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Spielzeit 2017 | 2018 Chefdirigent | Kevin John Edusei Die Abonnementkonzerte Herkulessaal der Residenz Prinzregententheater Philharmonie im Gasteig

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Der Klang unserer Stadt Münchner Symphoniker · Spielzeit 2017 | 18

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KARE Kraftwerk (München): Christopher Barritt (Violoncello) mit Dekorateurin Melanie Thiele

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Noh Nee – Dirndl à l’Africaine (München): Sakura Chiba (1. Violine) mit Stephanie Fischer

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Brandner und Kneißl (Sauerlach): Orieta Dado (2. Violine) mit Inhaber Michi Thalhammer

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Duke Gin (Aschheim): Eberhard Melzer (Fagott) mit Distillateur Georg Zwiehoff

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Johannis Café (München): Flugschule München-Jesenwang: Verena Labich-Eisenberg (2. Violine) Nicola Hartwig (Klarinette) mit Wirt Olaf Schmidt mit Pilot Manuel Ringler

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Norisring (Nürnberg): Darko Popovtschak (1. Violine) mit DTM-Fahrer Martin Tomczyk vom BMW-Team Schnitzer

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Skateshop shrn (München): Zurab Gvantseladze (Oboe) mit Geschäftsführer Simon „Esel“ Schöllhorn

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Auer Dult (München): Zuzana Vojtova (2. Violine) mit Antiquitätenhändler

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Christbaummarkt München am Mariahilfplatz (München): Isidore Tillers (Viola) mit Christbaumverkäufer Alexandru Sandu

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Kunstschmiede Lüst Metallgestaltung (Ebenhausen): Claus Jäkel (Posaune) mit Handwerksmeister Rüdiger Lüst

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Posamenten-Müller (München) Frank Uttenreuther (Trompete) mit Posamentenmacherin Simone Howe

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Deutsche Post AG Zustellstützpunkt (München): Bastian Schmid (Horn) mit Briefträger Osmund Haimgärtner

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Barber House (München): Martin Honsalek (Viola) mit Barbier Daniel Pieropan

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Tierpark Hellabrunn (München): Kevin John Edusei (Chefdirigent) mit Tierpflegerin Annette Zimolong und Humboldtpinguinen

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Kiosk an der Reichenbachbrücke (München): Susanne Goderbauer (Kontrabass) mit Geschäftsführer Markus Thierer


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DIE ABONNEMENTKONZERTE 2017/18

VORWORT DES CHEFDIRIGENTEN UND DER INTENDANTIN 

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Philharmonie Extra 4 Konzerte in der Philharmonie im Gasteig Dienstag, 14.11.17 Montag, 11.12.17 Montag, 5.2.18 Mittwoch, 2.5.18

Beethoven & Tschaikowsky Eine musikalische Schlittenfahrt Porgy and Bess & West Side Story Mozarts Requiem

S. 6 S. 6 S. 7 S. 7

Zyklus A 6 Konzerte, davon 5 Konzerte im Herkulessaal und 1 Konzert im Brunnenhof Mittwoch, 25.10.17 Mittwoch, 20.12.17 Mittwoch, 17.1.18 Dienstag, 27.2.18 Samstag, 7.4.18 Samstag, 7.7.18

Stille und Umkehr Volksweise Die Zeit, die ist ein sonderbar’ Ding Gegengewicht Umbrüche Magische Sommernacht (Brunnenhof)

S. 8 S. 12 S. 13 S. 16 S. 18 S. 22

Zyklus B 8 Konzerte, davon 7 Konzerte im Prinzregententheater und 1 Konzert im Brunnenhof Donnerstag, 26.10.17 Freitag, 24.11.17 Samstag, 16.12.17 Dienstag, 23.1.18 Samstag, 10.3.18 Samstag, 21.4.18 Samstag, 5.5.18 Mittwoch, 18.7.18

Stille und Umkehr Teufelstanz Lobgesang Schubertiade Paukenschlag Nachtgedanken Mostly Mozart Italienische Sommernacht (Brunnenhof)

S. 8 S. 10 S. 11 S. 14 S. 17 S. 19 S. 20 S. 23

Zyklus C 6 Konzerte, davon 5 Konzerte im Prinzregententheater am Sonntagnachmittag und 1 Konzert im Brunnenhof Sonntag, 19.11.17 Erzählungen Sonntag, 17.12.17 Lobgesang Sonntag, 11.2.18 Faustisch Sonntag, 11.3.18 Paukenschlag Sonntag, 22.4.18 Nachtgedanken Samstag, 30.6.18 Wiener Sommernacht (Brunnenhof)

