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2016

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­H ÖHERE­BERUFSBILDUNG

AUS FREUDE AM BERUF


   

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Kanton Luzern

AUS FREUDE AM BERUF

Unternehmer Kilian Amrein mit Kay Brunner Bild: zvg

INHALT

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2016

EDITORIAL

Übersicht «Höhere Berufsbildung»

AUS FREUDE AM BERUF Mit dieser Publikation betreten wir Neuland. Alle im Kanton

Porträt «Höhere Berufsbildung»

Luzern ansässigen Schulen, die eine Höhere Berufsbildung anbieten, haben sich zusammengeschlossen, um diese Publikation

Sven Flory

zu realisieren. Ziel aller Anbieter ist, die vielen Möglichkeiten einer Höheren Berufsbildung nach der beruflichen Grundbildung

Kilian Amrein

aufzuzeigen. Der Titel diese Magazins passt: upgrade. Eine Lehre absolvieren und den erlernten Beruf bis zur

Florina Jahiu

Pensionierung ausüben ist selten mehr der Fall. Dank des durchlässigen Bildungssystems kann jede und jeder – direkt nach der

Adrian Bürge

Lehre oder nach einigen Jahren der Berufstätigkeit – seine Kompetenzen weiterentwickeln. Mit der praxisnahen Ausbildung sind

Sandra Sidler

Absolventinnen und Absolventen einer Höheren Berufsbildung bestens für die Arbeitswelt von morgen vorbereitet. Berufsleute

Starkes Engagement des Kantons

mit einer Höheren Berufsbildung sind die gefragtesten Fachkräfte auf dem Schweizer Arbeitsmarkt. Werden Sie Meisterin oder

Liste der Studiengänge Interview mit Jürg Stadelmann, Luzerner Kantonalbank

Meister Ihres Fachs. Die Zahl der Studierenden der Höheren Berufsbildung im Kanton Luzern hat sich in den vergangenen zehn Jahren nahezu verdoppelt (Studienjahr 2005/06: 3500, 2014/15: 6300 *).

Odec: für die Ehemaligen

Eidgenössische Berufsprüfungen, Höhere Fachprüfungen und Höhere Fachschulen liegen im Trend – ein Zeugnis für deren

Lobby für  «Höhere Berufsbildung»

Qualität. Seien auch Sie dabei – aus Freude am Beruf. *Quelle Zahlen LUSTAT 2016

Übersicht Schulen

Christof Spöring Kanton Luzern, Leiter Dienststelle Berufs- und Weiterbildung

IMPRESSUM Beilage der «Neuen Luzerner Zeitung» Stammausgabe vom 23. April 2016 | Herausgeber: Verein Berufsbildung Zentralschweiz und Dienststelle Berufs- und Weiterbildung des Kantons Luzern | Projektleitung und Redaktion: Albert Schwarzenbach | Gestaltung und Produktion: Urs Becker | Beirat: Doris Wüthrich, Thomas Habermacher, Esther Kälin | Inserate: DBW | Druck und Vertrieb: Neue Luzerner Zeitung

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ÜBERSICHT «HÖHERE BERUFSBILDUNG»

SCHRITT FÜR SCHRITT ANS ZIEL Die Perspektiven für motivierte Berufsleute sind vielfältig. Die Bildungsgänge der Höheren Berufsbildung können nach einer Berufslehre absolviert werden und bieten ein ideales Karrieresprungbrett in höher qualifizierte Arbeitsbereiche.

Grafik: zvg

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HĂ–HERE BERUFSBILDUNG

HBB IM PORTRÄT Die HÜhere Berufsbildung (HBB) richtet sich an Berufsleute mit einem eidgenÜssischen Fähigkeitszeugnis (EFZ), die sich zur ausgewiesenen Fachkraft weiterbilden wollen. So Üffnet sich der Weg in eine leitende Position.

Wollen Sie mehr erfahren? Antworten gibt der HBB-Film unter hbb.lu.ch

DREI ABSCHLĂœSSE SIND MĂ–GLICH:

1

Die Berufsprßfung (BP) Berufsleute kÜnnen sich damit nach der beruflichen Grundbildung fachlich weiterbilden und spezialisieren. Wer die Berufsprßfung erfolgreich besteht, erhält einen eidgenÜssischen Fachausweis.

2

Die HÜhere Fachprßfung (HFP) Sie ermÜglicht Berufsleuten, als Expertinnen und Experten ihrer Branche tätig zu sein oder eine Leitungsfunktion in einem Unternehmen zu ßbernehmen. Die Prßfung fßhrt zu einem eidgenÜssischen Diplom. BenÜtigt wird dafßr in der Regel eine Berufsprßfung.

3

Die HÜheren Fachschulen (HF) Sie fÜrdern das Fachwissen und die Fßhrungskompetenzen. Diese Bildungsgänge sind breiter ausgerichtet als die Berufs- und HÜheren Fachprßfungen und schliessen mit einem eidgenÜssisch anerkannten Diplom HF ab.

FĂœNF TIPPS FĂœR INTERESSIERTE AN DER HĂ–HEREN BERUFSBILDUNG 1. Klären Sie, ob Ihre Ziele und Erwartungen mit der angestrebten Weiterbildung erfĂźllt werden. 2. Vergleichen Sie das vielfältige Weiterbildungsangebot: Qualität, Preis, Reputation der Schule, Angebotsmodell. Siehe www.hbb.lu.ch 3. Suchen Sie den persĂśnlichen Kontakt zu aktuellen und ehemaligen Absolventen als Referenzpersonen. 4. Lassen Sie sich bei Unsicherheiten beraten (Schulsekretariat, Beratungsgespräch bei Lehrgangsleitung, Berufsinformationszentrum BIZ) und vergleichen Sie die Qualität der erhaltenen Informationen. 5. Schaffen Sie vorgängig im privaten und beruflichen Umfeld optimale und vor allem verbindliche Rahmenbedingungen fĂźr Ihre Weiterbildung und klären Sie auch die finanziellen UnterstĂźtzungsmĂśglichkeiten durch Arbeitgeber, Kantonsbeiträge und Stipendien ab. Zusammengestellt von Thomas Habermacher, Rektor Weiterbildungszentrum Kanton Luzern

