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Steinhude und meer

Steinhude und meer

Steinhuder Meer in Flammen

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Ein Magazin der Leine-Zeitung Neustadt/Wunstorf, Ihrer Heimatzeitung in HAZ und NP, und der Schaumburger Nachrichten Freitag, 19. August 2011

Es wird heiĂ&#x;:

Das Festliche Wochenende am Steinhuder Meer


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Steinhuder Meer in Flammen

Überblick

Editorial

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teinhude und meer ist ein Magazin der Leine-Zeitung, täglich in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und der Neuen Presse, und der Schaumburger Nachrichten

Impressum Gabriele Blancke 05031/77 90 11 Anzeigen

g.blancke@ madsack.de

Bernd Matyschok 05032/96 43 40 Anzeigen

b.matyschok@ madsack.de

Kristina Hoffmann 05721/80 92 12 Anzeigen

sn-hoffmann@ madsack.de

Liebe Leserin, lieber Leser, herzlich willkommen zum Festlichen Wochenende am Steinhuder Meer. Der Höhepunkt des Veranstaltungsjahres lädt von Freitag bis Sonntag, 19. bis 21. August, zu drei Tagen voller Spaß und Unterhaltung an Norddeutschlands großen Flachwassersee ein. Das unwiderstehliche maritime Flair bietet die perfekte Kulisse für unzählige Attraktionen, die den Fischerund Weberort Steinhude in eine pulsierende Partyzone verwandeln. Verschiedene Musikstile werden auf vier Bühnen gespielt, aber auch Ausstellungen und ein großes, mittelalterliches Lager sowie Feuer- und Greifvogelshow ziehen das Publikum in Bann. Leckere Speisen, ein Weindorf sowie ein irisches Dorf sorgen ebenfalls für eine unverwechselbare Atmosphäre. Unterhaltungskünstler lieben das fröhliche Publikum am Steinhuder Meer und treten gern beim Festlichen Wochenende auf. In diesem Jahr kann sich das Publikum auf Mickie Krause, Tim Toupet, Schäfer Heinrich, Volker Rosin und Micream freuen. Am Nordufer ist ebenfalls Partystimmung angesagt. Rund um den Mardorfer Badestrand sorgt ein vielseitiges Programm für Topunterhaltung und zwar zeitgleich zur Steinhuder Party. Als Höhepunkt der drei tollen Tage gilt das doppelte Höhenfeuerwerk am Sonnabend, das die Gäste ebenso wie die Angebote des Festlichen Wochenendes kostenlos genießen können. Denn der Eintritt zu allen Veranstaltungen, ausgenommen zur Mallorca-Party, ist frei. Während der Dämmerung zeigen sich die Anlieger des Steinhuder Meers besonders einfallsreich. Die Ortsfeuerwehr Steinhude illuminiert ihre Fontänen, während die Bootseigner ihre Schiffe mit tausend Glühbirnen dekorieren. Die Schiffe sammeln sich zum Bootskorso, bei dem die schönsten Figuren prämiert werden.

Genießen Sie es! Ihre Patricia Chadde

Patricia Chadde 05031/77 90 10 Autorin

Steinhude und meer

wunstorf@ leine-zeitung.de

Annika Kamißek 0 50 32/96 43 55 Redaktion

a.kamissek@ madsack.de

Verlag: MH Niedersachsen GmbH & Co. KG, Am Wallhof 1, 31535 Neustadt am Rübenberge (zugleich auch ladungsfähige Anschrift sämtlicher im Impressum genannter Personen); Verantwortliche Redakteure: Peter Taubald, Clemens Wlokas; Gestaltung: Siegfried Borgaes; Verantwortlich für den Anzeigenteil: Olaf Kuhlwein, Stellvertreterin: Sabine Bernsee, Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG, August-Madsack-Straße 1, 30559 Hannover; Druck: Kieler Zeitung GmbH & Co. Offsetdruck KG, Radewisch 2, 24145 Kiel

Tradition und Mode

Graf-Wilhelm-Straße 3–5 · Telefon (0 50 33) 12 15 31515 Steinhude am Meer

FASHION Anke Hahne

Neue Modetrends eingetroffen! Graf-Wilhelm-Str. 8 · Steinhude · Tel. (0 50 33) 91 25 53

Wir wünschen unseren Kunden viel Spaß beim festlichen Wochenende! Graf-Wilhelm-Straße 7 · 31515

Steinhude am Meer · Tel. (0 50 33) 87 49

Genießen Sie täglich unsere reichhaltige Auswahl an Fisch- und Nudelgerichten Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 12-14.30 und 17.30-23 Uhr · Montag Ruhetag


Steinhude und meer

Steinhuder Meer in Flammen

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Die Höhepunkte des Festlichen Wochenendes

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itter, Edelleute, Bettler, Feuerspucker und Musikanten aus vergangenen Jahrhunderten werden beim Festlichen Wochenende durch Steinhudes Straßen ziehen. Am Freitag wird sich das seltsame Völkchen in einem bunten Umzug durch den malerischen Fischer- und Weberort schlängeln und die Besucher mit Schabernack und Darbietungen in Feierstimmung versetzen.

Mama, die Ritter kommen

Bummeln und schlendern Der Alte und Neue Winkel ist die lange Bummelmeile, die zu leckeren Snacks, Fischspezialitäten, gebrannten Mandeln und hausgemachten Kartoffel-Chips einlädt. Auch Schmuckhändler, Kunsthandwerker und eine Porträtmalerin sind dort zu finden.

Foto: H. Steinbock

Da werden auch die bekannten Straßenkünstler nicht fehlen, die mit Gaukeleien und viel Phantasie durch die Menge ziehen. In diesem Jahr wird Roland der Zauberer das Publikum mit seinem Bauchladen in Erstaunen versetzen. Oder vielleicht werfen die Gäste aus nah und fern einen Blick in das Kino

des 18. Jahrhunderts? Moritatensänger und Drehorgeln sind auch mit von der Partie. Auf der Graf-Wilhelm-Straße lockt ein großer Bauernmarkt mit seinem üppigen und verlockend duftendem Angebot, das neben Gewürzen und feinem Käse auch köstliche Wurst, mediterrane Spezialitäten und exklusive Schokoladen zu bieten hat. Lakritz, Wilddelikatessen, Korbwaren und Gestecke runden den ländlichen Markt ab.

Die Ritter kommen: Wer Rüstungen, Schwerter und Schilde bewundert, ist beim Festlichen Wochenende im Fischer- und Weberort genau richtig.

Foto: H. Steinbock

Wo jeder Tag ein Erlebnis wird Zeitreise durch Steinhude: Ab 16 Uhr zieht der mittelalterliche Umzug täglich mit Edelfräulein, Knappen und Spielleuten durch den Ort.

