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Zeitschrift für Liechtenstein und die Region : Nr. 9 / August 2012

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Z’Berg und z’Alp

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Liebe Leserinnen liebe Leser

Liechtensteins Alpenwelt ist faszinierend. Es gibt kein besseres Mittel dem Alltagsstress zu entgehen wie die gesunde Bewegung in Gottes freier Natur. Z’Berg und z’Alp hat unsere Mitarbeiterin Verena Cortés ihren Beitrag genannt. Es ist ebenso faszinierend ihr auf den Spuren auf Liechtensteins Alpen und Hütten zu folgen und den Gesprächen, die sie mit Pächtern, Sennen und Sennerinnen geführt hat, zu lesen. «Es wird vorerst keine Ruhe einkehren» ist unser Staatsoberhaupt nach der VETO-Volksabstimmung überzeugt, obwohl mit drei Vierteln der Stimmen die Initiative «ddsz» bachab geschickt wurde. Fürst Hans Adam befürchtet, dass die Initianten, welche das Ergebnis der letzten Verfassungsabstimmung von 2003 nicht akzeptiert hätten, schon wieder die nächste Initiative planen. Ruhe werde erst einkehren, wenn die Initianten und ihre Geldgeber im Hintergrund bereit seien, die klaren demokratischen Entscheidungen des liechtensteinischen Volkes zu respektieren. Schwangerschaftsabbruch und Verfassungsdiskussion, Staatsfinanzen und Doppelbesteuerungs-Abkommen, Verschuldungskrise in Europa sowie deren Auswirkungen auf Liechtenstein, Quellensteuer für Schweizer Grenzgänger sind die Hauptthemen über die wir mit Regierungschef-Stellvertreter Martin Meyer im Interview zum Staatsfeiertag gesprochen haben. Welche Ziele verfolgen Liechtensteins Fussballvereine in der neuen Saison? – Wir haben alle Trainer der ersten Mannschaften der Liechtensteiner Clubs befragt. Die Gemeinde Schellenberg bekommt einen neuen Sport- und Freizeitpark. Auf den 26. August 2012 ist ein grosses Einweihungsfest geplant. Wir stellen Ihnen die neueste Sportanlage Liechtensteins vor. Sie liegt traumhaft schön inmitten der Wälder, welche die hübsche Gemeinde umgeben. Ich wünsche Ihnen noch eine schöne Sommerzeit, angenehme Lektüre und grüsse Sie bis zum nächsten Mal

Herbert Oehri Herausgeber

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Ausgabe 09/ 2012

Aus dem Inhalt:

Titelthema: Z'Berg und z'Alp ab Seite 4

polit:zeit: Fürst im Gespräch

ab Seite 12

polit:zeit: 150 Jahre Landtag

ab Seite 18

polit:zeit: Neuer Spitaldirektor

ab Seite 26

sport:zeit: Cecco Clemente

ab Seite 35

sport:zeit: Sportanlage Schellenberg

ab Seite 41

business:zeit: Handtaschen Business

ab Seite 52

business:zeit: Der Euro in der Krise

ab Seite 55

meine:zeit: Al Walser im Interview

ab Seite 66

meine:zeit: Mit Tieren reden

ab Seite 76

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Impressum Verleger: Zeit-Verlag Anstalt, 9492 Eschen/Liechtenstein (Herbert Oehri) – Redaktion: Herbert Oehri (Redaktionsleiter) – Johannes Kaiser – Alexander Batliner - Verena Cortés - Jnes Rampone-Wanger – Rebecca Testi-Marogg – Vera Oehri-Kindle – Raphael Stulz– Weitere Beiträge von: S.D. Fürst Hans Adam II. von und zu Liechtenstein – Martin Meyer, Regierungschef-Stellvertreter – Hubert Sele, Gemeindevorsteher, Triesenberg – Rainer Beck, Gemeindevorsteher, Planken – Bryan Jeeves – Dr. Patrick Schürmann, L.L.M. – Manuela de Pretis – Grafik/Satz/Lithos: Medienbüro Oehri & Kaiser AG – Druck: Tamedia Druckzentrum, Zürich – Fotos: Jürgen Posch, Franz Josef Meier, Herbert Marxer – LFV – Medienbüro Oehri & Kaiser AG – privat zur Verfügung gestellt – Akquisition: Sonja Lüchinger, Nicolas Haas, Vera Oehri – Urheberschutz: Texte und Bilder dürfen ohne vorherige Genehmigung des Herausgebers/Verlegers nicht kommerziell genutzt, weitergegeben oder veröffentlich werden – Erscheinung: Wochenende 11. August– Auflage: 36‘000 Exemplare (Postverteilung) – u.a. in alle Haushaltungen von Liechtenstein und Bezirk Werdenberg und Postfächer Rheintaler Gemeinden – Ausgewählte Adressen von Sargans bis Bad Ragaz und Grossraum Feldkirch.

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lie:zeit

Titelstory

Z’Berg und z’Alp Wer in die Berge geht, sucht etwas. Die Erholung, die sportliche Herausforderung, die Nähe zur Natur oder auch schlicht und einfach: Arbeit. Und von der gibt es im Sommer auf über 1000 Meter über Meer genug. Wanderer, Bergsportler und Kühe sorgen bei den Hüttenwirten und Älplern für arbeitsreiche Wochen. Da arbeiten, wo andere Ferien machen – die lie:zeit auf Alpengang. Von Verena Cortés


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In der Küche scheppern die Töpfe, der Kuchen ist im Ofen, die Leute haben Durst und mittendrin klingelt das Telefon für eine Schlafplatzanfrage. Hochbetrieb auf der Pfälzerhütte zur Mittagszeit. Während die Chefin Elfriede Beck einen Bergsteigerteller nach dem anderen bereit macht, springen die Aushilfen mit dampfenden Pfannen zwischen draussen und drinnen hin und her. «So mag ich’s gerne», sagt die Hüttenchefin Elfriede, «wenn schönes Wetter ist, dann läuft’s rund». Aus der Ruhe lässt sich die erfahrene Hüttenwirtin wegen dem Ansturm nicht bringen. Seit fast 30 Jahren arbeitet die Triesenbergerin auf der höchsten Berghütte Liechtensteins. 1982 begann Elfriede ihre Hüttenkarriere als Angestellte und seit 11 Jahren ist die 53-jährige Pächterin der Pfälzerhütte. Besonders Freude hat die Hüttenwirtin an den Begegnungen mit den Leuten. «Hier oben sind die Menschen viel freundlicher. Sie wandern zufrieden hier hinauf und geniessen die Auszeit in den Bergen», beschreibt Elfriede ihre Besucher. Und für Abwechslung ist durch die Übernachtungsmöglichkeit in der Hütte auch ge-

sorgt. Es können schon mal 15 verschiedene Nationen an einem Abend am Tisch sitzen, erzählt die Wirtin. Lange Zeit zum Plaudern bleibt nicht. Elfriede muss in die Küche und nach dem Rechten schauen, aber nicht ohne ihre Stammgäste ausführlich gegrüsst zu haben.

Hirschpfeffer auf der Gafadura

Ähnlich zu und her geht es weiter nördlich auf der Gafadurahütte. Nicht ganz so hoch gelegen wie die Pfälzerhütte, bietet die Gafadurahütte besonders für Familien ein schönes Ausflugsziel. Die ehemalige fürstliche Jagdhütte wurde zur modernen Alpenvereinshütte ausgebaut und wird seit vier Jahren von Johann und Elsbeth Ladner gepachtet. Das Pächterpaar kommt ursprünglich nicht aus dem Gastgewerbe, hat sich aber durch ihre Bergleidenschaft auf die Hütte bringen lassen. Auch die Wintersaison verbringen die Ladners einige Meter über Meer auf der Mittelstation in Grüsch. Doch das stetige Hin- und Herzügeln ist anstrengend und deshalb ist


lie:zeit

Pfälzerhütte Die Pfälzerhütte (2108 m) liegt auf dem Bettlerjoch nördlich des Naafkopfs an der Grenze zu Österreich und der Schweiz. Sie ist idealer Ausgangspunkt für den Naafkopf sowie zum Liechtensteiner Weg, über welchen der Brandner Ferner, die Mannheimer Hütte und die Schesaplana erreicht werden kann. Offen: ca. Mitte Juni bis ca. Mitte Oktober, durchgehend bewirtschaftet, mit Übernachtung Die Chefin: Elfriede Beck Publikum: Wanderer aus Nah und Fern, ausdauernde Biker Kulinarischer Hütten-Hit: Bergsteiger-Teller

Gafadurahütte Die Gafadurahütte (1428 m) des Liechtensteinischen Alpenvereins LAV liegt über dem Rheintal oberhalb von Planken. Die Hütte ist Ausgangspunkt für herrliche Rundwanderungen, Start oder Tourenziel bei der Überschreitung der Dreischwesternkette zum Fürstensteig nach Gaflei. Offen: ca. Mitte Mai bis Mitte Oktober, durchgehend bewirtschaftet, mit Übernachtung Der Chef /die Chefin: Johann und Elsbeth Ladner Publikum: Grosse und kleine Wanderer, die gut zu Fuss sind, Biker Kulinarischer Hütten-Hit: Käsknöpfle, Käshörnle, selbstgemachte Torten, Munggafurz, ab Mitte August Hirschpfeffer Extras: Jeden 2. Sonntag im Monat Sonntagsbrunch mit musikalischer Unterhaltung


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dieser Sommer der Letzte für die Ladners auf Gafadura. Ab kommenden Winter übernehmen Johann und Elsbeth Ladner das neu gebaute Berggasthaus im Buchser Malbun. «Das hat den Vorteil, dass wir dort ganzjährig Saison haben und wir nicht immer umziehen müssen», sagt Johann Ladner. Das Fazit über die Zeit in der Gafadurahütte fällt durch und durch positiv aus, so Johann Ladner: «Das schönste hier,sind die Gäste. Man trifft offene, unkomplizierte und gut gelaunte Menschen.» Auf die Frage, was der neue Pächter mitbringen sollte, heisst es von den Ladners: «Offenheit und handwerkliches Geschick». Auch raten die erfahrenen Pächter auf Aushilfskräfte und nicht auf Fixangestellte zu setzen, denn bei einer wetterbedingt schlechten Saison kann das teuer werden. Bis Mitte Oktober sind die Ladners noch freudige Gastgeber und werden auch dieses Jahr wieder das bekannte kulinarische Highlight auf der Hütte servieren, wenn es ab Mitte August wieder heisst: «Einmal Hirschpfeffer, bitte».

Sareis und Sücka

Während die Pfälzerhütte und die Gafadurahütte ihre Türen nur im Sommer bis Herbst geöffnet haben, sind die Bergrestaurants Sareis und Sücka das ganze Jahr in Betrieb. Das Sareis ist unter den Fittichen von Silke Beck. Die 26-jährige Triesenbergerin hat das Wirten und die Gastfreundschaft mit der Muttermilch aufgenommen, denn Mama Elfriede ist nur einige Höhenmeter auf der Pfälzerhütte zu finden. Das Sareis ist Aussichtpunkt für alle, denn auch Lauffaule können bequem mit dem Sessellift die Sonnenterrasse des Bergrestaurants erreichen. «Für uns ist es kein grosser Unterschied auf dieser Höhe zu arbeiten. Wir sind gut erschlossen und haben keine besonderen Zulieferungsprobleme», beschreibt Silke Beck ihren Arbeitsort. «Wir sind nur eben wetterabhängig, aber wenn die Sonne scheint, geniessen auch wir die entspannten Gesichter unserer Gäste.» Bei Werner und Monika Schädler auf der Sücka hört man Ähnliches: «Man merkt den Leuten an, dass

sie die Hektik hier in den Bergen hinter sich lassen». Werner Schädler schätzt besonders die Selbständigkeit und die Abwechslung an seinem Beruf. Und natürlich darf die Liebe zur Natur nicht fehlen. «Ich lebe gerne hier mit meiner Familie und es macht mich stolz, wenn ich Gästen aus aller Welt die Schönheiten der Sücka zeigen kann» erzählt Werner. Und eine Einzigartigkeit hat die Sücka bestimmt: Bei klarer Sicht sieht man bis zum Bodensee. In Werner Schädlers Worten: «Wir sind das einzige Restaurant in Liechtenstein mit Seeblick.»

Die «Alpweiber» von Guschg

Wer beinharte Arbeit sucht, der geht auf die Alp. Und davon hat Liechtenstein einige zu bieten. Die Besonderheit auf Guschg: Wer wortkarge, bärtige und raue Alpburschen erwartet, wird überrascht. Guschg ist in Frauenhänden. Dort käsen, buttern, melken und misten die Sennerin Susanna Bundi und die beiden Zusennerinnen Monika Wetter aus Appenzell und Hannah Griep aus Deutschland. Das Frauenteam steht täglich morgens um 4 Uhr auf, dann steht das Käsen an, Wasser muss heiss gemacht werden, die Kühe geholt und gemolken werden und nach eifrigem Misten gibt’s dann endlich gegen 9 Uhr das lang ersehnte Frühstück. Danach geht es mit den Alparbeiten wie käsen, Tiere versorgen, mähen, waschen, misten weiter. Ein Arbeitstag kann dabei gerne mal bis zu 18 Stunden dauern. Wer hier Heidi-Romantik erwartet, wird enttäuscht.

Käse und Kühe im Mittelpunkt

Während die Chefin Susanna Bundi bei unserem Besuch gerade in steilen Wiesen die Kühe zusammentreibt, kümmert sich die Zusennerin Monika Wetter um das Tagesgeschäft rund um die Alphütte. Die Besucher werden mit Käse- und Salsizplatten versorgt. Dabei können die selbsthergestellten Köstlichkeiten der Alp probiert werden. Der «Mutschli» ist der Käseklassiker von Guschg. Diesen gibt es in verschiedenen Varianten wie zum Beispiel mit Blumenblüten oder Pfefferkörnern verfeinert. Der Frischkäse «For-

Hütten-Knigge 1 Vorbereitung

Bewartung: Über Alpenvereine und Internet lassen sich die Bewartungszeiten der Hütten leicht herausfinden. Reservieren: Frühzeitiges Reservieren von Schlafplätzen ist empfohlen, denn besonders in der Hochsaison sind die Betten schnell voll. Änderungen: Sollten sich die Pläne änderen, weniger Personen mitkommen oder es wird später als gedacht, sollte die Hütte per Telefon informiert werden. Abmelden: Platzt der geplante Ausflug, dann unbedingt in der Hütte abmelden. Annullationskosten können entstehen, am besten bei der Reservation gleich erkundigen.

2 Ankunft

Ankommen: Sich beim Hüttenwart melden, damit dieser die Schlafplätze zeigen und über Essenszeiten informieren kann. Gepäck: Die Bergutensilien wie Wanderstöcke, Seil und Pickel können meist in einem Extraraum deponiert werden, denn im Schlafsaal haben die keinen Platz. Schuhe aus: Hüttenfinken sind empfohlen, denn in den Schlafräumen sind Berg- und Wanderschuhe nicht erlaubt. Viele Hütten stellen die Finken aber auch zur Verfügung. Schlafsack: Aus hygienischen Gründen ist das Verwenden eines Schlafsacks in den meisten Hütten obligatorisch. Auf manchen Hütten können die Säcke auch gemietet werden.

3 Hüttenzeit

Zeiten: Hütten haben abends eine fixe Essenszeit, wer nicht hungrig ins Bett gehen mag, sollte sich informieren. Nachtruhe ist in der Regel 22 Uhr. Wer seinen Nachbar morgens nicht wecken will, organisiert seine Sachen so, dass er morgens nicht gross packen muss. Rauchen: In den Hütten gilt Rauchverbot. Der Raucher geht nach draussen und benützt einen Aschenbecher. Handy und Musik: Hier heisst es Rücksicht auf die Anderen nehmen. Wer die Ruhe sucht, fühlt sich von Telefongebimmel und Musik gestört. Kopfhörer einpacken und Telefon auf leise stellen. Mitanpacken: Hütten sind kein All-InklusivHotel und wenn es rund geht, ist jede mitanpackende Hand willkommen. Nachfragen bei der Hüttencrew ist eine nette Geste. Quelle: Hüttenwarte «Schweizer Hütten»


lie:zeit

Berggasthaus Sareis

Das Berggasthaus Sareis ist ab Malbun über eine 4er Sesselbahn oder zu Fuss zu erreichen. Oben angekommen, bietet die Aussichtsterrasse einen herrlichen Rundumblick in die Alpenwelt Liechtensteins. Offen: ganzjährig Die Chefin: Silke Beck Publikum: alle Bergbegeisterten und im Winter Ski- und Snowboardfahrer Kulinarischer Hütten-Hit: Käsknöpfle, Sareiser-Kaffee

Berggasthaus Sücka Das Berggasthaus Sücka liegt auf rund 1400 Meter über Meer im Saminatal oberhalb des Maiensässes Steg, direkt neben der Alpe Sücka. Ab Steg ist die Sücka gut zu Fuss zu erreichen. Offen: ganzjährig Der Chef/die Chefin: Werner und Monika Schädler Publikum: alle Bergbegeisterten, Rodelfreunde im Winter Kulinarischer Hütten-Hit: Fondue (im Winter) und Triesner Wein «Duetto di Mella», Wildgerichte im Herbst


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Guschg Ab Parkplatz/Bushaltestelle Malbun links zur Friedenskapelle, dort beginnt der Höhenweg nach Sass – Fürkle – Alp Güschgle – Valorschtal – Steg. Zu Fuss 1 ¼ Stunden zu erreichen. Offen: ca. Mitte Mai bis Mitte September Die Chefin: Sennerin Susanna Bundi, Zusennerinnen Monika Wetter und Hannah Griep Publikum: Wanderer, Käsefreunde, Biker, Kühe Kulinarischer Hütten-Hit: Mutschli, Formaggini, Joghurt Extras: Bei schönem Wetter jeden Sonntag Alpzmorge/Brunch Tipp: Kaufen Sie Guschg-Produkte auf dem Wochenmarkt in Schaan

maggini» mit Schnittlauch und Tomaten ist ein Hüttenrenner und neben Joghurt und Butter werden diese Produkte direkt auf der Alp verkauft. «Es ist schon was besonderes so eine Auszeit auf der Alp» beschreibt die Zusennerin Monika Wetter ihren ersten Alpsommer auf Guschg. Das Herstellen der Produkte und das Versorgen der Tiere steht im Mittelpunkt der Arbeit, erzählt die Appenzellerin. Sie selbst habe keine Bauernjugend erlebt, habe jedoch einen Käserkurs besucht und alles andere lernt die gelernte Sozialpädagogin von der Sennerin Susanna, die erfahrene Käserin und Landwirtin ist. «Käsen braucht viel Erfahrung und man muss Freude an diesem Produkt haben», so Monika Wetter. Freude muss man auch an der Abgeschiedenheit haben. Telefonempfang und Internet ist auf Guschg nicht zu finden. Dafür ein ursprüngliches Leben im Rhythmus der Natur.

Interview «An Tagwacht um 4 Uhr gewöhn ich mich nicht»

Die Appenzellerin Monika Wetter (29) erlebt auf Guschg ihren ersten Sommer als Zusennerin. Die Sozialpädagogin über ihre Erfahrungen in der «neuen Welt». Mit welchen Erwartungen bist Du auf die Alp gekommen? Mich hat die handwerkliche Arbeit gereizt. Auch das Produkt Käse hat mich fasziniert. Ausserdem wollte ich mal eine andere, mir unbekannte, Welt eintauchen. Und mal erleben, wie es ist, einfach weg zu sein. Und wie ist es? Noch viel härter als erwartet. (Und lacht) Besonders die erste Woche war wirklich schwer. Das frühe Aufstehen, die körperliche Arbeit, alles zusammen eine riesige Umstellung. Was sind die Herausforderungen? Da gibt es einige. Käsen zum Beispiel. Das braucht ungeheuer viel Erfahrung. Hannah und ich können beide viel von Susanna lernen. Und die Tage sind lange Arbeitstage. Abends kippen wir einfach todmüde ins Bett. Welche Eigenschaften sollte man für einen Alpjob mitbringen? Man muss sowohl körperlich wie seelisch belastbar sein. Teamfähigkeit ist wichtig. Wir sind 24 Stunden zusammen, arbeiten und schlafen auch im gleichen Zimmer. Da muss es stimmen. Und ganz wichtig ist das Interesse an den Produkten und an den Tieren. Freude am Käsen ist zentral – den schmeckt man nachher auch. Tipps für Alpenfrischlinge? Gute Information im Vorfeld hilft. Das Handbuch «Z’Alp» gibt einen guten Einblick in das Alpleben. Im Frühjahr gibt es über «Z’Alp.ch» auch Treffen, wo man sich über eine Alpen-Auszeit schlau machen und sich mit erfahrenen Älplern austauschen kann. Wird Dich die Alp wiedersehen? Ich geniesse die intensive Zeit hier und freue mich, dass ich noch eine Weile hier bin. Ich kann mir vorstellen, wieder auf die Alp zu gehen.


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polit:zeit Im Gespräch DieVeto-Abstimmung hat hohe Wellen in Liechtenstein geschlagen. Fürst HansAdam im Gespräch Seite 12

150 Jahre Landtag Der Landtag feiert 150 Jahre. Nicht nur für die aktuellen Abgeordneten ist dieses Jubiläum ein besonderes Ereignis, sondern auch für die ehemaligen Landtagspräsidenten. Seite 18

Neuer Spitaldirektor Das Liechtensteinische Landesspital hat mit dem Bündner Daniel Derungs den neuen Spitaldirektor gefunden. Der studierte Betriebsökonom verfügt über knapp 20 Jahre Erfahrung im Gesundheits- und Spitalwesen. Mehr zu seiner Person im Gespräch. Seite 26

präsentiert von

2012 150-Jahrjubiläum


polit:zeit

Fürst: «Ruhe wird vorerst nicht einkehren» Von Herbert Oehri

: Es ist bereits mehr als Monat seit der Veto-Abstimmung vergangen. Die Zahlen haben eine deutliche Sprache gesprochen. Das Fürstenhaus hat noch nie einen solchen Vertrauensbeweis seitens der Bevölkerung erhalten, wie gerade bei dieser Abstimmung. Wir haben uns mit dem Staatsoberhaupt, S.D. Fürst Hans Adam II., unterhalten.

lie:zeit Durchlaucht: Auf was führen Sie diesen hohen Anteil zurück, der schon fast unglaubliche Werte annimmt? Hans-Adam II: Ich glaube, die grosse Mehrheit der liechtensteinischen Bevölkerung hat schnell erkannt, dass es den Initianten nicht um eine kleine Änderung der Verfassung gegangen ist, sondern um die Beendigung der 300-jährigen erfolgreichen Partnerschaft zwischen Volk und Fürstenhaus. Die Glaubwürdigkeit der Initianten hat ausserdem dadurch gelitten,

Heinrich Frick gibt für Fürst und Erbprinz ein Ständchen zur Feier des Tages.

dass sie versucht haben, mich als Befürworter der Initiative darzustellen, indem sie Zitate aus meinem Buch zitiert haben, die aus dem Zusammenhang gerissen waren. Nachdem die Initianten offensichtlich mein Buch «Der Staat im dritten Jahrtausend» gelesen haben, hätten sie erwähnen müssen, dass ich ein Veto-Recht auch für einen Präsidenten in einer Republik befürworte.

lie:zeit Durchlaucht, das klare Abstimmungsergebnis ist ein Ausdruck des Vertrauens gegenüber dem Fürstenhaus. Viele glauben, dass es nun für Jahre, wenn nicht gar für Jahrzehnte Ruhe in dieser Frage geben wird. Sind Sie ebenfalls dieser Meinung? Hans-Adam II: Es wäre schön, wenn die Initianten diese eindeutige, demokratische Ent-

scheidung akzeptieren würden. Nachdem sie aber das Ergebnis der letzten Verfassungsabstimmung von 2003 nicht akzeptieren wollten, befürchte ich, dass sie schon wieder die nächste Initiative planen. Solange sie genügend Unterschriften für Gesetzes- bzw. Verfassungsinitiativen bekommen, werden sie ihren Kampf gegen die Monarchie meiner Meinung nach fortsetzen.


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lie:zeit Der liechtensteinische Politologe vom Liechtenstein Institut Dr. Wilfried Marxer schlägt in einem Leitartikel im Volksblatt vom 3. Juli 2012 vor, dass Fürstenhaus und die Parteien Spielregeln diskutieren sollten, wann das Staatsoberhaupt sein Veto öffentlich macht. Können Sie sich ein solches Szenario vorstellen? Hans-Adam II: Nein. Es ist bekannt, auf welcher Seite das Liechtenstein Institut und Dr. Wilfried Marxer stehen. Deren Interesse ist es, den Handlungsspielraum des Staatsoberhauptes möglichst einzuschränken. lie:zeit Durchlaucht, diese Abstimmung hat erneut Gräben in der Bevölkerung aufgerissen. Was raten Sie den beiden Gruppierungen, damit wieder Ruhe – auch latente Ruhe – einkehren möge? Hans-Adam II: Ruhe wird meiner Meinung erst einkehren, wenn die Initianten und ihre Geldgeber im Hintergrund bereit sind, die klaren demokratischen Entscheidungen des liechtensteinischen Volkes zu respektieren, was die Partnerschaft Volk und Fürstenhaus betrifft. Das von einigen Initianten erwähnte Beispiel des Frauenstimmrechtes ist fehl am Platz. Das Fürstenhaus hat von Anfang an die Einführung des Frauenstimmrechtes befürwortet. Ich kann mich gut erinnern, dass meine Mutter mit einem Sticker «pro Frauenstimmrecht» auf ihrem Auto herumgefahren ist. Abgesehen davon, sind die beiden ersten Abstimmungen für das Frauenstimmrecht nur knapp gescheitert.

Sprecher der Initiativgegner Marcus Vogt im Gespräch mit dem Fürsten.

Unterstützer der Initiativgegner David Vogt spricht mit dem Erbprinzen.

Feierstunde nach der Volksabstimmung in der Hofkellerei Vaduz. Bildmitte Regierungschef-Stellvertreter Dr. Martin Meyer.


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Zum Staatsfeiertag sagen wir gern Danke Danke für ein konstruktives und innovatives Miteinander seit über 150 Jahren in Liechtenstein.

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Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigenen Stärken Interview mit Regierungschef-Stellvertreter Dr. Martin Meyer zum Staatsfeiertag 2012

Von Herbert Oehri

: Schwangerschaftsabbruch und Verfassungsdiskussion, Staatsfinanzen und Doppelbesteuerungsabkommen, Verschuldungskrise in Europa und die Euroschwäche sowie deren Auswirkungen auf Liechtenstein, Quellensteuer für Schweizer Grenzgänger usw. sind nur einige Stichpunkte, über die wir mit Regierungsschef- Stellvertreter Martin Meyer gesprochen haben.

lie:zeit Herr RegierungschefStellvertreter: Was machen Sie am Staatsfeiertag? Feiern Sie und wenn ja mit wem? Dr. Martin Meyer: Wie die meisten Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner werde ich mit meiner Familie das Volksfest in Vaduz besuchen und hoffentlich viele Freunde treffen. Schliesslich bietet der Staatsfeiertag eine Gelegenheit Menschen zu treffen, die man sonst das ganze Jahr über aus den Augen verloren hat, und es zeigt uns Liechtenstein in seiner vollen Vielfalt mit all den Vereinen und Initiativen, die mit ihren Ständen präsent sind. Brauchen wir überhaupt einen Staatsfeiertag und das dazugehörige Fest? Dr. Martin Meyer: Der Staatsfeiertag ist ein wichtiges, weil einendes Moment im Staat. Wir besinnen uns auf die gemeinsame Geschichte, feiern und machen uns gemeinsam Gedanken über die Zukunft. Gerade die Beiträge von Liechtensteinern in den Sonderausgaben zum Staatsfeiertag und die Ansprachen des Erbprinzen und des Landtagspräsidenten anlässlich des Staatsfeiertages verdeutlichen dies. Das Gemeinsame wird über das Trennende ge-

stellt. Vielleicht bräuchten wir mehr solche Momente im Jahr. Schwangerschaftsabbruch und Verfassungsdiskussion haben in den vergangenen Montane aber gezeigt, dass das Trennende stärker in den Vordergrund gestellt wurde als das Gemeinsame. Driftet unsere Gesellschaft auseinander? Dr. Martin Meyer: Politik ist zwangsläufig auch mit Emotionen verbunden. Dies verwundert wenig, da doch eine jede und ein jeder von seiner Haltung überzeugt ist. Wichtig erscheint mir,

dass wir nach Abstimmungen nach vorne blicken und uns den dringenden Herausforderungen stellen. Diese Sichtweise zeichnet uns Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner aus. Ein grosser Vorteil der direkten Demokratie ist es ja gerade, dass wir nach einer Volksabstimmung eine endgültige Entscheidung haben, die demokratisch nicht hinterfragt werden kann. Sie sprechen vom Blick in die Zukunft. Hier schaut es nicht rosig aus, wenn wir Staatsf inanzen, Finanzplatz und Weltwirtschaftskrise betrachten.