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Informationsveranstaltungen An­den­Schulen­finden­regelmässig Informationsveranstaltungen­statt.­ Details­direkt­bei­der­Schule­ßber­die Website www.hbb.lu.ch Studienbeiträge des Kantons Luzern Hinweise,­wie­die­Ausbildungsgänge der­HÜheren­Berufsbildung­unterstßtzt­werden,­finden­sich­auf­den Websites www.hbb.lu.ch www.stipendien.lu.ch

Berufs- und Informationszentrum BIZ­Beratungs-­und­Informationszentrum­fßr­Bildung­und­Beruf Obergrundstrasse­51­ 6002­Luzern Tel.­041­228­52­52 www.beruf.lu.ch/biz Facebook www.facebook./com/beruf.lu

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PORTRÄT

Dipl. Hotelier-Restaurateur HF Sven Flory

Wirbt für internationales Hotel: Sven Flory

BILDERBUCHKARRIERE FÜHRT NACH ANDERMATT Sven Flory wird in diesem Jahr 28 Jahre alt und ist bereits Direktor Verkauf und Marketing im Luxushotel «The Chedi Andermatt». Eine Bilderbuchkarriere, auch dank einer guten Ausbildung.

Text: Albert Schwarzenbach Bild: zvg

Die Leidenschaft für die Hotellerie wurde ihm in die Wiege gelegt: Sein Vater war gelernter Koch und seine Mutter arbeitete an der Rezeption. So wusste er bereits im ersten Jahr der Sekundarschule in Horw, wohin ihn sein beruflicher Weg führen sollte. Zielstrebig ging er Schritt für Schritt. In Nizza lernte er Französisch und in Neuseeland Englisch. Im Hotel Hermitage in Luzern fand er eine Lehrstelle im KV-Bereich, die ihn zur Berufsmaturität führte, und an der Hotelfachschule entdeckte er endgültig seine Berufung. «Vom Tellerwäscher bis zum Direktor» war der Ausbildungsgang überschrieben, vom Stage in einem Hotel in Schanghai bis zu Lektionen über die Betriebswirtschaft reichte das Programm. Internationale Ausrichtung

Am meisten sprachen ihn der Verkauf und das Marketing an. Im Art Deco Hotel Montana in Luzern sammelte er bei Hoteldirektor und Coach Fritz Erni erste wertvolle Erfahrungen, getreu dem Motto: «Lieber etwas wagen als alles totzureden.» Nach einer inspirierenden Zeit lockte das The Chedi Andermatt, das ins Reich des Ägypters Samih Sawiris gehört, mit seiner internationalen Ausrichtung. Heute lebt Sven Flory in Zürich und hält sich drei bis vier Mal in der Woche in Andermatt auf. Sein Hobby ist inzwischen zum

Beruf geworden: das Reisen. Er verkauft die Zimmer und Suiten, die zwischen 400 und 18’000 Franken kosten, in Saudi-Arabien und Brasilien, in Dubai und in Deutschland. «Von meinen Geschäftspartnern werde ich mit viel Interesse begrüsst, denn die Schweiz gilt weltweit als Traumdestination.» Andermatt hat zwar nicht das Image von St. Moritz oder Gstaad – aber gerade darin sieht der Verkaufsdirektor den Reiz des Ortes. Beziehungen geknüpft

Dass er es in so kurzer Zeit beruflich so weit gebracht hat, führt er auf die praxisnahe Ausbildung zurück. Bei den Praktika in der Hotelfachschule stand er in der Küche und arbeitete im Service, wurde an der Rezeption eingesetzt und entwickelte Marketingideen. «Ich knüpfte viele Beziehungen, die mir auch heute noch nützen, und lernte, über die eigene Abteilung hinaus zu denken.» Bei einer so grossen Identifikation mit dem Job bleibt das Privatleben «eingeschränkt». «Am besten erhole ich mich beim Klavierspiel, beim Joggen oder im Fitnessraum.» Und natürlich auf dem Golfplatz, der in Andermatt entstanden ist. Sport ist für ihn der Ausgleich zum hektischen Alltag und auch beim Autofahren kann er sich gut entspannen. Und wo verbringt der Vielgereiste die Ferien? «Ich besuchte die Tempel in Kambodscha, war in Vietnam und in Südafrika. Aber eigentlich gefällt es mir ganz gut zu Hause.» Einen schönen Sommer, wie es der letzte war, verbringt der AsienFan gerne in der Schweiz.

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PORTRÄT

Kilian Amrein führt die Firma Bonetti in Meggen

Kilian Amrein (rechts) mit seinem Stellvertreter Patrick Müller.

«DER BERUF IST MEIN HOBBY» Mit vier Mitarbeitern hat er die Firma Bonetti in Meggen übernommen, 20 sind es heute. Und in Zukunft sollen es 50 werden: Geschäftsführer Kilian Amrein ist auf der Erfolgsspur. Er ist «mit Leib und Seele Elektriker».

Text: Albert Schwarzenbach Bild: Lukas Schnellmann

Mit elf Jahren glaubte er, dass er dereinst Handwerker werden würde. Sein Vater hatte eine Werkbank zu Hause. Und so wuchs Kilian Amrein mit Modellbauten, Modellflugzeugen und Modelleisenbahnen auf. Bei der Berufswahl kamen für ihn Bootsbauer, Anlage- und Apparatebauer, Polymechaniker und Elektriker infrage. Geschäftsführer mit 29 Jahren

Die Wahl fiel auf Elektriker, nicht zuletzt, weil sich ihm eine gute Lehrstelle anbot. In der Folge lernte er zwischen Werkstatt und Bauplatz einen Beruf kennen, der ihn bis heute im Bann hält. Nach der Unteroffiziersschule liess er sich zum Sicherheitsberater ausbilden. Mit dem Wechsel zur Firma Maréchaux in Luzern ging es definitiv vorwärts, und als Projektleiter und Meister schaffte er mit erst 29 Jahren einen Karrieresprung: In Meggen sollte er die Tochtergesellschaft Bonetti übernehmen, damals noch klein und mit viel nicht ausgeschöpftem Potenzial. Motiviertes Team

Diese Chance wollte er sich nicht entgehen lassen, und so befand er sich im Extremfall von morgens um vier Uhr bis spätabends an sei-

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nem Arbeitsplatz, um neue Aufträge an Land zu ziehen und bestehende gut abzuwickeln. Er baute sich nach und nach im Gewerbeverein Meggen und anderswo einen Bekanntenkreis auf, der zu Geschäftsbeziehungen führte, die sich rasch vermehrten. Familie und Basketball

