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10 Jahre mit den Münchner Symphonikern Konzert-Saison 2017 / 2018


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Vorwort – Christof Feneberg & Susanne Rusch Verehrte KlassikBOX Besucher, die Saison 2017/2018 wird eine ganz besondere: Sie stellt Art, Neues und Gewünschtes anzusprechen, vor allem das 10-jährige Jubiläum der KlassikBOX dar. in den letzten „KlassikBOX hautnah!“-Veranstaltungen, sind wir in der Lage Zukünftiges zu durchdenken. Wir Als wir vor einigen Jahren begonnen haben, das Kon- freuen uns auf viele weitere Jahre mit Ihnen! zept für einen Orchestersaal in einer „Box“ zu kreieren, Nicht zuletzt möchten wir uns bei allen bedanken, die wussten wir noch nicht, welchen Anklang dies in Kemp- am Erfolg der KlassikBOX beteiligt sind: Unsere Koten und Umgebung finden würde. operationspartner, Sponsoren und Wegbegleiter ab der Umso mehr freuen wir uns, dass wir auf erfolgreiche 10 ersten Stunde. Jahre zurückblicken können. Die vier Konzerte unserer KlassikBOX -Reihe sowie die Kinderkonzerte sind mitt- Und nun wünschen wir Ihnen viel Vergnügen beim lerweile ein Garant für klangvolle, klassische Abende Lesen dieser Saisonbroschüre und freuen uns Sie demund Nachmittage. nächst in unserem Orchestersaal willkommen zu heiDas liegt natürlich nicht alleine an einem starken Team, ßen! das hinter dem Konzert steht, sondern an vielen weiteren Beteiligten, denen wir hiermit unseren größten Dank aussprechen möchten. An erster Stelle möchten wir uns bei den Münchner Christof Feneberg Symphonikern unter der Leitung von Intendantin An- (Geschäftsführung bigBOX Allgäu) nette Josef und Chefdirigent Kevin John Edusei bedanken. Ohne deren kreative Ader bei der Programmerstellung und die Offenheit, das Orchester aus der Stadt zu uns ins Allgäu zu bringen, wären wir nicht da, wo wir heute stehen. Sie als unsere treuen Besucher, Abonnenten und Logen- und Susanne Rusch mieter sind Sinnbild unseres Erfolges. Durch Ihre offene (Veranstaltungsleitung KlassikBOX)

Schütz GmbH | Filzingen, Alte Straße 25 89281 Altenstadt Tel: + 49 (0) 83 37 / 7 25 - 0 Fax: + 49 (0) 83 37 / 7 25 - 99 Mail: info@schuetz-pts.de Web www.schuetz-pts.de

Planung Technologie Service Klassik-Saison 2017 / 2018 | 3


Interview mit Annette Josef 10 Jahre KlassikBOX in Kempten Gespräch mit Annette Josef, Intendantin der Münchner Symphoniker

Seit 10 Jahren gastiert Ihr Orchester in der KlassikBOX. Ein runder ‚Geburtstag‘ sozusagen. Sie und Ihr Orchester beschenken das Kemptener Publikum mit jedem Konzert aufs Neue. Mit welchem Jubiläums-Geschenk kommen Sie in dieser Saison nach Kempten? Annette Josef: Wir haben uns gemeinsam mit dem Team der bigBOX Allgäu nicht nur ein Geschenk, sondern gleich mehrere überlegt. D.h., dass wir uns zu jedem Konzert der Münchner Symphoniker in der Jubiläums-Saison 17/18 etwas haben einfallen lassen, das wir in Kempten so noch nicht gemacht haben. Um nicht alles zu verraten, aber schon mal Appetit zu machen: Wir haben Ständchen geplant, erfüllen einen Wunsch, möblieren die bigBOX mit einer gelben Couch, erkunden das Gebäude und stehen Ihnen – auch die Musiker des Orchesters – zum direkten Austausch zur Verfügung. Und umgekehrt: welches Geschenk nehmen Sie aus Kempten mit an Ihren Wirkungsort München? Annette Josef: Die Begeisterung und Treue des Kemptener Publikums. Wir fühlen uns wirklich wohl in Kempten und freuen uns sehr, dass wir als Orchester in Kempten wirklich angekommen sind. Das Kemptener Publikum setzt sich spürbar mit unserem Angebot auseinander und motiviert uns dadurch auch künstlerisch. Das freut insbesondere auch unseren Chefdirigenten Kevin John Edusei. Sie und Ihr Orchester sind bekannt für kluge und ausgefallene Programme, die in sich stimmig und für das Publikum spannend sind. Man findet bei Ihnen und Ihren Musikern immer ganz ‚klassische‘ Klassiker neben Neuentdeckungen wie in dieser Saison beispielsweise das Werk „Stille und Umkehr“ von Bernd Alois Zimmermann oder das Violoncello-Konzert von Victor Herbert.

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Annette Josef: Das Kemptener Publikum ist wirklich sehr offen für Neues. Unser Anliegen sind spannungsreiche Programme, in denen wir große Klassiker mit unbekannteren Werken in Beziehung setzen und dadurch ermöglichen, auch das vermeintlich Bekannte neu zu hören. Auffällig in Kempten ist, dass sogar manchmal das Unbekannte mehr Begeisterung auslöst als das Bekannte. Wir hören vom Publikum auch immer wieder Programmwünsche, die wahrlich nicht aus der Klassik-Hitparade stammen. Mit Emmanuel Tjeknavorian (Violine) und Maximilian Hornung (Violoncello) haben Sie auch wieder zwei junge Musiktalente begeistern können, in Kempten zu gastieren. Wie alle jungen Interpreten sind sie in jungen Jahren hochdotiert mit Wettbewerbspreisen und Konzerterfolgen. Was ist für Sie an einem Künstler oder einer jungen Künstlerin entscheidend, um ihn oder sie einzuladen, mit den Münchner Symphonikern zu konzertieren? Annette Josef: Für mich ist entscheidend, ob ich da eine eigene musikalische Stimme höre, einen musikalischen Mitteilungswillen mit eigenem Profil. Sehe ich das bei einem jungen Künstler, dann darf auch gerne mal etwas in der Aufführung technisch danebengehen, denn auch in der klassischen Musik gilt: No risk, no fun! Wenn Sie die letzten 10 Jahre Revue passieren lassen, was würden Sie im Rückblick sagen, hat sich in dieser Zeit verändert? Annette Josef: Bei unserem ersten Konzert im Oktober 2007 standen nur Werke von Beethoven auf dem Programm. Die 5. Symphonie und das erste Klavierkonzert. Das Herbstkonzert in der Kemptener Jubiläumssaison 2017/18 dagegen vereint Bernd Alois Zimmermann, Jo-

haben Sie den „Wunsch-Walzer für Kempten 2018“ eingeplant, die Zuhörerinnen und Zuhörer dürfen sich von den Münchner Symphonikern also was wünschen! Und was wünschen sich Ihr Orchester und Sie für die Zukunft? Annette Josef: Dass wir für das wunderbare Kemptener Das Publikum darf in dieser Jubiläumssaison das Pro- Publikum weiterhin eine so schöne und lebendige Kongramm ein bisschen mitgestalten: Im Neujahrskonzert zertreihe in der KlassikBOX gestalten können! hannes Brahms, Franz Schubert und Mario Venzago, der sich eine Ergänzung für Franz Schuberts „Unvollendete“ mit musikalischem Material von Schubert überlegt hat. Daran allein kann man sehen, wie sich Orchester und Publikum in den 10 Jahren gemeinsam entwickelt haben.

