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59 | Juli/August 2018 | gratis erhältlich

SCHWERPUNKT

SPIELEN

WIR BERICHTEN ÜBER SPIELECLUBS SPIELGRUPPEN SPIELORTE /-PLÄTZE SPIELELÄDEN U.V.M. MIT DEN VERANSTALTUNGSTIPPS IM JULI UND AUGUST


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Kunstausstellung. Brigitta Müller 12. Juli bis 7. Oktober 2018

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Liebe Leserin, lieber Leser,

Rheinfelden Lebenswert. Liebenswert.

IMPRESSUM Herausgeber Stadt Rheinfelden (Schweiz), Stadt Rheinfelden (Baden) Redaktion Heft 59 Claudius Beck, Stephanie Braun, Brigitte Brügger, Michelle Geser, Eduardo Hilpert, Peter Löwe Fotos Inhalt Autoren, wenn nicht anders vermerkt Titelfoto: Hans Raab, Sparkasse Lörrach-Rheinfelden Realisation Peter Löwe, www.Loewe-Werbeagentur.com Druck Binkert Buag AG Laufenburg Auflage 6.000 Exemplare ISSN 1664-4778 Verteilung Auslage in Gemeindeverwaltungen, Geschäften, Bibliotheken, Schulen und Kultureinrichtungen Bezug im Abo möglich: Infos auf der vorletzten Seite Rheinfelden (Schweiz): Verteilung an Abonnenten der Neuen Fricktaler Zeitung Kontakt für Redaktion und Inserate in Rheinfelden/D Kulturamt der Stadt, Claudius Beck, Rathaus, Kirchplatz 2, D-79618 Rheinfelden c.beck@rheinfelden-baden.de, Tel.: +49 7623 95-237 Kontakt Kalender Rheinfelden/D: s.braun@rheinfelden-baden.de Kontakt für Redaktion, Kalender in Rheinfelden/CH Stadtbüro/Kulturbüro, Brigitte Brügger Rathaus, Marktgasse 16, CH-4310 Rheinfelden 2xrheinfelden@rheinfelden.ch, Tel.: +41 61 835 51 11 Kontakt für Inserate in Rheinfelden/CH

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n der letzten Ausgabe porträtierten wir eine passionierte Gamerin, in der aktuellen Sommerausgabe geht es ums „analoge“ Spielen. Denn entgegen den Unkenrufen von Kulturpessimisten werden weiterhin Legosteine zusammengebaut, wird in geselliger Runde gewürfelt, im Park Fussball oder Kubb gespielt, auf Laienbühnen geprobt. Und auch die Spielwarenläden finden trotz online Handel immer noch ihre Kundschaft, wie Sie in diesem Heft lesen können. Der Mensch ist ein „Homo Ludens“ und der Historiker Johan Huizinga war gar der Meinung, „ohne seine Lust und Fähigkeit zum Spielen hätten sich ganze Bereiche seiner Kultur nicht entwickelt: die Dichtung, das Recht, die Wissenschaft, die bildende Kunst, die Philosophie und viele andere“. Kultur entsteht also „spielend“; durch eine zweckfreie und eher unvernünftige Tätigkeit. Was für ein schöner Gedanke.

Ebenso anregend für die Fantasie wird die 12. Aus­gabe des Strassentheaterfestivals Brückensensationen; wenn sanfte Riesen durchs Städtli wandern, Bengalfeuer die Nacht erleuchten und Akrobaten durch die Luft wirbeln. Im Namen der Redaktion wünsche ich Ihnen einen verspielten Sommer, ganz nach Friedrich Schillers berühmten Satz “der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“.

Fricktaler Medien AG, Herr Roberto Pombar, Baslerstrasse 10, 4310 Rheinfelden roberto.pombar@fricktalermedien.ch, Tel. +41 61 835 00 52 Inserate- und Redaktionsschluss für die Ausgabe

Ihre Brigitte Brügger, Projektleiterin Kulturbüro Rheinfelden/CH

September/Oktober: 31. Juli 2018

Schwerpunkt: Spielen

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FACE TO FACE und

noch ganz analog

Spielernaturen, von links: Karin Erni, Regula Geering, Roland Orzech, Ralph Kreztschmar und Holger Dozsa.

Der Fricktaler Spielclub besteht seit 33 Jahren. In seinen Reihen sind Spielernaturen, die es über alles lieben, gemeinsam an einem Tisch zu sitzen und ihrer Leidenschaft zu frönen: 2018 nicht anders als 1985. Doch ein bisschen digital sind sie inzwischen auch.

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is heute ist alles bestens dokumentiert, in den Annalen der Clubgeschichte. Zehn Spieler waren sie beim ersten Treffen am 12. April 1985. Sie spielten von sieben Uhr abends bis 2 Uhr in der Früh. Und sie spielten so ziemlich alles, was eben Mitte der 80er-Jahre in war: Bekanntes wie «Scotland Yard» und «Hase und Igel», Vergessenes wie «Can‘t Stop» und «Focus», immerhin «Spiel des Jahres 1981». Bis heute liegen die Schachteln in den Schränken im Vereinslokal im Waldhof im Augarten, wo sich die rund 20 Mitglieder des Fricktaler Spielclub bis heute treffen, einmal im Monat, immer am ersten Freitag. Gründer Erich Manz war seinerzeit der erste Präsident. Er ist heute noch Mitglied, kommt aber zu den Monatstreffen nicht mehr. Manz hat seinerzeit selbst ein Spiel erfunden: «Verzauberte Eulen» hiess es.

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ines der Gründungsmitglieder, das bis heute dabei ist, ist Markus Mosimann. Er holt «Can‘t Stop» aus dem Schrank und

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FRICKTALER SPIELCLUB

kann sich noch an den Spielablauf erinnern. Aber den Anderen, die heute Abend zum Spielen vorbeigekommen sind, sagt das nichts mehr. Max Emmenegger, seit 15 Jahren Präsident des Clubs: «Wir haben rund 100 Gesellschaftsspiele in unserem Sortiment, aber nur bei rund der Hälfte weiss ich noch, wie sie gespielt werden. Bei der anderen Hälfte müsste ich erst die Anleitung studieren.»

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eim Spiel, das sie sich heute vorgenommen haben – «Camel up» – brauchen sie die Anleitung nicht zu lesen. Ralph Kretzschmar, seit 2008 Mitglied, erklärt den Ablauf. Er hat das Spiel gekauft, von dem Geld, das sie mit den 20 Franken Mitgliedsbeitrag pro Jahr einnehmen. Miete brauchen sie für das Clublokal keine zu bezahlen. So bleibt noch genug Geld übrig für die Getränke und die Knabbereien, die bei den Spielabenden auf den Tisch kommen.

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lassiker wie «Monopoly», «Eile mit Weile» oder das damit verwandte

«Mensch ärgere dich nicht» könnte wohl jeder auf Anhieb spielen, ohne Einführung. Aber von den einfachen Würfelspielen sind sie schon lange abgekommen und «Monopoly» hat Emmenegger, immerhin schon seit Anfang der 90er-Jahre beim Spielclub dabei, bei den Freitagstreffs überhaupt noch nie gespielt. In den 33 Jahren seit Gründung hat sich bei den Gesellschaftsspielen so einiges getan. «Die grosse Wende zu raffinierteren Spielen kam mit «Die Siedler von Catan», 1995», berichtet Emmenegger. «Village», 2011 erschienen, ist sein Liebling, weil «toll und abwechslungsreich». In einem fiktiven Dorf müssen die Spieler die Geschicke einer Familie lenken. Die Lebenszeit der Dorfbewohner ist aber begrenzt und alle Tätigkeiten, denen sie nachgehen, kosten Zeit. Ziel des Spiels ist es, durch geschicktes Güter- und Zeitmanagement die meisten Siegpunkte zu erreichen. «Eile mit Weile» spielen sie zwar nicht, dafür aber eine Weiterentwicklung des Klassikers namens «Brändi Dog». Die Figuren werden hier nicht durch würfeln bewegt, sondern mit Spielkarten. Alles in allem ein variantenreicheres und taktischeres Spiel als das Original und das einfach auf zusammengesteckten Holzteilen. Bei «Zug um Zug» geht es darum, Eisenbahnlinien quer durch die USA zu


Das gemeinsame Spiel verbindet die Mitglieder des Fricktaler Spielclub, vorne Markus Mosimann und Beat Stoll. Der Fricktaler Spielclub hat rund 100 Gesellschaftsspiele in seinem Sortiment.

legen. «Es ist einfach aber lustig und bei den Mitgliedern sehr beliebt», sagt Emmenegger. Holger Dosza aus Stein ist eines davon. Seit drei Jahren dabei, sucht er bei den freitäglichen Treffen Erholung von der Arbeit und, weil aus Deutschland stammend, Integration in der Schweiz. «Die Spielkultur geht doch immer mehr verloren», meint er.

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ie könnten «Die Siedler von Catan», und wie die noch neueren Spiele heute alle heissen, auch in digitaler Form, als App, auf einem Tablet oder Smartphone spielen, mit Mitspielern aus Amerika oder sonstwo, die übers Internet zugeschaltet sind. Aber die Mitglieder des Fricktaler Spielclub machen es lieber auf die altmodische Art an einem Tisch bei Bier und Chips, vor sich das bunt bedruckte Spielfeld, face to face, noch ganz analog und wie vor 33 Jahren. Einer der rund 20 besucht auch immer die Schweizer Meisterschaft im Siedler-Spielen, wo sich die Enthusiasten in noch grösseren Gruppen einfinden. 2017 wurde Kretzschmar Dritter.

gegen die Schnelligkeit der modernen Welt, gegen die Hektik des Internetzeitalters, gegen die Vereinzelung des Menschen vor seinen elektronischen Apparaten wollen sie ihren Club nicht begreifen. Emmenegger: «Wir sind keine Weltverbesserer, keine Missionare, wir haben einfach einen Plausch daran.» Die einen sind Mitglied des Fricktaler Spielclub, weil sie vom Spielen nicht genug bekommen – Emmenegger jasst und spielt auch Skat – die anderen, weil Partner und Familie die Leidenschaft dafür eher weniger teilen.

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in bisschen wie aus der Zeit gefallen wirkt das schon, anachronistisch. Schön, dass es so etwas heute noch gibt, möchte man meinen. Aber als Statement

ber so ganz offline sind sie dann auch wieder nicht. Emmenegger räumt ein, «Die Siedler von Catan» tatsächlich als App auf seinem Smartphone installiert

zu haben und es darauf zu spielen. «Aber eigentlich nur so mal zwischendurch, beim Warten auf den Zug oder von unterwegs.» Sonst gebe ihm das Analoge mehr, das Anfassen der Spielfiguren, die Interaktion, die nur das gemeinsame Spiel in einem Kreis von Gleichgesinnte bietet, die sich allfreitäglich in Rheinfelden versammeln, aus einem Umkreis, der von Basel bis Frick reicht. Und wenn sie die Digitaltechnik dazu nutzen, dann auch dazu, herauszufinden, was aus dem Spiel von Vereinsgründer Erich Manz geworden ist – «Verzauberte Eulen». Ralph Kretzschmar sucht danach auf seinem Smartphone und kann noch Spuren davon ausfindig machen. Hans Christof Wagner

FRICKTALER SPIELCLUB

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„SPIELE-KLASSIKER sind voll im Trend“ Es darf gespielt werden in Rheinfelden. Denn es gibt ihn noch, den kleinen Spieleladen, in dem sowohl Kinder als auch Erwachsene eine große Auswahl an Spielen und Utensilien finden, deren Nutzung Freude und Spaß bereiten. Ingo Adlberger betreibt sein Geschäft in der Werderstraße 1 in der Rheinfelder Innenstadt. Unter dem Namen „Monsterspaß – der Spieleladen“ hat der 41-Jährige allerhand für Groß und Klein auf Lager.

Ingo Adlberger betreibt in der Werderstraße das Spielzeuggeschäft „Monsterspaß“ und weiß, was angesagt ist

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SPIELELADEN MONSTERSPASS

2011 war’s, als er im Zuge der Schließung des Kaufhauses Blum mit einem eigenen Spielwarengeschäft startete. Zuvor war er im einschlägigen Online-Handel tätig. Immer wieder sei er auf ein Spielzeuggeschäft von den Kunden angesprochen worden. „Der Bedarf war also da, und Rheinfelden ohne echtes Spielwarengeschäft, das geht gar nicht“, dachte er damals bei sich. Und so kaufte er vor rund sieben Jahren alle Regale der Blum’schen Spielzeugabteilung auf und eröffnete in der Folge einen eigenen Laden. Der war zunächst in der Zährigerstraße beheimatet. Später eröffnete er sogar in der Werderstraße ein zweites Geschäft. Ende Dezember 2013 entschied er sich allerdings dafür, nur noch einen einzigen Laden zu betreiben, und zwar jenen in der Werderstraße am heutigen Standort. „Hier hat es nicht nur eine größere Ladenfläche, sondern auch noch ein Lager und Kelleräume“, so Adlberger. Und keine Frage: Auswahl und Sortiment sind reichhaltig. Da gibt es Kinderfahrzeuge, ein kleines Angebot an Kinderbüchern, Puzzles sowie Vieles, was die Kinder zur Kreativität animiert und wo sie etwas lernen können ebenso wie Spiele aller Art, und zwar dies für Kinder und Erwachsene. „Gerade Gesellschaftsspiele und Klassiker sind wieder voll im Trend“, hat der Geschäftsmann festgestellt. Ein „Spiel des Jahres“ verliere bald seine Magie, doch Spiele wie Mensch ärgere dich nicht, Rommé, Skat, Jass, Uno, Dam und Mühle, Skibbo, Mikado, ganze Spiele-Sets oder

auch Monopoly sind seiner Erfahrung nach immer gefragt und weiter beliebt. Und a propos Monopoly: Adlberger hat eine spezielle Ausgabe für Rheinfelden mit hiesigen Straßen und Plätzen kreiert. Am Weihnachtsmarkt will er an einem Stand mit dem Verkauf starten. Neben all den Spielen, und zwar die am liebsten „Made in Germany“ aufweisen, mit teilweise zehn Jahren Garantie, weshalb auch Billigprodukte bei ihm nichts im Regal zu suchen haben, findet man hier auch allerlei Partybedarf. Dazu gesellen sich eine top-Auswahl an Kontaktlinsen, Kunstblut sowie Bühneschminke und Profi-Make up. Fündig wird man zudem in Sachen Spaß und Horror. „Und so was haben wir nicht nur zu Halloween vorrätig“, lacht der Geschäftsmann. Und: Da wäre ja auch noch die Sparte Ballon. Diese Sparte war bislang schon gut bestückt, soll aber künftig noch deutlich aufgewertet werden. Geschenkballons aller Art und für jeden Anlass, lautet die Devise. Ob Taufe, Geburtstag, Jubiläum, Feste jeglicher Art und Hochzeiten: „Monsterspaß“ baut den passenden und inspirierenden Ballon für die Kunden. „Ich fahre extra für ein Ballon-Seminar nach Belgien, um noch Neues zu lernen“, sagt Adlberger. Denn während das Thema Ballon hier eher stiefmütterlich daherkomme, seien die Belgier in Sachen Ballons federführend. Man darf also gespannt sein, was der Geschäftsmann demnächst für Ballons hier aufbläst. Gerd Lustig


TV Rheinfelden und Sparkasse Lörrach-Rheinfelden rufen seit 27 Jahren zum Spielfest ins Europastadion Die 27. Auflage findet am 8. Juli statt

Dem SPIELTRIEB freien Lauf lassen

Einen Tag lang spielen, spielen und nochmals spielen sowie nach Herzenslust dem Spieltrieb frönen: Dafür steht seit weit über 2 Jahrzehnten das Sparkassen-Spielfest im Rheinfelder Europastadion. Was 1991 von der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden als Sponsor und dem TV Rheinfelden als Ausrichter aus der Taufe gehoben wurde, besitzt längst Kultcharakter.

