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Nr. 2/16

CVJM MAGAZIN Westbund Einfach mal

sagen CVJM-Hoffnungsfonds Startschuss f端r das Medienteam Schwebebahnwagen gewonnen Reformationsprojekt


Inhalt

Titelthema: Danke!

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Guido Dierbach

5 6 Sarah Vogel

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Simone Kliemann

Marco Pfeffer

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Impressum CVJM MAGAZIN Westbund für Mitarbeiter im CVJM-Westbund e. V., 169. Jahrgang, erscheint viermal jährlich

Herausgeber: CVJM-Westbund e. V. Bundeshöhe 6, 42285 Wuppertal, T­­­(02 02) 57 42-22, F (02 02) 57 42-42, E-Mail: info@cvjm-westbund.de, Internet: www.cvjm-westbund.de Beteiligte Verbände: CVJM-Gesamtverband in Deutschland e. V., Im Druseltal 8, 34131 Kassel CVJM Norddeutschland e. V., Birkenstr. 34, 28195 Bremen CVJM-Ostwerk e. V., Sophienstr. 19, 10178 Berlin CVJM LV Sachsen e. V., Leipziger Str. 220, 01139 Dresden CVJM LV Sachsen-Anhalt e. V., St. Michael-Str. 46, 39112 Magdeburg CVJM LV Schlesische Oberlausitz e. V., Johannes-Wüsten-Str. 21, 02826 Görlitz CVJM Thüringen e. V., Gerberstr. 14a, 99089 Erfurt CVJM-Westbund e. V., Bundeshöhe 6, 42285 Wuppertal

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Denis Heyne

Christin Berger

Sören Schönherr

Ingrid Pampel

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Mitglieder des Redaktionskreises (Thema): Carmen Behrens (Ostwerk), Hartmut Berger (Sachsen), Thomas Brendel (Schlesische Oberlausitz), Matthias Büchle (Westbund), Claus Hassing (Ostwerk), Lydia Hertel (Gesamtverband), Christiane Hildebrandt (Sachsen-Anhalt), Kerstin Kappler (Schlesische Oberlausitz), Cordula Lindörfer (Thüringen), Gottfried Muntschick (Sachsen-Anhalt), Thomas Richter (Sachsen), Maria Siegemund (Schlesische Oberlausitz), Birte Smieja (Westbund), Sarah Stiegler (Drei-W-Verlag), Nathanael Volke (Gesamtverband), Katrin Wilzius (Norddeutschland)

Aus der Geschäftsstelle

Seite 20

CVJM-Gesamtverband

Chefredaktion: Birte Smieja Redaktion Gesamtverband: Lydia Hertel

Aus den Häusern

Seite 22

CVJM gemeinschaftlich gestalten 16

Aus den Regionen

Seite 23

Beispielsweise

Seite 24

Gemeinsam stark für Flüchtlinge 17

Das kommt!

Seite 25

Jungschar

Seite 28

Bündische Jugend

Seite 29

Jugendpolitik

Seite 30

TEN SING

Seite 31

Posaunen

Seite 32

Motorrad

Seite 33

Vereinsgründung

Seite 34

Weltdienst

Seite 35

www.cvjm-westbund.de

Übrigens

Seite 36

www.facebook.de/CVJMWestbund

Bildnachweis: Archiv CVJM-Westbund e. V. oder am Bild, S. 1 (Titel) ©istock.com/MarinaZakharova, S. 3 (Kreuz) ©lightstock.com/Pearl, S. 17 (Refugees): © thomasschwerdt - Fotolia.com, S. 20 (Smiley): ©vectorstock.com/RAStudio, S. 21 (Menschen): © vectorstock.com/vectorinka, S. 28 (WhatsApp) ©pixabay.com/arivera, S. 36 (Junge): © Chepko Danil - Fotolia.com Bibelzitate: Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart (www.bibelonline.de) Beiträge, die mit Namen gekennzeichnet sind, geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion wieder. Abdruck, auch auszugsweise, Wiedergabe von Textbeiträgen und Illustrationen nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion gestattet. Bankverbindung: KD-Bank eG Duisburg IBAN: DE05 3506 0190 1010 2570 49 BIC: GENODED1DKD Layout und Herstellung / Anzeigenverkauf u. -verwaltung: Drei-W-Verlag GmbH Landsberger Straße 101, 45219 Essen, T (0 20 54) 51 19, F (0 20 54) 37 40, www.drei-w-verlag.de Bezugspreis: 14,00 € im Jahr Redaktionsschluss Ausgabe 3/16: 16.05.2016

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Siegfried Menzel

Simone Kolb

Samuel Schnarr

Nuria Sauermann

Refo-Projekt 18 Vor dem Start in den Traumberuf

Aktuelle Informationen aus dem CVJM-Westbund erhältst du auch im Blog auf unserer Homepage oder bei Facebook:

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Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser…

Birte Smieja Abteilung Kommunikation

wir befinden uns gerade im »Jahr der Dankbarkeit«. Eine Koalition aus vielen verschiedenen christlichen Werken und Verbänden hat diese Aktion initiiert, um vom Erntedankfest 2015 bis zum Erntedankfest 2016 zu einer neuen Kultur der Dankbarkeit einzuladen. Im Redaktionsteam sind wir dankbar, dass dies schon die 10. Ausgabe des CVJM MAGAZINs ist und haben dieses kleine Jubiläum zum Anlass genommen, den Thementeil ganz anders zu gestalten als sonst. Sicher hätten wir auch etwas darüber schreiben können, wie gesund es ist, dankbar zu leben und dass Studien das belegen. Wir hätten Dank-Psalmen betrachten können und Menschen erzählen lassen, wofür sie besonders dankbar sind. Und es gab noch viel mehr Ideen, mit denen wir den Thementeil hätten füllen können. Aber gleichzeitig hatten wir den Eindruck, dass es all diese Artikel schon gibt und dass etwas anderes dran ist. Deshalb haben wir entschieden, alle Theorie bei Seite zu lassen und es einfach zu tun: Wir bedanken uns in diesem Heft bei unseren Mitarbeitern. Ganz konkret stellen wir dir auf den nächsten zwölf Seiten Menschen vor, die sich mit ihren Gaben und ihrer Zeit im CVJM einbringen. Sie stehen exemplarisch für die vielen tausend Mitarbeiter, die sich haupt- und ehrenamtlich in den vielfältigen Bereichen des CVJM engagieren. Vermutlich gehörst du auch dazu. Danke für deinen Einsatz, deine Zeit, deinen Dienst, dein Geld, dein Gebet. Ohne euch alle gäbe es keinen CVJM! Zwei Dinge fand ich beim Zusammentragen der Texte und Bilder sehr spannend: Zum einen, wie vielfältig die Arbeit im CVJM ist. Ich habe Arbeitsbereiche entdeckt, die ich noch nicht kannte. Ich staune, wie unterschiedlich die Menschen sind, die sich im CVJM einbringen und wie vielfältig Gott sie gebraucht.

»Danke für deinen Einsatz, deine Zeit, deinen Dienst, dein Geld, dein Gebet. Ohne euch alle gäbe es keinen CVJM!«

Das andere ist, dass es gar nicht so einfach war, zwölf Menschen zu finden, die bereit waren, sich im CVJM MAGAZIN danken zu lassen. Viele finden ihren Einsatz nicht der Rede wert und völlig selbstverständlich. Ein Dank, noch dazu an so prominenter Stelle, war ihnen unangenehm. Um so mehr freue ich mich über die zwölf, die sich dann doch bereit erklärt haben. Wie schön ist es, wenn wir Dank wertschätzen können und er uns gut tut. Gerade befinden wir uns in der Passionszeit, Ostern ist nicht mehr weit. In dieser Zeit erinnern wir uns an das größte und unbegreiflichste Geschenk, das Gott uns machen konnte. Ich wünsche dir, dass du dieses Geschenk neu für dich entdecken und dankbar annehmen kannst. Eine gesegnete Passions- und Osterzeit. Deine

P. S. Das nächste CVJM MAGAZIN erscheint Mitte Juni.

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Danke!

Guido Dierbach CVJM Sachsen-Anhalt »Teambilder mit Ideen.« Guido wurde 1969 geboren und absolvierte eine Ausbildung als Gemeindereferent. Er ist seit 18 Jahren verheiratet und lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Haldensleben. Heute er leitet eine eigene Firma als Webdesigner und ist Honorarlehrer an zwei Schulen. Guido Dierbach ist seit 2002 das ehrenamtliche Herzstück der Kinderfreizeit auf Schloss Mansfeld. Er selbst erlebte Jugendarbeit schon seit 1984 unter der Prägung von Volker Schmidt. Als die Stelle des Jugendwarts (so hießen damals die Jugendreferenten) vakant war, hat Guido mit anderen das Heft für die Junge Gemeinde in die Hand genommen. Später entdeckte Klaus Rudolf diese Gruppe, aus der dann der CVJM Haldensleben hervorging. Klaus Rudolf war als Bildungsreferent im Jungmännerwerk (aus dem der CVJM-LV hervorging) angestellt und schulte die Jugendlichen. Hier bekam Guido seine geistliche Prägung und Motivation zur Kinder- und Jugendarbeit, die bis heute anhält. Mit der Übernahme der Verantwortung für die Kinderfreizeit war auch die Suche nach Mitarbeitern verbunden. Ein starkes Team bildete sich im Laufe der 14 Jahre, auf das bis heute Verlass ist. Die Begeisterung der Kinder ging so weit, dass sie sich nicht abwimmeln ließen, obwohl sie das Alter schon überschritten hatten. Da machte Guido einen Kunstgriff und entwickelte mit den anderen Freizeit-Mitarbeitern ein Schulungskonzept, das dazu führte, dass viele »Rausgewachsene« heute Mitarbeiter bei der Kinderfreizeit sind. Auch zwischen den Freizeiten bleiben die Jugendlichen über WhatsApp-Gruppen verbunden. Sie tauschen sich online als »Bibelhauskreis« aus. Wenn sie ähnlich geistlich geprägt und motiviert werden wie Guido, braucht einem um die Zukunft der Jugend nicht Bange sein. Guidos schönster Dank war das Zitat einer Mutter: »Wenn meine Mädels aus Mansfeld wiederkommen, dann erzählen sie ein halbes Jahr lang, was auf der Freizeit los war. Das andere halbe Jahr träumen sie davon, was auf der kommenden Freizeit passiert.« Gottfried Muntschick Referent für Männer- und Familienarbeit

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Danke!

Sarah Vogel CVJM Norddeutschland »Will Versöhnung erfahrbar machen.«

Sarah Vogel studierte Germanistik und Geschichte in Düsseldorf und arbeitete im Anschluss in der schulischen und außerschulischen Bildung. Seit Mai 2012 ist die 32-Jährige Jugendbildungsreferentin beim CVJM in Niedersachsen mit Schwerpunkten in der historischen und politischen Jugendbildung. Sie ist die pädagogische Leiterin der Freizeitund Jugendbildungsstätte Anne-Frank-Haus in Oldau. »Aus der Geschichte lernen – Verantwortung für die Zukunft übernehmen« Sarah arbeitet mit vielen Gastgruppen des Hauses und auf Anfrage auch vor Ort in Schulen, Kirchengemeinden und Jugendgruppen thematisch zur Zeit des Nationalsozialismus. Sie entwickelt mit den Gruppen Strategien gegen Alltagsrassismus oder diskutiert in Workshops über die Umsetzung der Kinder- und Menschenrechte. Besonders häufig jedoch begleitet sie Gruppen »auf den Spuren von Anne Frank« über das Gelände der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Zudem verantwortet sie gemeinsam mit Ehrenamtlichen internationale Jugendbegegnungen. Das erste Camp fand 1992 als Friedenscamp unter Federführung des CVJM statt. Jugendliche aus unterschiedlichen europäischen Ländern sowie aus Israel und Südafrika treffen sich über Ostern und während der Sommerferien, um gemeinsam vor dem Hintergrund europäischer Geschichte auf dem Gelände des KZ Bergen-Belsen zu forschen, zu arbeiten und Versöhnung erfahrbar zu machen. Das »Internationale Jugendworkcamp« (»IWC«) in den Osterferien ist eine langjährige Kooperation der Verbände des niedersächsischen Landesjugendrings und der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Sarah setzt sich jedes Jahr aufs Neue mit viel Herzblut dafür ein, dass junge Menschen die Möglichkeit bekommen, sich gemeinsam aktiv mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Außerdem ist sie jugendpolitisch aktiv in der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in Niedersachsen und führt die Geschäfte des CVJM Friedensnetzes. Mir persönlich macht es immer viel Spaß, mit ihr zusammenzuarbeiten, zu unseren Projektpartnern nach Weißrussland zu reisen oder einfach nur auf dem Weg zum Landesjugendring durch Hannover zu radeln. Vielen Dank für dein großartiges Engagement! Katrin Wilzius Referentin für den CVJM Landesverband Hannover e.V.

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Danke!

Simone Kliemann CVJM Schlesische Oberlausitz

»Die Jungschar ist ihre Platzanweisung von Gott.« Simone Kliemann wohnt in Krauschwitz, im Nordosten des Freistaates Sachsen in der schlesischen Oberlausitz. Sie ist bereits seit langem Mitglied des CVJM Krauschwitz, der 1995 gegründet wurde. Simone ist 35 Jahre alt, ledig und arbeitet als Krankenschwester im Martin-Ulbrich-Krankenhaus in Rothenburg/Oberlausitz. Der neu gegründete CVJM Krauschwitz in der schlesischen Oberlausitz veranstaltet 1996 seine ersten Erlebnisferientage für Mädchen und Jungen. Mit dabei: Simone Kliemann als ehrenamtliche Mitarbeiterin. Sie fängt Feuer, erkennt, dass auch CVJM sich für Kinder einsetzen müssen. Die Jungschar ist ihre Platzanweisung von Gott, und dies nun schon seit 20 Jahren. Und die Arbeit mit den Kindern blüht im CVJM und in der Kirchengemeinde. Nicht nur die Jungschar ist ein Ort des Zusammenkommens, sondern auch der Kindergottesdienst. Simone ist es wichtig, von Gott weiterzuerzählen, die Mädchen und Jungen mit Gott bekannt zu machen. Einmal in der Woche – am Montag – trifft sich die Jungschar in Krauschwitz. Nicht nur auf die gemeinsamen zwei Stunden bezieht sich die Gemeinschaft: Sie prägt das Leben der Kinder und Mitarbeiter nachhaltig, denn Ferien, Geburtstage, aber auch Leid und Krankheit sind wichtige Bezugspunkte eines gemeinsamen Weges. Danke Simone, du bist so wichtig für viele Mädchen und Jungen, die Jesus liebt und segnet! Thomas Brendel Leitender Sekretär

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Danke!

