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Multikosmos 37 – Stärke

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Die Welt der Effektiven Mikroorganismen | Februar 2021

Nr. 37 |

STÄRKE

Taufrisch

In Italien betreut Bio-Gärtner Andrea Palmieri das einzigartige Gemeinschaftsprojekt „Taufrisch“. Gemüse und Kräuter werden in den Küchen von Gastronomiebetrieben verarbeitet, die sich zu diesem Projekt zusammen getan haben. Blumen aus dem Garten dienen der Dekoration. Natur pur für die Gäste, die das Projekt sehr schätzen. Seite 10

Rückstandsfrei

Eine Fülle an Obst, Gemüse und Kräutern erzeugt der Bauerngarten im Schwarzbachtal nahe Düsseldorf. Die Produkte erfreuen sich in den dazu gehörigen Hofläden großer Beliebtheit. Erdbeeren kultiviert Jürgen Benninghoven in seinem Betrieb nahezu ganzjährig und 2020 dank Multikraft-System erstmals völlig rückstandsfrei. Seite 22

Gesund

In der Steiermark bewirtschaftet Markus Lukas einen Geflügelmastbetrieb und setzt in der Hühnerhaltung regelmäßig das Ergänzungsfuttermittel FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) ein. Es trägt wesentlich dazu bei, dass Probleme mit dem Krankheitserreger Salmonella Infantis kein Thema mehr sind. Seite 26


MULTIKRAFT INTERN

Qualität ist unsere Stärke! Natürlich vorkommende Mikroorganismenstämme, die der Klasse 1 (lebensmitteltauglich) entsprechen und zu 100 % gentechnikfrei sind, sind die Grundlage für unsere durch Fermentationsprozesse hergestellten Pflanzenstärkungsmittel, Futterzusatzstoffe und probiotischen Reiniger. Die Qualitätskontrolle der Multikraft-Endprodukte erfolgt im hauseigenen PCR-Labor und durch Forschungspartner in Österreich, Großbritannien und Japan. Die Mikroorganismenkulturen und Produktqualität werden laufend intern und von externen Stellen getestet. Unser siebenköpfiges Team der Abteilung Forschung und Entwicklung ist laufend damit beschäftigt, in Zusammenarbeit mit Universitäten und Praktikern Qualität und Wirksamkeit unserer Produkte zu verbessern und neue Produkte zu entwickeln. So werden z. B. neue Pflanzenstärkungsmittel über einen Zeitraum von mehreren Jahren entwickelt und von Forschungseinrichtungen in Form von Glashaus- oder Feldstudien und in der Praxis von Gärtnern und Landwirten getestet. Laufendes Qualitätsmanagement und konsequente Verbesserung der Produktion sind die Grundlage, um auch in Zukunft unsere eigenen hohen Qualitätsansprüche und die unserer Kunden gewährleisten zu können.

02

Mag. Robert Rotter Wissenschaftlicher Leiter

„Qualität ist kein Zufall, sondern das Ergebnis laufender Bemühungen, diese zu verbessern.“


VORWORT

Stark sein bedeutet nicht, nie zu fallen. Stark sein bedeutet, immer wieder aufzustehen. – ALTE WEISHEIT–

Was gibt Ihnen Kraft? Gerade um Herausforderungen und Krisen zu bewältigen, ist es wichtig, sich Kraftquellen bewusst zu sein, aus denen sich schöpfen lässt. Für die innere Balance ist es sicherlich gut, ausreichend zu schlafen, sich gesund zu ernähren und regelmäßig zu bewegen. Das eigene Tun macht Freude und schafft Zufriedenheit. Obst, Gemüse und Kräuter selbst anzubauen, ist vielen eine Kraftquelle.

Fotos: Werner Dedl, Silvia Zellinger; Cover: Getty Image

Immer mehr Menschen interessieren sich für die Selbstversorgung aus dem Garten, von Terrasse, Balkon oder Fensterbank. Eigenes Obst, Gemüse und Kräuter sind immer frisch. Man weiß, was man hat. Kinder lernen spielerisch Lebensmittel kennen und gewinnen wieder mehr Bezug zur Natur. Die Selbstversorgung sehe ich als Quelle zum Lernen. Durch den Austausch mit anderen hat sie auch eine soziale Komponente, wie das einzigartige Gemeinschaftsprojekt „Taufrisch“ schön zeigt und der italienische Bio-Gärtner Andrea Palmieri im Gespräch ab Seite 10 erzählt. In unserer Coverstory ab Seite 6 versorgen wir Sie diesmal mit Basiswissen, Tipps und Tricks, welche die Gartenarbeit und die ersten Schritte zur Selbstversorgung erleichtern. Die vorbeugende Pflanzenstärkung spielt dabei eine große Rolle und ist das Prinzip des Multikraft-Systems. Mit dem Multikraft-System lässt sich – nach einer Umstellungsphase – vollkommen pestizidfrei arbeiten. Wurzelgold ist ein neues Produkt, welches das Wurzelwachstum fördert. Gestärkte Wurzeln und ein unbelastetes Umfeld sowohl unterhalb wie oberhalb des Wurzelbereiches, also im Umfeld des Blattbereiches, machen die Pflanzen insgesamt stärker und widerstandfähiger, sodass sie gesunde Früchte und reichlich Ernte bringen.

Aus der Praxis berichten davon immer wieder Profigärtner wie zum Beispiel der Düsseldorfer Betrieb Benninghoven auf Seite 22 genauso wie langjährige Hobbygärtner – diesmal Anton Ithaler aus der Steiermark (Seite 14). Welche Rolle die Pflanzenstärkung bei der Erzeugung höchster Bio-Qualität für Babynahrung spielt, erzählt Bio-Landwirt Robert Harmer vom Gutshof Alt Prerau ab Seite 24. Frank Korting vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinland-Pfalz in Deutschland kommt als Forscher in seinen Studien den Pflanzenstärkungsmitteln von Multikraft in Kombination mit Nützlingen auf die Spur (Seite 20). In der Tierhaltung wiederum liefert das Ergänzungsfuttermittel FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) einen natürlichen Beitrag zur vorbeugenden Stärkung im Sinne des Tierwohls, wie Markus Lukas aus der Südoststeiermark über die heimische Geflügelhaltung berichtet (Seite 26). Sie sehen, Multikraft setzt auf die Stärken der Natur. So ist auch das Fermentationsgetränk Manju ein wunderbares Naturprodukt. Als Nahrungsergänzungsmittel hilft es, das Immunsystem zu unterstützen. Ebenso kann es bei vielen Erkrankungen unterstützend eingesetzt werden und Linderung bringen, wie Helga Stadlbauer auf Seite 32 erzählt. Dass Manju nun biozertifiziert ist, freut uns ganz besonders, und auf Seite 33 finden Sie dazu nähere Informationen. Viel Freude beim Lesen!

Ulrike Hader, Herausgeberin

03


Nr. 37 STÄRKE

// 06

Die Stärke der Selbstversorgung

// 10

Andrea Palmieri und sein Gemeinschaftsprojekt „Taufrisch“

02_MULTIKRAFT INTERN // Qualität ist unsere Stärke!

24_GEMÜSEBAU // Bio-Landwirt Robert Harmer am Gut Alt Prerau

03_VORWORT // Mag. Ulrike Hader zu Stärke

26_TIERHALTUNG MIT FKE // Heimische Geflügelhaltung von

05_EM-GEMEINSCHAFT // Mainstream und Stärke 06_COVERSTORY // Marke Eigenbau: Die Stärke der Selbstversorgung 10_IM GESPRÄCH // Interview mit Andrea Palmieri 14_HAUS UND GARTEN // EM-Garten Porträt #2: Anton Ithaler 16_ PFLANZENWELT // Anne Lorch und Susanne Schütz 18_MONDKALENDER // Tipps und Tricks für das Frühjahr 2021

Markus Lukas

28_WOHLBEFINDEN BIOEMSAN // Andreas Keck, Linzer Reformhaus „gesünder leben“

29_MEHR

Neues Wissen

WISSEN // Literaturempfehlungen // Altes Wissen –

30_KLEINE HELFER // Kreative Stecker für das Kräuterbeet 32_MANJU INTERVIEW // Manju im Einsatz für ein gestärktes Immunsystem

20_GARTENBAU // Frank Korting – Wie sich Effektive

33_MANJU WELT // Manju ist biozertifiziert // Rezept zum

22_GARTENBAU // Jürgen Benninghoven, Rückstandsfreie Erdbeeren

34_INFOS & TERMINE

Mikroorganismen mit Nützlingen vertragen

Nachkochen

Impressum

HERAUSGEBER: Mag. Ulrike Hader, MEDIENINHABER: Multikraft Produktions- und HandelsgmbH, Sulzbach 17, 4632 Pichl/Wels, Austria, Tel. +43 7247 50 250-100, info@multikraft.at, www.multikraft.com, KONTAKT & CHEFREDAKTION: Christina Kirchberger, BA REDAKTEURIN: Mag. Katja Haller, LAYOUT: Anna Achleitner, AUTOREN DIESER AUSGABE: Anne Lorch, Prof. Dr. Monika Krüger, Prof. Dr. Manfred Hoffmann, LEKTORAT: Mag. Ewald Schreiber, DRUCK: gugler print*, VERLAGSORT: Melk a. d. Donau

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Dieses Produkt wurde nach den Regeln des Ö unter Einsatz von Strom aus erneuerbaren En Umweltzeichens. gugler* print, Melk, UWZ-N

Gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Österreichischen Umweltzeichens, UWZ-Nr. 609: www.gugler.at


EM-GEMEINSCHAFT

Fotos: Doris Dannerbauer, z. V. g., Multikraft, David Tadevosian, Ardea-studio, Yarygin/Shutterstock.com

Mainstream und Stärke

Man braucht nur etwas googeln und schon ist klar, was als menschliche Schwäche kategorisiert wurde und deswegen beim Vorstellungsgespräch oder im Umgang mit anderen Menschen eher geleugnet werden soll. Natürlich wollen wir stark und gut dastehen, aber ist das wirklich so? Dass eine Eigenschaft – z. B. die Detailverliebtheit – per se eine Schwäche ist? Ist es nicht eher der Fakt, dass der Mainstream die Detailverliebtheit als Schwäche bewertet und lautstark diese Meinung als allgemeingültig durchsetzt? So kann ich mir auf Anhieb Berufe und Jobs vorstellen, bei welchen ich mehr Vertrauen zum Erfolg hätte, wenn der Mensch detailverliebt ist, z. B. jede Art von Forschung. Jede Tätigkeit, bei welcher es darauf ankommt zu beobachten und winzige Veränderungen oder Reaktionen wahrzunehmen. Gärtnerei, Tierpflege, Kinderbetreuung, Altenpflege, Raumpflege, Naturschutz. Es fallen mir so viele Beispiele ein!

So braucht es, meiner Meinung nach, auch bei der Anwendung von Effektiven Mikroorganismen die vermeintliche Schwäche „Detailverliebtheit“. Nur wenn ich mir die Zeit nehme und mit Hingabe beobachte, werde ich die langfristige und die nachhaltige Wirkung auch sehen können. Schade eigentlich, dass wir so viel von Nachhaltigkeit reden, aber Verhalten und Eigenschaften, welche zur Nachhaltigkeit führen würden, gemeinschaftlich als Schwäche abstempeln. Daher meine ich – wenn Sie können, zeigen Sie Stärke und behalten Ihre Meinung auch dann, wenn Sie damit alleine dastehen. Bleiben Sie gesund! Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen und Berichte! Tatiana Armbruster, Obfrau EM-Gemeinschaft

Termin vormerken Jahreshauptversammlung 2021 am 24.04.2021 in 2024 Mailberg, Niederösterreich Wir freuen uns auf Sie! Werden Sie Mitglied der EM-Gemeinschaft Österreich! Informieren Sie sich auf der Website www.em-gemeinschaft.at 05


COVER STORY

Eigenbau Marke:

Die Stärke der Selbstversorgung

Knackige Radieschen, frischer Salat, duftende Kräuter, süße Erdbeeren. Frisch aus dem eigenen Anbau schmecken Gemüse, Salate und Kräuter am besten. Gesundes Essen vom Beet bis auf den Teller selber gemacht ist von unschätzbarem Wert und so finden immer mehr Menschen große Freude an der Selbstversorgung. Der Start in die Gartenarbeit gelingt am besten mit hilfreichem Basiswissen. Einige Basics für die Anwendung des Multikraft-Systems erleichtern obendrein das Gartenleben ungemein. Mit Hilfe der Boden- und Pflanzenhilfsstoffe von Multikraft werden Pflanzen dank Effektiver Mikroorganismen auf natürliche Weise gestärkt. Es kann also losgehen mit den kleinen und großen Gartenfreuden im Frühling!

70 % allen Lebens unserer Erde bestehen aus Mikroorganismen. Sie sind Teil der Menschen und Tiere, der Pflanzenwelt, des Erdreichs und der Gewässer. Effektive Mikroorganismen sind Mikrobenmischkulturen, die vornehmlich aus Milchsäurebakterien, Hefen und Photosynthesebakterien bestehen. Diese Mikroorganismen-Kulturen sind die Basis für alle Produkte von Multikraft, die durch Fermentation entstehen. Die Haupteigenschaft der Multikraft-Kulturen besteht darin, Fäulnis und die dabei entstehenden giftigen Stoffwechselendprodukte zu unterbinden und regenerative (erneuerbare) Prozesse zu unterstützen. Daraus ergibt sich eine große Bandbreite von Anwendungsmöglichkeiten. Ein positives Mikroorganismen-Milieu ist die Grundlage fruchtbarer Böden. Der konsequente Einsatz Effektiver Mikroorganismen fördert den Humusaufbau und die Bodenfruchtbarkeit. Die Multikraft-Pflanzenhilfsmittel dienen der vorbeugenden Pflanzenstärkung zur Vermeidung von Schädlingsbefall oder Pilzerkrankungen auf ganz natürliche Weise.