Foto: Marco Borggreve


Inhalt

Programmübersicht KlassikBOX Saison 2017 / 2018

04 Annette Josef Interview

Alle vier Konzerte auf einen Blick

07 Programmübersicht der KlassikBOX Saison 2017 /2018 Alle vier Konzerte auf einen Blick 08 Herbstkonzert – »Stille und Umkehr« Sonntag, 22. Oktober 2017

So 22 OKTOBER

19 Die Münchner Symphoniker Der Klang unserer Stadt

Fr 05 JA N UA R

28 Sommerkonzert – »Never gonna fall in love again« Sonntag, 10. Juni 2018 32 Bilder aus 10 Jahren KlassikBOX

36 Vorverkauf, Reservierung & Ticketpreise Informationen rund um den Ticketkauf

Dirigent: Kevin John Edusei Violine: Emmanuel Tjeknavorian

NEUJAHRSKONZERT

19.00 Uhr »Ein kleines Stück vom Glück« Dirigent: Andreas Kowalewitz Èmile Waldteufel: Valse „Amour et printemps” Max Reger: Lyrisches Andante für Streichorchester D-Dur „Liebestraum“ Fritz Kreisler: Alt-Wiener Tanzweisen „Liebesleid“ und „Liebesfreud“ Felix Mendelssohn Bartholdy: Hochzeitsmarsch aus „Ein Sommernachtstraum“ op. 61 Nr. 7 Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert-Ouvertüre „Meeresstille und glückliche Fahrt“ op. 27 Franz von Suppé: Ouvertüre zum romantisch-komischen Zaubermärchen „Die Irrfahrt um‘s Glück“

20 Frühlingskonzert – »Abschied« Sonntag, 18. März 2018

35 KlassikBOX hautnah! Lernen Sie Intendantin Annette Josef und Chefdirigent Kevin John Edusei kennen

19.00 Uhr »Stille und Umkehr«

Bernd Alois Zimmermann: Orchesterskizzen „Stille und Umkehr“ Johannes Brahms: Violinkonzert D-Dur op. 77 Franz Schubert: Sinfonie h-Moll, D 759 „Unvollendete“ (vervollständigte viersätzige Fassung von Mario Venzago)

12 Neujahrskonzert – »Ein kleines Stück vom Glück« Freitag, 5. Januar 2018 18 Kevin John Edusei Biographie

HERBSTKONZERT

So 18 MÄRZ

Frederick Loewe: Lied „Mit ‚nem kleinen Stückchen Glück“, aus dem Musical „My Fair Lady“ Frederick Loewe: Medley aus dem Musical “My Fair Lady” Jerry Bock: Lied „Wenn ich einmal reich wär“ aus dem Musical „Anatevka“ Kemptener Wunschwalzer 2018 Peter Kreuder: Lied „Ich wollt‘ ich wär ein Huhn“ aus dem Film „Glückskinder“ Johann Strauß/Sohn: „An der schönen blauen Donau” Walzer op. 314

FRÜHLINGSKONZERT 19.00 Uhr »Abschied«

Dirigent: David Reiland Mezzo-Sopran: Alyona Abramova, Bariton: Peter Cismarescu, Tenor: Peter Kirk, Sopran: Talia Or Münchner Motettenchor Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550 Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-Moll KV 626

So 10 JUNI

SOMMERKONZERT

19.00 Uhr »Never gonna fall in love again« Dirigent: Kevin John Edusei Violoncello: Maximilian Hornung Victor Herbert: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 e-Moll op. 30 Sergej Rachmaninow: Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27

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HERBSTKONZERT »Stille und Umkehr«

HERBSTKONZERT »Stille und Umkehr« Bernd Alois Zimmermann

ZIMMERMANN | BRAHMS | SCHUBERT

* 20. März 1918 in Bliesheim † 10. August 1970 bei Köln

Solist: Emmanuel Tjeknavorian – Violine Dirigent: Kevin John Edusei Orchesterskizzen „Stille und Umkehr“ Violinkonzert D-Dur op. 77 Sinfonie h-Moll, D 759 „Unvollendete“

Johannes Brahms * 7. Mai 1833 in Hamburg † 3. April 1897 in Wien

So 22.10.17, 19.00 Uhr Tickets und Infos in der ticketBOX der bigBOX Allgäu, sowie telefonisch unter 0831 570 55 33 und www.klassikboxallgaeu.de. Änderungen vorbehalten.

Franz Peter Schubert * 31. Jänner 1797 in Himmelpfortgrund † 19. November 1828 in Wien

„Wie keine andere Kunstgattung ist die Musik dem Vergehen anheim gegeben, ja ausgeliefert; indem ein musikalisches Ereignis geschieht, sinkt es in die Vergangenheit und erweckt Erwartung auf das dem Vergehen Entgegenkommende: die Zukunft,“ schrieb der Komponist Bernd Alois Zimmermann, mit dessen letztem Orchesterwerk die Münchner Symphoniker in die Jubiläumssaison „10 Jahre KlassikBOX“ starten. Ein ebenso eindringliches wie faszinierendes Werk, dessen rhythmischer Kern ein Blues ist und das mit einem fahlen und verebbenden Klang durchaus auch nachdenkliche Töne anschlägt. Von großer Strahlkraft ist das Solokonzert des Saisonauftakts: Der 22-jährige Wiener Geiger Emmanuel Tjeknavorian, über den „Der Standard“ schrieb, er habe in Beethovens Violinkonzert „jeden Ton wie eine Preziose“ präsentiert, gastiert in Kempten mit dem Violinkonzert von Johannes Brahms. Das ob seiner technischen wie musikalischen Schwierigkeiten ‚gefürchtete‘ Konzert entstand in zwei Sommern am Wörthersee und in ‚Teamarbeit‘ mit dem großen Geiger Joseph Joachim, der seinem Freund Brahms mit geigentechnischen Tipps riet. Diese fachliche Ratschläge konnten nicht verhindern, dass das Konzert als ‚unspielbar‘ galt, als ein Konzert gar, das nicht für sondern gegen die Solovioline komponiert sei. Die Zeit ist über dieses Fehlurteil hinweggegangen und das Brahms‘sche Violinkonzert ist eines der großartigsten seiner Art. Als sinfonisches Werk erklingt im zweiten Teil des Konzerts die „Unvollendete“ von Franz Schubert in einer ganz besonderen weil ‚vollendeten‘ Version. Aus Skizzen zu einem dritten Satz und aus zeitgleich entstandenen Kompositionen für einen vierten Satz erklingt Schuberts klassischste aller Sinfonien sozusagen in einer Was-wäre-wenn-Fassung. Die Münchner Symphoniker werden in diesem ersten Konzert der neuen Saison wieder von ihrem Chefdiri-

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d r e iK L A N G

Herbstkonzert – »Stille und Umkehr« genten Kevin John Edusei geleitet, der mit dem Herbstkonzert mit den Münchner Symphonikern“ startet. Edusei zählt zu den herausragenden Dirigenten der jüngeren Generation zählt. Mit Witz, Esprit und Leichtigkeit legt er außergewöhnliche Interpretationen von Barock

bis Moderne vor. Seit Beginn der Saison 2014/15 sorgt Kevin John Edusei als viel beachteter Chefdirigent der Münchner Symphoniker für neue programmatische Zugänge zur Musik. Zudem ist er seit Beginn der Spielzeit 2015/16 Chefdirigent am Konzert Theater Bern.

„Ein Versuch, das symphonische Fragment der berühmten Unvollendeten zu vervollständigen. Die erste Konzerthälfte bietet Besinnliches und glühende Leidenschaft.“ Kevin John Edusei

Menüfolge zum Herbstkonzert Wir bieten Ihnen die passende Menüfolge für Ihren klassischen Konzertabend: Ein 3-Gänge-Menü, kreiert von unserem Küchenchef Matthias Mayr im Restaurant »musics«. Anschließend erhalten Sie direkten Zugang vom Restaurant aus in die KlassikBOX und umgehen somit lange Warteschlangen. Ein rundum genussvoller Abend!

