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Garbsen

3. Jahrgang

August/September 2010 Womit Garbsen früher geworben hat: Seite 14

Das Beste aus dem Mitmachportal der Leine-Zeitung

Unterwegs in Afrika Foto: Ute Glenewinkel

Hans-Joachim Metzig ist für 60 000 Mitglieder zuständig

Foto: Markus Wiese

Der Rheuma-Chef

Foto: Georg Pauldrach

Foto: Susanne Krajewski

Diakon Thomas Müller über seinen Einsatz gegen Aids

Das große Radeln

50 Jahre SVF

Auf dem Turm

Wohin die Touren der Garbsener Vereine führen

So feiert Frielingens Sportverein sein Jubiläum

Ein Besuch im Stöckener Kraftwerk


Garbsen

Überblick

Garbsener Momente

Garbsener Hobbyautoren berichten. Wo finde ich meinen Beitrag? Heike Schmidt >> 2 Stefan Winiarski >> 2 Torsten Schulze >> 2 Hans-Werner Blume >> 3, 7 Stephanie Probst >> 3 Iris Kiehn >> 3 Gaby Floer >> 3, 14 Susanne Krajewski >> 6, 9 Christian Strube >> 8 Dieter Krüger >> 8 Hans-Joachim Spintge >> 8 Georg Pauldrach >> 8 Marianna Meißner >> 8,15 Gert Henze >> 8 Markus Wiese >> 11 Klaus Perrey >> 12 Heike Schmidt >> 12 Ute Glenewinkel >> 13 Manuela Krause >> 14

Begrüßungstag in der Kita: Die Vorschulkinder hatten vor den Ferien ein Tanztheaterstück einstudiert und führten vor den neuen Kindern und deren Eltern den „Katzentatzentanz“ auf. Heike Schmidt berichtet auf www.myheimat.de/beitrag/708602.

Impressum Annika Kamißek 05032/96 43 54 Redaktion

Anzeigen

myheimat@heimatzeitungen.de www.myheimat.de/profil/22881

Gisela Arneke 05137/55 19

gisela.arneke@mhniedersachsen.de

Bereit für die neue Saison: Die Tischtennismannschaft des SV Wacker Osterwald mit Kapitän Menß Hettergott, Heinz Möller, Jan Just, Stefan Winiarski, Peter Schrader und Felix Klapprott startet in der 1. Bezirksklasse. Über die Spiele berichtet Stefan Winiarski auf www.myheimat.de/profil/35097.

Verlag: MH Niedersachsen GmbH & Co. KG, Am Wallhof 1, 31535 Neustadt am Rübenberge (zugleich auch ladungsfähige Anschrift sämtlicher im Impressum genannter Personen); Verantwortliche Redakteure: Peter Taubald, Clemens Wlokas; Gestaltung: Siegfried Borgaes; Verantwortlich für den Anzeigenteil: Michael Willems; Druck: Buchdruckerei P. Dobler GmbH & Co. KG, Ravenstraße 45, 31061 Alfeld/L.

myheimat: Das Mitmachmagazin Schreiben Sie auf www.myheimat.de/ garbsen über die Themen, die Sie bewegen. Die besten Beiträge drucken wir im nächsten myheimatMagazin. Nächste Ausgabe: am 12. Oktober in der Leine-Zeitung Redaktionsschluss: 30. September

Ihre Heimatzeitung täglich in HAZ und NP

2 I myheimat Garbsen

Feuerwehr und DRK trainieren gemeinsam: 60 Einsatzkräfte übten auf dem Garbsener Rathausplatz für den Fall eines Chemieunfalls die Dekontamination. Von der Einsatzübung berichtet Torsten Schulze auf www. myheimat.de/beitrag/735457.


Garbsen

Zwickelrunde in Frielingen: Bei dem regionsweiten Pètanqueturnier erschienen doppelt so viele Spieler wie erwartet. Wer als Sieger vom Platz ging, erfahren Sie von Stephanie Probst auf www.myheimat.de/beitrag/694723.

Ein Bad im Blütenmeer: Das DRK Heitlingen fuhr nach Bad Essen. Dort besuchten die Teilnehmer die Landesgartenschau. Iris Kiehn berichtet von dem Ausflug auf www. myheimat.de/beitrag/735309.

Experimente mit der neuen Kamera: Gaby Floer hat ihre neuer Kamera ausprobiert und die Fotos auf myheimat eingestellt. „Worauf muss ich beim Fotografieren achten?“, fragt sie auf www.myheimat.de/beitrag/731180.

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Das Sommerfest der Berenbosteler SPD im Bürgerpark: „Sonne, angenehme Temperaturen, tolle Musik, fröhliche Gäste“, so das Fazit von Hans-Werner Blume. Weitere Fotos von Blume finden Sie auf www.myheimat.de/beitrag/750472.

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Interview

Diakon Thomas Müller: Mit der Gewalt in Südafrika haben wir zu leben gelernt Herr Müller, vor fast genau fünf Jahren begann Ihre Zeit in Afrika. Für drei Jahre arbeiteten Sie und Ihre Frau dort bei einem Aidsprojekt mit. Wie kam es dazu? Und wo genau waren Sie?

dem Krankenwagen unterwegs gewesen, um Patienten zu holen. Das ist in einer Gegend, in der es kaum befestigte Straßen, kaum einmal Straßennamen oder Wegweiser gibt, schon eine etwas abenteuerliche Erfahrung. Meine Frau hat sich mit ihren medizinischen und pflegerischen Fachkenntnissen dann zunehmend auf die Pflege von Kleinkindern und Säuglingen spezialisiert. Ich habe mich als gelernter Handwerker zwischenzeitlich ganz praktischen Aufgaben gewidmet. Im letzten Drittel unserer Zeit war ich dann allerdings fast ganz im Kinderheim, wo ich mit den Älteren (neun bis 14 Jahre) gelebt und gearbeitet habe.

