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Zeitschrift für Liechtenstein und die Region : Nr. 11 / Dez. 2012

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Wir wünschen allen Radfahrern viel Glück.

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LIECHTENSTEIN WÄHLT Am 3. Februar 2013 sind rund 20‘000 Wählerinnen und Wähler aufgerufen, das nächste Parlament von 2013-2017 zu bestimmen. Die lie:zeit stellt Ihnen vor diesem Hintergrund die vier kandidierenden Parteien VU, FBP, FL und DU gemeinsam vor. Zudem hat sich Dr. Wilfried Marxer, Direktor des LiechtenInserat 50 / 50 mm stein-Instituts in einem Interview mit den vier Parteien etwas 50 ab S. 4 näher befasst. ingenieurbüro

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Liebe Leserin lieber Leser

Vor ihnen liegt die letzte Ausgabe der lie:zeit in diesem Jahr. Sie ist 2012 sechsmal erschienen, zusammen mit ihrer «Schwester», der Bauzeit, zehnmal. Im kommenden Jahr publizieren wir die lie:zeit und die bau:zeit in einer Kombination monatlich in einer beglaubigten Auflage von 35‘000 Exemplaren, dafür mit insgesamt angepassten und etwas tieferen Anzeigenpreisen wie bis anhin. Die Liechtensteiner Landtagswahlen 2013 stehen vor der Tür. Am 3. Februar sind rund 20‘000 Wahlberechtigte aufgerufen, den insgesamt 68 Kandidatinnen und Kandidaten die Stimme zu geben und den Landtag zu wählen. Für Regierungsrätin Dr. Aurelia Frick ist die Wirtschaft eines der zentralsten Anliegen in der Aussenpolitik. Sie hat sich in ihrer Amtszeit im Ausland stark für Liechtensteins Wirtschaft eingesetzt, was ihr auch von kompetenter Seite bestätigt wird. Der Wirtschafts- und Finanzexperte Bryan Jeeves befasst sich in einem Beitrag mit dem Verhältnis der Grossstaaten, insbesondere demjenigen der USA, zu den Kleinstaaten. Er zeigt auf, wie rigoros die Grossen ihre Macht gegen die Kleinstaaten einsetzen, die sich nicht wehren können. Die LLB Vorsorgestiftung für Liechtenstein ist seit acht Jahren auf dem Pensionskassenmarkt in unserem Land tätig und wird vom kompetenten und erfahrenen Geschäftsführer Bruno Matt geleitet. In der Rubrik sport:zeit blicken vier Fussball-Präsidenten bei Halbzeit der Meisterschaft auf die bisherigen Verlauf ihrer 1. Mannschaft zurück. Haben Sie schon einmal etwas über eine Villa Netzer in Schaanwald gehört, die später Villa «Luag is Land» genannt wurde? Diese Villa Netzer wurde 1908 vom Münchner Kaufmann Georg Kitzinger gekauft und umgebaut. Sie brannte 1958 bis auf die Grundmauern nieder. Wir beleuchten die interessante Geschichte. In der Rubrik «Was macht eigentlich?» stellen wir Ihnen heute den ehemaligen Liechtensteiner Polizeichef Reto Brunhart vor, der mit seiner Familie seit vielen Jahren in Genf lebt und dort für das DCAF arbeitet. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familienangehörigen eine frohe Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Herbert Oehri Herausgeber

Impressum

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Ausgabe 11 / 2012

Aus dem Inhalt:

Titelthema: Parteilandschaft Liechtenstein

ab Seite 4

polit:zeit: Kandidaten im Überblick

ab Seite 10

polit:zeit: Aurelia Frick blickt zurück

ab Seite 24

sport:zeit: Matthias Voigt im Interview

ab Seite 33

sport:zeit: Fussball ist mehr

ab Seite 37

business:zeit: Neuer Chefarzt im LLS

ab Seite 46

business:zeit: LLB Vorsorgeleistung

ab Seite 56

meine:zeit: Reto Brunhart im Porträt

ab Seite 66

special: Weihnachten

ab Seite 71

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Verleger: Zeit-Verlag Anstalt, 9492 Eschen/Liechtenstein (Herbert Oehri) – Redaktion: Herbert Oehri (Redaktionsleiter) – Johannes Kaiser – Rebecca Testi-Marogg – Alexander Batliner – Jnes Rampone-Wanger – Tamara Beck – Weitere Beiträge/Interviews: Allen politischen Parteien Liechtensteins – Tamara Beck – Heinz Ritter – Dr. Wilfried Marxer – Bryan Jeeves – Walter Bruno Wohlwend – Mag. Sabine Mohr-Egger, LL.M. – Georg Kieber – Adrian Hasler – Dr. Aurelia Frick – Dr. Mauro Pedrazzini – Thomas Zweifelhofer – Thomas Lageder – Pepo Frick – Albin Johann – Horst Zech – Norbert Foser – Michael Winkler – Michael Frick – Matthias Voigt – Patrick Burgmeier – Peter Marxer – Grafik/Satz/Lithos: Medienbüro Oehri & Kaiser AG – Druck: Tamedia Druckzentrum, Zürich – Fotos: Jürgen Posch – Oliver Hartmann – Michael Frick – LFV – sporteo – FIM – istock – privat zur Verfügung gestellt – Akquisition: Sonja Lüchinger – Nicolas Haas – Vera Oehri-Kindle – Urheberschutz: Die Texte und Bilder dürfen ohne vorherige Genehmigung des Herausgebers/Verlegers nicht kommerziell genutzt, weitergegeben oder veröffentlicht werden – Erscheinung: Wochenende 7. Dezember 2012 – Auflage: 35‘000 Exemplare (Postverteilung) – u.a. in alle Haushaltungen von Liechtenstein und Bezirk Werdenberg und Postfächer Rheintaler Gemeinden – Ausgewählte Adressen von Sargans bis Bad Ragaz und Grossraum Feldkirch.

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lie:zeit

Titelstory

Unsere Parteien suchen die politische Mitte

Von Herbert Oehri

Das grosse Zauberwort in diesen Tagen und Wochen verwundert deshalb nicht: sparen, sparen, sparen. Was früher mit vollen Händen zum Fenster hinausgeworfen wurde, muss irgendwie zusammengespart werden. Das kommt das Wort Sparen beim Volk allemal gut an. Andere Mitbewohner/innen vertrösten sich auf die stattlichen Reserven des Landes und der Gemeinden. Sie setzen auf die Reserven von rund 1,4 Milliarden, die der Staat auf der hohen Kante liegen hat. Zusätzlich sind auch noch die allermeisten Gemeinden gut ge-

: Wir stehen mitten im Wahlkampf. Bei genauerer Betrachtung läuft er ab wie in alle den Jahren zuvor, vielleicht etwas gemässigter als auch schon, obwohl man angesichts der Staatsfinanzen und weiterer ungelöster Probleme, genau das Gegenteil erwartet hätte. Man spricht von einem veranschlagten Staatsdefizit für das nächste Jahr in Höhe von mehr als 200 Mio. Franken, mit steigender Tendenz. Wir sind – so scheint es zumindest – auf dem besten Wege offen in eine Schuldenwirtschaft hineinzusteuern. polstert. Es ist also in den kommenden Jahren die Kunst der Politik hier den goldenen Mittelweg zwischen Steuerszenario und Investitionsszenario zu finden. Das ist aber oft gar nicht so einfach. Deshalb stehen die gewählten Abgeordneten und die Regierung, aber auch die Gemeindeverantwortlichen, vor besonders grossen Herausforderungen.

Steuererhöhungen sind unabdingbar

Uns ist es in diesem Land während den letzten Jahren, Jahrzehnten dermassen gut gegangen,

dass wir vergessen haben, wie es sich anfühlt, wenn man plötzlich auf dies und auf jenes verzichten muss. Aber das ist noch nicht alles: um die Finanzen wieder einigermassen ins Lot zu bringen, kommen wir um Steuererhöhungen nicht herum. Einige solcher Felder wurden bereits genannt, offen, ehrlich und mutig. Alle müssen beitragen, die einen mehr, die anderen weniger. Das St. Florianprinzip müssen wir alle vor dem Hintergrund dieses Umfeldes einfach vergessen. So betrachtet haben die Politiker die grosse Feuertaufe noch vor

sich, spätestens dann, wenn die durchaus notwendigen Steuererhöhungen die Menschen, die Branchen, die Gruppen, die Unternehmungen usw. direkt treffen werden. Vielleicht interessiert es den einen oder anderen Bürger, etwas mehr über die vier antretenden Parteien in Erfahrung zu bringen. Über 70 Personen aus dem Land kandidieren für die VU, die FBP, die FL und die Gruppierung «Die Unabhängigen» (DU). Wir haben dazu den Direktor des Liechtenstein-Institutes Dr. Wilfried Marxer, Wissenschaftlicher Leiter, befragt,


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dessen Dissertation sich mit der Liechtensteiner Parteienlandschaft auseinandergesetzt hat. Für die Beantwortung unserer Fragen danken wir Wilfried Marxer herzlich. lie:zeit Herr Dr. Marxer, bei den kommenden Landtagswahlen treten vier Gruppierungen an. Ist diese Konstellation neu oder traten in der Vergangenheit auch schon mehr als zwei oder drei Parteien für den Einzug ins Parlament an? Wilfried Marxer: Das bisherige Maximum war 1989 mit vier kandidierenden Parteien erreicht. Damals traten neben der VU und der FBP noch die Freie Liste (zum zweiten Mal nach 1986) sowie die Überparteiliche Liste (erst- und letztmals bei Landtagswahlen) an. Wahlen mit drei Parteien haben häufiger stattgefunden. 1953 trat die kurzfristig entstandene Partei der Unselbständig Erwerbenden und Kleinbauern an und erreichte knapp unter sieben Prozent, 1962 bis 1974 kandidierte die Christlichsoziale Partei – anfangs mit mehr als zehn Prozent der Stimmen, dann aber zusehends schwächer. Seit 1986 ist jeweils die Freie Liste angetreten, dabei seit 1993 jeweils mit mehr als acht Prozent der Stimmen und damit im Landtag vertreten. Wie schätzen Sie die Wahl-Chancen der sog. Kleinparteien Freie Liste und der neuen Parteiengruppierung «Die Unabhängigen, DU» ein? Das ist immer eine Gratwanderung. Die Freie Liste ist 1986 und 1989 daran gescheitert, seit 1993 aber mit einem bis maximal drei Mandaten im Landtag vertreten. Dreimal lag sie bei über zehn Prozent der Stimmen, mit einem Maximum von 13 Prozent. Dreimal hat sie in dieser Zeit aber auch mit einem Stimmenanteil von unter neun Prozent abgeschnitten. Die AchtProzent-Sperrklausel stellt daher immer eine Gefahr dar. Bei den letzten Wahlen 2009 erreichte sie 8,9 Prozent, der Spielraum nach unten ist also nicht besonders

gross. Die Kandidatur der neuen Gruppierung stellt diesbezüglich eine zusätzliche Herausforderung dar. Für diese neue Gruppierung (DU, Die Unabhängigen) ist die Acht-Prozent-Hürde ebenfalls eine Herausforderung. Da die Parteibindungen in Liechtenstein immer noch relativ ausgeprägt sind und die Wahlteilnahme immer bei etwa 85 Prozent lag, ist es nicht leicht, Wählerinnen und Wähler für eine neue Partei zu mobilisieren. Ist die Acht-Prozent-Sperrklausel noch zeitgemäss oder besser gefragt: Ist sie allgemeine betrachtet nicht zu hoch, um überhaupt ein Mandat zu erzielen? Die Einführung der Sperrklausel in den 1930er Jahren ist historisch begründet. Damals wollte man mit einer Sperrklausel von 18 Prozent (!) verhindern, dass eine extreme Partei in den Landtag kommt. Der Kontext damals war die Gefahr des Nationalsozialismus. Anfang der 1970er Jahre ist die Acht-Prozent-Sperrklausel eingeführt worden, nachdem der Staatsgerichtshof bereits vorher die 18-Prozent-Klausel für ungültig erklärt hat. Aber auch eine Sperrklausel in der Höhe von acht Prozent muss man als undemokratisch bezeichnen, selbst wenn die Freie Liste gezeigt hat, dass eine neue Partei diese Hürde überwinden kann. Die Grossparteien haben es scheinbar immer schwieriger, ihr breites Wählerspektrum abzudecken. Wird Ihrer Meinung nach dadurch das interne Spannungsfeld künftig nicht zusehends strapaziert? Insgesamt stelle ich fest, dass sich sowohl die Parteienlandschaft wie auch die Wählerinnen und Wähler sehr stark in der politischen Mitte massieren. Das entspricht auch der politischen Kultur in Liechtenstein, in welcher Extreme tendenziell vermieden werden. Man sieht auch im laufenden Wahlkampf, dass sich die Positionen der beiden Grossparteien nicht sehr gravierend unterscheiden.

Jede der Grossparteien möchte den Regierungsschef stellen. In den letzten Jahren wechselten die Mehrheitsverhältnisse zwischen der VU und der FBP hin und her. So stellt sich für die nächsten Wahlen von den bisherigen fünf Regierungsmitgliedern gerade noch ein Mitglied zur Verfügung. Unsere Frage: Hat es dies schon einmal gegeben?

amtierende Regierungsmitglieder von sich aus zurückziehen. Das ist höchstens vergleichbar mit 1945, als nach dem Zweiten Weltkrieg eine komplett neue Regierung mit Alexander Frick an der Spitze das Amt antrat. Dies war als Neuanfang nach dem Krieg gedacht, also nicht mit der gegenwärtigen Situation vergleichbar.

Bei den Frühjahrswahlen 1993 haben sogar fünf neue Regierungsmitglieder unter der Führung von Regierungschef Markus Büchel das Amt angetreten. 2001 waren ebenfalls alle fünf Regierungsmitglieder neu. Damals hat Othmar Hasler nach dem Wahlsieg der FPB und dem Rückzug der VU aus der Regierung eine reine FBP-Regierung gebildet und die VU-Alleinregierung abgelöst. 1986 sind vier neue Regierungsmitglieder in die Regierung eingetreten, wobei aber Regierungschef Hans Brunhart weiter im Amt blieb. Es hat also auch in den vergangenen Jahrzehnten gelegentlich starke Rochaden in der Regierung gegeben. Diese standen allerdings immer im Zusammenhang mit den Wahlen beziehungsweise Wahlniederlagen und den Konsequenzen, die die Parteien und Politiker daraus gezogen haben. Im Hinblick auf die Wahlen 2013 und die künftige Regierung ist neu, dass sich vier

Können Sie uns als fundierter Kenner der liechtensteinischen Parteienlandschaft Gründe nennen, wieso bei der kommenden Landtagswahl praktisch die gesamte bisherige Regierung aufhört? Was steckt Ihrer Meinung nach dahinter? Das müssen Sie die zurücktretenden Regierungsmitglieder fragen. Generell kann man feststellen, dass drei der vier Zurücktretenden acht Jahre Amtszeit aufweisen. Es wäre verständlich, dass man sich nach dieser Zeit, die sicher auch belastend ist, anderen Aufgaben zuwenden will, zumal für alle das Rentenalter ja noch weit entfernt ist. Inwiefern weitere Gründe, etwa parteiinterne Spannungen und mangelnder Rückhalt, Angst vor einer Wahlniederlage, Resignation vor den anstehenden Aufgaben oder was man sonst noch alles hört, eine Rolle spielen, entzieht sich meiner Kenntnis.


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Wahlchancen sind immer eine Gratwanderung.

Durch die Beteiligung von vier Parteien an der Landtagswahl werden die Gewichte vermutlich etwas verschoben. Gibt es Hinweise, Untersuchungen, Umfragen über die Wählerströme zugunsten der vierten Kraft, der «DU»? Konkret: Welche Partei wird Ihrer Meinung nach am meisten Wähler an die «DU» verlieren? Meines Wissens ist Mitte November eine telefonische Meinungsumfrage durchgeführt worden, deren Ergebnis ich allerdings nicht kenne. Ich würde solche Umfrage zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch mit Vorsicht geniessen. Mitte November waren weder das Programm noch die Liste der Kandidierenden dieser neuen Gruppierung bekannt. Da der Initiant der neuen Gruppierung ein ehemaliges Mitglied der VU-Fraktion im Landtag ist, könnte man vermuten, dass die Wählerinnen und Wähler vor allem von der VU abspringen. Ich rechne aber damit, dass sich die neue Gruppierung insbesondere als Sammelbecken für jene anbietet, die mit den beiden Grossparteien VU und FBP unzufrieden sind. Man hört und liest da und dort, dass es zu einer «Grossen Koalition» kommen würde. Wenn ja, welche Gründe sprächen dafür, welche dagegen? Die Koalition zwischen den beiden Grossparteien hat sich seit 1938 mehr oder weniger bewährt. Es gab nur zwei Ausnahmen von diesem Modell. Die VU hat 1997 bis 2001 alleine regiert, die FBP von 2001 bis 2005. Beide Male ist die unterlegene Partei aus eigenem Antrieb in die Opposition gegangen. Damit ist die Minderheitspartei aber auch von wichtigen Informationen und wichtigen Entscheidungen abgeschnitten. Seit 2005 hat sich daher wieder das Modell der grossen Koalition durchgesetzt. Man verbindet mit diesem Modell eine kooperative und konstruktive Regierungstä-

tigkeit. Die Zusammenarbeit der Parteien in einer Regierungskoalition wird auch von einer grossen Mehrheit der Wählerinnen und Wähler klar bevorzugt, wie Umfragen zeigen. Wenn eine Grosspartei in der Opposition ist, wird eine stärkere Regierungskontrolle und eine kritischere Haltung der Minderheitspartei gegenüber der Regierung erwartet. Bei einem Milizparlament mit beschränkten Ressourcen stösst dies allerdings an Grenzen. Zum Schluss eine einzige Sachfrage, die viele Bürgerinnen und Bürger auf den Nägeln brennt und uns alle angeht: Frage: Die liechtensteinische Bevölkerung prangert seit Jahren den sich immer weiter aufblähenden Staatsapparat an. Jede Partei verspricht vor den Wahlen, dass sie die Aufblähung stoppen resp. reduzieren werde, als erstes. Könnte das Land bei der Durchsetzung solcher Parolen nicht auch viel Geld einsparen? Es ist sicher sinnvoll, periodisch zu kontrollieren, wie viel Personal für die Bewältigung aller staatlichen Aufgaben wirklich notwendig ist. Man muss aber auch bedenken, dass moderne Staaten eine hohe Regulierungsdichte aufweisen, die einen entsprechenden Aufwand mit sich bringt. Es stellt sich mitunter die Frage, ob diese Aufgaben von staatlichem Personal oder von Privaten erfüllt werden können oder sollen. Eine Auslagerung an private Stellen spart aber nicht unbedingt Geld. Andererseits kann geprüft werden, ob überhaupt oder bis zu welchem Grad alle bestehenden Aufgaben erfüllt werden müssen. Da immer neue Aufgaben auftauchen, ist es wichtig, dass nicht mehr Notwendiges abgebaut wird. Solche Fragen sind also gründlich zu erörtern und abzuwägen. Wenn man dann zum Schluss kommt, dass man sinnvoll Geld einsparen kann, sollte dies nicht am politischen Willen scheitern.

Dr. Wilfried Marxer Jahrgang: 1957 Wohnort: Triesen Zivilstand: verheiratet mit Maja Marxer-Schädler Kinder: zwei erwachsene Kinder Beruflicher Werdegang: Politikwissenschaftler, berufliche Stationen als Geschäftsführer der Liechtensteinischen Gesellschaft für Umweltschutz, Chefredaktor von Radio L in der Gründungszeit, Geschäftsführer der Stiftung Erwachsenenbildung. Seit 1996 in der wissenschaftlichen Forschung tätig. Direktor und Forschungsleiter Politikwissenschaft des Liechtenstein-Instituts. Wichtigste Publikationen: Bücher über das Wahlverhalten und Wahlmotive in Liechtenstein sowie über die liechtensteinischen Medien. Zahlreichte Publikationen und Herausgeberschaften zu weiteren Themenbereichen wie direkte Demokratie, Integration und Migration und weiteren gesellschaftspolitischen Fragen. Hobby: Ausdauersport (Laufen, Radfahren, Langlaufen), Musik.


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polit:zeit Im Porträt Alle Parteien haben ihre Kandidatenlisten bekannt gegeben. Den kompletten Überblick über die einzelnen Politiker und die Parteiprogramme präsentieren wir ab Seite 10

Persönlich Seit vier Jahren ist Dr. Aurelia Frick als Regierungsrätin im Amt. Einen persönlichen Rückblick auf ihre Tätigkeit und die Highlights der vergangenen Jahre finden Sie ab Seite 24

präsentiert von

2012 150-Jahrjubiläum


polit:zeit

FBPKandidaten Oberland und Unterland

Johannes Kaiser, FBP

Christian Batliner, FBP

Manfred Batliner, FBP

Alois Beck, FBP

Günther Boss, FBP

Gerold Büchel, FBP

Hubert Lampert, FBP

Wendelin Lampert, FBP

Carolina Marxer, FBP

Norman Marxer, FBP

Eugen Nägele, FBP

Roland Aber, VU

Christoph Beck, VU

Martina Brändle-Nipp, VU

Edith Maier-Vogt, VU

Dominik Oehri, VU

Judith Oehri, VU

VUKandidaten Oberland und Unterland

Christine Wohlwend, FBP

Carmen Zanghellini-Pfeiffer, FBP

Frank Konrad, VU

Werner Kranz, VU

Violanda Lanter-Koller, VU

FLKandidaten Oberland und Unterland

Nina Schwarzkopf-Hilti, VU

Albert Vogt, VU

Thomas Vogt, VU

Christoph Wenaweser, VU

Herbert Elkuch, DU

Giovanna Gould, DU

René Hasler, FL www.freieliste.li

DUKandidaten Oberland und Unterland

Elisabeth Seger, FL

Erich Hasler, DU

Johannes Ilic-Hassler, DU


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Helmuth Büchel, FBP

Markus Bürgler, FBP

Albert Frick, FBP

Rainer Goop, FBP

Elfried Hasler, FBP

Gaston Jehle, FBP

Othmar Oehri, FBP

Wilfried Ospelt, FBP

Barbara SchädlerLampert, FBP

Petra Schäper-Vogt, FBP

René Schierscher, FBP

René Vogt, FBP

Peter Büchel, VU

Philipp Gstöhl, VU

Peter Hilti, VU

Gabriel Hoop, VU

Manfred Kaufmann, VU

Marion Kindle-Kühnis, VU

Ursula Oehry-Wachter, VU

Jnes Rampone-Wanger, VU

Markus Rutz, VU

Karin Rüdisser-Quaderer,VU

Leander Schädler, VU

Stefan Schädler, VU

Andreas Heeb, FL

Derya Kesci, FL

Helen Konzett Bargetze, FL

Thomas Lageder, FL

Wolfgang Marxer, FL

Patrick Risch, FL

Toni Jäger, DU

Paul Lenherr, DU

Thomas Rehak, DU

Pio Schurti, DU

Harry Quaderer, DU

Peter Wachter, DU


polit:zeit

Der privatere Blick : Im Wahlkampf werden die Kandidatinnen und Kandidaten für die Regierung auf Herz und Nieren geprüft. In der Regel geht es um politische Aussagen, Sichtweisen und Handlungsfelder in der Zukunft. Die lie:zeit wollte mit einem etwas privateren Blick mehr über die FBP-Regierungskandidaten Adrian Hasler, Dr. Aurelia Frick und Dr. Mauro Pedrazzini erfahren und hat zum Interview gebeten. Brauchte es viel Überzeugungskraft, um die Familie für das Ziel «Regierungschef» zu gewinnen? Nein, überhaupt nicht. Ich selber brauchte einige Zeit, um mich mit der Anfrage und dem Dafür und Dawider auseinanderzusetzen. Bei Gesprächen mit meiner Frau Gudrun über diesen Schritt erfuhr ich von ihrer Seite grosse Unterstützung. Sie hat mich in meinem Entscheid sehr bestärkt und in der Anfrage auch die Einmaligkeit der Chance gesehen. Auch ich sehe es als einmalige Möglichkeit, mich für unser Land in dieser Weise einzubringen.

Adrian Hasler Nach der Matura studierte Adrian Hasler Betriebswirtschaft an der Hochschule St. Gallen mit dem Vertiefungsgebiet Finanz- und Rechnungswesen. Beruflich war er nach Abschluss als lic. oec. HSG erst in der Industrie, dann im Bankwesen tätig. Seit 2004 ist Adrian Hasler Polizeichef. 2001 kandidierte er erfolgreich für den Landtag und gehörte diesem bis 2004 an. Adrian Hasler ist mit Gudrun verheiratet. Die beiden Söhne Pascal und Luis machen die Familie Hasler komplett.

Wie erholen Sie sich in Zeiten von vielen Terminen und Belastungen? Mir ist es sehr wichtig, trotz der vielen Termine bewusst Zeit mit der Familie und speziell mit den beiden Buben zu verbringen. Wir unternehmen gerne etwas in der freien Natur, egal ob Wandern, Spazieren, Rad fahren oder einfach mit Spiel und Spass. Mit der Familie kann ich abschalten und ganz bei ihnen sein.

man fassbar ist und Feedback direkt adressiert wird. Toll ist aber auch, sich vertieft mit ganz anderen Themen auseinanderzusetzen als sonst im Alltag. Ich sehe das als Erweiterung des Horizonts.

Weil es mehr Sinn macht, selber etwas zu bewegen als die Faust im Sack zu machen oder zu hoffen, dass es irgend jemand tut. Gerade in unserem Land ist es von enormer Bedeutung, dass wir uns alle engagieren können und es auch möglichst viele tun. Es sollten noch viel mehr Frauen und Männer von der Zuschauerbank auf die Bühne kommen.

mit den Kindern ganz nah sein kann, ist sehr schnell vorüber. Alles hat seine Zeit und auch die Zeit des Loslassens kommt sehr schnell. Die relativ kurze «Kinderzeit» will ich nicht verpassen. Wir selber leben das ganz traditionelle Familienbild, wobei meine Frau nicht berufstätig ist und sich ganz auf die Mutterrolle einlässt. Ich bin dankbar, dass wir es so haben können, bin mir aber auch bewusst, dass dies einem Privileg gleichkommt. Ich stehe anderen Familienmodellen aber wertfrei gegenüber. Damit wirklich Wahlfreiheit für Familie und Beruf oder Familie als Beruf besteht, müssen wir uns für mehr und flexible Betreuungsstrukturen einsetzen.

Wieviel Familienmensch steckt in Adrian Hasler?

Wie erklären Sie einem Fremden Liechtenstein?

Sehr viel. Mir ist es zentral, dass ich für meine Buben als Papa spürbar bin. Die Zeit, in der man

Ich würde von einem wunderschönen kleinen Land im Herzen Europas schwärmen, einem

Warum sollten sich noch viel mehr Menschen politisch engagieren?

Welche Erfahrung nehmen Sie in jedem Fall aus dem Wahlkampf mit? Sehr positiv sind die vielen Begegnungen, die sich aus der Kandidatur ergeben. Dabei denke ich sowohl an das Kandidatenteam als auch an die vielen Menschen, die mich jetzt ansprechen oder mit denen ich in Kontakt komme. Das ist auch das schöne in unserem Land, dass die Politik nicht von den Menschen entfernt ist,

Adrian Hasler mit Gattin Gudrun und den Söhnen Luis und Pascal.


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souveränen Kleinstaat im Alpenrheintal, der als Kleiner dieselben Aufgaben wie die Grossen stemmt. Auch würde ich es nicht versäumen zu loben, dass wir Fremden gegenüber offen sind und mit Menschen aus über 100 Nationen in Liechtenstein friedlich zusammenleben. Wo ist Liechtenstein für Sie am schönsten? Am Schönsten ist es für mich bei der Familie zu Hause. Aber schönste Plätze hat es auch auf meinen Lieblingswanderungen auf dem Fürstensteig oder auf den Rappenstein. Man überblickt von dort herrlich das Land.

Dr. Aurelia Frick: « Ich würde mich sehr freuen, wenn ich diese Arbeit fortsetzen könnte.»

Was war Ihr Beweggrund, erneut für das Regierungsamt zu kandidieren?

Dr. Aurelia Frick Dr. Aurelia Frick Mitglied führt seit 2009 als Regierungsrätin die Ressorts Justiz, Äusseres und Kultur. Nach der Matura studierte sie Rechtswissenschaften an der Universität Fribourg, absolvierte das Anwaltsexamen in Zürich und das Doktorat. Vor der Regierungstätigkeit war Aurelia Frick in der Privatwirtschaft tätig. Aurelia Frick ist mit Oliver Muggli verheiratet und die beiden sind stolze Eltern eines Sohnes. Die Familie ist in Triesen wohnhaft.

