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ALPEROSE AUF DER BÜHNE 37

Aus Polo Hofers Liedern entsteht ein packendes Musical. Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

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Nr. 10, 7. März 2011

SCHWEIZERIN DES JAHRES 94

Bilder Daniel Winkler, Kurt Reichenbach/SI

Bärner Meitschi

Trotz des «Swiss Award» für ihr Engagement in Haiti: Marianne Barthelmy-Kaufmann hat die Bodenhaftung nicht verloren.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

TEURE ROHSTOFFE 32

Bald sind auch Weizen und Baumwolle Gold wert. SAISONKÜCHE 64

Albert Bärtsch schnitzt Masken und verputzt Migros-Speck.


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4 | Migros-Magazin 10, 7. März 2011

MENSCHEN

EDITORIAL

Ferien à la Hollywood Ganz oben

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Vor 50 Jahren bezwangen drei Schweizer einen Achttausender in Nepal. Als erste Menschen überhaupt. Nun wurde ihre Geschichte verfilmt.

«Sachbearbeitende»

INTERVIEW

Die Sprachrevolutionärin

Aua, das hat gesessen. Leserin Denise Maurer dankte uns

* Normaltarif

vor zwei Wochen für unsere starken Artikel zum Thema «40 Jahre Frauenstimmrecht». Auch Hausmann Bänz Friedli habe über das Frauen- und Männerbild geschrieben, «sackstark wie immer». Dann aber kommt der Hammer: «Einmal mehr wird mir bewusst, dass Bänz Friedli der einzig wirklich emanzipierte Schreiber in Ihrem Team ist. … sensibel auf jene Gleichberechtigung, die für mein Empfinden eben auch Sprache einschliesst oder, noch besser, wohl gar bei der Sprache anfängt.» nicht angesprochen, «gar ausgeschlossen», wenn nur Männer angesprochen würden. Ihr charmanter Anpfiff endet mit der Hoffnung auf ein «zukünftig gleichberechtigt geschriebenes Magazin».

Luise F. Pusch kämpft seit Jahren für die Gleichstellung von Mann und Frau in der Sprache.

Es gibt in dem von Frau Maurer «sehr geschätzten Magazin» keine

klar definierten geschlechtsspezifischen Schreibregeln. Wir versuchen nach bestem Wissen und Gewissen beide Geschlechter in unser Denken und Schreiben miteinzubeziehen. Und dies so, dass das Geschriebene flüssig und verständlich bleibt. Auch wir sind in einem Entwicklungsprozess, und die «Sachbearbeiter» sind halt noch nicht immer «Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter» oder «Sachbearbeitende». Aber wir lernen.

Geht es nach unserer Interviewpartnerin, der Sprachwissen-

schafterin Luise F. Pusch, haben wir noch einen langen Weg zu gehen bis zur sprachlichen Gleichberechtigung (Seite 24): Kühn fordert sie: «Wir haben jetzt 2000 Jahre lang die männliche Form benutzt. Jetzt sprechen wir zur Abwechslung nur noch in der weiblichen Form.»

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

NEUES AUS DER MIGROS

Rohstoffpreise

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Nanomania Alperose

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Die Rohstoffpreise steigen. Das Migros-Magazin erklärt, warum.

Polo-Hofer-Songs bilden die Grundlage eines neuen Musicals. Der Meister über Musik, Geld und den Tod.

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Immer wieder, schreibt Denise Maurer weiter, fühle sie sich

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6 | Migros-Magazin 10, 7. März 2011

NEWS

Sitzen statt Streuen Seit der Lancierung des Onlineshops www.m-stars.ch haben sich regelrechte Kultgemeinden um bekannte Migros-Marken gebildet — wie etwa um die Streuwürze von Mirador. Neu gibt es bei M-Stars einen Hocker des legendären gelben Streuers. Aber aufgepasst: Es hett nur solangs hett.

m4music: Tickets zu gewinnen Von Vo 24. bis 26. März findet die 14. Au Ausgabe von m4music in Zürich und Ne Neuenburg statt. Neben nationalen un internationalen Hauptbands wie und He Happy (CH) oder The Streets Heidi (G zeigt das Popmusikfestival des (GB) Mi Migros-Kulturprozents mehr als 40 weitere Top-Acts. Eröffnet wird da Festival am 24. März in Neuendas bu danach gehts nach Zürich. Die burg, Ko Konzerte finden im Zürcher Schiffbau, de dem Moods und neu im Exil statt. Das Mi Migros-Magazin verlost 15-mal zwei Zw Zweitagepässe (Fr. und Sa. in Zürich). Sämtliche Infos unter Sä www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff ww

AUS DER REGION MIGROS BASEL

Turbulenzen um ein Testament Der ledige, kinderlose Jens wird nach dem Tod seines Vaters zum Ziel von Erbschleichern und Mördern. Grund: eine Klausel im Testament des Vaters, wonach sein Erbe unter seinen unehelichen Nachkommen aufgeteilt werden solle, sollte Jens kinderlos dahinscheiden. Das Gerücht, Jens habe eine heimliche Liebe, versetzt ihm den Todesstoss. Patrick Allmandinger parodiert in dieser Tragikomödie acht unterschiedliche Menschentypen. Für die Regie verantwortlich ist Renato Salvi, der den Kommissar spielt und zusammen mit Sibylle Henning als Jens’ Geliebte alle Hände voll zu tun hat. Mehr dazu nächste Woche auf den Regionalseiten und auf www.migrosbasel.ch sowie ab sofort auf www.almisalvi.ch. Vergünstigte Karten sind ab 14. März im Migros-Vorverkauf Basel erhältlich.

Revolution der

Anfang April findet die zweite Zukunftskonferenz Wieder mit dabei: das Migros-Kulturprozent. Sie begnügen sich nicht mit Kuchen backen, Stricken und Märchen erzählen: Am 7. und 8. April diskutieren in Schwarzenberg LU Grossmütter ihre Rolle in Familie und Gesellschaft und entwickeln dabei gemeinsame Ziele und Lösungsansätze – dies im Rahmen der «Grossmütter-Revolution»

des Migros-Kulturprozents, Thema der zweiten sogenannten Zukunftskonferenz. In der heutigen Zeit haben längst nicht mehr alle Frauen, die ins Grossmutteralter kommen, eigene Kinder oder Enkel. Was tun sie nach der Erwerbsarbeit? Wie definieren sie ihre Rolle in unserer


MIGROSWOCHE

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SCHNAPPSCHUSS DER WOCHE

Bilder Stewart Cohen/Pam Ostrow/Getty Images, bab.ch/StockFood, Sandro Compadro/Keystone

Die M-way-Elektrofahrzeuge gibt es demnächst auch an Bahnhöfen.

Grosis

der Grossmütter statt.

Gesellschaft? Somit sind natürlich auch Frauen ohne Enkelkinder herzlich eingeladen – gefragt sind die sozialen und politischen Kompetenzen aller älteren Frauen. Alle Infos zur Grossmütterrevolution gibt es unter www.grossmütter.ch

M-way geht neue Wege Das Servicenetz für die M-wayElektrofahrzeuge wird erweitert: Schweizweit kümmern sich ab April 45 zusätzliche Garagen um die technischen Belange der umweltfreundlichen Gefährte, welche M-way verkauft, vermietet und verleast. Um die Kundschaft noch besser bedienen zu können, ist das Migros-Unternehmen M-way neue Kooperationen eingegangen – mit Mobility Carsharing, den SBB, Siemens und den BoschService-Partnern, die für das er-

FRISCH IN DER MIGROS

Zart& leicht Wir Schweizer lieben den Chicorée, weil er rasch und vielseitig zuzubereiten ist. Gerade im Winter sorgt er für viel Abwechslung auf dem Teller. Der kleine Herzhafte mundet als Salat genauso wie als gekochtes Gemüse. Rezeptideen gibts unter www.saison.ch. Für ganz Eilige hier ein Ruck-Zuck-Rezept: Chicorée-Blätter auf dem Teller anrichten, mit je einem Esslöffel Cotton Cheese füllen, kleine gewürfelte Tomaten oder Paprika darauf verteilen, würzen und mit Olivenöl abschmecken. Bon appétit.

weiterte Servicenetz besorgt sind. Praktisch: Während der Servicearbeiten kann das Elektrofahrzeug gleich aufgeladen werden. Ebenfalls neu: Mobility-Mitglieder können im Verlauf dieses Jahres die M-way-Elektrofahrzeuge an verschiedenen SBBBahnhöfen mieten. Damit soll die intelligente Kombination von individueller Mobilität mit dem öffentlichen Verkehr weiter gestärkt werden. Für die M-way-Infrastruktur an den Bahnhöfen sorgt Siemens.

313 M-Budget-Kartons, 120 Klebstoffrollen und unendlich viele Arbeitsstunden: MM-Leser Sacha Guerne aus Sonvilier BE hat für seine Buben Maxime (2) und Gabriel (5) ein Haus gebaut.


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Migros-Magazin 10, 7. März 2011

LESERBRIEFE

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Tanken Sie Sonne.

Erstklassiges Ausspannen. MM 7: Extra «100 Adressen, die Sie kennen müssen»

«Das Extra ist eine tolle Hilfe»

Vom Extra «100 Adressen, die Sie kennen müssen» bin ich begeistert. Super Idee, diese Zusammenstellung. Es sind Webadressen für Infos, die man gut gebrauchen kann. Und für eine Person wie mich, die im Surfen wenig geübt ist und deshalb viel Zeit aufwendet, eine tolle Hilfe. Danke für diesen wertvollen Beitrag.

Ingrid Limbach, 4303 Kaiseraugst

MM 8: «Heikler Blick in die Zukunft», Artikel über pränatale Diagnostik.

Die Kantone bieten eine Beratung an

Mit Interesse habe ich den Artikel zum Thema pränatale Diagnostik gelesen. Anhand von zwei Beispielen veranschaulichen Sie, wie pränatale Diagnostik einerseits wichtige neue Diagnosemöglichkeiten bietet, andererseits aber auch schwierige Fragen aufwirft und die Betroffenen in ein Dilemma bringen kann. Die pränatale Diagnostik sei Fluch und Segen zugleich, schreiben Sie. Es ist erfreulich, dass Sie das Thema der Pränataldiagnostik in einem guten Artikel anschaulich beleuchten. Ich erlaube mir, Sie auf folgende wichtige Informationen hinzuweisen: Zur Frage der pränatalen Untersuchungen schreibt das Bundesgesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen in Artikel 17 vor, dass jeder Kanton unabhängige

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Wer hilft bei Kummer? Wie weiter in der Erziehung? Und wo werde ich bloss mein Sofa los?

MM-Beilage vom 14. Februar mit 100 wichtigen Adressen.

Informations- und Beratungsangebote zu pränatalen Untersuchungen bereitstellen müsse. Diese sollen unter anderem die Möglichkeit bieten, Fragen wie solche, die Sie in Ihrem Artikel aufwerfen, zu besprechen. Das Gesetz trat 2007 in Kraft. Seither wird diese unabhängige Beratung in den meisten Kantonen wie im Gesetz empfohlen von den kantonalen Schwangerschaftsberatungsstellen angeboten. Diese haben sich auf die neue Aufgabe frühzeitig vorbereitet. So steht allen Stellen ein Leitfaden zur Verfügung, der von Fachleuten erarbeitet wurde und der die Qualität der psychosozialen Beratung bei pränataler Diagnostik sichern soll. Alle anerkannten kantonalen Beratungsstellen mit ihren spezifischen Angeboten sind auf der Internetsite www. isis-info.ch aufgeführt, welche Planes im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit betreibt.

Susanne Rohner, Planes, Schweizerische Stiftung für sexuelle und reproduktive Gesundheit, 3011 Bern

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

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10 | Migros-Magazin 10, 7. März 2011

U

nd Action!», befiehlt Sebastian Klinger, r, Drehbuch, Regie, Kamera, Schnitt, Ton, n, Special and Visual Effects, 17-jährig undd zuständig für alles und jedes, zumindest ein in bisschen. Heute ist Action auf der Alp Laui aui hoch über Ricken SG: Familie Klinger-Pfister er setzt zu ihrem neunten Spielfilm an, 8. Januar ar 2011, erster Drehtag, romantische Winterszenee mit anschliessender Schlägerei. Vater Stefan, Controlling & Finance bei derr St. Galler Kantonalbank, steht hinter Kamera ra zwei. Mutter Andrea, Trösterin, Köchin & Hausfrau zu Hause in Guggeien, Stadt St. Galal-ilen, hält die Leuchte. Nur Roland fehlt, miliitärdienstbedingt. Sebastians Bruder, der üblin cherweise den Bösen gibt, den gewissenlosen Schuft, den am Ende ereilt, was er verdient, t, der Tod. «Action!» Und eine junge Frau, gespielt von der Tochch chter einer Freundin der Mutter, tut erschöpft ft und halb erfroren. Sie hält sich an einem junngen Mann, Sebastians Klassenkameraden. Und nd beide, Mann und Frau, dem Tod näher als dem m Leben, schleppen sich mit letzter Kraft auf eine ne Alphütte zu und verschwinden darin. «Der Migros-Sack neben der Tür», fragt die ie Mutter, zuständig für fast alles auf dem Set, «ist st der Migros-Sack noch drauf?» «Scheisse!», knurrt Sebastian hinter Kameameera eins. «Wir machens noch mal», sagt der Vater. er. Und wieder quälen sich eine junge Frau au und ein junger Mann, dem Tod näher als dem em Leben, durch Schnee und Sturm und verrschwinden in der Lauihütte am Rickenpass. «Gut?», fragt der Vater den Sohn. «Wiederholung», sagt der Sohn. Die Schauspieler lachen und torkeln ein drittes Mal. «Jetzt reichts aber», beschliesst die Mutter, «vorwärts, vorwärts.»

Mit viel Leidenschaft und 2000 Franken machen Klingers einen Film

Jahr für Jahr leisten die Klingers sich einen Streifen. Statt sommers zu baden, bauen sie Requisiten, statt zu wandern, suchen sie Kiesgruben heim und drehen, solange das Licht hält, «Marsupilami», «Der Schatz des Marsupicoatl», «Robin Hood – Tumult im Sherwood Forest», «Der Chip der Macht», «Der Smaragd von Cortez», «Top Secret», «Brennender Stein», «Phaistos». Materialkosten: gut 2000 Franken. Der Rest ist Leidenschaft. Und heute, 2011, steht das jüngste Werk an, aufwendiger, länger, witziger als alles zuvor. Mutter Andrea, endlich drin in der Hütte der Jagdgesellschaft, zieht die Vorhänge zu,

s g r e b l e i Sp aus n e i e G ugg

allen die G . t S s u a ie Klinger Und wird dafür il m a F ie lbst her. en stellt d Seit Jahr sie gern sähe, se berhäuft. en ü Filme, die mit Preis

Filmverrückte Familie: Sohn Sebastian (17), Mutter Andrea (53), Vater Stefan Klinger (49). Roland (19), der andere Sohn, weilte während der Dreharbeiten im Militärdienst.

damit es aussieht, als wäre tiefste Nacht, stellt Gläser und einige Teller auf den Tisch, die sie vorgestern im Brockenhaus günstig erstand, ans Bauernbuffet nagelt sie einen alten Spiegel. Es wird scherbeln! – wie immer, wenn die Klingers zum Dreh auffahren. Denn Klingers machen Action, kein Gesäusel, kein Gejammer. Das gibt es hierzulande, finden sie, längst genug. Lieber lassen sie Bom-

ben und Planeten platzen, aus Pet-Flaschen bauen sie Raumschiffe, aus Blumentöpfen Vulkane. Klingers bessern, was klein und banal aussieht, am Computer nach, bis es gross ist und fürchterlich. Manche Einfälle, nicht die schlechtesten, erobern Sebastian, das künstlerische Haupt der Truppe, in der Schule, wenn der Unterricht ätzt, Kantonsschule am Burggraben. Logisch, dass seine Maturaarbeit sich über Visual Effects auslässt, Animation kraft Rechner. «Action!», befiehlt Sebastian, und das Paar, das durch Schnee und Elend in die Hütte fand, humpelt an den Tisch, die Frau zittert, setzt sich und haucht in die kalten Hände. Schweigen. Schweigen. «Was mach ich jetzt?», fragt der Mann lachend und dreht sich zu Sebastian. «Hier braucht es doch ein bisschen Text», mischt Vater Stefan sich ein. «Finde ich auch», sagt Mutter Andrea.


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Und Action: Lucas Pfister und Flavia Vinzens werden von den drei bรถsen Muskeltieren Simon Pfister, Sebastian Klinger, Xhem Qabrati verfolgt.


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Migros-Magazin 10, 7. März 2011

«Wozu?», fragt Sebastian, Drehbuch, bu buch, Regie, Kamera, Schnitt, Ton, Special al and a Visual Effects. Die Mutter schlägt den Satz vor: «Setz tz dich d hin, Hannah.» Der Vater meint: «Ich hole jetzt Holz, HanH nah.» Und Sebastian beschliesst: «Sag, was as du willst.» Und Action. Das junge Paar, Hannah und Leon, humpelt an den Tisch der Lauihütte, die Frau zittert, setzt sich an den Tisch und haucht in die Hände. Und der Mann spricht in spitzem Dialekt: «Hock do ene, Hannah, i hol Holz.» «Crash» heisst, zumindest bis auf Weiteres, der neunte Film der Familie Klinger-Pfister: Leon, der Gute, rettet einem jungen Millionärserben, Roger Bleumaire de Mongenèvre, zufälAnzeige

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et AmisFsielmur-SSebastiandiezieFhätdbeenim. Er kennett.

Re g am S ojekt quisite e -Filmpr r R e em e g d n li K nd je nah ein blauf u as Han A li a n r e e s d b n ü e je inz se lavia V eine Va e s r is ie e lt Wenn F e w k , en Mus Schädel zieht n e der bös n h te se polster , wie das aus den ge au n e g n ia S eb a st . s s mu

lig das Leben. Der, im Grunde böse und durchtrieben, bietet ihm, Leon, einen Job an. Leon soll hoch in den Bergen einem Flugzeug nachstellen, das im Weltkrieg dort abgestürzt ist, eine Kiste an Bord, darin der Prototyp eines Motors, der die Welt verändert, angetrieben mit nichts als Wasser. Gutgläubig macht sich Leon, von Beruf Outdoorsportler, auf die

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Suche, lernt, so steht es im Drehbuch, die junge, gescheite und rassige Hannah kennen, er verliebt sich in sie, zu zweit finden sie den Motor und retten sich durch den Schneesturm in eine Hütte, und just, als Leon zum ersten Kuss ansetzt, tauchen die Verfolger auf, schlimmstes Gelichter in schwarzer Verhüllung, die drei Muskeltiere, einer mit Dolch, einer mit Baseballschläger, der dritte, gespielt von Sebastian, mit einer langen Peitsche aus Leder. Es kommt zum Kampf auf Leben und Tod. Gläser, Teller, Spiegel, Stühle und Türen splittern, doch knapp gelingt dem Paar, Hannah und Leon, den Guten, die wilde Flucht ins Tal und so weiter.

Nach fünf bis sieben Drehtagen ist der Streifen im Kasten

Monate gehen dahin, Jahr für Jahr, bis das Drehbuch für das jüngste Lichtspiel der Klingers steht. Vater Stefan hält sich je-


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Migros-Magazin 10, 7. März 2011

MENSCHEN FILMERFAMILIE

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w ter (17, Muskeltier), e r C m l i F e Di ks: Simon Pfis wart auf der

n Von lin , H ü tt e zweite ritt (52 B er (49, s g n linger n a li H K n a f stian K e a t b S e S ), ion), nitt und Lauialp ganisat Kamera, Sch r O , a r ie, ganisaKame (53, Or c h , Re g r u ), e b g h n e li r 8, Leon ea K (17, D fister (1 ), Andr r P ie s lt a e c k u Mus ng), L d Xhem s s t a tt u nah) un tion, Au ens (20, Han inz Flavia V , Muskeltier). i (17 Qabrat im wahren Leben Sebastians Tante gehören.

weils zurück, eher holen die Söhne Rat bei der Mutter, die auch Kostüme näht und Requisiten im Brockenhaus postet. Die Dreharbeiten dauern nur fünf bis sieben Tage, in der Regel die letzte Woche der Sommerferien, auf dass Ende August eine erste Fassung, nicht länger als zwanzig Minuten, bereit liegt, zur Teilnahme am Wettbewerb des Schweizer Jungfilmfestivals Luzern. Acht Filme haben die Klingers seit 2003 produziert – und dafür neun Preise bekommen. Eine Familie, die gemeinsam «Indiana Jones»-Fantasien aushecke, ihre Ersparnisse in teure Computerprogramme zur Erzeugung von Special Effects stecke und mit Freunden gar nach Frankreich reise, um dort den neusten Film zu drehen, verdiene den Spezialpreis für das beste Familienteam, lobte die Jury der 32. Jugendfilmtage im März 2008.

«Küsse sind schwieriger zu drehen als Schiessereien», sagt der Vater.

Das Drehbuch verlangt nun hellen Morgen, Sebastian, Kamera eins, hält auf das Feuer im Ofen, das Mutter Andrea mit frischem Schnee fast zum Erliegen brachte. Vater Stefan steht am Fenster und zieht, Stück für Stück, den Vorhang weg, es wird Licht in der Hütte ob Ricken, ein neuer Tag beginnt, eine junge Liebe, und Leon hilft Hannah, die ihn bezaubert, in schwere rote Skischuhe, eine Nummer zu klein, die

Siebte Szene: Berghütte innen. Hannah: «Hilfst du mir mit diesen Schnallen, bitte, die gehen so streng.» Leon kniet sich vor Hannah hin und beginnt, die Schnallen ihrer Skischuhe zu schliessen. Im Hintergrund hört man ein Motorengeräusch. Es wird immer lauter. Leon und Hannah nehmen es gar nicht wahr. Plötzlich erstirbt das Geräusch. Leon schliesst die letzte Schnalle. Hannah: «Vielen Dank, Leon.» Leon steht jetzt direkt vor ihr. Sie schauen sich an, genau wie am Abend vorher. Leon denkt: Jetzt oder nie. Er beugt sein Gesicht zu Hannah und will sie küssen. «So geht das nicht», sagt die Mutter. «Wieso nicht?», fragt der Sohn. «So küsst man nicht.» «Wie denn?» «Küsse sind schwieriger zu drehen als Schiessereien», sagt der Vater. «Ähmm, wenn ich auch etwas sagen darf», sagt nun die Tochter der Freundin der Mutter, die Hannah spielt, «normalerweise geht das schneller.» «Was?», fragt Sebastian, 17. «Wenn geküsst wird», sagt das Mädchen, 20. «Aber wirklich küssen muss ich sie doch nicht, oder?», fragt der Knabe, der Leon gibt. Und Action! Leon und Hannah schauen sich in die Augen, Leon bückt sich zu ihr, kommt ihren

Lippen näher und näher, da klopft es an der Tür: die Bösen, schwarze Hosen, schwarze Kittel, schwarze Sturmhauben.