Unsere Kinder wurden erwachsen, und beim Nachdenken darüber, was das für uns als Ehepaar bedeutet, stellten wir fest, dass wir beide gern gemeinsam die Welt noch einmal aus einer anderen Perspektive kennenlernen würden. Über die Missionsbenediktiner bekamen wir Kontakt zu dem Hilfsprojekt in Südafrika. Nahe der Ostküste Südafrikas, etwa 100 Kilometer nördlich von Durban, Fiel es Ihnen schwer, sich dort einzuleben? liegt mitten im Zululand das Dorf Mandeni. „Schön war es, Wie groß ist die Umstellung, wenn man aus Anfang der neunziger Jahre gründeten dort ein dem relativ sicheren Deutschland für so Zulu-Ehepaar (Arzt und Krankenschwester), ein schwer auch, lange Zeit nach Afrika geht? englischstämmiges Ehepaar (Unternehmer und aber nicht belastend.“ Managerin) und ein deutscher Pater die HilfsorDas erste Jahr war ein einziger Abenteuer-Arbeits-Urlaub. Alles ganisation Brotherhood of Blessed Gérard (BBG). Inzwischen hat war neu, fremd, interessant und spannend. Oft lagen wir schon die BBG weltweit mehr als 2000 Mitglieder und beschäftigt im um acht Uhr abends in den Betten, weil wir vom Klima und den eigens gebauten und schon mehrfach erweiterten Pflegezentrum vielen Eindrücken erschöpft waren. Insgesamt kann ich sagen: rund 90 hauptamtliche Mitarbeiter. Dort waren wir willkommen, schön war es, schwer auch, aber nicht belastend. Später hat mein Bischof ließ mich ziehen, und so packten wir unsere Koffer sich das gelegt, und wir sind dann auch abends manchmal unund flogen im Sommer 2005 nach Afrika. terwegs gewesen. Mit der Gewalt haben wir leben gelernt. Vier unserer Freunde wurden in den drei Jahren erschossen. Wir Was genau haben Sie dort gemacht? Worum ging es bei dem mussten selbst einmal bei einer Schießerei in Deckung gehen, Projekt? das lässt keinen kalt, aber man kann damit leben, wie wir mit den tausenden Verkehrstoten in Deutschland leben. Das Projekt begann als Pflegeeinrichtung, um die katastrophale medizinische Grundversorgung der Zulus und der indischen Bevölkerung als Folge der Apartheid zu Welche Erfahrungen haben Sie mitgenommen? Inwiefern verbessern. Als Mitte der neunziger Jahre die prägen sie die Erfahrungen, die Sie in Afrika gemacht haben, Aids-Welle das Land überrollte, gehörte die noch heute? BBG zu den ersten Einrichtungen im Land, die sich dieser Problematik annahmen. Heute Es gibt ein afrikanisches Sprichwort: Ihr Europäer habt die Uhren, werden alle Bereiche erfasst, die mit Aids zu wir Afrikaner haben die Zeit! Das haben wir erlebt, und das prägt tun haben. Beispielsweise die Schwangerenuns beide auch heute noch. Zeithaben für- und miteinander – und beratung – um einen der Hauptinfektionswege das über alle kulturellen, finanziellen und sozialen Grenzen hinzu unterbinden, die Mutter-Kind-Infektion bei weg. Das scheinen im fernen Palästina vor 2000 Jahren schon der Geburt und beim Stillen. Dazu gehören die ersten Christen so erlebt zu haben. auch die Ernährungsberatung und die soziale Absicherung der Familien. Können Sie sich vorstellen oder planen Sie sogar, noch einmal Aufklärung in den Dörfern und Fabriken eine längere Zeit in Afrika zu verbringen? u nd d ie Du rchführung von HIVWir werden wohl so eine Chance nicht wieder bekommen. Wenn Tests gehören sie käme, wäre sie eine echte Herausforderung, denn ich arbeite genauso dazu ja auch sehr gerne in Garbsen. wie die Behandlung und BeWenn Sie Urlaub machen: Fahren Sie nach Afrika? gleitung HIV-positiver Menschen. Es gibt ein Hospiz mit 40 Plätzen, in dem Im Januar haben wir Urlaub und fliegen nach Afrika, um wieder die Erkrankten gepflegt und behandelt im Pflegezentrum in Mandeni mitzuarbeiten. Wir machen aber werden, und wo sie, wenn das Virus auch gern anderswo Urlaub, es gibt so unendlich viele schöne siegt, menschenwürdig sterben dürfen. Orte auf dieser Welt. Ein anderer wichtiger Bereich ist ein Kinderheim für Aids-Waisen und AidsAls Sie anschließend nach Garbsen kamen: Wie groß war der kranke Kinder. Die Aufgaben, die meiKontrast? ner Frau und mir zufielen, waren so vielfältig wie das ganze Projekt. Als Wie soll ich darauf antworten? Bis zum Mond und wieder zurück? erfahrene Autofahrer sind wir oft mit

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Das Leben und die Kinder in Südafrika Die Fotos zeigen Thomas Müller bei seiner Arbeit mit den Kindern in Südafrika.

Wir kamen aus einer Welt, in der viele dankbar sind, auch wenn sie kaum das Nötigste zum Leben haben, hinein in eine Welt, in der viele furchtbar jammern, auch wenn sie im Überfluss leben. Es war nicht ganz leicht, da wieder Fuß zu fassen. Werden Sie eigentlich oft auf Ihren Namensvetter, den Fußballstar vom FC Bayern München, angesprochen? Ja, schon, und ich bin sehr froh, dass er ein so guter Fußballspieler ist, da fallen die Bemerkungen meist recht freundlich aus. Mal abgesehen von dem Projekt: Was macht Garbsen lebenswert? Und was sollte besser werden?

Der liebe Gott scheint es gut mit Garbsen zu meinen und hat die Stadt in eine wunderschöne Landschaft gebettet. Durch die guten und gut angebundenen Radwege entstand ein wahres Fahrradparadies. So vielfältig wie die Landschaft erlebe ich auch die sehr unterschiedlichen Ortsteile, jeder mit einem unverwechselbar eigenem Charakter. Als bemerkenswert hilfsbereit und zur Hilfe in der Lage erlebe ich die Behörden. Wen wundert es da, dass man dort auch so viele unterschiedliche und doch liebenswerte Menschen trifft. Was ich nicht verstehe, obwohl ich schon so viel darüber gehört und gelesen habe, ist der Umgang mit dem Planetencenter. Manches muss man wohl einfach ertragen. von: Annika Kamißek

mehr unter: www.myheimat.de/beitrag/751778

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Garbsen

Metzig mit seiner Mannschaft.