Die Arbeit in der Regierung ist täglich eine Herausforderung, die mir sehr viel Freude macht und für die ich mich mit Herzblut engagiere. Ausserdem empfinde ich es als grosse Befriedigung, im Beruf für unser Land, meine Heimat, einen Beitrag zu leisten. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich diese Arbeit fortsetzen könnte. Was werden Sie den neuen Regierungsmitgliedern empfehlen? Am Anfang prasseln ziemlich viele Informationen und Anliegen auf neue Regierungsmitglieder herein. Von allen Seiten werden Entscheide gefordert, werden Antworten erwartet. Ich kann nur empfehlen, sich am Anfang die notwendige Zeit und Ruhe zu nehmen, um ein umfassendes Bild von Themen und Zusammenhängen zu gewinnen. Dialogbereitschaft und aktives Zuhören helfen dabei sehr. Das gilt aber grundsätzlich für die Regierungsarbeit. Und man braucht den Mut, die Meinung auch mal zu revidieren. Gibt es in der Regierungstätigkeit auch witzige Ereignisse?

Als ich zu Beginn meiner Amtszeit als Aussenministerin an ersten Konferenzen teilnahm, passierte es schon mal, dass man mich fragte, wo denn «mein» Minister sei. Als ich dann sagte, dass ich die Ministerin sei, führte das durchaus zu witzigen Situationen. Es wird schon auch gelacht in der Politik. Verkörpern Sie als berufstätige Mutter ein bestimmtes Frauenbild? Das will ich gar nicht, wäre nicht meine Absicht. Ich habe für mich diesen Weg gewählt, weil er für mich stimmig ist und von meinem Ehemann auch mitgetragen wird. Würden Sie jungen Müttern diesen Weg auch empfehlen? Ich bin der Meinung, dass Frauen und Männer sich für ihren eigenen, persönlichen Weg entscheiden sollten. Solche Entscheide sind Herzensentscheide. Die Eltern sollen im Idealfall gemeinsam den für sie richtigen Weg beschreiten. Was für ein Liechtenstein soll Ihr Sohn als junger Erwachsener einmal antreffen?

Ich wünsche mir für Leonhard und seine Generation, dass auch sie in einer Zeit gross werden, in der sie gute Ausbildungen geniessen können und Arbeitsplätze in einer Vielzahl von Berufen vorfinden. Sie sollen in Liechtenstein eine Heimat haben, in denen sie bezahlbar wohnen können und wo der Zusammenhalt der Bevölkerung funktioniert. Haben Sie in Liechtenstein einen Kraftort, an dem Sie Energie tanken? Tatsächlich habe ich auch einen Kraftort, an dem ich neue Energie tanke, wo ich mich sammle und Ruhe finde. Weil aber die Ruhe an diesem Ort so wichtig für mich ist, werde ich ihn nicht benennen. Nicht, dass es am Ende noch aus ist mit der Ruhe… Meine wichtigste Quelle der Kraft und Energie ist aber mein Sohn. Er gibt mir das vollkommene Glück und die vollkommene Liebe. Das ist ein wunderschönes Geschenk.


polit:zeit

Wie haben Ihre Familie, Freunde und Arbeitskollegen auf Ihre Regierungskandidatur reagiert? Ich wurde beglückwünscht, gleichzeitig aber kam sehr oft auch die Frage, ob es wirklich eine gute Idee sei, in diesen schwierigen Zeiten ausgerechnet ein Regierungsratsmandat anzustreben. Wie tief sieht ein Regierungsratsstellvertreter tatsächlich in die Arbeit der Regierung?

Dr. Mauro Pedrazzini Mauro Pedrazzini studierte Physik an der Universität Bern und beendete das Erststudium mit dem Doktorat am Forschungszentrum für Plasmaphysik an der ETH Lausanne. An der Hochschule St. Gallen schloss er zudem ein Wirtschaftsstudium mit dem Titel Executive MBA ab. Beruflich war er 10 Jahre in der Industrie und 11 Jahre in der Finanzbranche tätig.

Ein Regierungsratsstellvertreter hat gemäss Verfassung die Aufgabe, den Regierungsrat in der Regierungssitzung zu vertreten. Dazu muss er in der Lage sein, die Geschäfte zu verstehen. Er erhält jede Woche die Unterlagen zu den Traktanden der Sitzung, ob er nun teilnehmen muss oder nicht. So bleibt er am Ball und kann jederzeit einspringen. Ich habe mich mit Otmar Hasler, den ich von 2005-2009 vertreten durfte und mit Martin Meyer, den ich von 2009 bis heute vertreten durfte, zudem oft persönlich ausgetauscht, um auch die Fakten zwischen den Zeilen mitzubekommen. Woher kommt eigentlich Ihr Familienname?

Mein Vater ist in den Fünfzigerjahren aus dem Veltlin eingewandert und hat meine Mutter, eine Eschnerin, kennengelernt. Ich bin mit einem starken Bezug zu Italien aufgewachsen und da das Veltlin weniger als 200 Kilometer von Liechtenstein entfernt ist, haben wir als Kinder oft unsere Grosseltern in Italien besucht. Neben Wirtschaft haben sie ein abgeschlossenes Physikstudium. Kann man Lehren aus der Physik auf die Politik übertragen? Die Physik gehört zu den Naturwissenschaften. Für die täglichen Bedürfnisse ist unsere Welt mit hinreichender Genauigkeit berechenbar. Politik aber gleicht mehr der Welt, die ich in den letzten 11 Jahren in den Aktienmärkten erleben durfte. Die Zukunft kann nur mit grosser Unschärfe vorhergesagt werden. Anstelle der präzisen Vorhersagen bemüht man sich daher um eine Beurteilung der Risiken und versucht, diese in einem tragbaren Rahmen zu halten. Das logische und strukturierte Denken, das man mit einem naturwissenschaftlichen Studium mitbekommt und gewisse Fertigkeiten im Umgang mit Zahlen helfen aber schon bei der Beurteilung von Standpunkten in der Politik.

Wie erleben Sie als Akteur den Wahlkampf persönlich? Neben dem Beruf in einem Wahlkampf zu stehen, ist schon recht anstrengend. Die vielen Begegnungen und die angeregten Diskussionen schätze ich aber sehr. Was macht Liechtenstein aus? Die Souveränität und die direkte Demokratie sind für mich entscheidend. Schöne Landschaften und nette Leute gibt es auch anderswo, aber das Gefühl, dass man in einem überschaubar kleinen Land lebt, in dem jeder und jede in der Politik etwas bewegen kann, ist einzigartig. Auf der persönlichen Ebene schätze ich das weit verbreitete "Du" und den unkomplizierten Kontakt zwischen Menschen, die in anderen Ländern streng getrennt in ihren eigenen Gemeinschaften leben. Was wünschen Sie unserem Land für die Zukunft? Ich wünsche mir, dass uns die nötigen Sparmassnahmen nicht trennen, sondern einigen im Bewusstsein, dass sie entscheidend sind für die Handlungsfreiheit und damit für die Souveränität unseres Staates.

Seit 2005 ist Mauro Pedrazzini als Regierungsrats-Stellvertreter Mitglied der liechtensteinischen Regierung. Privat lebt er seit vielen Jahren mit Lebenspartnerin Johanna Noser in seiner Heimatgemeinde Eschen.

Dr. Mauro Pedrazzini: « Die Souveränität und die direkte Demokratie sind für mich entscheidend.»


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Aus Verantwortung f端r Liechtenstein

MIT HERZ UND WEITBLICK ZUKUNFT SCHAFFEN www.verantwortung.li


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Ein hoch kompetentes VU-Team für die Regierung : Sie sind fest entschlossen, den verantwortungsvollen Kurs der Koalitionsregierung im Sinne von politischer Stabilität und Kontinuität für Liechtenstein fortzusetzen: Dr. Thomas Zwiefelhofer als Kandidat für das Amt des Regierungschefs, Rechtsanwalt lic.iur. Marcus Rick und die langjährige VU-Landtagsabgeordnete Marlies Amann-Marxer als Regierungsratskandidaten. Für Dr. Thomas Zwiefelhofer ist gerade in den nächsten vier Jahren die inhaltliche Kontinuität in den wichtigen Regierungsagenden erfolgsentscheidend, vor allem bei der Weiterführung der eingeleiteten Haushaltssanierung und das Möglichmachen eines qualitativen Wirtschaftswachstums, wofür mutige politische Entscheidungen den Weg ebnen sollen. Als Mann aus der Wirtschaft beurteilt der VU-Regierungschefkandidat die auf die Regierung zukommenden grossen Herausforderungen als bewältigbar, sofern sie auf der Grundlage einer gemeinsam gestalteten und breit abgestützten Landespolitik angegangen werden können.

Parteiübergreifende Zusammenarbeit und neue Impulse

Dr. Thomas Zwiefelhofer verkörpert in hohem Masse die politische Kontinuität im Kurs der heutigen Koalitionsregierung und steht gleichzeitig für neue Impulse, für eine wertschätzende, zuvorkommende Art in der politischen Diskussion und für eine noch engere parteiübergreifende Zusammenarbeit zum Wohle des Landes. «Der politische Ausnahmezustand mit einem enormen Druck aus dem Ausland, den die Regierung Tschütscher zu meistern hatte und auch gut gemeistert hat, ist Gott sei Dank vorbei», spricht der sympathische Vaduzner mit Schellenberger Wurzeln sein grosses Anliegen an: Eine Politik im Dialog, bei der das Miteinanderreden eine ganz wichtige Rolle einnimmt.

Marlies Amann-Marxer, Thomas Zwiefelhofer und Marcus Rick: Das VU-Team für die Regierung.

Kompetenz, Sensibilität und Menschlichkeit

«Wo ein Wille, da ein Weg». Diesem Motto ist der VU-Spitzenkandidat immer treu geblieben: Beim Abschluss seines Architekturstudiums an der ETH Zürich, in seinen beruflichen Stationen an verantwortungsvollen Positionen in der Privatwirtschaft, beim Zweitstudium der Rechtswissenschaften an der HSG, das er mit einer Doktorarbeit zur Umsetzung der liechtensteinischen Geldwäschereivorschriften abschloss, und in seiner heutigen Funktion als Geschäftsleitungsmitglied eines grossen Finanzdienstleisters. Der dreifache Fa-

milienvater, der mit seiner Frau Susanne glücklich verheiratet ist, verfügt über grosse Integrität und hohe Sozialkompetenz. Thomas Zwiefelhofer ist ein bodenständiger Liechtensteiner, der auf die Leute zugeht und immer ein offenes Ohr hat, wenn es um Anliegen unserer Bevölkerung geht. Er bringt die notwendige Kompetenz, aber auch Sensibilität und Menschlichkeit in die Landespolitik. Genau das, worauf es jetzt ankommt.

Herausforderungen bewältigen

Wie Regierungschefkandidat Thomas Zwiefelhofer steht auch

Rechtsanwalt lic.iur. Marcus Rick, der für die VU als Regierungsrat kandidiert, für eine Bündelung der Kräfte in der liechtensteinischen Politik: «Die aktuellen und kommenden Herausforderungen in der Landespolitik werden wir nur mit vereinten Kräften gut bewältigen können.» Lic.iur. Marcus Rick kennt das Regierungsumfeld sehr genau aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Mitarbeiter der Regierung sowie als Ressortsekretär des Regierungschefs, unter anderem in den Ressorts Präsidium, Finanzen und Justiz. Der versierte Anwalt ist ein ausgewiesener Kenner des Finanzplatzes und


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kann durch seine berufliche Tätigkeit die heutigen Anforderungen an einen international vernetzten Wirtschaftsstandort sehr gut beurteilen.

Eigene Erfahrungen stärken Kompetenz

Seine grossen Stärken liegen im Wirtschaftsrecht sowie in der Finanz- und Wirtschaftspolitik, in die er seine reiche Erfahrung aus der Privatwirtschaft einbringen kann. Der 44-jährige Marcus Rick studierte an der Universität Zürich Rechtswissenschaften und legte 1999 die Rechtsanwaltsprüfung ab. Als Partner in einer liechtensteinischen Kanzlei, aber auch durch seine vorherigen Funktionen als Leiter der Stabsstelle für Sonderaufgaben der Regierung und als Ressortsekretär kennt lic.iur Marcus Rick die Anliegen der Wirtschaft ebenso wie die Regierungsabläufe aus eigener Erfahrung. Der profunde Kenner des liechtensteinischen Stiftungsrechts ist auch publizistisch tätig, unter anderem war er Mitautor des Kurzkommentars zum liechtensteinischen Stiftungsrecht.

Potenzial gemeinsam nutzen

Lic.iur Marcus Rick ist seit seiner Einbürgerung 1993 Bürger von Triesen und lebt in einer festen Partnerschaft. Der bodenständige und vielseitig interessierte VU-Regierungsratskandidat engagiert sich mit Kopf und Herz für eine gute Zukunft Liechtensteins: «Ich wünsche mir, dass die politischen Kräfte im Interesse des Landes zusammenwirken. Wir durchschreiten derzeit zwar eine Krise, aber wir haben ein schönes Land mit guten Leuten, und unser Land hat enorm viel Potenzial. Wir können es nutzen, wenn wir an einem Strick ziehen. Die VU hat sich das auf die Fahne geschrieben, was mir in mein persönliches Konzept passt und womit ich mich voll und ganz identifiziere.»

Soziale, gerechte, familienfreundliche Politik

Mit Marlies Amann-Marxer portiert die VU eine Politikerin als Regierungsratskandidatin, die sich sowohl auf Gemeinde- wie auch auf Landesebene für eine soziale, gerechte und familienfreundliche Politik stark machte und sich auch künftig mit ganzer

Kraft dafür einsetzen möchte. Sie will eine starke Stimme sein für ein sozial gerechtes Liechtenstein, in dem Unterstützungsleistungen jenen zugutekommen, die sie auch wirklich brauchen, und in dem Frauen und Männer gleiche Chancen erhalten, ihr Lebensmodell und ihre Lebenspläne zu verwirklichen.

Ideale Voraussetzungen für das Regierungsamt

«Wir sind ein sehr motiviertes Kandidatenteam für die Regierung, das sich menschlich gut versteht und sich fachlich ideal ergänzt», spricht Marlies AmannMarxer die grosse Verbundenheit an. Die politischen Agenden bleiben für die erfahrene Landtagsabgeordnete die gleichen, aber die Perspektive würde sich bei einer Wahl in die Regierung ändern, ist sich die Mutter von vier erwachsenen Kindern und engagierte Familienfrau im Klaren. Aber trotz Respekt vor der Aufgabe bringt die Vollblutpolitikerin aus Eschen ideale Voraussetzungen für ein Regierungsamt mit. Aufgrund ihres Lebensumfelds, ihrer grossen politischen Erfahrung und ihrer persönlichen Stärken

hat sich Marlies Amann-Marxer seit Jahren schwerpunktmässig mit Familien- und Bildungspolitik sowie mit sozialen Themen auseinandergesetzt. Aber auch Umweltfragen beschäftigen sie stark und fordern sie immer wieder heraus.

Führen heisst Verantwortung tragen

Aus ihrer langjährigen beruflichen Tätigkeit in einer internationalen Gesellschaft sowie im Gewerbe- und Dienstleistungsbereich kennt Marlies AmannMarxer die Bedürfnisse der Wirtschaft hautnah. Führen heisst für sie vor allem auch Verantwortung tragen für Menschen, was sie stets mit grosser Sozialkompetenz getan hat. Sie sieht die Regierungsarbeit als eine Verpflichtung zu einer ausgewogenen, ganzheitlichen Politik: «Die grösste Herausforderung sehe ich darin, dass bei unterschiedlichen Interessenslagen die Bedürfnisse oder Ansprüche des jeweils anderen gesehen und anerkannt werden. Damit ergibt sich dann die Basis für Konsenslösungen, was für mich weit besser ist, als ‚nur‘ Kompromisse zu finden.»


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Du hast genug vom Parteieneinerlei? Es gibt eine Alternative!

www.du4.li Bildgass 25, 9494 Schaan


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du – die Unabhängigen für Liechtenstein : Wer sind wir? Wofür stehen wir ein? du4.li – die Unabhängigen für Liechtenstein – ist ein Verbund unabhängiger Kandidaten, die sich auf einer Wahlliste zusammengetan haben, um in der Landtagswahl 2013 anzutreten. Landtagsabgeordnete haben laut Verfassung den Eid zu leisten, «das Wohl des Vaterlandes ohne Nebenrücksichten nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern». Weiter heisst es in der Verfassung: «Die Mitglieder des Landtages stimmen einzig nach ihrem Eid und ihrer Überzeugung.» Diese Verfassungsbestimmung ist für uns Programm: Wir wollen unabhängig von Parteiinteressen zum Wohl unserer Heimat beitragen. Wir befassen uns sachlich und ohne auf Parteiinteressen zu schielen mit aktuellen politischen Problemen. Darüber hinaus verfolgen wir folgende Ziele: 1) Wir, die Unabhängigen, setzen uns klar und deutlich dafür ein, dass Volksentscheide 1:1 umgesetzt werden. Die Unzufriedenheit, was frühere Volksentscheidungen betrifft, ist gross. Der Mehrheitswille wird nicht respektiert und umgesetzt (z.B. Polizeigebäude, SPES, Landesspital). 2) Voreilige, undurchdachte Alleingänge kommen teuer zu stehen. Telecom FL oder auch das Landesspital sind Beispiele. Liechtenstein hat in den vergangenen Jahren seinen engsten Partner, die Schweiz, immer wieder unnötig vor den Kopf gestossen. Die guten Beziehungen zur Schweiz dürfen nicht nur Thema schöner Sonntagsreden sein. Uns bedeuten sie viel. 3) Die meisten Liechtensteiner «Auswanderer» wohnen nicht allzu weit von Liechtenstein entfernt. Viele von ihnen sind z.B. ins St. Gallische Rheintal gezogen, weil sie sich dort eher eine Wohnung oder ein Haus leisten können. Oft arbeiten sie in Liechtenstein. Wir Unabhängigen sind uns einig: Auslandliechtensteiner sollen abstimmen und wählen können.

Die Kandidaten und Kandidaten der Unabhängigen «du»

4) In den vergangenen Wochen haben wir immer wieder hören können: «Ich kann diese Regierungskandidaten nicht wählen. Ich glaube, ich geh diesmal überhaupt nicht wählen.» Die Unzufriedenheit ist gross. Wir unabhängigen Kandidaten sehen das Problem und werden dafür sorgen, dass die direkte Wahl der Regierungsmitglieder in naher Zukunft breit diskutiert wird. 5) Mit der Verwaltungsreform werden riesige Ämter geschaffen. Dass diese «bürgerfreundlicher» sein sollen, entspicht nicht den Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger. Im Gegenteil: Wir sind mit einer wachsenden Bürokratie und Regulierungsdichte konfrontiert. Bürokratisierung und Regulierungsdichte müssen unbedingt angepackt werden.

Statements der DU-Kandidaten/-innen Harry Quaderer, Jahrgang 1959, Treuhand-Angestellter, Schaan «Ohne auf Parteiinteressen zu schielen, sich nach bestem Wissen und Gewissen für das Land Liechtenstein einzusetzen, ist nicht nur Programm, sondern auch eine grosse Ehre.» Johannes Ilic-Hassler, Jahrgang 1983, Unternehmer «Ich wünsche mir offene Diskussionen unter unabhängigen und klugen Köpfen, die gemein-

sam das Beste für Liechtenstein suchen. Ich will, dass wir nicht zu einem Staat nur für Reiche verkommen. Unser höchstes Gut, die Jugend, soll auch in Zukunft in Wohlstand und Frieden in Liechtenstein leben können.» Toni Jäger, Jahrgang 1947, Betriebswirt, Balzers «Unabhä ng ige Vo l k s v e r t r e t e r bringen eine freie Sichtweise; meine Kandidatur ist auf diese Weise ein Experiment - zu sehen, wie viel Unabhängigkeit in Liechtenstein geschätzt wird.»


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Erich Hasler, Jahrgang 1956, Patentanwalt, Eschen «Die Personalausgaben des Staates haben sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt (2011: 220 Mio.). Die von den natürlichen Personen bezahlten Landessteuern (Vermögens- und Erwerbssteuer) betrugen letztes Jahr 160 Mio. und decken so gerade mal 72 Prozent der Personalaufwendungen. Wer also ‹Kontinuität› und ‹Bescheidenheit› wünscht, der wählt weiterhin VU und FDP.» Thomas Rehak, Jahrgang 1971, Unternehmer in der Telekommunikationsbranche, Triesen «Die Parteien haben meiner Ansicht nach die Verbindung zu den Menschen im Land verloren.

Es ist mir ein Anliegen, dass den Menschen zugehört wird. Ich bin bereit, mein Bestes zu geben, um die bestmöglichen Lösungen für die zahlreichen anstehenden Probleme zu finden.» Peter Wachter, Jahrgang 1949, Gymnasiallehrer (i.R.), Schellenberg « L i e c ht e n s t e i n braucht unabhängige und selbstbewusste Parlamentarier, deshalb DU!» Giovanna Gould, Jahrgang 1948, Künstlerin und Gerichtszeichnerin, Vaduz «Ich bin für bezahlbaren und gemeinnützigen Wohnraum, Frauenförderung, Wahlrecht für Auslandsliechtensteiner, Sozialpolitik, Bildungschancengleichheit, Antirassimuserziehung, Verfassungstreue.»

Gastkommentar von Georg Kieber

Parkinson, Peter und die Wäsche der Politiker

Als im NovemberLandtag die Reduktion des Personalaufwands bei der Landesverwaltung zur Sprache kam, ergab sich die Diskussion, ob man beim Huhn oder dem Ei ansetzen müsse. Die Budget-Position Personalaufwand sei im Voraus zu kürzen, verlangte der Eine, völlig falscher Ansatz, konterte der Andere. Man müsse zuerst die Verwaltung von Aufgaben entlasten, als Folge davon reduzierten sich die Personalkosten von selbst. Eine Antwort auf die Frage, ob weniger Arbeit automatisch die Lohnkosten drückt, findet sich in den Darlegungen des englischen Soziologen C. Northcote Parkinson (Parkinsonsche Gesetze). Er stellte fest, dass sich die Zahl der Beamten im britischen Kolonialministerium in dem Masse vergrösserte, wie sich die englischen Kolonien durch Wegfall verkleinerten. Auf Grund solcher Beispiele errechnete er für Verwaltungen eine jährliche Zunahme des Personals ohne Rücksicht auf

Herbert Elkuch, Jahrgang 1952, Inhaber Elkuch Mechanik AG «Aktiv handeln anstatt zuzuschauen. Unabhängig von einer Partei habe ich die Gelegenheit genutzt, in der Gruppierung ‹DU, die Unabhängigen› zu kandidieren. Ich möchte zusammen mit den Abgeordneten in der nächsten Legislaturperiode mithelfen, die Zukunft unserer Heimat positiv mitzubestimmen. Meine Einstellung zu diversen Themen werde ich nacheinander veröffentlichen.» Paul Lenherr, Jahrgang 1958, selbstständiger Zahntechniker, Triesenberg «Eine funktionierende Gesellschaft braucht eine Wirtschaft, die den Mittelstand stärkt. Ein

die Veränderung der Arbeitsmenge zwischen 5,2 % und 6,5 %. Selbst bei einem Wegfall der Kernaufgaben, schrumpfe die Verwaltung nicht. Die jährliche Zunahme der Staatsangestellten liegt im Übrigen in den letzten 10 Jahren bei uns mit 4.5 % etwas unter dem von Parkinson errechneten Prozentsatz, die damit verbundene Kostensteigerung allerdings weit darüber. Neben der Berücksichtigung der Parkinsonschen Gesetze sollte auch das Peter-Prinzip, benannt nach einer These von Laurence J. Peter, beachtet werden. Es beschreibt Fehlentwicklungen bei Beförderungen. Vorausgesetzt die berufliche Aufstiegsleiter ist hoch genug, so seine These, wird eine Person so lange befördert, bis sie eine Position erreicht hat, in der sie überfordert ist. Da nicht alle diese Stufe gleichzeitig erreichen, wird die Arbeit von jenen Mitarbeitern erledigt, die noch nicht dort oben angelangt sind. Manchmal, so will er beobachtet haben, würden sogar Titel oder Abteilungen ohne Kompetenzen geschaffen, um weniger befähigte Mitarbeiter nach oben «auszulagern». Bei Überlegungen zur Verwaltung ist zu beachten, dass bei uns im Jahre 2011 insgesamt 602 Gesetze, Verordnungen und Änderungen dazu, erlassen wurden, monatlich also 50 Erlasse. Jemand hat diese ausgedacht, aufgeschrieben,

starker Mittelstand ist eine tragende Säule, die unter anderem auch für sozial Benachteiligte eine motivierende Perspektive bietet. Mir ist es ein besonderes Anliegen, die Angestellten, Facharbeiter und das Kleingewerbe zu vertreten.» Pio Schurti, Jahrgang 1964, selbstständiger Kommunikationsberater, Triesen «Die Unabhängigkeit der Parlamentarier ist ein Grundprinzip der Demokratie. Nicht umsonst heisst es in unserer Verfassung, dass Landtagsabgeordnete ohne Nebenrücksichten entscheiden sollen. Unabhängig zu politisieren bedeutet, sich unbeeinflusst von Parteiinteressen für den grösstmöglichen Nutzen aller einzusetzen.

diskutiert und genehmigt. Dazu kommt, dass unser Land per 30. April 2012 99,5 Prozent der 1370 EU-Richtlinien in liechtensteinisches Recht umgesetzt hat. Insgesamt sind bei uns 6555 EU-Rechtsakte anwendbar. Wir müssen sie alle kennen, denn Unwissenheit des Gesetzes schützt nicht vor Strafe. So wie Trinkwasser ein Segen ist, ist Wasser als Flut zerstörerisch. Das trifft auch auf die Gesetzesflut zu. Sie ist Ausdruck, dass nichts mehr Dauer und Bestand hat. Alvin Toffler prägte schon vor 40 Jahren den Begriff «Zukunftsschock» und sagte voraus, dass der Mensch die immer höhere Beschleunigung und schnellere Veränderung aller Lebensdinge nicht aushalte. Beruflicher Erfolgszwang, Unruhe, ständige Erreichbarkeit infolge Handy und Internet prägen unseren Alltag. Laut Harvard-Universität werden in wenigen Jahren (2020) Depressionen und Burnout-Krankheiten nach Herz- und Kreislaufproblemen die zweithäufigste Gesundheitsstörung sein. Unsere Landtagskandidaten sagen uns, was sie im Falle ihrer Wahl alles tun wollen. Man wünschte sich, dass sie versprechen, viel weniger zu tun und das, was sie tun, viel langsamer tun, und dass sie dafür sorgen, dass die Politiker ihren Haushalt selbst führen, denn während sie kochen, waschen und bügeln, können sie keine neuen oder gar unnötigen Gesetze erlassen.


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Sparen, wo’s nicht weh tut Von Thomas Lageder

: In einem früheren Artikel zu «Sparen, wo,s nicht weh tut» wurden Vorschläge gemacht, wie 87.5 Mio. Franken gespart werden können. In diesem Artikel sind es weitere 36.8 Mio. an Einsparungen zur Gesundung des Staatshaushalts.

Die Regierung sagt, wir müssen den Gürtel enger schnallen, warum ist sie dann bloss die Dickste von uns allen? Im Regierungsumfeld hat in den Jahren 2000 bis 2011 ein massiver Stellenausbau von 19.5 auf 48.6 Stellen stattgefunden. Im Vergleich mit der allgemeinen Verwaltung, welche inklusive Regierung von rund 600 im Jahr 2000 auf rund 840 Stellen im Jahr 2011 angestiegen ist, ist das Wachstum bei der Regierung überproportional ausgefallen. Ausserdem gab die Regierung im Jahr 2011 rund 9.2 Mio. Franken für Reisen, Expertisen und Gutachten aus. Im Sinne des Vorbildcharakters der Regierung ist es angebracht, eine Reduktion der Ausgaben von rund 18.7 Mio. um 25 Prozent, äquivalent dem gegenwärtigen Staatsdefizit, zu fordern, was dem ungefähren Betrag von 4.5 Mio. Franken entspricht. Ob die Regierung diesen Betrag über Stellenabbau oder eine Halbierung ihrer Ausgaben im Bereich Reisen und Expertisen realisiert, sei ihr selbst überlassen.

Weniger Reisen oder weniger Arbeitsplätze?

Die gesamte Landesverwaltung inklusive Regierung gab im Jahr 2011 rund 3.6 Mio. Franken für Reisespesen und Repräsentationen aus. Eine Beschränkung auf die notwendigsten Ausgaben muss gefordert werden. Dies bedeutet zum einen, dass bewusst auf gewisse Konferenzen verzichtet werden muss, und zum anderen, dass Delegationen verkleinert werden müssen. Eine Teilnahme an einer weiteren Klimakonferenz erübrigt sich somit. Mit einem Brief an die Verantwortlichen kann eine generelle Zusage zu allen einstimmigen Beschlüssen erteilt werden und so müsste keine physische Teilnahme mehr erflogen werden. Das ist dann gut

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tigt werden. Einen eigenen Apparat für die LGV mit 12 Mitarbeitern zu führen, scheint wirtschaftlich nicht sinnvoll. Eine Vereinigung würde sofort ca. eine halbe Mio. Franken bringen und längerfristig sicher das doppelte Potential an Einsparungen ermöglichen.

