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Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

NR. 38 19. SEPTEMBER 2011

www.migrosmagazin.ch

WERNER ARBER I 32

Er berät den Papst. TRAINEE-PROGRAMM I 38

Chance für Studenten.

Unsere Schule bleibt!

Wirt Didi Müller will die Schule im Berner Bergdorf Gadmen retten. Ihr droht die Schliessung. Und Gadmen ist kein Einzelfall. I 10

FILMEMACHER I 76

Kochen mit Rolf Lyssy. RÄTSELSPASS I 111

Viele Rätsel und Preise.

Bild Severin Nowacki

SUPERSTAR I 118

Tina Turner hilft Kindern. Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


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DIESE WOCHE INHALT

NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

4

Gadmen ist überall Noch sind die Reaktionen verhalten, doch man kann jetzt schon sagen: Das neue Layout des Migros-Magazins gefällt. Es wirke aufgeräumter und luftiger ist eines der meistgehörten oder -gelesenen Urteile. Was uns besonders freut: Die neuen Rätselseiten scheinen bei Ihnen anzukommen. Alleine in den ersten 36 Stunden seit der Aufschaltung auf www.migrosmagazin.ch haben fast 20 000 Leserinnen und Leser eine Lösung für eines der Rätsel eingetragen. Das sind knapp zehn Einträge pro Minute! Herzlichen Dank allen, die bisher mitgemacht haben — und diejenigen, die noch nicht eingestiegen sind: Versuchen Sie Ihr Glück, es gibt jede Woche Einkaufsgutscheine zu gewinnen.

«Das neue Layout des Migros-Magazins gefällt.»

Das neue Layout und Gewinnchancen sind das eine. Aber was für unsere Leserinnen und Leser im Migros-Magazin immer noch im Zentrum steht, ist die Qualität der Artikel. Und da möchte ich Sie auf die Reportage von MM-Redaktor Ralf Kaminski aufmerksam machen: Am Beispiel des Berner Bergdorfs Gadmen zeigt er, wie eine Gemeinde um ihre Schule kämpft.

Und Gadmen ist kein Einzelfall. Überall werden Klassen gestrichen, Schulen für immer geschlossen. Allein im Kanton Bern waren es dieses Jahr 14 Schulhäuser, letztes Jahr deren zwölf. Im Schulkreis 2 im Oberland etwa stehen vier neu eröffneten Klassen 23 Schliessungen gegenüber. Sei es nun Adelboden, Lauenen oder Boltigen, wo gleich zwei Klassen aufgegeben wurden, sei es St. Stephan oder Frutigen, wo das Schulhaus Ladholz die Türen schloss. «Ist die Schule mal weg», sagt Didi Müller, Wirt in der «Alten Post» in unserer Geschichte, «so schwindet die letzte Chance, dass neue Familien nach Gadmen ziehen.» Und nach der Schule verschwindet die Post, dann der Skilift und schliesslich das Restaurant …

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

91 | MIX Neues vom Zoo-Doktor: Diese Woche hilft Stefan Hoby vier Kattas beim Zügeln.

Neu!

ätsel Vier Seiten R mit tollen Preisen | 111 MIGROS-WOCHE 6 | Aktuelles

MENSCHEN

10 | Reportage Im bernischen Gadmen steht die Dorfschule vor der Schliessung. Doch die Bewohner kämpfen weiter. 17 | Auf ein Wort 18 | Porträt Ladina Spiess ist die neue Stimme der Glückskette. Bei ihrer Arbeit merkt sie, wie schön sie es in der Schweiz hat. 24 | Reportage In Tenero TI werden aus Nachwuchshoffnungen Profisportler. Ein Besuch im sportlichsten Lager der Schweiz. 31 | Kolumne Der Hausmann 32 | Interview Werner Arber ist Chef der päpstlichen Akademie. Sie berät den höchsten Katholiken in wissenschaftlichen Fragen.

AKTUELL

38 | Für Studenten Als Trainee erhalten Uniabgänger die Chance, bei der Migros einzusteigen.

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Herausgeberin der Cumulus-MasterCard ist die GE Money Bank AG.

Bilder Paco Carrascosa, Markus Mallaun, Torben Weber, Keystone

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor


DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

INHALT 5

118 | UNSERE WELT Tina Turner wohnt in Küsnacht ZH. Dort liebt sie die Leute und das Wetter. Und dort macht sie mit ihren Freundinnen Musik. 41 | Freude am Selbermachen Selbst scannen und bezahlen macht den meisten Kunden Spass. 45 | Migros-Zeitreise 45 | Klimafreundlich Auf Migipedia.ch kann man herausfinden, wie klimafreundlich Produkte sind.

SCHAUFENSTER

50 | Das Bio-Einmaleins Lehrerin Rachel Häusler ist überzeugt, dass man ist, was man isst. 53 | Delikate Gebäcke für den ganzen Tag 54 | Mountainmania 69 | Neue Farben für Ihr Daheim 71 | Tiermalwettbewerb für Kinder 73 | Gut gekleidet in den Herbst 74 | Praktisches für einen Kurztrip

SAISONKÜCHE

76 | Rolf Lyssy Der «Schweizermacher» hat Lust auf Nudeln mit Eierschwämmli. 80 | Küchenkunde Pilze suchen ist ein Herbstvergnügen, Pilze essen ein Gaumenschmaus.

IHRE REGION

83 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

89 | Mix 95 | Stark & schön Augenbrauen zupfen ist längst keine Frauendomäne mehr. 96 | Reisen Israel ist ein Land der Gegensätze: alte Kultur trifft auf modernen Lifestyle. 104 | Auto Daihatsu zieht sich aus Europa zurück. Schlussfeuerwerk: der neue Charade.

UNSERE WELT

118 | Tina Turner und ihre Freundinnen Regula Curti, Dechen Shak-Dagsay und Tina Turner über ihre zweite CD.

RUBRIKEN

9| 107 | 109 | 111 | 115 I 116 |

Leserbriefe Bitte melde dich Leseraktion Rätsel Impressum Cumulus

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Wie Ferien – nur näher. www.badzurzach.info

96 | REISEN Die Zürcherin Lissa Manetsch wollte ein halbes Jahr nach Tel Aviv. Sie blieb hängen und möchte nichts mehr anderes.


MIGROS-WOCHE AKTUELLES ES

NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

6 SCHNAPPSCHUSS DER WOCHE

NEWS

«Anlässlich des Migros-Sprints in Hubersdorf vom 27. August 2011 traf ich André Bucher, Weltmeister im 800-Meter-Lauf 2001. Ausgerechnet mein grosses Idol parkte direkt neben mir. Ich habe ein Autogramm erhalten, das gut laminiert in meinem Wohnzimmer einen Ehrenplatz erhielt», schreibt uns Brigitte Barrer vom Leichtathletik Turnverein Wolfwil SO.

Der Trend zu bargeldlosem Zahlen hält unverändert an. Die Migros lanciert nun eine neue Cash Card. Die Vorteile: Beim Bezahlen an der Kasse muss kein Pin eingetippt werden – so spart man Zeit. Die Karte kann mit maximal 3000 Franken geladen werden und ist auf andere Personen frei übertragbar. Erhältlich ist sie ab dem 21. September in allen Migros-Filialen. Neben den Filialen kann der Kunde das neue Zahlungsmittel auch in den Migros-Fachmärkten, bei Ex Libris, Migrol und bei Migros-Ferien einsetzen.

Arm in Arm mit André

Neue Cash-Karte

Infos: www.migros.ch/cashcard

Auf neuen Pfaden Die Kooperation zwischen dem MigrosUnternehmen M-way, Mobility Carsharing, den SBB und Siemens trägt Früchte: Ab dem 19. September 2011 können die über 100 000 Mobility-Mitglieder die M-way-Elektrofahrzeuge an verschiedenen SBB-Bahnhöfen mieten.

Neuer Service: M-way-Autos am Bahnhof mieten.

Damit wird die intelligente Kombination von individueller Mobilität und öffentlichem Verkehr weiter gestärkt. Die Elektroautos werden mit Ökostrom betrieben. Ebenfalls neu: Am 11. September 2011 starteten 24 Elektrofahrzeuge mit Teams aus Europa, den USA und Indien vor dem Grand Palais in Paris zur ersten grossen Europa-Tour mit Elektromobilen, die ausschliesslich mit erneuerbaren Energien angetrieben werden. Auch M-way ist mit einem eigenen Team mit von der Partie. Die sogenannte E-Rallye Wave 2011 dauert noch bis zum 25. September. Christoph Petermann

REGION OSTSCHWEIZ

Bilder iStockphoto, Getty Images

Neue Chilbispezialitäten Ob feinstes Magenbrot, knusprig-süss gebrannte Mandeln oder zart schmelzende Nidelzeltli: In der Migros Ostschweiz ist für jeden Fan feiner Chilbi-Spezialitäten das Passende dabei. So können die leckeren Süsswaren nicht mehr nur auf dem Jahrmarkt, sondern auch gemütlich zu Hause bei einer Tasse Tee,Kaffee oder Punsch genossen werden. Neu im Sortiment sind gebrannte Mandeln der Firma

Rohner sowie das beliebte Rohner-Magenbrot. Durch die Verpackung in einer wieder verschliessbaren Schachtel bleibt es deutlich länger frisch als Magenbrot vom Jahrmarkt in der Papiertüte. Magenbrot hat seinen Namen übrigens erhalten, weil es magenfreundliche Gewürze wie Sternanis und Zimt enthält. Weitere Themen aus der Ostschweiz ab Seite 83.


MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

AKTUELLES 7

Klima-Zmittag: Weniger Fleisch = weniger CO2 Die Migros engagiert sich seit Jahrzehnten für den Umweltschutz und ist Partnerin der Umweltorganisation WWF. Auch dieses Jahr ist die Migros wieder Hauptsponsorin des WWF-Klima-Zmittags und will am 20. September 2011 möglichst viele Institutionen und Einzelpersonen für einen massvollen Fleischkonsum gewinnen. Alle sind aufgerufen, an diesem Mittag vegetarisch zu essen. Der Grund: Ein vegetarisches Gericht verursacht im Schnitt dreimal weniger CO2 als

eines mit Fleisch. Wer also vermehrt vegetarisch isst und saisonale regionale Produkte verwendet, leistet damit einen Beitrag zum Klimaschutz. «Wer nur noch drei Mal statt wie bisher in der Schweiz üblich neun Mal pro Woche Fleisch isst, kann die Umweltbelastung im Bereich Ernährung bereits um 20 Prozent senken», sagt Jennifer Zimmermann, Ernährungsexpertin beim WWF . Christoph Petermann

Ab und zu vegetarisch essen fördert die Gesundheit und ist gut für das Klima.

Spielwaren ab sofort günstiger

FRISCH IN DER MIGROS

Panzerbeeren Jetzt leuchten sie wieder auf herbstlich dekorierten Tischen und Wagenanhängern entlang der Landstrassen: Kürbisse in allen Grössen und vielen Farben. Vielerorts präsentieren Bauern ihre Ernte auch in Kürbisschauen. Die dicksten Kürbisse kann man allerdings nur schwer nach Hause tragen: Bei Wettbewerben bringen die Panzerbeeren, wie Botaniker die Frucht nennen, schon mal 500 Kilogramm auf die Waage. Für wen selbst ein kleiner Kürbis zu viel ist, der bekommt in der Migros Muskat-Kürbisschnitze. Geniessen Sie den Herbst!

Erneuter Preisabschlag dank tiefem Eurokurs: Die Migros senkt die Preise von mehr als 500 Spielwarenartikeln um zehn Prozent.

B

etroffen vom aktuellen Preisabschlag sind die Spielwaren der Marken Lego, Playmobil, Ravensburger, Siku, Meccano, Crayola, Zapf Creation und Carrera. Das Spielzeug dieser Marken ist in der Migros ab sofort um durchschnittlich zehn Prozent güns-

tiger zu haben. Der Preisabschlag ist das Ergebnis hartnäckiger Verhandlungen der Migros mit den Markenlieferanten und des tiefen Eurokurses. Die Migros gibt nun die günstigeren Einkaufspreise vollumfänglich an die Konsumenten weiter.

Playmobil

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Lego

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PUNKTE


FORUM

MIGROS-MAGAZIN NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

LESERBRIEFE 9

MM 37: «Was gar nicht geht, ist totaler Wildwuchs», Artikel zum Thema Männerschönheit.

«Wo Haar ist, ist Freud» ■ Im Gegensatz zu Herrn Brülisauer lasse ich mein Brusthaar unangetastet, so, wie es die Natur eben geschaffen hat. Warum sollte ich dies auch nach 53 Jahren ändern, nur weil jemand, den ich nicht kenne und dessen Meinung mich nicht wirklich interessiert, dies denkt? Mich stört auch keine Körperbehaarung bei meiner Frau. Alles andere ist künstlich. Jeder soll es so halten, wie er möchte, Leute wie Herr Brülisauer sollten aber aufhören, Idealvorgaben zu machen. Darum haben wir nämlich auch magersüchtige Möchtegernmodells. Helmer Schweizer, 8303 Bassersdorf

■ Gleichberechtigung hin oder her: Dass sich Männer die Körperbehaarung abrasieren sollen, scheint mir eher ein Auswuchs unserer Gesellschaft zu sein als ein Wunsch der Frauen.

Daniel Gutbrod 3095 Spiegel b. Bern

MM 37: «Jeder sechste Haushalt hat Kredite abzuzahlen», Kurzinterview mit Jürg Gschwend über die Verschuldung in der Schweiz.

Die Steuern direkt vom Lohn abziehen

■ Sind für diese Verschuldungen nicht auch die Eltern und der Staat verantwortlich? Wir mussten in jungen Jahren unseren Verpflichtungen selber nachkommen und einen Teil unseres Lohns zu Hause abgeben. So hat man automatisch gelernt, mit seinem Geld auszukommen. Heute erziehen wir auch unsere Jungs so, dass man nicht alles haben kann und muss und dass man ohne Kredit besser lebt. Was man nicht direkt zahlen kann, soll man nicht kaufen oder aber zuerst darauf sparen. Für die Steuerschulden hätte ich eine Idee: Wenn jeder Person die Steuern monatlich vom Lohn abgezogen würden, gäbe es keine Steuersünder

■ Frauen wollen spärlich behaarte Männer? So ein Quatsch! Nur weil der Mister-Schweiz-Organisator nackte Bubis managt, hat er keine Ahnung, was richtige Frauen wünschen. Jeder Mann ist erst männlich, wenn man ihm auch ansieht, dass er ein Mann ist und kein kahlrasiertes Geschöpf. Wo Haar ist, ist Freud. Eine reife Frau. A. Burri, 8630 Rüti

■ Für Urs Brülisauer ist Ganzkörperrasur ein Muss. Ich bin nicht so sicher, ob gar viele Frauen aalglatte Männer bevorzugen. Was sagt wohl der Mister-Schweiz-Organisator zu Roger Federer? Sollte er fortan Beine, Arme und Brust rasieren, um im Trend zu liegen? Denn scheinbar hält unser Champion nicht viel von den guten Ratschlägen des trendigen Organisators. Und hoffentlich bleibt das so. Jasna Crossan,

An der nackten Männerbrust scheiden sich die Geister.

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und alle würden für die gemeinsamen Verpflichtungen einer Gemeinde aufkommen. Dies wäre doch nur fair!

Margrit Gabriele-Zwingli, 9631 Ulisbach

MM 37: «Verbandelt unter der Bundeskuppel», Artikel zu den Lobbyisten im Bundeshaus.

Keine Reformen mehr in der Schweiz

■ Beim Lesen dieses Artikels ist es mir kalt den Rücken hinuntergelaufen. Die Lobbyisten scheinen noch mehr Einfluss zu haben, als ich bisher befürchtet habe. Diese Zustände sind sicher auch dafür verantwortlich, dass die Schweiz in wichtigen politischen Fragen seit Jahren keine vernünftigen Reformen mehr auf den Weg bringt. Wenigstens bemühen sich nun einige Parlamentarier, die Transparenz zu erhöhen. Pascal Merz, 6210 Sursee

«Was man nicht zahlen kann, soll man nicht kaufen.» Margrit Gabriele, 9631 Ulisbach MM 37: Rätselseiten.

Ein grosses Lob an einen kleinen Künstler

■ Unser sehbehinderter Sohn Till (6) hat mit Freude die 10 Unterschiede gesucht und gefunden. Noch besser, er hat 11 gefunden! Nach mehrmaliger Kontrolle muss ich bestätigen: Es hat 11 Unterschiede! Obwohl Till sehr schlechte Augen hat, liest er gerne und löst solche Rätsel auch sehr gerne. Ich habe ihm ein grosses Lob ausgesprochen und versprochen, dass ich es Ihnen melde. Sandy Hablützel, 5627 Besenbüren

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


MENSCHEN REPORTAGE

NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

Ein Dorf braucht

Nur noch zehn Schüler besuchen die Primarschule des Berner Bergdorfs Gadmen. Eigentlich müsste die Schule geschlossen werden. Doch ein paar Gadmer versuchen verzweifelt, das Ende zu verhindern. Dazu brauchen sie allerdings dringend mehr Kinder.

A

nfang Dezember entscheidet die Gemeindeversammlung: Weiterführung der Primarschule oder Schliessung im Sommer 2013. Das Berner Schulinspektorat hat in den letzten Jahren beide Augen zugedrückt, aber fällt die Zahl der Kinder unter zehn, ist Schluss mit der eigenen Schule. Die verbleibenden Primarschüler müssten dann – wie schon die Kindergärtner und die Oberstufenschüler – runter ins Tal nach Innertkirchen, eine Busfahrt von einer knappen halben Stunde. «Das allein wäre ja nicht so schlimm, aber ist die Schule erst mal weg, ver-

Wirt und Aktivist Didi Müller hofft auf das Unmögliche. Rechts: Dorflehrer Adrian Grünig mit seinen zehn Schülern.


MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

REPORTAGE 11

mehr Kinder

«Es hätten alle Tränen in den Augen, wenn die Schule nicht mehr wäre.» Adrian Grünig, Lehrer


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MIGROS-MAGAZIN

MENSCHEN REPORTAGE

NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

13 schwindet die letzte Chance, dass noch neue Familien nach Gadmen ziehen», sagt Didi Müller (50), Wirt der «Alten Post»,Tourenleiter und Chef der IG Gadmenlive, der alles daran setzt, neues Leben in das überalterte und schrumpfende Dorf zu bringen. Müller selbst ist erst vor fünf Jahren zugezogen, mit seiner Frau und der zehnjährigen Tochter. Es waren die Natur und die Ruhe, die ihn aus dem Oberen Fricktal im Aargau hergelockt haben, und er hat es keine Sekunde bereut. «Es ist wunderschön hier.Die Winter sind lang,aber es hat dafür auch noch richtig Schnee.» Der Neuzuzüger ist beseelt von seiner Mission, dem kleinen Bergdorf zu neuem Aufschwung zu verhelfen. Gadmen befindet sich im äussersten südöstlichen Zipfel des Berner Oberlands; im Winter ist es das letzte Dorf vor der Strassensperre am Sustenpass,eineSackgasse quasi. Im Sommer herrscht reger Durchgangsverkehr.Unzählige Autos, Töffs und Lastwagen passieren das Dorf. Die Natur ist prächtig, die Berge sind hoch, eine idyllische BilderbuchSchweiz. Die örtliche Infrastruktur für die 244 Einwohner ist allerdings begrenzt: Neben der Schule gibt es einen Dorfladen, eine kleine reformierte Kirche,drei Restaurants, einen Skilift, eine Langlaufloipe, aber leider kaum Wohnungen, die den heutigen Ansprüchen junger Familien genügen. Das, darin sind sich alle einig, ist ein grosses Hindernis, um neue Bewohner in das Bergdorf zu locken.Jobs nämlich gäbe es durchaus. Die Kraftwerke Oberhasli (KWO) suchen immer wieder qualifizierte Leute in allen Bereichen, ebenso wie eine psychiatrische Klinik in Meiringen. Auch touristisch liesse sich mehr machen, glaubt Müller. «Im Winter ist hier viel los, aber es sind praktisch alles Tagestouristen, die wo-

In Gadmen hat es immer weniger Schülerordner. Familie Kühner mit ihren zwei Gadmer Schulkindern rechnet damit, dass die Dorfschule schliesst.

«Kinder sind flexibel, die nehmen es, wie es kommt. Für die Eltern ist es schwieriger.» Manuela Kühner, zweifache Mutter

Adrian Grünig (43) unterrichtet die Gadmer Kinder bereits seit 20 Jahren. Mehr als 20 Schüler waren es nie, und seit Jahren geht die Schülerzahl stetig zurück. Der Dorflehrer freut sich über Müllers Initiative, ist sich aber bewusst, dass die Chancen begrenzt sind. Er hat auch schon die Fühler ausgestreckt, falls die Schulschliessung sich nicht verhindern lässt. «In Innertkirchen wird bald ein Lehrerpensioniert,daswäreeineOption. Ich habe Familie, ich muss schon sehen, dass es für mich stimmt.»

Vor 40 Jahren gingen noch 100 Kinder in Gadmen zur Schule

anders übernachten — da gäbe es noch Potenzial.» Die Gadmer Finanzen sind relativ gesund, auch dank der KWO. Im Sommer lebt das Dorf ausserdem von Soldaten der Schweizer Armee, die am Dorfrand in einer kleinen Truppenunterkunft ihre WKs absolvieren und abends gerne in die Restaurants ausschwärmen, sowie von Durchreisenden, die über den Pass fahren und einen Zwischenhalt einlegen.

Dennoch: «Es hätten vermutlich alle Tränen in den Augen, wenn die Schule nicht mehr wäre»,sagt Grünig.Die Teilpensenlehrerin Elisabeth Winkler (63) sieht das genauso. Als sie vor 40 Jahren nach Gadmen gezogen ist, gab es noch knapp 100 Kinder in drei Gadmer Schulhäusern. «Damals hatten die Familien auch noch vier, fünf Kinder.» Das habe sich geändert. Zudem seien die Unterhaltungsmöglichkeiten für die Eltern limitiert. Aber es gebe viele Vereine, und Neulinge würden schnell und freundlich aufgenommen. «Man ist sehr offen.»


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Gadmens einziger Dorfladen an der Strasse zum Sustenpass.

Das hat auch Manuela Kühner (42) so erlebt, die im Jahr 2000 auf den Bauernhof ihres Mannes nach Gadmen gezogen ist und deren Söhne Jan (10) und Tom (8) die Primarschule besuchen. Sie rechnet trotzallemdamit,dassdieSchuleschliessen wird. «Ich bin Realistin.» Natürlich verschwinde so ein Stück Dorfleben.Auf der anderen Seite hätten beide Söhne den Kindergarten in Innertkirchen besucht. «Tom hat mehr Freunde dort als hier,für ihn wäre es kein grosses Unglück.» Den Kindern selbst ist es relativ egal. «Mal ein anderer Lehrer wäre noch gut», findet Jan. «Kinder sind flexibel», sagt seine Mutter, «die nehmen es, wie es kommt. Für einige der Eltern ist es schwieriger.» Manuela Kühner findet es zwar gut, dass Didi Müller sich so engagiert, bestätigt aber den Eindruck, dass er im Dorf ein Einzelkämpfer ist. «Viele Eltern halten ihn wohl für etwas blauäugig und haben längst akzeptiert, dass die Schule schliessen muss.»

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Niemand macht mehr Schweizer glücklich.

Didi Müllers grösste Hoffnung sind gar nicht unbedingt neue Familien. «Wir haben diverse Kinderheime im ganzen Land angeschrieben, ob sie hier bei uns nicht eine Dépendance eröffnen möchten. Das würde gleich mehrere Kinder nach Gadmen bringen und auch eine gewisse Kontinuität gewährleisten.» Tat-


MIGROS-MAGAZIN

MENSCHEN REPORTAGE

NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

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«Eltern können für ihre Kinder nichts Besseres tun, als hierherzuziehen.» Christian Krump, Schreiner

Hoffnungen. «Ich kenne Gemeinden, die das versucht haben. Aber das waren dann so schwierige Kinder, dass sie sich nicht integrieren liessen. Das Experiment musste abgebrochen werden.» Im Kanton Bern ist der Schülerschwund ein grosses Thema. Allein 2010 mussten 143 Klassen geschlossen werden, und im laufenden Jahr bereits ein gutes Dutzend Schulen. Das Problem kennen auch andere Kantone, und nur selten gelingt es, eine Schule längerfristig zu retten.