S. 9 S. 11 S. 15 S. 17 S. 19 S. 21

Liebe Freunde der Münchner Symphoniker, „Die Zeit, die ist ein sonderbar’ Ding. Wenn man so hineinlebt, ist sie rein gar nichts. Aber dann auf einmal, da spürt man nichts als sie“, sinniert die Marschallin in Richard Strauss’ „Der Rosenkavalier“. Auch wenn wir Zeit in ein Maß von Stunden und Minuten gefasst haben, so ist das Vergehen der Zeit ein sehr subjektives Erlebnis. Dem einen vergehen die 35 Minuten einer Beethoven-Symphonie wie im Fluge, während sich für den anderen endlose musikalische Weiten auftun, die nur mühsam als Zuhörer durchschritten werden. Ist der Konsens über Qualität des Komponis­ten und seines Werkes nicht gegeben, wird die Wahrnehmung noch unterschiedlicher ausfallen. Aber gerade das ist es auch, was einen Konzertabend so spannend macht, denn nicht nur die Komposition selbst ist dafür verantwortlich, wie wir den Abend erleben, sondern auch die Protagonisten auf der Bühne, die uns bekannte Geschichten neu ­erzählen oder uns in bislang unbekannte musikalische Gefilde mitnehmen. Wir sind gespannt, wie schnell Ihnen die Zeit bei Louis Spohrs 3. Symphonie vergeht, was Sie von Bernd Alois Zimmermanns „Stille und Umkehr“ mitnehmen, ob die ­Geschichte von Don Juan in der Lesart Christoph Willibald Glucks Sie fesselt oder wie Sie Viktor Ullmanns Klavierkonzert erleben. Gleich mehrfach finden sich in der Saison 2017/2018 „diabolische“ Dinge wie Teufelspakt, Alchemie, Teufelstanz und Magie in unseren Programmen. Damit nehmen wir Bezug auf das „Faust-Festival“, das von Februar bis Juli 2018 in München mit zahlreichen Veranstaltungen stattfinden wird. Höhepunkt ­unseres faustischen Treibens wird sicherlich die „Magische Sommernacht“ im Brunnenhof der Residenz sein. Auch das ­Singen lässt uns in der kommenden Saison nicht los: Mendels-

sohns „Lobgesang“ steht vor Weihnachten auf dem Programm, im Dezember beschäftigen wir uns auch mit Volksweisen, gefolgt von einer „Schubertiade“ im Januar 2018. Erstmals sind bei den Münchner Symphonikern die ­Geiger Emmanuel Tjeknavorian, Noa Wildschut und Stephen Waarts, der Schlagzeuger Alexej Gerassimez, der Bariton Rudolf Rosen, die Trompeterin Lucienne Renaudin Vary und die Pianistin Beatrice Rana zu Gast sowie am Dirigentenpult Fabrizio Ventura, Eduardo Portal und David Reiland. Zum Schluss bleibt uns noch der von Herzen kommende Dank des ganzen Orchesters an unsere großzügigen Freunde und Förderer. Das ist zum einen der Freistaat Bayern, der uns mit einer freiwilligen Zuwendung unterstützt, zum anderen der Bezirk Oberbayern, mit dessen finanzieller Hilfe wir Konzerte in dieser Region spielen. Last but not least gilt unser Dank unserem Hauptsponsor, der Stadtsparkasse München, die uns seit über zehn Jahren mit finanzieller, ideeller und partnerschaftlicher Unterstützung zur Seite steht. Wir freuen uns auf Sie!   Annette Josef Geschäftsführende Intendantin

Kevin John Edusei Chefdirigent


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Abonnement Philharmonie Extra

Beethoven & Tschaikowsky Eine musikalische Schlittenfahrt Ludwig van Beethoven | Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“ Peter I. Tschaikowsky | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23 Beatrice Rana | Klavier Fabrizio Ventura | Leitung Dienstag, 14. November 2017 19.30 Uhr, Philharmonie | 1. Konzert Philharmonie Extra

Die Münchner Symphoniker laden zur vergnüglichen Rodelpartie durch verschiedene Länder und Epochen der Musikgeschichte ein. Ihr Schlitten ist dabei mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Émile Waldteufel, Nikolai Rimski-Korsakow, Leroy Anderson u.a. voll bepackt mit alten und neuen Winter- und Weihnachtsklassikern. Enrico Delamboye | Leitung Montag, 11. Dezember 2017 19.30 Uhr Philharmonie | 2. Konzert Philharmonie Extra

Ludwig van Beethoven

Philharmonie im Gasteig

Porgy and Bess & West Side Story George Gershwin | Auszüge aus „Porgy and Bess“: Symphonische Suite „Catfish Row“ sowie Arien, Duette und Songs für Sopran und Tenor Leonard Bernstein | Auszüge aus „West Side Story“: Ouvertüre, Medley und Concert Suite No. 1 für Sopran, Tenor und Orchester Bibiana Nwobilo | Sopran Michael Pflumm | Tenor Ken-David Masur | Leitung   Montag, 5. Februar 2018 19.30 Uhr Philharmonie | 3. Konzert Philharmonie Extra

Leonard Bernstein

Mozarts Requiem Wolfgang Amadeus Mozart | Symphonie Nr. 40 g-moll KV 550 Wolfgang Amadeus Mozart | Requiem d-moll KV 626 Talia Or | Sopran Alyona Abramova | Alt Peter Kirk | Tenor Peter Cismarescu | Bass Münchner Motettenchor David Reiland | Leitung Mittwoch, 2. Mai 2018 19.30 Uhr Philharmonie | 4. Konzert Philharmonie Extra