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on Beginn an war der sportlichfröhliche Event ein Renner. Der zweite Sonntag im Juli ist Spielfesttag. Am 8. Juli in diesem Jahr jährt er sich zum 27. Mal. Von 10 bis 17 Uhr ist alles rund um den grünen Rasen auf Spiel eingestellt. Auch der Oberbürgermeister schaut regelmäßig vorbei, wenn mehr als 500 Kinder an mehr als 20 Spielstationen glänzende Augen bekommen. Und mehr noch: „Das Spielfest ist in allererster Linie eine Veranstaltung für die ganze Familie“, betont Ina Heidemann aus dem Vorstandsteam des TVR. Groß und Klein kommen hier zwanglos zusammen sowie Alt und Jung. „Familienfreundlichkeit gehört schon immer zu unserer Vereinsphilosophie“, erklärt Klaus Romeike, bei dem seit drei Jahren die Fäden der Organisation zusammenlaufen. Mit Lob spart daher auch Hans Raab, zuständig für Presse- und Öffentlichkeit bei der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden nicht: „Ich kann mir keinen besseren Partner als den TV Rheinfelden für das Spielfest vorstellen.“ Das Gros der knapp zwei Dutzend Spielstationen ist alljährlich gleich,

wird betreut von insgesamt 100 ehrenamtlichen Helfern vom TVR und auch von anderen Vereinen. Stets sind aber wieder neue Angebote dabei, die für Abwechslung beim Spielen, Toben, Hüpfen und Springen sorgen.

einig und spricht damit auch den Besuchern und dem vielköpfigen Helferteam aus der Seele. Glücklich schätzt sich die TVR-Chefin auch über das Mittun zahlreicher Vereine. Verlässliche Partner beim Spielfest sind seit vielen Jahren THW, Jugendfeuerwehr Warmbach, MSV KlosterOb beim Sackhüpfen, Apfelfischen, Becher­ weiher und seit einigen Jahren auch die tragen über Luftmatratzen und Blindgang Eichendorffschule und die Schillerschule. über diverse GegenUnd letztlich noch das stände, ob bei der Wasi-Tüpfelchen. Wer von »Der Name Spielfest ist serspritze, Schwammden Kindern einen einfach Programm.« wurf, Stelzenlauf oder komplett ausgefüllten letztlich beim Bierkistenklettern: Überall Mitmachzettel der Spielstationen abliekommt schnell Freude und Begeisterung fert, der bekam am Ende noch einen der auf. Ähnlich dem olympischen Gedanken, zahlreichen von der Sparkasse gestifteten ist hier beim Spielfest im Europastadion Preise. Und wenn mit den Kindern gleichDabeisein ganz wichtig und geradezu zeitig auch die Eltern mitgemacht hatten, alles. Action und Spielfreude löst immer gibt’s für die Kleinen zur Belohnung noch wieder auch das Wäscheaufhängen geein Eis. Und im Stadionrund sieht man gen Mutti oder Papi aus. Begehrt sind nain aller Regel viele Eis schleckende Kids. türlich bei großer Hitze die zahlreichen „Dass Eltern oder auch Omas und Opas Wasserspiele. Ein Übriges tun Schubkarmitmachen, daran haben wir wirklich renstaffel oder Torwandschießen. ganz große Freude“, tönt es aus der TVRVorstandsetage. Keine Frage: Nicht nur so „Der Name Spielfest ist einfach Promancher Papa entdeckt hier beim Spielgramm“, ist sich Ina Heidemann mit ihfest das Kind im Manne. Auf geht’s! rem Vorstandskollegen Klaus Romeike Gerd Lustig

SPIELELADEN MONSTERSPASS

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Seit 30 Jahren spielen Kinder in der Spielgruppe «Hoigümper» in Rheinfelden

«SPIELEN ist der kindliche Zugang zur Welt»

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napp 50 Kinder besuchen regelmässig die Spielgruppe «Hoigümper» an der Kupfergasse in Rheinfelden. Für das Vorschulkind steht das Spiel im Zentrum seines Lebens. Die Spielgruppenleiterinnen Noelia De la Cruz und Patricia Böni empfangen die Journalistin sehr herzlich. Im freundlichen Raum der Spielgruppe «Hoigümper» ist es so früh am Morgen noch ganz ruhig. Es wird nicht lange dauern, da kehrt hier Leben ein. «Wir reden lieber jetzt ein bisschen, nachher wird es laut», empfiehlt Noelia De la Cruz. Sie ist Hauptleiterin der Spielgruppe und engagiert sich bereits seit 17 Jahren für die «Hoigümper». Die Mexikanerin arbeitete früher in ihrer Heimat an der «American School». Auch in Japan hat sie während eines Praktikums mit Kindern gearbeitet. Sie ist davon überzeugt, dass die Spielgruppe Kindern die Spiel- und Lebensräume bietet, welche für ihren Entwicklungs-, Tätigkeits- und Erforschungsdrang förderlich sind. «Zudem haben sie hier die Möglichkeit, langsam erste Freundschaften zu schliessen», erklärt die erfahrene Spielgruppen-Leiterin.

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SPIELGRUPPE HOIGÜMPER

Mittlerweile ist es kurz vor 8.30 Uhr. Die ersten Papis und Mamis treffen mit ihren Kleinen ein. Es gibt keine langen Abschiedsszenarien. Die Kinder kennen sich aus und fühlen sich hier wohl. Schon haben sie ihre Finken angezogen und beginnen irgendwo an einem Tisch etwas zu spielen. Bald sind alle Kinder da, und es geht los mit dem Morgenritual. Die Kleinen sitzen im Kreis und singen das «Guten Morgen-Lied» mit entsprechenden Gebärden. Noelia De la Cruz betont, dass Gebärden bei diesem Ritual wichtig seien, da nur ein Teil der Kinder hauptsächlich deutsch spricht. «13 Kinder sind Schweizer Kinder, 33 verfügen über eine Doppelnationalität oder einen Migrationshintergrund», erklärt De la Cruz. Ergänzend zur Spielgruppe bietet der Hoigümper auch eine Krabbelgruppe sowie eine «English Playgroup» für Englisch-Muttersprachige und -Interessierte an. Ein Geschenk für Papa Nach dem Morgenritual und dem Spielen sitzen die Kinder an den Tisch und beginnen zu basteln. Sie basteln ein Geschenk für ihren Papa. «Kürzlich war Muttertag,

Beim Guten-Morgen-Ritual kommt die Gebärdensprache zum Einsatz.

da haben wir etwas für die Mamis gebastelt. Jetzt basteln wir für die Papis», sagt die Leiterin. Bei den «Hoigümper» werden viele Rituale und Traditionen gelebt und gefeiert. So basteln sie im November Laternen für den Martinstag, bereiten sich im Dezember auf den Samichlaus vor und feiern Weihnachten. Und Anfang Jahr basteln sie für die Fasnacht und für Ostern. «Lueg e Schlange», sagt ein kleiner Bub zur Journalistin. Immer und immer wieder macht sich die Schlange selbständig, und er muss die einzelnen «Chrälleli» wieder vom Boden aufheben. Er findet das aber lustig, und lacht jedes Mal, wenn die Kette, die er liebevoll für Papa gebastelt hat, wieder auf den Boden fällt. Nachdem die Kinder ihre Kunstwerke vollendet haben, ist es wieder Zeit fürs freie Spielen und fürs Bewegen. Jetzt toben die Kinder, springen herum, klettern und nutzen die Rutschbahn. Je wilder die Kinder werden, desto höher wird der Lärmpegel. Jetzt erst begreift die Journalistin richtig, was die Spielgruppenleiterin anfangs des Treffens gemeint hat. «Die Kinder müssen sich bewegen. Für Erwachsene ist Spielen meist nur ein unterhaltsamer Zeit-


Die Kinder beim Balancieren.

Bei der Spielgruppe «Hoigümper» wird viel Wert auf die Bewegung gelegt.

Die Kinder basteln ein Geschenk für ihren Papi.

vertreib. Für Kinder ist Spielen die ‹Hauptsache›. Es ist ein Grundbedürfnis und für ihre Entwicklung genauso wichtig wie Schlafen, Essen und Trinken. Und das gilt für jedes Kind gleichermassen, unabhängig von Kultur und Herkunft und davon, ob es eine Behinderung hat. Im Spiel sammelt das Kind grundlegende Erfahrungen, erlebt Gefühle wie Stolz, Enttäuschung, Freude und Wut. Spielen ist der natürliche Weg, sich mit der Welt vertraut zu machen, sie zu begreifen und auf sie einzuwirken. Spielen ist der kindliche Zugang zur Welt», beschreibt Noelia De la Cruz. Als Purzelbaum Spielgruppe ausgewählt Die Spielgruppe «Hoigümper» ist als eine von sechs Spielgruppen im Kanton Aargau für das Projekt «Purzelbaum Spielgruppe» ausgewählt worden. Fachpersonen haben aufgrund verschiedener Kriterien, die auf vielseitiger Bewegung und ausgewogener Ernährung im Spielgruppenalltag beruhen, «Purzelbaum Spielgruppen» ausgewählt. Der Schwerpunkt des Projekts liegt bei der praxisorientierten Prozessbegleitung der Spielgruppenleiterinnen und dauert ein

Für die Kinder sind die Spiel­ sachen alle sichtbar versorgt.

Jahr. Die Begleitung beinhaltet Weiterbildungen sowie verschiedene Austauschtreffen. Es werden Inhalte und Angebote zu Bewegung und Ernährung vermittelt. Noelia De la Cruz freut sich sehr, mit den «Hoigümpern» bei diesem Projekt mit dabei zu sein. Als Verein organisiert Die Spielgruppe «Hoigümper» ist als Verein organisiert. Als Präsidentin fungiert die ehemalige Rheinfelder Stadträtin Brigitte Rüedin. Mit Frühförderung befasst sie sich bereits seit vielen Jahren. Aus ihrer Sicht gibt es einige Gründe, warum Spielgruppen wie die «Hoigümper» sehr wichtig sind. Der Aargauer Regierungsrat hat im Mai 2016 beschlossen, sich der frühen Förderung anzunehmen und die Angebote in den Gemeinden zu unterstützen. Er erachtet auch die Spielgruppen als sehr wichtig in seiner Familienperspektive. So werden die Gemeinden in der Umsetzung aufgefordert, Projekte in der frühen Kindheit ebenfalls zu unterstützen. Zudem findet Brigitte Rüedin: «In der jetzigen Zeit braucht es den ‹Hoigümper›

besonders stark, denn in Rheinfelden gibt es viele Migrantenkinder, für welche die Spielgruppe eine Möglichkeit zur Integration ist.» Brigitte Rüedin findet es ideal, dass auch beim Leiterteam drei von fünf Frauen Migrantinnen sind. Sie spricht von den finanziellen Herausforderungen der Spielgruppe und der wertvollen Arbeit aller Beteiligten, die zu einem grossen Teil ehrenamtlich geleistet wird. «Die Spielgruppe wird von der Stadt nicht unterstützt», so Rüedin. Zwischenzeitlich sind die Kinder ein bisschen unruhig geworden. «Jetzt ist höchste Zeit für das Znüni», stellt Noelia De la Cruz fest. Sie, Patricia Böni und die Kinder sitzen wieder in den Kreis und beginnen mit dem Znüniritual. Geht der Spielgruppenleiterin, nach so vielen Jahren, die Energie für die Arbeit mit den Kindern nie aus? «Nein, es ist umgekehrt. Die Kinder geben mir Energie, sie nehmen sie mir nicht. In dieser Zeit, in welcher die Kinder bei uns sind, entwickeln sie sich gewaltig. Und es ist sehr schön, dies mitzuerleben», erklärt Noelia De la Cruz mit einem Leuchten in den Augen. Janine Tschopp

SPIELGRUPPE HOIGÜMPER

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Spielorte in der Innenstadt

WASSERSPIELE im Kastanienpark

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ei schönem Sonnenwetter zieht es zahlreiche Familien auf die Spielplätze oder ins Freibad. Auch die Spielgeräte bei den Wohnhäusern und in Hinterhöfen sind Treffpunkt für zahlreiche Kinder und ihre Eltern. Für ältere Kinder und Jugendliche sind auch der Adelberg und die städtischen Parkanlagen beliebte Treffpunkte und zum Schwimmen und Grillen gehen viele Familien an den Rhein zwischen Adelberg und Industrie oder auch ins Hertener Loch. Auch der Spaziergang im Wald gehört für viele Familien noch immer zum Ausflugsprogramm, wo Kinder in Berührung mit der Natur kommen. Das grüne Umland der Stadt verlockt die Menschen zur Aktivität und zwischen Warmbach und Herten kann man Radfahrer und Spaziergänger sowie manches Kind auf Inlinern sehen. Sobald sich ein Sonnenstrahl zeigt ist auch der Kastanienpark mit Müttern, Vätern und Kindern belebt. Die auf dem Hügel über der früheren Tiefgarageneinfahrt stehenden Wipptiere werden von Kindern geradezu belagert, genauso wie der große Rathausbrunnen, der im Sommer auch schon als Pool für Kinder herhalten

»Im Kernstadtbereich fehlt die Naherholung für kleine Kinder, man muss immer raus und vielbefahrene Straßen überqueren.« musste. Allerdings reicht vielen Eltern das Angebot nicht. Marisa Pertler meint, dass Klettermöglichkeiten und eine Schaukel fehlen. Mit ihren drei Kindern Lean (7 Jahre), Leia (4 Jahre) und Linus (2 Jahre) kommen sie und ihr Ehemann Marc regelmäßig in den Kastanienpark, da sie in der Innenstadt wohnen. „Wir sind oft hier um den Brunnen herum oder wir gehen zum Lebküchle im Nollinger Wald oder Laufen am Rhein. Oft gehen wir auch zu den Ziegen und zum Spielplatz im Schweizer Rheinfelden“, erzählt Marisa Pertler und Marc ergänzt: „Im Kernstadtbereich fehlt die Naherholung für kleine Kinder,

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SPIELORTE INNENSTADT

Das Café Metamorphose liegt in einem grünen Innenhof in der Hebelstraße

man muss immer raus und vielbefahrene Straßen überqueren, egal ob zum Herbert King-Park, zum Abenteuerspielplatz oder zur alten Rheinbrücke.“ Für die Stadtkinder fände er einen Abenteuerspielplatz wie in Schweizer Rheinfelden im Herbert-KingPark wünschenswert.

„Wir gehen auch gerne zum sogenannten Abenteuerspielplatz am Gymnasium, aber an heißen Tagen ist der extrem überfüllt und man hat keinen Überblick mehr“, kritisiert Zerepski. „Es braucht irgendetwas in der Stadt, wo man beim Eisessen ein Päuschen machen kann.“

Auch der dreijährige Jayden tollt oft durch den Kastanienpark, wo ihn besonders der Brunnen als Wasserspielplatz begeistert und er auch gerne seine Kletterkünste ausprobiert. An den wenigen Wipptieren verliert er in der Regel schnell das Interesse, erklärt seine Mutter Ismena Zerepski. „Mehr Kinderspielzeug“, wünscht sich die junge Mutter. „Das fehlt, finde ich, aber etwas Vernünftiges und nicht nur diese Wipptiere.“ Sie merkt an, dass in der Fußgängerzone noch andere Spielgeräte stehen, fände es aber an einem Ort konzentriert besser. „Für die Stadtkinder gibt es nichts in der Nähe. Man muss immer zehn bis fünfzehn Minuten hinlaufen“, sagt Zerepski, die wie Pertlers mit dem Nachwuchs gerne ins Freibad oder zum Inseli geht. Ein Highlight für den Kleinen ist auch immer der Besuch des Spielplatzes im benachbarten Rheinfelden.