Wofür soll der Staat aufkommen?

Der Staat soll nur die unbedingt notwendigen Aufgaben erfüllen, also vor allem Aufgaben im Sozialbereich und im Bildungswesen sowie hoheitliche Aufgaben. Die Motorfahrzeugkontrolle (MFK) könnte von privaten Anbietern ohne Verlust der staatlichen Einflussnahme übernommen werden. Die MFK erwirtschaftete 2011 abzüglich Kosten für Gebäude ca. eine halbe Mio. Franken. Wird die Dienstleistung privatisiert und von mehreren Anbietern übernommen, ergäbe sich bei gleicher oder sogar grösserer Dienstleistungsqualität ein Einnahmeplus für den Staat. Dabei könnte rund eine Mio. Franken generiert werden. Gleichzeitig würden die knappen Platzverhältnisse der Landespolizei verbessert, welche die Räumlichkeiten der MFK nutzen könnte.

Der Regierungsratskandidat der Freien Liste, Thomas Lageder, möchte die Politik vom Giesskannenprinzip bei sozialen Leistungen abbringen.

für das Klima, weil der Transport wegfällt und auch gut für die Finanzen. Durch solche sinnstiftenden Abwägungen könnte eine Einsparung von ca. einer Mio. Franken erreicht werden.

Sind zwölf Mitarbeiter für sieben Verwaltungsräte genug?

Im Sinne der vielfach geforderten Effizienzsteigerungen wäre es sinnvoll, bei verwandten Bereichen im

Sollen wir auch die FIU bezahlen?

Staatsumfeld Synergiepotential zu nutzen. Durch eine Zusammenlegung der Liechtensteiner Gastversorgung (LGV) und den Liechtensteineinischen Kraftwerken (LKW) unter einem Dach, wie es die Freie Liste in der Vergangenheit bereits gefordert hat, könnten mehrere Doppelspurigkeiten im Bereich der Verwaltungsräte, der Geschäftsleitung, des Sachaufwands und der allgemeinen Service Funktionen besei-

Im Rahmen der Weissgeldstrategie muss sich der Finanzplatz eine Ermittlungsbehörde leisten, die bei Verdacht auf z.B. Geldwäscherei Untersuchungen einleitet. Die Financial Intelligence Unit (FIU) erbringt diese Dienstleistung für die Finanzintermediäre. Die FIU, wie die FMA, ist also ein anderes existenzsicherndes Element der Finanzindustrie. Im Unterschied zur FMA wird die FIU allerdings gänzlich vom Staat bezahlt. Die Einstellung dieser Subvention für Banken, Versicherer und Treu-


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der Familiengeschichte des Fürstenhauses. Warum dieses durchaus wichtige Unterfangen jedoch vollständig vom Staat bezahlt wird, ist unverständlich. Zumindest eine Beteiligung an den Kosten von 0.75 Mio. Franken, wenn nicht sogar die ganze Finanzierung dieser Kommission durch das Fürstenhaus, würde sich geziemen. Auch unser Landesfürst darf etwas zur Gesundung unseres Staatshaushaltes beitragen.

händer, einer weitere Umverteilung von unten nach oben, würde den Finanzhaushalt um 1.6 Mio. Franken entlasten.

Förderung oder Subvention?

Im Bereich der Wohnbauförderung werden immer noch sehr grosszügig Gelder gesprochen. Analog der Vorgehensweise der Regierung bei den Subventionen für verdichtetes Bauen, welche nun mittels Darlehen gefördert werden, sollte auch die Kindersubvention in zinslose Darlehen umgewandelt werden. Die Vergabe von zinslosen Darlehen stellte immer noch eine attraktive Fördermassnahme dar und würde den Staatshaushalt um 1.2 Mio. entlasten.

Strassburg oder Vaduz?

Die Aussenpolitik ist für die Souveränität Liechtensteins von zentraler Bedeutung. Trotzdem müssen auch die ständigen Vertretungen im Ausland einer gründlichen Kosten-NutzenAnalyse unterworfen werden. Ohne massgeblich an Einfluss zu verlieren, könnte der Europarat in Strassburg von Vaduz aus bedient werden, wie dies in der Vergangenheit bereits der Fall gewesen ist. Dies würde zwar mehr Reiseaufwand für die Diplomaten bedeuten und etwas weniger Komfort. Die Präsenz Liechtensteins in der Welt würde dies nicht schmälern, jedoch das Budget um eine Viertelmillion Franken entlasten.

Ist eine Mio. Franken in bar mehr wert als eine Mio. Franken in Immobilien?

Durch eine ganzheitliche, faire Bewertung aller Liegenschaften können Handgelenk mal Pi 15 Mio. Franken für den Staat erwirtschaftet werden. Es geht darum, neue und alte Gebäude ihrem Wert entsprechend gleich zu behandeln. Gleiches gilt für Grundstücke, die entsprechend ihrem Wert in einer Bauzone, Landwirtschaftszone und ihrem Erschliessungsgrad sinnvoll und sozial verträglich bewertet werden sollen. Schliesslich geht es darum, Liegenschaften bis zu einem gewissen Grad Geldanlagen anzunähern. Ein Bankkonto von einer Mio. Franken muss näm-

Sparpotenzial bzw. Mehreinnahmen in Mio. Fr. lich zu 100% versteuert werden, eine Liegenschaft nur zu dem in der Steuererklärung angegebenen Wert, der im Allgemeinen weit unter dem eigentlichen Marktwert liegt. Es geht explizit nicht darum, Liegenschaften zu 100% zu bewerten, aber eine massvolle Anpassung ist im Sinne der Fairness angebracht.

Direkte Steuererhöhung oder Erbschaftssteuer?

Die Regierung beabsichtigt Steuererhöhungen für alle natürlichen Personen über die Absenkung der Progressionsstufen einzuführen. Sie möchte aber die Mindestertragssteuer für Unternehmen und Stiftungen jetzt doch auf 1‘200 Franken pro Jahr belassen. Wenn schon bei den natürlichen Personen angesetzt wird, dann doch lieber bei der Erbschafts- und Schenkungssteuer. Die Abschaffung letzterer muss so schnell wie möglich wieder rückgängig gemacht werden. In diesen Zeiten kann nicht auf Einnahmen von im Schnitt 10 Mio. Franken verzichtet werden.

Noch mehr Giesskannen?

In der Steuererklärung können Abzüge für Kinder, mit 9‘000 Franken, und deren Ausbildungskosten, bis zu 12‘000 Franken, von allen abgezogen werden. Diese Abzüge sollen ab einem Jahreseinkommen von 120‘000 stufenweise bis auf null verringert werden. Zudem sind die Abzüge nach der Berechnung der Progressionsstufe vorzunehmen, damit Gutverdienende nicht zusätzlich bevorteilt werden. Weiter sind Gewinnungskosten für den

Arbeitsweg ersatzlos zu streichen, da sie falsche Anreize für die Bestreitung des Arbeitsweges schaffen. Durch die Aufhebung dieser Giesskannenförderung könnte ca. eine Mio. Franken an Steuern lukriert werden.

Regierungsumfeld4.5 Reisen1 LGV & LKW 0.5 MFK1 FIU1.6 Wohnbauförderung1.2 Strassburg0.25

Fürst oder Volk?

Einnahmen

Die Liechtensteinisch-Tschechische Historikerkommission untersucht das belastete Verhältnis zwischen der Fürstenfamilie und der ehemaligen Tschechoslowakei. Im Wesentlichen handelt es sich hier um die Aufarbeitung

Liegenschaften15 Erbschaften/Schenkungen10 Abzüge Steuererklärung 1 Historikerkommission0.75 Total36.8

Motivation Ich politisiere seit meiner Jugendzeit leidenschaftlich. Diese spannende und vielfältige Passion zieht sich durch mein ganzes Leben: Als Student, und so lange es in Liechtenstein keine Freie Liste gab, tat ich dies ausserparlamentarisch. Seit 20 Jahren gibt mir die Freie Liste den Werterahmen, in dem ich mich sozial-demokratisch-ökologisch in der Öffentlichkeit engagieren und verwirklichen kann. Mit Lust und Beharrlichkeit kratze ich am rot-schwarzen Machtsystem, welches nicht immer staatstragend, sondern oft auch nur machterhaltend daherkommt. Ich realisiere immer wieder, was in unserem von viel Glück gesegneten Land möglich wäre, wenn Machtblöcke nicht viel Positives verhindern würden. Ich kandidiere als Weisser für die Regierung, weil dort

Pepo Frick, Regierungschefkandidat der Freien Liste.

die politische Stossrichtung am stärksten festgelegt wird. Der Landtag wird leider zunehmend schwächer: Das ist eine demokratiepolitische Herausforderung, die gelöst werden muss. Ich mache mich auch in der Regierung dafür stark, dass die Wirtschaft sich mehr denn je an nachhaltig-ökologischen und sozialen Werten und Errungenschaften orientiert.


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Die lie:zeit ist stolz Die lie:zeit darf stolz sein auf die Berufung von zwei langjährigen Mitarbeiter/innen unserer Zeitungsteams für eine Kandidatur ins Liechtensteiner Parlament. Die Kandidatin Jnes Rampone-Wanger wurde von der Vaterländischen Union (VU) und Johannes Kaiser von der Fortschrittlichen Bürgerpartei (FBP) zur Kandidatur bewegt. Wir wünschen ihnen viel Glück und Erfolg.

Mit Herz, Hand und Verstand

Gegen permanente Überreglementierungen

Jnes Rampone-Wanger, Geschäftsführende Inhaberin L-Press GmbH, Büro für Journalismus & PR, Vaduz

Johannes Kaiser, Geschäftsführer Medienbuero Oehri & Kaiser AG, Eschen

«Mit Herz, Hand und Verstand» sollen wir, wenn wir auf den grossen Schweizer Pädagogen Pestalozzi hören, unsere Aufgaben angehen. Bei allem, was wir entscheiden, überprüfen, ob es für die Gemeinschaft Sinn macht, durchführbar ist und vor allem auch, ob wir mit unserem Herzen und unserem Gewissen dahinterstehen können. Das ist für mich gerade bei politischen Herausforderungen ein guter Leitsatz.

«Möglichst rasch einen ausgeglichenen Staatshaushalt zur erreichen, muss eine prioritäre Zielsetzung von Landtag und Regierung sein. Die Herausforderung besteht, das Staatsbudget ausgabenseitig weiterhin zu durchkämmen, aber auch neue Einnahmequellen zur Verbesserung der Staatsfinanzen zu generieren. Dabei ist auf zwei sehr zentrale Punkte zu achten: Erstens dürfen die Sparmassnahmen in der Summe nicht stets den Mittelstand tangieren, der damit ausgehöhlt würde, und zweitens ist es von zentraler Bedeutung, dass vor lauter Sparwahn nicht völlig auf Investitionen verzichtet wird. Eine solche Entwicklung wäre kontraproduktiv und würde die wirtschaftliche Balance in unserem Land mit den zahlreichen Gewerbebetrieben und KMUs gefährden.

Seit nunmehr 35 Jahren arbeite ich in Liechtenstein mit Menschen zusammen. Zuerst als Kindergärtnerin, heute als freie Journalistin. Dabei habe ich mich stets mit anderen Menschen, ihren Geschichten. Problemen, Freuden, Sorgen und Wünschen beschäftigt. Ein wichtiger Bestandteil der journalistischen Arbeit ist es auch, sich immer wieder mit ganz unterschiedlichen Themen auseinander zu setzen und genau zu recherchieren, ohne sich bereits im Vorfeld eine feste Meinung zu bilden. Liechtenstein steht vor vier spannenden Jahren mit neuen Herausforderungen. Da gilt es sich auf unsere Wurzeln zu besinnen, aber auch neue, frische Früchte an den Bäumen wachsen zu lassen.

Investitionen kurbeln die wirtschaftliche Konjunktur an und sind für den Wirtschaftsstandort Liechtenstein wie auch für die volkswirtschaftliche Zukunft von Land und Volk sehr entscheidend. Ein mehrmals artikuliertes Anliegen von mir ist auch ein «Minus an Bürokratie» bzw. ein «Minus an Überreglementierungen». Ein Paradebeispiel dazu stellt die Finanzmarkaufsicht (FMA) dar, deren Personalbestand ohne Qualitätsverlust z. B. auf mindestens die Hälfte zu reduzieren ist.»


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«Prosperierende Wirtschaft als Basis für ein erfolgreiches Liechtenstein» Von Dr. Aurelia Frick Für sie ist die Aussenwirtschaftspolitik eines der zentralsten Anliegen in der Aussenpolitik. Sie hat sich in ihrer Amtszeit im Ausland sehr für Liechtensteins Wirtschaft eingesetzt. Wir haben Dr. Aurelia Frick um ein Statement über ihre hauptsächliche Tätigkeit als Regierungsrätin gebeten. «Eines der schönsten Erlebnisse für mich ist, wenn im Ausland für liechtensteinisches Engage-

: Seit vier Jahren ist sie umsichtige Regierungsrätin, führt die Ressorts Justiz, Äusseres und Kultur mit grossem Erfolg und stellt sich – wie wir alle wissen – einer erneuten Kandidatur in die Regierung: Dr. iur. Aurelia Frick aus Triesen.

ment gedankt wird. Das ist mir gerade vor ein paar Wochen wieder passiert, als ich für politische Gespräche in Washington war. Der stellvertretende Aussenminister dankte mir herzlich für die Anzahl Arbeitsplätze, die Liechtensteiner Unternehmen in den USA bereitstellen. Auch dass Liechtenstein mehr Arbeitsplätze als Einwohner hat, hat ihn tief beeindruckt. Und ich kann Ihnen sagen, er fing an zu rechnen, was denn dies für die USA bedeuten

würde. Diese Arbeitsplätze sind der Verdienst unserer innovativen und leistungsstarken Industrie. Unsere Unternehmen sind wunderbare Botschafter unseres Landes. Darauf können wir stolz sein, und ich setze in meiner Arbeit als Regierungsrätin alles daran, dass es ihnen gut geht. In meinen Bereich fällt die senwirtschaftspolitik. Die senwirtschaftspolitik ist der zentralen Prioritäten

AusAuseine der

Aussenpolitik. Sie liegt mir sehr am Herzen, denn sie bringt einen direkt spürbaren Nutzen für Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner.

Aussenwirtschaft ist für uns sehr wichtig

Der Heimmarkt für unsere Unternehmen in Liechtenstein ist stark begrenzt, die grosse Mehrheit der Produkte wird exportiert. Unsere Verflechtungen mit dem Ausland sind daher sehr eng.


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Rede von Aussenministerin Dr. Aurelia Frick an einem Wirtschaftsroundtable in New Delhi anlässlich der Indienreise mit S.D. dem Erbprinzen im November 2010.

ren Ländern aus. Wir vermeiden bestehende oder drohende zukünftige Benachteiligungen unserer Unternehmen gegenüber ihren wichtigsten Konkurrenten oder erzielen gar einen Wettbewerbsvorteil. Auch schaffen wir Rechtssicherheit. Mittlerweile verfügen wir über ein sehr grosses Netz solcher Abkommen, und zwar mit 33 Ländern ausserhalb der Europäischen Union. Derzeit verhandeln wir mit vielen Ländern in Asien, auch mit Indien.

Eine starke Wirtschaft in Liechtenstein ist also nicht nur auf gute Rahmenbedingungen im Inland angewiesen. Möglichst optimale Rahmenbedingungen für den internationalen Handel sind überlebensnotwendig. Das Stichwort heisst Nichtdiskriminierung. Unsere Wirtschaftsakteure sollen auf den Weltmärkten möglichst mit gleich langen Spiessen kämpfen können. Dafür setzen wir uns mit grossem Engagement ein. Zentrales Anliegen ist, für unsere Wirtschaftstreibenden möglichst günstige Rahmenbedingungen für die grenzüberschreitenden und internationalen Wirtschaftsbeziehungen zu schaffen. Welche Instrumente stehen uns dafür zur Verfügung? Unsere Instrumente sind der Zollvertrag mit der Schweiz, das EWR-Abkommen, sowie unsere WTO- und EFTAMitgliedschaften.

Zollvertrag, EWR-Abkommen und EFTA als wichtigste Erfolgsfaktoren

Der Zollvertrag ist für uns nach wie vor sehr wichtig und ein wichtiger Erfolgsfaktor. Er stellt für den grenzüberschreitenden Güterhandel ausserhalb

des EWR-Raums die zentrale Rechtsgrundlage dar. Ich freue mich über diese konstant exzellent funktionierende Partnerschaft mit der Schweiz. Dem EWR-Abkommen kommt die grösste Bedeutung für die Aussenwirtschaft zu, wenn man sich alle liechtensteinischen Wirtschaftszweige anschaut. Mit den EU- und EWR-Staaten haben wir den grössten Warenhandel. Hier sind die grössten Investitionen unserer Unternehmen. Auch unser Dienstleistungssektor ist hier verankert. Schwellenländer wie beispielsweise Indien und China sind aber seit längerem für verschiedene Branchen zunehmend interessant. Sie machen schon heute rund einen Drittel des weltweiten Bruttoinlandprodukts aus. Ich hatte in meiner bisherigen Amtszeit als Regierungsrätin unter anderem Gelegenheit, mit S.D. dem Erbprinzen Indien zu besuchen und mit offiziellen Stellen Gespräche zu führen. Die Dynamik und Aufbruchsstimmung, die man dort und auch in anderen Ländern Asiens mit beiden Händen greifen kann, haben mich tief beeindruckt. Ähnliches läuft in vielen anderen asiatischen Staaten ab.

Hier setzen wir mit der EFTA an. Liechtenstein, zusammen mit seinen EFTA-Partnern, baut mit Freihandelsabkommen weltweit die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit ande-

Damit wir mit unserem Engagement möglichst viel Nutzen erzielen können, sind wir in einem Dialog mit unseren Wirtschaft. Deren Prioritäten sind für uns eine wichtige Verhandlungsbasis. Eine prosperierende Wirtschaft ist die Basis für ein erfolgreiches Liechtenstein. Dafür setzen wir uns mit aller Kraft ein.»

Regierungsrätin Aurelia Frick mit dem amerikanischen Vize-Aussenminister Thomas Nides im Oktober 2012.


Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern mĂśglich machen. Antoine de Saint-ExupĂŠry

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sport:zeit Aktuelles vom Fussball Was sich in letzter Zeit und in Zukunft auf den Fussballplätzen des Landes abspielen wird, präsentieren wir ab Seite 29

Rückblick auf ein Jahr Matthias Voigt ist seit einem Jahr Präsident des Liechtensteiner Fussballverbandes. Im Interview schaut er auf die vergangenen Monate zurück, wirft aber auch einen Blick in die Zukunft. Ab Seite 33

Weihnachtsgeschichte «Football is more» heisst das Motto einer Aktion, die behinderten Menschen eine besondere, persönliche Erfahrung mit Sport und Erfolg vermitteln will. Was das genau bedeutet ab Seite 37

präsentiert von


sport:zeit publireportage

«Denksch Pink?» Vorsorge das wichtigste Instrument im Kampf gegen Brustkrebs. Pink Ribbon Liechtenstein hat sich eben dieses Anliegen auf die Fahnen geschrieben und möchte mit verschiedenen Aktionen unter anderem auf die mögliche Früherkennung der Krankheit aufmerksam machen. «In Liechtenstein ist Pink Ribbon eher unbekannt. Bisher wurden von der Krebshilfe kleinere Anlässe durchgeführt. Unsere Gemeinschaft hat Pink Ribbon Liechtenstein ins Leben gerufen, um die Rosa Schleife und deren Bedeutung auch in Liechtenstein bekannter zu machen.» Dies sagt Nathalia Mella, eine der Mitinitiantinnen der Organisation in Liechtenstein. Als Betroffene liegt ihr Aufklärung über Brustkrebs, die Promotion der Vorsorge und die Hilfe für Erkrankte sehr am Herzen. Zu-

sammen mit ihren Kolleginnen hat sie deshalb Pink Ribbon in Liechtenstein ins Leben gerufen. Erstmals machten die Frauen mit dem Slogan «Denksch Pink?» auf sich aufmerksam. «Dieses Jahr haben wir (losgelöst von der Krebshilfe aber mit deren Unterstützung) eine T-Shirt Aktion umgesetzt. Pro T-Shirt werden 20 Franken an die Krebshilfe Liechtenstein gespendet. Der Verkauf erfolgt über eine Seite auf Facebook, an verschiedenen Anlässen an denen Pink Ribbon

Liechtenstein teilnehmen darf und in ausgewählten Geschäften in Liechtenstein», erklärt Nathalia Mella. «Ziel der Aktion ist es, Pink Ribbon bekannt zu machen, Aufmerksamkeit für das Thema Brustkrebs zu generieren und die Früherkennung zu fördern. Ebenfalls sollen Spendengelder für die Krebshilfe Liechtenstein

gesammelt werden. Es liegt uns auch am Herzen, Solidarität gegenüber den Erkrankten zu zeigen», führt sie weiter aus. «Pink Ribbon» Liechtenstein hat eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe übernommen. Unterstützung ist jederzeit willkommen.

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«Zufriedenheit hält sich in Grenzen» Interview Herbert Oehri Aber noch ist nicht Saisonende. Und mit dem neuen Trainer Giorgio Contini ist ein frischer Wind nach Vaduz gekommen. So gesehen darf der FC Vaduz mit viel Zuversicht der Rückrunde entgegenblicken. Wir haben mit dem Vaduzer Vereinspräsidenten das nachfolgende Interview geführt: lie:zeit Herr Präsident, sind Sie mit dem bisherigen Abschneiden Ihrer 1. Mannschaft zufrieden? Albin Johann: Mit Erreichen des Minimalziels von Platz 5 in der Herbstrunde hält sich die Zufriedenheit in Grenzen. Insbesondere die Art und Weise wie die Mannschaft zeitweise aufgetreten ist, die augenscheinliche Auswärtsschwäche sowie die Inkonstanz haben ja schlussendlich auch zu

: Der FC Vaduz hat die Saisonvorgabe – unter die ersten fünf Teams der Challenge League zu kommen – zumindest bei Halbzeit der Meisterschaft erfüllt. Für den FCV-Präsidenten Albin Johann hält sich die Zufriedenheit was die «Erste» anbetrifft, in Grenzen.

den Wechseln im Trainerstab geführt. lie:zeit Ist Ihre Zielsetzung immer noch die gleiche wie am Anfang der Saison, nämlich unter die ersten Fünf der Challenge League zu kommen? An unserer Zielsetzung mit einem Platz unter den ersten Fünf der Challenge League halten wir unverändert fest. Durch den Trainerwechsel erwarten wir uns aber neue Impulse und Ideen, die für einen hoffentlich zusätzlichen Leistungsschub in der Mannschaft sorgen werden. lie:zeit Und den FL-Cup zu gewinnen? Den Cup müssen wir nach Vaduz zurückholen. Das wird kein leichtes Unterfangen, denn Titel-

verteidiger USV Eschen-Mauren oder auch die anderen Vereine werden uns den Cup nicht kampflos überlassen. lie:zeit Wird für einen Spitzenplatz in der ChL das vorhandene Spielermaterial reichen, oder werden Sie über die Wintermonate nochmals auf dem Transfermarkt aktiv werden? Mit Abschluss der Vorrunde werden wir zusammen mit Contini eine eingehende Analyse durchführen. Grundsätzlich sehen wir keinen Handlungsbedarf und vertrauen auf das Potenzial unseres jetzigen Kaders. lie:zeit Sind Sie mit der sportlichen Führung (Staff ) der 1. Mannschaft ebenfalls zufrieden? Nach dem erfolgten Trainer-

FCV-Präsident Albin Johann

wechsel werden die Karten laufend neu gemischt und wir sind mit den kurzfristig erzielten Fortschritten sehr zufrieden. Giorgio Contini hat sich schnell und gut in Vaduz eingelebt und wir gehen hoch motiviert und mit viel Zuversicht in die verdiente Winterpause.

FC Balzers: Bessere Rückrunde Interview Herbert Oehri

: Das sogenannte verflixte zweite Jahr hat beim FC Balzers – zumindest wenn wir die Herbstrunde zur Beurteilung heranziehen – voll durchgeschlagen. FCB-Präsident Norbert Foser spricht im anschliessenden Kurzinterview davon, dass sich der FC Balzers natürlich mehr Punkte erhofft hatte. bestens trainiert und betreut wird, mindestens ins Mittelfeld. Erfreulich auch, dass der langjährige Nationalmannschaftsspieler Mario Frick dem Erstliga-Team auch in der Frühjahrsrunde zur Verfügung steht. Als Spieler und auch als Trainer.

FCB-Präsident Norbert Foser

Und in der Tat, die 1. LigaMannschaft ist aufgrund ihres Spielerpotenzials ranglistenmässig viel zu weit hinten klassiert. Der FC Balzers gehört mit dieser Truppe, die von Mario Frick

lie:zeit Wie sind Sie mit dem bisherigen Abschneiden Ihrer 1. Mannschaft zufrieden? Norbert Foser: Natürlich haben wir uns mehr Punkte erhofft. Wir sind aber trotzdem mit dem Einsatz der Mannschaft zufrieden und schauen mit Zuversicht auf die Spiele im Frühling.

lie:zeit Ist Ihre Zielsetzung immer noch die gleiche wie am Anfang der Saison? An der Zielsetzung hat sich nichts geändert. lie:zeit Wird der FC Balzers über die Wintermonate bezüglich Spielertransfers aktiv oder reicht das vorhandene Spielerpotenzial aus, um sich in der 1. Liga halten zu können? Mit Lebien Nsingui vom FC Ems ist ein offensiver, trickreicher Spieler für die Rückrunde bereits verpflichtet worden. Mögliche weitere Verstärkungen hängen auch davon ab, ob wir im Winter Abgänge zu verzeichnen haben. Diese Abklärungen sind momentan in vollem Gange.

lie:zeit Sind Sie mit der sportlichen Führung der 1. Mannschaft zufrieden? – Werden Sie mit dem bisherigen Spielertrainer Mario Frick auch über die laufende Saison hinaus verlängern? Mit der sportlichen Führung sind wir zufrieden, diese macht einen sehr guten Job. Nachdem Mario Frick im September interimistisch das Traineramt beim FC Balzers übernommen hat, hat sich nun der Vorstand des FC Balzers entschieden mit ihm die erfolgreiche Zusammenarbeit bis Ende Saison weiterzuführen. Je nach Verlauf der Rückrunde können wir uns vorstellen mit Mario Frick über die laufende Saison hinaus zu verlängern.


sport:zeit

FC Schaan: Ein Umbruch braucht seine Zeit : Die erste Mannschaft des FC Schaan blickt nach dem Aufstieg in die 2. Liga interregional auf eine durchwachsene Halbsaison im Herbst zurück. Für das Team und den Verein jedoch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. «Wir sind zuversichtlich, dass im Frühling einiges anders laufen wird», erklärt FCS-Präsident Michael Winkler.

FCS-Präsident Michael Winkler

Mit acht Punkten aus 13 Spielen kann der FC Schaan mit der Saisonausbeute bisher nicht zufrieden sein. «Es ist eine neue Liga, in der ein rauerer Wind bläst. Das war uns bewusst. Dennoch waren wir in vielen Spielen von einem Sieg nicht weit entfernt und wir glauben an die Mannschaft», erklärt Michael Winkler gegenüber der lie:zeit. Der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt mittlerweile sechs Punkte. Für die Schaaner kein Anlass, nervös zu werden.

«Geduld ist gefragt»

Wer die Spiele der Schaaner gesehen hat, weiss um das Fehlen des nötigen Quäntchens Glück. «Wir haben nun zwei Möglichkeiten:

Entweder, wir schauen zurück und ärgern uns oder wir schauen nach vorne und entwickeln eine Jetzt-erst-recht-Moral», erklärt Michael Winkler, der in den Ansätzen gute Leistungen von seinem jungen Team zu sehen bekam. «Wir hatten nur zwei Spiele, in denen das Team mich wirklich enttäuschte: Gegen Widnau, wo man zur Halbzeit 2-3 zu null führen hätte müssen und am Ende mit 0:6 unterging und gegen Töss, wo die Laufund Kampfbereitschaft fehlte.» Jetzt brauche es Geduld mit diesem jungen Team und vor allem das Vertrauen darauf, dass die Truppe «miteinander den Karren aus dem Dreck zieht».

Wechsel als Strategie

Beobachter kritisierten den Verein von verschiedenen Seiten bezüglich des Trainerwechsels im Sommer. Mit Vito Troisio (26) übernahm ein junger Spielertrainer das Zepter. Mit Andreas

Der FC Schaan verfügt über etliche junge Talente.

Kollmann und Rahmet Abdi vertreten ihn zwei erfahrene Kräfte an der Seitenlinie. Dass es Zeit benötigt, damit sich so ein Team wirklich findet und lernt, sich blind zu verstehen, versteht sich. «Wer jetzt Kritik am Trainer übt, hat nicht begriffen, was für ein Umbruch bei uns stattgefunden hat. Wir sind bestrebt, die jungen Spieler aus der Region zu pushen und viele von ihnen werden jetzt ins kalte Wasser geworfen und sammeln wichtige Erfahrungen», erklärt Winkler. «Der Anspruch des FC Schaan ist es nicht, mit Routiniers aus höheren Ligen auf den Platz zu gehen und damit zu punkten. Wir wollen die sportliche und menschliche Entwicklung der jungen Spieler begleiten. Den sportlichen Erfolg einkaufen – das kann jeder.»