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Wer keinen eigenen Garten hat, muss den Kopf nicht in den Sand stecken. Gärtnerische Selbstversorgung geht auch mit wenig Platz. Ein Topf Erde auf der Fensterbank reicht schon aus, um kleine Gartenfreuden zu genießen. Viele Gemüse können am Balkon problemlos in Pflanzsäcken, Trögen oder einem kleinen Hochbeet angebaut werden, und selbst ein Blumentopf auf der Fensterbank kann so manch schöne Ernte bereithalten. Kräuter oder Chilis im Topf sind besonders dekorativ und mit einem sonnigen Plätzchen glücklich. Für Einsteiger und gärtnerische Neulinge eignen sich vor allem unkomplizierte Gemüsesorten wie Radieschen, Spinat und Mangold, Karotten und Zucchini oder Pflücksalate wie Rucola. Karotten im Topf? Ja, das geht sehr gut. Die Karotten brauchen einen hohen Topf, ansonsten sind sie recht anspruchslos. Regelmäßiges Gießen und ein geschütztes helles Plätzchen lassen sie gut gedeihen. Sogar Kartoffeln lassen sich im Topf anbauen. Sie brauchen mindestens einen 20-Liter-Topf. Wichtig ist regelmäßiges Gießen, damit die Erde nicht austrocknet, Staunässe soll dabei aber nicht entstehen. Es gibt also viele Ideen und Möglichkeiten, mit der Selbstversorgung auf kleinem Raum in den Frühling zu starten!

Illustrationen: Ardea-studio/Shutterstock.com

Basiswissen

Selbstversorgung auf kleinem Platz


COVER STORY

Vom guten Abstand Die Vorfreude auf einen großen Erntekorb verleitet leicht dazu, Gemüsepflanzen viel zu eng zu setzen. Was gute Absicht war, blockiert später die Pflanzen im Wachstum. Damit Pflanzen in der Wachstumsphase bis zur Ernte ausreichend Licht und Platz haben, gilt es, ganz zu Beginn die Pflanzabstände zu beachten. Als Gartenneuling ist es am einfachsten, die auf den Saatgutsäckchen empfohlenen Pflanzabstände einzuhalten. Selbst vorgezogene Jungpflanzen sollten ebenfalls mit den in Ansetzplänen empfohlenen Abständen gesetzt werden. Hilfreich ist, sich vor Augen zu führen, wie groß die Pflanze sein wird, wenn sie erntereif ist. Dementsprechend viel Abstand benötigen die Pflanzen voneinander, um sich gut entwickeln zu können.

Selbstverständlich mulchen Richtiges Mulchen verbessert die Bodenqualität. Das Abdecken des Bodens mit natürlichen, leicht verrottbaren organischen Materialien hält Böden und Wurzeln bei längerer Hitze feucht, liefert Futter für nützliche Bodenbewohner und unterdrückt Unkrautwuchs. Tipp: 10 ml Multikraft Wurzelgold (Alternativ: 20 ml EM Aktiv, 10 ml Terrafert Boden) auf 10 L Wasser mischen und diese Sprühlösung beim Mulchen aufsprühen. Dadurch wird ein regeneratives, lebendiges Bodenmilieu unterstützt. Je nach Material entfaltet Mulch unterschiedliche Wirkungen. Rasenschnitt ist bei allen Pflanzen anwendbar, sollte allerdings leicht angetrocknet und in dünner Schicht ausgebracht werden, sonst besteht Fäulnisgefahr. Er reichert den Boden mit Stickstoff und Kalium an. Getrocknete Brennnesseln verrotten schnell und sind öfter nachzumulchen in durchaus dicken, zehn Zentimeter hohen Schichten. Sie reichern den Boden während ihrer Zersetzung mit Mineralien an und eignen sich gut für Gurken, Tomaten oder Bohnen. Auf Strohmulch reifende Erdbeeren bleiben sauber und weniger anfällig für Schnecken und Grauschimmel.

Pflanzpartner in der Mischkultur Wer im Garten oder Hochbeet mehrere Gemüsesorten anbauen möchte, sollte sich für die Mischkultur entscheiden. Die Mischkultur gelingt selbst auf kleinen Flächen, und mit einem ausgeklügelten Anbauplan erzielt man vom Frühjahr bis in den Herbst hinein eine reichliche Ernte. Es ist bewährtes altes Gartenwissen: Mit den richtigen Partnern gehen Gemüsepflanzen in der Mischkultur sinnvolle Symbiosen ein. Werden die Gemüsearten im Beet entsprechend gruppiert, fördern sich die Pflanzen gegenseitig im Wachstum und im Schutz vor Schädlingen. In Mischkulturen tun sich unliebsame Gartenbewohner wesentlich schwerer, sich auszubreiten, denn dort müssen sie sich ihre bevorzugten Pflanzen erst mühsam suchen. Richtig kombiniert, unterstützen die Pflanzen einander hinsichtlich Wachstum und Gesundheit. Mit den richtigen Partnern wachsen die Pflanzen auch besser, weil die NährstoffKonkurrenz geringer ist. Kräuter in der Mischkultur halten auf natürliche Weise ebenfalls Schädlinge fern. Mit Hilfe ihrer ätherischen Öle vertreiben Salbei, Rosmarin, Thymian und Minze den Kohlweißling. Wird Schnittlauch zwischen Erdbeeren gepflanzt, läuft man weniger Gefahr, dass Grauschimmel die Pflanzen befällt. Für gesundes, kräftiges Wachstum in der Mischkultur sorgen auch gute Bodenverhältnisse, ausreichend Licht und die richtigen Pflanzabstände.

07


COVER STORY

Ansetzplan isst. Gartenneulinge starten am besten mit unkomplizierten und robusten Pflanzen wie Kräuter, Salat, Radieschen oder Kohlrabi. Mit Hilfe von Mischkulturtabellen werden Gemüse, Kräuter und Blumen für die Beete so gruppiert, dass sie ideale Pflanzpartnerschaften bilden. Hier finden Sie einen Vorschlag zur Mischkultur auf kleiner Fläche:

Mischkultur, Fruchtfolge, Vor-, Haupt- und Nachkultur – Gartenneulinge kann das ganz schön überfordern. Es ist also hilfreich, sich einen Anbauplan zu machen. Gerade im Winter, wenn der Garten ruht, ist die ideale Zeit, den Anbauplan für die kommende Gartensaison auszutüfteln. Welche Pflanzen sollen angebaut werden? Die, die man gerne

Mischkultur im Beet

1m

Pflanzung im Mai

Salat

0,6 m Anzahl der Pflanzen

Erntezeit

Unser Kräutertipp No-Gos

10

Jul.-Sept.

4

Tomate

Mangold

1m 10

Jun.-Sept. Jul.-Aug.

Schnittlauch Gurke

Karotte

Kohlrabi

Paprika

1m

6

15–20

2 (ca. 3 kg)

3

4

2 (ca. 15 Stk)

Jul.-Aug.

Jun.-Jul.

Aug.-Sept.

Jun.-Dez.

Jun.-Okt.

Aug.-Sept.

Basilikum

Salbei Knoblauch

Kartoffel

Schritt fürSchritt

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Grundriss des Gartens aufzeichnen und Beete eintragen Liste mit Pflanzen erstellen Gruppierung nach Stark-, Mittel- und Schwachzehrern Anordnung anhand von Mischkulturtabellen

Illustrationen: Ardea-studio/Shutterstock.com

Radieschen Erdbeer Zwiebel


COVER STORY

Vom richtigen Gießen Lange hat sich das Gerücht gehalten, ein Gartenleben bestünde hauptsächlich aus Gießen. Dem ist nicht so. Im Gegenteil. Beim Gießen lässt sich Arbeit und Wasser sparen. Viel besser ist, weniger oft zu gießen, dafür so, dass die Erde wirklich durchdringend nass ist. Morgens ist die beste Zeit zum Gießen. Der Boden ist noch kühl, das Wasser sickert gut ein, anstatt zu verdunsten. Nach dem Setzen von Jungpflanzen gilt, sie gut und durchdringend anzugießen und in den ersten Tagen nach dem Pflanzen den Boden ohne Staunässe schön feucht zu halten. Haben die Pflanzen ihren ersten Wachstumsschub hinter sich, ist seltener gießen angesagt. Biogärtner Andrea Palmieri: „Ich gieße Jungpflanzen nicht zu viel, damit die Pflanzen lernen, selber nach Wasser zu suchen und stärker in die Tiefe zu wurzeln. Die Wurzeln werden dadurch kräftiger und robuster.“ Gemüsebeete vertragen es, seltener, dafür aber ausgiebiger gegossen zu werden, damit der Boden das Wasser speichert. Außerdem empfiehlt es sich, auf Gemüsebeete eine Mulchschicht aufzutragen und diese einmal wöchentlich mit EM Aktiv zu besprühen. So wird der Gartenboden gut durchlüftet und vor Austrocknung geschützt. Dank größerem Wasserspeichervermögen muss seltener gegossen werden.

den Wurzelgold für art perfekten St

Fotos: Multikraft

Warum braucht man weniger Multikraft Wurzelgold als EM Aktiv mit Terrafert Boden? Multikraft Wurzelgold ist eine konzentrierte Mischung aus mehreren Inhaltsstoffen und wurde bereits jahrelang im Profi-Gartenbau getestet. Mit weniger Menge kann man ein besseres Ergebnis erzielen!

Gießen mit dem Multikraft-System Zur Wurzelstärkung und Verbesserung der Bodengesundheit dient das regelmäßige Gießen mit 10 ml Multikraft Wurzelgold auf 10 L Wasser Alternativ: 20 ml EM Aktiv 10 ml Terrafert Boden auf 10 L Wasser Gießen Sie sofort nach dem Vermischen. Die regelmäßige Anwendung hält die Böden gesund und voller Leben und stärkt die Pflanzen auf ganz natürliche Weise.

Multikraft Pflanzenstärkung Regelmäßiges Besprühen mit 40 ml EM Aktiv 10 ml Terrafert Blatt 10 ml MK 5 auf 1 Liter Wasser stärkt die Abwehrkräfte und beugt Schädlingen sowie Pilzkrankheiten vor, etwa dem Falschen Mehltau an Zucchini und Gurken, dem Echten Mehltau an Gurken oder der Blütenendfäule an Tomaten und Paprika. Von Natur aus gestärkte Pflanzen sind gesünder und widerstandsfähiger.

Luftige, lebendige Böden sind Gold wert. Multikraft Wurzelgold sorgt für ein aktives Bodenleben und für gesunde Pflanzen. Der Bodenhilfsstoff kräftigt die Wurzeln und erhöht die Widerstandskraft gegenüber Schädlingen und Pilzkrankheiten gleich von Anfang an. Angießen Es geht ganz einfach: Nach dem Setzen werden die Pflanzen durchdringend angegossen, pro Liter Gießwasser benötigt man 10 ml Multikraft Wurzelgold. Regelmäßiges Gießen Anschließend wird regelmäßig einmal pro Woche gegossen, mit einer Mischung aus 10 ml Multikraft Wurzelgold auf 10 Liter Gießwasser. Die fertige Lösung ist am besten immer sofort zu verbrauchen. Der Vergleich macht sicher. Regelmäßig mit Multikraft Wurzelgold versorgte Pflanzen bilden viel stärkere Wurzeln aus und gedeihen dadurch bereits als Jungpflanzen viel robuster und gesünder. 09


IM GEPSPRÄCH

Vielfalt als Stärke Im Gespräch mit Andrea Palmieri

Nach dem Besuch der Handelsschule waren Sie im Außendienst, unter anderem für den nachhaltig zertifizierten Holzhandel. Jetzt sind sie Biogärtner und das Projekt „Taufrisch“ geht mit 2021 ins dritte Jahr. Ihr gärtnerisches Wissen haben Sie sich autodidaktisch angeeignet.

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Wie haben Sie Ihre Leidenschaft für die Gartenarbeit entdeckt? Über Landwirte in Südtirol bin ich auf Ideen gekommen, wie man alternativ arbeiten kann. Das hat mich begeistert und so habe ich auf dem Balkon mit Töpfen begonnen, später eine kleine Gartenfläche bewirtschaftet und irgendwann hat sich das Projekt „Taufrisch“ ergeben. Warum ist es Ihnen wichtig, neben den klassischen Gemüsesorten vor allem auch alte Sorten anzubauen und Samen selber zu ziehen? Wir arbeiten mit unglaublich großer Vielfalt und wo es geht, ernte ich die Samen selbst, auch wenn es eine zeitintensive Arbeit ist. Alte Gemüsesorten, die sonst schwer zu finden sind, kann ich so selber vermehren und weitergeben. Es geht darum, alte Sorten nicht zu verlieren und ihre Geschmacksvielfalt wiederzuentdecken. Wir sind ja monokulturellen Geschmack gewöhnt. Ich möchte mit den alten Sorten und Raritäten ein Zeichen für die Vielfalt setzen.