& Mardorf


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Steinhuder Meer in Flammen

Steinhude und meer

Genießen am Meer – Mehr geht nicht Schwertkämpfe, Mittelalterumzüge, Flohmarkt: Steinhude bietet am Festlichen Wochenende viel

Livemusik am Ratskeller Bei der Grünfläche am Ratskeller wird jede Menge Abwechslung geboten. Auf einer der Hauptbühnen gibt es Livemusik, eine hundert Jahre alte Schiffsschaukel sorgt für Vergnügen. Im Weindorf werden feine Tropfen serviert, die perfekt zu den deftigen Leckereien von Meyers Grill passen. Frischer Flammkuchen aus dem Ofen rundet das Angebot ab.

Strandterrassen Die Strandterrassen sind auch in diesem Jahr der Dreh- und Angelpunkt des Festlichen Wochenendes. Täglich treten Drehorgelspieler auf, zudem kommen die Black Birds, Agent Dee, Moritatensänger und auch der Shantychor ist dabei. Und der Nachwuchs kommt mit dem Kinderkarrussel in Schwung.

Die Feuershow verzaubert An den Strandterrassen findet am Freitag um 22 Uhr und am Sonnabend um 21.15 Uhr die große Feuershow statt. Erstmalig wird in diesem Jahr auch die Straße am Meer, entlang des Kurgartens, mit einbezogen. Dort lassen sich Kunsthandwerker über die Schulter blicken. Besenbinder, Pinselmacher, Glaskünstler und Seifensieder stellen ihre Fertigkeiten vor und bieten die Produkte natürlich auch zum Kauf an.

Kreuzritter schlagen auf Die große Wiese direkt am Parkplatz der Meerstraße verwan-

delt sich in ein Lager der Kreuzritter und des Mittelalters. 20 Lager mit 150 Zelten sowie mehrere Hundert Mitwirkende garantieren eine außergewöhnliche Zeitreise. Historisches Handwerk wie die Böttcherei, eine Steinschleiferei sowie Emailbrennen vermitteln ebenso wie Gerichtsverhandlungen, Zahnerei, Tavernenschlägereien, Musik, Gesang und Schwertkämpfe Kurzweil. Kinder können sich mit den Rittern des Roten Adlers in Schaukämpfen messen und selbst in ein mittelalterliches Gewand schlüpfen. Mittelalterumzüge sind für Freitag und Sonnabend ab 16 Uhr und am Sonntag ab 15 Uhr geplant.

Denn nicht nur am Boden, sondern auch in der Luft ist jede Menge los. Wüstenbussarde, Schneeeulen und Falken ziehen ihre Runden, und täglich lockt die große Greifvogelshow zum Weg zwischen Meer und Bruchdamm.

Flohmarkt und Riesenball Natürlich wird auch der Flohmarkt nicht fehlen, der mit originellen Händlern und außergewöhnlicher Ware zum Stöbern und Feilschen einlädt. Auf der großen Wiese hinter dem Mittelalterlager erwartet Sie mit dem Riesenball eine Neuheit. Auf 2000 Quadratmetern kann jeder das Gefühl der Schwerelosigkeit kennenlernen.

Foto: H. Steinbock

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m Hafen wird das Motto „Genießen am Meer“ Wirklichkeit. In den Holzhütten, die rund um das Hafenbecken aufgebaut sind, werden vielfältige Spezialitäten zubereitet. Vom Fleischspieß über Fladenbrot bis zur Thüringer Bratwurst bleiben keine kulinarischen Wünsche offen. Und bei einem frisch gezapften Bier lässt es sich auf den über hundert Sitzplätzen direkt am Meer entspannt genießen. Tagsüber sorgt das Berliner Kitchen Orchester für musikalische Unterhaltung, abends kommen JoJo und Mani aus dem Ruhrgebiet und singen und klampfen die guten alten Stücke aus den siebziger und achtziger Jahren.

Imposante Erscheinung: Ein Stelzenläufer in Steinhude.


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Bustransfer zum ZOB Wunstorf

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Strandterrassen

8.00 – 24.00 Uhr Irisches Dorf mit Irish Folk

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Drehorgelorchester Moritatensänger Uhr Blackbirds, Rock, Pop und Soul der siebziger und achtziger Jahre Feuershow

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Mittelalterlicher Markt mit vorführendem Hand- werk, Bogenschießen, Axtwerfen, Schaukämpfen, mittelalterlichem Lagerleben und Musik

Strandterrassen 14 – 18 Uhr 14 – 18 Uhr 20 – 0.30 Uhr 22.00 Uhr

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14 – 24 Uhr

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Zwischen Bruchdamm und Strandterrassen

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Eröffnung der Ausstellung Gestaltete Freizeit, siehe Seite 9

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Im Schulzentrum

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Freitag, 19. August 17 Uhr

Steinhuder Meer

© OpenStreetMap Contributors, Lizenz CC-BY-SA 2.0

Auf einen Blick: Das Programm

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Steinhuder Meer in Flammen

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Steinhude und meer

Badeinsel

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Steinhuder Meer in Flammen

Steinhude und meer

Foto: Chadde

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Die Spaßregatta ist der Publikumsliebling. Werden die bemannten Papierboote zu Wasser gelassen, verwandeln sich Torfkähne in Zuschauertribünen.

Irgendwo unterwegs ab 14 Uhr ab 14 Uhr ab 16 Uhr

Roland Henning, Straßenzauberei Andreas Raab, Musik mobil Großer mittelalterlicher Festzug durch den Ort

Sonnabend, 20. August Im Schulzentrum 10 – 18 Uhr

Gestaltete Freitzeit

Im Festzelt auf dem Scheunenplatz

Zwischen Bruchdamm und Strandterrassen

Große Mallorca-Party, 10 Euro Eintritt - Vorverkauf: Tourist-Info Mardorf & Steinhude, Stadtsparkasse Wunstorf & Steinhude, Volksbank Steinhude, Toto-Lotto Rymarczyk

14 – 24 Uhr

18 Uhr 21.30 Uhr 22.30 Uhr 24 Uhr 1.30 Uhr

Pepp Dancers und DJ Ruven Rintelmann Volker Racho, Stimmungsmacher für Jung und Alt Schäfer Heinrich Tim Toupet mit seinem Superhit „So ein schöner Tag (Fliegerlied)“ Mickie Krause Chaos Team, Deutschlands beste DJs

Schweers-Harms-Fischerhus Seehechtfilet Müllerin Arce,t

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Mittelalterlicher Markt mit vorführendem Hand- werk, Bogenschießen, Axtwerfen, Schaukämpfen, mittelalterlichem Lagerleben und Musik

Strandterrassen 14 – 18 Uhr Drehorgelorchester 14 – 18 Uhr Moritatensänger 21.15 – 21.45 Uhr Feuershow

Ratskeller 16.30 – 18.00 Uhr Offbeat Mafia, Ska-Band 20 – 0 Uhr Flying Soultoasters, Top 40 Band


Steinhude und meer

Hafen

Steinhuder Meer in Flammen

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Strandterrassen

14.00 – 0 Uhr

Irisches Dorf mit Irish Folk

Auf dem Steinhuder Meer 15 – 16 Uhr 18 – 23 Uhr 19.30 – 23 Uhr

Optimisten Regatta Wasserfontänen der Freiwilligen Feuerwehr Steinhude Bootskorso mit illuminierten Booten