Wolfgang Amadeus Mozart


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DIE ABONNEMENTKONZERTE

DIE ABONNEMENTKONZERTE

Stille und Umkehr

Erzählungen

Bernd Alois Zimmermann | Stille und Umkehr (nur 25. Oktober) Johannes Brahms | Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 Franz Schubert | Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 „Unvollendete“ (fertiggestellt von Mario Venzago)

Georges Bizet | L’Arlésienne – Suite Nr. 1 Ernest Chausson | Poème für Violine und Orchester op. 25 Maurice Ravel | Tzigane – Konzertrhapsodie für Violine und Orchester Maurice Ravel | Ma mère l’oye (Suite) Albert Roussel | Bacchus et Ariane – Suite Nr. 2

Emmanuel Tjeknavorian | Violine Kevin John Edusei | Leitung

Mittwoch | 25. Oktober 2017 20 Uhr Herkulessaal | 1. Konzert Zyklus A 19.30 Uhr „Gelbe Couch“

Noa Wildschut | Violine Dante Anzolini | Leitung

Sonntag | 19. November 2017 15.30 Uhr Prinzregententheater | 1. Konzert Zyklus C

Donnerstag | 26. Oktober 2017 20 Uhr Prinzregententheater | 1. Konzert Zyklus B

Konsequent hält sich der Orgelpunkt auf dem Ton d, während ein wiederkehrender Bluesrhythmus wie ein Herzschlag pulsiert. Stille und Umkehr – reduzierter kann Musik kaum sein. Ein ungeheurer Reichtum an Stimmungen und Farben hingegen begegnet dem Hörer in Brahms’ Violinkonzert: Triumph und Wehmut, Bedroh­li­ ches und Lyrisches. Damals galt das Violinkonzert als fast unspielbar, heute hat es jeder große Geiger im Repertoire. Im Spielfilm „There Will Be Blood“ ist der dritte Satz verarbeitet. „Aus dem Schönen bricht der Schrecken, aus dem Gesang das furchtbare Schweigen“, schreibt Peter Härtling in seinem Essay über die 7. Sym­­pho­nie, die als reinstes und erschütterndstes der Schubert’schen Werke verehrt wird.

Musik kann Geschichten lebendig werden lassen. Bizets L’Arlésienne-Suite erzählt – wie „Carmen“ – von einem Eifersuchtsdrama. Den Erzählstoff lieferte der provençalische Schriftsteller Alfonse Daudet. Chaussons „Poème“ geht auf die literarische Grundlage des russischen Dichters Iwan Turgenjew zurück. Ravel lässt sich zum einen in seiner „Tzigane“ von Zigeunermusik ins­ pirieren, zum andern tritt er als Märchenerzähler auf. In seiner „Mutter Gans“ wird die Prinzessin von einem Prinzen aus dem Schlaf geküsst. Roussels Suite basiert auf der griechischen Mytho­ logie. Bacchus erobert Ariane und kommt auf einem prächtigen Schiff daher – damit kannte sich Roussel aus, war er doch in jungen Jahren Marineoffizier.

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DIE ABONNEMENTKONZERTE

DIE ABONNEMENTKONZERTE

Teufelstanz

Lobgesang

Wolfgang Amadeus Mozart | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-moll KV 466 Béla Bartók | Rumänische Volkstänze Ludwig van Beethoven | Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93

Felix Mendelssohn Bartholdy | Symphonie Nr. 2 B-Dur op. 52 „Lobgesang“ – Eine Symphonie-Kantate nach Worten der Heiligen Schrift für Soli, Chor und Orchester

Mona Asuka | Klavier Kevin John Edusei | Leitung

Freitag | 24. November 2017 20 Uhr Prinzregententheater | 2. Konzert Zyklus B

Evgenia Grekova | Sopran I Elissa Huber | Sopran II Attilio Glaser | Tenor Via-Nova-Chor Kevin John Edusei | Leitung

Samstag | 16. Dezember 2017 20 Uhr Prinzregententheater | 3. Konzert Zyklus B Sonntag | 17. Dezember 2017 15.30 Uhr Prinzregententheater | 2. Konzert Zyklus C

Mozarts Klavierkonzert in d-moll beginnt ungewöhnlich düster und geheimnisvoll. Ein dunkles, dämonisches Element durchzieht die Komposition, die zwischen Dur und Moll schwankt, zwischen Dunkel und Versöhnung. Die Melodien seiner Volkstänze hat Bartók bei rumänischen Musikanten gehört: bei Dorffesten, auf dem Feld oder in Gasthöfen. Im Sommer 1909 entdeckte er in Siebenbürgen die Musiktradition Rumäniens: wilde, ekstatische Rhythmen, improvisatorische Variationstechniken und großer harmonischer Reichtum. Mit seiner „Achten“ hat Beethoven ein Lehrstück des musikalischen Humors geschrieben: originell, gewitzt, schnell, brillant. Die Nachwelt glaubte, Beethoven müsse sich geirrt haben bei der Auswahl seiner Tempi.

