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Ausgabe Luzern, AZA 1953 Sion Response Zentral

NR. 24, 10. JUNI 2014 www.migrosmagazin.ch

POPSTAR I 24

Wieso James Blunt die Schweiz liebt WILD CAMPIEREN I 34

Mit Sack und Pack in die Natur

Nur in der Luft Liebe im Internet kann ist er frei teuer werden Bild: Robert Bösch

DATINGPLATTFORMEN I 83

Eiserner Wille: Vor einem Jahr stürzte Stefan Keller mit dem Gleitschirm ab, seither ist er querschnittgelähmt. Doch er hatte nur ein Ziel – zurück in die Luft. I 12

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014

INHALT | 5

EDITORIAL

22 | MENSCHEN Meister der Illusion: Zauberer Tino Plaz lässt die Karten tanzen.

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Aufstehen und weitermachen Es wäre so einfach und ist doch so schwer: Wenn man hinfällt, steht man auf und macht weiter. Als Motorradfahrer habe ich diese (harte) Erfahrung auch schon gemacht. Auf einer morgennebelnassen Strasse im Piemont mit moderatem Tempo weggerutscht, mit eingeklemmtem Bein über die Strasse hinauskatapultiert, die Maschine mit tatkräftiger Hilfe hochgehievt, die Schäden begutachtet, aufgesessen, weitergefahren. Was aber, wenn ich ernsthaft verletzt gewesen wäre? Hätte ich den Mut gehabt weiterzumachen? Den Willen, die Angst zu überwinden? Hätte ich wieder mit Motorradfahren begonnen? Stefan Keller hat nie gezweifelt. Der 51-jährige Solothurner ist Leiter einer Gleitschirmschule. Vor einem Jahr ist er beim Gleitschirmfliegen aus 20 Metern abgestürzt und seither inkomplett querschnittgelähmt. Sprich: Zwar kann er unter Schmerzen an Stöcken gehen, einfacher, schneller und schmerzfrei bewegt er sich jedoch im Rollstuhl. Schon fast vom ersten Moment an war es sein Ziel, wieder in die Luft zu gehen. Wieder dieses unbeschreibliche Gefühl der Leichtigkeit zu finden. Zu schweben, dort oben, wo es keine Rolle spielt, ob man laufen kann oder nicht. Wo man wirklich frei ist. Die Geschichte dieser unglaublichen Willensleistung und weshalb Stefan Keller seine Lebensfreude trotz des Schicksalsschlags nie verloren hat, lesen Sie auf Seite 12.

MIGROS-WOCHE 6 | Aktuelles

GENERATION M

10 | Kein kanadisches Pferdefleisch mehr Die Migros beendet die Zusammenarbeit mit ihrem kanadischen Lieferanten.

MENSCHEN

12 | Reportage Wieder fliegen: Stefan Keller hebt mit Rollstuhl und Gleitschirm ab. 18 | Porträt Eine Karriere im Kloster: Regina Wolf lebt seit 50 Jahren als Ordensschwester. 21 | Auf ein Wort 22 | Porträt Ein Banker wird Zauberer: Tino Plaz will von Kartentricks leben. 24 | Interview Pop-Barde James Blunt über die Schweiz und seine Zeit als Offizier in Kosovo. 29 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/kundendienst; www.migros.ch Bild: Basil Stücheli

Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

30 | Jugend im Migros-Magazin Sekundarschüler aus Heiden berichten über ihren Besuch in der Micarna. 32 | Projekt «Gartenkind»

SCHAUFENSTER 34 | 39 | 41 | 43 |

Alles für eine Nacht im Freien Blévita im Duopack mit Böxli Salate und Saucen von Anna’s Best Gegen Fernweh: American Favorites

44 | 55 | 57 | 59 |

Allerlei Neuheiten Extrem cool: fünf neue Glacesorten Fit mit Erdinger Alkoholfrei Abstimmen beim Fotowettbewerb

SAISONKÜCHE

60 | Knuth und Tucek Das Kabarettduo mit den scharfen Zungen isst vegan: Es gibt Kichererbsencrêpes mit Gemüsecurry.

IHRE REGION

67 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

73 | Mix 74 | Reisen Schanghai und Hongkong: Vergleich der zwei Megastädte. 81 | Garten Was man im Juni anpacken sollte. 83 | Digital Auf der Datingplattform geschröpft.

MEINE WELT

94 | Marie Louise Werth Die Sängerin verrät, dass sie Angst vor Kühen hat und wonach sie süchtig ist.

RUBRIKEN 8| 85 | 86 | 91 | 92 |

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MIGROS-WOCHE 6 |

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AKTUELLES

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NR. 24, 10. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Verlosung

REGION LUZERN

Vielseitiges Programm direkt am See Auch 2014 setzt das Lakeside Festival in Hergiswil vom 9. bis am 12. Juli auf Schweizer Acts mit internationaler Würze. Mit einem Mix aus aufstrebenden regionalen Bands und etablierten Künstlern deckt das Lakeside eine Nische im Festivalkalender ab. Stiller Has und Frölein DaCapo eröffnen das Open Air mit viel Humor. Das ganze Programm auf www.lakesidefesti val.ch. Das Migros-Kulturprozent unterstützt das Festival zum wiederholten Mal und verlost 4 x 2 Festivalpässe auf www.migrosluzern.ch.

Das Migros-Magazin verlost insgesamt 20 Familien-Tagestickets (2 Erwachsene und 2 Kinder) für die Swiss Outdoor Family Days am 28. und 29. Juni 2014 im Wert von 260 Franken pro Ticket. Mehr Infos zum Ticket, Teilnahme sowie Teilnahmebedingungen: www. migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Teilnahmeschluss: Sonntag, 15. Juni 2014.

Spass an der freien Luft: SportXX ermöglicht Familien ein actionreiches Wochenende.

Weitere Infos zur Migros Luzern ab Seite 67

ZAHL DER WOCHE

19 481 Die Migros übernimmt eine Pizzeria-Kette Die Genossenschaft Migros Zürich kauft die 18 Molino-Restaurants in der Deutschschweiz und der Romandie. Alle rund 450 Mitarbeiter werden übernommen. Die Übernahme der Molino AG bedeutet für die Migros Zürich eine ideale Ergänzung zum bestehenden Gastroangebot und ermöglicht der Genossenschaft als weiteres Geschäftsfeld den Eintritt in die bediente Gastronomie. Beide Unternehmen verfolgen traditionellerweise ein ähnliches Ziel – die familienfreundliche und themenbezogene Gastronomie. Die 18 Molino-Restaurants werden unter ihrem bisherigen Namen weitergeführt.

Letztes Jahr haben sage und schreibe 19 481 Personen einen Zumbakurs bei der Klubschule Migros besucht. Das Fitnesskonzept kombiniert Aerobic mit lateinamerikanischen und internationalen Tänzen. Neben Spass und Fitness steht bei der Klubschule natürlich auch anderes auf dem Programm: Vom Deutschkurs über die Managementausbildung bis hin zum Malkurs: 2013 nahmen insgesamt 391 000 Personen an einem Kurs oder Lehrgang der Klubschule teil. www.klubschule.ch

Mit Marilyn und Amy zum Erfolg Marilyn Monroe und Amy Winehouse gemeinsam auf der Bühne? Die Performerinnen Mira Kandathil und Annina Machaz alias Destiny’s Children wagen mit «Follow us» eine energiegeladene Annäherung an die beiden Ikonen. Ihr Programm überzeugt: Ende Mai holte das Duo aus Bern bei der Vergabe des Nachwuchspreises für Theater und Tanz – Premio 2014 – den ersten Preis und damit 25 000 Franken. Destiny’s Children zeichneten sich durch eine starke Bühnenpräsenz aus und näherten sich den modernen Ikonen mit Hingabe an. Die Jury hatte ihren Entscheid unter anderem damit begründet, dass «die Produktion provoziert, verunsichert und berührt. Sie spielt mit Schein und Sein des Starkults und erhält so eine aktualitäts-

bezogene Dringlichkeit.» Der Produktionsbeitrag in der Höhe von 25 000 Franken ermöglicht der Gruppe, in den nächsten Monaten ihr Stück weiterzuentwickeln. Unterstützt wird «Premio» durch das Migros-Kulturprozent.

Mehr Infos unter: www. premioschweiz.ch


MIGROS-WOCHE AKTUELLES | 7

Bergabenteuer für Familien

Ende Juni finden die Swiss Outdoor Family Days statt. Familien können sich auf dem Steingletscher im Berner Oberland so richtig austoben.

D

ie elfte Ausgabe der Swiss Outdoor Family Days findet dieses Jahr am 28. und 29. Juni 2014 statt. Familien kommen auf dem Steingletscher voll und ganz auf ihre Kosten: Inmitten der imposanten Naturkulisse südlich des Sustenpasses kann man klettern, sich abseilen, auf einer Kanufahrt das Wildwasser reiten oder eine rasante Seilbahnabfahrt wagen. Hobbystrahler dürfen sich auf die Suche nach Bergkristallen begeben. Die verschiedenen

Aktivitäten können auf einem kleineren oder grösseren Rundgang nach Lust und Laune ausprobiert werden. Sicherheit wird dabei grossgeschrieben: Den Familien stehen insgesamt 60 Helfer und Bergführer gratis zur Verfügung. Unterstützt wird der Anlass vom Migros-Fachmarkt SportXX. Mitglieder des Migros-Familienclubs Famigros profitieren von fünf Franken Rabatt beim Eintritt.

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FORUM

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NR. 24, 10. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

8 | LESERBRIEFE

MM 23: «Beim Fussball sind alle Kinder gleich», Bericht über die integrative Wirkung des Fussballtrainings bei Kindern sowie weitere Artikel zum Thema Fussball und Fussball-WM.

«Kaum ist das Training zu Ende, freuen sie sich aufs nächste»

ONLINE

.ch

Auf dem Spielplatz Die «Mamma Mia!»-Kolumnistin widmet einem oft zu wenig gewürdigten Lebensraum von Familien gleich drei Beiträge in Serie: dem Spielplatz. Zum Auftakt dreht sich alles um die Rambos im Sandkasten, auf Rutschen oder Kletteranlagen. Da lassen manche Kinder die Sau raus, während Mami oder Papi auf der Sitzbank relaxen. Es kommen Gedanken an Selbstjustiz auf.

Geliebte Käfighaltung

 Besten Dank für den tollen Bericht über unseren Quartierverein, den FC Wyler in Bern. Besonders gefreut hat sich darüber unser fussballverrückter siebenjähriger Sohn, der seit letztem Sommer total begeistert und voller Elan und Freude ein Mal wöchentlich beim FC Wyler in die Fussballschule geht. An dieser Stelle gebührt den beiden PiccoloTrainern Martin Bucher und Mario Ammann sowie all den anderen Trainern und Verantwortlichen ein grosses, herzliches «Merci viumau» für ihren unermüdlichen Einsatz und die grosse Geduld mit den doch teils sehr wilden und lebhaften «Giele» und «Modis», die sich, kaum ist das Training zu Ende, bereits aufs nächste freuen. Andrea Mordasini 3014 Bern

 Ich schätze das Migros-Magazin sehr, ihr bringt immer wieder spannende Artikel, interessante Themen! Aber grad

eine ganze Ausgabe nur über Fussball? Für mich enttäuschend – nicht jeder ist ein Fussballfan … Patrizia Menzel per E-Mail

 Mit grossem Interesse habe ich Ihre Fussball-WM-Berichterstattung im neuesten Magazin gelesen. Als Rezepte für USA - Schweiz schlagen Sie einerseits Cheeseburger und andererseits Älplermagronen vor. Gerne mache ich Sie darauf aufmerksam, dass die «richtigen» Älplermagronen nicht – wie Sie schreiben – mit rezentem Gruyère am besten schmecken, sondern logischerweise mit dem Käse aus der Innerschweiz: unserem Sbrinz! Niklaus Bleiker, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Obwalden 6061 Sarnen

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

Kreatives Recycling Ruth Eggli fertigte aus MigrosTragtaschen einen Puppenregenmantel (MM 23). Darauf sandten uns viele Leserinnen und Leser Fotos ihrer eigenen Recyclingaktion mit Migros-Produkten ein. Die Bilder finden Sie auf: www.migrosmagazin.ch

Bild: Keystone, Illu: O. Vinciguerra

Fussballspielen verbindet: Die Junioren des FC Wyler üben Torschüsse.

Letzte Woche schrieb die «Mamma Mia!»-Kolumnistin, dass sie ihre beiden Mädchen im selben Zimmer einquartiert – nicht nur, um für sich einen Büroplatz zu gewinnen. Fast unisono pflichteten ihr andere Mütter bei. Elisabeth Grimm: Unsere Kinder und wir Eltern teilen uns zwei Zimmer, die Aufteilung ist nicht klar benennbar. ;-) Die grösseren Kinder lieben es, zu den Kleineren fürsorglich zu sein und sie in den Schlaf zu begleiten, und die Kleinen kuscheln sich gern zu ihren grossen Geschwistern. «Jedem Kind sein Zimmer», ob das kindgerecht ist? «Gielemutter 3»: Ich habe drei Jungs (18 Monate, 3½ und 5 Jahre), und sie «hausen» im gleichen Zimmer. Wir hatten nie Einschlafprobleme. Die drei beruhigen einander gegenseitig; und auch wenn sie einander tagsüber oft verprügeln: Morgens und abends herrscht ein wunderbarer Friede.


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GENERATION M

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NR. 24, 10. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

10 | PFERDEFLEISCH

Das Wohl der Tiere geht vor

Die Migros beendet die Zusammenarbeit mit einer grossen Farm in Kanada, von der sie bisher Pferdefleisch bezogen hat. Der Lieferant hat beim Tierwohl die vereinbarten Ziele nicht erreicht.

F

ür die artgerechte Haltung von Nutztieren engagiert sich die Migros nicht nur in der Schweiz, sondern auch jenseits der Landesgrenzen. Im Rahmen von Generation M hat die Detailhändlerin dazu ein besonders ehrgeiziges Versprechen abgegeben: Bis 2020 will sie die hohen Schweizer Tierwohl-Standards auch bei all ihren Produkten einführen, die aus dem Ausland stammen. Im Ganzen gesehen ist die Umsetzung dieses ambitionierten Versprechens eine Erfolgsgeschichte: So bietet die Migros seit letztem November als erste Schweizer Detailhändlerin Trutenfleisch aus Ungarn an, das Schweizer TierwohlStandards entspricht. Bei einem ungarischen Betrieb wurden in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Tierschutz (STS) 30 Ställe neu gebaut oder so umgerüstet, dass sie eine artgerechte Haltung ermöglichen. Bei Kaninchenfleisch hat die Migros bereits 2012 bei ihrem Lieferanten in Ungarn höhere Standards durchgesetzt. Für dieses internationale Engagement erhielt die Migros kürzlich den Swiss Ethics Award.

Engagement für artgerechte Pferdehaltung in Alberta Auch in Kanada hat sich die Migros tatkräftig für mehr Tierwohl eingesetzt: Im vergangenen Jahr auferlegte sie ihrem dortigen Lieferanten von Pferdefleisch strenge Vorgaben für die Haltung, den Transport und die Schlachtung der Tiere. Konkret geht es um die Bouvry-Farm, einen Pferdegrossbetrieb, der am Fuss der Rocky Mountains in der kanadischen Provinz Alberta liegt. Dort sollte im Auftrag der Migros eine Reihe von Verbesserungen zugunsten jener Tiere realisiert werden, die im Auftrag der Schweizer Detailhändlerin geschlachtet werden. Diese Tiere sollten nun direkt am Geburtsort gekauft und abgeholt werden; Auktionen und Märkte blieben ihnen so erspart. Die Dauer der Transporte durfte zehn Stunden nicht mehr überschreiten – angesichts der nordamerikanischen Distanzen eine sehr strenge Limite. Im Auftrag der Migros sollte auf der Bouvry-Farm ein neues Areal mit mehr Platz pro Tier sowie Dächern gegen Wind und

Bouvry-Farm in Kanada: Die Migros stellt ihre Zusammenarbeit mit dem Grossbetrieb ein.

Regen entstehen. Auch war eine regelmässige Pflege und Reinigung der Hufe vorgesehen. Eine Kontrolle durch eine unabhängige Organisation hat nun aber gezeigt, dass die Vorgaben auf dem kanadischen Grossbetrieb nicht wie vereinbart umgesetzt werden. Zwar haben die Betreiber der Bouvry-Farm diverse Verbesserungen erzielt – so ist ein hoch moderner Schlachthof entstanden, bei dessen Planung tierpsychologische Erkenntnisse berücksichtigt wurden. Andere Vorgaben wurden jedoch nicht erfüllt, etwa die Verbesserung der Hufpflege oder die Rückverfolgbarkeit der einzelnen Pferde bis zum Geburtsort. Der Produzent zeigte auch wenig Bereitschaft, diese Vorgaben umzusetzen. Nun hat die Migros die Konsequenzen gezogen: Sie wird in Zukunft kein

Pferdefleisch mehr vom kanadischen Grossbetrieb beziehen. Weil zuerst noch bestehende Verpflichtungen erfüllt werden müssen, lässt sich die Umstellung erst in einigen Wochen vollziehen. Danach wird die Migros nur noch Schweizer Pferdefleisch in kleinen Mengen verkaufen. Sie sucht zudem im Ausland nach neuen Lieferanten, die Pferdefleisch gemäss den Schweizer Tierschutzvorschriften produzieren. Das bedeutet, dass die Migros zumindest vorübergehend kleinere Umsätze mit Pferdefleisch erzielen wird. Doch das WohlderTierehatfürdieDetailhändlerin Vorrang. Text: Michael West

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MENSCHEN 12 |

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REPORTAGE

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NR. 24, 10. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Der unglaubliche Flug des Stefan Keller Vor einem Jahr stürzte er mit dem Gleitschirm ab. Seither sitzt Stefan Keller im Rollstuhl. Nun hat der 51-jährige Gleitschirmlehrer erstmals wieder abgehoben – in seinem «Rolli». Das Migros-Magazin war dabei.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014

REPORTAGE | 13

«Start und Landung fühlten sich viel sanfter an als auf Füssen.»

S

Ein fliegender Rollstuhl hoch über Solothurn: Stefan Keller auf seinem Jungfernflug als Querschnittgelähmter.

tefan Keller (51) stösst im Himmel über Solothurn einen lauten Jauch­ zer aus. Er sitzt in seinem Rollstuhl und geniesst das Gefühl, durch die war­ me Frühlingsluft zu fliegen. Zum ersten Mal seit seinem Unfall vor einem Jahr hob er im Mai wieder ab, diesmal mit frem­ der Hilfe und in einem umgerüsteten Rollstuhl mit Vorderrad und Lenker. Das dreirädrige Gerät bekam auf dem Startplatz Göiferlätsch auf dem Weis­ senstein Fahrt, der Gleitschirm Luft, und Keller zog samt Rollstuhl in die Höhe. Eine halbe Stunde später, nach der Lan­ dung auf einer Wiese in Langendorf SO, sagt Stefan Keller begeistert: «Der Start und die Landung im Rollstuhl fühlten sich viel sanfter an als auf Füssen. In der Luft bemerkte ich den Rollstuhl nicht.» Der 26. Juni 2013 hat Stefan Kellers Leben komplett verändert. An jenem Tag will der Gleitschirmfluglehrer aus Langendorf SO auf dem 1328 hohen Bergrücken Montoz im Jura für seine Schüler die Luftbedingungen prüfen. Keller öffnet seinen Gleitschirm und wird nach wenigen Sekunden von einer «äusserst aggressiven thermischen Tur­ bulenz erfasst», beschreibt er den ver­ hängnisvollen Moment. Der Gleitschirm klappt nach unten, und der als sicher­ heitsbewusst bekannte Gleitschirmleh­ rer stürzt aus fast 20 Metern Höhe auf das Startgelände in eine Wiese. Dort bleibt er bewusstlos liegen. Keller wird ins Berner Inselspital ge­ flogen, wo ein Schädelhirntrauma,


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Ursächliche Behandlung von StoffwechselstÜrungen Ein gut funktionierender Stoffwechsel ist die Grundlage fßr kÜrperliches und seelisches Wohlbefinden. Umgekehrt gilt: Jede Krankheit hat ihre Ursache in einer StÜrung des Stoffwechsels. Substanzen kÜnnen dann nicht mehr abgebaut und ausgeschieden werden, sie reichern sich an und kÜnnen den KÜrper vergiften. Die Symptome sind vielfältig: SchlafstÜrungen, zu hohe Zucker-, Fett- und Leberwerte, Verdauungsprobleme, Mßdigkeitsund ErschÜpfungszustände oder rheumatische Beschwerden sind nur ein paar Beispiele. Im Fachkurhaus Seeblick nehmen wir uns viel Zeit fßr Sie, gehen Ihrem gesundheitlichen Problem auf den Grund und behandeln es ursächlich. Gemeinsam erarbeiten wir dann individuelle Präventionsund Behandlungsprogramme.

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Nach der Kur fßhlte ich mich leichter. Nicht unbedingt auf das Gewicht bezogen, sondern ich fßhlte mich freier, beschwingter, voller Ideen und Tatendrang. Die Gewichtsabnahme war dabei ein schÜner Nebeneffekt. Mittlerweile komme ich jedes Jahr fßr einen Aufenthalt in den Seeblick. Ich geniesse es sehr mit den Gästen hier. Wir sitzen alle im gleichen Boot und motivieren uns gegenseitig. Christine Suter

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Gesundheit


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014 |

MENSCHEN

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Der umgerüstete Rollstuhl gewinnt an Fahrt, dann hebt Stefan Keller vom Startplatz Göiferlätsch auf dem Weissenstein ab.

Bereit für den Start: Auf diesen Augenblick hat Stefan Keller fast ein Jahr lang gewartet. Landeanflug auf ein Feld bei Langendorf SO.


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REPORTAGE

«Der Mensch macht Lebensqualität vom aufrechten Gang abhängig. Das ist falsch.»

eine Oberarmfraktur, Beckenfrakturen, gebrochene Lendenwirbel und Rippen diagnostiziert werden – und Paraplegie. Wäre Stefan Keller Sekunden früher oder später gestartet, wäre nichts passiert. «Ein Sechser im Lotto ist wahrscheinlicher», sagt er ohne eine Spur von Verbitterung. Seither ist er elf Mal operiert worden. Kürzlich haben Chirurgen Metallimplantate im Schulterund Rückenbereich entfernt. Jene im Becken und in der Lendenwirbelsäule müssen zur Stabilisation im Körper bleiben. Keller ist wie die Mehrheit der Paraplegiker inkomplett querschnittgelähmt: Er schafft zu Fuss mit Stöcken täglich rund einen Kilometer, und er kann Treppen steigen. «Aber mit den Stöcken fühle ich mich behindert. Wenn ich im Rolli sitze, sehe ich mich beweglich, sportlich und flink.» Gehe er zu Fuss, höre er von Bekannten, es sei schön, dass er wieder gehen könne. «Die wissen gar nicht, mit welchen Schmerzen das verbunden ist. Der Mensch macht Lebensqualität vom aufrechten Gang abhängig. Das ist falsch.» Sein Leben sei seit dem Unfall «spannender, reicher, spassiger und verspielter» geworden, obwohl er schon vorher

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NR. 24, 10. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Nach der Landung herzt Stefan Keller seine Freundin Monique Schacher, die ebenfalls im Rollstuhl sitzt.

ein erfülltes Leben gehabt habe. Reicher und spassiger? – Er entdecke den eigenen Körper neu, fühle eine Art zweite Pubertät. Verändert hat sich auch sein Verhältnis zur Sexualität, die er als «erfüllter als je zuvor» bezeichnet. Seine Freundin Monique Schacher (35) sitzt seit einem Snowboardunfall in Kanada ebenfalls im Rollstuhl.