Im zürcherischen Kyburg half die Gründung einer Tagesschule

sächlich habe ein Heim auch bereits positiv reagiert und prüfe die Idee. Gemeindepräsidentin Barbara Kehrli (49) ist froh um das Engagement des umtriebigen Wirts, hält aber auch fest, dass die Gemeinde in den letzten Jahren nicht untätig gewesen sei. Diskutiert worden sei unter anderem, Familien mittels Inseraten zu suchen. «Aber das hat in anderen Orten schon nicht funktioniert. Die Familien kamen zwar, gingen aber nach wenigen Jahren wieder.» Ebenfalls diskutiert worden sei, ob man eine Tagesschule anbieten sollte – aber das Interesse sei gering gewesen. Hinzu kommen Fusionsüberlegungen mit Innertkirchen. An der letzten Gadmer Gemeindeversammlung fiel der Beschluss, Gespräche mit der Nachbargemeinde aufzunehmen.Kehrli erachtet die Wahrscheinlichkeit, dass die Schule gerettet werden kann, für unter 50 Prozent. Auch Schulinspektorin Verena Hostettlerglaubt,dass«fastschoneinWunder passieren müsste». Als Vertreterin des Kantons muss sie eine Empfehlung zuhanden der Gemeindeversammlung abgeben. Würde sich diese gegen Hostettlers allfällige Schliessungsempfehlung entscheiden,ginge die Sache an den Berner Regierungsrat. «Aber so was kommt praktisch nicht vor, die Gemeinden sind eigentlich immer einsichtig.» Die Kinderheimidee hält Hostettler für interessant, warnt aber vor zu viel

Ein Erfolgsbeispiel ist das zürcherische Kyburg, dem vor 14 Jahren auch die Schulschliessung drohte. Die Lösung war die Gründung einer Tagesschule,die Kinder aus der ganzen Region anzog, auch aus dem nahe gelegenen Winterthur. «Einfach war das nicht», sagt Gemeinderätin Ursula Wettstein-Biggel. «Wir mussten sicherstellen, dass die Qualität stimmt, und kräftig Werbung machen. Aber inzwischen ist es eine Erfolgsgeschichte.Natürlich war Tagesbetreuung damals auch noch eine Rarität, das hat es so attraktiv gemacht.» So

hat sich die Zahl von damals knapp 30 Kindern bis heute praktisch verdoppelt. Tagesschulen funktionieren längst nicht überall. In Kyburg kommen mehrere Faktoren zusammen: das grosse Einzugsgebiet rund um das Dorf, die Nähe zur Stadt Winterthur sowie eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Da kann Gadmen nicht mithalten. Didi Müller aber gibt nicht auf, und ganz allein steht er natürlich nicht. Neben seiner Frau findet er auch grosse Unterstützung bei Christian Krump.Der engagierte 25-Jährige ist in Gadmen geboren und will nach einer Schreinerlehre in Zweisimmen auch wieder fest hierher zurückkehren. Er steht nicht nur hinter Müller,er hat auch ein paar eigene Ideen, zum Beispiel ein Sportinternat – auch das würde Kinder nach Gadmen bringen. «Im Wintersport sind wir stark, das könnten wir ausbauen», sagt Krump. EineweitereIdeeisteineWohnbaugenossenschaft, die dabei helfen könnte, zahlbare,moderneWohnungennachGadmen zu bringen. Leider fehle es vielen an Mut, hier zu investieren, weil man glaube, es gehe eh alles nur bergab. «Aber das muss nicht sein, man müsste das nur ein bisschen kreativer angehen», findet Krump.

Für Kinder ist die Gegend ein einziger grosser Spielplatz «Die Schule muss jedenfalls unbedingt bleiben. Eltern können für ihre Kinder nichts Besseres tun, als hierherzuziehen.» Und Krump muss es wissen, hat er doch seine gesamte Kindheit in Gadmen verbracht. «Die ganze Gegend ist ein riesiger Spielplatz.» Und die Eltern? Krump räumt ein, dass das Angebot an Stellen limitiert sei. «Aber wenn man davon ausgeht, dass die Hälfte der Leute eh nicht gern arbeitet, kommt es doch nicht drauf an, ob sie in der Stadt oder hier bei uns nicht gerne zur Arbeit gehen, oder?», argumentiert er augenzwinkernd. «Dafür leben sie an einem schönen Ort.» Text Ralf Kaminski Bilder Severin Nowacki

www.migrosmagazin.ch ln Gadmen geboren und dem Dorf treu geblieben: der 25-jährige Schreiner Christian Krump.

Bereits geschlossene Klassen im Berner Oberland und was ein Bergdorf zum (Über-)Leben braucht. Weitere Informationen zum Berner Dorf Gadmen: www.gadmen.ch

Schulinspektorin Verena Hostettler muss von Amts wegen Druck machen. Fällt die Zahl der Schüler einer Mehrklassenschule unter zwölf, muss sie die Situation prüfen.


MIGROS-MAGAZIN

MENSCHEN AUF EIN WORT

NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

17 ATOMAUSSTIEG

Im Mai fand ein grosser Protestmarsch der AKW-Gegnerstatt.Hat inzwischen deröffentliche Druck abgenommen?

«Ich bin kein Atom-Lobbyist»

Ich lasse mich von Druck grundsätzlich nicht beeindrucken.20 000 Leute haben demonstriert,7,7 Millionen haben genau gleich weiter Strom konsumiert. Auch nur fünf Prozent weniger Stromverbrauch hätte mir gezeigt, dass die Leute bereit sind,aus einer gewissen Kultur des Stromverbrauchs auszusteigen. Die Bedürfnisse sind gleich geblieben.

Filippo Lombardi, Bundesrat und Nationalrat haben sich für den Ausstieg aus der Atomenergie ausgesprochen.Sie haben in derEnergiekommission (Urek) gegen den endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie gestimmt. Warum?

Der Tessiner Filippo Lombardi (55) ist CVP-Ständerat und Mitglied der Energiekommission (Urek).

Wir kamen zum Schluss, dass der Bau moderner und sicherer AKWs − falls sie verfügbar sein werden − möglich bleiben soll. Das Volk wird aber sowieso das letzte Wort haben. Ausserdem baten uns alle Experten in den Anhörungen, die Beteiligung der Schweiz an der internationalen Forschung im Bereich der AKWs der vierten Generation sowie der Kernfusion nicht zu stoppen.

«Wir können nicht gleichzeitig die Forschung für Atomkraft und erneuerbare Energie finanzieren», sagte Franz Baumgartner, Professor für erneuerbare Energien, im Migros-Magazin.

Die Schweizer Nuklearforschung beansprucht heute weniger als 25 Prozent der öffentlichen Mittel. Mit der anstehenden Aufstockung der Forschung im erneuerbaren Bereich wird sich dieser Anteil noch reduzieren. Es gibt also kein Hindernis für die Forschung im erneuerbaren Bereich. Ihre Parteileitung ist für den endgültigen Atomausstieg. Warum stehen Sie als CVPMitglied nicht dahinter?

Bilder Keystone (2), Simone Hubacher/20 Minuten

Es ist eine Besonderheit der Ständeräte, sachbezogen zu politisieren und nicht parteipolitisch.Im Nationalrat hingegen wird viel medienwirksame Parteipolitik

Hat auch der jüngste Zwischenfallineinem Kernkraftwerk in Frankreich Ihre Meinung nicht beeinflusst?

DerFallbetriffteine Anlage, die nicht mehrinBetriebwar undderGeneration AKWs angehört, die wir eh nicht mehr wollen.

«Ich brauche niemanden, der mir sagt, was ich machen soll.» gemacht.Als Ständeräte können ich und meine Kollegen uns dem Partei- und Wahlkampfdruck nicht zu 100 Prozent entziehen, aber wir versuchen, unabhängig zu politisieren. Schadet IhrVerhalten nicht derGlaubwürdigkeit und dem Wahlkampf der CVP?

Ich glaube nicht. Es zeigt nur, dass wir in der CVP unabhängige Politiker haben, und die sollte jede Partei haben. Sie sind Mitglied bei Aves, einer Vereinigung, die den Bau neuer Atomkraftwerke fordert.

Die Aves will alle Energiearten fördern und schliesst die Kernkraft nicht aus. Deswegen bin ich noch lange kein AKWLobbyist. Ich brauche niemanden, der mir sagt, was ich machen soll.

Kraftwerke der neuen Generation und mögliche Probleme werden Sie als heute 55-Jähriger wohl nicht mehr erleben. Hinterlassen Sie den nachfolgenden Generationen nicht ein unsicheres Erbe?

Wir können jetzt die Politik der nächsten 20 Jahre bestimmen. Das muss auch der nächsten Generation von Politikern möglich sein. Es ist nicht unsere Aufgabe, jetzt eine Tür zu schliessen. Am 28.Septemberstimmt derStänderat über den Atomausstieg ab.Wie wird sich die kleine Kammer entscheiden?

Die Kollegen, die nicht in der Urek sind, werden sich unsere Argumente anhören. Meines Erachtens stehen die Chancen des Urek-Vorschlags nicht schlecht. Interview Nathalie Bursac´

FRAU DER WOCHE

MANN DER WOCHE

Prominente Aussteigerin

Schnellster Kartoffel-Graber

Das derzeit erfolgreichste Schweizer Topmodel Julia Saner (19) hat ab sofort wieder mehr Zeit zum Velofahren: Die schöne Bernerin nimmt sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere eine Auszeit unbestimmter Länge. «Ich verbrachte seit vergangenem September kein einziges Wochenende zu Hause», sagt sie gegenüber der «Schweizer Illustrierten». Wie es nach der Auszeit weitergehen soll, lässt Julia Saner offen, fügt aber an, dass Modeln sowieso noch nie ihr Traumjob gewesen sei.

Der Freiburger Bauer Georges Schneuwly (56) hat an der Deutschen Meisterschaft im KartoffelnAusbuddeln am meisten Kartoffeln aus der Erde geholt. Konkret: 18,35 Kilogramm innerhalb einer Minute. «Mir kamen fast die Tränen, als ich erfuhr, dass ich gewonnen habe», sagt Schneuwly gegenüber «20 Minuten». Auf seinem Hof in Bösingen FR pflanzt er übrigens auch Kartoffeln an. Nur sagt man dort nicht Kartoffeln ausbuddeln, sondern «Härdöpfu grabe».


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Die Glückskette hat eine

Die Eindrücke in Haiti haben sie erschüttert: Ladina Spiess, Nachfolgerin von «Mister

Radiofrau Ladina Spiess arbeitet neben ihrem Engagement für die Glückskette 60 Prozent für DRS 1.


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MENSCHEN PORTRÄT

NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

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neue Stimme

Glückskette» Roland Jeanneret, hofft auf viele Jahre ohne Katastrophen.

N

ach fast zwei Jahrzehnten ging der ehemalige Radiojournalist Roland Jeanneret (64) Ende 2010 bei der Glückskette in den «Unruhestand», wie er sagt.Seither heisst die Stimme der Glückskette Ladina Spiess. «Roli führte mich in die Aufgabe ein; ich konnte vom grossen Wissen der Identifikationsfigur profitieren»,sagt sie.Die 45-Jährige berichtet im Rahmen einer 20-ProzentAnstellung über die Organisation. Zu hören ist die Radiomoderatorin jeden Sonntagmorgen um 9.45 Uhr auf DRS 1, in der Sendung «Glückskette aktuell». «Mich fasziniert der Mix aus Journalismus und Karitativem», begründet sie ihre Zusage. Mit Reportagen und Interviews informiert sie in der wöchentlichen Sendung, wohin die Spendengelder fliessen.Seit 1946 sammelte die Stiftung, die am 26. September 65 Jahre alt wird, gegen 1,5 Milliarden Franken. 69 Prozent der Spenden wurden für Katastrophen im Ausland eingesetzt, 25 Prozent für die Hilfe in der Schweiz (Sozial- und Kinderhilfe sowie Folgen nach Unwettern), und zu sechs Prozent profitierten Kinder im Ausland. Vor drei Monaten schaute sich Ladina Spiess das Ausmass der Katastrophe von

Haiti persönlich an.«Mich bewegten vor allem die Einzelschicksale von Kindern, die beim Erdbeben ein Bein oder einen Arm verloren hatten»,sagt die kinderlose Journalistin. Noch immer würden in der Hauptstadt Port-au-Prince 800 000 Einheimische in verschiedenen Camps in Notunterkünften leben. «Von diesen Eindrücken wurde ich fast erschlagen.» Die im Glarnerland aufgewachsene Spiess erinnert sich an eine junge Frau, deren Hüften im Erdbeben zertrümmert worden waren. Auch heute noch liegt die Haitianerin bei gegen 40 Grad Celsius in ihrem sechs Quadratmeter kleinen Wohnzimmer. Ihr Lichtblick sind Besuche von Partnerhilfswerken der Glückskette,die sie motivieren,vom Bett auf den Rollstuhl umzusteigen.

Die schlimmen Bilder aus Haiti verarbeitet sie beim Schneiden Haiti brauche permanente Hilfe von wohltätigen Organisationen. «Auch ein Jahr nach dem Erdbeben liegen überall Tonnen von Schutt. Chapeau für alle Hilfswerke, die das Land weiterhin unterstützen», sagt die Radiofrau, deren Stimme seit 2003 auf DRS 1 zu hören ist. Die schlimmen Eindrücke aus Haiti ver-

arbeitete die Glarnerin beim Schneiden des Tonmaterials im Radiostudio Zürich. Um solche Erlebnisse zu verarbeiten, helfe ihr zusätzlich «eine riesige Portion Unbeschwertheit, die ich auf meinem Lebensweg mitbekommen habe». Die Haiti-Reise habe ihr erneut gezeigt, wie schön sie es in ihrem Zuhause im Zürcher Oberland habe. Dort, wo die zehnjährige Katze Gorbatschow schnurre und die Sicht auf saftig-grüne Wiesen und die Berge grossartig sei. Sie wurde nicht zum ersten Mal in ihrem Leben mit unsäglichem Leid konfrontiert.Vor 17 Jahren war sie mit ihrem Ehemann Matthias Spiess (44) für einige Monate in Indien, als die Lungenpest ausbrach. In den Slums von Bangalore und Mumbai, aber auch in den afrikanischen Ländern Botswana und Lesotho, sah sie sich mit grosser Armut konfrontiert. Privat habe sie daraufhin eine Helikopterbasis in Botswana unterstützt,

«Mich fasziniert der Mix aus Journalismus und Karitativem.»

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21 die Einsätze für in Not geratene Personen fliegt.«Wenn ich für ein Projekt eintrete, ist für mich der Ort zweitrangig. Priorität hat für mich das Vertrauen in die Macher», sagt Spiess.

Der Glaube ist im Leben von Ladina Spiess sehr zentral Wie viel Geld sie spendet und welche Hilfsorganisationen sie unterstützt, möchte sie nicht an die Öffentlichkeit tragen.Nur so viel: Die einstige PTT-Betriebssekretärin und Religionslehrerin steht als Patin in ihrem Wohnort jungen Cevi-Leitern zur Seite. Dass sie sich für die christliche Organisation engagiert, ist kein Zufall. «Der Glaube ist in meinem Leben sehr zentral. Aus ihm schöpfe ich Kraft für meine Aufgaben.» Noch ist Ladina Spiess nicht so bekannt wie ihr Vorgänger Roland Jeanneret.Sie hat noch nie 18 Stunden bei einem nationalen Sammeltag im Einsatz gestanden. Solche schweizweiten Aufrufe zum Spenden veranstaltet die Glückskette nur bei veritablen Katastrophen.

Private Bilder von Ladina Spiess zeigen: Die Zeiten auf Haiti sind hart, gelacht wird aber trotzdem viel.

«Letztlich bieten solche schlimmen Ereignisse immer die Gelegenheit, über sich selbst nachzudenken und festzustellen, wie gut wir es in der Schweiz haben», sagt das neue Aushängeschild

der Glückskette und fügt kritisch an: «Es wäre gut, wenn wir das auch ohne Katastrophen realisieren würden.»

Text Reto E. Wild Bild Mirko Ries

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MENSCHEN BILD DER WOCHE

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Auf sie mit Gebrüll!

Die einen sind in die griechische Küstenstadt Marathon gereist, um sich am Strand zu erholen, die anderen um sich mit Speer und Schild aufeinander zu stürzen. Rund 50 Hobby-Historiker aus Irland, England und Kanada spielten in der Nähe des Originalschauplatzes die Schlacht

von Marathon nach, die vor rund 2500 Jahren stattfand. Die Griechen gewannen damals gegen die Invasoren aus Persien. Von den «falschen» Persern hatte es an der Event-Schlacht übrigens zu wenig. Eine Reisegruppe aus Bulgarien hatte kurzfristig abgesagt.

FRAGE DER WOCHE

ZITAT DER WOCHE

Bilder Louisa Gouliamaki/AFP

Was bedeutet «Es geht ans Eingemachte»?

Zwetschgen, Aprikosen, Pilze: Vieles, was die Natur im Sommer und Spätsommer bietet, wurde früher eingekocht – also eingemacht – und in Gläsern für den Winter aufbewahrt. In der Zeit der kargen Vegetation brauchte man diese, es ging «ans Eingemachte». Da man heute in jeder Saison alle möglichen Gemüse und Früchte kaufen kann, sind wir nicht mehr auf die Vorräte des Sommers angewiesen. Früchte einkochen ist eher eine Freude für Hobbyköche und -gärtner als echte Notwendigkeit. «Ans Eingemachte» müssen wir deshalb nur noch im übertragenen Sinn: Dann nämlich, wenn wir in einer Extrem- oder Notsituation eiserne Reserven mobilisieren – die letzten mentalen und physischen Kräfte, die uns zur Verfügung stehen.

«Wir werden am nächsten Umzug einfach wieder vorneweg laufen.» Die Zürcher Zünfte haben entschieden: Frauen dürfen am Sechseläutenumzug nicht mehr mit den Männern mitlaufen. 2011 war eine Ausnahme. Regula Zweifel (61), Präsidentin der Frauenzunft «Gesellschaft zu Fraumünster», zeigt sich im «Tages-Anzeiger» kämpferisch: Die Frauen werden wieder 30 Minuten vor dem Männerumzug hergehen.


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Ein Camp für die Dario

Im Nationalen Jugendsportzentrum in Tenero reifen die talentiertesten Schweizer Athleten und Gehversuche in anderen Sportarten sind wichtig für die Entwicklung. Star-Schmiede Tenero

Dario Cologna trainierte von 2001 bis 2005 in Tenero.

Lara Gut: «Das Camp ist für mich Tessin pur.»

Biathlet Benjamin Weger: «Das Lager war cool und immer lustig.»

Die Unterkunft im Nationalen Jugendsportzentrum Tenero sorgt für ein Zusammengehörigkeitsgefühl.


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Colognas von morgen Nachwuchssportler zu internationalen Stars heran. Der Kontakt zu anderen

I

m Centro sportivo nazionale della gioventù (CST) Tenero TI spielen Jugendliche auf einem Kunstrasen Unihockey, die Curling-NachwuchsnationalkaderderMännerundFrauenFussball. Auf der 400-Meter-Tartanbahn üben Leichtathleten die Stabübergabe, während Faustballer erste Gehversuche in einer künstlichen Kletterwand wagen. Am Horizont drehen Rollskifahrer einsam ihre Runden. Es scheint, als ob das ganze Tessiner Dorf Tenero am Lago Maggiore rennt, springt, spielt, schwimmt oder rollt. Die Sport- und Rasenplätze mit dem kurz geschnittenen Grün sind so perfekt gepflegt,dass selbst die britische Königin «amused» wäre.

Wohnen im Zeltdorf oder in Zimmern «Very Amused» ist Vesselina «Vesi» Velikova (19). Sie ist eine von rund 500 Nachwuchssportlerinnen, die eine Woche ins Trainingslager Talent-TreffTenero (3T) darf. Am Rand des 50-Meter-Schwimmbeckens sagt Vesi: «Ich bin nun zum fünften Mal im Trainingslager in Tenero. Es ist aufregend, weil ich neue Athleten und viele neue Sportarten wie Faustball, Radball oder Seilziehen kennenlerne.Die sportliche Atmosphäre fördert den Teamgeist.» Mit 250 anderen Sportlern schläft sie in einem Zeltdorf, weil die Zimmer im Hauptgebäude nur die Hälfte der Lagerteilnehmer aufnehmen können. Als Vesselina Velikova drei Jahre alt war, wanderte sie mit ihren Eltern von Bulgarien in die Schweiz ein. Sie wuchs in Horgen ZH auf und gehört als Mitglied der Nationalmannschaft zu den talentiertesten Wasserballerinnen des Landes. Mit dem SC Horgen holte sie zum fünften Mal in Folge den Meistertitel. Sie träumt aber von einem noch ambitiöseren Ziel: Die Wasserballerin gehört zum Team 2020. Die Schweiz will in jenem Jahr mit einer Frauen-Nationalmannschaft an die Olympischen Spiele reisen. «Ich bekomme Hühnerhaut, wenn ich an die Möglichkeit einer solchen Teilnahme denke», sagt die Psychologiestudentin.

In Tenero kann man 50 Sportarten betreiben.

Talentschmiede in der Schweizer Sonnenstube

Das CST befindet sich idyllisch an den Ufern des Lago Maggiores, wo die Rebberge des Merlot del Ticino eine Traumkulisse bilden. Von A wie Acqua-Fit über K wie Kanu bis W wie Windsurfen: Im CST stehen rund 50 Sportarten zur Auswahl, was für jeweils rund 500 Nachwuchsathletinnen und -athleten pro Camp das Paradies auf Erden bedeutet. Diese von den nationalen Sportverbänden auserkorenen Sportler treffen sich zweimal jährlich zur Trainingswoche TalentTreff-Tenero – das nächste Mal am 26. September 2011. Der TalentTreff-Tenero ist ein wesentliches Element der Nachwuchsförderung im «Konzept des Bundesrats für eine Sportpolitik in der Schweiz». Während sich Tenero auf Jugendliche konzentriert, steht das Sport- und Kurszentrum Magglingen BE für Erwachsenen- und Trainerausbildung.

Dario Cologna (25) zählt bereits zu den erfolgreichen Teilnehmern an Olympischen Spielen. In Vancouver gewann er als erster Schweizer Langläufer 2010 eine Goldmedaille. Und Cologna trainierte 2001 bis 2005 ebenfalls in Tenero. Er war im ersten 3T-Lager überhaupt. «Für mich bildete die Talenttreff-Woche im Mai jeweils den Saisonauftakt, bei dem ich viele junge Leute kennenlernte. Morgens haben wir gut trainiert, nachmittags andere Sportarten ausprobiert», erinnert sich der Champion. Als er sich im Kajakfahren versuchte, sei sein Körper manchmal auch unter Wasser getaucht, sagt er mit einem Lachen. Genau wegen solcher Episoden ist für ihn Tenero «ein grosses Abenteuer». Auch


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26 Vesselina Velikova (mit Schweizer Kreuz) gehört als Mitglied der Nationalmannschaft zu den talentiertesten Wasserballerinnen der Schweiz.

Lucio Romerio, Kilian Imwinkelried, Bastien Mouthon, Yanier Bello und Alain Enz (von links) bilden die Schweizer 4x100-Meter-Nachwuchsstaffel und trainieren in Tenero.

«Ich schätze den Austausch mit anderen Sportlern.»

Philipp von Arx gross in Fahrt: In Tenero bereitet sich der Ski-OLAthlet auf die Junioren-WM vor.

Philipp von Arx, Nachwuchshoffnung im Ski-OL

Skifahrerin Lara Gut (20) hat Tenero in bester Erinnerung. «Das Camp mit dem See, der Wärme und allen sportlichen Aktivitäten ist für mich Tessin pur. Mir hats gefallen», sagt sie. Der im Weltcup erfolgreiche Oberwalliser Biathlet Benjamin Weger (22), der 2006 und 2007 an der gleichen Stelle gefördert wurde, ergänzt: «Das Lager war eine coole Sache und immer lustig.» Anzeige

Immer nur lustig ist es im Camp nicht. Im 400 Personen fassenden Esssaal herrscht zur Mittagszeit kirchliche Ruhe. Die Athleten sind zu kaputt, um zu plaudern. Einzig das Klappern von Geschirr ist zu hören. Meistgetragene Kleidung: Trainingsanzug und Turnschuhe. Die grossfamiliäre Lageratmosphäre zeigt sich erst abends. 41 Teams mit je acht Athleten starten nach dem Nachtessen um 20 Uhr zum «Hexathlon».Mit überdimensionierten Langlaufskiern gilt es, im Team möglichst schnell einen Parcours zu überwinden – vor den Augen der applaudierenden Kollegen, die im Publikum sitzen. Dieses Gemeinschaftsgefühl kennen die Leichtathleten Yanier Bello (16) aus Genf, Bastien Mouthon (16) aus Vevey, der Tessiner Lucio Romerio (17) und Ki-

lian Imwinkelried (16) aus Visp ohnehin. Sie trainieren ebenfalls in Tenero und bilden zusammen mit dem Luzerner Alain Enz (17) die 4x100-Meter-Nachwuchsstaffel der Schweiz. «In Tenero sind wir wie eine grosse sportliche Familie – über die Sprachgrenzen hinaus», sagt Yanier Bello.Er ist mit einer Körpergrösse von 168 Zentimetern der Kleinste und mit 10,74 Sekunden über 100 Meter der Schnellste des Schweizer Sprinternachwuchses. Und obwohl sich die Sprinter auch im Biken und Klettern üben, ging es ihnen dieses Frühjahr darum,den Feinschliff für die Jugendolympiade in der Türkei zu holen. Im Wettkampf Ende Juli 2011 führte allerdings ein Wechselfehler zur Disqualifikation. Das hindert die Nachwuchssprinter nicht daran, bereits in diesem Alter fast


Auch Kohlenhydrate machen dick Ist Fett wirklich am Übergewicht schuld? Oder sind auch die viel gepriesenen Stärkeprodukte wie Brot, Teigwaren und Reis mitverantwortlich? 37% der SchweizerInnen sind zu dick. Die Gründe kennen wir: falsche Ernährung und zu wenig Bewegung. Dies ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern auch ein Risikofaktor für unsere Gesundheit. Wurden bisher vor allem die Nahrungsfette als Hauptverursacher für das Übergewicht angesehen, geraten nun auch die Kohlenhydrate immer stärker in den Fokus. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die offizielle Empfehlung, möglichst fettarm zu essen und dafür 60% des Kalorienbedarfes aus Kohlenhydraten zu decken, in unserer bewegungsarmen Zeit nicht mehr aktuell ist. Werden nämlich mehr Kohlenhydrate aufgenommen, als der Körper benötigt, werden diese in Fett umgewandelt und als Reserve gespeichert. Wie werden wir diese Reserven wieder los? Grundlage einer nachhaltigen Gewichtskontrolle sind ausreichende Bewegung und eine gesunde, kalorienreduzierte Ernährung. Ergänzend können moderne Präparate eingesetzt werden.

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«Für mich wäre es eine grosse Ehre, 2016 an den Olympischen Spielen zu starten.» Kilian Imwinkelried, Mitglied der 4x100-Meter-Nachwuchsstaffel

alles auf die Karte Sport zu setzen: Kilian Imwinkelried besucht beispielsweise die Sportmittelschule im Kollegium Spiritus Sanctus in Brig. Es ist sein grosser Traum, 2016 an den Olympischen Spielen in Rio zu starten: «Ich wurde adoptiert. Für mich wäre es eine grosse Ehre, für die Schweiz in Brasilien zu starten und so zu meinen Wurzeln zurückzukehren.» Der in São Paulo Geborene weiss: Bei einer Bestzeit von 10,83 Sekunden fehlen noch einige Zehntelssekunden bis Rio, Tenero ist aber eine wichtige Station auf dem Weg dorthin. Ski-OL-Läufer Philipp von Arx (19) plant seine Saison komplett anders als die Leichtathleten. In Tenero trainiert er als Vorbereitung auf die Junioren-WM, die Ende Februar 2012 in der Ukraine stattfindet. Der Oltner ist einer von gut 300 Schweizer Ski-OL-Athleten und zur warmen Jahreszeit auf Rollskiern unterwegs. Die Sportart ist noch relativ jung.