Irgendwo Unterwegs ab 14 Uhr ab 14 Uhr ab 16 Uhr

Roland Henning, Straßenzauberei Andreas Raab, Musik mobil Großer mittelalterlicher Festzug durch den Ort

14 Uhr 14 Uhr ab 22 Uhr

Chortreffen der Region mit Musikzug Steinhude Musikzug Steinhude Chaos Team, Deutschlands beste DJs

Im Festzelt auf dem Scheunenplatz

14 – 18 Uhr 14 – 15 Uhr 14 – 18 Uhr 15 – 17 Uhr

Drehorgelorchester Papierbootregatta Moritatensänger Shantychor Wunstorf

Ratskeller 15 – 18 Uhr

Mad and the Moondogs Rock von gestern bis heute

Irgendwo Unterwegs ab 14 Uhr ab 14 Uhr ab 16 Uhr

Roland Henning, Straßenzauberei Andreas Raab, Musik mobil Großer mittelalterlicher Festzug durch den Ort

ab 13 Uhr ab 16 Uhr

Instrumente ausprobieren mit dem Musikzug Steinhude Volker Rosin, bekannt aus Rundfunk und TV

Kindertag im Festzelt auf dem Scheunenplatz

Sonntag, 21. August Im Schulzentrum 10 – 17 Uhr 10 – 17 Uhr

Gestaltete Freizeit Briefmarkentausch

10 – 11 Uhr

Foto: Oheim

Im Park an den Strandterrassen Evangelischer Festgottesdienst

Zwischen Bruchdamm und Strandterrassen 14 – 0 Uhr

Mittelalterlicher Markt mit vorführendem Hand- werk, Bogenschießen, Axtwerfen, Schaukämpfen, mittelalterlichem Lagerleben und Musik

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Steinhuder Meer in Flammen

Steinhude und meer

Umweltschonend und naturnah ums Meer

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uf Schusters Rappen lässt sich das Steinhuder Meer prima umrunden. Da es rund um den Flachwassersee nur wenige Höhenunterschiede zu überwinden gibt, gilt die Strecke als besonders knieschonend. Das erfreut natürlich die Radfahrer. Sie nutzen die breiten, ausgebauten Wege ebenso gern, wie Flaneu-

re und Wanderer. Nur bei großen Festlichkeiten kommt es mal zum Interessenkonflikt zwischen den beiden Gruppen – die Wege durch Moor, Wald, Wiesen und am Ufer entlang sind naturnah gehalten, und sollen keine Autobahn sein. Auch die Transportmittel passen sich dem Zeitgeist an und so ist der sogenannte Fahrradbus wäh-

Foto: RegioBus

So kommen Sie von Steinhude nach Mardorf

Radfahrer genießen den flexiblen Service der RegioBus: Teilstrecken werden geradelt, der Rest mit dem Busanhänger bewältigt. rend der Saison ein gefragter Komfortdienst: Niemand muss an den Ausgangsort zurückradeln, sondern kann einfach an den Haltestellen in Steinhude, Hagenburg, Winzlar, Rehburg, Mardorf sowie Neustadt einfach dazu- oder aussteigen. Während die Passagiere im Bus sitzen, werden die Räder im Anhänger kostenlos mittransportiert. Nur das Hinein- und wieder Herausheben ist Aufgabe der Radbesitzer. Bis Ende August können alle Fahrrad- und Ausflugsbegeisterten dieses attraktive Zusatzangebot der RegioBus-Linie 835 nutzen

und einen der 13 Haltepunkte ansteuern. Da das seit 2009 existierende Serviceangebot richtig gut bei den Zweiradfahrern ankommt, wird es bestimmt auch im Sommer 2012 wieder angeboten. Auch die Passagierdampfer nehmen Drahtesel gern mit und setzen die Reisenden samt Gefährt an den Anlegestellen in Steinhude oder Mardorf wieder ab. Romantisch wird die Tour mit der Pferdekutsche. Vor den Strandterrassen können Gäste bei gutem Wetter eine Kutschfahrt buchen, was mit den zwei PS mal ein ganz anderes Fahrerlebnis bieten kann.

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Kraftstoffverbrauch: innerorts 6,1 l/100 km, außerorts 4,4 l/100 km, kombiniert 5,0 l/100 km; CO2-Ausstoß kombiniert 116 g/km (VO EG 715/2007).

Foto: Chadde

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Radfahrer freuen sich: Ausgeschilderte Routen und gut ausgebaute Wege bieten Flexibilität bei der Tour durch den Naturpark.

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Fotos: Chadde

Steinhude und meer

Sie zeigen ihre Werke im Schulzentrum (von links, vorn): Almut Sprinkmann, Bernd Schifferings, Alfred Reinhold und Ernst Beisner, (Mitte) Tanno Voss-Allmers, Christa Rheinlander, Gabriele Krause, Angelika Krzossa, Gottfried Gey, Elvira Traupe, Petra Brügmann, Elsbeth Hellmann, Ursel Densow, Marianne Petsch, Marianne Kleine-Tebbe, Uta Heine und Dagmar Kelb, (hinten) Ukata Arua, Maren Frenzel-Ellberbrock und Dieter Kohser.

Maritime Motive, wie die farbenfrohen Fische in der ungewöhnlichen Glasverarbeitungstechnik Fusing, stellt die Gruppe her.

Das Feuerwerk der Künste Hobbykünstlergruppe präsentiert sich seit 35 Jahren – Bürgermeister Engelmann eröffnet Ausstellung

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0 Hobbykünstler zeigen im Forum des Schulzentrums Meerstraße verschiedene Techniken und Fertigkeiten, die sie in ihrer Freizeit zur Perfektion entwickelt haben. Seit 35 Jahren stellt sich die Gruppe gern der Öffentlichkeit vor und hat in diesem Jahr sogar drei fingerfertige Generationen einer Familie dabei: Großmutter Ursel Densow ist für ihre Arbeiten aus Textilien, Papier und Filz bekannt, während Alfred Reinhold fotorealistische Ölmalerei ausstellt. Ursel Densows Tochter Anya von Hörsten kommt nun mit ihren beiden Töchtern Ari-

ane und Maike ebenfalls dazu. Sie sind bei den kreativen Mitmachaktionen dabei und stellen ihren Perlenschmuck aus.

Porzellan ausgestellt, Schmuck aus Gold und Silber sowie Glasperlen und gestaltete Karten sind zu sehen – und zu kaufen.

Die Bandbreite beeindruckt

Die Ausstellung

Auch in diesem Jahr beeindruckt wieder die Bandbreite der Techniken, die von der Glasverarbeitungstechnik Fusing über Klöppeln bis zu Knopfcollagen reicht. Bilder in unterschiedlichen Techniken, von Aquarell über Öl bis zu Acryl sowie Radierungen und Holzbrandmalerei sind ebenfalls zu bewundern. Außerdem wird handbemaltes

Die Ausstellung „Gestaltete Freizeit“ wird am Freitag, 19. August, um 17 Uhr von Steinhudes Ortsbürgermeister Jürgen Engelmann eröffnet und ist Freitag bis 19 Uhr zu sehen. Weitere Öffnungszeiten: Sonnabend von 10 bis 20 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Nähere Informationen gibt es unter: www.kunst-aus-wunstorf.de.