Hans-Joachim Metzig: Vom Ehrenamt zum Geschäftsführer der Rheuma-Liga Niedersachsen Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Susanne Krajewski Die Geschichte von Hans-Joachim Metzig liest sich fast wie die berühmte amerikanische Erfolgsgeschichte, in dem jeder Mensch mit harter Arbeit und Willenskraft seine Ziele erreichen kann. Geboren am 30. September 1965 in Langenhagen, wuchs er in Marienwerder auf. Sein großes

6 I myheimat Garbsen

Hobby war schon immer Fußball, also kickte er bis zur C-Jugend beim nahe gelegenen TSV Havelse. Über diesen Verein bekam er 1981 nach der Schule einen Ausbildungsplatz als Koch im Gasthaus Möller. Es folgten acht Jahre Bundeswehr. Dort machte er sich nach ein paar Jahren als Geschäftsführer der Offiziersheimgesellschaft einen Namen. Während dieser Zeit entschloss er sich, seine kaufmännischen Fähigkeiten auszubauen und absolvierte an der Abendschule eine Ausbildung zum Bürokaufmann. Zusätzlich bestand er den Ausbildungseignungsschein sowie weitere Qualifizierungsmaßnahmen im EDV-Bereich. Nach seiner Bundeswehrzeit studierte er vier Semester Betriebswirtschaft, schloss das Studium mit dem Abschluss Staatlich geprüfter Betriebswirt ab. Parallel half er seinem Vater, der damals schon ehrenamtlich auf örtlicher Ebene in der Rheuma-Liga aktiv war, beim Erstellen von Programmen und der Buchführung. Die Stelle der Geschäftsleitung sollte betriebswirtschaftlich neu besetzt werden. Am 1. Juni 1994 begann für den zielstrebigen jungen Mann die Tätigkeit bei der Rheuma-Liga Niedersachsen mit etwa 20 000 Mitgliedern, zwei Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle und einem Umsatz von 500 000 D-Mark. Die Anschaffung eines PCs und eine übersichtliche Buchführung sollten der Anfang sein. Hans-Joachim Metzig beeindruckte früh mit fachlicher Kompetenz und großem Organisationstalent. Seine ersten Vorträge hielt er bereits vor 400 Zuhörern.

Die Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband ist mit 260 000 Mitgliedern die größte Patientenvereinigung/Selbsthilfeorganisation im Gesundheitsbereich Deutschlands. Angebote der Hilfe und Selbsthilfe für die Betroffenen, die Aufklärung in der Öffentlichkeit und die Vertretung der Interessen Rheumakranker gegenüber Politik, Gesundheitswesen und Öffentlichkeit sowie die Förderung von Forschung sind vorrangige Aufgaben der Organisation. Die Rheuma-Liga Niedersachsen ist mit 60 000 Mitgliedern in 112 örtlichen Arbeitsgemeinschaften der größte Landesverband und erzielt einen Umsatz von circa zehn Millionen Euro. Auch in Garbsen und Neustadt gibt es bereits Arbeitsgemeinschaften, die ehrenamtlich geleitet werden und das Funktionstraining anbieten. 500 Ehrenamtliche werden von ihm betreut und leisten die originäre Arbeit in der Rheuma-Liga Niedersachsen. Hans-­Joachim Metzig beschäftig mittlerweile zwölf Mitarbeiter in seiner Geschäftsstelle, 80 in den Arbeitsgemeinschaften sowie 1200 Honorarkräfte. 300 Therapiezentren in ganz Niedersachsen stehen unter Vertrag zur Durchführung von Funktionstraining. Es bestehen Kooperationen mit der Rentenversicherung und Krankenversicherung, eine Zusammenarbeit mit der Industrie – dem Gesundheitsmanagement VW Stöcken und Emden. Während dieser steilen Karriere blieb trotzdem immer Zeit für sein größtes Hobby, den Fußball. Ein Jahr spielte er unter Volker Finke beim TSV Stelingen, 1995/96 wurde er Torschützenkönig des Garbsener Kreises. Der Fußball zog ihn dann nach Frielingen, wo er mittlerweile mit Ehefrau


Garbsen

Metzig ist auch als Podiumssprecher gefragt.

Angelika und den Kindern Melena und Marvin eine neue Heimat gefunden hat. Das Ehrenamt stand und steht auch hier im örtlichen Verein an erster Stelle. Er übernahm gleich mehrere Aufgaben in der Fußballsparte: Als Trainer der F-Junioren sowie als Vorstand der Fußballsparte. Höhepunkt als Fußballspartenleiter war die Koordinierung eines Freundschaftsspiels von Hannover 96 unter Ralf Rangnick gegen den TSV Havelse mit dem damaligen Trainer Bernd Krajewski. Ebenso gehörte die Organisation der über den Stadtrand hinaus bekannten Frielinger Oldienight ei-

Mit dem Torjägerkreispokal 1995/96 und Sohn Marvin.

Metzig mit Frau Ehlebracht-König und Carsten Linke .

nige Jahre zu seinen Aufgaben. Heute ist der 44-jährige neben seiner vielfältigen Tätigkeit noch Trainer der BJuniorinnen und aktiver Spieler der Alt-Alt, die sich aktueller Meister und Kreispokalsieger der Alt-Senioren des SV Frielingen nennen dürfen. Das Fußballtalent hat er an seine Kinder weitergegeben: Tochter Melena spielt bei den B-Juniorinnen in Frielingen und Sohn Marvin kickt für die 1. C-Jugend des TSV Havelse. Aktuell bereitet sich Hans-Joachim Metzig, der auch gern mal für seine Familie kocht, auf den großen Rheuma-Kongress am 18. Septem-

ber in Hamburg vor. 1700 Zuhörer werden erwartet – und auch genau diese Menge an Menschen gilt es auf die Schiffe im Hafen zu verteilen. „Wir werden wohl alle Boote in Hamburg anmieten müssen“, teilt er mir schmunzelnd mit. Weitere Infos über die Rheuma-Liga unter: www.rheuma-liga-nds.de und www.­ rheuma-liga.de.