Vorbild: Spieletrainer Troisio.

Attraktive Vorbereitung fixiert Der Kalender der Testspiele in der Region im Überblick: Samstag, 19.01.13 FC Schaan – FC Montlingen Kunstrasenplatz Vaduz, 16.00 Uhr Samstag, 26.01.13 FC Balzers – FC Schaan Kunstrasenplatz Balzers, 14.00 Uhr Dienstag, 29.01.13 FC Schaan – FC Ruggell Kunstrasenplatz Vaduz, 19.30 Uhr Dienstag, 05.02.13 LFV U18 – FC Schaan Kunstrasenplatz Vaduz, 19.30 Uhr Dienstag, 19.02.13 FC Schaan – FC Sevelen Kunstrasenplatz Vaduz, 19.30 Uhr Samstag, 23.02.13 FC Schaan – FC Buchs Kunstrasenplatz Vaduz, 16.00 Uhr Samstag, 02.03.13 FC Schaan – FC Bazenheid Kunstrasenplatz Vaduz (wetterabhängig evtl. schon in Schaan), 16.00 Uhr


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USV: Vorgegebenes Ziel sind die Aufstiegsspiele

Interview Herbert Oehri

: Der USV Eschen/Mauren wird in der Spitzengruppe mit dem derzeitigen 3. Rang (punktegleich mit dem SC Cham und fünf Punkte hinter Leader FC Zug) überwintern. In der Frühjahrsrunde möchte sich der USV unter die ersten zwei Mannschaften der Gruppe 3 (1. Liga Classic) einreihen, um sich für die Aufstiegsspiele in die 1. Liga Promotion zu qualifizieren. Das ist das erklärte Ziel des Vereinsvorstandes, des Trainers Uwe Wegmann und der Mannschaft. darf es allerdings noch einer bis zwei Verstärkungen. Ob der USV über die Wintermonate in dieser Beziehung aktiv werden wird, ist bis zur Stunde noch offen. Auch USV-Präsident Horst Zech lässt die Katze nicht aus dem Sack.

USV-Präsident Horst Zech

Die Chancen dazu stehen nicht schlecht. Im Frühjahr sind insgesamt noch elf Runden zu spielen, da darf sich das Team um Cheftrainer Uwe Wegmann keine Ausrutscher mehr leisten. Um dieses Ziel auch zu erreichen, be-

lie:zeit Der USV zählt zu den Erstliga-Spitzenmannschaften in der Schweiz. Nach der Vorrunde stehen dem USV einige Spieler nicht mehr zur Verfügung. Welche Ziele möchte der Verein in dieser Saison erreichen? Horst Zech: Nach den jetzigen Erkenntnissen haben wir uns von drei Spielern frühzeitig getrennt. Es sind dies Sönmez Gültekin, Eren Dulundu und Mathias Christen. Dafür kommen der Langzeit-Verletzte Michael Bärtsch und der vom Auslandaufenthalt zurückgekommene Manuel Fisch wieder zurück ins Kader. Somit haben wir wieder

ein Kader von 18 Feldspielern und zwei Torwarte. Unser vorgegebenes und wünschenswertes Ziel sind die Aufstiegsspiele in die 1. Liga Promotion. lie:zeit Wenn der Verein die Zielsetzung verwirklichen möchte in die Aufstiegsspiele zu gelangen, wird er über die Wintermonate auf dem Transfermarkt nochmals aktiv werden müssen. Sind Sie nicht auch dieser Ansicht? Sollte sich etwas im Verteidigungs-Bereich anbieten, werden wir das in der Transfer-Kommission beraten. Wir sind nach der Herbstrunde in einer sehr guten Ausgangsposition für die Frühjahrsrunde, in welcher wir auf jeden Fall den Angriff auf die Spitze unternehmen werwden. lie:zeit Stimmt es, dass sich der USV für die Gebrüder Eberle vom FC Balzers interessiert, die angeblich dort weg wollen?

Die Verantwortlichen vom USV erwarten von den Spielern, dass die Vereinbarungen auch von den Spielern eingehalten werden. Somit werden wir auch keine Spieler von anderen Vereinen in unser Kader aufnehmen, ausser, wenn die Vereine unter sich eine Abmachung, auch im Sinne des Spielers, treffen. Was aber hier nicht der Fall ist. lie:zeit Herr Präsident, es geht das Gerücht um, dass der bisherige Coach Michael Falk seit November 2012 nicht mehr zur Verfügung steht. Stimmt diese Meldung und wird er ersetzt? Ja, das haben Sie richtig gehört. Michael Falk hat uns tatsächlich auf Ende November 2012 gekündigt. Als seinen Nachfolger hat der USV-Vorstand unseren Spieler und Co-Trainer Igor Manojlovic bestimmt.

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sport:zeit

«Sportknöpf» Unterland Von Vera Oehri-Kindle

: «Sportknöpf» Unterland ist eine Organisation für den Kindersport, entstanden aus verschiedenen Sportvereinen im Liechtensteiner Unterland und dem Freiwilligen Schulsport in Liechtenstein. «Sportknöpf» Unterland orientiert sich stark an der sehr erfolgreichen Organisation «Berg i bewegig», und nimmt sich diese auch zum Vorbild, sagt Michael Frick Grundbewegungen sind laufen, springen, balancieren, rollen …

Michael Frick

Bewegung ist für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen unverzichtbar. Weil man heute weiss, dass das Bewegungsverhalten in der Kindheit das ganze spätere Leben prägt, ist es wichtig, möglichst früh mit dem Kultivieren von Sport und Bewegung zu beginnen. Sportknöpf Unterland möchte den Kids im Alter zwischen fünf und zehn Jahren spielerisch die Grundbewegungen im und für den Sport zeigen und beibringen.

Neue Sportarten kennenlernen.

Die Organisation Sportknöpf Unterland konkurriert nicht mit bestehenden Sportvereinen. Sie spricht diejenigen Kids an, die noch in keinem Verein sind, oder aber zum bestehenden Angebot noch ein weiteres, sportlich breitgefächertes Angebot suchen. Diese neue Sportorganisation bietet eine Zusatz- und/oder Ergänzungsleistung zum bestehenden Sportangebot im Unterland. Die Kinder sollen (kennen-)lernen, leisten und lachen.

Wie werde ich ein Sportknopf?

Ab dem 23. Februar 2013 trainieren die Sportknöpfe Unterland jeden Samstagvormittag in der Dreifach-Turnhalle des SZU in Eschen. Zwischen 09.30 und 11 Uhr wird Sportartenübergreifend durch top ausgebildete Leiter, die in verschiedenen Sportarten zu Hause sind, gemäss dem Kids-Programm von Jugend und Sport Liechtenstein trainiert.

Vom Vater kann man viel lernen.

Sportknöpf Unterland bieten den Kindern einmal wöchentlich an, sich polysportiv in einem sozialen Umfeld mit viel Spass und Freude auszutoben. Und das für nur einen Franken fünfzig pro Training. Kinder, die schon in einem Unterländer Verein sind, zahlen sogar nur einen Franken. Bist Du ein Unterländer Sportknopf, dann schau ab dem 23. Februar bei uns im SZU Eschen vorbei.

Nach den Richtlinien des Kindersport und mit Unterstützung von

«Sportknöpf» will den Kids spielerisch die Grundbewegungen im Sport zeigen.


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Nichts in der Welt ist beständiger als der Wandel

Von Johannes Kaiser

: Vor knapp einem Jahr wurde er zum neuen LFV-Präsidenten gewählt, praktisch einstimmig durch die Vereinsdelegierten. Heute sind sich die einheimischen Fussballanhänger sicher: Es war eine richtige Entscheidung, diesen Mann an die Spitze der grössten Sportbewegung im Lande, an die Spitze des LFV zu wählen. Matthias Voigt, wohnhaft in Triesenberg, seit dreizehn Jahren im Lande, sehr kooperativ, umgänglich und offen. Wir haben mit ihm nachfolgendes Gespräch geführt.

lie:zeit Ihre Handschrift als neuer LFV-Präsident nimmt bereits Konturen an. Ist das Miteinander mit den Vereinen erkennbar und gibt es neuen Wind in die A-Mannschaft?

Wie formuliert der LFV die Erwartungshaltung gegenüber der künftigen Nationalmannschaft? Welche vorrangige Zielsetzung wurde René Pauritsch mitgegeben?

Matthias Voigt: Konturen erkennen ist immer gut. Aber neuer Wind? Ich denke, es sind nunmehr die ersten allgemeinen und auch besonderen Massnahmen, die ergriffen wurden und die Weichenstellungen, die vorgenommen wurden, um uns auf eine sicherlich nicht einfache Zukunft vorzubereiten sowie den liechtensteinischen Fussball effizient und zielorientiert weiter zu entwickeln. Die Bestellung des erfolgreichen bisherigen Nachwuchstrainers René Pauritsch als neuer Nationalmannschafts-Coach deutet darauf hin, dass die Nachwuchsspieler gezielter an die Spitze herangeführt werden. Die Nachwuchsspieler wurden auch in der Vergangenheit gezielt an die Spitze geführt. Da ändert sich im Grundsatz eigentlich nichts. Was sich ändern wird, ist ein gezieltes Zusammenrücken des Nachwuchsbereiches und des Spitzenfussballs. Die Prämisse, dass wir im Rahmen der Nationalmannschaft grundsätzlich mit Profis gegen Profis spielen wollen, hat sich mal nicht verändert. Nur müssen wir mit Blick auf unsere natürlichen Ressourcen in Liechtenstein die

Viel bewegt in letzter Zeit: Der neue LFV-Präsident Matthias Voigt.

Plattform nachhaltig erweitern und unserem Nachwuchs, den liechtensteinischen Spielern, das notwendige Vertrauen schenken. Profi oder Amateur ist vielleicht nicht so ausschlaggebend. Vielmehr zählt schlussendlich die Mischung aus Profis und Amateuren. Talent, unbedingte Ein-

satzbereitschaft und Herzblut, für unser Land zu spielen, sind die Grundlagen für erfolgreiche Sportler in Liechtenstein. Das ist die Basis, die im günstigen Fall dazu führt, dass der eine oder andere Fussballer schlussendlich auch Profi wird oder auf qualitativ hohem Niveau spielt.

Mit Blick auf unsere Ranglistenposition ist es eher schwierig, eine Erwartungshaltung einzunehmen. Ich denke, dass wir in unserer Position eigentlich nur Wünsche haben dürfen. Daraus kann man ableiten, dass wir uns wünschen, unsere Ranglistenposition zu verbessern, den einen oder anderen Sieg zu erringen oder sogar für Überraschungen gegen die so genannten Grossen zu sorgen. Das sind im Groben die Wünsche, die als Leitplanken für allfällige realistische Zielsetzungen beigezogen werden. Selbstverständlich wird unser Weg entsprechend begleitet und periodisch analysiert. Natürlich kommt auch hier dazu, dass in diesem Zusammenhang der Weiterentwicklung des Nachwuchses soweit irgend möglich sehr hohe Priorität eingeräumt wird, um möglichst bis in die Spitze / in die Elite gelangen zu können. Das sind die Chancen, die kontinuierlich gesucht und genutzt werden sollen. Dass zahlreiche Nationalspieler in ihren Stammvereinen nicht erste Wahl sind, macht die Arbeit für den NationalmannschaftsCoach nicht leicht. Wir sind ein kleines Land, in dem vielleicht innerhalb den drei besten Fussballclubs eine «Rotation» statt-


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Die Vereine haben aber viel mehr Möglichkeiten, Spieler an sich zu binden, die beispielsweise keinen liechtensteinischen Pass haben.

finden könnte, damit die ASpieler auch Spielpraxis haben. Ist diese «Durchlässigkeit» nicht machbar? Das wäre doch ein Gewinn für die Nationalelf. Hier muss man einfach sehen, dass die Zielsetzungen der Vereine und des Verbandes etwas auseinander gehen. Die Vereine wollen oder müssen im Bereich ihrer Möglichkeiten so hoch wie möglich am Spielbetrieb in den diversen Ligen teilnehmen und erfolgreich sein. Die Vereine haben aber, im Gegensatz zu einem Verband, viel mehr Möglichkeiten, Spieler an sich zu binden, die beispielsweise keinen liechtensteinischen Pass haben. Das wiederum bedeutet, dass dem eventuellen Erfolg Vieles ohne Berücksichtigung individueller Befindlichkeiten der unterschiedlichen Beteiligten untergeordnet wird. Somit muss man akzeptieren, dass in unseren Vereinsstrukturen sehr unterschiedliche Massstäbe angesetzt werden, wie man zum Erfolg kommt. Das ist aber sicherlich nicht nur ein liechtensteinisches Phänomen, sondern gilt eigentlich überall. Nur merken wir das

als sehr kleines Land eben wesentlich intensiver. Vor diesem Hintergrund ist der viel zitierte «liechtensteinische Weg» nicht immer konsequent einzuhalten, obwohl das natürlich sehr wichtig für uns alle wäre. Dann ist das eine Illusion und jeder backt seine eigene Brötchen. Was wäre denn ein möglicher Weg aus diesem Dilemma? In diesem Zusammenhang von Illusion oder Dilemma zu sprechen, ist nach meiner Meinung nicht richtig. Wir müssen schlicht mit den Fakten leben, die uns vorgegeben sind. Das heisst, dass nun mal nicht jedes Talent, von denen wir durchaus einige haben, schlussendlich Profi werden kann oder will. Nur toll Fussball spielen reicht da nicht immer aus. Dazu gehören noch verschiedene Komponenten, wie z.B. Einsatz, Wille, Initiative oder Disziplin und natürlich auch sehr viel Glück. Vor diesem Hintergrund muss man sicherlich die Plattform erweitern und talentierte und leistungsbereite junge Menschen auch aus den niedrigeren Ligen sichten, fördern,

motivieren und eben unbedingte Leistungen der Spieler und Spielerinnen einfordern. Ich bin überzeugt, dass wir auf diesem Weg kurz und mittelfristig unsere Nationalmannschaft weiter entwickeln und stärken können. Wie gesagt, im Fussball gehört neben einem gewissen Talent auch jede Menge Herzblut dazu. Welche Projekte stehen beim LFV im Weiteren im 2013 an? Im nächsten Jahr werden wir weiter an der Anpassung der internen Strukturen, sowohl administrativ als auch sportlich, arbeiten. Mit den in den letzten Monaten getroffenen Massnahmen werden sich im Laufe der Zeit Leitplanken ergeben, zwischen denen ein effizientes und standardisiertes Arbeiten in allen Breichen möglich sein wird. Wir werden weiterhin intensiv an unserem Nachwuchskonzept feilen und, unter Einbeziehung aller liechtensteinischen Vereine, die vorhandenen Plattformen überarbeiten, um allfällige Verbesserungen zu finden und umsetzen zu können. Da wird sich gegebenenfalls Neues entwickeln und sicherlich auch

Relikte aus der Vergangenheit gestrichen werden. Nichts in der Welt ist beständiger als der Wandel. Will für uns heissen, dass wir uns mit der Zukunft auseinandersetzen und eine grössenverträgliche, zukunftsorientierte Struktur auf den Weg bringen. Ein weiteres sehr wichtiges Projekt betrifft die Fans des liechtensteinischen Fussballs. Wir haben bereits damit begonnen, durch eine andere Öffentlichkeitsarbeit / Werbung auf den Fussball, die Nationalmannschaft und die Länderspiele aufmerksam zu machen. Das wird sich im nächsten Jahr fortsetzen, wobei wir hoffen und uns wünschen, dass wir viel mehr Zuschauer in unserem Stadion begrüssen dürfen. Wenn neben den Werbemassnahmen auch die Leistung der Nationalmannschaft akzeptiert und honoriert würde, wäre das ganz toll. Wir, der Verband mit allen seinen Bereichen oder Mannschaften, wünschen uns die Aufmerksamkeit der vielen liechtensteinischen Fans von nah und fern. Nicht zuletzt bedeutet ein volleres Stadion, auch gegen vermeintlich uninteressante Gegner, viel Motivation für die Beteiligten.


sport:zeit

Lange und treue Partnerschaft

Von Patrick Burgmeier

: Das Druckzentrum Lampert hält seit 23 Jahren Treue zum FC Vaduz als Print Partner und zählt zudem zu den langjährigen und besten Sponsoren des Challenge League Vereins. Schon zu Zeiten als Vaduz noch in der Zweitliga und Erstliga spielte, stand die Druckerei Lampert und ihr Chef Alfred Lampert dem FCV sehr nahe.

Das Druckzentrum Lampert darf sich zu den treuesten Sponsoren des FC Vaduz zählen. Seit 1990 ist das Druckzentrum ohne Unterbruch Druckpartner beim FC Vaduz. Des Weiteren ist das innovative Druckzentrum auch auf den Drehbanden zu sehen. Inhaber Alfred Lampert ist Gründungsmitglied des VIP Club FC Vaduz, welcher im nächsten Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiern kann und ist seit der Gründung im Jahre 1993 ohne Unterbruch in dessen Vorstand. Ebenfalls gehört Alfred Lampert dem Vorstand und Verwaltungsrat des FC Vaduz an, muss aber zur Zeit aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten. Nach 2011 sind auch in diesem Jahr die Poster und Autogrammkarten des FC Vaduz auf der Weltpremiere, einer 5-FarbenDruckmaschine mit Dispersionslack, welche zur Zeit die modernste Druckmaschine in Liechtenstein und der Ostschweiz ist, produziert worden. Zusätzlich sind Poster und Karten mit einem umweltfeundlichen Lack auf Wasserbasis versehen worden, was in Liechtenstein nur das Druckzentrum Lampert anbieten kann. Poster und Autogrammkarten können auf der Geschäftsstelle des FC Vaduz bezogen werden.

Die beiden Geschäftsführer Patrick Burgmeier FC Vaduz (links) und Pascal Brötz Druckzentrum Lampert nach der Vertragsunterzeichnung

FC Vaduz erteilt das Gut zum Druck: Die zwei Nationalspieler des FC Vaduz Peter Jehle (Torwart) und Franz Burgmeier (Kapitän) geben das OK für den Druck für die FCV Autogrammkarten und Poster frei.


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Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte Von Tamara Beck

: Bald finden wieder zahlreiche Kinder strahlend ihre Geschenke unter dem Weihnachtsbaum und sind gespannt, welche ihrer Wünsche sich erfüllen. Arik hat sein Weihnachtsgeschenk bereits im Sommer bekommen und hat seinen Traum wahr gemacht. Ermöglicht hat dies die Stiftung «FOOTBALL IS MORE» aus Liechtenstein.

Arik steht ihm Tor. Er sieht, wie der Ball auf ihn zufliegt, er nimmt ihn ins Visier und fängt ihn. Er strahlt über das ganze Gesicht. Für Arik ist dies ein ganz besonderer Augenblick. Es ist der erste Tag des Special Adventure Camps, eines Fussballcamps für Menschen mit einer geistigen und/oder körperlichen Behinderung, welches von FOOTBALL IS MORE diesen Sommer in Ruggell durchgeführt wurde. Auf Grund seiner Behinderung und vielen Operationen ist Arik ein wenig korpulent und es fällt ihm schwer sich zu bewegen, deshalb erfüllte sich ein grosser Traum für ihn, als er gemeinsam mit anderen behinderten Jugendlichen am Special Adventure Camp teilnehmen und Fussball spielen durfte. Er hatte während der Zeit des Camps, aber auch beim Turnier, das Gefühl, wichtig zu sein und seinen Teil zur heutigen Leistungsgesellschaft beitragen zu können. «Einfach als Mensch wahrgenommen zu werden und nicht als Behinderter abgestuft zu werden, war ein wunderschönes Gefühl für ihn», wie seine Mutter berichtet. Auch heute noch spricht er davon, wie Bill Bygroves vom FC Liverpool ein Lied für ihn sang und ihm als Belohnung für seine Leistung ein kleines Geschenk übergab.

Ehrgeiz und Motivation

Durch seine Teilnahme am Special Adventure Camp gewann Arik vor allem ein grösseres Selbstvertrauen und es stärkte ihn in seiner persönlichen Ent-

Szenen vom «Special Adventure Camp» mit geistig und körperlich Behinderten. Fotos: fim

wicklung. Aber auch seine Motivation und sein Ehrgeiz haben sich gesteigert. Seit der Teilnahme am Camp trainiert er täglich im Fitnessstudio und falls seine Mutter es einmal vergessen sollte, drängt er immer darauf, hinzugehen. «Er hat gesehen, was er alles kann und hat nun die Kraft geschöpft sich körperlich weiterzuentwickeln», berichtet seine Mutter. Zusätzlich spielt er jeden Donnerstag Fussball, um seine Fähigkeiten für das nächste Special Adventure Camp im Juli des kommenden Jahres zu verbessern. Ariks Mutter ist beeindruckt von der Kraft des Fussballs und möchte ihren Sohn durch sportliche Aktivitäten noch stärker fördern. Für sie war es auch wichtig, zu sehen, wie andere Eltern mit den Problemen ihrer Kinder mit einer Behinderung umgehen und wie sie sich um sie kümmern. «Der Austausch hat mir sehr geholfen. Vor allem war es interessant zu sehen, dass in den verschiedenen Ländern anders mit den jeweiligen Situationen umgegangen wird», sagt sie.

Regelmässige Anlässe

Hätte Arik noch einen Wunsch frei, so möchte er, dass das Special Adventure Camp nicht nur ein einmaliges Erlebnis für ihn war, sondern dass solche Anlässe regelmässig durchgeführt werden. Er möchte sich fussballerisch weiterentwickeln und braucht daher auch die Möglichkeiten, dies in einem für ihn geeigneten Rahmen zu tun. Auch seine Mutter findet, dass Veranstaltungen wie diese wie-


sport:zeit

derholt und auch regelmässiger durchgeführt werden. «Jeder ist willkommen und wichtig, egal ob er eine Behinderung hat oder nicht». Dieses Konzept sagt ihr sehr zu. Für Weihnachten würde sie sich konkret wünschen, dass der Behindertensport mehr Wertschätzung bekommt und die Sportler für ihre tollen Leistungen Zuspruch bekommen. «Jeder Sportler freut sich, wenn die Zuschauer applaudieren und die Sportler bejubeln, ob mit Behinderung oder ohne. Daher müssen wir es schaffen, dass die Behinderten mehr in die «normale» Gesellschaft integriert werden.»

Behinderte in die Gesellschaft integrieren

Welt ist, dass viele Behinderte getrennt von der Gesellschaft aufwachsen und somit die Akzeptanz der Menschen relativ gering ist. Dies liegt aber auch daran, dass viele Menschen im Umgang mit Behinderten unsicher sind und Angst haben, etwas falsch zu machen und daher den Kontakt zu Behinderten meiden. Aber genau dies spüren die Behinderten und fühlen sich nicht als Mensch wahrgenommen. Eine Veranstaltung wie das Special Adventure Camp/Tournament hat daher die Möglichkeit, dem mit einem Informationsausgleich entgegen zu wirken und die Behinderten besser in die Gesellschaft zu integrieren.

Weihnachtsgeschenk gefällig? Eine etwas andere Verlosung … Solche «Weihnachtsgeschenke»/ Anlässe kannst Du selbst miterleben. FIM bietet Volunteers (Freiwilligen) die Möglichkeit an, am Special Adventure Camp vom 23. bis 28. Juli 2013 in Ruggell sich für die Jugendlichen zu engagieren. Wer Interesse daran hat oder sich anderweitig für FIM engagieren möchte, schickt eine E-Mail an die Adresse info@footballismore.org. Unter allen Einsendungen verlost FIM zwei Karten für ein Premier League Spiel im Etihad Stadium von Manchester City oder in der legendären Anfield Road des FC Liverpool. Zu diesem Preis bieten wir ein ganz spezielles Zusatzprogramm an: ein Besuchs der sozialen Abteilung des Vereins vor Ort. Hier erlebst Du hautnah, wie bei Grossvereinen in England Menschen mit Behinderung in den Verein integriert werden. FOOTBALL IS MORE.

Das Problem in der westlichen

FOOTBALL IS MORE – die Kraft des Fussballs nutzen um Gutes zu tun Die Stiftung »FOOTBALL IS MORE” (FIM) wurde vor zwei Jahren in Vaduz mit dem Ziel gegründet, anhand diverser Projekte die positiven Eigenschaften des Fussballs zu nutzen, Synergien zu schaffen und schlicht anderen Menschen zu helfen. Die junge Organisation trägt so auch das Land Liechtenstein in die Welt hinaus. Das ebenfalls vom Ländle aus international agierende Sportmarketingunternehmen sporteo unterstützt FIM. Vier Schwerpunkte stehen im Zentrum der Arbeit von FIM: Internationale Projekte in Krisenund Entwicklungsländern, Projekte für Menschen mit Behinderung, das FIM-Forum »together we are stronger”, das vor allem

dem Wissensaustausch dient und die Förderung des sozialen Engagements sowie die Unterstützung von Vereinen durch ein internationales Netzwerk. FIM sieht sich dabei als Drehscheibe zwischen Vereinen, (Hilfs-)Organisationen und Unternehmen. Ein spezifisches Projekt für behinderte Jugendliche ist das Special Adventure Camp, das im kommenden Jahr zum siebten Mal in Ruggell stattfinden wird. In Zusammenarbeit mit den Partnerclubs wird jährlich das «Special Adventure Camp» für Kinder und Jugendliche mit geistiger oder körperlicher Behinderung aus den Städten der teilnehmenden Clubs und der Region Liechtenstein/Ostschweiz/Vorarlberg organisiert. Dabei stehen nebst Fussballtrainingseinheiten mit internationalen Trainern auch polysportive Aktivitäten und Ausflüge auf dem Programm. Der Abschluss des Camps ist ein

Turnier, welches in den Spielpausen des diesjährigen International Swiss U16 Cup stattfindet. Bis zu 100 Kinder und Jugendliche werden auch im kommenden Jahr wieder beim Special Adventure Camp in Liechtenstein erwartet. Das Ziel dieses Projekts ist es, Erlebnisse zu schaffen und Freundschaften zu fördern. Der zukünftige Fokus dieser beiden Anlässe liegt darin, interessierte Jugendliche und Erwachsene – mit und ohne Behinderung – bei der Integration von Behinderten mittels Fussball in ihrer Aus- und Weiterbildung zu unterstützen. Über 200 Freiwillige und viele Spenden machen dieses einmalige Ereignis möglich. Nebst dem Special Adventure Camp in Ruggell plant FIM im kommenden Jahr das FIM-Forum in Bad Ragaz und sondiert diverse internationale Projekte. Das Team von FIM würde sich freuen, neben sporteo noch weite-

re Unternehmen in Liechtenstein und der Region für ihre Projekte gewinnen zu können. sporteoAufsichtsrat Josef Lenhart – von Beginn weg Unterstützer von FIM – kann es nur empfehlen: »Gutes zu tun ist nicht nur eine inhaltlich sondern auch strategisch richtige und wichtige Sache für jedes Unternehmen. Der Fussball und FIM sind dafür wirkstarke Partner.” Weitere Informationen zu den Aktivitäten der Stiftung und wie Sie Partner werden können, finden Sie unter www.footballismore.org.


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«Ich hoffe, dass noch viele solche Geschichten erzählt werden können» Das Unternehmen Sporteo mit Sitz in Schaan unterstützt »Football is more” seit zwei Jahren und kann dieses Engagement nur weiter empfehlen. lie:zeit Herr Lenhart, weshalb unterstützen Sie FIM und deren Projekte? Josef Lenhart, sporteo: Wir wollten in unserer Unternehmensgeschichte immer schon auch unsere soziale Verantwortung wahrnehmen. Wir wissen um die Kraft des Fussballs, nicht nur im Sponsoring und in der Massenkommunikation, sondern eben auch in seiner Wirkung auf den Einzelnen. Fussball ist ein Zugpferd. Er bringt Menschen zusammen, schafft Emotionen und erreicht die Herzen. Weil auch Hanspeter Rothmund diese Erkenntnis verinnerlicht und sich auf diese soziale Wirkkraft des Fussballs konzentriert hat, unterstützen wir neben unseren eigenen time2care-Projekten auch FIM. Zudem hat FIM genau wie wir ihren Ausgangspunkt hier in Liechtenstein, besitzt aber gleichzeitig eine internationale Plattform. Darin sehe ich strategisches Positionierungspotenzial für unser Land.

ich bin überzeugt, das ist erst der Anfang von Ariks wirklicher Geschichte. Und dafür wünsche ich ihm alles Gute! Rothmund: Wenn Menschen, die dieselben Interessen haben, sich zusammentun, wird oft etwas möglich, das man nie erwartet hätte. Lenhart: Und oft macht man Dinge, ohne das Ergebnis zu kennen. Man muss auch einmal investieren ohne gleich zu fragen, was es kostet oder was dabei herausspringt. Die Weihnachtsgeschichte von Arik ist ein »Ergebnis”, das man nicht im Voraus erahnen kann. Ich hoffe, dass noch viele solche Geschichten erzählt werden können und wünsche deshalb, dass sich noch viele weitere potentielle Partner bei FIM melden.

sporteo-Inhaber Sepp Lenhart unterstützt und engagiert sich u.a. für Sozialwerke.

