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DOKTOR SPASS 10

Bei Lachtherapeut Pello an der Humor-Tankstelle. Nr. 37, 13. September 2010

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Das Migros-Magazin und die Migros Bank zeigen, was Geld alles kann, und schauen Prominenten ins Portemonnaie. Etwa Bestsellerautorin Milena Moser.

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4 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

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Willi

MIGROS BANK EXTRA

Migros-Magazin 37, 13.

September 2010

Spare in der Zeit, so hast du in der Not: Wenige

Lebensweisheiten treffen für die Schweiz so zu wie diese. Schweizerinnen und Schweizer sind von Haus aus sparsam, vorsichtig und langfristig in ihrem Anlageverhalten.

Doris Leuthard 20

Dieses langfristige Denken ist eine der Säulen der

Die Wirtschaftsministerin über die dringende Sanierung der Arbeitslosenversicherung und mögliche neue Departemente.

soliden Wirtschaftsentwicklung hierzulande. Wer spart, sein Geld längerfristig anlegt und nicht bei jedem Börsengewitter gleich in Panik gerät, sorgt indirekt für ein günstiges Investitionsklima für einheimische Unternehmen. Eine nüchterne Einstellung, durchaus. Sie spiegelt sich auch in der repräsentativen Umfrage, welche die Migros Bank kürzlich gemacht hat. Geld hilft einem zwar, gewisse Ziele im Leben zu erreichen – ein Haus, eine Traumreise, höhere soziale Sicherheit zum Beispiel –, aber es macht weder zwingend glücklich noch attraktiv.

t t, gut aufgneleg Gut angeleg alles erreiche kann. ionen, was Ihr Geld 16 Seiten Informat

MENSCHEN

Humor ist …

Ein Schweizer verleiht sich Flügel 16

Fünf Schweizer Persönlichkeiten, die wir in unserem ersten

Yves Rossy ist der Jetman. Mit seinem Düsenrucksack rast er wie ein Superheld durch die Lüfte.

«Geld»-Extra interviewen, teilen diese Ansicht. Der Ex-Fussballer Stéphane Chapuisat etwa hat einen Grossteil seines Geldes ganz profan auf einem Sparkonto deponiert. Schriftstellerin Milena Moser hat vor allem in ein Haus investiert, und auch der Tessiner Ständerat Dick Marty spart solide – für ihn grenzte schon der Kauf von Apple-Aktien vor einigen Jahren an Spekulation.

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22 28

Medizin-Tourismus

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Immer mehr Schweizer lassen sich in der Türkei die Augen lasern. Bilder Nelly Rodriguez, Gerry Nitsch, Keystone

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Treue Seelen Hier ticken die Uhren anders

Der Künstler Thomas Urben hält mit seinen Objekten die Zeit fest.

Ob sich ein Hauskauf heute lohnt, wie sich die Börse in den

kommenden Monaten entwickeln wird und weshalb jeder mit der 3. Säule viele Tausend Franken sparen kann – all dies erfahren Sie in unserem 16-seitigen Extra «Mein Geld», das in Zusammenarbeit mit der Migros Bank entstanden ist. Und wenn Sie etwas Glück haben, winkt Ihnen auch gleich noch ein Sparkonto von bis zu 10 000 Franken. Denn bei allem seriösen Anlegen – etwas Glück gehört halt doch dazu.

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Humorforscher Willibald Ruch und Clown Pello über die Kraft des Witzes.

INTERVIEW

Doris Leuthard Sylvester Stallone

20 36

NEUES AUS DER MIGROS

Bei Solarenergie spitze

Die Migros wird ausgezeichnet.

42

Kinderkino Zauberlaterne 44 Entschädigung für eine Kartoffel 46

Bolivien erhält von der Migros Geld für eine Kartoffel, die hier angebaut wird.


DIESE WOCHE

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Leserschaftsentwicklung

Migros-Magazin Deutsch (2008—2010) Leserzahlen in Tausend

2294

2292

2008-*2

2009-1

2344

2312

2315

2009-2

2010-1

2010-2

Quelle: MACH Basic/*offizieller Befragungszeitraum

Ein treues Millionen-Publikum Das Migros-Magazin hat eine ausgesprochen treue Leserschaft. Dies geht aus der neuesten Untersuchung des Medienforschungsunternehmens Wemf hervor. Mehr als 2,3 Millionen Menschen lesen jede Woche die Deutschschweizer Ausgabe des Migros-Magazins. Zusammen mit der Westschweizer Ausgabe sowie dem Tessiner Azione erreichen wir jede Woche drei Millionen Menschen. Für Ihre Treue, liebe Leserin, lieber Leser, bedanken wir uns herzlich.

Lebenselixier Mineralwasser 77 Was zum Knabbern 79 Welttiertag: Grosser Wettbewerb 81 Weisse Wäsche waschen 83 Alles für Kinder 85

Treue Seelen 22 Es gibt sie noch, die Firmentreue: Fritz Pfister ist schon 41 Jahre lang die gute Seele des Freibads Dolder.

SAISONKÜCHE

Schauspieler Ueli Jäggi kocht Tipps und Rezepte für Steinpilz

SPÄTSOMMER-EXTRA

Wurst, Speck und Bohnen

50

Zu Besuch in der Räucherei Fumoirs.

DAS BESTE

Leichte Herbstmenüs Das grosse Honigschlecken Exzellente Créa-d’Or-Biskuits Randen: Aromatische Knollen

86 90

IHRE REGION

Neues aus Ihrer Genossenschaft 93 55

Sylvester Stallone 36

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Im Interview erklärt der ewige Rocky, warum er wieder schiesst und weshalb seine Karriere in der Schweiz begann.

73 75

BESSER LEBEN

Kinder und Sexualität In Form: Tattoos entfernen

99 100

Familie: Wie taufe ich mein Kind? 107 Garten: Späte Farbenpracht 109 Auto: Der Volvo S60 111

RUBRIKEN

Migros-Woche Leserbriefe Kolumne: Der Hausmann Auf ein Wort/ Bild der Woche Leseraktion: Nach Lappland Bitte melde dich Rätsel/Impressum

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126


6 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

NEWS

Trendige Kurse bei Kunststudenten

Studenten des Studiengangs «Bachelor of Arts in Vermittlung von Kunst und Design» der Zürcher Hochschule der Künste haben acht neue Kursangebote für die Klubschule Migros entwickelt. Die Kurse wie zum Beispiel «Sgraffito» oder «Videoclips» werden an verschiedenen Klubschulen der Schweiz angeboten. Die Kursleitung übernehmen die Kunsthochschulabsolventen selbst.

Infos und Anmeldung: www.klubschule.ch

Brückenschlag der Generationen Die Generationenakademie des Migros-Kulturprozents unterstützt Fachleute und freiwillig Engagierte unterschiedlichen Alters, die sich in ihren Gemeinden engagieren wollen. Das kann zum Beispiel ein Theaterstück sein, in dem verschiedene Generationen mitmachen, oder ein Projekt, in welchem Schüler Erwachsene in den Themen unterrichten, die sie in der Schule lernen. Das Weiterbildungsangebot richtet sich an Menschen, die beispielsweise in Jugendoder Seniorenorganisationen, in der kommunalen Verwaltung, in Umweltvereinen oder anderen Gemeindeeinrichtungen tätig sind. Die erste Staffel der Weiterbildung startet im Oktober 2010. Anmeldung (noch bis zum 22. September): www.generationenakademie.ch

Nordafrikanisch schlemmen Immer mehr Menschen reisen in orientalische Länder und lernen die dortige Küche schätzen. Gerichte mit perfekt abgestimmten Gewürzmischungen und frischen Zutaten sorgen für ein kulinarisches Feuerwerk. Mit den neuen Produkten der Marke Al Fez ermöglicht die Migros ihren Kunden, Menüs mit typisch nordafrikanischen Aromen zu Hause einfach und schnell zuzubereiten. Das kleine, aber feine Sortiment besteht aus einer schmackhaften Sauce, einer Falafelmischung, einem kompletten Couscousmenü, einem Humus-Dip und einer Salatsauce. Die Produkte überzeugen durch ihre Authentizität und ihre natürliche Zusammensetzung, wobei bewusst auf Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe verzichtet wird. Die Produkte gibts ab sofort in allen grösseren Migros-Filialen.

AUS DER REGION MIGROS AARE FRISCH IN DER MIGROS

Da ist nichts Wurscht

Das blaue Wunder erleben Die Zwetschge ist bei den Schweizer Konsumenten sehr beliebt. Sie stellt geringe Ansprüche an ihren Standort und reift mit möglichst wenig Regen zu einer süssen, länglichen Frucht mit blauer bis violetter Haut heran. Zwetschgen sind durch ihren hohen Fruchtzuckergehalt besonders nahrhaft und vielseitig in ihrer Verwendung. Sie eignen sich zum Rohverzehr,

als Dörrobst, als Beilage zu Fleischgerichten oder für zahlreiche Dessertvarianten wie Kuchen, Kompott oder Mus. Die blauen Steinfrüchte können ohne Weiteres eingefroren werden, sodass man ihren süssen Geschmack auch im Winter noch geniessen kann. Zwetschgen haben jetzt Hochsaison und sind auch in der Migros Aare erhältlich.

Die Mortadella di Bologna ist die wohl berühmteste Wurstspezialität Italiens. Zu Recht: Denn eine Wurst, die diesen Namen tragen darf, besteht nur aus Schweinefleisch aus der Schulter, Speckwürfeln, geheimen Gewürzen und – optional – Pistazien. Bis zu 16 Stunden, je nach Grösse, werden die Würste in speziellen Ziegelsteinöfen langsam gegart, bis die typische Zartheit erreicht ist. Übrigens: Bevor der Pfeffer Europa erreichte, wurde die Wurst mit Myrtenbeeren gespickt. So wurde aus der alten «Myrtadella» die heutige Mortadella.


MIGROSWOCHE

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Solarpreis geht an die Migros

Der Solarpark der Migros-Zentrale Ecublens hat den Schweizer Solarpreis 2010 erhalten.

Al Fez: Menüs, die duften wie ein orientalischer Gewürzemarkt.

Bilder Arno Balzarini/Keystone, bab.ch/StockFood, Flurin Bertschinger

Ein klimafreundliches Zmittag 16 Prozent der Klimabelastungen lassen sich in der Schweiz auf die Ernährung zurückführen. Einen grossen Teil macht der Fleischkonsum aus, denn Tierhaltung belastet das Klima. Wussten Sie, dass eine Portion Gemüsecurry mit Reis dreimal weniger Treibhausgas-Emissionen verursacht als ein Schweinskotelett mit Rösti und Karotten? Wer also vermehrt vegetarisch isst und saisonale sowie regionale Produkte verwendet, leistet einen Beitrag zum Klimaschutz. Mit dem

Klima-Zmittag vom 14. September 2010 will der WWF daher möglichst viele Institutionen und Einzelpersonen für einen massvollen Fleischkonsum gewinnen. Alle sind aufgerufen, an diesem Mittag vegetarisch zu essen. Die Migros ist Hauptsponsorin der Aktion und als solche mit von der Partie: Am 14. September bieten alle Migros-Restaurants ein klimafreundliches Menü für sechs Franken an — ein Risotto mit Kürbisragout und einem herbstlichen Saisonsalat. Marc Schaefer (links), Migros Waadt, und Philippe Müller, Romande Energie.

D

er Solarpark mit einer jährlichen Leistung von 1100 Kilowattstunden (kWh) wurde von der Migros Waadt initiiert und von Romande Energie finanziert. Die Einweihung der Anlage erfolgte im April. Der Schweizer Solarpreis, der vom Bundesamt für Energie verliehen wird, ist eine Auszeichnung

für Personen und Institutionen, die sich für die Solarenergie engagieren. Den Solarpreis hat die Migros übrigens schon einmal erhalten: im Jahr 2000 ≤für die in Isolierglas integrierte FotovoltaikAnlage auf dem Dach des Zürcher Firmensitzes. Mehr zum Thema auf Seite 42.


8 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

«Die Schule hat ein Machtmonopol»

Die Schule hat ein absolutes Machtmonopol. Wer kann Lehrkräfte daran hindern zu tun, was sie wollen? Wer kontrolliert den Umgangston im Klassenzimmer, legitimiert Noten und Einträge? Lehrpersonen diktieren die Zukunft der Schüler und können ihnen das Leben zur Hölle machen. Ein kurzer Erfahrungsbericht aus dem Oberstufenschulhaus Buhnrain in Zürich-Seebach, das nicht ganz umsonst immer wieder in die Schlagzeilen gerät. Ich hoffe, damit die Lehrermangeldiskussion einmal aus einer anderen Perspektive beleuchten zu können. Als unsere Kinder ins Schulhaus Buchwiesen gingen, war die Welt noch in Ordnung. Dann kamen sie ins Oberstufenschulhaus Buhnrain. In den vier Jahren dort von 2007 bis 2010 hatten wir vier Schulleiter, unzählige Lehrer-

wechsel, Tohuwabohu auf dem Pausenplatz: Massenschlägereien, Rauchen, Kameraden in den Container/Brunnen werfen – Lehrer schauen zu (oder weg?). In all den Schuljahren hatten wir keinen einzigen freiwilligen gemeinsamen Anlass. Dafür Elterngespräche und Mails ohne Ende, die festhielten, dass die schulischen Schwierigkeiten an der erzieherischen Unfähigkeit von uns Eltern lägen. Dazu Mobbing im Klassenzimmer, Sarkasmus, Fertigmachen, Blossstellen, Missbrauch von Einträgen … je Sek B und männlicher, desto schlimmer. Schule: überfordert. Schulpsychologischer Dienst: überlastet. Schulpflege: beschäftigt? Fazit: Der Lehrermangel geht voll zu Lasten der Schüler! Kann bitte jemand unfähige Lehrpersonen stoppen? Wo genau sollen wir da mitwirken, mit wem?

PS: Es geht auch anders: Schulhaus Riedenhalden (das dritte Kind hatte Glück).

MM 36: Artikel über Geisterseher

«Die Wesen

Gabriella Benredjem, per Mail

MM 35: «Wir kontrollieren die anderen», über den Alltag der Kontrolleure.

«Das ist absolut fahrlässig!»

Als Vater einer kleinen Tochter ist es mir unverständlich, wie eine Polizistin so etwas von sich geben kann: «Privat kritisiere ich meine Freunde nicht, wenn sie zu schnell fahren oder am Steuer telefonieren.» Das ist fahrlässig! Wenn einer ihrer Freunde einen Unfall baut, was sagt da Frau Verkehrspolizistin? «Ich wollte nicht pingelig sein?» Mit dieser Einstellung sollte sie suspendiert werden.

Oliver Hartmann, 7000 Chur

«Vier Schulleiter in vier Jahren, unzählige Lehrerwechsel und Massenschlägereien in der Pause.» Gabriella Benredjem, per Mail

Bild Chris Iseli/Neue Luzerner Zeitung

MM 36: «In feindschaftlicher Verbundenheit», über die Elternmitarbeit in der Schule.

Ja, es gibt erdgebundene Wesen. Ja, es gibt Elfen und Feen, die in den Wäldern leben. Und ja, es gibt Möglichkeiten, solche Wesen mit Worten und Rauch einzuladen, Orte zu verlassen. Nur nützt es wenig, sie vor das Haus oder in den Wald «zu schicken». Auch ich kann Wesen fühlen und ihnen den Weg «nach Hause» weisen. Viele Menschen können das. Es ist keine spektakuläre Sache. Man braucht keine geheimen Kräutermixturen dazu. Ich bin nicht einverstanden, wenn diese Wesen verjagt oder entsorgt werden. Es ist keine Tat der Liebe, wenn Wesen, die kommunizieren, dass sie sich mit ihrem noch lebenden Bruder versöhnen wollen, diese Bereinigung versagt wird. Wer ihnen antwortet «Weisch was? Das hättest du dir vorher überlegen müssen, jetzt musst du damit leben», bestätigt

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LESERBRIEFE

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Sam Hess: «Vor ihm zittern selbst Gespenster». Förster Sam Hess sieht, was andere nicht sehen: Geistwesen aller Art.

müssen nicht verjagt oder entsorgt werden»

Geisterseher Sam Hess vertreibt die Geister mit Weihrauch.

damit ihre «Schuld». Hess erklärt selbst, dass «solche Wesen den Sprung in die andere Dimension nicht wagen, weil sie dort von niemandem empfangen werden, von keinem Engel und keinem Freund (ich behaupte das Gegenteil), oder weil sie hier noch zu sehr verhaftet sind, ob aus Hingabe oder aus Schuld». Für mich wird dadurch offensichtlich, dass dieser «Jäger» nicht aus Liebe handelt. Er arbeitet mit der Angst, ähnlich wie gewisse Kirchen. Auch die Aussage «Kinder, speziell geistig behinderte, haben einen leichten Zugang zur geistigen Welt», verwirrt. Im MM 35 wird berichtet, dass Kindern oft zu Unrecht Ritalin verabreicht wird. Warum? Um sie ruhig zu stellen! Kinder kommen mit einer viel weiter entwickelten Intuition zur Welt! Sie spüren im Innersten, dass unsere Gesellschaftsform nicht mehr dem Leben dienend

ist. Sie lehnen sich ihren Möglichkeiten entsprechend gegen die Rahmenbedingungen auf. Mit Ritalin werden sie still gemacht. Und die Schule verkündet: «I feel good!» – wirklich? Der Autor scheint ziemlich gutgläubig übernommen zu haben, was ihm vorgelegt wurde, ohne selbst über ausreichende Spiritualkompetenz zu verfügen. Schade, denn unsere Gesellschaft wird sich vermehrt mit Themen der Spiritualität konfrontiert sehen.

Thomas Gebert, 9230 Flawil

Ich gratuliere Ihnen zum Mut. Es ist kein Hirngespinst, dass viele Kinder aussergewöhnliche Energieformen wahrnehmen. Und mit diesen Energieformen kann man zum Wohl aller Beteiligten arbeiten. Dies kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Erich Bischof, 4460 Gelterkinden

Ich empfinde es als Schande, dass die hilfesuchenden Geistwesen einfach verscheucht werden. Diese sind genauso wie wir auf Hilfe angewiesen.

Daniela Zweiacker, 3472 Wynigen

Ihr Artikel über den Geisterjäger macht mich fassungslos. Bitte, bitte bestätigen Sie mir, dass Sie ihn nicht ernst gemeint haben! Meine Vermutung: Sie wollten die Aberglaubengrenzen der Leserschaft ausloten. Ist es nicht so? Sicher ist der Text eine Ihrer literarischen Fingerübungen, und im nächsten MM werden Sie die Auflösung veröffentlichen, nämlich, dass Sie sich nur einen Scherz erlaubt haben und in Wahrheit selbstverständlich nicht an solchen Hokuspokus glauben. Ich rege mich nämlich dermassen auf, dass am Ende noch meine Gesundheit darunter leidet. Nicola Kiss, per Mail

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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10 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

«Humor ist eine Fähigkeit,

Wenn die Patienten losprusten bei seinen Spässen und dabei ihre Schmerzen zumindest für kurze aargauischen Bad Zurzach ist überzeugt, dass Lachen alle Wunden heilt.

«Werdet wieder wie Kin der», fordert Clown un d Therapeut Pello. Schmerzpatientinnen lernen in der RehaClinic in Bad Zurzach, wiede zu lachen. Und lassen r sich als Clowns fotograf ieren.

R

osa Hemd, schlohweisses Haar, strahlende Augen. Pello (63) steht mit offenen Armen im grossen Raum der RehaClinic in Bad Zurzach AG. Um ihn herum sitzen fünf Frauen, die seit Jahren von chronischen Schmerzen geplagt werden. Sie wollen lachen, sich der menschlichsten, natürlichsten und ursprünglichsten aller Regungen hingeben und so wenigstens für kurze Zeit ihre Schmerzen vergessen. Pello ist ein Profi in Sachen Lachen. Er fordert: «Seid wie Kinder und lacht!» Kinder lachen 400 Mal am Tag, Erwachsene nur noch 20 Mal. Doch Humor ist nicht immer lustig. Wie das Leben auch nicht. Das Leben hinterlässt Spuren, Falten, Verwerfungen. Pello hält eine gefaltete Abdeckfolie in die Höhe. «Die ist wie wir Menschen. Dinge haben wie wir viele

Seiten.» Die entdeckt man, wenn man sich öffnet, aufmacht und auch loslässt. Die fünf Frauen helfen dabei, öffnen die riesige Plastikfolie, lassen sie knistern und schweben.

Mit 15 verschiedenen Therapien betreut

Auf Pellos Frage, ob sie dabei ihren Schmerz gespürt hätten, staunen alle. «Nein», sagen die fünf einstimmig. Sie waren ganz ins Spiel vertieft. Und darum geht es Pello, wenn er einmal pro Woche in der Rehabilitationsklinik ist: die Patienten auf andere Gedanken zu bringen, sie von ihren Schmerzen abzulenken. Die Schmerzgeplagten sind vier Wochen hier in der Rehabilitation und werden mit 15 verschiedenen Therapien betreut. Sie üben sich in Tai-

Wenn Clown Pello die Patientinne

n zum Spielen animiert (Bild oben)


MENSCHEN HUMOR

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die man pflegen muss»

Zeit vergessen, dann ist Clown Pello glücklich. Der Humortherapeut der RehaClinic im

Stelldichein der Spassvögel Der 11. internationale Humorkongress findet vom 17. bis am 19. September 2010 in Bad Zurzach AG statt. Er befasst sich mit den aktuellsten Erkenntnissen aus der Humor- und Lachforschung. Referate und Workshops vermitteln einen Einblick in die vielschichtige Humorpraxis. Auf dem Gelände gibt es Narren, Clowns und Kabarettisten, eine kleine Chilbi, das Begegnungszelt Narrenträff und auch etwas für den Bauch. Die Fachreferate, Workshops und das Unterhaltungsprogramm sind öffentlich zugänglich. Tickets und Infos: www.humor-badzurzach.ch

läss oder sich verkleidet (Bild rechts),

t auch der schlimmste Schmerz ein

bisschen nach.


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MENSCHEN HUMOR

Migros-Magazin 37, 13. September 2010

«Wer lacht, lebt länger»: Spiegel Morgens einmal in den lächeln, kann das en. Leben fröhlicher mach

«Bitte mehr lachen!», fordert Pell

Chi, sie kochen, machen Ergo-, Garten- oder Entspannungstherapien. Pello erklärt: «Die Behandlungen sollen alltagsnah sein. Es ist unser aller Ehrgeiz, die Menschen zu reintegrieren.» Die fünf Patientinnen, von der Managerin bis zur Mutter, leiden nicht nur unter chronischen

Schmerzen, sondern auch unter psychosozialen Belastungen. Unfälle oder problematische Beziehungen sowie Traumata führten dazu. Ärzte sind bei ihnen teilweise ratlos, weil die Schmerzen als Symptome überall im Körper lokalisiert werden. Und die Experten fanden dafür keine Namen.

o. Kinder tuns 400 Mal am Tag, Erw achsene nur noch 20 Mal.

Diese Namen will auch Pello gar nicht wissen. Der Clown und Therapeut will Schmerz lindern.

Fähigkeiten wie den Humor sollte man pflegen

Und das gelingt in der eineinhalbstündigen Therapie immer wieder. Die Frauen leben förmlich auf.

Hier können sie sich selber sein und aufstehen und herumgehen, wenn die Glieder zu sehr schmerzen. Dazu nutzen sie die Sitzbälle, Masken oder Spielsachen. «Wer lacht, lebt länger»- und «Jeder Mensch hat seinen Vogel»Schilder hängen überall an den Wänden. «Humor ist


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Der Dacia Duster 4x4 ab

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14 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

eine Fähigkeit», sagt Pello. «Fähigkeiten kann man üben und pflegen.» Und man kann auch einfach loslassen oder die Dinge zumindest im Fluss lassen. Anders als es die Manager tun, die Pello in seinen Seminaren empfängt. «Während ihrer zwanzigminütigen Pause checken sie jeweils ihre PCs und Handys», erzählt Pello staunend.

Humor hat auch mit Flüssigkeit zu tun

«Humor hat auch mit Flüssigkeit zu tun, damit, seine Körperflüssigkeiten fliessen zu lassen», sagt der Therapeut Pello, «alle Flüssigkeiten im Körper werden durch den Humor angeregt.» So wie auch

unsere Tagesform positiv beeinflusst werden kann, wenn wir den neuen Tag lächelnd starten. Bereits am Morgen kann man mit Selbsttherapien anfangen: «Lächle ich mich im Spiegel an?» «Mache ich wie Marilyn Monroe ein Tänzchen?» «Durch welche Brille will ich schauen?» Pello fuchtelt mit einer furchterregenden Spritze und fragt: «Darf ich?» Eine der Patientinnen lacht aufmunternd. «Früher hätte ich ganz klar Nein gesagt», sagt sie. «Jetzt sage ich Ja. Denn man gewöhnt sich an vieles. Und wenn ich noch eine Portion Humor injiziert bekommen kann, dann nichts wie los!» Text Mathias Haehl Bilder Tanja Demarmels

Pellos Therapiearsenal wird rege genutzt. Und an der HumorTankstelle können sich die Patienten von ihren Schmerzen ablenken.

«Humor kann man lernen», ist Psychologie-Professor Willibald Ruch (54) überzeugt. Und Humor mache zufrieden.

«Die menschliche Seele hat viele Falten, so wie diese Plastikfolie»: Clown Pello mit eine r Schmerzpatientin.

«Blondinenwitze sind etwas für einfach gestrickte Leute.»


MENSCHEN HUMOR

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«Humor kann eine Waffe sein»

Der Österreicher Willibald Ruch (54) ist der bedeutendste Humorforscher. Am Humorkongress in Zurzach wird dem Psychologen der Uni Zürich deshalb die «Goldene Humor Bad Wanne» verliehen. Ein Gespräch über gute und schlechte Witze und humorlose Nationen. Willibald Ruch, Sie sind Humorforscher und haben mehr als 100 Arbeiten mit Titeln wie «Die Emotion Erheiterung» geschrieben. Was ist Humor genau?

Humor in der deutsch-europäischen Tradition ist eine Haltung dem Leben gegenüber, die es erlaubt, Problemen eine positive Seite abzugewinnen. Also die Kunst, auch in schwierigen Situationen zu schmunzeln. Wenn man mit Widrigkeiten gut umgehen kann, ist das Humor. Und die internationale Definition?

Diese ist weniger eng. International bedeutet Humor: viel lachen über alles. Humor ist eine Art Sammelbegriff für alles Komische, jedenfalls weitaus komplexer als das Tragische, bei dem es meist um so «banale» Dinge geht wie Liebe, Verrat oder Tod. Humor gibts auf unterschiedlichen Ebenen. Wenn einer auf einer Bananenschale ausrutscht, sollte das aber nicht unter Humor fallen. Was hat Sie bei Ihrer Forschung am meisten überrascht?

Das Phänomen des Ausgelachtwerdens. Es gibt Leute, die in der Vergangenheit ausgelacht wurden und deshalb heute Angst vor dem Lachen haben. Weil sie es immer auf sich beziehen. Sie fragen sich: «Bin ich schlecht angezogen? Was stimmt nicht mit mir?» Wir untersuchten das in vielen Ländern. Im Nahen Osten, in einigen asiatischen oder afrikanischen Ländern ist das Selbstbewusstsein im Umgang mit Lachen nicht sehr gross. In Europa sind die Dänen und Holländer diejenigen mit dem grössten Ego. Menschen in England, Irland und Schottland hin-

gegen haben ein vergleichsweise dürftiges Selbstbewusstsein. Das überrascht, weil man sagt, dort sei der Humor zu Hause. Woran liegt das?

Die britischen Medien sind in der Humorvermittlung sehr aggressiv. In diesen Ländern lernt man also, dass Humor eine Waffe sein kann, die verletzt. Und welche Nation gilt als die humorloseste?

Es gibt keine Statistik. Aber die Länder, die wirtschaftlich und gesellschaftlich effizient funktionieren und gut arbeiten, werden oft als humorlos eingestuft. Das kommt daher, weil dort oft das gemeint wird, was gesagt wird. Ohne Zweideutigkeiten. Der Sinn für Humor ist da also nicht so ausgeprägt wie anderswo. Zu diesen vergleichsweise humorlosen Ländern zählt auch die Schweiz.

«Die Schweiz zählt zu den humorlosen Ländern.» Welches ist Ihr Lieblingswitz?

Mich interessiert weniger der Witz an sich, sondern wie der Mensch auf den Witz reagiert. Aber wie wärs mit dem hier: Wir sind in Bethlehem, Jungfrau Maria wird gefragt: «Du bist doch schwanger, wann ist es denn so weit?» Sie sagt: «Um Weihnachten». Okay. Kennen Sie den kürzesten Witz? «Berlusconi!»

Nicht schlecht. Der Geist beim Witz sollte gefördert werden. Leute, die in Schwarz-weiss denken, brauchen aber einfach gestrickte Witze. Schotten- oder Blondinenwitze etwa. «Glücksfall — Humor» heisst der Kongress in Bad Zurzach. Ist Humor ein Glücksfall?

«Glücksfall» ist hier doppeldeutig gemeint. Einerseits ist Humor ein Glücksfall. Aber Humor ist immer auch ein Beitrag zum Glück, denn er macht Menschen zufriedener. Gerade in Partnerschaftsinseraten ist Humor oft die am sehnlichsten gewünschte Tugend.

