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2010 - 2011

Rezepte

4,90 â‚Ź

myheimat-Autoren verraten ihre Lieblingsgerichte

Essen und Erleben: Das Jahr in der Region Hannover


Foto: pixelio.de/Thomas-Max-Müller

Foto: aboutpixel/Frühling © Jenzig 71

Rezepte 2

Winter

4 4

5

6 6

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8

Bauerntopf Martina Dreier

11

Christstollen Silke Maluck

18

Schichtsalat Elisabeth Patzal

Curry 24 Katja Woidtke

Mandel-Schneebälle Corinna Brinkmann

12

Marzipanstollen Maria Birkner

19

Erdbeermarmelade Wolfgang Krentscher

Osterbrot 25 Anna Schmidt

Rumpsteak Silke Maluck

12

Plätzchen Karin de Boer

19

Spargel mal anders Harry Lohmann

Fischfilet 25 Regina Steinberg

Doraden vom Blech Udo Pohl

13

Mandelprinten Silke Maluck

Quarkspeisentraum 20 Jan Niklas Woidtke

Kohlmenü Irene Deseke

13

20 Cathia

26

21

Tomatensuppe 27 Franz Patzal

Kressecremesuppe

14

Lammschulter Renate Blaes

Schweinebraten Kurt Keese

14

Putenbrust Sandra Fräßdorf

Marzipanmandeln Silke Maluck

16

Ilse Bähr-Pinkerneil

22

Wildente Klaus Göing

16

Müsliriegel Uta Kubik-Ritter

Soleier 22 Claudia Meißner

Osterlamm 28 Anna Schmidt

Käse Mont d’Or Patrick Couvreur

17

Kässpatzen Uta Kubik-Ritter

Spargelmousse 23 Kathrin Zander

Mangobiskuit 29 Silvia B.

Erbsensuppe Christine Eich

17

Rote-Beete-Salat Oliver Wehse

Pangasiusragout 23 Jörg Pickenhahn

Spaghetti mit 29 Knoblauchsoße

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10

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Pustekuchen

Multi-Frucht-Kuchen Silke Maluck Kartoffel-Gurken- Salat Kurt Keese Lammbraten Kurt Keese

Beefsteak Hongkong 27 Wolfgang Steinberg Zucchiniröllchen 28 Elvira Moga

Das myheimat-Rezeptbuch: Liebe Leserinnen und Leser, Der Blick geht über den Tellerrand 2

Monika Orth Falafel Kirsten Steuer

Katja Woidtke

Apfelpunsch

Hähnchenbrust 26 indisch

Nikkaluoktasuppe Lothar Hofmann

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Frühling

myheimat Rezepte

Sie halten das erste myheimat-Rezeptmagazin in den Händen. Auf mehr als 50 Seiten verraten die Autoren von Deutsch-

Andreas Wolf

lands größtem Mitmachportal für Lokales ihre Lieblingsrezepte. Aus mehr als 800 eingestellten Beiträgen, haben es 87 in dieses etwas andere Rezeptbuch geschafft. Das Magazin ist in vier Kapitel


Foto: pixelio.de/Herbert Raschke

Foto: aboutpixel.de / frostiger Herbst © HB1111

3 Rezepte

Sommer

Herbst

Bacalhau a Gomes de Sá Rucola-Nudelsalat 30 37 Kim Jasmin Kraus Uta Kubik-Ritter

Kürbissuppe 44 Kirsten Steuer

51

31

Gegrillte Pizza Petra Schmidt

Zwiebelkuchen 44 Franz Patzal

51

32

Zanderfilet Cathia

Marmelade aus 38 Kaktusfeiger

39

Uta Kubik-Ritter Eingelegte Salzgurken Wilfried Bauer

45

Holunderbeersaft Jessika Zimmermann

Gulaschsuppe Claudia Wagener

52

Braunkohl mit Brägenwurst Kurt Battermann Kürbisauflauf Regina Steinberg

Fladenbrot 33 Christel Stucke

Bratwurst mit Schuss 45 Flammkuchen 39 Kurt Keese Gerda Landherr

Dampfnudeln 52 Ruth Andresen

Spare Ribs 33 Christian Koch

Schinken-Hackröllchen 46 Schweinebraten 40 Melanie Bergmann Cathia

Irish Stew 53 Heinrich Luchtmann

Spaghetti mit 34 Tomatensoße

41

Zucchini-Cremesuppe Franz Patzal

Kokosmuffins 47 Petra Pschunder

Fotokuchen 54 Cornelia Vauth

41

Cashew-Brotaufstrich

Pfundstopf 47 Franz Patzal

Rüeblitorte 55 Ingrid Pawelczak

Apfeltiramisu 42 Uta Kubik-Ritter

Wirsingkohlsuppe 48 Brunhild Osterwald

Kartoffelpuffer 55 Katja Woidtke

auf 42 Putenschnitzel Kohlrabirösti

Steckrübensuppe 49 Silke Maluck

Apfelkuchen 56 Dietmar Grundey

Fruchtige Waffeln 49 mit Äpfeln

Zwetschgendatschi 56 Gerda Landherr

34

Jan Niklas Woidtke Ananascreme Sarah Zerle

Linguine mit Lachs 35 Kirsten Regensburger Amarenaeis 35 Silke Maluck

36

Cocktails Maria Birkner

36

Wurstsalat Silke Maluck

Irmgard Richter-Brown

Cathia

Cornelia Gerhardt

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unterteilt: Winter, Frühling, Sommer und Herbst. Zu jeder Jahreszeit gibt es viele Rezeptideen und tolle Bilder von jahreszeitlich typischen Festen und Traditionen. Das myheimat-Rezeptbuch ist mehr als ein

Ofen-Djuvec auf Butterreis Cathia

Nachschlagewerk: Die Autoren erzählen Anekdoten, reichern ihre Rezepte mit allerlei Wissenswerten an und geben nicht zuletzt wertvolle Tipps, zum Beispiel, wie man Kohl so zubereitet, dass ihn auch Kin-

Käsekuchen 57 Roswitha Schröder Novembergebäck 57 Irene Deseke

der mögen. Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Anschauen der Fotos und natürlich beim Ausprobieren der Rezepte. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Ihr myheimat-Team

myheimat Rezepte

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Rezepte 6

Winter in der Region Hannover

Mit drei Eishallen und etlichen Teams ist die Region Hannover eine Eishockeyhochburg im Norden. Frank Bolz berichtet auf www.myheimat.de/ themen/sc-langenhagenjets über den Nachwuchs in Langenhagen.

Doraden vom Blech: In 30 Minuten fertig

Gesund bleiben mit Kohl: Ein Menüvorschlag

Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Udo Pohl

Irene Deseke

Zutaten: 3 Doraden (à 400 g, küchenfertig) 5 große Kartoffeln 7 EL Olivenöl 1-2 TL Paprikapulver 3 Bio-Zitronen 6 TL brauner Zucker 2 Fenchelknollen 1 Glas Rote Beete Salz und Pfeffer

Zutaten für 4-5 Personen: 1,5 kg Weißkohl 1 kg Thüringer Mett 1 kg Kartoffeln 2 Zwiebeln Öl, Pfeffer, Salz, gemahlenen Kümmel, Curry, Paprika, Pfeffer, Sojasoße ca. 300 ml Brühe

Zubereitung: Doraden innen und außen unter fließend kaltem Wasser waschen und gründlich trocken tupfen. Die Haut leicht einschneiden. Kartoffeln gründlich waschen, schälen und in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. 4 EL Öl auf einem Backblech verteilen. Die Kartoffelscheiben nebeneinander drauflegen und salzen. Die Doraden auf die Kartoffeln legen. Mit Paprikapulver und Salz würzen und mit dem restlichen Öl beträufeln. Die Zitronen halbieren und die Enden abschneiden. Auf das Backblech setzen und auf jede Hälfte 1 TL Zucker geben. Fenchel putzen, längs in 1/2 cm dicke Stifte schneiden und zwischen den Doraden verteilen. Mit Pfeffer würzen. Im heißen Ofen bei 220 Grad auf der unteren Schiene 20 bis 25 Minuten braten (Umluft nicht empfehlenswert). Zusammen mit Doraden, Kartoffelscheiben, Fenchel, Zitronen und Roter Beete servieren. Zubereitungszeit: 30 Minuten

Vom Weißkohl die äußeren Blätter entfernen, Kohl achteln und in Streifen schneiden oder hobeln. Zwiebeln schälen und würfeln. In einem großen Topf ca. 3-4 EL Öl geben und erhitzen, dann einen Teil vom Kohl hineingeben und leicht bräunen lassen, herausnehmen und den restlichen Kohl ebenfalls andünsten. In einem zweiten Topf eine Schicht angedünsteten Kohl legen, darauf eine Schicht Mett, dann wieder Kohl. Die letzte Schicht besteht aus Kohl. Durch das Andünsten verliert der Kohl etwas an Volumen und ist auch schmackhafter. Mit etwas Brühe und den Gewürzen abschmecken und ca. 1 Stunde bei kleiner Hitze köcheln lassen. Dazu gibt es Salzkartoffeln. Kosten ca. 7 Euro.

