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PACHAMAMA WINTER 2013/14

Pachamama ist f端r die Bewohner der Anden die personifizierte Mutter Erde. Sie schenkt Leben, n辰hrt und besch端tzt uns. Wer von Pachamama nimmt sollte etwas zur端ckgeben. Ein Gedanke, der sich in unserer Lebensweise und im Umgang mit Mitmenschen und Natur wiederfinden sollte. For the inhabitants of the Andes Mountains Pachamama is the personification of Mother Earth. She gives life, nurtures and protects us. Whosoever takes anything from Pachamama should give something in return. A way of thinking that we should also incorporate into our way of life and the way we treat other people and nature.

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PACHAMAMA, DIE MUTTER ERDE. Für die Völker der Anden ist sie heilig. Sie ehren und schätzen, was nicht selbstverständlich ist: die Natur und ihren Reichtum. Sie sind dankbar für das Leben, das ihnen jeden Tag so viel schenkt. Sie haben verstanden, um was es geht. Diese kleine Geste mit dem Wasser – sie hat uns und unserer neue Kollektion geprägt. Immer wieder haben wir im Sommer, während unserer Reise nach Südamerika, das gleiche Bild gesehen: Bevor die Menschen tranken, schütteten sie einen Schluck auf den Boden. Er war für Pachamama, Mutter Erde. Die Bewohner in den Anden geben ihr damit etwas zurück – dafür, dass sie selbst so viel gibt. Längst sind wir zurück aus Peru und Bolivien. Rein örtlich gesehen. Doch etwas ist geblieben von dieser Reise. Denn noch bewusster haben wir erkannt: Diese Philosophie vom Geben und Nehmen und dem Respekt vor der Natur gilt nicht nur in den 11.000 Kilometer entfernten peruanischen Anden. Pachamama gehört auch zum alpenländischen Leben, zum Leben in und mit den Bergen. Zu Maloja. Ein perfekter Name für unsere Winterkollektion 2013. Pachamama steckt in jedem unserer Kollektionsstücke. Etwa im Logo: Als Aufnäher ziert der Kondor, der größte flugfähige Vogel der Welt und Wappentier der Andenstaaten, jedes Teil. Land und Leute finden sich auch in den Farben und Formen wieder. Die Muster auf den Textilien etwa, von der Skiund der Langlaufhose über den Anorak bis zum Fleece-Shirt, sind den Gewändern der Andenbewohner nachemp-

funden. Auf dem Cord-Rock „Falda“ beispielsweise finden sich traditionelle Symbole von Textilien wieder: Titikakasee-Wellen oder die cantua buxifolia, die Nationalblume Perus. Drei Stunden dauert es, bis ein Rock bestickt ist. Tage, sogar Monate Zeit sollte jeder in unsere Jeans „Caracara“ investieren. Dann bekommt sie Persönlichkeit. Denn anfangs ist jede Jeans erst einmal gleich: raw denim, unbehandelt und schlicht blau. Erst nach und nach wird sie zur eigenen, ganz individuellen Hose – wenn sie möglichst wenig gewaschen und möglichst viel getragen wird. Zum Biken, zum Reifenwechseln, zum Holzarbeiten, zum Klettern, zu allem. So nutzt sie sich ab und bekommt, auf natürlichem Weg, ihr einzigartiges Design. Pachamama prägt nicht nur optisch die Kollektion, sondern auch den Arbeitsprozess. In der Herstellung der Winterkollektion 2013 arbeiten wir zu einem großen Teil mit bluesign® approved fabrics und führen bereits die ersten bluesign® products. Das unabhängige Qualitätslabel hat den weltweit höchsten Standard für nachhaltiges Produzieren in der Textilwirtschaft. Selbst unsere neue Partnerschaft mit der Deutschen Nationalmannschaft im Skibergsteigen um Bundestrainer Johann Rampl, Europameister Sepp

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Rottmoser, Cornelius Unger, Alexander Schuster und das Nachwuchstalent Toni Palzer passt zum Prinzip Geben und Nehmen: Ab diesem Winter unterstützen wir die Jungs mit unserer Ausrüstung. Davon wird jeder Tourengeher profitieren. Denn die Skibergsteiger entwickeln und reden mit: Ihre Ideen und Erfahrungen fließen in unsere Kollektion ein. Denn wer weiß besser, was die Athleten brauchen als die Athleten selbst? Noch ein Engagement gibt es, das uns bei dieser Kollektion besonders am Herzen liegt: Wiphala (mehr auf Seite 102), ein Hilfsprojekt der Internationalen Kinder- und Jugendhilfe Wasserburg. Bolivianische Frauen stricken für uns, schenken uns ihre Künste für viele Accessoires wie Mützen, Ponchos und unsere Zipperpuller, die Tulmita cierre. Dafür geben wir ihnen etwas zurück: faire Bezahlung, faire Arbeitsbedingungen und die Hoffnung auf eine bessere, eine gute Zukunft. Geben und Nehmen. Pachamama.


PACHAMAMA, MOTHER EARTH. For the peoples of the Andes Mountains she is holy. They honor and respect what is not to be taken for granted: nature and the richness it provides. They are grateful for the life that bestows so many gifts each day. Somehow they have understood what it’s all about. This small gesture with the water – it left its mark on us and influenced our new collection. Again and again during our trip to South America last summer we observed the same ritual. Before a person drank water he or she poured a little bit onto the ground. This sip was for Pachamama, Mother Earth. The inhabitants of the Andes make an offering – in return for receiving so much from Her. Geographically we have been back from Peru and Bolivia quite some time. But something still remains. We have even more consciously realized that this philosophy of giving and taking and respect for nature not only applies to the Pe-

ruvian Andes, 11.000 kilometers away. Pachamama belongs to alpine life, too; it is a part of life in the mountains. And it belongs to Maloja. It is the perfect name for our winter collection 2013.

as often as possible. For riding a bike, changing tires, cutting wood, for any and every kind of work. That way they become worn in and naturally develop their own unique design.

Pachamama is included in each piece of our collection. In the logo for instance: The condor is the largest flying bird in the world, and the national animal of the Andes states; a condor patch is stitched on every item of this collection. The colors and forms also reflect the country and its people. The patterns on the fabrics for instance, from the ski pants and jackets to the fleece shirts, are modeled after the garments of the Andes inhabitants. Take the corduroy skirt “Falda”, it contains traditional symbols used on textiles: the waves of Lake Titicaca or the cantua buxifolia, the national flower of Peru. Each skirt takes three hours to embroider.

Pachamama not only influenced the new collection visually, it had an impact on the entire work process. The production of the 2013 winter collection is largely made with bluesign® approved fabrics with the aim to make completely bluesign® certified products in the end. This independent label of quality complies with the worldwide highest standard for sustainable production in the textile industry.

Anyone who owns our jeans called „Caracara“ should invest days, even months. Only then does this garment develop character. In the beginning the jeans are all the same: raw denim, untreated and simply blue. Only with time does each pair of jeans take on character and start to be “personalized” – if they are washed as little as possible and worn

Even our new partnership with the German National Team of Ski Mountaineering around national coach Johann Rampl, European champion Sepp Rottmoser, Cornelius Unger, Alexander Schuster, and the up-and-coming talent Toni Palzer fit to the principle of giving and taking. Starting this winter we will support the guys with our gear. And everyone who goes on a ski tour will benefit from this support, because the ski mountaineers contribute to our design, their ideas and experience are consistently taken into consideration. Who would know best what athletes need but the athletes themselves? And there is another initiative that is especially important for us: Wiphala (read more on page 102). Bolivian women knit for us, they lend us their handicraft for many accessories like hats, ponchos and zippered sweaters, the Tulmita cierre. In return we give them fair pay and good working conditions. Give and take. Pachamama.

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ROADTRIP Text: Angie Hohenwarter

Oktober sollte ja eigentlich die Off-Season der Biker sein, viele cruisen mit ihrem Bike durch die farbenfrohen Wälder Europas. Nicht wir und nicht dieses Jahr. Maloja hat uns wortwörtlich in die Wüste geschickt: Wir sind zum Red Bull Rampage nach Utah geflogen! Eigentlich sollte Guido als Teilnehmer dabei sein. Doch Guido stürzte, verletzte sich, Rampage ade. Ich selber bin zwei Wochen vor Abflug mit dem Rad ein paar Meter vom Drop gefallen. Trotzdem entschloss sich Maloja, den Fotoshoot durchzuziehen. Mit an Bord waren Näga, Martin, Dana und die 2 Halbinvaliden: Guido und ich.