Dr. Martin Meyer: In der Tat befinden wir uns in einer für uns alle schwierigen Situation. Die veränderten Rahmenbedingungen in der Welt verlangen auch von uns Veränderungen. Aus vielen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern weiss ich, dass dieses Bewusstsein vorhanden ist ein Bedürfnis besteht, dass der Staatshaushalt wieder in Ordnung gebracht wird, die Wahrnehmung im Ausland, über unser Land realistischer werden muss und unser Finanzplatz die neuen Herausforderungen adaptieren muss. Gleichzeitig bin ich der Überzeugung, dass wir in Zukunft noch stärker auch unsere eigenen Interessen in den Fokus unseres Handelns stellen müssen. Wie meinen Sie das? Dr. Martin Meyer: Wir haben in den letzten Jahren bewiesen, dass wir es mit der Liechtenstein-Erklärung und der Transformation des Finanzplatzes ernst gemeint haben. Nach all den Steuerinformationsabkommen ist es nun aber auch an der Zeit unsere eigenen Interessen verstärkt in den Vordergrund zu stellen. Es kann nicht sein, dass wir auf der einen Seite kooperativ sind und auf der anderen Seite von der Staatenwelt nicht gleich behandelt werden.


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Sie sprachen die prekäre Situation der Staatsf inanzen an. Wo besteht hier Handlungsbedarf ? Dr. Martin Meyer: Derzeit haben wir mit Österreich ein Doppelbesteuerungsabkommen, welches bei Grenzgängern eine Quellenbesteuerung vorsieht, die dem Staat Liechtenstein zugute kommt. Bei der Schweiz haben wir dies nicht und ich bin der Überzeugung, dass wir in Zukunft auf diesen zweistelligen Millionenbetrag nicht verzichten können. Dieses Thema muss jedoch im Gesamtzusammenhang unseres besonderen Verhältnisses zur Schweiz betrachtet werden. Die Begeisterung in der Schweiz über diesen Vorschlag hält sich aber in Grenzen? Dr. Martin Meyer: Es ist verständlich, dass man lieb gewonnene Gewohnheiten ungern ändert. Richtig ist aber, dass die Schweiz ebenfalls eine Quellenbesteuerung auf Vorarlberger Grenzgänger einhebt und wir hier gleiches Recht für alle wollen. Wenn wir uns zudem die Lohnstatistik genau anschauen, welche für das Jahr 2008 angibt, dass das durchschnittliche Einkommen eines Grenzgängers über jenem eines Liechtensteiners liegt, so sehe ich hier einen umso dringenderen Handlungsbedarf. Sie sind Wirtschaftsminister. Der starke Franken belastet unsere Exportindustrie und die Verschuldungskrise europäischer Staaten lässt den Blick in die Zukunft auch nicht ungetrübt erscheinen. Hat der Werkplatz Liechtenstein Zukunft? Dr. Martin Meyer: Der Werkplatz Liechtenstein hat Zukunft. Da bin ich mir ganz sicher. Dies zeigen einerseits die guten Arbeitsmarktdaten und der Umstand, dass wir selbst in den Krisenjahren 2009 und 2010 neue Arbeitsplätze geschaffen haben. Gleichzeitig haben Sie aber Recht. Der Wind wird rauer und der Wettbewerb nimmt zu. Die aktuelle Frankenstärke macht

mir Sorgen, weil wir mit unserer Exportindustrie hier mit einem grossen Problem konfrontiert sind. Kann die Politik hier etwas bewegen? Dr. Martin Meyer: Die Politik kann hier in der Tat wenig direkten Einfluss nehmen. Über die Währungsunion mit der Schweiz haben wir uns für den Franken entschieden – in guten wie in schlechten Zeiten. Die Regierung hat keine Einflussmöglichkeiten auf die Schweizer Nationalbank. Aus vielen Gesprächen mit meinen Schweizer Kollegen weiss ich aber, dass die Interessenslage unserer beiden Staaten in dieser Frage deckungsgleich ist. Die Politik der Nationalbank zeigt dies ja auch deutlich. Gleichzeitig droht die Griechenlandkrise den gesamten EuroRaum zu gefährden. Wie gefährlich ist die Entwicklung für Liechtenstein? Dr. Martin Meyer: Die derzeitige Verschuldungssituation einiger Staaten ist eine reale Gefahr, weil sie enorme Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben kann und die Gefahr, dass sich die Griechenland-Krise auch in anderen Staaten der Eurozone ausbreitet und einen Flächenbrand auslöst ist – trotz intensiver Bemühungen der europäischen Politik – noch nicht endgültig gebannt. Die derzeitige Frankenstärke ist eigentlich eine Euro-Schwäche und diese wiederum ist auch Ausdruck der Finanzlage der Staaten. So gesehen hat auch Liechtenstein ein Interesse, dass das europäische Integrationsprojekt nicht ins Stocken gerät oder gar Rückschläge erleidet. In den vergangenen drei Jahren haben Sie sich stark für den Infrastrukturausbau in Liechtenstein eingesetzt. Ich nenne hier als Beispiel den Industriezubringer Schaan und das Projekt S-Bahn. Brauchen wir solche Investitionen oder müssen wir in Zukunft aufgrund der ange-

spannten Haushaltslage auch bei den Investitionen sparen? Dr. Martin Meyer: Aktive Infrastrukturpolitik ist heute ein zentraler Erfolgsfaktor für einen Wirtschaftsstandort. Der grundlegende Zusammenhang zwischen einer guten Infrastruktur und dem Wohlergehen unserer Gesellschaft muss in Zukunft vielleicht noch stärker in Erinnerung gerufen werden. Intakte Verkehrswege, Energiesicherheit und leistungsstar-

ke Kommunikationsstrukturen sind die Voraussetzung dafür, dass wir uns in einer global agierenden Wirtschaft behaupten können. Aus all diesen Überlegungen heraus können wir es uns nicht leisten an der eigenen Zukunft zu sparen. Wir müssen dem liechtensteinischen Strukturkonservatismus in solchen Fragen, den wir ab und zu haben, einen innovativen Zukunftseifer entgegenstellen. Hiervon bin ich überzeugt.

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polit:zeit

Der Landtag ist Grundlage unserer Demokratieform

Von Alexander Batliner

Aktuell sind noch fünf ehemalige Landtagspräsidenten unter uns. Ernst Walch (FBP, 1993), Paul Kindle (VU, 1994, 1996), Otmar Hasler (FBP, 1995), Peter Wolff (VU, 1997-2001) und Klaus Wanger (FBP, 2001-2008) standen während ihrer politischen Tätigkeit dem Landtag vor. Wir befragten alle noch lebenden ehemaligen Landtagspräsidenten zum 150-jährigen Jubiläum, zu Reformgedanken, zu ihren persönlichen Erinnerungen und zu ihren Wünschen an unser Parlament. Welche Bedeutung schreiben Sie diesem Jubiläum als ehemaliger Landtagspräsident zu? Ernst Walch: Jubiläen, runde Jahrzahlen und dergleichen zu markieren ist eine überall verbreitete, von der Gesellschaft akzeptierte und sehr effiziente Art, der Gesellschaft Wichtiges in Erinnerung zu behalten, dessen Bedeutung zu unterstreichen und fortzuentwickeln. Der Landtag ist Grundlage unserer Demokratieform und daher wesentlich. Dieses Jubiläum hat in der Tat ausserordentlich wichtige Bedeutung für uns alle und zwar egal, in welcher Funktion jeder einzelne von uns seine Verantwortung in dieser Demokratie wahrgenommen hat und wahrnimmt.

: Der Landtag sollte mehr sachpolitische Ziele vorgeben, die Umsetzung der Verwaltung überlassen und sich weniger auf die Verwaltung des Bestehenden beschränken. Diesen Kernsatz sagt der ehemalige Landtagspräsident und Regierungsrat Dr. Ernst Walch zur Rolle des Liechtensteiner Landtages, der in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen feiert. Dieses Jubiläum ist nicht nur für die aktuellen Abgeordneten ein besonderes Ereignis, sondern auch für die ehemaligen Landtagspräsidenten. Paul Kindle: Bedeutung für mich: Der Landtag ist die Vertretung des Volkes und ein Sinnbild für die zunehmende Beteiligung des normalen Bürgers am politischen Geschehen des Landes. Vorausschauende und mutige Vertreter unserer Vorfahren wie z.B. Peter Kaiser oder Wilhelm Beck haben für uns das Recht erkämpft, unser politisches Schicksal praktisch in allen Belangen mitgestalten zu können. Dieses Jubiläum soll uns daran erinnern, dass jede und jeder aufgefordert ist, aktiv am politischen Geschehen zum Wohl des Landes mitzuwirken. Otmar Hasler: Das Jubiläum soll uns auch daran erinnern, dass es in der Geschichte des Fürstentum Liechtensteins auch eine Zeit ohne wesentliche Mitwirkungsrechte des Volkes und ohne Volksvertretung gab. Der Landtag ist eingebunden in die Mischverfassung und nimmt als verfassungsmässige Vertretung des Volkes im Zusammenwirken mit dem Fürsten seine Rechte wahr. Er verkörpert das repräsentative Prinzip in Bezug auf die demokratischen Einrichtungen und die Verfassung räumt ihm eine starke Stellung ein. Das 150-JahrJubiläum soll der Bevölkerung die Bedeutung des Landtages klar machen. Das scheint mir für das Staatsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger äusserst wichtig zu sein.

Ernst Walch, Landtagspräsident 1993

Peter Wolff: Dem 150-jährigen Jubiläum des Liechtensteinischen Landtages schreibe ich eine grosse Bedeutung zu, da dieses Ereignis gerade zum jetzigen Zeitpunkt der Bevölkerung in Erinnerung ruft, dass es bereits seit 150 Jahren - also seit rund der Hälfte der Existenz des Fürstentums Liechtensteins - eine Volksvertretung gibt, die einen massgeblichen Anteil an der Leitung der Geschicke dieses Landes hat. Klaus Wanger: Seit dem Jahr 1862 vertritt der Landtag die

Gesamtheit der Landesangehörigen. Nachdem die Verfassung von 1862 noch absolutistische Grundwerte aufwies, hat die Verfassung aus dem Jahre 1921 und die Verfassungsänderung aus dem Jahre 2003 die Volksvertretung im Sinne des monarchischdemokratischen Staatsverständnisses wesentlich gestärkt. Wie bekannt ist gemäss Verfassung das Fürstentum Liechtenstein eine konstitutionelle Erbmonarchie auf demokratischer und parlamentarischer Grundlage. Der Landtag ist die Vertretung


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und das Organ des Volkes und als solches berufen, dessen Rechte und Interessen wahrzunehmen. Vor diesem Hintergrund stellt der Landtag das parlamentarische Strukturelement im dualistischen Verfassungsaufbau unseres freiheitlichen Staatswesens dar, dem die Demokratie als politisches System zu Grunde liegt. Wenn Sie auf Ihre Zeit als Landtagspräsident zurückblicken: Gibt es ein Geschehnis oder eine Episode, an die Sie sich heute noch regelmässig erinnern? Ernst Walch: In meiner kurzen Zeit als Landtagspräsident – 1993 war eine staatspolitisch sehr bewegte Zeit – gab es viele Geschehnisse und Episoden, die sich unauslöschlich in mein Gedächtnis eingeprägt haben. Denkund erinnerungswürdig als eines der Beispiele waren sicherlich die Stunden vor der Landtagssitzung, während welcher der Landtag aufgelöst werden sollte, als die Bedingungen unter den politischen Spitzen des Landes ausgehandelt wurden, um die Auflösung des Landtags zu verhindern, während vor dem Regierungsgebäude ein grosser Teil der Bevölkerung demonstrierte. Paul Kindle: Nach der Erhöhung der Zahl der Abgeordneten im

Otmar Hasler, Landtagspräsident 1995

Jahre 1988 von 15 auf 25 war man überzeugt, dass der schöne Landtagssaal im Regierungsgebäude zu klein sei. Als Provisorium zog man in die Musikschule um. In einer Volksabstimmung wurde das damalige Projekt Landtagsgebäude leider verworfen und es wurde klar, dass man eine Zwischenlösung finden musste. Während meiner Zeit als Präsident brachte ich immer wieder den Vorschlag ein, der Landtag sollte in den historischen Landtagssaal im Regierungsgebäude zurückkehren. Die Mehrheit im Landtag war überzeugt, das sei praktisch nicht durchführbar. Die provisorische Lösung in der Musikschule wurde aber zunehmend als unwürdig und unzumutbar empfunden. Eines Tages habe ich mich mit anderen Abgeordneten und Sekretär aufgemacht, um mit Metermass und Skizzen die tatsächlichen Verhältnisse zu überprüfen. Nach einem kleinen Umbau hat dann der Landtag noch 13 Jahre im alten Landtagssaal getagt. Otmar Hasler: Da gibt es eine Menge von Geschehnissen, die mir noch in sehr guter Erinnerung sind. So zum Beispiel hat mit der Tod des Fürsten Franz Josef II. und Fürstin Gina als noch junger Abgeordneter sehr berührt. Ebenfalls bleibt mir der Regierungsantritt des Fürsten

Paul Kindle, Landtagspräsident 1994/1996

Hans Adam II. in guter Erinnerung. Die später erfolgte Errichtung des Erzbistums Vaduz ohne Einbezug des Landtags beschäftigte den Landtag während langer Zeit und warf Fragen über dessen staatsrechtliche Anerkennung auf. Die Diskussion über das Verhältnis von Staat und Kirche hat mich während den 12 Jahren meiner Abgeordnetenzeit und später als Regierungschef begleitet. Ebenfalls bleiben der Beitritt zur UNO und zum Europäischen Wirtschaftsraum sowie die Verfassungsdiskussion in lebhafter Erinnerung. Es war mir in diesen äusserst bewegten Zeiten stets wichtig, dass nach noch so heftigen Auseinandersetzungen im Landtag trotzdem ein vernünftiges Miteinander möglich war.

des Europarates teil und so durfte ich als Landtagspräsident einige Worte an die Parlamentarische Versammlung des Europarates richten. Andererseits ein negatives Ereignis, nämlich die Sondersitzung des Landtags vom 13. Mai 2000 aus Anlass der von den Strafverfolgungsbehörden beantragten Aufhebung der Immunität eines Landtagsabgeordneten. Einerseits ist mir diese Sitzung deshalb negativ in Erinnerung, da während dieser Sitzung eine sehr gedrückte Stimmung herrschte, und andererseits deshalb, da sich später herausstellte, dass die damals gegenüber diesem Abgeordneten erhobenen Vorwürfe, die zu wochenlanger Untersuchungshaft führten, fast durchwegs unzutreffend waren.

Peter Wolff: Es gibt eine ganze Menge von Geschehnissen und Episoden aus meiner Zeit als Landtagspräsident, an die ich mich heute noch regelmässig erinnere. Ich möchte davon zwei herausgreifen. Einerseits ein positives Ereignis, nämlich im Jahr 1998 der Besuch des Gesamtlandtages beim Europarat in Strassburg aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums der Mitgliedschaft Liechtensteins beim Europarat. Die Landtagsabgeordneten nahmen aus diesem Anlass als Gäste an einer Plenarsitzung

Klaus Wanger: Das herausragendste Ereignis in meiner 8-jährigen Amtsperiode als Landtagspräsident war die friedliche Beilegung des Verfassungskonflikts. Es war für mich ein Freudentag, als ich am 16. März 2003 zur Kenntnis nehmen durfte, dass sich fast zwei Drittel der stimmberechtigten Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner für die Beibehaltung der Grundprinzipien unserer Verfassung entschieden und besonders dem Kernpunkt, dem Dualismus zwischen Fürst und Volk, zustimmten und


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schen Aufgaben, die der Landtag zu bewältigen hat zu wenig sind und die Institution sogenannter stellvertretender Abgeordneter, die ursprünglich eigentlich nur für den Fall eines Ausfalls eines gewählten Abgeordneten gedacht war, nicht dazu verwendet werden sollte, um im Ausland tätig werdende Delegationen des Landtags zahlenmässig aufzufüllen und die 25 gewählten Abgeordneten regelmässig und ohne notfallmässigen Anlass im Landtagsplenum zu ersetzen.

Peter Wolff, Landtagspräsident 1997-2001

damit unserem Grundgesetz eine direkt-demokratische Legitimation verliehen haben. Die Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner haben diesen Entscheid mit Herz und Verstand getroffen. Mit Herz, weil sie in Dankbarkeit und enger Verbundenheit dem Fürstenhaus treu bleiben wollten, und mit Verstand,  weil sie das mit Erfolg praktizierte Konsensmodell fortsetzen wollten und im Miteinander von Fürst und Volk die Absicherung der Stabilität und die weitere prosperierende Entwicklung nach innen und nach aussen sahen. Stichworte Milizparlament oder Anzahl Abgeordnete: Ist der Landtag so wie er heute ist noch zeitgemäss oder sehen Sie grundsätzlichen Reformbedarf? Ernst Walch: Sicherlich kann immer reformiert werden. Das ist bei allen Institutionen so, auch beim Landtag. Allerdings bin ich ein Anhänger des Milizparlaments, und zwar in seiner möglichst reinen Form. Landtagsabgeordneter zu sein sollte ausschliesslich Berufung sein und nicht Beruf. Ich bin gegen eine "Verbeamtung" der Abgeordneten. Paul Kindle: Das Milizparlament ist wohl die für uns vernünftigste Form des Parlaments. Die heu-

tige Grösse mit 25 Abgeordneten genügt meiner Ansicht nach. Allerdings müssen die Art der Vorbereitung und der Ablauf der Sitzungen verbessert werden, wie auch die Unterstützung für die Abgeordneten. Für Privatpersonen ist der Aufwand enorm gross. Otmar Hasler: Ich denke, dass die Anzahl der Abgeordneten mit 25 angemessen ist und die Bevölkerung Liechtensteins ausgewogen repräsentiert werden kann. Der Reformbedarf ist eher im infrastrukturellen Bereich gegeben. Da wäre eine stärkere Unterstützung der Abgeordneten durchaus wünschenswert, damit sie ihren von der Verfassung auferlegten Pflichten angemessen nachkommen können. Peter Wolff: Ich sehe den Landtag so, wie er heute ist, grundsätzlich durchaus als noch zeitgemäss an. Insbesondere halte ich es für richtig, ein Milizparlament und nicht etwa ein Parlament mit lauter Berufsparlamentariern, die keinem bürgerlichen Beruf nachgehen, zu unterhalten. Ich würde es allerdings für besser halten, wenn die Zahl der Abgeordneten auf 35 erhöht und dafür die Einrichtung stellvertretender Abgeordneter abgeschafft würde, da 25 Abgeordnete für die Erfüllung all der in- und ausländi-

Klaus Wanger: Ich spreche mich nach wie vor für die Beibehaltung des Milizparlaments aus. Die Vorteile des Milizparlaments gegenüber einem Berufsparlament liegen ohne Zweifel darin, dass sich keine Sonderklasse von Politikern entwickeln kann, die den Kontakt zum Wahlvolk teilweise verloren hat. Ein Milizabgeordneter wird nicht zum  ‚Funktionär‘,  sondern kann sich durch seine zivile berufliche Tätigkeit eine gewisse Unabhängigkeit gegenüber dem Staat bewahren. Aber trotz dieser Vorzüge hat auch das Bild des Milizabgeordneten eine Kehrseite. Allein die zeitliche Beanspruchung von Beruf und Mandat lässt sich oft nur schwer unter einen Hut bringen. Das Studium komplexer Vorla-

gen überfordert oft die fachlichen Kapazitäten. Die Regierung legt meistens umfassende Berichte vor, die das Eintauchen in eine Gesetzesmaterie erleichtern. Sich allein auf diese Berichte zu verlassen birgt aber die Gefahr, sich den Argumenten der Regierung auszuliefern. Aus diesem Grund würde ich es begrüssen, ja für notwendig betrachten, dass jede im Landtag vertretene Wählergruppe auf ein bis zwei qualifizierte Mitarbeiter zurückgreifen könnte, die generell bei komplexen Vorlagen oder bei Bedarf Recherchen durchführen und für die Erarbeitung von parlamentarischen Vorstössen zur Verfügung stehen. Dadurch könnte die Qualität und die Effizienz der Beratungen im Landtag wesentlich gesteigert werden. Wenn Sie einen Wunsch an die Institution Landtag richten könnten: Welcher wäre das? Ernst Walch: Der Landtag sollte mehr die sachpolitischen Ziele vorgeben, die Umsetzung derselben der Verwaltung überlassen und sich weniger auf die Verwaltung des Bestehenden beschränken. Paul Kindle: Mehr Konzentration auf das Sachgeschäft, keine

Klaus Wanger, Landtagspräsident 2001 – 2008


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Wiederholungen, weniger Parteipolitik. Abgeordnete sollten mehr durch ihre Beiträge zum Sachgeschäft für ihre Wiederwahl zu überzeugen versuchen als durch persönliche Angriffe. Vermehrt Anträge auf Abbruch der Debatte wären da sicher heilsam. Otmar Hasler: Ich wünsche mir eine starke, selbstbewusste Volksvertretung, die sich auf ihre wesentlichen Aufgaben konzentriert und nicht der Versuchung erliegt, die exekutiven Geschäfte der Regierung an sich zu ziehen. Damit würden Verantwortlichkeiten vermischt und das gewaltenteilige

System geschwächt. Die effektive Wahrnehmung der Finanzhoheit, der Kontrolle über Regierung und Verwaltung, die gesetzgeberische Tätigkeit, die Mitwirkung bei Staatsverträgen, sowie die Wahl der Regierung und der Gerichte sind solche zentrale Aufgaben des liechtensteinischen Landtages. Peter Wolff: Mein Wunsch an die Institution Landtag wäre, dass verbale Entgleisungen, die in letzter Zeit offenbar immer wieder vorkommen, unterlassen werden und alle Landtagsabgeordneten gegenseitigen Respekt sowie Respekt vor der Regierung und ihren

Mitgliedern erkennen lassen, was für die Hebung des Ansehens des Landtages in der Bevölkerung notwendig wäre. Klaus Wanger: Ich habe mich bereits des Öfteren dahingehend geäussert, dass ich es begrüssen und für die Sache als notwendig erachten würde, wenn sich alle im Landtag vertretenen Parteien dahingehend einigen könnten, dass einige wenige aber für die Zukunft unseres Landes äusserst wichtige Problemstellungen ohne parteipolitische Nebenabsichten mit vereinten Kräften im Interesse des Landes gemeinsam einer Lösung

zugeführt würden. Dies scheint mir besonders heute notwendiger denn je, da einige wesentliche Korrekturen, zum Beispiel die Sanierung des Staatshaushalts ohne unpopuläre Massnahmen nicht durchzuführen sind. Es wäre nach meiner Ansicht sinnvoll, die Behandlung von Gesetzesvorlagen mit grosser Tragweite nach der Vernehmlassungsphase und vor der Detailberatung im Landtag durch eine Landtagskommission vorbereiten zu lassen. Dadurch könnte die Qualität und die Effizienz der Beratungen und die  Beschlussfassung wesentlich gesteigert werden.


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Weltenbummlerin am Triesenberg Von Jnes Rampone-Wanger

: Ilse Gassner hat viel von der Welt gesehen und irgendeine Reise steht stets bereits auf dem Programm. Aber leben möchte sie nur an einem Ort: In ihrem wunderschönen Haus in Triesenberg.

Schon als Mädchen hatte Ilse Gassner kein echtes Sitzleder. Als einziges Kind von Engelbert und Ida Bühler suchte sie in den Sommerferien die Gesellschaft ihrer Cousinen und Cousins im schweizerischen Weinfelden. Dort war auch ihr Vater aufgewachsen, der als 17-jähriger von seinem Vater in den zweiten Weltkrieg geschickt wurde und nach der Kriegsgefangenschaft in Finnland und USA in seine Heimatgemeinde Triesenberg zurückkehrte und dort ein Malergeschäft eröffnete. Die Primarschulzeit hat Ilse Gassner noch in guter Erinnerung. Im alten Schulhaus unterrichtete Lehrer Frick. «Er war ein lieber Lehrer, aber wenn die Buben nicht aufgepasst haben, konnte er sehr wütend werden und hat auch ab und zu einen Gegenstand nach ihnen geworfen. Heute wäre das ein Skandal, aber damals standen die Eltern fast alle hinter solchen Erziehungsmassnahmen», erzählt sie. Nach der Schule hat sie lieber Hütten gebaut oder ist mit ihren Freunden durch den Wald gestreift, als dass sie mit Puppen gespielt hat. Mit ihrem Neni durfte sie im Sommer oft in den Steg und beim Heuen helfen. Das hat ihr Freude gemacht, vor allem wenn der lustige italienische Knecht dabei war, der immer zu einem Spass bereit war. Als sie dann Jahre später von ihrer Taufpatin eine Hütte im Steg geerbt hat, wurden die schönen Kindheitserinnerungen wieder wach und wenn sie Freunde zu Besuch hat, verbringt sie gerne Zeit mit ihnen im Steg: «Zuerst dachte ich, dass es ja schon eigenartig ist, in Triesenberg zu wohnen und im Steg eine Hütte zu haben. Aber irgendwie gehört halt beides zu meinem Leben.»

Die Weltenbummlerin Ilse Gassner

In die Welt hinaus

Zwei Jahre ihrer Realschulzeit hat die Triesenbergerin in einem Mädcheninternat in Bulle verbracht. An Zucht und Ordnung der Schule erinnert sie sich noch heute: «Wenn wir mit den Klosterschwestern im Städtchen spazieren gingen, mussten wir die Strassenseite wechseln, wenn ein männliches Wesen auftauchte.» Nach der Handelsschule lernte sie in Italien und England Sprachen. Als sie dann später mit ihrem Freund ins Elternhaus einzog, erweckte dies den Unmut der katholischen Kirche. Pfarrer Engelbert Bucher stattete der Familie einen Besuch ab und drei Monate später wurde aus Ilse Bühler Frau Gassner. Mit ihrem Ehemann lebte sie dann später für zwei Jahre in Wädenswil bei Zürich. «Ich hat-

te schreckliches Heimweh, die Leute benahmen sich sehr städtisch, niemand hat gegrüsst und ich blieb stets eine Fremde», erinnert sie sich an die Zeit. Auch ihre Ehe stand nicht unter einem guten Stern und wurde geschieden. Ilse Gassner lebte dann einige Jahre in Vaduz und erst als ihre Eltern Mitte der 80er Jahre kurz hintereinander starben, zog sie wieder nach Triesenberg. Aus dem elterlichen Haus hat sie sich ein wahres Schmuckstück umgebaut, mit einem herrlichen Garten. «Als ich 40 war, wollte ich mein Leben noch einmal umkrempeln. Ich begann bei der LGT Bank in Vaduz zu arbeiten und habe dort Freunde gefunden, die ich nie mehr missen möchte. Es war eine wunderbare Zeit, an die ich gerne zurückdenke. Aber jetzt geniesse ich die Frühpen-

sionszeit in Triesenberg. Es ist so schön hier. Am besten gefällt mir unsere Dorfgemeinschaft, der freundliche Umgang, den wir hier miteinander haben», sagt die begeisterte Hobbygärtnerin. Und auch wenn sie nach wie vor gerne auf Reisen geht, bleibt Zeit für die Dorfgemeinschaft. Begeistert erinnert sich Ilse Gassner an das grosse Walsertreffen vor zwei Jahren. Sie hat damals ein Ehepaar aus dem kleinen Walsertal bei sich im Haus logieren lassen und in ihrer Hütte im Steg eine Gruppe aus dem Wallis. Zudem hat sie beim Treffen am Informationstand gearbeitet. Kürzlich hat Vorstehergattin Dorle Sele ihr erzählt, dass sie plant, eine Frauengruppe, die sich regelmässig im Altersheim engagiert, auf die Beine zu stel-


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len. Eine Informationsveranstaltung hat bereits stattgefunden und ist auf reges Interesse gestossen. «Ich finde die Idee von Dorle Sele wunderbar. Unser Altersheim ist mitten im Dorf, so dass die Pensionäre mitverfolgen können, was am Berg so alles läuft. Ich denke, ein regelmässiger Kontakt mit den Menschen, die im Altersheim, leben bringt Freude auf beiden Seiten», erzählt Ilse Gassser und überlegt sich nun, in welcher Form sie auch hier das Ihre beisteuern kann. Bereut hat Ilse Gassner nie, dass sie von Vaduz wieder nach Triesenberg gezogen ist, auch wenn der Arbeitsweg länger war. Den einzigen kleinen Wehrmutstropfen nimmt sie gelassen: «Wer hier oben wohnt und Freunde im Tal hat, muss sie halt ab und zu herauf locken, denn spontan kommt niemand zum Kaffee.» Aber wer je die Aussicht auf Ilse Gassners Terrasse genossen hat, kommt bestimmt gerne wieder.