„Die Nacht ist vergangen, der Tag aber herbeigekommen. So lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts.“ So lässt der Chor die zentrale Aussage des Werkes, den ­Triumph des Lichtes über die Dunkelheit, erklingen. Mendelssohn schrieb den „Lobgesang“ anlässlich der 400-Jahr-Feier zur Erfindung der Buchdruckerkunst durch Johannes Gutenberg. Die Uraufführung fand 1840 in der Leipziger Thomaskirche statt. Von Jugend an hatte sich Mendelssohn einer lebendigen Bach-Tradition verschrieben. Zahlreiche Werke entstanden im musikalischen Geiste Johann Sebastian Bachs wie auch sein „Lobgesang“, dessen Text er aus Bibelzitaten sowie dem bekannten Kirchenlied „Nun danket alle Gott“ zusammenstellte.

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DIE ABONNEMENTKONZERTE

DIE ABONNEMENTKONZERTE

Volksweise

Die Zeit, die ist ein sonderbar’ Ding

Franz Liszt | Ungarische Rhapsodie Nr. 2 Zoltán Kodály | Variationen über das ungarische Volkslied „Der Pfau flog“ Johannes Brahms | Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 Kevin John Edusei | Leitung

György Ligeti | Poème symphonique – Musikalisches Zeremoniell für 100 Metronome Avner Dorman | Konzert für Schlagzeug und Orchester „Frozen in time“ Joseph Haydn | Symphonie Nr. 101 D-Dur Hob. I/101 „Die Uhr“ Richard Strauss | Rosenkavalier-Suite Alexej Gerassimez | Percussion Kevin John Edusei | Leitung

Mittwoch | 20. Dezember 2017 20 Uhr Herkulessaal | 2. Konzert Zyklus A 19.30 Uhr „Gelbe Couch“

Mittwoch | 17. Januar 2018 20 Uhr Herkulessaal | 3. Konzert Zyklus A 19.30 Uhr „Gelbe Couch“

Heute wird Volksmusik als Sparte der Musikindustrie und Medienwelt verkauft, wo ländliche Idyllen in Ton und Bild gepresst werden. Die Besinnung auf das Ursprüngliche liegt im Trend. Für Liszt war die ungarische Volksmusik zeitlebens eine Quelle der Inspiration. Die Beliebtheit seiner „Ungarischen Rhapsodien“ drückt sich in zahlreichen Bearbeitungen aus: So ist die 2. Rhapsodie auch als „Cat Concerto“ aus dem Zeichentrickfilm „Tom & Jerry“ bekannt. Liszts Landsmann Kodály beherrscht nach Bartóks Worten „die Bauernmusik so vollkommen wie ein Poet“. Brahms’ zweite Symphonie „Pastorale“ reiht sich als musikalische Schilderung der blühenden Landschaften Kärntens in die volkstümliche, in diesem Fall alpenländische, Melodik ein.

„Die Zeit, die ist ein sonderbar’ Ding. Wenn man so hinlebt, ist sie rein gar nichts. Aber dann auf einmal, da spürt man nichts als sie: sie ist um uns herum, sie ist auch in uns drinnen. In den Gesichtern rieselt sie, im Spiegel da rieselt sie, in meinen Schläfen fließt sie. Und zwischen mir und dir da fließt sie wieder. Lautlos, wie eine Sanduhr.“ (Hugo von Hofmannsthal, „Der Rosenkavalier“) Musik ereignet sich in der Zeit. Selbst ein einziger Ton ist messbare Zeit. Was die Musik auch vermag, ist, den Stillstand der Zeit zu suggerieren. Begeben Sie sich auf eine Reise durch die Zeit: mit Ligetis eher mechanischem Experiment, Dormans jazzigen Rhythmen, Haydns Uhrenticken oder Strauss’ schwelgerischen Melodien.

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DIE ABONNEMENTKONZERTE

DIE ABONNEMENTKONZERTE

Schubertiade

Faustisch

Franz Schubert | Symphonie Nr. 5 B-Dur D 485 Franz Schubert | Ausgewählte Lieder in Bearbeitungen für Bariton und Orchester von Johannes Brahms Franz Schubert | Symphonie Nr. 6 C-Dur D 589 „Kleine C-Dur“

Robert Schumann | Ouvertüre zu „Faust“ Robert Schumann | Konzert für Violoncello und Orchester a-moll op. 129 Louis Spohr | Ouvertüre zu „Der Alchymist“ Ludwig van Beethoven | Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36

Rudolf Rosen | Bariton Kevin John Edusei | Leitung

Pablo Ferrández | Violoncello Ken-David Masur | Leitung

Dienstag | 23. Januar 2018 20 Uhr Prinzregententheater | 4. Konzert Zyklus B

Sonntag | 11. Februar 2018 15.30 Uhr Prinzregententheater | 3. Konzert Zyklus C

Schon zu Lebzeiten Franz Schuberts gab es Privatkonzerte oder musikalisch-literarische Salons wie die vielbeachteten Hauskonzerte um Familie Sonnleithner in Wien. Auch Lesungen und geistvolle ­Unterhaltungsspiele gehörten dazu. In den sogenannten „Schuber­ tiaden“ traf sich das kulturell interessierte Bürgertum des 19. Jahrhunderts: Der Komponist selbst saß am Klavier, ein Sänger trug dessen Lieder vor. Eingebettet in Schuberts fünfte Symphonie, einem Strauß frischer, schwärmerischer Melodien in symphonischen Gewand und der energischen „Sechsten“, die vor jugendlichem Überschwang strotzt, werden auch in der Münchner Schubertiade ausgewählte Lieder für Bariton und Orchester erklingen – fast wie zu Schuberts Zeiten.

