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Krainer Zuletzt gingen die Wogen hoch. Was die EU-­ Bßrokratie sagt.

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Mitteilungen

Seit 1852 die Zeitung der Landeskammer fĂźr Land- und Forstwirtschaft Steiermark

Ausgabe Nummer 9, Graz, 1. Mai 2012 Sie finden uns im Internet unter www.lk-stmk.at

P.b.b. – GZ 02Z032405 M Erscheinungsort Graz, Verlagspostamt 8020 Graz

Inhalt

meinung

KlimasĂźnder?

teter Tropfen hĂśhlt den Stein: Mit ihren regel­ mäĂ&#x;ig aufgetischten Preisvergleichen will die Arbei­ terkammer der BevĂślkerung ein­ reden, dass Lebensmittel in Ă–s­ terreich teurer sind als in Deutschland. GebetsmĂźhlen­ artig schiebt sie der Landwirt­ schaft und dem Handel in die Schuhe, einen Ă–sterreich-Auf­ schlag einzustreifen. So entsteht der banale Eindruck, dass Ă–s­ terreich eben ein Hochpreisland fĂźr Lebensmittel des täglichen Gebrauchs ist. Dass diese Preisvergleiche nicht astrein sind, Sonder­ angebote

S

Massiver ZĂźndstoff: EU will durch absurde Klimapolitik unseren Wald als KlimasĂźnder brandmarken.  Seiten 2, 3

Frost Die Obstbauern bangen um ihre Ernte. Lokalaugenschein in Deutsch Haseldorf Seite 4

Damit Schweine nicht leiden: Mängel rasch beheben.  Seite 10

Schafe & Wild Bergschafschau im Ennstal. Wildtierhaltung fĂźr Nebenerwerb interessant. Seiten 12, 13

stadt graz/Fischer

LĂźftung

Mythos Der Grazer BĂźrgermeister Siegfried Nagl (l.) freute sich Ăźber den Besuch der „Krauthäuptel-Delegation“

Grazer Krauthäuptel hat jetzt Saison

Terminkalender Wichtige Veranstaltungen und Sprechtage.  Seiten 8, 9

Junghennen stark drauf

ie Salatsaison ist erÜffnet. Der beliebte Grazer Krauthäuptel mit seinem typisch violett-roten Randerl ist jetzt in voller Frische da und hat im Freiland kultiviert bis Ende Oktober Saison. Gezogen in Folienhäusern gibt es ihn sogar bis Mitte Dezember. Volle Üffentliche Aufmerksamkeit erzielten die Grazer Salatbauern kßrzlich mit ihrer klug angelegten Charme- und Medien-Offensive: Mit Traktor und Anhänger transportierten sie den frßhmorgens geernteten Salat quer durch die Landeshauptstadt. Station machten sie

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vor dem Rathaus bei Bßrgermeister Siegfried Nagl, der die Delegation, angefßhrt von Landesrat Johann Seitinger, Kammerdirektor Werner Brugner, Fritz Rauer (Präsident des Üsterreichischen Gemßsebauverbandes) und Markus Hillebrand (Obmann der Genussregion Grazer Krauthäuptel) freudig empfing. Rund zehn Millionen Stßck ernten die rund 150 steirischen Salatbauern im Grazer Raum und in der Sßdoststeiermark. Sie ziehen den Grazer Krauthäuptel nach den Richtlinien der Integrierten Produktion (IP). Pflanzenschutz

ist beim Grazer Krauthäuptel wegen seiner Robustheit kaum notwendig – diese bodenständige Sorte hat sich im Laufe der Zeit gut an unser Klima und auch an die Krankheiten und Schädlinge angepasst. Die UrsprĂźnge des Grazer Krauthäuptels gehen auf die Monarchie zurĂźck. Um die Jahrhundertwende ist er im Raum Laibach wegen seines groĂ&#x;es, festen Kopfes und seiner krausigen Blätter aufgefallen. Noch während es Ersten Weltkrieges zĂźchteten Landwirte dann den zarten, knackigen, leicht sĂźĂ&#x;lichen Grazer Krauthäuptel. Seite 5

sogar mit Marken-Lebensmit­ teln verglichen oder die un­ terschiedlichen Mehrwert­ steuersätze nicht berĂźcksich­ tigt werden, hat die Landwirt­ schaftskammer längst Ăśffentlich angekreidet. Jetzt legt auch die Wirtschafts­ kammer ein Scherflein nach. „Der Ă–sterreich-Aufschlag ist ein Mythos“, sagt die Obfrau der Sektion Handel in der Bun­ deswirtschaftskammer. Auch sie bekräftigt, dass Gleiches nicht mit Gleichem verglichen wird. Was den Schluss nahe legt, dass hinter den Preisvergleichen der Arbeitnehmervertretung politi­ sche Motive stecken. Wie sonst ist es mĂśglich, bei den Lebens­ mittelpreisen immer nur ver­ meintliche AusreiĂ&#x;er nach oben und niemals preiswerte Waren zu finden? Diese Frage kann und will die Arbeiterkammer nicht beant­ worten. Warum wohl? 

Rosemarie Wilhelm

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T o p -T h e m a

Landwirtschaftliche Mitteilungen

kritische ecke

1. Mai 2012

Warum das Verbrennen von Öl, Gas und Kohle unserer Natur schadet u  Durch das Verbrennen von Öl, Gas und Kohle gelangen große Mengen CO2 in die Atmosphäre.

Das stört den natürlichen CO2-Kreislauf. Die Erde wird zum Treibhaus, das Klima wird geschädigt. Es wird wärmer.

Peter Kettner

CO2

u  Durch das Verbrennen von 1 Liter Öl

Kammerobmann Liezen

gelangen 2,7 Kilogramm CO2 in die Atmosphäre.

ssen hält Leib und Seel´ zusammen“, sagt ein berühmtes Sprichwort. Tut der Seele auch eine entsprechende Atmosphäre gut, so sind vor allem hochwertige und sichere Lebensmittel von großer Bedeutung. Noch nie ist es in unseren Breiten gelungen, die Lebensmittel zu derart hohen Standards zu produzieren. War in den Nachkriegsjahren der wichtigste Anspruch an die heimische Landwirtschaft, genug Lebensmittel für die vormals hungernde Bevölkerung zu produzieren, müssen Bauern heute einer Vielfalt an Forderungen entsprechen. Neben der Urproduktion ist dies vor allem die steigende Bürokratie, die ja anderseits Nachvollziehbarkeit erst ermöglicht. Die Konsumenten wollen verlässlich Milch, Fleisch, Gemüse, Obst … in bester Qualität; am liebsten zu möglichst niedrigen Preisen. Dass unsere Ernten heute leichter höhere Erträge liefern, ist sicher

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Vereinte Kräfte dem technischen Fortschritt und der Wissenschaft sowie Forschung zu verdanken. Dass wir der Technik und ihren ungeahnten Möglichkeiten nicht gänzlich verfallen, ist sicher immer wieder mahnenden Rufern zu verdanken. Unsere österreichische Landwirtschaft mit ihren kleinen und geografisch angepassten Strukturen nimmt beide Denkansätze herein, um so nachhaltig und verlässlich gute Lebensmittel zu produzieren. Deswegen finde ich es äußerst bedauernswert, wenn es immer wieder Ansätze gibt, die Bauernschaft in „Gute, weil bio“ und „Schlechte, weil konventionell“ auseinander zu dividieren. Wir Bauern wissen, was es bedeutet im Einklang mit der Natur zu arbeiten, kennen die Grenzen, schätzen aber natürlich auch Errungenschaften, die uns das Leben und Arbeiten einfacher machen. Mit der Zunahme der Weltbevölkerung und des Lebensstandards wird es eine immer größere Herausforderung, für die Ernährung zu sorgen. Positiv wirkt sich vor allem der „regionale“ Konsum auf das Klima und die Bauern in allen Erdteilen aus. Daher soll die „Woche der Landwirtschaft“ auf die Bedeutung starker heimischer Bauernhöfe aufmerksam machen, die mit vereinten Kräften für gute Lebensmittel sorgen. Eine starke regionale Landwirtschaft garantiert heimische Lebensmittel. Um sie zu erhalten, müssen Eckpunkte erfüllt werden: Ein Preis, der nicht nur für die Konsumenten, sondern auch für den Produzenten passt. Weiters politische Rahmenbedingungen in der neuen Agrarpolitik ab 2014, die eine nachhaltige Produktion ermöglicht und Perspektiven eröffnet.

u  Durch das Verbrennen von 1 Kubikmeter Gas

gelangen 1,9 Kilogramm CO2 in die Atmosphäre.

1. H2O

Wald ist kein Klima-Sünder, Massiver Zündstoff: EU will durch absurde Klimapolitik das Inakzeptable Folgen: Überwachung der Waldbewirtschaftung, Einschränkung der Nutzung. Der Klimawandel muss gebremst werden. Gelingt das nicht, ist mit fatalen Folgen zu rechnen. Die Weltklimakonferenzen (Genf 1979, Rio de Janeiro 1992, Kyoto 1997) haben bisher keine großen Fortschritte gebracht, obwohl beispielsweise mehr als 140 Länder, darunter Österreich, rechtsverbindlich das Kyoto-Protokoll zur Reduktion der Treibhausgase unterschrieben haben. Säumig sind die Bereiche Industrie, Verkehr sowie Energie. Nur so ist erklärbar, dass man neue Anrechnungsvorschriften für die Emission und den Abbau von Treibhausgasen in der Land- und Waldnutzung schaffen will.

Der Zündstoff Bei der UNO-Klimakonferenz in Durban 2011 wurde vereinbart, dass für jene Länder, die das Kyoto-Protokoll fortführen, die forstwirtschaftliche Landnutzung in die CO2-Reduktionsverpflichtungen einzubeziehen ist. Dies hat die EUKommission im März 2012

pro Tag rund 21.000 Liter Sauerstoff an die Umwelt ab. Das entspricht dem durchschnittlichen Sauerstoffbedarf von 35 Menschen pro Tag.

Überwachung! Wald und Waldboden gehören zu den größten CO2-Speichern an der Erdoberfläche. Dass Holzprodukte ebenfalls einen positiven CO2-Speichereffekt aufweisen, der angerechnet werden kann, wurde im Durban-Beschluss nach zähem Ringen akzeptiert. Dass allerdings mit der Umsetzung einer Landnutzungsänderung Waldbewirtschaftungsmethoden verpflichtend einzubeziehen sind, ist fatal. Denn damit sind gravierende Einschrän-

kungen der Eigentumsrechte verbunden. Über Aktionspläne, die nicht im österreichischen Forstgesetz enthalten sind, sollen vorerst Spielregeln festgeschrieben werden, um sie später verpflichtend ins nationale Recht aufnehmen zu müssen.

Polarisierung Konkret werden im Rahmen der Landnutzungsänderung für die Waldbewirtschaftung zwei Ansätze verfolgt. Erstens soll die Erhaltung und Vergrößerung der Kohlenstoffvorräte in existierenden Wäldern erreicht werden. Und zweitens soll eine Verbesserung der Produktion in existierenden Wäldern unter Voraussetzung des Erhalts der biologischen Vielfalt, der Bodenfruchtbarkeit und der organischen Bodensubstanz umgesetzt werden. Durch diese Polarisierung zwischen Außer-Nutzung-Stellen von Wald und genau geregelter Holznutzung wird von der EU der bewährte Weg der Multi­ funktionalität unserer Wälder verlassen. Das widerspricht vollkommen unserer Bewirtschaftungsform, bei der alle Waldfunktionen auf ein und derselben Waldfläche Berücksichtigung finden. Die Durchforstung von Waldbeständen dient dazu, die

Wichtige Begriffe

Lebensspender Eine 20 Meter hohe Fichte gibt

bereits veröffentlicht. Unter der Zauberformel Lulucf (land use, land use change and forestry) verbirgt sich, dass jede Holzentnahme grundsätzlich als Emission zu werten ist und nur durch Zuwachs neutralisiert werden kann. Für jene Regionen der Erde, in denen durch Raubbau am Wald, durch Brandrodungen oder die Vernichtung von Regenwäldern enorme Mengen an CO2 freigesetzt werden (15 Prozent der Treibhausgase), kann diese Maßnahme zu einem wichtigen „Lenkungsinstrument“ werden. Für Länder wie Österreich – mit großen Holzvorräten und einer nachhaltigen Waldwirtschaft – birgt dieser Ansatz massiven Zündstoff in sich.

u C02. Chemische Formel für Kohlendioxid, eine Verbindung aus Kohlenstoff (C) und Sauerstoff (O). Kohlendioxid ist ein saures, unbrennbares, farb- und geruchloses Gas, das sich gut in Wasser löst. Es ist ein natürlicher Bestandteil der Luft, aber auch ein wichtiges Treibhausgas. u C02-Bilanz. Maß zur langfristigen Betrachtung der Menge des Treibhausgases Kohlendioxid. u C02-neutral. Anderes Wort für klimaneutral. Bezeichnet Prozesse, bei denen das atmosphärische Gleichgewicht nicht verändert wird und bei

denen es zu keinem Netto-Ausstoß von Treibhausgasen kommt. u Emission. Ausstoß oder Austrag von Störfaktoren in die Umwelt. u Graue Energie. Jene Energie, die für Herstellung, Lagerung, den Transport, Einbau und Entsorgung von Materialien sowie Bauteilen und Gebäuden aufgewendet werden muss. u Kohlenstoffsenke. Die C02-Senke ist ein Reservoir, das zeitweilig oder dauerhaft Kohlenstoff aufnimmt und dynamisch speichert. Kohlenstoffsenken sind bedeutsam, weil sie das Treibhausgas CO2 aus der Atmosphä-

re aufnehmen und damit der Erderwärmung entgegen wirken. u LULUCF. Abkürzung für „land use, land use change and forestry“. Dabei geht es um Nutzungsänderungen in der Waldbewirtschaftung. u Ökobilanz. Systematische Analyse der Umweltwirkungen von Produkten während des gesamten Lebensweges von der Produktion, über die Nutzungsphase bis zur Entsorgung. u Treibhauseffekt. Durch den überproportionalen Ausstoß von Klimagasen (C02, Methan...) erwärmt sich die Erde, das Klima verändert sich.

Standfestigkeit der Bäume zu verbessern und die Vitalität zu erhöhen.

Gegen Durchforstung Da nach einer Durchforstung mehr Licht auf den Waldboden kommt, wird der Abbauprozess von Streu und Rohhumus beschleunigt. Notwendige verstärkte Durchforstungsmaßnahmen können sich damit wegen einer verstärkten CO2-Freisetzung negativ auf den Koh-

treibhausgas Speicher u Einfamilien-Holzhaus: Ein durchschnittlicher PKW läuft 13.500 Kilometer im Jahr und stößt dabei 1,6 Tonnen CO2 in die Atmosphäre. Die Holzmasse von nur vier Bäumen kann diese Menge speichern. In einem modernen Einfamilien-Holzhaus stecken rund 44 Tonnen Holzprodukte. Damit werden der Atmosphäre 80 Tonnen CO2 entzogen. Die Holzmenge bindet so viel CO2, wie durch seine Bewohner (vier Personen) in 40 Jahren Mobilität in die Luft emittiert wird. Würde sich der Anteil der jährlich neu gebauten 10.000 Wohnungen in Österreich von heute sechs Prozent auf 25 Prozent im Holzbau steigern, könnte man 500.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. u Holz-Produkte. Ein Schreibtisch aus Holz speichert rund 0,023 Tonnen Kohlenstoff, die Einrichtung einer Drei-Zimmer-Wohnung rund 0,7 Tonnen Kohlenstoff. Der Dachstuhl eines Hauses speichert rund 2,28 Tonnen Kohlenstoff. u Biomasse spart C02-Emissionen. Die Energiegewinnung aus Biomasse ist grundsätzlich CO2-neutral, da im wachsenden Wald wieder Kohlenstoff gebunden wird.


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1. Mai 2012

Landwirtschaftliche Mitteilungen Weidezaungerät FA5

Holznutzung ist geschlossener (CO2)-Kreislauf

4.

Bei der Holznutzung wird nur soviel Kohlenstoff (CO2) freigesetzt, wie vorher gebunden wurde.  er Wald nimmt beim Wachsen Kohlendioxid (CO2) und Wasser auf und 1. D ­produziert mit Hilfe von Sonnenenergie Holz (C) und Sauerstoff (O2). 2. Holz ist somit gespeicherter Kohlenstoff (C).  er Wald produziert Sauerstoff (O2), der bei der V­ erbrennung wieder aufgenommen wird. 3. D  ei der Verbrennung entsteht aus dem Kohlenstoff (C) des 4. B Holzes und dem Sauerstoff (O2) Kohlendioxid (CO2).

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ie weltweite Klimapolitik ist in den vergangenen Jahren ins Stocken geraten. Das Kyoto-Protokoll läuft mit Ende des Jahres aus. Ein globales Nachfolgeabkommen ist bislang nicht zustande gekommen. Zuletzt hat man sich dazu bekannt, den globalen Temperaturanstieg auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen, damit das Weltklima nicht total aus den Fugen gerät. Ob sich das Klima an

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sondern glattes Gegenteil Klimaopfer Wald als CO2-Emittenten brandmarken lenstoffspeicher auswirken. Jede Bestandesauflichtung zur Naturverjüngung oder flächige Nutzungen wie Kahlschläge werden damit zur CO2- Emission!

Viele Widersprüche Laut der Bestimmungen von Lulucf muss stehendes Totholz als Emission gewertet werden, weil es noch gefällt und verwertet werden kann. Aus dem Blick der Biodiversität ist es

kohlendioxid Sünder u Ölheizung. Sie verursacht 290 Gramm Kohlendioxid (C02) pro Kilowattstunde Wärme. Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 3.000 Liter Heizöl sind das stolze 8.700 Kilogramm Kohlendioxid pro Familie. Ein Kohleofen stößt 660 Gramm Kohlendioxid pro Kilowattstunde aus. u Verkehr. In Österreich sind die Treib­ hausgasemissionen des Verkehrs mit 21,7 Millionen Tonnen Kohlendioxid im Jahr 2009 gegenüber 1990 um 54,5 Prozent gestiegen. Das ist der höchste Anstieg aller Sektoren. Ein MittelklassePKW stößt etwa 190 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Im Vergleich zu Bahn und Bus erzeugt ein PKW 375 beziehungsweise 750 Prozent mehr CO2-Emissionen. Bei einer Jahreskilometerleistung von 20.000 Kilometern sind das 3.800 Kilo CO2Emissionen pro PKW und Jahr. u Strom. Steinkohle- und Braunkohle-Kraftwerke ohne Kraft-Wärmekopplung stoßen 949 Gramm C02 sowie 1.153 Gramm pro Kilowattstunde Strom aus.

zu fördern, weil darin wichtige Tierarten vorkommen. Der Effekt von Energieholz, das CO2 aus dem fossilen Kreislauf ersetzt, wird nicht akzeptiert. Damit werden auch alle nationalen Aktionspläne, die für den verstärkten Einsatz von erneuerbarer Energie geschmiedet wurden, ad absurdum geführt. Aus Sicht der Biodiversität soll der Anteil von Nadelholzbeständen reduziert und mehr Laubholzbestände forciert wer-

den. Fichtenbestände haben durch eine größere Humusauflage im Oberboden aber wesentlich größere Kohlenstoffspeicher als Laubwälder mit einer wesentlich rascher zersetzenden Laubstreu. Zur kurzfristigen Kohlenstoffmaximierung wird damit naturnaher Waldbau kontraproduktiv. Die Tatsache, dass die ungebremste Verschwendung von Fossilenergie unsere Erdatmosphäre aus der Balance wirft,

wird aber immer stärker ausgeblendet. Durch das Bestreben einer Landnutzungsänderung werden nicht mehr die Emittenten als Problem thematisiert, sondern die Kohlendioxid- Speicherfähigkeit der land- und forstwirtschaftlichen Flächen. Durch eine nicht nachvollziehbare, absurde Klimapolitik soll nun das Klimaopfer Wald zum Klimatäter stigmatisiert werden. Das ist inakzeptabel.

