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Nummer 2, 28. März 2008, 4. Jahrgang

Liebe Leserinnen und Leser,

Neuer Bauleitplan unter Beschuss!

Als Titelthema für diese Ausgabe des Montaner Dorfblattes haben wir die Diskussion zu den vom Gemeinderat beschlossenen Bauleitplanänderungen gewählt. In den letzten Wochen war der überarbeitete Bauleitplan großes Thema im Dorf. Dies widerspiegelte sich auch in den 8 Einwänden. Einige der Inhalte der Rekurse können Sie in dieser Ausgabe nachlesen. Ein Anliegen, welches wir mit dieser Ausgabe auch vermitteln möchten, betrifft die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg. Wie Sie auf Seite 12 nachlesen können, haben Kinder Angst auf ihren Schulwegen. Deshalb unterstützen wir die Bitte der Kinder mit dem Auto nicht „rasend“ durchs Dorf zu fahren. Einen Bericht hat uns für diese Ausgabe die Montaner Ordensschwester Esther Ferrari zugesandt. Sie lebt heute in Meran. Lesen Sie mehr dazu auf Seite 32. Als Montaner des Monats wurde diesmal der Maler Martin Stürz gewählt. Auch dazu mehr auf Seite 8.

Der Gemeinderat von Montan genehmigte am 13. Dezember 2007 insgesamt 50 Abänderungen zum bestehenden Bauleitplan der Gemeinde Montan. Vom 8. Jänner bis zum 7. Februar 2008 konnten alle Bürger eventuelle Einwände abgeben. Diese Möglichkeit nutzten in Montan gar einige Bürger. Nachstehend werden nur die meistgenannten Einwände zusammengefasst wiedergegeben.

Ihre Redaktion des Montaner Dorfblattes

Klick dich ein!

www.dorfblatt.montan.bz

Umstritten ist die Ausweisung einer Flächte von 3.100 m2 als Gewerbegebiet in Bereich der Dorfeinfahrt von Montan Gewerbegebiet Dorfeinfahrt – Antrag der Firma F. Pichler OHG: Am auffallendsten dürfte jene Eingabe sein, welche von 25 Montaner Bürgern unterschrieben worden ist. Diese Eingabe richtet sich gegen die Ausweisung eines Gewerbegebietes von circa 3.100 m2 (Firma F. Pichler OHG) im Eingangsbereich des Dorfes. Laut Eingabe weisen die Bürger auf die Möglichkeit hin, die laut den zwingenden Vorschriften im Durchführungsplan die Gebäudehöhe betreffend, ein Bauvolumen von ca. 9.300 m3 zulassen würde. Dieses mögliche Bauvolumen in der betreffenden Zone entspräche in etwa 10 Einfamilienhäuser zu je 900 m3. Die Eingabesteller bezeichnen die Ausweisung des Gewerbegebietes als inakzeptale Insellösung in der Nähe des Ortskern und befürchten eine negative Beeinträchtigung der Lebensqualität in der Wohnbauzone Kalteggstraße. In einer weiteren Eingabe fordern einige Handwerker die Gleichbehandlung aller Handwerker und sprechen sich für die Aussiedlung des Betriebes aus, so wie dies auch für andere Betriebe gegolten hat. Zudem wird kritisiert, dass bei der Ausschusssitzung der Handwerker, bei welcher die Änderungen zum Bauleitplan behandelt worden sind, keine grafischen Unterlagen vorgelegt wurden und sich somit keine Möglichkeit einer objektiven Meinungsbildung ergeben hat.


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Gewerbegebiet „Kalditsch“ - Antrag Felix Pichler: In Bezug auf die Ausweisung weiterer Flächen im Gewerbegebiet Kalditsch wird darauf hingewiesen, dass bei der damaligen Ausweisung dieser Gewerbezone eine wesentliche Grundvoraussetzung die Beibehaltung eines Bannstreifens an der Nord-Ostseite war, um die Einsicht der Zone zu verhindern und die Umweltverträglichkeit zu gewährleisten. Dieser Bannstreifen würde mit der Erweiterung der Zone größtenteils wegfallen.

bestehenden Liegenschaft bezeichnet. In einer weiteren Eingabe wird überhaupt die bislang bestehende Baudichte von 3,0 m3/m2 in Frage gestellt sowie die Ausweisung von unverbauter Straßenfläche in Auffüllzone.

Durch die Erweiterung des Gewerbegebietes in Kalditsch fällt der Bannstreifen in Richtung der Trogerwiesen weg

Von den fünf Anträgen um Ausweisung von neuen Wohnbauzonen wurden zwei genehmigt, eine davon auf Antrag Oswald Pichler

Ausweisung Wohnbauzone B1 – Antrag von Karl Terleth und Erich Foppa: Auch zu dieser Abänderung sind Einwände eingegangen. Dabei wurde vor allem kritisiert, dass laut einschlägiger Rechtssprechung eine Zone erst dann als „Auffüllzone“ ausgewiesen werden kann, wenn innerhalb der Zone mindestens 70% der zulässigen Baumasse bereits als Gebäudebestand vorhanden sind. Nachdem das gesamte Ausmaß der Zone 2.500 m3 beträgt, müsste das bestehende Haus in dieser Zone bei einer vorgesehenen Baumassendichte von 1,6 m3/m2 mindestens 2.800 m3 oberirdische Baumasse aufweisen, was bei weitem nicht der Fall ist. Laut Eingabe ist deshalb die Ausweisung der „Auffüllzone B1“ nicht zulässig. Zudem wird die Verringerung der bestehenden Baumassendichte von 3,0 m3/m2 auf 1,6 m3/m2 als starke Verminderung des Immobilienwertes der

Auch diese Umwidmung ist Gegenstand von Einwänden mit den Begründeungen, dass bei einer generellen Anwendung einer solchen Ausweisung es zu einer Zersiedelung führen würde. Auch hier wird der fehlende Nachweis einer 70%-Nutzung des bestehenden Gebäudebestandes kritisiert.

In Frage gestellt wird in zwei Einwänden die Ausweisung von unverbauter Straßenfläche in Auffüllzone

Umwidmung von Wald und Landwirtschaftsgebiet in Wohnbauzone B1 – Antrag von Oswald Pichler:

Allgemeine Bemerkungen zu den Abänderungen des Bauleitplanes: Kritisiert wurde auch, dass es sich nicht um eine Überarbeitung des Bauleitplanes im eigentlichem Sinne handelt, sondern mehr um die Sammlung von Einzelabänderungsanträgen. Die fehlende Einsetzung einer Arbeitsgruppe auf Gemeindeebene, um für die Überarbeitung eine breite Basis einzubeziehen, wurde ebenfalls bemängelt. Bei mehreren Eingaben zum Bauleitplan wurde auch auf technische Mängel verwiesen. So wurde z.B. zu den Abänderungen nicht das geologische Gutachten und der Umweltbericht eingeholt. Auch einige sonstige laut Landesraumordnungsgesetz gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen sollen, immer laut den Eingaben, gänzlich fehlen. Darunter die Berichte zur Verkehrserschließung sowie auch das ergänzte oder neue Durchführungsprogramm. Zusammenfassend wird festgestellt, dass einer Bedarfsbewertung für den Planungszeitraum ungenügend nachgekommen worden ist. Bei der Einschätzung des Wohnraumbedarfes unterscheiden sich die Angaben im deutschsprachigen Text (250 m3/Haushalt) vom gültigen italienisprachigen Text, welcher 280 m3/Haushalt vorsieht. Wie geht es weiter? Derzeit arbeitet der von der Gemeinde beauftragte Architekt eine Stellungnahme zu den Einwänden aus. Anschließend wird sich der Gemeinderat mit den Einwänden in einer öffentlichen Sitzung befassen. (wt)


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Aus dem Montaner Gemeindeausschuss Auszahlung der Kostenaufstellungen für die Ausarbeitung der Unterlagen zur Umsetzung des Ensembleschutzes in Montan Der Gemeindeausschuss hat beschlossen, folgende Rechnungen zu genehmigen und auszuzahlen: - Rechnung des Herrn Dr. Ing. Günther Rauch mit einem Betrag von Euro 890,50, sowie jene des Herrn Dr. Arch. Giacomo Barducci vom 27.01.2008 für einen Betrag von Euro 23.658,7, jeweils zuzüglich Fürsorgebeitrag und MwSt., für die Ausarbeitung von Unterlagen zur Umsetzung des Ensembleschutzes in Montan. Ausarbeitung einer geologischen Studie für die Änderung des Gemeindebauleitplans Der Gemeindeausschuss hat beschlossen, Herrn Dr. Geol. Vittorio Zamai mit einem Betrag von Euro 6.80,00, zuzüglich Fürsorgebeitrag und MwSt. mit der Ausarbeitung von geologischen Studien zu den geplanten Änderungen zum Bauleitplan von Montan zu beauftragen. Alten- und Pflegeheim „LislPeter“ – Weitervergabe der Maurer- und Schalarbeiten Der Gemeindeausschuss hat beschlossen, die Weitervergabe von Maurer und Schalarbeiten zum Bau des Alten und Pflegeheimes „Lisl-Peter“ zum voraussichtlichen Betrag von Euro 120.000,00 zuzüglich 10% MwSt., an die Firma Oberhöller Martin, Sarntal, zu genehmigen. Alten- und Pflegeheim „LislPeter“ – Beauftragung eines Technikers mit der technischbuch-halterischen Abnahme Der Gemeindeausschuss hat beschlossen, Herrn Dr. Ing. Günther Rauch für einen Be-

trag von Euro 2.972,00, zuzüglich Fürsorgebeitrag und MwSt. mit der technisch-buchhalterischen Abnahme der Baumeisterarbeiten zur Errichtung des Alten- und Pflegeheimes „LislPeter“ zu beauftragen. Alten- und Pflegeheimes „LislPeter“ – Beauftragung eines Abnahmeprüfers für die Statik Der Gemeindeausschuss hat beschlossen, das Angebot des Herrn Dr. Ing. Fausto Doga aus Bozen für einen Betrag von Euro 3.655,60, zuzüglich MwSt. und C.N.P.A.I.A.- Beitrag anzunehmen und denselben als Abnahmeprüfer der Statik für die Errichtung des Alten- und Pflegeheimes „LislPeter“ - Baumeisterarbeiten zu ernennen.

aus Mezzocorona am Stock, mittels freier Verhandlung, zu veräußern. R.A. Dr. Alfred Mulser – Genehmigung und Auszahlung der Kostennote Der Gemeindeausschuss hat beschlossen, die Kostennote des R.A. Dr. Alfred Mulser mit einem Betrag von Euro 3.030,52 einschließlich Fürsorgebeitrag und MwSt. für die Interessenvertretung und Streiteinlassung der Gemeinde Montan (Streitverkündigung Arch. Dr. Horst Freissinger) und Streitausdehnung auf die eigene Versicherungsgesellschaft ITAS zu genehmigen und auszuzahlen.

Firma Thaler Franz – Schneeräumungsdienst 2007/2008 Der Gemeindeausschuss hat beschlossen, die Rechnung der Firma Thaler Franz aus Kalditsch, für den Schneeräumungsdienst im Winter 2007/2008 über insgesamt Euro 9.801,60 einschließlich 20% MwSt., zu genehmigen und auszuzahlen.

Zuweisung Schüler-Pro-KopfQuoten Der Gemeindeausschuss hat beschlossen, die Beiträge für die Finanzierung des Lehrund Verwaltungsbetriebes der deutschsprachigen Grund- und Mittelschulen für das Finanzjahr 2008 wie folgt auszubezahlen: - Deutschsprachiger Grundschulsprengel Auer - Euro .675,00 - Mittelschule Neumarkt Euro 3.905,00 - Grundschulsprengel Neumarkt - Euro 55,00 - Schulsprengel Deutschnofen - Euro 55,00 - Schulsprengel Tramin - Euro 55,00 - Schulsprengel Bozen/Stadtzentrum - Euro 55,00

Firma Vender Legnami Srl - Veräußerung mittels freier Verhandlung des Holzloses „Lagastall/ Föhren 2008“ am Stock Der Gemeindeausschuss hat beschlossen, das Holzlos „Lagastall/Föhren 2008“, mit zirka 50 m3 zum Preis von Euro 20,00/m3, zuzüglich MwSt. der Firma Vender Legnami Srl

Alten- und Pflegeheimes „LislPeter“ – Baumeisterarbeiten – Genehmigung der Weitervergabe der Baugrubensicherungsarbeiten Der Gemeindeausschuss hat beschlossen, die Weitervergabe der Baugrubensicherungsarbeiten „Nagelwand“ zum Bau des Alten- und Pflegeheimes

Durchführung von Reparaturarbeiten bestehender Möbel Der Gemeindeausschuss hat beschlossen, die Firma M. Rizzolli OHG aus Montan für einen Betrag von Euro 520,00, zuzüglich MwSt. mit den Reparaturarbeiten an den bestehenden Möbel zu beauftragen.

„Lisl-Peter“ zum voraussichtlichen Betrag von Euro 50.000,00 zuzüglich 10% MwSt., an die Firma Gräber GmbH, Kiens, zu genehmigen. Beauftragung der Firma Thermoinstallation OHG aus Montan mit der Durchführung von Arbeiten im Vereinssaal Der Gemeindeausschuss hat beschlossen, die Firma Thermoinstallation OHG aus Montan mit einem Betrag von Euro 2.57,30, zuzüglich MwSt. mit den Arbeiten zur Anpassung des Vereinssaales von Montan an die Hygienebestimmungen zu beauftragen. Ankauf von Laternensäulen für die öffentliche Beleuchtung Der Gemeindeausschuss hat beschlossen, bei der Firma Häusl Christian aus Montan, 15 Laternsäulen für die öffentliche Beleuchtung zum Preis von Euro 155,00/Stück zuzüglich MwSt., anzukaufen. Festsetzung der Feststellungsund Zustellungsspesen von Übertretungsprotokollen der Straßenverkehrsordnung mit Wirkung 01.01.2008 Der Gemeindeausschuss hat beschlossen, die Verfahrensspesen für die Einhebung der Verwaltungsstrafen für Verkehrsübertretungen mit Euro 12,00 zuzüglich Euro 6,00 für die Aushändigung des Fotos festzulegen. Alle Beschlüsse im Internet: www.gemeinde.montan.bz.it




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Sitzung Baukommission Strafen in Raten zahlen Die letzte Sitzung der Gemeindebaukommission fand am 5. März 2008 statt. Die behandelten Tagesordnungspunkte: 1) Zima Wohn Baugesellschaft GmbH, Lucia Frischin Str. 3, Bozen - Abbruch des Hotels „Pinzonerhof“ und Errichtung einer Wohnanlage - Umwidmung der bestehenden Kubatur in konventionierte Wohnkubatur - 1. Abänderungsprojekt 2) Rizzolli Georg, Dolomitenstraße 14, Montan - Um- und Ausbau des Gebäudes 3) Varesco Christian, Dolomitenstraße 7, Montan - Verlegung einer bestehenden Zufahrt und Errichtung von Zyklopenmauern 4) Wolkenstein GmbH, Daumstr. 21, Deutschnofen - Wesentliche Abänderung des Durchführungsplanes Erweiterungszone „C-Peint“ 5) Wolkenstein GmbH, Daumstr. 21, Deutschnofen - Abbruch und Wiederaufbau des Gebäudes 6) Thaler Franz, Handwerkerz. Kalditsch 5, Montan - Errichtung von Büroräumen 7) Saltuari Gerhard und Wilfried, Schloss Enn-Straße 20, Montan - unwesentliche Abänderung des Wiedergewinnungsplanes von Montan - Ortskern 8) Saltuari Gerhard und Wilfried, Schloss Enn-Straße 20, Montan - Errichtung von zwei Garagen 9) Hotel Tenz des March Thomas & Co. KG, Kalditsch 3, Montan - Bodenmeliorierungsarbieten und Errichtung einer Fahrgasse 10) Pichler Johann, Kalditsch 17/B, Montan - Errichtung eines Heizraumes mit Hackschnitzelsilo 11) Vianini Tolomei Anna Maria, Glen 59, Montan - Erdbewegungsarbeiten 12) Stuppner Michael, Rädermacherweg 6, Truden - Errichtung einer Hofstelle 13) Gemeinde Montan, St. Bartholomäus-Str. 15, Montan - Errichtung von zwei Viehunterständen 14) Haller Markus, Ausserratschings / Stange 11 - Sanierung und teilweise Umgestaltung des Wohnhauses 15) Linter Berta, Pinzon/Villner Straße 3/1, Montan - Errichtung einer Fotovoltaikanlage 16) Verein „Südtiroler Weinstrasse“, Mindelheimer Str. 16, Tramin - Errichtung von Hinweisschildern und Infotafeln 17) Ebner Johann, Kaltenbrunn 11/A, Montan - Errichtung eines Gasflaschenlagers 18) Pichler Anton, Kalditsch 17/A, Montan - Errichtung einer Stützmauer (wt)

Wählen gehen! Am Sonntag den 13. April und Montag den 14. April 2008 findet in Italien die Wahl der Abgeordnetenkammer und des Senates der Republik statt. Gewählt wird am Sonntag von 8 Uhr bis 22 Uhr und am Montag von 7 Uhr bis 15 Uhr. Beim Urnengang muss, zwecks Ausübung des Wahlrechtes, der Wahlsitzpräsidentin der Wahlausweis vorgelegt werden. Sollte dieser beschädigt oder verloren gegangen sein, kann jederzeit im Gemeindewahlamt und auch während der Wahltage (Sonntag und Montag) ein Duplikat angefordert werden. Bitte prüfen Sie schon jetzt, ob der Wahlausweis vorhanden ist! (wt)

Die Bußgeldern aus Verwaltungsstrafen (Geschwindigkeitsübertretungen) können auch in Raten gezahlt werden. Der Gemeindeausschuss hat unlängst die Kriterien für eventuell beantragte Ratenzahlungen festgelegt. Demnach wird die Ratenzahlung von Verwaltungsstrafen nur gewährt, wenn sich der geschuldete Gesamtbetrag auf mindestens 400,00 Euro beläuft. Weiters müssen die jeweiligen Raten monatlich bezahlt werden und mindestens 100,00 Euro betragen. Der Restbetrag der geschuldeten Verwaltungsstrafe, deren Ausmaß kleiner ist als jenes der einzelnen Raten, muss zusammen mit der letzten Rate beglichen werden. (wt)