Marco Pfeffer CVJM Thüringen »Marcos Essen hebt die Laune gestresster Mitarbeiter.«

Marco Pfeffer ist 42, gelernter Industriemechaniker und nach Ausbildungen zum Meister, Betriebswirt und einem Masterstudium in einer renommierten Firma für die Instandhaltung zuständig. Er engagiert sich in der örtlichen Feuerwehr und als Notfallseelsorger. Seine fünf Kinder zu verköstigen, ist für ihn kein Problem. Denn in seiner Freizeit kocht Marco Peffer ehrenamtlich auf diversen Freizeiten und Veranstaltungen im CVJM Thüringen. Man nehme ein altes Teerfass aus DDR-Zeiten, schweiße ein wenig daran herum, entzünde ein schönes Feuer darin, stelle oben hinein einen Gulaschkessel – und fertig ist das wichtigste Küchenutensil für 70 hungrige Mitarbeiter. So kocht Marco Pfeffer nun schon seit fünf Jahren für das CVJM-Jugendteam der Zeltstadt in Thüringen. Und wer jetzt an sieben Tage Erbseneintopf denkt, der hat Marco noch nicht live erlebt: Currygeschnetzeltes, handgeschabte Spätzle und am Sonntag einen feinen Schweinebraten aus dem selbstgebauten Smoker – natürlich mit Thüringer Klößen. Wenn das nicht gute Gründe sind, um Mitarbeiter im Jugendzelt zu werden. Marcos Essen hebt die Laune gestresster Mitarbeiter. Er ist die gute Seele im Küchenzelt und hat auch nach einem Sack Zwiebel schälen noch einen lustigen Spruch auf den Lippen. Doch Marco ist nicht nur auf der Zeltstadt mit dem CVJM unterwegs. Die Konficamps profitieren von seinen Inputs sowie den kalorienreichen Tortenworkshops. Den Vorstand bereichert er durch sein Mitdenken und seinen Blick auf die Finanzen. Unzählige Give aways für den »New Life«-Gottesdienst hat er organisiert. Die Mischung, für den CVJM Verantwortung zu übernehmen, die Referenten freundschaftlich zu begleiten und sich praktisch in der Basisarbeit mit Jugendlichen zu engagieren, ist nicht selbstverständlich. Er ist für uns ein Geschenk Gottes. An dieser Stelle möchten wir DANKE sagen. Christian Fraaß Referent im CVJM Thüringen e. V.

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Danke!

Denis Heyne CVJM Sachsen

»Hat ein gutes Gehör und mischt damit so manches Konzert auf.«

Denis Heyne, 29 Jahre, Ehemann und Vater engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich. Angefangen hat er mit ersten Hilfsjobs im Kindergottesdienstteam seiner Heimatgemeinde, später hatte er die musikalische und zeitweise auch organisatorische Leitung der Jungen Gemeinde inne. Mittlerweile engagiert er sich bei TEN SING im CVJM Dresden. Durch ein gutes Gehör und fachliches Interesse hat sich Denis im Bereich der Tontechnik weitergebildet und mischt TEN SING-Konzerte ab. Sein Wissen und seine Fähigkeit zur jugendgemäßen Weitergabe von Informationen macht ihn seit vielen Jahren als Workshopleiter beim TEN SING Sachsenseminar unverzichtbar. Auch auf landesweiten Veranstaltungen wie der »TEN SING KonzertN8« stellt er sein Können unter Beweis. Beim letzten europäischen TEN SING Festival durfte er auf der Hauptbühne »mitmischen«. Durch TEN SING ist er mit dem CVJM in Dresden in Berührung gekommen. Dort hat er durch seine offene und herzliche Art schnell Kontakt gefunden und ist nun seit einiger Zeit ehrenamtlicher Vorsitzender des Vereins. Als ausgebildeter Pädagoge kann er seine Gaben hier voll einsetzen. Denis zeigt nicht nur für TEN SING und den CVJM großartigen Einsatz. Auch als Ehemann und Vater ist er gefordert und füllt diese Position mit Leidenschaft aus. Seine ehrenamtlichen Dienste helfen jungen Menschen auf ihrem Lebensweg und bieten bewusst die Perspektive auf ein Leben mit Jesus. Dafür wollen wir danke sagen. Denis, du bist toll! Sebastian »Hardl« Gerhardt Referent im CVJM Sachsen

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Danke!

Christin Berger CVJM-Ostwerk »Die gute Seele unseres Büros.«

Sie hat Humor, ihre Lieblingsfarbe ist Türkis und wenn sie nicht gerade mit einem ihrer Fahrräder unterwegs ist, verbringt sie gerne Zeit auf ihrem Balkon. Christin Berger – fröhlich, herzlich, zugewandt – ist seit drei Jahren Teamassistentin im CVJM-Ostwerk und managt mit großem Einsatz die Verwaltung des CVJM-Landesverbandes Berlin-Brandenburg. Rrrhhh...schhhh....pfff... Die Pad-Maschine signalisiert durch das entsprechende Geräusch, dass der Kaffee fertig ist. »Mal wieder typisch, Frau Behrens«, ertönt es auf einmal laut und Christin stellt mir den fertigen Kaffee auf den Schreibtisch. Durch einen Anruf abgelenkt, hatte ich die Maschine zwar in Gang gesetzt, die Tasse aber stehen lassen. Christin, die gute Seele unseres Büros, hat das bemerkt und mir den Kaffee gebracht. Schöner lässt sich kaum beschreiben, wie sie ihre Anstellung im CVJM-Ostwerk interpretiert. Die 28-Jährige, die als Mitarbeiterin in der Verwaltung für Buchhaltung, Projektabrechnungen, Terminplanung, Büroorganisation, Spenden-, Datenbank- und Hausverwaltung, Telefondienst und Post zuständig ist, hat ein großes Herz. Oft hören wir die Frage: »Wer ist denn die freundliche Stimme am Telefon?« Engagiert, vorausschauend, fürsorglich und manchmal auch streng geht sie mit uns, den Mitarbeitern des Landesverbandes, um. Auf Stunden guckt sie wenig, manchmal zu wenig. Während wir anderen durch Vereinsbesuche auch im »Außendienst« tätig sind, schiebt sie zuverlässig den »Innendienst«. Sie ist unsere Konstante in der Geschäftsstelle. Christin ist da – ein gutes Gefühl. Wir können uns auf sie verlassen. Danke, Christin! Carmen Behrens Öffentlichkeitsreferentin im CVJM-Ostwerk

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Danke!

Sören Schönherr CVJM-Westbund

»Baute mit am neuen Kreuz im CVJM-Camp in Michelstadt.« Sören Schönherr, 27, beschäftigt sich beruflich mit Elektrotechnik und sucht gerade eine Ausbildung im Bereich IT, da wirkt sein ehrenamtliches Engagement im CVJM Dhünn wie ein Gegenpol: Er ist Chorleiter des Chores »Joyful Noise«, Vorstandsmitglied, Jungbläserausbilder und Mitglied in der CVJM-Band »Way(ke) Up«. Außerdem ist Sören der Ehrenamtliche, der bisher am häufigsten (acht Mal!) beim Bau- und Bibelcamp (BBC) im CVJMWestbund mitgearbeitet hat. Beim BBC geht es darum, das CVJM-Camp in Michelstadt »durchzureparieren«. Jeden Sommer fährt eine Gruppe Ehrenamtlicher nach Michelstadt und bereitet das Camp-Gelände für die folgenden Teencamps vor. Dabei ist vor allem handwerkliches Geschick gefragt, aber nicht nur das: Zusammenarbeiten unter Gottes Wort, Ziele setzen, etwas miteinander schaffen und dies auch feiern – das ist Bau- und Bibelcamp. Neben Schule, Studium, Ausbildung engagiert Sören sich im CVJM seines Heimatortes. Er gibt anderen jungen Menschen etwas von dem mit, was er selbst im CVJM kennengelernt hat: den Glauben an Jesus Christus – vor allem mit seinen musikalischen Gaben. Darüber hinaus ist Sören im Landesverband aktiv. Er nennt es seine zweite Heimat: das CVJM-Camp in Michelstadt. Hochgerechnet hat er im Bau- und Bibelcamp in den letzten Jahren mindestens 320 Stunden gearbeitet. Und er will es weiter tun. Trotz der Arbeit stellt Sören die Zeit als Ruhepol dar, wo Arbeit und geistliches Auftanken in Gebetszeiten, Bibelgesprächen und Lobpreis miteinander verknüpft sind. Gemeinsam mit anderen hat Sören ein neues Kreuz gebaut, das den Campmittelpunkt markiert. Miteinander haben sie überlegt, wie das neue Kreuz aussehen soll (das alte war morsch geworden). Allen war klar, dass das Kreuz der Schlüssel bzw. die Tür in ein neues Leben mit Jesus Christus ist. Das sollten die Jugendlichen in den Camps erleben, ganz praktisch. Und so entstand die Idee, das Kreuz als Doppelbalken zu bauen, so dass man hindurchgehen kann. Die Fläche unter dem Kreuz wurde so gestaltet, dass Wege dorthin leiten. Für alle, die diese bewusst gehen, ein einschneidendes Erlebnis. Wir danken Sören für sein großes Engagement. Nur mit ihm und vielen anderen Ehrenamtlichen bleibt das Camp zukunftsfähig im Namen und Auftrag unseres Gottes. Vielen Dank Sören, dass du auch weiterhin dabei bist. Reiner Lux Bundessekretär im CVJM-Westbund

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Danke!

Ingrid Pampel CVJM Sachsen

Ingrid Pampel, 59 Jahre, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Sie wohnt im sächsischen Ortmannsdorf und ist von Beruf Damenschneidermeisterin. Ingrid engagiert sich seit 2001 ehrenamtlich im Verein »Domus Rumänienhilfe Deutschland« und betreibt eine wöchentliche Sammelstelle für Hilfsgüter. Bis heute wurden dort ca. 100 Tonnen abgegeben, die sie mit ihren vier bis fünf ehrenamtlichen Helfern sortiert und verpackt hat. Die Waren werden vor Ort in Rumänien im Secondhand-Shop verkauft. Mit dem Erlös wird ein Großteil der Arbeit mit Romakindern finanziert. Große Geschichten gibt es über die kleine Sammelstelle nicht zu berichten. Aber die Treue und der persönliche Einsatz von Ingrid Pampel sind schon einmalig. Deshalb kommen so viele Leute in das kleine Ortmannsdorf. Werbung war nie nötig! Es hat sich halt herumgesprochen. Selbst eine nach Frankreich ausgewanderte Deutsche kommt dreimal im Jahr mit ihren Sachen. Mit Reka hat Ingrid sogar ein Patenkind, um das sie sich persönlich kümmert. Mindestens einmal im Jahr ist Reka in Ortmannsdorf, wo sie schon viele kennen. Sie kam aus einem rumänischen Kinderheim und ist jetzt Leiterin des Secondhand-Shops. Reka ist ein Beispiel, dass Gott niemanden verloren gibt und es sich lohnt, an Einzelnen dranzubleiben, die ohne die Hilfe und Unterstützung engagierter Christen nie eine Chance hätten. Ingrid Pampel ist ein stiller, zurückhaltender Mensch und steht ungern in der Öffentlichkeit, aber das, was sie bewirkt, ist nicht bezahlbar! Danke Ingrid! Bernhard Schmerschneider stellv. Vorsitzender Domus Deutschland

»Hat 100 Tonnen Hilfsgüter mit angenommen und weiter verteilt.«

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Danke!

Siegfried Menzel CVJM Schlesische Oberlausitz

»Vom ehrenamtlichen Postboten zum ehrenamtlichen Geschäftsführer.« Siegfried Menzel ist verheiratet und hat vier Kinder. Viele Jahre war er Hauptbuchhalter beim VEB Kraftverkehr Görlitz. Mit mittlerweile 80 Jahren ist Siegfried Menzel von allen offiziellen Ämtern im CVJM Schlesische Oberlausitz zurück getreten, aber noch immer begleitet er den Landesverband in Gedanken, im Gespräch und im Gebet. Über 20 Jahre hatte er sich ehrenamtlich eingebracht und den Verein als Geschäftsführer stark geprägt. Die Zeit dafür hatte er: Mit 56 Jahren auf das Abstellgleis? – Das kam für Siegfried Menzel nicht in Frage, als er mit Altersübergangsgeld und einem warmen Händedruck kurz nach »der Wende« von seinem Unternehmen verabschiedet wurde. Er war für einen solchen Fall gut gerüstet, denn er brachte persönlichen Glauben, Heimat in einer Gemeinde und manche Erfahrungen im Evangelischen Jungmännerwerk des Görlitzer Kirchengebietes mit. So fiel die Frage des leitenden CVJMSekretärs des CVJM-Landesverbandes Johannes Ramm nach ehrenamtlicher Mitarbeit auf sehr fruchtbaren Boden. Es begann eine steile Karriere: Siegfried Menzel wurde in wenigen Monaten vom ehrenamtlichen Postboten zum ehrenamtlichen Geschäftsführer eines im Aufbau befindlichen Landesverbandes. Geduldig und einfühlsam nahm

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Siegfried Menzel nun die Geschäftstätigkeiten des kleinen Verbandes wahr und gestaltete bald aktiv mit. Vieles war so anders als in einem sozialistischen Betrieb, z. B. wurde nicht einfach »durchgestellt«, wenn es um Aufgaben ging. Da wirkte ein Vorstand, in dem die Ehrenamtlichen ganz klar an den Schalthebeln saßen. Siegfried Menzel rang mit um die großen Linien, war sich aber keineswegs zu schade, weiterhin auch als Postbote zu fungieren. Alles tat er treu, gewissenhaft und still vergnügt, wohl im Wissen, letztlich mit an der großen Sache der Verkündigung des Evangeliums zu arbeiten. Sein Gehör ließ nach, manches fiel ihm mit den Jahren schwerer, nicht aber die Abgabe des Postens »Geschäftsführer« an einen Hauptamtlichen. Er blieb uns verbunden an einigen Tagen der Woche als weiterhin ehrenamtlich Tätiger. Seit dies vor drei Jahren – als er 77 Jahre wurde – endete, »schickt« er seine Frau Marianne einmal wöchentlich zu uns ins Büro. Ich durfte fast 20 Jahre mit ihm zusammen arbeiten. Bewundernswert! Danke! Gott befohlen! Thomas Brendel Leitender Sekretär


Danke!