Auf dem Weg zum Shuttle gibt‘s erstmal ne Luftwatschn. Hier ist definitiv Sommer! Unser Motel schaut genau so aus, wie man es aus Filmen kennt: jede Menge Parkplätze, Gebäude mit Zimmern in U-Form angelegt und die Klimaanlage im Zimmer dezent surrend. Die „Innenstadt“ besteht aus dem Strip. Es funkelt an jeder Ecke, Werbebanner, riesige Gebäude und massenweiße Elvis-Double. Willkommen in der Stadt, die nie schläft. Wir aber sind fix und fertig, essen im Hard Rock Café und düsen ins Hotel. Am nächsten Morgen holen Guido und Näga unsere Unterkunft für die kommenden Tage: ein Motorhome (Camper im XXL-Format), eigentlich ein kleines Haus. Voll gepackt und mit Lebensmitteln versorgt – hätte Näga nicht ein System gehabt, würde ich heute noch verwirrt im Supermarkt herumlaufen –, fahren wir durch die Wüste bis Virgin, Utah. Dort findet die Rampage statt. Shuttles bringen die Gäste in einer 15-minütigen „Safarifahrt“ durch die Pampa zum Gelände. Spätestens dort verstehe ich, warum alle mit Halstuch und Stiefeln herumlaufen. Staubtrocken ist‘s, nach einem Tag sprichst Du drei Stimmlagen tiefer, dazu Klapperschlangen-Alarm hoch 3. Glücklicherweise treffen wir keine.

Lustig ist‘s schon beim Kofferpacken. Wir fliegen in die Wüste, und nehmen mit… Wintersachen. Ist ja für den Winterkatalog. Spätestens jetzt wissen wir: Amerika wird uns ganz schön ins Schwitzen bringen. Las Vegas strahlt schon vom Flieger aus. Bin gespannt, wie die Stadt aussieht. Klischee Nr. 1 sind ja die Glücksspieler… Und wirklich: Wir steigen aus und fragen uns nur: Sind wir schon im Casino? An jeder Ecke Spielautomaten! Welcome to Las Vegas!

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October is supposedly off-season for bikers, lots of them cruise through the colorful European forests. Not us, and not this year. Maloja literally packed us off to the desert: We flew to Utah for the Red Bull Rampage! Guido was supposed to be in the competition, but Guido crashed, injured himself, and… good bye Rampage. I myself fell a couple meters off a drop with my bike two weeks before the flight was scheduled. Still, Maloja was determined to follow through with the shoot. The travel company included Näga, Martin, Dana and the two semi-invalids, Guido and me.

The fun started when we packed our suitcases. We’re heading to the desert and what do we pack? Winter clothes! Of course, the shoot is for the winter catalogue. If we hadn’t known before, we knew now for sure that America would make us sweat. Las Vegas is all aglow – even as we gaze from the airplane. I’m curious to see what the town looks like. Cliché no. 1 are the gamblers… and really: we get off the plane and our first thought is, “are we already in the casino?” Game machines

at every corner. Welcome to Las Vegas! And on the way to the airport shuttle we get heat blasted. It’s definitely hot as summer here. Our motel looks like you would imagine from the movies. A huge parking lot, U-shaped buildings with rooms and the air conditioners steadily buzzing. “Downtown” is the Strip. Every corner glitters, promotion banners, gigantic buildings and tons of Elvis doubles. Welcome in the city that never sleeps. We, however, are completely exhausted, grab a bite to eat at the Hard Rock Café and shoot back to the hotel. On the next morning Guido and Näga pick up our dwelling place for the upcoming days: a motorhome (XXL camper), almost a little house. Loaded with groceries – if Näga hadn’t had a system I would still be lost in the supermarket now – we drive through the desert to Virgin, Utah. The site of Rampage. Shuttles bring the guests to the course on a 15 minute “safari” through vast countryside. I start to understand why everyone is wearing boots and neckerchiefs. It’s so dry that after a day the pitch of your voice is three registers lower, there is rattlesnake alarm wherever you step. Thank goodness we don’t actually encounter any.

A ROADTRIP TO THE RED BULL RAMPAGE


Ich weiß noch, als ich 2011 den Live-Stream der Red Bull Rampage angesehen hab‘. Jetzt steh ich mittendrin. Irre! Die Rampage ist ein riesiger Spielplatz.

Der Untergrund wirkt rutschig und unberechenbar. Aber erst, als ich auf dem Gipfel stehe, sehe ich, wie riskant das Ganze wirklich ist. Der Weg vor Dir ist gerade mal so breit, dass Du darauf gehen kannst; links und rechts zieht‘s runter. Die Tage über treffe ich keinen Fahrer, der wirklich entspannt ist. Jeder will einfach den Berg sturzfrei runterkommen. Bei den vielen Eindrücken dürfen wir nicht vergessen, warum wir eigentlich hier sind: Jede Menge Fotos müssen ja geschossen werden. Biken können wir erst nach der Rampage, also Lifestyle-Shots: Voll eingepackt in Winterklamotten stehen wir zwischen zum Teil oberkörperfreien Leuten. Ein Highlight. Am Tag nach der Rampage ist‘s soweit: dort Biken, wo die weltbesten Freerider ihre Tage verbracht haben. Einen Drop will ich unbedingt hüpfen. Mit dem neuen Rad meines neuen Sponsors YT. Der hat mir das Bike per Express von Deutschland in die Wüste geschickt. Nach einer Ummontier-Aktion geht’s zum Shooting Rampage die x-te. Zum Drop. Herzrasen, Konzentration und los.

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I still recall watching the 2011 Rampage on live-stream. Now I’m right in it. Awesome! Rampage is a gigantic playground.

The ground feels slippery and unpredictable, but only after I’ve stood on the peak am I aware how high the risk is. The track in front of you is just wide enough for you to walk with an enormous drop left and right. For the entire duration of the Rampage I don’t think I encountered a single relaxed rider. Every one of them has only one aim – to get down that mountain without crashing. Over all these impressions we better not forget what we are here to do. We have

to take loads of pictures. We won’t be able to ride our bikes ourselves till after Rampage, so for now it’s all lifestyle shots. Snuggly packed into our winter outfits we pose in the midst of airily dressed onlookers, some of them shirtless. A highlight. The day after Rampage is over is when we get started. We get to ride where the world’s best freeriders spent their days. I am keen on jumping at least one drop. With my new bike by my new sponsor YT. They sent me the bike by express mail from Germany to the desert. After we’ve reassembled our gear we head for the umpteenth shooting session at the Rampage site. To the drop. My heart is racing. Concentration. Go.


Der erste Versuch klappt ganz gut, das Bild ist im Kasten. Weniger prickelnd ist das zweite Mal: Plötzlich, vor der Landung, ist das Vorderrad weg – Kopf küsst Boden.


The first try is pretty good, we got a good shot. The second try is less thrilling – suddenly, right before I land, the front tire is gone – my head kisses the ground.

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Ich taste mich sofort ab, ob was gebrochen ist: Das hat man nach einigen Stürzen intus: Schlüsselbein, Schulter, Rippe, Nase – alles gut. Aber als ich aufsteh, fühl ich mich, als hätt‘ ich fünf Promille. Ich taumel und versuch‘, halbwegs normal in die Kamera zu schauen. Bin ganz schön reingedonnert mit dem Kopf. Guido und Dana aber machen noch geniale Shots. So fahren wir zufrieden Richtung Vegas.

Im Motel erwartet uns ne Challenge: packen. Irgendwie wird’s mehr und mehr. Und der Sand… In jede Ecke des Campers hat er sich verkrochen – viel Spaß bei der Endreinigung! Las Vegas noch mal bei Nacht erleben. Dazu gehört ein Besuch der großen Casinos. Etwa das MGM mit Spielautomaten und -tischen in jeder Himmelsrichtung. Oder das Bellagio mit der Wasserfontänenshow und das Venetian mit Klein-Venedig.

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Keine Frage: Es war ein super Trip! Mir kommt immer noch, zurück in der Heimat, ein riesen Grinser aufs Gesicht, wenn ich daran denk. Danke, Maloja!


I immediately scan my body for broken bones. A routine procedure if you have experience with crashes; collar bone, shoulder, ribs, nose – everything okay. But when I get up I feel like I’m drunk. I sway and try hard to look at the camera clearly. Looks like I hit my head pretty hard. But Guido and Dana make some really great pics, and so we’re satisfied on our way back to Vegas.

At the motel we are challenged with the task of packing. How is it that there is always more to pack and never less? And the sand … it’s crept into every corner of the camper. Have fun cleaning! Las Vegas by night – one more time. I can’t miss: some of the big casinos. Like the MGM with gambling machines and tables everywhere you look. Or the Bellagio with the water fountain show, or miniature Venice: The Venetian.

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Beyond a doubt: it was a great trip! It still makes me happy every time I recall the days. Thanks, Maloja!


