Page 1

LCB-Inside Ausgabe 1/2009 Leichtathletik Club Basel 1929


Editorial Liebe LCBlerinnen, Liebe LCBler, Geschätzte Sponsoren und Inserenten Das Jahr ist in Bewegung und bereits weit fortgeschritten. Das Quer durch Basel hat wie jedes Jahr die Leichtathletik-Saison eingeläutet und die ersten Meetings sind bereits über die Bühne gegangen. Für den LC Basel soll sich in diesem Jahr auch einiges bewegen – Sandra Gosteli hätte es in ihrem Bericht über die 80. Generalversammlung nicht treffender beschreiben können als mit den Worten «Abschied und Neuanfang». Verabschiedet haben wir unseren langjährigen Präsidenten Markus Salomon an der 80. Generalversammlung im Februar dieses Jahres. Im Interview mit dem «LCB-Urgestein» auf den Seiten 16 bis 18 erzählt uns Markus Salomon so einiges über seine langjährige Beziehung zur Leichtathletik, den LC Basel und das Leben. Herzlich begrüssen möchten wir an dieser Stelle natürlich unseren neuen Präsidenten Martin Wegmüller. Martin richtet sich in dieser Ausgabe des LCB-Inside zum ersten Mal an die Clubmitglieder und erläutert in seinem Bericht auf den Seiten 6 bis 8 die drei Hauptziele für den LC Basel im `09. Es gibt auch Neuigkeiten aus der Nachwuchsabteilung. Nach einem turbulenten 2008 ist in die Abteilung langsam aber sicher wieder Ruhe eingekehrt. Max Gautschi berichtet auf den Seiten 24 und 25 über die Neuausrichtung der Nachwuchsabteilung. Auf den Seiten 20 und 21 erfahrt ihr mehr über die diesjährigen Schweizer Hallenmeisterschaften in Magglingen. Petra Pechstein war für euch dabei und hat die Resultate gleich mitgeliefert. Und zu guter Letzt dürfen wir uns auf den Seiten 22 bis 23 über einen Fachartikel zum Thema «Einlagen im Laufsport» freuen, geschrieben vom OrthopädieSpezialisten Detlev Dobrinski vom Basler-Orthoteam. Im Namen des Redaktionsteams wünsche ich allen eine spannende Lektüre und einen erfolgreichen und schönen Sommer!

Sandra Soland, Redaktion

Titelbild: Foto:

Eine präsidiale Übergabe. Daniel Kloetzli.

3


MEHR NIKLAUS IN REINACH. Mehr Kraft, mehr Ausdauer, mehr Wellness.

Inhaltsverzeichnis

Neugierig? Rufen Sie uns an: Telefon 061 711 40 24.

Editorial

Seite

3

Wort des Präsidenten

Seite

6

80. Generalversammlung des LC Basel 1929

Seite

8

Aus dem Vorstand

Seite

16

Aus der Disziplinengruppe – Hallen SM

Seite

20

Gut zu wissen

Seite

22

René Salathé AG Getränkedepot

Aus der Nachwuchsabteilung

Seite

24

Wie es damals war – vor 20 Jahren

Seite

28

Hilft Ihnen den Durst löschen! Zuverlässige Hauslieferung

LCB - Impressionen

Seite

30

Neueintritte beim LC Basel

Seite

34

Impressum

Seite

35

Fitnesstreff Niklaus www.fitnesstreff.ch Am Bruggrain 1 4153 Reinach

Rampenverkauf & Büro: Falkenstrasse 10, Freulergebiet, 4132 Muttenz/Birsfelder Seite Postadresse: Postfach 715, 4127 Birsfelden Tel. +41 61 313 27 21 / +41 61 311 63 10 Mit diesem Inserat erhalten Sie 10% Rabatt auf Ihren nächsten Rampeneinkauf. (Mineralwasser, Süssgetränke & Bier exkl. Wein, Spirituosen, Gebindedepot. Pro Haushalt nur 1x im halben Jahr einlösbar)