Es sausen die Fäuste, das Messer, der Baseballschläger

«Die klopfen doch nicht! Die stürmen rein!», sagt Vater Stefan. «Du hast das Drehbuch nicht gelesen», knurrt Sohn Sebastian. Hannah bleibt enttäuscht hinter der Türe stehen. Leon macht sie auf, und da stehen die drei Muskeltiere. Leon tut so, als kenne er sie nicht und schliesst die Tür sogleich wieder. Ein Muskeltier hält aber den Fuss in die Tür. Und dann geht die Post ab, es sausen die Fäuste, das Messer, der Baseballschläger! Doch tapfer und flink widersteht der Gute den drei Bösen. Und die liebliche Hannah, bevor sie in den Keller flieht, zieht eine Vase übers gepolsterte Haupt eines Muskeltiers. «Stopp! Wiederholung!» Denn erst die zweite Vase zerspringt in hundert Teile, Slow Motion. Es splittert der Spiegel aus dem Brockenhaus, es scherbeln die Teller, die Gläser, es bricht der Stuhl aus Pappe und Leim, die Tür aus feinstem Holz. Als hätten James Bond und Indiana Jones, jugendlicher denn je, sich zeitgleich auf die Laui verirrt, 1060 Meter über dem Meer. Text Erwin Koch Bilder Gerry Nitsch

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Migros-Magazin 10, 7. März 2011

FRAU DER WOCHE

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RÜCKWIRKENDES GEMEINSAMES SORGERECHT

Mutiger Auftritt

Schwierig genug, seiner Partnerin, den Eltern und den Mitarbeitern zu sagen, dass Mann ab sofort als Frau lebt. Claudia Sabine Meier (42, auf dem Bild mit der alten ID, die sie noch als Mann auswies) setzte noch einen drauf und präsentierte sich am letzten Montag am Schweizer Fernsehen als Transsexuelle. Die Hoteldirektorin sprach offen über ihre Gefühle und machte damit Menschen in ähnlichen Situationen Mut, zu sich und ihren Gefühlen zu stehen.

MANN DER WOCHE

Bilder Keystone, Urs Baumann/Berner Zeitung, Jungfrau Zeitung

Ein Bergler in Köln 1,3 Millionen Zuschauer, 188 Jahre Tradition, 6 Kilometer Parade und 1 Schweizer: Am Karnevalsumzug von diesem Montag in Köln fährt erstmals überhaupt ein Ausländer auf einem Wagen mit: Urs Wellauer (51), Präsident des Schweizer Bergführerverbandes. «Ein Freund und aktiver Fasnächtler aus Köln hat das organisiert», sagt Wellauer. Mit Fasnacht hat er nichts am Hut, mit Köln schon: «Ich bin ein grosser Fan der Stadt und des 1. FC Köln.»

«Das Sorgerecht wird überschätzt» Gr olitisch Aufr Grosse politische Aufregung um das Sorgerecht: Bei einer Scheidung sollen es automatisch beide Elternteile bekommen. Und längst geschiedene Paare sollen es rückwirkend beantragen können. Das alles sei kein Problem, sagt der Scheidungsanwalt und Mediator Daniel R. Trachsel (57). Daniel Trachsel, wenn dieses Gesetz so angenommen wird, müssen sich dann Tausende von Müttern nach Jahren des Alleinerziehens wieder mit ihrem Expartner auseinandersetzen, weil er das gemeinsame Sorgerecht beantragt?

Ich glaube nicht, dass sich viel ändern wird. Hat ein Elternteil die alleinige Sorge bekommen, hat das Gründe. Dann ist es auch rückwirkend schwierig, das Sorgerecht zu bekommen. Haben jedoch Eltern seit der Trennung gut kooperiert, ist kaum mit Widerstand gegen die gemeinsame Sorge zu rechnen. Heute kann eine Mutter ganz allein entscheiden, ob sie das Sorgerecht teilen will.

Und bereits heute entscheiden sich fast 40 Prozent der Mütter für die gemeinsame Sorge. Mit dem neuen Gesetz werden vielleicht zwei Drittel der Paare das gemeinsame Sorgerecht bekommen. Streit um die Kinder wird es leider immer geben, da hilft auch das beste Gesetz nichts. Gibt es keine rechtliche Basis, die solche Fälle mildert?

Nein. Ein Vater kann zum Beispiel sein Besuchsrecht kaum durchsetzen, wenn die Mutter

klemmt. Und wenn sich ein Vater nicht für den Nachwuchs interessiert, kann man ihn auch nicht zum Kontakt zwingen. Verstehen Sie, wenn Alleinerziehende gegen das gemeinsame Sorgerecht kämpfen, insbesondere gegen das rückwirkende?

ab, dass mit einer Wohnsitzverlegung der Kinder beide Eltern einverstanden sein müssen. Warum leben die meisten Kinder bei der Mutter?

Weil das nach wie vor der häufigsten Rollenverteilung in der Ehe

Widerstand ist verständlich, wenn ein Elternteil sich nicht engagiert. Entwicklungspsychologisch ist aber klar: Für das Kind ist die Beziehung zu beiden Eltern ausserordentlich wichtig. Wer das als Elternteil hintertreibt, schadet dem Kind.

«Entscheidend ist der Wille, sich um die Kinder zu kümmern.»

Worauf kommt es also an?

entspricht. Geschiedene Väter können nicht ohne Weiteres ihr Arbeitspensum kürzen. Das kommt auch in unserer Kanzlei immer wieder zur Sprache. Wer kann die nötige Betreuungszeit aufbringen, um mit den Kindern Aufgaben zu machen, zu kochen? Das ist in der Realität oft die Mutter, unabhängig vom Gesetz.

Entscheidend ist der Wille, sich im Alltag um die Kinder zu kümmern. In welcher Rechtsform dies geschieht, ist bis zu einem gewissen Grad zweitrangig, und das Sorgerecht wird überschätzt. Deshalb ist es fast wichtiger, über das Obhutsrecht zu diskutieren. Also über das Recht, die Kinder zu betreuen?

Und das Recht, über die Alltagsdinge zu entscheiden: Wo leben die Kinder wann? Welche Schule besuchen sie? Welchen Sport üben sie aus? Nach einem neuen Bundesgerichtsurteil entscheidet der Elternteil, der die Obhut hat, über den Wohnsitz der Kinder. Wie lässt sich das regeln?

Wenn sich Eltern die Kinderbetreuung teilen wollen, ist es sehr wichtig, in der Scheidungsvereinbarung nicht nur die gemeinsame Sorge, sondern auch die gemeinsame Obhut zu vereinbaren. Oder sie machen zumindest

Warum plädieren Sie dennoch für die gemeinsame Sorge?

In der Trennungsphase, die einer Scheidung vorausgeht, behalten die Eltern unverändert das gemeinsame Sorgerecht. Nach der Scheidung beruhigt sich die Situation in den meisten Fällen. Warum sollten sich Eltern dann nicht erst recht gemeinsam um die Kinder kümmern können? Zudem macht man im europäischen Ausland gute Erfahrungen mit der gemeinsamen Sorge.

Interview Yvette Hettinger

Daniel R. Trachsel ist Buchautor («Scheidung» und «Trennung»). www.lstp.ch


18 | Migros-Magazin 10, 7. März 2011

Die Schweizer Gipfelstürmer Am 13. Mai 1960 gelang Albin Schelbert, Ernst Forrer und Hugo Weber die Erstbesteigung eines Achttausenders in Nepal. 50 Jahre später bezwang der 78-jährige Schelbert den Berg erneut.

N

epal, Freitag, 13. Mai 1960. Sechs Männer haben auf einer Höhe von 7800 Metern am Dhaulagiri, dem siebthöchsten Berg der Welt, in einem Zweierzelt zusammengekauert, eine weitere bitterkalte, schlaflose Nacht überstanden. Mit einem kleinen Gaskocher schmelzen sie Schnee, um wenigstens etwas zu trinken zu haben. Sie massieren sich gegenseitig die Füsse, um sie vor dem Abfrieren zu bewahren. Seit Tagen ernähren sie sich nur von Toblerone, Biskuits und Reis. Der Dhaulagiri, 8167 Meter hoch und bis zu diesem Tag unbezwungen, präsentiert sich an diesem Morgen in gleissendem Sonnenlicht. Die Schweizer Ernst Forrer, Albin Schelbert, Peter Diener, der Österreicher Kurt Diem-

berger und die zwei Sherpas Njima Dorje und Nawang Dorje wissen: Kein zweites Mal wird ihnen der «Berg ohne Gnade» so gnädig sein. Sechs Wochen lang ist die Gruppe schon am Berg. Die Männer spurten vor, richteten Lager ein und räumten – Tag für Tag – Neuschnee weg. Doch jetzt ist er gekommen, der Gipfeltag, der die Strapazen vergessen machen soll. Ernst Forrer verlässt mit Njima Dorje als erstes Team den Nachtplatz. Albin Schelbert folgt mit Peter Diener. Doch dieser ist weniger gut akklimatisiert als Schelbert, hinkt hinterher. Schliesslich löst Schelbert das Seil, überholt auch Forrer und steigt, wie vom Wahn getrieben, ungesichert dem Gipfel entgegen. «Ich habe nichts anderes mehr

Sturm auf den Dhaulagiri: Am 13. Mai 1960 erobert die Schweizer Expedition mit Weber, Forrer und Schelbert den Achttausender.


MENSCHEN BERGPIONIERE

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Ernst Forrer (in Rot) und Peter Diener lassen sich auf dem Gipfel fotografieren. Sowohl die Bergsteigerausrüstung als auch die Zelte waren von schlechter Qualität. Jeden Morgen musste das tropfnasse Material an der Sonne getrocknet werden (unten). Hugo Weber, Albin Schelbert und Ernst Forrer (von links) mit Eishammer und Stiefel aus der Triumph-Expedition. Das Trio erinnert sich gerne und detailliert an das grosse Wagnis.

Die drei im Schweizer Fernsehen Am Donnerstag, 10. März, strahlt SF 1 den Film über die Rückkehr von Albin Schelbert, Ernst Forrer und Hugo Weber zum Dhaulagiri im vergangenen Jahr aus. Der gut 50-minütige «DOK»-Film von Gieri Venzin «Gipfelsturm der Veteranen — Drei Erstbesteiger und ihr Achttausender» ist um 20.05 Uhr zu sehen.

gedacht, als endlich auf diesen Gipfel zu kommen», sagt Schelbert. Er erreichte ihn am Mittag.

Zuvor waren sieben Expeditionen gescheitert

Albin Schelbert ist der erste Mensch auf dem Gipfel des Dhaulagiri. Die restlichen Gruppenmitglieder folgen später. Zehn Tage danach stürmen Hugo Weber und Michel Vaucher, zwei weitere Schweizer Teilnehmer der Erfolgsexpedition unter der Leitung von

Max Eiselin, den Gipfel. Sieben Expeditionen waren vor ihnen gescheitert. Zwei Bergsteiger verstorben. Aber jetzt war es endlich vollbracht. Dass die Schweizer Expedition von Erfolg gekrönt war, lag zur Hauptsache an der Verwegenheit, dem Können und vielleicht auch dem Irrsinn der Beteiligten, sicher aber auch am Wetterglück und an «Yeti», einem Prototyp des Pilatus-Porters. Mit Hilfe dieses Flugzeugs wurden Material und einige

der Bergsteiger bis auf die noch heute gültige Rekordhöhe von 5700 Metern geflogen. Noch bevor alle Männer transportiert waren, erlitt der «Yeti» jedoch einen Motorschaden. Kaum war die Maschine repariert, stürzte sie bei einem missglückten Startmanöver aus geringer Höhe ab. Die Piloten überlebten. Der «Yeti» nicht. Die zurückgebliebenen Bergsteiger mussten in einem 14-tägigen Fussmarsch mühsam nachrücken.


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MENSCHEN BERGPIONIERE

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Der Berg würde ihnen kein zweites Mal so gnädig sein. 51 Jahre später schwingt Albin Schelbert aus Wasen im Emmental, heute 78 Jahre alt, im Schweizerischen Alpinen Museum in Bern seinen Eishammer aus jener Zeit. «Eigentlich war der Hammer völlig ungeeignet fürs Eisklettern. Viel zu kurz.» Auch zwei seiner Pionierkollegen sind anwesend. Ernst Forrer, 79-jährig, vom Grabserberg SG und Hugo Weber, 77 Jahre, aus Corgémont BE betrachten mit einem Hauch von Ungläubigkeit einen Fellstiefel, den Schelbert bei der Dhaulagiri Expedition trug und den er ebenfalls dem Museum vermachte. «Kalte Füsse hatte ich nie», sagt Forrer. «Ich immer», sagt Schelbert.

Gipfelstürmer kehrt an die Stätte des Triumphs zurück

Im Frühling 2010 ist das Trio anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der Erstbesteigung für einen Dokumentarfilm des Schweizer Fernsehens zum Dhaulagiri zurückgekehrt. Zumindest teilweise. Denn nur Schelbert bekam die Stätte des damaligen Triumphs zu Gesicht. Der neuntägige Marsch vom nepalesischen Darbang aus war hart. Die Gruppe hatte mehrere tausend Meter Höhendifferenz zu überwinden. Forrer musste nach fünf Tagen abbrechen, weil er noch von einer Magenverstimmung geschwächt war und weil er «als passionierter Bergsteiger genug hatte von der Wanderung im Tal», wie er witzelt. 1500 Höhenmeter weiter sah sich auch Weber zum Abbruch gezwungen: das Herz. Albin Schelbert, der Erste von damals, der den Dhaulagiri bestiegen hatte, war 50 Jahre später der Einzige des Trios, der es zurück zum Berg und hin zur persönlichen Genugtuung schaffte. «Das Stück, das ich damals gemütlich mit dem ‹Yeti› fliegen konnte, bin ich jetzt auch noch zu Fuss gegangen. Zwar habe ich für den gesamten Weg 50 Jahre gebraucht, aber ich bin ihn gegangen.»

Schelbert, Forrer und Weber zählten damals zu den besten Kletterern der Schweiz. Man war jung, unbekümmert und «wohl genauso verrückt, wie wir die heutigen jungen Bergsteiger schimpfen», sagt Forrer. 1959 traf die Anfrage ein. Nachdem am Dhaulagiri seit 1950 sieben Expeditionen gescheitert waren, drei davon aus der Schweiz, nahm sich Expeditionsleiter Max Eiselin, Gründer des renommierten Bergsportgeschäfts, 1959 vor, eine schlagkräftige Truppe für den Gipfelsturm zusammenzustellen. Der Dhaulagiri war der letzte damals zugänglichen Achttausender. Der chinesische Shishapangma wurden Ausländern erst 1978 zugänglich gemacht. Keiner der Verrückten musste zweimal nachdenken. «Es wäre mir egal gewesen, wie oder mit wem. Ich wäre in jedem erdenklichen Fall dabei gewesen, denn das ist das Höchste», schwärmt Schelbert. Forrer pflichtet ihm bei: «Es war der Wunschtraum eines jeden Bergsteigers, bei der Erstbesteigung eines Achttausenders dabei zu sein.» Sogar für Weber, damals frisch verheiratet und bald Papa, gab es kein Halten mehr: «Es war eine Gelegenheit, wie es sie nachher nie wieder gegeben hätte», sagt er. Der Gedanke, hoffentlich wieder heil zurückzukommen, sei aber bei allen stets präsent gewesen, so Weber. Sicher auch in dem kleinen Zelt an jenem 13. Mai 1960.

Eine Geschichte, die ihren Reiz nie verliert

Die Episoden der historischen Expedition, an die sich die drei nach einem halben Jahrhundert noch bis in die kleinsten Details erinnern, machen klar: Schelbert, Forrer und Weber hätten und haben für ihr Ziel alles auf sich genommen. Der Lohn dafür war die Erfüllung eines Traums und eine Geschichte, die sich auch nach einem halben Jahrhundert noch bestens erzählen lässt.

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BILD DER WOCHE

WINTER, DEINE TAGE SIND GEZÄHLT!

Migros-Magazin 10, 7. März 2011

FRAGE DER WOCHE

Wie wird ein Kilogramm definiert?

Bisher beruhte die Definition eines Kilogramms auf dem Urkilo: einem Metallzylinder aus Platin und Iridium, der seit 1889 im Internationalen Mass- und Gewichtsbüro in der Nähe von Paris unter Verschluss ist. Dieser Zylinder mit 39 Millimetern Höhe und 39 Millimetern Durchmesser ist aber in den über 100 Jahren seines Bestehens um das Gewicht eines Sandkorns leichter geworden. Man vermutet, dass der Gegenstand schlicht zu oft geputzt wurde. Nun suchen Wissenschafter auf der ganzen Welt, wie das Standardkilogramm mit einer mathematischen Definition ohne Rückgriff auf ein physikalisches Objekt wie den Metallzylinder genau bestimmt werden kann.

«Kinder schulden ihren Eltern nichts. Liebe muss umsonst sein.»

Chalandamarz ist, wenn Engadiner Kinder mit lautem Glockengeläut am 1. März den Winter vertreiben. Dieser Schellen-Ursli in Ardez GR freut sich schon auf lauere Tage. Zu Recht, denn die Meteorologen sagen der Schweiz einen überdurchschnittlich warmen und trockenen Frühling voraus.

Belle Lee-Täuber (54), ChinaAmerikanerin in Bern, äussert sich im «Tages-Anzeiger» zu chinesischen Erziehungsmethoden. Chinesische Eltern, die ihre Kinder zum Erfolg drillen, erwarten im Gegenzug Dankbarkeit. Lee-Täuber findet das falsch.

Bilder Arno Balzarini/Keystone, Severin Nowacki

ZITAT DER WOCHE


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24 | Migros-Magazin 10, 7. März 2011

«Die Männer dürfen kein Röcklein tragen»

Gegen Sexismus werde weniger engagiert gekämpft als gegen Rassismus, kritisiert Luise F. Pusch. Die Sprachwissenschafterin sieht noch viele Baustellen. Im Gespräch aus Anlass des 100. Internationalen Frauentags am 8. März sagt sie, was es konkret zu ändern gilt und warum die Männer Hemmungen haben, «weiblicher» zu werden. Luise Pusch, seit über 30 Jahren setzen Sie sich dafür ein, dass Frauen in der Sprache nicht nur mitgemeint sind, sondern auch sichtbar gemacht werden. Was haben Sie erreicht?

Sehr viel. Unter anderem ist das Maskulinum heute nicht mehr, was es einmal war: Es kann heute nicht mehr als geschlechtsneutral gelten. Aber war es nicht praktisch, als das Maskulinum noch als geschlechtsneutral galt?

Das Maskulinum war nie neutral, es meint die Männer. Wirklich neutral ist etwa ein Begriff wie Pferd, damit sind sowohl die Stute als auch der Hengst gemeint. Die einzige Lösung ist also, immer beide Formen zu nennen?

Das ist eine sehr gemässigte Lösung. Konsequenter wäre es zu sagen, wir haben jetzt 2000 Jahre lang die männliche Form benutzt, jetzt sprechen wir zur Abwechslung nur noch im Femininum, weil diese Doppelformen eben etwas lästig sind. Warum findet dieser Vorschlag so wenig Zuspruch?

Frauen dürfen dem männlichen Geschlecht zugezählt werden, das ist sogar positiv besetzt. Umgekehrt ist es Männern überhaupt nicht gestattet, sich dem Weiblichen anzugleichen – etwa im Sommer ein Röcklein zu tragen. Zudem gewinnen die Männer mit einer solchen Sprachregelung nichts, ausser vielleicht den Bei-

fall der Emanzen, und das finden auch nicht alle so chic (lacht). Um diese Lösung gut zu finden, müsste man mehr über Geschlechtergerechtigkeit nachdenken. Über Rassengerechtigkeit wird ja dauernd sehr viel nachgedacht. Sexismus hingegen ist im Unbewussten noch sehr verankert. Ich habe mich schon immer gefragt, warum nicht mehr Männer gegen die entsetzliche Gewalt gegen Frauen hier und weltweit auf die Strasse gehen. Dieselben Männer, die als Weisse sehr engagiert zum Beispiel gegen die Apartheid protestiert haben.

muss schon ziemlich stark sein, um das zu schaffen.

«Das ‹-in› ist überflüssig. Fragen Sie Ihr Arzt oder Ihr Apotheker.»

Reicht das schon?

Und wie lautet Ihre Antwort?

Wahrscheinlich, dass es in der männlichen Sozialisation verankert ist, dass der Mann der Frau überlegen zu sein hat. Und wenn er gegen seine eigene Überlegenheit auf die Strasse geht, gilt er wiederum nicht als männlich. Das Ganze hängt also mit seiner Identität zusammen. Darum ist es wahrscheinlich auch so schwierig, als Mann für Geschlechtergerechtigkeit einzutreten. Ein Mann

Wie würde eine gerechte Sprache aussehen?

Es braucht eine kleine Grammatikänderung. Die Idee ist, das «-in» abzuschaffen. Es hiesse dann «die Lehrer» und «der Lehrer». Aus dem Kontext würde jeweils klar, ob Einzahl oder Mehrzahl gemeint ist. Dieses Modell haben wir in unserer Sprache schon lange: etwa «die Angestellte» und «der Angestellte», «die Vorgesetzte» und «der Vorgesetzte». Diese Wörter zeigen, dass dieses «-in» völlig überflüssig ist. Nein, wir brauchen natürlich noch etwas, mit dem wir den Singular ohne Spezifizierung des Geschlechts ausdrücken, was im Deutschen sehr einfach mit dem Neutrum zu lösen wäre: So gäbe es die, der und das Arzt oder Apotheker: «Fragen Sie Ihr Arzt oder Ihr Apotheker.» Dass die Sprache die Frau als abgeleitet oder abhängig vom Mann darstellt, ist nur in einer Gesellschaft denkbar, in welcher der Mann die Norm und die Frau die Abweichung ist. Neben den Personenbezeichnungen gibt es weitere Baustellen: Was macht man mit Formulierungen wie «jeder, der»? Müsste es in Zukunft heissen «jedes, das»?

Es wäre eine Rückkehr zu den Wurzeln: Früher, bevor die Schulmänner – so hiessen die Lehrer

früher – das alles um 1840 herum geändert haben, hiess es tatsächlich nicht «jeder», sondern «jedes». Das können Sie in den grimmschen Märchen nachlesen: Jorinde und Joringel waren ein Liebespaar, «und sie waren traurig, wenn eins das andere nicht sehen konnte.» Als die Stadt Bern 2010 ihren Sprachleitfaden für geschlechtergerechte Formulierungen in der Verwaltung präsentierte, wurde dieser von Medien und Öffentlichkeit höhnisch zerpflückt. Wie erklären Sie sich diese heftige Reaktion?

Diese Ablehnung hat verschiedene Gründe. Einer davon ist sicher der ganz allgemeine Antifeminismus in unserer Kultur: Vielen Männern gefällt es natürlich nicht, dass sie Privilegien abgeben sollen. Hinzu kommt, dass Sprache in unseren Intimbereich gehört. Plötzlich wird einem vorgeworfen, dass man sie falsch benutzt, dass das sexistisch ist. Dabei hat man es doch gar nicht bös gemeint. Diese Belehrungen führen natürlich zu Unmut. Drittens ist es nicht so einfach, den Sexismus in unserer Sprache zu korrigieren. Es gibt zwar Lösungen. Aber wenn man nicht sehr kreativ mit Sprache umgeht, wiederholt man immer nur diese Doppelformen wie Leserinnen und Leser. Das wirkt umständlich. Der Berner Leitfaden hingegen präsentiert sehr elegante Lösungen wie Zebra- statt Fussgängerstreifen und Team statt Mannschaft.


INTERVIEW LUISE F. PUSCH

| 25

«Weil es das Leben zunächst leichter macht, sind viele Frauen folgsam.» Aber auch Frauen reagieren auf solche sprachlichen Korrekturen mitunter gehässig.

