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Sch端tzenfest

Juni 2010 Juni 2012

Fotos: Andreas Schulze

Neustadt 2012

Mit Pauken und Trompeten


Schützenfest Neustadt

Grußwort

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myheimat.de ist das Mitmachportal der Leine-Zeitung. Mehr als 1000 Neustädter schreiben dort über die Themen, die sie bewegen. Für dieses Magazin haben Mitglieder der Neustädter Schützengesellschaft über Geschichte und Gegenwart des traditionsreichen Festes geschrieben. Ein besonderer Dank geht an Jens Blümel und Ulf Hasselbring-Hibbe für die Texte und Fotos. Auf www.myheimat.de/sfneustadt finden Sie Texte und Fotos zum Thema. Dort können Sie auch mitmachen und Ihre besten Fotos vom Schützenfest veröffentlichen. Wir freuen uns auf Sie! Lösung des Rätsels von Seite 16 1 2 7 6 , * 1 $ /

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Neustadt

Ein Blick auf das Fest – von außen und innen Freuen wir uns, wir Neustädter, auf das Schützenfest in der Kernstadt. Wir haben allen Grund dazu, auch wenn manchem die Begeisterung für frühmorgendliche Blasmusik im Straßenzug abgehen wird. Freuen wir uns: mit den Hunderten von Marschieren, die diesem, ihrem Fest monatelang entgegensehen und sich ihm entgegensehnen; mit so vielen fröhlichen Menschen am Straßenrand, die diesen Marschieren begeistert zujubeln. Freuen wir uns über Kinder, die über den Festplatz ziehen, abwägend, ob sie den letzten Euro in Popcorn oder Karussel investieren. Freuen wir uns ganz einfach, dass sich Hauptleute wie Fußvolk, Fahnenträger wie Böllerschützen im Befehlsjargon wie im Gleichschritt üben, sich in Kompanien finden und im Bataillon marschieren, ohne die geringste Neigung, irgendjemandem nach Leib und Leben zu trachten. Das Schützenfest ist Tradition, die gefeiert wird: und - abgesehen vom Kater am Morgen danach oder der Schwindsucht in der Geldbörse - ohne Risiko und Nebenwirkungen. Freuen wir uns mit Königen und Preisträgern,

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Freuen wir uns!

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Schützenfest!

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die oft jahrelang mit sich hardern, weil im entscheidenden Moment Nerven, Auge oder der Finger am Abzug versagen, und die dann plötzlich doch noch ihren Traum verwirklichen: König sein, im Mittelpunkt stehen, bejubelt werden. Jeder kann, niemand muss dabei sein. Freuen wir uns mit jedem, der Spaß am Schützenfest hat. Es grüßt die Leine-Zeitung, Dirk von Werder.

Verlag: MH Niedersachsen GmbH & Co. KG, Am Wallhof 1, 31535 Neustadt am Rübenberge (zugleich auch ladungsfähige Anschrift sämtlicher im Impressum genannter Personen); Verantwortliche Redakteure: Peter Taubald, Clemens Wlokas; Gestaltung: Frederic Henze; Siegfried Borgaes Verantwortlich für den Anzeigenteil: Günter Evert Druck: Buchdruckerei P. Dobler GmbH & Co. KG, Ravenstraße 45, 31061 Alfeld/L.


2012

Hauptmann Olaf Horl Unser Kommandeur 2012 Die III. Kompanie des Neustädter Schützenbataillons stellt in diesem Jahr turnusmäßig den Kommandeur der Neustädter Bürgerschützen. Hauptmann Olaf Horl übernahm im Januar vom Hauptmann der II. Kompanie, Heiner Plinke, im festlichen Rahmen des Gewölbekellers im Ratskeller die traditionellen Kommandeursinsignien. Hauptmann Horl bekleidet in seinem 44. Lebensjahr dieses wichtige Amt zum ersten Mal. Horl leitet als Frisörmeister bereits in der fünften Generation das in Neustadt wohl bekannte Familienunternehmen. Zur Seite steht ihm nicht nur im Geschäft, sondern auch in diesem turbulenten Jahr als Kommandeur des Neustädter Schützenbataillons seine Gattin, Anne-Katrin Horl.

Nicht nur von seiner schützenfestbegeisterten Familie wurde Hauptmann Horl bereits im zarten Knabenalter von sechs Jahren mit dem sogenannten „Schützenfestvirus“ infiziert. In der Wiege der Kompanien, dem TSV Neustadt, wurde der junge Olaf alljährlich als Marschierer der Jugendabteilung dem Schützenfest immer stärker verbunden. Während dieser Zeit entdeckte Hauptmann Horl auch die Liebe zur Marschmusik. Mit 18 Jahren trat er dem Neustädter Spielmannszug bei und erlangte über Querflöte und Trommel sogar das Amt des Tambourmajor. 1995 wurde er schließlich als jüngster Offizier im Range eines Leutnants in das Offiziers­ korps der Neustädter Schützengesellschaft gewählt.