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Text: Dana Schweika

2. Oktober 2012. Siebensachen packen und nach Rimsting fahren. Bei Maloja weiterpacken. In Wasserburg nächtigen. Und sich fühlen wie ein kleines Kind. So aufgeregt jedenfalls bin ich wegen der bevorstehenden Reise. 3. Oktober. Den Wecker um 5 Uhr morgens zum Schweigen bringen. Mit Angie die Räder in Rosenheim holen, weiter mit dem VW-Bus nach München zum Flughafen. Martin (der Assistent

vom Fotografen), Näga (unser Fotograf) und Guido treffen. Einchecken und irgendwann Richtung Amerika abheben.

Der Polizist beim Einreisen macht mir Angst. Wie eigentlich alles, was ich machen muss. Finger einscannen, Portraits schießen... Welcome to the States! Und Hello Las Vegas! Dort kommen wir nach einem weiteren Flug an. Vollkommen übermüdet. Aber nix da schlafen! Essen! An der Hauptstraße weiß ich nicht, wo ich zuerst hinschauen soll. Rechts, links, oben, unten? Überfordert von den Eindrücken, finde ich mich im Hard Rock Café DIARY

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wieder. Guido bekommt nur mit ID sein Bier – dass er die 21er Altersgrenze schon geknackt hat, sehen ihm die Amis scheinbar nicht an :-). Burger essen, lachen, die Stadt genießen – super! 4. Oktober. Ein Ami-Frühstück im Danny‘s wartet: pancakes, sausages, bacon, scrambled eggs – yummi! Dann bauen Angie und ich unsere Räder zusammen, während Näga und Guido den Caravan holen… Wie geil! Er ist riesig! Und doch klein für Amigröße, wie wir gleich feststellen werden.


October 2, 2012. Pack my things and head to Rimsting. Continue packing at Maloja. Sleepover in Wasserburg. I feel like a kid. At least that’s how excited I am about the trip ahead of me. October 3. Stop the alarm from ringing at 5 a.m. Pick up the bikes in Rosenheim with Angie, continue onwards in the VW bus to Munich airport. Meet with Martin (photographer’s assistant), Näga (our photographer) and Guido. Check-in, and at some point take off for America.

I’m frightened by the police officer at entry. Everything scares me that I am requested to do. Have my fingerprints scanned, picture taken… Welcome to the States! And, hello Las Vegas! That’s where we arrive after a connec-

ting flight. Totally tired out. But forget sleep! Food! On the main road I can’t decide where to look first. Right, left, up, down? It’s information overload; finally I’m in a Hard Rock Café. Guido has to show his ID to be served a beer – apparently the Americans can’t tell that he’s already passed the 21 year line Eat a burger, have fun, enjoy the city – great! October 4. American breakfast at a Danny‘s: pancakes, sausages, bacon, scrambled eggs – yummy! Then Angie and I assemble our bikes while Näga and Guido go pick up the caravan… awesome. It’s huge! And still small for American standards we soon discover.

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Auf zum Supermarkt. Zu Oversize-Spiderman-Pizza, Hochglanz-Obst, Wasser, Bier, Müsli, Brot, Cookies,... Rampage, wir kommen!

Keine fünf Minuten brauchen wir von Vegas in die Pampa. Wüste und Steppe, soweit das Auge reicht. Irgendwann zeigen sich die bekannten Plateau-Berge. Gut, dass die Fenster im Wohnmobil so groß sind. 5. Oktober. Aufstehen um 7 Frühstücken und auf dem Weg zur Rampage noch ein Käffchen. INCREDIBLE... ich bin auf der Rampage...AMAZING! In den Videos hat sie schon hart ausgesehen – live noch viel härter. Es ist Wahnsinn, im Publikum live dabei zu sein, die Jungs fahren zu sehen, die Lines zu erkennen.

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Stürze wie die von Hopkins, Pilgrim und Co. nehmen mir den Atem. Bis sie wieder aufstehen und man weiß: Sie leben noch! 6. Oktober. Wir schauen beim Training zu. Die Jungs fahren von ganz oben. Dort, am Start, stehen wir später auch, ohne Rad. Oje, wird mir schwindelig. Rechts und links geht‘s unvorstellbar steil nach unten. Beim Fotografieren fange ich an, zu schwanken. Das Gefühl von festem Boden unter den Füßen nach dem Abstieg tut gut.

In der Abendsonne schießen wir gerade noch Fotos – da fliegt Cameron Zink durch die Luft. Nur ohne Rad. Mein Herz rutscht in die Hose. Doch Gott sei Dank: Er steht wieder auf. Langweilig wird‘s hier nicht! Am späten Abend geht‘s zurück zum Camper. Das sagt plötzlich ein Junge: „Du bist doch die Schwester vom Paddy, oder?“ Haha, selbst in der Wüste Utahs werde ich das gefragt. Mein Bruder wird stolz sein.

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We head to the supermarket. To oversize Spiderman pizza, polished fruits, water, beer, cereals, bread, cookies, … Rampage, here we come! We leave Vegas behind and are in the sticks in less than five minutes. Desert and steppe as far as the eye can see. At some stage the well-known plateau mountains show up in the distance. I’m glad the windows in the RV are so large. October 5. Get up, breakfast at 7 a.m., another coffee on the way to Rampage. INCREDIBLE… I am at THE Rampage…AMAZING! The videos were tough, in real life it’s even tougher. It’s crazy to actually be in the audience, to see the guys riding, to see the lines.

Crashes like the ones Hopkins, Pilgrim and Co. built steal my breath. Until they get up again and you know: They’re alive! October 6. We’re watching the practice runs. The boys are riding from way up top. Later, we go up there, too – without our bikes – to the starting point; it makes me dizzy. To left and right the drop is incredibly steep. Taking pictures I start to sway. On the way down the feel of solid ground beneath my feet is good. In the evening sun we shoot some more pictures – and then Cameron Zink spirals through the air. But not with his DIARY

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bike. My heart jumps. Thank God: he’s up again. This place never turns boring. Later that night we return to the camper. And this kid says to me, “Aren’t you Paddy’s sister?” Ha, even in the desert of Utah people ask me that. That’ll make my brother proud.


7. Oktober. Good morning sunday! Der Finaltag.

Was bin ich aufgeregt! Und ich bin nicht die Einzige. Die Stimmung ist heute anders, angespannter und nervöser. Zudem sind viel mehr Zuschauer da, wenngleich ich noch mehr erwartet hätte. Der Tag vergeht wie im Flug – schon finden wir uns auf der Party wieder. Der Schuppen ist genau so, wie man ihn sich in der Wüste vorstellt. Nur die Cowboys fehlen. Um 1 ist alles beendet. Die Rampage ist vorbei. Der Montag kann kommen. Dann fahren wir Fahrrad in der Wüste! 8. Oktober. Nur noch zwei Tage. Wir fahren wie immer mit dem Caravan den Safariweg zum Gelände, an dem wir shooten. Jedes Mal denke ich: Gleich fällt alles auseinander. Aber der Caravan hat‘s überlebt. Wir auch. Und wir haben gute Bilder mit der Kollektion im Kasten. Es geht zurück nach Las Vegas. Irgendwie fahre ich da wiederwillig hin. In der Wüste würde ich es noch ein paar Wochen aushalten. Zurück in der Stadt treffen wir Rider Nico Vink – so klein ist die Welt... Wir essen noch einmal amerikanisch und bummeln noch einmal durch Vegas. Bald heißt’s Abschiednehmen. 9. Oktober. Um 4 Uhr beginnt unser Tag. Im Rückspiegel betrachten wir noch ein letztes Mal Vegas bei Nacht – tschüss und Goodbye! Eine unvergessliche Reise geht zu Ende. Danke, Maloja!

October 7. Good morning Sunday! The day of the finals!

I am so excited. And I am not the only one. The atmosphere today is different, more tense and nervous. And there are a lot more spectators, though I would have expected more. Time seems to fly – and we’re at the party. The shack is exactly what you would expect in the desert. Only the cowboys missing. At 1 a.m. the show is over. Rampage is finished. Monday can come. And then we’re going to ride our bikes into the desert! October 8. Only two days left. As usual we take the caravan on the safari-like road to the location where we’ll be shooting. I keep expecting it to fall apart, but the caravan survives. So do we. And we have great pictures for the new collection. We head back to Las Vegas. Somehow I’m reluctant to go there. I wouldn’t mind staying in the desert a couple more weeks. Back in town we bump into Rider Nico Vink – small world… One last American meal and a stroll through Las Vegas. And pretty soon we have to say good bye. October 9. Our day starts at 4 a.m. In the rearview mirror we catch a last glimpse of Vegas at night – so long and good bye! An unforgettable journey ends. Thank you, Malojas.