Nutzung senkt CO2-Emissionen Forderungen der Landwirtschaftskammer

ie international diskutierte Kohlenstoffmaximierung im Wald steht in krassem Widerspruch zu einer Verringerung von CO2Emissionen. Die Kohlenstoffaufnahme und der Zuwachs erreichen in jedem Fall eine natürliche Obergrenze. Richtig ist viel mehr, dass unbewirtschaftete Wälder durch den Zerfall von Holz und verrottender Biomasse Kohlendioxid freisetzen. Jede verordnete Nutzungseinschränkung steht in Widerspruch zur Nutzungsmöglichkeit des Rohstoffes Holz und der Biomasse und ist eine empfindliche Eigentumseinschränkung. Eine mit der geforderten Landnutzungsänderung verbundene verpflichtende Bilanzierung würde einen enormen Verwaltungsaufwand mit sich ziehen und ließe die Erhebungskosten explodieren. Die Unsicherheiten, die sich aus einer Bilanzierung ergeben, liegen laut Schätzungen weit über 35 Prozent. Es geht so weit, dass nicht erfüllte Klimaziele den Verursachern, also den Waldbesitzern angelastet werden sollen. Eine gezielte, verantwortungsvolle, nachhaltige Holznutzung hilft dem Weltklima in dreifacher Form. Die wertvolle Leistung des Waldes als Kolendi-

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oxid-Senke wird erhöht. Durch die verstärkte Verwendung von Holz werden andere Stoffe ersetzt, die sonst Kohlendioxid entstehen lassen. Verwendet man einen Festmeter Holz statt Beton, spart man zwei Tonnen Kohlendioxid ein. Eine Tonne wird gespeichert, eine Tonne vermieden. Schließlich wird mit Ende des VerwendungsZyklus durch eine energetische

Umsetzung der österreichischen Klimastrategie senkt Emissionen um 18 Prozent. Stefan Zwettler

Verwertung noch einmal Fossil-Energie ersetzt. Es ist nicht nachvollziehbar, dass Vorteile der Einsparung von fossilen Kohlenstoffquellen und Materialien mit hoher grauer Energie nicht den Produzenten von Biomasse, sondern anderen Sektoren wie Energie und Wirtschaft angerechnet werden. Statt der zweifelhaften Idee

zielführende Klimamaßnahmen durch eine Speichermaximierung weiter hinauszögern zu können (Lulucf), sollten – ähnlich wie in Schweden seit dem Jahr 1997 – CO2-Steuern auf fossile Energie eingeführt werden. Eine ehrliche, nachhaltige internationale Klimapolitik, kann nur auf eine Treibhausgas-Reduktion aus fossilen Quellen ausgerichtet sein. Dazu ist eine konsequente und kontinuierliche Entwicklung einer kohlenstoffarmen Wirtschaft notwendig. Kohlenstoffintensive Materialien aus fossiler Energie durch Holz und Biomasse aus nachhaltiger Waldwirtschaft zu ersetzen, hilft die Folgen des Klimawandels zu mildern. Allein die Umsetzung der „Österreichischen Klimastrategie“ würde die Emissionen hierzulande um insgesamt 18 Prozent senken. Ein Alleingang der EU hinsichtlich der Reduktionsverpflichtungen, die an der weltweiten Treibhausgasemission mit elf Prozent beteiligt ist, würde eine krasse Wettbewerbsverzerrung bedeuten. Vielmehr müssen alle Bemühungen intensiviert werden, um weltweit gültige, verbindliche Reduktionsziele unter Einbeziehung der USA, China und Indien festzulegen.

Künstliche Debatte diesen Beschluss halten wird? Die harten Fakten zeigen, dass die Industriestaaten ihre Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80 bis 95 Prozent im Vergleich zu 1990 senken müssen. Die EU hat sich verpflichtet, ihre Emissionen um 20 Prozent bis 2020 zu reduzieren. Ein erster wichtiger Schritt. Doch statt sich von den fossilen Energieträgern zu verabschieden, ist eine intensive Diskussion um die CO2-Speicherung in den Wäldern entstanden. Die EU-Kommission hat sogar einen Gesetzesvorschlag in Begutachtung geschickt, der die heimischen Wälder im Visier hat – den Waldbewirtschaftern droht ein enormer bürokratischer Zusatzaufwand. Es geht darum, dass der Wald als riesiger CO2-Speicher gesehen wird: Jeder Holzzuwachs ist positiv, jede Nutzung wird als CO2-Emission gewertet. Unsere Wälder, die Kohlenstoff (CO2) in einem natürlichen Kreislauf führen, würden damit als CO2-Emittenten gelten und jeder Waldbauer, der Holz nutzt, wäre quasi ein Klimasünder. Diese künstliche Debatte ist ein strategisches Ablenkungsmanöver der Fossil-Lobby, wogegen wir uns mit aller Kraft wehren. Die EU konterkariert damit ihre eigenen Ziele zum Ausbau erneuerbarer Energien. Die heimischen Wälder speichern zwar mehr CO2 als sie abgeben, weil die Waldfläche zunimmt und auch nicht der gesamte Zuwachs genutzt wird. Damit lässt sich das von Öl, Gas und Kohle verursachte Klimaproblem aber nicht lösen. Im Gegenteil: Wir müssen unseren Holzzuwachs bestmöglich nutzen und damit fossile Rohstoffe und Energieträger ersetzen.

Energiesparen

Der gesamte Energieverbrauch (inkl. Verwertung)

einer Kunststoffpalette aus HDPE (50% neu, 50% recycelt), ist 4,4 mal so hoch wie bei der wiederverwendbaren MehrwegFlachpalette aus Holz.

Quelle: TNO, www.hpe.de


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Agrarpolitik

Landwirtschaftliche Mitteilungen

Haben sich zuletzt massiv vermehrt

KK

Krähen dürfen bejagt werden Nach schwierigen Verhandlungen mit dem Land Steiermark dürfen vom 1. Juli bis 31. Dezember 2012 insgesamt 16.889 Nebel- und Rabenkrähen bejagt werden. Die Bejagung von sogenannten Junggesellentrupps – das sind in Gruppen auftretende Nebel- und Rabenkrähen, die nicht brüten – ist laut Verordnung vom 14. April bis 31. März 2013 möglich. Der Bejagung von Elstern und Eichelhähern wurde 2012 nicht statt gegeben. Um auch künftig eine Bejagungsregelung zu erreichen ist es unerlässlich, dass die Schäden mit Fotos dokumentiert und bewertet werden. Es wird ersucht, diese Schadensmeldungen direkt an die zuständige Bezirkskammer weiterzuleiten.

Mehrfachantrag: Frist endet am 15. Mai Die Abgabefrist für die Mehrfachantragstellung endet am Dienstag, dem 15. Mai 2012. Alle Landwirte, die bisher den Mehrfachantrag noch nicht abgegeben haben, sollten dies umgehend erledigen. Eine Terminvereinbarung mit der Bezirkskammer ist notwendig. Alle Mehrfachanträge, die in der Nachfrist vom 16. Mai bis 11. Juni 2012 (verspätet) gestellt werden, erfahren leider eine Prämienkürzung. Mehrfachanträge, die nach dem 11. Juni in der Bezirkskammer einlangen, werden nicht berücksichtigt. Zu beachten ist, dass ein Mehrfachantrag für die Gewährung der Mutterkuhprämie Voraussetzung ist, auch wenn keine Flächen bewirtschaftet werden.

Kesseltausch: Förderung verdoppelt Wer die Ölheizung durch eine Pellets- oder Hackgut-Zentralheizung tauscht, kann sich über einen doppelt so hohen Zuschuss wie bisher freuen. Konkret wird die Förderung von 500 auf 1.000 Euro pro Anlage verdoppelt. 2012 stehen dafür fünf Millionen Euro aus dem Klima- und Energiefonds zur Verfügung. Förderanträge können bei der Kommunalkredit Public Consulting (KPC) unter www.holzsolar2012.at gestellt werden. Weitere Informationen werden auf der Verbands-Homepage (www.biomasseverband.at) alsbald veröffentlicht.

März-Inflation auf 2,4 Prozent gesunken Die Inflationsrate ist im März 2012 laut Statistik Austria auf 2,4 Prozent gesunken (Februar: 2,6 %, Jänner 2,8 %). Das ist der niedrigste Wert seit Jänner 2011 (2,4 %). Hauptpreistreiber im Jahresabstand ist die Ausgabengruppe „Wohnung, Wasser und Energie“ mit einem Anstieg um 3,4 %. So sind Haushaltsenergie um 4,9 %, Heizöl um zehn Prozent, Gas um elf Prozent teurer geworden. Strom ist gleich geblieben. Die Teuerung bei Lebensmitteln lag im Schnitt 2,2 % unter der Inflationsrate. Die Preiserhöhungen bei Fleisch und Fleischwaren (+ 6 %), Brot und Getreideerzeugnissen (+ 4%), Molkereiprodukten und Eiern (+4%) sowie Gemüse (+2%) wurden durch billigeres Obst (- 21 %) teilweise kompensiert.

Das weiße Blütenmeer in den Obstbaugebieten kann täuschen: Nur das geschulte Auge erkennt die erfrorenen Blüten (r.)

1. Mai 2012

Erfrorene Blüte Gesunde Blüte

Gsöls (2)

Obstbauern bangen um Ernte Lokalaugenschein mit Präsident Gerhard Wlodkowski und zwei Jahrzehnte blieb die Kälte rund um die Apfelblüte aus. Dagegen hat in den vergangenen Jahren eine mögliche Feuerbrand-Infektion die Obstbauern zittern lassen. Heuer ist es genau umgekehrt. Durch die niedrigen Temperaturen ist die Infektionsgefahr für Feuerbrand gering, dafür hat der Frost die Obstbauern zu Ostern überrascht. „Stark er­wischt hat es vor allem Anlagen quer durch die Anbaugebiete, die früh geblüht haben und somit in ihrer Entwicklung sehr weit voran waren. Das Schadensausmaß hängt auch von der Lage der Anlage und der gepflanzten Sorte ab“, klagt Rupert Gsöls, Obmann der steirischen Erwerbsobstbauern. So kann es

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sein, dass es einzelne Betriebe besonders hart trifft. Ein solcher Fall ist beispielsweise der Obstbaubetrieb von Bernhard Frühwirth in Deutsch Haseldorf. Bei einem Lokal-Augenschein in einer Frühwirth-Anlage gemein-

sam mit Bundesobmann Anton Gangl und Kammerobmann Siegfried Klobassa zeigte sich Präsident Gerhard Wlodkowski sehr besorgt. Erst in rund drei Wochen wird es völlige Gewissheit über das tatsächliche Schadensaus-

Bedrückte Stimmung in Deutsch Haseldorf

wlodkowski

maß geben und klar sein, wie viele Äpfel tatsächlich noch befruchtet werden können und am Baum bleiben. Und vor allem, ob mit größeren Qualitätsproblemen zu rechnen ist. Die Hoffnungen der ObstbauExperten ruhen auch noch auf die Nachblüten und auf die einjährigen Triebe. Für Nicht-Fachleute jedenfalls scheint die Lage hingegen heil zu sein. Gsöls: „Da die Bäume schön blühen, wurde ich mehrfach angesprochen, dass eh nix sein kann“. Verständlicherweise: Denn nur beim Aufschneiden der Blütenkelche wird erst sichtbar, dass dieser braun und die Blüte somit erfroren ist.“ Große Schäden sind bei Steinobst – Marillen, Pfirsichen und Zwetschken – zu erwarten.

„Österreich-Aufschlag gibt es nicht“ Auch Wirtschaftskammer kritisiert die Lebensmittelpreis-Vergleiche der Arbeiterkammer lle drei Monate vergleicht die Arbeiterkammer die Lebensmittelpreise in Österreich mit jenen in Deutschland. Demnach seien Mitte März Lebensmittel in Wien um 8,9 Prozent teurer gewesen als in Berlin. Bei den Lebensmitteln gebe es einen sogenannten Österreich-Aufschlag. Heftige Kritik zu den Preisvergleichen kommt seit Jahren von der Landwirtschaftskammer, jetzt stellt auch die Bundeswirtschaftskammer die Er-

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hebungsmethoden und Ergebnisse in Frage. Dazu Bettina Lorentschitsch, Obfrau der Sparte Handel gegenüber der ORF-Informationssendung Morgenjournal: „Solche Preisvergleiche zeigen nur einen Teil der Wirklichkeit. Den ÖsterreichAufschlag in der Form gibt es nicht“. Und weiter: „Wir wissen, wenn man sich die Studien im Detail anschaut, dass viele Produkte in Österreich günstiger sind als in Deutschland. Es werden immer nur die, die teurer sind für die Aussendungen und

Behauptungen herangezogen. Aber es wird nie behauptet, dass es auch Produkte gibt, die in Österreich günstiger sind als in Deutschland“. Kritik übt die Handelsobfrau auch an den Auswahlmethoden der Preisvergleiche: „Es wird nicht am gleichen Tag verglichen. Und wenn das gleiche Produkt nicht vorhanden ist, wird das nächst teurere genommen, Aktionspreise werden ebenso wie Kundenkarten nicht berücksichtigt“. Kurzum: Es werde Gleiches nicht mit

Gleichem verglichen. Lorentschitsch kritisiert ferner, dass durch die jahrelangen Preisvergleiche den Konsumenten suggeriert werde, dass Österreich teuer sei. Bester Beweis, dass dies falsch ist, sei das Kaufverhalten der Konsumenten aus dem Ausland. Die Obfrau: „Gut 2,5 Milliarden Euro geben ausländische Kunden im österreichischen Einzelhandel aus. Mehr als doppelt soviel wie umgekehrt. Und der Löwenanteil der ausländischen Kunden kommt aus D ­ eutschland“. R. W.

Mehrfachantrag 2011: Hartberg ausgezeichnet Fehlerlose Abwicklung des Mehrfachantrages: Bezirkskammer Hartberg ex aequo mit Tullnerfeld und Ried auf Platz 1 ie Agrarmarkt Austria (AMA) unterzieht jährlich die Abwicklung der Mehrfachanträge einer Qualitätskontrolle. Überprüft werden Entgegennahme, Erfassung, Antragsweiterleitung, Korrekturen und eventuelle Spezialfälle. Bei der Abwicklung des Mehrfachantrages 2011 wurden österreichweit 23 Bezirkskammern durchleuchtet, vier davon aus der Steiermark. Die Prüfer der Agrarmarkt Austria fan-

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den bei drei Bezirkskammern keinen einzigen Fehler: Hartberg, Tullnerfeld (Niederösterreich) und Ried (Oberösterreich). Dass sich die Bezirkskammer Hartberg an die Spitze setzen konnte, ist umso bemerkenswerter, weil sie mit 3.029 Mehrfachanträgen österreichweit auch zu den Spitzenreitern bei den Entgegennahmen zählt. Überprüft und gut abgeschnitten haben auch die Bezirkskammern Bruck/Mur, Graz und Umgebung sowie Murau.

Gratulation! Reisinger, Kogler, Posch und Kogler (v.l.n.r)

KK


Familie & Landjugend

1. Mai 2012

Landwirtschaftliche Mitteilungen

Der Aristokrat der Salate

brennpunkt

Der Grazer Krauthäuptel gedeiht nur in unserem Klima prächtig Im Sommer verlangt er standesgemäß viel Aufmerksamkeit von seinem Gärtner. Aber es lohnt sich. Der Grazer Krauthäuptel ist ein Salat von der guten alten Sorte. Er ist speziell auf unser steirisches (illyrisches) Klima angepasst und recht unempfindlich gegenüber Schädlingen, Pilzen und Krankheiten. Doch wenn der Aristokrat der Salate Stress bekommt, werden die Blattränder oft nicht mehr

gartentipp u Der Grazer Krauthäuptel ist ideal für den eigenen Garten. Blattläuse und Pilzkrankheiten können ihm wenig anhaben. Am einfachsten ist es, beim Gärtner gesunde Jungpflanzen zu kaufen. u Beim Pflanzen darauf achten, dass der Erdpresstopf maximal zur Hälfte in den Boden kommt, damit die Blätter wenig Bodenkontakt haben. Dies ist wichtig, um Pilzkrankheiten vorzubeugen.

ausreichend mit Nährstoffen versorgt; die Ränder sterben ab, werden schwarz. Einer der es wissen muss, der Obmann der Genuss Region Grazer Krauthäuptel Markus Hillebrand, erklärt: „Wenn´s im Sommer sehr heiß ist und der Grazer Krauthäuptel mit kaltem Brunnenwasser gegossen wird, bedeutet das Stress. Daher muss man schauen, dass er es immer schön gleichmäßig feucht hat und mit dem Stickstoff etwas hintenbleiben.“ Wegen dem „Randeln“, wie dieses Problem im Jargon heißt, wei-

chen einige Salatbauern in den heißen Monaten auf einen anderen Salat aus. Dieser heißt nur „Krauthäuptel“, weshalb im Namen Verwechslungsgefahr besteht.

An Region gebunden Das Randeln wäre züchterisch durchaus in den Griff zu bekommen, doch seine hochgradige Anpassung an das illyrische Klima, lässt ihn nur hier und nirgends sonst so prächtig gedeihen. Deshalb ist der Grazer Krauthäuptel für große Saatgutunternehmen, die sich

Das Original erkennen u Seine äußeren Blätter haben ein schmales, dunkelrot bis violett gefärbtes Randerl (je kühler, desto intensiver). Sein ausgeprägter Salatkopf schillert ebenfalls meist leicht dunkelrot bis violett. Die Blätter mit den feingezackten Rändern sind stark blasig gewölbt.

u Grazer Gärtner brachten den so genannten „Laibacher Eissalat“ noch während des ersten Weltkrieges in die Landeshauptstadt und züchteten daraus den zart-knackigen, leicht süßlichen Grazer Krauthäuptel.

u Der Boden soll humos und durchlässig sein. Es ist nur eine mäßige Düngung mit Qualitätskompost, Gesteinsmehl, Hornmehl etc. erforderlich. Mit Mulchfolien oder – vlies ist keine Unkrautbekämpfung notwendig.

die Züchtung leisten könnten, nicht lukrativ genug. Fluch und Segen zugleich. Weil er so besonders ist, erzielen die Bauern gute Preise. Aber weil er so regional ist, investieren die Saatgutfirmen nicht in den Zuchtfortschritt. Hillebrand setzt diesen besonderen Salat von Anfang März bis Ende August durchgehend an. Acht bis zehn Wochen braucht es im Frühjahr bis zur Ernte, im Sommer nur mehr vier bis fünf Wochen. Auf seinem Genussbauernhof in Zettling bekommt man immer das Original.  R. Musch

Genuss u Der beliebteste Salat der Steirer ist nicht nur ein wahrer kulinarischer Genuss, sondern hat auch ganz schön etwas im Köpfchen: reichlich Vitamine und Mineralstoffe. u Den Grazer Krauthäuptel nicht zu lange und nur mit wenig Wasser waschen. So bleibt dieser frisch und knackig, Vitamine und Mineralstoffe bleiben gut erhalten. Den Grazer Krauthäuptel erst kurz vor dem Essen zubereiten. Auch die äußeren Blätter verwenden. u Der Vitamin-Gehalt im Salat nimmt nach außen hin zu. Der Grazer Krauthäuptel besteht zu 90 Prozent aus Wasser, ist sehr kalorienarm und ideal für leichte Kost sowie für Schonkost.

Qualitätsmanagement? Was ist das? Warum die ­steirische ­Landjugend ein System zur ­Qualitätssicherung braucht.

Die Landjugend Steiermark hat als erste österreichische Jugendorganisation die Zertifizierung ISO 9001:2008 erhalten. Pfeiler

15.000 Mitglieder, 2.600 ehrenamtliche FunktionärInnen, 236 Ortsgruppen, 16 Bezirksorganisationen, über 13.000 Veranstaltungen in sechs verschiedenen Schwerpunktbereichen jährlich … Die Landjugend Steiermark gehört zu den größten und aktivsten Jugendorganisationen des Landes. Eine derartige Institution braucht Organisation. Professionalität und planvolles Vorgehen sollen und dürfen auch bei einer Jugendorganisation nicht außen vor gelassen werden. Aus diesem Grund entschloss sich die Landjugend Steiermark bereits 2002 ein Qualitätsmanagementsystem aufzubauen, welches 2011 in der ersten ISO Zertifizierung einer Jugendorganisation gipfelte.

Was ist das? Als im Jahr 2002 auf Landjugend-Bundesebene beschlossen wurde, für die

Landjugend ein Qualitätsmanagementsystem einzuführen, staunten sowohl MitarbeiterInnen als auch FunktionärInnen der Landjugend nicht schlecht. „Qualitätsmanagement? Schon mal gehört, aber das machen ja nur produzierende Firmen und Großkonzerne. Was soll das uns als Landjugend genau bringen?“ war nur eine der vielen skeptischen Meinungen auf FunktionärInnenebene. Trotzdem stellten sich die hauptamtlichen Landjugend-MitarbeiterInnen der Bundesländer Niederösterreich, Oberösterreich und Steiermark der Herausforderung und begannen Schritt für Schritt ein Qualitätsmanagementsystem für eine Jugendorganisation aufzubauen.

Neuland beschritten Es galt dabei nicht nur föderalistische Strukturen und Unterschiede zu überwinden, sondern auch ein System, das ursprünglich aus dem produzierenden Wirtschaftsbereich kam, auf die Anforderungen und Bedürfnisse einer Non-Profit Jugendorganisation umzumünzen, die darüber hinaus überwiegend mit ehrenamtlichen

FunktionärInnen zwischen 14 und 30 Jahren arbeitet. Heute wird in der Landjugend jede Veranstaltung mit Formularen dokumentiert und so Probleme und Verbesserungsvorschläge auf Papier gebracht. Diese Erkenntnisse werden bei Folgeveranstaltungen berücksichtigt.