Ein neue Blick für Freunde am Altgarbsener Kastanienplatz Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Hans-Werner Blume

Oben TRAUT wir trauen uns Samstag, 28. August, 17 Uhr, Platz am Alten Krug

ObenTRAUT bittet zu Tisch Schmausen Sie wie in alten Zeiten

Die beiden Freunde beobachten sehr genau, was um ihren Standort herum gebuddelt wird. Vor einigen Wochen hat die Altgarbsener SPD im Rahmen eines Bürgergesprächs ihre Ideen zur Umgestaltung des Kastanienplatzes vorgestellt. Nun war es soweit: Die Einfahrt in die Calenberger Straße wird gesperrt, dafür wird an der Ampel wieder die Möglichkeit des Rechtsabbiegens eingerichtet. Ziel ist es, den Platzcharakter zu verbessern, sodass nach der Neubepflanzung unsere Freunde ihren Blick wieder in die Ferne schweifen lassen können. Hans-Werner Blume ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/8778/

Susanne Krajewski ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/8253/

Sonntag, 29. August, 15 Uhr, Bürgerpark

ObenTRAUT Musical Picknick

Modern Sound[s] Orchestra, JBO-YoungStars u. JBO-Beginners Freitag, 3. September, 19.30 Uhr, Bürgerpark

ObenTRAUT Zeitreise

Erlebnisreicher Fackelzug in die Vergangenheit

Sonntag, 5. September, 9 Uhr, Rathaus Seelze

ObenTRAUT wandert

Kennen Sie die Grabstätte Obentrauts? Sonntag, 12. September, 12 Uhr, St. Martin

ObenTRAUT klingt

Orgelkonzert in fünf Seelzer Kirchen Freitag, 17. September, 14 Uhr, Seelzer Geschäfte

ObenTRAUT Gilden

Handwerk in Szene gesetzt – hautnah erleben Dienstag, 21. September, 19 Uhr, Hannoversche Str. 7

ObenTRAUT Poetry Slam

Dichterschlacht – „Mut im Wandel der Zeit“

24.-26. September, Stadtzentrum Seelze

ObenTRAUT Markt

Handwerkskunst, hist. Ausstellung, offene Läden u.v.m.

Foto: RpunktDESIGN.de

Das vollständige Programm:

Die Skulptur am Kastanienplatz während der Bauarbeiten.

SEELZE

www.seelze.de myheimat Garbsen I 7


Foto: Christian Strube

Garbsen

Tischtennis-Jugend des MTV Meyenfeld

Auch wenn das Sommerwetter wechselhaft war: Viele Garbsener haben sich davon nicht abhalten lassen. Das Fahrrad war wieder das Fortbewegungsmittel Nummer eins. Natürlich waren auch viele Vereine, Verbände und Gruppen mit ihren Mitgliedern auf Tour. Einige von ihnen haben im Mitmachportal myheimat über ihre Touren berichtet. Wir zeigen Ihnen hier beispielhaft Fotos von den Touren. Die vollständigen Berichte sowie viele weitere Bilder können Sie sich im Internet auf www.­ myheimat.de/garbsen/themen/radeln anschauen.

Foto: Hans-Joachim Spintge

Foto: Georg Pauldrach

Evangelische Kirche Osterwald

Frielinger Heimatbundgruppe

Foto: Gert Henze

Garbsener Mittelstandsvereinigung

Foto: Marianne Meißner

Damen des SV Osterwald U/E

Foto: Dieter Krüger

Bei jedem Wetter: Garbsen fährt Rad

TG Schloß Ricklingen

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Die Mücke – Eine Gute-Nacht-Geschichte Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Susanne Krajewski

Foto: Peashooter (Pixelio.de)

Ein langer und anstrengender Tag geht zu Ende, nach einem Glas Rotwein liege ich endlich in meinem Bett. Bin gerade dabei in den wohlverdienten Schlaf zu sinken, als ich erst ganz leise und dann immer eindringlicher dieses gemeine Surren vernehme. „Tsssssss...“ Eigentlich bin ich so müde, dass es mir egal ist, lass den Blutsauger doch saugen. Ich will jetzt nichts hören und sehen. „Tsssssss...“ Jetzt höre ich es genau, es kommt immer näher, ist direkt an meinem linken Ohr. Verdammt wo ist das Biest? Aber bevor ich es erwische, landet es bereits einen Volltreffer. Mist. Während ich noch überlege, ob das fliegende Ungeheuer jetzt einen Schwips von meinem rotweingetränkten Blut bekommt, krieche ich aus dem Bett. Licht an und suchen. Da fällt mir auf, dass ein Fenster komplett offen steht. Ich eile hin, um es zu schließen, wir

wollen doch nicht noch mehr von den Plagegeistern anlocken, dabei stoße ich mit meinem großen Zeh gegen eine Hantel, die, warum auch immer, mitten im Schlafzimmer auf dem Boden liegt. Ein wirklich heftiger Schmerz zieht gerade vom großen Zeh bis in die Haarwurzeln, als ich sie erblicke: Da sitzt der Parasit an der Wand und rührt sich nicht, also schnell draufhauen, damit Ruhe ist. Aber womit? Warum liegt hier eigentlich nichts, das sich als tödliche Waffe gegen Blutsauger nützlich machen könnte? Und warum schläft der Mann neben mir wie ein Bär und bemerkt nichts, aber auch rein gar nichts? Es sollen ja nur die weiblichen Mücken wirklich stechen – aber warum dann mich? Sollten wir Lebewesen weiblichen Geschlechts nicht zusammenhalten? Das interessiert die weibliche Mücke an der Wand nicht im Geringsten, sie schwirrt weiter und setzt sich auf den Lampenschirm eines skandinavischen Möbelhauses. Ich lange mit einer Kerze (aus dem gleichen Möbelhaus) zu – und muss feststellen, dass Kerzen gänzlich ungeeignet sind, um Mücken zu erlegen. Dank des Knalls ist auch mein männlicher Bettnachbar wach. Er sieht mich kurz an, schnappt mit einer Hand nach dem Blutsauger und zerdrückt ihn in der Hand. „Ist jetzt endlich Ruhe?“, brummt er noch bevor er sich auf die Seite dreht und sofort wieder in Tiefschlaf fällt. Ich bin fassungslos angesichts dieser Ungerechtigkeit. Aber egal wie, ich humpele mit meinem dicken Zeh zu meinem Bett, krieche hinein und will nur noch schlafen. Alles ist ruhig, bis auf ein leises, noch weit entferntes Summen: „Tsssssss...“

myheimat: Wir schreiben für Garbsen.