Kaffee und Kuchen beim DRK Das DRK kümmert sich um das leibliche Wohl: Es ist eine lieb gewonnene Tradition, dass der DRK-Ortsverband Steinhude/ Großenheidorn mit seiner Kaffeestube am Sonnabend und Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr mit selbst gebackenem Kuchen, Torten und herzhaften Schnittchen für Stärkung sorgt. Der Verkaufserlös kommt, wie immer, einem guten Zweck zugute.


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Steinhuder Meer in Flammen

Steinhude und meer

Abendstimmung In diesem Sommer ging die Sonne noch nicht oft baden. Für geduldige Beobachter verwandelt sie das Meer an besonderen Tagen in flüssiges Gold. Auswanderer Nur auf dem Steinhuder Meer schippert dieser Bootstyp umher. Neben einem gestandenen Kapitän ist auch immer eine Rolle Seemannsgarn an Bord.

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Mardorf

Paddler Wasserwanderer genießen die abwechslungsreiche Landschaft – man kann auf Strand, Wald, Berge, Moor und jede Menge Wasser blicken.

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Meerjungfrau Nur wer genügend „Moorgeist“ trinkt, sieht die leibhaftige Seejungfrau aus den Fluten steigen. Eingeweihte berichten von ihrer herzlichen Art und manche wollen sie in der Nähe von Bodypainter Jörg Düsterwald gesichtet haben.

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Naturschutzgebiet Hagenburger Moor

Fotos: Chadde

Hagenburg

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Steinhude und meer

Jägerschiff

Das Jägerschiff startet zusammen mit den Torfkähnen bei der großen Torfkahnregatta und ist auch beim Absegeln gegen Ende der Saison mit von der Partie. Torfkahn Wer noch einen Torfkahn sein Naturschutzgebiet Eigen nennt, startet beim Fischerkreidag selbstverständlich Wunstorfer Moor auch bei der Torfkahnregatta – vorausgesetzt der Wind spielt mit.

NSG Ostufer Die Postboje Es ist der weltweit einzige Briefkasten auf hoher See. Unter der Position 5229715 Nord und 00921008 Ost zeichnete das Landesvermessungsamt eine Postboje in seine Karten ein und hier eingeworfene Briefe erhalten einen Sonderstempel.

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Strand Papierboot Bei der witzigen OstenRegatta kämpfen meer schwimmende Kühe gegen tauchende Wale und dümpelnde Krebse. Nur Papier, Leim und Farbe halten die Papierboote zusammen.

Steinhude

Was schwimmt eigentlich auf dem Steinhuder Meer?

rücke er versperrte ichter Schilfl den weiten aufs Wasser. schen laden ere Sehbrücken hantastischen rama-Rundsicht Steinhuder ein.

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Die „Auswanderer“ gibt es nur auf dem Steinhuder Meer. Anders als ihr Name vermuten lässt, versucht dieser Bootstyp gar nicht, den großen Flachwassersee zu verlassen, sondern schippert Gäste während der ganzen Saison zuverlässig vom Anleger an den Steinhuder Strandterrassen zur Inselfestung Wilhelmstein oder zum Mardorfer „Fliegenpilz“. Wortkarg sind die Kapitäne beziehungsweise Berufsschiffer während der Überfahrt übrigens nicht. Sie berichten vom Entstehungsmythos des Meeres und halten mit ihrer Meinung zum Kormoran nicht hinter dem Berg, beziehungsweise nicht hinter der „Weissen Düne“. Was noch so in den Fluten zu finden ist, zeigt diese Karte.

Torfkahn Als der Torf noch von Hand im Toten Moor gestochen wurde, wurde er zum Weitertransport in die Torfkähne geladen und nach Steinhude transportiert.

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Steinhuder Meer in Flammen

Der „Fontänen-Einsatz“

Steinhude und meer Vor viel Publikum geht es in die Fluten

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eit 25 Jahren installiert die Ortsfeuerwehr Steinhude regelmäßig elegante Fontänen als besonderen Blickfang auf dem Steinhuder Meer. Vor allem bei Einbruch der Dämmerung, wenn die Wasserspiele durch farbige Strahler illuminiert werden, entwickeln sie eine besondere Magie. Doch was auf das Publikum so

zart und spielerisch wirkt, ist für die Einsatzkräfte harte Arbeit, die schon morgens um sechs Uhr beginnt. Denn für den „FontänenEinsatz“ müssen mehrere Kilometer Schlauch verlegt werden, um die Feuerlösch-Kreiselpumpen zu installieren. Sie sorgen für genügend Druck auf den Leitungen. Bei vollem Betrieb müssen rund

Foto: Oheim

Die illuminierten Fontänen sind seit 25 Jahren ein Blickfang des Festlichen Wochenendes. Kleines Foto: 20 Stunden Arbeit liefern Ralph Nellesen und seine Kameraden von der Ortsfeuerwehr für die Wasserspiele.

10 000 Liter Wasser pro Minute in die Höhe befördert werden. „Auch wenn der sichtbare Teil der Fontäinentechnik nur jeweils 20 Zentimeter aus dem Wasser ragt, ist sie insgesamt über drei Meter lang“, berichtet Ortsbrandmeister Ralph Nellesen von weiteren Details. Um die ansprechende Optik zu wahren, wird deshalb der Rest mittels Pumpen in den Meeresgrund eingespült. Gleich nach dem Höhenfeuerwerk ist dann wieder Rückbau angesagt, der erfahrungsgemäß bis zwei Uhr nachts dauert. So ist der „Fontänen-Einsatz“ einerseits der optisch schönste für die Ortsfeuerwehr Steinhude. Aber erst nach rund 20 Stunden endet die „Wasserschicht“ der Ehrenamtlichen – und ist damit meist auch der längste Einsatz des Jahres.

Foto: Höhn (myheimat)

Der schönste und längste Tag der Steinhuder Feuerwehr ist im August

Das Team Kirchenjugend bei der Papierbootregatta 2010. Die Mitglieder der Werbegemeinschaft Steinhude haben schon manches Undenkbare möglich gemacht, um ihren Wirkungsort in ein positives Licht zu rücken. So stellen sie mit der Papierbootregatta, die Alfred Knigge organisiert, regelmäßig unter Beweis, dass Konstruktionen aus Papier, Leim und Farbe seetüchtig sind. Nur diese Materialien sind den Schiffsbauern erlaubt, wenn sie sich mit Einfallsreichtum an die Bootsgestaltung machen. Vor großem Publikum geht es dann in die Fluten des Flachwassersees.

Picknick in der Waldgaststätte stärkt Radfahrer Die Niedersachsen fahren gern Fahrrad

Neue Elektroräder eingetroffen! Senioren können bei uns

Auf den Sattel, fertig, los!! Elektro-Fahrräder erleben!