Das ist ein ganz altes Gesetz. Ich nenne das Sklavinnen-Mentalität. Ich fasse mal zusammen: Eine rebellische Sklavin macht ihrem Besitzer Ärger und ihren Mitsklavinnen Angst. Die Herrschenden wollen natürlich ihre Privilegien behalten, möglichst mit wenig Aufwand. Der geringste Aufwand ist, wenn die Beherrschten gar nicht merken, dass sie beherrscht werden, oder das alles sogar gut finden. Und Die deutsche Sprachwissendafür werden sie schafterin Luise F. Pusch (67) dann auch belohnt. Sowie aber eine den ist Mitbegründerin der Mund aufmacht, gibt feministischen Linguistik in es schlechte StimDeutschland. Sie hat zahlreiche mung, da werden die Publikationen («Das Deutsche Herren dann ungeals Männersprache») zum mütlich. Und desweThema veröffentlicht und gen sind viele Frauen, beschäftigt sich mit Frauenbiovielleicht oft sogar grafieforschung. Luise F. Pusch unbewusst, auch sehr ist auch Gründerin der Website folgsam – weil es www.fembio.org. Darauf finden das Leben zunächst sich Infos zu rund 8000 beleichter macht. deutenden Frauen und ihren

Frauenforscherin

Biografien. Die Sprachwissenschafterin schreibt auf der Internetsite die Glosse «Laut & Luise». Pusch lebt in Hannover und Boston.

Und langfristig?

Langfristig ist es natürlich viel besser, sich für die eigenen Mehr Infos: www.fembio.org Rechte einzusetzen. Das macht aber in der Regel nur eine Avantgarde. Die anderen beschimpfen diese Pionierinnen erst einmal, um dann im Laufe der Zeit Die Sprachwissenschafterin Luise F. Pusch ist zuversichtlich: Sie glaubt, dass die deutsche genau die Früchte zu geniessen, welche die PionierinSprache der Gleichstellung in 50 Jahren einen Schritt näher sein wird.


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INTERVIEW LUISE F. PUSCH

Migros-Magazin 10, 7. März 2011

| 27

«Gleichberechtigung ist auch im Interesse der Männer. Das haben erst wenige begriffen.» nen so mühsam erkämpft haben. Dass viele Frauen auf feministische Sprachkritik negativ reagieren, wundert mich daher gar nicht – das ist einfach pragmatisches Verhalten. Wie nehmen Sie die heutigen jungen Frauen wahr? Ist Emanzipation für sie noch ein Thema?

Ich nehme an, dass alle Frauen im Grunde für Gleichberechtigung sind. Das zeigen auch Befragungen: Da sind immer alle für Lohngleichheit und faire Aufteilung der Hausarbeit. Es kommt aber oft nicht gut an, wenn diese Haltung feministisch genannt wird, obwohl: Für Gleichberechtigung zu sein und feministisch zu sein ist dasselbe. Aber diese Kampagne der Männer, die Verteufelung der Feministinnen, war so erfolgreich, dass die Frauen – obwohl sie feministisches Bewusstsein haben – nicht so genannt werden wollen. Langfristig ist Gleichberechtigung aber natürlich auch im Interesse der Männer, aber das haben erst wenige begriffen. Inwiefern?

Wenn wir davon ausgehen, dass das Leben insgesamt erfreulicher ist, wenn es auch den anderen gut geht, dann führt Gleichberechtigung zu guter Stimmung und zu weniger sozialen Aufwallungen. Und auch der Mensch selbst fühlt sich besser, wenn er gerechte Zustände befürwortet. Und wie wird es mit der deutschen Sprache nun weitergehen?

Durch die fortschreitende Globalisierung wird es so weit kommen, dass wir im Alltag Englisch oder Chinesisch sprechen werden – als Zweitsprache neben unserer Muttersprache. Als Linguistin und Feministin begrüsse ich das, denn im Englischen ebenso wie im Chinesischen wäre gewährleistet, dass in der Grammatik nicht mehr dieser Sexismus vorherrscht. Wenngleich auch in diesen Sprachen aufgeräumt werden müsste, aber es wäre etwas einfacher als im Deutschen. Stellen Sie Unterschiede in den deutschsprachigen Ländern fest?

Ja. Die Schweiz war schon früh sehr empfänglich für das Thema, viel mehr als Deutschland. Ich nehme an, das liegt an der Viersprachigkeit; daran, dass man ein besseres Gespür für Sprachen hat. Dann kam Deutschland ziemlich heftig hinterher, und jetzt, ganz zum Schluss, wurde Österreich auch noch wach. Wien ist heute führend in allen möglichen Initiativen der Behörden, das geht dort inzwischen bis zu den Verkehrsschildern. Sind behördliche Verordnungen entscheidend?

Ja. Frauen kommen nicht nur in der Sprache nicht vor, sie kommen überhaupt in der gesamten Kultur nicht vor. Wenn es zum Beispiel darum geht, eine Strasse zu benennen, muss es nicht immer der Name eines berühmten Mannes sein. Es gibt genug berühmte Frauen, nur weiss das kaum jemand. Als ich 1989 die erste Ausgabe des

Luise F. Pusch: «Die Schweiz war schon früh empfänglich für das Thema Sexismus in der Sprache, viel mehr als Deutschland.»

Kalenders «Berühmte Frauen» zusammenstellte, meinten die Leute, es sei doch gar nicht möglich, für jeden Tag eine Frau zu finden, die Jubliläum hat. Es gebe sowieso nur drei berühmte Frauen: Maria Callas, Queen Elisabeth und Marilyn Monroe. Der Kalender erscheint inzwischen im 23. Jahrgang. Ich denke, dass Initiativen wie dieser Kalender solche Vorstellungen völlig ad absurdum geführt haben. Werden die Veränderungen, die Sie angesprochen haben, in 50 oder in 500 Jahren Realität sein?

Ich bin einmal optimistisch und sage eher in 50 Jahren. Es gibt schliesslich immer wieder Überraschungen. Wir hätten in Deutschland auch nicht unbedingt mit einer Kanzlerin gerechnet.

Interview Iwon Blum Bilder Christoph Goedan/laif

www.migrosmagazin.ch Eine geschlechtsneutrale Sprache? Der Test und die Diskussion dazu.

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kann, wenn Jugendliche es einander zuraunen, auch listig sein: Pass auf, gibt es Bänz Friedli über dem anderen zu Regelverstösse verstehen, ich weiss alles über dich. Ein entlarvender Spruch in einer Zeit, da jeder sich auf Youtube selbst darstellt, jeder mittels Facebook ein Bild zeichnet, das er der Welt von sich zeigen möchte. Gerade einem Muttersöhnchen, das sich öffentlich gern aufplustert, lässt sich mit einem «Deine Mutter …» prima die Luft rauslassen. Die Verkürzung ist treffender als ein ganzer Witz. Weniger hübsch ist freilich, wenn «… deine

Mutter» den hässlichsten aller Sprüche meint: Ich ficke deine Mutter. Der ist – welch Ironie – gerade unter Jungs aus südlichen Kulturen verbreitet, in denen das Vergöttern der eigenen Mutter gängig ist. Sie glauben nicht, wie oft ich es im Tram und auf Fussballplätzen in der Vorstadt mit anhören muss: «Eymonn, ich figg …!» Und wissen Sie noch, wie Zinédine Zidane, der elegante Weltfussballer, vor fünf Jahren im WM-Final ausrastete? Wie er dem Italiener Marco Materazzi einen Kopfstoss versetzte, daraufhin des Feldes verwiesen wurde und alles verlor: die Weltmeisterschaft, sein Gesicht, seinen Ruhm. Dem Vernehmen nach

hatte Gegenspieler Materazzi zuerst Zidanes Schwester, dann dessen Mutter beleidigt. Das war zu viel für den algerischen Einwanderersohn. Und so sehr ich mich damals über den Titel meiner Azzurri (samt ihrem Flegel Materazzi) freute – man muss Zidane verstehen. Andrerseits müssen kleine Übertretungen sein. Und

Sie werden niemandem verraten, gell, dass wir unseren Zehnjährigen in einen Film mitgenommen haben, «The King’s Speech», der erst ab zwölf Jahren freigegeben ist? Vorigen Sonntag, noch vor dem Oscar-Segen. Meine Frau fand, die Kinder seien jetzt mal reif für einen Erwachsenenfilm. Volltreffer. Wie Anna Luna und Hans mitgingen! Wie grandios sie sich amüsierten! Natürlich vor allem über die Passagen, in denen der stotternde König von seinem Sprechtherapeuten angehalten wird, zwecks Lockerung vor sich hinzufluchen: Er bringt das «Fick, fick, fick! Furz, Pisse! Scheisse, Scheisse, Scheiss!» ganz ohne Stottern über die Lippen. Er bannte fluchend seinen Fluch. Und ehe sich Leserin Gamber wieder empört, hier sollten keine struben Wörter stehen: Meine Kinder wissen schon, dass man solche Wörter in der Regel nicht gebraucht. Aber erst durch den Verstoss lernen sie, mit

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der Regel umzugehen. Insofern ist es dumm von den Amerikanern, den Film zensuriert ins Kino zu bringen, ohne die Schimpfwörter; denn so geht seine Essenz verloren: wie befreiend das Fluchen sein kann. Übrigens blieb bei unseren Kindern durchaus auch anderes hängen, sie wollten den ganzen Abend Genaueres über das englische Königshaus erfahren, über Churchill, die Queen Mum und Hitler. Kurzum: «The King’s Speech» war, Schimpfwörter hin oder her, im besten Sinn anregend. Und was das F-Wort betrifft, gefiel mir Christa.

Ihr war zu Ohren gekommen, dass ein Gschpänli, Leandro, zu ihrem Sohn gesagt

«Eymonn, ich f… diini Muetter!» hatte: «Eymonn, ich figg diini Muetter, Monn!» Als sie kurz darauf eine Bubenschar zum Auswärtsspiel chauffierte, Junioren D, fragte Christa am Steuer: «Sag mal, Leandro, was war das genau, was du mit mir tust?» Worauf das kleine Grossmaul auf dem Rücksitz sehr, sehr stumm blieb – und knallrot anlief. Diskutieren Sie mit! www.migrosmagazin.ch Bänz Friedli live: 11. 3. Schwanden ob Brienz BE

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32 | Migros-Magazin 10, 7. März 2011

Die Rohstoffe sind heute Klimawandel, steigende Nachfrage in den Schwellenländern, teureres Erdöl: Dies führt zu immer

A

uf den internationalen Märkten sind die Preise für Agrarrohstoffe in den letzten Monaten stark gestiegen. Diese Entwicklung entspricht einem fundamentalen Trend, der laut Bernard Lehmann, Professor für Agrarökonomie an der ETH Zürich, seit Anfang des Jahrtausends anhält. Von den Preissteigerungen ist auch die Migros betroffen: «Die meisten Rohstoffe für Produkte der Migros-Industrie wie auch für die Handelsgüter werden auf den internationalen Märkten beschafft», sagt Patrick Supan, Chefeinkäufer der Migros. Vor allem bei Waren, bei denen der Rohstoff einen hohen Anteil am Endprodukt ausmacht, schlügen diese Preiserhöhungen unmittelbar auf die Beschaffungspreise der Migros durch. Zu Preissteigerungen kommt es, wenn das Angebot weniger schnell ansteigt als die Nachfrage. Natürliche Faktoren limitieren das Angebot an Nahrungsmitteln: «Das bebaubare Land, das Wasser und das Potenzial, die Erträge weiter zu steigern, sind begrenzt», erklärt Experte Werner Harder vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW). Hinzu komme der Klimawandel: Trockenheit oder Überschwemmungen verursachen Ernteausfälle.

Fleischproduktion verbraucht Nahrungsmittel

Jährlich nimmt die Weltbevölkerung um 75 Millionen Menschen zu. Dieses Wachstum und die steigende Kaufkraft in den Schwellenländern erhöhen dort die Nachfrage nicht zuletzt nach Fleisch und Milchprodukten. Um tierische Proteine zu erzeugen, werden Soja, Gerste, Mais sowie Palmöl- und Rapskuchen verfüttert. «Um eine Kalorie Rindfleisch zu erzeugen, müssen bis zu acht pflanzliche Kalorien aufgewendet werden», sagt Harder.

Die Grafiken zeigen die Preisentwicklungen von wichtigen Agrarrohstoffen seit 2009 auf. Der Januar 2009 gilt als Referenz (Index 100). Index Weizen

Index Sonnenblumen-, Raps-, Palmund Erdnussöl (kombiniert)

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Eine wichtige Rolle spielt auch die Erzeugung von Biotreibstoff. «In den USA beispielsweise», so Harder, «geht ein Drittel der Maisproduktion in die Ethanol-Herstellung.» ETH-Professor Bernard Lehmann sieht denn auch einen klaren Zusammenhang zwischen den Preisen für Erdöl und jenen für Nahrungsmittel: «Die Preisindexe für Öl und Weizen sind deckungsgleich», stellt er fest und erläutert: Wenn der Erdölpreis steigt, wird mehr Ethanol aus Mais gewonnen. Dieser Mais fehlt als Nahrung für Mensch und Tier und zwingt die Käufer, anderes Getreide nachzufragen, womit sich dessen Preis wiederum erhöht. Tiefes Angebot und hohe Nachfrage führen zu leeren Lagern. «Und damit fehlen diese als Puffer, die ausgleichend wirken können, wenn die Nachfrage weiter nach oben klettert oder das Angebot abnimmt», betont Tobias Merath, Rohstoffanalyst bei der Credit Suisse (CS). Was sich noch in den Lagern befinde, werde

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Werner Harder, Bundesamt für Landwirtschaft.

«In den USA wird ein Drittel der Maisernte für die Ethanolproduktion verwendet.»

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zudem zurückgehalten, ergänzt Lehmann. Das verknappt natürlich das Angebot und treibt so die Preise weiter nach oben. Werner Harder vom BLW weist auch auf die Bedeutung von Warenterminmärkten hin. An diesen Märkten sichern sich die Produzenten die Preise ihrer zukünftigen Ernten ab. Gegenpartei sind die sogenannten Spekulanten, die in der Mehrheit auf steigende Preise setzen und damit kurzfristig die Preise weiter nach oben treiben können. Und dies sind die Gründe für Preissteigerungen bei wichtigen Agrarrohstoffen: ➔ Weizen: Dieses Getreide ist auf dem Weltmarkt teurer geworden, weil es wegen Überschwemmungen in Australien sowie wegen Trockenheit in Russland, in der Ukraine, der EU und in Kanada zu Ernteausfällen kam. «Verschärfend kommt hinzu», so CS-Rohstoffanalyst Tobias Merath, «dass die Qualität des geernteten Wei-


NEUES AUS DER MIGROS

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Gold wert

höheren Preisen auf den Rohstoffmärkten ¬ und in den Regalen der Detailhändler.

Index Kaffee (Arabica)

Index Baumwolle

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zens weltweit minderwertig war und sich dieser schlecht als Brotweizen eignete.» ETH-Professor Bernard Lehmann macht noch einen weiteren Grund für steigende Preise aus: «Da die Käufer in Asien und Afrika Verteuerungen bei Getreide wie Weizen und Mais befürchten, kaufen sie jetzt so viel wie möglich ein.» ➔ Kaffee: Beim Kaffee herrscht eine extreme Preishausse. «Seit September 1994 war Kaffee nie teurer als in diesem Januar», sagt Hans-Peter Egler, Experte beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Exportländer wie Brasilien, Vietnam, Ecuador, Kolumbien und Äthiopien seien letztes Jahr negativen Wettereinflüssen ausgesetzt gewesen. Konsequenz: Die KaffeeErnte fiel kleiner aus. Preistreibend wirkten sich auch leere Lager und die gestiegene Nachfrage in den Schwellenländern aus. «Etwa in China, Indien und auch in Brasilien wird Kaffeetrinken immer populärer», erklärt Egler.

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➔ Kakao: Die Schweiz bezieht zwar nur vier Prozent ihres Kakaos aus dem Hauptproduktionsland Elfenbeinküste. «Da der Export aufgrund der politischen Lage und wegen der gegen das Land verhängten EU-Sanktionen zum Erliegen gekommen ist, ist das Angebot auf dem Weltmarkt knapp geworden», erläutert Seco-Experte Hans-Peter Egler. Dafür wird Kakao aus anderen Ländern, wie Ghana, Ecuador oder aus Zentralamerika, aus denen auch die Schweiz den Rohstoff bezieht, stärker nachgefragt. Die Preissteigerungen treffen natürlich auch das Schokoladeland Schweiz.

Überschwemmungen in China und Pakistan sowie geringe Niederschläge in Teilen Chinas und den USA. «Für die Saison 2011/2012 werden für die USA weitere Ernteausfälle durch Wassermangel wegen des El-Niño-Phänomens erwartet», sagt Egler. Da die Lagerbestände für Baumwolle weltweit auf dem niedrigsten Stand seit vielen Jahrzehnten sind, habe die indische Regierung als Konsequenz einen Ausfuhrstopp für Baumwolle erlassen. Die geringen Lagerbestände und die absehbare Verknappung nutzten Spekulanten aus, was die Preise zusätzlich anhebe.

➔ Baumwolle: In den Schwellenländern nimmt der Wohlstand und damit der Bedarf nach Textilien insgesamt zu. «Dabei wird auch mehr Baumwolle statt billiger Synthetikkleidung nachgefragt», stellt Hans-Peter Egler vom Seco fest. Der steigenden Nachfrage steht eine tiefere Produktion gegenüber: Dafür verantwortlich sind

Raps-, Erdnuss- und Palmöl):

➔ Pflanzenöle (Sonnenblumen-,

Die Märkte der Pflanzenöle hängen zusammen. «Schlechte Wet-

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terbedingungen haben zu geringeren Ernten geführt», erklärt Lorenz Hauck von der Speiseölherstellerin Florin AG in Muttenz BL. Ebenso habe die Nachfrage in Schwellenländern wie China und Indien stark zugenommen. Beides sorgt für Preissteigerungen. «Und nicht zuletzt haben auch Rohstoffspekulationen die Preise für Pflanzenöle in die Höhe getrieben», sagt er. Ein weiterer Einflussfaktor bleibt zudem die Entwicklung beim Erdöl. Lorenz Hauck: «Ist der Erdölpreis hoch, wird mehr Pflanzenöl für die Biodieselproduktion nachgefragt – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Preise.» Text Daniel Sägesser Bilder Colourbox, Masterfile, Getty Images (3)

Welche Auswirkungen die Preiserhöhungen von Agrarrohstoffen konkret auf die Verkaufspreise der Migros haben, zeigt das Migros-Magazin in der nächsten Ausgabe auf.


34 | Migros-Magazin 10, 7. März 2011

Das war die Nanomania!

Die lustigen Nanos verzauberten in den vergangenen sechs Wochen die Herzen unserer Kinder und versetzten ein ganzes Land in den Nanorausch. Das MigrosMagazin zeigt die schönsten Aktionen, die in den einzelnen Migros-Filialen stattfanden.

Bunte Kullerkapseln am Zürcher Hauptbahnhof

Nanu, wer kommt denn da? Lebensgrosse Nanos sorgten bei den Kindern am 1. Februar im Zürcher Hauptbahnhof für Purzelstimmung. Aber auch die Bastelecke war sehr beliebt, wo dem Erfindergeist keine Grenzen gesetzt waren. So wurde eine Streichholzschachtel kurzerhand zum Bett umfunktioniert.

Räuberleiter in Dielsdorf ZH

Wer baut die höchste Räuberleiter? Im Zeichen des Aufeinanderstapelns von Nanos warb die Migros Dielsdorf für die sechswöchige galaktische Nanomania-Aktion. Der bisher höchste nachweisbare Stapelrekord liegt bei sieben Nanos.


NEUES AUS DER MIGROS

Nanotausch Nano notausch in Freiburg

Bilder Severin Nowacki, Tanja Demarmels, René Ruis

Das MMM Avry Centres in Freiburg versetzte ihre jüngste Kundschaft vom 18. bis 19. Februar ins Nanofieber. Während eines ganzen Tages durften die Kinder nach Herzenslust neue Nanospiele ausprobieren, Bahnen bauen und auf der Tauschbörse ihre Sammlung vervollständigen.

Galaktischer Spass in Bern

Es muss nicht immer Barbie sein! Das Nanohaus (Bild links) war besonders bei Mädchen der Hit. Hier durften sie mit ihren Nanos einziehen und wie in einem richtigen Puppenhaus spielen. Im Migrolino Bern Westside wurde aber auch die Geschicklichkeit beim Balancieren auf runden Nanobahnen getestet.

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 10, 7. März 2011

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«Alt werden ist nichts für Weicheier» Polo Hofer ist aktiver denn je. Die Berner Rocklegende über Millionen, Altersmilde und das neue Musical «Alperose».

Polo Hofer hat «Bärn eifach gärn». Trotzdem wohnt der Musiker nicht hier in der Berner Altstadt, sondern in Oberhofen am Thunersee. Polo Hofer, momentan entsteht ein Musical zu Ihren Songs. Wie haben Sie reagiert, als man mit dieser Idee zu Ihnen kam?

Ich war überrascht. Andererseits waren ja schon beim Musical «Ewigi Liebi» vier Songs von mir dabei. Das zieht halt jetzt, diese Form. Fühlen Sie sich geehrt?

Es zeigt, dass die Lieder eine gewisse Nachhaltigkeit haben – und das freut mich. Befürchten Sie nicht, dass Ihre Lieder in einem Musical verkitscht werden?

Ich weiss natürlich, dass man Songs wie Bibelauszüge interpre-

tieren kann. Aber ein Veranstalter meiner Konzerte, Daniel Greber, kam mit dieser Idee zu mir. Er ist ein langjähriger Freund. Einer, dem Sie blind vertrauen?

Nein, überhaupt nicht. Ich schaue schon, dass die Urheberrechte eingehalten werden (lacht). Bis jetzt habe ich das Drehbuch gelesen. Ich kann es mir noch nicht plastisch vorstellen, wie die Songs mit der Story zusammenhängen. Ich bin gespannt. Wie fühlt man sich als lebende Legende?

Wieso?

Sie werden Urgestein des Mundartrocks und Polo National genannt. Kürzlich traten Sie bei «Aeschbacher» auf SF als Legende auf und nun dieses Musical.

Ja schon, aber das bin ich ja schon lange. Und was Polo National betrifft: Schon in Lausanne oder Lugano kennt mich keine Sau mehr. Aber in der Deutschschweiz schon. Noch einmal: Wie ist es, schon zu Lebzeiten sein eigenes Denkmal zu sein?

Ich analysiere das nicht, ich lebe einfach. Aber ich bin immer wieder erstaunt, was das für Auswirkungen hat.

Zum Beispiel?

Da bin ich in Thun und gehe an drei Breithöseler vorbei … … Breithöseler?

Hose am Arsch unten, Mütze schräg auf dem Kopf und so Stöpsel in den Ohren, Hip-Hopper halt. Plötzlich meint einer von denen ganz cool: Du bist der Hofer, oder? Ich nicke. Dann sagte er: Wir hören zwar deine Musik nicht, aber trotzdem: Respekt! – Das ist für die ein wichtiges Wort. Und so verstehe ich das mit der Legende. Ist Ihnen eine solche Geste wichtiger als


38 | Migros-Magazin 10, 7. März 2011

«Alperose» — das Musical Die Songs von Polo Hofer sind längst Klassiker in der Kulturgeschichte der Schweiz. Jetzt entsteht auf der Basis der berühmten Melodien und Geschichten ein Musical. Gespielt wird vom 17. Februar bis 15. April 2012 in Bern. Der Vorverkauf beginnt jetzt exklusiv im Migros-Magazin. «Alperose — das Musical» wird von erfahrenen Machern entwickelt, die neben anderen das Erfolgsmusical «Heidi» auf die Bühne gebracht haben. Produzenten sind Walter Hitz, der die Geschichte zum Musical schrieb, und der Berner Veranstalter Daniel Greber als Initiant. Polo Hofer selber wird nicht auf der Bühne stehen. Das Musical bringt eine Vielzahl seiner berühmten Titel wie «Kiosk», «Lotti, Lotti», «Wägem Gäld», «Giggerig»

oder «Alperose». Erzählt wird die Geschichte von zwei Freunden, Pesche und Johnny. Die Handlung dreht sich um die Sehnsucht nach dem trauten Glück zu Hause sowie dem ewigen Fernweh — und um die Liebe. ➔ Als Hauptsponsorin des Musicals «Alperose» offeriert die Migros Ihnen 30 Prozent Rabatt auf die Tickets aller Kategorien (ausser VIP) folgender Vorstellungen: Samstag, 18. Februar 2012 (Showbeginn 14.30 Uhr) Dienstag, 21. Februar 2012 (Showbeginn 19.30 Uhr) Donnerstag, 23. Februar 2012 (Showbeginn 19.30 Uhr) ➔Spielort: Bea Expo — Musical Theater 310 Mingerstrasse 6, 3014 Bern

➔Ticketpreise: Fr. 40.60 bis Fr. 87.50 statt Fr. 58.— bis Fr. 125.— (zuzüglich Bearbeitungsgebühren)

➔ Weitere Infos: www.alperose-musical.ch ➔ Die vergünstigten Tickets sind erhältlich unter der Telefonnummer 0900 101 102 (1.19 Franken pro Minute ab Festnetz) und www. ticketportal.com mit Angabe Ihrer Cumulus-Nummer.