Triesenberg – Liechtensteins Walsergemeinde Die vielen Besucherinnen und Besucher und das rege Interesse an den Veranstaltungen zum Jubiläum «300 Jahre Liechtensteiner Oberland» haben eines eindrücklich aufgezeigt: Liechtensteins Bevölkerung ist sich der staatlichen Grundwerte bewusst und das Zusammengehörigkeitsgefühl ist gross. Erst der Kauf der Grafschaft Vaduz 1712 durch die Fürsten von Liechtenstein ermöglichte es Liechtenstein, 1806 ein souveräner Staat zu werden. Ein Umstand, der allen Gemeinden im Land zu Sicherheit, politischer Stabilität und nicht zuletzt auch zu Wohlstand verholfen hat. Die Beziehungen unserer Berggemeinde zum Fürstenhaus waren stets geprägt von einer grossen Verbundenheit. So wurden beispielsweise 1768 Kirche und Pfarrhaus von Fürst Josef Wenzel gestiftet oder der Bau der Schlossstrasse in den Dreissiger Jahren vom Fürstenhaus mitfinanziert. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg war die Landwirtschaft, insbesondere die Viehzucht, die wichtigste Erwerbsquelle der Triesenberger Bevölkerung. Danach hat sich Liechtenstein vom Agrar- zum Industriestaat entwickelt und so pendeln heute viele Einwohnerinnen und Einwohner ins Tal und gehen dort einer Arbeit in einem der vielen Industrie- oder Dienstleistungsunternehmen nach. Triesenberg präsentiert sich heute als eine sehr attraktive Wohngemeinde in der ein starkes einheimisches

Gemeindevorsteher Hubert Sele

Gewerbe Arbeits- und Ausbildungsplätze bietet. Im Sommer bieten sich dem Erholungssuchenden eine Vielzahl schöner Wanderwege durch einmalige Kulturlandschaften an und das inneralpine Gemeindegebiet lädt zu eindrücklichen Bergtouren ein. Im Winter ist Steg für seine Naturrodelbahn und das Langlaufgebiet bekannt, während in Malbun die alpinen Wintersportler auf ihre Kosten kommen. So hat Liechtensteins Walsergemeinde als das Naherholungsgebiet für Einheimische und Gäste aus Nah und Fern mittlerweile einen hohen Stellenwert und ein sanfter und nachhaltiger Tourismus gewinnt auch als Wirtschaftsfaktor für Triesenberg und das ganze Land an Bedeutung.

Hubert Sele Gemeindevorsteher

Wunderbare Aussichten Von Jnes Rampone-Wanger

: Väterchen Zufall hat fleissig mitgeholfen dabei, dass Josy und Josef Biedermann seit fast 40 Jahren mit ungebrochener Begeisterung in Planken leben. Das Ehepaar war auf der Suche nach einem Bauplatz, der dem Familienbudget entsprach.

«In der Blacha haben wir als junge Familie begonnen unser Heim zu bauen. Und obwohl wir vorher keinen wirklichen Bezug zu Planken hatten, wurden wir herzlich aufgenommen. Gleich in der Anfangszeit wurde im Restaurant Saroya ein Fest gefeiert, an dem wir teilnahmen und viele Planknerinnen und Plankner kennen gelernt haben. Wir wurden herzlich willkommen geheissen und seither gehören wir einfach dazu», erinnert sich Josy Biedermann während unseres Gesprächs im gemüt-

lichen Esszimmer der Familie Biedermann. Josef Biedermann ergänzt lachend: «Ein kleines Problem hatten wir zu Anfang schon. Wir waren uns immer einig, dass ein Auto für unsere Familie reichen muss, nach unserem Umzug nach Planken kam dieser Vorsatz aber bald ins Wanken. Josy musste öfters mit schweren Einkaufstaschen vor einem Geschäft in Schaan warten, bis ich sie nach meiner Arbeit mit unserem Auto wieder mit hoch nach Planken mitnehmen konnte. Dem eheli-

chen Frieden zuliebe haben wir dann ein zweites Auto gekauft.» Ab und zu gab es in Planken dann ein Lebensmittelgeschäft, aber bisher war keines erfolgreich, sodass die Plankner ihre Einkäufe im Tal erledigen müssen. Dafür schwärmen die Biedermanns auch heute noch von der Schulzeit ihrer drei Kinder. «Es war eine wunderbare Zeit für uns. Die Kinder konnten im kleinen Plankner Schulhaus in klassenübergreifenden Gruppen in den Kindergarten und die Primarschule, und auch

unsere jüngste Tochter Martina, die in Kolumbien geboren wurde und dunkelhäutig ist, wurde von Anfang an sehr gut integriert.» Heute ist die Plankner Primarschule eine Modellschule, in der altersdurchmischtes Lernen eine ebenso zentrale Rolle spielt wie die Ganztagesbetreuung der Kinder durch die Kita. In der «SchulePlus» können je nach verfügbaren Plätzen auch Schülerinnen und Schüler aus anderen Gemeinden die Primarschulstufe im kleinen Berdorf besuchen.


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Nehmen und Geben

Vermutlich gegen Ende des 13. Jahrhunderts besiedelten eingewanderte Walliser Familien das Gebiet von Planken und begannen es zu bewirtschaften. Die Rodung des Dorfareals und der dazugehörigen Alpen dürfte jedoch schon früher durch die in Schaan und Vaduz ansässige romanisch sprechende Bevölkerung erfolgt sein. Darauf deutet der Ortsname Planken hin, der vom romanischen plaunca, frei übersetzt Halde, kommt. Die erste urkundliche Erwähnung Plankens ist in einem Vertrag aus dem Jahr 1361 zu finden. Heute ist Planken bemüht den ländlichen Siedlungscharakter zu behalten auch wenn es als Wohngemeinde immer beliebter wird und fleissig gebaut wird. Waren es im Jahre 2000 noch 375 Personen, die in 126 Haushalten lebten, waren es 2011 schon 426 Personen in 174 Haushalten. Als Familie Biedermann 1973 nach Planken gezogen ist, wohnten etwas über 200 Menschen in Planken und «niemand zog die Vorhänge», wie Josy Biedermann es nennt. Dafür, dass Planken eine gemütliche Gemeinde bleibt, engagieren sich mehrere Kommissionen und Projektgruppen. Planken hat Josy und Josef Biedermann ein ideales Umfeld für ihre Familie gegeben. Aber das Ehepaar hat durch sein Engagement auch einiges zurückgegeben. Josy Biedermann war von 1995 bis 2003 Gemeinderätin, und ihr Mann ist es seit der letzten Wahl. Neben ihren Berufen, Josef war Lehrer und Rektor des Gymnasiums in Vaduz, Josy Leiterin der Textrina, der textilverabeitenden Werkstätte des Heilpädagogischen Zentrums in Schaan, haben sich die Biedermanns auch im Land engagiert. So waren beide Landtagsabgeordnete, und sie engagieren sich immer noch in verschiedenen Institutionen und Vereinen. «Auch unsere Kinder fühlten sich sehr wohl hier. Als sie in die weiterführenden Schulen gingen, haben wir einmal laut darüber nachgedacht ins Tal zu ziehen, aber unsere Drei haben unisono dagegen rebelliert», erinnert sich Josy Biedermann und freut sich, dass Sohn Stefan mit seiner Familie seit einem Jahr im erweiterten Elternhaus lebt.

Gartenfreude und Wanderlust

Bei schönem Wetter zieht es immer wieder Wanderer und Biker in die beschauliche Gemeinde. Aber auch die Biedermanns geniessen die herrliche Landschaft in der sie leben. Einer von Josef Biedermanns Lieblingsplätzen ist das Plankner Riet, in dem der Biologe nicht nur Entspannung sondern auch eine interessante Flora und Fauna findet. Josy Biedermann geniesst die Spaziergänge in Planken, aber ihr absoluter Lieblingsplatz ist ihr Garten, von dem aus die Familie eine wunderbare Aussicht hat.

Josef und Josy Biedermann

Planken – Eine Wohngemeinde mit Weitblick Die Feierlichkeiten zum Jubiläum 300 Jahre Liechtensteiner Oberland 2012 veranlassen uns, auf die letzten 300 Jahre zurückzublicken und uns bewusst zu machen, wo wir heute stehen. Sie ermutigen uns zudem, mit Zuversicht nach Vorne zu schauen. Die im Rahmen dieser Festlichkeiten stattfindenden Anlässe wie beispielsweise die Eröffnungsveranstaltung am 22. Februar, die im April/Mai vom Liechtenstein-Institut durchgeführte Vortragsreihe in den Oberländer Gemeinden, das Oberlandfest im Juni sowie die Sonderausstellung im Landesmuseum von April bis August und viele andere Anlässe gaben und geben uns dazu reichlich Gelegenheit. Insbesondere das Oberlandfest vom 7. bis 10. Juni, bei dem ich den Eindruck hatte, dass sehr viele Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner während diesen vier Tagen nach Vaduz gingen um das Jubiläum gebührend zu feiern, hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Die verschiedenen Attraktionen und tollen Aufführungen der Liechtensteiner Künstlerinnen und Künstler sowie das kulinarische Angebot der verschiedenen Vereine und Stände trugen das ihre dazu bei. Die Gemeinde Planken durfte sich im Städtle inmitten der anderen Oberländer Gemeinden beim Kunstmuseum präsentieren und hat dies meiner Meinung nach sehr gut gemacht. Die Stele, auf welcher rund die Hälfte der Plankner Einwohnerschaft mit einem Gruppenfoto abgebildet war, lud die Gäste zu einem kurzen Abstecher nach «Planken» ein, wo unter anderem der von Plankner Jugendlichen aufgenommene Kurzfilm «Planken chillt» gezeigt wurde. Auch sonst ist die Gemeinde Planken jederzeit einen Abstecher wert. Auf 800 m.ü.M. geniessen die Besucher einen herrlichen Ausblick auf die Schweizer Berge und die intakten Kulturlandschaften in der Rheinebe-

Gemeindevorsteher Rainer Beck

ne sowie den Eschnerberg und es eröffnet sich ihnen ein traumhafter Weitblick auf das Rheintal bis über den Bodensee hinaus. Als Wohngemeinde zeichnet uns nicht nur die imposante Aussicht aus, sondern vielmehr die Ruhe und die Nähe zur Natur. Planken ist stolz, ein Teil, wenn auch der kleinste, des Liechtensteiner Oberlandes zu sein und wir pflegen zu unseren Nachbargemeinden ein gutes und freundschaftliches Verhältnis. Die gemeinsamen Aktivitäten anlässlich der Feierlichkeiten zum Jubiläum 300 Jahre Liechtensteiner Oberland unterstreichen dies deutlich. Die Anlässe dürfen aus meiner Sicht als rundum gelungen bezeichnet werden. An dieser Stelle gebührt dem Organisationskomitee auf (Ober-)landesebene als auch demjenigen auf Gemeindeebene sowie den vielen Helferinnen und Helfern ein herzliches Dankeschön für ihren grossen und beherzten Einsatz. Rainer Beck Gemeindevorsteher


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«Nur im Team kommt man weiter» Porträt des neuen Spitaldirektors am Liechtensteinischen Landesspital

Von Verena Cortés

Er legt Block und Stift bereit, setzt sich und hört zu. «Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass man im Team weiter kommt als im Alleingang». Daniel Derungs, per Oktober neu gewählter Direktor des Liechtensteinischen Landesspitals weiss, worauf es ankommt. Seit dem 1. Juli ist er bereits tageweise am Landesspital und verschafft sich konsequent einen Überblick oder nimmt bereits an wichtigen Sitzungen teil. Alles nach Plan. Wie genau dieser aussieht, verrät er noch nicht. Soviel aber lässt er sich entlocken: Er gibt sich zwei Jahre Zeit, um den angestrebten Zustand zu erreichen.  Derungs überlässt nichts dem Zufall. Der FeuerwehrVizekommandant sagt: «Verantwortung heisst auch, für die Menschen und die Sache, für die man einzustehen hat, Sorge zu tragen.» Wenn er nicht gerade auf seinem Maiensäss in Graubünden Ausgleich sucht, studiert er garantiert weiter an seinem Plan. Derungs will dafür sorgen, dass Visionen, Ideen, Neuerungen oder Veränderungen in für das Spital verträglichen Schritten umgesetzt werden.

Engagement für qualitativ hochstehende medizinische Gesundheitsversorgung

Der Bündner strahlt Ruhe aus, wirkt überlegt und doch dynamisch. Er ist angetreten, um den Mitarbeitenden, der Politik und vor allem der Bevölkerung die Si-

: Der Bündner Daniel Derungs wurde im Mai dieses Jahres vom Stiftungsrat des Liechtensteinischen Landesspitals zum neuen Spitaldirektor bestellt. Der studierte Betriebsökonom verfügt über knapp 20 Jahre Erfahrung im Gesundheits- und Spitalwesen und kennt das Kerngeschäft eines Spitals von der Pike auf.

Reichhaltige Erfahrung und ausgewiesenes Know-how

Daniel Derungs, Spitaldirektor des Liechtensteinischen Landesspitals

cherheit zu geben, auf eine qualitativ hochstehende medizinische Gesundheitsversorgung in der eigenen Heimat nicht verzichten zu müssen. Und warum gerade Liechtenstein? «Das Landesspital steht vor grossen Herausforderungen, wie das gesamte Gesundheitswesen auch in der Schweiz.» Diese Herausforderung reizt ihn und im Landesspital hat er bereits einige chancenreiche Facetten entdeckt. Er will gestalten, in Vaduz sieht der Pragmatiker dafür die Chance. Und: Bündner und Liechtensteiner haben eine ähnliche Mentalität: «Ich glaube, sie vertragen sich sehr gut».

Derungs macht sich Gedanken, ist bereit, neue Wege zu gehen. Das Spannende am Spitalwesen, so sagt er, ist die Vielfalt. «Es gibt wohl kaum eine andere Branche, die so viele Persönlichkeiten, Berufe, menschliche wie auch technische Komponenten verbindet und entsprechende Emotionen hervorruft.» Deshalb legt er auch grossen Wert auf Fairness und Transparenz. Ebenso wichtig ist ihm der Umgang miteinander. Denn nicht zuletzt macht der Ton die Musik, sagt der 39-Jährige mit bodenständiger Überzeugungskraft.

Leicht wird er es sich nicht machen. Er weiss, dass man nur durch Leistung weiterkommt. Dafür bringt er einen Erfahrungsrucksack prall gefüllt mit 20 Jahren Praxiswissen mit. Er kennt das Geschäft von der Pike auf. Aufgewachsen in Domat/Ems begann er seine Karriere bei der Zürich Versicherung in Chur und später bei der Psychiatrischen Klinik Beverin. Nach ersten praktischen Erfahrungen studierte er Betriebsökonomie und übernahm vier Jahre später die erste leitende Funktion in einem Churer Spital. Mit 34 Jahren wurde Derungs Mitglied der Geschäftsleitung des Kantonsspitals Graubünden, wo er seit sechs Jahren das Departement Services mit rund 300 Mitarbeitenden leitet. Er bringt Spezialwissen in den Bereich Finanzen, Patientenadministration, Informatik, Personalwesen, Spitaltechnik sowie Logistik mit. Derungs ist einer, mit dem man reden kann. Er hört gut zu, nimmt auf. Und er erklärt. Ihm ist es wichtig, nicht nur Entscheide zu vermitteln, sondern vor allem auch den Weg dorthin. Mit Stift und Papier bewaffnet ist er jederzeit bereit, seine Pläne zu skizzieren. «Es ist wichtig», sagt er, «dass Entscheide und der Weg dorthin nachvollziehbar sind. Nur so wissen alle Beteiligten, worauf es ankommt und in welche Richtung es geht», und setzt den Schlussstrich aufs Papier.


sport:zeit Im Gespräch Cecco Clemente ist der jüngste Spielertrainer der Region. Vor einigen Wochen hat der erst 25-Jährige das Angebot als Spielertrainer beim Zweitligisten FC Buchs angenommen. Ein Portrait. Seite 35

Tennistalent Sie ist jung und gehört zu den vielversprechenden Tennistalenten Liechtensteins: Kathinka von Deichmann. Im Gespräche erzählt sie, welche Ziele sie verfolgt und welche Matchbälle noch gespielt werden. Seite 39

Neue Sportanlage In Schellenberg ist mit dem Sport- und Freizeitpark ein neuer Treffpunkt für Jung und Alt entstanden. In wenigen Tagen wird die Anlage eröffnet. Auf was sich die Sportbegeisterten freuen dürfen, lesen Sie auf Seite 41

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FC Vaduz: Zielsetzung unter die ersten Fünf

Von Herbert Oehri

: Der FC Vaduz will sich unter der bewährten Führung von Präsident Albin Johann und seinem Team mit dem finanziell «abgespeckten» FC Vaduz unter die ersten Fünf der Challenge League etablieren. Das 24-köpfige Kader, dessen Durchschnittsalter von 27 auf 24 Jahre gesunken ist, sei stark genug, um auch in der «Zehnerliga» eine gute Figur abzugeben, meint dazu Trainer Eric Orie. Neun Spieler haben die Liechtensteinische Staatsbürgerschaft.

Das zentrale Mittelfeld ist mit starken Spielern punktuell verstärkt worden. Mit Andrea Maccoppi und Mariano Hassel, der nach den Worten von Cheftrainer Orie «unser Spielgestalter» werden soll (O-Ton an der Medienkonferenz vom 6. Juli in Vaduz), haben zwei interessante Persönlichkeiten beim FC Vaduz unterschrieben. «Der Umbruch tut dem Team gut, denn viele junge Spieler, die heiss auf ihren Einsatz sind, beleben die Szenerie».

3,5 Mio. Franken Budget

Wie FC-Präsident Albin Johann an der Medienkonferenz erklärte, wird der FC Vaduz mit einem um 25 Prozent reduzierten Budget in die neue Saison gehen. Das zur Verfügung stehende Finanzvolumen beträgt für die Saison 2012/13 noch 3,5 Mio. Franken. Damit ist Vaduz nicht mehr der «Krösus» in der Liga. Trotzdem sei er sicher, dass der FCV eine «tolle und konkurrenzfähige» Truppe in die Meisterschaft schicken können. Er richtete dabei den Dank an die Sponsoren, die den Verein materiell auch in Zukunft unterstützen werden.

Absenz von der Europa-Liga schmerzt

Wie Cheftrainer Eric Orie bemerkte, schmerze ihn die Europa-League-Absenz sehr. «Es ist eine Ehre dort zu spielen. Es ist mehr als bitter, dass wir nicht dabei sind». Er hätte allerdings

FCV-Präsident Albin Johann und FCV-Trainer Eric Orie informieren über die Vorbereitung der Saison 2012/2013

dadurch die Chance gehabt, die Vorbereitung auf einer anderen, für die Meisterschaft zielführenderen Ebene zu absolvieren. Kurz, eine ausgezeichnete Vorbereitung tätigen zu können. Auch der Präsident möchte im nächsten Jahr wieder unbedingt den Cupsieg holen, um wieder international dabei zu sein. Albin Johann unterstrich aber auch: «Ich gönne dem USV diesen Erfolg, aber im nächsten Jahr muss der Cup

wieder nach Vaduz zurückgeholt werden. Das gehört zu einer der Zielsetzungen, die wir uns beim FCV gegeben haben.»

Der FC Vaduz startete mit Heimspiel

Erster Gegner der neuen Saison war am Sonntag, 15. Juli 2012, im Rheinparkstadion Vaduz der FC Chiasso, der in der vergangenen Saison eine Spitzenposition in der Challenge League

einnahm. Nach hartem Kampf trennten sich die beiden Vereine 0: 0. Ein Woche später hiess es beim FC Winterthur anzutreten. Die Liechtensteiner kehrten mit einer 2:0-Niederlage heim. Im dritten Spiel besiegte das Vaduzer Team den FC Locarno mit 2:0 und setzte sich damit im Mittelfeld fest. Damit ist der Start in diese Saison einigermassen geglückt.


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USV/Europa League: Träume dauerten nur eine Qualifikations-Runde Von Herbert Oehri

: Es gibt in Europa gerade mal ein paar Dutzend Mannschaften, die auf der internationalen Bühne in der Europa League oder gar in der Champions League aufgrund ihrer Stärke mitmachen dürfen. Sie müssen im harten Stahlbad von nationaler Meisterschaft und Cupwettbewerb als Beste bestehen.

Die Teilnahme ist begehrt und oft hart umstritten, denn sie ist nämlich mit hohen Geldausschüttungen verbunden. Aus Liechtenstein ist es seit einigen Jahren der jeweilige Cupsieger, der in der Europa League die Qualifikationsspiele bestreiten darf. Nach dem sensationellen Cupsieg gegen Vaduz, durfte dieses Jahr der USV ran. Allein die 1. Qualifikationsrunde in Island gegen den FH Hafnarfjördur/Nähe Reykjavik bescherte dem USV rund 100‘000 Schweizerfranken aus dem UEFA-Topf. Diese Summe wird für die Fahrten/Flüge, Übernachtungen, Sicherheit, usw. verwendet. Am Ende schaut für den Verein nicht viel heraus, ausser einem bezahlten Ausflug. Wenn es dann nach Island – wie im Falle USV – geht mit seinen herrlichen Landschaften und den Eigenheiten von Volk und Bewohnern, so ist das für die Spieler und den Begleiterstab doch etwas Schönes, ja Einmaliges. Die zweite Qualifikationsrunde hätte dem USV in etwa die gleiche Summe nochmals eingespielt. FH Hafnarfjördur, der Gegner aus Island, der den USV mit 2:1 und 0:1 aus dem Wettbewerb eliminiert hat, ist in der 2. Runde gegen AIK Stockholm 1:1 und 0:1 ausgeschieden. Man sieht also, die Trauben hängen in diesem Geschäft oft sehr hoch. Und der USV ist mal kein Profiverein.

Kurz vor Anpfiff des Rückspiels USV gegen FH Hafnarfjördur im heimischen Sportpark

Isländer verdient weiter Wenn wir beide Qualifikationsspiele zwischen dem USV und Hafnarfjördur betrachten, ist das schlussendliche Weiterkommen der Isländer verdient. Sie waren qualitativ besser bestückt als der USV und steckten zur Zeit der Europacup-Spiele mitten im Meisterschaftsbetrieb, während der USV die Spieler teils aus dem Urlaub ins Training zurückholen musste. Wenn man – sofern man das überhaupt kann – Vergleiche zwischen den drei Team USV, Hafnarfjördur und AIK Stock-

holm anstellt, so fällt auf, dass sich der USV respektabel aus der Affäre gezogen hat. AIK Stockholm ist eine Vollprofitruppe und im europäischen Fussballsport kein unbeschriebenes Blatt. Dem USV bleibt ein weiteres Jahr zu träumen vom nächsten grossen Coup mit dem Gewinn des Liechtensteiner Cups. Allerdings dürften da andere liechtensteinische Mannschaften auch noch ein Wörtchen mitzureden haben. Wie schön sagte es Benno Gerner, die gute Seele des USV: «Träumen dürfen wir».

Telegramm Stadion: Sportpark Eschen/ Mauren, 500 Zuschauer (ausverkauft), Schiedsrichter Clayton Pisani Tore: 0 :1 Atil Gudnason 11. min USV Eschen/Mauren: Büchel, Fisch (73.Huber), Simma, Manojlovic, Barandun, Fässler, Batir, Giger, Christen, Istrefi, Dulundu.


sport:zeit

Blick auf die isländische Stadt Hafnarfjördur

Ein gefragter Mann: USV-Trainer Uwe Wegner

Goali Benni Büchel

Blick auf das «Wikinger-Parlament»

USV-Präsident Horst Zech mit den Mitgliedern der Fangruppe «Birdz Unterland»


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v.l.: LFV-Präsident Matthias Voigt, USV-Vorstandsmitglied Peter Kersting, Präsident des FH Hafnarfjördur Vidar Halldorsson und USV-Urgestein Benno Gerner.

Aufstieg des FC Schaan Erstmals in der Vereinsgeschichte steigt die 1. Mannschaft des FC Schaan in die 2. Liga Interregional auf. Nach dem Sieg in St. Margrethen und gleichzeitiger Punkteeinbusse des ärgsten Widersachers FC Arbon in Goldach, ist der Truppe um Trainer Polverino gelungen, den Sprung in die Interregio zu vollziehen. Wir gratulieren dem FC Schaan, der Mannschaft und dem Trainerstaff zu dieser ausserordentlichen Leistung.

Aufstieg des FC Triesen Endlich. Nach mehr als 20 Jahren ist es dem FC Triesen gelungen den Sprung in die 3. Liga zu schaffen, nachdem die 1. Mannschaft in den vergangenen Jahren öfters kurz vor dem Ziel gescheitert ist. Grossen Anteil am Aufstieg kann auch Spielertrainer Raphael Rohrer für sich in Anspruch nehmen, der es verstanden hat, aus einer jungen Mannschaft eine Einheit zu bilden. Wir gratulieren dem FC Triesen ganz herzlich zur Erreichung der Zielsetzung.


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Dortmund: Mission Titelverteidigung Von Raphael Stulz

Die Euphorie um Borussia Dortmund reisst nicht ab. Der deutsche Fussballmeister und Pokalsieger kam bereits zum zweiten Mal in die Ostschweiz, um sich vom 21. bis 29. Juli 2012 im benachbarten Bad Ragaz den nötigen Schliff für die Saison zu holen. Erneut mit einem ausgeglichenen, starken Kader.

Borussia Dortmund ist nicht die einzige Top-Mannschaft Europas, die sich die perfekten Trainingsbedingungen in Bad Ragaz zu Nutze machte und sich auf die «Mission» Titelverteidigung begab. Doch auf die Frage nach der vermeintlichen Favoritenrolle für die nächste Saison in der Bundesliga entgegnet Cheftrainer Jürgen Klopp: «Wir haben eine eigene Wahrnehmung. Maximaler Erfolg kann auch etwas anderes sein als die Meisterschaft. Wir wollen uns am Ende der Saison gut fühlen.»

Ziel: Platz unter den ersten Vier

Mit dieser Aussage deutet der Dortmunder Erfolgstrainer bereits seine Ziele an, die er mit der Mannschaft verfolgt und die er zu Beginn der Vorbereitung an der Seite von Geschäftsführer HansJoachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc bekannt gab. Die sportlichen Ambitionen der Westfalen belaufen sich darauf, in der nationalen Meisterschaft eine Platzierung unter den ersten vier Mannschaften zu erreichen, was der Qualifikation für die Champions League gleichkommen würde. Um diese Vorgabe der Verantwortlichen zu erreichen, muss der Cheftrainer allerdings einige Hürden überwinden und zur koordinativen Meisterleistung ansetzen. Immerhin fehlten Klopp bis zum Trainingslagerstart in Bad Ragaz neun EM-Fahrer, die auf individueller Basis mittels Heimprogramm trainierten.

Pressechef Sascha Fligge, «Kuba» und Sportdirektor Michael Zorc bei der Pressekonferenz in Bad Ragaz

An der Pressekonferenz vom 24. Juli, an der die lie:zeit vor Ort war, ging mit Ilkay Gündogan sogleich einer der EM-Teilnehmer auf diese Tatsache ein: «Ich glaube nicht, dass das Fehlen einiger Spieler in der bisherigen Vorbereitung für uns einen Nachteil darstellt». Auf die Frage nach seinem neuen Teamkameraden Marco Reus meinte Gündogan, dass «Marco eine hundertprozentige Verstärkung für uns ist».

Fussballzahl das Selbstvertrauen seines Juwels stärken.

Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund Gegründet: 19.12.1909 Stadion: Signal Iduna Park Vereinsfarben: Schwarz-Gelb Trainer: Jürgen Klopp, seit 1. Juli 2008 Wichtigste aktuelle Erfolge: – Champions League Sieger 1997 – Weltpokalsieger 1997 – fünffacher Meister der Bundesliga – dreifacher DFB Pokalsieger

Götze bekommt die «10»

Künftig wird Nationalspieler Mario Götze die bedeutungsschwere Nummer «10» tragen. Das erst 20 Jahre alte BVB-Talent kam während der gesamten EM bloss im Viertelfinalspiel gegen Griechenland elf Minuten zum Einsatz. Klopp will nun mit der magischen

BVB auf einen Blick

Sven Bender in Aktion


sport:zeit

Die BVB-Akteure beim gemeinsamen Aufwärmen

Roman Weidenfeller beim Torhütertraining

Cheftrainer Jürgen Klopp behält stets die Übersicht

Bei jedem Training dabei: Die anfängliche Runde um die Trainingsplätze der Ri-Au

Am Ball: Neuzugang Oliver Kirch


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Cecco Clemente: Der jüngste Spielertrainer der Region

Von Herbert Oehri

: Cecco Clemente, italienischer-schweizerischer Doppelbürger, in der Schweiz geboren und von Kindesbeinen an ein begeisterter Fussballspieler. Er durchlief beim LFV alle U-Mannschaften und spielte viele Jahre in der 1.Liga und zuletzt in der Challenge League beim SC Brühl SG. Vor einigen Wochen hat der erst 25-jährige Cecco Clemente das Angebot als Spielertrainer beim Zweitligisten FC Buchs angenommen. Er ist somit der jüngste Spielertrainer der Region. jahrelang in der höchsten Ama- früh wie möglich Spielertrainer teurliga, zuerst beim FC Chur 97 zu werden. Deshalb habe ich und danach beim USV Eschen nicht lange überlegt und dem FC Mauren, den er selbst als «mein Buchs zugesagt. Er ist ein sehr Zuhause» bezeichnet. Die letz- gut geführter Verein mit klaren te Saison spielte Cecco mit dem Strukturen und einer modernen Amateurverein SC Brühl in der Infrastruktur. Auch die Chemie Challenge League. «Es war ein – sprich zwischenmenschlichen sehr strenges Jahr in dieser Pro- Beziehungen – zwischen den Verfiliga, jedoch war es eine wunder- antwortlichen und mir stimmte schöne und hilfreiche Erfahrung, von Anfang an. Der Vertrag läuft die ich machen durfte.» über zwei Jahre. Dann sehen wir weiter.» In diesem Frühjahr erhielt er vom FC Buchs das Angebot als FC Buchs: Potenzial noch Spielertrainer für die Zweitliga- nicht ausgeschöpft Mannschaft. Clemente dazu: «Es Wir wollten von Cecco natürlich war schon immer mein Ziel, so auch wissen, welche Ziele er mit

Cecco Clemente, der neue Spielertrainer des FC Buchs.