Christbaum in Nürnberg Die Gemeindeverwaltung von Montan hat diesmal die Kosten für den Transport des Weihnachtsbaumes nach Nürnberg übernommen. Die Lieferung führte die Firma Gruber Logistics A.G. aus Auer für den Betrag von Euro 3.120,00 durch. Die Firma Deco-Service Ohg aus Auer brachte für Euro 364,80 die entsprechenden Werbetransparente mit der Aufschrift„Christbaum für Nürnberg“ an. Die notwendigen Kranarbeiten erledigte die Firma Bernard Bau GmbH aus Montan für Euro 822,00. Als passendes Gastgeschenk wurde beim Ansitz Pfitscher noch Wein für Euro 339,12 eingekauft. (wt)

Webseite überarbeitet Die Internetseite der Bezirksgemeinschaft Überetsch/Unterland präsentiert sich seit kurzem im neuem Kleid. Unter der Adresse www.bzgcc.bz.it können alle wichtigen Informationen zur Tätigkeit der Bezirksgemeinschaft abgerufen werden. Zudem werden Informationen zur Geschichte, dem Aufbau der Ämter und Einrichtungen, die Mitgliedsgemeinden, Stellenangebote, Rundschreiben und Reglements veröffentlicht. Die neue Internetseite wurde so gestaltet, dass sie barrierefrei ist. (wt)

Naturparkhaus Truden Das Naturparkhaus Truden hat seit dem 18. März wieder geöffnet. Die Öffnungszeiten sind immer dienstags bis samstags, von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 18.30 Uhr. Geöffnet bleibt das Naturparkhaus bis 8. November 2008. Im Juli, August und September ist das Naturparkhaus auch sonntags geöffnet. Heuer öffnete das Naturparkhaus seine Tore ohne Sonderausstellung. Im Laufe der Saison gibt es dann vier verschiedene Ausstellungen zum Thema „Bergwelt“. Geplant ist jeden Donnerstag ab 15 Uhr in den Sommermonaten Juli, August und September die Daksys Kinderwerkstatt (Kindernachmittage). Mit verschiedenen Aufgaben und Spielen wird gezeigt, dass Natur erleben nicht langweilig sein muss. Zielgruppe sind Kinder von 6 bis 12 Jahren. Anmeldung erforderlich! Zudem finden Getreidemahl- und Brotbacktage sowie die Veranstaltung „Flachs brecheln“ in Altrei statt. Die genauen Termine werden noch rechtzeitig im Montaner Dorfblatt angekündigt. (wt)


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Ansichtssachen: Neues Dorfbild Der Abriss der Lisl-Peter-Hauses veränderte die Ansicht des Dorfzentrums von Montan wesentlich. Erstmals kam die Fassade des Gasthaues zur Rose und des ehemaligen Wegscheiderhauses voll zu Geltung. Beflügelt von den vielen Möglichkeiten, welche man anstelle des Alten- und Pflegeheimes im engen Dorfzentrum umsetzen könnte, entstand von einem Montaner Hobby-Zeichner nachstehende Skizze. Ganz nach dem Motto: Weniger ist oft mehr ...

Wenn der April bläst in sein Horn, so steht es gut um Heu und Korn.

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Warten auf die Post ... Bereits seit Monaten hält der mangelhafte Postzustellungsdienst in den Montaner Ortsteilen Pinzon und Neu-Montan an. Trotz gegenteiligen Versprechungen der Postverwaltung sind große Verzögerungen beim Austragen der Briefe keine Seltenheit. Auch die Faschingszeitung wurde teilweise (wenn überhaupt) erst in der Fastenzeit ausgetragen. Auch das Montaner Dorfblatt wird immer wieder in diesen Ortsteilen mit großer Verspätung ausgetragen. Es ist nicht nachzuvollziehen, dass die Postverwaltung nicht im Stande ist, einen ordnungsgemäßen und reibungslosen Ablauf des Zustellungsdienstes in den Ortsteilen Pinzon und Neumontan zu garantieren. Laut Auskunft des zuständigen Postamtes in Auer gehen dort täglich mehrere Beschwerden über die verspäteten Zustellungen ein. Die BürgerInnen haben für die organisatorischen internen Probleme der Postverwaltung kein Verständnis. Vielmehr haben die Bürger ein Recht, ihre Post regelmäßig und in kürzester Zeit zu erhalten. In den letzten Wochen soll sich die Lage etwas gebessert haben. Wie lange sich dies halten wird, wird sich zeigen. Die BürgerInnen sind jedoch dazu aufgerufen ihren Protest immer schriftlich beim Postamt in Auer zu hinterlegen, sollte es wiederum zu Verzögerungen kommen. Nur wenn viele einen gerechtfertigten Protest kundtun, wird sich auch etwas ändern. Auch vor Leserbriefen sollte man nicht zurückschrecken, zumal diese die größte Wirkung erreichen.

Die Nachtschatten




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Beschlüsse Ratssitzung Der Gemeinderat von Montan traf sich am Mittwoch, 19. März zu seiner ersten Sitzung im neuem Jahr. Dabei wurde der Gemeinderat Hubert Fischer durch die Gemeinderätin Sybille Tezzele Kramer ersetzt (siehe eigenen Bericht dazu). Weiters stand auf der Tagesordnung die 1. Haushaltsänderung 2008 mit Fondsumbuchungen. Dabei wurden unter anderem Mehrausgaben für die Sanierung der Trinkwasserleitung Neumontan Euro 70.000 bereitgestellt, die Repräsentationsausgaben um Euro 5.000 erhöht sowie Euro 5.000 für neue Türen bei der Sportbar, welche anlässlich des Einbruches am 9. März 2008 beschädigt worden sind, zur Verfügung gestellt. Im Einnahmenteil der Haushaltsänderung schlagen unter anderem die Einahmen für die Veräußerung von Liegenschaften mit Euro 69.210 sowie Euro 40.000 (Mehrwertsteuer-Rückforderungen) und Euro 20.095 (IRPEF-Zuschlag aus den Vorjahren) zu Buche. Der Gemeinderat genehmigte für die Errichtung des Altenheim „Lisl-Peter“ einen Tausch von Flächen zwischen Gp. 141/2 (Klaus Codalonga) und der gemeindeeigenen Bp. 36, K.G. Montan. Die Gemeinde tritt an Klaus Codalonga 60 m2 ab, während dieser 56 m2 der Gemeinde abtritt. Beiden Grundstücksflächen wurde laut Schätzung der selbe Wert beigemessen. Einstimmig genehmigte der Gemeinderat auch den Abschluss eines Schenkungsvertrages zwischen der Pfarrei St. Bartholomäus und der Gemeinde Montan betreffend die Abtretung der Eigentumsanteile an den Bp. 34/1, 35/2 und 35/2 K.G. Montan für die Errichtung des Altenheimes. Im Gegenzug werden für die Pfarrei im Altenheim Räumlichkeiten für die Ausübung der kirchlichen Tätigkeit (Jungschar, Pfarrratssitzungen, usw.) bereitgestellt. Es wurde zudem beschlossen, für Geistliche und Ordensfrauen, welche in Montan gewirkt haben bzw. geboren sind, bei Bedarf maximal zwei Betten im Altenheim zu reservieren. Beschlossen wurde die Abänderung des Wiedergewinnungsplanes Montan-Ortskern in Bezug auf die Bp. 6 und 338, K.G. Montan damit dort private Garagen errichtet werden können. Der Gemeinderat genehmigte nicht die wesentliche Abänderung des Durchführungsplanes in der Erweiterungszone“C-Peint“ - Bp. 267, K.G. Montan. Auf genanntem Grundstück möchte die Firma Wolkenstein das bestehende Haus (ehemaliger Besitzer Karl Franzelin) abreißen und 10 Wohneinheiten errichten. Um die Wohneinheiten besser ausrichten zu könnten beantragte die Firma die Abänderung der Baurechtsfläche. Der Gemeinderat lehnte bei Stimmengleichheit den Antrag ab. Schließlich genehmigte der Gemeinderat mit zwei Enthaltungen die Verordnung betreffend die Festsetzung und Einhebung der Baukostenabgabe und des Erschließungsbeitrages. Grundsätzlich gilt ein Hebesatz von einem Prozent. Unterirdisches Bauvolumen ist von der Abgabe befreit; ebenso befreit sind Erstwohnungen, konventionierte Wohnungen und landwirtschaftliche Gebäude bis zu einer Größe von 495 Kubikmetern. Bei Zweitwohnungen gilt, wie bisher, ein Hebesatz von 15 Prozent. Von fünf auf sechs Prozent angehoben wurde der Erschließungsbeitrag. (wt)

Das Montaner Rathaus Süd-Tiroler Freiheit - Gemeinderatsfraktion

Poller bleiben! Die Poller (Begrenzungssteine) am Dorfplatz von Montan müssen bleiben. Dies entschied der Gemeinderat von Montan in seiner Sitzung am 19. März mehrheitlich. Nur die Gemeinderäte Norbertus Weger, Franz Varesco, Lukas Wegscheider und Werner Thaler sprachen sich für die Entfernung der Poller aus. Die übrigen Gemeinderäte enthielten sich der Stimme oder stimmten gegen den Antrag des Gemeinderates der Süd-Tiroler Freiheit, Werner Thaler. Kritisiert wurden die fehlenden Alternativen zur Entfernung der Poller. Vor der Abstimmung im Gemeinderat teilte der Bürgermeister mit, dass, auch wenn der Beschlussantrag eine Mehrheit im Gemeinderat finden würde, er diesen nicht umsetzen würde, da diese nicht zu verantworten sei. Bürgermeister Luis Amort kündigte zudem an, nach Abschluss der Arbeiten zur Errichtung des Alten- und Pflegeheimes nochmals über die Poller zu diskutieren. Zwei Poller wurden zwischenzeitlich bereits entfernt, zumal diese fast wöchentlich umgefahren worden sind, die restlichen bleiben. (wt) Süd-Tiroler Freiheit - Gemeinderatsfraktion

Amtszeitbeschränkung Der Gemeinderat von Montan ist über die Beibehaltung der Mandatsbeschränkung uneins. Ein entsprechender Beschlussantrag des Gemeinderates Werner Thaler (Süd-Tiroler Freiheit) wurde bei Stimmengleichheit (7 Für-Stimmen, 1 Gegenstimme und 6 Enthaltungen) abgelehnt. Somit sprach sich der Gemeinderat nicht für die Beibehaltung der Amtszeitbeschränkung aus. Verwunderlich sind die Stimmenthaltungen der Gemeinderäte der Jungen Generation in der SVP, Karlheinz Malojer und Karin Amplatz, da auf Landesebene die Junge Generation vehement die Beibehaltung der Amtszeitbeschränkung einfordert. (wt)


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Neue Gemeinderätin Die 34jährige Montanerin Sybille Tezzele Kramer ist vor kurzem für den zurückgetretenen Gemeinderat Hubert Fischer von der Liste „Alternatives Bündnis für Montan - Per Montagna“ in den Gemeinderat nachgerückt. Hubert Fischer erklärte gegenüber dem Montaner Dorfblatt, dass er sich über einen Rücktritt aus dem Montaner Gemeinderat schon länger Gedanken gemacht hat. Durch seine berufliche Aufgabe als Leiter des Jugend-KulturZentrums Point in Neumarkt hat er immer weniger Zeit gefunden sich für politische Belange auf Gemeindeebene einzusetzen. Da Roberto Ciaghi darauf verzichtete, in den Gemeinderat nachzurücken, vertritt nun seit dem 19. März 2008 Sybille Tezzele Kramer die Liste „Alternatives Bündnis für Montan – Per Montagna“ im Montaner Gemeinderat. Die Redaktion des Montaner Dorfblattes hat mit Frau Tezzele Kramer folgendes Interview geführt. Frau Sybille Tezzele Kramer, kam für Sie das Nachrücken in den Montaner Gemeinderat überraschend? Hubert hatte bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass er, wie es auch in der ersten Legislatur war (damals war Hubert Fischer nach der ersten Halbzeit auf die Erstgewählte Sabina Frei nachgerückt), etwa zur Halbzeit es jemandem anderen aus unserer Liste ermöglichen wolle, die Erfahrungen als Gemeinderatsmitglied zu machen und sich einzubringen. Dieser Zeitpunkt ist für mich persönlich ein bisschen anstrengend weil einfach viel zusammenkommt, da ich mitten im Wahlkampf stecke; ich kandidiere für den Partito Democratico für die Abgeordnetenkammer. Wie war Ihr Eindruck von der ersten Gemeinderatssitzung? Nun, ich muss mich natürlich noch etwas einarbeiten und kann noch nicht so viel dazu sagen. Es ist für mich irgendwie ein bisschen merkwürdig - vom Gefühl her, meine ich - in der Opposition zu sitzen, da meine Partei mit Luisa Gnecchi in der Landesregierung Teil der Koalition mit der SVP ist und wir ja auch im Senatswahlkreis Oskar Peterlini unterstützen. Meine Kolleginnen und Kollegen in anderen Gemeinden sind auch in der Mehrheit. Ich persönlich habe auch nicht vor, knallharte grundsätzliche Nein-Sager-Opposition zu betreiben, sondern baue auf die gemeinsamen Werte und die Bereitschaft, das Amt als Gemeinderatsmitglied als Dienst an der Bevölkerung zu sehen. In diesem Sinne bin ich natürlich auf die Mitarbeit und das Interesse der Menschen angewiesen! Seit etwa acht Jahren setzen Sie sich aktiv für die Direkte Demokratie in Südtirol ein. Welches von den Zielen der Direkten Demokratie wollen Sie im Gemeinderat zur Sprache bringen? Das ist etwas schwierig zu beantworten, ich muss erst ausloten, wie viel Raum dafür zur Verfügung steht. Grundsätzlich liegt mir viel daran, eine positive Stimmung des Gesprächs und des Austausches zu ermöglichen, damit Platz für Dialog und Konsens da ist. Sei es unter den verschiedenen politischen Strömungen wie auch in der Beziehung zwischen Wählern und Gewählten. Es gibt verschiedene Formen der Beteiligung und es gilt, gemeinsam herauszufinden, welche jeweils am angebrachtesten ist. Hier lege ich viel Wert auf die direkten Forderungen und Wünsche aus der Bevölkerung.

Sybille Tezzele Kramer Welche weiteren Anliegen wollen Sie im Gemeinderat aufgreifen? „Meine“ Themen sind sicher folgende: die Probleme im öffentlichen Nahverkehr (Anbindung Bus/Zug), Umweltschutz; sorgfältige Planung im Bereich Urbanistik, der Schutz der Gesundheit, vor allem unserer Kinder, das Zusammenleben aller Sprachgruppen, Sicherheit im Verkehr vor allem für Fußgänger und Kinder. Vor allem liegt mir daran, die vielen Kompetenzen in der Montaner Bevölkerung in den verschiedenen Bereichen zur Geltung kommen zu lassen. Bei uns im Dorf leben viele Menschen, die durch ihren Beruf, ihre Ausbildung oder ihre persönliche Erfahrung Großartiges geleistet haben, und ihr Wissen, ihre Vorschläge und Sehensweisen können der ganzen Gesellschaft nützlich sein! Das heißt konkret, ich freue mich auf alle Menschen, die mir ihre Probleme und Beobachtungen mitteilen möchten, oder die Vorschläge zur besseren Gestaltung des Dorflebens haben. Da kann sicher noch viel verbessert werden! (wt)

Verkehr: Blinktafeln ausser Betrieb Die Dolomitenstraße ist weiterhin verkehrsgeplagt. An den Wochenenden stauen sich die heimkehrenden SchifahrerInnen manchmal bis nach San Lugano, unter der Woche bedeutet die freie Fahrt Lärm- und Smogbelastung. Die Gemeinde hat versprochen sich der Sache anzunehmen und einige Maßnahmen wurden umgesetzt oder zumindest angekündigt. Vorerst stellen die Anrainer fest, dass die Blinktafeln beim Friedhof immer noch außer Betrieb sind. Somit ist die Warnfunktion, die sie erfüllen sollen, weiterhin nicht gewährleistet. (bf )

Gemeindeweb bald neu Die Internetseiten der Gemeinde Montan (www.gemeinde. montan.bz.it) werden derzeit überarbeitet, damit auch Bürger mit Seh- oder motorischen Schwierigkeiten leichter zu den gewünschten Informationen kommen. Deshalb ist es notwendig, dass grafische Erscheinungsbild der Internetseite zu überarbeiten. (wt)