Foto: Multirkaft

„Taufrisch“ ist ein einzigartiges Gemeinschaftsprojekt. In der Südtiroler Marktgemeinde Sand in Taufers im Ahrntal baut der Bio-Gärtner Andrea Palmieri auf einer Fläche von rund einem Hektar vielerlei Blumen, Gemüse und Kräuter in Mischkultur an. Frisch geerntet werden Gemüse und Kräuter in den Küchen von zehn Hotelleriebetrieben verarbeitet, die sich für dieses Projekt zusammengeschlossen haben. Die von der Blühwiese gepflückten Blumen dienen der Dekoration in den Hotels und Restaurants. Natur pur für die Gäste, die bei einer Führung durch den Garten alles über den Anbau erfahren und selbst Gemüse ernten können, welches köstlich angerichtet auf ihren Tellern landet.


IM GEPSPRÄCH

Welche Raritäten möchten Sie besonders erwähnen? Ich baue alte Kartoffelsorten in tollen verschiedenen Farben an, dazu gehört die violette Blouba oder die rote Jougisa. Violette, weiße und dreifärbige Karottensorten sind immer schön anzuschauen. Zuckerwurz ist ein Highlight der Raritäten. Wir haben seltene sizilianische Sorten Zucchini und bei Radicchio den Grumolo Verde und La Tonda di Verona.

Worin sehen Sie die Stärken von Anbauweisen wie der Mischkultur? Die Stärke liegt darin, dass der Boden nicht einseitig genutzt wird und deshalb keine Mineraldünger eingearbeitet werden müssen. In der Mischkultur fördern sich Pflanzen durch positive Nachbarschaften, weil sie sich gut vertragen. Eine Pflanze schützt die andere mit Duftstoffen. Die Zwiebel hält zum Beispiel die Karottenfliege von den Karotten weg. So schaffe ich ein gesünderes, vitaleres Gesamtsystem. Mit einem gut funktionierenden Gesamtsystem können die Pflanzen gesünder wachsen und auch die Mikroorganismen besser arbeiten.

Tipp!

Mischkultur im Garten Karotten-Raritäten

Woher haben Sie Ihr Wissen zu den Raritäten? Das Wissen habe ich mir aus Büchern angeeignet und durch Gespräche mit Leuten, die schon lange mit alten Sorten arbeiten. An Wochenenden habe ich freiwillig bei Bauern mitgearbeitet und bin den Leuten sehr dankbar, dass sie ihr Wissen weitergegeben haben.

Man sollte sich mit Pflanzenfamilien und mit dem Zehrverhalten der Pflanzen befassen. Als Grundregel gilt, nie die gleichen Pflanzen- und Zehrfamilien nebeneinanderzusetzen. Man setzt also eine Zeile Starkzehrer neben eine Zeile Schwachzehrer. Ein Tipp, der oft funktioniert: Wenn es auf dem Teller gut zusammenpasst, dann kann man es im Garten nebeneinandersetzen. Tomaten und Basilikum vertragen sich zum Beispiel sehr gut. Die Beobachtungsgabe schulen, sich auf das eigene Gefühl verlassen und Erfahrungen sammeln, so wächst man in die Arbeit hinein.

Foto: z. V. g.

Seit 2020 arbeiten Sie mit dem Multikraft-System. Die Samen werden beispielsweise mit EM Keramikpulver gebeizt, die Kulturen regelmäßig mit dem Multikraft-System gegossen. Wie gehen Sie dabei vor? Wenn ich Samen ernte, werden diese gleich mit EM Keramikpulver eingelagert, das erhöht die Keimfreudigkeit. Den ganzen Gemüseacker gieße ich per Hand mit der Gießkanne regelmäßig jede dritte Woche mit EM Aktiv, welches ich 1:10 abmische. Ich gieße die Pflanzen nicht zu viel, vor allem wenn sie jung sind, damit sie lernen, selber tief zu wurzeln. Ich mulche auch, damit die Mikroorganismen an der Oberfläche nicht von der Sonne verbrannt werden. Anfang des Jahres und zu Saisonende bringe ich EM Keramikpulver und Urgesteinsmehl auf den Böden aus, damit sich die Mikroorganismen besser vermehren können. Bekanntlich sind die obersten Schichten die fruchtbarsten und auch die empfindlichsten, deshalb sind das Mulchen und die EM-Behandlung wichtig. Mischkultur, Nützlinge, Multikraft-System sind alles Zahnräder in einem großen System. Welche Erfahrungen machen Sie mit der regelmäßigen Anwendung des Multikraft-Systems? Die Bodenqualität ist deutlich besser. Wenn man in den Boden hinein greift, ist die Erde luftig und weich und es gibt viele Regenwürmer. Das Regenwasser wird vom Boden gut aufgenommen. Ein durch Mikroorganismen lebendiger Boden speichert das Wasser länger, das sieht man in der Trockenzeit sehr gut. Baut man den Boden mit Mischkultur und Effektiven Mikroorganismen auf, braucht man weniger Wasser und Ressourcen.

Vielfältige Ernte bei Andrea Palmieri

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IM GEPSPRÄCH

Tipp!

2020 haben Sie mit dem Anbau von Wintergemüse begonnen. Was können Sie dazu erzählen?

Wintergemüse früh genug planen! Für eine saftige Winterernte muss früh angepflanzt beziehungsweise gesät werden.

Um zum Beispiel Kohl von November bis Dezember ernten zu können, die Pflanzen schon im Juni aussetzen. Wollen Sie eigene Winterendivien im Dezember genießen, sollten Sie die Aussaat schon im Juli erledigen.

Foto: Multirkaft

Es beginnt im Sommer mit der Überlegung, was man im Winter ernten möchte. Für mich ist faszinierend, welche Temperaturen die Pflanzen aushalten, wenn der Boden gut beschaffen ist. Wichtig im Anbau ist auch das Mulchen, um die Böden vor frostiger Kälte zu schützen. Die Ernte im Winter funktioniert tadellos. Für die Gastronomiebetriebe hier ist es etwas Besonderes, den Weihnachts- und Neujahrsgästen frisches Gemüse aus dem Garten anbieten zu können. Das schafft nochmals einen besseren Bezug zum Essen.

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IM GEPSPRÄCH

Sie versorgen nicht nur die Partnerbetriebe, sondern auch sich selbst mit Gemüse und Kräutern aus dem Garten. Seit der Saison 2020 können zusätzlich fünf Familien auf dieser Fläche für ihren Bedarf Gemüse anbauen und ernten, die Sie als Gegenleistung im Bedarfsfall auch arbeitsmäßig unterstützen. Welche Bedeutung hat für Sie die Selbstversorgung aus dem Garten? Freiheit und Autonomie. Wenn wir Lebensmittel in Gemeinschaft erzeugen, sind wir von Großkonzernen unabhängig. Eigenverantwortlich zu sein hat auch Bedeutung. Jeder, der selber Gemüse anbaut, schont Ressourcen. Wir müssen keine Lebensmittel aus Ländern importieren, in denen Ressourcen ohnehin knapp sind. Ich brauche keine Erdbeeren im Winter zu importieren, um einem vermeintlich hohen Lebensstil gerecht zu werden. Selbstversorgung mit saisonalen Lebensmitteln ist ein friedvolles Projekt. Im Gemeinschaftsgarten lernt man sich kennen, tauscht sich aus und gärtnerisches Wissen wird geteilt. Die Familien bewirtschaften ihre Beete und helfen mir bei der Arbeit, die anfällt. Das macht Sinn. Leute kommen zusammen und die Arbeit wird mit Freude getan. Der gesundheitliche Aspekt ist ebenfalls wichtig. Ich kann Gemüse ernten und am selben Tag roh oder gekocht essen. Viele Pflanzeninhaltsstoffe gehen sonst durch lange Transportwege und Lagerungen verloren. Frisches Gemüse hat einen viel höheren Wert hinsichtlich der Inhaltsstoffe. Das ist auch der Wert der Selbstversorgung.

Teil der Fläche auf naturbelassenen Anbau umzustellen und dafür Abnehmer aus Gemeinden und Gastronomie zu suchen. Die große Vision ist, wieder zum naturbelassenen Anbau zurückzufinden, die Faszination für die Natur wiederzuentdecken. Von Mischkulturen bis zu Waldgärten dürfen wir alles zu denken wagen. Für uns Menschen ist ganz wichtig zu erkennen, dass Kooperation ein Charaktermerkmal der Natur ist, und das ist auch eine Stärke des Projekts.

Foto: Multirkaft

Wie reagieren die Hotelgäste auf das Gemeinschaftsprojekt „Taufrisch“ und darauf, dass ein Teil ihres Gemüses direkt aus dem Garten aus Sand in Taufers kommt? Im August habe ich einem Hotel verschiedenfärbige Karotten geliefert. Ein Gast hat die violetten und weißen Karotten in die Küche zurückgeschickt und nicht einmal probiert, weil er glaubte, es stimmt etwas nicht. Wenn die Gäste den Garten besuchen, sich das Gemüse anschauen, wird ihnen klar, wie der Bioanbau in Mischkultur funktioniert, wie ich den Boden mit Hilfe der Mikroorganismen aufbaue. So entsteht ein anderer Bezug zum Essen und es wird erkannt: Ach so, gutes, biologisches Gemüse schaut nicht immer perfekt aus, aber es schmeckt besser und hat mehr gesunde Inhaltsstoffe für unseren Körper. Es gibt Gäste, die im Urlaub zeitweise im Garten mithelfen, gerade Leute aus der Großstadt haben große Freude daran. Für mich ist das ein tolles Erlebnis. Familien aus Ferienwohnungen lassen sich durch den Garten führen, ernten Salat, Kräuter und Gemüse und bereiten ihr Essen selber zu. Sie werden sich immer an den Betrieb erinnern und daran, wie toll das Gemüse war. Ich ernte viel Begeisterung von den Gästen. Was sind Ihre Zukunftsvisionen für dieses innovative Projekt? Mir würde es gefallen, wenn das Projekt kopiert und auch in anderen Gemeinden gemacht wird. Man schafft so aus dem Nichts einen Arbeitsplatz. Ich gebe meine Erfahrungen, wie viel Budget und Fläche man braucht, gerne weiter. Meine Vision ist, dass sich das Projekt weiterentwickelt und dass nicht nur Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe die Abnehmer sind, sondern dass auch Leute aus der Gemeinde ernten können. Ein Ziel wäre auch, dass sich der ein oder andere Landwirt überlegt, einen gewissen

Karotten-Rarität „Ochsenherz“

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HAUS UND GARTEN

Üppige Ernte

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Selbstversorgung aus dem eigenen Garten

„Das Schönste ist, am Mittagstisch zu sitzen und sagen zu können: Schau, das ist alles aus dem eigenen Garten“, erzählt Toni Ithaler. Gesundes Gemüse zu ernten, bewusst saisonal zu essen und mit der eigenen Gartenarbeit zum Klimaschutz beizutragen - das sind einige Stärken der Selbstversorgung, die Toni Ithaler wichtig sind. Seit vielen Jahren experimentiert er auf einem steilen Hanggrundstück und hat mit Steinmauern einen üppigen Terrassengarten angelegt. 2020 hat er zusätzlich ein ebenes Grundstück angelegt, wo auf Dämmen unter anderem Kartoffeln, Grünkohl, Brokkoli, Bohnen, Knoblauch und Zwiebeln gedeihen.

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Kompostwirtschaft mit Bokashi

„Ich habe den Boden mit einer Zweiradhacke händisch bearbeitet und Dämme gemacht. Die Dämme bewähren sich sehr gut, wir haben eine Fülle an Zwiebeln und sogar im November noch Erdbeeren geerntet.“ Den schweren Tonboden düngt Toni Ithaler mit Mist von den eigenen Hühnern, Bokashi und organischem Kompost. Zu erwähnen ist, dass dem Trinkwasser der Hühner regelmäßig das Ergänzungsfuttermittel FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) beigegeben wird und auch das zur Kreislaufwirtschaft in Toni Ithalers Garten gehört. „Alles wird selbst zu Kompost bzw. Bokashi verarbeitet. Kein Blatt, kein Ast, kein Halm verlässt den Grund. Mit Hühnermist mache ich an die 8 m³ Bokashi im Jahr und aus pflanzlichen organischen Materialien mache ich eine Bokashi-Kompost-Mischung. Ich habe sechs 1 m³ große Boxen, in denen ich organisches Material mit EM Aktiv und Urgesteinsmehl vermische. Die Boxen werden für sechs Wochen luftdicht abgedeckt. Man kann Bokashi für den Garten auch mit einem 10-Liter-Kübel machen, den man luftdicht abdeckt.“

Hervorragender Biodünger

Beim Bokashieren wird Bioabfall mit Effektiven Mikroorganismen und Urgesteinsmehl zusammen fermentiert. Bokashi ist ein hervorragender Bio-

Fotos: z. V. g.

Es war der große Traum, sich so natürlich wie möglich selbst zu versorgen. Seit Ender der 1970er-Jahre setzen Anton Ithaler und seine Frau Sophie diesen Traum in die Tat um. Sie versorgen sich selbst mit biologischem Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten. Der pensionierte Volksschuldirektor aus Nestelbach im Ilztal in der Steiermark und Autor des EM-Kinderbuches „Effi &Miki“ ist begeisterter Gärtner und EM-Anwender der ersten Stunde. Seit gut zwanzig Jahren setzt er das Multikraft-System ein, hat in der Region einen EM-Stammtisch gegründet und Tausende Informationsveranstaltungen abgehalten, wo er sein Wissen an interessierte Bauern, Gärtner und Gartenbegeisterte weitergegeben hat.