Das stimmt so. Aber andere Charakterstärken machen glücklicher. Wir haben 24 untersucht, die mit mehr Lebenszufriedenheit zusammenhängen. Wenn man diese der Wichtigkeit nach ordnet, steht Humor erst an siebter Stelle, hinter Liebe, Hoffnung, Dankbarkeit, Neugierde. Macht Humor auch gesünder?

Seit dem Mittelalter wird der Zusammenhang zwischen Humor und Gesundheit erforscht. Man weiss: Beim Lachen ziehen sich die Bauchmuskeln heftig zusammen und massieren die Eingeweide. Das ist durchaus gesund!

Der lustigste Witz der Welt Zwei Jäger sind im Wald unterwegs, als einer von ihnen zusammenbricht. Er scheint nicht mehr zu atmen, und seine Augen sind glasig. Der andere Jäger holt schnell sein Handy hervor und wählt den Notruf: «Mein Freund ist tot», stösst er hervor, «Was soll ich tun?» Er bekommt den Rat: «Beruhigen Sie sich. Versichern Sie sich als Erstes, dass er wirklich tot ist.» Einen Moment ist es still, dann ertönt ein Schuss. Zurück am Telefon, fragt der Jäger: «Okay, was jetzt?»

Und was passiert im Gehirn?

Seit den Achtzigerjahren erforscht man, ob gesunde Leute häufiger lachen als solche, denen es schlecht geht. Heute weiss man, dass Erheiterung auf jeden Fall die Schmerztoleranz erhöht. Leute, die einen lustigen Film gesehen haben, sind weniger schmerzempfindlich. Und Humor hilft gegen Stress. Interview Mathias Haehl

Zwei Millionen Menschen haben aus 40 000 Witzen gewählt. Abgestimmt wurde auf der britischen Internetsite LaughLab.


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Nicht Batman — Jetman!

Swisspilot Yves Rossy träumt vom «Fliegen wie im Traum». Der Flugpionier tüftelt an einem Mini-Jet mit Triebwerken. Diese schnallt er sich auf den Rücken und hebt ab wie ein Vogel.

B

ei dröhnendem Motorenlärm zwängt sich Yves Rossy (50) an Bord eines Pilatusflugzeugs in einen Kombianzug, der an die Anzüge von Skirennfahrern erinnert. Dann schnallt er sich seinen Jet Wing auf den Rücken und stürzt sich in 2500 Meter Höhe in freiem Fall aus der Maschine. Yves Rossy startet die vier kerosinbetriebenen Triebwerke mit einem Hebel, der kaum grösser ist als eine Büroklammer, und gleitet auf einer Höhe von gut 1000 Metern wie

ein Vogel durch die Lüfte – 300 Kilometer pro Stunde schnell und rund zehn Minuten lang. Danach schaltet er die Triebwerke wieder aus und landet mit dem Fallschirm auf der Erde. «Das ist wie Fliegen im Traum, denn ich steuere nur mit meinem Körper. Davon träumt jedes Kind, und ich bin ein grosses Kind. Mit den Flügeln auf dem Rücken bin ich eine richtige Wildsau.» Neben den Triebwerken besteht der Jet Wing aus Flügeln aus Kohlenstofffasern

und Fiberglas. Das Fluggerät ist zwei Meter breit und gut 40 Kilogramm schwer.

Flug über den Ärmelkanal machte ihn berühmt

Die Augen des Tüftlers leuchten, jeder seiner Sätze auf Deutsch sitzt so gut wie sein Anzug, obwohl Rossys Muttersprache Französisch ist. Er zählt auf eine Erfahrung von rund 1000 Fallschirmsprüngen und 500 JetWing-Flügen. Besonders spektakulär war für ihn der Flug über

den Ärmelkanal, der weltweit Beachtung fand und ihm sogar eine Live-Schaltung auf dem US-Sender National Geographic verschaffte. Der athletische Flugpionier aus dem Winzerdorf Crans-prèsCéligny bei Nyon VD ist eigentlich Linienflugpilot bei der Swiss und verfügt mit seiner SwissairZeit über bald 23 Jahre Erfahrung. Von April 2009 bis April 2012 hat der einstige Militärpilot mit über 1000 Stunden Mirage-Flugerfahrung Ferien, um sich ganz auf die


MENSCHEN FLUGPIONIER

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Jetman Yves Rossy bei einer Demonstration seines Prototyps vor dem Vierwaldstättersee beim Verkehrshaus Luzern: An den Flügeln hängen vier Minitriebwerke (Bild links) mit einer Stosskraft von insgesamt über 80 Kilogramm. Hebt Rossy ab, sind Helm und Fallschirm immer dabei.

Entwicklung des Jet Wings zu konzentrieren. Und diese verschlingt enorm viel Geld: Allein der Prototyp, mit dem er gut sechs Minuten fliegen kann, kostet rund eine Million Franken. Sollte es zu einer Serienproduktion kommen, müssten Konsumenten mit gegen 70 000 Franken pro Stück rechnen. Das Projekt finanziert sich durch einen Vertrag mit der Lu-

xusuhrenmarke Breitling. Bis zur Serienproduktion ist es für den Jetman also noch ein langer Weg. Trotzdem verspricht er: «Ab nächstem Jahr werde ich bereit sein, mit dem Jet Wing aus dem Stand abzuheben. Je höher ich fliege, umso sicherer ist es. Tief zu fliegen ist am gefährlichsten.» Längst ist aus dem Hobby ein 100-Prozent-Job geworden, für

den sich Yves Rossy mit Gymnastik, Joggen, Schwimmen, Velofahren, Wasserski und Deltasegeln fit hält. Dabei sei die Physik die einzige Regel, an die er sich halten müsse; die Aerodynamik und seine körperlichen Voraussetzungen. «Diese Art von Fliegerei kommt der Idee von Freiheit sehr nahe – im Gegensatz zur Zivilluftfahrt, bei der vieles reglementiert ist», sagt er. So lebt der Romand seine Kreativität aus – mit Bex bei Aigle VD als Flugplatz und Basis.

«Mit einer Rakete dran fliegt selbst ein Stein»

Dank den Triebwerken sei das Fliegen einfach, erklärt Yves Rossy: «Selbst ein Stein fliegt, wenn man ihm eine Rakete umschnallt.» Der Mensch wollte schon immer wie ein Vogel flie-

gen können und hat mit dem Flugzeug einen Kompromiss gefunden. Heute würden wir deshalb mit «Büchsen über den Atlantik» reisen. Was für Yves Rossy echtes Fliegen bedeutet, lässt sich an seinen Augen ablesen, wenn er über sein Fluggerät spricht. Dieses bringt er der Serientauglichkeit täglich einen Schritt näher.

Text Reto E. Wild Bilder Nicolas Righetti und Keystone

Schweizer Luftfahrtpioniere Ab dem 16. September 2010 zeigt das Verkehrshaus in Luzern den neuen 3-D-Dokumentarfilm «Legenden der Lüfte» — im Rahmen des Jubiläums «100 Jahre Luftfahrt in der Schweiz». Die 42-minütige Produktion wird täglich gezeigt. Infos: www.filmtheater.ch Infos zum Jetman: www.jetman.ch


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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 37, 13. September 2010

Wotsch Problem? «Ey, du bisch doch dee, wo so Kolumne schriibt?», quatscht

mich eine junge Frau kurz vor MitBänz Friedli erzählt ternacht im Tram von früher. an, «schriib über ois!» Sie, blond und braungebrannt, stellt sich als Tina vor und blickt mich mit grossen Augen so hellwach an, dass ich mich meines müden Gesichts fast ein wenig schäme. Eingestiegen ist sie mit einer Gruppe von fünf, sechs weiteren erwachsenen Mädchen, allesamt so um die zwanzig. «Was soll ich denn schreiben», entgegne ich, «wart ihr im Weiberausgang?» Und schon hab ich zwei Fehler auf einmal ge-

macht. «Frauä-!», korrigiert Tina, schaut mich freundlich tadelnd an und kommt noch ein bisschen näher, «Frauänaabig!» (Klar, ich Blödian – «Weiberausgang» ist der Jargon meiner Generation.) Und zweitens: Sie waren nicht im Ausgang. «Mir gönd erscht.» Darüber könnte ich ja schreiben: dass die Jugendlichen heute erst so sauspät in den Ausgang gingen, sage ich. Worauf sie gesteht, das fände sie eben auch so schlimm, erst um Mitternacht loszuziehen und dann bis um sieben, acht Uhr in der Früh Party zu machen. «Da kannst du den nächsten Tag im Fall rauchen …» Tina studiert, wenn ichs recht verstanden habe, Biologie. «Diä deet», zeigt sie auf ihre Be-

gleiterinnen, dürften heut Nacht nach Lust und Laune mit Typen rummachen, nur sie hätte Kussverbot, sie habe drum einen festen Freund. Ehe sie am Stauffacher im Pulk ihrer johlenden Freundinnen – «Ey, spinnsch, Tina, häsch en voll aaquatscht?» – überhastet aussteigt, winkt sie noch zurück, und weg ist sie. Erfrischend, die junge Frau, die da in die Nacht hinauszog, weil «man» das heute halt so macht. Soll ich Anna Luna erzählen, früher sei alles

besser gewesen? Unsinn. Wir machten vielleicht seltener durch, aber auch wir taten manches, weil wir sein wollten wie die anderen, uniformiert, wie wir waren in unseren Levis-501Jeans. Wir soffen, weil andere soffen, wir kifften, obwohl uns dabei schlecht wurde, und als wir uns einmal nach einer «Rockpalast»Übertragung am Fernsehen bei Schädeli Fredu daheim – er hatte irgendwie sturmfrei – einen Joint aus Muskatnuss drehten, hätte sich keiner getraut zuzugeben, dass er scheusslich schmeckte und überhaupt nicht einfuhr. Stattdessen giggelten wir wie die Doofen. Im «Rockpalast», live aus der Gruga-Halle in Essen, war gerade Gianna Nannini aufgetreten. Und wie die in Schädelis guter Stube gelärmt, von Selbstbefriedigung

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und Selbstbestimmung gesungen hatte – das war eingefahren! Im Sommer 1983 wars. Soll ich den Kindern davon erzählen? Dass Wochen später die allererste Frau in den Bundesrat … nein, eben nicht gewählt wurde, sondern dass die Bundesversammlung Lilian Uchtenhagen durchfallen liess und an ihrer statt einen Mann wählte? Fünf Frauen im Bundesrat? «Was soll daran be-

sonders sein?», meinte Anna Luna letzthin nur. Glücklich ein Mädchen, für das die Frage nach der Anzahl Frauen im Bundesrat keine mehr ist. Vielleicht fällt ihr ja später vieles leichter. Ihre Tochter, schrieb Fran-

«Der Joint fuhr überhaupt nicht ein.» ziska aus Brunnen, gehe «viel ‹ringer› durchs Leben als ich damals». Neulich habe die Kleine auf dem Schulweg einen Jungen überholt. Dem schien nicht zu passen, wie rasant das Mädchen unterwegs war: «Wotsch Problem?» Darauf sie: «Näi. Aber du villicht?», und spazierte an ihm vorbei. Diskutieren Sie mit: www.migrosmagazin.ch Bänz Friedli liest am 17. 9. live in Bilten GL.

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20 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

«Die Rechnung der Gewerkschaften geht nicht auf» Am 26. September stimmt die Schweiz über die Zukunft der Arbeitslosenversicherung ab. Diese muss dringend saniert werden. Wirtschaftsministerin Doris Leuthard erklärt, wie. Und sie äussert sich über die Zusammensetzung des Bundesrates.

Bundespräsidentin Doris Leuthard, mussten Sie auch schon stempeln gehen?

Nein. Ich habe bereits während des Studiums nach einer Stelle gesucht. Und um es zu finanzieren, habe ich diverse Stellen angenommen, die nicht meiner Ausbildung entsprochen haben. Mir war wichtiger, Geld zu verdienen. Was denn?

Ich arbeitete während meines Studiums im Gastgewerbe, in einer Fabrik und später in der Rechtsabteilung eines Unternehmens. Sie setzen sich für die Revision der Arbeitslosenversicherung ein, obwohl die Taggelder für unter 25-Jährige von 400 auf 200 Tage gekürzt werden sollen. Spart man zulasten der Schwächsten?

Das Gesetz muss die Realitäten abbilden. Es ist eine Realität, dass junge Erwachsene in der Krise zwar schneller eine Stelle verlieren, nach der Krise aber viel rascher wieder eine finden. 80 Prozent der erwerbslosen jungen Erwachsenen haben nach sechs Monaten wieder einen Job. Und das liegt immer noch unter den neun Monaten, der künftigen Auszahlungszeit der Taggelder. Die Jungen bleiben somit gut versichert. In diesem Alter ist man zudem flexibler. Deshalb erachte ich die Kürzung als zumutbar. Tatsache ist, dass Lehrabgänger mit der Revision gezwungen werden, in einem fremden Fachbereich zu arbeiten. So werden deren

Chancen im Arbeitsmarkt verschlechtert.

Mit dieser Aussage bin ich nicht einverstanden. Erstens stehen Lehrabgänger am Anfang einer beruflichen Karriere. Und ihnen wird immer vorgeworfen, sie hätten keine berufliche Erfahrung. Es zeigt sich, dass Arbeitnehmer heute mehrmals das Metier wechseln. Zweitens: Wenn Sie die Wahl haben, Arbeitslosengelder zu erhalten oder aber im Arbeitsmarkt integriert zu sein, steht doch eine Beschäftigung im Vordergrund. Das ist letztlich ein Leistungsausweis, mit dem man weiterkommt. Zudem müssen die Jungen auch in Zukunft nicht jeden Job annehmen: Stellen, die zum Beispiel mit einer starken Lohneinbusse oder einem sehr langen Arbeitsweg verbunden sind oder die Wiederbeschäftigung im angestammten Beruf stark erschweren, können nicht aufgezwungen werden.

Wäre es nicht gerechter, man würde die Topverdiener stärker zur Kasse bitten?

Um Missverständnisse zu vermeiden: Sämtliche Erwerbstätigen müssen bei einem Jahreslohn bis 126 000 Franken einen Beitrag von heute zwei Prozent in die ALV zahlen. Künftig wird dies für alle auf 2,2 Prozent erhöht. Damit wird die Arbeitslosenversicherung stabilisiert. Zu dieser Abgabe müssen jene, die zwischen 126 000 und 315 000 Franken verdienen, auf ihren Lohnanteil ein zusätzliches Solidaritätsprozent einzahlen. Wer mehr verdient, soll auch mehr bezahlen. Dieser Sonderbeitrag, der zusätzliche 170 Millionen Franken in die ALV bringt, dient der Schuldensanierung. Und das ist eine höhere Belastung, als das heutige Gesetz verlangt. Ist ein Zusatzprozent für Grossverdiener nicht zu wenig?

Der Schuldenberg wächst massiv Schuldenstand bis Juni 2010 in Mrd. Franken 8 7 6 5 4 3 2 1 0 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

Die ALV muss so finanziert sein, dass sie in guten Zeiten Überschüsse erwirtschaftet, um die in schlechten Zeiten angehäuften Schulden auszugleichen. Dieser Ausgleich ist nicht mehr sichergestellt. Deshalb entsteht bei der ALV seit 2004 ein Defizit von jährlich rund einer Milliarde Franken. Die Schulden sind inzwischen auf sieben Milliarden Franken angewachsen.

Sie müssen die Gesamtbelastung von Grossverdienern sehen. Diese bezahlen bei den Steuern überproportional mehr als Normalverdiener, und auch bei der AHV und IV zahlen sie auf den vollen Lohn Beiträge, obschon sie dadurch keine höhere Rente erhalten. Zudem gelten für sie bei der ALV für den Bezug von Arbeitslosengeldern längere Wartezeiten. Kommt dazu, dass die ALV nicht saniert werden könnte, wenn man die Plafonierung aufheben würde. Die Rechnung der Gewerkschaften, die nur auf die Gutverdienenden fokussieren, geht nicht auf. Mit der Revision können wir die Arbeitslosenversicherung hingegen auf eine solide Grundlage stellen. Ende 2010 wird die ALV mit 7,1 Milliarden Franken im Minus stehen. Was würde nach einem Nein zur Vorlage passieren?

Der Bundesrat müsste in einem solchen Fall innerhalb eines Jahres eine neue Revisionsvorlage präsentieren. Vorgängig dazu, ab 2011, müsste der Bundesrat die Lohnbeiträge um 0,5 Prozent statt um 0,2 Prozent erhöhen. Das ist eine happige Mehrbelastung. Den Beschäftigten bliebe so weniger Geld im Portemonnaie, und die Firmen müssten höhere Lohnkosten verkraften. Das gilt es zu vermeiden, weil 2011 weitere zusätzliche Abgaben für die Mehrwertsteuer, die Erwerbsersatzordnung und die Krankenkasse anstehen. Wie kam es zur Schieflage der ALV?

Bei der letzten Revision wurde die Zahl der Arbeitslosen mit durch-


INTERVIEW ARBEITSLOSENVERSICHERUNG

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Worum geht es?

Am 26. September stimmt die Schweiz über eine Revision des Arbeitslosenversicherungs-Gesetzes (ALV) ab. In einem Punkt sind sich Gegner und Befürworter der Vorlage einig: Die Arbeitslosenversicherung muss dringend reformiert werden. Die Schulden belaufen sich bis Ende Jahr auf über sieben Milliarden Franken. Der Grund liegt darin, dass der Bund mit einer Arbeitslosigkeit von rund 2,5 Prozent gerechnet hat — statt der effektiven 3,3 Prozent. Das Parlament hat zur Sanierung der ALV Beitragserhöhungen und Leistungskürzungen beschlossen. Gewerkschaften und linke Parteien haben das Referendum ergriffen. Sie argumentieren, die vierte ALV-Revision würde kein einziges Arbeitsmarktproblem lösen. Die von Armut Betroffenen würden um mehrere 10 000 Personen zunehmen. Bundesrat und Parlament sind jedoch überzeugt, dass die vierte ALV-Revision einen wichtigen Beitrag zur sozialen Sicherheit leistet. Bundespräsidentin Doris Leuthard: «Die Besserverdienenden müssen ein Solidaritätsprozent einzahlen.»

schnittlich 100 000 zu tief eingeschätzt. Seither haben wir ein strukturelles Defizit von rund einer Milliarde Franken pro Jahr. Eine sichere Finanzierung muss auf durchschnittlich 130 000 Arbeitslose ausgerichtet sein. Das ist der Grund für die Revision. Von der Abstimmung zu Ihrer Zukunft: CVP-Parteipräsident Christophe Darbellay will Sie im Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) haben. Was würde Sie am Reich des abtretenden Bundesrats Moritz Leuenberger reizen?

Die Volkswirtschaft hat einen engen Bezug zum Uvek. Denn eine gesunde Wirtschaft setzt exzellente Infrastrukturen voraus. Mir gefällt es im Wirtschaftsdepartement mit den internationalen Verpflichtungen. Dies würde ich anderswo vermissen. Wir werden nach der Abstimmung vom 26. September über die Departementsverteilung diskutieren, zusammen mit den beiden neuen Bundesräten.

Sie sind nun seit gut acht Monaten Bundespräsidentin. Was hat Sie bei der Aufgabe am meisten überrascht?

Überrascht nicht wirklich viel, weil wir von den Vorgängern jeweils wissen, was uns erwartet. Schön an der Aufgabe sind die intensiven Kontakte mit der Schweizer Bevölkerung. Dabei hatte ich das Glück, dass gleich drei grosse eidgenössische Feste in mein Amtsjahr gefallen sind. Fühlen Sie sich am Schützenund am Schwingfest wohl?

Ja, ich geniesse die tolle Atmosphäre. Wir erfahren als Bundesrat bei dieser Gelegenheit die Wertschätzung der Bevölkerung. Das zeichnet doch die Schweiz aus: Die Politiker heben nicht ab, sind Bestandteil des Volks und können sich frei bewegen, ohne von Dutzenden von Sicherheitsleuten umgeben zu sein. Das ist schön, eine Form von Freiheit und Gewaltlosigkeit, die es in vielen anderen Staaten nicht mehr gibt. Setzen sich die Kronfavoriten bei der Bundesratswahl durch, wird Simonetta Sommaruga vierte Frau im Bundesrat bei drei Männern …

Vielleicht besteht der Bundesrat künftig sogar aus fünf Frauen … Ist für Sie denn eine Frauenmehrheit ein Vor- oder Nachteil?

Ich freue mich, wenn mehr Frauen im Bundesrat sind. Aber in der täglichen Arbeit im Gremium ist das Geschlecht Nebensache. Den Unterschied macht die jeweilige Persönlichkeit mit der eigenen Erfahrungswelt aus. Und ob die neue Person im Team zusammenarbeitet, die Zukunft unseres Landes mitprägen will und führen kann. Aber Männer und Frauen denken doch in gewissen Fragen anders.

Das sind Klischees. Ich habe in meinem Team viele Frauen und Männer und stelle nicht fest, dass diese grundsätzlich anders denken. Mütter haben aber oft eine Mehrfachbelastung zu bewältigen. Das prägt und bedingt ein enormes Organisationstalent. In Umfragen gehören Sie immer wieder zu den beliebtesten Politikerinnen des Landes. Beachten Sie diese Wertungen?

Ich freue mich über die Wertschätzung. Das muss man aber auch relativieren, denn ich wurde nicht gewählt, um populär zu sein, sondern um einen guten Job zu machen. In der Politik bewege ich mich in einem Umfeld, in dem sich vieles rasch verändert. Wir kassieren ebenso viel Kritik.

Wann sind Sie denn das letzte Mal ungerecht behandelt worden?

Ui (lacht), manchmal reichen harmlose Äusserungen zur Skandalisierung. Kürzlich hiess es zum Beispiel, ich würde mit meinen Antworten auf Fragen nach einem allfälligen Departementswechsel den Bundesrat destabilisieren. Das ist konstruiert. Dahinter stecken ganz einfach parteipolitische Interessen. Bemerkenswert ist, dass Ihre Partei bei den bevorstehenden Bundesratswahlen eine passive Rolle spielt.

Es geht primär um die Ersatzwahlen für einen FDP- und einen SPBundesrat. Deshalb stehen deren Kandidaten im Fokus. Und die CVP spielt ihre staatsmännische Rolle. Interview Reto E. Wild Bilder Gerry Nitsch

www.migrosmagazin.ch Verlängerte Wartezeiten und abgewälzte Kosten? Umstrittene Punkte der ALV-Vorlage.


22 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

Bis dass die Pension sie scheidet

Manchen Menschen gefällt ihr Job so gut, dass sie ihn ein Leben lang gerne machen. Fritz Pfister, Monika Gerber-Zuber und Alois von Ah chrampfen schon 35 Jahre und länger im gleichen Betrieb.

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urchschnittlich knapp zehn Jahre behalten Angestellte in der Schweiz ihren Job, bevor sie den Arbeitsplatz wechseln. Eine unsichtbare Grenze liegt beim 40. Geburtstag: Bis dahin suchen viele etwa alle drei Jahre eine Veränderung. «Was man früher etwas abschätzig als Jobhopping bezeichnete, nennt man heute Verbesserung der Arbeitsmarktfähigkeit», erklärt Arbeitspsychologin Karin Ammann (45). Es gilt als Plus, wenn man Erfahrung von mehreren Arbeitsplätzen mitbringt – falls man sich dabei kontinuierlich verbessern konnte. Menschen, die ein Leben lang im selben Betrieb arbeiten, sterben langsam aus, werden gar als Langweiler angesehen. Dabei sind die Gründe dafür, dass Arbeitnehmer jahrzehntelang in derselben Firma bleiben, ganz individuell: Sie haben von Anfang an ihre

Traumstelle gefunden, wachsen in neue Aufgaben oder bleiben auch einfach hängen, zum Beispiel weil ein Umzug wegen einer neuen Stelle für die Familie zu aufwendig ist. Langjährige Mitarbeiter bringen den Unternehmen durchaus Vorteile. «Sie haben viel Knowhow, ein reiches Kontaktnetz, repräsentieren Kontinuität und Konstanz nach aussen», ist Karin Ammann überzeugt. Zudem machen sie kaum mehr Lohnsprünge, und die Kosten für die Neubesetzung der Stelle und die Einarbeitung der Nachfolgerin oder des Nachfolgers fallen weg. Manche der treuen Arbeitnehmer sind so etwas wie die Seele des Betriebs: Sie wissen um historische Zusammenhänge, bilden das Scharnier zwischen Alt und Neu – und lieben ihren Job nicht weniger als ihre ‹flexiblen› Arbeitskollegen.»


MENSCHEN FIRMENTREUE

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Zu seinen Füssen planschte schon der Kaiser

Als Fritz Pfister 1969 Bademeister wurde, trugen die Schwimmer noch Badekappen. Heute sind die Sitten lockerer, und auch der Bademeister steht nicht mehr am Beckenrand. «Ich sagte damals, ich bleibe nur eine Saison, dann suche ich etwas Neues», sagt Fritz Pfister, macht eine Pause und schmunzelt. «Ich suche immer noch.» Der 61-Jährige scherzt. Pfister gehört im Sommer zum Freibad Dolder und im Winter zum angrenzenden Eisfeld hoch über Zürich genauso unverrückbar wie der üppige Mischwald rund um die Anlagen. Er ist für die Technik auf dem Dolder zuständig, prüft die Wasserqualität im Becken, führt Reparaturen durch und schneidet auch mal Dornenhecken zurück, im Winter präpariert er als Eismeister die grosse Schlittschuhbahn.

Stars von Hillary Clinton bis zum Kaiser von Äthiopien

Im Frühling vor 41 Jahren wurde Fritz Pfister als Bademeister eingestellt. «Danach blieb ich einfach hängen.» Wasser war sein Element. Im Lauf der Jahre verlor er allerdings die Lust, nach der Arbeit selber noch einen Schwumm im berühmtesten Wellenbad der Stadt zu machen: «Wer den ganzen Tag am Beckenrand steht, geht am Abend gern einfach nach Hause.» Breite Hosenträger halten Pfisters mit Schraubenschlüsseln und Lesebrille beladene Arbeitshose an ihrem Platz. Der Bademeister hat sich mit der Zeit immer mehr Kompetenzen angeeignet, bis er schliesslich so etwas

Länger im Amt als die Bäume im nahegelegenen Wald: Fritz Pfister schaut schon 41 Jahre lang nach dem Rechten im Freibad Dolder.

wie die Seele des Betriebs geworden ist. Er kennt alle Maschinen und liebt seine Arbeit – auch den Umgang mit den Menschen. Und die klaren Regeln durchzusetzen, die im privat geführten Bad gelten, war auch nie ein Problem für den Respekt einflössenden, massigen Mann mit dem bärtigen Gesicht. «Meine Frau sagt, wenn ich wütend sei, würden meine dunklen Augen richtig gefährlich funkeln», erzählt er selbstbewusst grinsend. Insgesamt gibt es aber selten Anlass für Ärger: «Wir haben es hier ruhig, der Zürichberg zieht gesittetes Publikum an.» Stolz zählt Fritz Pfister die Prominenten auf, mit denen er schon zu tun hatte: «Die ehemalige First Lady Hillary Clinton war auf dem Dolder eislaufen, Schlagerstar Udo Jürgens, Musiker Dieter Meier und Haile Selassie, der letzte Kaiser von Äthiopien, schwammen im Wellenbad.» Früher passten jeweils drei Bademeister auf, wenn das Wasser an heissen Tagen so trüb wurde, dass man den Grund nicht mehr sah. Passiert ist aber nie etwas. «In den Siebzigern waren alle Bäder grundsätzlich viel voller als heute, weil das wilde Baden vom Seeufer aus verboten war», erklärt Fritz Pfister. Jeder Besucher musste bei der Garderobenfrau einen Bügel für seine Kleider mieten. Hatte es keine Bügel mehr, wurde der Eingang verriegelt und es bildeten sich lange Schlangen. «Sie glauben es nicht, aber die Leute standen stundenlang an, bis sie endlich ins Bad durften», erinnert er sich, «und abends räumten wir auch noch stundenlang auf.» Die Warteschlangen sind heute Geschichte, und die gute Seele des Wellenbads Dolder kann immer rechtzeitig Feierabend machen. Dann geht er nach Hause und bastelt weiter, aber nicht an Filteranlagen, sondern an Miniaturdampflokomotiven.


24 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

Sie wurde geboren, um gebären zu helfen

Hebamme Monika Gerber-Zuber war 22, als sie das erst Mal eine Geburt leitete. Das war 1975. Seither hat sich im Kreisssaal viel verändert. Manchmal kann es Monika Gerber-Zuber (56) selber nicht fassen, wie schnell die letzten 37 Jahre vorbeigegangen sind: «Es wird mir selten bewusst, wie lange ich schon hier bin», sagt die Hebamme, «ich werde älter, ohne dass ich es merke!» Dabei hat sich im Berner «Fraueli», der Universitäts-Frauenklinik, in den letzten knapp vierzig Jahren enorm viel verändert. Als Monika Gerber 1973 mit knapp 19 hier ihre dreijährige Ausbildung begann, präsentierten sich die Gebärzimmer nüchtern und steril: Es gab nichts als ein Bett und medizinische Gerätschaften. Etwas Farbe kam ins Spiel, als die Hebammen später eigenhändig die Wände bunt strichen. Die eigentliche Trendwende aber geschah in den Neunzigern, als die Frauen selbstbewusster wurden und oft natürlich gebären wollten. Monika Gerbers heutiger Arbeitsplatz ist gross und hell – samt Wanne für Wassergeburten.