Stärken Sie sich auf dem Weg zum festlichen Wochenende in der Waldgaststätte Altens Ruh mit Bratwürstchen und Getränken! Außerdem zeigen wir Ihnen die Neuheiten auf dem Fahrradmarkt! Wir freuen uns auf Sie!

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iedersachsen radelt, ob zur Arbeit oder in der Freizeit. Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, die AOK und der ADFC unterstützen seit acht Jahren die gesundheitsbewusste Art der Fortbewegung mit tollen Aktionen und attraktiven Gewinnchancen. Mit seinem Programm lockt das „Festliche Wochenende“ ans Steinhuder Meer und da bietet es sich an, auf den Drahtesel zu steigen. Alle, die am Sonnabend, 20. August Richtung Steinhude radeln, sind vom Fahrradhaus Rusack und der AOK eingeladen, sich mit Bratwurst und Getränken an der Gaststätte Altens Ruh zu stärken. „Gern unterstützen wir die gesunde und umweltfreundliche Wahl des Verkehrsmittels. Wir meinen, dass das Auto immer ste-

Foto: Chadde

hen bleiben sollte, wenn es Alternativen gibt“, so Bärbel Kirchner von der AOK Neustadt. Das Fahrradhaus Rusack stellt aktuelle Neuheiten des Fahrradmarkts vor. „Wir hoffen auf gutes Wetter, viele Besucher und gute Stimmung.“ Kirchner und das Fahrradhaus-Rusack-Team laden alle interessierten Radfahrer herzlich ein. Der Fahrrad-Treffpunkt ist an der Gaststätte Altens Ruh, Im Hohen Holze 51, Wunstorf, von 13 bis 18 Uhr.


Steinhude und meer

Steinhuder Meer in Flammen

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Was geht ab? Die Mallorca-Party Topact Mickie Krause, Volker Racho, Tim Toupet und viele mehr garantieren für Party-Stimmung

Mallorca Tim Toupet

Schäfer Heinrich, bekannt aus der

Mit dem RTL-Show „Bauer sucht Frau“. Veranstaltungszelt auf dem Scheunenviertel-Platz geht die Steinhuder Meer Tourismus in diesem Jahr neue Wege. Damit für jeden Geschmack und jede Altersgruppe ein passendes Unterhaltungsprogramm beim Festlichen Wochenende dabei ist, wurde das bisherige KonMicky Krause zept geändert und die Partyzone in verschiedene Areale aufgeteilt. So reicht die musikalische Bandbreite von Irish Folk über Rock bis zur großen Mallorca-PopParty. Gleich am Freitagabend ab 18 Uhr startet die SMT mit ihrer großen Mallorca-Party in das Festliche Wochenende und bietet damit die einzige Aktion, für die zehn Euro Eintritt erhoben wird. Dafür kommen die Stimungsstars der Szenen auf die Scheunenplatz- Grafi bühne und garantieren mit Tim Toupet und seinem k: Fr ick Fliegerlied und Volker Racho einen Abend voller e Unterhaltung. Während Schäfer Heinrich neben seinen TV-Qualitäten auch Sangeskunst unter Beweis stellt, wenn er sein Schäferlied anstimmt, ist mit Micky Krause der Topact der Mallorca Party mit im Boot.

Das Chaos Team

Volker Racho

Sonnenschutz allerArt!


Steinhuder Meer in Flammen

Das Strandbad Anfang der sechziger Jahre. Oben links ist Hagenburg schemenhaft zu erkennen.

Steinhude und meer

Foto: Limprecht

Foto: Cekade

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Die Ära des Steinhuder Strandbades endet 1972. Christa Limprechts Foto finden Sie in Rudi Diersches Standardwerk „Steinhude von 1300 bis 2000.“

1972 endet die Ära des Strandbads Idylle Steinhude: Ungezwungener Aufenthalt mit Blick aufs Meer stätte gab es Strandbad, Liegewiese, Spielanlagen, Campingplatz, einen großen Parkplatz, FerienBungalows, Bootsverleih und den Sitz der Yachtschule Steinhuder Meer“. Steinhude Fotograf Rudi Diersche hält diese Details in seinem Standardwerk „Steinhude von 1300 bis 2000“ auf Seite 192 fest. In den fünfziger Jahren war das Strandbad ein beliebtes Ausflugsziel und platzte an heißen Tagen aus allen Nähten. Weil es relativ weit vom Bahnhof der Steinhuder Meer-Bahn entfernt lag, fuhren die

Bundesbahn-Busse sogar mehrmals täglich direkt dorthin und ermöglichten damit vielen Hannoveranern ein entspanntes Freizeitvergnügen am Badestrand. Familien aus Wunstorf und den Umlandgemeinden waren noch flexibler und setzten sich einfach aufs Fahrrad. Wegen der zunehmenden Verschlammung des Steinhuder Meers verlor das Strandbad in den sechziger Jahren jedoch seine Attraktivität und verwaiste zusehends. Mit dem Bau des Ferienparks Yachthafen durch die

Weitere Berichte von typischen und historischen Wunstorfer Ausflugszielen, illustriert mit Bildern des bekannten Steinhuder Fotografen Rudi Diersche stellt Heiner Wittrock in seinem neuen Bildband vor. Geplanter Erscheinungsmonat von „Die Ausflugsziele der Wunstorfer“ ist November 2011. Nordland-Ferienbau auf dem Badegelände ging die Ära des Strandbads 1972 endgültig zu Ende.

Wissenswertes im Naturpark Infozentrum Sehens- und erlebenswertes Programm

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m Expo-Jahr 2000 wurde das Naturpark Infozentrum im Steinhuder Scheunenviertel eröffnet, um das Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung darzustellen. Die sensiblen Naturräume können aufgrund ihrer Einzigartigkeit und ihres hohen Schutzstatus nicht für den Tourismus geöffnet werden. Doch in den Infozentren erfahren Besucher Wissenwertes über diesen einmaligen Lebensraum, können geführte Wanderungen und

Fahrradtouren buchen oder in einer virtuellen Bootstour zum Wilhelmstein schippern. Ob Fotokurse für Erwachsene oder Erlebnsise für Kinder, die Infozentren und das Programm sind sehens- und erlebenswert und vermitteln in ansprechender Weise die Besonderheiten des Naturparks Steinhuder Meer. Infozentrum Steinhude, Am Graben 3-4, 31515 Wunstorf/Steinhude, Telefon (0 50 33) 93 91 34.