Die erste WM fand 1975 in Finnland statt. Dem Kantonsschüler gefällt der Ski-OL, weil er «schneller als der Orientierungslauf zu Fuss ist. Als Athlet muss man physisch robust und mit der Karte versiert sein.» Im Jugendsportzentrum hält sich der Nachwuchsathlet zum dritten Mal auf.«Ich schätze den Austausch mit anderen Sportlern. Für uns OL-Läufer ist die Umgebung mit Wäldern und kleinen Dörfern ideal zum Trainieren», sagt

er. Je näher der Winter rückt, desto öfter bereitet sich von Arx auf Schnee vor: im Oktober auf einem Alpengletscher, Anfang Dezember in Lappland. Lichterlöschen im Camp ist auch für ihn, der das Zelt mit rund 20 Leichtathleten teilt, um 22.30 Uhr. «Die meisten halten sich daran — ausser die Eishockeyspieler», sagt von Arx lächelnd.

In Tenero spielt der Teamgeist eine wichtige Rolle.

Texte Reto E. Wild Bilder Didier Ruef

«Schullager machen 80 Prozent unserer Tätigkeit aus» Bixio Caprara (46) ist Direktor des Nationalen Jugendsportzentrums Tenero (CST). Bixio Caprara, um was geht es in Tenero?

Bilder Keystone (4), Ti-Press (1)

Als nationales Jugendsportzentrum fördern wir den Nachwuchssport, insbesondere Jugend+Sport-Lager, die von Schulen und Sportvereinen organisiert werden. Dank des Ausbaus der Sportanlagen vor elf Jahren decken wir die Bedürfnisse der Nachwuchsathleten besser ab. Bixio Caprara

Wie funktioniert das im Detail?

Der Talent-Treff-Tenero lädt alle nationalen Sportverbände ein, die ein Nachwuchsförderungskonzept haben, wobei die Dachorganisation der Schweizer Sportverbände Swiss Olympic die Bewilligungen erteilt. Jugendliche, die im Rahmen des 3T-Camps nach Tenero

kommen, müssen entsprechend begabt sein. Was läuft in diesen Wochen?

Tenero ist nicht einfach ein Trainings-, sondern ein Ausbildungscamp. Einerseits trainieren die Sportler in ihren Disziplinen, andererseits dienen andere Sportarten der Teambildung.Talentierte Sportler geraten dann in einer anderen Disziplin in eine Anfängersituation. Das tut gut, denn den Schweizer Sportlern sagt man nach, sie seien zu geschützt. Gibt es auch schwarze Schafe?

Glauben Sie mir: Wir haben keine Disziplinarprobleme. Die Teilnehmer der 3-T-Wochen lassen sich gut führen.

Im Gegensatz zu Schullagern …

… genau, denn in Schullagern, die 80 Prozent unserer Tätigkeit ausmachen, sind nicht alle Teilnehmer sportbegeistert. Wir hoffen aber, dass die Jugendlichen nach solchen Lagern in einen Verein eintreten.Zu Schwierigkeiten führen übrigens nicht die Sportler, sondern ab und zu die Lehrer oder Trainer, die ihre Rolle im Camp nicht richtig interpretieren. Sie haben einen 24-Stunden-Job. Wie halten Sie es mit dem Sport?

Ich nehme ab und zu an einem Halbmarathon teil. Als Jugendlicher war ich Geräteturner. Und ich habe Turn- und Sportlehrer an der ETH in Zürich studiert — aus Überzeugung.


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MENSCHEN KOLUMNE

NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

31 DER HAUSMANN

Mit der «Zeit» wirds schwierig Bänz Friedli versucht, Ruhe zu bewahren.

Leute! Wir müssen schleunigst aufhören,uns hier vom zwanghaften Büscheln und Pützeln zu erzählen, vom Sortieren und Polieren.Es besteht Nachahmungsgefahr! Seit ich von Brigitte berichtete, die keine offen stehenden WC-Deckel duldet, klappen Tausende Schweizerinnen und Schweizer ihre Toilettendeckel zu. Für nichts und wieder nichts. Das halbe Land nimmt neuerdings das WCPapier aus der Halterung und dreht die Rolle um, damit sie so hängt, wie Andreas aus Zürich es für richtig befindet. Und haben nicht auch Sie die Unterseite ihrer Lavabos …? Eben. Nein, ehrlich. Das muss aufhören. Ich erachte es als meine Pflicht, mir zugetragene Ticks künftig für mich zu behalten. Sonst wird das noch eine Pandemie! Und die geht so: Man vernimmt, dass es Leute gibt, die doch tatsächlich die Wäscheklammern farblich zum jeweiligen Wäschestück assortieren, denkt: Die sind nicht ganz dicht! — … geht aber stracks hin und wühlt im Sack nach gelben Chlämmerli, um das YB-Shirt der Tochter zum Trocknen aufzuhängen. Nehmen wir das Altpapier: Sieben Tage ists her, da schrieb ich hier, ich sei im Fall üüü-ber-haupt nicht gefährdet, dasAltpapierexaktzubündeln.Schliesslich geht es dem Mann von der Abfuhr am A…vorbei,wie mein Stapel aussieht, er schmeisst ihn nur achtlos hinten in den Abfuhrlaster, und tschüss! Wegen der zwei, drei pensionierten Spazier-

gänger, die frühmorgens an unserem Mehrfamilienhaus vorbeikommen und sich wundern,dass manche Stapel super exakt sind (diejenigen von Frau Meier aus dem zweiten Stock), andere aber völlig lose — was kann ich dafür, dass diese Spaziergänger an seniler Bettflucht leiden? Und die Dame, die noch vor sieben Uhr ihren Hund am Laternenpfosten vor unserem Haus versäubert — just dort,wo unser Altpapier bereit liegt —, ist selber schuld, dass sie einen Hund hat und sich daher meine unansehnlichen Bündel ansehen muss, ehe sie abtransportiert werden.Kurzum: Altpapier kantengleich ausrichten,behauptete ich hier vor einer Woche, gehöre nicht zum Repertoire

«Die exakten sind von Frau Meier aus dem zweiten Stock.»

meiner neurotischen Zwangshandlungen. Und ich gedachte nicht, es ins Repertoire aufzunehmen. Am Mittwoch war Abfuhr. Sie ahnen es … Dieses eine Mal nur, dachte ich, könnteichesdochversuchen …Schliesslich hat Agnes,die Mutter eines einstigen WG-Kumpans, mir schon vor über 20 Jahren beigebracht, wie man eine Schlaufe knüpft und dann das Schnurende durch selbige Schlaufe zieht, um den Stapel schön festzuzurren.Wenn ich nun das Bigeli noch ein bisschen büscheln würde … Aber da sind wir ja schon beim Problem: Meine Frau liest «Die Zeit». Schlaue Zeitung, gewiss. Aber ein Format hat die! 40 mal 57 Zentimeter. Riiiiesig! «‹Die Zeit› ist so gross, wenn man die aufschlägt, muss der Nachbar gleich zum Zahnarzt», spottete einst Hanns Dieter Hüsch.Lege ich sie geviertelt auf den Stapel, wird sie zu klein, was zu einer unschönen Wölbung nach innen führt; halbiert aber ist sie zu gross, dann lugt auf allen Seiten meines Stapels ein Teil der «Zeit» hervor.Schon will ich zur Schere greifen … Da klingelt Eva, will sich etwas Mehl borgen, sieht meinen angefangenen Stapel: «Aber, gell, Bänz, nicht, dass du mir jetzt auch beim Altpapier noch pedantisch wirst!» — «Ich? Äuäää! Wozu auch?» Bänz Friedli live: 22. 9. Altdorf, 27. 9. Zürich, «Kaufleuten», Buch- und CD-Premiere, 28. 9. Brig

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MENSCHEN INTERVIEW

NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

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«Die Evolution ist eine Art permanente Schöpfung» Nobelpreisträger Werner Arber ist der erste Schweizer Präsident der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften – und der erste Nicht-Katholik. Die Akademie setzt sich aus 80 Wissenschaftern zusammen und reflektiert den aktuellen Stand der Forschung. Die Resultate sollen dem Vatikan helfen, weniger Fehler zu machen.

Werner Arber, glauben Sie an Gott?

Kommt darauf an, was man sich unter Gott vorstellt. Für mich ist er nichts Menschenähnliches,aber eine Art interne Kraft, die in der Natur am Werk ist. Und dieser Gott ist nicht nur zuständig für den Menschen, sondern für alles im gesamten Kosmos. Ist das kompatibel mit dem Vatikan?

Ja, das würde ich schon sagen. Es heisst ja, man solle sich unter Gott nichts Spezifisches vorstellen. Sie sind NobelpreisträgerfürMedizin.Wo hört Naturwissenschaft auf und fängt das Göttliche an?

Naturwissenschaftlich kann man weder beweisen, dass es Gott gibt, noch dass es ihn nicht gibt. Wir können auch nicht nach der Seele suchen, da gibts keine Forschungsansätze.Wir müssen also zugestehen, dass wir gewisse Dinge nicht erklären können. Vielleicht ist das in 1000 Jahren anders. Aber diese Dinge existieren, die Seele etwa?

Ja, da ist schon was. Es ist alles eine Frage der Definition. Das gilt zum Beispiel auch für den Begriff Bewusstsein.

Wie wurden Sie Mitglied der Akademie?

Das war vor 30 Jahren. Da hat man mich informiert, ich sei jetzt Mitglied dieser Akademie, drei Jahre nachdem ich 1978 den Nobelpreis bekommen hatte.

Sie wurden nicht gefragt, ob Sie wollen?

Nein.

Kannten Sie die Akademie?

Nein, und der Erste, der mich damals über meine Wahl informierte, war ein Journalist vom «Blick». Der hat mich aufgeklärt, was es damit auf sich hat. Es hat Sie nicht gestört, dass man einfach so über Sie verfügte, ohne zu fragen?

Nein,ich empfand es als Ehre,als ich sah, was die Funktionen sind. Und was sind die genau?

Die Akademie verfolgt die neusten Erkenntnisse der Naturwissenschaften, organisiert zwei- bis dreimal im Jahr Tagungen zu bestimmten Themen und zieht dafür auch externe Experten bei. Daraus entsteht in der Regel eine Zusam-

Renommierter Akademiker

Werner Arber (82) hat 1978 gemeinsam mit zwei anderen Forschern für die Entdeckung bestimmter Enzyme im Bereich der Molekulargenetik den Nobelpreis für Medizin erhalten. 1971 bis 1996 war der Aargauer Professor für molekulare Mikrobiologie im Biozentrum der Universität Basel. 1986 bis 1988 war Arber Rektor der Universität. Seit 1981 ist der Nobelpreisträger Mitglied der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften; im Januar ernannte Papst Benedikt XVI. ihn zum Präsidenten des 80-köpfigen Gremiums, das den Vatikan seit rund 400 Jahren in naturwissenschaftlichen Fragen berät. Arber ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Neben ihm sitzen derzeit noch drei weitere Schweizer in der Akademie.

Werner Arber auf dem Dach des Biozentrums der Universität Basel. Der emeritierte Professor hat dort noch immer ein eigenes Büro.


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MENSCHEN INTERVIEW

NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

33 menfassung mit Schlussfolgerungen,die auch für den Vatikan relevant sind.Dabei geht es um Fortschritte in der Forschung und um mögliche neue Anwendungsgebiete. Eigene Forschung betreiben wir normalerweise nicht, dafür fehlen die finanziellen Mittel. Sie sind also nicht einfach ein Sprachrohr des Vatikans,sondern unterstützen ihn beimWeg in die moderne Welt?

Das ist die Idee. Mir scheint, dass der Vatikan versteht, dass die Naturwissenschaften wichtig sind, dass sie ein Teil des kulturellen Menschheitserbes sind. Das hat er auch gelernt, weil er ein paar Fehler gemacht hat,etwa in der Verdammung von Galilei. Der Vatikan bemüht sich, nicht nochmals solche Fehler zu machen. Und dabei helfen Sie.

Richtig. Dafür braucht es Experten wie uns. Wie viel lässt sich der Vatikan das kosten?

Wir haben ein Jahresbudget von etwa einer Million Euro. Wobei die 80 Akademiemitglieder keinen Lohn erhalten,uns werden nur die Unkosten erstattet. Aber da ist eine kleine Gruppe von Angestellten in Rom, die sich um uns und auch die Akademie der Sozialwissenschaften kümmert. Haben Sie die Mitgliedschaft damals garnicht hinterfragt? Immerhin scheinen Religion und Wissenschaft auf den ersten Blick eher gegensätzlich.

«Der Vatikan versteht, dass Wissenschaft wichtig ist.»

Mich hat dieses Thema schon länger beschäftigt. Mein Forschungsbereich ist ja die biologische Evolution. Und in dem Zusammenhang habe ich alte Schriften gelesen, auch die Bibel. Die Schöpfung wird dort als logische Abfolge von Schritten beschrieben. Zuerst wurde die Erde erschaffen,dann brauchte es Licht. Die ersten Lebewesen waren Pflanzen, dann Wassertiere, Landtiere und schliesslich der Mensch. Da ist durchaus ein Ansatz von menschlicher, weiser Einsicht und damaliger naturwissenschaftlicher Erkenntnis enthalten. Und beim Vatikan sieht man heute die Evolution als eine Art permanente Schöpfung; es entsteht also immer wieder etwas Neues. Die Kirche hält das für den Willen Gottes. Für Naturwissen-


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NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

MENSCHEN

35 schafter ist es das Resultat von Selbstorganisation: Die Natur hat die Kraft,die biologische Evolution selbst zu machen. Aber man kann diesen Naturprozess durchaus als göttlich und wunderbar bezeichnen (lacht).

Haarausfall … Kraftlose Haare … Brüchige Nägel …

Nun sind Sie seitJanuarPräsident,vom Papst ernannt. Wie kommen Sie zu der Ehre?

Ich bin schon vor einigen Jahren Mitglied des Ausschusses der Akademie geworden. Der Ausschuss unterstützt den Präsidenten in der Leitung. Ich habe mich dort offenbar so sehr engagiert, dass ich als Präsident in Frage kam. Man wird immer für vier Jahre gewählt und kann auch wiedergewählt werden. Allerdings ist mein Vorgänger im Amt gestorben.

«Man soll sich unter Gott nichts Spezifisches vorstellen.»

Sie sind der erste protestantische Präsident. War das ein Thema?

Nicht, dass ich wüsste. Generell wird bei der Auswahl der Akademiemitglieder nicht auf die religiöse Herkunft geachtet, fachliche Qualifikationen sind entscheidend. Wir haben Hinduisten und andere Nichtchristen in unseren Reihen — und sogar ein paar Frauen.

… können durch Biotinmangel auftreten.

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Spezialisierte Hautzellen (Epidermiszellen) in der Haarund vermehren sich durch Zellteilung und schieben sich Nagelmatrix so langsam nach oben . Dabei reifen sie und bilden das faserige Eiweiss Keratin, den Hauptbestandteil der Haare und Nägel. Keratin verleiht Haaren und Nägeln ihre Festigkeit.

So wirkt Biotin

und NagelmatrixBiotin wirkt auf die Vermehrung der Haarzellen , unterstützt die Bildung von Keratin und verbessert die Keratinstruktur.

Gibt es Tabuthemen? Was ist mit der Gleichberechtigung der Geschlechter, Homosexualität, HIV?

Die Frauenfragen sind eher bei den Sozialwissenschaften angesiedelt. Falls es in einem dieser Tabubereiche massgebliche Fortschritte bei der Forschung gäbe,würden wir uns damit befassen.Aber das ist bei den Naturwissenschaften derzeit nicht zu beobachten.

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Was ist mit der Prävention von HIV mittels Kondomen? Da ist doch naturwissenschaftlich klar, dass das funktioniert, trotzdem tut sich die Kirche schwer. Ist das kein Fehler?

Dazunursoviel:Eindeutigemedizinische Erkenntnisse werden in der Akademie nicht immer wieder neu besprochen.

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Wie viele denn?

Gegenwärtig sind es sechs. Unser ältestes Mitglied ist eine Frau, Rita LeviMontalcini, 102 Jahre alt. Der Jüngste ist Stanislas Dehaene, ein französischer Mathematiker und Neurowissenschafter, geboren 1965. Der Durchschnitt dürfte im frühen Pensionsalter liegen. Wir sollten mehr jüngere Leute haben.

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MENSCHEN INTERVIEW

NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

37 Mischt sich der Vatikan ein?

Es kommt immer mal vor, dass wir gebeten werden, ein bestimmtes Gebiet zu thematisieren, und das tun wir dann natürlich auch.Aber das ist alles.Im Übrigen steht es dem Vatikan frei, unsere Berichte zur Kenntnis zu nehmen oder auch zu ignorieren. Was beachtet wird und was nicht, lässt sich daran messen, ob unsere Erkenntnisse dann in einer Schrift des Vatikans oder in einer Rede des Papstes auftauchen. Wenn nicht, ist unser Bericht wohl in einer Schublade gelandet. Das gibt es hin und wieder. Die Akademie hat sich für den Einsatz von Gentechnik in derLandwirtschaft ausgesprochen,zwecks Bekämpfung des Hungers in der Welt.Gerade religiösen Menschen ist die Gentechnologie aber oft suspekt. Vorwürfe, dass der Mensch «Gott spielt», kommen schnell. Der Vatikan hat damit keine Probleme?

Soweit ich weiss,nicht.Die Technik wird von der Kirche als ein Weg gesehen — gemäss dem Auftrag Gottes an den Menschen —,die Lebensbedingungen auf der Erde nicht nur zu nutzen, sondern auch zu verbessern, für möglichst viele Menschen und für deren Umwelt. Kommt hinzu,dass der Mensch mit der Gentechnologie nichts macht,das die Natur nicht auch tun kann. Es gibt in der Natur drei Varianten der kleinschrittigen Erbgutveränderung. Genau die gleichen nutzt auch die Gentechnologie, nichts anderes. Die Risiken sind dieselben: Sie sind sehr gering und können durch Technologiefolgeabschätzung erkundet werden. Die Ängste sind völlig unberechtigt. Sie sind ja in illustrerGesellschaft:Andere Mitglieder sind oder waren Stephen Hawking, Niels Bohr, Werner Heisenberg, Max Planck … Sammelt sich beim Vatikan die Crème de la Crème der Wissenschaft?

Ein Markenzeichen von guter Wissenschaft ist die Verleihung eines Nobelpreises. Und solche Leute werden dann auch für die Akademie in Betracht gezogen. Derzeit sind etwa ein Drittel der Mitglieder Nobelpreisträger.

Wie gross ist der Einfluss der Akademie auf die internationale Wissenschaft?

Werner Arber arbeitet noch immer gerne und viel – und bleibt so auf dem Laufenden.

Wir sind Mitglied von internationalen Wissenschaftsgremien, sind aber dort wenig aktiv. Gab es imVatikan Richtungsänderungen dank Ihren Analysen? Etwa die Rehabilitation von Galilei 1992?

Zum Beispiel. Der Vatikan beschäftigt ja auch Astronomen, und die fanden die Verdammung Galileis schon lange unhaltbar. Das hat sicher geholfen. Kennen Sie den Papst persönlich?

Ich kenne ihn, aber ich weiss nicht, wie gut er mich kennt. Er wurde ja Mitglied der Akademie, zwei, drei Jahre bevor er Papst wurde. Damals hat er einige Zeit mit uns verbracht. Aber heute ist er natürlich sehr beschäftigt. Wie viel Zeit beansprucht das neue Amt?

Die Routineaufgaben sind schnell gemacht: Tagungen organisieren und leiten,Berichte aufgleisen und editieren. Es ist höchstens ein Zehnprozentjob. Verfolgen Sie die Entwicklungen in Ihrem Feld noch gleich aufmerksam wie früher?

«Wir haben auch Frauen und Hinduisten in unseren Reihen.» Ich versuche mein Bestes. Aber es ist ein bisschen viel.Und meine Interessen sind relativ breit. Immerhin: Die Akademie hilft mir,mich auf verschiedenen Gebieten auf dem Laufenden zu halten. Sie sind trotz Ihres Alters noch sehr involviert ins Arbeiten.

Ja, das bin ich. Deshalb pflege ich auch die Kontakte weiterhin. Solange ich kann, will ich das nicht loslassen. Verlängert Arbeit das Leben?

Ein wenig vielleicht.Auf jeden Fall macht sie glücklich. Mir ist nie langweilig.

Interview Ralf Kaminski Bilder Christian Flierl

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NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

Von der Uni in die Migros

Aldo Lutz Der HSG-Absolvent hat seine Traumstelle gefunden.

Die Migros bietet auch Hochschulabsolventen spannende Herausforderungen. Drei junge Studienabgänger erzählen von ihren neuen Traumjobs.

D

ie Migros ist mit über 80 000 Angestellten die grösste private Arbeitgeberin der Schweiz. Viele denken bei der Detailhändlerin an Berufe wie Kassiererin, Lagerist oder Lastwagenfahrer. Diese Berufe sind für die Migros sehr wichtig – jedoch existieren in den zehn Genossenschaften und den Migros-Unternehmen rund 50 CEO-Positionen, 250 Geschäftsleitungsstellen sowie 3000 Management- und Spezialistenfunktionen. So bieten sich in der Migros gerade Hochschulabsolventen diverse Möglichkeiten an. Seit 2008 existieren für diese Trainee-Programme, welche zwei Jahre dauern. Aktuell beschäftigt die Migros 25 Trainees. Das Migros-Magazin hat drei besucht, die den so wichtigen Einstieg in die Berufswelt bei der Migros machen.

Aldo Lutz (26), MGB-Trainee bei der Migros Aare Das Trainee-Programm bei der Migros warfürAldoLutzein«Traum».«Ichhabeimmerwiederangerufenundbefürchtete schon, dass ich jemandem auf die Nervengehe.»DasGegenteilwarderFall: Der HSG-Absolvent, der Marketing und Wirtschaftspädagogik studiert hat, arbeitetzurzeitalsAssistenteinesSpartenleiters der Migros. Dieser führt die Leiter mehrerer Fachmärkte wie Micasa. Warum ausgerechnet die Migros? «Marketingmässig ist sie extrem spannend: Die Migros ist hierzulande der

Josephine Bugnard Die junge Lebensmittelwissenschafterin will einmal eine Führungsposition übernehmen.


AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

NEUES AUS DER MIGROS 39 grösste Werbeauftraggeber und ist mit Migipedia auch im Bereich Social Media aktiv», sagt Lutz. Dass die Migros genossenschaftlich organisiert ist, sei ihm sympathisch. «Zudem steht bei ihr der Kunde im Zentrum, sie ist für alle Gesellschaftsschichten da», hält Lutz fest. Das spiegle sich auch in seinem Arbeitsumfeld: Nicht alle seiner Kollegen haben einen Hochschulabschluss. «Das ist ein spannender Mix», betont Lutz. Aldo Lutz gefällt, dass er von Beginn an mit anspruchsvollen Aufgaben betraut wurde — sei es in seiner jetzigen Tätigkeit oder im ersten Trainee-Einsatz als Produkteverantwortlicher im Bereich Food des Migros-GenossenschaftsBundes in Zürich. Wie hat sein Umfeld reagiert,als er sich nach seinem Studium für die Migros entschied? «Meine Studienkollegen fanden es super, nur vereinzelt gab es Bemerkungen im Sinn von «Arbeitest du jetzt in einem Migros-Lädeli?». Aber da sei halt Selbstbewusstsein gefragt.Sein Fazit? «Was die Vielfalt der Tätigkeiten betrifft, hätte ich anderswo kaum solche Möglichkeiten.»

Chance für Studenten

Am 21. Oktober 2011 findet bereits zum zweiten Mal der Migros-CarreerDay im Gottlieb-Duttweiler-Institut in Rüschlikon ZH statt. Eingeladen sind Studenten, die so die Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Migros kennenlernen können. Mit von der Partie sind Migros-Chef Herbert Bolliger, Manager und Fachspezialisten sowie ehemalige Hochschulabsolventen, die heute bei der Migros arbeiten. www.migros.ch/hochschulabsolventen

«Migros geniesst Glaubwürdigkeit»

Isabelle Roth

Josephine Bugnard (27), Industrie- Für Isabelle Roth sind die Ideale von Trainee bei der Chocolat Frey AG Gottlieb Duttweiler auch heute noch

Josephine Bugnard hat im vergangenen Jahr ihr Studium an der ETH abgeschlossen. Noch während ihres Studiums bewarb sich die Lebensmittelwissenschafterin bei der Migros. «Während der zwei Jahre Ausbildung in vier Migros-Unternehmen arbeiten — das klang spannend.» Nach ihrem ersten Einsatz in der Jowa AG arbeitet sie seit April 2011 bei der Chocolat Frey. Hier kümmert sich Bugnard jedoch nicht um Schokolade, sondern um Kaugummi. «Ich stelle unter anderem Berechnungen zur optimalen Auslastung bestimmter Produktionsanlagen an.» Wie beurteilt sie das Trainee-Programm? «Alle sechs Monate kommt man in ein anderes Unternehmen und befasst sich mit neuen Projekten — das ist eine Herausforderung.» Die nächste Station im TraineeProgramm wird die Mibelle Cosmetics in England sein. Ihr Ziel ist es, irgendwann mal ein Team zu führen. Wo genau, lässt sie offen. «Allerdings muss ich gestehen, dass es mir in meinem aktuellen Umfeld extrem gut gefällt — ich liebe Schokolade.»

