Kalbskopfbäggli und

60 Ratgeber

Kalbsfilet mit Schmorsauce

Aktuelle Fragen – kompetente Antworten

Rezept zum Nachkochen

DraussEN 35 Schützende Wände für

den Garten

61 Zinsen bleiben tief

35

Libor- und Festzinshypotheken werden attraktiver

Standards

Privatsphäre ist für Gartenbesitzer wichtig

40 Platzsparender Sichtschutz

47

Kletterpflanzen eignen sich ideal

41 Gartenkalender Diese Arbeiten fallen im April an

6

Marktplatz

8

Aktuell

62 Leserangebote 66 Kreuzworträtsel

Wir kühlen Ihren Weinkeller Alles aus einer Hand: Beratung · Montage · Service Wir sind auch zuverlässiger Partner für Serverräume, Einzel- und Grossraumbüros.

Foto: CaveauSTAR*****

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8953 Dietikon Telefon 044 744 71 71 www.roth-kippe.ch


Kostenloser Informationsabend Donnerstag, 24. April 2014

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Piatti Küchen Riedmühlestrasse 16 8305 Dietlikon

Donnerstag, 19. Juni 2014

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Piatti Küchen Morgenstrasse 131 A 3018 Bern

Die Küche ist und bleibt das Herzstück innerhalb der eigenen vier Wände. Was aber wenn Ihre Küche in die Jahre gekommen ist Ihr Kochherd oder Dampf­ abzug nicht mehr leistet was er sollte und die Farbe der Küchenschränke Ihnen sowieso schon lange verleidet ist? Moderne Küchengeräte ermöglichen zudem gesünder zu kochen. Höchste Zeit sich Gedanken über eine neue Küche zu machen. Kein einfaches Unterfangen in einem nahezu unüberschaubaren Markt mit sich rasant ent­ wickelnden Technologien – und schliesslich muss die neue Traumküche auch in Ihr Budget passen.

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Melden Sie sich jetzt an: www.hausmagazin.ch/infoabend

Der Weg zu Ihrer Traumküche Praktische Anleitung für Hauseigentümer – Seien Sie unser Gast und holen Sie sich wertvolles Wissen und Entscheidungshilfen. Programm: 18.30 Uhr Küchenplanung bei Renovationen Informationen u.a. über Bedürfnisabklärung Gestaltung Küchennormen technische Möglichkeiten Kostenplanung.

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18.50 Uhr Neue Trends im Küchenbau Informationen u.a. über Formen und Linien/Ergonomie Materialien Kontraste Stauräume integrierte Küchengeräte Multi-Media-Elemente Lichtsysteme.

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19.10 Uhr

19.30 Uhr

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Neue Technologien und Geräte für die Küche Informationen u.a. über Küchen-Grundausstattung Profi Steam Dampfgarer Food Center Profiline Induktionsserie mit Teppan Yaki und Wok Kombi Backöfen MinergieLüftungshauben Real Life Geschirrspüler und energiesparende Kühl­schränke.

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Apéro Riche

Moderation: Beatrice Müller, Journalistin und Moderatorin, ehem. SRF1-Tagesschau

Anmeldung

✗ Ja, ich möchte am Informationsabend zum Thema «Der Weg zur Ihrer Traumküche» teilnehmen.

Die Teilnahme ist kostenlos und an keinerlei Bedingungen geknüpft. Die Anmeldungen werden nach ihrem Eingang erfasst und schriftlich bestätigt.

Donnerstag, 24. April, Dietlikon

Donnerstag, 19. Juni, Bern

Name Vorname Strasse/Nr. PLZ/Ort

Bild: zVg

Tel./Mobil

Anzahl Personen

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Coupon einsenden an: Haus Magazin Rötelstrasse 84 8057 Zürich. Anmeldung per E-Mail an: info@hausmagazin.ch oder per Telefon 043 500 40 40 (Bürozeiten) (bitte Absender und nötige Angaben nicht vergessen)


Markplatz

MARKTPLATZ

EgoKiefer WS1® – Das sanfte Renovationsfenster

Das neue EgoKiefer Renovationsfenster WS1® in Holz/Aluminium ermöglicht auf einem schnellen und kostengünstigen Weg ein optimales Resultat in allen Be­­ reichen. Damit hat EgoKiefer das komp­letteste Fenstersortiment für sanf­ te Renovationen. Das Renovationsfens­

ter mit Wechselrahmensys­ tem gibt es in Kunststoff, Kunststoff/Aluminium, Holz und neu auch in Holz/Alu­ minium. Der alte Fenster­ rahmen als tragendes Ele­ ment wird für den Einbau des neuen Fensters weiter genutzt. So kann ein ganzes Fenster in nur einer Stun­ de ausgetauscht werden. Da der bestehende Rahmen nicht herausgerissen wer­­den muss, entfallen zusätz­ liche Kosten für Maurer- oder Gipserarbeiten. Zudem können beste­ hende Fenstersimse, Vorhangbretter oder Rollladenkästen beibehalten werden. Das Renovationsfenster WS1® in Holz/Alumi­ nium vereint dabei höchste Beständigkeit mit einer behaglichen Wohnatmosphäre. Die Vorzüge des Holzes werden mit der

Beständigkeit des Aluminiums kombi­ niert. Auf der Innenseite sorgt das Holz für Behaglichkeit und fügt sich perfekt in die bestehende Umgebung ein. Auf der Aussenseite sorgt die Aluminiumschale für Witterungsbeständigkeit und farbliche Gestaltungsmöglichkeiten. Das Alumi­ nium ist ausserdem so gestaltet, dass die Bauabdichtung ringsherum auf gleicher Ebene erfolgen kann. Das WS1® Fenster überzeugt durch eine hohe Flexibilität und hervorragende technische Werte. Dank Glasstärken von bis zu 52 Millimeter ist eine grösstmög­ liche Energieeinsparung möglich, und der Wechselrahmen ist auf bestehende Rah­ menstärken von 45, 54 oder 58 Millimeter anwendbar. Einen optimalen Schutz bietet ein Fenster- oder Türensystem aber erst mit einer auf die Bausituation und die Kun­ denbedürfnisse abgestimmten Montage. Die richtige Bauintegration ist für opti­ malen Schutz und Energieeffizienz von zentraler Bedeutung. www.ego-kiefer.ch

Clever Heizen mit Holz-Pellets Holz-Pellets sind ein Brennstoff, der zu den erneuerbaren Ener­ gien zählt sowie ökologisches und CO2 -neutrales Heizen ermög­ licht. Pellets werden aus naturbelassenem Restholz aus der holzverarbeitenden Industrie hergestellt. Die Stäbchen werden nur durch Pressen und ohne chemische Zusatzstoffe gefertigt.

CO2 -neutral und klimaschonend einheimischer Brennstoff sehr preisstabil und preiswert Pelletsheizungen sind eine vollwertige Alternative zur Gasoder Ölheizung die Wärme verteilt sich über die bestehende Infrastruktur sinnvolle Nutzung von naturbelassenem Restholz einfach in Transport und Lagerung höhere Wertschöpfung für den Wirtschaftsstandort Schweiz

Holz-Pellets von der LANDI Die LANDI vertreibt seit 2001 als einziger Lieferant Holz-Pel­ lets in der ganzen Schweiz. Qualität, Beratung, Service und da­ mit verbunden zufriedene Kunden sind dabei das Wichtigste. Die LANDI bezieht die Pellets überwiegend bei traditionellen Schweizer Familienunternehmen, bei denen Qualität im Vor­ dergrund steht.

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Holz-Pellets von LANDI sind lose, in Big-Bags oder 15-kg-Säcken erhältlich.

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Kontakt für Bestellungen Bestellen Sie Holz-Pellets online unter www.holz-pellet.com, unter der Gratis-Nummer 0800 PELLET (0800 73 55 38) oder in Ihrer nächsten LANDI. Weitere Informationen finden Sie unter www.holz-pellet.com.

Bilder: PD

Die Vorteile von Holz-Pellets auf einen Blick


Markplatz

Die Enthärtungsanlage, die sich den Bedürfnissen anpasst!

roth-kippe ag: Cool bleiben dank massgeschneiderten Klimalösungen Wollen Sie beim Arbeiten einen kühlen Kopf bewahren oder benötigt Ihr Weinkeller eine professionelle Klimatisierung? Die Klimaanlagen der roth-kippe ag sind für alle Situationen geeig­ net. Ob Weinkeller, Büro, Ausstellung oder Verkaufsraum – mit­ tels verschiedenen Varianten, wie zum Beispiel einem Wand-, Decken-, oder Kanalgerät, bieten wir Ihnen massgeschneiderte Klimalösungen. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Modelle Energie-Effizienz-Klasse A . Mit einer kompetenten Beratung vor Ort, einer fachmän­ nischen Installation bis zu regelmässigen Servicearbeiten und Störungsbehebungen, bieten wir Ihnen einen Rundumservice! Von A – Z alles aus einer Hand. Wenn nötig übernehmen wir auch die Terminierung von Fremdhandwerkern. www.roth-kippe.ch

Mit der Einsäulen-Ent­ härtungsanlage KM1 präsentiert Atlis eine absolute Innovation. Das gleiche Gerät kann für 1-, 2- oder 3-Familien­ häuser oder verschiedene Personenzahlen verwen­ det werden. Angenommen, die Familie erhält Zuwachs oder ein Eigenheimbesitzer baut sein Haus aus und möchte später eine Einliegerwohnung vermieten. Alles kein Problem: Die Anlage KM1 wächst quasi mit den Ansprüchen der Hausbewohner. Das Gerät ist mit einer intelligenten Regenerationssteue­ rung versehen und passt die Besalzungs-Menge dem effektiven Wasserkonsum an. Dabei prüft die Anlage jede Nacht, ob die Kapazität noch für den nächsten Tag ausreicht. Sonst wird automatisch die Regeneration ausgelöst, die bereits nach zwan­ zig Minuten beendet ist. Dabei wird nur so viel Salz verwendet, dass wieder die volle Kapazität erreicht wird. So wird ein extrem geringer Salz- und Spülwasserverbrauch erreicht. Die Anlage ist zudem sehr kompakt konstruiert und kann somit auch bei engen Platzverhältnissen eingebaut werden. www.atlis.ch

Heliobus – Optimale Helligkeit fürs Untergeschoss Licht ist ein wichtiger Faktor für das allge­ meine Wohlgefühl. Entsprechend versu­ chen wir, unsere Wohn- und Arbeitsräu­ me möglichst stimmig zu beleuchten und einzurichten. Doch auch das beste Kunst­licht hält kaum einem Vergleich mit natür­ li­chem Tageslicht stand. Deshalb bringen die weltweit patentierten Tageslichtsys­ teme der Heliobus AG höchste Wertstei­ gerung in dunkle Untergeschosse. In 15 Jahren intstallierte die St. Galler Firma bereits über 5000 Anlagen in der Schweiz und den Nachbarländern. Die hohe Quali­ tät des Heliobus-Engineerings stösst auch bei der Forschung für Spezialprojekte auf grosses Interesse. Der Durchbruch gelang mit dem Spiegelschacht-System. Dabei wird im Kellerlichtschacht ein Spiegelmo­ dul montiert und mit begehbarem Panzer­

glas (VSG) abgedeckt. Tageslicht wird nun gezielt in Untergeschosse und Kellerräu­ me geleitet. Auf diese Weise werden zuvor schlecht nutzbare Räume bewohnbar ge­ macht. Es entsteht je nach Gusto ein Büro, ein Spielzimmer, ein Bastel- und Hobby­ raum oder ein Kraftraum mit Wellnessbe­ reich. Mit dem System wird nicht nur Hel­ ligkeit erzeugt, sondern auch Blickkontakt zur natürlichen Aussenwelt hergestellt. Für den direkten Einfall von Tageslicht geeignet sind die massgerechten Varian­ ten des Heliobus glassfloor Systems. Die ebenerdig eingesetzten, begehbaren Ober­ lichter machen zum Beispiel einen Terras­ senboden lichtdurchlässig und erhellen vollwertige Wohnräume, Garage oder Ne­ ben­räume. Beide Systeme lassen nicht nur dunkle Ecken in alten Häusern aufblühen.

Auch die moderne Architektur bezieht den Untergeschossbereich bereits konkret in Konzepte von Wohn- und Arbeitsbereichen ein, weshalb zur Optimierung des Beleuch­ tungswunschs nur noch die Erfahrung der Heliobus-Produkte mit der entspre­ chenden Fachberatung einfliessen muss. www.heliobus.com

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Konsumgütermesse Ambiente Frankfurt

aktuell

Da guckst du! Wenn Sie die Wahl der richtigen Papier­servietten für Ostern schon fordert, dann ahnen Sie, was Einkäufer an der «Ambiente», der wichtigsten Kon­sumgütermesse der Welt, durchmachen. Dort gibt es alles rund ums Essen, Schenken und Lifestyle. Nebst einer gefühlten Million Papier­ servietten-Sujets. Text und Bilder Denise Yannoulis

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chon der Eingang der Messe Frankfurt macht Eindruck: 30 Hostessen dirigieren einen Strom von Neuankömmlingen zu den Kassenschaltern und Eingangsschleusen. Das Drehkreuz katapuliert den Besucher dann förmlich in dieses riesige Labyrinth aus 27 Hallen mit 4600 Produkte-Anbietern. Im World Wide Web muss man die Millionen von Webshops erst suchen – hier auf unübersehbar grossen Hallenplänen verdauen. Die erste kleine Panik macht sich angesichts der Dimensionen bemerkbar; nun heisst es Ruhe bewahren Strategie entwickeln – und Turnschuhe richtig binden. Ein Schritt – und schon geht es im Marschtempo und in Einerkolonne über die «Via Mobile» – ein kilometerlan­ -

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ges Laufbahnnetz – in die Messe-Galaxy hinein. Hohes Tempo «angepowert» von der Konkurrenz auf der Gegenfahrbahn und den Bassschlägen des hauseigenen Radiosenders. Erstes Ziel sind die fünf Hallen 10.0 bis 10.4. dem «Sourcing». Dort wo fast alles hier seinen Anfang nimmt. Halb Asien sitzt hier in Ständen so gross wie Eierkartons. Und wartet auf Grosskunden mit noch grösseren Aufträgen.

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Designtrend: Farbe Angefangen von den hippen PapierfaltLampenschirmen über wilde Patchwork-Sofas flauschige Decken Geschirr im Blütenrausch und Bügelbrettern in

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Design-Anzügen – alles kommt total in Farbe. Zwar ist diese Messe für 1001 Geschmacksrichtung immer ein gros­ ses Potpourri. Doch heuer wirkt alles extrem stimmig im Vorfeld des knallbunten Modesommers. Zu sehen auch an einer Sonderausstellung des renommierten Stilbüros bora.herke.palmsiano die viel Inspiration und Motivation für die eigene Dekoration im Laden daheim mit auf den Weg geben.

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Konsumgütermesse Ambiente Frankfurt

Funktionale Innovation: Mobilität Die Welt ist erfunden – das gilt auch für Konsumgüter. Doch die Menschen verändern sich – und mit ihnen ihre Produkte! Kundinnen und Kunden die nonstop mobil unterwegs sind brauchen Handtaschen mit Zweit-Akkus für ihre Handys Duftlämpchen mit USB-Anschluss Feuerlöscher die aussehen wie eine Ketchup-Flasche und Gartenschläuche aus der Disco. Plus Tablethalter für die neuen Kochbücher und designte Lunch­boxen für die kurze Mittagspause am Schul- und Bürotisch.

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Innovation vs. Imitation: Plagiarius Asien hat kapiert – und kopiert. 1977 wurde an der Frankfurter «Ambiente» erstmals ein exaktes Plagiat einer Briefwaage der Firma Soehnle-Waagen angeboten – zu 1/6 des Originalpreises. Seither wird durch die Vergabe des «Plagiarius» und mit einer Sonderausstellung auf die Problematik der Raubkopien aufmerksam gemacht. Ob radiales Stosswellentherapiegerät Spielzeug-Schaufelbagger «CAT» oder Abwaschbürste – die prämierten Originale und ihre Kopien ent­ rüsten und faszinieren zugleich.

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Moshi Moshi: Gastland Japan Das Grusswort der Messe an ihre asiatischen Gäste. Früher nur im HerstellerPavillon vertreten sind sie nun in allen Hallen auch als Wiederverkäufer Ein­­ käufer und als Mitglied der japanischen Delegation in allen Messetempeln präsent. Auffällig auch ihre Marketing-Strategie: Allen westlichen Verkaufsschulungen zum Trotz still verharren und abgewendet warten bis die Kundschaft die Produkte selber entdeckt. Ohne Englischkenntnisse Website und Bestell-iBook. Entschleunigter japanischer Zen mitten in der Supernova des Konsum-Alls – nix ist unmöglich.

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Shop until you drop Zweimal im Jahr treffen sich während fünf Tagen Hersteller Wiederverkäufer und Einkäufer vom ganzen Erdball zum wichtigsten Lagerfeuer ihrer Branche. Auf einer Fläche von 578 000 qm reiben sich 4700 Aussteller 140’000 Kunden und Besucher die Hände. Gastgeberin ist die Frankfurter Messe die von indischen Currys über Kaffeelöffel gegen Pfand bis hin zur eigenen Bahnstadion alles mit deutscher Gründlichkeit perfekt mixt arrangiert und serviert. www.ambiente.messefrankfurt.com

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Gebäude erneuern – aber wie? © Fabrice Müller

© Fabrice Müller

Einladung für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer

Informationsveranstaltungen: Mitt woch, 21. Mai 2014, Th un / BE Mitt woch, 18. Juni 2014, Rh einfelden /AG Kultur- und Kongressze

Musiksaal Kurbrunnen,

Eine Gebäudemodernisierung will geplant sein. Nur so können Fehler und Folgekosten vermieden werden. Wir klären Sie auf wie etappenweise erneuert werden kann und sich die Investition langfristig lohnt, damit der Werterhalt Ihrer Liegenschaft sichergestellt wird. Sie erhalten einen Überblick über die Förder­ programme und die Abzugs­berechtigung bei den Steuern. Unsere Fachspezialisten zeigen Ihnen an unserer Veranstaltung wie richtig saniert und umgebaut wird. Wieviel Energie resp. Kosten durch eine optimale Däm­mung und moderne Fenster eingespart werden kann. Zusätzlich informieren wir Sie, welche Heiz­ tech­nologien mit erneuerbaren Energien zur Verfügung stehen.

ntrum, Seestrasse 68,

Habich-Dietschy-Strasse

3601 Thun

10, 4310 Rheinfelden

Programm 18:30 Uhr Ausblick über die Energiepolitik von Bund und Kanton 18:45 Uhr Analyse Energieverbrauch Angebote Energieberatung Teil- und Gesamtsanierung 19:10 Uhr Richtige Sanierung der Gebäudehülle* 19:30 Uhr Renovation der Fenster* 19:50 Uhr Erfolgreicher Heizungsersatz* 20:10 Uhr Förderprogramme Bund und Kanton Abzugsberechtigung Steuern Unterschied Werterhalt und Wertvermehrung anschl. Apéro riche * inkl.Investitionskosten und Nutzwertsteigerung

Moderation: Filippo Leutenegger, Nationalrat und Verleger Haus Magazin

Melden Sie sich jetzt an: www.hausmagazin.ch/infoabend oder per Telefon 043 500 40 40 (Bürozeiten) Anmeldung

✗ Ja, ich möchte am Informationsabend zum Thema «Gebäude erneuern – aber wie?» teilnehmen.

Die Teilnahme ist kostenlos und an keinerlei Bedingungen geknüpft. Die Anmeldungen werden nach ihrem Eingang erfasst und schriftlich bestätigt.