Ohne eine stabile Beziehung – seine Frau Jasmin arbeitet heute einen Tag pro Woche in der Firma – wäre das rasche Wachstum nicht möglich gewesen. Kilian Amrein legt Wert darauf, sich beim Nachtessen mit seinen Kindern zu befassen und nicht über irgendwelche berufliche Probleme nachzudenken. Aber ohne einen Block, der neben dem Bett liegt und während der Nacht mit Geschäftsideen gefüllt wird, geht es nicht. «Mein Beruf ist mein Hobby», sagt er, nicht aber ohne gleich anzufügen, dass er sich jeweils am Montag Zeit nimmt, um Basketball zu spielen und sich dabei von den täglichen Strapazen zu erholen. Mit dem Abschluss als eidgenössisch diplomierter Elektroinstallateur (HFP) hat sich Kilian Amrein das Fachwissen erworben, das ihn zur gefragten Arbeitskraft macht. «Die Ausbildung hilft, aber sie gibt keine Garantie, dass der Erfolg kommt.» Auf die Praxis komme es an, die Fähigkeit, das Wissen umzusetzen. Als Prüfungsexperte sieht der Geschäftsführer, wo der Hebel anzusetzen ist. Firma zuerst

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Er selber ist noch nicht am Ziel. In zehn Jahren soll seine Firma doppelt so viele Mitarbeiter zählen, an einem neuen Standort die Kunden begrüssen und über eine Filiale in einer Seegemeinde verfügen – gemäss seinem Motto: «Die Firma zuerst.»


PORTRÄT

Florina Jahiu ist beruflich gut unterwegs

GROSSER EFFORT ZAHLT SICH AUS Ohne die Höhere Berufsprüfung wäre Florina Jahiu beruflich nicht dort, wo sie heute ist: eine erfolgreiche Teamleiterin in der Firma Jomos Rauchschutz in Balsthal mit besten Zukunftsaussichten. Allerdings hatte das seinen Preis.

Text: Albert Schwarzenbach Bild: Lukas Schnellmann

Mit sieben Jahren kam die gebürtige Albanerin in die Schweiz. Die erste Klasse begann sie, ohne ein Wort Deutsch zu sprechen. So konnte sie sich einzig im Rechnen und im Turnen auszeichnen. Aber das blieb nicht lange so, denn sie lernte die Sprache ihrer Wahlheimat rasch. Nach der Bezirksschule stellte sich sogar die Frage, ob sie die Kantonsschule besuchen oder mit einer Lehre beginnen wolle.

schluss, wie es die Leitsätze sagen, aber das wird kommen. Ich bin ja noch jung», sagt die 23-Jährige augenzwinkernd. Die Doppelbelastung von Schule und Arbeit hatte aber ihren Preis: «Mein Privatleben war eingeschränkt.» Die Familie und ihren Freundeskreis hat sie zwar gepflegt, aber für den geliebten Sport hat die Zeit gefehlt. Dies soll nachgeholt werden. «Ich suche nach Hobbys», meint Florina Jahiu, die seit Kurzem mit ihrem Freund in Pfaffnau wohnt. Sie ist überzeugt, dass sich der Effort gelohnt hat, Dank der Höheren Berufsbildung köndenn die Ansprüche im Benen Sie Ihr Lohneinkommen erheblich rufsleben würden grösser. steigern. Gegenüber Eewerbstätigen «Wer vorwärtskommen will, mit einem Berufsabschluss verdienen muss sich weiterbilden.»

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Florina Jahiu: Der Effort hat sich gelohnt

Für die Praxis

Bei der Firma Puma in Oensingen fand sie eine Lehrstelle und absolvierte das KV. Nach der dreijährigen Lehre sammelte sie erste Berufserfahrungen, bevor sich die Frage erneut stellte: Wie sollte es weitergehen? Mit der Berufsmatura und der Fachhochschule oder mit der Höheren Fachschule? «Ich wollte mein Schulwissen 1:1 anwenden können», erklärt Florina Jahiu. Und das konnte sie in der Höheren Fachschule. Inzwischen als Teamleiterin zur Firma Jomos gewechselt, wandte sie den Schulstoff gleich in der Praxis an. Das erste Jahr dieser berufsbegleitenden Ausbildung war sehr fächerbezogen. Im zweiten vernetzte sich der Stoff und führte zu den Erkenntnissen, welche die Basis bildeten, um im letzten Jahr eine Diplomarbeit zu schreiben und einen Blick in verschiedene Unternehmen zu werfen. «Insbesondere Personalfragen und die Unternehmensführung haben es mir angetan», berichtet Florina Jahiu. Noch heute erinnert sie sich an die Studienreisen nach Freiburg und Berlin. Unvergessen bleibt ein Seminar, das um 8.00 Uhr morgens begann und erst weit nach Mitternacht unterbrochen wurde, um wenige Stunden später mit der Präsentation der Gruppenarbeit zu enden. Harter Konkurrenzkampf

Doch der Aufwand hat sich gelohnt. «Wenn ich die Höhere Fachschule nicht besucht hätte, würde ich zu den vielen Lehrabgängern mit einem kaufmännischen Abschluss gehören, die um die begehrten Jobs buhlen.» Die Teamleiterin weiss, wovon sie spricht, denn auf die letzte Stelle, die sie ausgeschrieben hat, haben sich 60 Personen beworben. Anstellen konnte sie jedoch nur einen dieser Bewerber. Positiv wirkt sich die Höhere Fachschule auch auf den Lohn aus, der letztmals Ende Jahr angepasst worden ist. «Zwar verdiene ich noch nicht einen Drittel mehr als die Erwerbstätigen mit einem Berufsabupgrade

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PORTRÄT

Adrian Bürge hat grosse Pläne

AUF DEM FAHRSTUHL NACH OBEN Die Ausbildung hat es möglich gemacht: Der 40-jährige Adrian Bürge hat verlockende berufliche Perspektiven. Noch in diesem Jahr entscheidet sich, wo er künftig Führungsaufgaben übernehmen wird.