Rund 3000 Kindern auf die Welt geholfen

War früher ganz klar die Hebamme diejenige, welche die Geburt von A bis Z zu leiten hatte, bestimmen heute zunehmend die Frauen selber: «Meine Aufgabe ist vor allem, die Frau zu betreuen und zu beraten», sagt Monika Gerber, «ich greife nur ein, wenn es nötig ist.» Für sie ganz wichtig: «Ich stelle mir immer vor, was für mich stimmen würde, wenn ich selber in der Situation der betreffenden Frau wäre, und versuche, danach zu handeln.» Bei der Klinikgeburt im Krankenhaus kümmert sich ein ganzes Team um Mutter und Kind. Für sie sei es ein gutes Gefühl, den Arzt wenn nötig in fünf Minuten da zu haben. Trotzdem ist die Hebamme

froh, dass nicht mehr nur die Technik den Takt angibt. So mussten die werdenden Mütter früher oft stundenlang ruhig auf dem Rücken liegen, damit das CTG, mit dem man die Herztöne des Kindes messen kann, saubere Daten lieferte; jede Bewegung störte die Aufzeichnungen. Auch war es nach dem Blasensprung wegen der vermeintlichen Infektionsgefahr verboten, sich ausserhalb des Zimmers zu bewegen. «Für die Frauen hiess es: Zähne zusammenbeissen und durch», sagt Monika Gerber. «Seit den Achtzigern hat man dank Periduralanästhesie auch die Schmerzen besser im Griff.» Ihre eigene Tochter hat Monika Gerber-

Zuber nach mehreren Stunden Wehen in «ihrem» Spital per Kaiserschnitt zur Welt gebracht. «Das war für mich aber überhaupt kein Drama», sagt sie, «ich war im Gegenteil froh, dass es diese Möglichkeit gibt.» Froh war sie danach auch deshalb, weil es für sie möglich war, im Schichtbetrieb zu arbeiten – nur so liess sich die Kinderbetreuung überhaupt organisieren, sodass sie weiterarbeiten konnte. Knapp 3000 Kindern hat Monika Gerber-Zuber bisher auf die Welt geholfen, darunter auch ihren vier Gottenkindern. Und noch immer empfindet sie jede Geburt als ein kleines Wunder: «Hebamme zu sein, war immer mein Wunsch.»

Nach der Mutter die erste Frau im Leben tausender Männer: Hebamme Monika Gerber-Zuber zeigt Mathusuja und Vithusan (von links) ihr vor drei Tagen geborenes Brüderchen Anusan.


MENSCHEN FIRMENTREUE

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Alois von Ah arbeitet seit 1963 bei der Post. In den Siebzigern musste der Postautochauffeur noch Milchkannen auf- und abladen, heute ist ihm vor allem wichtig, schön zu fahren. direkt beim Bahnhof, von wo die gelben Postautos losfuhren, um die Pilger ins Flüeli-Ranft des Nationalheiligen Bruder Klaus zu bringen. Genau diese Strecke, exakt in der Mitte der Schweiz, fuhr von Ah nach seiner Ausbildung zum Chauffeur während fast zehn Jahren jeden Tag mindestens sieben Mal hin und zurück, bis er sie kannte wie seinen Hosensack. Ende der Siebzigerjahre bewarb er sich um eine Stelle in Chur. 1981 zog er mit Frau und Sohn in den Kanton Graubünden. Seither bedient er die Strecken Flims–Laax, Lenzerheide–Bivio– St. Moritz, auch Chur–Bellinzona, wo man für eine Runde mehr als fünf Stunden unterwegs ist. «Verglichen mit früher ist die Arbeit zwar hektischer, aber körperlich weniger streng», sagt er. Vor dreissig Jahren gehörte das Laden von Milchkannen genauso zum Job wie die Auslieferung von Pommes-frites-Öl für die Restaurants, und die meiste Zeit fuhr das Postauto mit einem voll beladenen Anhänger. Einmal war sogar eine Weidenzaine dabei mit einer halben Sau darin. «Das war ja sicher aus hygienischen Gründen nicht erlaubt.» Der Chauffeur kam nie in eine Situation, die böse ausging. Mal ein Kratzer oder eine Landung in einer Schneemahde, «aber man konnte immer noch auf den eigenen Rädern heimfahren.» Ihm ist auf jeden Fall wichtig, immer «schön» zu fahren, «aber wenn ein Wagen schlecht schaltet und giftige Bremsen hat, kann man nicht viel machen.» Weitermachen will er bis zur Pensionierung: «Ganz ehrlich – ich freue mich fast jeden Tag auf die Arbeit.» Texte Karin Aeschlimann

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Als Präsident John F. Kennedy ermordet wurde, begann er seine Lehre bei der Post: Alois von Ah liebt seinen Job als Postautochauffeur.

Hellgelbes Hemd, graue Hose, gestreifte Krawatte samt Nadel. Im Hosensack steckt eine Taschenuhr in Form einer Bahnhofsuhr. Alois von Ah (62) ist pünktlich, seit 37 Jahren ist er Postautochauffeur. Seine Karriere bei der Post begann 1963, im Jahr als Kennedy ermordet wurde. Damals startete von Ah seine Lehre als Pöstler. Danach wollte er zur Bahnpost, um mit Paketen und Briefen durch die Schweiz zu fahren. Aber die Wartezeit für die begehrten Stellen betrug zehn Jahre. Also besann er sich auf seinen Bubentraum: Sein Elternhaus lag in Sachseln OW

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26 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

GEFÄNGNISAUSBRÜCHE Urs Cipolat, ein Häftling flieht mit Hilfe von Schuhbändeln und Gürteln über die Gefängnismauer. Was sagen Sie als Sicherheitsexperte zu diesem Fall in Horgen?

«Das hundertprozentig dichte Gefängnis gibt es nicht»

Da muss ich schmunzeln. Ich frage mich, wie so etwas heute noch möglich ist. Und wie ist es möglich?

Das hunderprozentig dichte Gefängnis gibt es nicht. Es kann sein, dass in Horgen die Mauer für einen grossen Mann nicht hoch genug ist. Restrisiken sind dort akzeptabler, wo man es nicht mit Schwerstverbrechern, sondern wie in Horgen mit Kleinkriminellen zu tun hat. Sicherheit im Strafvollzug kann und soll nicht absolut sein, das wäre unpraktikabel und unbezahlbar.

In Horgen ZH hat sich ein Gefängnisinsasse an Schuhbändeln über eine Mauer abgeseilt. In Zu Zug ist ein Gefangener im Abfallcontainer geflohen. Aber unsere Gefängnisse seien si sicher genug, ist Urs Cipolat (43), Senior Manager von Ibcol, überzeugt. Die Firma erstellt Si Sicherheitskonzepte für Gefängnisse. Spart man da nicht am falschen Ort?

Im offenen Vollzug, wo das Risiko tragbar ist, sicher nicht. Und die

SCHWERTRANSPORT IM HOCHGEBIRGE

Der ehemalige Denner-Chef und Besitzer der Firma Navyboot Philippe Gaydoul (38) in einem Interview mit der «Annabelle».

Bilder Ennio Leanza/keystone, Everett Collection/Keystone, Dominic Büttner/Pixsil, EPA/Keystone, Gaetan Bally/Keystone

ZITAT DER WOCHE

«Die Modewelt lebt gern über ihre Verhältnisse. In Schönheit untergehen ist auch untergehen.»

meisten Ausbrüche finden dort statt, wo keine gemeingefährlichen Schwerverbrecher sitzen. Im Hochsicherheitsbereich haben die

Ein Pneukran transportiert eine 16 Tonnen schwere Komposition der neuen Parsennbahn im Schritttempo vom Wolfgangpass zum Weissfluhjoch. Die Eröffnung der vollständig sanierten Standseilbahn Parsenn von Davos Dorf zum Weissfluhjoch ist für den Dezember 2010 geplant. Zwei Bahnkompositionen bieten 110 Wintersportlern Platz.

Schweizer Gefängnisse die Sicherheit gut im Griff. Aber wenn von Zehntausenden dann trotzdem einem die Flucht gelingt, wird das


AUF EIN WORT & BILD DER WOCHE von den Medien natürlich sofort aufgegriffen.

tionsfehler. So etwas darf eigentlich nicht passieren.

Wo besteht das grösste Ausbruchrisiko?

Welches ist das sicherste Gefängnis der Schweiz?

Bei den Berührungspunkten. Da, wo sich Häftlinge, Personal, Besucherinnen und Besucher und Lieferanten begegnen. Deshalb beinhaltet ein gutes Sicherheitskonzept neben technischen und baulichen auch personelle und organisatorische Massnahmen. Können Sie Beispiele nennen?

Einige Massnahmen sind sehr simpel. Zum Beispiel die, dass sich die Zellentüren nach aussen öffnen sollten. Denn wer auf dieser Seite der Türe steht, hat die Kontrolle. Hingegen beruhte die Flucht im Abfallcontainer in Zug auf einem klassischen Organisa-

Hochsicherheitstrakte wie der im Gefängnis Lenzburg sind sehr sicher. Dort kommen die neuesten technischen Errungenschaften zum Einsatz: Videoüberwachung, Handy-Ortung und biometrische Identifikation etwa. Braucht es bei so viel Technik überhaupt noch dicke Mauern?

Beim Umbau des Jugendgefängnisses Uitikon ZH verzichtet man auf Mauern und setzt dafür auf bruchsicheres Glas, Bewegungsmelder und Lichtschranken. Sehr modern – ob es funktioniert, wird sich zeigen, sobald es bezogen ist. Der Trend geht allgemein weg

von zu viel Sicherheitsdenken hin zu mehr Eigenverantwortung des Insassen. Ist Uitikon das Gefängnis der Zukunft?

Nicht unbedingt. Das Jugendgefängnis Palézieux VD etwa wird gerade komplett neu gebaut und bekommt sogar doppelte Mauern. Die Gedanken dahinter: Ein Gefängnis ohne Mauern ist kein Gefängnis. Zudem: Nicht nur die Gesellschaft muss vor den Klienten geschützt werden, sondern auch umgekehrt. Und weiter trägt man heute der Tatsache Rechnung, dass Insassen vor anderen Insassen, dem Personal und oft vor sich selber geschützt werden müssen. Hollywood liebt Geschichten über Gefängnisse und

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Ausbrecherkönige. Schauen Sie sich gern solche Actionfilme an?

Sehr gern sogar. «Con Air» mit Nicolas Cage ist ja ein Actionfilm vom Feinsten. Hie und da schau ich «Prison Break», eine Serie, die seit Jahren in den USA läuft. Toll finde ich «Escape from Alcatraz» und «The Rock», der auch in Alcatraz spielt. Ob solche Filme realistisch sind, ist eine andere Frage. Sie inspirieren Sie aber?

Durchaus. Es hilft mir, mich in Insassen hineinzudenken, deren kreative Denkweise nachzuvollziehen. Auch Besuche in Gefängnissen helfen. Ich habe mal Alcatraz besucht, das einst sicherste Gefängnis der Welt. In 30 Jahren haben das nur wenige Menschen geschafft. Sagt man zumindest.

Interview Yvette Hettinger

FRAU DER WOCHE

MANN DER WOCHE

Für Menschenrechte

Vom Chef zum Lehrer

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (56) setzt sich nach dem Empfang des Dalai Lama und der Kritik an Guantánamo erneut für die Menschenrechte ein: Letzte Woche hielt sie in Potsdam die Festrede für den dänischen Karikaturisten Kurt Westergaard. Seit dieser den Propheten Mohammed vor fünf Jahren mit einer Bombe als Turban zeichnete, wird er von fanatischen Muslimen bedroht. Merkel zeigte, dass sie und Deutschland vor Islamisten nicht zurückweichen.

Der ehemalige WWF-Chef Roland Wiederkehr (67) stand nach 40 Jahren wieder vor einer Schulklasse: bei den Erstklässlern in Bonstetten ZH. Der siebenwöchige Lehrereinsatz des einstigen LdU-Nationalrats hilft ihm, Kontakte für seine Mission «Boys to men» zu knüpfen. In dem aus den USA stammenden Netzwerk begleiten Erwachsene männliche Jugendliche auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Die Schulen seien zu wenig bubengerecht, sagt Wiederkehr.

FRAGE DER WOCHE

Warum schenkt man Brot und Salz?

Verschenkt man Brot und Salz zum Einzug in eine neue Wohnung, wünscht man den Bewohnern damit Wohlergehen, Sesshaftigkeit und Gemeinschaft und dass immer genug Essen im Haus ist. Brot steht für Nahrung schlechthin und symbolisiert das Teilen. Salz bedeutet Wohlstand. Zur Zeit der Römer war es so wertvoll, dass es «das weisse Gold» genannt und als Zahlungsmittel eingesetzt wurde. Der Sold der Soldaten nannte sich damals «Salarium», weil er vorwiegend zum Kauf von Salz diente. Daraus entstanden später die Wörter «salary» und «Salär».


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Thomas Urben und Frau Carol bewohnen einen stillgelegten Bahnhof aus den 1890er-Jahren.

Alles andere als zeitlose Kunst

Der Appenzeller Künstler Thomas Urben hat sich die Zeit vorgenommen. Seine Objekte sind voller Poesie und Witz und regen an, sich über die Zeit Gedanken zu machen.

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ie Zeit geht manchmal rasend schnell vorbei, oder quälend langsam oder aber unmerklich. Die Art und Weise, wie man sie erlebt, ist etwas Urpersönliches. Der Künstler Thomas Urben (48), kurz Urbi, konstruiert poetische Zeitobjekte, Uhren der anderen Art, die der Zeit ihre unfassbaren Eigenschaften ein Stück weit wieder zurückgeben. Seit seiner Kindheit ist er vom Phänomen

Zeit fasziniert. Bereits als Primarschüler konstruierte er einen Wecker, der einen mit Wasser gefüllten Becher über den Kopf des Schlafenden auskippte. «Wecker und Stempeluhren sind das Schlimmste, was der Mensch im Bereich der Zeitmessung erfunden hat», sagt Urben. Er sei eher ein Morgenmuffel und lasse sich lieber vom Duft des Kaffees wecken, den seine Frau Carol (45)

Wie spät es wohl sein mag? Bei Urbens «Wecker» klingelt jede volle Stunde ein anderer Wecker.


MENSCHEN ZEITREISE

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Der Augenblick: Das Auge am Pendel öffnet und schliesst sich bei jeder Schwingung.

morgens zubereitet. Sie allerdings wird ohne Wecker nicht wach. Zusammen mit seiner Frau bewohnt er seit acht Jahren bei Urnäsch AR einen kleinen, stillgelegten Bahnhof aus den 1890er-Jahren, als die Appenzeller Bahn eröffnet wurde. Vor dem Haus, das die Urbens eigenhändig instand gestellt und hellblau getüncht haben, bevölkern Skulpturen aus Altmetall den Bahnsteig. Eine an-

gerostete Kuh mit einer Milchkanne als Magen und einer Glocke als Euter ist der optische Anhaltspunkt für die Vorbeifahrenden. Denn die Appenzeller Bahn, die im Halbstundentakt an den Urbens vorbeifährt, hält hier nur auf Verlangen. Der Bahnhof ist heute der «Ziithof». Hier schlägt UrbiTime, die Uhren ticken anders. Der einstige Schalterraum ist die Kunstgalerie der Urbens. Hier

summt, tickt, klingelt und schlägt es ohne Ende. An einem Objekt schwingt langsam ein grosses Pendel hin und her. Sein Gewicht ist ein grosses Auge, dessen Lid sich bei jedem Schwung öffnet und wieder schliesst. «Das ist der Augenblick», erklärt Urben. «Den leben wir nie, wir sind immer morgen oder gestern. Dabei ist der Augenblick das Einzige, was es gibt, denn Zeit ist eine Fiktion»,

meint er philosophisch. Der Augenblick pendelt zwischen Vergangenheit und Zukunft hin und her. Angetrieben durch das Pendel, drehen sich kleine Tafeln, die der Besitzer mit eigenen Notizen beschriften kann, einmal in 24 Stunden an einem Zeiger vorbei. Urben hält es mit den alten Griechen, die zwischen Chronos, der tatsächlichen Zeit, und Kairos, der Qualität der Zeit


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Migros-Magazin 37, 13. September 2010

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Schon als Kind werkelte Urben lieber in der Werkstatt, als Sport zu treiben wie sein Vater.

beziehungsweise des richtigen Moments für ein Ereignis, unterschieden. Seine Werke bedienen vor allem Letzteres und spiegeln besondere Momente. Sie sind voller Poesie und Witz und regen an, über die Zeit nachzudenken, über sie zu lachen.

Als würde man einen Teil von sich verkaufen

An einer Wand hängt Urbens «Wecker». Rund um ein Zifferblatt sind zwölf mechanische Wecker montiert, die abwechselnd per elektromagnetischen Auslöser zur vollen Stunde klingeln, oder eben nicht, je nach Einstellung. «Mit der Zeit erkennt man die Stunde am unterschiedlichen Klang der Wecker», erklärt Urben. Gegenüber hängt das, was einmal eine Kuckucksuhr war, ohne Ziffern und Zeiger. Angetrieben durch einen Zufallsgenerator fragt der Kuckuck in unregelmässigen Abständen nach der Zeit. Das Objekt «Freizeit» lädt ein, die eigene Armbanduhr in eine schwingende Hängematte zu legen, den Arbeitsstress hinter sich zu lassen und die Zeit zu vergessen. Auf der 300 Kilogramm schweren und aus Stahl und Granit gefertigten «Steinzeit» läuft ein Papierband um die Uhr, das der Besitzer mit eigenen Zeiteinträgen versehen kann. Oder beim kleinen Objekt «Nimms leicht» bestehen die Uhrzeiger aus Enten- und Eichelhäherfedern.

Für seine Zeitobjekte verwendet Urben Papier, Kunststoffe, Metall, Stein, Holz, Marmor, Industrieabfälle und verarbeitet Fundstücke aus der Altmetallsammelstelle oder Gegenstände, die er geschenkt bekommt. An einem Objekt arbeitet er bis zu einem Jahr, skizziert Pläne und testet geeignete Materialien. Dann werden die Objekte ein Teil von ihm, und Urben muss sich manchmal überwinden, sie zu verkaufen.

Früher verkaufte er Rösti auf seinem Röstimobil

Neben dem Bahnhof, dessen ersten Stock die Urbens bewohnen, befindet sich im Backsteingebäude einer ehemaligen Textilfabrik Urbens Reich. Auf 200 Quadratmetern drängen sich Drehbänke, Schweissgeräte, Trennscheiben, Wände mit Werkzeugen, Sandstrahlkasten, Bohrmaschinen und angefangene Objekte. «Basteln liegt mir im Blut, schon mein Kinderzimmer war eine Werkstatt», sagt der gelernte Radio-/Fernsehelektriker. Er wuchs in St. Gallen auf und siedelte Ende der 70erJahre ins Appenzell, wo man von «Ziit» spricht, wenn man «Uhr» meint. Obwohl sein Vater als Spitzensportler an den LeichtathletikOlympiaden teilnahm, hat ihn Sport nie interessiert. Auch konnte er sich nie vorstellen, nach der Lehre in einer Fabrik zu arbeiten. Viel lieber pröbelte er in seiner

Die Zeitobjekte kreiert der Künstler auch aus Fundstücken aus der Altmetallsammelstelle.

Werkstatt, in die er jeden Rappen investierte. Von der Kunst allein kann Urben jedoch nicht leben. Früher reparierte er alles, vom Rasenmäher bis zum Staubsauger, verkaufte sogar ein Jahr lang Rösti auf einem selbst gebauten Röstimobil und stellt heute spezielle Vitrinen und Dekorationsobjekte für verschiedene Auftraggeber her. «Heute habe ich die Freiheit, nicht mehr alles tun zu müssen. Das ist ein grosses Privileg», sagt er. Urben, der von seinen Ideen manchmal regelrecht besessen ist, macht keinen Unterschied zwischen Arbeit und Freizeit. Seine Lebenspartnerin Carol teilt mit ihrem Urbi die Leidenschaft des Kreierens. Sie ist das ästhetische Gewissen des Projek-

tes Urben und hat in der ZiithofGalerie viele eigene Objekte stehen. Auch eine Uhr entstand als gemeinsames Projekt. «Anstatt einer Ehetherapie», lacht die gelernte Floristin. Sie arbeitet als Gestaltmaltherapeutin in St. Gallen mit Behinderten in einer Werkstatt. Kennengelernt haben sich die beiden vor zehn Jahren, als sie in Gais AR einen eigenen Blumenladen betrieb. Und wenn es dem umtriebigen Künstler einmal zu hektisch wird, zieht er sich mit den beiden Hunden in sein Indianerzelt zurück, das er ein paar Kilometer entfernt in den Hügeln aufgestellt hat. «Das ist mein Chronotop, da macht es keinen Sinn, auf die Uhr zu schauen.» Text René Worni Bilder Jorma Müller


32 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

Noch bebrillt: Dieter Adam vor der Moschee «Heilige Sophia» in Istanbul.

Zweimal ganz scharf, bitte

Zum Augenlasern in die Türkei? Da sind viele Schweizer skeptisch. Auch Dieter Adam (47) hat lange überlegt, bevor er sich in Istanbul seiner Brille entledigte. Die Zukunft heisst jedoch Medizintourismus.

T

ief beeindruckt steht Dieter Adam (47) auf dem GalataTurm in der Altstadt von Istanbul. Er rückt seine Sonnenbrille zurecht, weil er seinen kurzsichtigen Augen nicht traut. Von hier aus hat er einen gigantischen Rundumblick auf die 18-Millionen-Metropole am Bosporus. Der kaufmännische Angestellte aus Solothurn ist von der Grösse dieser Stadt überwältigt. Und dabei ist er gar nicht als Tourist angereist. Dieter Adam möchte sich in der grössten privaten Augenklinik der Welt seine Augen lasern lassen. 20 000 Laseroperationen werden in der Klinik

Dünyagöz jährlich durchgeführt, und bereits zehn Prozent der Patienten stammen aus dem Ausland. Viele Jahre hat Dieter Adam die Entscheidung vor sich hergeschoben, weil er sich vor Komplikationen fürchtete.

Der grosse Traum von vielen: ein Leben ohne Brille

Seit seinem zehnten Lebensjahr ist Dieter Adam kurzsichtig: Heute hat er links minus 3,5, rechts minus 4,5 Dioptrien. Die Brille hat ihn schon immer gestört, vor allem beim Skifahren und Tennisspielen. Besonders unangenehm ist es bei Regen, wenn die Tropfen

auf den Gläsern die Sicht versperren. Natürlich hat er es auch mit Kontaktlinsen versucht, kam damit aber nicht zurecht. Vor etwa sechs Jahren hat der zweifache Vater das erste Mal von der Möglichkeit gehört, mittels Lasertechnik ein Leben ohne Brille zu führen. Kurz hat er mit einer Operation geliebäugelt, die Idee aber schnell verworfen, weil die Operation in der Schweiz mit 7000 Franken nicht ins Familienbudget passte. Als sich ein Kollege dann vor drei Jahren erfolgreich seine Augen in Istanbul lasern liess, flackerte auch bei ihm die Hoffnung wieder auf, das Vorhaben «Leben

ohne Brille» in die Tat umzusetzen. Aber die Zweifel überwogen. Drei Jahre später reist Dieter Adam trotzdem nach Istanbul. Warum er Istanbul der Schweiz vorzieht? «In erster Linie ist es eine Preisfrage. Für das Lasern beider Augen zahle ich hier nur 1850 Franken. Und ich habe mich natürlich im Vorfeld genauestens über den Stand der Behandlungen informiert und bin überzeugt, dass ich gut aufgehoben bin.» Ende Mai hatte Dieter Adam eine Werbebroschüre seiner Krankenkasse Assura erhalten. «Ein Leben ohne Brille. Bis zu 75 Prozent Einsparungen! Lassen Sie Ihre Kurzsichtigkeit mit refraktiver Laserchirurgie korrigieren! Die Qualität hängt vom Arzt ab, der Preis hingegen vom Land», stand da in grossen Buchstaben. Dieser Flyer war an alle 650 000 Assura-Versicherten verschickt worden. Dieter Adam fand in erster Linie den Preis interessant. Und damit steht er nicht allein da. Laut der US-Studie «Medical Tourism Research & Survey Report» des Arztes Prem Jagyari entscheiden sich 88 Prozent aller Medizintouristen wegen des günstigen Preises für eine Operation im Ausland. Weitere Gründe seien lange Warte-


MENSCHEN MEDIZINTOURISMUS

VORBEREITUNG AUF DEN OPERATIONSTERMIN:

Dieter Adams Augen werden mit Tropfen narkotisiert. Er fühlt keine Schmerzen, nur ein wenig Druck auf den Augen. Der Eingriff wird in örtlicher Betäubung durchgeführt.

listen für eine Operation daheim sowie eine bessere Behandlungsqualität im Ausland. Dieter Adam muss die Operation selbst bezahlen. Mangels Zusatzversicherung beteiligt sich seine Krankenkasse Assura nicht an den Kosten. Auch Jasmin Lioliou, Sprecherin der Krankenkasse Swica,

bestätigt, dass Augenlasern aus der Zusatzversicherung nur in Höhe des Brillenbetrags von 300 Franken subventioniert wird. Ausnahme seien hohe Korrekturen mit dem Nachweis der Unverträglichkeit von Kontaktlinsen. Dann werden die Kosten von der Grundversicherung übernommen. Aller-

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ERSTE KONTROLLE NACH DER OP: Die erste

Nachsorgeuntersuchung in der Augenklinik in Istanbul ergibt, dass alles gut verlaufen ist. Kleinere Sehschwankungen werden in den nächsten Wochen noch auftreten.

dings finanziert die Swica Augenlaseroperationen im Ausland nicht. Assura-Direktor Fredi Bacchetto ist selber Arzt und überzeugt, dass die Globalisierung im Medizintourismus nicht zu stoppen ist. «Immer mehr Schweizer werden für Operationen ins Aus-

land reisen», ist er überzeugt, «genauso werden immer mehr wohlhabende Patienten für Behandlungen die Schweiz aufsuchen.» Diesen Trend bestätigt auch Silvia Schütz, Mediensprecherin von Santésuisse. «Es gehört zur Philosophie der Assura, ihren Kunden Zugang zu

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34 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

qualitativ hochstehender Medizin zu möglichst günstigen Preisen zu verschaffen», begründet Fredi Bacchetto die Werbebroschüre. Er hatte sich im Vorfeld persönlich von der Kompetenz der Ärzte und den Leistungen der Augenklinik in Istanbul überzeugt. Die Operationstechniken, die er dort vorgefunden habe, seien zum Teil moderner als in der Schweiz. Ausserdem verfügten die Ärzte aufgrund der vielen Patienten über mehr Erfahrung.» Der günstigere Preis lässt sich nur mit den niedrigen Gehältern des medizinischen Personals erklären: Eine Krankenschwester verdient in der Türkei rund 750 Franken im Monat, erfahrene Augenärzte bis zu 15 000 Franken im Monat. In ihre Flyer-Kampagne hat die Assura rund 20 000 Franken investiert. Aber die Rechnung geht auf. «In fünf Jahren sparen wir 180 Franken aus der Grund- und 500 Franken aus der Zusatzversicherung pro Brillenpatient, der seine Augen lasern lässt», sagt Fredi Bacchetto, der sich bewusst ist, dass seine Kampagne bei Schweizer Augenärzten nicht gut ankommt. Trotzdem ist er überzeugt, dass sich Schweizer Augenärzte der Konkurrenz im Ausland stellen müssen. «Wir suchen aber auch die Zusammenarbeit mit Schweizer Ärzten. So können unsere Patienten ihre Augen auch im Unispital Lausanne mit einer älteren Technik für 1800 Franken pro Auge lasern lassen.»

Medizintourismus als Folge der Globalisierung

Professor Matthias Böhnke (58), Augenarzt im Vedis Augenlaserzentrum Olten, findet es legitim, dass Krankenkassen solche Kampagnen starten. «Es ist ein Phänomen der Globalisierung, dass die Leute dorthin gehen, wo es am preiswertesten erscheint.» Allerdings, so betont er, sind die Voruntersuchungen in der Schweiz mehr auf den Patienten abgestimmt. Betriebswirtschaftlich gesehen mache der Lasereingriff maximal ein Drittel des Gesamtaufwands aus. Der Preis von 6200 Franken für das Lasern beider Augen mit Femto-Lasik enthalte rund 60 Prozent Personalkosten (davon

DER LASEREINGRIFF (LINKS):

Augenärztin Lale Öktem lasert jedes Auge während rund zwanzig Sekunden und klappt danach die Hornhautlamelle wieder zurück.

EIN TAG NACH DER OP (OBEN):

Dieter Adam (47, links) muss nach der Operation einige Wochen lang eine Sonnenbrille tragen. André Graf (43, rechts) hat kurzerhand auf Istanbul-Tourist umgestellt, als er erfahren hat, dass seine Augen nicht gelasert werden können.