Wie zufrieden sind Sie mit der Zusammenarbeit mit FIM? Lenhart: Wir fühlen uns gut vertreten. Der Austausch ist sehr fruchtbar. Hanspeter Rothmund (FIM): Und was sagst Du zu der »etwas anderen Weihnachtsgeschichte” von Arik? Josef Lenhart, sporteo: Es hat mich sehr gefreut, Ariks Geschichte zu erfahren. Wenn man Gutes tut, tut man eben auch sich selber etwas Gutes. Was man gibt, kommt zurück, davon bin ich überzeugt. Gerade Ariks Geschichte zeigt wieder, was der Fussball alles möglich macht und

Tamara Beck im Gespräch mit Hanspeter Rothmund, FIM (links) und dem zuständigen Projektleiter von sporteo, Patrick Fürnschuss.


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business:zeit Analyse Treuhänder Bryan Jeeves präsentiert seine Einschätzung vom gegenwärtigen Geschehen in Weltpolitik und Finanzen. Ab Seite 43

Vorsorge Bruno Matt, Leiter der Vorsorgestiftung für Liechtenstein der Liechtensteinischen Landesbank, erläutert im Gespräch die Geschäftspolitik der Pensionskasse. Seite 50

Kundenwünsche Die Ergebnisse einer länderübergreifenden Studie der LGT Bank in Liechtenstein zeigt, dass die Mehrheit der Bankkunden mit ihrer Bank zufrieden ist. Näheres ab Seite 54

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Heuchelei der Grossstaaten Von Bryan Jeeves

In Europa ist Deutschland, sei es in der so genannten Euro-Krise oder in der Haltung gegenüber der Schweiz und Liechtenstein in fiskalischen Angelegenheiten, ein hervorragendes Beispiel für die Macht, die ein grosser Staat kleineren Ländern gegenüber ausüben kann. Das Problem ist jedoch nicht auf Europa beschränkt. Wenn man sich anschaut, wie die USA allgemein gegenüber Drittstaaten auftreten, sieht man, dass sie grundsätzlich eine Politik mit kolonialen Verhaltensweisen der schlimmsten Art betreiben. In der Karibik verfolgt die US amerikanische Politik unbarmherzig ihre eigenen Interessen auf Kosten vieler kleinerer Nationen. Die Heuchelei der US amerikanischen Selbstbedienungspolitik offenbart sich in der Tatsache, dass der US Handelsvertreter eine Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingereicht und beanstandet hat, dass die Volksrepublik China «erhebliche staatliche Unterstützung»» für chinesische Unternehmen geleistet hätte, die Fahrzeuge und Fahrzeugteile für den Export produzieren. Dieselbe US Regierung griff nicht nur der amerikanischen Fahrzeugindustrie unter die Arme, sondern förderte effektiv die Rumproduktion in zwei ihrer US-karibischen Gebiete zum Nachteil von Rumherstellern aus nicht-amerikanischen karibischen Staaten, und das obwohl der amerikanische Präsident Barack Obama in einem Schreiben des Premierministers von St. Lucia, Dr. Kenny Anthony, in seiner Eigenschaft als Chairman der 15 Mitgliedsstaaten der Caribbean Community (CARICOM) auf dieses einseitige Verhalten hingewiesen wurde.

: In Liechtenstein sehen wir heute, wie ein kleiner Staat dem Druck von grösseren Ländern ausgesetzt ist, bei sehr geringen Aussichten auf Verteidigung. In der Schweiz ist der Niedergang des Bankhauses Wegelin aufgrund des Drucks der USA ein klassisches Beispiel für dieses Syndrom.

Präsident Obama äussert sich lautstark über die Chinesen, da die amerikanischen Exporte der Fahrzeughersteller aus China günstiger sind als ihre amerikanischen Gegenstücke. Präsident Obamas Behauptung, dass die chinesischen Staatshilfen «direkt Arbeitern und Arbeiterinnen an den Montagebändern in Ohio und Michigan sowie im mittleren Westen schaden», sollte den Wählern demonstrieren, dass er für sie eintritt. Ausserdem sollte damit die Kritik seines republikanischen Rivalen Mitt Romney entkräftet werden, der zusammen mit der republikanischen Partei die Vorgehensweise von Präsident Obama im Handelsstreit mit China rügte.

US-Heuchelei ist bemerkenswert

Diese Heuchelei ist bemerkens-

wert, wenn die US Politik ihre eigene allgemein mangelnde Fairness bei dem Verhalten ihrer Regierung in Bezug auf Staatshilfen für amerikanische Hersteller nicht zugeben möchte. Zum Beispiel haben massive Unterstützungen der Regierung mit insgesamt zehn Milliarden Dollar allein im letzten Jahr den amerikanischen Landwirten einen erheblichen Vorteil gegenüber ausländischen Landwirten verschafft, die auf dem Weltmarkt nicht konkurrieren können, und gegenüber anderen, die von ihren heimischen Märkten verdrängt werden, da die amerikanischen subventionierten Agrarprodukte billiger sind. Auf dem Bananenmarkt, zuvor ein wichtiger Exportsektor für die Karibik nach Europa, verschlechterte sich die Lage erheblich, als die USA WTO-Bestimmungen für die

EU und EWR durchsetzten und damit billiger produzierte Bananen von US-Firmen den Vorzug erhielten. Die gleiche Beobachtung lässt sich nun bei starken Subventionen für die Rumproduktion und Marketing in Höhe von 500 Millionen Dollar jährlich anstellen, die an private Gesellschaften in Puerto Rico und US/BVI gezahlt werden, sodass Rumhersteller in nicht-amerikanischen karibischen Staaten wie Barbados, Guyana und Jamaika in eine erheblich schlechtere Lage geraten.

Welche Chance hat Liechtenstein?

Während die USA andere Staaten schnell in ein Streitschlichtungsverfahren der WTO hineinziehen und Strafmassnahmen anwenden, wenn sie gewinnen, findet sich ein schwarzer Fleck


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im amerikanischen WTO Register, da die USA noch immer nicht ihre Angelegenheiten mit Antigua und Barbuda geregelt haben, nachdem sie gegen ihre Verpflichtung im Rahmen des Dienstleistungsabkommens GATS (Allgemeines Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen) verstossen haben, indem sie Internet Gaming aus Antigua und Barbuda in den USA die Zulassung verweigerten. Dieser Fall wurde März 2004 entschieden und in nachfolgenden Berufungen wurden die wesentlichen Punkte des ursprünglichen Schiedsspruchs bestätigt. Als Antwort zogen die USA ihre Verpflichtung zurück, die sie laut Schiedsspruch verletzt hatten. Aus der Perspektive von Liechtenstein fragt man sich, welche Chance für Liechtenstein besteht, wenn eine Streitigkeit bezüglich der jüngsten Vereinbarungen mit den USA auftreten sollte. Für China sieht die Lage ganz anders aus, da es nun die zweitgrösste Wirtschaftsmacht der Welt hinter den USA und der drittgrösste Gläubiger der US Regierung sowie sein grösster ausländischer Gläubiger ist. Der Zugang zum chinesischen Markt für Waren und Dienstleistungen aus den USA ist für die amerikanische Wirtschaft von grosser Bedeutung und Präsident Obama ist diese Tatsache bekannt, wie auch immer er dieses Thema im amerikanischen Wahlkampf einsetzte. Die chinesische Regierung hat das gegen sie gerichtete Vorgehen der amerikanischen Regierung bei der WTO nicht tatenlos hingenommen. In der Woche, als die USA ihre zweite Beschwerde bei der WTO gegen die chinesische Regierung eingereicht hat, legten die chinesischen Behörden einen Fall vor und beschuldigten die amerikanische Regierung einer unlauteren Zolltariferhöhung bei 30 chinesischen Exporten in den amerikanischen Märkten, darunter Reifen und Küchengeräte. Die USA erklärten, sie hätten die Tarife angewandt, da die Chinesen bei den Produkten in den USA Preisdumping betreiben würden. «Dumping» ist der allgemeine Begriff für die Praxis, ein Produkt in einem ausländischen Staat

Bryan Jeeves: «Die Praxis der Regierung erfordert dringende Korrektur.»

billiger anzubieten als im Inland oder günstiger als die Herstellungskosten zu verkaufen oder beides. Die tatsächlichen Kosten von Chinas Produktion geben Anlass zu Spekulationen in Anbetracht der grossen Rolle, die der Staat noch immer in der Wirtschaft spielt. Das beinhaltet alle Aspekte des Handels, sodass der Vorwurf der USA in Bezug auf «erhebliche Subventionen» in der Produktion von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen sowie auf «Dumping» zutreffen könnte. Man darf mit grossem Interesse erwarten, wie das Schiedsgericht der WTO in diesem Streit zwischen den Giganten der Weltwirtschaft entscheiden wird. Unstrittig ist, dass die Regeln, die bei Handelsstreitigkeiten zwischen China und den USA angewandt werden, bei kleineren Ländern ignoriert werden. In Ermangelung einer gemeinsamen Aktion durch kleinere Länder zur Reform der WTO und bei einem schwerwiegenden Mangel an globaler Demokratie ist Heuchelei vorherrschend. Durch blosses Beklagen ändert sich nichts an dem Verfahren, doch eine Initiative durch die kleineren Nationen innerhalb der UN ist ein mögli-

cher Schritt nach vorn. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die 40 einzelnen Staaten, die oft das Ziel von unlauteren Steuerpraktiken sind, zusammen mit etwa 60 weiteren Ländern in der Kategorie der kleineren Staaten eine starke Lobby innerhalb der UN bilden. Der Fürst von Liechtenstein, Hans Adam II, startete seine «Small State» Initiative in der UN in den späten 1990er-Jahren. Die Initiative schritt voran, bis sie vom Rat der grösseren Staaten blockiert wurde. Seitdem ist mehr als ein Jahrzehnt vergangen und die UN-Mitglieder verfügen heute wahrscheinlichen über einen grösseren Handlungsspielraum und mehr Unabhängigkeit als zu der Zeit. Südamerika ist als Einheit nicht länger ein automatischer Ableger der USA und sicherlich können die politischen Veränderungen in vielen anderen Mitgliedstaaten eine unabhängigere Haltung gegenüber den Forderungen der USA unterstützen. Das gilt auch für den Block in Südostasien.

Praxis der FL Regierung erfordert dringende Korrektur

Bei den zahlreichen bilateralen Vereinbarungen, die Liechten-

stein nun abschliesst, müssen wir sicher gewährleisten, dass Liechtenstein bei all diesen Vereinbarungen quid pro quo erzielt. Wenn sie erst einmal unterschrieben sind, ist es zu spät, um wesentliche Änderungen zu erreichen; wie die Ausführungen oben zeigen, werden die Bestimmungen für die Starken gemacht und nicht für die Schwachen. Bei den aktuellen Wahlpropagandataktiken in Liechtenstein versprechen beide Parteien, dass der private Sektor bei der Vorbereitung und Verhandlung solcher Vereinbarungen stärker eingebunden sein wird. Roger Frick, Präsident der Treuhändervereinigung, fordert seit Jahren unablässig, dass dieser Aspekt bei den bilateralen Vereinbarungen nicht ignoriert werden sollte. Die aktuelle Praxis der Regierung ist in diesem Punkt jedoch wenig ermutigend und erfordert eine dringende Korrektur. Der industrielle Sektor macht einen begründeten Anspruch geltend, dass «Reputation» auf den Weltmärkten eine wichtige Rolle spielt. Mit der Liechtenstein Erklärung wurde viel erreicht, doch kann die Initiative, das bilaterale Netzwerk Liechtensteins auszudehnen, «nicht zu jedem Preis» verfolgt werden, sondern es muss den Interessen der wichtigsten Sektoren der Wirtschaft in Liechtenstein, der Industrie und der Finanzdienstleistungen, Rechnung getragen werden.

Jener Mann, der unser Land auf die schwarze Liste setzte, zahlt keine Steuern

Schliesslich wurde das absolute Beispiel für Heuchelei von der Wochenendzeitung «Der Sonntag» berichtet. Angel Gurria, OECD Generalsekretär mit einem Jahresverdienst von mehr als einer halben Million Franken, liefert selber gar nichts an den Fiskus ab. Ausgerechnet jener Mann, der Liechtenstein, die Schweiz und über 40 andere Niedrigsteuerländer auf die schwarze Liste der Steueroasen setzen wollte, zahlt keine Einkommensteuer, weil die OECD mit Sitz in Paris mit Frankreich ein Abkommen abgeschlossen hat, das ihre Mitarbeiter steuerbefreit. Wer im Glashaus sitzt!


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Der Treuhandsektor: Vergangenheit und Zukunft Von Bryan Jeeves

: Die Presse ist im allgemeinen voll von den Konsequenzen bei einem Niedergang des Bankgeheimnisses, dem Austausch von gestohlenen Informationen von Banken, die an EU-Mitglieder verkauft werden, wie globale Transparenz den Sektor der Finanzdienstleistungen beeinträchtigen wird.

Für Dritte ist es oft schwierig, die Komplexität des Treuhandsektors in Liechtenstein zu verstehen. Die Tatsache, dass die Einnahmen der Regierung dramatisch zurückgegangen sind, beschäftigt die Gedanken von Politikern und der Öffentlichkeit. Die Publikation von Pieter van Ecks Bachelor Diplomarbeit an der Universität Zürich ist geeignet, viele Mythen aufzulösen und die Kette der Ereignisse zu erhellen, die den Sektor der Finanzdienstleistungen erschüttert hat.

Neues Umfeld erhöht Anforderungen an unsere Treuhänder

Das Buch «Zukünftige Entwicklungen und Positionierung der liechtensteinischen Treuhandbranche» zeigt diese Konsequenzen auf. Dabei werden auch das frühere Geschäftsmodell der Treuhänder sowie deren Stellenwert für die liechtensteinische Wirtschaft betrachtet. Grundlage dieser Analyse sind Interviews mit 26 Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Dabei wurden unter anderem das stellvertretende Staatsoberhaupt, der Regierungschef und führende Liechtensteiner Treuhandgesellschaften und Banken interviewt. Es zeigt sich, dass das neue Umfeld die Anforderungen an die Treuhänder stark erhöht. Nur mit erheblicher Erweiterung ihres Know-hows sowie einer starken Spezialisierung können Treuhänder ihr Geschäftsmodell erfolgreich weiter führen bzw. neue Modelle entwickeln. Wie Günther Meier im Volksblatt schreibt: «Das Worst-Case Szenario geht von der Annahme aus, dass sich die Zusammenarbeit zwischen

Regierung und den Treuhändern weiterhin schlecht entwickelt. Fehlende Abstimmung mit der Regierung und internationaler Druck würden sich negativ für die Treuhänder auswirken». Pieter van Eck schreibt: «Da durch die veränderten Rahmenbedingungen positive Attribute wie die

Privatsphäre sowie die Rechtsund Planungssicherheit endgültig verloren gehen, können die Treuhänder ihre Dienstleistungen zudem nicht mehr glaubwürdig am Markt präsentieren und werden grosse Mühe haben, Kunden zu akquirieren. Das Buch ist sehr lesenswert.»

Es ist zu hoffen, dass die Kandidaten für die neue Regierung ihre Versprechen auf Einbezug inländischer Experten aus der Praxis nach der Wahl nicht gleich vergessen werden. Die enormen und grossteils unnötigen Kosten ausländischer Experten werden ebenfalls eingespart.


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Liechtensteinisches Landesspital

Der Patient hat immer Recht PD Dr. Fritz Horber ist neuer Chefarzt am Landesspital. Sein Grundsatz: Der Patient hat immer Recht. Er möchte eine transparente Fehlerkultur pflegen und ist überzeugt, dass Qualität siegt. Er spricht ruhig. Fritz Horber, seit November der erste Chefarzt in der Geschichte des Landesspitals, hält den Blickkontakt. Und er hört gut zu. Das sagt er, sei auch bei seinen Patienten das Wichtigste. Denn: "Der Patient hat immer Recht". Er habe gelernt, dass man dem Patienten nur gut zuhören müsse. «Nicht immer kann er klar sagen, was er hat. Ein Arzt muss versuchen, ihn zu verstehen und seine Worte richtig interpretieren.» Horber wollte schon als Achtjähriger wie Albert Schweitzer werden, ein Arzt, der ihn mit seiner sozialen und patientenorientierten Art beeindruckt habe und der sein Ziel nie aus den Augen verlor. «Deshalb spiele ich Orgel und deshalb habe ich Medizin studiert», sagt Horber und blinzelt zufrieden.

Patient im Zentrum

Seine Laufbahn startete er in Bern, wo der Hauptmann der Sanität vom Medizinischen Assistenten zum Chefarztstellvertreter der Universitätspoliklinik Bern innert kürzester Zeit aufstieg. Er absolvierte den Facharzt für Innere Medizin, habilitierte später mit dem Thema Ernährung und Wachstumshormone und bildete sich laufend in verschiedensten Bereichen weiter. 1986 nahm er sich zwei Jahre Auszeit, um sich mit einem Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds an der renommierten Mayo Klinik in Rochester, USA, voll dem Thema Ernährung und Stoffwechsel zu widmen, das ihn schon als junger Mensch beschäftigt hat. Heute gilt er als Pionier im Übergewichtsbereich. Es folgten Jahre als Chefarztstellvertreter, Chefarzt und externer Oberarzt in weiteren Kliniken. Angesprochen auf seine medizinischen Grundsätze als Arzt fängt seine sonore Stimme dann Feuer: Das Prinzip des Verstehens blieb in all seinen Funk-

PD Dr. Fritz Horber, der neue Chefarzt am Liechtensteinischen Landesspital

tionen unumstösslich. Und sie sind ihm treu, seine Patienten. Viele sind den Weg mit ihm gegangen, wo immer der gebürtige Thurgauer sich hinverändert hat. Aber nicht nur Patienten, auch ehemalige Kollegen sagen ihm eine natürliche Autorität sowie Durchsetzungs- und Motivationskraft nach. «Wenn es um das Wohl der Patienten geht, dann kann ich sehr energisch werden», bestätigt er diese Einschätzung. Er verliert die grosse Linie nicht aus den Augen, auch wenn hier und da nicht jeder seinem Tempo folgen vermag. Er gilt als loyal und der Sache verpflichtet.

Erfolgreiche Aufbauarbeit

Horber ist einer, der aufbaut, anschiebt, etwas bewegt. Das hat er auch in zwei der renommiertes Schweizer Privatkliniken unter Beweis gestellt. 1997 holte ihn die Klinik Hirslanden nach Zü-

rich, wo er acht Jahre lang die Internistische Abteilung sowie die Notfallstation aufbaute und führte. Anschliessend setzte er das Erfolgsrezept als Chefarzt der Internistischen Abteilung und im Notfall der Klinik Lindberg in Winterthur um.

Notfall ist die Visitenkarte eines Spitals

Aber warum lässt sich der fidele 59jährige nach einer solchen Karriere nochmals auf ein Abenteuer, dazu ein öffentlich-rechtliches, in Vaduz ein? «Ich wollte nochmals etwas bewegen», und dann sei er auf das Angebot des Landesspitals gestossen: Auf- und Ausbau einer interdisziplinären Notfallstation und Aufbau der Inneren Medizin am Landesspital. Das, da fehlt es ihm nicht an Selbstvertrauen, «schien mir auf meine Person zugeschnitten». Lohnt sich denn ein eigener Notfall im

Landesspital? «Natürlich», sagt er überzeugt. «Die Notfallstation ist die wichtigste Visitenkarte eines Spitals. Und es ist doch sinnvoll, dass man in einem Notfall möglichst nah am Wohnort schnell kompetente Hilfe bekommt.» Seine Ideen und Erfahrungen für einen funktionierende Notfallstation hat Horber denn auch bereits in der Phase der Neukonzeptionierung des liechtensteinischen Landesspitals einbringen können. Angesprochen auf die aktuelle Diskussion rund um das Landesspital sagt er ruhig: «Qualität hat immer gesiegt. Kurzfristig ist es sicher schwierig, weil die Leute erst von der Qualität überzeugt werden müssen.» Aber er hegt keinen Zweifel daran, dass dies möglich ist. Und er ist bereit, dafür einen gehörigen Anteil Verantwortung zu übernehmen. Als Chef, als Arzt, als Chefarzt.


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publireportage

Risch reinigt Rohre – das erfolgreiche Familienunternehmen Von Johannes Kaiser

: Die «Risch reinigt Rohre AG» ist ein modernes, innovatives Reinigungs- und Kanalisationsunternehmen, das schwerpunktmässig im Raum Liechtenstein und in der Ostschweiz ihre professionelle Dienstleistung einsetzt.

Ihr Vater hat den Grundstein zu einem zukunftsträchtigen Unternehmen gelegt und ihr drei Söhne – Markus, Wolfgang und Michael – seid erfolgreich unterwegs? Markus Risch: Ja – unser Vater hat mit der Kanalreinigung und dem Abfallservice ein höchst interessantes Unternehmen auf den Weg gebracht, in das wir drei Brüder sukzessive hineingewachsen sind und heute das Vertrauen geniessen, die Firma zu führen. Wir pflegen die Philosophie, dass unsere Angestellten Mit-Arbeiter sind und somit Mit-Verantwortung tragen. Dieser Spirit des Unternehmens gleicht einer «Familie», die zusammenhält und die gemeinsam an einem Strick zieht. Die orange Farbe ist das unverkennliche Markenzeichen der Firma «Risch reinigt Rohre». Euere Präsenz geht weit über Liechtenstein hinaus? Markus Risch: Wir sind zu 30% in Liechtenstein und zu 70% in der Schweiz engagiert. In Buchs führen wir eine Tochterfirma. Dank unserer modernen, zuverlässigen und professionellen Dienstleistungsausführung mit Handschlagqualität - dies in den Bereichen der Kanalreinigung und dem Muldenservice mit Abfallbewirtschaftung – können wir auf

Factbox

Gründung: 1969 durch Gottlieb Risch Betriebs- und Geschäftsführer: Markus, Wolfgang und Michael Risch Mitarbeiter: 52 Fahrzeuge: 27 Mulden: 440

Markus Risch vom 3-Brüder-Betrieb des Familienunternehmens «Risch reinigt Rohre AG».

einen grossen Kundenkreis aus der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand bauen.

könnten private Haushalte wie auch Gemeinden und Land viel Geld einsparen.

Nicht nur das Reinigen ist ein vorherrschendes Thema, sondern ebenso wichtig ist die Thematik des «Vorbeugens»? Markus Risch: Vorbeugende Aktivitäten sind insbesondere für Kanalsysteme von grosser Bedeutung und mit kontrollierenden sowie prophylaktischen Massnahmen

Stichwort Ökologie: auch ein grosses Thema? Markus Risch: Das ist für uns eine zentrale Thematik. Ich bin seit Jahren im Vorstand des Fischereivereins Liechtenstein und wer die Passion der Fischerei kennt, weiss wie wichtig es ist, die ökologischen Werte an oberste Stelle zu setzen.

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business:zeit

LLB Vorsorgestiftung für Liechtenstein

Von Herbert Oehri

: Die LLB Vorsorgestiftung für Liechtenstein ist seit nunmehr fast acht Jahren auf dem Pensionskassenmarkt in Liechtenstein tätig. Mittlerweile zählt sie zu den grossen Anbietern und kann auf ein bemerkenswertes Wachstum zurückblicken. Im Interview beleuchtet Geschäftsführer Bruno Matt die LLB Vorsorgestiftung näher.

lie:zeit Pensionskassen mussten in der Vergangenheit nicht nur Deckungsgradeinbussen hinnehmen, sie müssen sich längerfristig auf tiefere Zinsen und tiefere Kapitalmarkterträge einstellen. Wie stellt die LLB Vorsorgestiftung sicher, dass sie ihre Leistungsversprechen erfüllen kann? Bruno Matt: Um einen gleichmässig stabilen Deckungsgrad zu halten, müssten Pensionskassen im Durchschnitt regelmässig eine jährliche Performance von drei bis vier Prozent erzielen. Das ist im Umfeld von tiefen Zinsen und der Euro-Krise sehr ambitiös. Nebst den Kapitalerträgen, welche die Kassen nur bedingt beeinflussen können, können die Kassen auch ihre technischen Grundlagen anpassen. Wir haben den technischen Zinssatz, der die zukünftige Renditeerwartung ausdrückt, ab 2012 von vier auf 3.5 Prozent gesenkt. Als Berechnungsgrundlagen dienen den Pensionskassen die statistischen Sterbetafeln der Schweiz. Danach lebt ein 65jähriger Mann heute noch weitere 18.9 Jahre, er wird also anderthalb Jahre älter als noch mit den Statistiken vor zehn Jahren. Mit dieser Entwicklung ist der Rentenumwandlungssatz unmittelbar verknüpft. Er muss entsprechend reduziert werden. Ihr aktueller Rentenumwandlungssatz von sieben Prozent ist beachtlich hoch. Wie stellen Sie sicher, dass die versprochenen Renten gehalten werden können?

Bruno Matt, Leiter Berufliche Vorsorge der LLB AG und Geschäftsführer der LLB Vorsorgestiftung für Liechtenstein

Stiftungsräte von Vorsorgeeinrichtungen werden nicht darum herum kommen, sich mit den technischen Grundlagen, wie beispielsweise dem Rentenumwandlungssatz, zu beschäftigen und diesen zu beurteilen. Der Umwandlungssatz wird auf das individuell zurückgestellte Altersguthaben der Versicherten angewendet. Die Frage ist: Reicht das Kapital bis an das Lebensende des Rentenbezügers? Um der Problematik vorzubeugen stellen wir nicht nur das Vorsorgekapital des Rentenbezügers zurück, sondern bilden jährlich zusätzlich

technische Rückstellungen für die Langlebigkeit. Wie viele aktive Versicherte stehen bei Ihnen wie vielen Rentnern gegenüber? Aktuell verwalten wir rund 3'800 aktive Versicherte. Lediglich 55 Personen beziehen eine Altersrente. Natürlich ist es nicht so, dass wir in den letzten sieben Jahren unserer Tätigkeit nur so wenige Pensionierungen zu verarbeiten hatten. Nach wie vor ist es so, dass rund zwei Drittel der Pensionierten ihr Alterskapital in Form einer

einmaligen Auszahlung beziehen. Dies ist eine Frage, die jeder Versicherte für sich entscheiden muss. Und diese Entscheidung ist von vielen Faktoren abhängig, daher kann man auch nicht von Trends sprechen. Wie häuf ig beziehen Versicherte das Kapital ihrer 2. Säule für Wohneigentum vor? Für diese Frage bin ich dankbar, denn es besteht hier häufig ein Missverständnis, welches ich hier gerne erläutere. Die gesetzlichen Grundlagen der beruflichen Vor-


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sorge verbieten es Liechtensteiner Pensionskassen, einen Vorbezug oder eine Verpfändung für selbstgenutztes Wohneigentum zu gewähren. Viele Versicherte, vor allem aus der Schweiz, sind der Meinung, das müsse gehen. Das BVG in der Schweiz sieht dies nämlich vor. Aber wie gesagt, in Liechtenstein ist dies nicht erlaubt. Sie bieten individuelle Vorsorgepläne an. Nennen Sie zwei Beispiele? Neben den Leistungsplänen die sich am gesetzlichen Minimum orientieren, sind wir auf Vorsorgepläne spezialisiert die Leistungen beinhalten, welche über das Obligatorium hinaus gehen. Beispielsweise kann das ein Vorsorgeplan mit sehr hohen Risikoleistungen (Invalidität  /  Todesfall) sein, oder einer, bei dem der volle Lohn ohne Koordinationsabzug versichert ist. Meist wird eine Kombination von beidem realisiert. Vielfach werden auch für einen Betrieb mehrere Personengruppen definiert, welchen unterschiedliche Leistungspläne zu Grunde liegen. Wohin tendieren Unternehmen: zu gesetzlichen oder übergesetzlichen Leistungsvarianten? Hier kann ich nur die Betriebe beurteilen, welche unserer Stiftung angeschlossen sind. Unsere strategische Ausrichtung zielt auf Betriebe mit erhöhten Leistungsansprüchen. Daraus ergibt sich bei uns ein Verteilung von rund 80 % überobligatorischen und 20 % obligatorischen Leistungsplänen. Und welche Risiken werden versichert? Generell werden in der Pensionskasse die drei Risiken Alter, Tod und Invalidität abgesichert. Dies in Ergänzung zur staatlichen AHV und IV. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen verlangen für jede zu versichernde Person einen Leistungskatalog der diese drei Risiken deckt. Die individuelle Ausgestaltung des Vorsorgeplanes über das gesetzliche Minimum hinaus kann von jeder Firma individuell vorgenommen werden. Wie sieht die aktuelle Situation der Stiftung in Bezug auf den Deckungsgrad aus?