2 1. Mai 2014 in Thun

Name

1 8. Juni 2014 in Rheinfelden Vorname

Strasse/Nr. PLZ/Ort Tel./ Mobile Anzahl Personen

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Coupon ausschneiden und einsenden an: Haus Magazin Rötelstr. 84 8057 Zürich Anmeldung per E-Mail: info@hausmagazin.ch (bitte Absender nicht vergessen)


DRINNEN

Umbau unter Nachbarn In den alten Reihenhäusern im Winterthurer Tannenweg lebte es sich beengt. Also versuchten die Bewohner notdürftig, auch Keller und Estrich zum Wohnen zu nutzen – bis schliesslich ein junger Architekt in eines der Häuser zog, dem an mehr wirklichem Freiraum gelegen war. TEXT Barbara Hallmann Fotos Arnold Kohler

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ie vier Reihenhäuser aus dem Jahr 1951 waren schon für die Verhältnisse zur Bauzeit spartanisch geplant. Für eine Familie mit heutigen Ansprüchen reichen sie längst nicht mehr aus es fehlen in jedem Falle ein zweites Bad und ein weiteres Zimmer. In dreien der vier Häuser hatten die Bewohner des­halb in den vergangenen Jahren mit einfachen Mitteln versucht sich etwas mehr Raum zu schaffen – sei es indem

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man im Keller ein Bad einbaute das niedrige Dachgeschoss mit Matratzen auslegte die Grundrisse veränderte oder in einem der Schlafräume ein Lavabo installierte. Nur eines der vier Häuser war unverändert und in ausgerechnet dieses Haus zog der Winterthurer Architekt Elias Leimbacher. Er erkannte die Qualitäten der Architektur und fasste den Entschluss das Haus weiterzubauen – und zwar ohne den feinfühlig geplanten Bau zu zerstören.

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Drinnen Wohnreportage

Vom Garten her bietet sich ein ganz neues Bild des Reihenhausriegels, vor allem aufgrund der Gauben.

Drei Jahre, vier Monate

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Die Geschichte die folgt ist nicht nur die eines Umbaus sondern auch die einer erfolgreichen Zusammenarbeit einer Nachbarschaft. Das Problem: Alle Eigentümer – ausser dem neu dazugekommenen Elias Leimbacher – hatten schon investiert um die Mängel ihrer Häuser wettzumachen. Wieso also das ursprüngliche Satteldach abreissen (und damit die Investition in die erst kürzlich eingebaute Dämmung zunichte machen) das Haus um einen halben Meter aufstocken und sich über Monate Lärm und Dreck ins bewohnte Heim holen? Und wieso sollten die Eigen­tümer der äusseren Häuser dafür ihren innen wohnenden Nachbarn noch die notwendige Baumasse übertragen? Elias Leimbacher konnte die drei anderen Hausbesitzer trotzdem überzeugen – nicht nur weil damit plötzlich alle Raum gewinnen würden sondern auch weil es allen gelang die Vorteile des gemeinsamen Bauens zu erfassen. So konnte der junge Architekt mit der Zeit das Vertrauen seiner Nachbarn gewinnen. «Sie merkten: Entweder wir machen es jetzt oder nie» erin-

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nert sich Elias Leimbacher. Von den ersten Planungen bis zum Baustart vergingen drei Jahre. Aber bereits vier Monate später rückte der letzte Handwerker wieder ab.

In den Himmel wachsen Heute verwirren die Umbauten die Passanten ein bisschen: Oft wüssten die nicht genau ob man es nun mit einem Alt- oder einem Neubau zu tun habe bemerkt Elias Leimbacher. Tat­sache ist: Die vier am Nordhang gelegenen Baukörper sind in südwestlicher Richtung versetzt angeordnet. Dadurch ergab sich vor dem Umbau eine zusammenhängende Dachfläche auf der Ostseite; im Westen dagegen entstand ein Versatz. Heute liegen die Dächer einen halben Meter höher zusätzlich hat jedes Haus zwei neue Gauben erhalten eine nach Osten eine nach Westen hin. Die Gauben folgen in ihrem Winkel der Neigung der gegenüberliegenden Dachseite. So entstand eine neuartige Einheit der vier Häuser. Ein zusätzliches Plus: das Innere der Häuser erhält so

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Wohnreportage Drinnen

Puritisch und elegant präsentiert sich die neue Küche. Adv Haus Magazin Nr01 2014 88x127 CH-DE 27-01-14 12:27 Pagina 1

Die neuen Bäder sind klassisch und unaufgeregt.

besonders von Osten mehr Licht als vor dem Umbau. Schuld sind die Bäume des benachbarten Brüelwaldes die zur Bauzeit noch recht niedrig waren 60 Jahre später die Firste der Häuser aber deutlich überragten. Jetzt ist wieder ein Gleich­gewicht herstellt weil nun auch die Häuser gewachsen sind.

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Ein kleinerer Massstab

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Um die Feingliedrigkeit der Fassaden aufzunehmen fasste man alle neuen Gauben mit Wellblech ein; lediglich an der Nordseite der neuen Aufbauten im Osten entschied sich der Architekt für eine verputzte Wärmedämmung. So verschwinden die Gauben in der Ansicht von Westen; alle Neuaufbauten sind nur dann zu sehen wenn man direkt von der Giebelseite auf die Häuser schaut. Ein einheitliches Dach über jeder der vier Eingangs­türen das 1 5 Meter auskragt betont zusätzlich die Mittel­ achse jedes Hauses und schafft eine harmonischere Eingangsansicht.

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Drinnen Wohnreportage

In den Gauben entstand ein hoher, schmaler Raum.

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Weitere Veränderungen vor allem im Inneren des Gebäudes gab es nur im Falle des vorletzten Hauses Tannenweg 9 im Be­ sitz von Elias Leimbacher. Er hatte Glück war das Haus doch seit dem Bau grundlegend unverändert geblieben – Raumaufteilung Bodenbeläge Öfen und weitere originale Elemente der Innen­ ausstattung waren noch vorhanden. So konnte er mit Augenmass den Charme des Hauses bewahren und auffrischen. Die Haus­ technik passte er an den neuesten Stand an baute neben einer Gasheizung auch eine kontrollierte Lüftung ein und installierte auf dem Dach Röhrenkollektoren für die Warmwasserbereitung. Die alten doppelverglasten Fenster mit ihrem Charme beliess der Architekt und versah sie mit effizienten Dichtungen und Metallzargen um technisch und im Ausdruck auf die Fassaden­ veränderungen zu reagieren.

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Der Architekt

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Im Inneren der Häuser gibt es eine Besonderheit vielleicht eine Art architektonisches Augenzwinkern an Schweizer Eigen­ arten. Der Architekt wunderte sich von Anfang an wieso die Räume grosszügig wirkten obwohl sie es von den reinen Mas­ sen her nicht waren. Bald bemerkte er woran das lag: Sämtliche Bauteile im Haus sind mit einem Massstab von circa 0 95 ska­ liert – alle Türen Treppen und sonstige Einbauten folgen die­ sem Mass. Elias Leimbacher formuliert seine Erfahrungen so: «Wenn man dieses Mass beim Entwurf von neuen Einbauten oder Möbeln beachtet behält das Haus seine Grosszügigkeit und Effizienz obgleich seiner objektiven Enge. Ansonsten fliegt der raffinierte Kniff auf.»

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So tun als ob

info

Elias Leimbacher studierte nach seiner Hochbauzeichnerlehre Architektur an der Zürcher Hochschule Winterthur. Nach dem Abschluss arbeitete er in verschiedenen Architekturbüros in Zürich und engagierte sich in der Ent­ wicklungszusammenarbeit in Indochina. 2003 schliesslich gründete er sein eigenes Studio (www.el-ar.ch). Er unterrichtet Hochbauzeichner-Lernende und ist Abschlussprüfungsexperte für den Berufszweig; ausserdem war er drei Jahre lang Assistent bei ETH-Gastprofessor Hermann Czech. Der Umbau der Reihenhaussiedlung am Winterthurer Tannenweg ist gewissermassen Leimbachers Erstling.

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Der Stil der Bäder harmoniert gut mit dem Stil des Hauses.

In den Räumen gestaltete Elias Leimbacher alles im Sinne einer neuen Einheit. Soweit möglich restaurierte er die Oberflächen nur. Die Stufen der Treppe zum neuen Dachgeschoss liess er in Buche arbeiten die Wange in Tanne – gleich der bestehenden Treppe vom Erd- ins Obergeschoss. Auch das Milchfach in der Fassade setzte er nicht einfach zu sondern funktionierte es zur Katzenklappe um. Der Kachelofen ist wieder in Betrieb und er­ gänzt die konventionelle Heizung. Schliesslich spart eine neue Durchreiche zwischen Küche und Essbereich Wege – und machte ein Herausreissen der Wand zwischen den beiden Räumen un­

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Wohnreportage Drinnen

Auch die schöne Durchreiche wurde erhalten. Spannender Materialmix für die Böden.

nötig. Damit setzte Elias Leimbacher seinen Grundsatz um: «Das Haus steht zwar nicht unter Denkmalschutz aber ich habe mich dennoch so verhalten wie wenn es so wäre.» Für die kleine Gemeinschaft der Reihenhausbewohner hatte das Umbau-Experiment seither noch Folgen ganz unterschied­ licher Natur. In jedem Falle so sagt Elias Leimbacher sei eine Sen­

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SCHULTHESS Waschmaschinen «Signifikant besser als mit Dampf»

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Ne

sibilität für die Gesamtheit des Baus entstanden. Eine Familie zeigt ihren Stolz auf den Umbau nun sogar im Internet: Aus Fotos der Bauzeit schnitt sie einen kleinen Film zusammen und stellte ihn auf Youtube. Aber auch die Fachwelt würdigt den Wert des ungewöhn­ lichen Projektes: Der Umbau unter Nachbarn erhielt eine Anerken­ nung beim Architekturpreis 2012 der Region Winterthur.

Geprüfte Waschresultate

Waschprogramm «Bügel-Finish» Das Programm «Bügel-Finish» ist das beste Programm für knitterfreie Blusen und Hemden im Test* *gemäß Untersuchung WL 6491/13 und WL 6491A/13 des wfk-Instituts für Angewandte Forschung GmbH wfk - Institut für Angewandte Forschung GmbH, D-47807 Krefeld, Germany

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Drinnen Küche

«Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat die schönste Küche im ganzen Land?» Das Ehepaar Schlittler wollte die schönste Küche im Haus haben. Und ging deshalb keine Kompromisse ein. Textbearbeitung Corinne Bünzli Fotos Piatti

B

runo und Romy Schlittler haben den Schritt gewagt und eine neue Eigentumswohnung in Schänis gekauft. Wohnkultur wird bei den Schlittlers gross geschrieben wes­

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halb sie von Anfang an beim Planungspro­ zess involviert waren. Das Resultat lässt sich sehen. Erfahren Sie worauf beim Küchenbau zu achten ist und welche Fehler vermeidbar sind.

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Planungstipps vom Küchenprofi

info und einem Drittel für die Abdeckung und Rückwand Küche für die nächsten 20 – 30 Jahre gefallen. Mir zusammen. Überlegen Sie sich im Vorfeld wie viel persönlich gefallen auch Modelle in natürlichen SandSie für die neue Küche ausgeben wollen und wo Sie oder Schlammfarben die sich ebenfalls dezent ins am ehesten Abstriche machen können. Wer häufig Wohnkonzept einbauen lassen. Bei Farben gilt in der Aufwärmgerichte isst braucht nicht unbedingt die Küchenplanung oft: weniger ist mehr. teuersten Profigeräte zum Kochen wer kleine Kinder oder Haustiere hat sollte auf eine strapazierfähige Die grössten Planungsfehler: • Den Geschirrspüler niemals im Küchenzentrum ein­ Küchenfront achten und so weiter. planen sondern immer am Rand. So versperrt er die Wunschtraum Inselküche: Laufwege nicht wenn er geöffnet ist. • Eine Insel braucht viel Platz. Damit eine Insel funktio­ • Kämpfen Sie wie ein Löwe für ein Abluftsystem beim niert braucht es auch rund herum Raum um hinder­ Dampfabzug die Effizienz ist um ein Vielfaches bes­ nisfrei zirkulieren zu können. Für komfortable Durch­ ser und die Wartung um ein x-faches kleiner als bei gänge sollten mindestens 90 cm eingerechnet werden. Umluftsystemen. Auch bei Minergiebauten lässt sich • Beachten Sie dass viel Arbeitsfläche immer auf meist eine Abluftlösung realisieren. Kosten des Stauraums geht. Was ist Ihnen wichtiger? • Achten Sie auf eine ergonomische Küchenplanung. Oft hat eine kleinere kompaktere Küche durch gute Diese stellt sicher dass Sie auf der richtigen Höhe Planung sehr viele Stauraummöglichkeiten und bietet arbeiten um Rücken- und Nackenbeschwerden vorzu­ beugen dass sie sich nicht die Unterarme an heissen erst noch kürzere Arbeitswege. Backofentüren verbrennen und dass die Erreichbar­ Küche und Farbe: keit in Oberschränken gewärleistet ist. Dafür haben • Oftmals kommen Kunden mit verrückten Farbideen wir bei Piatti ein Komfortstudio eingerichtet wo alles und entscheiden sich am Schluss doch für eine weisse getestet werden kann. Küche. Das macht auch Sinn schliesslich muss die

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Reto Meier, Chef-Küchenberater bei Piatti

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Gehen Sie durch Ihre jetzige Küche von Schublade zu Schublade und von Schrank zu Schrank was stimmt was hat Sie immer genervt? Was ist praktisch? Ver­ laufen die Arbeitswege harmonisch? Nehmen Sie Ihre Ideen und Wünsche mit in die Beratung. • Drucken Sie sich die Checkliste von Piatti aus http:// piatti.ch/de/content/checkliste. Nehmen Sie sich Zeit um diese durchzugehen. Es lohnt sich im Vorfeld seine Gedanken zu ordnen und hilft dem Küchenberater he­ rauszufinden wo genau Ihre Bedürfnisse sind. •

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Küchenträume und Budget: •

Der Preis einer Küche setzt sich meist aus ca. einem Drittel für die Möbel einem Drittel für die Geräte

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So können Sie sich optimal auf Ihren ersten Küchenberatungstermin vorbereiten:

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Küche Drinnen

Herr Schlittler, weshalb haben Sie sich mit Piatti für eine Schweizer Traditionsküche entschieden? «Eigentlich war im Kaufvertrag der Woh­ nung eine günstigere Küche eingeplant. Wir wollten aber unbedingt eine qualitativ hochstehende Küche einplanen die un­ seren Bedürfnissen entspricht. Deshalb gaben wir Piatti den Vorzug auch wenn es ein paar Franken mehr gekostet hat» meint der Bauherr.

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Und, hat sich der Mehraufwand gelohnt? Herr Schlittler nickt: «Die Nachbarn benei­ den uns um ausgeklügelte Planungsfines­ sen oder ästhetische Aspekte unsere Küche soll die schönste des Hauses sein – aus Platzgründen zwar eher kompakt aber so geplant dass Arbeitswege kurz und praktisch sind. Auch ergonomisch ist unsere Küche genau auf unsere Bedürf­ nisse abgestimmt. Herr Meier unserer Küchenplaner hat uns da wirklich gut beraten.»

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Wie wichtig war Ihnen eine gute Beratung beim Küchenbau? Frau Schlittler schmunzelnd: «Wir waren sehr anspruchsvolle Kunden und wuss­ ten am Anfang gar nicht was wir wollten. Zudem sind unsere Geschmäcker teil­ weise unterschiedlich. Ohne die einge­ plante Zeit und die Kompetenz von Herrn Meier wären wir wohl jetzt noch am Werweissen…»

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Die schönste Küche im ganzen Haus.

Was hat Ihre Küche denn gekostet? Herr Schlittler: «Bei uns hat das Essen und dessen Zubereitung einen hohen Stellenwert deshalb wollten wir bei der Küche auf keinen Fall sparen. Wir haben uns bewusst für die besten Geräte und eine der schönsten Abdeckungen ent­ schieden. Das hat natürlich seinen Preis. Die Küchenmöbel alleine haben etwa 10 000 Franken gekostet. Auch da haben wir uns bewusst für die sehr hochwertige Serena Hochglanz Variante entschieden.»

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Was würden Sie bei der nächsten Küche anders machen? Herr Schlitter wie aus der Pistole geschos­ sen: «Unbedingt einen Abluft Dampf­abzug einbauen! Unser Berater hat uns geraten dafür zu kämpfen. Da bei uns Minergie Standard ist hat uns der Archi­ tekt davon abgeraten. Heute würden wir uns nicht mehr einschüchtern lassen. Ein Dampfabzug mit Abluft bringt defini­ tiv ein viel besseres Resultat.»

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Dieser Beitrag ist eine Zusammenarbeit von:

magazin

HAUS

Wie lange hat die Planungsphase gedauert? «Wir waren bestimmt drei Mal im Küchen­ studio in Dietlikon und führten zusätz­lich mehrere Telefonate. Wahrscheinlich dauerte sie alles in allem etwa ein halbes Jahr» meint das Ehepaar einstimmig.

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Sie scheinen rundum begeistert zu sein, lief auch etwas schief?

Frau Schlittler: «Der praktische EinbauSeifenspender neben dem Waschbecken wurde vergessen. Der Handwerker kam vorbei und bohrte nachträglich ein Loch damit der Seifenspender eingebaut wer­ den konnte – ohne dass es uns verrech­ net wurde.»

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Der Seifenspender wurde nachträglich eingebaut.

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Drinnen Den richtigen Esstisch finden

Alles für eine gemütliche

Tisch Latus, Stühle Maya, Interio.

Wer sein Esszimmer umgestalten will, sollte auch den neuen Esstisch mit Bedacht kaufen. Wichtig ist, dass Tisch und Stuhl im Einklang sind. Schliesslich wird am Esstisch nicht nur gegessen – er ist vielmehr Mittelpunkt eines jeden Haushalts. Text Corinne Bünzli

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steht freier im Raum und kommt so bes­ ser zur Geltung. Sitzen, essen, trinken, reden – das gemeinsame Abendessen ist ein wun­ derbar archaisches Ritual, das beinahe so alt ist wie die Menschheit selbst. Und nirgendwo lassen sich die Mahlzeiten in grosser Runde so wunderbar zelebrie­ ren wie an einem urwüchsigen Holztisch, der wirkt, als sei er schon immer dage­­we­sen – und mit den Jahren nicht älter, sondern immer schöner wird. So etwas nennt man auch Patina. Als zeitloser Begleiter empfiehlt sich dazu ein klassi­ scher Küchenstuhl: Er ist bequem, robust und drängt sich mit seiner schlichten Form nicht in den Vordergrund.

Rein in die Mitte Wer ein separates, grosszügiges Ess­ zimmer sein Eigen nennen darf, sieht sich vor die Entscheidung gestellt: Wohin mit dem Tisch? Quer vors Fenster, längs an die Wand oder doch lieber in die Ecke? Dabei ist die Antwort gar nicht schwer: Am besten steht er genau in der Mitte. Ein frei im Raum stehender imposanter Tisch macht nicht nur den Essplatz zum Woh­ nungsmittelpunkt, sondern wirkt auch grosszügig und mondän. Wer den Platz hat, sollte sich diesen Luxus gönnen. Wo hat man schon mal so richtig Musse, sich seinen schönsten Bildern, Drucken und Familienfotos zu widmen?

Bilder: zVg

K

aum etwas macht den Ess­ platz so gemütlich wie ein grosser, runder Tisch. Was dessen Masse angeht, ist allerdings eine gute Portion Realismus gefordert. Denn eine über­ dimensionierte Tischplatte, an der die meiste Zeit nur zwei oder drei Personen sitzen, wirkt nicht nur seltsam leer, son­ dern erschwert auch die Kommunikation, da die Stühle in diesem Fall recht weit auseinander stehen. Wer nicht regelmä­ ssig zu sechst oder acht zu Tisch sitzt, sollte daher lieber ein kleineres Modell wählen, das sich bei Bedarf ausziehen oder mit Zusatzplatten erweitern lässt. Weiterer Vorteil dieser Variante: Der Tisch


Den richtigen Esstisch finden Drinnen

Tafelrunde

BJURSTA, IKEA.

Tisch ET1900, Stühle D27, hülsta. EM Table, Vitra.

Richtig: am Esstisch. Schliesslich lässt man sich hier täglich für mehr als ein paar Minuten nieder und bleibt nach dem Essen oft auch mal länger in gemütlicher Runde sitzen. Gerade Postkarten, Fami­ lienfotos, Kinderbilder und Erinnerungs­ stücke lassen sich wunderbar als bunte Bilderwand in Szene setzen und machen so den Essplatz zu einem ganz indivi­ duellen, privaten Ort. Wichtig: Am besten hängen die Bilder gut verteilt im Bereich zwischen einem und zwei Metern Höhe. So sind sie nicht nur im Stehen, sondern auch im Sitzen gut zu sehen. Je weitläufiger, kühler und puristischer die Architektur wirkt, desto schwerer ist es, einen Essplatz einzurichten, an dem

man sich gerne niederlässt. Das na­ türlichste Material ist hier oft die beste Lösung: Bank, Tisch und Stuhl aus mas­ sivem Naturholz schaffen im weiten Raum einen wohnlich-warmen, einla­ denden Ort, wirken dank klarer, präzi­ ser Form wie in unserem Beispiel aber dennoch frisch und zeitgemäss.