Susanne Krajewski ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/8253/

Mehr als 800 Garbsener machen schon mit. Sie bald auch? Schreiben Sie auf www.myheimat.de/ garbsen über die Themen, die Sie bewegen. Nächste Ausgabe: am 12. Oktober in der Leine-Zeitung. Redaktionsschluss: 30. September

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Garbsen

Das myheimat-Rätsel

Fragen zu Garbsen inklusive! Waagerecht 1 entgegenkommend, gefällig (Wirtschaft) (6) - 4 wer ist eines, was auch (9) - 10 Garbsener

Stadtteil mit der Telefonvorwahl 05137 (7) 11 Blockierung (8) - 12 Hauptnische der Kirche (5) - 13 Touristikkonzern mit Sitz in Hannover (3) - 14 Rabenvogel, Computerprogramm fĂźr die Steuererklärung (6) - 15 AbkĂźrzung fĂźr Diapositiv (3) - 16 Unterlage fĂźr ein PC-Zeigegerät (7) - 18 Fluss durch Hamburg (4) - 20 er begehrte nach = ihn ... nach (7) - 21 Teil von Osterwald (8) - 22 Ăœberlegenheit (8) - 24 Alaskawelt im Zoo Hannover (8) - 26 ärztlicher Befund (8) 30 BĂźrger des Staates Israel (7) - 33 soll Korrosion von Metalloberflächen verhindern (16) - 35 BegrĂźnder der Garbsener Städtepartnerschaften mit Herouville St. Clair und RĂśdding: Ekkehard ... (6) - 36 gemĂźtlicher Raum, in dem heiĂ&#x;e Aufgussgetränke eingenommen werden (8) - 39 Garbsener Verein mit Sportanlagen am Kochslandweg und am Osterberg (3) - 40 grĂśĂ&#x;te deutsche Nachrichtenagentur (3) - 41 Horster Gospelchor: ... Church (8) - 42 ehemaliges Ostgelände der Weltausstellung (9) - 44 etwas unbedingt haben wollen (6) - 45 kleine, abgelegene Insel (6) - 46 strahlend, hell (9).

Senkrecht 1 undurchsichtiger Tausch (9) - 2 bekanntes

Haus am Friedrichswall in Hannover, Sitz der Architektenkammer (9) - 3 Gewinn und Verlust gleichen sich aus (9) - 5 Schweizer Kartoffelgericht (5) - 6 Element der klassischen griechischen Architektur (13) - 7 Erholungsort im Teufelsmoor (Landkreis Osterholz) (9) - 8 darĂźber läuft Regenwasser vom Dach ab (5) - 9 verlangsamt abgespielte Filmszene (8) - 17 Urbild, Muster (8) - 19 oberstes Zimmer im Haus = der Dach... (5) 23 frĂźheres Hartsteinwerk in Altgarbsen (5) - 25 StraĂ&#x;e in Berenbostel: Wreschener ... (5) - 26 Garbsener Wasserretter (4) - 27 Austritts­ Ăśffnung (7) - 28 durch die Nase gesprochen (5) - 29 Schwindler, Quacksalber (10) - 31 Fluss in der Afrikawelt des Zoos Hannover (7) - 32 Budget (4) - 34 Funktion, Beschäftigung (9) - 37 zusammenschnĂźren (7) - 38 schräger StĂźtzbalken (6) - 40 aufputschen (Sport) (5) - 41 Hansestadt nahe Hamburg (5) - 43 die Erde hat einen Nordund einen SĂźd... (3) - 44 Sportverein, dessen Sportheim am Planetenring ist (3).





















 



















Die nächste Ausgabe des myheimat-Magazins fßr Garbsen erscheint am 12. Oktober.



Werden Sie Autor. Stellen Sie Ihre Texte und Fotos auf myheimat.de ein. Redaktions- und Anzeigenschluss ist am 30. September. 

















 









 















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So feiern die Frielinger ihr Sport- und Sommerfest Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Markus Wiese Der SV Frielingen feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag und hatte Mitte August zu einem Sport- und Sommerfest eingeladen. Der Wettergott war an diesem Tag auf der Seite der Organisatoren und bescherte allen Gästen, ob jung oder alt, einen wunderschönen Nachmittag. Das Programm an diesem Tag war kun-

terbunt. Kinder konnten sich beim Kinderschminken tolle Schminkideen ausdenken, auf der Hüpfburg wurde ordentlich getobt, und wer zu sehr ins Schwitzen kam, konnte anschließend mit Anlauf auf Bauch, Rücken oder Po durch das kühle Nass der Wasserrutsche gleiten. Beim Sackhüpfen waren Schnelligkeit, Ballance und Sprungkraft entscheidend. Wer dabei ins Straucheln kam, hatte es hinterher doppelt schwer, den Vorsprung wieder aufzuholen.

Überraschend synchron meisterten die Kinder den Bretterlauf, bei dem Geschicklichkeit und Teamgeist gefragt waren, nur selten kam jemand ins Stolpern. Beim Schnuppertennis und -boule zeigten einige Mädchen und Jungen bereits viel Talent.

Markus Wiese ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/8216/

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Garbsen

Pastor Wolfgang Dressel und seine Frau Birgitt.

Philipp Spintge mit den farbenfrohen Gospeldamen.

Jessika Dressel erfreut ihre Eltern mit Orgelspiel.

20 Jahre im Dienst: Eine Gemeinde feiert ihren Pastor Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Klaus Perrey (Text) und Heike Schmidt (Fotos) „Wenn in Horst vom Kirchturm die Fahne im Winde flattert, dann ist in der Gemeinde was los“, sagte Pastor Wolfgang Günther aus Hermannsburg in einem Festgottesdienst in der Horster Kirche, in dem Pastor Wolfgang Dressel, der Pfarrer der Kirchengemeinde Frielingen-Horst-Meyenfeld, aus Anlass seiner 20-jährigen Tätigkeit in der Gemeinde gemeinsam mit seiner Ehefrau Birgitt geehrt wurde. Und es war in der Tat einiges los an diesem Tage in Horst: Die kleine Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, der Gospelchor Swinging Church unter Leitung von Philipp Spintge erfreute die Gäste mit zwei voller Schwung vorgetragenen und mit viel Beifall bedachten Liedern, und an der Orgel agierte Jessika Dressel, die Tochter des Jubiläumspaares – welch herzliche Geste – und bereitete ihren Eltern damit sicher eine große Freude.