HAUS UND GARTEN

dünger. Durch die Fermentation entstehen wertvolle Aminosäuren, Vitamine, Huminstoffe und Zucker. Das fertige Bokashi hat einen sauren pH-Wert und man muss darauf achten, wann das Bokashi-Material eingearbeitet wird. „Im Herbst bringe ich großzügig Bokashi aus, weil es über den Winter im Boden verarbeitet wird. Ansonsten arbeite ich es zehn bis 14 Tage vor dem Anpflanzen in den Boden ein. Erst dann werden die Pflanzen gesetzt, da das Bokashi sonst zu intensiv ist. Ich mache auch punktuelle Düngungen mit Bokashi, indem ich es in die Pflanzlöcher gebe. Dadurch haben die Pflanzen einen sehr guten Depotdünger während des gesamten Wachstums. Bokashi eignet sich als Dünger für Gemüse genauso wie für Obstbäume, Rosen, Zier- und Fruchtsträucher.“

Stärken des Multikraft-Systems

Fotos: z. V. g.

Bei jedem Setz- und Gießvorgang ist das Multikraft-System mit dabei. „Ich habe mir selbst Rezepturen erarbeitet und die Pflanzenstärkung funktioniert damit sehr gut. Ganz zeitig im Frühjahr gieße ich die Böden mit EM Aktiv und Terrafert Boden. Die gesetzten Pflanzen gieße ich mit einer Mischung aus EM Aktiv, Terrafert Boden, MK 5 und Neemöl. Regelmäßig besprüht werden die Pflanzen mit einer Mischung aus EM Aktiv, Terrafert Blatt, MK 5, Neemöl, ultrafeinem Urgesteinsmehl und Molkepulver“, erzählt Toni Ithaler. So wird Krankheiten und unerwünschten Gästen vorgebeugt. An Kartoffeln finden sich keine Kartoffelkäfer, Tomaten bleiben von Braunfäule verschont. Die Ernten sind üppig. Worin sieht Anton Ithaler die Stärken des Multikraft-Systems im Privatgarten? „Das Zusammenspiel von Kompostwirtschaft mit Bokashi und den regelmäßigen Boden- und Pflanzenbehandlungen verändert das gesamte Milieu und sorgt für gutes Wachstum. Ist der Boden gut versorgt, hält er das ganze System aufrecht, positive Mikroorganismen vermehren sich und beugen Krankheiten vor. Der Wasserhaushalt im Garten wird gut geregelt. In Trockenperioden trocknet der Boden nicht aus, in Nässeperioden fließt Wasser gut ab. Wichtig ist die regelmäßige Anwendung des Multikraft-Sys-

Bei Toni Ithaler gedeihen zahlreiche Gemüsesorten erfolgreich in Dammkultur.

tems, um die Böden aufzubauen und die Pflanzen vorbeugend zu stärken.“ Ein ebenso selbstverständlicher Teil der Gartenarbeit ist für Toni und Sophie Ithaler das Mulchen. Sein Tipp: „Die Mulchschicht bestreut man mit Urgesteinsmehl und besprüht sie mit einer Mischung aus 1:10 EM Aktiv und Wasser. Die Fermentation setzt sofort ein und somit werden Schnecken abgehalten.“

Wertvolle Lebensmittel

Obst, Gemüse, Kräuter und Zierpflanzen gedeihen im Biogarten von Toni Ithaler wunderbar. Unterhalb des Hanggrundstücks hat er einen Garten mit Apfelbäumen angelegt und arbeitet dort ebenfalls mit Bokashi und dem Multikraft-System. Die jungen Bäume sind dank der Behandlungen sehr gut angewachsen. Die Vorfreude auf schmackhafte, naturbelassene Äpfel ist groß.

„Im Terrassengarten habe ich auch einen Kürbistunnel gemacht und im Herbst haben wir Kürbisse in Hülle und Fülle geerntet. Das ist ein Hit. Durch die Selbstversorgung aus dem eigenen Garten verändern sich die Essgewohnheiten. Wir freuen uns über jede Ernte, über gesundes Obst und Gemüse. Wir essen saisonal und schätzen die Lebensmittel auf unserem Teller jeden Tag.“

Mit Zweiradhacke und Pflug häufelt Toni Ithaler die Erde an.

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PFLANZENWELT

Aufbruch ins Leben: Unbändige Kraft steckt im Samenkorn der Sonnenblume und bringt bis zu 5 m hohe Stängel mit Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 30 cm hervor.

Die Lebenskraft des Saatkorns

Susanne Schütz und Anne Lorch

Schon bald geht es mit der neuen Gartensaison los, die ersten Vorbereitungen laufen. Bei den fast meditativ verrichteten Aussaaten wandern unsere Gedanken gern in die kommende Gartensaison mit seiner aufstrebenden Frühlingslebenskraft.

Wir erleben jetzt frühlingslaunige Szenarien: Das Samenkorn sprengt mit unbändiger Kraft seine Schale, wenn sein schwellender Keim ans Licht will. Einmal geweckt, ist seine Wuchskraft kaum zu bremsen, der verkrustete Erddeckel über ihm wird kraftvoll angehoben und das junge Leben schafft, betonharte Decken wie Asphalt aufzubrechen. Dann stellt sich die nächste Hürde: Das Kindsbett ist zu klein, die Nahrung zu mager, es muss Nachschub her. In der freien Natur tastet die Wurzelspitze des Keimlings die weitere Umgebung ab, findet wunderbare Begleiter wie z. B. Mykorrhizen. Zusammen mit diesem Myzel (Pilzfäden) bilden sie eine lebensnotwendige Gemeinschaft, um sich gegenseitig im Miteinander und Füreinander vor Feinden zu schützen und Nährstoffe aufzubereiten.

Die Kinderstube im Garten ist anders

Der Garten ist eine Kunstwelt in der Natur. Dort hegen und pflegen wir außer den mehrjährigen Gewächsen wie Stauden und Gehölze auch gehaltvolle Lebensmittel: unser Gemüse. Hier sind wir die Hebammen für 16

das Jungvolk und sorgen für ihr Wohl in der Aussaatschale, bis die Pflanzenbabys sich stark und munter um den knappen Platz drängeln. So wird für sie ein neues Lebensumfeld oft schneller nötig, als uns lieb ist, und die Zöglinge werden in ein nahrhafteres Medium mit mehr Wurzelraum pikiert. Eine riesige Herausforderung für sie, wenn sie aus dem geschützten, fast sterilen Wochenbett in die nächste Aufzuchtstation wie Topfplatten versetzt werden. Viele der feinen Haarwürzelchen werden dabei abgerissen, die Hauptwurzel erleidet zahlreiche Verletzungen. Noch steckt viel Lebenskraft des Saatkorns in den Keimlingen, sodass dieser Verpflanzungsschock überwunden werden kann. Außer unserer sorgsamen Betreuung sind nun die unzähligen im Boden lebenden Mikroorganismen und die bodenbürtige EM-Mixtur willkommenes „Pflegepersonal“.

Die große Unterstützung für alles Leben

Man schätzt, dass 70 % aller Lebewesen Mikroorganismen sind. Sie stellen in Bezug auf Gewicht und belebter Materie damit den größten Anteil der gesamten Biomasse. Ein Drittel davon lebt unterirdisch im Boden. Das sind Mengen, die sich unser Verstand nicht vorstellen kann. Somit bilden diese winzigen Helfer mit ihrer unvorstellbaren Stärke das Gerüst für die Lebensfähigkeit aller Lebewesen auf unserem Globus einschließlich der Menschen, also uns. Könnten wir uns außer im Frühling auch zu anderen Gelegenheiten an dieses Planetenwunder erinnern, ihm dankbar und mit Demut begegnen?

Fotos: Anne Lorch

Welche Stärke steckt doch in jedem einzelnen Saatkorn! Ob klein oder groß, in jedem ist seine zukünftige Gestalt, seine Größe und eine imposante Lebenskraft bereits angelegt. Hat das alles Platz in dem manchmal winzigen Kern? Die Gedanken wandern von den rasch wachsenden Gewächsen wie Kresse oder einem unerwünschtem Beikraut bis zum Mammutbaum, der in seinem langen Leben über 100 m Höhe erreichen kann und einst aus einem kleinen Samen ins Leben startete.


PFLANZENWELT

Aus Susannes

Erfahrungsschatz Die Freude auf das Frühlingsprogramm zwickt, denn im Garten rumort es an warmen Tagen schon mächtig im Untergrund. Karel Capek hatte bereits vor 100 Jahren in einem seiner Werke geschrieben: „Die Natur krempelt sich die Ärmel auf und wächst nach unten. Hier unter der Erde wird das große Frühlingsprogramm entworfen.“ Das gilt immer noch, soweit es das dezimierte Bodenleben zulässt, denn im letzten Jahrhundert ist unseren Böden viel zu viel zugemutet worden. Was die EM-Mixtur als Teil der großen Biomasse wieder gutmachen kann, hat in den letzten 20 Jahren Susanne erlebt und möchte das auf keinen Fall mehr missen. Zu schön sind die aufbauenden Ergebnisse durch diese vielseitige Mikrobenmischung.

01 An sonnigen Tagen startet das Bodenleben und erwärmt den Wurzelraum der letzten Wintergemüse. Hier taut der Schnee zuerst weg und das Gemüse fängt wieder an zu wachsen. 02 So früh wie möglich Saatkartoffeln mit EM Keramikpulver und Zeobas einstäuben. Ab März am Licht vorkeimen lassen. Mit dieser Vorkultur im geschützten Raum überstehen die bereits grünenden Triebe der Knollen nach der Pflanzung kühle Wetterkapriolen besser und bieten mit diesem vorgezogenen Anbau weder der Krautfäule noch anderen Feinden Angriffspunkte.

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03 Pikieren heißt auch, Verletzungen der Wurzeln hinzunehmen. Die Sämlinge sorgfältig aus der Erde lösen und senkrecht in die Erde versenken. Vorweg eine zu lange Wurzelspitze einkürzen.

Fotos: Anne Lorch

04 Schnecken mögen zugekaufte Setzlinge. Diesen Jungpflanzen – vor allem aus konventionellem Anbau – fehlt oft eine ausreichende Immunstärke. Susanne empfiehlt, nach Zukauf mit der Pflanzung aufs Beet noch zehn bis 14 Tage zu warten und sie mit EM-Pflege auf die neue Umgebung vorzubereiten. Dazu die Wurzelballen in Kisten auf eine Erdunterlage setzen: Zuunterst ein Drittel Bokashi, darüber zwei Drittel gute Erde. Wurzeln diese in die antioxidativ wirkende Bokashischicht, sind keine Fäulnisausdünstungen mehr da und die Setzlinge nach Auspflanzung vor Schneckenfraß sicher. 05 Spalierobst oder Kletterrosen an der Hauswand leiden oft unter Wassermangel. An diesem Platz kommt wenig Regen hin. Austrieb und Blüte kommen nicht richtig in Gang, der Pflanzensaft kann bei trockenem Wurzelraum trotz aller Frühlingskräfte nicht aufsteigen. Mit diesem Unterbruch stellen sich als Spätfolge gern Läuse und Mehltau ein. Abhilfe und Stärkung: Den Wurzelbereich bei Austrieb und Blütenbeginn wiederholt durchdringend mit mehreren Kannen Wasser versorgen und dem jeweils letzten Guss 200 ml EM Aktiv pro 10 L Wasser beigeben. Das stärkt und schützt die Gehölze vor Befall und Krankheiten bis weit in den Sommer.

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Wo der Schnee zuerst wegtaut, ist der mit EM angereicherte Boden bereits aus dem Winterschlaf erwacht und treibt neues Leben an.

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Die Gesundkräfte im EM Keramikpulver und Zeobas Urgesteinsmehl sorgen bei Kartoffeln und allen anderen Aussaaten für eine sichere Keimung.

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Das Pikieren in eine nahrhaftere Erde ist eine große Hürde für den Sämling, die er mit sorgsamer Betreuung und EM gut meistert.

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Zugekauften Jungpflanzen eine Zwischenstation gönnen: Sie nehmen bis zur Pflanzung mit EM-Pflege die Information für gesunde Wuchsstärke auf.

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Der Boden an der Hauswand wird vom Regen nicht erreicht. Deshalb das Spalierobst bei Austrieb besonders gründlich wässern.