Der Deckungsgrad ist eine stichtagsbezogene Standortbestimmung. Da wir für jede Firma einen individuellen Deckungsgrad führen, hat der konsolidierte Deckungsgrad auch keine Auswirkungen auf die angeschlossenen Betriebe. Entschliesst sich eine Firma, ihre Pensionskasse zu uns zu wechseln, startet sie immer mit einem Deckungsgrad von 100 %. Lag der Deckungsgrad per Ende 2011 noch bei 98 Prozent, stehen wir heute mit einem Deckungsgrad von deutlich über 100 % da. Vor allem die sehr guten Entwicklungen unserer Anlagestrategien im Jahr 2012 haben zu dieser markanten Erholung geführt. Sie sind auch im Jahr 2012 wiederum stark gewachsen. Auch mit Neugeld? Im Jahr 2011 konnten wir einen Neugeldzuwachs von rund 56 Mio. Franken verzeichnen. Dieser erfreuliche Trend konnte auch im 2012 weiter fortgesetzt werden. Aktuell verwalten wir rund 350 Millionen an Altersguthaben, was einem Zuwachs allein im 2012 von 60 Millionen entspricht. Der Zuwachs ist auf diverse grössere Neuzugänge per 1. Januar zurückzuführen. Wie wirkt sich die aktuell positive Entwicklung an den Finanzmärkten auf Ihre Stiftung aus? Wenn die Jahresperformance höher ist als die notwendige Zielrendite, werden in einer Pensionskasse Reserven gebildet. Die bei uns angeschlossenen Betriebe profitieren auf Grund der individuell pro Firma geführten Reserven direkt. Der Ertragsüberschuss, der beim Jahresabschluss 2012 festgestellt wird, wird direkt an die angeschlossenen Unternehmen anteilsmässig verteilt und deren Reserven gutgeschrieben. In Summe steigt somit der Deckungsgrad, sowohl der Stiftung als auch der Vorsorgewerke. Wie sieht Ihre Anlagestrategie aus? Wir bieten unseren Kunden zwei Anlagestrategien zur Auswahl. Die Strategie «Konservativ» mit einer Aktienquote von rund 15 % und die Strategie «Dynamisch» mit einer Aktienquote von rund

25 %. Die Unternehmen können jedes Jahr entscheiden, in welcher Strategie ihre Kapitalien investiert sein sollen. Wo sehen Sie Wachstumspotenzial für die LLB Vorsorgestiftung? Es ist mir bewusst, dass unser Heimmarkt in Liechtenstein begrenzt ist. Dennoch sehe ich auch hierzulande noch Wachstumspotenzial. Dadurch, dass wir keine vorgefertigten Standardpläne kennen, können wir sowohl Lösungen im Bereich der gesetzlichen Anforderungen als auch überobligatorische Leistungspläne mit verschiedenen Personenkategorien anbieten. Durch diese Flexibilität sind wir Partner für Gewerbebetriebe, Dienstleister und grosse KMU und auch für Verwaltungen der öffentlichen Hand. Um auch jenseits der Landesgrenzen wachsen zu können, führen und verwalten wir zudem mit der Pensionskasse ALVOSO LLB eine Sammelstiftung in der Schweiz mit Sitz in Lachen, Kanton Schwyz. Somit sind wir in der Lage, Vorsorgelösungen grenzüberschreitend und für in der Schweiz tätige Unternehmen aus einer Hand anbieten zu können. Wie stellen Sie angesichts der gegenwärtigen Turbulenzen an den weltweiten Finanzmärkten sicher, dass die Renteneinlagen der Versicherten garantiert bleiben und trotzdem eine Rendite möglich ist, welche die Ausgaben deckt? Dabei muss unterschieden werden zwischen Risikoleistungsfällen, also Invaliden- oder Todesfallleistungen, und den Altersrenten. Die Risikoleistungen Invalidität und Todesfall haben wir kongruent bei einer Versicherungsgesellschaft rückversichert. Dies stellt für die Kasse und letztendlich den Versicherten sicher, dass die reglementarischen Leistungen erbracht werden. In Bezug auf die Verwaltung der Altersguthaben hat der Stiftungsrat die Verantwortung, eine Anlagestrategie festzulegen, welche den aktuellen Finanzmärkten ebenso Rechnung trägt wie der Struktur und den Renten-

verpflichtungen der Kasse. Dabei das Optimum zu erreichen ist gerade in den jetzigen Zeiten eine Herausforderung, welcher sich die Stiftungsräte stellen müssen. Die aktuelle, sehr hohe Jahresrendite zeigt auf, dass die Anlagestrategie entsprechend gut gewählt ist. Immerhin verfügt die LLB Vorsorgestiftung über eine komfortable Versichertenstruktur: Einem Rentner stehen zurzeit noch fast 80 aktive Versicherte gegenüber. Unser Auftrag ist langfristig zu planen und vorausschauend zu handeln. Natürlich ist unser momentanes Verhältnis zwischen den aktiven Versicherten und den Rentenbezügern ein sehr positives. Ausser den Anpassungen der versicherungstechnischen Grundlagen hat der Stiftungsrat zudem beschlossen, den Rentenumwandlungssatz zu senken. Ab Januar 2015 liegt dieser bei der LLB Vorsorgestiftung bei 6.8 Prozent statt wie bisher bei sieben Prozent. Bei einem in der 2. Säule gesparten Alterskapital von beispielsweise 300‘000 Franken liegt die jährliche Altersrente somit zurzeit bei 21‘000 Franken und ab 2012 bei 20‘400 Franken. Der Unterscheid zwischen einer Pensionierung im Jahr 2012 und 2015 liegt in dem Beispiel bei 600 Franken pro Jahr. Unter anderem durch diese Massnahmen können wir sicherstellen, sowohl für die bestehenden als auch für die künftigen Renten die richtigen technischen Grundlagen anzuwenden, um langfristig «fit für die Zukunft» zu sein.

LLB Vorsorgestiftung für Liechtenstein Gegründet: 2005 Standort: Vaduz Versicherte Betriebe in Liechtenstein: 320 Versicherte Arbeitnehmer: 3‘900 Verwaltetes Kundenvermögen aktuell: 350 Mio. Franken www.vorsorgestiftung.li


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Print ist allgegenwärtig und vielfältig Von Walter Bruno Wohlwend Wenn man in Betracht zieht, dass daraus innerhalb von wenigen Jahrzehnten eines der leistungsfähigsten und modernsten Druckzentren in Liechtenstein und den angrenzenden Regionen wurde, spricht dies eindeutig für den einstigen Einstieg in das Druckgewerbe. Die Digitalmedien entwickelten sich eng mit den Printmedien zusammen. Zuerst gab es Festplatten & Disketten, dann folgten CDs, kurz darauf DVDs und heute sind es Bluerays und Flashspeicher. Ähnliche Entwicklungen haben auch die Printmedien durchgemacht, früher waren sie klein und schwarzweiss, heute können

: In Zeiten von Internet, Mail, SMS/MMS, Smartphones und Apps, was kann uns da eine Druckerei noch bieten? Wie lange werden wir noch Printmedien nutzen? Hat der Vaduzer Bauernsohn, Alfred Lampert den richtigen Weg eingeschlagen, als er vor gut 30 Jahren in einer früheren Schreinerei seine kleine Druckerei eröffnete?

die Printerzeugnisse mehrere Meter messen, sind farbig und sind dazu noch veredelt z.B. mit Lack oder Prägungen. Der Computer ist heute in einer modernen Druckerei nicht mehr wegzudenken, was früher von handgemacht wurde, läuft heute nur noch durch neueste Technik. Der Digitaldruck, bezeichnet z.B. ein Verfahren, bei dem das Druckbild direkt von einem Computer in die Druckmaschine (ohne statische

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«Wir sollten alle bescheiden bleiben!» als Drucktechnologe und Polygraf gemacht haben und somit Praktiker und nicht nur Theoretiker sind, eines Tages nach der Weiterbildung (Andreas studiert zur Zeit in London), ohne Druck und Müssen in meine Fusstapfen treten können.

Die Printmedien leben!

Print ist allgegenwärtig und vielfältig. Heute mehr denn je. Freilich anspruchsvoller, vielseitiger und origineller als vor wenigen Jahren. Print ist nicht nur auf Papier zu finden, sondern auf PVC, Acryl und weiteren Bedruckstoffen. Diese Entwicklung setzt naturgemäss ein umfassenderes Wissen und Können der «Drucker» und «Schriftsetzer» (heute «Drucktechnologen» und «Polygrafen») voraus und – ebenso wichtig – die Bereitschaft eines Unternehmens ständig in die neuesten Techniken und Printsysteme zu investieren. Print vereint die Vorzüge aller Medien. Print weckt Emotionen. Kein anderes Kommunikations-Medium spricht gleichzeitig so viele Sinne an wie Gedrucktes.

LDZ-Gründer Alfred Lampert Interview mit LDZ-Gründer Alfred Lampert

lie:zeit Bist Du stolz auf den Erfolg Deines Lebenswerkes? Alfred Lampert: Ich bin froh, dass ich mit einem gesunden Betrieb, und soliden Arbeitsplätzen einen Beitrag zum Erfolg der gewerblichen Wirtschaft im Lande leisten konnte und kann. Was ist Dir im Leben wichtig? Dass meine zwei Söhne, die beide in der Druckbranche eine Lehre

Wie hoch ist für Dich der Stellenwert des Geldes? Ich bin froh, dass es uns (allen) gut geht. Auch dem Land. Wir sollten aber bescheiden bleiben. Es gibt Situationen im Leben, in denen Geld nicht mehr all zu viel bedeutet und die Gesundheit auf einmal das Wichtigste ist, wenn man von einer auf die andere Stunde eine niederschmetternde Diagnose vom Arzt erhält und man danach froh ist, dass es eine gut funktionierende Krebshilfe in Liechtenstein gibt, die dir neben Familie, Freunden und Kunden zur Seite steht. Was wünscht Du für Dein Unternehmen LDZ? Dass wir weiterhin auf der Höhe unserer Leistungsfähigkeit bleiben und uns trotzdem freuen, wenn wir

dazwischen auch kleine, alltägliche Aufträge vom Briefpapier bis zur Visitenkarte einwandfrei erledigen können. Wie siehst du in der Druckbranche die Zukunft? Es gibt nicht viele Branchen, welche für die Anschaffung von Maschinen so viel Geld in die Hand nehmen müssen, wie wir. Wir haben in den letzten 3 Jahren mit Eigenfinanzierung über 4 Milionen Franken in neue Drucktechnik investiert. Da auch die Druckbranche mit Preisdruck unter der Wirtschaftskrise leidet, wird es immer schwieriger, in diesem Ausmass in neue Drucktechnik zu investieren. Man muss nicht weit schauen, schon in unserem Nachbarkanton wird in der Druckbranche fusioniert, verlagert und der eine oder andere bleibt auf der Strecke.

Erhaltung eines unternehmerfreundlichen Klimas ternehmen eingestellt. Und beides erlebe ich in meiner neuen Aufgabe täglich aufs Neue. Eine Druckerei von unserer Leistungsfähigkeit und unserem Angebot, stellt an alle Beteiligten eine ständige berufliche Herausforderung dar.

LDZ-Geschäftsführer Pascal Brötz Im Gespräch mit LDZ-Geschäftsführer Pascal Brötz

lie:zeit Pascal. du hast vor gut eineinhalb Jahren die Geschäftsführung des Lampert-Druckzentrums übernommen. Würdest du dich wiederum um den gleichen Job bewerben? Pascal Brötz: Ohne Wenn und Aber. Ich habe mich auf eine sehr abwechslungsreiche und vielseitige Aufgabe in einem topmodernen Un-

Wie dürfen wir das verstehen? Der heutige Kunde ist sehr anspruchsvoll und erwartet von uns schnelle Lösungen. Zum Glück! Denn dafür sind wir die richtige Druckerei. Das ist unsere Stärke! Gemeinsam werden Lösungen gesucht, mit den zuständigen Kollegen im Team diskutiert, wenn nötig Partnerunternehmen kontaktiert und Preise kalkuliert. So zum Beispiel wenn es um das Bedrucken von Verpackungen, das Übertragen von Schriften und Zeichen auf Kunststoff-Vorlagen wie PVC, Polycarbonat, Plexiglas usw. geht. Oder um die Ausrüstung und Gestaltung von Etiketten auf Produkten. Übrigens eines unserer erfolgreichen Spezialitäten. Dazu gehört u.a. das Falzen

mit Rill- Möglichkeiten, das Zusammenstellen von Drucksachen in einem Sammelhefter, das Prägen bestimmter Schriften, die Vorbereitung von Bohrungen für Ordnerblätter usw. Was unterscheidet das LDZ von anderen Betrieben ähnlicher Grösse und Leistungsfähigkeit? Der Wettbewerb belebt zwar das Geschäft. Unsere Konkurrenz-Unternehmen, sprich Mitanbieter ob im Inland oder im Ausland geben sicher auch ihr Bestes. Die Konkurrenz ist für mich aber nicht das entscheidende Kriterium. Uns geht es in erster Linie um unsere Kunden und unsere eigenen Stärken. Sie sind der ständige Gradmesser unserer Leistungsfähigkeit. Unsere Kunden fordern erstklassige Qualität, Terminsicherheit und Flexibilität zu einem marktgerechten Preis. Und das in einem eher schwieriger gewordenen Umfeld. Wir sind in Liechtenstein die einzige Druckerei, die veredelte Produkte mit Dispersionslack auf

Wasser Basis anbietet. Diese Veredelung im Glanz- und Mattbereich gibt der Drucksache das Besondere, sprich das Pünktchen auf dem i und schützt vor allgemeiner Verschmutzung. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass sich dadurch eine kürzere Trocknungszeit ergibt, welche wiederum eine schnellere Weiterverarbeitung ermöglicht. Welche Mittel sind für die Erhaltung dieser hohen Erwartungen Voraussetzung. Jeden Tag das Beste geben, Pflege des Teamgeistes, die Bereitschaft des Firmeninhabers zu weiteren Investitionen – eine weitere Weltpremiere, die 3. in der 30-jährigen Firma Geschichte steht kurz bevor und beweist, dass wir uns zu den innovativsten KMU‘S auf dem Erdball zählen dürfen – die Pflege der Nachhaltigkeit, die Rücksichtnahme auf die Umwelt und die Erhaltung eines unternehmerfreundlichen Klimas im Land.


business:zeit

Was Bankkunden wollen Die Schlüsse aus einer länderübergreifenden Studie der LGT zum Anlageverhalten von Privatanlegern

Von Herbert Oehri Heutzutage sind viele Investoren verunsichert. Dies verdeutlicht der LGT Private Banking Report 2012, der das Anlageverhalten vermögender Privatpersonen in der Schweiz und Österreich untersucht. Aus Sicht dieser Anlegergruppe ist die Krise an den Finanzmärkten auch nach fünf Jahren noch nicht vorbei. Sie vertrauen Erholungsphasen an den Aktienmärkten nach wie vor nicht und sichern sich gegen das schlechteste aller denkbaren Szenarien ab. Die hohe Liquiditätsquote, das grosse Interesse an Sachwerten wie Immobilien oder Edelmetallen und die ungebrochen hohe Nachfrage nach Staatsanleihen verlässlicher Staaten wie der Bundesrepublik Deutschland – obwohl diese kaum noch Renditen abwerfen und Investoren unter Berücksichtigung der Geldentwertung Vermögensverluste in Kauf nehmen müssen – ist deshalb nachvollziehbar.

Vertrauensverhältnis als Basis

Dass im derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld die Kundenzufriedenheit im Vergleich zur Studie aus dem Jahr 2010 noch gestiegen ist, verblüfft. Aber Norbert Biedermann, CEO der LGT Bank in Liechtenstein, hat eine schlüssige Erklärung: «Der Kunde wünscht sich eine transparente und nachvollziehbare Beratung. Diese soll mit fachlicher Expertise und

: Die Verunsicherung bei den Anlegern ist gross, viele klagen über ungenügende Anlagerenditen. Trotzdem ist die Mehrheit der Bankkunden mit ihrer Bankbeziehung zufrieden, wie der LGT Private Banking Report 2012 zeigt. Für die LGT ist das kein Grund, sich auf dem Erreichten auszuruhen. «Für uns ist die Studie Ausgangspunkt für weitere Verbesserungen», sagt Norbert Biedermann, CEO der LGT Bank in Liechtenstein.

Norbert Biedermann, CEO der LGT Bank in Liechtenstein

Empathie erfolgen.» Um die Verwaltung seines Vermögens in fremde Hände zu legen, bedarf es grossen Vertrauens. Schliesslich gibt der Bankkunde damit einen Teil der Kontrolle über sein Geld ab. Norbert Biedermann vergleicht das Verhältnis von Kunde und Berater mit dem von Arzt und Patient. Ein aufgeklärter Patient trage die Empfehlungen des Arztes mit, die Behandlung habe entsprechend bessere Aussichten auf Erfolg. Ähnlich verhalte es sich im Verhältnis zwischen

Bankkunde und Berater. «Im Hinblick auf ein langfristiges Vertrauensverhältnis liegt es im wohlverstandenen Eigeninteresse des Beraters, dem Kunden die Ausgangslage, realistische Zielsetzungen und die Produkte, die er ihm anbietet, sorgfältig zu erklären», so Norbert Biedermann. Es ist also nicht nur das Dienstleistungsangebot, das zum Erfolg beiträgt, sondern ganz massgeblich auch die Kundenberatung. «Das bestätigt unsere Erfahrung in der langfristigen Zusammen-

arbeit mit unseren Kunden», bestätigt Norbert Biedermann. «Wir investieren viel in die Fortbildung unserer Mitarbeitenden und haben für unsere Kundenberater eine eigene Fortbildung entwickelt, das LGT Private Banking Master Program.» Nicht nur die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die LGT auf dem richtigen Weg ist, sondern auch das Halbjahresergebnis und der Neugeldzufluss, den die LGT in diesem Jahr verzeichnen konnte.


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Neuerungen im Erbrecht

Von Sabine Mohr-Egger, LL.M

: Mit 1.10. 2012 trat die Erbrechtsreform in Kraft. Damit wurden insbesondere das Erbrecht des Ehegatten oder eingetragenen Partners und der Erbvertrag neu geregelt. Nunmehr ist die Stundung des Pflichtteils bzw. die Zahlung des Pflichtteils in Raten möglich. Schliesslich gehört das höchst umstrittene mündliche Privattestament – ausser als Nottestament – der Vergangenheit an.

Hintergrund zur Erbrechtsreform Schon im Vorfeld des 200-JahrJubiläums des ABGB (Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch), das heuer gefeiert wurde, wurde ein Projekt zu dessen Reform gestartet. Ein wesentlicher Teil dieser Reform betraf das Erbrecht. Dieses sollte modernisiert und an die heutigen Bedürfnisse der Gesellschaft angepasst werden. Dabei war auch vorgesehen, in Österreich bereits erfolgte Änderungen zu übernehmen. Heftige Diskussionen löste die Frage der Neuregelung des Erbrechts für Ehegatten und eingetragene Partner aus. Insbesondere Frauenorganisationen forderten von Anbeginn an die Einführung des «Schweizer Modells». In der Schweiz erfolgt nämlich bei verheirateten Verstorbenen zuerst eine güterrechtliche Aufteilung. Dabei erhält der überlebende Ehegatte seinen Anteil am ehelichen Vermögenszuwachs. Lediglich der Rest des Vermögens des Verstorbenen fällt in den Nachlass und geht an die Erben. Im Gegensatz dazu mussten sich Ehegatten/ eingetragene Partner in Liechtenstein, die am Vermögenserwerb des Verstorbenen mitgewirkt haben, neben den Kindern des Partners bisher mit 1/6 zufrieden geben, sofern sie auf den Pf lichtteil gesetzt wurden. Das wurde als besonders ungerecht empfunden. Experten hingegen

Frau Mag. Sabine Mohr-Egger, LL.M.

warnten vor einem Systembruch bzw. der Vermischung zweier Rechtsordnungen. In diesem Bereich wurde schliesslich eine Kompromisslösung gefunden. Dass der Erbvertrag nicht wie bisher nur für Ehegatten und eingetragene Partner zulässig sein, sondern jedermann bzw. «jederfrau» als Gestaltungsmöglichkeit zur Verfügung stehen

soll, wurde schon lange, insbesondere von der Wirtschaft und den rechtsberatenden Berufen, gefordert. Dieser Forderung kommt das neue Erbrecht nach. Der Erbvertrag wurde aus den Regelungen über die Eheverträge herausgeschält und im Erbrecht komplett neu geregelt. Dabei war es dem Gesetzgeber ein Anliegen, ein leicht zugängliches Instrument zu schaffen,

das Rechtssicherheit bietet, aber gleichzeitig auch eine gewisse Flexibilität, wenn sich die Lebensverhältnisse der Erbvertragsparteien ändern. Mit der Möglichkeit, den Pf lichtteil zu stunden bzw. ihn in Raten zu zahlen, soll verhindert werden, dass Erben, die Pf lichtteilsansprüche erfüllen müssen, gezwungen sind, Not-


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verkäufe vorzunehmen, um zu den notwendigen liquiden Mitteln zu kommen.

Testamentsformen Das missbrauchsanfällige mündliche Privattestament (aussergerichtlich unter Beiziehung von drei Zeugen) wurde abgeschafft. Wer nunmehr ein Testament errichten will, muss dies schriftlich tun. Dabei kann er oder sie das Testament selber schreiben und unterschreiben. Dann liegt ein sogenanntes «eigenhändiges Testament» vor. Wird das Testament von einer anderen Person oder mit Maschine geschrieben und vom Testamentserrichter nur unterschrieben, sprechen wir von einem «fremdhändigen Testament». Ein solches fremdhändiges Testament muss dann allerdings von drei Zeugen bestätigt werden. Mündliche Testamente können nurmehr vor Gericht abgegeben werden oder als sogenanntes «Nottestament». Bei Gefahr, dass der Erblasser stirbt oder testierunfähig wird, kann unter Beiziehung von zwei Zeugen ein mündliches Testament errichtet werden. Ein solches Nottestament verliert allerdings drei Monate nach Wegfall der Gefahr seine Gültigkeit. Personen zwischen 14 und 18 Jahren oder besachwaltete Personen können grundsätzlich nur vor Gericht testieren.

Erbrecht der Ehegatten und eingetragenen Partner Die Erbquote des Ehegatten/ eingetragenen Partners wurde neben den Kindern von bisher 1/3 auf 1/2 erhöht. Das hat zudem die Konsequenz, dass ein Ehegatte oder eingetragener Partner neben den Kindern des Verstorbenen zumindest einen Pf lichtteilsanspruch auf 1/4 des Nachlasses hat. Neben Eltern, Geschwistern oder Grosseltern des Verstorbenen hat der Ehegatte oder eingetragene Partner

wie bisher Anspruch auf eine Erbquote von 2/3. Damit steht ihm ein Pf lichtteil von 1/3 des hinterlassenen Vermögens zu. Um zu verhindern, dass sich der Ehegatte/eingetragene Partner, der massgeblich zum Auf bau des Vermögens des Verstorbenen beigetragen hat, mit dem Pf lichtteil begnügen muss, wurde eine sogenannte «Missbrauchsklausel» eingeführt. In solchen Fällen kann er nunmehr den doppelten Pf lichtteil verlangen. Massgeblich ist der Beitrag des überlebenden Ehegatten oder eingetragenen Partners dann, wenn er mit dem des Verstorbenen gleichwertig ist. Trägt also ein Ehegatte/eingetragener Partner durch sein Arbeitseinkommen, der andere durch Haushaltsführung und Kindererziehung zum Familienunterhalt bei, so wird von gleichwertigen Beiträgen ausgegangen. Eine weitere Voraussetzung für den doppelten Pf lichtteilsanspruch ist, dass durch solche gleichwertige Beiträge jedenfalls mehr als die Hälfte der Erbschaft zustande gekommen ist.

schen Erlöschen des Erbvertrags bei Ungültigerklärung, Scheidung oder Trennung der Ehe bzw. gerichtlicher Auf lösung der eingetragenen Partnerschaft, kann dieser nunmehr auch einseitig widerrufen werden. Ein Widerruf ist möglich, wenn ein Enterbungsgrund (beispielsweise Imstichlassen des Erbvertragspartners; Verurteilung eines Erbvertragspartners wegen einer schweren Straftat) oder grober Undank vorliegt. Ehegatten, eingetragene Partner und Konkubinatspartner können den Erbvertrag zudem einseitig widerrufen, wenn ihre Lebensgemeinschaft aufgehoben wird. Der Widerruf muss schriftlich erfolgen und die Unterschrift muss beglaubigt werden.

Stundung des Pflichtteils/ Zahlung des Pflichtteils in Raten Auf Antrag des Erben kann das Gericht die Stundung des Pf lichtteils oder eine Raten-

zahlung verfügen, wenn die sofortige Erfüllung des gesamten Pf lichtteilsanspruchs eine unbillige Härte wäre. Von unbilliger Härte geht man aus, wenn der Erbe sein Familienheim oder sein Unternehmen veräussern müsste, um genug Geld für die Zahlung des Pf lichtteils zur Verfügung zu haben. Keine Stundung oder Ratenzahlung wird jedoch gewährt, wenn der Erbe den Pf lichtteilsanspruch aus seinem sonstigen Vermögen finanzieren kann. Auch eine Kreditaufnahme ist grundsätzlich zumutbar, ebenso wie die Veräusserung von Kunstgegenständen, Antiquitäten etc. Die Stundung oder Ratenzahlung muss aber auch dem Pf lichtteilsberechtigten zumutbar sein. Dabei kommt es insbesondere auf seine persönlichen Einkommens- und Vermögensverhältnisse und die seiner Familie an. Unzumutbar ist eine Stundung jedenfalls dann, wenn der Pf lichtteilsberechtigte bisher Unterhalt vom Verstorbenen erhalten hat.

Erbvertrag Der «Erbvertrag neu» kennt keine persönliche (Zulässigkeit nur für Ehegatten und eingetragene Partner), aber auch keine umfangmässige Beschränkung mehr. Früher durfte nämlich mittels Erbvertrag nur über 3/4 des Vermögens verfügt werden. Zudem ist jetzt die Einsetzung jeder beliebigen Person als Erbe möglich, wohingegen bis zur Reform nur Ehegatten und eingetragene Partner zu Erben berufen werden durften. Für den Abschluss eines Erbvertrags ist dieselbe Form wie für Testamente notwendig. Er muss also beispielsweise schriftlich mit drei Zeugen oder vor Gericht abgeschlossen werden. Selbstverständlich kann mit dem Erbvertrag das Pf lichtteilsrecht auch in Zukunft nicht umgangen werden. Neben der gemeinsamen Aufhebung eines Erbvertrags und dem automati-

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meine:zeit Krippenzeit Klaus Brandl ist der neue Präsident des Krippenbauvereins. Näheres über seine Person und den Zweck des Vereines auf Seite 61

Was macht eigentlich …? Der ehemalige Polizeichef Reto Brunhart ist weit gereist und hat viel erlebt. Von seinen Aufgaben und seiner baldigen Übersiedlung in den Balkan erzählt er ab Seite 66

Weihnachts-Special Die Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken ist in vollem Gange. In unserem Special finden Sie Geschenkideen, der elektronischen Art, ein Weihnachtsmenü und Warmes für Darunter. Seite 71

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Krippenbauer und Treuhänder Von Heinz Ritter

Helmuth Tschütscher

Für diesen Verein setzte er sich viele Jahre ein und deshalb übernahm er auch für zehn Jahre das Amt des Präsidenten für seinen Fussballclub Schaan. In dieser Zeit gelang ihm mit der ersten Mannschaft auch der Aufstieg in die 2. Liga. Besonders stolz konnte er aber 1994 sein, als die Schaaner mit einem 3:0 Sieg über den FC Balzers Liechtensteiner Cupsieger wurden. Im gleichen Jahr war dann auch noch die Teilnahme am EC der Cupsieger gegen den bulgarischen FC Pirin. Für seinen grossen Einsatz für den FC Schaan wurde Helmuth Tschütscher zum Ehrenmitglied ernannt. Aus dieser Zeit des grossen Einsatzes für den Fussball sind noch heute viele Freundschaften erhalten geblieben.

: Schon als Bub war Helmuth Tschütscher ein quirliger Kerl, bei welchem in der Specki in Schaan einfach immer etwas los sein musste. Früh kam er deshalb auch mit dem Fussballspielen in Kontakt und übte diesen Sport beim FC Schaan aus. heit als auch der handwerklichen Geschicklichkeit keine Grenzen gesetzt sind, liess ihn nicht mehr los. Er baute mit seinen Kindern zu Hause weitere Krippen, blieb aber mit den Krippenfreunden im Verein weiter in Kontakt. Das führte dann später dazu, dass er bei vielen Herbstkursen des Krippenvereins als beliebter Kurshelfer mitarbeitete. Gerne hätte er sich als Kursleiter weitergebildet, doch auf Grund seines grossen beruf lichen Einsatzes als Direktor bei Firmen des Rechtsanwaltes und Treuhänders Walter Matt musste er seine aktive Krippeler-Lauf bahn aufgeben. Es bleibt ihm auch zu wenig Zeit für die Ausübung seiner geliebten Sport-Hobbys, dem Ski- und Radfahren. Fussball, was sein ein und alles war, kann Helmuth leider bei den FC Schaan Veteranen nicht

mehr nachkommen, da ihn seine Kniebeschwerden das nicht mehr zulassen, allerdings ist er auch bei den FC Schaan Veteranen Kassier.