Nach nur einem Jahr als Stabshauptmann übernahm er 2010 vom damaligen Hauptmann Hans-Erich Hergt die III. und größte Kompanie des Neustädter Schützenbataillons. „Die Erste nicht die Zweite nicht die Dritte muß es sein................ oh nein, oh nein, in diesem Jahr setzt er sich für alle ein!“ Wir wünschen unserem Kommandeur 2012, Hauptmann Olaf Horl, ein gelungenes, vom bestem We t t e r begünstigtes Schützenfest!!!!

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Wir wünschen allen Neustädtern ein sonniges und erfolgreiches Schützenfest 2012!

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Schützenfest Neustadt

Traditionen werden in Neustadt gepflegt und den modernen Verhältnissen angepasst Jens Blümel, Sie sind als Offizier für die zeitlichen Abläufe zuständig. Aber die sind doch in jedem Jahr gleich, oder? Um das Neustädter Schützenfest in seiner traditionellen Form den heutigen Gegebenheiten anzupassen und damit erfolgreich in die Zukunft zu führen, mußten in diesem Jahr wichtige Organisationsmodifizierungen vorgenommen werden. Das betrifft auch die geänderten Marschzeiten. Ist das Neustädter Schützenbataillon in der Vergangenheit am Festsamstag in den frühen Morgenstunden, quasi „unter Ausschluss der Öffentlichkeit“ marschiert, so rückt dieser sehenswerte Festausmarsch mit den Kompanien und den bunten Neustädter Musikzügen durch die späteren Marschzeiten nun in den Fokus der Öffentlichkeit. Warum die Änderungen? Wie bereits erwähnt, waren Veränderungen dringend erforderlich. Die Belebung des Festplatzes mit dem Festzelt und den Schaustellergeschäften war für eine gesunde wirtschaftliche Grundlage zur zukünftigen Durchführung des Neustädter Schützenfestes äußerst wichtig. Dazu gehörte auch die organisatorische Umgestaltung des Festsonnabends. Wichtig war, die gute Stimmung des Kompaniebiertrinkens nach dem Festmarsch auch in den Nachmittag zu tragen. Mit dem durch die Neustädter Musikzüge organisierten und in eigener Regie durchzuführenden Festkonzerts nach dem Kompaniebiertrinken wurde ein zusätzlicher Höhepunkt im Ablauf des Festsonnabends installiert. Die Verlegung des Herrenessens vom Sonnabendnachmittag auf den Freitagabend vor dem Zapfenstreich gibt der Eröffnung des Fests einen besonderen festlichen Rahmen und den Teilnehmern die Möglichkeit, sich im Vorfeld der turbulenten Festtage im feierlichen Rahmen auf den weiteren Festverlauf einzustimmen. Für die Leute, die das Schützenfest bisher noch überhaupt nicht kennen: Welchen Programmpunkt sollte man sich anschauen, um einen ersten Eindruck vom Schützenfest zu bekommen? Dazu zählen auf jeden Fall die farbenfrohen Ausmärsche an den Festtagen. Besondere Erwähnung sollte dazu vielleicht der am Festsonntag stattfindende Ausmarsch der Kranzdamen mit den Preisträgern finden. Weiter ist ein Besuch des Festplatzes zu jeder Zeit geeignet, um einen Eindruck von der ausgelassenen und auch festlichen Stimmung im Rahmen dieses größten Schützenfestes im Neustädter Land zu bekommen. Und für die, die schon häufig da waren: Was ist gar nicht so bekannt, lohnt aber eine Entdeckung? Besondere und auch völlig neugestaltete Höhpunkte, welche auch für erfahrene Schützenfestbesucher in diesem Jahr ein absolutes „Muss“ bedeuten, sind die Konzerte der Neustädter Musikzüge im Anschluß an die Kompanieversammlungen an Festsonnabend und -sonntag auf dem Festzelt. Dann zählt dazu unbedingt der Samstagabend, viele Jahre unbeachtet und unbelebt. Das neue Konzept beinhaltet auch für diesen Abend eine absolute Attraktion. Nach der Übertragung des Fußballeuropameisterschaftsspieles Deutschland - Portugal, zu sehen im Zelt auf einer Großleinwand, präsentiert die Schützengesellschaft erstmals die Neustädter Kultband „Rockkantine“ unplugged.