Unweit des Rathauses kurz hinter der Nollinger Straße liegt das Café Metamorphose von Dorothee Rottmann in einem Hinterhof in der Hebelstraße. Das Café hat sie erst Ende April eröffnet. „Da sind immer Kinder unterwegs“, lautete der Tipp einer Mutter. Die Betreiberin bestätigt das: „Das hat sich von Anfang an so entwickelt. Tatsächlich sind hier viele Familien, aber auch Rentner kommen, mein ältester Kunde ist 92 Jahre alt und kommt immer wieder. Es ist schon gut gemischt.“ Das besondere Café verkauft in Kooperation mit dem AWOSchatzkästlein seine Einrichtungsgegenstände und Second-Hand-Kleidung. In der so genannten Blumenbude verkauft Rottmann auch Blumengestecke. Für Kinder bietet das Café ein eigenes Spielzimmer und im großen, von Bäumen beschatteten Hof, wo kleine Kinder auf Dreirädern und


Bobbycars umhersausen, steht ein Kinderspielhaus mit Rutsche und Sandkasten. „Das Café ist aber nicht nur für Familien mit Kindern gedacht. Im Grunde sollen sich hier alle austoben können“, sagt Rottmann, die auch Aktionstage wie beispielsweise das Bedrucken von Kleidern oder das Upcycling von Tetrapaks zu Geldbeuteln anbieten möchte. Im Café Metamorphose gibt es leckere Kuchen, regionale Limonade und regionales Bier, da können Eltern eine Ruhepause auf dem Weg zum Abenteuerspielplatz einlegen. Gerade die hinter dem Hauptfriedhof, unweit des Abenteuerspielplatzes gelegene Metzgergrube hat sich zu einem regen Treffpunkt für Kinder entwickelt, seit die ehemalige Kiesgrube im Rahmen des IBAProjekts KIT für die Bevölkerung erschlossen wurde. Im Jahr 2015, zur Teilnahme der beiden Rheinfelden am europäischen Grünwettbewerb Entente Florale, wurde dort eine Urban-Gardening-Gruppe ins Leben gerufen, die sich heute als Stadtgärtle organisiert hat, und ein gerne von Jugendlichen genutzter Pump-Track für BMX-Biker angelegt. Die Mitglieder der Stadtgärtle-Gruppe pflegen nicht nur eigene Beete, sondern auch öffentliche Beete, wo jeder Besucher zum Probieren zugreifen darf. Die Gruppe ist offen für jeden und alle am Gärtnern Interessierten können nach Absprache mit Joachim Schlageter, dem Leiter der Gruppe, auch eigene Beete anlegen. „Die Kinder pflanzen das, was sie gerade besonders begeistert. Mein Sohn Lugh hat gerade ein Beet mit Mohnblumen und seine ältere Halbschwester Melina hat ein Beet nur mit Erdbeeren und Petersilie bepflanzt“, erzählt Stephanie Bewernick von der Stadtgärtle-Gruppe. „Es gibt auch viele Tiere zum Bestaunen. Ein momentanes Highlight ist die Blindschleichenfamilie, die sich ein kuschliges Nest eingerichtet hat.“ Auch zahlreiche Insekten wie Bienen, Hornissen und Ameisen beobachten die Kinder gerne, berichtet Bewernick und verweist auf INFO Das Café Metamorphose in der Hebelstraße 23a hat donnerstags bis samstags von 10 – 18 Uhr geöffnet.

das Bienenprojekt des Imkers Martial Chateauvieux, wo die Kinder die fleißigen Tiere in Aktion erleben können. „Die Kinder bleiben in Beziehung zur Natur und sehen, wie ihr Essen wächst und gepflegt wird. Das ist für sie eine wunderschöne und bereichernde Erfahrung“, meint Bewernick. Mit Blick auf die Kernstadt sagt sie, dass es schön wäre, wenn die Stadt auch einen zentral gelegenen Spielort für Kinder schaffen würde. „Alle strömen zum Kastanienpark, der sollte auf jeden Fall als Treffpunkt für Kinder besser ausgebaut werden. Das würde die Stadt attraktiver machen“, meint Bewernick.

Lugh und Melina im Stadtgärtle

Im Sommer 2013 hatten die für die Jugendarbeit zuständigen Stellen beider Rheinfelden Cafébetreiberin Dorothee Rottmann mit Sohn Kurti zusammen mit dem Beratungszentrum KOBRA aus Kandern und 180 Grundschülern beider Kommunen einen Kinderstadtplan für die beiden Städte erstellt. „Die Karte ist kindgerecht gestaltet mit einer Legende, die nicht nur beschriftet ist, sondern auch symbolisch die Orte darstellt, etwa eine Schaufel für Spielplatz oder der Ball mit Dach bedeutet Sporthalle“, erklärt Leia und Lean wippen zusammen im Kastanienpark Lars Lucas vom Jugendreferat. Auf Exkursionen hatten die Schülern den Planzeichnern ihre Lieblingsorte gezeigt, die diese auf den detaillierten Karten für beide Rheinfelden sowie auf Einzelkarten für die Rheinfelder Ortsteile vermerkten. Neben Kindergärten, Schulen und Spielplätzen sind dort Tipps der Kinder wie Orte am Wasser, Treffpunkte zum Spielen und Kletterbäume Kinderstadtplan beider Rheinfelden eingetragen. „Zum Beispiel die Drachenwiese finde ich witzig, etwa in der Metzgergrube oder auf Aktualität verloren. Über das Jugend­referat der Richterwiese“, sagt Jugendreferentin können die Faltkarten noch bezogen werStefanie Behringer. „Spannend finde ich den und online ist der Kinderstadtplan auch, dass Gefahrenpunkte an stark befahüber http://www.kinderplan.net abrufbar. renen Straßen benannt wurden.“ Der Kinderstadtplan hat in fünf Jahren kaum an Horatio Gollin

SPIELORTE INNENSTADT

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Ferienspass im Swiss Mega Park.

So VIELE FERIENSPÄSSE wie noch nie Im Bezirk Rheinfelden gibt es seit 40 Jahren Ferienspass. Der erste Ferienspass im Bezirk Rheinfelden wurde 1979 durchgeführt. Damals wurden 20 Kurse angeboten, heute sind es 266.

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m 15. Juni 1979 war Anmeldeschluss für den ersten Ferienspass im Bezirk Rheinfelden. Pro Juventute Bezirk Rheinfelden rief den «Ferien-

FERIENSPASS FÜR KINDER

pass», wie er damals noch hiess, mit der Idee ins Leben, Kindern «zwei kurzweilige und anregende Sommerferienwochen zu Hause zu ermöglichen». So steht es in der ersten Kursbroschüre von 1979. An dieser Idee hat sich bis heute nichts verändert.

Damals wurden 20 Spässe angeboten. Kurs Nummer 1 hiess «Seifenkistenbau» in Zeiningen. Von 9.30 bis 16 Uhr waren die Kinder mit Bauen des Gefährts und anschliessendem Rennen beschäftigt. Die originellsten Kisten wurden prämiert.


Bei einem weiteren Spass wurde die BataSchuhfabrik in Möhlin besichtigt. In Rheinfelden hatten die Kinder die Möglichkeit, aus alten Strümpfen und Stoffresten einen «Strumpfchasper» zu basteln. Seit 20 Jahren dabei Nicht von Anfang an, aber bereits seit 20 Jahren ist Doris Salz bei der Organisation des Ferienspasses mit dabei. In den letzten Jahren fungierte sie als Präsidentin. Dieses Amt übergab sie im März 2018 an ihre Nachfolgerin Karin Mahrer. Doris Salz bleibt aber dem Team treu. «Ich mache jetzt einfach noch die Buchhaltung. So wie damals, als ich vor 20 Jahren angefangen habe», lacht sie. Karin Mahrer freut sich über ihre neue Aufgabe als Präsidentin. Beim FerienspassTeam ist sie bereits seit vier Jahren mit Begeisterung dabei. Sie hat damals Doris Salz angesprochen, ob es möglich wäre, im Team mitzuwirken. «Ich organisiere gerne, und ich finde es schön, dass wir den Kindern so viele Kurse anbieten können.» Aufgrund des 40-Jahr-Jubiläums stehen 2018 mit 266 Kursen so viele Ferienspässe im Angebot wie bisher noch nie. 3500 Büchlein mit den Kursangeboten wurden in 17 Gemeinden an die Erst- bis Sechstklässler verteilt. Heuer haben sich rund 750 Kinder für den Ferienspass angemeldet.

auf der Birs zu absolvieren, natürlich mit einem selber gebauten Floss. «Auf den Spuren von Fischers Fritz» lädt die Fischerzunft Rheinfelden zum Angeln am Salmenweiher ein. Wer will, kann auch ein Fledermaus-Abenteuer erleben oder mit dem Vierbeiner eine Hundetrick-Schule besuchen. Grosse Arbeit von Freiwilligen Neben Karin Mahrer und Doris Salz gehören auch Silke Büttiker (Kursprogramm, Kursleiter), Fabienne Heinz (Begleitpersonen, Akquisition Kurse) und Rita Keller (Sponsoring, Inkasso) dem 5-köpfigen Ferienspass-Team an. Bis Anfang Sommer das dicke Kursbuch verschickt werden kann, gibt es jedes Jahr viel zu erledigen. Das Ferienspass-Team beginnt jeweils Anfangs Dezember mit dem Eruieren neuer Kurse. «Mindestens 80 Prozent der Kurse sind Wiederholungen vom Vorjahr», erklären Karin Mahrer und Doris Salz. Die beiden Frauen erzählen, dass sie Jahr für Jahr begeistert sind, die Freude glücklicher Kinder beim Ferienspass zu erleben. Bei Doris Salz ist die Faszination in all den Jahren nicht geschwunden, und Karin Mahrer findet es schön, dass sie früher selber am Ferienspass dabei war, und diesen heute mitorganisieren darf.

Kinder sind genauso begeistert wie früher Gemäss Doris Salz haben sich seit Beginn vor 40 Jahren gegen 50 Personen für die Organisation des Ferienspasses eingesetzt. Welche Veränderungen hat Doris Salz in den letzten 20 Jahren erlebt? Sie erinnert sich, wie die Kurse anfangs noch von Hand zugeteilt wurden. Heute ist es das Computersystem, welches die Kurse den Kindern, aufgrund ihrer Anmeldungen, Prioritäten und durch Einbezug der Vorjahre, automatisch zuteilt. «Einschneidend war die Einführung der Homepage vor sieben Jahren. Auch wenn noch viel administrative Arbeit erledigt werden muss, ist die Erleichterung seither enorm. Der Papierberg entfällt. Und die Teammitglieder, Kursleiter und Teilnehmer haben jederzeit Zugriff auf ihre Daten, was die Kommunikation vereinfacht», erklärt Doris Salz. Was sich laut Doris Salz nicht verändert hat, ist die Begeisterung der Kinder. Das wird sich hoffentlich auch in den nächsten Jahrzehnten nicht verändern. Es bleibt auch zu hoffen, dass es noch viele Jahre Menschen wie Karin Mahrer, Doris Salz und ihre Kolleginnen vom FerienspassTeam gibt, die sich in ihrer Freizeit voller Begeisterung für den Ferienspass und das Glück vieler Kinder einsetzen. Janine Tschopp

Gemeinsam organisieren sie den Ferienspass: Fabienne Heinz (von links), Silke Büttiker, Doris Salz, Karin Mahrer und Rita Keller.

Die Kinder haben in diesem Sommer zum Beispiel Gelegenheit, einen Flösserkurs

FERIENSPASS FÜR KINDER

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Zehn Jahre Kulturpark Tutti Kiesi

SPIELEN für die PERSÖNLICHKEITSBILDUNG Geduldig verzieren die Kinder ihre filigranen Schmetterlinge, die sie gerade noch aus buntem Bastelpapier gefertigt hatten. Da braucht es gar nicht mehr viel, nur noch die Augen und den Mund schwungvoll gezogen und ein kleines Kunstwerk ist geschaffen. Die Kinder, die ihre Bastelarbeit beenden, sausen vom Tisch vor dem ‚Treffpunkt BadenWürttemberg‘ im Kulturpark Tutti Kiesi und suchen sich eine neue Beschäftigung auf dem weitläufigen Gelände mit Abenteuerspielplatz, Zirkuszelt und Hüttenbauplatz. Viele Kinder springen auch durch die vielen Büsche und spielen Verstecken oder stürzen sich in eigene fantasievolle Abenteuerspiele.

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er Name Kulturpark Tutti Kiesi ist eng verbunden mit der Dieter-Kaltenbach-Stiftung. Die 1965 gegründete Stiftung geht auf den Unternehmer Dieter Kaltenbach zurück, der eine ehemaligen Fabrik in Lörrach zum Wohle der Bevölkerung zunächst mit Werkstätten wie Schlosserei, Schreinerei und Töpferei ausbaute. Im Laufe der Zeit kamen weitere Räumlichkeiten und ein Bauspielplatz dazu. Heute wirkt die Dieter-KaltenbachStiftung im ganzen Landkreis Lörrach in der offenen und mobilen Jugendarbeit, im betreuten Wohnen, in der Erwachsenenbildung, Schülerbetreuung und Schulsozialarbeit. Der Schwerpunkt liegt immer noch in

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SPIELORT TUTTI KIESI

Lörrach, aber die Stiftung ist auch in Grenzach-Wyhlen, Maulburg, Steinen und Weil am Rhein sowie seit zehn Jahren im Tutti Kiesi in Rheinfelden (Baden) aktiv. Zehn Jahre in Rheinfelden (Baden) Seit Ende der Kleinen Gartenschau Grün 07 betreibt die Dieter-Kaltenbach-Stiftung den Kulturpark Tutti Kiesi in der ehemaligen Kiesgrube, die von der Stadtverwaltung im Jahr 2007 zusammen mit der Bevölkerung zur Grün 07 als stadtnaher Naherholungs- und Freizeitraum wiederbelebt wurde. „Der Kulturpark Tutti Kiesi ist wie eine kleine Dieter-Kaltenbach-Stiftung mit vielen ähnlichen Bereichen, nicht allen, aber mit unseren offenen Angeboten

doch ganz ähnlich aufgebaut“, sagt Alexander Keil, Leiter im Tutti Kiesi, mit Verweis auf das Ferienprogramm, die Schülerbetreuung, die verschiedenen Werkstätten und den Hüttenbauplatz. Der ‚Treffpunkt Baden-Württemberg‘ war zur Grün 07 als Ausstellungsraum genutzt worden. Im Anschluss sollte ein nachhaltiges Freizeitangebot für Kinder und Familien auf dem neu erschlossenen Gelände umgesetzt werden. Bei der Ausschreibung vor zehn Jahren bekam die Dieter-Kaltenbach-Stiftung den Zuschlag. Anfänglich ging es um eine Belebung des Platzes mit vielen offenen Angeboten auch auf der großen, öffentlichen Wiese vor der Open-Air-Veranstaltungs-Location Vacono-


Dome. Nach und nach entwickelte sich das Gelände und die Angebote wurden ausgebaut. „Es ist heute schon fast Auftrag, das man so etwas anbietet. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein großes Thema“, meint Keil, der vergangenes Jahr den langjährigen Leiter Frieder Kaltenbach ablöste. Spielerisch lernen „Meine beiden Söhne sind auch hier. Wenn die gefragt werden, was der Papa macht, sagen die, der spielt mit Kindern. Pädagogik ist mir eine Herzenssache und ich lasse mich nicht von Verwaltungsarbeit überschütten, sondern schaue, dass ich auch selber Angebote durchführe, aber ich mache natürlich nicht nur das,“ erklärt Keil. Der 36jährige stammt ursprünglich aus Waldshut-Tiengen und lebt in Herten.

»Man hört überall, das Gleichgewichtskoordination, Ausdauer, Konzentration und Motorik zunehmend zurückgehen.« Der gelernte Sozialwirt sowie Jugend- und Heimerzieher arbeitet seit 2005 in der Dieter-Kaltenbach-Stiftung, wo er in verschiedenen Bereichen wie Jugendarbeit, Fachbereich Volkshochschule, Ferienprogrammleitung sowie Verwaltung und Organisation tätig war. „Gerade das Thema Spielen ist elementar für die Dieter-Kaltenbach-Stiftung“, sagt Keil. Ein Ziel der Stiftung sei von Beginn an die Persönlichkeitsbildung gewesen. Keil beklagt, dass Kinder im Alltag kaum von elektronischen Spielgeräten weg zu bekommen seien und daher diese im Tutti Kiesi verboten seien. „Auch Handys dürfen nur im Notfall benutzt werden, dafür bieten wir andere Möglichkeiten, sich zu beschäftigen. Kreative Möglichkeiten und Brettspiele, Straßen- und Hüpfspiele“,

zählt Keil auf. Die Angebote im Tutti Kiesi ermöglichen den Kindern Bewegung an der frischen Luft, konzentriertes und kreatives Tun, Selbsterfahrung und an den eigenen Grenzen zu wachsen. Dabei lassen sich die Betreuer auch immer wieder Neues einfallen und in den Pfingstferien haben sie mit den Kindern riesige Skulpturen aus Bambusstäben gebaut. „Ich bin der Meinung, der Bedarf liegt darin, handwerkliche, spielerische, sportliche und künstlerische Angebote zu vermitteln“, führt Keil aus. „Man hört überall, das Gleichgewichtskoordination, Ausdauer, Konzentration und Motorik zunehmend zurückgehen. Und gerade bei solchen Angeboten merkt man, wie schnell Kinder frustriert sind, wenn sie es zunächst nicht schaffen, aber die Erfolgserlebnisse kommen, wenn man am Diabolo dran bleibt.“ Keil verweist auf den Hüttenbauplatz, wo Kinder anfangs Werkzeuge einfach nur ausprobieren und krumme Nägel einschlagen, sich aber bald zu wahren Baumeistern immer ausgefeilterer Hütten entwickeln. Verlässliche Angebote und Kooperationen In Rheinfelden ist die Dieter-KaltenbachStiftung auch in die Schulsozialarbeit und die Ganztagsbetreuung an der HansThoma-Schule eingebunden und während der Schulwochen nutzen auch Schüler der Eichendorffschule das Gelände. Unter der Woche können Kinder zu kreativen Freizeitangeboten wie Holzwerkstatt, Malwerkstatt oder Zirkusprojekt angemeldet werden und in den Schulwochen ist der Besuch des Tutti Kiesi freitags von 13.30 bis 16 Uhr kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. In den Sommerferien tummeln sich dann schon einmal 120 Kinder auf dem Bauspielplatz, dem Hüttenbauplatz oder den Werkstätten. Zum gemeinsamen Mittagessen versammeln sich dann alle. Viele Kinder kommen in den Ferien unangemeldet und nur tageweise, aber das

Tutti Kiesi bietet auch verlässliche Plätze für angemeldete Wochenkinder.