Kürbiscreme, gebackene Pastinaken, Ackersalat

Wildschweinragout, geschmorter Kürbis, Walnuss-Schupfnudeln oder

Emmanuel Tjeknavorian

Gebratenes Zanderfilet, geschmorter Kürbis, Walnuss-Schupfnudeln

Solist beim Herbstkonzert Emmanuel Tjeknavorian stammt aus einer Musikerfamilie und spielt Violine, seit er fünf Jahre alt ist. Mit sieben Jahren spielte er sein erstes öffentliches Konzert. Der 1995 geborene Wiener studierte seit 2011 bei Gerhard Schulz, einem ehemaligen Mitglied des Alban-Berg-Quartetts, an der Universität für Musik in Wien. Als erstem Österreicher in der 35-jährigen Geschichte des Fritz Kreisler Wettbewerbs gelang ihm im September 2014 der Einzug ins Finale, wo er den dritten Preis errang. Damals schrieb „Der Standard“ über Emmanuel Tjeknavorian, er habe in seiner Interpretation des Violinkonzerts von Ludwig van Beethoven „jeden Ton wie eine Preziose“ präsentiert. 2015 zog er internationale Aufmerksamkeit auf sich, als er den zweiten Preis beim Jean-Sibelius-Violin-Wettbewerb gewann und für seine Interpretation des Sibelius-Violinkonzertes besonders geehrt wurde. Neben Auftritten im Wiener Musikverein und Konzerthaus war er

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Portwein-Zwetschgenragout, weißes Schokoladeneis Preis: 33,00 € p.P. Foto: Julia Wesely

(zzgl. Getränke)

auch mit dem Radio-Symphonieorchester Wien, dem Orchestra della Toscana, dem Finnish Radio Symphony Orchestra und bei seinem US-Debüt in der Boston Symphony Hall mit dem Boston Pops Orchestra zu hören.

Ihr Menü können Sie mit Ihren Tickets in der ticketBOX der bigBOX Allgäu Klassik-Saison | 11 (Kotterner Str. 64, 87435 Kempten), sowie telefonisch unter 0831 570 55 33,2017 / 2018 erwerben. Öffnungszeiten: Mo. - Sa. 10.00 - 19.00 Uhr, Juli & August: 12.00 - 18.00 Uhr


NEUJAHRSKONZERT »Ein kleines Stück vom Glück« WALDTEUFEL | REGER | KREISLER | MENDELSSOHN BARTHOLDY | SUPPÉ | LOEWE | BOCK | KREUDER | STRAUSS Dirigent: Andreas Kowalewitz Valse „Amour et printemps” Lyrisches Andante für Streichorchester D-Dur „Liebestraum“ Alt-Wiener Tanzweisen „Liebesleid“ und „Liebesfreud“ Hochzeitsmarsch aus „Ein Sommernachtstraum“ op. 61 Nr. 7 Konzert-Ouvertüre „Meeresstille und glückliche Fahrt“ op. 27 Ouvertüre zum romantisch-komischen Zaubermärchen „Die Irrfahrt um‘s Glück“ Lied „Mit ‚nem kleinen Stückchen Glück“, aus dem Musical „My Fair Lady“ Medley aus dem Musical “My Fair Lady” Lied „Wenn ich einmal reich wär“ aus dem Musical „Anatevka“ Kemptener Wunschwalzer 2018 Lied „Ich wollt‘ ich wär ein Huhn“ aus dem Film „Glückskinder“ „An der schönen blauen Donau” Walzer op. 314

Fr 05.01.18, 19.00 Uhr Tickets und Infos in der ticketBOX der bigBOX Allgäu, sowie telefonisch unter 0831 570 55 33 und www.klassikboxallgaeu.de. Änderungen vorbehalten.

NEUJAHRSKONZERT » Ein kleines Stück vom Glück « Was machen Sie eigentlich zum Jahreswechsel? Bleigießen oder ein Glücksschweinchen aus Marzipan verschenken? Glückskeks knabbern oder den Tisch mit allerhand Hufeisen, Schornsteinfegern und Glücksklee dekorieren? In jedem Falle Ihre Liebsten küssen und auf ein glückÉmile Waldteufel liches Neues Jahr anstoßen. Das Glück-Wünschen und * 9. Dezember 1837 in Straßburg Glück-Suchen hat Hochkonjunktur zum Jahreswechsel. † 12. Februar 1915 in Paris Sei es Glück in Portionen (etwa „mit ‚nem kleinen Stückchen Glück“) oder das ganz große Glück in der Liebe (samt „Hochzeitsmusik“), sei es das verlorene Glück (Stichwort: „Liebesleid“), sei es glückliches Nichtstun (wer kennt es nicht, das augenzwinkernde Lied von Peter Kreuder vom Max Reger Huhn, das sehr glücklich nichts zu tun hat) oder sei es der * 19. März 1873 in Brand Traum vom glücklichen, sorgenfreien Leben („wenn ich † 11. Mai 1916 in Leipzig einmal reich wär“) – Glück hat viele Facetten. Manches bleibt nur ein Traum, ja: Träume sind dort wo’s um‘s Glück geht, überhaupt immer dabei, aber auch die Hoffnung und vor allem – toi toi toi – der Glaube an das Gute. Dem Glück haben sich Dichter, Denker, Philosophen und Fritz Kreisler viele Komponisten zugewandt und es mit ihrer Kunst oder * 2. Februar 1875 in Wien † 29. Januar 1962 in New York ihren Gedanken festzuhalten versucht. Wo sie nicht das Glück selbst festzuhalten vermochten so doch wenigstens das, was es auslöst. Und wie das dann klingt, das können Sie im Neujahrskonzert mit den Münchner Symphonikern hören. Auch auf dem Programm ist übrigens wieder Johann Strauß‘ Walzer „An der schönen blauen Donau“, Felix Mendelssohn Bartholdy über den der Musikkritiker Hanslick sagte: „Diese uns * 3. Februar 1809 in Hamburg † 4. November 1847 in Leipzig allen eingeprägte Melodie sagt deutlicher, eindringlicher und wärmer als alle Worte, was über das Thema Wien Schmeichelhaftes gesagt werden kann.“ Und was ist das Schmeichelhafteste beim Thema Wien? Genau: Die Walzer-Glückseligkeit. Andreas Kowalewitz wird das Kemptener Neujahrskonzert Franz von Suppé 2018 dirigieren. Er ist u.a. als Kapellmeister am Staatsthe* 18. April 1819 in Spalato (Split) † 21. Mai 1895 in Wien ater am Gärtnerplatz in München engagiert und dirigierte

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Neujahrskonzert – »Ein kleines Stück vom Glück« hier zahlreiche Stücke in allen Sparten des Musiktheaters. Unter seiner Leitung kann sich das Orchester nur als ‚Glückspilz‘ fühlen, denn er ist wie selten ein Dirigent in den unterschiedlichen Musikgenres beheimatete, jongliert zwischen E- und U-Musik mit größter Eleganz. Für Abonnenten hält die KlassikBOX eine besondere Überraschung bereit: Alle Abonnenten haben die Möglichkeit bis zum 01.12. für Ihren Wunschwalzer zu stimmen, der live beim Neujahrskonzert am 05.01.2018 gespielt wird! • Peter Tschaikowsky: Valse des fleurs (Blumenwalzer), aus der Nußknacker-Suite op. 71a • Josef Strauß: „Sphärenklänge“ Walzer op. 235 • Franz Lehár: „Gold und Silber“ Walzer op. 79 Ihre Stimmabgabe nehmen wir gerne entgegen: FH Promotions GmbH & Co. KG Wunschwalzer Alpenrosenstraße 1 87435 Kempten