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Manche mögen den Trubel, manche nicht so sehr: Wann brummt es auf dem Festplatz üblicherweise? Und wann sind die Schlangen kürzer? Schützenfest in Neustadt bedeutet absoluter Ausnahmezustand für alle Neustädter Bürger. Bereits jetzt, im Vorfeld des Fests, wir befinden uns ja bekanntlich „Im Scheit‘n“, gibt es in Neustadts Straßen und Gaststätten eigentlich nur ein Thema: Die Vorfreude auf das neu gestaltete Fest der Feste. Ich will damit sagen, daß wir für drei Tage in Neustadt und auf dem Festplatz absoluten Trubel wollen und mir deshalb nicht einfallen will, wann es auf dem Festplatz nicht brummt. Am Freitag- und Sonnabendabend ist Party im Festzelt. Wie unterscheiden sich die beiden Abende? Am Freitagabend findet traditionsgemäß der Zapfenstreich, geblasen durch die Bärenmusik, auf dem Kirchplatz statt. Schon in den frühen Abendstunden treffen sich dort die Neustädter Bürgerinnen und Bürger in fröhlicher Stimmung. Nach dem Zapfenstreich begleiten die „Bären“ die Bürger auf den Festplatz, um dort im Festzelt die Nacht ungezwungen bei Tanzmusik präsentiert durch DJ Bruni, fortzusetzten. Der Samstagabend ist völlg anders gestaltet, wie zuvor bereits erwähnt. Nicht zu vergessen ist auch der Sonntagabend. Traditionsgemäß der Abend der Schützengesellschaft. Die Aktiven des Schützenfests nutzen diesen Abend nun ohne weitere Verpflichtungen, zum lockeren Ausklang des Fests bei Tanz und Erfahrungsaustausch im Festzelt. Wenn Sie eine der Traditionen ändern könnten – welche wäre das? Traditionen verändern wir nicht. Durch sie lebt unser Schützenfest im Vergleich zu den Nachbarstädten. Traditionen werden bei uns in Neustadt gepflegt und ggf. den modernen Verhältnissen angepasst. Und was ist Ihr persönlicher Lieblingsmoment beim Schützenfest? Natürlich der Moment in unserer sog. „Giftküche“, das ist der Offiziersversammlungsraum im Schützenhaus, wenn der Kommandeur den neuen Schützenkönig zuerst in unserem Kreise bekannt gibt. Dann freue ich mich auch immer besonders auf den einen oder anderen Tanz mit meiner Frau Silvia am Sonntagabend. Dann habe ich Gelegenheit, mich bei ihr für die Geduld während der hektischen Zeit vor dem Schützenfest und ihre Unterstützung zu bedanken.


2012

Ab dieser Saison schießen die Jugendlichen auf dem vereinseigenen Schießstand der Gesellschaft im Schützenhaus Neustadt mit einer modernen Lichtpunktschießanlage. Dabei wird mittels Infrarotlicht, völlig ungefährlich für Mensch und Umwelt, auf eine Scheibe geschossen. Die Auswertung erfolgt dank Computertechnik millimetergenau. Das Wertungsschießen, für alle Jungen ab zwölf Jahren, um den Titel des Jugendschützenkönigs und der nachfolgenden Preise findet unter sachkundiger Anleitung zu den bekannten Schießzeiten der Neustädter Schützengesellschaft statt. Das Resümee nach dem ersten Schießwochenende ist durchaus erfreulich und in der Resonanz besser als erwartet. Über 160 Sätze wurden bereits mit dem neuen Gewehr auf der Anlage geschossen, und die Ergebnisse sowie das Feedback der Schützen waren durchgehend positiv. Für Jugendliche, die in der Vergangenheit schon mit Kleinkaliber geschossen hatten, verlief die Umstellung auf die verkürzte Schussdistanz durchweg problemlos, was nicht unbedingt im Vorfeld klar war. Das Problem bestand in der Reduzierung der Distanz, mit der die Scheiben getroffen werden müssen. Sind

Foto: S. Hibbe

Die Jugendlichen schießen mit Infrarotlicht um den Titel

Jan Bruns testet die Anlage.

es auf den Kleinkaliberständen 100 Meter, wird auf die Jugendscheibe mit den Lichtpunktgewehren auf einer Distanz von 10 Metern geschossen. Der Schwierigkeitsgrad bleibt jedoch der Gleiche, denn die Computergestützte Lichtpunktanlage lässt sich so parametisieren, dass die Entfernung zur Kleinkaliberbahn nachempfunden wird. Dieser in der Vergangenheit als einschneidender Schritt bezeichnete Umbruch auf der Jugendscheibe ist sicherlich

zukunftsweisend und für die kommenden Jahre eine Investition der Neustädter Schützengesellschaft, die sich gerade für die jüngsten Teilnehmer positiv darstellt. So sind doch diese Lichtpunktanlagen, die völlig ungefährlich und frei von gesetzlichen Beschränkungen sind, ein guter Weg, sich auf das Schießen auf den Kleinkalieberständen ab 18 Jahren vorzubereiten.

Am Freitag kommen die grünen Birken in die Stadt

Zuvor sind noch einige Vorbereitungen zu treffen. Damit am Sonnabend zu unser aller Freude die geschmückten Birken die Straßen der Neustädter Innenstadt säumen. Um diese Tradition fortzuführen, wird die Birkencrew auch in diesem Jahr wieder rund 600 Birken im Moor schlagen und diese dann am Freitag in der Stadt verteilen. Wer gerne Birken zum Schmücken haben möchte, aber noch nicht auf der Verteilerliste steht, hat die Möglichkeit unter www.Birkencrew.de diese zu ordern. Wir möchten uns im Vorfeld bei allen Neustäder Bürgern bedanken, ohne Ihre Mithilfe wäre so etwas nicht möglich. Die diesjährige Birkencrew ist wie folgt besetzt: Thomas Florich, Hans-Joachim Florich, Heiko Zdrorra, Simon Schlander, Matthias Preetz, Maik Sippert, Jörg Kahle und Alexander Mänz.