Wilder Haufen Die Alternative zur einheitlichen Sitz­ gruppe rund um den Esstisch: ein Mix aus unterschiedlichen Stühlen, die alle ihren eigenen Stil und Charakter mitbrin­ gen – und gerade deshalb wunderbar

Tisch 8003, Sessel Lou Alta, Marktex.

zueinander passen. Die freie SitzmöbelKombination sieht nicht nur lässiger aus als der strenge Stuhlreigen aus dem Möbelkatalog, sondern ist auch flexibler und praktischer; schließlich lässt sich die Sitzgruppe jederzeit beliebig verkleinern oder vergrößern, etwa bei einem Umzug. Am besten passt dazu ein filigraner nicht zu auffälliger Tisch, der die Stuhl-Charak­ tere angemessen wirken lässt.

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Kostspielige Investition gut überlegen Neben dem Sofa gehören die Essplatzmö­ bel zu den wichtigsten und zugleich kost­ spieligsten Investitionen beim Einrichten. Kein Wunder: Hier sitzen wir Tag für Tag mit unseren Lieben, essen und trinken, kommen mit Freunden zusammen – da sollten die Stühle bequem sein, der

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Drinnen Den richtigen Esstisch finden

Tisch Wogg 38, Stühle Wogg 37, Wogg.

Tisch Skarsund, Stühle Göteborg, Lampe Lavin, Pfister.

Tisch funktional, die Leuchte schön hell. Am Essplatz macht sich daher echte Qualität bezahlt. Gespart wird besser an anderer Stelle. Richtig ist aber auch: Gerade dann, wenn Tisch und Stühle einiges kosten, sind Stil-Experimente keine gute Idee – schliesslich kann man den Essplatz ja schlecht hinter dem Vorhang verstecken, wenn die Möbel nach ein paar Jahren aus der Mode gekommen sind.

Tipps rund um den richtigen Tisch Welche Funktionen muss der Tisch erfüllen? Am Tisch wird längst nicht nur das gemeinsame Essen genossen. Zu verschiedenen Zeiten des Tages werden hier die unterschiedlichsten Aktivitäten ausgeführt. Von den Pflichten des Arbeitsund Schulalltags bis hin zur vergnügsamen Freizeitgestaltung: es wird gespielt, gebastelt, geredet und gearbeitet. Das passende Möbelstück sollte also, je nach Bedürfnissen, über zusätzlichen Stauraum oder Ausziehmöglichkeiten verfügen. Welches Tischmass bevorzugen Sie? Die intime Grösse, an der zwei bis vier Personen eng zusammenrücken – oder die grosse Tafel, die Gästen und Speisen viel Freiraum bietet? Tipp: Der Grundriss gibt die Grösse Ihres Tisches vor:

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Investieren Sie daher lieber in bewährte Design-Klassiker, an denen Sie lange Freude haben werden. Es lohnt sich! Der Trick ist einfach, aber wirkungsvoll: Gönnen Sie ihrem Esstisch Platz – und zwar zu allen Seiten hin. Das gilt besonders dann, wenn der Tisch mit seiner Schmalseite plan an der Wand steht: Rücken Sie ihn lieber ein paar Handbreit in die Mitte des Raumes, schon steht der

Tisch frei – und der Essplatz wirkt viel groszügiger als zuvor. Selbst in kleinen Räumen genügen schon wenige Zentimeter zwischen Tisch und Wand, um den Effekt spürbar zu machen. Einfach mal ausprobieren! Bei der grossen Auswahl ist es nicht leicht sich zu entscheiden. Um die angedachten Möglichkeiten etwas einzuschränken, gilt es beim Neukauf (alle 12 –15 Jahre) einiges vorab zu klären.

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Sie brauchen je 90 cm Abstand zu Wänden und sitzt man unbequem – als ideal gilt ein Abstand Möbeln, im Hauptdurchgang 1,20 m. von 28 cm. Ideal ist, wenn die Sitzfläche der Stühle 45 bis 47 cm über Boden liegt. Auch die Stühle prägen die Stimmung bei Tisch entscheidend mit: Jeder Stuhl benötigt eine 45 cm breite und 50 Schmal und hochlehnig in der Form, zwingen sie zu cm tiefe Stellfläche. einwandfreier Haltung – gut, wenn man öfters offi- Lassen Sie 20 cm Abstand von Sitzplatz zu Sitzzielle Einladungen gibt. Wer meistens in der Familie platz, damit alle Tischnachbarn genügend Ellisst, sollte gemütlichere Modelle wählen: Breit und bogenfreiheit beim Essen genießen. Ein eckiger mit bequemen Armlehnen. Solche Stühle bieten un- Esstisch mit sechs Sitzplätzen beansprucht 2,80 x terschwellig Schutz, man bleibt gerne länger sitzen. 2,40 m Fläche, ein runder Tisch mit sechs Stühlen benötigt 2,50 x 2,50 m Platz. Vermessen Sie Ihre Prüfen Sie, ob Tisch und Stühle in der Höhe Küche – versperrt der Esstisch Wege, lagern Sie zusammenpassen. ihn ins Wohnzimmer aus. Stühle für den Esstisch Beträgt die Differenz zwischen Stuhlfläche und sollten über Rückenlehnen verfügen, man sitzt Tischplatte weniger als 26 oder mehr als 30 cm, bequemer.


Den richtigen Esstisch finden Drinnen

Tisch ET 1700, Stühle D5, hülsta.

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DRINNEN Arbeitsplatten für die Küche

Zäh und unverwüstlich

Arbeitsplatten müssen mitunter einiges aushalten können: Dazu gehören heisse Pfannen, spritzendes Wasser und scharfe Küchenmesser. Welche Materialien gibt es und wie bleiben sie lange schön? Textbearbeitung Corinne Bünzli

S

o eine Arbeitsplatte ist ein wahres Multitalent: Sie sollte solide sein hitzebeständig aber auch alltagstauglich und schön sein. Sie sollte immun gegen Feuchtigkeit und Flecken sein und vor allem sollte sie einfach zu reinigen sein. Arbeitsplatten haben aber nicht nur eine praktische Funktion sie bestimmen auch die Ambiance der Küche. Darum ist es schon auch wichtig dass Muster aber auch Material der Arbeitsplatte zur übrigen Kücheneinrichtung passt. Wer sich einmal mit dem Thema Arbeitsplatte befasst hat weiss dass auch hier die Auswahl sehr vielfältig ist. Ob Sie sich für eine Arbeitsplatte aus schwerem Beton oder leichtem Kunststoff oder Quarzkomposit entscheiden bleibt Ihnen überlassen. Jedes Material hat bekanntlich seine Vor- aber auch seine Nachteile die es vor dem Kauf abzuwägen gilt.

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Unikat aus Beton von Dade Design.

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Hart wie Beton Eine Betonarbeitsplatte hat irgendwie etwas Archaisches und bringt mit ihrer rauen Oberfläche einen industriellen Charme in die Küche. Ihr Vorteil: Sie ist kratzfest. Aber Achtung: Beton ist schwer und deshalb nur für stabile Unterbauten geeignet. Bei einer Arbeitsplatte aus Beton ist es sinnvoll die Oberfläche abzuschleifen und zu polieren denn dadurch schliessen sich die Poren des Materials die Platte kann leichter gereinigt werden. Zusätzlich schützt man das Material indem man es mit Öl oder Naturwachs versiegelt allerdings muss man diese Behandlung öfter auffrischen. Eine synthetische Versiegelung schützt dagegen dauerhaft vor Flecken – sogar Fett und grobe Verschmutzungen können dann der Platte nichts mehr anhaben. Allerdings wirkt der Beton dadurch weniger rau und bekommt eine weichere Haptik.

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Stilsicher: Naturstein Bei Arbeitsplatten aus Naturstein hat man die Wahl zwischen Granit Marmor und Schiefer. Alles Steine die edel wirken und eine individuelle Oberflächenmusterung sowie eine grosse Auswahl an Farben bieten die jedoch auch ihren Preis haben. Ein grosser Vorteil: Natursteine sind hitze- schnitt- und kratz­ unempfindlich und auch Wasser kann ihnen meist nichts an­ haben. Besonders robust ist Granit. Er hält Temperaturen von bis zu 600 Grad aus und ist besonders unempfindlich gegen Flecken

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Breccia Imperiale, Granti, Real Stein AG.

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Bilder: zVg

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Arbeitsplatten für die Küche DRINNEN

und Kratzer. Ausserdem lässt sich die glatte Oberfläche des Steins sehr einfach reinigen. Marmor ist etwas weicher dadurch anfälliger für Kratzer und andere Schäden und auch fleckempfindlicher da er leichter Flüssigkeit aufsaugt und auch säureempfindlicher als Granit ist. Auch Schiefer kommt an die Härte von Granit nicht heran und ist anfällig für Kratzer. Teilweise können sogar Stücke aus dem Material herausplatzen. Meist wird Schiefer gebrochen und nicht geschliffen wodurch eine unebene Oberfläche entsteht – unpraktisch für das Hantieren mit Schneidbrettern. Bei der Wahl des Dekors sollte man darauf achten dass Naturstein in Schwarz und Grau sehr kühl und insbesondere in kleinen Küchen und bei dicken Arbeitsplatten sehr dominant wirken kann feingemusterte Granitplatten mit vielen Farben bringen dagegen schnell Unruhe. Alle Natursteine sind empfindlich gegenüber Säuren und bekommen deshalb beispielsweise von Obst schnell Flecken. Auch sollte man deshalb zum Putzen der Fläche säurefreie Reiniger verwenden – am besten sind spezielle Reinigungsmittel für Natursteine. Natursteine saugen Flüssigkeiten schnell auf Öl- und Wasserflecken sollten deshalb schnell entfernt werden. Wer sich gegen Flecken schützen möchte kann die Platte mit einer Naturstein-Pflege imprägnieren.

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Wenge, Holzwerk Spezialitäten AG.

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Um das Naturmaterial haltbarer zu machen kann man es entweder mit Öl imprägnieren oder mit einem speziellen Lack versiegeln wobei Letzteres dem Material seine natürliche Haptik nimmt und durch den entstehenden Glanzeffekt das Holz auch optisch weniger natürlich wirkt. Bei einer geölten Arbeitsfläche sollte der Schutz regelmässig erneuert werden damit das Holz schön bleibt. Geöltes Holz hat den Vorteil dass man die Platte bei Flecken und kleineren Schäden einfach abschleifen kann – auch ein Vorteil gegenüber Arbeitsflächen aus anderen Materialien.

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Puristisch: Edelstahl In Gastroküchen baut man aus hygienischen Gründen seit jeher auf dieses edle Material. Heute entdecken immer mehr Privathaushalte die unschlagbaren funktionalen Qualitäten von grossen Edelstahl- Arbeitsflächen mit eingebauten Koch- und Grillzonen mit integrierten Wasserzentren mit versenkbaren Stromanschlüssen und weiteren individuellen Kundenwünschen die auf ästhetische Weise die Küchenarbeit erleichtern. Edelstahl ist hart im Nehmen wird sogar schöner mit der Patina der Jahre. Er ist porenfrei und leicht zu reinigen.

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Corian, kreative holzwerkstatt mb martin bruggisser ag.

Warmes Holz

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Holz bringt eine schöne Natürlichkeit in die Küche wärmt optisch und erzeugt eine wohnliche Stimmung. Allerdings sind selbst harte Holzarten nicht allzu robust schwere Töpfe können Dellen Küchenmesser und andere scharfkantige Gegenstände Schnitte hinterlassen. In den entstandenen Ritzen können sich Bakterien sammeln. Deshalb: Nie direkt auf der Arbeitsplatte schneiden. Holz ist nur bedingt hitzeresistent heisse Töpfe hinterlassen schnell Verfärbungen oder gar Brandflecken. Auch ist das Material anfällig für Flecken und quillt schnell wenn Feuchtigkeit eindringt. Dagegen schützt man sich indem man alle Fugen gut versiegelt – insbesondere die rund um Spüle und Kochfeld.

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Amerikanischer Nussbaum, kreative holzwerkstatt mb martin bruggisser ag.

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hen. Auch ist Corian nur kurzzeitig gegen Hitze resistent heisse Töpfe und Pfannen dürfen nicht auf der Arbeitsplatte abgestellt werden. Corian ist in mehr als 100 Farben erhältlich und kann auch lichtdurchlässig hergestellt werden – ideal für alle die in ihrer Küche mit Lichteffekten spielen möchten. Corian ist nicht porös weshalb es nicht notwendig ist die Oberfläche der Arbeitsplatte zu versiegeln. Ausserdem ist das Material sehr pflegeleicht. Damit die Oberfläche lange schön bleibt Flüssigkeiten und Fett mit einem feuchten Tuch und mit einem milden Reinigungsmittel und Wasser entfernen – ge­ eignet sind beispielsweise Reiniger auf Ammoniakbasis milde Scheuer­milch oder herkömmliche Haushaltsreiniger.

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Edelstahl: Blanco Durinox, Blanco GmbH.

Die ästhetische Magie des Edelstahls ist unerreicht. Der vom Kunden gewählte Oberflächenfinish bestimmt die Reflexions­ intensität. Dank eines sanften Spiegeleffektes werden alle Far­ ben der Umgebung aufgenommen was die kühle Dominanz des Edelmetalls neutralisiert. Das steigert auch seine gute Kombi­ nierbarkeit mit anderen Materialien wie Holz Stein Glas Beton Aluminium und anderen Baustoffen. Edelstahl bringt hohe Funk­ tionalität und dezenten Glanz in die Küche.

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Edelstahl von Suter Inox AG.

Quarzkomposite Quarzkomposite wie Zodiaq oder Silestone bestehen zu 93 Prozent aus Quarz der durch Farb- und Dekorstoffe wie Glas oder Spiegelstückchen ergänzt und mit Acrylharz zu Platten verbunden wird. Quarzkomposite können in vielen unterschied­ lichen Dekoren produziert werden. Aufgrund des hohen Quarz­ anteils ist das Material sehr kratzbeständig so dass Messer auf der Arbeitsplatte im Normalfall keinen Schaden anrichten kön­ nen. Da Quarzkomposite nicht porös sind dringend Flüssigkeiten und Keime nicht in die Arbeitsplatte ein – sehr vorteilhaft für die Küchenhygiene. Obwohl das Material hitzebeständig ist sollte

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Edelstahl-Massanfertigung von Suter Inox AG.

Trendig: Corian

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Corian ist eine ausgereifte Mischung aus natürlichen Materialien Pigmenten und reinem Acryl-Polymer das sich durch eine sei­ dige Oberfläche auszeichnet. Das Material wird in Form gegos­ sen und kann so sehr variabel eingesetzt werden – zum Beispiel in Form einer Arbeitsplatte die fugenlos ins Spülbecken über­ geht. Corian ist zwar härter als Holz allerdings sollten auch auf Arbeitsplatten aus Corian zum Schneiden stets Küchenbretter verwendet werden da sonst Kratzer auf der Oberfläche entste­

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Silestone Quarzoberfläche White Platinum, Silestone.

Bild: zVg

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Arbeitsplatten für die Küche DRINNEN

Nachgefragt

Wie finde ich die optimale Arbeitsfläche?

von Arbeitsflächen aus Beton ist sehr aufwendig und teuer. Und je nach örtlicher Gegebenheit oft gar nicht möglich. Beton kann zudem nicht so fein verarbeitet und an die restlichen Küchendetails angepasst werden wie andere Materialien. Aus all diesen Gründen ist aus meiner Sicht Beton ungeeignet im Küchenbau.

Martin Bruggisser Inhaber mb martin bruggisser ag, kreative holzwerkstatt, Wettingen

Die für Sie ideale Arbeitsfläche finden Sie im Gespräch mit unseren erfahrenen Projektleitern bei Ihnen zu Hause und in unserer Ausstellung. Wir können Ihnen auch viele Objekte mit verschiedenen Arbeitsflächen präsentieren. Funktionalität und eine ansprechende Optik stehen dabei im Vordergrund.

Was sind die Alternativen?

Arbeitsflächen aus Beton sind zurzeit total in. Zurecht? Nicht ganz. Denn Beton ist ein sehr saugfähiges Material weshalb Flecken und Fett schnell unschöne Rückstände bilden. Diese sind schwierig zu reinigen. Im Weiteren ist Beton schwer. Die Tragfähigkeit des Untergrunds muss berechnet und gewährleistet sein was nicht immer der Fall ist. Transport und Montage

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Wie teuer sind Arbeitsflächen eigentlich?

Anstelle von Beton Holz und Kunststoff bieten wir Naturstein Keramik Quarzcomposit oder CNS (ChromNickel-Stahl resp. Edelstahl) an. Seit kurzer Zeit sind wir mit unserem Partner imstande die neueste Innovation in perfekter Betonoptik anzubieten. Diese Platte ist bis zu einer Länge von 3 20m x 1 50m fugenlos und hochpräzise bearbeitbar optisch sind verschiedene Dicken von Betonplatten darstellbar. Die Oberfläche ist dabei absolut widerstandsfähig fettresistent und bestens geeignet für Küche und Bad.

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Wie sieht es mit der Haltbarkeit aus? Die erwähnten Arbeitsflächen halten lebenslänglich.

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man kein heisses Kochgeschirr direkt auf der Arbeitsplatte abstellen da es bei sehr hohen Temperaturen zu irreparablen Schäden an der Oberfläche kommen kann. Im Gegensatz zu Naturstein dürfen auf QuarzkompositArbeits­ platten keine Mittel zur Imprägnierung aufgebracht werden da diese auf der Oberfläche bleiben und dort Flecken

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Pro Quadratmeter Arbeitsfläche muss zwischen 1’000 bis 1’700 Franken (je nach Ausführung) ge­ rechnet werden.

bilden. Zur Reinigung niemals aggressive Mittel wie Abflussoder Ofenreiniger verwenden. Auch Fluorwasserstoffsäure ätzendes Soda oder Farbentferner sind schädlich für das Mate­ rial – genau wie alkalische Reinigungsmittel mit einem pHWert höher als zehn.

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PE-Rattangruppe Magico

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Drinnen Küchen-Ausstellung

Willkommen in der Erlebniswelt Neue Küche oder Ersatz der Einbaugeräte? Umbau Ihres Eigenheims, Planung eines neuen Hauses? Immer, wenn es sich rund um Ihr Eigenheim dreht, erwartet Sie eine kompetente und individuelle Beratung. Textbearbeitung Corinne Bünzli

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gen Trends. Vielmehr werden Zeitlosigkeit und Zeitgeist zu einem stimmigen Gesamtkonzept zusammengeführt. Die Produktentwicklung ausschliesslich in house basiert auf den Prinzipien von Ergonomie Funktionalität und Nachhaltigkeit. Sie setzt auf ruhige Linienführung klare Formensprache und authentischen Materialeinsatz. Modernes Design und Bodenständigkeit bilden in einer Küche einen stimmigen Gesamteindruck.

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Ideen für Küche und Wohnen

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Es sind nicht allein die Fronten Farben oder Funktionen die den Geist und die individuelle Handschrift der Kollektion ausmachen. Vielmehr ist es das Zusam-

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menspiel vieler Komponenten das den Küchen ihre hohe Anziehungskraft verleiht. Dazu gehören zum Beispiel viele intelligente Lösungen und Ideen für den perfekten Innenausbau. Die bei Fust typische Durchgängig­ keit von Farben und Dekoren über viele Programme und eine breite Typenauswahl hinweg oder die Variation eines Themas in verschiedenen Preisgruppen bieten dem Kunden viele Möglichkeiten seine Träume zu verwirklichen. Eigenständige und anspruchsvolle Frontdesigns sorgen für eine individuelle Küche. Farben Dekore und Oberflächen entsprechen dem Zeitgeist orientieren sich zugleich aber in die Zukunft denn langfris­ tig zufriedene Kunden sind ein erklärtes Ziel.