Was Sie bei Operationen im Ausland beachten sollten Bei der Arztsuche im Ausland sollten die gleichen Kriterien gelten wie bei derjenigen in der Schweiz. «Hat der Arzt eine Facharztausbildung?» «Hat er hinreichende Routine beim Eingriff, den Sie vornehmen lassen möchten?» Bitten Sie den Verantwortlichen, der Ihre Reise organisiert, den Kontakt mit einem Patienten, der sich vom gleichen Arzt behandeln liess, herzustellen. Die Klinik, die Sie aufsuchen, sollte ausschliesslich OP-Techni-

ein Drittel Arztlöhne), 10 Prozent für die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben und der eigenen Verwaltung, die restlichen 30 Prozent werden für Mieten, Geräte und sonstige Kosten verwendet. «An Operationen in der Türkei gibt es

ken anwenden, die den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen genügen. Materialien und OP-Geräte müssen zugelassen und zertifiziert sein. Eine ausführliche Dokumentation der Behandlung sowie eine ausführliche Beratung durch den operierenden Arzt sollte eingefordert werden. Christoph Egli, Verwaltungssekretär des Verbandes der Schweizer Augenärzte, empfiehlt jedoch das persönliche Gespräch mit dem eigenen

aber prinzipiell nichts auszusetzen, obwohl der dortige Ablauf nicht unseren medizinischen und juristischen Normen entspräche. Ich habe durchaus exzellente Resultate gesehen, allerdings ist die Rate an «harten» Komplikationen

Augenarzt in der Schweiz und ist überzeugt, dass die zurzeit modernsten Lasertechniken (C-Ten Laser) in der Schweiz angeboten werden. «Wichtig», so sagt er, seien auch eine Nachsorgeuntersuchung in der Schweiz. Gleichzeitig betont er, dass Lasereingriffe heute als relativ sicher gelten. Wichtig ist es auch, eine Versicherung abzuschliessen, die eventuelle medizinische Zusatzkosten infolge von Komplikationen übernimmt.

rund zehn- bis zwanzigmal so hoch wie bei uns», sagt Böhnke. Entscheidend für die langfristige Zufriedenheit des Kunden sei insbesondere die individuelle Vorund Nachbetreuung. Und diese sei in der Schweiz schon besser.


MEDIZINTOURISMUS Wenn die Krankenkasse Werbung macht für Augenlasern im Ausland, dann muss das eine sichere Sache sein, denkt sich jedenfalls der zweifache Familienvater Dieter Adam und nimmt Kontakt mit dem Mediziner Stéphane de Buren (39) in Genf auf. Der Chef der Firma Novacorpus vermittelt Patienten zum Augenlasern nach Amsterdam, Grenoble und eben Istanbul. Zudem bietet er Vor- und Nachsorgeuntersuchungen in der Schweiz an und eine Versicherung, die alle eventuellen Komplikationen erstatten würde. Vor der Operation klärt er seine Patienten über eventuelle Komplikationen und Nebenwirkungen auf: Am häufigsten könne sich postoperativ ein «trockenes Auge» in Form von Drücken, Schmerzen, Brennen oder wechselnder Sehqualität bemerkbar machen. Beim Wiederaufbringen der Epithelschicht könnten sich ausserdem kleinere oder grössere Fältchen bilden, welche die Sehfähigkeit beeinträchtigen und in einer erneuten Operation geglättet werden müssten. «Ich war mir der Risiken bewusst», sagt Adam, der auf eine Voruntersuchung in der Schweiz verzichtet und auf eigenes Risiko nach Istanbul geflogen ist. Dort erwartet ihn ein Minibus und bringt ihn in die Klinik, wo vier weitere Schweizer Patienten auf ihre bevorstehende OP warten. «Lesen Sie bitte die erste Zeile», fordert ihn Lale Öktem (39) in perfektem Deutsch auf. Die türkische Augenärztin führt täglich sieben bis zehn Laseroperationen durch.

Ist die Hornhaut zu dünn, wird der Patient abgelehnt

Auch der Zürcher André Graf (43) ist angereist, um seine Augen lasern zu lassen. Und auch er hat auf eine Voruntersuchung in der Schweiz verzichtet. Jetzt erfährt er, dass seine Hornhaut für das Lasern zu dünn sei. Es gäbe eine Alternative, hiess es in der Augenklinik. Nämlich: multifo-kale Linsenimplantate, die neben der Kurzsichtigkeit auch die Weitsichtigkeit aufheben würden. Kosten: 5500 Franken für beide Augen. In der Schweiz würde man pro Auge etwa 9000 Franken bezahlen. Dr.

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Aylan Pulur, der bereits über 10 000 dieser Operationen durchgeführt hat, spricht auch von den Risiken. André Graf möchte sich aber nicht sofort festlegen und stellt sein Programm für die verbleibenden drei Tage kurzerhand auf Tourismus um. «Ich wusste, dass es kritisch werden könnte, weil es für minus sieben Dioptrien eine dicke Hornhaut braucht.»

In zehn Minuten ist alles erledigt

Dieter Adam sitzt auf dem Bett seines Zimmers in der Klinik, wo er während seines viertägigen Aufenthalts auch wohnt. Er wartet auf die OP. Kein Parfüm, kein Rasierwasser, weil der Laserstrahl auf Lösungsmittel empfindlich reagiert. Mehr gibt es nicht zu beachten. Die Aufregung hält sich in Grenzen. Kurz darauf wird er in den Operationssaal gebracht, seine Augen mittels Augentropfen örtlich betäubt. Mit einem Intralase-Laser schneidet die Ärztin Öktem die Hornhautlamelle an und klappt sie zur Seite. Dann erfolgt die Korrektur der Hornhautdicke mittels Laser. Die Stärke der Schicht, die abgetragen wird, bestimmt die Stärke der Fehlsichtigkeit. Je höher diese ist, umso mehr Hornhaut muss abgetragen werden. Im Anschluss wird die Lamelle wieder zurückgeklappt. Nach zehn Minuten ist alles erledigt. «So, das wars», sagt Öktem. Noch sieht der Patient alles verschwommen, aber das ist normal. Sechs Wochen nach der Operation geht Dieter Adam in der Schweiz zu seiner ersten Nachsorgeuntersuchung. «Auf Distanzen sehe ich noch nicht richtig scharf», berichtet er seinem Schweizer Augenarzt. Der beruhigt ihn und bestätigt, dass die Operation gut verlaufen ist und er jetzt noch Geduld haben müsse. Sehschwankungen seien zwei Monate nach der Operation normal. Dieter Adams Brille liegt noch in der Nachttischschublade. Vielleicht wird er sie für einen guten Zweck spenden. «Es wäre schön, wenn ich in Afrika einem Menschen zu neuer Lebensqualität verhelfen könnte.» Text Anette Wolffram Eugster Bilder Martin Guggisberg/Anette Wolffram Eugster (1)

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36 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

«Man fühlt sich wie ein Kind, hat aber Arthritis» Sylvester Stallone, Sie sind jetzt 64 und fungieren in «The Expendables» als Star, Drehbuchautor und Regisseur. Wollen Sie das Actiongenre nicht den Jüngeren überlassen?

Wieso? Man kann doch auch noch mit 60 an der Parade teilnehmen. Nur weil man älter wird, hört man nicht auf zu träumen. Klar, geht einem die Puste aus, und biegsamer wird man auch nicht. Ich staune heute manchmal, wenn ich die alten Filme sehe: War ich damals aus Gummi? Aber da ging es uns bei den Dreharbeiten allen gleich: Eric Roberts hat ein Hüft-

problem, ich hatte es mit der Schulter, Dolph Lundgren mit dem Rücken. Haben Sie denn noch etwas zu beweisen?

Man muss sich, zumindest sich selber gegenüber, immer wieder beweisen – egal, was andere behaupten. Der Abstieg ist unvermeidbar, aber ich will wenigstens mitbestimmen, wie ich gehe. Das tönt jetzt schon fast ein bisschen morbid …

Tja, es ist hart: Man fühlt sich noch wie ein Kind, aber man hat

Sylvester Stallone kann es nicht lassen: Für seinen neuen Film «The Expendables» hat er die grössten Actionstars der letzten 20 Jahre versammelt, darunter Bruce Willis, Dolph Lundgren, Jason Statham, Jet Li und sogar Gouverneur Arnold Schwarzenegger. Der 64-Jährige Hollywood-Star über den doppelten Tod eines Schauspielers, seinen Karrierestart in der Schweiz und politische Ambitionen.


INTERVIEW SYLVESTER STALLONE

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Bilder Dukas, Keystone (5), Cinetext, zvg

Rocky — brillant bis verheerend

Rocky (1976) Der Durchbruch für Drehbuchautor und Hauptdarsteller Sylvester Stallone. Der Boxfilm wird für zehn Oscars nominiert.

Rocky IV (1985) Kalter Boxkrieg: Rocky kämpft gegen einen Sowjet (Dolph Lundgren). Finanziell ein Erfolg, die Kritik meint: Lächerlich.

Rocky II (1979) Zweitauflage wegen des grossen Erfolgs. Ab jetzt führt Stallone auch Regie. Bei der Kritik fällt der Film durch.

Rocky V (1990) War der erste Teil noch für zehn Oscars nominiert, ist Teil fünf Favorit bei der Verleihung der Goldenen Himbeere.

Rocky III (1982) Neuer Gegner, alte Geschichte. Die Kritiken sind wohlwollend. Unvergesslich: der Titelsong «Eye of the Tiger».

Rocky Balboa (2006) Der alte Mann steigt nochmals in den Ring. Wie seine Vorgänger ist Teil sechs wenigstens finanziell erfolgreich.

Arthritis. Man schaut in den Spiegel und wundert sich, wieso einem plötzlich das Gesicht des Vaters entgegenblickt. Für Schauspieler ist das besonders hart. Künstler sterben zweimal. Das zweite Mal ist einfacher.

man, dass die Frau einen hasst und die Kinder Drogen nehmen. Dabei hätte man bei zehn Millionen Dollar aufhören und eine richtige Familie haben können. Ich frage mich, wie viele Leute die Hälfte ihres Vermögens abgeben würden, wenn sie dafür ein richtiges Leben hätten.

Wie meinen Sie das?

Der Karrieretod ist brutal. Unausweichlich, aber sehr traurig. Man hat Fehler gemacht und hofft auf Wiedergutmachung. Das ist auch immer wieder ein Thema in meinen Filmen. Als Geschäftsmann versucht man, ein Vermögen anzuhäufen, und schliesslich merkt

Würden Sie es tun?

Das muss ich nicht. Ich habe ein Familienleben. Ich habe endlich gelernt, dass meine Frau mehr Verstand hat als ich. Überhaupt haben Frauen viel mehr als Männer …


38 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

«Dank dieser Westschweizer Privatschule sitze ich hier.» Viel mehr was?

Sie haben zum Beispiel ein Gedächtnis. Wir Männer vergessen alles, und Frauen vergessen nichts. Sie haben ein Ohr, mit dem sie durch Wände nur deine Stimme hören, auch wenn noch 100 000 andere Leute reden. Frauen geben Männern Seele. Und sie entscheiden logischer. Denn bei uns Männern geht manchmal einfach das Testosteron mit uns durch. Sie sind seit 13 Jahren mit Jennifer Flavin verheiratet. Hat Ihre Frau Sie zu dieser Erkenntnis gebracht?

Ja, sie hat mir die Wut ausgetrieben und Platz für die Liebe gemacht. Und natürlich ist sie die Mutter meiner drei Töchter, die ich so sehr liebe, dass es manchmal wehtut. Wem schlagen die Girls nach?

Sie sehen mir ähnlich und machen auch wie ich viel Lärm. Aber sonst schlagen sie, Gott sei Dank, meiner Frau nach. Sie haben im Gegensatz zu mir immer gute Noten in der Schule. Sie schreiben Drehbücher. Sind Sie auch als Papa ein guter Geschichtenerzähler?

Wir schreiben die Geschichten zusammen: Ich schreibe zehn Zeilen, und sie schreiben dann die Geschichte zehn Zeilen weiter, und dann komme ich wieder dran. Ich versuche, die Mädchen auch für Kunst zu begeistern. Ich male ein bisschen und finde, dass das jeder tun sollte. Denn Malen ist gut für die Seele. Und Sie werden sehen: Sobald Sie mal ein paar Leinwände bepinselt haben, haben Sie bereits einen eigenen Stil. Wir sprechen über Beziehungen zwischen Vater und Kindern: Was für eine Beziehung hatten Sie zu Ihrem Vater?

«The Expendables» Ich hatte Mühe, im Schatten meines Vaters zu leben, und meinem Sohn ging es später gleich. Aber eines Tages muss man aufhören, anderen Leuten für sein Leben die Schuld in die Schuhe zu schieben. Sie hatten Mühe, aus dem Schatten Ihres Vaters herauszutreten?

Ja, er war Frisör und Kosmetiker, und ich habe das auch versucht, aber ich hatte kein Talent in diesem Fach. Ausserdem lag es mir nicht, die Kundschaft zu unterhalten. So bin ich in der Westschweiz in eine Privatschule gegangen, die, zumindest damals, für Geld jeden nahm. Was ist Ihnen aus dieser Zeit in der Schweiz in Erinnerung geblieben?

Da hat es bei mir mit der Schauspielerei angefangen. Ich war auf dem Weg in die Turnhalle, als ich beim Casting für eine Schulproduktion von «Tod eines Handlungsreisenden» vorbeikam. Ich dachte, ich könnte das ja mal ausprobieren. Ich bekam die Rolle von Biff, einem der beiden Söhne. Und das hat mein Leben verändert. Dank dieser Westschweizer Privatschule sitze ich heute überhaupt hier.

Barney Ross (Sylvester Stallone) erledigt mit seinem Team von Söldnern, den «Expendables» (auf Deutsch: die Entbehrlichen), gegen Geld die Drecksarbeit für Staaten und Geheimdienste. Ihr aktueller Auftrag lautet: Die kleine Insel Vilena von der dortigen Militärdiktatur zu befreien. Ein Himmelfahrtskommando nimmt seinen Lauf. Für seinen jüngsten Film hat Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller Sylvester Stallone ein wahres Allstarteam aus ehemaligen Wrestling-, Footballund Actionfilm-Stars aufgeboten (siehe Bild oben). Highlight: der schaurige Schlabberanzug von Gaststar Arnold Schwarzenegger und seine Dialogzeilen im unnachahmlichen Österreichisch-Englisch. Frustriert es Sie, dass Sie als dramatischer Schauspieler nie ernster genommen wurden?

Man muss realistisch bleiben und das tun, wozu man geboren ist. Ich weiss das, denn ich bin ein paar Jahre herumgesessen und habe Däumchen gedreht. Ich sage meinen Kindern auch, dass man nicht alles sein kann, sondern man besser die Talente nutzt, die man hat. Ich würde zwar gerne einen Film über Edgar Allen Poe realisieren, aber es ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt. Momentan ist es Zeitverschwendung, für so was Geldgeber und Verleiher zu suchen. Ich bleibe deshalb bei der Unterhaltung, die einen den Alltag etwas vergessen lässt. Das ist mein Ding. Ich im All? Lächerlich! Ich habe mit «Spy Kids» eine andere Schiene versucht. Das funktioniert einfach nicht. Action ist sowieso viel schwieriger als Drama.

Soll doch mal Al Pacino Rambo spielen! Statt Al Pacino haben Sie die grössten Actionstars der Achtziger- und Neunzigerjahre für «The Expendables» verpflichtet. Wie sind Sie auf die Idee dieses Gipfeltreffens gekommen?

Angefangen hat es eigentlich nur mit Jason Statham und Jet Li und einer CIA-Geschichte, in der Ben Kingsley und Forest Whitaker auch noch vorkamen. Man hat mir geraten, diesen Teil der Geschichte fallen zu lassen. So habe ich mir gedacht, ich fülle den Film mit richtigen Kerlen auf. Zu diesen gehören auch Bruce Willis, Dolph Lundgren und Arnold Schwarzenegger, mit denen Sie seit Jahren befreundet sind …


INTERVIEW SYLVESTER STALLONE

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Die alten Männer und das Gewehr: Steve Austin, Randy Couture, Dolph Lundgren, Jet Li, Sylvester Stallone, Jason Statham, Terry Crews, Mickey Rourke, Bruce Willis (von links) — ein Mix aus alten Wrestling-, Football- und Actionfilm-Stars. Sie sind überzeugter Republikaner. Hatten Sie nie politische Ambitionen?

Ich und Politik? Soll das Land total vor die Hunde gehen? Nein, nein. Wie war es denn, mit all den alten Hasen gemeinsam vor der Kamera zu stehen?

Das stimmt so nicht. Arnold und ich waren eigentlich nie wirklich gute Freunde. Wir wollten uns immer gegenseitig übertrumpfen. 1976 gewann er den besten Newcomer Golden Globe, und ich gewann mit «Rocky» für den besten Film. Ich drehte durch, warf die Tischdekoration um mich. Und er sass nur da mit verschränkten Armen und dem Blick des Zerstörers. Aber seit Arnold Gouverneur ist, verstehen wir uns prächtig. Wir haben gemerkt, dass wir uns eigentlich sehr ähnlich sind. War es schwierig, den Gouverneur von Kalifornien vor die Filmkamera zu bekommen?

Wir haben schon etwa zehn Mal etwas Gemeinsames machen wollen. Aber es klappte nie. Ich musste ihn auch hier fünf Mal bitten, denn ein Gouverneur macht ja so was nicht. Aber schliesslich sind ja alle Politiker Schauspieler.

Es war wie ein Altersheimtreffen (lacht). Aber obwohl wir uns ewig kennen und Freunde sind, waren wir nervös. Jetzt sind wir das erste und letzte Mal alle gemeinsam auf Film. Für immer! Es ist so, wie wenn man seine Freundin nach 30 Jahren Zusammenleben endlich heiratet. Es wollte ja keiner blöd aussehen. Und wie sagt man Schwarzenegger, er soll seinen Dialog mit mehr Pfupf sagen, ohne dass er einem davonläuft? (lacht).

Reicht das Staraufgebot, um es mit den riesigen Effektspektakeln aufzunehmen, die heute die Kinokassen klingeln lassen?

Warten wirs ab. Sehen Sie, als Batman anfing, einen Muskelanzug zu tragen, statt Muskeln anzutrainieren, fing ein neues Kapitel in der Filmgeschichte an. Und als sich die Schauspieler wie in «Crouching Tiger, Hidden Dragon» an die Drähte hingen sowieso. Unsere Action war simpel, Mann gegen Mann, Faust auf Faust. Aber diese Effektblase wird platzen. Wie will man sich nach «Avatar» noch steigern? Eigentlich könnten wir ja jetzt alle mit dem Filmemachen aufhören. Interview Marlène von Arx

: Sly and the Family Stallone: Sylvester und Frau Jennifer mit den Töchtern Sophia, Sistine und Scarlet (von links).

Aus Teufels Küche nach Hollywood

Sylvester Stallone wurde am 6. Juli 1946 in New Yorks Stadtviertel Hell’s Kitchen geboren. Der Sohn von Frisör Frank und Hobbyastrologin Jackie Stallone absolvierte Schulen in Miami und in der Westschweiz, wo er erstmals Theater spielte. Unbefriedigt nach kleinen Rollen in Film und Fernsehen und einer Hauptrolle in einem Softpornofilm, schrieb der Schauspieler ein Drehbuch über den Aufstieg eines Schwergewichtsboxers namens «Rocky» (1976). Der Film, den er selber inszenierte, erhielt zehn Oscar-Nominationen und gewann den Preis für den besten Film. Eine Handvoll unspektakulärer Rollen und zwei «Rocky»-Filme später landete Stallone mit «First Blood» (1982) und seiner Rolle als Vietnamveteran John Rambo einen weiteren Welthit. Als Rocky und Rambo beherrschte Stallone das Actiongenre in den Achtzigerjahren und beteiligte

sich mit seinen Konkurrenten Arnold Schwarzenegger und Bruce Willis an der Restaurantkette Planet Hollywood. In den Neunzigern versuchte sich Stallone weit weniger erfolgreich mit Komödien («Oscar», 1991; «Stop! Or My Mom Will Shoot», 1992) und einem beachtlichen Drama («Cop Land», 1997). Nach einem Abstecher in die Kinderunterhaltung («Antz», 1998; «Spy Kids 3-D: Game Over», 2003) kehrte er mit den Filmen «Rocky Balboa» 2006 und «Rambo» 2008 zu den bewährten Machorollen zurück. Privat machte er insbesondere während seiner zweijährigen Ehe mit Brigitte Nielsen Schlagzeilen. Inzwischen ist der überzeugte Republikaner seit 1997 in dritter Ehe mit Jennifer Flavin verheiratet, mit der er die Töchter Sophia, Sistine und Scarlet zeugte. Die beiden Söhne Sage und der autistische Seargeoh stammen aus erster Ehe mit Fotografin Sasha Czack.

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Knorr und Migros – zwei starke Partner Knorr und Migros sind traditionelle Bestandteile der Schweizer Gesellschaft.Beiden gemein ist die Leidenschaft, die Bedürfnisse der Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz in den Mittelpunkt zu stellen. Und beide stehen für qualitativ hochstehende Produkte zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis. Zudem verbinden Knorr und Migros fundamentale Werte wie Frische, Nachhaltigkeit und Schweizer Tradition. Auch in Zukunft werden Knorr und Migros für diese Werte bürgen.

Die Geschichte von Knorr Von Carl Heinrich Knorr 1838 gegründet, reichen die Wurzeln von Knorr in der Schweiz über 100 Jahre zurück. Vom schaffhausischen Thayngen aus eroberte Knorr die Welt. Heute blickt Knorr auf eine lange Produktionstradition in der Schweiz und eine Serie von bahnbrechenden Innovationen zurück: von Aromat über Stocki und Quick Soup bis hin zur neuesten Innovation, dem Bouillon Töpfli. Am Standort in Thayngen arbeiten rund 650 Mitarbeitende, davon etwa 250 in der Produktion. Die Produkte von Knorr sind fester Bestandteil der Schweizer Haushalte und neu zählt Knorr auch zu den 20 stärksten Marken der Schweiz. In der Migros ist Knorr bereits seit 2003 vertreten.

Das Knorr Erfolgsrezept • Gelingsichere, wohlschmeckende und zeitsparende Produkte

• Natürliche, ausgesuchte und schonend verarbeitete Zutaten

Knorrli als Symbol für Schweizer Qualität –

„Nimm Qualität, nimm’s Knorrli mit“ 1948 gelang es Knorr mit der Kultfigur Knorrli, sich über den Gaumen hinaus in den Herzen der Menschen in der Schweiz zu verankern. Noch heute ist Knorrli Sympathieträger und gehört zu den bekanntesten Schweizer Werbefiguren. Er erfüllt den Markennamen Knorr mit Lebenswärme und überträgt die Sympathie auf die Marke. Bis heute ist Knorrli Symbol sowie Gütesiegel für Schweizer Tradition und Qualität sowie Identifikationsfigur für die Marke Knorr.


Schweizer Tradition Knorr ist eine Schweizer Marke. Auch heute noch werden über 90 Prozent des Schweizer Produktsortiments aus dem Hause Knorr nach Schweizer Rezepturen vollumfänglich in Thayngen produziert. Auf Grund der zunehmenden Beliebtheit der Produkte im Ausland liegt der Exportanteil mittlerweile bei rund 60 Prozent. Viele der nationalen Spezialitäten stellt Knorr jedoch ausschliesslich für den Schweizer Markt her. Als Gütesiegel für die Qualität der Schweizer Knorr Produkte fungiert bis heute der Knorrli – denn nur wo der Knorrli drauf ist, da ist auch Schweizer Knorr Qualität drin.

Natürlich schmeckt am Besten Sowohl Knorr als auch Migros haben sich verpflichtet, zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen und legen darüber auch regelmässig Rechenschaft ab. Knorr legt seit jeher grossen Wert auf die hohe Qualität seiner Produkte. Sie sollen nicht nur sicher gelingen und schmecken, sondern es müssen auch gute, natürliche Zutaten darin enthalten sein. Deshalb wachsen und reifen die Gemüse und Kräuter für die Knorr Produkte unter freiem Himmel in der Sonne. Sie werden in der Saison geerntet, wenn sie am besten schmecken und den optimalen Gehalt an Nährstoffen haben. Knorr verarbeitet jährlich tausende Tonnen natürlicher Zutaten. Damit ist auch eine grosse Verpflichtung für eine intakte Umwelt verbunden. Mit dem Programm „Anbau für die Zukunft“ fördert Knorr eine nachhaltige Landwirtschaft. Gemeinsam mit den Landwirten und Lieferanten sorgt Knorr dafür, dass Faktoren wie Bodenfruchtbarkeit, die Vielfalt der Arten oder die verfügbare Menge an Wasser regelmässig optimiert und überwacht werden.

Neuheiten Ab sofort gibt es noch mehr Produkte von Knorr in der Migros. Darunter sind auch die neuesten Innovationen von Knorr: Zart & Saftig: Poulet Paprika

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Mit Knorr Zart & Saftig können Sie zarte Pouletschenkel in einer fein milden Paprikamarinade zubereiten. Eine einfache und schnelle Zubereitung für einen saftigen Genuss und einen sauberen Backofen, denn der praktische Bratbeutel ist bereits dabei. Ab sofort im Saucenregal erhältlich.

Le Jardin ist die gesunde, fettarme Suppe mit einer geballten Ladung Gemüse und jeder Menge Geschmack, für Ihre tägliche ausgewogene Ernährung. Auch im handlichen Taschenformat für zwischendurch als Le Jardin Instant erhältlich.

Für das Knorr Bouillon Töpfli werden nur Fleisch und Gemüsezutaten von höchster Qualität verwendet, schonend gekocht und anschliessend direkt ins Töpfli eingefüllt. Deshalb schmeckt diese Bouillon wie selbstgemacht.

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42 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

Migros-Engagement für Sonnenenergie

Stolz auf ihr Werk: Georges Locher (links) von Romande Energie und Roland Gérard von der Migros Waadt auf dem Dach des Solarparks.

Der Solarpark in Ecublens VD fügt sich hervorragend in das Engagement der Migros zur Förderung erneuerbarer Energien ein. Seit über 20 Jahren errichtet die Migros eigene Fotovoltaik-Anlagen und stellt ihre Gebäude für diese zukunftsträchtige Technologie zur Verfügung. Die 14 bestehenden Anlagen produzieren inzwischen jährlich rund 2,3 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom, was dem Stromverbrauch von etwa 690 Haushaltungen entspricht. Zum Vergleich: In der ganzen Schweiz werden jährlich rund 55 Millionen kWh Strom aus Sonnenenergie erzeugt.

Der Migros-Solarpark von Ecublens hat eine Fläche von

Ein Pakt mit der Sonne

Das langjährige Engagement der Migros für die Nutzung von Sonnenenergie trägt Früchte: Der neue Solarpark in Ecublens wurde vom Bund mit dem Schweizer Solarpreis ausgezeichnet.

I

n Ecublens VD scheint die Sonne nicht nur auf die Weinberge und Gemüsegärten, sondern auch auf die etwa 5000 Solarpanels auf dem Dach der Betriebszentrale der Migros Waadt. Hier steht der kürzlich fertiggestellte, zweitgrösste Solarpark der Schweiz, der vom Bundesamt für Energie soeben den Schweizer

Solarpreis 2010 in der Kategorie Fotovoltaik-Anlagen erhalten hat. Gute Nachrichten also für Roland Gérard, Leiter der Logistikund IT-Abteilung der waadtländischen Migros-Genossenschaft: «Wir freuen uns sehr. Dieser Preis krönt die Anstrengungen aller Mitarbeitenden, die an diesem

Abenteuer beteiligt waren. Und er zeichnet das Engagement der Migros in der Erzeugung alternativer Energien aus.» Stolz ist auch Georges Locher, Projektleiter der Gruppe Romande Energie, die den Solarpark mit 7,2 Millionen Franken vollumfänglich finanziert hat. Die Gruppe zählt zu den fünf grössten

Schweizer Stromverteilern und hat in den vergangenen drei Jahren mehr als 35 Millionen Franken in die zukunftsträchtige Technologie investiert. «Wir wurden im vergangenen Jahr von der Lausanner Sunseed SA kontaktiert, die von der Migros Waadt mit der Umsetzung des Auftrags betraut war», so Locher. «Das Vorhaben


NEUES AUS DER MIGROS

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8500 Quadratmetern und erzeugt jährlich rund 1,1 Millionen Kilowattstunden Strom.

stiess bei uns auf grosses Interesse, und so beteiligten wir uns aktiv an der Optimierung von Leistung und Wirkungsgrad der verwendeten Solartechnik.» Das Engagement der Gruppe deckt sich mit ihrer Strategie zur Entwicklung der künftigen Stromproduktion, die vermehrt auf erneuerbare Energien setzt.