Insgesamt bestritt Cecco knapp 100 Erstligaspiele und brachte es auf 18 Spiele in der zweithöchsten Profiliga der Schweiz. Er war überall der Spielgestalter mit der klassischen Nummer 10 auf dem Rücken, erzielte viele, teils auch spektakuläre, Tore. Er war und ist für jeden Verein eine deutliche Verstärkung. Cecco Clemente wurde am 7. Oktober 1986 in Grabs geboren, wohnt in Buchs und ist von Beruf Export-Sachbearbeiter in der Ivoclar Vivadent AG in Schaan. Nebst der Arbeit hat er ein zeitintensives Hobby wie Fussball, findet jedoch immer die Zeit für seine Freunde und

das wichtigste in seinem Leben «meine Familie».

Auf angestammten Beruf gesetzt

Clemente setzte von Anfang an auf seine berufliche Laufbahn als kaufmännischer Angestellter. Auch deshalb hat er den Schritt zum Vollprofi nie gemacht, für ihn kam der Beruf immer an erste Stelle. «Ich konnte meine Fähigkeiten immer gut selbst einschätzen und wusste, dass es für ganz oben nicht reicht, deswegen habe ich meinen Job immer an erste Stelle gestellt.» Somit arbeitete Cecco stets 100% und spielte

Cecco Clemente als Zehner im USV-Dress


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seiner Zweitligamannschaft beim FC Buchs verfolge. Clemente: «Ich bin auf eine junge, hungrige und tolle Mannschaft gestossen, deren Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft ist. Das macht mir für die Zukunft Mut und Zuversicht. Der FC Buchs versteht sich derzeit als Auffangbecken von jungen Spielern aus Buchs und der näheren Region. Mein wichtigster Teil als Spielertrainer besteht darin, die Mannschaft zu noch besseren Spielern zu formen und heranzubilden. Einen weiteren Aufgabenbereich sehe ich als Spielertrainer auch darin, sie in den Wettkämpfen vorbildlich als Teil der Mannschaft zu führen.» Cecco Clemente ist überzeugt davon, dass er aufgrund seines jugendlichen Alters von 25 Jahren den vollen Respekt der Mannschaft geniesst. «Ich bin überzeugt und lebe dies auch vor, dass der Respekt nicht altersabhängig ist. Deswegen ist der Respekt sicher vorhanden. Vielleicht ist man am Anfang ein bisschen skeptisch, ob

ich als junger und unerfahrener Trainer die Mannschaft hinter mich kriege, was auch verständlich ist. Mit viel Arbeit, Einsatz und Leidenschaft werde ich probieren, die Skepsis so schnell wie möglich aus der Welt zu schaffen.» Clemente sagt, dass er möglichst eine junge Mannschaft mit eigenen Spielern aus der Region in die Meisterschaft führen will. Wie will es der Jungtrainer anstellen, junge Talente beim FC Buchs längerfristig zu halten, nachdem in unmittelbarer Umgebung eine Profimannschaft (FC Vaduz), zwei Erstligavereine (USV und Balzers), eine Zweitliga interregional (FC Schaan) und einige Zweitliga-Teams existieren? Dazu Cecco Clemente: «Persönlich finde ich es gut, dass es in unserer Region in fast allen Klassen einen oder mehrere Vereine gibt. Ich pflege mit den allermeisten Trainern dieser Mannschaften auch einen guten Kontakt und wir unterstützen uns auch, wo es

möglich ist. Der FC Buchs hat sich einen guten Namen als Ausbildungsverein gemacht. Wenn sich ein junger Spieler für höhere Aufgaben empfiehlt, zum Beispiel in einer Erst-Ligamannschaft, so kann er den Verein verlassen, um sich in der höheren Liga weiter zu entwickeln. Das ist gut für das Prestige des FC Buchs, aber vor allem auch für den Spieler selbst, der unsere Priorität hat.» Die Zielsetzung des jungen, ehrgeizigen und auf Erfolg ausgerichteten Trainers Cecco Clemente mit seinem Buchser ZweitligaTeam ist es, die Spieler weiter zu bringen. Was das Meisterschaftsziel sein wird, will er zusammen mit der Mannschaft erst nach der Vorbereitung entscheiden. Als potenzielle Meisterschaftskandidaten für die Saison 2012/13 sieht Cecco Clemente den FC Arbon und den FC Ems.

In der Saison 2011/12 spielte Cecco Clemente in der Challange League mit dem SC Brühl unter anderem gegen den FC Vaduz.

Biografie Name: Clemente Vorname: Francesco (Cecco) Geburtsdatum: 7. Oktober 1986 Wohnort: Buchs Beruf: Export-Sachbearbeiter Zivilstand: ledig Lieblingsverein: Inter Mailand Hobby: Fussball, Sport Sportkarriere: LFV Auswahlen, FC Vaduz U19, Chur 97, USV Eschen/Mauren, SC Brühl Anzahl Spiele: Knapp 100 Erstligaspeile, 18 Spiele der ChL: spielte als Zehner und erzielte viele Tore/Assists.


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Die Zielsetzungen der Liechtensteiner Fussball-Teams Von Herbert Oehri

1. Frage: Zielsetzung der 1. Mannschaft?

: Welche Zielsetzungen, Wünsche und Hoffnungen haben die liechtensteinischen Fussballvereine, wenn es sich um ihre 1. Mannschaft dreht? Wir haben jene Personen gefragt, die es am besten wissen müssen, die Trainer dieser Teams. Wir haben allen die drei selben Fragen gestellt: FC Vaduz (Trainer Eric Orie)

FC Balzers (Trainer Michael Nusshöhr)

2. Frage: Konnten die Abgänge durch Neuzugänge adäquat ersetzt werden? 3. Frage: Welche Teams zählen Ihrer Meinung nach zu den Titelfavoriten?

higkeiten eine gute Ergänzung für unsere Offensive darstellt. Grundsätzlich sind wir stabiler als in der vergangenen Saison, müssen aber erst die Abgänge oder auch wichtige Stützen im Trainer- und Kompetenzteam ersetzen. 3. Hier ist ganz klar der USV Eschen/Mauren der Topfavorit, dahinter sehe ich sicherlich Cham und Rapperswil.

1. Wir wollen mit unserem stark verjüngten Team unter die ersten Fünf der neuen Zehnerliga kommen und möglichst attraktive Spiele zeigen. 2. Ja, wir haben viele Anstrengungen unternommen. Unser Kader ist gegenüber dem Vorjahr stark verjüngt worden. 3. Bellinzona und Aarau.

1. Wir wollen wieder so schnell wie möglich einen gesicherten Mittelfeldplatz erreichen. Platz 5 bis 9.

USV Eschen/Mauren (Trainer Uwe Wegmann)

2. Der Abgang unseres Captains Roger Beck wiegt schwer. Sein Ausscheiden aus der 1. Mannschaft ist kaum zu kompensieren. Als Ersatz für ihn steht Lodovic Matthys von Old Boys Basel, der sicherlich mit seinen Fä1. Unser Ziel ist im oberen Drittel mitzumischen und an die gute letzte Saison anzuknüpfen. 2. Leider hatten wir drei Leistungsträger verloren. Aber mit Giger, Karatay und einigen jungen Spielern haben wir auch wieder hungrige, talentierte Spieler dazu bekommen. 3. Rapperswil, Mendrisio, Biaschesi, Cham

Nach 25 Jahren erstmals wieder FL-Cupsieger 2012: Das Erstligateam des USV Eschen/Mauren


sport:zeit

FC Schaan (Trainer Vito Troisio)

nichts sagen; ich muss mir erstmal ein Bild machen. FC Ruggell (Trainer Ronny Büchel)

1. Das sportliche Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt. Es wird ungleich schwieriger als letzte Saison, einen «Lauf» zu entwickeln. Ich bin recht zuversichtlich, dass wir unser Ziel erreichen. 2. Die Abgänge wiegen schwer, vor allem Nuhija (Balzers) und Giger (USV ). Es ist unsere Aufgabe als Ausbildungsverein, neue junge Spieler zu Leistungsträgern zu formen und zu fördern. 2. Als Favoriten sind hier wohl der SV Schaffhausen, der FC Freienbach und Chur 97 zu sehen. FC Triesenberg (Trainer Björn Weikl)

anten als in der Vorsaison. In der Verteidigung verloren wir einen Innen und einen Aussenverteidiger; haben aber immer noch genügend Möglichkeiten, eine schlagkräftige Truppe zu formen. 3. Es ist natürlich immer schwierig eine Prognose abzugeben, weil ich keine Informationen über Ab- und Neuzugänge der Gegner habe. Ich schätze die nachfolgenden Teams als die Hauptaspiranten ein: FC Rheineck, FC Au/ Berneck, FC Besa, FC Ruggell.

1. Das erklärte Ziel bis zum Winter ist es, uns in den Rängen 1 bis 3 zu platzieren. 2. Als Abgänge haben wir Daniel Eberle (2. Mannschaft) und Fabian Koch (gesundheitliche Pause) zu verkraften. Dafür sind zu uns gestossen: Sandro Wolfinger (Rückkehr aus Deutschland, bisher beim SV München-Untermenzing 1925), Marco Wolfinger (FC Grabs), Dominik Meier (AJunioren Ruggell-Schaan). In der Offensive haben wir uns verbessert und sehen nun mehrere Möglichkeiten resp. Vari-

FC Triesen (Trainer Raphael Rohrer)

1. Grundsätzlich geht es nach dem lang ersehnten Aufstieg in die 3.Liga darum, dort gut Fuss

zu fassen und die Liga kennen zu lernen. Damit meine ich das höhere Tempo und die schnellere Gangart anzunehmen. Von einem explizit erwünschten Tabellenplatz sollte nicht die Rede sein, sondern wichtig für uns wird sein, einen guten Saisonstart hinzulegen, um keine Abstiegssorgen zu haben. 2. Der Kader ist soweit komplett. Die Abgänge, welche wir verzeichnen mussten, wurden gut kompensiert. Wir haben ein intaktes Team, das über das nötige Potenzial verfügt, um die oben erwähnten Ziele zu erreichen. Deshalb ging es uns bei der Kaderplanung in erster Linie darum, punktuell qualitativ gute Spieler zu holen, die jedoch auch gut in das bestehende Mannschaftsgefüge passen. 3. Es ist immer schwierig Favoriten auszumachen, zumal ich bis auf ein paar Spiele des FC Ruggell kaum einen Match dieser Gruppe gesehen habe. Meines Erachtens wird sicherlich der FC Ruggell, der FC Rebstein und auch der ZweitligaAbsteiger FC Rüthi ganz vorne mitspielen.

1. Für uns zählt nur der Klassenerhalt. 2. Es ist klar, dass es nicht einfach ist, die Abgänge zu ersetzen, aber ich bin zuversichtlich, dass wir es gut verkraften werden. Auch in den vergangenen zwei Jahren konnte der FC Triesenberg Erfahrungen in der 2. Liga sammeln. Solche Komponenten dürfen nicht unterschätzt werden. 3. Zu den Stärken der anderen Teams kann ich momentan noch

Der FC Vaduz im Rückrundenspiel (Frühjahr 2012, im Rheinparkstadion) gegen den SC Brühl SG


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Kathinka von Deichmann: «Ich möchte Profi werden» Von Raphael Stulz

: Mit der 18-jährigen Vaduzerin Kathinka von Deichmann besitzt Liechtenstein ein vielversprechendes Tennistalent. Ihre bisherigen Teilnahmen und Erfolge an internationalen Turnieren  machen sie zu einem Aushängeschild für den Liechtensteiner Tennisverband.

Das hat sie spätestens mit ihrem Erfolg an der Athleticum Junior Champion Trophy in Lausanne gezeigt. Sie triumphierte in der Altersklasse U18 und wurde Schweizer Meisterin. Mit der lie:zeit sprach die ambitionierte Sportlerin über ihren Erfolg in Lausanne, ihre Pläne für diese Saison und ihre Ziele für die Zukunft.

Momentan spielst du für den Grasshopper-Club Zürich. Was hat dich zum Traditionsverein gelockt? Ich begann meine Tenniskarriere beim TC Schaan bevor ich zu GC wechselte. Bei meinem jetzigen Verein habe ich die Möglichkeit in der Interclubsaison NLA zu spielen, was einem ziemlich hohen Niveau entspricht.

lie:zeit Wie fühlt man sich als frisch gebackene Schweizer Meisterin der Altersklasse U18?

Wo trainierst du momentan? Seit ungefähr drei Monaten absolviere ich meine Trainingseinheiten in Wangen im Kanton Schwyz. Dabei pendle ich jeweils mit dem Zug von Vaduz aus. Bald wird sich das hoffentlich ändern, da ich mich nebenbei mit dem Erreichen des Führerausweises beschäftige.

Kathinka von Deichmann: Ich muss sagen sehr gut! Nachdem die bisherige Saison nicht ganz nach meinen Wünschen verlief, freute ich mich sehr über diesen Erfolg. Hat der Titel eine spezielle Bedeutung für dich? Altersbedingt war dieses Jahr das letzte, in dem ich die Chance hatte bei den Junioren anzutreten. Dazu kommt, dass ich bereits 2010 in der Kategorie U16 zwei Titel an der Schweizermeisterschaft holen konnte. So war es natürlich umso schöner auch noch in der «Königskategorie» U18 triumphieren zu können.

dieser Hinsicht keinen Einfluss auf meine persönliche Qualifikation für die Europameisterschaft.

Ermöglicht dir der Schweizer Meistertitel Zutritt zu einem Turnier oder anderen internationalen Vergleichen? Nein. Durch den Sieg an der Schweizermeisterschaft konnten sich Schweizer Kandidatinnen und Kandidaten das Ticket für die EM in Klosters lösen. Da ich Liechtensteiner Bürgerin bin, hatte der Sieg des Turniers in

Welches sind die Ziele, die du in diesem Jahr verfolgst?  Eines meiner Ziele war es, eine gute Leistung beim Turnier in Klosters abzurufen. Im Einzel ist mir das leider nicht geglückt. Dafür lief es im Doppel mit meiner Partnerin Katy Dunne umso besser. Wir erreichten das Finale. In der ersten Septemberwoche werde ich an den US-Open teilnehmen.

Welches sind deine langfristigen Ziele und in welchem Zeitrahmen möchtest du diese erreichen? Ich möchte auf jeden Fall Profi werden. Ein grosses Ziel von mir ist es, mich innerhalb der nächsten sechs Jahre in die Top 100 der WTA-Rangliste vorzukämpfen.

Kathinka von Deichmann im Training

Das wird mein letztes Juniorenturnier sein, dem eine lange Trainingsphase folgen wird. Entsprechend bin ich äusserst motiviert, an den US-Open nochmals ein gutes Resultat zu erzielen. Nach der langen Trainingsphase und Wettkampfpause werde ich dann bei der WTA Tour, also den ganz «Grossen», einsteigen können und meine ersten 10.000-DollarTurniere bestreiten. Ich erhoffe mir davon, mich durch die neu gemachten Erfahrungen weiterentwickeln zu können.

Verfolgst du neben dem Tennis noch eine berufliche Karriere? Ich habe die Sportschule in Schaan erfolgreich abgeschlossen. Nun konzentriere ich mich voll und ganz auf das Tennis. Trotzdem habe ich vor, mich per Fernstudium mit Profil Englisch weiterzubilden, um meine Englischkenntnisse zu festigen und zu erweitern.


sport:zeit

Dr. Peter Gauweiler

Thema:

EURO-Krise

Referat

Staatsverschuldung, Zukunft Europas Montag, 3. September 2012 11.30 Uhr im Festzelt an der LIHGA in Schaan Anmeldung unter info@lihga.li Anmeldeschluss 17. August 2012

Teilnahmegebühr CHF 120.– / € 100.–

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Nur Standorte mit optimalen Rahmenbedingungen bleiben erfolgreich. Damit unser Wirtschaftsstandort im globalen Wettbewerb auch künftig erfolgreich bleibt, ist es unabdingbar, dass Verbände und Regierung gemeinsam an unserer Zukunft arbeiten. Basierend auf einer von allen Marktteilnehmern getragenen Vision müssen passende Rahmenbedingungen geschaffen werden. Gemeinsam für einen Wirtschaftsstandort mit Zukunft.

Fredy Wolfinger, Präsident des VUVL

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Schellenberger Sport- und Freizeitpark

Treffpunkt für Jung und Alt Von Herbert Oehri Persönlich ist Vorsteher Norman Wohlwend davon überzeugt, dass die Gemeinde mit dem Bau dieser neuen Anlage ein zeitgemässes und bedarfsorientiertes Sportund Freizeitangebot geschaffen hat und er hofft, dass die neue Anlage regen Anklang bei der Bevölkerung finden wird. Die Bevölkerung von Schellenberg hat sich seit 1970 ziemlich exakt verdoppelt, die Sportanlagen und das Garderobengebäude

: Viel Fels musste bewegt werden, bevor das neue Sportgebäude und die dazu gehörenden Plätze erstellt werden konnten. Die Eröffnung der neuen Anlage am Sonntag, den 26. August 2012 kann sicher als Meilenstein für die Gemeinde Schellenberg bezeichnet werden. waren sanierungsbedürftig und entsprachen nur noch bedingt den heutigen Bedürfnissen. Im Frühjahr 2006 beauftragte der Schellenberger Gemeinderat die Firma Frick Architekten Schaan eine Studie für ein Gesamtkonzept für die Sport- und Freizeitanlage zu erstellen. In einem ersten Schritt wurden die bestehenden Anlagen überprüft und die verschiedenen von der Sportund Freizeitkommission vorgeschlagenen Bedürfnisse ana-

lysiert. Abgeklärt wurde auch, welche Sportarten und Freizeitaktivitäten in den Anlagen der benachbarten Gemeinden ausgeübt werden können.

Auf Bedürfnisse der Bevölkerung ausgerichtet

Ziel war eine Sport- und Freizeitanlage, welche das bestehende Unterländer Angebot mit Schwerpunkt auf die Bedürfnisse der Schellenberger Bevölkerung ergänzt. Daraus ergab sich ein

sehr breites Nutzungsspektrum vom Kind zum Senior, vom Leistungssportler bis hin zu Familien, welche die Sport- und Freizeitanlage als Treffpunkt nutzen können. Die Bedeutung einer Sport- und Freizeitanlage als sozialer Treffpunkt für die gesamte Bevölkerung ist gerade für kleinere Gemeinden sehr gross. Der Gemeinderat hat im Sommer 2007 die Arbeitsgruppe «Sportzonenkonzept» bestellt,


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GESAMTKONZEPT SPORTZONE ENTWURF INFRASTRUKTURGEBÄUDE

FrickArchitekten

SCHAAN


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Das neu errichtete Infrastrukturgebäude auf dem Schellenberge Sportplatz

welche die verschiedenen Bedürfnisse bewertete und stark auf den effektiven Bedarf reduziert hat. Darauf aufbauend erstellte die Firma Frick Architekten das Konzept für die Sport- und Freizeitanlage samt den zu erwartenden Kosten. Das Projekt und den Verpflichtungskredit hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 29. Oktober 2008 genehmigt. Aus heutiger Sicht ist davon auszugehen, dass die Abrechnung im Rahmen des Kredits erfolgen wird.

derat nachträglich beschlossen, um Lagermöglichkeiten für die Zukunft zu schaffen. Am Sonntag, den 26. August 2012 wird die neue Sport- und Freizeitanlage offiziell eröffnet. Sie bietet für Jung und Alt viele Möglichkeiten, Freizeit individuell mit sportlicher Aktivität oder Spiel zu verbringen. Das neue Infrastrukturgebäude entspricht optimal den heutigen Anforderungen und auch die Umgebung

Schlag auf Schlag

Nach der Projekt- und Kreditgenehmigung verging fast keine Gemeinderatssitzung, an der die neue Sport- und Freizeitanlage nicht auf irgendeine Art und Weise Thema war. Als erstes wurde der Architekturauftrag für das Sportgebäude an das Architekturbüro Matt-Architekten AG, Mauren, vergeben. Projektgenehmigungen für das Gebäude und die Umgebung, zahlreiche Arbeitsvergaben, die Klärung von Detailfragen und vieles andere mehr musste vom Gemeinderat entschieden werden. So wurde z.B. auch die anfänglich nicht geplante Unterkellerung des Sportgebäudes vom Gemein-

Altes Sportgebäude Schellenberg

wurde den Bedürfnissen angepasst. So präsentiert sich die neue Anlage für die Eröffnung in neuem Glanz, auch wenn da und dort noch etwas Grün nachwachsen muss. Zu den Neuheiten gehören nebst dem Infrastrukturgebäude eine Finnenbahn, ein neues Kneipp-Becken mit einer Skulptur aus Carrara-Marmor, ein neuer Hartplatz, ein Kunstrasen-Kleinfussballfeld mit Banden sowie dem Skaterplatz der vom Sägaplatz in die neue

Anlage verlegt worden ist. Unangetastet blieben der sehr beliebte Vita-Parcours und der eigentliche Sportplatz. Alles in allem hat die Gemeinde Schellenberg eine neue, grössenverträgliche Sport- und Freizeitanlage mit einem modernen Infrastrukturgebäude in Minergie-Standard erhalten, auf das die Schellenberger Bevölkerung stolz sein kann.


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Gelungenes Gesamtkonzept

«Es erfüllt mich mit Stolz und Freude, wenn ich die neue Sport- und Freizeitanlage sehe. Ich bin überzeugt, dass die Gemeinde Schellenberg mit dem Bau dieser neuen Anlage ein zeitgemässes, grössenverträgliches und bedarfsorientiertes Sport- und Freizeitangebot geschaffen hat und ich hoffe, dass es regen Anklang in der Bevölkerung finden wird.» Gemeindevorsteher Norman Wohlwend

Umwelt und Energie

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Meilensteine für den Bau des Infrastrukturgebäudes ab 04.04.2011 im Juni 2011 ab 18.08.2011 ab 29.08.2011 ab 03.10.2011 am 09.03.2012 12.-23.03.2012 ab 26.03.2012 23./24.05.2012 26.08.2012

Ausführungsplanung Ausschreibung und Vergabe folgender Arbeiten: Aushub, Baumeister, Elektro-, Heizungs-, Lüftungsund Sanitärinstallationen Abhumusieren Fussballplatz, Baustrasse aufschütten Aushub Gebäude, Sprengarbeiten Baubeginn Baumeister Gebäude Abschluss Rohbauarbeiten Baumeister (letzte Decke betoniert) Aufrichten Dachstuhl Holzbau Beginn Ausbauarbeiten und Einbau Gebäudetechnik Einbau Unterlagsboden Eröffnung der neuen Sport- und Freizeitanlage

Zahlenmaterial zu den Umgebungsarbeiten Planungsphase Bauphase Anzahl involvierte Unternehmerfirmen Materialien: Felsabbruch Fundationskiesel Sickerverbundsteine Asphalt Kunstrasen Rollrasen Gewicht Stadionstufen 28 Tonnen

ca. 6 Monate ca. 11 Monate 12

1'200 m3 3'500 m3 1'100 m2 1'500 m2 415 m2 1'200 m2

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sport:zeit

Infrastrukturgebäude als Mittelpunkt der Sportanlage : Im nachfolgenden erläutert das Architekturbüro Matt-Architekten Mauren die Planung und Ausführung des Infrastrukturgebäudes Schellenberg, das im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens an die Maurer Architekten im April 2011 vergeben wurde.

Von Patrick Matt Im Winter 2010/2011 wurde die Konzeptphase der Planung der Sportanlagen samt Infrastrukturgebäude abgeschlossen. In dieser Planungsphase wurden die Benutzerwünsche, das Raumprogramm der gesamten Sportanlage sowie das Bauprojekt samt Baubewilligungsverfahren des Infrastrukturgebäudes erstellt. Das Architekturbüro matt-Architekten hat im April 2011 den Auftrag für die Ausführung des Infrastrukturgebäudes nach einem Ausschreibungsverfahren gemäss ÖAWG erhalten. Der Auftrag beinhaltet die Werk- und Ausführungsplanung des vorgegeben Bauprojektes der Firma Frick Architekten aus

Schaan, sämtliche Ausschreibungen im öffentlichen Verfahren sowie die Bauleitung mit Kostenkontrolle mit dem Ziel, das Projekt bis zum Gemeindesporttag am 26. August 2012 innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens zu erstellen.

Situation

Das neue Infrastrukturgebäude bildet den Mittelpunkt der Freizeit- und Sportanlagen Schellenberg mit ihren neu gestalteten Sportplätzen und Anlagen. Das rund 46 m lange Gebäude ist entlang dem kürzeren Spielfeldrand des Hauptplatzes orientiert und nimmt den Geländesprung ent-

lang der Zufahrt von der Säga auf. Das Gebäude orientiert sich mit Mehrzweckraum und Aussenterrasse nach Westen und verbindet so den Fussballplatz mit dem neuen Hartplatz.

Raumprogramm

Mit seinem Raumprogramm erfüllt das neue Infrastrukturgebäude die Anforderungen an einen zeitgemässen Freizeitsportbetrieb und deckt die Nachfrage der Gemeinde nach Lager- und Abstellflächen. Im Untergeschoss sind vier Garagen für Gemeindefahrzeuge, 380 m3 Lagerflächen sowie

die Haustechnik des Gebäudes untergebracht. Im Obergeschoss befinden sich zwei Garderoben, eine Schiedsrichterkabine, ein Mehrzweckraum, eine Kleinküche mit Kiosk, eine öffentliche Toilettenanlage und ein Materialraum für den Betrieb des Hautspielfeldes. In Absprache mit den Nutzern wurde auch Wert auf viele Details wie Schuhwaschanlage, jederzeit zugängliche Garderobenschränke sowie Stauraum für die Vereine gelegt. Herz der Anlage ist der Mehrzweckraum mit vorgelagerter Terrasse, welcher für Training in Kleingruppen wie Yoga, Gym-

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ab. In diesem Zusammenhang wurde auch ein besonderes Augenmerk auf die Beleuchtung mit Kunstlicht gelegt, damit auch dieser energierelevante Bereich den hohen Anforderungen an eine ökologische Bauweise entspricht.

Dank

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen von matt architekten für das entgegengebrachte Vertrauen bei allen Beteiligten herzlich bedanken. Im Besonderen sind dies Vorsteher Norman Sonnenkollektoren auf dem Dach des Sportgebäudes

nastik, Aerobic und ähnliches. Zusammen mit der gedeckten Terrasse kann dieser Raum auch für festliche Anlässe genutzt werden. Ein grosses Vordach entlang der Nordfassade bieten Schutz vor Regen und Sonne während des Spielbetriebs. Eine Erweiterungsmöglichkeit mit einem zweiten Obergeschoss ist vorgesehen.

Gestaltung

Die horizontale Organisation der Nutzungen kommt auch in der Gestaltung mit einer horizontalen Dreiteilung der Materialisierung zum Ausdruck. Das Untergeschoss mit den untergeordneten Lagerfunktionen ist als Betonsockel grau gehalten. Die orangen Farbtöne des Erdgeschosses bringen die Aktivität des Sportbetriebes zum Ausdruck, sollen anregend wirken und eine haptische Qualität aufweisen. Das Dach als grosser Wetterschirm ist in Schwarz gehalten, tritt so optisch zurück und wird als eigener Bauteil wahrgenommen. Die grauen

Farbtöne des Untergeschosses sowie das Schwarz des Daches kontrastieren mit den orangefarbenen Materialien des Erdgeschosses und verstärken deren Intensität.