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n Rheinfelden ist die Dieter-Kaltenbach schon weit vernetzt und pflegt neben den Kooperationen mit Hans-ThomaSchule und Eichendorffschule auch gute Kontakte zur Gewerbeschule, dem Familienzentrum und dem Sankt Josefshaus sowie natürlich zum Jugendreferat und dem Kulturamt. „Kinder vom Sankt Josefshaus nehmen unser Betreuungsangebot wahr und in Planung für dieses Jahr ist, auf der Markhof-Ranch zusammen mit Kindern

»Der Bedarf liegt darin, handwerkliche, spielerische, sportliche und künstlerische Angebote zu vermitteln.« aus dem Sankt Josefshaus und unseren Kindern eine Aktion zu starten“ berichtet Keil. Im Zirkuszelt wird fleißig jongliert. Da fliegen die Stäbe durch die Luft und Kinder mühen sich, sie wieder aufzufangen. Geduldig sind die Kinder bei der Sache, und Zuwerfen und Auffangen klappen immer besser. Weitere Kinder üben das Balancieren auf einem über eine Dose gelegten Brett, während andere eine Pause machen und dem Treiben einfach nur zu schauen. Dabei haben alle viel zu lachen. Draußen schaukeln die Kinder oder buddeln im Sandkasten, andere toben über das weitläufige Gelände. Das breitgefächerte Spielangebot im Tutti Kiesi lässt die Kids Tablet oder Smartphone gar nicht erst vermissen. Horatio Gollin KONTAKT: Kulturpark Tutti Kiesi, Werderstraße 49, 79618 Rheinfelden, www.tuttikiesi.de

SPIELORT TUTTI KIESI

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SPIELZEUG – kein Geschäft wie jedes andere Haben einen bunten Arbeitsplatz, von links Andrea Wertmüller, Jolanta Baumann und Stephanie Pirker.

Jolanta Baumann hat sich im Einzelhandel selbständig gemacht. Mode, Lebensmittel, Schuhe? Nein – sie hätte sich nie etwas anderes vorstellen können als Spielzeug. Nur das sollte ihre Branche sein, nur das sollte ihr Metier werden. Ihr Geschäft «Zum Kinderland» besteht seit 23 Jahren.

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m Jahr 1995 hörte sie davon, dass das Geschäft Spreiermann + Co Spiel und Hobby in der Brodlaube 14 geschlossen werden soll. Die Inhaber wollten altersbedingt aufhören, suchten schon gar keinen Nachfolger mehr. Doch es gab jemanden, der sich das

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SPIELZEUGLADEN KINDERLAND

vorstellen konnte – Jolanta Baumann. «Das wäre doch total schade gewesen, wenn das nicht weitergegangen wäre», sagt sie heute. Seinerzeit war sie Mutter eines vierjährigen Sohnes, mit einer kaufmännischen Lehre im Hintergrund, selbst Kundin der Spreiermanns, aber sonst unerfahren im

Einzelhandel. Ein «spontaner Entschluss» sei die Übernahme gewesen. Mit 60 Quadratmetern Verkaufsfläche fing es an. Sie nannte ihren Laden «Zum Kinderland». Dann kam 1999 der Umzug in ein 80-Quadratmeter-Geschäft ebenfalls in der Brodlaube. Seit 2012 ist das Kinderland jetzt


Die Saturn-Mondlanderakete und der indische Palast Taj Mahal aus Lego im Schaunfenster sind ein echter Hingucker.

zeugs drauf, das sie kaufen wollen. Vielleicht machen sie das so, weil sie sich nur auf diese Weise überhaupt merken können, was der Nachwuchs haben möchte, das «PJ Masks-Hauptquartier» zum Beispiel. Darauf aufmerksam werden Kinder heutzutage nicht mehr übers Fernsehen, sondern übers Internet, über Kanäle wie Youtube. «Kinder werden heute extrem durch die Massenmedien gesteuert, das gab es noch vor 15 Jahren nicht», weiss die Inhaberin. «Damals kamen die Kunden noch spontaner in den Laden, sahen sich um und kauften etwas, was ihnen gefällt.»

in der Geissgasse zuhause, mit einer Verkaufsfläche von 120 Quadratmetern und Das Thema Internet beschäftigt Jolanta 220 Quadratmetern insgesamt, inklusive Baumann, aber im Gespräch mit ihr wird Büro und Lagerräumen. Und stand sie die deutlich, dass es sie nicht über die Masersten Jahre allein hinterm Tresen, bilden sen umtreibt. Umsatzmässig habe sich sie und ihre Angeder Online-Handel stellten Stephanie eigentlich nie gross «Was ist wirklich wertvoll? Was Pirker und Andrea bemerkbar geist nur buntes Plastik? Was nützt Wertmüller inzwimacht, sagt sie. Und meinem Kind tatsächlich?» schen ein Team. Es im Grunde macht ist eine bunte Fantasie 2018 auch nichts siewelt, in der die drei arbeiten. In den anderes als 1995: den Menschen BegegAugen ihrer kleinen Kunden ist es wohl nungen schaffen, mit Nähe, Beratung und der coolste Job, den man sich überhaupt Kompetenz punkten, Lotse sein in einer nur denken kann, in einem SpielzeuglaWelt, in der Spielzeug immer wichtiger den, in einem Traumland, im Paradies. geworden ist – als Ausgleich für die fehlenden Geschwister, um Bildung und Wis«Wenn man jetzt eine Zeitreise ins Jahr sen zu vermehren, um Talente zu entde1995 unternehmen würde, wie würde sich cken und zu fördern. Da darf es dann auch dann Ihr Sortiment verändern?» Jolanta schon etwas mehr kosten. Baumann: «Es gäbe kein Playmobil und sicher wäre noch mehr Holzspielzeug im Was ist wirklich wertvoll? Was ist nur bunAngebot. Aber Modelleisenbahnen führte tes Plastik? Was nützt meinem Kind tatich auch damals schon nicht. Heute wie sächlich? Das sind die Fragen, die Jolanta damals setzte ich auf nachhaltige Spielwaren.» Und auch das Lego sei anders gewesen, nicht so filigran und detailverliebt wie heute mit Lego-Technik. Damit hat sie eines der Schaufenster an der Geissgasse dekoriert. Eine Saturn-Mondlanderakete ist darunter und das Modell des indischen Palastes Taj Mahal, selbst zusammengebaut, wie sie unterstreicht, bei 2000 und 6000 Teilen eine stramme Leistung. Jung und Alt drücken sich an der Scheibe die Nase platt. INFO Eines steckte 1995 noch in den KinderZum Kinderland Spielwaren schuhen, das Internet. Es hat den OnlineGeissgasse 15, 4310 Rheinfelden Versandhandel hervorgebracht, gerade im Tel. 061 831 74 76 Spielwaren-Bereich eine grosse Herauswww.Zumkinderland.Ch forderung. Heute hat Jolanta Baumann Kunden, die in den Laden kommen und ihr Öffnungszeiten: Mo: 14–18 Uhr, oder ihren Mitarbeiterinnen das SmartDi–Fr: 9–12, 14–18:30 Uhr, Sa: 9–16 Uhr phone zeigen mit einem Bild des Spiel-

Baumann täglich hört. Sicher gebe es da manche, die sich von ihr oder ihren Mitarbeiterinnen ausgiebig beraten liessen, dann ohne Kauf aus dem Laden gehen, um das Produkt online billiger zu erwerben. Dennoch: «Die Geiz-ist geil-Mentalität ist bei meinen Kunden glücklicherweise wenig verbreitet.» Und diese kommen sogar auch von der anderen Rheinseite zu ihr. Spielzeug – ein Geschäft wie jedes andere? Wie Mode oder Lebensmittel? Ja und nein, sagt die Inhaberin von «Zum Kinderland» in Rheinfelden. Auch sie muss Geschäftsfrau sein, muss kalkulieren. Auch für sie muss es sich rechnen. Aber: Die schönen, anrührenden und zu Herzen gehenden Begegnungen mit Kindern hat sie eben nur in dieser Branche. Und Kunden, die sie fragen: «Kennen Sie mich noch?» Es sind die Kunden der ersten Generation, die Mitte/Ende

Seit 2012 ist das Kinderland in der Geissgasse zuhause.

der 90er-Jahre Kinder waren und heute, selbst Eltern, mit dem eigenen Nachwuchs bei Jolanta Baumann einkaufen. 23 Jahre Kinderland sind ja auch schon eine lange Zeit. Und die Zukunft? Um die ist es der Geschäftsfrau nicht bange. An den Ruhestand denkt sie noch lange nicht. Sie ist überzeugt: Spielzeug wird immer seinen Platz haben. Und auch das Einfache wird nicht untergehen, das, was ohne Blinklichter oder Lautsprecher auskommt. Das, was Raum lässt für Phantasie und Kreativität. Und für die, die das suchen, möchte der Spielzeugladen in der Rheinfelder Geissgasse erste Anlaufstelle sein und bleiben. Hans Christof Wagner

SPIELZEUGLADEN KINDERLAND

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Kinder spielen mehr draussen, wenn das Wohnumfeld stimmt

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ür Kinder wird ja einiges getan: aufwendige Spielplätze, betreute Spielgruppen, Kindergärten, Tutti Kiesi, Ferienspiele, Zeltlager, Kindergruppen, Kinderkurse, Kinderchöre, Kindersport, Kinderbüro, Musikschule, Kindertheater, Kinderzirkus und vieles mehr. Der Geburtstag eines Kindes wird zum Riesenfest, das Einkaufszentrum macht eine Superspielparty. Kinder haben viele Wochentermine, alles ist organisiert, die Eltern übernehmen den Fahrdienst. Die Fachleute sprechen von der „inszenierten Kindheit“, während kaum jemand auf den unschätzbaren Wert des unbeaufsichtigten Spiels achtet. Die Möglichkeit für Kinder sich im Freien spontan und unbeaufsichtigt aufzuhalten, wird immer schlechter. Besorgte Eltern verbieten das Spiel in Wald und Flur und Freiflächen werden überbaut und exakten Funktionen zugeordnet, die Verkehrsbelastung macht jeden Aufenthalt zur Gefahr. »Achtung! Auto!« lernen die Kinder bevor sie »Mama« sagen können. Wo vor Jahrzehnten noch gespielt werden konnte, verhindern andere Funktionen das Spiel. Ältere schwärmen von ihren wilden Spielen in ihrer Straße, den Kindern heute bleiben kleine Ecken, das Spiel wird auf die Kindergartenzeit oder auf den abgegrenzten Spielplatz beschränkt.

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SPIELEN

In Freiburg hat Professor Baldo Blinkert in der „Freiburger Kinderstudie“ vor einigen Jahren das Freizeitverhalten der Freiburger Kinder untersucht. Die Ergebnisse sind überraschend schlicht: Ob Kinder in ihrem Wohnumfeld spontan und ohne Aufsicht

»“Achtung! Auto!“ lernen die Kinder bevor sie „Mama“ sagen können. « spielen, hängt nicht davon ab, ob die Eltern viel Zeit für die Kinder haben, ob sie reich oder arm sind, ob sie gebildet sind oder nicht. Der Wert des Wohnumfeldes ist allein entscheidend. Wenn die Spielmöglichkeit in direkter Nähe der Wohnung gut ist, spielen Kinder mehr als viermal so lange draußen ohne Aufsicht als unter schlechten Bedingungen. Sie müßen sich das Ergebnis noch einmal auf der Zunge zergehen lassen: Hat das Kind „vor der eigenen Haustüre“ Platz zum Spiel, dann spielt es täglich 90 Minuten draußen, gegenüber anderen Kindern, die nur auf ein paar Minuten kommen. Gibt es Flächen, die nicht mit Autos verparkt sind? Die Unfallforschung zeigt leider, daß mehr als 80 Prozent der Kinderunfälle vor der eigenen Haustüre passieren! Ein zusätzliches

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»Ich spiele da, wo es STECKDOSEN gibt«

Argument, dass wir uns alle mehr um das Wohnumfeld der Kinder kümmern müssen. Es muss nicht gleich ein möblierter Spielplatz sein, ein Vorgarten, eine Freifläche vor dem Haus, ein Hof, ein Stück ungefährliche (!) Straße kann ein interessanter Treffpunkt und Tummelplatz für Kinder sein. Eine Fußgängerzone, die diesen Namen auch verdient. Nicht mal dort kann man Kinder laufen lassen, sie werden von rücksichtslosen Radfahrern niedergemäht. Mein Sohn kam in einer Fussgängerzone fast unter den Autoreifen einer Anwohnerin als er seinem Ball hinterherlief. Kinder sind kreativ, wir müssen nur sorgen, dass sie den Raum dazu haben, wo sie ungestört Kinder sein dürfen. Doch all das gilt nur noch eingeschränkt, seit Smartphones und PC die Kinderzimmer erobert haben. Heute möchten die Kinder am liebsten da spielen »wo es Steckdosen gibt«, wie ein Kind in einer Umfrage freimütig erklärte. Das Smartphone fesselt und frisst die knappe Zeit und das Spiel hat es nochmal schwerer. Claudius Beck


Rheinfelder SPIELPLÄTZE UNTER DIE LUPE genommen Unser Mitarbeiter Gerd Lustig hat sich die Spielplätze in Rheinfelden angeschaut und kommt zu einem recht positiven Befund. Er meint sogar, dass Rheinfelden reicher ausgestattet sei als andere Städte.

Nollingen und in der Nettenbergstraße in Degerfelden empfohlen. Gerade hier im „Dorf am Bach“ ist der Zugang zum Wasser zuletzt überarbeitet worden von den Technischen Diensten und sicher gestaltet. Aber auch der Spielplatz Schwedenstraße, an dem das Quartiersmanagement des SAK den „Pfiffikus“ betreibt, hat Etliches zu bieten. Mit einem großen Sandkasten mit kleinem Wasserlauf und Pumpe zum Selberdrehen, einem Flaschenzug, Schaukeln und Vogelnestschaukel, einer Wippe, einer Rutsche und einem Kletterbereich ist die Auswahl an Spielgeräten groß und

Der Spielplatz Schwedenstraße mit seinem Bolzplatz hat auch für die Größeren etwas zu bieten.

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icht jede Stadt ist mit Spielplätzen so reichlich ausgestattet wie gerade Rheinfelden. Während sich der Nachwuchs nach Belieben austoben kann, können sich die Erwachsenen derweil ein kleines Päuschen und ein bisschen Ruhe gönnen. Mit weit mehr als 20 Spielplätzen hat die Stadt wirklich viel zu bieten, ja mehr noch: Sie ist geradezu ein Kinderparadies und lässt Kinderherzen höher schlagen und Kinderaugen leuchten. Die städtische Homepage listet unter Leben in Rheinfeden/Freizeiteinrichtungen alle Plätze der Reihe nach auf, also auch die in den Ortsteilen. Überall kann nach Lust gespielt werden. Wenn auch die meisten der Spielstätten mit guten Noten abschneiden, so gibt es doch eine klare Nummer eins: der im Volksmund genante „Abenteuerspielplatz“ in der Maurice-Sadorge-Straße. Er ist nicht nur mit Abstand der größte, bunteste, abwechslungsreichste, sondern hat sowohl für kleine als auch für große und größere Kinder allerhand zu bieten.

