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Ausgabe Aare, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent. bez.A 44631

NR. 27 | 1. JULI 2013 www.migrosmagazin.ch

Wettbewerb – Finden Sie heraus, was zusammengehört, und gewinnen Sie! Seite 19

Fischfang – Altbewährte Stromsparen – Die Methoden schonen Migros geht mit gutem Fischbestände. Die Beispiel voran. Migros machts vor. Machen Sie auch mit? Seite 22

Seite 26

32 Seiten Nachhaltigkeit

Anregungen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Ressourcen FANTASY-FILMFEST NIFFF I 22

Anaïs Emery lehrt Neuenburg das Gruseln

Bild: Samuel Trümpy

INTERVIEW I 28

Schweiz-USA: Eine schwierige Beziehung Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

Zurück im Sattel

Die Babypause ist vorüber, Andrea Jansen steht wieder vor der Kamera. Zu Besuch bei der TV-Moderatorin. I 102


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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 1. JULI 2013 |

INHALT | 5

EDITORIAL

14 | MENSCHEN Silvia liebt Reto. Und Arne. Und das nicht etwa heimlich — die Männer wissen Bescheid. Polyamorie ist der Gegenentwurf zur Monogamie. Drei überzeugte Polyamoristen erzählen aus ihrem Leben.

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Kleine Schritte, grosse Wirkung Es ist die Grösse des Problems, die lähmt. Die Umwelt leidet, das Klima ebenso. Wie sollten wir da, Sie und ich, etwas bewirken können? US-Präsident Barack Obama hat eben einen Vorschlag gemacht, wie die USA drei Milliarden Tonnen weniger CO2 ausstossen könnten. Warum sollte es da eine Rolle spielen, ob ich meinen Arbeitsweg mit dem Zug oder mit dem Auto unter die Räder nehme? Ist es da nicht egal, ob ich Gemüseproduzenten aus der Region unterstütze oder ein Importprodukt kaufe? Ob ich nachhaltig gefangenen Fisch kaufe oder nicht? Vorletzten Samstag kam ich auf meiner morgendlichen Joggingrunde am schönsten Aussichtsplatz der Region, am Suhrenkopf bei Suhr AG, vorbei. Der Grillplatz war übersät mit Bierflaschen, Kartons und Abfall. Achtlos hatten Leute die Weinflaschen ins Gras hinausgeworfen. Ich habe meine Joggingrunde abgebrochen und begonnen aufzuräumen. Ein älterer Mann mit Hund kam vorbei, räumte eine Ecke einer Sitzbank von Abfall frei, setzte sich hin und schaute mir verständnislos zu. Wieso tun Sie das?, fragte sein Blick, Sie haben die Schweinerei ja nicht angestellt. Tja, weshalb eigentlich? Vielleicht einfach, weil es guttut, etwas zu tun, sich nicht hilflos zu fühlen. Die Welt habe ich nicht gerettet, aber ich habe etwas getan. Einen kleinen Schritt. Und den kleinen Schritt kann jeder tun. In der Heftmitte finden Sie das Migros-NachhaltigkeitsMigros-Nachhaltigkeits magazin. Es zeigt Ihnen, was die Migros für eine nachhaltigere Welt tut, und gibt Ihnen Tipps, was Sie selber tun können. Kleine Schritte für eine bessere Welt — und ein besseres Gewissen … Wettbewerb – Finden Sie heraus, was zusammengehört, und gewinnen Sie! Seite 19

Fischfang – Altbewährte Stromsparen – Die Methoden schonen Migros geht mit gutem Fischbestände. Die Beispiel voran. Migros machts vor. Machen Sie auch mit? Seite 22

Seite 26

MIGROS-WOCHE 6 | Aktuelles

GENERATION M

8 | Ein Seemann als Fischverkäufer Mickael-Ange Valluet verkauft Fisch in der Migros — wenn er nicht gerade als Profi-Skipper über die Ozeane segelt.

MENSCHEN

14 | Porträt Polyamorie: Monogam ist kein Thema. 21 | Auf ein Wort 22 | Porträt Ab 5. Juli wird Neuenburg wieder von Vampiren und Werwölfen beherrscht. Wir haben Anaïs Emery, die Direktorin des Fantastic Film Festivals, getroffen. 27 | Kolumne: Der Hausmann. 28 | Interview Martin Naville, Direktor der SchweizerischAmerikanischen Handelskammer, über den Bankenstreit und die möglichen Auswirkungen eines definitiven Neins.

AKTUELL

Fett zu kochen. Bei den Enten-Rillettes zeigt sich: Fett muss nicht ungesund sein.

IHRE REGION

87 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

92 | Auto Der Toyota Auris Hybrid als Familienwagen? Die Bruns haben ihn getestet. 94 | Multimedia Kamera hinter der Windschutzscheibe. 95 | Migros-Bank-Ratgeber Wie Familien Steuern sparen.

MEINE WELT

102 | Andrea Jansen Die TV-Moderatorin meldet sich aus der Babypause zurück.

RUBRIKEN

11 | Forum: Leserbriefe 97 | Glücksgriff 99 | Bitte melde dich & Impressum 100 | Cumulus

34 | M-Industrie: Mibelle Die Migros-Tochter ist die bedeutendste Kosmetikproduzentin in der Schweiz.

EXTRA SOMMERRÄTSEL

Ob am Strand, im Liegestu hl, beim Picknick Mit dem zwölfseitigen Migros-Magazin-Rätselhef oder im Flugzeug: t wird es Ihnen während der Sommerferien garantie rt nie langweilig.

Illustration: Corina Vögele

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

40 | Ferien in der Schweiz Alles fürs Zelten und Bötlifahren. 65 | Nussmischungen zum Apéro 67 | Geissenpeter und das Schwingfest 69 | Alles für Feinschmecker 71 | Braun mit Sonnenschutz 73 | Hautpflege für die Frau 75 | Rückfettende Bodylotion 77 | Pflege und Energie für die Haut 79 | Mehr Power, weniger Fältchen

SAISONKÜCHE

80 | Aber bitte mit Fett! Kochbuchautorin Jennifer McLagan ist Spezialistin, wenn es darum geht, mit

Bild: Getty Images

SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 1. JULI 2013 |

EXTRA SOMMERRÄTSEL Der Ferienspass für grosse und kleine Denker: zwölf Seiten Rätsel zum Herausnehmen. I 43


MIGROS-WOCHE 6 |

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AKTUELLES

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NR. 27, 1. JULI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

REGION AARE

Blume des Sommers

ZAHL DER WOCHE

18325

Die Migros ist nicht nur bei den Kunden beliebt, sondern auch als Arbeitgeberin. So sind allein beim Migros-GenossenschaftsBund 2012 insgesamt 18 325 Bewerbungen eingegangen. Das entspricht einer Zunahme von 11 Prozent gegenüber 2011. Hierzulande ist die Migros übrigens die grösste private Arbeitgeberin mit insgesamt 87 461 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (2012).

Bingo spielen und fernsehen war gestern. Heute sind Senioren fit und reiselustig.

PREISBAROMETER Informationen zu Preisänderungen

Artikel Sanddornmark, 450 g M-Budget Hundenahrung mit Rind, Bouletten, 1240 g Thai Kitchen Satay Sauce, 200 g M-Classic Randenscheiben, 350 g Snickers, 6 x 50 g Mars, 6 x 45 g M-Budget Baguettes Frischback ungekühlt, 2 x 150 g Faber-Castell Kugelschreiber Grip Nivea for men After Shave Balsam sensitive, 100 ml Meridol Zahnpasta, 75 ml M-Budget Mandeln gemahlen, 400 g * in Franken

Preis alt * 6.00 1.45 3.90 1.50 2.45 2.45 0.90 15.80 9.80 4.90 3.00

Preis neu * 6.20 1.30 3.70 1.30 2.10 2.10 0.85 15.00 8.60 4.40 2.60

in % +3,3 –10,3 –5,1 –13,3 –14,3 –14,3 –5,6 –5,1 –12,2 –10,2 –13,3

Bilder: iStockphoto, Marilyn Barbone/Fotolia, Alessio Fiori/EQ Images

Die Sonnenblume verdankt ihren Namen der Eigenart, dass sie ihre Blüte nach der Sonne ausrichtet. Sie ist das Sinnbild des Sommers und zaubert mit ihrer Farbenpracht viel Wärme und Lebensfreude auf den Balkon oder ins Wohnzimmer. Die Sonnenblume verbreitet das Flair der warmen Jahreszeit, auch wenn es draussen regnet und das Thermometer nur zaghaft ansteigt. In der Blumenabteilung der Migros Aare gibts die leuchtenden Sonnenblumen im Topf, als Schnittblume im reinen Bund oder mit harmonierenden Blumen zu einem sommerlichen Strauss gebunden.


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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 1. JULI 2013 |

AKTUELLES | 7

Rumsitzen? Nein, danke!

Mit Kaffeefahrten hat die heutige Generation 60+ nichts mehr am Hut. Hotelplan Suisse bietet attraktive Reisen für aktive Ältere.

M

ehr von der Welt sehen als auf einer Kaffeefahrt? Keine Lust, nur Karten oder Bingo zu spielen, Puzzles zu machen und fernzusehen? Heute stehen der Generation 60+ unzählige Reisemöglichkeiten offen. Und die Auswahl umfasst weit mehr als nur «Pensionierten-Kreuzfahrten». Möglich macht dies unter anderem Hotelplan Suisse.

Von Berlin bis Südindien Checkpoint Charlie oder die Gedächtniskirche sind nur zwei von vielen Highlights, die zum Beispiel das trendige Berlin zu bieten

hat. Besucher werden regelrecht in den Bann der Metropole gezogen. Wer sich während der Städtereise nicht nur kulturell verwöhnen lassen möchte, kann den Tag schliesslich bei einer Spa-Behandlung ausklingen lassen. Des Weiteren können Interessierte in Frankreich Velo fahren, mit dem Bus Andalusien erkunden, Bali bereisen oder im Süden Indiens auf einem Hausboot übernachten. Überzeugen Sie sich selber online. www.migros-ferien.ch www.hotelplan.ch www.travelhouse.ch www.globusreisen.ch

FRISCH IN DER MIGROS

Besser spät als nie Wegen des kalten Frühjahrs landeten dieses Jahr viele Früchte und Gemüse aus der Schweiz später in den Migros-Regalen. Davon betroffen waren auch die Frühkartoffeln. Doch jetzt sind sie da. Schon mit Kräuterquark oder Käse kombiniert schmecken sie sehr gut. Doch die ersten Schweizer Kartoffeln des Jahres sollten Sie erst einmal pur geniessen: als Gschwellti. Mit einer feinen Butter bestrichen und etwas Fleur de sel bestreut – einfach fantastisch.

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generation m 8 |

«Bei ihm gibts gute Produkte, gute Beratung und gute Laune», sagt Stammkundin Florence Camenzind über MickaelAnge Valluet.

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nachhaltiger fisch

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Nr. 27, 1. Juli 2013 | migros-magazin |

Aye aye, Skipper!

Mickael-Ange Valluet segelt als Profi-Skipper mehrere Monate pro Jahr übers Meer. Steht er nicht am Ruder, arbeitet er als Fischverkäufer in der Migros. Als ehemaliger Fischer teilt er sein Fachwissen gern mit seinen Kunden.

S

ilbern schimmern die Doraden in der Fischtheke, rosa glänzen die Lachsfilets, sattgrün leuchtet die Petersilie, die grosszügig auf den Forellen verteilt ist. Blaue Keramikschalen sind mit appetitlichen Meeresfrüchtesalaten und Crevettencocktails gefüllt. Die Fischtheke in der Migros Neuwiesen in Winterthur ist ein wahrer Augenschmaus. Dafür verantwortlich ist Mickael-Ange Valluet.

«Das Blau des Ozeans, das Rosa eines Sonnenuntergangs, das Grün einer Karibikinsel — das ist meine Inspiration, wenn ich die Fischauslage zusammen stelle», sagt der 38-Jährige. Seine Inspiration kommt nicht von ungefähr: Valluet ist auf Guadeloupe aufgewachsen. Die Inselgruppe im karibischen Meer ist ein Überseedepartement Frankreichs und damit Teil der EU. «Meine Vorfahren gehör-

ten zu den ersten Franzosen, die sich vor knapp 400 Jahren auf Guadeloupe angesiedelt haben. Ich bin durch und durch Kreole», erzählt er mit Stolz. Seit rund zehn Jahren ist Valluet in der Schweiz, hierhergebracht hat ihn die Liebe. Er lebt mit seiner langjährigen Partnerin und dem gemeinsamen sechsjährigen Sohn in Winterthur. Er vermisst zwar das Meer, fühlt sich aber dennoch wohl hier: «Die


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generation m

Migros-Magazin | Nr. 27, 1. Juli 2013 |

nachhaltiger fisch | 9

Leute sind sehr offen, und unsere Kunden wirklich nett. Der Umgang mit ihnen macht mich glücklich.» Valluets aufgestellte, positive Art scheint in der Migros Neuwiesen gut anzukommen. Immer wieder tauscht er lachend einen Spruch mit seinem Filialleiter oder einem Arbeitskollegen aus.

Der Kreole hat heute eine veritable stammkundschaft Aber auch mit den Kundinnen und Kun­ den versteht er sich blendend. «Ich begrüsse die Leute immer auf Franzö­ sisch», erzählt er mit charmantem fran­ zösischen Akzent. «Das sorgt gleich zu Beginn für ein Schmunzeln, die Beratung mache ich nachher aber meist auf Deutsch.» Er hat sich eine veritable Stammkundschaft aufgebaut. Regel­ mässig kauft etwa Florence Camenzind aus Winterthur ihren Fisch beim gut ge­ launten Kreolen. «Bei dieser schönen Auslage bekommt man einfach Lust auf Fisch», sagt die selbständige Kommuni­ kationsberaterin. «Und bei Mickael­ Ange erhält man mehr als nur gute Pro­ dukte. Die gibts zwar auch, aber dazu noch gute Beratung und gute Laune.» Die Fische und Meeresfrüchte für seine Fischtheke wählt Valluet aus dem Basissortiment der Migros aus. Dieses umfasst beinahe nur noch Produkte, die aus nachhaltigen Quellen stammen. (sie­ he Box). Ein Aspekt, der ihm sehr wich­ tig ist: «Ich empfehle den Leuten gern Fische und Meeresfrüchte, die ein Label wie Bio oder MSC tragen. Denn wir müs­ sen zu unseren Ozeanen Sorge tragen.»

Auf dem imposanten Dreimaster «Belem» war Mickael-Ange Valluet einst Matrose (unten). Heute ist er Profi-Skipper auf Segelbooten und Fischverkäufer in der Migros.

segeln ist für ihn kein hobby, sondern Beruf und leidenschaft Bei der Beratung kann Mickael­Ange Valluet nicht nur auf sein Fachwissen als Fischverkäufer, sondern auch auf prak­ tische Erfahrung zurückgreifen. Als jun­ ger Mann verdiente er seinen Lebensun­ terhalt zeitweise als Fischer in Südame­ rika und in der Bretagne. Um seinen Traum vom Seemannsdasein zu ver­ wirklichen, verliess er seine karibische Heimat und lernte bei der französischen Handelsmarine Schiffsmechaniker. Da­ nach heuerte er auf einem Frachtschiff und auf dem französischen Segelschiff «Belem» an, das seit 1896 im Dienst ist. Valluets Augen leuchten, wenn er von diesem stolzen, 58 Meter langen Drei­ master erzählt: «Ich war 20 Jahre alt und habe als Mastwächter gearbeitet. Das sind die Matrosen, die auf die Spitze des Mastes klettern. Auf der ‹Belem› war der Hauptmast 34 Meter hoch.»

Die Leidenschaft fürs Segeln hat ihn nie mehr losgelassen. Sooft er kann, hisst er die Segel — auf dem Zürichsee oder noch lieber auf den Weltmeeren. Das ist für ihn aber nicht bloss ein Hobby: Valluet ist ein gewerblicher Skipper, ein profes­ sioneller Schiffsführer für Segelboote. «Zwei Mal pro Jahr arbeite ich für je sechs Wochen als Skipper. Kunden kön­ nen mich für Regatten oder Segeltörns buchen», sagt er. Unter seinen Kunden sind einige prominente Persönlichkeiten — deren Namen er lieber nicht in der Zeitung lesen möchte —, aber auch ganz normale Leute. «Im Oktober bin ich auf dem Mittelmeer vor Kroatien unter­ wegs, beim nächsten Mal dann für eini­ ge Törns in der Karibik.» Von dort bringt er dann sicher wieder viel Inspiration mit, in Blau, Rosa und Grün. Text: Andreas Dürrenberger Bilder: Markus Mallaun

Nachhaltiges Fischsortiment  Die Migros hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis 2020 soll ihr ganzes Fischangebot aus nachhaltigen Quellen stammen. Das heisst, alle Produkte müssen ein nachhaltiges label tragen oder der WWF-Einschätzung «Empfehlenswert» oder «Akzeptabel» entsprechen. Bereits heute erfüllen 93 Prozent des Sortiments diese Bedingungen.  Zudem legt die Migros Wert auf die Ausbildung ihrer Mitarbeitenden an den Fischtheken. Dank regelmässiger Schulungen und eines E-learningprogramms bleibt ihr Fachwissen auf dem neusten Stand. Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Dazu zählt auch, dass ihr Fischangebot aus nachhaltigen Quellen stammt. www.generation-m.ch


EINEr VON UNs.

EINEs f端r UNs. Eichhof Alkoholfrei gibts in Ihrer Migros


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forum

Migros-Magazin | Nr. 27, 1. Juli 2013 |

leserbriefe | 11

mm 26: «mut zum Wahnsinn», Porträt über einen 23-Jährigen, der seine Psychose verfilmt hat.

«Radioaktiv zu sein ist die Realität»

schreiben sie uns:

Wir freuen uns über Briefe und E-Mails zu Artikeln im MigrosMagazin. Je kürzer ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die redaktion gekürzt werden. Per Post an redaktion Migros-Magazin, leserbriefe, limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per E-Mail an leserbriefe@ migrosmagazin.ch und vergessen Sie bitte nicht, ihre Adresse und ihre Telefonnummer anzugeben.

 Wenn Nathan Hofstetter glaubt, radioaktiv zu sein, so ist das keine Wahnvorstellung, sondern Realität, denn sein Körper enthält natürlich vorkommende radioaktive Atome, wie 14C und 40K. Die natürliche Radioaktivität eines Durchschnittsmenschen beträgt etwa 9000 Becquerel. Allerdings muss sich niemand Sorgen machen. Im Laufe der Evolution haben sich alle Lebewesen an das natürliche Level der Radioaktivität im eigenen Körper, wie auch an äussere natürliche Strahlungsquellen angepasst und können gut damit zurechtkommen. K. Noll, 5430 Wettingen

mm 26: «ruhig Blut, alles gut», Artikel über die Angst der Eltern um ihre Kinder.

«Beulen gehören zu einem Kinderleben»  Helikoptereltern machen ihre Kinder zu unselbständigen, ängstlichen Menschen. Kinder müssen auf die Schnauze fallen, um wieder aufstehen zu können, müssen Gefahren kennen, um davor Respekt zu haben. Aufgeschlagene, blutige Knie, Schürfwunden, blaue Flecken, Beulen und Dreck gehören zu einem normalen und glücklichen Kinderleben dazu. Andrea Mordasini, 3014 Bern

Die Online-Kolumnen dieser Woche Von Ameisenplagen, verschwundenen Gartenhäckerli, vollen Windeln und einem emotionalen Ende. bohne, bluescht & berger

MaMMa Mia!

migrosmagazin.ch/garten

migrosmagazin.ch/mammamia

Die schluMMerMutter

the screensavers

Der Garten von «Bohne, Bluescht & Berger»-Autorin Almut Berger ist ein Bermudadreieck: Ihre Arbeitsgeräte lösen sich in Luft auf. Almut Berger, Journalistin, Familienfrau und Hobbygärtnerin, sucht mit ihnen, liebe leserin, lieber leser, nach Antworten auf die grossen Gartenfragen.

Wenn das Baby die Windel gefüllt hat, ist Mami stolz. Unsere Kolumnistin weiss, warum das so ist: Eltern lieben einfach alles an ihren Kindern. Bettina leinenbach, Mutter zweier Töchter (2 und 4), schreibt wöchentlich über den Alltag in der Familie.

Eine Ameisenplage sucht das Haus der Schlummermutter heim. Nun befindet sie sich in der Zwickmühle: Soll sie warten, bis die Tiere von selbst verschwinden, oder zum Giftdöschen greifen? Die Baslerin Sylvia Frey Werlen berichtet jede Woche darüber, was sie zu Hause mit jungen untermietern erlebt.

Klappe, die letzte! Im finalen Screensavers-Beitrag weint Autor Ralf Kaminski das perfekte Filmende herbei. Ein Team von redaktoren hat regelmässig das Neuste aus der Kino- und TV-Serien-Welt kritisiert und gelobt. Weil das leben zu kurz ist für schlechte Filme und Serien!

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ONLINE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 1. JULI 2013 |

WWW.MIGROSMAGAZIN.CH | 13

«Matthew hab ich ins Herz geschlossen»

Freunde fürs Leben

Im Freundschafts-Sonderheft vom 17. Juni haben wir unsere Leserinnen und Leser dazu aufgerufen, der besten Freundin oder dem besten Freund öffentlich ein Kränzchen zu winden. Und wir haben zahlreiche Zuschriften erhalten. Hier vorab drei Beispiele richtig inniger Freundschaften – alle weiteren finden Sie auf www.migrosmagazin.ch.

Die beste Freundin und der beste Freund: Erst mit ihnen wird das Leben lebenswert. Sie lachen mit uns in glücklichen Zeiten und sie sind da, wenn es uns schlecht geht. Ein Magazin über die Freundschaft. NR. 25 | 17. JUNI 2013 www.migrosmagazin.ch

Erinnerung an eine lange, lustige Nacht: Nicole (links) und Kimberly bei Sonnenaufgang.

Meine beste Freundin: Kimberly Wüthrich (19)

Tina Zaugg mit ihrem Göttibueb, dem Sohn ihrer besten Freundin Daniela.

Meine beste Freundin: Tina Zaugg (29)

 Die beste Eigenschaft: Dass sie eine so lebensfreudige Person ist und mich damit in den traurigsten Momenten zum Lachen bringen kann.  Gemeinsame Beschäftigung: Die liebste ist das gemeinsame Crêpe-Essen: Zuerst kochen wir sie zusammen, mit viel Nutella (die Dosen leeren sich schnell!), danach verschlingen wir sie mit grossem Genuss.

Die Foto ist bei Sonnenaufgang in Baden nach dem Wettingerfest entstanden. Es war eine lange, lustige und unvergessliche Nacht für uns. Wir sagen immer, wir seien seelenverwandt oder «unbiologische» Schwestern. Nicole von Rotz (18)

Mein bester Freund: Matthew Bütler (7), Zürich

 Die beste Eigenschaft: Tina ist die liebste und weltoffenste Person, die ich kenne. Sie hat für jeden ein liebes Wort und ein Lächeln. Niemand kann so gut zuhören wie sie.  Gemeinsame Beschäftigung: Wir reden und reden, bis wir zu müde sind ... Unsere gemeinsame Geschichte begann schon bei der Geburt, denn unsere Mütter lagen im selben Spitalzimmer. Tina kam einen Tag früher zur Welt. Als Kleinkinder trafen wir uns mit den Müttern, in der Bezirksschule waren wir in derselben Klasse. Sie half mir sehr bei beiden Geburten und ist Gotte meines Buben. Daniela Rytz (29), Subingen SO

Zuletzt trinken wir gemütlich einen Chai-Latte-Tee.

 Die beste Eigenschaft: Wir können beide gut Skateboard fahren und Snowboard. Er kann Englisch, weil sein Papi aus den USA kommt — ich Italienisch dank meiner Mutter.  Gemeinsame Beschäftigung: Wir gehen gerne zusammen in Menziken in die Badi und übernachten beim Freund.