Simone Kolb CVJM-Westbund

Simone Kolb ist 44 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Töchter. Sie arbeitet halbtags als Sparkassenfachwirtin und widmet den Rest ihrer Zeit der Familie und ihrem Ehrenamt. Simone ist Mitglied im Kirchenvorstand und im Vorstand des CVJM Erdbach. Sie spielt im CVJM Posaunenchor und ist dort für die Jungbläserausbildung zuständig. Außerdem übernimmt sie im Chor auch viele organisatorische Aufgaben. Darüber hinaus ist Simone noch Mitglied im Fachausschuss Bläserarbeit im CVJMWestbund und setzt sich auch dort für die Jungbläserarbeit ein. Deshalb dankt ihr an dieser Stelle auch der Projektsekretär für Jungbläserarbeit: Als hauptamtlicher Bundessekretär für Nachwuchsarbeit bin ich auf das ehrenamtliche Engagement der Menschen in den Ortsvereinen angewiesen. Schon kurz nach meinem Beginn im CVJM-Westbund hat Simone mich nach Erdbach zu ihrer Jungbläsergruppe eingeladen. Ein sympathischer und motivierter Bläserkreis aus Kindern und Erwachsenen, von denen heute einige im großen Posaunenchor mitspielen!

»Spielt im Posaunenchor und ist dort für die Jungbläserausbildung zuständig.«

Die Zusammenarbeit mit den Erdbachern hat viel Freude gemacht! Ich konnte gute Erfahrungen sammeln und auch von Simone Kolb einiges lernen. Mehr und mehr hat die Jungbläserausbilderin auch die Seminarangebote des CVJM-Westbundes in der CVJM-Bildungsstätte Bundeshöhe in Anspruch genommen und ist nicht selten mit dem ganzen Tross in Wuppertal angereist. Inzwischen ist Simone willkommenes Mitglied im Fachausschuss für Posaunenarbeit und uns eine große Hilfe in Abläufen und Entscheidungen auf Westbundebene. Simone Kolb ist mir in allen Fragen meiner aus Spenden finanzierten Stelle eine wichtige Beraterin und bringt diese Initiative maßgeblich mit voran. Vielen Dank für dein großartiges Engagement! Andreas Form Projektsekretär für Jungbläser

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Danke!

Samuel Schnarr CVJM Thüringen

»Sein TechnikKnow-how ist ein Gottesgeschenk.«

Samuel ist 18, Pfarrerssohn, Freund der wundervollen Katha und leidenschaftlicher Jesusnachfolger. Außerdem ist er technik- und medienbegeistert und bringt das im CVJM ein. Egal ob es darum geht, einen Flyer zu gestalten, ein Video zu schneiden oder eine Band abzumischen: Samuel ist zur Stelle. »Das wird lustig!«, so der Kommentar Samuels, als wir für einen Jugendgottesdienst mit 200 Leuten in einer Turnhalle aufbauten und das zur Verfügung stehende Mischpult kaum größer als eine Stuhlfläche war. Typisch für Samuel – seine positive Ausstrahlung geht ihm eigentlich nie verloren. Er kann mit zu kleinen Mischpulten hantieren, sich aber genauso in die neuste Technik reinfuchsen. Er ist ausdauernd. »Ihr wollt zehn Minivideos für die Facebook-Seite? Ich schneid' sie euch zurecht.« Wie viele Stunden er damit verbracht hat, weiß nur er allein. Und er ist flexibel: Die Band reist mit drei Monitoren mehr an als geplant? Kein Problem, da werden schnell ein paar Kabel verlegt und am Ende sind alle glücklich. Sein Technik-Know-how ist ein Gottesgeschenk. Dass er es ganz zu Gottes Ehre einsetzt, macht es zum Segen. Wenn alles glatt läuft, dann ist der Techniker der am wenigsten beachtete Mensch einer Großveranstaltung. Es ist Hintergrundarbeit, die viel ermöglicht. Das passt zu Samuels hilfsbereiter Art. Er ist jemand, der mit anpackt, auch wenn es ans Aufräumen geht. Wir sind dankbar, dass er seine Gaben im CVJM Thüringen einbringt. Und ganz gespannt, was Gott noch mit seinem Leben vorhat. Cordula Lindörfer Jugendreferentin im CVJM Thüringen

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Danke!

Nuria Sauermann CVJM-Westbund

»Mit großer Leidenschaft für den CVJM-Hockeysport.«

Nuria Sauermann ist Diplomingenieurin (FH) und in einem Fachhandwerksbetrieb für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik als technische Assistentin angestellt. Ehrenamtlich ist sie Sportmitarbeiterin der CVJM-Hockey-Gruppe (Sportart Floorball) vor Ort und erste Vorsitzende des CVJM Sinn. Darüber hinaus engagiert sich die 28-Jährige ehrenamtlich als Teammitglied im CVJM-HockeyStarterprojekt des CVJM-Westbundes und bei großen CVJM-Teenager-Freizeiten und Festivals. Nuria hat ein Herz für junge Menschen und möchte, dass sie in einer gut funktionierenden CVJM-Arbeit etwas von Jesus hören. Dabei setzt sie sich mutig dafür ein, auch Neues zu wagen. So gründete sie mit Freunden und Nachbarn am 29. Juni 2007 einen CVJM vor Ort, da das für sie Sinn machte. Dieser Gründermut bestimmt seitdem den CVJM Sinn (in dem immer wieder Neues probiert wird), aber auch ihr Engagement im innovativen CVJM-Hockey-Starterprojekt des CVJM-Westbundes. Seit einem Jahr ist sie mit 16 anderen Teamern im großen Landesverband unterwegs und gründet auf Einladung von CVJM-Vereinen neue Sportgruppen. Dabei vergeht kein Monat, in dem nicht ein oder zwei neue CVJM-Hockey-Gruppen starten. Da die Gegebenheiten vor Ort nicht immer gleich sind, erlebt man bei diesen CVJM-Starthilfeeinsätzen sehr Unterschiedliches. Bei einem Einsatz erwartete Nuria und einen anderer Teamer im letzten Herbst keine Dreifachsporthalle, sondern der Vorraum eines Gottesdienstraumes. Ca. 15 junge Erwachsene wollten die neue Hockey-Sportart auf einer Fläche von ca. 35 m2 kennenlernen (normalerweise benötigt man ein Spielfeld von 200 m2). Auch wenn dies mehr als nur eine Herausforderung darstellte, baute Nuria ohne mit den Wimpern zu zucken das Material auf und ab ging die Post. Kurz vor Mitternacht, lange nachdem schon alle Fensterscheiben von innen beschlagen waren, wurden dann erst die Schläger müde aber begeistert zur Seite gelegt. Andreas Götz Bundessekretär für Sport, Regionalbegleitung und Teenagerarbeit

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Gesamtverband

in Wittenberg der Abschluss des Jubiläumsjahres an, denn am 12. November 2016 wird TEN SING Deutschland 30 Jahre alt. Das soll ausgiebig gefeiert werden.

CVJM gemeinschaftlich gestalten Treffen der Arbeitskreise des CVJM

Gemeinsame Einstimmung auf den 30. Geburtstag von TEN SING beim Treffen der Arbeitskreise

Die Arbeitskreise (AK) des CVJM-Gesamtverbandes trafen sich in diesem Jahr im thüringischen Bad Blankenburg. Am Wochenende vom 29. bis 31. Januar besprachen 65 ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter Projekte, planten, diskutierten und profitierten vom Austausch untereinander. Beim Treffen waren folgende Arbeitskreise vom Gesamtverband dabei: X Internationale Arbeit X Jungschar und Projekte für Kinder X Sport X Missionarische Jugendarbeit X TEN SING X Spurgruppe Kirche X Politik und Gesellschaft X Projektgruppe CVJM und Flüchtlinge Sie behandeln auf deutschlandweiter Ebene Themen, die für ihren Arbeitsbereich und für mehrere oder alle Mitgliedsverbände relevant sind. Ein Schwerpunktthema beim Treffen der AK war der Prozess »CVJM-Gesamtverband neu denken…«, der im

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Herbst dieses Jahres mit der Mitgliederversammlung abgeschlossen werden soll. Beleuchtet wurde das Modell der Arbeitskreise als Form für das gemeinschaftliche Arbeiten im CVJM-Gesamtverband. Am Samstagabend präsentierten die Mitwirkenden dem Plenum ihre Gedanken und Wünsche zu diesem Thema. Dabei wurde immer wieder deutlich, dass den einzelnen Arbeitskreisen der Austausch und die Vernetzung sehr wichtig sind, ihren Mitgliedern aber teilweise die Rückbindung an die Mitgliedsverbände fehlt. Zudem besteht bei den meisten der Wunsch nach einer Referentenstelle im CVJM-Gesamtverband in Kassel, der ihre Arbeit unterstützt und vernetzt. Die vom Vorstand eingesetzte Projektgruppe »CVJM und Flüchtlinge« tagte in Bad Blankenburg zum ersten Mal. Vorgestellt wurde der »Hoffnungsfonds« für CVJMOrtsvereine (siehe nächste Seite). Für den 10. September lud die Projektgruppe zum Fachtag »Zuflucht:Gesellschaft« in Kassel ein: www.cvjm.de/fachtag2016

Mit großen Schritten geht es auf das Reformationsjubiläum 2017 zu. Projektreferent Johannes Nehlsen traf sich mit verschiedenen Arbeitskreisen, um gemeinsame Projekte während des Reformationsjubiläums in Wittenberg zu besprechen. Mit dem TEN SING Deutschland Festival steht für TEN SING nächstes Jahr

Auch Präses Karl-Heinz Stengel besuchte das Treffen der AK. Er nahm sich Zeit für jeden Arbeitskreis und drückte seine Dankbarkeit und Wertschätzung für das hohe Engagement der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter in den Arbeitskreisen aus. Mit einem gemeinsamen Gottesdienst fand das produktive Wochenende seinen Abschluss. Dieter Braun, Jugendevangelist und Dozent für Jugendevangelisation ermutigte die Mitarbeiter im CVJM, weiterhin fröhlich die gute Nachricht von Jesus Christus zu säen (Lukas 8, 4-8). Lydia Hertel CVJM-Gesamtverband

Präses Karl-Heinz Stengel besucht die einzelnen Arbeitskreise

Die Mitglieder des AK Sport notieren ihre Wünsche für die Sportarbeit des CVJM


Gemeinsam stark für Flüchtlinge Neuer CVJM-Hoffnungsfonds bezuschusst Flüchtlingsarbeit der CVJM-Ortsvereine Um die vielfältige Flüchtlingsarbeit, die seit einiger Zeit in den CVJM-Vereinen passiert, zu fördern, stellt der CVJM-Gesamtverband durch einen neu geschaffenen »Hoffnungsfonds« eine finanzielle Unterstützung für CVJM-Ortsvereine bereit. Vor allem werden ihre sozial-diakonischen Projekte im Bereich der Integration gefördert. Präses Karl-Heinz Stengel erklärt, warum sich der Vorstand zur Einrichtung des Hoffnungsfonds entschieden hat: »Ich bin sehr dankbar, dass sich an vielen Orten ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter aus dem CVJM, dem EJW und dem CJD für Flüchtlinge einsetzen und konkrete Hilfen leisten. Diese Arbeit wollen wir mit dem Hoffnungsfonds unterstützen, die Mitarbeiter ermutigen und auch Projekte stärken und initiieren.« Bei der Mitgliederversammlung im Oktober 2015 hatte der Vorstand des CVJMGesamtverbandes bereits die Projektgruppe »CVJM und Flüchtlinge« ins Leben gerufen, welche die Flüchtlingsarbeit der Mitgliedsverbände und Ortsvereine durch den Austausch von Informatio-

nen und Erfahrungen unterstützen soll. Der finanzielle Grundstock für den Hoffnungsfonds wurde durch das Kuratorium der Hermann-KupschStiftung mit der Ausschüttung von 10.000 € für 2015 und 15.000 € für 2016 gelegt. Pro Jahr können CVJMOrtsvereine einen Zuschuss von bis zu 1.000 € beantragen.

F Mit ei luchtursach ner Sp e ende n weltweit an Ak Inte tion H bekämpfen Mit ei gration in offnun : ner Sp D gszeic ende eutschland hen in den f Hoffnuördern: ngsfon per E-Mail: ds huettmann@cvjm.de

oder postalisch: CVJM-Gesamtverband in Deutschland e. V. Karsten Hüttmann Im Druseltal 8 34131 Kassel Lydia Hertel CVJM-Gesamtverband Anzeige

X Der Hoffnungsfonds schüttet zweimal im Jahr aus: Jeweils im Juli und Dezember eines Jahres erhalten ausgewählte Projekte eine Förderung

MEINE BERUFUNG:

Kinder- und Jugendarbeit

X Pro Jahr kann ein Antrag je Ortsverein genehmigt werden

Bewerbungsunterlagen: X Beschreibung der Arbeit (dauerhaft oder Projekt) X Ziele, Mittel, Maßnahmen, Zielgruppe, Meilensteine X Einsendeschluss ist jeweils der 31. März und der 30. September eines Jahres Bewerbungen bitte senden an Karsten Hüttmann, Leiter des Referats Missionarisch-Programmatische Arbeit:

BACHELOR:

AUSBILDUNG:

Religions- und Gemeindepädagogik/ Soziale Arbeit integrativ (B. A.)