Gut mit dem Auto, mit dem Bus und auch zu Fuß erreichbar, bietet der weitläufige Spielplatz zwischen Georg Büchner-Gymnasium und Friedhof jede Menge spielerische Abwechslung und auch ein wenig Abenteuer. Während nebenan auf dem Bolzplatz auch Größere auf ihre Kosten kommen, stehen für die Kinder Sandkasten, Schaukel, Wippe, ein handbetriebenes Karussell, diverse Häuschen und Rutschen parat. Keine Frage, Zeit muss man schon mitbringen, sollen alle Möglichkeiten ausprobiert und genossen werden. Die Kinder lieben ganz einfach diesen Platz. Denn zudem besitzt er noch zwei ganz besondere Zuckerl: Da wäre vor allem die kleine Wasserfläche, die an dem den Spielplatz durchfließenden Bach realisiert worden ist. Und zum anderen gibt es jenseits des Bachs noch eine Seilbahn mit Pendelsitz. Solch ein Spielgerät begeistert unter anderem die Kids auch im „Biefang“ in Eichsel. Wer im Übrigen die Abkühlung sucht, dem seien auch die Spielplätze in der Meraner Straße in Herten, im Neumattenweg in

Der Spielplatz in der Maurice-Sadorge-Straße hat für Kinder einiges zu bieten.

auch für verschiedene Altersgruppen gedacht. Gleich neben dem Spielplatz gibt es zudem einen Bolzplatz mit Toren, der meist von den Größeren genutzt wird. Komfortabel präsentiert sich der Platz beim Spielhaus Nollingen. Es gibt lustige Drehspiele, eine Sitzbank, ein Trampolin und einen Sandbagger. FAZIT: Es gibt an zahlreichen Orten viel zu spielen, nicht überall gerade üppig, doch stets reizvoll und überwiegend äußerst lohnenswert, wie begeisterungsauslösend. Gerd Lustig

SPIELPLÄTZE

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Wie FRITZ UND ARNOLD SCHNEIDER die Kunst nach Rheinfelden brachten Arnold Schneider, Blick nach Oberrheinfelden

Eine Doppelausstellung im Haus Salmegg zeichnet die Lebenswege von Vater und Sohn nach und würdigt das künstlerische Schaffen

Er war ein Künstler feinster Art, aus jener alten Schule, die so langsam dahinschwindet.“ So hieß es in einem Nachruf auf den Kunst- und Kirchenmaler und Graphiker Fritz Schneider (1875-1950). Sein künstlerisches Talent hat er seinem Sohn Arnold Schneider (1908-1992) vererbt, der sich ebenfalls als Maler, Bildhauer und Gestalter von Kunst im öffentlichen Raum einen Namen gemacht hat. Das städtische Kulturamt würdigt Vater und Sohn in einer Doppelausstellung „Fritz und Arnold Schneider – Wie die Kunst nach Rheinfelden kam“ im Rheinfelder Haus Salmegg.

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ie Schau zeichnet die Lebenswege und das Wirken der beiden Künstlerpersönlichkeiten anhand zahlreicher Gemälde, Skulpturen, Graphiken, Zeichnungen, Texttafeln, Fotografien, Dokumente und privater Leihgaben anschaulich nach. Der in der Pfalz geborene Maler Fritz Schneider zog mit seiner Frau Katharina 1905 ins da-

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AUSSTELLUNG

malige Reichsland Elsass-Lothringen, wo er in Metz den Justizpalast ausmalte. Später erhielt er den Auftrag, den Kaiserpavillon im Bahnhof zu gestalten und wurde Bühnenmaler am Stadttheater. Die Familie blieb auch während des Ersten Weltkriegs in Metz. Nach dem Krieg und dem „Staatenwechsel“ mussten die Schneiders ihre Heimat Metz verlassen. In Etappen vollzog sich dann der Umzug nach Rheinfelden. Als Erster kam der älteste Sohn Fritz Junior 1923 in die aufstrebende Industriestadt, wo er eine Anstellung als Schlosser fand, ein Jahr später folgte der Vater und 1925 die Mutter mit den jüngeren Kindern. In der Stadt eröffnete der Kunstmaler 1928 ein eigenes Geschäft für Kunstgewerbe, Malerei, Bildhauerei und Grafik und widmete sich seinem bildnerischen Schaffen. Als weltoffene, gebildete Menschen führten die Schneiders ein gastfreundliches Haus und fanden bald Kontakt an ihrem neuen Wohnort Rheinfelden.

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wischenzeitlich machte auch der Sohn Arnold Schneider seinen Weg. Er hatte eine Holzbildhauerlehre in Lahr absolviert, besuchte die Kunstgewerbeschule in Basel und studierte an der Hochschule für Bildende Kunst in Karlsruhe. Zurück in Rheinfelden, arbeitete er in den 1930er Jahren im

»Neben dem Latschari hat Schneider Masken und Kostüme für weitere Fasnachtscliquen wie das Ahnennest Nollingen, die Alemannen in Herten und die Guggenmusik „Maximale“ entworfen.« Geschäft des Vaters mit und nahm seine künstlerische Laufbahn auf. Nach dem Krieg und der Kriegsgefangenschaft konnte sich Schneider ab den 1950er Jahren mit seinen Bildern, Skulpturen und Kunst am Bau etablieren, hatte Ausstellungen auch im Ausland.


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or diesem zeitgeschichtlichen und biografischen Hintergrund lassen sich die Lebensstationen und das künstlerische Wirken von Fritz und Arnold Schneider nachvollziehen. Es beginnt im Eingangsbereich mit dem Ankommen in Rheinfelden. Man sieht von beiden Malern realistische, naturnahe Ansichten von Rheinfelden, einen Blick von der Nollinger Höhe, die Kirche in Warmbach, den Blick auf die Industrie in Oberrheinfelden.

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er erste Raum thematisiert die Zeit von Fritz Schneider in Metz. In symbolistischen Gemälden setzt sich der Maler mit den Schrecken und Grauen des Ersten Weltkriegs auseinander. Der Knochenmann mit Sanduhr und Sense, der Sensenmann, der mitten im blühenden Leben lauert, der Engel vor dem Anblick von Kreuzen: In allegorischen Darstellungen drückt Fritz Schneider die Grausamkeit des Krieges, Leid und Tod aus. Auch zeitkritische Themen griff er in metaphorischen Bildern vom Tanz ums goldene Kalb auf. In dem Bild „Industrialisierung“ sieht man Arbeiter, über denen Schlote und ein monumentales Gesicht bedrohlich aufragen. Auch Selbstbildnisse sind zu sehen sowie ausdrucksvolle Kinderporträts der Söhne Arnold und Fritz und andere Familienbild-

nisse. Eine andere Seite seines malerischen Schaffens sind die farbprächtigen Blumenstillleben. Sein letztes Bild zeigt die Kinder beim Binden eines Blütenkranzes.

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on Arnold Schneider sind Selbstporträts sowie Bildnisse und Bronzen ausgestellt, in denen er sich und seinen Vater Fritz realitätsgetreu und in präzisem Stil porträtiert hat. In Gegenüberstellungen von Bildern zeigt sich, dass Vater und Sohn oft ähnliche Motive umgesetzt haben. Auch Arnold Schneider wandte sich biblischen und mythologischen Themen zu. Eindrücklich ist das Gemälde „Meine Seele ist zu Tode betrübt“, auf dem Christus mit blutenden Wunden und Dornenkrone vor den Trümmern einer zerstörten Stadt steht: ein Mahnmal für das Leiden des Menschen. In eindrucksvollen Bildern zeigt Arnold Schneider den Kreislauf des Lebens, Geburt und Tod nah beieinander, Adam und Eva in einem Wolkenparadies über einer Stadt schwebend, aber auch die Versuchung Evas mit Apfel und Schlange. Vom Symbolismus und Realismus fand der Maler zu einem farbkräftigen Stil mit Anklängen an den Kubismus. Die Bilderreihe „Das kleine Weltentheater“, in dem Zirkus- und Theaterszenen das Leben versinnbildlichen,

„Mutter und Kind“, weibliche Akte wie die „Drei Grazien“ und das Bild des heiligen Franziskus mit Tieren sind geprägt von diesem kraftvollen, farbintensiven, kubistisch angehauchten Stil. Oft hat Schneider die Figuren mit schwarzen Konturen versehen. Auch in Skulpturen wie „Ballett“ fallen die kantigen markanten Formen auf. Politische und existenzielle Fragen verarbeitete der Künstler in gesellschaftskritischen Radierungen.

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roßen Raum nehmen Arnold Schneiders Entwürfe für die Rheinfelder Fasnacht ein, allen voran die Symbolfigur des Latschari, die er 1937/38 geschaffen hat und von der auch die Urmaske zu sehen ist. Diese Figur mit Kappe, Zigarette im Mundwinkel und schrägem Gang spielte auf die Weltwirtschaftskrise und die damals an den Straßenecken anzutreffenden Arbeitslosen an: ein „Clochard moderne“. Neben dem Latschari hat Schneider Masken und Kostüme für weitere Fasnachtscliquen wie das Ahnennest Nollingen, die Alemannen in Herten und die Guggenmusik „Maximale“ entworfen. Dokumentiert sind auch Kunstwerke im öffentlichen Raum wie die Brunnenfigur „Frau mit Krug“ im Garten des Bürgerheims und der „Knabe mit Ball“ im Hof der Gertrud-Luckner-Schule. Wandgemälde von Schneider an verschiedenen Bauten sind nicht mehr erhalten.

E INFO

Die Ausstellung ist Teil des Projekts Zeitenwende

1918/19 mit 30 Ausstellungen in Süddeutschland.

ine historische Bilderschau gibt in der Ausstellung zudem einen Eindruck, wie die Stadt damals ausgesehen hat, als Fritz Schneider mit seiner Familie hierher gezogen ist. Roswitha Frey

In der Stadtgalerie im Haus Salmegg noch bis 26. August. Öffnungszeiten: Sa und So: 12 – 17 Uhr.

Der Eintritt ist frei. Zur Ausstellung ist neu ein Ausstellungsführer herausgegeben, der in der

Ausstellung und in den Tourist-Informationen erworben werden kann (3 Euro). Veranstalter ist das Kulturamt Rheinfelden (Baden).

Martina Schilling, Christine Weber-Fehlmann (Künstlerenkelin), Kulturamtsleiter Claudius Beck, Elisabeth Veith und Bürgermeisterin Diana Stöcker in der Ausstellung mit Bildern von Arnold und Fritz Schneider im Haus Salmegg. „Kirche in Warmbach“ von Fritz Schneider

AUSSTELLUNG

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VERANSTALTUNGEN Programm | Juli/August 2018 © aTuan Photography

Rheinfelden/CH Rheinfelden (Baden)

ANSI VERWEY VON FLECKENSTEIN (LINKS) UND DANIELA BIANCA GIEROK

Wahnsinn! Wagner!

Mi, 4. Juli, 20 Uhr im Bürgersaal (Achtung einen Tag nach vorne verlegt!) 18 3, Vorverkauf: 15 3, ermäßigt: 8 3 Ein Abend für alle Wagner-Jünger und -Hasser im Bürgersaal. Ansi Verwey von Fleckenstein und Daniela Bianca Gierok nehmen Sie mit auf einem Parforce-Ritt durch die Wagnerschen Werke und deren Frauengestalten. Machen Sie sich gefasst auf einen hemmungslosen Abend. Die Dirigentin und Pianistin Ansi Verwey moderiert und spielt sich in einem atemberaubenden Witz und Tempo durch das Wagnersche Werk. Sie gibt Einblicke, setzt Spitzen, streift um das Publikum herum, nur um im nächsten Moment schon wieder am Flügel zu sitzen und in großer Virtuosität Werkgeschichte zu erklären und Arien zu begleiten. Die Sängerin Daniela Bianca Gierok liebt und verkörpert mit ihrem Gesang und Schauspiel die Archetypen der Wagnerschen Frauengestalten: Hexe, Ehefrau, Verführerin, Lieblingstochter... Ihr dramatischer Mezzosopran ermöglicht ihr als Erda klanglich in die Tiefen mystischer Gestalten hinabzusteigen, aber auch mit zarter Sopranlage als Venus zu verführen.

Natalia Dauer

Festival junge Klassik

Schlosshotel Beuggen Eintritt ist frei, Spenden erwünscht www.festivaljungeklassik.de So, 8. Juli, 19 Uhr Natalia Dauer, Cello; Julia Pleninger, Klavier Recital mit Werken von u.a. J. Brahms, N. Mjaskowski, L.v. Beethoven Fr, 10. August, 19.30 Uhr Natalia Dauer, Cello; Laura Chihaia, Klavier Recital mit Werken von u.a. E. Elgar, R. Schumann, Z. Kodaly Die junge Chellistin Natalia Dauer initiiert und organisiert die neue Konzertreihe, die bereits seit Anfang des Jahres auf Schloss Beuggen auf sich Aufmerksam macht. Nun steht ein neuer Steinway-Flügel vom Ringhotel Schlosshotel Beuggen zur Verfügung, weshalb Natalia Dauer für die beiden Sommerkonzerte sich perfekte Klavierbegleitung organisiert hat.

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KONZERTE


Kammerchor schmettert das Wienerlied und hat allen Grund dazu So, 15. Juli, 11.15 Uhr, VACONO-DOME 10 3 Erwachsene, 53 für Jugendliche In diesem Jahr dreht sich das Konzert des Kammerchores Rheinfelden ganz und gar um das „Wienerlied“. So vielseitig wie diese schöne Stadt ist auch dieses Genre, das seine Wurzeln in Theatercouplets (Nestroy oder auch Raimung), im Kunstlied (Franz Schubert), der Operette (Johann Strauss) bzw. dem Kabarett und nicht zuletzt in Volksweisen findet. Mit seinen humoristisch bis kritischen Texten, mit seinen heiter bis traurigen Melodien, spannt das Wienerlied einen bunten Bogen zwischen Volks- und Kunstmusik. Dargeboten wird Musik von Franz Schubert, traditionelle Weisen aus dem 19. Jahrhundert, bis hin zu jüngeren Melodien von Karl Hodina oder Hermann Leopoldi, die Einflüsse aus dem Jazz oder Blues hören lassen, aber auch eine Hommage an den „lieben Augustin“ (das“ erste Wienerlied“) von Ernst Tittel - der Inbegriff, dass man mit Humor auch die schwersten Zeiten überstehen kann. Begleitet wird der Chor diesmal von der koreanischen Pianistin Dubee Sohn, die selbst in Wien Musik studiert hat. Chorleiter Lukas Frank , selbst gebürtiger Wiener, fühlt sich in diesem Programm ganz zu Hause und steckt den Chor mit seiner Begeisterung für das „Wienerlied“ an!

LIVE AM RHY

Openair - Live am Rhy

Sa, 11. August, 14- 23.30 Uhr, Stadtpark Ost Der Verein Plug in freut sich zum dritten Mal im malerischen Stadtpark Ost das Open Air Live am Rhy zu präsentieren. Ausgesuchte musikalische Leckerbissen vom Folk bis Jazz und Funk in der einzigartigen Kulisse des Stadtpark Ost. Für das leibliche Wohl sorgt der Verein in Zusammenarbeit mit dem Team Gambrinus.

Meisterkonzerte im vierten Jahr

Wieder vier Konzerte im Bürgersaal So, 16. Septmeber 2018; So, 14. Oktober 2018; Do, 3. Januar 2019; So, 17. März 2019 Vier klassische Konzerte mit „hohem Niveau und künstlerischer Abwechslung“ verspricht der Vorsitzende der Südwestdeutschen Mozart-Gesellschaft Georg Mais, der auch für das Rheinfelder Programm verantwortlich ist. Die Konzerte werden in einem Abonnement angeboten, wie auch im Einzelverkauf und ab sofort ist der Ticketverkauf möglich. Eröffnet wird die Reihe mit einem Klavierkonzert mit Elisabeth Brauss am Sonntag, 16. September. Sie spielt Werke von Scarlatti, Mozart und Beethoven. Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim ist nach einigen Jahren wieder zu Gast. Georg Mais dirigiert, Solisten sind Maximilian Randlinger (Flöte) und Irene Fenninger (Harfe). Es ist gleichzeitig das Festkonzert zu „25 Jahre Südwestdeutsche Mozart Gesellschaft“, weshalb natürlich Mozart auf dem Programmzettel steht: Die Ouvertüre „La Finta Giardiniera“, ein Konzert für Flöte, Harfe und Orchester, sowie die Sinfonien A Dur und G Dur (KV 201 und 124). Zum Neujahrskonzert (Do, 3. Januar 2019) begrüßen wir wieder die Junge Philharmonie der Ukraine Lemberg (INSO) unter der Leitung von Volodymyr Syvokhip und die Sopranistin Luydmyla Ostash. Das Kurpfälzische Kammerorchester Mannheim beschließt den Konzertreigen am 17. März. Dirigent ist Nicolas Chalvin, Violine spielt Milena Wilke. Auch hier wieder Mozart mit dem Gassenhauer „Die kleine Nachtmusik“ und Vivaldis Vier Jahreszeiten. F.I. Beck steuert die Sinfonie d moll op 3 Nr. 5 bei. Mitveranstalter ist das Kulturamt, gefördert werden die Konzerte vom Energiedienst, der Volksbank Rhein Wehra Stiftung und der Medienpartnerin Badische Zeitung. Nummerierte Platzkarten (22 bis 28 Euro / Abos 72 – 96 Euro) gibt es in der Touristinfo oder auch in den Vorverkaufsstellen und Online von Reservix. Dort allerdings zuzüglich der Vorverkaufsgebühren.