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Montaner des Monats

Martin Stürz bei „Mein neuer Job“ Südtiroler Handwerk ist Weltklasse. Zu hören und sehen bekamen dies über eine Million Zuschauer des deutschen Privatsenders Kabel 1. Hauptdarsteller war dabei Martin Stürz und sein Malerbetrieb, den er zusammen mit seinem Bruder Benno führt. Aber der Reihe nach: Südtirol – Insel der Seligen. Hoher Lebensstandard, geringe Arbeitslosigkeit. Auf diese Umstände ist im Zuge von Recherchen für die Dokumentarserie “Mein neuer Job” auch der deutsche Sender Kabel 1 aufmerksam geworden. In dieser Serie durchlaufen drei Jobsuchende im Alter zwischen Mitte 20 und Mitte 40, den Bewerbungsprozess: Vom Abflug in ein neues Land, bei dem die Konkurrenten zum ersten Mal aufeinander treffen, über das Vorsprechen beim Chef bis hin zum mehrtägigen Probearbeiten und schließlich der finalen Entscheidung. In „Mein neuer Job“ werden vor allem „gestandene“ Berufe vergeben, so z.B. als Mechaniker(in), Bäcker(in), Metzger(in) oder Schreiner(in) in einem mittelständischen Unternehmen im Ausland. Die Jobs locken quer über den Globus: sowohl in Europa als auch interkontinental sind die Kandidaten unterwegs. Neben der Probearbeit haben die Bewerber auch Gelegenheit, Eindrücke von ihrer neuen Heimat zu gewinnen. Ein Schauplatz des Drehs für die Südtirol-Folge war nun eben der Malerbetrieb Stürz. Vor einiger Zeit hatte er über seine Agentur einige Stellenangebote in deutschen Medien in aufgegeben. Dabei ist er der Produktionsfirma von Kabel 1, south & browse aufgefallen. In Zusammenarbeit mit der Werbeagentur EFFEKT! entschied die Herstellerfirma sich dann für den Montaner Betrieb. Ein Dreh, der sicher für unser Land nicht von unerheblicher touristischer Bedeutung sein dürfte. Schließlich lernen die durchschnittlich rund 1,4 Millionen Zuschauer am Sonntag abend in der rund einstündigen Sendung Land und Leute aufgrund der verschiedenen Drehorte ausgiebig kennen. Die Dreharbeiten liefen rund eine Woche lang. Täglich wurden von früh bis spät Abläufe besprochen, Szenen geplant, gedreht. Dabei wurden die Kandidaten Carl Heinz aus Niedersachsen, Michi aus Braunschweig und Patrick aus dem Allgäu in ihren handwerklichen Fähigkeiten getestet. Eine Woche lang hatten Sie Zeit, um Martin zu überzeugen, jeweils der richtige Mann für den Maler-Job zu sein. Vor laufender Kamera testete Stürz das Können der Bewerber im Hotel Tenz in Montan, im Altersheim Griesfeld in Neumarkt und in der Kirche von Pinzon. Zimmernummern und Logos mittels Schablonentechnik anbringen, eine Zimmerwand im Altersheim eigenständig gestalten und Berechnungen zum Materialverbrauch waren dabei die Arbeitsschwerpunkte. Bei einem Abstecher nach Bozen einer Besichtigung der wichtigsten Arbeiten des Malerbetriebes Stürz und einer Kellerführung in der Kellerei Kaltern konnten sich die Bewerber dann auf ihre Abschlussaufgabe, dem Gestalten am Reißbrett vorbereiten. Tausende Minuten Film sind binnen einer Woche in Südtirol entstanden, rund 50 Minuten dauerte die Sendung am 9. März ab 22.10 Uhr auf Kabel 1. Martin Stürz und sein Betrieb machte dabei - im Gegensatz zu den drei Bewerbern eine tolle Figur. Während Martin Stürz sofort mit

Kompetenz und Sympathie glänzte, konnten die drei Bewerber die Anforderung fast durchwegs nicht erfüllen. Am Ende kam es, wie es kommen musste: Martin Stürz entschied sich für keinen der drei Bewerber und vergab lediglich ein unverbindliches Praktikum an seinen Favoriten. Das die Entscheidung richtig war, bewiesen auch die zahlreichen Reaktionen, die Stürz auf die Sendung hin bekommen hat. Und vor allem die Botschaft war klar: Südtirol hat einen hohen Qualitätsstandart im Handwerk, und der Malerbetrieb Stürz ist weltklasse! (gp)

Martin Stürz mit dem Filmteam von „Mein neuer Job“

: n a n e g Martin Stürz 3 Fra Montaner Dorfblatt: „Noch eine Stelle frei bei Stürz?“ Martin Stürz: „Freilich, noch schon. Wir sind weiterhin auf der Suche nach hochmotivierten Mitarbeitern, aus Montan, Südtirol, aber auch aus dem deutschsprachigen Ausland.“

Montaner Dorfblatt: „Also keinen neuen Mitarbeiter durch „Mein neuer Job“ gefunden:?“ Martin Stürz: „In der Sendung nicht, vielleicht aber danach. Die Reaktionen waren nicht nur in Montan und Truden überwältigend, sondern auch im Internet. Noch heute erreichen mich Bewerbungsschreiben von Malergesellen und -meistern aus Deutschland und Österreich, die gerne bei mir anfangen möchten. Also kann man sagen, die Sache hat ihr Ziel erreicht.Wir sind dabei die Flut der Bewerbungen zu prüfen, vielleicht bewirbt sich noch der eine oder andere Einheimische, und dann werden wir bald entscheiden, wer den Job bekommt.“ Montaner Dorfblatt: „Was hat die Sendung für dich sonst noch so gebracht?“ Martin Stürz: „Für mich war es ein Zeitaufwand von fast einer Woche, täglich ca. 10 Stunden Drehzeit, die ich natürlich investieren musste. Mir war es das aber absolut wert, denn dies ist eine Erfahrung die man sich für nichts kaufen kann. Gebracht hat die Sendung und der damit verbundene Medienrummel neben der Steigerung des Bekanntheitsgrades unserer Firma vor allem eine - so glaube ich - gute Werbung für Montan und Umgebung, für Südtirol und das heimische Handwerk.“


montaner dorfblatt Plentnriarn

Roascht, Rohnenknödel und Ribollita ... oder die Kunst der Resteverwertung. Wie sind eigentlich die genialsten Gerichte entstanden? Wer hatte die Idee, bestimmte Zutaten zu kombinieren und auf diese Weise phantastische Gerichte zu schaffen? Oft wird es das Fehlen der eigentlich notwendigen Zutaten gewesen sein (Sie kennen das: der Majoran fehlt, und so probiert man’s mit Basilikum – und die Variante ist besser als das Original!), andere Male wars vermutlich der kreative Kick von KöchInnen und Hausfrauen und -männern. Sehr oft war es aber auch – und in der Vergangenheit wohl mehr als heutzutage – die Notwendigkeit, Reste von Zubereitungen aufzubrauchen. Aus diesen Nöten haben die regionalen Küchen herrliche Tugenden gemacht – und so sind einige der tollsten Gerichte überhaupt entstanden. Meine toskanische Schwiegermutter kennt zum Beispiel eine ganze Reihe von Rezepten, um das ungesalzene und urtümliche toskanische Brot aufzubrauchen. Im Winter macht man daraus eine feste Suppe, die jeden Tag gewärmt wird (eben: ribollita) und die mit jedem Aufwärmen besser wird. Für die Ribollita braucht man den dunkelgrünen blubberigen Schwarzkohl (cavolo nero), zur Not geht’s auch mit Wirsing. Daraus wird eine Gemüsesuppe gekocht, die auch Kichererbsen und weiße und braune Bohnen enthalten sollte. Dann wird ein großer Topf mit Weißbrotscheiben ausgelegt, eine Schicht Suppe kommt darauf, dann wieder Brot usw. Am nächsten Tag ist daraus eine dicke Pampe (ein Pappatsch, wie man auf Matan sagt) entstanden, in die man mit dem Kochlöffel einige Löcher bohrt und diese mit etwas Wasser, vor allem aber mit gutem Olivenöl füllt. Dann wird die Suppe ganz langsam gewärmt (sie brennt gerne an) und heiß serviert, wobei eine ordentliche Portion Pfeffer und Olivenöl nicht fehlen sollen. Ein Genuss!



Aber nicht nur in der Toskana bleibt Brot übrig, auch bei uns verhärtet sich gern einmal ein Krapfl im Brottatl. Die Tiroler Küche hat daraus DAS Tiroler Gericht schlechthin kreiert – den Knödel. Wer einmal bei Mara in Glen die Rohnenknödel genossen hat, weiß wie sehr es sich lohnen kann, Brot auch einmal alt werden zu lassen. Mara verwendet für ihre Knödel klein geschnittenes altes Brot, weißes und schwarzes gemischt, das sie mit Milch, Eiern, Salz und Pfeffer einweicht. Inzwischen schneidet sie die gekochten Rohnen in kleine Würfel und röstet sie kurz mit Zwiebel in Butter. Anschließend mixt sie sie mit dem Stabmixer und vermischt sie mit der Brotmasse. Es kommt noch ein wenig Mehl dazu und dann werden die Knödel nach alt bekannter Mataner Manier gedrahnt. Mara serviert die Rohnenknödel klassisch mit Butter und Schnittlauch oder mit einer Gorgonzolasoße. Wunderbar! Von den vielen typischen Verwertungsgerichten der Montaner Küche sei heute noch der Roascht genannt. Bei ihm werden Polentareste mit Kartoffelresten und Zwiebelringen in Butter geröstet und möglichst auch ein wenig angebrannt. Eine an sich schon herrliche Sache, die auch noch weiter mit geschmolzenem Käse oder Spiegelei aufgewertet werden kann. Dies drei kleine Beispiele, mit denen die einfache, regionale Küche zeigt, wie sie immer schon nachhaltig war und sich zu behelfen wusste – und dabei immer wieder neue kulinarische Kunststücke schuf und schafft. (bf )

Der Roast

Heimatfernennetzwerk

Südtiroler im Ausland Südstern ist das Netzwerk der Südtiroler im Ausland und unterstützt die Kommunikation und Netzwerkbildung unter „Südsternen“. Bislang gehören laut dem Mitbegründer aus Neumarkt, Christian Girardi, noch keine MontanerInnen diesem Netzwerk an, jedoch hofft er, vielleicht gerade über das Montaner Dorfblatt einige Montaner im Ausland anzusprechen. Die Idee zu Südstern wurde im Sommer 2003 in einem Münchner Biergarten geboren. Immer mehr Südtiroler sammeln nach dem Studienabschluss erste berufliche Erfahrungen im Ausland. Zwar sind diese Südtiroler immer noch durch Familie und

Freunde an das Land gebunden, haben aber kaum die Möglichkeit berufliche und private Interessen mit ähnlich gesinnten Südtirolern im Ausland zu teilen. Dies brachte den Christian Girardi, Thomas Mur und Michl Atzwanger auf die Idee die neuen Kommunikationsmöglichkeiten zu nutzen und ein Netzwerk der Südtiroler im Ausland aufzubauen. Südstern verbindet nämlich Südtiroler, die auf unterschiedliche Art und Weise im Ausland Erfahrungen sammeln und dabei beweisen, sich in einem neuen sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Umfeld zu behaupten. Das Netzwerk steht für Offenheit und Dialog zwischen den Mitgliedern. Informationen: www.suedstern.org (wt)


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AVS - Ortsgruppe Montan

Christrosenwanderung Gardasee Unserer Einladung zur Christrosenwanderung am Gardasee folgten 50 Teilnehmer darunter viele Familien mit Kindern. Wir ließen uns vom unsicheren Wetter nicht beeinflussen und starteten Richtung Süden. Nach kurzer Kaffeepause beim Toblinosee fuhren wir nach Limone am Gardasee und weiter nach Vesio (657m) dem Ausgangspunkt unsere Rundwanderung. Bei Nebel und schlechter Sicht stiegen wir zum Monte Bestone (917 m), dem höchsten Punkt unserer Wanderung auf. Den herrlichen Ausblick zum Gardasee und zum Monte Baldo mussten wir uns wegen Nebel leider nur denken. Nach steilem Abstieg kamen wir an einer Vogelfangstation vorbei, wo augenscheinlich auf Leimruten die vorbeiziehenden Singvögel gefangen werden. Neben dem Steig und im Wald waren unzählige, blühende Christrosen, sowie auch einige blühende Primeln zu bewundern. Nach der Querung einer Schotterrinne und eines kleinen Felsbandes hielten wir Mittagspause. Nach erfolgter Rast wanderten wir Richtung „Bocca dei Sospiri“ und über einen Forstweg gelangten wir zurück zum Ausgangspunkt und zum Bus. In Limone stärkten wir uns nach der langen Wanderung und die Kinder erhielten als Belohnung das wohlverdiente Eis. (Gustl Amort)

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Christrosenwanderung am Gardasee

AVS - Jugend Montan

Mau-Mau Turnier der AVS-Jugend Am 15. März trafen sich 2 Volks- und Mittelschüler im Vereinshaus, um beim Mau Mau Turnier mitzuspielen. Jeder Spieler spielte vier Partien gegen drei Gegner, dann wurden die Plätze getauscht. Nach insgesamt 16 Spielen stand der Gewinner fest. Franz Tiefenthaler gewann den ersten Platz vor Markus Jageregger und Luca Moranduzzo. (Veronika Amort)

Der Gewinner des Mau-Mau-Turniers, Franz Tiefenthaler

Bei Nebel und schlechter Sicht stiegen die Teilnehmer zum Monte Bestone auf.

AVS - Ortsgruppe Montan

Einladung zur Frühlingswanderung Rundwanderung in Brixen, Pfeffersberg: Ausgehend von Brixen wandern wir nach Pinzagen, und machen dort eine Rundwanderung auf dem sogenannten Pfeffersberg, und kommen dann nach Tils, wo wir über den Cyrill Besinnungsweg nach Brixen zurückkehren. Der Höhenunterschied beträgt 30 m, die Gesamtgehzeit 3,5 Stunden. Diese leichte Wanderung ist auch für Familien zu empfehlen. Verpflegung vom Rucksack und Einkehrmöglichkeit. Weitere Informationen bei Tourenbegleiter Benno Stürz. Tel. 071 819 78, oder im AVS-Schaukasten und auf den Plakaten. Der AVS Ausschuss freut sich über eine rege Teilnahme an der Frühlingswanderung!


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Fasching 2008 - Faschingsumzug

Fasching in Montan Heuer war die Faschingszeit recht kurz und doch wurde in Montan ordentlich gefeiert. Auf der Faschingsparty des Mütterund Frauentreffs für die Kinder am Unsinnigen Donnerstag tummelten sich viele bunte Masken. Es gab ein breites Angebot, das sich an mehrere Altersgruppen richtete: die Spielecke für die allerkleinsten Faschingsbegeisterten, Spiel und Musik für die Größeren und eine Playback Show, die auch die Mittelschüler/innen zu tollen kreativen Vorstellungen motivierte. Einen großen Beitrag zum Gelingen der Party leistete die kath. Jungschar von Montan. Sie organisierte die Playback Show, die viele „Jungstars“ begeisterte und bei der sich der Hit „Ein Stern“ auch als Montans Hit Nr. 1 herausstellte. Das Fest ist nur in Zusammenarbeit mit vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern auf die Beine zu stellen, ihnen und allen die mit Sachspenden zum Gelingen des Festes beigetragen haben, dankt der Mütter- und Frauentreff herzlich. So wie die Faschingsparty am Unsinnigen Donnerstag war auch der Umzug am Faschingsdienstag, den der kath. Familienverband schon seit Jahren organisiert, sehr gut besucht. Gerade der Umzug erfreut sich immer mehr der Beliebtheit von Familien mit Kindern aus den Nachbarsdörfern. Bei strahlendem Sonnenschein zog die große Maskenschar angeführt von der Montaner Böhmischen ihre gewohnte Runde. Seinen Ausklang fand das närrische Treiben heuer auf dem Gemeindeplatz, von wo aus auch das beliebte „Zugele“ der Kinder gar einige Runden drehte. Es wurde wieder richtig gefeiert bei Musik, Speis und Trank und wem das alles noch nicht genug war, der gesellte sich zu den Schaulustigen, welche die Abbrucharbeiten am „Liesl Peter Haus“ beobachteten, die gerade voll im Gange waren. (ba)

Zwei „Hexen“ bereiten sich auf den Hexentanz vor

Drei maskierte Frauen bei der Faschingsfeier am Unsinnigen im Vereinshaus von Montan

Meine Meinung

A carnevale ogni scherzo vale Ich war noch nie eine besonders leidenschaftliche Faschingsliebhaberin. Ich glaube, dass es zu früheren Zeiten, als das moralische Korsett der Gesellschaft noch sehr viel enger geschnürt war, noch einen Sinn ergab, sich der befreienden Blödelei hinzugeben. In der heutigen Zeit, wo wir eigentlich alle jederzeit alles sagen und tun können, stelle ich indessen meistens nur mehr einen schalen Unterhaltungszwang fest – und vielfach eine unerträgliche Geschmacklosigkeit. Denn ich teile nicht das Diktat des Faschings, dass da „alles gilt“, oder dass „Spaß sein muss“. Manches ist niemals witzig – auch nicht zu Fasching. Fasching ist für mich normalerweise nur dann erträglich und auch nett und lustig, wenn Kinder im Spiel sind. Da ist es eine Freude mitanzusehen, wie sie Monate vorher beginnen, sich Überlegungen über das Kostüm zu machen und es ist ein Spaß und eine Herausforderung mit ihnen daran zu basteln. Aber heuer wurde mir auch diese Freude verleidet. Als ich nämlich meine Tochter am Unsinnigen Donnerstag in die Schule brachte, da schaute ich eine Weile in den Schulhof. Eine ganze Menge Kinder waren schon da, bestaunten gegenseitig die Kostüme und versuchten herauszufinden, wer sich hinter manchen tollen Maskierungen wohl verberge.