Rundfunkorchester des BR, den Nürnberger Symphonikern, dem Athener Staatsorchester, dem Wuppertaler Sinfonieor-

Frederick Loewe * 10. Juni 1901 in Berlin † 14. Februar 1988 in Palm Springs

Jerry Bock * 23. November 1928 in New Haven, Connecticut † 2. November 2010 in Mount Kisco, New York

Foto: Andreas Kowalewitz

Peter Kreuder * 18. August 1905 in Aachen † 28. Juni 1981 in Salzburg

Oder unter Telefon: 0831 570 55 33 Wir freuen uns auf Ihre Stimme! Johann Strauss (Sohn) * 25. Oktober 1825 in Wien † 3. Juni 1899 in Wien

Andreas Kowalewitz Dirigent beim Neujahrskonzert Mit 9 Jahren machte Andreas Kowalewitz erste musikalische Erfahrungen als Sopransolist des Knabenchors Hannover, dort wirkte er bei der ersten Gesamtaufnahme der Bachkantaten unter Gustav Leonhards Leitung mit. Nach dem Klavier- und Dirigierstudium in Hannover folgten Engagements

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chester, der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Musikalischer Leiter des Ensembles „Opern auf Bayrisch“ mit zahlreichen Konzerten von Hessen bis Österreich. Mit dem Ensemble „Cellikatessen“ (Staatstheater Kassel) gastierte er bei diversen Festivals von Schleswig-Holstein bis Dresden, als Pianist ist er regelmäßig aktiv u.a. an der Eva-Lind-Musikakademie Tirol. 2015 Auszeichnung mit dem Deutschen Musical-Theater-Preis für die beste musikalische Gestaltung. Im März 2017 dirigierte er die Uraufführung „Frau Schindler“ (Morse/Cazan) am Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Aufträge als Arrangeur u.a. beim BR, WDR, den Blechbläsern der Berliner Philharmoniker, dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover, den Münchner Symphonikern.

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als Kapellmeister an die Theater Kassel, Dortmund, Essen, Nürnberg, Bonn, Brüssel und München. Seine Konzerttätigkeit blieb dabei dennoch ein zentrales Anliegen, sowohl als Pianist als auch dirigierenderweise u.a. bei den Bochumer Symphonikern, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, dem WDR Rundfunkorchester, dem Münchener Kammerorchester, den Münchner Symphonikern, dem Meine Buchhandlung in Kempten | Mein Onlineshop | Mein tolino

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d r eiK L A N G Menüfolge zum Neujahrskonzert Wir bieten Ihnen die passende Menüfolge für Ihren klassischen Konzertabend: Ein 3-Gänge-Menü, kreiert von unserem Küchenchef Matthias Mayr im Restaurant »musics«. Anschließend erhalten Sie direkten Zugang vom Restaurant aus in die KlassikBOX und umgehen somit lange Warteschlangen. Ein rundum genussvoller Abend!

Gebeizter Orangenlachs, marinierter Rotkohl, Wachholderschaum

Sous vide gegarte Maispoulardenbrust, gefülltes Wirsingblatt, Kartoffel-Speckpüree

Dr. med. Thilo Schimitzek Facharzt für Augenheilkunde, Ophthalmochirurg (BDOC), Fellow of the European Board of Ophthalmology (FEBO), Fellow of the International Council of Ophthalmology (FICO)

oder Gebratenes Seesaiblingfilet, gefülltes Wirsingblatt, Kartoffel-Randen Pürree

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Kevin John Edusei – Chefdirigent der Münchner Symphoniker

Die Münchner Symphoniker

Biographie

Kevin John Edusei zählt zu den herausragenden Dirigenten der jüngeren Generation. Mit Witz, Esprit und Leichtigkeit legt er außergewöhnliche Interpretationen eines breitgefächerten Repertoires von Barock bis Moderne vor. Seit Beginn der Saison 2014/15 sorgt Kevin John Edusei als viel beachteter Chefdirigent der Münchner Symphoniker für neue programmatische Zugänge zur Musik, die sowohl Kenner als auch Liebhaber überzeugen. Zudem ist er seit Beginn der Spielzeit 2015/16 Chefdirigent am Konzert Theater Bern, wo er u. a. bereits die Neuproduktionen von Ariadne auf Naxos, Salome sowie Peter Grimes leitete. Im Jahr 2016 bringt der Dirigent hier Un ballo in maschera und Toshio Hosokawas Hanjo auf die Bühne. Mit seinem ersten Preis beim „Dimitris Mitropoulos Dirigentenwettbewerb“ im Jahr 2008 erlangte Kevin John Edusei internationale Aufmerksamkeit. Es folgten Einladungen europäischer Klangkörper wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Philharmonia Orchestra London, den St. Petersburger Philharmonikern, dem Residentie Orkest Den Haag, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Tonkünstler-Orchester Wien, dem Wiener Kammerorchester und dem Ensemble Modern Frankfurt. Nach seinem Debüt an der Sächsischen Staatsoper Dresden in der Spielzeit 2008/09 mit Mozarts Die Entführung aus dem Serail, übernahm Kevin John Edusei 2010 kurzfristig von Fabio Luisi die Wiederaufnahme von Paul Hindemiths Cardillac und erhielt dafür großes Lob der Presse. Im Januar 2013 gab er mit Der Zauberflöte seinen Einstand an der Volksoper Wien. An der Komischen Oper Berlin übernimmt Edusei 2016 erstmals die Musikalische Leitung von Mozarts Don Giovanni. Als Erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor an den Theatern Bielefeld und Augsburg von

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Der Klang unserer Stadt

2004 bis 2011 oblag ihm die musikalische Leitung zahlreicher Musiktheater-Produktionen wie Fidelio, Don Carlos, Madama Butterfly, Le nozze di Figaro, Die Zauberflöte, Il barbiere di Siviglia, Lucia di Lammermoor, Orfeo ed Euridice, Der ferne Klang wie auch Tristan und Isolde. Als einer der drei Gewinner des von Pierre Boulez und Peter Eötvös initiierten Dirigentenwettbewerbs leitete Edusei beim Lucerne Festival 2007 Karlheinz Stockhausens Gruppen für drei Orchester. Während des Aspen Music Festivals 2004 ernannte Maestro David Zinman ihn zum Academy Conductor, eine Auszeichnung, die ihm die Arbeit mit Künstlern wie Leon Fleisher, Julius Rudel, David Robertson und Michael Stern ermöglichte. Weiterhin zählt er Marc Albrecht, Kurt Masur, Jorma Panula, Sylvain Cambreling und Peter Eötvös zu seinen Mentoren. Kevin John Edusei wurde vom Deutschen Musikrat im Rahmen des Dirigentenforums gefördert. Ferner war er Stipendiat der Internationalen Ensemble Modern Akademie und der Akademie Musiktheater heute. Foto: Marco Borggreve

Im Logo der Münchner Symphoniker ragen wegweisend die Flügel jenes goldenen Friedensengels empor, der am Ufer der Isar über die bayerische Landeshauptstadt wacht. Der Stadt München und ihrer Musiktradition intensiv verbunden, sind die Münchner Symphoniker eines der vier Symphonieorchester der Stadt. „Der Klang unserer Stadt“ ist für das Orchester Motto und Auftrag zugleich: Mit seinen vier Abo-Reihen in den großen Sälen der Stadt zählt es zu den profilierten Klangkörpern vor Ort, und mit ihren Konzertreisen trägt es den „Klang unserer Stadt“ über die Stadtgrenzen hinaus. Das klassisch-romantische Orchester-Repertoire steht für die Münchner Symphoniker im Zentrum. Dabei ist es das Ziel des Orchesters, die Tradition zu pflegen und gleichzeitig neue Hörerlebnisse zu schaffen. Namhafte Solisten und aufstrebende Jungstars der Klassikszene gastieren gerne als Partner des Orchesters. Auch am Dirigentenpult stehen erfahrene Dirigenten neben solchen, deren große Karriere gerade begonnen hat. Als Chefdirigent prägte Georg Schmöhe bis zum Frühjahr 2013 die musikalische Entwicklung. Seine Nachfolge trat mit Beginn der Saison 2014/2015 der gebürtige Bielefelder Kevin John Edusei (38) an. Mit dem deutsch-amerikanischen Dirigenten Ken-David Masur als 1. Gastdirigent steht ein weiterer junger Dirigent am Pult, und als Ehrendirigent ist Philippe Entremont dem Orchester künstlerisch verbunden.