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Schützenfest Neustadt

Die Böllertruppe Die Böllertruppe ist eine der vielen „Randgruppen“ rund um das Neustädter Schützenfest, die Jahr für Jahr ihren Job machen, der letztendlich im Kleinem dazu beiträgt, dass das Fest der Feste komplett gut wird. Das alte Brauchtum des Böllerns, das heute überwiegend in Süddeutschland praktiziert wird, setzt sicherlich die lautesten Akzente beim Schützenfest. Planerisch beginnt die Arbeit der Böllertruppe schon am Anfang eines laufenden Jahres.

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Ende Januar werden entsprechende Anträge an die Stadt gestellt, die das Böllern detailliert regeln. Diese recht strengen Bestimmungen regeln letztendlich die Sicherheit der Aktiven und der Zuhörer und erfüllen in jeder Hinsicht die Auflagen der entsprechenden Waffen- und Sprengstoffgesetze. Die Böller als solches, ca. 20-25 kg schwere Stahlbehälter müssen regelmäßig gewartet werden und in regelmäßigen Abständen zum TÜV.

Wurde früher das Schwarzpulver noch mit Lunten und viel Fingerspitzengefühl gezündet, werden heute moderne Zündmaschinen aus der Sprengtechnik und sogenannte Zündpillen verwendet. Das Fingerspitzengefühl ist jedoch geblieben. Die ersten Schüsse fallen beim Fahnehissen am Erichsberg – mitte Mai. Dort werden mehrere Schüsse zur Begrüßung der Schützenfestzeit abgegeben. Neustadt befindet sich von nun an im „Scheiten“, die Zeit bis zum Fest verfliegt ab dann meist rasant. Bis dahin werden jeden Sonntag vor dem Schützenhaus zur Schießeröffnung um 10 Uhr zwei Schüsse abgegeben. Der Showdown der Böllertruppe ist ohne Zweifel die Tour am Sonnabendmorgen. Um 5 Uhr werden mit den Kirchturmglocken die Startschüsse am Kirchplatz mitten in der Stadt abgegeben. Dann folgt eine etwa zwei Stunden dauernde Fahrt durch die gesamte Kernstadt, in der dann um die 40 weitere Schüsse abgegeben werden. Diese relativ kurze Zeit ist wirklich anstrengend, macht aber auch Spaß und ist nur mit einer wirklich guten Mannschaft zu schaffen, in der jeder seinen Platz hat. Jeder kennt seine und die Aufgaben des Anderen – Sicherheit hat dabei den höchsten Stellenwert. Die anderen Böller am Schützenfestwochenende kennen dann wohl die meisten – die zur Proklamation und die unter

der Brücke. Jede Kompaniefahne bekommt dort ihren SalutBöller und spätestens dann ist auch der müdeste Marschierer (wieder) wach. Zu schaffen ist das Ganze natürlich nur mit einer Truppe im Hintergrund, die in punkto Zuverlässigkeit, Genauigkeit und Teamgeist ihresgleichen sucht. Die meiste Erfahrung hat sicherlich Sigfried Deim. Seit 32 Jahren sorgt Sigi dafür, dass der Rest der Truppe dahin kommt, wo sie auch hin muss. So lenkt er nicht nur den Bus am Sonnabendmorgen, sondern ist vor allem durch seine Erfahrung schier unersetzlich. Gunnar Hergt, Tim Repenning und Marcel Hinz bilden aktuell den harten Kern der Truppe, vergangenes Jahr haben wir nach 15 Jahren Lars Hetebrügge in den wohlverdienten Ruhestand geschickt. Voller Enthusiasmus, Engagement und dem absoluten Willen zum Knall schuften die drei, damit das Schützenfest die entsprechende Akustik erfährt. Der verantwortliche Leutnant Ulf Hasselbring-Hibbe kann dankbar sein, so eine homogene Truppe über so viele Jahre zusammen zu haben. Als ‚Gäste’ fahren wechselweise Freunde der Böllertruppe und natürlich der jeweils jüngste Leutnant (z.Zt. Dirk Frese) mit, bei dem am Sonnabendmorgen auch die Tour mit einem schönem Frühstück beendet wird.  Ulf Hasselbring-Hibbe