Berufswechsel? Das war für Stefan Keller nie ein Thema Keller spricht offen über seine Handicaps, lacht, macht Witze. «Mir hat geholfen, dass ich bereits vorher Kontakt mit Querschnittgelähmten gehabt habe. Ich habe gelernt, dass nach einem solchen Unfall das Leben nicht vorbei ist.» Wichtig sei, einen Schnitt zu machen, das alte Leben loszulassen, um Platz für das neue zu schaffen. Ein Berufswechsel kam für ihn aber nicht infrage. «Ich bin Gleitschirmlehrer. Das ist meine Arbeit. Die Schule ist mein Broterwerb. Wenn ich einen Autounfall gehabt hätte, würde ich auch wieder Auto fahren.» Seit zwölf Jahren ist er Gleitschirmflieger, seit 2007 leitet er die Gleitschirmschule Fluso in Langendorf SO am Jurasüdfuss, und im November 2008 war er Mitbegründer von Wings for Peo-

ple. Diese Organisation bildet Querschnittgelähmte im Gleitschirmfliegen aus und ermöglicht Tandemflüge mit Gleitschirmpiloten. In den nächsten Wochen wird er seinen Rollstuhl aerodynamischer ausrüsten, allenfalls mit einem Segeltuch. Tochter Stefanie (31) und Sohn Pascal (29) sind vor dem Unfall schon mit ihm im Tandem geflogen. «Jetzt freue ich mich darauf, mit meinem bald dreijährigen Enkel Nahuel Stefan abzuheben.» Text: Reto E. Wild Bilder: Robert Bösch

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Spektakuläre Filmaufnahmen: Robert Bösch hat den Erstflug von Stefan Keller begleitet – mit einem Gleitschirm.


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PORTRÄT

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NR. 24, 10. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Am Tag der Gelübde: Schwester Regina 1964 im Kreis ihrer Familie.

Meine Tante, die Schwester Vor 50 Jahren trat Regina Wolf ins Kloster ein und machte dort Karriere. Redaktorin Andrea Freiermuth über ihre Tante, die sie einst belächelt hat und heute bewundert.

D

ie Schwester unserer Mutter besuchte uns nicht oft. Vielleicht ein Mal im Jahr. Wir Kinder nannten sie insgeheim Pinguin, weil sie stets einen langen blauen Faltenrock und einen weissen Schleier trug – und vielleicht auch, weil sie uns wie das Tier vom Südpol grundsätzlich sympathisch, aber irgendwie auch fremd war. Meine Tante Regina (76) ist Ordensschwester in der Gemeinschaft der Spitalschwestern von Sion VS. Ende Mai feierte sie das 50-Jahr-Jubiläum ihrer Gelübde. Die Predigt hielt der Bischof, und anschliessend an die Messe gab es ein grosses Festessen im Kreis der Schwestern und der Verwandtschaft. Als Kind mochte ich meine Tante, als Teenager belächelte ich sie, heute bewundere ich sie. Die Schwester meiner Mutter hat einen unkonventionellen Weg innerhalb der Konventionen beschritten. Sie trat ins Kloster ein und damit in die Welt hinaus. Während meine Mutter heiratete, sechs Kinder gebar, den Haushalt schmiss und einen riesigen Gemüsegarten beackerte, machte meine Tante

Karriere innerhalb des Ordens. Auf Anregung ihrer Oberin absolvierte sie die Handelsschule in Sion, liess sich in Genf zur Kinderkrankenschwester ausbilden, leitete ein Kinderheim in Crans-Montana und wurde schliesslich selber Vorsteherin der Gemeinschaft. Dabei reichte ihr Wirkungsfeld weit über die Westschweiz hinaus, denn die Spitalschwestern von Sion haben Ableger in der Karibik und in Afrika. Rund ein Dutzend Mal stieg Sœur Regina in den Flieger, um ihre Schwestern in Guadeloupe zu unterstützen.

Ein freies und erfülltes Leben in den Händen Gottes «Ich habe mich bewusst für einen Orden mit Kontakt zur Aussenwelt entschieden. Aber dass ich so viel erleben würde, hätte ich mir nicht im Traum vorstellen können», erzählt Schwester Regina und muss lachen, wenn sie sich an ihre Zeit als junge Ordensschwester erinnert. Sie habe ihr Leben einfach in Gottes Hände gelegt und versucht, aus allen Aufgaben, die man ihr anvertraut hat, das Beste zu machen. «Die Entscheidung, dem Herr-

gott zu folgen, hat mich unglaublich frei gemacht.» Denn wer die eigenen Bedürfnisse zurückstellen könne, dem fehle es an nichts. Als Regina Wolf 1961, im Alter von 23 Jahren, ihr Noviziat begann, war die Welt noch eine andere. Zwei Jahre zuvor hatten die Schweizer Männer erstmals Gelegenheit, über das Frauenstimmrecht abzustimmen. Sie lehnten die Vorlage mit grosser Mehrheit ab. In die Ausbildung von Mädchen zu investieren, betrachteten viele als unnütz, schliesslich heirateten Frauen früher oder später und wurden Mutter und Ehefrau. Meine Tante hatte vergleichsweise fortschrittliche Eltern und durfte eine Lehre als Telefonistin absolvieren. Mit 21 zog sie nach Wil SG, um einer alleinstehenden Verwandten Gesellschaft zu leisten. Gleichzeitig nahm sie in der Ostschweiz eine Stelle als Telefonistin und Büroangestellte an. «Der Betrieb war sehr chaotisch und der Chef oft böse», erinnert sie sich. War die Enttäuschung über die Arbeitswelt der Grund, warum sie Schwester wurde? «Nein, mein damaliges Leben

«Ich würde mich wieder für diesen Weg entscheiden»: Sœur Regina im Klostergarten. Die Zeder hat sie selber aus einem Samen gezogen.


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hat mich einfach nicht befriedigt.» Sie habe etwas anderes gesucht, einen tiefe­ ren Sinn – und diesen schliesslich in ihrer Beziehung zu Gott gefunden. Nach drei Jahren Noviziat hat sie 1964 die zeitlichen und 1970 die ewigen Ge­ lübde abgelegt. In diesen ersten neun Jahren hätte sie jederzeit austreten kön­ nen: «Aber das stand für mich nie zur Diskussion. Ich hatte es gut und habe viel gelernt.» Dafür sei sie sehr dankbar, und darum sei es ihr später als Oberin stets wichtig gewesen, ihre Mitschwes­ tern auf ihrem Weg zu unterstützen – «sie dorthin zu führen, wo sie sich ent­ falten und innerlich wachsen konnten». Gezweifelt an ihrer Berufung als Ordensschwester hat sie in all den Jah­ ren nie. Und auch die Rollenverteilung in der katholischen Kirche hat meine Tante

50 Jahre später: Bischof Norbert Brunner gratuliert Schwester Regina persönlich.

nie infrage gestellt: «Der Herrgott hat für Frauen eine andere Aufgabe vorgesehen als für Männer, aber deswegen sind wir nicht weniger wichtig.» Denn egal, ob Schwestern, Mönche, Priester oder gar Papst, letztlich seien alle bloss Diener Gottes. Meine Tante Regina lebt in einer anderen Welt. Es ist eine Welt, die für junge Frauen an Attraktivität verloren hat. Das jüngste Mitglied ihrer Ordens­ gemeinschaft ist 53 Jahre alt. Neuzugän­ ge gab es schon seit den frühen 90er­ Jahren keine mehr. Soeur Regina meint, meine Generation wäre zu sehr vom Ma­ teriellen abgelenkt und arm im Glauben. Ich denke, wir haben heute mehr Möglichkeiten: Wäre meine Tante in meiner Generation aufgewachsen, wäre sie inzwischen vielleicht Personalchefin bei der Swisscom oder Psychologiepro­ fessorin. Sie selber sagt: «Ich würde mich wieder für diesen Weg entscheiden. Ich bin glücklich.» Der Mensch sei nicht nur das, was er mache, sondern auch das, was er fühle – «und darum ist es wich­ tig, nach höherer Erkenntnis zu streben und auch das innere Leben zu pflegen». Text: Andrea Freiermuth Bilder: Nadja Kilchhofer


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AUF EIN WORT | 21

FRAU DER WOCHE

Chef-Mitmacherin Soll rasch an die Urne: Die Ecopop-Initiative «Stopp der Überbevölkerung».

REIZTHEMA ZUWANDERUNG

«Der Zeitpunkt für Ecopop ist leider zu früh»

Die Ecopop­Initiative fordert eine Beschränkung der Zuwanderung und zehn Prozent der Entwicklungshilfe­Ausgaben für die Familienplanung. Thomas Minder befürwortet die Idee.

Bilder: Keystone (2), Ernst Müller, Lane Hartwell

Thomas Minder, am 10. Juni wird die Ecopop­Initiative im Nationalrat behandelt. Sie waren in der Frühlings­ session der einzige Stände­ rat, der sie befürwortete. Warum?

nachhaltige Entwicklung kümmern müssen. Ich will nicht, dass jeder Quadratmeter zubetoniert wird. Ist die Initiative ein weiteres

Mit dem Ja zur MassenZeichen, dass Einwanderer einwanderungs-Initianicht willkommen sind? tive zeigte das Volk, dass Thomas Minder Mit 24 Prozent Auslänes eine merkliche Kor- (53) ist Vater der deranteil sind wir schon am oberen Limit. Die rektur der Zuwande- Abzocker-Initiatirung will. Berücksich- ve und parteiloser Schweiz ist weltoffen und alles andere als fremdentigt man, dass jährlich Ständerat aus wie in den vergangenen Schaffhausen. feindlich. Wir haben Jahren rund 93 000 einen Uno-Sitz und viele Menschen die Schweiz internationale Nichtverlassen, könnten nach Annahme Regierungs-Organisationen. der Ecopop-Initiative immer noch 109 000 einwandern. Das heisst, Wird der Einwanderung erneut der die Bruttozuwanderung würde um Schwarze Peter zugeschoben? ein Drittel reduziert. 0,2 Prozent Die Schweizer Bevölkerung hat zu Bevölkerungswachstum pro Jahr Recht am 9. Februar gesagt, so geht liegt über dem EU-Durchschnitt es nicht weiter. Nur: Drei Viertel und ist kein Hirngespinst. des Parlaments und der Bundesrat waren gegen die Initiative. Da muss Kritiker finden, die Initiative sei wirt­ man kein Prophet sein, um zu wisschaftsschädlich. sen, dass es ein EU-kompatibles Ich komme selbst aus der Wirt- Gesetzli geben wird. schaft und weiss: Die schaut nur für sich und will am liebsten aus 206 Sogar die SVP, welche die Massen­ Ländern rekrutieren. Jeder, der einwanderungs­Initiative lanciert hat, wirtschaftet, profitiert von der findet die Ecopop­Initiative zu radikal. Zuwanderung. Die Kritik ist eigen- Die SVP hat ihre eigene Initiative nützig, um das eigene Gärtchen zu gemacht und will nicht mit etwas wahren. Es geht aber nicht nur um sympathisieren, das aus grünen die Wirtschaft. In der Bundes- Kreisen kommt. Sie will sich nicht verfassung steht, dass wir uns um in das Bett anderer legen.

Hat die Annahme der Masseneinwande­ rungs­Initiative der Ecopop­Initiative Fahrtwind gegeben?

Im Gegenteil, die Annahme nimmt Ecopop den Wind aus den Segeln. Der Initiativtext von Ecopop ist gut, nur ist der Zeitpunkt leider zu früh. Ecopop sollte erst in zwei Jahren kommen, wenn das Volk sieht, dass der Masseneinwanderungsentscheid unbefriedigend umgesetzt wurde. Jetzt wird sie in einer Feuerwehraktion zur Abstimmung gebracht. Man will das Thema Zuwanderung vom Tisch haben.

Lila Tretikov (36) emigrierte vor 20 Jahren von Russland nach Amerika. Sie studierte Informatik und Design und steht jetzt vor einer grossen Aufgabe: Als neue Chefin von Wikipedia muss sie die grösste Wissenssammlung der Erde aus der Krise führen. Wikipedia kämpft mit Autorenschwund und geschönten Artikeln. Zudem kommt die Mitmach-Enzyklopädie etwas altbacken daher und hat einen weiblichen Autorenanteil von nur 15 Prozent. Zeit für frischen Wind!

MANN DER WOCHE

Chef-Entscheider

Die Initiative fordert auch, dass zehn Prozent der Entwicklungshilfegelder in die «freiwillige Familienplanung» gehen.

Schon heute gibt das DEZA jährlich 90 Millionen aus für Aufklärung und sexuelle Gesundheit in Entwicklungsländern. Als Steuerzahler will ich bei der Verteilung von Entwicklungshilfegeldern mehr mitreden. Wer zahlt, befiehlt. Ecopop fordert die Erhaltung der natür­ lichen Lebensgrundlagen. Wie steht es um Ihren ökologischen Fussabdruck?

Ich will in meiner Firma Trybol unter anderem eine Fotovoltaikanlage aufs Dach bauen. Jeder Bürger, der in einem Wohlstandsstaat wie der Schweiz lebt, muss ressourcenschonend leben und eine Vorbildfunktion wahrnehmen. Interview: Silja Kornacher

Vor drei Jahren hat Massimo Busacca (45) aus Bellinzona TI die Trillerpfeife an den Nagel gehängt und wurde Chef der 25 WM-Schiedsrichter. Kurz vor Anpfiff und nach intensiver Schulung sagt er ganz unbescheiden: «Die Schiedsrichter waren noch nie so gut vorbereitet wie in Brasilien.» Zum ersten Mal kommt dieses Jahr die Torlinientechnik zum Einsatz. Spezielle Kameras unterstützen die Schiris bei ihren insgesamt rund 300 Entscheiden pro Spiel.


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NR. 24, 10. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Der Spielkarten-Magier

Eigentlich sind es ja nur Illusionen. Aber wenn Tino Plaz mit seinem Kartenset loslegt, ist man versucht, tatsächlich an Magie zu glauben. Der junge Bündner war einst Banker, will nun aber von der Zauberkunst leben.

T

atsächlich, die Herz 9! Sie war die Karte, die wir ohne Wissen von Tino Plaz (26) ausgesucht hatten und die er nun am Ende einer komplexen Mischoperation und einer Story über einen angeblich fast misslungenen Auf­ tritt aus dem Stapel herausholt und lächelnd präsentiert. Die Story war natürlich Ablenkung, klar, aber wir sitzen direkt neben ihm, unsere Augen starr auf seinen Händen – und haben nicht den Hauch einer Ahnung, wie er das gemacht haben könnte. Es versteht sich von selbst, dass er es auch nicht verrät; die Geheimniskrä­ merei gehört nicht nur zu den eisernen Prinzipien jedes Zauberers, der etwas auf sich hält, Plaz musste sich auch bei der Aufnahme in den Magischen Ring Schweiz (siehe rechts) dazu verpflichten. Die Mitgliedschaft in der Berufs­ vereinigung, die dieses Jahr ihr 75­jäh­ riges Bestehen feiert, ist sozusagen der Ritterschlag für jeden jungen Zauberer. «Die Prüfung besteht aus zwei Vorfüh­ rungen und einem Theorieteil», erklärt Plaz. Bei Letzterem wird auch histori­ sches Fachwissen über frühere Grössen der Zauberzunft erwartet. Plaz hat die Prüfung im Juni 2012 be­ standen, aber seinen Job bei der Bank schon 2011 aufgegeben – so sicher war er, dass er mit der Zauberei seine wahre Berufung gefunden hatte. Noch kann er von seinen Engagements nicht leben, weshalb er drei Tage pro Woche im Zau­ berparadies Zürich arbeitet, dem gröss­ ten Zauberfachgeschäft der Schweiz.

Tino entdeckte die Kartentricks dank seiner Freundin Die Zauberei ist dem jungen Bündner nicht in die Wiege gelegt worden. «Mein Vater war bei einer Bank, mein Bruder auch, also dachte ich, das wäre auch was für mich.» Plaz machte eine Banklehre und verbrachte rund sieben Jahre in dem Beruf. Es war seine Freundin Linda, die ihn ganz ohne Absicht zur Magie brachte. «Wir spielten Karten, und plötzlich zeigte sie mir einen Trick, den sie von ihrem Grossvater gelernt hatte.» Das tat

sie so geschickt, dass er keine Chance hatte zu verstehen, wie er funktionierte. «Da packte mich der Ehrgeiz, und ich habe nach Kartentricks gesucht, mit denen ich sie verblüffen kann.» Linda allerdings erwies sich als gute Beobach­ terin, was seinen Ehrgeiz nur noch mehr anstachelte. Er fing an, Bücher zu lesen, und entdeckte dabei die Welt der Zaube­ rei. «Besonders hilfreich waren die Bü­ cher des Basler Zauberkünstlers Roberto Giobbi. Sie gelten international als Stan­ dardwerke der Kartenmagie.»

Gute Zaubertricks brauchen monatelange Vorbereitung Was jedoch auf der Bühne und am Spiel­ tisch so mühelos und leicht aussieht, ist harte Arbeit: «Es gibt Tricks, an denen arbeite ich ein halbes Jahr, bis sie vor Publikum funktionieren», sagt Plaz. Zu Beginn trainierte er täglich drei bis vier Stunden, heute sind es noch ein bis zwei Stunden. «Lernen kann das jeder», sagt er. Und das wirkt umso überzeugender, als er selbst weder besonders fingerfertig war noch gerne vor Publikum auftrat. «Ich war früher bei Vorträgen in der Schule immer furchtbar nervös.» Auf­ geregt ist er heute vor seinen Auftritten zwar noch immer ein bisschen, aber seine Tricks hat er im Griff, sodass er sich fast ganz auf den Showteil und das Publikum konzentrieren kann. Denn der Erfolg jeder Magie hängt daran, die Wahrnehmungsmechanismen der Zuschauer zu nutzen und allenfalls auch auszutricksen. «Deshalb reicht es nicht, den Trick technisch zu beherr­ schen, es braucht immer noch eine Story dazu, die im Publikum Assoziationen auslöst.» Plaz hat ein sorgsam vorberei­ tetes Skript, an das er sich während seiner Show hält. «Aber es darf nicht auswendig gelernt wirken und muss Raum lassen, spontan auf die Zuschauer einzugehen.» Gerade diese Interaktion, das Staunen und die Fragen sind ein grosser Reiz für ihn. Natürlich testet Plaz all seine Tricks zuerst ausgiebig. «Meine Freundin und meine Familie mussten in den letzten

75 Jahre Magischer Ring

Die Berufs- und Amateurzauberer sind seit 1939 im Magischen Ring Schweiz organisiert. Der Verband besteht aus 400 Aktivmitgliedern, die in zwölf Ortsringen über die ganze Schweiz verteilt sind. Jedes Jahr organisiert der Magische Ring einen Kongress mit Seminaren und Zaubervorstellungen. Dieses Mal findet er vom 13. bis 15. Juni in Baden AG statt. Schon am 11. Juni startet zum achten Mal das ZauberFestival Baden Magisch. www.mrs-cms.ch

Die Zaubertricks erfordern schnelle und geschickte Finger.

sechs Jahren eine Menge unausgereifter Tricks über sich ergehen lassen.» Wenn er sie überzeugen kann, kommt als Nächstes eine grössere Gruppe von Freunden dran, dann die Kollegen im lokalen Zauberklub. «Ein sehr kritisches Publikum, denn sie wissen natürlich oft, wie die Tricks funktionieren.» Erst wenn er vor all diesen Zuschauern überzeugt, ergänzt er sein Repertoire mit einem neuen Element. Dabei liegt sein Fokus noch heute auf Spielkarten. «Ihre Viel­ seitigkeit ist sensationell, man kann im Grunde fast jede Form von Trick mit ihnen machen und braucht nie mehr als ein Kartenset und einen Tisch.» Aber Plaz hat inzwischen auch Zaubereien mit Seilen, Tüchern und Früchten im Pro­ gramm, die nicht minder verblüffend sind. Neue Tricks zu entwickeln, gehört zum Job. «Wobei etwas fundamental Neues zu erfinden fast nicht möglich ist. Es geht mehr darum, etwas gut für sich zu adaptieren und daraus etwas Einma­ liges zu machen.»

Der junge Zauberer setzt alles auf eine Karte Engagiert wird er bisher vor allem für Hochzeiten, Firmenanlässe oder Ge­ burtstage. Sein Salär ist Verhandlungs­ sache, je nach Dauer und Art des Ein­ satzes sowie Grösse des Publikums. Am wohlsten fühlt er sich, wenn es nicht mehr als 50 Leute sind, weil er dann keine Bühne braucht und das Publikum stärker einbeziehen kann. Aber er ist durchaus offen für Grösseres. Einen Plan B als Alternative zur Zau­ berei hat er nicht. Seine Bankausbildung hilft ihm zwar, als Selbständiger seine Zahlen im Griff zu haben, aber mit der Finanzbranche hat er abgeschlossen. Und falls es finanziell doch mal eng wird, könnte er sein Glück im Spielcasino versuchen. Die meisten Kartentricks basieren nämlich auf den erfolgreichen Betrügereien von Falschspielern am Pokertisch. Text: Ralf Kaminski Bilder: Basil Stücheli

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014 |

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Zauberer Tino Plaz ist auf Tricks mit Spielkarten spezialisiert.


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INTERVIEW

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NR. 24, 10. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

«Eigentlich mag ich keine Musik»

Am 16. Juli spielt James Blunt am «Moon and Stars» in Locarno. Im Interview verrät der Musiker, wie er mit Kritik umgeht, was er in seiner Zeit in der Armee gelernt hat und wieso er sich in seinem Chalet in Verbier so wohlfühlt.

Mein Twitter-Profil ist für mich eigentlich nur Spass. Aber mir geht es sehr gut: Gerade bin ich mit meinem vierten Album «Moon Landing» auf Tour. Die Single «Bonfire Heart» habe ich mit meinem Freund Ryan Tedder von One Republic unterwegs, im Tourbus geschrieben. Es ist so schön, den Song im Radio zu hören und all die guten Reaktionen mitzubekommen. Speziell, dass die Leute in der Schweiz meine Musik mögen, macht mich stolz, dort ist ja schliesslich mein Zuhause. Neben Ihrem Chalet in Verbier besitzen Sie ja auch ein Haus auf Ibiza. Was gefällt Ihnen besser?

Eigentlich lebe ich in der Schweiz. Ich liebe Skifahren, die Berge und die Natur. Ich versuche, sooft wie möglich in Verbier zu sein. Aber im Sommer bin ich gern auf Ibiza am Mittelmeer. Wie viel Zeit verbringen Sie überhaupt zu Hause?