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Bilder: Fust

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ie suchen einen RundumVoll-Service für das ganze Haus oder die gesamte Wohnung – alles aus einer Hand? Dann sind Sie bei Fust richtig. Die Küchenprofis aus der ganzen Schweiz bieten ein kompetentes aktuelles Produkteangebot an und dies zu äusserst konkurrenzfähigen Preisen mit inno­ vativen Neuheiten. Sie planen diese auf Ihre Bedürfnisse individuell durch die spezialisierten Fachberater ein. Sie brauchen sich um nichts zu kümmern. Das Eigenheim ist Ihr Lebensraum der Sie zum Entspannen einlädt. Der richtige Ort um Körper Geist und Seele aufzutanken. Das authentisch Schöne ist immer zeitgemäss. Die Ästhetik einer Küche orientiert sich nicht an kurzlebi­


Küchen-Ausstellung Drinnen

Trends Innenausstattung Glas ist Ästhetik pur und steht für Modernität. Mit High Glass setzt Leicht einen neuen Standard für die Innenausstattung von Küchen: hochwertig ästhetisch repräsentativ – und in höchstem Masse küchentauglich. Mit satinierten Glasböden und Glaszargen im Apothekerschrank. Mit eleganten rahmenlosen Glaszargen im Auszug. Und mit Glasfronten bei Innen­ auszügen. So hat auch das Schrankinnenleben ein eigenes Gesicht.

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nehmbar und da­ her einfach zu reini­ gen ausserdem geräuschdämpfend und rutschfest im Gebrauch. Für die individuelle und flexible Ausstattung des Stauraums stehen verschiedene Ordnungselemente zur Wahl: unter anderem Besteck- und Moduleinsätze mit Messerblock Folienspender und Sets mit dichtschliessenden Porzellandosen beispielsweise für Gewürze. Die modulare Bauweise erlaubt die Ausstattung von Schubladen und Auszügen bis zu einer Breite von 120 cm.

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Innenausstattung HIGH GLASS.

Funktion und Wertigkeit

Schön und praktisch: Für die Innenausstattung von Schubladen und Auszügen bietet Q-Box/Q-Box vario ein neues Orga­ nisationssystem an. Es wurde gerade mit dem international anerkannten «iFproduct design award» ausgezeichnet. Klassischmodern und wertig in der Ausstrahlung ist die Materialkombination. Sie besteht aus hellem massivem Eichenholz mit schwarzen formschlüssig in die Besteck­­ schubla­den eingenuteten Boden­schalen aus einem hartelastischen carbon-ähn­ lichen Kunststoff. Diese sind heraus-

Ausgezeichnet mit dem «if award» für Design: M-Space ist geradlinig-modern in seiner Gesamtwirkung auf das We­ sent­liche reduziert. Die reizvolle optische Span­­­­­nung entsteht zwischen der gebeiz­­­­ten Eiche als Basismaterial und edelstahlfarbigen Funktionselementen aus Metall.

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Dieser Beitrag ist eine Zusammenarbeit von:

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HAUS

Innenausstattung Kunststoff.

Schöner Ordnung halten

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wird kein Stauraum verschenkt. Alles ist übersichtlich und griffbereit. Das Mate­rial: In der Basisausstattung metallic-farbe­ner Kunststoff. Oder Einsätze mit variab­len Unterteilern in dekorativen grauen Kunststoff mit Metallverbindungsleisten. Moderne extrabreite Auszüge bieten viel Raum. Dazu beste Übersicht und schnellen Zugriff. Sie brauchen aber eine durchdachte Innenorganisation.

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Unverwüstlich im Küchenalltag Leicht bietet Kunststoff-Besteckein­­sätze für Schubkästen bis 120 cm Breite an. So

Innenausstattung Q-BOX.

Hier ein Anwendungsbeispiel für die besonders hochwertige und attraktive Buche-Innenausstattung, die LEICHT passend für alle Schubkästen und Auszüge im Programm hat.

Innenausstattung M-SPACE von LEICHT.

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DRINNEN Swissbau-Küchen-Nachlese

Schiebetüren geben den Blick auf das moderne Innenleben frei, ohne dass hervorstehende Türen stören. Beispiel Next, www.sanitastroesch.ch

Mit Dynamic Space hat der führende Beschlägehersteller Blum Produkte für höchsten Arbeitskomfort entwickelt: Auszugs- und Öffnungssysteme, Organisationseinheiten und Scharniere und vieles mehr. www.blum.com

Die Küche in neuer Frische Wer immer noch denkt, die Küche habe sich nur äusserlich verändert, entdeckt bei einem Blick auf die Details die wahren neuen Werte. Textbearbeitung Corinne Bünzli

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einem Treffpunkt und Vorzeigestück entwickelt hat spiegelt sich in ihrem Äusseren wider: Da verleihen professionelles Design und kreative Gestaltungsdetails neue Materialien und Planungsraffinessen dem ehemaligen Standardeinerlei ein individuelles Outfit und eine attraktive Ästhetik. Selbst wenn einem dieser neue Auftritt nichts sagt und man mit der alten Norm noch lange zufrieden wäre: spätestens hinter den Fronten spielt die wahre «Musik» und deckt schonungslos die Unterschiede auf.

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Die Spüle hat sich in den letzten Jahren zum Rüstzentrum entwickelt und ist mit zahlreichen neuen Optionen erhältlich. www.suter.ch

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Eine Kücheninsel gehört heute zu den Wünschen vieler Bauherrschaften – sie ist eine Brücke zum Wohnraum und bietet zusätzliche Arbeitsfläche, Beispiel www.herzog-kuechen.ch

Bilder: zVg

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ie Küche zeigt sich in ihrer Grundstruktur noch immer als Aneinanderreihung von Küchenelementen die Stauraum bieten und ist bestückt mit Herd Dampf­abzug Backofen Kühlschrank und Geschirrwaschmaschine. Dazu der Spülbereich mit Spüle und Armatur. Und sie ist noch immer ein Arbeitsplatz der nach ergonomischer Planung und Ausstattung ruft. Dass sie sich parallel zu ihrer angestammten Rolle und Funktion in den letz­ten Jahrzehnten zu einem bedeutenden Teil der Wohnwelt zu


Swissbau-Küchen-Nachlese DRINNEN

Grande Cuisine ist ohne technisch perfekte Küchen­ apparate nicht möglich. Electrolux garantiert reinstes Kochvergnügen. www.electrolux.ch

Mit dem Combi-Steam von V-Zug lassen sich köstliche Delikatessen zaubern – wie von Zauberhand. www.vzug.ch

Ganz schön komfortabel Die Arbeitsabläufe in der Küche sind nicht mehr ganz genau die gleichen wie vor zwanzig dreissig Jahren. Nicht nur Koch- und Rüstinseln haben das Planungsbild verändert und damit bei der Anordnung der Arbeitszonen neue Schwerpunkte gesetzt sondern auch andere Koch- und Ernährungsgewohnheiten die Lebensweise ganz allgemein. So wird heute im Zeitalter von Multifunktionsbackofen und Steamer mit programmierten Rezepten und garantiertem Gelingen der Herd entlastet dafür steht die Spüle als Rüst- und Vorbereitungszentrum im Mittelpunkt und ganz unter dem Zeichen der «frischen» Küche im Sinne von marktfrisch zubereiteten Speisen – auch wenn es nur der Salat zum Fertigmenu ist. Das Geschirrspülen übernimmt ohnehin die Maschine sie gehört heute zur Standardausstattung. Was allerdings noch kein Standard ist: der Einbau dieser genialen Technik auf ergonomisch richtiger Höhe. Erst dann ist sie nämlich wirklich komfortabel. Gleiches gilt für das Innen­leben

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Auszugbrausen sind gerade beim Spülen/ Rüsten/Kochen unverzichtbar. Beispiel Metris von Hansgrohe. www.hansgrohe.ch

der Küchenmöbel schlechthin: Erst wenn alles ohne grosses Bücken und Suchen und Hin und Her erreichbar/verfügbar ist stimmt der Komfort und macht täglich Freude. Das bedeutet ein klares Aus für Unterschränke mit Tablaren – hier müssen Auszüge und Schubladen her die Übersicht und Zugriff gewährleisten. Dazu Einsätze und kluges Zubehör das Ordnung schafft und beim effizienten platzsparenden Verstauen von Vorräten und Geschirr Töpfen und Pfannen Papierrollen und Putzutensilien Geschirr­ tüchern und den vielen anderen kleinen Dingen hilft.

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Ein Wort zur frischen Luft Die Küche hat sich zum Wohnraum hin geöffnet – und da hat Küchendunst nichts verloren. Ein ausgezeichnetes Lüftungssystem (in Form des Dunstabzuges) ist deshalb ein absolutes MUSS bei einer neuen Küche – daran sollte man nicht sparen. Dunstabzugshauben sorgen mit ihren Filtersystemen dafür

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Edelstahl als Arbeitsplattenmaterial besitzt eine hohe funktionelle und ästhetische Qualität. In dieser Küche von Veriset wurde das Material für die Rüstinsel eingesetzt. www.veriset.ch

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DRINNEN Das richtige Sofa Farbe und ein gelungener Mix der Materialien machen aus der Küche einen Raum von hoher Wohnqualität, eine durchdachte Ausstattung sorgt für ergonomisches, funktionelles Arbeiten. Kollektion Next von Schüller, www.sanitastroesch.ch

Reine, gute Luft ist das A und O in der Wohnküche von heute – Wesco sorgt mit massgeschneiderten Lösungen dafür. www.wesco.ch

Auszüge im Unterschrankbereich bieten vor allem eines: Übersicht und freien Zugriff. Wenn dazu noch ein clevere Unterteilungen wie diese kommen, umso besser. www.elbau.ch

Piatti baut Küchen fürs Leben und für viele Stil­richtungen, ausgestattet mit moderner Technik und praktischen Accessoires für die Küchen­organisation. Beispiel Gaia. www.piatti.ch

dass die Kochluft von Fetten und Gerüchen gereinigt wird. Planer und Bauherren haben dabei die Wahl zwischen Abluftoder Umluftlösungen. Doch auch richtige Zuluft ist eine ent­ scheidende Komponente der Raumluftqualität – und dies nicht nur bei Niedrigenergiebauten. Abluftgeräte führen dabei die Fette und Gerüche direkt ins Freie und bringen Zuluft: Die Ersatzluft wird passiv oder aktiv durch manuelles Fensteröffnen Zuluftkomponenten oder Zuluftregulierungen zugeführt. Dadurch entsteht kein Unterdruck und die Luftbilanz – und Luftqualität stimmt. Umluftgeräte führen die über Fett- und Geruchsfilter gereinigte Luft in den Raum zurück. Dunst und Gerüche werden dabei nicht 100%ig gefiltert und die beim Kochprozess entstehende Feuchtigkeit bleibt im Wohn-/ Küchenbereich zurück. Abluftsysteme sind also nach wie vor

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Neue Ästhetik

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Hinsichtlich des Frontdesigns ist Weiss noch immer ein Klassiker doch steigen vermehrt Grau- und Beige in der Beliebtheits­­skala nach oben. Daneben gehört Holz – vielfach auf alt getrimmt – zu den Favoriten der Küchendesigner. Kücheninnenarchitekten und -planer die sich auf einen gekonnten Mix verschiedener Materialien verstehen treffen allerdings den Zeitgeist am besten und verhelfen der Küche zu neuer Frische.

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Franke setzt mit Sinos auf ganzheitliches Design von der Spüle bis zum Dampfabzug. www.franke.ch

Bild: zVg

Siematic gehört seit jeher zu den Protagonisten perfekter Küchenausstattungen – das zeigt sich an diesen Schubladen. www.siematic.ch

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das Beste vom Besten selbst bei Minergiebauten: Die Luftbilanz in MINERGIE®- oder dichten Neubauten wird durch eine Abluft­ lösung mit geeigneter Frischluftzufuhr nicht beeinträchtigt.

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Gastgeberin Daniela Manser

Geschmortes Kalbskopfbäggli und Kalbsfilet mit Schmorsauce, Kartoffelstock und Gemüse

Anker Dorf 10 9053 Teufen Tel. +41 71 333 13 45 gastroawards.ch/anker info@anker-teufen.ch

Ein Rezept vom Anker, Teufen AR Zutaten (für 4 Personen): 4 Stk. Kalbskopfbäckchen 4 Stk. Kalbsfilet-Medaillons 800 g Kartoffeln mehlig kochend 30 g Mirepoix 4 Stk. Brokkoli-Röschen 120 g Karotten ½ Stk. Zwiebel 1 Stk. gelbe Peperoni 1 Stk. rote Peperoni 1 Stk. Zucchetti 10 g Tomatenpüree 2 dl Rotwein 5 dl Kalbsfond 40 g Butter 2 dl Milch 0 5 dl Rahm ½ Stk. Lorbeerblatt Etwas Nägeli Olivenöl Thymian Fleur de Sel Pfefferkörner Zucker

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ZUBEREITUNG: Kalbskopfbäckchen würzen und in einer Pfanne anbraten. Danach die Bäckchen rausnehmen und in der gleichen Pfanne Mirepoix anrösten Tomatenpüree mitrös­

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ten. Mit Rotwein ablöschen einreduzieren und mit Kalbsfond auffüllen. Halbes Lorbeerblatt Pfefferkörner und Nägeli beifügen. Bäckchen wieder in die Pfanne legen und im Ofen bei 170° C abgedeckt weich schmoren lassen. Öfters wenden und mit Sauce begiessen. Fleisch rausnehmen Sauce passieren einkochen und fertig abschmecken. Die Kalbsfilet-Medaillons würzen und in wenig Fett anbraten anschliessend im Ofen bei 80° C fertig garen. Vor dem Servieren mit wenig Fleur de Sel bestreuen. Zur Beilage die Kartoffeln im Salz­ wasser weichkochen. Die ausgedämpften Kartoffeln noch warm durch ein Passevite lassen dann Milch Butter und Rahm dazugeben. Mit Salz Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Die Brokkoli-Röschen im Dampf garen und mit Butter beträufeln. 120 g Karotten in Butter schwenken eine Prise Zucker dazugeben und danach abgedeckt mit

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wenig Gemüsefond bissfest glasieren. Am Schluss Deckel wegnehmen bis die restliche Flüssigkeit verdampft ist und mit Salz abschmecken. Für das Ratatouille eine halbe Zwiebel die beiden Peperoni und eine Zucchetti in 0 5 cm Würfel schneiden. Alles zusammen in wenig Olivenöl dünsten 1 Teelöffel Tomatenpüree dazugeben und weichgaren. Gehackten Thymian beigeben und mit Salz und Pfeffer würzen.

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Das köstliche Gericht können sie mit einem erfrischenden exotischen Coup abrunden. Das Rezept zum Download finden Sie unter www.gastroawards.ch/rezepte.

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DAZU PASST:

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WeinTipp: Der italienische Rotwein Domini Romano ergänzt das Fleischgericht hervorragend. Details zum Wein finden Sie unter www. gastroawards.ch/rezepte.


Zum Saisonstart:

Zeit für Frühling. auf alle Gartenartikel vom 14 . bis 16. März 2013

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Bild: Gärtner von Eden, Ratingen, Forster Gartenbau AG, Titterten, W. Sutter & Co. AG, Muttenz

DRaussen

Schützende Wände für den Garten Sich geschützt von den neugierigen Blicken der Nachbarn im eigenen Garten bewegen zu können, ist der Wunsch fast aller Gartenbesitzer. TEXT Juliane Forster

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er Garten als Ort der Idylle Entspannung und Regeneration hat in unserer schnelllebigen Welt eine immer grössere Bedeutung. Geschichtlich kann das Bedürfnis nach Intimität und Schutz vor der Aussenwelt im eigenen Garten weit zu-

rückverfolgt werden: Der wilden und bedrohlichen Natur wurde immerhin ein Stück Kulturland abgerungen und musste durch eine Abgrenzung vor dem Eindringen von Tieren geschützt werden. Noch heute verweist der Name Hainbuche (Carpinus betulus) vom althochdeutschen «haganbuoche»

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Draussen Traumgarten

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Sichtschutz in vielen Varianten Neben Sichtschutzzäunen und Hecken als Abgrenzung des Gar­ tens nach aussen bieten sich Mauern als Gestaltungselement an. Natürliche Baustoffe wie Naturstein mit Naturstein gefüllte Gabionen (Drahtkörbe) Wände aus Glas Cortenstahl oder Beton in zahlreichen Farbvarianten eröffnen vielfältige Möglichkeiten. Bei der Auswahl des Materials dem genauen Standort der Mauern und der Wahl der Form ist die grundlegende Stilrichtung des Gartens entscheidend. Eher naturnah oder designorientiert üp­ pig oder zurückhaltend: für jeden Stil findet sich das Richtige.

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Auch Formgehölze oder hohe Gräser eignen sich hervorragend als grüner Sichtschutz.

Glaselemente: Schmuck und partieller Sichtschutz. Krustenplatten speichern die Sonnenwärme, besonders angenehm in den kühleren Abendstunden.

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Bilder: Gärtner von Eden, Ratingen, Forster Gartenbau AG, Titterten, W. Sutter & Co. AG, Muttenz

auf den Vorgang des Umfriedens oder Umhegens hin. Auch Klos­ tergärten des Mittelalters waren zumeist von hohen Mauern umgeben und Bauerngärten von Hecken oder Zäunen einge­ rahmt. Innerhalb der Umfriedung bot sich Raum für Schönes und Nützliches. Bis heute steht der Wunsch nach Schutz und Ab­ grenzung des grünen Wohnzimmers auf der Wunschliste jeden Gartenbesitzers. Hierbei spielt jedoch weniger die Abwehr von wilden Tieren als der Schutz des eigenen Reichs vor umge­benden Häusern Strassen und Verkehrslärm eine entscheidende Rolle. Kurz gesagt: Der Alltagsstress soll draussen bleiben und die Ruhe in der grünen Oase nicht stören.


Traumgarten Draussen

Gabionen mit grobem Schotter befüllt. Glaselemente: Schmuck und partieller Sichtschutz.

Schutz vor Blicken und Lärmimmissionen

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Sichtschutzmauern schützen nicht nur vor neugierigen Blicken sondern auch vor Lärmimmissionen. Die Schallwellen des Strassenverkehrs werden von der Wand zurückgeworfen absorbiert oder nach oben abgelenkt. Mit Hilfe schützender Mauern wird der Garten – ob modern oder traditionell – auch inmitten von städtischem Gebiet zum grünen Refugium. Zur Auflockerung können in Mauern sogar Wasserspiele oder eine entsprechenden Bepflanzung integriert werden. Dank Glas- oder Stahlelementen kann das Erscheinungsbild mehr

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Leichtigkeit erhalten. Wichtig bei der Planung einer Mauer ist dass die durch das geltende Baugesetz vorgeschriebenen Normen eingehalten werden.

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Nicht immer gleich aufs Ganze gehen Je nach Lage des Grundstückes muss nicht immer gleich der ganze Garten blickdicht abgegrenzt werden. Vielleicht soll nur ein Sitzplatz eine angenehme geschützte Atmosphäre erhalten oder eine bestimmte Blickachse beispielsweise

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Draussen Traumgarten

Für den Designfreund: Mehr als nur Sichtschutzmauer.

Cortenstahl und frisches Grün.

Auch Formgehölze oder hohe Gräser eignen sich hervorragend als grüner Sichtschutz.

davor eine schöne Solitärpflanze in der Sichtachse unterbricht ebenso die Blicke von aussen. Das gewählte Material für den Sichtschutz soll sich nahtlos in die Gesamtgestaltung einfügen. Sichtschutz im Gar­ten selber kann durchaus in Richtung Kunstobjekt gestaltet sein oder gleichzeitig auch die Funktion als Windschutz erfüllen.

Hans-peter forster Inhaber Forster Gartenbau AG*, 4425 Titterten

Welche Faktoren müssen bei der Planung eines Sichtschutzes beachtet werden? Welche baugesetzlichen Normen gilt es zu Wichtig ist, dass der Sichtschutz in berücksichtigen?

seiner Wirkung nicht die Bewohner einschliesst sondern nur vor Blicken von aussen schützt. Es können sehr gut öffnende Sichtfenster eingeplant werden

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Die baugesetzlichen Normen sind nicht gesamtschweizerisch festgelegt und daher unterschiedlich. Im Grundsatz hat man mit pflanzlichem Sichtschutz meist

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mehr Spielraum was aber nicht heisst dass er hier keine gesetzlichen Vorschriften gibt.