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MULTIKRAFT MONDKALENDER

Mondkalender Frühjahr 2021 Jänner

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Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, Obstbaumschnitt, Holz schlagen Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, Obstbaumschnitt, Holz schlagen Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, Obstbaumschnitt, Holz schlagen Umtopfen und umsetzen, Bäume und Sträucher pflanzen Umtopfen und umsetzen, Bäume und Sträucher pflanzen

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Pflanzen gießen, Baumköpfe/intensiver Rückschnitt Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, Obstbaumschnitt Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, Obstbaumschnitt

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Jäten und Unkrautregulierung

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Jäten und Unkrautregulierung

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Pflanzen gießen, umtopfen und umsetzen Pflanzen gießen, umtopfen und umsetzen Umtopfen und umsetzen

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Umtopfen und umsetzen

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Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, Obstbaumschnitt, düngen

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Pflanzen gießen

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Umtopfen und umsetzen, Bäume und Sträucher pflanzen

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Pflanzen gießen

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Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, umtopfen und umsetzen

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Umtopfen und umsetzen

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Umtopfen und umsetzen, Bäume und Sträucher pflanzen

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Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, Obstbaumschnitt Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, Obstbaumschnitt

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Pflanzen gießen, Baumspitzen schneiden

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Jäten und Unkrautregulierung

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Pflanzen gießen

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Umtopfen und umsetzen

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Pflanzen gießen

Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, umtopfen und umsetzen

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Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, umtopfen und umsetzen

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Umtopfen und umsetzen

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Umtopfen und umsetzen

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Umtopfen und umsetzen

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Pflanzen gießen

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Pflanzen gießen

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Pflanzen gießen

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Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, umtopfen und umsetzen

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Umtopfen und umsetzen

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Pflanzen gießen

Umtopfen und umsetzen

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Pflanzen gießen

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Pflanzen gießen, umtopfen und umsetzen Pflanzen gießen, umtopfen und umsetzen

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Pflanzen gießen, umtopfen und umsetzen

Jäten und Unkrautregulierung

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Umtopfen und umsetzen

Jäten und Unkrautregulierung

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Umtopfen und umsetzen

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Umtopfen und umsetzen

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Umtopfen und umsetzen, Bäume und Sträucher pflanzen

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Pflanzen gießen, umtopfen und umsetzen

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Düngen, ernten, einkaufen, lagern, einkochen, Obstbaumschnitt

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Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, Obstbaumschnitt

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Baumspitzen schneiden, Pflanzen gießen

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Pflanzen gießen

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Umtopfen, Bäume und Sträucher pflanzen

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Pflanzen gießen

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Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, Obstbaumschnitt

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Pflanzen gießen, umtopfen und umsetzen

Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, Obstbaumschnitt

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Umtopfen und umsetzen, Bäume und Sträucher pflanzen

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Düngen, Pflanzen gießen


MULTIKRAFT MONDKALENDER

Tipps & Tricks für das Frühjahr April

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Düngen

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Ernten, einkaufen, lager, einkochen, Obstbaumschnitt, Holz schlagen

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Ernten, einkaufen, lager, einkochen, Obstbaumschnitt, Holz schlagen

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Jäten und Unkrautregulierung

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Pflanzen gießen

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Pflanzen gießen

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Baumspitzen schneiden, Pflanzen gießen

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Umtopfen und umsetzen

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Ernten, lagern, einkochen, umtopfen und umsetzen Ernten, lagern, einkochen, umtopfen und umsetzen Umtopfen und umsetzen, Bäume und Sträucher pflanzen

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Umtopfen und umsetzen, Bäume und Sträucher pflanzen

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Umtopfen und umsetzen

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Pflanzen gießen

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Pflanzen gießen, düngen

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Pflanzen gießen

Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, Obstbaumschnitt Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, Obstbaumschnitt

Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, Obstbaumschnitt

Frühjahrsbehandlung für Teiche Sobald die Außentemperaturen 4 °C überschreiten, können Sie daran denken, Ihrem Gartenteich eine Frühjahrsbehandlung zukommen zu lassen. Um einen starken Algenbewuchs und eine Wassertrübung zu verhindern, beginnen Sie gleich im zeitigen Frühling mit der Versorgung durch EM. Die genaue Anwendung finden Sie auf unserer Website www.multikraft.com unter der Kategorie Teich & Gewässer.

Legende Mondkalender

Pflanzen gießen, umtopfen und umsetzen

EM-Ansetztag

Blütentag

Fruchttag

Blatttag

Wurzeltag

Vollmond

Neumond

abnehmender Halbmond

zunehmender Halbmond

Pflanzen gießen, umtopfen und umsetzen

Ernten, lagern, einkochen, umtopfen und umsetzen Ernten, lagern, einkochen, umtopfen und umsetzen

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Umtopfen und umsetzen, Bäume und Sträucher pflanzen

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Umtopfen und umsetzen, Bäume und Sträucher pflanzen

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Pflanzen gießen, Baumspitzen schneiden

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Jäten und Unkrautregulierung

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Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, Obstbaumschnitt

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Umtopfen und umsetzen

Vorbehandlung von Samen Die getrockneten Samen vor der Aussaat in EM Keramikpulver wälzen und einige Stunden bis Tage (je länger, desto besser) darin ruhen lassen. Das EM Keramikpulver schützt und stärkt Samen von Grund auf. Bei der Aussaat die Samen mit einer EM-Lösung (10 ml Multikraft Wurzelgold je Liter Wasser) fein begießen oder besprühen. Dieser Vorgang wirkt wachstumsfördernd und initiiert eine raschere Auskeimung und bessere Anwurzelung im Boden.

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DO

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Umtopfen und umsetzen, Bäume und Sträucher pflanzen

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Jäten und Unkrautregulierung

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Umtopfen und umsetzen, Bäume und Sträucher pflanzen

Beete vorbereiten Zur optimalen Vorbereitung für gutes Pflanzenwachstum empfehlen wir, die Bio-Schwarzerde auf ein Gartenbeet oder Hochbeet flächig aufzubringen und in die bereits vorhandene Erde gut einzuarbeiten. Die Gemüsepflanzen können dann sofort gesetzt werden. Für Starkzehrer wie Fruchtgemüse oder Kohlgewächse macht es Sinn, zusätzlich auch noch Bokashi mit einzuarbeiten. Schwachzehrer wie zum Beispiel Salate benötigen kein Bokashi, es wäre ihnen zu stark. Sobald Bokashi für Starkzehrer mit eingearbeitet wird, sollte man zehn Tage warten und erst dann die Gemüsepflanzen in das Gartenoder Hochbeet setzen.

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Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, umtopfen und umsetzen

Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, Obstbaumschnitt

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Ernten, einkaufen, lagern, einkochen, umtopfen und umsetzen

Pflanzen gießen

Umtopfen und umsetzen

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Pflanzen gießen, Umtopfen und Umsetzen

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Pflanzen gießen, umtopfen und umsetzen

Pflanzen gießen

Umtopfen und umsetzen

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Pflanzen gießen, umtopfen und umsetzen

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Fotos: Shutterstock.com

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PROFI GARTENBAU

Starke Kombination

Wie sich Effektive Mikroorganismen mit Nützlingen vertragen

Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum bietet wein- und gartenbauliche Berufsbildung, Beratung und Forschung. Frank Korting ist in der Abteilung Gartenbau tätig und unter anderem für Anbauberatung und Versuche zuständig. Seit 2014 befasst er sich immer wieder auch mit Effektiven Mikroorganismen und führt dazu Studien mit Multikraft-Produkten durch. Dabei geht es auch darum, der Kombination von Nützlingen mit Pflanzenstärkungsmitteln von Multikraft auf die Spur kommen. 20

Versuchsergebnisse

Dazu wurden Versuchsaufbauten für die einzelnen Nützlinge entwickelt und die darin enthaltenen Pflanzen mit EM-Sprühlösungen besprüht. Die Varianten wurden zuvor in Zusammenarbeit mit Multikraft-Experten Günther Soukup erstellt. So waren BB Blatt, Terrafert Blatt, MK 5, Brennnesselextrakt und Schachtelhalmextrakt enthalten, in einer Sprühlösung auch Molkepulver.

Den Raubmilben hat es überhaupt nichts ausgemacht, besprüht zu werden. Nur das direkte Trinken der Sprühlösung verursachte Probleme. Jedoch waren die Absterberaten prozentuell so marginal, dass dies beim Nützlingseinsatz nicht ins Gewicht fällt. Ebenfalls direkt besprüht wurden die Florfliegenlarven. Frank Korting: „Lediglich für Chrysoperla zeigte sich eine leichte Empfindlichkeit gegenüber der Sprühlösung.

Fotos: z. V. g.

Amblyseius cucumeris, Chrysoperla carnea, Encarsia formosa. Hinter diesen klingenden Namen stecken Raubmilben, Florfliegen und Schlupfwespen. Allesamt sind sie Nützlinge, die gegen Pflanzenschädlinge wie Thrips, Blattläuse oder Weiße Fliegen auf den Plan treten. Mit zunehmender Beliebtheit, denn das Einsparen chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel zugunsten naturnaher Methoden steht hoch im Kurs. Zum einen arbeiten zunehmend mehr Gartenbaubetriebe naturnah, zum anderen ist die Verfügbarkeit zugelassener Pflanzenschutzmittel im Abnehmen begriffen. Viele Gartenbaubetriebe und deren Kunden interessieren sich für vorbeugende, pflanzenstärkende Mittel, so zum Beispiel für die Produkte von Multikraft. Damit stellt sich die Frage, wie sich Produkte zur Pflanzenstärkung und der Einsatz von Nützlingen vertragen. Frank Korting vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz in Deutschland hat nachgeforscht und kommt zu dem Schluss: Multikraft-Produkte sind für Nützlinge gut verträglich.


PROFI GARTENBAU

Unter dem Binokular erschien es, als würden die Tiere verklebt, evtl. durch das Molkepulver. Hier braucht es noch einen näheren Blick darauf.“ Welches Fazit lässt sich insgesamt aus den Versuchen ziehen? „Der durch die EM-Sprühlösung auf den Pflanzen aufgetragene Belag hat überhaupt keine nachteiligen Effekte auf Nützlinge. Werden die Tiere direkt getroffen, sind die Sterberaten äußerst gering, sodass sich Multikraft-Komponenten sehr gut mit Nützlingen vertragen“, so Frank Korting, der in früheren Versuchen bereits Multikraft-Stärkungsmittel in Bezug auf Pilzkrankheiten wie Mehltau und Botrytis getestet hat.

Erfolgreich gegen Mehltau & Co.

Das regelmäßige Besprühen von Pflanzen mit Pflanzenstärkungsmitteln von Multikraft steigert ihr natürliches Abwehrsystem, macht sie widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten und Schädlingen und insgesamt robuster. „Wir haben festgestellt, dass bei regelmäßiger Behandlung der Echte Mehltau sehr gut zu kontrollieren ist. BB Blatt und Terrafert Blatt waren bei den Sprühlösungen als Basis immer mit dabei. Die besten Ergebnisse brachten Lösungen mit den zusätzlichen Komponenten Schachtelhalm- und Brennnesselextrakt. Bei Botrytis sind die Ergebnisse diffiziler, da spielen Faktoren wie die Luftfeuchtigkeit mehr mit hinein. Insgesamt funktioniert die regelmäßige Multikraft-Pflanzenstärkung sehr gut.“ Frank Korting bestätigt auch die dadurch erkennbare Vitalität der Pflanzen: „Die Vitalität ist zwar nicht messbar. Wenn man allerdings, so wie ich bei einer Bonitur, mehrere Hundert Pflanzen anfasst, gewinnt man diesen Eindruck.“

Kompakter Pflanzenwuchs

Die als Stiefmütterchen bekannten Violen sind im Frühling mit ihren leuchtenden Farben allseits beliebt, besonders wenn sie schön kompakt wachsen. Mit ihnen hat Frank Korting einen Versuch gemacht und das Multikraft-System als Alternative zu herkömmlichen Hemmstoffen eingesetzt. Eine Pflanzengruppe wurde mit Standardhemmstoffen behandelt. Bei einer weiteren wurden mit jedem Gieß- und Spritzvorgang zwei Siliziumprodukte ausgebracht. Als dritte Variante wurde eine Gruppe ausschließlich mit dem Multikraft-System behandelt. Dazu wurde regelmäßig eine Mischung aus BB Blatt, Terrafert Blatt und Schachtelhalmextrakt ausgebracht. Schachtelhalmextrakt enthält eine große Menge siliziumhältiger Kieselsäure, die für die Zellstärkung der Blattoberflächen wichtig ist. Wie lautet das Fazit dieser Studie? Frank Korting: „Die Siliziumvariante als Alternative zu herkömmlichen Hemmstoffen hat wenig gebracht. Das Multikraft-System brachte als Alternative die besten Ergebnisse. Durch die regelmäßigen Anwendungen blieben Höhe und Durchmesser der Pflanzen geringer. Die mit den Multikraft-Produkten behandelten Violen wachsen also kompakt.

von Prof. Dr. Manfred Hoffmann

Von Starken und Stärken Wie werden heute doch die Männer und Frauen bewundert und beneidet, die große Wirtschaftsunternehmen mit großen Belegschaften souverän führen, Politiker, die an den Hebeln der Macht die Geschicke eines Volkes auf Jahre hinaus steuern? In der Vergangenheit gingen erfolgreiche Heerführer und Staatsmänner mit dem Ehrentitel „Der Große“ in die Geschichte ein! Ehrfürchtig blickte das Volk zu diesen Größen auf. Ihre Leistungen sind unbestritten und anerkennenswert. Aber sind das die einzigen „Starken“? Wo bleibt die Stärke eines Mandela, der jahrelang für seine Überzeugung im Gefängnis verbrachte, eines Albert Schweitzer, der auf eine europäische Arztkarriere verzichtete, um in Afrika Wunden zu versorgen, eines Franz von Assisi, der auf alle irdische Anerkennung verzichtete, um seine Überzeugung zu leben? Das ist die zweite Kategorie von Starken in der Geschichte. Aber wo bleiben die kleinen Starken? Die Biobauern, die vor 50, 60 Jahren gegen alle Widerstände und Anfeindungen ihre Betriebe konsequent umgestellt haben, die Mütter, die ihre pflegebedürftigen Kinder und Angehörigen gegen den Preis einer Berufskarriere jahrelang aufopferungsvoll pflegen? Und so weiter und so fort. Was ist das Geheimnis, dass alle diese „starken“ Männer und Frauen verbindet? Mahatma Gandhi gibt aus eigenem Erleben die Antwort: „Stärke wächst nicht aus der körperlichen Kraft, vielmehr aus dem unbeugsamen Willen!“ Die Überzeugung ist es, das Richtige und Notwendige zu tun, jetzt und ohne Rücksicht auf die Meinung der anderen!