Verbier haben das sehr herzlich aufgenommen. Das «La Vache» serviert hauptsächlich Pizza. Eine davon wurde nach Ihnen benannt. Warum das?

Es ist eine Pizza Diavolo. Das passt irgendwie perfekt.

Wenn wir gerade bei Namen sind: Wie kam der Titel Ihres aktuellen Albums, «Moon Landing», zustande?

Die Entstehung des Albums ist mit einer Reise vergleichbar. Ich habe viele persönliche Songs geschrieben, wahrscheinlich meine bisher stärksten. Um dieses Persönliche einzufangen, machte ich mich auf die Suche nach dem Mann, der mein erstes Album aufgenommen hatte, Tom Rothrock. Ich lebte quasi ein Jahr lang in seinem Studio in Los Angeles, um das Album aufzunehmen. Es klingt altbacken, einsam und romantisch, ein bisschen wie die Bilder der Mondlandung. Seit Sie Ihr erstes Album herausgegeben haben, sind fast zehn Jahre vergangen. Haben Sie sich als Musiker verändert?

Von den letzten zehn Jahren bin ich acht Jahre rumgetourt. Richtig zu Hause war ich insgesamt nur etwa ein Jahr.

Das müssen Sie mir sagen. Gibt es einen Unterschied zwischen dem ersten und dem vierten Album?

Sie haben einmal gesagt, dass Sie gern Schweizer werden würden. Ist das immer noch so?

Sie selber sagten einmal, das vierte Album gehe wieder mehr in Richtung Indie.

Das habe ich eigentlich nie so gesagt. Ich glaube, das wurde falsch verstanden. Ausserdem glaube ich, dass sie mich nie Schweizer werden lassen würden. Ich liebe es, als Gast in der Schweiz zu sein. Verbier ist mein Zuhause; ich kann mich glücklich schätzen, dort zu wohnen. Ihnen gehört sogar ein Restaurant in Verbier.

Ja genau, ich habe gerade ein Restaurant namens «La Vache» eröffnet. Die Einwohnerinnen und Einwohner von

Mein erstes Album «Back to Bedlam» kam im Independent-Plattenlabel Custard Records heraus, das Linda Perry gehört. Nur weil da «You’re Beautiful» drauf war, wurde das Album als Mainstream abgestempelt. Die folgenden Alben waren dann halt ebenfalls Mainstream und wurden als solche gefeiert. Das vierte Album habe ich so geschrieben und aufgenommen wie das erste. Wenn man es definieren müsste, habe ich es wahrscheinlich auf einem Indie-Weg geschrieben.

«You’re Beautiful» hat Sie 2005 bekannt gemacht. Dank Ihnen denkt jetzt jeder, er sei schön.

Das ist doch fantastisch! Ich habe diesen Song herausgebracht, und er wurde zu einem Song des Publikums. Mal ehrlich: Haben Sie nicht langsam genug von diesem Song?

Nein, mir macht es Freude, den Leuten das zu geben, was sie wollen. Schliesslich kommen sie an mein Konzert, um die Lieder zu hören, die sie aus dem Radio kennen. Wenn ich «You’re Beautiful» nicht spiele, wollen sie ihr Geld zurück. Wenn Sie auf der Bühne vor 80 000 Leuten stehen, fühlen Sie sich immer noch wie der normale Junge mit der Gitarre?

Na ja, ich war ja einmal Soldat. Das gibt dir eine gesunde Perspektive auf die Welt. Aber ich rette kein Leben wie ein Arzt oder eine Krankenschwester, ich unterrichte nicht wie ein Lehrer oder helfe nicht beim Wiederaufbau von ganzen Ländern wie ein Entwicklungshelfer. Das sind doch die wahren Berühmtheiten dieser Welt. Ich bin nur ein normaler Sänger. Erinnern Sie sich an Ihr bestes Konzert?

Das Paléo Festival in Nyon ist wahrscheinlich eines der tollsten Festivals der Welt. Vor ein paar Jahren war ich dort, Ende Juli gebe ich da wieder ein Konzert. Aber auch das Glastonbury Festival in England gehört zu meinen Favoriten. Im Juli spielen Sie ja nach sechs Jahren Abstinenz wieder am «Moon and Stars».

Ja, genau! Locarno ist ein wunderschöner Ort, die Piazza Grande ist wirklich speziell. Ich freue mich jetzt schon darauf, wieder zurückzukommen.

Sie sind gerade 40 geworden. Welche Pläne haben Sie für die nächsten 40 Jahre?

Bild: James Glossop/Bullspress

James Blunt, laut Ihrem Twitter-Account haben Sie einen grossen Hit, fünf Grammy-Nominationen und 20 Millionen verkaufte Alben. Wie gehen Sie mit dem ganzen Erfolg um?


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014 |

MENSCHEN

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INTERVIEW | 25

«Ich finde es bescheuert, jemanden in eine Schublade zu stecken.»

Wahrscheinlich bin ich nicht mehr 40 Jahre am Leben. Ich konzentriere mich lieber auf das aktuelle Jahr, auf meine Welttour und natürlich auf meine Konzerte in der Schweiz. Zurück zu Ihrem Twitter-Account. Mit Ihren selbstironischen Antworten auf fiese Kommentare haben Sie Humor bewiesen. Sind Sie unter die Komödianten gegangen?

Ich bin ein Vollzeitmusiker! Daneben ist es mein Hobby, mir auf Twitter ab und zu ein Spässchen zu erlauben.

Die Leute schreiben ziemlich fiese Sachen über Sie. Zum Beispiel: «Verdammt, wieso hält dieser Idiot James Blunt nicht endlich mal die Klappe?» Machen Ihnen kritische Stimmen nichts aus?

Nein. Die Leute, die auf Twitter gemeine Sachen schreiben, haben es nicht nur auf mich abgesehen. Wenn man in der Öffentlichkeit steht, muss man damit rechnen, dass Leute böse Sachen schreiben. Normalerweise machen sie das aus ihrem dunklen Schlafzimmer mit heruntergelassener Hose. Aber sobald sie im Scheinwerferlicht stehen, verstummen diese Stimmen schnell. Ich nehme gemeine Kommentare nicht allzu ernst. Wegen Ihrer Balladen denken viele Leute, Sie seien ein Weichei. Sie mögen diese Schubladisierung nicht. Wer ist also James Blunt?

Ich finde es bescheuert, jemanden in eine Schublade zu stecken. Ich sage ja auch nicht, dass Sie nur eine Journalistin sind. Ich nehme mal an, dass Sie viele andere Qualitäten haben.

James Blunt zog 1999 als Soldat in den Kosovo. Songs wie «No Bravery» handeln vom Krieg.

Wenn Sie drei Worte für sich selbst finden müssten, welche wären das?

James Fucking Blunt (lacht).

Als ehemaliger Offizier der britischen Armee haben Sie für die Nato im Kosovo gedient. Wie gingen Sie mit all dem Leid um?


MENSCHEN 26 |

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INTERVIEW

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James Blunt spricht nicht über sein Privatleben. Deshalb schätzt er Verbier: Dort lässt man ihn in Ruhe.

NR. 24, 10. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Und von welcher Musik sind Sie selbst Fan?

Eigentlich mag ich keine Musik.

Ach ja?

(lacht) Nein, im Ernst. Ich liebe die Dance­Musik auf Ibiza und bin immer auf der Suche nach lokaler Musik aus verschiedenen Ländern. Meine musi­ kalische Inspiration kommt eher aus den 70er­Jahren – von Paul Simon, David Bowie oder Fleetwood Mac. Aber ich mag auch den Pop aus den 80ern und Elektro aus den 90ern. Ich habe gelesen, Sie hätten sich gerade ver­ lobt. Haben Sie bereits Hochzeitspläne?

Der Brite James Hillier Blount alias James Blunt (40) kommt aus einer Militärfamilie, hat ein Elite-Internat besucht und liess sich sein Soziologiestudium in Bristol durch die Armee finanzieren. Schon als Teenager entdeckte er seine Liebe zur Musik. Sein Debütalbum «Back to Bedlam» erschien 2005, sein Song «You’re Beautiful» wurde zum Welthit. Mit seinem vierten Album, «Moon Landing», tourt er gerade um die Welt und tritt im Juli auch an Schweizer Festivals auf. Er lebt in Verbier VS und auf der Baleareninsel Ibiza.

Es war unser Job zu verhindern, dass die Leute sich gegenseitig umbringen. Da macht man sich nicht viele Gedanken, sondern tut seine Pflicht und versucht, die schlimmen Taten zu stoppen. Wenn Sie jetzt entscheiden könnten, würden Sie wieder in die Armee gehen?

Sie meinen, ob ich wieder humanitäre Hilfe leisten würde? Natürlich!

Und wann genau haben Sie entschieden, ein professioneller Musiker zu werden?

Als ich 14 Jahre alt war, habe ich an­ gefangen, Songs zu schreiben. Ich spielte Klavier und Gitarre und sagte all meinen Freunden, dass ich Musiker werden wolle. Als ich später in der Armee war, rückte das ein wenig in den Hintergrund, ich redete kaum mehr über meinen Wunschberuf. Dort musste ich vor allem leisten. Hatten Sie irgendwann Gesangsunterricht?

Nein, das hatte ich nie. Deshalb singe ich ja auch so schlecht (lacht). Eine Ihrer Textzeilen handelt davon, wie die Abwesenheit Ihres Vaters Sie stark gemacht hat. Inwiefern?

Als ich sieben Jahre alt war, schickte mein Vater mich ins Internat. Wir sind auch oft umgezogen. Dadurch habe ich früh gelernt, unabhängig zu sein. Was hat Sie sonst noch stark gemacht?

Keine Ahnung. In der Armee macht man sich nicht nur Sorgen darüber, ob man stark genug sei, sondern auch, ob man schwach sei. Ich habe nicht nur Songs über Stärke, sondern auch über Schwä­ che geschrieben, über Scheitern genauso

viel wie über Erfolg, über Ängste und Hoffnungen. Ich glaube, es ist einfach wichtig, dass man die Balance zwischen alldem hat. Sie sind ein aktiver Unterstützer von Ärzte ohne Grenzen. Was bedeutet Ihnen Wohl­ tätigkeitsarbeit?

Die Leistung von Ärzte ohne Grenzen hat mich tief beeindruckt. Als ich im Kosovo war und dachte, ich mache einen guten Job, waren sie mir immer ein paar Schrit­ te voraus. Sie machten so unglaubliche Arbeit, ich wollte sie schon immer unterstützen. Wenn ich auf Tour bin, versuche ich, Geld für sie zu sammeln.

Wie schaffen Sie es, Ihr Privatleben mehr oder weniger geheim zu halten?

Ich diskutiere es einfach nicht in Inter­ views und ziehe eine klare Linie. Die Schweizer sind toll, sie respektieren meine Haltung. Wie sind denn die Schweizer so drauf?

Sie sind gemütlich, sehr warmherzig und freundlich. Sie lassen mich total in Ruhe, deshalb gefällt es mir so gut in Verbier. Interview: Silja Kornacher

Wo schreiben Sie Ihre Songs?

Meistens in meinem Kopf. Und wenn sie dann aufs Papier sollen?

Wenn ich unterwegs bin, suche ich mir einen ruhigen Ort zum Liederschreiben, zum Beispiel den Tourbus. Songs schrei­ be ich überall, auch im Badezimmer.

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Sie haben einen Song im Badezimmer ge­ schrieben?

Zumindest habe ich einen meiner Songs im Badezimmer aufgenommen: «Good­ bye My Lover». Das war im Haus der Schauspielerin Carrie Fisher. Ich habe sie über Freunde in London kennen­ gelernt. Sie hat mir angeboten, während der Studioaufnahmen in Los Angeles bei ihr im Gästezimmer zu wohnen. Können Sie den typischen James­Blunt­Fan beschreiben?

Die sind alle unterschiedlich: jung, alt, Männer, Frauen, homosexuell oder hete­ rosexuell, schwarz oder weiss.

Als Presentingpartnerin des «Moon and Stars»-Festivals verlost die Migros im Migros-Magazin 30 x 2 Tickets für das «Moon and Stars»-Konzert von James Blunt am 16. Juli 2014 in Locarno. Teilnahme und weitere Informationen auf www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff

Bilder: Mirrorpix/Bullspress, Keystone

Weltstar und Wahlschweizer

Ich halte mein Privatleben sehr privat. Meine Songs sind schon persönlich und basieren auf meinen eigenen Erfahrun­ gen. Die teile ich gern mit den Leuten da draussen, vielleicht entsteht dadurch ein Bezug zu ihrem eigenen Leben. Ich glau­ be, die Menschen mögen es, wenn sie Songs auf sich selbst beziehen können.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014

ANNA LUNA GOES WEST KOLUMNE | 29

DER HAUSMANN

Bänz Friedli erlebte ein grandioses Konzert.

Gimme Shelter Was für ein Glück ich wieder hatte! Von mir aus wäre ich ja nicht zu den Rolling Stones gegangen. Denn ich hatte schon einige enttäuschende Auftritte der alten Säcke gesehen und wollte sie lieber so krachend gut in Erinnerung behalten, wie sie zuletzt 1995 in Basel waren. Und überhaupt, diese Eintrittspreise! Aber Hans befand, doch, die hätte er jetzt also gern mal erlebt … Natürlich liess ich mich überreden, und natürlich schlug ich Depp dann auf dem Schwarzmarkt just zu, als die Fantasiepreise am höchsten waren. Aber, egal. Ich konnte meinen Sohn mit Tickets überraschen, Ende März wars, und seinen lakonischen Kommentar werd ich nie vergessen: «Bekommt man dann das Geld zurück, wenn sie vorher sterben?» Sie sind nicht vorher gestorben, sondern quicklebendig nach Zürich gekommen, vorigen Sonntag. Wir konnten mit den Velos hin, war fast vor unserer Haustür. Und siehe: Die Rolling Stones waren fucking grossartig! Was für ein Konzert! Noch Tage später war ich halb benommen. Sie rockten vom ersten Augen-

Sieht man die

Illustrationen: Alina Günter

Stones auf der Bühne, merkt man,

dass auch Elvis noch dort hätte stehen können…

blick an elektrisierend, sie bluesten brandschwarz und schnörkellos. Und sie spielten uralte Heuler wie «Sympathy for the Devil» in einer Frische, als hätten sie diese eben erst in der Garderobe komponiert. Umwerfend, wie dringlich sie tausendmal Gehörtes darbrachten.

Wir hatten in Kentucky eine Lehrerin, die war

besessen von Elvis.

Vorn dieser Jagger in einer nie gezeigten VerletzlichDrei Tage keit. Melancholisch wirkte lang dozierte sie uns er, ernsthaft – und irgendwie zum ersten Mal so richjedes tig sympathisch. Da war über den nichts Gecken-, nichts Gockelhaftes. Er schien ganz bei sich, etwas traurig vielleicht, offensichtlich geknickt vom Tod seiner Freundin, aber umso wahrhaftiger in seinem Fisteln und Flehen. Und, läck du mir, wie der sang! «Worried About You», «Gimme Shelter», der Wahnsinn! Hinten hatten die anderen Spass könne …! (Und ich glaube sogar, diese wie Schuljungs: der verschmitzte jungen Menschen heute können wirklich Trommler Charlie Watts (er geht auch beides: den Moment geniessen und ihn schon im vierundsiebzigsten); der oft gleichzeitig wackelig auf ihrem Handy geschmähte Ronnie Wood, der seinen festhalten.) 67. Geburtstag live on stage sichtlich genoss und besser Gitarre spielte denn je; Ich wünschte, ich hätte als Bub und dann der zerzauste Keith, zuweilen «meinen» Elvis auch noch live gesehen. genial, zwischendurch fahrig und zu- Unsere Tochter berichtet in ihrem Blog, letzt grandios. Droben auf der VIP-Tri- sie hätten den King in Kentucky an der büne geriet Tina Turner tänzelnd aus Highschool behandelt, und die Lehrerin dem Häuschen, neben uns blieb dem habe Sätze gesäuselt wie: «Die Luft zum angejahrten Töffrocker aus dem Solo- Atmen war besser, als Elvis noch lebte.» thurnischen vor Erstaunen der Mund Nie hätte sie gedacht, schreibt Anna Luoffen – worauf ihm der Joint zu Boden na, dass man noch mehr Fan von Elvis fiel. Und für Hans war dies alles: erst- sein könne als ihr Vater. «Aber diese malig! Er wird es noch seinen Enkeln er- Frau sagte Dinge wie: ‹Die Welt wäre eizählen. Denn ich vermute, er hat eine ne bessere, wenn alle sich ein bisschen Ahnung erhalten, weshalb man sie mehr wie Elvis benähmen.›» Anna Lu«The Greatest Rock ’n’ Roll Band in na ahnt es nicht, aber diesen Satz … den the World» nennt … Und ich werde kann ich vorbehaltlos unterschreiben. unserem Sohn ewig dankbar sein, dass ich diese Sternstunde dank ihm nicht verpasst habe. Doppelt schön Der Blog: Bänz Friedlis Tochter Anna Luna berichwars, ihm bei seiner Begeisterung zu- tet während ihres Austauschsemesters in den zuschauen. Wie er zuletzt auf Zehen- USA in einem Blog, wie es ihr fern von zu Hause spitzen und mit glänzenden Augen zu ergeht. Ihr Bruder Hans antwortet aus Schweizer «Satisfaction» mitging und das Sicht. Lesen Sie auf www.migrosmagazin.ch, wie Schlussfurioso gleichzeitig filmte, da- der Sommer in Kentucky ist. mit er es dann seiner Schwester zeigen Bänz Friedli live: 11. 6. Rikon ZH.

kleinste Detail King.


AKTUELL

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JUGEND IM MIGROS-MAGAZIN

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NR. 22, 10. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Serie: Schüler machen Zeitung Beda Sonderegger, 18 Jahre, Auszubildender Fleischfachmann Ein Fleischfachmann übt hauptsächlich das Zerlegen und Wursten aus und produziert pfannenfertige Produkte. Beda Sonderegger hat den Beruf gewählt, da es viele Weiterbildungsmöglichkeiten gibt. Er macht die Lehre in der Micarna, weil man danach auch in der Firma bleiben kann. Beda hat Spass am Beruf, weil es mit den anderen Lehrlingen lustig ist und man auch seine eigenen Ideen einbringen kann.

Hier geht es um die Wurst Berufe rund um die Fleischverarbeitung.

Cassandra Zaffonato, 25 Jahre, Berufsbildnerin für Lebensmitteltechnologie Eine Berufsbildnerin für auszubildende Lebensmitteltechnologen beginnt mit ihrer Arbeit um 5.30 Uhr. Zuerst bereitet sie die Bestellungen vor und gibt den Lehrlingen Aufträge, wie zum Beispiel Rohstoffe zu Lebensmittel verarbeiten. Danach betreut sie Lehrlinge und hilft ihnen bei der Arbeit. Bevor sie Feierabend hat, macht sie noch eine Schlusskontrolle.

Unsere Klasse Wir sind die 2. Klasse der Sekundarschule Heiden. Das Projekt der Migros hat uns angesprochen, weil wir die unterschiedlichsten Berufsinteressen haben und die Migros viele individuelle Berufe anbietet. Spannend fanden wir auch die Gestaltung einer Doppelseite für das Migros-Magazin. Im nächsten Schuljahr haben wir vor, während einer Projektwoche eine Schülerzeitung zu erstellen. Wir denken, dafür ist das Projekt «JiMM» eine gute Vorbereitung. Unsere Klasse ist neugierig und aufgeschlossen, wie die Migros ausbildet und welche Möglichkeiten sie in der Ausbildung und danach bietet.

Micarna Die Micarna SA ist eine im Jahr 1958 gegründete Schweizer Fleisch- und Seafood-Firma. Die 2300 Mitarbeiter produzieren mehr als 4500 verschiedene Fleisch- und Fischprodukte, die es unter anderem in der Migros zu kaufen gibt. Die Micarna setzt sich für ihre Mitarbeiter/-innen und den Tier- bzw. Umweltschutz ein. In der Schweiz gibt es zehn Standorte. Der Hauptsitz liegt in Courtepin FR. Wir haben die Fabrik in Bazenheid SG besucht.

Fabian Bärlocher, 19 Jahre, Auszubildender Elektroinstallateur Die Hauptaufgaben von Fabian Bärlocher sind die Störungssuche und das Warten von Geräten. Seine Arbeitszeiten sind von 6 Uhr bis 16 Uhr. Er hat diesen Beruf gewählt, weil er ihn von Anfang an fasziniert hat. Ein lustiges Erlebnis in seiner Lehre war eine Arbeit auf dem Bauernhof, als er im Schweinestall war und die Tiere ausgerissen sind.


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014

JUGEND IM MIGROS-MAGAZIN | 31

Catherine Schmied, 24 Jahre, Auszubildende Hauswirtschaft Catherine Schmid ist im zweiten Lehrjahr als Fachfrau Hauswirtschaft. Zu ihren Hauptaufgaben gehören das Waschen der Wäsche, im Restaurant bedienen, putzen und kochen. Sie macht jede der Arbeiten gleich gern. Ihren Arbeitstag beginnt sie mit Wäschesortieren, danach füllt sie die Automaten in der Kantine und baut das Buffet auf. Catherine Schmid hat sehr viel Kontakt mit Kunden und Mitarbeitern. Sie arbeitet gerne in der Micarna.

Deborah Rutz, 28 Jahre, Verantwortliche Unternehmenskommunikation Deborah Rutz hat einen sehr abwechslungsreichen Beruf. Sie verfasst Texte für Reden und Prospekte, beantwortet Medienanfragen, macht Fotos, verantwortet die interne Kommunikation und gibt Interviews. Dazu bildet sie Mediamatiklehrlinge aus. Deborah Rutz arbeitet in der Micarna, weil die Firma ein guter Arbeitgeber ist.

Pia Thoma, 42 Jahre, Verantwortliche für die Berufsbildung

Marco Chegai, 19 Jahre, Auszubildender Lebensmitteltechnologe Marco Chegai ist als Lebensmitteltechnologe tätig. Er war beim Berufsberater und kam durch ihn auf den Beruf. Er ist im dritten Lehrjahr. Marco ist in fast jeder Abteilung tätig, wie zum Beispiel im Labor, wo die Lebensmittelprodukte untersucht werden. Marco ist am liebsten in der Berufsschule und im Labor. Seinen Beruf bezeichnet er als abwechslungsreich. Er ist sehr zufrieden mit der Micarna, weil sie ein guter Arbeitgeber ist und die Ausbildner sich Zeit lassen für die Lehrlinge.

Unser Tag in der Micarna Bazenheid

Herstellung eines Produkts: Adrio.

In der Lehrwerkstatt.

Pia Thoma ist die verantwortliche Berufsbildnerin in der Micarna. Sie leitet die Vorstellungsgespräche, stellt Stelleninserate aus, organisiert Elternabende, macht die Lehrverträge und begleitet die Messen. Am meisten schätzt sie an ihrem Beruf, dass sie viel Kontakt mit Menschen hat und die Arbeit abwechslungsreich ist. Frau Thoma ist seit drei Jahren bei der Micarna und arbeitet dort mit Begeisterung.

