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MAX UND HEIDI SIEBER 20

Eine unglaubliche Liebesgeschichte: Nach 64 Jahren endlic endlich ch eein in EEhepaar. hepaar. Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

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Nr. 9, 28. Februar 2011

MEINE WELT 102

Bilder Keiko Saile, Ueli Christoffel

Kiki erobert die Schweiz

Als Pipi Langstrumpf verzaubert Kiki Maeder das Theaterpublikum und in «Benissimo» bringt sie die TV-Zuschauer zum Lachen.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

NANOMANIA 46

Fantastisch: Die acht schönsten Purzelbahnen. GESUNDE LEBENSEINSTELLUNG 62

Vom Arzt bis zum Velokurier: Die Schweiz isst Bio.


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4 | Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

MENSCHEN

EDITORIAL

Berner Künstlerclan

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Hollywood lebt

* Normaltarif

immer wichtigeres Thema. Vielleicht erscheint es mir nur so, aber in meinem Freundeskreis wird öfter als früher darüber diskutiert, wer nun wohl den Preis für die beste Schauspielerin erhält oder wer den Film des Jahres abgeliefert hat. Alle haben einen Tipp, alle sind Experte oder Expertin.

Gemeinsam stark

26

Jeff Bridges Nanomania

46

Das historische Migros-Bild

61

Das sind die schönsten Purzelbahnen der Schweiz.

DAS BESTE Ganz auf Bio eingestellt

62

Keine Laufmaschen mehr Für Hund und Haar Bio-Schlemmereien

67 69 71

Velokurierin bis Lungenarzt ¬ Bio wird berufsübergreifend genossen.

Hollywood blieb davor bisher mehr oder weniger verschont.

SAISONKÜCHE

Sinkende Einnahmen durch Piraterie und Digitalisierung haben die Position der US-Filmindustrie gar verstärkt. Eine konsequente Vermarktungskette (Kino/Pay-TV/Blu-ray/ DVD/Vermietung/TV) bringt zusätzliche Einnahmen. Allen Unkenrufen zum Trotz: Hollywood lebt …

Pizza à la Valaisanne Käse zum Auftakt

IHRE REGION Bilder Daniel Rihs, Ueli Christoffel, Keystone

Neues aus Ihrer Genossenschaft 79

BESSER LEBEN Warum der Mensch schläft Outdoor: Guggisberglied

85 86

In Form: Flops machen stark

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Mit den Langlaufskiern auf den Spuren des traurigsten Schweizer Liebesliedes. Blamagen sind nicht nur schlecht. Man lernt etwas daraus und wird vielleicht etwas lockerer.

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Roquefort mit Sellerie, Tête-de-Moine auf Birne — so macht Apéro Freude.

Wenn Sie diese Zeilen lesen, sind die neuen Oscar-Preisträger

GESCHMÄCKER

36

NEUES AUS DER MIGROS

Das hat Gründe: Der TV-Konsum hat sich individualisiert. Früher sass die Familie vereint vor dem Bildschirm, «Teleboy», «Spiel ohne Grenzen» oder «Derrick» hatten Marktanteile jenseits der 50-Prozent-Marke. Heute steht in jedem Zimmer ein Kasten, und das TV-Programm der Kinder hat mit dem der Eltern so viel zu tun wie ein Konzert von Lady Gaga mit dem Musikabend in der Dorfturnhalle. Wenn die Kinder denn überhaupt noch fernsehen und nicht vor dem Compi oder am Handy hängen …

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

20

INTERVIEW

Vor allem aber wird mehr über Filme als über Fernsehen diskutiert.

schon bekannt. Bei Redaktionsschluss am Donnerstagabend waren sie es leider noch nicht. Deshalb weiss ich noch nicht, ob unser Interviewpartner Jeff Bridges den Oscar für den besten Hauptdarsteller nun erhalten hat oder nicht (Seite 36). Verdient hätte er ihn auf jeden Fall!

Alte Liebe rostet nicht

Max und Heidi Sieber haben sich nach 60 Jahren wieder getroffen und geheiratet. Das ist wahre Liebe!

Ist es Ihnen auch schon aufgefallen? Die Oscar-Verleihung ist ein

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

11

Familie Demenga hat die Kunst im Blut. Neun Familienmitglieder aus drei Generationen sind Kulturschaffende.


Garten: Früher Frühling

95

Auto: Der Peugeot 508

97

Der Winter ist mild, erste Arbeiten im Garten warten. Was es zu tun gibt.

RUBRIKEN Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Bild der Woche

6 9 19 25

DIESE WOCHE

|5

Kolumne: Der Hausmann Glücksgriff Rätsel/Impressum

43 99 101

MEINE WELT Kiki Maeder

102

Die Schweizer «Pipi Langstrumpf» zeigt, wie sie in Zürich lebt und weshalb die Sonne für sie immer scheint.

26| Gemeinsam stark

Conny Gianesi betreut freiwillig Behinderte. Lars kennt sie seit zwölf Jahren. Die beiden schätzen und vertrauen sich.

72| Pizza à la Valaisanne

Singen können sie, die Walliserinnen Sina und Erika Stucky. Und Pizza backen auch, potz Blitz!

36| Jeff Bridges

Der Starschauspieler ist zurzeit gleich mit zwei Filmen in den Schweizer Kinos vertreten: mit einem Western und einem Science-Fiction-Film. Anzeige

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6 | Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

Leben wie die Indianer

AUS DER REGION MIGROS BASEL

Abenteuer mit Jim Knopf

Gesucht: Konfi-Ideen

Lautlos in die Zukunft: Der ThinkCity.

M-way am Autosalon

Der Automobilsalon in Genf — die erste grosse europäische Automesse des Jahres — öffnet vom 3. bis 13. März 2011 seine Türen. Auch M-way ist mit von der Partie. Das Migros-Unternehmen ist hierzulande die erste Adresse für Elektromobilität und in Genf im Grünen Pavillon mit all seinen Elektrofahrzeugen — vom E-Bike über Roller und Motorrad bis zum Auto — vertreten. Die Besucher können die Fahrzeuge testen — und erhalten gleichzeitig Anworten auf ihre Fragen rund um Elektrofahrzeuge, Finanzierung und Versicherung.

Welche neue Konfi-Sorte sorgt im Herbst auf deinem Zmorgentisch für Abwechslung? Diese Frage stellt die Migros ihren Kunden auf der CommunityPlattform Migipedia. Ziel ist es, eine originelle Konfitürensorte zu kreieren, die wieder Lust auf Konfi-Brot und Zmorgentisch macht. Neu dabei: MigrosKunden werden bei der Ideenfindung, Abstimmung und Entwicklung mit dabei sein. Wer eine gute Idee für die neue Konfitüre hat, kann mitmachen. Infos: www.migipedia.ch

In den Pandiamo-Ferienlagern des WWF lernen Kinder spielerisch die Vielfalt der Natur kennen. Die Migros verlost zwölf Lagerplätze. Bild: Markus Jeppersen

Seit das Postschiff gegen Neu-Lummerland stiess, wissen Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, dass ihre kleine Insel einen Leuchtturm braucht. Aber wie installiert man einen Leuchtturm auf einer Insel, die gerade einmal so gross wie eine Wohnung ist? Wie das geht, zeigt das Ensemble des Basler Theaters Arlecchino. Peter Keller hat die spannende Geschichte für Kinder ab vier Jahren und für ihre Familien konzipiert und auf Dialekt umgeschrieben. Vergünstigte Karten sind im Migros-Vorverkauf erhältlich. Mehr dazu nächste Woche auf den Regionalseiten, auf www.migrosbasel.ch und ab sofort auf www.theater-arlecchino.ch

Ob als Flusspirat den Rhein entdecken oder wie Indianer in Tipis leben: Der WWF Schweiz bietet Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren eine breite Palette von Ferienlagern an. Die Umweltorganisation feiert 2011 ihr 50-JahreJubiläum – daher gibt es in diesem Jahr 50 zusätzliche Jugendlager: Da lernen die Jungen spielerisch die Schönheiten der Natur kennen und schätzen. Gleichzeitig erfah-

FRISCH IN DER MIGROS

Rassig Haben Sie sich schon mal gefragt, warum es braune und weisse Eier gibt? Die Farbe der Kalkschale des Hühnereis ist genetisch bedingt und hängt allein von der Hühnerrasse ab, von der das Ei stammt. Reinrassige Hühner mit weissen Ohrscheiben legen meist weisse Eier. Solche mit roten Ohrlappen dagegen meist braunschalige. Übrigens: Die Migros bezieht die Eier von über 180 Schweizer Bauerhöfen. Auf jedem MigrosEi ist ein Code aufgedruckt. Mit dem kann das Ei bis zum Bauernhof zurückverfolgt werden, von dem es stammt. Infos: www.migros.ch

ren sie, wie man im Alltag Rücksicht auf die Umwelt nimmt. Die Migros ist seit 2009 Hauptsponsorin des WWF-Kinder- und Jugendprogramms. Dank dieser Partnerschaft kann der WWF den jungen Menschen Umweltanliegen näherbringen. Die Migros verlost zwölf GratisLagerplätze. Sämtliche Informationen unter: www.migros.ch/wwf


MIGROSWOCHE

|7

Die Pandiamo-Ferienlager werden von ausgebildeten Leitern organisiert und geführt.

Bilder Keystone, Ueli Christoffel, Timo Ullmann, Fotolia

Nanomania: Jagd auf die Joker In Schul- und Kinderzimmern, auf dem Pausenhof und auf dem Spielplatz: Die Schweiz ist von der Nanomania gepackt. Obwohl die Migros bereits mit vier «Manias» Erfahrungen hat, wurde sie diesmal von der riesigen Nachfrage schlicht überrannt. Die Folge: Der heiss begehrte Joker Luxibus war vergangene Woche nicht überall bis Ladenschluss erhältlich. Jeweils am Mittwoch — dem Joker-Tag — kann es auch in den folgenden zwei Wochen in einigen Filialen zu Engpässen kommen. «Wir haben

reagiert und lassen derzeit enorme Mengen nachproduzieren», sagt Roman Reichelt, Senior-Projektleiter beim Migros-Genossenschafts-Bund. Dort, wo die Joker DJ Starlight oder Megachamp fehlen werden, erhalten die Kunden einen Coupon, der später gegen einen nachproduzierten Joker eingetauscht werden kann. Aber auch dieser ist natürlich nicht unbegrenzt verfügbar: Der Joker bleibt ein seltenes Exemplar, das eigentlich jeweils nur mittwochs erhältlich ist.

Heiss begehrt: Die Joker der Nanomania.


Mä Nur rz : am De Mi r D ttw J S oc tar h, lig ht !

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www.nanomania.ch

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2.


LESERBRIEFE

Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

|9

MM 8: «Kosten runter, aber bitte …» Artikel zur Zukunft des Schweizer Gesundheitssystems.

«Niemand will auf Prothesen verzichten» Das herausgehobene Zitat «Ein Kniegelenk ist nicht lebensnotwendig. Es geht auch ohne», hat viele Leserinnen und Leser verärgert. Das verstehe ich. Meine Antwort bezog sich auf die Frage, ob die Grundversicherung sich auf lebensnotwendige Leistungen beschränken sollte. Ich war überrascht und erschrocken dass in der Vimentis-Umfrage 52 Prozent dafür waren. Und ich habe mich gefragt, ob sich die Leute bewusst waren, was das bedeutet. «Lebensnot-

MM 8: «Debatte lenkt nur von den wahren Problemen ab», Interview zu Killerspielen.

Heutige Jugend lässt sich nichts sagen

Es braucht Grenzen, und das kostet Kraft und Nerven, egal ob zu Hause oder in der Schule. Auch wächst eine andere Generation Jugendlicher heran, die, so scheint es, sich nichts mehr sagen lassen will. Dabei warten auch diese Jugendlichen auf ein Nein von Seiten der Eltern. Wenn Jugendliche den Lehrern die Schuld für ihr aggressives Verhalten geben, ist schon viel früher etwas schiefgelaufen! Wir mussten auch lernen, aber heute wird dem Freizeitkonsum und Herumhängen, egal ob von Jung oder Alt, viel mehr Beachtung geschenkt. Was auch noch dazukommt ist, dass Autoritätspersonen, dazu gehören auch Mutter und Vater, eine abwertende Haltung entgegengebracht wird. Bild Gerry Nitsch

Angelika Gehler-Agerer, per Mail

wendig» und «Lebensqualität» sind nicht dasselbe. Gelenkprothesen sind nicht lebensnotwendig, aber es steht ausser Frage, dass sie die Lebensqualität verbessern und eine Errungenschaft sind, auf die niemand verzichten möchte.

Margrit Kessler, Präsidentin der Patientenschutzorganisation (SPO) Margrit Kessler wehrt sich für die Patienten. Dafür geht sie auch mal vor Gericht.

Wie in den 80er-Jahren die Schädlichkeit des Rauchens heruntergespielt wurde, werden heute die Folgen von Gewaltspielen verharmlost. Die Vereinigung gegen mediale Gewalt sieht die Gewalt am Bildschirm als wahres Problem mit schwerwiegenden Folgen. Es steht der Gesellschaft zu, klare Grenzen zu setzen, wie bei der Kinderpornografie. Eine Gesundheitswarnung, wie wir das von Zigarettenpäckchen kennen, würde bei Killergames

«Mir wurde einmal mehr bewusst, welch grosses Glück ein gesundes Kind ist.»

Susanne Bürke, 8566 Neuwilen

dafür sorgen, dass Eltern nachschauen, was im Kinderzimmer abläuft. Und in einem Punkt bin ich mit Marc Bodmer einig: «Eltern sollen bestimmen, was in ihrem Haushalt läuft und was nicht.» Dafür brauchen sie klare Informationen.

Roland Näf, Vereinigung gegen mediale Gewalt

MM 8: «Heikler Blick in die Zukunft», Artikel über pränatale Diagnostik.

Nicht alle sind kühle Karrierefrauen

Tief bewegt habe ich den Artikel über Familie Hänggi gelesen, die sich entschlossen hat ihr Kind auszutragen, obwohl sie wusste, dass es nicht überlebensfähig sein wird. Als ich den Artikel las, schlief unser viertes Kind, zufrieden an meiner Brust im Tragetuch. Mir wurde einmal mehr bewusst, welch grosses Wunder und Glück ein gesundes Kind ist. Ich möchte Familie Hänggi zu ihrem Mut gratulie-

ren, dass sie sich gegen die Abtreibung gewehrt hat. Wenn ein Kind nach der anstrengenden und schmerzhaften Geburt stirbt, ist es wohl das Schlimmste, was einer Mutter passieren kann. Aber so musste Familie Hänggi «nur» die Trauer verarbeiten und sich keine Vorwürfe machen, für Silvans Sterben verantwortlich zu sein.

Susanne Bürke 8566 Neuwilen

Was mich wirklich ärgerte, war die Aussage von Rémy Zimmermann, dass Frauen bei uns Karriere machen. In meinem Bekanntenkreis kenne ich keine einzige Frau, die aus diesem Grund erst spät Kinder bekam. Die Gründe: Es fehlte der richtige Mann, oder es klappt nicht auf Anhieb. Bei mir kamen diese beiden Faktoren zusammen. Wenn man sehnlichst auf die Erfüllung seiner Lebenswünsche wartet, schmerzt es, als kühle Karrierefrau abgestempelt zu werden. Cornelia Wolf-Fischer 8634 Hombrechtikon

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


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Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

MENSCHEN KUNST IM BLUT 11

Eine Familie, neun K端nstler

Musik, Schauspiel, Schriftstellerei, Malerei, Puppenspiel: Die Demengas aus Bern sind in einem Elternhaus aufgewachsen, in dem stets musiziert und gemalt wurde. Heute sind sie auf den B端hnen der Welt zu Hause, leben von und f端r ihre Kunst. Und jetzt tritt bereits die dritte Generation aus dem Schatten der zweiten.

Die K端nstlerfamilie hat in Monikas Puppentheater in Bern Platz genommen. 1. Reihe von links: Friedrich Demenga, Isabel Demenga, Mirjana Reinhard, Catrina Demenga; 2. Reihe von links: Annina, Thomas und Patrick Demenga; 3. Reihe von links: Monika und Frank Demenga.

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12 | Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

Vater und Maler: Friedrich Demenga (89), Bern

B

erner Puppentheater an einem Montagabend. Eine Vorstellung findet nicht statt. Aber ein Familientreffen der besonderen Art. Auf den rot-samtigen Theatersitzen machen es sich drei Generationen der Berner Künstlerfamilie Demenga bequem. «Padre Padrone» Friedrich vertritt als Kunstmaler die erste Generation. Umrahmt wird er von seinen sieben teils ergrauten, aber überaus daseinsfreudigen Kindern: der Geigerin Isabel, der Puppenspielerin Monika, der Violinistin Catrina, der Pianistin Annina, dem Cellisten Thomas, dem Schauspieler und Schriftsteller Frank und dem Cellospieler Patrick. Anninas Tochter Mirjana Reinhard, eine Jungcellistin, die bereits fleissig Musikpreise sammelt, ergänzt die Runde. Gestern noch gingen diverse Demengas ihrer liebsten Beschäftigung nach und bespielten die Bühnen in und um Bern. Die beiden Cellisten Thomas und Patrick traten zusammen in der Kirche Blumenstein auf, wo Patrick künstlerischer Leiter der «Vier Jahreszeiten Konzerte» ist. Catrina hütete seine Kinder. Frank und Annina führten die szenischen Lesung «Genie & Wahn» im Puppentheater von Schwester Monika auf. Isabel sass dort selbst im Publikum. Und Monika wiederum lüftete mit ihren Puppen bereits ein paar Stunden zuvor für die anwesenden Kinder das Geheimnis, wieso im Land von König Bonifaz alle Menschen glücklich sind.

Eine Villa in Liebefeld voller Kinder und Studenten

Für Vater Demenga ist das Alltag. «Ein Gepard», sagt er, «der rennt, so will es das Naturgesetz. Meine Kinder besitzen ein anderes Naturtalent: Sie machen Kunst. Sie haben immer musiziert und gemalt, von klein auf.» Ermuntern mussten er und seine Frau, die verstorbene Schauspielerin Gertrud Demenga-Schwarz, den Nachwuchs dazu nicht. «Wenn draussen ein Lastwagen vorbeifuhr, eilten alle in Windeseile zum Klavier. Dort suchten sie den Ton, welchen der Brummer vor dem Fenster gerade von sich gab. Ein G schrien die einen.

Vertreter der ersten Künstlergeneration Demenga und Vater der sieben Kinder, die alle von seiner verstorbenen Frau, der Schauspielerin Gertrud DemengaSchwarz, und ihm das berühmte Künstlervirus geerbt haben. Er studierte Kunstmalerei und arbeitete nach der Heirat in einem Architekturbüro. Nur in der «allerstrübsten» Zeit habe er mit dem Malen aufhören müssen. «Wenn ich abends nach Hause kam, gab es in der Regel Znacht. Danach brachte ich die Kinder ins Bett und las ihnen eine Geschichte vor. Um 20 Uhr

NachwuchsCellistin: Mirjana Reinhard (25), Bern

Mirjana vertritt die dritte Generation der Musikerfamilie Demenga. Sie studierte am Konservatorium Biel und bei ihrem Onkel Thomas Demenga an der Musikakademie Basel. 2007 wechselte sie in die Konzertklasse der Zürcher Hochschule der Künste und schloss mit dem Konzertdiplom ab. Sie gewann zahlreiche Preise, unter anderem mit dem Medea Trio den Kammermusik-Wettbewerb des MigrosKulturprozents. Im Laufe ihrer jungen Karriere gab sie bereits Kammermusikkonzerte und absolvierte als Solistin Auftritte mit dem Collegium Musicum, dem Berner Kammerorchester und dem Budapester Sinfonieorchester. «Ich war vier, als ich mein erstes Cello bekam. Mein erster Lehrer war Patrick. Mit 13 wechselte ich zu Thomas an die Musikakademie Basel. Es ist schön, so viele Onkel und Tanten zu haben, die künstlerisch tätig sind. Gleichzeitig aber ist es auch ganz normal. Ich kenne ja nichts anderes.» www.mirjana-reinhard.ch www.medeatrio.com

stand ich im Atelier und malte noch etwa drei Stunden.» Mit 55 reduzierte er die Arbeit und realisierte viele Ausstellungen. Auch im Alter staunt er des Öftern über die unerschöpfliche Vielfalt der Erscheinungen in der Natur, was ihn immer wieder zum Malen animiert. Seine Kinder Monika, Catrina und Thomas haben auch viel gemalt. «Sie füllten sogar ganze Bücher mit ihren Zeichnungen. Die wollte uns jemand später abkaufen, meine Frau lehnte ab.» 15. bis 23. Oktober 2011: Ausstellung Schloss Köniz, «Galerie im Chornhuus».


MENSCHEN KUNST IM BLUT

| 13

Der Schauspieler und Schriftsteller: Frank Demenga (52), Bern

Die ältere Violinistin: Isabel Demenga (63), Bern Mit 17 Jahren spielte sie bereits in der Konzertklasse der Musikhochschule Bern und schloss fünf Jahre später mit dem Konzertdiplom ab. 1974 wurde sie ins Ensemble des Orchestre de chambre de Lausanne (OCL) berufen, daneben trat die Älteste der Musikerfamilie Demenga mit diversen Kammermusikformationen auf. In neun Monaten geht Isabel Demenga nun beim OCL in Pension. «Musik wird

sicher nicht aus meinem Leben verschwinden. Im Gegenteil, ich werde vermutlich mehr Kammermusikkonzerte geben als früher. Gleichzeitig freue ich mich darauf, mehr Zeit für mich zu haben. Ich plane, ein paar Monate im Jahr in Thailand zu verbringen.» Isabel Demenga ist ihren Eltern ewig dankbar: «Wir haben oft bis nach Mitternacht Kammermusik gespielt.» www.ocl.ch

Seine ersten Bühnenerfahrungen sammelte er als Dreikäsehoch am Stadttheater Bern. 1981 schloss er in der Bundeshauptstadt die Schauspielschule ab. Er gehörte zuerst zum Ensemble des Stadttheaters Bern und spielte während 14 Jahren am Schauspielhaus Zürich. 1999 erschien sein Erstlingswerk: «Fat Ex» (Zytglogge), eine Geschichte über einen genialen Koch. Geschrieben hat er den Debütroman während neun Jahren «in aller Herrgottsfrühe» vor den nachmittäglichen Theaterproben. Der Nachfolger «Schräglage» (Govinda-Verlag) folgte 2003. Im gleichen Jahr verlässt er Zürich und wird freischaffender Schauspieler. Unter anderem tritt er im Puppentheater seiner Schwester Monika auf, wo er regelmässig mit seinen szenischen Lesungen «Genie & Wahn» zu Gast ist. Im März wird er dort auch in der schweizerischen

Erstaufführung «Meister Eckhart – Ich und Gott, wir sind eins» in der Hauptrolle zu sehen sein. «Ich habe mich in meiner Familie nie als Sonderfall gesehen, sondern als Individuum. Die Musik und das Notenlesen interessierten mich zu wenig. Mich faszinierte die Sprache.» www.abraham-producers.ch

Die Puppenspielerin: Monika Demenga (61), Bern Mit ihrem Bruder Frank ist Monika die Einzige im Familienbund, die keine musikalische Karriere eingeschlagen hat. Sie besuchte Schauspiel- und Kunstgewerbeschule und wechselte später ans Institut für Puppenspiel in Bochum. Nach einer ersten Inszenierung gründete sie im bewegten Sommer des Jahres 1968 eine eigene Wanderbühne, mit der sie in der Schweiz, in Frankreich, Ost- und Westdeutschland tourte. 1992 übernahm sie mit ihrem langjährigen Spielpartner Hans Wirth das Berner Puppentheater und 1999 das Theater Vis-à-vis. «Ich probierte als Kind alle möglichen Instrumente aus, landete dann

aber beim Zeichnen und Modellieren und viel später beim Puppentheater. Heute arbeite ich mit meinen Geschwistern sehr intensiv zusammen. Thomas hat schon Musik für unsere Stücke geschrieben. Frank ist im Theater mit der sehr erfolgreichen szenischen Lesung ‹Genie & Wahn› zu Gast, die Annina jeweils am Klavier begleitet.» Zu Hause im Liebefeld-Quartier war immer viel los: «Unser Jugendstilhaus war von oben bis unten voll von Musik. Ich, die kein Instrument spielte, musste manchmal flüchten, weil sogar im Badezimmer musiziert wurde.» www.berner-puppentheater.ch


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MENSCHEN KUNST IM BLUT

Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

Der jüngere Cellist: Patrick Demenga (48), Ittigen BE Als international renommierter Solist und Kammermusiker tritt er regelmässig an grossen Festivals auf und arbeitet mit namhaften Künstlern und Orchestern zusammen, wie dem Radio-Sinfonieorchester Wien, dem Bruckner Orchester Linz oder dem Stuttgarter Kammerorchester. Er hat zahlreiche Radio- und Fernsehaufnahmen sowie Schallplattenund CD-Einspielungen realisiert. Heute leitet er eine Konzertklasse an der Haute Ecole de Musique de Lausanne. Ausserdem ist er künstlerischer Leiter der «Vier Jahreszeiten Konzerte» Blumenstein und der Musikfestwoche Meiringen. Das Violoncello,

sagt er, habe ihn bereits als Kind fasziniert, weil es der menschlichen Stimme sehr ähnlich sei. «Es ist das einzige Streichinstrument, das vom Tonumfang her das gesamte klangliche Spektrum abdeckt.» Sein Elternhaus sei eine «sehr kreative

Insel» gewesen. Studenten gingen ein und aus. «Sonntags ass man zusammen und machte Musik. Nur mein Vater ging einer ruhigen Beschäftigung nach: Er malte.» www.musikfestwoche-meiringen.ch www.patrickdemenga.ch

Ein H orteten die anderen. Das war alles sehr spielerisch.» Dann erzählt er von früher: von der grossen Villa, die er glücklicherweise günstig mieten konnte, damals in Bern-Liebefeld; von Tagen, an denen sich manchmal neben den sieben Kindern noch zehn bis zwölf Studenten des Musikkonservatoriums im Hause einfanden. Zusammen hätten diese musiziert, zwischendurch Spaghetti gekocht und irgendwann die Eltern vertrieben. Fünf Kinder der Künstlerfamilie Demenga blieben bei der Musik. Monika Demenga wurde Puppenspielerin. Bruder Frank ging zum Theater und widmete sich später der Schriftstellerei (siehe Seite 13). Für Monika bedeutet die Familie Inspiration. «Wir sind aufbrausende Temperamente, da gibt es manchmal auch Streit», sagt Frank. Patrick und

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Blütenzauber Südtirol

Tolle Ausflüge zum Gardasee, zum Schloss Trauttmansdorff, nach Meran und Brixen. 1. Tag Schweiz – Südtirol Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und fahren durch den Arlbergtunnel ins Stanzertal, wo Sie den Mittagshalt einschalten. Am Nachmittag folgen Sie dem Inn nach Innsbruck. Sie fahren durchs Wipptal zur italienischen Grenze auf dem Brenner. Kurz danach erreichen Sie das hübsche Städtchen Sterzing. In der Hauptgasse erinnern noch viele alte Wirtshausschilder an die grosse Zeit, als das Städtchen ein wichtiger Umschlagplatz an der Brennerroute war. Danach ist es nur noch ein kurzer Weg bis Brixen. 2. Tag Tagesausflug zum Gardasee Heute folgen Sie zuerst der Etsch, dem zweitlängsten Fluss Italiens. Bei Trient zweigen Sie ab und fahren über den Sattel von Cadine. Ein hübsches Bild bietet sich Ihnen am Lago Toblino, der vom alten Schloss der Bischöfe von Trient geschmückt wird. Nun folgen Sie dem Fluss Sarca, und erreichen bei Riva den Gardasee. Hier in der

«Perle des Gardasees» machen Sie den ersten Halt. Danach führt Sie die Panoramafahrt entlang der berühmten Uferstrasse nach Malcesine zum Mittagsaufenthalt. Am Nachmittag fahren Sie weiter entlang des von Olivenhainen gesäumten Gardasees und treffen in Garda ein. Nach einem längeren Aufenthalt in diesem Städtchen, das dem ganzen See seinen Namen gab, kehren Sie durch das Lagertal wieder nach Brixen zurück.