Wunderwaffe Kohl: Der Weißkohl hat auf 100 g nur 25 Kalorien. Senföle schützen vor Infektionen und senken den Cholesterinspiegel. Er enthält Vitamin E und Folsäure.

Udo Pohl

Irene Deseke

ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/26292/

ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/19844/

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myheimat Rezepte


7 Rezepte

Der Tiger und der Schnee: Im Zoo Hannover kann man auch Regenwaldbewohner in Winterlandschaften erleben, wie Petra Pschunder aus Garbsen auf www.­myheimat.de/ beitrag/203504 beweist.

Plausch beim Glühwein: Gerhard Grupp zeigt auf www.myheimat.de/ themen/nikolausmarkt Fotos vom Nikolausmarkt in Ehlershausen.

Nikkaluokta-Suppe: Damit sie Honig-Schweinebraten nicht in Vergessenheit gerät Auf myheimat.de veröffentlicht von:

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Lothar Hofmann Für alle, die sie gerne einmal nachkochen wollen, die Siegersuppe vom 4. internationalen Suppenfest in Marburg: Hier das Rezept! Nikkaluokta ist ein samisches Dorf, in dem etwa zehn Familien leben. Es liegt 20 Kilometer östlich des Kebnekajse, Schwedens höchstem Berg. (67° 51 013N 19° 00 453O.) Die nordschwedische Region (Lappland) ist ein sehr armes Gebiet, der landwirtschaftliche Ertrag hält sich in engen Grenzen. Die Bewohner lebten früher fast ausschließlich von der Rentierzucht, mittlerweile ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Suppe ist ein typisches Arme-Leute-Essen. Anstelle des Rinderhacks hat man früher wohl Rentierfleisch benutzt (ähnlich fettarm), wobei der Fleischanteil eher niedriger gewesen sein dürfte. Die Suppe ist kein kulinarisches Highlight, sondern traditionelles, ehrliches Essen, das in Schweden leider immer mehr in Vergessenheit gerät. Rezept für vier Personen: 250 g Rinderhackfleisch 200 g Weißkohl 200 g Lauch 1 EL süß-mittelschafer Senf 1 Lorbeerblatt 1 l Brühe frische Petersilie zum Garnieren Das Fleisch anbräunen. Kohl und Lauch in Streifen schneiden und ebenfalls leicht bräunen. Anschließend Senf, Lorbeerblatt und die Brühe zugeben und 10 bis 15 Minuten kochen. Mit Petersilie bestreuen. Dazu Roggenbrot reichen. Der hier benutzte schwedische Senf ist süß und scharf zugleich. In Deutschland würde ich eine 50/50 Mischung süßer bayerischer Senf/scharfer Dijon oder Rotisseursenf verwenden. Je nach Geschmack kann man mit Pfeffer und Salz abschmecken. Lothar Hofmann ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/38253/

Kurt Keese Die Zutaten: 80 g Honig, ½ TL scharfer Senf, 50 g Butter, 1 kg Schweinebraten aus der Schulter, Salz, Pfeffer, 25 g Bratbutter, 50 ml Cog-nac, 200 ml Kalbsfond, 50 ml Doppelrahm, ½ Bund Thymian. Die Zubereitung: Den Backofen auf 80 Grad vorheizen. Eine Platte mitwärmen. Honig, Senf und Butter gut mischen. Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen. In dem heißen Butterschmalz rundum 6 bis 7 Minuten kräftig anbraten. Die Honig-Butter-Mischung zum Fleisch geben. Mit dem Cognac ablöschen und diesen nach Belieben entzünden oder ganz leicht einkochen lassen. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen, in die vorgewärmte Form legen und sofort in den vorgeheizten Ofen geben. Bei 80 Grad während 4,5 bis 5 Stunden gar ziehen lassen. Den Bratensud und den Kalbsfond in eine Pfanne geben. Auf mittlerem Feuer gut zur Hälfte einkochen lassen. Den Doppelrahm beifügen. Die Sauce noch so lange kochen lassen, bis sie leicht bindet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Beiseite stellen. Die Thymianblättchen von den Zweigen zupfen. Vor dem Servieren die Sauce nochmals aufkochen und die Thymianblättchen beifügen. Den Braten in Scheiben schneiden, auf vorgewärmte Teller anrichten und mit wenig heißer Sauce überziehen. Kurt Keese ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/17020/

Inh. Ilse Bähr-Pinkerneil Inh. Ilse Bähr-Pinkerneil

regionale deutsche Küche Bin wieder gesund! Produkte aus der Region Schlachtezeit in Döteberg selbstgebackener Kuchen GrünkohlBiergarten mit Bregenwurst oder frische Schlachteplatte Saal - Sitzplätze für 15Gruß bisIlse 100 Personen Bähr-Pinkerneil Dorfstr. 2 · 30926 Seelze-Döteberg Tel. 05137 / 30 94 · Mobil 0172/ 54 19 545 · Fax 05137/ 23 85 myheimat Rezepte

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Rezepte 8

Winter in der Region Hannover Wie kommt der Weihnachtsbaum in die Kirche? Frank Brinkmann dokumentiert auf www.­myheimat. de/­beitrag/199977 eine vorweihnachtliche Baumfällaktion in Hannover-Anderten.

Marzipan mit gebrannten Mandeln Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Wildente mit Rotkohl: Passt prima in die kalte Jahreszeit Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Klaus Göing

Silke Maluck

Zubereitung: Für die gebrannten Mandeln 80 g Zucker mit 30 ml Wasser in einer Pfanne unter Rühren erhitzen. Die Mandeln einrühren und permanent weiterrühren. Den restlichen Zucker einrühren und solange weiterrühren, bis der Zucker braun und fest wird. Die gebrannten Mandeln zum Abkühlen auf eine mit Backpapier ausgelegte Unterlage verteilen. 150 g gebrannte Mandeln fein reiben und mit dem Marzipan und Orangenlikör zu einer festen Masse kneten. Die Masse auf Puderzucker ausrollen und in gleich große, rechteckige Stücke schneiden. Über Nacht trocknen lassen. Zartbitterkuvertüre temperieren und die Marzipanstücke damit überziehen. Jeweils eine halbe gebrannte Mandel als Garnierung aufsetzen. An einem kühlen Ort trocknen lassen. Nicht in den Kühlschrank! Silke Maluck ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/33477/

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myheimat Rezepte

Zutaten für 4 Personen: 2 Stockenten oder ähnlich kleine Enten, Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 1 mittelgroßer Rotkohl (gehobelt), 1 EL Zitronensaft, 125 g Pökelfleisch vom Schwein (gewürfelt), 1 Zwiebel (fein gewürfelt), 2 EL Mehl, 250 ml Rotwein, 1-2 EL extrafeiner Zucker, 2 EL Kümmel. Zubereitung: Den Backofen auf 220° C vorheizen. Die Enten innen und außen mit Salz und Pfeffer einreiben. Die Haut mit einer Gabel rundum einstechen. Auf einem Rost in einen Bräter legen und 10 Minuten im Ofen braten. Kochendes Wasser über den gehobelten Rotkohl gießen und sofort abtropfen lassen. Mit Zitronensaft beträufeln, damit der Rotkohl seine Farbe behält. Bei mittlerer Hitze in einem schweren, ofenfesten Topf das Pökelfleisch anbraten, bis es glasig wird. Dann die Zwiebel zugeben und einige Minuten weitergaren. Mehl gründlich unterrühren, Rotkohl, Wein, Zucker, Kümmel und Pfeffer zufügen. Zugedeckt 30 Minuten köcheln lassen. Die Enten zum Kohl legen und 45 Minuten

Foto: pixelio.de/bobby_metzger/196891

Zutaten: 100 g Zucker, 200 g geschälte Mandeln, 600 g Marzipanrohmasse, Puderzucker, 50 ml Orangenlikör. Außerdem: 600 g Zartbitterkuvertüre, gebrannte Mandeln.

zugedeckt weiter köcheln, bis die „Vögel“ gar sind. Mit Salzkartoffeln und Steckrüben servieren. Hinweis: Wildenten oder auch Stockenten sind kleiner als Hausenten. Ihr Fleisch ist dunkler und fester, da sie weniger fett sind. Sie sollten entweder sehr schnell und kurz oder relativ langsam gegart werden. Klaus Göing ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/24478/


9 Rezepte

Ob zünftig, trendig oder klassisch: Viele Vereine laden ihre Mitglieder zur Silvesterparty ein. Auch die Schützengesellschaft Burgdorf, über deren Party Carmen Meyer auf www.myheimat.de/ beitrag/202439 berichtet.