Lernten sich in der Spielgruppe kennen: Matthew (links) und Ilario.

Wir lernten uns in der Spielgruppe Hitzkirch kennen, weil seine Grosseltern dort wohnen und wir in Ermensee keine haben. Ich kenne viele Kinder, aber Matthew hab ich wirklich ins Herz geschlossen. Ilario Bucher (7), Ermensee LU


MENSCHEN 14 |

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porträt

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Nr. 27, 1. Juli 2013 | MigroS-MagaziN |

Paul liebt die blonde Jacky, Katrin, die immer rote Turnschuhe trägt, und Michaela, mit der er zusammenwohnt.

Sind Sie befreundet mit den meisten Ihrer Ex-Partner und Ex-Partnerinnen? Halten Sie sich für einen durch und durch ehrlichen Menschen, in jedem Lebensbereich? Würden Sie Ihren Partner oder Ihre Partnerin ermuntern, sich weiterzuentwickeln und sein/ihr Potenzial auszuschöpfen, auch wenn er oder sie dadurch unabhängiger wird? Glauben Sie, dass es möglich ist, romantische Liebe für mehr als eine Person gleichzeitig zu empfinden?* * Aus einem Fragebogen auf einer Polyamorie-Datingwebsite

Unlimitierte Liebe Paul liebt Michaela, Katrin und Jacky. Liebe ohne Besitzansprüche, geht das? Drei Geschichten über drei Menschen, die etwas vereint: Sie leben polyamor.


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Migros-Magazin | Nr. 27, 1. Juli 2013 |

MENSCHEN porträt | 15

paUL

Pauls Glas ist leer. Er studiert die Barkarte. «Ach, ich kann mich nicht entscheiden.» Nach einigen Sekunden Nachdenken bestellt er sich ein grosses Panaché. Neben ihm sitzt Julia. Sie teilen sich einen gemischten Salat mit French-Dressing, 13 Franken 50. Paul und Julia teilen sich auch Jacky, 34 Jahre. Die kommt gerade zur Tür herein und ist etwas ausser Atem. Zuerst fällt Julia Jacky um den Hals, sie küssen sich auf den Mund. Paul steht daneben, wartet lächelnd, bis sich die beiden Frauen fertig begrüsst haben, dann geht er zu Jacky. Umarmung, langer Kuss, ein tiefer Blick in die Augen, sie wechseln leise ein paar Worte. Julia nippt an ihrer Cola, schaut auf den Teller mit den Salatsaucenresten. Später kuscheln die drei auf dem Sofa, Jacky in der Mitte. Sie lachen. Der Rest der Runde ist in Gespräche vertieft und beachtet sie kaum, nur die Neuen gucken unauffällig zu ihnen hinüber. Zürich, eine Bar irgendwo im Kreis 3. Hier findet an diesem Abend der Zürcher Polyamorie-Stammtisch statt. Organisiert wird das Treffen von Silvia und Paul. Einmal im Monat setzen sich die beiden auf das Sofa, nippen an ihren Gläsern und richten ihre Blicke immer wieder mal auf die Glastür, durch die nach und nach Polyamore und solche, die es noch werden wollen, eintreten. Die Bar füllt sich, dunkle Kunstlederhocker werden herangerückt. Orangenjus, Schweppes und Cola. Die meisten müssen am nächsten Morgen früh raus. Paul sagt über sich: «Ich bin balzbehindert.» Trotzdem werde ihm die Liebe nachgeworfen. «Seit ich ‹poly› lebe, finden Menschen mich attraktiv, kommen auf mich zu und wollen etwas von mir. Das ist total neu für mich.» Wenn das geschieht, sagt Paul, muss er die Liebe akzeptieren und nicht töten. Paul ist 41 Jahre alt, fährt einen Mercedes und hat bis vor Kurzem als Produktmanager in der IT-Branche gearbeitet. Auf dem Kopf Millimeterschnitt, über seiner Nasenwurzel, zwischen den Augenbrauen, bildet seine Stirn eine dicke Falte. Darum wirkt Paul manchmal etwas ernsthaft. Vielleicht auch ein wenig böse, wenn er so Sachen sagt, wie: «Wenn ich meiner Freundin helfe, dass sie keine Eifersucht mehr empfindet, dann tu ich das, weil ich weniger Stress will.» Das klinge vielleicht egoistisch, aber er glaube, Egoismus sei etwas sehr Gesundes. Paul liebt drei Frauen. Alle wissen voneinander, alle führen mehrere Beziehungen. Da wäre Michaela, mit der er seit sechs Jahren zusammenlebt und zu der er eine grosse Verbundenheit und Vertrautheit spürt. In ein paar Monaten wird sie bei Paul ausziehen und im Haus nebenan eine Wohnung mieten. Paul ist glücklich über diesen Entscheid, den sie beide zusammen gefällt haben. «Das ist die geilste Lösung.» So könne jeder machen, was ihm passt, und trotzdem sei man sich nah, lebe man Tür an Tür. Seit bald zwei Jahren ist Paul auch mit Katrin zusammen, einer Rheinländerin, die in Wien wohnt. Sie fiel ihm auf, weil sie rote Chucks-Turnschuhe trug (Paul hat einen SneakerFetisch). Über sie sagt er: «Sie ist mein weiblicher Klon.» Vor zehn Monaten trat Jacky in Pauls Leben, da war seine Verliebtheit bei Katrin gerade am Abklingen. Paul und Jacky sehen sich zurzeit oft. «Wir sind wie verknallte Teenager, wollen so viel Zeit wie möglich miteinander verbringen.» Das braucht Organisation. Denn Jacky hat auch mehrere Beziehungen, ist verheiratet und Mutter einer Tochter. Hätte Paul genug Geld, würde er jeder seiner Freundinnen eine Zweitwohnung kaufen, ja ein Haus, einen Stadtteil, und dann hätten sie alle «total viel Spass». Aber leider sei das gerade «out of budget». Paul lächelt selten, wenn er solche Sprüche macht. Könnte Paul in die Vergangenheit zurückrei-

sen und seinem 18-jährigen Ich einen Ratschlag geben, so würde dieser lauten: Vergiss den «Monopiss» und denk über etwas Vernünftiges nach! Denn es gab einmal eine Zeit, da glaubte auch Paul an die grosse, ewige, einzige Liebe. «Was hätte ich auch sonst glauben sollen? Ich war ein TV-Konsument, wuchs in unserer Gesellschaft auf.» Die Traumprinzessin finden, heiraten, Auto kaufen, Haus bauen, Hund anschaffen. Dieser Plan sei ihm von der Gesellschaft eingetrichtert worden. Und diesen Plan hat er in die Tat umgesetzt. 1999 ist Paul in den Stand der Ehe eingetreten. Paul war so weit zufrieden, Paul war treu. Als seine Frau ihren Ex-Freund wieder treffen wollte, war das für Paul okay. Es gab Leute in seinem Umfeld, die ihm Vorwürfe machten. Doch Paul freute sich, dass seine Frau glücklich war. Er fühlte sich sicher in der Beziehung, sie würde ihn für den anderen nicht verlassen, das wusste er. Alles lief bestens, bis Paul auch den Wunsch verspürte, ausserhalb der Ehe Erfahrungen zu machen. Seine Frau war einverstanden, stellte jedoch Bedingungen. Pauls Stimme wird heute noch laut, wenn er erzählt, wie er damit nicht einverstanden war, wie er «No Limits» forderte. «Wenn ich Lust habe, eine Frau zu küssen, will ich sie küssen!» Die Beziehung, erzählt Paul, begann unter seiner Unzufriedenheit zu leiden. Er wollte absolute Freiheit, sie hielt an ihren Bedingungen fest. Also suchte sich das Paar Hilfe — und trennte sich auf dem Rückweg vom Therapeuten. Das ist nun acht Jahre her. Sich scheiden zu lassen, darauf hat er keinen Bock. Zu viel nerviger Papierkram. Paul liebt seine Frau immer noch, er wäre ihr gerne näher, aber sie hat keine Zeit. Paul akzeptiert das. Nach der Trennung lernte er eine Frau kennen, die eine offene Beziehung führen wollte. Es kam der Tag, als Paul zum ersten Mal mit einer anderen schlief. Obwohl sie es sich versprochen hatten, gelang es ihm nicht, es seiner Freundin zu erzählen, so gross war sein schlechtes Gewissen. «Mit einer anderen Frau geschlafen? Böser Paul! Diese Mechanismen sind in unseren Köpfen eingebrannt. Das geht nicht einfach weg, das muss man aufwendig löschen und neu programmieren.» Er verbrachte seine Freizeit monatelang mit Nachdenken. Und programmierte sich sein neues Weltbild. Was dabei herauskam, war Polyamorie. Seit einem Jahr arbeitet Paul nun nicht mehr, gönnt sich eine Auszeit. Polyamorie ist für ihn nicht mehr verhandelbar. Damit stösst er auf Unverständnis. «Wenn ich mit ‹Monos› rede, rennen die mir schreiend davon.» Darum umgibt er sich je länger, je mehr mit Menschen, die seine Weltanschauung akzeptieren. Paul gibt es zu, vielleicht, ja, vielleicht isoliere er sich. In seiner Zürcher Dreizimmer-Dachwohnung brüht er jeden Tag einen Krug Ingwertee, bäckt jeden zweiten Tag ein Vollkornbrot mit Leinsamen und macht Pläne für seinen eigenen Bioimbiss. Paul hat viel freie Zeit, die er in seine Beziehungen investieren kann. Doch es sei nicht so, dass er sich nur auf seine drei Freundinnen konzentriere. Er geniesse es gleichzeitig sehr, Zeit für sich zu haben. Woher er die Zeit für seine Beziehungen nehmen wird, wenn er wieder arbeitet, weiss er nicht. «Werden wir dann sehen.» Wann hat man eine Beziehung, Paul? Er überlegt. Atmet laut aus. «Schwierige Frage. Es gibt einen gewissen Grad an Verbindlichkeit. Ich liebe. Ich fühle mich geliebt. Sex braucht es nicht unbedingt. Es ist schön, wenn das funktioniert, aber es ist keine zwingende

«Wenn ich Lust habe, eine Frau zu küssen, will ich sie küssen!»


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Voraussetzung.» Paul wird oft gefragt, wie er es schafft, alle drei Freundinnen gleich zu behandeln. Doch davon hält er nichts. Für ihn sind alle drei Beziehungen gleichwertig. Die eine Frau als Hauptfreundin und die anderen als Nebenfreundinnen zu bezeichnen, wie es einige andere Polyamore tun, will er nicht. Wenn man drei Partnerinnen hat, so sei zwar immer eine näher als die andere, sagt er. Erst recht, wenn man mit der einen zusammenwohne, mit der anderen eine Fernbeziehung führe und die dritte Mann und Kind habe. Deswegen mache er noch lange keine Ranglisten. Paul ist überzeugt, dass jeder polyamor leben und damit glücklich werden kann, wenn er es nur wirklich will. Niemand müsse ihm erzählen, dass so etwas wie Monogamie funktioniere. «Ich kenne viele, die entschieden sich für die Polyamorie und krebsten ziemlich schnell wieder zurück, weil es anfing, wehzutun.» Paul vergleicht sie mit Kindern, die versuchen zu gehen, umfallen, dann behaupten, sie hätten es versucht, und auf dem Boden sitzen bleiben. Nur sei jetzt der Drang zu gehen grösser als die Angst vor dem Schmerz beim Hinfallen. SiLVia

Silvia sagt über Paul: «Wir haben eine Form von Liebe, für die es keine Bezeichnung gibt.» Miteinander geschlafen hätten sie und Paul bisher noch nicht, aber man wisse ja nie. Das sei auch polyamor. Dass man nicht immer alles klassieren müsse. Kollege, Freund, Geliebter. Für Silvia sind da die Grenzen fliessend, für sie ist das alles Liebe. Silvia erzählt gerne über ihr Leben, während sie auf dem grossen Sofa in ihrer Wohnung sitzt, die Stube in warmes Kerzenlicht getaucht, in der Hand eine Tasse dampfenden Tee mit Zimt. Sie erklärt gerne, welche Entwicklung sie in den letzten Jahren durchgemacht habe, wie es dazu kam, dass sie jetzt zwei Beziehungen führe. Aber sie weigere sich, ihr Intimleben in der Öffentlichkeit auszubreiten. «Das sind nur Äusserlichkeiten. Wie ich meine Beziehungen führe, wie oft ich meine Partner sehe, das zeigt nicht annähernd, was in meinem Herzen wohnt.» Zu voyeuristisch seien ihr manche Berichte in den Medien, die versuchten, Polyamorie zu erklären, deshalb bleibe sie lieber anonym. Silvias Definition von Polyamorie ist einfach: mehr Liebe. Doch Silvia mag eigentliche keine Definitionen. Die 48-Jährige arbeitet freiberuflich im Gesundheitswesen. Sie sagt von sich, dass sie «poly» ist, seit sie denken kann. Seit zehn Jahren lebe sie es auch bewusst. Davor habe sie zu lange einen Teil ihrer Persönlichkeit versteckt, sagt Silvia. «Ein Teil von mir durfte nicht existieren, ich habe ihn weggeschoben, weil ich wusste, dass ich sonst nicht den gesellschaftlichen Konventionen entsprechen würde.» Sie erinnert sich noch an ihren ersten Kuss. Da war sie zwölf Jahre alt. Es passierte in den Sommerferien im Wallis, in einem Heuschober mit Reto, der ein Jahr älter war. Und sie erinnert sich auch, dass sie schon damals in mehrere Jungs gleichzeitig verliebt war. Wenige Jahre später lernte Silvia ihren damaligen Mann kennen. Mit 19 Jahren gebar sie ihr erstes gemeinsames Kind und stellte schon bald nach der Geburt fest, dass es zwischen ihr und ihrem Mann in einer bestimmten Hinsicht nicht harmonierte: «Das Konzept der sexuellen Treue funktionierte bei uns nicht.» Silvia erinnert sich, dass sie damals nicht wirklich Eifersucht empfunden habe. Vielmehr verletzte es sie, dass ihr Mann nicht ehrlich und offen über alles reden konnte. Sie versuchte, sich damit abzufinden. «In unserem Umfeld lief es ja nicht anders. Alle lebten die verlogene

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Nr. 27, 1. Juli 2013 | MigroS-MagaziN |

Silvia ist mit Erdbeeren­ liebhaber Arne aus Deutschland und Reto aus Wien zusammen.

Doppelmoral. Alle sprachen von ewiger Treue und hielten sich nicht daran.» Als ihr ältestes Kind in den Kindergarten kam, lernte Silvia Iris kennen. Diese erzählte ihr, dass sie eine offene Ehe führte. «Das war das erste Mal, dass ich jemanden so etwas sagen hörte.» Die beiden Frauen wurden gute Freundinnen. Und ausgerechnet diese Iris verliebte sich in Silvias Mann — und er sich in sie.» Silvia lacht, wirft mit einer Kopfbewegung ihre langen Haare hinter die Schultern. «Das war super, ich fand das total genial. Ich hoffte, mein Mann und ich könnten uns dadurch dem Thema öffnen.» Silvia hoffte vergeblich. «Wir führten eine klassische Ehe mit heimlichem Fremdgehen.» Dass die Beziehung in die Brüche ging, dafür habe es auch andere Gründe gegeben. Silvia winkt lachend ab, sie will nicht weiter darüber reden, das sei alles schon so lange her. Ein Jahr nach der Trennung begegnete Silvia Luca, den sie als ihre grosse Liebe bezeichnet. «Eine solche Nähe und Tiefe hatte ich noch nie zuvor empfunden.» Sie waren einen Monat zusammen, als Silvia mit ihrer Schwester in die schon lange gebuchten Ferien nach Portugal fuhr. Dort verliebte sie sich in einen anderen Mann. Einmal mehr wurde ihr mit aller Deutlichkeit bewusst, dass sie imstande war, sich neu zu verlieben, obwohl sie bereits jemanden anderen liebte. «Ich warf mir selber vor, dass ich meine grosse Liebe kaputt machte.» Silvia

«Wir führten eine klassische Ehe mit heimlichem Fremdgehen.»


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1. Tag: Anreise nach Passau. Fahrt im Comfort-Bus nach Passau. Einschiffung auf die MS AMADEUS ELEGANT. 2. Tag: Melk – Esztergom. Sie besuchen das weitum sichtbare Stift Melk (*). Lassen Sie am Nachmittag die schöne Landschaft der Wachau auf sich wirken. 3. Tag: Esztergom – Budapest. Sie besichtigen die Basilika von Esztergom mit dem grössten und weltweit einzigen, auf Leinen gemalten Altarbild (*). 4. Tag: Budapest Während einer Stadtrundfahrt entdecken Sie eine der schönsten Städte Europas (*). Am Nachmittag Ausflug in die Puszta mit Reitervorführungen und einem Imbiss (*). 5. Tag: Bratislava – Wien. Am Morgen erwartet Sie Bratislava zu einer Stadtführung (*). Weiterfahrt durch die Donauauen nach Wien. 6. Tag: Wien. Ihre lokale Führung zeigt Ihnen die Höhepunkte Wiens (*). Am Nachmittag haben Sie Zeit, um die Stadt auf eigene Faust zu entdecken. Abends optionales Konzert in der Orangerie von Schloss Schönbrunn. 7. Tag: Dürnstein – Passau. Bummel durchs Städtchen Dürnstein und Weindegustation (*). Lassen Sie Ihre Flussfahrt durch die Wachau gemütlich auf dem Sonnendeck ausklingen. 8. Tag: Passau, Rückfahrt. Ausschiffung nach dem Frühstück. (*) Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar.

970.–

Reisedaten 18.08.–25.08.13 25.08.–01.09.13 01.09.–08.09.13 05.10.–12.10.13

1. Tag: Anreise nach Würzburg. Anreise im Comfort-Bus nach Würzburg. Einschiffung.

Leistungen • An-/Rückreise, Landausflüge im EUROBUS Comfort-Bus • 7 Übernachtungen in der gebuchten Kabine • Vollpension an Bord (Kaffee/Tee zu den Mahlzeiten) • Frühaufsteher-Frühstück (Kaffee/Tee, Säfte, Gipfeli) • Kaltes/warmes Frühstücksbuffet inkl. Getränke, Sekt • Kaffee & Kuchen am Nachmittag, Mitternachtssnack • Kapitänsdinner • Kofferservice ab/bis Anleger • Ein-/Ausschiffungs- und Hafengebühren Preise pro Person (2-Bett-Kabinen) in CHF Kabinen

Hauptdeck hinten Hauptdeck Mitteldeck hinten Mitteldeck Oberdeck hinten Oberdeck

15m2 15m2 15m2 15m2 15m2 15m2

Katalogpreis

Aktionspreis

1940.– 2115.– 2275.– 2490.– 2695.– 2740.–

970.– 1058.– 1138.– 1245.– 1348.– 1370.–

Zuschläge • Ausflugspaket mit 7 Ausflügen (*) • Schlosskonzert Schönbrunn Kat. B • 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung • Auftragspauschale (max. 40.–) • Annullations- und Reisezwischenfallversicherung

on Pro Pers F ab CH

2 für1

270.– 70.– 400.– 20.–

2. Tag: Würzburg – Wertheim. Architektur und Kultur erwartet Sie während einer Führung durch die Altstadt Würzburgs mit anschliessender Weinprobe (*). Den Nachmittag und Abend geniessen Sie an Bord. 3. Tag: Wertheim – Miltenberg – Frankfurt. Gelegenheit zu einem Spaziergang in Wertheim. Am Nachmittag erkunden Sie während eines geführten Spaziergangs das mittelalterliche Weinstädtchen Miltenberg, ein romantisches Prunkstück (*). 4. Tag: Frankfurt – Rüdesheim. Eine spannende Stadtrundfahrt erwartet Sie in der Main-Metropole Frankfurt (*). Geniessen Sie am Abend im Rheingauer Winzerstädtchen Rüdesheim ein Glas Wein. 5. Tag: Rüdesheim – Köln – Amsterdam. Geschichten und Anekdoten zum Schmunzeln und Nachdenken erwarten Sie auf einem Spaziergang durch Köln (*). Abends Weiterfahrt nach Amsterdam. 6. Tag: Amsterdam. Am Nachmittag besichtigen Sie die alte Seefahrerstadt Amsterdam mit dem Bus und auf dem Grachtenboot (*). 7. Tag: Amsterdam, Rückreise. Ausschiffung nach dem Frühstück und Rückfahrt in die Schweiz oder Rückflug nach Zürich. (*) Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar.

Reisedaten 27.08. – 02.09.2013

870.–

Leistungen • An-/Rückreise und Landausflüge im EUROBUS Comfort-Bus • 6 Übernachtungen in der gebuchten Kabine • Vollpension an Bord (Kaffee/Tee zu den Mahlzeiten) • Frühaufsteher-Frühstück (Kaffee/Tee, Säfte, Gipfeli) • Kaltes/warmes Frühstücksbuffet inkl. Getränke, Sekt • Kaffee & Kuchen am Nachmittag, Mitternachtssnack • Kapitänsdinner • Kofferservice ab/bis Anleger • Ein-/Ausschiffungs- und Hafengebühren Preise pro Person (2-Bett-Kabinen) in CHF Kabinen

Hauptdeck hinten Hauptdeck Mitteldeck hinten Mitteldeck Oberdeck hinten Obderdeck

Katalogpreis

15 m2 15 m2 19 m2 19 m2 19 m2 19 m2

1740.– 1925.– 2115.– 2175.– 2365.– 2550.–

Zuschläge • Ausflugspaket mit 5 Ausflügen (*) • 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung • Auftragspauschale (max. CHF 40.–) • Rückflug inkl. Transfer und Taxen • Annullations- und Reisezwischenfallversicherung

Aktionspreis

870.– 963.– 1058.– 1088.– 1183.– 1275.– 165.– 400.– 20.– 370.– 60.–

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Die Amadeus Elegant****+ bietet viel Komfort mit exklusiv gestalteten Aufenthaltsräumen, erstklassiger Gastronomie, Panoramabar, Massageraum, Coiffeur, Fitnessraum, Clublounge mit Internetcafé, Bordshop, Lift. Die Kabinen sind 15m2 gross und verfügen im Mittel- und Oberdeck über einen franz. Balkon. Ausstattung: trennbares Doppelbett, Dusche/WC (Suiten mit Bad/WC), individuell regulierbare Klimaanlage, Safe, Fön, TV.