Es geht um Fortschritt Die Frage, was „Qualitätsmanagement in einem Jugendverein“ bringen soll, kann und muss sich jede und jeder Verantwortliche für sich selbst beantworten. Die Erfahrungen eines Qualitäts-ManagementSystems unterstreichen aber, dass nur durch geplantes Vorgehen, entsprechendes Dokumentieren, fixes Evaluieren und die Sicherstellung der Einarbeitung von Verbesserungspotenzialen eine stete Weiterentwicklung einer Organisation möglich sind. Und am besten, man bedient sich dabei international anerkannter Standards, die über Grenzen hinweg standardisiert und damit vergleichbar sind. Eine Weiterentwicklung in Richtung mehr Qualität soll und darf auch vor Jugendorganisationen nicht Halt maFranz Heuberger chen.

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Josef Weber Leiter der Abteilung Gartenbau Landwirtschaftskammer

er Grazer Krauthäuptel liegt im Trend. Diese regionale Sorte punktet durch seinen einmaligen, bitterfreien und leicht süßlichen Geschmack. Allerdings werden in den Sommermonaten Juli und August immer wieder ähnliche Salate als „Grazer Krauthäuptel“ angeboten. Diese Ersatzsorten bringen auch in den kritischen Sommermonaten sichere Erträge. Der Konsument wird auf diese Art getäuscht, was wiederum Kritiker veranlasst, den guten Ruf des Grazer Krauthäuptels in Frage zu stellen, beziehungsweise dessen höheren Preis als ungerecht darzustellen. So kommt es nicht von ungefähr, dass die Sommerproduktion von vielen Produzenten als nicht rentabel angesehen wird, weil der Grazer Krauthäuptel mit diesen Kon-

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Das Original kurrenzsorten preislich mithalten soll, was aber aufgrund verminderter Erträge wirtschaftlich nicht vertretbar ist. Im Klartext heißt dies: Der Grazer Krauthäuptel – und zwar das Original! – muss auch im Sommer zu kostendeckenden und somit besseren Preisen verkauft werden, als die so genannten „Ersatzsalate“. Der Konsument hat jetzt die beste Gelegenheit, den Grazer Krauthäuptel bestmöglich kennen zu lernen, da er im Frühjahr kaum von ähnlichen Salaten konkurrenziert wird. Dann wird der mündige Liebhaber des Grazer Krauthäuptels auch im Sommer das Original erkennen und hoffentlich auch bereit sein, einen notwendigen Preisunterschied in Kauf zu nehmen.

Jung & frech Andreas Schoberer Landesobmann Breitenau

as Leben auf dem Land ist was ganz Besonderes. Ich hatte das Glück, in einer kleineren, aber sehr schönen Gemeinde aufzuwachsen. Doch immer mehr Menschen ziehen in Ballungszentren. Aber man muss schon zugeben, leicht wird es einem auf dem Land auch nicht immer gemacht. Die Post und andere Geschäfte werden aus Kostengründen geschlossen und jetzt werden auch

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Wenn Kinder pendeln noch viele Schulen in den Gemeinden zugesperrt. Solche Entscheidungen der Politiker kann man nicht immer nachvollziehen. Es ist sicher allen bewusst, dass Landschulen teurer sind als andere, aber immer nur auf das Geld zu schauen, ist in diesem Fall leider falsch. Man muss auch bedenken, dass es für ein Kind sehr belastend ist, schon so früh pendeln zu müssen. Und der Zeitverlust wird sich natürlich auch auf die Leistungs- und Lernbereitschaft auswirken. Ich bin froh, dass ich in der Breitenau die Schule besuchen durfte, denn man bekommt neben dem Wissen auch eine gewisse Heimatverbundenheit mitgegeben – ich hoffe, dass dies auch in Zukunft so bleibt. Die endgültige Entscheidung liegt aber bei den Politikern, es wird sich zeigen, ob sie die Anliegen der Landbevölkerung berücksichtigen.


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Gastkommentar & Personelles

Landwirtschaftliche Mitteilungen

1. Mai 2012

Krainer: Wie es weitergeht

bauernporträt

Gastkommentar: Welchen Weg die EU-Bürokratie einschlägt von Sabine Prichenfried* eit dem Jahre 1992 gibt es in der Europäischen Union eine Verordnung zum Schutz von geografischen Angaben und Ursprungsbezeichnungen für Agrarerzeugnisse und Lebensmittel. Aufgrund dieser Verordnung werden bestimmte geografische Namen als geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.) oder als geschützte geografische Angabe (g.g.A.) bestimmten Agrarerzeugnissen und Lebensmitteln vorbehalten. Nur diese Produkte dürfen in der Folge mit dem (geschützten) geografischen Namen bezeichnet und vermarktet werden. Dabei handelt es sich um Erzeugnisse, die in einem genau abgegrenzten Gebiet und nach einem bestimmten Herstellungsverfahren produziert werden. Gebiet und Herstellungsverfahren sind in einer „Spezifikation“ festgelegt, die von einer Herstellervereinigung erstellt wurde. Erzeugern außerhalb des Gebietes ist jedoch nicht nur die Verwendung des eingetragenen Namens selbst, sondern auch jegliche Anspielung auf diesen Namen und damit auch die Verwendung der geschützten Bezeichnung in Übersetzung verboten.

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Geschäftsführer Michael Wallner

kk

en Biomassehof St. Lambrecht gibt es offiziell zwar erst seit September 2011, doch die Leute, die dahinter stehen, haben schon jahrzehntelange Erfahrung mit Energie aus Biomasse. Der Grund warum man einen Biomassehof eröffnete, lag ganz einfach an der Nachfrage, wie Geschäftsführer Michael Wallner erklärt: „Die Nachfrage nach Qualitätshackgut in der Bio-Region Murau ist mit den Jahren deutlich angestiegen.“ Wallner betont auch, dass der Eigenversorgungsgrad der Bevölkerung mit Bio-Brennstoff in der Region sehr hoch ist. Umso genauer hat man sich die Sache überlegt. Die Ursprünge der Genossenschaft liegen im Jahr 1992. Damals wurde das erste Biomasse-Heizwerk St. Lambrecht mit einem 1.000 Kilowatt-Brennkessel errichtet. Mitt-

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Qualität ist gefragt lerweile liefert das Heizwerk 4,5 Megawatt Wärme aus eigenem Holz. Pionierarbeit leistet der Biomassehof St. Lambrecht im Bereich des Qualitäts-Waldhackgutes. „Waldhackgut ist sehr schwierig in den Griff zu bekommen“, weiß Wallner aus eigener leidvoller Erfahrung. Durch Feuchtigkeit und Nadeln ist die Selbstentzündungsgefahr groß, was im Vorjahr auch zu mehreren Bränden geführt hat. Derzeit ist eine neue Anlage mit verbesserter Belüftungstechnologie in Bau. Zahlreiche Sensoren messen ständig die Temperatur und steuern die automatisierte Anlage. Wallner: „Momentan sind wir intensiv damit beschäftigt, ein genaues Regelwerk dafür zu entwickeln.“ Pionierarbeit eben! Daneben betreibt die Genossenschaft zwei Contracting-Anlagen. 2004 stieg man dann auch in die Hackgutlogistik mit einem selbst entwickelten Pumpwagen ein. Von dieser Erfahrung im Logistikbereich profitieren heute auch die BiomassehofKunden. So wurden in der vergangenen – für den Biomassehof gleichzeitig ersten – Einlagerungssaison 3.500 Schütt rau mm et er (srm) Qualitätshackgut und 100 srm Scheitholz vermarktet. Der Geschäftsführer blickt positiv in die Zukunft. Mit der steigenden Zahl an Biomasse-Heizungen wird das Material nicht immer kurzfristig zur Verfügung stehen, meint Wallner. Deshalb macht auch Lagerhaltung Sinn, erklärt er. Schon jetzt wird für den Herbst ein Lager aufgebaut. Bei Bedarf wird dann frisches und gelagertes Hackgut zur gewünschten Qualitätsstufe gemischt und in den eigenen Heizwerken verheizt. 

Roman Musch

Betrieb & Zahlen: Biomassehof Naturwärme St. Lambrecht Hauptstraße 62 8813 St. Lambrecht info@naturwaerme.at u Insgesamt bewirtschaften die Genossenschaftsmitglieder 4.800 Hektar Wald. u Das Benediktinerstift St. Lambrecht ist mit 50 Prozent beteiligt. Der Rest teilt sich auf 14 Bauern auf. u Die Abrechnung erfolgt fair nach dem Energiegehalt der Biomasse.

Einspruchsverfahren Der Unterschutzstellung geht ein Verfahren voraus, in dem insbesondere alle EU-Mit-

foto: messner, stainz

gliedsstaaten und alle Personen mäßig verwendeten Namen mit einem berechtigten Interes- auswirkt. Das durch die Unterse – zum Beispiel andere Her- schutzstellung bewirkte Verbot steller – gegen die Eintragung der Verwendung des Namens Einspruch einlegen können. bringt natürlich Nachteile und Dieser Einspruch ist aber an durch die Übergangsfrist soll bestimmte Gründie Umstellung de gebunden, die auf einen neuen in der VerordNamen ermögliÖsterreich kann nung ausdrückcht werden. lich festgelegt gegen slowenischen Krainer sind. Antrag Einspruch Der slowenische Gründe für Antrag auf Einerheben. Einsprüche tragung der Sabine Prichenfried ­ So kann etwa Bezeichnung vorgebracht wer- Expertin für Herkunftsschutz „Kranjska kloden, dass die Vobasa“ wurde am raussetzungen 18. Februar 2012 für die Unterdem Verfahschutzstellung nicht vorliegen, ren entsprechend von der EUes sich also nicht um eine Ur- Kommission veröffentlicht, sprungsbezeichnung oder eine wodurch das sechsmonatige geografische Angabe handelt. Einspruchsverfahren in Gang Weiters kann auch geltend ge- gesetzt wurde. Legt Österreimacht werden, dass die bean- ch oder eine berechtigte Pertragte Bezeichnung eine Gat- son nun innerhalb dieser Frist tungsbezeichnung darstellt, die Einspruch ein, kommt es in dann nicht geschützt werden der Folge zu Gesprächen zwikann. Zudem kann eine Über- schen der antragstellenden Pargangsfrist von bis zu fünf Jah- tei und den Personen, die eiren erwirkt werden, wenn sich nen Einspruch eingelegt haben. die Eintragung nachteilig auf Einigt man sich in diesen Gedas Bestehen von bisher recht- sprächen, so bildet diese Eini-

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Ciolos für lokale Vermarktung

Auf zur Grazer ­Frühjahrsmesse

In der kommenden EU-Programmperiode ab 2014 will EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos die Förderung für kurze Vermarktungswege ausbauen. Die Direktvermarktung, so der Agrarkommissar, habe in der EU ein großes Potenzial.

Von 27. April bis 1. Mai locken einige Neuerungen, wie die erste österreichische Kochbuchmesse die Besucher. Ein Schwerpunkt liegt zu dieser Jahreszeit beim Garten – erstmals mit Rasenmäher-Rennen. www.fruehjahrsmessegraz.at

gung die Grundlage für die Unterschutzstellung der Bezeichnung. Kommt es hingegen zu keiner Einigung, hat die Europäische Kommission gemeinsam mit einem Ausschuss, in dem die Mitgliedstaaten vertreten sind, über die Eintragung der beantragten Bezeichnung zu entscheiden.

Kürbiskernöl Für Österreich und Slowenien wird dies nicht das erste Gespräch im Zusammenhang mit geschützten Bezeichnungen sein. Auch beim slowenischen Antrag auf Eintragung der Bezeichnung „Štajersko prekmursko bu no olje“ gab es österreichische Einsprüche. Da es sich dabei um einen Namen handelt, der mit dem bereits eingetragenen „Steirischen Kürbiskernöl“ teilweise gleichlautend ist, musste entsprechend der Verordnung eine Lösung gefunden werden, damit es in der Praxis nicht zu einer Verwechslung der beiden Produkte kommt. Der Ball liegt nun bei der Europäischen Kommission, die eine dementsprechende Eintragungsverordnung vorschlagen muss.

*gastautorIn Dr. Sabine Prichenfried ist Spezialistin

für Herkunftsschutz im Landwirtschaftsministerium. E-mail: sabine.­ prichenfried@lebensministerium.at

Neuer Aufsichtsrat Österreichische Hagelversicherung thmar Ederer, Generaldirektor der Grazer Wechselseitigen, wurde kürzlich zum neuen Vizepräsidenten des Aufsichtsrates der Österreichischen Hagelver-

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sicherung gewählt. Ederer ist seit 2001 im Aufsichtsrat des Agrarversicherers und auch Vizepräsident des Verbandes der Versicherungsunternehmen Österreichs. Generaldirektor Weinberger, Ederer, Pleil und Schmid (v.l.n.r.) KK

personelles Dr. Erich Geiersberger verstorben. Mitte April verstarb der Gründungsvater der MaschinenringBewegung 85-jährig im bayrischen Kranzberg. Ihm gelang es Bauern und Agrarpolitiker von der Maschinenring-Idee zu überzeugen. Nach Referaten in den 1960er und 1970er Jahren in Österreich, erfolgte auch hierzulande eine Gründungswelle an lokalen Maschinenringen. Franz Kreimer feierte Sechziger. Der Gründungsobmann der Waldwirtschaftsgemeinschaft Almenland feierte kürzlich den sechzigsten Geburtstag. Als Bauern mit Leib´ und Seele sowie selbstlosen Bauernvertreter kennen ihn seine Weggefährten. Mit 1.070 Mitgliedern und einem Holzeinschlag bis 100.000 Festmeter pro Jahr zählt die Waldwirtschaftsgemeinschaft Almenland zu den erfolgreichsten Österreichs.


Markt & Wirtschaft

1. Mai 2012

Landwirtschaftliche Mitteilungen

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la grande nation u Die Bedeutung der Landwirtschaft zeigt sich bereits darin, dass etwa 30 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzt werden. Das ist etwas weniger als die Hälfte der Staatsfläche Frankreichs und rund 23 Prozent der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche in der EU.

Der Trend geht auch in Frankreich zu spezialisierten Großbetrieben und hochspezialisierten Kleinbetrieben

musch

Landwirtschaft in Frankreich Landwirtschaftliche Mitteilungen-Leser besuchten französische Bauern Im Agrarriesen Frankreich ­haben Bauern im ­Grunde ­dieselben Sorgen und ­Probleme. Bernard und Chantal Bégaud besitzen 14 Hektar Wein; neun für den berühmten Weinbrand Cognac. Zweites Standbein sind 65 Mutterschafe. Der Hof ist aus dem 12. Jahrhundert. Das halbe Haus vermieten sie an Gäste. Je nach Saison verlangt das Ehepaar 300 bis 700 Euro je Woche dafür. Ein Arbeiter ist Vollzeit (in Frankreich 35 Stunden) angestellt. Der typische Cognac-Wein stammt von der Ugni BlancTraube. Geerntet wird diese im Oktober. Die Brennblase wurde im Jahr 1801 gebaut und fasst 700 Liter. Ab Jänner wird der ungeschwefelte Wein zweimal gebrannt. Dann dauert es mindestens zwei Jahre im Eichenfass, bis der Brand als Cognac bezeichnet werden darf. Der älteste Cognac den die Bégauds ab Hof um 85 Euro (0,75 Liter) verkaufen, lag 50 Jahre im Eichenfass. Die größte Sorge des Betriebes ist die Nachfolge. Schuld daran sei, so Bernard

Bégaud, die EU-Förderpolitik. Große Betriebe würden daraus mehr profitieren als kleine, spezialisierte Betriebe.

Milch-Gemeinschaft 2007 haben sich vier Bauern zusammengetan, um einen Gemeinschaftsstall zu bauen. JeanLuc Bossard steht ihnen vor. 650.000 Euro wurden investiert, wovon etwa 50.000 Euro gefördert wurden. Der neu entstandene Betrieb ist 200 Hektar groß, wovon 175 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche sind. 135 Kühe sind in Milch, etwa 35 trocken. Stalldurchschnitt 9.500 Kilo mit 3,2 Prozent Protein und 3,78 Prozent Fett. Die junge Herde ist im Schnitt 2,3 Laktationen alt. Zwischenkalbezeit 405 Tage. Das Kontingent beträgt 1,3 Millionen Kilo mit 4,1 Prozent Fett. Der niedrige Fettgehalt des Betriebes ist daran schuld, dass die Milchquote heuer nicht erreicht wird und je Liter nur 30 Cent erzielt werden. Stierkälber werden nach acht Tagen verkauft – derzeit für rund 150 Euro. Der Betrieb hat wirtschaftliche Probleme, die durch Sachzwänge entstanden sind: Der Stall hat zwei Melkroboter, die

mit jeweils 70 Kühen ausgelastet sind. Deshalb muss die Herde diese ganz bestimmte Größe haben. Um diese zu erreichen, mussten Tiere zugekauft werden. Das war 2008, als durch die guten Milchpreise viele Betriebe ihre Herde ausweiteten – die Viehpreise waren hoch und dennoch war gute Genetik nicht zu bekommen. Infolge dessen wurde die Herde mit schlechter Genetik aufgebaut. Bossard absolvierte ein Praktikum in Südamerika. Sein Eindruck: „Wenn das die Konkurrenz ist, können wir in Europa zusperren.“ Fazit: Wachsen um jeden Preis kann mächtig nach hinten losgehen. Wer klein ist, seine Kosten aber im Griff hat, steht oft glücklicher da.

Limousin-Zucht Der 900 Hektar große Gutsbetrieb ist auf die Zucht von Limousin-Rinder spezialisiert. 400 Hektar sind Grünland, 350 Hektar Pefc-zertifizierter Forst und 45 Hektar Teichfläche. Die drei Betriebszweige: Hotelerie (Vierstern-Ressort), Forstwirtschaft und Limousinzucht. 300 Herdebuch-Mutterkühe (in Summe 800 Herdebuchtiere) zählt der Bestand. Seit

1986 werden ausschließlich Limousin gezüchtet. Juni und Juli sind die Monate, in denen es für die männliche Nachzucht ernst wird. Die am besten bewerteten werden für Zuchtzwecke verkauft, der Rest geht im Alter zwischen acht und zehn Monaten nach Italien oder Griechenland, um dort gemästet zu werden. Weibliche Zuchttiere werden trächtig zwischen achteinhalb und zehn Monaten verkauft. Der Gutsverwalter Laurent betont, dass er sich auch jederzeit von seinen besten Kühen trennen würde, sofern der Preis passt. Das Durchschnittsalter der Kühe liegt bei sechseinhalb Jahren. Der Landwirtschafts-Zweig des Gutes hat fünf Angestellte. Viele Maschinen-Leistungen werden von Maschinenringen zugekauft. Die Forstarbeit erledigt eine Genossenschaft. Fazit: Der Betrieb ist nicht gezwungen Profit abzuwerfen, da es den Eigentümern (französische Industriellenfamilie) darum geht, dass der Besitz keine zu großen Kosten verursacht. Dennoch, vielleicht weil von Existenzängsten befreit, macht der Betrieb gute Geschäfte. Roman Musch 

Über Spitzfindigkeiten, die man rechtzeitig gut regeln kann

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dem Sparbuchbesitzer etwas zustoßen, wissen dann die Kinder oder sonstigen Erben, wo sie suchen müssen? Ist die Frage mit „nein“ zu beantworten, freut sich sicher zumindest eine – die Bank. Wenn es nicht der größte Wunsch ist, dem Wohlergehen der Bank zu dienen, sollte man vorsorgen: Den Hinterbliebenen einen Hinweis geben, wo die Sparbücher zu finden sind. Werden aber Bedenken gehegt, dieses Versteck zu Lebzeiten preis zu geben, sollte dem Tes-

tament ein Hinweis beigelegt werden beziehungsweise das Testament beim Notar hinterlegt werden. Ansonsten gibt die Bank nicht einmal dem Notar, der das Verlassenschaftsverfahren abwickelt, bekannt, welche Überbringer/Inhabersparbücher (in der Regel unter 15.000 Euro) auf den Namen des Verstorbenen eröffnet wurden. Es könnte ja sein, dass dieser das Sparbuch weitergegeben hat. Also lautet das Motto der Bank: Schweigen und Behalten! Auch wenn die Sparbücher

gestohlen werden, kann es derartige Probleme geben. Denn Inhaber oder Erben müssen ihre Berechtigung glaubhaft machen, aber wie? Daher ist es hilfreich, an einem sicheren Ort eine Liste mit den Daten der Sparbücher aufzubewahren. Damit kann das Gericht die unauffindbaren Sparbücher kraftlos erklären. So kommen Inhaber oder Erben doch noch zum zustehenden Geld und die Bank hat das Nachsehen. Sie möge mir verzeihen. 

u Gesamtwirtschaftlich gesehen ist die Bedeutung der Landwirtschaft mit einem Anteil von zuletzt nur noch 1,7 Prozent am BIP eher gering. Doch ist Frankreich global der zweitgrößte Exporteur, nach den USA. Vor allem alkoholische Getränke wie Wein und Champagner sind im Ausland begehrte Waren. 52 Prozent des in der EU produzierten Weines kommen aus Frankreich. Daneben ist der Staat in der EU der größte Produzent von Getreide, Mais, Hülsenfrüchte, Rinder und Geflügel. u Wertmäßig produziert Frankreich 20 Prozent aller landwirtschaftlichen Produkte der EU.