Es können maximal sechs Tickets auf eine Cumulus-Karte geladen werden. Das Angebot gilt so lange Vorrat. Der Rabatt ist nicht mit anderen Vergünstigungen kumulierbar und nicht für VIP-Plätze gültig.

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Polo: «Ich bin lieber vom Nachtleben gezeichnet als von Rolf Knie gemalt.»

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NEUES AUS DER MIGROS offizielle Preise? Soeben wurden Sie ja an den «Swiss Music Awards» für Ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Am Schluss ist so etwas einfach ein Staubfänger – einen Check gabs auch nicht. Aber es ist eine Anerkennung, klar. Sie waren früher ein Rebell und Bürgerschreck — heute rollt man Ihnen den roten Teppich aus. Wird man im Alter automatisch versöhnlicher?

Bürgerschreck? Ich bin der Hofnarr, und der darf alles. Ich bin schon altersmilde geworden – auf dem Wahlzettel mache ich das Kreuz aber immer noch am richtigen Ort. Sie hatten ja immer eine klare politische Meinung, etwa zur Armee oder zum Cannabis-

«Bob Dylan ist der Picasso der Popmusik.»

Welches Ihr Lieblingsbuch sei?

Nein, übers Kiffen wollten die reden! Die hatten Freude, als ich sagte, dass ich schon drei Mal deswegen vor Gericht gestanden bin und jedesmal freigesprochen wurde. Das zeigt, dass das halt bei den Jungen ein Thema ist. Wann gibt es eigentlich ein neues Album von Polo Hofer?

Konsum. Damit haben Sie sich nicht nur Freunde gemacht.

Jetzt komme ich gerade von der Stadtbibliothek. Dort versuchen Prominente Gewerbeschüler für das Lesen zu begeistern. Da stehe ich also vor etwa 120 angehenden Köchen und Spenglern. Mein Thema: Was reizt mich an Büchern, warum lese ich überhaupt? Und was meinen Sie, was die dann in der Fragestunde von mir wissen wollten?

Ich bin momentan im Studio, die CD soll im Frühsommer erscheinen. Polo Hofer singt Bob Dylan. Auf Berndeutsch?

Ja sicher! Das war eine Heidenbüez. Etwa so, wie Shakespeare übersetzen. Dylan ist der Chef, der Picasso der Popmusik – der wird dieses Jahr 70, das wird meine Hommage an ihn. Hand aufs Herz — haben Sie mit Ihrer Musik viel verdient?

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Ich bin jetzt bei der dritten Million. Die ersten beiden sind mir abverreckt. Warum?

Weiss ich auch nicht. Dann brauchen Sie ja gar keine Rente. Beziehen Sie trotzdem AHV?

Ja, genau 2100 Franken – das reicht gerade für Konfekt und Rosen (lacht). Während andere nach der Pensionierung ihren Lebensabend geniessen und nichts tun, ist bei Ihnen das Gegenteil der Fall.

Man tut, was man liebt. Ich kann nicht nur in den Tag hinein träumen. Wenn du ein kreatives Gen hast, muss es raus, immer wieder. War das Älterwerden für Sie nie ein Problem?

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 10, 7. März 2011

Mae West, Hollywood-Star und in ihrer Zeit eine Sexbombe, wurde einmal dasselbe gefragt. Sie antwortete: Es ist auf jeden Fall nichts für Weicheier. So sehe ich das auch. Und abgesehen davon: Ich bin lieber vom Nachtleben gezeichnet als von Rolf Knie gemalt. Vor vier Jahren sind Sie schwer erkrankt. Sie lagen im künstlichen Koma. Wie hat Sie das verändert?

Darauf werde ich von euch Journalisten immer angesprochen! Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch hier und da Einbrüche hat. Und von denen habe ich eine Menge gehabt, schon sehr früh. Als Siebenjähriger hatte ich einen geplatzten Blinddarm, da hat man mich im letzten Moment gerettet. Und ich habe eine Frau durch Krebs verloren. Ich habe immer wieder Schicksalsschläge erlebt.

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Und haben Sie diese Schicksalsschläge abgehärtet?

Ich bin immer gut weggekommen. Auch das letzte Mal, als ich die Probleme mit der Bauchspeicheldrüse hatte. Aber klar war die Schlagzeile «Polo im Koma» ein seltsames Gefühl. Viele warteten ja nur darauf, einen Nachruf zu schreiben.

Mit dem Tod beschäftigt sich Polo Hofer nicht. Das tut seine Frau. Sie betreibt einen Sargladen.

Apropos Nachruf, glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?

Ich mache mir da keine Gedanken – man muss nicht über etwas nachdenken, was man nicht wissen kann. Abgesehen davon habe ich ja eine Frau, die einen Sargladen hat – ist ja auch verrückt (lacht). Meine Entsorgung ist also organisiert, den Sarg hab ich. Ich habe keine Probleme mit dem Tod. Interview Christoph Petermann Bilder Marco Zanoni

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42 | Migros-Magazin 10, 7. März 2011

Grün macht gute Laune

Ein junger Gärtner und eine erfolgreiche Videojournalistin verstehen ihren Beruf als Berufung. Bio gibt ihnen dafür die Energie — und ein gutes es Lebensgefühl.

«Bio-Essen ist wertvoll, weil es die Natur nicht belastet»

Seit wann kaufen Sie Bio?

Schon als Kind haben wir zu Hause saisongerecht und biologisch produzierte Produkte gekauft. Warum?

Bio-Essen ist wertvoll, weil es ohne chemische Zusatzstoffe produziert wird und so die Natur nicht belastet. Und es schmeckt besser – das merkt man erst, wenn man vergleicht. Wer oder was hat Sie auf den Geschmack gebracht?

Meine Erziehung und meine Berufung: Als Gärtner bin ich besonders sensibel. Ich lehne den Einsatz von Pestiziden ab. Denn ich weiss auch, was für Folgen das haben kann für Mensch und Tier. Als Beispiel möchte ich nur die Verminderung der Fruchtbarkeit nennen.

In welchen Bereichen benutzen Sie Bio?

Wo immer möglich kaufe ich Bio, neben der Nahrung vor allem auch Kleidung. Da spielt natürlich auch mit, dass biologisch produzierte Kleidung meist auch bessere Arbeitsbedingungen für die Leute vor Ort bedeutet. Dasselbe gilt für Holz und alle Baumaterialien. Ich achte zum Beispiel darauf, dass Wandfarbe möglichst chemiefrei ist.

Fr. 2.95*

* Nur in grösseren Filialen.

Fühlen Sie sich besser, seit Sie Bio essen?

Vor allem meine Verdauung ist gut, da mir mein Gewissen mit Bioprodukten keine Blähungen verursacht. Was viele nicht wissen: Manchmal können auch kleine Mengen Pestizide dem Darm Probleme machen. Ihr Lieblingsbioprodukt in der Migros?

Die verschiedenen Gemüsesorten, da ich mich vorwiegend vegetarisch ernähre. Wünschen würde ich mir ein grösseres Saftund Käseangebot. Was macht Bio attraktiv?

Knackig, saftig, prall und wohlschmeckend – wenn das nicht attraktiv ist! Silke Bender

Bilder Ueli Christoffel, Limmatdruck AG; Styling Karin Aregger

D

er Gärtner Fabio Meyer (22) hegt nicht nur Pflanzen mit Liebe und Verstand, er denkt und lebt auch grün. Und das nicht erst, seit er Vater eines gerade drei Monate alten Sohns geworden ist. Im Moment macht er Zivildienst in einem Altersheim, bald jedoch führt er mit seiner Lebenspartnerin die Geschäfte einer Gärtnerei im Oberaargau.

Bioprodukte aus der Migros: Risotto, 1 kg, Fr. 2.80, Tulpen, 12er-Bund, Fr. 9.80, Ice Tea Alpenkräutertee, 33 cl, Fr. 1.—, Multifruchtsaft, 75 cl, Fr. 3.90, Birnweggen, 150 g, Fr. 2.10, Gemüseerde, 30 l, Fr. 9.25*, Karotten, Beutel à 1 kg, aktueller Tagespreis, Cassis Konfitüre, 350 g, Fr. 3.65, Dinkelgebäck mit Rosinen, 255 g, Fr. 3.40, Aussaaterde, 10 l,


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Küchenmaschine Prospero Kenwood KM262*/** Leistungsaufnahme 700 Watt, exklusiv erhältlich in der Migros Gültig bis 21.3.

Chicorée, aus der Schweiz/ Belgien, abgepackt, per kg 3.90 statt 4.90 Spargeln grün, aus Mexiko, Bund à 1 kg 7.80 statt 9.20 Zwiebeln, aus der Schweiz, Netz à 2 kg 2.40 Suppengemüse, Aus der Region, abgepackt, per kg 4.80 statt 6.20 Frisée, aus Italien, abgepackt, per kg 5.20 statt 6.80 Anna’s Best Gärtnersalat 20%

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Optigal Poulets, 2 Stück, per kg 6.60 statt 9.50 30% Optigal Pouletflügel nature, frisch oder aufgetaut, Schweiz, Schale à 6 Stück, per kg 10.40 statt 13.50 Siedfleisch mager, aus der Schweiz, in Bedienung und Selbstbedienung, per kg 20.– statt 24.50 Schweinshaxen aufgetaut, aus der Schweiz, in Bedienung und Selbstbedienung, per kg 9.50 statt 14.– 30% Fasnachts-Pastete, Schweizer Produkt, Stück à 500 g 9.90 statt 15.– 30% M-Classic Prosciutto Cotto im Duo-Pack, hauchdünn geschnitten, 2 x 139 g 4.90 statt 8.20 40% Fleischkäse, TerraSuisse, hauchdünn geschnitten, per 100 g 1.30 statt 1.90 30% Schwarzwälder Rohschinken, Bio, per 100 g 5.60 statt 7.– 20% Hobelfleisch, Schweizer Produkt, geschnitten, in der Midi-Schale, Duo-Pack à 2 x 96 g 9.90 statt 12.75 M-Classic Forellenfilets geräuchert, Dänemark (Zucht), Packung à 250 g 6.10 statt 7.90 Pelican Atlantische KabeljauRückenfilets, MSC, im Duo-Pack tiefgekühlt, 2 x 400 g 14.55 statt 20.80 30%

Genossenschaft Migros Basel

Krevetten im Duo-Pack, MSC, ohne Lake, 2 x 125 g 7.90 statt 11.80 33%

BROT & MILCHPRODUKTE Diverse Brote, Bio –.40 günstiger Asiago, ca. 250 g, per 100 g 1.15 statt 1.45 20% Raccard Tradition, Block à ca. 750 g, Schweizer Halbhartkäse, vorverpackt, per 100 g 1.60 statt 2.– Gruyère Surchoix, Schweizer Hartkäse, vorverpackt, per 100 g 1.60 statt 2.– Winzerkäse, Schweizer Halbhartkäse, vorverpackt, per 100 g 2.– statt 2.50 Philadelphia Kräuter, Nature oder Balance im Duo-Pack, 2 x 200 g 20% Léger Halbfettbutter, 200 g 2.40 statt 3.– 20% Alle Excellence Joghurts, Becher à 150 g –.75 statt –.95 Alle Coupe Chantilly im 4er-Pack, 4 x 125 g 20%

BLUMEN & PFLANZEN Strauss Dana, Rosen-FreesienStrauss, pro Strauss 9.90 Saisonstrauss, per Strauss 14.90 Narzissen, Bund à 10 Stück 4.90 statt 5.90 Viola wittrockiana oder cornuta, 9 cm, pro Pflanze –.90 Phalaenopsis, 2 Rispen, im 15-cm-Topf, pro Pflanze 29.90 statt 49.90 40%

WEITERE LEBENSMITTEL Anna’s Best Thai Chicken Satay 20% M-Classic Tortelloni im Duo-Pack 40% Anna’s Best Flammkuchen im Duo-Pack 25% Zwiebel-Chäswähe, Stück à 200 g 2.55 statt 3.20 Crèmeschnitten, 2er-Pack 20% Baby Kisss im Duo-Pack, 2 x 15 Stück 4.30 statt 5.40 Frey Tafelschokoladen im 6er-Pack 25% M-Classic Konfektwaffeln oder Taragona im Duo-Pack 20% Haselnuss-Vogelnestli, Haselnuss-Makronen und Amaretti im Duo-Pack 33% Alle Blévita Biscuits, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger Zweifel Snacketti im DuoPack, 2 x 75 g 2.95 statt 3.70 Alle Kaffees 500 g, Bohnen oder gemahlen 1.– günstiger Alle Klostergarten Tees, z. B. Albertus Beruhigungstee, 20 Beutel 1.90 statt 2.40 20%

Alle Frühstücksgetränke 20% Alle Orangina in Packungen à 6 x 1,5 Liter 6.15 statt 12.30 50% M-Classic Ofen oder Pommes Frites im 2-kg-Beutel, tiefgekühlt 50% Alle Premium Teigwaren 20% Alle Condy Essiggemüse 20% Malbuner Delikatess- oder Schinken-Fleischkäse im 6erPack, 6 x 115 g 5.90 statt 9.90 40% Original Rösti im Alubeutel im 3er-Pack, 3 x 500 g 4.80 statt 6.90 30% Alle Tomatensaucen im Brik, 250 ml – 500 ml 40% Alle Hollandaise Saucen, ungekühlt, z. B. Sauce Hollandaise, Beutel, 35 g 1.25 statt 1.60 20%

NEAR-/NON-FOOD Selina Katzennahrung im 12er-Pack 20% Alle Cucina & Tavola Bratpfannen und Bratpfannendeckel mit Dampfventil 50% Gültig bis 21.3. M-Classic und Belherbal Haarpflege und Styling in Mehrfachpackungen, z. B. M-Classic Shampoo Ultra Mild (3 für 2), 3 x 400 ml 7.80 statt 11.70 Milette Windeln Mini bis Large sowie Pants und Naturals 3 für 2 Gültig bis 21.3. Milette Baby Feuchttücher im 4er-Pack 4 für 3 Exelia Gewebeveredler Parfums du Monde im Duo-Pack 30% Damen-, Herren-, Kinderund Baby-Frühlings-FleeceJacken, 24.90 Gültig bis 21.3. Damen- und Herren-Tag- und Nachtwäsche, Bio Cotton 20% Gültig bis 21.3. Alle Einkaufstaschen und -trolleys 20% Gültig bis 21.3. Unico Plus Box 39.– statt 59.– Gültig bis 21.3.

NEUHEITEN Subito Langkorn-Beutelreis, 250 g 2.30 NEU Gültig bis 21.3. Ice Tea Alpenkräuter, Bio, oder Glückstee, Bio, 33 cl 1.– NEU Gültig bis 21.3. M-Classic Süssgetränke Orange, Citro und Grapefruit, 50 cl –.60 NEU Gültig bis 21.3. Crodino, 8 x 10 cl 7.20 NEU Gültig bis 21.3. Kräutersalz, Bio, 54 g 1.40 NEU Gültig bis 21.3. Asco Beauty Snack, 200 g 2.80 NEU Gültig bis 21.3.

Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS Wer Bio lebt, sägt nicht am Ast, auf dem wir alle sitzen: Fabio Meyer ist Gärtner aus Leidenschaft. Ein ganzheitlich verstandener, grüner Lebensstil ist für ihn der beste Weg, Natur und Mensch zu schützen.

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56 | Migros-Magazin 10, 7. März 2011

Wer viel mit dem Kopf arbeitet, braucht Energie. Für Isabella Fischer ist darum Ernährung ein wichtiges Thema. Es versteht sich von selbst, dass sie mit Bio-Ernährung den Dreh raus hat.

Was ist Bio-Milch? Beim Migros-Bio-Label haben Schweizer Produkte Priorität. Die Migros bezieht ihre Schweizer BioLandwirtschaftsprodukte ausschliesslich von Betrieben, die nach den Richtlinien von Bio Suisse zertifiziert sind. Die Verarbeitung von Bioprodukten kontrollieren unabhängige, staatlich anerkannte Organisationen, wie die Bio Inspecta in Frick.

Warum Bio-Milch? Bio-Kühe halten sich während der Vegetationsperiode an mindestens 26 Tagen pro Monat auf Weiden auf. Somit haben sie ausreichend Gelegenheit zur Betätigung und Bewegung. Im Winter haben die Tiere an mindestens 13 Tagen pro Monat Auslauf. Basierend auf einer raschen und schonenden Verarbeitung der Milch entsteht ein naturbelassenes, frisches Produkt. Voraussetzungen für eine Milch von hoher Qualität sind dabei die artgerechte Haltung und Fütterung der Tiere. Der hohe Kräuteranteil von hoch gelegenen Weiden lässt eine besonders feine, würzige und schmackhafte Milch entstehen.

Bioprodukte aus der Migros: Magerquark, 200 g, Fr. 1.15, Kakaogetränk Max Havelaar, 500 g, Fr. 6.05 statt Fr. 7.60*, Pizzateig, XL, 830 g, Fr. 6.30, Bündner Bergkäse, Fr. 2.25, per 100 g, Damen Shirt,

Fr. 13.50 statt Fr. 16.90* (nur in grösseren Filialen), Mozzarella, 150 g,

Fr. 2.20, Orangensaft, 75 cl, Fr. 3.55,

Crème Fraîche, 200 g, Fr. 3.15, AprikosenQuark, 125 g, Fr. 1.15

* Aktionspreise gültig vom 8. bis 14. März.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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«Wer fit und gesund sein will, kann auf Bio nicht verzichten»

D

ie studierte Filmwissenschafterin Isabella Fischer (48) hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und schreibt Kritiken für ihre eigene Online-Kinoplattform www.meinkino.ch. Die Sorge zur Natur liegt ihr aber genauso am Herzen. So ernährt sich die erfolgreiche Unternehmerin vegetarisch und isst aus Überzeugung Bio. Seit wann kaufen Sie Bio?

Bereits meine Mutter hat darauf geachtet, dass wir Kinder gesundes Essen bekamen. Früher kamen die Lebensmittel aus unserem Garten. Diese Vorliebe für natürliche Produkte ohne jegliche Zusatzstoffe ist bis heute mein «Einkaufsprogramm». Ich kaufe ausschliesslich Produkte mit Bio-Label. In welchen Bereichen benutzen Sie Bio?

Vor allem im Food-Bereich, da ich hier das grösste Angebot an natürlichen Produkten finde. Schmeckt Bio besser?

Aber sicher. Salat und Gemüse sind in Bioqualität wesentlich besser verträglich. Und vergleichen Sie einmal ein Bio-Ei mit einem «normalen» Ei. Wer hier den Unterschied nicht merkt …

Fühlen Sie sich besser, seit Sie Bio essen?

Man ist, was man isst. Je mehr gesunde Lebensmittel ich zu mir nehme, desto weniger belaste ich meinen Körper. Insbesondere angesichts der steigenden Umweltbelastung wie Elektrosmog oder verschmutzte Luft ist gesundes Essen umso wichtiger. Setzen Sie sich in anderen Bereichen für Nachhaltigkeit ein?

Ich bin Weltmeisterin im Altpapier, Karton, Aludosen und Pet-Flaschen sammeln. Zudem kaufe ich Produkte aus Recyclingmaterial, wie zum Beispiel Papier oder Kaffeefilter. Ihr Lieblingsprodukt in der Migros?

Als Vegetarierin bin ich auf eine ausreichende Eiweissversorgung angewiesen. Bio-Tofu aus der Migros ist mein Favorit. Da stimmt Qualität und Preis. Ist Bio modern?

Bio ist im Trend. Je mehr Skandale in der Lebensmittelindustrie, desto stärker der Trend hin zu biologisch erzeugter Nahrung. Bio ist aber auch ein Stück Lebensphilosophie. Wer in Zukunft fit und gesund sein will, der kann auf Bio nicht mehr verzichten. Heidi Bacchilega

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Ihr Reiseprogramm

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1. Tag: Schweiz–Istrien.Fahrt via Tessin, Mailand, Bergamo, Verona, Padua, Triest, über die italienisch-slowenische und über die kroatische Grenze nach Umag an der Istrischen Riviera. 2. Tag: Bezauberndes Istrien und Motovun. Heute fahren wir ins Hinterland der Adria-Halbinsel Istriens. Bezaubernde Landschaften erwarten uns. Unterwegs besuchen wir das malerische Dorf Buje mit seiner reichen Geschichte, das traumhaft gelegene Groznjan und Motovun, das schönste mittelalterliche Städtchen Istriens. Danach werden wir in einer Weinkellerei zur Degustation eines feinen Tropfens erwartet. Dazu wird ein kleiner Imbiss gereicht. 3. Tag: Fakultativer Ausflug Brioni-Inseln und Pula. Freier Tag am Meer oder fakultativer Ausflug in die Römerstadt Pula mit ihrem beeindruckenden Amphitheater und zu den Inseln im Nationalpark Brioni. Nach einem Stadtrundgang in Pula erreichen wir mit dem Schiff die Inselwelt von Brioni. Mit der Inselbahn gewinnen wir Eindrücke der reichen Pflanzen- und Tierwelt des Nationalparks. Ebenfalls sehenswert sind die Ausgrabungen und Überreste aus der römischen und byzantinischen Epoche sowie die Villen des ehemaligen Staatschefs Tito. 4. Tag: Istrische Riviera mit Porec und Rovinj. Die Küste der Adriatischen Halbinsel, mit den romantischen Fischer- und Ferienstädtchen, schmalen Gassen, Restaurants und Strassencafés wird Sie begeistern. In der Altstadt von Porec bewundern wir Baudenkmäler römischer, venezianischer, slawischer und österreichischer Baumeister. Die Küste mit ihren zahllosen Buchten ist ein Paradies für Feriengäste aus aller Welt. Rovinj ist die «italienischste Stadt Kroatiens» und bietet gleich zwei beeindruckende Hafenansichten sowie die längste Uferpromenade Istriens. In der auf einem Hügel liegenden malerischen Altstadt reihen sich Kunstgalerien und Boutiquen aneinander. 5. Tag: Istrien–Rückreise in die Schweiz. Abschied von unserem Gastort Umag und Rückfahrt in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

Ihr Hotel Wir wohnen vier Nächte in einem guten Mittelklasshotel der renommierten Hotelkette Sol Melia, an bevorzugter Lage, direkt oder in unmittelbarer Nähe des Meeres. Die Zimmer sind modern eingerichtet und mit Bad oder Dusche/WC, Klimaanlage, Satelliten-TV, Telefon und Haartrockner ausgestattet. Die Hotels verfügen ausserdem über ein Restaurant mit Show-Kochen, Bar und Schwimmbad.