Ökologie und Technik

Das Infrastrukturgebäude wurde im Minergiestandard erstellt und ist so auf dem aktuellen Stand der Technik. Um diesen Standard zu erfüllen, sind verschiedene Massnahmen notwendig. Die beheizten Gebäudeteile sind konsequent mit ca. 20 cm Dämmmaterial isoliert. Die Haustechnik nutzt alternative Energien. Eine mechanische Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt für ein hygienisches Raumklima. Die benötigte Heizenergie sowie das Warmwasser werden mit einer Solaranlage und im Winter unterstützend mit einer Gasheizung bereitgestellt, welche mit Biogas betrieben wird. Eine Fotovoltaikanlage mit 290 m2 Kollektorfläche und einer Leistung von rund 44 kWh rundet das Energiekonzept

Wohlwend, alle Mitgliedern der Sportkommission sowie alle Mitglieder des Gemeinderates und der Baukommission. Bedanken möchte ich mich auch bei allen Unternehmern und Handwerkern, welche dieses Projekt zur Vollendung gebracht haben, sowie ganz besonders auch Martin Kaiser von der Bauverwaltung Schellenberg und unserem Mitarbeiter Martin Büchel, welche als verantwortliche Projektleiter dieses Bauvorhaben an vorderster Front umsichtig betreut haben.

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JugendEnergy installiert Photovoltaikmodule in Schellenberg : Schüler der Oberschule Vaduz packen bei der Installation der von ihnen vorgeschlagenen Fotovoltaikanlage auf dem Sportplatzgebäude der Gemeinde Schellenberg mit an. Fünf Jugendliche vom Verein JugendEnergy präsentierten dem Schellenberger Gemeinderat Mitte September 2011 ihr Konzept für die Montage einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach des neuen Sportgebäudes in Schellenberg. Sie haben das Referenzprojekt des Architekten im Detail analysiert und dem Gemeinderat eine optimierte Variante zur Realisierung vorgeschlagen, welche aufgrund der höheren Anzahl Module mehr Strom produziert und bereits nach sieben bis zehn Jahren rentiert. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 26. Oktober 2011 grünes Licht für die Realisierung der vom JUBEL (Jugendbeteiligung Liechtenstein) vorgeschlagenen Fotovoltaikanlage gegeben. «Der Gemeinderat unterstützt die Arbeit der Jugendlichen und will damit ein Zeichen für eine nachhaltige Energiewirtschaft setzen», erläutert Vorsteher Norman Wohlwend das Vorgehen. Am 5. Juli 2012 war es dann so weit: Acht Jungs der Oberschule Vaduz packten bei der Installation der von ihnen vorgeschlagenen Fotovoltaikanlage mit an.

Engagiert und motiviert montierten sie die Unterkonstruktion und schraubten die Module daran fest. Wie es für sie war, erklären die Jugendlichen des Wahlfaches «Physik und Chemie»: lie:zeit Warum macht ihr bei diesem Projekt mit? Samuel: Wir wollen etwas für die Umwelt tun und helfen. Giuseppe: Uns interessiert die Arbeit, wir wollen einmal erleben, wie es ist die Photovoltaikmodule zu montieren. Ich möchte den Beruf später einmal ausführen. Samet und Enis: Vor allem, weil es uns Spass macht. Was war neu für euch? Was habt ihr dabei gelernt? Benjamin (lacht): Dass es auf dem Dach unheimlich heiss wird! Mauro: Dass man zuerst eine Unterkonstruktion bauen muss, und wie man darauf die Module montiert. Wir haben auch eine riesige Anlage auf einem Stall angeschaut und haben erfahren, wie der Strom über die Wechselrichter ins Netz eingespeist wird.

Wie geht es bei JugendEnergy weiter? Habt ihr schon neue Ideen? Simon und Kilian: Wir acht Jungs besuchen im nächsten Jahr in der Oberschule Vaduz das Wahlfach «Physik und Chemie» bei Herrn Nairz und Herrn Kind. In diesem Rahmen möchten wir zusammen JugendEnergy eine Photovoltaikanlage von der Planung bis zur Installation verwirklichen. Wir suchen dazu noch eine Gemeinde, die mit uns ein Projekt durchführen würde. Herr Konzett, Sie haben die Jugendlichen bei der Installation angeleitet. Welche Erfahrungen haben Sie mit den Jugendlichen gemacht? Ich finde das Projekt eine gute Idee, bei dem die Theorie, die sie in der Schule lernen, mit der Praxis verknüpft wird. So erhalten die Jugendlichen einen tiefen Einblick in die Fotovoltaik. Die Jungs waren top-motiviert und wollten alle Arbeitsschritte selbst machen. Aufschlussreich für die Jugendlichen war, dass wir auch eine installierte Anlage auf einem Stall besichtigt haben. Man

merkte an ihren Fragen, dass sie sehr interessiert waren und mitdachten. Die hier gewonnenen Erfahrungen können so mit der Theorie in den Schulstunden verknüpft werden. So bleiben das Wissen und die Begeisterung für die Sonnenenergie nachhaltig im Gedächtnis der Jugendlichen. Wer weiss, in einigen Jahren werden sie vielleicht selbst eine Solaranlage in Auftrag geben oder eine installieren.

JugendEnergy

Der Verein JugendEnergy ist eine Initiative der JUgendBEteiligung Liechtenstein (JUBEL) und besteht sowohl aus ehrenamtlich tätigen Jugendlichen der Sekundarstufe I sowie erwachsenen Coaches. Ihr Ziel ist es, möglichst viele Jugendliche in die langfristige Gewinnung von erneuerbaren Energien einzubinden. Genauere Infos und Fotos der Installationen sind unter www.jugendenergy.li zu finden.

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«Wir können es kaum erwarten» Von Vera Oehri-Kindle «Als Trainerin der jüngsten und kleinsten Benützer dieser Sportanlage, nämlich der Fussballschule Schellenberg des USV Eschen/Mauren, freue ich mich sehr, dass wir die tolle Infrastruktur bald nützen können. Das neue Sportgebäude mit den grosszügigen Räumlichkeiten bietet uns die Möglichkeit unsere Utensilien auch bei Regen im Trockenen zu deponieren und nach dem Training eine wohltuende, warme Dusche zu nehmen. Auch werden wir froh sein, die leeren Trinkflaschen wieder mit frischem Wasser auffüllen zu können. Um unseren Jüngsten das Fussballspielen näher zu bringen, benötigen wir natürlich auch das entsprechende Material, das wir schon bald im geräumigen Materialraum verstauen dürfen. Das erleichtert mir natürlich die Arbeit, da auch das Aufpumpen der Bälle von Hand wegfällt.

Freude auf das Kleinfussballfeld

Auch mit Freude werden wir den neuen Hartplatz und das Kneippbecken in Anspruch nehmen. Ich persönlich freue mich sehr auf das Kleinfussballfeld mit Banden und Kunstrasen, wohlgemerkt das erste dieser Art in unserem Land. Wir werden dieses Feld im Training und evt. für Ernstkämpfe nutzen. Es wird für diese fussballspielenden Kinder eine ganz neue Erfahrung sein, mit Banden zu spielen. Ich als aktive Fussballerin habe schon auf so manchen kleinen und grossen Sportanlagen gespielt. Diese neue Anlage mit Fussballfeld, Hartplatz, Kleinfussballfeld, Kneippanlage und Skaterplatz hält jedem Vergleich, auch im Ausland, mehr als nur Stand. Manche Vereine können von solch einer Infrastruktur nur träumen. Die Mädchen und Jungs können es kaum erwarten

: «Immer mittwochs auf dem Weg zum Training, wenn ich den Fortschritt auf der Baustelle sah, wuchs meine Vorfreude auf die neue Sportanlage». Dies sagt Trainerin der USV-Fussballschulen (Schellenberg), Julia Oehri, zur neuen Anlage. ihre Trainings auf der neuen Anlage zu absolvieren.

Dank an die Gemeinde

Mir persönlich ist es ein Anliegen den Behörden und den Verantwortlichen der Gemeinde Schellenberg zu danken, besonders Vorsteher Norman Wohlwend, der immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen hatte. Sogar in der Bauphase wurde die Möglichkeit geschaffen den Trainingsbetrieb aufrecht zu erhalten. Gerne tauschen wir nun den Container, der uns für unser Material zu Verfügung gestellt wurde, mit den neuen Räumlichkeiten.»

Die Trainerin der USV-Fussballschule Schellenberg, Julia Oehri, mit den Fussballschülern.

Statements der Kinder:

Manuel Wohlwend: I finds super, dass miar denn do tuscha kond und i bi denn seher eppadia met am Papa do am tschüttala.

Pierin Matt: I finds cool, dasses zwo Tschuttifälder git und das üseri Bäll an Platz im Materialraum hond.

Giuliano De Carlo: I finds super, dass miar nochem Training do tuscha kond, es isch voll loschtig.

Chris Gassner: I freu mi total uf die neua Tuschana, aber o ufs Kliifuassballfäld und ufs Wasserbecka.

Elias Büchel: I freu mi uf alle Plätz, miar hond seher uf allna üsera Spass.

Manuel Bicker: I freu mi ufs Wasserbecka und uf an Wasserhana, damet i mini Fläscha weder uffölla ka.

Livia Schwendener: I freu mi ufs Klifuassballfäld und uf d Kabina. Aber o ufa Materialraum, damet d Julia üseri Bäll numma muass vo Hand ufpumpa.

Sina Gassner: I freu mi uf d Kabina, damet miar bi Räga ida Pausena im Trockena si kond. Und wenn d Sunna schient hommer meh Schatta.

Enrico Schwendener: I finds total cool, dases neui Kabina git, denn kommer do tuscha und jedet hät sin Platz ir Kabina.


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business:zeit Handtaschen-Business Mit ihrem Kartontaschen-Label haben sie den diesjährigen Business-Wettbewerb gewonnen. Wer hinter «francis&francis» steht und wie die beiden Ideenspender die Modewelt mit Handtaschen aus Karton erobern wollen, lesen Sie auf Seite 52

Euro in der Krise Nicht die Frage nach dem Wie, sondern nach dem Wann ist entscheidend, wenn es um die Beendigung der Krise in der Eurozone geht. Bryan Jeeves setzt sich in seinem Artikel mit der Währungskrise auseinander. Seite 55

Dynamisches Wirtschaftsfeld Trotz unsicherer Märkte und unsicheren Prognosen der Weltmärkte, entwickelt sich die Vorarlberger Wirtschaft dynamisch. Seite 62

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Businessplan-Wettbewerb: Damen-Handtasche aus Karton gewinnt 1. Preis

Von Herbert Oehri

Auf Rang zwei klassierte sich Miriam Landolt mit einem Konzept, das sich mit Australien beschäftigt. Das Projekt soll Menschen dort die Möglichkeit zur Selbsthilfe geben. Die aus Glarus stammende Miriam Landolt plant in Australien ein Eco Resort, das Europäern das Leben der australischen Ureinwohnern – den Aborigines – näherbringt und ihnen hilft. Als Starthilfe war dieses zweite Projekt, das sich mit dem sozialen Gedanken verbindet, mit 7'500 Franken dotiert. Platz drei auf dem Podest und somit 5'000 Franken Fördergeld sichert sich das Projekt «Adensys AG» von Fritz Diepen aus Triesen und Helmut Gruber aus Memmingen. Die Jungunternehmer beabsichtigen Ersatzteile für

: Förderpreis für gute Geschäftsidee : Am 19. Juni 2012 sind an der Universität Liechtenstein zum achten Mal die Sieger des Businesspreis-Wettbewerbes Liechtenstein/Rheintal mit Förderpreisen ausgezeichnet worden. Dabei ging der 1. Preis an das Projekt «francis&francis» von Franziska Ospelt, Wendelin Köhler und Felix Schüssler für ihr neues Konzept für Damen-Handtaschen aus Karton als Basismaterial. Mit dieser doch etwas verrückten Idee, wie sich Fränzi Ospelt ausdrückte, machte das Trio das Rennen. Dentalprodukte wie Bohrer anzubieten. «Ideen zu haben, ist das eine, sie umzusetzen, das andere. Der Businessplan ist die Fahrkarte in die Zukunft». Mit diesen Worten eröffnete Christian Marxt, Leiter des KMU-Zentrums der Universität Liechtenstein, die Preisverleihung des Businessplan WettbewerbesLiechtenstein/Rheintal. Er wurde im Jahre 2003 auf Initiative der Regierung und der Universität Liechtenstein ins Leben gerufen. Der Wettbewerb zeichnet sich durch eine Fülle von Geschäftsideen aus den verschiedensten Branchen aus. «Der Business Wettbewerb ist mittlerweile fester Bestandteil der Liechtensteiner Wirtschafts-

Preisgewinner Wendelin Köhler und Franziska Ospelt

Franziska Ospelt, Wendelin Köhler und Martin Meyer

politik und ein erfolgreiches Instrument neue Geschäftsideen zu fördern», sagte RegierungschefStellvertreter Martin Meyer anlässlich der Preisverleihung im Auditorium der Universität Liechtenstein am 19. Juni 2012. So sind in den letzten paar Jahren 60 neue Unternehmungen gegründet worden. Innovation sei dabei der Schlüssel zum Erfolg, fuhr Meyer in seiner Ansprache fort und betonte: «Als exportorientiertes Land haben die Unternehmen in Liechtenstein leider aber auch mit internationalen Turbulenzen wie der aktuellen Euro- und Wirtschaftskrise und dem starken Franken zu kämpfen. Die Politik will sich daher vor allem in der Standortvermarktung, der liberalen Arbeitsmarktpolitik

und der Unterstützung von Forschung und Entwicklung engagieren». Der Businessplan Wettbewerb verlief in den letzten Jahren sehr erfolgreich und eröffnet manchem Jungunternehmer/in die Möglichkeit die Ideen in die Tat umzusetzen. Der Wettbewerb wird von der FL-Regierung, der Interstaatlichen Hochschule für Technik Buchs (NTB) sowie der Universität Liechtenstein getragen und gefördert. Als Kooperationspartner waren in diesem Jahr die Studierenden-Organisation «Start», die Liechtensteiner Wirtschaftskammer, die Liechtensteinische Industrie- und Handelskammer und Junior Chamber International Liechtenstein Werdenberg mit an Bord.


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Mode: Ein Statement setzen Von Ines Rampone-Wanger

: Hinter dem Gewinnerteam « francis&francis» des diesjährigen Businessplan Wettbewerbes Liechtenstein Rheintal stehen Franziska Ospelt, Wendelin Köhler und Felix Schüssler. Mit Handtaschen aus Karton wollen die drei die Modewelt erobern. Meetings und daraus ist dann ein umfangreiches, 70seitiges Dokument entstanden.

Franziska Ospelt

lie:zeit Franziska Ospelt, nochmals herzlichen Glückwunsch zum mit 10‘000 Franken dotierten Wettbewerbssieg. Haben Sie das Geld schon ausgegeben? Franziska Ospelt: Das Preisgeld wird natürlich in das Unternehmen gesteckt und die Glückwünsche teile ich gerne mit meinen beiden Partnern Wendelin und Felix. Ohne ihr kompetentes Fachwissen wäre «francis&francis» wohl noch länger ein Traum geblieben. Wie haben Sie die beiden jungen Männer ins Team geholt? Die unternehmerische Begleitung eines solchen FirmengründungsProjektes gehört zum MasterStudium an der Universität Liechtenstein und die beiden Studenten sind mir vermittelt worden. Ein Glücksfall, denn wir waren von Anfang an ein begeistertes Team, auch wenn Handtaschen ja nicht gerade ein typischen Männerthema sind. Aber meine beiden Partner fanden die Idee cool und verrückt und haben sich sehr engagiert. Wir hatten viele intensive

Werkplatz Know-how

Sie träumten schon lange von ihrem Kartontaschen-Label und hatten viele Ideen. Inwiefern wurden sie von Felix Schüssler und Wendelin Köhler unterstützt? Die analytischen Fähigkeiten des Betriebswirts Felix und die umfangreichen Marketing- und Strategiekompetenzen von Wendelin haben meine kreativen Ideen in ein Unternehmenskonzept geführt, das nun auf guten Beinen steht. Strategische Partner, die uns unterstützen, einen professionellen Marktauftritt und eine schlanke Unternehmensstriktur ermöglich es, dass wir uns nun ganz auf unsere Kernkompetenzen zu konzentrieren können. Im Vordergrund stehen dabei die Entwicklung neuer Designs und der Aufbau neuer Märkte. Wir wollen Handtaschen anbieten für unkonventionelle, moderne Frauen, die fröhlich und beschwingt durch den Alltag gehen und auch durch ihre modischen Accessoirs ein Statement setzen wollen.

Liechtenstein braucht junge dynamische und vor allem Innovative Unternehmerpersönlichkeiten. Der Businessplan Wettbewerb ist eine von vielen Initiativen, die das Unternehmertum in Liechtenstein fördern soll. In den ersten sieben Durchführungen wurden an die 340 Businesspläne eingereicht, von der Jury bewertet und mit einem Feedback versehen. Aus dieser Vielzahl von Geschäftsideen sind mehr als 60 Unternehmen in der Region und damit rund 250 neue Arbeitsplätze entstanden. Dies kann sich durchaus sehen lassen. Hierzu gehört zum Beispiel auch das Unternehmen Aixum, welches vor ein paar Wochen aufhorchen liess, da es von einem amerikanischen Konsortium bereits aufgekauft werden sollte. Dies zeigt deutlich, dass wir als Werkplatz nach wie vor ein sehr grosses Know-how-Potential haben und in den verschiedensten Branchen ein international gefragter Partner sind. Dr. Martin Meyer, Regierungschef-Stellvertreter


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Neuausrichtung der EU von Bryan Jeeves CMG OBE Chairman Jeeves Group

Bryan Jeeves CMG OBE Chairman Jeeves Group

Allen beteiligten Parteien ist absolut klar, dass eine Euro-Währungszone ohne eine drastische Reform der Eurozone selbst nicht fortbestehen, geschweige denn die gegenwärtigen finanziellen Probleme überstehen kann. Die grundlegenden Schwächen der ursprünglich geplanten Eurozone sind nun derartig angewachsen, dass die 17 EU-Mitgliedsstaaten, die an der gemeinsamen Währung, dem Euro, teilhaben, die Tatsache, dass das System in seiner gegenwärtigen Form nicht fortbestehen kann, nicht länger ignorieren können. Der Euro kann nur von vergleichbaren Volkswirtschaften fortgeführt werden und unter der Voraussetzung, dass das Ziel einer vollen Fiskalunion erreicht wird. Dies führt zu der Frage, wie viele Mitgliedsstaaten dies wirklich wollen. Es steht fest, dass es einigen der 17 teilnehmenden Staaten nicht möglich sein wird, in einer fiskalischen und politischen Union zu verbleiben. Bedauerlicherweise werden viele derer, die verbleiben

: Die Krise in der Euro-Zone dauert unvermindert an. Die grundsätzliche Frage lautet demnach nicht WIE, sondern WANN die Krise beendet werden kann. Die Frage wird von den europäische Staats-und Regierungschef unablässig aufgeschoben. wollen, die für eine fiskalische und politische Union erforderlichen Kriterien nicht erfüllen. Die andere drängende Frage ist, wie der stärkste Staat der Eurozone auf eine gemeinsame Herangehensweise in Bezug auf die Verschuldung reagieren wird. In Deutschland überweisen die höchsten Gerichte die Entscheidung über die Übertragung von Souveränitätsrechten an Brüssel zurück an den Bundestag. Noch wichtiger ist die Frage, wie es der deutschen Regierung, der momentanen Regierung oder dem neu gewählten Bundestag, gelingen wird, ihre Wähler davon zu überzeugen, dass nur eine engere Union eine Möglichkeit hat zu überleben. Die Parteipolitik wird die Komplexität der grundlegenden Fragen noch weiter erhöhen.

Quo vadis EU?

Abgesehen von der fraglichen Bereitschaft der Staaten der Euro-Währungszone gemeinsam diese Richtung einzuschlagen, besteht die drängendere Frage darin, wie es mit der EU als Organisation weitergeht. Die deutsch-französischen Plattitüden eines Europas der zwei Geschwindigkeiten sind im Licht der gegenwärtigen Situation in Frankreich verstummt. Das Ergebnis der jüngsten Wahlen in Frankreich wird zur Verstärkung der Verzögerungstaktik führen. Daher ist die Frage, die es hauptsächlich zu bedenken gilt, eine generelle: Quo vadis EU und in welcher Form? In Grossbritannien, wo Euroskeptiker in der Vergangenheit als entweder innerhalb oder ausserhalb der EU klassifiziert worden waren, hat sich die

Stimmung geändert. Die stärkere Integration innerhalb der EU sollte die teilnehmenden europäischen Staaten enger aneinander binden. Die ungelösten Probleme führten zu Zwietracht und einer andauernden Spaltung innerhalb der britischen Politik und quer durch die großen Parteien. Bei zwei der jüngsten Parlamentswahlen spielte die Frage, ob Grossbritannien in der EU verbleiben solle oder nicht eine Rolle.

GB: Nachdenken über mögliches Referendum?

Ein grosser Teil der Wahlberechtigten forderte ein Referendum, doch worum sollte es in dem Referendum gehen – um ein schlichtes Ja oder Nein zu Europa oder um bessere Möglichkeiten für Grossbritannien in einem verbesserten System? Grossbritannien ist nicht der einzige Staat, in dem über solche Fragen nachgedacht wird. Die Nicht-Euro-Staaten hegen ähnliche Zweifel und selbst Staaten wie die Niederlande hinterfragen die gegenwärtige Richtung des Euro. In einem Artikel in der Zeitung «The Times» propagierte Lord Owen, der von 1977 bis 1979 Aussenminister war, im Juni «einen Weg, diese Konflikte zu lösen und dabei das Recht des britischen Volkes auf demokratische Selbstverwaltung zu wahren». Lord Owen meint: «Staaten sollte freigestellt werden, ihre Zukunft als Teil einer immer engeren fiskalischen und politischen Union zu sehen, aber die Souveränität derer, die eine Union der selbstverwalteten Staaten befürworten, sollte respektiert werden und sie sollten die Möglichkeit haben, in einem umstrukturierten Binnenmarkt zu verbleiben». Diese Frage muss von allen EU-Mitgliedsstaaten berücksichtigt werden.

Zwei Modelle kombinieren Um ein neues Europa zu entwickeln, müssen zwei Modelle der Regierung und Mitgliedschaft kombiniert werden. Es wird Mitgliedsstaaten geben, die die gegenwärtige Union der selbstverwalteten Staaten bewahren, mit einer Trennung der Befugnisse in supranationale (also solche, die vom Nationalstaat an eine europäische Institution abgegeben wurden), zwischenstaatliche sowie jene Rechte und Befugnisse, die beim Nationalstaat verbleiben. Das zweite Modell wird in der Weiterentwicklung einer Fiskalunion für die Eurozone bestehen, in der mehr Befugnisse an eine virtuelle europäische Regierung übergehen. Dies muss zu mehr Demokratie im Europäischen Parlament führen, in dem die Mitgliedsstaaten tatsächlich einen Ministerrat, den Präsidenten der Europäischen Kommission etc. wählen – anders ausgedrückt eine Exekutive als eine europäische Regierung mit Bundesinstitutionen für Handels-, Wirtschafts-, Industrie-, Sozial-, Justiz-, Landwirtschafts-, Fischerei-, Aussen- und Verteidigungspolitik. Durch die Europäische Zentralbank würde sich die Existenz nationaler Banken erübrigen, die Listung bedeutet selbstverständlich volle Integration. Das Erwähnte zeigt, dass die gegenwärtige EU ein Rätsel ist. Es existieren zwei grundlegend verschiedene politische Zugänge zur EU durch mehr als ein Drittel ihrer Mitgliedsstaaten. Letzteres wird durch die wachsende Forderung nach einer prinzipiellen und einheitlichen Position gegen jegliche weitere Vermischung der beiden widergespie-


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gelt, weil die Einwohner dieser Staaten weiterhin selbstverwaltet bleiben möchten. Dennoch verstehen dieselben Staaten das Argument für eine stärkere Integration in der Eurozone, um der anhaltenden Krise zu entkommen. Die Lösung besteht darin, jenen Staaten in der Eurozone, die eine Integration wünschen, eine solche zu ermöglichen und jenen Staaten, die eine Einführung des Euro, eine engere Integration und die Übergabe von Befugnissen ablehnen, zu ermöglichen, in einem «umstrukturierten Binnenmarkt» zu verbleiben. Alle Staaten der Europäischen Gemeinschaft würden Vollmitglieder des Binnenmarkts bleiben, der die Grundlage für eine grössere, separate Organisation bilden würde. Diese könnte weiterhin über Beschlussfassung mit qualifizierter Mehrheit agieren, aber auch die Einbindung von Mitgliedern des EWR und hoffentlich auch von geo-

grafischen Wachstumsmärkten wie der Türkei ermöglichen. Diese neue Gruppierung könnte auf 32 Staaten anwachsen, eine wahrhafte Europäische Gemeinschaft, die von ihren Mitgliedsstaaten finanziert und kontrolliert wird. Euro-Mitgliedsstaaten mit Schuldenproblemen, die die Einsparungsvorschriften nicht erfüllen wollen oder aufgrund öffentlicher Kritik nicht dazu in der Lage sind, könnten dann beschliessen, die Eurozone zu verlassen und ihre eigene Währung wieder einzuführen, aber dennoch Mitglieder der neuen Gruppierung zu bleiben. Sie würden den gleichen Weg wie Schweden und die Türkei im letzten Jahrzehnt gehen und wieder von Neuem beginnen müssen. Die relativ gute Lage dieser beiden Volkswirtschaften beweist, dass der «Bankrott» eines Staates nicht das Ende der Welt, sondern einen vernünftigen Start in eine ausgeglichene Zukunft darstellt.

Sowohl Schweden als auch die Türkei initiierten 1990 bzw. 1999 eine Def lation ihrer eigenen Währung auf Basis des Wechselkurses. Diese Option können Mitglieder der Eurozone erst in Erwägung ziehen wenn sie aus dem Euro aussteigen. Lesern, die mehr erfahren möchten, sei Lord Owens Buch «Europe Restructured», das im Juni veröffentlicht wurde, empfohlen. Dieser Artikel enthält Zitate aus dem Buch.

Skandalöse Bankpraktiken

Der Libor-Skandal hat eine weitere Welle der Kritik und der Forderungen nach einer Bankenreform ausgelöst. Das Thema gelangte erstmals an die Öffentlichkeit als kürzlich enthüllt wurde, dass Barclays einer Strafe von ca. 450 Millionen US-Dollar wegen «Unregelmässigkeiten» bei der Festsetzung der Libor-Rate zugestimmt hatte. Was bedeutet Libor? Die Abkürzung steht für «London Interbank Offered Rate» (Lon-

doner Interbanken-Angebotssatz). So wie Bankkunden einen bestimmten Zinssatz bezahlen müssen wenn sie sich Geld leihen, müssen dies auch Banken wenn sie sich von einander Geld leihen. Banken leihen einander routinemässig in verschiedenen Währungen kurzfristig, oft über Nacht oder für drei, sechs oder zwölf Monate, Geld. Eine neue Libor-Rate wird von Thomson Reuters, einem Lieferanten von Finanzdaten, auf Basis der mittleren acht der von 16 Mitgliedern der British Bankers Association (britischer Bankenverband) übermittelten Zinsraten festgesetzt. Den Banken wurde vorgeworfen, die Libor-Rate manipuliert und so künstlich niedrig gehalten zu haben um ein besseres Licht auf ihre eigene finanzielle Stärke zu werfen und die verfälschten Raten benutzt zu haben um selbst Handelsgewinne zu erzielen. Mittlerweile vermuten die Behörden in den USA, Europa und Japan, dass bis zu 20 Banken weltweit


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an den Manipulationen mitgewirkt haben könnten, gegen die nun u. a. wegen Verdacht auf Betrug ermittelt wird.

und Versicherungsverband ihre Bemühungen für die Zukunft bündeln, um eine Maximierung zu erreichen, die sowohl die gemeinsamen Ziele als auch Probleme angemessen widerspiegelt. Politiker mit langfristigen Lösungen sind gefragt.

Zu den möglicherweise beteiligten Instituten zählten am 12. Juli 2012 die Bank of America, Barclays, Mitsubishi-UJF, Citi, Credit Suisse, die Deutsche Bank, HSBC, JP Morgan, Lloyds, RBS und UBS. Den finanziellen Schaden, der Teilen der Weltwirtschaft durch die Libor-Manipulationen erwachsen sein könnte, schätzen Analysten derzeit auf 17,1 Milliarden Dollar. Das US-Justizministerium und die Commodity Futures Trading Commission zeigen sich über die Ergebnisse ihrer dreijährigen Untersuchung erzürnt. Die durch Barclays getroffene Vereinbarung erhöht den Druck auf die anderen Banken. Geschäftsführenden und Händlern drohen möglicherweise Strafverfahren in Europa und den USA. Dies führte dazu, dass manche der unter Verdacht stehenden Banken die Kronzeugenregelung beantragten, um den finanziellen Schaden in Grenzen zu halten. Die Reaktionen auf die aufgedeckte Massenmanipulation der Libor-Raten führten bereits zum Rücktritt von Bob Diamond, Vorstandschef von Barclays. Er sollte 20 Millionen Pfund Abfindung erhalten, verzichtete jedoch in Folge einer Welle öffentlicher Empörung darauf. Wenn man jedoch bedenkt, dass er zwischen 2006 und 2011 160 Millionen Pfund verdiente, hält sich die Sympathie in Grenzen. Die involvierten Händler wurden entlassen, ihnen stehen weitere Ermittlungen bevor. In den internationalen Medien wird spekuliert, dass weitere Strafverfahren zu schweren Strafen für die Beteiligten führen könnten. Das US-Justizministerium kennt kein Pardon und vergangene Fälle wie zum Beispiel die «Westminster Four», US-Banker, die ihre Kunden bei der Steuerhinterziehung unterstützten, sind leuchtende Beispiele für noch bevorstehende Probleme.