Sahit Tahiri, 18 Jahre, Auszubildender Logistiker Als Logistiker kontrolliert er die Lieferungen und nimmt sie an. Das Kommissionieren (Zusammenstellen von Waren) ist seine Lieblingsarbeit. An seinem Beruf schätzt er auch das selbständige Arbeiten. Die Lehre dauert drei Jahre und ist mit Berufsmatura möglich. In der Berufsschule bekommt Sahit Unterricht in Berufskunde (theoretisch) und Fachkunde (praktisch).

Rundgang in hygienischen Schutzanzügen.

Interviews mit den Angestellten.


AKTUELL 32 |

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KULTURPROZENT

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NR. 24, 10. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Konfitüregläser lassen sich jetzt leichter öffnen Die beliebtesten Migros-Konfitüren haben einen neuen Verschluss, der sich leichter öffnen lässt: Es geht um die 13 Sorten der Linie Extra, klassische Geschmacksrichtungen wie Erdbeere oder Aprikose im 500-Gramm-Glas. Dank einer raffinierten Konstruktion lassen sich die Deckel der Gläser nun mit halb so viel Kraftaufwand öffnen. An der Haltbarkeit ändert sich nichts; die luftdichte Versiegelung ist auch mit dem neuen Verschluss garantiert. Beim ersten Öffnen des Deckels entsteht wie gewohnt ein Ploppgeräusch, weil im Innern des Glases ein Vakuum besteht. Bis Ende Juni sollen nur noch Extra-Konftüren mit dem neuen Verschluss im Angebot sein.

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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014 |

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KULTURPROZENT | 33

Garten als Schulstube

Das Migros-Kulturprozent engagiert sich nicht nur national, sondern auch in den Regionen. Ein Beispiel dafür sind die Lerngärten für Kinder in den Kantonen Bern und Solothurn.

W

Mehr Infos zu den Gärten unter www.gartenkind.ch

ie schnell wächst eine Kartoffelknolle in der Erde? Und warum sollte man Zwiebeln und Rüebli zusammen anbauen? Mit solch handfesten Fragen beschäftigen sich sieben- bis elfjährige Mädchen und Buben in den sogenannten Gartenkind-Kursen. Bereits erlernen 60 Kinder in den Kantonen Bern und Solothurn unter fachkundiger Anleitung das biologische Gärtnern. In den Gemeinden Aarwangen BE, Gretzenbach SO und Trimbach SO sind die ersten drei Lerngärten entstanden. Das Projekt «Gartenkind» wird vom Kulturprozent der Genossenschaft Migros Aare ermöglicht. Es zeigt beispielhaft, wie Kinder sich das Wissen über natürliche Kreisläufe auf praktische Art aneignen können: Die beteiligten Mädchen und Buben bauen zwischen März und September über

20 verschiedene Gemüsesorten an. Das selber geerntete Gemüse dürfen sie am Ende mit nach Hause nehmen. Weil die Nachfrage nach den Kursen sehr gross ist, sollen im nächsten Jahr fünf zusätzliche Lerngärten in der Stadt Bern sowie in weiteren Ortschaften in den Kantonen Bern und Aargau entstehen. «Gartenkind» ist auch ein Beispiel dafür, wie sich das Migros-Kulturprozent in den Regionen engagiert: Denn das Kulturprozent fördert einerseits auf nationaler Ebene Kunst, Kultur und soziale Projekte. Andererseits ermöglicht das Kulturprozent auch im Rahmen der einzelnen MigrosGenossenschaften interessante Projekte mit regionaler Verankerung. Auch dieses Engagement trägt Früchte – was im Fall von «Gartenkind» ganz wörtlich zu verstehen ist. Text: Michael West

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Klare Sicht auf den Sternenhimmel! Stimmt das Wetter, ist das Leben inklusive รœbernachtung in freier Wildbahn ausgesprochen reizvoll. Besonders schรถn wird das Campieren, wenn es als Familienausflug stattfindet.

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NR. 24, 10. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014

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Der Himmel über dem Camp: Sternbilder zu finden, ist eine knifflige Sache.

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Der Grosse Wagen ist im Grunde kein eigenes Sternbild, sondern Teil des Sternbilds des Grossen Bären. Die sieben Sterne, die den Grossen Wagen bilden, sind die hellsten Sterne des Grossen Bären und bilden einen Wagen und eine Deichsel. Der grosse Wagen ist ein zirkumpolares Sternbild, das um den Polarstern angesiedelt ist und sich das ganze Jahr hindurch beobachten lässt.

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Der hellste Stern des Kleinen Wagens ist der Polarstern, der über dem Nordpol der Erde steht. Das Sternbild wird auch Kleiner Bär genannt. Gemäss der griechischen Mythologie soll Zeus seinen unehe­ lichen Sohn Arkas zum Schutz vor seiner eifersüchtigen Frau in einen kleinen Bären verwandelt und in den Himmel geschleudert haben – was auch den ungewöhnlich langen Schwanz des Bären erklärt.

Bootes oder der Bärenhüter ist ein Sternbild des Frühlings. Verbindet man seine hellsten sieben Sterne, entsteht eine Figur, die einem Papierdrachen ähnelt. Bootes folgt am Himmel dem Grossen und Kleinen Bären und treibt sie im Kreis um den Nordpol. Sein hellster Stern leuchtet auffällig orange: Der rote Riese ist Arktur, der hellste Stern des Nordhimmels. Ein Zickenkrieg zwischen den Nymphen des Meeres und der Königin Cassiopeia kommt Letzte­ re teuer zu stehen: Cassiopeia wurde als Strafe für ihren Hochmut an den Himmel verbannt. Da sitzt sie heute in Form von fünf hellen Sternen, die je nach Jahreszeit ein M oder auch ein W bilden. Hinter dem zirkumpolaren Sternbild der Cassiopeia breitet sich die Milchstrasse aus.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014 |

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BLÉVITA | 39

Fröhlicher Boxenstopp Mit den praktischen Blévita-Böxli geht nichts in die Brüche. Diese gibt es bei ausgewählten Blévita-Portionen im Duopack gratis dazu.

B

Bild: Paolo Dutto; Styling: Esther Egli

lévita ist bei Gross und Klein beliebt, und das schon seit 45 Jahren. HeuteistdasMehrkorngebäck in zahlreichen Geschmacksrichtungen und Formaten erhältlich. Wer diese Woche ein Blévita im Duopack kauft, bekommt eine Aufbewahrungsbox geschenkt. Die trendigen Behälter gibt es in den Farben Gelb, Rot, Blau und Grün. Weil sie aus einem spülmaschinenfesten und lebensmittelechten Material hergestellt sind, lässt sich neben dem Blévita-Vorrat alles Mögliche darin transportieren. Etwa Nahrungsmittel wie das Pausenbrot für die Kinder, Snacks und andere kleine Mahlzeiten. Die verschiedensten Dinge des

täglichen Bedarfs wie Bastelutensilien oder kleinteilige Spielsachen lassen sich darin aufbewahren. Deckel, Container und ein Clipverschluss, der dafür sorgt, dass die Box in der Tasche nicht aufspringt, sind über Filmscharniere verbunden. So kann der Deckel nicht verloren gehen.

Produkt traf den Nerv der Zeit Als die Midor AG das erste Blévita in die Läden brachte, glaubte man zunächst, ein Nischenprodukt lanciert zu haben. Bald stellte sich aber heraus, dass das Mehrkorngebäck den Nerv der Zeit traf. Seither zählt Blévita zu den beliebtesten Klassikern im Sortiment. DH

Blévita Sandwich Kräuter, Duopack mit GratisAufbewahrungsbox, 2 x 216 g, Fr. 9.–* statt 10.60

Blévita Gruyère, Duopack mit GratisAufbewahrungsbox, 2 x 228 g, Fr. 6.10* statt 7.20

Blévita Dinkel Bio, Duopack mit Gratis-Aufbewahrungsbox, 2 x 228 g, Fr. 6.35* statt 7.50

Blévita Sesam, Duopack mit Gratis-Aufbewahrungsbox, 2 x 228 g, Fr. 5.65* statt 6.70

* 15% auf alle Blévita-Duopacks mit Gratis-Aufbewahrungsbox vom 10. bis 16. 6. (solange Vorrat)

Mit den Böxli lässt sich noch viel mehr anstellen, als sein Lieblings-Blévita zu transportieren.

Die M-Industrie stellt viele Migros-Produkte beliebte Migros-Produkte her. Dazu zählt auch Blévita.


Diese Woche bei Charles Vögele: Damen

2

5

1 Dirndl, 3-teilig, Baumwoll-Mix 149.– 2 Trachten-Strickjacke mit dekorativen Knöpfen, Baumwoll-Mix 79.95

1

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3

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4

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299.– 7 *Socken, Baumwoll-Mix 14.95

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Unser Trachtensortiment ist nur in bestimmten Filialen erhältlich. Teilnehmende Filialen finden Sie unter www.charles-voegele.ch/trachten. Ausgenommen Online Shop.

8 *Haferl-Schuhe, echtes Leder 89.95


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014 |

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ANNA’S BEST | 41

Annas T

ipp Im Kü h l s c bleib hran und Mt Salat i k aufbew i frisc neralien nklusive V ahrt, Kühls h. Lager einige T itamine ents chrank-K n Sie ihn age gesc prechend limazone den Hier hützten zuunter n etwa sind die T Gemüsef st im gewa s höher. empera ach. man a schenen Bereits turen net i m beste Salat la Plast n versch n gut ge gert ikbeh liessb trock älter aren n. Macht Lust auf Sommer: Leichter Salatteller mit HimbeerVinaigrette.

Buntes Treiben

Mit den steigenden Temperaturen nimmt auch der Appetit auf leichte, knackige Salatkreationen zu. Anna’s Best bringt Sommerfrische auf den Teller. Diese Saison aktuell: das fruchtige Himbeerdressing.

Bild und Styling: Claudia Linsi

M

it der Bikinisaison startet auch die der knackigen Sommersalate. Salate sind gesund, machen satt und enthalten kaum Kalorien. Grund: Ihr hoher Wassergehalt liefert ein grosses Volumen und füllt so den Magen. Da das Sättigungsgefühl von Salat allein jedoch nicht lange anhält, wird er als Hauptmahlzeit gern mit Fisch, Fleisch, Käse oder Nüssen kombiniert. Als Snack tuts ein Salat aber auch allein. Die Schnittsalate von Anna’s Best sind mit allen Wassern gewaschen: Sie wer-

den geschnitten oder geraffelt und in Eiswasser gereinigt, damit die empfindlichen Salate und Gemüse schön frisch und knackig bleiben. Andere Zusätze gibt es keine. Deshalb müssen sie zu Hause auch nicht noch einmal gewaschen werden. Denn bei jedem Waschgang verliert Salat Vitamine und Mineralstoffe. Damit saucentechnisch keine Langeweile aufkommt, tüftelt Anna’s Best immer wieder an neuen Salatdressings. Der Renner dieser Saison ist sicher die fruchtige, süsssaure HimbeerVinaigrette. NO

Anna’s Best French Dressing, 50 ml, Fr. –.45

Anna’s Best Salatsauce Limited Edition Himbeer, 3,5 dl, Fr. 4.20

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Anna’s Best Königssalat, 150 g, Fr. 3.90 In grösseren Filialen

Anna’s Best Mischsalat, 250 g, Fr. 2.50


Insel- und Flusslandschaften Kroatiens Dubrovnik–Korčula–Split–Šibenik–Zadar

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MV Thurgau Dalmatiabbb+ 2012 erbaut, bietet sie Platz für max. 32 Gäste und eine angenehme Atmosphäre. Die grosszügigen Kabinen verfügen über Dusche/WC Föhn, TV und regulierbare Klimaanlage. Die Hauptdeck-Kabinen (ca. 11 m²) haben kleine, nicht zu öffnende Fenster, aber extra Frischluftzufuhr, die Kabinen auf Ober- und Promenadendeck (ca. 10 m²) Fenster zum Öffnen. Die Mahlzeiten werden im Salon in einer Sitzung eingenommen. Auf dem Sonnendeck gibt es Liegestühle. Nichtraucherschiff (Rauchen im Aussenbereich erlaubt).

Tag Destinationen

Programm / Ausflüge Flug mit Croatia Airlines nach Dubrovnik. Transfer zum Schiff, Einschiffung. Rundgang durch die mittelalterliche Altstadt. Mittags «Leinen los!» Richtung Korcˇ ula. Ankunft am Abend. Nachtessen an Bord oder individuell in Korcˇ ula. 3 Korčula– Metković Küsten-/Flussfahrt bis Metkovicˇ . Busausflug nach Vid mit Museumsbesuch und Bootsfahrt ins Neretva-Delta. Am Abend spielt an Bord eine traditionelle Musikgruppe. 4 Metković– Omiš Bis zum Mittag Schifffahrt nach Omiš. Flussfahrt mit Ausflugsbooten auf dem CetinaFluss bis zu «Radmanove mlinice» mit kleinem Snack. Individuelles Nachtessen in Omiš. 5 Omiš–Split–Rogoznica Kurze Fahrt nach Split. Nachmittags Stadtrundgang Split. Kapitäns-Dinner. 6 Rogoznica–Skradin– Fahrt Richtung Skradin. Besuch der Wasserfälle von Krka. Fahrt in Ausflugsbooten* zum Šibenik «Skradinski Buk». Rundgang durch die einmalige Fjordwelt. Stadtrundgang durch Šibenik. Individuelles Nachtessen. 7 Šibenik–Zadar Fahrt entlang der Kornati Inselgruppe. Busausflug zum Zrmanja Canyon. Mittagesssen mit einheimischen Spezialitäten in einem traditionellen Gasthof. Stadtrundgang Zadar. Individuelles Abendessen. 8 Zadar–Zagreb–Schweiz Ausschiffung und Bustransfer nach Zagreb mit Ausflug zu den Plitvicer Seen (fak. Verpflegung im Nationalpark). Rückflug in die Schweiz. Individuelle Heimreise. Zadar–Dubrovnik Reise in umgekehrter Reihenfolge mit kleinen Anpassungen. Alle Ausflüge sind im Arrangementpreis inbegriffen | Programmänderungen vorbehalten 1 2

Schweiz–Dubrovnik Dubrovnik–Korčula

Abreisedaten Dubrovnik–Zadar Rabatt 200 2014 18.06. 02.07. 16.07. 30.07. 13.08. 27.08. 10.09. 24.09. 08.10. Rabatt 300 2015 06.05. 20.05. 03.06. 17.06. 01.07. 15.07. 29.07. 12.08. 26.08. 09.09. 23.09. 07.10. Rabatt 300 Zadar–Dubrovnik Rabatt 200 2014 25.06. 09.07. 23.07. 06.08. 20.08. 03.09. 17.09. 01.10. 15.10. Rabatt 400 2015 29.04. 13.05. 27.05. 10.06. 24.06. 08.07. 22.07. 05.08. 19.08. 02.09. 16.09. 30.09. 14.10. Rabatt 400 Unsere Leistungen • Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie • Frühstück/Mittagessen sowie 4 Nachtessen in Zadar, Metkovic´, Korcˇula und Dubrovnik • Alle Ausflüge, Transfers, Hafentaxen und Gebühren • Deutschsprachige Gästebetreuung an Bord Nicht inbegriffen: Flug Schweiz–Kroatien und v.v., Versicherungen, Getränke, Trinkgelder (Empfehlung € 5–7 p.P./Tag), Treibstoffzuschläge vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch) Partnerfirma: Ugostiteljsko Turisticki Obrt Frane, Fam. Maruncˇic´

Preise p.P. in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine Hauptdeck hinten 1690 2-Bettkabine Hauptdeck 1890 Einzelkabine Hauptdeck 2490 2-Bettkabine Oberdeck hinten 1990 2-Bettkabine Oberdeck 2090 2-Bettkabine Promenadendeck 2190 Alleinbenutzung HD /OD 890/990 Flug Zürich–Dubrovnik/Zagreb–Zürich oder v.v. 490 mit Croatia Airlines inkl. Taxen und Gebühren Annullations-/Extrarückreiseversicherung 73 NEU ab 2014: MV Paradisbbb+ 8 Tage ab Fr. 1390.– (Rabatt von Fr. 400.– bereits abgezogen, ohne Flug, inkl. alle 9 Ausflüge im Wert von Fr. 300.–) Abfahrten wöchentlich Sonntag–Sonntag 2014: bis 22.06. und 17.08. bis 12.10. 2015: ab 26.04. bis 21.06. und 16.08. bis 11.10. Gleiche Reise wie MV Thurgau Dalmatia mit kleinen Änderungen: statt Metkovic´ zur Insel Hvar.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014 |

SCHAUFENSTER

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AMERICAN FAVORITES | 43

Vielfältig aufgestellt: American Favorites führt neu einen NatureCheesecake, einen Lachsbagel und ein Mini Banana Bread. Neu: American Favorites Cheesecake nature ganz* 580 g, Fr. 14.–

Neu: American Favorites Bagel mit Lachs*, 155 g, Fr. 4.80

Neu: American Favorites Mini Banana Bread*, 90 g, Fr. 2.20 * in grösseren Filialen

Born in the USA Bild: Simone Vogel, Styling: Katja Rey

Banana Bread, Cheesecake und Bagel mit Lachs: Die Migros-Eigenmarke American Favorites macht ihrem Namen alle Ehre und bringt drei weitere Klassiker amerikanischer Esskultur in die Schweiz.

D

ie Küche in den USA entwickelte sich vor allem aus der Esskultur ihrer Einwanderer. Ein bisschen Amerika in die eigene Stube holen, das ist seit einem Jahr mit der Produktlinie American Favorites möglich. Die ist so vielfältig wie das Land der unbegrenzten Möglichkeiten selbst. Der neue American Favorites Bagel mit Lachs und Meerrettichmayonnaise ist ein typisch amerikanischer Bagel mit Mohnbestreuung. Ursprünglich stammt dieses ringförmige Brotteig-

gebäck aus der jüdischen Küche und wird im Originalrezept vor dem Backen kurz gekocht, daher die feste Konsistenz.

Amerikanische Originalrezepte, Schweizer Qualität Die Erfindung des amerikanischen Cheesecake ist zurückzuführen auf das Missgeschick eines Käsers im Bundesstaat New York. Beim Versuch, den französischen Käse Neufchâtel zu kopieren, gab er versehentlich zu viel

Rahm in die Masse. Die Migros hat jetzt neu den American Favorites Cheesecake als ganze Torte im Angebot. Während der Weltwirtschaftskrise in den 30er-Jahren erfanden amerikanische Hausfrauen das Banana Bread. Sie wollten überreife Bananen nicht wegwerfen und machten kurzum einen Kuchen daraus. Die Produkte von American Favorites werden nach amerikanischen Originalrezepten, aber in Schweizer Qualität produziert. AW


SCHAUFENSTER 44 |

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FOOD

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NR. 24, 10. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Ofenzucchetti mit Couscous Hauptgericht für 4 Personen und circa Fr. 9.– o

■ Backofen auf 190 C vorheizen. 4 Zucchetti längs halbieren. Fruchtfleisch mit einem Teelöffel herauslösen, dabei ½ cm Rand lassen. Zucchettifleisch fein hacken und beiseitestellen. Zucchetti mit wenig Olivenöl bepinseln und ca. 10 Minuten backen, bis sie knapp bissfest sind. ■ 2 dl Gemüsebouillon aufkochen. 150 g Couscous beigeben. Pfanne vom Herd nehmen und Couscous 10 Minuten zugedeckt quellen lassen. Mit einer Gabel auflockern und mit 1 EL Olivenöl mischen. ■ 1 Frühlingszwiebel in Ringe schneiden, 150 g Cherrytomaten vierteln. 1 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebelringe, Tomaten und Zucchettifleisch 5 Minuten dünsten. Mit dem Couscous, 3 EL Pesto Genovese und 3 EL geriebenem Sbrinz mischen. In die Zucchetti füllen und servieren.

Knusprig-cremiger Doppeldecker

Belebender Teegenuss

Eine Haselnusscreme, eingebettet zwischen zwei knusprigen Butterkeksen – das ist das Petit Beurre Sandwich Noisette. Im Sechserpack zu je zwei Stück ist der neue Doppeldecker von Midor ideal portioniert, um den kleinen Hunger zu stillen. Petit Beurre Sandwich Noisette, 6 x 2 Stück, Fr. 3.90 In grösseren Filialen

Dieser Yogi Tea weckt die Lebensgeister. Seine Mischung besteht aus Kräutern und Gewürzen, Assam-Tee und grüner Mate. Cranberries und Hibiskus verleihen dem Aroma eine fruchtige Note. Alle Zutaten stammen aus biologischem Anbau. Bio Yogi Tea Positive Energie, 17 Beutel, Fr. 5.–

Die Zucchetti werden mit Couscous und Tomaten gefüllt. Dazu kommt würziger Pesto.

In grösseren Filialen

Knäckebrot ohne Gluten und Laktose Gute Nachricht für alle, die sich bewusst glutenfrei ernähren möchten: Von Wasa gibt es jetzt ein Knäckebrot ohne Gluten und Laktose. Es ist insbesondere für die Ernährung bei einer Glutenunverträglichkeit geeignet. Wasa glutenfrei, 275 g, Fr. 4.90 In grösseren Filialen

Hummus-Dip in drei Variationen Hummus, die orientalische Spezialität aus pürierten Kichererbsen, hat längst die Apérobuffets erobert. Jetzt hat Anna’s Best den feinen Dip als fixfertiges Antipasto-Trio kreiert, mit Tomate, Curry und Oliven. Im Schälchenformat präsentiert, eignet sich das Produkt perfekt fürs Picknick oder Grillieren. Anna’s Best Hummus Trio, 210 g, Fr. 4.90 In grösseren Filialen


H C S I R F T K R MA

M-TIPP Bringen Sie Ihre Gäste in Sommerlaune mit einem gebackenen TomatenPoulet. Das Rezept finden Sie auf www.saison.ch/ de/m-tipp und alle Zutaten frisch in Ihrer Migros.