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porträt

verheimlichte den einmaligen Seitensprung ein Jahr lang. Als sie ihn gestand, warf ihr Freund ihr vor, dass sie ihn nicht wirklich liebte, dass er ihr nicht genügte. «Es hatte aber nichts damit zu tun, ich liebte ihn trotzdem genauso.» Die Beziehung dauerte acht Jahre, Silvia schlief nie mehr mit einem anderen Mann, verliebte sich nicht. «Doch ich erkannte Parallelen zu meiner Ehe und spürte, dass ich aus dieser Beziehung raus musste, um mich weiterentwickeln zu können.» Silvia sagt, auch Jahre nach der Trennung habe sie nicht aufgehört, Luca zu lieben. Nach dem Beziehungsaus fragte sich Silvia, was sie falsch gemacht habe. Ihre Ehe, ihre grosse Liebe, keines von beidem hatte gehalten. Sie setzte sich intensiv mit dem Thema Liebe auseinander, las, diskutierte, lebte sich aus. «Ich war nie der Single, der vereinsamte.» Von ihrer besten Freundin hörte sie zum ersten Mal etwas über Polyamorie. Silvia eröffnete sich eine völlig neue Welt. Sie sagt, dass etwas, was schon immer in ihr drin gewesen ist, endlich Raum bekommen habe. Widersprüche waren plötzlich keine Widersprüche mehr, vorbei war es mit den Entweder-oder-Entscheidungen. Von da an hiess es nur noch «sowohl als auch». Sie habe Jahre gebraucht, um an diesen Punkt zu kommen, um sagen zu können: «Ja, das bin ich, Silvia.» Diesen Satz sagt sie im Gespräch oft. Das bin ich, Silvia. Heute hat sie zwei Beziehungen. Mit Arne in Deutschland und mit Reto in Wien. Arne lebt allein, Reto mit seiner Frau. Und es klingt wie eine Relativierung, wenn Silvia gleich ergänzt, dass sie zu vielen Menschen eine Herzbeziehung habe. Die Antwort auf die Frage, wie sie denn eine Liebesbeziehung definiere, fällt ihr schwer. Nur ungern ringt sie sich zu einer Antwort durch: Mit Arne und Reto schlafe sie, das sei vielleicht der Unterschied. Manchmal fährt Silvia mit Paul zusammen nach Wien. Dass sie dort beide eine Beziehung haben, finden sie super. Einmal, da machten sie auf dem Weg nach Wien halt bei Arne, tranken Kaffee mit ihm, und Arne schenkte ihnen Erdbeeren, die sie Reto mitbringen sollten. «Ich kann jederzeit vorbeigehen, Retos Partnerin gibt mir den Raum mit ihrem Mann, das ist uh schön.» Das ist Silvias Art, «poly» zu leben. Sie findet es schön, dass die Menschen, die zu ihrem Leben gehören, einander kennen und Zeit miteinander verbringen. Einen richtigen Beziehungsalltag lebt Silvia mit ihren Partnern aufgrund der grossen räumlichen Distanz nicht. Doch in naher Zukunft könne sie es sich schon vorstellen, dass sie näher mit ihren Partnern zusammenrücke. In welcher Form das passieren wird, weiss sie aber noch nicht. Silvia lacht. Nein, sicher keine Kommune! Die dann noch ein Label trägt. Vegetarisch, spirituell, Yoga. «So ein Quatsch.» Im Idealfall sei es wie eine grosse Familie. Ihre Wahlfamilie. Die dann hoffentlich in einer Welt lebe, die nicht nur Toleranz predige, sondern sie auch zeige. Gegenüber der Liebe — und all ihren Formen.

Mit der Polyamorie eröffnete sich ihr eine völlig neue Welt.

www.migrosmagazin.ch

LESEN SiE oNLiNE Psychologin und Paartherapeutin Claudia Häbler im interview: ist Polyamorie die lösung für alle Beziehungsprobleme? und nehmen Männer und Frauen solche Beziehungen unterschiedlich wahr?

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Nr. 27, 1. Juli 2013 | MigroS-MagaziN |

oLiVEr

Oliver war nie einer, der grosse Menschengruppen mochte. Er war nie Mitglied im Fussballclub oder in einem Turnverein. Nur ein Mal, da ging er in die Hundeschule, mit Laila, der Familienhündin. Er sei selber überrascht, dass so einer wie er nun einmal im Monat vor einem guten Dutzend Leuten stehe, die Neuen begrüsse, den Ablauf des Abends erkläre, die Anwesenden dazu ermuntere, sich ins Gespräch über Eifersucht, Verbindlichkeit, Vertrauen oder Sicherheit einzubringen und von ihren Problemen im Beziehungsalltag zu erzählen. Er diskutiere gerne über diese Themen, weil er sich dabei auch immer wieder selber hinterfragen könne. Anfang 2012 rief Oliver den Polystammtisch in Bern wieder ins Leben, den es zuvor zwar schon einmal gegeben hatte, der aber nach einigen Jahren wieder geschlossen wurde. Dabei ist es erst zwei Jahre her, dass Oliver selber einer von den Neuen war, welche die Glastür zum Zürcher Polystammtisch aufstiessen, auf der Suche nach jenen Menschen, die das lebten, wovon er bisher nur gehört und gelesen hatte. Oliver ist 44 Jahre alt, Techniker und sieht aus wie 34, mit der grauen Strickmütze über den blonden zerzausten Haaren, Kinnbärtchen, Jeans, eng anliegendem Baumwollhemd, am rechten Handgelenk Lederarmband und einem Freundschaftsbändchen, das ihm eines seiner Kinder geschenkt hat. Oliver heisst eigentlich nicht Oliver. Aber weil er seine Kinder schützen will, besteht er darauf, anonym zu bleiben. Seit 18 Jahren ist Oliver mit Susan verheiratet und hat mit ihr zwei Kinder im Teenageralter. Susan, sagt er, sei die Liebe seines Lebens. Oliver hält sich für einen Neuling in der Polyamorieszene, für einen, der noch keine grosse Ahnung hat. Dabei geht es ihm sehr leicht von den Lippen, wenn er versucht, die Grundidee von Polyamorie zu erklären. «Polyamore Menschen lehnen eine neue Beziehung nicht ab, nur weil sie bereits in einer Beziehung sind», sagt er. «Natürlich gibt es Leute, und dabei handelt es sich vorwiegend um Männer, die den Polystammtisch mit einer Kontaktbörse verwechseln. Bei denen zu Hause es nicht läuft, die sich eine neue Partnerin zulegen wollen, natürlich wenn möglich eine, die ihre Bedürfnisse erfüllt. Das kann man nennen, wie man will. Aber sicher nicht Polyamorie.» Nach dem ersten Gespräch in einem Thuner Bistro schreibt Oliver zwei SMS. Im einen bedankt er sich für das Gespräch, wünscht eine gute Heimreise. Oliver verwendet in seinen SMS gerne Smileys, gerne auch mehrere nacheinander. Die zweite Nachricht ist unkommentiert: Das Gelübde der Ehe sei: Wohin du auch wächst, dorthin will ich mein Herz weiten. Wie hoch auch deine Sehnsucht reicht, ich lasse dich ihr folgen. Neigt dein Herz sich einem anderen zu, so will ich deine Liebe teilen; strebt meines nach einem anderen, so will ich doch niemals dich aus meinem Herzen verbannen. Ich strebe nach Wahrheit und weiss uns in der Wahrheit vereint; so bitte ich dich, meinen Weg gehen zu dürfen, wohin er auch führt, mit deinem Segen; und deinen Weg zu gehen, wohin er auch führt; meine Liebe begleitet dich. Wahrheit ist die einzige Nahrung, die unsere Liebe nährt. Safi Nidiaye


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Migros-Magazin | Nr. 27, 1. Juli 2013 |

Schon sehr früh während ihrer Ehe hatten Oliver und seine Frau sich darauf geeinigt, dass andere Menschen in ihrem Leben Platz haben sollen, unter einer Bedingung: Sie erzählen es dem anderen immer und sofort, wenn einer von ihnen jemanden kennenlernt. Als sich Olivers Frau auf einen seiner besten Kollegen einliess, fing es an zu kriseln. «Sie verheimlichte mir die Liebschaft zu Beginn, weil sie merkte, dass es etwas Ernstes werden könnte.» Aus der Affäre wurde nichts. Doch das Vertrauen zwischen Oliver und Susan war zerstört. Fast ein halbes Jahr lang schliefen sie in getrennten Schlafzimmern. Um ihre Beziehung zu retten, führten sie lange Gespräche, liessen sich nicht mehr auf Affären ein. Dann kam der Tag, als Oliver in einem Zeitungsartikel über den Begriff Polyamorie stolperte. Stundenlang sass er abends vor dem Computer, las sich durch Artikel und Internetforen und erzählte seiner Frau davon. Während Oliver sich weiter ans Thema herantastete, lernte Susan in einem Chatroom jemanden kennen und verliebte sich. Oliver hatte nicht damit gerechnet, dass er sein im Internet erworbenes Wissen so schnell in die Wirklichkeit umsetzen müsste. «Es gab viele Eifersüchteleien, Kopfkino, alles.» Dass Susan von ihrem neuen Partner, der monogam lebt, zu fest vereinnahmt werden könnte, davor hatte Oliver zu Beginn grosse Angst. Drei Monate, nachdem Susan sich verliebt hatte, traf Oliver an einem Polytreffen in Zürich Jacky, mit der er bereits gemailt hatte. Einmal, zweimal, es wurde mehr daraus. Seit eineinhalb Jahren sind sie nun ein Paar. Als Jacky sich nach sechs Monaten neu verliebte, war Oliver geschockt. Er fiel in sein altes, wie er es nennt, «monogames Verhaltensmuster» zurück. War das jetzt wirklich nötig, dass sie schon nach sechs Monaten wieder einen Neuen hat? Was findet sie an diesem anderen Typen? An diesem Paul? Wie viele Pauls werden noch folgen? Alles Fragen, die Oliver durch den Kopf schossen. «Wir hatten viel Streit damals.» Inzwischen sind sich Oliver und Paul bereits ein paar Mal begegnet. Man respektiere einander, tausche sich aus. Oliver hat aber nicht den Anspruch, dass Paul zu seinem Kollegenkreis gehört, nur weil sie beide Jacky lieben. Wenn Oli eine Frau liebt, dann will er sie in seiner Nähe haben, mit ihr viel Zeit verbringen, wenn es ihm schlecht geht, soll ein Anruf bei ihr reichen, damit er sich besser fühlt. Und wenn er eine Frau liebt, dann will er sie auch ein wenig beschützen. Nur um Sex gehe es ihm nicht. «Sonst wäre ich ein Swinger.» Als Oliver seinen Kindern erklärte, dass Papa eine Freundin und Mama einen Freund hat, erwiderte der 17-jährige Sohn: «Aber Papa, mir reicht eine Freundin!» Und Oliver antwortete ihm: «Das ist okay, du musst nicht nachleben, was wir dir vorleben.» Schwieriger wurde es zu erklären, dass Papa jetzt noch eine zweite Freundin hat. Oliver nennt sie «Ängeli». Er lernte sie im Internet kennen. Es war Liebe auf den ersten Blick. Vor ein paar Wochen entschieden Oliver und Susan, es sei an der Zeit, dass sich alle kennenlernten. Dabei ging es weniger um die Kinder, denn die hatten Susans Partner bereits einige Male getroffen. «Ich wollte ihm Einlass in unser Haus gewähren, damit er in Zukunft nicht mehr im Auto warten muss, wenn er Susan abholen kommt.» Also organisierten sie ein Essen. Eingeladen war auch Ängeli. Die Kinder wählten das Menu aus, Susan und ihr Partner kochten, Oliver besuchte derweil mit Ängeli den Weihnachtsmarkt in Bern. Sie assen Fondue chinoise. Und nein, es sei nicht komisch gewesen. Locker, entspannt, man habe sich ja schon aus Erzählungen gekannt.

MEnsCHEn

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Oliver liebt sein Ängeli, die blonde Jacky und seine Frau Susan.

Oliver beschreibt Susans Partner als gross, mit Halbglatze, zwäg. Oliver nennt ihn «Bäri». Für Oliver war es nicht seltsam, seine Frau mit einem anderen Mann zu sehen. Schliesslich hatte er es sich genug oft vorgestellt. Nach dem Abend blieb Oliver mit Ängeli zu Hause, Susan schlief bei Bäri. Im Badezimmer hängt der Familienkalender. Dort tragen Oliver und Susan ein, wer wann mit wem wo ist. Einer muss immer daheim die Stellung halten, das ist ihre Abmachung, die Art von Verbindlichkeit, die sie eingehen. Zuerst die Kinder, dann der Partner zu Hause, dann die weiteren Partner. Dass die Möglichkeit besteht, dass Susan eines Tages mit ihrem Partner zusammenziehen will, weiss Oliver. Er ist ein Kopfmensch. Er listet alle Risiken und Chancen auf. Damit er auf alle Eventualitäten gefasst ist. Eines weiss er jedoch mit Bestimmtheit: «Susan und ich haben eine unkündbare Verbindung. Wir sind engste Freunde, Vertraute, Eltern. Ich werde immer einen festen Platz in ihrem Leben haben und sie einen in meinem.» Oliver wirft einen Blick auf die Uhr. In seinem Google-Kalender, den Jacky und Ängeli beide einsehen können, steht für 11.30 Uhr ein neuer Termin. Er kommt nicht gerne zu spät. Auf Oli ist Verlass. Rasch verabschiedet er sich und tritt hinaus in den feinen Nieselregen, der auf die Berner Altstadt hinabfällt.

Nur um Sex geht es ihm nicht: «Sonst wäre ich ein Swinger.»

Text: Nathalie Bursac´ Illustrationen: Corina Vögele

Mit dieser Diplomarbeit schliesst Nathalie Bursac´die Luzerner Journalistenschule MAZ und ihr zweijähriges Volontariat beim Migros-Magazin ab.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 1. JULI 2013 |

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AB IN DIE FERIEN

«Gute Vorbereitung ist wichtig»

Die Sommerferien nahen. Beat Dannenberger, Ombudsmann der Schweizer Reisebranche, erklärt, wie die schönsten Tage im Jahr tatsächlich schön werden und welche Gefahren eine Buchung im Internet mit sich bringt. Beat Dannenberger, Reklamationen sind Ihr tägliches Business. Was sagen Sie — ist die Schweiz eine Nation von Motzern?

Wahrscheinlich nicht mehr als andere Nationen. Natürlich sind wir pingelig in gewissen Bereichen. Wir mögen es exakt, haben hohe Ansprüche.

Beat Dannenberger (65) ist unabhängiger Ombudsmann der Schweizer Reisebranche. Er vermittelt bei Unstimmigkeiten zwischen Urlaubern und Reiseunternehmen.

Muss man auf einer Billigreise seine Ansprüche runterschrauben?

Obwohl es viele gute Angebote zu günstigen Preisen gibt, gilt mehrheitlich: «You get what you pay for». Sie haben in den Sommerferien sicher viel zu tun.

Wenn mehr gereist wird, gibt es auch mehr Reklamationen. Heutzutage reist man aber rund ums Jahr. Während es früher drei Ferienzeiten im Jahr gab, sind die Arbeits- und damit die Reisezeiten heute viel flexibler. Wie viele Reklamationen gelangen bis zu Ihnen?

Bilder: Getty Images, EDA, Adrian Bretscher/Sobli/RDB

Wenn man berücksichtigt, wie viele Reisen die Schweizer jährlich machen, kommt nur ein kleiner Teil zum Ombudsmann: Wir bearbeiten jährlich etwa 1600 Beschwerden. Meistens können die Probleme schon vor Ort gelöst werden.

Was muss man in den Ferien tolerieren, was nicht?

Grundsätzlich gilt: Wenn ich nicht das bekomme, wofür ich bezahlt habe, kann ich mich beschweren. Bei emotionalen Punkten wird es aber schwierig: Wenn das Publikum im Hotel nicht passt oder das Meer durch einen Sturm nicht mehr kristallblau ist. Kein Veranstalter kann die Zusammensetzung der Gäste oder gutes Wetter garantieren. Sie ermutigen Reisende mit den Worten Knigges: «Zum Reisen gehört, dass man sich durch kleine widrige Zufälle, Schwierigkeiten, böses Wetter, schlechte Kost und dergleichen nicht niederschlagen lasse.» Wieso lassen sich die Schweizer trotzdem «niederschlagen»?

Wegen schlechter Vorbereitung und zu hoher Ansprüche. Früher hat man mehr Reiseführer gelesen und sich informiert. Heute wollen die Leute einfach für 500 Franken irgendwohin in die Ferien. Ist das Internet schuld an überstürzten Buchungen?

Klar, das Internet bietet mehr Möglichkeiten, man kann spontaner und schneller buchen. Viele Leute sind sich gar nicht bewusst, was sie kaufen. Da kann

ich nachträglich oft nichts machen. Eine Familie aus der Westschweiz, die kein Deutsch spricht, hat einmal Vorund Nachnamen bei den Flugtickets verwechselt. Das wurde sehr teuer. Erinnern Sie sich an die absurdeste Reklamation, mit der Sie es zu tun gehabt haben?

Jemand hatte sich einmal beschwert, dass er auf einer Safarireise im Zelt übernachten musste.

Welchen Tipp haben Sie, damit die Ferien zu einem positiven Erlebnis werden?

Gute Vorbereitung ist wichtig. Man kann den Schweizer Komfort nicht in jedem Fall auch im Ausland erwarten. Man muss sich auf Land und Leute und die lokalen Begebenheiten einlassen, sonst sucht man sich besser ein Hotel im Emmental oder im Entlebuch. Waren Sie persönlich auch schon von einer Reise enttäuscht?

Ich habe einmal vergessen, ein Zimmer mit Meersicht zu buchen, und dann Innenhoflage bekommen. Oder ich habe mich beim Flugplan nicht richtig abgesichert und den Anschlussflug verpasst. Das waren aber meine Fehler. Interview: Silja Kornacher

FRAU DER WOCHE

MANN DER WOCHE

Friedenspolitik in Mali

Höhenflug in Hollywood

Unter Lebensgefahr verhandelten Botschafterin Muriel Berset Kohen (48) und ihr Team mit den Tuareg-Rebellen und der provisorischen Regierung in Malis Hauptstadt Bamako. Die Schweizer Vermittler konnten endlich einen Sieg für die Friedenspolitik erringen: Am 28. Juli werden in Mali nationale Wahlen durchgeführt. Der Waffenstillstand wird künftig von 12 000 Uno-Soldaten überwacht, die französischen Truppen ziehen schrittweise ab.

Mit einer Rolle in «Lüthi und Blanc» begann 2004 seine Karriere. Es folgten Auftritte in «Breakout», «Tatort» und «Sennentuntschi». Der Zürcher Joel Basman (23) hat sich zum Liebling der Schweizer Filmszene gemausert. Bereits vor zwei Jahren kam sein internationaler Durchbruch. Sein neuster Erfolg: Unter der Regie von George Clooney stand er für die Hollywood-Produktion «The Monuments Men» vor der Kamera.


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Porträt

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Nr. 27, 1. Juli 2013 | Migros-Magazin |

Zeremonienmeisterin des fantastischen Films Diese Woche erobern wieder Vampire, Ausserirdische und andere merkwürdige Wesen die Stadt Neuenburg. Was am Filmfestival Nifff genau läuft, bestimmt die umtriebige künstlerische Direktorin Anaïs Emery.

M

it «Gremlins» hat alles ange­ fangen: «Ich war acht oder neun Jahre alt und habe stundenlang ferngesehen», erinnert sich Anaïs Eme­ ry. «Da war auch einiges dabei, das ich eigentlich noch gar nicht hätte schauen dürfen.» Der weihnächtliche Grusel­ spass von Joe Dante war Emerys allerers­ ter fantastischer Film; heute ist sie 35 und liebt das Genre noch immer. Und anders als die meisten Fantasy­Fans hat sie einen Job, der es ihr erlaubt, sich fast pausenlos damit zu beschäftigen: Als künstlerische Direktorin des Neuchâtel International Fantastic Film Festival (Nifff) sieht sie rund 400 Filme pro Jahr, um eine Auswahl für das Festival zu tref­ fen. Neben den Kinofilmen gibt es wei­ tere Attraktionen wie Performances, Lesungen, Partys oder Workshops. Emery ist seit den Anfängen dabei: Sie hat das Festival im Jahr 2000 mit vier anderen filmbegeisterten Romands ge­

Programm-Highlights Nifff 2013 Das 13. Neuchâtel international Fantastic Film Festival (Nifff) zeigt während 9 Tagen 80 lang- und 17 Kurzspielfilme aus 30 ländern. Darunter sind erstmals auch zwei Schweizer Filme: «Der Ausflug» von Mathieu Seiler (ein Arthouse-Werwolf-Märchenfilm) und «Chimères» von Olivier Beguin (ein Vampirfilm). Andere Highlights sind «We are what we are» (ein mexikanischer Kannibalenfilm), «Ghost Graduation» (eine Geisterkomödie aus Spanien) und der innovative uS-Horrorfilm «You are next». Es gibt auch einen Kurzfilmwettbewerb mit Schweizer Filmen und eine Larry-Cohen-Retrospektive (inklusive Gaststar Cohen). Ein weiterer Gast ist der Sci-Fi-Autor Orson Scott Card. Eröffnet wird das Nifff am 5. Juli mit dem koreanischen Thriller «Stoker», abgeschlossen am 13. Juli mit Neil Jordans Vampirfilm «Byzantium».

gründet. «Wir waren frustriert, dass unser Lieblingsgenre in der Schweiz so stiefmütterlich behandelt wird. Für fast alles gab es ein Festival, nur für den fan­ tastischen Film nicht.» Die fünf Freunde hatten keine Erfahrung im Organisieren eines Grossevents, dafür eine umso stär­ ker brennende Leidenschaft. «Und wir hatten Glück: Es gelang uns, mit Tobe Hooper und Amanda Plummer zwei Grössen der Szene für die erste Ausgabe zu gewinnen. Das bescherte uns ein ent­ sprechend grosses Medienecho.»

Dank gutem renommée kommen prominente gäste Am ersten Festival wurden 25 Filme ge­ zeigt. Es kamen 3000 Zuschauer — ein voller Erfolg. Der Kater kam danach: «Wir hatten viel zu viel Geld ausgegeben und mussten monatelang Schulden ab­ stottern.» Damit war das Quintett so lan­ ge beschäftigt, dass es 2001 auf ein Festi­ val verzichtete. Seit 2002 aber gibt es das Nifff jedes Jahr, und es ist stetig gewach­ sen und musste sich dabei zwangsläufig auch professionalisieren. Von den ur­ sprünglichen Gründern ist neben Anaïs Emery, die seit 2006 den Titel künstle­ rische Direktorin trägt, noch einer aktiv. 2012 hat das Festival mit rund 200 Hel­ fern 29 000 Tickets verkauft und über 100 Filme gezeigt. «Das Nifff gehört heute zu den inter­ national bekannten Festivals des fantas­ tischen Films, wir haben ein Renommée, dank dem wir auch an gute Filme und prominente Gäste herankommen», erklärt Emery. Dieses Jahr gibt sich un­ ter anderem der Science­Fiction­Autor Orson Scott Card die Ehre, dessen Ro­ man «Ender’s Game» gerade mit Harri­ son Ford verfilmt worden ist (bei uns ab 31. Oktober im Kino). Für nächstes Jahr hat das Nifff bereits die Zusage von George R. R. Martin, dem 64­jährigen

US­Autor der «Game of Thrones»­ Bücher, der dank der TV­Serie einen Su­ perstarstatus in der Fantasy­Szene ge­ niesst. «Wir haben ihn drei Jahre lang immer wieder eingeladen», erzählt Emery, «für 2014 hat es nun geklappt. Das dürfte eine grosse Sache werden.» Emery hat einen sehr breiten Begriff vom fantastischen Film. Sie präsentiert am Nifff das ganze Spektrum von Art­ house bis Mainstream, von gewalttäti­ gem Horror bis zu japanischen Anima­ tionsfilmen für die Kleinen. Ein Herz für Kinder hat sie nur schon, weil sie selbst Mutter einer siebenjährigen Tochter und eines dreijährigen Sohns ist. Die dürfen aber natürlich nur harmlose Streifen schauen. «Und kein Fernsehen!», be­ tont Anaïs Emery. «Bei uns gibt es nur Filme.» Wobei sie durchaus der Ansicht ist, dass Kinder auch härtere Sachen sehen können, solange ihre Eltern dabei sind und mit ihnen das Gesehene besprechen. Etwas, das mit ihr damals allerdings niemand gemacht hat. Einige Jahre nach den «Gremlins» hat sie die blutigen Filme der US­Regis­ seure Sam Raimi («Evil Dead») und John Carpenter («Halloween») kennen­ und lieben gelernt. «Horrorfilme machen Spass!», findet Emery noch heute. Spä­ ter entdeckte sie ihre Leidenschaft für das neue asiatische Kino, das damals in Europa noch kaum bekannt war.