Demokratie in Liechtenstein

Allerdings fordert die Politik nun eine stärkere Regulierung. Obwohl eine «stärkere Regulierung» allgemein als Nachteil für die freie Wirtschaft angesehen wird, kann nicht ignoriert werden, dass Banken und Unternehmen nur im Rahmen des geschriebenen Rechts eine Pf licht zu handeln haben. Zu verlangen, dass die Geschäftswelt Rücksicht auf moralische Fragen nimmt, ist zumindest naiv. Es ist unerlässlich, dass die G20-Staaten in Bezug auf neue rechtliche Regulierungen für den Banken- und Finanzsektor ernsthafte Fortschritte machen. Deregulierte Märkte führen zu Extremen im Unternehmensund Finanzbereich und entwickeln sich letztendlich zu den Problemen von morgen.

Der Finanzdienstleistungssektor bleibt die Herausforderung des Jahrzehnts in Bezug auf die Vorgehensweise in dem neuen Klima der «Compliant Client Funds» (Steuerkonforme Kundengelder). Das Bankendesaster auf Zypern verheisst nichts Gutes für Liechtenstein. Internationale Kunden werden zunehmend nervös und fragen sich, wie sicher ihr Geld wirklich ist und die Regierung von Liechtenstein muss gemeinsam mit den verschiedenen Handelsverbänden wie Treuhändervereinigung, Bankenverband,

Liechtensteins Banken

Liechtensteins Banken waren nicht in den Libor-Skandal verwickelt, dennoch haben ihre ohnehin schon angeschlagenen Gewinne natürlich unter der internationalen Manipulation gelitten. In welchem Ausmass dies geschah ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht kalkulierbar. Liechtensteins Bankensektor ist in einem hohen Mass davon abhängig, wie die internationale Gemeinschaft die Qualität und Bonität der Liechtensteinischen Banken beurteilt.

Wenn Werbung falsch läuft …

Die Initiative ddsz erlitt in dem kürzlich abgehaltenen Referendum eine herbe Niederlage. Das klare Ergebnis ist eine Rückversicherung für die Zukunft. Der Schaden, der in der internationalen Presse für die Reputation Liechtensteins entstanden ist, kann nicht über Nacht repariert werden, sondern erfordert Vorsicht und Aufmerksamkeit bei der angemessenen Stellung von Fragen an Liechtenstein aus dem Ausland. Die politischen Parteien müssen besser früher als später ihre Programme für die Zukunft präsentieren. Wie wird das Budgetdefizit ausgeglichen – durch höhere Steuern oder durch grössere Einsparungen. Es sollte nicht vergessen werden, dass nicht allein die Leistung der Banken, beziehungsweise die Sanierung des Treuhand- und Versicherungssektors für den ausländischen Beobachter interessant ist, sondern im gleichen Masse auch die politische und finanzielle Stabilität Liechtensteins generell.


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Die Kündigung des Arbeitsvertrages Von Dr. Patrick Schürmann, LL.M.

: Die ordentliche und die fristlose Kündigung stellen in der Praxis die am meisten vorkommenden Gründe für die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses dar. Nachfolgend sollen deshalb die diesbezüglichen gesetzlichen Bestimmungen kurz dargestellt werden.

Die ordentliche Kündigung

Im liechtensteinischen Arbeitsrecht herrscht der Grundsatz der Kündigungsfreiheit. Wer ein Arbeitsverhältnis auf lösen möchte, kann dies grundsätzlich jederzeit tun. Triftige Gründe braucht es nicht. Es spielt auch keine Rolle, in welcher Form die Kündigung ausgesprochen wird. Aus Beweisgründen empfiehlt es sich aber, immer schriftlich zu k��ndigen. Die Kündigung muss unmissverständlich sein und die Kündigungsfrist einhalten. Sie wird erst wirksam, wenn ihr Empfänger davon Kenntnis genommen hat. Obwohl kein spezieller Grund für die ordentliche Kündigung vorausgesetzt ist, muss der Kündigende die Kündigung schriftlich begründen, wenn die andere Partei dies verlangt. Kündigungsfristen bieten Arbeitgebern und Arbeitnehmern einen gewissen Schutz. Diejenige Partei, welche die Kündigung erhält, soll Zeit haben, sich auf die neue Situation einzustellen und eine andere Stelle bzw. Arbeitskraft zu suchen. Aus der Kündigung muss deshalb immer ersichtlich sein, auf welchen Termin das Arbeitsverhältnis beendet werden soll. Die Dauer der gesetzli-

Dr. Patrick Schürmann, LL.M. chen Kündigungsfrist bemisst sich nach den Dienstjahren des Arbeitnehmers und beträgt maximal 3 Monate. Die gesetzlichen Kündigungsfristen dürfen schriftlich durch Vertrag abgeändert werden, jedoch muss ab dem zweiten Dienstjahr die Kündigungsfrist mindestens einen Monat betragen.

Der zeitliche Kündigungsschutz Ist der Arbeitnehmer arbeitsunfähig, kommt ihm eine gesetzliche Kündigungssperrfrist zugute, die jedoch zeitlich begrenzt ist. Der Arbeitgeber darf das Arbeitsverhältnis, während der Arbeitneh-

mer ohne eigenes Verschulden durch Krankheit oder durch Unfall ganz oder teilweise an der Arbeitsleistung verhindert ist, nicht kündigen. Auch hier bemisst sich die Dauer der Sperrfrist nach den Dienstjahren und beträgt maximal 180 Tage. Daneben besteht zeitlicher Kündigungsschutz auch


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während der Schwangerschaft und 16 Wochen nach der Niederkunft. Der zeitliche Kündigungsschutz tritt erst nach Ablauf der Probezeit in Kraft. Erfolgt eine Kündigung in einer solchen Sperrfrist, handelt es sich um eine Kündigung zur Unzeit. Die Kündigung ist folglich nichtig. Erfolgt die Kündigung vor Beginn einer Sperrfrist bleibt sie gültig, jedoch wird die Kündigungsfrist während der Dauer der Sperrfrist unterbrochen und erst nachher wieder fortgesetzt.

Der sachliche Kündigungsschutz Wurde aufgrund eines verwerf lichen Grundes gekündigt, kommt der sachliche Kündigungsschutz zum tragen. Das Gesetz nennt eine ganze Liste von missbräuchlichen Kündigungsgründen, wobei nachfolgend nur auf die häufigsten Beispiele aus der Praxis eingegangen wird. Eine Kündigung ist demnach u.a. missbräuchlich, wenn sie aufgrund einer Eigenschaft, die der anderen Partei kraft ihrer Persönlichkeit zusteht, ausgesprochen wird. Gemeint sind damit Kündigungen, die wegen Alter, Geschlecht, sexueller Neigungen, Rasse, Religion oder Parteizugehörigkeit erfolgen. Ferner darf nicht gekündigt werden, weil die andere Partei nach Treu und Glauben Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis geltend macht. Dabei handelt es sich um die sogenannte Rachekündigung, die häufigste Form einer missbräuchlichen Kündigung. Ein Arbeitnehmer der glaubt, missbräuchlich gekündigt worden zu sein, muss bis zum Ablauf der Kündigungsfrist (schriftlich) Einsprache gegen die Kündigung erheben. Dadurch kann die missbräuchliche Kündigung zwar nicht rückgängig gemacht werden, es besteht jedoch die Möglichkeit

eine finanzielle Entschädigung für die missbräuchliche Kündigung zu erhalten. Hierzu muss innert 180 Tagen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses Klage gegen den Arbeitgeber eingereicht werden. Die Entschädigung wird vom Richter unter Würdigung aller Umstände festgelegt und beträgt maximal sechs Monatslöhne.

Die fristlose Kündigung Eine fristlose Kündigung ist ein schwerwiegender Eingriff in das Leben eines Arbeitnehmers. Er steht von einer Minute zur anderen auf der Strasse und hat von diesem Moment an auch keinerlei Lohnansprüche mehr. Aber auch ein Angestellter kann beträchtlichen Schaden anrichten und Kosten verursachen, wenn er seinen Arbeitsvertrag fristlos beendet. Der Gesetzgeber hat daher dafür gesorgt, dass eine fristlose Vertragsauf lösung nur «aus wichtigen Gründen» erfolgen darf. Ein wichtiger Grund liegt dann vor, wenn dem Kündigenden nach Treu und Glauben die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr zugemutet werden kann. Eine fristlose Kündigung ist also nur in Ausnahmesituationen zulässig, wenn das Vertrauensverhältnis zwischen den Parteien so schwer gestört ist, dass die sofortige Auf lösung des Arbeitsverhältnisses als einziger Ausweg erscheint. Bei weniger schweren Verfehlungen muss zunächst eine Verwarnung erfolgen, bevor eine fristlose Entlassung zulässig ist. Auch die fristlose Kündigung ist auf Wunsch der gekündigten Partei schriftlich zu begründen. Im Streitfall ist es Sache des Kündigenden, zu beweisen, dass ein wichtiger Grund für die fristlose Kündigung vorlag. Bei fristlosen Entlassungen, die vom Arbeitgeber ausgehen,

können folgende Tatbestände als wichtige Gründe anerkannt werden. Vergehen und Verbrechen während der Dauer der Anstellung. Dazu gehören zum Beispiel Diebstahl, Betrug oder Veruntreuung. Wird das Delikt am Arbeitsplatz begangen, so genügen bereits relativ geringfügige Vergehen, etwa das Fälschen von Spesenabrechnungen oder Arztzeugnissen, um eine fristlose Entlassung zu rechtfertigen. Auch die wiederholte und beharrliche Verweigerung der zugewiesenen Arbeit, unberechtigtes Fernbleiben vom Arbeitsplatz, eigenmächtiger Ferienbezug, wiederholtes unentschuldigtes Blaumachen, wiederholte unentschuldigte Verspätungen, Verrat von Geschäftsgeheimnissen, Konkurrenzierung des Arbeitgebers, Schwarzarbeit oder die Annahme von Schmiergeldern sind ausreichende Gründe. Liegt ein wichtiger Grund vor, kann die fristlose Kündigung jederzeit ausgesprochen werden, also auch während der Sperrfristen bei Krankheit oder Schwangerschaft. Auch während der Probezeit oder im bereits gekündigten Ar-

beitsverhältnis ist eine fristlose Kündigung möglich. Allerdings müssen die wichtigen Gründe hier besonders schwerwiegend sein. Nur in Ausnahmefällen wird es für den Kündigenden unzumutbar sein, die ordentliche siebentägige Kündigungsfrist in der Probezeit einzuhalten oder das Ende des bereits gekündigten Arbeitsverhältnisses abzuwarten. Im Streitfall ist es Sache des Richters, zu entscheiden, ob eine fristlose Kündigung gerechtfertigt ist oder nicht. Gelegentlich enthalten Arbeitsverträge Klauseln, in denen mögliche Gründe für eine fristlose Entlassung aufgezählt sind. Solche Vertragsbestimmungen sind für den Richter nicht verbindlich. Er hat von Gesetzes wegen den Auftrag, jeden Einzelfall unter Würdigung aller Umstände zu beurteilen und auch die finanziellen Konsequenzen der fristlosen Kündigung festzulegen. Liegt der wichtige Grund zur Auf lösung des Arbeitsverhältnisses im vertragswidrigen Verhalten einer Partei, so hat diese vollen Schadensersatz zu leisten.

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Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Vorarlberg

Von Manuela de Pretis

: Trotz unsicherer Märkte und unbeständiger Prognosen der Weltwirtschaft entwickelt sich die Vorarlberger Wirtschaft dynamisch. Viele der ansässigen Unternehmen haben die Krise genutzt, in Innovationen investiert und Marktanteile gewonnen. Jetzt folgen Investitionen in neue Gebäude und die Modernisierung von Produktionsanlagen. Vorarlberger Betriebe bekennen sich zum Standort Vorarlberg. Fotos Kral, Ganahl und Salzmann: WKV/Adolf Bereuter

Die Unternehmen wollen zukunftsverträglich wachsen und Vorarlberg bietet dazu ein investitionsfreundliches Klima über alle Branchen hinweg: Textil, Metall, Lebensmittel, Papier, Bau und Elektronik. 357 Millionen Euro werden heuer allein von zehn Vorarlberger Betrieben investiert.

Die illwerke vkw wartet auf die Bewilligung für das Obervermuntwerk II, das mit 360 Megawatt in Pump- und Turbinenbetrieb das zweitgrößte Kraftwerk des Konzerns werden soll. Währenddessen schreiten die Bauarbeiten am neuen Illwerke Zentrum Montafon in Vandans voran. In den Firmensitz, der als eines der weltweit grössten Bürogebäude in Holzhybridbauweise realisiert wird, fliessen 30 Millionen Euro. Insgesamt sind heuer Investitionen von rund 164 Millionen Euro veranschlagt.

Anziehende Erfolgsaussichten

Entgegen der allgemeinen Entwicklung in der Textilbranche investiert das Bludenzer Traditionsunternehmen Getzner Textil gezielt in seinen Vorarlberger Stammsitz. Eine absehbare Umsatzsteigerung von zehn Prozent diesen Jahres bestätigt den Erfolg der Unternehmens- und Marktstrategie. Bei Hemdenstoffen konzentriert sich das Unternehmen stark auf Europa und beliefert die Größen der Modeindustrie wie Armani, Hugo Boss und Lacoste. Mit hochwertigen, pflegeleichten Stoffen hat sich Getzner Textil damit als führender europäischer Buntweber etabliert und sticht mit seinem hohen Qualitätsniveau fernöstliche Billiganbieter aus. Als zweites Standbein werden Damaststoffe produziert, die in Nigeria großen Absatz finden. Dem positiven Geschäftsverlauf Rechnung tragend sollen bis 2014 insgesamt 30 Mio. Euro in das Vorarlberger Werk investiert werden. Neben einem Hochregallager und neuen Anlagen entsteht derzeit eine dreigeschossige Produktionshalle für Forschung, Materialprüfung und Logistik.

83 Millionen Euro allein im letzten Jahr «Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, investieren wir vor allem in die Ausbildung von Fachkräften und die Innovationskraft der Unternehmen.» Mag. Markus Wallner, Landeshauptmann

«Wir wollen durch Investitionen bestehende Arbeitsplätze sichern und Wachstum erzielen», so Vorstandsvorsitzender DI Georg Comploj.

Energiefokus bei Erweiterung

In Lustenau investiert indes KRAL 16 Millionen Euro in die Verdoppelung seiner Produktionsfläche. Produkte von KRAL werden u.a. in der Stromerzeugung, in der Luftfahrt und im Automobilbereich eingesetzt. Das Unternehmen entwickelt Schraubspindelpumpen und Volumeter so erfolgreich, dass im 5 000 m² großen, energieeffizi-

enten Neubau 200 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. In der neuen Halle, die als Niedrigenergie-Industriebau errichtet wird, sorgen logistisch ausgeklügelte Laderampen für eine effiziente Anlieferung und Abholung der Waren.

Fließende Investitionstätigkeit

Durchflussmessgeräte und Pumpen von KRAL kommen auch bei Kops II in Gaschurn zum Einsatz. Das weltweit modernste Pumpspeicherkraftwerk ging vor drei Jahren ans Netz und bereits jetzt befindet sich ein weiteres Grossprojekt in Vorbereitung.

Als Investitionschampion fliessen auch beim Beschlägehersteller Blum, dem größten Arbeitgeber Vorarlbergs, jährlich Millionen in Erweiterungs- und Modernisierungsprojekte. Dieses Jahr werden die Werke 3 und 7 um mehr als 40 Millionen Euro ausgebaut. Bei Ersterem handelt es sich um das Technikzentrum des Weltkonzerns, in dem die Forschung und Entwicklung sowie diverse Testanlagen untergebracht sind. Das Werk 7 in Dornbirn wurde erst vor wenigen Jahren fertiggestellt und wird um 27 Millionen Euro erweitert.

45 000 Tonnen Schokolade im Jahr

Auch die heimische Lebensmittelbranche zeigt Investitionsbereitschaft. Kraft Foods investiert in seinem Schokoladenwerk in Bludenz sechs Millionen Euro in eine neue Produktionslinie. Auf dieser werden ab sofort


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unsere Mitarbeiter verdient,» so Ganahl-Vorstand Dieter Gruber. Und weiter: «Wir werden auch in Zukunft alles tun, um als modernes Unternehmen am Markt zu reüssieren».

Regionale Wertschöpfungsketten

«Kein Wachstum um jeden Preis – was wir brauchen ist ein zukunftsverträgliches Wachstum.» Mag. Karlheinz Rüdisser, Landesstatthalter

300-Gramm Milka-Tafeln gefertigt, 150 Millionen Tafeln Schokolade im Jahr für den Export in die ganze Welt. Rupp Käse plant in Hörbranz die Erweiterung seines Betriebsgebiets bis 2014. Auf 15 000 m² soll ein neues Verwaltungs- und Produktionsgebäude entstehen, um den zusätzlichen Platzbedarf gerecht zu werden und mittelfristig neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Bankunabhängig und nachhaltig

Für einige der Vorarlberger Lebensmittelunternehmen tätig ist Rondo Ganahl, Spezialist für Papier und Wellpappe-Verpackungen. Der Betrieb wurde von trend/News heuer zu Österreichs Unternehmen mit dem höchsten Eigenkapitalanteil ausgezeichnet. 82 Prozent Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme sind ein deutliches Zeichen für langfristiges und nachhaltiges Wirtschaften. Entsprechend werden heuer 10 Millionen Euro am Standort Frastanz investiert und ein neues Bürogebäude gebaut. «Das haben sich

Auch das Hohenemser Unternehmen Salzmann Formblechtechnik wächst und investiert substantiell in die Zukunft. Das im Bodenseeraum führende Unternehmen zur Blech-, Stahlund Chromstahlverarbeitung steckt 20 Millionen Euro in ein neues Büro- und Produktionsgebäude in Hohenems. 19 000 m² Nutzfläche entstehen, die zur Optimierung der bisherigen Produktions- und Logistikabläufe beitragen. Das Unternehmen hat die Krise genutzt und neue Produkte gefertigt, die jetzt für volle Auftragsbücher sorgen. Salzmann fertigt Seilbahnstationen für Doppelmayr aber auch Kleinstteile für die Elektronikindustrie.

das bereits bestehende Hauptgebäude in Klaus erweitert. Bei Liebherr in Nenzing entsteht gerade ein neues Verwaltungsgebäude um 12 Millionen Euro und Wucher baut einen neuen Helikopter-Hangar in St. Anton

am Arlberg. Auch Kranspezialist Künz, Normalienhersteller Meusburger, Recyclingexperte Loacker und viele andere Betriebe investieren ökologisch und ökonomisch durchdacht in den Standort Vorarlberg.

Die Lustenauer Firma KRAL verdoppelt ihre Produktionsfläche.

Planung mit Weitsicht

In der Schweizerstrasse in Dornbirn plant Global Player Zumtobel den Umbau und die Erweiterung seines Standorts. 20 Millionen Euro werden bis 2013 investiert. Auf dem Werksareal entsteht u.a. ein neues Produktionsgebäude zur Herstellung von Leuchten. Durch die Erneuerungen und die Auslagerung des Fertigwarenlagers an einen externen Logistikdienstleister sollen zukünftig Produktionsprozesse und die Materialversorgung effizienter gestaltet werden. Bis 2020 werden zudem 200 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Salzmann Formblechtechnik in Hohenems investiert 20 Millionen Euro in ein neues Büro- und Produktionsgebäude.

200 neue Arbeitsplätze will auch der Klauser Innovationschampion Omicron electronics schaffen. Dazu werden 39 Millionen Euro in einen Neubau investiert, der «Die heimischen Unternehmen planen ihre Erweiterungen mit Weitsicht, das kommt dem Standort und unserer Zukunft sehr zugute.» Dr. Joachim Heinzl, Geschäftsführer WISTO

Rondo Ganahl baut auf seinen Standort in Frastanz.


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«Der Weg, den ich gegangen bin, hatte keine Fussstapfen vor mir » Von Rebecca Testi-Marogg

: Liechtensteins erfolgreichster Entertainment-Export Al Walser lebt seit Jahren in den USA und ist so beschäftigt wie nie. Seine zahlreichen Projekte könnten vielfältiger nicht sein. Sein Weg zum Erfolg begann hier, in Liechtenstein.

lie:zeit Al, du bist auf der ganzen Welt unterwegs und ständig in den Medien. Du bist also sehr fleissig. Erzähl uns doch einmal, was du eigentlich alles machst. Al Walser: Ich stelle mir jeden Tag die Frage, was wirklich wichtig ist und so richte ich auch meinen Tag ein. Gerade wenn du in einem so unübersichtlichen Beruf tätig bist und dann auch noch ziemlich breit gestreut bist, wie ich das momentan bin, sprich TV, Musik, Events, Agentur, DJArbeit, meine wöchentliche Radioshow, Songwriting, dann ist es unheimlich wichtig, dass du dich wirklich nur mit den Themen auseinander setzt, von denen du 100% überzeugt bist, dass du sie gerne machst und die auch Chancen haben, längerfristig erfolgreich zu sein. So behandle ich

Al Walser arbeitet zur Zeit mit Joelina Drews im Studio. Allerdings hat er noch viele weitere interessante Projekte.

auch alle Anfragen, die wir täglich in mein Büro kriegen. Ich habe die letzten paar Jahre bewusst sehr viel gemacht und mich sehr

breit gestreut um einfach auch zu sehen, was mir wirklich längerfristig Spass macht und wie welcher Entertainmentbereich funk-

tioniert; d.h. TV-Produktionen zu machen, organisieren, DJ-Gigs, vor der Kamera Protagonist sein, dann aber gleichzeitig auch zusehen, dass während den Sendungen auch meine eigenen Songs laufen , oder die meiner Acts und auch die verlagliche Situation dabei im Griff haben, und nicht zu vergessen, dass die Songs dann auch weltweit erhältlich sind. Das sind alles total verschiedene Ebenen von Entertainment, die mir nun mittlerweile sehr bekannt sind. Die Abwechslung macht auch wahnsinnig viel Spass, denn du triffst auf allerlei Arten von Menschen. Dieses Ganze dann effektiv auf einen Punkt zu bringen, ist die Kunst, an der ich immer arbeite. Was sind derzeit deine wichtigsten Projekte?


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Du bist sehr erfolgreich. Was ist Dein Geheimnis? Dadurch, dass ich sehr viele erfolgreiche Menschen in meinem Leben persönlich kennen lernen durfte, habe ich früh gelernt, auf die Sachen zu achten, auf die es wirklich an kommt. Als ich nach Los Angeles kam, war ich somit nicht mehr überwältigt von den Stars und hab mich nicht im Irrgarten

Danke der Nachfrage. Uns geht's gut, jeder hat seine Aufgaben, und Gott sei Dank sind alle gesund und keinem ist langweilig. Nelson ist absolut mein Sonnenschein,  auch Liechtensteiner übrigens, gedeiht prächtig und spielt of Tennis mit mir. Er hat jetzt auch gerade Sommerpause von seinem Vorkindergarten.

© Raffael Dickreuter

Ich mache nun seit geraumer Zeit wöchentlich eine Radioshow, die mittlerweile auf über 60 Sendern gespielt wird und weltweit von 12.5 Millionen Leuten über UKW, Satellit, im Flugzeug und übers Internet gehört wird. Die Show, Al Walser's Weekly Top 20, ist somit auch so ein bisschen der Grundnenner geworden, wo ich einfach alles reinhaue, was Al Walser ist oder was mir einfach gefällt. Natürlich ist es auch ein top Promotionsvehikel , wo wir Songs weltweit bekannt machen können, aber auch Synergien mit anderen Produzenten und Plattenfirmen schaffen, die mir täglich Songs, Remixe und Interviews für die Show zusenden. Aber unabhängig von dem kommerziellen Aspekt macht mir Radio nach wie vor auch unheimlich viel Spass, grade im Rahmen einer Show. Mein Radio-Handwerk hab ich ja in der Dorfstrasse in Triesen gelernt. Ich denke mir manchmal, dass es schon irre ist, dass ich da in Hollywood meinen einstündigen Special mache und zwei Tage später Menschen das in ihren Autos in Afrika, Australien, Europa und hier in den USA hören. Wir nutzen dabei die Möglichkeiten des Internets und können so super kostengünstig Topshows produzieren und diese innert Sekunden für alle abonnierten Sender zum download parat stellen. Aber die Show ist tatsächlich Nebensache, besonders beschäftigt mich momentan Joelina Drews nächste Single «M.I.A» (Missing In Action ) und dann meine eigene neue Single «I Can't Live Without You». Beide Themen werden im Rahmen von Making Offs grade von RTL und Sat 1 hier in Los Angeles begleitet und dann in Spezialsendungen gezeigt. Da passieren jede Menge lustige Sachen, lasst euch überraschen (lacht).

Bild o.l. Fast vier Jahre lang hat Al Walser die Geburt seines Sohnes Nelson geheim gehalten. Auf dem offiziellen Familienbild ist er mit seiner Lebensgefährtin und dem kleinen Nelson zu sehen. Bild o.r. Al Walser bewegt sich in illustren Kreisen: Hier bei einem Treffen mit US-Präsident Barack Obama. Bild unten: Al Walser auf dem roten Teppich bei den Grammy Awards

des Glanzes im Kreis gedreht. Ich habe früh Einblicke hinter die Fassade bekommen und verschwende auch heute keine Zeit damit. Aber ganz ehrlich gesagt ist Erfolg ja immer eine Definitionsfrage; generell mach ich einfach das, was ich machen muss, was mir mein tiefstes Inneres sagt und das mach ich schon von klein auf so. Und dabei gehe ich stets die Extrameile! Das Nebengeflüster ist mir dann auch ziemlich Wurscht und ich kann allen Jungen, aber auch Älteren nur raten, jene Ziele längerfristig im Auge zu behalten, bei denen das innere Feuer brennt. Schwer wird‘s so oder so, und um dranzubleiben, wenn der Wind mal eiskalt ins Gesicht bläst hilft nur das innere Feuer. Die Lust das Licht am Ende des Tunnels unbedingt erreichen zu wollen ist oft das Zünglein an der Waage. Du bist schon vor vielen Jahren nach Amerika gegangen. Was war der Grund? Und vermisst du manchmal Liechtenstein? Gleich vorweg: Du bringst mich wohl aus Liechtenstein raus, aber den Liechtensteiner nicht aus mir. Wenn ich Selbstgespräche führe

sind diese meist auf Liechtensteinisch (lacht) und ich denk auch auf Liechtensteinisch nach wie vor, das hat so was bodenständiges und nüchternes an sich und da komm ich ganz gut voran! Ich bin auch politisch stets auf dem aktuellsten Stand und bespreche mich oft mit Politikern aus dem Land oder auch mit Mitgliedern des Fürstenhauses. Aber Fakt ist nun mal, dass die Grenzen da im Entertainmentbereich sehr eng sind. Ich war der Meinung, dass ich da alles gemacht habe, was es für mich zu machen gab und alles weitere eine Wiederholung gewesen wäre, ohne Wachstumsmöglichkeiten. Und zur Frage ob ich es vermisse: Ich würde Familienmitglieder natürlich schon gerne öfter sehen, aber ich trage Liechtenstein  ständig in mir und bin auch hin und wieder auf Besuch da. Zu vielen Liechtensteinern hab ich seit ich in den USA bin sogar noch engeren Kontakt, da mich viele hier besuchen kommen. Aber ich vermisse die Schokolade! In der Presse war kürzlich zu lesen, dass du bereits vor fast vier Jahren Vater geworden bist. Der kleine Nelson ist ein echter Sonnenschein. Wie geht es der Familie?