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Sbrinz gehobelt, «Aus der Region.» reif, Schale, per 100 g

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Schweins-Holzfällersteak Schweiz, per 100 g

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M-Classic St. Galler Schüblig Schweizer Fleisch, 2 Stück, 250 g

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Goldbuttfilets, MSC* Wildfang aus dem Nordostatlantik, per 100 g

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Grillwurst mit Käse im Duo-Pack Schweiz, 600 g

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Kaltwassercrevetten, MSC* Nordostatlantik, per 100 g


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BLUMEN & PFLANZEN

WEITERE ANGEBOTE. FRÜCHTE & GEMÜSE Anna’s Best Monatssalat, 200 g 3.35 statt 4.20 20% Kopfsalat grün, Schweiz, pro Stück 1.10 Nektarinen gelbfleischig, Spanien/Frankreich/Italien, per kg 2.95 statt 5.90 50% Kopfsalat, «Aus der Region.», pro Stück 1.10 statt 1.50 25% Champignons weiss, «Aus der Region.», Schale à 500 g 3.35 statt 4.80 30% Gurken, Bio, aus der Schweiz, pro Stück 1.90 statt 3.20 40% Baby Leaves, «Aus der Region.», Schale à 150 g 2.70 statt 3.90 30% Birnen Conférence, aus Belgien, per kg 2.60 statt 3.20 Netzmelone Cantaloup, aus Italien, pro Stück 2.10 statt 2.60 Avocado «Hass», aus Peru und Südafrika, pro Stück 1.10 statt 1.40 Himbeeren, aus Spanien, Schale à 250 g 3.40 statt 4.50

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Schweins-Holzfällersteak, Schweiz, per 100 g 1.20 statt 2.– 40% Grillwurst mit Käse im Duo-Pack, Schweiz, 600 g 5.70 statt 9.60 40% Gesamtes Léger Sortiment 20x 20x PUNKTE Rapelli Salami geschnitten und am Stück, z.B. Classico, Schweiz, 118 g 3.95 statt 5.70 30% Hobelfleisch geschnitten, Schweiz, 125 g 6.80 statt 8.50 20% Optigal Poulet-Unterschenkel gewürzt, auf Grillschale, Schweiz, per kg 8.– statt 16.– 50% Kaltwassercrevetten, MSC, Nordostatlantik, per 100 g 2.95 statt 4.70 33% * M-Classic St. Galler Schüblig, Schweizer Fleisch, 2 Stück, 250 g 2.80 statt 4.10 30% Champignon-Lyoner, Schweizer Fleisch, Schale, per 100 g 1.60 statt 2.05 Bauernschinken, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, Schale à 217 g 4.90 statt 7.– 30% Bauernspeck, Schweizer Fleisch, Schale, per 100 g 3.90 statt 5.45 25% Beef Jerky, Schweizer Fleisch, Schale, per 100 g 7.45 statt 9.35 Swiss Beef Chips, Schweizer Fleisch, Schale à 80 g 3.90 statt 4.90 Swiss Chicken Chips, aus der Schweiz, Schale à 72 g 3.90 statt 4.90 Turkey Chips, aus der Schweiz, Schale à 70 g 3.90 statt 4.90 Rohschinken Waves, Schweizer Fleisch, Schale à 81 g 3.90 statt 4.90

Horse Chips, Schweizer Fleisch, Schale à 81 g 3.55 statt 4.45 Kalbsbrustrippen mariniert, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.40 statt 1.90 25% Erhältlich in der Selbstbedienung Fackelspiess, Schweizer Fleisch, per 100 g 2.– statt 3.35 40% Lammvoressen mit Bein, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per kg 8.25 statt 16.50 50% Cowboy-Steak, aus der Schweiz, per 100 g 2.30 statt 2.90 Erhältlich in der Selbstbedienung Atlantik Rauchlachs, herzhaft geräuchert, Zucht, aus Norwegen, Stück à 100 g 4.90 statt 6.20 Goldbuttfilets, MSC, Wildfang aus dem Nordostatlantik, per 100 g 2.– statt 2.90 30% * Rindshuft, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 5.40 statt 7.10 Erhältlich an der Bedienung Schweinskoteletts, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.80 statt 2.50 25% Schweinsnierstück Steak/Plätzli, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 3.10 statt 4.10 Schweinsbraten vom Hals, TerraSuisse, «Aus der Region.», aus der Zentralschweiz, per 100 g 1.75 statt 2.50 30%

BROT UND MILCHPRODUKTE WM-Fussballbrötchen, 65 g 20x 1.– NEU *,** Valflora Vollrahm UHT im Duo-Pack, 2 x 500 ml 4.65 statt 6.70 30% Sanissa Classic, aha!, 20x 400 g 2.95 NEU *,** Alle Excellence Joghurt, z.B. Himbeer, 150 g –.75 statt –.95 20% Alle Schmelzkäsescheiben, z.B. Gruyère, 600 g 5.25 statt 6.60 20% Winzerkäse, per 100 g 2.– statt 2.50 20% Cantadou Frischkäse im DuoPack, –.90 günstiger, z.B. Kräuter, 2 x 125 g 4.10 statt 5.– Mini-Babybel, Netzli à 15 x 25 g 5.80 statt 7.25 20% Sbrinz extra, «Aus der Region.», extrareif, per 100 g 1.80 statt 2.25 Cocobrazil, per 100 g 2.60 Sbrinz gehobelt, «Aus der Region.», reif, Schale, per 100 g 3.40 statt 4.30 Sbrinz Bröckli, «Aus der Region.», extrareif, Schale à 120 g 3.40 statt 4.25

Minirosen, Fairtrade, pro Bund à 20 Stück 10.80 statt 12.80 Alle Bio Kräuter, im 13-cm-Topf, z.B. Basilikum, pro Pflanze 3.90 statt 4.90 Pfingstrosen, «Aus der Region.», pro Bund à 5 Stück 11.80 statt 13.80 Strauss Surprise Midi, pro Bund 9.80 statt 14.80 33% Phalaenopsis 2 Triebe, pro Stück 11.70 statt 16.80 30% Gartennelken, mehrjährig, pro Topf 4.90 statt 6.50 Lavendel, im 18-cm-Topf, pro Stück 9.80 statt 12.80 Edelweiss, «Aus der Region.», pro Topf 3.95 statt 6.50 33%

WEITERE LEBENSMITTEL Baby Kisss Milch oder Noir im Duo-Pack, UTZ, 2 x 120 g 4.30 statt 5.40 20% Alle Giotto und Raffaello Pralinen, z.B. Raffaello, 230 g 3.80 statt 4.50 15% Toffifee 500-g-Packung, 4 x 125 g 6.90 statt 7.80 ChocMidor Konfektwaffeln Classico, Noir und Diplomat im 3er-Pack (sortenrein), z.B. Classico, 3 x 165 g 5.70 statt 8.55 33% Blévita im Duo-Pack, mit GratisAufbewahrungsbox, z.B. Sandwich Kräuter, 2 x 216 g 9.– statt 10.60 15% Alle Kaffees Bohnen oder gemahlen, UTZ, z.B. Boncampo, 500 g 3.50 statt 4.40 20% Alle Farmer Müesli und Flakes, z.B. Waldbeeren, 500 g 3.80 statt 4.80 20% M-Classic Pizza Toscana im Duo-Pack, tiefgekühlt, 2 x 360 g 5.30 statt 7.60 30% M-Classic Pouletgeschnetzeltes im Duo-Pack, tiefgekühlt, 2 x 350 g 6.85 statt 11.45 40% Rahmglacestängel im 12er-Pack oder Blöckliglace im 6er-Pack, z.B. Vanille, 12 Stück 5.75 statt 7.20 20% Hamburger Box assortiert, 4 x Rind, 4 x Bacon-Cheese, 4 x Poulet, tiefgekühlt 10.85 statt 15.50 30% Alle 7UP und 7UP H2OH! im 6er-Pack, z.B. 7UP Regular, 6 x 1,5 Liter 5.85 statt 11.70 50% Alle Ice Tea in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Zitrone 4.05 statt 8.10 50% Aproz Thé Grüntee-Minze 50 cl oder 6 x 50 cl, z.B. 50 cl 20x 1.30 NEU ** Aproz Thé Weisstee-Hibiskus 50 cl oder 6 x 50 cl, 20x z.B. 50 cl 1.30 NEU *,** Aproz Thé Weisstee-Birne 50 cl oder 6 x 50 cl, z.B. 50 cl 20x 1.30 NEU *,** Tomatensauce Salsa all’italiana Napoli im 3er-Pack, 3 x 500 ml 5.– statt 7.50 33% Alle M-Classic Teigwaren, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.50 günstiger, z.B. Hörnli, 500 g 1.– statt 1.50

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NEAR-/NON-FOOD Exelcat Natur-Häppchen Senior, 4 x 85 g 3.30 NEU *,** 20x Gesamtes Sun Look Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Basic Mini Size, SF 30, 50 ml 2.90 statt 4.20 30% ** Nectra Colorationen, z.B. dunkelbraun 400, 20x 1 Packung 11.80 NEU ** Gesamtes I am Hand Sortiment (ohne I am Natural Cosmetics), z.B. Hand- und Nagelbalsam, 20x 100 ml 2.80 NEU ** Listerine Produkte in Mehrfachpackungen, z.B. Zahn- und Zahnfleischschutz im Duo-Pack, 2 x 500 ml 11.50 statt 14.40 20% ** M-Plast Wundspray, 50 ml 20x 5.90 NEU *,** Pedic Sommerfussbutter Pomegranate Spring Water, 20x 150 ml 7.50 NEU *,** Alle Sloggi Double Comfort und Sensual Fresh Artikel, gilt nur für 4 identische Produkte, z.B. 4 Stück Sloggi Slip Maxi Double Comfort 56.70 statt 75.60 4 für 3 ** Diverse Herren Boxer und Slips im 3er-Pack, z.B. Boxer gestreift und kariert, Gr. S–XL 19.90 ** Diverse Herren Short im 3er-Pack, z.B. Short gestreift, Gr. S–XL 14.90 Exelia in 3-Liter-Flaschen, z.B. Florence 7.80 statt 13.– 40% ** Cleverbag Herkules, 5 Rollen à 35 Liter 12.90 statt 17.– ** Miobrill Reinigungsschwämme Soft & Strong, 4 x 3 Stück, 3 Set + 1 gratis 4.80 statt 6.40 25% ** Microwellen-Geschirr oder Shaker, z.B. Transportteller 1 Liter, 2 Stück 12.– statt 24.– 2 für 1 ** Titan und Antares KochgeschirrSerien, z.B. Titan Bratpfanne Induktion, Ø 28 cm 34.50 statt 69.– 50% ** WM-T-Shirt Schweiz 14.90


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SCHAUFENSTER

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NONFOOD | 53

RAPPENSPALTE

Zeigt her eure Beine! Viele Angestellte in Banken, Versicherungen oder im Verkauf dürfen im Sommer nicht mit nackten Beinen zur Arbeit erscheinen. Eine Strumpfhose, welche die Beine kühlt, kommt da wie gerufen. Die Faser Keep Cool eignet sich besonders gut für Businesskleidung, weil sie einen kühlenden Effekt hat, hauchdünn ist und am Bein fast unsichtbar erscheint. Keep Cool Strumpfhose, Fr. 17.80 In grösseren Filialen erhältlich

Wenn der Ball im Sand lockt Beachvolleyball ist der ideale Sport für all jene, die gern unter freiem Himmel den Volleyball übers Netz dreschen – sei dies auf einem Sandfeld in der Badi oder auf einem autonomen Platz. Mikasa liefert dafür einen 290 Gramm leichten Beachvolleyball, der aus synthetischem Leder hergestellt ist und viel (Doppel-)Spass garantiert. Mikasa Beachvolleyball, Fr. 29.90 In ausgewählten SportXX-Filialen und unter www.sportxx.ch

Die gebürtige Portugiesin Katja Alves (52) schreibt Kinderbücher, Hörspiele und Kurzgeschichten. Vor kurzem ist ihr neuestes Kinderbuch «Hier kommt Fritz – Der schlaue Plan» im Verlag Orell Füssli erschienen. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Mit zwölf habe ich an einer Tankstelle Autos schamponiert. Das Trinkgeld war grandios. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meine Schreib- und Lesebrille. Ohne sie bin ich ruiniert.

Gute Laune daheim

Wofür geben Sie gern viel Geld aus?

Die Primavera-Duftmischung Gute Laune ist ein belebender Mix ätherischer Öle wie Orange, Limette und Osmanthus mit fruchtig-exotischer Duftnote. In einer Duftlampe kann sie in vielen Lebenslagen unterstützend wirken. Sie weckt müde Geister, belebt und erfrischt. Für die Duftmischungen werden ausschliesslich naturreine ätherische Öle verwendet. Primavera Duftmischung, 5 ml, Fr. 10.70

B-K-S! Bücher, Kleider, Schuhe.

Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Ein kurzer Ausflug nach Grönland. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Sparen Sie auf Gedeih und Verderb. Aber bitte nicht beim Kauf meiner Bücher!

In grösseren Filialen erhältlich

Wofür gäben Sie die letzten 100 Franken aus?

B-K-S! (Aber diesmal, dem kargen Budget angepasst, aus dem Brockenhaus.)

Soforthilfe für die Haut Reife Haut benötigt eine besondere Anti-Aging-Pflege. Revitalift Magic Blur beinhaltet kraftvolle Wirkstoffe, welche die Haut optisch glätten und ihr ausreichend Feuchtigkeit spenden. Die weichzeichnende Opti-Blur-Technologie reflektiert Licht auf der Haut, um sofort das Erscheinungsbild von Fältchen und Poren zu mildern. Die mit ProRetinol A und Dermalift angereicherte Formel bekämpft Zeichen der Hautalterung. Revitalift Magic Blur, 30 ml, Fr. 17.80 In grösseren Filialen erhältlich

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Kinder- und Jugendkultur.

Was kann man für Geld nicht kaufen?

Da fällt mir zu jedem Buchstaben etwas ein: von A wie Anglerglück bis Z wie Zuversicht. Mit wem gingen Sie gern auf Shoppingtour?

Mit Boni Koller, dem Sänger von Baby Jail und Schtärneföifi, und dem Dalai Lama. Interview: Lea Simeon


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GLACENEUHEITEN | 55

„ Schwedenbecher, 175 ml, Fr. 1.90 In grösseren Filialen

„ Sélection PURE Rooibos Honey, 450 ml, Fr. 6.90 „ Mary Jane’s Coffee Olé 450 ml, Fr. 6.90 „ MegaStar mini ??? give me a name, 4 x 65 ml, Fr. 5.90 „ Frozen Yo Apple & Mango, 170 ml, Fr. 1.90

Sommer ist Glacezeit. Da kommen die fünf neuen Sorten gerade richtig.

Die M-Industrie stellt viele beliebte Migros-Produkte her. Dazu zählen auch die neuen Glacekreationen.

Eiskalter Schatz

Bild: Yves Roth, Styling: Mira Gisler

Die Migros hat bei Glacekreationen auf dem Schweizer Markt die Nase vorn. Fünf neue, exquisite Sorten bereichern ab sofort das Angebot im Tiefkühlregal.

M

ehr als 18 eigene Glacekreationen bringt die Migros jährlich auf den Markt. 5 davon stellen wir nun vor. MegaStar mini «??? give me a name» ist eine mit der blonden Schokolade Dulcey von Valhrona umhüllte Rahmglace. Die zarte Biskuitnote mit einem Hauch von Salz ergibt das besondere Aroma. Dabei braucht der Star noch einen Namen, wie der Sticker auf der

Packung verrät. Auf der Internetplattform Migipedia.ch darf sich jeder an der Namenssuche beteiligen. Sélection Pure Rooibos Honey bringt den Geschmack auf den Punkt: Milch, Rahm, Ei, Zucker – abgerundet mit Yucatan-Honig und Rooibos-Tee. Mary Jane’s Coffee Olé war zweitplatziert bei der Migipedia-Umfrage vor zwei Jahren. Nun hat es die Kaffeerahmglace mit Amarettistücken und

Latte-Macchiato-Sauce endlich auch ins Sortiment geschafft. Der Schwedenbecher interpretiert jetzt den Tortenklassiker eiskalt: Vanilleglace mit einer Biskuitschicht und dem typischen SchwedentortenMarzipan-Dekor, geschichtet im Becher. Frozen Yo, den Joghurt-MilchglaceHit, gibts neu mit Mangomark und Apfelstückchen. Bei so vielen Glaces darf der Sommer heiss werden. JV


JUBILÄUMS-CRUISE: NEW YORK UND FJORDE

10.06.14 ergoasw.ch

«Die Königin der Meere» zum einmaligen Super-Sparpreis Southampton Halifax

New York City

(3 Tage Times Square)

Mit Musiklegende und 5-fachem Grammy-Gewinner James Taylor

ung Bei Buch 014 i2 n bis 25. Ju im Wert

Nr. 160: New York – Southampton 25.08.14 25. – 27.08.14

Swiss Direktflug Zürich – New York Übernachtung in einem Erstklasshotel (4*) am Times Square 27.08.14 New York City, USA (Abfahrt 17.00 Uhr) 28.08.14 Erholung auf See 29.08.14 Halifax, Kanada (09.00 bis 17.00 Uhr) 30.08. – 03.09.14 Erholung auf See 04.09.14 Southampton, GB (Ankunft 06.30 Uhr) 04.09.14 Transfer, Rückflug nach Zürich

et sical Tick Gratis Mu 50.– pro Person – von CHF 1 hicago, König der :C New York oder Wicked n e w ö L r Löwen : König de rg u b m a H hantom oder Das P r. e p O r e d

Southampton

Special: Christmas Shopping im Big Apple

New York City

(3 Tage Times Square)

Das berühmteste Kreuzfahrtschiff der Welt, die «Queen Mary 2» entführt Sie auf eine Reise zwischen zwei Kontinenten oder entlang magischer Fjorde.

Nr. 170: Southampton – New York 12.11.14 12.11.14 13. – 18.11.14 19.11.14 19. – 21.11.14 21.11.14

Flug Zürich – London, Transfer Southampton, GB (Abfahrt 16.30 Uhr) Erholung auf See New York City, USA (Ankunft 06.30 Uhr) Übernachtung in einem Erstklasshotel (4*) am Times Square Transfer, Swiss Direktflug nach Zürich

Während den Tagen auf See warten über 100 Attraktionen darauf, entdeckt zu werden – vom einzigen Planetarium und dem grössten Ballsaal auf See über die erste schwimmende Kunstgalerie und Veuve Clicquot Champagner Bar bis hin zum exklusiven Canyon Ranch Spa Club. Unvergleichlich ist die gute Küche: Raffinierte Menüs zeichnen die «Königin der Meere» aus.

Happy Birthday Queen Mary 2!

Tromso Alesund

Hamburg (2 Tage)

Unsere Mitarbeiter waren bei der Jubiläumsfeier dabei. Finden Sie die Fotos auf unserer Facebook Seite: CruiseCenter – Ihr Kreuzfahrten Spezialist.

Trondheim Andalsnes Bergen Stavanger

Eine Reise durch die Fjorde bis zum Nordkap!

Nr. 180: Zwischen Fjorden und Märchen 06.08.14 06. – 07.08. 07.08.14 08.08.14 09.08.14 10.08.14 11.08.14 12.08.14 13.08.14 14.08.14 15.08.14 16.08.14 17.08.14 18.08.14 18.08.14

Flug Zürich – Hamburg Übernachtung im Erstklasshotel (4*) Hamburg, Deutschland 19:00 Uhr Erholung auf See Bergen, Norwegen 09:00 – 17:00 Uhr Åndalsnes, Norwegen 08:00 – 17:00 Uhr Trondheim, Norwegen 09:00 – 17:00 Uhr Erholung auf See Tromsø, Norwegen 09:00 – 17:00 Uhr Erholung auf See Ålesund, Norwegen 09:00 – 17:00 Uhr Stavanger, Norwegen 09:30 – 18:00 Uhr Erholung auf See Hamburg, Deutschland 07:00 Uhr Transfer, Rückflug nach Zürich

Exklusive CruiseCenter-Preise (in CHF) pro Person bei Doppelbelegung (Limitierte Verfügbarkeit!) inkl. An- & Rückreise, Erstklasshotels, Vollpension an Bord und Hafentaxen Kabine Innen Aussen Balkon Standard Balkon Superior Suite

Nr. 160, 11 Tage 4300.– 3095.– 4520.– 3250.– 4650.– 3320.– 4700.– 3380.– 11150.– 8080.–

Nr. 170, 10 Tage 4490.– 3235.– 4910.– 3560.– 5010.– 3620.– 5390.– 3910.– 7540.– 5390.–

Nr. 180, 13 Tage 2910.– 2095.– 3590.– 2640.– 4390.– 3150.– 5990.– 4260.– 10470.– 7590.–

Inbegriffene Leistungen: Luxuriöse Kreuzfahrt gemäss Programm, Deluxe An- und Rückreisearrangement gemäss Programm (inkl. Flüge in Economy, Übernachtungen in Erstklasshotels (4*), Transfers zw. Hafen, Flughafen und Hotel), Übernachtung in der gewählten Kabinenkategorie, Vollpension an Bord, Benützung der freien Bordeinrichtung, vielseitige Show- und Unterhaltungsprogramme, Live-Musik, Gala-Dinner und Kapitänscocktail, Hafentaxen, sehr gute Betreuung durch die deutschsprechende Reiseleitung der Schiffsgesellschaft. Nicht inbegriffen: Getränke und persönliche Auslagen, Mahlzeiten bei den Verlängerungsprogrammen, g gp g , fakultative Landausflüge, g , Trinkgelder an Bord (ca. USD 12.– / Nacht pro Person), fakultative Annullationskostenversicherung (CHF 55.– bis 125.– pro Person), Auftragspauschale von CHF 29.– pro Dossier. Limitierte Verfügbarkeit: Je nach Flugverfügbarkeit und Buchungsklasse können Zuschläge anfallen.

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CruiseCenter AG · Meierweg 3 · 8006 Zürich · Info@CruiseCenter.ch · Tel: 044 350 89 89

«The LLicence to Cruise»


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014 |

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ERDINGER | 57

Freuen sich auf den Berlin-Marathon: (v. l. n. r.) Philipp Rölli (Malters LU), Christa Dähler (Küttigen AG), Andreas Klein (Kriens LU), Alexa Moser (Gossau SG), Philipp Läubli (Weinfelden), Monica Roth (Unterägeri ZG), Marcel Seewer (Wil SG), Raphaela Nadja Precek (Dübendorf ZH), Eric Dumauthioz (Avully GE) und Bruno Albisetti (Morbio TI).

Berlin, wir kommen!

Diese Läufer haben es geschafft: Sie ergatterten die zehn Startplätze für den ausverkauften Berlin-Marathon. Sponsor ist Erdinger Alkoholfrei.

Bilder: zvg

E

rdinger Alkoholfrei hats ermöglicht: Zehn sportbegeisterte Leserinnen und Leser des Migros-Magazins werden im September am längst ausverkauften BerlinMarathon an den Start gehen. Zum Startplatz dazu gibt es unter anderem professionelle Betreuung vor Ort und den Hin- und Rückflug von und nach Zürich. Dem Aufruf zur Bewerbung im März im Migros-Magazin waren 527 Läuferinnen und Läufer gefolgt. Eine Jury nahm dann die Auswahl der am besten geeigneten Kandidaten vor. Kriterien wie Erfahrung im Marathon oder Halbmarathon sowie persönliche Motivation waren mass-

gebend. Das Migros-Magazin stellt zwei der Auserwählten, Marcel Seewer aus Wil SG und Alexa Moser aus Gossau SG, vor (siehe rechts). Erdinger Alkoholfrei ist schon seit Jahren Sponsor des Berlin-Marathons. Der Bezug zum Ausdauersport kommt nicht von ungefähr, denn das Bier ist isotonisch, kalorienreduziert und vitaminhaltig. Die Vitamine B9 und B12 stimulieren das Immunsystem und fördern die Leistungsfähigkeit. Damit alle Berlin-Fahrer optimal vorbereitet starten können, bietet ihnen Erdinger auch für das Training professionelle Begleitung an. Der Countdown beginnt ... AB

«Ich laufe jeweils 10 Stunden am Stück.» Marcel Seewer (35) wurde schon als Kind von seinen Eltern für das Laufen begeistert. Seit 5 Jahren trainiert der Schreiner aus Wil SG intensiv und läuft wöchentlich 10 bis 12 Stunden am Stück, wobei er jeweils rund 70 Kilometer zurücklegt. Die Teilnahme am Iron-Trail 2013 war seine bisher grösste Herausforderung. Berlin ist für ihn vor allem Fun: Seewer freut sich drauf, die Stadt zu durchlaufen, die er bisher noch nicht gesehen hat.