Nebentätigkeiten bis 30. April melden Seit 1. Jänner 1999 erstreckt sich die Beitragspflicht nach dem Bauern-Sozialversicherungsgesetz auch auf land- und forstwirtschaftliche Nebentätigkeiten. So müssen beispielsweise für die Be- und Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte, für Urlaub am Bauernhof, für Kommunaldienstleistungen und für sämtliche Nebentätigkeiten, die nach ihrer wirtschaftlichen Zweckbestimmung in einem sachlichen Naheverhältnis zum land- und forstwirtschaftlichen Betrieb untergeordnet erfolgen, Beiträge entrichtet werden. Die Bruttoeinnahmen aus diesen Nebentätigkeiten sind aufzuzeichnen und bis spätestens 30. April des darauffolgenden Jahres an die Sozialversicherungsanstalt der Bauern zu melden. Bei verspäteter Meldung hat die Sozialversicherungsanstalt einen Beitragszuschlag zu verhängen. Die Meldung gilt als fristgerecht erstattet, wenn sie bis zum 30. April bei der Sozialversicherungsanstalt eingelangt ist (Achtung: Datum des Einlangens ist maßgeblich!). Wir empfehlen, ihre Meldungen fristgerecht zu Silvia Lichtenschopf-Fischer erstatten.

Grundbetrag und allgemeine Umlage

Damit die Bank nicht das Geld behält aum jemandem ist es bewusst, dass das Geld auf einem Sparbuch nach 30 beziehungsweise 40 Jahren der Bank gehört, sofern es in dieser Zeitspanne weder Einzahlungen noch Auszahlungen gibt. Viele werden jetzt denken: So lange bleibt doch kein Sparbuch unberührt. Das mag grundsätzlich stimmen. Aber was passiert, wenn man sich – etwa aufgrund von Demenz – nicht mehr erinnern kann, ob oder wo man die Sparbücher versteckt hat? Sollte

u Mischbetriebe sind immer mehr dem spezialisierten Großbetrieb oder dem hoch spezialisierten Kleinbetrieb gewichen. Die durchschnittliche Größe der 527.000 Betriebe beträgt 52,1 Hektar. Die Jagd-, Forst- und Landwirtschaft stellt 805.000 Arbeitsplätze (3,1 Prozent aller Arbeitsplätze).

Gerhard Putz

Um das bestehende Beratungsservice trotz umfangreicher Sparpakete von Bund und Land zu sichern, beschloss die Vollversammlung der Landeskammer, eine Anhebung der Allgemeinen Umlage sowie auch eine Anhebung des Grundbetrages von 21 auf 25 Euro. Diese beiden Umlagen werden von der Finanzbehörde eingehoben. Ohne Umlagenerhöhung und ohne rigorose interne Sparpakete bei der Landeskammer und den Bezirkskammern wäre 2012 der Abgang beim Kammerbudget bei rund drei Millionen Euro gelegen. Die Umsetzung der kammerinternen Sparpakete laufen bereits. Trotz der schwieriger gewordenen finanziellen Rahmenbedingungen kann das bestehende Beratungsangebot weitergeführt werden.


rechtstipp Walter Zapfl Steuerexperte Landwirtschaftskammer

as „1. Stabilitätsgesetz 2012“ ist in Kraft. Zwei Neuerungen seien erwähnt. Grundstücksveräußerungen: Grundstücksverkäufe unterliegen künftig der Einkommensteuer (Immobilienertragsteuer). Seit 1. April 2012 gilt: u Abschaffung der zehnjährigen Spekulationsfrist. u Bei Veräußerung von Liegenschaften oder Gebäuden kommt es zur Besteuerung der Verkaufserlöse bzw. Verkaufsgewinne. u Bei Altvermögen (Erwerb vor 1. April 2002) beträgt die Steuer ohne Umwidmung effektiv 3,5 Prozent vom Verkaufserlös bzw. mit Umwidmung 15 Prozent. u Bei Neuvermögen (Erwerb ab 1. April 2002) beträgt die Steuer 25 Prozent des „Verkaufsgewinnes“. u Inflationsabschlag ab dem elften Jahr von 2 Prozent jährlich (bis 50 Prozent). u Steuerfreiheit ist vorgesehen für selbst hergestellte Gebäude, Enteignungen,

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Grundstücksverkauf Hauptwohnsitze (entweder zwei Jahre seit Anschaffung oder fünf Jahre innerhalb von zehn Jahren vor Verkauf gemeldet), uvm. Umsatzsteuer: Die Verlängerung des Vorsteuerberichtigungszeitraumes bei Grundstücken von zehn auf 20 Jahre kann massive Auswirkungen auf Betriebe haben, die optieren wollen, beziehungsweise optiert haben. Bisher war eine Berichtigung vorgesehen, wenn sich innerhalb von zehn Jahren die Verhältnisse, die für den Vorsteuerabzug maßgebend waren, geändert haben. In diesem Fall wäre die Vorsteuer anteilig an das Finanzamt zurückzuzahlen oder vom Übernehmer eine Option vorzunehmen. Nach derzeitiger Praxis ist der Übergang von der Regelbesteuerung zurück zur Pauschalierung für sich alleine keine schädliche Änderung. Wenn jedoch andere Umstände hinzu kommen, wie etwa eine Hofübergabe, ist von einer solchen Änderung auszugehen. Nachdem der „Beobachtungszeitraum“ seit 1. April 20 Jahre beträgt, ist bei „älteren Optierern“ wahrscheinlich, dass es innerhalb dieser 20 Jahre zur Übergabe kommt und die angesprochene Problematik eintritt. Betroffen sind Grundstücke (Gebäude), die ein Unternehmer (Landwirt) nach dem 31. März 2012 erstmals in seinem Unternehmen als Anlagevermögen verwendet oder nutzt. Für Gebäude, die am 31. März 2012 bereits verwendet oder genutzt wurden, gilt weiterhin die Zehn-Jahres-Frist. In diesem Zusammenhang sei der Hinweis erlaubt, dass in Deutschland auch die Rückkehr zur USt-Pauschalierung für sich alleine zur Vorsteuerrückverrechnung führt. Entsprechende Forderungen wurden jüngst auch in Österreich gestellt und werden zu Diskussionen führen.

termine Apfelblütenfest Die steirische Apfelstraße in voller Blüte lädt bei freiem Eintritt zum Blütenfest am 29. April nach Puch. Die Apfelblütenwanderung (ab 9 Uhr) führt sechs Kilometer durch die blühenden Obstgärten. Um 10 Uhr Frühschoppen mit der Musikkapelle „Heimatklang Puch“. Eine Trachtenmodenschau erwartet die Besucher um 14 Uhr. Weiters am Programm: Kettensägeschnittkunst, ApfelSchmankerlkirtag, Wetten-dassTraktorfahrten, Verlosung uvm. Raumberg-Tagungen Wissenschaftliche Tagungen im Lehr- und Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein. 23. Mai: Nutztierschutztagung; 24. Mai: Rot-, Gams- und Muffelwild. Informationen und Anmeldung bis Mitte Mai: 03682/ 22451-361; brigitte.krimberger@ raumberg-gumpenstein.at Kasermandl in Gold Prämierung von Käse- und Milchprodukten im Rahmen der Messe Wieselburg. Einreichgebühr: 60 Euro pro Produkt; Anmeldung bis 16. Mai unter 07416/5020, www.messewieselburg.at Kräuterworkshop Am 11. Mai, ab 16 Uhr findet in der Baumschule Höfler in Puch ein Kräuterworkshop mit Angelika Ertl-Oliva statt. Anschießend Abendshopping bis 20 Uhr. Holzmuseum Murau Sonderausstellungen im Holzmuseum St. Ruprecht ob Murau: „Lächre – Veredelung/Upgradingugia“ und „20(0) Jahre Holzbau in der Holzwelt Murau“. Mai-Spitzen 5. Mai, ab 16 Uhr: Die Weinbauern des Weinbauvereins Pischelsdorf lassen unter dem Motto „Mai-Spitzen – Spitzen Weine“ die Weine 2011 in der Buschenschank Seyfried in Kaltenbrunn nahe Gleisdorf verkosten. Weinbergfest Gschmaier Die Gschmaierer Weinbauern laden am Sonntag, 29. April, ab 10 Uhr zum Feiern für die ganze Familie. Sechs Stationen präsentieren oststeirische Spezialitäten und Live-Musik u. a. mit Peter Panhofer, den „Original Runden Oberkrainer“, „Nix Neix Musi“, dem „Jazz-Wein-Trio“ und Fred Pußwald. Der Eintritt ist frei!

Weinbergfestbruno richard

Rinderschau Oberwölz

bauern-tv u Bayern Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes. Mittwoch, 2. Mai, 23 Uhr. u ARTE Zecken-Borreliose. Donnerstag, 3. Mai, 22 Uhr. u N24 Unser blauer Planet. Freitag, 4. Mai, 20.15 Uhr. u ORF 2 Erlebnis Österreich. Sonntag, 6. Mai, 16.35 Uhr.

Am 5. Mai feiert die Viehzuchtgenossenschaft Oberwölz 110-jähriges Bestehen. In der Greimhalle in St. Peter a. K. werden beim Fest der Tiere 65 Fleckviehkühe (vier 100.000er), seltene Rinderrassen, Ochsen und Pferde vorgeführt. Am Abend gibt es einen bunten Abend mit der Wahl zum Murauer Dirndl und Musik von den „Grafen“.

u ORF 2 Aufgetischt in der Wachau. Sonntag, 13. Mai, 17.05 Uhr.

Im Club der 100.000ergaller

Aufgetischt

Meisterball in Graz

Donau NÖ/Haider

kurzinfo Pflanzerlmarkt 1. Mai, ab 9 Uhr, Pfaffenschlager in Mitterdorf/Raab, Dörfl 10. Zuchtschafversteigerung Frühjahrsversteigerung des steirischen Schaf- und Ziegenzuchtverbandes: 28. April, 11 Uhr, Oberlandhalle Leoben. Flurbegehungen Flurbegehungen zu Getreide, Raps und Mais mit folgenden Treffpunkten: 2. Mai, 9 Uhr: Neben dem Parkplatz des ehemaligen GH Schmidbauer, Windorf, Premstätterstraße; 13.30 Uhr: Saatzucht Gleisdorf, Am Tieberhof 33. 4. Mai, 9 Uhr: GH Jöbstl, Mettersdorf am Saßbach; 13.30 Uhr: Freibad Gnas. 7. Mai, 9 Uhr: Parkplatz Ring-Hotel, Hartberg; 14 Uhr: Lagerhaus Großwilfersdorf. 9. Mai, 9 Uhr: Betrieb Wieser Johann, Gussendorf bei Groß Sankt Florian, Grazerstraße 118. 11. Mai, 13.30 Uhr: Betrieb Lautner, Fluttendorf bei Mooskirchen, Schönwiesenweg 2. Referenten: Karl Mayer, Peter Klug, Harald Fragner.

Getreide, Raps, Mais

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Am 5. Mai ab 18.30 feiern 30 frisch gebackene Meister der Sparten Land- und Forstwirtschaft ihren Erfolg im Bildungszentrum Raiffeisenhof. Ihren Meisterbrief, auf den sie lang hingearbeitet haben, erhalten sie aus den Händen von Kammerpräsident Gerhard Wlodkowski und Landesrat Hans Seitinger. Für Musik sorgen die Grazer Spitzbuam.

Info bei FAST Pichl, Tel. 03858/2201, office@pichl.lk-stmk.at • www.fastpichl.at

Seminarreihe gib iele Betriebe möchten ein neues Standbein aufbauen, wissen aber noch nicht so recht, in welche Richtung es gehen soll. Die Seminarreihe „Ideenwerkstatt Bauernhof“, die das LFI Steiermark zusammen mit der Bäuerinnenorganisation und der Landwirtschaftskammer seit Herbst 2011 veranstaltet, zeigt ein breites Spektrum an Betriebszweigen in der Landwirtschaft. Die Palette der Angebote reicht von neuen Dienstleistungsangeboten wie Senioren am Bauernhof oder Walderlebnisführungen bis hin zu Produktion und Vermarktung wie beispielsweise Schafhaltung, Ziegenhaltung, Essigund Senferzeugung.

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Endlich Meister!musch

Späch´n, los´n, kost´n Schauen, hören und kosten dürfen, ja sollen die Besucher des Kultur und Brauchtumsfestes am 29. April in der Fußgängerzone Köflach. Der Schwerpunkt liegt heuer beim Thema Hochzeit.

Kultur und BrauchtumKK

pichl-termine 5.5.: Forstwettbewerb der LJ - Landesentscheid 10.5.:Managementtechniken 12.5.: Wildkräuter des Waldes 14.-15.5.: Gefahr von oben – Sicherheitsrisiko Baum 16.5.: Wirtschaftlichkeit bei Biomasseheizwerken 21.-22.5.: Der Wildbach in der Waldpädagogik 24.5.: Fremdländische Baumarten - eine Chance? 25.5.: Was pfeift da von meinem Baum?

Ideen fü

Erwerbskombination „Gerade für junge Frauen in der Landwirtschaft ist es eine interessante Option, sich ein eigenes Standbein am Hof zu schaffen, um sich weite Wege zur Arbeit zu ersparen und auch etwas Individuelles zu finden, das einem Freude macht,“ so Landesbäuerin Gusti Maier, „das ist auch wichtig, um der Abwanderung aus dem länd-

Bester Rat aus erster Hand: die aktuellen Recht

Soziales

Rechts-Sprechtage: jeden Dienstag und Freitag Vormittag. Bezirkskammern: Anmeldung eine Woche vorher: Tel. 0316/8050-1247 Bruck: Mi., 9.5., bitte voranmelden Feldbach: Do., 10.5., bitte voranmelden Fürstenfeld: Mi., 23.5., voranmelden Hartberg: Mi., 30.5., bitte voranmelden Judenburg: Do., 3.5., bitte voranmelden Leoben: Mo., 21.5., bitte voranmelden Liezen: Mo., 14.5., bitte voranmelden Murau: Do., 31.5., bitte voranmelden Radkersburg: Do., 10.5., voranmelden Voitsberg: Mo., 7.5., bitte voranmelden

Sozial-Sprechtage: jeden Dienstag und Freitag Vormittag. BK: Anmeldung eine Woche vorher: Tel. 0316/8050-1426 Hartberg: Mo., 21.5., 9-11:30 Uhr, Liezen: Mo., 14.5., 9:30-11:30 Uhr;

Steuer Steuer-Sprechtage in der Landeskammer: jeden Dienstag und Freitag Vorm., Voranmeldung: Tel. 0316/8050-1256. Telef. Anmeldung auch in den BKs, Bruck: Mi., 9.5., 8.30 – 11.30 Uhr; Dlbg: Mo., 7.5., 8.30-11.30 Uhr;

Fürstenfeld: Do., 3.5.; 8.30 – 11.30 Uhr; Hartberg: Do., 10.5.; 8.30 – 11.30 Uhr; Judenburg: Mi., 9.5., 8.30 – 11.30 Uhr; Liezen: Mo., 14.5.; 9.30 – 11.30 Uhr; Radkersburg: Do., 10.5., 8.30-11.30 Uhr; Voitsberg: Mi., 2.5., 8.30 – 11.30 Uhr;

Pflanzenbau Die Sprechtage finden, wenn nicht anders angeführt, jeweils in den Bezirkskammern statt: Deutschlandsberg: Nach Bedarf Eichfeld: Mi., 2. 5., 8 – 12 Uhr im Gebäude der Raiffeisenkasse Feldbach: Jeden Di., 8 – 12 Uhr

Fürstenfeld: Jeden Di., 9 – 12 Uhr (29.5. kein Sprechtag) Graz: Jeden Di, 8 – 12 Uhr Hartberg: Jeden Fr., 8 – 12 Uhr (18.5. kein Sprechtag) Knittelfeld: Jeden Do., 8.30 – 12 Uhr Leibnitz: Jeden Di. und Fr., 8.30 – 12 Uhr (18. und 25.5. kein Sprechtag) Liezen: Nach Bedarf Bad Radkersburg: Jeden Fr., 8 – 12 Uhr Voitsberg: Nach Bedarf Weiz: Nach Bedarf

Biozentrum Steiermark Ackerbau, Schweine: Heinz Köstenbau-


SERVICE

Mahlzeit Karoline Hochegger

Die wichtigsten Termine und H­ inweise für die ­steirischen Bäuerinnen und Bauern: www.lk-stmk.at, 0316/8050-1281, presse@lk-stmk.at

Stellvertretende Obfrau Verein Steirisches Ziegenkitz

Stuten-Eliteschau 12. Mai, Bundesgestüt Piber m 12. Mai findet im Rahmen der Muttertagsgala im Bundesgestüt Piber die 14. Landeselitestutenschau für Haflinger- und Norikerstuten statt. Ab 27. April werden an vier Tagen die Haflinger und Noriker Jungstuten neu in das Zuchtbuch eingetragen. Drei- und vierjährige Stuten ab einer Wertnote von 7,7 qualifizieren sich für den Endring der Stutbuchaufnahmen 2012, und werden in Piber unter gleichen Bedingungen einer nochmaligen Beurteilung unterzogen. Aus diesem Lot werden die Landessiegerinnen

A

und die zwei Landesreservesiegerinnen ermittelt. Die besten drei und vierjährigen Norikerstuten können sich bei dieser Schau auch für die am 22. September stattfindende Noriker Bundesjungstutenschau in Stadl Paura qualifizieren. Für Besitzer und Stuten sind hier einige Minuten ausschlaggebend, denn in der kurzen Zeit soll sich die Stute der Kommission von ihrer „besten Seite“ zeigen. Ein Leitfaden zum richtigen Vorstellen von Stuten ist auf pferdezucht-austria.at unter „Verband Steiermark“, „News“ zu finden.

ür Nebenerwerb

Termine u Essigerzeugung Dienstag, 8. Mai, 13:30 bis 17 Uhr, Felix Weinstock, Berghausen

Eigengeschmack unterstrichen. u Kitzfleisch immer erst kurz vor dem Braten oder Schmoren würzen, da Salz dem Fleisch Flüssigkeit entzieht und es dadurch trocken wird. u Kurzgebratenes und Geschnetzeltes erst nach dem Garen salzen. u Frische Kräuter und frisch gemahlenen Pfeffer bevorzugen. u Ziegenkitzfleisch nur auf einer Seite würzen, die ungewürzte Seite zuerst anbraten. Dadurch tritt weniger Fleischsaft aus.

in die betrieblichen und persönlichen Voraussetzungen des jeweiligen Betriebszweiges direkt am Exkursionsbetrieb zu holen und der Betriebsleiterfamilie individuelle Fragen zu stellen. Jedes Seminar kostet 22 Euro. Anmeldung: Petra Stoppacher, 0316/8050-1305, zentrale@lfi-steiermark.at.

Ein Muttertagsausflug – nicht nur für Pferdeliebhaber

uf den Wiesen der Fachschule Kirchberg am Walde, nahe dem oststeirischen Grafendorf, wird aktuelle Grünlandtechnik im praktischen Einsatz gezeigt. Firmenvertreter, aber auch Experten des LFZ RaumbergGumpenstein, werden die Maschinen und deren Arbeitsergebnis kommentieren. Gülleund Mistausbringungstechnik wird am Nachbarbetrieb der Schule vorgeführt und analysiert werden. Beginn ist um 9 Uhr, Ende etwa um 15 Uhr.

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Vermarktung von Kräutern

Maschinen werden von Experten kommentiert

LFS Kirchberg

Deutschlandsberg: Jeden Fr.; 8-12 Uhr; Feldbach: Jeden Di.; 8-12 Uhr; Fürstenfeld: Fr., 4.5.; 9-12 Uhr; Graz-Umgebung: Jeden Di. u. Fr.; 8-12 Uhr; Hartberg: Jeden Di. und Fr.; 8-12 Uhr; Judenburg: Jeden Fr.; 8-12 Uhr; Knittelfeld: Jeden Do.; 8-12 Uhr; Leibnitz: Jeden Fr. und Di.; 8-12 Uhr; Leoben: Jeden Mi.; 8-12 Uhr; Liezen: Jeden Mo.; 8-12 Uhr; Mürzzuschlag: Jeden Di. u. Fr.; 8-12 Uhr; Murau: Jeden Do.; 8-12 Uhr; Eichfeld/Mureck (Raiffeisengebäude): Mi., 9.5.; 8-12 Uhr; Radkersburg: Fr., 25.5.; 8-12 Uhr;

Einmal etwas anderesziegenland.com

landjugend-termine

ktuellen Sprechtage im februar 2012

Bruck/M.: Jeden Di.; 8 - 12 Uhr;

Nähere Infos auf www.ziegenland.com

Ernte- und Düngetechnik am 4. Mai, Fachschule Kirchberg

u Anbau, Verarbeitung und

Forst

KK

Grünland- und Feldbautag

u Ziegenhaltung Freitag, 1. Juni, 13:30 bis 17 Uhr, ­ Familie Grabenhofer, St. Kathrein am Hauenstein

er: 0676/842214401. Ackerbau, Geflügel: Wolfgang Kober: 0676/842214405. Grünland, Rinderhaltung: Martin Gosch: 0676/842214402 (auch Schafe und Ziegen) und Wolfgang Angeringer: 0676/842214413. Mur- und Mürztal: Georg Neumann: 0676/842214403. Bezirk Liezen: Wolfgang Angeringer: 0676/842214413.