Kassier beim Krippenbauverein

Aber im 2008 übernahm er beim Verein der Krippenfreunde das Amt des Kassiers. Als Kaufmann war er natürlich für dieses Amt prädestiniert und als früherer Präsident des FC Schaan wusste er auch um die meist finanziellen Sorgen von Vereinen. So war es für den Krippenverein hilfreich, dass ihn Walter Matt und Helmuth Tschütscher als Gönner durch die Givalda Stiftung grosszügig unterstützten. Diese finanzielle Hilfe war besonders auch bei der Herausgabe des eindrücklichen Jubiläumsbuches «25 Jahre Verein der

Einstieg in den Krippenbau

Später nahm Helmuth an einem Kurs beim Verein der Krippenfreunde Liechtensteins teil und baute für seine Familie eine schöne Weihnachtskrippe. Dieses Krippenbauen, bei welchem sowohl der künstlerischen Frei-

Eine der schönen Krippen, die Helmuth Tschütscher gebaut hat.

Krippenfreunde Liechtensteins» sehr willkommen.

Autor im Jubiläumsbuch

In diesem Jubiläumsbuch von 2008 schrieb denn Helmuth Tschütscher in einem bemerkenswerten Beitrag über seine Begeisterung zum Krippenbau auch folgende Worte: «Jedes christliche Volk ist mit der Geburt Jesu, mit der wundersamen Mutterschaft Mariä, durch verschiedenartige Vorstellungen mit dem Geschehen in der Weihnachtsnacht zu Bethlehem verbunden. Die Fantasie darüber, was wohl vor 2000 Jahren in der Heiligen Nacht passierte, hat keine Grenzen und der Krippenbau, also die Rekonstruktion des Geschehens um die Geburt des Christuskindes, ist so alt wie die Zeit, welche seither verf lossen ist».


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Aus Wurzelstock eine Weihnachtskrippe gebaut

Von Klaus Brandl restauriertes altes Möbelstück

Von Heinz Ritter Dass Klaus diesen Posten annahm, war für den Verein ein Glücksfall, denn seine berufliche Tätigkeit befasst sich zu einem grossen Teil ebenfalls mit der Krippe und deren Figuren. Klaus Brandl wurde vor 55 Jahren in Schruns geboren und wuchs als echter Montafoner in dieser schönen Bergwelt auf, welche ihn auch mitgeprägt hat. Schon als 10jähriger Bub baute er beim Werkunterricht in der Schule aus einem selbst gesuchten Wurzelstock seine erste Weihnachtskrippe. Sein Vater kaufte ihm dazu Figuren. Klaus und seine Familie waren natürlich an Weihnachten stolz auf das gelungene Werk.

Ausbildung als Restaurator

Nach einer Ausbildung als Möbelschreiner kam er vor gut 30 Jahren beruflich nach Liechtenstein. Neben seiner Arbeit besuchte er Kurse und liess sich auch in kaufmännischer Richtung ausbilden. Danach kam eine eineinhalb jährige Ausbildung als Restaurator in Luzern. Nun reifte bei ihm der Entschluss, sich als Möbelrestaurator selbstständig zu machen. Zuerst eröffnete er im ehemaligen Gemüseladen Ospelt an der Hauptstrasse in Vaduz eine Werkstatt mit Verkaufsraum für Krippen- und sakrale Figuren. Nachdem dieses alte Haus einem Neubau weichen musste, fand er im Gewerbegebiet der Gemeinde Vaduz Räumlichkeiten, um sich wieder einzurichten. Wer heute die Gelegenheit hat, bei Klaus Brandl vorbeizugehen, wird nur staunen. Neben einigen wunderschönen, selbst gebauten Krippen

: Als im Frühjahr 2012 Hugo Lins nach zehn erfolgreichen Jahren als Präsident des Vereins der Krippenfreunde Liechtensteins zurücktrat, konnte der bisherige Vizepräsident Klaus Brandl aus Schaan als neuer Präsident für diesen grossen Landesverein gewonnen werden. stehen ausgesuchte alte Möbelstücke, welche entweder schon restauriert sind oder noch auf diese Prozedur warten. Klaus hat grossen Respekt vor jeder Antiquität, daher gilt für ihn bei Restaurationen folgende Devise: Möglichst wenig restaurieren, möglichst viel alte Substanz retten und nur das Nötigste erneuern!

Nein, er hatte sich schon seit Beginn seiner Mitgliedschaft sowohl für den Verein als auch für dessen Mitglieder und die Krippenbauer voll eingesetzt. Besonders stolz ist Klaus auch auf seine liechtensteinische Staatsbürgerschaft, da er im August 2011 in den Schaaner Bürgerverband aufgenommen worden ist.

Erster Kurs beim Krippenbauverein

Der Allrounder

Im Herbst 1994 besuchte er erstmals einen Kurs beim Liechtensteinischen Krippenverein in dessen Werk- und Kursraum in Balzers. Der leider schon im 1999 verstorbene, unvergessene Krippenlehrer Reinhart Wolfinger leitete den Kurs und weckte in Klaus wieder seine Leidenschaft für das Krippenwesen. Nach einigen Jahren als Kurshelfer liess sich Klaus ab 1999 während vier Jahren in Sommerkursen in Innsbruck vom Kurslehrer über den Kursleiter bis zum diplomierten Krippenbaumeister ausbilden.

Amt als Vizepräsident

Im 2008 konnte dann Klaus als Vizepräsident in den Vorstand des Vereins der Krippenfreunde Liechtensteins gewonnen werden. Seine umsichtige Art, sein Können und Wissen über das Krippenwesen und nicht zuletzt sein feiner Umgang mit den Mitmenschen überzeugten die Krippenbauer, dass sie in Klaus auch einen hervorragenden Präsidenten für den Verein erhalten würden. Klaus war also zu Beginn dieses Jahres als neuer Präsident kein sogenannter Quereinsteiger.

Klaus Brandl ist ein Allrounder im Krippenbau. Neben dem Bau von heimatlichen, orientalischen oder Stilkrippen schnitzt er auch ganze Krippenanlagen mit Gebäude, Gelände und Bäumen. Und wenn es ihm die Zeit gestattet, schnitzt er auch Figuren dazu. Er hat sich auch in der Bemalung von Figuren, der sogenannten Fassmalerei, ausgebildet. Dies ist besonders wichtig, da man durch das farbliche Fassen von Schnitzereien deren Kunst und Wert erhöhen kann. Aber durch schlechte Fassung kann die schönste Schnitzfigur auch zu «Brennholz kaputt gemalt» werden. Besondere Freude findet er auch bei der Erhaltung alter Feldkreuze. Ebenfalls erreichten ihn auch schon mehrere Aufträge für die Schaffung neuer Feldkreuze, bei welchen er sowohl das grosse Kreuz mit Bedachung als auch den geschnitzten Korpus selbst erarbeitet. Besonders angetan ist er auch von der Restaurierung von alten sakralen Figuren in Kirchen. Seine Werkstatt in Vaduz ist für alle Restaurierungen oder Neuschaffung von solchen Gegenständen bestens eingerichtet.

Reisen und Bergwandern

In seiner Freizeit ist Klaus am liebsten in der freien Natur. Neben Bergwanderungen mit seiner Familie unternimmt Klaus gerne Reisen. Dabei benützt er oft auch nur das Fahrrad. Schon viele Täler und Flusslandschaften hat er in Begleitung seiner Frau Ursula mit dem Fahrrad erkundet.

Klaus Brandl beim Fassen einer Madonna mit Jesuskind (in seinem Atelier)


meine:zeit

Kitzinger – Villa Netzer, später Villa «Luag is Land»

Von Herbert Oehri Wie erwähnt wurde die Villa Netzer samt Umschwung von Georg Kitzinger, ein fast zwei Meter grosser und 125 Kilogramm schwerer Mann, erworben. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. Er war der Grossvater von Anton Kitzinger, Kaufmann, Mauren, Heribert Kitzinger, Fahrschule, Schaanwald und Christl Hafner, geb. Kitzinger, Schaanwald. Um die Jahrhundertwende des vorigen Jahrhundert war Georg öfters in Lindau und in der Schweiz. Ihm gefiel unsere Gegend dermassen gut, dass er sich um eine Realität im Lande Liechtenstein umgeschaut hat. Dabei stiess er über Mundpropaganda auf die Villa Netzer in Schaanwald, die zum Verkauf angeboten wurde. Der Besitzer Franz Netzer,

: Es gibt wahrscheinlich nur sehr wenige Leute, die von einer Villa «Netzer» oder einer Villa «Luag is Land» je gehört haben. Beide Objekte waren Prachtstücke von Häusern, erbaut im unverkennbaren Stil mit oberbayrischem Einschlag. Die Villa «Netzer» wurde im Jahre 1908 von Georg Kitzinger aus München von einem Herr Netzer käuflich erworben, nach seinen Ideen umgebaut resp. vergrössert und Villa «Luag is Land» genannt. Die Villa «Luag is Land» hatte einen umbauten Raum von ca. 2‘500 m3. Bahnhofvorstand in Nendeln, bot vor dem Verkauf seiner Villa in Schaanwald im Liechtensteiner Volksblatt im Dezember 1907 Hirsch-und Rehgeweihe, Gems-und Steinbockgehörn feil. Unser Gesprächspartner Anton Kitzinger dazu: »Diese Hirschund Rehgeweihe und andere Angebote aus der Jägerzunft wollte meine Grossvater nicht kaufen. Deshalb versuchte es Netzer über Zeitungsinserate.»

Namensherkunft nicht gesichert

Woher der Name «Villa Netzer» stammte, wollten wir von Anton Kitzinger wissen. «Ich vermute, dass der Name der Villa auf den Erbauer zurückzuführen ist, während die umgebaute Nachfolge-

Villa «Luag is Land» sicherlich örtlich bezogen ist. Es kann aber auch sein, dass die Leute beim Anschauen dieses Prachtbaus gesagt haben: «Schaut, das ist die Villa vom Netzer. Also wäre dann die Öffentlichkeit der Namensgeber. Ich kann demzufolge nicht schlüssig beantworten, woher der Name Villa Netzer stammt», erklärt uns Anton Kitzinger. Interessant ist sicher auch die Tatsache, dass Grossvater Georg beim Umbau der Villa Netzer in die Villa «Luag is Land» ein privates Freibad errichten liess. Das hat es damals im ganzen Land Liechtenstein nicht gegeben, sagt uns Anton Kitzinger. «Mein Grossvater hat auf der grossen Wiese vom Bach oben bis unten Drainagen legen und zwei Reservoire errich-

ten lassen, eines oben, eines unten und fasste somit das kristallklare Bergwasser für die Errichtung eines Freibades, das er für sich und seine Familie nutzte. Damals gab es in Liechtenstein nur noch das Waldhotel-Bad in Vaduz, das aber nur öffentlich zugänglich war.» Später wurde aus der ursprünglichen Villa Netzer resp. Villa «Luag is Land» die Villa Kitzinger, deren Name laut einer amtlichen Kundmachung vom 10. Dezember 1923 als offizieller Begriff verwendet wurde. Auch im Liechtensteiner Volksblatt vom 16. Mai 1927 heisst es: «Römerfunde. In Schaanwald oberhalb der Villa Kitzinger ist man bei Grabarbeiten auf Mauerreste gestossen, die, soviel man bis


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bald war Kitzinger dank seiner Gemütlichkeit und seines Frohsinns ein gern gesehener Gast. Georg Kitzinger war nicht nur ein wohlhabender, sondern auch ein grosszügiger Mann, der den Stammtischgästen manches Bier spendierte.

Einbürgerung der Kitzingers 1919

Georg Kitzinger am Steuer seines FL-Autos auf der früheren Vorarlbergerstrasse in Richtung Feldkirch.

jetzt beurteilen kann, von einem Gebäude aus der Römerzeit herrühren. Der Historische Verein hat sich der Sache angenommen…» Ende Zitat.

Wer war dieser Georg Kitzinger?

Georg Kitzinger (1862-1939) war laut Beschreibung seines Enkels Anton ein 1,96 Meter grosser Mann, 125 kg schwer, ein

Bei Fertigstellung der Umbauarbeiten bei der Villa Netzer resp. Villa «Luag is Land» durch Georg Kitzinger hat er die ganze Stammtischrunde samt Vorste-

her zur Einweihungsfeier in den Schaanwald eingeladen, was sich in den nächsten Monaten öfters wiederholte. Damals, also im Jahre 1919, hat ihm der Schellenberger Vorsteher, nicht ohne Hintergedanken, weil die Gemeindekasse leer war, die Einbürgerung für ihn und seinen Sohn Philipp angeboten. Die Antwort von Vater Kitzinger: «Jo, dann kauf ' mer uns ei» (Ja, dann kaufen wir uns ein). Und Georg Kitzinger liess sich und seinen Sohn Philipp im selben Jahr noch als neue Schellenberger Bürger

waschechter Bajuware und eine imposante Erscheinung. Von Beruf war er Kaufmann mit Galerien in München und in Luzern. Auf seinen Geschäftsreisen, die ihn öfters nach Luzern führten, übernachtete Georg Kitzinger immer im Restaurant Krone in Schellenberg. Am Abend gesellte sich der stämmige und auffällige Mann zur Schellenberger Stammtischrunde und schon

So interessant kann Briefmarkensammeln auch sein Den Anstoss zu diesem Artikel gab eine Karte, die mir zur Prüfung vorgelegt wurde und an eine Frau Hauptmann Behrend in der Villa Netzer in Schaanwald adressiert ist. Dabei habe ich auch überlegt ob diese Adresse überhaupt möglich ist. Der Name Behrend ist mir in Liechtenstein unbekannt, aber der Name «Villa Netzer» war mir ein Begriff, da sich eine Ansichtskarte mit der Abbildung der «Villa Netzer, Schaanwald» in der kleinen Ansichtskarten-Sammlung meiner Peter Marxer, Schaan Frau befindet. Da mein Bruder Walter N. Marxer sich schon mit der Geschichte von Mauren, bzw. unserer Familiengeschichte befasst hatte, habe ich ihn gefragt ob er über diese «Villa Netzer» Nachforschungen machen kann. Erstaunlicherweise war, zumindest nach meinem Wissen, bisher nichts veröffentlicht, obwohl damals eine Ansichtskarte aufgelegt wurde. Ansichtskarten von Schaanwald um die Jahrhundertwende gibt es nur in sehr wenigen Variationen. Er setzte sich mit Herbert Oehri aus Mauren in Verbindung, der ihn bei den Nachforschungen unterstützte. Nach einigen Bemühungen fand mein Bruder dann die Verbindung der «Villa Netzer»

mit dem Bahnhofsvorstand Franz Netzer in Nendeln, der diese Villa in Schaanwald 1902 gebaut hatte. Anlässlich der Briefmarkenausstellung LiBA 2012 in Schaan machte er mich dann auch noch auf eine Ansichtskarte der «Villa Netzer» aufmerksam, die in der Sammlung des Postmuseum, bzw. Landesmuseums ausgestellt war und von Franz Netzer persönlich geschrieben wurde. Beide Ansichtskarten wurden 1905 verwendet. Ein Bahnhofvorstand gehörte aber sicher nicht zu den Grossverdienern. Seine Frau war aber eine geb. Wagner aus Lindau und es ist anzunehmen, dass sein Schwiegervater sehr wohlhabend war. Bezeichnend ist auch, dass die «Villa Netzer» bereits 1908 an die Schwester von Frau Netzer verkauft wurde, die wiederum mit Georg Kitzinger verheiratet war, der offensichtlich zu dieser Zeit in Schaanwald Wohnsitz nahm. Wie aus alten Zeitungsinseraten zu entnehmen ist, wurde schon bald die «Villa Netzer» in «Villa Kitzinger» umbenannt. Für mich ist zwar immer noch nicht mit Sicherheit geklärt, ob eine Frau Behrend einmal in dem Haus wohnhaft war und Text und Datum der Karte, die handschriftlich von 1922 datiert ist, authentisch sind. Nach dem Text der Karte wäre der Absender ein sehr nahestehender Bekannter von Frau Behrend gewesen und allein, dass 1922 schon längere Zeit die Adresse «Villa Kitzinger» war, macht dies ziemlich unwahrscheinlich.


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Grossüberbauung Kitzinger mit 45 Wohnungen in Schaanwald (nähe Theresienkirche).

ins Gemeinde-und Landesregister eintragen. Damals waren die Gemeinden bereitwillig, Bürger gegen Entgelt in den Bürgerverband aufzunehmen. Georg Kitzinger zahlte für sich und seinen Sohn Philipp eine Einbürgerungstaxe von ungefähr 6‘000 Kronen, wie Anton erzählt. Auch hätte man in deutschen Zeitungen damals lesen können: « Deutsche kauft euch in Liechtenstein ein», einem Aufruf, dem einige Dutzend Familien, die alle in Liechtenstein sesshaft geworden sind, gefolgt sind. Philipp Kitzinger war, neben seiner Tätigkeit als erfolgreicher Kaufmann, ein engagierter Imker und Fachinspektor für Bienenzucht, von dem die Zeitungen immer wieder berichtet haben. Er hielt öfters Vorlesungen und Vorträge. Aufgrund seines persönlichen Einsatzes für die Verdienste um das Land Liechtenstein erhielt Philipp Kitzinger in den Fünfzigerjahren von S.D. Fürst Franz Josef II das Kompturkreuz. Auch war Philipp von 1936 bis zu seinem Tode Mitglied des Historischen Vereins im Fürstentum Liechtenstein.

Brand Haus Kitzinger (Luag is Land) im Jahre 1958 Das Haus Kitzinger brannte 1958 bis auf die Grundmauern nieder. Es war Brandstiftung, wie die Untersuchungen ergaben. Die Villa mit vielen sehr teuren Antiquitäten hatte damals einen Schätzwert von mehreren Millionen Franken;

versichert war das grosse Gebäude jedoch nur mit einem Betrag von ca. 100‘000 Franken. Der Umschwung betrug etwa 5‘500 Klafter Boden. Ungefähr auf dem damaligen Brandplatz errichtete die Familie Kitzinger im Jahre 1958 das heute noch stehende Kitzingerhaus mit ca. 1400 m3 umbautem Raum.

Die Kinder der Familie Philipp Kitzinger wuchsen in der sog. Villa «Luag is Land», dem heutigen Kitzingerhaus auf. Während Anton Kitzinger Kaufmann wurde, eröffnete sein Bruder Heribert schon vor vielen Jahren eine gut gehende Fahrschule.

Grossüberbauung Kitzinger, Schaanwald

Vor mehreren Jahren realisierten die Brüder Anton und Heribert Kitzinger auf einem Teil des Anwesens eine moderne Grossüberbauung mit insgesamt 45 Wohnungen. Die acht Wohnblocks stehen im oberen Teil des Anwesens neben der Schaanwälder Kirche und bieten einen faszinierenden Blick auf die Säntis-Bergkette drüben in der Schweiz, aber auch ins Maurer und Tostner Riet. Im Hintergrund sieht man die Hügelkette Schellenberg.

Anton Kitzinger in seinem Arbeitszimmer in Schaanwald.


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meine:zeit

Was macht eigentlich …

Reto Brunhart: Ein weit gereister Mann, der viel erzählen kann Von Tamara Beck

: Reto Brunhart lebt derzeit in Genf, wird aber bald in den Balkan übersiedeln, wo er bereits mehrere Jahre gearbeitet hat. Er geht täglich mehrere Kilometer zu Fuss und liebt es, in seiner Freizeit zu lesen und zu schreiben. Am 15. August kann man ihn immer in Liechtenstein antreffen.

Reto Brunhart arbeitet seit 2008 als Berater für das DCAF (Geneva Centre for the Democratic Control of Armed Forces) für die internationale Polizeientwicklung und -reform. Zwei Jahre lang war er in Sofia (Bulgarien) stationiert. Seit 2010 lebt er in Genf, wo sich die Organisationszentrale befindet.

Jeden Tag gerne arbeiten

«Seit ich arbeite, gehe ich jeden Tag gerne ins Büro. In meiner Laufbahn gab es einfache und schwierigere Zeiten, aber es gab keinen Tag, an dem ich nicht gerne gearbeitet habe. Dementsprechend freue ich mich auf neue Aufgaben, auch wenn diese zum wiederholten Mal zu Wohnsitzwechseln führten. Während der letzten Jahre war ich zeitweise jede Woche irgendwo unterwegs zu Konferenzen, Workshops, Trainings oder Projektbesprechungen.» Intensives Reisen ermüde zwar manchmal, bleibe jedoch stets eine persönliche und geliebte Herausforderung für Reto Brunhart. Sein international ausgerichteter Beruf führt ihn in viele verschiedene Länder. Über die Jahre hat der Balzner ein internationales Netzwerk von Persönlichkeiten aufgebaut, mit denen er sich austauscht.

Begegnungen auf Augenhöhe

Seit gut zehn Jahren arbeitet er ausserhalb seines Heimatlandes und schätzt die Vielseitigkeit des Berufes sehr. Brunhart: «Meine wichtigste Erkenntnis ist, weil ich

Reto Brunhart, Suzanna Stojanovski, Innenminister Hugo Quaderer und Trpe Stojanovski beim Apero zum Staatsakt am 15. August

ausserhalb Liechtensteins immer der Ankommende bin, dass sich die Menschen in allen Ländern auf derselben Augenhöhe begegnen, miteinander leben, arbeiten und diskutieren. Diese Erfahrung führt zu mehr Gelassenheit in der Frage von offenen Grenzen und Immigration.» Er lebe nach dem folgenden Grundsatz: «Was in deiner Verantwortung steht, tue richtig und was nicht in deiner Verantwortung steht, ist nicht deine Sache». Ins Büro geht Reto Brunhart zu Fuss. Er bezeichnet sich selbst als «Stadtläufer», der sein Auto in der Stadt nicht

benutzt und täglich zu Fuss unterwegs ist. Sein Arbeitsweg ist aktuell über 2,5 Kilometer weit, eine Strecke, die er mindestens zweimal am Tage erlaufe. Dazu kommen teilweise kilometerlange Strecken für Besorgungen. «In meiner Freizeit bin ich kulturell interessiert, lese viel und schreibe ab und zu Geschichten oder Gedichte; dabei ist meine Frau mein grösster Fan.»

Solidarisches Mitwirken Liechtensteins

Reto Brunhart weilt jedes Jahr zu Gesprächen mit der Regie-

rung und Amtsstellen in Liechtenstein, um über DCAF und seine Tätigkeit zu berichten. Er bezeichnet sich als stolz auf sein Land und dessen finanzielle Unterstützung von internationalen Organisationen und Aktivitäten in den Bereichen von Gesellschaft und Menschenrechten. «Die internationale Gemeinschaft nimmt das solidarische Mitwirken Liechtensteins positiv zur Kenntnis», so Brunhart. «Eine nette Geschichte ist sicher, als ich in Bulgarien eine Musikwissenschaftlerin traf, die mir erzählte, dass sie in Wien im


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Dr. Erhard Busek und Reto Brunhart nach dem Besuch des Landtages im Rahmen der SP Reunion

Reto Brunhart stellt MARRI Direktor Trpe Stojanovski S.D. Prinz Nikolaus beim Apero zum Staatsakt am 15. August vor.

Keller der Musikakademie Kompositionen von Fürst Rudolf von Liechtenstein gefunden habe. In Zusammenarbeit mit dem Landesmuseeum kam es nachfolgend zu einem Konzert in Vaduz, wo die Klänge des Fürsten und talentierten Komponisten erstmals erklangen, vorgetragen von einer bulgarischen Pianistin und einer japanischen Sängerin: Das ist die faszinierende Welt von heute!»

Mehrjährige Projekte

Aufgrund der mehrjärigen, laufenden Programme der DCAF sieht Reto Brunhart die Möglichkeit, weiter für DCAF zu arbeiten. Im kommenden Jahr werde er voraussichtlich (wieder) in den Balkan übersiedeln, wo für DCAF regionale Projekte und Programme bzw. deren Prozesse zu überwachen sind. «Ich könnte viel erzählen über Serbien, Belgien, Bulgarien oder Genf und die Westschweiz. In diesen Ländern oder Regionen habe ich jahrelang gelebt. Alle Orte haben meiner Frau Marlene und mir viel gegeben und unsere Sinne für deren gesellschaftliche Kultur geöffnet. An Brüssel und Sofia habe ich gute Erinnerungen. Belgrad wird mir immer in lieber Erinnerung sein: Es war meine erste Auslandsdestination, verbunden

mit emotionaler Erkundung des neuen Lebensabschnitts nach 50 Jahren in Liechtenstein.»

der Familientradition, wenn ich an meine Mutter denke oder einzelne aus der weiteren Verwandtschaft und deren lebenslange Arbeit.» Seinen Wohnsitz hat und wird er in Liechtenstein behalten. «Es ist jedoch abzusehen, dass ich aufgrund meiner Aufgaben viel Zeit im Ausland verbringen werde und darauf be-

reite ich mich vor: Hausverkauf und Wohnungskauf wegen der langdauernden Abwesenheiten und gezielte Weiterbildung. Ich plane, nach Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters weiter zu arbeiten in der heute gewohnten Weise: Beratung in SSR und SSG (Security Sector Governance) sowie Kommunikation.»

Staatsfeiertag in Liechtenstein

Bis zu viermal im Jahr kehrt Brunhart nach Liechtenstein zurück. Seine Kinder wohnen und arbeiten in Zürich bzw. Wien, so dass er mit seiner Frau auch diese Städte besucht. Die Aufenthalte in Liechtenstein sind meist geschäftlich oder behördlich begründet, kombiniert mit privaten Interessen. «Fest in meinem Kalender steht der 15. August. Seit Jahren lade ich eine ausländische Persönlichkeit zu unserem Staatsfeiertag ein, um dieser das Land vorzustellen. Durch den Besuch des Staatsaktes auf Schloss Vaduz lernen meine Gäste unser Land zu verstehen sowie das liechtensteinische Prinzip: Fürst und Volk. Sie verstehen dadurch das schützenswerte Familiäre in Liechtenstein, die Kleinheit, quasi in einem Aha-Effekt», so Brunhart.

Arbeiten bis 80

Reto Brunhart will so lange arbeiten, wie er gesundheitlich dazu in der Lage sei. «Ich sage immer, dass ich bis 80 arbeiten werde. Ich sehe das durchaus in

Zur Person Reto Brunhart wurde 1954 in Balzers geboren. Er ist verheiratet und hat eine Tochter und einen Sohn. Nach der Schul- und Berufsausbildung besuchte er die Polizeischule in Chur und trat nach erfolgreichem Abschluss 1975 in die Dienste des fürstlich liechtensteinischen Sicherheitskorps, der heutigen Landespolizei. Dort folgten Unteroffiziersseminare und die Offiziersausbildung am Schweizerischen Polizei-Institut und zusätzlich private Weiterbildungen im Bereich der Klein- und mittelgrossen Unternehmen (KMU) und in Nationaler Sicherheit und Terrorismus. Bei der Landespolizei wurde er zum Abteilungsleiter befördert und 1997 zum Polizeichef ernannt. Im Jahre 2003, nach bald 30 Jahren Polizeidienst, trat er von diesem Amt zurück und arbeitet seither für internationale Organisationen im Bereich der Sicherheits-Sektor-Reform (SSR) für in Polizeireform, Polizeikooperation und Kommunikation. Bisher arbeitete er, zu Beginn für die OSCE, drei Jahre für das Büro von Dr. Erhard Busek, Sonderkoordinator für den Stabilitätspakt für Südosteuropa, und seit 2008 für das Genfer Zentrum für die Demokratische Kontrolle von Bewaffneten Kräften (www.dcaf.ch).


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Feldkircher Weihnachtsmarkt vom 30. November

Geschenke, Dekomaterialien oder Feines für das Weihnachtsessen, weihnachtliches Rahmenprogramm, Veranstaltungen für Kinder bis zum Heiligen Abend, das alles verpackt in das stimmungsvolle Ambiente der Feldkircher Altstadt, da macht sogar das weihnachtliche Einkaufen Vergnügen. Keine andere Stadt in Vorarlberg und im benachbarten Ausland hat zur Adventzeit ein so dichtes Angebot an Veranstaltungen und Märkten in einem so stimmigen und romantischen Ambiente wie Feldkirch. Unter dem Motto «Feldkirch im Advent» laden die Stadt und ihre Betriebe die Kunden und Gäste zu einem einmaligen Einkaufserlebnis weitab vom Stress und der Hektik der Grosskaufhäuser und Einkaufszentren ein. Feldkirch im Advent heisst über 100 verschiedene vorweihnachtliche Veranstaltungen in der Montfortstadt. Vom klassischen Weihnachtsmarkt in der Marktgasse, den kleinen Adventmärktle in den Ortsteilen bis zum traditionellen Adventsingen. Feldkirch im Advent bietet Einstimmung auf Weihnachten in vielfältigster Form.