Erdinger Alkoholfrei, 6 x 33 cl, Fr. 7.50

Alexa Moser (45) hat vor 12 Jahren mit Laufen begonnen. Da war der jüngste ihrer drei Söhne ein Jahr alt. Was als Hobby begonnen hat, ist heute Leidenschaft: Der Start in Berlin ist für die Pflegehelferin aus Gossau SG bereits die zehnte Marathon-Teilnahme. Alexa Moser freut sich schon riesig auf die rund 40 000 «Kollegen», die mitrennen werden, und das grossartige Publikum, das – wie sie gehört hat – «einen förmlich durch den Marathon trägt».

«Mein Ziel in Berlin ist das Ziel.»


20% GÜNSTIGER


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014 |

SCHAUFENSTER

Liebliches Luzerner Land

Luzern war nicht nur die erste Region, deren Produkte das «Aus der Region. Für die Region.»-Label trugen. Die Region zeigt sich auch im Fotowettbewerb abwechslungsreich. Stimmen Sie über das schönste Foto ab.

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 59

Alphörner auf der Rigi

Für Beat Hopfengärtner ist seine Luzerner Heimatregion besonders reizvoll, weil sie so abwechslungsreich ist.

A Mein Stück Heimat In unserer Region fühlen wir uns zu Hause. Fest verbunden mit der Region sind die Produkte, die hier hergestellt werden. Mit inzwischen rund 8000 «Aus der Region. Für die Region.»-Produkten unterstützt die Migros Ihre Gebiete und Produzenten. Und vermittelt so ein kleines Stück Heimat.

uch in der dritten Abstimmungsrunde des Fotowettbewerbs «Aus der Region. Für die Region.» hatte es die Jury nicht leicht. Atmosphärische Bilder aus der Stadt Luzern, imposante Berge und traditionelle Szenen buhlten um die Gunst der Jurymitglieder. Drei Bilder stehen für Sie jetzt eine Woche lang zur Wahl. Immer wieder aufs Neue schätzt Gerd Stam aus Steinerberg SZ seine landschaftlich spektakuläre neue Heimat: «Als Holländer finde ich hier etwas ganz anderes als in meinem flachen Heimatland.» Monique Kröhnert aus Luzern fotografierte einen Steinbock auf dem Niederhorn – kurz nach einem Gewitter. Sie findet immer wieder versteckte Ecken, die einem als Wanderer viel Ruhe bringen. Da ist für sie eine Wandertour übers Wochenende so erholsam wie eine Woche Urlaub. Die Alphornbläser auf der Rigi haben es Beat Hopfengärtner aus Eschenbach LU angetan. Glücklich, wer solche Momente bei perfektem Licht erlebt. Dafür steht Hopfengärtner gern auch etwas früher auf. Wer gewinnt, entscheiden Sie. Der Gewinner darf sich über ein «Aus der Region. Für die Region.»-E-Bike freuen. Gewinnen können aber auch Sie, indem Sie beim Voting mitmachen (siehe unten). In den nächsten Wochen stimmen Sie über die weiteren Fotos aus den anderen Regionen ab. CS

Auf dem Niederhorn

Monique Kröhnert findet, dass sich in ihrer Region ein Wochenendausflug anfühlt wie eine Woche Ferien.

www.ausderregion.ch

So stimmen Sie ab Welches der drei Bilder gewinnt, entscheiden Sie! Stimmen Sie bis zum 15. 6. 2014, 24 Uhr, unter www.ausderregion.ch für Ihren Favoriten. Mitmachen lohnt sich: Unter allen Teilnehmern werden 20 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken verlost. Aus Fairnessgründen hat jeder nur eine Stimme.

Vierwaldstättersee Abschalten und zur Ruhe kommen – das kann Gerd Stam am besten am Vierwaldstättersee.


SAISONKÜCHE 60 |

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KNUTH UND TUCEK

Für die Gemüsecrêpes braucht es unter anderem Das Gemüse sollte nicht zu heiss und zu lange gebraten werden. Currypaste, Kichererbsenmehl, Sojajoghurt, Koriander, Peperoni und Erbsen. Es darf noch Biss haben.

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NR. 24, 10. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Passt ausgezeichnet zur scharfen Currypaste: Kokosmilch für die Sauce.

Den Knuspereffekt erzielt man, indem man die Crêpes mit einer Linsen-Reis-Mischung bestreut.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014

KNUTH UND TUCEK | 61

Scharfe Zungen essen vegan

Virtuose Stimmen, bitterböse Texte: Seit zehn Jahren fegen Knuth und Tucek über die Kleinkunstbühnen. Angesichts ihrer bissigen Gesellschaftskritik erstaunt es kaum, dass die Satireladys vegan essen: Kichererbsencrêpes, zum Beispiel.

Heitere Frauenrunde: «Saisonküche»Köchin Margaretha Junker, Nicole Knuth und Olga Tucek (von links) beim Erbsenschälen.

«Denn vegane Restaurants sind noch immer die Ausnahme, und einige Veranstalter kommen ins Rotieren, wenn wir sie um vegane Verpflegung bitten. Also, her mit den Erbsen!» Die Diskussion um Ernährungsfragen ist damit lanciert. Der Mensch isst ohnehin nicht mehr einfach das, was auf den Tisch kommt, sondern stellt sich

zuerst die Frage, was er essen will. Ist er nun ein omnivorer Esser, ein Flexitarier, Pescetarier, Vegetarier oder ein Veganer? «Oder vielleicht gar Frutarier, der weder Tieren noch Pflanzen wehtut und nur Obst isst, das auf der Erde liegt?», wirft Margaretha Junker in die gutgelaunte Frauenrunde. «Genau, und dann gäbe es auch noch die AVAP (as vegan as

AUFGETISCHT

Knuth und Tucek Per Zufall haben sich Schauspielerin Nicole Knuth (49), die Enkelin von Gustav Knuth, und Sängerin Olga Tucek (40) kennengelernt. Seit rund zehn Jahren sind sie gemeinsam auf der Bühne unterwegs und wurden 2011 mit dem Salzburger Stier, 2013 mit dem Schweizer Kleinkunstpreis Cornichon und 2014 mit dem deutschen Pendant in der Sparte Chanson/Lied/Musik ausgezeichnet.

Was haben Sie auf Vorrat? Knuth: Reis, Gemüse, Salat und Kaffee. Tucek: Reis, Zwiebeln, Früchte und Tee. Wie oft kochen Sie pro Woche? Knuth: Zu wenig! Tucek: Mehrmals, wenn

wir nicht auf Tournee sind.

Kochen ist für Sie … Knuth: … eine hohe Kunst, an der ich noch immer lerne. Tucek: … Entspannung. Ich koche nie unter Zeitdruck. Was würden Sie nie essen? Knuth: Nie wieder Fleisch.

Powerduo mit Biss: Olga Tucek (links) und Nicole Knuth. Tucek: Fleisch. Eier und Milchprodukte versuche ich zu vermeiden.

Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Knuth und Tucek: Mit den Künstlerinnen Erika Stucky, Corin Curschellas, Dodo Hug und Gardy Hutter.

Bild: David Baumgartner

D

ie Medien geizen nicht mit Komplimenten. «Knuth und Tucek begeistern mit originellen Gedankengängen», schreibt zum Beispiel die «Neue Zürcher Zeitung». Wer im Theater die volle Wahrheit und den finsteren Humor des Kabarettduos überlebt, wird immer wieder kommen. Knuth und Tucek wissen nicht nur ihre Kritiker, sondern auch ihr Publikum zu begeistern. Und dies, obwohl ihre geballte Ladung an Witz, Esprit und bitterböser geistiger Nahrung so weit weg von oberflächlichem Humor ist wie die katholische Kirche vom Zölibat. Kabarettfans, die Knuth und Tucek zum ersten Mal erleben, bleiben ihnen an den Lippen kleben – oder verlassen fluchtartig das Theater. Etwa so, wie ein Fleischtiger die Tafelrunde verlässt, wenn er sich unerwartet mit einem Tofuragout konfrontiert sieht. Im Theater Ticino in Wädenswil ZH geht es heute aber nicht um Tofu, sondern um gefüllte Kichererbsencrêpes. Hier im «Ticino» fühlen sich Knuth und Tucek wie zu Hause. Hier feierten sie mit ihrem neusten Stück «Freiheit» Premiere. Und hier, in der angegliederten Theaterbeiz, lassen sie sich heute von«Saisonküche»-KöchinMargaretha Junker bekochen – und bekommen von ihr zur Begrüssung eine Portion Erbsen zum Schälen in die Hand gedrückt. «Wir sind Küchenarbeit gewohnt. Auch auf unseren Tourneen», sagt Nicole Knuth.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014 |

possible), also die so vegan wie möglich Essenden, zu denen wir in unserem geliebten Jura werden. Und dabei beim Fondue für einige Gabelumdrehungen unsere Prinzipien vergessen», sagt Nicole Knuth. «Nein, missionarisch sind wir nicht unterwegs», hält Olga Tucek fest. «Wir finden es aber sehr sinnvoll, sich vegan zu ernähren. Entscheiden muss das aber jeder selber.» Sich vegan zu ernähren, erfordert kulinarische Ideen. Margaretha Junker hat sie und stellt den Künstlerinnen ihr Rezept vor: «Die Crêpes füllen wir mit Erbsen, Peperoni, Broccoli, Koriander, Kokosmilch und Currypaste.» Sagts und unterhält sich weiter angeregt mit den Künstlerinnen über eine ausgewogene vegane Ernährung, während an der Ecke die Hunde Murphy und Tinka auf einen Happen lauern. Bloss: Was soll man ihnen geben? Eine Broccolirose vielleicht? «Gar nichts», sagt Olga Tucek. «Wir ernähren Murphy und Tinka weder vegan noch vegetarisch. Animal Happyend hat sie uns vermittelt, eine wohltätige Institution, die sich für Vierbeiner im Ausland und in der Schweiz einsetzt.»

Von Männern mit Bärten und gefrässigen Komikerinnen Die Broccolirosen landen also vollzählig im Wok, und Margaretha Junker widmet sich den Crêpes, begleitet von einer Tasse Grüntee und einigen bissigen Kommentaren von Knuth und Tucek. So zischt es nicht nur aus der Pfanne, sondern auch aus den Mündern des Kabarettduos, das der Köchin nun von den Teufeln des 21. Jahrhunderts erzählt: von Waffenlobbyisten und Weltfriedensaktivisten, von Konvertiten und pädophilen Priestern, von Männern mit Bärten und Frauen in Offroadern. «Es ist angerichtet!» Margaretha Junker bittet zu Tisch. Gefrässiges Schweigen kehrt ein. Vorhang zu! Applaus! Text: Martin Jenni Bilder: Bruno Bolinger

www.knuthundtucek.ch www.theater-ticino.ch

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KNUTH UND TUCEK | 63

Kichererbsencrêpes mit Gemüsecurry ZUTATEN 400 g Erbsen 2 Peperoni 500 g Broccoli 3 EL Rapsöl 2 EL MassamanCurrypaste 3 EL Kokosmilchpulver 1,5 dl Wasser 2 Bund Koriander 1 Limette 1 Sojajoghurt Für die Crêpes: 50 g rote Linsen 50 g Jasminreis 200 g Kichererbsenmehl, aus dem Asia Shop 100 g Weissmehl 3,5 dl Wasser Kräutersalz Öl zum Braten

ZUBEREITUNG 1. Für die Crêpes Linsen und Reis mit Wasser bedeckt ca. 30 Minuten einweichen. Wasser abgiessen und beiseitestellen. Kichererbsenmehl, Mehl und Wasser zu einem dickflüssigen Teig rühren. Leicht salzen und 15 Minuten ruhen lassen. 2. Erbsen aus der Schote lösen. Peperoni halbieren, entkernen. Peperoni und Broccoli in mundgerechte Stücke schneiden. Etwas Öl im Wok oder in einer Bratpfanne mit hohem Rand erhitzen. Peperoni und Broccoli darin ca. 5 Minuten unter Rühren braten. Erbsen daruntermischen und einige Minuten mitbraten. Currypaste beigeben und mitdünsten, bis es gut riecht. Kokosmilchpulver und Wasser verrühren, dazugiessen und 5 Minuten fertig kochen. Kräuterblättchen dazuzupfen. Die Hälfte der Limette auspressen und das Gericht mit etwas Limettensaft abschmecken. Warm halten. 3. Eine beschichtete Bratpfanne mit Öl einpinseln. Etwas Crêpesteig hineingiessen. Unter Schwenken der Pfanne den Teig dünn auslaufen lassen. 1 EL Linsen-Reis-Mischung darüberstreuen. Bei mittlerer Hitze Crêpes beidseitig goldbraun backen. Zugedeckt warm halten. Auf diese Weise 8 Omeletten backen. Crêpes mit Gemüse anrichten. Joghurt dazuservieren.

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und so den spektakulären Durchbruch erschaffen – die berühmte Kataraktstrecke. 11. Tag: Novi Sad. Unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt (*) mit Besuch des Klosters Krusedol. 12. Tag: Kreuzen auf der Donau. Erholen Sie sich an Bord und geniessen Sie die vorbeiziehenden Landschaften (*). 13. Tag: Bratislava. Von Komarno aus unternehmen Sie einen Ausflug (*) nach Bratislava, Hauptstadt der noch relativ jungen Republik Slowakei. 14. Tag: Krems–Melk. In Melk besichtigen Sie das auf einem steilen Bergrücken hoch über der Donau liegende Benediktinerstift (*). Die Stiftskirche gilt als die schönste Barockkirche nördlich der Alpen. 15. Tag: Passau–Schweiz. Am Morgen erreichen Sie Passau. Ausschiffung und Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu den Einstiegsorten.

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Tulcea Oltenita

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Abfahrtsorte 05:30 Burgdorf p 05:45 Basel SBB 06:20 Aarau SBB 07:00 Baden-Rütihof p 07:30 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal p 07:50 Winterthur, Rosenberg 08:15 Wil p Reiseformalitäten Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass.

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1. Tag: Schweiz–Passau. Anreise nach Passau mit modernem Komfort-Reisebus. Anschliessend Einschiffung. Um 17.30 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Wien. Wien steckt immer wieder voller Charme. Entdecken Sie Wien auf einer Stadtrundfahrt (*). 3. Tag: Budapest. Das malerische Budapest, eine Stadt voller Lebensfreude, erleben Sie auf einer Stadtrundfahrt (*). 4. Tag: Kalocsa–Mohacs. Unternehmen Sie einen Ausflug in die Pustza mit Besuch einer typischen Czarda (*). 5. Tag: Belgrad. Besichtigen Sie die in den vergangenen Jahrzehnten stark modernisierte Stadt mit der grössten orthodoxen Kirche des Balkans auf einer Rundfahrt (*). 6. Tag: Passage Eisernes Tor. Heute verbringen Sie den ganzen Tag an Bord und passieren das «Eiserne Tor». Geniessen Sie die ruhige Fahrt vom Sonnendeck aus, und lassen Sie die landschaftlich reizvolle Kataraktstrecke an den Ausläufern der Karpaten an Ihnen vorbeiziehen – ein Höhepunkt Ihrer Reise.

7. Tag: Rousse. Entdecken Sie die viertgrösste Stadt Bulgariens mit dem grössten Donauhafen des Landes auf einer Stadtrundfahrt (*). 8. Tag: Donaudelta–Tulcea. Am Morgen passiert die «MS Bolero» den Stromkilometer Null der Donau. Das weitverzweigte Donaudelta mit Wasserarmen, Inseln und Seen ist die Heimat von vielen Vogelarten. Nachmittags fahren Sie mit Ausflugsbooten zu diesem einzigartigen Naturparadies, wo Sie Fauna und Flora erkunden (*). Das Donaudelta ist eine Welt für sich. Die zahllosen Wasserarme und einsamen Fischerdörfer kann man nur mit dem Boot erreichen. 9. Tag: Oltenita–(Bukarest)–Giurgiu. Stadtrundfahrt Bukarest mit Parlamentsgebäude und dem Freiheitsdenkmal (*). 10. Tag: Kreuzen durch die Walachei. Die Donau strömt breit und gemächlich durch die Walachei. Auf der rumänischen Seite ist die Landschaft flach und reich an Schilf bestandenen Ufern. Auf der Seite Bulgariens erheben sich oft Steilküsten. Auf ihrem Weg zum Schwarzen Meer hat die Donau gewaltige Hindernisse zu überwinden. Sie hat sich in Millionen von Jahren durch Gebirgsbarrieren genagt

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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014

MIGROS LUZERN | 67

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Die Bartnelke ist eine einheimische Schnittblume und wird von den Gebrüdern Blaser in Ruswil unter dem Label «Aus der Region. Für die Region.» (AdR) produziert. Tipp: Wenn das Wasser täglich gewechselt wird, bereiten die Bartnelken lange Freude. Der AdR-Bartnelken-Bund ist in allen Blumenabteilungen der Migros Luzern erhältlich.

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Familienspass mit den Lilibiggs

Ausgelassene Stimmung und einzigartige Atmosphäre: Dafür sorgen am 5. und 6. Juli die Lilibiggs Kinder-Festivals auf dem Zugerberg.

A

m 5. und 6. Juli gibt es für Kids und die ganze Familie an den Lilibiggs Kinder-Festivals auf dem Zugerberg spassige und kindgerechte Unterhaltung: Andrew Bond und seine

Band präsentieren am Samstagnachmittag ihr neustes Album «Alli mached Mischt!». Die beiden Clowns Pepe und Tommy vom Circus Balloni zeigen am Abend ihre Zauberkünste und jonglie-

ren, bevor es dann heisst: Bühne frei für die Familiendisco. Am Sonntag nimmt Jolanda Steiner die grossen und kleinen Gäste mit auf eine Reise ins Märchenland, und Billy und Benno singen Lieder, die von witzigen Erlebnissen während ihrer Weltreise handeln. Attraktionen neben der Bühne und die tolle Atmosphäre machen das Festival zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Familien-Camping: Das kleine Abenteuer Für Familien, die aus dem Wochenende ein kleines Abenteuer machen möchten, gibt es Familiencamping. Das Erlebnis beinhaltet eine Übernachtung im eigenen Zelt, zwei Konzerte am Samstagnachmittag, ein spassiges Abendprogramm mit Clown Pepe und Tommy mit anschliessender Familiendisco, ein Aufwachprogramm mit Märchenerzählerin Jolanda Steiner und viel Sport und Spass. Eine spassige Sache für Gross und Klein: Die Lilibiggs Kinder-Festivals auf dem Zugerberg.

Text: Claudius Bachmann

Sponsoring by Lilibiggs Kinder-Festivals, 5/6.7. 2014, Zugerberg Infos: www.lilibiggs-kinder-festivals.ch Tickets mit 20 Prozent Cumulus-Vorteil: www.cumulus-ticketshop.ch

Fünf Familienpässe zu gewinnen

Die Migros unterstützt die Lilibiggs Kinder-Festivals als Hauptsponsorin und verlost 5 Familienpässe für je 4 Personen für das Konzert vom Samstag, 5. Juli, auf dem Zugerberg. Teilnahme und weitere Informationen auf: www.migrosluzern.ch. Teilnahmeschluss ist der 13. Juni.


IHRE REGION 68 |

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MIGROS LUZERN

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NR. 24, 10. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Migros in den Schwingerhosen

Am 6. Juli engagiert sich die Migros Luzern fürs 108. Innerschweizerische Schwingund Älplerfest in Cham und am 13. Juli fürs Rigi-Schwingen als Hauptsponsorin.

N

ur wenige Tage hat es gedauert, bis rund 6000 Sitzplätze in der Arena auf dem Röhrliberg in Cham für das 108. Innerschweizerische Schwingund Älplerfest (ISV) ausverkauft waren. Wer das Spektakel nicht verpassen will, muss auf einen Rasensitzplatz oder Stehplatz hoffen, die am 6. Juli vor Ort gelöst werden können. Oder aber man verlässt sich auf sein Glück: Die Migros Luzern unterstützt das ISV in Cham als Hauptsponsorin und verlost Tickets, siehe Box rechts. Eine Anreise lohnt sich: Schwin-

gerkönig Kilian Wenger gibt am 6. Juli am Migros-Stand von 10 bis 11 Uhr Autogramme. Daneben laden «Aus der Region. Für die Region.»-Produzenten dazu ein, ihre Produkte zu probieren.

Hosenlupf mit majestätischer Aussicht Ein weiterer Höhepunkt im Innerschweizer Schwingerkalender ist das Bergschwingfest Rigi-Schwingen: Das auf Rigi-Staffel auf rund 1600 Metern über Meer ausgetragene Bergschwingfest

zieht jährlich rund 4500 Zuschauerinnen und Zuschauer auf die Königin der Berge. Als eines der ältesten Bergschwingfeste der Schweiz gehört das Rigi-Schwingen zur festen Schwinger-Tradition. Am 13. oder je nach Wetter am 20. Juli oder 1. August zeigen die 90 Schwinger ihr Können vor imposantem Panorama. Text: Marisa Michlig

Infos zum ISV und zum Rigi-Schwingen auf: www.migrosluzern.ch


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014 |

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MIGROS LUZERN | 69

Nahrung für Bienen

Kunden erhalten an den Fleischtheken der Migros Luzern TerraSuisse-Blumensamen.

Allein im Jahr 2012 sind in der Schweiz 100 000 Bienenvölker verschwunden, die Zahl der Bienen hat sich halbiert. Rund ein Drittel des Anbaus von Nahrungsmitteln ist aber von der Bestäubung der Bienen abhängig – ohne Bienen fehlt es uns nicht nur an Honig, die ganze Landwirtschaft ist beeinträchtigt. IP-Suisse-Landwirte, die für das Label TerraSuisse produzieren, setzen auf einen natur-

nahen Anbau und treffen Massnahmen zur Förderung der Biodiversität. Die artenreichen Blumenwiesen sind Lebensraum für zahlreiche Schmetterlinge, Heuschrecken, Vögel und Kleintiere. In der Woche vom 9. bis 14. Juni schenken die Metzger der Migros Luzern Kundinnen und Kunden an den bedienten Fleischtheken TerraSuisse-Blumensamen für eine private Bienenweide – auch auf dem Balkon.

Einen Blick riskieren

Am Samstag, 14. Juni, zwischen 9 und 12 Uhr öffnet die Klubschule Migros Zug die Türen. Zum zweiten Mal findet im «Metalli» der Weiterbildungsmarkt statt. Erfahren, wie und wo man sich am besten weiterbildet: Am Weiterbildungsmarkt in der Klubschule Migros Zug. Die Migros engagiert sich seit 2007 für den Schweizer Schwingsport: Unter anderem für das 108. Innerschweizer Schwing- und Älplerfest in Cham und das Rigi-Schwingen (im Bild).