Die Filme setzen sich mit träumen und ängsten auseinander «Der fantastische Film steht nicht nur immer an der Spitze von dem, was tech­ nisch im Kino möglich ist, er setzt sich auch mit den Träumen, Problemen und Ängsten einer Gesellschaft auseinander, das macht ihn so spannend und wichtig», sagt Emery. Derzeit etwa seien Endzeit­ filme extrem en vogue, Geschichten also, in denen eine Handvoll Überlebender


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Migros-Magazin | Nr. 27, 1. Juli 2013 |

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Porträt | 23

AnaĂŻs Emery schaut sich pro Jahr rund 400 Filme an. Die meisten zu Hause und nicht im Kino Arcades, dem Hauptsaal des Nifff.


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Porträt

Nr. 27, 1. Juli 2013 | Migros-Magazin |

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nach einer grossen Katastrophe versucht, gegen Zombies, Ausserirdische oder Naturgewalten zu bestehen. «Das sagt eine Menge aus über unsere Zeit. Wir befinden uns in einem grossen Umbruch, es herrscht das Gefühl, dass wir am Ende einer Ära stehen.» Anaïs Emery bezeichnet sich als eher introvertiert. «Bei meinem ersten Auftritt vor Publikum am Nifff bin ich fast gestorben», sagt sie. Mittlerweile habe sich das jedoch deutlich gebessert. Und als junge Frau hat sie sich nicht nur Learning by Doing erarbeitet, wie man ein Filmfestival erfolgreich managt, sie hat auch an der Universität Film, Kunst und Soziologie studiert. Heute sitzt sie in Gremien wie der Filmkommission der Romandie, berät andere Festivals und unterstützt Catapooolt, eine indische Crowdfunding-Plattform für Filme, Musik und Kunst. Ihre Hauptbeschäftigung ist jedoch das Nifff, das über die öffentliche Hand und private Sponsoren finanziert wird. «Uns ist wichtig, die Ticketpreise tief zu halten, damit sich auch

«Wir dürfen die jüngere Generation für das Kino nicht verlieren.»

ein junges Publikum die Filme leisten kann. Wir dürfen die jüngere Generation für das Kino nicht verlieren, sie hat heute so viele andere Möglichkeiten, Filme zu schauen.» Beim Nifff sitzen intellektuelle Kulturfreunde und junge Horrorfans mit Tätowierungen und Piercings friedlich nebeneinander. Frauen in so hoher Position sind bei Filmfestivals übrigens eher selten. «Zu selten», findet Emery. Auch für sie ist es immer wieder ein Balanceakt, ihre Kinder und ihre Arbeit unter einen Hut zu bringen. «Mein Ex-Mann und ich teilen uns das Sorgerecht, aber während des Festivals sind sie ganz bei ihm oder bei unseren Familien.» Diese neun Tage seien einfach zu hektisch. «Wenn man einen solchen Job und Kinder haben will, braucht man starke familiäre Unterstützung, anders geht es nicht», sagt Emery. Natürlich helfe es, sein eigener Chef zu sein. «Ich kann mir die Zeit nehmen, sie zur Schule zu bringen und mit ihnen zu essen. Dafür arbeite ich viel in der Nacht.» Ihr Sohn allerdings beklagt sich

gelegentlich. «Er mag Serien wie ‹Scoobie Doo› und findet es äusserst unfair, dass er in den Kindergarten muss, während ich mich scheinbar mit lustigen TV-Serien vergnügen darf.» Nach dem Festival gönnt sie sich und ihren Kindern jeweils ein paar Wochen Sommerferien. Dort findet sie auch Zeit für ihre anderen Leidenschaften: Lesen, für Freunde Kochen, Essen. Kaum aber sind die Ferien vorbei, beginnen bereits die Vorbereitungen für das nächste Nifff. Text: Ralf Kaminski Bild: Matthieu Spohn

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Migros-Magazin | Nr. 27, 1. Juli 2013 |

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der hausMann

Wiä gäil isch das denn?! Bänz Friedli blickt zurück – nach vorn.

Sie waren schweineteuer, sahen albern aus und fühlten sich klobig an, doch sie waren mein ganzer Stolz — meine ersten «Air Max»: Turnschuhe der Marke Nike, in deren Sohle eine Luftkammer samt Guckloch eingelassen war. Eine Wahnsinnsneuerung! Das war kein Laufen mehr — man schwebte gleichsam dahin. Redeten wir uns jedenfalls ein. Damals, 1987. Und ich war einigermassen baff, als Hans mich vorletzte Woche vor ein Schaufenster zerrte: «Lueg! Lueg, Vati!» Das sei jetzt das Neuste: Air-Max-Schuhe. Da kann unsereiner lange aufklären, die seien nicht neu, sondern uralt — wenn sie wieder auf dem Markt und offenbar der letzte Schrei sind, dann sind sie neu. Und begehrenswert. «Alle haben die jetzt!» (Alle heisst in diesem Fall: ein Klassenkamerad plus eine junge, stilbewusste Zeichenlehrerin. Aber wenn «alle» sie haben, will er sie natürlich auch.) Hätte ich bloss meine Air Max behalten! Und meine erste Casio-Uhr. Und die Adidas-Tasche, die ich mir zum 13. Geburtstag so sehnlich gewünscht hatte. All dies wäre heute, um es im Slang zu sagen, «aber so was von angesagt». Zu schweigen von meinen ConverseAll-Star-Schuhen — so zerfetzt, wie die waren, wären sie voll hip. Allesamt setzen sie auf Nostalgiedesign. Und als ich in einer dieser Stilbeilagen unlängst las, die Levi’s-501-Jeans erlebten gerade eine Renaissance, traf mich fast der

«Frau Beckham ist ihm ein vager Begriff.» Schlag. Ich hatte 501-Hosen in allen Grössen gehortet, die ich je trug, von 29 bis 36, wunderbar verwaschen jedes Stück, echt «vintage». Nur: Getreu dem Motto «Was du seit dem letzten Umzug nie getragen hast, davon kannst du dich bedenkenlos trennen» wanderten sie letzten Winter in die Kleidersammlung. Was mag der Retrotrend bedeuten? Für die Jugendlichen ists ja nur die Ahnung von einer Zeit, die sie nie erlebt haben. Eine Sehnsucht nach Rückbesinnung vielleicht, weil sonst ja alles immer in horrendem Tempo vorwärtsprescht? Oder fällt den Machern schlicht nichts Neues ein? Auffallend jedenfalls, wie viele Trends von den Espadrilles bis zu den University-Pullovern unsere Kinder schon mitgemacht haben, die wir als Kinder auch schon mitgemacht hatten.

Letzten Dienstag stöbert Hans im grossen Schiebetürschrank, er sucht irgendein Kabel. Plötzlich ruft er halb verzückt aus: «Was?! Wir haben so eine Kamera? Warum hast du mir das nie gesagt?» Und dann, in einem Pausenplatzzürichdeutsch, von dem ich nie weiss, ob er es allen Ernstes benutzt oder um mich zu foppen: «Wiä gäil isch das denn, Monn?» In Händen hält er eine Polaroid-Sofortbildkamera, Modell Spice Cam, dekoriert mit den Konterfeis der Spice Girls. Und ich muss zunächst erklären, wer die waren; einzig «Frau Beckham» ist ihm noch ein vager Begriff. Hans will wissen, ob die Kamera noch funktioniere. «Hey, ‹weisch wi› cool ist das, Vati? Solche Bilder machen jetzt alle!» Er meint die Bilder, die man mit dem Handy schiesst, sie dann aber mittels einer App ausbleicht und mit einem Rahmen versieht, auf dass sie wie ein Sofortbild von anno dazumal aussehen. Voll retro, eben. Anderntags im Fotofachgeschäft, wo ich mich erkundige, ob für diese Kamera noch Filme erhältlich seien, fragt der junge Verkäufer: «Wann haben Sie die denn zum letzten Mal gebraucht?» Ich: «Ist nicht so lange her — 1997, vielleicht …» Der junge Mann schaut mich mit grossen Augen an und lächelt leise gequält: «Da war ich noch nicht auf der Welt.» Bänz Friedli live: 6.7. im «Glarner KulturSprinter», Zürich–Braunwald.

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interview

Martin Naville, seit der Affäre um die nachrichtenlosen Vermögen scheinen die Schweizer die Amerikaner nicht mehr so richtig zu mögen. Im Grunde gibt es seither ein Problem nach dem anderen.

Eigentlich hat es schon viel früher angefangen. Denken Sie an Watergate, Vietnam, die Erdölkrise, den Nato-Doppelrüstungsbeschluss, den bösen Cowboy Reagan, die Geldwäschereiaffäre,... Es hat fast schon Tradition, dass sich die Schweizer über das Verhalten der Amerikaner wundern und sich von den USA unter Druck gesetzt fühlen, teilweise berechtigt, teilweise nicht. Eine Weltmacht hat gute, aber nun mal auch weniger gute Seiten. Ihre Arbeit macht das nicht einfacher, oder?

Ach, seit Jahrzehnten heisst es bei jedem

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Zwist: So schlimm wie diesmal war es noch nie. Aber so schlimm ist es dann jeweils gar nicht. Die Amerikaner scheinen die Schweizer jedenfalls weiterhin zu mögen.

Die Schweiz wird in den USA in der Regel nicht wahrgenommen – und wenn, dann in Form der üblichen Klischees. Generell werden mit der Schweiz positive Gefühle verbunden, auch wenn man nicht so genau weiss, wo sie liegt. Aber welcher Schweizer weiss schon, wo Minnesota ist? Studien zeigen, dass die Schweiz in den USA nach England das zweitbeliebteste Land der Welt ist. Könnte sich das ändern, nun wo sich die Schweizer bei der Lösung des Bankenstreits so widerspenstig zeigen?

«Den USA geht es um ihre Steuersünder, nicht um die Schweiz.»

Nr. 27, 1. Juli 2013 | migros-magazin |

Kaum. Dank vieler «James Bond»Filme und anderer Hollywood-Produktionen ist die Schweiz als Oase für Steuersünder berühmt-berüchtigt. Für die breite Bevölkerung ändern auch die gegenwärtigen Probleme daran nichts. Bei den Spezialisten wächst die Ungeduld mit der Schweiz, aber den US-Behörden geht es um ihre Steuersünder, nicht um die Schweiz. Wie beurteilen Sie das unilaterale Angebot der USA, das gerade im Parlament abgelehnt wurde?

Das Angebot wurde nicht abgelehnt, nur die Einwilligung verweigert, dass die Banken mitmachen dürfen, ohne mit dem Schweizer Gesetz in Konflikt zu geraten – ein wichtiger Unterschied. Das Angebot des US-Justizdepartements


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 27, 1. Juli 2013 |

damit grössere Rechtssicherheit zu schaffen. Kann der Bundesrat den Banken im Alleingang erlauben, die Daten zu liefern, welche die Amerikaner haben wollen? Dann wäre das Problem ja auch gelöst, oder?

Gemäss Strafgesetzbuch Artikel 271 darf der Bundesrat den Banken diese Erlaub­ nis geben. Aber dagegen wird mit Sicher­ heit geklagt, was die Gerichte jahrelang beschäftigen dürfte. Grosse Rechtsunsi­ cherheit wäre garantiert, und die Geduld der USA würde ziemlich strapaziert.

«Der Druck auf die Schweiz ist enorm»

Nur wenige kennen das heikle schweizerischamerikanische Verhältnis so gut wie Martin Naville, Direktor der Handelskammer. Für den Netzwerker ist klar: Der Bundesrat muss den Banken erlauben, die geforderten Daten zu liefern.

entspricht wohl dem, was seit Jahren auch Einzelpersonen in solchen Fällen unterbreitet wird: Wenn eine Bank be­ reit ist, alles auf den Tisch zu legen, wird sie strafrechtlich nicht belangt; auch muss niemand ins Gefängnis. Zahlen allerdings muss sie. Die Banken könnten die Angelegenheit auf diese Weise be­ reinigen, ohne eine Anklage befürchten zu müssen – oder unakzeptable Fragen nach Kundennamen. Wir kennen keine Details, aber allzu schlimm kann es eigentlich nicht werden, denn die Ame­ rikaner möchten, dass möglichst viele Banken mitmachen. Zudem sind ja auch Institute in anderen Ländern im Visier der US­Justizbehörden, deshalb dürfte es sich um ein Pilotprogramm handeln, das später auch anderswo angewendet werden soll.

Aus Ihrer Sicht ist es also ein vernünftiges Angebot, das man akzeptieren sollte?

Es ist ziemlich sicher das Beste, das die Banken erhalten können. Das erste An­ gebot ist immer das beste, das wissen wir von anderen Fällen. Nachher wird es teurer und komplizierter. Die Schweizer Parlamentarier sahen das anders. Wieso kam es zur Ablehnung und was halten Sie davon?

Wäre ich ein Parlamentarier, hätte ich mich auch schwer getan. Die hohe Dringlichkeit und die wenigen Informa­ tionen machten es schwierig, die richti­ ge Entscheidung zu treffen und dafür gerade zu stehen. Dazu kam eine gewal­ tige Portion parteipolitischer Spielchen. Trotzdem wäre es realpolitisch besser gewesen, dem Gesetz zuzustimmen und

Sehen Sie andere Optionen?

Nein. Den Amerikanern ist es ohnehin egal, wie wir das rechtsstaatlich lösen, Hauptsache sie bekommen die Daten. Der Bundesrat muss dafür die Bewilli­ gung geben – mit den allfälligen Klagen beim Bundesverwaltungsgericht müs­ sen wir leben. Das Parlament wehrte sich gegen das «Diktat der USA». Ein anderer Vorwurf, den man immer wieder hört: Die Amerikaner wollten den unliebsamen Finanzplatzkonkurrenten Schweiz schädigen. Ist da was dran?

Nein. Was Schweizer Banken in den USA machen können, wird bereits dort ge­ macht. Wird der Finanzplatz Schweiz geschwächt, gehen die Jobs nach Frank­ furt oder London, nicht nach New York. Der Wettbewerb wird dadurch für New York nicht kleiner. Am Konflikt mit den USA ist die Schweiz selbst schuld beziehungsweise ihre Banken. Wie kommt es, dass sich hochbezahlte, erfahrene Manager derart verschätzen konnten?

Im Nachhinein ist man ja immer klüger. Und es waren schliesslich nicht nur die hochbezahlten Manager, es galt in der ganzen Bevölkerung als Kavaliersdelikt, Leuten zu helfen, Steuern in ihrem eige­ nen Land zu umgehen. Als der Banker Hans Bär vor ein paar Jahren erklärte, das Bankgeheimnis mache uns «träge und impotent», wurde er als Landesver­ räter beschimpft und wäre fast geteert und gefedert worden, so stark war der Mythos Bankgeheimnis verankert. Es ist also nicht fair, für alles einfach nur die «bösen Banker» verantwortlich zu machen. Aber natürlich standen die Banker unter Druck, Erfolg zu haben und Geld zu verdienen. Aber wieso haben so viele Schweizer Banken nach 2008 noch von der UBS verstossene USKunden aufgenommen? Zu dem Zeitpunkt war klar, dass die USA sich das nicht mehr gefallen lassen.

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interview | 29 Kommunikator und netzwerker

Der Jurist und frühere unternehmensberater Martin Naville (54) ist seit 2004 Direktor der SchweizerischAmerikanischen Handelskammer in Zürich und bemüht sich um gute Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden ländern. Er ist zudem Verwaltungsratspräsident des Zürcher Zoos und Präsident des Komitees Weltoffenes Zürich. Naville ist verheiratet und hat zwei Söhne im Alter von 16 und 18 Jahren. Die Familie wohnt in Küsnacht ZH.


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«Die Stärke des Schweizer Finanzplatzes ist nun wirklich nicht das Bankgeheimnis.»

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interview

Ob es so viele waren, wissen wir nicht. Aber es waren sicher einige. Und der Grund ist simpel: Geldgier. Im Grunde verdienen diese Banken, was ihnen jetzt widerfährt, oder?

Ein paar haben es sicherlich verdient, auch wenn wir die Details nicht kennen. Ob es aber die Banken generell verdient haben, dermassen in Verruf zu geraten, das bezweifle ich. Der Konflikt mit den Banken ist zudem nur ein Aspekt, vor allem haben wir es hier mit zwei unterschiedlichen Rechtssystemen zu tun, die nicht ganz kompatibel sind. Und weil man in der Finanzwelt nicht an den Amerikanern vorbeikommt, nutzen sie ihre Macht aus. Der Druck auf die Schweiz ist enorm, aber aus amerikanischer Sicht ist der Fall klar: Es gibt da ein paar ihrer Bürger, die Steuerkriminelle sind, und die wollen sie haben. Wie sollte die Schweiz Ihrer Ansicht nach weiter vorgehen?

Wir liegen ja auch noch mit vielen europäischen Ländern im Streit. Zuerst sollten wir sämtliche Altlasten klären, dann sehr aktiv an die OECD gelangen und Hand bieten für neue Lösungen, die auch international durchgesetzt werden können. Solange wir aber in einer Position der Schwäche sind und mit allen wichtigen OECD-Ländern im Streit liegen, können wir keinen Einfluss nehmen. Sehen Sie Chancen, dass der Banken- und Steuerstreit in absehbarer Zeit bereinigt werden kann?

Die Ungeduld ist überall gross, aber es wird noch einige Zeit dauern. Umso wichtiger ist es, eine kohärente Strategie zu haben, wie wir all die Konflikte lösen können. Es braucht eine international akzeptierte und umgesetzte Lösung wie etwa den Automatischen Informationsaustausch. Die Stärke des Schweizer Finanzplatzes ist nun wirklich nicht das Bankgeheimnis. Sondern?

Die politische Stabilität, die Technologie, die Kompetenz, die gut ausgebildeten, vielsprachigen Menschen. Die Schweiz hat alles, was es für einen erfolgreichen Finanzplatz braucht. Sobald die Altlasten bereinigt sind, werden nur noch mehr Kunden ihr Geld in die Schweiz bringen. Sie plädieren also für den Automatischen Informationsaustausch?

Was ich sicher nie haben will, ist «den gläsernen Kunden» wie in Deutschland,

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Nr. 27, 1. Juli 2013 | migros-magazin |

Fehlschlag: Bundesrätin Eveline WidmerSchlumpf nach dem erfolglosen Versuch, das Parlament vom US-Angebot zu überzeugen. Nun müsse der Bundesrat handeln, sagt Martin Naville.

wo der Staat sich mein Privatkonto anschauen kann und sieht, wofür ich mein Geld ausgebe. So was halte ich für die Schweiz auf absehbare Zeit für ausgeschlossen. Für grenzüberschreitende Steuerdaten hingegen gibt es das Bankgeheimnis in Zukunft nicht mehr. Der Automatische Informationsaustausch wird sich nicht mehr vermeiden lassen. Wer etwas anderes glaubt, der träumt. Allerdings gibt es sehr viele verschiedene Arten, wie man den ausgestalten könnte. Und da sollte die Schweiz möglichst aktiv in der OECD mitreden. Die USA und die Schweiz sind ja auch wichtige Handelspartner. Macht sich der langjährige Zwist langsam bemerkbar?

Wirtschaftlich nicht. Die Schweiz hat letztes Jahr 11,5 Prozent mehr Waren in die USA exportiert, und es gab 17 Prozent mehr Exporte von den USA in die Schweiz. Auch für dieses Jahr zeichnet sich ein grosses Plus ab. Dasselbe gilt für die gegenseitigen Direktinvestitionen. Aber das Risiko besteht, dass die politischen Differenzen überschwappen, falls die Situation aus irgendeinem Grund eskaliert. Das würde schon wehtun. Kommt hinzu, dass wir ja auch mit Europa streiten, und dorthin gehen 60 Prozent unserer Exporte – letztes Jahr gab es wegen der Krise ein kleines Minus. Umso wichtiger ist es, die guten Beziehungen mit den USA nicht zu gefährden. Was könnte bei einer Eskalation passieren?

Wenn die USA eine Bank anklagen würde, gäbe es einen politischen Aufschrei

in der Schweiz. Die starken Emotionen würden sich wohl auf die breite und gute politische Zusammenarbeit auswirken. Es könnte zu Boykotten kommen wie damals, als der Kanton Genf wegen des Streits um die nachrichtenlosen Vermögen aufrief, keine US-Produkte mehr zu kaufen. Es könnte sein, dass weniger US-Firmen in die Schweiz kommen oder Schweizer Produkte kaufen. Und die Schweiz hätte bei einem Konflikt wirtschaftlich mehr zu verlieren als die USA.

Ganz klar. Die Schweiz argumentiert immer gerne, dass dank ihr in den USA 400 000 Arbeitsplätze existieren, die dann gefährdet sein könnten. Aber in einem normalen Aufschwung brauchen die USA gerade mal zwei Monate, um 400 000 Arbeitsplätze zu schaffen. Die Investitionen der Schweiz werden geschätzt, aber sie haben kein grosses politisches Gewicht. Wir hingegen verdienen jeden zweiten Franken im Ausland. Entsprechend stark sind wir auf ein gutes Verhältnis angewiesen – zu den USA und zu Europa. Das bedingt auch eine gewisse Anpassung an internationale Gepflogenheiten. Wie muss man sich Ihre Arbeit bei der Handelskammer vorstellen? Jetten Sie pausenlos zwischen der Schweiz und den USA hin und her und versuchen, Geschäfte anzubahnen?

Wir sind eine Schweizer Organisation, die sich hier um die wirtschaftspolitischen Probleme der internationalen Firmen kümmert und die Beziehungen zwischen der Schweiz und den USA


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 1. JULI 2013 |

Ich helfe auch, die Schweiz bei internationalen Unternehmern zu vermarkten. Nach der Minder-Initiative waren einige besorgt, liessen sich aber beruhigen. Ihre andere Leidenschaft gilt dem Zürcher Zoo. Was für Aufgaben haben Sie dort als VR-Präsident?

Bilder: Keystone, iStockphoto

Zusammen mit dem Verwaltungsrat schaue ich, dass alles rechtens abläuft. Aber vor allem halte ich Direktor Alex Rübel und seinem Team den Rücken frei. Der Rest ist auch hier Kommunikation und Beziehungspflege mit Politikern oder Sponsoren. Und das für eine enorm sympathische Institution, für die ich

INTERVIEW | 31

mich von Herzen gerne ehrenamtlich engagiere. Zoos sind wichtig, sie können das Weltbild verändern. Wir müssen nicht zuletzt unseren Kindern die Tiere auch zeigen können, wenn wir wollen, dass es ihnen nicht egal ist, was mit der Natur und der Tierwelt passiert. Was machen Sie sonst so in Ihrer Freizeit?

Ich lese viel und versuche immer noch, mit meinen Jungs sportlich mitzuhalten: Tennis, Skifahren, Schach. Es ist nicht mehr ganz so leicht wie früher, aber ab und zu gelingt es mir noch. (lacht) Text: Ralf Kaminski Bilder: Nathalie Bissig

www.migrosmagazin.ch

«Der Automatische Informationsaustausch wird sich nicht mehr vermeiden lassen.»

pflegt. Unsere Mitglieder sind zu 70 Prozent Schweizer Firmen, und wir sind rein privatwirtschaftlich finanziert. Ich bin drei- bis fünfmal pro Jahr in den USA, um mein Netzwerk zu pflegen und andere Verbände zu besuchen. Die Hauptarbeit findet jedoch in der Schweiz statt, mit Regierungsstellen, Parlamentariern, Unternehmern, Medien, Botschaftern. Ich versuche, unsere Perspektive weiterzugeben, die Perspektive der internationalen Wirtschaft in der Schweiz. Es ist vor allem ein Kommunikationsjob.

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Die Amerikaner sind der zweitwichtigste Abnehmer von Schweizer Gütern. Nimmt die Beziehung Schaden, sind zahlreiche Arbeitsplätze betroffen. Zahlen und Fakten.