Text: Albert Schwarzenbach Bild: Lukas Schnellmann

«Nie hätte ich vor zehn Jahren gedacht, dass ich dereinst eine Berufsprüfung (BP) bestehen könnte», erinnert sich Adrian Bürge. Doch das änderte sich, als er in seiner Firma, der Schreinerei Beat Bucheli in Schachen, neue Aufgaben übernehmen konnte. Bei der Planung von Küchen und Schränken merkte er, dass er gerne mehr hinter die Kulissen geblickt hätte. Der zündende Gedanke kam ihm bei einem Informationsabend auf der Luzerner Landschaft. «Als ich den Saal verliess, wusste ich: Das ist es. Ich wollte die Berufsprüfung Technische Kaufleute ablegen.» Eine Stunde später erzählte er seiner Frau Andrea euphorisch, was er gehört hatte. Sie stellte Fragen, wollte wissen, wie er Familie, Beruf und Ausbildung unter einen Hut bringen könne und wo er denn in der 4½-Zimmer-Wohnung lernen möchte. Abschied vom Fussball

Für den Vater der beiden Kinder Leonie und Sara, die damals drei und fünf Jahre alt waren, gab es nur eines: Ohne Zustimmung der Familie konnte er das berufsbegleitende Studium nicht besuchen. Sie mussten ihn unterstützen – ansonsten würde er darauf verzichten. Und sie taten es. Ohne einen anderen Verzicht ging der Entscheid jedoch nicht über die Bühne: an Meisterschaftsspiele mit dem FC Malters war nicht mehr zu denken – in der Agenda hatte es dafür keinen Platz mehr. Der Abschied vom Fussball sollte endgültig sein. Von Praxis profitiert

Adrian Bürge stand im 37. Lebensjahr, als er mit dem Studium begann. Alle andern Studierenden waren jünger. Wie würde er nach so vielen Jahren im Beruf die Rückkehr auf die Schulbank erleben? «Eigentlich

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ganz gut. Ich konnte von der langjährigen Praxis profitieren und die Zusammenhänge schneller erkennen», sagt er heute. Insbesondere im Fach «Recht» lernte er vieles, das er heute noch brauchen kann. Die Berufsprüfung öffnete ihm neue berufliche Türen. So zeichnet sich ab, dass er auf den 1. Januar 2017 die Firma Beat Bucheli, einen Vier-Personen-Betrieb, als Geschäftsleiter und Inhaber übernehmen kann. Und sollte es wider Erwarten nicht klappen, so wartet bereits ein anderes Angebot auf ihn. «Das ist dank der Ausbildung so», kommentiert er und weiss sehr wohl zu schätzen, was ihm die Lehrpersonen mitgegeben haben. Als Kind baute er einst Holzhütten im Wald, jetzt plant er Küchen mit viel Der Zutritt zum Studium einer HöheHolz. Die Berufswelt steht ren Berufsbildung ist ohne BerufsAdrian Bürge offen.

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matura möglich. Die Voraussetzung ist ein Lehrabschluss mit einigen Jahren Berufserfahrung. Vorteil 4

Adrian Bürge: Neue berufliche Türen geöffnet


PORTRÄT

Sandra Sidler aus Sempach hat grosse Ziele

Blick in eine vielversprechende Zukunft: Sandra Sidler

MIT FREUDE ZU DEN PATIENTEN «Ich stehe jeden Morgen gerne auf, um zur Arbeit zu gehen», erzählt Sandra Sidler. In nächster Zeit stellt sie sich der Berufsprüfung zur Medizinischen Praxiskoordinatorin. Sie hat den richtigen Beruf gefunden.

Text: Albert Schwarzenbach Bild: Lukas Schnellmann

Sandra Sidler, die in Nottwil aufgewachsen ist, kommt mit einem bandagierten Knie zum Interview. Sie hat diverse Operationen hinter sich. Wenn sie also in ihrem beruflichen Alltag Patienten berät, weiss sie, wovon sie spricht. Wer selber schon Schmerzen hatte, kann besser auf Leute eingehen, die ebenfalls ein Leiden haben. Medizinische Praxisassistentin statt Lehrerin

Der Traumberuf der heute 25-Jährigen war eigentlich Lehrerin. Doch nach einer Schnupperlehre als Medizinische Praxisassistentin war sie fasziniert von diesem Beruf. Heute ist das ihre Tätigkeit. Berufsbegleitend absolviert sie den Lehrgang «Medizinische Praxiskoordinatorin» und hat bis jetzt zwei Module im administrativen und drei im klinischen Bereich besucht. Wenn sie sechs Module hinter sich hat, kann sie sich zur Berufsprüfung anmelden und den eidgenössischen Fachausweis erwerben. Dass sie die Schule mit der Praxis verbinden kann, ist ein grosser Vorteil. Denn was sie gelernt hat, kann sie gleich anwenden. Grosses Vertrauen

«Mir bedeutet meine Arbeit viel», berichtet Sandra Sidler. «Ich habe gerne mit Menschen zu tun.» Weil sie sich weitergebildet hat, kann

sie im Gesundheitszentrum Centramed in Luzern Patienten beraten, die mit dem Rauchen aufhören wollen, unter Asthma oder einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leiden. Damit ist sie in der Lage, die Ärzte zu entlasten. «Mir wird grosses Vertrauen entgegengebracht", sagt die Praxisassistentin. Wo steht sie beruflich in zehn Jahren? «Ich werde mich beruflich weiterentwickelt und dank meiner Beratungstätigkeit viel gelernt haben. Insbesondere bei Lungenbeschwerden werde ich dannzumal besser helfen können.» Wunschberuf gefunden

Wenn sie morgens um acht Uhr die Praxis betritt, weiss sie noch nicht, was alles auf sie zukommt. Jeder Tag verläuft anders. Flexibilität wird grossgeschrieben, auf das Einfühlungsvermögen und das Verständnis für die Patienten kommt es an. «So hat mich sogar einmal eine Frau zu Hause angerufen, weil sie mit der Diagnose des Arztes nicht zufrieden war.» Kein Wunder, dass Sandra Sidler überzeugt ist, ihren Wunschberuf gefunden zu haben. Gesundheit ist ein wichtiges Gut. Das hat sie selber erfahren. Die begeisterte Handballerin musste wegen ihrer Knieprobleme auf ihren Lieblingssport verzichten. Stattdessen besucht sie heute das Fitnesszentrum und orientiert sich neu. «Vielleicht übernehme ich ja mal eine Rolle in einem Theaterstück.» Ansonsten trifft sie sich gerne mit ihrer Familie und Kolleginnen oder entdeckt europäische Grossstädte. Besonders angetan hat es ihr London. Ein Leben voll Sonnenschein? «Auch bei mir gibt es Hochs und Tiefs. Das Gleiche erlebe ich bei den Patienten. Unterschiedliche Ausbildungsmodelle Ich freue mich, wenn ich sie stehen Ihnen offen. So können Sie Ihr unterstützen darf, damit sie wieder optimistisch in die Studium Voll- oder Teilzeit absolvieren. Zukunft blicken können.» Vorteil 5