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der Südtiroler Weinstrasse und kehren nach einem letzten Halt im schmucken Städtchen Brixen in Ihr Hotel zurück.

4. Tag Südtirol – Schweiz Über Bozen und Meran führt Sie der Weg ins Vinschgau, mitten durch unendliche Obstplantagen, die vor allem im April und in der ersten Maihälfte ein riesiges Blütenmeer bilden. Bei der Ortschaft Graun eröffnet sich Ihnen einer der schönsten Ausblicke der Alpen: der Reschen3. Tag Ausflug Schloss Trautt- see im Vordergrund, überragt mansdorff – Meran – Brixen vom schneebedeckten Gipfel des Ortlers, dem höchsten Berg Am Morgen fahren Sie zum der Ostalpen. Nach dem MitSchloss Trauttmansdorff. Hier tagshalt in Landeck kehren Sie besuchen Sie die Gärten, die wieder über die Arlbergroute in 2005 zum «Schönsten Garten Italiens» gekürt wurden. Selbst- die Schweiz zurück. verständlich kann auch das Reisedaten 2011 Schloss besichtigt werden, in dem Kaiserin Sissi zweimal zur 14. – 17. April A Fr. 395.– Winterkur wohnte. Danach fah17. – 20. April B Fr. 395.– ren Sie nach Meran. Mit seinen 22. – 25. April A Fr. 425.– grosszügigen Parkanlagen und 28.04. – 01. Mai B Fr. 425.– Promenadewegen hat die Stadt viel von dem weitläufigen Char01. – 04. Mai A Fr. 425.– me eines Nobelkurortes des 19. 09. – 12. Mai B Fr. 425.– Jahrhunderts bewahrt. Am Nach12. – 15. Mai A Fr. 425.– mittag fahren Sie ein Stück auf

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Nicht inbegriffen: ✘ Annullationsschutz Fr. 22.– ✘ Einzelzimmerzuschlag Fr. 90.–

Sardinien – Korsika

Grossartige, vom Meer umspülte Gebirgswelt und berühmte smaragdfarbene Strände. 1. Tag Schweiz – Toulon Ihre Reise führt Sie über Luzern und Mailand in die Po Ebene. Anschliessend überqueren Sie die Hügelzüge des Apennins und gelangen so an die Küste des Mittelmeers. Immer wieder haben Sie nun schöne Ausblicke über die Blumenriviera und die vielen Badeorte, die die Küste säumen. Vorbei am Fürstentum Monaco und entlang der Côte d'Azur treffen Sie am Abend in Toulon ein. Hier beziehen Sie dann Ihre Kabinen auf einem Linienschiff der Corsica Ferries. 2. Tag Bastia – Sardinien Nachdem Sie den Hafen von Bastia verlassen haben gelangen Sie auf einer Panoramastrasse auf den Col de Teghime. Sie geniessen wunderschöne Ausblicke auf das Mittelmeer und auf den Golf von St. Florent. Vorbei an Aleria und Porto-Vecchio erreichen Sie die eindrucksvoll auf einem 60 Meter hohen Felsrücken gelegene Stadt Bonifacio, die südlichste Stadt Frankreichs. In einstündiger Fahrt setzen Sie danach nach Sardinien über.

3. Tag Ausflug Castelsardo und die Gallura Sie durchqueren heute den Norden Sardiniens, der Gallura genannt wird. Immer wieder durchfahren Sie grosse Korkeichenwälder, die vor allem früher eine der Haupteinnahmequellen der Insel waren. Nach dem Besuch einer kleinen Korkverarbeitungsfabrik fahren Sie nach Castelsardo, das von seiner genuesischen Festung beherrscht wird. Im Verlaufe des Nachmittags kehren Sie dann durch das Valle di Luna und über Aggius ins Hotel zurück. 4. Tag Costa Smeralda – Maddalena Inseln (fakultativ) Heute machen Sie einen Ausflug entlang der Costa Smeralda und auf die Insel Maddalena, die beide zu den bekanntesten und ganz sicher auch schönsten Gegenden des ganzen Mittelmeers zählen. 5. Tag Cannigione – Santu Antine – Alghero – Olbia Heute erwartet Sie eine herrliche Panoramafahrt ins Landesinnere von Sardinien. Sie besichti-

6 Tage Fr. 695.–

gen in Santu Antine eine der grossartigsten und beeindruckendsten Nuraghentürme Sardiniens. Danach führt Sie der Weg in die reizvolle Zitadellenstadt Alghero. Die lebhafte Altstadt mit mächtigen Stadtmauern und Bastionen und die kilometerlangen Strände haben Alghero zu einem sehr beliebten Urlaubsort werden lassen. Nach einem Halt bei der Basilika von Saccargia fahren Sie nach Olbia zur Einschiffung.

Das ist alles dabei...

6. Tag Livorno – Schweiz Abwechslungsreiche Fahrt entlang der Versiliaküste, über den Apennin in die Po-Ebene und zurück in die Schweiz.

Abfahrtsorte Zürich, Olten, Basel, Luzern, Bern

Reisedaten 2011 16. – 21. Mai 23. – 28. Mai 19. – 24. September 26. September – 01. Oktober

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Schiffspassagen Toulon – Bastia und Olbia – Livorno mit modernen Linienschiffen

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Halbpension im Hotel (Nachtessen 2. Tag bis Frühstück 5. Tag)

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Reiseleitung auf Sardinien Ausflug durch die Gallura und nach Castelsardo

Nicht inbegriffen: ✘ Annullationsschutz Fr. 26.– ✘ Einzelzimmerzuschlag Fr. 80.– (ausgenommen Fährüberfahrten) ✘ Zuschlag Aussenkabine Fr. 50.– ✘ Fakultativer Ausflug Costa Smeralda und MaddalenaInsel Fr. 38.–


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Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

Thomas Demenga, die oft gemeinsam Konzerte geben, stellen fest, dass das Zusammenspiel blind funktioniert. Thomas: «Das ist ein ganz spezielles Gefühl, es besteht eine unwahrscheinliche Übereinstimmung.» Vor drei Jahren rief die Familie unter der Leitung von Annina ein Demenga-Festival ins Leben, mit dem Ziel, das abgelegene und vergessene Calancatal in Graubünden finanziell und künstlerisch zu unterstützen. «Ich habe vorgeschlagen, dass wir als Familie mit Heimatort Augio dem Tal kulturell etwas bieten. Meine Geschwister unterstützten diese Idee der Benefizveranstaltung, und dieses Jahr sind wir bereits zum dritten Mal vor Ort. Nach wie vor sind wir aber auf der Suche nach Geldgebern», sagt Annina. Persönlich habe sie vor allem das Schicksal des Seitentals im Misox bewegt, «dass dieser Ort, wo unsere Grossväter lebten, von der Landkarte einfach verschwinden soll».

Die Familie sieht sich meist nur an Weihnachten

Am Festival wird auch die dritte Generation Demenga dabei sein. Neben Mirjana Reinhard ebenso Anninas älteste Tochter, Anna Laura Reinhard (28), die wie ihre beiden Tanten Isabel und Catrina Violine spielt. Mileva Demenga, die Tochter von Catrina, tritt in die Fussstapfen von Onkel Frank und wird das Publikum mit von ihr neuarrangierten Märchen und Sagen aus dem Calancatal und anderen Bündner Tälern unterhalten. So gemütlich wie hier im Puppentheater sitzt die Künstlerfamilie nicht oft zusammen. Die vielen Termine in den Agenden lassen dies nicht zu. «Wir sehen uns meistens nur an Weihnachten», sagt Isabel. «Oder an einem runden Geburtstag», ergänzt Patrick. Gibt es in der Familie einen Wortführer? «Nein!», antworten alle gleichzeitig. Annina erinnert sich aber, dass der Vater manchmal am Mittagstisch rief: «So und jetzt seid ihr einfach alle einmal still.»

Texte Judith Wyder Bilder Marco Zanoni

Demenga-Festival im Calancatal, 9. bis 14. August 2011, www.cultura.lacascata.ch

MENSCHEN KUNST IM BLUT

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Die Pianistin: Annina Demenga (58), Bern Sie machte ein Studium am Berner Konservatorium, wo sie mit dem Lehrdiplom abschloss und später auch das Konzertdiplom erwarb. Neben ihrer kammermusikalischen Konzerttätigkeit ist sie seit vielen Jahren als Klavierlehrerin tätig. Dem Demenga-Festival im Calancatal steht sie als künstlerische Leiterin vor. Konzerthighlights habe es viele gegeben, sagt sie. Ein Konzert mit einem englischen Opernsänger aber sei ihr in besonderer Erinnerung

geblieben. «Der sang so schön, dass ich Hühnerhaut bekam und beinahe nicht mehr weiterspielen konnte.» Die britische Botschaft überreichte der Pianistin nach dem gelungenen Konzert 35 Baccararosen. «Ich stellte diese zu Hause in einen Topf. Am nächsten Morgen waren die Rosen allesamt geköpft, unsere Katze hatte jede einzelne Knospe abgeknickt.» www.berner-puppentheater.ch www.abraham-producers.ch

Die jüngere Violinistin: Catrina Demenga (60), Wabern BE

Nach Studien an den Konservatorien Bern, Genf und New York war sie 36 Jahre lang Ensemblemitglied der Camerata Bern und tourte mit dem 1962 gegründeten Kammerorchester durch die ganze Welt. Die Liebe zur Musik und zum Instrument sei noch immer sehr intensiv und innig, sagt Catrina Demenga, sie gebe nach wie vor Konzerte und spiele auch ab und zu noch aushilfsweise für die Camerata Bern. «Der Selbstausdruck über Musik ist aber nicht mehr das Wichtigste in meinem Leben. Was mich mehr als alles andere interessiert, ist das Gewahrsein an und für sich.» Nach ihrer schönsten Kindheitserinnerung gefragt, sagt sie: «Ich liebte es, mit meiner Mutter am Klavier zu singen, nicht etwa Kinderlieder, sondern Kompositionen von Bach, Beethoven und Schubert, die ich mit Inbrunst sang. Wir hatten auch eine grosse, sehr vielseitige Bibliothek. Bücher verschlang ich richtiggehend.»

Der ältere Cellist: Thomas Demenga (56), Bern Als Kammermusiker und Solist spielte er überall auf der Welt, teilte die Bühne mit unzähligen Musikerpersönlichkeiten und wurde vom Sinfonie-Orchester Berlin oder dem Boston Symphony Orchestra engagiert. 1991 konnte er in Paris als erster Schweizer am Concours der Tribune Internationale des Compositeurs für sein Werk solo per due den 1. Preis entgegennehmen. Einen spannenden Einblick in seine umfangreiche künstlerische Arbeit gewährt eine CD-Reihe,

die auf dem renommierten Münchner Jazzlabel ECM erschienen ist. An der Hochschule für Musik in Basel wirkt er als Dozent der Konzertklasse und ist neu künstlerischer Leiter der Camerata Zürich. «Die schönen Momente beim Musikmachen sind jene, in denen alles stimmt, Musik, Saal, Akustik, Publikum. Auch beim Komponieren erlebe ich solche Sternstunden, in diesem Fall aber ganz alleine für mich.» www.thomasdemenga.ch www.cameratazuerich.ch


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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

FRAU DER WOCHE

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SCHWEIZER GRENZWÄCHTER ERSTMALS AN DER EU-GRENZE

Mutiger Entscheid Sie hat einen Traumjob. Doch nach gut zehn Jahren mag sie nicht mehr das Aushängeschild der Fernsehsendung «10 vor 10» sein. Susanne Wille (36), zweifache Mutter, wird Reporterin und berichtet ab diesem Sommer aus dem Bundeshaus. Es sei ihr wichtig, nicht im Glück zu verharren und immer wieder aufzubrechen, sagt Wille, die 2001 vom Aargauer Regionalfernsehen Tele M1 zum Schweizer Fernsehen wechselte.

MANN DER WOCHE

Bilder Schweizer Fernsehen, Keystone (2), zvg

Einsamer Kämpfer Hanspeter Thür (61), Eidgenössischer Datenschutzbeauftragter, macht Google Street View das Leben schwer. Als weltweit Einziger klagt er gegen die Firma, weil im Internet auf Aufnahmen Menschen und Autos ohne ihre Einwilligung erkennbar seien. Der Datenschutz sei nicht gewährleistet. Der Verhandlungsauftakt fand am Bundesverwaltungsgericht statt. Sollte Thür gewinnen, wären die Auswirkungen auch auf andere Online-Dienste gross.

«Wir schützen künftig die EU-Aussengrenzen mit» Erstmals kommen mehrere der insgesamt 1927 Schweizer Grenzwächter im Ausland zum Einsatz. Jürg Noth (52), Chef des Schweizer Grenzwachtkorps (GWK), sagt, wie die Operation in Süditalien funktioniert und welche Auswirkungen Schengen hat. Jürg Noth, wann kommen die ersten Schweizer Grenzwächter in Italien zum Einsatz?

Zwei Experten fliegen am 28. Februar nach Italien. Sie werden auf Sizilien und in Apulien arbeiten. Das hat die EU-Grenzschutzbehörde Frontex entschieden. Wie funktioniert der Einsatz?

Die beiden unbewaffneten Dokumentspezialisten werden in der zweiten Kontrolllinie, hinter der eigentlichen Landesgrenze, eingesetzt, um zu prüfen, ob die mitgeführten Dokumente echt sind. Zudem sollen diese Kontrollen die Herkunft und die Reiseroute der Migranten abklären. Ein dritter Experte ist als Helikopterspezialist für die Luftüberwachung und die Bilderauswertung von Hilfsgeräten, etwa Wärmebildkameras, vorgesehen. Er steht auf Abruf bereit. Und wie arbeitet die Schweiz mit Italien zusammen?

Die Frontex koordiniert die Einsätze. Vor Ort sind die italienischen Behörden verantwortlich. Was hat Schengen für Konsequenzen?

An den Schweizer Grenzen finden nach wie vor Zollkontrollen statt. Unser Hauptauftrag besteht auch mit Schengen aus den Zollaufgaben. Dazu gehören fiskalische und sicherheitspolizeiliche Kontrollen sowie solche im Migrationsbereich. Da sind dem GWK mit Schengen neue Aufgaben übertragen worden. Unter anderem wird die Schweiz künftig die EU-Aussengrenzen mitschützen, wie das Beispiel Süditalien zeigt. Ein Einsatz erfolgt nur auf Gesuch von Frontex, etwa an internationalen Flughäfen im Schengen-Raum und an Landesgrenzen in Südosteuropa. Wie gross sind die Ressourcen des GWK?

Wir haben einen Pool von 30 Mitarbeitenden, die für Einsätze im Ausland speziell ausgebildet sind. Zeitgleich werden aber jeweils höchstens fünf bis sechs Leute delegiert. Kommt es beim GWK zu einem personellen Engpass?

Unsere Bestände sind knapp. Wir haben zusätzlich insgesamt 35 Stellen beantragt. Davon wurden bisher elf bewilligt. Bereits jetzt können wir aber schnell auf Veränderungen reagieren. Beispielsweise in Chiasso.

Wir sind bereit, die Südgrenze bei Chiasso zu verstärken. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Was bringt der Einsatz unbemannter Drohnen?

Drohnen sind ein nützliches Hilfsmittel, um die grenzüberschreitende Kriminalität, den

gewerbsmässig organisierten Schmuggel und die illegale Migration zu bekämpfen. Aktuell sind keine Drohnen im Einsatz. Gibt es zusätzlich ein nationales Krisenmanagement?

Wir stimmen die Massnahmen bundesweit ab. Das Bundesamt für Migration (BFM) hat in einer Sondersitzung mit den Departementen und Kantonsvertretern erklärt, dass es bei einem grösseren Flüchtlingsanstieg auf die zusätzliche Unterstützung der Kantone angewiesen ist.

«Wir sind bereit, die Südgrenze bei Chiasso zu verstärken.» Machen sich die Unruhen in Nordafrika in gestiegenen Asylanträgen bemerkbar?

Das ist laut dem BFM noch nicht der Fall. Nur ändert sich die Lage von Tag zu Tag. Bisher war die Schweiz kein Zielland für Asylsuchende aus nordafrikanischen Ländern. Justizministerin Sommaruga rechnet mit bis zu 300 000 Flüchtlingen in Europa. Wie kann die Schweiz dem standhalten?

Der Migrationsdruck an der Südgrenze besteht seit Langem. Über weitere Massnahmen muss der Bundesrat entscheiden. Interview Reto E. Wild


20 | Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

«Wüsset Sie no, wer ich bin?»

So meldete sich Max Sieber nach 60 Jahren bei seiner Jugendliebe Heidi. Sie wusste es noch. Heute sind sie glücklich verheiratet. Zur Freude ihrer 63-jährigen Tochter. Eine unglaubliche Liebesgeschichte.

E

r sei nicht einer, der die Dinge überstürze, sagt Max Sieber. Fürwahr. Der 87-Jährige hat letzten Sommer seine Jugendliebe Heidi geheiratet. 64 Jahre nachdem sich die beiden kennen- und lieben gelernt hatten, 62 Jahre nach der Geburt der gemeinsamen Tochter Ursula. Dazwischen liegen Missverständnisse, Ehen, Sehnsüchte, noch mehr Kinder und Kindeskinder. Heidi (85) und Max sitzen eng nebeneinander auf dem gemusterten Sofa in ihrer Zürcher Alterswohnung und erzählen ihre ungewöhnliche Liebesgeschichte. Die Sonne scheint durch die drei Meter hohen Balkontüren herein, Heidi möchte die Vorhänge etwas zuziehen. «Meine Augen sind nicht mehr die besten, vertragen das helle Licht nicht», sagt sie. Das Gedächtnis arbeitet jedoch noch einwandfrei. Heidi Sieber erinnert sich an jede Station ihrer Liebesgeschichte.

Nach einem Jahr lud Max sie zum Spazieren ein

1946 lernten sich Heidi und Max kennen, er war 23. Sie, 21, arbeitete im Café Oleander am Zeltweg in Zürich. «Sie war die erste Buffetdame», sagt Max, «eine sehr herzige, wunderschöne junge Frau.» Er verkehrte dort als Gast und beobachtete Heidi bei jedem Besuch. Manchmal war es ihr so peinlich,

dass sie sich mit roten Backen abwenden oder sich hinter einem Butterturm verstecken musste. So ging das ein ganzes Jahr lang, bis Max sie eines Tages fragte: «Darf ich Sie einmal einladen?» Sie sagte zu, man ging zusammen am See spazieren. «Es war sehr nett», sagt Heidi lächelnd. Max sagt: «Aber da haben wir noch nicht gschätzelet.» Das kam später, und kurz darauf kündigte sich Nachwuchs an. Die Siebers sind inzwischen in den Park spaziert. In der blassen Wintersonne steuert das Paar auf ein Bänkli zu, setzt sich und tauscht Küsschen aus. Etwa so wie damals 1948, bevor das Glück jäh endete. Heidis Mutter war ob der Schwangerschaft ausser sich. Sie schimpfte mit Max – so sehr, dass dieser sich zurückzog. «Er ward nicht mehr gesehen», sagt Heidi. Da sass sie nun, ledig, im dritten Monat schwanger und verzweifelt. Sie wusste nicht, warum sich Max nicht mehr meldete. 1949 heiratete Heidi den Elektromonteur Theophil Baumgartner. «Meinen Rivalen», sagt Max und verdreht leicht die Augen. Allerdings hatte auch er inzwischen eine neue Liebe gefunden und lebte fortan mit seiner Frau Annemarie und bald auch mit den drei gemeinsamen Kindern, Gabi, Esther und Marius, im Zürcher Kreis Hottingen, unweit des heutigen Altersheims.

Im Park ist es kühl geworden, die Siebers ziehen sich in die Wohnung zurück. Sie zanken ein wenig über die Geschehnisse von damals. Es geht um die zahlreichen Briefe, die Heidi dem Vater ihres Kindes geschrieben hatte. Willst du deine Tochter nicht kennenlernen?, fragte sie darin vorwurfsvoll. «Ich wusste nicht, dass Ihr Kontakt wolltet», sagt Max, denn die Briefe kamen nie bei ihm an. Seine Frau fing sie alle ab und versteckte sie. Aus Eifersucht. Sie war es auch, welche die Unterhaltszahlungen regelte. «Ich hatte keine Ahnung, wo Heidi war», sagt Max.

Einmal standen sie nebeneinander im Bus

Dabei lebte sie in der gleichen Stadt, nur in einer anderen Ecke. Einmal begegneten sie sich sogar. «Es war im Bus», erinnert sich Heidi, «ich hatte die kleine Ursula dabei.» Bevor sie ausstiegen, stand Max direkt neben seiner Tochter und deren Mutter, ohne sie zu erkennen. Heidi hingegen wartete mit klopfendem Herzen darauf, dass er sie ansprechen würde. Doch beide stiegen aus dem Bus aus und gingen wieder getrennte Wege. Die Gelegenheit war ungenutzt verstrichen, die nächste sollte erst einige Jahrzehnte später kommen. In ihrer Wohnung haben die Siebers inzwischen Fotos hervor-


MENSCHEN LIEBE

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Gutes Essen, nette Menschen und etwas Sonne im Park: Max und Heidi finden das Leben im Altersheim schön. Hier geniessen sie täglich ihre neue alte Liebe.

gekramt, die sie auf dem Couchtischchen ausbreiten: Bilder von der Hochzeit und von den insgesamt acht Enkeln und sieben Urenkeln. Und von der gemeinsamen Tochter Ursula, die seit 30 Jahren in Florida lebt. Auch sie suchte lange den Kontakt zu ihrem Vater, schrieb ihm Briefe. «Ich lud ihn und seine Frau sogar nach Florida ein», sagt Ursula Tarek-Sieber (63). Auch sie bekam nie eine Antwort. «Heute weiss ich, dass mein Vater uns aus Angst vor seiner Frau nicht gesucht hat», sagt TarekSieber. Dass sie vor drei Jahren über Nacht mit Marius, Esther und Gabi drei Halbgeschwister bekam, hat ihr Leben stark verändert. Mit Esther verbindet sie eine enge Freundschaft: Die beiden telefonieren regelmässig, besuchen sich gegenseitig in Florida oder in der Schweiz und fahren gemeinsam in die Ferien. «Eine bessere Schwester könnte ich mir nicht wünschen», sagt Ursula Tarek-Sieber.