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neues aus der migros

Die M-industrie gehört mit 18 unternehmen im inland und 3 Betrieben im Ausland zur Migros-Gruppe. Sie stellt mehr als 20 000 Produkte her: von der Konfitüre bis zum Waschmittel. Mit über 11 000 Mitarbeitenden — darunter 415 lernende in mehr als 20 Berufen — ist die M-industrie eine der bedeutendsten Arbeitgeberinnen der

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Schweiz und zählt weltweit zu den grössten Produzentinnen von Eigenmarken. Sie beliefert nicht nur die Migros, sondern exportiert Schweizer Qualitätsprodukte in mehr als 50 länder. in einer losen Serie porträtiert das Migros-Magazin verschiedene unternehmen der M-industrie. informationen unter: www.mindustry.com

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Mibelle zählt zu den innovativsten Herstellern von Kosmetika in der Schweiz.

So erfindet man eine neue Zahnpasta

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uch die beliebteste Zahnpasta der Schweiz hat einmal klein angefangen. Vermutlich in einem ähnlich handlichen Mischbehälter, wie er im Labor von Detlef Seidel (53, siehe Berufsbild auf Seite 37) steht. «Es ist eine für unsere Zwecke umgebaute Teigmaschine», sagt der Entwicklungsleiter Bereich Dental Care der Mibelle in Buchs AG, die auf die Herstellung von Körperpflegeprodukten wie Shampoos, Bodylotionen und eben Zahnpasten spezialisiert ist. In der Tat, denkt man sich die Haube der kleinen Maschine weg, mit der sich die Schüssel luftdicht verschliessen lässt, kommt einem das Rührwerk bekannt vor. In den Labors der Mibelle-Entwicklung werden jährlich bis zu 800 Kosmetikprodukte entwickelt, über die Hälfte davon fürs Ausland. Kleinste Mengen von Zutaten, die komplizierte Namen tragen wie Dicalcium Phosphat Dihydrat, Natriummonofluorphosphat oder Hydrogenated Starch Hydrolysate sowie Aroma- und künstliche Süssstoffe werden hier unter Vakuum zum ersten Mal zusammengebracht. Die Herstellung von Zahnpasta muss möglichst luftfrei

erfolgen, weil es sonst zu schäumen beginnt. Darum braucht es die Haube auf der Schüssel, so lässt sich luftfreier Unterdruck herstellen.

die beliebtesten zahnpasten sind seit Jahrzehnten kaum verändert Bei der Mischung neuer Zahnpastarezepte kann das Team von Detlef Seidel auf einen langjährigen Erfahrungsschatz zurückgreifen: «Candida feiert heuer ihren 64. Geburtstag und zählt zu den ersten Produkten der 1961 gegründeten Mibelle», freut sich der Chemieingenieur. Das Grundrezept der meistverkauften Zahnpasten — Candida Peppermint und Candida Fresh Gel — hat sich in den letzten Jahrzehnten kaum verändert: «Die Abrasivität, also die Schmirgelwirkung, ist heute etwas moderater und das Aroma ein Quentchen frischer, aber eine Zahnpasta kann grundsätzlich nach allem schmecken», erklärt der Wissenschafter. Eine Tatsache, die sich Candida zuutze macht und regelmässig Limited Editions mit innovativen Geschmacksrichtungen lanciert. Gerade aktuell ist Mojito — eigentlich ein kubanischer Cocktail. Diese aussergewöhnliche

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Nr. 27, 1. Juli 2013 | migros-magazin |


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aktuell

migros-magazin | Nr. 27, 1. Juli 2013 |

neues aus der migros | 35 1) In einer umgebauten Teigmaschine werden Zutaten vermischt und neue MibelleProdukte ausgetüftelt. 2) Lebensmittelingenieurin Amira Nassar nimmt eine Probe für Tests. 3) Für neue Kreationen stehen unzählige Aromen bereit.

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Idee ging aus der Zusammenarbeit mit über 6000 Migipedia-Nutzern hervor, und das Resultat schmeckt nach Minze und Limetten. Ein frischer Kick, aber garantiert ohne Alkohol. Doch bevor eine neue Zahncreme ins Regal kommt, wird sie getestet. Zuerst probieren Detlef Seidel und weitere Mitarbeitende den neuen Geschmack. Wird die Mischung anschliessend auch von Testkunden für gut befunden, kommt sie in den sogenannten Scale-up-Bereich, dem Amira Nassar (31) vorsteht. Die Herausforderung für die Lebensmittelingenieurin liegt darin, herauszufinden, wie sich die verschiedenen Zutaten in grösseren Mengen verhalten beziehungsweise zueinanderfinden: «Es macht einen Unterschied, ob ich zwei, drei Löffel eines Pulvers beigeben kann oder 100 Kilogramm hinzugefügt werden müssen», erklärt sie. An den Mengenverhältnissen ändert sich in der Regel nichts, aber die Reihenfolge kann einen Einfluss auf die Viskosität des Endprodukts haben. Die Viskosität ist ein Mass für die Zähigkeit einer Flüssigkeit — eine Zahnpasta ist äusserst zähflüssig und verfügt damit über eine

Wussten sie schon, dass … … jedes Jahr bis zu 800 Produkte bei der Mibelle neu entwickelt werden, über die Hälfte davon fürs ausland? … man nach dem Genuss von sauren Speisen wie Früchten oder eistee sich besser nicht die Zähne putzt, sondern sie mit einem Mundwasser spült? … der Wirkstoff der kurkumawurzel in der Candida Parodin Professional gegen Zahnfleischentzündungen hilft?


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 1. JULI 2013 |

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NEUES AUS DER MIGROS | 37

4) Das Putzen der Anlage stellt eine besondere Herausforderung dar. Zahnpasta schäumt gerne. 5) Adis Malanovic saugt Zahnpastakomponenten wie zum Beispiel Parafin in den Behälter des grossen Mischers.

4 hohe Viskosität. Wäre dem nicht so, würde sie von der Zahnbürste tropfen, was genau so unerwünscht ist, wie dünnflüssige Konfitüre auf dem Butterbrot. Teamleiterin Nassar protokolliert jeden Schritt des Versuchs genau. «Täglich führen wir zwei bis drei Probeläufe durch», sagt sie. «Wenn alles nach Plan verläuft, füllen wir fürs Prüflabor und die Entwicklungsabteilung Muster in grosse weisse Kübel ab.» Ein wichtiger Faktor ist der pH-Wert der Zahncreme. «Die Zähne sind empfindlich, und der pH-Wert muss gut da-

5 rauf abgestimmt sein.» Für die Einstellung hält sich Nassar an die Vorgaben der Entwicklungsabteilung. Mit Hilfe der Muster werden dann weitere aufwendige Tests in in- und ausländischen Labors gemacht. Die Wirkung jeder CandidaZahnpasta ist klinisch bestätigt. Schliesslich werden auch Kundenbefragungen zu Aussehen, Konsistenz, Geschmack, Nachgeschmack und Mundgefühl durchgeführt. Erst wenn diese Resultate positiv ausfallen, geht es in die Fabrikation, wo mit der richtig grossen Kelle angerührt wird: «Auf der

Entwicklungsstufe werden Mengen von gut einem Kilo hergestellt. Auf unseren Pilotanlagen bewegen wir uns bei 125 Kilogramm. Stehen das Rezept und die Produktionsreihenfolge fest, gibt es grünes Licht für die vom Kunden gewünschten Mengen. Die maximale Chargengrösse liegt bei 5000 Kilo für Shampoos und Duschmittel, für Zahnpasta bei 1700 Kilo», weiss Amira Nassar, die seit fünf Jahren bei der Mibelle tätig ist. Der grosse Mischer hat seinen Namen verdient, und hier stehen gleich zwei davon bereit. Sie gehören in die Abteilung

BERUFSBILDER

«Wir verzichten auf den Zusatz von Alkohol» Die schnittige Schutzbrille gehört für Detlef Seidel (53), verantwortlich für die Entwicklung von Candida-Mundpflegeprodukten, zum Arbeitsalltag. Schnell könnte aus einem Behälter ein Spritzer eines Lösungsmittels oder eines anderen Wirkstoffs entweichen. Der gebürtige Deutsche ist Chemieingenieur und hat über viele Jahre in der Reinigungsmittelherstellung sowie in der Kosmetikindustrie Erfahrung gesammelt, bevor er 2004 zu Mibelle kam: «Mundpflege und damit der Erhalt der Zähne und des Zahnfleisches sind absolut notwendig», sagt Detlef Seidel. Wichtig ist ihm, dass die Wirksamkeit der Produkte stets überprüft wird und Komponenten, die eine unerwünschte Wirkung haben könnten, nach Möglichkeit weggelassen werden. «Bei den Candida-Mundspülungen haben wir stets darauf geachtet, dass sie keinen Alkohol enthalten», so Seidel. «Mit dem Aufkommen starker, antiseptischer Mundspülungen mit einem Alkoholgehalt von bis zu 16 Prozent hat sich der Kundengeschmack ver-

ändert. Dem tragen wir Rechnung, wobei wir ausser bei einem unserer Produkte auf den Zusatz von Alkohol verzichten, weil dieser nicht nötig ist.» Den Einsatz von Mundspülungen empfiehlt der Fachmann nach dem Genuss von sauren Speisen wie mit Essig angemachten Salaten oder Getränken, zum Beispiel Cola: «Der Zahnschmelz ist zwar das Härteste in unserem Körper», sagt Seidel, «doch Säuren weichen ihn auf. Zur Regeneration benötigt er gut vier Stunden.» Käse und Milch helfen der Remineralisierung. Es hilft allerdings auch, den Mund einfach mit Wasser zu spülen. «Man kann auch vor dem Essen die Zähne putzen», sagt Detlef Seidel mit einem spitzbübischen Lächeln. «Beim Zähneputzen geht es nicht um die Entfernung von Speiseresten, sondern des Bakterienbelags, der sich sich laufend neu bildet.» Darum reiche es, die Zähne zwei Mal täglich mit der Bürste oder Zahnseide sorgsam zu pflegen, zwischendurch würden auch Mundspülungen oder ein Dentalkaugummi reichen.

Chemieingenieur Detlef Seidel ist verantwortlich für die Entwicklung von Candida-Mundpflegeprodukten.


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6) Der Deckel ist bereits drauf, aber die Tubenhülle ist noch leer. 7) Einmal gefüllt und datiert, werden die Tuben in bedruckte Schachteln verpackt, die gleich so in die Regale der Migros gestellt werden können.

6 3 FRAGEN AN

Luigi Pedrocchi, Unternehmensleiter Mibelle Group

7 der Halbfabrikate. Hier arbeitet auch Adis Malanovic (34), der eben die Rohstoffe überprüft, die in den gigantischen Kessel mit über 1700 Kilogramm Fassungsvermögen kommen. Ein leicht süsslicher Geruch, eine Mischung aus Pfefferminz und Fruchtkaugummi, liegt in der Luft. Leise surren Zentrifugen und drehen Motoren. Über eine Art Staubsauger kann der Lebensmitteltechnologe Zahnpastakomponenten wie Panthenol und Aromen einziehen, die in weissen Behältern bereitstehen. Die pulverförmigen Komponenten kommen direkt über Siloleitungen in die Chromstahltonne. Einmal vermischt und homogenisiert, ist es diese zähflüssige Masse, die schliesslich in die Tuben gefüllt wird.

Ein Rhythmus wie an einer Technoparty 170 Tuben stellt die Maschine pro Minute her. Ein Roboterarm greift sich jeweils zehn Tubenhüllen mit 125 Milliliter Fassungsvermögen aus einer Kartonschachtel und stellt diese pausenlos in den Tubenschnellläufer, ein rotierendes Förderband mit Haltern.

Als Erstes bläst eine Düse mögliche Staubpartikel aus den Kunststoffbehältern, bevor diese gefüllt werden. Mit Hilfe eines optischen Sensors werden die Rohre korrekt ausgerichtet, damit die Beschriftung immer gut lesbar ist. Nun gelangen sie zur Füllstation. Die Tuben werden angehoben und über Niveau aufgefüllt, damit keine Luft darin gefangen bleibt. Danach wird das offene Ende mit Heissluft erwärmt, zusammengedrückt und gleich mit Verbrauchsdatum sowie Auftragsnummer geprägt. Einmal verschweisst, gelangen die Tuben auf ein rasendes Förderband, das mit dem dazu gehörenden Roboter einen Rhythmus liefert, mit dem eine Technoparty in Schwung gebracht werden könnte. 24 Tuben finden zum Schluss in einer vorbeschrifteten offenen Schachtel Platz, wie man sie aus den Regalen der Migros kennt. Nur ein simpler Pappdeckel verschliesst und schützt den Auslagekarton auf dem Transportweg in die Ladenlokale, wo sich Candida seit 64 Jahren grösster Beliebtheit erfreut. Text: Marc Bodmer Bilder: Nik Hunger

«Die Mibelle wird neue Märkte erobern» Luigi Pedrocchi, welche ist die grösste Stärke der Mibelle?

Die Mibelle entwickelt und stellt viele der Aktivwirkstoffe, wie sie zum Beispiel im Anti-Aging-Bereich vorkommen, selbst her. Diese erhalten regelmässig internationale Auszeichnungen. Wir können so Produkte produzieren, die genau den Marktbedürfnissen entsprechen. Wie behaupten Sie sich gegen die internationale Konkurrenz?

Es gibt weltweit nur sehr wenige Kosmetikhersteller, die über ein so grosses Wissen und Können verfügen wie wir. Wir sind in der Lage, die Tugenden, die zum Produktionsstandort Schweiz gehören, zum Markterfolg zu machen. Wo sehen Sie die Mibelle in zehn Jahren?

Die Mibelle wird international weiter stark wachsen und neue Märkte erobern. Wir werden den Ruf eines Taktgebers in unserer Branche haben, den man immer dann beauftragen wird, wenn der langfristige Markterfolg gesucht wird.


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Ferien in der Schweiz

Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Ob zu Land, zu Wasser oder in luftiger Höhe: Die Schweiz bietet Attraktionen, die Ferien zu wahren Highlights machen. Wir haben für Sie die schönsten Campingplätze, die spritzigsten Flussfahrten und die bezauberndsten Wanderrouten aufgestöbert – jetzt liegt es an Ihnen, sie zu erkunden! Die Migros liefert den Stoff fürs Abenteuer dazu: vom Picknick übers Zelt bis hin zum Spielzeug für Fifu.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 1. JULI 2013 |

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TIPPS CAMPING

Wo Campen Freude macht Dichtes Gedränge und schlaflose Nächte müssen nicht sein: Auf unseren drei Campingplätzen (rechts) findet man Ruhe und Natur pur.

Berner Oberland Dieser idyllische Campingplatz in Beatenberg mit nur 30 Plätzen auf einem ehemaligen Bauernhof bietet eine tolle Aussicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau. www.camping-wang.ch

Bild: Gerry Nitsch, Styling: Esther Egli / zvg

Tessin Rechts mündet die Maggia in den See, vor den Füssen liegt der Lago Maggiore. Sonnenanbetern und Plantschnasen sei dieser Camping in Locarno empfohlen. www.campingdelta.com

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TIPPS FLUSSFAHRT

NR. 27, 1. JULI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Flüssig unterwegs Durch die Schweiz fliessen 13 grosse Flüsse. Keiner ist wie der andere, und doch haben sie alle etwas gemein: Paddelt man auf ihnen herum, ist man im Nu entspannt. Versuchen Sie es!

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Der Ticino im Tessin Paddeln auf dem kristallklaren Ticino heisst auch Sandstrände, Palmen, Berge, Cappuccino und ganz viel Sonne. Die schönste Strecke führt von Cresciano nach Bellinzona.

Der Doubs im Jura Wer auf dem Doubs paddelt, merkt schnell, dass die Landschaft einzigartig und naturbelassen ist. Flussufer mit Steilwänden. Auenwälder, Trockenwiesen und Feuchtgebiete wechseln sich ab.

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Bild: Getty Images

Ob am Strand, im Liegestuhl, beim Picknick oder im Flugzeug: Mit dem zwölfseitigen Migros-Magazin-Rätselheft wird es Ihnen während der Sommerferien garantiert nie langweilig.

Migros-Magazin | Nr. 27, 1. JulI 2013 |


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Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch


Mit dem Migros-Magazin knobeln und tolle Preise gewinnen Wie kann man Wartezeiten im Stau oder am Flughafen am besten überbrücken? Genau, mit Rätseln. Das Rätsel-Magazin lässt sich einfach aus dem Migros-Magazin herausund mit in die Ferien nehmen. Es bietet alles, um sich für einige Stunden die Zeit zu vertrei-

ben. Lösen Sie die kniffligen Rätsel bei einem gemütlichen Picknick im Freien, beim Sonnenbaden oder an regnerischen Tagen zu Hause. Und machen Sie mit bei unserem Wettbewerb (siehe unten). Viel Erfolg und schöne Ferien wünscht Ihnen das Migros-Magazin.

Illustrationen: Corina Vögele

WELCHES IST IHR LIEBLINGSRÄTSEL? ABSTIMMEN UND GEWINNEN AUF: WWW.MIGROSMAGAZIN.CH Jede Stimme zählt! Wählen Sie bis am Sonntag, 7. 7. 2013, Ihr Lieblingsrätsel auf www.migrosmagazin.ch und mit etwas Glück gewinnen Sie eines von drei Samsung Galaxy Tabs 2 7.0 von Melectronics im Wert von je 149 Franken oder eines von 20 Rätselbüchlein im Wert von je 10 Franken.

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Kreuzworträtsel Waagrecht:

1. Abk.: lateinisch, 4. venez. Herrschertitel, 7. spanische Anrede (Herr), 8. Siegerin, 9. Internetkürzel Italien, 10. kurz für: an dem, 11. Ort im Tessin, 12. Nagetier, 13. Grossstadt in Frankreich, 14. Würdigung, 15. Segelleine, 16. Schellfischart, 19. dicht zusammen, 20. frz.: hübsch, 22. ungefähr, 23. Autokennzeichen Kanton Baselland

Senkrecht:

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2. Lebenshauch, 3. weibliches Zauberwesen, 4. andere Bez. für den Gott Thor, 5. frz.: Gold, 6. griech. Vorsilbe: aussen, 7. Fruchtkern, 8. Dichtung, Erzählung, 9. Dummkopf, 11. flott, elegant, 12. Stadt im Burgund, 14. logisch! (ugs.), 15. Jazzgesangsstil, 17. englische Zahl, 18. längster Strom Afrikas, 20. positive Antwort, 21. brit. Gewicht (Abk.)

PAROLI Füllen Sie die zehn Wörter ins Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

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BERE I TEN BUME RANG E I SCREME ERE I GN I S E S T RAGON GRENCHEN KOR I N T HE M I GRAENE RE I BERE I UKRA I NER

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SO NEHMEN SIE TEIL

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TEILNAHMESCHLUSS

Lösung: 1

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Telefon: Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS: Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/ SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel

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Sonntag, 7. 7. 2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. | NR. 27, 1. JULI 2013 |

MIGROS-MAGAZIN |


Hinweise 1) Die Reise nach Spanien fand im Jahr nach der Italienreise und im Jahr vor den Reisen mit der Schwester statt. 2) Eine Reise im Jahr 2012 ging nach Israel, und eine Reise im Jahr 2011 nach Sri Lanka. 3) Die Reise nach Kanada machte André mit einem Freund, und die Reise in die USA mit seinem Bruder. 4) In einem Jahr gingen die Reisen nach Spanien und nach Kanada. 5) Die Freundin reiste im Jahr nach der Schwester mit.

Schwester

Freundin

Freund

Bruder

Sri Lanka

Schweden

Italien

USA

Türkei

Begleitung

MITMACHEN: MIGROSMAGAZIN.CH

Jahr

2010 2011 2012 Bruder

Begleitung

André fährt jedes Jahr zweimal mit derselben Person in die Ferien und stets in zwei verschiedene Länder. Ermitteln Sie das jeweilige Jahr, die Ferienziele und die jeweilige Begleitung.

Herbst

2009

Freund Freundin Schwester Italien

Herbst

Lesen Sie die Fakten sorgfältig und tragen Sie für jedes Ja ein X und für jedes Nein ein O in das jeweilige Kästchen ein. So entsteht ein Diagramm, das alle Fragen zwingend logisch beantwortet. In jede Viererzeile gehören ein Ja und drei Nein.

Israel

Mit wem ging André nach Schweden?

Spanien

Frühling

Kanada

LOGIKRÄTSEL

Kanada Schweden Sri Lanka

Jahr

Frühling

Herbst

Begleitung

Mit wem ging André nach Schweden? Schicken Sie uns Ihre Antwort!

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Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brücken und Verbindungen mit mehr als 2 Linien sind nicht erlaubt.

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Telefon: Wählen Sie die 0901 560 045 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS: Senden Sie MMD6 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/ SMS). Beispiel: MMD6 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Logical, Postfach, 8074 Zürich Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel

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SO NEHMEN SIE TEIL

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BRÜCKEN

TEILNAHMESCHLUSS

Sonntag, 7. 7. 2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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Telefon: Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS: Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel

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Sonntag, 7. 7. 2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

    

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Äpfel Gala süsslich, Chile/Neuseeland, per kg 3.– statt 4.30 30%

Alle Dessert Tradition, z.B. Creme Caramel, 175 g 1.– statt 1.30 20% Alle Schmelzkäsescheiben, z.B. Gruyère, 600 g 5.25 statt 6.60 20%

Nektarinen gelbfleischig, Spanien/Italien, per kg 3.20 Solinda Mini-Wassermelonen, Italien, pro Stück 2.95 Batavia, «Aus der Region.», pro Stück 1.90 Tomaten, Schweiz/Niederlande, per kg 3.50 statt 4.50 20%

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Buurebrot dunkel, «Aus der Region.», 400 g 2.70 statt 3.20

Käse in Bedienung: Fol Epi, per 100 g 2.30 statt 2.85

Brotaufstrich Finest, z.B. Frischkäse-Schinken, 100 g 3.20 NEU *,**

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Grill mi Bacon Balls Spiessli, Schweiz, per 100 g 1.85 statt 2.70 30%

Lilibiggs Junior Mundspülung, 400 ml 5.– NEU **

Camembert Suisse Crémeux, 300 g 4.40 statt 5.50 20%

Käse in Bedienung: Engadiner Bergrahmkäse, Bio, per 100 g 2.10 statt 2.60

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Alle Gold Säfte1 Liter und Packungen à 3 x 25 cl, z.B. Multivitamin, 1 Liter 1.40 statt 1.80 20%

Zuckermais, Spanien/USA, abgepackt, per kg 6.60

Netzmelone, Italien, pro Stück 3.30 statt 4.80 30%

Gillette Rasurprodukte in Mehrfachpackungen, z.B. Blue 2 Plus Slalom im Duo-Pack 12.40 statt 15.50

Appenzeller Classic (ohne Maxi), per 100 g 1.25 statt 1.60 20%

Joghurt im Glas im 3er-Pack, «Aus der Region.», z.B. Schokolade, 3 x 180 g 2.50 statt 3.15 20%

Zucchetti, Schweiz, per kg 3.90 statt 4.90 20%

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M-Classic Mini-Pizza im 4er-Pack, z.B. Prosciutto, 4 x 180 g 8.80 statt 14.80 40% Caruso Imperiale oder Boncampo Kaffee im 3er-Pack, Bohnen oder gemahlen, z.B. Boncampo Bohnen, 3 x 500 g 9.40 statt 14.10 3 für 2

NEAR-/NON-FOOD Sheba mit Lamm und Frühlingsgemüse (saisonal), Schale, 20x 100 g 1.– NEU *,** Casting Crème Gloss Colorationen, z.B. Kühle Kastanie 415 11.50 statt 14.40 20% **

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PUNKTE


Kinderseiten

PUNKT UM PUNKT Verbinde die Punkte der Reihe nach, und ein Bild erscheint.

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KINDERKREUZWORTRÄTSEL

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Kinderseiten

SPASS AM STRAND

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Finde die 10 Unterschiede zwischen den zwei Bildern.

TOBIS TIERRÄTSEL

RÄTSELSPASS

HUGOS KOPFRECHNEN

«Wie sehr ich Mathe-Denksportaufgaben mag! Die machen so richtig Spass», sagt Hugo und vertieft sich wieder in ihre Rechnungsreihe. «Also, fünf minus eins mal drei minus sieben...» Hugo hat dir auch einige Zahlenreihen mitgebracht. Findest du die fehlende Zahl heraus?