Kreatives Recycling: Thomas Faßbender aus Uetze zeigt auf auf www.myheimat.de/­ beitrag/204011, wie sich der Weihnachtsbaum nach dem Fest für Meisenknödel nutzen lässt.

Lecker und schnell zubereitet: Käse Mont d´Or Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Patrick Couvreur Hier ein Rezept zum Käse Mont d‘Or (zu dt. vom Goldberg), in Deutschland auch heiße Schachtel genannt. Es ist lecker und sehr schnell zubereitet. Aufbewahrung: Gleich nach dem Einkauf die Schutzfolie entfernen und den Deckel auf die Schachtel setzen. Danach die Schachtel mit einem leicht feuchten Tuch einwickeln und im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Vorbereitung: Deckel entfernen, das Holz des Schachtelunterteils mit Alu-Folie schützen (dadurch brennt die Holzschachtel nicht an). Ein Loch von ca. 3-4 cm Durchmesser in die Käseoberfläche bis zum Boden bohren,

mit trockenem Weißwein (traditionell mit Jura bzw. Savoyenweißwein) auffüllen, den Käse anschließend mit Knoblauch spicken und pfeffern (nicht zu viel). Die Schachtel 20 Minuten in den Backofen stellen (bis zur Bildung einer gratinierten Rinde), je nach Backofen bei 200 bis 240 Grad. Jeder Gast löffelt den Käse aus der Schachtel heraus. Dazu heiße Pellkartoffeln, Wurst- und Schinkenaufschnitt servieren. Als Beigabe können kleine Gürkchen serviert werden. Denselben Wein wie in den Käse gefüllt dazu reichen. Informationen zum Mont d‘Or Schimmel auf dem Gürtel aus Tannenholz: Dieses natürliche Phänomen hat keinerlei Einfluss auf den Geschmack des Käses und ist keine Gefahr für die Gesundheit. Weißer Flaum auf der Oberfläche des Vacherin Mont d‘Or: Auch ein natürliches Phänomen, das weder den Geschmack beeinträchtigt noch gesundheitsschädlich ist. Man kann den Flaum entfernen, indem man mit einem feuchten Haushaltspapier sanft über die Oberfläche des Käses reibt. Tannenholzsplitter auf der Oberfläche des Vacherin: Können entstehen, wenn der

Holzgürtel umgelegt wird oder beim Einpacken des Käses. Die Splitter lassen sich mit einem spitzen Messer einfach entfernen. Wir wünschen Ihnen mit dem Vacherin Mont d‘Or AOC guten Appetit. Der Weichkäse mit Rotschmiere ist die Krönung der Festmahlzeiten. Dieser Käse stammt aus edler Tradition. Er wurde von den Bauern des Berg-Massivs Mont d’Or (Goldener Berg) erfunden. Der Mont d’Or ist 1463 Meter hoch.

Patrick Couvreur ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/39401/

Es gibt sie noch - die guten Dinge:

Außergewöhnlicher Genuss und Qualität von kleinen Betrieben! Unser Angebot: Traditioneller Bauern- & Rohmilchkäse (Kuh-Ziege-Schaf), ausgesuchte Weine, Cidre, Champagner, Prosecco, schöne Öle, Balsamicos, Senfsorten, Konfitüren, Gebäck und Pasta.

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Außerdem bereiten wir Ihnen Käse-, Salami- oder Schinkenplatten für Ihre Feste. Unser besonderer Service: Gutscheine, Präsentkörbe und Käseseminare

Patrick Couvreur Lange Straße 15 • Bad Münder

Telefon 0 50 42 - 58 93 51

myheimat Rezepte

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Rezepte 24

Frühling in der Region Hannover

Da wächst etwas heran: Mitglieder der Lehrter Siedlergemeinschaft Glück auf zeigen Kindergartenkindern, wie man Pflanzen setzt. Helga Laube-Hoffmann berichtet auf www.myheimat.de/ beitrag/562192.

Curry nach Omas Art wird bei Woidtkes in der vierten Generation zubereitet Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Katja Woidtke Curry ist aus der internationalen Küche nicht mehr wegzudenken. Von mild bis scharf gibt es aromatische Gewürzmischungen. Meine Oma hat schon in den dreißiger Jahren Curry zubereitet. Sie bekam das Rezept von ihrer Schwiegermutter. Das Grundrezept hatte mein Urgroßvater von seinen Reisen als Kapitän eines Handelsschiffes aus Indien mitgebracht. Damals war es gar nicht so einfach, eine gute Currymischung zu bekommen. Über Jahre kaufte meine Oma den Curry schließlich in der Markthalle Hannover. Zum Curry-Essen kam oft ein großer Teil der Familie zusammen. Für uns Kinder war dieses Gericht meist so scharf, dass uns die Tränen über die Wangen kullerten. Ich bereite es heute (mittlerweile in der vierten Generation in unserer Familie) mit einer milderen Curry-Mischung zu. Zutaten (4 Personen): 1 Blumenkohl

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myheimat Rezepte

Curry nach Omas Familienrezept.

10 mittelgroße Kartoffeln 5 mittelgroße Zwiebeln 6 Eier 500 g Thüringer Mett 1 l Milch 4 EL Curry mittelscharf (oder nach Geschmack) Reis, Gewürzgurken

Milch anrühren und anschließend zu den Kartoffeln und dem Blumenkohl geben. Bei kleiner Flamme aufwallen lassen (hängt leicht an!). Zwiebeln, Frikadellen und die geschnittenen Eier zum Schluss in den Topf geben und durchziehen lassen. Zum Curry wird Reis und Gewürzgurke gereicht. Guten Appetit!

Zubereitung: Den Blumenkohl in kleinen Röschen mit etwas Wasser in einem Topf 10 Minuten dünsten. Die klein geschnittenen Kartoffeln für weitere 10 Minuten dazugeben. Eier hart kochen. Aus dem Mett kleine Frikadellen braten. In dem Fett der Frikadellen grob geschnittene Zwiebeln andünsten. Reis kochen. Das Currypulver in der kalten

Tipp: Bei schwülem Wetter kann das Curry schnell sauer werden. Also lieber nur in Portionen kochen, die gegessen werden, und im Kühlschrank aufbewahren.

Katja Woidtke ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/34213/


25 Rezepte

Die MuSe-Macher planen die nächste Spielzeit: Das Seelzer Musikfestival lockt Kulturfreunde aus der gesamte Region an. Evelyn Werner interviewt die Macher auf www.myheimat. de/beitrag/470898.

Zeit zum Anbaden: Die Freibäder bereiten sich auf die Saison vor. Peter Achilles zeigt auf www.myheimat. de/beitrag/510723 Bilder aus dem Pattenser Bad.