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RAMPAGE Text: Guido Tschugg

Allein beim Namen Rampage bekomm’ ich Gänsehaut. Die Teilnahme ist in der Szene wie ein Ritterschlag. Für mich war‘s 2004 und 2008 eine große Ehre, als einziger Deutscher beim härtesten Freeride-Event der Welt dabei zu sein. Nervenkitzel, Adrenalin, Mut, die eigenen Grenzen ausloten und diese auch überwinden – Wahnsinn. Das wollte ich 2012 wieder spüren und hab‘ mich – nach meiner Pause 2010 wegen der Geburt unserer Tochter Nena – bei Event-Boss Todd Barber um einen Startplatz beworben. Todds’ Zusage kam – und ich freute mich riesig. Nur nicht lange. Denn noch am selben Tag hab‘ ich mir im Training die Rippen gebrochen. Wie schnell das wieder heilen würde, war unklar, und damit auch, wie viel Zeit für die Vorbereitung blieb. Fünf Wochen sollte die Bike-Abstinenz dauern; vier Wochen waren’s noch bis zur Rampage. Um es kurz zu machen: Es hat nicht sollen sein. Im Training hab‘ ich mir die Bänder im Handgelenk gerissen – das war‘s. In Utah dabei war ich trotzdem, als Zuschauer.

Seit meinen Teilnahmen hat sich viel verändert. Die Rampage hat enorme Ausmaße angenommen. Hab‘ ich noch alleine mit Schaufel und Rechen meine Lines ins Gelände gezimmert, bauen

inzwischen mehrköpfige Teams für ihre Fahrer spektakuläre Lines. Zwei Wochen haben Brandon Semenuk und seine Jungs für die Gerade von der Spitze Richtung Ziel mit gewaltigem Transfer-Drop gebraucht. Einmal reingefahren, konntest Du nicht einfach mal so abbremsen. Da rast Du mit Highspeed ins Tal. Und wenn’s dumm läuft, springst Du den Zehn-MeterDrop nur einmal. Außer Semenuk hat sich keiner an die Line rangetraut. Auch Darren Berrecloths Team hat eine straighte Linie vom Start aus gebaut, die zum Ende hin mit Drops und Jumps gespickt war. Alles in allem sehr steil und technisch schwer. Die Mehrheit der Fahrer entschied sich für eine Hauptlinie, die sich auf einem schmalen, teilweise nur 30 Zentimeter breiten Kamm entlangschlängelte, ehe sie in einen supersteilen Hang mündete. Den konnten die Rider auf verschiedenen Wegen nehmen. Ich hab‘ mit vielen Fahrern gesprochen – sie waren sich einig: Der Start ist angsteinflößend. Kyle Norbraten‘s schlichter Kommentar: „crazy“. Dennoch gab’s verhältnismäßig wenig Stürze und keine ernsthaften Verletzungen. Als Zuschauer aber ist jeder Sturz krass. Ein paar sind mir noch immer im Gedächtnis:

Rampage - I get goose bumps if I just hear the word. Just being a part of it is like being knighted. In 2004 and 2008 it was a great honor to me to be the only participant from Germany in the hardest freeride event in the world. The thrill, adrenaline, courage, test your limits and overcome them – incredible. I wanted to repeat that experience and – after a break in 2010 when our daughter Nena was born – sent my application for a start number to the event boss Todd Barber. Todd’s confirmation letter arrived – and I was excited. But not for long. On the same day I broke a rib during practice. It was unclear how long it would take to heal, and, as a consequence, how much time I would have left to prepare myself. In the end I had to stay off the bike for five weeks; four weeks left till Rampage. To make it short: it wasn’t meant to be. I tore the ligaments in my wrist during training – that was the end of that. I still went to Utah – as a spectator.

A lot has changed since I was in it. Rampage has acquired enormous dimensions. I scoped my lines myself with a shovel and rake; now whole teams construct spectacular lines for their riders.


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Gee Atherton wollte im Training ein 20 Meter weites Gap springen, das in eine ein Meter breite Landung mündete. Im Flug schrammte er an einen Felsen. Eine gefühlte Ewigkeit fiel er nach unten, schlug auf und blieb bewusstlos liegen. Totenstille. Dann Jubel. Atherton stand wieder auf, mit Schürfwunden und einem verstauchten Fußgelenk.

Brandon Semenuk and his boys worked for two weeks for the straight from the top to the finish line with a huge transfer drop. Once you were in you couldn’t just put in the breaks. You just went downhill at highspeed. And if it doesn’t go so good, you’ll only going to jump that ten-meter-drop once. Nobody but Semenuk risked the line. Darren Berrecloth’s team also built a straight line from the start that was peppered with drops and jumps to the end. All in all very steep and technically demanding.

Das „One way ticket to the pain“ löste Mike Hopkins. Beim Versuch, das längste Gap der Rampage zu springen (kein anderer traute sich das zu), war er viel zu schnell.

Most of the riders chose a main trail that snaked along a narrow ridge, in some places no wider than 30 cm, and then led into a super steep slope. Riders could take that slope different ways.

Er übersprang den Landepunkt um acht Meter und schlug ein. Abgesehen von Prellungen blieb er unverletzt. Auch Sam Pilgrim hatte Glück. Er war in der Quali beim längsten Stepdown seiner Line zu kurz und überschlug sich so heftig, dass der Flug auf Bildern ausschaut wie ein Frontflip. Sein Comment nach dem verletzungsfreien Crash: „I hate the Rampage.“

I spoke with a lot of riders – and they all agreed: this run is intimidating. Kyle Norbraten’s simple comment: “crazy”. And still there were relatively few crashes and no serious injuries. But when you’re watching every crash is extreme. I can’t forget some of them.

Der Finaltag. Alle warteten auf die Mega-Lines von Berrecloth und Semenuk. Beiden fuhren supersmooth bis zum letzten Drittel. Dort crashten beide. Semenuk überdrehte einen Stepdown Flip (mit dem Sprung gewann Kurt Sorge), Berrecloth überschlug sich bei der Landung seines 360er und damit seines letzten Drops.

During training Gee Atherton attempted to jump a 20m wide gap that led into a 1m landing area. He scraped a rock in flight. He fell for what felt like ages, hit the ground and lay there unconscious. Graveyard silence. Then jubilation. Atherton got back up with scrape wounds and a sprained ankle.

Mike Hopkins was the one to cash in the “one way ticket to pain”. When he tried to jump the longest gap of the Rampage (nobody else had risked it) he was much too fast. He passed the landing spot by eight meters and fell. Apart from bruises he was uninjured. Sam Pilgrim was lucky, too. In the qualifying run he cut the longest stepdown on his trail too short and tumbled so hard that his flight looks like a frontflip on pictures. His comment after the crash: „I hate the Rampage.“

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Als Zuschauer sind Parallelen zum Ski- und Snowboard Big Mountain aufgefallen. Die smoothe Einfahrt in den Steilhang, wie sich die Rider ihre Line gesucht und die rhythmisch bis ins Tal durchgezogen haben – ohne große Bremsaktionen. Antoine Bizet war für mich da ein Paradebeispiel. Für die Judges wohl auch: Er wurde Zweiter. Outstanding war einfach Sorge, dem

„technical Kid“. So hat der Sprecher den Sieger bezeichnet.

Last day: Everyone is waiting for the mega lines of Berrecloth and Semenuk. Both rode supersmooth up to the last third where they both crashed. Semenuk overtwisted a stepdown flip (Kurt Sorge won with that jump), Berrecloth somersaulted the landing of his 360er which was then his last drop.

likewise; he came in second. Sorge was simply outstanding, the “technical kid”, as the speaker coined him.

As a spectator I noticed likenesses to Ski and Snowboard Big Mountain. The smooth initial ride into the steep slope, the way the riders choose their lines and keep their rhythm all the way to the bottom – without any major decelerating. Antoine Bizet I found was the perfect example. The judges seemed to think

Die Rampage ist ne Kopfsache. Wenn Du locker bist, sieht das jeder am Fahrstil. Hast Du nen „Stock im Arsch“, geht gar nix. Du findest keinen Rhythmus. So nehmen das auch die Judges wahr. Und die Zuschauer.

Rampage is headwork. If you stay loose, it’s evident in the way you ride. If you’re uptight, you lose. You won’t find your rhythm. That’s the way the judges see it, and so do the onlookers. This was the first time I’ve seen the event from this perspective. And I must say, this also was worth the ticket to Las Vegas. The excitement in the air, the dust, the helicopters circling above, photographers and film teams on fire – undescribable.

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Deren Sichtweise hab‘ ich ja nun zum ersten Mal erlebt. Und ich muss sagen: Auch die war das Ticket nach Las Vegas wert. Die Spannung in der Luft, der Staub, die über uns kreisenden Helis, Fotografen und Film-Teams on fire – unbeschreiblich.