Marius fand einen Brief und begann nachzuforschen

2003 starb Theophil Baumgartner, drei Jahre später Max Siebers Frau Annemarie. Im Frühling 2006 fand Marius einen Brief von Heidi und begann nachzuforschen. Eines Tages sagte er zu Max: «Vati, ich weiss jetzt, wer die Mutter deiner ersten Tochter ist.» Damit übergab er seinem Vater


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Heidi und Max Sieber bei ihrer Hochzeit letzten August (oben). Das ganze Altersheim feierte mit. Ihre Tochter Ursula Tarek-Sieber (links) lebt mit ihrem Mann in Florida (USA). In die Schweiz kommt sie nur noch zu Besuch. «Aber dass meine Eltern endlich geheiratet haben, finde ich ‹s Zäni›», sagt sie. «Ich habe mir immer gewünscht, dass sie wieder zusammenfinden.» Sie wusste auch, dass ihre Mutter 60 Jahre lang ein Foto von Max mit sich herumtrug.

einen Zettel mit einer Telefonnummer. Heidi Baumgartner war gerade im aargauischen Bad Zurzach zur Kur, als Max sie anrief und sagte: «Sieber, Max. Wüsset Sie no, wer ich bin?» Heidi war zunächst einmal sprachlos, dann willigte sie in ein Treffen ein. Max reiste per Zug aus Zürich an, mit Luxemburgerli und einer Rose im Gepäck. Das Rendez-vous verlief ganz nach seinen Wünschen. «Die Liebe war sofort wieder da», sagt er. Und Heidi fügt hinzu: «Ich habe mich sofort neu verliebt.» Also gingen die beiden nach drei Wochen wieder zum Duzen über. Es vergingen noch einmal ein paar Monate, bis Max Sieber endlich seine älteste Tochter kennenlernte. «Das war schon ein wunderbarer, spezieller Moment», erinnert sich der 87-Jährige mit einem Lächeln auf dem Gesicht.

Ursula sagt: «Es war unheimlich schön, wir haben vor Freude geweint.»

«Ich will dich, solange ich lebe, bei mir haben»

Und dann kam der Moment, als Max zu seiner Heidi sagte: «Los Schätzeli, ich gehöre zu dir, und ich will dich, solange ich lebe, bei mir haben.» Natürlich sagte Heidi Ja. Die Siebers sind glücklich, sie wollen nur noch geniessen und haben keine Pläne mehr. Im Altersheim gehören sie einer kleinen Clique an, die nach dem Essen jeweils zusammensitzt und plaudert. Immer montags von 11 bis 12 Uhr ist Max im Männerclub, während Heidi die sturmfreie Bude geniesst. Und sonntags ruft Ursula aus Florida an. Text Yvette Hettinger Bilder Ueli Christoffel

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Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

BILD DER WOCHE

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ZERSTÖRUNG TOTAL

Christchurch, die zweitgrösste Stadt Neuseelands, bietet nach dem Erdbeben der Stärke 6,3 ein Bild der Zerstörung. Häuser fielen in sich zusammen und begruben Menschen unter sich. Strassen brachen auf und verschlangen Autos. Die Polizei rechnet mit mindestens 200 Toten.

FRAGE DER WOCHE

Bilder Dukas/Actionpress/Newspix, Keystone

Was ist Raureif?

Raureif ist Eisablagerung an Gegenständen. Damit dieser Bote des Winters entsteht, braucht es eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit von über 90 Prozent und eine Lufttemperatur von unter minus acht Grad. Erst dann kristallisiert der in der Luft enthaltene Wasserdampf an Bäumen, Sträuchern oder auch Gräsern. Diese Kristalle bilden einen «Andockpunkt» für weitere Tröpfchen. Zudem braucht es Wind. Bläst der Wind zu stark, brechen die filigranen Nadeln ab. Das Phänomen tritt vergleichsweise selten auf. Eine besondere Form des Raureifs sind Eisblumen. In Bern heisst der Raureif übrigens «Biecht», im Zürcher Oberland «Ghick», in Appenzell «Picki».

ZITAT DER WOCHE ZI

«Die « Politiker sind — so wie der de Ölpreis — im Verlauf der Zeit Ze in ihren Meinungen volatiler vo geworden.» Rolf Ro Hartl (56), Geschäftsführer der ErdölVe Vereinigung, im Interview mit der «Aargauer Ze Zeitung» über seine anstrengende Lobbyarbeit B in Bern und über den Einfluss der Unruhen im arab arabischen Raum auf den Erdölpreis.


26 | Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

SOLIDARITÄT

SERIE

Seit 50 Jahren setzt sich «Cerebral» für gelähmte Kinder ein. Die Stiftung kann dabei auf viel Goodwill und zahlreiche Helfer zählen.

F

abian ist «mudrig». Der 14-Jährige schlägt mit seinem rechten Arm auf das Rad seines Rollstuhls – einmal, zweimal, dreimal. Im Fernseher des Hotelzimmers in Bellwald VS, das er eine Woche lang mit seinem neunjährigen Bruder Raphael teilen wird, gibts kein Tele Züri – also auch kein «ZüriWetter». «Meteo» auf SF 1 und «ZüriWetter» auf Tele Züri schauen – das gehört aber zu seinem täglichen Ritual, daheim im zürcherischen Bubikon.

Ideale Infrastruktur für Menschen mit Handicap

Bellwald VS, mit 1563 m ü. M. das höchstgelegene Dorf im Goms, ist mit je zwei Schlepp- und Sesselliften und den breiten, meist flachen Pisten eine klassische Feriendestination für Familien. Seit 2008 ermöglicht die Stiftung Cerebral schwerst behinderten Menschen und ihre Familien hier Skiferien. Unterstützt wird sie dabei von der lokalen Schneesportschule, den Bergbahnen und zwei rollstuhlgängigen Hotels. Insgesamt sechs Dualskibobs – eine Art Sitzschale auf zwei kurzen Skiern – stehen Eltern mit behinderten Kindern gratis zu Verfügung. Nach einem achtstündigen Kurs können sie ihr Kind entweder selbst in solch einem rund 6000 Franken teuren Hightechgerät pilotieren, oder sie buchen einen entsprechend ausgebildeten Skilehrer. Als der Sportbus neben der vor dem Hotel wartenden Gruppe hält, hellt sich Fabians Miene auf. «Papi, Bus fahren?». Busfahren ist neben Wetterprognosen Fabians zweite Leidenschaft. Als Vater Andreas Pfister (48) den Rollstuhl seiner Sohns bei der Talstation der Sesselbahn Richenen aus dem Bus fährt, protestiert dieser lauthals.

Gemeinsam ist alles möglich

Skiferien in den Bergen oder ein DVD-Abend unter Freunden: Die Stiftung «Cerebral» hilft gelähmten Kindern wie Fabian oder Lars, die schönen Seiten des Lebens zu geniessen.

Während Raphael und Manuel Paris mit Fabian Ski fahren (grosses Bild), hat Vater Andreas etwas Zeit für sich.

Aber nur, bis ihn Bruder Raphael auf den bereitstehenden Dualskibob aufmerksam macht. Fabian Pfister ist cerebral gelähmt. Sein Gehirn wurde bereits im Mutterleib geschädigt, möglicherweise durch eine Unterversorgung durch die Planzenta. Folge ist neben starken Bewegungsbehinderungen auch eine geistige

Entwicklungsverzögerung: Der Teenager, der sonst tagsüber eine heilpädagogische Schule besucht, ist mental in etwa auf dem Stand eines Siebenjährigen. Manuel Paris ist Fabians Pilot. Der 22-jährige Skilehrer kommt aus Bellwald und betreut bereits den zweiten Winter cerebral gelähmte Feriengäste. Sorgfältig


MENSCHEN 50 JAHRE «CEREBRAL»

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50 Jahre Stiftung «Cerebral» Die «Schweizerische Stiftung für das cerebral gelähmte Kind» unterstützt seit 1961 schweizweit über 8700 Familien und ihre cerebral gelähmten Angehörigen. Sie hilft, wo dies die öffentliche Hand oder Versicherungen nicht im erforderlichen Mass tun. Neben den Kernleistungen in den Bereichen Pflege, Beratung und Alltagshilfen stehen Mobilität und Freizeitgestaltung von cerebral bewegungsbehinderten Menschen auf der Liste. Die Finanzierung erfolgt durch Spenden, Erbschaften und Legate.

schnallt er Fabian auf dem Dualskibob fest. Den interessiert vor allem die Tatsache, dass Paris Skirennen fährt. «Gell Manuel, mir fahred dänn au schnäll», bettelt er. «Au ja, bitte!», ruft auch Raphael. Der Drittklässer wird seinen Bruder während der nächsten zwei Stunden auf den eigenen Skiern begleiten. Fabian konnte

zwar schon in einem Skilager seiner heilpädagogischen Schule einen Skibob ausprobieren. Es ist aber das erste Mal, dass die beiden Brüder gemeinsam auf der Piste stehen. Eigentlich hätte ja auch Mami Elsbeth (47) mit von der Partie sein sollen. Sie liegt aber zu Hause mit einer Grippe im Bett. Nachdem Vater Pfister nochmals

den Sitz von Fabians Helm kontrolliert hat, gehts endlich los: Mit ein paar eleganten Schwüngen reihen sich der Dualskibob-Pilot und sein Fahrgast in der kurzen Warteschlange vor dem Sessellift ein. Wenn man eine Feder löst, lässt sich die Sitzschale des Dualskibobs inklusive Fabian senkrecht aufstellen, und an-

Jubiläumsaktivitäten 2011: ➔ Mit dem «Nationalen Schifffahrtsprojekt» soll Rollstuhlfahrern der Zugang zu drei Schweizer Seen erleichtert werden. Unter anderem wird auf dem Thunersee die MS «Stadt Thun» mit einem Vertikallift ausgestattet, der den Zugang zum Oberdeck ermöglicht. In Luzern entsteht am Hafen ein Checkpoint für Rollstuhlfahrer mit Informationen über rollstuhlgängige Ein- und Ausstiegsorte, Ausflugsrouten und umliegende rollstuhlgängige Restaurants. Am «Tag der Schifffahrt» am 25. Juni werden behinderte Menschen zu einer Schifffahrt eingeladen. ➔ Im Rahmen des Projekts «Mobilität» verschenkt die Stiftung Nutzern eines Behindertenfahrdienstes total 4000 Gutscheinhefte im Gesamtwert von 200 000 Franken. Schweizweit sind 60 Behindertenfahrdienste beteiligt. ➔ «Hallen- und Freibäder für alle» — unter diesem Motto wird in 20 öffentlichen Bädern ein Poollift installiert, eine automatische Einstiegshilfe für Handicapierte. www.cerebral.ch


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Südtoscana–Montalcino–Florenz Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Chianciano Terme. 2. Tag: Ausflug Val d’Orcia, Montalcino, Pienza und Montepulciano. Genussvolle Fahrt durch die typischen Toscana-Landschaften des Val d’Orcia zum reizenden, von Befestigungsanlagen umgebenen Städtchen Montalcino. Auf der Rückfahrt machen wir einen Abstecher Kleinstädtchen Pienza. Zahlreiche der imposanten Gebäude im mittelalterlichen Zentrum wurden von Aeneas Piccolomini, dem späteren Papst Pius II, erbaut. Zum Abschluss besuchen wir das Städtchen Montepulciano. Es bietet mit seinen mittelalterlichen Stadtmauern sowie den schönen Baudenkmälern eines der reizvollsten Stadtbilder in Mittelitalien. 3. Tag: Fakultativer Ausflug nach Chianti und Siena. Anfahrt über Montevarchi ins typische Chianti-Classico-Gebiet. Mittagessen in einem gepflegten Restaurant. Nachmittags geht es weiter nach Siena. Im Herzen der Stadt Siena befindet sich Europas grösster mittelalterlicher Platz, die Piazza del Campo, der sich fächerförmig ausbreitet und an deren Südseite sich das anmutige gotische Rathaus, der Palazzo Pubblico erhebt. Seine Glockentürme prägen das Stadtbild und die umliegende Region. Geführter Stadtrundgang durch die Fussgängerzone von Siena. 4. Tag: Ausflug Florenz. Ganztägiger Ausflug nach Florenz, der «Stadt der Medici». Das Ensemble von Kirchen und Palästen, von Plätzen und Gassen, Brunnen und Statuen ist ein über Jahrhunderte gewachsenes Gesamtkunstwerk, das auf der Welt seinesgleichen sucht. Auf einer sachkundigen Stadtführung sehen wir die Piazza Duomo mit dem Dom und dem weltberühmten Baptisterium, die Piazza della Signoria, die Kirche von Santa Croce u.v.m. Danach freie Zeit für individuelle Entdeckungen und Shopping. Am Abend Essen mit Weinverköstigung auf dem typischen Landgasthof «Palazzo Bandino». 5. Tag: Chianciano Terme–Schweiz.

Ihr Hotel Wir wohnen vier Nächte in Chianciano Terme, im Herzen der Südtoscana. Unser Mittelklasshotel Mizar T- (off. Kat.*** ) liegt nur wenige Meter von der Piazza Italia entfernt, dem Hauptplatz des Thermalstädtchens. Die Zimmer sind alle eingerichtet mit Dusche oder Bad/WC, Klimaanlage, Minibar, Safe, Telefon, Sat.-TV und Haartrockner. Weitere Einrichtungen: Restaurant, Bar und Schwimmbad (saisonal geöffnet).

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ttosc

Amalfi–Capri–Sorrento Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Perugia. 2. Tag: Assisi und Perugia. Assisi, einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Italiens, ist die Stadt des heiligen Franziskus. Zahlreiche Legenden zeugen vom Wirken des Gründers des Franziskanerordens. Danach Besuch in Perugia, der charmanten, mittelalterlichen Stadt. 3. Tag: Perugia–Neapel–Maiori. Unter dem unverwechselbaren Profil des Vesuv erleben wir bei einer Stadtführung die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie das Castel Nuovo und den Palazzo Reale. Anschliessend Zeit zur freien Verfügung um die berühmte Altstadt «Spacca Napoli», kennen zu lernen. Am Abend Ankunft in Maiori an der Amalfiküste, dem wohl schönsten Küstenstreifen Europas. 4. Tag: Maiori, fakultativer Ausflug Insel Capri. Capri, die weltberühmte, viel besungene Insel – die «Perle des Golfes von Neapel» – erwartet uns heute. Überfahrt mit dem Schiff. Unsere Reiseleitung bringt uns die Schönheiten der Insel näher. Nebst der Besichtigung von Capri und Anacapri haben wir genügend freie Zeit für Entdeckungen auf eigene Faust. 5. Tag: Maiori, Ausflug Amalfiküste – Sorrentinische Halbinsel. Ein ganztägiger Ausflug entlang der schönsten Küste Italiens wird Sie bezaubern. In unzähligen Windungen führt die Strasse entlang der oft steil abfallenden Amalfiküste. Nebst einigen Fotohalten schalten wir einen längeren Aufenthalt in Sorrento und Amalfi ein. 6. Tag: Maiori, Ausflug Pompeji und Vesuv. Die einst wohlhabende und bei einem Vesuvausbruch verschüttete Stadt Pompeji gibt uns ein hervorragendes Zeugnis der Lebensweise in der Antike. Geführte Besichtigung. Der 1277 Meter hohe noch tätige Vulkan Vesuv bestimmt das Landschaftsbild der Region. Die Aussicht vom Gipfel reicht – bei klarem Wetter – bis nach Neapel mit seinen Golf. 7. Tag: Amalfiküste–Montecassino– Chianciano Terme. Montecassino, eines der ■ ■

Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft in Mittel- und guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 7 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Insel Capri am 4. Tag) Geführte Besichtigungen in Assisi, Perugia, Neapel und Pompeji Eintritt Stadtruine Pompeji Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 210.– Fakultativer Ausflug Insel Capri 79.– Annullationsschutz 20.– ■

  

    

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bedeutendsten Klöster der Christenzeit, liegt an traumhafter Aussichtslage. Die Mönche galten als die grossen Meister der Miniaturmalerei, des Mosaiklegens und der Freskenmalerei. Am Abend Ankunft in Chianciano Terme in der Südtoscana. 8. Tag: Chianciano Terme–Schweiz.

Ihre Hotels Vier Übernachtungen in Maiori im guten Mittelklasshotel San Pietro T- + (off. Kat.****). Alle Zimmer verfügen über Bad oder Dusche/ WC, Sat.-TV, Minibar, Direktwahltelefon, Safe, Klimaanlage und Haartrockner. Im Haus befinden sich zudem ein Restaurant, eine Bar, ein Lift und ein Unterhaltungsraum mit Fernseher und ein Schwimmbad. Hin- und Rückreise Wir übernachten 2 x im Mittelklasshotel in Perugia auf der Hinfahrt und auf der Rückfahrt 1 x im Mittelklasshotel in Chianciano Terme.

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Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

MENSCHEN 50 JAHRE «CEREBRAL»

SOLIDARITÄT

SERIE

schliessend auf den Sessel des Lifts wieder absenken. Drei, vier Sekunden nur verlangsamt die Bahn ihr Tempo. Ein Bügel später kann auch Raphael Platz nehmen. Ein letztes Winken geht an Papis Adresse, der bereits durch den Schnee zur nahe gelegenen Sonnenterrasse stapft. Oben auf der Bergstation hilft Manuel Paris Fabian in seinem Dualskibob mit einem kleinen Schupf vom Sessellift, und schon sind die beiden wieder fahrbereit. Anders Raphael, der noch mit seinen Handschuhen und Stöcken kämpft. Und dann ist da nur noch das weit entfernte Rattern eines Ratracs, das leise Knirschen der Skier im Schnee und das begeisterte Glucksen von Fabian.

nehmen Manuel und Fabian auch die engen, steileren Passagen mühelos. Raphael muss sich sputen, um mitzuhalten. Fabian ist über eine Leine an seinem Piloten gesichert. Bei einem Sturz würde der auf seinem Gefährt Fixierte daher nicht allein weiterrutschen. Oder, wie es Manuel Paris augenzwinkernd formuliert: «Zusammen gehangen, zusammen gefangen».

Wegen mangelnder Bewegung drohen kalte Füsse

Das Skiliftpersonal in Bellwald ist sich den Umgang mit dem Dualskibob gewohnt. Das Aufsitzen geht daher zügig vonstatten.

Zügig, in weiten Bogen gehts die breite, flache Piste runter, links an einer Gruppe Snowboarder vorbei, rechts an fünf, sechs Skizwergen und ihrer Skilehrerin. Mit dem gut gefederten Dualskibob

Die beiden werden den ganzen Morgen nicht einmal Gefahr laufen zu stürzen. Anders Raphael, der nach seinem dritten unfreiwilligen Kontakt mit dem Boden laut darüber nachdenkt, sich das nächste Mal ebenfalls pilotieren zu lassen. Manuel Paris sorgt sich aus einem anderen Grund um Fabian: «Hast Du kalte Füsse?», will er immer wieder wissen. Kalte Füsse sind das Hauptproblem

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beim Dualskibob, da sich die Pilotierten kaum bewegen. «Gerade Behinderte merken es oft nicht, oder aber sie melden sich nicht.» Fabian winkt jedesmal ab, er will weiterfahren, immer nur weiterfahren. Umso grösser ist sein Frust, als der Dualskibob nach zwei Stunden mit einem letzten Schwung unten an der Talstation neben dem bereits wartenden Andreas Pfister abbremst. «Gömmer hüt Namitag nomal?», will er aufgeregt wissen. Das väterliche «Erst morgen wieder» quittiert er mit einem bösen Blick. Doch dann fängt er an zu strahlen: «Weisch was, Papi, dänn gömmer jetzt aber go Bus fahre!» www.dualski-bellwald.ch

Text Almut Berger Bilder Esther Michel

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MENSCHEN 50 JAHRE «CEREBRAL»

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SOLIDARITÄT

SERIE

Fast schon eine Familie

Conny Gianesi schwört auf Freiwilligenarbeit. Zehn Wochen pro Jahr betreut sie Behinderte. So auch Lars. Er freut sich jedes Mal, wenn die Zürcherin kommt, denn die beiden sind schon seit zwölf Jahren ein gutes Team.

C

onny Gianesi (42) spielt zusammen mit Lars (34) «Brändi-Dog». Sie treten bei diesem Brettspiel, bei dem die gezogenen Karten über die möglichen Spielzüge bestimmen, gegen drei weitere Teams an. Lars leidet an einer cerebralen Bewegungsstörung und sitzt im Rollstuhl. Sprechen kann er nicht, sich verständigen aber sehr wohl: Conny Gianesi tippt auf eine Karte, die sie für Lars in den Händen hält. Er nickt, wenn er damit einverstanden ist, dass sie die Karte spielt.

Entlastungswochenenden und Disco-Nachmittage

Um 12 Uhr essen zwölf Betreuer und zehn Behinderte an der Schule für Körper- und Mehrfachbehinderte (SKB) in Zürich selbst gemachte Pizzas. Conny Gianesi schneidet für Lars mundgerechte Portionen und wischt ihm immer wieder Essensresten oder Speichel vom Mund. Der junge Mann dankt es ihr mit einem Lächeln. Die beiden kennen sich schon seit zwölf Jahren. Damals hat sie sich nach einem Aufruf im Radio spontan bei Vereinigung Cerebral Zürich gemeldet. «Erst am Schluss des Gesprächs stellte ich fest, dass ich mich soeben zur Betreuung von Behinderten verpflichtet hatte.» Praktisch ohne Vorkenntnisse packte sie an.

Seither geht Conny Gianesi sieben Wochen pro Jahr in Behindertenlager, leitet monatlich das DiscoProgramm Insieme, bei dem sich geistig Behinderte in Oerlikon treffen, und immer wieder auch Entlastungswochenenden für die Eltern von celebral gelähmten Kindern. So kommen jährlich rund zehn Wochen Einsatz für Behinderte zusammen. Cerebral Zürich zahlt Gianesi für ihren Einsatz 100 Franken pro Tag. Die Betreuer nennen ihre Schützlinge bewusst Gäste. Ein solcher Gast ist auch Lars, denn er verbringt in den SKB-Räumlichkeiten ein ganzes Wochenende fernab von seinem Elternhaus. Die Infrastruktur der Schule, etwa die Waschräume, vereinfacht die Arbeit der Betreuer. «Für die Angehörigen ist unsere Arbeit tatsächlich eine Entlastung, werden unsere Gäste doch rund um die Uhr betreut», sagt Conny Gianesi. Oft nimmt die alleinerziehende Mutter ihre Tochter Selina (9) in Lager und Wochenenden mit – seit Selina eineinhalb Jahre alt ist. «Dann bin ich für Lars da und nebenbei Mami. Selina kennt nichts anderes.» Am Nachmittag hilft Conny Lars beim Anziehen, um ihn auf den Besuch in einem Einkaufszentrum vorzubereiten, während sich Selina im Gemeinschaftssaal mit der

«Für die Angehörigen ist unsere Arbeit eine Entlastung», sagt Conny Gianesi. Lars ist gerne mit ihr unterwegs.