Leckeres Osterbrot: So bereitet es die Oma zu Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Anna Schmidt Traditionell gibt es bei uns immer an den Osterfeiertagen das Osterbrot. Dieses Gebäck hat schon meine Großmutter immer am Osterfest gemacht, und ich führe diese Tradition nun weiter. Hier ist das Rezept für ein wirklich leckeres Osterbrot. Es darf zu keinem Osterfrühstück fehlen. 200 ml Milch 1 Päckchen Trockenhefe 1/2 TL Zucker 250 g Weizenmehl 150 g Dinkelmehl 1 TL Salz 50 g zimmerwarme Butter

1 großes Bund gemischte Frühlingskräuter (ersatzweise TK-Kräuter) 1 Eigelb Fett und Mehl für die Form. Die Milch in einem kleinen Topf lauwarm erwärmen. Die Hefe mit dem Zucker in der lauwarmen Milch unter Rühren auflösen. Die beiden Mehlsorten in eine Schüssel sieben, die Hefemilch, das Salz und die Butter in Flöckchen dazugeben. Die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten, der sich vom Schüsselboden löst. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. Inzwischen die Kräuter waschen, trockenschütteln und sehr fein hacken. Eine Kas­ tenform von ca. 25 cm Länge fetten und mit Mehl ausstreuen. Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche nochmals durchkneten, dabei die gehackten Kräuter

unterarbeiten. Ein etwa apfelgroßes Teigstück beiseitelegen, den übrigen Teig zu einem Brotlaib formen und in die vorbereitete Form geben. Die kleine Teigkugel etwa 1/2 cm dick ausrollen und Hasenfiguren ausschneiden oder ausstechen. Das Eigelb verquirlen, das Brot damit bestreichen und die Hasenfiguren darauflegen, leicht andrücken und ebenfalls mit Eigelb bestreichen. Das Brot in der Form weitere 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 200° C (Gas Stufe 3) vorheizen. Das Osterbrot im heißen Backofen auf der unteren Schiene in etwa 45 Minuten hellbraun backen. Ausprobieren lohnt sich! Anna Schmidt ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/34163/

Gratiniertes Fischfilet auf Sauerkraut: Wilhelm Busch lässt grüßen Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Regina Steinberg „Eben geht mit einem Teller Witwe Bolte in den Keller, dass sie von dem Sauerkohle eine Portion sich hole, wofür sie besonders schwärmt, wenn er wieder aufgewärmt.“ (aus „Max und Moritz - Zweiter Streich“, von Wilhelm Busch) Liebe myheimat-Gourmets, Wilhelm Busch und mich verbinden zwei Dinge: Wir sind nur wenige Kilometer voneinander entfernt geboren (er in Wie-

densahl, ich in Niedernwöhren). Und da er in seinen Werken dem „Sauerkohle“ einen Vers widmet, ist zu vermuten, dass er ihn – genau wie ich – sehr gern gegessen hat. Aber ob Wilhelm Busch und Witwe Bolte dieses außergewöhnliche Sauerkraut-Rezept wohl kannten? Zutaten (für 4 Personen): 1 dicke Zwiebel, Öl, 1 TL Zucker, 1 Dose Sauerkraut (800 ml), Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelsüß, 100 g Schlagsahne, 1/8 l Apfelsaft, 600 g Zanderfilet oder Kabeljaufilet, 2 EL Zitronensaft, 150 g Crème fraiche. Zubereitung: Die Zwiebel fein würfeln und in etwas heißem Öl andünsten. Zucker darüberstreuen und goldgelb schmelzen. Sauerkraut zugeben und andünsten. Mit Salz,

Pfeffer und zwei TL Paprikapulver würzen. Sahne und Apfelsaft zugießen, alles aufkochen. Dann das Ganze ca. 15 Min. schmoren. Den Fisch in 4 Stücke portionieren und mit Zitronensaft beträufeln, etwas ziehen lassen. Sauerkraut in eine Auflaufform füllen. Fischfilet mit Salz und Pfeffer würzen und auf das Kraut legen. Crème fraiche und ½ TL Paprika glatt rühren und auf dem Fisch verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad (Umluft 175 Grad) 15 bis 20 Min. gratinieren. Dazu passt Kartoffelbrei. Ich wünsche Ihnen guten Appetit! Wolfgang und Regina Steinberg ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/14386/ myheimat Rezepte

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Rezepte 26

Frühling in der Region Hannover

Hähnchenbrust indisch, zubereitet mit Kurkuma

Viele Sportvereine nutzen das Feiertagswochenende für ihre Pfingstturniere. Hier jubelt die Fußball-U11 des MTV Engelbostel-Schulenburg. Heidi Schaper zeigt auf www. myheimat.de/beitrag/554429 weitere Fotos.

Falafel im Wickel mit Salat, Gemüse und Gurken-Joghurt

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Monika Orth Für das Rezept benötigt Ihr: 300 Gramm Hähnchenbrustfilet, 500 Gramm Joghurt, 10 Gramm Ingwer, ½ Chilischote, Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma, Cayennepfeffer, 1 EL Weißweinessig, Tabasco, Pfeffer, Salz und Knoblauch nach eigenem Ermessen, 300 Gramm Zucchini, 125 Gramm Basmatireis, 3 EL Mango Chutney. So wird es zubereitet: Hähnchenbrustfilets in eine flache Schale legen. Joghurt mit frisch geriebenem Ingwer, feingewürfelter Chilischote, Koriander, Kurkuma, Kreuzkümmel und Cayennepfeffer pikant würzen. Weißweinessig und Tabasco unter den Joghurt rühren. Mit frisch gemahlenem Pfeffer, Salz und durchgepresstem Knoblauch abschmecken. Joghurtsauce über die Hähnchenbrustfilets geben und im Kühlschrank ca. 2 Stunden ziehen lassen. Zucchinis abspülen, trocknen, in Scheiben schneiden und in eine Auflaufform legen. Mit Pfeffer und Salz würzen. Filets aus der Marinade nehmen und auf die Zucchinis legen. Im vorgeheizten Ofen bei 200°Umluft ca. 25 bis 30 Minuten auf der mittleren Schiene überbacken. Dazu Basmatireis und Mango Chutney reichen. Monika Orth ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/19054/

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myheimat Rezepte

Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Kirsten Steuer Wenn ich schon nicht alle Interessierten zum Essen einladen konnte, sollt Ihr wenigstens optisch etwas teilhaben. Die Düfte und die schöne israelische Instrumentalmusik kann ich hier leider nicht so gut vermitteln. Ja, ich muss zugeben, etwas geschummelt zu haben. Die Falafel habe ich nicht komplett selbst gemacht, sondern aus Zeitgründen eine fertige Pulvermischung gewählt, die man nur noch mit Wasser anrühren, quellen lassen und dann frittieren muss. Ein paar Kräuter habe ich noch hinzugefügt. Schmecken aber original lecker! Auch auf Tahina und Hummus habe ich heute mal verzichtet. Es gab dazu gelbe Zucchini und Gurken aus dem Garten, die ich vorher in Scheiben geschnitten, mit Salz, Knoblauch und Kurku-

ma gewürzt und mit etwas Öl in der Pfanne gebraten habe. Außerdem Tomate, frische Gurke, Feta, gemischter Blattsalat und Krautsalat. Auch die Wickel habe ich fertig gekauft und nur noch aufgewärmt. Alle Zutaten kamen auf den Tisch, und jeder konnte sich seinen Wickel füllen, wie er gerade mochte. Das gebratene Gemüse kann man auch einfach dazu essen oder als Nachspeise genießen. Statt der Teigwickel (Wraps) kann man auch warmes Fladenbrot nehmen und füllen (das machen wir sonst immer). Köstlich! Sehr zur individuellen Nachahmung empfohlen!

Kirsten Steuer ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/13211/


27 Rezepte

Die höchste Ehrung für Zugezogene: Beim Fischerkreidag im Mai werden Menschen, die mindestens zehn Jahre in Steinhude wohnen, mit dem Brassenschlag zum echten Steinhuder gemacht. Heiko Höhn berichtet auf www.­myheimat.­de/­ themen/­f ischerkreidag.

Die Modellwasserräder in Wennigsen sind ein beliebtes Ziel für Spaziergänger. Katja Woidtke aus Langenhagen stellt sie auf www.myheimat.de/themen/wasserräder vor.