Kolumne von Prof. Dr. Manfred Hoffmann – em. Professor der Fakultät Landwirtschaft, Ernährung und Versorgungsmanagement der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Weihenstephan (D).

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PROFI GARTENBAU

Von Anfang an sehr gut Rückstandsfreie Erdbeeren aus ganzjährigem Anbau

„Durch die Beratung mit klaren Ansagen, wie man was macht, weiß ich, wie das Multikraft-System funktioniert. Es hat gleich von Anfang an sehr gut geklappt“, erzählt Jürgen Benninghoven, der seinen Düsseldorfer Betrieb, den Bauerngarten im Schwarzbachtal, 2005 gegründet hat. Der staatlich geprüfte Landwirt setzt in seinem Betrieb seit 2020 konsequent das Multikraft-System ein.

Naturnahe Produktion

„Pestizide gehören zu den Auslaufprodukten. Man muss sich also Gedanken machen, wie man produziert. Wir arbeiten naturnahe mit biologischen Produkten. Das Multikraft-System setzen wir sehr intensiv ein und zusammen mit den Nützlingen erzielen wir sehr gute Erfolge. Die naturnahe, rückstandsfreie Produktion kommt bei unserer Kundschaft sehr gut an.“ 22

Auf rund 70 Hektar und mit 38 Festangestellten produziert Jürgen Benninghoven eine Fülle an Obst, Gemüse und Blumen. Tafeltrauben, Beeren- und Baumobst, Spargel und Kürbisse gehören zum Sortiment genauso wie Sonnenblumen, Gladiolen, Zinnien und Astern, Pfingstrosen und Weihnachtsbäume.

Beliebte Hofläden

„Obst, Gemüse und Blumen aus unserem Garten täglich frisch für Ihren Tisch.“ So lautet das Motto der Landwirtschaft Benninghoven. Vermarktet wird direkt in drei Hofläden und an zwei Saisonständen mit Selbstpflückanlagen. Die Nachfrage nach naturnahen, regionalen Produkten ist erfreulich hoch und so ist der Hofladen in Düsseldorf-Gerresheim erst kürzlich im Dezember 2020 eröffnet worden, um dem Bedarf gerecht zu werden. Die Produkte aus dem Bauerngarten im Schwarzbachtal erfreuen sich großer Beliebtheit. Darüber hinaus gibt es in den Hofläden von Jürgen Benninghoven auch Mehl, Nudeln und vielerlei weitere Produkte. „Da wir nicht unser gesamtes Sortiment vollständig alleine produzieren können, beziehen wir einen Teil unserer Produkte von regionalen Zulieferern. Auch hier achten wir auf beste Qualität, die unsere Kunden von uns gewöhnt sind.“ Sogar eine eigene Bäckerei und Konditorei gibt es, in der die frischen Früchte zu köstlichen Kuchen und Marmeladen weiter veredelt werden.

Fotos: z. V. g.

Bereits im Jänner und Februar werden unter Dach wieder Erdbeeren gepflanzt, denn remontierende Sorten erlauben einen nahezu ganzjährigen Anbau. Seine Erdbeeren produzierte Landwirt Jürgen Benninghoven im Jahr 2020 zum ersten Mal ohne jegliche Pestizide und auch ohne biozugelassene Pflanzenschutzmittel. Wie das geht? Die Arbeit mit Nützlingen in Kombination mit dem am Betrieb konsequent angewandten Multikraft-System macht diesen schönen Erfolg möglich.


PROFI GARTENBAU

„Unsere Vision ist es, die besten Lebensmittel zu produzieren, und dies gelingt uns durch unseren eigenen Anbau. Nur so können wir mit bestem Wissen und Gewissen hinter der Qualität unserer Produkte stehen“,

fasst Jürgen Benninghoven zusammen.

Absolut sauberes Produkt

Jede Sommersaison lässt Jürgen Benninghoven seinen Bauerngarten im Schwarzbachtal von der Landwirtschaftskammer auf Rückstände kontrollieren. Das Ergebnis 2020: Völlig rückstandsfrei. „Es konnte kein einziger Pestizid-Rückstand in den Erdbeeren nachgewiesen werden. Wir haben ohnehin keine Pestizide und keine biozugelassenen Pflanzenschutzmittel eingesetzt, weil das Multikraft-System in Kombination mit Nützlingen so gut funktioniert. Durch das Einsetzen des Multikraft-Systems entstehen keine Wartezeiten und somit auch kein Verderb der reifen Früchte. Dadurch ergibt sich unterm Strich ein positiver Erfolg. Man hat ein absolut sauberes Produkt und ist selber auch beruhigter, wenn man durch die Pflanzreihen geht. Als Gartenbaubetrieb lässt sich das Ergebnis super vermarkten.“

Bauerngarten-Hofladen

Fotos: z. V. g.

Intensive Pflanzenstärkung

Im Betrieb wird mit einem geschlossenen System gearbeitet, bei dem kein Dünger verloren geht. Die Erdbeeren stehen unter Dach. Das Regenwasser wird gesammelt, mittels einer UV-Anlage gereinigt, mit BB Boden aufbereitet und mit Frischwasser und einer Nährstofflösung in die Erdbeeranlage rückgeführt. Während ihres gesamten Wachstums erhalten die Erdbeerpflanzen vorbeugende Stärkung. Die Jungpflanzen werden vor dem Setzen in eine Mischung aus BB Boden und MK 5 getaucht. Bei der Erstbewässerung werden sie intensiv mit BB Boden gewässtert. Zur Wurzelstärkung während des Anwachsens wird BB Boden die ersten drei, vier Tage ausgebracht, anschließend erfolgt die Behandlung mit BB Boden alle vierzehn Tage. Die pflanzenstärkende Blattbehandlung mit BB Blatt wird alle fünf bis sieben Tage durchgeführt, die Dosierung variiert je nach Witterung. Zusätzlich kommen je nach Witterung und Infektionsdruck auch BB Multical, Terrafert Blatt, Brennessel- und Schachtelhalmextrakt zur Anwendung, damit die Abwehrkräfte der Pflanzen auf ganz natürliche Weise unterstützen werden.

Das Multikraft-System in Kombination mit Nützlingen bringt gesunde und wohlschmeckende Erbeeren

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LANDWIRTSCHAFT PROFI GEMÜSEBAU ACKERBAU

Bio für Babys

Karotten und Kartoffeln in höchster Qualität

„Unsere Erzeugnisse stechen qualitativ heraus und werden unter anderem auch den höchsten Ansprüchen von Babynahrung gerecht“, erzählt Betriebsleiter DI Robert Harmer, der den Gutsbetrieb bereits Mitte der 1980er- Jahre auf biologischen Landbau umgestellt hat. Dafür gibt es mehrere Gründe. Robert Harmer: „In dieser Zeit war das Waldsterben ein großes Thema, das mich für die Umwelt sensibilisiert hat. Ich habe den Betrieb, der verpachtet gewesen ist, mit ausgelaugten, leblosen Böden übernommen. Also musste ich etwas ändern, um die Böden zu verlebendigen. Der dritte Grund ist, dass wir hier im Weinviertel in einem Trockengebiet beheimatet sind und sich die Rentabilität des Betriebes demnach nicht über die Menge, sondern über die Qualität und den dafür höheren Preis definiert.“

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Eine weitere wesentliche Entwicklungsphase erlebte das Gut Alt Prerau mit dem Fall des Eisernen Vorhangs. Seit 1990 sind nach der Grenzöffnung verschiedene Ackerflächen in Tschechien übernommen und sogleich in die biologische Landwirtschaft übergeführt worden. Die dritte Transformation erfolgte 2005 mit der Entscheidung, den Gesamtbetrieb nach biologisch-dynamischen Richtlinien zu bewirtschaften.

Höchste Demeter-Qualität

Warum sich Robert Harmer für den Bio-Ackerbau nach Demeter-Prinzipien entschieden hat, fasst er folgendermaßen zusammen: „Demeter steht weltweit anerkannt für die höchste Qualität im Biolandbau, aber nicht nur weil es besonders strenge Standards und Richtlinien hat und auch nicht nur wegen der Arbeit mit biodynamischen Präparaten, sondern vor allem wegen des gesamtheitlichen Ansatzes, der weit in die Zukunft reicht.“ Am Gutsbetrieb erfolgt die Bewirtschaftung demnach im Einklang mit der Natur. Durch die Einhaltung natürlicher Kreisläufe ist der Schutz des Bodens, des Wassers und der Luft gewährleistet. Auf chemisch-synthetische Hilfsmittel wird zur Gänze verzichtet. Im warmen pannonischen Klima werden am Gutshof Alt Prerau alle Hauptgetreidearten und Kulturen wie Hirse, Griesmais, Popmais, Erbsen, Kartoffeln, Karotten und Luzerne angebaut.

Fotos: Doris Dannerbauer

Robert Harmer ist Bio-Landwirt und Besitzer des in Niederösterreich gelegenen Guts Alt Prerau. Umgeben von den Kleinen Karpaten, den Pollauer Bergen und dem Fluss Thaya produziert der Demeter-Gutshof seit über dreißig Jahren Bio-Karotten und Bio-Kartoffeln für die Firma HIPP, einen Hersteller von Babynahrung. Bei Babynahrung gibt es strenge Kontrollen und Rückstandsfreiheit ist demnach ein besonders wichtiges Kriterium. Seit rund zehn Jahren spielt beim biologisch-dynamischen Landbau auch das Multikraft-System zur Pflanzenstärkung und zur Erzeugung höchster Bio-Qualität eine maßgebliche Rolle.


LANDWIRTSCHAFT GEMÜSEBAU

Schwarzböden und warmes Klima ermöglichen Getreide, wie hier die Hirse, von höchster Qualität.

Fotos: Doris Dannerbauer

Gesundes Blattwerk

In den weichen und fruchtbaren Lehmböden entwickeln sich die Demeter-Karotten optimal. „Vor allem beim Karottenanbau ist ein tiefes und gut durchwurzelbares Saatbett entscheidend“, erklärt Robert Harmer: „Bis in den Herbst hinein sind gesunde Blätter zu erhalten, da hohe Nitratgehalte durch das Blatt veratmet werden und die Alternaria angehalten werden muss.“ Alternaria ist eine weit verbreitete Gattung von Schimmelpilzen und zählt zu Schwärzepilzen, die hartnäckige Pflanzenkrankheiten verursachen. Die mehrmalige Applikation des Multikraft-Pflanzenstärkungsmittels BB Blatt kräftigt die Karottenpflanzen und dient zur Erhaltung gesunder Blätter. Es schafft auf der Blattoberfläche einen Biofilm aus regenerativen Mikroorganismen, wodurch die Photosynthese angeregt wird und die Zellwände der Blattoberfläche gestärkt werden. Auf diese Weise steigert es die Widerstandskraft der Pflanzen. Robert Harmer: „Bei Karotten ist ein gesundes Kraut unverzichtbar, da sonst die Ernte mit den gängigen Erntegeräten nicht machbar ist.“ Das Multikraft-System wird am Gutsbetrieb Alt Prerau auch regelmäßig im Anbau von Früh- und Lagerkartoffeln sowie für den Anbau von Kartoffeln für Babynahrung eingesetzt, und zwar „durch Applikation auf das Saatgut beim Anbau, um die Kartoffel in der manchmal recht langen Zeit bis zum Aufgang vor Infektionen mit Pilzkrankheiten wie zum Beispiel Rhizoctonia zu schützen. Zu einem späteren Zeitpunkt setzen wir BB Blatt für den vorbeugenden Schutz gegen Phytophthora ein“, berichtet Robert Harmer, der durch die regelmäßige Anwendung des MultikraftSystems für eine generelle Stärkung und Gesundhaltung der Pflanzen sorgt.

Gut Alt Prerau

Starke Prävention

Wie wichtig die vorbeugende Pflanzenstärkung ist, zeigte sich bei einer Dinkelkultur sehr deutlich. Braunrost ist eine Pilzerkrankung des Getreides. Durch die konsequente Anwendung von BB Blatt konnte bei Dinkel ein im Frühstadium auftretender Braunrost gestoppt und eine nachfolgende Regeneration der Blattmasse festgestellt werden. „Die Stärken des Multikraft-Systems liegen aus unserer Sicht eindeutig in der Unterdrückung der Pilzkrankheiten auf unseren Kulturen, auch wenn der Bio-Landbau und speziell unser biologisch-dynamisches System durch die Wahl der richtigen Fruchtfolge und den entsprechenden Abständen der Kulturen zueinander über die Jahre eine Entstehung dieser Pilzkrankheiten von vornherein minimiert“, fasst Robert Harmer abschließend zusammen.