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Weiterbildung

                

 

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Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie uns. FREIâ&#x20AC;&#x2122;S Schulen Luzern Esther Kälin Leiterin Weiterbildung T +41 41 410 11 37 esther.kaelin@freisschulen.ch www.freisschulen.ch/weiterbildungen

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HÖHERE BERUFSBILDUNG

Schulübergreifende Zusammenarbeit

STARKES ENGAGEMENT FÜR HÖHERE BERUFSBILDUNG

Projektteam (von links nach rechts): Thomas Habermacher, Doris Wüthrich, Urs Dickerhof, Daniel Preckel und Ivo Wittwer. Bild: Lukas Schnellmann

Die Dienststelle Berufs- und Weiterbildung (DBW) hat 2014 ein Projekt lanciert, um die Höhere Berufsbildung bekannter zu machen. Die Projektleitung liegt bei Doris Wüthrich, Leiterin Höhere Berufsbildung, und Daniel Preckel, Leiter Schulische Bildung. Die Verantwortlichen der DBW haben sich dafür mit den Schulleitungen der HBB-Schulen zusammengeschlossen. Im Projektteam arbeiten mit: Thomas Habermacher, Rektor des kantonalen Weiterbildungszentrums WBZ, Urs Dickerhof, Inhaber Dickerhof AG, und Ivo Wittwer, Schulleiter der Teko. Gemeinsam wollen sie die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten der HBB verstärkt in der Schullandschaft positionieren. Dies geschieht mit Marketingmassnahmen, Lobbying in der Politik und einem HBB-Label. Ausdruck davon ist dieses Magazin. Auf der kantonalen Website www.hbb.lu.ch finden sich der HBB-Werbefilm und der HBB-Flyer. Die schulübergreifende Zusammenarbeit im Rahmen dieses Projekts ist schweizweit neu. Dank ihr gelingt es, dem HBB-Angebot mehr Gewicht und Aufmerksamkeit zu verleihen.

Erfolgsmodell­Höhere­Berufsbildung

Hohe­Zufriedenheit­der­Studierenden

Die Höhere Berufsbildung ist beliebt: Sie wird von gleich vielen Studierenden besucht wie die Fachhochschulen (FH). In beiden Ausbildungsgängen hat sich die Studierendenzahl zwischen 2004 und 2013 fast verdoppelt. Im Jahr 2004 absolvierten 3700 Studierende die Höhere Berufsbildung oder eine Fachhochschule, 2013 waren es bereits über 6000. Quelle LUSTAT, 2015

90 Prozent der Studierenden der Höheren Berufsbildung sind mit ihrer Ausbildung ganz oder zumindest teilweise zufrieden. Dies zeigen Umfragen, die der Kanton in den Jahren 2014 und 2015 durchführte. Jeweils 1500 Studierende beteiligten sich daran. Innerhalb eines Jahres nahm die Zahl der völlig zufriedenen Absolventen zu. Quelle DBW, 2015. Sind Sie zufrieden mit Ihrem HBB-Studium?

864

7000

6000 Fachhochschule 5000

2014

773

Höhere Berufsbildung

580

4000

2015

372

3000

51

1000

2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013

Ja

teilweise

35

2000

Nein

upgrade

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LISTE DER STUDIENGÄNGE

TECHNIK Berufsprüfungen

Automatikfachmann/frau Automobildiagnostiker/in Bau-Polier/in Elektro­-­Projektleiter/in Elektro-Sicherheitsberater/in Handwerker/in­in­der­Denkmalpflege Hauswart/in ICT-Applikationsentwickler/in ICT-System-­und­Netzwerktechniker/in Instandhaltungsfachmann/frau Mediamatiker/in Metallbau-Werkstatt-­und­Montageleiter/in Plattenlegerchef/in Produktionsfachmann/frau Produktionsleiter/in­Schreinerei Projektleiter/in­Schreinerei Prozessfachmann/frau Sprengfachmann/frau Telematik-Projektleiter/in ­ Höhere Fachprüfungen

Bauleiter/in­Hochbau Bauleiter/in­Tiefbau Baumeister/in Elektroinstallateur/in Hausmeister/in ICT­Manager/in Instandhaltungsleiter/in Plattenlegermeister/in Höhere Fachschulen

Techniker/in­Bauführung Techniker/in­Bauplanung Techniker/in­Elektrotechnik Techniker/in­Energie­&­Umwelt Techniker/in­Informatik Techniker/in­Maschinenbau Techniker/in­Systemtechnik Techniker/in­Telekommunikation Techniker/in­Unternehmensprozesse

WIRTSCHAFT Berufsprüfungen

Aussenhandelsfachmann/frau Detailhandelsspezialist/in Direktionsassistent/in Einkaufsfachmann/frau Fachmann/frau­im­Finanz­und­ Rechnungswesen Fachmann/frau­Unternehmensführung­KMU Finanzplaner/in Führungsfachmann/frau HR-Fachmann/frau Immobilienbewerter/in Immobilienbewirtschafter/in Immobilienvermarkter/in

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upgrade

Kommunikationsplaner/in Marketingfachmann/frau PR-Fachmann/frau Sozialversicherungsfachmann/frau Spezialist/in­in­Unternehmensorganisation Technische/r­Kaufmann/frau Treuhänder/in Verkaufsfachmann/frau Versicherungsfachmann/frau Wirtschaftsinformatiker/in

Medizinische/r­Masseur/in Medizinische/r­Praxiskoordinator/in­ praxisleitender­Richtung Pharma-Betriebsassistent/in Transportsanitäter/in

Höhere Fachprüfungen

Höhere Fachschulen

Betriebswirtschafter/in­KMU Experte/in­in­Rechnungswesen­und­ Controlling Immobilientreuhänder/in Leiter/in­Human­Resources Marketingleiter/in Manager/in­Gesundheitstou. und­Bewegung­ Organisationsberater/in Verkaufsleiter/in

Biomedizinische/r­Analytiker/in Pflegefachmann/frau Rettungssanitäter/in

Höhere Fachschulen

Betriebswirtschafter/in Marketingmanager/in Wirtschaftsinformatiker/in

Höhere Fachprüfungen

Komplementärtherapeut/in Kunsttherapeut/in Naturheilpraktiker/in

SOZIALES & ERWACHSENENBILDUNG Berufsprüfungen

Ausbilder/in Teamleiter/in­in­sozialen­und­sozialmedizinischen­Institutionen Höhere Fachprüfungen