Klare Tomatensuppe mit Rinderfiletscheibe Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Lars Kuhn Zutatenliste für 4 Personen: 2 kg vollreife, wohlschmeckende Tomaten, 1 Stange Lauch, 1/2 Sellerie, 1 Gemüsezwiebel, 2 Karotten und ein Bund flache Blattpetersilie, 2 große Kartoffeln, und ca. 200 g Rinderfilet (vom Schlachter direkt in 4 dünne Scheiben schneiden lassen, ca. 0,5 cm dick) Zubereitung: Gemüse waschen und putzen, die Tomaten anritzen und 30 Sek. in kochendem Wasser blanchieren. Danach wieder aus dem Wasser holen, die Tomaten von der Haut

befreien, und die Tomaten vierteln. Die Tomatenschale entsorgen. Jetzt alles zusammen in das kochende Wasser und mehrere Stunden kochen lassen. Der Topf sollte mit ca. 3 l Wasser gefüllt sein, und lassen Sie das Wasser soweit einkochen, dass noch ca. 1 l Wasser/Tomatenbrühe übrig bleibt. Sinnvoll ist es, das Wasser auf niedrigster Stufe am simmern zu halten. Das dauert dann zwar länger, schmeckt aber deutlich besser. Zeitgleich die Kartoffeln mit Schale kochen bis sie gar sind und auskühlen lassen. Aber nicht kaltstellen. Wenn die Tomatenbrühe schon ein deutliches Tomatenaroma aufweißt, das Gemüse abgießen und die Brühe nochmals durch ein Passiertuch geben. Mit Salz und

Pfeffer abschmecken. Jetzt noch die Kartoffeln in vier gleich dicke Sockel schneiden und mittig auf einem großen Pastateller (vorgewärmt) anrichten. Über diesen Kartoffelsockel legen Sie die Filetscheibe und übergießen diese mit der nochmal kurz aufgekochten Tomatensuppe. Das Filet jetzt noch mit Salz und groben Pfeffer würzen, die gehackte Petersilie hinzugeben, fertig und guten Hunger. Tipp: Weil für ein Süppchen ja ganz schön zeitaufwendig, empfehle ich, gleich die doppelte Menge zuzubereiten und den Rest einzufrieren.

Lars Kuhn ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/29046/

Beefsteak Hongkong: Geht auch mit Hack! Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Wolfgang Steinberg Ich möchte Ihnen ein Gericht vorstellen, das aus meiner Junggesellenzeit stammt, und das seit fast 30 Jahren zu unseren Lieblingsgerichten gehört. Eine gelungene Kombination aus deutschen und asiatischen Zutaten garantiert ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis. Es schmeckt nicht nur mit Beefsteak. Auch die Hackfleischvariante ist sehr lecker. Und wenn Sie Ihre Küchenmaschine beim Schnippeln zu Hilfe nehmen, ist das Essen im Nu zubereitet. Zutaten (für 4 Personen): 4 Beefsteaks oder Rumpsteaks (je 200 g), Öl oder Pflanzenfett zum Braten, 3 Zwiebeln,

3 Möhren, 2 rote Paprikaschoten, 1 Dose Sojabohnenkeimlinge, 1 kl. Dose Bambussprossen, Sojasauce, Salz, Pfeffer, Sambal Oelek, 1 Becher Sahne, 1 Bund Petersilie.

hat, und den Becher Sahne dazugeben. Zuletzt die gehackte Petersilie unterrühren. Das Gemüse auf den Beefsteaks anrichten. Dazu reichen Sie Reis.

Zubereitung: Die Zwiebeln fein würfeln, die Möhren raspeln, die Paprikaschoten in ganz feine Streifen schneiden. Die Beefsteaks in heißem Fett von jeder Seite etwa 3 Minuten braten, dann mit Salz und Pfeffer würzen und auf einer Servierplatte mit hohem Rand (oder Auflaufform) warmstellen. Das vorbereitete Gemüse im Bratfond gut durchdünsten, ggf. vorher noch etwas Fett dazugeben. Die abgegossenen Sojakeime und Bambussprossen dazugeben und 2 Minuten mitdünsten. Mit Sojasauce, ggf. Salz, Pfeffer und Sambal Oelek abschmecken. Dann den Fleischsaft, der sich auf der Servierplatte gesammelt

Probieren Sie auch einmal die FrikadellenVariante: Hacksteak Hongkong Statt der Beefsteaks nehmen Sie einfach die gleiche Menge gemischtes Hackfleisch. Das Hackfleisch würzen und wie gewohnt Frikadellen braten. Alles andere: siehe oben.

Wolfgang Steinberg ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/14386/ myheimat Rezepte

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Sommer in der Region Hannover

In der Region haben sich mehrere Stadtläufe etabliert – und natürlich darf auch der Nachwuchs an den Start gehen. Hans-Werner Blume zeigt auf www.­myheimat. de/themen/­citylauf Fotos vom Citylauf Garbsen.

Portugiesisch: Bacalhau a Gomes de Sá Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Uta Kubik-Ritter Portugal ist ohne Stockfisch (fast) ein kulinarisches Niemandsland. Es gibt kein Restaurant, das nicht irgendeines dieser unzähligen Gerichte auf der Speisekarte hat. Bacalhau ist getrockneter und gesalzener Kabeljau und/oder Dorsch. Das sind unterschiedliche Bezeichnungen für dieselbe Fischart (Gadus morhua) aus der Familie Dorschartige. Dorsch wird der Fisch vor seiner Geschlechtsreife genannt, der ausgewachsene Fisch heißt Kabeljau. In gut sortierten Fischgeschäften kann man Bacalhau auch bei uns kaufen bzw. bestellen. Gerne verrate ich ein Rezept vom Bacalhau a Gomes de Sá: 125 g Stockfisch und einen Liter Milch (alternativ 500 g Kabeljau = vierfache Menge vom Stockfisch) 900 g Pellkartoffeln 4 EL Olivenöl 2 Gemüsezwiebeln, in halbe Ringe geschnitten 1 Knoblauchzehe, fein gehackt 100 gr. schwarze Oliven, gewürfelt geriebener Käse 1 hart gekochtes Ei gehackte Petersilie Salz, Pfeffer und etwas Essig Wird Stockfisch (getrockneter Kabeljau) verwendet, wird dieser in Stücke geteilt und mit heißem Wasser übergossen (1 Stunde ruhen lassen). Danach wird der Fisch ent30

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häutet und entgrätet und nochmals anderthalb Stunden in heiße Milch gelegt. Bei Verwendung von frischem Kabeljau Wasser zum Kochen bringen und die Fischstücke darin garziehen lassen. Fisch auf ein Sieb geben und abtropfen lassen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Darin die Zwiebeln etwas Farbe nehmen lassen; danach den Knoblauch hinzufügen und leicht anschwitzen. Kartoffeln kochen, pellen und in Scheiben schneiden. Eine feuerfeste Form mit Olivenöl bestreichen. Alle Zutaten abwechselnd einschichten. Oliven in Ringe schneiden und über den Auflauf verteilen. Mit gerie-

benem Käse und Butterflöckchen bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° C goldgelb backen. Die Auflaufform aus dem Ofen nehmen und mit der Petersilie und den geviertelten Eiern belegen sowie mit etwas Olivenöl beträufeln. Und woher hat das Rezept seinen Namen? 1851 wurde Gomes de Sá Junior in Porto geboren. Sein Beruf: Bacalhauhändler. Nach der Pleite seines Fischgeschäftes arbeitete er in einem Restaurant und erfand dort das Rezept. Uta Kubik-Ritter ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/8806/


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Eisstockschießen geht auch im Sommer: Sascha Priesemann berichtet auf www.myheimat.de/ beitrag/636937 Bilder von den niedersächsischen Asphaltmeisterschaften in Bilm.

Mit einer großen Party ist 2010 das aufwändig renovierte Sehnder Waldbad wiedereröffnet worden. Günther Eims stellt es auf www.myheimat.de/ beitrag/780969 vor.