Aber plötzlich erstarrte ich. Denn ich sah einen größeren Jungen, als Soldat verkleidet und mit einer Maschinenpistole in der Hand. Das war bereits an sich kein schönes Bild und lachen konnte ich darüber schon gar nicht (warum auch?). Doch es kam noch schlimmer. Denn ein kleines Mädchen, als Prinzessin verkleidet, näherte sich dem Soldat und sprach ihn an. Da stellte er sich hinter das Mädchen, setzte seine Maschinenpistole in ihren Nacken und drückte ab. Ich versichere Ihnen, es war ein Anblick, der einem das Blut stocken ließ. Es war auch weit entfernt vom Cowboy-Herumgeballere oder dem Zorro-Säbel-Geschwinge, das wir seit jeher kennen und das ich im Übrigen auch niemals sonderlich witzig gefunden habe. Trotzdem finde ich das alles harmlos im Vergleich zur virtuellen Hinrichtungsszene, die ich da im Schulhof um halb acht Uhr früh mitansehen musste. Nein, das war ganz und gar nicht witzig. Auf diesen Spaß und auf diese Art von Humor möchte ich gerne verzichten – und vor allem möchte ich, dass meine Kinder auch davor geschützt würden. Und ich glaube, dass eine Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt (auch zu den Zeiten, wo alles „gildet“) mehr denn je notwendig ist. Vielleicht bietet die Fastenzeit auch manchem die Gelegenheit darüber nachzudenken… (bf )


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Grundschule Montan

Den SchülerInnen über die Schulter geschaut Die dritte Klasse beschäftigte sich in den letzten Wochen mit dem Thema „Verkehrserziehung“ und dazu gab es verschiedenste Aktionen und Aufträge. Davon möchten wir euch berichten. An einem Dienstag Nachmittag wurde in Zusammenarbeit mit dem Schulamt und dem Automobilclub Bozen die Aktion „Hallo Auto!“ durchgeführt. Es geht dabei darum, den SchülerInnen den Bremsweg eines Autos zu veranschaulichen und sie dafür zu sensibilisieren, dass auch sie selber mitverantwortlich sind für die eigene Sicherheit beim Überqueren der Straße. „Gestern waren wir bei Hallo Auto!. Paula vom Schulamt hat uns allerhand erklärt. Wie man über den Zebrastreifen geht. Wenn ein Auto kommt, schaut man dem Fahrer in die Augen, dass er weiß ich möchte überqueren. Danach haben wir einen Testlauf gemacht, und unseren eigenen Bremsweg ausgemessen. Nach dem Lauf haben wir Kegel aufgestellt, wie lange das Auto zum Bremsen braucht. Wir durften auch mal bremsen im fahrenden Auto. Wir mussten die Fahne beobachten, als die Fahne runter ging, mussten wir bremsen.“ (Julia und Julia) „Wir waren gestern Hallo Auto. Die Frau hieß Paula. Sie hat uns gezeigt, wie man über den Zebrastreifen geht. Danach haben wir ein Wettrennen gemacht. Danach durften wir mit dem Auto selber fahren und auf dem Beifahrersitz selber bremsen. Wir haben gesehen wie lange ein Auto braucht zum Stehen bleiben.“ (Natalie und Stefanie) Wir haben im Unterricht viel über Verkehrszeichen gelernt. Es gibt dreieckige, runde und viereckige. Sie haben alle eine andere Bedeutung. „Die blauen Schilder weisen uns auf etwas hin. Die dreieckigen Schilder mit der Spitze nach oben, zeigen uns eine Gefahr. Beim umgekehrten Dreieck muss man Vorfahrt geben.“ Besonders einfach waren die Merksätzchen. „Jedes Schild, das rund und rot, weist dich hin auf ein Verbot! Zieh dir helle Kleidung an, damit man dich auf der Straße gut sehen kann! Geh über die Kreuzung nicht bei rot, der Verkehr bringt dich in Not!“ (Jonas A., Armin, Jasmin P.) Als Hausaufgabe mussten wir unseren Schulweg wie die Detektive genau beobachten und dann aufschreiben. Wir haben SchülerInnen die mit dem Bus fahren, wir haben SchülerInnen, die nahe bei der Schule wohnen und wir haben SchülerInnen, die zu Fuß gehen. „Ich gehe durch den Tunnel zum Zebrastreifen. Ich überquere die Straße. Das ist ziemlich schwierig, denn die Autos kommen sehr schnell. Ich gehe auf dem Gehsteig bis zum Gemeindeplatz. Ich gehe die Treppe hinunter. Ich gehe durch den kleinen Tunnel zum Schulhof.“ (Mirjam) „Als erstes muss ich aufpassen, dass auf der alten Bahntrasse links und rechts kein Fahrrad, Auto oder Lastwagen kommt. Gleich danach nehme ich eine Abkürzung, damit ich nicht in die große Kurve gelange. Nachher verlasse ich den Waldweg und muss die Straße überqueren. An dieser Stelle hat meine Mutter ziemliche Angst. Nun bin ich in Sicherheit auf dem Gehsteig, aber nicht mehr lange, denn der Gehsteig hört auf und ich drücke mich an die Straßenseite. Im Moment sind nur die Autos meine Gefahr. Im Dorf gehe ich den Weg der zur Pizzeria führt, aber ich muss aufpassen, dass aus der Tiefgarage kein Auto kommt, sonst hätte ich ein Problem. Danach passe ich noch auf, dass der Schulbus nicht von hinten kommt, und schon bin ich sicher in der Schule.“ (Mathilde)

Spielend die Verkehrszeichen lernen „Zuerst gehe ich durch die Apfelbäume bis zur Straße mit meinem Vater. Mit ihm überquere ich die Hauptstraße und warte auf den Schulbus. Dann fahren wir weiter und halten immer wieder, bis die letzten Kinder eingestiegen sind. Bei einer Kurve rüttelt es immer den ganzen Bus durch. Dann sind wir in der Schule. (Claudia) Manuel hat ein tolles Spiel mitgebracht mit den Verkehrsschildern. Als Abschluss hat uns der Gemeindepolizist Robert Melincenko besucht. Er hat uns viel erzählt und wir durften ihm viele Fragen stellen. „Wir müssen mit unseren Fahrrädern auf der Straße immer aufpassen, sonst könnte er uns auch die Fahrräder wegnehmen. Wir müssen immer den Helm aufsetzen. Im Auto müssen wir uns immer angurten. Wenn er Autos aufhält, muss man nicht immer Strafe bezahlen.“ (Jasmin D. Anna) Die 3. Klasse der GS Montan mit Lehrerin Judith

Bild gezeichnet von Thomas und Jonas U.


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Grundschule Montan

Aktion Leserucksack Am 14. März starteten die Kinder der 2. Klasse Grundschule (leider konnten wegen Krankheit nicht alle dabei sein), Lehrerin Patrizia und eine Mutter nach Auer, um den Leserucksack in Empfang zu nehmen. Die Montaner Kinder wurden von der 2A Grundschule Auer mit Lehrerin Michaela sehr herzlich begrüßt. Die Kinder durften sich mittels eines Kreuzworträtsels, dessen Ergebnis der jeweilige Name des Kindes war, vorstellen. Sehr nett und originell war die mögliche Auswahl des begehrten Buches: einer Menükarte gleich wurden die Listen der vorhandenen Bücher präsentiert und anhand dieser konnten die Kinder dann ihre Lieblingsbücher auswählen. Dieses wurde ihnen von den Aurer Kindern auf einem Tablett serviert und dann gemeinsam angeschaut. Abschließend gab es noch ein Ratespiel, bei dem die Montaner Kinder die verschiedenen Bücher vom Leserucksack erraten muss-

ten. Ein wunderschönes Buffet mit Pizzas und Kuchen bildete den Abschluss einer sehr gelungenen Veranstaltung.

Die Schüler der 2. Klasse Grundschule Montan SVP Frauen - Montan

Primelaktion der SVP

Gemeindereferentin Monika Hilber Delvai und Karin Amplatz Ursch

Am 8. und 9. März haben die SVP Frauen in Aldein, Auer, Branzoll, Kurtatsch, Kurtinig, Margreid, Montan, Neumarkt und Tramin wieder ihre Primelaktion zugunsten der Brustkrebsforschung durchgeführt. Insgesamt wurden in den neun Gemeinden des Unterlandes über 5.400 € an Spenden gesammelt. In Montan haben die beiden Gemeinderätinnen Monika Delvai Hilber und Karin Amplatz Ursch zusammen mit der Bezirksfrauenreferentin Waltraud Terleth nach dem Amt auf dem Kirchplatz Primeln und Stiefmütterchen angeboten. Die SVP Frauen bedanken sich bei allen die an der Aktion teilgenommen haben. (trl)

Kirchliches

Erstkommunion Es dauert nun nicht mehr lange und „wir“ feiern Erstkommunion. „Wir“ sind: Alex Codalonga, Andre Guadagnini, Daniela Dondio, Eddi Manfrini, Felix Rizzolli, Gregor Nussbaumer, Greta Anegg, Linda Walter, Maximilian Varesco, Tamara Civetta, Theo Stürz, Theresa Pernter und Valentin Zelger. Als Symbol für unsere Erstkommunion haben wir den „Regenbogen“ ausgewählt, denn der Regenbogen ist ein leuchtendes Zeichen dafür, dass Gott und die Menschen miteinander verbunden sind und so wie die einzelnen Farben des Regenbogens gehören auch wir zusammen. Schon seit ein paar Monaten bereiten wir uns, aufgeteilt in drei Gruppen und mit Hilfe unserer „Tischmuttis“, auf die Erstkommunion vor. Auch alle gemeinsam haben wir ein paar wunderschöne Momente erleben dürfen: ein Treffen mit Herrn Pfarrer Hochw. Heinrich Meraner, der uns u.a. einen Einblick in das Taufregister gewährte, ein Besuch im Kapuzinerkloster in Neumarkt bei Schwester Luise, die uns zeigte, wie man Hostien herstellt und ein Treffen mit Thomas Stürz, der mit uns einen Teil des Vorberei-

tungsbuches und zwar „Das letzte Abendmahl“ gestaltete. In der Schule üben wir mit unseren Lehrerinnen schon fleißig die Lieder für unsere Erstkommunionmesse und vor kurzem hatten wir unsere Erstbeichte. Jetzt sind wir bereit für diesen großen Tag und freuen uns sehr darauf.

Die Erstkommunikaten des Jahres 2008


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Südtiroler Tiefbauer

Montaner vorne dabei! Vor kurzem fanden sich im Haus des Handwerks in Bozen über 110 Tiefbauunternehmer zu Ihrer Jahresvollversammlung ein. In Anwesenheit des Bautenlandesrates Florian Mussner, des Landtagsabgeordneten Hanspeter Munter und des Präsidenten des LVH Herbert Fritz fanden dabei die Neuwahlen des Berufsbeirates statt. Während Obmann Anton Maier bestätigt wurde, gab es im Berufsbeirat einige Erneuerungen. Unser Montaner Mitbürger Wolfgang Pichler, der zusammen mit seinem Bruder Clemens und seinen Eltern Josef und Anni das Familienunternehmen Pichler Josef führt, trat dabei als einer der jüngsten Kandidaten zur Wahl an. In seiner Vorstellungsrede brachte Wolfgang dabei verschiedene Problematiken und mögliche Lösungsansätze der Südtiroler Bauwirtschaft zur Sprache. Das zweitstärkste Stimmenergebnis bestätigte und bekräftigte dabei seine Ausführungen. Neben Georg Rizzolli und Markus Bernard ist somit ein weiterer Montaner landesweit ehrenamtlich für das Südtiroler Handwerk tätig. Wir wünschen Ihm alles Beste. (gp)

Der neue Berufsbeirat: v.l.n.r. Wolfgang Pichler, Josef Klapfer, Anton Maier, Erwin Windegger, Alois Fischer, Walter Vaja, Michael Goller

Kirchliches

Pfarrerwechsel fix Mit 1. September 2008 tritt Pfarrer Heinrich Meraner, wie bereits mehrfach angekündigt, in den Ruhestand. In den letzten Monaten musste somit ein Pfarrer gesucht werden, welcher die Pfarre Montan übernehmen könnte. Die Suche gestaltete sich durch die abnehmende Zahl der Geistlichen in Südtirol und mit den zu-

Der Umwelttipp

Wärmepumpen Wie funktioniert eine Wärmepumpe? Eine Wärmepumpe funktioniert wie ein „umgestülpter“ Kühlschrank. Beim Kühlschrank wird dem innen liegenden Kühlraum Wärme entzogen. Auf der Rückseite des Kühlschranks geben Blechlamellen diese Wärme mit höheren Temperaturen an die Umgebung ab. Auch eine Wärmepumpe für die Hausheizung hebt Wärme von einem niedrigen auf ein höheres Temperaturniveau. Die Wärmepumpe entzieht dazu der Umgebung Wärme und gibt sie bei höherer Temperatur über die Raumheizung an das Gebäude ab. Als Wärmequelle dienen Erdreich, Wasser, Luft, Abluft oder auch Abwärme aus Abwässern oder aus Produktionen. Elektrische Wärmepumpen werden immer beliebter und ihre Absatzzahlen steigen. Ist das gute Image elektrischer Wärmepumpen gerechtfertigt? Wie sehr der Betrieb elektrischer Wärmepumpen die Umwelt entlastet (oder auch belastet), hängt zunächst davon ab, wie viel Strom eine Wärmepumpe benötigt. Dies ergibt sich über die Jahresarbeitszahl (JAZ). Sie beschreibt die Energieeffizienz einer elektrischen Wärmepumpe. Die JAZ ermittelt das Verhältnis von abgegebener Nutzwärme (Heizenergie für die Raumheizung) zu dem dazu erforderlichen Aufwand für den Antrieb (elektrischer Strom). Einzig die JAZ, die

nehmenden Verpflichtungen als schwierig. Schließlich konnte der gebürtige Kurtatscher und seit dem 1. September 1988 in Aldein wirkende Pfarrer Heinrich Guadagnini für die Übernahme der Pfarrei Montan gewonnen werden. Er wird ab 1. September beide Pfarreien gemeinsam betreuen. Wie dann der genaue Ablauf sein wird, muss noch vereinbart werden. (wt)

alle unterschiedlichen Betriebszustände berücksichtigt, kann die tatsächliche Effizienz und damit die Umweltentlastung von Wärmepumpen beschreiben. Zum Beispiel bedeutet eine JAZ von 3, dass für die Bereitstellung von 3 KWh Nutzwärme, davon sind 1 KWh elektrischer Strom für den Antrieb der Wärmepumpe erforderlich. Der elektrische Strom wird unter hohen Umwandlungsverlusten erzeugt. Die Erzeugung einer Kilowattstunde elektrischen Stromes beinhaltet folgende Umweltbelastung: - Ausstoß von ca. 646 Gramm CO2- (bewirkt Treibhauseffekt) - Verbrauch von 2,65 KWh nicht erneuerbaren, endlichen Primärenergieträgern (Erdgas, Erdöl, Kohle, Uran). Bei einer JAZ 3 ist der Primärenergieverbrauch für die Erzeugung der Antriebsenergie Strom (2,65 KWh) gleich hoch wie die gewonnene Nutzwärme (3 KWh) durch eine elektrische Wärmepumpe. Damit elektrische Wärmepumpen eine spürbare Umweltentlastung bewirken können, muss ihre Jahresarbeitszahl (JAZ) deshalb viel größer als 3 sein. Gute Wärmepumpenanlagen erreichen Jahresarbeitszahlen von 4 und mehr. Elektrische Wärmepumpen sind eine Art „Zwitter“ unter den Heizsystemen, da der Anteil an nicht erneuerbaren Energieträgern, die für die Stromproduktion verwendet wird nicht vernachlässigt werden kann. Ihr Energieberater: Oscar Dibiasi - www.oscar-dibiasi.com


montaner dorfblatt L’agricoltura biodinamica

Vita in Movimento E’ da un po’ di tempo che in giro si sente parlare di una strana cosa “l’agricoltura biodinamica”. Alcuni si domanderanno cosa potrà mai significare questo termine “biodinamico”. Letteralmente significa vita in movimento (bio= vita e dinamico= movimento) L’agricoltura biodinamica nasce nel 1924 in Germania ed è stata introdotta da Rudolf Steiner. Già in quel tempo degli agricoltori vedevano calare la qualità dei loro prodotti. Questo fu causato dall’introduzione della chimica all’interno del sistema agricolo. I chimici scoprirono che alla pianta, per vivere e produrre, bastavano semplicemente degli elementi nutritivi. Questi scienziati non tennero però conto di tantissimi altri fattori che determinano una

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“buona” produzione. Con questo modo di coltivare si creò un allontanamento dell’uomo dalla terra che lo nutriva. La terra veniva vista sempre di più solamente come una risorsa economica. Alcuni agricoltori si erano accorti di questa cosa e decisero quindi di riunirsi e chiedere a Steiner dei suggerimenti per migliorare la situazione. Oggi, dopo ottant’anni questo tipo d’agricoltura si sta facendo avanti. Sempre più persone si stanno accorgendo che alla fine i soldi non contano poi così tanto, e che la nostra salute è molto più importante. Da non dimenticare che la salute dell’uomo dipende principalmente dall’ambiente che lo circonda. Come funziona questa “vita in movimento”, la biodinamica, ve lo vorrei spiegare nelle prossime edizioni. Per oggi concludo con una frase che mi ha fatto pensare molto: “Un cibo sano e un ambiente sano generano persone sane”. (Daniele Azzolini)

Landwirtschaft

Saisonsbeginn: Obstbau Auch 2008 hat es die Natur wieder einmal eilig und hat den Vegetationsstart im Obstbau eingeleitet. Man glaubte, dass das im Jahr 2007 ein absolutes Rekordjahr war, doch heuer hat es noch zwei bis drei Tage früher zum Austrieb geführt. Im Vergleich zur vorigen Saison ist heuer der Unterschied zwischen dem milden

Hügelgebiet und der Talsole ziemlich groß. Deshalb stellte man in Montan (Dorf, Pinzon usw.) einen früheren Start fest als in der Talsohle auf den „Mösern“. Somit hat es in sehr guten Lagen mit der Sorte Pink Lady, die als erste austreibt schon am 25. Februar einen Austriebsbeginn gegeben. Es bleibt zu hoffen, dass die Spätfröste es gnädig mit uns meinen und somit eine gute Ernte 2008 zu erwarten ist. (nj)


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Imkerverein Montan

Bienen im Frühling Kaum öffnen im Frühling die ersten Sträucher ihre Knospen und stecken Veilchen, Leberblümchen und Heide die ersten bunten Blüten unter dem welken Laub des Herbstes hervor, kann man an sonnigen Tagen auch überall schon Bienen beobachten. Wo kommen die in so großer Anzahl her? Bienen gehören zu jenen Insekten, die im Unterschied zu Wespen, Fliegen oder Hummeln als Volk überwintern. Etwa vier bis sechstausend Bienen ziehen sich im Winter gemeinsam mit der Königin zu einer Traube oder Kugel zusammen und kommen auf diese Weise problemlos durch die kalte Jahreszeit. Im Inneren der Bienentraube herrscht auch an kältesten Wintertagen eine Temperatur von 20 Grad. Die äußeren Bienen drängen nach innen und die inneren nach außen und so wärmen sie sich gegenseitig. Bereits Ende Jänner beginnt die Königin mit der Eiablage, zuerst nur wenige, dann immer mehr, bis sie an nektarreichen Maitagen 1500 Eier und mehr täglich ablegen kann. Es verwundert schon, wenn man bedenkt, daß die Eier und die Brut von den Bienen gewärmt werden müssen, wobei die Temperatur für die Brut konstant 34 Grad betragen muss. Trotzdem beginnt die Bruttätigkeit schon Ende Jänner, wenn die Außentemperaturen auch noch so kalt sind. Auf diese Weise wird das Bienenvolk natürlich immer stärker und im Mai und Juni leben etwa 40.000 bis 60.000 Bienen und mehr in einem Bienenvolk. Gerade weil die Bienen als Volk überwintern, sind sie für die Bestäubung so wichtig. Wespen, Hummeln oder Fliegen könnten die Bestäubung so vieler Blüten nie schaffen, weil sie als Einzelwesen überwintern

Seit einigen Wochen sind die Bienen wieder fleißig unterwegs. und erst im Herbst eine bestimmte Vielzahl erreichen. Zudem sind die Bienen blütenstet, das heißt, Bienen bleiben immer bei derselben Blütenart. Wenn sich ein Bienenvolk auf den Apfelbaum einfliegt, so bleibt es beim Apfelbaum, solange es Apfelbaumblüten findet. Es hätte ja wenig Sinn, wenn Bienen mit dem Blütenstaub vom Löwenzahn auf den Apfelbaum fliegen würde, denn das gäbe keine Befruchtung. Gerade deshalb sind Bienen für die Befruchtung so wichtig. Ohne Bienen würden viele Pflanzen, Sträucher und Bäume in wenigen Jahren verschwinden. Wenn uns der Erhalt der Artenvielfalt in der Natur ein Anliegen ist, so darf es uns nicht gleichgültig sein, wenn Bienen oft massenweise zugrunde gehen. Von den Bienen kommt aber auch der Honig - Informationen darüber gibt es in einer der nächsten Ausgaben.