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Aufgrund der vielen Besucher dauerte es nach der Beendigung des Gottesdienstes geraume Zeit, bis alle die Möglichkeit hatten, Pastor Dressel und seiner Frau Birgitt die Hände zu schütteln. Bei herrlichem Sommerwetter mit angenehmen Temperaturen verteilten sich im Anschluss die Gäste unter den schattigen Bäumen rund um das Gotteshaus. Einige Zelte waren aufgebaut, auf einem kleinen Anhänger gab es sogar eine Bühne, und in heiterer und entspannter Atmosphäre harrte man der Dinge. Doch bevor man sich an den vielen ansprechend präsentierten Köstlichkeiten an Speisen mannigfacher Art, an wespenumschwärmten Kuchen und Torten und diversen Getränken delektieren konnte, galt es, aufmerksamer Zeuge der zahlreichen Ehren- und Sympathiebekundungen für den Jubilar zu werden, der neben seiner Gemahlin stehend, die wortreichen Elogen mit erkennbarer Freude und Gelassenheit entgegennahm. Absoluter Höhepunkt für mich war eine geschwätzige, vorlaute, aber höchst amüsante Gruppe weiblicher Kirchenmäuse, die mit ihren witzigen Anmerkungen zum „Mäuseleben bei Kirchens“ viel Freude

erntete. Ihr kabarettmäßiger und mit spielender Leichtigkeit vorgetragener Beitrag endete mit einer neckischen Anspielung auf die wohl allgemein bekannte Schwäche ihres Pastors, gelegentlich nach seiner Brille suchen zu müssen! Ehepaar Dressel zeigte sich höchst amüsiert! Dieses muntere, humorbegabte Häuflein frecher Mäuse sollte auf jeden Fall die Gründung einer kirchlichen Kabaretttruppe ins Auge fassen. Erfolg müsste eigentlich garantiert sein! Sogar ein Orden wurde Pastor Dressel verliehen. Der oberste Feuerwehrmann des Ortes hielt eine herzliche und anerkennende Lobrede auf das unermüdliche Engagement des Ortspastors als Unfallseelsorger. Für seine Verdienste in diesem so wichtigen Bereich heftete ihm, uniformgeschmückt, ein Feuerwehrmann das Ehrenzeichen der Feuerwehr an. Pastor Dressel freute sich. Es wurde natürlich viel „geknipst“ an diesem Tag. Eine Auswahl der Fotos sehen Sie oben. Weitere Fotos vom Festgottesdienst sind auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/themen/dressel


Alles richtig festgeschnallt?

Die Schutzhelme werden angepasst.

Die wunderbare Aussicht vom Dach des Kraftwerks.

Kraftwerk Stöcken: Wie funktioniert der große Kochtopf? Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Ute Glenewinkel Wer kennt ihn nicht, den hohen Kühlturm in Stöcken an der A2? Weithin sichtbar zeigt er uns, woher der Wind weht. Aber wozu, außer als Windrichtungsanzeiger, dient er noch? Das wollten wir, das Drachenbootteam Zauberdrachen und einige Freunde, wissen. Die Idee zu einer Besichtigungstour im Gemeinschaftskraftwerk Stöcken hatte Heike Hoffmann. Sie arbeitet dort und hat beste Kontakte. Wir fanden einen Termin, und los gings. Am Tor wurden wir von den Mitarbeitern erstmal angewiesen, einen Helm aufzusetzen. Am Verwaltungsgebäude wurden wir von Herrn Faflik, Experte für Vorträge und Führungen, begrüßt. Im Seminarraum berichtete er uns von der Entstehungsgeschichte, der Technik und dem Nutzen der Anlage: Grund für die Überlegungen zum Bau eines Kraftwerks war, dass bei VW und

Conti die alten Heizanlagen erneuert werden mussten. Die Planungen dieser neuen Anlage wurden in den achtziger Jahren gemeinsam von den Stadtwerken Hannover, VW und Conti begonnen. VW brauchte für seinen Bedarf Heizwasser und Conti Heizdampf. Diese Anlage ist in der Lage, beides zu liefern und deckt zusätzlich noch viele hannoversche Haushalte mit Fernwärme ein. Durch die Standortwahl zwischen den beiden großen Werken und direkt am Mittellandkanal, kann mit einer effektiven Logistik gearbeitet werden. Die Steinkohle aus allen Teilen der Welt wird per Schiff direkt zum Werk gebracht, abgeladen und per Förderband in den Riesenkessel eingeleitet. Verschiedene Kühlund Heizkreisläufe, Kompressoren, Turbinen und riesige Maschinen bilden einen Energieproduktionskreislauf, der uns ins Staunen brachte. Die vom Gemeinschaftskraftwerk erzeugte Energie wird zu 88 Prozent von den drei Abnehmern genutzt. Nach so viel geballtem theoretischem Input wollten wir natürlich die Technik sehen.

Wir fuhren mit dem Fahrstuhl in 28 Meter Höhe. Dort ist die Leitzentrale. Die Mitarbeiter dort beobachten an einer Wand voller Bildschirmen die Produktionsabläufe. Bei der kleinsten Auffälligkeit muss sofort reagiert werden. Weiter ging es dann in das Herz der Anlage: die Technik. Über Gitterroste laufend wurden uns die riesigen Maschinen erklärt, die von oben bis unten, also eine ungefähre Höhe von 70 Metern, einen Kreislauf bilden. Danach fuhren wir mit dem Fahrstuhl nach ganz oben auf das Dach des Kraftwerks. Dort hat man eine grandiose Sicht über die Werksgelände von Conti und VW, aber auch rundherum über Hannover und Garbsen. Nachdem wir uns die Region von oben angesehen hatten, brachte uns der Fahrstuhl wieder ins Erdgeschoss. Wir beendeten unsere Besichtigungstour mit einem Rundgang über das Außengelände. Ute Glenewinkel ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/36591/

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Garbsen

Fundstück aus Omas Fotokiste: Wer erinnert sich? Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Manuela Krause Beim Stöbern in der Fotokiste ihrer Großmutter, ist Manuela Krause auf eine alte Postkarte aus Garbsen gestoßen. Sie zeigte sie auf myheimat.de – und erhielt viele Kommentare. Ein Auszug: QQAndreas Schulze aus Seelze: Fast ganz ohne Büsche und Bäume finde ich wohnen nicht schön, sondern eher steril. QQManuela Krause aus Seelze: Ich hätte ja gerne mal gewusst, in welchem Jahr das ungefähr gewesen ist. Vielleicht gibt es ja jemanden, der sich an diese Zeit erinnern kann? QQGiuliano Micheli aus Garbsen : Die Häuser sehen gut aus. Heute? Einige sehen nicht mehr so aus. Aber es tut sich was. QQRainer Causse aus Garbsen: Wenn ich

mir die Steinbockgasse auf der Postkarte betrachte, Fußweg und Straße sind dort noch im Rohbau, dann müssten die Fotos Mitte der sechziger Jahre gemacht worden sein. Da kann man mal sehen, was eine Begrünung ausmacht.