Isabelle Roth (25), HandelsTrainee bei Office World. Vielleicht war ihr Weg vorgezeichnet, denn Isabelle Roth betont: «Ich bin ein Migros-Kind.» Seit fünf Wochen arbei-

aktuell.

tet sie bei Office World, wo sie ein Projekt im Bereich Drucker betreut. «Angeworben» wurde Roth an der HSG St.Gallen,wo sie nach der Lehrerausbildung an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen Betriebswirtschaft studierte. «Es ist schon so, dass ich mit der Migros emotional verlinkt bin», erklärt Isabelle Roth. Zu ihren stärksten Kindheitserinnerungen gehört der MigrosEinkaufswagen,der jeweils an Nachmittagen nach Gommiswald SG kam. Dort ist Roth aufgewachsen. Noch während ihrer Schulzeit jobbte sie zudem als Kassiererin in einer Migros-Filiale. Genauso wichtig für Roth ist aber ein anderer Faktor: «Die Migros ist mit ihrem sozialen und kulturellen Engagement glaubwürdig.» Die Ideale von Gottlieb Duttweiler sind für sie alles andere als «verstaubt». Und wie fühlt sich Isabelle Roth nach fünf Wochen bei Office World? «Hier fordert man von mir ein hohes Mass an Eigenverantwortung», sagt die 25-jährige Ostschweizerin. Sie arbeite eng mit der Geschäftsleitung zusammen. «Praxisbezogener gehts nicht», resümiert Isabelle Roth.

Texte Christoph Petermann, Bilder Victoria Loesch

Stephan Häner ist verantwortlich für das Hochschulmarketing der Migros. Stephan Häner,warum soll einAkademikerbei der Migros einsteigen?

Weil es hier extrem spannende Jobs hat. Zudem ist die Vielfalt innerhalb der Migros in der Schweiz wohl einzigartig. Was heisst das konkret?

Wo sonst haben Sie die Möglichkeit, während der Trainee-Ausbildung in völlig unterschiedlichen Firmen zu arbeiten? Diese Möglichkeit haben wir mit unseren Genossenschaften, dem Migros-Genossenschafts-Bund sowie den Migros-Unternehmen. Ist die Migros populär bei Uniabsolventen?

Gerade bei jungen Menschen sind Themen wie Ethik und Ökologie eminent wichtig. Hier geniesst die Migros mit ihrem sozialen Engagement Glaubwürdigkeit, ebenso mit M-way, dem Pionier für Elektromobilität. Wie wichtig ist das Trainee-Programm für die Migros selber?

Aufgrund der demografischen Entwicklung wird der Konkurrenzkampf um Hochschulabsolventen grundsätzlich immer schärfer.Zudem wird die Arbeitswelt immer komplexer. Je früher wir daher junge Leute erreichen, desto besser.


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AKTUELL NEUES AUS DER MIGROS

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Einmal selbst einkassieren

Die Migros testet die neuen Kassensysteme Self-Scanning und Self-Checkout in neun Filialen. Eine davon ist der Supermarkt im Shoppyland im bernischen Schönbühl.

Funktioniert: Viviane Honegger erfasst den Preis von Joghurts mit dem Handscanner (links). Ervina Hekic berät Urs Reber an der Bezahlstation.

V

iviane Honegger steuert mit ihrem Einkaufswagen das Kühlregal mit den Milchprodukten an, nimmt ihr Lieblingsjoghurt aus dem Gestell und erfasst mit dem Handscanner den Strichcode auf dem Becher. Sofort sieht die 40-jährige kaufmännische Angestellte aus Bäriswil BE auf dem Gerätedisplay den Preis des Produkts und auch,für welchen Gesamtbetrag sie bereits eingekauft hat. «Ich finde das Verfahren eine gute Idee», sagt sie. «Aber es ist schon etwas gewöhnungsbedürftig. Ich mache es ja auch zum ersten Mal. Ich werde meine Lehren daraus ziehen.» Deshalb wird sie nächstes Mal eigene Einkaufstaschen mitnehmen oder solche beim Eingang beziehen.So kann sie ihre Einkäufe gleich in eine Tasche im Wagen legen, nachdem sie die Produkte aus dem Regal genommen und deren Preis eingescannt hat.Das

Umpacken der Waren nach dem bargeldlosen Bezahlen am Automaten vom Wagen in Einkaufstüten entfällt. Die Bernerin ist nicht die Einzige, die momentan ihre ersten Erfahrungen mit den neuen Kassensystemen sammelt. Die Migros testet sie seit dem 6.September in neun Filialen.Self-Scanning ist für grosse Einkäufe,Self-Checkout für kleine Besorgungen konzipiert. Beide Verfahren sollen den Kunden das Warten an den bedienten Kassen ersparen und das Zahlen vereinfachen.

Vor allem ältere Leute schätzen die neuen Techniken Im Supermarkt Shoppyland in Schönbühl BE, wo Viviane Honegger einkauft, stehen beide Verfahren gleichzeitig auf dem Prüfstand. Mit durchschlagendem Erfolg,wie Marktleiter Daniel Nigg fest-

gestellt hat: «Pro Tag besuchen zwischen 3000 und 4000 Kunden unseren Laden. Von diesen benutzen schon 400 bis 600 Leute die neuen Systeme. Einen solch grossen Zuspruch von Anfang an haben wir nicht erwartet.» Nigg hat bemerkt, dass es mehrheitlich ältere Leute sind, welche die neue Technik nutzen. «Sie schätzen es, dass sie den gesamten Einkauf in ihrem eigenen Tempo abwickeln können», sagt der Marktleiter. Die Migros-Filiale im Shoppyland ist eine der grössten überhaupt und hatte bisher 28 Kassen. Nun sind es sechs weniger.Dafür gibt es sechs Self-Scanningund vier Self-Checkout-Bezahlstationen. «Technisch funktionieren sie tadellos», lobt Nigg. Projektleiter Hans Schwarz hat die Übersicht über alle neun Pilotfilialen. Auch er ist von der grossen Akzeptanz


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43 überrascht, welche die neue Technik überall bei den Kunden schon geniesst. So ist er denn auch überzeugt, dass es in einem Jahr bereits in vielen weiteren Migros-Läden schweizweit die neuen Kassensysteme geben wird. Vorher müssen aber die jetzt gesammelten Erkenntnisse und die Kritik der Kunden zur Optimierung der Verfahren verwendet werden.

Die Kunden solidarisieren sich mit dem Verkaufspersonal So gross die Akzeptanz im Allgemeinen ist, so gibt es doch im Besonderen eine Sorge,welche die Kunden umtreibt: «Wir werden immer wieder gefragt, ob nun Jobs abgebaut werden», sagt Daniel Niggli. «Dies kann ich entschieden verneinen.» Vielmehr freut er sich über die Solidarität der Kunden mit den Kassenangestellten und meint: «Das Shoppyland ist eine bedienungsintensive Filiale. Ich bin froh, wenn mehr Personal Zeit für Bedienung und Beratung hat. Zudem müssen auch die neuen Systeme gewartet und die Kunden dort betreut werden.» Zu diesem Zweck wurden Kassiererinnen zu Kundencoaches ausgebildet. Eine von diesen ist Ervina Hekic. Sie berät Kunden und macht sie mit der neuen Technik vertraut. Ihre Erfahrung: «Die Leute, welche die Systeme ausprobieren, finden und beherrschen sie gut, sie merken, dass sie Zeit gewinnen. Aber die Handhabung ist ja auch nicht schwierig.» Sie erachtet es jedoch als absolut in Ordnung,wenn jemand weiterhin an der bedienten Kasse zahlt. «Unsere Kunden haben ja die Wahlfreiheit», betont sie. Auch ihr gegenüber äussern die Leute die Befürchtung, sie könnte wegen der Maschinen ihre Stelle verlieren. Zu Unrecht, ist Ervina Hekic überzeugt: «Wir haben ja noch viel anderes zu tun und sitzen nicht nur an der Kasse.»

«Ich bin froh, wenn das Personal Zeit für Beratung hat.»

Text und Umfrage Daniel Sägesser Bilder Mischa Imbach

UMFRAGE

Was halten Sie vom neuen System? Sarah Pfister (24), Chemielaborantin, Schüpfen BE, benutzt Self-Scanning: «Ich bin vom System überzeugt. Mir gefällt vor allem, dass ich bereits während des Einkaufs sehe, wie viel ich schon ausgegeben habe.»

Olivia Müller (43), Hausfrau, Schüpfen BE, benutzt Self-Scanning: «Die Preise selber einzuscannen erachte ich als sehr praktisch. Beim Bezahlen spare ich Zeit und kann dabei erst noch mein Tempo selber bestimmen.»

Stefanie Witschi (25), Konditorin, Bäriswil BE, benutzt Self-Scanning: «Ich finde es super, dass ich meine Einkäufe gleich in die Tasche packen kann, wenn ich sie aus dem Regal genommen und eingescannt habe. So muss ich die Produkte nicht mehr dreimal in die Hand nehmen.»

Gertrud Holzer (69), Pensionärin, Münchenbuchsee BE, benutzt bediente Kasse: «Das Prinzip der unbedienten Kasse ist sicher gut, deshalb benutzen meine Töchter die Scanner. Ich aber will weiterhin mit Bargeld bezahlen. Das geht an den Bezahlautomaten nicht.»

Philipp Kislig (36), Informatiker, Ittigen BE, benutzt Self-Scanning: «Das Verfahren ist praktisch und funktioniert effizient. Man hat schnell bezahlt und muss nicht an der Kasse warten, wenn es viele Kunden gibt.» Ulrich Faisst (66), Pensionär, Bolligen BE, benutzt Self-Scanning: «Beim Einscannen sieht man laufend, wie hoch der Betrag ist, für den man bereits eingekauft hat. Ich habe dabei auch die einzelnen Preise bewusster wahrgenommen.» Gabrielle Frei (63) Textilgestalterin, Urtenen BE, benutzt Self-Scanning: «Die Bedienung des Scanners ist kinderleicht. Ich finde die Neuerung spannend und effizient. Gut vor allem ist, dass ich die eingekauften Sachen nicht mehrmals in die Hand nehmen muss.»

Peter Schweizer (54), Teamleiter SBB, Schüpfen BE, benutzt bediente Kasse: «Ich benutze die neuen Kassensysteme bewusst nicht, denn ich glaube, dass diese eingeführt werden, damit Personal abgebaut werden kann. Zudem schätze ich den Kontakt mit den Angestellten an der Kasse.» Daniel Fählimann (26), Automechaniker, Bern, benutzt Self-Checkout: «Das System eignet sich, wenn man nur einige Artikel eingekauft hat. Es ist praktisch und geht rasch. Und ich muss nicht mehr anstehen.» Cécile Thomi (43), Hausfrau, Schönbühl BE, benutzt Self-Checkout: «Ich bin technikbegeistert. Es ist für mich klar, dass ich die neuen Systeme nutze. Das Bezahlen geht schneller. Ich habe solche Freude daran, dass ich das Self-Checkout heute bereits zum dritten Mal anwende.»

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Transparenz beim Einkauf

Migipedia.ch informiert neu über die Klimafreundlichkeit von Migros-Produkten. Dahinter steht die Non-Profit-Organisation Climatop. Chef Heinz Schmid erklärt das Bewertungssystem. Heinz Schmid, inwiefern profitieren die Kundinnen und Kunden von diesen ClimatopBenotungen?

Heinz Schmid ist Chef der NonProfit-Organisation Climatop.

Sie können bewusster einkaufen, denn Sie erfahren,wie gross der CO2-Ausstoss ist, den ein Produkt verursacht. Dabei werden Herstellung, Verpackung, Vertrieb, Nutzung und auch die Entsorgung berücksichtigt.Diese detaillierte Klimadeklaration ist in der Schweiz eine völlig neue Dienstleistung. Das ist eine Pioniertat der Migros. Welche Produkte sind denn besonders klimafreundlich?

Zum Beispiel Reis aus dem Tessin, der dort vom Migros-Industriebetrieb Riseria verarbeitet wird. Entscheidend ist dabei, dass es sich um Trockenreis beziehungsweise Bergreis handelt. Er übertrifft bei der Umweltfreundlichkeit jenen Reis, der auf überfluteten Feldern angebaut wird,denn durch das stehende Wasser entsteht durch Sonneneinstrah-

MIGROS-ZEITREISE

Service für den Göppel Grosser Ansturm beim Einkaufszentrum Shoppyland: In SchönbühlbeiBernorganisierte die Migros 1976 einen Veloplausch-Tag.Rund tausend begeisterte Radler kamen zusammen, die Migros kontrolliertee und reparierte vor Ort viele altgediente Drahtesel. Auch heute te beweist die Migros immer wieder, dass sie ein Herz für Veloofahrer hat. So ist der Fachmarkt kt SportXX Hauptsponsor der er SlowUp-Erlebnistage.Eine halbe be Million Radler und Inline-Skater er kommen dabei jährlich auf autofreien Strassen in Fahrt. Und nd SportXX hilft auch in mobilen len Garagen, wenn Veloschaltungen versagen oder Pneus die Luft ausgeht.

M.W.

lung klimaschädigendes Faulgas. Eine besonders gute Bewertung erhielt das Migros-Waschmittel Total Minimax, weil es seine Waschkraft schon bei tiefen Wassertemperaturen entfaltet. Es ist rund dreimal klimafreundlicher als herkömmliche Waschmittel. Gibt es eine einfache Regel, an die sich Konsumenten halten können, wenn sie klimafreundlich einkaufen wollen?

Relativ unkompliziert verarbeitete Produkte, die zudem keine Kühlung verlangen, sind in der Regel klimafreundlich. Dazu zählen zum Beispiel Brot, Polenta oder naturtrüber Most. Milch- und Fleischprodukte sind dagegen weniger klimafreundlich, allein schon wegen des Methans, das Kühe bei der Verdauung ausstossen. Die Konsumenten können aber doch nicht auf die Nahrungsmittel Fleisch und Milch verzichten.

Darum geht es auch nicht. Die Kunden sollen beim Einkaufen noch mehr Transparenz haben. Dann können sie sich entschliessen,weniger klimafreundliche Lebensmittel nur mit Mass zu geniessen. CO2 lässt sich aber auch auf viele andere Arten einsparen, etwa indem man auf unnötige Autofahrten verzichtet. Interview Michael West

Die Schweizer Non-Profit-Organisation Climatop setzt sich für klimafreundliche Produkte ein. Weitere Infos unter: www.climatop.ch www.migipedia.ch

«CO2 lässt sich auf viele Arten einsparen.»


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Das Bio-Einmaleins

Rachel Häusler verhält sich ökologisch vorbildlich. Im Haushalt der Lehrerin und Mutter einer kleinen Tochter (1½ Jahre) wird recyclet, was recyclet werden kann. Und auf den Tisch kommen täglich Bioprodukte. Rachel Häusler, seit wann kaufen Sie Bio?

Ich kaufe schon seit Langem Bioprodukte. Seit meiner Schwangerschaft achte ich jedoch noch bewusster darauf, was ich esse. Schliesslich isst der kleine Mitbewohner mit. Warum?

Als Mutter trägt man eine grosse Verantwortung. Man ist ja bekanntlich, was man isst.Ich koche täglich und achte dabei genau darauf, was in meinem Kochtopf landet. Seit ein paar Jahren habe ich diverse Lebensmittelallergien. Dies ist ein weiterer Grund, weshalb ich oft zu Bio greife. Die Produkte sind genau deklariert und beinhalten kaum Zusatzstoffe. Wer oder was hat Sie auf den Geschmack gebracht?

Dank dem Schrebergarten meiner Eltern habe ich mitbekommen, wie man Biogemüse kultiviert. Zudem war mein Vater in Schaffhausen für den Vollzug des Tierschutzes bei Nutztieren verantwortlich. Ein Grund, weshalb ich wo möglich zu Bio oder Fleisch aus der Region greife.

«Man ist bekanntlich, was man isst.»

R

achel Häusler (35) ist seit zwölf Jahren Realschullehrerin in Neuhausen SH.«Die dankbaren Blicke der Jugendlichen, nachdem der komplizierte Schulstoff sitzt, sind unbezahlbar.» Dass man den Kindern nicht nur Englisch oder Mathe beibringt, sondern sie auch auf Themen sensibilisiert, die ihr weiteres Leben beeinflussen, ist ein weiterer Pluspunkt des Lehrerberufs, findet die sportliche Lehrerin.

In welchen Bereichen benutzen Sie Bioprodukte?

Vor allem bei Brot, Fleisch, Früchten, Gemüse und Milchprodukten.

Fühlen Sie sich besser, seit Sie Bio essen?

Ja, nach dem Verzehr von Bioprodukten hatte ich noch nie Allergiesymptome.

Ihr Lieblingsbioprodukt in der Migros?

Die diversen Bio-Brote und die Bio-Nektarinen. Die sind zuckersüss!

Was macht Bio attraktiv?

Wir wissen, dass es wichtig ist, auf eine gesunde Ernährung zu achten. Wir wollen auch im Alter fit sein. Das Wissen, das einem die Medien vermitteln, spielt dabei sicher auch eine Rolle. Die Konsumenten lassen sich zum Glück nicht mehr alles gefallen. Anna Bürgin

Bilder René Ruis, LD

Rachel Häusler ist Lehrerin aus Leidenschaft. Sie liebt aber nicht nur ihre Arbeit, sondern auch Bio.


SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

BIO 51

r Migros Neu im Biosortiment de

. 2.60* imkraft-Brot, 500 g, Fr ■ Bio Backmischung Ke ehl, Fr. 2.60 0 g, neu mit Keimkraftm ■ Bio Sonnenkranz, 36 ■ Bio Broccoli, 500 g, Fr. 3.80 ■ Bio Chämischinken, 100 g, Fr. 4.55* ■ Bio Butter, 200 g, Fr. 4.10 ■ Bio Roggenvollkornbrot rund, 500 g, Fr. 3.40 ■ Bio Nussrollen, 2 Stück, Fr. 2.10* ■ Bio Max Havelaar Baby Overall, Grössen 50-98, Fr. 15.90* ■ Bio Max Havelaar Datteln entsteint, 200 g, Fr. 2.30 ■ Bio Max Havelaar Kakaogetränk, 500 g, Fr. 7.60* ■ Bio Blévita mit Dinkel, 228 g, Fr. 3.75 * In grösseren Filialen erhältlich.

Bio-Brote bleiben jetzt länger frisch Seit September werden alle Bio-Brote, welche die Migros verkauft (ausser Zopf und Twister hell), nach einer Keimkraftrezeptur produziert. Das bedeutet, dass die Brote Weizen, Mais, Dinkel, Hirse, Buchweizen, Hafer und Gerste beinhalten. Diese Mischung verbessert die Wasserspeicherung, und das Brot bleibt länger frisch.

Die Brote werden nach der Schweizer Bioverordnung verarbeitet. Damit werden spezifische Biostandards eingehalten, womit unter anderem auf chemische Zusatzstoffe verzichtet wird. So beliebt sind Bio-Brote Bis heute gibt es 15 verschiedene Biobrot-

sorten. Der Verkauf stieg im Jahr 2010 gegenüber dem Vorjahr um 35 Prozent. In Stückzahlen sind dies rund 7,4 Millionen Brote. Per Mai 2011 ist der Umsatz um ein weiteres Viertel gestiegen. Ziel der Migros ist es, das Biobrotsortiment sukzessive auszubauen und so viele Standardsorten wie möglich in Bioqualität anzubieten.


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MIGROS-MAGAZIN NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

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Zwetschgen-Kompott Schmeckt zur Saison: Das Kompott aus Zwetschge, Zucker, Zimt und Zitrone.

Dessert für 6 Personen ■ 500 g Zwetschgen waschen, entsteinen und halbieren. Zirka Fr. 2.50 ■ Von einer Bio-Zitrone die Hälfte der Schale abreiben und die Zitrone auspressen. Zirka Fr. 0.90 ■ Zwetschgen mit der Zitronenschale und -saft sowie 120 g Zucker und 1/4 Teelöffel Zimt sanft erhitzen. Sobald sich der Zucker aufgelöst hat, das Kompott 5 Minuten köcheln lassen. Kalt oder warm servieren. Zirka Fr. 0.55 Tipp: Das Kompott schmeckt zu Cake, Milchreis, Omeletten oder auch zu Glace. Im Kühlschrank hält es sich problemlos 3–4 Tage.

Traditionelles Handwerk

Mit der neusten Grissini-Kreation können Sie glatt behaupten, Sie hätten die Stangen selbst gemacht. Die sind nämlich auch wirklich von Hand gedreht. Die knusprigen Stängel mit den würzigen Olivenstückchen schmecken köstlich – mit etwas Rohschinken umwickelt, werden sie zur Delikatesse. M-Premium Grissini mit Oliven, 200 g, Fr. 4.20

Aus Grossmutters Backstube

Köstliche Branchli von Chocolat Frey verstecken sich im feinen Kuchen – eine «gluschtigere» Kuchenkreation wäre auch Grosi nicht in den Sinn gekommen. Achtung: hohes Suchtpotenzial! Grosis Branchli-Cake, 420 g, Fr. 4.90

Die grosse Welt des delikaten Gebäcks Das Chüechli für den Herbst

Wer Fasnachtschüechli mag, wird auch die neuen Herbstchüechli lieben. Anders als die beliebten Fasnachtschüechli gibt es die Herbstchüechli in praktischer Snackgrösse. Prima auch für unterwegs. Herbstchüechli, ca. 28 Stück, Fr. 2.50

Entspannt frühstücken

Frische Brötli gehören zum Zmorge einfach dazu. Wenn nur die Frage nicht wäre, wer früher aufsteht, um welche zu holen. Haben Sie die neuen Kaiserbrötchen zu Hause auf Vorrat, müssen Sie keinen Fuss vor die Tür setzen, denn die müssen nur noch aufgebacken werden. M-Classic Kaiserbrötchen, Frischback ungekühlt, 200 g, Fr. 1.20


SCHAUFENSTER MOUNTAINMANIA

NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

54

Einmal Himalaya retour

Smarte Kinder erfahren dank Mountainmania im Internet alles über die Berge dieser Erde. Und sie können ein Spiel spielen, das es den Besten ermöglicht, schon in jungen Jahren den höchsten Berg der Welt zu erklimmen.

N

a, warst du auch schon auf dem Mount Everest?» Mit Mountainmania hat eine neue PausenplatzÄra begonnen.Wo früher Mädchen beim Gummitwist um die Wette hüpften und Buben dem Fussball hinterherrannten, gehts heute nur um eine Frage: Wer war schon auf dem höchsten Berg der Welt, dem 8848 Meter hohen Mount Everest im Himalaya-Gebiet? Aufwww.mountainmania.chistGrips gefragt, und zwar ziemlich viel. Beim Stöbern auf der Website gibt es viel zu entdecken. Und je mehr man lernt, sammelt und fotografiert desto mehr Punkte erhält man und kann so seine

Es gibt viel zu gewinnen! Unter allen Teilnehmern, die sich ins Gipfelbuch eingetragen haben, werden 10 ausgelost. Als Hauptgewinn gibt es 10 Tage Skiferien im Hotel Belvédère in Scuol für zwei Erwachsene und zwei Kinder im Wert von Fr. 9000.– zu gewinnen. Gipfelstürmer von Platz 2 bis 10 werden in den Wellnessurlaub geschickt, erhalten Skipauschalen in beliebten Schweizer Skigebieten oder Hotelplan-Gutscheine. Damit nicht genug: Wöchentlich wird unter allen Spielern je eine Digitalkamera verlost. Zudem sind jeden Tag sechs Kompasse auf der Website versteckt. Derjenige, der einen findet, bekommt diesen postwendend zugestellt. Viel Glück!

Bergsteigerausrüstung stetig ergänzen. Damit stösst der Spieler in immer höhere Gebiete vor, bis er zuletzt den Mount Everest, bezwingt und sich dort ins Gipfelbuch eintragen kann.

Lernen, Felswandhüpfen, Wildwasserfahren Auf dem Weg zum Ziel sammeln die kleinen Bergsteiger Punkte.Mit den Lilibiggs dringen sie in diverse Gebirge der Erde vor, entdecken Tiere und können beim Alpenquiz zu Bergweltmeistern werden und eine persönliche Urkunde ergattern. Die Website macht aus Hobbybergsteigern richtige Abenteurer. Vom Fels-

wandhüpfen, über Wildwasserfahrten bis hin zu einer Schneeballschlacht mit den Lilibiggs in der atemberaubenden Landschaft Amerikas,sind den digitalen Erlebnissen keine Grenzen gesetzt. Die Krönung ist ein 3-D-Flug mit dem Lilibiggs-Mobil über alle 20 Bergregionen der Erde. Schon nach wenigen Minuten auf der Website hat man das Gefühl, man fliege aus dem Zimmer in die grosse weite Welt! Text Anna Bürgin Bild Victoria Loesch

www.mountainmania.ch


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M-Classic Rollschinkli Schulter, geräuchert und gekocht 50% Rindsplätzli à la minute, Schweiz, per 100 g 3.40 statt 4.90 30% Hirsch-Pfeffer gekocht, 600 g 33% M-Classic Schweinswürstli 3 für 2 Malbuner Saftschinken im Duo-Pack, hergestellt in Fürstentum Liechtenstein mit Fleisch aus der Schweiz, Packung à 2 x 121 g 5.50 statt 7.90 30%

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NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Fatto KatzenstreuSortiment 20% Alle Total Wasch- und Bügelhilfen, z. B. Spray & Wash, 500 ml 4.70 statt 5.90 20% Gültig bis 3.10. Alle Exelia GewebeveredlerNachfüllbeutel im Duo-Pack 20% Alle Optimum Mottenprodukte, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.80 günstiger Gültig bis 3.10. Gesamtes Pedic Sortiment, 20x Cumulus-Punkte Gültig bis 3.10.

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Alle Herren-Hemden 20% Gültig bis 3.10. Alle Cucina & Tavola Küchenmesser und Victorinox sowie Cucina & Tavola Scheren 50% Gültig bis 3.10. Alle Cucina & Tavola Besteckserien 50% Gültig bis 3.10. Gesamtes ReisegepäckSortiment 30% Gültig bis 3.10.