5 Tage inkl. Halbpension ab Fr.

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Katalog- SofortPro Person in Fr. Preis Preis 5 Tage inkl. Halbpension 550.– 495.– Reduktion Reise 1–2, 11–14 – 50.– Daten 2011 Sonntag–Donnerstag Frühling Herbst 1: 27.03.–31.03. 8: 11.09.–15.09. 2: 03.04.–07.04. 9: 18.09.–22.09. 3: 17.04.–21.04. 10: 25.09.–29.09. 4: 20.04.–24.04. Mi–So 11: 02.10.–06.10. 5: 25.04.–29.04. Mo–Fr 12: 09.10.–13.10. 6: 01.05.–05.05. 13: 16.10.–20.10. 7: 08.05.–12.05. 14: 23.10.–27.10. Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft im guten Mittelklasshotel der renommierten Hotelkette Sol Melia, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 4 x Halbpension (Abendessen mit Frühstücksbuffet) – Weindegustation mit Imbiss (2. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Pula und Brioni am 3. Tag) Lokale Deutsch sprechende Reiseleitung auf allen Ausflügen Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen 4 Einzelzimmer ohne Zuschlag 0.– Zuschlag für weitere Einzelzimmer 55.– Fakultativer Ausflug Pula und Brioni 85.– Annullationsschutz 15.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 05:15 Wil , 05:30 Burgdorf , 05:40 Winterthur, 05:45 Basel, 06:00 Zürich-Flughafen , 06:20 Aarau, 07:00 Baden-Rütihof , 07:50 Arth-Goldau ■

  

    

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1. Tag: Schweiz–Kranjska Gora. Fahrt in den Alpensportort Kranjska Gora in Slowenien. 2. Tag: Kranjska Gora–Ljublijana–PlitvicerSeen. Weiterfahrt in die slowenische Hauptstadt Ljublijana. Auf einer geführten Besichtigung sehen wir, nebst der Burg, die St. Nikolas-Kathedrale und den von Robba entworfenen Springbrunnen, der demjenigen auf der Piazza Navona in Rom nachempfunden wurde. Am Nachmittag Weiterfahrt über die slowenischkroatische Grenze in den Nationalpark Plitvice. 3. Tag: Nationalpark Plitvicer-Seen– Makarska-Riviera. Heute besichtigen wir den Nationalpark der Plitvicer-Seen. Sechzehn Seen, alle durch Wasserfälle miteinander verbunden, bilden die reizvolle Naturkulisse. Besichtigung zu Fuss, mit dem Schiff und mit der Parkbahn. Am Nachmittag Weiterfahrt an die Makarska-Riviera, wo wir zwei Nächte wohnen werden. 4. Tag: Makarska-Riviera, fak. Ausflug nach Dubrovnik. Panoramafahrt entlang der Küstenstrasse nach Dubrovnik (ehemals Ragusa), die «Perle der Adria». Interessante Besichtigung und Zeit zur freien Verfügung. Abends Rückkehr zu unserem Hotel in Brela. 5. Tag: Makarska Riviera–Split–KrkaWasserfälle–Biograd. Fantastische Küstenfahrt entlang eines der schönsten Küstenabschnitte der Adria nordwärts nach Split. Geführter Altstadtbummel. Am Nachmittag fahren wir weiter zu den Krka-Wasserfällen. Der typische Karstfluss bildet auf seinem Weg zum Meer zahlreiche Seen, Wasserfälle und Stromschnellen. Übernachtung in Biograd. 6. Tag: Biograd–Zadar–Opatija–Lovran. Weiterfahrt nach Zadar und kleiner Spaziergang durch die Stadt. Anschliessend fahren wir weiter nordwärts, entlang einer der schönsten Panoramastrassen Europas. Über Karlobag und Senj erreichen wir Opatija. Abendspaziergang durch die traditionelle ehemalige K & K-Ferienoase und kurze Weiterfahrt nach Lovran. 7. Tag: Lovran–Rückreise in die Schweiz. ■ ■

Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft in Mittelklass- und guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 6 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Dubrovnik am 4. Tag) Geführte Stadtbesichtigung in Ljublijana Lokale Deutsch sprechende Reiseleitung am 2., 3., 5. und 6. Tag Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Zuschlag Doppelzimmer Meerseite (nur Hotel Marina) 20.– Einzelzimmerzuschlag 210.– Fakultativer Ausflug Dubrovnik 70.– Annullationsschutz 20.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:30 Burgdorf , 06:45 Basel, 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rütihof , 08:30 Zürich-Flughafen , 08:50 Winterthur, 09:15 Wil  ■

  

    

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Twerenbold Reisen AG · Im Steiacher 1 · 5406 Baden

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 10, 7. März 2011

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Die Donau ist die pulsierende Lebensader im Herzen EUROPAS. An Bord der TUI MAXIMA befahren Sie den wohl schönsten Streckenabschnitt dieses mächtigen Stroms.

Erleben Sie den Rhein mit dem neuesten Schiff der TUI – der ALLEGRA, welche diesen März die Jungfernfahrt angetreten hat.

1. Tag: Schweiz-Passau Anreise und Einschiffung. Ihr Hotelschiff verlässt Passau in Richtung Melk. 2. Tag: Melk-Krems Sie unternehmen einen Ausflug in die Wachau und anschliessend besuchen Sie das Stift Melk (*). Am Abend gleitet das Schiff weiter nach Esztergom. 3. Tag: Esztergom-Budapest In Esztergom besuchen Sie die Basilika mit dem grössten und einzigen auf Leinen gemalten Altarbild der Welt (*). Am Nachmittag entdecken Sie den Charme der ungarischen Hauptstadt bei einer Stadtrundfahrt (*). 4. Tag: Budapest Ausflug in die Puszta (*). Es erwarten Sie eindrückliche Reitervorführungen auf einem Gestüt und ein feiner Imbiss mit Wein. Den Nachmittag verbringen Sie gemütlich an Bord, während Ihr Schiff Richtung Bratislava gleitet. 5. Tag: Bratislava Geniessen Sie die vorbeiziehende Landschaft bis Sie Bratislava erreichen. Entdecken Sie die vielfältigen und beeindruckenden Bauarten der Slowakischen Hauptstadt bei einer Führung (*). Zurück an Bord nimmt Ihr Schiff Kurs auf Wien.

1. Tag: Schweiz – Frankfurt Anreise und Einschiffung. Ihr Hotelschiff verlässt Frankfurt in Richtung Rüdesheim. 2. Tag: Rüdesheim – Köln Lernen Sie Rüdesheim während einer Fahrt mit dem Winzerexpress(*) kennen. Am Nachmittag heisst es „Leinen los“. Fahrt nach Köln. 3. Tag: Köln – Düsseldorf Köln, die Metropole des Rheinlands, ist eine der ältesten und berühmtesten Städte Deutschlands, welche Sie während einer Führung und Dombesichtigung (*) erkunden. Kurze Flussfahrt nach Düsseldorf. 4. Tag: Rotterdam Den Vormittag geniessen Sie an Bord. Am Nachmittag erreichen Sie die zweitgrösste Stadt der Niederlande, Rotterdam. Freuen Sie sich auf eine interessante Stadtbesichtigung (*). 5. Tag: Amsterdam Während einer Stadtrundfahrt und einer anschliessenden Grachtenrundfahrt(*) erleben Sie Amsterdam und entdecken die vielen Gesichter der Grachtenstadt. 6. Tag: Amsterdam – Nijmegen Ausgeruht und gestärkt am morgendlichen Frühstücksbuffet erkunden Sie die Stadt Nijmegen, die äl-

6. Tag: Wien Ausgeruht, gestärkt vom feinen Frühstücksbuffet erobern Sie die Hauptstadt Österreichs und erleben den unvergleichlichen Wiener Charme während einer Stadtrundfahrt (*). Am Abend verlässt die TUI MAXIMA Wien. 7. Tag: Linz Den Vormittag geniessen Sie an Bord. Nachmittags erkunden Sie Linz bei einer Stadtführung (*). Geniessen Sie Ihren letzten Abend an Bord der TUI MAXIMA bevor Sie am nächsten Morgen Passau erreichen. 8. Tag: Passau-Schweiz Ausschiffung und Rückreise in die Schweiz. Ihr Flussschiff: Die TUI MAXIMA****+ verfügt über 16m2 grosse Aussenkabinen mit höchstem Komfort. Ober- und Mitteldeck mit franz. Balkon, Hauptdeck mit grossen Fenstern. Reisedaten 2011 1. Reise Montag 16.05. – Montag 23.05.2011 2. Reise Montag 13.06. – Montag 20.06.2011 3. Reise Montag 15.08. – Montag 22.08.2011

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teste Stadt der Niederlande. Am Nachmittag führt Sie die TUI ALLEGRA ruhig nach Bonn. 7. Tag: Bonn Erleben Sie Bonn bei einer Stadtführung und machen Sie sich selbst ein Bild davon, wie schön die Stadt ist (*). Geniessen Sie die vorbeiziehende Landschaft am Nachmittag. 8. Tag: Frankfurt, Ausschiffung Die TUI ALLEGRA erreicht Frankfurt am frühen Morgen. Ausschiffung und Rückreise in die Schweiz. Ihr Flussschiff: Die TUI ALLEGRA****+, das neu erbaute Schiff, bietet ein geräuscharmes Reisevergnügen. Es verfügt über 15m2 resp. 12m2 grosse Aussenkabinen mit höchstem Komfort. Ober- und Mitteldeck mit franz. Balkon, Hauptdeck mit Bullaugen. Auf beiden TUI Schiffen geniessen Sie ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, mehrgängige Mittags- und Abendmenüs mit Menüwahl, Nachmittagskaffee und -kuchen, Mitternachtssnack. Reisedaten 2011 1. Reise Freitag 03.06. – Freitag 10.06.2011 2. Reise Freitag 01.07. – Freitag 08.07.2011

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 10, 7. März 2011

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Gefüllte Tortilla Abendessen für 4 Personen

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NEU IN DER MIGROS

➔ Die Tortillas zu Vierteln falten und für 2 bis 3 Minuten nochmals in den Ofen schieben. Vor dem Servieren mit Rucola garnieren. Zirka Fr. 1.80

Gaumenkitzler Lady Claire, Lady Rosetta, Marlen, Hermes und Panda gehören nicht etwa zur mondänen Gästeschar eines Nobelhotels, sondern sind spezielle Kartoffelsorten, die für die Zweifel-Chips verwendet werden. Nur aus ihnen werden die Pommes Chips so knusprig, wie man es sich von Zweifel gewohnt ist. Jetzt ergänzt die Variante Red & Hot das Chipssortiment. Sie haben eine süss-säuerliche Tomatennote mit einem Schuss Schärfe von Chili und Pfeffer. Zweifel Red & Hot Chips, 170 g, Fr. 3.80

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 10, 7. März 2011

Klare Sicht

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Sei es der Wind, die Klimaanlage, der Rauch oder die Heizung — verschiedene Umwelteinflüsse bringen unsere Augen zum Brennen. Das muss nicht sein. Die sterile Augenlösung von Actilens wirkt schützend auf die Augenoberfläche. Die wiederverschliessbaren Monodosen befeuchten und benetzen die Augenoberfläche und sind auch für empfindliche Augen geeignet. Ohne Konservierungsmittel. Actilens, Refresh Solution plus Hyaluron, 20 sterile Monodosen, Fr. 8.90

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Mit Traubenlesen im Weinberg meines Grossvaters. Als Belohnung gabs staubtrockene Guetsli und einen Batzen.

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Meine winzig kleine Schildkröte, die mir meine Eltern zum Abschied schenkten, als ich mit 17 Jahren in die USA ging. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Die Eidechsen auf dem Zürcher Lettenviadukt. Wo trifft man Sie abends?

In der Markthalle im Zürcher Viadukt beim Austern schlürfen oder Markbein essen.

Und wo garantiert nicht?

Gut geschützt

Kinder halten sich im Gegensatz zu uns Erwachsenen häufiger im Freien auf. Und sobald der Sommer da ist und sie sich wieder am Wasser austoben können, darf eins nicht vergessen werden: Sonnenschutz. Der ganze Körper braucht Sonnencreme, der Kopf eine Kappe und für zusätzlichen Schutz gibts die Badehose mit UV-Schutz 50+. Junior Boy Beach-Short, UV-Schutz 50+, 122 bis 164, Fr. 24.90 Little Boy Beach-Short, UV-Schutz 50+, 92 bis 116, Fr. 19.90

Unter der Zürcher Hardbrücke.

Sind Sie gerne prominent?

Das ist die logische und konsequente Auswirkung meines Jobs.

Eugen Baumgartner


64 | Migros-Magazin 10, 7. März 2011

Ein Leben für Feste und Bräuche

Albert Bärtsch ist ein echter Kenner der Schweizer Volksfestkultu r. Fasnacht hat er das ganze Jahr ¬ in seinem Atelier, das er für einmal dem Migros-Magazin zuliebe mit der Küche tauscht.

E

in Leben ohne Feste und Bräuche ist wie eine Wanderung ohne Beiz ¬ Albert Bärtsch (68) ist Experte in Sachen Feste und Bräuche. Kein grösseres Jodlerfest, an dem er nicht vor Ort ist. «Feste zu besuchen, Bräuche zu beobachten gehören zu meinem Leben wie das Zähneputzen. Die Eindrücke verarbeite ich mit Schreiben, Malen und Holzmasken schnitzen.» Sein neustes Buch «Schweizer Feste und Bräuche» hält in zwei Bänden die Volksfestkultur im Jahreslauf fest. Albert Bärtsch zeigt «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger

seine aktuellen Malarbeiten. Bilder von Masken, Fasnachtsfiguren aus der Schweiz. Die Fasnacht bunt, schrill gemischt und wild in Acryl festgehalten. Umso sachlicher ist er in seinen Büchern. Der pensionierte Reallehrer schreibt seit Jahrzehnten. Nicht nur über Holzmasken, Fasnacht und Bräuche, sondern auch über Reben, Weine und Winzer im Thurgau. Nicht als Theoretiker, nein: Während zehn Jahren war er Weinlesekontrolleur, und nebenbei hat er eigene Reben gepflanzt und sie über 30 Jahre gehegt und gepflegt. «Mein Erzeugnis ist un-

Kochen mit der er «Saisonk «Saisonküche» küche» Kochlektion für den HobbyHolzmaskenschnitzer, Maler und Schriftsteller Albert Bärtsch mit «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger. Der Kochlaie trägt es mit Fassung und nimmts mit Humor.


SAISONKÜCHE

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Nachgefragt bei

Albert Bärtsch

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si ein. Käse, Brot und W Sie pro Woche? en ch ko t of ➔ Wie nsten ich am Grill. Anso Im Sommer stehe ine Frau. verwöhnt mich me Sie … r ➔ Kochen ist fü ine Frau kann es Me r. … ein Abenteue besser. sen? e nie im Leben es ➔ Was würden Si en nicht d Kalbskopf müss Meeresfrüchte un sein. n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? n. vier Bundesrätinne Mit den aktuellen

KUNSTWERK: Aus Lindenholz schnitzt Albert

Bärtsch seine Holzmasken. Etwa 15 Stunden benötigt er für eines seiner Kunstwerke. Über 80 Stück hat er bis anhin geschnitzt. MALWERK: Das künstlerische Multitalent hat das Malen entdeckt. Erfolgreich mit mehreren Ausstellungen in zwei Jahren. STILLWERK: Für die Fasnacht braucht es viel mehr Zutaten als für dieses einfache und wundervolle Eintopfgericht. KOCHWERK: Es ist ausgekocht! Die ganze Chose wartet, um angerichtet zu werden.


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Perlen am Golf von Venedig

Loiretal - Schlösser und Geschichte

Lido di Jesolo - Murano - Burano

Amboise - Chenonceau - Blois - Chambord - Tours

Die Lagunenstadt Venedig bildet REISEDATEN mit ihren 411 Brücken, 118 Inseln 1. 15. - 19. Mai B und 150 Kanälen ein gut durchdach2. 22. - 26. Mai A tes Labyrinth aus Wasserwegen und 3. 29. Mai - 02. Juni B Stein. Die sich im Wasser spiegelnden Fassaden und Monumente 4. 05. - 09. Juni A bieten ein einzigartiges Licht- und 5. 04. - 08. September B Schattenspiel. 6. 11. - 15. September A 7. 18. - 22. September B 1. Tag, Schweiz - Lido di Jesolo: Fahrt 8. 25. - 29. September A vom Einsteigeort nach Lido di Jesolo, einem bekannten Ferienort an der Adria. 2. Tag, Ausflug Venedig: Von Punta Sabbioni aus gelangen Sie mit dem Schiff nach Venedig. Märchenhaft schön, zwischen Himmel und Meer empfängt Sie diese Lagunenstadt. Romantische PREISE Wasserstrassen, faszinierende Plätze, CHF 675.enge Gassen und vieles mehr entdecken 5 Tage Sie auf einem geführten Stadtrundgang. Doppelzimmer 3. Tag, Weindegustation - Abend- Einzelzimmer CHF 735.schifffahrt: Der Vormittag steht zu Ihrer Oblig. Annullationskosten-/ freien Verfügung. Nachmittags fahren Sie CHF 25.nach Annone Veneto, wo Sie einen Wein- SOS-Versicherung keller besichtigen und den lokalen Tropfen Option: Doppelsitz degustieren. Das Abendessen nehmen Sie zur Alleinbenützung CHF 100.an Land oder auf einem Schiff ein und gelangen von Punta Sabbioni aus nach LEISTUNGEN Venedig. Dort haben Sie Zeit, die Abend- • Reise in luxuriösem 5-Stern Car stimmung zu geniessen. Anschliessend • 4 Übernachtungen mit Frühfahren Sie mit dem Schiff zurück. stücksbuffet 4. Tag, Ausflug Murano - Burano: Von Punta Sabbioni aus erreichen Sie mit dem • 4 Abendessen Schiff die Insel Murano. Am Sitz der • Weindegustation berühmten venezianischen Glasindustrie • Abend-Schifffahrt können Sie in einer der Fabriken die Glas- • Stadtrundgang in Venedig bläser bei der Arbeit beobachten. Danach Eintritte und Besichtigungen Überfahrt nach Burano. Die malerische • gemäss Programm Insel gilt als Perle der Lagune.

Kaum eine andere Region hat die REISEDATEN französische Geschichte dermassen 1. 22. - 26. Mai stark beeinflusst. Das milde Klima, 2. 29. Mai - 02. Juni die Schönheit der Natur und die 3. 05. - 09. Juni Fruchtbarkeit des Bodens trugen dazu bei, dass die Herrscher der Vergangenheit in dieser Gegend ihre märchenhaften Schlösser errichten liessen.

5. Tag, Lido di Jesolo - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einstei- HOTEL Hotel Salus, Lido di Jesolo georten. (off. Kat. ****) Sehr gutes Hotel mit Restaurant, Bar, Terrasse und Schwimmbad.

1. Tag, Schweiz - Amboise: Fahrt vom Einsteigeort nach Amboise. 2. Tag, Amboise - Ausflug Schloss Chenonceau: Leonardo da Vinci war am Hof von Amboise zu Gast. Sie besuchen seine Räume im Herrenhaus Clos-Lucé, entdecken seine Erfindungen und spazieren durch den Schlosspark. Geniessen Sie anschliessend die Mittagszeit in Amboise. Nach einer Schifffahrt auf dem Fluss Cher besichtigen Sie Schloss Chenonceau, das wohl schönste Loireschloss. 3. Tag, Ausflug Blois - Schloss Chambord: Sie fahren zum Städtchen Blois. Hier gibt es viele mittelalterliche Gässchen, die wegen des hügeligen Geländes häufig steil, gewunden und durch Treppen verbunden sind. Später gelangen Sie zum Schloss Chambord, mit seinen 440 Räumen, 365 Kaminen und 83 Treppen wohl das imposanteste Loireschloss. 4. Tag, Ausflug Tours - Villandry: Auf einer geführten Stadtrundfahrt gehen Sie auf mittelalterliche Spurensuche in Tours und entdecken die verwinkelten Gassen. Anschliessend besuchen Sie den Schlossgarten von Villandry. Lassen Sie sich von der Liebe zum Detail beeindrucken. 5. Tag, Amboise - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

PREISE

5 Tage

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Car • 4 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 4 Abendessen • Schifffahrt auf dem Cher • Stadtrundfahrt/-gang in Tours • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm -Leistungen (Reise 2) • HOTEL Novotel, Amboise (off. Kat. ***) Gutes Hotel mit Restaurant, Bar und Schwimmbad (unbeheizt). EINSTEIGEORTE Zürich*, Basel, Kallnach*, Olten, Biel, Bern *Parkmöglichkeiten

EINSTEIGEORTE Route A Kallnach*, Biel, Basel, Bern, Zürich*, Olten, Luzern Route B Kallnach*, Basel, Bern, Zürich*, Olten, Luzern *Parkmöglichkeiten

Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale.

Reservationen: 032 391 0 222 Ernst Marti AG, 3283 Kallnach • Email: marti@marti.ch

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG

CHF 895.-

Doppelzimmer Einzelzimmer CHF 1'100.Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung CHF 25.Option: Doppelsitz zur Alleinbenützung CHF 100.CHF 90.-Zuschlag

Doppelsitz zur Alleinbenützung


SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 10, 7. März 2011

filtriert, natürlich und herb, nicht zu lang in junger Eiche gelegen: ein Naturwein. Ich kann stundenlang über Wein reden», sagt er. Man glaubt es ihm aufs Wort.

Die vier wichtigsten Kriterien für ein Fest

«Essen, Trinken, Geselligkeit und Unterhaltung sind die Ingredienzien für ein gutes Fest», sagt Albert Bärtsch. «Putzen, rüsten, schneiden und kochen sind die Voraussetzungen für ein gutes Gericht», kontert Janine Neininger. «Meine Frau Elisabeth rüstet schneller als ich. Die Küche ist ihr Atelier. Und sie hält mir den Rücken frei, ja, sie ist meine schärfste Kritikerin.» Klar doch. Ohne starke Frau geht es nicht. Ein Buch will aber so gar nicht zu seinen Werken passen. «‹Zum Glück loslassen› ist eine Anleitung zur Verbesserung der Lebensqualität», sagt das künstlerische Multitalent. «Im Maskenschnitzen und Weinbau kenne ich mich aus, bei den Lebensweisheiten halte ich mich an Persönlichkeiten, gepaart mit meinen Erfahrungen, und beim Kochen schaue ich zu.» Und als Nächstes? «Steht die Fasnacht vor der Tür.» Doch zuerst heisst es schälen, schneiden, hacken. «Also der Pinsel geht mir einfacher von der Hand.» Es gibt kein Pardon für den Experten, der zwischendurch gerne bei Gabriela Stürzinger in der «Morgensonne» in Wilen bei Neunforn TG über die Fasnacht sinniert. «Mit den vier Bundesrätinnen würde ich aber in die ‹Harmonie› nach Thundorf gehen, der guten Küche wegen», sagt Albert Bärtsch und blickt fasziniert auf Speck und Lorbeerblatt. «Käse ist die kulinarische Passion von mir», sagt der Ostschweizer, der im gleichen Atemzug eine Lobeshymne auf die Schützenwurst loslässt. Nichtostschweizer sagen dazu Cervelat. «In der Westschweiz habe ich noch nie in eine gute Wurst gebissen!» Regionalpatriotismus? Wie auch immer, der Speck von der «Saisonküche» schmeckt dem Maskenmeister. Glück gehabt. «Muss ein Ostschweizer Schwein sein …» Text Martin Jenni Bilder Pia Grimbühler www.baertsch-tg.ch

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Rüebli-Kartoffel-Eintopf mit Speck Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 25 Minuten + 1½ Stunden köcheln lassen. Pro Person ca. 28 g Eiweiss 40 g Fett 29 g Kohlenhydrate 2500 kJ/600 kcal

ZUTATEN

500 g Kochspeck 2 Lorbeerblätter 500 g Rüebli 500 g festkochende Kartoffeln 100 g Knollensellerie 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 1 EL Bratbutter 5 dl Gemüsebouillon Salz, Pfeffer Muskatnuss 1 Bund Petersilie

ZUBEREITUNG

1 Speck in reichlich Wasser aufkochen. Lorbeerblätter dazugeben und 1 Stunde köcheln lassen. Speck herausnehmen und etwas abkühlen lassen. 2 Rüebli, Kartoffeln und Sellerie in Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch hacken. Zwiebel und Knoblauch in Butter dünsten. Rüebli und Kartoffeln beigeben und mitdünsten. Bouillon beigeben. 3 Speck in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf das Gemüse legen. Ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Petersilie fein hacken. Gemüse in Tellern anrichten, Speck darauf anrichten und mit Petersilie bestreuen.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.—


68 | Migros-Magazin 10, 7. März 2011

KLEINE KÜCHENKUNDE

Laudatio aufs Rüebli Kinder lieben es, Erwachsene ebenso: das Rüebli. Food-Redaktorin Sonja Leissing weiss, wie man Karotten roh oder gekocht in der Küche einsetzt.