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Gabelschießen der Neustädter Sportschützen Nach dem Schützenfest ist vor dem Schützenfest! An einem Bierwagen Mitte der neunziger Jahre, während der Schützenfestfeierlichkeiten, fing alles an: Einige der Teilnehmer am großen Schützenfest, wollten nicht für ein ganzes Jahr untätig und ohne sportlichen Anreiz sein. Die Idee eines Preisschießens zu Schützenfestbedingungen, aber auf verkürzter Distanz und in der Schützenfest freien Zeit, war geboren – das Preisschießen der Neustädter Sportschützen, das nicht nur für Vereinsmitglieder veranstaltet werden sollte. Da dies Preisschießen auch als „Schießen mit Schützenfestteilnehmer“ bezeichnet wurde, sollte der Preis für die Besten, dem Preis des Schützenfestsiegers ebenbürtig sein. Die aus der Historie stammende Tradition der Schützengesellschaft, die besten Schützen mit einem Löffel auszuzeichnen, wurde aber in Frage gestellt. Bei den Neustädter Sportschützen wurde diese Tradition gebrochen. Es sollte eine Kuchen-

gabel aus Silber, das Essbesteck des besten Schützen vervollständigen. Die Bedingungen für alle Teilnehmer sind und waren gleich, mit dem Luftgewehr, stehend aufgelegt, die sich in zehn Meter Entfernung befindlichen Scheiben treffen. Seit diesem Tag wird das Preisschießen „Gabelschießen der Neustädter Sportschützen“ genannt. Das im Jahr 2011/2012 durchgeführte fünfte Gabelschießen hat alle bisherigen Ergebnisse weit übertroffen. Die verbesserte Kommunikation hat immer mehr Kompanievertreter, Marschierer und Spielleute zu den angesetzten Schießterminen geführt. Sicherlich auch, um den geselligen Teil der Veranstaltung zum Informationsaustausch zu nutzen. Die vereinbarte Anzahl von Preisen ist auf sechs erhöht worden und ein besonderer Damenpreis wird verteilt. In einem neuen separaten Wettkampf, wird ein Essbesteckmesser an den besten Schützen ver-

geben. Das Messer gehört, wie die Kuchengabeln, zur Schützenfest Serie (Spaten) und ist, wie immer bei den Sportschützen, aus 925ger Vollsilber. Fotos H.-G. Sala u. A.Moldenhauer

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Schützenfest Neustadt

Wieso wehen eigentlich blau-weiße Fähnchen zum Schützenfest über der Marktstraße? Nein, es sind keine Heinzelmännchen, die pünktlich am Donnerstag vor Schützenfest die Fahnenketten über der Marktstraße anbringen. Wer an diesem besagten Donnerstagabend mal durch die Fußgängerzone geht, der begegnet einer lustigen Truppe mit zwei langen Leitern, die früher einmal vor etlichen Häusern und Gaststätten auch singend angetroffen wurde. Aber wer sind denn nun diese Leute, und warum machen sie das eigentlich? In den 50er Jahren verteilte die Schützengesellschaft nicht nur Birken zum Schmücken der Häuser, sondern auch Tannengrün. Dieses wurde dann, unter anderem auf dem Hof der Bäckerei Leßmann, von den Anwohnern mühevoll zu Girlanden gebunden und über der Straße aufgehängt. So schmückten seinerzeit während des Schützenfests die Tannengirlanden die Straßen

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der Innenstadt. Als im Laufe der Zeit jedoch immer mehr Eigentümer aus der Marktstraße wegzogen, drohte dieser Brauch zu sterben. Mein Vater, der Kaufmann Klaus Hibbe wollte die Tradition retten, besorgte blauen sowie weißen Stoff und ließ bei seiner Schneiderin die Fahnenketten nähen, die heute noch alljährlich in der Marktstraße wehen. Zusammen mit meiner Mutter und den Familien Jühdes, Leßmann, Pallak und Mahlke (allesamt Anwohner der Straße) machten sie sich nach Geschäftsschluss auf, um die Fahnen an den Häusern der Straße aufzuhängen. Zum Dank gab es von den Anwohnern und Gaststätten ein Getränk und bei den Fleischern wurde der Trupp mit allerlei Leckereien verpflegt. Die Gruppe sang dann den Spendern ein Lied. Nach und nach kamen wir Kinder dazu, und nachdem wir alt genug waren, erklom-

men wir die Leitern. Inzwischen haben sich die „Ur“-Fahnenaufhänger zur Ruhe gesetzt, und wir Kinder haben die Tradition übernommen. Auch unsere Kinder stehen nun auf den Leitern und kümmern sich um den Straßenschmuck. Leider gibt es auf der ganzen Strecke nur noch drei Stellen, an denen wir unser Ständchen bringen können. Das ist sehr schade, aber wir halten an unserer Tradition fest. Also wer am Donnerstag vor dem Schützenfest Zeit hat, der kann gern am Abend in die Fußgängerzone kommen und uns eine Runde ausgeben, wir singen dann gern für denjenigen. Am Montag nach Schützenfest ist dann aber auch schon wieder das traditionelle Fahnenabhängen, und wir hängen Länderflaggen Wimpelketten auf. Auch diese sind privat gespendet.  Susanne Hibbe


2012

Fotos: Kim Jasmin Kraus

Der Sch端tzencomic

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Schützenfest Neustadt

Freitag, 8. Juni

Foto: Andreas Schulze

Die Bärenmusik wurde bereits 1841 erwähnt und ist ein fester Bestandteil des Neustädter Schützenfests. Zum Beginn des Schützenfests am Freitagvormittag lädt dieser traditionelle Spielmannszug die Neustädter Bürgerinnen und Bürger zum Fest ein. Vom Ausrufer werden die wehrhaften Bürger mit traditionellen Ausruf an die Gewehre gerufen: „Wer will mit genießen nach der Scheibe schießen der finde sich morgen auf Tambours Ruf beim Badehause ein!“