&­TOURISMUS

Arbeitsagoge/in Berater/in­im­psychosozialen­Bereich Institutionsleiter/in­im­sozialen­und­ sozialmedizinischen­Bereich Supervisor/in-Coach

Berufsprüfungen

Höhere Fachschulen

Bereichsleiter/in­Hotellerie-Hauswirtschaft Bereichsleiter/in­Restauration Branchenspez./in­Bäckerei-KonditoreiConfiserie Chef/in­Bäcker-Konditor-Confiseur Chef/in­de­Réception Chefkoch/köchin Reiseleiter/in

Erwachsenenbildner/in Gemeindeanimator/in Sozialpädagoge/in

HOTELLERIE-RESTAURATION

Höhere Fachprüfungen

Betriebsleiter/in­Bäckerei-KonditoreiConfiserie Küchenchef/in Leiter/in­Facility­Management Leiter/in­Gemeinschaftsgastronomie Leiter/in­Hotellerie-Hauswirtschaft Leiter/in­Restauration

TRANSPORT & VERKEHR Berufsprüfungen

Logistikfachmann/frau Höhere Fachprüfungen

Manager/in­öffentlicher­Verkehr

LAND- & WALDWIRTSCHAFT

Höhere Fachschulen

Berufsprüfungen

Hôtelier/ière-Restaurateur/trice Tourismusfachfrau/mann

Bäuerliche/r­Haushaltsleiter/in Betriebsleiter/in­Landwirtschaft Florist/in Milchtechnologe/in Obergärtner/in

GESUNDHEIT Berufsprüfungen

Fachmann/frau­Langzeitpflege­ und­-Betreuung Fitnessinstruktor/in

Höhere Fachprüfungen

Meisterlandwirt/in Milchtechnologe/in


INTERVIEW JÜRG STADELMANN

Jürg Stadelmann von der Luzerner Kantonalbank

IN DER PRAXIS RÜSTZEUG FÜR BERUFLICHEN ERFOLG HOLEN

enabgänger – ich bin ja selber auch einer. Für die Höhere Berufsbildung spricht aber, dass Lernende bereits mit 16 Jahren produktiv arbeiten und praktische Erfahrungen sammeln können. Wer mit 25 Jahren von der Universität kommt, kann zwar gut Fragen stellen und kennt viele Lösungsmethoden; allerdings braucht es diese Fähigkeiten nicht jeden Tag. Aber ich will die Wege nicht gegeneinander ausspielen: Das Beste ist heute, dass die Ausbildungsgänge viel durchlässiger geworden sind, was neue Chancen eröffnet. Warum hat denn der akademische Weg ein höheres Prestige?

Jürg Stadelmann, Leiter Personal bei der Luzerner Kantonalbank, ist ein bekennender Anhänger der

Das ist sicher historisch bedingt. Zudem ist einfach weniger bekannt, wie umfassend und anspruchsvoll in den letzten Jahren die Höhere Berufsbildung geworden ist.

Höheren Berufsbildung. Der Weg zu einer Karriere in «seinem» Unternehmen beginnt in vielen Fällen mit einer Lehre.

Interview: Albert Schwarzenbach Bild: zvg

Worauf achten Sie, wenn Sie neue Leute anstellen?

Zentral ist die Fachkompetenz. Wir brauchen Leute, die den Ansprüchen des beruflichen Alltags genügen. Daneben müssen sie als Person überzeugen, unsere Teams gut ergänzen und die Firmenkultur leben wollen.

Die Abschlüsse  der Höheren Berufsbildung sind eine  perfekte Grundlage  für anspruchsvolle  Karrieren. Jürg Stadelmann Leiter Personal, Luzerner Kantonalbank

Die duale Bildung wird viel gelobt, aber nur wenig kopiert. In Europa sind es

Was heisst das?

die Schweiz, Deutschland und Österreich, die sich ihr verschrieben haben.

Wir haben einen Markenkern. Er lautet: führend, persönlich und solide. Auf diesen Gedanken basiert unsere Arbeit und ihnen sollen die Mitarbeiter nachleben. Das ist Teil des strategischen Fundaments unserer Bank und damit wollen wir uns von unseren Mitbewerbern unterscheiden.

Weltweit ist verbreitet, dass nach der Volksschule eine Hochschulbildung folgen soll. Dies ist prägend. Wir müssen versuchen, unsere Abschlüsse bei internationalen Unternehmen besser zu positionieren. Ein Weg ist der nationale Qualifikationsrahmen mit seinen Zeugniserläuterungen und Diplomzusätzen. Ein wichtiger Schritt dazu ist die Abgabe der personalisierten Diplomzusätze. Diese weisen das Niveau des Abschlusses im nationalen und europäischen Qualifikationsrahmen aus. Was ermöglicht, dass europaweit die fachlichen Kompetenzen von Berufsleuten eingeschätzt werden können.

Welche Chancen haben Absolventen der Höheren Berufsbildung?

Perfekte. Wir suchen jüngere Mitarbeiter, die sich bei uns weiterentwickeln wollen. Jährlich rekrutieren wir 25 bis 27 junge Leute für die Lehre. Die Höhere Berufsbildung ist für sie die logische Fortsetzung. Wir möchten unsere Mitarbeitenden langfristig im Betrieb halten, damit unsere Kunden während Jahren die gleichen Ansprechpartner haben. Unsere Rekrutierungsstrategie ist wesentlich auf Lehrabgänger ausgerichtet ... … und weniger auf Akademiker.

Bei uns zählt in erster Linie die Leistung und weniger der Abschluss. Natürlich arbeiten bei der Luzerner Kantonalbank auch viele Studi-

Wie nachhaltig ist die Höhere Berufsbildung?