Jugendreferent/-in und Erzieher/-in

www.cvjm-hochschule.de

www.cvjm-kolleg.de

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Gesamtverband

refo

Refo-Projekt

des CVJM deutschlandweit in den Startlöchern Das Reformationsjubiläum 2017 wirft seine Schatten voraus: Das Refo-Projekt des CVJM steht in den Startlöchern! Die vier Teilprojekte bieten vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten für Ortsvereine, Jugendgruppen und Mitarbeiter im CVJM. Sie sollen dazu beitragen, die Basis unseres Glaubens, die in der Reformation neu stark gemacht wurde, 500 Jahre später erlebbar zu machen. Sie sollen uns als CVJMBewegung in Deutschland miteinander verbinden, Mitarbeiter entlasten und Ehrenamtliche neu motivieren. Und nicht zuletzt natürlich Spaß machen!

REFO.TOUR (Input und Abwechslung für den Ortsverein) Teil einer deutschlandweiten Besuchskette sein, sich innovativ mit den Basics der Reformation und der Zukunftsfähigkeit der eigenen Jugendarbeit beschäftigen, mit dem Y.Bot durch Deutschland reisen, neue Leute und unbekannte CVJM kennenlernen sowie einen exklusiven CVJMTisch als Andenken erhalten – all das bietet die Refo.Tour den Ortsvereinen, die mitmachen! Und das alles ohne eigene Kosten und ohne viel Aufwand. Anmeldung für Ortsvereine ab sofort!

REFO. BOX (Inspiration und Entlastung für Mitarbeiter) Glaube, Bibel, Gnade, Jesus – die »vier sola« sind die Kernbegriffe der Reformation. Die Refo.Box liefert einem Ortsverein viele

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praktische, einfach umzusetzende Ideen, wie diese vier Basics neu in der Arbeit vor Ort erlebbar werden. Weniger erfahrene Mitarbeiter können ganze Gruppenstunden übernehmen, alte Hasen erhalten Anregungen, die sie selbstständig ergänzen können. Die Refo. Box liefert außerdem neue Strategien, um junge Menschen zu erreichen, die bisher keinen Kontakt zur eigenen Arbeit hatten. Für kleines Geld ist sie eine Bereicherung für jeden Ortsverein – im Jahr 2017 und darüber hinaus! Ab Herbst 2016 erhältlich!

REFO.LIFE (Wachstum und Stärkung für junge Ehrenamtliche) 14 unvergessliche Tage in Gemeinschaft mit zehn anderen Volunteers erleben: Der Reformationssommer 2017 in Wittenberg wird voll und bunt und bietet uns die Chance, junge Menschen für den Glauben zu begeistern – indem sie sehen, dass er im Leben anderer junger Menschen lebendig ist und Auswirkungen hat: Mit Hilfe eines erlebnisreichen, missionarischen Angebots inklusive Strandbar am CVJM Wittenberg sowie in der Stadt mit verschiedenen Einsätzen für die Menschen. Anmeldung als Volunteer ab sofort!

REFO.FESTIVAL by TEN SING (Action für TEN SINGer) Vom 8. bis 13. August 2017 steht ein komplettes Campgelände zur Verfügung, auf dem TEN SING Wittenberg

refo.tour refo.box refo.life refo.festival Dieser Ausgabe des CVJMMAGAZINs liegt der neue Flyer des Refo-Projektes bei.

rocken wird! Eine super Chance, neue Leute kennenzulernen, Reformation zu erfahren und eine Woche lang die TEN SING-Kultur Deutschland zu erleben! Workshops, Open Stage und das Entdecken der dortigen »Weltausstellung des Protestantismus« inklusive. Johannes Nehlsen Projektreferent Reformationsjubiläum 2017

Zusätzlich plant der CVJM Bayern ein »International Reformation Camp« vom 14. bis 20. August 2017 in Berlin und Wittenberg mit Geflüchteten und Partnern aus dem weltweiten CVJM. Kontakt hierfür: goetz@cvjm-bayern.de

Kontakt: refo@cvjm.de Alle Infos sowie Möglichkeiten zur Anmeldung: refo.cvjm.de


Vor dem Start in den Traumberuf

Mit dem Studium Theologie berufsbegleitend in ein neues Leben

Die 29-jährige Katrin Meergans studiert derzeit neben ihrem Berufsalltag im 3. Semester »Theologie studienund berufsbegleitend« am CVJM-Kolleg in Kassel. Nun macht sie sich von ihrem Heimatort Singen am Hohentwiel auf in ein neues Leben:

Katrin, was hast du bisher beruflich gemacht? Nach dem Abschluss des Sozialpädagogikstudiums im Jahr 2010 habe ich unter anderem in der offenen und mobilen Jugendarbeit, in der Sozial- und Lebensberatung, in der Wiedereingliederungshilfe von chronisch psychisch Erkrankten und in der Fachberatung und Vermittlung für Kindertagespflege gearbeitet.

Das hört sich nach einem vielfältigen Aufgabengebiet an. Warum hast du dich dann trotzdem für das Studium »Theologie studien- und berufsbegleitend« am CVJMKolleg entschieden? Nach meinem Abitur habe ich als Voraussetzung für den damals am CVJM-Kolleg angebotenen integrativen Studiengang Sozialpädagogik & Theologie studienbegleitend ein einjähriges Orientierungspraktikum im CVJM-Landesverband Baden absolviert. Allerdings habe ich mich dann doch für ein reines Sozialpädagogikstudium entschieden, weil ich einen »soliden« Job erlernen wollte. Dass mich aber der Wunsch zur hauptamtlichen Arbeit in der christlichen Jugendarbeit all die

Jahre nicht in Ruhe lassen würde, damit hatte ich nicht gerechnet. So habe ich entschieden, die theologische Qualifikation nachzuholen und bin als Quereinsteigerin recht spontan im März 2015 in den laufenden Kurs reingestolpert. Das Angebot am CVJM-Kolleg ist in der Form einzigartig und vor allem für Berufstätige gut kombinierbar.

Wie gefällt dir das Studium? Dazu fällt mir nur ein Satz ein: Es ist herrlich – ein Privileg und Segen! Besonders die Präsenzwochen bieten die Möglichkeit, aus dem Alltag herauszukommen und ganz tief in theologische Fragestellungen einzutauchen. Außerdem profitiere ich stark von den unterschiedlichen Charakteren in meinem Studiengang. Da-

rüber hinaus ist das Studium ein großer persönlicher Gewinn für das eigene Glaubensleben – wer also darüber nachdenkt, sich berufsbegleitend theologisch weiterzubilden, der sollte das Studium unbedingt machen!

Was verbindest du mit dem CVJM? Ich bin im CVJM groß geworden, mein Glaubensund Lebensweg ist eng mit dem CVJM verbunden. Ich liebe am CVJM die Offenheit und Pluralität und bin den Menschen sehr dankbar, die mich hier geprägt haben. Das will ich nun an die nächste Generation weitergeben.

Wie geht es bei dir jetzt weiter?

bildungsreferentin arbeiten. Ich bin sehr gespannt auf die neuen Aufgaben und Menschen. Dieser Neustart in der christlichen Jugendarbeit im CVJM wäre ohne das Studium am CVJM-Kolleg niemals möglich gewesen. Ich bin den Dozenten am CVJM-Kolleg unglaublich dankbar für ihr Engagement und das Handwerkszeug, das sie uns mitgeben und ich freue mich auf die neuen Herausforderungen. Der neue Kurs startet am 1. September 2016. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Mehr Informationen unter www.cvjm-kolleg.de Das Interview führte Lydia Hertel CVJM-Gesamtverband

Ich werde ab dem 1. April im CVJM-Landesverband Sachsen-Anhalt als Jugend-

Katrin Meergans während einer Präsenzwoche am CVJM-Kolleg

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Aus der Geschäftsstelle

Danke!

Ein Lächeln im Gesicht Der Jahresabschluss 2015 passt zum Thema dieses Heftes, denn er bietet viele Gründe für Dankbarkeit. So habe ich auch beim Schreiben dieses Berichtes ein Lächeln im Gesicht, weil ich mich an den großen und kleinen Spenden freue, die uns dieses Jahr erreicht haben. Weil unsere Mitarbeiter sich so hervorragend einbringen. Weil uns Menschen durch ihr Testament mit Einnahmen beschenkten. Und weil unser Gott viele kleine und auch größere Wunder tut, sodass wir am Ende des Jahres dann doch wieder alle Rechnungen bezahlen konnten und aus 2015 sogar noch etwas übrig behalten werden.

Das lässt mich einen Augenblick entspannter in die nächsten Jahre schauen, obwohl die Synode der rheinischen Kirche Sparvorschläge beschlossen hat und uns dadurch in Zukunft rund 65.000 € jährlich fehlen werden. Sorge bereitet uns neben den regelmäßig steigenden Personalkosten auch die Belegung in unserem Tagungshaus Elsenburg.

Beispiel der Menschen, die sich in unser Land flüchten, haben wir gemerkt, dass uns manchmal die Kraft und die Zeit fehlen, um angemessen (re)agieren zu können. Ist das eine der Herausforderungen, nach der wir mit dem Thema der Bundesmitarbeitertagung gesucht haben? Was in der CVJMArbeit muss bleiben, und was muss sich ändern?

Mit einem moderierten Personalplanungsprozess, an dem der Gesamtvorstand zusammen mit den Bundessekretären und den Fachausschussvorsitzenden beteiligt ist, schaffen wir uns Raum, in Zukunft stärker auf aktuelle Herausforderungen reagieren zu können. Am

Trotz des guten Überschusses 2015 bleibt es spannend. Wir sind dankbar, dass uns dieser Jahresabschluss in die Lage versetzt, mit ruhiger Hand die nächsten Schritte zu planen und umzusetzen.

Unterstütze uns über unser Spendenportal unter www.cvjm-westbund.de/spendenportal oder durch eine direkte Überweisung auf unser Konto IBAN: DE80 3506 0190 1010 2570 57 • BIC: GENODED1DKD

»Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.«

In diesem Sinne grüßt dich dankbar und glücklich Michael van den Borre, Geschäftsführer

Mit einem Zitat von Francis Bacon lade ich dich herz-

Spenden: erreicht bis 15.02.2016

18.218,51 € Spenden: erreicht bis 15.02.2015

21.521,10 € Spenden: erreicht 2015

259.083,88 € Spenden: erreicht 2014

239.858,80 €

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lich ein, uns dabei mit Gebet, helfenden Händen und Spenden zu unterstützen:

Spendenziel 2016

240.000 € Spendenziel 2015

240.000 €


Lasst uns gemeinsam feiern! Vereinsjubiläen im CVJM-Westbund

Immer mal wieder bekommen wir (oft zufällig) mit, dass ein Verein im CVJM-Westbund ein Vereinsjubiläum feiert. Und es ist ja auch ein Grund zu feiern, wenn ein Verein schon fünf, zehn, 100 oder 175 Jahre besteht! In Zukunft wollen wir dir die Möglichkeit geben, deine Freude über ein Jubiläum mit noch mehr Menschen zu teilen: In der März-Ausgabe des CVJM MAGAZINs werden wir ab sofort die Vereine nennen, die im selben Kalenderjahr ein rundes Jubiläum feiern (mit einer »0« oder einer »5« am Ende). Da wir aber keine automatische Erfassung der Jubiläen haben, sind wir darauf angewiesen, dass du uns informierst. Wer uns sein Jubiläum mitteilt, wird an dieser Stelle veröffentlicht. Es ist gut, wenn wir uns dadurch gegenseitig mehr in den Blick nehmen und deutlich machen, dass wir im CVJMWestbund eine große CVJM-Gemeinschaft sind, die immer wieder etwas zu feiern hat. Mitteilungen der Vereinsjubiläen bitte an Frau Krüger in der Geschäftsstelle: T (02 02) 57 42 11 oder per E-Mail an: jubilaeum@cvjm-westbund.de

Wir gratulieren! Vereinsjubiläum 2016

Der CVJM Nordhorn e. V. wird in diesem Jahr 150 Jahre alt! Wir gratulieren euch herzlich und wünschen euch Gottes reichen Segen für die nächsten 150 Jahre!

Personalia Im vergangenen Quartal feierten folgende Mitarbeiterinnen ein Dienstjubiläum: Sandra Gramstat (15 Jahre, Freizeitdienst) und Karin Diehl (30 Jahre, Adressverwaltung). Vielen Dank für euren treuen Einsatz und euer Engagement im CVJM-Westbund. Seit Januar diesen Jahres bereichert Adrian Höppner (17) als Praktikant die Abteilung Kommunikation im CVJMWestbund. Er macht zur Zeit seine Fachhochschulreife im Bereich Gestaltung und wird für ein halbes Jahr bei uns sein. Herzlich willkommen!

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Danke für 32 Jahre Dienst im CVJM-Westbund Verabschiedung von Waltraud Bohlender

Liebe Waltraud, als wir dich am 7. Januar 2016 nach 32 Jahren im Freizeitdienst in den Ruhestand verabschiedet haben, lagen genau 12.000 Tage als Mitarbeiterin im CVJM-Westbund hinter dir. Herzlichen Dank für deinen treuen Dienst. Wir haben uns erinnert, dass zu Beginn deiner Arbeit noch Schreibmaschine und Durchschlagpapier zu den täglichen Arbeitsmaterialien gehörten. Während deiner Dienstzeit hat es viele Veränderungen gegeben und zuletzt hat die immer größer werdende Herausforderung der Wirtschaftlichkeit auch zu manchen Härten geführt. Ich danke dir für deine Loyalität, die geholfen hat, auch diese Zeiten durchzustehen. Und ich danke dir für dein beständiges Anliegen, den Teilnehmern der Seminare und Freizeiten eine gesegnete Zeit zu ermöglichen. Manche telefonische Nachfrage nach einer Freizeit führte zu einem eher seelsorgerlichen Gespräch und ich bin sicher, dass auch deine Gebete viele Maßnahmen begleitet haben. Du konntest dich durch den Minijob im letzten Jahr schon ein wenig an den Ruhestand gewöhnen. Ich hoffe, dass du ihn jetzt ganz genießen kannst und wünsche dir Gottes guten Segen für diesen neuen Lebensabschnitt. Dein Michael van den Borre

Ich bin dabei.

www.cvjm-westbund.de/fdw

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e gsstätt n u d l i B CVJM- Bundeshöhe ! Sie da

Aus den Häusern

d für Wir sin

CVJM-Bildungsstätte Bundeshöhe gewinnt Schwebebahnwagen »Schwebe-Bistro« soll 2017 eröffnet werden

wir uns um die Außengestaltung kümmern, die Inneneinrichtung als Bistro organisieren und vieles mehr. Der Wagen ist selbstverständlich für Menschen mit Behinderung zugänglich und wird mit 50 bis 60 Sitzplätzen ausgestattet.