Gibt es einen bestimmten Trend beim Sichtschutz?

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Sehr beliebt sind zur Zeit Gabionen gefüllt mit den verschiedensten Materialien von Natursteinschotter bis hin zu Glaskieseln oder Krustenplatten das heisst gestellte Natursteinplatten oder Stelen das sind kleinformatigere Platten. Efeuwände die fertig begrünt geliefert und gestellt werden werden auch vom Platzbedarf her gerne eingesetzt. Abraten möchte ich vor allzu wilden Materialkombinationen die schnell einmal kitschig wirken.

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Bilder: Gärtner von Eden, Ratingen, Forster Gartenbau AG, Titterten, W. Sutter & Co. AG, Muttenz

Nachgefragt


Ferien zu Hause!

Edles Design – perfekt integrierte Optionen MELANO TP7000 / TP7010 Egal ob Sonne oder Regen – der vielfältige Einsatzbereich zeichnet die robuste STOBAG-Faltmarkise aus. Sie besticht, sowohl mit als auch ohne Stützensystem, durch mediterranen Charme.

Für Naturmenschen: Gabionen mit grobem Schotter befüllt.

in Richtung Kompost oder Wohnzimmerfenster des Nachbarn unterbrochen werden. Oft bewirkt ein Sichtschutz – wenn gewünscht – mehr Zurückhaltung bei allzu kontakt­freudigen Nachbarn. Ein erfahrener Gartengestalter berät nicht nur in Sachen Material- und Standortwahl sondern sorgt auch für eine fachgerechte Umsetzung eines Sichtschutzes der zur Architektur des Hauses und zum Stil des Gartens passt.

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MELANO TP7000 mit optionaler Senkrechtbeschattung, Verglasung und I.S.L.A.-Basis

Die Faltmarkise MELANO TP7000 passt perfekt zum neuen I.S.L.A. Concept. Der wetterfeste, rutschhemmende Aluminiumboden in Holzoptik bildet die Basis dieses modularen STOBAGInselsystems. Die selbsttragende, auf Mass gefertigte I.S.L.A.-Konstruktion, lässt sich auf praktisch jedem Untergrund zeitsparend installieren. Weitere Produktinformationen und den STOBAG-Fachpartner in Ihrer Region finden Sie unter www.stobag.ch

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*Garantieregistrierung erforderlich


Draussen Gartengestaltung

Dankbar ist man um einen guten Sichtschutz im Garten, der einen vor den Blicken von Nachbarn oder Strassenpassanten schützt. Ideal ist es natürlich, wenn dieser platzsparend ist, was besonders in kleinen Gärten erwünscht ist. Text und Bilder Brigitte Buser

Platzsparender Sichtschutz begrünt mit Kletterpflanzen

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deal als Sichtschutz sind Spaliere und Holzsichtschutzwände aus dem Fachhandel welche in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich sind. Zwischen ebenfalls stabile im Boden fest verankerte Pfosten geschraubt fehlt nur noch der passende Kletterer. Desgleichen beim Maschendrahtzaun an der Grenze zum Nachbargrundstück. Die Palette geeigneter Kletterpflanzen ist sehr gross. Nebst den Boden- und Standortbedingungen ist zu berücksichtigen dass es hier unterschiedliche Kletterer gibt. Diese lassen sich in drei Kategorien unterteilen. Zum einen die Selbstklimmer welche ohne fremde Hilfe Mauern und Sichtschutzwände hinaufwachsen. Den nötigen Halt verschaffen sie sich durch so genannte Haftwurzeln. Zu diesen gehört beispielsweise der Efeu (Hedera) welcher um gut zu gedeihen einen nahrhaften und frischen

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Clematis montana «Elizabeth» verströmt einen süssen Duft.

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Boden in halbschattiger Lage bevorzugt. Seine Blüten übrigens eine gute Bieneneide sind zwar eher unscheinbar umso schöner jedoch das Blattwerk von panaschierten Sorten. Dieselben Bedingungen möchte die eher langsam wachsende Kletterhortensie (Hydrangeae anomala ssp. petiolaris). Sie wartet im Juni/Juli mit weissen Tellerblüten und im Herbst mit einer langanhaltenden gelben Blattfärbung auf.

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Kletterrosen sind ideal

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Anders die so genannten Spreizklimmer die mittels Seitentrieben Dornen oder Stacheln Halt finden. Zusätzlich müssen sie aufgebunden werden. Bekanntester Vertreter ist hier die Kletterrose wovon mehrmals blühende wie auch einmal blühende Sorten erhältlich sind wobei letz-

Clematis tangutica mit goldgelben Blütenglöckchen.

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Der Efeu zieht trotz unscheinbaren Blüten viele Insekten an.

tere im Herbst oft orangefarbene Hagebutten tragen. Ebenfalls Halt benötigt der Winter­jasmin mit seinen goldgelben forsythienartigen Blüten an rutenförmi­ gen schlanken Zweigen. Im Gegensatz zu Rosen welche um Krankheiten vorzubeugen einen sonnigen gut durchlüfteten Standort benötigen mag es der im Spätwinter blühende Winterjasmin gerne warm. Schlingpflanzen hingegen sind mit einer unermesslichen Auswahl an Arten vertreten. Dazu gehört der anspruchslose Blauregen (Glyzinie) und die wärmebedürftige Trompetenblume (Campsis). Beide bevorzugen eine sonnige Lage mit wasserdurchlässigem Boden. Sie kön­ nen ein unglaubliches Ausmass annehmen wachsen ihre Triebe während einer Vegetationszeit doch bis zu 10 Meter. Ideal zum Beranken von Zäunen oder mehreren aneinander gereihten Sichtschutzwänden.

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Grossblumige Klematis «Miniseelik».

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Gartengestaltung Draussen

Kletterhortensien mögen es halbschattig bis schattig.

Lonicera periclymenum «Serotina».

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Üppiges Wachstum

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Ebenfalls sonnig aber mit beschattetem Fuss mag es die Waldrebe welche in drei Schnittkategorien eingeteilt wird. In der ersten finden sich frühblühende Arten wie beispielsweise Clematis montana oder unsere heimische Art C. vitalba mit denen sich dank ihres üppigen Wachstums gut Zäune bewachsen lassen. Für einzelne Sichtschutzwände eignet sich besser C. alpina oder C. tangutica mit einem Wachstum von bis zu 3 Metern. Sie alle blühen im Frühling und werden wenn überhaupt kurz nach der Blüte zurückgeschnitten. Folglich lassen sie

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Der Blauregen duftet ebenfalls.

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sich weniger gut mit Rosen kombinieren da diese kurz vor der Blüte dieser Waldreben geschnitten werden. Zur zweiten Kategorie gehören die grossblumigen Sorten. Sie blühen im Mai werden im ersten Standjahr um die Verzweigung zu fördern ca. 30 cm über dem Boden knapp oberhalb eines Knospenpaares gekappt. Danach wird nur noch dürres Holz entfernt. Die Hauptblüte der dritten Schnittkategorie ist im Sommer. Dazu gehört die Italienische Waldrebe (C. viticella). Diese wird im Frühjahr stark zurück­ geschnitten und eignet sich daher be­ sonders gut für die Kombination mit Kletterrosen.

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In Kombination mit einer Rosenhecke bietet die mehrmals blühende Kletterrose «Harlekin» einen transparenten Sichtschutz.

Das duftende Geissblatt hingegen mag es lieber halbschattig mit kühlem leicht feuchtem Wurzelbereich. Besonders schön ist die Gartenform «Serotina» des Waldgeissblattes (Lonicera periclymenum) mit gelblich weissen oft purpurn getönten Blüten. Dieses wie auch das Gartengeissblatt (L. caprifolium) auch Jelängerjelieber genannt gilt nicht als invasiv. Beide erreichen eine Höhe von bis zu fünf Metern sind eine gute Bienenweide die aber auch Schwärmer und Nachtfalter anzieht.

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Gartenarbeiten im April TEXT & BILD Brigitte Buser

Pflanzzeit für Quitten:

Jetzt ist der ideale Zeitpunkt um Quittenbäume zu pflanzen denn das junge Holz ist im Gegensatz zu dem von Apfel und Birne frostempfindlicher. Wählen Sie dazu einen geschützten Standort. Im Gegensatz zu anderem Kernobst öffnen Quitten ihre grossen rosa angehauchten weissen Blüten erst gegen Ende April. Daher sind kaum Ertragsausfälle durch Spätfröste zu beklagen.

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Beeteinfassungen in Form bringen: Einfassungen aus beispielsweise Heiligenkraut Lavendel Thymian oder Gamander aber auch kleinwüchsige Arten und Sorten des Spindelstrauchs (Euonymus) erhalten jetzt einen kräftigen Formschnitt. Dabei werden die Pflanzen um einen Drittel bis maximal die Hälfte zurückgeschnitten jedoch nicht ins alte Holz. Anschliessend den Boden ringsum vor-

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sichtig lockern und die Einfassungen mit einer gehäuften Schaufel Kompost pro Lauf­meter düngen.

Pflücksalat und Radieschen aussäen: Auch «nur» Balkonbesitzer können ihr eignes Gemüse anbauen. Nebst Tomaten welche in grossen Töpfen kultiviert werden eignen sich auch sehr gut Pflücksalate oder Radieschen. In Kist­chen gesät können bereits nach drei Wochen die ersten Blätter für knackige Salate geerntet werden.

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Mini-Steingarten anlegen: Ein hübscher Gegensatz zu üppig bepflanzen Trögen und Töpfen sind kleine dekorative aber dennoch pflegeleichte Steingärten angelegt in ausgedienten Futtertrögen Vogelbädern flachen Pflanzschalen alten Holzbierkästen oder mit einer Holzplatte hinterlegten Setzkästen. Letztere

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Im April kräftig gestutzt, blüht im Sommer Lavendel überschwänglich. werden von Regen geschützt aufgestellt. Sorgen Sie für ausreichend grosse Abzugslöcher. Befüllt werden die Gefässe mit einer Mischung aus Blumenerde und Sand. Als Bepflanzung eignen sich Hauswurz- Fetthennen- und Saxifragaarten wie das Porzellanblümchen aber auch Kugelblume Gras- und kleinwüchsige Federnelken.

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Draussen Frühlingskistli

Raus in die gute Stube

Es müssen nicht zwingend Strandferien sein, kein Hochgebirgs-Trekking oder eine Tropensafari. Auch Ferien auf Balkonien können alles bieten, wonach Körper und Geist in der Freizeit streben. Jetzt buchen! TEXT Robert Wildi auch bei Regen draussen bleiben können. Das Mate­ rial lässt Wasser abprallen und ist nach kurzer Zeit wieder trocken. Ein weiterer Trend ist das Systemgrillieren. Statt nur Würstchen und Steaks zu braten werden auf dem Grill heute auch Pizza gebacken und Paella gekocht. Es braucht einfach das ent­ sprechende Zubehör.

Wie überwintert man die Möbel richtig? Antwort: Wenn möglich im Keller lagern oder mit einer Schutzhülle abdecken. Das ganze schräg stellen damit das Wasser ablaufen kann. Wie pflegt man die Möbel richtig? Antwort: Je nach Material unterschiedlich aber am besten mit Wasser und ohne Chemikalien die das Material angreifen.

Worauf sollte man besonders achten, wenn man sich den Balkon oder die Ter­ rasse einrichtet?

Das wachsende Umweltbewusstsein vieler Schweizer dringt auch beim Kauf von Gartenmöbeln durch. Wie wird Coop B+H diesem Anspruch gerecht?

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Manuel Meier Coop Bau + Hobby Herr Meier, Balkonien gehört zu den TopFeriendestinationen der Schweizer. Wel­ ches sind die wichtigsten Trends für 2014? Wir beobachten einige. Zum Beispiel die Kombinationen von verschiedenen Materialien. Holztische werden nicht mehr nur strikt mit Holzstühlen gekauft sondern zum Beispiel mit Bungee-Stühlen (Edelstahlgestell mit Bungee-Seil) kombiniert. Immer beliebter für den Outdoor-Einsatz wird auch das Material Textilie. Wir führen neu einen wetterfesten Stuhl aus Textilien sowie ein dazu passendes Kissen die

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Es ist wichtig sich das gewünschte End­resultat zunächst vor Augen zu führen und realistisch zu bestimmen ob die Grösse des Balkons oder der Terrasse dafür ausreicht. Man sollte sich bewusst sein dass das Ein­ richten von Balkon und Terrasse eine emotionale Angelegenheit ist und es daher Sinn macht vor dem Gang ins Geschäft eine Grundausrichtung klar zu definieren.

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Welches sind die häufigsten Fragen von Kunden, die sich ihren Balkon für die Sommersaison gemütlich einrichten wollen?

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Ja das tun wir vor allem bei den Freizeitmöbeln aus Holz die alle aus nachhaltig angebautem FSCHolz (Forest Stewardship Council) gefertigt sind. Wir gehen noch einen Schrittt weiter und verkau­fen praktisch alle Holz-Freizeitmöbel unter dem Oecoplan-Label. Oecoplan setzt bei der Herstellung und Verarbeitung auf umweltschonende Methoden. Zum Beispiel stammt das Holz aus einem Land und wird nicht aus verschiedenen Orten zusammen­ gesucht.

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Bilder: zVg

Nachgefragt


Balkonia Draussen

A

m Flughafen warten Stress und Hektik verspäteter Abflug mühsame Zollabfertigung bei schwülen Temperaturen ein Transfer wie im Wilden Westen und dann auch noch eine Rezeptionistin ohne Anstand und Professionalität. Endlich im Hotelzimmer angekommen. Doch oje zu klein zu miefig defekter TV und ein Balkon auf dem sich nicht mal ein Dackel um die eigene Achse drehen kann. Erholung geht anders. Solche Horrorszenarien spielen sich zum Glück nur ganz selten ab in der Ferienzeit. Doch ganz auszuschliessen sind sie nicht. Als Alternative bietet sich die sichere Variante an stressfrei erholsam und wahnsinnig gemütlich. Wo passen die Sitzmöbel perfekter zum eigenen Geschmack wo lässt es sich ohne jeglichen Reisestress am optimalsten chillen und grillen und wo strahlen die Topfpflanzen exakt jenes grüne Ambiente aus das man sich bei einem kühlen Bier oder einer duftenden Tasse Kaffee wünscht? Genau dort wo man ohne Eingewöhnungszeit einfach hemmungslos sich selbst sein kann: Auf dem eigenen Balkon und der eigenen Terrasse.

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oder angeregte Diskussionszirkel mit Freunden und Bekannten. Das zentrale Element für Ferienstimmung auf Balkonien ist ein passender Sitzplatz. Die Zeit des Einheitsbreis bei den Gartenmöbeln ist vorbei. Stattdessen gibt es heute raffinierte Kombinationen aus ganz unterschiedlichen Materialien mit denen man seinem individuellen Stil Ausdruck verleihen kann. Produkte aus Holz sind nach wie vor beliebt wobei

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Man geniesst, wie man sitzt Klein aber fein kann das Motto für das «grüne Wohnzimmer» lauten. Für gelungene Open-Air-Erlebnisse an heimischer Adresse braucht es nicht zwingend einen riesigen Garten mit Swimming-Pool. Das Wichtigste: Gemütlich soll man sich seine Wellness-Oase für Körper und Geist einrichten. Geeignet ebenso für den ent­ spannten Ausklang vom strengen Arbeits­tag die Sonntags-Matinée mit Familie

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angeboten die auch auf kleineren Flächen bes­ tens zur Geltung kommen und von der Wurst bis zum Kotelett jedes Fleisch mit der gewünschten Temperatur braten. Und damit das «grüne Wohnzimmer» seinem Namen wirklich gerecht wird kauft man sich die zur Sitzgarnitur passenden Topfpflanzen. Edle Immergrün-Sträucher die weder Blätter noch Nadeln verlieren sind besonders geeignet. Und wenn die Sonne unter einem bestimmten Einfallswinkel mal besonders heiss auf Balkonien brennt lässt sich mit einem raffiniert befestigten Sonnensegel auch dieses Problem beheben. Jetzt ist alles gerichtet für den Ferien­ plausch jenseits der Balkontüre. Und wenn der Sommer genügend ergiebig ist liegt zwischendrin auch noch eine Flugreise drin. Aber eben: Für Risiken und Nebenwirkungen unbedingt vorher im Reisebüro nachfragen.

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immer mehr Konsumenten beim Kauf auf Nachhaltigkeitslabel wie etwa die FSCZertifizierung acht geben. Seit Jahren ein Renner auf der Beliebtheitsskala sind trendige Kombinationen aus Wicker die Wohnlichkeit und zugleich eine lockere Lounge-Atmosphäre auf den Balkon zaubern. Wicker-Möbel sind funktionell strapazierfähig wetterfest und zugleich pflegeleicht.

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Die Grillade ins rechte Licht rücken Zum optimalen Sitzerlebnis gehören auf Balkonien auch die passenden optischen Einflüsse und echte Gaumenfreuden. Im Fachhandel werden heute qualitativ hochwertige Gasgrillmodelle im Kleinformat

Dieser Beitrag ist eine Zusammenarbeit von:

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Draussen Mobilität

Zwergen BMW 2er Active Tourer: Ab Herbst für wohl klar unter 40 000 Franken.

Wie jedes Jahr läutete der Genfer Salon Anfang März das Autofrühjahr ein. Das Motto der Saison: Kein Auto zu klein, um cool zu sein. Wir zeigen die kleinen und kompakten Stars. TEXT Timothy Pfannkuchen

Citroën C4 Cactus: Dieser moderne 2CV kostet nur 18 150 Franken.

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iebhaber bayerischen Automobilbaus müssen dieses Frühjahr ganz stark sein. Nachdem BMW beim innovativen aber äusserst futuristisch gestylten E-Flitzer i3 zumindest dem markentypischen Heckantrieb treu blieb ist nun auch das vorbei: Der BMW 2er Active Tourer ist der erste Kompaktvan der Marke und bietet wahlweise Front- oder 4x4-Antrieb. In Zeiten in denen kleine und kompakte Modelle boomen will jede Nische besetzt sein. Das beschert in der aktuel­ len Autosaison vor allem aus Frankreich Überraschungen – wie die moderne Interpretation des «Döschwo». Wie ein 2CV der Neuzeit wirkt der mutige Citroën C4 Cactus mit SUV-Styling «Airbumps» genannten Luftpölsterchen als Rempelschutz an Flanken und Stossfängern und durchgehender Sitzbank vorne. Akzente setzt der 4 16-Meter-Kompakte auch mit seinem Gewicht von weniger als einer Tonne und günstigem Preis.

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Peugeot 308 SW: Der Kombi ist ab Juni ab 25 600 Franken zu haben.

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Französische Revolutionen Opel Adam Rocks: Der Rocks rockt im Sommer los; Preise noch offen.

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Bei Citroën-Konzernschwester Peugeot ist die französische Revolution nicht neu aber jetzt auch als Kombi zu haben. Im Peugeot 308 SW blickt man wie bereits im 208 2008 und 308 über statt durch das Lenkrad auf die Anzeigen – eine der

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Mobilität Draussen

aufstand ,

vielen pfiffigen Ideen die dem 308 den Titel «Schweizer Auto des Jahres 2014» bescherten. Der SW packt stolze 610 bis 1660 Liter und wird der erste Einsatzort des neuen Dreizylinderturbos mit 130 PS. Ebenfalls mit neuen Dreizylindern mit bis zu 115 PS startet die Feldwegversion des Cityflitzers Adam: der Opel Adam Rocks. Der 3 74 Meter kurze LifestyleZwerg ist um 1 5 Zentimeter höher gesetzt. Hoch liegen auch die Erwartungen bei einem Kleinwagen dessen zweite Auflage nie so gut ankam wie der Urahn. Der dritte Renault Twingo gemeinsam mit dem neuen Smart entwickelt soll ab Herbst wieder ein Bestseller werden und setzt spektakulärerweise auf Heckmotor (70/ 90 PS) und -antrieb. Kein Wunder hoffen die Fans auf eine Sportversion. Zudem gibt es den Twingo nun erstmals mit fünf statt nur drei Türen und wieder mit Stofffaltdach. Nicht ganz so kompakt dafür deutlich potenter flitzt der Subaru WRX STI in die Schweiz. Zwar fehlt dem 300-PS-Boliden mit 2 5-Liter-Turbomotor und 4x4 in­ zwischen der Vorname Impreza nicht aber ein erneut sehr günstiges PS-proFranken-Verhältnis.