Wir wissen nicht, was die Zukunft bringt. Klar ist aber, dass wir unser Wissen im beruflichen Alltag laufend aktualisieren müssen. Die Digitalisierung beispielsweise wird unsere Arbeit und unser Leben weiter verändern. Nicht von heute auf morgen, aber doch stetig und mit zunehmendem Tempo. Mitarbeiter, die wach sind und verfolgen, was in ihrem Beruf geschieht, werden immer eine Arbeit finden. Wir dürfen die Lernfähigkeit der Menschen nicht unterschätzen. upgrade

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ODEC SETZT SICH FÜR DIE DIPL. HF EIN

HÖHERE FACHSCHULE MACHT UNTERSCHIED AUS Die Absolventen einer Höheren Fachschule tragen zum Erfolg der Schweizer Wirtschaft bei. Sie sind Angelpunkt zwischen Theorie und Praxis. Vertreten werden sie vom Odec, dem nationalen Verband, der für die Diplomierten der Höheren Fachschulen aller Fachrichtungen einsteht. «Ich wollte mir das fundierte Fachwissen aneignen und es gleich umsetzen. Daher wählte ich diese Ausbildungsart», erklärt Stefan Hoffmann, der heute bei Siemens in Root Leiter Projektabwicklung ist und die Region Zentralschweiz des Odec präsidiert. 10’000 Mitglieder zählt dieser Verband, rund 560 davon im Kanton Luzern. Der Odec vertritt die Diplomierten HF in Politik und Wirtschaft und sorgt dafür, dass sie auch im europäischen Raum stärker wahrgenommen werden. In der globalisierten Wirtschaft muss das Profil Höhere Fachschulen laufend vermarktet werden. «Auch ausländische Personalverantwortliche sind selten über das Studium HF richtig informiert», meint Stefan Hoffmann. So unterstützt der Verband seine

Mitglieder mit international verständlichen Verbandsbezeichnungen, wie seit 2006 mit dem «Professional Bachelor Odec» oder dem «Ing. EurEta» seit 1995. Der Verband bringt Transparenz in die Studienangebote der Höheren Fachschulen und zeigt, welche Perspektiven das Diplom HF eröffnet. Die Region Zentralschweiz des Odec ist mit den wichtigsten Höheren Fachschulen ihres Einzugsgebiets im Kontakt und fördert den Informationsaustausch. In der ganzen Schweiz werden rund 450 BildungsInformationsplattform odec.ch mit gänge an Höheren FachschuDaten zu den Verbandstiteln, den len angeboten; 8000 AbsolHöheren Fachschulen und ihren Bilventinnen und Absolventen dungsgängen, Karriere- und LohnentHF schliessen jährlich ihr Stuwicklungen. Insbesondere kann dort dium mit Erfolg ab. Stefan die Broschüre «Saläre HF 2015/2016» Hoffmann: «Diese Zahlen bestellt werden, die eine gute Basis belegen, wie bedeutend die für Lohnverhandlungen darstellt. Höheren Fachschulen sind.»

Zum Weiterlesen

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• Kinesiologie AP® (KT) • Alternativmedizin TEN (AM) • Homöopathie (AM) Weitere nicht eidg. Lehrgänge für Mensch und Tier. Monatliche Informationsabende – www.loka.ch

Ausbildungen im Bereich der Alternativmedizin (AM) und Komplementärtherapie (KT) mit anschliessender Höheren Fachprüfung (HFP) zum eidgenössischen Diplom:

Kontakt: 041 420 45 53 Zentralstrasse 10 – 6030 Ebikon info@loka.ch www.loka.ch


HÖHERE BERUFSBILDUNG

WARUM BRAUCHT ES DIE HÖHERE BERUFSBILDUNG?

Gaudenz Zemp Direktor Gewerbeverband Kanton Luzern

Die berufliche Grundbildung ist zunehmend überladen. Die Branchen erliegen der Versuchung, bei jeder neuen Bildungsverordnung die Lernziele nach oben anzupassen. Teils will man sogar dreijährige Lehren um ein viertes Jahr verlängern. Dieser Trend führt zu mehr Kosten, welche die Kantone jedoch nicht mehr tragen können. Zudem überfordert er die Betriebe und Lehrlinge. Lehrstellen können nicht mehr besetzt werden, weil die Kandidaten den Anforderungen nicht mehr genügen. Diese Entwicklung ist zu bremsen. Natürlich ist die künftige Berufswelt zunehmend anspruchsvoll. Die Anforderungen an die Grundbildung können aber beim besten Willen nicht laufend weiter erhöht werden. Deshalb braucht es eine flexible Höhere Berufsbildung (HBB). Sie muss die Kompetenzen vermitteln, welche nicht zwingend in die Grundbildung gehören. Rasch nach der Lehre muss sie niederschwellige Angebote bereitstellen. Gleichzeitig hat sie gestandene Berufsleute für die digitalisierte Wirtschaft fit zu machen. Die Kompetenzprofile verändern sich zurzeit grundlegend. Hier kommt der HBB eine entscheidende Rolle zu. Es gilt deshalb auf allen Ebenen dafür zu kämpfen, dass sie mit den nötigen Ressourcen ausgestattet wird.

Inge Lichtsteiner CVP-Kantonsrätin

Die duale Berufsbildung ist ein Erfolgsmodell und weltweit einzigartig, eben typisch Schweiz. Trotzdem kann auch im dualen System eine «Verakademisierung», also ein Überhang von Studierten, festgestellt werden. Für die Zulassung zu den Fachhochschulen sind die Matura oder die Berufsmatura Voraussetzung. Längst nicht alle jungen oder jüngeren Berufsleute können oder wollen die Berufsmaturität anstreben, sei es aus zeitlichen, aus finanziellen oder aus thematischen Gründen. Genau hier springt die Höhere Berufsbildung (HBB) ein und ermöglicht den jungen Berufsleuten, sich im erlernten Beruf Fachwissen anzueignen, um in Kaderpositionen ihren beruflichen Weg weiterzugehen oder sich selbstständig zu machen. Die unterbruchlose Tätigkeit im angestammten Beruf, gepaart mit theoretischem und betriebswirtschaftlichem Wissen, sind die herausragenden Merkmale der HBB. Unser Gewerbe und die Wirtschaft brauchen diese spezialisierten und kompetenten Fachkräfte zur Erhaltung und Sicherung des Berufs-Know-hows dringend. Umgekehrt können theoretisch ausgebildete Berufsleute das ihnen fehlende praktische Können in dieser Ausbildung erlernen und festigen. Deshalb ist es absolut nötig, der HBB die notwendige finanzielle, politische und gewerbliche Unterstützung zu gewähren.