Haben Sie schon mal eine Pizza gegrillt? Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Petra Schmidt Grillzubehör: Kugelgrill mit Thermometer Pizza- oder Schamottstein Pizzaschieber Pizzabodenrezept für ein 1 Pizzablech oder 2 runde Grill-Pizzen: 250g Mehl etwa 150 ml lauwarmes Wasser 1/2 Würfel Hefe 1 Prise Zucker 1 Prise Salz Weitere Zutaten: Tomatenmark Pizzagewürz Käse Zunächst den Hefeteig zubereiten. Dazu im Mehl eine Kuhle formen. In einem Teil das Wasser und den Zucker verrühren und die Hefe darin auflösen. Die Flüssigkeit in die Mehlkuhle geben und den Vorteig bei Zimmertemperatur zehn Minuten gehen lassen. Das Salz und das restliche Wasser dazugeben und in der Küchenmaschine einen Teig kneten, der weich ist, aber kaum noch klebt. Den Teig mindestens eine Stunde zugedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen. In der Zwischenzeit einen Grill sehr gut einheizen. Wichtig ist, dass der Grill einen Deckel hat – sehr gut dafür geeignet ist ein Kugelgrill. Sind die Briketts durchgeglüht, wird die Kohle verteilt, der Pizza- oder Schamottstein eingelegt und der Grill geschlossen. Idealerweise ist im Deckel ein Thermometer integriert, sodass man die Temperatur im Inneren des Grills ablesen

kann. Diese sollte ca. 200 Grad betragen. Den Pizzateig nochmals kurz kneten, eventuell teilen und mit reichlich Mehl auf die gewünschte Größe dünn ausrollen. Pizza mit Tomatenmark bestreichen. Wir nehmen immer Tomatenmark und keine Dosentomaten, damit die Pizza nicht so durchweicht. Anschließend würzen und mit Käse bestreuen. Ja, wir tun den Käse unter die Zutaten – oder hat jemand schon mal in einer Pizzeria den Käse auf den Zutaten gesehen? Ich denke, dass wenn der Käse unter den Zutaten ist, auch dies ein Durchweichen der Pizza verhindert. Abschließend nach Belieben belegen. Die fertige Pizza wird auf den bemehlten Pizzaschieber gelegt und so zum Grill transportiert. Der Pizzaschieber ist ein nützliches Handwerkszeug, um die Pizza in den und aus dem Grill zu bekommen – ähnlich, wie es der Pizzabäcker mit der Pizza im Steinofen macht. Die Pizza wird nun in den Grill gelegt, der Grill wieder geschlos-

sen und die Pizza nach ca. 10 Minuten wieder herausgeholt. Ein Pizzastein kann in einem gut sortierten Fachgeschäft oder über den Buchhandel bezogen werden. Die original Pizzasteine von Weber sind allerdings nicht ganz billig, aber auch nicht wirklich notwendig. Wir haben uns einen Schamottstein vom Kaminbauer geholt, der kostet nur einen Bruchteil des Geldes eines Pizzasteins und erfüllt genauso seinen Zweck. Nur, dass er eckig und nicht rund ist. Den Pizzaschieber haben wir über das Internet bezogen. Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich so ein Schieber aber auch selbst herstellen. Man besorgt sich aber am besten gleich zwei, sodass man eine zweite Pizza gleich vorbereiten kann.

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Sommer in der Region Hannover

Freude und Ärger: Auf den Fußballplätzen in der Region endet im Juni die Saison. Das Foto von Lars Thake zeigt Spieler des TSV Kolenfeld, die sich über den Aufstieg freuen (www.myheimat.de/ beitrag/567754).

Gebratenes Zanderfilet auf Sommer-Antipasti Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Cathia Und es war Sommer: In einem wunderbaren Biergarten in der Wedemark, in dem es nicht nur Kölner Essen gibt, wurde mir der weltbestgewürzte Zander serviert. Ich bin gewürztechnisch recht anspruchsvoll, will aber niemals Kompositionen einfach nur kopieren. So entstand dann das: Gebratenes Zanderfilet mit einem Zitronenthymian-Walnusspesto auf Sommer-Antipasti und Knoblauch-Polenta. Zutaten Pesto: zwei Hände voll Zitronenthymian (hab wieder mal vergessen zu wiegen), ca. 50 g Walnüsse, 2 Esslöffel Milch, 2 Knobizehen, ca. 9 Esslöffel Olivenöl, Salz, Pfeffer. Zutaten Antipasti: Gemüse nach Geschmack (ich habe Paprika und Zucchini genommen), Olivenöl, Salz.

Zutaten Polenta: 100 g Polenta, 1/2 Liter Wasser, 2 bis 3 Knobizehen, Salz. Zutaten Zander: 400 g Zanderfilet, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Olivenöl. Zubereitung Pesto: In ein Pesto gehört eigentlich ein Hartkäse. Ich habe aber darauf verzichtet, um den Geschmack des Zitronenthymians nicht zu vernichten, und deshalb etwas Milch genommen. Keine Ahnung, ob man es so überhaupt noch Pesto nennen darf?! Ich kann es auch „Zitronenthymian-Creme“ nennen. Für diese Creme die Walnüsse und den Thymian klein hacken und anschließend mit den anderen Zutaten zusammen pürieren (oder zermörsern... ich hab meinen Hamillton-Beach-Mixer bevorzugt, weil es leichter war)

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Zubereitung Antipasti: Gemüse kleinschneiden und in einer tiefen Pfanne in Olivenöl bei höchster Temperatur frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und salzen. Zubereitung Polenta: Polenta mit zerriebenem Knoblauch und Salz in kochendes Wasser geben. Ca. 10 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen, anschließend Herd ausschalten und Polenta 15 Minuten ziehen lassen. Zubereitung Zander: Zander spärlich würzen, mit Zitronensaft einreiben. Bei mittlerer Hitze von beiden Seiten in Olivenöl anbraten, gut nachwürzen. 15 Minuten nachgaren lassen. Cathia ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/prof il/39118/


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Im Rahmen der Aktion Offene Pforte öffnen viele Gartenbesitzer ihre Türen für Neugierige. Günther Eims aus Sehnde zeigt auf www. myheimat.de/themen/ offene-pforte Bilder.

Mein Lieblingsrezept: Schnelles Fladenbrot

Die Vereine veranstalten im Sommer ihre Sportfeste. Michael Winkelmann zeigt auf www.­myheimat.de/ beitrag/806426, wie Kinder beim Fest des Heeßeler SV zum Sumoringen

Die Alternative zur Bratwurst: Spare Ribs vom Grill Mit den steigenden Temperaturen bruzzeln immer wieder Grills im Garten. Und damit nicht immer nur Bratwürste auf dem Grill landen, verrate ich Euch mein Lieblingsgrillrezept: Spare Ribs. Zutaten für 4 Personen: 2 kg Rippchen (Schälrippchen), 1 Tasse Tomatenketchup, 1 Tasse, Weißweinessig, ½ Tasse Honig, 2 TL Zucker, ½ TL Salz, ¼ TL Knoblauchpulver, ¼ TL Zwiebelpulver, Tabasco nach Geschmack.

Vollkornbackwaren werden frisch aus dem ganzen Getreidekorn gemahlen. Dieses Mehl enthält außer hochwertigem Eiweiß den hohen Fettgehalt des Keims, den kohlehydratreichen Mehlkern, rohfaserreiche Randschichten, die fettlöslichen Vitamine A und E, den Vitamin-B-Komplex und weitere lebenswichtige Vitalstoffe. Das Getreide sollte erst vor dem Backen gemahlen werden. Sonst tritt durch den Luftsauerstoff ein Wirkstoffverlust ein, der sowohl den gesundheitlichen Wert als auch Geschmack und Aroma mindert. Zutaten: 500 g frisch gemahlener Dinkel, 1 Würfel Frischhefe, etwa 300 ml lauwarmes Wasser, 1 TL Salz, 1 Prise Zimt, 3 EL Olivenöl, Ölsaaten zum Bestreuen (Leinsamen, Sonnenblumen-, Kürbiskerne, Sesam ...) Zubereitung: Hefe und Salz in lauwarmem Wasser auflösen. Mehl und Gewürze hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten, dann das Öl hinzufügen und nochmals gründlich durchkneten. Den Teig zugedeckt 20 Min. gehen lassen. Mit nassen Händen 2 Kugeln formen und auf ein gefettetes Backblech setzen, mit nassen Händen zu runden, etwa 2 cm dicken Fladen drücken, Fladen mit Wasser bepinseln, wahlweise mit Ölsaaten bestreuen. Nochmals 5 bis 10 Min. gehen lassen. In einem vorgeheizten Backofen bei 180 bis 200 Grad backen. Christel Stucke ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/11113/

Zubereitung: Soßenzutaten verrühren und bei milder Hitze 25 bis 30 Minuten einköcheln lassen. Backofen auf 150 ° C vorheizen. Rippchen in Portionen teilen (drei bis vier Knochen), mit Soße bestreichen und in Alufolie wickeln. Die einzelnen Päckchen so auf ein Rost oder Backblech legen, dass nichts auslaufen kann, und zwei bis zweieinhalb Stunden braten, bis das Fleisch sehr weich ist. Zum Ende der Garzeit Grill vorheizen und die Rippchen auf dem Rost von beiden Seiten sehr braun braten. Ich habe die Rippchen auch schon im Backofen gegrillt, geht auch sehr gut. Oder die Rippchen einpinseln und dann in einen Römertopf geben und bei 150 ° C zwei bis zweieinhalb Stunden backen und dann grillen. Gutes Gelingen! Christian Koch ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/30229/

Scharreler Bauerngarten

Saalgastronomie & Partyservice

DJ Bruni Stefan Glaubitz Tel.: (05032) 800 800 M. Brunken • Tel.: (05032) 800 800 www.scharreler-bauerngarten.de www.scharreler-bauerngarten.de myheimat Rezepte

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Herbst in der Region Hannover Kürbisernte wie in alten Zeiten: Das bietet ein Sehnder Landwirt als Erlebnis für Familien an. Sascha Priesemann zeigt auf www.myheimat.de/ beitrag/885195 Bilder.