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8 16 32 ?

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5

1 «Ich bin ein Gros smaul und kann ganz sc hnell schwimmen.»

ut, dass ör ist so g «Mein Geh , wenn aufhorche ich sog ar ustet.» ein Floh h

2

3 «Wer m eint, ich könne nicht flie gen, ha t einen Vogel.»

8 13 21 34 ?

1. Die gesuchte Zahl lautet 64. Es handelt sich hier um Quadratzahlen. 2. Die gesuchte Zahl lautet 25. Es ist immer die jeweilige Zahl minus 4. Also: 57 - 4 = 53, 53 - 4 = 49, 49 - 4 = 45 usw. 3. Die gesuchte Zahl lautet 55. So geht es: 1 + 2 = 3, 2 + 3 = 5, 3 + 5 = 8, 5 + 8 = 13 ... 21 + 34 = 55

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58 | EXTRA SOMMERRÄTSEL

4

«Ich kann sehr al t werden. Aber ich brauche auch viel Zeit für alles. »

Lösung: 1. Hai, 2. Katze, 3. Schwan, 4. Schildkröte

4

Wie du sicher weisst, kann Tobi mit Tieren sprechen. Aber weil er leider kein Gedächtnis wie ein Elefant besitzt, hat er schon wieder vergessen, welche Eigenschaft zu welchem Tier gehört. Kannst du die Verbindung machen?

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MIGROS-MAGAZIN |


BUCHSTABENSALAT In diesem Rätsel sind alle nebenan aufgeführten Begriffe versteckt. Sie können sich waagrecht, senkrecht, diagonal, vorwärts oder rückwärts und ineinander übergehend verbergen.

WÖRTERLISTE SAC SAFARI SAND SCHNEESCHUHE SEGELN STAU STRAND SURFEN TOUR TRIP WELTREISE ZELT

Auflösung Seite 62

ALP AUTOSTOPP BIKEN BOARDING CAR DEKLARIEREN DSCHUNGEL FAHRRAD FLUGZEUG GPS HERING LAGUNE REGENWALD

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QUIZ GESAMTWERT 300 FRANKEN

Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Ein … vor dem Kopf hat, wer etwas nicht versteht. L Blatt F Brett G Tuch

6. Nach welchem Sänger wurde eine politische Doktrin benannt? I B. Dylan Z F. Sinatra A B. Crosby

2. Wie viele Anrainerkantone hat der Zugersee? E1 A2 I3

7. Die Chocolat Frey AG wurde 1887 von den Gebrüdern ... Frey gegründet. E Robert und Max V Viktor und Sepp S Martin und Thomas

3. An welchem Gerät holte Lucas Fischer an der Turn-EM 2013 Silber? D Ringe N Barren S Reck 4. Wie lange dauerte die Bauzeit des Arc de Triomphe in Paris? I 3 Jahre E 10 Jahre A 30 Jahre

8. Welches Medikament trägt den Namen eines Platzes in Basel? T Doloren E Aspirin N Voltaren

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

SO NEHMEN SIE TEIL

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS: Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel

TEILNAHMESCHLUSS:

Sonntag, 7. 7. 2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

5. Welche Person lebte nicht im 18. Jahrhundert? M Immanuel Kant T Benjamin Franklin N Paul Cézanne

KUNSTFÄLSCHUNG

BIMARU

Entdecken Sie die acht Unterschiede im Gemälde von Sargent.

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, soweit sie nicht an Land liegen.

2 2 2 2 1 2 2

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0 4 3

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3


SILBENRÄTSEL Aus den folgenden Silben sind 21 Wörter mit den unten aufgeführten Bedeutungen zu bilden: AUF - AUF - BA - BE - BE - BER - BRE - DAR DELS - DENS - DI - DIS - DO - DRO - EN - ER FA - FERN - FLIS - GA - GE - GEL - GEN - GIER GLAS - GOLD - GUT - HAN - KA - KA - KON KOPF - KUS - LE - MANN - ME - MENT - MERK - MIE - NENT - NI - NIE - ON - PAS - RE - REN RETT - SALZ - SAM - SAN - SEN - SEN - SI STA - STEIN - SUM - TE - TENT - TI - VO - WAE - WAR - WIL - WISS - ZEL

Auflösung Seite 62

Bei richtiger Lösung ergeben die fünften und die achten Buchstaben - jeweils von unten nach oben gelesen - ein Zitat von Friedrich Nietzsche.

SUDOKU Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3x3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

9 4 8 3 |

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6 1 1

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GESAMTWERT 500 FRANKEN

7 1 6 9

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

SO NEHMEN SIE TEIL

Telefon: Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS: Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel

TEILNAHMESCHLUSS

Sonntag, 7. 7. 2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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LÖSUNGEN

Die Lösungen der Rätsel aus Migros-Magazin 25 und die Gewinner der Rätsel aus MM 26 finden Sie auf: www.migrosmagazin.ch/raetsel.

KREUZWORTRÄTSEL

BRÜCKEN 1 2 3 6 2

2

3

3

4

3

6

1

BUCHSTABENSALAT

2 7

2

3

3 2

3 2

5 4

2 3

3

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2

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3

1 1

2 3 3

Kinderseiten PUNKT UM PUNKT

KUNSTFÄLSCHUNG

1. Ein Einhorn

2. Eine Maus

KINDERKREUZWORTRÄTSEL

SPASS AM STRAND

1. Kanu, 2. Mensa, 3. Kamera, 4. Schloss, 5. Teufel, 6. Yaks, 7. Kaese, 8. Tee, 9. Bart, 10. Arm, 11. Nacken, 12. Cup, 13. Baumhaus, 14. Car, 15. Elefant, 16. Wurm, 17. Rose, 18. Hasel

BIMARU

SILBENRÄTSEL 1. FERNGLAS, 2. SUMMIEREN, 3. HANDELSGUT, 4. DOBERMANN, 5. GOLDFASAN, 6. DROMEDAR, 7. KONTINENT, 8. ERLEDIGEN, 9. RENITENT, 10. KOPFSTEIN, 11. BEFLISSEN, 12. WAEDENSWIL, 13. SALZBRETZEL, 14. DISKUSSION, 15. AUFPASSEN, 16. VOGELWARTE, 17. ENGAGEMENT, 18. KABARETT, 19. AUFMERKSAM, 20. WISSBEGIER, 21. KASTANIE

Aberglaube ist die Freigeisterei zweiten Ranges.

WELCHES IST IHR LIEBLINGSRÄTSEL? ABSTIMMEN UND GEWINNEN AUF: WWW.MIGROSMAGAZIN.CH Jede Stimme zählt! Wählen Sie bis am Sonntag, 7. 7. 2013, Ihr Lieblingsrätsel auf www.migrosmagazin.ch und mit etwas Glück gewinnen Sie eines von drei Samsung Galaxy Tabs 2 7.0 von Melectronics im Wert von je 149 Franken oder eines von 20 Rätselbüchlein im Wert von je 10 Franken.

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MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 1. JULI 2013 |

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SOMMERZEIT | 63

Da gehts lang! Wer die Schweiz zu Fuss erkunden will, findet hier die schönsten Routen: www.schweizmobil.ch. Wandervögel erfahren auf dieser Website alles über Wanderwege, Anreise und Sicherheit.

TIPPS WANDERN Hochmoor Chaltenbrunnen Einzigartige Wanderung zum höchsten Moor Europas: Das farbenprächtige Moor und die fantastische Aussicht auf den Hasliberg belohnen für die Mühen des Aufstiegs.

Cima della Trosa Per Seilbahn gehts auf den Hausberg von Locarno. Schattige Wälder und sonnige Hänge führen zum Aussichtspunkt mit 360-Grad-Panorama über den Lago Maggiore und die Tessiner Berge.

Bisse de Clavau Eine reizvolle Rebbergwanderung im Wallis entlang von Bewässerungskanälen, die durch Rebberge, Wälder, Felswände, Schluchten und sogar durch einen kleinen Stollen führt.

Sommerzeit! Anna’s Best Laugenbrötli mit Fleisch, 1 Stück, Fr. 4.20* statt 5.30 * Aktion vom 2. bis 8.7.

American Favorites Club Sandwich, Fr. 6.20* statt 7.80

Best Friend Springball mit Schnur, Fr. 4.90

Sollte der Himmel, allen Wünschen zum Trotz, in den Ferien doch mal weinen, finden Suchende auf www.migros.ch/sommer zahlreiche Tipps für Schlechtwetterausflüge. In einer Tropfsteingrotte hat man beispielsweise immer ein Dach über dem Kopf und dennoch die Möglichkeit, unbekanntes Terrain zu erforschen.


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Das kann Ihnen mit einem Inserat nicht passieren. Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Rahel Mekni und Laura Hofer, Werbeagentur Maxomedia AG Bern. www.Das-kann-nur-ein-inserat.ch


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 1. JULI 2013 |

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SUN QUEEN | 65

Unsere charmante Eigenheit

«Aperöle» gehört zu unseren Lieblingsbeschäftigungen. Die Nussmischungen von Sun Queen dürfen dabei nicht fehlen.

M

an muss nicht lange googeln — Ausländern, die in der Schweiz leben und arbeiten, fällt unsere ausgeprägte Apérokultur sofort als eine unserer liebenswerten Eigentümlichkeiten auf. In Deutschland etwa ist diese Art von Stehpartys völlig unbekannt. Der Ökonom Daniel Müller-Jentsch versteigt sich auf der Homepage der Denkfabrik Avenir Suisse sogar zur Feststellung, dass wir dank unserer Apérokultur einen Wettbewerbsvorteil hätten, weil sie die Bildung von Netzwerken fördere. Als hätten wir es nicht schon längst auch so gewusst: «Aperöle» macht einfach Spass, sei es privat oder geschäftlich. Zu jedem Apéro gehören Nüsse. Nüsse enthalten eine geballte Ladung wertvoller Inhaltsstoffe, weshalb der tägliche Genuss einer Handvoll davon empfohlen wird. Im Sun-Queen-Sortiment sind zwei neue Mischungen: die leicht süsslichen Premium-Cashewkerne im Paprikamantel und die WorldTour-Mischung Exotic Island mit Mandeln, Kokos, Ananas und Blaubeeren. Auch diese beiden Sorten sind mit dem praktischem Zip-Verschluss zu haben. Text: Dora Horvath

Sun Queen Exotic Island*, 175 g, Fr. 3.90 * nur in grösseren Filialen erhältlich

Bild & Styling: Veronika Studer

Sun Queen Premium Nuts Cashewkerne Paprika*, 170 g, Fr. 4.50

Zum Apéro und zwischendurch: Sun Queen bietet süsse und fruchtige Nussmischungen.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 1. JULI 2013 |

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HEIDI | 67

Mampf, habe ich einen Bärenhunger! Ich, ein Milchbubi? Wer kommt denn da drauf?

Auch der beste Schwinger verdient mal eine Pause – der Nachwuchs sowieso. Mit den feinen Heidi-Produkten kann man neue Kraft tanken.

DER GEISSENPETER GEHT ANS «EIDGENÖSSISCHE» (TEIL 2/6) Wer viel Sport treibt, braucht auch Pausen!

Jeder Schwinger braucht Pausen Die Migros ist Königspartnerin und mit Heidi auch Kranzpartnerin am «Eidgenössischen». Der Geissenpeter tritt zum Showkampf an.

Bilder: Gianni Pisano

D

Heidi Birchermüesli Beeren, 200 g, Fr. 1.80

as Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Burgdorf (30.8.—1.9.) ist ein Event, dem Tausende entgegenfiebern. Man vergisst bei so einem traditionsreichen Anlass leicht, dass Schwinger ernst zu nehmende Spitzensportler sind. Wer auf diesem hohen Niveau Sport treibt, muss ausreichend essen und dem Körper Ruhephasen gönnen. Hochleistungssportler essen meist nach einem Ernährungsplan, der auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Der Geissenpeter, Werbeträger der beliebten Heidi-Produkte, tritt am «Eidgenössischen» zu einem Showkampf gegen den Schwingerkönig Jörg Abderhalden und die Schwingerkönigin Sonia Kälin an. Hierfür wird er in den kommenden Wochen hart trainieren. Für seine Ambitionen genügt jedoch eine ausgewogene Ernährung gemäss der Ernährungspyramide: Kurz vor dem Training isst er ein fruchtiges Heidi-

Birchermüesli, um seinen Magen nicht zu belasten und nicht vorzeitig schlappzumachen. Zum Mittagessen darfs ein bisschen währschafter sein mit Brot, magerem Bündnerfleisch, würzigem Käse und einem kräftigen Schluck Milch. Natürlich von Heidi. Text: Dora Horvath www.migros-heidi.ch

Verlosung Wir verlosen für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Burgdorf 20 x 2 Tickets im Wert von je Fr. 85.– (ungedeckte Tribünenplätze) für Samstag, den 31.8., oder für Sonntag, den 1.9.2013. Teilnahme unter: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Teilnahmeschluss ist am Sonntag, 7. Juli.


ALLES FÜR DEN SOMMER.

7.95

Nektarinen Ex tra, weiss Frankreich, per kg

5.60 Aprikosen Spanien/ Frankreich, per kg

7.50

Nektarinen, Bio* Spanien/Italien, per kg

3.50

Aprikosen, Bio* Italien/Spanien, Schale à 500 g

3.90 5.50

Pfirsiche flach, weissfleischig Spanien, per kg

* Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. Genossenschaft Migros Aare

4.20

Pflaumen, Bio* Spanien, 500 g

Pfirsiche Spanien, per kg

Ein M sommerlicher.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 1. JULI 2013 |

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FOOD | 69

GUT & GÜNSTIG

Lauwarmes Blechgemüse

für circa Fr. 8.40

Abendessen für 4 Personen ■ Backofen auf 250 oder, wenn möglich, 280 °C vorheizen. 500 g Tomaten, 500 g Zucchetti und 250 g Auberginen waschen und in etwa 3 cm grosse Würfel schneiden. Circa Fr. 6.20 ■ Zwei Zwiebeln schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Alles auf ein Backblech legen und mit etwas Olivenöl und einer zerdrückten Knoblauchzehe mischen. Rosmarinzweige dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Circa Fr. 2.20 ■ Im Backofen etwa 15–18 Minuten bräunen. TIPP Das mediterrane Gemüse schmeckt als leichte Mahlzeit hervorragend auf Schwarzbrot, mit Tagliatelle vermischt als Abendessen oder als Salat zu Grilladen.

Rispentomaten, Zucchetti, Auberginen und frischer Rosmarin harmonieren wunderbar.

Fisch mit Nachhaltigkeit

Käse mit Eichenrinde

Das Label ASC kennzeichnet Fisch und Meeresfrüchte, die aus zertifizierter und verantwortungsvoller Zucht stammen. Drei tiefgekühlte Pangasius-Produkte tragen neu dieses Nachhaltigkeits-Label. Z.B. Pelican Pangasius in leichter Zitronenpanade, ASC, tiefgekühlt, 300 g, Fr. 5.10

Er ist würzig, aromatisch und am Gaumen cremig zart. Aus gutem Grund, denn dieser Biokäse geniesst eine ganz spezielle Behandlung mit Eichenrindenpaste. Bio Eichenrindenkäse*, ca. 220 g, Fr. 2.60/100 g

Pasta mit Frischkäse Vielseitiger Mascarpone – die Italiener geniessen ihn seit Urzeiten, in diversen Gerichten und Desserts spielt er sogar eine Hauptrolle. Für Fans der italienischen Küche gibts ihn nun als Mascarpone-Pastasauce in der Migros. Agnesi Sugo Pomodoro e Mascarpone*, 400 g, Fr. 3.40

* nur in grösseren Filialen erhältlich

Lachs mit Schärfe Das Senfölaroma der Wasabipaste gibt dem Lachsrückenfilet seine würzig-feine Schärfe, die schwarzen Nori-Blätter seine dekorative Farbe. Zu empfehlen als Vorspeise oder als leichte Mahlzeit zu einem Salat. Sélection Nori Lachsrückenfilet*, Fr. 99.–/kg

TIPPS FÜR GRILLFREUNDE

Kleine Pouletfilets Ganz fein schmecken grillierte Pouletfilets mit einem hausgemachten Basilikumdip, einer Erdnusssauce oder einer süsssauren, leicht scharfen Sauce. Damit die kleinen, butterzarten Filets schön saftig bleiben, empfiehlt es sich, sie zu marinieren und mit etwas Kräutern und einem Esslöffel Olivenöl locker in Folie einzupacken und dann auf dem Rost zu bräteln. Optigal Poulet Mini Filet, per 100 g, Fr. 3.65


Kärnten mit Wörthersee Kärnten, die Sonnenstube Öster- REISEDATEN - 5 TAGE reichs, lädt zum gemütlichen Ver1. 08. - 12. September weilen ein und bietet die bekannte 2. 15. - 19. September österreichische Gastfreundschaft. 3. 22. - 26. September Die etwas entfernt liegende Bergwelt hält Wind und Wolken ab und sorgt für ein angenehmes Klima und PREIS PRO PERSON Doppelzimmer CHF viele Sonnenstunden. Einzelzimmer CHF 1. Tag, Schweiz - Velden: Fahrt vom Annullationskosten-/ Einsteigeort via München - Salz- SOS-Versicherung CHF burg nach Velden. Option 2. Tag, Ausflug Nockalm - Villach: Doppelsitz zur Für jeden Naturliebhaber ist die Alleinbenützung CHF Fahrt in die Kärntner Nockberge

ein eindrückliches Erlebnis. Die Nockalm Panoramastrasse erschliesst eines der landschaftlich reizvollsten Gebiete Österreichs. Später besuchen Sie Villach, das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Kärntens. 3. Tag, Ausflug Bled - Kranjska Gora: Fahrt ins slowenische Bled, welches malerisch am Ufer des gleichnamigen Sees liegt. Nutzen Sie die freie Zeit für eine Schifffahrt zur Insel mit der Kirche Mariahilf. Weiterfahrt nach Kranjska Gora an der italienisch-österreichischen Grenze. Über den Wurzenpass gelangen Sie zurück an den Wörthersee. 4. Tag, Ausflug Wörthersee: Ein einheimischer Führer zeigt Ihnen Klagenfurt, die Hauptstadt Kärntens. Weiterfahrt zum Pyramidenkogel, einem Aussichtsturm auf 850 m. Geniessen Sie den herrlichen Rundblick. Von Maria Wörth fahren Sie mit dem Schiff zurück nach Velden. 5. Tag, Velden - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

Perlen am Golf von Venedig Die Lagunenstadt Venedig bildet mit ihren 411 Brücken, 118 Inseln und 150 Kanälen ein gut durchdachtes Labyrinth. Die sich im Wasser spiegelnden Fassaden und Monumente bieten ein einzigartiges Licht- und Schattenspiel.

B A A

REISEDATEN - 5 TAGE A 1. 15. - 19. September B 2. 22. - 26. September 3. 29. Sept. - 03. Oktober A PREIS PRO PERSON Doppelzimmer Einzelzimmer Annullationskosten-/ SOS-Versicherung Option Doppelsitz zur Alleinbenützung

745.745.- 1. Tag, Schweiz - Lido di Jesolo: Fahrt vom Einsteigeort via Gott25.- hard nach Lido di Jesolo. 2. Tag, Ausflug Venedig: Von Punta Sabbioni aus gelangen Sie mit dem Schiff nach Venedig und 100.- legen direkt am Markusplatz an. Romantische Wasserstrassen, faszinierende Plätze, enge Gassen und vieles mehr entdecken Sie auf einem geführten Stadtrundgang. LEISTUNGEN 3. Tag, Weindegustation - Abend• Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car schifffahrt: Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Nachmittags • 4 Übernachtungen mit Frühbesichtigen Sie in Annone Veneto stücksbuffet einen Weinkeller und degustieren • 4 Abendessen den lokalen Tropfen. Das Abend• Schifffahrt auf dem Wörthersee essen nehmen Sie an Land oder • Stadtrundfahrt/-gang in Klagen- auf einem Schiff ein und gelanfurt gen von Punta Sabbioni aus nach Venedig. Dort haben Sie Zeit, die • Audio-System beim Rundgang Abendstimmung zu geniessen. • Eintritte und Besichtigungen Anschliessend fahren Sie mit dem gemäss Programm Schiff zurück. 4. Tag, Ausflug Murano - Burano: HOTEL Von Punta Sabbioni aus erreichen Hotel Post Wrann, Velden Sie mit dem Schiff die Insel (off. Kat. ****) Murano. Am Sitz der berühmten Sehr gutes Hotel mit Restaurant, venezianischen Glasindustrie können Sie in einer der Fabriken die Sauna, Sanarium und Dampfbad. Glasbläser bei der Arbeit beoLage: im Zentrum von Velden, ca. bachten. Danach Überfahrt nach 3 Gehminuten vom See entfernt. Burano. Die malerische Insel gilt als Perle der Lagune. EINSTEIGEORTE 5. Tag, Lido di Jesolo - Rückkehr: Route A Heimreise in die Schweiz zu den Kallnach*, Biel, Bern, Olten, Basel, Einsteigeorten. Zürich* Route B Kallnach*, Bern, Olten, Basel, Zürich*

CHF CHF

675.730.-

CHF

25.-

CHF

100.-

EINSTEIGEORTE Route A Kallnach*, Biel, Basel, Bern, Zürich*, Olten, Luzern Route B Kallnach*, Basel, Bern, Zürich*, Olten, Luzern

*Parkmöglichkeiten

*Parkmöglichkeiten

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RESERVATIONEN: 032 391 0 222

Ernst Marti AG, 3283 Kallnach, marti@marti.ch

Doppelsitz zur Alleinbenützung

Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale. Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG.

LEISTUNGEN

• Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car • 4 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet

• 4 Abendessen • Weindegustation • Abendschifffahrt • Stadtrundgang in Venedig • Audio-System beim Rundgang • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm

HOTEL Hotel Salus, Lido di Jesolo (off. Kat. ****) Sehr gutes Hotel mit Restaurant, Bar, Terrasse und Schwimmbad. Lage: ca. 50 Meter vom Meer entfernt.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 1. JULI 2013 |

SCHAUFENSTER

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SUN LOOK | 71

Turbobraun mit Sonnenschutz Mit innovativen Wirkstoffen sorgen zwei neue Sun-Look-Produkte dafür, dass die Haut schneller bräunt.

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as Ideal des sonnengebräunten, sportlichen Körpers kam in den 1920er-Jahren auf. Und dieses Idealbild hat sich bis heute kaum geändert, obwohl man sich der schädigenden UVStrahlen längst bewusst ist. Sun Look protect & tan verhilft nun in kürzester Zeit zu gebräunter Haut, ohne sich den Gefahren der Sonne ungeschützt oder mit zu tiefem Schutz aussetzen zu müssen. Und dies ganz ohne Solarium oder Selbstbräuner. Zwei neue Produkte ergänzen seit Kurzem die beliebte Linie. Die neue Face Cream schützt dank LSF 30 optimal, wirkt mattierend und verstopft die Poren nicht. Dank dem preisgekrönten Wirkstoff Melanobronze aus dem Migros-eigenen Labor wird die hauteigene Melaninproduktion angeregt, und man bekommt bereits nach kurzer Zeit eine intensivierte, tiefe Bräune. Die zweite Neuheit ist das Bronzing Sun Oil mit Sonnenschutzfaktor und zusätzlichem Bräunungsbeschleuniger. Hier sorgt der pflanzliche Wirkstoff Solarine III für eine Stimulation der natürlichen Melaninbildung in der Haut. Beide Sun-Look-Produkte befeuchten und pflegen zudem die Haut und hinterlassen keinen Fettfilm.