Herr der Ringe“ oder Disneys „Fantasia“, andere lassen sich gerne in Roncallis „Circus meets Classic“ unterhalten, Operngänger kommen beim Opernfestival auf Gut Immling in den Genuss der Münchner Symphoniker.

Foto: Marco Borggreve

Gleichrangig neben der Klassik pflegen die Münchner Symphoniker hochkarätige Produktionen aus den Bereichen Oper, Filmmusik und Show. Pro Jahr stehen rund 110 Konzerte auf dem Programm, in denen das Publikum das breite Repertoire und den extrovertierten Musizierstil des Orchesters erleben kann: Filmliebhaber schätzen die Live-Aufführungen der Filmmusik zu „Der

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FRÜHLINGSKONZERT »Abschied«

FRÜHLINGSKONZERT »Abschied« MOZART

Wolfgang Amadeus Mozart * 27. Januar 1756 in Salzburg † 5. Dezember 1791 in Wien

Solisten: Talia Or – Sopran, Peter Cismarescu – Bariton, Peter Kirk – Tenor, Alyona Abramova – Mezzo-Sopran Münchner Motettenchor Dirigent: David Reiland

Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550 Requiem d-Moll KV 626

So 18.03.18, 19.00 Uhr Tickets und Infos in der ticketBOX der bigBOX Allgäu, sowie telefonisch unter 0831 570 55 33 und www.klassikboxallgaeu.de. Änderungen vorbehalten.

„Mozarts Requiem war seine letzte Symphonie und letztes großes Chorwerk. Es lässt uns heutzutage an Abschied denken, obwohl Mozart erst 36 war, als er starb.“ Kevin John Edusei

In einem Brief an seinen todkranken Vater im April 1787 schrieb Wolfgang Amadeus Mozart aus Wien: „Da der Tod, genau zu nehmen, der wahre Endzweck unseres Lebens ist, so habe ich mich seit ein paar Jahren mit diesem wahren, besten Freunde des Menschen so bekannt gemacht, dass sein Bild nicht allein nicht Schreckendes mehr für mich hat, sondern recht viel Beruhigendes und Tröstendes! Und ich danke meinem Gott, dass er mir das Glück gegönnt hat, mir die Gelegenheit, Sie verstehen mich, zu verschaffen ihn, als den Schlüssel zu unserer wahren Glückseligkeit kennen zu lernen.“ 31 Jahre war Mozart alt, als er diesen ebenso lebensklugen wie abgeklärten, mit Gottvertrauen und Sohnesliebe getränkten Brief schrieb. Wenig später komponierte er fast in einem Zug seine drei größten und gleichzeitig seine drei letzten Sinfonien, darunter auch die Sinfonie g-Moll KV 550, die als ‚Große g-Moll‘ tituliert wird. Sie ist wie keine sonst gerühmt und verehrt worden, als die „Sinfonie aller Sinfonien“ bezeichnet und ob ihrer außergewöhnlichen Dichte und ‚Modernität‘ gelobt worden. Wie im Schaffensrausch komponierte Mozart in diesen Wiener Jahren bis zu seinem eigenen Tod 1791. Es sollte ihm nicht mehr viel Zeit bleiben. Die Sinfonie KV 550 ist wie kaum eine sonst mit den Sorgen und Nöten gleichgesetzt worden: die Moll-Tonart, der klagende Tonfall, die drängende Dichte, all das haben dazu beigetragen, dass man hier die Musik mit den biographischen Details aus Mozarts Leben verband, die aus Bettelbriefen und Krankheit seiner Frau, aus Nöten und Sorgen bestand. Es berührt immer wieder besonders, dass es ausgerechnet ein Requiem war, über dessen unvollendeten Manuskripten Mozart 1791 verstarb. Was zunächst ein lukrativer Kompositionsauftrag war, wurde mit Mozarts Tod als Fragment hinterlassen. Besonders ist

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Frühlingskonzert – » Abschied« die Besetzung des Requiems mit samtig klingenden Bassetthörnern und einem Satz mit drei Posaunen, die Mozart vorgenommen hat: das verhangen Traurige einer Totenmesse klingt unüberhörbar durch. Die Münchner Symphoniker treten bei diesem Konzert gemeinsam mit dem Gesangssolisten und dem Münchner Motettenchor auf, dessen Ensemblegeschichte bis ins Jahr 1960 zurückreicht und dessen Repertoire äußerst vielseitig ist. Der Münchner Motettenchor ist ei-

ner der renommiertesten und traditionsreichsten Konzertchöre Münchens und bildet eine feste Größe im Musikleben der Stadt. Als Dirigiert gastiert der Belgier David Reiland bei diesem Frühjahrskonzert in Kempten. Seit 2012 ist Reiland Chefdirigent des Orchestre de Chambre du Luxembourg, seit 2009 ebenso Leiter des Ensembles für zeitgenössische Musik „United Instruments of Lucilin“ und seit 2014 künstlerischer Berater und erster Gastdirigent der Opéra de Saint Etienne.

David Reiland Dirigent beim Frühlingskonzert Seit 2012 Chefdirigent des Orchestre de Chambre du Luxembourg, ist der gebürtige Belgier seit 2009 ebenso Leiter des Ensembles für zeitgenössische Musik „United Instruments of Lucilin“ und seit 2014 künstlerischer Berater und erster Gastdirigent der Opéra de Saint Etienne. David Reiland begann seine Ausbildung an der Königlichen Musikhochschule in Brüssel. Für seine außerordendlichen Leistungen während des Studiums wurde er im Januar 2005 mit dem Francois Avenau Preis ausgezeichnet. Es folgte ein Dirigierstudium an der Musikhochschule Alfred Cortot in Paris, welches er als Jahrgangsbester abschloss. In Salzburg war David Reiland Assistent von Dennis Russel Davies (USA) und Jorge Rotter (ARG). Hier dirigierte er zahlreiche Konzerte mit dem Mozarteum Orchester und führte u.a. die gesamten Symphonien von Leonard Bernstein auf sowie einen groß angelegten Mozartzyklus. Seine Ausbildung als Dirigent vervollständigte David Reiland mit Pierre Boulez (FR) als Assistent des Lucerne Festivals, mit David Zinmann, Bernard Haitink, Mariss Jansons, Jorma Panula und Peter Gülke. In Salzburg lernte David Reiland den luxemburgischen Komponisten Alexander Müllenbach kennen, bei dem er Komposition studierte und seinen Master mit Auszeichnung abschloss.