Ziegenkitz-Ragout Kitzfleisch richtig würzen

u Senfproduktion Dienstag, 22. Mai; 13 bis 16:30 Uhr, Eduard Schillinger, Straden

Donnerstag, 28. Juni, 13 bis 16:30 Uhr, ­Elisabeth Reichl, ­Neumarkt

Zubereitung Fleisch und Gemüse nach Belieben in Stücke schneiden. Danach in Öl kurz anbraten, salzen und pfeffern. Paprika und Zucchini in grobe Würfel schneiden. Gemüse zufügen und kurz mit rösten. Mit Suppe oder Fond aufgießen und 25 bis 30 Minuten fertig garen lassen. Als Beilage zu diesem Gericht empfehlen sich Nudeln.

u Durch sparsames Würzen wird der feine

bt Einblick in interessante Nischen lichen Raum entgegenzuwirken.“ Im ersten Teil jeder der Halbtagesveranstaltungen werden von Fachleuten die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die jeweiligen Markt- und Absatzchancen vorgestellt. Danach haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich Einblicke

Zutaten Kitzfleisch (von Hals, Brust, Schulter oder Schlögel) Öl, Salz, frisch gemahlener Pfeffer, Kitzfond je eine Paprikaschote, rot und gelb, eine kleine Zucchini, Erbsenschoten Gewürze (Lorbeerblätter, Majoran, Thymian, Rosmarin usw.)

Voitsberg: Jeden Di. u. Fr.; 8-12 Uhr; Weiz: Jeden Di.; 8-12 Uhr; Anfragen bezüglich Hofwegebau sind jeden Montag Vormittag an die Forstabteilung zu stellen, bzw. telefonisch unter 0316/8050, für die Bezirke Bruck/Mur, Mürzzuschlag, Feldbach, Fürstenfeld, Radkersburg , Weiz und Hartberg unter 1552, für die Obersteiermark unter 1300 und für die Weststeiermark unter 1276 zu richten.

Direktvermarktung Bruck/Mur: Di., 15. 5. von 8-12 Uhr.

Deutschlandsberg: Di.,15. 5. von 8-12 Uhr. Feldbach: Di., 15. und 19. 5. von 8-12 Uhr. Hartberg: Fr., 4. 5. von 8 – 12 Uhr. Graz-Umgebung: Mo., 7. 5. Und 25. 5. von 8 – 12 Uhr. Leibnitz: Fr., 4. 5. von 8 – 12 Uhr Liezen: jeden Montag nach telefonischer Voranmeldung unter 03612/22531 Murau: Do., 26. 4. von 8.30 – 12 Uhr Murtal: nach telefonischer Vereinbarung unter 0664/602596-4529 Radkersburg: Do., 3. 5. von 8 – 12 Uhr Voitsberg: dienstags von 8 bis 12 Uhr nach telefonischer Vereinbarung, 03142/215655521. Weiz: Fr., 4. 5. und 29. 5. von 8-12 Uhr

Landestermine 5.5.:  Forst Landesentscheid, FAST Pichl 11.5.: Landesjugendrat, GH Rainer, Kobenz Bezirkstermine 1.5.: WZ Wandertag Bezirk Weiz, Weiz (WZ) 4.5.: DL Bezirks-Funktionärstreffen 10.5.: LB Bezirks-Jugendrat, Lang-Lebring 12.5.: DL Wiesenfest, Bahnhofswiese St. Peter i.S. 12.5.: DL Theater im Heustadl, Jagahansl, Wuschan 12.5.: DL Frühlingsfest, GH Brucknwirt, Pusterwald 12.-13.5.: MZ  Bezirks-Sommerspiele 13.5.: GU Traktor-Radl-Mähwettbewerb, Großstübing 13.5.: JU Bezirkstreffen, St. Peter ob Judenburg 16.5.: JU Stodlfest, Sportzentrum Unzmarkt (JU) Mehr unter www.stmklandjugend.at


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Markt & Wirtschaft

Landwirtschaftliche Mitteilungen

1. Mai 2012

Tipps: Mais, Kürbis, Getreide Heuriges Aprilwetter begünstigt Netzflecken-Krankheit bei Gerste

Nekrose durch Pilzbefall

Krogger

Neue Gefahr im Wald: Eschentriebsterben Pilzbefall (Chalara fraxinea) ist für Triebsterben und vorzeitigen Blattfall der Gemeinen Esche verantwortlich. Sehr starker Befall kann zum Absterben alter Eschen führen. Eschenkulturen sind jedenfalls schwer geschädigt. Seit 2006 wurden Schäden an Wipfeln jüngerer Eschen beobachtet. Triebe, Zweige und Äste werden dürr und sterben ab. Ähnliche Schadbilder sind praktisch im gesamten Bundesgebiet und nahezu überall in Europa zu finden. Die Krankheitssymptome können am besten an jungen Bäumen und während der Vegetationszeit beobachtet werden. Nekrosen an den Blattspindeln und Mittelnerven können ab Juni auftreten, nehmen gegen Herbst hin immer mehr zu und führen oft zu vorzeitigem Laubfall bereits ab Ende August/Anfang September. Es wird empfohlen, keine reinen Eschenkulturen zu begründen. Möglicherweise gibt es resistentere Eschen, weshalb Beobachtungen von gesunden oder gering erkrankten Bäumen in stark betroffenen Beständen wertvoll wären. Solche Bäume sollten markiert, erhalten und gefördert werden. Durchforstungen fördern das Kronenwachstum und erhöhen dadurch die Vitalität und Widerstandskraft der Bäume. Geschwächte jüngere Eschen werden immer häufiger vom Eschenbastkäfer mit dem typischen Fraßbild befallen. Detaillierte Hinweise zum Eschentriebsterben und Eschenbastkäfer sind unter www.bfw.ac.at Josef Krogger zu finden.

Bei Mais und ­Kürbis besonders auf Grundwasser ­achten. Rückstände von s-Metolachlor. Die Getreidedüngung zu Schossbeginn trägt wesentlich zur Ertragsbildung bei und sollte mittlerweile nur noch in Grenzgebieten ausstehend sein. Anfang Mai ist die Qualitätsdüngung zum Stadium des Fahnenblattspitzens (EC 37) bis spätestens Grannenspitzens (EC 49) zu beherzigen. Damit werden das Tausendkorngewicht und der Eiweißgehalt definiert. In der Regel werden 40 bis 50 Kilo Stickstoff (N)

Getreidekrankheiten Getreidekrankheiten fallen nicht vom Himmel! Außerdem müssen für die Erreger entsprechend günstige Infektionsbedingungen vorliegen. Das heurige Aprilwetter mit wechselfeuchten, kurzen son-

Mais u Bei Mais sollte die Aufgangskontrolle mittlerweile nicht mehr vergessen werden. Mit dem Auslegen eines 14,28 Meter langen Maßbandes bei 70 Zentimeter Reihenweite kann schnell festgestellt werden, ob ausreichend Pflanzen für gute Erträge vorhanden sind. In diesem Stadium lässt sich auch noch feststellen, ob Saatgut oder Saat am Problem der zu geringen Pflanzenzahl Ursache sind. u Zur Unkrautbekämpfung in Mais kann bis zum Dreiblatt-Stadium neben Dual Gold, Spectrum, und anderen auch Adengo eingesetzt werden. Aufgrund seiner geringen

Lebensmittelhandwerk mit AMA-Siegel Lebensmittelhandwerker, die sich heimischen Rohstoffen, traditionellen Spezialitäten und dem meisterlichen Handwerk verbunden fühlen, bekommen ein Zeichen – das AMAHandwerksiegel. Es wird vor allem an Fleischer, Bäcker und Konditoren verliehen. Bereits in der Anlaufphase war der Zuspruch riesig, sodass es bereits 16 zertifizierte Lebensmittelhandwerker in Österreich gibt. Weitere 100 haben ihr Interesse an dieser Auszeichnung bekundet. Das AMA-Handwerksiegel steht auf drei Säulen – die meisterliche Verarbeitung – die regionale Herkunft und – die unabhängige Kontrolle. Es zeichnet nicht die einzelnen Produkte aus, sondern das angeschlossene Fachgeschäft zum Produktionsbetrieb. Alle Rohstoffe, die in Österreich in entsprechender Qualität und Menge erzeugt werden, müssen aus Österreich zugekauft werden. Bei Fleischern sind dies vor allem Schweine-, Rindund Kalbfleisch sowie weitere Hauptzutaten wie beispielsweise Käse für die Käsewurst. Bei Bäckern und Konditoren betrifft die regionale Herkunft die Mehle, Milch und Milchprodukte wie Topfen oder Obers sowie Eier und Zucker. Gemäß dem Motto des Handwerksiegels „Aus der Region – für die Region – mit der Region“ wird auf regionale Partnerschaften großer Wert gelegt. Der Handwerksbetrieb wird zertifiziert und einmal jährlich kontrolliert.

je Hektar gedüngt. Ausgenommen sind Mahl- und Qualitätsweizen mit 80 bis 100 Kilo N je Hektar. Hilfreich ist in diesem Stadium der Blattvergleich der oberen drei Blätter. Sind diese gleich grün, könnte auf die Düngung verzichtet oder etwas später gedüngt werden. Bei Weizen, Triticale und mehrzeiliger Gerste sollte in jeder Hinsicht gedüngt werden.

Aufwandmenge (maximal 0,44 Liter je Hektar) ist eine geringere Grundwasserbelastung zu erwarten, wobei allerdings auch für Adengo gilt: keine Flächenbehandlung vor 1. Mai in Grundwasserschongebieten. u Die Nicosulfuron-Präparate Kelvin und Nicosh 4 OD haben die Auflage, nur alle zwei Jahre auf derselben Fläche eingesetzt zu werden. Betreffen wird das jene, die letztes Jahr Kelvin Star Pack angewendet haben und sich für heuer eine Alternative suchen müssen. Kombinationen von Sulfonylharnstoff und Triketon sind anzuraten, weil damit sämtliche Ungräser miterfasst werden.

nigen Abschnitten ist optimal für Netzflecken bei Gerste. Eine weitere sehr häufige Gerstenkrankheit, bei der die Blätter sehr rasch absterben, ist die Ramularia-Sprenkelkrankheit. Die Krankheit tritt aber häufig erst nach dem Ährenschieben auf. Optimale Ausbreitung gibt es bei starker Taubildung und intensiver Sonneneinstrahlung. Für die Praxis ist wichtig, die obersten drei Blätter frei von Krankheiten zu halten! Die Wirkstoffklasse der Carboxamide, enthalten in Adexar, Aviator Xpro, Zantara, … zeigen bei den genannten Krankheiten erhebliche Wirkungspotenziale. Eine Abschlussbehandlung, optimal ab EC 39

Kürbis u Durch die Flächenausdehnung des Ölkürbis hat sich auch der Einsatz von s-Metolachlor (Dual Gold) ausgeweitet, das sich durch Funde von dessen Abbauprodukten an einigen Messstellen widerspiegelt. Um das nicht weiter zu strapazieren ist es sinnvoll, Dual Gold nur im Bandspritzverfahren anzuwenden. u Eine Alternative wäre das Produkt Fusilade MAX im Nachauflauf einzusetzen. Damit können die Unkrauthirsen und auch das recht häufig auftretende Johnsongras (Wilde Mohrenhirse) gut bekämpft werden.

(Fahnenblatt voll entwickelt) an Niederschlägen oder auch an Tauphasen ausgerichtet – siehe www.warndienst.at oder Pflanzenschutz-Warndienst der LK – sollte immer erfolgen. Bei wirksamer Vorbehandlung (mit beispielsweise Tilt) kann womöglich bis EC 49/51 (Grannenspitzen) zugewartet und allenfalls mit einer Wachstumsreglermaßnahme kombiniert werden (beispielsweise Camposan Extra, das vor allem das Ährenknicken verringert).

Weizen und Roggen In Weizen und Roggen kann Braunrost ein Thema werden, wenn warme und trockene Witterungsbedingungen (Wind verbreitet Sporen) vorherrschen. Der Befall tritt im Normalfall erst nach dem Ährenschieben auf. Infektionen während der Schossphase können einen Fungizideinsatz zwischen EC 37 und 49 notwendig machen. Später auftretender Braunrost wird mit einer Ährenbehandlung (Fusariumbekämpfung) miterfasst.

Sachkundigkeit Alle Personen, die keine abgeschlossene landwirtschaftliche Ausbildung besitzen, müssen einen Sachkundekurs absolvieren. Ein kleiner Sachkundekurs findet am 30. Mai in Paurach, GH Schwarz statt. Anmeldung LFI Steiermark, Tel. 0316/8050-1305. 

Harald Fragner, Karl Mayer

Lüftungen auf Vordermann bringen Mängel der Anlage lassen Schweine schon in der Übergangszeit unnötig leiden auliche Mängel an der Lüftungsanlage und falsch eingestellte Regeltechniken können zu Unruhe, Aggressionen und schweren Erkrankung der Tiere führen. In der Übergangs- und Sommerzeit wird die Lüftungsanlage stark gefordert. Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht bereiten große Probleme. Unterschiede von zehn Grad und mehr sind keine Seltenheit. Daneben kann die Sonne durch ungeschützte Fensterflächen den Stallinnenraum kräftig erwärmen. Süd(West) seitige Stallflächen müssen beschattet werden (Sträucher, Bäume, kurzfristig mit Blende,…). Bei mechanischen Lüftungen ist die Luftansaugung von Schattseiten oder kühlen Vorräumen zu empfehlen.

B

Sommerlüftung einstellen Die Umstellung der Lüftungsanlage auf den Sommerbetrieb ist ein sehr wichtiger Punkt (sofern es die Anlage nicht automatisch macht). Nach einer Umstellung der Anlage soll in den darauf folgenden Wochen auf Veränderungen geachtet werden. Vor allem in der Übergangszeit kann es zu starken Temperaturschwankungen kommen. Die Anpassung der wichtigsten Parameter sollte rechtzeitig durchgeführt wer-

den. Das Anheben des Sollwertes ist notwendig, um Temperaturschwankungen zu reduzieren. Faustregel: Solltemperatur um etwa fünf Grad niedriger einstellen bis zu einer Außentemperatur von 30 Grad. Darüber hinaus werden grundsätzlich keine Veränderungen mehr vorgenommen.

Wartung und Reinigung Ein sehr wichtiger Punkt ist das Abgleichen und Reinigen der Fühler, was jedoch in der Praxis sehr oft vernachlässigt wird. Durch falsch eingestellte Fühler sind Temperaturunterschiede zwischen drei bis sechs Grad zum Istwert leider keine Seltenheit. Damit die Funktion der Anlage auch gewährleistet ist, muss die Anlage regelmäßig gewartet werden. Das Reinigen der Zu- und Abluftöffnungen, Ventilatoren, Klappen und Abluftschächte ist wichtig, um den erforderlichen Luftaustausch zu gewährleisten. Zentrale Abluftschächte sollten mindestens jährlich gereinigt werden, da sich der Staub an Boden und Wänden anlegt. Deshalb sollte man schon bei der Herstellung solcher Schächte darauf achten, dass glatte und abwaschbare Materialien verwendet werden. Durch Verschmutzungen wird nicht nur die Funktion einge-

schränkt, es fallen auch höhere Energiekosten durch den steigenden Luftwiderstand an. Bei verschmutzten Zuluftdecken, zu geringen Querschnitten oder Verlegungsfehlern kann es zu Zugluft und in Folge zu Schäden im Tierbereich kommen.

Dämmwolle tauschen Oberhalb der Porendecken kann sich im Laufe der Jahre Schmutz ansammeln. Ist die Glaswolle schon stark verschmutzt, muss diese erneuert werden. Zu empfehlen ist

bei Neu- oder Umbauten einer Zuluftdecke das Verbauen von zwei Lagen von jeweils vier bis fünf Zentimeter. Die Verschmutzung legt sich an der ersten oberen Schicht ab und man braucht meist nur diese Lage zu tauschen. An heißen Sommertagen kann man sich mit Öffnen von Türen oder Fenstern sowie zusätzlichen Zuluftklappen helfen, die erforderliche Luftmenge zu gewährleisten, beziehungsweise den Luftaustausch zu erhöhen. Josef Macher  Verschmutzte Zuluftöffnung müssen spätestens jetzt gereinigt werden SBS

korrekte Lüftungseinstellung Sommer

Deckzentrum Wartestall Abferkelstall Ferkelnest Ferkelaufzucht Mast

mit Absenkautomatik Solltemperatur Bandebreite/Regelbereich

Spreizung

22°C 4,0 0,8 20-22°C 4,0 0,8 22°C 4,0 0,8 35°C - je nach Liegeverhalten Temp. Senken 28-30°C 3,0-3,5 0,5 23-24°C 4,0 0,8


Markt & Wirtschaft

1. Mai 2012

­Zukunft: Energie vom Acker

Zukünftiger EU-Biomassemix 200

in Mio. Tonnen Öläquivalent

eim Ausbau Erneuerbarer Energieträger setzt Europa geschlossen auf Biomasse. Im Jahr 2020 sollen in der Europäischen Union knapp 60 Prozent des erneuerbaren Energiemarktes von der Biomasse bedient werden. Geht es nach den nationalen Aktionsplänen der Mitgliedsstaaten, werden die Erneuerbaren im Jahr 2020 rund 34 Prozent beim Strom, 12 Prozent im Transport und 21 Prozent bei Wärme und Kälte darstellen. Beim Strom ist Wind die wichtigste Quelle, gefolgt von Sonne und Biomasse.

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Ackerkulturen

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2030

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Forst

Abfall

17.04.2012

Einfuhren

Quelle: Europäische Kommission, DG AGRI 2012

16:40 Uhr

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Wo Heizung. Da Herz.

Wärme spielt größte Rolle

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Im Wärme- und Kältesektor spielt jedoch die Biomasse mit 81 Prozent eine Schlüsselrolle. Speziell die Wärme war in der Vergangenheit ein vernachlässigtes Feld der Energiepolitik. Das Begleitdokument zum Entwurf der Energieeffizienzrichtlinie unterstreicht, dass der EU-Wärmebedarf etwa 60 Prozent der Primärenergiequellen der EU verbraucht und 46 Prozent des Endenergieverbrauchs ausmacht. Die Richtlinie verpflichtet die Mitgliedsstaaten somit erstmalig sogenannte „Wärmepläne“ zu entwickeln. Aktuelle Berechnungen der Europäischen Kommission (siehe Grafik) zeigen, dass speziell im landwirtschaftlichen Bereich die Bereitstellung enormer Rohstoffmengen zur energetischen Verwendung erwartet wird. Energiepflanzen vom Acker sowie landwirt-

Lage in Österreich In Österreich wurden 2009 rund 46.500 Hektar Ackerund Grünland für die Erzeugung von Biomasse genutzt. Der Schwerpunkt lag mit rund 46.000 Hektar bei der Produktion von Energiepflanzen auf Ackerland. Das entspricht einem Anteil von 3,4 Prozent der gesamten Ackerfläche Österreichs. Bis 2020 könnte der Anbau von Energiepflanzen als Hauptfrucht auf rund 120.000 Hektar ausgeweitet werden, davon rund 80 Prozent auf Ackerland und 20 Prozent auf Grünland. Damit würden 2020 etwa 7,2 Prozent des Ackerlandes und 1,4 Prozent des Dauergrünlandes zur Energieproduktion genutzt.

Erneuerbar, aber begrenzt Bei allem Bestreben nach Wachstum und weiterem Ausbau der Bioenergienutzung darf aber eines nicht übersehen werden: Biomasse ist ein begrenzt verfügbarer Rohstoff, wo ökologische Grenzen beachtet werden müssen. Die Unterstützung des Agrar- und Forstsektors beim Übergang zu einer kohlenstoffarmen und klimaresistenten Wirtschaft, die Ressourcen effizient einsetzt, zählt laut EU-Kommission zu den sechs wichtigsten Prioritäten der Ländlichen Entwicklung 2014 bis 2020. 

Christian Metschina

Sachgerechter Einsatz in der Land- und Forstwirtschaft

20 - 201

firematic 20-201 kW: Heizen mit Hackschnitzel & Pellets









biolanbau

schaftliche Reststoffe werden zukünftig eine viel zentralere Rolle einnehmen.