Bild: Getty Images

Text: Dora Horvath

Sonnenschutz und schnelle Bräune zugleich, aber ganz ohne Selbstbräuner. Bräunungsbeschleuniger stimulieren die hauteigenen Schutzmechanismen.  Sun Look protect & tan Face cream*, LSF 30, 50 ml, Fr. 9.80  Sun Look protect & tan Bronzing Oil-Spray*, LSF 15, 150 ml, Fr. 14.50 * In grösseren Filialen, solange Vorrat


Busreisen Qualität Unsere Spezialität

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12 Tg HP p.P. im DZ

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Fr. 1695.-

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Paris – London

Jakobsweg

…zu Fuss durch Spanien

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Nina Burri (35) ist Artistin, Tänzerin und Model. Sie wurde als Schlangenfrau international bekannt. Aktuell ist die Bernerin mit dem Circus Knie auf Tournee. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Mit dem Tanzen, als ich zehn war und erstmals in einem Musical mitmachen konnte. Es war eher ein symbolischer Betrag, aber wir bekamen dazu noch eine Musikkassette geschenkt. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meinen Laptop. Darauf sind alle Bilder, Videos und meine Musik gespeichert. Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Für gutes und frisches Essen.

Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Bisher wohl die letzten, in Vancouver. Was ausser Geld befindet sich in Ihrem Portemonnaie?

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Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Nie etwas kaufen, nur weil es vergünstigt ist. Das meiste davon würde man sonst wahrscheinlich gar nicht kaufen.

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Artistik und Tanz. Es gibt nur wenige professionelle Schulen, und es fehlt zunehmend die Sensibilisierung des Nachwuchses dafür. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Liebe und Glück.

Mit wem gingen Sie gerne auf Shoppingtour?

Mit jemandem, der mich dafür motivieren kann. Ich bin nämlich kein Shoppingfreak. Interview: Jeannine Villiger


SAISONKÜCHE 80 |

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JENNIFER MCLAGAN

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NR. 27, 1. JULI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Verteufeltes Fett ist ihr Kapital Wer Fett glorifiziert und darüber schreibt, darf sich in den USA keine Hoffnungen auf einen Bestseller machen. Jennifer McLagan blieb sich treu und heimste dafür Preise ein. Mit dem Migros-Magazin bereitete sie in ihrer Pariser Wohnung Enten-Rillettes zu. Natürlich mit viel Fett.

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enn Jennifer McLagan Einladungen in amerikanische Talkshows erhielt, war die erste Frage der Redaktoren, wie viel sie wiege. Dahinter versteckte sich nicht mehr als die nonchalante Frage, ob sie fettleibig sei. Lange Jahre wurde Fett als Bösewicht angesehen und für die rasante Gewichtszunahme verantwortlich gemacht. Also muss eine Autorin, die sich zu Fett bekennt, auch — pardon my french — fett sein. Beides fette Vorurteile. Fett ist für ein Zuviel an Körpermasse nicht allein verantwortlich. Im 14. Arrondissement von Paris empfängt uns eine schlanke Frau. Hier lebt die gebürtige Australierin für einige Monate im Jahr. Jennifer McLagan war von ihrer Lektorin vorgewarnt, dass ein Buch mit dem Titel «Fett» im Land von «low fat» und «no fat» sicherlich keinen Hit landen würde. Doch die Frau mit dem Faible für ungewöhnliche Foodthemen liess sich nicht beirren. Dafür wurde sie belohnt mit dem «James Beard Award», dem prestigeträchtigsten Preis für Kochbücher weltweit.

Mit Fett kochen heisst nicht ungesund kochen «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger war einkaufen und schwärmt beim Auspacken: «Es ist schon etwas Besonderes, in Paris einkaufen zu können. Allein die Auswahl an verschiedenem Biogeflügel.» Die Küche ist für Pariser Verhältnisse herrlich gross. «Die eigene Wohnung haben wir, um uns hier wie zu Hause zu fühlen. Und ich brauche eine grosse Küche, wenn ich im Mekka der Märkte lebe.» Zwei bis drei Monate verbringt sie mit ihrem Mann in Paris. «Arbeiten kann man von überall heutzutage», findet die Autorin. Für sie gehört ein eigener Blog ebenso zu ihrem Beruf wie ein Twitter-Konto oder eine Facebook-Seite, die sie

AUFGETISCHT

Jennifer McLagan (59), Kochbuchautorin und Fettliebhaberin Jennifer McLagan begann ihre Karriere als Köchin in ihrer Heimat Australien. Stationen waren London und Paris, bis sie nach ihrer Heirat Toronto zur Heimat machte. Ihr Kochbuch «Fett – Loblied auf eine verrufene Ingredienz» wurde mit dem höchsten Preis für Kochbücher, dem «James Beard Award», ausgezeichnet. In weiteren Büchern widmet sie sich Knochen und Innereien als unterschätzte Lebensmittel.  Was haben Sie auf Vorrat? Fett. So ziemlich jede Sorte: vom Schwein, vom Rind, Enten- und Gänsefett.  Wie oft kochen Sie pro Woche? Ich koche jeden Tag. Ohne Convenienceprodukte.  Kochen ist für Sie … … ein Teil meines Lebens, so wichtig wie das Atmen. Und eine kreative Art, etwas herzustellen und mit anderen zu teilen.  Was würden Sie nie essen? Käfer.  Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit dem britischen Autor und Restaurantkritiker A. A. Gill oder dem französischen Koch Michel Bras.

Steps & Tipps

Die Haut wird von den Brüsten abgeschnitten und gewürfelt. Sie enthält viel Fett, das für die Rillettes gebraucht wird.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 1. JULI 2013 |

JENNIFER MCLAGAN | 81

Die Zutaten für die Rillettes sehen aus wie ein Kunstwerk für sich.

Das Entenfleisch schmort rund zwei Stunden zusammen mit Gewürzsäcklein, Kräuterstrauss in Süsswein und Schmalz.

Gegen Ende der Kochzeit zerfällt das Fleisch fast von allein. Knoblauch, Gewürze und Kräuter entfernen.

Das Fleisch wird in feine Stücke gezupft. Bevor das Schmalz wieder dazukommt, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 1. JULI 2013 ||

auch zum Austausch mit Kochbuchkollegen nutzt. Schweineschmalz und Entenfett sind inzwischen ausgelassen, duftender Thymian und Rosmarin tauchen ein in das heisse Fett, um ihre Aromen abzugeben und zu konservieren. Bis das Entenfleisch zerfällt, verstreichen rund zwei Stunden. Zeit, sich der Frage zu widmen, warum Fett so in Verruf geraten ist und Menschen heute so wenig mit der einst so wertvollen Zutat anzufangen wissen. «Die Leute lernen heute, wie ein Computer funktioniert, kennen sich mit allen möglichen Gerätschaften aus, aber das Wissen über Lebensmittel ist verloren gegangen», meint Jennifer McLagan. «Die Diätindustrie tut ein Übriges und hat jahrelang Fett verteufelt. Ähnlich, wie es momentan die Kohlenhydrate werden. Fett war einfach immer ungesund in den Augen vieler Ernährungsapostel.»

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Enten-Rillettes

«Fett ist eben so viel mehr als nur ein Aromageber» Nicht ganz unschuldig am miesen Image des Fetts ist auch die Massentierhaltung. Heute weiss man, dass schnelles Mästen und die Art der Fütterung Einfluss auf die Qualität des Fetts haben. «Langsam aufgezogene Schweine haben mehr Omega-3-Fettsäuren im Fett — das wissen die wenigsten», erklärt die Fachfrau für Fett. «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger ist derweil mit dem Zerpflücken der Entenbrüste beschäftigt. Die kleinen Stücke wandern zurück ins heisse Fett. Gemeinsam füllen Köchin und Autorin dann die Rillettes in Gläser. Den Abschluss bildet eine Schicht Fett, die das Fleisch so konserviert. Ein weiterer Aspekt der «verrufenen Zutat», wie es im Untertitel des Fettbuchs heisst. «Fett ist eben so viel mehr als nur Aromageber», sagt Jennifer McLagan und nascht ein wenig, bevor die RillettesGläser im Kühlschrank durchkühlen dürfen. Text: Claudia Schmidt Bilder: Charlotte Tanguy/Agence VU www.jennifermclagan.com

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ZUBEREITUNG 1. Fett mit einem Messer vorsichtig von den Entenbrüsten wegschneiden. Fett in Würfel schneiden. Mit dem Schmalz erhitzen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis das Fett sich vollständig aufgelöst hat. Etwas abkühlen lassen. 2. Inzwischen Entenbrüste in circa 3 cm grosse Würfel schneiden. Salzen. Zwiebeln und Knoblauch halbieren. Kräuter mit einer Küchenschnur zusammenbinden. Pfefferkörner im Mörser grob zerstossen. Mit Lavendelblüten und Nelken auf eine Gaze geben und mit einer Küchenschnur zu einem Säckchen binden. Fleisch, Zwiebel, Knoblauch, Kräuter, Gewürzsäcklein, Lorbeer, Sauternes und Wasser in eine Pfanne geben. Schmalz durch ein feines Sieb dazugiessen. Alles zugedeckt bei mittlerer Hitze circa 2 Stunden köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist und zerfällt. 3. Alles durch ein feines Sieb abgiessen. Fett auffangen. Gewürzsäcklein, Kräuter, Zwiebeln und Knoblauch entfernen. Fleisch in feine Stücke zupfen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fett abschöpfen und mit dem Fleisch aufkochen. Fleisch aus dem Fett heben und in Einmachgläser füllen. Restliches Fett ca. 1 cm hoch auf die Rillettes giessen. TIPP Rillettes sind im Kühlschrank circa 4 Wochen haltbar. Mit Baguette und Fleur de sel servieren.

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migros-magazin | Nr. 27, 1. Juli 2013 |

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Die Schule für die ganze Familie in der Klubschule Migros können auch eltern noch etwas lernen. Kinder und Jugendliche suchen sich ihre Lieblingsfächer aus.

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er Bewegungsdrang der Kinder, die Sinnfragen der Teenager und die Sorgen der Eltern, alles richtig zu machen – in einer Familie kommt vieles zusammen, das im Alltag Aufmerksamkeit verlangt. Die Klubschule Migros beschäftigt sich intensiv mit dem Familienleben und unterstützt Gross und Klein bei einer sinnvollen Freizeitgestaltung, die ins Familienbudget passt und für alle willkommene Abwechslung bringt.

Fremdsprachen, Kochkurse und vieles mehr für Kinder Die Klubschule veranstaltet altersgerechte Kurse für Kinder, deren Wissensdurst kaum zu stillen und deren Bewegungsdrang nicht zu bändigen ist. Einfühlsame Kursleitende vermitteln spielerisch erste Fremdsprachenkenntnisse oder Freude am Kochen. Sie bereiten im Kurs Selbstverteidigung für Kinder auf den Umgang mit unangenehmen Situationen vor. Mit Buntstiften, Malpinseln, Gips oder kreativen Apps auf dem iPad kommt die Fantasie vielfältig zum Ausdruck.

Jugendliche entdecken verborgene Talente Schule macht dann Spass, wenn man sie freiwillig besucht. In der Klubschule entdecken junge Persönlichkeiten ihre Talente und gestalten ihre Freizeit aktiv nach ihren eigenen Wünschen. Sie verbessern ihre Englischkenntnisse und kommunizieren mit der ganzen Welt. Die Jugendlichen komponieren in KlubschulKursen ihren eigenen Charthit mit dem

Bietet Spass für Kinder, Jugendliche und Eltern: Die Klubschule Migros.

Programm GarageBand oder tanzen die Hip-Hop-Moves ihrer Vorbilder nach.

auch für eltern gibt es ein spezielles Programm Die Klubschule weiss, wie viel Energie Eltern täglich investieren, um das Familienleben harmonisch zu gestalten, und sie steht ihnen zur Seite, wenn sie Veränderung, Information oder einen Ausgleich suchen. Sie begleitet Familienfrauen auf dem Weg zurück in den Berufsalltag, un-

terstützt Eltern bei der erfolgreichen Stressbewältigung und zeigt Sparpotenzial bei Haushalt und Einkauf auf. Sie informiert über die Gefahren von Internet und Social Networks oder bietet mit einer umfangreichen Kurspalette individuelle Möglichkeiten, um sich einfach einmal Zeit für sich selbst zu nehmen. Text: sb Kursangebot, Anmeldung und Informationen: Klubschule Migros Aare, 0844 844 900, www.klubschule.ch


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MIGROS AARE

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NR. 27, 1. JULI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

InterMezzo Peter Gander von der Klubschule Biel findet dieses Produkt hochinteressant, Ihr Gesellschaftskolumnist auch. Bündnerfleischfisch, wie das/ der wohl schmeckt? Und wenn man diese Idee weiterentwickelt, so liegen Kalbsforelle und Rindspoulet beinahe zwingend auf der Hand respektive bald im Teller.

Francine Jordi (oben) singt am Volksschlager-Open-Air. The Straits (unten) rocken an der Magic Night mit vielen Klassikern.

Heitere Musikabende Die Magic Night und das Volksschlager-Open-Air in Zofingen bedienen unterschiedliche Musikgeschmäcker.

S

chwelgen in Erinnerungen ist auf dem Heitere-Platz oberhalb des Froburg-Städtchens am Mittwoch, 7. August, mit der Magic Night angesagt. Zum sechsten Mal warten auf die Besucher Künstler, die Musikgeschichte geschrieben haben. Mit ihren Hits garantieren sie einen magischen und tollen Sommerabend. Am Donnerstag, 8. August, kann am traditionellen Volksschlager-Open-Air wieder geschunkelt werden. Viele bekannte

Schlagerkünstler werden für einen urgemütlichen Abend auf dem Zofinger Hausberg sorgen. Die Migros ist erstmals als Presenting-Sponsorin bei der Magic Night und als eine von drei Hauptsponsoren am Volksschlager-Open-Air mit dabei. Die Besucher können die Konzerte von der M-Budget-Lounge aus mit bester Sicht auf die Lindenbühne geniessen, und leckere Köstlichkeiten gibt es am Migros-Take Away. Text: jm

Verlosung Gewinnen Sie mit der Migros 15 x 2 Tickets für die Magic Night oder das VolksschlagerOpen-Air. Schreiben Sie Ihren Vor- und Nachnamen mit Adresse auf eine Postkarte und senden Sie diese bis am 5. Juli an folgende Adresse: Migros Aare, K+K, Stichwort: Magic oder Volks, Industriestrasse 20, 3321 Schönbühl. Online-Teilnahme auf www.migros-aare.ch/ verlosung. Die Gewinner erhalten ihre Tickets bis Mitte Juli zugestellt. Viel Glück!

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS AARE, 3321 Schönbühl, Tel. 058 565 84 01.


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Migros-Magazin | Nr. 27, 1. Juli 2013 |

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Chart-Stürmer und Liveacts

Am 23. Heitere Open Air in Zofingen gibt es jede Menge an musikalischen Highlights zu entdecken.

The Bootleg Beatles lassen die 60er-Jahre nochmals aufleben.

An der Magic Night mit dabei

D

as Programm für das Wochenende vom 9. bis 11. August glänzt mit einem frischen Mix von gegen 30 Acts, darunter Superstars wie Pitbull, Jessie J und Unheilig, die diesen Sommer allesamt exklusiv in Zofingen auftreten. Weitere tolle

Donnerstag, 8. August (Türöffnung 17.15 Uhr)  Semino Rossi  Laura Wilde  Geschwister Hofmann  Marc Pircher und Band  Paldauer  Zellberg Buam  Francine Jordi  Allessa  Stefan Mross  Thomas Di Lago

sponsoring by Magic Night, Zofingen, 7. August, www.magicnight.ch Volksschlager-Open-Air, Zofingen, 8. August, www.volks-schlager.ch E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

Wieder mit dabei: Die Migros und ihre M-Budget-helfer

Rocken die Bühne: Die Ska-Punker von Ska-P.

Unter dem Motto «Wir sind jung und brauchen das Geld» sind auch dieses Jahr die M-Budget-Helfer wieder im Einsatz und bieten den Open-Air-Besuchern am ersten Festivaltag praktische Dienstleistungen wie Gepäck tragen oder Zelt aufbauen zu Tiefpreisen an. Wer selbst M-Budget-Helfer zum Lohn von einem Drei-Tage-Pass fürs Heitere Open Air werden möchte, kann sich als Gruppe oder alleine anmelden unter www.m-budget-live.ch. Die begehrten Helfer-T-Shirts können dieses Jahr sogar günstig gekauft werden, und zwar in der M-Budget-Lounge vor Ort, die wie immer die beste Sicht auf die Lindenbühne bietet. Ausserdem: Beim MigrosTake Away gibt es alles, was der Musikfan begehrt, so ist nicht nur der Sound ein Genuss. Text: jm

Programm

Verlosung

Freitag 9. August (Türöffnung 17.15 Uhr)  lindenbühne: Noah & The Whale, Jessie J, Pitbull  Parkbühne: Monotales, Alice Francis, Greis & Special Guests, 2manydjs  Waldbühne: Schlagrahm, Sir Joe & The Soulmates Samstag, 10. August (Türöffnung 14.30 Uhr)  lindenbühne: Marc Sway, Kraftklub, Ska-P, Empire Of The Sun  Parkbühne: Lo & Leduc feat. Pacomé, Jim Jones Revue, Left Boy, Casper, Example  Waldbühne: Starch, When They Wake, Herr Bitter Sonntag, 11. August (Türöffnung 10.30 Uhr)  lindenbühne: Mama Rosin, Bastian Baker, Rita Ora, Unheilig  Parkbühne: Trauffer, Prinz Pi, Noisettes, 77 Bombay Street

Gewinnen Sie mit der Migros einen von 50 Drei-Tage-Pässen für das diesjährige Heitere Open Air. Schreiben Sie ihren Vorund Nachnamen mit Adresse auf eine Postkarte und senden Sie diese bis am 5. Juli an folgende Adresse: Migros Aare, K+K, Stichwort: Heitere, industriestrasse 20, 3321 Schönbühl. Online-Teilnahme unter www.migros-aare.ch/ verlosung. Die Gewinner erhalten ihre Tickets bis Mitte Juli zugestellt. Viel Glück!

Mittwoch, 7. August (Türöffnung 17.15 Uhr)  The Bootleg Beatles: Sie lassen die Pilzköpfe wieder auferstehen, täuschend echt nachgemacht.  The Hooters: Die uS-amerikanische rockband mit Einflüssen aus Folkrock, rock, reggae und Ska.  Stephan Eicher: Der vielseitige Schweizer Künstler startet eine reise durch die Kulturen.  The Straits: lassen Hits wie «Sultans of Swing», «Private investigations», «Money for Nothing» oder «Walk of life» aufleben.

Volksschlager-Open-Air

Livebands, heisse Danceacts und eine grosse Auswahl des einheimischen Schaffens bürgen zusammen mit dem breiten kulinarischen Angebot und dem lauschigen Ambiente für ein tolles Festivalerlebnis.

sponsoring by Heitere Open Air Zofingen, 9.–11. August 2013. Alle Infos erhalten Sie auf www.heitere.ch


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auto

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Nr. 27, 1. Juli 2013 | Migros-Magazin |

Der Kompakthybrid für jeden Tag

Vom «normalen» Familienwagen zum Hybrid: Ist das sinnvoll? Familie Brun aus Finsterwald LU findet es für das Migros-Magazin im Toyota Auris Hybrid heraus.

M

it Familie Brun geht es jeden Tag bergauf: Ihr Wohnort Finsterwald liegt auf 1050 Meter Höhe oberhalb von Entlebuch LU — ein Weg, den die fünfköpfige Familie privat in zwei Subaru Impreza 4WD und mit dem ÖV meistert. Für eine Woche testete sie nun, ob der neue Toyota Auris Hybrid, der einzige (inzwischen auch als Kombi lieferbare) Hybrid der Golf-Klasse, im harten Berg-und-Tal-Alltag besteht. Die Antwort fällt nach fast 1500 Testkilometern einstimmig aus: In der Rubrik «Was gefällt Ihnen besonders?» des Testfor-

mulars steht hinter allen fünf Namen «Hybridantrieb». Doch der Reihe nach, denn zuerst muss ein Kompakter einer Familie genug Platz bieten. «Die Grösse des Auris passt», findet Drogistin Ruth Brun (47). Sohn Simon (19), Bauzeichner im dritten Lehrjahr, meint: «Das Raumangebot ist gut, und wir fühlen uns alle wohl an Bord. Sicher wird es zu dritt hinten eher eng, aber das ist ja nicht die Regel.» Der 52-jährige Schreiner-Sachbearbeiter Ferdi Brun kritisiert einen Punkt: «Mir fällt negativ auf, dass wie bei so vielen

neuen Autos die Frontscheibe eher klein und auch die Sicht nach hinten eher schlecht ist.» Tochter Karin (21), Kauffrau, meint: «Deshalb finde ich praktisch, dass er eine Rückfahrkamera hat.»

auf der Fahrt bergab sieht man, wie sich der akku füllt Rundum gefallen hat den Bruns das ausgewogene, komfortable Fahrwerk, und beim Benzin-Elektro-Hybridantrieb sind sie voll des Lobes. «Man sieht auf der Anzeige, wie sich bergab der Hybridakku füllt. Wenn man bedenkt, wie viel


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 1. JULI 2013 |

AUTO | 93

Hybrid macht auch bei Regen Laune. Von links: Karin (21), Ferdi (52), Samuel (22), Ruth (47) und Simon (19) Brun mit dem Toyota Auris Hybrid auf Ausflug im Entlebuch.

EXPERTE

Hybrid im Hoch Anno 1994 startete als erstes modernes Hybridauto der Audi 80 Duo – und war so teuer, dass er am Markt durchfiel und Audi die Entwicklung der vielversprechenden Technik stoppte. Beinahe wäre der Hybrid in Vergessenheit geraten, bis 1997 Toyota, dicht gefolgt von Honda, trotz anfänglichem Spott voll auf Hybrid setzte. Seither hat Toyota über fünf Millionen Hybriden verkauft, während die Konkurrenten noch hinterherhinken. Übrigens: Zwar liegt beim Auris Hybrid der Test- über dem Werksverbrauch – aber das ist bei «normalen» Autos ebenso, sodass er also immer noch sparsamer ist.

Kurt Egli, Umweltberater

gespart werden könnte, wenn alle Autos Hybriden wären!», sagt Sohn Samuel (22), Elektroinstallateur: «Die Technik hat uns voll überzeugt, zumal das Auto — ausser, man gibt Vollgas — schön leise bleibt. Einziger Nachteil: Weil das Auto meist elektrisch-lautlos losfährt, muss man in der Nähe von spielenden Kindern besonders vorsichtig sein.» Dass die Kraft der 136 PS bergauf mal an Grenzen gerät, «spürt man zwar», sagt Ferdi Brun, «jedoch ist die Leistung sonst wirklich gut. Gestaunt haben wir über den günstigen Verbrauch.» Der Testwert landet mit 5,5 l/100 km zwar höher als die Normangabe (3,8 l/100 km), bleibt aber günstig. Wird Familie Brun also bald im eigenen Auris Hybrid den täglichen Weg hinauf nach Finsterwald fahren? «Leider nein. Wir sind begeistert und finden auch den höheren Preis fair, zumal sechs Jahre Gratisservice dabei sind», sagt Ruth Brun, «aber er hat nur Frontantrieb, und in unseren langen Wintern schätzen wir Allradantrieb.» Text: Timothy Pfannkuchen Bild: Nik Hunger

STECKBRIEF

CO2-RICHTWERTE

Toyota Auris Hybrid

Toyota Auris Hybrid

Antrieb: Benzin-Elektro-Hybrid, 136 PS (R4, 1798 cm3, 99 PS, 142 Nm; E-Motor, 60 kW, 207 Nm), stufenloser Automat, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0–100 km/h in 10,9 s, Spitze 180 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,28 x 1,76 x 1,46 m, Gewicht 1385 kg, Laderaum 360 bis 1560 l. Verbrauch: 3,8 l/100 km = 87 g/km CO2-Ausstoss (Werksangaben). Energieeffizienz A. Preis: ab 31 200 Franken (Basis: 99-PS-Benziner, ab 19 900 Franken).