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MIGROS-MAGAZIN NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

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Villa Kunterbunt

Bekennen Sie Farbe! Mit den Produkten von «Schöner Wohnen» lässt sich das Zuhause in eine farbenfrohe Welt verwandeln.

Mit den SchönerWohnen-Farben streicht man ökologisch: Die Trendfarben sind emissionsarm eingestellt und tragen das Umweltlabel «Der blaue Engel». Wenns doch Weiss sein soll: Die hoch ergiebige und scheuerbeständige Profi-Wandfarbe Polarweiss schnitt beim Ökotest (Ausgabe 3/2011) erneut mit «sehr gut» ab.

■ Schöner-Wohnen-Trendfarben Orchidee, Malve, Provence, in Matt oder Seidenglänzend, 2,5 l, Fr. 39.90 ■ «Schöner Wohnen» Polarweiss, 11 l, Fr. 59.90

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B

eim Anblick von ferienblauen Dächern auf ägäischen Inselgruppen geraten wir ins Schwärmen, die Pastelltöne karibischer Kolonialvillen begutachten wir mit grossem Entzücken. In unseren eigenen vier Wänden jedoch bekennen wir nicht gerne Farbe. Hier herrscht ewig gleiches Weiss vor. Wer nicht von der Trendwelle des häuslichen Farbreigens überrollt werden möchte, greift jetzt besser zu Pinsel und Roller. Farben beruhigen, regen an und

verstärken Energien – wer sie zu Hause effektvoll einsetzt,kann seiner Wohnung einen gänzlich neuen Charakter verleihen.

Farbstark, stimmungsvoll und ökologisch sinnvoll Mit qualitativ guter und ergiebiger Farbe geht der Anstrich besser von der Hand. Im Do-it+Garden-Sortiment gibt es neu die Farbprodukte von Schöner Wohnen, mit denen sich individuelle Wohnträume

realisieren lassen. Die emissionsarme Trendfarben-Kollektion besteht aus 22 Farbtönen,die regelmässig der aktuellen Mode angepasst werden. Zurzeit angesagt sind Knalleffekte mit Papaya, Orchidee, Malve oder Melone, erdfarbene Wohlfühlwelten aus Cashmere, Macchiato, Savanne und Sand oder die Farbenpracht des Indian Summer.Man holt sie sich mit einem Trio aus Ziegel,Mango und Cream nach Hause ins Haus. Nicole Ochsenbein


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Weihnachtsmärkte in Basel, Colmar und Strasbourg

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Weihnachtsmarkt in Colmar Reiseprogramm Basel – Strasbourg – Breisach – Basel 1. Tag Basel Individuelle Anreise nach Basel, Anlegestelle St. Johann. Einschiffung ab 15.00 Uhr. Anschliessend können Sie den bezaubernden Basler Weihnachtsmarkt besuchen. Abendessen an Bord. Das Schiff bleibt über Nacht in Basel liegen. 2. Tag Basel – Breisach/Colmar Ankunft in Breisach nach dem Mittagessen. Bustransfer zum Weihnachtsmarkt in Colmar. Zauberhafte Weihnachtsdekorationen und das Flair der Colmarer Altstadt tragen zum einmaligen Charme der elsässischen Weihnacht bei. Abendessen an Bord. Bummeln Sie am Abend durch das hübsche Breisach oder geniessen Sie den Abend an Bord. 3. Tag Breisach – Strasbourg Bis zur Ankunft im elsässischen Strasbourg gegen 11.00 Uhr wird Ihnen ein Brunch serviert (kein Mittagessen). Anschliessend Besuch des Weihnachtsmarktes. Der berühmte «Christkindelsmärik» ist einer der ältesten Weihnachtsmärkte Frankreichs. Abfahrt in Richtung Basel gegen 18.00 Uhr. Das Abendessen wird Ihnen im eleganten Restaurant serviert.

REISEGARANTIE

Rathausstrasse 5, CH-8570 Weinfelden, Tel. 071 626 55 00, info@thurgautravel.ch

(pro Person, inkl. Vollpension, Transfers)

4. Tag Basel Weihnachtsfrühstücksbuffet bis 11.00 Uhr. Anschliessend Ausschiffung und individuelle Heimreise zu Ihrem Wohnort. Programmänderungen vorbehalten. MS Alemannia***+ Komfort-Hotelschiff für 184 Passagiere in 92 Kabinen (ca. 12 m²). Alle Kabinen verfügen über Dusche/WC, Föhn, Klimaanlage, Telefon, SATTV. Auf dem Oberdeck zu öffnende Fenster. Zur Bordausstattung gehören Panorama-Restaurant, Salon, Bar und Sonnendeck. Treppenlift vorhanden. Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt). Unsere Leistungen • Flusskreuzfahrt mit Vollpension an Bord (an 1 Tag Brunch) • Bustransfer zum Weihnachtsmarkt in Colmar • Transfer mit Tram in Strasbourg Nicht inbegriffen: Versicherungen, Getränke, Trinkgelder, Mittagessen 1. Tag, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch)

Sofort buchen unter Gratis-Nr. 0800 626 550

Abeisedaten 2011/2012 26.11. 29.11. 02.12. 05.12. 08.12. 11.12. 14.12. 17.12. 20.12.• 23.12.• 27.12.• 30.12.* * Zuschlag Silvesterfahrt mit Menü Fr. 90.– • All inclusive (Hauswein/Sekt/Fassbier/Softdrinks) Preise pro Person in Fr. 2-Bettkabine, Hauptdeck 2-Bettkabine, Oberdeck 2-Bettkabine, Deluxe OD Zuschlag 2-Bettkabine zur Alleinben. Annullationsversicherung

390.– 490.– 590.– 190.– 19.–

Weitere Weihnachtsfahrten mit MS Johannes Brahms 4 Tage ab Fr. 490.– 25.11. 28.11. 01.12. 04.12. 07.12. 10.12. 13.12. 16.12. 30.12.* nur Hauptdeck verfügbar Weiter Informationen unter www.thurgautravel.ch

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SCHAUFENSTER WELTTIERTAG

MIGROS-MAGAZIN NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

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Wer wird Malermeister/in?

Am 4. Oktober ist Welttiertag. Die Migros engagiert sich bereits seit vielen Jahren für die Vierbeiner. Für Kinder gibt es einen Malwettbewerb mit drei tollen Hauptpreisen.

K

annst du an keiner Entenfamilie vorbeigehen,ohne dass du begeistert «Jöö,wie herzig» rufst? Gibts nichts Süsseres für dich als kleine Kätzchen,die sich eng an ihre Mutter schmiegen? Dann zeichne ein Bild von deiner Lieblingstierfamilie und schick es an unten stehende Adresse. Dabei sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Egal ob Zebra, Känguru, Hamster oder Fuchs — wichtig ist, dass es eine ganze Tierfamilie ist.Die Kinder mit den schönsten drei Zeichnungen können mit ihren Familien (zwei Erwachsene,zwei Kinder) Ferien auf dem Bauernhof gewinnen.

Louise (12) aus Feldmeilen zeichnete die Hasenfamlie, die sie am liebsten zu Hause hätte.

Die Migros engagiert sich für das Wohl unserer Tiere DerWelttiertagwurdeAnfangder1930erJahre ins Leben gerufen. Seitdem wird der 4.Oktober von internationalen Tierschützern genutzt, um weltweit für den artgerechten und respektvollen Umgang mit Tieren und deren Schutz einzutreten. Seit elf Jahren engagiert sich auch die Migros am Welttiertag. Ein Prozent des Umsatzes aus dem Tierwelt-Sortiment, der während der Aktion vom 27. September bis 10. Oktober erwirtschaftet wird, geht an drei Tierschutzorganisationen: Certodog Siftung für das Wohl des Hundes, STS Schweizer Tierschutz und die Vogelwarte Sempach, Stiftung für Vogelschutz. Anna Bürgin

20-Prozent-Aktion

Bild Susanne Völlm

Vom 27. September bis 10. Oktober gibts auf das Selina- und Asco-Sortiment eine 20-Prozent-Aktion, z. B. ■ Selina Junior, 1 kg, Fr. 2.80 statt Fr. 3.50 ■ Asco Pasta, 4 x 300 g, 5.20 statt Fr. 6.50 ■ Asco Vitaflex, 154 g, Fr. 5.50 statt Fr. 6.90

Ferien auf dem Bauernhof zu gewinnen So machst Du mit: Schicke das Bild Deiner Tierfamilie mit Deiner Adresse an folgende Adresse: Migros-Genossenschafts-Bund, Welttiertag, Postfach, 8099 Zürich. Einsendeschluss: 7. Oktober 2011. Rechtlicher Hinweis: Die Teilnahme an der Verlosung ist nicht an einen Kauf gebunden. Mitarbeiter der Migros und der Wirz Werbung AG sind von der Wettbewerbsteilnahme ausgeschlossen. Die Auswahl der Gewinner erfolgt am 14. Oktober 2011. Die Gewinner werden schriftlich informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Preis kann nicht umgetauscht oder in bar ausbezahlt werden.


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Singapur, Malaysia und Thailands Traumstrände

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Ergreifen Sie diese einmalige Gelegenheit und entdecken Sie mit uns die schönsten Städte und Inseln Asiens. Kommen Sie mit auf eine faszinierende Reise in exotische Kulturen, die unvergessliche Eindrücke hinterlassen wird. Die Route führt Sie von der Metropole Singapur ins geschäftige Bangkok mit seinen unzähligen Sehenswürdigkeiten. Bestaunen Sie die Naturschönheiten an Malaysias Küste und geniessen Sie unbeschwerte Tage auf den thailändischen Trauminseln Phuket und Ko Samui. Freuen Sie sich auf eine erlebnisreiche Kreuzfahrt und lassen Sie sich an Bord der Costa Classica so richtig verwöhnen.

Ihr Reiseprogramm zu den Höhepunkten Asiens 1. Tag: Schweiz – Dubai – Singapur. Am Nachmittag Abflug ab Zürich mit Emirates via Dubai nach Singapur. 2. Tag: Singapur. Am Nachmittag Ankunft in Singapur. Transfer zum Hafen, Einschiffung und Kabinenbezug. Abends sticht die Costa Classica in See – ganz sicher ein einmaliges Erlebnis, die Millionenstadt einmal aus einer ganz anderen Sicht zu geniessen und das Lichtermeer zu bewundern. 3. Tag: Kuantan (Malaysia). Die reizvolle Stadt an der malayischen Ostküste kann problemlos zu Fuss erkundet werden. Mit ihren pastellfarbenen Kuppeln und Minaretten ist die State Mosque wohl das auffälligste Gebäude in der Stadt. Besuchen Sie unbedingt den Jalan Besar, hier finden Sie unzählige einheimische Souvenirs. 4. Tag: Erholsamer Tag auf See. 5.+6. Tag: Bangkok (Thailand). Willkommen im Land des Lächelns! Bangkok zählt zu den interessantesten und aufregendsten Metropolen der Welt. Die Stadt besticht mit über 400 Tempeln, eindrucksvollen Palästen, belebten Strassenmärkten und topmodernen Einkaufszentren. 7. Tag: Ko Samui (Thailand). Ko Samui gehört zu den beliebtesten Badeferien-Inseln im Golf

von Thailand und galt lange als Geheimtipp. Sie bietet weisse Traumstrände, endlose Palmenhaine und urwaldbedeckte Hügel. 8. Tag: Erholung auf See. 9. Tag: Singapur. Heute haben Sie den ganzen Tag Zeit, diese faszinierende Stadt kennenzulernen. Entdecken Sie die moderne Innenstadt mit Hochhäusern, gläsernen Einkaufszentren und Hotelpalästen und im Gegensatz dazu das historische Chinesische Viertel Chinatown und das exotische Little India mit unzähligen bunten Marktständen. 10. Tag: Port Klang (Malaysia). Port Klang ist das Tor zur malayischen Hauptstadt Kuala Lumpur. Besichtigen Sie diese multikulturelle Stadt mit den weltbekannten Petronas Twin Towers. Das feucht-warme Klima bringt eine enorme Pflanzenvielfalt zutage. 11.+12. Tag: Phuket (Thailand). Mit ihrer einmaligen Landschaft, der üppigen, farbenprächtigen Vegetation sowie den feinsandigen, hellen Sandstränden gehört die «Perle der Andamanensee» sicher zu den schönsten Plätzen Thailands. Phuket ist auch ein Paradies für Shoppingfans. 13. Tag: Langkawi (Malaysia). Langkawi ist eine Insel wie aus dem Bilderbuch. Weisse Sandstrände unter Palmen, üppiggrüne Reis-

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felder und glasklares Wasser – ein tropisches Paradies. 14. Tag: Penang (Malaysia). Die Insel Penang, auch «Perle des Orients» genannt, liegt vor der Küste Malaysias. Entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten dieser quirligen Stadt während einer Rikschafahrt durch die engen Strassen mit Tempeln und Händlern, die ihre Waren anbieten wie in alten Zeiten. 15. Tag: Malacca (Malaysia). Malacca gilt als historische Schatzkammer Malaysias, in der bis heute vieles von den Einflüssen einstiger Kolonialherren erhalten geblieben ist. Auf Schritt und Tritt stossen Sie auf ein Stück Geschichte, das es zu entdecken gilt. 16. Tag: Singapur. Nach dem Frühstück erfolgt die Ausschiffung. Der ganze Tag steht zu Ihrer freien Verfügung für weitere Ausflüge oder letzte Einkäufe. Zum Abschied laden wir Sie zu einem Nachtessen ein. Anschliessend Transfer zum Flughafen für den Rückflug via Dubai. 17. Tag: Ankunft in Zürich am Mittag. Nonstop-Flug Zürich – Singapur – Zürich mit dem A-380 der Singapore Airlines: Zuschlag Fr. 150.Einfaches Reisen: Schweizer Bürger benötigen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss.

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MIGROS-MAGAZIN NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

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■ Strickjacke, Fr. 49.– ■ Cap, Fuchsia, Fr. 18.– ■ Shirt aus Pima-Baumwolle, Fr. 25.– ■ Kunstlederjacke mit Pelzkragen, Fr. 98.– ■ Schal mit Paisleymuster, Fr. 17.– ■ Bluse mit Rüschen, Fr. 45.– ■ Gilet, Khaki, Fr. 39.– ■ Jeanshose, Fr. 69.– Alle Artikel in grösseren Filialen erhältlich.

Herbst im Anmarsch

Bilder LD, Getty Images; Styling Mirjam Käser

Kleider mit Nieten, Siegelknöpfen oder Schulterpatten dürfen im Schrank nicht fehlen.

T

rends kommen und gehen. Und dann gibt es noch solche, die bleiben. So verhält es sich mit dem Uniformlook – da ist «von gestern» total in.Mit seiner Napoleon-Jacke hat das Modehaus Balmain vor einer Weile den Startschuss zur Uniformkluft gegeben, seither sieht man sie überall: Offiziersjacke mit Schulterpatten, Gilets mit Applikationen, Siegelknöpfe, Details wie

Nieten aus Gold oder Silber.Ellen Amber hat den Uniformchic diesen Herbst alltagstauglich gemacht: Die strengen Linien werden mit fliessenden Silhouetten aufgelockert,die Farbwelten reichen von Marine über Khaki, von Schwarz bis Fuchsia, von Grau über Denimblau. So lässt es sich zielstrebig und doch sexy durch den Stadtdschungel marschieren.

Nicole Ochsenbein


SCHAUFENSTER MIX NON FOOD

NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

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Praktische Allrounder für den Weekendtrip Ohrkomfort

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Die Zürcherin Annakin (36), mit bürgerlichem Namen Ann Kathrin Lüthi, ist mit ihrer aktuellen CD «Icarus Heart» auf Schweizer Tournee. Annakin, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Im Dorf-Volg in Birmenstorf AG. Ich füllte die Gestelle ein, klebte Preisschilder an und wischte abends den Fussboden. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Grundsätzlich könnte ich mich von allem Materiellen trennen. Viel wichtiger sind mir Menschen, die mir nahestehen. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

In Zürich die Gratis-Plastiksäcke in der Migros. In London, wo ich auch oft bin, kommt man in manche Museen gratis hinein. Wo trifft man Sie abends?I

Die Abende verbringe ich mit Freunden, höre Musik oder gehe an Konzerte. Am 17. September trifft man mich an meiner Show im Aarauer Kiff. Und wo garantiert nicht?

Obwohl das Dunkle in der Musik mich fasziniert, machen mir dunkle und menschenleere Orte jedoch eher Angst. Deshalb meide ich sie.

Auf Schritt und Tritt

Die spezielle Sohlenkonstruktion federt bei jedem Schritt und lässt den Fuss natürlich einsinken. Das kann helfen, die Gelenke zu entlasten. Zusätzlich wird die Muskulatur an Po, Ober- und Unterschenkel angeregt. Einfacher kann man gehend nicht mehr in Form kommen. Damen-Freizeitschuh, Grössen 36–41, Fr. 59.90

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Ja, manchmal. Zum Beispiel dann, wenn ich an einen exklusiven Event eingeladen werde oder von einem Fan nette Post erhalte. Interview Eugen Baumgartner


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SAISONKÜCHE ROLF LYSSY

NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

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Pfifferlinge für den Filmemacher

«Die Schweizermacher» sind wie ein Etikett für Filmemacher Rolf Lyssy, trotz seines umfangreichen filmischen Schaffens. Mit dem Migros-Magazin kocht der Geniesser Nudeln mit Eierschwämmli. Kochen mit der «Saisonküche» «Saisonküche»Köchin Janine Neininger freut sich über Unterstützung beim Säubern der Eierschwämmli. Das Abpinseln ist mühsam, doch Rolf Lyssy freut sich schon auf das feine Pilzgericht.

Aufgetischt! ■ Was haben Sie immer auf Vorrat? Gar nicht so viel, weil ich nicht so häufig zu Hause koche: Teigwaren und Reis. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Unregelmässig. Mal täglich, manchmal nur einmal in der Woche. ■ Kochen ist für Sie … … ein Vergnügen. ■ Was würden Sie nie essen? Ich esse nicht, was mir widersteht: Meeresfrüchte, Quallen, Schnecken. ■ Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit Billy Wilder wäre ich gern einmal essen gegangen.

Rolf Lyssy in seinem Wohnzimmer mit Pasta und Eierschwämmli.


MIGROS-MAGAZIN NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

SAISONKÜCHE ROLF LYSSY 77

K

ein Bild, kein Gegenstand in Rolf Lyssys (75) Zürcher Wohnung ist ohne Bedeutung. Alles atmet Leben. Rolf Lyssys Leben für den Film. Alles Erinnerungen an Begebenheiten und Lebensabschnitte. Ein Bild seines Sohns Elia (43),selbst Kameramann,das der Fotograf Rolf Lyssy gemacht hat. Oder Fotos verschiedener Filmprojekte. Das grosse Gemälde des Malers Mario Comensoli sticht als Erstes ins Auge.«Es stammt aus Comensolis blauer Periode. Er malte damals Arbeiter. Das Bild durfte ich mir aus Walter Martis Sammlung 1966 aussuchen. Als Dank für meine Arbeit als Kameramann und Cutter in dem Film ‹Ursula oder das unwerte Leben›», erzählt Lyssy. Und schon sind wir bei seinem neuen Film. Der erfolgreiche Dokumentarfilm über das taubblinde Mädchen Ursula bekommt jetzt, 45 Jahre später, eine Fortsetzung. Doch bevor der Filmemacher von seinem aktuellen Projekt berichten kann, hält «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger demonstrativ die Eierschwämmli und einen Pinsel hoch: «Das Putzen geht zu zweit viel schneller.»

Eine engagierte Reportage für die Uraufführung am Filmfestival Rolf Lyssy pinselt die Eierschwämmli mit sichtlicher Vorfreude auf das Essen ab. Er selbst kocht gern,aber unregelmässig. Am Vorabend erst hatte er Freunde aus der Filmbranche zu Besuch,einen Gratin gab es am gemeinsamen Fernsehabend. Im neuen Film ist Lyssy diesmal nicht Kameramann wie damals, sondern der Filmemacher. «Ursula — Leben in Anderswo» wird auf dem Zurich Film Festival 2011 uraufgeführt. In den 60erJahren wie heute ein ungewöhnlicher, engagierter Kinodokumentarfilm. Zwischen Lyssys erster Begegnung mit dem Mädchen und heute liegen über vier Jahrzehnte und viele Filme,darunter

Je kleiner die Eierschwämmli, desto schmackhafter sind sie. Dazu gehört in feine Ringe geschnittener Schnittlauch. Und ein Schuss Weisswein macht das Aroma der Eierschwämmli noch intensiver.


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1. Tag: Zürich–Moskau. Flug von Zürich nach Moskau. Transfer und Einschiffung. 2. Tag: Moskau. Auf einer Stadtrundfahrt (*) erleben Sie das beeindruckende Moskau mit dem Roten Platz, der Basilius-Kathedrale, dem grössten Kaufhaus GUM und der Maria-Himmelfahrtskathedrale. 3. Tag: Moskau. Der Besuch des Kreml mit 20 Festungstürmen, der Machtmetropole Russlands, gehört einfach in jedes Ausflugsprogramm (*). Nachmittags beginnt die Flussfahrt auf der Wolga in Richtung Uglitsch. 4. Tag: Uglitsch. Die von Sagen und Legenden umwobene Stadt liegt eingebettet in dem Grün seiner Parks und Gärten am Ufer der Wolga. Sie besichtigen den «Uglitscher Kreml» (*) und erleben die älteste und geschichtlich bedeutendste Stadt an der Wolga. Abends Weiterfahrt in Richtung Jaroslawl. 5. Tag: Jaroslawl. Sie erreichen Jaroslawl, das zu den Städten des «Goldenen Rings» gehört, die ihre Blütezeit im 18. Jh. erlebte. Auf

FLUSS FAHRTEN 2012

einer Stadtrundfahrt (*) durch die alte Kaufmannsstadt besichtigen Sie u.a. das Erlöserkloster und die Prophet-Elias-Kirche. 6. Tag: Gorizy. Ihr Schiff erreicht heute das Dorf Gorizy – Ausgangspunkt für einen Ausflug zum 10 km entfernten Kirillow-Belozerskij-Kloster, welches im Jahr 1397 von Mönch Kyrill gegründet wurde. Rundgang (*). Ihr Schiff passiert den Weissen See in Richtung Kishi. 7. Tag: Kishi. Inmitten der unermesslichen Wasserfläche des Onegasees erhebt sich plötzlich, wie eine Fata Morgana, eine kleine Insel mit einer märchenhaften Holzkirche – die sagenumwobene Insel Kishi. Entdecken Sie dieses Kulturgut von Weltrang auf einem Rundgang (*). 8. Tag: Mandrogi. Entspannen Sie sich und geniessen Sie die Fahrt durch die herrlichen Gewässer und Flusslandschaften. Am «Grünen Anleger» des Künstlerdorfes Mandrogi an der Swir macht Ihr Schiff fest. Rundgang (*). Weiterfahrt auf Europas grösstem See, dem Ladogasee inmitten der herrlichen Seenlandschaft von Karelien an der Grenze zu Finnland, in Richtung St. Petersburg.

9. Tag: St. Petersburg. Auf der 74 km langen Newa gelangen Sie nach St. Petersburg. Heute werden Sie eine der schönsten Städte der Welt entdecken, das «Venedig des Nordens». Lassen Sie sich während der Stadtrundfahrt mit Besuch der Peter-Paul-Festung bezaubern (*). 10. Tag: St. Petersburg. Heute steht der Besuch des weltberühmten Eremitage-Museums auf dem Programm, das neben dem Louvre in Paris, der Nationalgalerie, dem Britischen Museum in London und dem Metropolitan Museum of Art in New York eine der grössten und berühmtesten Gemäldesammlungen der Welt beherbergt. Sie besichtigen ausserdem einen der schönsten Barockpaläste Europas: Den Katharinenpalast mit dem berühmten Bernsteinzimmer (*). 11. Tag: St. Petersburg–Zürich. Ausschiffung und Transfer. Rückflug nach Zürich.

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SAISONKÜCHE ROLF LYSSY

MIGROS-MAGAZIN NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

79 Lyssys grösster Erfolg, «Die Schweizermacher». Bis heute — das heisst seit 33 Jahren — der erfolgreichste Schweizer Kinofilm überhaupt. Kaum ein Schweizer,der den Film nicht kennt.Was ist das Geheimnis des Films? «Ein zeitloses Thema. In einem kleinen Land sind die Ängste grösser als in einem grossen.»

Nudeln mit Eierschwämmli

Nach einer schweren Krise endlich Licht am Ende des Tunnels Der Erfolg der «Schweizermacher» war aber nicht nur ein Segen, er baute einen enormen Druck auf. Jeder Einzelne von Lyssys Filmen wurde an diesem Erfolg gemessen. «Swiss Paradise» sollte der Nachfolger — 20 Jahre nach den «Schweizermachern» — heissen. Verzögerungen, Probleme mit dem Drehbuch und mit der Finanzierung führten dazu,dass der Film nicht zustande kam. Rolf Lyssy wurde depressiv. Er liess sich helfen. Nach einem mehrmonatigen Klinikaufenthalt kehrte seine Lebensenergie zurück. Seine Krise beschreibt Lyssy sehr offen und ehrlich in dem Buch «Swiss Paradise». Ähnlich wie in der chinesischen Sprache die Zeichen für Krise und Chance gleich sind,begriff Lyssy seine Krankheit als Chance, gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Das Buch, das zwar die persönliche Krise beschreibt, ist auch ein Buch übers Filmemachen. «Ich bin dankbar, dass ich das Buch schreiben konnte und so anderen helfen kann. Mir haben viele Leute geschrieben und sich dafür bedankt.» Vom schweren Thema zur Kulinarik: «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger braucht noch eine helfende Hand zum Anrichten. Rolf Lyssy verteilt die Teigwaren auf die Teller. Den riesigen Holzlöffel an der Küchenwand, braucht er dazu nicht. «Ein Totschläger. Den habe ich in Portugal während eines Filmfests gekauft», sagt Lyssy mit einem Augenzwinkern.Alles im Leben von Rolf Lyssy ist eben mit seinem filmischen Schaffen verbunden. Text Claudia Schmidt Bilder Daniel Aeschlimann

ZUTATEN 400 g Eierschwämmli 2 Schalotten ½ Bund Schnittlauch 1 EL Butter 1 dl Weisswein, z. B. Fechy 2 dl Halbrahm Salz, Pfeffer 500 g frische Nudeln, z. B. Fettuccine Zubereitung 1 Eierschwämmli mit einem Pinsel säubern. Stiele anschneiden. Je nach Pilzgrösse ganz lassen, halbieren oder vierteln. Schalotten hacken. Schnittlauch fein schneiden.