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Münchner Motettenchor Der Münchner Motettenchor ist einer der renommiertesten und traditionsreichsten Konzertchöre Münchens. Mit Auftritten in den bedeutenden Konzertsälen bildet er eine feste Größe im Musikleben der Stadt. Darüber hinaus ist er seit seinen Anfängen der evangelischen Bischofskirche St. Matthäus eng verbunden, wo er bei Konzerten und Gottesdiensten in Erscheinung tritt. Nationale und internationale Projekte führen ihn zudem weit über Münchens Grenzen hinaus. Das Repertoire des Münchner Motettenchores ist äußerst vielseitig: Es umfasst A-Cappella-Musik ebenso wie große symphonische Chorwerke – von der älteren Literatur bis hin zu Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Regelmäßig im Programm stehen unter anderem Bachs Passionen und seine h-Moll-Messe, Requiem-Vertonungen von Mozart über Brahms und Verdi bis Britten, die Oratorien von Mendelssohn und anderen Romantikern sowie populäre Klassiker wie Orffs Carmina Burana. Darüber hinaus bringt der Chor immer wieder Werke zur Uraufführung.

Foto: Daniel Schvarcz

Der Name des Münchner Motettenchors geht zurück auf das Gründungsjahr 1960: Eine Gruppe musikbegeisterter Studenten fand sich um Chorgründer Hans Rudolf Zöbeley zusammen, um eine Vorlesung über Motetten von Heinrich Schütz musikalisch zu illustrieren. Seitdem ist der Chor beträchtlich gewachsen. Heute besteht er aus rund 100 Mitgliedern, die sich in ihrer Freizeit dem Chorsingen mit hoch professionellem Anspruch widmen.

Alyona Abramova Mezzo-Sopranistin beim Frühlingskonzert

Foto: Jean-Baptiste Millot

Seit 2006 arbeitete David Reiland als Gastdirigent und Assistent mit zahlreichen Orchestern und Chören zusammen, u.a. dem Hallé Orchestra, dem Age of Enlightenment, dem Mozarteum Orchester, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Münchner Rundfunkorchester und in Frankreich unter anderem dem Orchestre de l’Opéra de Nancy und dem Orchestre national de Lorraine.

Alyona Abramova studierte an der Maimonides State Classical Academy in Moskau und dem Galina Vishnevskaya Opera Centre. Dort sang sie den Gastwirt („Boris Godunov“), Olga („Eugen Onegin“) und Maddalena („Rigoletto“). Außerdem sang sie Dunyasha („Die Zarenbraut“) beim III. Internationalen Mstislav Rostropovich Festival in Orenburg. Sie nahm an Meisterkursen mit Elena Obraztsova, Elena Zaremba, Sergei Murzaev, Antonio Barasorda und Sher-

Foto: Alyona Abramova

man Lowe teil. In der Saison 2016/17 ist sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Ihr Repertoire renbraut“), Pauline („Die Königin der Spaten“), Maddalena umfasst u.a. Olga („Eugen Onegin“), Lyubascha („Die Za- („Rigoletto“) und Carmen („Carmen“).

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Frühlingskonzert – » Abschied« Peter Cismarescu Bariton beim Frühlingskonzert Der Bariton Peter Cismarescu wurde in München geboren, war Erster Solist im Tölzer Knabenchor, erhielt Gesangsunterricht bei Margarita Burkhart und Hartmut Elbert und studierte Konzertgesang und Musiktheater an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Gabriele Fuchs und an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Er sang u.a. in den Opern „Don Giovanni“, „Zauberflöte“, „Così Fan Tutte“ und „La Finta Giardiniera“ von Mozart, „Le Docteur Miracle“ von Bizet, „La Vida Breve“ von Manuel de Falla, „Street Scene und Mahagonny“, ein Songspiel von Kurt Weill, „Die Verlorenen Gedanken“ (UA) von Marco Hertenstein und in der „Fledermaus“ von Johann Strauss. Dabei war es ihm möglich, mit dem Münchner Rundfunkorchester, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz oder dem Münchener Kammerorchester aufzutreten und mit Dirigenten wie Ulf Schirmer, Ernst Theis oder Alexander Liebreich zusammenzuarbeiten. Er trat bereits im Prinzregententheater und dem Staatsthe-

falls regelmässig zu Gast, unter anderm als Antonio („Das Liebesverbot by Wagner“) und jüngst als Lysander („A Midsummer Night,s Dream“) unter Yutaka Sado im Hyogo Arts Centre, Japan. In England trat er vergangene Saison als Lucano ( „L’incoronazione di Poppea“) mit der English Touring Opera auf, als Charlie („Mahagonny Songspiel“) mit dem London Philharmonic Orchestra, und als Congressional Page („Two Boys“) an der English National Opera. Als Lysander

Peter Kirk Tenor beim Frühlingskonzert Der britische Tenor Peter Kirk wurde am Royal College of Music ausgebildet und war in der Folge Mitglied des Opernstudios an der Opéra du Rhin in Straßburg, wo er Paolino („Il matrimonio segreto“), den Prince („La bella dormente nel bosco“), den Second Peasant („Ariane et Barbe-bleu“) oder Chaplitsky („The Queen of Spades“) sang.

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Kirk ist regelmäßig als Tenor in beiden Bach Passionen in London und Paris zu hören, als Tenor des Mozart Requiems ist er ebenfalls in England und Frankreich häufig auf Tournée. Yutaka Sado lädt ihn in dieser Saison zum Wiener Tonkünstler-Orchester ein.

Foto: Mark Noormann

burg, im Schloss Herrenchiemsee, der Pasinger Fabrik, dem Königliche Kurhaus Bad Reichenhall und im Anhaltischen Theater Dessau auf. Peter Cismarescu nahm an Workshops von Christian Gerhaher, Ingrid Kremling und Peter Neff teil. Er war Finalist im 24. Internationalen Robert-Stolz-Gesangswettbewerb in Hamburg und ist Gründungsmitglied ater am Gärtnerplatz in München, der Laeiszhalle in Ham- des Gesangsensembles „Nostalphoniker“.

2016 machte Kirk sein Début am Royal Opera Covent Garden in London als Chulak („The Firework-Maker’s Daughter“) und war im Wiltshire Music Centre eingeladen, die „Dichterliebe“ zu singen. In Straßburg ist er seit 2016 eben-

(„A Midsummer Night,s Dream“) wurde er erneut in die Jubilee Hall nach Aldeburgh eingeladen und als Paolino („Il matrimonio segreto“) im April 2017 zu einer England-Tour.

Talia Or Sopranistin beim Frühlingskonzert Talia Or wurde in Jerusalem geboren und wuchs in Deutschland auf. Ihr Gesangsstudium schloss sie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg mit Auszeichnung ab. Noch während des Studiums gab sie ihr Bühnendebüt an der Hamburgischen Staatsoper. Im Anschluss an ihr Studium wurde sie 2004 an das Junge Ensemble der Bayerischen Staatsoper München verpflichtet. Am Staatstheater am Gärtnerplatz sang sie zunächst als Gast. Anschließend gehörte sie 4 Jahre lang zum Ensemble des Hauses.

Foto: Annette Hemfling

Darüber hinaus debütierte sie mit als Marzelline/„Fidelio“ am Teatro Regio Torino unter Gianandrea Noseda , wurde von der Kritik überschwänglich dafür gelobt, und machte dann in „Die Frau ohne Schatten“ an der Mailänder Scala ihr Debut. Ihr Konzertrepertoire reicht von Bach und Mozart über Offenbach, Schönberg, Mahler und Richard Strauss.