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2010 2011 2012 2013 2014 2015

Im Jahr 2015 sollen die Neuwagen in der Schweiz im Schnitt nur noch 130 g/km CO2 ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung des letzten ermittelten Werts (2011: 155 g/km) aus, bedeutet das für 2013 einen Richtwert von 142 g/km. Der Testwagen liegt mit 87 g/km schon deutlich darunter. Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch

DIE AUTO-TEST-FAMILIE

Testen Sie eine Woche lang gratis den neuen Mitsubishi Space Star! Testen Sie für das Migros-Magazin den neuen Mitsubishi Space Star. Bewerben Sie sich online auf www.migrosmagazin.ch und fahren Sie von Montag, 15., bis Montag, 22. Juli 2013, diesen geräumigen Kleinwagen. Sie sind eine mindestens dreiköpfige Familie und bereit, über den Test Auskunft zu geben.Anmeldeschluss: Sonntag, 7. Juli 2013. Aus den Anmeldungen wählen wir aus. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

STECKBRIEF Mitsubishi Space Star 1.2 MIVEC Antrieb: R3-Benziner, 1193 cm3, 80 PS, 106 Nm bei 4000/min. 5-Gang-Getriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0–100 km/h in 11,7 s, Spitze 180 km/h. Abmessungen: L x B x H = 3,71 x 1,67 x 1,49 m,

Laderaum 235 bis 912 l, Gewicht 920 kg. Verbrauch: 4,1 l/100 km = CO2-Ausstoss 96 g/km (Werksangaben). Energieeffizienz B. Preis: ab 15 499 Franken (Basismodell, 71 PS, ab 13 999 Franken).


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MULTIMEDIA

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NR. 27, 1. JULI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

GEFÄLLT MIR

«Mein Freund weiss alles» Hält jede Autofahrt im Breitbildformat fest: An der Windschutzscheibe befestigter Camcorder.

Tägliches Roadmovie In Russland findet man sie in fast jedem Auto – nun filmen sogenannte Dashcams auch aus Schweizer Autos heraus.

K

einen spannenden Roadmovie, sondern meist eher langweilige Aufnahmen von Autofahrten machen die Minikameras, die vom Armaturenbrett aus das Geschehen auf den Strassen filmen. Bekannt wurden die «Dashcams» hierzulande Mitte Februar dieses Jahres, als zahlreiche Autokameras den Niedergang des Meteoriten über dem russischen Tscheljabinsk filmten und die Bilder des Naturschauspiels um die Welt gingen. In Russland ist eine kleine Kamera hinter der Windschutzscheibe üblich, hauptsächlich, um bei Unfällen oder gar Überfällen ein Beweismittel zu haben. Die russischen Autofahrer sind anscheinend auch fleissige Youtube-Nutzer: Auf dem Filmportal gibt es unzählige Filme von bizarren, alltäglichen und ge-

fährlichen Situationen auf Russlands Strassen. Auch in der Schweiz sind die Minikameras fürs Auto neuerdings erhältlich. Der F200 Digital Car Camcorder von HP beispielsweise filmt mit einem Weitwinkelobjektiv in Full-HD und bezieht seinen Strom vom Zigarettenanzünder. «Aus Sicht des Strassenverkehrsrechts ist gegen Dashcams nichts einzuwenden», heisst es beim Bundesamt für Strassen (Astra). Doch gelten dieselben Vorschriften wie für Navigationsgeräte: Sie dürfen weder die Sicht einschränken noch während der Fahrt bedient werden. Aus Datenschutzgründen kann es überdies problematisch werden, wenn Aufnahmen, auf denen Personen erkennbar sind, ins Internet gestellt werden. Texte: Felix Raymann

DAS DING

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Tablet mit Telefon

Wahr oder falsch?

Mobile Geräte mit 7-Zoll-Touchscreen kommen üblicherweise als Mini-Tablet zum Einsatz. Das Asus Fonepad hat exakt diese Grösse, bietet aber mehr als ein normales Tablet: Es hat eine Telefonfunktion und kann wie ein überdimensionales Handy verwendet werden. Dank einer SIM-Karte mit Datenoption surft man damit überall, wo ein Datennetz vorhanden ist. Zum Telefonieren empfiehlt es sich allerdings, ein Headset oder es per Freisprecheinrichtung zu benützen. Preis bei Digitec: 249 Franken.

«Das Wort ‹Humor› stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ‹Feuchtigkeit›.» – Wahr oder falsch? Die Quiz-App stellt Hunderte solcher Behauptungen auf, die man als richtig oder falsch beurteilen muss. Die App «Wahr oder falsch» gibt es auch als Kinderversion. Dort lauten die Behauptungen etwa: «Leoparden haben ein gestreiftes Fell. Wahr oder falsch?» Besonders unterhaltsam: Via Bluetooth und zwei Geräten kann man Wahr oder falsch auch im Zweispielermodus spielen. Gratis-Apps für iOS und Android.

Cornelia Loser (39), stv. Leiterin Hauswirtschaft, Micarna SA, Bazenheid SG

 Ihr liebster Internet-Radiosender? Radio 7, ein Programm mit viel Humor.  Welche Musik holt Sie aus der Krise? Country der Gruppe Truck Stop.  Welches ist Ihre Lieblingsfernsehserie? «Der letzte Bulle» immer am Montag.  Bei welchem Film weinen Sie? Bei «Mr. Bean» und «Hausmeister Krause».  Meine Lieblings-App heisst … … «Wetterböcke» — die Steinböcke Gian und Giachen aus Graubünden erklären das Wetter.  Mit welchem Game haben Sie am meisten Zeit verbracht? Mit Tetris, von diesem Klassiker konnte ich lange Zeit fast nicht genug bekommen.  Wo möchten Sie von Ihrem Handy auf keinen Fall gestört werden? Beim Schlafen — mein Handy liegt immer eingeschaltet bei mir, auch nachts.  Mein Lieblingsbuch heisst … … «Illuminati» von Dan Brown, ein Thriller um eine Verschwörung gegen den Vatikan.  Wo holen Sie sich Ihre News? Bei meinem Freund. Der weiss alles und redet gern.  Meine Lieblingswebsite ist … … Myswitzerland.ch. Hier suche und finde ich Tipps für schöne Ausflüge.

Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle

www.migrosmagazin.ch

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leben

Migros-Magazin | Nr. 27, 1. Juli 2013 |

Mix

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Migros-bank-ratgeber

Ein Kind = 50 000 Franken Steuerrabatt Wir sind kürzlich Eltern geworden. Mit dem Kind sind unsere Ausgaben stark gestiegen. Können wir wenigstens bei den Steuern etwas Geld sparen?

bern hat den kinderabzug fast verdoppelt Am wichtigsten ist der sogenannte Kinderabzug. Er verringert das steuerbare Einkommen im Kanton Bern um stolze 8000 Franken pro Kind. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren lag dieser Abzug bei lediglich 4400 Franken. Weiter haben wir

(z.B. nach übermässigem Sonnenbaden)

Total Bundes-, Staats- , Gemeinde- und Kirchensteuern in Bern in Franken 16 000 14 000

1 Kind

12 000

2 Kinder

10 000

3 Kinder

8000 6000 4000 2000 s bi

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Daten: Steuerverwaltung

Mein Glückwunsch zur Geburt Ihres Kindes! Nebst der Freude, die sich nicht in Geld messen lässt, führt der Nachwuchs allerdings zu grossen finanziellen Verpflichtungen. Das Bundesamt für Statistik beziffert die Mehrausgaben auf 500 bis 1000 Daniel Lang, Leiter Franken im Monat. Immerhin Produktmanagekommen Sie als Eltern beim ment bei der Fiskus besser weg. Dank Ihrem Migros Bank Kind können Sie über die Jahre bis zu 50 000 Franken an Steuern sparen. Wobei der konkrete Betrag je nach Einkommen, Wohnort oder Betreuung stark variiert. Unser Steuersystem ist viel familienfreundlicher als noch vor einigen Jahren, namentlich aufgrund des 2011 eingeführten Bundesgesetzes für die steuerliche Entlastung von Familien mit Kindern. Dieser Wandel blieb in der Öffentlichkeit jedoch weitgehend unbemerkt. Es lohnt sich deshalb, die Steuerprivilegien für Eltern genauer anzuschauen. Nehmen wir den Fall eines in der Stadt Bern wohnhaften Ehepaars mit einem steuerbaren Einkommen von 80 000 Franken. Ohne Kinder bezahlen sie Steuern von total rund 15 000 Franken im Jahr. Mit einem Kind dagegen sinkt die Steuerlast auf 13 270 Franken in der Minimalvariante, das heisst, wenn nur die minimalen Abzüge zum Zuge kommen. Mit zusätzlichen Abzügen lässt sich dieser Betrag jedoch weiter reduzieren, bis auf 11 050 Franken in der Maximalvariante (siehe Grafik). Die Bandbreite ist also ziemlich gross.

Der Fiskus fördert Familien

Behandelt Verbrennungen 1. Grades

So wirken sich Kinder auf die Steuer­ belastung aus. Die Zahlen gelten für ein Ehepaar mit einem steuerbaren Einkom­ men von 80 000 Franken, wohnhaft in der Stadt Bern. Dabei sind jeweils die minimal respektive maximal möglichen Abzüge für Kinder berücksichtigt.

in der Minimalvariante den Versicherungsabzug von 700 Franken berücksichtigt plus eine pauschale Reduktion der Bundessteuer von 251 Franken. In der Maximalvariante kommen weitere Abzüge auf dem Einkommen hinzu: 6200 Franken für die Ausbildungskosten sowie 3100 Franken für die Drittbetreuungskosten; die Bundessteuer erlaubt hier gar einen Abzug bis 10 100 Franken. Die Steuerfolgen für ein zweites oder gar drittes Kind sind in der Grafik ebenfalls dargestellt, nach dem gleichen Schema mit den minimalen respektive maximalen Abzugsmöglichkeiten. Im besten Fall zahlen Eltern mit drei Kindern noch einen Drittel der Steuern, die ein kinderloses Ehepaar zu begleichen hat. «Kinder sind uns lieb und teuer», heisst es im Volksmund. Dank dem Fiskus sind sie nun etwas weniger teuer — dafür umso lieber, wie die neuerdings steigende Geburtenrate zeigt. Halten Sie unser Steuersystem für familienfreundlich? Diskutieren Sie mit unter www.facebook.com/migrosbank

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 1. JULI 2013 |

GLÜCKSGRIFF WELLNESS | 97

Ermöglicht eine Auszeit auf höchstem Niveau: Das Fünf-Sterne-Superior-Hotel Park Weggis.

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Das Migros-Magazin verlost unter allen Leserinnen und Lesern des Migros-Magazins unvergessliche Wellnesstage im Hotel Park Weggis für zwei Personen im Wert von Fr. 3000.–. Im Preis enthalten sind vier Übernachtungen im Doppelzimmer mit Balkon und Seesicht, Frühstück, drei Stunden Spa-Cottage, ein Drei-Gänge-Dinner im Restaurant Sparks und ein Drei-Gänge-Dinner im Restaurant The Grape. Wettbewerbsfrage: Wie viele Sterne hat das Hotel Park Weggis?

Das Migros-Magazin verlost einen Wellnessaufenthalt mit vier Übernachtungen für zwei Personen im Fünf-Sterne-Superior-Hotel Park Weggis.

W

eshalb in die Karibik fliegen, wenn die Schweiz so viele Möglichkeiten bietet, in der Natur aufzutanken und sich in einem gastlichen Haus aufs Beste verwöhnen zu lassen? Beispielsweise im Fünf-SterneSuperior-Hotel Park Weggis, das zur Gilde Relais & Châteaux gehört, der weltweit anspruchsvollsten Vereinigung von Hoteliers.

Verwöhnzeit für den Gaumen, Wohlergehen für den Körper Das Hotel am Vierwaldstättersee verfügt über 52 Zimmer und drei Restaurants. Das «Annex» ist mit einem MichelinStern ausgezeichnet und mit 16 GaultMillau-Punkten bewertet. GourmetKüchenchef Renee Rischmeyer setzt auf saisonale Produkte, um seine Kreationen umzusetzen. Im «Sparks» geniessen die Gäste unter Kronleuchtern in einem Jugendstilsaal Klassiker des Chefs Florian Gilges, kombiniert mit einer modernen, leichten Küche. Wer für einen kleinen

Spaziergang entlang des Sees zu haben ist, der trifft auf «The Grape», ein Wine-and-Dine-Restaurant, das sich ganz den Weinen des Napa Valley verschrieben hat und dazu Steaks vom Grill und andere Köstlichkeiten serviert. Neben der Kulinarik kommt aber auch das Wohlbefinden nicht zu kurz: Sechs Spa-Cottages, die man ab zwei Stunden mieten kann, sorgen für individuelle Behandlungen in Stille und Zurückgezogenheit. Das Wellnessteam offeriert ein breites Spektrum an Anwendungen, darunter traditionelle tibetische Massage. Und ein 15 Meter langer und sechs Meter breiter Freiluft-Swimmingpool aus schwarzem Naturstein bereitet mit einer Wassertemperatur von 30 Grad das ganze Jahr über Badespass. Den Tag kann man dann bei einem Glas Single Malt und Kaviarhäppchen in der Lalique Caviar Bar ausklingen und den Blick über den See und die Berge schweifen lassen. An die Karibik denkt man da schon lange nicht mehr.

n Teilnahme per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. n Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt n Online: Gratis auf www.migrosmagazin. ch/gluecksgriff n Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Park Hotel Weggis», Postfach, 8099 Zürich n Einsendeschluss: Sonntag, 7. Juli 2013. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens ein Jahr nach Ziehung durch die Gewinnerin oder den Gewinner bezogen werden, verfallen ersatzlos.


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BITTE MELDE DICH

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 1. JULI 2013 |

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Dramatischer Grialetsch-WK  Kameraden, wer erinnert sich noch an den Hochgebirgs-WK Grialetsch im Winter 1957? An unser Nacht-Biwak bei dichtem Nebel und klirrender Kälte sowie an den anschliessenden Spitalaufenthalt in Davos? Ich möchte das Ereignis für meine Enkel dokumentieren. Eure Berichte und Fotos würden mir helfen. Otto Wyss, Im Bertschenacker 24 4103 Bottmingen

 Ich suche Bethli Schüle (lediger Name). In den 50er-Jahren warst du auf dem Stationsbüro SBB in Wohlen AG tätig. Du hast in Riehen bei Basel bei deinen Eltern gewohnt, und dein Bruder hiess Theo. In Wohlen warst du in Miete an der Jurastrasse. Wir verlebten eine schöne Zeit miteinander. Unsere letzte Begegnung fand oberhalb Biel statt, wo du mit deinem Gatten zusammenwohntest. Der Ortsname ist mir nicht mehr bekannt. Leider haben wir uns aus den Augen verloren. Es würde mich ausserordentlich freuen, wenn du dich melden würdest oder wenn mir

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 556 546 Exemplare (WEMF 2012) Leser: 2 384 000 (WEMF, MACH Basic 2012-2) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

1969/70: Klasse Margrith Dätwyler  Für ein Klassentreffen im Jahr 2014 suche ich meine ehemaligen Schulkameradinnen und -kameraden, die 1969/70 bei Margrith Dätwyler, 1971/72 bei Kuno Flury und 1973/74 bei Hans Brunner im Sälischulhaus Olten zur Schule gingen. Die Klassenliste ist vorhanden, jedoch fehlen uns die

jemand deine jetzige Adresse melden könnte. Ich freue mich auf eine Antwort. Elisabeth Leuppi-Fischer Alte Anglikerstrasse 17, 5610 Wohlen  Gesucht wird: Irène Esther Wälchli Zimmerli. Sie hat vor rund 20 Jahren auf der Barmelweid als Krankenschwester im Kinderhaus gearbeitet. Sie dürfte inzwischen 55 bis 60 Jahre alt sein, war gross, blond und schlank. Ich würde mich riesig freuen, etwas von ihr zu hören. Heidi Wetter, Halde 64, 5000 Aarau Telefon: 062 822 75 71

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Berger, Silja Kornacher (Volontärin), Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), Rea Tschumi

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West

Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Philipp Jordan (Chef vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Bettina Bucher (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung), Almut

Ressort Shopping & Food: Eveline Schmid (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter) Frank Dittersdorf (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering

aktuellen Adressen, um alle einzuladen. 50 Jahre und mehr ist ein Grund, sich wieder zu treffen. Bitte meldet euch doch bei: Claudia Küpfert-Heule E-Mail: claudiakuepfert@bluewin.ch

www.migrosmagazin.ch

ONLINE SUCHEN Die Onlinesuche ist ganz einfach. Geben Sie Ihre Suchannonce ein unter: www.migrosmagazin.ch/meldedich. Innerhalb weniger Tage wird jeder Eintrag im Internet veröffentlicht. Ein attraktives Bild und die Angabe der E-Mail-Adresse steigern die Erfolgschancen. Und wenn Sie etwas Glück haben, erscheint Ihre Annonce zusätzlich in der gedruckten Ausgabe des Migros-Magazins.

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma Geschäftsbereich Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Hans Reusser, Angela Scasascia, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), Reto Meisser, Reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

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Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZB Druckzentrum Bern AG


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Alpamare: Nervenkitzel

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Die «Cobra» verspricht Nervenkitzel pur, und auch die anderen zehn Wasserrutschbahnen sorgen für einen Adrenalinschub.

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Im Wasser entspannen Im attraktiv gestalteten Aussenbereich befindet sich die Alpa-Therme. Hier kann man sich im warmen Wasser erholen und die Massagedüsen, Sprudelliegen, Unterwassermusik und Wasserfallgrotte geniessen. Die je nach Saison zwischen 28 und 32 Grad warme Sole-Therme ist besonders bei eisiger Kälte ein ganz spezielles Erlebnis. Im Flussfreischwimmbad «Rio Mare» können Sie sich zudem mit der Strömung treiben lassen.

Sportangebot für Landratten Bewegen kann man sich alternativ oder ergänzend auch im hauseigenen Fitnesscenter. Das moderne Center bietet alles, was das Sportlerherz begehrt. Kleine Stärkung gefällig? Für den grossen und kleinen Appetit stehen im «AlpaGrill» diverse Grilladen und im «AlpaSnack» verschiedene Imbisse zur Wahl. Der Wintergartenanbau beim «AlpaSnack», der bei


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MEINE WELT 102 |

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ANDREA JANSEN

Name: Andrea Jansen (33) Sternzeichen: Stier Wohnort: Zürich

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«Ich lese keine Krimis!»

TV-Moderatorin Andrea Jansen meldet sich diesen Dienstag mit einem Krimiquiz beim Schweizer Fernsehen zurück. Pause hat sie in den letzten Monaten aber nicht wirklich gemacht: Sie ist Mami von Sohn Nils geworden und hat ihre dritte Kasperli-CD herausgebracht. Warum leben Sie in Zürich? Ursprünglich bin ich der Liebe wegen nach Zürich gezogen. Unterdessen hat mir die Stadt so den Ärmel «ichegno», dass ich nicht mehr weg will. Wo würden Sie gerne leben? Als Lebensmittelpunkt ist die Schweiz perfekt, durch meine Reisesendungen habe ich gute Vergleichsmöglichkeiten. Demnächst werde ich aber mit meinem Partner Raphael (35) und unserem Sohn Nils (1) zweieinhalb Monate in Los Angeles verbringen. Raphael ist TV-Produzent und macht eine Weiterbildung. Und ich belege an der Uni einen Kurs übers Konzipieren von TV-Serien. Beruf und Karriere: Fernsehmoderatorin, Journalistin und durch meine Kasperli-CDs auch Märlitante. Aufgewachsen bin ich in Ittigen bei Bern, Bern,KommunikationsKommunikations- und Medienwissenschaft habe ich in Freiburg stu-

MEIN AUSGLEICH

NR. 27, 1. JULI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

«Einmal pro Woche gehe ich ins Studio meiner Pilatestrainerin Nina Desborough in Zürich. Nina lässt mich bei den Übungen leiden – aber auf eine gute Art und Weise. Dank ihres typisch englischen Humors gibt es aber während des Trainings auch immer viel zu lachen.»

diert. Zum Fernsehen kam ich durch ein Casting für «Joya rennt». Es folgten «Bauer, ledig, sucht …», «MusicStar», «Die grössten Schweizer Talente», «Einfach luxuriös» und «SF unterwegs». Jetzt werde ich an sieben aufeinanderfolgenden Dienstagabenden das «Krimiquiz» auf SRF 1 moderieren. Was ich mag: TV-Serien gucken ohne Ende. Schoggichüechli backen und essen. Flughäfen: Ich würde gern mal auf einem arbeiten, sie sind Treffpunkt der ganzen Welt. Was ich nicht mag: Ich lese eigentlich keine Krimis. Für das «Krimiquiz» musste ich Nachhilfe nehmen. Mathe: Nach der Matur habe ich alle Bücher verbrannt.

MEINE SAMMLUNG

«Ich sammle Aufkleber von allen Orten, die ich bereist habe. Den Koffer habe ich mir 2009 für die erste Sendung von ‹SF unterwegs› gekauft. Er wird jetzt auch wieder mit mir in die USA reisen.»

Was ich an mir mag: Dass ich ehrlich, loyal und effizient bin. Und das Mami von Nils sein darf! Was ich an mir weniger mag: Ich bin nicht so locker, wie ich gerne wäre: «Bislet» mir jemand ans Bein, reagiere ich häufig zu impulsiv. Mein Tick: Ich wippe immer mit dem Fuss oder wedle mit den Händen. Mein TV-Vorbild: Die Moderatorinnen Monika Schärer und Mona Vetsch sind Frauen, deren Auftreten mir sehr gefällt. Als Vorbilder würde ich sie aber nicht bezeichnen, ich bin jemand, der möglichst seinen eigenen Weg geht. Mein bester Entscheid: In den letzten zwei Jahren? Dass ich die Pille nicht mehr genommen habe. Text: Almut Berger Bilder: Samuel Trümpy

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Der Baby-Apfel-Mango-Bio-Brei ist eigentlich Nils Ding. Meist schafft er nicht das ganze Gläsli, dann übernehme ich. Unterdessen bin ich ebenfalls auf den Geschmack gekommen.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 27, 1. JULI 2013 |

ANDREA JANSEN | 103

MEINE KASPERLIS

«Die Figuren hat mir eine Freundin zur sozusagen doppelten Geburt geschenkt: Mein Sohn Nils und meine erste Kasperli-CD sind ziemlich genau gleich alt.»

MEIN GARTENZIMMER

«Nils und ich sind regelmässig auf dem Spielplatz des Quartiertreffs Enge anzutreffen. Seit er selber sitzen kann, ist Schaukeln für ihn das Grösste.»

MEIN UNTERSATZ

«Meine alte Vespa war mit 1500 Franken ein Megaschnäppchen. Obwohl unterdessen überholt, ist sie leider recht unzuverlässig, und ich weiss nie so genau, ob sie anspringt. Dafür kann ich jetzt selber Zündkerzen wechseln.»


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Zutaten: 5 Nektarinen, 3 Eier, 100 g Puderzucker, 120 g Mehl, ½ TL Backpulver, 50 g gehack te Pistazien, Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung: Backofen auf 190 °C vorheizen. Form mit Backpapier auslegen. Nektarinen halbieren, Steine entfernen und die Früchte in Schnitze schneiden. Eier und Zucker mit einem Rührgerät 4 – 5 Minuten zu einer schaumigen Creme rühren. Mehl, Backpulver und Pistazien mischen und sorgfältig darunterheben. Teig im vorbereiteten Blech glatt streichen. Nektarinen darauf verteilen. Biskuit in der unteren Ofenhälfte ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten + ca. 25 Minuten backen Pro Stück ca. 6 g Eiweiss, 5 g Fett, 29 g Kohlenhydrate, 800 kJ/200 kcal


Migros magazin 27 2013 d aa