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Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

MENSCHEN 50 JAHRE «CEREBRAL»

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SOLIDARITÄT

SERIE

«Im Lager bin ich für Lars da und nebenbei noch Mami.» Unterhaltung für den Abend beschäftigt. Im Einkaufszentrum durchstöbern Conny und Lars die Auslagen mit DVDs. Sie geht dem Regal entlang, sucht eine DVD aus und liest den Inhaltstext vor. Möchte Lars den Film kaufen, nickt er. Conny Gianesi könnte nicht mehr ohne diese Freiwilligenarbeit sein. «Ich lese aus den Augen von Lars eine tiefe Zufriedenheit. Das gibt mir eine innere Befriedigung», sagt die Zürcherin. Für sie sei es wie eine Sucht, bei den Behindertenlagern mitzuhelfen. Die Tage in den Lagern sind lang: Sie beginnen damit, das Frühstück vorzubereiten sowie den Behinderten beim Aufstehen zu helfen, und enden oft erst um drei Uhr morgens, weil die Behinderten in

den Lagern gerne lange spielen, bis nach Mitternacht kommunizieren und in den Ausgang gehen möchten. Es wird Karaoke gesungen und getanzt. «Nach diesen Einsätzen bin ich ‹nudelfertig›. Sie laugen mich emotional und körperlich aus. Und trotzdem schmerzt der Abschied von den lieb gewonnenen Behinderten jedesmal.» Kommt Conny Gianesi von einem Lager nach Hause, fällt sie oft in ein Loch und fühlt sich alleine. Denn in den Lagern konzentriert sie sich zu 100 Prozent auf die Behinderten. Sie wird gebraucht und gefordert. Nach einer so intensiven Zeit trifft sie sich darum gerne mit Freundinnen und Freunden. Auch die Abwechslung am Arbeitsplatz als Spielgruppenleiterin in Wallisellen ZH, wo sie

Wenn Conny mit Lars kommuniziert, nimmt sie eine Buchstabentabelle zu Hilfe.

auch wohnt, hilft ihr, zurück in den Alltag zu finden. Obwohl Conny Gianesi nun bereits seit zwölf Jahren dabei ist, freut sie sich jedes Mal wieder auf den nächsten Einsatz. Der kommt im Juli. Dann leitet sie ein Erwachsenenlager in Nottwil LU. Dort wird sie wohl wieder auf Lars treffen, der die Lager schon als Bub besucht hat. Es wird fast wie ein Wiedersehen mit einem Familienmitglied sein. Text Reto E. Wild Bilder Ueli Christoffel

www.migrosmagazin.ch Gemeinsamer Einkauf: Lars und Conny sind auf der Jagd nach spannenden DVDs. Die Betreuerin liest die Zusammenfassung der Filme vor. Gefällt Lars eine Geschichte, deutet er das mit einem Nicken an.

Was bedeutet cerebral gelähmt? Und welche Therapiemöglichkeiten gibt es heute?


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36 | Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

Mit seiner Rolle als Dude in ÂŤThe Big LebowskiÂť erlangte Jeff Bridges 1998 Kultstatus.


INTERVIEW JEFF BRIDGES

«Am Tag nach den Oscars bin ich zur Arbeit gegangen»

Ob Schauspieler Jeff Bridges auch dieses Jahr den Oscar als bester Hauptdarsteller erhalten hat, war bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. So oder so: Der 61-jährige ist auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn angelangt. Und geht trotz seines Erfolgs sehr entspannt und mit viel Selbstironie durchs Leben.

S

eit über 40 Jahren gehört Jeff Bridges mit Filmen wie «The Fabulous Baker Boys» (1989), «The Big Lebowski» (1998) oder «Seabiscuit» (2003) zu den besten und beliebtesten amerikanischen Schauspielern. Aber wie schon sein Vater Lloyd, konnte auch er während Jahrzehnten keinen Oscar einheimsen. Letztes Jahr jedoch hat ihm die Rolle eines Trinkers und Country-Musikers in Scott Coopers «Crazy Heart» (2009) endlich die begehrte Trophäe eingebracht. Heute, im Alter von 61 Jahren, ist Jeff Bridges gefragter denn je. Mit «Tron: Legacy» und «True Grit» ist er zurzeit gleich mit zwei Filmen in den Schweizer Kinos vertreten. Jeff Bridges, in «Tron: Legacy» stehen Sie Ihrem 30 Jahre jüngeren Ich gegenüber. Was war das für ein Gefühl?

Ich weiss gar nicht. Ich dachte, meine Eitelkeit würde mein altes Selbst kritisieren, aber das Gegenteil war der Fall. Ich habe mir nur Sorgen gemacht, wie

der junge Jeff aussah, ob er mir wirklich ähnlich sah. Sind Sie eitel?

Schauen Sie mich an (Jeff Bridges trägt ein weisses Leinenhemd und bequeme Hosen). Nein, ich glaube nicht, dass ich eitel bin. Wenn man einmal über den Berg ist – altersmässig meine ich –, verschwindet die Eitelkeit. Du siehst so alt aus, wie du bist, und so ist es halt. Filme wie «Tron: Legacy» arbeiten mit der neusten Computertechnik. Ist es für Sie als Schauspieler schwierig, da mitzuhalten?

Mir helfen Bühnenbilder, Kostüme und Make-up, um eine Figur zu kreieren. Aber in Filmen wie «Tron: Legacy» ist das alles Illusion. Ich spiele vor einer grünen Wand und trage einen schwarzen, hautengen Gymnastikanzug mit weissen Tupfen. Ich fühle mich wie ein Fisch auf dem Trockenen. Die Herausforderung ist, sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen zu lassen.

Und wie machen Sie das?

Ich entspanne mich. Wenn ich zu viel Zeit damit verbringe, innerlich zu fluchen, dann erreiche ich nichts. Wenn du zu einer Party eingeladen wirst, an der Cha-Cha-Cha getanzt wird, und du dich die ganze Zeit darüber ärgerst, dass kein Walzer gespielt wird, verpasst du den ganzen Spass. Als ich das kapiert habe, war es wieder wie als Kind. Damals haben wir auch ohne Hilfsmittel und Kostüme Räuber und Polizist gespielt. Die Schauspielerei wird in Ihrer Familie offenbar in die Wiege gelegt. Für die Dreharbeiten zu «True Grit» haben Sie Ihre Tochter Jesse als Assistentin engagiert. Wie war diese Erfahrung für Sie beide?

Es war eines der besten Dinge überhaupt. Sie stand mir auf Schritt und Tritt zur Seite. Sie spielt auch Gitarre, singt und schreibt, und wir haben ein paar Konzerte auf die Beine gestellt, während wir gefilmt

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INTERVIEW JEFF BRIDGES

Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

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Schon fast eine Legende

Jeff Bridges ist Mitglied einer Hollywood-Dynastie. Sein Vater Lloyd, seine Mutter Dorothy Bridges Simpson und sein Bruder Beau waren und sind alle erfolgreiche Schauspieler. Lloyd Bridges war in den späten 50er-Jahren in TV-Serien wie «Sea Hunt» und später der «Lloyd Bridges Show» erfolgreich. Shows, in denen seine beiden Söhne oft auftraten. Jeff Bridges begann seine Schauspielkarriere erst mit 19 Jahren, wurde dann aber gleich zweimal für einen Oscar als bester Nebendarsteller nominiert: 1971 für «The last Picture Show» und 1974 für «Thunderbolt and Lightfoot». Zu seinen wohl bekanntesten Filmen gehören «King Kong», «Tron», «The Fabulous Baker Boys» und «Big Lebowski». Letztes Jahr gewann der 61-Jährige seinen ersten Oscar für die Rolle als Country-Musiker in «Crazy Heart». 2011 ist Jeff Bridges erneut als bester Schauspieler nominiert: Als einäugiger U.S. Marshal im Western «True Grit» legte er wiederum einen überzeugenden Auftritt hin. Privat ist er seit 1977 mit Susan Geston verheiratet. Das Paar hat drei Töchter: Isabelle (30), Jessica Lily (28) und Hayley Roselouise (26).

Als abgetakelter Marshall jagt Jeff Bridges in «True Grit» einen Mörder (oben). «Tron: Legacy» ist die Fortsetzung des 1982 gedrehten Science-FictionFilms «Tron». In beiden Streifen spielt Jeff Bridges die Hauptrolle.

haben. Eines in Santa Fe, das war grossartig.

Bilder Paramount Pictures

«True Grit» ist ein Western. Ihr Vater hat viele Western gemacht.

Ich liebe Western. Ich erinnere mich, dass mein Vater immer im Cowboykostüm nach Hause kam. Ich habe dann seinen Hut und seine Stiefel anziehen dürfen. Und dann habe ich jeweils alle meine Freunde eingeladen, um denen diese Schätze zu zeigen. Ihr Lieblingswestern?

Ich liebe die John-Ford- und Howard-Hawks-Filme. Aber mein Va-

ter hat in einem der grössten Klassikern dieses Genres gespielt: in «High Noon». Obwohl Sie oft in den TV-Sendungen Ihres Vaters aufgetreten sind, waren Sie kein Kinderstar. War das eine bewusste Entscheidung Ihrer Eltern?

Mein Vater wollte, dass ich in die Schauspielerei ging, aber ich habe zuerst Widerstand geleistet. Als Kind willst du nicht anders sein als alle andern. Du willst nicht einen berühmten Vater haben. Du willst nur hineinpassen und so sein, wie alle andern auch.

Haben Sie sich von Ihren Eltern zu sehr in diese Richtung gedrängt gefühlt?

Es war nicht so, dass meine Eltern mich zur Schauspielerei gezwungen hätten. Sie haben die Türe weit offen gelassen und wollten, dass wir unseren eigenen Weg finden. Ich habe auch andere Jobs gehabt. Ich war eine Zeitlang bei der Küstenwache. Aber mir hat das Leben meiner Eltern gefallen. Irgendwie bin ich einfach da hineingerutscht. Haben Sie Ihre Kinder bewusst von der Schauspielerei ferngehalten?

Vielleicht. Ich bereue es heute etwas, sie nicht ein bisschen mehr in diese Richtung gesteuert zu haben. Meine Töchter sind alle in den Zwanzigern, und keine weiss so recht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Was raten Sie Ihnen denn?

Ich erinnere sie oft daran, dass sie die Schauspielerei im Blut haben. Sie wären alle gut. Das kann ich Ihnen sagen. Ich habe sie in ihren Schulaufführungen gesehen, und manchmal helfen sie mir beim Lesen meiner Drehbücher. Irgendwie würde es mich trotz allem nicht überraschen,


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Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

INTERVIEW JEFF BRIDGES

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| 41 Jsabella Zädow Diplomierte Ernährungsberaterin HF

«Wenn man einmal altersmässig über den Berg ist, verschwindet die Eitelkeit.» Jeff Bridges macht sich keine Gedanken über sein Aussehen.

wenn eine von ihnen doch noch vom Virus angesteckt würde. Aber gefördert habe ich es wirklich nicht. Sie sind seit über 30 Jahren verheiratet, was in Hollywood eine Ewigkeit ist. Haben Sie ein Geheimrezept?

Das Geheimnis ist, sich nicht scheiden zu lassen (lacht). Jede Ehe hat ihre rauen Zeiten. Man kommt immer wieder an Punkte, wo man eine Entscheidung treffen muss. Aber wenn du dein Herz öffnest, wird diese Beziehung unheimlich wertvoll. Und das nächste Mal weisst du, dass du dieses Juwel nicht verlieren willst. Aber was weiss ich denn! Letztes Jahr haben Sie den Oscar als bester Schauspieler gewonnen. Wie hat sich Ihr Leben seither verändert?

Eigentlich nicht allzu sehr. Ich bin am Tag danach wieder zur Arbeit gegangen, wie immer. Aber die Musik ist in meinem Leben viel wichtiger geworden. Die Arbeit an «Crazy Heart» hat mich mit meinem guten Freund, dem Rockmusiker T-Bone Burnett, zusammengebracht, mit dem ich gerade ein Album einspiele. Und mein ältester Freund im Leben,

Johnny Goodwin, den ich seit der vierten Klasse kenne, schreibt heute Lieder für mich. Die Arbeit an «Crazy Heart» hat in mir die Liebe zur Musik wiedererweckt.

geschäftliche Aspekt des Showbusiness viel wichtiger geworden zu sein.

Trotzdem, bietet man Ihnen heute andere Rollen an als vorher?

Manchmal, ja. Vielleicht wäre es sinnvoll, sich alle paar Jahre mal pensionieren zu lassen, um dann ausgeruht wieder zur Arbeit zurückzukehren. Das wäre mir recht. Meine Mutter sagte immer: Ich werde diesen Beruf machen, solange ich Spass daran habe. Und ich habe noch immer Spass daran.

Nein. Aber heute habe ich öfters Gelegenheit, Aufmerksamkeit auf andere Dinge zu lenken. Die Leute hören mir zu (lacht). Zum Beispiel bin ich heute im Vorstand von No Kid Hungry, einer Organisation, die Hunger in unserem eigenen Land bekämpfen will. Ich arbeite auch mit «The Plastic Pollution Coalition» zusammen, die den Plastikmüll auf Erden reduzieren will. Sie haben Ihre Karriere vor über 40 Jahren mit «The last Picture Show» begonnen. Wie hat sich Hollywood seither verändert?

Nun, für diese Rolle war ich auch schon für einen Oscar nominiert worden. Aber damals wurde für mich überhaupt keine Werbetrommel gerührt. Ich erinnere mich, dass es plötzlich fünf Uhr morgens war und jemand sagte: Du bist für einen Academy Award nominiert. Heute scheint der

Denken Sie jemals daran, sich zur Ruhe zu setzen?

Sie sind ein sehr begabter Fotograf. Eine Kunstform, die für viele Filmemacher Grundlage ihres späteren Schaffens war. Aber Sie haben noch nie Regie geführt. Warum nicht?

Ich bin viel zu sehr mit der Schauspielerei beschäftigt, denke ich mal. Sicher wäre es nett, Regie zu führen, wenn sich die Möglichkeit präsentieren würde. Aber es kratzt mich nicht allzu sehr. Interview Gabriela Tscharner Patao Bilder Keystone/AP Photo/Markus Schreiber und Keystone/Eventpress/Radke

LEICHTE REZEPTE Oft muss es mit dem Essen schnell gehen. Finden auch Sie manchmal nicht die Zeit, in Ruhe Ihre Mahlzeit zuzubereiten und zu geniessen?

Eine bewusste und abwechslungsreiche Ernährungsweise ist dennoch wichtig für unser Wohlbefinden. Gerade wer einen stressigen Alltag hat, sollte darauf achten. Es ist gar nicht so schwierig, sich ausgewogen zu ernähren – selbst wenn nur wenig Zeit zur Verfügung steht. Ideal ist zum Beispiel das Pilzprodukt Quorn. Es enthält nicht nur hochwertiges Eiweiss, sondern auch viele Nahrungsfasern (Ballaststoffe), wenig Fett und kein Cholesterin. Ausserdem sind die Quorn-Produkte schnell zubereitet und schmecken erst noch gut. Deshalb werden sie besonders von ernährungsbewussten Personen geschätzt. Wenn es wieder einmal schnell gehen muss: Auf www.quorn.ch finden Sie leckere Rezepte, die im Nu fertig sind.

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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

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Fideivel pazient dil miedi

Nichts Dr. Bürki.

gegen

Der Dorfarzt von Laax GR ist ein überaus freundlicher Mensch, selbst Bänz Friedli kann jetzt dann nicht aus snowboarden. der Ruhe zu bringen, wenn die untrainierten Unter- und Niederländer, die am Crap Sogn Gion blöde Unfälle gebaut haben, im Fünf-Minuten-Takt in seine Praxis getragen werden. Winters röntgt und gipst der Mann, dessen Haus bilingue mit «Arzt Miedi» angeschrieben ist, im Akkord. Ein patenter Kerl. Echt, jetzt. Und doch waren es meine «Fuck Doctor Bürki!»Ferien. Denn es ging mir dann doch zu weit,

dass sogar schon das Lokalblatt «La Quotidiana» berichtete, der «um da casa» vom Migros-Magazin, der Hausmann, sei ein «fideivel pazient dil miedi Josef Bürki», was – wenn mein Rätselromanisch mich nicht täuscht – bedeutet, ich sei sein treuer Kunde. Stimmt ja auch: Hirnerschütterung, Kreuz- und Innenbandriss, gebrochene Rippe, Handgelenkbruch … In den letzten Jahren war ich Stammpatient. Daher mein Ziel, heuer heil zu bleiben. Und, hey, wenngleich wir die Sportferien auf zwei Wochen ausdehnten, überstand ich es unverletzt! Mag sein, dass ich mich nach wie vor etwas ungelenk auf dem Snowboard halte, aber immerhin unfallfrei. Und als Anfang letzter

Woche zum Kanonenschnee wunschgemäss auch noch reichlich echter fiel, war mein Glück perfekt.

«Mir sy stolz uf di!», kommentierten die Kin-

der jeden meiner Jauchzer auf der Piste, und wenn ich hernach in der Gondel bluffte: «Hesch gseh, mini Kurve?», wiederholten sie unisono – halb höhnisch im Tonfall, halb mitleidig – «Mir sy stolz uf di, Vati!», steigerten ihre Fiesheiten dann wahlweise zu «Hesch dini Tablettä hütt scho gnoh?» und «Ja, ja, isch guet, mir tüe di de wieder i ds Heim begleite». Neuster Pausenplatzslang, wie ich lernte. Überhaupt erfuhr ich auf den Schlepp- und Sesselliften, was die Jugend momentan lustig findet – vor allem die «Deine Mutter»-Witze, etwa: «Heute morgen bin ich zwei Kilometer gejoggt – rund um deine Mutter.» Grundton: Deine Mutter ist arm, versoffen, lüstern und vor allem dick, und zwar alles aufs Mal … «Deine Mutter bezahlt die Miete mit dem Flaschendepot.» Gemein. Aber wir Eltern müssen gar nicht so

tun, als hätten wir damals bloss Häschenwitze erzählt: «Hattu Rüebli? Muttu essen!» Nein, wir waren genauso gnadenlos. Kinderwitz ging schon bei uns da hin, wo

es am meisten wehtut; unüberlegt, politisch unkorrekt. «Möngu» war eines unserer Schimpfwörter; kein schönes. Dennoch wird mir bei «Deine Mutter …» bang. Denn es ist perfid, ein Kind ins Abseits zu stellen, indem man dessen Mutter beleidigt, zumal, wenn besagter Makel wirklich zutrifft, sie tatsächlich übergewichtig ist, Alkoholikerin, soziale Randfigur. Musste ich dann und wann doch lachen, tat ichs verschämt und war froh, mein Lachen unterm Skihelm und dem synthetischen Kälteschutzüberzieher (die frivolen Bündner nennen ihn «Kopfpariser») verbergen zu können. Bei-

«Die Kinder sind stolz auf mich.» spiel: «Deine Mutter ist so fett, sie studiert die ganze Speisekarte und sagt dann zum Kellner: ‹okay›.» Dr. Bürki? Den sahen wir dann doch noch

kurz, Hans verspürte nach einem Sturz Schmerzen am Bein. Gottlob wars falscher Alarm; aber ich war fast froh um den Vorwand für einen Praxisbesuch. Irgendwie hätte mir sonst etwas gefehlt. Bänz Friedli live: 28. 2. Liestal BL, 4. 3. Trogen AR, 5. 3. Schöftland AG.

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von Het Loo wurde bis 1975 als Sommerresidenz der niederländischen KÜnigsfamilie genutzt. 6. Tag: Rotterdam–Amsterdam. Rotterdam besitzt den grÜssten Seehafen der Welt. Besonders eindrucksvoll ist eine Stadtrundfahrt kombiniert mit einer Fahrt durch den grÜssten Hafen der Welt (*). 7. Tag: Amsterdam. Ausug in den weltberßhmten Keukenhof (*). Nachmittags entdecken Sie auf einer Grachtenfahrt die farbenfrohe Stadt Amsterdam (*). 8. Tag: Amsterdam–Schweiz. Nach dem Frßhstßck Ausschiffung und Rßckfahrt mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.

 

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1. Tag: Einstiegsorte–Basel. Anreise mit modernem Komfort-Reisebus nach Basel. Einschiffung auf Ihr Flussschiff ÂŤMS Swiss CoronaÂť. 2. Tag: Strassburg–Speyer. Strassburg, die ÂŤHauptstadt EuropasÂť und des Elsass. Eine Bootsfahrt auf dem FlĂźsschen Ill zeigt Ihnen die schĂśnsten Facetten der Stadt (*). 3. Tag: Speyer–RĂźdesheim. Ausug nach Heidelberg (*), eine der schĂśnsten Städte Deutschlands. Weiterfahrt Richtung RĂźdesheim. Entdecken Sie das Rheingauer Winzerstädtchen, berĂźhmt durch die Drosselgasse und ihre Weinlokale. Besuch von Siegfried‘s Musikkabinett (fak. CHF 25.–). 4. Tag: RĂźdesheim–KĂśln. Geniessen Sie heute die romantische Rheinstrecke von RĂźdesheim nach KĂśln mit ihren unzähligen SchlĂśssern, Burgen und Ruinen, vorbei am sagenumwobenen Loreley-Felsen. Am Nachmittag Besichtigung der Rheinmetropole KĂśln. Rundgang (*). 5. Tag: Arnheim–Rotterdam. Heute steht der Ausug Het Loo auf dem Programm (fak. CHF 50.–). Die mehrßgelige, barocke Schlossanlage





Reiseprogramm

Reise 22.04. 95.– Ausflugspaket mit 6 AusflĂźgen: – Route 1 220.– – Route 2 207.– Siegfried‘s Musikkabinett, RĂźdesheim 25.– Ausflug Het Loo 50.– 2-Bett-Kabine zur AlleinbenĂźtzung 795.– Flug ZĂźrich–Amsterdam oder umgekehrt (anstelle Bus An- oder RĂźckreise) 340.–


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46 | Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

Meine tolle Purzelbahn

Vom Apfelbaum bis zum Türparcours: Beim Wettbewerb um die kreativste Nanobahn kennt die Fantasie der jungen Fans keine Grenzen. Hier die acht Gewinner und ihre tollen Purzelbahnen. Herzlichen Glückwunsch!

Sammy (5) und Paddy (4) aus Kaufdorf «Wir haben die Bahn zusammen mit Paddys Götti Ronny aus Schaumstoff gebaut und knallrot angemalt. Eine Freundin unserer Mutter meinte, das sehe aus wie ein modernes Kunstwerk. Auf jeden Fall purzeln die Nanos darauf super schnell.»

Ewan (3) aus Combremont-le-Petit

Kim und Timon (beide 7) aus Basel

«Die Nägel habe ich mit meinem Papa eingeschlagen, und angemalt habe ich die Bahn mit meiner Mama. Wegen der Nägel weiss man nie, wohin die Nanos purzeln. Es gibt auch eine Falle. Der, der unten bei der höchsten Zahl landet, hat gewonnen.»

«Mein Zwillingsbruder und ich haben alles Mögliche im Kinderzimmer zusammengesucht. Sogar unsere Möbel wurden für die Rutsche gebraucht. Mit Legosteinen haben wir die Sprungschanze für die NanoOlympiade gebaut — das macht den Nanos besonders Spass. Und uns.»

Simea (4) aus Kindhausen

«Unsere Bahn sieht aus wie ein schicker, bunter Flipperautomat — dabei besteht sie nur aus leeren Schachteln von Espresso-Kapseln, Pet-Flaschen, Papprollen und Eierkartons. Die Nanos suchen sich immer neue Wege, wenn sie über die einzelnen Hindernisse purzeln.»


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NEUES AUS DER MIGROS

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Am 2. März ist neuer Jokertag

Er ist lila, glitzert und hat Rhythmus im Bauch. Beim musikverrückten Clan der Pinkies wird er wie ein Gott verehrt, ganz Nanonia tanzt nach seinem Sound: SuperNano DJ Starlight. Er ist einer von den vier seltenen Jokern, die es nur an vier Tagen in den Migros-Filialen und -Fachmärkten gibt. Am Mittwoch, den 2. März, ist sein Tag: Ab einem Einkauf von 60 Franken gibt es den Joker DJ Starlight — solange der Vorrat reicht. Infos unter www.nanomania.ch

Kilian (10), Roy (8) und Timon (5) aus Meiringen

«Die Nanos purzeln aus 4,8 m Höhe durch Staubsaugerschläuche vom Apfelbaum. Einer von uns klettert, einer stoppt die Zeit, und der Dritte seilt die Nanos im Joghurtbecher wieder hoch. Purzelrekord: Pingping mit 7,46 Sek.»

Louis (6) aus Bassecourt «Mein Papa und ich haben aus einem alten Brett eine tolle Kullerbahn gebaut, die ich mit Kreidestiften bunt angemalt habe. Am besten gefällt mir das Drehkreuz in der Mitte. Man weiss nie genau, wohin es den Nano dreht. Ziel ist es, unten im mittleren 20-PunkteFeld zu landen.»

Marco (9) aus Zofingen

«Meine Bahn besteht aus einer Holzkugelbahn, Teilen einer Hot-Wheel-Bahn und einem selbst gebastelten Nagelbrett. Kommt ein Nano auf der Dominobrücke an, fallen die Steine um und kippen einen wartenden Nano über die Nagelbrettbahn zum Ziel. Mir gefällt die Kettenreaktion aus Kippen und Purzeln.»

Leana (3) und Kilian (6) aus Seedorf

«Ich wollte ein Spiel, bei dem auch meine kleine Schwester mitmachen kann. Also habe ich jedem Clan seine Bahn gebaut. Meine Schwester muss dann erraten, welcher Nano dazugehört, und lernt so die Namen. Das Lustige ist: Jeder Nano purzelt auf seiner Bahn anders.»