Strom für mehr als 300 Haushaltungen

Die Arbeiten zum Solarpark wurden im Spätsommer 2009 durch die Solstis SA aufgenommen. Bereits im Dezember erzeugten die Solarpanels ihre ersten Kilowattstunden, die ins öffentliche Stromnetz eingespeist wurden. Im April dieses Jahres schliesslich

war die Anlage mit einer Gesamtfläche von 8500 Quadratmetern voll betriebsbereit. Der Solarpark leistet eine Jahresproduktion von rund 1,1 Millionen Kilowattstunden, was dem jährlichen Strombedarf von über 300 Haushaltungen entspricht. Aber wie funktioniert die solare Stromerzeugung? Auf dem Dach der Zentrale nehmen rund 30 als Sägezähne geformte, sogenannte Sheds die Solarpanels auf. «Die Sonne strahlt mit einer enormen Leistung auf die Fotovoltaikzellen ein», erklärt Georges Locher. «Der so erzeugte Gleichstrom wird anschliessend per Kabel zum Wechselrichterraum geleitet und dort in Wechselstrom umgewandelt.» In diesem Raum

brummen zehn Maschinen vor sich hin. «Einen Energieverlust von täglich rund vier bis fünf Prozent müssen wir in Kauf nehmen», fährt Locher fort. «Dies entspricht etwa 30 bis 40 Kilowattstunden, sofern alle Maschinen auf Volltouren laufen.» Er zeigt auf einen Lüftungsschlitz, durch den die «überschüssige» Energie abgeleitet wird. Nach der Umwandlung wird der so erzeugte Strom ins Schweizer Stromnetz eingespeist. «Damit kommt der Solarpark uns allen zugute», freut sich Roland Gérard. Die Anlage in Ecublens profitiert vom nationalen Programm des Bundeamts für Energie zur Förderung von grünem Strom, das einen Bezug zum Selbstkostenpreis garantiert.

Bei strahlendem Sonnenschein funktionieren die Solarpanels in Ecublens heute optimal. Doch wie ist es morgen, wenn wieder Regenwolken aufziehen? «Die Jahresproduktion kalkulieren wir über einen Mittelwert, der auch die Tage mit bedecktem Himmel berücksichtigt», weiss Georges Locher. «Und die Statistiken zeigen, dass der Grad der Sonneneinstrahlung von einem Jahr zum andern nur wenig schwankt.» Das müsste eigentlich auch diejenigen überzeugen, die den Solarpanels bisher nur in heissen Ländern Zukunftschancen gaben. Text Tania Araman Bilder Céline Michel, Romande Energie


44 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

I

m September beginnt die neue Saison der Zauberlaterne, des grossen Filmklubs für Kinder. Rund 25 000 Mädchen und Buben im Primarschulalter sind im Klub dabei. In 73 Ortschaften in der ganzen Schweiz erleben die vielen Mitglieder bis im Juni 2011 neun Filmvorführungen im Kino. Das Saisonabo kostet pro Kind 30 Franken, für weitere Geschwister sogar nur 20 Franken. Die Zauberlaterne zeigt sehenswerte Filme aus verschiedenen Epochen – vom Filmklassiker Chaplins bis zum Disney-Hit «Findet Nemo».

Die Erwachsenen müssen draussen bleiben

Dabei können die Kinder lachen, träumen und sich vielleicht sogar einmal ein wenig fürchten. Ausser den Betreuern gewährt die Zauberlaterne Erwachsenen keinen Zutritt. So wird der Kinobesuch

für die Mädchen und Buben ein erster Schritt in die Selbständigkeit. Ausserdem entwickeln die Kinder auf spielerische Weise ein Gefühl für Bildsprache. Dies auch im Internet, wo die Zauberlaterne ihr neues Portal www.cinebazar. org eröffnet hat. Von jetzt an kommen Eltern einfach und schnell an alle wichtigen Informationen, während sich die Kinder nach wie vor auf der animierten Internetsite austoben können. Ausserdem verrät dort «Die Katze, die einen Film machen wollte» den angehenden Cineasten alle Geheimnisse einer Filmproduktion.

Film ab für kleine

Die neue Saison der Zauberlaterne ist eröffnet. Im grössten Kinderfilmklub der Schweiz träumen und lachen auch dieses Jahr mehr als 25 000 Kinder mit Charlie Chaplin, Nemo und Co.

Text Christoph Petermann Bild Régis Colombo/www.diapo.ch

Infos: www.cinebazar.org

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46 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

«Ein Beispiel, das Schule machen wird»

Die Migros ist weltweit der einzige Grossverteiler, der mit einem Entwicklungsland ein Abkommen zur Nutzung von Genmaterial abgeschlossen hat. Hans-Peter Egler vom Seco über eine Pioniertat.

I

«Die Migros ist in der Tat weltweit eine Vorreiterin.» Hans-Peter Egler ist beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) zuständig für die Förderung des Handels mit Entwicklungsländern.

m Dezember ist es wieder so weit: Dann bieten grössere Migros-Filialen unter der Marke Sélection schweizweit eine exotische rötliche Kartoffel an, die zwar in der Schweiz angebaut wird, aber aus Bolivien stammt. Zur Knolle der Sorte Waycha ist die Migros durch einen bilateralen Vertrag mit Bolivien gekommen. Dieser gesteht der Migros das Recht zu, die Kartoffeln in der Schweiz zu vermehren, von Schweizer Bauern anpflanzen zu lassen und zu vermarkten. Im Gegenzug fliessen dafür fünf Prozent des Verkaufserlöses nach Bolivien zurück. Die Migros ist weltweit der einzige Grossverteiler, der mit einem Entwicklungsland ein solches Abkommen zur Nutzung von Genmaterial abgeschlossen hat. Der Vertrag basiert auf der internationalen Biodiversitätskonvention. Hans-Peter Egler, die Migros verkauft eine in der Schweiz angebaute, aus Bolivien stammende Kartoffel und gilt dabei als Pionierin. Was ist denn daran so besonders?

Die Migros ist in der Tat weltweit eine Vorreiterin. Als erste Detailhändlerin überhaupt hat sie einen bilateralen Vertrag mit einem Land abgeschlossen, der besagt, dass ein Teil aus dem Verkaufserlös eines Lebensmittels zurück in das Land fliesst, woher das

Einzigartig: Die Waycha-Kartoffel von Sélection wird in der Schweiz angebaut. Bolivien erhält dafür eine Entschädigung.

Genmaterial ursprünglich herkommt. Damit setzt sie als Erste eine internationale Vereinbarung um, die eine gerechte Verteilung des Erlöses aus der Nutzung von Genmaterial vorsieht. Warum wird die Kartoffel nicht in Bolivien angebaut und in die Schweiz importiert?

Dafür gibt es viele Gründe: Für ein Entwicklungsland ist es sehr schwierig, Kartoffeln in Exportqualität anzubauen, die unseren Vorschriften entsprechen. Insbesondere besteht die Gefahr, dass Krankheiten eingeschleppt werden, die es in Europa nicht gibt. Deshalb besteht ein Importverbot für Kartoffeln aus Lateinamerika. Zudem ist es unsinnig Kartoffeln, die grösstenteils aus Wasser beste-

hen, über den Ozean zu verschiffen. Fraglich ist auch, ob Entwicklungsländer Grundnahrungsmittel exportieren sollen, die dort knapp sind. Fünf Prozent des Erlöses aus dem Verkauf der Kartoffel fliessen nach Bolivien. Weshalb erhalten die Bolivianer Geld für eine Kartoffel, die in der Schweiz angebaut wird?

Sie sollen dafür entschädigt werden, dass sie während Jahrhunderten das Genmaterial für die Knolle gehütet und gepflegt haben. Dies entspricht auch der internationalen Konvention zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Wie hoch ist der Betrag bis jetzt, und wozu wird er eingesetzt?


NEUES AUS DER MIGROS

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MIGROS-ZEITREISE

Bereits nach der ersten Ernte in der Schweiz sind über 5000 Franken nach Bolivien zurückgeflossen. Dieses Geld kommt ausschliesslich den Bauern dort zugute. Sie verbessern damit die Technik zur Produktion von Kartoffelsaatgut für den lokalen Markt.

Perlen aus dem Bildarchiv: Ex Libris — Bücher fürs Volk (1950))

Wird dieses Beispiel Schule machen?

Ja, die Idee ist auch in anderen Bereichen aufgenommen worden. Zum Beispiel nutzen Zulieferer für die Kosmetikindustrie Kräuter aus Laos und unterstützen Entwicklungsprojekte. Welche Rolle spielt das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) bei diesem Projekt?

Das Seco unterstützte Bolivien beim Aufbau der gesetzlichen und organisatorischen Voraussetzungen, die es erst möglich machten, dass das Land den Zusammenarbeitsvertrag mit der Migros aushandeln und abschliessen konnte. Wir vermittelten auch zwischen den beiden Partnern. Dies alles geschah im Rahmen der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit mit Bolivien. Das Seco unterstützte dabei ein Projekt zur Förderung des bolivianischen Exports. Ein Ziel war es auch, über den Handel zum Erhalt der Biodiversität beizutragen.

B

ücher finden den Weg ins Volk» titelte der «Brückenbauer» in einem Artikel über die Ex Libris. Bücher waren damals teuer und für den «Kleinen Mann aus dem Volke ganz einfach unerschwinglich», wie die Zeitung beklagte. Die Migros handelte: 1950 beteiligte sie sich am kleinen Buchklub Ex Libris, der damals gerade mal 5000 Mitglieder zählte. Man ging über zur Mit-

Wie ist das zu verstehen?

Indem die bolivianischen Bauern sehen, dass ihre Kartoffelarten gefragt und daher wertvoll sind, haben sie ein Interesse daran, diese genetische Vielfalt zu pflegen. Davon profitieren letztlich auch wir. Sind beispielsweise unsere Kartoffeln durch Krankheiten gefährdet, können wir auf bolivianische Sorten zurückgreifen.

PREISBAROMETER

Aktuelle Preisänderungen der Woche

Interview Daniel Sägesser

Bilder Severin Nowacki, zvg

Was haben die Konsumenten von diesem Projekt?

Eine grössere Auswahl im Laden. Zudem leisten sie mit dem Kauf der Kartoffel einen direkten Beitrag an Entwicklungsprojekte in Bolivien und tragen dazu bei, dass die biologische Vielfalt in Bolivien und letztlich auch in der Schweiz erhalten bleibt.

gliedschaft ohne jeden Zwangsbeitrag und ohne Zwangsbezug. Vor allem die Preise wurden drastisch herabgesetzt – mit überwältigendem Erfolg: 19 Jahre später war Ex Libris mit sage und schreibe 320 000 Mitgliedern der grösste Buchclub der Schweiz. Und heute ist das Unternehmen der führende Anbieter im Bereich Musik, Film, Buch, Games und Software. Christoph Petermann

Kalk kann Waschmaschinen nachhaltig schädigen. Das muss nicht sein. Ein wirksames Mittel im Kampf gegen Kalk sind die Calgon-Express-BallTabs 42 Stück. Bisher kosteten sie bei der Migros 22.80 Franken. Der neue Preis ist um einiges günstiger und beträgt noch 19.90 Franken.

Kakao ist ein begehrtes, knappes Gut. Die Preise dafür sind auf ein Rekordniveau gestiegen. Dies zwingt die Migros zu Preiserhöhungen bei zwei kakao- und schokoladehaltigen Frühstücksgetränken: Califora 500 g kostete bis anhin 5.60 Franken, neu sind es 5.80 Franken. Crémant Drink 500 g kostet jetzt 6.40 Franken. Bisher waren es ebenfalls 5.60 Franken.

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50 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

SPÄTSOMMER-FRISCHE

Die Kunden des «Fumoirs» von Champoz BE sind äusserst treu — seit Jahren kaufen sie hier ein. Ihr Namensschild wird an die Wurst, an den Speck oder an den Beinschinken gehängt (oben). Gut Ding will Weile haben. Hier wird das Geräucherte wortwörtlich abgehangen (links). Bernard von Bergen (rechts) ist gelernter Metzger und hat die Räucherei von Champoz BE vor rund einem Jahrzehnt übernommen. Mittlerweile ist er ein gefragter Wurstexperte.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Der Himmel vollerWürste

Seit über 300 Jahren wird in Champoz im Berner Jura geräuchert. Bei Bernard von Bergen (37) hängen schon mal zehntausend Würste von der Decke – kulinarische Träume zwischen zwei Zipfeln.

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J

ura ist Leben. Jura ist grün. Grün beruhigt. Zumindest beruhigt die Landschaft, die im Spätsommer noch saftig grün leuchtet. Ganz im Gegensatz zur Räucherküche von Champoz im Berner Jura. In der ist es schwarz. Pechschwarz. Und in ihr werden Wurstliebhaber nervös vor lauter Aromen. Seit über 300 Jahren werden hier Würste, Speck und Schinken förmlich in Rauch gehüllt. Bernard von Bergen sei Dank, dessen Urahnen aus dem Berner Oberland stammen, was die Einheimischen nicht weiter stört – er ist einer von ihnen. Bernard von Bergen heizt den Würsten nicht nur ein, er produziert und verkauft sie auch gleich direkt an seine Kunden. Frei von Konservierungsstoffen. Und mit bestem kalten Rauch. Noch vor fünzig Jahren diente diese gerusste Wurstoase den Hofbewohnern als Küche. Hier wurde Brot gebacken und gekocht, hierhin brachten die Bauern der Region ihre geschlachteten Schweine zum Räuchern. Tempi passati. Doch dank dem Fachwissen und der Innovation eines Bernard von Bergen blieb diese Tradition erhalten. Rund drei Wochen Rauchzeit benötigt eine Wurst. Beim Speck und Beinschinken sind es locker zwei bis drei Monate. Doch das Warten lohnt sich. Die Aromen sind schlicht umwerfend. Übrigens: Die Würste werden von Schwein, Rind und Pferd angeboten. Die beliebteste Variante ist eine Mischung aus Schwein und Rind. Die Rezepte sind geheim – die Geschichte lebt. Text Martin Jenni Bilder Martin Guggisberg

www.fumoirdechampoz


52 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

SPÄTSOMMER-FRISCHE EXTRA A Rollschinkli mini, TerraSuisse, Fr. 3.25 per 100 g, Kochspeck geräuchert, TerraSuisse, Fr. 1.80 per 100 g

Raucher willkommen Zumindest, wenn es sich um geräucherte Fleischprodukte handelt. Die feinen Raucharomen machen den Rollschinken und den geräucherten Kochspeck der Migros zur Delikatesse.

D

er Spätsommer ist in der Schweiz die Zeit des Erntedankfestes, der Metzgete und von Geräuchertem in allen Variationen. Man muss nicht bis Heiligabend warten, um das saftige, traditionelle Rollschinkli mit Dörrbohnen und Kartoffeln aufzuschneiden. Von geräuchertem Kochspeck ganz zu Schweigen. Der nämlich schmeckt am besten zu frischen Stangenbohnen und

Kartoffeln. In der Ajoie, im nördlichsten Zipfel des Schweizer Jura, wird stets im November zu Saint-Martin, dem Feiertag des Heiligen Martin von Tours, das Geräucherte zelebriert. Dann wird in den lokalen Restaurants eine opulente achtgängige «Metzgete» aufgetischt. Doch bis dahin mag Elisabeth Frischknecht (64), die Gastgeberin des urgemütlichen Bed and

Breakfast «Charme de l’Allaine» im Bauerndorf Courchavon, nicht warten. Das Geräucherte kommt bei ihr bereits in diesen Tagen auf den Tisch. Aber nicht als Gelage, sondern wohlproportioniert als leichtes Gericht in genussvollen Portionen: zum Beispiel Rollschinkli und Kochspeck mit Bohnen, Karotten und AmandineKartoffeln. Wichtig ist, dass bei diesem schmackhaften Gericht

nur hochwertige Produkte verwendet werden. Nicht nur beim geräucherten Fleisch, sondern auch bei den Nebendarstellern, dem taufrischen Gemüse und der festkochenden Amandine-Kartoffel. Der Spätsommer mit seinen milden, sonnigen Tagen und feinen Aromen von geräucherten Leckereien kann also kommen. Martin Jenni

www.charme-allaine.ch


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Fleisch alleine macht noch kein Festmahl. Taufrische Karotten, beste AmandineKartoffeln und aromatische Bohnen machen das Ganze erst perfekt. Amandine-Kartoffeln, Bohnen und Karotten, aktueller Tagespreis

Elisabeth Frischknecht hat angerichtet im Hause «Charme de l’Allaine» mitten in der Ajoie: Geräucherter Kochspeck und Rollschinkli mit Amandine-Kartoffeln, Stangenbohnen und Karotten direkt am Fluss Allaine serviert — das ist kulinarische Musik, das ist echte Spätsommerfrische.


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Migros-Magazin 37, 13. September 2010

DAS BESTE AUS DER MIGROS

Fit im Herbst

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Frisches Gemüse mit Wild? Ein Festschmaus! Und dank dem DélifitBuffet ein leichter dazu.

N

icht nur die Natur bereichert der Herbst mit seinen Farbakzenten – auch auf unsere Teller zaubert er sie: zum Beispiel mit dem satten Grün des Rosenkohls, der gerade Saison hat und nicht nur optisch mit dem tiefroten Rotkabis harmoniert. Die ganze Farbensynfonie des Herbsts ist jetzt in Form von feinen Salaten und leichten Délifit-Menüs in Ihrem Migros-Restaurant erhältlich, Die Délifit-Linie setzt auf saisonale Rezepte, die mit wenig Fett zubereitet werden. Gesamtschweizerisch ist die leichte Linie in allen grösseren Migros Restaurants erhältlich. Und nicht vergessen: Bei jedem Besuch im Migros-Restaurant die Cumulus-Karte zücken und beim Geniessen punkten. HB

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56 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

Bio kann überall sein

Mit Bio profitieren Natur und Mensch. In der Schweiz, in Europa, in Übersee, kurz: auf der ganzen Welt. Seit den Sechzigerjahren baut die Migros ihr Bio-Label kontinuierlich aus. Heute führt die Migros über 1000 Bioprodukte. Über Bio zu reden ist zwar gut, Bio zu kaufen ist besser. Damit aber auch wirklich Bio drin ist, wo Bio draufsteht, legt die Migros grossen Wert auf Richtlinien und deren Einhaltung — dies gilt für heimische wie für importierte Produkte. Dabei dient ihr die Natur als Vorbild. Schädlinge werden nicht mit Chemie, sondern mit deren natürlichen Feinden bekämpft. Kontrolliert werden die Betriebe durch unabhängige Zertifizierungsstellen.

Reine Honigfreuden Schweizer Bio-Honig ist heiss begehrt und wird in Imkerkreisen direkt verkauft. Lateinamerikanischer Bio-Blütenhonig heisst die Alternative der Migros.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Bilder Martin Guggisberg, Styling Anita Oeschger

Zvieri mit Honig: Hans-Ruedi Lyner, Simon van der Veer, Franziska Rupprecht und Emil Baumann (von links).

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enn es um Honig geht, versteht der Schweizer Imker keinen Spass. Verständlich. Honig ist Leidenschaft, eine Passion und Lebensaufgabe. Einmal Imker, immer Imker. Der Schweizer Imker steht für Schweizer Honig. Logisch. Aber er verschliesst deswegen nicht

die Augen. Die Welt ist heute ein Dorf. Da verträgt es auch den Bio-Blütenhonig aus Lateinamerika, den die Migros importiert, zumal die Mengen des Schweizer Honigs in Bioqualität nur beschränkt erhältlich sind und von den Imkern gerne direkt vermarktet werden.

Doch worin liegt der Unterschied zwischen Honig und Biohonig? Er liegt in der Bienenhaltung und bei den verschiedenen Auflagen. Ansonsten kann man den Tierchen logischerweise nicht vorschreiben, dass sie den Nektar nur auf biologisch bepflanzten Feldern oder ungenutzten

Naturflächen sammeln dürfen. Der Bienenflug kann nicht kontrolliert werden.

Preisgünstig mit Klasse Der ausländische Biohonig ist günstiger als der heimische, weil die Vegetationsperioden in den Ursprungsländern


58 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

Im Sammelfieber (links): Wo sich die Biene den Honig holt, kann vom Menschen nicht kontrolliert werden. Die Produkte des Schweizer Imkers Hans-Ruedi Lyner (unten) sind heiss begehrt. hr_lyner@bluewin.ch

Mehr Informationen zum Schweizer Honig unter: www.seelandimker.ch www.bienen-sense.ch www.vdrb.ch

deutlich länger sind als in der Schweiz. Oder anders formuliert: Die Bienen können beispielsweise in Mexiko länger Nektar sammeln, was ungefähr eine Verdreifachung der Honigmenge bedeutet. Doch ob Schweizer Honig oder Bioblütenhonig aus Latein-

amerika, Qualität ist für jeden Imker Pflicht. Übrigens: Mit einer Plage haben alle Imker weltweit zu kämpfen: Die Varroamilbe macht auch vor biologisch gehaltenen Bienenvölkern nicht halt und ist massgeblich schuld am Bienensterben der letzten Jahre. Wer mehr über Bienen wissen

möchte, besucht das Schweizerische Agrarmuseum Burgrain in Alberswil LU. Hier findet man eine weltweit einzigartige Ausstellung zum Thema Biene. Spielerisch, interessant und aufschlussreich für Jung und Alt – sogar für Imker. Martin Jenni


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Léger Halbfettbutter, Schale à 200 g 2.20 statt 3.20 30%

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M-Classic Ravioli Käse/Pesto im 3er-Pack, 3 x 250 g 9.– statt 13.50 33% Alle Minitörtli im 4er-Pack 25% Alle Wähen, z. B. Apfelwähe, 215 g 2.30 statt 2.90 20%

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 37, 13. September 2010

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ie hauchdünnen Butterplätzchen von Créa d’Or schmecken herrlich nach Butter und Mandeln. Auch nach dem Öffnen der Packung bewahren die filigranen Biskuits ihre Knusprigkeit. Diese Qualität kommt nicht von ungefähr. Bevor eine Créa-d’Or-Packung die Midor AG am Zürichsee in Richtung Migros-Filialen verlassen darf, unterliegt sie strengen Kontrollen. Für die hohe Qualität der Butter-

snacks sind ganze 600 Mitabeiter verantwortlich: Einkäufer suchen nach den besten Rohstoffen, Entwickler tüfteln an Rezepturen, lassen sie testen und wieder testen, während Gestalter Verpackungen entwerfen, die den edlen Inhalt schützen. Andere Mitarbeiter sorgen mit innovativer Technologie dafür, dass kein fehlerhaftes Guetsli in die Packung kommt. Deshalb sind Midor-Guetsli purer Genuss – Biss für Biss. DH

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Migros-Magazin 37, 13. September 2010

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Dr. med. Roland Ballier, Leitender Arzt Fachkurhaus Seeblick: «Die Teilnehmer der Kurwochen lernen, die speziell für sie entwickelten Konzepte in die Praxis umzusetzen. Wir sind spezialisiert auf die ursächliche und komplementärmedizinische Behandlung von Stoffwechselstörungen. Dabei handelt es sich vor allem um Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Blutdruckstörungen und deren Folgen.» _________________________ Weg mit überflüssigen Kilos Entgiften und vitalisieren Sie Ihren Körper. In einer Vitalkur- und Kurswoche lernen Sie Übergewicht, Bluthochdruck, zu hohes Cholesterin, Diabetes sowie Erschöpfungs- und Müdigkeitszustände in den Griff zu bekommen. Sie erzielen schon nach kurzer Zeit überzeugende Fortschritte. Erfolglos habe ich mich von Diät zu Diät gehungert Dies ist die Aussage von vielen Hilfesuchenden. Schuld am Misserfolg hat der sogenannte Jo-Jo-Effekt, das Zusammenspiel von Verhaltensmustern und körperlichen Grundbedürfnissen. Die daraus entstehende Negativwirkung wird unterschätzt, denn sie erschwert die Behandlung ernährungsabhängiger Störungen. In einer Vitalkur- und Kurswoche wird Ihnen

gezeigt, wie Sie dank der EPDErnährungstherapie diese Probleme lösen. Informationen zu EPD finden Sie auf www.epdernaehrungsprogramm.ch. _________________________ Ziele der Stoffwechseltherapie • rasch & gesund Depotfett • abbauen. • Cholesterinwerte reduzieren. • Körper entgiften & • vitalisieren. • körpereigene Abwehr• kräfte gezielt stärken. • dauerhafte Erfolge erzielen. _________________________ Unglaublich, wie positiv der Seeblick-Aufenthalt mein Leben verändert hat. Bruno Meier

«Ich war gesundheitlich sehr schlecht zwäg, oft müde und ausgelaugt. Beruflich hatte ich sehr viel Stress. Zu allem Ärger nahm ich Jahr für Jahr ein bisschen mehr zu. Weil ich das Fachkurhaus Seeblick schon kannte, habe ich mich für eine Auszeit dort angemeldet. Meine Erwartungen haben sich mehr als erfüllt: Mit dem EPD-Ernährungsprogramm habe ich 13 kg abgenommen, die Harnsäurewerte und Cholesterinwerte haben sich auf Normalmass eingependelt und ich bin voller neuer Energie. In den Seeblick komme ich auf jeden Fall wieder. Ein Aufenthalt tut mir einfach gut.»

Stärk en Si e Ih re kö rpereige ne n Schutz- un d Entgi ft te m e im Se eblick un gssy sSi e sich in di es en Wun d fre ue n de n Bes uch de r St oche n auf Kreu zlin ge n zu m Ternwarte in de r Erde - Weg de he m a “R ei se r So nn e“.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 37, 13. September 2010

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Eine Flasche Leben

Natürlich, lebendig, rein und unentbehrlich: Wasser ist der Grund allen Lebens. Besonders erfrischend ist das Minenralwasser von Aproz. Es stammt aus den Walliser Alpen und ist von Natur aus mit vielen Mineralstoffen und Spurenelementen gespickt.

Quellfrischer Genuss Quellf

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edes natürliche Mineralwasser ist ein Unikat. Im kleinen Dorf Aproz inmitten der Walliser Bergwelt wird seit über sechzig Jahren wertvolles Lebenselixir in Form von Mineralwasser gewon-

nen. Das reine Quellwasser sickert durch die uralten Gesteinsschichten und wird so auf ganz natürlichem Weg mit Mineralien und Spurenelementen angereichert. Diese sind für unseren Körper le-

bensnotwendig. So deckt der Inhalt einer 1½-Liter-Flasche Aproz zwei Drittel unseres täglichen Bedarfs an Kalzium und rund ein Drittel des Bedarfs an Magnesium ab. Dank des neuen Verpackungs-

designs und der farbigen Deckel sind die Wasser jetzt noch einfacher zu unterscheiden: Blau ist kohlensäurehaltig, Grün nur schwach kohlensäurehaltig und Rot das stille Aproz-Wasser. HB


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WALDPILZFÜLLUNG Herbstlicher Genuss: Cordon Bleu mit Käse und Waldpilzfüllung. Optigal Poulet Cordon Bleu mit Waldpilzen Schweiz per 100 g

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HERBSTPANADE Wiener Genuss: Poulet Schnitzel nach Wienerart an Herbstpanade. Optigal Poulet Schnitzel nach Wienerart Schweiz per 100 g

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 37, 13. September 2010

Leistungsstark

Wissenschaftliche Studien beweisen, dass mit Phosphatidylserin die geistige Leistungsfähigkeit in Beruf, Studium oder Schule positiv beeinflusst werden kann. Dieser Nährstoff kommt natürlicherweise in tierischen Lebensmitteln vor, in Actilife IQ Performance stammt er jedoch aus Soja. Actilife IQ Performance, 30 Kapseln, Fr. 19.50

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Jetzt im M-Classic-Sortiment: extra grosse, frittierte Maiskörner, knackig im Biss und mit leicht rauchigem BBQ-Geschmack. Der Giant Mais ist ein rassiger ApéroBegleiter und ein würziger Geselle für unterwegs. M-Classic Giant Mais BBQ, 200 g, Fr. 2.90

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NEU IN DER MIGROS

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➔ 4 Äpfel schälen, das Kerngehäuse grosszügig mit einem Ausstecher entfernen und mit 3 EL Apfelsaft in einer Gratinform 20 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 180 °C backen. Zirka Fr. 2.— ➔ Füllung: 1 Marzipanstange (80 g), 4—5 EL Haselnüsse und 150 g Magerquark mit dem Stabmixer pürieren. Die Masse in die abgekühlten Äpfel füllen. Zirka Fr. 2.50 ➔ Im auf 180 °C vorgeizten Ofen nochmals 25 Minuten überbacken.

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Natürlich

Herbstlich

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SAISONAL IN DER MIGROS

Der Fruchtsirup der Migros erscheint in neuem Design und kommt nun ganz ohne künstliche Farbstoffe aus. Der Sirup mit einem Fruchtsaftanteil von mindestens 30 Prozent bleibt eine praktische Alternative für alle, die nicht gern schwere Getränkekisten schleppen. Sirup Orange, 75 cl, Fr. 2.10 Sirup Himbeere, 1,5 l, Fr. 4.80

Aussen stachelig, innen zart und aromatisch: Marronis sind die Boten des Herbstes schlechthin. Jetzt sind sie auch wieder im beliebten Soft-Choc-Riegel von Farmer enthalten. Der weiche Getreidestängel mit Marronifüllung und feiner Milchschokolade ersetzt die Pfirsich Limited Edition und ist nur für kurze Zeit erhältlich. Farmer Soft Choc Marroni Limited Edition, 6 St., Fr. 4.40

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Tipp: Dekorieren Sie die fertigen Bratäpfel mit gehackten Nüssen.