Was sind deine Zukunftspläne? Wo möchtest du hin? Ziele in Richtung Sterne und wenn du diese verpasst, triffst du den Mond. So hab ich immer gelebt und, mein Gott, was hab ich mir alles anhören müssen. Das fing schon an, als ich beim Radio angefangen habe während meiner Gymnasiumzeit in Vaduz. Aber ich muss auch sagen, dass ich absolut nachvollziehen kann, dass viele dachten ich bin wohl etwas verrückt. Denn, der Weg, den ich mit dem FL-Pass in der Hand gegangen bin, hatte keine Fussstapfen vor mir. Es gab keine Vorbilder aus dem selben Land. Es ist nicht wie beim Skifahren, wo es eine Tradition im Land gibt, auf die man sich berufen könnte oder einen Verein, der dich in die Charts oder ins Fernsehen bringt. Es gab nur meine innere Stimme und die war so laut, dass sie jegliche  Nebengeräusche zum Glück übertönt hat. Meine Pläne sind weiter hungrig zu sein, aber auch in anderen Bereichen. Ich hab grad einen zweimonatigen Meditationskurs hinter mir. Zur Zeit befasse ich mich in meiner Freizeit auch sehr stark mit Politik und Psychologie, dem menschlichen Gehirn, dem Unterbewusstsein und dessen Kraft. Ich finde, da hat selbst meine Matura mir ein bisschen zu wenig mit auf den Weg gegeben in dem Bereich (lacht). Ich denk mir immer wieder, dass Psychologie, etwas vom wichtigsten in allen Berufen, ein Hauptfach in allen Schulen sein sollte.  Wann werden wir dich wieder mal in Liechtenstein sehen? Vielleicht geht sich‘s zu Weihnachten aus, würde mich freuen, auch alte Freunde dann wieder mal anzutreffen.


meine:zeit

10 Jahre Rhein Valley Line Dance Group Von Verena Cortés

: Stetson, Boots und Country Musik locken nicht nur Amerikaner aufs Tanzparkett, sondern auch hierzulande ist die Begeisterung für Line Dance und Cowboyambiente gross. Elisabeth Elkuch-Heid ist es gelungen, Line Dance erfolgreich in Liechtenstein und in der Region zu etablieren. Die lie:zeit hat die Gründerin auf einen Two-Step getroffen.

Die Show-Formation ist der Kern und besondere Stolz der Line Dance Group. Die Tänzerinnen stehen weit über die Grenzen des Rheintals auf den Bühnen.

Die Gründerin der Rhein Valley Line Dance Group: Elisabeth Elkuch-Heid

lie:zeit Frau Elkuch-Heid, Sie haben die Line Dance Gruppe vor 10 Jahre gegründet. Was hat Sie damals veranlasst, Line Dance nach Liechtenstein zu bringen? 1989 reiste ich mit meinen Eltern quer durch die Staaten und da bin ich das erste Mal mit Line Dance in Berührung gekommen. In Nashville gingen wir in einen Saloon mit live Musik und ganz vielen Line Dancern. Ich wurde gleich ermuntert mitzutanzen und es hat von der ersten Sekunde an riesigen Spass gemacht. Ich reiste dann noch viele Male in die Staaten, bis ich mich zehn Jahre später dazu entschloss, diese tolle Tanzart in einem Einführungskurs hier anzubieten. Der Kurs war so beliebt,

dass es sogleich einen Folgekurs gab und so ist das dann gewachsen.

«deinen» Tanz tanzt, ist das schon ein gutes Gefühl.

Die Fangemeinde rund um Country wächst stetig. Wie erklären Sie sich das? Bei dieser Tanzart braucht man keinen Partner. Man tanzt alleine und doch ist man in einer Gruppe gut aufgehoben und fühlt sich wie in einer grossen Familie. Man tanzt zu ganz verschiedenen Rhythmen – nicht nur zu Country Musik, auch Pop Rock, irische und Latinomusik ist dabei. Bei so vielen tausenden Tänzen und Schrittfolgen hat man auch nie ausgelernt. Meine Leidenschaft ist auch das Choreographieren und wenn dann die ganze Gruppe

Was begeistert Sie an Line Dance besonders? Line Dance ist immer wieder neu und verbindet verschiedene Tanzstile die es gibt – wie zum Beispiel Rumba, Cha Cha und Walzer. Ich wache auf mit Line Dance und gehe zu Bett mit Line Dance. Seit Jahren zieht es Sie selbst immer wieder nach Amerika in die Hochburgen des Countrys. Was bringen Sie von diesen Reisen jeweils mit? Die USA ist meine dritte Heimat, neben Liechtenstein / Rheintal und Mallorca. Im Juli sind meine


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Die Line Dance Fangemeinde wächst und wächst. Die Rhein Valley Line Dance Group bietet mittlerweile Tanzkurse an vier verschiedenen Standorten an.

Familie und ich wieder in Amerika und natürlich werde ich einige neue Schritte und Tänze mit nach Liechtenstein bringen. Dieses Jahr feiert die Line Dance Gruppe 10-jähriges Jubiläum. Was waren die Höhepunkte in den letzten Jahren? Wir waren die erste Line Dance Gruppe die im Ridamm City aufgetreten ist und es ist jedes Mal wieder ein Highlight dort aufzutreten. Natürlich war das Dabeisein bei den LieGames letztes Jahr

eine grosse Ehre. Und vor kurzem ist unsere Truppe in Zürich im Kongresshaus anlässlich des SDV Award 2012 aufgetreten – das war auch sehr aufregend. Eigentlich ist jeder Auftritt ein Höhepunkt. Im Durchschnitt stehen wir jedes zweite Wochenende auf der Bühne für Firmen- und Country Anlässe oder Geburtstage. Was möchten Sie mit Ihrer Line Dance Gruppe noch unbedingt erreichen? Von was träumen Sie? Einmal im Hallenstadion Zürich

aufzutreten! In den letzten zehn Jahren haben wir wirklich schon viele schöne interessante Auftritte bestreiten können und wir lassen uns überraschen, was die Zukunft noch bringen wird. Im September haben wir jede Woche mehrere Auftritte. Ein ganz spezielles Event steigt am 7. und 8. September: «The Princely Liechtenstein Tattoo» bei der Burgruine in Schellenberg. Da werden wir ein Stück mit dem Musikverein Cäcilia einstudieren. Darauf freuen wir uns sehr.

Unter dem Label der Rhein Valley Line Dance Group werden heute an den Standorten Bendern, Landquart, Chur und Samedan weit über 150 Personen im Line Dance unterrichtet. Seit 2006 finden in der eigenen Dance Hall in Bendern regelmässig Line Dance Nights statt, wo sich Gleichgesinnte gerne treffen. Zudem finden jährlich spezielle Line Dance Wochen auf Mallorca statt. Informationen dazu und zu allen aktuellen Anlässen und Auftritten gibt es auf www.rheinvalley.li

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enschen, Bilder enschen, Bilder und Geschichten und Geschichten Mauren von 1800 bis heute

Mauren von 1800 bis heute

Die fünftbändige Buchreihe «Menschen, Bilder & Geschichten – Mauren von 1800 bis heute» wurde abgeschlossen. Das Werk umfasst auf 2700 Seiten alle alten und neuen Maurer Familiengeschlechter, die

weit über dieder Gemeinde hinausstrahlen. Viele aussergewöhnliche Geschichten umranken Wenige Bände 5-teiligen Buchreihe sind zum Preis vondie Bandreihe und wecken Erinnerungen. Auch die Judensiedlungen in Mauren und am EschnerCHF 100.– pro Band noch zu erwerben: berg von 1625–1652, das Schicksal der Schwabenkinder, die Hexenprozesse in Liechtenstein, aber auch persönliche Erzählungen von Zeitzeugen unter dem Titel «So bin ich aufgewachsen» oder die Vorstellung der Dorfteile der Gemeinde Mauren sind Teil dieser interessanten geschichtlichen Abhandlung. vergriffen

Band 1: Band 2: (Fam. Haas, Heeb, Jäger, Kaiser,Buchreihe Kieber, Kirschbaumer, Malin, Wir bietenFürst, noch einige wenige Exemplare der fünfteiligen «Menschen, Bilder & Geschichten – Mauren von 1800 bis heute» zum Verkauf an: Marock und alle neuen Bürgerfamilien von Fahrni bis Lutterschmidt II) Band 1: vergriff en Band 3: (Fam. Marxer und Matt, alle neuen Bürgerfamilien von Mahlknecht Band 2: (Familien Fürst, Haas, Heeb, Jäger, Kaiser, Kieber, Kirschbaumer, Malin, Marock und alle neuen Bürgerfamilienvon Fahrni bis Lutterschmidt II) bis Mayer) Band 3: (Familien Marxer und Matt sowie alle neuen Bürgerfamilien von Mahlknecht bis Mayer) Band 4: vergriffen Band 4: vergriffen Band 5: (Familien Ritter, Schreiber, Senti I und Senti II, Üehle, Walser, Wohlwend, Zech und alle neuen Band 5: (Familien Ritter, Bürgerfamilien vonSchreiber, Pucher bis Zünd) Senti I und Senti II, Üehle, Walser, Wohlwend, Zech und alle neuen Bürgerfamilien von Pucher bis Zünd) Von Band 5 sind noch nicht alle Exemplare abgeholt worden. Wir räumen eine letzte Frist bis Freitag, 27. Mai 2011 ein. Alle bis dahin nicht abgeholten Exemplare werden gegen Verrechnung an Ihre Adresse zugestellt.

Es gibt weder Nachdrucke noch eine zweite Auflage. Kontaktaufnahme: Wer die komplette Buchreihe bestellt hat, also im Besitz der ersten vier Bände ist, erhält den 5. Band kostenlos. Kontaktadresse: Vera Oehri-Kindle, Tel. 375 9003 Verein für Ahnenforschung, Pflege der Kultur und des Brauchtums Mauren

Frau Vera Oehri-Kindle, Tel. 375 9003 oder vera.oehri@medienbuero.li Verein für Ahnenforschung, Pflege der Kultur und des Brauchtums Mauren


meine:zeit

In den neu gestalteten Räumen der alten Strumpffabrik Oehri im Weiherring, direkt neben dem Vereinshaus Mauren, richtete vor knapp drei Jahren Felicitas Singer eine Kunstgalerie ein, die ihresgleichen sucht. Felicitas ist Galeristin vieler und namhafter Künstler und Künstler/innen geworden und ihre Art Galerie ein Treffpunkt einer auserlesenen Künstlergilde. Sie zeigt zeitgenössische Kunst, hat tolle Bilder/Aquarelle, Plastiken und weitere Projekte namhafter nationaler und internationaler Künstler/innen in einem herrlichen Showraum im oberen Stockwerk ausgestellt, führt Kunstauktionen durch und übernimmt auch Kunstmandate.

Ausstellung Gerhard Almbauer

Schon heute sei auf die nächste Ausstellung in der Art Galerie Felicitas hingewiesen, die vom 29. September 2012 bis 26. Oktober 2012 dauert. Felicitas ist seine Galeristin. Erstmals stellt er seine Werke in der Maurer Galerie aus. Seit 1989 werden Ölbilder, Aquarelle, Acrylbilder und Zeichnungen des steirischen Künstlers Gerhard Almbauer in unzähligen Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Ausgewählte Galerien in Österreich, Deutschland, Italien, Luxemburg, der Schweiz und Liechtenstein haben seine Bilder präsentiert. Auch bei nationalen und internationalen Kunstmessen bis in die USA wurden seine Werke gezeigt. Seit 1999 ist Almbauer Dozent an der

Kunstakademie Bad Reichenhall in Deutschland. Er ist zudem Mitbegründer der Kunstfabrik Wien und der Akademie Klosterneustift Brixen/I.

Art Galerie Felicia erstmals an der Berlin Art Week

Wie auch in den vergangenen Jahren zeigen internationale Galerien und Projekträume ihre vielversprechendsten Newcomer. Daneben sind nun auch etablierte Galerien eingeladen, die Werke ihrer verheissungsvollsten Künstler/Innen zu präsentieren. Die Preview Berlin findet in diesem Jahr erstmals im Rahmen der neu ins Leben gerufenen Berlin Art Week (13. bis 16. September 2012) statt, die unter ihrem Dach auch das Ausstellungsformat abcart berlin contemporary sowie die wichtigsten Institutionen zeitgenössischer Kunst in Berlin vereint. Erstmals dabei auch die Liechtensteiner Art Galerie Felicia aus Mauren mit Ausstellungsstücken der Künstlerin Anke Eilergerhard, die in Berlin wohnt. Sie ist Mitglied bei sculpture-network. Konzept: «Sweet Desire», Installation mit zeitgenössischer Plastik von Anke Eilergerhard. Sie erweitert mit ihren von ca. 80 bis ca. 180 cm grossen Plastiken das visuelle Spektrum künstlerischer Positionen und regt auf taktiler wie auch sinnlicher Wahrnehmungsebene den Rezipienten zu neuen Seherlebnissen an. Sie versteht es mit ihren Silikon-Skulpturen unser Interesse und Neugier zu wecken. Die perfekte Ausführung mit unzähligen, akribisch aneinander und übereinander gesetzten «Silikon-Sahnehauben» verleiht den Objekten eine hochgradig assoziative Oberfläche und ihr Wechselspiel mit Dimensionen gibt ihren Werken einen monumentalen Charakter.

Herzlich lädt Sie ein: Galerie Felicitas Singer · Weiherring 106 · FL-9493 Mauren Tel. +423 373 34 66 · Mobil +423 791 20 30 · galerie@art-felicia.li


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Eine feine Adresse in Mauren

Willkommen im Liechtensteiner Dorf-Lädile «Gummistefel»

Von Vera Oehri-Kindle

: Seit Oktober 2011 ist in der ehemaligen Sennerei ein kleines aber feines Lädile zum Leben erwacht. Mit viel Liebe zum Detail, hat Frau Katharina Steiger-Thiele, sich ein wunderbares Umfeld geschaffen, in welchem man so manche Liechtensteiner Spezialität finden kann.

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2 Käse Katharina Steiger-Thiele in ihrem sehr dekorativen Feinkostlädile «Gummistefel»

Öffnungszeiten Montag–Freitag 09.00–11.00 Uhr 15.00–19.00 Uhr Samstag 09.00–13.00 Uhr

Demmel Kaffee, Kapuziner Saucen, Trockenfleisch vom Riethof, Hubertus-Real-Saucen, BrauhausProdukte, Bangshof-Spezialitäten, Weine von Liechtensteiner Winzern und auch Schnäpsle vo do und noch viel mehr. Auch findet man einige typische Produkte aus Italien wie Olivenöl, leckere Tomatensaucen und super guten Risotto. Natürlich bietet das Lädile auch ein ausgewähltes Sortiment an Milchprodukten und Käse im Offenverkauf an. Somit ist klar, dass auch ganz feine Käsemischungen und liebevoll gestaltete Käseplatten zum fairem Preis im Gummistefel erhältlich sind. Die Bestellung der Käseplatten können gerne direkt im Laden gemacht werden oder auch telefonisch. Der Gummistefel ist sehr

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flexibel was die Bestellzeit betrifft, sogar Sonntagsbestellungen sind absolut kein Problem. Wer ein Lebensmittelpräsent sucht, ist bei Frau Katharina Steiger-Thiele genau richtig, denn die hübsch verpackten Geschenke sind jedesmal ein Volltreffer. Neu im Sortiment bietet der Gummistefel feine Emmi-Glacés an. Und um den hungrigen Kunden etwas Gutes zun tun, macht Katharina oder ihre Mitarbeiterin gerne vor Ort einen leckeren Hot Dog oder einen beliebten Handtoast zum supergünstigen Preis. Getränke dazu findet man natürlich auch im Dorflädile. Zum Namen Gummistefel ist noch zu sagen, dass er die Ableitung aus dem französischem Wort Com-

mestible ist und Feinkostlädile bedeutet. Für das Team vom Gummistefel sind der Verkauf von feinen Produkten und der Dienst am Kunden eine grosse Freude. Dies soll jeder Kunde spüren. Besuchen Sie das Feinkost-Lädile in der alten Sennerei in Mauren und schauen Sie sich ruhig um. Sie werden überrascht sein, welche und wieviele feine Produkte Liechtenstein produzieren kann. Wo? Ehemalige Sennerei, Kirchenbot 6, 9493 Mauren Telefonisch erreichbar unter +423/373 12 07 oder 078/854 08 86


meine:zeit

Hurra, Schule – wir kommen! Von Verena Cortés

Der erste Schultag ist sowohl für Kind wie auch für die Eltern ein grosses Erlebnis. Stolz und Freude vermischen sich dabei aber auch gerne mit Ungewissheit und Sorge. Findet sich mein Kind zurecht? Kommt es sicher zur Schule? Kann es dem Unterricht folgen? Fragen über Fragen, die mit dem Schulstart kommen.

: Der Schulstart rückt näher und für viele Jungen und Mädchen führt der Weg zum ersten Mal hinter die Schulbank. Erstklässler sein sorgt nicht nur bei den neuen Schülern für Aufregung, sondern auch bei den Eltern. Für alle beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Eine gute Vorbereitung hilft dabei. Zu Beginn werden die kleinen ABC-Schützen noch gerne ihre Aufgaben am Küchentisch in der Nähe der Eltern machen. Doch mit der Zeit, wenn die Anforderungen steigen, braucht das Kind einen ruhigen Ort mit entsprechender Sitzmöglichkeit. Eine gute Investition bilden

dabei Kinderschreibtische und Stühle, die verstellbar sind und so mehrere Jahre mit den Kindern mitwachsen können.

Mutig in den neuen Abschnitt

Aber bevor jetzt an die kommenden Hausaufgaben gedacht

wird, sollten sich Gross und Klein erst einmal neugierig in den neuen Lebensabschnitt stürzen. Die Kinder bekommen ein neues Umfeld und viele spannende Herausforderungen gestellt und die Eltern kommen in den Genuss von wieder mehr Zeit für sich.

Gute Vorbereitung

In den Tagen vor dem Schulstart können sich sowohl Kinder wie Eltern auf die neue Herausforderung vorbereiten. Das beginnt schon beim Schulweg. Eltern können mit ihren Kindern den Schulweg einige Male gemeinsam gehen und auf mögliche Gefahren wie Strassenübergänge oder unübersichtliche Kreuzungen hinweisen. Dabei sollte nicht der kürzeste, sondern der sicherste Weg gewählt werden. Auch sollten die Kinder angewiesen sein, immer den gleichen Weg zu nehmen. Das erleichtert die Suche nach Bummlern. Ein besonderer Höhepunkt für die Schulkinder ist der Kauf der ersten Schultasche. Dabei spielt die Form und die Stabilität eine wichtige Rolle. Die Schultasche sollte dicht am Körper zu tragen sein, verstellbare Gurte und Ref lektoren haben und nur etwa 1,5 Kg Eigengewicht mitbringen. Ist die Tasche gepackt, sollte sie nicht mehr als 10 Prozent des Körpergewichts des Kindes wiegen.

Hausaufgabenzeit

Mit der Einschulung beginnt auch die Hausaufgabenzeit. Um ruhig und konzentriert arbeiten zu können, braucht es einen entsprechenden Arbeitsplatz.

Gute Vorbereitung ist wichtig. Dazu gehört auch der Schulweg und der Umgang mit dem Verkehr.


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meine:zeit

Zecken, Überträger gefährlicher Krankheiten

Das rät der Arzt

Wie kann man sich schützen? – Dr. Hannes Meier im Gespräch mit der lie:zeit

Von Herbert Oehri

: Jetzt ist die Zeit, in welcher sich die Menschen vornehmlich draussen in frischer Luft, bei Spazierwaldgängen, Jogging, Schwimmbad oder auf dem Velo vom Alltagsstress erholen. Das fördert gute Laune, hat aber Nebenwirkungen: Zeckenbisse. Die Parasiten übertragen die Hirnhautentzündung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) oder, wesentlich häufiger, Bakterien aus der Gruppe der Borrelien. Diese können fast überall im Körper Entzündungen hervorrufen.

Die Zeckenbisse können für Menschen gefährlich werden. Dies wird oft unterschätzt. Die Zecken fallen nicht von den Bäumen. Sie halten sich vorzugsweise in hohem Gras auf und brauchen ein möglichst mildes, eher feuchtes Klima. Ein potentieller Wirt wird durch Erschütterungen und Körperausdünstungen wahrgenommen. Die Zecke lässt sich im Vorübergehen von dem Menschen abstreifen und macht sich auf die Suche nach einer günstigen (unbehaarten) Einstichstelle. Hat sie eine solche gefunden, beisst sie sich fest und saugt sich voll Blut. Zecken sind mit dem blossen Auge kaum zu erkennen. Wir haben uns mit dem Liechtensteiner Arzt, Dr. med. Hannes Meier, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin mit Praxis in Eschen, über entsprechende Vorbeugemassnahmen und Hilfen bei allfälligen Zeckenbissen unterhalten.

Dr. med. Hannes Meier, Arzt, Eschen

lie:zeit Herr Dr. Meier, welche Krankheiten werden durch Zeckenbisse übertragen? Dr. Hannes Meier: Am häufigsten wird die sogenannte Borreliose (engl. Lyme disease) durch Zeckenbisse übertragen. Erreger der Krankheit ist das Bakterium Borrelia burgdorferi, welches durch infizierte Zecken, die menschliches Blut saugen, übertragen werden kann. In der Schweiz sind ge-

mäss Schätzungen 5 bis 30 % der Zecken mit Borrelia burgdorferi infiziert, bei uns wird es ähnlich sein. Als erstes Krankheitszeichen ist eine ringförmige Rötung um die Einstichstelle möglich, welche sich ausbreitet und nach Tagen bis Wochen wieder verschwindet («Wanderröte»). Nach Wochen, Monaten oder gar Jahren kann es dann zum Befall der Gelenke, des Nervensystems, der Haut und sel-

ten des Herzens kommen. Wenn die Erkrankung unbehandelt bleibt, kann es zu bleibenden Behinderungen kommen. Mit einer möglichst frühzeitigen Gabe von Antibiotika kann die Borreliose behandelt werden.

Zecken auf den Menschen übertragen. Hier ist der Krankheitsverursacher ein Virus. Eine spezifische Therapie der Krankheit existiert nicht, dafür aber eine vorbeugende Impfung.

Deutlich seltener, aber in den letzten Jahren tendenziell häufiger, wird die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) durch

Wie kann man sich schützen? Wer gehört zur Risikogruppe und wo sind bei uns in Liechtenstein die «FSME-Gebiete»?


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Vor den Krankheiten schützen kann man sich am besten durch Tragen von geschlossenen Schuhen und Kleidung, Absuchen des Körpers nach mögl. Zecken nach einem Waldspaziergang, Anwendung von Zeckensprays etc. Wie erwähnt, gibt es gegen die FSME eine Schutzimpfung, welche bei uns (Endemiegebiet) jedem/jeder ab dem 6. Lebensjahr empfohlen wird, wenn er gelegentlich in den Wald geht. Als Risikogebiete bei uns gelten Balzers, Vaduz und Nendeln (gemäss Bundesamt für Gesundheit). Was ist zu tun bei einem Zeckenbiss? Wie entferne ich Zecken? Je früher die Zecke entfernt wird, desto kleiner das Übertragungs-

risiko oben genannter Krankheiten. Das heisst, entweder selber entfernen (am besten mit den Fingerspitzen oder einer Pinzette ganz nah an der Haut packen und gerade rausziehen, dann gut desinfizieren) oder zum Hausarzt gehen.

Praxisansicht, Kappelestrasse 7, Eschen

Wer hilft weiter, wenn ich von einer Zecke gebissen worden bin? – Und sind Impfungen empfehlenswert? Der Hausarzt/der ärztliche Notfalldienst, der rund um die Uhr erreichbar ist. Meines Erachtens sollte sich jeder, der älter als 6 Jahre ist und bei uns ab und zu im Wald ist, die FSME-Impfung durchführen lassen. Die Impfung gilt als sicher, der Impfschutz soll über 95 % betragen.

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Vortrag mit Dr. Katrin Paulenova Schaan - Eintritt frei

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meine:zeit

Mit Tieren reden

Von Verena Cortés

: Alleine der Gedanke daran löst bei vielen Menschen ungläubiges Kopfschütteln aus. Doch viele Tierbesitzer schwören auf Gespräche mit ihren Vierbeinern. Egal ob Hund, Katz oder Pferd – gesprächig seien sie alle, so die Tierkommunikatorin Brigitte Büchel aus Ruggell. Und wer will, kann das Reden mit Tieren auch selbst lernen.

lie:zeit Frau Büchel, Sie können mit Tieren reden. Wie machen Sie das? Das Reden mit Tieren geht über Telepathie, also einfach Gedankenübertragung. Wir senden den ganzen Tag Informationen aus. Und interessant wird es, wenn der Empfänger diese so bekommt. Wir kennen alle die Geschichte, dass wir an jemanden denken, den wir schon lange mal anrufen wollten. Und kurz danach klingelt das Telefon und die Person ist am anderen Ende. Genau so läuft das in der Tier-Telepathie. Wie antworten die Tiere? Das ist ganz unterschiedlich. Ich bekomme Bilder, Gerüche, Geräusche oder auch einfach «Text». Manchmal ist es auch eine Mischung. Wenn ich eine «Textinformation» bekomme und das Tier spürt, dass ich es nicht richtig verstehe, wird manchmal auch ein Bild «nachgeschickt». Was wir auch nicht vergessen dürfen… Tiere verstehen alles, was wir zu ihnen sagen! Was können Sie mittels dieser Gespräche herausfinden? Die Idee ist, den Besitzern mehr über das Wesen ihrer Tiere zu vermitteln. Das kann zum Beispiel ein Hundezüchter sein, der die Welpen nach der Idee der Welpen weitervermittelt. Auch Hundebesitzer mit Problemhunden lassen sich gerne über Tiertelepathie erklären, warum ein Hund gerade so reagiert, wie er es tut. Das kann aber auch ein Mensch sein, der ein Pferd kaufen möchte und sich interessiert, was das Pferd gerne macht z.B. Sport oder Freizeit etc. Es ist auch eine Unterstützung bei Krankheiten. Homöopathen ar-

Sie bieten auch Kurse an, in denen man das Reden mit Tieren erlernen kann. Kann das jeder lernen? Unglaublich, aber wahr, jeder kann das! Es ist eine uralte Gabe, die wir über die Technisierung unseres Lebens einfach «vergessen» haben. Urvölker wie die Aborigines machen das heute noch. Wer vielleicht noch einen Grossvater als Bauer hat oder hatte, der weiss sicher, dass dieser auch immer mit den Tieren gesprochen hat. Und wie heisst es so schön «Jemandem zureden wie einer kranken Kuh». Das sind Überlieferungen, die zeigen, dass Tiertelepathie gar nicht abgehoben, sondern sehr bodenständig ist.

Brigitte Büchel mit ihrer Friesenstute Simkje

beiten ja mit einer Anamnese, wo sie den Patienten zu deren Befinden befragen. Das wäre dann mein Part als Übersetzerin. Den Tierarzt kann ich als Telepathin jedoch nicht ersetzen. Auch kann ich keine Diagnosen stellen oder Medikamente erfragen. Kommunizieren alle Tiere oder gibt es kontaktfreudigere Tierarten? Aus meiner Erfahrung kommunizieren alle Tiere gerne. Es gibt aber wie auch bei den Menschen Plaudertaschen oder solche, denen man buchstäblich die Würmer aus der Nase ziehen muss. Tiere, die einmal ein Gespräch mit dem Besitzer hatten, reagieren danach oft et-

was anspruchsvoller. Also wenn es nicht so läuft, wie sich das Tier das vorstellt, wird es sich bemerkbar machen. Viele Tierbesitzer kommen zu Ihnen und bitten Sie mit ihren Tieren in Kontakt zu treten. Welche Fragen haben die Tierbesitzer an ihre Tiere? Oft geht es um bestimmtes Verhalten, das dem Besitzer nicht gefällt: Hunde, die einfach «sinnlos» bellen, Pferde, die sich schlecht satteln lassen oder immer wieder durchbrennen oder Katzen, die in der Wohnung herumpinkeln. Ich habe aber auch Züchter, die die Hündin/ Katze/Stute fragen, welches der richtige Partner ist.