7.15 Uhr

Der Freitagnachmittag gehört den Kindern. Begleitet von Mama, Papa, Oma und Opa laufen die Mädchen und Jungen von der Innenstadt zum Festplatz. Allerdings ist der Abmarsch wegen der Umgestaltung des Programms in diesem Jahr bereits um 15 Uhr. Dann vergnügen sich die Mädchen und Jungen nicht wie in den vergangenen Jahren auf dem Freibadgelände, sondern direkt im Festzelt. „Wir wollen die Kinderbelustigung so wie früher wieder auf dem Festplatz haben“, sagt Dirk Frese, jüngster der Schütze offiziere. Im Zelt werden unter anderem eine Hüpfburg und ei Schaumkussweitwurfmaschine aufgebaut. Außerdem sind Spi wie zum Beispiel ein Bobby-Car-Rennen und „Hau-den-Luk geplant. Das Kinderschützenfest endet bereits um 17 Uhr. Dana können die Familien weiter auf dem Festplatz feiern. Die Fahrg schäfte bieten an diesem Tag vergünstigte Tickets an.

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15 Uhr: Abmarsch der Kinder

Foto: Kaufhaus Hibbe

7.15 Uhr: Die Bärenmusik lädt ein


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19 Uhr: Herrenessen verlegt

Foto: Harald Baumann

Foto: Kathrin Fischer

Die Oberen der Neustädter Schützengesellschaft haben das Herrenessen von Sonnabendmittag auf den Freitagabend verlegt. „Wir wollen damit den Sonnabend entlasten“, sagt Pressesprecher Ulf Hasselbring-Hibbe. Rund 200 Männer werden es sich beim Herrenessen im Bürgersaal im Leinepark schmecken lassen. Bisher war das Herrenessen immer am Sonnabendmittag. Das hat aber unter anderem bewirkt, dass ein großer Teil der Festgesellschaft mitten in den Feierlichkeiten aus dem Geschehen auf dem Schützenplatz geholt wurde. Das drückte mitunter auf die Stimmung - vergleichbar mit einer Hochzeitsfeier, bei der die Braut entführt wird und sich der Bräutigam stundenlang auf die Suche machen muss.

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23 Uhr: Tanz im Festzelt

22.15 Uhr: Zapfenstreich

22.15 Uhr

19 Uhr

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Schützenfest Neustadt

Sonnabend, 9. Juni

Der Festplatz mit einem großen Zelt, das fast 1000 Sitzplätze bietet, wird der Dreh- und Angelpunkt des diesjährigen Schützenfests. Die Zahl der Maschierer in den vier Kompanien hat in den vergangenen Jahren beständig zugenommen. Das hatte zuletzt dazu geführt, dass nicht mehr alle nach dem Marsch mit in den Bürgersaal zum Biertrinken gehen konnten. „Die Kompanien wurden in ihre Quartiere zum Biertrinken entlassen, aber der TSV und die Musikgruppen haben nicht mit in den Bürgersaal gepasst“, sagt Ulf Hasselbring-Hibbe, Pressesprecher der Schützengesellschaft Neustadt. Die Musikgruppen hätten sich dann andere Orte in der Stadt gesucht. „In diesem Jahr werden wir erstmals seit den fünfziger Jahren wieder alle unter einem Dach feiern“, sagt Hasselbring-Hibbe. Die Zeiten für das Wertungsschießen an den beiden Festtagen: am Sonnabend von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag von 9 bis 12 Uhr. Zum Wertungsschießen sind alle Bürger willkommen.

5 Uhr: Wecken

Foto: Kim Jasmin Kraus

ab 6 Uhr: Sammeln der Kompanien Zum Sammeln der Kompanien wurde ein großzügiger Zeitkorridor von 8.45 Uhr (Abmarsch der ersten Kompanie) bis 10.30 Uhr (Bataillonsabmarsch an der Lindenstraße) eingeplant. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass die geplanten Marschzeiten von den einzelnen Kompanien oft nicht eingehalten werden. Deshalb sind die angegebenen Zeiten lediglich Richtzeiten. 8.45 Uhr: Abmarsch der I. Kompanie - Strecke: Ludwig-Kaufholz-Weg, Jenaer Weg (bei Brückensperrung Alternative), Rostocker Straße, Königsberger Straße, Saarstraße, Kleiner Tösel, Landwehr. Hauptmann Hans-Ullrich Gewetzki führt die Gruppe an. 9.30 Uhr: Die I. Kompanie trifft die IV. Kompanie, gemeinsam geht es weiter. Strecke: Landwehr, Heini-Nülle-Platz, Martstraße. Hauptmann Heiner Plinke führt. 9.55 Uhr: Die I. und IV. Kompanie treffen auf die II. Kompanie. Die Strecke: Marktstraße, Windmühlenstraße (Hauptmann Olaf Horl) 10.10 Uhr: Abmarsch der vier Kompanien - Strecke: Windmühlenstraße, Am Walle, Mittelstraße, Herzog-Erich-Allee, Lindenstraße. 10.30 Uhr: Abmarsch des Bataillons - Strecke: Lindenstraße, Herzog-Erich-Allee, Wunstorfer Straße, Heini-Nülle-Platz, Marktstraße (Halt am „Alten Rathaus“), Schloßstraße (Halt im Schlosshof ), Schloßstraße, Leinstraße, Am Walle, Windmühlenstraße, Marktstraße, Schloßstraße, Herzog-Erich-Allee, Suttorfer Straße, Festplatz.