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MalojaMaloja und GORE-TEX und GORE-TEX verbindet verbindet künftigkünftig nicht nur nichtdienur räumliche die räumliche Nähe.Nähe. Es hatEsetwas hat etwas gedauert, gedauert, bis beim bis beim erstenersten lichenlichen Gründe, Gründe, die uns diezusammengeuns zusammen- Glückfall sinderwiesen. es nicht einmal Vieles 50 derKilometer, gemein- als Meeting Meeting die Skepsis die Skepsis aus den ausGesichtern den Gesichternbrachtgebracht haben: Wir haben: wollten Wir wollten zeigen, dass zeigen, samenkleinen Entwicklung Glückfall wäreerwiesen. über eineVieles län- der von Juls vonund JulsSimon und Simon gewichen gewichen ist. Alsist. Als hohe dass Funktionalität hohe Funktionalität und stylische undDestyli- gere Entfernung gemeinsamen nicht Entwicklung möglich gewesen. wäre über Matthias, Matthias, Andi Andi und Stefan und Stefan von Gore von Gore sign kein scheWiderspruch Design kein Widerspruch sind. Querdensind. Wir meinen, eine längere es hatEntfernung sich gelohntnicht und möglich die unserem unserem Designerteam Designerteam die strengen die strengen ken war Querdenken also angesagt warund alsodie angesagt gemeinsaund dieneuengewesen. GORE-Styles sind eine wichtige Vorgaben Vorgaben für die fürGORE-TEX die GORE-TEX ActiveActive me Kreativtät gemeinsame unser Kreativtät besten Köpfe. unser besten Bereicherung Wir meinen, für unsere es hat Winter-Bike-, sich gelohnt und die Shell-Shellund 3-Lagen-Styles und 3-Lagen-Styles erläutert erläutert Um esKöpfe. vorweg zu nehmen: Am Ende Freeride-, neuenLanglaufGORE-Styles und Skitourensind eine wichtige hattenhatten um den umhohen den hohen FunktionalitätsFunktionalitäts-warenUm allees Beteiligten vorweg zuetwas nehmen: müdeAm vonEnde Bekleidung. Bereicherung für unsere Winter-Bike-, standard standard sichersicher zu stellen, zu stellen, war eines war eines intensiven warenMeetings, alle Beteiligten immeretwas wieder müde von Langlauf- und Skitouren-Bekleidung. zumindest zumindest klar: Bei klar:derart Bei derart hohenhohen neu verworfenen intensiven Meetings, Ansätzen immer und langen wieder Einschränkungen Einschränkungen an Nahtführungen, an Nahtführungen, Nachtschichten neu verworfenen aber auch Ansätzen genauso und stolz langen TaschenTaschenoder Kapuzenlösungen oder Kapuzenlösungen eineneinenauf das Nachtschichten Geschaffene. Dabei aber auch hat sich genauechtenechten „Maloja-Style“ „Maloja-Style“ zu entwickeln, zu entwickeln, die räumliche so stolz auf Nähe dasunserer Geschaffene. beidenDabei das istdas eine istgroße eine große Herausforderung. Herausforderung. Firmenstandorte, hat sich die räumliche Luftlinie sind Näheesunserer Aber genau Aber genau das war daseines war eines der wesentder wesent- nicht beiden einmal Firmenstandorte, 50 Kilometer, als Luftlinie kleinen FELDKIRCHEN-WESTERHAM

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Maloja and GORE-TEX - Soon to be more than just friendly neighbors In our first meeting with GORE-TEX it took awhile for the expression of scepticism to leave Juls’ and Simon’s faces. One thing was clear after the Gore designers Matthias, Andi and Stefan had finished explaining the strict guidelines that apply to the GORE-TEX Active Shell and 3-layer styles in order to maintain their high functional standard: the severe restrictions regarding seams, pockets and hoods make it extremely difficult to develop the true “Maloja Style” and so we were faced with a big challenge. But that was exactly one of the main reasons that had brought us together in the first place. We wanted to show that high-level functionality and stylish design are not contradictory. Creative thinking was called for and the best of our team had to stick their heads together. In truth everyone on the team was weary of the many intense meetings, the endless new approaches that were then discarded, and all the long nightshifts. But we are also proud of what we’ve accomplished. And the geographical vicinity of the two companies – 50 km linear distance – was lucky. Much of the process of developing together would not have been possible over a longer distance. It was worth the effort and the new GORE-Styles are a great gain for our winter bike, cross country, freeride and ski mountaineering clothing range.

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WIPHALA

Von der Hoffnung, einen Teufelskreis zu durchbrechen

Diese schenkt ihnen das Hilfsprojekt Wiphala der Internationalen Kinder- und Jugendhilfe (IKJH) Wasserburg. Denn viele bolivianische Mädchen und Jungen können nicht einfach Kind sein; sie sind auch Arbeitskräfte, müssen zum Verdienst der Familie beitragen. „Wir wollen ihnen einen Ausweg zeigen aus dem Teufelskreis von Armut, Analphabetismus, Drogenmissbrauch und Gewalt“, sagt Monika Stöckl, die das Projekt 2002 mit ins Leben gerufen hat. Wiphala gibt den Kindern und Jugendlichen die Chance auf einen qualifizierten Arbeitsplatz: Sie können die Schule besuchen, werden bei den Hausaufgaben betreut oder absolvieren eine Ausbildung.

Mit unserer Kollektion 2013 unterstützen wir das Hilfsprojekt Wiphala in Bolivien. Für uns nicht irgendein Projekt auf dem Papier. Wir haben die Frauen und Kinder vor Ort erlebt, ihre Lebensfreude, ihr Engagement und ihre Hoffnung. Sie haben dem Projekt Gesichter und persönliche Geschichten gegeben.

Es war ein sehr emotionaler Moment, als wir im Sommer in dem bolivianischen Vorort El Alto nahe der Metropole La Paz zu Besuch waren. Endlich können uns die Frauen vom Wiphala Projekt zeigen, was sie für unsere Kollektion gestrickt haben. Dutzende Mützen müssen wir anprobieren, jeden Poncho anfassen, Zipperpuller bewundern. Bei all ihrer Begeisterung ist ihnen gar nicht bewusst, dass auch für uns dieser Besuch ein Ereignis ist. Endlich lernen wir die knapp 20 Frauen kennen, die einen so entscheidenden Teil zu unserer Kollektion „Pachamama“ beitragen und die Mützen, Ponchos und Zipperpuller, die Tulmita cierres, stricken oder auch Schultertücher umhäkeln. Endlich erleben wir auch die Mitarbeiter, Kinder und Jugendlichen des Hilfsprojektes Wiphala, das wir mit unserer Kollektion unterstützen. Und schnell ist uns klar: Die Frauen stricken nicht einfach. Genauso wie die Kinder nicht einfach spielen. Sie machen auch nicht einfach Hausaufgaben. Nein: All diese Beschäftigungen bedeuten für die Kinder, Jugendlichen und Mütter im bolivianischen El Alto Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

EL ALTO

Das Utan Phitris, das Haus der strickenden Frauen, ging vor acht Jahren aus dem Kinderprojekt hervor. Bis es dieses gab, haben die Frauen und Mütter der Wiphala-Kinder in El Alto – die meisten sind ohne Aus- und Schulbildung – ihren Lebensunterhalt durch den Verkauf auf Märkten verdient. Oft waren sie stundenlang unterwegs, ohne einen Boliviano zu verdienen. Jetzt stricken sie für Weltläden in Deutschland. Und in diesem Jahr eben auch für uns. Mit einem Elan und auch in einer Qualität, die uns begeistert. „Die Frauen haben dadurch regelmäßig Arbeit. Das gibt ihnen Sicherheit und ein festes Einkommen“, sagt Monika Stöckl über die Zusammenarbeit. Die Strickerinnen werden fair bezahlt, und der Gewinn aus dem Verkauf fließt in das gesamte Hilfsprojekt. Das Geld kommt genau dort an, wo es gebraucht wird. Es schenkt Hoffnung. Mit diesem Engagement schließt sich für uns ein Kreis: Alle Seiten profitieren. Es ist ein Geben und Nehmen. Und genau dafür steht Pachamama.

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Breaking the cycle of despair

serburg, Bavaria by the IKJH, an International Childrens and Youth Help organization gives them. For many Bolivian girls and boys cannot just be children, they are also workers and have to contribute to the upkeep of their families. Many of the children that find shelter in the Wiphala Project House work in the streets of El Alto as shoe shiners or bus callers. “We want to show them a way out of the terrible cycle of poverty, analphabetism, drug abuse and violence”, says Monika Stöckl who co-founded the project in 2002. Whiphala offers these children and young adults an opportunity for qualified work; they can go to school, are helped with their homework or receive professional work training or can study.