Volkstanzgruppe Montan

Volktanzgruppe beim Bauernbundball in IBK Am 1. Februar 2008 fuhren insgesamt 14 Mitglieder der Volkstanzgruppe Montan in Tracht gekleidet mit einem Kleinbus nach Innsbruck, wo im Congress der alljährliche Bauernbundball stattfand. Dieser wurde von der Sektion „Forum Land“ veranstaltet und stand heuer im Zeichen des Ländlichen Raumes. Der Erlös des Bauernbundballes ging an das Eduard-Wallnöfer-Schülerheim. Die Eröffnung und der Auftanz wurden von der Jungbauernschaft/ Landjugend des Bezirkes Innsbruck Stadt und Land gestaltet. Es waren folgende Musikgruppen vertreten, die für Unterhaltung der Extraklasse sorgten: Schwesterherz, Franz Posch und seine Innbrüggler, das Goldried Quintett, die Tiroler Tanzbodenmusig, die Grubertaler, die Torpedos T-NG, die Pfundskerle, die Angather Blechschad’n, die Stoaberger und die Zillertaler Mander. Für die Montaner Volkstänzer ging es nach einer unterhaltsamen und durchtanzten Nacht in den Morgenstunden wieder heimwärts.

Gruppenfoto der Volkstranzgruppe auf dem Bauernbundball in Innsbruck


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Jungschützen Montan

Palmbuschn: Tiroler Brauch wird fortgeführt Auch heuer wurde wieder anlässlich der Prozession am Palmsonntag von den Montaner Jungschützen und Kindern der Grundschule die Palmbuschen in die Kirche getragen. In vielen Südtiroler Orten werden Palmbuschen (bestehend aus Palmkätzchen, anderen Zweigen und bunten Bändern) hauptsächlich von Kindern zur Kirche getragen, wo sie geweiht werden. Nach dem Gottesdienst werden die geweihten Palmbuschen mit nach Hause genommen, im Garten oder Feld aufgestellt und gelten als Segenzeichen. Diese so geschm��ckten Stangen symbolisieren auch die Bitte um Wachstum. Nach altem christlichen Glauben sollen die kleinen Sträuße vor Blitz und Unwetter schützen. Die Jungschützen der Schützenkompanie Montan haben diesen kirchlichen Brauch im letzten Jahr in Montan belebt und haben deshalb für die Kinder die Palmbuschen auch heuer wieder vorbereitet. Am Vortag des Palmsonntag wurden dann von den Jungschützen unter der fleißigen Mithilfe der Marketenderinnen sowie von Karoline Amort und Iris Giacomozzi die Palmbuschen

Die Montaner Jungschützen mit den angefertigten Palmbuschen gebunden. Vor Beginn der Prozession wurden die Palmbuschen von Pfarrer Heinrich Meraner geweiht. Der Jungschützenbetreuer Lukas Wegscheider und die Jungschützen bedanken sich auf die rege Teilnahme der Dorfbevölkerung und hoffen, dass diese Aktion Gefallen gefunden hat. Die Jungschützen wollen auf diese Weise ihren Beitrag zum Erhalt der alten kirchlichen Bräuche in Montan leisten. (wt)

Jungschützen Montan

Brauch: Oster-Ratschen In der Karwoche ab Gründonnerstag haben in den Kirchen keine Glocken geläutet. Ab diesem Zeitpunkt gaben die Montaner Jungschützen für drei Tage mit ihren Ratschen die Zeiten des Gebetes an. Diesen Brauch haben die Jungschützen auch heuer weitergeführt. Die Kirchenglocken drücken zumeist eine festliche Stimmung aus, deren Geläute in der Zeit des Todes Jesu (Karwoche) nicht angebracht ist. Um dennoch die Bevölkerung die Angelus-Zeit anzuzeigen, wurde in der vergangenen Woche um 6.00, 12.00 Uhr und 18.00 Uhr mit dem Ratschen daran erinnert. Wie Jungschützenbetreuer Lukas Wegscheider erklärt, besteht eine Osterratsche aus einem Holzrahmen, der ungefähr 20 x 30 cm groß ist. Darin sind die Ratschen eingebaut, die mit einer Handkurbel angetrieben werden und eine ziemliche Lautstärke erreichen.

Schütze Lukas Varesco im Montaner Kirchturm beim Ratschen

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Die Gemeinde vor 150 Jahren

Eine „Chirurgenanstellung“ im Jahre 1854 Das folgende Dokument über die Anstellung eines Chirurgen (den wir heute vermutlich als Gemeindearzt bezeichnen würden) zeigt zum einen die Gemeindeautonomie in Sachen Sanitätswesen, zum anderen ist es ein interessantes Beispiel, welche Prioritäten in der „Wettbewerbsauschreibung“ für die Stelle gesetzt wurden. Am 3. Jänner 1854 legt die Gemeinde Montan, mit Weißensteiner als Vorsteher, folgendes fest: Zur Aufnahme eines jeweiligen Herrn Chirurgen für der Gemeinde Montan werden bedungen folgende Bedingnisse Sieben Punkte werden als Bedingung für die Anstellung vorausgesetzt: I. Muß ein Herr Chirurg eine gut eingerichtete Hausapotheke halten, und die Medikamente nach der vorgeschriebenen Taxe abgeben. Der Preispolitik der Pharmaindustrie wird hier gleichermaßen ein Riegel vorgeschoben und dem Arzt ein vielleicht lukratives Nebeneinkommen durch erhöhte Preise verwehrt. Interessant klingt auch Bedingung Nr. 2, eine Voraussetzung, die heute wohl kaum ein Chirurg beherrschen muss, aber vermutlich auch wegen des Vorhandenseins des nötigen Instrumentarium vom Arzt ausgeführt wurde: II. Muß er das Rasiergeschäft gut ausüben können, wofür er für ein Persohn rasieren 2 Kreuzer abs. zu fordern hat. Auch die Tarife für die Hausbesuche werden genau festgelegt: III. Hat er für ein Visit im Dorfe mit Einbegriff Unterdorf 6 Kreuzer abs. und für die Fracktionen Kalditsch, Glen und Pinzan ohne Unterschied der Entfernung 12 Kreuzer abs. und für Gschnon und Pauscha 18 Kreuzer abs. zu fordern und für Totenbeschau und Bericht sind 12 Kreuzer abs. zu fordern. Weitere Leistungen werden wie folgt berechnet: IV. Weiters für eine Aderlaß 10 Kreuzer und für ein Zahnausbrechen auch 10 Kreuzer abs. können gerechnet werden. Und erst jetzt folgen die eigentlichen für einen Arbeitsvertrag zentralen Punkte: der ihm zugewiesene Gehalt von Seiten der Gemeinde und die Kündigungsfrist: V. An jährlichem Gehalt hat ein Herr Chirurg 150 f. R.W. (=Gulden Reichswährung) aus der Gemeinde Kassa zu erheben.

VI. Bedingt sich die Gemeinde bei vorkommenden Dienstes Abänderungen eine einviertljährige Abkündigung, welche Abkindung sowohl die Gemeinde als auch ein jeweiliger Herr Chirurg zu beobachten hat. Und schlussendlich wird im letzten Punkt auf die Urlaubstage des Chirurgen eingegangen, eine Vertragsklausel, die für den zukünftigen Gemeindearzt nicht recht günstig klingt: VII. Auch wird noch bemerkt, daß, falls sich ein Herr Chirurg auf einige oder mehrere Tage von hier entfernen wollte, so seg er verhalten für die Dauer seiner Abwesenheit einen Chirurg oder Hr. Doctor auf seine Kosten der Gemeinde einstweilen unterzustellen. Man fragt sich am Ende schon, ob sich heutige Ärzte auf solche „Knebelverträge“ einlassen würden… Quelle: Südtiroler Landesarchiv, Gemeindearchiv Montan, Reihe II, 18 (cw)

Eine Ablichtung des Dokumentes über die Anstellung eines Chirurgen

Bauunternehmung

FÄCKL A. & CO. Ohg

39050 Deutschnofen (BZ) · Handwerkerzone 15 Tel. 0471 616 486 · mobil 335 472 740


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Montaner Dialektwortschatz - Teil 11

Verkehr - Umfahrung von Auer

Gneatig und klueg

Kein Angebot

Es gibt Menschen, die haben es immer eilig, sind immer afn Sprung und immer pan Satzen. Andere, die nehmen das Leben eher ein bisschen gemütlich und hom iberhaps koan Gneat und koan Regauf. Jemand hingegen, der glaubt es nit za dertian, der hat es vermutlich immer gneatig (obs neatig isch, das ist eine andere Frage) und muss sich tummlen. Einer, der klueg tuat, geht eine Sache vielleicht besonnener und vorsichtiger an- so klug ist das aber vielleicht auch nicht, denn leicht kann man dabei in Verdacht geraten, ein Loamsieder zu sein. Dass für die Herstellung von Knochenleim wahrscheinlich eine gute Portion Geduld notwendig war und es eine langwierige Arbeit war, liest man aus der Redensart heraus. Einen Schnellsiederkurs wird der Loamsieder also nicht besucht haben. Im Gegensatz zum Loamsieden steht eine andere Tätigkeit, und zwar das Nudelschmelzen. Wenn etwas geat wie es Nudelschmelzen, dann geht es schnell von der Hand und wird rasch und problemlos erledigt. Das heißt auch, dass die Arbeit einen Virschigong hat, ein Status, den einer, der soandelt, vermutlich nicht so schnell erreichen wird. Dann gibt es aber auch wieder Menschen, die zwar durchaus mit etwas beschäftigt sind, aber man weiß nicht so recht, ob etwas dabei herausschaut. Beim Ummernischgen und Ummerplempern, wird wortwörtlich einiges an Zeit verplempert. Und wenn erst der Bauer beim Trakor ummermergelt, dann weiß man, wia spot es isch….und zan Schluss muass der Gino vorbeikemmen…; Nischgen und Mergeln sind durchwegs Tätigkeiten, die eher langsam vor sich gehen und am Ende ist man trotzdem auf keine grünen Zweig gekommen, aber man kann eine Arbeit auch schnell machen- das Resultat bleibt fragwürdig, wenn einer lai wusert oder hudelt. Ein Lob zum Schluss dennoch auf die Gemütlichkeit, denn ohne diese würde kein gueter Plent entstehen- eine volle Stunde sollte er gekocht werden- und deshalb: Um an gueten Plent zu kochen, brauchts a faule Köchin. (cw)

Die Arbeiten für das zweite Baulos der Umfahrung von Auer (Bauarbeiten für geschätzte 19 Millionen Euro) müssen neu ausgeschrieben werden. Diese Entscheidungen fiel am Dienstag, 25. März im Landesamt für Bauaufträge in Bozen, da im Rahmen der europaweiten Ausschreibung kein einziges Angebot hinterlegt wurde. Bereits am 12. Februar wurde von Landeshauptmann Luis Durnwalder und Bautenlandesrat Florian Mussner, der letzte Sprengsatz zum Durchstich des 982 Meter langen Tunnel „Castelfeder“ gezündet. Dieser wird bis spätestens 2009 fertig sein und ist Teil des 1. Bauloses der Umfahrung von Auer. Zum ersten Baulos gehört außerdem der 15 Meter langen Tunnel „Montan“ sowie ein Rondell zwischen den Tunnels zur Anbindung ans Fleimstal und das Dorf Auer. (LPA/wt)

Die anwesenden Vertreter des Landes sowie der umliegenden Gemeinden beim Durchstich des Tunnel „Castelfeder“

Südtiroler Bauernjugend - Ortsgruppe Montan

Ortsweinverkostung der SBJ Montan Am Mittwoch, 23. April 2008 um 19.30 Uhr findet im Vereinshaus von Montan die diesjährige Ortsweinverkostung der SBJ Montan statt. Dafür können wieder Weine zur Verkostung eingereicht werden. Die Weine, abgefüllt in je drei 7/10-Flaschen pro zu verkostende Weinsorte, müssen bis Dienstag, 22. April 2008 bei Philipp Oberberger abgegeben werden. Bei der Ortsweinverkostung sollten all jene, die einen Wein zur Verkostung abgegeben haben, auf alle Fälle anwesend sein; die anwesenden Fachleute werden nämlich einige Tipps und Tricks geben, um den Weinausbau noch zu verbessern. Die Südtiroler Bauernjugend Montan lädt wiederum alle zur Teilnahme ein, die besten Weine des Abends werden für Montan

auf der Bezirksweinkost ins Rennen gehen. Diese findet am 13. Mai im Felsenkeller der Laimburg statt. Weitere Informationen beim Ortsobmann der Südtiroler Bauernjugend Andreas Ludwig (328 30 177 10)


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Die Flur- und Hofnamen von Montan - Diplomarbeit - Teil 12

Iber der Klaus: Die Kalditscher Höfe (Teil 1) Unsere Höfewanderung geht heute erstmals über das eigentliche Dorf hinaus… und zwar iber die Klaus nach Kalditsch. Von der historischen Dokumentation aus, nehmen die Kalditscher Höfe sicherlich eine Sonderstellung im Montaner Gebiet ein. Ihre geschlossene Abhängigkeit von der Grundherrschaft bedingt es, dass sie vollzählig im Urbar Meinhards II, Graf von Tirol, von 1288 aufscheinen, das für den Bereich Enn in einer Kopie von 100 rekonstruiert werden kann. Und wenn der Vergleich gezogen wird zwischen jener Zeit vor gut 700 Jahren und der heutigen Zeit, so wird man mit Erstaunen feststellen, dass sich eigentlich nicht viel verändert hat in Kalditsch- abgesehen von der erst in neuester Zeit erfolgten Ausweisung der Handwerkerzone und den einzelnen neueren Bauten, seien es Wohnhäuser oder neue Hofstellen oder wohl etwas verunglückte Ferienbungalows ... Erstaunlich ist auch, dass Kalditsch nur eine einzige urkundlich belegte abgegangene Hofstelle aufzuweisen hat, nämlich einen Hof, der urkundlich als „in Praitenwiese“ genannt ist und somit im Bereich der auch heute noch so genannten Breitwies (die wirklich breite Wiese/Obstwiese nach der Zufahrt zur Handwerkerzone) gelegen haben muss. Ansonsten sind die Höfe der Reihe nach im Urbar aufgelistet und der Vollständigkeit halber, seien sie auch deshalb hier angeführt: Die Anführungen folgen der Veröffentlichung von Walter Landi im Dorfbuch von Montan und werden teilweise in Klammer ergänzt durch die Belege von Rosa StockerBassi in der Höfegeschichte von Montan. Wie immer in Montan sind die eigentlichen Hofnamen nicht allgemein üblich, doch Kalditsch nimmt auch hier eine Sonderstellung ein: Ähnlich wie in Oberglen, das ebenfalls durch eine Einzelhofsiedlung geprägt wurde, haben sich die Namen der Höfe ziemlich bald gefestigt und sich bis heute in dieser Form erhalten. Ausnahmen sind dabei durch außergewöhnliche Persönlichkeiten oder Familien neu entstandene Bezeichnungen, wie der Rothenhof oder der Elsenhof. Eher steht aber wie im übrigen Montaner Gebiet der Bebauer des Hofes im Mittelpunkt, wie beim Tenz oder beim Veitner, wenige Höfe gehen auf die Bezeichnung der Stätte, auf der der Hof gebaut wurde zurück, wie der Plattner oder der Schießner.