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Renault Twingo: Die Preise des Heck­ motorflitzers sind noch unbekannt.

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Subaru WRX STI: Bollert mit 300 PS im Sommer ab 44 900 Franken los.

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Von günstig bis etabliert

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Bescheidener aber für nur 3 60 Meter Länge geräumig tritt der kleine Suzuki Celerio auf. Der Fünftürer mit 68 PS will damit ebenso punkten wie mit seinem voraussichtlich sehr günstigen Preis. Mehr auf Hightech und viele Varianten statt auf Preisbrecherqualitäten setzt markentypisch der stark überarbeitete VW Polo. Er kommt unter anderem auch als CrossPolo im SUV-Stil und in zwei BlueMotion-Spritsparversionen: Zum 75-PS-Diesel (Werkswert 3 1 l/100 km) gesellt sich ein Dreizylinderbenziner. Der dürfte trotz nur 4 1 l/100 km Verbrauch mit 95 PS durchaus «Pfupf» bieten. Auch da bieten die Kleinen eben längst auto­ mobile Vollwert- statt Diätkost.

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Fotos: PD

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Suzuki Celerio: Der kleine Fünftürer startet Ende 2014. Preis noch offen.

VW Polo: Rundum komplett überar­ beitet, startet er ab 15 500 Franken.

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Service

Der erste Schritt zu mehr Energie-Effizienz Wo ein Gebäude am meisten Energie verliert und mit welchen Massnahmen sich das vermeiden lässt, zeigt eine Energie­ beratung. Eine geeignete Fachperson zu finden, ist allerdings nicht immer einfach. TEXT Raphael Hegglin Fotos Daniel Ammann

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n kalten Tagen zeigen sich die Schwachstellen bei Altbauten besonders deutlich – es zieht durch die Stube der Fussboden ist kalt und der Heizölverbrauch schnellt nach oben. Schon wenige wärmetechnische Schwachstellen können bewirken dass die Heizkosten empfindlich steigen. Braucht das Haus neue Fenster?

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Reicht es das Dach zu dämmen oder wird gar eine Gesamtsanierung notwendig? Solche Fragen müssen sich Eigentümer von Altbauten dann stellen. Aufschluss darüber gibt eine Energieberatung. «Sie sollte baulichen Massnamen vorausgehen denn jeder Altbau ist zunächst einmal ein Einzelfall. Patentrezepte zum Energiesparen

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Service Energieberatung

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gibt es nicht» sagt Peter Grau diplomierter Energieberater und Inhaber der Firma Gallus Energie. Eine gute Energieberatung müsse ganzheitlich sein: «Sie umfasst das gesamte Gebäude also die Gebäudehülle die Haus­ technik und den Stromverbrauch – und sie berücksichtigt die individuellen Nutzungsanforderungen der Bewohnerinnen und Bewohner» erklärt Grau. Ebenso gilt es Steuerfragen und die Finanzierung zu berücksichtigen – und mögliche Fördergelder zu beantragen: «Diese müssen grundsätzlich vor Beginn der Sanierungsarbeiten eingereicht und genehmigt werden.» Haus­ eigentümer sollten sich also frühzeitig über mögliche Förder­ gelder informieren. Einen guten Überblick darüber bietet die Website www.energiefranken.ch

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Wahl des Energieberaters

Energieberater Peter Grau in Aktion.

Der Leistungsumfang einer Energieberatung ist nicht klar defi­ niert auch sind nicht alle Energieberater unabhängig. So kommt der Bericht «Energieberatung in der Schweiz» des Bundesamtes für Energie zum Schluss dass zunehmend unqualifizierte Leute in den Markt drängen da die Bezeichnung Energieberater nicht geschützt ist. Das bestätigt auch Peter Grau. «Damit Haus­ eigentümer bekommen was sie erwarten sollten sie mit dem Energieberater den Leistungsumfang klar definieren» rät er. Es lohne sich vor der Auftragsvergabe einige Punkte abzuklären: Fachlicher Hintergrund des Energieberaters: Mittlerweile gibt es diverse eidgenössisch anerkannte Ausbildungen. Referenzen: Die Referenzprojekte eines Energieberaters ge­ währleisten seine Berufserfahrung. Klare Zielvereinbarung: Was umfasst die Energieberatung und was kann der Auftraggeber damit anfangen? Weiteres Vorgehen nach der Erstberatung: Wie können die Erkenntnisse umgesetzt werden? Die Energiefachstellen einiger Kantone führen Listen mit qualifizierten Energieberatern. Es lohnt sich nachzufragen.

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Ablauf der Energieberatung Energieberatung ist Vertrauenssache: Der Berater oder die Be­ raterin kommt ins Haus besichtigt alles und nimmt Einblick in die Heizkostenabrechnung und andere Dokumente. Das setzt ein gutes Vertrauensverhältnis voraus: «Neben dem Fachlichen sollte auch die Chemie zwischen Hauseigentümer und Energieberater stimmen» weiss Peter Grau. Wie aber läuft eine Energiebera­ tung in der Praxis ab? Üblicherweise studiere ein Energieberater erst die Pläne des Gebäudes dann besichtige er es zusammen mit den Eigentümern. Auf dem Rundgang lässt sich dann auf konkrete Eigenheiten eines Hauses eingehen und es lassen sich Detailfragen klären. Eine Schlussbesprechung und ein schrift­ licher Bericht bilden den Abschluss der Energieberatung. Oft ist es empfehlenswert mit der Energieberatung einen Ge­ bäudeausweis der Kantone (GEAK) ausstellen zu lassen. Dieser bescheinigt als amtliches Dokument wie viel Energie ein Gebäude im Normbetrieb benötigt. Der Energiebedarf wird in Klassen von A bis G mit einer Energieetikette angezeigt. Damit ist eine Be­ urteilung der energetischen Qualität des Gebäudes möglich. Wer mehr wissen möchte lässt den GEAK PLUS erstellen. Er zeigt zeigt konkrete Massnahmen auf wie ein Gebäude im Bereich Energie auf Effizienz getrimmt werden kann. Der GEAK alleine ist also vor allem beim Verkauf eines Hauses sinnvoll um aufzuzeigen wie gut es in energetischer Hinsicht abschneidet. Der GEAK Plus ist dann der erste Schritt Richtung Sanierung.

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Sanierungskonzept ist erforderlich Mit den aus der Energieberatung gewonnenen Erkenntnissen können die Hauseigentümer zu einem Architekten oder Planer gehen und die konkreten Massnahmen besprechen. Wichtig ist dass die Sanierungsmassnahmen – zum Beispiel Fensterersatz Wärmedämmung oder eine neue Heizung – aufeinander abge­ stimmt sind. Denn die Sanierung einzelner Bauteile nimmt Ein­ fluss auf das ganze Haus. In falscher Reihenfolge saniert können verschiedene Probleme wie zum Beispiel Feuchtigkeit entstehen. Ein fachgerechtes Sanierungskonzept ist deshalb entscheidend.

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Ohne umfassendes Konzept keine Sanierung.

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Energieberatung Service

Als vernünftige Pakete erachten Experten: 1. Ersatz der Fenster neuer Sonnenschutz Wärmedämmung der Fassade 2. Wärmedämmung des Daches oder des Estrichbodens und der Kellerdecke 3. Heizkesselersatz neuer Wasserwärmer 4. Innenausbau: Küche Bad neue Leitungen eventuell Einbau ei­ ner Komfortlüftung

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Hauseigentümer warten mit energietechnischen Sanierungsmass­ nahmen oftmals so lange bis ein Heizungsersatz fällig wird. Zu die­ sem Zeitpunkt kann es schwierig werden eine für die kommenden Jahrzehnte optimale Lösung zu finden. Denn vor der Frage nach dem Heizsystem kommt die Wärmedämmung. Sie ist entscheidend für den Heizwärmebedarf des Gebäudes und dieser wiederum gibt vor welche Heizung bzw. welches Heizsystem überhaupt möglich ist. So kann es sein dass eine Wärmepumpe in einem schlecht ge­ dämmten Haus zu wenig Leistung erbringt oder nur mit schlech­ tem Wirkungsgrad läuft. Oder im umgekehrten Fall: Die Heizung wird zuerst ersetzt und später das Haus gedämmt. Die Folge davon ist dass ein Heizkessel überdimensioniert sein wird da der Heiz­ wärmebedarf des Gebäudes nach der Sanierung deutlich tiefer ist.

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Selber rechnen

Schnell umsetzbare Tipps

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Eine gute Energieberatung zeigt nicht nur das Sanierungspoten­ zial auf. Sie beinhaltet auch Tipps die sich sofort umsetzen las­ sen. «Meist lässt sich so ohne grossen Kostenaufwand Energie sparen» sagt Peter Grau. Solche Tipps können zum Beispiel ein Fenster-Service der Ersatz einer Umwälzpumpe oder das Abdichten undichter Stellen sein. «Allein durch diese einfachen Massnahmen sollte sich die Energieberatung innert kurzer Zeit gelohnt haben.»

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info

Mit kostenlosen Energierechnern können Hauseigentümer ihr Gebäude selber energetisch einschätzen. Eine professionelle Energieberatung ersetzen diese Werkzeuge zwar nicht, verschaffen aber einen Überblick: www.evalo.ch – Der kostenlose Energierechner ist eine Zusammenarbeit verschiedener Bauteilhersteller. Mit ihm lassen sich diverse Energiesparmassnahmen – auf das eigene Haus bezogen – miteinander vergleichen. Ein nützliches Werkzeug, um sich vor einer Energieberatung selbst zu informieren. www.geak.ch – GEAK light: Der GEAK-light hat keine rechtliche Relevanz, er soll in erster Linie Hauseigentümer informieren. Dazu gehört, neben der Klassierung des Gebäudes, eine Liste von sinnvollen Massnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs. Die Empfehlungen sind allgemein gehalten und für ein Sanierungsprojekt kaum verwendbar.

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Wer jetzt auf eine neue Erdgas-Heizung setzt, dem dankt die Natur.


Service Rohrleitungen

Ein solches Horrorszenario kann eine rechtzeitige Sanierung mit dem HAT-System verhindern.

Eine sorgfältige Analyse gibt Aufschluss über den Sanierungsbedarf.

Eine Erfolgsgeschichte Das HAT-System ist ein Verfahren zur Innensanierung von Fussboden­ heizungen. Seit 1999 auf dem Markt, hat es sich klar als Nr. 1 etabliert. Dabei müssen keine baulichen Massnahmen vorgenommen werden. Textbearbeitung Corinne Bünzli

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n zwei Dritteln aller Neubauten der Schweiz wurden in den 1970er-, 80er- und 90er-Jahren Fussbodenheizungen eingebaut. In den meisten Fällen wurden Kunststoffrohre im Boden verlegt. Auch an Kunststoff nagt der Zahn der Zeit. Kunststoff, der ständig Temperaturschwankungen ausgesetzt ist, versprödet. Das zirkulierende warme Wasser beschleunigt das Abdampfen von Stabilisatoren im Kunststoff. Durch

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die Versprödung erhöht sich das Risiko von Haarrissbildung, zusätzlich gelangen Sauerstoffmoleküle ins Heizungswasser. Sauerstoff greift Metallteile im Heizsys­ tem wie Rohre, Armaturen und Heizkessel an. Es entsteht eine Rostschicht, aus der sich mit der Zeit Teile ablösen, welche zu Verschlammung in den Rohren des gesamten Heizkreislaufs führen. Die Folge ist eine deutlich geringere Heizleistung. Der Ersatz des ganzen Systems bahnt sich an.

Ein neues Rohr im Rohr – sanieren statt ersetzen Mit dem HAT-System werden die Rohre der Fussbodenheizung mit speziell aufbereiteter Luft zuerst komplett getrocknet. Danach folgt die Innenreinigung durch einen schonenden und chemiefreien «Feinschliff». Mit diesem Prozess werden Schlammrückstände und Verkrustungen entfernt. Anschliessend werden die


Rohrleitungen Service

HAT-System im Überblick Es ist kein Aufbrechen von Böden oder Decken notwendig.

Werterhalt der Fussbodenheizung und der Liegenschaft

Verbesserte Effizienz der Fussboden­ heizung – sinkende Energiekosten

höhte Abnutzung der Kunststoffrohre hin. Diese wird zusätzlich durch Mate­ rialschwäche oder Alterung beschleunigt. Eisenoxid im Wasser deutet darauf hin, dass Metallteile im System angegriffen worden sind und sich Rost gebildet hat, der sich als Schlamm in den Leitungen absetzt. Nach erfolgreicher Analyse ist die Basis für eine mögliche Sanierung mit dem HAT-System gelegt. Dieser Beitrag ist eine Zusammenarbeit von:

Sanierung innert weniger Tage

Rohre sind wieder neuwertig – sauerstoffdicht nach DIN 4726

Ein Teil des HAT-System Maschinenparks. Rohre einzeln von innen mit einem eigens dafür entwickeltem Beschichtungsmaterial beschichtet. Nach 48 Stunden Austrocknungszeit bildet die Beschichtung ein neues Rohr im Rohr, das sich mit dem bestehenden Kunststoffrohr verbindet. Durch die Sanierung mit dem HATSystem verlängert sich die gute Funktio­ nalität und Haltbarkeit der Fussbodenheizung nachweislich um weitere Jahrzehnte. Nach der Sanierung mit dem HAT-System sind die Rohre wieder sauerstoffdicht nach DIN 4726. Eine Sanierung dauert in einem Einfamilienhaus fünf bis sie­ ben Arbeitsage – bei einem Minimum an Lärm- und Schmutzemissionen. Die Sanierung ist deutlich günstiger und schneller als eine konventionelle Auswechslung des ganzen Systems. Das HAT-System eignet sich für alle Fussbodenheizungen ab 10 Millimeter Innendurchmesser auf einer Länge von bis zu 150 Metern.

info

Modernste, ausgereifte und bewährte Technologie Keine baulichen Massnahmen notwendig, kein Aufbrechen von Böden oder Decken Keine Einschränkung des Alltags Keine Wiederherstellungs- und Reinigungs­ kosten Tiefe Gesamtkosten zum garantierten Offertenpreis Frühzeitige Zustandsanalyse schafft Klarheit für wenig Geld

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Bilder: zVg

Aufschlussreiche Analyse Vor jeder Sanierung messen die Fachleute der HAT-Tech AG die wichtigsten Parameter vor Ort und werten diese aus. Ein zu hoher Sauerstoffgehalt weist bei Fussbodenheizungen auf eine er-

Heizrohr vor, während und nach der Sanierung mit dem HAT-System.

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Service Erdverlegte einwandige Öltanks

Der erdverlegte Tank wird vom Öl gereinigt, entfettet und danach beschichtet.

Die Sanierung Per Gesetz müssen alle erdverlegten einwandigen Öltanks bis am 31. Dezember 2014 aus Sicherheitsgründen doppelwandig sein. Wer nicht sanieren will, muss seinen Tank stilllegen oder umnutzen. TexTBEARBEITUNG Corinne Bünzli

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Wie viele einwandige Öltanks es in der Schweiz gibt die im Erdreich vergraben und damit nicht sichtbar sind weiss nie­ mand so genau. Schätzungen gehen von 50 000 Stück aus. Bestätigt wird diese Zahl indes von keiner offiziellen Stelle. Fakt ist dass bis am 31.12.2014 diese Tanks ent­ weder saniert oder ausser Betrieb gesetzt werden müssen.

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Nach dem Verschliessen des Tanks und der Inbetrieb­ nahme des Leckanzeige­ gerätes wird der Raum zwischen Stahlmantel und Innen­ hülle dauernd vakuum­ überwacht.

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Doppelte Innenhülle und Leckdetektor Die Gewässerschutzverordnung (GSchV) schreibt nämlich vor dass per 31. Dezem­ ber 2014 alle erdverlegten einwandigen Tankanlagen aus Sicherheitsgründen mit einer doppelten Innenhülle und Leckde­ tektor ausgestattet werden müssen. Nun stellen sich alle Besitzer von erdverlegten einwandigen Öltanks – 90% davon sind Privatpersonen rund 10% Unternehmen – die wegweisen­den Fra­ gen: Sanierung der Tankanlage ja oder nein? Umnutzung des Tanks und Umstieg auf andere Energieträger ja oder nein?

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Fachleute beiziehen und alle Varianten prüfen Die passendenden Antworten auf diese Fragen wollen inzwischen diverse Stellen für sich gepachtet haben. Private wie kan­

Bilder: NeoVac AG

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ies ist der richtige Zeitpunkt um vom Heizöl wegzukom­ men und auf andere Energie­ träger umzusteigen sagen die Gegner des Heizöls. Fakt ist dass die Nachfrage für eine Aufrüstung von bestehenden Tanks gross ist. Viele Konsumenten haben gerechnet und blei­ ben dem Heizöl treu.


Erdverlegte einwandige Öltanks Service

lohnt sich ,

tonale Energieberatungsstellen etwa die heute wie Pilze aus dem Boden schiessen raten zum Umstieg auf Wärme­ pumpen Gas oder Holzpellets. Sehr häufig stehen

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entsprechende Lobbys hinter solchen Aufforderungen. Anbieter von allen mög­ lichen Energiequellen wittern das grosse Geschäft.

Die massgeschneiderte und auf die Dichtigkeit überprüfte Tankinnenhülle wird in den Tank eingepasst.

Weitere Infos www

Mehr Informationen zum Thema erdverlegte einwandige Öltanks finden Sie auf www.heizoel.ch oder unter 0800 84 80 84.


Service Modernisierung oder Ersatzneubau?

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Lohnt sich eine Modernisierung? Kann ich den Dachstock ausbauen? Was muss sofort ersetzt werden und was kann noch warten? Ein altes Haus hat Charme – und viele Problemzonen. Text Raphael Hegglin Zudem haben Altbauten oft einen len Wert. Es sind Erinnerungen geknüpft oder aber das Objekt eine einzigartige Architektur auf.

ideel­ daran weist Hinzu

«Lohnt sich eine Modernisierung überhaupt?» können baurechtliche Aspekte kommen: Steht das Gebäude an einer besonde­ ren Lage wie nahe an einem Waldrand oder an einer Grundstücksgrenze ist nicht sicher ob der Ersatzneubau wieder an der gleichen Stelle stehen darf. Die

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Frage «Sanieren oder Ersatzneubau?» muss also individuell betrachtet werden. Am Anfang sollte immer die Gebäude­ analyse einer Fachperson stehen. Sie muss ganzheitlich ausfallen und neben ökonomischen und energietechnischen Überlegungen auch baurechtliche Aspekte und vor allem die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Grundeigentümer beinhalten.

Jede Modernisierung ist individuell Fällt der Entscheid zugunsten einer Modernisierung heisst es vorausdenken und planen. Auf die Gebäudeanalyse mit Wunschliste folgt der Finanzierungs­

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Bilder: Bernd Vogel/Corbis, Paul/Corbis

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ft ist es Liebe auf den ersten Blick: Das Haus steht inmitten eines grosszügigen Gartens die umgebende Bepflanzung ist üppig die Lage privilegiert. Aber das Haus ist 50 Jahre alt hat ein nicht mehr zeitgemässes Raumkonzept mit veralteter Haustechnik und schlecht dämmenden Fenstern. Wer ein solches Haus erbt oder übernehmen kann muss sich beim zweiten Blick oft fragen: Lohnt sich eine Modernisierung überhaupt? Oder wäre ein Abriss mit anschlies­ sendem Ersatzneubau auf lange Sicht nicht günstiger? Rein ökonomisch betrachtet – und über eine Lebensdauer von etwa 50 Jah­ ren gerechnet – kommt ein Ersatzneubau oftmals günstiger. Bauhülle und Haus­ technik sind bei Neubauten optimal auf­ einander abgestimmt der Heizenergie­ bedarf ist tief und die Grundrisse sind den Nutzungsbedürfnissen angepasst. Allerdings sind auf einen Schlag grosse Investitionen erforderlich – diese kön­­nen oder wollen viele private Hauseigen­ tümerschaften nicht aufbringen.