Foto: Chadde

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er planschen und schwimmen wollte, konnte ab 1927 das Strandbad nutzen. Es bot die einzige offizielle Bademöglichkeit im Fischer- und Weberdorf. Die Badeanstalt lag südlich der Bleichenstraße. Heute befindet sich dort das Gelände des Ferienparks Yachthafen. Als im Jahr 1954 die Gaststätte am Strandbad neu eröffnet wurde, lockte der Pächter mit folgendem Text: „Ungezwungener Aufenthalt bei normalen Preisen mit ungehinderten Blick aufs Meer. Neben der Gast-

Neuer Bildband


Steinhude und meer

Steinhuder Meer in Flammen

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Eine Lesung für und über Langohren Wie sehen Menschen in Nordamerika, Birma und Schweden Kaninchen? Eine Betrachtung

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ngsthase, Angsthase, rufen Kinder, wenn sich jemand nicht traut. Aber haben Hasen wirklich Angst? Vielleicht sind sie auch sehr klug und hoppeln der Lebensgefahr einfach davon. Rund um die Welt haben Hasen und Kaninchen die Menschen fasziniert, weshalb es auch aus allen Teilen der Welt Märchen von Hasen gibt. Alfred Schröcker etwa stellt Märchen aus neun Ländern vor, die zeigen, wie Hasen in anderen Landstrichen gesehen werden. Wie geht es dem „Hasenfuß“ bei nordamerikanischen Indianern? Auch zu den furchtsamen Hasen in Afrika wird gehopst während die Langohren in einem Märchen aus Birma (Myanmar) ihre Klugheit unter Beweis stellen, wenn der Hase

dort einen angesehenen Richter spielt. In Nordamerika wiederum, bei einem weiteren Indianerstamm, überlistet der Hase den Bauern. Und in Deutschland messen sich schlauer Fuchs und gewiefter Hase miteinander während der brasilianische Hase viel klüger ist als ein Ziegenbock. Schließlich kommen drei Hasen aus dem Himalaja und stellen die geheimnisvolle Welt Nordindiens vor. Darüber hinaus erläutert ein arabisches Märchen, warum der Hase lange Ohren hat und ein schwedisches Märchen, warum er kein Haus besitzt. Und kann sich ein Kaninchen eigentlich erkälten? Ein Märchen aus Birma behauptet ja, unter gewissen Umständen.

Hasenmärchen und Fledermauswanderungen: Das erleben die Kinder in Winzlar Am 19. August um 20 Uhr lädt Alfred Schröcker zur Lagerfeuer-Lesung mit „Märchen von Hasen“ für Kinder und Erwachsene in den Garten der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer ein. Bei Regen geht es in den Wintergarten. Der Eintritt ist frei.

Anschließend, ab 21 Uhr, geht es auf zur Fledermauswanderung in Winzlar mit Karl-Heinz Garberding. Es gibt viele verschiedene Fledermausarten zu entdecken, die Dank eines Gerätes gehört und beobachtet werden können.

Steinhuder Vogelfestival am 1. und 2. Oktober Die Zahl der Beobachter wildlebender Vögel steigt in Deutschland stetig an. Medienberichte, Internetplattformen und Beobachtungsstürme in den Naturschutzgebieten belegen diesen Trend. Das Vogelfestival am Steinhuder Meer bietet ein fundiertes Angebot zum Thema

und bietet mit Exkursionen, Vorträgen, Seminaren sowie einem moderierten Bühnenprogramm einen attraktiven Rahmen. Mehr Infos auf www.vogelfestival.de. Ort: Steinhuder Scheunenviertel Termine: 1. Oktober, 16 bis 19 Uhr, und 2. Oktober, 11 bis 18, Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Steinhuder Meer in Flammen

Flirten in Bad Rehburg Das Kurtagebuch des jungen Johann Christian Kestner

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er Juli ist ziemlich verreg- Zeit nicht aus seinem Quartier. Einem jungen bürgerlichen net. Das gefällt dem jungen Christian gar nicht. Mann aus der hannoverschen Immerhin soll er drei Wochen in Oberschicht stünde so was nicht Bad Rehburg eine Trink- und an. Umso mehr freut er sich, dass sich unter Badekur machen. Das ist den vielen älteren ganz schön langweilig. Mit seinen knapp 24 Badegästen auch ein paar sehr junJahren hätte er Lust auf ein Liebesabenteuge Mädchen finden. Morgens er, das würde ungemein beleben. Schabei der Trinkkur prostet de, schreibt er man sich zu, an seine zwei Schwestern in schaut sich in die Augen und Hannover, dass junge Frauen in macht lockere Späße, schon mit meinem Alter dem Gefühl: Hernicht da sind. ze nsan g e l e g e n Er beobachtet heiten. Nachmitnatürlich, wie es tags wandert bei Älteren zugeht: man mal nach Frau Scholingen aus Johann Wö lp in g h a u Nienburg ist mit ih- Christian Kestner. sen. Es macht unwahrscheinlich rem intimen Hausfreund da, und der Hofrichter von Spaß, mit den dreizehn-vierzehnBothmer kommt mit seinem ledi- jährigen Mädchen über die Pfützen gen Fräulein von Bock die ganze zu hüpfen.

Geschichte gefallen? Hier lesen Sie mehr Weitere Episoden aus dem gesellschaftlichen Leben des jungen Johann Christian Kestner 1765 am Steinhuder Meer sind in seinem amüsanten Kurtagebuch zu finden. Die wahre Brunnenfreiheit. Das Kurtagebuch des Johann Christian Kestner vom 9. bis 30. Juli 1765 in Bad Rehburg, hrsg. und kommentiert von Alfred Schröcker, Wehrhahn Verlag, 2. Aufl. Hannover 2009, ISBN 978-3-86525-153-4 (12 Euro).

Und was Johann Christian Kestner von der Kindheit bis zum 26. Lebensjahr gefühlt, gelesen, geschrieben und gedacht hat, ergänzt durch viele weitere interessante Einzelheiten lesen Sie in: Alfred Schröcker/Johann Christian Kestner: Der Eigendenker. Eine Jugend in der Mitte des 18. Jahrhunderts, Band 1 und 2, 851 Seiten, Wehrhahn Verlag, Hannover 2011, ISBN 978-3-86525184-8 (49,90 Euro).

Eine hat es Johann Christian besonders angetan: Elisabeth. Sie ist noch keine 14 Jahre alt, hat ein bisschen was zwischen elfenhaft und weiblich-erotisch, Christian spürt die Anziehung. Zum Glück sind im Badeort die Sitten ziemlich frei: Christian sitzt bei Tisch am liebsten neben Elisabeth. Die beiden verstehen sich sehr gut. Sie tuscheln gern und tauschen sich dabei aus, was sie beobachten. Ein paar Männer trinken zu viel, es ist peinlich, wenn der 70-jährige Prior von Loccum die Selbstbeherrschung verliert und einem der jungen Mädchen etwas zu nahe kommt. Sie reden über den Tratsch und Klatsch und kuriose Ehegeschichten. Christian ist von der Schönheit und der anziehenden Mädchenhaftigkeit so angetan, dass er sich selber sagt: Vorsicht! Geh nicht weiter. Sich sehen, miteinander plaudern und schäkern, sich vielleicht ein wenig berühren, aber da schnell: halt! Ein Kuss wäre schon zuviel. Auch wenn „alles Feuer der Zärtlichkeit“ noch so sehr in Johann Christian brennt, auch wenn er vor Empfindungen überfließt. Schwer und grausam: „Halte dich zurück“, hämmert er sich ein. Gerade bei Elisabeth darf er keinen Schritt weiter gehen, denn sie ist von Adel, aus der Familie Reden, und er ist einfach ein Bürgersohn. Der Standesunterschied ist ein absolutes Hindernis, auch wenn Christian noch so große Bedürfnisse verspürt und Qualen leidet. Die Vernunft behält die Oberhand. Und so muss Christian sich noch viele Jahre beherrschen, bis er 1773 die 20-jährige Charlotte Buff aus Wetzlar heiraten kann.