Fruchtige Kürbissuppe Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Kirsten Steuer Kategorie: Sehr einfach, sehr schnell, sehr lecker! Varianten sind ganz nach Geschmack möglich. Dieses Grundrezept reicht für vier Personen oder für 2 Personen an zwei Tagen ;-) 1 kleinen Hokkaido-Kürbis (circa 600 bis 1000 Gramm nach Entkernen) 3 mittelgroße Zwiebeln 1 EL Paprikapulver rosenscharf (und 1 EL Kurkuma, wenn man es leicht scharf mag) 1 Stück Butter (ca. 30 bis 40 Gramm) 200 ml Sahne oder fettärmerer Ersatz 200 ml Orangensaft 600 ml Gemüsebrühe Salz Pfeffer aus der Mühle, zum Garnieren Petersilie oder Schnittlauch Nachdem mir ein Auflauf mit Hokkaidostückchen wegen der mehligen Konsistenz der Kürbisstücke nicht so besonders schmeckte, versuchte ich es mit dieser Suppe: Köstlich!

Kirsten Steuer ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/13211/

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Mein Zwiebelkuchen-Rezept Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Franz Patzal Für den Teig: 500 Mehl 1 Würfel Hefe (42g) 1 TL Salz 1 TL Zucker 1/8 l Milch 3 EL Öl 1 Ei nach Geschmack etwas Kräuter z.B. Basilikum, Majoran Für den Belag: 2 Gemüsezwiebeln 200 g geräucherter Schinken(speck) mit nicht zu dicker Fettschicht (Schwarzwälder o.ä.) 1 Becher Sahne 1 Ei Belag vorbereiten: Zwiebeln und Speck (fein) würfeln, Speck in 1 EL Öl anbruzzeln, Zwiebeln zugeben und glasig dünsten, abkühlen lassen. Teig: Die Milch leicht erwärmen (hand-

warm, nicht mehr. Die Hefe verbrennt sonst.) Hefe in die Milch krümeln und darin auflösen. Mit allen weiteren Zutaten sehr gut verkneten. Der Teig soll glatt und geschmeidig sein, darf aber nicht mehr kleben. Bei Bedarf etwas Milch oder Mehl zugeben, bis der Teig die richtige Konsistenz hat. Den Teig an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. Inzwischen Backofen auf 180 Grad mit Umluft, 200 Grad Ober- und Unterhitze vorwärmen. Den Teig nach dem Gehen noch einmal kräftig durchkneten. Backblech leicht mit Mehl bestäuben, den Teig darauf ausrollen. (Ich hasse Backpapier.) Zwiebeln und Speck darauf verteilen, mit etwas Salz und schwarzem Pfeffer würzen. Sahne und Ei verquirlen und auf dem Belag verteilen. Ab in den Backofen. Der Kuchen ist fertig, wenn der Teig und die Zwiebeln leicht braun werden (ca. 20 Min). Dazu gehört dann natürlich Sturm (österreichisch), äh ich meine Federweißer. Franz Patzal ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/27313/


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Halloween hat sich auch in Deutschland durchgesetzt – und ist vor allem bei Kindern beliebt. Heike Schmidt zeigt auf www.myheimat.de/ beitrag/185337 Fotos von einer Party in Frielingen.

Beim Burgdorfer Oktober­markt ist gute Laune garantiert. Georgia Wiekenberg berichtet auf www.myheimat. de/burgdorf/themen/ oktobermarkt.

Holunderbeersaft schnell selbst gemacht Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Jessika Zimmermann „Mama, können wir Holunderbeeren pflücken“, fragte mich mein Töchterchen. „Seufz, sind die denn schon reif?“, fragte ich erschöpft. Ja, zumindest einige waren es vor unserer Tür, und so pflückten wir die Beeren ab und kochten Holunderbeersaft. Das geht ganz einfach. Am besten die abgeschnittenen Beeren heiß übergießen, dann sind schon mal die Viecher, die da drin wohnen, betäubt oder sogar gar. Dann kann man prima mit der Gabel die Beeren von den kleinen Zweigen streichen. Dabei zieht man am besten Handschuhe und Klamotten an, die man nicht mehr braucht. Die rote Farbe geht nämlich nicht gut runter. Übrigens auch nicht von der Arbeitsfläche, wenn man zu lange mit dem Abwischen wartet. Ab mit den Beeren in den Kochtopf (ich bevorzuge einen Dampfkochtopf). 15 Minuten später hat man prima Saft, den man

noch im Mischverhältnis 2:1 mit Zucker versetzt. Also auf zwei Liter Flüssigkeit ein Kilogramm Zucker. Den Sirup nochmal aufkochen und abfüllen. Getrunken wird das mit einer halben Zitrone, einem Drittel Holunderbeersaft und mit heißem Wasser aufgegossen. Lecker.

Und mein Husten ist auch schon so gut wie weg!

Jessica Zimmermann ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/7762/

Gehört im Herbst einfach dazu: Flammkuchen Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Gerda Landherr Zutaten: 200 g Mehl, 1 TL Salz, 1 EL Öl, 110 ml Wasser, 200 g Schmand, Salz und Pfeffer, Muskat, 2 Zwiebeln, 100 g Speck in feinen Streifen oder Würfel Zubereitung:

Aus Mehl, Salz, Öl und Wasser einen Teig herstellen. Teig solange kneten, bis dieser nicht mehr an den Händen kleben bleibt, ansonsten noch etwas Mehl unterarbeiten. Teig mind. 30 Minuten ruhen lassen. Schmand glattrühren und gerne mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Zwiebel abziehen, halbieren und in dünne Streifen schneiden. Den Teig nun auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz schön dünn ausrollen und auf ein Backblech oder einen Backstein geben. Jetzt mit Schmand

bestreichen, Zwiebeln darauf verteilen und mit dem Speck bestreuen. Im vorgeheizten Ofen bei mindestens 200° C gut 20 Minuten backen.

Gerda Landherr ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/4598/ myheimat Rezepte

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Herbst in der Region Hannover

Zum Entdeckertag im September machen sich Tausende auf in die Region – und anschließend zurück zum Opernplatz. Freddy Behmann aus Garbsen und andere berichten auf www. myheimat.de/entdeckertag.