10.30 Uhr: Abmarsch des Bataillons

6 Uhr 8.45 Uhr 9.55 Uhr 5 Uhr 7.45 Uhr 9.35 Uhr 10.10 Uhr 10.30 Uhr

Wir wünschen allen ein schönes Schützenfestwochenende! 12 I Schützenfest Neustadt


2012

Aufgrund des großen Festzelts ist es wieder möglich, ein Platzkonzert mit allen Musikgruppen auf dem Festplatz zu gestalten.

20 Uhr: Public Viewing und Rockkantine Es ist nicht nur Neustädter Schützenfest, sondern auch Fußball-Europameisterschaft. Am Schützenfestsonnabend hat die Deutsche Nationalmannschaft ihr erstes Gruppenspiel. Ab 20.45 Uhr spielt die Löw-Elf in Lwiw gegen Portugal an. Und die Neustädter Festgesellschaft erlebt das hoffentlich spannende Spiel auf dem Festplatz. Denn im Festzelt wird eine große Leinwand aufgebaut, Public Viewing ist angesagt. Ob Sieg oder Niederlage - im Anschluss wird im Zelt abgerockt. Die Band Rockkantine spielt. Der Eintritt zum Konzert beträgt 5 Euro.

Foto: Andreas Schulze

14 Uhr: Zeltkonzerte der Show und Musikzüge

18 Uhr: Abmarsch der Fahnengruppen Strecke der Fahnengruppen: Festplatz, Suttorfer Straße, Herzog-Erich-Allee, Zwischen den Brücken, Marktstraße, „Altes Rathaus“.

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Schützenfest Neustadt

9 Uhr: Stellung des Bataillons in der Lindenstraße

Foto: Kim Jasmin Kraus

9.15 Uhr: Abmarsch des Bataillons

12 Uhr: Festessen mit Damen Die Damen treffen sich zum Festessen im Bürgersaal. Kommandeur Olaf Horl wird zunächst eine Ansprache halten. Nach Suppe und Hauptgang folgt die Damenrede, die traditionell der jüngste Leutnant des Schützenbataillons hält. Das ist in diesem Jahr wieder Dirk Frese.

Foto: Kathrin Fischer

Sonntag, 10. Juni

Strecke: Lindenstraße, Herzog-Erich-Allee, Wunstorfer Straße, Heini-Nülle-Platz, Marktstraße (Halt am „Alten Rathaus“) Schloßstraße, Herzog-Erich-Allee, Suttorfer Straße, Festplatz.

9 Uhr 9.15 Uhr

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14 I Schützenfest Neustadt

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2012

17 Uhr: Proklamation des Schützenkönigs Die offizielle Proklamation des Schützenkönigs sowie die Übergabe der Schützenscheiben.

14 Uhr: Bekanngabe des Schützenkönigs im Bürgersaal

16.15 Uhr: Treffen der Kranzdamen

Das Wertungsschießen endet am Festsonntag um 12 Uhr. Danach beginnt hinter verschlossenen Türen die Auswertung. Die drei Besten werden dann dazu geholt. „Wenn der Erste ablehnt, dann wird der Zweite Schützenkönig“, sagt Ulf Hasselbring-Hibbe, Pressesprecher der Schützengesellschaft Neustadt. Es passiere, dass jemand von dem Titel völlig überrascht werde, und es ihm aus bestimmten Gründen nicht gelegen komme, zum Schützenkönig proklamiert zu werden. Steht der neue Schützenkönig fest, bekommt er einen Kranz umgehängt und wird in den Bürgersaal zum Damenessen geführt. Danach geht es zum neuen Schützenkönig nach Hause zum Feiern. Dorthin bestellt die Schützengesellschaft dann auch den Getränkehändler, der dafür sorgt, dass die Gläser immer gut gefüllt sind.