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Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

NEUES AUS DER MIGROS

MIGROS-ZEITREISE

Duttis kleiner Krämerladen

K

aum zu glauben, aber dieses Bild aus dem Jahr 1935 ist in einer Berner Migros-Filiale entstanden. Offiziell nannten sich die Läden damals «Migros-Verkaufsmagazine», und so sieht es auf dem Foto auch aus: An der Wand stapeln sich Konservenbüchsen bis zur Decke, ein Warentisch mit einer chaotisch wirkenden Vielfalt von Produkten teilt den Raum. Hinter dieser Barriere warten brav die Kunden. Von Selbstbedienung noch keine Spur. Wenn es um die Anfänge der Migros geht, so denken viele an die legendären Ford-T-Verkaufswagen, die Produkte direkt zu den Konsumenten brachten. Doch die «Verkaufsmagazine» waren ebenso beliebt. Schon 1937 gab es in der Schweiz 100 solcher Läden.

Eine Tafel Schokolade gab es für 25 Rappen

Die Vielfalt an Lebensmitteln zu günstigen Preisen war schon damals beeindruckend. Das zeigt ein Blick in eine Berner Ausgabe von «Die Brücke» aus dem Jahr 1935. Das Informationsblatt für Migros-Kunden lag in den Läden auf und listete die erhältlichen Produkte auf. Da gab es zum Beispiel Schweizer Corned Beef für 80 Rappen oder französischen Thon in Olivenöl für 50 Rappen pro Büchse. Bei der Schokolade hatten die Kunden die Wahl zwischen elf Sorten, von «Edelbitter» bis «RahmOrange». Die 100-Gramm-Schokoladentafel gabs ab 25 Rappen. Kein Wunder, dass die Kunden geduldig an der Kasse warteten. Michael West

PREISBAROMETER

Raclettekäse

Pommes Chips

Winterzeit ist Raclettezeit. Bei der Migros zergeht aber nicht nur der Käse, sondern auch der Preis auf der Zunge — denn nun wird der beliebte Raclettekäse Raccard Family in der 900-Gramm-Packung günstiger. Neu kostet die Packung Fr. 19.80 statt wie bisher 21 Franken.

Auch der Knabberspass wird günstiger: M-Classic Chips Nature in der 280-Gramm-Packung kosten neu nur noch 3.90 Franken. Der alte Preis belief sich auf 4.80 Franken. M-Classic Chips Paprika, ebenfalls 280 Gramm, kosteten bis anhin 5 Franken. Nun senkt die Migros den Preis auf 4.20 Franken.

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62 | Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

Mit Bio fest im Sattel

Bio ist nicht nur ein Wort mit drei Buchstaben. Bio ist eine Lebenseinstellung, für die immer mehr Konsum von biologisch hergestellten Produkten selbstverständlich ist. Teil 2: In dieser Folge

«Bewusster Konsum ist schon mal ein Anfang»

D

ie Velokurierin Stefanie Inhelder hat einen klimaneutralen Job. Viele Kilometer pro Tag strampelt sie kreuz und quer durch Zürich. So bringt sie wichtige Fracht schnell und umweltfreundlich von A nach B. Für sie ist es Ehrensache, dass sie auch privat einen ökologischen Lebensstil bevorzugt. Seit wann kaufen Sie Bio?

Eigentlich war es ein laufender Übergang. Von gemischten Einkäufen zu mehr und mehr Bioprodukten. Auch, weil sich das Angebot massiv vergrössert hat. Warum?

Du bist, was du isst. Mit Gentechnologie und Kunstdünger weiter an den Ressourcen der Erde zu zehren, ergibt keinen Sinn. So ist Bio zwar noch keine Lösung für das Problem, aber auf jeden Fall ein Weg. Bewusster Konsum ist schon mal ein Anfang. Wer oder was hat Sie auf den Geschmack gebracht?

Beeinflusst wurde ich schon als Kind durch meine Eltern, später durch meine Freunde. Ein bedeutender Sprung kam wohl, als mir bewusst wurde, wie viel zu viel wir jeden Tag konsumieren.

In welchen Bereichen benutzen Sie Bio?

Hauptsächlich im Ernährungsbereich. Bei der Körperpflege setze ich auf Naturkosmetik. Fühlen Sie sich besser, seit Sie Bio essen?

Wichtig ist mir zum einen eine ausgewogene Ernährung, die mit viel Liebe zubereitet wurde, und zum anderen dass man sich viel bewegt. Und das tue ich in meinem Job. Setzen Sie sich auch in anderen Bereichen für Nachhaltigkeit ein?

Da ist wohl als Erstes Veloblitz zu nennen, der als sehr ökologischer Arbeitgeber gilt. Ausserdem habe ich mit einer Freundin vor anderthalb Jahren eine kleine Schule in Ifakara, Tansania, gebaut, die Kindern eine Schulbildung ermöglicht. Ist Bio modern?

Ökologisches Bewusstsein ist ja jetzt modern, sonst würden sich Unternehmen und Politiker nicht so damit schmücken. Ich hoffe, wir werden ganz schnell noch moderner, die Erde könnte es dringend brauchen. Silke Bender

Als Veloblitz unterwegs: elder Stefanie Inhelder tritt nicht nurr in ihrem Job für n die die Umwelt in Pedalen.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Menschen einstehen. Das Migros-Magazin hat mit acht Personen gesprochen, für die der erzählen eine Velokurierin und ein Lungenarzt, welche Rolle Bio in ihrem Leben spielt.

Bio-Produkte aus der Migros: Raccard Surchoix Scheiben, 400 g, Fr. 9.70, Kartoffeln festkochend, Beutel à 1 kg, aktueller Tagespreis, Sirup Alpenkräuter, 50 cl, Fr. 4.40, Sun Queen Studentenfutter, 200 g, Fr. 3.20, Damen Slip Fr. 11.90, Bananen Max Havelaar, Fr. 3.20 per kg, Apfelschorle, 50 cl, Fr. 0.95 statt Fr. 1.20 (Aktionspreis vom 1. bis 7. März), Sesam-Haselnuss-Biscuits, 200 g, Fr. 3.10*, Blütenhonig kristallin, 250 g, Fr. 3.20*

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64 | Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

Die Geschichte von Bio

DAS BIO-HUHN IST, WAS ES FRISST Wenn die Fütterung und die Haltung der BioLegehennen stimmen, schmecken auch die Bio-Eier vorzüglich. Eine ausgewogene Fütterung der Hühner ist wichtig für deren Wohlbefinden sowie den Geschmack und die Qualität der Eier. Die Bio-Eier sind frei von chemisch-synthetischen Zusätzen oder gentechnisch veränderten Organismen. In Bio-Legebetrieben können sich die Tiere in der grosszügig bemessenen Anlage stressfrei bewegen und ihr arttypisches Sozialverhalten ausleben. Die gefiederten Zweibeiner danken uns die gute Behandlung mit qualitativ hochwertigen und gesunden Eiern.

Bilder Ueli Christoffel

Das Bio-Label der Migros, wie Sie es jetzt kennen, startete 1995. Damals führte die Migros nur Bio-Früchte und -Gemüse. Weitere Produkte wie Milchprodukte, Eier, Brot und Backwaren, aber auch Fleisch und Fisch kamen bald dazu. Heute bietet Ihnen die Migros unter dem Bio-Label über 1000 Produkte an, von Schokolade über Mayonnaise bis hin zu Tee und Babynahrung.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Andreas Paky, Lungenarzt aus St. Gallen, achtet sehr auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. «Bio heisst auch, nur einmal pro Woche Fleisch zu essen.»

«Ich kaufe Bio, weil ich vom Konzept überzeugt bin»

D

er Facharzt für innere Medizin, Spezialgebiet Lungenkrankheiten, Andreas Paky (61) aus St. Gallen weiss, wie wichtig gesunde Luft ist. Seine Tage verbringt er möglichst CO2-arm. So sieht man den sportlichen Familienvater auch mehr auf dem Velo als im Auto. «Irgendwann mal fahre ich mit dem Velo an den Polarkreis. Meine Frau fährt den Besenwagen, mein Freund ist mit mir am Pedalen.» Bioprodukte aus der Migros: Senf, grobkörnig, 200 g, Fr. 2.30, Camembert, 125 g, Fr. 3.10, Wienerli, 2 x 100 g, Fr. 3.60, Pain carré hell, 265 g, Fr. 2.—, Joghurt Mokka, 180 g, Fr. 0.60 statt Fr. 0.75*, Krevetten mariniert, tiefgekühlt, 200 g Fr. 8.10, Biotta Gemüsecocktail, 50 cl, Fr. 1.65 statt Fr. 2.10*, Gewürzgurken, 270 g, Fr. 2.75, Bündnerfleisch, Fr. 9.40, pro 100 g. * Aktionspreise gültig vom 1. bis 7. März 2011.

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Seit wann kaufen Sie Bio?

rauf. Nicht nur Bio, auch Max Havelaar oder andere Label. Die Produzenten sollen gerecht entlöhnt werden, und es darf keine Kinderarbeit mit im Spiel sein. Schmeckt Bio besser?

Das ist nicht entscheidend. Der Geschmack ist manipulierbar. Ich kaufe Bio, weil ich vom Konzept überzeugt bin und nicht, weil es besser schmeckt. Fühlen Sie sich besser, seit Sie Bio essen?

Ich selber kaufe nicht viel ein, es ist mehrheitlich meine Frau. Und seit es Bio gibt, kauft sie es ein. Schon früher in den kleinen Bioläden.

Ich fühle mich als Mensch besser, aber körperlich spüre ich nichts.

Warum?

Bio ist ein Symbol von Nachhaltigkeit und ökologischer Tierhaltung. Bio beinhaltet die Ehrfurcht vor der Natur und den Geschöpfen.

Ich fahre jeden Tag mit dem Velo zur Arbeit. Und jedes Jahr gehts zum Lungenkongress, mit Velo. Das letzte Mal fand er in Barcelona statt, dieses Jahr in Amsterdam.

Wer oder was hat Sie auf den Geschmack gebracht?

Ihr Lieblings-Bio-Produkt aus der Migros?

Niemand, ich halte ganz einfach das Prinzip Bio für gut. In welchen Bereichen benutzen Sie Bio?

Meine Frau kauft Bio in verschiedenen Bereichen. Sie achtet sehr da-

Setzen Sie sich in anderen Bereichen für Nachhaltigkeit ein?

Der Camembert. Ist Bio modern?

Es ist sehr modern, und es ist unsere Zukunft, und ich hoffe, es verkommt nicht zu einem Marketingbegriff. Heidi Bacchilega

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In Ihrer Migros-Filiale finden Sie Teilnahmekarten zum Bio-Wettbewerb. Beantworten Sie die Frage, werfen Sie Ihre Karte mit Ihrer Adresse bis am 14. März 2011 in die Urne in Ihrer Migros-Filiale und gewinnen Sie mit ein wenig Glück eine von drei Wochen Familienferien im Bio-Hotel Ucliva in Waltensburg GR und weitere attraktive Preise.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

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Der Laufmasche den Laufpass geben Laufmaschen sind für Frauen fast so peinlich wie für Männer ein offener Hosenstall. Mit den neuen laufmaschenresistenten Strumpfhosen kann so ein Malheur nicht mehr passieren.

L

aufmaschen sind ein echter Hingucker. Leider. Die unschönen Fallmaschen sind quasi die Fallstricke für das schöne Frauenbein. Sie sorgen für reichlich Gesprächsstoff: Googelt man das Wort, dann erscheinen in Sekundenschnelle 89 000 Einträge. Sogar ein heute fast ausgestorbener Berufsstand, der der Repassiererin, versuchte der entlaufenen Masche wieder Herr zu werden. Laufmaschen entstehen, weil Strümpfe aus einem einzigen Faden gestrickt und nicht gewebt sind. Entsteht ein Loch, so löst sich der ineinander ver-

schlungene Faden in einer Kettenreaktion auf. Zum Glück gehört die Laufmasche bald der Vergangenheit an. Möglich ist dies durch die neue Lycra-Fusion-Faser und eine neue Stricktechnologie, welche die Fasern miteinander verschmilzt und diese kräftiger und dehnbarer macht. Unter der Linie Revolution ergänzen die neuen laufmaschenresistenten Stay-Ups, Strumpfhosen, Kniesocken und Socken das Strumpfsortiment der Migros. Die seidenglatten, matten Strümpfe gibt es in den Farben Haut und Schwarz. DH

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Daten 2011 Zahlreiche Brücken überspannen die Moldau in Prag

Donau–Moldau–Prag ■ ■

Donauschifffahrt Passau – Linz ■ Das südböhmische Teichen- und Burgenland Drei Übernachtungen in Prag ■ Fakultativ: Ausflug Böhmerwald und Krumau

Prächtige Städte, landschaftliche Höhepunkte und einmalige historische Bauwerke säumen die Donau und die Moldau und weisen den Weg für unsere Reise, über Deutschland nach Österreich und in die Tschechische Republik. Dem behaglichen Auftakt mit der Schiffsreise von Passau nach Linz folgen städtebauliche Höhepunkte in Südböhmen: Wir logieren in Budweis und besuchen den Böhmerwald (fakultativ) mit dem malerisch, in einer Moldauschleife gelegenen Krumau. Danach lassen wir uns für drei Nächte in der «Goldenen Stadt» Prag nieder, die wir unter kundiger Führung entdecken.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Deggendorf. Hinfahrt via Memmingen, München, Landshut ins Donaustädtchen Deggendorf vor Passau. 2. Tag: Deggendorf–Passau–Linz–Budweis. Unsere Reise beginnt mit einer unvergesslichen Donauschifffahrt auf dem vorwiegend natürlichen Flusslauf zwischen Passau und Linz. Die Strecke ist gesäumt von zahlreichen Schlössern, Kirchen und Burgen. Anschliessend Besichtigung der oberösterreichischen Stadt Linz mit ihrem sehenswerten Hauptplatz. Fahrt über die österreichisch-tschechische Grenze nach Budweis. 3. Tag: Budweis, fakultativer Ausflug Böhmerwald. Wir besuchen die Region des grossen Moldaustausees und fahren entlang dem gleichCZ

Moldau

Prag Pilsen

Nürnberg

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Budweis Krumau

Passau

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München

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Linz

namigen Fluss durch die historischen Orte Rosenberg und Hohenfurt. Durch eine liebliche Naturlandschaft geht es weiter nach Böhmisch Krumau. Mehr als dreihundert historische Häuser, zwischen denen das Areal des Schlosses (zweitgrösste Anlage nach der Prager Burg und Unesco-Weltkulturgut) und die Kirche des heiligen Veits dominieren, bilden einen Altstadtkern von seltener Harmonie und Schönheit. Anschliessend Fahrt zurück nach Budweis. Beim gemeinsamen Spaziergang durch den Stadtkern mit seinem quadratischen Marktplatz erfahren wir Interessantes über die gut erhaltenen Renaissance- und Barockbauten. 4. Tag: Südböhmisches Teichen- und Burgenland–Prag. Nicht weit von Budweis machen wir unseren ersten Stopp in Hluboká. Grund dafür ist das gleichnamige Schloss, das unübersehbar über der Moldau thront. Basteien und Türme, Zinnen, Erker und spitzbogige Fenster verleihen dem Schloss etwas märchenhaftes. Daher auch der Name «Tschechisches Neuschwanstein». Nach einer Führung geht es weiter durch das südböhmische Teichenland zur stimmungsvollen Burg Klingenberg mit dem über 30 Meter hohen Turm. Anschliessend unternehmen wir eine gemütliche Bootsfahrt auf dem Orlikstausee zum prunkvollen Schloss Orlik (Aussenbesichtigung). An diesem herrlichen Ort haben wir Zeit für eine individuelle Mittagspause. Entlang der Moldau erreichen wir am Abend die «Goldene Stadt» Prag. 5. Tag: Prag mit Altstadtbesichtigung. Die tschechische Hauptstadt ist gleichzeitig auch die grösste Stadt des Landes. Zum imposanten Stadtbild gehören die Karlsbrücke mit neunundzwanzig Heiligenstatuen, die Prager Burgstadt (Hradschin), die Altstadt mit den fröhlichen Märkten, wo auch heute noch traditionelle Handwerkskunst dem Besucher Einblicke in vergangene Tage gewährt sowie verschiedene Kirchen, u.a. die Teynkirche, mit den Klängen der ältesten Orgel Europas. Heute Vormittag unternehmen wir, unter kundiger Führung, eine Besichtigung der Altstadt. Nachmittag zur freien Verfügung.

Samstag–Freitag 1: 07.05.–13.05. 2: 14.05.–20.05. 3: 21.05.–27.05. 4: 28.05.–03.06. 5: 04.06.–10.06. 6: 11.06.–17.06. 7: 18.06.–24.06. Unsere Leistungen

6. Tag: Der Prager Burgberg. Am Vormittag interessante Besichtigung der Prager Burg, einem in jeder Hinsicht überragenden Bauwerk. Hier befindet sich auch die offizielle Residenz des tschechischen Staatspräsidenten, so dass man jede Stunde die Wachablösung der in rot-weiss-blauen Uniformen gewandeten Soldaten verfolgen kann. Von den Gärten der Festungsanlage hat man einen schönen Blick über die Stadt. Freier Nachmittag für individuelle Entdeckungen und Einkäufe. 7. Tag: Prag–Schweiz. Rückfahrt über Pilsen, Nürnberg, Ulm zu den Einsteigeorten.

Auf dieser Reise haben wir für Sie folgende oder gleichwertige Hotels reserviert: NH Parkhotel, Deggendorf Hotel Budweis Mövenpick, Prag

-Luxusbus Unterkunft in Mittelklass- bis Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 4 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 2 x Frühstücksbuffet (3. und 5. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Böhmerwald am 3. Tag) Donauschifffahrt Passau–Linz Führung Schloss Hluboká Bootsfahrt auf dem Orlikstausee Geführte Stadtbesichtigungen in Linz und 2 x in Prag Erfahrener Reisechauffeur

Nicht inbegriffen

Ihre Hotels

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8: 25.06.–01.07. 9: 02.07.–08.07. 10: 10.09.–16.09. 11: 17.09.–23.09. 12: 24.09.–30.09. 13: 01.10.–07.10.

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Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 06:30 Burgdorf  06:45 Basel 07:20 Aarau 08:00 Baden-Rütihof  08:30 Zürich-Flughafen  08:50 Winterthur 09:15 Wil    

    

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

RAPPENSPALTE

Mähnenbändiger

Die Fönwelle aus den 80ern liegt wieder voll im Trend. Mit dieser neuen Rundbürste in aktuellen Metallicfarben haben Sie schnell den modischen Dreh raus. Sie ist ideal zum Fönen und Frisieren längerer Haare, und ihr grosser Durchmesser bringt auch die üppigste Löwenmähne in Form. Die mit Plastik überzogenen Borsten schonen die Kopfhaut und minimieren das Verhaken beim Durchkämmen. Rundhaarbürste, Fr. 9.80

Jonathan «Jontsch» Schächter (29), Radiomoderator bei Radio Energy Zürich, moderiert am 3. März die 4. Swiss Music Awards 2011, die tags darauf auf Pro7 ausgestrahlt werden.

NEU IN DER MIGROS

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Neutralisator

Lockstoff

Wenn Bello nicht so will, wie Sie gern wollen, hilft oft ein kleines Leckerli, um ihn zu überzeugen. Doch wenn der Vierbeiner allzu eigenwillig ist, kann die tägliche Bestechung ganz schön teuer werden — nicht jedoch mit den preiswerten Hundesnacks von M-Budget. Mit den gedrehten Stängeli und dem herzhaften Wild- und Geflügelaroma wickeln Sie den kleinen Racker garantiert um den Finger. M-Budget Hundesnack, 300 g, Fr. 1.95

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Jontsch, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Als 10-Jähriger verkaufte ich Pins fürs Open Air «Rock gegen Hass». Die Hälfte der Einnahmen durfte ich behalten. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für Teleshop-Produkte. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Dubi! Meinen Plüsch-Teddy, den ich zur Geburt von meinen Grosseltern bekommen habe. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

Reines, erstklassiges Trinkwasser, besonders nach einem Auslandaufenthalt, ein Luxus. Wo trifft man Sie abends?

In einem gepflegten Restaurant oder in einer sympathischen Bar beim Gespräch mit Freunden.

Und wo garantiert nicht?

Spitzenfutter

Wer für seinen samtpfotigen Sofaliebling nur das Beste will und punkto Qualität auf Nummer sicher gehen möchte, dem sei das Xirah-Swiss-Premium-Multipack empfohlen. Das delikate Katzenfutter besteht bis zu 100 Prozent aus hochwertigen Schweizer Rohstoffen, deren Herkunft jederzeit zurückverfolgt werden kann. Xirah Multipack, 4 x 100g, Fr. 4.60

An einer politischen Veranstaltung.

Sind Sie gerne prominent?

Das ist mir egal. Schliesslich bin ich kein bisschen besser oder schlechter als andere. Eugen Baumgartner


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

Knackig

Wenn ein Schweizer Baumnuss sagt, dann meint er eigentlich eine Walnuss. Es handelt sich um ein und dieselbe Nuss, die in Torten, Parfaits, zu Käse und Trauben perfekt mundet. Neu sind die Sun-Queen-Walnusskerne auch in Bioqualität erhältlich. Ursprünglich bezeichnete Walnuss eine welsche Nuss, die Nux Gallica. Mit Welsch meinten die Germanen die romanisch sprechenden Gallier. Sun Queen Walnusskerne, Bio, 100 g, Fr. 3.30

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Ofenguck

Nachtessen für 4 Personen

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➔ Backofen auf 180 °C vorheizen. 1 Lauchstängel waschen und in feine Ringe schneiden. 400 g rote Linsen in eine Schüssel geben. Zirka Fr. 3.20

NEU IN DER MIGROS

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Schoggig

Bio-Schokolade ist voll im Trend. Ganz neu ergänzen jetzt Bio-Truffes das Pralinésortiment der Migros. Die zarten Kugeln aus weisser, dunkler oder Milchschokolade sind ein willkommenes Mitbringsel für alle Schokofans. Zu ihrem Namen kamen die Truffes, weil sie dem Trüffelpilz ähnlich sehen. Truffes assortiert, Bio, 138 g, Fr. 11.50* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

NEU IN DER MIGROS

Durstig

Für den kleinen Durst gibt es den beliebten Schweizer Alpenkräutertee nicht nur in grossen, sondern auch neu in der kleinen Pet-Flasche. Auch der Glückstee und der Orangensaft sind jetzt im 33-cl-Gebinde erhältlich und alle drei in bewährter Bioqualität. Alpenkräutertee und Glückstee, Bio, 33 cl, je Fr. 1.— Orangensaft, Bio, 33 cl, Fr. 1.50

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Cremig

Der Bio-Rahm-Tomme aus pasteurisierter Milch bereichert als Neuheit das breite Käsesortiment der Migros. Der Schweizer Weichkäse ist cremig-mild und passt aufs Frühstücksbuffet, zu Gschwellti oder zu einer ofenwarmen Baguette. Sein Aroma entfaltet er am besten, wenn man ihn mindestens eine halbe Stunde vor dem Genuss aus dem Kühlschrank nimmt. Tomme Rahm, Bio, 120 g, Fr. 2.80

➔ Die Lauchringli, 2 dl Gemüsebouillon, 1,5 dl Vollrahm ebenfalls in die Schüssel geben. Alles gut mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zirka Fr. 2.30 ➔ Die Masse in eine ausgebutterte Gratinform füllen und in der Mitte des Backofens etwa 15 Minuten backen. Herausnehmen und mit einem Löffel vier Vertiefungen in die Masse eindrücken. ➔ In jede Vertiefung ein frisches, aufgeschlagenes Ei geben und nochmals 15 Minuten backen. Zirka Fr. 3.— Tipp: Dazu passt ein Rüeblisalat.

+


72 | Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

Nachgefragt bei

Stucky und Sina

Walliser Pizza mit charmanter Note

Beide sind erfolgreich, beide sind Walliserinnen, und beide essen gerne: die Mundartsängerin Sina und die Jazzsängerin Erika Stucky. Zwei Schwestern im Geiste, zwei Powerfrauen mit Witz, Charme und Stimme. Nur heute machen sie keinen Sound, sondern eine Pizza à la Valaisanne.