Our 2013 collection helps to support the Wiphala relief project in Bolivia. For us it’s not just another project we read about. We visited the women and children in their homes and experienced their joy of living, their commitment and their hope. Their faces and individual life stories shaped the project for us and made it even more valuable. Our visit to the Bolivian suburb El Alto near the metropolis La Paz was filled with emotions. Finally the women of the Wiphala Project were able to show us what they had knit for our collection. We had to try on dozens of hats, feel every poncho and admire the woolen zipper puller. They are so excited themselves that they don’t realize what an occasion this visit is for us, too. It was an experience to finally meet the almost 20 women in person who had made such an important contribution to our “Pachamama” collection; they knit hats, ponchos and zipper puller for sweaters, the Tulmita cierres and crocheted the edges of shawls. And at last we met the staff, the children and teenagers of the relief project Wiphala that we have been supporting. And we quickly realize: The women do much more than just knit. In the same way the children do not just play. And they don’t just do their homework. No: for the children, teenagers and women in El Alto all these activities and tasks fill them with hope for a better future.

Utan Phitris, the house of the knitting women, was established eight years ago. It developed from a relief project for children. Before it existed, these women and mothers of the Wiphala children in El Alto – most of them without professions or any education – earned a living selling goods at markets. Often they traveled for hours without earning a single Boliviano. Now they knit for World Stores in Germany. And this year for the first time for us. With such enthusiasm and remarkable expertise and quality. „This way the women consistently have work. That gives them security and a regular income”, says Monika Stöckl about the cooperation. The knitters receive fair pay and the profit is invested to support the aims of the relief project. The money goes exactly where it is most needed. It provides hope. For us, this initiative completes a circle. All involved receive a profit. That is what giving and taking is about here. And that is exactly what Pachamama stands for.

And that is what the relief project Wiphala, led out of Was-

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LOOKBOOK

WOMEN FUNCTION


PACHAMAMA WINTER 2013/14

YerupajaM.

PablaM.

SanciaM.

No. 16101 / Col. Granat Multi / Fabric: 3 Layer GORE-TEX速

No. 16102 / Col. Dove / Fabric: 3 Layer GORE-TEX速

No. 16103 / Col. Mouse / Fabric: 3 Layer GORE-TEX速

RosarioM.

MadraM.

VenturaM.

No. 16104 / Col. Moonless / Fabric: 3 Layer Mountain Shell

No. 16105 / Col. Mouse / Fabric: 3 Layer Mountain Shell

No. 16106 / Col. Mud / Fabric: 3 Layer Mountain Shell

NieveM.

HieloM.

ChontaM.

No. 16107 / Col. Moonless / Fabric: 3 Layer Softshell Eyelet

No. 16108 / Col. Snow / Fabric: 3 Layer Softshell Eyelet

No. 16109 / Col. Mouse / Fabric: GORE-TEX速 ACTIVE

WOMEN

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FUNCTION


PACHAMAMA WINTER 2013/14

CopapM.

AmpatoM.

CapuchaM.

No. 16110 / Col. Dove / Fabric: GORE-TEX® ACTIVE

No. 16111 / Col. Granat Multi / Fabric: GORE-TEX® ACTIVE

No. 16112 / Col. Dove / Fabric: XFAST Windstopper® & MitiTech Thermal

HadaM.

AnaM.

ValeriaM.

No. 16113 / Col. Rust / Fabric: XFAST Windstopper® & MitiTech Thermal

No. 16114 / Col. Granat / Fabric: XFAST Windstopper® & MitiTech Thermal

No. 16115 / Col. Dove / Fabric: XFAST Windstopper® & MitiTech Thermal

JuanitaM.

MagalyM.

JavieraM.

No. 16117 / Col. Moonless / Fabric: 2 Layer Stormshell +

No. 16118 / Col. Dove / Fabric: 2 Layer Stormshell +

No. 16116 / Col. Rust / Fabric: XFAST Windstopper & MitiTech Thermal ®

WOMEN

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FUNCTION


WOMEN

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FUNCTION


PACHAMAMA WINTER 2013/14

RitmoM.

SafunaM.

RauraM.

No. 16119 / Col. Snow / Fabric: 2 Layer Stormshell +

No. 16120 / Col. Dove / Fabric: 2 Layer Vintage

No. 16121 / Col. Cobalt / Fabric: 2 Layer Vintage

ChilaM.

BlancaM.

NevizaM.

No. 16122 / Col. Cobalt / Fabric: 2 Layer Vintage

No. 16123 / Col. Rust / Fabric: 2 Layer Vintage

No. 16124 / Col. Mud / Fabric: 2 Layer Poly Twill

HaucanaM.

HeladaM.

YacumaM.

No. 16125 / Col. Dove / Fabric: 2 Layer Poly Twill

No. 16126 / Col. Dove / Fabric: 2 Layer Poly Twill

No. 16127 / Col. Forest / Fabric: 2 Layer Poly Twill

WOMEN

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FUNCTION


PACHAMAMA WINTER 2013/14

DeshieloM. Vest

DeshieloM. Jacket

CarabayaM.

No. 16128 / Col. Berry / Fabric: Superfine Ripstop

No. 16129 / Col. Cobalt / Fabric: Superfine Ripstop

No. 16130 / Col. Moonless / Fabric: Superfine Ribstop

NevescaM.

EscarchaM.

MireyaM.

No. 16131 / Col. Granat / Fabric: Superfine Ribstop

No. 16132 / Col. Berry / Fabric: Superfine Ripstop

No. 16133 / Col. Moonless / Fabric: Superfine Ripstop & 2 Layer Stormshell +

MadrugadaM.

AludM.

CholitaM. Snow

No. 16134 / Col. Cobalt / Fabric: Superfine Ripstop & Woolfleece

No. 16135 / Col. Cobalt / Fabric: Bonded Wool

No. 16136 / Col. Forest / Fabric: Woolfleece & Cotton Cord

WOMEN

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FUNCTION


WOMEN

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FUNCTION


PACHAMAMA WINTER 2013/14

AbrazoM. Snow

CarlaM.

OsoM.

No. 16137 / Col. Rust Multi / Fabric: Woolfleece

No. 16138 / Col. Cobalt / Fabric: Woolfleece

No. 16139 / Col. Cobalt / Fabric: Teddy Fleece

PepitaM.

AvalanchaM.

CanelaM.

No. 16140 / Col. Mouse / Fabric: Sheep Fleece

No. 16141 / Col. Dove / Fabric: Polarfleece

No. 16142 / Col. Forest / Fabric: Polarfleece

ColoradoM.

AlmaM.

SamiM. Snow

No. 16143 / Col. Rust / Fabric: Polarfleece

No. 16144 / Col. Granat / Fabric: 4 Way Stretch Microfleece

No. 16145 / Col. Forest / Fabric: 4 Way Stretch Microfleece

WOMEN

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FUNCTION


WOMEN

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FUNCTION


PACHAMAMA WINTER 2013/14

JoaquinaM. Jacket

JoaquinaM. Vest

AverilM.

No. 16146 / Col. Cobalt / Fabric: Stormshell + & MitiTech Thermal

No. 16147 / Col. Dove / Fabric: Stormshell + & MitiTech Thermal

No. 16148 / Col. Snow / Fabric: Stormshell+ & MitiTech Thermal

MilagroM.

CampeonaM. Shirt

CampeonaM. Pant

No. 16149 / Col. Dove / Fabric: Stormshell+

No. 16150 / Col. Cobalt / Fabric: Lycra Sanded

No. 16151 / Col. Cobalt / Fabric: Lycra Sanded

SajamaM. Snow Shirt

SajamaM. Snow Jacket

AcotangoM. Snow Shirt

No. 16152 / Col. Cobalt / Fabric: Thermopile

No. 16153 / Col. Moonless / Fabric: Thermopile

No. 16154 / Col. Rust / Fabric: Thermopile

WOMEN

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FUNCTION


PACHAMAMA WINTER 2013/14

AcotangoM. Snow Jacket

AcotangoM. Snow WS Jacket

AcotangoM. Snow WS Vest

No. 16155 / Col. Cobalt / Fabric: Thermopile

No. 16156 / Col. Forest / Fabric: Windstopper® / MitiTech Thermal

No. 16157 / Col. Berry / Fabric: Windstopper® & MitiTech Thermal

AllegraM. Shirt

AllegraM. Jacket

AllegraM. WB Jacket

No. 16158 / Col. Dove / Fabric: Piquée Brushed

No. 16159 / Col. Cobalt / Fabric: Piquée Brushed

No. 16160 / Col. Moonless / Fabric: Stormshell+ & Piquée Brushed

AllegraM. WB Vest

DiamanteM. 3/4 Bike

DiamanteM. 3/4 Multi

No. 16161 / Col. Granat / Fabric: Stormshell+ & Piquée Brushed

No. 16162 / Col. Dove / Fabric: MitiTech Thermal

No. 16163 / Col. Snow / Fabric: MitiTech Thermal

WOMEN

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FUNCTION


PACHAMAMA WINTER 2013/14

RitiM. 1/1 Bike

RitiM. 1/1 Multi

AventureraM. 1/1 WS

No. 16164 / Col. Granat / Fabric: MitiTech Thermal

No. 16165 / Col. Dove / Fabric: MitiTech Thermal

No. 16166 / Col. Moonless / Fabric: Windstopperツョ & MitiTech Thermal

EnergiaM. 1/1

LolaM.