Pflanzen-Asche



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Wohin die Biomasse-Reise geht

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Landwirtschaftliche Mitteilungen

Energiesparende Verbrennung durch die einzigartige Doppelwirbelbrennkammer Automatische Reinigung des Wärmetauschers kein Arbeitsaufwand Konstant hoher Wirkungsgrad Einfache Entfernung der Verbrennungs- & Flugasche von vorne – keine seitlichen Reinigungsöffnungen Geringer Aschenanfall durch optimale Verbrennung

18 - 40

firestar 18-40 kW: Heizen mit Stückholz      

Heizen mit Halbmeterscheitern Energiesparende Antriebstechnik Einfachste Bedienung Konstant hoher Wirkungsgrad Geringer Platzbedarf Einsatz von hochwertigen Materialien

as Landwirtschaftsministerium hat unter Mitarbeit des Bundesforschungszentrums für Wald die Richtlinie zum Einsatz von Pflanzenaschen auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen aktualisiert und in einer Broschüre zusammengefasst. Berücksichtigt wurden die geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen sowie der enorme technische Fortschritt bei der Verbrennungstechnik und der Staubabscheidung. Die aktuelle Richtlinie beschreibt die Voraussetzungen für den sachgerechten Einsatz von Pflan-

D

zenaschen auf land- oder forstwirtschaftlich genutzten Flächen sowohl in Hinblick auf die enthaltenen Nährstoffe als auch den Schadstoffen in Pflanzenaschen. Sinngemäß kann diese Richtlinie auch für den Gartenund Landschaftsbau angewendet werden. Eine Rückführung der Mineralstoffe entspricht dem ökologischen Prinzip der geschlossenen Stoffkreisläufe (Recycling) und hilft, die knapper werdenden natürlichen Mineralstoffressourcen zu schonen. Download: http://bfw.ac.at/rz/ bfwcms.web?dok=9191

Automatische Reinigung ... ... der Brennkammer  ... des Röhrenwärmetauschers  Automatische Entaschung der Verbrennungs- und Flugasche in frontseitige Aschenbehälter

Kostenlose Broschüre für Einsatz von Pflanzenasche

f. moser

kk

erbert Stern bewirtschaftet seinen zehn Hektar Betrieb im Bezirk Fürstenfeld seit 2004 als Biobauer. Neben Wintergerste und Dinkel stehen Ackerbohne und vor allem Kürbis auf seinen Feldern. Umstellen, so Herbert Stern, war vor allem eine Einstellungssache. Naturschutz und Schonung der Umwelt spielten dabei genau so eine Rolle wie der Aufbau von nachhaltiger Bodenfruchtbarkeit. Herbert Stern sagt aber auch, dass er in der konventionellen Bewirtschaftung keinen wirtschaftlichen Erfolg sah. Da wäre angesichts der Nebenkosten wie Sozialversicherung ein Verpachten der Flächen sinnvoller gewesen. Heute wird am Betrieb auf geringe Ausgaben für Betriebsmittel und marktorientierte Anbauplanung gesetzt. Pflanzenbaulich halten sich die Probleme nach fast zehn Jahren Erfahrung und intensiver Beschäftigung mit Bio-Ackerbau in Grenzen. Zuletzt hat die Ausbildung zum Bodenpraktiker noch einige Zusammenhänge aufgezeigt. So haben lückige Luzernebestände auf einem Feld zu Problemen

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Bio-Ackerbau mit der Ackerkratzdistel geführt. Eine Grubberkur im letzten sehr trockenen Herbst und ein dichter Getreidebestand im jetzigen Frühjahr sollten Abhilfe schaffen. Naturschutz wird weiterhin wichtig genommen. Die gezielte Einsaat von Buchweizen und vor allem Phacelia zum Ölkürbis schaffen Lebensraum für die Bestäuber, die dann auch den Kürbis gleich mit bestäuben. Im Gespräch mit Herbert Stern wird auch deutlich, dass Bio-Ackerbau offensichtlich Spaß macht. arkt: Vor allem was Futtergetreide betrifft, nimmt die Steiermark innerhalb der Bioszene eine Sonderstellung ein. Futterware, die ja bereits im ersten Umstellungsjahr mit Mehrpreisen verkauft werden kann, findet zum Großteil den direkten Weg zum Veredelungsbetrieb. So werden auch bei Herbert Stern sowohl die Futtergerste als auch die Ackerbohne zum Teil ab Feld bzw. ab Trockenanlage verkauft. Sowohl die Internetadresse bioboerse.at als auch die telefonische Vermittlung von Bio Ernte Steiermark (Hr. Heuberger, Tel. 0676/8422 144 16), haben zu fixen Kundenbeziehungen geführt. Bei Dinkel und Kernöl kann ein Teil selbst bzw. über andere Direktvermarkter abgesetzt werden. Und daneben gibt es ja noch Händler, die Bioware übernehmen. Speziell bei Kürbiskernen sind Nachfrage und Preis stabil. Generell sind die Produktpreise im Biobereich deutlich geringeren Sprüngen ausgesetzt, als dies konventionell heute der Fall ist. nfo & Beratung: Auch wenn aus Sicht der Förderung ein Umstieg auf Bio derzeit nicht optimal ist, so kann aufgrund der Preissituation für viele Betriebe ein Einstieg in Bio dennoch wirtschaftlich interessant sein. Der optimale Zeitpunkt für Ackerbaubetriebe in einen spannenden und positiven Abschnitt zu starten, ist jedenfalls der Juni. Hier können Termine und Fristen optimal genutzt werden. Infos gibt´s gratis unter Tel. 0316/8050 Heinz Köstenbauer 7144.

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Bio-Ackerbau macht Spaß, sagt Stern


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Markt & Wirtschaft

Landwirtschaftliche Mitteilungen

1. Mai 2012

Leoben Kälber- und Nutzrindermarkt am 10. April Der Nutzrindermarkt brachte mit 276 Stück ein etwas geringeres Angebot als zuletzt. Die Nachfrage nach Stierkälbern war ungebrochen stark, besonders Kälber über 150 kg konnten im Preis wieder zulegen. Kuhkälber waren ebenfalls gut nachgefragt sodass auch hier eine Preissteigerung bei fast allen Gewichtsgruppen möglich war. Die qualitativ gute Gruppe der Einstellstiere erreichte ebenfalls etwas höhere Preise als beim letzten Markt. Die Einstellkalbinnen lagen im Preis annähernd gleich, mit größeren Preisunterschieden zwischen den Qualitäten. Leichte Preiseinbußen waren bei den Kühen zu verzeichnen, allerdings bei sehr unterschiedlicher Qualität der aufgetrieben Tiere. Schlachtkalbinnen erzielten unverändert hohe Erlöse. Kategorie Verk. N.Preis Verk. N.Preis Verk. N.Preis Zweinutzung

Milchrassen

Kreuzung-Fl.

Stierkälber bis 120 kg 70 4,61 2 2,70 8 5,37 Stierkälber 121-200 kg 45 4,13 6 2,71 2 4,34 Stierkälber 201-250 kg 6 3,57 1 2,65 3 3,53 Stierkälber über 250 kg 5 2,78 0 -- 5 2,66 Summe Stierkälber 126 4,16 9 2,70 18 3,66 Kuhkälber bis 120 kg 5 3,78 0 -- 9 3,73 Kuhkälber 121-200 kg 3 3,20 1 2,30 4 2,94 Kuhkälber 201-250 kg 1 2,45 0 -- 4 2,21 Kuhkälber über 250 kg 0 -- 0 -- 3 2,12 Summe Kuhkälber 9 3,32 1 2,30 20 2,72 Einsteller bis 10 Monate 19 2,13 0 -- 12 2,55 Einsteller über 10 Monate 0 -- 0 -- 2 2,16 Ochsen 1 1,90 0 -- 0 -Kühe – trächtig 2 1,82 0 -- 0 -Kühe – nicht trächtig 15 1,45 3 1,32 0 -Kalbinnen – trächtig 1 1,58 0 -- 0 -Kalbinnen – bis 10 M. 5 1,82 0 -- 10 1,86 Kalbinnen – über 10 M. 8 1,74 3 1,66 1 1,58

greinbach 179. Zuchtrinderversteigerung am 10. April Bei einem großen Angebot verlief die Zuchtrinderversteigerung sehr zufrieden stellend. Das Angebot konnte mit Ausnahme der Zuchtstiere fast restlos vermarktet werden. Die Exportnachfrage nach trächtigen Kalbinnen war durch sechs anwesende Handelsfirmen sehr rege. Bestimmungsländer für die Exportankäufe waren Algerien, Türkei, Italien und Slowenien. Die trächtigen Kalbinnen hatten eine sehr ansprechende Qualität. 87% der Tiere wurden von den Exportfirmen ersteigert. Die Anwesenheit von Handelsfirmen setzt ein entsprechend großes Angebot voraus, das diesmal gegeben war. Den Tageshöchstpreis erlöste eine RH-blütige HUPSOL-Tochter von Franz Lendl, die um 2.320 Euro von Karl Hofbauer ersteigert wurde. Die Nachfrage der Aufzuchtbetriebe nach Zuchtkälbern und Jungkalbinnen war aufgrund der positiven Situation am Zuchtrindermarkt sehr lebhaft. Die gefragtesten Zuchtkälber waren ein MALIBU-Kalb (MV: GS RAU) von Anton Fank (Käufer: Gerlinde Bauer) sowie ein GS MG-Kalb von Elisabeth Unterberger (Käufer: Johannes Weber). Bei den Jungkalbinnen erzielte eine INKOGNITO-Tochter von Heidemarie und Josef Langmann den höchsten Erlös und wechselte in einen Kärntner Zuchtbetrieb. Das Angebot bei den Kühen in Milch war vor allem in der Euterqualität teilweise sehr gut. Eine leistungs- und euterstarke RUREX-Tochter aus dem Zuchtbetrieb von Adelheid Winter wurde zum Tageshöchstpreis von einem slowenischen Fleckviehzüchter angekauft. Von GENOSTAR wurden ein sehr gut entwickelter ROUND UP-Sohn sowie ein mischerbig hornloser HERBNANDESSohn am Vertragsweg in den Besamungseinsatz übernommen. Den Tageshöchstpreis erzielte ein MYTHOS-Sohn von Christian Friedl, der von der VZG Friedberg angekauft wurde. Auftrieb

A Summe

Verkauf

Stiere

D.Preis nto

16 16

6 2.467,00 6 2.467,00

Kühe 8 Jungkühe 29 Summe 37

8 1.480,00 26 1.555,00 34 1.538,00

Kühe

Trächtige Kalbinnen

24 kg 4 4 1.930,00 22 kg 104 104 1.907,00 20 kg 3 3 1.680,00 Summe 111 111 1.902,00 II Summe

Jungkalbinnen

27 27

27 1.070,00 27 1.070,00

Zuchtkälber

Weiblich 73 72 625,00 Summe 73 72 625,00

Die vier besten Widder (v.l.): Lackner, Flacher, Illmayer und Schmiedhofer Baumann

Ennstaler (Berg)Schafbauerntag Züchter Truschnig dominierte die Schau mit sechs Gruppensiegen Bergschafschau mit 250 ­Zuchttieren ­unterstrich: Die ­Steiermark ist ein Land der Schafe. Traditionell am stärksten vertreten war das Tiroler Bergschaf mit rund der Hälfte der ausgestellten Tiere. In drei Widdergruppen und neun weiblichen Gruppen wurden hervorragende Tiere mit ausgezeichnetem Rassentyp und sehr gutem Rahmen vorgestellt. Dominiert wurde die Konkurrenz vom Zuchtbetrieb Truschnig aus Maria Lankowitz, der insgesamt sechs Gruppensieger sowie mit seinem Jungschaf den rassenübergreifenden

weiblichen „Steiermark Champion“ stellen konnte. Auch die Rasse Braunes Bergschaf war heuer sehr gut vertreten. Die Rasse zeigte in zwei Widderund drei Schafgruppen rassetypische, gut bemuskelte Tiere mit guten Fundamenten.

Jura- und Steinschaf Qualitätsmäßig ausgezeichnete Tiere wurden von den Steirischen Juraschafzüchtern vorgestellt: Tiere in ausgezeichnetem Konditionszustand mit viel Rahmen und besten Fundamenten. Vom erfahrenen Preisrichter Hubert Weichsler aus Kärnten wurde speziell die Ausgeglichenheit hervorgehoben. Die kleinste Züchter- und Rassengruppierung, das Tiroler Stein-

schaf, präsentierte ebenfalls hervorragendes Zuchttiermaterial mit gutem Rassentyp und ausgezeichneten Fundamenten. Die Nachzuchtschau wurde in den Rassen Tiroler Bergschaf und Braunes Bergschaf vom Zuchtbetrieb Schmiedhofer dominiert, der die harmonischsten und damit besten Nachzuchtgruppen stellte. Bei den Juraschafen ging der Hauptpreis für die beste Nachzucht an den Betrieb Tüchler aus Weinitzen. Die beste Vorführleistung bei den Jungzüchtern zeigte die am Vorabend neu gekrönte Wollkönigin, Bianca Grießebner aus Trautenfels. Bei den Bambinis konnte Lena Schwaiger aus Weiz den Titel erringen.  Siegfried Illmayer

Sieger Widder: Josef Schmiedhofer, Braunes Bergschaf (Steiermarkchampion); Siegfried & Ingrid Illmayer, Tiroler Bergschaf; Sonja Flacher, Juraschaf; Franz Lackner, Tiroler Steinschaf Schafe: Georg Gruber, Braunes Bergschaf alt; Susi & Oscar Truschnig, Tiroler Bergschaf jung (Steiermarkchampion); Christoph Simonlehner, Braunes Bergschaf; Hans-Werner Tüchler, Juraschaf; Andreas Leitgab, Tiroler Steinschaf Nachzucht: Josef Schmiedhofer, Tiroler und Braunes Bergschaf; Hans-Werner Tüchler, Juraschaf

Maschinenring: Arbeit in der Region

Ideale Kombination für Nebenerwerbslandwirte – Ernteurlaub ist eine Selbstverständlichkeit ie Zuerwerbsangebote des Maschinenring garantieren nicht nur faire Entlohnung und sozialversicherungsrechtlichen Schutz, sondern bieten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre Talente und Fähigkeiten vor Ort, in ihrer Heimatregion, einzusetzen. Die flexible Zeiteinteilung sorgt dafür, dass auch die Arbeit am eigenen Bauernhof nicht liegen bleiben muss.

Handel oder Transport. So können zum Beispiel einmal erlernte Berufe wieder erfolgreich ausgeübt werden – aber auch Hilfskräfte sind immer wieder gefragt. Für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit bäuerlichem Hintergrund ist die flexible Zeiteinteilung ein wesentlicher Vorteil. So sind etwa Urlaubstage in der Erntezeit beim Maschinenring eine Selbstverständlichkeit.

Personalleasing

Ein weiterer Bonus der Arbeit beim Maschinenring ist die Regionalität:

D

Maschinenring Personalleasing bringt Arbeit und Menschen zusammen. Ein Konzept, das sich im ländlichen Raum schon seit über 13 Jahren bestens bewährt. Für viele Nebenerwerbslandwirte oder Betriebsnachfolger ermöglicht das zusätzliche Einkommen beim Maschinenring die Weiterführung des eigenen landwirtschaftlichen Betriebs. Aber auch für Arbeitskräfte, die nicht direkt aus der Landwirtschaft kommen, ist die Arbeit bei der MR Personalleasing attraktiv. „Der Maschinenring bietet mir einen sicheren Job“, so Johann Schauhuber, der als Tischlerhelfer bei verschiedenen Betrieben im Einsatz ist. „So bin ich nicht von den saisonalen Schwankungen eines einzelnen Betriebes abhängig und lerne immer wieder neue Herausforderungen kennen!“ Die abwechslungsreiche Tätigkeit bietet zahlreiche Jobchancen in vielen verschiedenen Bereichen – ob im Baugewerbe, in der Industrie, im

Regionalität ist Trumpf

MitarbeiterInnen der MR Personalleasing haben kurze Anfahrtswege und genießen das gute Gefühl, in der eigenen Heimatregion einen Beitrag leisten zu können.

Bildung und Anerkennung Die hohe Zufriedenheit begründet sich aber auch in der beständigen Fort- und Weiterbildung sowie in der Anerkennung, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entgegen gebracht wird. Für die Maschinenring Personal eGen ist klar, dass der Erfolg des Unternehmens ganz wesentlich

auf dem Können, der Leistung und dem Engagement der Dienstnehmer beruht. Eine Wertschätzung, die nicht zuletzt mit einer weltweiten Zusatzunfall- und Invaliditätsversicherung für alle Mitarbeiter zum Ausdruck gebracht wird.

Infos und Bewerbung Weitere Informationen und Bewerbungen unter: www.maschinenring.at/personal oder www. facebook.com/maschinenring.personal und unter der Telefonnummer Anzeige 059060/90202. 

Für Mitarbeiter mit bäuerlichem Hintergrund ist die flexible Zeiteinteilung ein wesentlicher Vorteil

maschinenring


Markt & Wirtschaft

1. Mai 2012

„Mit Nebenerwerb zufrieden“ Familie Kupfer nutzt ihre Grünlandflächen für Farmwild Fleisch wird selbst verarbeitet­und direktvermarktet,­ der Absatz läuft bestens. Maria und Franz Kupfer bewirtschaften ihren 3,5 Hektar großen Betrieb in Wolfsberg im Schwarzautal mit Farmwild. Seit etwa zehn Jahren haben sie eine Herde mit etwa 20 Muttertieren und einem Hirsch.

Grünland ideal genutzt Für Familie Kupfer passt die Damwildhaltung ideal als Nebenerwerb. Die Kupfers verfü-

gen über Flächen, die direkt an den Hofbereich grenzen. Der mittelmäßig steile Hang wurde eingezäunt, zwei Koppeln eingerichtet. Seit zehn Jahren fühlt sich die Damwildherde hier sehr wohl. Die Unterstandsbereiche geben den notwendigen Schatten im Sommer und die Tränkeeinrichtung ist im Stallbereich.

anfallende Wildfleisch selbst. Über Jahre wurde ein treuer Kundenstock aufgebaut und der Absatz des Wildfleisches verläuft bestens. Die anfänglichen Ängste, Damwildfleisch nicht vermarkten zu können, sind weg und Familie Kupfer blickt zuversichtlich nach vorne.

An Menschen gewöhnt

Arbeitszeit

Hier befindet sich auch die einfach gestaltete Fütterungseinrichtung mit zwei Heuraufen und Trögen für kleine Gaben von Kraftfutter. Der ­ruhige Um­ gang mit   den Tieren zeigt sich darin, dass die Tiere sehr vertraut sind. Die Fütterung im früheren Stall bringt tägliche Kontakte im Winter, was die Scheu der Tiere vor den Menschen stark vermindert. Das Schießen der Tiere im Gehege hat Kupfer sehr gut gelöst. Der Betäubungsschuss erfolgt auf kurze Distanz vom Stall aus. Die Tiere werden nur wenig beunruhigt.

Ein weiterer Ausbau ist trotzdem nicht vorgesehen, da die Betriebsgröße mit der zur Verfügung stehenden Arbeitszeitkapazität sehr gut zusammenpasst. Die extensive Bewirt-

Direktvermarktung Familie Kupfer hat einen Schlacht- und Zerlegeraum eingerichtet und verarbeitet das

schaftung verursacht wenig Arbeit. Im Sommer beschränkt sich die Arbeit auf die Heuund Silagegewinnung und die Kontrolle der Tiere. Im Winter ist die Vorratsfütterung gut organisiert, in kurzer Zeit ist Heu sowie Silage in den Raufen vorgelegt. Familie Kupfer kann bei der Arbeit sehr flexibel sein, die Arbeitsspitzen bei der Vermarktung beschränken sich auf wenige Tage im Herbst. Die Mehrarbeit der Direktvermarktung wird durch deutlich höhere Maria und Verkaufspreise gut entFranz Kuplohnt. Rudolf Grabner fer

260 Farmwildhalter as Interesse an der sammlung wählten die Mitlandwirtschaftlichen glieder Franz Münzer aus TraWildtierhaltung, auch hütten einstimmig zum neuen Farmwildhaltung bezeichnet, Obmann. Er folgt somit Grünnimmt immer mehr zu. Der dungsobmann Thomas WirnsSteirische Verband ist mit 260 berger und Hermann Papst. Mitgliedern der größte Der frischgebackene Verband in Österreich Obmann ist pofilierund arbeitet sehr erfolgter Farmwildhalter und reich. Informationen, erfolgreicher DirektWeiterbildung und vermarkter. Münzer: Sachkundelehrgänge „Die Einstimmigkeit sind die Stärken des gibt viel Rückhalt. Als Verbandes. Franz Mün- Farmwildhalter können Bei der kürzlich statt- zer aus Tra- wir optimistisch in die gefundenen Vollver- hütten Zukunft blicken.“

D

Voraussetzungen: Bioqualität sowie Laufstall und Weidehaltung im Sommer

E

Produzenten gesucht Weil sich der Markt gut entwickle, so Lanzer-Breitfuß, könne der steirische Fleischrinderverband neue Produzenten aufnehmen. Voraussetzung dafür ist unter anderem die Einhaltung der Projektvorschrift Laufstallhaltung beziehungsweise Weidehaltung im Sommer. Detaillier-

te Informationen dazu gibt es im Styria-Beef Büro bei Maria Rinder (Tel. 0316/ 263230 oder office@styria-beef.at). Für die Umstellung auf die Styria-Beef Produktion steht mit Hans-Peter Stanzer (Tel. 03172/2684-5634, E-Mail: hans-peter.stanzer@lk-stmk.at.

auch die Landwirtschaftskammer Steiermark zur Verfügung. Bei den laufenden Verhandlungen zu den neuen EU-Programmen ab 2014 sicherten Landwirtschaftskammer und BioErnte-Verband den heimischen Styria-Beef-Produzenten ihre Unterstützung zu.