Wer kennt ihn nicht, Goethes „Faust“, das Meisterwerk der Weltliteratur schlechthin. Dichter, Maler und Komponisten beschäftigen sich seit dem 16. Jahrhundert mit Fausts Erkenntnisstreben und ­seinem Pakt mit dem Teufel. Auch Spohr fand seine Faszination an der Welt der Alchemie. So vertonte er zwanzig Jahre nach seinem „Faust“ die Tragödie des Alchemisten Don Felix de Vasquez. Schumanns Pläne zu einer Faust-Oper mündeten letztlich in den ­oratorischen „Szenen aus Goethes Faust“. Beethovens zweite Symphonie weist eine stilistische Nähe zu Haydn und Mozart auf, also zur dezidiert „Wienerischen Musik“, und ist als eine Hommage an die beiden großen Komponisten zu verstehen. Scherzo und Finale haben hingegen bereits eine typisch Beethoven’sche Klangfülle.

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DIE ABONNEMENTKONZERTE

DIE ABONNEMENTKONZERTE

Gegengewicht

Paukenschlag

Christoph Willibald Gluck | Tragische Ballett-Pantomime von Gasparo Angiolini Luigi Boccherini | Konzert für Violoncello und Streicher Nr. 1 Es-Dur Gioachino Rossini | Ouvertüre zu „Il turco in Italia“ Louis Spohr | Symphonie Nr. 3 c-moll op. 78

Hector Berlioz | Ouvertüre zu „Béatrice et Bénédict“ Joseph Haydn | Symphonie Nr. 94 G-Dur Hob. I/94 „Mit dem Paukenschlag“ Claude Debussy | Prélude à l’après-midi d’un faune Joseph Haydn | Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur Hob. VIIe/1 Claude Debussy | Ibéria-Suite Nr. 2 aus „Images pour Orchestre“

Raphaela Gromes | Violoncello Attilio Cremonesi | Leitung

Lucienne Renaudin Vary | Trompete Eduardo Portal | Leitung

Dienstag | 27. Februar 2018 20 Uhr Herkulessaal | 4. Konzert Zyklus A 19.30 Uhr „Gelbe Couch“

Samstag | 10. März 2018 20 Uhr Prinzregententheater | 5. Konzert Zyklus B Sonntag | 11. März 2018 15.30 Uhr Prinzregententheater | 4. Konzert Zyklus C

Von der Vorklassik zur Romantik: Die sich in Deutschland wie in ­Italien zeitgleich vollziehende Entwicklung der Musik hat so unterschiedliche Färbungen. Südländische Leichtigkeit und deutscher Tiefgang treffen hier aufeinander. So ist das „Don Juan“-Ballett von Gluck, Boccherinis väterlichem Freund in Wien, dessen berühmter Sinfonia „La Casa del Diavolo“ zum Verwechseln ähnlich. Boccherinis Cellokonzerte sind technisch äußerst anspruchsvolle frühe Werke, die er für sich selber als Cellovirtuose komponierte. Rossini reizt musikalisch alle Möglichkeiten des buffonesken Ensemblespiels aus, während bei Spohr als Erbe der mächtigen Tradition, die von Bach bis Beethoven reichte, Ernst und Schwere dominieren.

Berlioz’ Oper „Béatrice et Bénédict“ basiert auf dem Libretto „Viel Lärm um Nichts“, frei nach Shakespeare. Darin geht es um Liebe und Intrigen, pausenlose Wortgefechte und am Ende eine Doppelhochzeit. Der wahre Paukenschlag ertönt in Haydns Symphonie Nr. 94. Der Legende nach soll ihn der Komponist in den langsamen Satz hineinkomponiert haben, um das träge Publikum aus seinem konzertanten Tiefschlaf zu wecken. Haydns berühmtes Trompetenkonzert tut dies auf seine Weise. Debussys „Nachmittag eines Fauns“ entführt ins Reich der mythischen Fabelwelt mit dem Hirtengott Pan, einem Zwitterwesen aus Jüngling und Ziegenbock. „Ibéria“ gilt als das populärste der „Images“ und zeichnet ein klingendes Bild von spanischen Straßen und Düften.