2 Schalotten in der Butter andünsten. Eierschwämmli beigeben und mitdünsten. Mit Wein ablöschen und etwas einkochen lassen. Rahm beigeben und 5 Minuten köcheln lassen. Schnittlauch beigeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3 Inzwischen Nudeln in reichlich siedendem Salzwasser al dente kochen. Abgiessen und gut abtropfen lassen. Nudeln in Tellern anrichten. Sauce darübergeben. Tipps: Besonders fein sind die kleinen Eierschwämmli. Widerstehen Sie der Versuchung, die Pilze zu waschen. Pilze immer nur abpinseln oder mit einem trockenen Küchentuch abreiben.

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SAISONKÜCHE KÜCHENKUNDE

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Auf Pilzpirsch durch den Wald

Ein Pilzlein steht im Walde, ganz still und starr. Nicht lange, denn Mensch und Tier haben die köstlichen Waldbewohner zum Fressen gern. Auf was dabei zu achten ist, erklärt uns Food-Expertin Sonja Leissing.

Foodredaktorin Sonja Leissing

Das wichtigste Pilzgesetz heisst: kein Genuss ohne Kontrolle Pilzesammeln ist im Spätsommer zum Schweizer Volkssport geworden. Wer fündig werden will, der muss früh aus den Federn,braucht viel Geduld und gute Augen, denn die herrlichen Köstlichkeiten verstecken sich oft und gerne im Unterholz. Bei der Suche nach Pilzen gibt es einige Punkte, die man berücksichtigen sollte: Achten Sie auf die gesetzlichen Pilzschonzeiten. Dann gehören ein geflochtener Korb und ein scharfes Messer zur Grundausrüstung. Ganz wichtig ist zudem ein fundiertes Wissen über das Aussehen der schmackhaften Waldbe-

wohner. Wer sich nicht sicher ist, ob ein Pilz giftig ist, sollte unbedingt zum Pilzkontrolleur gehen. Durchnässte Pilze sollte man stehen lassen, da sie weniger haltbar sind. Am besten junge und festfleischige sammeln.Drehen Sie die Pilze leicht aus dem Boden.Nur an Holzstämmen wachsende Champignons oder Steinpilze muss man mit dem Messer abschneiden. Zudem dient das Messer dazu, sie zu reinigen.

Ein frisches Pilzragout ist schnell gemacht Alle Pilze sind leicht verderblich.Unmittelbar nach dem Sammeln sollte man sie verarbeiten — trocknen, einfrieren oder in Essig oder Öl einlegen. Ein frisches Pilzragout ist aber auch eine vollwertige Mahlzeit und schnell gemacht. Dazu ein knackiger Salat, frisches Brot und ein Glas Wein — herrlich! Übrigens: Der Tipp,Pilze dürfen nicht aufgewärmt werden, ist falsch. Dieser RatschlagstammtausderZeit,alsesnoch keinen Kühlschrank gab — Pilzreste kann man getrost aufwärmen und geniessen.

Pilze brauchen nicht gewaschen zu werden, ein Abbürsten der Erde reicht aus.

TIPPS &TRICKS Nehmen Sie zum Sammeln Körbe. In Plastiktaschen zersetzen sich die Pilze rasch und können sogar giftig werden. Zu junge und zu alte Exemplare taugen nicht als Speisepilze. Sie lieber stehen lassen. Lassen Sie alle Ihre gesammelten Pilze durch eine Kontrollstelle prüfen. Am besten lassen Sie unbekannte Pilze stehen oder bringen diese ebenfalls zum Pilzkontrolleur. Beachten Sie die kantonalen Pilzschutzverordnungen. Bei Vergiftungssymptomen unverzüglich Telefonnummer 145 des Tox-Zentrums wählen.

Bilder istockphoto

Ö

berall hets Pilzli draa», sang schon der Schweizer Komiker Peach Weber. In seinem «PilzliLied» kommen Steinpilz, Champignon und Eierschwämmli jedoch ziemlich schlecht weg. Unverständlich, sind sie doch gesund, vielseitig einsetzbar und auch noch kalorienarm! Man stelle sich vor: Ein Steinpilzrisotto, ein Hirschgeschnetzeltes mit gedünsteten Eierschwämmli oder ein Pastetli, gefüllt mit fein geschnittenen Champignons? Mmhm,manch ein Feinschmecker würde dafür morden oder, um es weniger dramatisch auszudrücken, stundenlang durch den Wald pirschen. Pilze bestehen zu etwa 90 Prozent aus Wasser.Sie enthalten lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe. Zu nennen sind hier vor allem die B-Vitamine, die wichtig für Nerven und Muskeln sind, und Vitamin D,das seinen Beitrag für die Knochenbildung leistet. Dazu kommen wertvolle Ballaststoffe, die lange satt machen und die Verdauung auf Trab halten. In Pilzen steckt zudem Eiweiss, das für den Muskelaufbau notwendig ist.


SAISONKÜCHE KÜCHENKUNDE

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Champignons

Eierschwämme

Steinpilze

Neben den Zuchtchampignons können Champignons selbstverständlich auch im Freien gesammelt werden. Von den insgesamt rund 40 Arten sind die meisten essbar. Für ungeübte Pilzsammler wird es jedoch gefährlich, wenn sie den Wald-Champignon mit dem giftigen Knollenblätterpilz verwechseln. Also aufgepasst und ab zum Pilzkontrolleur. Befreien Sie die Champignons von den Erdresten mit einem Tuch oder mit einem Pinsel. Damit die Farbe des Fleisches erhalten bleibt, kann man die geschnittenen Champignons mit etwas Zitronensaft beträufeln.

Eierschwämme sollen bei der Ernte klein und trocken sein, eine schöne und frische Schnittstelle haben und beim Brechen knacken. Leicht verschmutzte Pfifferlinge, wie man sie auch nennt, lassen sich am besten mit einer weichen Zahnbürste reinigen. Stärker verschmutzte kann man in kleinen Mengen in ein Sieb geben und vorsichtig mit Wasser abbrausen. Eierschwämme sind eine wahre Delikatesse, und sie passen hervorragend lauwarm über frischem Salat, gedünstet zu Fleisch, in Crepes, Saucen oder Suppen. Sie können in Essig oder Öl eingelegt werden, lassen sich gut trocknen und auch tiefkühlen.

Der edle Speisepilz gehört zur Gattung der Röhrlinge. Das weisse, feste Fleisch schmeckt leicht nussig. Steinpilze sollen nur ganz kurz gewaschen werden, damit sie sich nicht mit Wasser vollsaugen. Dies gilt übrigens für alle Pilzsorten. Getrocknete Steinpilze schmecken noch aromatischer, wenn man sie je nach Gericht, in Weisswein oder in Rotwein anstatt in Wasser einweicht. Verwenden Sie die Einweichflüssigkeit unbedingt zum Kochen. Herrlich sind auch gemahlene Steinpilze. Das Pulver passt wunderbar in Wildsaucen oder in einen Risotto gestreut.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

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NEWS

Neues Saunaerlebnis im Säntispark Während der Sommermonate hat die Migros Ostschweiz in die Teilsanierung der gemischten Saunalandschaft 1,7 Mio. Franken investiert. Die Saunagäste dürfen sich nun auf drei neue, 90° warme Saunen freuen: Die grösste ist die Event-Sauna, in der bis zu 80 Personen einen betreuten Saunagang geniessen können. Als Gegenpol dazu bietet die Ruhesauna 35 Saunagästen Gelegenheit, an einem Ort der Stille die

Seele baumeln zu lassen. In der 40 Plätze umfassenden Aromasauna kommt der Beduftung mit feinen ätherischen Ölen eine tragende Rolle zu. Die modernisierte Saunalandschaft kann am Tag der offenen Tür am 24. September zwischen 8 und 11 Uhr besichtigt werden. Geführte Rundgänge starten im Halbstundentakt. Weitere Infos unter www.saentispark.ch

Entspannen mit feinen ätherischen Ölen: Ab September in der neuen Aromasauna im Säntispark.

Unvergesslich feiern im Säntispark

Für ein ganz besonderes Firmen- oder Vereinsessen bietet der Säntispark Abtwil den idealen Rahmen. Unter einem Dach finden sich eine individuelle Menüauswahl für jeden Geschmack und vielseitige Möglichkeiten für das Rahmenprogramm.

Auch Feinschmecker kommen im Säntispark auf ihre Kosten.

F

ür exquisite Feierlichkeiten empfiehlt sich das Parkrestaurant im Hotel Säntispark.Die Gäste dürfen sich beim Menü auf die kreativen Gaumenfreuden des Küchenchefs freuen, wann immer möglich zubereitet mit regionalen Produkten. So lassen zum Beispiel der selbst geräucherte und marinierte Lachs, die Kartoffel-KürbisMousseline mit geröstetem Speck und Zwiebeln und die Spekulatiusmousse mit Glühweinzwetschgen die Herzen von Feinschmeckern sicher höher schlagen. Wer seinen Gästen ein grosses Speisean-

gebot in modernen, grosszügig und mit warmen Farben gestalteten Räumen anbieten möchte,ist im Migros-Restaurant richtig.Hier können sich Gesellschaften individuell an den verschiedenen Buffets bedienen, so dass sich jeder sein Menü nach dem persönlichen Gusto zusammenstellen kann. Für ein lockeres Zusammensein bietet sich das «Fair Play» in unmittelbarer Nähe zum Sport- und Spielangebot im Freizeitzentrum des Säntisparks an. In ungezwungener, geselliger Atmosphäre geniessen hier bis zu 80 Personen Fondue Chinoise à discre-

tion. Für gute Stimmung, ganz gleich in welchem Rahmen gefeiert werden soll, sorgt eine Stunde Spielspass. Ausgewählt werden kann zwischen Bowling, Billard, Tischtennis und Minigolf. Die Teams von Fair Play, Migros-Restaurant und Hotel werden alles daran setzen, ihren Gästen einen unvergesslichen Abend zu bereiten. Silke Seichter

Weitere Informationen und Ansprechpartner für Menüauswahl und detaillierte Planung unter www.saentispark.ch


IHRE REGION MIGROS OSTSCHWEIZ

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Neu im Sortiment: Alpschwein Ab dem 19. September werden während zweier Wochen an den Bedienungsmetzgereien der Genossenschaft Migros Ostschweiz Delikatessen vom Alpschwein verkauft. Fleisch vom Alpschwein ist etwas ganz Besonderes. Deshalb gibt es Koteletts, Schulterbraten, Nierstückbraten und -plätzli, Filets, Stotzeplätzli, Voressen, Schweinshalsbraten und vieles mehr auch nur für kurze Zeit. Vom 19.

September bis 1. Oktober sind die feinen Stücke an den Bedienungsmetzgereien in den Supermärkten der Genossenschaft Migros Ostschweiz erhältlich. Das delikate Fleisch stammt von Tieren, die den Sommer auf Bündner, Liechtensteiner und St. Galler Alpen verbracht haben. Dort wird allen Alpschweinen ein frei wählbarer Auslauf von 40 Quadratmetern pro Tier auf einem Areal mit Naturboden gewährt. Zudem wird bei

Fleisch von Alpschweinen gibts während zweier Wochen.

der Fütterung darauf geachtet, dass eine harmonische Entwicklung der Tiere und eine gute Fleischqualität garantiert wird. Den Alpschweinen wird die aus der Alpkäserei entstehende Molke nutzvoll verfüttert. Das Ergebnis ist bestes, aromatisches, zartes und natürliches Qualitäts-Schweinefleisch – eine heimische authentische Spezialität, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

Süsse, runde Leichtigkeit

Dank ihrer grossen Beliebtheit haben Berliner – ursprünglich ein Fasnachtsgebäck – in der Migros Ostschweiz von September bis März Hochsaison.

ssem Teig und dem fruchtigen, süsssauren Kern von den Kundinnen und Kunden heiss begehrt.Ab sofort sind die Berliner wieder in allen Supermärkten der Migros Ostschweiz zu kaufen.In ihren 21 Hausbäckereien werden sie gar vor Ort frisch hergestellt.Ob mit Creme oder mit Konfitüre gefüllt als Quartett, Duett, als Single oder bei Aktionen im Sechserpack – die Berliner der Migros-Bäcker werden auch diese Saison für viel Genuss sorgen. Judith Bösch

Berliner betören durch ihre luftige Leichtigkeit, ihre Süsse und ihren fruchtigen Kern.

D

er Legende nach wurden Berliner Pfannkuchen im Jahre 1756 von einem Berliner Zuckerbäcker erfunden, der als Kanonier unter Friedrich dem Grossen dienen wollte und sich als wehruntauglich erwies, jedoch als Feldbäcker beim Regiment bleiben durfte. Zum Dank schuf er die ersten Pfannkuchen,gab den Hefeteigstücken die runde Ballenform von Kanonenkugeln und buk sie über offenem Feuer in mit heissem Fett gefüllten Pfannen. Für den leichten Teig werden Wasser, Mehl, Margarine, Zucker und Hefe ge-

mischt.Der Hefeteig wird zu kleinen Kugeln geformt und ruhen gelassen. Dann werden die Kugeln in der Friteuse auf jeder Seite etwa zwei Minuten gebacken. Frisch aus dem heissen Bad gefischt, wird den goldenen Perlen Himbeerkonfitüre eingespritzt und Puderzucker darüber gestäubt. Der weisse Rand um den Bauch jedes Berliners sorgt dafür, dass dieser besser steht und ein schöneres Volumen hat.Er zeigt auch,dass der Bäcker sein Handwerk beherrscht. Das frittierte Hefegebäck wird aufgrund der feinen Kombination von luftigem, leicht sü-

Bruno Michel, Leiter Hausbäckerei Säntispark, spritzt Konfitüre in den Kern der frisch gebackenen Kugeln.


IHRE REGION

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Familienfrau: Auf zu Neuem Die Weiterbildung richtet sich an Familienfrauen, die viel leisten mit Kindererziehung, Haushalt, oft einer beruflichen Tätigkeit und die jetzt etwas für ihre persönliche Entwicklung tun wollen, z.B. ein öffentliches Amt übernehmen, wieder berufstätig werden, die Berufstätigkeit ausbauen und Fachwissen auffrischen. Im Lehrgang erfahren die Teilnehmerinnen, wo sie stehen und welche Chancen sie

Im Lehrgang erfahren Teilnehmerinnen, wo sie persönlich stehen.

auf dem Arbeitsmarkt haben. Unter professioneller Begleitung, lebensnah und im Austausch mit andern Frauen konkretisieren sie ihre Pläne und leiten erste Schritte zu einer Neuorientierung ein. Der Lehrgang umfasst insgesamt 80 Lektionen, verteilt auf ein halbes Jahr mit wöchentlichem Unterricht an einem Halbtag. Sein Schwerpunkt: Standortbestimmung, Persönlichkeitsentwicklung und Motivation. Auftreten vor

Gruppen und Körpersprache, Bewerbung, Bewerbungsgespräch und Korrespondenz heissen weitere Themen. Rund 20 Lektionen drehen sich um gängige PC-Anwendungen. «Familienfrau» wird an den Klubschulen in Frauenfeld, Wetzikon, Schaffhausen und St. Gallen angeboten. Weitere Infos bei den Klubschulen und unter www.klubschule.ch/business

E

in halbes Jahr ist seit der Erstausstrahlung der Sendung «Centerpark» vergangen. Nach kurzer Sommerpause berichtet die redegewandte Miss Schweiz von 2009, Linda Fäh, wieder wöchentlich aus regionalen Einkaufszentren über aktuelle Trends, Shopping und Wohlbefinden. Im Gespräch mit dem Migros-Magazin blickt Linda Fäh auf ihr erstes Halbjahr «Centerpark» zurück: Linda Fäh, wie haben Sie das erste Halbjahr «Centerpark» erlebt?

Die Zeit war äusserst abwechslungsreich und spannend. Es bereitet mir viel Vergnügen aus den Einkaufszentren zu berichten. Aufgrund der vielseitigen Themen konnte ich schon einiges Interessantes lernen. Die Zusammenarbeit mit dem mittlerweile eingespielten Team macht richtig Spass. Ich freue mich schon auf das kommende Halbjahr. Wie sind Sie zum Moderieren gekommen?

Kamera, Action: Linda Fäh im Gespräch mit Christian Gafner, Verkaufsberater SportXX.

Vom Einkaufszentrum auf die Mattscheibe

Seit März strahlt Tele Ostschweiz (TVO) die Sendung «Centerpark» aus, die von Linda Fäh moderiert wird. Das Shopping- und TrendMagazin berichtet wöchentlich aus Einkaufszentren der Ostschweiz.

Ich hatte während meinem Jahr als Miss Schweiz bereits einige kleinere Moderationsjobs. Schon früher stand ich gerne vor Leuten und habe auch in der Schule immer mit Freude präsentiert.Vom TVO wurde ich erstmals für das Extra «Modeherbst» angefragt.Daraus hat sich die Zusammenarbeit für «Centerpark» ergeben. Was macht fürSie ein gutes Einkaufszentrum aus?

Für mich muss in erster Linie der Mietermix stimmen. Ich besuche Einkaufszentren vorrangig, um Kleidung zu kaufen. Deshalb spielt es für mich eine grosse Rolle,ob die richtigen Geschäfte vorhanden sind, damit ich mir ein neues Outfit zusammenstellen kann. Nico Canori

«Centerpark» wird jeden Donnerstag um 18.45 Uhr auf Tele Ostschweiz ausgestrahlt.


IHRE REGION MIGROS OSTSCHWEIZ

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Herbstliches Farbfeuer

Sie sind im Herbst feste Begleiter auf Balkon, Terrasse und im Garten und sorgen von September bis weit in den November hinein für prächtige Farbstimmungen: Chrysanthemen. Auch in den Supermarktfilialen der Migros Ostschweiz findet sich aktuell eine grosse Auswahl.

Chrysanthemen sorgen im Garten, auf Balkon und Terrasse für Farbenpracht bis in den November.

D

ie Chrysantheme kommt in der Wildform hauptsächlich in Ostasien vor, nur zwei der insgesamt 37 definierten Arten findet man in freier Natur auch in Nordeuropa. Es wird vermutet, dass einige Arten bereits vor tausend Jahren in China kultiviert wurden. In Europa konnten sie sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts etablieren. Die heute noch erhältlichen Farben und Formen sind bereits damals entstanden. Bei der Gensetter AG in Landquart,einem der wichtigsten Topfpflanzen-Lieferanten der Migros Ostschweiz,wurden

die Pflanzen während des Sommers kultiviert. Da Chrysanthemen Kurztagblüher sind, also auf natürlichem Weg erst dann blühen, wenn der Tag kürzer ist als die Nacht, werden die Pflanzen in der Produktion mit Tüchern abgedeckt, um diese zum gewünschten Zeitpunkt zur Blüte zu bringen.Auch die Wunschgrösse lässt sich über das künstlich erzeugte Tag-Nacht-Verhältnis steuern.Je länger man die Pflanze durch lange Helligkeit vom Blühen abhält, desto grösser wird sie.

Das aktuelle ChrysanthemenAngebot der Migros Ostschweiz im Überblick ■ Chrysanthemen Multiflora (Garden Mums) in verschiedenen Grössen ■ Chrysanthemen Harlekino: Drei Chrysanthementriebe in unterschiedlichen Farben in einem Topf

Silke Seichter

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS OSTSCHWEIZ, 9201 Gossau, Tel. 071 - 493 24 51. E-Mail: mireg@gmos.ch


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MIX 89

GESUNDHEIT

Der grosse Celsius-Jetlag

Kalt – warm, warm – kalt: Wer im Herbst in die Karibik fliegt, bekommt den Temperaturunterschied am eigenen Leib zu spüren. Überhitzung und Müdigkeit sind Anzeichen eines Celsius-Jetlags.

T

emperaturschwankungen belasten den Organismus stark. Der menschliche Körper braucht bis drei Tage,um sich an wechselnde Klimabedingungen,wie wir sie zurzeit erleben, zu gewöhnen. Richtig zu spüren bekommt die Konsequenzen aber erst, wer im Herbst für ein paar Tage in die Karibik jettet,um den Sommer zu verlängern. Dabei muss sich der Organismus radikal umgewöhnen und gegen 20 Grad Temperaturunterschied verkraften. «Man muss damit rechnen, in den ersten paar Tagen stärker zu schwitzen», sagt Andreas Huber (58),Ärztlicher Direktor am Kantonsspital Aarau. Wichtig sei es, in dieser Phase

genug zu trinken. «Und etwas müder ist man auch», so Huber. «Aber dafür ist manjaindenFerien!»ZwarhelfenKlimaanlagen, bei Hitze besser zu schlafen, eine Lösung sind sie aber nicht. Es gilt: Akklimatisation ist besser als SaunaKühlschrank-Sauna. Gefährlich sind Klimawechsel für gesunde Menschen nicht. Und dass das Immunsystem unter dem Temperatursturz nach dem Rückflug leidet, ist nicht erwiesen. Huber: «Man erkältet sich nicht, weil man kalt hat, sondern weil man über Händeschütteln oder Husten angesteckt wird.» Wie sich das vermeiden lässt und wie Sie das Immunsystem stärken, lesen Sie unten. Thomas Vogel

Viel Bewegung, viel Wasser trinken, Hände waschen ■ Immungeschwächte (Krankheit, Chemotherapie) sollten Menschenansammlungen meiden und sich gegen Grippe impfen lassen. ■ Händedesinfektion: Händewaschen nach dem Kontakt mit anderen Menschen ist der beste Schutz vor Ansteckung.

■ Viel Wasser trinken: Das hält die Schleimhäute feucht und wirkt wie eine natürliche Barriere gegen Krankheitserreger. ■ Bewegung an der frischen Luft: Die Anregung des Kreislaufs durch gemässigten Sport ist gut für das Immunsystem.

Vom Herbst in den Sommer? Schweiss ist der Preis.

Für Menschen ohne Vorerkrankungen bieten sich Saunagänge und Wechselduschen an. ■ Ausreichend schlafen: Während das Bewusstsein Pause macht, tankt das Immunsystem neue Energie. ■ Angepasste Kleidung: Kälte schwächt. In Übergangszeiten sollte man sich vor Zugluft schützen und auf warme Füsse achten.

IT’S A WILD WORLD

Bilder Masterfile, Victoria Loesch

Den goldenen Herbst in den Schweizer Alpen erleben

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild.

Die Schweizer Hotellerie ächzt unter dem starken Franken und ist deshalb mehr denn je auf helvetische Gäste angewiesen.Einige Hotels haben für diesen Herbst mit Spezialangeboten reagiert: ■ Das im neuen Glanz erstrahlte VierSterne-Hotel La Val in Brigels GR offeriert Doppelzimmer für zwei Personen ab 280 Franken/Nacht (gültig bis 31. Oktober) inklusive Frühstücksbuffet, Bergspa, SurselvaCard sowie Vier-GangGourmet-Dinner im Hotelrestaurant (14 GaultMillau-Punkte!). Brigels (Bild

rechts) ist ein authentisches Bergdorf, dem nur die Aussicht auf 4000er fehlt. ■ Unter dem Motto «Starker Franken in der Schweiz» verlangt das Vier-SterneHotel La Ginabelle in Zermatt VS für ein Doppelzimmer für zwei Personen und zwei Nächte 576 Franken inklusive Frühstücksbuffet, Spa und Fünf-GangAbendessen (gültig bis 17. Oktober). ■ Sogar nur 680 statt 942 Franken kostet die Alpine Lodge am Ortsrand von Saanen bei Gstaad BE für zwei Personen und drei Nächte inklusive Halbpension (gül-

tig bis 30. Oktober, drei Sterne). Dieses Angebot ist Teil einer mit Schweiz Tourismus orchestrierten Aktion, die diverse Schweizer Orte umfasst. Details im Internet unter www.laval.ch, www.la.ginabelle.ch oder MySwitzerland.com/top


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LEBEN MIX

NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

91 NEUES VOM ZOO-DOKTOR

GEFÄLLT MIR

Auge in Auge mit den Neuen

Jeannette Rankwiler (43), Mitarbeiterin Migros Pizolpark Mels SG

1.

Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

Songs von Céline Dion und Schlager.Was ich gar nicht mag, ist Hip-Hop.

2.

Die überflüssigste CD/Schallplatte, die Sie je gekauft haben?

Modern Talking, das mag ich gar nicht mehr hören.

3.

Welches war der erste Kinofilm in Ihrem Leben?

«E.T.». Das war ein Erlebnis! Damals hatte man ja noch kein Geld für Sachen wie Kino. Der Zoo Basel erhielt neue Kattas. Heute kamen die Lemuren mit den gelben Augen aus der Quarantäne.

«

Bilder Torben Weber/Zoo Basel

Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (36) berichtet jede Woche aus dem Basler Zoo.