QQKarl-Heinz Mücke aus Pattensen : Beton war in, Grafitti unbekannt. Was meinen Sie? Auf www.myheimat.de/beitrag/703700/ können Sie mitdiskutieren.

Schnäppchenjagd auf dem Trödelmarkt in Berenbostel Auf myheimat.de veröffentlicht von:

Gaby Floer Der Trödelmarkt auf dem Festplatz war sehr überschaubar, doch einige günstige Sachen konnte man dort finden, besonders zum Ende der Marktzeit: Wir gingen mit drei Wassermelonen sowie einer Kiste Salatgurken nach Hause und bezahlten gerade mal zwei Euro! Gaby Floer ist auf myheimat.de zu finden unter www.myheimat.de/profil/20044/

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Wichtige Termine auf einen Blick

Tragen Sie Ihre Veranstaltungstipps auf www.myheimat.de/veranstaltungen ein! Dienstag, 31. August

Seniorennachmittag mit Grillen mit Musik von Erich Stöckmann, Begegnungsstätte, Robert-Koch-Straße 110, Osterwald, 15 Uhr. Gemütliches Schachstündchen Bürgerhaus, Schul­ straße, Havelse, 18 Uhr, wöchentlich. Donnerstag, 2. September

Ausstellung des Künstlerpaares Bärbel Kasparek und Fritz Kelm, Atelier Olbrich, Auf der Horst 47, donnerstags, freitags und sonntags, 17 - 19 Uhr, bis 12. September. Ateliergespräch am 10. September, 19 Uhr. Freitag, 3. September

100 Jahre TSV Horst 19 Uhr Empfang im Festzelt, ab 20 Uhr Tanz, Festplatz am Ortseingang. Wochenmarkt Hérouville-St.-ClairPlatz, Auf der Horst, freitags, 14 - 18 Uhr. Scheunenkönigsschießen Schützenhaus, Wilhelm-Reime-Straße,

Berenbostel, 20 Uhr, auch 10. September. Sonnabend, 4. September

Garbsener Freiwilligentag Freiwilligenagentur Garbsen, im gesamten Stadtgebiet, 10 Uhr. Meyenfelder Dorffest Feuerwache, 11 Uhr Seifenkistenrennen, 15 Uhr Kaffeetafel, 19.30 Uhr Tanzvergnügen auf der alten Osterfeuerwiese. Kartoffelfest Hof Christian Meyer, Dorfstraße 54, Berenbostel, 11 - 18 Uhr. Altgarbsener Weinfest Hof Homann, Calenberger Straße 15, Altgarbsen, 13 Uhr. 100 Jahre TSV Horst 15 Uhr Festumzug, 20 Uhr Tanzabend mit Livemusik, Festplatz am Ortseingang. Hubschrauberrundflüge über Garbsen, Jugendfeuerwehr OsterwaldOberende, pro Person 36 Euro, Anmeldung per E-mail unter jfw@ ffw-osterwald-oe.de, 13 Uhr.

Sonntag, 5. September

Oldtimertreffen Möbel Hesse, RobertHesse-Straße 3, Berenbostel, 10 Uhr. 100 Jahre TSV Horst 10 Uhr Zeltgottesdienst, 11 Uhr Frühschoppen mit Livemusik, 14 Uhr Abschluss, Festplatz am Ortseingang. Freitag, 10. September

Volks- und Erntefest Stelingen, Festplatz, bis Sonntag. Secondhandbasar für Kinderkleidung und Spielsachen, Gemeindehaus, Voigtstraße 3, Schloß Ricklingen, 18 - 20.30 Uhr. Swing mit deutschen Texten Knut-RichterSwingtett, Heitlinger Herbst, Gut Heitlingen, Vor den Höfen 40, Heitlingen, 20 Uhr. Sonnabend, 11. September

Gospelkonzert und Weinfest Swinging Church, evangelische Kirche, Horst, 17 Uhr.

Bürgerreporter-Tipp des Monats Von Marianne Meißner (www.myheimat.de/beitrag/734583)

Swinging Church in Osterwald Der Horster Gospel-Chor Swinging Church gibt am Sonntag, 19. September, 17 Uhr, ein Konzert in der evangelischen Kirche in Osterwald. Chorleiter Phillip Spintge wird mit seiner 50-köpfigen Sängerschar, begleitet von Keyboard, Bass, Gitarre, Saxophon und Perkussion, die Besucher in einem fast zweistündigen Programm mit „immergrünen“ Songs, aber auch mit neuen Titeln, erfreuen. Die Titel „A Human Right“, „Get on Board“, „God Will Bless You“, „Oh when the Saints“, „Father“, „Lord I Want to Be a Christian“ und andere werden zu hören sein. Und vielleicht klatschen die Gäste nicht nur freudig mit (das kommt immer wieder vor), sondern stimmen in die schönen Melodien sogar mit ein. Der Eintritt ist frei. Es wird eine Spende am Ausgang erbeten.

Sonntag, 12. September

Regionsentdeckertag Veranstaltungen in der gesamten Region, Berichte auf www. myheimat.de/ entdeckertag Mittwoch, 15. September

Blutspende Grundschule, Mühlenweg 12, Frielingen, 16.30 - 19.30 Uhr. Sonnabend, 18. September

Scheunenfest Berenbosteler Scheunen-, Ernte- und Schützenfest, Meyers Hof, Dorfstraße 54, 18.30 Uhr. Morgen ab 10 Uhr Scheunengottesdienst. Sonntag, 19. September

Gospelkonzert Swinging Church, evangelische Kirche Osterwald, 17 Uhr. Donnerstag, 23. September

Vortrag „Chancen und Herausforderungen an einen globalen OEM aus Sicht der Werkstofftechnik“, vom Leiter des VW-Konzernlabors, Volker Kaese, PTZ, An der Universität 2, Garbsen-Mitte, 19 Uhr. Sonnabend, 25. September

Meinfest Soziale Stadt, Auf der Horst. Mörderische Phantasien Kriminalstück von

Bernard Slade, Forum der IGS, Meyenfelder Straße, Garbsen-Mitte, 19 Uhr. Sonntag, 26. September

Konzert Arien und Kammermusik mit Heidrun Klava, evangelische Kirche Osterwald, 17 Uhr. Mittwoch, 29. September

Konzert Akkordeon-Orchester Osterwald, DRKSeniorenzentrum, Kochslandweg 29, Altgarbsen, 16 Uhr.