Foto: Peter Kirk

In ihrer Karriere hat Talia Or mit verschiedenen wichtigen Dirigenten zusammen gearbeitet: Zubin Mehta, Lorin Maazel, Gianandrea Noseda, Kirill Petrenko, Fabio Luisi, Bertrand de Billy, Ivor Bolton und auch Marc Albrecht. Zu den Sternstunden ihrer Opernlaufbahn gehörten „Parsifal“ unter Lorin Maazel und der Regie von Werner Herzog am Palau de les Artes in Valencia, „Così fan tutte“ an der Neben dem klassischen Repertoire interpretiert sie regelStaatsoper Hamburg sowie in einer Neuinszenierung von mässig Werke zeitgenössischer Komponisten wie Fabio Vacchi und Sofia Gubaidulina. Damiano Michieletto am New National Theater Tokio.

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d r eiK L A N G Menüfolge zum Frühlingskonzert Wir bieten Ihnen die passende Menüfolge für Ihren klassischen Konzertabend: Ein 3-Gänge-Menü, kreiert von unserem Küchenchef Matthias Mayr im Restaurant »musics«. Anschließend erhalten Sie direkten Zugang vom Restaurant aus in die KlassikBOX und umgehen somit lange Warteschlangen. Ein rundum genussvoller Abend!

Spargelroulade, Bärlauch-Süppchen, marinierte Wildkräuter

Perlhuhn-Saltimbocca, Ratatouille, Kräutertagliatelle, Limetten-Pfefferjus oder Norwegischer Kräuter-Lachs, Ratatouille, Kräutertagliatelle, Limetten-Pfefferjus

Latte Macchiato-Törtchen, Beerencocktail Preis: 33,00 € p.P. (zzgl. Getränke)

Ihr Menü können Sie mit Ihren Tickets in der ticketBOX der bigBOX Allgäu (Kotterner Str. 64, 87435 Kempten), sowie telefonisch unter 0831 570 55 33, erwerben. Öffnungszeiten: Mo. - Sa. 10.00 - 19.00 Uhr, Juli & August: 12.00 - 18.00 Uhr


SOMMERKONZERT »Never gonna fall in love again«

SOMMERKONZERT »Never gonna fall in love again« HERBERT | RACHMANINOW Solist: Maximilian Hornung – Violoncello Dirigent: Kevin John Edusei

Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 e-Moll op. 30 Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27

So 10.06.18, 19.00 Uhr Tickets und Infos in der ticketBOX der bigBOX Allgäu, sowie telefonisch unter 0831 570 55 33 und www.klassikboxallgaeu.de. Änderungen vorbehalten.

Sein Motto „Never gonna fall in love again“ verdankt das Sommerkonzert der Münchner Symphoniker eigentlich – wenn man es genau nimmt - einem Diebstahl. Zumindest einer Art Ideenklau. Denn die Melodie, auf die Eric Carmen 1976 diese Zeilen seines Hits sang, stammen gar nicht von ihm sondern von Sergej Rachmaninow. Wenn Sie also im langsamen Satz von Rachmaninows 2. Sinfonie ein kleines bisschen „Never gonna fall in love again“ zu hören glauben oder gar mitsummen, liegen Sie genau richtig. In diesem Konzert können Sie aber Victor August Herbert * 1. Februar 1859 in Dublin auch den ‚Rest‘ der Sinfonie also das Original hören. †26. Mai 1924 in New York City Es ist eines der sinfonischen Hauptwerke von Rachmaninow und entstand übrigens in Dresden in einer sehr glücklichen und produktiven Zeit im Leben des russischen Komponisten. Ihre Tonart e-Moll verbindet Rachmaninows zweite Sinfonie mit dem Werk, das im ersten Teil des Konzerts erklingt: mit Victor Herberts Violoncellokonzert. Es ist so eindrucksvoll und schön, dass Antonín Dvořák, als dieser es in New York hörte, ausrief „famos! famos! ganz famos!“ und ihn sofort inspirierte. So liest man über dieses Werk Sergei Rachmaninow meist nur, dass es die Inspirationsquelle für eines der be* April 1873, Starorussky Uyezd deutendsten Werke der Celloliteratur war. Über Herberts †28. März 1943 in Beverly Hills Konzert selbst aber liest man wenig. Auch findet es sich fast nie auf einem Programm und ist doch eine so reizvolle Rarität, ja eine regelrechte Neuentdeckung im Repertoire für Violoncello. Der gebürtige Ire hatte seine musikalische Ausbildung in Stuttgart genossen und war als junger Mann in die „Neue Welt“ nach New York übergesiedelt. Dort war Herbert als Cellist, Dirigent und Komponist tätig und schließlich auch einer der ersten, die sich von der neuen Technologie Film faszinieren ließen und für dieses Medium komponierten. Als Operettenkomponist und als eine der inspirierendsten Musikerpersönlichkeiten in den USA der Jahrhundertwende

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d r e iK L A N G

Sommerkonzert – »Never gonna fall in love again« prägte Herbert das Musikleben Amerikas. Und wenn man in seinem wunderschönen zweiten Violoncellokonzert genau hinhört, so atmet seine Musik stets etwas von Broadway-Luft. Einen Hauch zumindest… Der in Augsburg geborene Cellist Maximilian Hornung

tritt in Victor Herberts Konzert als Solist auf. Über den zweifachen ECHO-Preisträger schrieb die ZEIT, er sei „von einem anderen Stern. Ein Frühvollendeter, der die Abgebrühtheit eines Routiniers mit der Unbekümmertheit des Springinsfelds verbindet.“

Maximilian Hornung

Menüfolge zum Sommerkonzert Wir bieten Ihnen die passende Menüfolge für Ihren klassischen Konzertabend: Ein 3-Gänge-Menü, kreiert von unserem Küchenchef Matthias Mayr im Restaurant »musics«. Anschließend erhalten Sie direkten Zugang vom Restaurant aus in die KlassikBOX und umgehen somit lange Warteschlangen. Ein rundum genussvoller Abend!

Solist beim Sommerkonzert Mit bestechender Musikalität, instinktiver Stilsicherheit und musikalischer Reife erobert der Cellist Maximilian Hornung die internationalen Konzertpodien. Für seine erste Sony-CD erhielt er den ECHO Klassik-Preis 2011 als Nachwuchskünstler des Jahres, für die Veröffentlichung von Dvořáks Cellokonzert mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Sebastian Tewinkel den ECHO Klassik 2012 für die „Konzerteinspielung des Jahres“. Im August 2014 gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen mit dem Philharmonia Orchestra unter Esa-Pekka Salonen und legte im selben Jahr eine CD mit den wichtigsten Cello-Werken von Richard Strauss mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Bernard Haitink sowie eine CD mit den Cellokonzerten von Joseph Haydn und Vaja Azarashvili mit der Kammerakademie Potsdam unter Antonello Manacorda bei Sony Classical vor. Als Solist konzertiert er mit so renommierten Klangkörpern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, der Tschechischen Philharmonie, den Wiener Symphonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und den Bamberger Symphonikern unter Dirigenten wie Daniel Harding, Yannick Nézét-Séguin, Mariss Jansons, Esa-Pekka Salonen, Mario Venzago, Bernard Haitink, Manfred Honeck, Antonello Manacorda, Jiří Bělohlávek, Heinrich Schiff, Jonathan Nott, Yakov Kreizberg, Krzysztof Urbánski, Robin Ticciati und Semyon Bychkov. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Anne-Sophie Mutter, Hélène Grimaud, Christian

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Gegrillte Zucchini, Pfifferlingssalat, Aroma-Tomaten