Von Suppe bis Kuchen — ein wahrer Alleskönner

Das knackige, süssliche Gemüse schmeckt roh oder gekocht einfach wunderbar, egal ob die kleinen Bundrüben, Steckrüben, Pfälzerrüben oder die Gelben Rüben. Mit Karotten lassen sich Desserts, Kuchen, Säfte, Beilagen, wie die glasierten Rüebli, Suppen, Salate, Schmorgerichte und feine Saucen zubereiten. Sie sind nicht mehr wegzudenken.

Rüeblikuchen

Wie die meisten wissen, gilt der Kanton Aargau als der «Rüeblikanton». Dies nicht nur wegen der bekannten und hervorragenden Rüeblitorte, sondern weil dort eine Rarität, das «Küttiger Rüebli», angebaut wird. Es ist eine alte und robuste Sorte, und die konische Wurzel hat einen intensiv aromatischen Geschmack. Sein Aroma ist eher erdig und weniger süss als das der Gelben Rübe. Auch in der Farbe unterscheidet sich das Küttiger Rüebli. Es ist nicht etwa Orange – wie alle andern –, sondern Weiss.

Rezept: Das Rezept für die Aargauer Rüeblitorte finden Sie unter www.saison.ch. Wer den Aufwand scheut, der findet fertige Rüeblicakes und Törtli in der Migros. Wissenswertes: Karotten sind reich an Ballaststoffen, Folsäure, Eisen, Kalzium und Betacarotin. Das Betacarotin stärkt das Immunsystem. Übrigens empfehlen Experten, dass nicht nur Kleinkinder, sondern auch Schwangere Rüebli essen sollten.

Unter der Schale steckt das Beste vom Rüebli

Der wertvollste Teil des Rüeblis liegt direkt unter der Schale. Wenn immer möglich sollten Sie die jungen Rüebli nicht schälen, sie zu waschen genügt. Die frischen Blättchen der Bundkarotten sind vitamin- und chlorophyllreich. Für ein weiteres gesundheitliches Plus nutzen Sie diese also am besten wie hochkarätige Kräuter. In unserem Körper wird das Karotin, auch Provitamin A genannt, in Verbindung mit Fett in das wichtige Vitamin A umgewandelt. Darum in den frisch gespressten Karottensaft immer einen Teelöffel Öl geben. Zudem sagt man den Rüebli nach, dass sie die Sehkraft schärfen, das Blut reinigen und bei regelmässigem Konsum unsere Haut schön goldig erscheinen lassen. Nicht ohne Grund behauptet der Volksmund: «Rüebli git schöni Büebli» ¬ und schöni Meitli übrigens auch. Tolle Rezepte finden Sie auch unter: www.saison.ch

Rüeblisuppe

Bild Limmatdruck AG

W

as wäre das Leben ohne die Karotte ¬ bei uns Rüebli genannt. Babys würden schreien, Kinder auf dem Pausenhof jammern und ebenso Frau und Mann in der Küche. Viele Eintöpfe, Schmorgerichte, Suppen und Saucen wären schlichtweg fad und vor allem farblos. Und für alle Schleckmäuler würde es die berühmte Aargauer Rüeblitorte nicht geben. Ein dreifaches Hoch also auf das knackige Gemüse. Schon als Baby wurden wir mit dem süsslichen Rüeblibrei als erste feste Nahrung vertraut gemacht, gleich nach Mamas Brust. In der Kindheit bekamen wir dann ein rohes geputztes und geschältes Rüebli als Zwischenverpflegung in die Hand gedrückt. Vielleicht lag dies auch an dem Hasen «Bugs Bunny», der in seinen Cartoons regelmässig ganze Rüebli ass und dabei immer so lustig war? Klar ist, dass Rüebli neben Kartoffeln des Schweizers liebstes Gemüse sind. Neun Kilo pro Person werden jährlich verspeist. Tendenz steigend. Das ist nach all den Erfahrungen, die viele von klein auf mit Rüebli gemacht haben, nicht verwunderlich.

Rezept: 1 Lauchstängel waschen und in Ringe schneiden. 350 g Karotten putzen und klein schneiden. Beides in 1 EL Butter dünsten. Mit 5 dl Gemüsebouillon ablöschen. Zirka 15 Minuten köcheln lassen und mit dem Stabmixer pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Curry abschmecken. Je nach Gusto mit klein geschnittener Petersilie anrichten und heiss servieren.


SAISONKÜCHE

Rüeblisalat

Rezept: 300 g Karotten waschen, schälen und an der Bircherraffel reiben. Sauce: 3 EL Olivenöl, 2 EL Zitronensaft, 2 TL Honig, eventuell wenig geriebenen Ingwer, Salz und Pfeffer gut vermischen und über den Salat giessen. Mit Zwiebelsprossen dekorieren.

Rüeblisaft

Rezept: Ergibt 3 dl Saft. 4 grosse Rüebli schälen und in kleine Stücke schneiden. 2 Äpfel ebenfalls schälen, entkernen und zerkleinern. 1 kleines Stück Ingwer (10 g) schälen. Geben Sie alles in den Entsafter. Der Rüeblisaft schmeckt kühl serviert am besten. In eine Flasche abgefüllt hält der Saft im Kühlschrank einen Tag. Vor dem Trinken gut schütteln.

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SCHÖNE BLUMENGRÜSSE. ENGRÜSSE. ANGEBOTE GELTEN VOM 8.3. BIS 14.3. ODER SOLANGE VORRAT.

Nicht alles, was wir empfinden, lässt sich in Worte fassen: Sagen Sie es einfach mit Blumen.

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IHRE REGION MIGROS BASEL

Migros-Magazin 10, 7. März 2011

KULTURTIPPS

Auf grosser Fahrt

Joja Wendt: Im Zeichen der Lyra Samstag, 2. April, 20 Uhr, Stadtcasino Basel Der sympathische und aussergewöhnlich humorvolle Pianist erzählt eine musikalische Geschichte fürs grosse und kleine Publikum. Vergünstigte Karten exklusiv im M-Vorverkauf (siehe unten). Preise: Fr. 25.- (statt 35.-) bis Fr. 55.- (statt Fr. 65.-). Reguläre Karten bei Ticketcorner unter der Nummer 0900 800 800 (Fr. 1.19/Min., Festnetztarif) oder übers Internet: www.ticketcorner.ch

Jim Knopf und seine Freunde erleben viele spannende Abenteuer.

S

eit jenem Tag, an dem das Postschiff gegen Neu-Lummerland gestossen ist, wissen Jim Knopf und Lukas, dass ihre kleine Insel einen Leuchtturm braucht. Denn der Briefträger hatte Lummerland im schlechten Wetter schlicht nicht gesehen. Aber wie installiert man einen Leuchtturm auf einer Insel, die gerade einmal so gross ist wie eine Wohnung? Ein richtiger Leuchtturm hätte hier keinen Platz. Es müsste schon einer sein, der sehr klein ist, aber gross

Häufige Augenerkrankungen im Alter Dienstag, 12. April, nachmittags, Restaurant Seegarten, Münchenstein Prof. Dr. med. Josef Flammer, Chefarzt der UniversitätsAugenklinik Basel, spricht über den altersbedingten Sehverlust, im Speziellen über den grauen und über den grünen Star. Auskunft und Anmeldung: Meta Berger, 061 713 20 25 Nichtmitglieder sind herzlich willkommen an dieser Veranstaltung des Forum elle, Sektion Basel.

wirkt. Jim denkt dabei sofort an den Scheinriesen Herrn Tur Tur. Dieser würde mit einer Laterne in der Hand von Weitem gesehen werden. Auf der Insel selbst würde er nur wenig Platz einnehmen.

Grosse Aufgaben und Herausforderungen

So machen sich die beiden Abenteurer Jim und Lukas auf den Weg in die Wüste am Ende der Welt, zusammen mit ihrer Lokomotive Emma, um Herrn Tur Tur

nach Lummerland zu bringen. Natürlich erleben die Freunde auf dieser Reise wiederum viele Abenteuer. Vor allem die Reparatur des Meeresleuchtens und die Piratenbande, die «Wilde 13», machen ihnen zu schaffen. Das Basler Theater Arlecchino spielt die spannende Geschichte für Kinder ab vier Jahren und für ihre Familien. Den Text hat Peter Keller in Dialekt umgeschrieben, die Regie liegt bei Tanja Horisberger.

Priska M. Thomas Braun

Günstige Tickets Jim Knopf und seine Freunde trifft man ab Ende März im Theater Arlecchino.

Migros-Vorverkauf In Basel Infoschalter Migros Claramarkt, 1. Stock, Kundendienst MParc Dreispitz, 1. Stock In Füllinsdorf Kundendienst Migros Schönthal In Allschwil Kundendienst Migros Paradies

Migros-Vorstellung: Sonntag, 3. April, 11 Uhr. Theater Arlecchino, Amerbachstrasse 14, Basel. Migros-Preise: Kinder Fr. 7.(statt Fr. 15.-); Erwachsene Fr. 12.(statt Fr. 20.-). Karten nur im M-Vorverkauf erhältlich. Bild: Monica Müller

MSC-Kreuzfahrten Hotelplan, M-Travel und die Reederei MSC Kreuzfahrten Basel stellen ihre vielseitigen Reiseangebote in den folgenden drei Migros-Filialen vor: Einkaufszentrum Paradies Allschwil: Fr, 11./Sa, 12. März Migros Gundelitor Basel: Fr, 18./Sa, 19. März MParc Dreispitz Basel: Fr, 25./Sa, 26. März

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Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44. E-Mail: Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


72 | Migros-Magazin 10, 7. März 2011

Caroline Rasser, Schauspielerin/Direktorin Theater Fauteuil.

Mit Blumen überraschen Die Italienerinnen feiern am 8. März den Internationalen Tag der Frau auf den Strassen und in den Restaurants. Ähnlich fröhlich geht es in Russland zu. An diesem Tag erhalten die Frauen viele Blumen. Darüber würden sich wohl auch die Frauen bei uns freuen.

Zu welchen Gelegenheiten verschenken Sie Blumen? Ich schenke oft Blumen. Zu Einladungen bringe ich meist Schnittblumen mit. Am liebsten jene, die gerade Saison haben. Welche Sorten gefallen Ihnen am besten? Ich habe ein Faible für weisse Blumen: Ich liebe weisse Lilien, weisse Rosen und jetzt im Frühjahr die weissen Tulpen. Was fällt Ihnen als Baslerin spontan zu Mimosen ein? Die Fasnacht natürlich. Ein Waggis mit einem Mimosenstrauss macht mir jedes Jahr wesentlich mehr Freude als einer mit beiden Händen voll Räppli. Gibt es Fans, die Sie mit Blumen überraschen? Ja. Ich finde das sehr schön, vor allem auch, weil es wahrscheinlich eine Portion Mut dazu braucht.

Es muss ja nicht nur am Weltfrauentag sein: Zarter Mohn und leuchtende Mimosen begeistern auch die Fasnächtler.

Endlich Mimosenzeit

Zum Internationalen Tag der Frau kann Mann einiges schenken. Beliebt sind frische Blumen als Boten des Frühlings, so auch Mimosen.

D

ie Mimosen gehören in Basel einfach zu den drei schönsten Tagen. Schon nächste Woche werden die kleinen goldgelben Bällchen die gesamte Basler Innenstadt wieder in ihr leicht pudriges Parfum hüllen. Die einen erinnert ihr Duft an Marzipan, die anderen an Honig, und die Dritten

mögen ihn überhaupt nicht. Oft sind die Dritten keine Basler. Denn in der Stadt am Rheinknie symbolisieren Mimosen den Frühling, der an der französischen und italienischen Riviera schon eingekehrt ist, während wir hier noch den Winter austreiben. Mimosen bezaubern nicht nur durch ihre

Blüten, sondern auch durch ihre Kurzlebigkeit. So wunderschön sie blühen, so schnell verblühen sie. Es ist denn auch ihre vorhersehbare Endlichkeit, die sie so speziell macht ¬ genau wie die Fasnacht, die mit 72 Stunden jedes Jahr viel zu kurz ist: «Mimosen sind etwa von Ende Februar bis Ende März erhältlich», erklärt Hanspeter Bönzli, verantwortlich für das Marketing Blumen und Pflanzen bei der Migros Basel.

Frauen schenken sich Mimosen zum Tag der Frau

Der Floristik-Fachmann möchte den Internationalen Tag der Frau oder Weltfrauentag, der am 8. März gefeiert wird und einen politischen Hintergrund hat, mit Blumen zelebrieren: «Zum Weltfrauentag kann Mann einiges schenken. Am sympathischsten finde ich persönlich frische Schnittblumen, die als Boten des Frühlings direkt von der

Bilder: Priska M. Thomas Braun

Caroline Rasser, was halten Sie davon? Ich finde Blumen eine wunderbare Art, um Danke zu sagen. Persönlich freue ich mich aber noch mehr, wenn ich Blumen unter dem Jahr als Überraschung erhalte.


IHRE REGION MIGROS BASEL Mimosen, so weit das Auge reicht

Während im Norden noch Schnee fallen kann, bieten im Februar in Italien die mit Mimosen bepflanzten rund 350 Hektaren im Hinterland von Bordighera und Seborga einen zauberhaften Anblick. Über 1600 Produzenten betreiben in ganz Ligurien den Anbau. Zu den wichtigsten Sorten zählen die Tournaire und die Gaulois, die im Januar beziehungsweise im Februar blühen. Zum 8. März wird die Gaulois angeboten. Die Floribunda hingegen blüht mehrmals, zwischen Oktober und April. Wer nicht ganz so weit reisen möchte, findet auch im Tessin, vor allem in Ascona, wunderbare Mimosenbäume. Hier blühen sie jedoch erst im April.

französischen und italienischen Riviera zu uns kommen», sagt er. Tatsächlich gehören in Italien der Weltfrauentag am 8. März und Mimosen zusammen wie Pisa und der schiefe Turm. Wer je an einem solchen Tag in Italien weilte, vergisst die vielen fröhlichen Frauen jeden Alters auf den Strassen, Plätzen und in den Restaurants nicht mehr. Ausgelassen feiern sie und beschenken sich gegenseitig mit Blumen, hauptsächlich mit Mimosen. Auch in Frankreich und in der Romandie erhalten die Frauen am 8. März seit jeher Mimosen, wenn auch nicht im gleichen Ausmass wie in Italien.

Ligurien: Wichtigstes Anbaugebiet für Mimosen

Der weitaus grösste Teil der gelben Frühlingsboten wird in Ligurien produziert und auf dem Blumenmarkt von San Remo verkauft. Für jene Region sind die Mimosen, wie

die Blütenzweige der Silber-Akazie bei uns genannt werden, von enormer wirtschaftlicher Bedeutung. Wenn im Februar eine Kältewelle über die Riviera di Ponente hinwegrollt und sich der Schnee auf die kurz vor der Blüte stehenden Mimosen legt, droht jeweils eine Katastrophe. Zum Glück ist das Klima aber derart mild, dass diese nie wirklich eintrifft, sondern nur ein empfindlicher Produktionsrückgang erfolgt. In Basel erkennen die Fasnächtler ein schlechtes Mimosenjahr an den Preisen, die für ihr goldgelbes, duftendes Wurfmaterial in die Höhe schnellen. Und die hübschen Mädchen, die mit leeren Händen vom Cortège nach Hause kehren, finden, dass die Fasnächtler wieder einmal richtige Gyzgnäpper sind und kaufen sich die Mimosen im Blumenladen. Text und Bilder: Priska M. Thomas Braun

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Weltfrauentag

In Italien und Russland wird der 8. März gross gefeiert.

W

er den 8. März je in einer italienischen Stadt verbracht hat, vergisst den Tag der Frau, diese Festa della Donna, nicht so leicht. Übermütig und fröhlich übernehmen die Frauen sozusagen das Regiment im Land. Restaurants, Pizzerien, Discotheken und Reisebüros offerieren ein jeweils spezielles Frauenangebot, das lange Zeit im Voraus minutiös geplant wird. Für italienische Blumenhändler ist der 8. März sozusagen Weihnachten und Geburtstag beziehungsweise Valentin und Muttertag in einem. Die Frauen schlagen lagen am 8. März in einer Mischung chung aus Junggesellinnenabschied chied und Weiberfasnacht über die Stränge. Während Touristen, ten, Ehemänner und Freunde de etwas verloren scheinen, amüsieren müsieren sich Freundinnen, Nachbarinnen und Kolleginnen nnen bis Mitternacht unter sich. ch. Auch in Russland nd hat der Weltfrauentag wenig mit seinem historischen hen Ursprung zu tun, dem Kampf der Feministinnen. Hier werden die Frauen am 8. März von

Blumenstrauss für die Mitarbeiterinnen Die Migros Basel schenkt am Dienstag, 8. März, allen Mitarbeiterinnen einen Blumenstrauss als Dankeschön für ihren t��glichen Einsatz. Auch Manuela Leite, Teamleiterin Blumen im MParc Dreispitz Basel, trägt zum Tag der Frau eine Ansteckrose.

Männern und Kindern verwöhnt. Auch ihr Frauentag ist eine Kombination aus Valentins- und Muttertag: Es ist ein Tag der Weiblichkeit, der Liebe, der Blumen und der kleinen und grösseren Aufmerksamkeiten. Als Nationalfeiertag ist der Weltfrauentag in Russland arbeitsfrei. Es werden auch Geschäftspartnerinnen und Arbeitskolleginnen mit einer kleinen Aufmerksamkeit bedacht. Wer nichts schenken möchte, lädt die Kollegin zu einem Kaffee ein. Text und Bild: Priska M. Thomas Braun


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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 10, 7. März 2011

BABYCLUB

Nicht ohne meinen Teddy

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TIERE

Seit Urzeiten mit Navi

Auf ihren weiten Reisen unter Wasser finden die Meeresschildkröten ihr Ziel dank präziser Navigation mit Hilfe des Erdmagnetfeldes.

Bilder Getty Images (2), Westend61/Keystone

Teddybär: Behält Spitzenplatz in den Herzen der Kleinen. Ein «Neeeein!» gellt durchs Haus, wenn Alinas Teddy gewaschen werden soll. Der Plüschbär begleitet die Zweijährige überall hin. Man sieht ihm seine Streifzüge durch Spielplätze, Wälder und Wiesen an. Aber Alina liebt ihn heiss. Sie ist nicht allein: Laut einer deutschen Studie dienen Stofftiere über 80 Prozent der Kleinkinder als Tröster, Spielzeug und Begleiter. 700 Mütter wurden zu den Kuscheltieren ihrer Kinder befragt. Am beliebtesten ist nach wie vor der Teddybär — zumindest bis zum dritten Lebensjahr. Danach bevorzugen vier von zehn Mädchen eine Puppe. Alles über Schwangerschaft und das Leben mit Kleinkindern unter www. migrosbabyclub.ch

D

as Leben der Meeresschildkröten besteht vor allem aus schier endlosen Wanderschaften in den Ozeanen. Sichtbare Merkmale für die Orientierung haben die Tiere unter Wasser kaum. Jetzt haben USForscher herausgefunden, wie die Schildkröten ihre Ziele trotzdem ohne Umwege erreichen:

Sie verfügen über eine Art innere magnetische Landkarte, auf der jeder Punkt mit zwei Koordinaten festgelegt ist – eine für die Nord-Süd-Richtung und eine für die Ost-West-Richtung. Für die Fixierung der Koordinaten benützen die Tiere Eigenschaften des Erdmagnetfelds, das sich entlang der Breiten- und

Quelle: www.wissenschaft.de

Meeresschildkröte: Findet trotz geringer Sicht sicher ans Ziel.

ONLINE-UMFRAGE: PSYCHOLOGIE

Schnädere macht gute Laune Üb andere Menschen schwatzen kann das Wohlbefinden fördern, Über sc schreibt die Zeitschrift «Psychologie heute» in ihrer neuesten Ausgabe. Un Und zwar in mehrfacher Hinsicht: Nach ausgedehntem «Schnädere» ze zeigen die Beteiligten mehr Lebenszufriedenheit, ein gesteigertes Se Selbstbewusstsein, und sie fühlen sich vom sozialen Umfeld besser ge getragen. Doch Vorsicht: Reden Sie gut über andere, denn Lästern be bewirkt das Gegenteil. Das Befinden derjenigen Versuchsteilnehmer, die si sich bösartig über andere ausgelassen hatten, fiel nämlich in den Keller. Gut für das Wohlbefinden: Über andere reden.

der Längengrade verändert. Die gleiche Technik vermuten die Forscher bei den Aalen, die in der Sargassosee östlich von Florida schlüpfen. Von hier aus finden die Jungtiere auf einer rund 5000 Kilometer langen Reise den Weg in die Flüsse und Seen Europas. Daniel Schifferle

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch Ne

Wi oft reden Sie über andere? ➔ Oft, da kennt mein Mundwerk Wie kein Halten. ➔ Ab und zu. ➔ Nie, das ist nicht meine Wellenlänge.

Frage von letzter Woche

Gehen Sie mit anderen Paaren in den Ausgang? So haben unsere Leser geantwortet.

36 %

11 %

Ja, oft.

Selten, zu zweit ist es immer noch am schönsten.

53 %

Hin und wieder.


78 | Migros-Magazin 10, 7. März 2011

Wer nach dem Training keinen Muskelkater hat, hat nicht richtig trainiert. Falsch. Zwar schadet ein bisschen Muskelkater grundsätzlich nicht, aber Muskelkater ist kein Zeichen für richtiges, sondern für zu hartes Training. Das heisst, man hat seinen Körper schlicht überfordert, die Belastung war zu gross, und so gab es kleine Muskelfaserrisse, und die verursachen Schmerzen. Die Mikroverletzungen in der Muskulatur werden normalerweise durch eine gute Regeneration innert ein paar Tagen repariert. Und: Der Muskel ist nach der Heilung besser gerüstet für kommende Belastungen, somit hat der Körper durch die Regeneration einen Trainingseffekt. Durch die erhöhte Belastung des Muskels, die den Muskelkater verursacht hat, wird der Muskelaufbau gefördert, es werden mehr Muskelfasern gebildet und aktiviert, und beim nächsten Training dauert es schon ein bisschen länger, bis der Muskelkater auftritt.