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DIE ABONNEMENTKONZERTE

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Umbrüche

Nachtgedanken

Viktor Ullmann | Konzert für Klavier und Orchester op. 25 Gustav Mahler | Symphonie Nr. 5 cis-moll

Robert Schumann | Konzert für Violine und Orchester d-moll opus posthum Johannes Brahms | Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Danae Dörken | Klavier Kevin John Edusei | Leitung

Samstag | 7. April 2018 20 Uhr Herkulessaal | 5. Konzert Zyklus A 19.30 Uhr „Gelbe Couch“

Stephen Waarts | Violine Kevin John Edusei | Leitung

Samstag | 21. April 2018 20 Uhr Prinzregententheater | 6. Konzert Zyklus B Sonntag | 22. April 2018 15.30 Uhr Prinzregententheater | 5. Konzert Zyklus C

In schwierigen Zeiten entstand Ullmanns Klavierkonzert, geprägt durch den Einmarsch deutscher Truppen in Prag und die menschenverachtende Lebenssituation im Ghetto Theresienstadt, wohin er 1942 deportiert wurde. Die dortigen Erfahrungen formten seinen ­eigenen Stil der „Polytonalität“. Mahlers „Fünfte“ markierte einen Umbruch und blieb vorerst erfolglos. Neu wirkten nach Mahlers Wunderhorn-Symphonien die rein instrumentale Form und der rauere Klang. „Die Fünfte ist ein verfluchtes Werk. Niemand capiert sie“, beklagte sich Mahler. Heute gilt sie als eine seiner beliebtesten Symphonien, auch dank Viscontis Film „Tod in Venedig“, dessen Filmmusik das Adagietto verarbeitet.

Ein Schatten liegt über seinen späten Werken. Vielleicht komponierte Schumann in dem Bewusstsein, dass der Zeitpunkt gekommen war, an dem er die geistige Kontrolle verlieren würde. Ist sein Violinkonzert der Abglanz eines seelisch Kranken oder vielmehr verklärtes Aufglühen eines musikalischen Genies? Er widmete das Konzert seinem Freund, dem Geiger Joseph Joachim. Brahms schreibt 1877 über seine „Zweite“ an den Verleger Simrock düstere Worte: „Die neue Symphonie ist so melancholisch, dass Sie es nicht aushalten. Ich habe noch nie so was Trauriges, Molliges ­geschrieben: Die Partitur muss mit Trauerrand erscheinen.“ Die Uraufführung der Symphonie wurde ein beispielloser Erfolg für den Komponisten.

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DIE ABONNEMENTKONZERTE

DIE ABONNEMENTKONZERTE

Mostly Mozart

Wiener Sommernacht

Wolfgang Amadeus Mozart | Ouvertüre zu „Don Giovanni“ KV 527 Wolfgang Amadeus Mozart | Sinfonia concertante für Oboe, Klarinette, Fagott, Horn und Orchester Es-Dur KV 297b Wolfgang Amadeus Mozart | Symphonie Nr. 40 g-moll KV 550

Franz von Suppé | „Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien“ Johann Strauß Sohn | Tritsch-Tratsch-Polka op. 214 Robert Stolz | „Gruß aus Wien“ – Marsch op. 898 Oscar Straus | Ouvertüre zu „Ein Walzertraum“ Johann Strauß Sohn | „An der schönen blauen Donau“ – Walzer op. 314 sowie Werke von Josef Strauß, Josef Lanner, Nico Dostal u.a.

Zurab Gvantseladze | Oboe Nicola Hartwig | Klarinette Jakob Fliedl | Fagott Matthias Krön | Horn David Reiland | Leitung

Andreas Spörri | Leitung

Samstag | 5. Mai 2018 20 Uhr Prinzregententheater | 7. Konzert Zyklus B

Samstag | 30. Juni 2018 20 Uhr Brunnenhof | 6. Konzert Zyklus C (bei schlechtem Wetter Herkulessaal)

Bei dem Titel denkt man an Plattencover, Souvenirläden oder Festivals. Wir verneigen uns mit „Mostly Mozart“ vor einem Komponisten, der die Musikwelt wie kaum ein anderer bewegte. Sein „Don Giovanni“ wird oft als die „Oper aller Opern“ bezeichnet. Die Ouvertüre schrieb Mozart in der Nacht vor der Premiere. Im „Schwarzen Adler“ am Sendlinger Tor war er regelmäßiger Gast und lauschte den damals modischen Harmoniemusiken, gespielt von acht Bläsern. Das Original sieht nur je einen Vertreter der Blasinstrumente als ­Solisten sowie ein Orchester vor. Zu guter Letzt die große g-mollSymphonie – die „Symphonie aller Symphonien“, wie man sie im 19. Jahrhundert begeistert nannte. Bis heute büßte sie nichts von ihrer Popularität ein.

Verbringen Sie einen Tag in Wien, ohne das schöne München zu verlassen. Im höfischen Ambiente des Brunnenhofs der Residenz wird Ihnen dies an einem Abend gelingen. Der Tag beginnt mit einem Stück Sachertorte und einer Wiener Melange ganz gemütlich in einem Kaffeehaus. Danach begeben Sie sich auf die belebten Straßen Wiens, mitten hinein in Klatsch und Tratsch. Beim Schlendern durch die Gassen könnte fast Beethoven um die Ecke biegen, wäre es ein paar hundert Jahre früher. Anschließend eine Fiakerfahrt in den Prater, zum Schloss Schönbrunn oder an die schöne blaue Donau? Zum Abend dann Wiener Walzer und Lieder, die den tradi­ tionellen Opernball so nah wirken lassen. Oder doch lieber einen Veltliner im nächsten Beisl?