14 Uhr

Was vor vielen Jahren noch als „Ehrenpflicht“ für junge Mädchen verstanden wurde, ist heute selbstverständlich freiwillig und im Ganzen sehr viel ungezwungener und lockerer als vor etwa 160 Jahren. Und wenn auch so einige Sachen im Wandel der Zeit sich der Moderne angepasst haben, so sind doch die grundlegenden Dinge im Allgemeinen gleich geblieben. Eingeladen werden heute wie damals Mädchen zwischen 15 und 20 Jahren. Die damaligen Kranzdamen wurden auch Kranzjungfern genannt und mußten dementsprechend unverheiratet sein. Genauso war es Brauch, dass bei mehreren Töchtern pro Familie jeweils nur ein Mädchen eingeladen werden konnte, es sei denn, die anderen waren schon verheiratet. All dieses ist heute selbstverständlich nicht mehr von Relevanz. Damals wie heute treffen sich die Kranzdamen am zweiten Festtag gegen 16 Uhr im Ratskeller der Stadt. Gegen 16.30 Uhr wird dann das jährliche Foto aller Kranzdamen gemacht. Nach einem kurzen Marsch durch die Stadt zum Festplatz beginnt dann wohl einer der spannendsten Abschnitte, die Proklamation der Preisträger und die damit verbundene Verteilung der Preisträger an die Kranzdamen. Im Regelfall begleiten zwei Mädchen einen Preisträger im weiteren Verlauf der kommenden einenhalb bis zwei Stunden. Sind die Herren erst einmal geschmückt, geht es los zum Ausmarsch durch die Stadt. Dieser dauert etwa dreißig Minuten und wird jedes Jahr von vielen Zuschauern bewundert und wird damals wie heute von vielen als einer der schönsten wie auch wichtigsten Ereignisse des gesamten Neustädter Schützenfests angesehen.

16.15 Uhr

Ausstellung? Konzert? Theater? Lesung?

17 Uhr

20.30 Uhr

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Foto: Kathrin Fischer

20.30 Uhr: Schlagernacht im Festzelt


Fotos: Andreas Schulze

Waagerecht 1 US-Bundesstaat (8) - 5 Zusammenstellung von Musiktiteln, kein Album (7) - 10 Chemisches Element mit dem Symbol Tm, zählt zu den Metallen der seltenen Erden (7) - 11 Erscheinung eines Dorfes, Dorfkirche zählt zu den wesentlichen Elementen des... (8) - 12 neunter griechischer Buchstabe (4) - 13 Teezucker (6) - 14 Säugetier mit Stachelkleid (4) - 16 Anfang (9) - 17 Jagdgebiet (6) - 18 Dorf zwischen Mandelsloh und Laderholz (6) - 19 HĂśchster Berg Niedersachsens (8) - 21 nach der Buche der zweithäufigste Laubbaum in Deutschland (5) - 22 Schirmherrschaft, Leitung (5) - 23 Macht die Musik beim SchĂźtzenfest: DJ ... (5) - 25 Titelgestalt bei Michael Ende: Jim ... (5) - 33 Reisebegleitung (16) - 34 Stadt zwischen Hannover, Garbsen und Barsinghausen (6) - 35 Begleitet die Preisträger beim Umzug (9) - 37 Substanz, GedankenfĂźlle (8) - 38 an diesem HĂśhenzug liegt Barsinghausen (7) 42 schmerzhafte Erkrankung der Sehnen im Arm (9) - 44 bei der Lotterie gibt es Gewinne und ... (6) - 45 Währung in Deutschland (4) - 46 Komponist: Johann Sebastian ... (4) - 47 ErlĂśs, wertmäĂ&#x;ige Erfassung des Absatzes eines Unternehmens (6).

















 









 













Senkrecht 1 der Alarmton ist ein ... (9) - 2 Teil des Herzfrequenzmessgerätes; eine Form des Klettergurtes (9) - 3 Aufgeld oder Aufzahlung (4) - 4 In der Neustädter SchĂźtzengesellschaft gibt es vier (8) - 6 Impfstoff (9) - 7 Am SchĂźtzenfestsonnabend sehen die Gäste das FuĂ&#x;ball-EM-Spiel der Nationalmannschaft beim ... (englischer Begriff) (13) - 8 1913 besuchte Kaiser Wilhelm das Neustädter Dorf, in dem damals mit 258 Metern der hĂśchste Turm Deutschlands stand (7) - 9 Mit knapp 3000 Einwohnern Neustadts grĂśĂ&#x;tes und ältestes Dorf (8) - 15 Party (4) - 20 Stadt, die Ăśstlich an Barsinghausen grenzt (7) - 24 Sportgerät mit Reifen und Lenker (7) - 26 Kautabak (5) - 27 befindet sich auf der RĂźckseite eines Sitzes im Zug (10) - 28 an ihrer Farbe erkennt man, zu welcher Kompanie der Marschierer gehĂśrt (6) - 29 nacheinander (9) - 30 Neustädter Sportverein (3) - 31 Bier aus Hannover (Kurzwort) (5) - 32 schlängeln (8) - 36 Hauptstadt der TĂźrkei (6) - 39 fortwährend (5) - 40 englisch: Veranstaltung (5) - 41 AbkĂźrzung der Hochschule fĂźr Musik, Theater und Medien in Hannover (4) - 43 norddeutsche Rundfunkanstalt (3).

AuflĂśsung auf Seite 2. ä=ä, Ăś=Ăś, Ăź=Ăź, Ă&#x;=ss.

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Schützenfest Neustadt 2012