Foto: Marco Borggreve

Tetzlaff, Lisa Batiashvili, François Leleux, Yefim Bronfman, Lars Vogt, Jörg Widmann und Tabea Zimmermann. Er wurde von zahlreichen Festivals eingeladen, darunter Schwetzingen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Rheingau, Luzern, Verbier, Ravinia und Hong Kong, und ist zu Gast auf Podien wie den Philharmonien Berlin, Köln und Essen, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam und der Londoner Wigmore Hall. Maximilian Hornung geboren 1986 in Augsburg, erhielt mit acht Jahren seinen ersten Cello-Unterricht. Seine Lehrer waren Eldar Issakadze, Thomas Grossenbacher und David Geringas. Nachdem er 2005 als Sieger des Deutschen Musikwettbewerbs hervortrat, gewann er 2007 als Cellist des Tecchler Trios, dem er bis 2011 angehörte, den Ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb. Im Alter von nur 23 Jahren wurde er 1. Solocellist beim Symphonieorchester des Baye-

Gebratenes Schweinefilet, Frühlingszwiebelragout, Kartoffelkrapfen oder Gegrillte Fjord-Forelle, Frühlingszwiebelragout, Kartoffelkrapfen

Buttermilcheiscreme, Ananas Coulis Preis: 33,00 € p.P. (zzgl. Getränke)

rischen Rundfunks und hatte diese Position bis 2013 inne. Maximilian Hornung wird vom Freundeskreis der Anne-Sophie Mutter Stiftung und vom Borletti-Buitoni-Trust in London unterstützt und gefördert.

Ihr Menü können Sie mit Ihren Tickets in der ticketBOX der bigBOX Allgäu Klassik-Saison | 31 (Kotterner Str. 64, 87435 Kempten), sowie telefonisch unter 0831 570 55 33,2017 / 2018 erwerben. Öffnungszeiten: Mo. - Sa. 10.00 - 19.00 Uhr, Juli & August: 12.00 - 18.00 Uhr


Bilder aus 10 Jahren KlassikBOX

Foto: Christoph Lienert Foto: Ralf Lienert

KlassikBOX-Eröffnungskonzert am 25.10.2007

Foto: Ralf Lienert

Die KlassikBOX-Bestuhlungsvariante bietet Platz für 1476 Besucher.

Foto: Christoph Lienert

Kinderkonzerte finden heute mit bis zu 5000 Besuchern statt.

Auftaktkonzert mit weltbekanntem Pianist und Dirigent Philippe Entremont (s. oben) und damaligem Chefdirigent Georg Schmöhe (s. unten).

Foto: Ralf Lienert

Foto: Ralf Lienert

Foto: Christoph Lienert

Foto: Gerhard Punzet

Foto: Ralf Lienert

22 Akustik-Wände in der Größe 2x 6 Meter – eine Wand wiegt 140 Kilo. 12 Decken-Segel in der Größe 2 x 5 Meter – ein Segel wiegt ebenso 140 Kilo – Der Neigungswinkel wurde von einem anerkannten Akustik Gutachter berechnet und vorgegeben.

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Foto: bigBOX Allgäu

Foto: Ralf Lienert

Das Orchesterpodest hat insgesamt 206m2. Der Aufbau der KlassikBOX erfolgt mit 8 Mann und einer Dauer von 12 Stunden.

Foto: Gerhard Punzet

Klassik-Saison 2017 / 2018 | 33


Bilder aus 10 Jahren KlassikBOX

KlassikBOX hautnah! Nach den drei erfolgreichen Abenden, in denen unseren Klassik-Interessierten aufschlussreiche Einblicke in die Orchesterwelt gewährt wurden, freuen wir uns Ihnen bereits zum 4. Mal unsere Veranstaltung „KlassikBOX hautnah!“ zu präsentieren.

Foto: Gerhard Punzet

Foto: Gerhard Punzet

Annette Josef, Intendantin der Münchner Symphoniker, und Chefdirigent Kevin John Edusei werden in gleichem Rahmen auch in diesem Jahr wieder das neue Programm der KlassikBOX vorstellen und interessante Einblicke hinter die Kulissen der Orchesterarbeit gewähren. In gemütlicher Gesprächsrunde werden die beiden die Hintergründe zu den vier Konzerten erläutern, in die Themen einführen, Solisten vorstellen und Besonderheiten des Programms näher beleuchten. Foto: Ralf Lienert, Allgäuer Zeitung

Foto: Gerhard Punzet

Foto: Peter Roth

Selbstverständlich wird es auch in diesem Jahr im Anschluss daran wieder die Möglichkeit geben, Fragen an Frau Josef und Herrn Edusei zu stellen. Wenn Sie Fragen dieser Art schon immer einmal stellen wollten, dann sind Sie bei „KlassikBOX hautnah!“ genau Wie lange probt das Orchester vor dem Auftritt? Wie richtig! sieht ein typischer Arbeitstag für einen Berufsmusiker aus? Kennt man als Dirigent all seine Orchestermitglie- Annette Josef, Kevin John Edusei und das gesamte Team der persönlich? der KlassikBOX freuen sich auf Ihre Teilnahme!

KlassikBOX hautnah! 2017

Foto: Peter Roth

34 | Klassik-Saison 2017 / 2018

Foto: Peter Roth

Wann? Wo? Wer?

Am 14.09.2017, 19.00 - 20.00 Uhr im bigBOX HOTEL Kotterner Str. 62, 87435 Kempten Alle, die neugierig sind und Interesse an der neuen Klassik-Saison haben

Melden Sie sich einfach bis zum 31.08.2017 per Mail an: ramona.madlener@bigboxallgaeu.de oder telefonisch unter: +49 (0) 831 570 55 - 74. Der Eintritt ist kostenfrei und nur mit vorheriger Anmeldung möglich.

Klassik-Saison 2017 / 2018 | 35


AUS

Vorverkauf, Reservierung & Ticketpreise ticketBOX in der bigBOX Allgäu Kotterner Straße 64 87435 Kempten

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag: 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr Juli und August: 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Tickets und Infos in der ticketBOX der bigBOX Allgäu, sowie telefonisch unter 0831 570 55 33 und www.klassikboxallgaeu.de

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Abonnements Warum sich Abonnent werden lohnt? »» Sie haben keine Wartezeiten an der Abendkasse »» Sie können sich dauerhaft Ihre Wunschplätze sichern »» Sie erhalten attraktive Ermäßigungen auf den Einzelpreis und sparen somit 20 % »» Sie erhalten vorab Informationen zur neuen Klassik-Saison

Abendkasse Die Abendkasse ist jeweils ab 18.00 Uhr, eine Stunde vor Konzertbeginn, für Sie geöffnet.

Ticketpreise Die KlassikBOX-Veranstaltungen sind in vier verschiedene Preiskategorien eingeteilt:

Testen atm re H e i en S i e Ih Woch 2 g n u ze i t

Bühne

links außen

links innen

Mitte

Tribüne

rechts innen

rechts außen

Preiskategorien KlassikBOX-Konzerte

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Kategorie I Kategorie II Kategorie III Kategorie IV

53,00 € 43,00 € 33,00 € 23,00 €

los ! n e t s ko

Telefon: 08 31 / 206 - 297 E-Mail: aboservice@azv.de

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im bigBOX HOTEL Kotterner Str. 62 ∙ 87435 Kempten www.musics-restaurant.de Tel. +49 (0) 831 5 12 88 -16 00

IMPRESSUM Herausgeber bigBOX Allgäu FH Promotions GmbH & Co. KG Alpenrosenstraße 1 87435 Kempten Tel. 0831 570 55 0 Fax 0831 570 55 11 info@bigboxallgaeu.de www.bigboxallgaeu.de

Geschäftsführer Christof Feneberg Verantw. Herausgeber Christof Feneberg (V.i.S.d.P.) Redaktion Dr. Kerstin Unseld

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Saisonbroschüre Kempten 2017/2018  
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