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DIE ABONNEMENTKONZERTE

DIE ABONNEMENTKONZERTE

Magische Sommernacht

Italienische Sommernacht

Richard Wagner | Eine Faust-Ouvertüre Anatoli Ljadow | Der verzauberte See – Ein Märchenbild op. 62 Pablo de Sarasate | Faust-Fantasie für Violine und Orchester Antonín Dvorˇák | Die Mittagshexe – Symphonische Dichtung op. 108 Felix Mendelssohn | Ouvertüre zu „Ein Sommernachts­traum“ op. 21 Camille Saint-Saëns | „Danse macabre“ g-moll op. 40 Joseph Hellmesberger jun. | Danse diabolique Modest Mussorgsky | Eine Nacht auf dem kahlen Berge

Ausgewählte Ouvertüren, Arien und Duette von Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini, Gioachino Rossini u.a. Natalie Karl | Sopran Matthias Klink | Tenor Christoph Gedschold | Leitung

Suyoen Kim | Violine Roland Kluttig | Leitung Samstag | 7. Juli 2018 20 Uhr Brunnenhof | 6. Konzert Zyklus A (bei schlechtem Wetter Herkulessaal)

Mittwoch | 18. Juli 2018 20 Uhr Brunnenhof | 8. Konzert Zyklus B (bei schlechtem Wetter Herkulessaal)

Die übersinnliche Wirkung von Gut und Böse wird in einer magischen Sommernacht im Brunnenhof der Münchner Residenz jedem Zuhörer erfahrbar. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise der Magie, so zum Beispiel zu den atemberaubenden Tiefen eines verzauberten Sees oder auf den Gipfel des Berges Triglav zum grauenerregenden Tanz der Hexen in der Johannisnacht. Unterwegs begegnen Sie der bösen Mittagshexe und laufen dem Tod über den Weg, der seine Skelette für sich tanzen lässt. Alles nur ein Sommernachtstraum? Der gemeinsame Weg des diabolischen Duos Faust und Mephistopheles wird musikalisch nachgezeichnet, und des Teufels Wirkung wird an diesem magischen Konzertabend für alle nachvollziehbar.

Seien Sie eingeladen zu einer Reise durch die musikalische Welt Italiens! Italien ist das Land der Musik. Hier wurde der gregorianische Choral erfunden, die Gattung der Oper aus der Taufe gehoben, hier lebten und wirkten Komponisten wie Verdi, Rossini oder Puccini, die gerade der Oper eine besondere Strahlkraft verliehen. Und: Italienische Musik steht für Leidenschaft und Expressivität. Auch jenseits der Musik löst der stilvoll lässige, als „dolce vita“ bezeichnete ­Lebensstil in Bella Italia Bewunderung und Faszination aus. Viva Italia! Dieses erfrischende Lebensgefühl im Brunnenhof der Residenz einzufangen, ist für die Münchner Symphoniker und ihren Gastdirigenten Christoph Gedschold ein wunderbarer Saisonausklang.

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DAS ORCHESTER

DIE PREISE

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Philharmonie

Münchner Symphoniker Im Logo der Münchner Symphoniker ragen wegweisend die Flügel jenes goldenen Friedensengels empor, der am Ufer der Isar über die bayerische Landeshauptstadt wacht. Als eines der vier Symphonie­ orchester der Stadt sind die Münchner Symphoniker der Stadt ­München und ihrer Musiktradition intensiv verbunden. „Der Klang unserer Stadt“ ist für das Orchester Motto und Auftrag zugleich: Mit seinen vier Abo-Reihen in den großen Sälen Münchens zählt es zu den profilierten Klangkörpern vor Ort, und mit Konzertreisen trägt es den „Klang unserer Stadt“ über die Stadtgrenzen hinaus. Das klassisch-romantische Orchester-Repertoire steht für die Münchner Symphoniker im Zentrum. Dabei ist es Ziel des Orchesters, die Tradition zu pflegen und gleichzeitig neue ­Hörerlebnisse zu schaffen. Namhafte Solisten und aufstrebende Jungstars der Klassikszene ­gastieren als Partner des Orchesters. Auch am Pult stehen erfahrene Dirigenten neben solchen, deren große Karriere gerade begonnen hat. Seit Beginn der ­Saison 2014/15 prägt Kevin John Edusei als Chefdirigent die musikalische Entwicklung des Orchesters. Mit Ken-David Masur steht als 1. Gast­­dirigent ein weiterer junger Dirigent am Pult. Gleichrangig neben der Klassik pflegen die Münchner Symphoniker hochkarätige Produk­tionen aus den Bereichen Oper, Filmmusik und Show. Pro Jahr stehen rund 110 Konzerte auf dem Programm, in denen das Publikum das breite Repertoire und den extrovertierten Musizierstil des ­Orchesters erleben kann. Filmliebhaber schätzen die Live-Aufführungen der Filmmusik zu „Der Herr der Ringe“ oder ­Disneys „Fantasia“, andere lassen sich gerne in Roncallis „Circus meets Classic“ unterhalten, Operngänger kommen beim Opernfes­ tival auf Gut Immling in den Genuss der Münchner Symphoniker. Höhepunkte der Saison 2016/17 waren eine Deutschland-Tournee mit Pepe Romero, die deutsche Erstaufführung von Richard Blackfords „The Great Animal Orchestra“ und neue Kooperationen mit den bayerischen Bands HAINDLING und „Dreiviertelblut“ sowie den TechnoDJs MOONBOOTICA.