Steinhude und meer Das Bauerncafé in Mardorf: Attraktion Streichelwiese

Foto: Niemeyer

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Die Alpakas Charlie und Balu können am Festlichen Wochenende gefüttert werden.

Frische Torten und leckere Kuchen locken ins Mardorfer Bauerncafé von Familie Niemeyer. Dort denkt man sich neben Leckereien auch tolle Spielmöglichkeiten für den Nachwuchs aus. Neben einem Spielplatz, Trampolin und Boulebahn gibt es mit der Streichelwiese eine Attraktion, die Kinderherzen höher schlagen lässt. Dort grasen die beiden zahmen Alpakas namens Charlie und Balu, die ursprünglich aus Südamerika kommen und sich im Mardorfer Klima sehr wohl fühlen. Auch die Ziegen Mathab und Bodo meckern nicht, wenn sich zweibeinige Spielkameraden nähern. Und in einem kleinen Stall auf der Weide können Hühner und Kaninchen beobachtet werden. Außerdem sind alle Gäste herzlich eingeladen, auch die beiden Schweine Erwin und Gustav kennenzulernen. Am Sonnabend und Sonntag, 20. und 21. August, sind tierliebe Gäste jeweils um 15.30 Uhr eingeladen, die Tiere der Streichelwiese zu füttern.

Lange Str. 88 · Hagenburg Tel. 05033 / 6677 · Fax 6862


Steinhude und meer

Steinhuder Meer in Flammen

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Mardorf lädt zum Verweilen ein Prima Bedingungen, nicht nur für Wassersportler

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ie weiße Sand des Nordufers lockte schon zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts Urlauber nach Mardorf. Wer campen wollte, fand prima Bedingungen, denn der durchlässige Boden ließ das Wasser nach jedem Regenguss schnell versickern. Bis heute konnte sich Mardorf seinen ländlichen Charme bewahren und bietet zugleich tolle Angebote für Tagestouristen und Urlauber. In jeder Saison gibt es wieder neue, einfallsreiche Angebote zu entdecken. So lädt der Bauernmarkt bis Ende August immer mittwochs von 9 bis 13 Uhr auf den Aloys-Bunge-Platz ein. Dort sind Obst- und Gemüsehändler genauso zu finden, wie die Feinkost von Marmeladeur Wolfgang Buck und die niedlichen Stoffarbeiten von Annette Markewicz. Neben dem Grillplatz, der sich nahe des Haus des Gastes befindet, gibt es jetzt einen neu aufgebauten Backofen, in dem immer Freitagabends leckerer Krustenbraten zubereitet wird. Auch Kasseler im Brotteig und weitere Spezialitäten gelingen Manfred Nacke von der Alten Schule vorzüglich in dem gemauerten Ofen, der nach historischem Vorbild gemauert wurde und von seinen Nutzern viel Fin-

gerspitzengefühl und Experimentierlust fordert. Ein betagtes Oblateneisen, das seinerzeit zur Herstellung des christlichen Abendmahlgebäcks genutzt wurde, sowie antike Betonkacheln aus Hannover ergänzen das Kleinod inzwischen mit weiteren charmanten Details. Neben dem Dorfzentrum, in dem sich auch Streichelwiese und Kinderspielplatz finden, fasziniert vor allem die Nähe zum Wasser. Ein Spaziergang entlang des Uferwegs führt zu ansprechender Gastronomie. Die köstliche Fischküche von Thomas Scharf ist weit über die Grenzen Neustadts hinaus bekannt. Ob man sich am Strand der weißen Düne entspannt oder zum Abenteuer in den Kletterpark startet – gerade unter Sportbegeisterten ist Mardorf gefragt. Kitesurfer tummeln sich dort, Kanuten finden exzellente Bedingungen für ihren Sport, ebenso wie Golfer. Und Kinderherzen schlagen auf den familienfreundlichen Bauernhöfen höher, wenn Schwein, Ziege, Katze und Hühner auch mal angefasst und gefüttert werden dürfen. Robuste Naturen können sich gleich zum Schlafen auf Heu oder Stroh betten.

Strohspaß für Kinder, die auch Tiere hautnah erleben können. Viele Mardorfer Landwirte laden zum Ferienspaß auf ihren Bauernhof ein.

Bau- und Innenausbaubetrieb Treppenbau Ladenbau Tischlermeister Klaus-Peter Brandes Wilhelm-Suhr-Straße 20 • 31558 HAGENBURG

Fotos: Chadde

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Das Nordufer garantiert die optimale Mischung aus Idylle und Wasserspaß. Hier kann man Boote leihen, Segelkurse belegen oder von der Sitzbank aus das bunte Treiben beobachten.

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Steinhude und meer

SeaTree: Der Abenteuerpark Wer gern klettert, muss nicht weit fahren: Der Waldseilgarten in Mardorf gehört zu den schönsten acht Jahren gut geeignet. Vor dem Einstieg in die Parcours erläutern die Guides den Gästen ausführlich, wie der Klettergurt und der Helm richtig angezogen werden und üben mit ihnen das Anbringen der Sicherung im Parcours – auf dem Boden natürlich. Doch dann geht es hoch hinaus zu einem einmaligen Naturerlebnis. Bis zum 6. September stehen die SeaTrea Guides jeden Tag ab 10 Uhr für das Abenteuer vor Ort bereit. Anschließend hat der Hochseilgarten bis Ende September jeden Freitag ab 14 Uhr sowie an allen Wochenenden, Feier- und Brückentagen ab 10 Uhr geöffnet. Weitere Infos gibt es auf www.seatree.de.

Fotos: SeaTree

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ls Waldseilgarten zählt der SeaTree in Mardorf zu den schönsten Deutschlands und bietet Kletterspaß sowie Naturerlebnis für die ganze Familie. Drei Parcours laden dort zum Überwinden der eigenen Grenzen ein. Elemente wie Balken, Brücken, die Liane, der Käfig und die Seilrutschen sind mit normaler körperlicher Fitness und ein bisschen Mut für alle Gäste ab

Zwischen Seilbahn und der Kletterplattform: Im Klettergarten Mardorf ist Spaß vorprogrammiert.

Wir

gehören dazu! Wunstorf ohne seine Stadtwerke ist wie das Steinhuder Meer ohne Badeinsel. Als kommunales Unternehmen haben wir stets den Vorteil für die Menschen in Wunstorf im Blick. Und unser Erfolg kommt allen zu Gute. Mit meerenergie aus Wunstorf entscheiden Sie sich richtig – egal ob bei Strom oder Erdgas.