Styria Beef ist die PremiumRindfleischmarke der steirischen Bio-Bauern. Alle Tiere stammen aus Mutterkuhhaltung. Das Futter stammt grundsätzlich aus der eigenen Landwirtschaft. Chemischsynthetische Mittel sowie Gentechnik sind ein Tabu.

DAS NEW HOLLAND ANGEBOT

Fichte A/C, 2a+ Preisbänder in Euro, nto. FMO od. FOO Oststeiermark 90,0 – 95,0 Weststeiermark 90,0 – 96,0 Mur/Mürztal 90,0 – 96,0 Oberes Murtal 90,0 – 97,0 Ennstal u. Salzkammergut 90,0 – 97,0 Braunbloche, Cx, 2a+ 60,0 – 65,0 Schwachbloche, 1b 67,0 – 73,0 Hoblerbloche, 1b 73,0 – 78,0 Zerspaner, 1a 50,0 – 54,0 Langholz, ABC 94,0 –100,0 Sonstiges Nadelholz Kiefer, ABC 2b+ Kiefer, ABC 2a Lärche, ABC 2a Lärche, ABC 2b+

66,0 – 74,0 – 60,0 – 85,0 100,0 – 120,0

Industrieholz, frei Straße Fi/Ta-Faserholz, FMO, FOO Fi/Ta-Schleifholz, FMO, FOO Ki Lä Brennholz, hart, 1m, Brennholz, weich,1m Hackgut, gem. 30er, €/t Hackgut, gem. 50er, €/t

37,00 47,00 37,50 36,5 50,0 – 65,0 34,0 – 49,0 109,0–138,0 104,0–115,0

Holzhunger kehrt zurück Auch wenn es aus den Holzpreisen vom März noch nicht deutlich wird. Im zweiten Quartal ziehen die Sägerundholzpreise 924wieder Fi/Ta - an. Insgesamt sind die Lagerstände der Sägeindustrie auf einem mäßigen Niveau. Bedingt durch Sägerundholz o.R. 2bStmk (ohne Ust.) und die geringe Holzeinschlagsaktivität die Straßensperren im Bauernwald wird sich die Versorgungssituation in den 0 zuspitzen. 97 98 99 2000 2001 kommenden Wochen weiter Die Industrieholzpreise bleiben auf dem Vormo-74,49 Jän 73,04 70,71 77,69Niveau 77,61des78,12 nats, Feb da die Bevorratung diesem77,69 Segment 72,31 in70,86 77,61ausreichend 75,94 74,13 68,68 70,93 76,96 77,61 75,94 73,40 ist. März 71,73 76,31 77,76 74,85 Die72,67 KeineApril Entwarnung ist67,22 bei den Borkenkäfern zu geben. Mai 71,58 77,76 75,58 72,31 Schadinsekten fanden66,86 bis dato gute76,16 EntwicklungsbedingunJuni Käfernester66,13 79,94aufgearbeitet 77,76 75,58wer-72,31 gen vor. müssen71,58 großzügig Juli 66,86 71,58 76,45 77,76 75,58 den und zu einem akzeptablen Cx-Preis abgesetzt werden.72,31 Aug 67,95 72,45 76,31 78,12 75,22 71,95 Im Hinblick auf die Ertragskraft des Waldstandorts sind NaSept 69,04 73,04 76,45 78,49 75,22 72,67 deln und nicht bruttaugliche Äste am Schlagort zu belassen. Okt 69,77 75,36 76,89 78,85 75,00 72,67 Im Zusammenhang mit der angespannten Geschäftslage Nov 70,13 76,89 77,11 79,00 74,49 72,67 bei manchen Holzverarbeitern der RundholzDez 70,42 77,54 muss 77,11bei78,85 74,49 72,67 vermarktung größter Wert auf vertragliche Sicherheit Jahresdurchschnitt (Schlussbrief) gelegt werden. Die Ausformung sollte sich immer nach den Österreichischen Holzhandelsusancen bzw. nach individuellen Absprachen richten.

2012

2011

2010

90

90

80

70

70 Jän

Feb März April Mai Juni Juli

Aug Sept Okt Nov

Dez

T6 fahren,

10 %

Diesel sparen

Umsteigerbonus & Frühkaufrabatt Rundballenpresse

2002 72,67 73,00 74,50 75,00 75,00 75,00 75,00 75,00 77,00 77,00 77,00 76,00

100

Fi/Ta Sägerundholz (o. Rinde 2a+)

100

Steiermarkwerte, Q: Statistik Austria

Weitere Informationen über die neueste T6 Motorengeneration von 110-175 PS bei Ihrem New Holland Händler:

KK

Nadelholzpreise März 2012

80

Finanzierung 0,99 % / p.a auf 3 Jahre durch CNH Capital

Obmann Thomas BreitfußLanzer: Mit abgelaufenem Jahr zufrieden

Holzmarkt

Franz Münzer ist neuer Obmann

Styria-Beef: Produzenten gesucht ine gute Stimmung herrscht bei den Styria-Beef-Produzenten. Obmann Thomas Lanzer-Breitfuß blickte kürzlich bei der Jahreshauptversammlung in St. Martin im Sulmtal auf ein erfolgreiches Jahr zurück. 2.500 Bio-Jungrinder wurden 2011 zu guten Erzeugerpreisen vermarktet. Zusammengearbeitet werde mit der Firma Norbert Marcher GmbH im Bereich der Jungrindervermarktung und der Schlachtkühe.

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Landwirtschaftliche Mitteilungen

Verbraucherpreisindex 2010 = 100

Monat

Q: Statistik Austria

2011

2012

11-12%

Jänner 101,0 103,8 +2,8 Februar 101,7 104,3 +2,6 März 102,9 105,4 +2,4 April 103,4 Mai 103,5 Juni 103,5 Juli 103,3 August 103,5 September 103,9 Oktober 104,0 November 104,1 Dezember 104,3 Jahres-Ø 103,3

60


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Markt & Wirtschaft

Landwirtschaftliche Mitteilungen

1. Mai 2012

OM baut in Spielberg aus

Rindermarkt

Kuhpreise tot (netto, Durchschnittspreise aller Klassen) Monat 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 Marktvorschau (27. April bis 27.Jän Mai) 2,47 1,96 1,75 1,96 1,77 1,84 1,66 1,69 Feb 2,43 1,96 1,70 1,95 1,81 1,87 1,36 1,64 Zuchtrinder März 2,41 1,98 1,76 2,03 1,80 1,89 1,51 1,67 7. 5. Leoben, BV 10 Uhr, HF 11 Uhr April 2,35 1,82 1,82 2,05 1,82 1,78 1,58 1,79 FV 11.15 Uhr Rund 20 ­Millionen Mai 2,37 1,84 1,88 2,08 1,86 1,85 1,58 1,67 uro 1,92 steckt Nutzrinder/Kälber Juni 2,36 1,82 1,91 ­E2,11 1,89die1,66 1,84 2. 5. Greinbach, 11 Uhr Juli O ­ bersteirische 2,26 1,77 1,92 2,07 1,89 1,89 1,74 1,85 8. 5. Leoben, 11 Uhr Aug 2,24 1,76 2,01 ­M 2,06 1,93 in 1,91den 1,75 1,84 olkerei 15. 5. Greinbach, 11 Uhr Sept 2,20 1,75 2,01 Aus2,00 und 1,86 Umbau. 1,95 1,75 1,84 22. 5. Leoben, 11 Uhr Okt 2,13 1,70 1,99 1,88 1,81 1,95 1,70 1,89 Strukturwandel der heiNov 2,01 1,70 1,95 Der 1,74 1,73 1,83 in 1,73 1,83 Zuchtschafe mischen Milchwirtschaft ist 1,93 1,71 1,93 1,70 1,71 1,72 1,68 1,87 28. 4. Leoben, 11 Uhr Dez derzeit das beherrschende TheJahr 2,23 1,81 1,88 ma 1,95 1,80Obersteirische 1,89 1,67 Mol1,79 für die ab 2008 gew. Mittel kerei. Im abgelaufenen MilchEU-Marktpreise wirtschaftsjahr haben 100 Jungstierfleisch R in Euro/100 kg,Woche Schlachtgewicht, kalt, OM-Lieferanten die MilchWoche bis: 15. April 2012 1 produktion eingestellt. Somit 2 Wo.Tend. beliefern derzeit 1.792 Milch3 Dänemark 387,42 +3,66 bauern die Molkerei. Aber die 4 Deutschland 380,61 – 1,53 durchschnittliche Anlieferung 5 – 5,97 Frankreich 361,52 je Betrieb und Jahr ist um zehn 6 – 1,25 Italien 383,57 Prozent auf 79.000 Kilo ge Österreich 373,18 7 +0,41 stiegen. „Diese Entwicklung Slowenien 358,50 8 – 0,67 spricht eine deutliche Sprache EU-27 Ø 375,01 9 – 0,62 für die Ausrichtung der MilchQuelle: Europäische Kommission 10 wirtschaft in unserer Region – 11 mehr Milch von weniger Bauern“, schließt Obmann FriedSchlachthof-Einstandspreise AMA, 12 9. bis 15.4. rich Gruber aus den Fakten. 13 Österreich Stiere Kühe Kalbinnen 14 Mehr Milch nach Quote Durchschnitt 3,89 3,22 3,47 15 E Bei der OM rechnet man da16 Tendenz ±0,00 – 0,03 – 0,09 mit, dass nach dem Ende der 17 Durchschnitt 3,83 3,15 3,48 Quote die Milchmenge in Ös18 U terreich bis 2015 um zehn bis Tendenz – 0,01 +0,06 – 0,01 19 15 Prozent anwachsen wird. Durchschnitt 3,75 3,00 3,38 20 R 21 Tendenz +0,01 +0,04 +0,02 22 Durchschnitt 3,45 2,78 3,02 23 O Tendenz – 0,02 +0,03 +0,09 24 Durchschnitt 3,80 2,91 3,40 25 E-P 26 Tendenz ±0,00 +0,03 +0,01 27 Ermittlung laut Viehmelde-VO BGBL.42/2008, der durchschn. 28 Abschläge) Schlachthof-Einstandspreise (inklusive ev. Zu- und 29 30 31 Rindernotierungen, 23. bis 28.32April EZG Rind, Qualitätskl. R, Fettkl. 2/3, in33 Euro je kg 34 Kategorie/Basisgew. warm 35 von/bis

2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 1,87 1,66 1,84 1,98 2,11 2,09 2,05 1,89 2,02 1,90 1,63 2,00 2,02 2,07 2,16 1,94 1,96 2,10 1,97 1,63 2,14 2,15 2,11 2,29 2,04 1,99 2,22 1,88 1,73 2,17 2,17 2,14 2,30 1,98 1,97 2,31 Vom europäischen Blickwin- Betriebsstätte wird die gesamte 1,96aus 1,83 2,24 Zu-2,09Käseverpackung 2,36 2,01 samt 1,97 Lage2,39 kel wird der2,13 heimische 1,94 aber 1,97 nicht 2,28auffallen, 2,23 ist2,10rung2,41 1,96 2,07 2,30 wachs der Verpackungsmaterisich und Auslieferungslogistik 1,83 auch 1,97der Geschäftsführer 2,07 2,22 2,01alien2,29 1,92 1,92 2,36 Friedrich sicher. Denn2,10untergebracht. 1,91 1,96Tiroch 2,08 2,14 2,28 1,94 Am 1,92Standort 2,42 Österreichs werden die Anlagen 1,77 2,00 Milchaufkommen 2,03 2,12 2,13Knittelfeld 2,31 1,89 1,92 2,37 macht 1,85 nicht 1,98 einmal 1,91 zwei 2,09Pro-2,09modernisiert. 2,17 1,75In den 1,86nächsten 2,34 zent bis drei Jahren1,85 werden in 1,80 der 1,87gesamteuropäischen 1,88 2,01 1,95zwei2,02 1,74 2,40 Menge aus. Dennoch will die den Ausbau in Spielberg und 1,69 1,72 1,85 2,00 1,96 2,04 1,73 1,98 2,37 OM auf das heimische Wachs- den Umbau in Knittelfeld rund 1,86 1,83 2,03 2,11 2,07 2,22 1,91 1,93 tum vorbereitet sein und hat die 20 Millionen Euro gesteckt.2,31 So

2012 2,54 2,62

3.500 Tonnen Käse zusätzlich. Projekt „St. Michael“ vom Tisch

36 3,55/3,59 Stiere (330/460) 37 Progr. Stiere (330/420) 3,75 38 Kühe (300/420) 39 2,70/2,88 Kalbin (280/350) 3,07 40 41 Kalbin -24 M (280/350) 3,22 42 Programmkalbin (250/330) 3,55 43 Schlachtkälber (80/105) 4,90 44 Bio-ZS in Ct.: Kühe 33-38, Kalbin 35-60; 45 AMA-ZS in Ct.: Stier 15, Schlachtkälber 2046 47 48 49 50 51/52 52/53

Ochsen + Jungrinder

Bio-Ochsen (300/430) ALMO R3 (340/420), 20-36 M. Styriabeef (185/260)

3,95 3,94 4,30

Weichen für ihre Zukunft ge- sollen zusätzliche Kapazitäten 2003 2004 2005 2006 2007für 2008 2009 2010 2011 stellt. 3.500 Tonnen Käse (etwa 1,79 1,72 1,78 1,90 2,0035.000 1,93Tonnen 2,07 Milch) 1,92pro 2,08 Jahr Ausweitung Mi1,78 1,56 nach 1,78 Spielberg 1,96 2,07entstehen. 2,08 Das 2,07Projekt 1,88„St.2,02 In Spielberg die dem 1,92 gemeinsam 1,91 1,60 wurden 1,91 2,01 Ge-2,17chael“, 2,12 bei2,05 1,96 bäude befind-2,12mit 2,15 der NÖM Produktion 1,83 eines 1,72 in Konkurs 1,86 1,99 2,02eine1,87 2,03 lichen Unternehmens gekauft2,09auf der entstehen 1,93 1,60 1,98 1,97 2,15grünen 2,05Wiese 1,87 2,06 und 1,84 auch 1,76die Baubewilligung 2,00 2,06 2,07sollte, 2,13ist vom 1,86 Tisch. 2,03 „Somit 2,06 ist bereits erteilt. An der neuen bleibt auch die Eigenständig-

1,85 1,68 1,95 2,01 2,11 2,16 1,93 1,87 2,11 1,97 1,49 2,05 2,06 2,06 2,15 1,97 2,01 2,18 1,92 1,63 2,02 2,09 2,06 2,18 2,00 1,88 2,15 2,03 1,54 2,12 2,14 2,10 2,31 2,00 1,95 Die Möglichkeit anders zu sein, öffnet uns2,19 1,93 1,64 2,20 2,14 2,13 2,32 2,08 2,04 2,14 auch 2,22 im ausländischen Handel. 2,06 Türen 1,62 2,21 2,09 2,25 2,11 2,03 2,28 1,93 1,73 2,16 2,20 2,11 2,28 1,98 2,01 2,35 Friedrich Gruber, Obmann der Obersteirischen Molkerei 1,91 1,69 2,15 2,17 2,19 2,36 1,92 2,00 2,35 1,74 1,71 2,20 2,20 2,15 2,31 1,94 1,95 2,27 1,90 1,86 2,20 2,15 2,14 2,28 2,01 1,99 2,30 2,05 1,71 2,14 2,11 2,09 2,32 2,02 1,96 2,34 1,78 1,80 2,09 2,24 2,06 2,25 1,99 1,95 2,38 1,89 1,78 2,16 2,26 2,09 2,30 2,04 1,98 2,42 1,95 1,85 2,09 2,25 2,09 2,40 2,05 1,98 2,36 u Umsatz der Obersteirischen Mol- u Umsatz des Tochterunterneh1,74 1,88 2,21 2,23 2,13 2,37 1,91 1,94 2,37 kerei (OM) 2011: 88 Millionen Euro mens Ö-Forst 2011: 9,7 Millionen 2,06 1,84 2,31 2,22 2,11 2,36 2,00 2,04 2,36 (plus zehn Prozent). Ausbezahltes Euro (plus 26 Prozent). Marktfüh1,95 1,88 2,30 2,24 2,10 2,43 1,91 2,03 2,25 Milchgeld: 57 Millionen Euro für rerschaft bei Holzerntemaschinen 1,90rund1,89 2,29 2,17 2,09 2,37 2,02 2,10 2,22 1.800 Lieferanten. wurde erfolgreich verteidigt. 1,90 1,92 2,23 2,16 2,11 2,40 1,95 2,05 2,35 u Umsatz 2,22 des Tochterun1,98 2,06 2,31 2,11 2,45 1,97 2,09 2,32 ternehmens Landforst 2011: 1,91 1,94 2,16 2,23 2,13 2,38 1,96 1,94 2,33 141,9 Millionen Euro (plus 13 1,87 2,00 2,04 2,27 1,98 2,28 1,90 1,90 2,32 Prozent). 17 Standorte. 1,69 2,01 1,99 2,18 2,01 2,27 1,85 1,91 2,40 1,87 1,95 2,10 2,17 1,99 2,29 1,91 1,93 2,42 1,99 1,96 2,12 2,12 2,00 2,30 1,93 1,93 2,43 1,85 1,99 2,08 2,10 2,08 2,23 1,96 1,86 2,41 1,87 2,01 2,11 2,17 2,16 2,21 1,99 1,88 2,38 1,95 1,90 2,01 2,15 2,10 2,32 1,91 1,97 2,45 1,92 1,96 2,03 2,14 2,15 2,36 1,92 1,82 2,42 1,77 2,06 2,01 2,18 2,11 2,33 1,94 1,94 2,43 1,74 2,00 2,12 2,09 2,15 2,36 2,00 1,94 2,40 1,73 1,95 2,01 2,04 2,10 2,28 1,72 1,95 2,35 1,78 2,01 2,00 2,14 2,15 2,28 1,91 1,95 2,32 1,91 1,98 1,87 2,12 2,11 2,11 1,72 1,87 2,28 1,83 2,00 1,92 2,12 2,08 2,17 1,87 1,86 2,33 1,79 1,96 1,90 2,10 2,09 2,15 1,72 1,85 2,38 1,87 2,01 1,94 2,03 2,10 2,14 1,69 1,86 2,39 1,87 1,97 1,86 2,05 2,08 2,28 1,78 1,78 2,40 1,88 1,85 1,94 2,03 1,95 2,17 1,72 1,79 2,45 1,90 1,91 1,91 2,00 1,95 1,99 1,73 1,86 2,43 1,75 1,98 1,86 2,00 1,93 1,94 1,71 1,94 2,37 1,69 1,81 1,86 1,98 1,98 1,94 1,80 1,90 2,34 1,75 1,78 1,90 2,00 2,04 2,03 1,71 1,95 2,39 1,72 1,72 1,86 2,04 1,94 2,07 1,79 1,98 2,37 1,57 1,67 1,82 1,99 1,91 2,03 1,70 2,13 2,35 1,74

Zahlen und Fakten

keit der OM mit ihren Töchtern erhalten“, betont Geschäftsführer Tiroch.

Exporthoffnungen Diese 3.500 Tonnen zusätzlicher Käse sollen im benachbarten Ausland verkauft werden. Schon jetzt vermarktet die OM 43 Prozent ihrer Produkte außerhalb Österreichs. Zugpferd Nummer 1 ist der „Stei2012 rische Bergkäse“ aus Heu2,52 milch. Aber auch der mehrfach international ausgezeichne2,55 te „Erzherzog Johann“ aus Si2,49 lomilch soll heuer im Ausland 2,60 Fuß fassen. Wichtigstes Land 2,63 ist dabei mit Abstand Deutsch2,59 land, gefolgt von Slowenien 2,63 und Ungarn. Vor allem in Un2,62 garn sieht Tiroch noch großes 2,62 Potenzial: „Der Pro-Kopf-Ver2,70 zehr ist hier verglichen mit 2,61 Westeuropa gering.“ 2,64 2,68 Spezialisierung Neben dem Geschmack zählen 2,64 für ausländische Handelsket2,73 ten auch Merkmale wie Gen2,67

technikfreiheit und Heumilch. Obmann Gruber: „Der viel kritisierte Weg Österreichs als ,Musterschüler‘ ist nicht der schlechteste. Die Möglichkeit anders zu sein öffnet uns Türen auch im ausländischen Handel.“ Besonderes Marketing steht auch hinter der Zurückzum-Ursprung-Produktpalette der OM mit derzeit elf RegalRoman Musch artikeln. 