KONZERTE

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Musikschulfest – Tag der offenen Tür Samstag, 7. Juli, 11 – 15.30 Uhr Areal der Musikschule und des Gymnasiums

Eröffnet wird der Tag durch Beiträge von Kindern aus der Musikalischen Grundstufe (Früherziehung und Singen-Bewegen-Sprechen) und ein sich daran anschließendes kleines Konzert unter dem Motto „Reise um die Welt“. Hier singen jüngere Schülerinnen und Schüler kurze und typische Stücke aus vielen Ländern mit instrumentaler Begleitung. Im Anschluss sind an verschiedenen Orten parallel eine Fülle von musikalischen Darbietungen in unterschiedlichen Besetzungen zu hören. Währenddessen findet für interessierte Kinder und Eltern eine Instrumentenberatung durch die Fachlehrer statt. Parallel dazu gibt es ein passendes Musikprogramm auf der Bühne im Lichthof, unter anderem mit Beiträgen von Musikschulbands. Neben einem preisgünstigen Mittagessen werden Kaffee und Kuchen sowie Getränke angeboten.

LESUNG MIT DISKUSSION

Michael Blume – Die islamische Welt in der Krise Mo, 9. Juli, 19 Uhr im Lesesaal der Stadtbibliothek Eintritt frei, Spenden willkommen Eine Weltreligion zwischen Radikalisierung und stillem Rückzug Ist das christliche Abendland vom Islam bedroht? Ist die Islamisierung noch zu stoppen? Das fragen sich die einen. Und die anderen: Warum wird die ‚Religion des Friedens‘ so diffamiert? Zwischen Schwarz und Weiß, zwischen Angst vor Muslimen und Verharmlosung reaktionärer Islamtendenzen ist wenig Platz für Schattierungen. Anders bei Michael Blume. Er kritisiert Fehlentwicklungen im Islam - dies aber mit offenem Visier und ohne diffamierende Untertöne. Er meint: Der Islam stecke in einer Krise. Das Buch „Islam in der Krise“ (Patmos, 3. Aufl. 2017) bietet eine Chance, die Konflikte zwischen den Kulturen und Religionen besser zu verstehen und gemeinsam zu

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VERANSTALTUNGEN

neuen Lösungswegen zu kommen. Blume, Dr. Michael; Jahrgang 1976, Religions- und Politikwissenschaftler, Blogger, Buchautor; evangelischer Christ, mit einer Muslimin verheiratet; leitet das Referat »Nichtchristliche Religionen, Werte, Minderheiten und Projekte Nordirak« im Staatsministerium Baden-Württemberg; 2015/16 verantwortete er das Sonderkontingent des Landes für schutzbedürftige Frauen und Kinder aus dem Nordirak. Eine gemeinsame Veranstaltung von Kulturamt, Christlich-Islamischer Verein Hochrhein, Kirchenbezirksbeauftragter für Flucht & Migration, Kirchliche Erwachsenenbildung Rheinfelden (Erwachsenenbildung, Evang. und Kath. Kirchengemeinde Rheinfelden) und VHS Rheinfelden.

Openairkino Rheinfelden – das etwas andere Freiluftkino

Di, 14. – Sa, 18. August Schalanderplatz, jeweils ab 18.30 Uhr

Eintritt CHF 16, Abendkasse ab 18.30 Uhr Bestellung via: tickets@openairkino-rheinfelden.ch www.openairkino-rheinfelden.ch Vorverk.: Tourismus Rheinfelden (Stadtbüro); Viererlei, Marktgasse 61 (ab Ende Juni). Bald schon verwandelt sich der Schalanderplatz der Brauerei Feldschlösschen wieder in ein Kino unter freiem Himmel. Während fünf Tagen präsentiert der Verein Openairkino Rheinfelden ein abwechslungsreiches Filmprogramm. Ab 18.30 Uhr ist das Kinodorf geöffnet. Diverse Caterer sorgen für ein vielfältiges Essensangebot – die Palette hält für jeden etwas bereit. Geniessen Sie dazu jeweils ab 19 Uhr abwechslungsreiche Live-Musik mit hochkarätigen Musikern aus der Region auf unserer Konzertbühne. Die Bands spielen bis zirka 21.15 Uhr, sobald es dunkel wird heisst es dann «Film ab». Premium-Ticket CHF 130.00 ein Rund-umErlebnis mit Apéro und Nachtessen im separat überdachten Bereich des Kinodorfes mit Sicht auf die Konzertbühne. Ein reservierter Sitzplatz mit bester Sicht auf die Leinwand ist in diesem Package inklusive. PROGRAMM: Di. 14.08. Die letzte Pointe Mi. 15.08. Three Billboards Outside Ebbing, Missouri Do. 16.08. Mord im Orient-Express Fr. 17.08. The Post – Die Verlegerin Sa. 18.08. Mamma Mia! Here we go again


1. August-Feier AUF DER KURBRUNNENANLAGE

Am Mittwoch, 1. August feiern wir den Nationalfeiertag auf der Kurbrunnenanlage. Um 18 Uhr öffnet die Festwirtschaft. Geniessen Sie einen kulinarischen Leckerbissen: «Hörnli mit Ghacktem», Schnitzelbrot oder eine Wurst. Natürlich finden Sie vor Ort auch Kaffee und Kuchen. Kurz vor 19 Uhr geht es mit dem offiziellen Programm los. Davina Benkert, Stadtführerin von Tourismus Rheinfelden, begleitet Sie durch den Abend. Musikalisch wird an diesem Abend so einiges geboten: Angelo Pisano & Band lassen mit lateinischem Blues-Rock mediterrane Melodien erklingen, der Jodlerklub Laufenburg-Rheinfelden ist für den traditionellen Teil besorgt. Zwei Nachwuchstalente, Gina (Gesang) und Fabian (Gitarre), sorgen mit Coversongs und Eigenkreationen für besten Sound. Peter Stalder, Geschäftsführer der Basler Personenschifffahrt AG, wird eine Ansprache zu den Feierlichkeiten halten. Das freut uns besonders, im 125. Jahr

des Vereins Tourismus Rheinfelden und im Jahr 1 des neuen Rheinschiffes Rhystärn. Natürlich darf auch dieses Jahr der Lampionumzug nicht fehlen, der durch die Altstadt führt. Um 23 Uhr startet dann das Highlight der Feier: das Musik-Feuerwerk erleuchtet den Nachthimmel und lässt Gross und Klein staunen. Weitere Informationen unter: ➜ www.tourismus-rheinfelden.ch

Geschichte hautnah erleben

Nehmen Sie an einer öffentlichen Stadtführung teil und gehen Sie mit den Stadtführern auf Entdeckungstour. Stadtführerin oder Stadtführer zu sein – das ist nicht einfach nur ein Job. Viele sind in Rheinfelden aufgewachsen, wohnen schon ihr ganzes Leben hier oder haben nach einigen Jahren im In- und Ausland wieder den Weg in die kleine Stadt am Rhein gefunden; andere wiederum haben erst später im Leben ihr Herz an Rheinfelden verloren und geraten ins Schwärmen, wenn sie von den vielen historischen Zeugnissen der ehemaligen Zähringerhochburg erzählen.

Jeder Stadtführer hat sein eigenes Spezialgebiet und weiss von anderen Geschichten und Anekdoten zu berichten. So gleicht keine Stadtführung der anderen, und doch kehren die Gäste jedes Mal mit vielen spannenden Eindrücken nach Hause zurück und lernen wieder etwas Neues über Rheinfelden, den Aargau, die Habsburger und Zähringer oder das Mittelalter. Und selbst als Stadtführer hat man nie ausgelernt: Neben verschiedenen Weiterbildungen im Bereich Geschichte, aber auch Rhetorik und Gästebetreuung, lernen die Guides auch von den Gruppen, die sie durch die Altstadt führen: „Ich lerne Rheinfelden bei jeder Stadtführung neu und anders kennen. Es sind immer wieder Personen dabei, die eigene Rheinfelder Geschichten haben und sie mir erzählen.“, sagt beispielsweise Davina Benkert.

Ob man also mit dem Henker Theodor Mengis, Rudolf von Rheinfelden oder dem Pestdoktor auf den Stadtrundgang geht: Jedes Mal entdeckt man neue und unbekannte Ecken der Stadt – Sowohl für Rheinfelder als auch Nicht-Rheinfelder empfehlenswert.

Die Stadtführer (von links): Yvonne Amweg, Robi Conrad, Kurt Rosenthaler, Ruedi Hofer, Doris Haspra, Stephan Schöttli, Klaus Heilmann. Es fehlen: Davina Benkert, Roland Graf, Edi Steiner

TOURISMUS

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Integrationskonferenz

Samstag, 14. Juli, 9 – 13.30 Uhr, Jugendhaus

Stradini Theater: Lampedame – bewegtes Freiluft Theater Sa, 4. August, 20.45 Uhr, Zähringerplatz

Unser neues Freiluft-Theaterwerk verwickelt Bewegungsschauspiel, Musik und Videoanimation, Traumzustand und Wachsein, Individualisierung und den öffentliche Raum miteinander. Das Publikum findet sich mitten in der humorvoll-poetischen Darbietung, wenn Eins ums Andere die Protagonisten von der Bühne verschluckt werden. Die Grenzen zwischen Sein und Schein, Traum und Realität verwischen. Regie führt Philipp Boë – Spezialist für surreale und freiluftige Theater-Begegnungen.

Jakob Strassers Werk

31. August – 14. Oktober, Kurbrunnen Rheinfelden Die Ausstellung Erlebnisse in der Kunst zeigt das Werk des Rheinfelder Malers Jakob Strasser. Er hat das Rheinfelder Kulturleben massgeblich geprägt und so zeichnet sich sein Schaffen durch eine beeindruckende dokumentarische Qualität aus. Künstlerisch ist das Werk dem Expressionismus zuzuordnen. Der Verein Jakob Strasser Kunstmaler verwirklicht mit der Ausstellung Erlebnisse in der Kunst das letzte grosse Vorhaben seines umfangreichen Engagements zur Dokumentation von Strassers Schaffen. Seit einer posthumen Retrospektive vor 37 Jahren im Aargauer Kunsthaus (1981) ist dies die erste grosse Ausstellung zum Wirken des Künstlers. Seiner Bedeutung für die Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts soll mit dieser Präsentation Anerkennung gezollt werden. Öffnungszeiten: Di + Do 9 – 12 Uhr, Fr 14 – 20 Uhr, Sa + So 10 – 18 Uhr Eintritt frei (Dank der Unterstützung durch die Ortsbürgergemeinde Rheinfelden) Vernissage: Fr, 31. August, 19 Uhr Kindervernissage: Fr, 31. August, 18.30 Uhr Öffentliche Führungen: Jeweils Sa, 14 Uhr Führungen mit dem KuratorInnenTeam: So, 2., 9. + 16. September, jeweils um 14 Uhr Führungen für Gruppen auf Anfrage (ausstellung@jakobstrasser.ch)

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VERANSTALTUNGEN

Zusammenhalt stärken – Teilhaben gestalten: „Damit das Zusammenleben auch in Zukunft weiterhin so gut gelingt und mit gesellschaftspolitischen Ziel, alle Einwohnerinnen und Einwohner demokratisch mitwirken und teilhaben zu lassen, laden wir Sie herzlich zur Integrationskonzerenz ein.“ So schreibt die Bürgermeisterin Diana Stöcker in der Einladung zu einer Konferenz, bei der das Integrationskonzept der Stadt vorgestellt und diskutiert werden soll. In Präsentationen und Arbeitsgruppen geht es um Bestands- und Bedarfsanalyse und um die Themenschwerpunkte Sprache, Bildung, Ausbildung und Arbeit, Alter, Werte, Kultur und Teilhabe. Ein volles Programm für die vierstündige Konferenz.

Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Angesicht?

Angebot für Schulen und Kindergärten Di, 4., 11., 18. + 25. September, 8.30 – 12 Uhr Do, 6., 13., 20. + 27. September, 8.30 – 12 Uhr Anmeldung: ausstellung@jakobstrasser.ch Die Ausstellung legt grossen Jetzt Wert auf die Kunstvermittanmelden! lung für Kinder und Jugend liche. Explizit schufen die Ausstellungsmacherinnen und -macher ein Vermittlungsangebot für Schulen und Kindergärten. Auf dem dialogischen Rundgang durch die Ausstellung entdecken die Kinder die Welt der Porträtmalerei. Sie lassen sich von den Kunstwerken inspirieren und denken sich Geschichten zu den dargestellten Personen aus. Zur Vertiefung des Themas Farbe wird mit Rot, Blau und Grün experimentiert: Welche Farbe ist warm? Warum leuchtet Rot und das Blau bleibt ruhig? Gibt es nur ein Grün oder mehrere?


Tichets an der Kinokassse sowie unter www.kino-rheinfelden.de Jeden dritten Dienstag des Monats.

Postamt mit Kiosk Bertsch, 1955/56

Postamt 40er Jahre

Die Post in Rheinfelden – hüben und drüben

25. Juni – 21. Juli 2018, Schauraum der Stadt Rheinfelden (Baden), Karl-Fürstenberg-Str. 17 Eintritt frei Die beiden Vereine Briefmarken-Club Fricktal“ Rheinfelden/Schweiz und die BriefmarkenSammlergruppe Rheinfelden (Baden) zeigen die Geschichte der Post von Rheinfelden auf der Schweizer und auf der deutschen Seite des Rheins, also „hüben und drüben“. Neben Stempelabdrucken, die historische Belege darstellen, dokumentieren Uniformen und viele Gegenstände (Markenbücher, Postsäcke, Handstempel, Stempelmaschinen etc.) den Postalltag. Zum Thema Bahnpost sind Modelle von Postwagen der Schweizerischen Post, der Deutschen Post (DDR) und der Deutschen Bundespost (BRD) zu sehen. Eine Multimediastation bereichert die Ausstellung mit zusätzlichen Informationen. Bei Interesse übernehmen Rudolf Hofer (Präsident des Briefmarken-Clubs Fricktal) und Norbert Amrein (Obmann der Sammlergruppe Rheinfelden (Baden)) Führungen durch die Ausstellung. Die Sammlergruppe Rheinfelden wird bei dieser Gelegenheit Belege (Postkarten und Briefe) mit Sonderstempeln zu Ereignissen in Rheinfelden (Baden) zum Kauf anbieten.

Franz Zimmerli. Aquarelle, Acrylbilder, Kohlezeichnungen

Alles Geld der Welt

Di, 17. Juli, 20 Uhr US 2017, 133 Min, FSK12 Es ist einer der aufsehenerregendsten Fälle der Kriminalgeschichte: 1973 wird der 16-jährige Paul (Charlie Plummer), Enkel des milliardenschweren ÖlMagnaten J. Paul Getty (Christopher Plummer), in Rom entführt. Die Kidnapper verlangen 17 Millionen Dollar Lösegeld, doch der reichste Mann der Welt denkt gar nicht ans Bezahlen. Der alte Griesgram hält das Ganze für eine Inszenierung und fürchtet Nachahmer - schließlich hat er 13 weitere Enkel. Nur Pauls verzweifelte Mutter Gail (Michelle Williams) kämpft weiter um das Leben ihres Sohnes.