Weihnachtsmarkt in der Marktgasse

Der Feldkircher Weihnachtsmarkt gilt als der schönste Weih-

nachtsmarkt im Vierländereck. Inmitten der denkmalgeschützten Altstadt wird jedes Jahr eine vorweihnachtliche Erlebniswelt aufgebaut, die weit über die Grenzen bekannt ist. Allerlei Kunsthandwerk, Schmuck, Spielzeug und Geschenkartikel halten die verschiedenen Anbieter an ihren weihnachtlich geschmückten Markthäuschen bereit. So manch schönes Weihnachtsgeschenk lässt sich hier ausfindig machen - ganz entspannt bei weihnachtlichen Klängen. Natürlich dürfen Weihnachtsdekorationen und Baumschmuck ebenso wenig fehlen, wie der Nikolaus, Karusselle für die Kleinen und eine lebendige Weihnachtskrippe mit echten Schafen. Das tägliche Rahmenprogramm gibt es auf www.feldkirch.at.

Lebkuchenhaus für die kleinen Besucher

Am Wochenende können Familien ganz unbeschwert den Feldkircher Weihnachtsmarkt besuchen. Im Lebkuchenhaus am Sparkassenplatz erleben Kinder abwechslungsreiche Nachmittage. Von Bastel- oder Backnachmittagen bis zu Geschichtenerzählen und stimmungsvollem Lichtleinzauber,

bis 24. Dezember im Lebkuchenhaus am Sparkassenplatz gibt es immer was zu erleben.

Einkaufen am 8. Dezember

Über 100 InnenstadtGeschäfte in Feldkirch halten am 8. Dezember geöffnet. Der Feldkircher Weihnachtsmarkt in der Marktgasse hat von 10 bis 19 Uhr und der Wochenmarkt am Sparkassenplatz von 8 bis 13 Uhr offen.

Krippen- und Krippenfigurenausstellungen

In der alten Dogana in der Feldkircher Neustadt werden vom 30. November bis 24. Dezember 2012 wundervolle alte und seltene Krippen und Krippenfiguren

gezeigt. Die Krippen können aber nicht nur bestaunt werden, wem das eine Tierchen oder Figürchen noch fehlt, wird bei Krippenbaumeister Albert Gohm sicher fündig.

Feldkircher Adventsingen

Im stimmungsvollen Ambiente des historischen Konzertsaals des Vorarlberger Landeskonservatoriums findet das traditionelle Feldkircher Adventsingen an zwei Samstagen und an einem Sonntag im Advent statt. Seit über 20 Jahren ist das Feldkircher Adventsingen im vorweihnachtlichen Veranstaltungsprogramm ein Pflichttermin für Freunde von volksmusikalischer und klassischer Musik.

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Der elektronische Wunschzettel : Die Zeiten, in denen in erster Linie Parfüm und Schmuck, für die Herren Uhren und Krawatten, verschenkt wurden, sind endgültig vorbei. Heute liegt gerne ein elektronisches Weihnachtsgeschenk unter dem Baum, sie es nun ein Handy, ein Laptop oder gar ein Fernseher. Für die Hersteller von elektronischen Geräten klingeln besonders zu Weihnachten die Kassen. Geschenke wie Smartphones, MP3-Player, Spielkonsolen und so weiter stehen nämlich bei den Konsumenten hoch

im Kurs. Sie haben gute Chancen, das neue klassische Weihnachtspräsent zu werden und die althergebrachten Gaben für die Liebsten abzulösen. Denn war Elektronik früher oft den Männern vorbehalten, so schreibt heute auch die Dame einen solchen Wunsch auf ihre Liste. Besonders MP3-Player, Tablet-Computer und Smartphones stehen hier hoch im Kurs. Die vernetzte Welt, bzw. das globale Dorf fordern schliesslich Kommunikation auf allen Ebenen, was bekanntlich eine weibliche Stärke ist.

TV-Geräte mit Extras

Ein Fernseher kann zum Beispiel heute viel mehr als noch vor einigen Jahren. Sogenannte Smart-TVs mit Internet, 3D und Multimediafunktion sind keine Unmöglichkeit mehr, ganz im Gegenteil werden sie immer mehr zum Standard. Flachbildgeräte sind zum Einrichtungsgegenstand geworden, mit neuen Funktionen wie oben erwähnt ausgestattet werden sie zum Gadget im elektronischen Haushalt.

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Ein Gerät, tausende Bücher

Ebenfalls ein Renner unter dem Weihnachtsbaum: E-Book-Reader. Wer verschenkt schon noch Bücher, wenn tausende auf ein kleines Gerät passen, dass sich auch noch individuell seinem Benutzer anpassen lässt. Für Lesebrillenträger sind die Zeiten vorbei, in denen sie versuchten, das althergebrachte Buch so weit wie möglich von sich weg zu halten, um die Buchstaben entziffern zu können: Die Schriftgrösse ist individuell einstellbar, ebenso wie die Bildschirmhelligkeit. Die Geräte sind klein und wiegen eher weniger als ein gedrucktes Buch, und auch wem mitten in der Nacht der Lesestoff ausgeht, ist geholfen. Online kann blitzschnell eine neues Buch geladen werden.

Der Kindle Paperwhite (links) und der Kindle Fire bieten Lesevergnügen auf hohem Niveau.


Weihnachts Special

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Das Büro in der Tasche

Hoch oben auf der Liste der Top-Weihnachtsgeschenke steht das Handy, bzw. aktueller das Smartphone. Nicht umsonst lancierte Apple just vor Weihnachten sein neustes iPhone-Modell, und auch Marktführer Samsung hat mit seinem Galaxy Note 2 im Oktober den grossen Bruder des beliebten Galaxy S3 lanciert. Heutige Smartphones können fast alles, die neuen Modelle verstehen sogar, was die Benutzer sagen und reagieren auf Anweisungen. Ebenfalls gerne unter dem Weihnachtsbaum gesehen sind Tablets, die den Computer zwar nicht ersetzen, aber für viele Online-Dienste und Apps beste Dienste leisten. Zugang zu Social Media, Spiele für die Kleinen, Online-Zeitungskiosk und E-Book-Reader: Das Tablet vereinigt all dies und mehr auf kleiner Fläche und mit geringem Gewicht. Relativ neu sind sogenannte Hybrid-Geräte, die Tablet und Netbook in einem sind. Vorteil: Sowohl das Netbook als auch das Tablet können immer dabei sein, sind koppelbar und schnell verfügbar.

Digitale Verwandlungskünstler: Das Asus Padfone 2 verwandelt das Smartphone nach Wunsch in ein leistungsfähiges Tablet (oben). Das Samsung Galaxy Note 2 (links oben) verbindet die Vorteile von Smartphone und Tablet. Es wurde schon 5 Mio. Mal verkauft. Asus' Transformer-Serie (links) macht mit dem Tastatur-Dock aus einem Tablet ein vollwertiges Netbook.

Musik und mehr

MP3-Player sind heute längst nicht nur noch Musikmaschinen. Wer nicht sowieso schon einen in seinem Smartphone integriert hat und diesen nutzt, hat oft ein Gerät auf der Wunschliste stehen, das mehr kann und zumindest über eine drahtlose Internetverbindung verfügt. Speziell für Sport gibt es winzige MP3-Player, die kaum zu sehen sind und erst recht nicht ins Gewicht fallen, wenn der Freizeitsportler sie dabei hat. Superpraktisch sind tragbare Lautsprecher, über die sich Musik aus Smartphones und Tablets abspielen lässt und die überall mit dabei sind. Die neuen Geräte sind leicht zu transportieren und bieten ausgezeichneten Sound, ob auf der Terrasse, am Strand oder auch im Badezimmer. Musik zum Mitnehmen ist nicht mehr nur auf Kopfhörer beschränkt.

Musik, Apps, Fotos, Videos, Internet: Apples iPod ist nachwievor beliebt und für jeden Geldbeutel und Geschmack ist etwas dabei.

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Weihnachts Special

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Zweimal Stil der schönsten Art : Ausgesuchte Möbel und Wohnaccessoires sind für ein heimeliges und stilvolles Ambiente unerlässlich. Living & more in Sevelen und Chur hat ein bezauberndes Angebot an verschiedenen Dingen, die das Leben in den heimischen vier Wänden schöner und glanzvoller machen. Gerade zur Weihnachtszeit verzaubern die Geschäfte mit Lichterschein.

Ivonne van de Wiel

Das Angebot umfasst neben Möbeln der holländischen Marke «Rivièra Maison» viele Kleinigkeiten, die den Alltag schöner machen. Jetzt aktuell ist beispielsweise der wunder-

volle Baumschmuck, der kombiniert mit weihnachtlichen Windlichtern und den entsprechenden Kerzen das Weihnachtsgefühl so richtig zum strahlen bringt. Ausserdem haben beide Geschäfte Schmuck von «SimStars» und «Nikki Lissoni» im Angebot, eine wunderschöne Geschenkidee für einen geliebten Menschen.

Neues Geschäft in Chur

Seit September 2012 hat das Geschäft in Sevelen eine Schwester bekommen: Auch in Chur gibt es nun «Living & more» mit dem auserlesenen Sortiment von Möbeln, Leuchten, Geschirr und

Gläsern, Geschenken, Taschen und vielem mehr. Besonderen Wert legt die Inhaberin Ivonne van de Wiel auf stilvolle Accessoires wie ausgesuchte Bilderrahmen, Windlichter und Kerzen sowie schönes Geschirr und Porzellan für besondere oder alltägliche Anlässe. «Wer hier stöbert, wird immer das richtige finden, sei es als Geschenk oder für sich selbst», erklärt Ivonne van de Wiel überzeugt.

Die Kleinigkeiten machen‘s

Die Möbel schaffen den Grundton einer Einrichtung. «Rivièra Maison» bietet zeitlose Holzmöbel, die mit trendigen und

modernen Stoffen kombiniert zugleich Wärme und Eleganz ausstrahlen. «Eine unserer Top Marken», erklärt Ivonne van de Wiel, «Wir sind sehr stolz auf dieses Angebot.» Allerdings sind es oft die kleinen Dinge, die einer Wohnung die besondere Atmosphäre verleihen, und hier lässt das Angebot von Living & more keine Wünsche offen. Ein Rundgang durch die Räume inspiriert und bringt viele neue Wohnideen, die mit Accessoires realisiert werden können. Living & more zeigt, wie zeitloser, eleganter und moderner Stil aussieht.

DIE BOUTIQUE FÜR STILVOLLES LEBEN & WOHNEN.

MARKENMÖBEL MIT STIL · PORZELLAN, GESCHIRR & GLÄSER · HEIMELIGE WINDLICHTER · HAND- & BODYLOTIONS AUSGESUCHTE ACCESSOIRES · EDLER SCHMUCK · TASCHEN

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ÖFFNUNGSZEITEN: Montag 13.30 bis 18.00 (Sevelen geschlossen) Di–Fr: 9.00 bis 12.00 und 13.30 bis 18.00 Samstag: 9.00 bis 16.00 (Sevelen bis 15.00)

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lie:zeit

Weihnachts Special

Weihnachts Menü PRÄSENTIERT VOM RESTAURANT TORGGEL, RÖTHIS

VORSPEISE

Blumenkohlsuppe 400 g 1 50 g ⅛ l ¼ l

Blumenkohl Schalotte Butter trockener Weisswein Muskatnuss Sahne

Den Blumenkohl in kleine Röschen teilen und in einem Fond bestehend aus Geflügelfond, Milch und Zitronenschale zuerst bissfest kochen. 8 schöne Röschen aussuchen und kalt werden lassen. Den restlichen Blumenkohl weich kochen. Dann abseihen und den Fond auf ca. 0,5 l einkochen. Die Schalotten fein hacken und in Butter anschwitzen, mit Weisswein ablöschen und mit dem Fond aufgiessen, verkochen lassen und mit Muskatnuss, Salz und Zitronensaft abschmecken. Vor dem Anrichten mit einem Stabmixer aufschäumen Den weich gekochte Blumenkohl mit etwas Sahne und kalter Butter zu einem feinen Püree mixen. Von den 8 Stück Blumenkohl 4 nach Wiener Art panieren und 4 in Brösel schwenken. Mit Püree und den Blumenkohlröschen den Tellerrand garnieren.


Weihnachts Special

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HAUPTSPEISE

Weihnachtsgans mit Himbeerrotkraut und Kartoffelknödel 1 10 g 10 g 10 g 100 g 1 El. 2 El. 2

Gans ca. 2,5 – 2,8 kg Salz Glasur Kardamom grün Koriander Kümmel Honig Sojasauce trockenen Sherry Knoblauchzehen

Die Gans mit Salz innen und aussen würzen und im 180° C heissen Ofen ca. 2 Stunden braten. Am Ende der Garzeit die Gans mit der Glasur bestreichen und bei 220° C ca. 15 Minuten braten, bis die Gans eine schöne Farbe aufweist. Aus dem Ofen nehmen und das Fleisch von den Knochen lösen. Mit den Knochen eine Sauce ansetzen. Himbeerrotkraut

1 mittelgrosser Rotkrautkopf in grosse Würfel schneiden, mit Salz, Zucker, Zimtrinde, 1/2 l Himbeerpüree, 1/8 l Himbeeressig und 100g dunkler geriebener Converture marinieren und einen Tag stehen lassen. 200g Zwiebeln in Streifen schneiden und mit 200g Ganslfett sowie 100g Zucker hellbraun anrösten. Das marinierte Rotkraut dazugeben und ca. 1 Stunde bei kleiner Hitze zugedeckt weich dünsten. Vor dem Anrichten mit kalter Butter und frischen Himbeeren verfeinern. Kartoffelknödel 300 g 1 50 g

mehlige Kartoffeln – gekocht und passiert Eigelb Maizena Salz Muskatnuss

Knödel formen und in Salzwasser ca. 15 Minuten kochen. Vor dem servieren in Butterbrösel schwenken.

DESSERT

Schoko - Soufflé 2 2 80 g 80 g 90 g 100 g

Eier Eigelb Zucker Mehl Kuvertüre, 70%ige Edelbitter-Schokolade Butter gewürfelt Butter, für die Förmchen Kakaopulver, oder Puderzucker zum Bestreuen

Eier, Eigelb und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen, bis sich der Zucker gelöst hat. Kuvertüre in einer Schüssel über dem Wasserbad schmelzen, dann die Butterwürfel zur Schokolade geben, unter Rühren auflösen und unterziehen. Die Masse zum Eier-Gemisch geben und unterziehen. Mehl sieben und vorsichtig unterheben. Förmchen mit Butter fetten und mit etwas Mehl ausstäuben. Die Förmchen zu zwei Dritteln mit der Soufflémasse füllen und über Nacht (12 Stunden) in den Tiefkühler stellen. Die Förmchen kurz vor dem Servieren in den auf 180° C vorgeheizten Ofen schieben und bei Umluft 13 Minuten backen. Nach dem Backen die Soufflés vorsichtig aus der Form stürzen und auf Teller setzen. Mit Kakao oder Puderzucker bestäuben.

Viel Spass beim Nachkochen wünscht To r k e l w e g 1 · A - 6 8 3 2 · R ö t h i s · T + 4 3 5 5 2 2 4 4 0 5 2 · F + 4 3 5 5 2 2 4 4 0 5 2 - 4 · i n f o @ t o r g g e l . a t


Weihnachts Special

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26. Dezember | Stefanitag 11.00 - 14.00 und 17.00 - 24.00 Uhr geöffnet

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Weihnachts Special KOLUMNE

«Wie bitte???»

Das «Darunter» macht den Unterschied Frau kann ohne High Heels, ohne Lippenstift, ohne Anti-Falten-Creme leben, aber ohne Unterwäsche nicht. Und wenn es denn schon ein Muss ist: Warum nicht gleich was richtig Hübsches für darunter? Die italienische Tradition, in der Silvesternacht rote Unterwäsche zu tragen, bürgert sich immer mehr auch hierzulande ein. Ein schöner Grund, sich wieder einmal in örtlichen Fachgeschäften nach einem passenden Darunter umzusehen. Es lohnt sich in jedem Fall, ein Fachgeschäft aufzusuchen, denn die entsprechende Beratung ist hier am allerbesten. Viele Frauen tragen nämlich gerade BHs in einer falschen Grösse. Für den Winter bieten sich neben der erwähnten roten Unterwäsche für Silvester vor allem auch dunkle Modelle an, die aber nicht immer schwarz sein müssen. Passend zur aktuellen Mode gibt es Modelle in Tannengrün, Aubergine und anderen kräftigen Winterfarben,

die der Tristesse abhelfen. Gerade wer nicht die Standardgrösse 75 B trägt, ist im Fachgeschäft sehr gut aufgehoben. Viele moderne und elegante Modelle sind auch in grossen Grössen erhältlich, ohne dabei altbacken auszusehen. Lis Dessous in Buchs zum Beispiel führt viele Modelle bis zu Grösse 90 D bzw. 85 E. Die dazu passenden Slips gibt es teilweise bis zu Grösse 46. Die richtige Unterwäsche ist für den perfekten Sitz der Oberbekleidung unerlässlich. Sie kann einiges dazu beitragen, dass frau eine gute Figur macht. Mittlerweile gibt es verschiedene Anbieter von formender Unterwäsche, die bei Passproblemen weiterhelfen können.

Was ist der Super-GAU für eine Frau, die sich eigentlich redlich Mühe gibt, nicht über eine Kleidergrösse 38 hinauszuwachsen? Folgendes: In fröhlicher Stimmung und einem nagelneuen D&G-Rock (in diesem Fall sogar in 36) bei einem Anlass in Vaduz begegne ich einem Bekannten und wechsle ein paar Worte. Er lächelt freundlich und fragt dann, ganz und gar nicht vertraulich, denn es sind ja noch viele andere Gäste zugegen: «Sag mal, bist du schwanger?» Um ein Haar hätte ich ihm direkt das Essstäbchen vom Sushi ins rechte Auge gerammt, entscheide mich dann aber doch für verblüfftes Schweigen und starre ihn an. «Wie bitte???» kriege ich schliesslich heraus. Er entschuldigt sich natürlich postwendend, macht aber keine genaueren Angaben zur Herkunft dieses Verdachtes. Er habe nur besonders aufmerksam sein wollen. Aufmerksam? Ja, spinnt der? Er hätte genau so gut sagen können: «Boah, bist du fett geworden.» Das wäre in gleichem Masse höflich und aufmerksam gewesen. Ich hingegen bin nachhaltig verwirrt und drehe mich anschliessend zu Hause mindestens 30 mal vor dem Spiegel. Ich kann beim besten Willen keine Anzeichen einer Schwangerschaft (die übrigens ausgeschlossen ist) erkennen. Der Bericht an meine Freundinnen über den Vorfall geht per SMS raus. Eine schreibt: «Lebt er noch oder hast du ihn erschossen?» Die zweite findet, ich hätte antworten sollen: «Nein, aber du scheinst irgendwie zugenommen zu haben.» Mein Favorit stammt von Freundin J. Sie schlägt vor: «Nächstes Mal sagst du: ,Nein, ich habe bloss Blähungen‘, drehst dich um und pupst ihn an.» Leider ist mir in dem Moment nichts schlagfertiges eingefallen. Aber ein Rat an alle Herren der Schöpfung: Fragen Sie eine Frau erst nach einer Schwangerschaft, wenn Sie überzeugt davon sind, dass sie bestimmt schon im 9. Monat ist. Denn eine solche Frage an eine nicht schwangere Frau wird sie ihnen niemals verzeihen. Nie, nie, niemals. Rebecca Testi-Marogg

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Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Die Gewinner werden ausgelost und schriftlich benachrichtigt.


Weihnachts Special

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Die Gewinner lie:zeit Nr. 10 Marcel Gstöhl, Triesen Evelyne Ritter, Vaduz Sandra Gantner, Balzers Heidi Nipp, Mauren Hanspeter Schwendener, Ruggell Diana Casanova, Balzers Paula Gratzer, Buchs Katrin Maurischat, Nendeln Sylvia Lampert, Triesenberg

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Das gesamte lie:zeit-Team und die Sponsoren gratulieren den glücklichen Gewinnern ganz herzlich.


publireportage

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Vielschichtig gewachsenes Werk : Die Galerie Felicia an der Weiherringstrasse 106 in Mauren gibt als Galeristin vielen jungen Künstler/Innen die Möglichkeit und Chance ihre Werke auszustellen. Einer dieser aufstrebenden und höchst begabten Künstler heisst Peter Kohl, ist 30jährig und stammt aus Kärnten.

Er ist Maler und Objektkünstler, stellvertretender Leiter des Instituts für Kunst und Philosophie Kärnten, Mitglied des Künstlerhauses Wien (Gesellschaft bildender Künstler Österreichs), Mitglied des Kunstvereins Kärnten, Dozent und pädagogischer Leiter der Freien Akademie der bildenden Künste und Literatur. Er stellt im nächsten Jahr einen Teil seiner Werke in Mauren aus. Peter Kohl hat sich der klassisch erlernten Darstellungsmöglichkeiten entledigt, die obwohl mühsam erarbeitet, einer zunächst kindliche anmutenden Gestaltungsweise weichen musste, die die Farbanwendung, Strichdynamik und überhaupt das aussergewöhnliche Kompositionsverständnis des Künstlers nicht nur in der feststellbaren Intensität zur Gestaltung bringen, sondern sogar notwendig machen. In diesem Zusammenhang erhalten auch die von Peter Kohl verwendeten Farben in ihren unzähligen Kontrastformen einen symbolhaften Charakter, der durch die unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheit noch verstärkt wird. Man kann sich als Kunstliebhaber des Eindrucks nicht erwehren, den tiefgründigen Erfahrungen des Künstlers beim Betrachten seiner Exponate teilhaftig zu werden.

Bild oben: Peter Kohl Würfel mitte: Evelyne Bermann

Grosse Gemeinschaftsausstellung Im 2013 veranstaltet die Kunstgaleristen Felicitas Singer eine grosse Gemeinschaftsausstellung aller Künstler, die der Galerie nahestehen: Es sind dies Gerhard Almbauer, Anke Eilergerhart, Rainer Kurka, Birgit Lorenz, Gerry Mayer, Andreas Majer, Evelyne Bermann, Sergio AlvarezFrugani, Angel Moreno Yanguela, Peter Kohl. Scope Miami 2012 Die Galerie Art Felicia ist vom 4. bis 9. Dezember 2012 an der SCOPE MIAMI vertreten.

Plastiken links: Angel Moreno Yangúela

Galerie Felicitas Singer Weiherring 106 FL-9493 Mauren

Tel. + 423 373 34 66 Mobil + 423 791 20 30 galerie@art-felicia.li


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Grabschmuck Grabschmuck

Das lie:zeit-Team gratuliert recht herzlich zum Gutschein im Wert von 75 Franken und wünscht «en Guate».

5 7 6 3

4 4 engl.: Tätowieengl.: rung Tätowierung

12 12

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6 grie- 6 chischer

Note beim Note Doktorbeim examen Doktorexamen schweiz. Anatom schweiz. † 1904 Anatom † 1904

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® ® s1313.1-11

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2 6 1

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grieBuchchischer stabe Buchstabe

Eidgen. TechniEidgen. sche HochTechnischule sche Hochschule

Va d u z · w w w. l u c e . l i

Beatrice Felder, Vaduz Eugen Selen, Schaan

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kleine8 Rechkleine nungen Rechnungen

Szenenfolge Szenen(Bühne) folge (Bühne)

6 6

15 15

Die Gewinner sind:

4 5 9

6 3 9 2 2 6 4

Und so machen Sie mit

Senden Sie uns das Lösungswort und mit etwas Glück gewinnen... Per Post:

Medienbuero Oehri & Kaiser AG, «Rätsel» Wirtschaftspark 23, 9492 Eschen Per E-Mail: info@lie-zeit.li

Einsendeschluss ist Freitag, 21. Dezember 2012. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

9 6 5 1 7 2 3 8 4

5 5

13 13

Zuspruch Zuim Leid spruch im Leid

7 8 4 9 3 5 2 6 1

1 1 Lösungswort: 1 2 3 4 1 2 3 4

Ort an der Ort an Suze der (BE) Suze (BE)

Winterstiefel

persönl. Fürwort, persönl. 3. Person Fürwort, Singular 3. Person Singular

Zeichen für RuZeichen thenium für Ruthenium

italienische Spezialitäten und Pizzeria

3 2 1 6 4 8 9 5 7

kurz für: an dem kurz für: an dem Staat in ZentralStaat afrikain Zentralafrika

10 10

genuss vom feinsten

Das Lösungswort lautete:

14 ugs.: 14

CH-ExSkiweltCH-Excup-SieSkiweltgerin cup-SieSchweizer Vergerin KabakaufsSchweizer rettist Verstelle Kaba(Vorname) kaufs2 rettist stelle Berg 2 (Vorname) Ort im nordwestl. SimmenBerg von Ort im tal (BE) nordwestl. Lugano Simmenvon tal (BE) Lugano

Auflösung des Rätsels aus der Ausgabe 10

Ort westl. Ort Brig (VS) westl. Brig (VS)

6 9 7 4 5 3 1 2 8

gewöhnlicher gewöhnWochenlicher tag Wochentag

Sinn für wahrnehSchallmungen wahrnehmungen

Kopfbedeckung Kopfbedeckung

4 5 8 2 6 1 7 3 9

Abk.: MiFrauenlitärischer dienst Frauendienst

Krokodil mit eher Krokodil kurzer mit eher Schnauze kurzer Schnauze

Abk.: Telefon Abk.: Telefon

Ackergerät Ackergerät

3 Abk.: Mi- Sinn für 3 litärischer Schall-

Periskop (U-Boot) Periskop (U-Boot)

1 3 2 8 9 7 6 4 5

11 11

Ölfrucht Ölfrucht Dunstglocke Dunstüber glocke Städten über Teil des Städten UnterTeil des schenUnterkels schenkels

loyal, ergeben loyal, ergeben

Zeichen für Zeichen Iridium für Iridium

8 4 3 7 2 9 5 1 6

9 9

KommunikationsKommuninetz kations(engl.) netz Grön(engl.) landGrönraublandfisch raubfisch

2 7 6 5 1 4 8 9 3

schwei- Abk.: Bun- Kantonszerdeut- desamt für hauptschweiBun- KantonsSozialversche Ver- Abk.: für stadt zerdeutsicherungen neinung desamt sche Ver- Sozialver- hauptneinung sicherungen stadt

5 1 9 3 8 6 4 7 2

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VON DER SONNE VERWÖHNT. VON EXPERTEN GEBAUT. WILHELM+MAYER BIETET AUSSERGEWÖHNLICHES WOHNEN IN GÖFIS, VORARLBERG

Selbst wenn der Walgau im Herbst im Nebel versinkt, scheint am oberen Waldrand von Göfis meist die Sonne. Hier, an einem der schönsten Plätze der Gemeinde errichten die Experten von Wilhelm+Mayer die exquisite Wohnanlage „Am Hofnerwald“. Einzigartig Wohnen auf zwei Ebenen Im Obergeschoss der zweigeschossigen Woh­ nungen eröffnet sich ein zu jeder Jahres­ zeit atemberaubendes Panorama auf die Vorarlberger und Schweizer Bergwelt. Hier befindet sich die Wohnebene mit einer groß­ zügigen Terrasse. Die Schlaf­ und Sanitär­ räume sind im unteren Stock untergebracht. Jedes der vier Einzelobjekte besteht aus nur drei Wohnungen und verfügt über einen eigenen Lift. Verbunden sind die mit Erd­ wärme beheizten Gebäude ausschließlich durch eine durchgängige Tiefgarage. Mit dieser mehrgliedrigen Struktur ist es den Architekten Marte.Marte gelungen, die Hanglage sichtbar zu belassen. Die vier

Einzelgebäude mit nur zwei unmittelbaren Nachbarn vermitteln zudem das Wohngefühl eines großen Einfamilienhauses. Nur 3 km in die Feldkircher Innenstadt Der angrenzende Wald ermöglicht Erholung in der Natur direkt vor der Haustür und macht das eigene Zuhause zum optimalen Startpunkt für ausgedehnte Wander­ und Mountainbiketouren. Trotz der ruhigen Lage mitten im Grünen, muss man auf die Vorteile der Stadt nicht verzichten. Die Feldkircher Innenstadt ist lediglich 3 km entfernt. „Am Hofnerwald“ bietet Wohnen in Luxus­ lage. Sonnenverwöhnt, mit sensationellem Blick und bester Infrastruktur – in einer außergewöhnlichen Architektur, welche

die unverkennbare Handschrift von Marte.Marte Architekten trägt. Baubeginn erfolgt Der Baubeginn ist bereits erfolgt. Nähere Informationen über das Wilhelm+Mayer Projekt erhalten Interessenten beim zuständigen Experten.

UNSER EXPERTE BERÄT SIE GERNE Albert Ellensohn, Mobil +43 (0)664 4514385 albert.ellensohn@wilhelm-mayer.at WILHELM+MAYER Bau GmbH

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lie:zeit Ausgabe #11  

Zeitschrift für Liechtenstein und die Region

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