Die Wuppertaler Stadtwerke erneuern ihren Fuhrpark und verschenkten deshalb im Rahmen eines Wettbewerbs im November 2015 drei ausgemusterte Schwebebahnen. Die CVJM-Bildungsstätte Bundeshöhe beteiligte sich und konnte mit dem Konzept eines integrativ geführten CVJM-Schwebebahn-Bistros überzeugen. Gerd Halfmann (Leiter der CVJM-Bildungsstätte Bundeshöhe in Wuppertal) berichtet: »Das waren spannende Wochen im November, als wir täglich im Internet die Abstimmungen verfolgten. Ob einer von drei Schwebebahnwagen bald auf der Bundeshöhe stehen wird? Die große CVJM-Gemeinschaft ließ uns nicht im Stich und so lagen wir bald mit 6.373 Stimmen auf dem ersten Platz. Schnell schlossen wir uns mit den beiden anderen Gewinnern »Utopiastadt« und »Kindertafel« zu einem Arbeitskreis »SchwebebahnDreieck« zusammen. Wir möchten gemeinsam an den Start gehen und zuvor Fragen zu Bauanträgen, Finanzierung und Marketing klären. Für uns als CVJM bedeutet dies: Im Juli dieses Jahres

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müssen die Fundamente gegossen sein, damit der Schwebebahnwagen auf dem Gelände der Bundeshöhe sicher aufgestellt werden kann. Bis zur endgültigen Eröffnung im Frühjahr 2017 werden

Mit dem Schwebe-Bistro (Projektname: Bergisches Bistro) bringen wir die Verbindung der CVJM-Bildungsstätte Bundeshöhe zum Standort Wuppertal zum Ausdruck, indem die Geschichte der Schwebebahn und des CVJM-Westbundes mit Bildern und Texten im Wagen dokumentiert wird.

Wir bauen für Sie!

Es gibt viel zu tun und wir suchen jetzt schon freundliche Menschen, die uns bei der Umsetzung dieses besonderen Projektes unterstützten möchten – sei es als Schreiner, Tischler, Landschaftsgärtner oder Servicekraft im Bistro. Wir freuen uns auch über Spenden. Besucht uns 2017 im Schwebe-Bistro! Ihr seid herzlich eingeladen.« Joachim Laudert Unterstützt das Projekt! Stichwort »Schwebebahn« KD-Bank e.G. | IBAN: DE80 3506 0190 1010 2570 57 BIC: GENODED1DKD

Der erste Bauabschnitt »Speisesaal« ist abgeschlossen Nach einer vierwöchigen Umbauphase wurde der neu gestaltete Speisesaal in Betrieb genommen. Er verbreitet eine angenehme Atmosphäre und bietet den Gästen einen deutlich verbesserten Service. Ein Highlight des Umbaus ist der begehbare Buffetblock mit eingebauten Wärmebehältern. Er bietet die Möglichkeit einer Bedienung durch Personal. Im Getränkebereich für Kaltund Warmgetränke steht frisches Mineralwasser zur Verfügung und für Teetrinker gibt es ständig heißes Wasser. Nachdem bereits viele Zimmer mit Dusche und WC barrierefrei ausgestattet sind, können nun auch Gäste mit Rollstühlen im Speisesaal gut versorgt wer-

den. Die neuen Tische lassen sich dank Spezialfüßen in der Höhe verstellen, so dass man auch mit einem »Rolli« bequem am Tisch sitzen kann. Die Finanzierung dieses ersten Bauabschnittes war möglich durch einen Zuschuss der Lotterie GlücksSpirale. Wir sind froh darüber, dass nun auch in der CVJM-Bildungsstätte Bundeshöhe der Aufenthalt für Menschen mit Handicap deutlich angenehmer wird. Wenn im Frühjahr der Landschaftsverband Rheinland positiv über die Finanzierung der weiteren Bauabschnitte entscheidet, kann es im Sommer mit dem Umbau des Cafés weitergehen. Gerd Halfmann


merci

grazie

blagodaram

spasibo

obrigado

danke

thank you

спаси́бо

gracias

misaotra

dziekuje tack

diolch

»Danke, dass du für mich da bist!«

hvala

dank u wel

Aus den Regionen

dakujem shukriya

Aus der Region Ruhrgebiet Das ist eine Grundhaltung, mit der Menschen Angebote des CVJM wahrnehmen. Und da ist es egal, welchen Pass sie haben, welche Schule sie besuchen, welche Handicaps sie mitbringen oder… Im CVJM erleben Menschen Woche für Woche einen hohen Grad an Wertschätzung. Mitarbeiter investieren Zeit und auch Geld, um für andere da zu sein. Sie bringen sich ein und helfen, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene Sinnvolles erleben.

Danke liebe CVJM-Mitarbeiterin und lieber CVJM-Mitarbeiter, dass du dich im CVJM engagierst! Neben den vielen regelmäßigen CVJM-Veranstaltungen möchte ich hier zwei konkrete Beispiele benennen.

14. - 16.05.2016 Volleyball-Open-Air, Kierspe

Im Dezember konnte in Gelsenkirchen wieder der CVJM-Hockey-RuhrpottCup ausgespielt werden. »55 Partien wurden gespielt und fast 290 Tore geschossen!«, so steht es im CVJM-Westbund-Blog (19. Dezember 2015). Verantwortlich dafür waren 14 Mannschaften. Ein großes Event, das durch viel Herzblut der Organisatoren möglich wurde. »Einen großen Dank an alle Teams für ein faires Turnier und an alle Helfer für ein wirklich gelungenes Turnier!« Diesem Dank kann ich mich nur anschließen. Übrigens wird am 11. Dezember 2016 der nächste CVJM-Ruhrpott-Cup ausgetragen!

02.06.2016 Kreisvorständetreffen der Region Ruhrgebiet, Essen

Rheinland/Saar

Ruhrgebiet 23. - 24.04.2016 10 Jahre CVJM-HockeyJubiläums-Familienfest, Iserlohn 04. - 08.05.2016 Christival, Karlsruhe

09. - 11.09.2016 CVJM-Ruhrcamp, Gelsenkirchen 01.10.2016 Jungschar-Tag Region Ruhrgebiet 09. - 14.10.2016 Kombikurs Ruhr, Wuppertal

24.06.2016 CVJM Schiffstour 25.06.2016 Regionales FDW Treffen, Elsenburg in Kaub 02.07.2016 Jungschar-Mitarbeiter-Tag, Mainz

Ebenfalls im Dezember organisierte der Posaunenchor des CVJM Witten eine besondere Adventsfeier mit. In der Wittener Johanniskirche feierten langjährige Wittener mit Neubürgern aus Syrien, Eritrea, Irak, Iran, Afghanistan,… einen Adventsgottesdienst, natürlich in mehreren Sprachen (deutsch, englisch, arabisch). Eine Geste, mit der Menschen in ihrer Andersartigkeit wahrgenommen und wertgeschätzt werden. In der UK vom 20. Dezember endet ein Artikel mit: »…da haben

Hessen/Siegerland 10.05.2016 LAG Verantwortlichentreffen, Rechtenbach 20. - 29.05.2016 CVJM-Aktionen auf dem Hessentag, Herborn 26. - 29.05.2016 CVJM Themenpark beim 8. Jugendkirchentag der EKHN, Offenbach 11.06.2016 C3-Festival Linden/Gießen 19.06.2016 CVJM-Hockey-Sommerturnier, Breidenbach 02.07.2016 CVJM-Hockey-Starterprojekte, Wilgersdorf und Mainz

wir die Jahreslosung mit Leben gefüllt: ‚Nehmt einander an, wie Christus Euch angenommen hat zu Gottes Lob.‘ Und das macht mich froh und dankbar. Halleluja!« »Danke, dass du für mich da bist!« – das macht CVJM, nicht nur in der Region Ruhrgebiet, aus. Jörg Bolte

OWL/Münsterland/Bentheim 08. - 10.04.2016 Powertag, EuropeanYouth-Workers-Camp 2016, Michelstadt 13.04.2016 CVJM-Kreisvorsitzende OWL, Rauchfang Stift Quernheim 18.04.2016 Vorbereitung Bezirksjungschartage OWL 04. - 08.05.2016 Christival, Karlsruhe 21. - 22.05.2016 Kleinfeldfußball, CVJMWestbundmeisterschaft + Pokal, Hille 28.05.2016 Powertag, Konfi-CastleOWL, Stemwede-Wehdem 18. - 19.06.2016 36. Mädchen-JungscharTage, Häger 11. - 12.06.2016 57. Jungen-Jungschar-Tage, Häger

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Beispielsweise Engage

ment ze Kinder u igen nterstüt zen

Seestern Initiative

Die neue Ausrichtung des CVJM Adlerbrücke in Wuppertal Die Arbeit des CVJM Adlerbrücke hat sich über Jahre breit entwickelt (Projekte, Fördergelder etc.). Allerdings waren immer weniger CVJMer und Ehrenamtliche in die tägliche Arbeit eingebunden. Diese Entwicklung haben wir im Leitbildprozess kritisch hinterfragt. Uns wurde klar: Wir wollen ein Miteinander im CVJM, das zur Mitgestaltung einlädt. Das gilt für uns selber und auch für andere, die sich im Stadtteil für Kinder und Jugendliche einsetzen wollen. Aus diesen Überlegungen entwickelte sich die Seestern-Initiative. Wir wollten uns neu für den Stadtteil öffnen und Menschen einladen, sich bei uns zu engagieren. Im Kern stand eine Geschichte frei nach Patrick Porter:

Der Sternretter Die Flut hatte in der Nacht Tausende von Seesternen an den Strand gespült. Ein Mann sah einen Jungen, der einen Seestern nach dem anderen aufsammelte, um ihn dann ins Meer zurück zu werfen. Der Mann fragte ihn, was er da tue. Der Junge richtete sich auf und antwortete: »Ich werfe Seesterne ins Meer zurück. Es ist Ebbe und die Sonne brennt herunter. Wenn ich das nicht tue, dann sterben sie.« »Aber junger Mann, überall liegen See-

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sterne herum. Die kannst du unmöglich alle retten, da ist doch egal, ob du was tust.« Der Junge hörte höflich zu, bückte sich, nahm einen weiteren Seestern auf, warf ihn ins Meer zurück, lächelte und sagte: »Aber für diesen einen ist es nicht egal.« Das ist auch unsere Erfahrung: Wir sind immer für Einzelne da. Aber über die Jahre sind es ganz schön viele Einzelne. So können Mitarbeiter, Teams, Aktionen etc. jeweils für einzelne Kinder und Jugendliche einen entscheidenden Unterschied machen. Im Kern stand ein Faltflyer, der zum Spielen einlädt. Beispielhaft haben CVJMer ihren »Seestern« präsentiert. Dazu kommen Seestern-Tage, an denen wir Möglichkeiten zum Mitgestalten im Stadtteil vorstellen. Dabei suchen wir immer wieder nach spielerischen Wegen, zum Mitmachen einzuladen. Ergänzend haben wir Kontakt zur Ehrenamtlichen-Agentur unserer Stadt aufgebaut, Pressearbeit gemacht und vieles mehr. Auf diesem Weg haben wir nicht alles direkt gut hinbekommen. Ein paar Erfahrungen möchte ich an dieser Stelle weitergeben: XX Es geht zuerst um unsere

Haltung und dann erst um die Umsetzung (wol-

Ideen u Teamwork erleb msetzen en

Projekte starten

Ehrenam tlich he lfen

Wuppert al bewe gen

Jugendli che beg leiten

l in Wupperta Eine Initiative für ehrenamtliches Engagement.

len wir wirklich Neue zum Mitmachen einladen, auch wenn die ganz anders sind als wir?). XX Mitarbeit, die uns Spaß

macht, weckt auch bei anderen Spaß.

XX Nicht alle Arbeitsberei-

che sind für Ehrenamtliche in gleicher Weise attraktiv.

XX Die Teams sind der erste

Anknüpfungspunkt für die Ehrenamtlichen – nicht unbedingt der CVJM als Ganzes.

XX Wir wollen lernen, unse-

ren Glauben transparent und sichtbar zu machen. Andere dürfen selber entscheiden, ob sie davon mehr wollen.

Über die Seestern-Initiative und ein TRAINEE-Programm für Jugendliche sind in den letzten Jahren viele Menschen auf Zeit oder dauerhaft in die Mitgestaltung eingestiegen. Mindestens ebenso wichtig ist aber

die Veränderung für uns selber: Wir werden weiter in unserem Denken und Glauben. Wir machen den CVJM transparenter. Und bleiben in Übung, was die Offenheit für Neue angeht. Erstaunlich ist, dass Menschen über die Mitarbeit auch persönlich Anschluss an den CVJM finden, sich hinter unsere Arbeit stellen und zum Teil auch den Glauben für sich entdecken. Und ein Mehrwert für die Arbeitsbereiche ist es sowieso, wenn wir mit vielfältigen Teams auf vielfältige Kinder und Jugendliche stoßen.

Christian Herbold Leitender Sekretär im CVJM Adlerbrücke e. V.


Das kommt!

Deine Auszeit, dein Highlight, dein Festival! Vielleicht beginnen deine Augen zu leuchten und dein Herz pocht schneller. Weil du mit CHRISTIVAL Erfahrungen verbindest, die dein Leben verändert haben. Weil du an Musik, an Inputs und an Freunde denkst, die CHRISTIVAL für dich zu einem einmaligen Erlebnis der letzten Jahre gemacht haben. Oder weil du viel-

leicht sogar die Liebe deines Lebens bei CHRISTIVAL getroffen hast. Wenn für dich das alles nicht zutrifft, warst du vermutlich noch nie bei CHRISTIVAL dabei. Ist ja auch nicht so einfach, denn CHRISTIVAL gibt es nur alle sechs bis zehn Jahre einmal. Wenn du also mindestens 18 Jahre alt bist und eine ganz

besondere Zeit mit jungen Christen und mit Jesus Christus erleben willst, dann nutze die Chance und melde dich an für CHRISTIVAL. Die Zeit von 4. bis 8. Mai 2016 in Karlsruhe kann zu einem Höhepunkt mit Tiefgang für dein Leben und deinen Glauben werden. Und für über 10.000 weitere junge Christen auch.