Sonntag, 3. Oktober

Konzert Volkslieder & Tänze aus 16 Bundesländern, Berenbostel Chor ad libitum, Fredman Quartett und Tanzkreis Haste, Möbel Hesse, Robert-Hesse-Straße 3, Berenbostel, 17 Uhr. Freitag, 8. Oktober

Kabarett „Nächste Woche fang’ ich an“, Kabarett mit Angela Buddecke, Heitlinger Herbst, Gut Heitlingen, Vor den Höfen 40, Heitlingen, 20 Uhr.

Lösung des Rätsels von Seite 10. . 8 + + $ 1 ' ( /

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Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen

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So funktioniert das mit dem Magazin

In wenigen Minuten zum ersten Beitrag Sie wollen myheimat ausprobieren? Aber gern. So geht es: 1) Melden Sie sich einmalig auf www.myheimat.de/registrieren an. Tipp: Auch wenn Sie für einen Verein oder eine Organisation schreiben wollen, geben Sie besser Ihren richtigen Namen und nicht den Namen Ihres Vereins an. Erfahrungsgemäß werden Artikel von „richtigen Menschen“ deutlich häufiger gelesen und kommentiert als solche, die anonym unter dem Vereinsnamen veröffentlicht werden. Dass Sie im Namen des Vereins sprechen, ist später deutlich zu erkennen – beispielsweise, wenn Sie den Beitrag in der Vereinsgruppe veröffentlichen. 2) Klicken Sie in der roten Leiste auf „Beitrag erstellen“ und dann wahlweise auf „Beitrag/ Bilderserie“ (wenn Sie einen Text oder mehrere Bilder veröffentlichen wollen) oder auf „Schnappschuss“ (wenn Sie nur ein einzelnes Foto veröffentlichen wollen). 3) Es öffnet sich eine Seite, auf der Sie eine Überschrift (Titel) und den Text eingeben können. Bei einem Klick auf „Bilder auswählen“ können Sie den Beitrag ganz einfach mit eigenen Fotos versehen – das funktioniert so, wie Sie es vom Bilderversenden per E-Mail kennen. Nun brauchen Sie nur noch eine Rubrik auswählen, in die Ihr Beitrag passt – zum Beispiel Sport, Kultur, Natur oder Freizeit. Wenn Sie den Artikel jetzt noch nicht veröffentlichen wollen, können Sie „In der Arbeitsmappe speichern“. Er lässt sich dann später über „Meine Seite“/„Unveröffentlichte“ wieder öffnen, bearbeiten und veröffentlichen. 4) Jetzt „Beitrag veröffentlichen“ drücken – und der Artikel ist schon online. Über „Meine Seite“ (in der roten Leiste) können Sie den Beitrag jederzeit wieder öffnen und verändern. Sie haben Fragen? Die Technik funktioniert nicht so, wie sie soll? Die Redaktion hilft Ihnen unter Telefon (0 50 32) 96 43 54 und per E-Mail an myheimat@heimatzeitungen. de gern weiter.

Hobbys auf myheimat – Einige Beispiele n   Sie interessieren sich für Modelleisenbahnen? Dann schauen Sie sich doch mal die Anlagen an, die auf www. myheimat.de/themen/modelleisenbahn vorgestellt werden. n   Sie reisen gern? Dann lesen Sie doch einige der vielen Reiseberichte auf myheimat, etwa auf www.myheimat. de/­themen/toskana oder den UruguayBericht von myheimat-Autor Stefan Schlamelcher auf www.myheimat.de/­ beitrag/488166. n   Ob Sie das aktuelle Geschehen bei

Hannover 96 kommentieren oder über Ihren Heimatverein berichten wollen: Fußball ist natürlich auch ein myheimat-Thema. Auf www.myheimat.de/ themen/fussball finden Sie Hunderte Beispiele. n   Sie kochen gern? myheimat-Autoren verraten auf www.myheimat.de/ themen/rezept ihre Lieblingsrezepte. n   Ihr Hobby ist die Fotografie? Dann finden Sie auf myheimat viele Gleichgesinnte. Siehe beispielsweise auf www. myheimat.de/themen/makrofotografie.

Alle sechs bis acht Wochen erscheint eine neue Ausgabe des farbigen myheimat­-Magazins für Garbsen – für Abonnenten gleich morgens in der Hannoverschen Allgemeinen (HAZ) und der Neuen Presse (NP), für alle anderen kostenlos zum Abholen in einer der vielen Auslagestellen. Alle Beiträge, die bis zum Redaktionsschluss auf www.­myheimat.de/garbsen eingestellt werden, kommen dafür in die Auswahl. Sie brauchen nichts weiter zu tun, als Ihren Text und Ihre Bilder dort zu veröffentlichen – um alles Weitere kümmert sich die Redaktion. Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist Donnerstag, 30. September. Wenn Sie einen Beitrag für das Magazin vorschlagen wollen, diesen aber erst nach Redaktionsschluss fertigstellen können – sprechen Sie bitte rechtzeitig die Redaktion an.

So funktioniert das mit der Leine-Zeitung myheimat ist das Mitmachportal der Leine-Zeitung, die täglich der HAZ und der NP beiliegt. Ihre Beiträge zu Vereinsthemen werden an die zuständige Redaktion weitergeleitet. Ausgewählte Artikel werden auf Sonderseiten abgedruckt. Zudem greift die Redaktion regelmäßig Anregungen und Debatten der myheimat-Autoren auf.

Noch Fragen? Rufen Sie uns an!

Frederic Henze 05032/96 43 54 Redaktion

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Annika Kamißek 05032/96 43 54 Redaktion

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Robin Jantos 05032/96 43 56 Redaktion

myheimat@heimatzeitungen.de www.myheimat.de/profil/5409


myheimat Garbsen August 2010