Ein altes Haus wirft


SERVICE Modernisierung oder Ersatzneubau? Service

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menarbeiten um Geld zu sparen? Die Antwort richtet sich vor allem nach dem Schweregrad der baulichen Eingriffe. Noch wichtiger als der Titel der Fach­ person ist allerdings die Berufserfah­ rung. Bevor Hauseigentümer jemanden für Modernisierungsarbeiten engagieren sollten sie Referenzen einholen und mit Leuten sprechen die bereits die Dienste dieser Fachperson in Anspruch genom­ men haben. Denn nicht alle Planer und Handwerker sind in Bezug auf Altbauten erfahren genug. Jeder Altbau ist etwas Besonderes und muss individuell saniert werden. Sonst können die Kosten leicht ausser Kontrolle geraten oder später Baumängel auftreten. Ebenfalls Gedanken sollten sich Hauseigentümer zur Wahl der Materia­ lien machen: Bei der langen Lebensdauer eines Hauses ist Qualität besonders wichtig. Natürliche Materialien wie Holz Naturstein und Metall halten meist länger und kommen über die ganze Lebens­dauer gerechnet oft günstiger als vermeintlich beständiger Kunststoff der mit der Zeit brüchig werden kann.

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Ein eigenes Haus: Der Traum vieler jungen Familien.

Fragen auf ,

plan. Es gilt dann das Wünschenswerte und das unbedingt Notwendige mit den eigenen Finanzen in Einklang zu brin­ gen. Häufig fehlt das nötige Geld für eine

LESERANGEBOT:

Gesamterneuerung – das Ziel ist jedoch auch etappenweise und mit steuerlicher Optimierung sowie Fördergeldern zu er­ reichen. Spätestens wenn es gilt das Moder­ nisierungskonzept zu erstellen muss eine verlässliche Fachperson her. Benötige ich dazu einen Architekten oder kann ich direkt mit den Handwerkern zusam­

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Mehr Wohnraum Oftmals entsprechen die Grundrisse eines Altbaus nicht mehr den Nutzungsanfor­ derungen der neuen Eigentümer. Meist lassen sich dann Wände herausnehmen und grosszügige helle Wohnräume

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Bestehende Fenster sanft ersetzen Renovieren Sie jetzt Ihre Fenster und sparen Sie Geld und Energie

Das Haus Magazin und 4B Fenster AG schenken Ihnen pro 4B MinergieRenovationsfenster «RF1» Fr. 100.–. Das Fenster aus Holz-Aluminium ist Minergie-zertifiziert und wird für Privatkunden standardmässig mit FSC-Holz hergestellt.

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Service Modernisierung oder Ersatzneubau?

Mehr Raum: Wer genügen Platz hat, kann auch über einen Wintergarten nachdenken.

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Planung einer Modernisierung 1. Wunschliste erstellen (was wäre schön?) 2. Gebäudeanalyse mit Energieberatung erstellen lassen (was ist nötig?) 3. Rechtliche Grundlagen prüfen (Bauvorschriften, Denkmalschutz) 4. Finanzierung prüfen (für Fördergelder: www.energiefranken.ch) 5. Entscheid: Gesamt-Modernisierung oder etappenweise Modernisierung 6. Fachleute und Offerten prüfen 7. Zusammen mit Fachleuten das Modernisierungskonzept erstellen

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info

Mehr Zeit lassen können sich Hauseigen­ tümerinnen und Hauseigentümer mit der Umgestaltung des Gartens und dem Bau eines Carports oder einer Garage. Aber auch hier gilt es sich frühzeitig mit den baurechtlichen Schranken zu befassen und die erforderlichen Baueingaben zu tätigen. Am besten informieren sich

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«Unbedingt Rat einer unabhängigen Fachperson anhören.» Hauseigentümer frühzeitig bei der Gemeindeverwaltung darüber ob das geplante Vorhaben bewilligungspflichtig ist. Ebenfalls zu empfehlen ist das Gespräch mit der Nachbarschaft: So lassen sich Einsprachen vermeiden.

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lieren und das Bad wird zur Wellness­ oase. Wer möchte kann die Waschmaschine vom Keller in ein oberes Geschoss verlegen das erspart Treppensteigen. Allerdings: Die Möglichkeiten richten sich nach den vorhandenen Wasser­ anschlüssen sollen die Kosten im Rahmen bleiben. Sanitärtechniker raten bei einer Gesamtsanierung die Rohr­leitungen auszuwechseln. Dies mindestens bis zum Wohnungs-Verteiler oder im Einfamilienhaus bis zu den Steigleitungen. Ansonsten kann es hinter der Fassade des neuen Bades irgendwann zu einem Rohrbruch kommen was erneut Arbeiten nötig macht. Wenn ein Haus in neuem Glanz erstrahlt fällt das auch Einbrechern auf. Eine einfache Massnahme gegen Langfinger sind abschliessbare Fenstergriffe die sich teilweise auch in ältere Fenster montieren lassen. Bei neuen Fenstern sollte zusätzlich auf eine Mehrpunktverriegelung geachtet werden. Noch sicherer wird das Haus mit einer Alarmanlage. Eine einfache Anlage bestehend aus Bewegungsmeldern und Zentrale ist bereits ab ca. 3000 Franken erhältlich. Ausgeklügelte Systeme kosten in der Regel mehr als 10’000 Franken. Alarmanlagen bieten einen effektiven Einbruchschutz – womit das erneuerte Haus nicht nur rundum schön ist sondern auch unerwünschte Besucher fern hält.

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Neues Innenleben Mit der Übernahme eines Altbaus geht oft der Wunsch nach einer neuen Küche oder einem neuen Bad einher. Zeitge­ mäs­ses Design soll nicht nur eine wohn­­liche Atmosphäre schaffen sondern auch mehr Spielraum für Technik bieten. In der Küche lassen sich neue Geräte wie ein Steamer oder ein Induktionsherd instal-

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Bild: Raf Makda/VIEW/Corbis

schaffen. Auch bietet sich eventuell die Möglichkeit den Wohnraum zu vergrössern – mittels Dachaufstockung eines Erweiterungsbaus oder dem Ausbau bisher ungeheizter Räume. Ebenfalls möglich ist der Anbau eines Wintergartens. Zentral für diese Arbeiten ist ein durchdachtes Konzept das die maximal möglichen baurechtlich erlaubten Ausbau- und Erweiterungsvarianten beinhaltet. Ebenfalls müssen sämtliche technische Details bekannt sein: Häufig kommt es bei mangelhafter Planung zu Niveau-Unterschieden beim Fussboden oder an der Decke sowie Mängel im Schall- oder Wärmeschutz. Der «Beizug» einer unabhängigen Fachperson ist hier unbedingt zu empfehlen. Da bei diesen Arbeiten viel Staub und Lärm entsteht sollten sie besser vor dem Einzug ins neue Eigenheim gemacht werden.


Neubau-Kauf Service

Risiken nehmen weiter zu Mit dem Frühling hat die hohe Zeit der Eigenheim-Messen und des Verkaufs von Neubauten «ab Plan» eingesetzt. Oft wird dabei mehr versprochen als gehalten. Text Beratungszentrum

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ie vor allem durch die anhaltend tiefen Zinsen befeuerte Baukonjunktur hat auch ihre Schattenseiten: Hohe Nachfrage sorgt eben nicht unbedingt für hohe Qualität am Bau. Wohneigentum in Neubauqualität wird heute nur noch selten direkt durch private Käufer-Bauherrschaften (Landkauf anschliessend Neubau in eigener Verantwortung) verwirklicht. Vielmehr wird von einem General- oder Totalunternehmer «aus dem Katalog» gekauft. In vertragsrechtlicher wie bautechnischer Hinsicht war dieser «Kauf ab Plan» immer schon sehr anspruchsvoll. Hinzu kommt dass auf Verkäuferseite meist professionelle zumindest aber gewinnorientierte Akteure stehen während die Käufer nur Laienkenntnisse mitbringen – eine gefährliche Mischung.

50’000.– werden Interessenten «angebunden». Obwohl heute weitherum auch bei Laien bekannt ist dass solche Verträge meistens völlig unverbindlich (weil juristisch formnichtig) sind werden sie gerne geschlossen. Als «Vorverträge» enthalten sie jedoch selbst wenn sie gültig wären eben gerade die wichtigsten Punkte (z. B. Garantiebestimmungen Baubeschrieb usw.) nicht; die «Katze wird also im Sack gekauft». Die entsprechenden Anzahlungen werden so gut wie nie sichergestellt und sind im ungünstigsten Fall wenn die Sache scheitert und/oder die andere Partei des Reservationsvertrages in Konkurs fällt verloren.

Reservationsverträge

Neubauten inklusive neu erstellte Eigentumswohnungen werden fast nur von Ersterwerbern (keine früheren Erfahrungen mit dem Kauf von Neubauten) erstanden. In diese Kategorie gehören z. B. auch Personen die bereits ein Einfamilienhaus haben aber altersbedingt in eine Eigentumswohnung wechseln möchten;

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Bild: Junos/beyond/Corbis

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Beim Neubau-Kauf münden die ersten Gespräche oft in die Unter­ zeichnung von sogenannten Reservationsverträgen. Mit einer eher niederschwelligen Anzahlung von vielleicht Fr. 20’000 bis

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Ersterwerber zahlen «Naivitätszuschlag»

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Service Neubau-Kauf

sie haben in der Regel keine Erfahrung mit Stockwerkeigentum und kaum aktuelle Kenntnisse vom Bau- und Immobilienmarkt. Dementsprechend liegt der Fokus der Kaufinteressenten weni­ ger auf den eigentlich kritischen und bedeutsamen Punkten sondern auf der Verwirklichung der eigenen «Wohnträume». Über lausige Garantiebestimmungen im Vertrag oder einen allzu rudimentären Baubeschrieb wird dann hinweggesehen – Hauptsache man kann die Plättli im Badezimmer aussuchen und die Küche in der Wunschfarbe gestalten lassen (wofür man aber natürlich extra bezahlt). Alles was noch neu ist kostet ein wenig mehr. Man kennt das aus der alltäglichen Konsumwelt zur Genüge das Prinzip gilt auch bei Wohneigentum. Jedoch muss man sich bewusst sein dass ein «Neuzuschlag» von z. B. etwa 10% bei einem Kaufobjekt mit einem eigentlichen nachhaltigen Wert von z. B. Fr. 1 35 Mio. zu einem Kaufpreis von gegen Fr. 1 5 Mio. führt. Die Kleinigkeit von ca. Fr. 135’000.– wird also nach einigen Wochen des aktiven Bewohnens einfach vernichtet sein. Wenn im Nachhinein Defizite an der Bausubstanz auftreten weil auf diese weniger geachtet wurde verschlechtert sich das Bild noch zusätzlich. In den letzten Jahren wurden solche Pro­­b­leme teilweise durch die allgemeine Wertsteigerung (steigende Immobilienpreise) aufgefangen; dies ist aber ein schwacher Trost hat man doch zuvor auf tieferem Preisniveau gekauft und kann nun z. B. infolge Baumängeln nicht wirklich vom Zugewinn profitieren.

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Mit Ausnahme der baulichen Verdichtung an städtischen Zent­ rumslagen die zu neuen Eigentumswohnungen führen kann entstehen Neubauten (EFH oder Eigentumswohnungen) kaum je an echten «Toplagen». Unser Beratungszentrum stellt schon seit 2008 fest dass die Verweildauer speziell bei Neubauobjekten abnimmt: Das erste Reihen-EFH oder die erste Eigentumswohnung werden in einer neuen Überbauung nach spätestens ca. 2–3 Jahren wieder verkauft – echt unvorhersehbare Gründe nicht mitgerechnet. Oft sind enttäuschte Erwartungen oder eine zu naive Einschätzung des Kaufobjektes die Ursache. Der Kompromiss zwischen «Wohnen im Eigenheim» und erschwinglicher Lage irgendwo in der Agglomeration trägt meist nur für kurze Zeit. Die vormaligen «Wohnträume» erweisen sich dann sehr bald schon als Illusion welche mit den wirklichen Bedürfnissen der Käufer nichts mehr zu tun hat.

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Überforderung: «Zu viel Papier»

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Beim «Kauf ab Plan» gilt es ausserordentlich viel Papier (Vertragsgrundlagen Pläne usw.) zu bewältigen. Dies erst recht wenn es um eine Eigentumswohnung geht oder Grundstücke bzw. Anlagen im Miteigentum (z. B. Tiefgaragen) dazugehören. Oft wird hier nicht genug auf Vollständigkeit geachtet und die Prüfung im Detail vernachlässigt. Gewisse Akteure in der Branche des Neubau-Verkaufs scheinen dies sogar systematisch auszunutzen. Fehler in diesen «Papiergrundlagen» können indes

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«Toplagen» sind selten, Irrtümer häufig

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ganz gravierende Auswirkungen haben und den Wert der getätigten grossen Investition erheblich schmälern. Ein besonderes Risiko besteht darin dass ergänzende Dokumente z. B. Normen des SIA auf welche im Vertrag verwiesen wird überhaupt nicht angeschaut werden; man hat dann also eigentlich keine Ahnung davon was man unterschreibt.

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Der richtige Preis Beim Kauf eines Neubau-Objekts besteht die grosse Kunst darin alles mit dem Preis in Beziehung zu setzen: Überzeugt das Angebot insgesamt so dass z. B. eine etwas schwächere Garantiepflicht des Verkäufers akzeptiert werden kann? Was ist genau in den versprochenen Leistungen enthalten? Welche Risiken bestehen bei der verbindlichen Unterzeichnung des Kaufvertrages (im Rahmen der öffentlichen Beurkundung) noch? Sind wesentliche Punkte (z. B. Mehrwertsteuer Erschliessungsgebühren Vermessungskosten Heizungsanlage/-kosten – bei Energie-Contracting) ausgeklammert bzw. noch «unsichtbar»? Ist das Leistungsgefüge (wann muss wie viel bezahlt werden) angemessen? Welche Dokumente erhält der Käufer am Ende? Diese und weitere Fragen müssen eindeutig beantwortet sein bevor ein definitiver Kaufentscheid gefällt werden kann.

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Mehrkosten und Endpreis Besonders zu beachten ist die vertragliche Regelung allfälli­ ger Mehrkosten. Hier lauern gefährliche «Schlupflöcher». Viele Käufer sind sich schon gar nicht bewusst dass bereits als «Budgetpositionen» bezeichnete Punkte am Ende nach effektivem Aufwand abgerechnet werden. Wird z. B. in einem 6 5Zimmer-Haus mit «gehobenem Standard» eine Küche mit nur

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Bild: Roger Richter/Corbis

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Neubau-Kauf Service

Referenzen verlangen – und eigene Abklärungen machen!

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Anbieter die im Geschäftsfeld des Neubau-Verkaufs auftreten sind selten Neulinge. Vielleicht treten sie aber aus gutem Grund unter neuem Namen etc. auf. Das Einholen von Referenzen (Angabe früherer Bauherrschaften/Käufer) ist deshalb unerlässlich. Natürlich muss man die Angaben auch verifizieren und nicht nur glauben. Dazu gehören auch die nötigen Auskünfte aus dem Handels- und dem Betreibungsregister. Mit Bezug auf das zu erwerbende Objekt sind heutzutage da viele relevante Informationen direkt im Internet zugänglich sind ebenfalls eigene Abklärungen anzuraten. Die kantonalen Geoinfor­ mationssysteme (GIS) bieten einen sehr wertvollen Überblick z. B. zu Umweltlasten Bauvorschriften hängigen Planungen usw.

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Bauabnahmen / Baumängel

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Fr. 20’000.– budgetiert ist die unerfreuliche Überraschung bei der Schlussabrechnung absehbar. Neubauten sind unter Berücksichtigung der Käuferwünsche und der Art wie diese weiterbelastet werden normalerweise ca. 15 – 20 % teurer als sie z. B. ursprünglich im Internet ausgeschrieben wurden.

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Es empfiehlt sich sehr zur Übergabe des Verkaufsobjektes und zur evtl. 2-Jahres-Abnahme einen unabhängigen Bauspezia­lis­ ten beizuziehen. Unser Beratungszentrum kann entsprechende Fachpersonen (Architekten oder Bauingenieure HTL/FH/ETH) in den meisten Regionen der Deutschschweiz zur Verfügung stellen und zwar zu Vorzugskonditionen für Abonnenten. Die bautechnische Beurteilung entsprechender Streitfälle ist un­ erlässlich für die Verfolgung der Mängelrechte.

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Spezielle Risiken Dass beim Kauf von Wohneigentum einige «Spezialrisiken» exis­tieren dürfte da seit Jahrzehnten auch in der Tagespresse behandelt eigentlich als bekannt vorausgesetzt werden. Die Stichworte dazu sind beispielsweise: Gesetzliche Pfandrechte (Zwangshypotheken) also Haftung des Erwerbers via Kaufobjekt z. B. für ausstehende Steuer­ forderungen (z. B. Grundstückgewinnsteuer) Bauhandwerker­ pfandrechte Forderungen der Stockwerkeigentümergemeinschaft Erschliessungsabgaben u. a. m. Baugrundrisiko: Umstritten und kompliziert im Zweifel ab­ klären/vertraglich regeln. Öffentlich-rechtliches Verfahren: Baubewilligung rechtskräftig? (Falls nicht keine Kaufverpflichtung eingehen.)

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Zeit ist Geld In vielen Verträgen über den Kauf von Neu-Objekten fehlt leider ein präziser Terminplan. Es nützt beispielweise wenig wenn der Bezug «sechs Monate nach Schnurgerüstabnahme» versprochen wird – niemand ausser dem Verkäufer wird das Datum kennen. Ein Terminplan mit klaren Kalenderdaten ist daher unverzichtbar. Nur so ist die Koordination mit dem «Ist-Wohnen» und der Finanzierung überhaupt möglich. Auch die Abstimmung der Eigentumsübertragung bzw. des Übergangs von Nutzen und Gefahr am Kaufobjekt auf die eigenen Pläne ist von zentraler Bedeutung.

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Baubeschriebe werden leider zunehmend sehr kurz und allgemein gehalten. So wird die geschuldete Leistung des Verkäufers/ Unternehmers verwässert dargestellt was ein Ausweichen auf sehr minimale Erfüllung d. h. tiefe Qualitätsstandards möglich macht. Garantien aller Art messen sich immer an der geschuldeten Leistung also namentlich am Baubeschrieb. Eine «tolle» Garantie nützt daher wenig wenn man sie nirgends festmachen kann. Der Garantieumfang ist ausserdem wieder in Beziehung zu setzen zum Kaufpreis und zur Bonität des Verkäufers/Unternehmers.

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Umfassende Beratung unverzichtbar

Baubeschrieb und Garantien

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Wer sich mit dem Gedanken an den Kauf einer Neubaute bzw. einer neuen Eigentumswohnung trägt sollte sich einer um­ fassenden fachmännischen Beratung unterziehen. Auch die Voraussetzungen des Erwerbs falls gemeinschaftlich / durch mehrere Personen bzw. ein Paar sollten dabei einfliessen (Ehegüterrecht evtl. Konkubinatsvertrag etc.). Nur eine Gesamtschau welche u. a. Kaufpreis Vertragskonditionen Situation / Wünsche des Kaufinteressenten usw. berücksichtigt kann dabei ein solides Ergebnis liefern. Gerne helfen wir Ihnen dabei.

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ratgeber MIETRECHT / WERTVERMEHRENDE INVESTITIONEN

keine hatte. Reparaturen oder der Ersatz von alten Anlagen etc. sind von vornherein keine Verbesserung im Sinne des Gesetzes. So ist z. B. der Ersatz eines alten Teppichs durch einen neuen gleichwertigen kein tauglicher Grund für eine Mietzinserhöhung. Als «Wertvermehrungen» kommen aber auch energetische Verbesserungen in Frage wozu beispielsweise neue moderne Fenster die besser dämmen als die alten zu zählen sind. Gemäss Abs. 3 des genannten VMWG-Artikels darf nur der Teil der Kosten geltend gemacht werden der die Kosten zur Wiederherstellung oder Erhaltung des ursprünglichen Zustandes übersteigt. In Ihrem Fall darf also nur die Differenz zwischen den Kosten der 3-fachIV-Verglasung gegenüber neuen Fenstern nach dem alten System auf den Mietzins abgewälzt werden. Wieviel das genau ausmacht können Sie auch mithilfe eines Internet-Rechners ermitteln (z.B. auf der Homepage der Zürcher Gerichte www.gerichte-zh.ch).