GustavaM.

No. 16167 / Col. Rust / Fabric: MitiTech Thermal

No. 16168 / Col. Dove / Fabric: Merino Wool

No. 16169 / Col. Moonless / Fabric: Naturalon

YanajacuM. Snow

Rocテ経M.

ZapaleriM.

No. 16170 / Col. Dove / Fabric: Cotton Cord

No. 16171 / Col. Rust / Fabric: Cotton Stretch

No. 16172 / Col. Mouse / Fabric: Peached Twill Printed

WOMEN

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FUNCTION


LOOKBOOK

MEN FUNCTION - 133 -


PACHAMAMA WINTER 2013/14

VilcanotaM.

AscensorM.

CoheteM.

No. 16201 / Col. Dove / Fabric: 3 Layer GORE-TEX速

No. 16202 / Col. Rust / Fabric: 3 Layer GORE-TEX速

No. 16203 / Col. Rust / Fabric: 3 Layer GORE-TEX速

BravoM.

JancaM. Snow

EsquiM.

No. 16204 / Col. Granat / Fabric: 3 Layer GORE-TEX速

No. 16205 / Col. Cobalt / Fabric: 3 Layer Mountain Shell

No. 16206 / Col. Cobalt / Fabric: 3 Layer Mountain Shell

SagrarioM.

LluviaM. Snow

HeladoM.

No. 16207 / Col. Moonless / Fabric: 3 Layer Mountain Shell

No. 16208 / Col. Amber / Fabric: 3 Layer Mountain Shell

No. 16209 / Col. Rust / Fabric: 3 Layer Softshell Eyelet

MEN

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FUNCTION


PACHAMAMA WINTER 2013/14

NeveroM.

SullconM.

BarrosoM.

No. 16210 / Col. Dove / Fabric: 3 Layer Softshell Eyelet

No. 16211 / Col. Dove Multi / Fabric: GORE-TEX® ACTIVE

No. 16212 / Col. Rust / Fabric: GORE-TEX® ACTIVE

ChearocoM.

ChacazM.

Punta OlimpicaM.

No. 16213 / Col. Rust Multi / Fabric: GORE-TEX® ACTIVE

No. 16214 / Col. Rust / Fabric: XFAST Windstopper® / MitiTech Thermal

No. 16215 / Col. Cobalt / Fabric: XFAST Windstopper® / MitiTech Thermal

PrincipeM.

SelvaM.

RelampagoM.

No. 16216 / Col. Dove / Fabric: XFAST Windstopper

®

No. 16217 / Col. Granat / Fabric: XFAST Windstopper

®

MEN

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FUNCTION

No. 16218 / Col. Cobalt / Fabric: XFAST Windstopper® / MitiTech Thermal


PACHAMAMA WINTER 2013/14

CololoM.

La UnionM.

AltitudM.

No. 16219 / Col. Granat / Fabric: 2 Layer Stormshell +

No. 16220 / Col. Rust / Fabric: Superfine Ripstop & 2 Layer Stormshell +

No. 16221 / Col. Cobalt / Fabric: 2 Layer Stormshell +

FrioM.

La RayaM.

JuergaM.

No. 16222 / Col. Forest / Fabric: 2 Layer Vintage

No. 16223 / Col. Cobalt Multi / Fabric: 2 Layer Vintage

No. 16224 / Col. Dove / Fabric: 2 Layer Vintage

CookM.

LipezM.

MauroM.

No. 16225 / Col. Mouse / Fabric: 2 Layer Poly Twill

No. 16226 / Col. Forest / Fabric: 2 Layer Poly Twill

No. 16227 / Col. Granat / Fabric: 2 Layer Poly Twill

MEN

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FUNCTION


MEN

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FUNCTION


MEN

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FUNCTION


PACHAMAMA WINTER 2013/14

GlaciarM. Jacket

GlaciarM. Vest

PedriscoM.

No. 16228 / Col. Granat / Fabric: Superfine Ripstop

No. 16229 / Col. Mouse / Fabric: Superfine Ripstop

No. 16230 / Col. Rust / Fabric: Superfine Ribstop

MururataM.

PomerapeM.

GranizoM.

No. 16231 / Col. Dove / Fabric: Superfine Ribstop

No. 16232 / Col. Cobalt / Fabric: Superfine Ripstop

No. 16233 / Col. Moonless / Fabric: Superfine Ripstop & Woolfleece

ErnestoM.

HuanzoM.

JuanM.

No. 16234 / Col. Granat / Fabric: Peached Twill & Cotton Cord

No. 16235 / Col. Mouse / Fabric: Bonded Wool

No. 16236 / Col. Rust / Fabric: Woolfleece & Cotton Cord

MEN

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PACHAMAMA WINTER 2013/14

PucajiraM.

Polo NorteM.

ReyM.

No. 16237 / Col. Moonless / Fabric: Woolfleece

No. 16238 / Col. Mouse Multi / Fabric: Teddy Fleece & 2 Layer Stormshell +

No. 16239 / Col. Cobalt / Fabric: Sheep Fleece

HelarM.

CongelarM.

JoaquinM.

No. 16240 / Col. Rust / Fabric: Polarfleece

No. 16241 / Col. Rust / Fabric: Polarfleece

No. 16242 / Col. Forest / Fabric: 4 Way Stretch Microfleece

AventuraM.

BuhoM.

HeleroM. WB Jacket

No. 16243 / Col. Mouse / Fabric: 4 Way Stretch Microfleece

No. 16244 / Col. Moonless / Fabric: 4 Way Stretch Microfleece

No. 16245 / Col. Granat / Fabric: Stormshell+ & MitiTech Thermal

MEN

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FUNCTION


MEN

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FUNCTION


PACHAMAMA WINTER 2013/14

HeleroM. WB Vest

SachaM.

JoseM.

No. 16246 / Col. Cobalt / Fabric: Stormshell+ & MitiTech Thermal

No. 16247 / Col. Dove / Fabric: Stormshell+ & MitiTech Thermal

No. 16248 / Col. Dove / Fabric: Stormshell+

KunturiM. Shirt

KunturiM. Pant

SantosM. Shirt

No. 16249 / Col. Rust / Fabric: Lycra Sanded

No. 16250 / Col. Rust / Fabric: Lycra sanded

No. 16251 / Col. Granat / Fabric: Thermopile

SantosM. Jacket

CondorM. Shirt

CondorM. Jacket

No. 16252 / Col. Cobalt / Fabric: Thermopile

No. 16253 / Col. Rust / Fabric: Thermopile

No. 16254 / Col. Forest / Fabric: Thermopile

MEN

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FUNCTION


PACHAMAMA WINTER 2013/14

CondorM. WS Jacket

CondorM. WS Vest

HuayllayM. Shirt

No. 16255 / Col. Moonless / Fabric: Windstopper® & MitiTech Thermal

No. 16256 / Col. Mouse / Fabric: Windstopper® & MitiTech Thermal

No. 16257 / Col. Dove / Fabric: Piquée Brushed

HuayllayM. Jacket

HuayllayM. WB Jacket

HuayllayM. WB Vest

No. 16258 / Col. Rust / Fabric: Piquée Brushed

No. 16259 / Col. Moonless / Fabric: Stormshell+ & Piquée Brushed

No. 16260 / Col. Cobalt / Fabric: Stormshell+ & Piquée Brushed

AnkuM. Snow Shirt

AnkuM. Snow Jacket

AnkuM. Snow WS Pant 1/2

No. 16261 / Col. Rust / Fabric: Thermopile

No. 16262 / Col. Mouse / Fabric: Thermopile

No. 16263 / Col. Mouse / Fabric: Windstopper® & MitiTech Thermal

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FUNCTION


PACHAMAMA WINTER 2013/14

AnkuM. Snow WS Jacket

AnkuM. Snow WS Vest

AmbicionM.

No. 16264 / Col. Moonless / Fabric: Windstopper速 & MitiTech Thermal

No. 16265 / Col. Granat / Fabric: Windstopper速 & MitiTech Thermal

No. 16266 / Col. Cobalt / Fabric: MitiTech Thermal

ExcurcionM. Multi WS

ExcurcionM. Bike WS

HeroeM. 1/2 Bike

No. 16267 / Col. Granat / Fabric: Windstopper速 & MitiTech Thermal

No. 16268 / Col. Moonless / Fabric: Windstopper速 & MitiTech Thermal

No. 16269 / Col. Moonless / Fabric: MitiTech Thermal

ParinacotaM.