72. Ein hof in Praitenwiese Für den abgegangenen Hof, weist Stocker-Bassi als direkten Nachfolger den Gstoager aus, nachdem sich die Güter dieses Hofes in folgender Zeit unter den Gütern des Gstoagers finden lassen. 74. Ein hof in Gschiezze (Schiezze) Der schon bald mit der –er-Endung, die den Bebauer in den Vordergrund stellt, versehene Schießner 75. hof zu Rimkesthol (ze Ruemkeschol) Das aus dem früheren Hof hervorgegangene Wohnhaus, wird immer noch als beim Rantscholer bezeichnet. 76. Ein hof ze Platte Der zweite Fall, in dem sich der Flurname, auf dem der Hof gebaut wurde, erhalten hat: der Plattner, wobei der Flurname selbst auf die Platten heute nicht mehr allgemein üblich ist. 77. Der hof zu Prurul (Piviuel) Der heutige Tenz 78. Ein hof in Salvadir Der heutige Elsenhof, im Besitz der gräflichen Familie ZenobioAlbrizzi, von dem er auch den Namen hat. Die Gräfin Elsa hat den Hof umgebaut und ihm den schönklingenden Namen Villa Elsa gegeben. 79. Ein hof ze Frensensun Der Wieserhof, auch hier steht in der erstgenannten Benennung die Person im Vordergrung, der Sohn eines Franz. 80. Der nider hof datz Vit Der heutige Lamberthof, der durch die Teilung einer Hofstelle, eben des Vit entstanden ist. 81. Der ober hof da selben Der eigentlich Veitner, wieder steht in der Bezeichnung die Person, nämlich ein Vitus im Vordergrund. (Fortsetzung folgt…) (cw)

Die Kalditscher Höfe folgen im Urbar nach den Höfen von Aldein, der erste der Kalditscher Höfe wird unter der Nummer 69 angeführt: 69. Ze Doladicz der aller oberst hof Der Beleg weist auch heute noch den letzten der Kalditscher Höfe aus, den allgemein als Kalditscher Wirt bezeichneten Panklhof, der sich in einen inneren und außeren Panklhof aufteilt. 70. Bernarhartes Hof (Berenharteshof ) Der heutige Bibelhof, auch nach den Besitzern beim Bachner oder nach den früheren Eigentümern beim Jacum genannt. 71. Ein hof ze Aichpuhel Der heutige Rothenhof, nach der früheren Besitzerfamilie Roth

Der heutige Elsenhof, im Besitz der gräflichen Familie Zenobio-Albrizzi, von dem er auch den Namen hat. Die Gräfin Elsa hat den Hof umgebaut und ihm den schönklingenden Namen Villa Elsa gegeben


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Historisches aus den Zeitungen

Vor 75 Jahren in der Zeitung ... Aus der Alpenzeitung vom 8. Dezember 1932: Mit der Verhaftung des vermutlichen Brandstifters 1932 glaubte man den Schuldigen für eine Reihe ungeklärter Brandstiftungen im Unterlandler Raum gefunden zu haben. Der bei der Verhaftung angeschossene und bald darauf seinen schweren Verletzungen erlegene 18-Jährige war Julius Wegscheider aus Montan. Der Fall, der als Beispiel für polizeiliche Willkür und durch die auf dem Montaner Friedhof singuläre Aufschrift des Grabsteins in italienischer Sprache als Zeichen der damaligen Unterdrückung gesehen werden kann, ist es wert, wieder aufgerollt zu werden… (Fortsetzung folgt…) Nachstehend wird der Wortlaut des Berichtes in der Alpenzeitung wiedergegeben: „Vermutlicher Brandstifter verhaftet In der letzten Zeit waren in der Gegend von Termeno verschiedene Brände zu verzeichnen und man vermutete, dass ein rachesüchtiges Idividum an den einzelnen Bauernhöfen das Feuer gelegt hatte. Innerhalb zweier Wochen brach in der dortigen Gegend fünfmal Feuer aus und auch in den Nachbarschaftsgemeinden Cortaccia, Salorno, Egna und S. Floriano ereigneten sich Brände. Die von den Karabinieri angestellten Nachforschungen wurden nun von Erfolg gekrönt. Vorgestern abends bemerkte eine Karabinieripatroulle in der Nähe eines Bauernhofes in Termeno einen Mann, der mit einer brennenden Kerze um das Haus schlich. Als er den Karabinieri ansichtig wurde, ergriff er die Flucht und wollte sich in der Nähe befindlichen Wald verstecken. Die Karabinieri gaben einige Schreckschüsse ab und als der Flüchtige dennoch nicht stehen blieb, schossen sie in an, wobei er am rechten Arm und im Unterleib verletzt wurde. Der Verwundete wurde von den Karabinieri aufgehoben und es wurde für seine Überführung in das hießige Krankenhaus Sorge getragen. Er wurde als der 18 Jahre alte Giulio Wegscheider nach Giuseppe aus Montagna, wohnhaft in S. Michele-Appiano, identifiziert.“

Südtiroler Bauernjugend

Burschenausflug der Bauernjugend Am Samstag, 12. April findet der 3er Burschenausflug der Sbj Bezirk Unterland statt. Start ist um 9.00 Uhr beim Bauernbundbüro in Neumarkt. Besichtigung der Kellereien Manincor, Kellerei Girlan mit Weinverkostung und Marende sowie Besichtigung des Betriebes Carlotto Ferruccio. Anschließend Abendessen beim Hotel Kaufmann in Auer. Der Ausflug kostet 30,00€. Anmeldeschluss ist der 1. April (Andreas Ludwig 328 30 177 10)

Der Grabstein von Julius Wegscheider am Montaner Friedhof Über unsere Vorfahren

Jahrgang 1908 In der nächsten Ausgabe des Montaner Dorfblattes möchten wir ein Foto vom Jahrgang 1908, welches anlässlich der „LeaslerFeier“ gemacht worden ist, veröffentlichen. Wer uns dieses bereistellen kann, soll sich bitte bei einem der Redaktionsmitglieder (siehe Impressum letzte Seite) melden. Vielen Dank! (wt) Zeitgeschichte

Erinnerungsorte 1809 Die Erhebung von Erinnerungsorten an die Tiroler Freiheitskämpfe um das Jahr 1809 ist ein Projekt der Chronisten von Süd-, Nord- und Osttirols. In Südtirol und im Bundesland Tirol gibt es eine Reihe von Gedächtnisstätten und anderen Erinnerungsorten, die auf Ereignisse oder Personen der Zeit um das Jahr 1809, das heißt an die Zeit der Napoleonischen Kriege in Tirol ab 1796, hinweisen. Darunter sind allseit bekannte Denkmäler, wie das Andreas-Hofer-Denkmal am Bergisel, jenes bei Spinges oder die Gedächtniskapelle in St. Leonhard im Passeier, um nur einige zu nennen. In Montan möchte der Jungschützenbetreuer Lukas Wegscheider zusammen mit seinen Jungschützen sich auf die Suche nach Gedenktafeln, machen die an lokale Ereignisse erinnern oder an Gefallene, die nicht die Berühmtheit eines Hofer, Speckbacher oder Haspinger erreicht haben, aber dennoch für die lokale Erinnerungstradition eine wichtige Bedeutung besitzen: Dabei hoffen die Jungschützen auf die Mithilfe der Montaner Mitbürgerinnen und Mitbürger. Wer Hinweise, Bilder, Dokumente oder anderes mit Montaner Bezug auf die Tiroler Freiheitskämpfe besitzt, kann sich beim Jungschützenbetreuer Lukas Wegscheider (Tel. 335 52 656 88) gerne melden. Ziel der Aktion ist es, diese „Erinnerungsorte“ zu dokumentieren und die Chronisten bei ihrer Arbeit zu unterstützten. (wt)


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22 Erinnerungen von Erwin Villgrattner

Die „Urfer“ oder Bombardierung des Unterlandes In den Kriegsjahren 193 und 19 wurde das Unterland von den amerikanischen Fliegerverbänden unter Beschuss genommen. Ziele waren vornehmlich Zuglinien und -brücken. Glücklicherweise wurde Montan, abgesehen von einigen Blindgängern, vom direkten Beschuss verschont. Während dieser Zeit war die Montaner Bevölkerung stets auf das Schlimmste vorbereitet – so mancher hielt immer einen Koffer bereit, in welchem er die wichtigsten Dokumente, Geld und Schmuck verstaute, falls das eigene Heim von Geschossen getroffen werden sollte und man flüchten musste. Unterschlupf während der Angriffe fand man in den Tunnels entlang der Fleimstaler Bahn und in Kellern. Der Bunker, welcher an der Bahntrasse (oberhalb des Tomblhofs) heute noch besteht wurde ebenfalls zu diesem Zweck von den Montaner Bürgern gegen Ende des Krieges selbst erbaut, aber nur wenige Male benutzt. Das beliebteste Ziel im Unterland war die Bahnbrücke in Auer; zahlreiche Geschosse prallten auf dieses Gebiet und auf den dahinterliegenden Mitterberg nieder. Ein besonders massiver Angriff erfolgte am Geburtstag Adolf Hitlers, den 20. April – wo die Allierten natürlich ein besonderes Zeichen gegen den Diktator setzen wollten. „Dr Himml isch gonz schworz gweisn, fa lauter Fliager“ erzählt Erwin. Einen weiteren nicht unwesentlichen Beitrag zur Verschonung Montans leistete der damalige Bürgermeister Alois Pernter welcher die Soldaten der deutschen Wehrmacht überzeugen konnte Montan NICHT als Basis für die Stationierung der Kanonen für die Fliegerabwehr zu benutzen, da dann Montan selbst zum Ziel der amerikanischen Bomber geworden wäre. Montan kam also verhältnismäßig glimpflich davon, bis auf die Bauern, welche Felder jenseits der Etsch besaßen. Nach der Zerstörung der Brücken in Auer und Neumarkt (am . September 19) mußten sie einen Umweg über Laag oder sogar Salurn nehmen.

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Für den Personen- und Lastverkehr über die Etsch wurden die sogenannten „Urfer“ eingesetzt. Die Brücke von Laag konnte man nur „auf eigene Gefahr“ überqueren – was zu jenen Zeiten gleichbedeutend mit „höchstwahrscheinlich landet die Ernte in der Etsch“ war. Einfallsreichtum war gefragt und so wurde für den Personenund Lastverkehr eine Fähre, im Volksmund „Urfer“ eingesetzt. Die Fähre bestand aus mehreren Schichten Holzplanken welche auf 2 Boote der deutschen Wehrmacht gelegt wurden. Wie wurde die Hin- und Rückfahrt bewerkstelligt? Man spannte einige Meter stromaufwärts ein dickes Stahlseil über die Etsch. An dieses Seil wurde die Fähre angehängt. An der Urfer war ein Ruder angebracht – dieses nutzte je nach eingestellten Winkel die Strömung um nach links- bzw. rechts zu pendeln. Da der Wasserstand der Etsch großen Schwankungen unterlag mussten an den Ufern bewegliche Zugangsrampen bereitgestellt werden. Der Fährbetrieb wurde den ganzen Tag und bei Notfällen (wie z.B. Arzteinsätzen) auch bei Nacht pflichtbewusst vom Fährmann - dem „Bruggnander“ ausgeführt. Die Einstellung des Betriebes erfolgte nur nach großen Gewittern, weil man den Zusammenstoß mit Treibholz vermeiden musste. Die Urfer wurde also von Montaner Bauern und Arbeitern genutzt, welche ihre „Tirggernte“ vom „Mous“ über die Etsch transportieren mussten. Darunter auch Erwin Villgrattner, der den Bauern bei der Ernte half. Er erinnert sich, dass die Ochsen und Pferde nur sehr widerwillig auf das doch ein wenig wacklige und ungewohnte Gefährt begaben – „… derfir isch es pan Aussteign ondersch avanti gongen!“ fügt er schmunzelnd hinzu. (lv)


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Menschen in Montan

Eine Montaner Stange (s)kippt um die Welt! „Ich möchte beweisen dass ich einer neuen Herausforderung gewachsen bin, ich stürze mich in das Abenteuer“ – das hat sich Gottfried Rottensteiner gedacht als er nach 25 Jahren seinen Beruf als Anlagenberater zur Seite legte und sich vollends auf das Geschäft mit Kippstangen und Sicherheitszäunen zu konzentrieren anfing. Ursprünglich angefangen hat das ganze in Lüsen (bei Brixen) wo ein Wirt sich dieses neue „Patent“ Anfang der 80er Jahre ausgedacht hat. Die erste Version, mit Kugelgelenk ausgestattet, die Stange blieb liegen, bewegte sich also nicht mehr in die Vertikale zurück. Diese Idee wurde von Amerikanern aufgegriffen und verfeinert – man fügte ein Federelement hinzu und die Stangen standen nach dem Umkippen wieder auf. Gottfried kam mit diesem Geschäft durch Zufall im Jahre 1993 in Kontakt; er war für einen Hersteller aus dem Fleimstal als Verkäufer tätig – als langjähriger Präsident des Skiclubs Jochgrimm bot sich diese Nebentätigkeit an. Als der Hersteller bei großen Aufträgen in Schwierigkeiten geriet entschied Gottfried die Sache selbst in die Hand zu nehmen – ab dem Jahre 2000 zieht er alle Fäden der Firma Skipp selbst. Dies erforderte vollen Einsatz – alle Bestandteile der Kippstangen und Auffangnetze wurden (und werden) von ihm selbst entwickelt, er wählt die Materialien aus und lässt die Einzelteile von 5 verschiedenen Firmen in Italien und Tschechien herstellen bzw. zusammenfügen. Der Verkauf geht zu 75% ins Ausland – das Ausland hat es Gottfried immer schon angetan – mit ein Grund warum er sich für dieses Produkt entschieden hat. „Der Markt in Südtirol ist für dieses Nischenprodukt zu klein, man muß über die Grenzen schauen, da gibt es noch viel zu holen. Ausserdem eine Gelegenheit die Welt zu sehen und andere Realitäten kennen zu lernen, das kommt auch meinen Töchtern, die im Betrieb mitarbeiten zugute. “ In der Tat hat SKIPP auch schon einen Fuß in die Tür zum Olympia-Geschäft von Sochi 2014 in Russland gesetzt. Vor wenigen Wochen war Gottfried mit einer Delegation Südtiroler Unternehmer in Moskau bei den „großen Tieren der Politik“ ganz Russland ist für das Skigeschäft interessant und ein Markt ist zu erobern. Eigentlich wurden Skipp-Kippstangen schon nach Russland geliefert, auch in die USA und europaweit. Der Verkauf wird über

Gottfried Rottensteiner erklärt den Chinesen die Vorzüge seiner Produkte Wiederverkäufer abgewickelt – ausser Kitzbühel – diesen besonders wichtigen Kunden betreut Gottfried direkt. Große Wichtigkeit in diesem Geschäft hat der persönliche Kontakt – dabei genügt es nicht sich einmal vorzustellen, man muß immer wieder die neuen Märkte besuchen – so zum Beispiel in China, wo man länger als andernorts braucht um die richtigen Kontakte zu finden und zu knüpfen. Kippstangen und Sicherheitsnetze müssen den FIS-Normen entsprechen – jedes neue Produkt wird, bevor es im WeltcupRennen eingesetzt wird, an der Universität Innsbruck getestet und erhält dann eine Zertifizierung. Die Anforderungen an das Material haben sich in den letzten 10 Jahren stark geändert Ein Beispiel: die Slalomfahrer werfen die Stangen nicht mehr mit den Armen zu Boden sondern fahren sie mit den Beinschützern nieder. Dies hat zur Folge dass es einen anderen (tieferen) Aufprallpunkt gibt, dass die Kräfte also anders auf das Material einwirken . Jedenfalls gibt es viel Entwicklungsarbeit für dieses anscheinend einfache Produkt zu erledigen… und Gottfried hat da schon so einiges am Brodeln … vorerst geht es ab in den Iran … (lv)

Tag der offenen Gärtnerei

Boznerstraße 6 39044 Neumarkt (BZ) Tel. 0471 820 191· Fax 0471 821 710 karl@puergstaller.net

Sonntag, 06.04.2008 9 - 18 Uhr


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Südtirol-Politik

Alles Gute zum 90. Am 14. März 2008 feierte der langjährige Landesrat und Landeshauptmannstellvertreter Dr. Alfons Benedikter seinen 90. Geburtstag. Anlässlich dieser Feier ließ es sich eine Delegation der Südtiroler Volkspartei angeführt von Parteiobmann Elmar Pichler Rolle und dem Vorsitzenden des Clubs der Altmandatare Dr. Bruno Hosp nicht nehmen, dem großen Tiroler und Autonomievater zu danken und gleichzeitig die besten Glückwünsche für die Zukunft zu überbringen. Unter den Gratulanten befanden sich außerdem der Chef der SVP-Seniorenbewegung Otto von Dellemann, der ehemalige Regionalratspräsident Dr. Luis Zingerle, sowie als Vertretung des neu gegründeten „Forum Heimat in der SVP“ Wolfgang Pichler und Andreas Varesco. Dr. Benedikter hat sich zeit seines Lebens mit voller Energie, um die Erhaltung der deutschen und ladinischen Minderheit und den Ausbau der Südtiroler Autonomie bemüht. Der Schutz der Kulturlandschaft und die Raumordnung waren ihm dabei auch ein besonders wichtiges Anliegen. Er hat sein ganzes Leben seiner Heimat gewidmet und keine Mühen und Auseinandersetzungen gescheut, wenn es um

v.l.n.r.: Alfons Benedikter, Bruno Hosp, Luis Zingerle und Otto von Dellemann Südtirol ging, von 1948 bis 1998 saß er im Südtiroler Landtag. Der Jubilar zeigte sich erfreut über die Glückwünsche und erzählte auf mitreisende Art und Weise über Meilensteine der Südtiroler Geschichte. (Andreas Varesco)

Bergrettung Unterland

Eisklettern in der Bletterbachschlucht Wie bereits üblich, absolvierte die Bergrettungsstelle des Nationalen Bergrettungsdienstes mit Sitz in Neumarkt ihre alljährliche Eiskletterübung im Bletterbachgebiet. Nicht die Touristenrouten, sondern die Einstiege zu den Wasserfällen wurden begangen, um die meistüblichen Zusteige der einzelnen Eiskletterstellen aufzusuchen. Zum Besichtigungsrundgang trafen sich 12 Bergretter am Jochgrimm am 27. Jänner 2008 ein, um mit dem Weisshornlift zum nahe gelegenen Gampelsteig hochzufahren. Mit Tourenschiern und Schneeschuhen wurde das Gipfelplateau umrundet, um in die eigentliche tief vereiste Bletterbachschlucht zu gelangen. Nach einer knappen Stunde Gehzeit erreichte die Gruppe den Ausläufer des Hohen Gorz Eisfalls. Kletterübungen wurden im Bachbett und auf den umliegenden Eissäulen durchgeführt. Es ist immer wieder erstaunlich in welch schöner Landschaft wir woh-

nen dürfen! Trotz der Tiefe der Schlucht erreicht die Sonne viele Wandabschnitte, Rinnen und Grate, die in vielen Farbschattierungen um die Wette leuchten. Die grün- bläulichen Antrazitschichten, die gelblichen Mazzinsteine, die Bellorophonschichten, der rötliche Grödner Sandstein und nicht zuallerletzt der Sarldolomit im Gipfelbereich des Weisshorns verfeinern die Farbpalette an diesem etwas windigen Wintersonntag. Obwohl die kalten Wintertage in den letzten Jahren immer weniger werden, erhöht sich die Anzahl derer, die zum Bletterbach hochwandern, um über die Eiskaskaden zu klettern. Ein gut vorbereiteter Bergrettungsdienst ist somit Garant für alle jene, die sich versteigen, verletzen oder aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zum Ausgangsort zurückfinden.

Auf den Eissäulen wurde von der Bergrettungsdienst Unterland Kletterübungen durchgeführt.

Ein Mitglied des Bergrettungsdienstes Unterland an der Eissäule im Bletterbach.