Robert Harmer vor seinen Weizenfeldern

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TIERHALTUNG FKE

Am richtigen Weg

Heimische Geflügelhaltung im Sinne des Tierwohls

Das Tierwohl steht bei Markus Lukas an oberster Stelle und so ist sein Geflügelmast-Betrieb mit modernster Stalltechnik im Sinne von Tierwohl-Kriterien ausgestattet. Hierzu zählt, dass in allen Ställen eine Bodenheizung und eine Sprühkühlung installiert sind. Die Sprühkühlung trägt zum wohltemperierten Stallklima bei.

Konsumenten stärken heimische Betriebe

„Wir arbeiten ständig an Tierwohlprogrammen, die den Tieren und Landwirten zugute kommen“, berichtet Markus Lukas. Er ist Obmann der GGÖ, Geflügelgenossenschaft Österreich, und Obmann-Stellvertreter der ZAG, Zentrale Arbeitsgemeinschaft der Österreichischen Geflügelwirtschaft, wo er für die Mastgeflügelbranche zuständig ist. „Für uns österreichische Geflügelbetriebe ist die Wertschätzung regionaler Produkte enorm wichtig. Ein großer Dank geht an alle Konsumenten, die unseren österreichischen Geflügelhaltern das Vertrauen geben und heimisches Geflügel kaufen. Es freut uns, dass Konsumenten bereit sind, einen fairen Preis zu bezahlen und damit wertschätzend die regionale Geflügelhaltung zu unterstützen. Das zeigt uns, dass wir mit der österreichischen Geflügelhaltung im Sinne des Tierwohls am richtigen Weg sind.“ Tischlermeister Markus Lukas ist in die Landwirtschaft quer eingestiegen 26

und hat sich damit einen Lebenstraum erfüllt. „Landwirt zu sein ist ein cooler Beruf. Ich mag die naturverbundene und abwechslungsreiche Arbeit“, erzählt er an einem sonnigen Herbsttag, an dem die Hirseernte ansteht.

Ergänzungsfuttermittel mit vielen Vorteilen

Markus Lukas hat sich auf die Hühnermast spezialisiert. In der Tierhaltung ist das Ergänzungsfuttermittel FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) für ihn unverzichtbar. „Man merkt einfach, dass sich die Tiere sehr gut entwickeln. Sie sind gesund und robust. FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) steigert die Fresslust und trägt zu einem guten Stallklima bei, weil der Kot besser ist.“ Über ein automatisches Einpumpsystem wird FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) als Komponente ganz einfach dem Futter beigemengt. Das Futter für die Hühner wird durch eine Dosieranlage immer frisch nachgefüllt und bei jeder Gabe ist somit FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) ganz selbstverständlich und regelmäßig mit dabei. Markus Lukas: „Es passt sehr gut in unser System und zum österreichischen Geflügelmastfutter dazu. Ich kann es wirklich weiterempfehlen, wenn es ordnungsgemäß eingesetzt wird. Das heißt, dass man es nicht sporadisch, sondern die ganze Mastperiode hindurch regelmäßig dem Futter hinzufügt.“ Mit der regelmäßigen Ergänzung des Futters durch FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) macht Hühnerbauer Lukas konstant sehr gute Erfahrungen. „Ich habe den Eindruck, dass die Hühner gleichmäßiger wachsen. Das Futter hat dank FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) einen angenehmen Geruch. Es ist für die Tiere verlockend und wird richtig gerne gefressen. Auf gesunde Art und Weise wird also damit die Fresslust gesteigert. Das trägt auch zur Wirtschaftlichkeit der Betriebe bei.“

Fotos: David Tadevosian/Shutterstock.com

In Gosdorf in der Südoststeiermark bewirtschaftet Markus Lukas einen Geflügelmastbetrieb mit rund 52.000 Masthühnern. In der Hühnerhaltung setzt er regelmäßig das Ergänzungsfuttermittel FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) von Multikraft ein. FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) verbessert die Futteraufnahme und ist darüber hinaus ein wesentlicher Beitrag dazu, dass Probleme mit dem Krankheitserreger Salmonella Infantis kein Thema mehr sind.


TIERHALTUNG FKE

Salmonella Infantis kein Thema

Für landwirtschaftliche Betriebe bringen Salmonellen im Hühnerbestand weitreichende Probleme mit sich. Vor allem bei Küken verursachen Salmonellen gravierende Magen-Darm-Erkrankungen. Der Betrieb von Markus Lukas hatte trotz modernster Ausstattung und bester Futterqualität immer wieder mit Salmonella Infantis zu kämpfen. Erst die konsequente Anwendung von FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) im Hygienemanagement und in der Fütterung hat zu der Verbesserung geführt, dass Salmonellen jetzt kein Problem mehr sind. „Seit ich konsequent FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) einsetze, ist der Betrieb vollkommen frei von diesen Krankheitserregern,“ so Markus Lukas. Diesem Beispiel folgen seitdem viele seiner Kollegen, deren Betriebe durch die Beratung von Multikraft jetzt auch überwiegend frei von Salmonellen sind. Markus Lukas führt diesen Erfolg darauf zurück, dass FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) regelmäßiger Bestandteil bei der Fütterung ist. Es stärkt die Gesundheit der Tiere, unterstützt deren Darmflora und ist somit ein wesentlicher Beitrag dazu, dass es zu keinem Befall mit Salmonella Infantis mehr kommt. Die Hühner sind gesund und die Fleischqualität passt bestens. Markus Lukas vermarktet die Hühner an den steirischen Geflügel-Spezialisten Titz. Immer wieder verkauft er auch ein paar Hühner an Nachbarn und Abnehmer in der Region. Das Fleisch schmeckt wunderbar, wird er immer wieder gelobt.

Fotos: z. V. g.

Markus Lukas, Obmann GGÖ-Geflügelmastgenossenschaft

„Ich persönlich sehe die Stärke von FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) darin, dass es eine natürliche Komponente ist, mit der man sich viele andere Zusätze erspart, die man sonst in der Mastperiode bei gewissen Symptomen einsetzen sollte. Ich muss zum Beispiel keine Antibiotika beigeben, null, nichts, nur FKE (Fermentierter Kräuterextrakt) und fertig. Die Erfolge passen einfach.“

von Prof. Dr. Monika Krüger

Stärke

Menschliche Stärke beruht nach Johann Wolfgang von Goethe auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten. Damit ist schon gesagt, dass die Persönlichkeit keine Gabe, sondern eine hart erarbeitete Eigenschaft ist. Sie wird durch Erziehung erreicht. Sie macht den Menschen mutig, loyal, zufrieden, geduldig, verantwortungsbewusst und ehrlich. Starke Menschen stehen zu ihrer Meinung, lassen aber auch andere zu und diskutieren diese. Das Ergebnis der Diskussion ist nicht immer die eigene Überzeugung, lässt aber einen Kompromiss zu. Dieser muss dann aber auch beweisbar sein. Wie kann ein Mensch das erreichen? Entscheidend sind die Offenheit in der Familie, die Schulbildung, die weitere Ausbildung und das eigene Zutun. Was kann man sich zutrauen? Was gelingt gut, was gelingt schlecht? An wen kann man sich im Falle von Widersprüchen vertrauensvoll wenden? Wer hilft weiter bei der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Das Schulsystem in Deutschland war lange Zeit auf Gehorsam ausgerichtet. Dort wurde lange Zeit geschlagen, um den Willen der Schüler zu brechen. Das produziert keine starken Persönlichkeiten, sondern Jasager und Ausführer, ohne Rückfrage. Betrachtet man wichtige Persönlichkeiten der Geschichte, wurde die Mehrzahl in privaten Unterrichten gebildet. Der Intellekt wurde umfassend ausgebildet und auch Fragen der Verantwortung, der Ehrlichkeit, des Selbstbewusstseins und der Geduld wurden diskutiert. Nicht immer führt das zu Persönlichkeit und Stärke, da die Einflüsse der Umwelt riesengroß waren und sind. Entscheidend ist hier auch die Erfahrung auf dem jeweiligen Gebiet. Kann man im Falle der derzeitigen CoronaPandemie von geistiger Stärke sprechen, wenn nur die Personen angehört werden, die die Meinung der politisch Verantwortlichen unterstützen? Wissenschaftler mit abweichenden Meinungen finden kein oder selten Gehör. Interessant ist, dass am 18. Oktober 2019 ein ranghohes Expertengremium in New York die Simulationsübung ,Event 201‘ abhielt. Es ging hier um eine Corona-Pandemie, die in Brasilien begann. Veranstalter sind das Johns Hopkins Center for Health Security, das Weltwirtschaftsforum und die GatesStiftung. Die Übung hat nach Angaben der Veranstalter das Ziel, die Einsatzbereitschaft von Behörden und privaten Organisationen im Falle einer weltweiten Epidemie (Pandemie) zu verbessern, um größere Schäden für Wirtschaft und Bevölkerung zu verhindern. Es waren keine Mediziner dabei und abweichende Meinungen wurden nicht diskutiert. Kolumne von Prof. Dr. Monika Krüger – em. Professorin und Direktorin des Instituts für Bakteriologie und Mykologie, Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig (D)

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WOHLBEFINDEN BIOEMSAN

Gesünder Leben Aktiv für‘s Wohlbefinden

„In der Geschäftsphilosophie stimme ich sehr mit Frau Hofstetter überein. Es geht darum, Menschen umfassend Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten mit hochwertigen, natürlichen Produkten sowie mit Beratung zu Produktfragen und gesundheitlichen Belangen,“ erzählt Andreas Keck, der die Stammkundschaft des Geschäftes gut übernommen und noch weiter ausgebaut hat. Der Stammkundenanteil beträgt rund 90 % und viele Leute kommen auf Empfehlung. „gesünder leben“ ermutigt also, selbst für Gesundheit und Wohlbefinden aktiv zu sein. Zum umfangreichen Sortiment zählen Produkte von Multikraft, unter anderem auch die bioemsan Biokosmetiklinie. „Die eindeutige Stärke der bioemsan Produkte liegt in ihrer hohen Qualität und Natürlichkeit. Das Hautbild wird nicht negativ verändert so wie bei herkömmlichen Industrieprodukten. Im Gegenteil, die bioemsan Produkte stärken die positiven Mikroorganismen im Hautmilieu.“ 28

Die Stärke der bioemsan Zahncremen

Absolutes Lieblingsprodukt sind die bioemsan Zahncremen. Tipp von Andreas Keck: „Abgesehen vom regelmäßigen Zähneputzen in der Früh und am Abend mache ich damit Packungen, mit denen Zahnfleischprobleme super in den Griff zu bekommen sind. Einfach eine Schicht Zahncreme auf einen Finger geben, das Zahnfleisch damit großzügig eincremen und ohne ausspülen über Nacht so belassen. Noch bessere Wirksamkeit erreicht man mit einer Zahnschiene.“ Je länger die bioemsan Zahncreme im Mund verweilt, desto besser. Kräuterextrakte mit Effektiven Mikroorganismen, Keramikpulver, Manju und Manju Meersalz wirken zellregenerierend, zellerneuernd und entzündungshemmend.

„Durch solche regelmäßigen Packungen stabilisiert sich der Zahnfleischrückgang. Bei einer Kundin war das ein super Erfolgserlebnis. Bei ihr sind die Zahnhälse freigelegen und die Zähne haben gewackelt. Sie hat die bioemsan Zahncreme konsequent verwendet und auf dem Zahnfleisch einwirken lassen. Nach zwei, drei Monaten waren Zahnfleisch und Zähne wesentlich besser und sie konnte sich eine kostspielige Operation ersparen. Für die Mundhygiene ist bioemsan eine super Sache.“

Fotos: z. V. g.

Nach vielen Jahren im Außendienst für den Gesundheitsbereich spielte Andreas Keck mit dem Gedanken, sesshaft zu werden. So war es eine glückliche Fügung als Marianne Hofstetter mit ihm ins Gespräch kam. Sie hatte viele Jahre das Linzer Reformhaus „gesünder leben“ inne und fragte Andreas Keck, ob er jemanden für die Übernahme des Geschäfts nach ihrer Pensionierung kenne. „Das ist für mich eine super Sache,“ dachte Andreas Keck und so führt er seit April 2018 Geschäft und Philosophie von „gesünder leben“ weiter.


MEHR WISSEN

Aus Liebe zum Überleben

Bertram Verhaag Film, 2020 ISBN 9-783945-809044

Es ist eine Reise zu acht Bauern, die mutig ihren Weg gehen. Der Dokumentarfilm vom deutschen Regisseur Bertram Verhaag porträtiert Menschen, die Konventionen, Agrargiften, Hochleistungskühen und unmenschlichen Arbeitsweisen den Rücken gekehrt haben. Trotz Gegenwind stehen sie für eine andere Art der Landwirtschaft ein. Im Film erzählen sie über ihre persönlichen Erfahrungen nach der Umstellung auf ökologische Landwirtschaft und davon, wie sie mit der Natur und den Tieren arbeiten. Ein Plädoyer für den Mut, auf sein Herz zu vertrauen!

Klimaanlage Naturgarten Margit Benes-Oeller Natur im Garten, 2020 80 Seiten ISBN-10: 3840481236

Der Klimawandel macht mit Trockenperioden und Starkregen so manche bisherige Gartenerfahrung zunichte. Landschaftsplanerin Margit Benes-Oeller, die auch Fachautorin für „Natur im Garten“ ist, zeigt in ihrem Buch viele praktische Möglichkeiten zukunftsorientierter Gartengestaltung. Widerstandsfähige Pflanzen sind dabei zentraler Teil der Lösung und gesunde „Klimaanlagen“. Unter anderem lässt sich so der Wasserverbrauch senken und ein gutes Mikroklima fördern. Ein übersichtlicher Leitfaden für naturnahe und pflegeleichte Gärten, die klimatischen Veränderungen standhalten!