Wer Muskelkater hat, soll sofort wieder dieselbe Belastung machen damit der Muskelkater verschwindet. Falsch. Muskelkater ist eine verletzte Muskelstruktur wegen einer Überbelastung. Daher ist eine Pause zur Regeneration dringend notwendig. Ganz wichtig dabei ist, die Durchblutung zu fördern. Das geschieht einerseits mit einem Regenerationstraining wie leichtem Laufen auf einem Ausdauergerät, Schwimmen, lockeren Bewegungsabläufen des verletzten Muskels. Andererseits fördert Wärme die Durchblutung der Muskulatur und somit die Regeneration der verletzten Muskelfasern. Als ideal erachtet Katja Schmid zum Beispiel einen Besuch in der Sauna, dem Dampfbad oder das Auflegen von Wärmepads. Achtung: keine Massagen. Sie irritieren das verletzte Gewebe und verzögern die Heilung. Ebenfalls hilfreich ist eine erhöhte Zufuhr von Magnesium. Das fördert den Sauerstofftransport zur Muskelfaser, was wiederum der Heilung dient.

Training, aber bitte mit Köpfchen

In der Sportwelt kursieren unzählige Weisheiten. Leider sind un die wenigsten richtig. Katja di Schmid (33), Leiterin Fitness und S Kurse im Fitnesspark Puls 5 in K Zürich, hat einige dieser FitnessZ Mythen genau unter die Lupe M genommen. g

Stretching nach dem Training verhindert Muskelkater.

Früher als Wundermittel gehandelt, heute verpönt: Stretching kann die Regeneration der Muskeln verhindern, statt sie zu fördern.

Im Gegenteil. Da es sich beim Muskelkater um kleinste Mikrofaserrisse im Muskelgewebe handelt, behindert oder verhindert ein Dehnen die Regeneration des Muskels nach dem Muskelkater und kann ihn sogar verstärken. Eigentlich einleuchtend, dass angerissene Muskeln nicht besser

verheilen, wenn man noch an ihnen herumzerrt. Aber nach lockeren Trainings ohne Überschreitung der Grenzen, ist Dehnen oder auf Neudeutsch: Stretching gut zur Erhaltung der Mobilisation und Beweglichkeit und daher sicher nicht schlecht. Ein leichtes Auslaufen nach hartem Krafttraining fördert die Regeneration und den Abbau der Schadstoffe im Muskel.


BESSER LEBEN IN FORM

Sport macht schlank Sagen wir es mal so: Sport hilft, schlank zu bleiben oder auch es zu werden. Aber wer zu viel isst, kann sich im Fitnessstudio abmühen, so viel er will. Schlank wird er nicht. Dazu benötigt es zusätzlich eine Ernährungsumstellung. Kraft- und Ausdauertraining mit einer ausgewogenen, gesunden Ernährung – das Komplettpaket für einen schlanken und vor allem gesunden Körper.

Unter einer halben Stunde Training wird kein Fett verbrannt

Sport alleine lässt keine überschüssigen Pfunde schmelzen: Zusätzlich ist eine Ernährungsumstellung nötig.

Stretching vor dem Training verhindert Verletzungen. Da ist sich die Fachwelt uneins. Unzählige Studien widmeten sich bereits diesem Thema. Einen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass Dehnen Verletzungen verhindern

soll, konnte bisher keine dieser Studien erbringen. Dennoch ist Katja Schmid sicher, dass Dehnen der Muskeln sinnvoll ist. Denn wer steif und unbeweglich ist, verletzt sich eher. Hinzu kommt: Bewegung entsteht im Zusammenspiel zweier Muskeln, die als

Falsch. Grundsätzlich benötigt der Körper zur Erhaltung des Lebens immer Energie. Egal, ob er sich bewegt oder nicht. Diese Energie heisst Grundumsatz. Energie gewinnt der Körper einerseits durch den Fettstoffwechsel, also indem er freie Fettsäuren zur Energiegewinnung umwandelt, und andererseits durch den Kohlenhydratstoffwechsel. Wenn man Sport treibt, braucht der Körper natürlich mehr Energie, und die holt er sich sowohl aus dem Glykogenspeicher im Muskel (dort ist Zucker in Form von Glykogen gespeichert) als auch aus dem Fett. Fett- und Glykogenverbrennung finden zwar parallel statt. Ein Körnchen Wahrheit steckt aber doch im Mythos: Da die Zuckerspeicher im

Gegenspieler auftreten – einer dehnt sich, der andere zieht sich gleichzeitig zusammen. Nur wenn der Muskel ausreichend dehnbar ist, kann er seine Kraft voll entfalten.

Ein starker Rücken kennt keinen Schmerz

Einer der weitverbreitetsten Mythen aus dem Fitnessbereich. Es

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Trainingsverlauf immer leerer werden, steigt als Ausgleich die Fettverbrennung an – und nach 20 bis 30 Minuten läuft sie auf Hochtouren. Aber Fett verbrennt auch beim Sitzen auf dem Sofa. Um Fett dauerhaft zu verbrennen, benötigt es eine negative Energiebilanz. Konkret: Im Verlauf des Tages werden mehr Kalorien verbrannt als zugeführt.

Fett am falschen Ort lässt sich durch spezielle Übungen gezielt abbauen. Leider nicht, auch wenn die Problemzonengymnastik für Bauch, Beine, Po bei den Frauen gut ankommt. Der Körper bezieht den Treibstoff Fett, dort, wo er am schnellsten verfügbar ist. Er fragt nicht, wo hätten Sies denn gern? Daher darf sich ein Training nie nur auf einen Problembereich konzentrieren. Besser ist es, wenn man den ganzen Körper trainiert und am besten mit grossen Muskelgruppen beginnt, dann verbrennt sicher auch Fett in den gewünschten Problemzonen – aber nicht nur da. Auch an Stellen, an denen das Fett durchaus erwünscht wäre, wird es abgebaut – sei es am Hintern, am Busen, am Dekolleté oder im Gesicht. Richtig ist: Straffe Muskeln an den kritischen Stellen straffen auch die Figur – ein muskulöser Bauch etwa hängt weniger durch und ist daher flacher.

reicht bei Weitem nicht, den Rücken zu trainieren, wenn man Rückenschmerzen hat. Denn Kreuzbeschwerden sind meist ein Zeichen für eine Instabilität der Rumpfmuskulatur. Das heisst alle Muskeln am Rücken, am Bauch und der Taille müssen trainiert sein. Selbst bei Wirbelsäulenproblemen am Rücken ist Muskeltraining am Rumpf das A und O, betont Katja Schmid.


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Die grosse Frankreich-Rundreise Die Seine-Metropole Paris ■ Für Geniesser: Cognac und Bordeaux ■ Die französische Atlantikküste ■ Provence und Camargue ■

Moderne Metropolen, mittelalterliche Städte, märchenhafte Schlösser, lange Sandstrände und raue Felsenküsten, mondäne Badeorte, Weinberge, karge Berglandschaften: Frankreich ist voller Gegensätze. Von der Weltmetropole Paris fahren wir durch das Loiretal mit seinen majestätischen Schlössern in die Region von Cognac und den berühmten Bordeauxweinen. Wir erleben die wilde Atlantikküste mit ihren mondänen Seebädern, fahren durch die Berglandschaft der Pyrenäen in die Festungsstadt Carcassonne und durchqueren zum Schluss die wunderschönen Regionen Provence und Camargue. Ganz nach dem französischen Motto «savoir vivre» geniessen wir auf dieser umfassenden Reise Frankreichs Vielfalt.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Region Paris. Fahrt via Basel, Belfort und Troyes in die Region von Paris. 2. Tag: Paris–Amboise. Am Vormittag Fahrt nach Paris. Auf einer Panorama-Stadtrundfahrt erhalten wir einen Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der französischen Hauptstadt. Im Anschluss geniessen wir eine gemütliche Bootsfahrt auf der Seine. Nachmittags Weiterfahrt nach Amboise im Loiretal. 3. Tag: Amboise, Ausflug Tours–Loiretal. Nach dem Frühstück fahren wir nach Tours. Auf einer Stadtführung entdecken wir die malerischen Gassen und gehen auf mittelalterliche Spurensuche. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Chenonceaux. Besichtigung des Le CoudrayMontceaux

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Schlosses, das als «Schloss der Frauen» von sich reden machte und Spaziergang durch die wunderschönen Gärten. Anschliessend Rückfahrt nach Amboise. Hoch über der Loire thront das geschichtsträchtige Schloss Amboise. Von hier geniessen wir einen der schönsten Ausblicke über das ganze Loiretal. Abendessen in einem typischen Gewölberestaurant am Ufer der Loire. 4. Tag: Amboise–Cognac–Bordeaux. Am Vormittag Weiterfahrt in Richtung Cognac. Hier haben wir Zeit für ein individuelles Mittagessen sowie um die malerische Altstadt zu entdecken. Auf einer Führung in einer der bekanntesten Weinbrennereien der Stadt werden wir in die Geheimnisse der Cognac-Herstellung eingeweiht und können natürlich den edlen Tropfen auch probieren. Weiterfahrt nach Bordeaux. 5. Tag: Bordeaux, fak. Ausflug Médoc. Heute entdecken wir Bordeaux, die Hauptstadt des Weines, auf einer Stadtführung. Prachtvolle Bürgerhäuser mit eleganten Fassaden dominieren die Altstadt. Am Nachmittag Fahrt in das berühmte Weingebiet «Médoc» (fakultativ). Die edlen und begehrten Tropfen, die hier in aristokratischen Schlössern gekeltert werden, lassen das Herz jedes Weinkenners höher schlagen. Selbstverständlich steht neben der Rundfahrt durch die Weinberge auch eine Führung und Degustation in einem der ansässigen Châteaux auf dem Programm. 6. Tag: Bordeaux–Dune du Pilat– Arcachon–Bayonne. Heute bestaunen wir die höchste Wanderdüne Europas mit über 100 m Höhe, die «Dune du Pilat». Anschliessend Weiterfahrt zum Seebad Arcachon. Entdecken Sie die prächtigen Villen, das Casino, die Hafenpromenade und den grossen Jachthafen auf eigene Faust. Bekannt ist Arcachon ausserdem als Zuchtort von Austern. Weiterfahrt nach Bayonne im französischen Teil des Baskenlandes. 7. Tag: Bayonne, Ausflug Biarritz– Saint-Jean-de-Luz. Am Vormittag Besichtigung von Biarritz. Herrschaftliche Villen, efeuumrankte Pforten, steinerne Fabeltiere in traumhaften Gärten - die ganze Pracht der Jahrhundertwende ist hier anzutreffen. Von hier bieten sich herrliche Ausblicke auf die Silberküste, bekannt für ihre tosende Brandung und ihre einzigartigen Wellen. Anschliessend Weiterfahrt nach Saint-Jean-de-Luz, einem beschaulichen Fischerhafen. Das Städt-

Das Loiretal und seine Schlösser chen erlangte Berühmtheit, als dort König Ludwig XIV. die Infantin von Spanien heiratete. Zeit zur freien Verfügung und Gelegenheit nochmals Seeluft zu schnuppern, bevor wir die Küste wieder verlassen. 8. Tag: Bayonne–Carcassonne–Narbonne. Unsere heutige Etappe führt uns durch die Pyrenäen und über Toulouse nach Carcassonne. Wir entdecken dieses städtische Juwel mit vollständig erhaltener mittelalterlicher Festungsstadt, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört, auf eigene Faust. Anschliessend kurze Weiterfahrt zu unserem nächsten Übernachtungsort Narbonne. 9. Tag: Narbonne–Arles–Orange. Heute fahren wir weiter in die wunderschönen Regionen Provence und Camargue. Unser erstes Ziel ist das mittelalterliche Aigues-Mortes. Die Stadt ist von einer imposanten Mauer umgeben und vollständig erhalten. Weiterfahrt durch die Naturlandschaft der Camargue zum bekannten Zigeunerwallfahrtsort Les SaintesMaries-de-la-Mer. Individueller Aufenthalt zum Mittagessen. Anschliessend besuchen wir Arles. Von der gut erhaltenen römischen Arena aus hat man einen guten Blick über die Stadt und die Umgebung. Geführte Stadtbesichtigung. Schliesslich fahren wir weiter zu unserem letzten Übernachtungsort Orange. 10. Tag: Orange–Schweiz. Rückfahrt via Valence, Grenoble, Chambéry und Annecy in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 10, 7. März 2011

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Fitness-Mythen tisch.

Aber: Muskeln verhindern Schmerzen nicht automa-

Wer einen Waschbrettbauch hat, ist fit Auch das ein Trugschluss. Zwar erscheint jemand mit vielen Mukis optisch fit, doch beim Stemmen von Hanteln und Co. kommt es vor allem darauf an, einige Muskeln kurz und gezielt einzusetzen. Und das fordert das HerzKreislauf-System kaum. Fit ist aber nicht, wer viele Muskeln hat, sondern wer über viel Ausdauer verfügt. Allerdings gilt Krafttraining als wichtige Ergänzung zum Ausdauertraining. Denn ohne Muskeln auch keine Ausdauer.

Ein Training ist nur effektiv, wenn man richtig schwitzt.

Auch das ist ein Märchen. Wie schnell und wie viel man schwitzt, hängt von der Anzahl vorhandener Schweissdrüsen und vom Stoffwechsel des Menschen ab. Da dieser bei jedem unterschiedlich ist, schwitzen die Menschen auch unterschiedlich schnell und viel. Die Schweissproduktion dient zur Kühlung des Körpers und sagt nichts über die Trainingsleistung aus. Der Schweiss verdunstet an der Hautoberfläche, erzeugt so die sogenannte Verdunstungskälte und transportiert dadurch die durch Bewegung entstandene Wärme ab. Aber gut trainierte Menschen schwitzen oftmals sogar weniger, denn der Körper hat sich auf die regelmässige körperliche Belastung eingestellt und erhitzt nicht mehr so schnell. Wichtig ist, den Flüssigkeitsverlust aufzufangen, indem man bereits während des Trainings und auch danach und über den Tag verteilt viel trinkt.

Fitnessdrinks machen fit.

Leider ist das Gegenteil der Fall. Der Energiekick aus der Flasche ist für Menschen, die das Training zum Abspecken nutzen, ausgesprochen kontraproduktiv: Wenige Schlucke reichen, und die nach dem halbstündigen Schwitzen verbrauchte Energie ist wieder ersetzt. Denn Fitnessdrinks enthalten neben den paar Mineralstoffen vor allem ganz viel Kalorien. Und viele der beigemixten Zutaten sind überflüssig, weil in jeder normalen Ernährung Mineralstoffe in genügender Menge vorhanden sind. Einzig Natrium und Kohlenhydrate können bei Ausdauersport von mehr als einer Stunde Dauer sinnvoll sein. Für sportliche Betätigungen unter einer Stunde reicht

Waschbrettbauch: Schön, aber keine Garantie für einen fitten Körper.

Wasser als Durstlöscher vollkommen aus.

Sport beseitigt Cellulite. Auch das ist Wunschdenken. Es gibt derzeit keine Massnahmen die Cellulite gänzlich beseitigt. Cellulite sind kleine Hautdellen die ihre Struktur im Bindegewebe unterhalb der Haut haben. Hier treten an verschiedenen Stellen Gewebeschwachpunkte auf, die hormonell bedingt sind. Sie werden durch das Östrogen begünstigt, darum haben mehrheitlich Frauen das Celluliteproblem. Ein Ausdauer- und vor allem Krafttraining strafft natürlich die Muskulatur unterhalb des Bindegewebes

Training strafft die Muskeln, das kann Cellulitis mildern.

und lässt die Dellen teils verschwinden, jedoch wird man die Cellulite nicht ganz wegbekommen. Wichtig ist, auf die Ernährung zu achten: weniger Kohlenhydrate, mehr Proteine, viel Gemüse und Obst und viel trinken. Das senkt den Fettanteil im Körper und sorgt dafür, dass die Fettschicht unter der Haut nicht mehr so dicht ist.

Fitnesstraining vergrössert den Busen.

Schön wärs. Durch das Krafttraining und den Muskelaufbau im Brustbereich, vergrössert sich zwar der Brustmuskel, was unter Umständen eine hebende Wirkung auf den Busen haben kann. Das darüberliegende Bindegewebe bleibt jedoch weiterhin bestehen und kann sich nicht durch ein Fitnesstraining vergrössern. Es kann sogar passieren, dass der Busen nach intensivem Krafttraining schrumpft. Immerhin besteht er zu einem guten Teil aus Fettgewebe, das sich durch Sport ebenfalls verflüchtigen kann. Wer also die vollbusigen Bodybuilderinnen als Vorbild nimmt, dem sei gesagt: Die Oberweite ist eher das Ergebnis eines Chirurgenskalpells als des guten Trainings.

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82 | Migros-Magazin 10, 7. März 2011

Fitness-Mythen Wer über Wochen Muskelmasse aufbaut, verliert diese innerhalb weniger trainingsfreier Tage wieder. Glück für alle Grippegeplagten, denn auch das ist nur ein Gerücht. Erst nach rund zehn Tagen beginnt ein Muskel, der keinen Trainingsreiz mehr bekommt, mit dem Abbau. Dazu genügen einige trainingsfreie Tage noch nicht. Danach allerdings setzt der Abbau rapide ein. Denn weshalb soll der Körper Energie in die Versorgung eines Muskels investieren, der seiner Ansicht nach nicht mehr benötigt wird? Zum Beispiel bei einem Beinbruch mit Gips, der

Begrenzte Haltbarkeit: Nach zehn Tagen ohne Training beginnen die Muskeln bereits mit dem Abbau.

bis zur Heilung sechs bis acht Wochen dauert. Da schmelzen die Muskeln unter dem Gips dahin, wie Butter an der Sonne. Glück im Unglück: Wer gut trainiert war, erreicht das vorherige Muskelniveau schneller wieder als jemand, der bereits vor dem Gips, ein Spargeltarzan war. Das Gefühl des Muskelabbaus kommt, beispielsweise bei einer Grippe, also eher daher, dass der Körper nach einer Krankheit meist geschwächt ist und weniger zu leisten vermag. Man fühlt sich schlapp, und der Körper braucht länger, bis seine Batterien nach dem Ausdauertraining wieder geladen sind.

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Leichtes Training bringt nichts Zum Glück für alle Sportmuffel ist auch das nur ein Mythos. Denn, wie Katja Schmid betont, es ist alleweil besser, nur wenig zu trainieren, als sich überhaupt nicht zu bewegen. Training kann auch einen starken sozialen Aspekt haben. So treffen sich zum Beispiel ältere Menschen im Fitnesszentrum, um sich auszutauschen. Das Training ist zweitrangig. Wichtig ist daher, dass ein Training Spass macht. Wer nur halbherzig an einem Fitnessgerät herumhängt, hat zwar einen kleinen Beitrag für die Gesundheit geleistet. Aber es bringt mehr, wenn man sich eine Sportart aussucht, die gefällt. So trainiert man unter Umständen freiwillig mehr als nur einmal wöchentlich.

Im Winter nimmt man zu, weil der Körper im Winter mehr Isolierung benötigt Das ist zwar eine verlockende Ausrede, stimmt aber so nicht wirklich. Hauptsächlich bewegt man sich im Winter weniger, weil es früh dunkel und kalt ist. Suchen Sie sich also eine Sportart aus, die in der Halle unabhängig von der Tageszeit ausgeübt werden kann. Das hilft schlank über den Winter.

Man sollte jeden Tag möglichst dasselbe Trainingsprogramm durchziehen, so erreicht man am schnellsten einen guten Muskelaufbau Damit erreicht man genau das Gegenteil. Der Muskel gewöhnt sich an die Belastung, ein Aufbau findet nicht mehr statt. Der Muskel – auch das Herz ist ein Muskel – benötigt verschiedene Impulse, um sich zu trainieren. Dazu zählen auch Ruhepausen. Der Muskel muss sich erholen und Zeit bekommen, sich an das neu erarbeitete Muskelniveau zu gewöhnen.

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So muss man nach einem Krafttraining mindestens 24 Stunden Pause einlegen. Sinnvoll ist es, die Belastung regelmässig zu steigern. Sonst wird der Muskel nicht mehr gefordert. In jedem zweiten Krafttraining sollte das Gewicht (Belastungssteigerung) angepasst werden. Auch sollte man nicht über Jahre hinweg immer die gleiche Übung machen – neue Reize müssen durch andere Übungen gesetzt werden (Übungsvariation). Im Ausdauertraining bedeutet das, dass man täglich die Jogging- oder Veloroute ändert und immer wieder schneller und langsamer unterwegs ist.

Seitenstechen sollte man ignorieren und im gleichen Tempo weiterlaufen, dann verschwindet es automatisch wieder Da muss selbst die Forschung passen. Denn noch heute weiss man nicht genau, wie Seitenstechen überhaupt entsteht. Eine Erklärung ist, dass es durch intensives und schnelles Atmen bei körperlicher Belastung zu einer Überbeanspruchung des Zwerchfells und damit zu krampfartigen Symptomen kommt. Tiefes und regelmässiges Atmen kann bei Seitenstechen helfen. Auch eine kurze Pause kann die Schmerzen stoppen. Die Chance, dass es beim nächsten Mal besser klappt, ist hoch, denn durch regelmässige Bewegung gewöhnt sich der Körper an die Belastungen.

Text Thomas Vogel Bilder Getty Images (2), Fotolia (3)

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84 | Migros-Magazin 10, 7. März 2011 Renato Pichler Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus (SVV)

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GENUSS Ausgewogene Kost schmeckt nicht nur gut, sondern gewährleistet auch die Zufuhr von Energie sowie lebensnotwendigen Nähr- und Schutzstoffen. Das geht auch ohne Fleisch.

Gerade wer sich fleischlos ernährt, achtet darauf, dem Körper alle wichtigen Stoffe zuzuführen. Dies gelingt durch eine ausgewogene Zusammensetzung des Speiseplans. Es gibt viele Möglichkeiten, Abwechslung auf den Tisch zu bringen. Eine grosse Auswahl bietet Cornatur, die vegetarische Linie der Migros.

Wie viel Lolita darf sein?

Mädchen möchten sich oft stylen wie junge Frauen. Die Diskussion über Make-up und kurze Röcke muss geführt werden. Auch wenn sie nicht einfach ist.

S

o gehst du mir nicht aus dem Haus!» – die meisten Mütter haben sich vermutlich irgendwann geschworen, ihre Tochter nie mit diesem Satz zu belästigen. Über den haben sie sich als Mädchen oft genug geärgert. Schliesslich ist, was Mütter beunruhigt, ja bekanntlich erst recht interessant und mütterliche Missbilligung sozusagen Gütesiegel für den eigenen Stil. Und plötzlich steht die eigene Tochter in halbtransparenter Strumpfhose und drüber nichts als eine lange Bluse mit Gurt. «Aber Mami, das sind doch keine Strumpfhosen, das sind Leggins.» Augenrollen, Mundwinkel einkneifen. Und dann kommt er

Experimente mit Make-up und Kleidern gehören ab einem bestimmten Alter dazu.

Tipps für Eltern

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Quorn™ und das Quorn™-Logo sind geschützte Handelsmarken der Marlow Foods Ltd.

DAS SAGT DER EXPERTE

«Eltern haben das Recht mitzureden»

Peter Angst (62), Paar- und Familientherapeut und Buchautor aus Winterthur

Peter Angst, wie knapp darf der Rock sein und wie stark geschminkt ist noch in Ordnung? Das bestimmen der persönliche Wertemassstab der Eltern und ihr Empfinden von Schicklichkeit. Bis zu welchem Alter können Eltern ihren Kindern Kleidervorschriften machen? Solange die Kinder daheim leben und noch nicht volljährig sind, haben Eltern das Recht mitzureden. Sie sind ja für ihre Kinder verantwortlich.