Ausstellungen zugunsten der Hilfsorganisation gegen Armutsblindheit „Mercy Ship“ 6. Juli – 15. August, Johanniterkapelle; Öffnungszeiten: Do. 14 – 18 Uhr, Sa. 13 – 20 Uhr, So. 13 – 18 Uhr oder nach Vereinbarung (Tel. 076 219 18 71)

Der Baselbieter Maler Franz Zimmerli zeigt einen eindrücklichen Querschnitt durch sein künstlerisches Schaffen. Die vielseitige Ausstellung zeigt Kohlezeichnungen von Dorfidyllen, welche uns an längst vergangene Zeiten erinnern. Die Natur- und Blumenbilder entführen uns in die Sommerzeit und erwecken in uns positive Gedanken. Franz Zimmerli vermag auch mit eindrücklichen Winterbildern von Engadiner Landschaften oder Pferderennen auf dem zugefrorenen St.Moritzersee zu begeistern. Franz Zimmerli malt als Mensch, der Höhen und Tiefen des Lebens kennt, echt und von innen heraus. Er vermag auf seinen Bildern Augenblicke festzuhalten und so dem Betrachtenden gute Schwingungen weiterzugeben. www.franz-zimmerli.ch

Docteur Knock – Ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen Di, 21. August, 20 Uhr

Frankreich 2017, 113 Min, FSK6 Dr. Knock (Omar Sy) ist ein sympathischer Exganove, der nicht nur auf den rechten Weg gefunden, sondern es sogar bis zu einem abgeschlossenen Medizinstudium gebracht hat. Trotzdem schlummert immer noch ein Filou in ihm. Als er in dem verschlafenen Nest Saint-Mathieu aufschlägt, führt er denn auch nichts Gutes im Schilde. Er will die quietschfidelen und vor Gesundheit strotzenden Dorfbewohner überzeugen, dass sie alle an der einen oder anderen Krankheit leiden. Der Trick: Er muss für jeden Einzelnen nur das passende Zipperlein finden. (Quelle: Verleih)

KINO

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VERANSTALTUNGEN Kalender | Juli/August 2018 Rheinfelden/CH Rheinfelden (Baden) Sonntag, 1. Juli

3000- Schritte Rundweg

Treffpunkt am Rathaus-Brunnen ab 11–12.30 Uhr Pro Rheinfelden – Stadtmarketing

Fischessen des Rhein-Club

11 – 18 Uhr Vereinsmatte beim RCR

Rheinfeldener Fotomarathon 2018 17 Uhr, Prämierung, Rathausgalerie VHS und Kulturamt Montag, 2. Juli

Café der Freiwilligenagentur Austausch über Engagement­ möglichkeiten 15 Uhr, Bürgertreff Gambrinus

Sozialberatung Caritas­ verband Hochrhein

Sozialberatung für Frauen und Männer mit und ohne Kinder gleich welchen Alters! 10:30 Uhr, Familienzentrum Rheinfelden Dienstag, 3. Juli

ÖFFENTLICHE BESICHTIGUNG

Rheinfelder Wasserkraftwerk 13.30 Uhr, kostenfrei, ab 12 J. Anmeldung Tel. 07763/81-2658 Energiedienst AG

Samstag, 7. Juli

Städtlikonzert der Stadtmusik für Jubilare und Gönner 10 – 11 Uhr Marktgasse vor dem Rathaus www.stadtmusikrheinfelden.ch

Geführte E-Mountainbikeund Trekkingtour

Mitmach-Hoftag auf dem Bauernhof

14 Uhr, Motoland Albrecht

Für Eltern mit Grundschulkinder ab 10 Uhr, Sonnenhof in Raitbach Familienzentrum Rheinfelden

Wahnsinn! Wagner!

Ansi Verwey von Fleckenstein & Daniela Bianca Gierok Ein Abend für alle Wagner-Jünger und Hasser 20 Uhr, Bürgersaal AK 18 3, VVK 15 3, ermäßigt 8 3 Kulturamt

Ferienspass Pontoniere Rheinfelden

14 – 18 Uhr Pontonierdepot Anmeldung unter: jpleiter@pfvr.ch

Musik zu Marktzeit

Mit Isabel Morgenstern, Gesang mit Begleitung 11 Uhr, Christuskirche Ev. Kirchenmusik

Donnerstag, 5. Juli

Pub-Quiz

Endlich wieder Quiz-Time! Fragen zu Gesellschaft, Politik, Sport, Rheinfelden u.v.m. 18.30 Uhr, Bürgertreff Gambrinus Freitag, 6. Juli VERNISSAGE

Ausstellung Franz Zimmerli 19 Uhr, Johanniterkapelle

Musikschulfest und Tag der offenen Tür

Musikalische Darbietungen, Mittagessen und Kaffee &Kuchen 11-15.30 Uhr, Musikschule

DIE GANZE GESCHICHTE

Altstadtführung

14.15 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch Sonntag, 8. Juli

Kunst in der Johanniterkapelle in Rheinfelden

Skat

Aquarelle, Acryl-Bilder, Kohlezeichnungen von Franz Zimmerli, Liestal www.franz-zimmerli.ch Kontakt: 076 219 18 71

Anfänger und Könner willkommen 14.30 Uhr, Bürgertreff Gambrinus

Mord am Hochrhein Krimiwanderung

10 Uhr, Dauer ca. 6-7 Stunden Treffpunkt Parkplatz am Schloss Beuggen Original Landreisen

Musik zum Feierabend

19 Uhr, Stadtkirche St. Martin Mittowch, 4. Juli

JAZZ IM GARTEN

Jeepers Creepers

Cityflohmarkt

10 – 18 Uhr, Innenstadt SüMa Maier

Wanderung nach Ötlingen

Gemeinsam mehr erleben. Begleiten Sie uns... Ausläufer Dinkelberg, SWV Rheinfelden (Baden) 12 Uhr, Start Busbahnh. Rheinfelden

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KALENDER

Vernissage: Freitag, 6. Juli 2018, 19.00 Uhr Ausstellung offen: vom 6. Juli bis 15. August 2018 Donnerstag 14.00 – 18.00 Uhr Samstag 13.00 – 20.00 Uhr Sonntag 13.00 – 18.00 Uhr oder nach Vereinbarung

Die Ausstellung, zu Gunsten der Armutsblindheit „Mercy-Ship“ wird unterstütz von der Stadt Rheinfelden

Johannitergasse, 4310 Rheinfelden

11 Uhr Hotel Schützen Kosten: CHF 68 inkl. 3-Gang Menü www.hotelschuetzen.ch/

Tag der offenen Tür Bürgerheim Rheinfelden von 11 Uhr bis 17 Uhr


Dienstag, 17. Juli

Sonntag, 8. Juli

Miniaturbau Tabletop

Natalia Dauer (Cello), Julia Pleninger (Klavier)

Bauen und Bemalen von Gelände­ stücken und Miniaturen 18 Uhr, Bürgertreff Gambrinus

Recital mit Werken von Brahms, Mjaskowski, Beethoven u.a. Konzertreihe Junge Klassik 17 Uhr, Schloss Beuggen Freier Eintritt mit Kollekte

Musik zum Feierabend

19 Uhr Stadtkirche St. Martin

Montag, 9. Juli

UNSER FILM

Alles Geld der Welt (Thriller)

Die islamische Welt in der Krise

Lesung und Diskussion mit Dr. Michael Blume 19 Uhr, Lesesaal Stadtbibliothek Kulturamt und Kooperationspartner Eintritt frei Dienstag, 10. Juli

Mehrlingscafé

Treff für „Leidens-und Glücksgenossen“ 15.30 – 17 Uhr, Familienzentrum Rheinfelden

E-Medien – Sprechstunde

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Peter Sailer / VHS-Rheinfelden Die Beratung ist kostenfrei. 17.30 – 18.30 Uhr, Stadtbibliothek Donnerstag, 12. Juli

Lese-Insel

„Oma Wombat“ von Jackie French & Bruce Whalley Vorlesezeit für Kinder ab 5 Jahren 15 Uhr, Stadtbibliothek / Kinderinsel Freitag, 13. Juli

DiGA Gartenmesse

10–18 Uhr, Schloss Beuggen FÜHRUNG

Historisches Wasserkraftwerk

13.30 Uhr, Start ab dem Austellungspavillion 1898 mit Emil Rathenau, Gründer der AEG Anmeldung erforderlich unter Tel. 07763/81-2650; www.energiedienst.de

Natalia Dauer (Cello)

Julia Pleninger (Klavier)

20 Uhr, Rheinflimmern Verein Stadtkino und Kino Rhein­ flimmern Als der Enkel eines Milliardärs entführt wird, weigert sich dieser, das geforderte Lösegeld von 17 Mio. zu bezahlen... Freitag, 20. Juli FÜHRUNG

Flohmarkt

Historisches Wasserkraftwerk

der Pfalzergruppe Herten mit Kaffeestube 14 – 18 Uhr, DRK – Depot Herten

5. Hertener Weindörfle

Platz der Scheffelhalle in Herten ab 18.00 Uhr RSV Herten 1907 Samstag, 14. Juli

Integrationskonferenz

Zusammenhalt stärken – Teilhabe gestalten 9 – 13.30 Uhr, Jugendhaus Stadt Rheinfelden

DiGA Gartenmesse

10–22 Uhr, Schloss Beuggen

Flohmarkt

der Pfalzergruppe Herten 9 – 12 Uhr, DRK – Depot Rheinfelden

13.30 Uhr, Start ab dem Austellungspavillion 1898 mit Emil Rathenau, Gründer der AEG Anmeldung erforderlich unter Tel. 07763/81-2650; www.energiedienst.de

Wakkerführung

16 Uhr, Rathaus Innenhof Dauer ca. 2 Std. Kosten: CHF 10.00 www.tourismus-rheinfelden.ch

5. Hertener Weindörfle

AH-Fußballturnier

18 Uhr, Sportplatz Degerfelden FV Degerfelden

Latschari Bierfest 2018

Festplatz Tutti Kiesi Latschari-Clique Rheinfelden

Platz der Scheffelhalle in Herten ab 18.00 Uhr RSV Herten 1907 Sonntag, 15. Juli

Eichsler Umgang

ab 9.30 Uhr, St. Gallus Kirche Eichsel Festzelt und Markt vor dem Gemeindezentrum IG Eichsler Umgang und Pfarrge­ meinde Eichsel

5. Hertener Weindörfle

Platz der Scheffelhalle in Herten ab 11.00 Uhr RSV Herten 1907

Eichsler Umgang mit Fest und Markt Gemeindezentrum Rheinfelden-Eichsel

Sonntag, 15.

Juli

DiGA Gartenmesse

10–18 Uhr, Schloss Beuggen

Die Stadt der Lieder – Das Wienerlied

11.15 Uhr, Vacono-Dome 10 3, ermäßigt 5 3 Kammerchor Rheinfelden e. V.

17.–19.

August

2018

Stadtführung „Rheinfelder Architektur“ ab 15:00-16:30 Uhr Treffpunkt Rathaus-Brunnen Rheinfelden Tourismus

KALENDER

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Samstag, 21. Juli

Donnerstag, 26. Juli

E-Medien – Sprechstunde

Fischessen der Pontoniere Rheinfelden

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Peter Sailer / VHS-Rheinfelden Die Beratung ist kostenfrei. 10.30 – 11.30 Uhr, Stadtbibliothek

11 – 22 Uhr Stadtpark West www.fischessen.ch

Fußballgrümpelturnier

13 Uhr, Sportplatz Degerfelden FV Degerfelden

LESE-INSEL

Mit einer Katze nach Paris

von Angelika Glitz Vorlesezeit für Kinder ab 5 Jahren 15 Uhr, Stadtbibliothek / Kinderinsel

E-Medien – Sprechstunde

Freitag, 27. Juli

14.15 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch

FÜHRUNG

11 – 16 Uhr Stadtpark West www.fischessen.ch Dienstag, 31. Juli

E-Medien – Sprechstunde

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Peter Sailer / VHS-Rheinfelden Die Beratung ist kostenfrei. 17.30 – 18.30 Uhr, Stadtbibliothek Mittowch, 1. August

Cityflohmarkt

10 – 18 Uhr, Innenstadt SüMa Maier

Stradini Theater: Lampedame 20.45 Uhr Zähringerplatz www.stradini.ch Sonntag, 5. August

Historisches Wasserkraftwerk

10–22 Uhr Tanzcenter Just Dance unterstützt von der WST Rheinfelden GmbH

DIE GANZE GESCHICHTE

Altstadtführung

Fischessen der Pontoniere Rheinfelden

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Peter Sailer / VHS-Rheinfelden Die Beratung ist kostenfrei. 10.30 – 11.30 Uhr, Stadtbibliothek

Rheinfelden Tanzt

Samstag, 4. August

Sonntag, 29. Juli

Musik zu Marktzeit

Mit Johannes Frankhauser, Orgel 11 Uhr, Christuskirche Ev. Kirchenmusik

Samstag, 28. Juli

3000-Schritte Rundweg

13.30 Uhr, Start ab dem Austellungspavillion 1898 mit Emil Rathenau, Gründer der AEG Anmeldung erforderlich unter Tel. 07763/81-2650; www.energiedienst.de

Thema „Arnold Schneider“ 11–12.30 Uhr, Haus Salmegg Pro Rheinfelden - Stadtmarketing Donnerstag, 9. August LESE-INSEL

Graciella will ein Einhorn sein Anette Langen & Ann-Kathrin Behl Vorlesezeit für Kinder ab 5 Jahren 15 Uhr, Stadtbibliothek / Kinderinsel Freitag, 10. August

Öffentliches Rheinschwimmen 18.45 Uhr, Bootshaus der DLRG DLRG Ortsgruppe Rheinfelden

Latschari Bierfest 2018

Festplatz Tutti Kiesi Latschari-Clique Rheinfelden DIE GANZE GESCHICHTE

Altstadtführung

14.15 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch Sonntag, 22. Juli

Fußballgrümpelturnier

Fischessen der Pontoniere Rheinfelden 18 – 22 Uhr Stadtpark West www.fischessen.ch Samstag, 28. Juli DIE GANZE GESCHICHTE

Altstadtführung

14.15 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch

1. August-Fest

Ab 18 Uhr, Kurbrunnenanlage Ab 23 Uhr, musikalisch begleitetes Feuerwerk www.tourismus-rheinfelden.ch Freitag, 3. August FÜHRUNG

Historisches Wasserkraftwerk

13.30 Uhr, Start ab dem Austellungspavillion 1898 mit Emil Rathenau, Gründer der AEG Anmeldung erforderlich unter Tel. 07763/81-2650; www.energiedienst.de

FÜHRUNG

Historisches Wasserkraftwerk 13.30 Uhr, Start ab dem Austellungspavillion 1898 mit Emil Rathenau, Gründer der AEG Anmeldung erforderlich unter Tel. 07763/81-2650; www.energiedienst.de

Flohmarkt

der Pfalzergruppe Herten mit Kaffeestube 14 – 18 Uhr, DRK – Depot Herten

10.30 Uhr, Sportplatz Degerfelden FV Degerfelden

Latschari Bierfest 2018

Festplatz Tutti Kiesi Latschari-Clique Rheinfelden

Öffentliches Rheinschwimmen 11 Uhr, Inseli

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KALENDER

Natalia Dauer (Cello) Laura Chihaia (Klavier)

Recital mit Werken von u.a. E. Elgar, R. Schumann, Z. Kodaly Konzertreihe Junge Klassik 19.30 Uhr, Rittersaal, Schloss Beuggen Eintritt frei, Kollekte


Samstag, 11. August

Flohmarkt

der Pfalzergruppe Herten 9 – 12 Uhr, DRK – Depot Rheinfelden

Live am Rhy

14 – 23.30 Uhr Stadtpark Ost www.facebook.com/plugin4310 Sonntag, 12. August

Dinkelberger Fahrrad-Sternfahrt nach Dossenbach

Dienstag, 14. August

Freitag, 17. August

Musik zum Feierabend

12. Internationales Straßentheaterfestival Brückensensationen

19 Uhr Stadtkirche St. Martin

Open Air Kino Rheinfelden Schalanderplatz der Brauerei Feldschlösschen 18.30h – 21.30h Essen und Bands ab 21.30h Film www.openairkino-rheinfelden.ch

20 Uhr Eröffnungsprogramm Rheinbrücke, Inseli, Schifflände, Kurbrunnenanlage Samstag, 18. August

Mittowch, 15. August

Open Air Kino Rheinfelden Schalanderplatz der Brauerei Feldschlösschen 18.30h – 21.30h Essen und Bands ab 21.30h Film www.openairkino-rheinfelden.ch

Mit Vesper und Führung auf dem Herweg-Weg 11 Uhr, Treffpunkt Degerfelden, Dorfplatz am Bach IG Dinkelberg

.+ Sa, 18 . .08 So, 19 e“ ck „Knä

Donnerstag, 16. August

Open Air Kino Rheinfelden Schalanderplatz der Brauerei Feldschlösschen 18.30h – 21.30h Essen und Bands ab 21.30h Film www.openairkino-rheinfelden.ch

DIE GANZE GESCHICHTE

Altstadtführung

14.15 Uhr, Rathaus Innenhof www.tourismus-rheinfelden.ch STADTFÜHRUNG

Freitag, 17. August

Rheinfelder Kunst mit Poesie

Open Air Kino Rheinfelden

ab 15.00–16.30 Uhr, Treffpunkt Rathaus-Brunnen Rheinfelden Tourismus

Stadtpark Ost Rheinfelden CH

Schalanderplatz der Brauerei Feldschlösschen 18.30h – 21.30h Essen und Bands ab 21.30h Film www.openairkino-rheinfelden.ch