I 216 66 58

II 189 58 50

III 168 49 46

IV 144 44 38

V 119 36 32

VI 99 29 28

Zyklus A Kategorie 6 Konzerte Einzelkarten außer 7.7.

I 259 50 56

II 236 45 52

III 209 40 48

IV 186 35 44

V 159 30 39

I 339 54 60

II 319 48 55

III 289 44 49

IV 259 38 45

V 199 29 39

VI 116 20

MünchenMusik Widderstr. 20 · 81679 München (kein Kundenverkehr) Tel: (089) 93 60 93 · Fax: (089) 9 30 64 94 www.muenchenmusik.de Keine Vorverkaufsgebühr · zuzüglich  4 Versandgebühr Das Abonnement verlängert sich um eine weitere Saison, wenn nicht bis zum 1. Juni der laufenden Saison schriftlich gekündigt wird. Änderungen im Programm oder bei Künstlern bleiben vorbehalten und berechtigen weder zum Austritt aus dem Abonnement während der laufenden Saison noch zu Rückgabe oder Umtausch.

München Ticket Info-Pavillon am Olympiapark Rathaus am Marienplatz / Zugang Dienerstraße ggü. Nr. 20 Glashalle im Gasteig, Rosenheimer Str. 5 www.muenchenticket.de Tel. (089) 54 81 81 81 sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen

Zyklus C Kategorie 6 Konzerte Einzelkarten außer 30.6.

Brunnenhof

Einzelkarten (zuzüglich Vorverkaufsgebühren)

Zyklus B Kategorie 8 Konzerte Einzelkarten außer 18.7.

Prinzregententheater

Abonnements und Einzelkarten

Philharmonie Extra Kategorie 4 Konzerte Einzelkarten außer 14.11.

Herkulessaal

I 276 54 56

II 249 48 52

III 229 44 48

IV 199 38 44

V 156 29 39

Impressum Veranstalter und Herausgeber: MünchenMusik GmbH & Co. KG Widderstr. 20 · 81679 München www.muenchenmusik.de Münchner Symphoniker e.V. Schornstr. 13 · 81669 München www.muenchner-symphoniker.de Die Münchner Symphoniker werden vom Freistaat Bayern, der ­Stadtsparkasse München und dem Bezirk Oberbayern unterstützt.

Stand: 31. Mai 2017 Änderungen bei Programm und Mitwirkenden vorbehalten.

Fotos (Titel, Seite 4): Marco Borggreve Fotos (Seiten 3, 8 bis 23): Peter von Felbert und Daniel Reiter


/tierparkhellabrunn

26

www.hellabrunn.de/foerderkreis

Gastdirigenten und Solisten Münchner Symphoniker · Spielzeit 2017 | 18

6

Beatrice Rana spielt Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1

9

Noa Wildschut debütiert mit Werken von Chausson und Ravel

16

Die Münchner Cellistin Raphaela Gromes spielt Boccherinis Cello­ konzert Nr. 1

6

Fabrizio Ventura dirigiert das erste Konzert der AbonnementReihe „Philharmonie Extra“

9

Dante Anzolini dirigiert ein Programm mit Werken französischer Komponisten

16

Attilio Cremonesi dirigiert Werke von Gluck, Boccherini, Rossini und Spohr

6

Enrico Delamboye leitet die „Musikalische Schlittenfahrt“ im Dezember

10

Mona Asuka spielt Mozarts ­Klavierkonzert Nr. 20 d-moll

17

Lucienne Renaudin Vary debütiert mit dem Trompetenkonzert von Joseph Haydn

7

7/20

Der 1. Gastdirigent Ken-David David Reiland gastiert mit zwei Masur dirigiert Auszüge aus „Porgy Mozart-Programmen and Bess“ und „West Side Story“

13

Alexej Gerassimez spielt das Schlagzeugkonzert „Frozen in time“ von Avner Dorman

17

Eduardo Portal dirigiert Werke von Berlioz, Debussy und Haydn

14

Der Bariton Rudolf Rosen singt Lieder von Schubert in Orchesterbearbeitungen von Brahms

18

Danae Dörken spielt das Klavierkonzert von Viktor Ullmann

8

Emmanuel Tjeknavorian spielt das Violinkonzert von Johannes Brahms

15

Pablo Ferrández spielt Robert Schumanns Cellokonzert

19

Der Geiger Stephen Waarts spielt das Violinkonzert von Robert Schumann

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Münchner Abonnement-Konzerte 2017/2018  

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