Heute habe ich zusammen mit meinem Tierarztkollegen und zwei Tierpflegern die spannende Aufgabe,die vier Kattas, die wir am 2. August aus anderen europäischen Zoos importiert haben, vom Affenhaus auf die Kattainsel zu zügeln, wo sie auf die bereits ansässigen drei Tiere treffen. Die Neuankömmlinge haben die Quarantäne problemlos überstanden: Die anfangs im Kot entdeckten Einzellerparasiten konnten wir auf elegante Weise behandeln,da die Kattas die Tabletten mit Kirschengeschmack genüsslich verzehrten. Zudem haben sich

Tierpfleger Christian Winkler zügelt die Kattas vom Affenhaus auf die Kattainsel.

die Tiere gut aneinander und die neue Umgebung gewöhnt. Mit Fangnetzen ausgerüstet, gelingt es den erfahrenen Tierpflegern im Nu, die sprunggewaltigen und äusserst flinken Tiere einzufangen: Kurze Zeit müssen sie nun im Polizeigriff ausharren, damit wir den Allgemeinzustand und das Körpergewicht bestimmen können. Erfreulicherweise haben die beiden jungen Weibchen mit zwei Kilo ein Idealgewicht,währenddem die beiden Männchen mit etwas mehr als drei Kilo eher ein wenig zu viel auf den Rippen, an der Brust und am Bauch haben. Das melde ich dem verantwortlichen Tierpfleger, damit er die Futterration entsprechend anpassen kann. Dann zapfe ich jedem Tier etwas Blut ab. Auf diese Weise erhalten wir von jedem Katta ein sogenanntes Blutbild, dem wir wichtige Informationen über den Gesundheitszustand entnehmen können. Ich begleite die in einzelnen Kisten untergebrachten Tiere zu ihrem neuen Zuhause. Der Schreck vom Einfangen ist schnell vergessen, denn jetzt gilt das Interesse nur noch den neuen Bekanntschaften. Ich geniesse einige Minuten, während denen sich Individuen mit ausgeprägten Persönlichkeiten erstmals begegnen: Ein Feuerwerk von Gesten, Lautäusserungen und Markierverhalten spielt sich vor meinen Augen ab.

»

4.

Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

«Dirty Dancing». Oder «Pretty Woman», als Julia Roberts von Richard Gere in diesem wunderschönen Kleid in die Oper eingeladen wird.

5.

Haben Sie sich schon einmal online verliebt?

Ich habe schon darüber nachgedacht, bevorzuge aber Zufallsbekanntschaften.

6.

Wo möchten Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden?

An einer Sitzung, am Arbeitsplatz oder im Spital.

7.

Welches ist Ihre Lieblingswebsite?

Migros.ch,hier schaue ich mich gerne nach den neusten Aktionen der Migros um.

8.

Ihre genialste App?

Mein Sohn hat zwar ein iPhone, ich aber nur ein altes Nokia und damit keine Apps.

9.

Mit welchem Game haben Sie bis jetzt am meisten Zeit verbracht?

Ich bin keine Gamerin,dafür fehlt mir die Zeit. Aber mein Sohn hat eine X-Box, eine Playstation, eine Nintendo Wii und eine Nintendo DS.

10.

Was machen Sie abends als Letztes?

Das «Guatnachtliadli» singen mit meinem Kleinsten.


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LEBEN MIX

NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

93 Carl Hirschmann hatte Sex mit einer 15-Jährigen («Aargauer Zeitung» vom 8.9.2011).

5 FRAGEN AN … Remo Largo (68), Kinderarzt und Autor des soeben erschienenen Buches «Jugendjahre», über die Schwierigkeiten, Teenagertöchter vor negativen sexuellen Erfahrungen zu schützen.

«Mit 15 sind viele sexuell aktiv»

1.

DerMillionärssohnCarlHirschmannwurde kürzlich wegen Sex mit einer 15-Jährigen verurteilt. Tragen die Eltern des Mädchens auch eine Mitverantwortung, Remo Largo?

Eine indirekte.Eltern prägen die Haltung ihres Kindes zur Sexualität und sein Beziehungsverhalten. Es wird oft unterschätzt, wie viele Jugendliche mit 15 bereits sexuell aktiv sind – nämlich etwa ein Viertel aller Jugendlichen.Und Mädchen etwas mehr als Jungen.

2.

Und warum lässt sich eine 15-Jährige auf ein sexuelles Abenteuer mit einem 31-Jährigen ein?

Die Geschichte um Hirschmann scheint mireinExtremfallzusein.Studienausder SchweizundausDeutschlandzeigen,dass etwa 90 Prozent der Jugendlichen erst dann Sex mit jemandem haben, wenn sie den Partner sehr gut kennen.Die meisten verhalten sich also überaus vernünftig.

3.

Können Eltern ihre Tochter vor solch schlechten Erfahrungen schützen?

Nein, wenn die Tochter in den Ausgang geht, haben die Eltern keine Kontrolle mehr. Ehrlicherweise müssen sie ihr sagen: Wenn du aus dem Haus gehst, können wir dich nicht mehr beschützen. Dann bist du für dich verantwortlich. Regeln geben den Anschein, dass die Verantwortung noch bei den Eltern liegt. Einen Rat können sie der Tochter mitgeben: keinen Sex mit Männern, die sie nicht ausreichend kennengelernt hat.

4.

Was also ist die Rolle der Eltern?

Eltern leben ihren Kindern den Umgang mit Sexualität vor. Aber es geht vor allemdarum,welcheBeziehungdieEltern vorleben. Wenn sie nicht glaubwürdig sind, dann nützen Ratschläge nichts. Vielen Jugendlichen wird in der Hinsicht Unrecht getan. Für sie — und vor allem

für die Mädchen — steht die Beziehung im Mittelpunkt, nicht die Sexualität.

5.

Hirschmann sagt, Körper und Bewegungen der 15-Jährigen seien die einer Frau. Betonen Mädchen heute ihreWeiblichkeit früher? Und sollten Eltern da Grenzen setzen?

Das ist ein Mythos! Die Pubertätsentwicklung hat sich in den letzten 20 Jahren nicht beschleunigt.Es gibt Mädchen, die mit zwölf körperlich erwachsen sind. Es ist naiv zu glauben, dass Jugendliche sich an Kleidervorschriften halten.Vielleicht rebelliert die Tochter dann dagegen und kleidet sich noch freizügiger.Die Eltern sollen ihre Meinung über die Kleidung sagen und ihr bewusst machen, dass sie für sich selbst verantwortlich ist. Interview Yaël Debelle

Mehr zum Fall Carl Hirschmann: www.migrosmagazin.ch

MEIN GARTEN

Bilder bab.ch, Vera Hartmann

Im Süden top, im Tösstal flop Gartenexpertin Haia Müller hat auf Madeira ein paar Knollen stibitzt.

S

o ein Frust! Als ich im Frühling auf Madeira war, konnte ich dem grossen Angebot an Pflanzen nicht widerstehen. Ich langte tüchtig zu und füllte meine Tasche mit zahlreichen Knollen. Dabei fand ich mich ziemlich schlau, ich machte einen grossen Bogen um die für unser Klima kaum geeigneten Strelizien und Proteas, die ohnehin nicht richtig in meinen Garten passen wollen. In Töpfe wollte ich sie auch nicht pflanzen, denn

ich bin es leid, im Herbst Topf um Topf ins Winterquartier zu zügeln und dann auch noch einen Vermerk in meinem Kalender anzubringen, dass ich die Pflanzen nicht vergesse. Mit Umsicht wählte ich Lilien, kleinblütige Gladiolen, die schwertlilienähnlichen Babianas und Watsonias. Ich hätte mir die Mühe sparen können. Keine Einzige erblühte bisher. Statt füllige Blüten zu treiben, beschränken sie sich darauf, ein paar müde Blätter hervorzubringen.

Was in Madeira herrlich blüht, darbt im Tösstal vor sich hin.

Zuerst war ich nur sauer. Inzwischen aber frage ich mich, ob ich vielleicht einfach zu wenig getan habe für die Integration der Südländerinnen in meinen Tösstaler Alltag?


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LEBEN STARK & SCHÖN

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Brauenhaft schön

Das Buschwerk über den Augen wurde früher nicht gerodet. Heute zupfen auch Männer – unter viel Wehklagen.

D

ieBrauensindeigentlich zum Schutz der Augen da. Sie verhindern, dass Flüssigkeit von oben hineinlaufen kann. Ausserdem dämpfen sie die Sonneneinstrahlung. Doch der Woodstock-Look scheint zurzeit ziemlich out zu sein. Das «glatt rasierte», «fein gezupfte» und «nackt gewachste» Schönheitsideal ist jedoch nicht neu. Schon bei den Pharaonen galten Menschen ohne Körperhaare als besonders schön. Augenbrauen beispielsweise wurden im Reich der Pyramiden ganz entfernt.

Und so tuts weniger weh: Am besten zupft man die Augenbrauen nach einer heissen Dusche. Dann ist die Haut weich und der Schmerz erträglich. Männer, die auf Mutproben stehen, können es auch mit Wachs probieren. Die Wirkung hält etwas länger an als jene mit der Pinzette.Aber ehrlich,Jungs,ist es das wirklich wert? Für Heulsusen gibt es eine einfache Methode,die Augenbrauen zu stylen: Die Härchen mit ein bisschen Gel in die richtige Form bringen.

Andrej Abplanalp

Modell «Vom Winde verweht»: Nicht sehr modisch, dafür garantiert schmerzfrei.

«Rodungs»-Anleitung

■ Die natürliche Form der Augenbrauen sollte beibehalten werden. ■ Am besten verwendet man eine Pinzette mit schräg zulaufender Spitze. ■ Immer in Wuchsrichtung zupfen. ■ Beim ersten Mal lohnt es sich, zu einem Profi zu gehen. Dieser gibt der Braue die richtige Form, die dann zu Hause einfach erhalten werden kann.

EGO-COACH

Verankern Sie neues Verhalten

Bild Masterfile, Illustration Rebekka Heeb

Grundvoraussetzung für ein gesundes Selbstbewusstsein ist, seine Eigenschaften, seine Stärken und Schwächen, zu kennen und zu akzeptieren. Die meisten Menschen kennen zwar viele Eigenschaften ihrer Mitmenschen, über sich selber wissen sie aber oft herzlich wenig. Für ein gesundes Selbsbewusstsein ist es aber unumgänglich, seine Stärken und Schwächen zu kennen.Deshalb steht am Anfang jedes Wegs zu mehr Selbstbewusstsein eine Reise zu sich selber. Führen Sie sich vor Augen,wie Sie sich in verschiedenen Situationen verhalten. Immer und immer wieder. Fragen Sie Personen, denen Sie vertrauen, wie sie Sie erleben. Wenn Sie sich dann besser kennengelernt haben, können Sie sich

daran machen,Ihre Verhaltensweisen zu ändern. Schritt für Schritt. Üben, üben und nochmals üben Seien Sie sich bewusst: Ein antrainiertes Verhalten ist in den Gewohnheiten oft tief verankert. Folgende Übung veranschaulicht dies: Verschränken Sie die Hände wie zum Gebet. Wechseln Sie jetzt die Daumen. Wie fühlt sich das an? Komisch, ungewohnt, fremd. Wie lange müssten Sie üben, damit diese neue Art, die Hände zu verschränken, zu einem Automatismus würde? Die Verhaltensforschung sagt, dass eine Verhaltensänderung mindestens 60 bewusster Impulse bedarf.Man muss das neue Verhalten also 60 Mal wiederholen, bis es sitzt und das bisherige Verhalten abgelöst hat. In Zusammenarbeit mit www.focus.de

ÖKOLOGIE IM HAUSHALT

Billige Drucker sind nicht immer günstig Beim Kauf eines Druckers kann man sich in die Tinte setzen: Die Farbpatronen preiswerter Tintenstrahldrucker sind manchmal so teuer, dass ein vermeintliches Schnäppchen zur Fehlinvestition mutiert. Und: Viele Drucker sind Stromfresser. Ein schlechtes Multifunktionsgerät verbraucht bis zu zehn Mal mehr Strom als ein Topmodell, wie ein im Auftrag des WWF durchgeführter Test zeigt. Empfehlenswerte Drucker gibts auf www.topten.ch. Tipps und Tricks für noch mehr Umweltschutz im Alltag finden Sie auf: www.wwf.ch/tipps


LEBEN REISEN

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Total relaxed

Wenn ein Tel Aviver betet, dann weniger um die Gnade Gottes als um eine grosse Welle mit schöner weisser Gischt. Tel Aviv ist jung und sexy. Nichts steht so sehr für das moderne Israel wie die weltoffene Stadt am Mittelmeer.

Noch schnell ein paar Wellen, dann kann der Tag beginnen: In Tel Aviv nimmt man alles etwas lockerer.

A

us sechs Monaten wurden sechs Jahre.Die Zürcher Balletttänzerin Lissa Manetsch (28) plante 2005, für ein halbes Jahr nach Tel Aviv zu gehen. «Ich kam spät in die Pubertät und stürzte mich ins Nachtleben», begründet die Tochter einer jüdischen Israelin und eines katholischen Bündners ihren

Schritt.Seither lebt sie in der «Stadt,die niemals schläft» und verdient von Sonntag bis Freitag Geld mit Tanzen beim Israel Ballett. Am Samstag, dem jüdischen Ruhetag Sabbat, hat sie frei. Für die diplomierte Bühnentänzerin ist die erste moderne jüdische Stadt einzigartig. «Tel Aviv pulsiert und ist im

Alltag trotzdem locker, voller Widersprüche und ohne Grenzen.Hier ist alles möglich, und dies zu jeder Zeit.» Lissa, als Schweizerin von den Israelis Miss Toblerone genannt, meint damit Kleiderläden wie die der israelischen Modekette Castro, in denen man bis um ein Uhr morgens shoppen kann. Oder Staus


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NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

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Tief religiös Hier steht ein guter Legendeli, gelle Hier steht ein guter Legendeli, gelle Hier steht ein Legendeli, gelle

1004 Synagogen, 158 Kirchen, 73 Moscheen: Jerusalem ist die Stadt der Gläubigen. Die 3000 Jahre alte Wiege der Religionen ist aber auch ein steter Unruheherd. Wer Jerusalem und Tel Aviv kennt, versteht Israel.

An der Klagemauer, dem grössten Heiligtum der Juden in der Altstadt Jerusalems, beten Gläubige. In den Ritzen stecken Zettel mit Wünschen.

um Mitternacht, weil die Nachtschwärmer erst dann in den Ausgang gehen. Oder Warteschlangen im Supermarkt morgens um vier. Oder dass sie selbst im November noch mit Flipflops dem fünf Kilometer langen Sandstrand entlangschlendern kann. «In der Schweiz kämpft man gegen die Routine, hier

wünscht man sie sich. Alles ist spontan. So entsteht ein stetes Feriengefühl.» Sie sagt mit einem Lächeln: «Jede Frau wird hier wie eine Prinzessin behandelt.» Lissa erzählt vom Kioskbesitzer, der ihr drei Jahre lang täglich eine Rose schenkte — ohne Hintergedanken. In ihrer Freizeit zieht es sie, die in

Zürich-Wollishofen aufgewachsen ist, an den Strand, weil dies der Ort ist, «wo die Zeit kaum eine Rolle spielt». Am Sabbat kauft sie oft eine Flasche israelischen Schaumwein und pilgert zum Mittelmeer,wo sie diesen im Schatten einer Bademeisterhütte schlürft. Dann und wann begleitet sie ihr israeli-


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ÂŤTel Avivs Mischung aus Stadt- und Strandleben ist einmalig.Âť Die ZĂźrcherin Lissa Manetsch (28) lebt seit 2005 in Tel Aviv. An der Stadt liebt sie das stets vorherrschende FeriengefĂźhl.

scher Freund, ein 32-jähriger Chefkoch. Diese Kombination von Stadt- und Strandleben ist einmalig. Ich kann von April bis November schwimmen, sagt Lissa begeistert. Dabei verschweigt sie, dass der feinsandige Strand am Samstag dicht bevÜlkert ist mit Sonnenanbetern, Beachtennisspielern und Joggern. Und an der Promenade unter dem Hotel Sheraton werden zu melodiÜsen israelischen Volksweisen die Alltagssorgen aus den Knochen getanzt. Tel Aviv vibriert dann wie eine Mischung aus Rio de Janeiro, Miami Beach und Playa de Palma. Trotzdem hat Tel Aviv einen eigenen Stil. Architektonisch dominieren rund 4000 Gebäude aus der Bauhaus-Ära. Das ist weltweit die grÜsste Ansammlung von Bauten im Bauhausstil – ein Stil, der die Architektur vor dem Zweiten Welt-

krieg revolutionierte. 2003 wurde Tel Aviv gar von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt.

Tel Aviv ist auch Israels kulinarische Hauptstadt Die WidersprĂźche, von denen Lissa spricht, manifestieren sich rund um den Rothschild-Boulevard, die Lebensader der Stadt: Ăœberall entstehen neue Wolkenkratzer, die sich vor den zerfallenden Häusern erheben. GlĂźcklich ist, wer eine Immobilie besitzt: Wohnungen im Trendviertel Neve Zedek sind teilweise teurer als in ZĂźrich. ÂŤMiss TobleroneÂť gibt zu bedenken, dass die Israelis durchschnittlich monatlich lediglich 6000 Schekel, also rund 1400 Franken,verdienen.Das ist zwar fĂźr den Nahen Osten relativ viel Geld. Doch

das Leben in Israel ist deutlich teurer als etwa in Ägypten. Selbst beim Essen zeigen sich die Widersprßche: In-Lokale wie das Herbert Samuel verlangen fast so viel wie Restaurants in der Schweiz — mit zwei entscheidenden Unterschieden: Die Portionen sind doppelt so gross, und die israelischen Weine, die international fßr Furore sorgen, deutlich preiswerter als die aus der Schweiz.Wer will,kann an einem Imbissstand auch fßr eine Handvoll Schekel in ein mit Falafel,Humus und Koriander gefßlltes Pitabrot beissen. Neve Zedek, der älteste Teil Tel Avivs, gleich neben dem historischen Jaffa gelegen,ist fßr Lissa das hippste Quartier der Stadt. Neue CafÊs, Weinbars, Restaurants und Boutiquen sind entstanden – vor allem in der Shalom Shabazi Street. Kunstgalerien, auffallend

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«Ich schätze die kulturelle Atmosphäre von Jerusalem.» Gabriel Strenger (46) lebt seit 1990 in Israel. Der Basler zieht das besinnliche Jerusalem dem hektischen Tel Aviv vor.

viele Coiffeursalons, Immobilienfirmen sowie wöchentlich zehn Restaurantneueröffnungen (bei sieben Schliessungen) zeugen vom Boom in der Stadt der Lebensfreude. Tel Aviv gilt als kulinarische Hauptstadt Israels, wo die Chefs mediterrane Menüs komponieren. Neben Neve Zedek geht Lissa auch gerne in Jaffa aus, etwa im Club «Cats & Dogs» an der Carlebach Street. «Das ist ein Ort, wo man in einer Nacht 30 Jahre älter werden kann», warnt die Balletttänzerin.Danach könnte der jungen Frau eine Dosis Jerusalem kaum schaden. «Die Stadt ist konservativ, architektonisch schön und durch die Religionen unbeschreiblich energiegeladen», sagt sie über die Hauptstadt des Landes.

Jerusalem soll zum kulturellen Zentrum werden Wer von Tel Aviv die Autobahn nach Jerusalem hochfährt, taucht nach weniger als einer Stunde in eine komplett andere Welt ein mit mehr als 1000 Synagogen, 158 Kirchen und 73 Moscheen. Am Mittelmeer dominiert Bademode,in Jerusalem fallen die vielen orthodoxen Juden mit den schwarzen Kleidern auf. Soldaten mit kugelsicheren Westen erinnern daran,dass sich die vom jüdischen König

David vor 3000 Jahren gegründete Stadt mitten in einem Konfliktgebiet befindet. Am Sabbat wirkt die sonst so belebte Jaffa-Strasse Jerusalems wie ausgestorben. Es fahren weder Busse noch die Trams, die erst vor vier Wochen — nach jahrelangenVerzögerungen—denBetrieb aufgenommen haben. In der «Stadt des Friedens», was Jerusalem auf Deutsch heisst,respektiert die Mehrheit der jüdischen Einwohner den Sabbat, so, wie es in der Bibel steht. Auch Gabriel Strenger (46) hält sich an den jüdischen Feiertag.Der Basler,der vor gut 20 Jahren nach Jerusalem ausgewandert ist,wohnt heute in Ost-Talpiot, rund 15 Fahrminuten von der Altstadt mit der bekannten Klagemauer und der goldenen Kuppel des Felsendoms entfernt. Der Vater von zwei Söhnen und zwei Töchtern ist ein weltlicher, religiöser Schweizer Jude. Trotz seiner Liebe zur Schweiz bezeichnet der Dozent an der Hebrew University Jerusalem als seine Heimat. An ihr schätzt er, die «fantasti-

schen Winter mit viel Sonnenschein,das grosse Angebot an koscheren Restaurants sowie die Nähe zum Toten Meer». Über all dem steht für ihn die kulturelle Atmosphäre Jerusalems. Bürgermeister Nir Barkat erklärte, er wolle Jerusalem, das kulturelle Zentrum,als internationales Tourismusziel aufbauen.«Hier findet fast jeden Abend ein Vortrag über Judentum, Geschichte, Kunst, Philosophie oder Film statt», sagt Strenger. Der Diplompsychologe hält jeden Donnerstagabend Vorträge über jüdische Mystik und Psychoanalyse. Im Gegensatz zu Lissa, die sich als Frau Tag und Nacht überall in Tel Aviv sicher fühlt,meidet er beispielsweise das arabische Dorf Arab alSawahira in seiner Nachbarschaft.«Weil ich eine Kippa trage, erkennen mich die Araber als Jude. Gehe ich dorthin, weiss ich nicht, ob ich lebendig zurückkomme.» Die jüdische Mehrheit und die arabische Minderheit leben nicht miteinander, sondern nebeneinander. Schulsysteme und kom-


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Gabriel Strenger vermisst die Ruhe und Sicherheit der Schweiz Obwohl Jerusalem nicht die Laissezfaire-Mentalität Tel Avivs ausstrahlt und ausser an Sabbat ein permanenter Verkehrsinfarkt droht, bietet die grösste israelische Stadt durchaus Lebensqualität. Viel dazu beigetragen hat die verkehrsfreie Mamilla Shopping Mall. Sie befindet sich in der Nähe des Jaffa-Tors der Altstadt und wurde vor drei Jahren unter anderem mit Läden von Rolex, H. Stern, Nike oder Castro eröffnet. Die Mauern der Gebäude strahlen im sandfarbenen Jerusalemstein, so, wie es das

Gesetz vorschreibt. «Mamilla war einst ein Armutsviertel. Auf dem Weg zur Altstadt trinke ich dort gerne einen Kaffee», sagt Strenger. Im oberen Teil der Jaffa-Strasse befindet sich der Machane-Yehuda-Markt, wo Strenger Früchte, Gemüse, Kräuter oder Oliven einkauft. Zum Essen mag er die Restaurants in der Emek-Refaim-Strasse, wo im Südwesten der Stadt am Freitag ein Flohmarkt ist. Am selben Tag zieht es Strenger manchmal zum Geburtsort Johannes des Täufers, ins dörfliche Ein Karem, und danach in den Jerusalemer Wald auf einen Spaziergang.Dort sucht der Heimwehschweizer nach dem, was er von seiner alten Heimat am meisten vermisst: Ruhe und Sicherheit. Trotzdem kommt für ihn eine Rückkehr in die Schweiz nicht in Frage und ein Wohnortwechsel nach Tel Aviv genauso wenig: «Die Stadt amMittelmeeristmirimSommerzuheiss und zu schwül. Ich habe kein Bedürfnis nach einem 24-Stunden-Betrieb und ziehe Besinnlichkeit vor.Hätte Jerusalem einenStrand,wäreesfürmichdieperfekte Stadt.» Das israelische Bonmot, wonach man in Haifa arbeitet, in Jerusalem betet und in Tel Aviv lebt, ist also nicht ganz falsch. Texte Reto E. Wild Bilder Markus Mallaun

LIBANON

50 Km

See Genezareth

Haifa

Golanhöhen

Mittelmeer Westjordanland*

Tel Aviv Jerusalem Totes M eer

munale Dienstleistungen laufen weitgehend separat. «Den Ölberg und seine arabische Nachbarschaft, wo meine Grosseltern begraben sind, kann ich nur in Begleitung bewaffneter Sicherheitsbeamter besuchen. Ich wünsche uns verbesserte Beziehungen zu unseren arabischen Mitbewohnern», sagt Strenger mit ruhiger Stimme. Die Verarbeitung von Terroranschlägen gehört für ihn zum Alltag, betreut er doch als Psychologe Angehörige von Opfern. Just der für christliche Pilger wichtige Ölberg bietet einen fantastischen Blick auf die Altstadt Jerusalems — und am Morgen bestes Licht für Fotografen.

Gazastreifen*

ISRAEL

JORDANIEN

ÄGYPTEN

Eilat

* Palästinensische Autonomiegebiete

Baustelle Tel Aviv: Am Mittelmeer werden immer mehr Wolkenkratzer hochgezogen. Dank 4000 Bauhausgebäuden ist die Stadt Unesco-Weltkulturerbe.


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Heiligtümer, so weit das Auge reicht: Der Ölberg mit dem jüdischen Friedhof bietet die beste Aussicht auf die Jerusalemer Altstadt und den Felsendom.

Wo man in Tel Aviv und Jerusalem übernachtet und wo man isst Anreise

Swiss und die israelische Fluggesellschaft El Al fliegen mehrmals täglich ab Genf und Zürich nach Tel Aviv (Flugzeit rund vier Stunden). Preiswerte Alternative: mit EasyJet ab Basel.

Beste Reisezeit

Das Mittelmeer ist von Anfang Mai bis Ende Oktober angenehm warm (Juli meiden, zu heiss und Massentourismus aus Frankreich), Geheimtipp: Tel Aviv über Neujahr mit Temperaturen von gegen 20 Grad, ohne überrissene Hotel- und Restaurantpreise.