Auf www.christival.de gibt es viele wichtige Infos zu den Veranstaltungen, zu Seminaren, zur Musik, den Referenten und den ganz speziell für CHRISTIVAL entwickelten Formaten. Und natürlich gibt es die Online-Anmeldung. Übrigens: Wenn du unter 18 bist, kannst du dich zusammen mit einer Gruppe anmelden. Mache CHRIS TIVAL zu deiner Au szeit, zu deinem H ighlight, zu deinem Fe stival!

Christival 2016 braucht deine Unterstützung Melde dich zur Mitarbeit an!

Wir brauchen dich ab dem 3. Mai, damit wir für die Teilnehmer alles gut vorbereiten können. Auf www.christival.de findest du unter »Mitmachen« das Anmeldeportal. Dort sind auch die verschiedenen EinsatzBereiche aufgelistet. Insbesondere suchen wir noch Ordner und Menschen, die sich flexibel einsetzen lassen.

Was brauchst du zur Anmeldung? XX ein Mindestalter von 18 Jahren XX einen Menschen, der dir eine Referenz schreibt XX eine unterschriebene Selbstverpflichtung zum Schutz

junger Menschen

XX 110 € für die Teilnahmegebühr als Mitarbeiter Christival 2008 – ein paar Eindrücke

Was bieten wir dir? XX eine christlich motivierte Mitarbeitergemeinschaft XX eine angemessene Unterbringung und volle Verpflegung XX einen Ort für das leibliche, geistige und seelische Wohl

– die Oase für Mitarbeiter

XX und dankbare Augen der Teilnehmer

Wir freuen uns auf deine Mitarbeit beim Christival 2016. Für den AK Mitarbeit, Jörg Bolte

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Das kommt!

10 Jahre CVJM-Hockey Die Jubiläumsveranstaltung

CVJM-Hockey ist die Floorball-Bewegung des CVJM-Westbundes und steht für eine sich rasant entwickelnde, missionarische CVJM-Sportbewegung. Gut ein Fünftel der CVJMWestbund-Vereine haben sich von der »Lochballjagd« anstecken lassen. Es vergeht kein Monat, an dem das Starterprojektteam nicht vor Ort aktiv ist und neue Sportgruppen ins Leben ruft. Seit nunmehr zehn Jahren nimmt CVJM-Hockey seinen festen Platz im CVJM-Sport im CVJM-Westbund e. V. ein. Das muss gefeiert werden! Am 23. und 24. April 2016 lädt der CVJM-Westbund in Kooperation mit dem CVJM Iserlohn alle »CVJM-Hockeybegeisterten-Mannschaften« nach Iserlohn ein, um dort das Jubiläum im Rahmen von drei Jubelturnieren zu feiern.

Neben den Turnieren wird es verschiedene, tolle Angebote für alle Altersstufen geben: Für Alle: XX gemeinsame Eröffnungsfeier mit VIPs und Einlauf der Mannschaften XX Erinnerungs-Armband »CVJM-Lochballjäger« XX eine gute Verpflegung in der Zeltstadt zwischen den Sporthallen XX jede Menge Spaß, Begegnung, viel Sport und Programm

Entdecke den CVJM-Westbund von einer ganz neuen Seite! Startschuss für das Medienteam Im CVJM gibt es geniale Kinder- und Jugendarbeit, Aktionen, Events, Schulungen für Mitarbeiter, Freizeiten, soziales Engagement und vieles mehr an unzähligen Orten und auf den unterschiedlichsten Ebenen. Und dahinter stecken im CVJM-Westbund viele Menschen, die ihre Zeit, ihr Geld und ihre Motivation in junge Leute investieren. Darum gründen wir ein »CVJM-Westbund Medienteam« und wollen mit euch auf Entdeckungsreise gehen. Wir möchten Geschichten erzählen, motivieren und gute Botschaften platzieren.

Wir wollen euch begeistern. Und euch den CVJM-Westbund vorstellen. Dazu machen wir gutes Bild- und Videomaterial, setzen uns mit modernen Medien auseinander und schaffen Raum für Kreativität. Mit einem Team von Ehrenamtlichen erstellen wir zum Beispiel von einzelnen Arbeitsbereichen im CVJM-Westbund kleine Imagefilme. Oder wir begleiten filmisch deren Events, Projekte und Freizeiten. Außerdem werden wir Kurzandachten und Impulse

Für Kinder (8 - 12 Jahre) und Teenager (13 - 17 Jahre): XX Turnier am Samstag in der Nußberghalle XX FUNZONE auf dem Schulhof mit verschiedenen Großspielgeräten, Torwandschießen, etc. Für Jugendliche/Erwachsene (ab 16 Jahren): XX Turnier am Samstag und Sonntag in der Ortlohnhalle XX Playersparty am Samstag Abend mit Livemusik, Bistro und alternativen Sportangeboten XX Übernachtung in der Sporthalle XX Gottesdienst am Sonntagmorgen

CVJM-Westbund

Die Anmeldung zu diesem einzigartigen Event ist ab sofort online möglich: http://tinyurl.com/jlewweh

X

Nutze die jeweiligen Mannschafts-Anmeldeformulare für die entsprechende Altersstufe, fülle diese aus und schon seid ihr dabei. Nach der Anmeldung erhältst du eine Anmeldebestätigung und kurz vor dem Event nochmal eine Mail mit allen wichtigen Infos. Sei dabei und mach‘ das Wochenende in Iserlohn zu einem ganz besonderen! Andreas Götz

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Medienteam X

X

Du bist interessiert an Technik und hast ein gutes Gespür für den richtigen Moment? Du willst etwas lernen im Bereich Video und Medien? Du hast Lust, dich bei einzelnen Projekten oder auch längerfristig in einem Team einzubringen?

w w w. c v j m - w e s t b u n d . d e / m e d i e n t e a m In unserem Medienteam bieten wir dir tolle Möglichkeiten, mit anderen kreativen Menschen zusammen zu arbeiten, dich und deine Fähigkeiten weiterzuentwickeln und viel Neues zu entdecken!


von Haupt- und Ehrenamtlichen in kleinen Videos aufbereiten und zur Verfügung stellen. Hört sich spannend an? Ist es auch. Und es steht noch ganz am Anfang. Aber wir freuen uns auf den Startschuss im Herbst 2016 bei einem Auftaktund Schulungswochenende vom 9. bis 11. September 2016. Mit einem begeisterten Team von zehn Personen wollen wir ab dann projektweise zusammenarbeiten. Du möchtest dabei sein? Dann bewirb dich bei uns unter: www.cvjm-westbund.de/medienteam Du willst uns unterstützen? Dann bete für uns oder beschenke uns mit deiner wenn Gastfreundschaft, das Team in deiner Nähe unterwegs ist. Stefanie Nöckel

Mehr Infos zum Projekt: Stefanie Nöckel s.noeckel@ cvjm-westbund.de

Eine Woche Europa kompakt European YMCA Youth Workers Camp Hast du Lust auf Europa? Wir laden dich zu einer Woche Europa kompakt im YMCA Youth Workers Camp für ehrenamtliche Mitarbeiter aus dem CVJM ein. Vom 23. bis 30. Juli 2016 begegnen sich 80 junge Mitarbeiter zwischen 16 und 25 Jahren aus CVJM in Dänemark, Irland, der Tschechischen Republik, Deutschland, Island, England, Schottland, der Ukraine, der Slovakei, Schweden, Russland und der Schweiz für eine Woche im CVJM-Camp in Michelstadt/Odenwald. Die ehrenamtlichen CVJM Jugendmitarbeiter lernen einander kennen und präsentieren ihre Jugendarbeit. Sie werden ihre Erfahrungen mit Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund austauschen, voneinander und miteinander neue Modelle der Jugendarbeit entdecken und sich europaweit vernetzen. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass du Englisch sprichst, bereits eine

Mitarbeiterschulung besucht hast und etwas Erfahrung in der Jugendarbeit mitbringst. Unter dem Motto »YMCA youth work in Europe – make diversity happen« werden sich die Jugendmitarbeiter über ihre Jugendarbeit in verschiedenen sozialen Kontexten austauschen, durch experimentelles Lernen Diversität als eine Bereicherung für die Jugendarbeit entdecken und neue Modelle der Jugendarbeit kennenlernen, die geeignet sind, soziale Fähigkeiten und die eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Auf dem Programm stehen an den Vormittagen vier verschiedene Kurse, die für die ganze Woche belegt werden: Outdoor-Erfahrungen und Bau eines Baumhauses, SPORT und experimentelles Lernen, Musik und Kreativität mit TEN SING und CVJM Gruppenleiter-Training. An den Nachmittagen wird

im Laufe der Woche jeder Teilnehmer einen Workshop durchführen, bei denen er Erfahrungen aus seiner Jugendarbeit weitergibt. Gesellige Abende mit Musik, Begegnung, Spiel und Impulsen machen CVJM in Europa und das Thema Diversität erlebbar. Veranstalter dieser durch EU-Mittel aus Erasmus+ geförderten internationalen Begegnung ist der CVJM-Gesamtverband in Deutschland e. V.. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 150 €. Im Leitungsteam sind ein Leiter aus jedem Teilnehmerland sowie Sam Brüngger aus der Schweiz und Beate Turck, Michael Nischik, Stefan Müller und Günter Lücking aus Deutschland. Infos u. Anmeldeunterlagen: Günter Lücking g.luecking@ cvjm-westbund.de Günter Lücking

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Jungschar

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Der CVJM-Westbund e.V. sucht zum 1. April 2016 oder später eine/n

CVJM-Sekretär/in

für den Bereich Kinder und Jungschar (50%) Im CVJM-Westbund e.V. sind 580 CVJM-Ortsvereine in 40 CVJM-Kreisverbänden zusammengeschlossen. Begleitung der Arbeit vor Ort sowie zahlreiche Freizeit- und Bildungsangebote bilden den Schwerpunkt.

Jungschar WhatsApp News

Ihre Aufgaben X Begleitung, Förderung und Stärkung der Jungschararbeit und der Arbeit mit Kindern in den Ortsvereinen und Kreisverbänden im südlichen Bereich des Westbundes (Region Hessen-Siegerland und Region Rheinland-Saar) X Planung und Durchführung von Schulungs- und Bildungsveranstaltungen für Mitarbeitende X Planung und Durchführung von regionalen Jungschartagen X Konzeptionelle Weiterentwicklung der Jungschararbeit zusammen mit Kollegen und dem Fachausschuss Jungschararbeit im CVJM-Westbund X Mitarbeit bei überregionalen Veranstaltungen des CVJM-Westbundes

Du möchtest über WhatsApp alles Wichtige über die Jungschararbeit im CVJM-Westbund erfahren? News, Veranstaltungen, Events usw.?

Wir erwarten X Eine abgeschlossene Berufsausbildung mit theologisch-pädagogischer Qualifikation sowie Berufserfahrung X Praktische Erfahrungen in der Jungschararbeit und der Arbeit mit Kindern X Bejahung der Leitlinien und Grundsätze des CVJM X Persönlicher Glaube an Jesus Christus sowie Leidenschaft für Kinder X Eine eigenverantwortliche Arbeitsweise X Teamfähigkeit, Kreativität und Innovation Wir bieten X Bezahlung nach BAT-KF X Einbindung in das Team der Bundessekretärinnen und Bundessekretäre X Eine Geschäftsstelle in Wuppertal X Altersvorsorge durch die kirchliche Zusatzversorgungskasse

Neuer Infokanal über WhatsApp

Du willst zu den Ersten gehören, die wissen, wenn etwas Neues stattfindet? Schicke »Anmeldung JS-WhatsApp-News« an: M (01 79) 7 31 39 64 Deine Nummer wird ausschließlich in Sinne des WhatsApp Broadcast-Kanals zur Übermittlung von Informationen benutzt.

Aufgrund von Veränderungsprozessen ist die Stelle zunächst befristet auf zwei Jahre. Eine Verbindung mit einer weiteren Anstellung in einem CVJM-Ortsverein oder CVJM-Kreisverband ist denkbar. Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung an: CVJM-Westbund e.V., Matthias Büchle, Generalsekretär Bundeshöhe 6, 42285 Wuppertal, Tel: 0202 – 574210 m.buechle@cvjm-westbund.de

Jungschar Termine 05.06.2016 Jungschar-Mitarbeiter-Tag, Mainz

14,95 14,95 €€

Klaus Jürgen Diehl Klaus Jürgen Diehl

Zwischenmahlzeit Zwischenmahlzeit

Das neue Andachtsbuch Das neue Andachtsbuch für jeden Tag des Jahres bietet für jeden Tag des Jahres bietet als kleine geistliche Zwischenals kleine geistliche Zwischenmahlzeit lebenswichtige mahlzeit lebenswichtige Vitamine für die Seele. Vitamine für die Seele. Zu bestellen bei (Lieferung versandkostenfrei): Zu bestellen· bei versandkostenfrei): CVJM-Shop Tel.(Lieferung 0202 574232 · info@cvjm-shop.de · www.cvjm-shop.de CVJM-Shop Tel.06441 0202 574232 · info@cvjm-shop.de · www.cvjm-shop.de l idea e.V. · ·Tel. 915-0 · aboservice@idea.de l idea e.V. · Tel. 06441 915-0 · aboservice@idea.de

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11. – 12.06.2016 Jungen-Jungschar–Tage, Häger 18. – 19.06.2016 Mädchen–Jungschar–Tage, Häger 17.09.2016 Jungschar-Bundesmeisterschaft, CVJM-KV Oberberg 17.09.2016 Jungschartag RheinlandSaar, Emmelshausen 01.10.2016 Jungschartag Ruhrgebiet, Essen

Die Leit- und Zie Neu im CVJM-Shop Für euren Gruppenraum kannst du dir jetzt die Jungschar-Leit- und Zielsätze als DIN A3-Plakat für nur 1,00 € im CVJM-Shop bestellen. Es gibt eine Variante für Jungscharen und eine für bündische Jungscharen. http://tinyurl.com/hbxwbfv


Bündische Jugend

Kennenlernen, vernetzen, austauschen Bündisches Bundesthing 2016 Ein Thing war bei den alten Germanen eine Volksversammlung, bei der sich der gesamte Stamm traf, um wichtige Angelegenheiten zu besprechen und Gericht zu halten. Nun werden wir nicht Gericht halten, aber so eine »Volksversammlung« ist schon eine tolle Sache – für alte Hasen genauso wie für Newcomer und solche, die uns Bündische einfach mal kennenlernen wollen. Unser Bundesthing ist das Treffen aller bündischen Mitarbeiter im CVJM-Westbund und darüber hinaus. Alle Interessierten sind ebenfalls herzlich eingeladen. Das Wichtigste dabei ist: Wir gehören alle zusammen zu Jesus! Vor diesem Hintergrund lebt das Bundesthing davon, dass sich alle einbringen – rumsitzen und zuschauen gilt nicht: sich kennenlernen, vernetzen, neue Ideen mitnehmen, Bewährtes austauschen, gemeinsam beten, gute Bibelarbeiten und vieles mehr ist angesagt. Dazu gibt es Workshops zum Mitmachen, Gottesdienste

und Andachten zum Miterleben, Gemeinschaftsaktionen zum Mitgestalten und Segen und Ideen zum Mitnehmen.