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Christkindl-Märkte Stuttgart

2 Tage ab Fr.

179.–

1. Tag Schweiz – Stuttgart Über Winterthur und Schaffhausen erreichen Sie die deutsche Grenze und fahren über die Schwäbische Alb Richtung Norden. Gegen Mittag treffen Sie in Stuttgart ein. Danach steht Ihnen der ganze Tag zur freien Verfügung, um den grössten deutschen Christkindlmarkt am Schiller- und am Marktplatz zu besuchen. Den Abend lässt man dann in einer gemütlichen Weinstube ausklingen oder geniesst das Stuttgarter Nachtleben. 2. Tag Stuttgart – Schweiz Nach dem Frühstücksbuffet und Verladen des Reisegepäcks steht Ihnen der Vormittag erneut zur freien Verfügung. Im Verlaufe des Nachmittags steht unser Bus zur Rückreise in die Schweiz bereit.

Reisedaten 26. 27. 28. 29. 30. 01. 02. 03. 04. 05. 06. 07. 08. 09. 10. 11.

– 27. November – 28. November – 29. November – 30. November Nov. – 01. Dezember – 02. Dezember – 03. Dezember – 04. Dezember – 05. Dezember – 06. Dezember – 07. Dezember – 08. Dezember – 09. Dezember – 10. Dezember – 11. Dezember – 12. Dezember

Prag

4 Tage Fr.

355.–

1. Tag Schweiz – Prag Fahrt durch das Allgäu und vorbei an Nürnberg und Pilsen in die Tschechische Hauptstadt Prag, auch «die Krone der Welt» genannt. 2. Tag Stadtführung in Prag Geführte Stadtbesichtigung in der «Goldenen Stadt» an der Moldau. Mit Sicherheit gehört Prag zu den schönsten Städten in Europa und präsentiert sich ganz speziell in der Vorweihnachtszeit von der schönsten Seite. Sie besuchen die hoch über dem Fluss liegende Burg und flanieren anschliessend über die mittelalterliche Karlsbrücke in die berühmte Altstadt. Die beiden Weihnachtsmärkte links und rechts der Moldau bieten vor allem einen Genuss für Romantiker. 3. Tag Prag Der heutige Tag steht Ihnen vollumfänglich zur freien Verfügung für eigene Entdeckungen und Besichtigungen. 4. Tag Prag – Schweiz Rückreise in die Schweiz.

Reisedaten 25. – 28. November

Würzburg

Nürnberg

Rothenburg 3 Tage Fr.

315.–

1. Tag Schweiz – Rothenburg ob der Tauber – Würzburg Über St. Gallen und vorbei an Memmingen treffen Sie am frühen Nachmittag in Rothenburg ein. Hier besuchen Sie den märchenhaften Reiterlesmarkt inmitten der malerischen Altstadt, die mit ihren Mauern und Türmen ein Bild von einzigartigem Reiz bilden. Gegen Abend Weiterfahrt nach Würzburg. 2. Tag Ausflug Nürnberg Sie besuchen heute den ältesten und bekanntesten Weihnachtsmarkt in Nürnberg. Er wurde im Jahr 1628 erstmalig schriftlich erwähnt. Die von Stadtmauern und Türmen umgebene Altstadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten machen den Aufenthalt besonders reizvoll. 3. Tag Würzburg – Ludwigsburg – Schweiz Nach dem Frühstücksbuffet Fahrt nach Ludwigsburg, wo Sie den bekannten barocken Weihnachtsmarkt besuchen. Am Nachmittag Rückfahrt in die Schweiz.

02. – 05. Dezember

Reisedaten

06. – 09. Dezember

03. – 05. Dezember

09. – 12. Dezember

10. – 12. Dezember

Abfahrtsorte

Abfahrtsorte

Abfahrtsorte

Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

Inklusive

Inklusive

Inklusive

✘ 2-tägige Fahrt mit moderns-

✘ 4-tägige Fahrt mit moderns-

✘ 3-tägige Fahrt mit moderns-

✘ Übernachtung mit Früh-

✘ Übernachtung mit Früh-

tem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ Übernachtung mit Früh-

stücksbuffet im Erstklasshotel Maritim im Zentrum von Stuttgart

Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC, Farb-TV etc.

Nicht inbegriffen:

✘ Einerzimmerzuschlag Fr. 55.– ✘ Weekend-Zuschlag Fr. 20.– (Abfahrten vom 27. November und 4. Dezember)

✘ Annullationsschutz Fr. 12.–

tem 4-Sterne-Fernreisecar

tem 4-Sterne-Fernreisecar

stücksbuffet im Erstklasshotel Maritim im Zentrum von Würzburg

stücksbuffet in einem 4-Stern-Hotel

✘ Alle Zimmer mit Bad oder mit

✘ Nachtessen am ersten Tag

✘ Ausflug zum ältesten und

Dusche/WC, Farb-TV etc.

✘ Stadtbesichtigung in Prag Nicht inbegriffen:

✘ Einerzimmerzuschlag Fr. 90.– ✘

Annullationsschutz Fr. 18.–

Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/ WC, Farb-TV etc. berühmtesten Weihnachtsmarkt in Nürnberg

München Salzburg Innsbruck

mit Gut Aiderbichl

3 Tage HP Fr. 315.– 1. Tag Schweiz – München – Rohrdorf Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und gelangen nach München, wo Sie Zeit haben den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Gegen Abend Weiterfahrt nach Rohrdorf. 2. Tag Ausflug Gut Aiderbichl und Salzburg Am Morgen Besuch des bekannten Guts Aiderbichl, dass bereits seit dem Jahr 2000 in Not geratene Tiere beherbergt. Am Mittag Fahrt in die Mozartstadt Salzburg und Besuch des traditionsreichen Christkindlmarktes. Daneben bietet diese berühmte Festspielstadt aber noch viele andere Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch lohnen würden. 3. Tag Rohrdorf – Innsbruck – Schweiz Nach dem Frühstücksbuffet kurze Fahrt nach Innsbruck und Besuch des Weihnachtsmarktes am Fusse des «Goldenen Dachls». Im Verlaufe des Nachmittags Rückreise in die Schweiz.

Südtiroler Christkindl-

Märkte

3 Tage HP Fr. 315.– 1. Tag Schweiz – Brixen Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und fahren über die Arlberg-Route und den Brennerpass ins Südtirol. Am Nachmittag erreichen Sie Brixen, wo Sie den ersten Weihnachtsmarkt besuchen. 2. Tag Weihnachtsmärkte in Bozen und Meran Lassen Sie sich von der vorweihnächtlichen Stimmung der Christkindlmärkte in Südtirol verzaubern. Ob in Bozen oder Meran – überall erwarten Sie viele weihnachtlich geschmückte Stände mit schönen Geschenkideen und kulinarischen Köstlichkeiten. 3. Tag Brixen – Innsbruck – Schweiz Nach dem Frühstücksbuffet fahren Sie nach Innsbruck, wo Sie Zeit haben den Weihnachtsmarkt am Fusse des «Goldenen Dachls» zu besuchen. Im Verlaufe des Nachmittags Rückreise in die Schweiz über die Arlberg-Route.

Reisedaten 26. – 28. November 28. – 30. November

Reisedaten

30. Nov. – 02. Dezember

29. Nov. – 01. Dezember

08. – 10. Dezember

03. – 05. Dezember 06. – 08. Dezember

Abfahrtsorte

Abfahrtsorte

Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

Bern, Olten, Aarau, Zürich, Winterthur

Inklusive

Inklusive

✘ 3-tägige Fahrt mit modernstem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ Übernachtung mit Früh-

stücksbuffet und Halbpension in gutem Mittelklasshotel in Rohrdorf

✘ Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC, Farb-TV etc.

✘ Eintritt ins Gut Aiderbichl

✘ 3-tägige Fahrt mit modernstem 4-Sterne-Fernreisecar

✘ Übernachtung mit Früh-

stücksbuffet und Halbpension im 4-Stern-Hotel Löwenhof in Vahrn bei Brixen

✘ Alle Zimmer mit Bad oder mit Dusche/WC, Farb-TV etc.

✘ Ausflug zu den Weihnachtsmärkten in Bozen und Meran

Nicht inbegriffen:

Nicht inbegriffen:

Nicht inbegriffen:

✘ ✘ Annullationsschutz Fr. 16.–

✘ Einerzimmerzuschlag Fr. 60.– ✘ Annullationsschutz Fr. 16.–

✘ Einerzimmerzuschlag Fr. 60.– ✘ Annullationsschutz Fr. 16.–

Einerzimmerzuschlag Fr. 70.–


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 37, 13. September 2010

Tierischer Wettbewerb

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Am 4. Oktober ist Welttiertag. Die Migros engagiert sich alljährlich für unsere tierischen Freunde und lanciert obendrein einen Wettbewerb. Mach mit und gewinne tolle Preise!

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irft sich dein Hamster in Pose, weil er weiss, dass er zum x-ten Mal porträtiert wird? Oder hat es dir die Pinguinkolonie im Zoo besonders angetan? Dann lass deiner Kreativität freien Lauf und schick ein selbst gemaltes Bild deines Lieblingstiers an untenstehende Adresse. Die drei schönsten Bilder werden mit einem Jahresabo für die ganze Familie im Zoo Basel, Zürich oder Bern belohnt. Unter allen Teilnehmern werden zudem 35 Tageskarten für einen Familien-Zoobesuch verlost. Die Migros engagiert sich seit zehn Jahren am Welttiertag. Ein Prozent des Tierwelt-Umsatzes, der während der Aktion vom 21. September bis 4. Oktober erwirtschaftet wird, geht an die drei Partner-Tierschutz-Organisationen Stiftung für das Wohl des Hundes Certodog, Schweizer Tierschutz (STS) und Schweizerische Vogelwarte Sempach. AB

Ambra (13) und Giorgia (10) aus Balerna TI sind schon eifrig am Malen.

Bild Jorma Müller

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So machst du mit: Schicke das Bild deines Lieblingstiers mit deiner Adresse an folgende Adresse: Migros-Genossenschafts-Bund, Welttiertag, Postfach, 8099 Zürich. Einsendeschluss: 7. Oktober 2010. Rechtlicher Hinweis: Die Teilnahme an der Verlosung ist nicht an einen Kauf gebunden. Mitarbeiter der Migros und der Wirz Werbung AG sind von der Wettbewerbsteilnahme ausgeschlossen. Die Auswahl der Gewinner erfolgt am 11. Oktober 2010. Die Gewinner werden schriftlich informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Preis kann nicht umgetauscht oder in bar ausbezahlt werden.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 37, 13. September 2010

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Total — der Umwelt zuliebe

Weniger ist mehr. Das gilt auch für die PulverWaschmittel von Total. Sie sind neu noch ergiebiger und reinigen Ihre Wäsche schon ab 15 Grad.

B

ewusst waschen ist aktiver Umweltschutz. So sorgen Sie dafür, dass auch die nächste Generation ausgelassen eine intakte Natur geniessen kann. Wer eine niedrige Waschtemperatur wählt,

spart Strom, schont die Umwelt und nicht zuletzt das Portemonnaie. Mit diesem Ziel haben die Forscher der Mifa die PulverWaschmittel von Total mit neuen Inhaltsstoffen weiterentwickelt.

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Die optimierten Saubermacher waschen noch effizienter – bereits ab 15 Grad. Dabei wird weisse Wäsche strahlend, und die Leuchtkraft der farbigen Wäsche bleibt erhalten. Dank der erhöhten

Waschkraft genügt eine geringere Dosierung. Damit entlasten Sie nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Rücken, denn die Packungen sind nun leichter und TG handlicher.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 37, 13. September 2010

NEU IN DER MIGROS

Aufgeweckt

Herzig und praktisch ist der Kid’Sleep-Wecker, der auch als Nachtlicht dient: Ein schlafendes Häschen weist darauf hin, dass man noch weiter träumen darf, zur eingestellten Weckzeit leuchtet der fröhliche Wanderhase. Grössere Kinder holt Kid’Sleep mit heiterem Vogelgezwitscher aus den Federn. Kid’Sleep Wecker,

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Zweigeteilt

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RAPPENSPALTE

Schlagersänger Leonard (46) aus Seedorf UR feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Künstlerjubiläum mit der CD «Die Jahre hinter mir». Leonard, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als Bub habe ich Waschmittelpulver von meiner Mutter in kleine Plastiktüten abgefüllt und in der Nachbarschaft verkauft. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für eine Mahlzeit mit Meeresfrüchten oder Fisch.

Modernisiert

Das Babysortiment von Milette präsentiert sich im neuen Design. Ein einheitliches Logo macht es besser erkennbar, und die Produktfarben wurden harmonisch aufgefrischt. Im Pflegebereich wurde das bisherige Bärchen mit einem wonnigen Babygesicht ersetzt. Die Qualität bleibt natürlich die gleiche: Nur das Beste für Ihr Kind. Milette Baby Shampoo, 300 ml, Fr. 3.20, Nagelpflegeset, Fr. 9.90

Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Mein umfangreiches Musikarchiv: Schlager und Raritäten aus den 70erund 80er-Jahren. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Nichts! Wenn ich Glück habe, finde ich vielleicht einen Gratisparkplatz. Wo trifft man Sie abends?

In meinem Bett. Ich bin ein Frühaufsteher, aber auch ein leidenschaftlicher Früh-zu-Bett-Geher. Und wo garantiert nicht?

Nachgespielt

NEU IN DER MIGROS

Wenn der Disney-Film «Cars» Ihre Kinder begeistert hat, dann werden sie mit den Lego Duplo Cars erst recht Bauklötze staunen. Mit der neuen Linie für Kleinkinder können diese die Szenen aus dem Film nachbauen, nachspielen und mit unbegrenzter Fantasie weiterspinnen. Lego Duplo Cars Flos Café, Fr. 39.90* * Nur in grösseren Migros-Filialen mit Spielwarenabteilung erhältlich.

Im Club mit Technomusik oder an einem öffentlichen Boxkampf. Sind Sie gerne prominent?

Sagen wir so: Ich gehöre nicht zu den Promis, die Depressionen bekommen, wenn sie auf der Strasse nicht erkannt werden.

Eugen Baumgartner


86 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

AUFZUG: Kalbsfilet, Ziger, Zwiebel,

Knoblauch, Steinpilze, frische Kräuter und Speck. EINZUG: Die Steinpilze saugen Fett auf und braten vor sich hin. APPLAUS: Ueli Jäggi versteht die Kunst des Genusses. Stets mit gesundem Appetit. DREHORT: Der Schauspieler dreht nicht nur Filme, sondern als Hobbykoch auch immer wieder mal an der Pfeffermühle.

Exzentriker unter sich

Als Privatdetektiv Musil von Musil & Musil hat Schauspieler Ueli Jäggi im Radio Kultstatus erlangt. der Hobbykoch seinen Stempel auf. Und wer spielt sich im gewagten Kochstück der «Saisonküche»


SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

Ueli Jäggi

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si Safran. Pasta, Pelati und Sie pro Woche? ➔ Wie oft kochen Zwei- bis dreimal. Sie … ➔ Kochen ist für n, r machen und hoffe te ea … wie gutes Th e nd Hä die in am Ende dass die Mitesser . klatschen den e nie im Leben in ➔ Was würden Si Mund nehmen? n Roger Köppel. Einen Leitartikel vo n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? Sonm ehemaligen UnoMit Jean Ziegler, de f au t ch r für das Re derberichterstatte Nahrung.

N

ein, einen Internetauftritt habe er nicht. Er, Ueli Jäggi (56), bevorzuge den direkten Kontakt, das persönliche Gespräch. Gerade im Zeitalter von Facebook und Co. Nein zu Hause gehe es ihm nicht, er sei gerade am Zügeln, seine alte Bleibe ein Chaos voller Kartonschachteln, sein neues Daheim leer, nicht mal mit einem Messer könne er dort dienen. Aber in der Basler Papiermühle, in der Beiz seiner Lebenspartnerin Katharina Baur, gleich neben dem Schweizerischen Papiermuseum, da würde es ihm gehen. Zudem sei das, so direkt am Lokalbach Dalbe-Dych gelegen, eine verdammt romantische Oase. Genau das Richtige für ein

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Kalbsmedaillon mit Steinpilzen à la Ueli. Voilà! Schon klopft «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius an die Holztüre. «Montag Ruhetag» steht da. Nichts passiert. Kein zuvorkommender Garçon, der die Tür öffnet – nur das Handy der Köchin klingelt: Nein, nein. Nicht drei, zwei Uhr … Aber das mache doch nichts. Natürlich sei das kein Problem … Nein, sie werde ihm nicht weglaufen, hören Nachbarn Andrea Pistorius ins Telefon säuseln. Nun. Es geht zwar nicht um di Wurst, aber ums Essen, und die dafür da nimmt sich Connaisseur und Schauspieler Ueli Jäggi (56) un immer Zeit. Erst recht beim im Zügeln. Z

D Ende vom Anfang in der Das Küche und auf der Bühne

Schon ist er da und begrüsst, küsst und entschuldigt sich, zeigt die Küche, öffnet die Fenster – los gehts: Die Steinpilze sind im Nu geputzt und gerüstet, die Flasche ist entkorkt, der Inhalt verkostet und für gut befunden, der «Ziggerbutter» wird präpariert, das Fleisch ist gewürzt. «Das Ende vom Anfang» ist geschafft. Übrigens ein Bühnenstück von Sean O’Casey, das Ueli Jäggi 2004 als Regisseur in der schweizerdeutschen Fassung im Theater Luzern inszenierte. «Alleine Essen geht bei mir nicht, das ist mir zu trist. Ab und zu als One-Man-Show durch die Küche touren, mag gerade noch funktionieren, doch gemeinsam mit Katharina in der Küche stehen,schnabulieren,rüsten,hacken, schneiden, rühren und verkosten, ist die Vollendung.

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

Aber auch Filmen und Theaterstücken drückt in den Vordergrund? «Zigger» oder Steinpilz

Steinpilze sucht man selbst. Dann duften sie auch, scheint Ueli Jäggi zu denken, während «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius den Aromen auf der Spur ist.


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1. Tag / Zürich – Bangkok: Flug von Zürich mit Qatar Airways via Doha nach Bangkok. 2. Tag / Ankunft in Bangkok: Nach Ihrer Ankunft in Bangkok am Vormittag erwartet Sie bereits ein erster Höhepunkt Ihrer Reise mit dem Besuch des prunkvollen Königspalastes mitten in der quirligen Millionenstadt Bangkok. 3. Tag / Bangkok – Ayutthaya – Sukhothai: Fahrt durch eine abwechslungsreiche Tropenlandschaft mit üppiger Vegetation. Besuch von Ayutthaya mit seinen fantastischen Tempelanlagen – einst über 400 Jahre lang Hauptstadt von Siam, wie Thailand früher hiess. Nach der Besichtigung Fahrt nach Sukhothai. 4. Tag / Sukhothai – Chiang Rai: Heute besichtigen Sie zuerst Sukhothai, die erste Hauptstadt des Landes. Besonders interessant sind die prachtvollen Bauten und ein „Historical Park”. Am Nachmittag Halt am schönen Kwan Phaya See. 5. Tag / Goldenes Dreieck: Ein weiterer Höhepunkt erwartet Sie heute: Sie besuchen einen traditionellen Bergstamm mit Spaziergang durch den farbenprächtigen Markt. Krönung dieses Tages ist eine malerische Bootsfahrt auf dem Mekong–Fluss zum Dreiländereck von Laos, Myanmar und Thailand. 6. Tag / Chiang Mai: Heute besuchen Sie das Elefantencamp und können die Dickhäuter bei ihrem Bad beobachten. Anschliessend Spaziergang durch eine Orchideenfarm. Mit dem What Doi Suthep besichtigen Sie den imposantesten Tempel des ganzen Landes. Am Abend laden wir Sie zu einem typischen Kanntoke Dinner mit traditionellen Folkloredarbietungen ein. 7. Tag / Chiang Mai – Lampang – Phitsanulok: Am Vormittag besuchen Sie das Zentrum für lokales Kunsthandwerk in Chiang Mai. In Lampang bewundern Sie den bekannten und einzigartigen Emerald Buddha. Nach einer abwechslungsreichen Fahrt erreichen Sie am Abend Phitsanoluk. 8. Tag / Phitsanulok – Bangkok: Besichtigung der eindrücklichen Stadt Phitsanulok, die in keinem Thailandreiseprogramm fehlen sollte. In Phitsanulok leben heute wie in alten Zeiten viele Menschen am und auf dem Wasser – auf Booten und Flößen. Anschliessend Fahrt zurück in die quirlige Millionen–Metropole Bangkok und Übernachtung im Erstklasshotel. 9. Tag / Bangkok – Zürich oder Beginn Badeferien in Rayong: Freier Tag in Bangkok für Shopping oder einen fakultativen Ausflug zu den prächtigen schwimmenden Märkten von Damnoen Saduak. Für Gäste mit Badeferienverlängerung erfolgt anschliessend der Transfer nach Rayong direkt in Ihr Hotel. Für Gäste, die heute in die Schweiz zurück fliegen, erfolgt der Transfer zum Flughafen für den Rückflug nach Zürich am Abend. 10. Tag / Zürich: Am Morgen Ankunft in Zürich.

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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 37, 13. September 2010

Und die Belohnung für die gemeinsame Arbeit ist die gedeckte Tafel und das lustvolle Gespräch», erzählt Ueli Jäggi von seinen kulinarischen Vorlieben. Zudem sei er in seiner Kindheit mit sieben am Tisch aufgewachsen. Das präge, ergänzt er pragmatisch.

Zwischen Musil und Donna Leon

Apropos prägen. Als Privatdetektiv Musil von Musil & Musil hat er im Radio Kultstatus erlangt, der Donna-Leon-TV-Fangemeinde ist er als Pathologe Dottore Aurino und Freund von Commissario Brunetti ein Begriff, und das Kinopublikum kennt ihn aus Filmen wie «Brandnacht» und «Grounding». Die Theatergänger kennen ihn aus den Produktionen mit Christoph Marthaler. Ob mit Shakespeare oder Schubert: Ueli Jäggi prägt – wie der «Ziggeranke» die Steinpilze. «Eine etwas gewagte Kombination, aber mir schmeckt sie», hält Ueli Jäggi lakonisch fest, um im Musil-Slang nachzudoppeln: «Läck, weisch wie guet.» Nebenbei: Kalbszunge an einer Kapernsauce mit Kartoffelstock schmecke ihm genauso gut wie ein Hackbraten – die einfachen Sachen halt. Wobei er sich auch gerne zu einem Spitzenkoch an den Tisch setze. Erst diesen Sommer habe er in Avignon bei Sternekoch Christian Etienne geschlemmt. Sein «Menu de tomates» sei legendär. «Schlicht grandios», schwärmt Jäggi von seinem Gaumentanz in Frankreich. Vorgestern Berlin, gestern Avignon, heute und schon «morgen» wieder in der «Papiermühle». «Zu Ehren des alemannischen Dichters Johann Peter Hebel (1760– 1822) wird Katharina Baur Markgräfler Spezialitäten kochen, der Kellner badische Weine kredenzen und ich alemannisch ‹babble›. Nicht am Tisch, sondern vor dem Publikum», beendet der Vollblutschauspieler den Kochnachmittag. Applaus. Text Martin Jenni Bilder Marco Aste

Der Abend mit Johann Peter Hebel findet am Freitag, 17. September 2010 statt. www.papiermuehle.ch

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Kalbsmedaillons mit Steinpilzen und Zigerbutter Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 35 Minuten Pro Person ca. 37 g Eiweiss, 13 g Fett, 4 g Kohlenhydrate, 1200 kJ/280 kcal

ZUTATEN

8 Kalbsmedaillons Pfeffer 1 EL Mehl 1 Zwiebel 2 Knoblauchzehen 50 g Bratspeck 300 g frische Steinpilze ½ Bund Petersilie ½ Bund Schnittlauch 2 EL Olivenöl Salz 4 TL Zigerbutter

ZUBEREITUNG

1 Kalbsmedaillons mit Pfeffer würzen und mit Mehl besträuben. Zwiebel und Knoblauch hacken. Speck in Würfel, Pilze in Scheiben schneiden. Petersilie und Schnittlauch fein hacken. 2 Speck in einer Bratpfanne ohne Fett braten, Zwiebel und Knoblauch dazugeben. Pilze beigeben und mitbraten. Schnittlauch und Petersilie dazugeben und mischen. 3 Öl in einer Bratpfanne erhitzen. Fleisch beidseitig je 2—3 Minuten braten. Mit Salz würzen und mit den Pilzen anrichten. Zigerbutter dazuservieren.

TIPP

Dazu passen frische Spätzli oder Butternüdeli. Statt frischen Steinpilzen gefrorene oder andere Pilze verwenden, wie zum Beispiel Champignons.

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90 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

KLEINE KÜCHENKUNDE

Frisch von der Pirsch Der Steinpilz ist der König unter den Pilzen. Was es bei Pilzen sonst noch zu beachten gilt, verrät Ihnen unsere Food-Redaktorin Sonja Leissing.

W

ährend man sich in Bayern auf Schwammerl-Suche begibt, gehen Schweizer ganz einfach in die «Schwümm». Auch viele meiner Freunde sammeln Pilze. So erzählte mir mein Freund Hans, dass er schon als kleiner Bub mit seinen Eltern durch die Wälder streifte, den Blick konzentriert auf den Boden gerichtet und hinter jedem Dickicht oder unter jeder Fichte den Schatz vermutend. Natürlich geht er auch heute noch in die Pilz. Entdeckt er dann tatsächlich einen Steinpilz, zückt er das scharfe Messer, während seine Liebste Bleistift und Papier zur Hand nimmt, um den Fund zu protokollieren – fürs nächste Jahr.

Der König der Pilze

Natürlich ist das mit dem König so eine Sache, und die Königin der Pilze wäre dann die Morchel. Das sehen aber nicht alle Pilzsucher so. In der kalten Jahreszeit sind es die Austernseitlinge oder die Winterpilze, die locken. Im Frühling die Becherlinge und die Maipilze wie auch die Eierschwämme (Pfifferlinge). Ab Juni sind es dann die begehrten Steinpilze, die zur Gattung Dickröhrlinge gehören. Steinpilze werden in Fichten- und Kiefersteinpilze, Schwarzhütige Steinpilze (Bronzeröhrling) oder Sommersteinpilze unterteilt. Übrigens: Die Bezeichnung Steinpilz rührt daher, dass die Konsistenz seines Fleisch härter ist als die der meisten anderen.

Nützliches auf der Pirsch

Ein geflochtener Korb gehört genauso zur Ausrüstung – damit die Luftzufuhr für die gesammelten

Pilze gewährleistet ist und sie nicht zu faulen beginnen – wie ein scharfes Messer. Auch ein Pilzbestimmungsbuch ist ein guter Begleiter, obwohl es den Besuch beim Pilzkontrolleur nicht ersetzt. Und wie bereits erwähnt können Bleistift und Papier wertvolle Dienste leisten. Zumindest für die Zukunft, denn wo ein Pilz wächst, spriesst er garantiert nach.

Taufrisch

Aus dem Wald: Frische Steinpilze nicht in einem Plastikbeutel, sondern in einem Papiersack in das Gemüsefach des Kühlschranks legen. So halten sie einige Tage. Tipp: Steinpilze, wie beim Fleisch, in kleine Schnitzel schneiden und mit einer hausgemachten Panade panieren und im Butter-Öl-Gemisch ausbacken. Vor dem Servieren mit Zitronensaft beträufeln.

Sammeln und mehr

Wichtig ist, dass man unversehrte und frisch aussehende Pilze berücksichtigt. Ältere Exemplare sind häufig von schlechtem Geschmack. Allzu junge Pilze führen hingegen oft zu Verwechslungen. Geschnittene Pilze gilt es sofort zu reinigen. Stielansatz, Erde und schlicht alles, was nach der Ernte nicht an den Pilz gehört, entfernen, da die Verunreinigung im Sammelkorb auf andere Pilze übertragen werden kann.

Pilze putzen

Pilze saugen wie Schwämme Wasser auf, das sie mit ihren Aromastoffen beim Kochen abgeben. Spülen Sie Pilze daher nur unter fliessendem Wasser ab. Noch besser: Mit einer speziellen Pilzbürste oder mit Küchenpapier putzen, abtupfen oder abreiben.

Aufwärmen?

Die Aussage «Pilze sollten nicht mehr aufgewärmt werden», stammt aus einer Zeit, in der es keine Kühlschränke gab. Dennoch: Nach 24 Stunden im Eisschrank sollten aufgewärmte Pilze nicht mehr verzehrt werden. In der Migros sind getrocknete Steinpilze national und frische regional erhältlich.

Getrocknet

Aus dem Ofen: Geputzte Pilze in Scheiben schneiden, im Backofen bei 50 Grad je nach Grösse 5—10 Stunden trocknen. Luftdicht verpackt sind sie bis zu einem Jahr haltbar. Tipp: 15—20 Gramm luftgetrocknete Steinpilze entsprechen etwa 100 Gramm frischen Pilzen.