ThaniM. Snow

San MarcoM.

AnimalM. Snow

No. 16270 / Col. Forest / Fabric: Thermopile

No. 16271 / Col. Rust / Fabric: Freeride Oxford

No. 16272 / Col. Granat / Fabric: Naturalon

No. 16273 / Col. Mouse / Fabric: Cotton Stretch

MEN

144

FUNCTION


LOOKBOOK

WOMEN STREETWEAR


PACHAMAMA WINTER 2013/14

SolanaM.

PalomitaM.

NocheM.

No. 16401 / Col. Forest / Fabric: Single Jersey

No. 16402 / Col. Moonless / Fabric: Single Jersey

No. 16403 / Col. Cobalt / Fabric: Single Jersey

VicentaM.

BuenaM.

VendedoraM.

No. 16404 / Col. Cream / Fabric: Single Jersey

No. 16405 / Col. Mud / Fabric: Single Jersey

No. 16406 / Col. Mouse / Fabric: Single Jersey

DomingaM.

DiegaM.

PakoM.

No. 16407 / Col. Berry / Fabric: Single Jersey

No. 16408 / Col. Rust / Fabric: Single Jersey

No. 16409 / Col. Cobalt / Fabric: Single Jersey

WOMEN

146

STREETWEAR


WOMEN

147

STREETWEAR


WOMEN

148

STREETWEAR


PACHAMAMA WINTER 2013/14

LimaM. Snow

El PezM.

PurezaM.

No. 16410 / Col. Cobalt / Fabric: Single Jersey

No. 16411 / Col. Dove / Fabric: Cotton Lycra

No. 16412 / Col. Rust / Fabric: Cotton Lycra

RufinaM.

SavannaM.

NitaM.

No. 16413 / Col. Moonless / Fabric: Cotton Lycra

No. 16414 / Col. Moonless / Fabric: Cotton Lycra

No. 16415 / Col. Moonless / Fabric: Cotton Lycra

SaritaM.

MarisolM.

AlbaM.

No. 16416 / Col. Berry / Fabric: Baby Cord

No. 16417 / Col. Forest / Fabric: Peached Twill

No. 16418 / Col. Rust / Fabric: Peached Twill

WOMEN

149

STREETWEAR


WOMEN

150

STREETWEAR


PACHAMAMA WINTER 2013/14

MaritzaM.

QuintaM.

Arco IrisM.

No. 16419 / Col. Amber / Fabric: Peached Twill

No. 16420 / Col. Rust / Fabric: Cotton Sweat Brushed

No. 16421 / Col. Rust / Fabric: Cotton Sweat Brushed

CabezonM.

ChumpiM.

OrlandaM.

No. 16422 / Col. Mud / Fabric: Cotton Sweat Brushed

No. 16423 / Col. Cobalt / Fabric: Cotton Sweat Brushed

No. 16424 / Col. Amber / Fabric: Sweat Flamée

AmigaM.

NevarM.

CumbreM.

No. 16425 / Col. Dove / Fabric: Sweat Flamée

No. 16426 / Col. Rust / Fabric: Cotton Cord & Primaloft

No. 16427 / Col. Mud / Fabric: Cotton Cord

WOMEN

151

STREETWEAR


PACHAMAMA WINTER 2013/14

PrincesaM.

PatiM.

FaldaM. Snow

No. 16428 / Col. Rust / Fabric: Cotton Cord

No. 16429 / Col. Berry / Fabric: Cotton Cord

No. 16430 / Col. Dove / Fabric: Cotton Cord

LucitaM.

FuchsiaM. Snow

CatarataM. Snow

OsuririM. Snow

No. 16431 / Col. Mouse / Fabric: Cotton Twill

No. 16432 / Col. Rust / Fabric: Cotton Twill

No. 16433 / Col. Cobalt Light / Fabric: Denim

No. 16434 / Col. Cobalt / Fabric: Denim

SalvajeM.

TakiM. Snow

HuemulM. Snow

CarazM.

No. 16435 / Col. Moonless / Fabric: Knit Mix

No. 16436 / Col. Mouse / Fabric: Alpaca Wool

No. 16437 / Col. Dove / Fabric: Austrian Sheep Wool & Walk

No. 16438 / Col. Moonless / Fabric: Bavarian Sheep Wool

WOMEN

152

STREETWEAR


LOOKBOOK

MEN STREETWEAR - 153 -

-02 -


PACHAMAMA WINTER 2013/14

LazaroM.

RoanoM.

ElivoM.

No. 16501 / Col. Moonless / Fabric: Single Jersey

No. 16502 / Col. Forest / Fabric: Single Jersey

No. 16503 / Col. Mouse / Fabric: Single Jersey

RufoM.

JosueM.

HoratioM.

No. 16504 / Col. Granat / Fabric: Single Jersey

No. 16505 / Col. Mud / Fabric: Single Jersey

No. 16506 / Col. Mouse / Fabric: Single Jersey

CiroM.

JagoM.

CurritoM.

No. 16507 / Col. Rust / Fabric: Single Jersey

No. 16508 / Col. Cream / Fabric: Single Jersey

No. 16509 / Col. Mouse / Fabric: Single Jersey

MEN

154

STREETWEAR


MEN

155

STREETWEAR


PACHAMAMA WINTER 2013/14

TadeoM.

DomingoM.

ValleM. Snow

No. 16510 / Col. Cobalt / Fabric: Single Jersey

No. 16511 / Col. Dove / Fabric: Cotton Lycra

No. 16512 / Col. Moonless / Fabric: Cotton Lycra

MiguelM.

El MagoM.

HogueraM.

No. 16513 / Col. Mouse / Fabric: Peached Twill

No. 16514 / Col. Granat / Fabric: Peached Twill

No. 16515 / Col. Mouse / Fabric: Cotton Twill

NestorM.

Juan CarlosM.

PabloM.

No. 16516 / Col. Cobalt / Fabric: Baby Cord

No. 16517 / Col. Mouse / Fabric: Cotton Sweat Brushed

No. 16518 / Col. Mouse / Fabric: Cotton Sweat Brushed

MEN

156

STREETWEAR


PACHAMAMA WINTER 2013/14

PedroM.

PeleleM.

AlvaroM.

No. 16519 / Col. Mouse / Fabric: Cotton Sweat Brushed

No. 16520 / Col. Cobalt / Fabric: Cotton Sweat Brushed

No. 16521 / Col. Forest / Fabric: Sweat Flamée

ArmandoM.

VolcanicaM.

AlalauM.

No. 16522 / Col. Rust / Fabric: Sweat Flamée

No. 16523 / Col. Mud / Fabric: Cotton Cord / Primaloft

No. 16524 / Col. Rust / Fabric: Cotton Cord

RioM. Snow

LuceroM. Snow

DiegoM.

No. 16525 / Col. Forest / Fabric: Cotton Cord

No. 16526 / Col. Mud / Fabric: Cotton Twill

No. 16527 / Col. Cobalt / Fabric: Cotton Twill

MEN

157

STREETWEAR


MEN

158

STREETWEAR


PACHAMAMA WINTER 2013/14

CaracaraM. Snow

UnionM. Snow

NubladoM.

No. 16528 / Col. Cobalt / Fabric: Raw Denim

No. 16529 / Col. Cobalt / Fabric: Denim

No. 16530 / Col. Mouse / Fabric: Knit Mix

CampesinoM. Snow

AdvientoM.

No. 16531 / Col. Mouse / Fabric: Austrian Sheep Wool & Walk

No. 16532 / Col. Rust / Fabric: Bavarian Sheep Wool

MEN

159

STREETWEAR


SPECIAL THANKS TO

Andi, Stefan, Micha, Johann, Angie, Dana, Johanna, Regina, Guido, Markus, Gringo, Mario, N채ga, Niculin, Martin, Grasi, Andreas, Richard, Kinkei, Dieter, Vroni, Steffi, Dominik, Gri, Lisa, Armin, Tommi, Mary, Seppi, Lugge, Melli, Amelie, Nadine, Simon, Sophie, Ela, Monika www.marioentero.com www.guidotschugg.de www.markusbendler.at www.angiehohenwarter.com www.grofa.com www.niumii.com

Maloja Clothing GmbH & Co. KG / Bach 1 / D-83253 Rimsting Phone +49 8051 963 570 / Fax +49 8051 963 5710 Mail info@maloja.de / www.maloja.de Design: Nomad Designs www.nomaddesigns.ch Photography: KME studios www.kme-studios.com Print: BluePrint AG www.blueprint.de

THANKS

160

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Maloja Winter 2013/14 Catalogue