Das ist in der Praxis aber oft sehr schwierig. Eltern müssen halt auch mal Prellbock sein und den Mut haben, unbeliebte Regeln durchzusetzen. Allerdings können sie nicht erst in der Pubertät damit anfangen, sonst ist es dafür natürlich zu spät. Sollen sich Eltern auf Diskussionen einlassen? Auf jeden Fall. Ohne Einsicht ist es schwierig, Kleidervorschriften durchzusetzen. Die Kinder sollen

begreifen, was sie mit ihrem Outfit signalisieren und bewirken. Kids sind fantasievoll beim Umgehen von Regeln. Der züchtige Jupe ist schnell heimlich im Rucksack verstaut. Sollen Eltern da ein Auge zudrücken? Ein gewisses Mass an Kontrolle gehört dazu. Ebenso wie Konsequenzen, zum Beispiel ein Ausgangsverbot. Das tut zwar weh, aber Eltern können nicht nur lieb sein. Kinder brauchen Erziehung.

Bilde GETTY IMAGES

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➔ Sehen Sie hin! ➔ Sagen Sie Ihre Meinung. ➔ Haben Sie den Mut zum letzten Wort. ➔ Kontrollieren Sie ab und zu. ➔ Setzen Sie die vereinbarten Regeln konsequent durch.


BESSER LEBEN FAMILIE eben, der Satz, mit dem die eigene Mutter jeweils so genervt hat. Denn in der StrumpfhosenBauchfrei-Diskussion geht es weder darum, wie die einzelnen Kleidungsstücke korrekt heissen, noch um einen Kampf der Geschmäcker oder darum, die Tochter vor einer simplen Erkältung zu schützen. Es geht vielmehr um Sorge. Sorge für und um das Kind. Und da Mädchen für Übergriffe gefährdeter sind als Jungen, braucht ihr Outfit auch ein schärferes, kontrollierendes Auge. Das wiederum führt zu Reiberein. Vor allem mit den Müttern.

Väter müssen unbedingt mitreden

Das sei eigentlich schade, meint der Familientherapeut Peter Angst (siehe Interview links unten): «Denn in solchen Diskussionen spielen Väter eine wichtige Rolle. Sie können glaubhaft erklären,

was in einem Mann vorgeht, wenn er ein sexy aufgemachtes Mädchen sieht.» Natürlich ist es nicht so, dass alle Mädchen völlig ahnungslos sind, was die Sprache von Kleidung und Make-up angeht. Je nach Umfeld erleben die meisten Mädchen schon früh, dass solche Stilmittel eine Wirkung haben und experimentieren damit. Sie wollen wissen, wie die Eltern reagieren, wie die Jungen, die anderen Mädchen oder der Lehrer. «Aber das heisst nicht, dass ihnen wirklich bewusst wäre, welche Konsequenzen zu aufreizende Kleidung unter Umständen haben kann», sagt Peter Angst. Deshalb braucht es auch nicht einfach Verbote, sondern Diskussionen. Diskutieren heisst allerdings nicht verhandeln, sondern vielmehr erläutern. Die Kids sollen begreifen, dass sie nicht immer die Kontrolle haben darüber,

wie sie wahrgenommen werden und was das für Konsequenzen haben kann. Sie müssen spüren, dass die elterlichen Vorschriften weder Schikane noch Machtinstrument sind, sondern eine gerechtfertigte Auflage zu ihrem eigenen Schutz.

Eltern sollten den Mut haben, bieder zu sein

Ohne Zoff geht das selten, schliesslich sind Kleidung und auch Makeup ein geeignetes Mittel, sich von den Eltern abzugrenzen und auszuprobieren, wie weit sich Grenzen dehnen lassen. Für Eltern wiederum sind solche Experimente Ausdruck dafür, dass ihre Kleinen gross werden und die Sexualität zum Thema wird. Zu sehen, wie aus den kleinen Mädchen so schnell kleine Frauen werden, fällt den meisten Eltern nicht einfach. Was die Abgrenzung der Mädchen von ihren Müttern angeht, spielen

nicht nur die Wertvorstellungen der Eltern eine Rolle, sondern auch deren eigene Garderobe. «Eltern haben Vorbildfunktion. Wenn sie nicht leben, was sie sagen, können sie noch lange reden», weiss Petern Angst aus Erfahrung als Therapeut und Vater. «Es hilft darum, wenn Eltern sich spätestens während der Pubertät ihrer Kinder etwas zurücknehmen», rät er. Kinder aufzuziehen verlangt auch den Mut, ein bisschen stier und bieder zu sein. Eltern sind nicht cool, und die eigenen schon gar nicht! Texte Andrea Fischer

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BESSER LEBEN TIERE

Migros-Magazin 10, 7. März 2011

Wie fleissig soll man Tiere impfen? Jede Katze und jeder Hund sollten geimpft werden – einige häufiger, andere weniger.

I

n der Schweiz besteht für Hunde und Katzen keine Impfpflicht. Die Halter entscheiden, ob sie ihre Lieblinge impfen lassen. Sie sollten wissen: Mit einer Impfung können sie nicht nur das Tier schützen, sondern auch sich selbst. Denn auch Menschen sind vor Tollwut und Leptospirose nicht gefeit. «Geliebt – geimpft» lautet das Motto der Tierfreunde. Sollte es zumindest, denn laut Schätzung der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte sind rund ein Drittel der Hunde und zwei Drittel der Katzen bezüglich Impfungen nicht optimal versorgt. Dabei sollten mindestens 70 Prozent der Tiere geimpft sein, damit sich Infektionskrankheiten nicht zur Epidemie ausweiten können. Zudem dürfen Tiere aus dem Ausland nicht ohne Tollwutimpfung einreisen, und auch Tierheime haben Impfvorschriften für Feriengäste.

So wenig wie möglich und so viel wie nötig

Fortschrittliche Tierärzte halten sich an das Motto «So wenig wie möglich und so viel wie nötig». «Es sollte immer ein Impfgespräch stattfinden, bei dem man die individuelle Situation von Tier und Halter abklärt», sagt die Münchensteiner Tierärztin Käthi Brunner und gibt ein Beispiel: «Einen Hund, der mit seinem Besitzer auf die Jagd geht, impfe ich jährlich gegen Staupe, während man bei einem anderen Tier im Drei-Jahre-Rhythmus impfen kann.» Ähnlich ver-

Welche Impfungen nötig sind, ist für jedes Tier individuell zu klären.

Impfungen*

für Hunde:

➔ Grundimmunisierung: Staupe (CDV), Hepatitis H.c.c.), Parvovirose (CPV), Leptospirose, Tollwut ➔ Impfabstände nach Grundimmunisierung: CDV, H.c.c., CPV, Tollwut mindestens alle drei Jahre, Leptospirose jährlich. Weitere Impfungen nach Bedarf. ➔ Entwurmung: Empfiehlt sich zwei bis vier Wochen vor einer Impfung. Vier Mal pro Jahr. Bei Kontakt mit Kleinkindern oder, wenn das Tier Kleinnager jagt, jeden Monat. Test unter: www.esccap.org

für Katzen:

➔ Grundimmunisierung: Panleukopenie, Herpesvirus, Calicivirus, Leukose ➔ Impfabstände nach Grundimmunisierung: alle jährlich. Ausnahme: Bei kleinem Infektionsdruck kann Impfintervall bei Leukose verlängert werden. Panleukopenie und Tollwut: alle drei Jahre. Weitere Impfungen nach Bedarf. ➔ Entwurmung: bei Mäusejägern monatlich, sonst seltener. * Empfehlungen der Schweizerischen Vereinigung für Kleintiermedizin.

hält es sich bezüglich Entwurmung: Frisst der Hund Kot oder ist die Katze eine erfolgreiche Mäusejägerin, muss jeden Monat entwurmt werden. Für alle anderen Hunde und Katzen ist ein DreiMonats-Rhythmus ausreichend. Die Schweiz ist tollwutfrei. Trotzdem empfiehlt Käthi Brunner eine Impfung auch für Tiere, die nicht ins Ausland reisen: «In Norditalien gibt es die Tollwut. Schmuggelt jemand ein krankes Tier in die Schweiz und ein ungeimpfter Schweizer Hund hat mit diesem Kontakt, so muss er für ein halbes Jahr in Quarantäne, oder er wird eingeschläfert.» Das kann man seinem Tier ersparen – mit einer Impfung. Dagmar Steinemann Mehr Infos unter: www.geliebtgeimpft.ch

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Fotografieren Sie Ihren tierischen Liebling, schreiben Sie uns kurz, was Sie an ihm begeistert und mailen Sie Bild und Text mit Ihrem Wohnort an: tierbild@migrosmagazin.ch

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«Unsere Tochter Aline übt mit den Hühnern gerne Kunststücke ein. Mit Erfolg, wie man sehen kann.»


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88 | Migros-Magazin 10, 7. März 2011

NEWS

Subaru ohne Allrad

Subaru Trezia: Viel Ausstattung und kleiner Durst. Mit vielen Talenten rollt der Microvan von Subaru an den Start. Der vier Meter lange Trezia ist ein Bruder des Toyota Verso-S und als Benziner oder Diesel zu haben. Der sparsame Trezia (ab 4,3 l/100 km) kostet ab 22 500 Franken.

Aus Chrysler wird Lancia

Ab Sommer: Neue Generation des Lancia Ypsilon. Ein Jahr nach der Rettung von Chrysler, Dodge und Jeep durch Fiat bleibt in der Schweiz nur Jeep als Marke erhalten. Chrysler und Dodge werden zu Fiat und Lancia — wie etwa der neue Chrysler 300C zum Lancia Thesis. Die neue Generation des Kleinwagens Lancia Ypsilon ist dagegen ein «echter» Lancia.

Mit Wasserstoff um die Welt Als «Abgas» nur Wasserdampf, dank Brennstoffzelle, die Wasserstoff in Strom für den E-Motor umwandeln. Noch ist das zu teuer, noch fehlt die Tankstelleninfrastruktur. Wie gut es aber funktioniert, zeigt die «World Tour» von Mercedes mit drei B-Klasse F-Cell: Zum 125. Geburtstag des deutschen Automobils eilen sie in 125 Tagen durch 14 Länder — bisher pannenfrei.

DIE AUTO-TESTFAMILIE

«Er ist bequem, leise

Beim neuen Micra setzt Nissan weniger aufs Styling und mehr auf innere Migros-Magazin-Lesertestfamilie Muggler aus dem Kanton Zürich.

E

in Auto ist vor allem ein Arbeitsgerät», sagt Brigitte Muggler: «Etwa, um unseren Sohn Daniel samt Fussballkollegen zu transportieren.» Für diesen Zweck hat die Lesertestfamilie aus Effretikon ZH zwei Autos im Einsatz: einen Kompaktvan (Opel Zafira), den meist Brigitte nutzt, und einen älteren Opel Corsa. Den fährt Ehemann Martin vor allem auf Kurzstrecken. Er soll bald ersetzt werden, vielleicht durch den neuen Nissan Micra. Das Design ist beim neuen Modell weit weniger flippig als beim alten Micra – für Familie Muggler positiv. «Die Optik gefällt uns jetzt allen», berichtet die 50-jährige Pflegefachfrau Brigitte. Das moderne Design innen überzeugt auch die 16-jährige Franziska. Sehr zu schätzen weiss Brigitte das Fahrwerk. «Man fühlt sich sicher. Vor dem Elchtest hätte ich keine Angst», sagt sie lachend. «Der kleine Wendekreis und die Lenkung sind ideal, und er ist bequem, leise und komfortabel.» Martin lobt den 80-PS-Motor: «Für einen Kleinwagen ist der Dreizylinder erstaunlich kräftig.»

Viel Begeisterung, wäre da nicht der Familienfriede

«Ich werde in Zukunft nur Automat fahren», sagt Brigitte aufgrund ihrer Erfahrungen mit dem stufenlosen CVT-Automat. Zwar erhöht die Automatik den Preis um 1600 auf 17 290 Franken und den Normverbrauch von 5,0 auf 5,4 Liter je 100 Kilometer und, so Brigitte, «bei Vollgas heult der Motor auf. Aber man ist unter dem Strich sehr angenehm unterwegs.» Der Verbrauch der Mugglers beträgt nach 450 Testkilometern 6,5 Liter auf 100 Kilometer. Verblüffender als der Verbrauch ist das Raumangebot. «Vorne wie

Familie Muggler ist vom Komfort und der hochwertigen Verarbeitung des

STECKBRIEF S

NNissan Micra CVT

Motor/Antrieb: Mo Dreizylinderbenziner, zy 1198 cm³, 80 PS. Stufenloses CV CVT-Automatikgetriebe, Fr Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 14,5 s, Spitze 161 km/h. Abmessungen: L x B x H = 3,78 x 1,67 x 1,52 m, Kofferraum 265—1132 l, Gewicht 1015 kg. Verbrauch: 5,4 l/100 km (Werksangabe). CO2-Ausstoss (Werksangabe) 125 g/km. Energieeffizienz B. Preis: ab 17 290 Franken.


BESSER LEBEN AUTO

und komfortabel»

Grösse. Ob der Kleinwagen damit im Alltag überzeugt, überprüfte die

| 89

EXPERTE Kurt Egli, Umweltberater

Automatisch günstiger Die alten Vierstufenautomaten waren schwerfällige Spritschlucker. In neuen Autos kommen sparsamere Automaten zum Einsatz, ob Wandlerautomaten mit bis acht Stufen, automatisierte Schaltgetriebe, Doppelkupplungsgetriebe oder, wie im Micra, stufenlose. Der Werksverbrauch ist hier oft tiefer als bei der manuell geschalteten Version. Für weniger geübte Fahrer wird Sparen zum Kinderspiel. Beim Micra liegt der Verbrauch zwar 0,4 Liter höher. Richtig sparen kann, wer auf die 98-PS-Version mit Benzindirekteinspritzung, Kompressor und Stopp-Start-Automatik sowie rekordverdächtigem Verbrauch von 3,99 Liter wartet.

CO2-RICHTWERTE 180 170 160 150

175 161 147

140 130

Einfache Bedienung, nur die Musikanlage enttäuscht.

125 g/km

120

kleinen Nissan Micra positiv überrascht. Von links: Daniel, Franziska, Martin und Brigitte.

hinten gibt es sehr viel Kopffreiheit, die Sitze sind bequem, die Übersicht ist top. Alle Materialien sind robust und leicht zu reinigen», ist Brigitte angetan. Martin ergänzt: «Klappt man die hinteren Sitze um, hat man einen grossen Laderaum. Und es gibt viele Fächer.» Der 14-jährige Daniel stimmt zu: «Der Micra ist sehr bequem.» Enttäuscht sind die Kids von der Musikanlage, zumal das Testauto zusätzlich zu der 2500 Franken teureren, edlen Acenta-Ausstattung (unter anderem Klimaautomatik) das optionale Multimediasystem mit Navigation (800 Fran-

13 4 134

120

110

ken) eingebaut hat. «Die Boxen sind zu schwach», sagt Daniel. Sonst gibt es kaum Kritik, sieht man von Brigittes Schelte bezüglich der umständlichen Bedienung des Tempomaten ab. Würden die Mugglers den Fünftürer also kaufen, der beim Familienausflug auf den Bachtel tapfer steile und kurvige Wege meisterte? «Ich schon. Er macht Spass», antwortet Brigitte, erinnert dann jedoch augenzwinkernd an den Familienfrieden: «Aber Martin gefallen europäische Kleinwagen eben besser.» Timothy Pfannkuchen Bilder Oliver Lang

100 90

2008 2009

2010

2011

2012

Nissan Micra CVT Bis 2012 sollen Neuwagen in der EU im Schnitt nur noch 120 g/km CO2 ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung der CO2-Emissionen aus, bedeutet dies für das Jahr 2011 einen Richtwert von 134 g/km. Unser Testwagen liegt mit 125 g/km knapp darunter. Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie unter www.migrosmagazin.ch


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LESERAKTION

Migros-Magazin 10, 7. März 2011

| 91

Die Show bietet spektakuläre Szenen zu live vorgetragenen Rockklassikern.

Mitmachen und profitieren Für die Show «Rock Circus» in Das Zelt gibts 30 Prozent Rabatt auf die folgenden Vorstellungen: Zürich: 25. April, 20 Uhr Langenthal: 4. Mai, 20 Uhr Basel: 4. Juni, 20 Uhr Biel: 24. Juni, 20 Uhr Bellinzona: 10. August, 21 Uhr St. Gallen: 23. August, 20 Uhr Lausanne: 20. September, 20.30 Uhr Winterthur: 28. September, 20 Uhr Aarau: 28. Oktober, 20 Uhr Luzern: 9. November, 19.30 Uhr Bern: 13. Dezember, 20 Uhr

Das Zelt rockt

Erleben Sie die mitreissende Show «Rock Circus» im Schweizer Tourneetheater Das Zelt. Dank Migros-Magazin und M-Cumulus gibts 30 Prozent Rabatt auf Tickets.

W

enn sich Spitzenartistik mit live vorgetragenen Rockklassikern zu einem perfekten Spektakel verbindet, so kann es sich nur um das Programm «Rock Circus» handeln. Krokus-Sänger Marc Storace trägt mit der Band Callaway unsterbliche Songs von AC/DC bis Led Zeppelin vor. Zur Musik gibts atemberaubende Zirkusdarbietungen – zum Beispiel waghalsige Kunststücke auf Fahrrädern oder Artisten, die

sich wie durch Magie zu Riesengestalten in wallenden, blauen Gewändern verwandeln. Dank der Regie von «Benissimo»Choreografin Nadine Imboden verschmelzen Artistik und Rock zu einem grandiosen Gesamtkunstwerk. Für Glamour sorgt Miss Schweiz 2006 Christa Rigozzi. Lassen Sie sich dieses Spektakel also nicht entgehen. So hat Das Zelt noch nie gerockt. Michael West

So profitieren Sie: Die vergünstigten Tickets (Fr. 47.60 bis Fr. 66.50, je nach Vorstellung und Kategorie) sind erhältlich bei Das Zelt unter der Tickethotline 0900 000 848 (Fr. 0.99 pro Minute, Festnetztarif) oder online unter www.daszelt.ch/aktionen bei Eingabe des Stichwortes «M-CUMULUS». Zuzüglich Bearbeitungsgebühren (abhängig von der Bestellart, mehr Infos unter www.daszelt.ch). Gültigkeit Angebot gültig so lange Vorrat, jedoch bis spätestens 31. März 2011. Maximal vier Tickets pro Bestellung.

Christa Rigozzi sorgt für Glamour.


RUNDREISE

18. – 23. JUNI 2011 | 6 TAGE

In den Gärten Englands –

auf Rosen gebettet England ist das Land der Gärten. Nirgends sonst wird diesem Kulturgut so viel Liebe und Zuwendung entgegengebracht. Die grosse Kunst vieler Gärten besteht darin, so auszu­ sehen als wären sie aus einer Laune der Natur entstanden. Von der Grafschaft Kent, dem „Garten Englands“ zur atemberauben­ den Küste von Dorset und der Isle of Wight bis hin zu den Cotswolds in Oxfordshire – der Südosten Englands bietet mit seinen malerischen Dörfern, sanften Hügelland­ schaften, spektakulären Küsten, schicken Seebädern und historischen Städten die perfekte Mischung für eine abwechslungs­ reiche Reise.

STUNNGGEENN UUNNSSEERREE LLEEIISTU Fahrt im 5­Sterne­Luxusreisebus, Unterkunft in gehobenen Mittelklassehotels, Halbpension mit Frühstücksbuffet und Nachtessen, Besichtigung von Goodnestone Park mit High­ Tea bei Lady Fritz Walter, Besichtigung von Canterbury, Gärten von Leeds Castle, Sissinghurst Gardens, Besuch See­ bad Brighton, Stadtrundfahrt London, Besuch Kew Garden, Great Dixter Parks sowie von Hever Castle & Gardens, erfah­ rene Reiseleitung, erfahrener Chauffeur, Fährüberfahrt Calais­Dover­Calais, alle Eintritte in die Gärten und Parks

U N S E R E + PU N K TE Ideale Reisezeit, optimale Gruppengrösse 5­Sterne­Luxusreisebus mit grosser Beinfreiheit und nur 3 Sitzen pro Reihe, eigene Reiseleitung

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| 93

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH),

Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Claudia Schmidt (CS), AnetteWolffram(A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Marco Micheluzzi, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer. Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Alexa Julier Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco,

Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund

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94 | Migros-Magazin 10, 7. März 2011

Marianne Barthelmy-Kauf

Der Titel «Schweizerin des Jahres» hat im Leben von Marianne Barthelmy-Kaufmann wenig verändert. Sie liebt ihre Arbeit als Pflegefachfrau, ihren haitianischen Mann Patrick und Treffen mit Freundinnen. Am besten entspannt sich die 27-Jährige bei Klängen der Gruppe Mana und einer Tasse Tee.

MEIN AWARD

«Der Swiss Award bedeutet mir viel. Es ist ein Preis für meinen Einsatz in Haiti und für den Verein Bündner Partnerschaft, der das Hôpital Albert Schweitzer unterstützt.»

MEIN LEBENSGEFÜHL

«Die Musik der mexikanischen Gruppe Mana, besonders die CD ‹Amar es combatir›. Für mich ist das die beste Feel-good-Medizin.»

Name: Marianne BarthelmyKaufmann Alter: 27 Sternzeichen: Skorpion Wohnort: 1700 Freiburg Wieso leben Sie hier? Ich war bis im Mai letzten Jahres in Haiti und suchte mit meinem Mann eine neue Wohnung. Da ich in Freiburg arbeite, bot sich die Stadt an. Uns gefällt es hier, es ist eine Studentenstadt mit vielen jungen Leuten. Wo würden Sie gerne leben? Am liebsten wäre mir eine Mi Mischung zwischen Schweiz un und Haiti. Hier schätze ich die gu gute Lebensqualität, dort die Un Unbekümmertheit der Leute un und das gute Klima. Be Beruf und Lebenslauf: Au Ausbildung zur Pflegefachfrau an de der Pflegefachschule in Biel, Arbeit im Inselspital in Bern, gefolgt vo von einem zweieinhalbjährigen Einsatz am Albert-SchweitzerSpital in Haiti. Heute Pflegefachfrau am Kantonsspital Freiburg. Mein Lebensmotto: Andere so behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte. Was ich mag: Reisen, Salsa tanzen, Inlineskaten, mit Freundinnen käfele, Briefe schreiben, Spontaneität. Was ich nicht mag: Im Stau stehen, lange Sitzen müssen, Arroganz und Winter. Was ich an mir mag: Meine Flexibilität und Unkompliziertheit. Mein bester Entscheid: Mein Aufenthalt in Haiti. Ich kam als anderer Mensch zurück und frage mich regelmässig, was manche Leute hier für Sorgen haben. Text Barbara Ryter Bilder Daniel Winkler

www.hopitalalbertschweitzer.org

MEIN LIEBSTER

«Mein Ehemann Patrick Barthelmy. Er hat mit mir zusammen im Spital in Haiti gearbeitet und kam mit mir in die Schweiz. Vor rund einem Jahr haben wir geheiratet.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT «Die Gesichtscreme für Mischhaut von ‹I am›. Sie begleitete mich auch in Haiti.»


MEINE WELT

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MEINE BESTEN FREUNDINNEN

mann

«Anita und Livia begleiten mich schon ein halbes Leben lang. Mit ihnen verbringe ich immer wieder schöne Stunden.»

MEIN TICK

«Ich liebe Tee über alles und komme an keinem Teeladen vorbei, ohne etwas zu kaufen. Ich trinke eigentlich während des ganzen Tages nur Tee.»

MEIN LIEBLINGSORT

«Der Blick vom Rosengarten in Bern ist überwältigend. Im Sommer erhole ich mich gerne hier, inmitten von blühenden Rosen.»

MEINE LEIDENSCHAFT «Mein Renault Clio Williams aus der limitierten Serie von 1995. Ich flitze leidenschaftlich gerne mit ihm durch die Gegend.»

MEINE HAUSTIERE «Meine zwei Meerschweinchen Flöckli und Büäbu sind meine Lieblinge. Sie sind schon acht Jahre alt und immer noch putzmunter.»


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Migros Magazin 10 2011 d BL