12. Internationales Straßentheaterfestival Brückensensationen 14 – 24 Uhr, Rheinbrücke, Inseli, Schifflände, Kurbrunnenanlage

E-Medien – Sprechstunde

Informationen und Beratung zur Nutzung von E-Medien durch Peter Sailer / VHS-Rheinfelden Die Beratung ist kostenfrei. 10.30 – 11.30 Uhr, Stadtbibliothek

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Genuss-Reisen

Lassen Sie sich auf vielseitigste Art kulinarisch verwöhnen Donnerstag, 9. August, 19 Uhr

Allerlei Kräuter

CHF 56.–

Samstag, 13. Oktober, 19 Uhr

«Umai» – lecker auf Japanisch

CHF 87.–

Samstag, 1. / 8. / 15. Dezember, 18.30 Uhr

Fondue unterm Sternenhimmel

CHF 57.–

Montag, 31. Dezember, ab 18 Uhr

Genussvoll sagt ein Jahr Adieu...

ab CHF 79.–

Hotel EDEN im Park **** Froneggweg 3, 4310 Rheinfelden, T +41 (0)61 836 24 24, hoteleden.ch

KALENDER

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Samstag, 18. August

Die Habsburger - 1415

16 Uhr Rathaus Innenhof Dauer ca. 1,5 Std. Kosten: CHF 10.00 www.tourismus-rheinfelden.ch

Donnerstag, 23. August LESE-INSEL

Das Eichhörnchenjahr

von Eva Sixt Vorlesezeit für Kinder ab 5 Jahren 15 Uhr, Stadtbibliothek / Kinderinsel

Open Air Kino Rheinfelden

Schalanderplatz der Brauerei Feldschlösschen 18.30 – 21.30 Uhr Essen und Bands ab 21.30 Uhr Film www.openairkino-rheinfelden.ch Sonntag, 19. August

AUSSTELLUNG

Brigitte Müller

Begegnung mit der Künstlerin 17.30 – 19.30 Uhr, Hotel Schützen www.hotelschuetzen.ch

Trachtengruppe Rheinfelden Tanzen in der Reha Klinik 10 Uhr, Reha Rheinfelden

Freitag, 24. August

19 Uhr, Stadtkirche St. Martin

50 Jahre Städtepartnerschaft mit Vale of Glamorgan

12. Internationales Straßentheaterfestival Brückensensationen

9.30 – 10 Uhr, Stadtbibliothek

ab 19 Uhr, Alte Landstraße Verein Rheinfelder Trottoirfest Samstag, 25. August

51. Rheinfelder Trottoirfest

UNSER FILM

20 Uhr, Rheinflimmern Verein Stadtkino und Kino Rheinflimmern

„A,B,C... Versliziit für die Chlinschte“ 51. Rheinfelder Trottoirfest

Dienstag, 21. August

Docteur Knock – Ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen

Mittowch, 29. August

Jubiläumsempfang 18.30 Uhr, Rathausfoyer Eintrittskarten im Bürgerbüro erhältlich

13 – 20 Uhr, Rheinbrücke, Inseli, Schifflände, Kurbrunnenanlage

Barry Maile Voice Choir 20 Uhr, Bürgersaal Eintritt frei, Kollekte

Dienstag , 28. August

Musik zum Feierabend

17.–19. August 2018

12-1 Uhr, Alte Landstraße Verein Rheinfelder Trottoirfest Sonntag, 26. August

51. Rheinfelder Trottoirfest 12-22 Uhr, Alte Landstraße Verein Rheinfelder Trottoirfest

„Gschichte-Reis“

10.30 – 11 Uhr, Stadtbibliothek www.stadtbibliothek-rheinfelden.ch ÖFFENTLICHE BESICHTIGUNG

Rheinfelder Wasserkraftwerk 13.30 Uhr, kostenfrei, ab 12 J. Anmeldung Tel. 07763/81-2658 Energiedienst AG Freitag, 31. August VERNISSAGE

Jakob Strassers Werk

18 Uhr, Kurbrunnen Rheinfelden 17.30 Uhr, Kindervernissage

Docteur Knock – Ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen

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KALENDER

Jakob Strasser, Lesende


17.–19. August 2018

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Die Neoländ

Zum 12. Mal wird rund um die Rheinbrücke ein heiteres Leben verbreitet. Artisten, Schauspieler und Musiker zeigen ihre Kunst. Am Freitag wartet ein besonderes Eröffnungsprogramm, am Samstag und Sonntag wird es durchgehend an vielen Plätzen Attraktionen geben. Erstmals spektakulärer Festivalauftakt am Freitag auf dem Dach des Rheinparkings: Geheimnisvolle Flammensäulen, Feuerlanzen, tanzende Kometen und Projektionen… rund um das Publikum ent­stehen aus der Chiringuito Pa radise grossen Trickkiste pyrotechnischer Effekte Bilder von überwältigender Intensität.

Freitag, 17.08.

Eröffnungsprogramm

ab 20 Uhr

20 Uhr Inseli N.N. Theater Köln 20.000 Meilen unter dem Meer - der Sturm 20.30 Uhr Beim Roten Haus Neoländler (CH) 22.15 - 22.30 Uhr Dach des Rheinparkings (Rhf.-CH) Feuerwerkskunst - Einzigartige Eröffnungsshow

wird gramm o r P e u a unter: Das gen entlicht f f ö r e v i l Mitte Ju .rheinfelden.de h www felden.c ur-rhein lt u en n .k w io t ww nsa eckense u r b / k ie S o n Facebo erhalte mhefte . ll e Program t ils en n Verte an viele

DUNDU

Samstag, 18.08. 14 – 24 Uhr Sonntag, 19.08. 13 – 20 Uhr

Chiringuito Paradise (BE) Ab Joy asbl DIA TOTI TORONELL (ES) Libèlul-la DUNDU (DE) Der sanfte Riese (nur Sa) Firlefanz und Grete (DE) Maulaffenfeil Georg Traber Produktionen (CH) Karruzik Hirondelles (NL) Crepe de la bete Inka Arlt (DE) Glücksstück Jochen der Elefant (DE) Knäcke (DE) Knäcke rockt Les Papillons (CH) Patchwork Classics (nur Sa) Maskenensemble Blaummeier Atelier Bremen (DE) Camera Obscura Mobiles Musikmuseum (DE) Musikaktionen Nagetusch (DE Ein Cafewagen macht Circus Paolo Locci (IT) Hobo Rud Witt (DE) Tuchkunst Skotty (DE) Eisheisse Musikshow (nur So) Théâtre de la Toupine (FR) Die verspielten Marionetten Zauberzink (DE) SCHROTT Gastronomie

Hirondelles

Rheinbrückstraße (D)

Wie immer wird kein Eintritt erhoben, dafür aber deutlich zur Hutsammlung aufgerufen. Präsentiert von Veranstalter Kulturamt Rheinfelden (Baden) und Kulturbüro (Rheinfelden (CH)

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BRÜCKENSENSATIONEN

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AUSSTELLUNGEN | Juli/August 2018 Rheinfelden/CH Rheinfelden (Baden) bis 6. Juli

bis 26. August

bis 30. September

6. Juli – 15. August

Präsentation der Ergebnisse Rathausgalerie Mo – Do 9 – 17 Uhr, Fr 9 – 13 Uhr, Sa, So 10 – 17 Uhr VHS und Kulturamt

Wie die Kunst nach Rheinfelden kam Haus Salmegg Kulturamt der Stadt Rheinfelden Sa, So 12 – 17 Uhr

Monika Hüsser-Bäumlin, Skulpturen und Sybille Krauer-Büttiker, Bilder Während der Praxis-Öffnungszeiten. Zusätzlich geöffnet (Künstlerinnen anwesend): Sa, 16. Juni / 18. August, 14 – 17 Uhr, Fr, 7. September, 17 – 21 Uhr www.haut-art.ch

Johanniterkapelle Aquarelle, Acrylbilder, Kohlezeich­ nungen. Ausstelllungen zugunsten der Hilfsorganisation gegen Armutsblindheit „Mercy Ship“ Öffnungszeiten: Do 14 – 18 Uhr, Sa 13 – 20 Uhr, So 13 – 18 Uhr oder nach Vereinbarung (Tel. 076 219 18 71)f www.franz-zimmerli.ch

Fotomarathon Rheinfelden

bis 13. Juli

Die Post in Rheinfelden

Briefmarkensammlergruppe Rheinfelden und Briefmarken-Club Fricktal Schauraum bis 26. September

Roll Over II

St. Josefshaus Herten werktags: 9-19 Uhr Sonn- und Feiertage: 9-15 Uhr bis 15. August

Sylvia Bandini Schwarz-weiss und ein Hauch von Farbe

Fritz und Arnold Schneider

Praxis Haut-Art

Bis Dezember

Rheinfelden – annodazumal und heute. Menschen und Erinnerungen

Fricktaler Museum Rheinfelden Sonderausstellung, die den Blick ganz auf die Stadt Rheinfelden und seine Bewohner richtet. Rheinfelden in alten und heutigen Ansichten, in historischen und aktuellen Stimmen. Öffnungszeiten: Di, Sa, So 14 – 17 Uhr. www.fricktaler-museum.ch

Franz Zimmerli

12. Juli – 7. Oktober

Brigitta Müller

Hotel Schützen www.hotelschuetzen.ch 31. August - 14. Oktober

Erlebnisse in der Kunst Ausstellung Jakob Strasser Kurbrunnenanlage www.jakobstrasser.ch

Acrylbilder Hotel EDEN im Park www.hoteleden.ch

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8 . J uli s Jeeper rs e p Cree ust 12 . Au g az z oma J Casa L Band

Kultur Schützen. Jazz im Garten Musik trifft auf Kulinarik – Sonntag, 8. Juli & 12. August, 11.30 Uhr Konzert und 3-Gang-Menü für CHF 68.–/Person, exkl. Getränke

Hotel Schützen Rheinfelden*** Bahnhofstrasse 19, CH- 4310 Rheinfelden, T 061 836 25 25, hotelschuetzen.ch


Adressen und Veranstaltungsorte/D Alban-Spitz-Halle Minseln Wiesentalstrasse, 79618 Rheinfelden Buchhandlung Merkel Karlstraße 10, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 61876, www.buchhandlung-merkel.com Bürgersaal, Rathaus Rheinfelden Kirchplatz 2, 79618 Rheinfelden, www.rheinfelden-baden.de Campus Ganztageshaus Jahnstraße 1A, 79618 Rheinfelden Christuskirche Karl Fürstenberg Str. / Kirchplatz (neben Rathaus) Dinkelberghalle Adelhausen Dr.-Karl-Fritz-Platz 3, 79618 Rheinfelden Familienzentrum Rheinfelden Elsa-Brandström-Str. 18, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 20203, www.familienzentrum-rheinfelden.de Fridolinhalle Degerfelden Anton-Winterlin-Str., 79618 Rheinfelden-Degerfelden Hans-Thoma-Halle Eichbergstr. 42, (Warmbach), 79618 Rheinfelden Haus Salmegg Rheinbrückstr. 8, 79618 Rheinfelden Gemeindehalle Nordschwaben Schopfheimer Str. 8, 79618 Rheinfelden

Hebelhalle Nollingen Dürerstr. 20, 79618 Rheinfelden Jugendhaus Tutti-Kiesi-Weg 1, Telefon 07623/95-312 Kath. Pfarreizentrum Karsau St. Michael Kapfbühlstr. 51/53, 79618 Rheinfelden Kulturpark Tutti Kiesi Werderstrasse 49, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 7174287, www.tuttikiesi.de, info@tuttikiesi.de Sonnenrainhalle Karsau Steigweg 4, 79618 Rheinfelden Paulussaal Blauenstr. 45, 79618 Rheinfelden (Träger: Ev. Paulusgemeinde) Pfarreizentrum und Kath. Kirche St. Josef Friedrichstraße 32, 79618 Rheinfelden Schauraum Karl-Fürstenberg-Straße 17, 79618 Rheinfelden Telefon +49 7623 966 87-20 (Tourist-Info) Scheffelhalle Herten Steinenstr. 5, 79618 Rheinfelden-Herten Schlosshotel Beuggen Schloss Beuggen 1, 79618 Rheinf.-Beuggen, Telefon +49 7623 7519-0, www.schlosshotel-beuggen.de

St. Josefshaus Herten Hauptstraße 1, 79618 Rheinfelden, Telefon +49 7623 4700, www.sankt-josefshaus.de Stadtbibliothek Rheinfelden Kirchplatz 6, 79618 Rheinfelden, Tel. +49 7623 95 500, www.stadtbibliothek-rheinfelden.de VACONO-DOME im Kulturpark Tutti Kiesi beim Festplatz, Werderstraße 49 VHS-Haus Hardtstraße 6, 79618 Rheinfelden, Telefon +49 7623 7240-0, www.vhs-rheinfelden.de Vorverkaufsstellen Rheinfelden/D 1 Bürgerbüro im Rathaus, Kirchplatz 2, Tel. 07623 95-0, Mo 7–17 Uhr, Di, Mi 8–17 Uhr, Do 8–18.30 Uhr, Fr 8–13 Uhr 2 Tourist-Info, Karl-Fürstenberg-Straße 17, www.tourismus-rheinfelden.de, Tel. 07623 96687-20 April–Oktober: Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 10–13 Uhr, November–März: Mo-Fr 10–16 Uhr, Sa 10–13 Uhr 3 Buchhandlung Merkel, Karlstr. 10, Tel. 07623 61876 Mo–Fr 9–12.30 Uhr/14–18.30 Uhr, Sa 8.30–14 Uhr 4 Badische Zeitung, Karl-Fürstenberg-Str. 17, Tel. 07623 968-0 Mo–Fr 8-12 Uhr/14–17 Uhr, Sa 9–12 Uhr 5 Vhs Rheinfelden, Hardtstraße 6, 79618 Rheinfelden, Mo–Fr (außer Mi) 9.30–12/14.30–17 Uhr, Mi 14.30–19 Uhr

Brückensensationen 17. – 19. August

Adressen und Veranstaltungsorte/CH Aglio e olio Geissgasse 9, 4310 Rheinfelden atelier 5 Marktgasse 26, 4310 Rheinfelden Bahnhofsaal Bahnhofstrasse 21, 4310 Rheinfelden Christkath. Stadtkirche zu St. Martin Kirchplatz, 4310 Rheinfelden Colonia Libera Italiana Kirchgässli 17, 4310 Rheinfelden Evang. ref. Kirche Zürcherstrasse, 4310 Rheinfelden Evang. ref. Kirchgemeindehaus Roberstenstrasse 22, 4310 Rheinfelden Familien Informationszentrum Zähringerplatz, 4310 Rheinfelden Fricktaler Museum Marktgasse 12, 4310 Rheinfelden Hotel Eden im Park Froneggweg 3, 4310 Rheinfelden Kapuzinerkirche Kapuzinergasse, 4310 Rheinfelden Kunsteisbahn Baslerstrasse 72, 4310 Rheinfelden Ludothek Spieltruhe Rindergasse 2, 4310 Rheinfelden

Kurbrunnenanlage Habich-Dietschy-Str. 14, 4310 Rheinfelden Musikschule Rheinfelden/Kaiseraugst Lindenstrasse 3, (1. OG Migros), 4310 Rheinfelden Pelikan Ökumenisches Haus, Augartenzentrum, 4310 Rheinfelden RJZ – Rheinfelder Jugendzentrum Schützenweg 6, 4310 Rheinfelden Römisch-katholische Kirche Hermann-Keller-Strasse, 4310 Rheinfelden Schützen Kulturkeller Bahnhofstrasse 19, 4310 Rheinfelden, Tel. +41 61 836 25 25 Stadtbibliothek Salmen, Marktgasse 10, 4310 Rheinfelden Vorverkaufsstellen Rheinfelden /CH 6 Stadtbüro Rheinfelden Marktgasse 16, 4310 Rheinfelden, Tel. +41 61 835 52 00, stadtbüero@rheinfelden.ch, Mo 13.30 – 17 Uhr, Di – Do 8 bis 12 Uhr und 13.30 – 17 Uhr, Fr 8 – 12 Uhr und 13.30 – 18.30 Uhr, jeden 1. und 3. Samstag im Monat 8 – 12 Uhr.

7 Seminarhotel Schützen Bahnhofstr. 19, 4310 Rheinfelden, Tel. +41 61 836 25 25, willkommen@hotelschuetzen.ch

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ADRESSEN 35


Foto: Brückensensationen | Ben Pakalski

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