Bei den Tierliebhabern ist Tierkommunikation ein grosses Thema. Teils aber auch ein grosses Geschäft. Wie gehen Sie mit der Frage «funktioniert das wirklich?» um? Diese Frage liebe ich besonders! Ich kann es nicht genau erklären, habe aber viele Beispiele aus der Praxis, die ich einem einfach Zufall nicht in die Schuhe schieben kann. Und wer es genau wissen will, den begrüsse ich gerne einmal in einem meiner Grundkurse. Wie oft sprechen Sie mit Ihren eigenen Tieren? Oje, das zähle ich schon gar nicht mehr. Das ist bei mir schon im Alltag eingezogen. Es gehört einfach zum Leben wie essen, schlafen etc. Aber es gibt natürlich auch Kommunikationen, bei denen ich mit meinen Tieren Themen behandle. Ich wollte mit meiner Stute Nachwuchs machen und sie hat sich total verweigert. Das war dann doch ein Gespräch wert. Infos: www.mittierenreden.li


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Rettungsaktion von Igelchen

Von vier süssen Stacheltierchen haben drei überlebt von Vera Oehri-Kindle

Es kann schon einmal vorkommen, dass Igelmuttis ihren Nachwuchs an den unmöglichsten Orten zur Welt bringen. Die abgebildeten süssen Igelbabys wurden Anfang Juli in einer kalten Garage in Mauren auf einem Stück Plastik geboren und nach ca. zwei Tagen entdeckt. Ihre Mutter hatte sich schon von ihnen abgewandt und sich nicht mehr gross um sie gekümmert. Wahrscheinlich hätte der ganze Wurf nicht überlebt, wären die Jungen nicht zusammen mit ihrer Mutter von verantwortungsvollen Menschen ins Tierschutzhaus gebracht worden. Dort wurden sie in der Igelstation untergebracht und werden nun von den

Tierpflegerinnen liebevoll versorgt. Von April bis September ist Paarungszeit der Igel. Nach einer rund 30 bis 35-tägigen Tragzeit wirft das Weibchen im Durchschnitt vier bis fünf Jungen. Neugeborene sind zunächst blind und hilflos. Die jungen Stacheligel haben bei der Geburt noch weiche Stacheln, um den Geburtskanal der Mutter nicht zu verletzen. Nach 12 bis 24 Tagen öffnen die Jungtiere die Augen und nach sechs bis acht Wochen werden sie entwöhnt. Die Geschlechtsreife tritt meist nach 6 bis 12 Monaten ein. Die Lebenserwartung in freier Natur beträgt – soweit bekannt – drei bis sieben Jahre.

Wissenswertes über den Igel Familie:

Der Igel ist eines der ältesten Säugetiere; sie existierten bereits in der Kreidezeit, also noch vor den Mammuts.

Name:

In Westeuropa lebt der Braunbrustigel, in den osteuropäischen Ländern der Weißbrustigel.

Lebensweise:

Dämmerungs- und nachtaktiv. Von Oktober/November bis März /April Winterschlaf.

Lebensraum:

Deckungsreiches, trockenes Gelände, also Hecken, Gärten, Gebüsch, Parks – nicht auf Feldern oder in Mooren. Im Gebirge bis ca. 2000 m Höhe.

Nahrung:

Regenwürmer, Käfer, Schnecken, Asseln, Tausendfüßler, Insekten, Spinnen, nestjunge Mäuse, zerbrochene Vogeleier.

Sinne:

Sehr guter Geruchssinn, Gehörsinn bis weit in den Ultraschallbereich. Man weiss aus Beobachtungen, daß Igel eine Raupe auf etwa 2 m Entfernung am Blatt nagen hören. Das Sehvermögen ist bei hellem Licht nur mässig, das farbliche Sehen ist beschränkt. Auf Geräusche reagieren Igel sehr empfindlich, da diese in ihren Ohren schmerzen.

Alter: Im Freileben vermutlich vier bis fünf Jahre, nur selten mehr. Stacheln: Bis ca. 8 000 Gewicht: Igelmama mit ihren ca. 3 Wochen alten Jungen in der Igelstation in Schaan

Welche Igel brauchen unsere Hilfe?  • Verwaiste Igelsäuglinge, verletzte Igel, kranke Igel. • Igel, die nach Wintereinbruch, d.h. bei Dauerfrost und/oder Schnee herumlaufen • Igel, welche im November unter 500 Gramm wiegen. Bei solchen Fällen heben Sie den Igel behutsam mit einer Jacke, einem Tuch oder z.B. mit Handschuhen auf. Igel haben Stacheln und sind voller Parasiten! Legen Sie ihn sorgsam in eine Schachtel mit Zeitungspapier. Dann schreiben Sie Datum, Fundort und Uhrzeit auf einen Zettel und bringen ihn zum nächsten Tierarzt/ärztin oder zur nächsten Igelpflegestation. Igelpflegestation in Liechtenstein: Tierschutzhaus Liechtenstein, Schaan, Tel. 239 65 65

Ein ausgewachsenes Tier wiegt zwischen 1000 und 1200 g.

Körpertemperatur:

34,8 – 36,8 °C, im Winterschlaf auf +4 °C fallend.

Geschlechtsunterscheidung:

Beide Geschlechter haben Zitzen, deren vorderste sich am Hals befindet. Nicht mit Zecken verwechseln! Es gibt keine Größenunterschiede zwischen Männchen und Weibchen, der einzig sichtbare Unterschied ist die Lage der Geschlechtsteile.

Paarungszeit: Etwa April bis September Tragezeit:

Zwischen 30 bis 35 Tage Die Igelbabies werden zwischen Juni und Oktober geboren, ihr Geburtsgewicht beträgt zwischen 15 und 20 g.


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Opern/Operetten Konzert – MGV Kirchenchor und Frauenchor Ruggell – Gemeindesaal

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60 40

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Sonntag, 2012,2012, 17.00 Uhr Samstag,26. 22.Februar September 14.00 Uhr

Opern/Operetten Konzert – MGV Kirchenchor und Frauenchor Kinderchöre-Singtag im Rahmen des 46. BundessängerfesFreitag, 20. April 2012, 20.00 Uhr Ruggell – Gemeindesaal tes, Gemeindesaal Ruggell. Kinderchöre aus Vorarlberg, der «Engel-Chörli Appenzell» in Concert – Pfarrkirche Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein präsentieren ihre Eintritt CHF 12.– im Vorverkauf am Empfangsschalter der Freitag, 20. April 2012, 20.00 Uhr Gesangskünste Gemeindeverwaltung Ruggell «Engel-Chörli Appenzell» in Concert – Pfarrkirche Eintritt CHF 12.– im Vorverkauf am2012, Empfangsschalter der Samstag, 22.Juni September Samstag, 16. 2012, 20.00 Uhrab 20.00 Uhr Gemeindeverwaltung Ruggell (Zeltöffnung ab 19.00 Uhr) Landesjugendchor Vorarlberg «Witness» – Gemeindesaal Lederhos’n und Dirndl-Gaudi mit der Stimmungsband Samstag, 16.IM Juni 2012, 20.00imUhr «Lauser» WILD KILT aus Kärnten Festzelt beim MusikSamstag, 23. Juni 2012 haus Ruggell, Eintritt CHF 15.– /Euro 12.50 –anGemeindesaal der Abendkassa Landesjugendchor Vorarlberg «Witness» oder ab 1. August aller im Vorverkauf am Empfangsschalter der Wertungssingen Erwachsenenund Jugendchöre – Gemeinde Ruggell, im Landgasthof Rössle Ruggell, Gasthaus Gemeindesaal /Musikhaus /Pfarrkirche Samstag, 23. Juni 2012 Hirschen/Räbabar Mauren, Pöstle Schaan, Dampfkessel Buchs Wertungssingen aller Erwachsenenund Jugendchöre – www.frauenchor-ruggell.li – www.mgv-ruggell.li Samstag, 22. September 2012 Gemeindesaal /Musikhaus /Pfarrkirche Kinderchöre-Singtag «über die Grenzen» – Gemeindesaal/Festzelt

Sonntag, 23. September 2012

Samstag, 22.ErwachsenenSeptemberund 2012 Sängertag der Jugendchöre im Rahmen Samstag, 22. September 2012 Kinderchöre-Singtag «über die – Gemeindesaal/Festzelt des 46. Bundessängerfestes mitGrenzen» Festmesse um 10 Uhr im FestTanz& Unterhaltungsabend «Die der Lauser» zelt beim Musikhaus Ruggell –mit Einzug Chöre– –Festzelt FrühschopSamstag, 22.dem September penkonzert mit Musikverein2012 Frohsinn – Chorvorträge – Sonntag, 23. September 2012 offizieller Festakt mit Ehrungen Jubilare – fröhlicher Ausklang Tanz& Unterhaltungsabend mit «Die Lauser» – Festzelt Sängertag Bundessängerfest mit Festmesse im Festzelt

Sonntag,23. 2. Dezember 2012, 17.00 Uhr Sonntag, September 2012 Sonntag, 2. Dezember 2012, 17.00 Uhr Abschlusskonzert Chorfestival 2012 – Harfenmesse Sängertag Bundessängerfest mitRuggell Festmesse im Festzelt

«Missa Advocata nostra» Frauenchor Pfarrkirche Harfenmesse «Missa Advocata nostra»Ruggell, – Frauenchor Ruggell Pfarrkirche Ruggell Sonntag, 2. Dezember 2012, 17.00 Uhr Harfenmesse «Missa Advocata nostra» – Frauenchor Ruggell Pfarrkirche

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The Princely Liechtenstein Tattoo

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Eine imposante Kulisse: die Burgruine Schellenberg

: Am 7. und 8. September 2012 findet, unter der Schirmherrschaft Seiner Durchlaucht Landesfürst Hans-Adam II von und zu Liechtenstein, das erste «The Princely Liechtenstein Tattoo» auf der Burgruine in Schellenberg statt.

Bei der ersten Ausgabe des «The Princely Liechtenstein Tattoo» wird es drei Aufführungen geben: Freitag Abend, Samstag Abend sowie eine Familienvorstellung am Samstag Nachmittag mit vergünstigten Eintrittskarten für Kinder und Erwachsene. An allen drei Aufführungen wird dasselbe Programm, welches einzig für das «The Princely Liechtenstein Tattoo» zusammengestellt wird, vorgeführt. Die Besucher erwartet an allen Vorstellungen eine phantastische Kombination aus Dudelsackmusik und Trommelwirbel, imposant einstudierte Rasenshows, traditionelle Tänze, Blasmusik, Fanfarenklänge sowie eine eindrückliche Kulisse.

Letzte Tickets

Damit möglichst viele Personen die Show geniessen können, wird extra eine Tribüne mit 528 Sitzplätzen mit bester Sicht auf den Paradeplatz/Burginnenhof aufgebaut. Die Sitzplätze sind unterteilt in zwei Kategorien.

Unter www.princely-tattoo.li können jetzt noch die letzten Tickets für die Vorführung am Samstag Nachmittag gekauft werden.

Über 200 teilnehmende Musiker

Werden die Burgruine in schottisches Hochland verwandeln: Pipes & Drums

Der Vorverkauf für diese Veranstaltung die zu einem jährlichen Highlight in der Region werden soll, startete am 12. Juli 2012 und lief sehr gut an. Bereits am Abend des 13. Juli waren sämtliche HospitalityTickets ausverkauft. Gut zwei Wochen später waren die Tickets für die beiden Abendvorstellungen weg.

Es werden über 200 Personen aus Ungarn, Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein teilnehmen. Unter anderem mit dabei sein werden der Musikverein Cäcilia Schellenberg, welcher zusammen mit der Rhein Valley Line Dance Group eine einzig für das «The Princely Liechtenstein Tattoo» einstudierte Show vorführen werden. Ebenfalls dabei ist die showband.CH, eine Formation mit rund 50 Tänzerinnen und Musikern, welche die Elemente Tanz, Musik und Rhythmus neu verbindet und eine eindrückliche Darbietung zeigen wird. Fixe schottische Bestandteile eines jeden Tattoos sind mehrere Pipes and Drums – Dudelsackformationen – sowie die traditionellen Tänze, welche im Schellenberg von den Highland Dancers aus Basel vorgeführt werden.

In den Rund 1½ Stunden dauernden Vorführungen wird dem Publikum auf der Burgruine ein Programm gezeigt, welches es in Liechtenstein und der Region noch nie zu sehen gab.

Infobox Wann: Fr, 7. September 2012, 20.30 Uhr Sa, 8. September 2012, 15.30 Uhr Sa, 8. September 2012, 20.30 Uhr Wo: Burgruine Schellenberg Vorverkauf: Auf www.princely-tattoo.li und bei den Poststellen Vaduz, Schaan und Eschen Infos: www.princely-tattoo.li www.facebook.com/PrincelyTattoo


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Ein kühler Schluck Von Rebecca Testi-Marogg

: Gerade in den Sommermonaten geniessen alle gern einen Schluck Wein, ein kühles Bier oder einen eiskalten Cocktail. Die Evergreens uns Highlights des Sommers haben wir zusammen getragen.

Der Klassiker: Bier Schon im Mittelalter war Bier nicht nur überall bekannt, sondern auch allseits beliebt. Da Kühlschränke noch Zukunftsmusik waren, war es jedoch kaum so frisch gekühlt wie wir es heute geniessen. Perfekt gezapft oder aus der Flasche: Bierkenner bevorzugen unterschiedliche Varianten. Trendy und aus keiner Szenebar wegzudenken: Corona aus Mexiko, serviert in der Flasche mit einem Stück Limette.

Winters wie sommers: Wein

Klarer Fall: Im Sommer wird zumindest am frühen Abend Weisswein der Vorzug gegeben, weil dieser eisgekühlt serviert wird und zu warmen Temperaturen sehr gut passt. Sehr gerne auch als «Weiss sauer», d.h. mit Mineralwasser, Ein neuer Renner: Coors light aus den USA erfreut sich immer grösserer BeEis und Zitrone serviert, zum Pendant liebtheit und wird ebenfalls aus der Flasche getrunken. Ein Gag: Ist der Inhalt eis«Weiss süss», der mit Zitronenlimokalt, erscheinen die Umrisse der Berge auf dem Flaschenetikett blau. Der Evergreen nade vermischt wird. Gerade «Weiss heisst «a Stanga bitte», kommt im 3-dl-Glas daher und hat immer Saison. Im Somsauer» bietet sich als leichteres Gemer allerdings mischen wir das Bier gerne mit Wasser oder Zitronenlimonade. Bier ist tränk an heissen Tagen an. übrigens ein hervorragender Durstlöscher, da isotonisch. Dennoch gilt natürlich wie für alle alkoholischen Getränke: Man soll mit Verstand geniessen. Rotwein allerdings gehört ebenso zu den Evergreens wie Bier und ist kaum aus einem Keller wegzudenken. Während Weisswein gerne zum Apéro oder zur Vorspeise gereicht wird, gehört doch zu vielen Hauptgängen oder auch einfach zum Genuss ein guter Rotwein. In den Sommermonaten und zu eher leichten Sommergerichten weiss ein Weinhändler guten Rat und kann optimal zum Anlass beraten.


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An der Bar: Cocktails

Kolumne

Sommerklassiker an der Bar gibt es viele. Daiquiri mit Früchten und Rum, Margharita (ebenso, einfach mit Tequila), Caipirinha (mittlerweile oft auch liebevoll «Caipi» genannt) und Mojito sind nur einige der Cocktails, die im Sommer besonders gerne bestellt werden. Wer sich eine Hausbar anschaffen will, muss jedoch einiges in petto haben, um alle Wünsche seiner Gäste erfüllen zu können: Ein Grundbestand an Spirituosen, Fruchtsäfte und diverse Zutaten zum Mixen sowohl Früchte für die Dekoration gehören neben jeder Menge Eis einfach dazu. Es gibt mittlerweile Kurse, in denen man das Mixen der Klassiker und neuen Cocktails erlernen kann, denn die Variationen sind so vielfältig, dass man ohne Rezeptbuch kaum auskommt. Wer dann jedoch das nötige Rüstzeug und die Fingerfertigkeit erworben hat, kann sich der Bewunderung seiner Gäste sicher sein.

Der Sommerhit: Prosecco Der prickelnde Schaumwein aus Italien erfreut sich immer grösserer Beliebtheit und ist in den unterschiedlichsten Qualitäten erhältlich. Grundsätzlich handelt es sich bei Prosecco, Champagner, Sekt und dem spanischen Cava übrigens um das selbe Getränk und die zu grossen Teilen (je nach Qualität) gleiche Herstellung. Allerdings wechselt das Getränk seinen Namen mit der Region, aus der er kommt. Es gibt noch viele weitere internationale Varianten. Dennoch ist der Prosecco hierzulande Spitzenreiter. Im Sommer trauen sich manche sogar, noch ein Stück Eis hinzuzugeben, was man bei Champagner auf gar keinen Fall verantworten könnte. Mussten Sektgläser vor einigen Jahren noch Tulpen- oder Schalenform haben, so hat sich dies zumindest im Falle von Prosecco erledigt: Er kommt in allen möglichen Glasgefässen daher und wird ausserdem gerne mit anderen Zutaten zu einem Cocktail gemischt.

Prosecco oder Yoga? Ich habe einen Keller voll Prosecco. Und drei Freundinnen, die dieses Getränk ebenso sehr schätzen wie ich. Lauter Frauen, die voll im Leben stehen, Mütter, Ehefrauen, Alleinerziehende, Selbstständige und Angestellte. Frauen, die jeden Tag aufstehen und beweisen, dass sie ihr Leben im Griff haben, fleissig arbeiten und ihren Kindern gute Mütter sein können. Frauen, die ihren Lebensunterhalt verdienen, den Haushalt schmeissen und die Kinder grossziehen. Kurz, Frauen, die wissen, was sie tun. Nur manchmal, ja manchmal, treffen wir vier uns, gehen essen oder kochen und manchmal verreisen wir auch gemeinsam für ein Wochenende. Und dann jeweils scheint es, als ob der Prosecco hektoliterweise fliessen würde. Dann lachen wir und reden wir und trinken meist ein bis sieben Gläser zu viel. Wir werden albern und kichern wie die Teenager, wir fallen uns um den Hals und versichern uns ewiger Freundschaft. Wir reden über Männer, Kinder, Arbeit, Schuhe, Essen, Sex, wir lästern, wir lachen, wir führen wichtige Gespräche über gar nichts, wir unterhalten uns blendend. «Miar tuan blöd», wie meine Freundin V dies so schön ausdrückt. Und uns ist es egal, wenn wir am nächsten Tag ein bisschen Kopfweh haben. Frau muss manchmal über die Stränge schlagen, um anschliessend wieder normal funktionieren zu können, um die Herausforderungen des Alltags zu meistern, um zu wissen, warum wir eigentlich den ganzen Tag strampeln, um alles unter einen Hut zu bekommen. Klar, wir könnten auch Yoga machen. Allerdings muss man beim Yoga leise sein und bewusst atmen. Wir sind lieber laut und trinken. Rebecca Testi-Marogg


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Natürlich gesund und schön Schon seit über 30 Jahren setzt die Drogerie von Walter Meier in Vaduz auf natürliche und gesunde Produkte. Neben Bio-Vollwert-Lebensmitteln, pflanzlichen und homöopathischen Heilmitteln bietet die Drogerie neu eine erweiterte Auswahl an Naturkosmetika an. Frei von chemischen Hilfsstoffen, ausgezeichnete Hautverträglichkeit und schonende Rohstoffgewinnung sind nur einige von vielen Vorteilen, die Naturkosmetik auszeichnen. «Für uns ist ein rundum stimmiges Produkt wichtig, welches sich mit unserer Firmenphilosophie ‹Natürlich gesund und schön › deckt», sagt Walter Meier, Inhaber der Drogerie. Deshalb setzt die Drogerie bei ihrem erweiterten Kosmetikangebot auf ausgewählte Naturkosmetik. Die Produkte bestehen aus anerkannten pflanzlichen Wirk- und Hilfsstoffen und stammen aus biologischem Landbau. Naturkosmetika enthalten keine tierischen Produkte und werden ohne Tierversuche entwickelt. Die hochwertigen Produkte haben eine nachgewiesene Wirkung, sind dermatologisch getestet und verfügen über eine Auszeichnung mit Bio-Label. Naturkosmetik setzt auch in der Herstellung auf Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit. Viele Produkte werden von regionalen Herstellern produziert und es wird darauf geachtet, dass die Wirk- und Hilfsstoffe aus fairem Handel kommen. Zertifizierte Bio Kosmetik für empfindliche Haut

Die Drogerie von Walter Meier in Vaduz stellt Ihnen Das Beste aus der Natur für die einzigartige Schönheit Ihrer empfindlichen Haut!

gerne das erweiterte Sortiment an Naturkosmetik mit entsprechender Beratung vor.

Grafik: Medienbuero Oehri & Kaiser AG

www.declare-beauty.com

Kräuterextrakte und pflanzliche Öle aus kontrolliert biologischem Anbau, zertifizierte natürliche Duftstoffe, hautidente Formulierungen und moderne Technologien sichern beste Resultate und effektive Wirkung. Der biologische Declaré src-complex™ ist mehrfach aktiv und verbessert die Hautbarriere, reduziert Irritationen und schützt aktiv die Zellen. Skinatura Bio Kosmetik ist dermatologisch getestet für empfindliche Haut.

Das Sortiment umfasst Gesichtspflege Produkte für die Pflegebedürfnisse von Feuchtigkeit bis Fältchenglättung. Entdecken Sie zum Beispiel: Lift&Contour Restrukturierende Anti-Falten Creme Die Intensivpflege kombiniert einen hochaktiven Anti-Falten-Extrakt aus Bio Alfalfa mit dem Sirtuin Activating Compound, der die Zellen repariert, schützt und sie länger leben lässt. So können Sie die Zeichen der Zeit wirkungsvoll hinauszögern. Gleichzeitig werden feine Linien und erschlaffte Partien gemildert. Wertvolle Bio Öle runden die Pflege optimal ab.

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Die Sonne geniessen –  weniger ist mehr Von Rebecca Testi-Marogg

«Modernen Sonnenschutz gibt es in Form von Cremes und Gels. Er schützt mit chemischen und physikalischen Filtern die Haut vor UV A und B Strahlen und vermeidet damit Hautschäden in Form von Sonnenbrand, beschleunigter Hautalterung und Pigmentationsstörungen» erklärt Drogist Walter Meier von der Drogerie im Städle in Vaduz. Spezielle Formulierungen werden für die sonnenallergische Haut angeboten. Sonnenschutzprodukte werden je nach Empfindlichkeit (Hauttyp) und Sonneneinwirkung mit einem Lichtschutzfaktor zwischen 10 und 50 und für Kinder und Wasserratten in einer wasserfesten Formulierung gewählt. «Vitaminzusätze und Feuchthaltefaktoren erhöhen die Pf legewirkung von Sonnenkosmetika zusätzlich. Sonnenallergiker sollten aber Emulgatoren und Fette in Sonnencremes vermeiden» sagt Meier weiter.

Welcher Hauttyp sind Sie?

Wer unsicher ist, welches Produkt gewählt werden sollte, wendet sich am besten an eine Fachperson, die bei der Bestimmung des Hauttyps und der Auswahl des richtigen Produktes helfen kann. Denn nicht nur der Hauttyp, sondern auch die Art der Aktivität in der Sonne und die geplante Aufenthaltsdauer sind wichtig, wenn eine Sonnencreme ausgewählt werden soll.

: Leichte Sonnenbräune sieht schön aus, und ist auch gesund, sofern die Regeln für einen Aufenthalt in der Sonne eingehalten werden. Wer vernünftig ist, hat auch länger was von der schönen Hautfarbe – und braucht kein schlechtes Gewissen zu haben.

Der richtige Sonnenschutz ist entscheidend. Obwohl Produkte für Kinder auch für Erwachsene verwendet werden können, gilt dies im umgekehrten Fall nur bedingt.

«Die Regel ‚weniger ist mehr’ gilt auch für den Aufenthalt in der Sonne. 20 Minunten vor dem Sonnenbad ist das passend Sonnenschutzmittel zweimal nacheinander sorgfältig aufzutragen. Bei einem wasserfesten Sonnenschutz ist ein nochmaliges Nachcremen nicht erforderlich. Einzig bei intensivem Baden mit anschliessendem abfrottieren, sollte mit Sonnenschutz nachbehandelt werden. Besser ist es, wenn man das Wasser auf der Haut  durch die Sonne abtrocknen lässt», rät Walter Meier.

Lichtschutzfaktor ist entscheidend

«Die noch sonnenungewohnte Haut sollte die ersten zwei bis drei Tage mit einem mittleren bis hohen Schutzfaktor (LSF 20 und mehr) geschützt und der Sonne zeitlich limitiert ausgesetzt werden. Nach dieser Zeit hat unsere Haut einen Eigenschutz aufgebaut und verträgt zunehmend längere Sonnenbäder. Vitamine (Antioxidatien) können die Bräunung dabei unterstützen und   die Hautzellen von innen

her schützen», erklärt Walter Meier. Wichtig sei es auch, die Haut nach dem Aufenthalt in der Sonne entsprechend zu pf legen: «Nach dem Sonnenbad werden Sonnenschutzmittel immer mit einem milden, pf legenden Duschmittel entfernt und die Haut schätzt eine befeuchtende Nachpf lege mit einem Aftersun. Damit beruhigt sich die Haut und ist wieder fit für ein weiteres Sonnenbad am nächsten Tag. Wer lange Sonnenbäder liebt, sollte der Nachpf lege und der


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reichlichen Flüssigkeitszufuhr besondere Beachtung schenken», rät Walter Meier weiter.

Kinder besonders schützen

Walter Meier rät davon ab, Babys bis zu einem Jahr überhaupt der direkten Sonne auszusetzen und weist auf spezielle Sonnenschutzprodukte für dieses Alter hin. Auch danach gelten für Kinder besondere Regeln. «Die feuchtigkeitsreiche Kinderhaut nach dem 1. Lebensjahr ist gegenüber der Sonne besonders empfindlicher und deshalb speziell gut zu schützen. Wichtig dabei auch ist bequeme Kopf bedeckung und eine passende Kindersonnenbrille. Sonnenschutz für dieses Alter zeichnet sich durch hohe Lichtschutzfaktoren, Wasserfestig-

keit und weniger hoch dosierte oder keine chemischen Filter aus. Zusätzliche Pf legestoffe und Vitamine schützen die Haut vor dem Austrocknen und unterstützen die Bildung von eigenen Pigmenten. Besonders wichtig ist, speziell bei älteren Kindern, dass das rechtzeitige und sorgfältige Auftragen von genügend Sonnenschutzmittel nicht vernachlässigt wird», erklärt Meier. Für ein Sonnenbad gilt vor allem eine Regel: Weniger ist mehr. Denn langsam erworbene Bräune (man wird übrigens auch im Schatten braun), ist nicht nur vom gesundheitlichen Standpunkt aus gesünder, sondern hält auch wesentlich länger an.

Dos und Don‘ts in der Sonne Do: Reichlich Sonnencreme verwenden - denn sehr oft werden die eigentlich sehr guten Produkte einfach in zu kleiner Menge verwendet. Moderne Produkte ziehen schnell ein und hinterlassen auch keinen weissen Film mehr. Don‘t: Zwischen elf und 15 Uhr sollte die Sonne konsequent gemieden werden. Schön im Schatten bleiben, wenn die Sonneneinstrahlung am intensivsten ist, auch wenn ein noch so guter Sonnenschutz zum Einsatz kommt. Do: Ein Sonnenhut schützt den Kopf und das Gesicht optimal vor zu viel des Guten und schaut auch noch schick aus. Fashionistas tragen grosse Stohhüte, die Herren der Schöpfung ein kleineres Modell und für Kinder gibt es sogar Modelle mit eingebauten UV-Schutz. Hauptsache der Kopf bleibt kühl. Don‘t: Nicht die Sonnenbrille vergessen! Die starken Sonnenstrahlen können den Augen schaden, es ist besser, mit einem hochwertigen Modell vorzubeugen. Hier lohnt sich der Besuch in einem Fachgeschäft und die optimale Beratung durch Fachpersonen. Do: Viel trinken! Wer viel Zeit in der Sonne verbringt sollte auf einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt achten. Eiskalte Getränke sind nicht besonders geeignet, besser ist es, die Trinktemperatur der Umgebung anzupassen. Von Alkohol ist auch eher abzuraten. Am besten sind Wasser, Kräutertees und verdünnte Fruchtsäfte. Don‘t: Das Eincremen auch im Schatten ernst nehmen. Denn auch wenn wir im Schatten vor allzu viel UV A und UV BStrahlung geschützt sind, dringen sie dennoch durch. Gerade Personen mit empfindlicher Haut sollten auch abseits der Sonne ein Sonnenschutzprodukt mit angemessenem Lichtschutzfaktor verwenden. Do: Wasserfeste Sonnencreme verwenden. Denn gerade im Wasser ist die Sonnenstrahlung durch die Reflektion besonders hoch und kann schnell schädlich sein. Wer wirklich ausgiebig badet und sich anschliessend abtrocknet, sollte auch ein wasserfestes Produkt erneut auftragen. Don‘t: Manche Parfüms können in der Sonne Hautflecken verursachen. Auf leichte Produkte achten und sich im Zweifelsfall von einer Fachperson über die Inhaltsstoffe informieren.


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Bravo! Das New Castle, Vaduz gratuliert zum Prüfungserfolg. Laura Stump aus Buchs hat ihre Berufslehre als Restaurationsfachfrau mit der Bestnote von 5,4 abgeschlossen. Wir sind sehr stolz auf Dich und möchten Dir zu dieser ausgezeichneten Note herzlichst gratulieren. Auf Deinem weiteren Lebensweg wünschen wir Dir viel Glück und Erfolg. Deine Eltern und das Team vom New Castle

Wettbewerbsgewinner lie:zeit, 2. Juni 2012

Die Auflösung des Sommer-Special-Rätsels lautete: Antwort B ( 21. Juni ) Die lie:zeit-Redaktion und die Sponsoren gratulieren den glücklichen Gewinnern ganz herzlich!

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Die anderen GewinnerInnen: – Maja Briggen, Buchs

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lie:zeit Ausgabe #9