SAISONKÜCHE

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AUFGEGABELT

On the rocks

Einfrieren: Rohe Steinpilze ganz belassen oder in Scheiben schneiden. Tiefgekühlt sind sie 4 Monate haltbar. Pilze, die im Vorfeld 5—10 Minuten in Öl gedünstet werden, sind 6 Monate haltbar. Tipp: 10—15 Gramm gefriergetrocknete Steinpilze entsprechen etwa 100 Gramm frischen Pilzen.

Martin Jenni, Food-Redaktor

Eingelegt

In Öl-Essig: Pilze nach Grösse bis 10 Minuten im Salzwasser kochen, herausnehmen und abtropfen. In sterilisierte Gläser legen, mit Essig-Öl auffüllen, mit Pfefferkörnern, Lorbeerblatt, Knoblauchzehe würzen und gut verschliessen. Kühl aufbewahrt sind Steinpilze 6 Monate haltbar. Tipp: Rosmarin (oder andere Kräuter) eignen sich ebenso zum Würzen.

Bilder Gian Vaitl, Prisma (1), bab.ch/Stockfood (1), iStockphoto (2)

Der Nase nach

Mein Orientierungssinn ist gut. Wenn andere hilflos auf den Kompass, die Landkarte oder das Navigationsgerät starren, gehe ich einfach der Nase nach. Mein Glaube, das Ziel zu finden (zumindest in der Natur), ist unerschütterlich. Dachte ich – bis mich Bruno zum Pilze sammeln einlud. Bereits nach einer halben Stunde hatte ich Mühe: a) ihm zu folgen, b) allen Ästen, die durch ihn wie Pfeile auf mich zugeflogen kamen, auszuweichen und c) die Orientierung nicht zu verlieren. Wie ein wild gewordenes Trüffelschwein raste Bruno durch den Wald, ich fluchend hinterher. Vergebens. Bald ward er nicht mehr gesehen, und ich hatte auch keine Ahnung mehr, wo ich war. In diesem Moment war es mir auch vollkommen egal. Hauptsache, ich musste Bruno nicht mehr hinterherrennen. Nach einer Stunde fand ich, zugegeben mit etwas Glück, den Weg zum Ausgangspunkt – und Bruno am Waldrand, der fuchtelnd und schreiend um einen Baum tanzte. Er schien auf eine Steinpilzader gestossen zu sein. Ich sah ihn nur ungläubig an und bestellte per Handy einen Tisch bei Madeleine Müller. Bruno- und pilzfrei. www.gasthaustrogen.ch


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94 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

Vom Film zum Musical «Die Schweizermacher - Das Musical». Am 16. September ist es so weit. Der erfolgreichste Schweizer Film aller Zeiten feiert als grosse Bühnenschau Premiere.

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r sorgte im Jahr 1978 für Aufsehen: der Film «Die Schweizermacher». Mit knapp einer Million Kinobesucherinnen und -besuchern war er bis heute der erfolgreichste helvetische Film. Nun kommt «Die Schweizermacher» ab dem 16. September als grosse Musicalinszenierung in die Maag Halle Zürich. Eine satirischironische und romantische Geschichte, eingängige Musik, ein aufwendiges Bühnenbild, ein über 20-köpfiges Ensemble und eine Liveband machen «Die Schweizermacher Ω Das Musical» zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Eine Geschichte ums Schweizerwerden

Kantonspolizist Moritz Fischer bewirbt sich bei der Fremdenpolizei und wird vom Einbürgerungsbeamten Max Bodmer unter die Fittiche genommen. Die beiden Beamten überwachen Francesco Grimolli, den sozialistischen Italiener, der bei der Jowa am Fliessband arbeitet, Milena, eine Balletttänzerin mit jugoslawischen Wurzeln, sowie das deutsche Ehepaar Gertud und Helmut Starke und prüfen sie auf ihre Tauglichkeit, Schweizer zu werden. Aber dann geschieht etwas Unvorhergesehenes: Moritz Fischer verliebt sich in Milena, die schöne Tänzerin. Finden die beiden Verliebten zusammen? Wird Fancesco Grimolli ein stolzer Eidgenosse? Und dürfen Herr und Frau Starke schliesslich die Schweizer Fahne hissen?

Das Werk des stolzen Jowa-Bäckers Grimolli: Die Schwarzwäldertorte.

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Weitere Infos und Tickets unter: www.dieschweizermacher.ch

Im Abendkurs wird fleissig die schweizerdeutsche Aussprache geübt.

Die Einbürgerungsbeamten zu Besuch


IHRE REGION MIGROS AARE

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Christof Cartier. Horst Bohnet.

Richard Wyss.

bei der Tänzerin Milena.

Zu gewinnen

Die Migros ist Hauptsponsorin von «Die Schweizermacher». Aufgrund dieses Engagements verlosen wir 15 x 2 Tickets für die Vorstellung am Donnerstag, 4. November 2010, 19.30 Uhr. Senden Sie uns eine Postkarte mit Ihrem Vornamen, Namen und Ihrer Adresse bis spätestens 17. September an: Migros Aare, K+K, Schweizermacher, Industriestrasse 20, 3321 Schönbühl. Die Gewinner werden bis Ende September ihre Tickets erhalten. Viel Glück! Sponsoring by

«Die Schweizermacher», Zürich ab 16.9.2010

Die Ruhe auf sich einwirken lassen Eine aussergewöhnliche Ausstellung auf dem Gurten: Ruhesteine.

N

och bis zum 3. Oktober sind sie im Park im Grünen auf dem Berner Hausberg zu sehen: die sogenannten Ruhesteine, entworfen und realisiert von 21 Mitgliedern des Schweizer Bildhauer- und Steinmetzverbandes VSBS. Diese Bildhauerinnen und Steinmetze nehmen die Gelegenheit wahr, um auf der grössten öffentlichen Grünanlage der Stadt Bern auf 864 Metern über Meer Ω fern von Lärm und Hektik Ω ihre Werke zu präsentieren. Bildhauer und Steinmetze errichteten bereits in früheren Jahrhunderten Kirchen und

Dombauten mit einzigartigen sakralen Schätzen. Parlamentsgebäude und Türme sind auf ihr Handwerk zurückzuführen. Bildhauer und Steinmetze prägten mit speziellen Fassaden, Brunnen und Lauben jedes Stadtbild. Ihre Kunst im öffentlichen Raum und am Bau war und ist wegweisend. Bildhauer und Steinmetze errichteten Denkmäler und Skulpturen. Auf dem Friedhof erzählen sie seit Jahrhunderten auf Grabmalen die Geschichte eines Ortes und seiner Bewohner. So unterschiedlich wie die ausgestellten Objekte sind auch

die alltäglichen Arbeitsbereiche des heutigen Bildhauer- und Steinmetzberufs. Arbeiten im Bereich Steinrestaurierung, Grabmal, Bodenbeläge, Treppen, Design, Abgüsse und das freie künstlerische Schaffen zeigen nur ansatzweise auf, wie vielfältig das Berufsbild des Steinbildhauers und des Steinmetzes ist. Bei den 26 Arbeiten auf dem Gurten handelt es sich meistens um Einzelanfertigungen, die sorgfältig auf die Bedürfnisse der Kundschaft abgestimmt worden sind und so einen bleibenden Wert erhalten. Bo


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Migros-Magazin 37, 13. September 2010

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SEX & LIEBE

Attraktive Stimmen

Bilder Colourbox, Age Fotostock/LOOK-foto, age fotostock / LOOK-foto, dpa Picture-Alliance

Schöne Männerstimmen sind weder laut noch tief. Nicht die tiefe Frequenz macht eine Männerstimme sexy, wie eine Studie am Frankfurter Institute for Advanced Studies zeigt. Die meisten Teilnehmerinnen der Untersuchung fanden ausgerechnet die höchste Männerstimme attraktiv, die tiefste wurde dagegen nicht positiv bewertet. Auf Frauen betörend wirken in erster Linie die Sprachmelodie und die Geschwindigkeit des Sprechens. Positiv bewertet wurden auch souverän klingende Stimmen. Unattraktiv wirken dagegen zu langsames Sprechen und viele Verzögerungslaute wie «Äh» oder «Ehm». Dasselbe gilt übrigens auch für die Attraktivität von Frauenstimmen aus Männersicht. Zusätzlich bevorzugen Männer jung und sportlich klingende Stimmen.

Romantik kommt vor Sex: Jungen und Mädchen sind heute später sexuell aktiv als vor fünf Jahren.

FAMILIE

Nume nid gschprängt! S

ex sei bei der Jugend allgegenwärtig, heisst es. Immer früher, immer ungehemmter, immer sorgloser gehe es zur Sache. Dieses Vorurteil ist falsch. Das zeigt «Jugendsexualität 2010», eine Studie, die zwar in Deutschland durchgeführt wurde, aber auf die Schweiz übertragbar ist. Mehr

als ein Drittel der Teenager hat laut der Untersuchung mit 17 Jahren noch keine sexuellen Erfahrungen gemacht. Wichtiger sind Treue sowie Verhütung und Schutz vor der Übertragung von Krankheiten mit Kondom. Auch der Zeitpunkt des ersten Mals verschiebt sich nach hinten. Beson-

ONLINE-UMFRAGE: IN FORM O

Frage von letzter Woche

Zu viel Schlafmangel schadet

Wie oft hatten Sie Sex, bis der Schwangerschaftstest positiv ausfiel?

Ei Ein andauerndes Schlafmanko hat für die Gesundheit deutlich dramatisc tischere Folgen als bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommt ei ein Forscherteam der University of Wisconsin in Madison (USA). Schläft ei ein Mensch nur vier Stunden über eine ganze Woche hinweg, habe da das im Gehirn vergleichbare Auswirkungen wie ein totaler Schlafentzug. C Chronisches Schlafdefizit ist laut den Forschern zum Beispiel mitverantwo wortlich für Herzinfarkt und verschiedene Krebserkrankungen. Zur Fö Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit empfehlen die W Wissenschafter ein ausgewogenes und gleichbleibendes Schlafpensum. Schlafmangel ist mitverantwortlich für Herzinfarkt und Krebs.

ders bei den Mädchen, wie ein Vergleich mit der Erhebung im Jahr 2005 zeigt: Unter den 14-Jährigen haben nur noch sieben statt wie früher zwölf Prozent bereits Erfahrung mit Sex. In der Regel erleben die Jugendlichen ihren ersten Geschlechtsverkehr in einer Beziehung. Daniel Schifferle

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100 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

Genug vom Tattoo

Ob «I love Anna» oder «Servette forever»: Leidenschaft erkaltet. Wer seine in Ungnade gefallene Tätowierung loswerden will, kann dies beim Dermatologen. Der Preis: Schmerzen, viel Geld und Geduld.

M

an sieht die bis zur Unkenntlichkeit verschwommene Tätowierung zwischen Daumen und Zeigefinger sofort. Vor genau 20 Jahren liess sie sich der heute 37-jährige René aus Zürich stechen. «Heute stört das Tattoo nur noch», sagt René. Als Aussendienstmitarbeiter, der täglich Kunden überzeugen muss, kann er sich ein so hässliches Mal an so gut sichtbarer Stelle einfach nicht mehr leisten. Für René gab es nur eines: «Das Tattoo muss weg, je schneller, desto besser.» Er erkundigte sich nach einem Hautarzt, der auf die Entfernung von Tätowierungen mit Laser spezialisiert ist.

Wie Stromschläge eines Kuhzauns

Schon wenige Wochen später liegt er auf dem Behandlungstisch in der Praxis des Dermatologen Erich Küng beim Zürcher Hauptbahnhof. Der Laser arbeitet sich Millimeter um Millimeter vorwärts auf dem rund zwei Quadratzentimeter grossen Tattoo. Treffen die Lichtimpulse auf die Farbpigmente des Tattoos, zerbersten diese. Die Überreste transportieren die sogenannten körpereigenen Fresszellen in die Lymphknoten ab (sie-

Langwierige Behandlung René aus Zürich will das zwar kleine, aber sehr störende Tattoo zwischen Daumen und Zeigefinger loswerden. Bis die Tätowierung ganz verschwunden ist, hat er noch fünf kurze, aber schmerzhafte Behandlungen beim Dermatologen Erich Küng vor sich.


BESSER LEBEN IN FORM

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Einen guten Spezialisten finden he dazu auch das Interview auf Seite 105). Die Prozedur ist dem Mann sichtlich unangenehm, er beginnt zu schwitzen. «Das Weglasern ist schmerzhafter als das Tätowieren», sagt René. Dermatologe Erich Küng kennt den Schmerz aus einem Selbstversuch. Er vergleicht ihn mit den Stromschlägen eines Kuhzauns und meint: «Länger als 20 Minuten hält man das nicht durch.» Eine Tätowierung wird oft aus einer Laune heraus

geboren. «Meine Patienten kommen zu mir, weil ein Tattoo bei der Arbeit stört», so der Laserexperte. Polizisten zum Beispiel oder klassische Tänzerinnen dürfen von Berufs wegen keine sichtbaren Hautzeichnungen tragen. Oft sind es aber auch persönliche Motive, weshalb die Tätowierung weg muss: eine verflossene Liebe, das Ende eines Lebensabschnitts oder eine politische Gesinnung, die mit einem Tattoo zum Aus-

➔ Nehmen Sie sich genügend Zeit, um einen seriösen, erfahrenen Laserspezialisten zu finden. Erkundigen Sie sich, wie viele Behandlungen der Facharzt oder die Fachärztin im Jahr durchführt. ➔ Ein erstes ausführliches Informationsgespräch über Kosten, Behandlungsdauer, Nebenwirkungen und Risiken gehört zur Behandlung. Adressen: ➔ Dermatologische Praxis von Erich Küng beim Hauptbahnhof Zürich: www.hautzone.ch; ➔ Dermatologische Klinik der Universität Zürich: www.dermatologie.usz.ch ➔ Portal mit verschiedenen Kliniken und Instituten: www.tattooentfernung.ch


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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 37, 13. September 2010

druck gebracht wurde und jetzt nicht mehr stimmt. Doch die Entfernung ist nicht nur schmerzhafter als das Tätowieren, auch der zeitliche Aufwand und die Kosten sind höher.

Rasch werden mehrere Tausend Franken fällig

Mit Laser clean werden Die Lichtimpulse des Lasers arbeiten sich Millimeter um Millimeter vor und zertrümmern die Farbpigmente des Tattoos (oben). Nach der Behandlung entstehen sofort weisse Bläschen, die aber innerhalb von rund zehn Tagen ohne Narben verheilen.

Neben dem Lasern, das in den meisten Fällen die besten Resultate verspricht, bieten sich zwei weitere Methoden an: die chirurgische Entfernung mittels Skalpell und die sogenannte Dermabrasion, bei der die Hautoberfläche mit einem hochtourigen Rotationsinstrument abgeschliffen wird. Sowohl bei der chirurgischen Entfernung wie auch bei der Dermabrasion bleiben grössere Narben zurück. «Die Lasermethode hingegen ist hautschonend und hinterlässt keine Narben», sagt Dermatologe Erich Küng.

Doch Lasern hat seinen Preis. Der Dermatologe verrechnet 36 Franken pro Minute Laserzeit. René muss für die Entfernung seines kleinen Tattoos mit ungefähr 600 Franken rechnen. Die Entfernung eines mittelgrossen Tattoos kann gar mehrere Tausend Franken kosten. Und man braucht Geduld: Zwei Jahre beträgt zum Beispiel die Zeit für die Entfernung eines sogenannten Arschgeweihs, der beliebten Rückentätowierung oberhalb des Steissbeins. Dabei sieht die Haut während der ganzen Behandlung unattraktiv aus. «Einer Patientin, der das zu lange dauerte, musste ich das Tattoo schliesslich mit dem Skalpell entfernen», erzählt Erich Küng. Renés erste Sitzung ist nach zehn Minuten zu Ende. Kritisch beäugt er die mit weissen Bläschen übersäte Stelle.

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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 37, 13. September 2010

DAS SAGT DER EXPERTE

Reinhard Dummer, stv. Direktor der Dermatologischen Klinik am Universitätsspital Zürich.

«Die Entfernung sehr grosser Tattoos dauert mehrere Jahre»

Bilder Dermatologische Klinik USZ

Zu Ihnen kommen ja auch Patienten nach einer missglückten Tattoo-Entfernung. Kürzlich hatten wir eine Patientin, die bei einer Kosmetikerin ihre Tätowierung mit der Blitzlampe entfernen liess (Blitzlampen werden zur Haarentfernung eingesetzt, Anm. d. Red.). Aber die Impulsdauer von Blitzlampen ist viel zu lang für Tätowierungen. Der Patientin blieb eine schlimme Narbe zurück. Es ist unglaublich, wenn Hersteller dafür werben, dass mit Blitzlampen auch Tattoos entfernt werden könnten. In der medizinischen Literatur ist einwandfrei belegt, dass man Blitzlampen auf keinen Fall dafür einsetzen darf.

Sie werden bald schon verschwunden sein. An der gelaserten Stelle können sich zwar Krusten bilden, doch diese fallen schon nach zehn Tagen ab. Danach heilt die Wunde ohne Narbenbildung. Vier weitere schmerzhafte Behandlungen im Abstand von vier bis sechs Wochen stehen René jetzt noch bevor. «In einem halben Jahr wird von dem Tattoo kaum mehr etwas zu sehen sein», sagt Laserspezialist Erich Küng. Text Anja Fiebiger Bilder Mirko Ries

Wann raten Sie ab, das Tattoo zu entferen? Wir raten selten pauschal davon ab. Eine stark gebräunte Haut kann problematisch sein, da die Gefahr der Narbenbildung und Hypopigmentierung, bei der weisse Flecken zurückbleiben, viel grösser ist als bei heller Haut. Lassen sich auch sehr grosse Tattoos weglasern, oder gibt es da Grenzen? Wir haben schon Tätowierungen behandelt, die vom Schulterblatt bis zum Gesäss reichten. Sie liessen sich zu 99 Prozent entfernen. Das dauert dann mehrere Jahre, da wir nur alle fünf bis sechs Wochen behandeln. Einer der Patienten benötigte 15 Sitzungen.

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www.migrosmagazin.ch Wie gehen Sie mit unliebsamen Zeugen der Vergangenheit um? Der Persönlichkeitstest. Anzeige

Viel Geduld: Zwölf Sitzungen im Abstand von je fünf bis sechs Wochen waren nötig, bis der verpfuschte Rücken wieder leer war. Lassen sich Tattoos auch mit Flüssigkeiten oder Cremes entfernen? Wissenschaftliche Untersuchungen sagen Nein. Für mich sind das Ammenmärchen, solange ich es nicht mit eigenen Augen gesehen habe. Kann man eigentlich alle Körperstellen lasern? Im Prinzip kann man alles lasern, sogar Augenoberlider mit Permanent-Make-up. Gewisse Körperstellen, wo die Haut dünn ist, wie zum Beispiel am Knöchel, vertragen allerdings weniger Energie. Sonst kann es zu unerwünschten Reaktionen kommen, etwa zu Blasenbildung.

Sogenannte Fresszellen transportieren die gelaserten Farbpartikel in die Lymphknoten. Was passiert dann? Man geht davon aus, dass die Farbe dort bleibt. Doch dazu gibt es keine Langzeitstudien. Das müsste das Bundesamt für Gesundheit untersuchen lassen. Woran erkennt man seriöse Anbieter von Tattooentfernungen? Lasern sollte Aufgabe von Fachärzten mit Lasererfahrung sein. Das sind in der Regel Dermatologen oder plastische Chirurgen. Der Patient muss darauf achten, dass mit gütegeschalteten Q-switched-Lasern behandelt wird.

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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 37, 13. September 2010

Das ist doch kein Name!

Wie soll das Baby heissen? Sophie, Sieglinde oder doch lieber Cadillac? Damit der Vorname passt, sollten Eltern einige Punkte berücksichtigen.

F

rau Müller möchte, dass ihr Ungeborenes Ayluna heisst. Genauso wie die Hauptfigur in dem Fantasy-Roman, den sie gerade liest. Herr Müller findet diesen Vornamen einfach nur blöd. Er wünscht sich eine Lara. Fällt die Wahl auf gängige Vornamen, muss Alexander Egli, Leiter des Zivilstandsamtes BaselStadt, nicht eingreifen. Manchmal haben Eltern aber auch ganz besondere Wünsche. «Dann prüfen wir sehr genau, ob ein Name die Interessen des Kindes verletzt.» Da die eidgenössische Zivilstandsverordnung in Sachen Namensgebung sehr liberal ist, ist das der einzige Punkt, der dazu führen könnte, dass ein Vorname als ungeeignet abgelehnt wird. Ansonsten ist fast alles möglich: Der Vorname muss nicht wie früher üblich zwingend einem Geschlecht zuzuordnen sein. Wünschen Eltern statt zwei oder drei gleich sechs Vornamen, ist auch das statthaft. Ebenso wie Kurzformen im Stil von Heiri oder

Name erzeugt Vorurteil

2009 wurde in Deutschland eine Studie zum Thema Vorurteile unter Lehrern veröffentlicht. 1800 Primarschullehrer wurden befragt, welche Eigenschaften sie mit welchen Vornamen verbinden. Das Ergebnis: Kleine Kevins werden häufig als verhaltensauffällig und minderbegabt eingeordnet, während kleine Pauls in den Augen der Pädagogen meist intelligent und vielversprechend sind. Analog dazu schneiden Jacquelines und Mandys schlecht ab im Vergleich zu Emmas und Julias.

Ayluna oder Lara? Bei der Wahl eines Kindernamens scheiden sich die Geister.

Lotti. Wortneuschöpfungen sind in der Regel unproblematisch. «Manchmal müssen wir aber auch abwinken», sagt Egli. Der Jurist hat vor nicht allzu langer Zeit verhindert, dass ein Kind «Cadillac» genannt wird. Neben der juristischen Seite gibt es aber noch eine Reihe praktischer Tipps: Grundsätzlich tönen kurze Vornamen zu langen Nachnamen und umgekehrt harmonischer. Beginnt der Familienname mit einem Konsonanten, bietet es sich an, den Vornamen mit einem Vokal ausklingen zu lassen. Wenn möglich, sollte man Lall-Kombinationen wie Anna Lanner vermeiden. Und wie passen Vor- und Nachname stilistisch zusammen? Muss das Kind wirklich Claire Grube heissen? Und tönt Chantal Schmid nicht sehr gewöhnlich? Text Bettina Leinenbach Illustration Lindedesign

Hitparade 2009: Luca und Lara an der Spitze 1. 2. 3. 4. 5. 6. 6. 8.

Lara Laura Mia Leonie Sara Lea Lena Anna

Anzahl 356 280 258 257 241 228 228 223

KNABEN 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

Luca Leon Nico Noah David Tim Levin Jonas

DAS BIN ICH

Kinder stellen sich vor

Möchtest auch du diesen Fragebogen ausfüllen? Du findest ihn unter: www.migrosmagazin.ch Dort kannst du auch alle anderen eingeschickten Fragebögen anschauen.

TIPP DER WOCHE

Diese Namen wurden 2009 in der deutschen Schweiz am häufigsten vergeben.

MÄDCHEN

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Spannendes an der Kinder-Universität

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BESSER LEBEN GARTEN

Migros-Magazin 37, 13. September 2010

MEIN GARTEN

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Farbenfrohe Spätzünder Chrysanthemen, Astern, Enzian und Stiefmütterchen veranstalten im Garten ein buntes Sommerschlussbouquet. Worauf bei den Spätzündern zu achten ist.

Haia Müller, Gartenexpertin, über die Blume, die wir gerne sein möchten.

Bild Prisma/©Steffen Hauser

Psycho-Trip Als sich kürzlich nach dem Essen alle satt zurücklehnten und eine Gesprächspause entstand, erweckte einer unvermittelt einen Partygag aus den Siebzigerjahren zu neuem Leben: «Was wärst du wenn du ein Auto wärst?», fragte er in die Runde. Alle outeten sich bereitwillig. Und schon kam die nächste Frage: «Was wärst du, wenn du ein Tier wärst?» Die meisten wollten als Vögel frei durch die Lüfte segeln oder entschieden sich für sozialkompetente Elefanten. Und dann kams: «Was wärst du, wenn du eine Blume wärst?» Von Autos verstehe ich nichts, von Tieren wenig, darum fiel mir die Antwort leicht. Bei Blumen hingegen wirds schwierig. Was nur sollte ich sagen: Eine Lilie? Zu elegant. Ein feuriger Mohn? So temperamentvoll bin ich nicht. Eine Margerite? Die ist mir zu brav. Eine Pfingstrose? Zu pompös. Ein Vergissmeinnicht? Das ist mir dann doch zu bescheiden. Natürlich könnte ich mich elegant aus der Affäre ziehen und antworten: «Ich bin eine Dodecatheon», darauf vertrauend, dass keiner diese Pflanze kennt. Ich entschied mich für die Kapuzinerkresse. Weshalb? Das verrate ich nicht. Aber alle Hobbypsychologinnen dürfen gerne ihre eigenen Schlüsse ziehen.

Blütenfeuerwerk: Bevor die Blätter der Bäume gelb werden, gibt der gepflegte Garten nochmals alles her.

W

er im Frühsommer vorgesorgt hat, kann sich jetzt an den Dahlien freuen. Bei allen anderen zeigt der Garten im Herbst oft empfindliche Lücken. Doch für Melancholie und einen Abgesang auf die Blumenpracht ist es noch viel zu früh, denn es gibt viele farbenfrohe Lückenbüsser – allen voran Chrysanthemen, typische Kurztagespflanzen. Erst wenn die Tage kürzer als 14 Stunden sind, beginnen sie Knospen zu bilden. Sie blühen von Weiss über Gelb und Rosa bis zu Rot und Violett und passen sich so in jedes Blumenbeet ein. «Am besten kauft man sie, wenn die Knospen nur ganz wenig geöffnet sind, sodass man die Farbe feststellen kann», rät Daniel Sutter vom Chrysanthemenproduzenten Bürgin in Schattdorf UR. Angeboten werden die Pflanzen in ihrer kugeligen Form in Töpfen. Sie passen so gut auf Balkone oder schmücken den Hauseingang. Da heutige Züchtungen praktisch alle winterhart sind, kann man sie problemlos auch in den Garten setzen. Empfindlich reagieren sie auf lange Regenperioden. Sutter

empfiehlt, verwelkte oder beschädigte Blüten grosszügig abzuschneiden, damit die Pflanze neue Knospen bilde.

Gut gehätschelt macht die Chrysantheme lange Freude

Bei leichtem Frost schützt ein Vlies die Chrysanthemenblüten. So gehätschelt wird die Pflanze lange Freude machen und im nächsten Jahr wieder austreiben. «Allerdings wird sie nicht mehr so kugelig sein, da sie eine längere Wachstumsperiode hat und deshalb höher aufschiesst», sagt der Fachmann. Als typische Herbstpflanzen gelten auch die Astern,

obwohl es auch frühlings- und sommerblühende Sorten gibt. Astern blühen in den unterschiedlichsten Formen, mal wie ein Gänseblümchen, dann wie Margriten, oder sie imitieren Dahlien. Zufällig entstandene Lücken im Beet füllt man jetzt auch mit Stiefmütterchen, die bis weit in den Späterbst hinein blühen und im Frühling gleich wieder loslegen. Oder mit Bleiwurz, Bartblume oder Salbei. Und noch eine Pflanze hat sich neuerdings einen Platz im Herbstgarten erobert: der Enzian. Mit seiner tiefblauen Farbe ist er ein echter Hingucker. Haia Müller

Herbstzauber auf dem Balkon Chrysanthemen, Astern und Enzian eignen sich ideal für Balkonkistchen und Töpfe. Sie sind aber anspruchsvoll, fürchten Staunässe, wollen aber trotzdem immer feucht gehalten werden. Besonders schön wirken violett und blau blühende Sorten kombiniert mit silberlaubigen Grünpflanzen. Typische Begleiter sind das Currykraut, die Stacheldrahtpflanze, graues Heiligenkraut oder Wermut. Mit einem Silberregen, einem Hänger, der locker über den Topfrand fällt, hat man das perfekte Herbstarrangement.


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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 37, 13. September 2010

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STECKBRIEF

Volvo S60 D3 FWD

Motor/Antrieb: Fünfzylinder-Turbodiesel, 1984 cm³, 163 PS, 6-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 9,2 s, Spitze 220 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,63 x 1,87 x 1,48 m, Kofferraum 380 l, Gewicht 1582 kg. Verbrauch: 5,1 l/100 km (Werksangabe). Energieeffizienz-Kat. A, CO2-Ausstoss (Werksangabe) 134 g/km. Preis: ab 46 100 Franken.

Mein lieber Schwede!

Mit dem neuen S60 bringt Volvo neuen Schwung in die edle Mittelklasse — dank fliessender Linien, mehr Dynamik und innovativer Sicherheitssysteme.

D

ie Unkenrufe erweisen sich als unbegründet: Zwar gehört die einstige Ford-Tochter Volvo inzwischen zum chinesischen Autoriesen Geely. Doch offenbar beabsichtigen die Chinesen, dem schwedischen Hersteller seine Eigenständigkeit und sein Charisma zu lassen. Das kommt nicht nur in Europa gut an: Der riesige chinesische Markt ruft mehr denn je nach etablierten Edelmarken – und für Volvo ist er dank Geely perfekt zugänglich.