W Mit der Migros Luzern ins Sägemehl Die Migros Luzern unterstützt als Hauptsponsorin das 108. ISV 2014 in Cham sowie das Rigi-Schwingen und verlost 10 x 2 Tickets im Wert von je Fr. 20.- für Rasensitzplätze am 6. Juli fürs ISV in Cham und 10 x 2 Tickets im Wert von je Fr. 54.- (inkl. Zugfahrt Goldau− Rigi Staffel−Goldau) für das Rigi-Schwingen vom 13. Juli. Wettbewerbsteilnahme auf www.migrosluzern.ch. Teilnahmeschluss ist der 16. Juni 2014.

Sponsoring by Innerschweizerisches Schwing- und Älplerfest, 6.7.2014, Cham; Rigi-Schwingen, 13.7.2014

arum den samstäglichen Einkaufsbummel nicht mit einem Besuch des Weiterbildungsmarkts verbinden? Der Informationsmorgen der Klubschule Migros Zug findet im ersten Stock des Einkaufscenters Metalli statt und bietet während drei Stunden die Möglichkeit, sich unverbindlich einen Überblick über das Bildungsangebot der Klubschule zu machen. Im Folgenden werden zehn Gründe aufgelistet, warum sich ein Abstecher an den Weiterbildungsmarkt lohnt: 1. Im Lebenslauf hat es noch Platz für ein aussagekräftiges Zertifikat. 2. Das kreative Potenzial soll endlich ausgeschöpft werden. 3. Man will seinem Ausbildungsziel

Was? Wann? Wo?

Weiterbildungsmarkt in Zug Wann: Samstag, 14. Juni, zwischen 9 und 12 Uhr Wo: Klubschule Migros Zug, Metalli, 1. Stock Mehr Infos auf: www.klubschule.ch/ Weiterbildung-Zentralschweiz

einen Schritt näherkommen. 4. Das Rätsel, weshalb alle erfolgreichen Mitarbeitenden zur Klubschule Migros rennen, soll endlich gelüftet werden. 5. Und auch dasjenige der überdurchschnittlichen Prüfungserfolge an eidgenössischen Prüfungen. 6. Es gibt selten eine Veranstaltung, an der man so umfassend und persönlich beraten wird. 7. Es ist einfach schöner, anstelle der Karriere ein Diplom an den Nagel zu hängen. 8. Wenn die beliebteste Bildungsinstitution der Schweiz die Türen öffnet, muss man einfach dabei sein. 9. Der Anlass ist kostenlos. 10. Am Samstag, 14. Juni, zwischen 9.00 und 12.00 Uhr, ist die Agenda noch leer. Text: Jacqueline Achermann

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014

ZOO | 73

Das Baby planscht bereits im Fruchtwasser

Eigentlich unmöglich: Ein Ultraschall beim scheuen und gefährlichen Zwergflusspferd Ashaki im Basler Zolli. Mit einer sanften List gelingt das Kunststück.

«

Bilder: Zoo Basel

Zolli-Tierarzt Christian Wenker (46) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Die Mitarbeiter des Zollis in Anzug und Krawatte oder Abendkleid: Das gibt es nur ein Mal pro Jahr am feierlichen Weihnachtsessen des Zoopersonals. Noch beim Apéro fragt mich Tierpfleger Roland Schweizer im feinen Zwirn, wie denn die Hormonwerte beim Zwergflusspferd-Weibchen Ashaki (8) aussehen. Leider kann ich ihm keine befriedigende Antwort geben: Der Schwangerschaftstest für Zwergflusspferde ist noch nicht erfunden. Die Hormonanalyse, die wir mit über Wochen gesammelten Kotproben von Ashaki versucht haben, ergab keine brauchbaren Werte. «Du musst sie halt trainieren, damit ich einen Ultraschall machen kann», sage ich zu ihm mehr aus Spass, wohl wissend, dass die scheuen und gefährlichen Tiere kaum für ein solches Unterfangen zu haben sind. Drei Tage später ruft mich der Tierpfleger an: «Chasch cho!» Ich bin sprachlos: Mit Rüeblistücken lockt Roland Schweizer das Tier längs an eine flugs eingebaute Zwischenwand aus Gitterstäben im Stall. Ich kann Ashaki zwischen den Stäben hindurch tatsächlich und ohne jede Narkose am Bauch berühren. Als ich mit der Ultraschallsonde vorsichtig die Bauchwand berühre, mampft das Zwergflusspferd artig weiter und hilft sogar durch leichtes Anheben des Hinterbeins bei der Untersuchung mit. Ich frage mich, ob die Eindringtiefe der Schallwellen unseres kleinen Geräts überhaupt ausreicht, um in das Innere des 200 Kilo schweren Dickhäuters vorzudringen. Doch schon ist auf dem Monitor eine flüssigkeitsgefüllte Kammer zu sehen: die Fruchtblase! Mittendrin eine Wirbelsäule, Rippen, ein Kopf und Beine: Ein

Durch die Gitterstäbe hindurch führen die Tierärzte die Ultraschallsonde an den Bauch von Ashaki.

Auf dem Bildschirm zeigt sich ein quicklebendiges kleines Zwergflusspferd.

Bald darauf kommt das kleine Zwergflusspferd gesund zur Welt.

quicklebendiges Zwergflusspferd-Baby planscht da im Fruchtwasser und übt sich sozusagen schon früh in seinem zukünftigen Element. Die beginnende Mineralisierung der Knochen zeigt an, dass es in wenigen Monaten so weit ist. Zusammen mit dem Tierpfleger freue ich mich um die Wette und gratuliere ihm zu diesem grandiosen Vertrauensverhältnis, das er zwischen Mensch und Tier aufgebaut hat.

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NR. 24, 10. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

Vom Peninsula-Hotel hat man die schönste Aussicht auf die Flaniermeile Bund.

Schanghai 31° 14′ N , 121° 28′ O

ATTRAKTIVITÄT

Sehenswürdigkeiten Kulturelles Angebot Shopping

Hongkong und Schanghai gehören zu den boomendsten Metropolen in Asien. Trotz vieler Gemeinsamkeiten bestehen auch grosse Unterschiede. Ein Vergleich.

K

aum eine andere Stadt der Welt hat sich in den letzten Jahren so dra­ matisch verändert wie Schanghai. In der mit 20 Millionen Einwohnern grössten Metropole Chinas verschwin­ den immer mehr Zweiräder aus dem Strassenbild und weichen Autos, über 4000 Wolkenkratzer haben kleinere Häuser verdrängt. Das auch für Tou­ risten empfehlenswerte U­Bahn­Netz besteht heute aus 453 Kilometern oder 80 Kilometern mehr als in New York. Von der Terrasse des Peninsula­ Hotels hat man eine besonders spekta­ kuläre Sicht auf die terrestrischen Ent­ wicklungen. Die Flaniermeile, der Bund, präsentiert sich von dort herausgeputzt wie noch nie. Auf der anderen Seite des Flusses Huangpu erheben sich die Wol­

Aufenthalt in Schanghai Hotelangebot Freiheit Umwelt Die Luftqualität in Schanghai ist wenigstens besser als in Peking, der Fluss Huangpu nicht besonders sauber.

Die Familie Merian wohnt in einer umgebauten Fabrikhalle.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014 |

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Blick vom Victoria Peak: 70 Prozent von Hongkong ist Grünfläche.

Hongkong ATTRAKTIVITÄT

22° 17′ N , 114° 10′ O

Sehenswürdigkeiten Kulturelles Angebot Shopping

Aufenthalt in Hongkong Hotelangebot Freiheit Umwelt

Gabriele Baumgartner schätzt Hongkongs Wanderwege, die 600 Kilometer umfassen.

Dank der Lage am Meer ist die Luftqualität gut, das Wasser im Hafen ist viel sauberer als noch vor 20 Jahren.

kenkratzer des Finanzzentrums Pudong mit dem fast 500 Meter hohen Shanghai World Financial Center.

Schanghai als Eldorado für Selbständigerwerbende Der in Gais AR aufgewachsene Jonas Merian (37) wohnt seit fünfeinhalb Jahren in Schanghai. Nach einem Einsatz für das Internationale Rote Kreuz hat sich der Schweizer selbständig gemacht und begann, alte Möbel in Designobjekte zu verwandeln. Mit Erfolg. Heute lebt er zusammen mit seiner chinesischen Frau Nina Chen (33) und der Tochter Anna (1) in einer umgebauten Fabrikhalle, eine gute halbe Fahrstunde von Pudong entfernt. Nina ist Grafikerin und Fotografin. «Schanghai ist dynamisch und ein


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Mobilität in Schanghai Öffentlicher Verkehr Taxis

Kommunikation Internet/Wi-Fi

Twitter und Facebook sind in China gesperrt.

Velos und Motorräder sind in Schanghai selten geworden.

Der Jadetempel steht für den Kontrast zwischen Tradition und Moderne.

Eldorado für Leute, die sich selbständig machen. Ich lerne viele interessante Menschen aus allen Berufen kennen. Das bietet mir Chancen und Perspektiven, die ich in der kleinen Schweiz nicht hätte», berichtet der Familienvater. Touristen rät er, «1933» zu besuchen. So nennt sich das alte Schlachthaus im Art-déco-Stil. Oder das einstige Kraftwerk nördlich des Bunds, das zum Museum umgewandelt worden ist und Powerstation of Art heisst. «Das Quartier French Concession wiederum begeistert mit seiner Auswahl an Restaurants, gepflegten Strassen mit alten Villen und Einkaufsmöglichkeiten», sagt er. Besonders angetan ist Merian dort von der Umgebung der Strasse Anfu mit ihren kleinen Läden und vielen Speiselokalen. Doch der Glanz der schicken Restaurants

Tourismus in Schanghai

Tourismus in Hongkong

Ausflugsziele

Ausflugsziele

Exotikfaktor

Exotikfaktor

Die Wasserstadt von Zhujiajiao ist ein attraktives Ausflugsziel.

Unbedingt besuchen: Man-Mo-Tempel auf Hongkong Island.

und modernen Hotels trügt: Im einstigen Zentrum des Opiumhandels spricht die grosse Mehrheit der Taxifahrer kein Wort Englisch. Wer nicht verloren gehen möchte, sollte sich von der Rezeption eine Visitenkarte geben lassen, auf der die Adresse in chinesischen Lettern aufgeführt ist. Taxis sind unglaublich preiswert: Eine Fahrt von 15 Minuten kostet drei, vier Franken.

Englisch, Twitter und Facebook sind in Hongkong verbreitet In Hongkong, das politisch ebenfalls zu China gehört und gut sieben Millionen Einwohner und 262 Inseln zählt, sprechen die meisten Taxifahrer Englisch. Zudem erlauben die kommunistischen Machthaber in Peking der Sonderverwaltungszone den Zugang zu Twitter

Wolkenkratzer stehen neben traditionellen Märkten.

und Facebook – im genauso kapitalistischen Schanghai sind beide verboten. Gemeinsam ist den zweieinhalb Flugstunden voneinander entfernten Städten das schier grenzenlose Wachstum. Bereits nächstes Jahr benötigen Expresszüge für die 130 Kilometer lange Strecke Hongkong–Guangzhou in Südchina nur noch 48 Minuten oder halb so lang wie heute. In zwei Jahren soll die einstige portugiesische Kolonie Macau, heute ebenfalls Teil der Sonderverwaltungszone, mit einer 35 Kilometer langen Brücke verbunden werden. Hongkong ist heute schon eine Stadt der Superlative und bietet viel mehr als riesige Einkaufszentren: Mit dem Restaurant Tim Ho Wan findet sich im Stadtviertel Mong Kok das günstigste Michelin-Sterne-Restaurant der Welt


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Mobilität in Hongkong Öffentlicher Verkehr Taxis

U-Bahn, Star Ferry, Doppeldeckerbusse oder -trams!

Kommunikation Internet/Wi-Fi

Stets auf Draht: Alltag in der U-Bahn Hongkongs.

Ausgehen in Schanghai

Ausgehen in Hongkong

Bars

Bars

Sicherheit

Sicherheit

Die fünf Kilometer lange Nanjing Lu ist eine der weltweit grössten Einkaufsstrassen.

Nachts hat es um die Nanjing Lu einige Kleinkriminelle.

mit über 150 Variationen von Dim Sum. Ein Mittagessen mit Grüntee und sechs Häppchen kostet umgerechnet 14 Franken. Bezahlt wird mit Hongkong-Dollar. Mit Englisch kann man sich hier verständigen, allerdings mehr schlecht als recht, obwohl die Sprache schon im Kindergarten unterrichtet wird. Zur Not tut es die Zeichensprache. Keine Verständigungsprobleme gibt es im mit drei Michelin-Sternen dekorierten «Bo Innovation». Dort wird chinesische Fusionsküche mit westlicher Technik vom Feinsten kombiniert. Mong Kok, was aus dem Kantonesischen übersetzt «geschäftige Ecke» bedeutet, weist mit 130 000 Menschen pro Quadratkilometer die höchste Bevölkerungsdichte der Welt auf. Und auf der Insel Lantau thront die weltgrösste frei

sitzende, bronzene, 34 Meter hohe Buddha-Statue. Die Insel ist Teil der über 70 Prozent Grünflächen in der Stadt. Gabi Baumgartner (45) schlägt daraus Kapital und bietet mit WalkHK Stadt- und Wandertouren in Hongkong an. Sie führt Touristen zu weissen Stränden, über Berge, durch Wälder und zu Dörfern in den New Territories, wie der grösste Teil im Norden der Sonderverwaltungszone heisst. Die Balance zwischen der Urbanität und fast menschenleeren Stränden schätzt die passionierte Wanderin besonders. Das Restaurant Hoi Fung Store am Ham Tin Beach im Osten Hongkongs ist der Lieblingsort der Zürcherin und ihres Schweizer Gatten Tobias (49), der sein Geld als Theologie-Uniprofessor verdient. Das Ehepaar lebt mit ihren drei

Bietet eine spektakuläre Aussicht auf Hongkong Island: Aqua Bar.

Hongkong gehört zu den sichersten Metropolen der Welt.

Kindern in den New Territories. Dort sind die Wohnungspreise noch nicht so horrend wie im Stadtzentrum. Erstbesuchern der einstigen britischen Kronkolonie rät Gabi Baumgartner, mit dem Doppeldeckerbus vom Flughafen in die Stadt zu fahren. «Der Blick aus dem Bus auf die Stadt löst ein Wow-Gefühl aus.» Die Aussicht von Sky100, dem 100. Stockwerk des International Commerce Centre im Westen des Stadtteils Kowloons, verstärkt dieses Wow-Gefühl. Es gehört zu den auffälligsten Veränderungen der letzten Jahre, sagt doch Baumgartner: «Als wir 1996 nach Hongkong auswanderten, waren die Gebäude durchschnittlich 25-stöckig. Heute sind es im Schnitt 45 Stockwerke. Die Verdichtung ist enorm. Hongkong hat auf einer Fläche des


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014 |

Essen und Trinken in Schanghai

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In Schanghai fallen die vielen Garküchen auf. Wie lange noch?

Restaurants Weinauswahl

Natur und Kultur Ostchinas

Preis/Leistung

Viele Neueröffnungen mit internationalen Chefs. Teure Weine.

Entdecken Sie eine wenig bekannte Ecke Chinas zwischen Schanghai und Hongkong. Von Schanghai nach Hongkong führt diese Reise in die reizvolle Küstenprovinz Fujian. Die Berge von Wuyishan sind ein optischer Leckerbissen, die Rundhäuser des HakkaVolks einzigartig. Attraktiv ist auch die Hafenstadt Xiamen mit der autofreien Insel Gulangyu.

Essen und Trinken in Hongkong Restaurants

Reisedaten: Ab Schanghai bis Hongkong, Abreise täglich als Privatreise vom 1. 6. 14 bis 31. 3. 15 Weitere Informationen zur Reise: www.travelhouse.ch/SHA7042

Weinauswahl Preis/Leistung

Preis: 5 Tage/4 Nächte ab Fr. 1550.– pro Person im Doppelzimmer (Privatreise)

11 000 Restaurants in allen Preiskategorien. Gourmets freut es.

Das Tim Ho Wan im Stadtteil Mong Kok ist das weltweit günstigste Sterne-Restaurant.

Kantons Uri fast so viele Einwohner wie die Schweiz.» Trotz der Modernisierung sind viele Quartiere authentisch geblieben. Wie seit eh und je verkaufen Einheimische in ihren einfachen Ständen Früchte und Gemüse – mit futuristischen Wolkenkratzern als Nachbarn. Fazit: Beide Metropolen sind attraktiv. Dank der intakteren Umwelt und dem insgesamt breiteren touristischen Angebot lohnt es sich, für Hongkong knapp eine Woche einzuplanen, für Schanghai mindestens drei Nächte. In beiden Städten sind die PeninsulaHotels übrigens besonders gut gelegen. Texte und Bilder: Reto E. Wild

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE

Die besten Restaurant- und Hoteltipps: Der Schweizer Florian Trento (M.) ist Chefkoch des Hotels Peninsula in Hongkong.

lm Preis inbegriffen:  Rundreise gemäss Programm  4 Übernachtungen in Mittelklassehotels  Halbpension, am 2. Tag zusätzlich Nachtessen  Lokale Englisch sprechende Reiseleitung Nicht inbegriffen:  Anreise ab/bis Schweiz  Kombi-Versicherungspaket  Trinkgelder  Evtl. Bearbeitungsgebühren lhrer Buchungsstelle

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014 |

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GARTEN | 81

BLICK ÜBER DEN GARTENZAUN

Im Juni ist im Garten Vollgas geben angesagt

Bilder: Fotolia, Istockphoto

Allgemeine Arbeiten Jäten, jäten, jäten! Jäten verhindert, dass Unkraut versamt, und lockert den Boden. Lockere Böden wiederum können besser Wasser aufnehmen. Sowieso heissts nun, fleissig zu giessen: Gerade Topfbewohner kommen rasch auf Entzug. Sommergewitter machen Schnecken munter! Zum Absammeln eignet sich eine alte Spaghettizange, das weitere Schicksal der Schleimer ist jedes Gärtners ureigener Entscheid. Keine Gnade jedoch für Winden: Johannisund Heidelbeersträucher, die jetzt tragen, sind sonst blitzartig überwuchert.

Blumen Hohe Blütenstauden wie Phlox und Astern stützen. Rittersporn nach der Blüte auf 10 Zentimeter zurücknehmen,

das fördert einen weiteren Austrieb. Das Rausschneiden verwelkter Blüten regt Rosen an, neue Knospen zu bilden. Wildtriebe gleich mit entfernen.

Obst und Gemüse Erdbeeren mit Stroh oder Holzwolle zu unterlegen, verhindert ein Gammeln der Früchte. Him- und Brombeerruten an einem Draht entlangführen, das erleichtert die Ernte. Rhabarber darf wegen des zunehmenden Oxalsäuregehalts nur noch bis Ende Monat beerntet werden. Des Weiteren braucht die Pflanze Zeit, um Kraft für die nächste Saison zu tanken. Zu eng stehende Gemüsesämlinge herauszupfen: Durchs Verziehen erhalten die übrigen mehr Licht, Nährstoffe und Wasser. Bei den Tomaten laufend die Seitentriebe in den Blattachseln mit den Fingern

auskneifen. Erbsen wollen ähnlich wie Kartoffeln mit Erde angehäufelt werden, das fördert Wurzelbildung und Standfestigkeit. Höchste Eisenbahn, Stangen- und Buschbohnen zu stecken. Auch Rüebli sollten noch diesen Monat gesät werden. Laufend Pflücksalat nachsäen. Dem gefällts übrigens auch ausgezeichnet im Balkonkistli! Wintergemüse wie Randen, Weiss-, Blumenoder auch Chinakohl wollen nun direkt ins Freiland gesät werden.

Stufe zu stellen. Mit dem Rasenschnitt Beete und Obstbaumscheiben (maximal 5 Zentimeter dick) mulchen. Sind die Vogelnester verlassen, können die Hecken in Form geschnitten werden. Zu gross gewordene Ziergräser ausgraben und teilen. Bambus wuchert gern. Wer nicht mit einer Wurzelsperre arbeitet, sollte Ausläufer mit einem Spaten abstechen. Text: Almut Berger

www.migrosmagazin.ch

Sträucher und Gräser Sobald die frischen Triebe von Zartgrün auf Grün wechseln, ist es Zeit für einen ersten Formschnitt beim Buchs. Wegen Sonnenbrandgefahr einen bedeckten Tag wählen. Ähnlich sonnenbrandgefährdet ist der Rasen. Es empfiehlt sich, zum Mähen die Messer auf eine hohe

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014 |

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DIGITAL | 83

NERD’S WORDS

Geld oder Liebe? In Online-Partnerbörsen ist das nicht immer eindeutig.

Teure Romanze

mit Reto Vogt

Datingplattformen im Internet erfreuen sich grosser Beliebtheit. Sie führen zu Beziehungen oder gar Eheschliessungen, öffnen aber auch Betrügern Tür und Tor.

S

ie suchen die grosse Liebe und finden die grosse Leere – auf ihrem Bankkonto. Es sind oft Frauen, die sich bei der Partnersuche im Internet in ihren vermeintlichen Traummann verlieben, aber einem Betrüger aufsitzen. Es beginnt harmlos: Nach dem Login blinkt der Posteingang, und die Nachricht eines Mannes liegt im Postfach: «Hallo meine Schöne, wie geht es dir?» Frau fühlt sich geschmeichelt und antwortet. Es entwickelt sich ein Gespräch über Familie, Beruf, Freizeitaktivitäten und Zukunftsträume. Die Betrüger sind geschickt und wissen, was die Chatpartnerin hören will. Sie schreiben kein Wort über Sex, sondern von Liebe und Romantik. Sie verhalten sich zuvorkommend, hören zu und stellen Fragen. Erst wenns um ein Treffen geht, kommen erste Ausflüchte: Die Reise ist zu teuer. Sie bitten, Geld per Western Union oder Money Gram zu überweisen, um sich sehen zu können. Wer zahlt, sitzt in

der Falle! Das Geld ist weg, und weitere Forderungen folgen. Geschröpft wird so lange, bis die Opfer pleite sind. Die Masche ist immer dieselbe: So lange von einer gemeinsamen Zukunft schwärmen, bis das Vertrauen erschlichen ist. Dazu geben sich Betrüger beim «Romance Scamming» oft als englische oder amerikanische Staatsbürger aus, sprechen aber nur durchschnittliches Englisch. Sie arbeiten angeblich fürs Militär oder andere staatliche Organisationen und verraten regelmässig «Geheimnisse». Im Verdachtsfall gilt deshalb: Chatkontakt sofort abbrechen. Texte: Reto Vogt

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Interview: Marianne E. aus Zürich erzählt von einem Betrugsversuch.