Darf ich den Mietzins erhöhen? ,

Katja Schatt lic. iur. LL.M. Stv. Leiterin Beratungszentrum

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Frau L. aus Glarus: Kürzlich habe ich mein Haus samt Einliegerwohnung mit neuen Fenstern ausgestattet (3-fach Isolierverglasung statt alte Holzfenster). Nun stelle ich mir die Frage ob ich den Mietzins der vermieteten Einliegerwohnung deshalb erhöhen darf. Und wenn ja um wieviel?

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übrigen Erben bzw. mit der Übernahme der Liegenschaft zu Alleineigentum die sog. «latente» Grundstückgewinnsteuer müssen diese also im Falle eines späteren Weiterverkaufs gegebenenfalls alleine tragen. Dies sollte übrigens in den entsprechenden Erbteilungsvertrag (z. B. Höhe der Abfindungen) einfliessen. Besonders bei länger als 10 Jahre bestehenden Erbengemeinschaften ist allerdings Vorsicht am Platz; die Steuerämter prüfen in solchen Fällen ob die Erbengemeinschaft unterdessen nicht eher als einfache Gesellschaft einzustufen ist – was den Verlust des erwähnten Steueraufschubs zur Folge hat. Da sich hier aber keine generellen Regeln aufstellen lassen sollten Sie unbedingt einen Vorentscheid über die mutmassliche Grundstückgewinnsteuer bzw. über die Frage des Steueraufschubs einholen und um ausreichende Fachberatung vor der Handänderung bemüht sein.

GRUNDSTÜCKGEWINNSTEUER / ERBENGEMEINSCHAFT

Aufschub bei Erbteilung

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Lukas Kramer lic. iur. Leiter Beratungszentrum

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Peter M. Zürich: Seit bald 20 Jahren bin ich Mitglied einer Erbengemeinschaft aus 9 Personen und so an einem Mehrfamilienhaus beteiligt. Wir haben uns geeinigt dass ich die Liegenschaft alleine übernehme und die anderen Erben abfinde. Sehe ich das richtig dass die Grundstückgewinnsteuer aufgeschoben wird?

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Es ist prinzipiell richtig dass die Grundstückgewinnsteuer bei Handänderungen im Zusammenhang mit Erbteilungen aufgeschoben wird (Art. 12 Abs. 3 lit. a Steuerharmonisierungsgesetz des Bundes und § 216 Abs. 3 lit. a Steuergesetz Kanton ZH). Im Falle eines Aufschubs übernehmen Sie mit der Abfindung der

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Beratungszentrum Haus Magazin

ZOLLIKON ZH 4½-Z-Maisonette-Whg im EG/OG mit ca. 108 m2 Wohnfläche und 2 Tiefgaragen­plätzen, innen um­­fassend sanierungsbedürftig, Gesamt­­­gebäude Baujahr 1984. CHF 1’180’000.– (VB)

Aktuelles aus unserem Verkaufsangebot

HÜNTWANGEN ZH Bauland/stark renovationsbedürftiges Bauernhaus auf 999 m2 Land in der Kernzone Gebäudebestand (GVZ) 1971 m3 gut besonnt. CHF 490’000.– (VB)

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WEINFELDEN TG Ca. 500-jähriges prächtig restauriertes Anwe­sen mit 2 Hausteilen auf 2179 m2 Land Ausbaupotential parkartige Gartenanlage CHF 3’360’000.– (VB)

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CERTALDO TOSKANA IT UITIKON WALDEGG ZH Drei voneinander unabhängige Ferienwohnungen im selben Gebäudekomplex, sehr ruhige Lage, 8 ½-Zimmer-EFH-Projekt an sonniger Lage charmant und ursprünglich, sauber und gepflegt. Im Herzen der Toskana, zwischen Florenz und Siena 664 m2 Land nur ca. 15 Min. von Zürich City. in beliebtem Tourismusort. VB je nach Ausbaustandard Preis auf Anfrage CHF 1’900’000.– bis 2’100’000.– (VB) Detaillierte Informationen zu diesen und weiteren Immobilien erhalten Sie via verwaltung@hausmagazin.ch Interessieren Sie sich für unsere Dienstleistungsangebote (Schätzung Verkauf Verwaltung)? Gerne erreichen Sie uns unter beratung@hausmagazin.ch

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Gemäss Art. 269a lit. b OR und Art. 14 der Verordnung zum Mietrecht (VMWG) dürfen sog. «wertvermehrende Investitionen» unter gewissen Voraussetzungen auf den Mietzins geschlagen werden. Darunter versteht man jede objektive Verbesserung oder Vergrösserung der Mietsache zum Beispiel der Erhalt einer eigenen Waschmaschine in einer Wohnung die vorher noch

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WEINFELDEN TG Grosszügiges modernes 6 ½-Zimmer-EFH in idyllischem Eigenheimquartier 198 m2 Wohnfläche Grundstücksfläche 1341 m2 CHF 1’590’000.– (VB)

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OPFIKON ZH Helle und grosszügige 2½-Zimmerwohnung mit 2 Réduits und Kellerabteil nur 5 Minuten vom Flughafen entfernt, Lift. CHF 280’000.– (VB)

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oder unter Tel. 043 500 40 50.


Hypotheken SERVICE

HYPOTHEKEN

Die Zinsen bleiben noch lange tief

Die Teuerungsrate in der Euro-Zone liegt aktuell bei tiefen 0,8 Prozent und damit deutlich unter dem von der Europäischen Zentralbank (EZB) angestrebten Niveau von 2 Prozent. Nun wird bereits von einer Deflation in Europa gesprochen. Die EZB hat am 6. März 2014 entschieden, dass der Leitzins von bisher 0,25% unverändert bleibt. TEXT Werner Egli*

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rotz der anhaltenden Wirtschaftsschwäche konnte sich die EZB nicht für eine weitere geldpolitische Lockerung entscheiden. Es bleibt jedoch unbestritten dass die Zinsen bis auf weiteres tief bleiben werden. Bis 2016 wird mit einer Inflation gerechnet die noch immer spürbar unter der erwünschten Höhe liegt. EZB Chef Mario Draghi warnte denn auch unlängst von (zu) tiefen Inflationsraten. Deflationsängste wies er jedoch ab. Da müssten die Preise auf breiter Front sinken. Solche Anzeichen wie auch ein verändertes Konsumverhalten seien bis heute nicht erkennbar. Somit ist nach wie vor mit tiefen Zinsen in Europa und auch bei uns in der Schweiz zu rechnen. Dabei sind Liborhypotheken nach wie vor sehr interessant und auch Festzinshypotheken werden wieder attraktiver. Nach einem steifen Zinsbuckel im 2. Semes­ter 2013 sind die Sätze für mittlere bis längere Laufzeiten seit Mitte Februar 2014 wieder am Sinken. Eine 10-jährige Festzins­ hypothek ist bereits wieder bei 2 10% bis 2 20% erhältlich nachdem sie noch vor wenigen Wochen bei über 2 5% im Angebot stand.

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schade dass die Banken nicht in der Lage sind ihre Kreditausleihungen auf ein gesundes Mass zu plafonieren. Es gibt aber auch lobenswerte Beispiele von Banken die ihren Hunger nach Wachstum im Hypothekengeschäft bereits etwas eingeschränkt haben.

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Liborhypothek als spannende Alternative

Finanzierungsmässig ist heute und morgen eine flexible Hypothekenform gefragt. «Nicht zu stark binden» – heisst die Devise und deshalb ist der Geldmarkt eine richtige Lösung. Mit einer Liborhypothek profitiert der Eigenheimbesitzer 1:1 von den tiefen Zinsen und ist jederzeit in der Lage seine Hypothek vom Libor in eine Festzinslösung zu wechseln. Aktuell werden Liborhypotheken für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen bei 0 80% bis 1 30% im 3 Monate Rhythmus angeboten. Es lohnt sich bei einer solchen Differenz zu vergleichen und nicht auf das erstbeste Angebot der Hausbank zu setzen. Das Haus Magazin bietet hier nebst einer kostenlosen Erstberatung auch einen sogenannten «Hypothekenradar» an. Mit diesem System wird der Liborkunde Kreditvergabe unter der Lupe monatlich mit Neuigkeiten über seine Finanzierungsform informiert und es wird ihm aufgezeigt ob ein Wechsel in eine FestDer Frühling/Sommer 2014 wird uns im Hypothekenbereich wohl zinshypothek sinnvoll ist. einige Einschränkungen in Bezug auf die Kreditpolitik der BanWer also in den nächsten Wochen und Monaten ein Wohn­ ken bescheren. Die Kreditvergabe der Finanzierungsinstitute eigentum erwirbt oder eine ablaufende Festzinshypothek zu verwird nun vertieft von der Finma und der Nationalbank überprüft. längern hat soll jedenfalls eine Liborhypothek mitofferieren lassen. Der Beratungsdienst des Haus­magazins Das Wachstum der Kreditausleihungen ist steht für eine Erstanalyse der Angebote zur nach wie vor deutlich höher als das schweiVerfügung und unterstützt beim Vergleich zerische Wirtschaftswachstum. So gesehen Exklusiv für Abonnenten beim Abschluss oder der Erneuerung einer am Beispiel der Raiffeisenbanken welche Läuft Ihre Hypothek bald aus oder als grösste Hypothekenbank in der Schweiz Hypothek. wollen Sie wissen ob Sie ein gutes im 2013 eine Erhöhung der Hypotheken um Angebot von Ihrer Bank erhalten fast 6% vermeldeten. Hier wirken die von haben? Kostenlose telefonische den Banken eingeführten SelbstregulierungsErstberatung für Abonnenten Haus massnahmen zu wenig und deshalb ist in *Werner Egli ist Teilhaber und Partner der Magazin. Telefon 043 500 40 50 nächster Zeit wohl oder übel mit behördHypothekenBörse AG in Uster. Mo–Fr 10–12 Uhr und 14–16 Uhr lichen Massnahmen zu rechnen. Eigentlich www.hypotheken-boerse.ch

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haus-SHOP Weitere Grill-Angebote finden

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26% Rabatt: Red Premium Gasgrill FACTS: Gesamtleistung: 17’500 Watt Seitenbrenner: 3’500 Watt Grillfläche: 439×738 mm 2 Grillroste Masse: 145×59×114 cm (B× T×H) Gewicht: 40 kg

FACTS: Masse: 114×65×100 cm (H×B× T) Arbeitshöhe: 87 cm Grillfläche: Ø 54 cm

Grillieren wie ein Meisterkoch, das ermöglicht der robuste und wendige Gaskugelgrill «Ascona 570 G». Er besticht nicht nur durch sein modernes und schlichtes Design, sondern ist ausgestattet mit einem 2-Brennersystem mit elektrischer Mehrfachzündung und einem integrierten, drehbaren Trichter für direktes und indirektes Grillieren. Der Gaskugelgrill «Ascona 570 G» verfügt über eine grosse Frontablage mit Besteckhal­ terung, zwei wetterbeständige Räder und höhenverstellbare Füsse. Der Deckel lässt sich dank Deckelscharnieren leicht öffnen und schliessen und verfügt über einen integrierten Thermometer. Garantie 24 Monate. Versandkosten inklusive. Zusätzlich erhalten Sie ein mehrteiliges Besteckset im Wert von Fr. 29.–

Ausgestattet mit 17’500 Watt purer Grill-Power wird Ihnen der Gasgrill Red Premium viel Freude bereiten. Die vier leistungsstarken Brenner sorgen für eine optimale Hitzeverteilung und können einzeln reguliert werden. Der zusätzliche Seitenbrenner ermöglicht es Ihnen, neben der Grillfläche eine feine Sauce zu kochen oder Gerichte warm zu halten. So müssen Sie nicht dauernd zwischen Küche und Grill hin und her laufen. Der Grillrost aus Gusseisen garantiert eine fast unendlich lange Lebensdauer und eine ausgezeichnete Stabilität. Aus Gusseisen her­ gestellte Grillroste weisen eine perfekte Wärmeaufnahme auf und halten diese Energie lange in sich. Die typische Streifen­bildung auf einem zart gebratenen Stück Fleisch oder einem knackigen Gemüsespiess lässt sich mit einem gusseisernen Gitterrost perfekt umsetzen. Damit Sie den Grill getrost draussen stehen lassen können, ist eine Abdeckhaube im Lieferumfang enthalten. Garantie 24 Monate. Versandkosten inklusive.

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Versandkosten inklusive. Garantie 24 Monate. Zusätzlich erhalten Sie eine Abdeckhaube im Wert von Fr. 99.– und ein mehrteiliges Besteckset im Wert von Fr. 29.– FACTS: Masse: 157×122×58 cm (B×H×T) Grillfläche: 4038 cm2 (Warmhalterost: 1530 cm2 und Grillfläche 2508 cm2)

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Die Rattan Lounge «Mykonos» verbreitet Sommergefühle auf dem Sitzplatz oder der Terrasse. Diese hochwertigen Rattanmöbel laden zum gemütlichen Beisammensitzen ein. Das Kunststoffgeflecht der Mykonos Rattan-Lounge ist wetterbeständig. Der leichte Rahmen ist aus

pulverbeschichtetem Aluminium gefertigt. Dadurch lassen sich die Gartenmöbel einfach transportieren oder an einem anderen Ort platzieren. Die dunkel­grauen Polsterbezüge (Baumwolle/Polyes­­ter) sind abnehm- und waschbar. Lieferung im Wert von Fr. 250.– ist im Kaufpreis inbegriffen.

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Endlich gibt es Gartenmöbel, welche auch nach Jahren ohne grossen Pflegeaufwand noch schön aussehen. Regen, Kälte und Sonne können dem Holz-Plastikgemisch so leicht nichts anhaben. Dieses Set besteht aus einem Tisch, zwei Stühlen ohne Armlehne und vier Stühlen mit Armlehne und passt wunderbar auf Balkone, Terrassen, in Wintergärten oder lauschige Gartensitzplätze. Dank stapelbarer Stühle können diese einfach und schnell auf wenig Raum verstaut werden. Garantie 24 Monate. Versandkosten inklusive. Masse 1×Tisch: 180×90×76cm 2×Stühle ohne Armlehne: 45×51×80cm 4×Stühle mit Armlehne: 46×53×88cm

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Die Mikrowelle gehört zu den praktischsten Haushaltsgeräten in der Küche. Die Mikrowelle mit Grill von Samsung geht noch einen Schritt weiter und erweitert die Grundfunktion um das Grillieren und ist dabei ähnlich einsetzbar wie ein Backofen. Es können also alle Gerichte, welche einen Brat- und Grillvorgang benötigen zubereitet werden, wie z.B. das Aufbacken einer Pizza oder das Aufbacken von Brötchen am Morgen. Die Mikrowelle mit Grill von Samsung verfügt zusätzlich über ein Triple Distribution System, dass die Hitze gleichmässig über drei Punkte verteilt. Zudem misst Smart Sense den Feuchtigkeitsgehalt und passt Temperatur und Kochdauer an. So wird Ihr Essen weder zu zäh noch zu trocken – sondern immer perfekt. Die Mikrowelle mit Grill von Samsung ist einfach zu bedienen. Sie verfügt über zwei Drehknöpfe und leicht verständliche Symbole. Garantie 24 Monate. Versandkosten inklusive. FACTS: Kapazität: 23 Liter Stromversorgung: 230 V, 50 Hz Energieverbrauch: 1200 W Masse: 49× 27,5 × 39,2 cm (B× H × T)

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Mit dem Einzug des Frühlings beginnt wieder die Zeit des Frühlingsputzes. Anstatt sich stundenlang mit Fenster putzen zu beschäftigen, nimmt Ihnen der Fensterreinigungsroboter «Hobot 168» die Arbeit ab und Sie können sich einer anderen Tätigkeit widmen. Ist der Fensterreinigungsroboter einmal auf einem Fenster angebracht, berechnen die Sensoren automatisch die zu reinigende Fläche. Mit seinen grossen Mikrofaser-Pads gleitet der «Hobot 168» die zu reinigen Flächen hoch und runter, hin und her ohne dabei zu vergessen auch über die äussersten Kanten zu gleiten. Der Fensterreinigungsroboter kann auch bei Glastischen, Duschen und weiteren Glasflächen benutzt werden. Mit dem extralangen Kabel von 4 Meter kann der Fensterreinigungsroboter auch hohe Fenster reinigen, die Sie sonst nicht erreichen. Falls das Gerät sich versehentlich vom Stromkabel loslöst, läuft das Gerät über den Lithium-­Polymer-Akku bis zu 20 Minuten weiter. Die Fernbedienung ermöglicht es, verschiedenste Reinigungsarten einzustellen und bietet, falls erforderlich, eine einfache manuelle Steuerung des Geräts. Im Lieferumfang enthalten: eine Fernbedienung, ein Netzkabel, 12 Mikrofaser-Pads, 4 Befestigungen für die Pads, ein Sicherheitskabel, ein Verlängerungskabel mit einer Länge von 4 Meter, eine Kurzanleitung und eine Bedienungsanleitung. Garantie 24 Monate. Versandkosten inklusive. Masse Farbe: Silber Gewicht: 1 kg Masse: 30×15×12 cm Ladezeit: ca. 90 Minuten Akku: Lithium-Polymer-Akku 3,7V

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4 Doppel­ rollen und einen mehrstufigen Teleskop-Trolleygriff sorgt für eine bequeme und einfache Fortbewegung. Das 3-teilige Kofferset Mauritius ist in den folgenden Farben erhältlich: schwarz, anthrazit, limegreen, metallicblau, weiss und silber. Garantie 24 Monate. Versandkosten inklusive. Masse und Stückzahl: 1×Koffer S (56×38×22cm, Gewicht 3,3 kg, Volumen 34 l) 1×Koffer M (66×45×26cm, Gewicht 4,1 kg, Volumen 60 l) 1×Koffer L (76×52×30cm, Gewicht 5 kg, Volumen 95 l)

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Damit das Wäschewaschen etwas leichter geht

Der Sommer kommt in grossen Schritten auf uns zu. Ideal, um die Wäsche wieder an der frischen Luft zu trocknen. Mit dem Brabantia-Wäschebag geht das Waschen zwar nicht schneller, dafür ist das Handling super­ bequem. Die Schmutzwäsche ist im stylishen Bag im Nu verstaut, und dank lösbarem Magnetverschluss verwandelt sich dieser in eine Tragtasche. 24 Wäscheklammern aus Kunststoff sorgen dafür, dass saubere Wäsche sauber bleibt – Rostabdrücke sind passé. Für Ordnung sorgt ein Klammersack mit Kordverschluss.

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Auflösung März-ausgabe

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So können Sie gewinnen: Wählen Sie die Telefonnummer 0901 000 274 (Fr. 1.–/pro Anruf ab Festnetz) und sprechen Sie nach dem Signalton das Lösungswort Ihren Namen Ihre Adresse und Telefonnummer (inkl. Vorwahl) auf das Band. Schicken Sie ein SMS mit dem folgenden Text: NIK (Abstand) und das Lösungs­wort an 919 (Fr. 0.90/SMS). Beispiel: NIK HAUSTUERE. Schicken Sie uns eine Postkarte mit dem Lösungswort Ihrem Namen Ihrer Adresse und Telefon­nummer an: HAUS MAGAZIN Kreuzworträtsel Rötelstrasse 84 8057 Zürich. Einsendeschluss ist der 28. April 2014. (Anrufe und SMS werden an diesem Tag bis 24 Uhr entgegen­­ge­nommen.) Die Gewinner und die Lösungen werden in der Ausgabe April veröffentlicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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66 Haus magazin 3/2014

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Eine Kühl-/Gefrierkombination KGN 5942 von BAUKNECHT im Wert von Fr. 2590.– hat gewonnen: Gabi Steinhardt, Liestal


HAUSberatung

Bevor Ihre Immobilienfragen zum Glückspiel werden:

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U NE

lic.iur. Lukas KrameR, Leiter Beratungszentrum

Sekretariat Haus magazin Rötelstrasse 84 8057 Zürich

* Bei den Immobilien-Dienstleistungen gibt es z.T. gebietsmässige Einschränkungen.


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Hausmagazin April 2014  
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