Sanftere Formen, höhere Sicherheit

Mit dem S60 startet das Design der Schweden in diejenige neue Ära, die bereits der XC60 angedeutet hatte. Das früher so markentypische Bauklotzdesign ist passé, die Zukunft aus Göteborg ist rund und fliessend. Alleine schon die geschwungenen LED-Heckleuchten sind ein Hingucker. Schade nur, dass man bei Autos für Schönheit immer einen Preis zahlen muss: Ähnlich wie bei manchem Konkurrenten fällt

das Raumangebot im Fond nicht besonders grosszügig aus, und auch der Kofferraum ist nicht riesig. Ganz gross punktet der S60 dafür mit seinem exzellent verarbeiteten, skandinavisch-coolen Cockpit oder mit dem 150 000-Kilometerbeziehungsweise Zehn-Jahre-Gratisservice. Und neu erkennt das vom XC60 bekannte, radargestützte Notbremssystem im S60 auch Fussgänger (siehe Box). Keine Extrakosten, aber Extraspass bereitet das Fahrwerk. Wohl noch nie war eine Volvo-Limousine

Schönheit pur: Runde und fliessende Formen haben das frühere markentypische Bauklotzdesign abgelöst. Das skandinavisch-coole Cockpit besticht durch exzellente Verarbeitung.

so dynamisch unterwegs wie der S60. Doch bei aller Kurvenfreude bleibt er im Zweifelsfall den Familienwerten treu: In erster Linie will auch dieser Volvo höchst kom-

Notbremssystem: Schutzengel für Fussgänger Seit Jahren bieten Autohersteller Radarsysteme, die den Abstand zum Vordermann halten und notfalls selbst bremsen. Volvo geht den entscheidenden Schritt weiter: Der S60 bremst notfalls von alleine für Fussgänger. Die «Pedestrian Detection» war wegen der schmalen Silhouette von Menschen sehr schwierig zu realisieren. Bei Crashgefahr wird der Fahrer per Blinklicht und Warnton zum Bremsen aufgefordert. Reagiert er nicht, tritt der S60 selbst auf die Bremse. Bis 35 km/h kann er den Unfall verhindern; bei höherem Tempo reduziert sich wenigstens die Verletzungsgefahr des Fussgängers. Im Paket mit Assistenzsystemen wie dem Abstandsradar kostet das 2750 Franken und wird auch im XC60 zu haben sein.

fortabel sein. Das gelingt bestens. Damit zielt der S60 also eher gegen die Mercedes-C-Klasse als gegen Konkurrenten wie Audi A4 oder 3er-BMW. Zum Start bietet die ModellPalette ab 46 000 Franken Benziner mit 203 und 304 PS sowie Diesel mit 163 und 205 PS. Unser Tipp ist der kleinere, aber durchzugsstarke und laufruhige Diesel D3. Er begnügt sich laut Werksangabe auf 100 Kilometern mit 5,1 Litern, was im Alltag Werte um die sechs Liter bedeutet. Auch Allradantrieb und Automatikgetriebe sind für den neuen S60 zu haben. Der Kombi (V60), bei uns besonders populär, folgt im Dezember. Timothy Pfannkuchen


112 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

Winterträume im hohen Falcontravel bietet den Leserinnen und Lesern des Migros-Magazins eine exklusive, abwechslungsreiche Winterreise in FinnischLappland an. Abenteuer, aber auch Entspannung sind garantiert.

T

ief verschneite Landschaften, endlose Weiten, urchige Holzhäuser und tanzende Nordlichter am Firmament – das ist Finnisch-Lappland im Winter. Ein Paradies für Wintersportbegeisterte und Naturliebhaber, die auf der Suche nach einem besonderen Wintererlebnis sind. Tauchen Sie ein in diese Märchenwelt, zum Beispiel bei einer abwechslungsreichen Erlebniswoche mit Motorschlittenfahrt, Schneeschuhwanderung und Langlauftour. Vergessen Sie den Alltag bei einer mehrtägigen Huskysafari oder einer Ferienwoche im heimeligen Blockhaus mit Cheminée und Sauna. So oder so: Hier werden Ferienträume wahr!

Top of Lappland: Fjällregion Ylläs

Im Herzen von Finnisch-Lappland liegt die faszinierende Fjällregion Ylläs («Fjäll», schwedisch für Gebirge), die neben einer grandiosen Winterlandschaft auch beschauliche Dörfer bietet. Die beeindruckende Landschaft umfasst sieben Fjällgebiete, wobei das Ylläs-Fjäll mit knapp 720 Meter Höhe eines der höchsten in Finnisch-Lappland ist. An der Nordseite des Fjälls, an einem kleinen See, liegt das Dorf Äkäslompolo, das im Winter ein Mekka für Langläufer ist. Denn mit einem Loipennetz von über 330 Kilometern, 61 Skipisten und üppigen Schneeverhältnissen gehört Ylläs zu den bedeutendsten Wintersportdestinationen Finnlands, ohne dabei seinen traditionellen, lappländischen Charme verloren zu haben. Und wem der Sinn nicht nach Skifahren oder Langlauf steht, dem

bietet die Region vielfältige Alternativen. Wie wäre es mit einer Schlittentour mit Rentieren durch die nordische Winterlandschaft? Oder geniessen Sie einfach die Stille bei einem Spaziergang in der klaren Winterluft.

Blockhausidylle direkt neben der Langlaufloipe

Winterferien im hohen Norden – damit verbinden die meisten verschneite Häuser im Blockhausstil, viel Natur und erholsame Stille. Und nicht nur Finnen haben diese entspannende Ferienart für sich entdeckt. Denn Ferientage im Blockhaus versprechen Erholung der besonderen Art: Egal ob mitten in tief verschneiten Wäldern, in einem der einladenden Wintersportorte oder auf den weitläufigen Fjällebenen – schnallen Sie sich Langlaufskier oder Schneeschuhe an und starten Sie direkt vor der Haustür zu einer Tour in die herrliche Natur. Hier gibt es kein langes Suchen nach Loipen und keine langen Anfahrtswege. Einfach loslaufen. Entlang den Loipen laden immer wieder kleine, anheimelnde Cafés zu einem Halt bei Kaffee und finnischem Gebäck ein. Und am Abend lassen Sie sich müde, aber glücklich mit einem guten Buch vor dem knisternden Cheminée nieder oder geniessen die wohltuende Wärme in der eigenen Sauna. Hier ist Erholung garantiert!

Schlittenfahren mit Rentier, Hunden oder Motor

Doch auch wer sich lieber aktiv erholen möchte, ist im hohen Norden richtig. Ob temporeich mit dem Motorschlitten über wei-

te Fjällebenen, abenteuerlich auf den Kufen eines Hundeschlittens über zugefrorene Seen oder eher gemächlich, dick eingepackt im Rentierschlitten durch verschneite Wälder – für jeden ist das Richtige dabei. Und wer sich nicht auf eine Aktivität beschränken möchte, sondern lieber Verschiedenes ausprobiert, ist mit einer abwechslungsreichen Erlebniswoche bestens bedient.

Auch frostige Temperaturen tun dem Wintervergnügen keinen Abbruch, denn dank trockener Kälte und guter Thermokleidung sind auch Minusgrade gut auszuhalten. Noch ein Tipp für kalte Tage: Am besten verwenden Sie eine wasserfreie Creme für das Gesicht oder gar keine, denn die Haut bildet eine natürliche Schutzschicht, die jedoch beim morgendlichen Waschen verloren geht. ds


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Norden Typisch Lappland: Zu einem richtigen Wintererlebnis gehört auch eine Rentierschlittenfahrt.

Erlebniswoche in Lappland Die Highlights:

➔ Traumhafte Winterlandschaften ➔ Motorschlittenfahrt ➔ Zweitägige Hundeschlittenfahrt ➔ Übernachtung auf einer Huskyfarm

Tauchen Sie ein in den nordischen Winter und erfahren Sie bei dieser Erlebniswoche Lapplands Landschaft im wahrsten Sinn des Wortes: traditionell in den weichen Fellen eines Rentierschlittens, temporeich auf dem Motorschlitten,


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Migros-Magazin 37, 13. September 2010

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Schneeweisse Idylle: Blockhaus in der tief verschneiten Landschaft. Hier kann man sich so richtig erholen.

beschaulich auf den Langlaufskiern und kraftvoll mit dem Hundeschlitten.

Das Programm:

➔ Samstag, 1. Tag: Zürich— Muonio. Direktflug von Zürich nach Kittilä und Transfer zur Huskyfarm. Nachdem Sie Ihr Zimmer bezogen haben, erwartet Sie bereits das Nachtessen. ➔ Sonntag, 2. Tag: Huskyfarm. Heute haben Sie Zeit, die Huskyfarm und deren Umgebung bei einem Spaziergang zu erkunden. Oder vielleicht haben Sie ja Lust auf eine gemütliche Langlauftour durch die umliegenden Wälder. Beim gemeinsamen Nachtessen lernen Sie dann die anderen Teilnehmer kennen und erhalten anschliessend weitere Informationen zum Wochenprogramm. ➔ Montag, 3. Tag: Rentierschlittenfahrt. Heute erfahren Sie bei einem Besuch auf einer nahegelegenen Rentierfarm Interessantes über das Leben der Rentiere und ihre Aufzucht. Und natürlich darf auch eine Fahrt mit dem Rentierschlitten nicht fehlen, dick eingepackt in warme Decken. Während der gut zweistündigen, gemächlichen Schlittenfahrt machen Sie unterwegs eine Rast in einem traditionellen Lappenzelt, wo Sie das Mittagessen einnehmen. ➔ Dienstag, 4. Tag: Motorschlittenfahrt. Ein rasantes Erlebnis steht auf dem Programm.

Nach einer ausführlichen Einweisung durch den Guide fahren Sie zu zweit auf einem Motorschlitten durch die weite Fjäll-Landschaft. Während der gut fünfstündigen Safari haben Sie immer wieder Gelegenheit, einen Fahrerwechsel vorzunehmen, sodass jeder mal fahren kann. Das Mittagessen wird unterwegs auf traditionelle Weise am offenen Feuer zubereitet. ➔ Mittwoch, 5. Tag: Tag zur freien Verfügung. Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Erkunden Sie die Gegend bei einer Schneeschuhwanderung, bei einem Ausflug mit den Langlaufskiern, oder gönnen Sie sich erholsame Stunden in der Sauna. ➔ Donnerstag, 6. Tag: Hundeschlittenfahrt. Ein weiteres

Nationalsport: Langlaufen gehört in Finnland einfach dazu.

Highlight steht heute auf Ihrem Programm. Nach einer Einweisung in das Führen eines Hundeschlittens brechen Sie zu einer zweitägigen Huskysafari auf, die Sie durch tief verschneite Wälder, über schier endlose Ebenen und über zugefrorene Seen und Flüsse führt. Dabei legen Sie mit Ihrem Gespann von vier bis fünf Huskys etwa 25 km zurück. Am späten Nachmittag erreichen Sie die Wildnishütte, wo Sie heute übernachten werden. ➔ Freitag, 7. Tag: Hundeschlittenfahrt, 2. Tag. Nach einem stärkenden Frühstück erwarten die Hunde Sie bereits mit freudigem Gebell und können es kaum erwarten, wieder loszurennen. Und so fahren Sie

Weitere Angebote von Falcontravel in Finnisch-Lappland* Direktflug Zürich—Kittilä:

Am bequemsten reisen Sie mit dem Falcontravel-Direktflug Zürich—Kittilä, der Sie jeweils samstags vom 18. Dezember 2010 bis 5. März 2011 in gut dreieinhalb Stunden nach Finnisch-Lappland bringt.

Langlaufhotel Ylläshumina:

Echten Langlauffans empfiehlt Falcontravel das sympathische Blockhaushotel Ylläshumina in Äkäslompolo, das vom ehemali-

gen Spitzenlangläufer Toivo Qvist geführt wird. Das Hotel ist nicht nur ein optimaler Ausgangspunkt für Langlauftouren, sondern auch bekannt für seine gute Küche und sein beliebtes Pub.

Weltcuport Levi:

Wer nicht nur traumhafte Natur und Aktivangebote sucht, sondern auch Après-Ski-Atmosphäre und gastronomische Vielfalt, der sollte sich für Levi entscheiden, einen lebhaften

Wintersportort mit ansprechenden Hotels, zahlreichen Geschäften, Restaurants und Bars.

Blockhäuser:

In Äkäslompolo finden Sie eine breite Auswahl an Ferienhäusern, vom gemütlichen Blockhaus, über typisch rote Ferienhäuser bis zur komfortablen Ferienwohnung. * Mit Ausnahme des Direktflugs und der Blockhäuser sind diese Angebote nicht im Leserreisepaket enthalten.


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Migros-Magazin 37, 13. September 2010

Geheimnisvolle Erscheinung: In Lappland sind Polarlichter keine Seltenheit.

durch die traumhafte Winterlandschaft zurück zur Farm, wo Sie am Nachmittag wieder eintreffen. Geniessen Sie nochmals die entspannende Wärme in der Sauna, bevor Sie sich bei einem Abschiedsnachtessen mit lappländischen

Spezialitäten vom hohen Norden verabschieden. ➔ Samstag, 8. Tag: Muonio— Zürich. Heute heisst es: Bye-bye, Lappland, bye-bye, Huskyfarm. Im Lauf des Vormittags Transfer zum Flughafen Kittilä und Rückflug nach Zürich. Abenteuer: Mit dem Hundeschlitten unterwegs.

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Buchen und vom Angebot profitieren Erlebniswoche

Blockhausferien

Inbegriffene Leistungen: ➔ Direktflug Zürich—Kittilä retour ➔ Flughafentaxen ➔ Sitzplatzreservation ➔ Transfer Flughafen Kittilä— Huskyfarm retour ➔ Sechs Übernachtungen im Ferienzentrum im Zimmer mit Dusche und WC inklusive Halbpension am ersten Tag ➔ Eine Übernachtung in einer Wildnishütte im Mehrbettzimmer mit WC und Sauna während der Hundeschlittentour ➔ Vollpension (ab Nachtessen 2. Tag bis Frühstück 8. Tag) ➔ Thermooverall, Schuhe, Socken, Handschuhe, Mütze und Schlafsack ➔ Aktivitäten gemäss Programm ➔ Erfahrene Deutsch sprechende Führer und Reiseleitung vor Ort ➔ Ausführliche Reiseunterlagen

Inbegriffene Leistungen: ➔ Eine Woche Blockhausferien in Lappland ➔ Direktflug Zürich-Kittilä retour ➔ Flughafentaxen ➔ Sitzplatzreservation ➔ Transfer Flughafen Kittilä – Äkäslompolo retour ➔ Eine Woche im Blockhaus inklusive Bettwäsche und Handtücher ➔ Erfahrene Deutsch sprechende Reiseleitung vor Ort ➔ Ausführliche Reiseunterlagen

Die Preise: ➔ Anreise am 1./8./15./22. Januar 2011: Doppelzimmer: 2785 Franken Zuschlag Einzelzimmer: 406 Franken ➔ Anreise am 29. Januar sowie 5./12./19./26. Februar 2011: Doppelzimmer: 3160 Franken Zuschlag Einzelzimmer: 406 Franken (Preise pro Person bei ZweierBelegung)

Rabatt für MM-Leser:

150 Franken pro Person

Die Preise: ➔ Anreise am 8./15./22. Januar 2011: 1062 Franken pro Person ➔ Anreise am 29. Januar und 5. Februar: 1262 Franken pro Person ➔ Anreise am 12./19./26. Februar 2011: 1409 Franken pro Person (Preise pro Person bei ZweierBelegung)

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75 Franken pro Person Nicht inbegriffen bei beiden Angeboten: Obligatorisches TravelhouseKombi-Versicherungspaket Informationen, Katalogbestellung und Buchung: Unter Tel. 043 211 71 21 oder www.falcontravel.ch oder in Ihrem Reisebüro.


118 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

Nicoletta?

➔ Suche Nicoletta Oprea, vor zwei Jahren in Rüti ZH. Bitte melde dich dringend bei mir!

Martin Wettstein Rapperswilerstrasse 34 8630 Rüti Telefon 076 324 72 29 m.wettstein71@gmx.ch

➔ Meine Grosseltern bewohnten Ende Dreissiger-, Anfang Vierzigerjahre dieses Einfamilienhaus (Bild unten). Leider ist auf dem Foto keine Adresse angegeben. Kann mir jemand die Strasse nennen, an der dieses Haus in Winterthur, vermutlichOberwinterthur,steht? Würde gerne mal vorbeispazieren. Heute befindet sich das Haus vermutlich inmitten eines überbauten Quartiers, und die Strasse wird geteert sein. Gemäss Foto sind mindestens drei gleiche Häuser nebeneinander. Eventuell wurde in der Zwischenzeit einiges an den Häusern geändert. Würde mich freuen, Näheres zu erfahren.

Heidi Erne, Bantigerweg 50 3006 Bern, Telefon 031 352 35 79 fam.erne@bluewin.ch

➔ Suche SchulkollegInnen, Bifang-Schulhaus Olten, 1957, Primarklasse bei Lehrer Jaggi, für die Klassenzusammenkunft vom

16. Oktober 2010: Erika Mäder (lediger Name). Die Familie zog später nach Basel und 1969 nach Reinach BL. Weiter suchen wir folgende SchülerInnen, die nur einen Teil der Primarschulzeit in unserer Klasse waren: Jean Baumann, Ruth Just, Verena Kölliker und Robert Lanz. Es wäre schön, wenn wir dich durch diese Anzeige finden könnten.

Therese Malow-Hofer Ahornstrasse 39 4055 Basel Telefon 061 302 86 20

➔ Ich suche Franz Frischknecht, der 1953 bis 1954 in der Käserei Walde im Ruedertal AG eine Ausbildung machte und 1954 mit uns, dem Jahrgang 1938, in der Kirche zu Rued konfirmiert wurde. Wir möchten dich zur Konfirmandenzusammenkunft einladen. Bitte melde dich. Ein kleiner Hinweis: Ich wohnte in der Bäckerei Walde. Nelly Maurer, Mülleracherweg 2 5503 Schafisheim, Telefon 062 824 52 33, nellymaurer@yetnet.ch

➔ Für eine Klassenzusammenkunft Primarschule FischenthalSteg-Gibswil der Jahrgänge 58 und 59 werden noch folgende ehemaligen Schulkollegen gesucht: Hans Stoffel, Martin Zweifel und Daniel Wyss. Auch Dorothea Diener-Schürli wird als Ehrengast gebeten, sich zu melden. Herzlichen Dank.

Barbara D’Agostino, Mittlere Dorfstrasse 13, 8598 Bottighofen; Margrit Krebs, Aastrasse 8, 8853 Lachen, Telefon 055 442 62 75

➔ Nach 45 Jahren haben wir zum ersten Mal eine Klassenzusammenkunft unserer Fraueliklasse (Schulhaus Grossmünster 1962 bis 1965) organisiert. Von einigen haben wir bis jetzt leider keine Adresse gefunden. Wo seid ihr?

Alles ledige Namen: Annemarie Wild, Christine Brun (spielte Cello), Ingrid Meier, Lotti Knecht und Regula Trinkler. Jeder Hinweis würde mich sehr freuen. Die nächste Zusammenkunft ist am Freitag, 14. Januar 2011. Christiane Keller-Steinbach Glärnischstrasse 59 c, 8712 Stäfa Telefon 044 926 43 62 chri@euro-serve.ch

➔ Alle zwei Jahre findet in 3286 Muntelier ein Treffen der ehemaligen Schülerinnen und Schüler (ab dem 62. Altersjahr) der Dorfschule statt. Dieses Jahr am 22. Oktober im Hotel Bad. Eingeladen werden die Jahrgänge 1914 bis 1948. Mir fehlen noch die Adressen der Geschwister Stefan Serafin (23. Januar 1946) und Janine Serafin (7. September

Wo ist Daniela?

➔ Für eine Zusammenkunft der Volontärinnen, die 1971/72 im Institut d’enfants in Bouveret VS arbeiteten, suchen wir Daniela Schmid (lediger Name) aus Luzern. Bitte melde dich! Anneliese Spichtig-Holdener Her tistrasse 4, 8842 Unteriberg Telefon 055 414 20 83 erwinspichtig@bluewin.ch

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und deine Handynummer stimmt nicht mehr. Wie geht es dir? Armella Heller Baltensperger Schürbergstrasse 14 B, 4805 Brittnau, Telefon 062 751 40 33 Armella-Heller@gmx.ch

Lilli Althaus, melde dich!

➔ Für eine Klassenzusammenkunft suche ich dich, Lilli Althaus. Wir haben zusammen die 5. Klasse in Subingen SO besucht. Bitte melde dich.

1947). Ihr habt die Schule 1953 bis 1955 bzw. 1954 bis 1955 besucht. Die Eltern sind nach Courtaman FR (Restaurant de l’Union) gezogen. Vielleicht kennt jemand die Adressen. Wer weiss etwas? Für jede Nachricht bin ich sehr dankbar. Aimé E. Fehr, Langenthalstrasse 86, 4932 Lotzwil Telefon 062 922 39 18 oder Mobil 079 443 53 05, aime.e.fehr@besonet.ch

➔ Ich suche Hinweise über den Verbleib von Armin Gerster. Er (Jahrgang 1932 oder 1933) wohnte an der Paradiesstrasse im Zürcher Entlisbergquartier und besuchte das Sekundarschulhaus Wollishofen B.

Hans-Ueli Maurer Susenbergstrasse 142, 8044 Zürich, Telefon 044 252 52 87 hannes.maurer@bluewin.ch

➔ Urs Schild, wir haben uns im Winter 2006/2007 (März?) in Davos getroffen. Du wohntest in Steinach SG. Du bist umgezogen,

Gerda Fankhauser Winkelweg 20, 4932 Lotzwil Telefon 062 923 21 20

➔ Eveline Nussbaumer (geboren am 1. Juni 1950) aufgewachsen in Aegeri. Wir trafen uns 1976 als Au-pairs in Toronto, später wieder in Zürich, im Finsler Shopville. Spätere Adresse: Seebacherstrasse in Zürich. Leider haben wir vor Jahren den Kontakt verloren. Wer kann mir helfen? Maria Schärer-Lanfranchi Mühlestalden 2, 8824 Schönenberg Telefon 044 788 11 59 schaerer.sunnhalde@bluewin.ch

➔ Ich habe euch, meine Cousinen und Cousins Anitte, Silvia, Nina, Andri, Vera, Marcel und Katharina, aus den Augen verloren. Es wäre schön, wieder einmal etwas von euch zu hören. Lily Gschwend-Tremp Rietstrasse 4, 9450 Lüchingen lilygschwend@sunrise.ch

➔ Wo ist Elvira geborene Nohl aus Schaffhausen? Wir haben 1973 eine Reise unternommen, mit Ex-

➔ Ich suche eine Zimmerkollegin, Iris Senn, die mit mir von 1981 bis 1983 im Pestalozziheim Redlikon/Stäfa war. Falls jemand sie kennt oder du mich kontaktieren willst, bitte, melde dich bei mir. Sabrina Vorrasi Zürichstrasse 48 8610 Uster Telefon 044 940 65 05 sabrina.vorrasi@gmx.ch

periment in International Living nach Japan, sind dann per Frachter nach Hongkong und per Flugzeug über Bangkok nach Hause zurückgekehrt. Bitte melde dich! Regina Lanz, Centralstrasse 19 6210 Sursee, Telefon 041 921 74 19

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➔ Suche vom Welschlandjahr 1968 bis 1969 in der Clinique Grangettes in Chêne-Bougeries bei Genf die folgenden Kolleginnen: Inge, Erika, Silvia und andere … Bitte, meldet euch.

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➔ Fast 50 Jahre nach unserem Sekundarschulabschluss (Liguster Zürich-Oerlikon, 1959 bs 1962) wäre es sicher Zeit für eine Klassenzusammenkunft. Ich bitte daher die folgenden Personen, sich zu melden: Hermann Meier, Jürg Meier, Hans Peter Rathgeb, Kurt Sauter, Alfred Weidmann, Kurt Helbling, Margrit Aerne, Nelly Bertschinger, Trauti Bleuler, Erika Erni, Esther Staedeli, Madeleine Steiner.

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➔ Ich suche Frau H. Camenzind und/oder ihre Kinder Susanne und Reto. Wir haben in den Jahren 1957/58 im selben Haus an der Dietlikerstrasse in Kloten gewohnt. Zufällig habe ich Fotos von ihnen aus dem Freibad Kloten gefunden. Es würde mich freuen, von ihnen zu hören. Elvira Marty Thalwiesenstrasse 6, 8302 Kloten

➔ Ursula Bravo-Huber, wir haben miteinander die Lehre als Damenschneiderinnen gemacht bei Frau Neumann 1968 bis 1971. Leider habe ich dich später aus

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 568 210 Exemplare (WEMF Oktober 2009) Leser: 2 312 000 (WEMF, MACH Basic 2010-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eve Baumann (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega

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124 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

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Migros-Magazin 37, 13. September 2010

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126 | Migros-Magazin 37, 13. September 2010

Name: Sandra Fontana (24) Sternzeichen: Fisch Wohnorte: 7000 Chur, 8000 Zürich Wieso leben Sie hier? Aufgewachsen bin ich in Flims. Dann zog ich mit meiner Mutter nach Chur, wo ich noch heute mein Zimmer habe. Das WG-Zimmer in Bern habe ich gerade aufgelöst und ziehe nach dem Ironman in Hawaii zu meinem Freund nach Zürich. Beruf und Lebenslauf: Während des Gymis verbrachte ich ein Jahr in den USA. Dort offenbarte sich mir eine völlig neue Sportwelt. Nach der Matura wollte ich Kriminalistik in Lausanne studieren, brach aber dem Sport zuliebe ab. Eben habe ich den Bachelor in Sport und Wirtschaft abgeschlossen und suche eine Praktikumsstelle, am liebsten im Sportmarketing oder in der Fitnessbranche. Mein Ziel: In Hawaii ins Ziel einzulaufen. Was ich mag: Warme Temperaturen, Kaugummi, die Weite der USA und Tauchen. Was ich nicht mag: Betrug sprich Doping im Sport, von einem LKW überholt zu werden. Was ich an mir mag: Meine Energie, ich kann keinen Tag faulenzen. Und dass ich gut mit alten und behinderten Menschen arbeiten kann. Was ich an mir nicht mag: Meine immer aufgeschlagenen Knie, meine Füsse, die sind anatomisch gesehen nicht zum Laufen gebaut. Meine Lieblingsmahlzeit: Ein feines Cordon bleu. Mein bester Entscheid: Am Ironman in Zürich bin ich früh gestürzt. Da sagte ich mir, jetzt erst recht! Und gewann am Schluss.

Text Cinzia Venafro Bilder Daniel Winkler, Keystone (1)

Sandra Fontana

Die Triathletin schwimmt, rennt und radelt allen davon. Am diesjährigen Ironman in Zürich überraschte Sandra Fontana mit dem Sieg in ihrer Altersklasse. Und im Oktober wird die 24-Jährige am prestigeträchtigen Ironman in Hawaii gegen die weltbesten Triathleten antreten. Doch ohne Bier und ein feines Cordon bleu kann auch die disziplinierteste Bündnerin nicht sein.

MEIN LIEBSTER «Nach dem Ironman Hawaii ziehe ich definitiv zu meinem Freund Roman Wolf (27). Langsam stecke ich ihn mit der Sportsucht an. Er hat mich ins Trainingslager nach Spanien begleitet.»


MEINE WELT

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MEINE DISZIPLINEN Schwimmen: «Vor dem Schwimmen habe ich am meisten Respekt — in Hawaii erwarten mich 3,86 Kilometer durch Salzwasser. Und eine richtige Schlacht beim Start.» Fahrrad: «Mein Velo ist schon uralt und würde sicher die Auszeichnung zum schlechtesten Fahrrad des Ironman gewinnen. Ein neues und sicher leichteres kann ich mir aber echt nicht leisten. Darum werde ich die 180 Kilometer auch in Hawaii mit meinem guten alten Freund abstrampeln.» Laufen: «Laufen ist meine Lieblingsdisziplin. Auch wenn ich mit einer Grösse von 1,52 Metern mehr Schritte machen muss als die anderen. Nach den 42 Kilometern wird sowieso alles schmerzen.»

MEINE BEIZ

«Mindestens so wichtig wie Sport ist das Feiern. Am liebsten bin ich in Tom’s Beer Box in Chur. Denn eine richtige Bündnerin trinkt Bier. Im Tom’s gibt es Biere aus der ganzen Welt und eine Wand voller Zapfhähne.»

MEINE LEKTÜRE «Die Geschichte von einem Drogensüchtigen, der so lange an sich arbeitet, bis er es zum Ironman schafft, hat mich sehr berührt. Sie zeigt mir, dass es nie zu spät ist, sein Leben zu ändern.»

MEIN BEGLEITER «Leider ist Musik am Ironman nicht erlaubt. Ich laufe nämlich immer mit Stöpseln im Ohr. Die Musik verleiht mir Kraft zum Weiterlaufen.»

MEIN GA «Ohne die SBB ginge nichts. Da ich in Bern noch in einem Altersheim arbeite, pendle ich zwischen Bern, Zürich und Chur.»

MEIN DING

«Ich liebe meine gelben Crocs, egal, was andere dazu sagen. Ich trage sie meist nur in den eigenen vier Wänden.»


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Migros Magazin 37 2010 d AA  

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