Vor Ort – persönlich und menschlich Sie haben Fragen? Dann kommen Sie einfach zu uns. Wir nehmen uns gerne für Sie Zeit. Aber selbstverständlich sind wir auch per Telefon und E-Mail zu erreichen. Stadtwerke Wunstorf GmbH & Co. KG An der Nonnenwiese 7, 31515 Wunstorf Telefon (05031) 95 40-0 · info@stadtwerke-wunstorf.de www.stadtwerke-wunstorf.de Für Sie persönlich erreichbar: Mo – Fr: 8.00 – 12.00 Uhr, Mo – Mi: 14.00 – 16.00 Uhr und Do: 14.00 – 18.00 Uhr


Steinhude und meer

Steinhuder Meer in Flammen

Das Kinderprogramm

Mehr Komfort: Das Fischerstübchen wird neu gestaltet

Foto: Chadde

Die Liebhaber von Fischspezialitäten wie Zander und Aal im Wurzelsud, gebratener Scholle und weiteren Delikatessen aus Fluss und Meer schwören auf die Zubereitungskünste von Thomas Scharf vom Fischerstübchen. Seit 1968 bietet der Familienbetrieb kulinarischen Genuss mit Meerblick an, denn die „Sehterrasse“ des Restaurants und Cafés am Mardorfer Uferweg 92 zählt zu den gefragten Ausflugszielen am Nordufer. Nach dem festlichen Wochenende will das engagierte Gastronomenpaar Anja und Thomas Scharf in eine neue Ära starten. Das bisherige Gebäude des Fischerstübchens wird abgerissen und an gleicher Stelle neu aufgebaut. Ab April 2012 wird es dann neben der bekannt feinen Fischküche außerdem einen Saal für 100 Gäste sowie vier Appartements für Übernachtungen geben. Auch Kaffee und Kuchen auf der Sehterrasse laden in der nächsten Saison zum Verweilen ein und bieten neben dem gewohnt guten Überblick noch mehr Komfort.

Nett angerichtet und lecker: Zander und Aal in Wurzelsud.

Bewachte Kriegsgefangene beim Beladen der Torfbahn (links) und Torfstecher bei der Handarbeit. Weitere Einblicke finden Sie in: Torfstecher und Stapler: Menschen im Toten Moor. Natur- und Sozialgeschichte des Sumpfes.

Fotos: Torfmuseum Neustadt

Am Sonnabend von 15 bis 18 Uhr gibt es in Mardorf viele Aktionen für Kinder. Dazu gehören kostenloses Kistenklettern mit dem Sea Tree, die kostenlose Dino-ParkAktion „Schätze ausbuddeln“, der Tumultus Fun Park lockt mit verschiedenen Aktionen wie Kinderkarussell und Musik.

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Ausgebeutete Landschaft Reisen durchs Hochmoor waren früher lebensgefährlich

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ie Route des ausgebauten Erlebniswegs durch das Moor führt am Ostufer des Steinhuder Meeres entlang. Auf dem sogenannten Vogeldamm, einem befestigten Weg, geht es von Großenheidorn nach Mardorf und umgekehrt. Eine gute Beschilderung, Informationstafeln und der Aussichtsturm machen die Hochmoor-Tour zu einem besonderen Ausflugserlebnis. Dabei war „Das große Torf Moor“ noch 1777 eine große, unzerschnittene Fläche, wie die seinerzeit gezeichnete Karte von Ingenieur und Geograf Jakob C. Praetorius belegt. Über Jahrhunderte war eine Reise durch das rund 30 Quadratkilometer große Moor ein aufregendes und mitunter lebensgefährliches Unterfangen. Unwegsames Gelände, das beim Betreten nachgab, machte den Weg beschwerlich. Denn nur Kenner konnten zwischen festen Soden und nachgiebigem Untergrund unterscheiden. Das Glucksen des feuchten Moores und aufsteigender Nebel ließen die

Umgebung unheimlich wirken, und durch Gase erzeugte Leuchtfeuer erweckten den Eindruck eines magischen Ortes.

Mythos Moor Heute lässt sich der Mythos Moor aus der Nähe betrachten, denn ein Steg, der ins wachsende Moor führt, sowie ein Aussichtsturm unweit der Neuen Moorhütte führen Besucher dicht an diese selten gewordene Landschaftsform heran. Die Bedingungen für Tiere und Pflanzen sind extrem, denn der nährstoffarme, saure Boden und die starken Temperaturschwankungen lassen nur spezialisierte Gewächse, wie den im August blühenden Weißen Schnabelried gedeihen. Auch Torfmoose, Wollgras, Moosbeere und Rosmarinheide kommen dort vor.

Morastige Wüste Schon Praetorius zeichnete die Entwässerungskanale der Torfstecher am Rande der „morastigen Wüste“ ein. Die Anrainer bauten das Kanalnetz weiter aus, um im-

mer mehr Soden zu stechen, die nach ihrer Trocknung als Brennstoff dienten. Mit Beginn der Industrialisierung stieg der Brennstoffbedarf rapide ebenso wie der Raubbau am Toten Moor. Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts wurden Ostarbeiter rekrutiert, um die kräftezehrende Torfstecherei in der feuchten, mückenverseuchten Umgebung zu verrichten. Unter erbärmlichen Lebensumständen lebten die Menschen abgeschottet in Lagern, deren Gebäude unter Neustädtern als „Langer Jammer“ bezeichnet wurde. Um den Stadtbewohnern den Anblick der entkräfteten, in Lumpen gekleideten Moorarbeiter zu ersparen, wurde diesen sogar der Kinobesuch gestrichen, sodass ihr Unglück nicht öffentlich sichtbar war.

Interesse geweckt? Mehr zum Thema finden Sie hier: Thomas Brandt/Bernhard Volmer: Das Steinhuder Meer. Bilder eine Landschaft, Edition Temmen, ISBN 978-3-8378-5018-5.


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© OpenStreetMap Contributors, Lizenz CC-BY-SA 2.0

Das Mardorfer Programm

Auf einen Blick: Das ist los von Freitag bis Sonntag

Freitag, 19. August

Sonntag, 21. August

Mardorf Badestrand

Mardorf Badestrand

20 – 0.00 Uhr These Twins, Stimmungsvolle Musik der Siebziger und Achtziger 22.00 Uhr Feuershow

11.00 – 15.00 Uhr Jazzfrühschoppen mit den Jazz Buddies

Sonnabend, 20. August Mardorf Badestrand ab 15.00 Uhr Kinderprogramm mit Sea Tree, Dinopark, Kinderkarussell u.v.m. 15.00 – 17.30 Uhr Roland Berens, Alleinunterhalter 20.00 – 0.00 Uhr Micream, Showband von Elvis über Bob Marley 21.15 – 21.45 Uhr Feuershow

Mardorf Badestrand / Auf dem Steinhuder Meer

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ab 22.00 Uhr Großes Höhenfeuerwerk zu Musik

Foto: Oheim

Brunch-Buffet · jeden 2. + 4. Sonntag · ab 10 Uhr

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Steinhude und meer  

Ein Magazin der Leine-Zeitung Neustadt/Wunstorf in HAZ und NP und der Schaumburger Nachrichten zum Festlichen Wochenende "Steinhuder Meer in...