APP DER WOCHE

Illustration: Totto Renna

Fussballgeschichte hautnah erleben Es gibt Tore, und es gibt Traumtore. Und davon sind in der Fussballgeschichte einige gefallen. Die Gratis-App Score! World Goals für Android und iPhone ruft diese nicht nur in Erinnerung, sondern bietet darüber hinaus die Möglichkeit, sie nachzuspielen. Gestartet wird bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika: Wer alle vorgegebenen Tore nachgespielt hat, kann durch gewonnene Bonuspunkte weitere Turniere freischalten. Das Spielkonzept sieht vor, durch Fingerstriche auf dem Bildschirm zu Mitspielern zu passen, aufs Tor zu schiessen oder Freistösse in den Winkel zu hauen. Vorsicht: höchste Suchtgefahr!

Spionagejahr Es ist auf den Tag genau ein Jahr her seit Edward Snowden an die Öffentlichkeit ging und sich als Enthüller der weltweiten Überwachungsaffäre zu erkennen gab. Es ist Snowden allein zu verdanken, dass die Welt über die Tätigkeiten des Geheimdiensts NSA so detailliert Bescheid weiss. «Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, die so etwas macht», begründete er damals seinen Entscheid. Snowdens Handeln hatte grosse Auswirkungen auf die Gesellschaft: Das Bekanntwerden der tiefgreifenden Spionage durch die Vereinigten Staaten hiess für manche Anwender, sich zu hinterfragen, wie sie das Internet künftig nutzen sollten. Die meisten machten sich vor dem 9. Juni 2013 null Gedanken darüber, welche Informationen sie im Internet veröffentlichen oder welche Dienste sie nutzen. Ein gesteigertes Bewusstsein im Umgang mit privaten Daten lässt sich noch nicht feststellen – viel wichtiger ist jedoch, dass die Politik die Problematik versteht. Sie als Einzige hat die Instrumente in der Hand, gegen die flächendeckende Überwachung vorzugehen. Und in diesem Bereich lassen sich in der Schweiz glücklicherweise Verbesserungen feststellen. Noch vor Jahresfrist wäre es undenkbar gewesen, dass sich Parlamentarier wie Nationalrat Balthasar Glättli exponiert und ihre Standort- und Telekommunikationsdaten veröffentlicht hätten, um auf die Problematik der Überwachung hinzuweisen.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014

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über Bad oder Dusche, WC, Föhn, Minibar, Fernseher, Klimaanlage und Safe. Die Suiten und die meisten Aussenkabinen haben einen Balkon. Für das leibliche Wohl sorgen zwei Restaurants sowie mehrere Café- und À-la-carte-Restaurants. Ein Theater, ein Casino, eine Disco, ein 4-D-Kino, Bars und Salons, vier Swimmingpools, vier Whirlpools, ein Internetcafé, verschiedene Boutiquen, ein Formel-1-Simulator sowie ein Miniclub für die Kleinen sorgen für Unterhaltung. Das Landausflugsbüro gibt Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Ausflügen. Diese können an Bord gebucht werden − für rundum gelungene Ferien.

Leserinnen und Leser des Migros-Magazins geniessen acht Tage Kreuzfahrt auf dem Mittelmeer an Bord des Kreuzfahrtschiffs MSC Splendida zum Aktionspreis. Zusätzlich ist bei allen Aussen- und Balkonkabinen ein Getränkepaket im Wert von Fr. 120.– inbegriffen.  Reisedaten: Jeden Sonntag vom 14.9.2014 bis 22.2.2015, ausgenommen 26. 10., 16. 11. bis 7. 12., 21. 12. und 28. 12. 2014  Kinder/Jugendliche bis 18 Jahre reisen gratis in der Kabine mit 2 Erwachsenen. Sie bezahlen lediglich die Hafentaxen von Fr. 165.–  Im Preis inbegriffen: Kreuzfahrt in der gebuchten Kabinenkategorie, Vollpension an Bord, Getränkepaket für Aussen- und Balkonkabinen, vielfältige Unterhaltung an Bord, Hafentaxen, Betreuung durch mehrsprachige Bordhostessen, Reisedokumentation  Nicht inbegriffen: Hin- und Rückreise Schweiz–Genua, weitere Getränke und geführte Landausflüge, Serviceentgelt an Bord (7 Euro pro Erwachsener und Nacht), Annullierungskostenversicherung, evtl. Bearbeitungsgebühren der Buchungsstelle  Hin- und Rückreise: Im Reisebus ab diversen Einsteigeorten (Fr. 240.–, Kinder bis 18 Fr. 120.–) oder Anreise mit Privatwagen. Parking Genua: ca. 10 Euro pro Tag.  Buchungen und Informationen: Hotelplan, Tel. 043 211 72 51 E-Mail: cruises@hotelplan.ch www.hotelplan.ch/kreuzfahrten, Angebot 135  Buchbar bis 30. Juni 2014 Es gelten die allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen von MTCH AG. Bei Annullierung gelten die Bedingungen der Reederei. Limitierte Anzahl Kabinen zu diesen Preisen  Die Reiseroute (8 Tage, 7 Nächte) Genua–Neapel–Messina–La Goulette–Seetag–Barcelona–Marseille–Genua  Aktionspreise für Leserinnen und Leser des Migros-Magazins: Reisedaten/Preise in Franken pro Person (Basis Doppelbelegung). Kabinen

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NR. 24, 10. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |


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UNTERHALTUNG | 873

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.6.2014, 24 Uhr

ZUSÄTZLICH: Eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld! Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz) Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.6.2014, 24 Uhr

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Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Kombinieren Sie die vorgegebenen Hinweise nach und nach miteinander, tragen Sie neue Erkenntnisse in das Diagramm ein und finden Sie so heraus, was zusammengehört. Harte Schale, weicher Kern Vor der Stadtdisco stehen jeden Abend vier Furcht einflössende Türsteher. In Wahrheit sind sie aber lieb und nett, ausserdem frönt jeder der vier in seiner Freizeit einem Hobby, das er möglichst versucht, geheim zu halten. Wer trägt welchen Namen, wie lautet sein Spitzname, wie alt ist er und welches ist sein heimliches Hobby?

stricken

dichten

backen

Aquarelle

38

Hobby

36

33

Alter

31

Worker

Lewis

Buddy

Welches Hobby hat Christian?

Heavy

Spitzname

Frage:

Name

Albert Christian

Hinweise 1.) Marc ist genau fünf Jahre älter als Lewis. 2.) Stefan schreibt heimlich Gedichte. Sein Spitzname lautet nicht Buddy. 3.) Alberts Spitzname ist Heavy, Worker backt gern Kuchen und Christian ist der Jüngste der vier. 4.) Der Aquarellmaler, hierbei handelt es sich nicht um Heavy, ist älter als der Mann mit dem Spitznamen Worker.

Marc Stefan

Hobby

Aquarelle backen dichten stricken

Alter

31

Name

33

Albert

Christian

Spitzname

36

Hobby

38

Alter

Marc

Stefan

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 052 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD6 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD6 COLA Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Logical, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.6.2014, 24 Uhr Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Auflösung Nr. 4: 20:Mineralwasser SARAH Gewinner Nr. 20: Lukas Urech, Ennetbaden AG; Hansruedi Hofmann, Wädenswil ZH; Veronika Raimann-Schmid, Neukirch TG

KINDEREGGE

GOALIEQUOTE Nina steht gerne im Goal. In den letzten 5 Spielen hat ihr Team 3 Mal gewonnen. Davon einmal 2:0 und einmal 3:2. Eine Partie ging fielen 1:1 aus und in einer fi elen gar keine Tore. In allen Spielen zusammen hat Nina 4 Tore erhalten, aber ihr Team hat doppelt so viele geschossen. Wie war der Spielstand beim letzten Match?

Rätselspass MÄRCHEN IM KOPF

Nina hat zu viele Märchen gelesen und jetzt ein riesiges Durcheinander. Hilf ihr, die Gedanken wieder zu ordnen. Verbinde die zusammengehörenden Symbole. Immer zwei Symbole gehören zu einem der untenstehenden Märchen.

D

1. Frau Holle

B

Lösung: Das Spiel endete 2:1 für das Team von Nina.

2. Rotkäppchen

C

A

4. Der gestiefelte Kater

E

H G

F

Lösung: 1. (C+D), 2. (A+F), 3. (E+H), 4. (B+G)

3. Froschkönig

Welcher Fussballer bist du? Finde es heraus auf: www.lilibiggs.ch/wm-test

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Das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin der

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Vivai, das Wohlfühl- und Nachhaltigkeitsmagazin der Migros, inspiriert mit Ideen und Trends.

Im Fluss bleiben: mit Muskelkraft durch Brandenburg

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In der aktuellen Ausgabe erfahren Sie, wovon die Menschen in der Schweiz träumen. Ausserdem zeigen wir, wie man mit Bällen die Figur trainiert, und wir inspirieren Sie zur Neuentdeckung der Sommerfrische.

Träume

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RÄTSEL & SPIELE

4MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014 |

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|

UNTERHALTUNG | 91

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 7 4 2 5 9

3 1

9 4 1

5 9 1 8 5 7 7 9 2 6

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

5 6 So nehmen Sie teil 9 3

Auflösung Nr. 23: 816 2 8 4 9 6 3 5 1 7 Gewinner Nr. 22: 5 3 6 1 8 7 2 9 4 Martin Schafer, 9 7 1 4 2 5 6 3 8 3 2 7 5 4 9 8 6 1 Plasselb FR; 4 9 5 8 1 6 7 2 3 Marc Hofstetter, 1 6 8 7 3 2 4 5 9 7 1 3 2 5 8 9 4 6 Langnau am Albis ZH; 6 5 9 3 7 4 1 8 2 Vreny Messerli, 8 4 2 6 9 1 3 7 5 Teilnahmeschluss: Sonntag, 15.6.2014, 24 Uhr Uetendorf BE; Marco Brandon, Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bulle FR; Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. Alice Hochstrasser, Die Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und mit Namen und Wohnort veröffentlicht. Muhen AG

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

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IMPRESSUM

Publizistische Leitung: Monica Glisenti

MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch

Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

Auflage/Leserschaft: Beglaubigte Auflage: 1 558 467 Ex. (WEMF 2013) Leserschaft: 2 413 000 (WEMF, MACH Basic 2014-1) Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Zollinger (Leitung), Rea Tschumi Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Bettina Langenbach (Chefin vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung),

Almut Berger, Andrea Freiermuth, Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Silja Kornacher (Volontärin), Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), Reto E. Wild Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West Ressort Shopping & Food: Eveline Zollinger (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter), Robert Rossmanith (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina Ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Layout: Doris Oberneder (AD), Werner Gämperli, Nicole Gut, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Verena Hochstrasser

Lithografie: René Feller, Reto Mainetti

Geschäftsbereich Verlag: Rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Andreas Hess, Hans Reusser, Angela Scasascia anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), Reto Meisser, Reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Tabea Burri, Theresa Wuitz Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Ringier Print Adligenswil AG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN.

MATTERHORNERLEBNIS WOLLI UND DIE KLIMADETEKTIVE

CUMULUS-MASTERCARD MIT 3000 PUNKTEN STARTBONUS

Die Hörgeschichte «Wolli und die Klimadetektive» bietet Kindern ab 6 Jahren ein ganz besonderes Erlebnis. Mit Karte, Feldstecher und Audioguide ausgerüstet, gilt es für die frisch gebackenen Klimadetektive auf einer einfachen Wanderung sieben Rätsel zu lösen. Ob es ihnen gelingt, erfahren sie zurück in Zermatt, wenn sich die Schatztruhe öffnet.

Beantragen Sie jetzt die kostenlose Cumulus-MasterCard und Sie erhalten einen Startbonus von 3000 Cumulus-Punkten, sofern Ihr Antrag bewilligt wird. Ihre Vorteile: Sie zahlen sowohl für die Haupt- als auch für die Zusatzkarte keine Jahresgebühr. Auch in den Folgejahren nicht. Zudem können Sie mit dem sicheren und praktischen Zahlungsmittel nicht nur weltweit bezahlen, sondern auch Cumulus-Punkte sammeln.

Aktionsdauer: 21. Juni bis 21. September 2014 Preis: Fr. 75.– statt Fr. 125.– (Kinder bis 16 Jahre frei, Tagesteller kann für Fr. 14.– gekauft werden). Im Preis inbegriffen: – Fahrt mit der Gornergrat Bahn von Zermatt auf den Gornergrat und zurück – Mittagessen auf dem Riffelberg (Tagesteller inkl. ein Softgetränk ) – Erinnerungsfoto auf dem Gornergrat – Belohnung in der Schatztruhe bei Zermatt Tourismus Profitieren: Zeigen Sie am Schalter der Gornergrat Bahn in Zermatt Ihre Cumulus-Karte und profitieren Sie vom 40-Prozent-Cumulus-Vorteil. Hinweis: Das Angebot ist nicht kumulierbar. Karte, Feldstecher und Audioguides erhalten Sie gegen ein Depot bei Zermatt Tourismus. Weitere Informationen: www.gornergrat.ch

40%

VORTEIL

Aktionsdauer: bis 30. Juni 2014 Profitieren: Beantragen Sie jetzt Ihre kostenlose Cumulus-MasterCard mit 3000 Cumulus-Punkten Startbonus. Ihre Vorteile: – Keine Jahresgebühr, auch in den Folgejahren – Weltweit Cumulus-Punkte sammeln – Kostenlose Partnerkarte – Neu können Sie in der Migros und an immer mehr Orten kontaktlos bezahlen Hinweis: Der Antrag für die Cumulus-MasterCard ist in der Migros, unter www.cumulus-mastercard.ch oder telefonisch unter 044 439 40 27 erhältlich. Weitere Informationen: www.cumulus-mastercard.ch

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MEHR CUMULUS-VORTEILE: www.migros.ch/cumulus

BLÜTENZAUBER IM PARK SELEGER MOOR

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In Rifferswil, nur wenige Kilometer von Zürich entfernt, befindet sich ein wahres Blütenparadies. Das Seleger Moor ist mit 120 000 Quadratmetern der grösste und schönste Rhododendren- und Azaleenpark der Schweiz. Von April bis Oktober kommen die Besucherinnen und Besucher hier auf einem drei Kilometer langen Spazierweg in den Genuss von Millionen von Blüten. Aber nicht nur die leuchtenden Farben der Azaleen und Rhododendren machen den Zauber dieses Parks aus, auch das Quaken der Frösche und das Zwitschern der verschiedenen Vogelarten begeistern Jung und Alt gleichermassen.

Haben Sie schon Pläne für den Sommer? Eurocentres Sprachaufenthalte bieten Ihnen die Möglichkeit, einen unvergesslichen Sommer voll von Sprache, Kultur und Spass zu erleben. Lernen Sie Ihre Wunschsprache an einer Traumdestination und runden Sie Ihren Sprachaufenthalt mit spannenden Freizeitaktivitäten in Begleitung von neuen Freunden aus aller Welt ab. Buchen Sie jetzt ein LastMinute-Angebot und profitieren Sie von 2-fachen CumulusPunkten.

Aktionstag: 17. Juni 2014 Profitieren: Weisen Sie Ihre Cumulus-Karte an der Kasse vor und geniessen Sie das Blütenparadies am Aktionstag kostenlos. Weitere Informationen: www.selegermoor.ch

FREIER EINTRITT

Aktionsdauer: bis 10. August 2014, für alle Schulstandorte Profitieren: Buchen Sie jetzt unter www.eurocentres.com oder gratis per Telefon 0800 855 875 einen Sprachkurs mit Unterkunft und Sie erhalten 2-fach Cumulus-Punkte auf Ihre Buchung. Bei einem 4-wöchigen Sprachkurs in unserer Schule in Brighton inkl. Unterkunft erhalten Sie so beispielsweise anstatt 2000 ganze 4000 Cumulus-Punkte. Geben Sie bei Ihrer Buchung bitte das Stichwort «Cumulus Last Minute» an. Hinweis: Das Angebot ist kumulierbar mit dem 25 ProzentLast-Minute-Preisvorteil, den viele Schulen bieten. Weitere Informationen: www.eurocentres.com/de/cumulus

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BEI FRAGEN RUND UM CUMULUS: CUMULUS-INFOLINE 0848 85 0848


MEINE WELT 94 |

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MARIE LOUISE WERTH

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«In jeder Frau steckt etwas Wildes»

Marie Louise Werth gewann mit ihrer Gesangsgruppe Furbaz Ende Mai zum zweiten Mal einen Prix Walo. Sie genoss eine klassische Musikausbildung, heute ist sie für vieles offen, sogar für Metallica. Wieso leben Sie in Sachseln?

Von Graubünden via Zürich nach Obwalden: Das schafft nur die Liebe! Wo würden Sie gerne leben?

Überall dort, wo sich die Menschen mit dem Herzen begegnen – und das stimmt momentan hier in Sachseln.

Beruf und Lebenslauf:

Name: Marie Louise Werth (51) Sternzeichen: Stier Wohnort: Sachseln OW

Vollblutmusikerin – Sängerin, Pianistin, Komponistin, Entertainerin, eidgenössisch diplomierte Musikpädagogin. Als kleines Mädchen entdeckte ich in unserer Stubenecke das Klavier und erlernte autodidaktisch viel Wertvolles bis zum ersten Klavierunterricht in der 5. Primarklasse. Während des Gymnasiums in der Klosterschule Disentis spürte ich, dass mein Weg mich nach Zürich ans Konservatorium führen würde. 1983 kreuzten sich in der Klosterschule die musikalischen Wege der Furbaz: Unzählige Auftritte folgten, und 1989 vertraten wir mit «Viver senza tei» die Schweiz international. Dies war der erste rätoromanische Beitrag in der Geschichte des Concours Eurovision de la Chanson – und wir ergatterten den 13. Platz. Ein Jahr später erhielten wir eine goldene Schallplatte und den Prix Walo in der Kategorie Unterhaltungskünstler des Jahres. 1992 startete ich meine Sololaufbahn. Mein aktuellstes Projekt ist die LiveCD «Can you feel the swing tonight» mit meiner 17-köpfigen Mountain Swing Big Band. Seit dem Comeback der Furbaz, 2004, bestreite ich mit ihnen jährlich die bekannte Weihnachtstournee. Mein Lebensmotto:

Lieben und leben lassen. Was ich mag:

Mich berührt immer wieder frühmorgens das Gezwitscher der Vögel. Auch wenn ich durch meinen Job eindeutig ein Nachtmensch bin. Was ich nicht mag:

Respektlose Menschen.

Meine beste Eigenschaft:

NR. 24, 10. JUNI 2014 | MIGROS-MAGAZIN |

MEIN ARBEITSORT

«In diesem Zimmer laufen die musikalischen Fäden zusammen: An den Wänden hängen einige Auszeichnungen, in der Mitte steht mein Flügel, und hier empfange ich meine Musikschüler. In diesem Raum hat alles Platz – nur keine Hemmungen!»

Menschen zu motivieren und zu begeistern, seien es meine Privatschüler oder meine Musikcrew. Ich sprudle vor Energie, und das schwappt scheinbar über. Der Publikumspreis des Prix Walo zeigt mir auch, dass ich Menschen berühren kann.

Was ich an mir mag:

Meine Stimmbänder und meine zehn Finger.

Was ich an mir nicht mag:

Meine Angst vor Kühen: Wenn mir eine beim Wandern begegnet, laufe ich einen riesigen Bogen um sie herum. Trotz Vorsatz, es diesmal zu schaffen, weiche ich aus. Ich habe einfach grossen Respekt vor ihren Hörnern. Meine schlechteste Eigenschaft:

Das bleibt mein Geheimnis.

Mein Lieblingsessen:

Als Bündnerin bleibt Capuns mit frischen Mangoldblättern mein Favorit und zudem alles, was mit Liebe gekocht wurde.

MEIN BUCH

«Dieses Buch empfehle ich allen Frauen: Denn in jeder Frau steckt etwas Wildes, Wölfisches. Ich habe es intensiv gelesen, deshalb ist es so abgegriffen.»

Meine Lieblingsmusik:

Das hängt ganz von der Stimmung ab: von Klassik quer durch bis hin zu RockPop. Und wenn es ganz rau zu und her gehen muss, dient gar ein Stück von Metallica. Mein bester Entscheid:

Mich als junge Gymnasiastin mit meiner Stimme und Klavier auf die koketten Jungs in Disentis mit ihrem Gesang einzulassen. Daraus wurde die Erfolgsgeschichte Furbaz, die einen wichtigen Teil meiner Biografie darstellt.

Mein peinlichster Moment:

In der Direktübertragung der Schweizer Ausscheidung zum Concours Eurovision de la Chanson 1988 sank plötzlich das Mikrofon in Zeitlupe nach unten. Doch ich konnte ja meine Hände nicht von den Klaviertasten nehmen. Stellen Sie sich meinen Stress vor! Text: Laila Schläfli Bilder: Gerry Nitsch

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Mit bis zu acht Tassen pro Tag ist Kaffee meine grosse Sucht. Der Espresso Café Royal 100% Arabica ist momentan der beste der Migros.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 24, 10. JUNI 2014

MARIE LOUISE WERTH | 95

MEINE HERZKARTE

«Ich habe diese Karte in einem sehr besonderen Moment erhalten. Das Bild liebe ich heiss. Auch den, ders mir gegeben hat. Vor allem die lieben Zeilen, die er auf die Rückseite geschrieben hat.»

MEIN TICK

«Trotz Klavierspiel, auf der Bühne brauche ich unbedingt meine hohen Schuhe. Ein Bandkollege bemerkte einmal: Milly, für solche Absätze bräuchtest du einen Waffenschein!»

MEIN STERNZEICHEN

«Zum 50. Geburtstag reiste ich mit meinem Schatz nach Barcelona. Der Stier erinnert mich einerseits an diese wunderschöne Stadt, andererseits an mein Sternzeichen, das so gut zu meinem Charakter passt: Man muss mich schon überzeugen, denn ich weiss, was ich will.»

MEINE LAUSBUBEN

«Mit meinen Furbaz – rätoromanisch für Lausbuben – singe ich mit ein paar Jahren Unterbruch seit 1983. Daneben hat mich das Swingfieber gepackt, eine Leidenschaft, die ich zusammen mit einer anderen Truppe, der Mountain Swing Big Band, auskoste.»

MEIN RÜCKZUGSORT

«Die Flüeli-Ranft vom Heiligen Bruder Klaus ist für mich ein magischer, spiritueller Ort: Er gibt mir Ruhe, hier kann ich Kraft tanken. Ich gehe nicht nur hin, wenn etwas ist – sondern wenn es gerade passt.»

UNSERE PRIX WALO

«Die Prix Walo sind eine wahre Freude! Nach 25 Jahren noch mal einen zu erhalten, ist ein grosses Highlight und eine ausserordentliche Motivation weiterzumachen.»


IHRE

R EI S E TRAUWM ARTET. Breaking News: Der erste Weltreise-Gewinner steht fest +++ Auch Sie kรถnnen noch gewinnen +++ Jetzt die letzten Sticker sammeln.

Nur noch b

is

Samstag, 14. Juni.

Sticker-Sets und Sammelhefte erhalten Sie bei:

Weitere Informationen und kostenlose Sticker-Sets gibts auf www.migros.ch/megawin. Max. 10 Sticker-Sets pro Einkauf, solange Vorrat. Gutscheine und Geschenkkarten sind ausgeschlossen.


Migros magazin 24 2014 d lu