L

uigi! Vieni! A tavola!» Soll noch einer sagen, Walliserinnen redeten nur Wallisertitsch. «Pardon, Frauen von Welt», korrigiert Erika Stucky (49), die fliessend spanisch, portugiesisch, englisch, französisch und italienisch spricht. Und wie sie spricht, singt sie – international, witzig und mit viel Timbre. Zwischen Jazz und Folk mit einer Prise Klassik – so ungefähr lässt sich ihr Sound umschreiben. «Die Lizenz zum Jodeln» hat der «Berliner Tagesspiegel» anlässlich eines Auftritts von Erika Stucky zum Schweizer Nationalfeiertag in Berlin geschrieben. Das Gegenteil verkörpert die erfolgreichste Schweizer Mundartrocksängerin Sina (44), die im besten Wallisertitsch singt und auf ihre aktuelle CD schwört. «‹I schwöru›, so heisst die CD, um genau zu sein.» Patron Luigi Picone ist lächelnd zur Stelle. «Luigis Pizzeria ist mein zweites Wohnzimmer», sagt Sina, die im Lötschental aufgewachsen ist und heute am Hallwilersee lebt. «Meines könnte es noch werden», ergänzt Erika, die mehr auf Reisen und Tourneen und überall zu Hause ist und als Kind einige Jahre in

den USA gelebt hat: eine Reisende mit Wurzeln in der Welt. Kein Wunder, bei ihrer Familiengeschichte. «Schon Grossvater Theodor ist von Mörel VS nach Kalifornien ausgewandert, hat seinen Traum verwirklicht und hat wie mein Vater Bruno 18 Jahre in Kalifornien gelebt, bevor die beiden jeweils wieder in ihre alte Heimat zurückkehrten», erzählt Stucky.

Bei den Ordensschwestern in die Klosterschule

«Los gehts, unsere Walliser Pizza wartet», bringt sich «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger

ins Gespräch, die über das Outfit fi der zwei Sängerinnen staunt. «Wir sind in Brig bei den Ursulinenschwestern zur Schule gegangen. Das haben wir nie ganz ablegen können. Daher diese Foscher oder eben Schüben», sagt Erika Stucky. Und die Hauben? «Die sind Eigenmarke Stucky. Beim Kochen ziehen wir uns warm an.» Der Übergang zwischen Ironie und Ernst ist bei den Walliserinnen fliessend wie der Mozzarella auf der Pizza im Ofen. «Seit Februar sind wir wieder auf Tournee. Wir fliessen auch», so Stucky. «Im März ist Sina in

Kochen mit der «Saisonküch «Saisonküche» he» Die Sängerinnen Sina und Erika Stucky haben Stimme, Witz, Talent und Erfolg. Beim Kochen sind sie noch etwas am Üben. Mit Tipps und Tricks von «Saisonküche»Köchin Janine Neininger.

e stets auf ➔ Was haben Si Vorrat? hokolade und Sina: Pistazien, Sc r Hauswein. Biber, mein Wallise chstäbchen Stucky: Ing wer, Fis Lieblingswhisky. und Talisker, mein Sie ➔ Wie oft kochen pro Woche? Fünfmal im Jahr! Sina: Pro Woche? Monat. Stucky: Einmal im e… Si r fü t ➔ Kochen is n. Mein Mann ge nü rg Ve … Sina: Ein kocht. ektakel und … Stucky: Ein Sp n. seltenes Vergnüge e nie im Leben Si n de ür w ➔ Was essen? Nierchen. Sina: Spanische Allesesser. ein Stucky: Ich bin n Sie gern de ür ➔ Mit wem w mal essen gehen? w. Sina: Mit Mia Farro y Hopkins. on th An t Mi Stucky:


SAISONKĂœCHE

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CRESCENDO: Schon mittendrin

und voller Kochdrang: Sina (rechts) und Erika Stucky. PIANO: Noch geht es leise zu. Das Mise en place wartet auf seine Verarbeitung. MEZZOFORTE: Mit Rhythmus zerkleinert Sina den Lauch. FORTE: Walle, walle! Erika Stucky macht den Teig platt.


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Eine Reise voller kultureller Schätze

Die atemberaubend schöne dalma- REISEDATEN tinische Küste war schon immer 1. 30. April - 07. Mai Kroatiens grösster Trumpf. In dieser 2. 07. - 14. Mai Region treffen die mitteleuropäi3. 14. - 21. Mai schen und mediterranen Kulturkreise aufeinander. 4. 21. - 28. Mai

Die weltweite Berühmtheit Dres- REISEDATEN dens gründet sich auf die reichen 1. 08. - 14. Mai Kunstsammlungen sowie auf die 2. 15. - 21. Mai eindrucksvollen Baudenkmäler. 3. 22. - 28. Mai Deutschlands Hauptstadt Berlin ihrerseits gilt als einer der bedeu4. 29. Mai - 04. Juni tendsten Orte der deutschen Geschichte.

1. Tag, Schweiz - Lovran: Fahrt vom Einsteigeort an Mailand, Vendig und Triest vorbei nach Lovran. Halbpension. 2. Tag, Plitvice: Sie gelangen zu den Plitvicer Seen. Diese wunderschöne Region erklärte man zum Nationalpark. Halbpension. 3. Tag, Dubrovnik: Durch Dalmatien führt die Reise weiter bis ans Südende von Kroatien, in die Stadt Dubrovnik. Halbpension. 4. Tag, Dubrovnik: Auf einem geführten Stadtrundgang lernen Sie die Sehenswürdigkeiten der «Perle der Adria» kennen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Halbpension. 5. Tag, Trogir - Vodice: Sie folgen der Küste und erreichen via Split das malerische, mittelalterliche Städtchen Trogir. Der vollständig erhaltene Altstadtkern ist reich an kulturhistorischen Schätzen. Weiterfahrt nach Vodice zur Übernachtung. Halbpension. 6. Tag, Krka-Wasserfälle - Zadar: Fahrt zum Nationalpark der Krka-Wasserfälle. Sie geniessen eine Rundfahrt an Bord eines Schiffes. Weiterfahrt nach Zadar. Frühstück. 7.Tag, Insel Krk - Portoroz: Sie folgen der Küste bis Kraljevica und gelangen dann über die Betonbrücke auf die Insel Krk. Gegen Abend erreichen Sie Portoroz auf der istrischen Halbinsel. Halbpension. 8. Tag, Portoroz - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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Doppelzimmer Einzelzimmer CHF 1'445.Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung CHF 25.Zuschläge: Reisen 3, 4 CHF 60.Option: Doppelsitz zur Alleinbenützung CHF 160.CHF 145.-Zuschlag LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Car • 7 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 6 Abendessen • Schifffahrt Krka • Stadtrundfahrt/-gang in Dubrovnik • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm -Leistungen (Reise 1) • HOTELS Gute Hotels in Lovran, Plitvice, Dubrovnik, Vodice, Zadar Sehr gutes Hotel in Portoroz

1. Tag, Schweiz - Dresden: Fahrt vom Einsteigeort via Stuttgart - Nürnberg nach Dresden. Halbpension. 2. Tag, Dresden: Auf einer geführten Stadtrundfahrt sehen Sie unter anderem den Zwinger, die Frauenkirche, den Fürstenzug und das Schloss. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Frühstück. 3. Tag, Spreewald - Berlin: Während einer Kahnfahrt auf den romantischen Spreefliessen entdecken Sie die wahre Schönheit dieser Landschaft. Danach Weiterfahrt in die deutsche Hauptstadt Berlin. Halbpension. 4. Tag, Berlin: Ein lokaler Führer zeigt Ihnen die bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor, den Kurfürstendamm und das Reichstagsgebäude. Nutzen Sie anschliessend die freie Zeit für einen individuellen Bummel durch Berlin. Frühstück. 5. Tag, Ausflug Potsdam: Wenig ausserhalb von Berlin liegt Potsdam mit dem prunkvollen Bau des Neuen Palais und dem berühmten Schloss Sanssouci. Unter kundiger Leitung bewundern Sie dieses Schloss. Frühstück. 6. Tag, Jena: Durch das Gebiet der ehemaligen DDR fahren Sie nach Jena. Halbpension. 7. Tag, Jena - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

EINSTEIGEORTE Route A Kallnach*, Biel, Basel, Bern, Zürich*, Olten, Luzern Route B Kallnach*, Basel, Bern, Zürich*, Olten, Luzern

PREISE

7 Tage

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Car • 6 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 3 Abendessen • Kahnfahrt im Spreewald • Stadtrundfahrt/-gang in Dresden und Berlin • Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm -Leistungen (Reise 2) • HOTELS Sehr gute Hotels in Dresden, Berlin, Jena EINSTEIGEORTE Route A Kallnach*, Biel, Bern, Olten, Basel, Zürich* Route B Kallnach*, Bern, Olten, Basel, Zürich* *Parkmöglichkeiten

Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale.

Ernst Marti AG, 3283 Kallnach • Email: marti@marti.ch

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG

CHF 975.-

Doppelzimmer Einzelzimmer CHF 1'155.Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung CHF 25.Option: Doppelsitz zur 140.Alleinbenützung CHF CHF 125.-Zuschlag

*Parkmöglichkeiten

Reservationen: 032 391 0 222

B A B B

Doppelsitz zur Alleinbenützung


SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

Adelboden, Luzern, Wetzikon und in Kirchberg bei St. Gallen, ich bin am Jazzfestival in Cully am Genfersee gefragt.» Und beide Sängerinnen veröffentlichen am 25. März neue Musik. «Aber im 2012 werden wir gemeinsam en route sein», sagt Sina beim Lauch schnipseln. Geht das überhaupt – ein gemeinsamer Abend zwischen einer Mundartund einer Jazzsängerin? «Aber sicher. Mit Songs, witzig, abstrakt, surreal, schräg und aufregend in ihrer Art. Und im Mittelpunkt stehen selbst gedrehte Super-8- und Videofilme, die wir live vertonen», so die zwei Freundinnen unisono. «In den Filmen sind wir Hebammen oder Bondgirls und vieles andere mehr. Das Ganze wird eine Mischung sein, aus Popshow, Kabarett, Jazzabend und TrashEvent. Kurz, unser Programm wird ein eigenwilliges Multimediaspektakel. Wir freuen uns – auf die Pizza.» «Wer alleine isst, erstickt. Luigi! Vieni! A tavola!», sagt Sina. Bevor der Wirt seinem Stammgast folgt, entkorkt, kredenzt und degustiert er eine Flasche Nebbiolo und setzt sich: «Che buono», so sein Kompliment nach den ersten Pizzabissen an die zwei Walliser Powerfrauen und «Saisonküche»Köchin Janine Neininger.

Alles begann in Bochum mit Frau Gott und Frau Tod

Gefrässiges Schweigen macht sich breit. Nicht für lange. Lustvolles Geplauder setzt ein. Luigi erzählt von Stammgästen und Pizzen, von Bella Italia, von grossen Weinen und kleinen Politikern. Sina und Erika Stucky, die sich eine Ewigkeit kennen, erzählen über ihren ersten gemeinsamen Auftritt am Schauspielhaus in Bochum in Sybille Bergs Trashmusical «Helges Leben». «Sina als Frau Tod, ich als Frau Gott», sagt Stucky «das war lustig.» Wie gesagt. Ernst und Ironie liegen bei den zwei erfolgreichen Walliser Sängerinnen nahe beieinander. «Kennt ihr meine Pizza Ortolana?», fragt Luigi. Text Martin Jenni, Bilder Daniel Rihs

www.sina.ch; www.erikastucky.com www.da-luigi.ch

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Walliser Pizza Ergibt 4 Pizzas Zubereitung ca. 30 Minuten + aufgehen lassen + ca. 12 Minuten backen pro Blech Pro Person ca. 42 g Eiweiss, 33 g Fett, 110 g Kohlenhydrate, 3850 kJ/920 kcal

ZUTATEN

80 g Lauch 80 g getrocknete Aprikosen 1 säuerlicher Apfel 200 g Raclettekäse Mehl zum Auswallen 1,6 dl Passata di pomodoro 200 g geriebener Mozzarella Teig: 500 g Mehl 10 g Salz 10 g Hefe 0,3 dl Olivenöl 2,5 dl Wasser

ZUBEREITUNG

1 Für den Teig Mehl und Salz mischen. Hefe zerbröseln. Öl und Wasser beigeben. Alles ca. 10 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Mit einem feuchten Tuch bedecken und bei Zimmertemperatur um das Doppelte aufgehen lassen. 2 Lauch in zündholzgrosse, Aprikosen in feine Streifen schneiden. Apfel vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Raclettekäse in kleine Würfel schneiden. 3 Backofen auf 230 °C vorheizen. Pizzateig vierteln. Auf wenig Mehl 4 mm dünn auswallen. Auf Pizzableche oder auf mit Backpapier belegte Kuchenbleche legen. Teig mit Passata di pomodoro gleichmässig bestreichen. Beide Käse darauf verteilen. Lauch, Apfel und Aprikosen darüberstreuen. Nacheinander in der Ofenmitte ca. 13 Minuten backen. Tipp Schneller gehts mit 800 g fertigem Pizzateig.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.—


76 | Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

KLEINE KÜCHENKUNDE

Mach mehr aus Käse! Zart schmelzende Rosetten, cremige Kugeln: Aus Käse lassen sich feine Apérohäppchen zaubern. Wie, weiss Food-Redaktorin Sonja Leissing.

Käse passt zu weit mehr als nur zu Kartoffeln

Aus Frischkäseresten lassen sich mit Gemüse wie Stangensellerie, Rettich, Gurken, Tomaten, Radieschen, Kresse und frischen Kräutern wunderbare Apérohäppchen auf den Tisch zaubern. Auch Birnen, Trauben, Äpfel oder gar Aprikosen schmecken zusammen mit Weichkäse exzellent. Neue Geschmackserlebnisse warten nur darauf, entdeckt zu werden. Obwohl bei uns in der Schweiz Käse vorwiegend mit Kartoffeln oder Brot kombiniert und serviert wird, sind der Fantasie mit Weichund Frischkäse keine Grenzen gesetzt. Sie können aus praktisch allen weichen Käslein verführerische und köstliche Tapas-Variationen und Apérohäppchen kreieren.

Häppchenrezept: Schneiden Sie ein mundgerechtes Stück Roquefort ab und garnieren Sie es mit einem kleinen Stangensellerie. In der Küche: Der grün-blau marmorierte Edelschimmelkäse passt herrlich zu Pasta, in Risotto oder zu einem kurzgebratenen Stück Fleisch. Auf der typischen Käseplatte sollte er nicht fehlen.

Die Kombination von Ziegenkäse mit Honig oder Preiselbeeren, angerichtet auf einer blanchierten Selleriescheibe, bringt den Gaumen in absolute Verzückung.

Auch der Fisch tut sich gern mit Frischkäse zusammen

Mit Weichkäseresten lassen sich aber nicht nur kreative kleine Gaumenkitzler kreieren. Auch währschafte Menüs lassen sich mit Frischkäse verfeinern. Wie wärs zum Beispiel mit einem gebratenen Flunderfilet, im Ofen überbacken mit einer Mischung aus Pfefferfrischkäse und etwas Rahm? Oder Crêpes, gefüllt mit einem lauwarmen GorgonzolaMascarpone-Mousse? Doch nun noch etwas Küchenkunde: Tête-de-Moine, übersetzt Mönchskopf, ist ein zylinderförmiger, geschmierter Halbhartkäse. Er wird nicht geschnitten, sondern mit der Girolle oder der Pirouette zu feinen Käseblüten respektive Rosetten gedreht. Sein Geschmack ist aromatisch, die Konsistenz zart schmelzend. Roquefort gilt als Edelschimmelkäse, und entweder liebt oder verachtet man seinen Geschmack. Wer ihn mag, sollte ihn einmal mit Stangensellerie, Trauben und Baumnüssen kombinieren. Camembert mundet überbacken, frittiert und auch paniert fantastisch. Original-Camembert wird aus Kuhmilch hergestellt. Kräuter- und Pfeffer-Cantadou oder Frischkäse sind bei Kindern sehr beliebt. Schnell ist eine Kugel geformt, in Sesam oder mildem Paprikapulver gedreht, so sind sie der Hingucker auf jeder Apéroplatte.

Frischkäse-Kugel auf Cracker

Bild Limmatdruck AG

H

aben Sie schon einmal von Obatzda-Häppchen gehört? Nein? Dann lassen Sie es mich kurz erklären, damit Sie diese köstliche Käseverführung selbst ausprobieren können. Sie zerdrücken dafür etwas Camembert oder anderen Weichkäse mit wenig Rahmquark, geben eine kleine, fein gehackte Zwiebel dazu und rühren weiche Butter darunter. Gewürzt wird die Käsemischung mit einer Prise Kümmel, Pfeffer und Paprikapulver. Formen Sie mit zwei Teelöffeln kleine ovale Häufchen und servieren diese auf einem Kresse- oder Sprossenbeet, dazu reicht man dunkles Brot. Zugegeben, die Obatzda-Kugeln sind eher mastig und kalorienreich, aber himmlisch und ganz einfach zuzubereiten – das genaue Rezept finden Sie auf der rechten Seite.

Roquefort mit Stangensellerie

Häppchenrezept: Formen Sie aus Frischkäse (z. B. Kräuter-Cantadou) kleine Kugeln. Drehen Sie diese in feingeschnittenem Schnittlauch und servieren Sie sie auf einem salzigen Cracker oder Pumpernikelbrot. In der Küche: Aus Frischkäse lassen sich wunderbare warme Saucen für Fisch und Füllungen für Pasta machen.


SAISONKÜCHE Tête-de-Moine auf Birne

Häppchenrezept: An der Girolle — einem Hobelgerät — kleine Käserosetten schaben und auf einem Stück Birne anrichten. Mit einer halben Baumnuss dekorieren. In der Küche: Der Rohmilchkäse passt eigentlich immer. Er wird mit der Girolle geschabt. So entfaltet er sein Aroma perfekt. Probieren Sie Kartoffeltätschli mit Tête-de-MoineRöschen kurz überbacken.

Obatzda

Häppchenrezept: 125 g Camembert, 2 EL Rahmquark, eine fein gehackte Zwiebel und 30 g weiche Butter in einer Schüssel gut zerdrücken. Mit einer Prise Kümmel, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Mit zwei Teelöffeln ovale Nocken formen und auf einem Kresse- oder Sprossenbeet am besten in einem Pralinéförmchen servieren. In der Küche: Camembert ist roh ein Genuss. Er lässt sich aber auch überbacken, frittieren oder panieren. Camembert passt zu Salat und gehört auf jede Käseplatte.

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IHRE REGION MIGROS BASEL

Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

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KULTURTIPPS Joja Wendt: Im Zeichen der Lyra Sa, 2. April, 20 Uhr, Stadtcasino Basel Der sympathische Pianist erzählt eine musikalische Geschichte für Gross und Klein. Vergünstigte Karten exklusiv im M-Vorverkauf (siehe unten). Preise: Fr. 25.¬ (statt Fr. 35.¬) bis Fr. 55.¬ (statt Fr. 65.¬). Reguläre Karten bei Ticketcorner unter 0900 800 800 (Fr. 1.19/Min., Festnetztarif) oder über www.ticketcorner.ch Apassionata Sa, 2. April, 15 und 20 Uhr; So, 3. April, 15 Uhr, St. Jakobshalle Basel. Edle Pferde stehen wieder im Zentrum von Apassionata. Preise: Fr. 45.¬ (statt Fr. 55.¬) bis Fr. 110.¬ (statt Fr. 120.¬). Vergünstigte Karten exklusiv im M-Vorverkauf (siehe unten). Reguläre Karten bei Ticketcorner unter 0900 800 800 (Fr. 1.19/Min., Festnetztarif) oder über www.ticketcorner.ch Förnbacher Theater Die Migros Basel unterstützt das Theater ideell und finanziell, indem es auf viele Wiederaufnahmen sowie auf alle Vorstellungen von «Sein oder Nicht sein», «Mondlicht und Magnolien» und «Altwyyberfriehlig» vergünstigte Eintritte gewährt. Vergünstigung nur im M-Vorverkauf (siehe unten). Infos: www.foernbacher.ch Unvergünstigte Karten: 061 361 90 33 und E-Mail: info@foernbacher.ch

Migros-Vorverkauf In Basel Infoschalter Migros Claramarkt, 1. Stock Kundendienst MParc Dreispitz, 1. Stock In Füllinsdorf Kundendienst Migros Schönthal In Allschwil Kundendienst Migros Paradies Weitere Infos unter: www.migrosbasel.ch

Ein Lehrgang für alle, die Bewegung zu ihrem Beruf machen möchten.

Bewegte Ausbildung

Die Klubschule bietet eine Ausbildung zum Trainer Bewegung und Gesundheit an.

D

ie Klubschule Migros Basel bietet einen Lehrgang für den präventiven Bewegungsbereich an, in dem auch Themen wie Ernährung und Entspannung behandelt werden. Nach Abschluss stehen Tätigkeiten in den unterschiedlichsten Bewegungsangeboten für gesunde Menschen zur Auswahl.

Vielfältige Berufsaussichten für Absolventen

Eine der Interessentinnen ist Denise Müller. Sie wünscht sich eine Arbeit, bei der die Bewegung im Zentrum steht. Ihr schwebt eine Tätigkeit vor im Gymnastikraum, im Kraftraum oder besser noch in der freien Natur. Denn Denise ist kommunikativ und sportlich und weiss aufgrund ihrer Erfahrung, dass sie nicht lange im Büro still sitzen kann.

Tatsächlich würden ihr nach der Ausbildung zur Trainerin Bewegung und Gesundheit viele Möglichkeiten offenstehen. Yvonne van Randwijk, verantwortlich für den Lehrgang bei der Klubschule Migros Basel, weiss: «Diese reichen vom Fitnesscenter bis zu den Institutionen, die in der Gesundheitsförderung tätig sind.» Initiative Absolventen, die Projektarbeit suchen, hätten ebenfalls gute Perspektiven, sagt sie: «Durch die Diplomarbeit sind die Absolventen auch in Projektarbeit ausgebildet. Dadurch können sie in der betrieblichen Gesundheitsförderung mitwirken oder sich eine selbständige Tätigkeit als Instruktor aufbauen.» Für alle, die nach diesem Lehrgang weitermachen möchten, bietet die Klubschule Migros Basel Kurse an, die zu Spezialgebieten

wie Bewegungsarbeit mit älteren Menschen, Sporternährung oder zum Personal Trainer führen. Wer, wie Denise Müller, seine Eignung für den Lehrgang klären möchte, vereinbart einen Termin für ein Beratungsgespräch.

Priska M. Thomas Braun

Neustart im Mai

Infoveranstaltung: 24. März Nächste Ausbildung: Samstag, 28. Mai 2011, bis Samstag, 22. September 2012, 338 Lektionen Die Kosten betragen 9600 Franken (inkl. Prüfungsgebühren und Lehrmittel). Die Lektionen finden jeweils am Samstag von 8.30 Uhr bis 17.15 Uhr statt. Infos unter Tel. 058 575 87 15

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44. E-Mail: Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


80 | Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

Sammeln und aufbereiten Die Migros Basel schickt ihre Abfälle, die wiederverwertbar sind, an Schweizer Entsorgungsfirmen.

D

ie Filialen im Wirtschaftsgebiet der Migros Basel sortieren ihre Abfälle genauso minutiös, wie dies gewissenhafte Private in ihrem Haushalt tun. Bereits in den Filialen werden die leeren PET- von den leeren Milchflaschen getrennt; die Kartons vom Plastik; Glas von Blech; die Batterien vom Metall und die ausgedienten grossen Haushalts- von den kaputten Kompressor-Geräten, welche die Kundschaft zurückbringt. Und dies sind nur die wichtigsten Gruppen der vielen Retouren, die von den MigrosChauffeuren täglich von den Filialen in die Betriebszentrale in Münchenstein zurückgeführt werden.

Viel zu tun für die Recycling-Profis

Manfred Kobe, Logistikfachmann und Gruppenchef der Leergebinde und Retouren bei der Migros Basel, betont: «Wir sind die Sammler. Wir sammeln die Abfälle, bereiten sie auf und lassen sie den dafür spezialisierten Firmen zur Wiederverwertung zukommen.» Diese Profis, im Klartext zwei Dutzend Schweizer Unternehmen, die auf das Recycling von unterschiedlichen Abfällen spezialisiert und zum Teil schon seit Jahren Partner der Migros Basel sind, holen die Abfälle in der Betriebszentrale in Münchenstein regelmässig, zum Teil sogar täglich, ab. Abhängig von den Tarifen an der Wertstoffbörse kostet die Entsorgung einmal mehr oder weniger. Die für Laien bekanntesten Artikel, die nach Gebrauch dem Recycling zugeführt werden, sind

Die gepressten PET-Flaschen muten wie moderne Kunstwerke an.

Manfred Kobe, Gruppenchef Lagergebinde und Retouren bei der Migros Basel.

PET-Flaschen und Batterien (siehe Box).