Hotels und Restaurants Tel Aviv

■ Art+Hotel (35 Ben Yehuda Street, Tel. 00972 3 797 17 91, www.atlas.co.il; zentrale Lage, fünf Minuten vom Strand entfernt, 62 Design-Zimmer mit Wi-Fi ab umgerechnet 160 Franken; ■ David Intercontinental (12 Kaufman Street, Tel. 0800 561 057, www.intercontinental.com; internationales Erstklasshotel zwischen Neve Zedek und Jaffa, wo jeweils die Schweizer Fussballnati übernachtet, ab 215 Franken). ■ Herbert Samuel (6 Kaufman Street, Tel. 00972 3 516 65 16, www.herbertsamuel.co.il; neues Lokal von Starkoch Yonatan Roshfeld

mit moderner mediterraner Küche und hektischer Atmosphäre, mindestens zwei Wochen im Voraus reservieren) ■ Cordelia (Yefet 30, Tel. 00972 3 518 46 68, www.cordelia.co.il; in Jaffa, hinter historischen Mauern, für Fisch- und Fleischliebhaber, den Roten Château Golan Eliad bestellen!) ■ Rafael (87 Hayarkon Street, Tel. 00972 3 522 64 64, atemberaubende Aussicht aufs Mittelmeer im Bistrostil, Rafi Cohen kombiniert französische, mediterrane und marokkanische Küche auf sehr hohem Niveau).

Hotels/Restaurants Jerusalem

■ Mount Zion Boutique (17 Hebron Road, Tel. 00972 2 568 95 55, www.mountzion.co.il; atemberaubende Aussicht auf die Altstadt, Gebäude aus der ottomanischen Zeit, ab 180 Franken); ■ Alegra Boutique (Tel. 00972 2 650 05 06, www.hotelalegra.co.il; fantastisches, 15 Minuten vom Stadtzentrum entferntes historisches Haus aus dem Jahr 1850 im Dorf Ein Kerem mit Gourmetrestaurant und nur sechs Suiten, vor wenigen Monaten eröffnet, ab 400 Franken inklusive Halbpension). ■ Machane Yehuda (10 Beit Ya’akov Street,

Tel. 00972 2 533 34 42, www.2eat.co.il/eng/ machne-yuda; man fühlt sich mitten in einem Markt, offen gestaltete Küche, mediterrane Speisen, in der Nähe der Jaffa-Strasse), ■ Chakra (41 King George Street, Tel. 00972 2 625 27 33, www.chakra-rest.com/MenuEng. aspx, das «Tasting Dinner» mit unzähligen Speisen kostet 170 Schekel, 39 Franken!).

Diverses

■ Mountainbike-Miete in Tel Aviv bei Eitan (Allenby 60, So.–Fr. 9–20 Uhr, 24 Stunden inklusive Schloss 10 Franken); ■ Kunstgalerie Eden (78 Ben Yehuda Street Tel Aviv oder 10 King David Street in Jerusalem). ■ Erst zum zweiten Mal findet in Jerusalem ein Marathon statt: am 16. März 2012.

Allgemeine Informationen

■ Israelisches Verkehrsbüro, D-Berlin, Tel. 0049 30 203 99 70, www.goisrael.com. ■ Kostenloser Stadtrundgang in Jaffa: Mi. um 9.30 Uhr (Treffpunkt: «Clock Tower»)

www.migrosmagazin.ch Weitere Tipps zum Nachtleben in Tel Aviv, zu den Museen in Jerusalem sowie Ausflugsziele.


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MIGROS-MAGAZIN

LEBEN FAMILIE

NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

103

Freunde fürs Leben

Kinder brauchen Freunde, um sich gut zu entwickeln. Schaffen sie die Bindung zu Gleichaltrigen nicht alleine, müssen die Eltern helfen. Das tun sie am besten, wenn sie Freundschaften vorleben.

J

edes Kind braucht mindestens sieben Bezugspersonen, um sich gesund zu entwickeln», sagt Peter Angst (62),Paar- und Familientherapeut in Winterthur ZH.«Das können die heutigen Kleinfamilien alleine nicht mehr abdecken. Um so wichtiger sind darum Freunde.» Nur: Sie zu finden fällt nicht allen Kindern gleich leicht.Das liegt zum einen am Charakter, zum anderen an der Erziehung. «Gerade heute werden viele Kinder so erzogen, dass sie das Gefühl haben, etwas ganz Besonderes zu sein», betontPeterAngst.«Daskannesschwierig machen, richtige Freundschaften einzugehen, die auf Geben und Nehmen aufbauen.» Ein wichtiger Hinweis auf Zahl und Art der Freundschaften sind heute Geburtstagseinladungen. Peter Angst rät: «Wenn Eltern merken, dass ihr Kind mit seinen Einladungen hadert,ist es gut,ein bisschen zu helfen.Vielleicht ist es sinnvoll,den Coolen aus der Klasse mal nicht einzuladen, der ja oft nicht zurück einlädt, und mal auf die Stilleren, Schüchterneren zu sehen.»

grundlegende Fähigkeiten für das Zusammenleben. Was, wen die Kinder in den Augen ihrer Familie die falschen Freunde haben, solche, die ihnen nicht guttun? Peter Angst empfiehlt, die Bedenken mit den Kindern direkt anzusprechen und die suspekten Freude nach Hause einzuladen. Andrea Fischer-Schulthess

www.migrosmagazin.ch Wie Freundschafts-freundlich sind Sie als Eltern? Der Selbsttest.

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Peter Angst rät den Eltern, das Haus für Besuche zu öffnen Auch im normalen Alltag brauchen Kinder Unterstützung, wenn es um Freundschaften geht. «Eltern sind die Vorbilder»,betont Peter Angst,der zusammen mit seiner Frau sieben Pflegekinder aufgezogenhat.«WennsieselbstkaumLeuteeinladen und ein ‹geschlossenes Haus› haben, das keinen unerwarteten Besuch erlaubt,übernehmen Kinder diese Muster oft. Darum rate ich Eltern: Öffnen Sie Ihr Haus!» Dies gilt auch,wenn die Kinderselbstbetonen,esmacheihnennichts aus, keine Freunde zu haben. Viele Kinder, die gern allein sind, schauen oft fern oder sitzen am Computer.Peter Angst erlebt diese Entwicklung als verhängnisvoll: «Virtuelle Freude sind eine schlechte Alternative zu realen Freunden, denn die Geräte kann man nach Belieben ein- und ausschalten und muss ihnen selbst nichts bieten.» Von Freunden aus Fleisch und Blut hingegen, lernen die Kleinen Teilen, Trösten, Zuhören, Zusammenhalten, Streiten und mit Geheimnissen umzugehen — alles

Zusammenhalten: Diese wichtige soziale Kompetenz lernen Kinder nicht im Internet, sondern im richtigen Leben.

Seien Sie offen für die Freunde Ihrer Kinder ■ Nehmen Sie Anteil an den Freundschaften Ihres Kindes. Hören Sie zu und fragen Sie nach. ■ Sprechen Sie Ihr Kind darauf an, wenn Sie das Gefühl haben, es gebe Probleme mit Freuden. ■ Helfen Sie beim Zusammenstellen von Einladungslisten für Geburtstage etc. ■ Öffnen Sie Ihr Zuhause. ■ Ihre Art von Freundschaften ist Vorbild für die Freundschaften Ihrer Kinder.


LEBEN AUTO

NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

104

Abschied mit einer Neuheit In eineinhalb Jahren stellt Daihatsu den Autoverkauf in Europa ein. Dennoch lancieren die Japaner nun nochmals eine Neuheit: Der fünftürige Charade setzt ganz auf Komfort.

und ein doppeltes Handschuhfach) fehlt einem fast der Kleinkram, um alles zu füllen. Raum gibt es auch sonst genug.

Sechsganggetriebe reduziert den Benzinverbrauch

Noch bis Januar 2013 in Europa erhältlich: der neue Daihatsu Charade, der eigentlich ein Toyota Yaris ist.

W

ie einst Rover verschwindet Daihatsu bald von der Autobühne. Aber nur bei uns: Die Toyota-Tochter stellt Ende Januar 2013 den Export nach Europa ein (siehe Interview). Schade, Typen wie Cuore, Sirion, Materia oder Copen sowie viele Allradversionen haben sich auf den Strassen längst etabliert. Das Ende von Daihatsu in Europa wird durch die Neulancierung des Charade noch ein wenig aufgeschoben. Jedoch bleibt unübersehbar, dass er eigentlich ein Toyota Yaris ist: Jede Scheibe trägt klein im Eck einen Schriftzug Toyota. Auch beim Design wurde bis auf die Embleme wenig geändert.So lebt der bisherige Yaris, dessen Neuauflage in einem Monat startet, quasi weiter. Warum nicht? Im Alltag kommt man sehr gut ohne den letzten Autoschrei von A nach B. Zumal der Charade sehr praktisch daherkommt. Bei dieser Menge an Staufächern (wie etwa zwei vor dem Fahrer

Leider wirkt der einzig lieferbare 99-PSBenziner auf den ersten Metern etwas müde und benötigt hohe Drehzahlen,um flott zu werden. Schade, denn dann wird der 1,3-Liter etwas laut, aber nur dann. Denn grundsätzlich gefällt am Charade ja gerade auch die akustische Zurückhaltung. Ermöglicht wird diese auch durch die feine Abstufung des Sechsganggetriebes (alternativ automatisch), das grundsätzlich exakt dem Tempo angepasste Drehzahlen erlaubt. Der Spritverbrauch soll laut Werksangaben bei 5,4 Liter auf 100 Kilometer liegen (ergibt einen CO2-Ausstoss von 125 g/km), im Test war es aber knapp ein Liter mehr. Der Charade vermittelt ein komfortables Fahrgefühl: Für einen Kleinwagen bügelt er die Strasse exzellent glatt. Sein Preis? Der gut ausgestattete Charade kostet 22 990 Franken – minus 2500 Franken «Kennenlernrabatt» noch bis zum 30. November. Texte und Bilder Timothy Pfannkuchen

VIER FRAGEN AN …

«Kundendienst bleibt erhalten» Roland Hüsser, was tut Daihatsu zur CO2-Reduktion? Daihatsu ist Spezialist für kompakte, leichte Autos mit effizienten Motoren. Kompaktwagen verbrauchen weniger Treibstoff und schon in der Produktion weniger Ressourcen.

Die ungünstige Währungsentwicklung mit teurem Yen und tiefem Euro macht den Export von Kleinwagen aus dem Hochpreisland Japan leider endgültig unrentabel. Dazu gibt es immer mehr europäische Bauvorschriften und somit Kosten, die bei Daihatsu nur auf eine ungenügende Anzahl Autos umgelegt werden können.

Warum soll ich den Charade Roland Hüsser kaufen? (57), CEO Ascar AG Weil er ein Allrounder ist: (Daihatsu). Müssen sich Kunden um den kompakt und geräumig, Service sorgen? dynamisch und sparsam. Und die Nein, Daihatsu ist kerngesund mit starker umfangreiche Ausstattung wurde in zwei Position in Asien. Alle KundendienstaktivitäVarianten mit dem besten Preis-Leistungsten bleiben ebenso erhalten wie die Verhältnis konfiguriert. Ersatzteilversorgung über das Emil-Frey-Zentrallager, Garantieabwicklung oder ServiceWieso stellt Daihatsu 2013 den Export verträge mit unseren Vertretern. nach Europa ein?


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Hunger in Äthiopien! Hilferuf an die Leserinnen und Leser Mehr als 12 Millionen Menschen sind am Horn von Afrika vom Hungerstod bedroht. Helfen Sie mit und retten Sie tausenden Menschen das Leben! Menschen für Menschen organisiert ab sofort die Nothilfe von rund 47‘000 Bedürftigen im Süden Äthiopiens. Bis mit der nächsten Ernte zu rechnen ist, werden Getreide, Hülsenfrüchte, Nahrungsergänzungsmittel und Speiseöl für die nächsten Monate verteilt. Dafür werden rund 2 Millionen Franken gebraucht. Standard-Nothilfe-Paket 42 Franken pro Person 15 kg Getreide 0,5 kg Speiseöl 1,5 kg Hülsenfrüchte 4,5 kg Nahrungsergänzungsmittel für Kinder Mit 42 Franken können Sie einen Menschen mit überlebenswichtigen Nahrungsmitteln versorgen, bis die nächste Ernte zu erwarten ist.

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Almaz und Karlheinz Böhm

Stiftung Menschen für Menschen Schweiz | Stockerstrasse 10 | 8002 Zürich | Telefon 043 499 10 60 | Postkonto 90-700 000-4

Hunger kommt nicht über Nacht. Er kann verhindert werden. Um akute Not im Vorfeld zu verhindern, setzt Menschen für Menschen seit 30 Jahren auf langfristig angelegte Hilfe zur Selbstentwicklung. Hierzu setzt die Hilfsorganisation auf das Prinzip der integrierten ländlichen Entwicklungsprojekte. Gemeinsam mit der Bevölkerung, die einen hohen Anteil an Engagement und Arbeitseinsatz einbringt, werden verschiedene Massnahmen miteinander verzahnt: Wasser, Bildung, Landwirtschaft, Infrastruktur, Soziales, Gesundheit und die Besserstellung der Frauen. Daneben leistet Menschen für Menschen auch kurzfristige Nothilfe.


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Klassenzusammenkunft suchen wir noch Thomas Moser. Wir sind bis 1987 in Brügg zur Schule gegangen. Bitte melde dich bei mir. Vielen Dank.

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Bei den Center Parcs gilt: Probieren geht über Studieren Weitere Informationen sind auf www. centerparcs.ch/migrosmagazin zu finden. Aber noch besser, als nur im Netz nachzuschauen, ist es, das Angebot im nächsten Jahr selber auszuprobieren. Leserinnen und Leser des MigrosMagazins profitieren von bis zu 35 Prozent Frühlingsrabatt. Daniel Sägesser

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Auflösung Nr. 37: Je eine Migros-Geschenkkarte à 100 XXXXXXXX Franken gewinnen Bernadette Haselsberger, Gewinner: 7017 Flims Dorf; Hans Leibacher, 6343 Holzhäusern; Mustermann, Musterhausen Ramona Zünd, 4562 Biberist; MargritHans Ingold, Hans Mustermann, Musterhausen 8106 Adlikon; Bruno Lüscher, 5037 Muhen. Hans Mustermann, Musterhausen Hans Mustermann, Musterhausen Hans Mustermann, Musterhausen Hans Mustermann, Musterhausen Hans Mustermann, Musterhausen Hans Mustermann, Musterhausen Hans Mustermann, Musterhausen Hans Mustermann, Musterhausen


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NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

2112 QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie 3 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Vor wie vielen Jahren «fiel» die Berliner Mauer? S 15

N 22

F

50

L

I

Aare

2. In welchen Fluss fliesst die Saane? C Reuss

Rhone

3. Wie heisst eine der Hauptfiguren in Mozarts Zauberflöte? A Polina

L

Papageno

N Papagei

4. Welcher Fussballclub war noch nie Schweizermeister? P Stade Nyonnais

G Servette Genf

N FC Luzern

5. Was ist ein Markenzeichen von Sherlock Holmes? O Springerstiefel

F

Tabakspfeife

U Zipfelmütze

Teilnahmeschluss: Sonntag, 25.9.2011, 24 Uhr

6. Welche Bedeutung hat das lateinische Wort «sic»? L

falsch

D unnötig

E

wirklich so

7. Welche Wesen greifen oft das Raumschiff Enterprise an? R Klingonen

U Vulkanier

A Slytherins

8. Von wem stammt ein Teil der Liedtexte von Stephan Eicher? R Bernard Werber

D Philippe Djian

N Michel Houellebecq

2

3

4

5

6

7

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Auflösung Nr. 37: XXXXXXXX Gewinner: Hans Mustermann, Musterhausen Hans Mustermann, Musterhausen Hans Mustermann, Musterhausen

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Und so nehmen Sie teil

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Gewinnen Sie 5 × eine Migros-Geschenkkarte im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Raster ein. Der Lösungscode ergibt sich aus den orangen Feldern von links unten nach rechts oben. Die Lösung ist eine Buchstabenfolge, die kein Wort ergibt.

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3?3 D 7 F F A 3@F 7 ; > ; 9 5AG@F7EE 97@7DA7E < A > ; ?A @ F ?3 > F 7 E 7 D @7=DA>A9 A > 6 F ; ?7 D D79 ; EF7D F3D3@F 7 >

Auflösung Nr. 37: XXXXX Gewinner: Hans Mustermann, Musterhausen Hans Mustermann, Musterhausen Hans Mustermann, Musterhausen Hans Mustermann, Musterhausen Hans Mustermann, Musterhausen

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MIGROS-MAGAZIN

RĂ&#x201E;TSEL & SPIELE UNTERHALTUNG

NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

113 BIMARUÂŽ

BRĂ&#x153;CKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dßrfen sich nicht berßhren und mßssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen.

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (BrĂźcken) dort enden. BrĂźcken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dĂźrfen mit einfachen oder doppelten BrĂźcken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden leicht sein. Kreuzungen, diagonale BrĂź   cken   und Verbindungen mit mehr als 2 Linien sind nicht erlaubt.   www.raetsel.ch/bruecken

leicht

  



  

AuflĂśsung Nr. 37:

 

 

 

















 

 













  

  

  

Beispiel eines AuflÜsung Nr. 37: gelÜsten Rätsels: 



















  













 









 

 

  

   

    

   

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Schweinchen Rosa ist ein Allesfresser. Das heisst, sie frisst pďŹ&#x201A;anzliche und tierische Nahrung. ÂŤAber so ganz alles sollte Rosa schon nicht fressenÂť, weiss Nina. Kennst du die sieben schweinischen Leckereien, die Rosa in der Natur ďŹ ndet?

LÜsung: Gras, Pilze, Eicheln, saftige Wurzeln, Schnecken, Insekten, Mäuse

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'(5 63,(/*$57(1 ÂŤTor!Âť, ruft Hugo. ÂŤDas macht 2:2 fĂźr michÂť. Die Lilibiggs spielen im Garten Fussball und zur Erinnerung an den Spielnachmittag macht Nina ein Foto. Doch nun haben sich zehn Fehler auf der zweiten Kopie eingeschlichen. Findest du sie?


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RĂ&#x201E;TSEL & SPIELE UNTERHALTUNG

MIGROS-MAGAZIN NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

115 SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir BrĂźckenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 349 000 (WEMF, MACH Basic 2011-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 ZĂźrich Telefon: 044 447 37 37

 

 

FĂźllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3Ă&#x2014;3-BlĂścke nur ein Mal vorkommen. Die LĂśsungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.



Und so nehmen Sie teil

   

Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), Rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc)

AuflĂśsung Nr. 37: XXX          Gewinner:          Hans Mustermann,                   Musterhausen          Hans Mustermann,                   Musterhausen          Hans Mustermann,          Musterhausen Hans Mustermann, Teilnahmeschluss: Sonntag, 25.9.2011, 24 Uhr Musterhausen Hans Mustermann, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ă&#x153;ber die Verlosung wird keine Korrespondenz gefĂźhrt. Musterhausen Keine Barauszahlung. Automatisierte Teilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.â&#x20AC;&#x201C;/Anruf ab Festnetz). SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der LĂśsungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.â&#x20AC;&#x201C;/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 ZĂźrich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Anna BĂźrgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Anette Wolffram (A.W.)

Ressort Reportagen: Sabine Lßthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Nathalie Bursac´(nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Reto E. Wild (rw), Ruth Brßderlin (brß)

Layout: Daniel Eggspßhler (Art Director), Marlyse Flßckiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: RenÊ Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-SĂŠbastien ClĂŠment (jsc), BĂŠatrice Eigenmann (be), Andreas DĂźrrenberger (DĂ&#x153;), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.)

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Patrick Wehrli (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Alexa Julier Anzeigen: Thomas Brßgger (Leitung a.i.), Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine

Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund

Druck: BĂźchler Grafino AG, Bern Tamedia AG, ZĂźrich

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PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

Das im Oktober 2009 neu eröffnete Lido Locarno ist eine Oase für Freizeit und Wellness an schönster Seelage. Es ist das ganze Jahr täglich von 8.30 Uhr bis 21 Uhr geöffnet.

Wunderbares Tessin! Von den Palmen bis zu den Gletschern, vom Nichtstun bis zum Extremsport – der südlichste Kanton der Schweiz hat für jeden Feriengast etwas zu bieten. Aber auch ein Ausflug zum im Oktober 2009 neu erbauten Lido Locarno ist jederzeit eine Reise wert und lässt sich auch gut mit einem Besuch der Piazza Grande in Locarno verbinden. Das Lido Locarno zeigt sich ganzjährig als Oase für Erholung, Sport und Wellness. Mit den Rutschbahnen, Sprungtürmen, Schwimmbecken sowie dem Wellness- und Sportbereich bietet das Lido Badespass für Jung und Alt. Der Entwurf und die Planung des Lido Locarno stammen von den Schweizer Architekten Moro & Moro, die in einem internationalen Wettbewerb mit ihrem Projekt «Acquario» als Gewinner hervorgegangen sind. Transparenz und Leichtigkeit des Baus lösen beim Besucher Wohlbefinden aus und geben ihm das Gefühl, Schwimmbecken und See seien eins.

Wer Action sucht, findet dies auf der ersten Looping-Bahn der Schweiz. Sie ist für Kinder ab zwölf Jahren zugelassen. Wer hingegen lieber die Seele baumeln lässt, ist in der Wellnesszone gut aufgehoben. Das Thermalbecken mit 34 Grad Wassertemperatur bietet Entspannung mit Hydromassageliegen und einem Whirlpool. Im Sommer kann man sich nicht nur in den vier Aussenbecken, sondern auch am Strand des Lago Maggiores vergnügen. Wenn es draussen zu kühl ist, bietet der grosszügige Innenbereich mit vier Schwimm- und Thermalbädern Badeplausch für die ganze Familie. Das Tessin bietet viele andere Schönheiten - unter anderem Wanderungen in den Tälern Verzasca, Maggia, Rovana und Bavona. Verköstigen kann man sich sowohl in urigen Grotti als auch in stilvollen Gourmettempeln – oder an den zahlreichen Herbstfesten, die landauf, landab stattfinden. Informieren Sie sich auf www.ticino.ch Anette Wolffram

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UNSERE WELT TINA TURNER, REGULA CURTI, DECHEN SHAK-DAGSAY

NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011 MIGROS-MAGAZIN

«Singen trägt dich über alles hinaus – immer weiter»

Anfang Oktober veröffentlichen Tina Turner, Regula Curti und Dechen Shak-Dagsay unter dem Titel «Children Beyond» ihr zweites Album. Die drei Frauen haben eines gemein: die Liebe zur Musik und zum gesungenen Gebet. Ihre Botschaft: Bildung von Respekt und Toleranz durch Musik.

Tina Turner Alter: 71, Wohnort: Küsnacht ZH, Sternzeichen: Schütze. Regula Curti Alter: 55, Wohnort: Erlenbach ZH, Sternzeichen: Fisch-Waage. Dechen ShakDagsay Alter: 52, Wohnort: Samstagern SZ, Sternzeichen: Jahr des Schweins.

Wieso leben Sie hier? Regula Curti: Meine Aufgabe ist hier. Dechen Shak-Dagsay: Weil die Eltern hierhergezogen sind und wir in der Nähe leben wollten. Tina Turner: Ich liebe die Menschen, das Land und das Wetter. Wo würden Sie gerne leben? Regula Curti: In der Schweiz. Und wenn das Schicksal mich woanders hinschickt, nehme ich das an. Dechen Shak-Dagsay: Hier und nirgendwo anders. Tina Turner: Hier. Beruf und Lebenslauf: Regula Curti: Studium in Pädagogik und Musik, Magister in Musik- und Ausdruckstherapie, Kundalini-Yoga Instruktorin; Gründerin der Stiftung Seeschau und Initiantin der Musikprojekte Beyond. Dechen Shak-Dagsay: Meine Familie musste aus Tibet fliehen, wir kamen in die Schweiz, als ich drei Jahre alt war. KV beim Bankverein Zürich. Ich sang immer gerne, irgendwann sind Singen und Job nicht mehr zusammen gegangen. Seit Erscheinen meiner CD ‹Dewa-che› Konzentration auf die Arbeit als Künstlerin. Tina Turner: Sängerin. Mein Ziel: Regula Curti: Mein Bestes zu geben, solange ich kann. Dechen ShakDagsay: So lange wie möglich mit dem Gesang Menschen glücklich machen. Tina Turner: Der Weg ist das Ziel. Mein Lebensmotto: Regula Curti: Halte durch, und du wirst getragen. Dechen Shak-Dagsay: Lernen zu verzeihen. Compassion. Tina Turner: Leben und leben lassen. Mein bester Entscheid: Regula Curti: Mein Mann. Dechen Shak-Dagsay: Mit den Mantras, die ich auf der neuesten CD singe, einen modernen Weg zu gehen. Tina Turner: Meine Freiheit. Text Dörte Welti

Bilder Keiko Saile, Nathan Beck

UNSERE VISION

«Wir haben im August 2005 ein Treffen zwischen dem Dalai Lama und Abt Martin Werlen im Kloster Einsiedeln organisiert. Daraus entstand das Projekt ‹Beyond› (beyondsinging.com).»

UNSER LIEBLINGSESSEN

«Wenn wir uns treffen, essen wir gerne frische Beeren und Obst (natürlich Bio). Das hält uns fit und bei guter Laune.»


MIGROS-MAGAZIN NR. 38, 19. SEPTEMBER 2011

UNSERE WELT

TINA TURNER, REGULA CURTI, DECHEN SHAK-DAGSAY 119

UNSERE LEIDENSCHAFT

«Wir baten Tina um Mitwirkung. Sie hat dank des Buddhismus immer wieder die Kraft gefunden, die Menschen an ihrem wunderbaren Talent teilhaben zu lassen. So auch die Kinder für Children Beyond.»

UNSER ARBEITSORT

«Das Yoga- und Therapiezentrum Seeschau in Erlenbach, gebaut von Regula, ein Ort für Kreativität.»

UNSER DING

UNSERE GLÜCKSBRINGER Dechen Shak-Dagsay: «Die Mala meiner Mutter, eine Gebetskette mit 108 Perlen, jede steht für ein ‹Om Mani Peme Hum›.» Regula Curti: «Ich habe immer einen Herzstein bei mir.» Tina Turner: «Einen immateriellen.»

«30 in der Schweiz lebende Kinder singen gemeinsam mit uns Gebete aus allen Weltreligionen und dem Sikhismus. Sie tragen die Botschaft von Respekt und Toleranz mit Musik in die Welt.»


MGB www.migros.ch W

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Migros Magazin 38 2011 d OS