Schweineschulterbraten im Blätterteig Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Cathia Schweineschulterbraten im Blätterteig mit Butterbohnen und frittierten Kartoffeln schmeckt besonders gut in der herbstlichen Jahreszeit. Zutaten: 1 kg Schweineschulterbraten 400 g Blätterteig 300 ml Gemüsebrühe 1 Eigelb 300 g frische Buschbohnen Paniermehl 200 g geräucherter Schinken Butter Kartoffeln Ausbackfett Salz, Pfeffer, Paprika, Kreuzkümmel, Thymian Zubereitung: Den Schweinebraten salzen, pfeffern und in Thymian wälzen. In eine gebutterte, feuerfeste Form geben und zunächst 20 Minuten im Ofen bei 180 Grad anbraten lassen. Dann mit Gemüsebrühe auffüllen (ich hatte sie gestern Abend noch selbst gemacht aus allen Gemüseresten, die ich noch dahatte). Den Braten nun insgesamt (mit Anbratzeit)

etwa eine Stunde im Ofen lassen. Nach dieser Zeit den Braten aus der Form nehmen (den Bratensaft für eine Soße aufbewahren) und etwas abkühlen lassen, dann auf eine ausgerollte Blätterteigplatte legen. Eine weitere Platte auf den Braten legen. Die Ränder verkleben. Aus Blätterteigresten Zöpfe und Blumen flechten und diese auf die Teigplatten kleben, mit Eigelb einpinseln. Nun den eingepackten Braten in eine neue Form legen und nochmals etwa 20 Minuten bei 180 Grad backen. Die Bohnen etwa 15 Minuten in Salzwasser kochen. Abtropfen lassen. Den Schinken sehr klein schneiden und in einer Pfanne

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auslassen. Butter und Bohnen hinzugeben. Mit reichlich Paniermehl bestreuen und alles würzen und durchbraten. Die Kartoffeln in kleine Ecken schneiden und in einer Schüssel in beliebigen Gewürzen wälzen (ich habe sämtliche o.a. genommen). Ausbackfett erhitzen und die Kartoffeln hineingeben. Etwa 15 Minuten durchbrutzeln lassen. Danach auf Küchenpapier abtropfen lassen. Aus dem Bratensaft und ggf. etwas Rotwein eine Soße bereiten. Cathia ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/39118/


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Im Oktober hält für kurze Zeit die bayerische Kultur Einzug in Niedersachsen – zum Beispiel beim Oktoberfest der Ortsfeuerwehr Laatzen, über das Gerald Senft auf www. myheimat.de/beitrag/869210 berichtet.

Herbstzeit ist Prüfungszeit bei den Jugendfeuerwehren. Auf www. myheimat.de/beitrag/­977400 schreibt Andreas Morcinek über die Verleihung der Jugendflamme 2 in Meitze.

Kräftig und deftig: Pfundstopf Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Eberhard Gellert

Raffaello-Kokos-Muffins Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Petra Pschunder Auf Wunsch meines Sohnes habe ich mal wieder Muffins gebacken, seine Lieblingssorte: Raffaello-Kokos-Muffins. Die sind wirklich super lecker. Hier das Rezept: 125 ml Öl 100 g Zucker 2 Eier 125 g Natur-Joghurt 125 g Kokosraspeln ½ Backpulver, 250 g Mehl 2 EL Schokoladenraspeln 12 Stück Konfekt (Raffaello) 1 Pck. Kuchenglasur (Schokolade) Fett für die Form Zubereitung:

Das Öl mit dem Zucker und den Eiern schaumig rühren. Nach und nach den Joghurt, die Schokoladenraspeln und die Kokosraspeln unterrühren. Zuletzt das Mehl mit dem Backpulver vermischen und dazugeben. Die Mulden einer Muffinform einfetten oder am besten mit Papierförmchen auslegen. In jede Form einen Löffel Teig geben, darauf eine Kugel Raffaello setzen und mit einem weiteren Löffel Teig gut bedecken. Dann das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 200° C Ober-/Unterhitze (Umluft: 175° C) backen (Stäbchenprobe machen). Nach dem Abkühlen mit Schokoladenglasur verzieren und mit einigen Kokosraspeln bestreuen. Petra Pschunder ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/9382/

Dieses Gericht schmeckt in der Herbst- und Winterzeit am besten und eignet sich hervorragend, wenn man mehrere Gäste zu bewirten hat, die kräftig-deftiges Essen lieben! Pfundstopf (Zutaten für 8 - 10 Pers.) 500 g Rindergulasch, 500 g Schweinegulasch, 500 g mageres Bauchfleisch oder klein gewürfelter Schinken, oder geräucherter, durchwachsener Speck, mit Curry würzen. 500 g Rinder- oder Thüringer Mett, je 250 g rote und grüne Paprika, 500 g Gemüsezwiebeln, 1 Dose geschälte Tomaten, 2 Flaschen (250 ml) Mexiko-Soße oder 2 kleine Flaschen Tomatencurry, 250 g Sahne. Aus dem Mett kleine Klößchen formen, Paprika und Zwiebeln in Streifen, bzw. Scheiben schneiden. Fleisch und Gemüse abwechselnd in einen Bräter schichten, die Tomaten mit Flüssigkeit darüber gießen, die Mexiko-Soße (Tomatencurry) mit der Sahne verrühren und über das Fleisch gießen. Zugedeckt bei 200°C (Umluft 175°C) 2 bis 2½ Std. garen. Dazu schmeckt ein kühles Bier am besten!

Eberhard Gellert ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/8681/ myheimat Rezepte

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Herbst in der Region Hannover

Wie wäre es mit einer Herbstwanderung? Waltraud Scharnhorst zeigt auf www.myheimat.de/ beitrag/186866 Fotos von einer Tour der Wandergruppe Suttorf durch die Gemarkung Schneeren.

Wirsingkohl: So mögen ihn auch Kinder Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Brunhild Osterwald Auf die Frage „Was isst du am liebsten?“ lautet die Antwort aus Kindermund immer wieder „Nudeln“. Ja, alle Kinder essen gerne Nudeln. Diese Tatsache sollten aufgeweckte Mütter und Großmütter nutzen und den kleinen und größeren Mädchen und Jungen zur Abwechslung einmal eine bekömmliche Wirsingsuppe mit Nudeln servieren. Zutaten für vier Personen: 100 g kleine Vollkornnudeln (Hörnchen, Muscheln, Spiralen) 500 - 700 g Wirsingkohl 40 g Butter oder 4 EL gutes Speiseöl (Rapsöl) 1 El Curry 1 l Gemüsebrühe aus Brühwürfeln 1 Becher Sahne (30 Prozent Fett) Jod- oder Meersalz schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen 1 El Mandelsplitter, leicht geröstet Zubereitung: Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest garen und abgießen. Den Wirsingkohl putzen, halbieren und den Strunk entfernen. Die Kohlhälften vierteln und in feine Streifen schneiden und 500 - 700 g abwiegen. Den klein geschnittenen Wirsing im erhitzten Fett andünsten, mit Curry bestäuben, mit der Gemüsebrühe auffüllen und ca. 10 - 15 Minuten garen. Etwas Wirsing abnehmen und zur Garnitur zurücklassen. Den Rest mit einem elektrischen Schneidstab pürieren, die Sahne hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Nu48

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deln hinzufügen und alles nochmals knapp aufkochen lassen. Wirsingsuppe auf vorgewärmte Teller füllen, mit Wirsing und Mandelsplittern garnieren und servieren. Wohl bekomms. Tipp: Unangenehmen Kohlgeruch, der beim Kochen entsteht, kann man verringern, indem man eine Scheibe Graubrot ins Kochwasser gibt. Ein Hoch auf den Kohl! Auf Märkten, in Hofläden und Einkaufscentern werden in der dunklen Jahreszeit die „köstlichen Köpfe“ von Weiß-, Rot- und Wirsingkohl angeboten. Das Herbst- und Wintergemüse bereichert unseren Mittagstisch mit wunderbaren Aromen und vielen – besonders im Winter – wertvollen Inhaltsstoffen. Dabei enthält Wirsingkohl fast doppelt so viele wie Weiß- oder Rotkohl. Wirsing wird auch Wirsching, Welsch­ kraut/-kohl, Börschkohl, Savoyer Kohl oder schweizerisch Wirz genannt und stammt aus dem Mittelmeerraum. In Deutschland wird

er seit dem 18. Jahrhundert angebaut und ist heute in allen Erdteilen verbreitet. Er ist, nach Weiß- und Rotkohl, unsere wichtigste Kopfkohlart und von einem milden, angenehmen und dennoch kräftigen, würzigen Kohlgeschmack. Seine Blätter sind zarter als die der meisten anderen Kohlsorten. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er bis zu 14 Tagen. Allerdings sollte Wirsing auf keinen Fall zusammen mit Obst gelagert werden, da er dann schneller verdirbt. Wirsing enthält reichlich Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine und wird auch in der Volksmedizin und in der Naturheilkunde angewandt. Umschläge mit Kohlblättern können Verspannungen, Rücken- und Gelenkschmerzen lindern. Die schmerzlindernde Wirkung geht von dem hohen Gehalt an entzündungshemmenden Flavonoiden und Glukosinulaten aus.

Brunhild Osterwald ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/prof il/8587/


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