Wertvolle Arbeit für Umwelt und Gesellschaft

Ab fünf Uhr in der Früh nehmen die Mitarbeiter der Retourenhalle der Migros Basel den Rückschub aus den Filialen entgegen, die sie noch am gleichen Tag zum Abtransport in die Wiederverwertung aufbereiten. Bis auf eine Frau, die für den administrativen Teil zuständig ist, arbeiten nur Männer in diesem fordernden Job. Manfred Kobe ist stolz auf seine 24 Leute verschiedener Nationalitäten. Sie erbringen tagtäglich ihre Leistung beim Ausladen, Sortieren, Aufbereiten und Einladen: «Indem wir regelmässig informieren, wie die Retouren verwertet werden, wissen alle, dass sie eine

Entsorgung von Batterien

In der Schweiz werden pro Jahr 120 Millionen Batterien verkauft. Die Kundschaft führt zwei Drittel der ausgedienten Batterien dem Recycling zu. Die Migros Basel sammelt die retournierten Batterien und gibt sie weiter an die Sonderverwertungs-AG Sovag in Schönenwerd, die mit der Batrec zusammenarbeitet. Seit knapp zehn Jahren wird auf Batterien und Akkus eine obligatorische vorgezogene Entsorgungsgebühr (VEG) erhoben. Damit wird der Entsorgungsprozess von gebrauchten Batterien und Akkumulatoren finanziert. Details zum Recycling von Batterien: www.batrec.ch

für Umwelt und Gesellschaft wertvolle Arbeit leisten. Dieses Bewusstsein unterstützt sicher auch die gute Kollegialität, die das Team zusammenhält.» Manfred Kobe ist seit 1996 Gruppenchef Leergebinde und Retouren bei der Migros Basel. Neben der Teamfähigkeit freut er sich auch über die Lernfähigkeit seiner Leute.

Da die Verteilzentrale der Migros Basel über einen eigenen Anschluss an die Bahn verfügt, werden beinahe die Hälfte aller Gebinde und Abfälle auf der Schiene transportiert. Zu den Partnern, welche die Retouren der Migros Basel wiederverwerten, zählen zwei Dutzend Entsorgungsfirmen, die alle in der Schweiz ansässig sind.


IHRE REGION MIGROS BASEL

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Einleuchtend — auf einen Blick

Beispiele, die den nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen aufzeigen.

PET — die perfekte Getränkeverpackung

Obwohl Recycling heutzutage in aller Munde ist, werden die damit verbundenen Leistungen erst fassbar, wenn man die grossen Abfallmengen sieht, die in einer modernen Konsumgesellschaft tagtäglich anfallen. Text und Bilder: Priska M. Thomas Braun

Ö

kologie betrifft die unterschiedlichsten Bereiche jedes modernen Unternehmens. So steht Umweltverträglichkeit auch bei der Migros Basel im Zentrum der Bau- und Expansionsprojekte, der Ladeneinrichtungen und der Logistik. Zusammen mit der Nachhaltigkeit reicht sie von den umweltfreundlichen Quellen, aus denen die Energie gewonnen wird, bis zum Energiesparen dank moderner Technologien und effizienter Arbeitsabläufe.

Franken investiert. Viele der aufmerksamen Besucherinnen und Besucher reagierten äusserst positiv auf die zeitgemässe Neuerung, sagt Chef-Gärtner Eric Ribstein. Neben den umwelttechnischen Vorteilen gefallen ihm und seinem Team die neuen Leuchten nicht nur, weil sie schön anzusehen sind, sondern auch weil sie

Die neuen Parkbewohner: stromsparende Lichteulen Bilder: Priska M. Thomas Braun, Anton A. Schnyder

PET (Polyethylentherephtalat) hat sich als ideale Getränkeverpackung erwiesen, weil es leicht, bruchsicher und hygienisch ist. PET besteht aus Erdöl. Aus 1 Liter Erdöl entstehen etwa ein Dutzend Getränkeflaschen. Bei deren Produktion kann 60 Prozent Energie gespart werden, wenn die Flaschen wiederverwertet werden. Eine neue Flasche kann bis zu 80 Prozent aus rezykliertem PET bestehen. Nebst neuen Flaschen entstehen aus wiederaufbereitetem PET auch Folien, Verpackungen und Textilien wie zum Beispiel Faserpelz. Details zum Recycling von PET: www.petrecycling.ch

Im Park im Grünen Münchenstein: Die neuen Lichteulen sind formschön und entsprechen dem neusten Stand der LED-Technologie.

Wer nach Einbruch der Dunkelheit durch den Park im Grünen in Münchenstein geht, hat sicher bemerkt, dass die konventionellen Leuchten seit Herbst 2010 durch sogenannte Lichteulen, den neusten Stand der LED-Technologie, ersetzt wurden. Diese neuen Leuchten, die auf die vormaligen Kandelaber gebaut wurden, stammen von der Schweizer Firma Brüco-Swiss AG. Die Migros Basel hat für die neue Beleuchtung des gesamten Parks, die nur noch halb so viel Strom verbraucht wie zuvor, rund 85 000

Auf dem Dach des MParc Dreispitz Basel: Hanspeter Wüthrich vor der Fotovoltaik-Anlage, die auf der hinteren Seite der Medienwand installiert ist.

dank ihrer Langlebigkeit bedeutend weniger Unterhalt erfordern.

Glastüren helfen beim Energiesparen

Ein weiteres Beispiel des nachhaltigen Energiesparens sind die Glastüren der Kühlmöbel in den neu sanierten Filialen. Vom abgepackten Fleisch und der Charcuterie über portionierten Fisch und frisches Geflügel bis zu Backwaren und Convenience-Produkten werden neu viele Artikel in Selbstbedienung in geschlossenen Kühlregalen angeboten. Die neuen Glastüren halten die Kälte dort, wo sie benötigt wird, und tragen dazu bei, dass die Kundschaft vor den Auslagen verweilen kann, ohne zu frieren. Hanspeter Wüthrich ist Leiter Technik bei der Migros Basel. Als weiteres der vielen für die interessierte Kundschaft einleuchtenden Beispiele im Energiebereich nennt er die neue Fotovoltaik-Anlage im MParc Dreispitz Basel. Sie wurde im Herbst 2010 auf der hinteren Seite der imposanten, von weit her erkennbaren Medienwand installiert. Priska M. Thomas Braun


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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

IN FORM

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PSYCHOLOGIE

Das Hirn schläft nicht

Wer ist hier der Boss?

Schon Babys halten grosse Menschen für überlegen. Das Tierreich lässt grüssen.

Bilder Getty Images (2), Westend61/Keystone (1)

Im Schlaf trennt das Hirn Nützliches von Unnötigem. Weshalb wir überhaupt Schlaf brauchen, ist noch weitgehend ungeklärt. Nun haben Lübecker Forscher einen Grund entdeckt: Während wir schlummern, sortiert das Hirn die Flut an Informationen, die uns täglich überschwemmt. Es trennt Nützliches von Unnötigem und speichert schliesslich nur als Erinnerung ab, was als wichtig bewertet wird. Gut zu wissen: Was behalten werden soll, können wir beeinflussen. Und zwar, indem wir uns bewusst machen, welche Informationen wir erneut brauchen. Beim Lübecker Versuch erinnerten sich die Teilnehmer klar besser an das, was sie tags zuvor als wichtig eingestuft hatten.

Ein älterer Bruder tut gut, denn Grösse heisst auch Schutz.

Quelle: www.wissenschaft.de

ONLINE-UMFRAGE: SEX & LIEBE

Geselligkeit stärkt Paare So sehr ineinander verliebt, dass man keine anderen Menschen braucht? br Diese Haltung kann ins Auge gehen. Denn Pärchen, di sich abschotten, setzen ihre Beziehung aufs Spiel, wie eine die St Studie des Instituts für Psychologie der Wayne State University im amerikanischen Detroit zeigt. Umgekehrt haben laut den Wi Wissenschaftern Paare, die oft mit anderen Paaren ausgehen oder en enge Kontakte pflegen, stabilere und tiefere Beziehungen.

Stärkt die Partnerschaft: Oft mit anderen Paaren ausgehen.

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reffen in einem Trickfilm zwei verschieden grosse Figuren aufeinander, erwarten Kinder, dass die kleine Figur ausweicht, um der grossen Platz zu machen. So reagieren bereits Babys im Alter von zehn Monaten, wie Psychologen der amerikanischen Harvard University beobachtet haben. Tritt der umgekehrte Fall ein, und die grosse Figur macht der kleineren Platz, reagieren die Kleinen mit Erstaunen. Babys haben offenbar ein Gespür für soziale Rangordnungen. Und die sind nicht nur im Tierreich von der Grösse abhängig wie ein Beispiel zeigt: Könige und Herrscher sitzen für gewöhnlich auf einem erhöhten Thron, tragen Krone, Kleidung und Schuhwerk, die sie grösser erscheinen lassen.

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86 | Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

SCHAUPLATZ

hmte n Film en, Viele Schweize r Orte und Regi onen habe n berü Büch ern oder Mus ikstü cken eine n Hint ergr und, stell t eine Heim at gege ben. Zwö lf dies er Scha uplä tze das Migros-M agaz in im Lauf dies es Jahres vor.

ied-Hit Guggisberglied, Schweizer Vol.ksl / Satz Carl

Komponist: trad Munzinger Entstehung: erstmals erwähnt 1741 Version Stephan Eicher: 1989 Veröffentlichung: als Single und auf der CD «My Place» Produktion: Stephan Eicher,

Dave Allen tember 1989) Hitparade: 9 Wochen (Juli bis Sep Gitarre ang, Musiker: Stephan Eicher: Ges ne Violi : Jackie Norrie, Veronique Gilis sy: Cello Yves Cor tvrint: Viola, Jean-Paul Des Moondog: Bongos

S Vreneli ab em Guggisbärg

Dort, wo das wohl älteste und schönste, aber auch das traurigste Schweizer Volkslied seinen Ursprung hat, sind wir mit Langlaufskiern auf die Loipe: im Gantrischgebiet, der Heimat von Vreneli und Hansjoggeli.

I

st sie wahr, die Liebesgeschichte vom Vreneli ab em Guggisbärg und Simes Hansjoggeli änet em Bärg? Zweifler gibt es immer. Und dass die Wissenschaft gerade die romantischsten Vorstellungen gerne zerstört, wissen wir auch.

So verwundert es nicht, dass es etwa Musikethnologen gibt, die vom Wahrheitsgehalt des «Guggisbergliedes» nur wenig halten. «Auf jeden Fall hat das Lied für die Menschen hier in der Region eine wichtige Bedeutung», sagt Lydia

Bucher. Die 78-jährige Guggisbergerin erhielt die Vreneli-Geschichte von ihrem Grossvater und von ihrem Vater mündlich überliefert und suchte in jahrelanger Arbeit in alten Gemeindebüchern nach schriftlichen Hinweisen dafür.

«S isch äben e Mönsch uf Ärde – Simelibärg! Und ds Vreneli ab em Guggisbärg und ds Simes Hansjoggeli änet em Bärg. S isch äben e Mönsch uf Ärde, dass i möcht bin ihm sy.» Einmal gehört, bringt man die Melodie kaum mehr aus


BESSER LEBEN OUTDOOR

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Unterwegs in der Loipe (von vorne nach hinten: Eila, Maja, Üsé) im Gantrischgebiet bei mystischer Stimmung — passend zum melancholischen Guggisberglied.

dem Kopf. Auch uns verfolgt das Lied bis auf die Langlaufloipe – mal summt es die 13-jährige Eila, dann pfeifen es ihre Grosseltern Paul (70) und Maja (67). Hier im Gantrischgebiet, das in den Berner Voralpen zwischen Thun und

Fribourg liegt, werden täglich 45 Kilometer Loipe gespurt. Vom Restaurant Selital geht es im klassischen Langlaufstil gleich bergauf. Oberschenkel-, Arm- und Brustmuskulatur werden gefordert. Bei der Schutzhütte biegen

wir rechts ab, jetzt wird es flacher und mit wenig Kraftaufwand kommen wir schnell vorwärts. Einige Minuten später folgt eine weitere Steigung – einen Hang hinauf, wo der Sturm Lothar am 26. Dezember 1999 besonders massiv gewü-

tet und abgeholzt hat. Bewusst wurde hier weder aufgeräumt noch aufgeforstet. Und es ist eindrücklich zu sehen, wie die Natur sich seither wieder zurückgekämpft hat. Oberhalb des Weilers Ottenleuebad bie-


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BESSER LEBEN OUTDOOR

Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

passt. Eine Melodie, die schon etliche Schweizer Künstler ergriffen und zu einer eigenen Version des Liedes inspiriert hat: etwa den Sänger Beat Kaestli zu einer JazzNummer, die Sängerin Christine Lauterburg zu einer Techno-Version und allen voran natürlich Stephan Eicher zu seiner Popballade. Dank Eicher schaffte es das Guggisberglied 1989 sogar in die vorderen Plätze der Hitparade. «Ja, das Lied erlebt seit Längerem eine richtige Renaissance», sagt Lydia Bucher.

Zwangsheirat war auch bei uns gang und gäbe

Die 78-jährige Vreneli-Kennerin Lydia Bucher im Vreneli-Museum von Guggisberg.

tet sich uns ein Panorama zu den schönen Gipfeln der Zweitausender Ochse, Bürgle, Gantrisch und Nüneneflue und östlich zur senkrechten Wand der Schrattenflue im Emmental.

Ds Vreneli tanzt Techno und swingt zu Jazzrhythmen

Rast bei einer Blockhütte im Langlaufgebiet.

Nur wenig Sonnenlicht dringt durch die graue Wolkendecke – die Gipfel und der teilweise schneefreie Talboden liegen im Zwielicht. Eine Stimmung, die bestens zur schwermütigen Melodie in Moll des Guggisbergliedes

Unzählige Male hat die 78-Jährige die Vreneli-Geschichte, die sich ums Jahr 1660 zugetragen haben soll, schon erzählt. Sie handelt von einer Liebe, die nicht hat sein dürfen – klassischer Stoff also, wie man ihn auch von Shakespeares «Romeo und Julia» kennt. Das hübsche junge Bauernmädchen Vreneli aus Guggisberg sollte mit einem älteren, reichen Bauernsohn verheiratet werden, damit die benachbarten Höfe hätten zusammengeführt werden können. Doch Vreneli hatte ihr Herz bereits an Simes Hansjoggeli verloren, der änet em Berg, auf der Schattenseite des Guggershorns (Simelibärg), im Weiler Walehus wohnte. «Mit em chline Schattsite-Burli hets e Schleglete geh», erzählt Bucher. Im Streit geht der reiche Bauernsohn zu Boden und bleibt bewusstlos liegen. Hansjoggeli meint, ihn umgebracht zu haben, und flieht in fremde Kriegsdienste ins Ausland. Wir machen uns auf den Rückweg, vorbei an einem gurgelnden Bächlein den Hang hinunter, eine leichte Steigung hinauf, und bald folgt die finale Abfahrt zum Restaurant Selital. Möglichst locker und leicht in den Knien versuchen wir die Balance zu halten, während unsere Schuppenskier hörbar in der Schneespur surren. «U mahn er mir nit wärde, vor Chummer stirben i. U stirben i vor Chummer, so leit me mi i ds Grab.» Vreneli will gemäss Text also vor Kummer sterben, wenn sie Hansjoggeli nicht haben kann. Tatsächlich soll Vreneli sehr jung gestorben sein. Vor Kum-


Wandererlebnis in der Südtoskana

Traumstrände und felsige Höhen

Unbekannte Landschaften in Italien

Die Perle des Tyrrhenischen Meeres

Massa Marittima – eine mittelalterlich geprägte Stadt ■ Skulpturenpark «Giardino dei Tarocchi»

Unvergleichliche Landschaften ■ Echtes Wanderparadies ■ In türkisfarbenen Buchten baden

Tyrrhenische und ionische Küstengebiete ■ Wandern im Aspromonte Nationalpark ■ Wilde Bergwelt mit Mittelmeervegetation

Maremma ■

1. Tag: Hinfahrt Schweiz–Castiglione della Pescaia. 2. Tag: Massa Marittima. Heute besuchen wir die Stadt Massa Marittima. Nachmittags wandern wir durch Wälder, Felder und Weinreben. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 3. Tag: Von Ansedonia nach Capalbio / «Giardino dei Tarocchi». Wir wandern zu den Resten des etruskischen Hafens von Cosa. Nachmittags Fahrt zum berühmten Skulpturenpark von Niki de Saint Phalle. Wanderzeit ca. 2 Stunden. 4. Tag: Naturpark der Maremma. Im Naturpark Maremma schweift unser Blick über eine einzigartige, wilde Landschaft. Wanderzeit ca. 4 Stunden. 5. Tag: Wanderung auf typischem Weg der toskanischen Küste. Besuch des Marktes in Grosseto. Anschliessend Wanderung entlang der toskanischen Küste. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 6. Tag: Höhenwanderung von Gavorrano nach Scarlino. Interessante Wanderung zwischen Eichen- und Kastanienbäumen zur Burg von Scarlino. Wanderzeit ca. 3 ½ Stunden. 7. Tag: Rückfahrt in die Schweiz. Programmänderungen vorbehalten!

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Daten und Preise Fr. Teilnehmerzahl min. 14 Pers./max. 30 Pers. Sonntag – Samstag 01.05.11–07.05.11 08.05.11–14.05.11 1395.– 15.05.11–21.05.11 22.05.11–28.05.11 1395.– 04.09.11–10.09.11 1495.– 18.09.11–24.09.11 25.09.11–01.10.11 1395.– 02.10.11–08.10.11 09.10.11–15.10.11 1395.– Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Unterkunft im Mittelklasshotel Riva del Sole in Castiglione della Pescaia, Basis Doppelzimmer Halbpension, zusätzlich 1 Mahlzeit Alle aufgeführten Wanderungen, Ausflüge, Eintritte und Besichtigungen IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 215.– Annulierungskosten- und Assistance Versicherung 40.– Wander-Informationen Wanderungen mittel. Ihr Ferienhotel In Castiglione della Pescaia befindet sich das gute Mittelklasshotel Riva del Sole (off. Kategorie 4 Sterne) mit Privatstrand. 

Sardinien

1. Tag: Hinflug Zürich–Olbia. 2. Tag: Monte Limbara. Der Monte Limbara ist das drittgrösste Massiv Sardiniens. Wir geniessen die herrliche Aussicht über Nordsardinien mit all seinen Dörfern. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 3. Tag: Capo Testa. Über Stock un Stein wandern wir an der zerklüfteten Felsküste entlang. In einem Agriturismo lassen wir uns mit landestypischen Spezialitäten verwöhnen. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 4. Tag: Cala Gonone–Cala di Luna. Am Golf von Orosei zeigt sich Sardinien von geradezu verschwenderischer Schönheit. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 5. Tag: Isola Caprera. Auf den Spuren des italienischen Nationalheldens Giuseppe Garibaldi geniessen wir ein Bade-Picknick. Wanderzeit ca. 2 Stunden. 6. Tag: San Pantaleo. Wir wandern auf naturbelassenen Wegen durch herb duftende Macchia und Niederwald. Wanderzeit ca. 3½ Stunden. 7. Tag: Capo Figari. Aussichtsreiche Wanderung und sardisches Mittagessen am Strand. Wanderzeit ca. 1½ resp. 3½ Stunden. 8. Tag: Rückflug Olbia–Zürich. Programmänderungen vorbehalten!

8 Tage gemäss Programm

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Unsere Leistungen ■





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Teilnehmerzahl mind. 12 Pers./max. 25 Pers. Samstag–Samstag 07.05.–14.05.11 14.05.–21.05.11 2290.– 10.09.–17.09.11 17.09.–24.09.11 2290.–





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Auf Napoleons Spuren Kontrastreiches Inselparadies ■ Familiäres Hotel direkt am Meer gelegen

1. Tag: Hinflug Zürich–Lamezia Terme. 2. Tag: Monte Poro. Wir steigen auf über Felder und Weiden mit herrlicher Aussicht auf Capo Vaticano und das Meer. Wanderzeit ca. 4 Stunden. 3. Tag: Mühlen und Sarazenentürme. Die heutige Wanderung führt uns ins Flusstal, an einem Wildbach entlang bis zu einer alten, noch funktionstüchtigen Mühle. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 4. Tag: Pietra Cappa. Heute wandern wir auf der ionischen Seite Kalabriens. Unterwegs verpflegen wir uns mit einem Picknick. Wanderzeit ca. 5 Stunden. 5. Tag: Monte S. Elia. Diese Wanderung bietet ein grossartiges Panorama auf der tyrrhenischen Seite Kalabriens. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 6. Tag: Galasia-Wasserfälle und Monte Tre Pizzi. Nochmals steht eine spektakuläre Wanderung im Aspromonte Nationalpark an. Wanderzeit ca. 4 Stunden. 7. Tag: Tropea. Vormittags besuchen wir den Markt von Tropea mit genügend Zeit zum Einkaufen und Verweilen. 8. Tag: Rückflug Lamezia Terme–Zürich.

1. Tag: Hinfahrt Schweiz–Piombino, Fährüberfahrt nach Elba. 2. Tag: Wanderung Capoliveri. Abwechslungsreiche Rundwanderung mit wunderbarem Überblick über die buchtenreiche Insel. 3. Tag: Rio nell’Elba. Vom Nachbardorf aus wandern wir über einen aussichtsreichen Grat zu einem idyllisch gelegenen Bergdorf. Typisches Mittagessen. 4. Tag: Monte Capo Stella. Unsere Küstenwanderung im Naturschutzgebiet zeigt uns die ganze Schönheit der Insel mit herrlichen Blicken aufs Meer. Anschliessend gönnen wir uns ein Bad in der Sandbucht von Marina di Campo. 5. Tag: Capo d’Arco. Eine eindrückliche Küstenwanderung führt uns von Bucht zu Bucht. Am Nachmittag lockt ein reizvoller Hafenort. 6. Tag: Napoleon – Mittelelba. Heute wandern wir auf einem Teilstück des elbanischen Weitwanderweges. Wir wandern durch die sanften, grünen Höhenzügen Elbas zur ehemaligen Sommerresidenz von Napoleon. Am Nachmittag besichtigen wir den Hauptort Portoferraio. 7. Tag: Rückfahrt in die Schweiz.

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Daten und Preise Fr. Teilnehmerzahl min. 12 Pers./max. 20 Pers. Sonntag–Sonntag 24.04.11–01.05.11 15.05.11–22.05.11 1890.– 02.10.11–09.10.11 16.10.11–23.10.11 1890.– Unsere Leistungen Charter- oder Linienflüge gemäss Programm Flughafentaxen Begleitbus für Ausflüge und Transfers Unterkunft im Mittelklasshotel Solemare in Capo Vaticano, Basis Doppelzimmer Halbpension, zusätzlich 2 Mahlzeiten Alle aufgeführten Wanderungen, Ausflüge, Eintritte und Besichtigungen Lokale Schweizer Reiseleitung und Wanderführung Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 180.– Annulierungskosten- und Assistance Versicherung 62.– Wander-Informationen Wanderungen mittel. Ihr Ferienhotel Wir wohnen im Mittelklasshotel Il Gabbiano (off. Kategorie 4 Sterne) direkt am Strand in Ricadi. Alle Zimmer sind mit Bad oder Dusche/ WC, Balkon oder Terrasse ausgestattet. 