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Schützen - Bezirk Süd-Tiroler Unterland

Musikkapelle Montan

Singwettbewerb

Frühjarhskonzert

Am 1. März 2008 traten fünf Kompanien zum zweiten Gesangsbewerb des Bezirkes Süd-Tiroler Unterland in Laag an. Mit jeweils drei Liedern, wie etwa „Die lebfrischen Sänger aus Tirol“, „Auf der Sunnenseitn“, „In die Berg bin gearn“ oder „Tirol isch lei oans“, präsentierten sich die Kompanien Laag, Kurtatsch, Truden, Montan und Salurn den rund 250 Zuhörern. Die Mitglieder der Schützenkompanie Montan hatten sich auf diesen Wettbewerb sehr gut in mehreren Proben vorbereitet. Dabei wurden unter professioneller Betreuung durch die Montaner Chorleiterin Ulrike Ellemunter die drei Lieder „Mein Unterland“, „Singen is ins’re Freud“ und „Hellau! Miar sein Tiroler Buam“ eingelernt. Beim Wettbewerb wurde die Schützenkompanie Montan durch Annemarie Ludwig, Evi March, Christine Pichler und Ernst Fachinelli bei ihrem Auftritt unterstützt. Der kompetenten Fachjury gehörten die Mitglieder, Prof. Gottfried Veit, Othmar Leimgruber und der Montaner Dr. Siegfried Tappeiner an. Den 1. Platz erzielten schließlich die Kameraden der Kompanie Laag unter der Leitung von Elisabeth Ruele-Girardi. Die Schützenkompanie Montan belegte den hervorragenden 2. Platz vor den Kompanien Salurn, Kurtatsch und Truden. Die Schützenkompanie Montan bedankt sich bei der Chorleiterin Ulrike Ellemunter sowie den Aushilfen. (wt)

Auch beim diesjährigen Frühjahrskonzert der Musikkapelle Montan fanden sich wieder zahlreiche Gäste ein und füllten somit das Vereinshaus bis auf dem letzten Platz. Eröffnet wurde das Konzert mit der Fanfare „The Olympic Spirit“, ein Werk welches von John Williams anlässlich der Olympischen Sommerspiele von Seoul im Jahre 1988 für die US-amerikanische Rundfunk- und Fernsehagentur NBC komponiert wurde. Guten Anklang beim Publikum fand auch das zweite Stück des Abends, „Marche millitarie Francaise“. Eines der Anliegen der Musikkapelle ist wohl die Jugendarbeit und so besuchen zur Zeit auch 30 Musikanten die umliegenden Musikschulen. Hervorgehoben wurde auch die vorbildhafte Leistung des knapp 11 Jahre alten Luca Moranduzzo der sich heuer zum wiederholten Male beim österreichischen Jungendmusikwettbewerb Prima la Musica beworben hat und einen 2. Platz mit ausgezeichnetem Erfolg erzielt hat. Gleich mehrere Jungmusiker der Musikkapelle konnten im vergangenen Jahr das Leistungsabzeichen ablegen und zwar haben das Leistungsabzeichen in Bronze Anja Örtel, Tamara Moranduzzo, Sandra Comincioli und Fabian Lindner erhalten sowie Georg Amort am Tenorhorn das Leistungsabzeichen in Silber. Als erster Musikant in Montan hat Andreas Hilber an der Trompete das Leistungsabzeichen in Gold geschafft, dieser stellte sein Können mit dem Musikstück, „Freut Euch des Lebens“ mit Bravourvariationen für Solotrompete unter Beweis. Der erste Teil wurde mit dem Marsch „Unter dem Grillenbanner“ abgeschlossen. Nach dem Stück „All Glory Told“ von James Swaringen stellte ein weiterer Jungmusikant sein Talent unter Beweis. Im von Karel Zuna komponierten Stück „Mallet Man“ begeisterte der erst 13 jährige Andreas Franzelin, Schlagzeugschüler unseres Kapellmeisters Hemuth Valersi, als Solist am Xylophhon das Publikum. Aber auch der Kapellmeister und diplomierte Schlagzeuger Helmuth Valersi selbst griff im darauf folgenden Stück „Kings of Swing“ selbst zu den Tambourst��ben. Mit dem Stück Boney M. Super Hits und den bekanntesten Melodien dieser Gruppe, beendete die Musikkapelle den ofiziellen Teil des Konzert. Großen Anklang fanden die beiden Zuganben „Launische Klarinetten“ mit den Solisten Christian und Edi Franzelin und der Marsch „Meine Heimat ist Tirol“. (gp)

Nicht nur das Singen wurde bewertet, sondern auch das gesamte Erscheinungsbild beim Auftritt. Bauen

Baufuchs 2008 ist da! Wohnen zählt zu den Grundbedürfnissen der Menschen. Der Weg zum behaglichen Eigenheim ist mit großem Engagement und mutigem Einsatz der Baufrauen und -herren gepflastert. Vielen Problemen und Hindernissen kann man aber durch effiziente Bauvorbereitung und richtiges Planen aus dem Weg gehen. Der BAUFUCHS ist seit Jahren ein geschätzter Ratgeber während dieser wichtigen Lebensphase vieler junger Menschen, auf dem Weg zu ihrem Eigenheim. Seit kurzem ist der Baufuchs wieder

kostenlos in allen Gemeindeämtern, verschiedenen Landesämtern, Firmen aus der Branche und allen Filialen der Südtiroler Sparkasse! Der BAUFUCHS ist Südtirols Wohn-, Bau- und Energiehandbuch und enthält vor allem umfassende Information zu den Themen; Bauen, Wohnen und Energiesparen. Der Baufuchs richtet sich wiederum an alle: junge Menschen, Paare und Familien wie auch an Einzelpersonen, die den Traum des Eigenheimes verwirklichen oder erstmals die eigenen vier Wände beziehen wollen; an alle die neu errichten möchten, renovieren und sanieren oder sich schlichtweg nur einlesen wollen. Weitere Infos: unter www.baufuchs.com (wt)


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Jugendkapelle Montan/Neumarkt

Bezirksgemeinschaft Überetsch - Unterland - Ausstellung

Konzert - Ankündigung

Kunstforum zeigt Ralf-Rainer Odenwald

Die Jugendarbeit ist wohl eines der wichtigsten Anliegen der Musikkapellen Montan und Neumarkt. So entstand auch vor 4 Jahren das gemeinsame Projekt der Jugendkapelle Montan/Neumarkt. Anfangs wurde die Kapelle vom Kapellmeister Christian Franzelin geleitet, jetzt steht ihr der Kapellmeister Helmuth Valersi vor. Beide Kapellen investieren sehr viel in die Heranbildung neuer Jungmusikanten um den Fortbestand der Kapellen zu sichern. Lobenswert ist hier vor allem der unermüdliche Einsatz von Georg Guadagnini und Bruno Calliari den beiden Jungmusikerbetreuern. So besuchen zurzeit ca. 30 Musikschüler der Musikkapelle Montan die umliegenden Musikschulen. Am 24. April 2008 findet im Vereinhaus von Montan um 18:30 Uhr das Konzert der Jugendkappelle statt. Die jungen Musikanten freuen sich natürlich auf ein zahlreich erscheinendes Publikum. (gp)

Die Jugendkapelle beim letztjährigen Jugendlager in Matschatsch.

Vom 12. bis 26. April 2008 zeigt Ralf-Rainer Odenwald im Kunstforum Unterland in Neumarkt seinen Zyklus „Zweites Gesicht“. Der Künstler setzt in seinen Bildern auf die visuell begründete Annäherung zwischen Fotografie und Malerei, in seinen neuen Arbeiten verdecken malerische Strukturen große Teile der vermittels Fotografie eingebrachten Figuren und Objekte, Resultat ist die Findung einer neuen Balance zwischen verschiedenen Wirklichkeitsebenen. Die Übermalungen führen zu einer Fragmentierung des Realen, Gegenstände und Personen werden aus ihrem angestammten Zusammenhang gerissen und sind auch nicht in der Lage, einen neuen Kontext aufzubauen. Auf natürliche Größenverhältnisse wird ebenso verzichtet, wie auf die Wiedergabe „natürlicher“ Lokalfarbigkeit. Immer wieder wird durch das Verschleiern der Übergänge zwischen fotografischem Zitat und freier Malerei eine neue Form gewonnen, etwas wird seiner ursprünglichen Identität beraubt, gänzlich fremde Inhalte drängen auf die Bildfläche und es kommt zur Geburt einer neuen Realität, der Welt des Ralf-Rainer Odenwald. Der Künstler wurde 1950 in Pforzheim geboren, nach einer Goldschmiedelehre und dem Besuch der Fachhochschule für Gestaltung studiert er von 1970 – 1976 in Hamburg an der Hochschule für Bildende Künste bei Hans Thiemann, Gotthard Graubner und Joseph Benys. Lehraufträge und Gastprofessuren in Darmstadt und Hamburg, seine Arbeiten befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland. Intensive Ausstellungstätigkeit, unter anderem Hamburg, Passau, Weimar, Flensburg, Hannover, Vancouver, Trier, Kiel, Wien, Sydney, Wiesbaden. Vernissage: Samstag, 12. April um 20.00 Uhr. Öffnungszeiten der Ausstellung: von Dienstag bis Samstag von 10.00 - 12.00 Uhr und von 16.30 - 18.30 Uhr. Weitere Infos: www.bzgcc.bz.it

Pferdefreunde

Einladung zur 1. Pferdesegnung in Pinzon Ende April findet auf den Pinzoner Eggern die 1. Pferde- und Reitersegnung in Montan statt. Am Samstag, 26. April treffen abends die ersten Reiter ein. Anschließend findet eine Lagerfeuerfete statt. Am Vormittag des Sonntags, 27. April werden weitere Reiter erwartet. Um 11.30 Uhr erfolgt die Segnung der Pferde und Reiter durch Hochw. Heinrich Meraner. Die Veranstaltung steht allen Interessiete offen. Die Pferdefreunde hoffen deshalb auf ein zahlreiches Erscheinen. Für Speis und Trank wird bestens gesorgt sein. Für die musikalische Umrahmung sorgt DJ Anton. (wt)

Zum ersten Mal findet auf den Pinzoner Egger eine Pferde- und Reitersegnung statt.


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Hier können Sie ihren kostenlosen Kleinanzeiger (auch mit Bild) veröffentlichen. Info: Tel. 333 30 24 111 Verein

Zeitbank Informationen über die Zeitbank bzw. über die Einschreibung können alle Interessierten an jedem ersten Samstag im Monat (außer an Feiertagen) von 9.30 - 10.30 Uhr in der Bibliothek von Montan erhalten. Telefonische Auskünfte können weiterhin bei Hedwig Pfitscher Tel. 071 819 855 eingeholt werden. Die Liste mit den angebotenen Diensten wird laufend aktualisiert und liegt in der Bibliothek zu den Sprechstunden auf.

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Geoparc Bletterbach

Geoparc öffnet wieder In der vergangenen Saison 2007 konnten in der Bletterbachschlucht ungefähr 55 - 60.000 Besucher geschätzt werden. Das ist der Beweis für die große Bekanntheit dieses interessanten geologischen Wandergebiets. Der Geoparc Bletterbach konnte bei 263 geführten Wanderungen .500 Interessierte durch das Wunder der Erdgeschichte führen. Die spannende Saison 2008 beginnt am 25. April mit der Öffnung des Infocenters Bletterbach in Aldein und am 1. Mai mit Öffnung des Geomuseums Radein. Auch in diesem Jahr sind verschiedene Veranstaltungen geplant: der Internationale Museumstag am 18. Mai als Tag der offenen Tür, am 15. und 29. Juni eine Orchideenwanderung mit Johann Madl, am 26. Juli eine Sagenwanderung mit Margret Bergmann, am 23. August die Zeitreise in die Vergangenheit mit der Paläontologin am Naturkundemuseum Bozen Frau Dr. Kustatscher Evelyn; Weiters haben wir die gefragten Kindernachmittage am 19. und 26. Juli, 2., 9., 16. und 23. August im Programm, wobei wir uns besonders auf das Schiaßerturnier am 2. August mit dem Museumsverein Aldein freuen. Insgesamt ein spannender Sommer. Geführte Wanderungen in die Bletterbachschlucht finden jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag vom Infocenter Bletterbach und jeden Mittwoch vom Geomuseum Radein aus in die Bletterbachschlucht statt. In der Zeit vom 13. Juli bis 1. September werden täglich Führungen angeboten. Für Schulklassen bieten wir außerdem in den Schulen eine Vorbereitungsstunde zum geführten Ausflug in den Bletterbach an. Infos im Besucherzentrum Geoparc Bletterbach Aldein Tel. +39 071 886 96 - www.bletterbach.info


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montaner dorfblatt Volkshochschule Südtirol

Arbeitsvermittlungszentrum Neumarkt einteilung, in der Durchführung kleiner Reparaturen und Instandhaltung. Betrieb in Neumarkt sucht einen Elektriker, zuständig für Elektroinstallationen. Berufserfahrung ist erwünscht. Betrieb in Kaltenbrunn (Truden) sucht einen Monteur für verschiedene Baustellen. Sehr gute Deutsch- und Italienischkenntnisse. Für Betrieb in Deutschnofen wird zum sofortigen Eintritt ein selbständiger Elektriker-Geselle mit sehr guten Deutsch- und Italienischkenntnissen gesucht. Für Bankagentur im Raum Unterland wird eine/ein Verwaltungsangestellte/er für den Schalterdienst gesucht. Sehr gute Deutsch und Italienischkenntnisse. Friseurlehrmädchen/Jungen mit guten Deutsch- und Italienischkenntnissen gesucht. Auch im 1. oder 2. Lernjahr oder als Halbtagskraft. Für Landwirtschaftsbetrieb in Entiklar/Kurtatsch wird zum sofortigen Eintritt ein Mitarbeiter für den Bereich Obstbau/ Weinbau gesucht. Für Betrieb in Tramin wird zum baldmöglichsten Eintritt ein Maschinenumbauer zum Einrichten der Spritzautomate gesucht. Vorausgesetzt wird ein handwerkliches Geschick. Seine Aufgaben bestehen auch in der Personal- und Arbeits-

Für Zahnarztpraxis im Raum Unterland wird ein/e Zahnarzthygieniker/in und ein/eine Zahnarztassistent/in mit sehr guten Deutsch- und Italienischkenntnisse gesucht. Ganztägig, eventuell auch Part Time. Für Zahnarztpraxis in Neumarkt wird ein/eine Empfangssekretär/in mit sehr guten Deutsch- und Italienischkenntnissen gesucht. Arbeitsvertrag auf unbegrenzte Zeit mit Vollzeit. Für Betrieb im Raum Unterland wird ein Lagerverwalter mit guten PC Kenntnissen gesucht. Der Aufgabenbereich umfasst die Verwaltung des Wareneingangs. Für Betrieb in Auer wird ein Lagerhalter für folgenden Arbeitbereich gesucht: Auf- und Abladung der Lastkraftwagen mit Gabelstapler, Vorbereitung der Versandbelege, Verpackung der Waren. Arbeitsvertrag auf begrenzte Zeit mit Möglichkeit der Umwandlung auf unbestimmte Zeit. Sehr gute Deutsch- und Italienischkenntnisse. Für unsere Almwirtschaft in Aldein suchen wir eine Bedie-

Weitere Informationen Arbeitsvermittlungszentrum Neumarkt Ihre Ansprechpartnerin: Simeoni Mirella Tel. 0471/824104 Erreichbar von Montag bis Freitag 8 bis 12.30 Uhr und am Mittwoch und Donnerstag 14 bis 16.30 Uhr

nung und eine Küchenhilfe mit sehr guten Deutsch- und Italienischkenntnissen. Arbeitsbeginn ab Mai bis Ende Oktober. Arbeitszeit: von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Ohne Unterkunftsmöglichkeit. Betrieb in Auer sucht einen Maschinenbaumechniker/Werkzeugmacher mit Berufserfahrung und Kenntnisse für CAD und CNC Technik. Ganztägig oder auch Halbtägig. Für Tischlerei in Altenburg (Kaltern) wird zum baldmöglichsten Eintritt ein interessierter Junge als Tischlerlehrling gesucht. Für Zimmerei in Karneid werden junge einsatzfreudige Bautischler, Zimmerer, Maler und handwerkliche begabte Mitarbeiter für die Montage von Holzblockhäuser dringend gesucht. Arbeitsort vorwiegend in Norditalien. Für unsere Gaststätte suchen wir eine zweisprachige Hilfskraft. Arbeitsvertrag auf begrenzte Zeit von Juli bis Oktober. Arbeitszeit: 11:00 bis ca. 15:00 und ab 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr . Für unser Versicherungsbüro im Raum Unterland suchen wir dringend eine/ein Büroangestellte/er mit guten Deutschund Italienischkenntnissen. Der Arbeitsbereich umfasst: Empfang und Beratung an Kunden.

Kursangebote Texte schreiben mit Word Referent: Dietmar Mitterer-Zublasing Sie lernen wie Dokumente verwaltet, Texte professionell gestaltet, kopiert und -verschoben werden können. Sie arbeiten mit Tabulatoren, Nummerierungen, Rahmen, Serienbriefen, Tabellen, verschiedenen Papierformaten und Formatvorlagen und binden Grafiken in Dokumente ein. Grundkenntnisse in Windows werden vorausgesetzt. Wir empfehlen für diesen Kurs den Besuch des „EDV-Grundkurses“. Ort: Neumarkt, EDV-Raum Bezirksgemeinschaft Zeit: Mo. 07.04.08 | 6 Treffen, jeweils Montag und Donnerstag von 19.30 - 22.30 Uhr Beitrag: Euro 102,00 Vortrag: Schüßler Salze Referentin: Renate Cuzzetti Der Arzt Dr. Schüßler entwickelte im 19. Jh. ein Heilverfahren mit 12 bereits im menschlichen Organismus vorkommenden Mineralsalzen, welche für die physische und psychische Gesundheit notwendig sind. In homöopathischer Form eingenommen, helfen diese Salze Zellen und Nerven zu regenerieren. Im Vortrag wird die Wirkungsweise der einzelnen Salze erklärt und die Auswahl für die Selbstanwendung und Verwendung in der Familie besprochen. Ort: Neumarkt, Haus Unterland Termin: Mi. 09.04.08 ab 20 Uhr


29 Kegelsportverein Montan

Die besten Glückwünsche Der Schwarzhorn - König war wieder nicht zu schlagen und das freud natürlich seine Fans. Deshalb lieber Benno Glückwunsch für Deine Titelverteidigung viel Erfolg und Gesundheit weiterhin wünschen Dir Deine besten Freunde.