Verwobenes Leben

Merlin Sheldrake 464 Seiten, 2020 ISBN-10: 978-3-550-20110-3

Wir brauchen sie für Bier und Pizzateig, für Penicillin und Kompost. Sie sind in der Erde, in der Luft, in unserem Körper. Pilze sind überall. Biologe und Historiker Merlin Sheldrake gibt faszinierende Einblicke in die ältesten Netzwerke der Welt und zeigt wie Pilze unsere Welt formen. Pilze stabilisieren aktiv den Boden. Sie bauen Schadstoffe ab, sogar Pestizide, Rohöl und Plastik. Als Hefepilze stehen sie mit uns Menschen in enger Beziehung und mit Pflanzen gehen sie komplexe Symbiosen ein. Ein faszinierendes Buch über die geheime Welt der Pilze!

Altes Wissen Neues Wissen Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war ein Bauerngarten eine umzäunte oder ummauerte landwirtschaftliche Ackerfläche, die von Bauern in der Nähe ihres Hofes bewirtschaftet wurde. Klöster hatten auf diese Gärten lange Zeit großen Einfluss. Bauern mussten in Klostergärten Frondienste leisten und schauten sich dort GartenWissen ab. Kräuter- und Gemüsesamen fanden so auch ihren Weg vom Kloster in die Bauerngärten. 1913 legte man im botanischen Garten Hamburg eigens einen idealen Bauerngarten in Mischkultur an. Obst, Gemüse, Kräuter und Zierpflanzen wurden auf relativ kleiner Fläche angepflanzt. Seither gibt es diese klassischen Bauernund Gemüsegärten mit Mischkulturen zur Selbstversorgung wie wir sie von Großeltern kennen. Selbstversorgung aus dem eigenen Garten nach dem Vorbild der Großeltern ist schon seit einigen Jahren wieder populär. Der außergewöhnliche Frühling 2020, in dem wir während des Corona-Lockdowns viel Zeit daheim verbracht haben, verstärkte den Trend zur Selbstversorgung mit Gemüse, Kräutern und Obst aus dem eigenen Garten, von Terrasse, Balkon oder Fensterbank. Die Fensterbank ist zum Beispiel ideal, um mit Kräutern klein anzufangen. Die ersten Ernten machen Freude und motivieren zu mehr. Das Schöne ist: ein eigener Garten ist für den Anbau von verschiedenen Obst- und Gemüsesorten also nicht unbedingt notwendig. Tomaten, Salat und Paprika wachsen gut auf dem Balkon genauso wie Erdäpfel im großen Blumentopf oder Bohnen, die das Balkongeländer hochklettern. Karotten als Naschgemüse sind im Kisterl am Balkon genauso begehrt wie im Garten. Küchenkräuter gedeihen wirklich ganz einfach auf einer sonnigen Fensterbank. Mit dem eigenen Anbau schaffen wir eine Verbindung zur Natur, zum Säen, Gedeihen und Ernten und dazu, wie gesunde Lebensmittel entstehen. Der eigene Anbau mit geschickter Sortenvielfalt und die Verarbeitung nach dem Vorbild der Großeltern sind günstig, gesund, schmackhaft und gut für die Umwelt. Lange Transportwege oder Verpackungsmüll sind hier kein Thema. Um gesunde, vielfältige Vorräte anzulegen geht es sodann ans Eingemachte. Einkochen, einlegen, fermentieren und trocknen lassen – mit vielerlei Methoden wird die eigene Ernte weiter verarbeitet und haltbar gemacht. Es lohnt sich, dazu Rezepte aus Großmutters Zeiten zu sammeln. Mit der Vorratshaltung kann man die eigenen saisonalen Kostbarkeiten länger genießen und sich davon gesund ernähren. Kommen Lebensmittel aus dem eigenen Anbau auf den Teller, stärkt das den Bezug zum Essen. Es stärkt die Wertschätzung und Freude über die gärtnerische Arbeit und Ernte.

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KLEINE HELFER

Kräuter-Stecker basteln WAS DUFTET DENN DA SO HERRLICH?

DU BRAUCHST

Alte Metalllöffel Tonpapier Malfarbe deiner Wahl (Buntstifte, Wasserfarben etc.) Naturleim

Und so geht‘s BASILIKUM, PETERSILIE ODER OREGANO – KRÄUTER WERDEN ZUM WÜRZEN VON SPEISEN VERWENDET, ALS SCHMACKHAFTER TEE GETRUNKEN ODER HEILEND ALS TINKTUREN UND SALBEN EINGESETZT. IM KRÄUTERKISTERL GEPFLANZT, SIND SIE IMMER SCHNELL ZUR HAND UND MIT DEN SELBST GEBASTELTEN KRÄUTER-STECKERN IST AUF EINEN BLICK KLAR, WAS HIER WÄCHST. HÜBSCHE KRÄUTERSTECKER ZU BASTELN IST ÜBERHAUPT NICHT SCHWIERIG. ES NIMMT WEDER VIEL ZEIT IN ANSPRUCH, NOCH BENÖTIGST DU DAFÜR VIELE MATERIALIEN.

Die Kräutersorte mit Malfarbe Deiner Wahl (Buntstifte, Wasserfarben etc.) als kleine Zeichnung und Schriftzug auf das Tonpapier malen. (die Zeichnung sollte nicht größer als der Löffel sein) Zeichnung ausreissen Mit Naturleim auf den Löffel kleben

Tipp!

MIT DUR CHS ICH TIG EM NAG ELL ACK KAN NST ZEI CHN UN GEN WA SSE RFE DU DIE ST MA CHE

N!

Die fertigen Kunstwerke in das Kräuterkisterl stecken

Viel Freude beim basteln! 30


KLEINE HELFER

Nachbasteln, Foto knipsen und gewinnen

Schicke uns ein Foto von deinen selbst gemachten Kräuter-Steckern und gewinne diese Multikraft Produkte: Paket „Kleinraumgärtchen“, Sprühflasche Foxy Plus und Manju Schokolade. Jede Einsendung gewinnt einen Anerkennungspreis. Einfach an info@multikosmos.at senden oder per Post an Multikraft, Sulzbach 17, 4632 Pichl/Wels

Fotos: Multikraft

Teilnahmebedingungen: Teilnahmeschluss ist der 30. April 2021. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, ausgenommen Mitarbeiter und Angehörige der Firma Multikraft. Nach dem Ende der Teilnahmefrist erfolgt eine Ermittlung der Gewinner durch Ziehung. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Die Preise können nicht in bar abgelöst werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Teilnehmer ist mit der elektronischen Erfassung und Verarbeitung seiner Daten einverstanden, die ausschließ lich für Betreuungszwecke der Firma Multikraft Produktions- und HandelsgmbH verwendet werden. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben und selbstverständlich können Sie jederzeit einer weiteren Verwendung Ihrer Daten zu Werbe- und Marketingzwecken – auch soweit dies rechtlich ohne Ihre Einwilligung zulässig ist – durch eine einfach Mitteilung an Multikraft Produktions- und HandelsgmbH widersprechen.

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INFOS & TERMINE

Erlebniswelt Multikraft

Jeder Monat steht bei uns unter einem besonderen Themenschwerpunkt. Unter Einhaltung der Hygienerichtlinien und Sicherheitsmaßnahmen finden unsere beliebten EM Cafés, die EM Workshops sowie unsere neue Veranstaltung, der Multikraft Feierabend, statt. Je nach aktueller Lage bieten wir unsere Veranstaltungen auch online an. Die Anmeldung zu unseren Veranstaltungen ist aus organisatorischen Gründen unbedingt erforderlich. Infos und Anmeldung unter: www.multikraft.com – Aktuelles & Service – Veranstaltungen & Events

März 2021

April 2021

Startklar ins Gemüsejahr

Ran an die Töpfe!

EM Café Freitag, 5. März 2021, 14:30–17:00 Uhr

EM Café Freitag, 9. April 2021, 14:30–17:00 Uhr

Multikraft FEIERabend Mittwoch, 17. März 2021, 16:00–19:00 Uhr

Multikraft FEIERabend Mittwoch, 21. April 2021, 16:00–19:00 Uhr

EM Workshop Dienstag, 23. März 2021, 14:00–17:00 Uhr

EM Workshop Dienstag, 27. April 2021, 14:00–17:00 Uhr

Juni 2021

Nie mehr Algen im Teich

Die Pflanzenapotheke vor der Haustür

EM Café Freitag, 7. Mai 2021, 14:30–17:00 Uhr

EM Café Freitag, 4. Juni 2021, 14:30–17:00 Uhr

Multikraft FEIERabend Mittwoch, 19. Mai 2021,16:00–19:00 Uhr

Multikraft FEIERabend Mittwoch, 16. Juni 2021,16:00–19:00 Uhr

EM Workshop Dienstag, 25. Mai 2021, 14:00–17:00 Uhr

EM Workshop Dienstag, 22. Juni 2021, 14:00–17:00 Uhr

Mai 2021

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INFOS & TERMINE

Infos & Termine Webinare

Mit unseren Webinaren können Sie sich über die Vorteile von Effektiven Mikroorganismen bequem vom Sofa aus informieren. Unsere Multikraft FachberaterInnen bieten Austausch zu verschiedenen Themenschwerpunkten und Beratung für Einsteiger und Praktiker. Anmeldung sowie vergangene Webinare zum Nachsehen finden Sie unter www.multikraft.com – Aktuelles & Service – Webinare 2. März 2021 | 18:30 Uhr „Zeit, aufzublühen – der Garten wartet schon“ Sebastian Wachter 8. April 2021 | 18:30 Uhr „Ran an die Töpfe“ Erika Rokita

4. Mai 2021 | 18:30 Uhr „Der Weg zum klarem Teich“ Sebastian Wachter

Fotos: Alena TS, Chamille White, Chiara Zeni Photography, Gyuszko-Photo, Olga Danylenko/Shutterstock.com, Silvia Zellinger

EM-Stammtische

Aktuelle Informationen erhalten Sie direkt bei den Multikraft-Partnern oder auf unserer Website unter www.multikraft.com/de/aktuelles-service/veranstaltungen-event

WIEN Günter A. Gsöls

Jeden 1. Dienstag im Monat, 18:00 Uhr Das Schutzhaus, Gartenfreunde Ottakring, Steinlegasse 15 (Navi-Adresse: Flötzersteig 6), 1160 Wien, +43 664 320 65 77 Jeden 3. Donnerstag im Monat, 19:00 Uhr Heuriger „Alter Bach-Hengl“, Sandgasse 7–9, 1190 Wien

GIESSHÜBL/WIEN EM.Grafeneder

Monatlicher Stammtisch: Freitag: 23.10. und 20.11.2020, 18:00 Uhr Restaurant Rainer, Illnergasse 3, 2345 Brunn am Gebirge Quartal Stammtisch: Freitag: 27.11.2020 18:00 Uhr Heurigenrestaurant Probuskeller, Hauptstraße 129, 7201 Neudörfl Alle Termine: www.emgrafeneder.wordpress.com em.grafeneder@aon.at, +43 (676) 455 01 26

TRIBUSWINKEL Hildegard Baader

Jeden letzten Dienstag im Monat, 19:00 Uhr Mühlbachwirt, Kirchenplatz 8, 2512 Tribuswinkel +43 2252 497 48, +43 676 722 77 76

EGGERSDORF | GRAZ Gartenparadies Peter Painer

Jeden Monat Gartenworkshops rund um Pflege und Arbeit mit EM. Badstraße 48, 8063 Eggersdorf, +43 3117 24 42 Alle Termine: www.painer.com

ROHR | KREMSTAL Gärtnerei Schützenhofer

Jeden 3. Dienstag im Monat Kräuterstammtisch, 19:00 Uhr Linzerstraße 32, 4532 Rohr/Kremstal +43 7258 21 24

STRASSWALCHEN Johannes Lenzenweger

Jeden 1. Donnerstag im Monat (von April bis Oktober), 19:30 Uhr Lenzenweger, Voglhub 8, 5204 Straßwalchen, em.lenzenweger@gmx.at, +43 664 2825 895

ROTH Silvia Smetana

Jeden letzten Freitag im Monat, 18:00 Uhr Kugelbühlstr. 1, 91154 Roth, evs.smetana@gmail.com, +49 9179 964 68 64

FINSTERWALDE Thomas Kühne

Jeden 3. Donnerstag im Monat, 19:00 Uhr An der Schraube 20, 03238 Finsterwalde, anfrage@naturgarten-planer.de, +49 3531 70 50 25 oder +49 3531 433 92 66

KÄMPFELBACH Sigrid Bellitto

Jeden letzten Mittwoch im Monat, Beginn: 19:30 Uhr Friedenstr. 44, 75236 Kämpfelbach, +49 7232 40 93 61 sigrid-bellitto@online.de Nähere Informationen unter www.bellitto.de

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• Multikraft Wurzelgold mit Effektiven Mikroorganismen sorgt für ein aktives Bodenleben und kräftige Wurzeln. • Erhöht die Widerstandskraft gegenüber Schädlingen und Pilzkrankheiten. • Einfache Anwendung beim Gießen. • Verbessert das Keimen, Einwurzeln und die Entwicklung der Pflanzen.


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