 



 







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Ihr faszinierendes Reiseprogramm vom 21. Oktober bis 11. November 2011 21.10.11: Schweiz – Livorno (Italien). Am späten Abend Abfahrt mit dem Extrabus von Ihrem gewählten Einsteigeort. 22.10.11: Livorno – Einschiffung. Frühmorgens Ankunft in Livorno. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem Bummel in der hübschen Altstadt. Am Nachmittag Einschiffung und um 18.00 Uhr sticht die MSC Sinfonia in See. 23.10.11: Villefranche/Nizza (Frankreich). Nizza ist eine der bekanntesten Hafenstädte an der Côte d‘Azur. Flanieren Sie entlang der weltberühmten Uferpromenade oder besuchen Sie die malerische Altstadt. 24.10.11: Valencia (Spanien). Entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten von Spaniens drittgrösster Stadt. 25.10.11: Gemütlicher Tag auf See. 26.10.11: Casablanca (Marokko). Heute legt die MSC Sinfonia im grössten Hafen Nordafrikas an. Wir empfehlen Ihnen einen Ausflug nach Fes, die besterhaltene kaiserliche Stadt. 27.10.11: Agadir (Marokko). Agadir hat sich von einer einst kleinen Hafenstadt zum schönsten und beliebtesten Badeort Marokkos entwickelt. Ein Ausflug führt Sie in die «rosafarbene Stadt» Taroudant im Anti-Atlas-Gebirge. 28.+29.10.11: Zwei erholsame Tage auf See. 30.10.11: Dakar (Senegal). Die senegalesi-

sche Hauptstadt Dakar ist vor allem bekannt als Zielort der Rallye Paris-Dakar. Auf einer Stadtrundfahrt lernen Sie die wichtigsten Gebäude der Stadt und die farbenfrohen afrikanischen Märkte kennen. 31.10.-5.11.11: Auf See in südlicher Richtung. 6.11.11: Walvis Bay (Namibia). Die Lagune der namibischen Hafenstadt Walvis Bay ist ein einzigartiges Vogelparadies. Mit etwas Glück sehen Sie auf einer Bootstour auch Robben und Delfine. 7.11.11: Auf See. 8.11.11: Kapstadt (Südafrika). Heute Mittag erreichen Sie Kapstadt, das legendäre Traumziel am südlichen Zipfel von Afrika. Ausschiffung und kurze Stadtrundfahrt. Übernachtung in Kapstadt. 9.11.11: Kapstadt – Tafelberg und Kap der Guten Hoffnung. Ein weiterer Höhepunkt Ihrer Reise ist sicher der Besuch des Tafelbergs. Fahrt zum Naturreservat Kap der Guten Hoffnung. Am Nachmittag Besuch einer Pinguin-Kolonie (inkl. Mittagessen). 10.11.11: Kapstadt – Rückflug. Besuchen Sie heute den einmaligen Botanischen Garten Kirstenbosch (fakultativ). Anschliessend Degustation auf einem Weingut. Nach dem Mittagessen Fahrt zum Flughafen für den

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BESSER LEBEN OUTDOOR

Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

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Die Grosseltern Paul und Maja mit Enkelin Eila oberhalb von Ottenleuebad.

mer? Für Lydia Bucher ist klar: «Wer seelisch leidet, ist auch anfälliger für Krankheiten.» Bestärkt in ihrer Meinung wird Lydia Bucher durch Dokumente, die sie nach langjähriger Suche in den Gemeindebüchern fand: Erstens gebe es einen Eintrag des Pfarrers Kuhn von Sigriswil BE von 1812, der dort bestätige, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruhe. Ausserdem hat sie in einer Einwohnerzählung von damals und in Guggisberger

Kirchendokumenten einen Hans Jacob Binggeli, Sohn des Simon Binggeli, aus Walehus gefunden. Der Übername «Simes Hansjoggeli» kommt von daher, dass damals und zum Teil sogar heute noch der Vorname des Vaters vorangestellt wird (Simes für Simon).

Für die Einheimischen ist die Geschichte so passiert

Jedenfalls ist Hansjoggeli wieder aus der Ferne zurückgekehrt, nachdem er erfahren hat, dass er

seinen Nebenbuhler gar nicht umgebracht hat. Zu spät aber, wie auch die letzte Strophe des Lieds erzählt: «Das Mühlirad isch broche, mys Lyde das het es Änd.» Vreneli ist gestorben, noch bevor Hansjoggeli zurückkehrte. «Er selbst starb gemäss den Aufzeichnungen im Totenrödel im Jahr 1736 mit 92 Jahren, für damalige Zeiten unglaublich alt», erzählt Lydia Bucher. Dass es Leute gibt, die trotz Buchers intensiven Nachforschungen zum realen

Hintergrund des Guggisberglieds zweifeln, kümmert sie wenig. «Für uns hier hat sich die Geschichte so zugetragen.»

Text Üsé Meyer Bilder Tina Steinauer

www.migrosmagazin.ch Der Naturpark Gantrisch hat sich für das Label Schweizer Pärke beworben. Weitere Infos dazu.

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Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

Mut zum Flop

Was tun bei Angst vor Misserfolg?

In Fettnäpfchen tritt man auf Schritt und Tritt. Halb so wild. Wer aber aus Angst vor Blamagen Chancen vorbeiziehen lässt, schadet sich mehr, als er sich nützt.

J

eder Peinlichkeit wohnt eine sich irgendwo dazwischen, nimmt Erleuchtung inne», schreibt den Tritt ins Fettnäpfchen gelasHans Magnus Enzensberger in sen und verfügt über eine gesunde seinem neuen Buch «Meine Lieb- Portion Selbsthumor. Es wäre lings-Flops». Da mag er recht ha- doch schade, wenn man aus ben. Zuvor aber leuchtet vor allem Angst vor Fehlern Chancen an das Gesicht. Dann nämlich, wenn sich vorbeiziehen liesse. die Schamröte in den Kopf steigt, wenn man wieder einmal – phy- Das Geheimnis liegt darin, sisch oder verbal – vor aller Augen es trotzdem zu tun gestolpert ist. «Das passiert fast Aber: «Man muss sich so verhaljedem», sagt Psychologe René ten, wie es der eigenen PersönProyer (35) von der Universität lichkeit entspricht, sonst ist man Zürich. Bei einer Befragung unglaubwürdig», sagt René Proyder Hochschule gaben zwei er. Der Psychologe empfiehlt, seiDrittel an, sich erst kürzlich ne Grenzen im privaten Rahmen blamiert zu haben. auszuloten und sich selber nicht Die Angst, ausgelacht zu ganz so ernst zu nehmen. Sein werden, lauert in jedem, aber Rezept: Mehr Selbstsicherheit gewinnen und, danicht jeder geht damit gleich um. rauf aufbauend, Sehr verletzliche einen spieleriMenschen bezieschen Umgang hen jedes Lachen mit peinlichen in der UmgeSituationen entwickeln. bung auf sich Die Abteilung für PersönlichEin zu gerinund fühlen sich keitspsychologie und gedemütigt. Das ges SelbstwertDiagnostik am Psychologiandere Extrem gefühl ist laut schen Institut der Universität sind die soder deutschen Zürich sucht Freiwillige für genannten KlasPsychotherapeueine Online-Umfrage. senkasparn, die tin Doris Wolf Prof. Willibald Ruch und René sich absichtlich (57) die Ursache Proyer forschen zum zum Narren mafür die ausgeThema «Freude und Furcht chen und die prägte Angst vor im Zusammenhang mit dem Aufmerksamkeit einer Blamage. Ausgelachtwerden». geniessen. «Wichtig ist, sich Teilnahme an der Studie unter: Idealerweise so zu nehmen, www.surveymonkey.com/s/migros befindet man wie man ist»,

Teilnehmer für Studie gesucht

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empfiehlt die Verfasserin mehrerer Lebensratgeber. Das Geheimnis liege darin, «trotzdem vorwärts zu gehen». So komme man vielleicht eines Tages besser klar mit dem Risiko, sich blosszustellen – und zu erkennen, dass Fehler menschlich sind und uns sogar sympathisch machen. Text Renate Sturzenegger Illustration Christian Lindemann

www.migrosmagazin.ch Kaum wurde etwas Peinliches gesagt, schiesst die Röte ins Gesicht. Aber wieso eigentlich?

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BESSER LEBEN GARTEN

Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

MEIN GARTEN

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Wenn die Flora erwacht

Mit milden Temperaturen weckt der diesjährige Winter nicht nur die Pflanzen, sondern auch den Gärtner in uns. Zu Recht. Es gibt viel zu tun. Gartenexpertin Haia Müller gibt die Tricks der Leserinnen weiter.

Bild Getty Images

Hausmitteli zum Zweiten Vor Kurzem habe ich hier über Eierschalen, Hundehaare und Milch geschrieben, die sich offenbar als Gratisdünger bewährt haben. Dies hat wiederum einige Leserinnen angeregt, mir ihre bewährten Tipps und Tricks zu verraten, die ich hiermit — ganz ohne Gewähr — weitergebe. Heidi R. beispielsweise kuriert ihre pilzbefallene Blumenerde mit Aspirin. Ein bis zwei Tabletten in Wasser auflösen und die Pflanzen damit giessen. Sabine M. rückt Spinnmilben mit einer Lösung von drei Tropfen Lavendelöl auf ¼ Liter Wasser zu Leibe. Die Pflanzen sollten damit täglich besprüht werden. Erika M. legt ein Apfelstücklein unter die Orchideen, die diese Behandlung mit üppigen Blüten verdanken. Mein Hund Sari wird hingegen wenig Freude haben am Rat von Christina W., die Zimtstangen oder Zitronenschale dort vergräbt, wo Tiere gerne graben. Ausprobieren werde ich das Mittelchen von Elvira B. Gegen Löwenzahn zwischen den Gartenplatten empfiehlt sie, etwas Salz in die Mitte der Pflanze zu geben. Das zerstöre sie samt Wurzeln. Wenn das hilft, kriegt sie von mir einen Blumenstrauss. Wenn nicht, habe ich den Löwenzahnsalat immerhin schon vorgewürzt.

A

lle warnen, der Winter schlage dann im Frühling nochmals richtig zu. Und wahrscheinlichwerdendieMiesmacher auch recht bekommen. Trotzdem juckt es Gartenfreunde bei diesen warmen Temperaturen, sie wollen Hand anlegen. Und tatsächlich: Es gibt schon allerlei zu tun.

Winterschnitt Obstbäume, Beerenstauden, Blütensträucher werden während der Winterruhe geschnitten. Wer sich nicht gut auskennt, sollte bei Obstbäumen den Fachmann zu Rate ziehen. Blühfaule Sträucher hingegen kann man mit einem beherzten Schnitt leicht selber zu mehr Flor anregen. Dazu müssen sie verjüngt und ausgelichtet werden. Man entfernt dafür die ältesten Triebe ganz, das regt zu neuem Austrieb an. Zudem wird das Innere des Strauchs ausgelichtet, damit wieder genügend Licht und Luft den Strauch durchfluten.

Aufräumen

Wer im Herbst die Gräser und die Samenstände an den Stauden stehen gelassen hat, darf jetzt zur Schere greifen. Das schafft Platz für den frischen Austrieb. Da die Halme und Samenkapseln manchem Nützling als Winterwohnung dienen, ist es aber besser, die abgeschnittenen Teile auf einem Haufen noch eine Zeit lang zwischenzulagern, damit der Winterschlaf des Kleingetiers nicht gestört wird.

Antreiben

Knollenbegonien gehören zu den attraktivsten Schattenpflanzen. Jetzt ist der Moment, sie anzutreiben. Dazu legt man sie dicht an dicht in eine Holzkiste mit frischer Blumenerde, die Einbuchtungen der Knollen müssen oben liegen. Warm stellen und regelmässig giessen. Sobald sich die ersten kräftigen Triebe zeigen, können

Überlebenshilfe für Frühaufsteher

Krokusse, Traubenhyazinthen oder die kleinblütigen Narzissen «Tête-à-tête» sind beliebte Frühblüher und haben jetzt Saison. Die Zwiebelpflanzen sind vorgetrieben, sonst würden sie nicht jetzt schon blühen. Sind die Blumen verwelkt, kann man sie samt Topfballen im Garten auspflanzen. Am besten hebt man ein kleines Loch aus, in das man etwas Humus oder gut verrotteten Kompost gibt. Da die Zwiebeln im Topf meist nur oberflächlich aufgesetzt sind, muss das Pflanzloch tiefer gegraben werden, denn im Freien müssen die Zwiebeln ganz mit Erde bedeckt sein.

die Begonien in Balkonkistli oder Töpfe umgesiedelt werden.

Aussäen

Säen ist wohl die hoffnungsvollste Beschäftigung für Gärtner. Die Arbeit weckt blühende Fantasien, die Auswahl an Samen für Sommerflor und Gemüse ist gigantisch. Damit aus den winzigen

Sämlein eines Tages stattliche Pflanzen wachsen braucht es Geduld und viel Aufmerksamkeit. Verwenden Sie unbedingt Aussaaterde. Sie ist nährstoffarm, damit die Winzlinge nicht gleich überfuttert werden, und ausserdem sterilisiert, damit keine Schädlinge den Kleinen zusetzen. Haia Müller


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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

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Neuer Löwe mit alten Tugenden: entspanntes Gleiten in bestem Komfort.

Eleganter Raumgleiter

Nach sieben Jahren erneuert Peugeot seine Mittelklassebaureihe — auf 407 folgt 508. Die höhere Zahl ist Programm: Der Neue ist grösser und feiner.

U

rsprünglich wollte Peugeot mit dem neuen 508 zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Ab März sollte er das Mittelklasseauto 407 und die bei uns eher glücklose Oberklasselimousine607ersetzen.Inzwischen verrät Peugeot aber, bald einen 607-Nachfolger lancieren zu wollen. Dennoch dürfte der als Berline (Limousine) und SW (Kombi) lieferbare 508 manch bisherigen Oberklassefahrer überzeugen. Schnittig und aerodynamisch sieht er aus. Entsprechend flott meistert er die Kurven. Trotzdem bleibt der jüngste Wurf von Peugeot den landestypischen Tugenden treu: Seine Domäne ist das entspannte Gleiten in bestem Komfort. Innen sieht alles schick aus, fühlt sich edel an und ist qualitativ prima – hier hat sich Peugeot in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Wünschen würde man sich etwas simplere Multimediamenüs. Nichts zu kritisieren gibt es am verbesserten Raumangebot und an Details wie dem optiona-

len Plexiglasscheibchen vor der Frontscheibe, auf der die Tachoanzeige in Farbe ins Sichtfeld eingeblendet wird.

Sparsam ist nicht gleich langweilig

Futuristische Spielerei: Farbig projizierte Tachoanzeige.

STECKBRIEF

Peugeot 508 SW 1.6 e-HDi Blue Lion Motor/Antrieb: VierzylinderTurbodiesel, 1560 cm³, 112 PS, 285 Nm - 1750 U/min., automatisiertes 6-Gang-Schaltgetriebe (Serie e-HDi), Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 12,3 s, Spitze 194 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,81 x 1,85 x 1,49 m, Kofferraum 560—1598 l, Gewicht 1505 kg. Verbrauch: 4,5 l/100 km (Werksangabe), CO2-Ausstoss 116 g/km (Werksangabe). Energieeffizienz A. Preis: ab 39 300 Franken.

In der Antriebspalette setzt Peugeot auf Diätkost – aber nur beim Verbrauch. Zur Wahl stehen zwei Benziner (120 und 156 PS) und vier Diesel (112 bis 204 PS). Unser Geheimtipp ist der kleinere Diesel, der sich mit dem Zusatz für sparsame Modelle, «Blue Lion», schmückt, und sich mit viereinhalb Litern begnügen soll. Der 112 PS starke e-HDi beweist,

dass sparsam nicht gleich langweilig ist. Dank kräftigem Durchzug fährt er zügig an: Nicht raketenartig, aber souverän. Fein arbeitet das Stopp-Start-System. Das im e-HDi serienmässige automatisierte Schaltgetriebe überzeugt im Automatikmodus wegen langer Schaltpausen leider nicht immer. Recht günstig sind die Preise. Der 120-PS-Benziner gibt es als Berline ab 34 500 Franken, der e-HDi als populärerer Kombi SW ab 39 300 Franken; inklusive Klimaanlage, CD-Radio und acht Airbags. Timothy Pfannkuchen

Ab 2012 Dieselhybrid mit 4x4 Besonders für den Schweizer Markt wichtig werden dürfte die 4x4-Variante des 508, die 2012 folgt. Die Besonderheit: Allradheisst immer auch Hybridantrieb und Hybrid erstmals in der Autowelt Diesel-Elektro- statt Benzin-Elektro-Antrieb. Der etwa 160 PS starke Diesel treibt die Vorder-, der gut 40 PS starke E-Motor die Hinterachse an.


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GLÜCKSGRIFF

Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

Von einem, der auszog, ein Schwinger zu werden Am 17. März kommt «Hoselupf — oder wie man ein Böser wird», der neue Film mit Komiker Beat Schlatter, in die Schweizer Kinos. Das Migros-Magazin verlost 100 Eintrittskarten für die exklusive Vorpremiere vom 15. März in Basel.

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Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin verlost 50 Mal 2 Kinotickets für die exklusive Vorpemiere von «Hoselupf» in Basel. Vorpremiere «Hoselupf» Wann: Dienstag, 15. März 2011 Wo: Kino Pathé Küchlin, Basel Filmbeginn: 20 Uhr Filmdauer: 90 Minuten Teilnahme per Telefon Wählen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse.

Showdown: Schwingerlehrling Schlatter Beat (Mitte) tritt in Frauenfeld zur Lehrabschlussprüfung an.

H

oselupf» ist eine dokumentarische Hommage an den Schweizer Nationalsport Nummer eins, das Schwingen. Augenzwinkernd, aber gleichwohl seriös, führt der Stadtzürcher Komiker und Schwinglaie Beat Schlatter als Präsentator durch den Film. Auf der Suche nach der Seele und der Faszination des Schwingens tastet sich der Schauspieler an eine ihm komplett fremde Welt heran, die durch eine Trennlinie zwischen Stadt und Land gekennzeichnet ist und die er zu überwinden sucht.

Im Vorfeld des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests in Frauenfeld 2010 begleitet er im Film die Bösen Stucki, Brügger, Forrer und Laimbacher – privat, im Schwingkeller und an den traditionellen Bergschwingfesten Brünig und Schwägalp. Dabei erfährt Schlatter Erstaunliches über Trainingseinheiten mit Sumoringern, Ausländer im Schwingsport und Frauenschwingfeste, die ein ganzes Dorf in Ausnahmezustand versetzen können. Schlatter kommentiert das Geschehen in seiner humorvollen

Art. Zu Beginn zwar noch eine Spur überheblich, doch spätestens als er vor laufender Kamera einen blöden Spruch macht und deshalb von einem Jungschwinger herausgefordert wird, geht Schlatter die Sache seriös an und lässt sich im Zürcher Schwingkeller zum Schwinger ausbilden. Und während am Schluss des Films beim «Eidgenössischen» – mit 250 000 Besuchern der grösste Sportanlass der Schweiz – der Schwingerkönig gekürt wird, steigt auch Neoschwinger Schlatter in den Ring.

Per SMS Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GLÜCK Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt Via Internet www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff Mit Postkarte Migros-Magazin, «Hoselupf», Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss Sonntag, 6. März 2011 Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


100 |

FREIZEIT

Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 9 Waagrecht 1 orientalisches Fleischgericht 5 Haustier 8 Orientale 9 Fidschi-Insel 11 glühendes Vulkangestein 13 US-Basketball-Liga (Abkürzung) 14 Hirte 16 Land gewaltsam einnehmen 18 Bogengang 21 Wassersport 23 Kosename einer spanischen Königin 24 arabischer Fürstentitel 25 auch genannt 27 unbeweglich 28 biblische Bezeichnung für das Paradies 29 kaukasischer Volksstamm

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4

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So machen Sie mit

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7

Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich. Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Beispiel: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 6. März 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Senkrecht: 1 Kaffeebehälter 2 lateinamerikanischer Tanz 3 grosser Papagei 4 Auftraggeber einer Hauskonstruktion 5 schöne Frau der griechischen Sage 6 Harnsäuresalz 7 englische Briefanrede 10 Erdschicht im Tagebau 12 Frauenname 15 Big Bang 17 grosse Raubtiere 19 alt Bundesrat (Joseph) 20 Riechorgane 21 betriebsam 22 französisch sagen 26 Vulkan auf Hawaii

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.


GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

| 101

Der Preis Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 333 102 (Fr. 1.— pro Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 6. März 2011, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung Rätsel Nummer 8

www.saison.ch

Lösungswort: Siedlung Treppenlifte www.hoegglift.ch

HÖGG Liftsysteme AG CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

Gewinner Rätsel Nummer 7

1 Migros-Geschenkkarte à Fr. 100.— erhalten Paul Imhasly, 3994 Lax; Simone Kraass, 6601 Locarno; Heidi Grisch, 4103 Bottmingen; Martina Joset, 4444 Rümlingen; Maria Haltinner, 5466 Kaiserstuhl.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 554 932 Exemplare (WEMF Oktober 2010) Leser: 2 315 000 (WEMF, MACH Basic 2010-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Eveline Schmid (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Can (jjc) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Ralf Kaminski (RK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Can (jjc, Leitung), Gerda Portner (GP), Heidi Bacchilega (HB), Silke Bender (SB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut

(TG), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Anette Wolffram (A.W.) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Marco Micheluzzi, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis Korrektorat: Heinz Stocker

Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Doris Fischer. Honorarwesen: Nadja Eppenberger Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Alexander Oeschger (Leitung), Maya Bächtold, Alexa Julier Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann

(Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern Tamedia AG, Zürich

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102 | Migros-Magazin 9, 28. Februar 2011

Kiki Maeder

Die Zürcher Schauspielerin ist ein Multitalent. Nachmittags hüpft sie als Pipi Langstrumpf durch das Zürcher Theater am Hechtplatz. Abends ist sie in der «kleinen Niederdorfoper» zu sehen. Und im Schweizer Fernsehen albert sie in den Friends-Sketches für «Benissimo» herum und mimt an der Mister-Schweiz-Wahl den Lockvogel für die versteckte Kamera. Name: Kiki Maeder (30) Sternzeichen: Steinbock Wohnort: 8003 Zürich Wieso leben Sie hier? Es ist eine super Stadt mit hoher Lebensqualität und sauberem Wasser. Ich bin hier aufgewachsen, Familie und Freunde leben hier. Wo würden Sie gerne leben? So viel habe ich von der Welt noch nicht gesehen, dass ich einfach so eine Antwort geben könnte. Ich muss den Planeten zuerst noch mehr entdecken. Südamerika würde mich auf jeden Fall reizen. Beruf und Lebenslauf: Matur, England-Aufenthalt, Schauspielschule an der European Film and Actor Scool Efas in Zürich. Seit dem Abschluss 2004 lebe ich von der Schauspielerei. Zu sehen war ich unter anderem im ZDF-Spielfilm «Der Ferienarzt in der Provence» sowie in verschiedenen Theaterproduktionen von und mit Volksschauspieler Erich Vock. Mein Ziel: Kostbare Zeit mit kostbaren Menschen verbringen. Privat und im Beruf. Mein Lebensmotto: Leidenschaftlich leben. Was ich mag: Alles, was die Endorphine zum Tanzen bringt: Lachen, Sonne, gutes Essen, Musik, Adrenalin, Theater, frische Bettwäsche. Was ich nicht mag: Stillstehen, im Leben und im Strassenverkehr. Mein Tick: Ich schaue leidenschaftlich gerne Kochsendungen. Mein Manko: Ich kann nicht sehr gut Dialekte nachmachen. Eine Rolle in Berndeutsch müsste ich büffeln wie eine Fremdsprache.

Text Ruth Brüderlin Bilder Keiko Saile

MEIN LIEBLINGSORT

«Die Waid, oberhalb von Zürich, ist mein derzeitiger Favorit. Ein wunderbarer Flucht- und Rückzugsort, wenn ich dem Stadtgetümmel entfliehen möchte. Der Blick über Zürich ist an schönen Tagen spektakulär. Man sieht den See, den Fluss und die ganze Vielfalt, vom urbanen Industriequartier bis hinauf zu den Glarner Alpen.»

MEIN DING «Das blaue Licht ersetzt im Winter das Sonnenlicht und macht mich wach und glücklich. Es reicht, das Gerät morgens zehn Minuten neben dem Computer aufzustellen. Es wirkt.»

MEINE LEKTÜRE «Ich lese sehr gerne Sachbücher über verschiedene Methoden der Schauspielerei. ‹Oida› zum Beispiel beschreibt einen japanischen Stil, um eine Rolle zu interpretieren. Die haben einen ganz anderen Zugang. Für mich ist das sehr hilfreich.»

MEINE SAMMLUNG

«Mein WG-Partner brachte überglücklich das erste Autogramm mit. Es war von Sonja Kraus. Seither sammeln wir Autogrammkarten. In der Mitte hängt der Prix Walo, den das ganze Ensemble letztes Jahr für ‹die kleine Niederdorfoper› bekam. Darauf bin ich stolz.»


MEINE WELT

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MEIN UNTERSATZ «Standesgemäss fahre ich einen Jaguar. Das ist die Marke meines Velos aus den 60er-Jahren. Der Rahmen ist liebevoll von Hand bemalt. Mit diesem Gefährt komme ich in der Stadt am schnellsten vorwärts und kann gleichzeitig meinen Kopf und meine Gedanken auslüften.»

MEIN MIGROS-LIEBLINGSPRODUKT

«Salbisan-Halspastillen enthalten Salbei und sind meine ständigen Begleiter. Sie machen den Atem frisch und die Stimme klar — und vor allem kleben sie nicht zwischen den Zähnen. Ich esse sie vor und nach den Theateraufführungen.»

MEINE FAMILIE MEINE ROLLE «Oft warten die Kinder am Bühnenausgang auf Pippi Langstrumpf — und sind furchtbar enttäuscht, wenn eine braunhaarige Kiki rauskommt. Darum gefällt mir die Schauspielerei so gut: Man schlüpft in eine Rolle und tut dann locker Dinge, die man sich sonst nicht traut.»

«Mein grosser Bruder Nico ist als Geschäftspartner von Dieter Meier Mitinhaber und Manager des Restaurants Bärengasse an der Bahnhofstrasse. Hier gönne ich mir ab und zu eines der butterzarten Bio-Rindsfilets, die von Meiers Hacienda Ojo de Agua in Argentinien stammen.»


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