ASV - Fussball - 2. Amateurliga - Spielbericht

Tirol - ASV Montan 2:1 Der ASV Montan hatte sich viel vorgenommen für das erste Rückrundenspiel, doch Tirol kämpfte bis zum umfallen um die für die Tabelle lebensnotwendigen Punkte. Montan nahm zu Beginn gleich das Ruder in die Hand und wollte trotz der Abwesendheit von Comper, Mallojer, Montel und Thaler das Spiel gewinnen. Christanell schickte bereits in der 5. Minute Cappelletti alleine Richtung Tiroler Tor, doch Cappellettis „Lupfer“ über den herausgeeilten Tiroler Keeper, ging knapp neben das Tor. Montan drückte weiter, konnte aber die Tiroler Abwehr nicht bezwingen. In der 15. Minute entschied der erste Abwehrfehler gleich den Spielverlauf. Bei einer weiten Flanke von Januth waren sich das neue Abwehrduo Angeli und La Feltra nicht einig wer den Ball spielen sollte, Di Gallo bedankte sich dafür und ließ Antholzer mit einem genauen Schuß ins lange Eck, keine Chance. Montan wirkte keineswegs geschockt und probierte weiter dieses bis dahin wohl verdiente Tor zu erzielen. In der 24. Minute dann eine Schrecksekunde für alle Beteiligten. Hilber wurde von einem Tiroler Verteidiger bei einem bösen Foul niedergestreckt und musste kurze Zeit später mit der Rettung ins Meraner Krankenhaus gebracht werden, wo ein Schleudertrauma und eine Gehirnerschütterung festgestellt wurden. In der 30. Minute hätte Tirol auf 2:0 erhöhen können, eine Glanztat von Antholzer und ein Befreiungsschlag von der Linie von Pichler Clemens verhinderten ein weiteres Tor nach einem tollen Schuß von Peloso. In der 35. Minute wurde Cappelletti an der Strafraumgrenze gefoult, den fälligen Freistoß dreschte Maccagnola direkt in die Hände von Paviolo. In der 40. Minute probierte es Pichler Clemens mit einem wuchtigen Weitschuß, der Ball dreschte nur an die Latte.

Kegeln: Vorankündigung Dorfturnier Der K.S.V. Montan veranstaltet auch in diesem Jahr das nun zur Tradition gewordene „Dorfturnier“ für unsere Hobbykegler. Der Termin ist heuer vom 14. bis 19. April 2008. Die Durchführung erfolgt wie in den letzten Jahren. Gespielt wird mit Vierermannschaften in Damen- und in Herrenklassen für die Mannschafts- und Einzelwertung. Gemischte Mannschaften werden in der Herrenklasse gewertet. Unberührt davon bleibt die Einzelwertung der Damen. Möglich ist auch der Mixedwettbewerb. Mixedpaare müssen sich aus einer Dame und einem Herrn zusammensetzen. Der Mixedwettbewerb ist ein getrennter Bewerb, unabhängig davon kann eine Person sowohl am Mannschafts- als auch am Mixedwettbewerb teilnehmen. Jede/r Spieler/in absolviert 50 Wurf in die Vollen (jeweils 25 Wurf mit Bahnenwechsel). Am Samstag, den 19. April 2008 (letzter Turniertag) wird das Finale unter den besten Einzelspieler/innen ausgetragen, welches ebenfalls über 50 Wurf in die Vollen gespielt wird. Alle Einzelheiten dazu werden auf den Kegelbahnen angeschlagen. Die Teilnahme ist nur Montaner Bürgern, Arbeitnehmern in Montan, Mitgliedern eines Montaner Vereines sowie Sponsoren des K.S.V. Montan gestattet. Anmeldeschluss und Anmeldegebühren sowie alle weiteren Informationen werden angeschlagen und allen Vereinen in einem eigenen Rundschreiben zugeschickt. Anmeldeformulare und allgemeine Informationen können bei Aldo Comincioli (Tel. 338 53 197 13) angefragt werden und liegen in der Kergelbar auf. Im Anschluss ans Dorfturnier findet vom 21. bis 26. April 2008 das Freizeitturnier statt, welches nach den Regeln des ISKF ausgetragen wird. Die Neuigkeit: Heuer findet die Preisverteilung am 26. April 2008, ab 18.00 Uhr, auf dem Festplatz von Montan statt. (ba)

Die zweite Halbzeit plätscherte eigentlich gleich weiter wie die 1. Halbzeit, beide Mannschaften tauchten immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Die besten Chancen für Tirol vergaben Di Gallo in der 56. Minute als er alleinstehend vor dem Montaner Tor in Antholzer seinen Meister fand und Scaglione der mit einigen Weitschüssen versuchte Antholzer zu überlisten. Bei Montan schoß Maccagnola den Ball aus guter Position über das Tor, Pichler Dietmar konnte ebenfalls eine gute Chance im Strafraum nicht nutzen, Pichler Clemens Weitschuss aus 25 Metern knallte wieder nur an die Querlatte und La Feltras Kopfball segelte knapp über das Tor. In der 82. Minute erhöhte dann Tschöll für Tirol auf 2:0, nachdem sich wieder die Montaner Verteidigung nicht einig war, Christanell und Angeli „stritten“ sich im Strafraum um den Ball, Tschöll hatte keine Probleme einzulochen. Montan wirkte jetzt wie geschockt und trotzdem wurde das Spiel ab der 85. Minute wieder spannend, denn Pichler Clemens erzielte den Anschluß mit einem sehenswerten Freistoß. Montan warf jetzt alles nach vorne, doch die Kopfbälle von Angeli und Pichler Matthias waren zu schwach.


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30 Ju Jitsu Go-Ju Laag

3° Gries GP

Erfolge beim technischen Wettkampf

Einladung zum Seifenkistenrennen

Wie bereits im Vorjahr, haben auch heuer wieder 5 unserer Jujikas an den Technischen Wettkämpen in Finale Emilia am 2.02.2008 teilgenommen. Organisiert wurden diese Wettkämpfe, an denen vor allem Vereine der nördlichen Regionen Italiens teilnahmen, von der Weltmeisterin in Dual System, Linda Ragazzi. Unsere jungen Athleten haben sich wieder hervorragend durchgesetzt und erzielten folgende Plätze: Girardi Giulia – Häusl Marvin Silber Bernard Simon – Häusl Marvin Silber Moser Thomas – Testasecca Alice Bronze Aber wichtiger als alle Medaillen sind die Erfahrungen welche die Kinder und Jugendlichen bei jedem Wettkampf machen. Sie lernen dabei, sich mit anderen zu messen und dass nur großer persönlicher Einsatz und die Zusammenarbeit mit dem Partner zum Erfolg führen. Begleitet wurden unsere Jujikas vom Lehrer Fabio Moser und einigen Eltern, welche einen spannenden Wettkampf erleben durften.

Willst auch du mitmachen? Willst du dich auf den mega Spaß einlassen? Willst du dein Können beweisen? Dann mach mit, bei dem 3° Gries GP Seifenkistenrennen. Damit alles klappt, beachte folgende Dinge: - Die Seifenkiste muss über stabile Gummiräder verfügen - Zur Sicherheit von Fahrer und Zuschauer muss die Seifenkiste den „Collaudo“ bestehen um beim Rennen starten zu dürfen! - Jede Seifenkiste braucht einen Namen! - Pro Kiste dürfen höchstens 2 Fahrer an den Start gehen - Die Kiste muss über funktionierende Bremsen und Lenkung verfügen! - Der Pilot muss einen geschlossenen Sturzhelm und Handschuhe tragen! - An der Seifenkiste dürfen keinerlei Antriebe befestigt werden - Max. Gewicht: 170 kg (kein Zusatzgewicht erlaubt)! Achtung: Fahren auf eigene Gefahr Strecke: Fleimstalerstraße, Neumarkt (Start: in der Nähe der Tennisplätze, Ziel: deutsche Grundschule) Teilnahmegebühr: 10,00 € (inkl. Versicherung für Schäden gegen Dritte) Rennkategorien: Kinder: 6 bis 12 (kürzere Rennstrecke) Junior: 13 bis 17 Jahre und Senior: ab 18 Jahren Die originellste Seifenkiste wird prämiert!

Jungschützen Montan

Mondscheinrodeln Wie bereits im letzten Jahr organisierten die Montaner Jungschützen auch heuer wieder im März ein Mondscheinrodeln in Obereggen mit anschließendem geselligem Beisammensein. (wt)

Die Rodeltruppe der Montaner Jungschützen

Ein nasser April verspricht der Früchte viel


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ASV - Fussball - 2. Amateurliga

ASV Montan in der Rückrunde Liebe Fußballfreunde, schon seit Anfang Februar, genauer gesagt seit dem 5. Februar 2008, bereitet sich die Amateurmannschaft des ASV Montan auf die Rückrunde der heurigen Meisterschaft vor. Die Mannen von Trainer Giacomi mussten vier mal die Woche zu Trainingseinheiten oder Freundschaftsspielen antreten, wobei Trainer Giacomi aufgrund verschiedener Verletzungen, Krankheit und Arbeit nicht immer auf alle Spieler zählen konnte. So fielen auch die Vorbereitungsspiele nicht immer positiv aus, wobei man aber das Dreierturnier am 1. März in Montan gewinnen konnte. Turniergegner waren die Mannschaften aus Deutschnofen und Teis, Deutschnofen ist Tabellenführer der 2. Amateurliga Gruppe B und Teis Mannschaft der 1. Amateurliga. Trainer Giacomi versuchte die Mannschaft bestmöglichst auf die Rückrunde vorzubereiten, welche am 22. März 2008 begann. Gespielt wurde in Dorf Tirol gegen den SV Tirol, eine Mannschaft die zwar in der Tabelle hinter Montan liegt, aber an der sich schon viele Mannschaften in der Hinrunde die Zähne ausgebissen haben (siehe eigener Bericht). Weiter geht es dann am Samstag, den 29. März im ersten Heimspiel gegen Algund, wo sich der ASV Montan wieder über jede Unterstützung von Seiten der Fans freuen würde. Alle weiteren Spiele sind im Spielkalender angeführt. Aufgrund der nicht immer gerade positiven Ergebnisse in der Hinrunde, erhofft sich der ASV Montan eine Leistungssteigerung von Seiten der Spieler, natürlich braucht es auch etwas mehr Glück, aber die Mannschaft hat das Potenzial in der Tabelle vorne mitzumischen und dies muss am Ende der Sasion auch bestätigt werden. Beim ASV Montan gab es während der Winterpause keine Spielerab- oder neuzugänge. Der ASV Montan vertraut auf die bestehende Mannschaft inklusive Trainer Giacomi und Co.-Trainer Remo Cia.

Auch in der Rückrunde gilt es wieder vollen Einsatz zu zeigen. Der ASV Montan möchte sich im voraus bei allen Fans, Sponsoren, Zuschauern, Spielern und Gönnern bedanken, hofft auf ein reges Interesse an den Meisterschaftsspielen und wünscht sich für alle eine verletzungsfreie und erfolgreiche Rückrunde. Der ASV-Montan würde sich freuen, wenn möglichst viele MontanerInnen zu den Spielen kommen würden. Nachstehend werden die nächsten Spieltermine mitgeteilt: Samstag, 29. März 2008, 15 Uhr in Montan: Montan - Algund

Samstag, 19. April 2008 16 Uhr in Eppan Girlan - Montan

Sonntag, 6. April 2008, 16 Uhr in Glurns: Glurns - Montan

Samstag, 26. April 2008 16 Uhr in Montan Montan - Riffian

Samstag, 12. April 2008 16 Uhr in Montan Montan - Terlan

Samstag, 3. Mai 2008 16 Uhr in Montan Montan - Mölten

Broomball

Titel knapp verfehlt Nach dem 2007 die Mannschaft Rotalnord den BroomballItalienmeister-Titel gewonnen hatte stand heuer die Verteidigung des Meistertitels an. Auch heuer bestand die Mannschaft Rotalnord unter anderem aus dem Montaner Spieler Lukas Wegscheider sowie den beiden Neumarktner Klaus Cappelletti (Torschützenkönig der Mannschaft sowie Spieler beim ASV Montan) und Roland Pernter. Wie aber bereits 2005 und 2006 reichte es heuer nicht bis zum Gewinn des Meistertitels. Die Mannschaft musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Lukas Wegscheider spielt bereits seit 1998 aktiv Broomball. Zunächst beim Broomball Club Neumarkt, bis er dann im Jahr 2000 zur Mannschaft Rotalnord wechselte. Im Jahr 2003 sind ihm auch Klaus Cappelletti und Roland Pernter gefolgt. Bereits einige Montaner haben bei einigen Traningsspielen mitgemacht.Wer Interesse hat aktiv mitzuspielen oder auch ein Probetrainig absolvieren möchte, kann sich bei Lukas Wegscheider (Tel. 335 52 656 88) melden. Trainiert wird in Auer. (wt)

Gruppenfoto der Rotalnord-Broomball-Mannschaft in der Saison 2007/2008. Für die Titelverteidigung hat es heuer nicht gereicht.


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Montaner Heimatferne

Schwester Esther Hallo Montan, ich bin die Schwester Esther Ferrari! Herr Terleth lud mich ein, eine kurze Selbstdarstellung für das „Montaner Dorfblatt“ zu schreiben. Ich zähle zu den Seniorinnen, die in Montan ihre Kindheit verbrachten. Die Ferrari Mali, eine Sulzbergerin, war meine Oma, bei der ich aufwuchs. Die Jahrgänge 1931/32 waren mit mir in der Schule. Theaterspielen, Gesang, Wimmen, „Tirg tschilln“, Völkerballspiele, die Stunden im Widum- Luftschutzkeller und vieles andere habe ich noch lebhaft in Erinnerung. Die Persönlichkeiten von Pfarrer Fischer und von Luise Tiefenthaler prägten meine Kindheit sozial und religiös. Nach der Lehrermatura in Meran trat ich bei den Maria-WardSchwestern, vulgo Englischen Fräulein ins Kloster ein und unterrichtete zunächst an der Grundschule in Brixen. Nebenbei hielt ich zusammen mit Dr. Innerhofer Vorträge und Gruppenstunden für die Jugend. In diese Zeit fielen auch die Landschulwochen mit den 5. Klassen in Glen und am Völser Hof in Unterradein. Später übernahm ich die Heimleitung, bis ich als Religionslehrerin und Pastoralhilfe in Marling arbeitete. 2004 übersiedelte unsere Meraner Klostergemeinschaft vom Sandplatz in die Villa Imperial in Obermais. Hier bin ich nun als Autofahrerin für Besorgungen, Transporte zu den Ärzten und anderes zuständig, außerdem helfe ich bei Festgestaltungen, Gesang, ... Ich bin Gott dankbar für mein Leben im Dienst der Mitmenschen und freue mich, dass ich immer noch manchem Menschen Begleitung und Hilfe sein darf. Eine Episode aus unserem Aufenthalt in Glen möchte ich Euch mitteilen: Mehr als 30 Mädchen und Buben feierten den Herz- JesuSonntag bei Einbruch der Nacht auf einem Hügel am Lagerfeuer mit Gebeten, Liedern und dem Wimpel. Wir bemerkten in der Dunkelheit die Zaungäste im Hintergrund nicht. Einige Jahre später sagte mir Herr Pfarrer Fischer: „Der alte Klausen-Vater liegt im Sterben und hat mich gebeten, Dir folgendes zu sagen: Jetzt sterbe ich gerne, weil ich an dem Abend bei der HerzJesu- Feier erlebt habe, dass die Jugend noch glaubt und betet.“ – Diese Aussage hat mich betroffen gemacht. Wie sehr wünsche ich, dass sie auf die Jugend von Montan und die ganze Gemeinde zutreffen möge. Seid nun alle herzlich gegrüßt von einer alten Montanerin, die Euch im Gebet verbunden ist und Gottes Segen, Freude und Kraft wünscht, Sr. Esther

Filmclub Unterland: Programm 2008, Neumarkt, Ballhaus, Lauben 58, Filme beginnen jeweils um 20.00 Uhr

Mittwoch, 2. April 2008 Full Metal Village Deutschland 2007, 90 min. Regie: Sung-Hyung Cho, Darsteller: Uwe Trede, Lore Trede, Klaus H. Plähn, Norbert Venohr Mittwoch, 09. April 2008 Sie sind ein schöner Mann Frankreich 2006, 97 min. Regie: Isabelle Mergault, Darsteller: Michel Blanc, Medeea Marinescu, Wladimir Yordanoff, Benoît Turjman, Eva Darlan, Elisabeth Commelin Mittwoch, 16. April 2008 La giusta distanza Italien 2007, 100 min. Regie: Carlo Mazzacurati, Darsteller: Giovanni Capovilla, Ahmed Hafiene, Valentina Lodovini, Giuseppe Battiston Mittwoch, 23. April 2008 Kekexili-Mountain Patrol China 2004, 85 min. Regie: Chuan Lu, Darsteller: documentario Bezirksgemeinschaft Überetsch/Unterland

Schadstoffsammlung Die nächste Schadstoffsammlung findet am 8. April 2008 von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr auf dem Parkplatz am Dorfeingang von Montan statt. In eigener Sache

Redaktionsschluss Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: Montag, 19. Mai 2008. Erscheinungstermin: Freitag, 30. Mai 2008. Texte könnten mittels E-Mail: dorfblatt@montan.bz oder persönlich an die Redaktionsmitglieder übergeben werden. Impressum:

Schwester Esther Ferrari

Eigentümer und Herausgeber: Verein Montaner Dorfblatt Kalditsch 12 - 39040 Montan - Tel. 333 30 24 111 Fax: 178 270 6444 · E-Mail: dorfblatt@montan.bz Internet: www.dorfblatt.montan.bz - Verantwortlicher im Sinne des Pressegesetzes: Dr. Herbert Campidell, Niederdorf · Herstellung: www.effekt.it · Eingetragen beim Landesgericht Bozen, Nr. 12/05 Redaktionsleitung: Werner Thaler (wt); Brunhilde Amplatz Dibiasi (ba); Brigitte Foppa (bf); Norbert Jageregger (nj); Andreas Ludwig (al); Thomas Mrkos (tm); Gerhard Pernter (gp); Sigrid Pichler (sp); Karoline Terleth (kt), Stefanie Terleth (st), Johannes Unterhauser (ju), Loris Vigna (lv); Cäcilia Wegscheider (cw);


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