GRÜNDUNGSAKT MIT FOLGEN «Die anwesenden Schulen unterschreiben die Gründungsurkunde. Mit dieser Unterschrift gilt die IG HBB als gegründet.» Mit diesen Worten leitete Präsident Urs Dickerhof an der Gründungsversammlung im April ein Traktandum ein, das Folgen haben wird. Denn die Höhere Berufsbildung erhält eine Lobbyorganisation, die ihre Anliegen gegen aussen, insbesondere in der Politik, vertritt. Der gewählte Vorstand mit Kantonsrat Urs Dickerhof, Vizepräsident Ivo Wittwer, Aktuar Lukas Keiser und Marcel Kälin von der Geschäftsstelle erarbeitet jetzt ein Tätigkeitsprogramm und ein Budget, die an der nächsten Generalversammlung vorgestellt werden. Daniel Preckel, Leiter Schulische Bildung bei der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung des kantonalen Bildungs- und Kulturdepartements, freute sich «über einen guten Tag für die Berufsbildung» und unterzeichnete zu-

«Wir wollen unsere Anliegen gegen aussen, insbesondere in der Politik, vertreten.» Urs Dickerhof Präsident IG HBB

sammen mit dem Präsidenten die Leistungsvereinbarung, die das Verhältnis zum Kanton regelt. Peter Galliker, CEO Galliker Transport aus Altishofen, brach eine Lanze für die duale Bildung. «Wer die Praxis kennt, kann massgeschneiderte Lösungen entwickeln», sagte er. Und Nationalrat Felix Müri erlaubte einen Blick hinter die Kulissen des Weiterbildungsgesetzes. AS upgrade

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ÜBERSICHT SCHULEN

DAS SIND DIE HBB-SCHULEN IM KANTON LUZERN Diese Schulen bieten Bildungsgänge der Höheren Berufsbildung im Kanton Luzern an. Eine Gesamtübersicht aller Studiengänge findet sich auch unter www.hbb.lu.ch.

Ausbildungszentrum für Haus-Energie-GebäudeInstandhaltungstechnik

aeB Schweiz - Akademie für Erwachsenenbildung

Auto Gewerbe Verband Schweiz, Sektion Zentralschweiz

Bénédict-Schule Luzern AG

062 758 48 00 info@abz-suisse.ch www.abz-suisse.ch

041 249 44 88 info@aeb.ch www.aeb.ch

041 349 00 20 info@agvs-zs-ch www.agvs-zs.ch

041 227 01 01 info@benedict-luzern.ch www.benedict.ch

Geschäftsbereich Bildung

CAMPUS SURSEE Bildungszentrum Bau AG

CURAVIVA hsl Höhere Fachschule für SozialG pädagogik Luzern

Bildungszentrum Dickerhof AG

Elektro-Ausbildungszentrum

041 926 26 26 bildungszentrum@campus-sursee.ch www.campus-sursee.ch

041 419 01 70 info@hsl-luzern.ch www.hsl-luzern.ch

041 544 95 35 massage@dickerhof.ch www.dickerhof.ch

041 349 51 51 info@www.eaz.ch www.eaz.ch

Kaufmännische und medizinische Grundund Weiterbildungen

Höhere Fachschule Gesundheit Zentralschweiz

Höhere Fachschule Luzern

HFT Luzern AG

041 410 11 37 info@freisschulen.ch www.freisschulen.ch

041 205 36 49 services@hfgz.ch www.hfgz.ch

041 210 66 01 info@hflu.ch www.hflu.ch

041 367 40 70 info@hft.ch www.hft.ch

Hotel & Gastro formation

Heilpraktikerschule Luzern HPS

Hochschule Luzern – Wirtschaft

HSO Wirtschaftsschule Schweiz

041 392 77 77 info@hotelgastro.ch www.hotelgastro.ch

041 418 20 10 info@heilpraktikerschule.ch www.heilpraktikerschule.ch

041 228 41 11 wirtschaft@hslu.ch www.hslu.ch/wirtschaft

041 418 00 50 martin.pionke@hso.ch www.hso.ch

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upgrade


ÜBERSICHT SCHULEN

IBZ Schulen AG

Institut für Arbeitsagogik

Klubschule Migros Luzern

KS Kaderschulen

041 58 100 25 00 ibz@ibz.ch www.ibz.ch

041 921 56 40 info@institut-arbeitsagogik.ch www.institut-arbeitsagogik.ch

041 418 66 66 klubschule.luzern@migrosluzern.ch www.klubschule.ch

044 436 90 60 infolu@kaderschulen.ch www.kaderschulen.ch

Kaufmännisch betriebswirtschaftliche Weiterbildungen

Lernwerkstatt Olten (Standorte Hitzkirch, Luzern, Nottwil)

Fachschule für Kinesiologie und Alternativmedizin

Schule für farbiges lernen GmbH, Schule für Kunsttherapie Lehrgänge

041 417 16 00 berufsakademie@kvlu.ch www.kvlu.ch/berufsakademie

062 291 10 10 info@lernwerkstatt.ch www.lernwerkstatt.ch

041 420 45 53 info@loka.ch www.loka.ch

041 370 51 08 info@magenta-schule.ch www.magenta-schule.ch

Polierschule der Zentralschweiz

Richemont Kompetenzzentrum Bäckerei Konditorei Confiserie

SEITZ Handels- und Kaderschule Luzern

Höhere Fachschule Technik

041 926 22 16 info@polierschule.ch www.polierschule.ch

041 375 85 85 info@richemont.cc www.richemont.cc

041 210 94 93 info@seitz-schulen.ch www.seitz-schulen.ch

041 261 00 66 infoluzern@sfb.ch www.sfb.ch

Schweizerische Hotelfachschule Luzern SHL

SIMAKOM Marketingfachschule

Schweizer Institut für Rettungsmedizin

Schweizerischer Plattenverband

041 417 33 33 info@shl.ch www.shl.ch

041 210 66 66 info@simakom.ch www.simakom.ch

041 939 50 50 christine.hunziker@sirmed.ch www.sirmed.ch

062 748 42 52 carola.schaefer@plattenverband.ch www.plattenverband.ch

Synergis AG

TEKO Schweizerische Fachschule

Weiterbildung

Weiterbildungszentrum Kanton Luzern

041 210 77 56 luzern@teko.ch www.teko.ch

079 708 49 86 / 041 269 80 22 info@wba-swissacademy.ch www.wba-swissacademy.ch

041 925 29 29 info.wbz@edulu.ch www.wbz.lu.ch

061 271 84 40 info@iaisynergis.ch www.iaisynergis.ch

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upgrade – April 2016  

Special Kanton Luzern Foku: Höhere Berufsbildung

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