Preisgekrönter Käse und ZZU sind die Stützen musch

Quelle: Wochenberichte bzw. Monatsberichte LK-EPE

Rindermarkt

Steirische Erzeugerpreise 16. bis 22. April – Totvermarktung Klasse

Ø-Preis Tend. Ø-Preis U Tend. Ø-Preis R Tend. Ø-Preis O Tend. E-P Su Tend. E

Stiere

– – 3,71 ±0,00 3,65 +0,01 – – 3,70 +0,02

Kühe

3,05 – 2,94 +0,03 2,81 +0,08 2,59 +0,06 2,67 – 0,06

Kalbinnen

3,18 – 3,12 +0,01 3,07 +0,02 – – 3,10 +0,03

exklusive eventueller qualitätsbedingter Zu- und Abschläge

2,5

2,2

1,9

1,6

Tendenz freundlich Steirische Erzeugerpreise Kühe tot (in Euro je Kilogramm) 16. bis 22. April Der Schlachtrindermarkt präsentiert

Rinder lebend

Ø-Preis Tendenz

sich Europa weit auf zunehmend freund­ licherem Niveau. Die kühlere Witterung sowie das verhaltene Angebot zeigen sich für die gut behaupteten Notierungen verantwortlich. Das Durchschnitt aller Klassen Angebot an Schlachtstieren kann flott am Markt platziert werden. Bleibt abzuwarten, ob sich die Preissteigerungen in Deutschland auch bei uns durchsetzen Kälber gesamt 3,99 werden. Bei den Schlachtkühen konnte die Schlachtbranche nur durch eine 2011 2010 2009 AMA-Preise Österreich, frei erneute Erhöhung der Notierungen den Schlachthof, 9. bis 15. April notwendigen Bedarf mobilisieren. Der 53. Woche Trend zeigt weiterhin auf freundlich. Schlachtkälber 5,35 1.–bis0,09

Kühe Kalbinnen Einsteller Ochsen Stierkälber Kuhkälber

1,52 1,84 2,24 – 4,24 3,03

+0,06 +0,03 +0,02 – +0,29 – 0,17 +0,18

2,9

Kühe tot (in Euro je Kilogramm) 2012

2011

2010

Durchschnitt aller Klassen 2,5

2,1

1,7

1. bis 53. Woche


013

013

Markt & Wirtschaft

1. Mai 2012

Rinder: Markenfleisch gewinnt Obmann Gruber ruft Rinderbauern zu Geschlossenheit auf Vollmilchkalb: Spar kritisiert Qualität,­ unterstützt aber Initiativen zur ­Verbesserung. „Mehr als 24.000 Rinder vermarktete die Vertriebs-GmbH der Erzeugergemeinschaft Steirisches Rind im vergangenen Jahr. 60 Prozent davon sind bereits Tiere von Markenprogrammen“, berichtete Fritz Gruber bei der Generalversammlung, von der er einstimmig als Obmann wiedergewählt wurde.

Künftige Programme Gruber rief die Rinderbauern zu Geschlossenheit auf: „Nur so können wir bei den bevorstehenden Verhandlungen über die künftigen EUGeschäftsProgramme führer Hans ab 2014 eine Kollmann

starke Position einnehmen“. In diesem Zusammenhang verlangte der Obmann einen Ausgleich zur „Sonderprämie männliche Rinder“ sowie eine Weiterführung der gekoppelten Mutterkuhprämie.

Verkauf rückläufig Gastreferent Siegfried Weinkogl, Chef des Tann-Fleischwerks von Spar in Graz, ging auf den tendenziell rückläufigen Rindfleischkonsum ein. Weinkogl: „Der RindfleischAbsatz ist in Österreich im Vorjahr um 2,8 Prozent gesunken“. Bedenklich sei die Bekanntund Beliebtheit von Rindfleisch bei jungen Menschen unter 30 Jahren. Bei dieser Gruppe haben sich die Sympathiewerte für Rindfleisch mehr als halbiert. „Diese Trends lassen bei Spar Bestätigt: und Tann die Obmann Fritz Gruber Alarmglocken

läuten“, betonte Weinkogl. Als einzigartig erfolgreich lobte er die Verkaufszahlen von Murbodner-Rindern: „Programm und Qualität stimmen!“

Probleme bei Qualität Eine bessere Qualität wünscht sich Weinkogl beim „Vollmilchkalb“. Er versprach,

bäuerliche Initiativen zu unterstützen, die sich um eine Qualtitäts-Verbesserung dieser Produktlinie bemühen. Der Kalbfleischabsatz ging im vergangenen Jahr um 21 Prozent zurück. Diese katastrophale Situation sollte durch gemeinsame Anstrengungen verbessert werden. Rudolf Grabner

Verlängerung beantragen Tiertransport-Zulassung über 65 Kilometer läuft aus andwirte, die nach wie vor Tiertransporte über 65 Kilometer durchführen, haben heuer um Verlängerung der erstmals 2007 auf fünf Jahre befristet ausgestellten Zulassung als Tiertransportunternehmer bei der Bezirkshauptmannschaft anzusuchen. Für Grazer Landwirte ist das Magistratsreferat für Veterinärangelegenheiten (Lagergasse 132) zuständig. Beim Ansuchen ist lediglich

L

der Befähigungsnachweis jener Person ( Betriebsführer, Familienmitglieder, Mitarbeiter), die Tiertransporte durchführt, vorzuweisen. Die Gebühren betragen voraussichtlich zwischen 20,80 und 24,70 Euro. Um Kontinuität zu wahren, wird den Betriebsführern empfohlen, spätestens drei und längstens sechs Monate vor Ablauf der Zulassungsdauer um eine Verlängerung anzusuWilhelm Buchberger chen.

Immer weniger Rinder im Südosten T

Stark abgenommen Am wenigsten Rinderhalter – dafür offensichtlich große –­verlor Murau mit 0,6 Prozent, gefolgt vom neuen Bezirk Murtal mit 1,3 Prozent und Mürzzuschlag mit einem Mi-

nus von 1,7 Prozent. Die meisten Rinder verloren im Jahresvergleich bei einem durchschnittlichen Rückgang in der Steiermark von 2,9 Prozent die Bezirke Feldbach mit 6 Prozent, Radkersburg mit 5,4 Prozent, Fürstenfeld mit 5,3 Prozent, gefolgt von Murau mit 5,2 Prozent.

Mehr Rinder Welche Region konnte die Bestände am besten halten? Die Stadt Graz verzeichnete sogar ein Plus von 5,4 Prozent, gefolgt von Liezen mit minus 0,9 Prozent und Mürzzuschlag mit minus 1,3 Prozent. Fazit: Auf dem Spiel stehen neben der sozialen Komponente eine schöne Kulturlandschaft und ein genügendes Marktvolumen. Es ist daher zu hoffen, dass man einerseits mit agrarpolitischen Instrumenten ab der neuen Föderperiode 2014 dieser Entwicklung entgegentreten kann. Und dass anderseits der Ge-

sellschaft bewusster wird, welche Wertigkeit ein Stück heimisches Rindfleisch oder ein Li-

Kennzahlen Internationale Notierungen Kurs 23.4.

Tendenz seit 10.4.

1,317 118,96 185,67 215,75

+0,009 – 3,99 – 9,37 – 1,50

Sojaschrot CBoT Chicago, Juli, €/t 336,87

+7,78

Euro / US-$ Erdöl – Brent , US-$ je Barrel Mais CBoT Chicago, Mai, € je t Mais MATIF Paris, Juni, Euro je t

Sojaschrot, 44 %, frei LKW Ham371,00 burg, Kassa Großh.,April,Euro je t Rapsschrot, frei LKW Hamburg, 262,00 Kassa Großh., April, Euro je t Schweine Eurex, Mai, 1,71 Euro je kg

ter heimischer Milch für eine gepflegte Kulturlandschaft hat. Robert Schöttel 

Rinderbestand 1. Dezember 2011

1. Dezember 2010

Vergleich 2010:11

Graz Stadt Bruck an der Mur Deutschlandsberg Feldbach Fürstenfeld Graz Umgebung Hartberg Leibnitz Leoben Liezen Mürzzuschlag Murau Radkersburg Voitsberg Weiz Murtal

Tiere 1.345 12.078 21.627 10.861 2.438 28.968 43.781 10.300 13.415 42.696 10.862 30.763 2.417 18.998 37.202 40.827

Halter 50 448 1.002 743 128 1.273 1.444 616 362 1.489 511 1.154 172 956 1.538 1.245

Tiere 1.276 12.364 22.402 11.554 2.575 30.013 44.815 10.773 13.701 43.100 11.003 32.442 2.554 19.772 37.866 42.272

Halter 56 456 1.061 828 139 1.342 1.512 639 370 1.516 520 1.161 186 983 1.586 1.262

Tiere Halter 5,4% -10,7% -2,3% -1,8% -3,5% -5,6% -6,0% -10,3% -5,3% -7,9% -3,5% -5,1% -2,3% -4,5% -4,4% -3,6% -2,1% -2,2% -0,9% -1,8% -1,3% -1,7% -5,2% -0,6% -5,4% -7,5% -3,9% -2,7% -1,8% -3,0% -3,4% -1,3%

Steiermark

328.578

13.131

338.482

13.617

-2,9%

-3,6%

+9,00 +12,00 +0,02

Quelle: www.bankdirekt; www.agrarzeitung.de

Zinsen für Kredite Kredite

bestehender Antr. in %

Neuer Antrag in %

3,59 2,60 3,42 3,20

3,14 2,67 4,51 3,44

bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre Durchschnitt Überziehungskredite

5,77 Referenzsätze

6-Monats-EURIBOR Sekundärmarktrendite AIK Zinssatz (Brutto 2,875 %)

Besonders starke Rückgänge in den Bezirken Feldbach, Fürstenfeld, Radkersburg und Murau eils dramatisch geht die Zahl der Rinder in den steirischen Bezirken zurück. Dies bestätigt eine Regionalauswertung des Landwirtschaftsministeriums zu den Rinderbeständen in den einzelnen Gemeinden und Bezirken. Während im Dezember 2011 Steiermark weit 3,6 Prozent weniger Betriebe Rinder halten als vor einem Jahr, gibt es Regionen, wo zehn Prozent und mehr der Rinderhalter aufgaben (Tabelle unten). Trauriger Rekordhalter ist die Stadt Graz mit einem Minus von 10,7 Prozent, gefolgt von Feldbach mit 10,3 Prozent, Fürstenfeld mit 7,9 Prozent und Radkersburg mit 7,5 Prozent.

15

Landwirtschaftliche Mitteilungen

1,6 2,52 netto für Landwirt ab 1. 1. 2012

Hofübernehmer, benachteiligtes Gebiet, bestehende Verträge Hofübernehmer sonstiges Gebiet (best. Verträge) oder Förderwerber im benachteiligten Gebiet kein Hofübernehmer sonst. Geb.

0,719 1,437 1,84

Quelle: Österreichische Nationalbank

Agrarpreisindex land- und forstwirtschaftlicher Erzeugnisse und Betriebsmittel mit Investitionsgütern Agrarpreisindex 1995 = 100 % Einn. mit Gesamtöffentl.Geld Ausgaben

Diff. z. Vorjahr

2008 109,8 134,5 +4,87 2009 99,7 133,2 – 9,20 2010 Jänner 98,9 131,7 – 6,87 April 101,0 133,9 – 2,13 Juli 105,6 133,2 +3,02 Oktober 108,7 134,5 +11,03 2010 107,2 134,2 +7,52 2011 Jänner 112,1 141,7 +13,35 April 117,0 144,4 +15,84 Juli 117,6 144,5 +11,36 Oktober 114,3 142,4 +5,15 2011 114,9 143,8 +7,18 2012 Jänner 115,6 145,8 +3,12

schweine- und ferkelmarkt 3,0

2012 2,5

2,0

1,5

Impulse in Sicht

St-Ferkel (Notierung in Euro je Kilogramm)

1. bis 52. Woche

2011

2010

Eine Nullnummer liefern die dieswöchigen Notierungen am europäischen Schlachtschweinemarkt. Das Angebot liegt weiterhin unter den Vorjahreswerten, die Nachfrage ist gut. Jedoch fehlen Impulse, obwohl die guten Wettervorhersagen die Stimmung bereits heben. Der Export verläuft in normalen Bahnen, derzeit wird China als großer Hoffnungsmarkt gehandelt. Auch für den Heimmarkt schätzt man, dass die nachösterliche Marktschwäche überwunden worden ist. Eine stabile Hochdruckwetterlage dürfte den wesentlichen Impuls dafür liefern.

Steirische Erzeugerpreise 16. bis 22. April Ø-Preis 1,75 S Tendenz ±0,00 Ø-Preis 1,63 E Tendenz ±0,00 Ø-Preis 1,40 U Tendenz – 0,01 Ø-Preis 1,29 R Tendenz +0,03 S-P 1,71 Su Tendenz ±0,00 Ø-Preis 1,33 Zucht Tendenz – 0,01 inkl. ev. Zu- und Abschläge

Notierungen EZG Styriabrid, 23. bis 29. April Schweinehälften, in Euro je Kilo, ohne Zu- und Abschläge

Basispreis ab Hof Basispreis Zuchtsauen

1,54 1,32

ST-Ferkel, 23. bis 29. April in Euro je Kilo, bis 25 kg

ST- und System-Ferkel Übergewichtspreis ab 25 - 31 kg Übergewichtspreis ab 31 - 34 kg Impfzuschlag Mycopl, je Stk. Impfzuschlag Circo-Virus, für ST, je Stk. Ab-Hof-Abholung durch Mäster, je Stk.

2,90 1,10 0,45 1,563 1,50 1,00

Marktpreise ohne Mehrwertsteuerangabe sind Nettobeträge


16

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Landwirtschaftliche Mitteilungen

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Jubilare bei der Jahresabschlußfeier von Lugitsch Zum Abschluss des Geschäftsjahres 2011 fand im Rahmen einer kleinen Feier die Jahreshauptversammlung der Firma Lugitsch statt. Firmenchef Herbert Lugitsch jun. sprach allen Mitarbeitern für den vorbildhaften Einsatz herzlichen Dank aus. Für 25 Dienstjahre wurden Andrea Hödl und Silvia Lorenzer geehrt, Herbert Köck unterstützt das LugitschTeam bereits seit 35 Jahren. Prok. Josef Geiger, mit bereits 40 Dienstjahren sog. „Urgestein“ des Hauses Lugitsch, sei an dieser Stelle nochmals für seine Tätigkeit gedankt. Das Familienunternehmen Herbert Lugitsch u. Söhne Ges.mbH ist seit

1909 von einer soliden Entwicklung geprägt. Durch unternehmerischen Weitblick und Innovationsgeist entstand ein Vorzeigebetrieb und damit eine internationale Kompetenz in der Geflügel- und Futtermittelbranche.

bäuerlichen Strukturen der Region zu erhalten. „Die enge Zusammenarbeit mit unseren landwirtschaftlichen Partnerbetrieben ist die optimale Ausgangsbasis

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Das Familienunternehmen Lugitsch setzt seit Generationen auf die Kraft der Region. Als einziges österreichisches Unternehmen arbeitet es in der Futtermühle und am Geflügelhof in einem geschlossenen Wertschöpfungskreislauf in enger Kooperation mit regionalen Vertragslandwirten. So trägt jeder einzelne dazu bei, die

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Wollkönigin Bianca I. feierlich gekrönt Es war ein fantastischer Abend, als in Öblarn die neue Wollkönigin Bianca I. von Landesrat Johann Seitinger und Vizepräsident Johann Resch gekrönt wurde. Und dass sie vom Fach etwas versteht, bewies sie Tags darauf, als sie den Jungzüchterbewerb des Ennstaler Schafbauerntages gewann (Seite 12). Natürlich wurden nach der Begrüßung durch den Obmann des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes Walter Schmiedhofer, nur Spezialitäten vom Ennstal-Lamm kredenzt. Als Ehrengast war die Bayrische Wollkönigin Andrea I. angereist. Ein royales Ereignis, das nur alle drei Jahre zu sehen ist.

Verlosung bringt Leser zu den Seefestspielen

Stubenberg wird heuer zum Festspielort

KK

Die Seefestspiele Stubenberg, die am 3. Juni beginnen, werden fünf Wochen lang mit dem Musical „Die Zirkusprinzessin“ den Osten Österreichs verzaubern. Die Landwirtschaftlichen Mitteilungen verlosten fünf mal zwei Eintrittskarten. Die Gewinner freuten sich riesig. Zum Beispiel Monika Kahr aus Stainz: „Die Karten sind für mich ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk.“ Die weiteren Gewinner sind Ingrid Hofmüller aus Weiz, Heinz Rinner aus Weinitzen, Maria Stumpf aus Buch bei Hartberg und August Zöbl aus Weitendorf. Wir wünschen viel Unterhaltung bei den Seefestspielen mit dem größten Theaterzelt Österreichs.

Prost! Nachdem Mostkönigin Anna I. die erste Flasche öffnete, griffen auch Dorian Steidl und Willi Haider zum Glas und stießen mit den Steirermost-Bauern an Musch

„What A Wonderful Most“ Steirermost dichtet den Klassiker von Louis Armstrong um In Gleisdorf wurde der neue Jahrgang enthüllt. Hunderte Besucher hießen ihn willkommen. Für die Eröffnung der Steirermostnacht in Gleisdorf ließen sich die Musiker Markus Amian und Erwin Maier einen Gag einfallen: aus Lous Armstrongs Klassiker „What a wonderful world“ wurde kurzerhand der wonderful Most! Und sie sollten Recht behalten, denn nicht nur die Ehrengäste Franz Majcen (2. Landtagspräsident), Grete Reichsthaler

(Gutes vom Bauernhof) oder Starkoch Willi Haider waren von dem neuen Jahrgang des Steirermostes begeistert. „Die Qualität ist ein Wahnsinn. Und das vor der eigenen Haustür!“, meinte eine Besucherin. Moderator Dorian Steidl tat das Seinige dazu, diesen Abend unvergesslich zu machen.

Spitzenjahrgang Mostkönigin Anna I. durfte die erste Flasche öffnen, und sie barg etwas Wunderbares in sich. Die sechs Steirermost-Bauern Günther Brunner, Manfred Fauster, Anton Haspl, Anton Holzer, Manfred

Macher und Martin Mausser schaffen es, den Geschmack der steirischen Äpfel in 15 verschiedenen Sorten ins Mostglas zu bringen. Und dieser Jahrgang soll von besonderer Qualität sein. Martin Mausser: „Der Elfer ist ein Spitzenjahrgang, fast ein Jahrhundertjahrgang!“ Dass Most heute etwas ganz anderes ist, als es leider noch immer viele im Kopf haben, das zu betonen wird Starkoch Willi Haider niemals müde: „Ich hab´ schon bei so manchen meiner Kurse Leute zwingen müssen den Most zu trinken. 90 Prozent waren danach

begeistert.“ Wer in diese Geschmacks-Welt eintauchen will, ist dabei mit Steirermost auf der sicheren Seite. Denn hier gibt es sehr strenge Qualitätshürden. „Eine Jury bewertet jeden einzelnen Most. Nur wenn die Qualität stimmt, dürfen sie das Etikett Steirermost tragen“, erklärt Günther Brunner. Und der Lohn für all die Mühen? Manfred Macher: „Ein Abend wie dieser, wo die Leut´ gut drauf sind und der Most schmeckt, lässt alle Mühen vergessen.“ Bildergalerie auf

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Steyr-Tour macht Halt in der Steiermark Im Heimatwerk von Steyr in St. Valentin wird derzeit kräftig umgebaut. Deswegen lud der Traktorhersteller Schüler nicht wie üblich zu sich ein, sondern besuchte sie. Steyr ging also auf Tour. In der Steiermark machten die rotweiß-roten Traktoren an der Fachschule Kobenz und an der Fachschule Hatzendorf Stopp. Landwirte sowie Lehrkräfte und SchülerInnen konnten dabei gemeinsam das Arbeitsumfeld von morgen testen. Neben der gesamten Steyr Modellpalette, vom kleinen Kompakt S bis zum großen CVT ecotech, standen auch ein Getriebemodell und ein Zapfwellenprüfstand zum ausgiebigen Testen zur Verfügung.

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Schüler testeten die Geräte auf der Steyr-Tour ausgiebig

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Die Steirerin Katharina Maier aus der FS Feistritz belegte gemeinsam mit ihrer Kollegin aus Vorarlberg den 2. Platz, Claudia Martinelli von der FS Haidegg sicherte sich, ebenfalls mit einer Vorarlberger Kollegin, den 3. Platz auf Bundesebene. Zwölf SchülerInnenteams aus den Landund Ernährungswirtschaftlichen Fachschulen aus Österreich und Südtirol präsentierten beim Bundesfinale in Rotholz (Tirol) selbst kreiertes, vollwertig zubereitetes Fingerfood für 150 Personen. Sieglinde Rothschedl vom Land Steiermark, für die Land- und Ernährungsfachschulen zuständig: „Wir sind von den Fähigkeiten und Kompetenzen der Wettbewerbsteilnehmerinnen begeistert!“

Landwirtschaftliche Mitteilungen Nr.9/2012  

Agrarische Fachzeitung der steirischen Kammer für Land- und Forstwirtschaft