4. Bundesthin

4. - 6. Novem Anmeldung un

g

ber 2016

d weitere Infos

ab 23. Januar 2016 auf unserer Ho mepage: www.cvjm-bun desthing.com

Das Bundesthing 2016 findet wieder in Wuppertal auf dem Gelände der CVJM-Bildungsstätte Bundeshöhe statt. Wer bereits dort war, z. B. auf dem Bundesthing 2012, kennt den freundlichen Service und das große, vielseitige Haus. Vom 4. bis zum 6. November (Freitagabend bis Sonntagmittag) ist dieses Haus komplett für uns reserviert – sehen wir uns dort?! Infos zu Preisen und einen Link zur Anmeldung findest du auf unserer Homepage: www.cvjm-bundesthing.com

Martina Kratzsch

Mitglied im Fachausschuss für Bündische Jugendarbeit

Starterprojekt erfolgreich! Neue bündische Jungschar im CVJM Eidinghausen-Dehme

Vor einem Jahr haben die Vorbereitungen für die Bündische Jungschar in Eidinghausen-Dehme begonnen: Mitarbeitertreffen, eine große Starteraktion und los ging es. Inzwischen arbeitet das Team selbstständig, stellt Mitarbeiter auf den Freizeiten und gestaltet Jungscharstunden für eine Gruppe von zwölf Kindern – Tendenz steigend. Herzlichen Glückwunsch und herzlichen Dank an die motivierten Mitarbeiter. Auch an den CVJM-Vorstand und das Presbyterium vor Ort, die die Arbeit toll unterstützt und begleitet haben. Wir wünschen euch für die Zukunft alles Gute. Weitere Starterprojekte laufen bereits. Wann startet dein CVJM? Hendrik Hofmann

elsätze der Jungschar als Plakat

Jungschar Leitsätze Jesus Christus will der Herr meines Lebens sein. Er liebt mich, 
 auch wenn ich Fehler mache. Auf sein Wort will ich hören. Ich vertraue darauf, dass Jesus mir hilft, treu und ehrlich, fröhlich und zuverlässig, kameradschaftlich und dienstbereit zu sein. Für mein Leben soll gelten:

Mit Jesus Christus „Mutig Voran“

Jungschar Zielsätze Als Jungscharler will ich dem Herrn Jesus Christus nachfolgen. Ich will täglich auf sein Wort hören und ihn bitten, dass er mir hilft, danach zu leben. Ich will sein gehorsam und treu im Elternhaus, wahrhaftig und fleißig in der Schule und allezeit kameradschaftlich und dienstbereit. Mein Leben soll dem Herrn Jesus Christus gehören.

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Jugendpolitik

Besondere Willkommenskultur in der Jugendarbeit Tipps für die Arbeit mit jungen Geflüchteten

Aktuell erleben wir eine Zeit, in der viele Menschen vor Krieg und Verfolgung von Zuhause fliehen und bei uns in Deutschland eine neue Heimat suchen. Insbesondere NRW hat lange Integrationserfahrungen. Viele Migranten fanden bei uns eine neue Heimat und prägten ein kulturell vielfältiges Land mit. Integration kann aber nicht erlernt, sondern muss gelebt werden. Die Zuwanderung geflüchteter Menschen mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat u. a. einen erheblichen Zuwachs an Besuchern in der örtlichen Jugendarbeit zur Folge. Aus dem Engagement zahlreicher Ehren- und Hauptamtlicher ist eine besondere Willkommenskultur entstanden. Zur Stärkung sowohl der offenen Kinder- und Jugendarbeit als auch der verbandlichen Jugendarbeit plant das Jugendministerium NRW neben der bekannten Projektförderung aus dem KJPNRW zusätzlich eine nicht unerhebliche Soforthilfe zur Umsetzung kleinerer Projekte vor Ort zur Verfügung zu stellen: z. B. für Sprachkurse, gemeinsame Freizeitgestaltung usw. Nähere Informationen folgen, sobald sie konkret zur Verfügung stehen.

Unsere Tipps für die Praxis: »Junge Geflüchtete in der evangelischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen« heißt eine empfehlenswerte Arbeitshilfe. Neben Beispielen aus der Praxis enthält sie u. a. eine verständliche juristische Einführung in das deutsche und europäische Asylrecht, Bausteine für eine Andacht sowie weitere hilfreiche Hintergrundinformationen. Mehr unter www.ev-jugend-westfalen.de/ service/strukturen/jugendkammer/broschuere-junge-gefluechtete/

Der Landesverband der ev. Jugend in Hessen sammelt Materialien unter: www.lvejh.de/ fluechtlingspolitik/index.html

Bernd Opitz Mitglied im Fachausschuss Jugendpolitik

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TEN SING

Lasst uns feiern!

30 Jahre TEN SING in Deutschland In diesem Jahr geht es rund! TEN SING feiert 30-jährigen Geburtstag in Deutschland! Es ist unvorstellbar, wie schnell die Zeit vergeht. Dieser Geburtstag löst in jedem TEN SINGer etwas anderes aus. Die einen denken wohl: »Wow ich bin erst seit einem Jahr dabei und dahinter stecken 30 Jahre Geschichte.« Andere werden daran erinnert, dass sie teil der Gründung waren als die Norweger 1986 nach Deutschland kamen. Ich persönlich denke zurück an 15 Jahre TEN SING, die mich in besonderer Art und Weise geprägt haben.

Einige Meilensteine: XX 1986 wurde die erste

TEN SING Gruppe in Moormerland gegründet.

XX 1993 wurde das erste

Europäische TEN SING Festival in Deutschland (Dobelmühle) veranstaltet.

XX 2001 fand das erste TEN

SING Deutschland Festival in Duisburg statt.

XX 2005 trafen sich beim

CVJM KOMMT Festival wieder TEN SINGer, um

gemeinsam ein Festival in Kassel zu erleben. XX 2011 kam das Europäi-

sche TEN SING Festival zurück nach Deutschland (Ziegenhain).

Westbund zelebriert wird, werden im nächsten CVJM MAGAZIN erscheinen. Kirsten Graubner

Diese ausgewählten Momente geben einen Eindruck der Geschichte von TEN SING und von vergangenen Großaktionen. Es waren Feuerwerksmomente, bei denen TEN SINGer aus Deutschland und Europa zusammenkamen und gemeinsam diese großartige Jugendarbeit gefeiert haben. Staunend schauen wir auf 30 Jahre zurück, die auch ein Teil unserer und vielleicht auch deiner Geschichte sind. Gemeinsam wollen wir diesen Geburtstag über ein Jahr hinweg feiern. Deswegen solltest du dir folgende Termine schon einmal fest einplanen: TEN SING Termine 08. - 13.08.2017 3. TEN SING Deutschland Festival, Wittenberg 12.11.2016 Die große GeburtstagPARTY für Aktive sowie Ehemalige

Gefeiert wird mit Jung und Alt! Weitere Informationen dazu, wie der Geburtstag im

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Dein Traumberuf? Diakonin/Diakon! www.malche.de

Erzieher/in – Gemeindepädagoge/in kirchlich und staatlich anerkannt Theologisch-pädagogisches Seminar Malche Portastr. 8 · 32457 Porta Westfalica · Telefon 0571 6453-0

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Posaunen

Der neue Jugendauswahlposaunenchor des CVJM-Westbundes Fast ein Jahr haben die Vorbereitungen in Anspruch genommen, aber nun heißt es offiziell »Ton ab...!« für den neuen Jugendposaunenchor des CVJM-Westbundes kurz »BuJuPo« genannt. Über 30 junge Bläser haben sich dem Auswahlverfahren gestellt. Und das hatte es in sich! Zwei Pflichtstücke mit Klavierbegleitung sowie diverse andere Leistungstests mussten die jungen Leute von 11 bis 24 Jahren erfolgreich absolvieren, bis die

Jury letztlich verkünden konnte: »Du hast es geschafft, du bist nun offizielles Mitglied.« Hochrangige Musiker haben sich bereit erklärt, die Förderung unserer jungen Talente zu begleiten, so zum Beispiel Prof. Christian Sprenger von der Musikhochschule »Franz Liszt« in Weimar sowie Dr. Raphael Thöne, Leiter der Abteilung PopArrangement von der Musikhochschule Hannover. Weitere Paten werden folgen.

Das erste musikalische Ziel wurde auch gleich in den Fokus genommen: der Deutsche Evangelische Posaunentag im Juni in Dresden! Dort haben sich bereits über 22.000 Bläser angemeldet, darunter rund 300 Mitglieder aller Jugendposaunenchöre, die es in Deutschland momentan gibt. Der »BuJuPo« trifft sich drei- bis viermal im Jahr zu Arbeitsphasen, die immer mit einem Konzert abgeschlossen werden. Das erste Konzert findet am Sonntag, den 28. August 2016 um 17.00 Uhr in Oberwiehl statt. Nähere Infos über Vorspieltermine bekommst du bei Bundesposaunenwart Klaus-Peter Diehl und auf der Internetseite: www.bujupo.de Klaus-Peter Diehl

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SEI DABEI! Der CVJM-Westbund bietet jungen Erwachsenen die Möglichkeit, in Ghana, z. B. in der YMCA-Schule oder im YMCA-Regionalzentrum, mitzuarbeiten.

DEIN JAHR IN 32

GHANA

Anfragen und formlose Bewerbungen an Eckard M. Geisler Telefon: 02191-569699 Mail: cvjmweltdienst@aol.com

www.cvjm-westbund.de/cvjmweltweit


Motorrad

In diesem milden Winter hat für einige Motorradfahrer die Saison gar nicht so richtig aufgehört. Immer wieder gab es Tage, an denen man gut mit dem Motorrad unterwegs sein konnte. Die immer höher stehende Sonne lässt nun erkennen, dass es bald Zeit für den Start in die Saison ist. Ich kenne dieses »Feeling« und diesen Rhythmus nun seit über zwanzig Jahren. Da ist zuerst die Winterzeit, die zur Planung und Vorbereitung genutzt wird, dann der Start und dann geht es irgendwie Schlag auf Schlag: die ersten Touren, der erste Gottesdienst und schon steht die erste Freizeit an. Das wäre alles ohne die vielen Mitarbeiter gar nicht möglich. Ich bin sehr,

Teil eines Teams

Dank an alle ehrenamtlichen Mitarbeiter sehr dankbar für jeden Einzelnen, der an seiner Stelle einen wichtigen Beitrag für das Gemeinsame leistet. Wenn man an einer Veranstaltung teilnimmt, sieht man häufig nicht, was an Vorbereitung und Arbeit darin steckt. Für die Besucher des Motorradfahrergottesdienstes ist sonntags die Scheune einfach wie immer. Für uns Mitarbeiter heißt es aber am Samstag, eine bis anderthalb Stunden richtig rackern, bis alles

fertig ist. Wenn wir ankommen, ist schon eine andere wichtige Aufgabe erledigt: Rolf hat die Scheune freigeräumt, damit wir loslegen können. Am Sonntagmorgen kann ich mich darauf verlassen, dass das Grillteam mit genügend Würstchen, Brötchen und Getränken da ist. Ich, als Hauptamtlicher, bin dann frei, ganz für die Gäste da zu sein.

schlagt, was zu tun wäre. Da wird angepackt und aufgeräumt und nach kurzer Zeit kann man nur noch an den Reifenspuren auf dem Parkplatz erkennen, dass hier wohl viele Menschen gewesen sein müssen.

Nach dem Gottesdienst wird nicht lange berat-

Jürgen Vogels

Es ist eine sehr wertvolle Erfahrung, Teil eines solchen Teams zu sein. Ich bin dafür von Herzen dankbar.

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Als traditionsreiche Bank für Kirche und Diakonie ist uns wichtig, was Geld bewirkt. Deshalb unterstützen wir 149 Krankenhäuser, 868 soziale Einrichtungen, 406 Seniorenhilfeeinrichtungen und 277 Bildungsträger mit unserem Finanzierungs-Know-how. Seit über 90 Jahren.

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11.01.2016 11:01:13


Vereinsgründung

§§

Gründer des CVJM Schloß Holte-Stukenbrock

»Wir sind die Neuen!«

Bericht über die Anfänge und Gründung des CVJM Schloß Holte-Stukenbrock Neue Ideen für die Kinder- und Jugendarbeit Anfang des Jahres 2014 waren wir im Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Schloß Holte-Stukenbrock auf der Suche nach einem Neuanfang für unsere Jugendarbeit. Wir wollten zu den Kindern und Jugendlichen auch schon vor der Konfirmandenzeit eine Beziehung aufbauen, hatten aber keine spezifischen Angebote. Wir entdeckten, dass es keine Pfadfinderarbeit in unserer katholisch geprägten Stadt gab und erfuhren, dass der CVJM dieses Tätigkeitsfeld mit seiner »bündischen Arbeit« anbietet. Uns gefiel der Gedanke, nicht alles allein machen zu müssen, sondern uns an eine große und bekannte Jugendorganisation anschließen zu können. Søren Zeine, Bundessekretär des CVJM-Westbundes kam, um uns zu informieren. Sein guter Tipp war: »Gründet nicht erst den Verein, sondern fangt direkt mit der Arbeit an.«

Loslegen statt zu gründen Am 11. März 2014 luden wir zu einem Informationsabend ein, zu dem 20 Personen kamen, von denen einige auch Interesse an einer Mitarbeit bekundeten. Am 16. Mai führten wir mit Hilfe von Søren Zeine einen Schulungstag durch. Für den Start am 13. Juni 2014 luden wir über die örtliche Presse zunächst Kinder zwischen fünf und acht Jahren ein und – sie kamen! Der Start war geglückt. Im Sommer stellten wir Daniel Berger als neuen Jugendreferenten ein, obwohl

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er keine Erfahrung mit dem CVJM besaß. Gleichzeitig begann Sarah Volmer ihr FSJ im Ev. Jugendhaus und konnte ihre jahrelange Praxis in der bündischen Arbeit des CVJM einbringen. Da die Mini-Jungschar gut angelaufen war, lag der Gedanke nahe, eine Jungschargruppe zu starten. Mit den zwei neuen, hauptamtlichen Mitarbeitern luden wir am 5. September 2014 zu einem »Waldläufertag« ein, der zum Kennenlernen unserer Arbeit dienen sollte. Eine Woche später begann die neue Gruppe der 9 bis 13-Jährigen.

Herausforderungen... Bis zum Jahresende 2014 schieden zwei Ehrenamtliche aus und im Sommer 2015 beendete Sarah Volmer ihr FSJ. Eine weitere engagierte ehrenamtliche Jugendliche ging für ein Jahr ins Ausland. Es gab einen kleinen Durchhänger in der Arbeit – auch die regelmäßige Anwesenheit der Jungscharler ließ zu wünschen übrig. Außerdem gefährdeten Disziplinschwierigkeiten und die Unzufriedenheit einiger Jungscharler beide Gruppen. Im Sommer 2015 veranstalteten wir deshalb einen Elternabend und holten uns außerdem Unterstützung durch Hendrik Hofmann, bündischer Projektsekretär zur Gründung von CVJM-Pfadfinder-Gruppen im CVJMWestbund (www.cvjm-pfadfinder.de).

...geben Ansporn Mit neuem Elan starteten wir nach den Sommerferien eine zweite MiniJungschar in einem anderen

Stadtteil und eine Krabbelgruppe (Null bis vier Jahre), die »Rasselbande«. Pünktlich zum Start der Gruppen hatten wir vier neue Ehrenamtliche, die begeistert in die Jungschar-arbeit einsteigen wollten. Im September veranstalteten wir eine Übernachtungszeltaktion auf einem Bauernhof. Die Jugendlichen waren begeistert!

Gründung geschafft! Am 2. Februar 2016 haben wir offiziell den »CVJM Schloß Holte-Stukenbrock« gegründet. Wir sind Mitglied im CVJM-Kreisverband Gütersloh und vor allem in einem Netzwerk mit den CVJM in Ostwestfalen verbunden, die wie wir Pfadfinderarbeit machen. Aktuell kommen 25 bis 30 Kinder bzw. Jugendliche zu unseren CVJM-Angeboten. Bis heute haben wir nur geschlechtergemischte Gruppen, weil der Anteil der Mädchen für eigene Gruppen zu gering ist. Auch fehlen uns ältere Jugendliche oder Erwachsene als ehrenamtliche Mitarbeiter, so dass wir als Hauptamtliche sehr gefordert sind. Aber das soll sich in Zukunft ändern, und einige der Jugendlichen sind schon mit auf Fortbildungen gewesen. Das Motto, das wir auf unsere nagelneuen Fahnen übernommen haben, lautet: »Abenteuer pur – Gemeinschaft hautnah – Glaube live«. Und genau so soll es auch in unserer Arbeit wei-

tergehen. Wir wollen mit den Kindern und Jugendlichen die wunderbare Schöpfung Gottes entdecken und uns in ihr ausprobieren. Wir wollen als Gruppe und als Gemeinschaft zusammenwachsen und füreinander einstehen, so dass jedes Mitglied in seiner Eigenart und seinem besonderen Charakter für alle wertvoll sein kann. Wir wollen unseren christlichen Glauben gemeinsam leben und in diese Welt hineinbringen, nicht nur mit Worten, sondern gerade auch in dem, was wir tun und wie wir miteinander umgehen. Wir wissen, dass wir einen langen Atem brauchen werden, bis unsere »Kleinen« groß sind und selber mitarbeiten können. Wir sind gespannt, wie es weitergeht und was Gott noch mit uns vorhat.

Daniel Berger Jugendreferent

Dr. Carsten Glatt Pfarrer


Weltdienst Auch Friederi ke hat besond ere Erfahrun sammeln könn gen en: Positiv war meine Aufnahme in der YMCA-Schule in Mpraeso. Alle haben sich gefreut m ich zu Freiwilligendienst in Ghana sehen, die Kinder kamen ange Im YMCA Ghana können junge Erwachsene einen Internatiorannt, wollten auspronalen Freiwilligendienst machen. Aus dem CVJM-Westbund bieren, ob meine waren Friederike Siemers und Jan-Henrik Lahr die ersten weiße Haut nu r anbeiden Volontäre dort und berichten über ihre Erfahrungen. gemalt ist, stri chen über mei ne Haare und weich sie war freuten sich, en. Klar, irge wie nd wann geht es N er ven von allen Jan-Henrik war in Koforidua im YMCA-Regionaleinem auf di Seiten »Obrun e de i« n, (W ab ei er gerade die ße) gerufen zu zentrum und arbeitete vor allem an einer Schule: ga w nz er Kl ei nen hatten sc vor der Obrun hnell ihre Sche i abgelegt un u d jedes Mal, Ich helfe und unterrichte teilweise auch selber in den dergarten be wenn ich den trat und ein pa Kinar Kinder im Jahrgangsstufen eins bis sieben (das heißt, dass ich es ich umkreist Hof waren, w und immer ha ur de lb umgeworfen. mit Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 4 und 18 Ich habe ange zu tun habe). Es macht mir sehr viel Spaß und die Kinder fangen, freita gs mit den Ki spielen. Nach ndern Spiele respektieren mich größtenteils. der Pause ha zu ben sie manch laufen auf de mal Sport un m Schulhof he d ru Im Sport gehen wir m bei ist die Ve . Ein kleines Problem hierrständigung. Es können no immer raus und genug Englis ch nicht alle ch, um die gut ganze Erklär spielen Fußball, Andere wolle ung zu verste n nicht bis zu he n. m weil die Kinder Ende zuhören, Spiel ja vorher weil sie das schon verstand das fast alle lieben en haben –– nu manchmal au ch falsch. Au r leider eben ch ist es nich (und es kommt mir Kreis der Kind t ganz leicht, er überschaub den ar zu halten. auch sehr gelegen). etwa zwanzi g Kindern an Wenn ich mit fa ng e, habe ich Einmal ging es mir weniger als am Ende nich hundert er w t artungsvolle nicht so gut und ich stehen, die al Ghanaer vor le mitspielen mir wollen. musste im SportAußerdem ha be ich einen unterricht daneben ghanaischen lernt: In »mei Brauch kennen ner« Klasse fe sitzen und den Schülern beim Fußball spielen zugucken. gehlte seit meh durchgehend r als einer Woc ein Junge. Am Als die eine Mannschaft ein Tor geschossen hatte, kamen he letzten Dienst siebte Tag, an ag war schon dem er krank plötzlich alle zu mir gelaufen und warfen sich auf mich de r w ar großen Pause . Deshalb wur etwa 15 Kinder den nach der drauf –– ein Riesenspaß! aus der Klasse mit zwei Lehr ausgesucht, di ern und mir m e it dem Schulb nach Hause fu Im Kunstunterricht versuche ich, ihnen Malen und Zeichnen us zu dem Jung hren. Dort stie en gen wir aus un die vor dem H beizubringen, und ich hatte sogar schon eine Tanzstunde, d die Mensche aus saßen, be n, grüßten uns m Es wurden H wobei ich da eher von den Kindern lernen konnte. In »ICT« it großem Hal ände geschütt lo. elt, Namen au sich nach de habe ich es mit allen möglichen Themen rund um Komsgetauscht un m Befinden de d r gesamten Fa Danach holten munikation, Computer und Internet zu tun, das liegt mir. milie erkundig sie den Jungen t. aus dem Hau lich angeschlag s. Er war sich en, freute sich Wenn ich keinen offiziellen Unterricht geben muss, betaber über den Klassenkamer aden. Diese sa Besuch seiner suche ich die Vorschulklassen. Obwohl es manchmal anngen erst ein für ihn, anschl ghanaisches Li ießend betete strengend ist, weil die kleinen Kinder mich mögen und ed n wir für sein sung. Danach e schnelle Gen verabschiede deshalb ständig meine Nähe suchen, tut mir diese Zeit ete n sich alle, stie den Bus und es gen wieder in ging zurück zu auch gut, weil ich das Gefühl habe, gebraucht zu werr Schule. Eine der Junge wie n Tag später w der in der Schu den. Aber auch mit den älteren Schülern im Unterricht ar le –– das Gebet wurde erhört verstehe ich mich sehr gut und kann auch mal Späße mit . ihnen treiben.

Keine Scheu vor »Obruni«

Derzeit bereiten sich vier Freiwillige auf ihren Aufenthalt in Ghana ab September vor. Interessenten an diesem Volontariat für 2017/18 müssen sich bis zum 31. Oktober 2016 formlos bei Eckard M. Geisler, Barmer Str. 20, 42899 Remscheid oder e.geisler@cvjm-westbund.de bewerben. Mit einer abgeschlossenen handwerklichen Berufsausbildung ist auch eine Mitarbeit im Berufsausbildungszentrum des YMCA in Accra denkbar. Mehr über die Arbeit des YMCA Ghana: www.cvjm-westbund.de/weltdienst/cvjm-weltdienst/ymca-ghana www.cvjm-westbund.de/weltdienst/cvjm-weltdienst/reiseberichte www.cvjm-westbund.de/weltdienst/blog

Weltdienst-Projekt In jeder CVJM MAGAZIN-Ausgabe stellen wir einen WeltdienstBereich vor, der dringend finanzielle Hilfe braucht und der zu Kollekten, Dankopfern und Aktionen anregen soll: Der CVJM-Westbund bietet mit seinem Freiwilligendienst in Ghana jungen Erwachsenen die Chance, sich ein Jahr in einem ganz anderen Umfeld auszuprobieren und dort mitzuarbeiten. Für angemessene Organisation und Begleitung entstehen Kosten. Hierfür braucht es die Hilfe aus dem CVJM-Westbund unter dem Stichwort »Projekt 2/16 (Freiwilligendienst)« auf das Westbund-Konto IBAN: DE80 3506 0190 1010 2570 57 • BIC: GENODED1DKD

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gefördert durch das

u 6014 Postvertriebsstück u Entgelt bezahlt: DP AG CVJM-Westbund e. V. u Bundeshöhe 6 u 42285 Wuppertal

Übrigens…

»Einfach mal DANKE sagen!« Ja, das sollten wir uns zu Herzen nehmen. Vielleicht viel öfter, als wir das seither tun. Und doch beschleicht mich ein etwas sonderbares Gefühl, wenn ich den Titel des CVJM MAGAZINs lese. Müssen wir als CVJM jetzt auch noch etwas zu »Dankbarkeit« schreiben, nachdem das schon viele andere getan haben? Oder steckt gar eine pädagogische Absicht dahinter, wie bei den Eltern, die ihr Kind vorwurfsvoll fragen: »Wie sagt man?«, wenn es ein Geschenk von der Tante bekommen hat? Eine kleine Geschichte von Reinhard Deichgräber lässt mich immer wieder schmunzeln und bringt mich gleichzeitig ins Nachdenken. Er erzählt vom kleinen Matthias, der an seinem vierten oder fünften Geburtstag mit seinem Vater ins Büro darf. Ein Arbeitskollege des Vaters, der vom Geburtstag des Kindes hört, greift in seine Schreibtischschublade, holt eine Tafel Schokolade heraus und schenkt sie dem Jungen. Der strahlt vor Freude über das ganze Gesicht. Es kommt, wie es kommen muss: Der Vater, um Höflichkeit und Ansehen besorgt, stellt die bekannte Frage: »Na, wie sagt man denn…?« Als sie draußen auf dem Flur sind, so erzählt der Vater, bekommt er von seinem Sohn eine Lektion erteilt. Der sagt nämlich vorwurfsvoll zu ihm: »Das finde ich aber gar nicht schön, dass man sich nicht einmal bis zu Ende freuen darf!« (aus: Reinhard Deichgräber, Wachsende Ringe, Vandenhoeck & Ruprecht, Seite 60) Das ist Dankbarkeit im wirklichen Sinn:

eine unbändige Freude über das Empfangene. Übrigens ist das auch die Bedeutung von Dankbarkeit im biblischen Sinn. Da geht es nicht um eine Dankesformel oder eine Dankeschön-Pflicht, sondern um eine Grundhaltung des Lebens. Um eine tiefe Freude über das Leben, das Gott uns schenkt. Wer sein Leben täglich neu dankbar annimmt, wer sein Leben bejaht, weil Gottes großes JA über seinem Leben steht, wer Gottes gute Schöpfungsgaben mit allen Sinnen genießt, der lebt im rechten Sinne dankbar. Übrigens: In manchen Sprachen gibt es gar kein spezifisches Wort für »danken«. Sondern es geht um die Gesinnung, die man dem Geber gegenüber zeigt. Also nicht das »Dankeschön« für die empfangenen Geschenke steht im Vordergrund, sondern der Geber selbst und die Beziehung zu ihm. Wenn Paulus die Gemeinden zum Danken auffordert, will er genau darauf hinweisen. Er sieht die Gefahr, dass die Gaben Gottes zwar gerne und auch dankbar angenommen werden – dass der Geber der Gaben aber immer wieder links liegen gelassen und im Alltag vergessen wird. »Einfach mal DANKE sagen!« Nicht als Floskel. Sondern als Ausdruck der Freude. Und als besondere Wertschätzung und Ehrerbietung dem anderen gegenüber. In diesem Sinne freue ich mich unbändig über die großartigen und wertvollen Menschen im CVJM. Und ich genieße das, was Gott mir täglich schenkt. Ihm sei Lob und Ehre!

Matthias Büchle Generalsekretär

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CVJM Magazin 2/16  

Das CVJM Magazin wird von sieben CVJM-Landesverbänden herausgegeben mit dem Ziel, ein einladendes, vielfältiges, begeisterndes und manchmal...

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