5


Wort des Präsidenten Liebe LCBlerinnen und LCBler, geschätzte Sponsoren, Inserenten und Freunde. Schöner könnte das Wort des neuen Präsidenten wohl nicht beginnen: Sven Tarnowski ist unser erster Schweizer Meister 2009! Anlässlich der Nachwuchs-SM in Magglingen gewann er am 1. März in der Kategorie U20 Gold im Hochsprung. Herzliche Gratulation Sven zu dieser herausragenden Leistung! Am 17. Februar wurde ich anlässlich der 80. Generalversammlung zu Eurem neuen Präsidenten gewählt. Für diesen grossen Vertrauensbeweis und die vielen Gratulationen möchte ich mich an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken. Ich freue mich riesig, den von meinem langjährigen Vorgänger, Markus Salomon, sehr solide geführten, finanziell gesunden LC Basel in den kommenden Jahren zusammen mit Euch an vorderster Stelle zu begleiten. Mir ist bewusst, dass ich in grosse Fusstapfen trete und habe deshalb erheblichen Respekt vor der Aufgabe. Andererseits kann und will ich auf Eure tatkräftige Unterstützung zählen. Ihr, ob Athlet, Trainer, Funktionär, Passivmitglied, Eltern, Bekannte oder Sponsor macht den Verein aus. Ihr entscheidet, ob der LC Basel auch in Zukunft Euer sportliches und gesellschaftliches Zuhause ist, ganz im Sinne unseres Leitbilds «ein Leben lang im LCB». Mein oberstes Ziel wird es deshalb immer sein, gemeinsam mit Euch die dafür notwendigen Bedingungen zu schaffen. In den vergangenen Wochen habe ich mir Gedanken zu meinen Prioritäten für das Vereinsjahr 2009 gemacht, die ich an dieser Stelle gerne präzisiere. Die Überlegungen basieren auf vielen Gesprächen mit Exponenten im Verein und sind nicht als abschliessende Aufzählung zu verstehen. Trainings- und Wettkampfbetrieb Nachwuchs Aufgrund der Vorkommnisse im 2008 mussten wir im Herbst mit Notmassnahmen den Trainingsbetrieb im Nachwuchsbereich sicherstellen. Seit den Herbstferien bieten wir den uns treugebliebenen Athleten konstant zwei Trainings pro Woche an. Nun gilt es, die Strukturen im Trainerstab zu festigen und die Qualität im Bereich Trainingsinhalte und Wettkampfbetreuung im Rahmen unserer Möglichkeiten zu optimieren. Gemeinsam mit Max Gautschi, Fredy Rhyner und den anderen Betreuern und der Unterstützung der Eltern werde ich mich diesem Bereich mit erster Priorität widmen.

Martin Wegmüller, neuer Präsident des LC Basel

Rückwärtige Unterstützung bei Anlässen Seit Jahren zeichnen wir uns auch im Quervergleich mit anderen Vereinen durch eine hervorragend eingespielte Wettkampforganisation aus. Um unsere beiden für den Verein existenziell wichtigen Top-Anlässe, Birkhäuser + GBC Susanne Meier Memorial sowie das Grosse Meeting für die Kleinen, und andere Grossanlässe auch in Zukunft mit der von uns gewohnten Kompetenz anzubieten, gilt es, die Qualität und die Quantität der Kampfrichter/Helfer weiter zu verbessern. Einerseits benötigen wir mehr ausgebildete Kampfrichter und andererseits schlicht mehr einsatzwillige Helfer auf dem Platz. Viele Tätigkeiten bedingen keine Leichtathletik-Vergangenheit oder –Ausbildung. Hier öffnet sich ein dankbares Feld für ehemalige Athleten und Athletinnen sowie Verwandte und Bekannte unserer Vereinsmitglieder. Eure Mithilfe ist mehr denn je gefragt! Leichtathletik in der Region Basel Mit dritter Priorität will ich unsere bisherigen Anstrengungen im Bereich der vereinsübergreifenden Zusammenarbeit verstärken. Selbstverständlich gehört dazu eine gute gegenseitige Vertrauensbasis, die es aufzubauen, bzw. zu pflegen gilt. Stichworte hierzu sind eine gemeinsame Wettkampforganisation bei Grossanlässen und das nordwestschweizerische Leistungszentrum des LABB. Ich hoffe, dass wir anlässlich unseres Jubiläumsanlasses im Herbst auf einige Fortschritte und eine gute Zusammenarbeit werden anstossen können und bedanke mich bereits heute für jede Unterstützung Eurerseits bei der Verfolgung dieser Prioritäten. Euer Präsident, Martin Wegmüller 7


Ein starker Partner für Druck und Medien 80. Generalsversammlung des LC Basel 1929

Markus Salomon übergibt den Präsidenten-Stab Martin Wegmüller

Abschied und Neuanfang Markus Salomon begrüsst im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal die anwesenden LCBler und besonders die zahlreich erschienenen Ehrenmitglieder. Zum 14. und letzten Mal hält er als Präsident Rückschau auf ein bewegtes Jahr. Besonders erfreulich war die Präsenz der letzten vier Präsidenten und Ehrenmitglieder. Jahresbericht des Präsidenten Vor Jahresfrist formulierte Markus Salomon folgende Ziele, deren Erreichung es zu bewerten gilt: Kennen, Kommunizieren und Vorleben unseres Leitbildes, Akzeptanz und Integration Andersdenkender sowie die Wahrnehmung als LCB-Botschafterin und Botschafter. Der geschlossene Auftritt in einheitlichem Tenue an den Wettkämpfen und das somit verbundene Auftreten als LCB Botschafter machten ihn besonders stolz. Um so bitterer war für ihn, dass Norbert Dorn und mit ihm praktisch die ganze Nachwuchsabteilung den LCB mitten in der Saison verliess. Er bedankt sich beim Vorstand für die grosse Unterstützung während dieser schwierigen Zeit. Römerstrasse 54, CH-4153 Reinach BL, Tel. 061 716 26 26, Fax 061 716 27 00, www.birki.ch


Zukunft des LCB einen gut funktionierenden Trainerstab im Schülerbetrieb, vermehrte Integration der Eltern und eine höhere Mitgliederzahl.

Grossartige Arbeit wurde von der Wettkampforganisation am 45. Susanne Meier Memorial, dem 30. Grossen Meeting für die Kleinen sowie den Kant. Staffelmeisterschaften im September geleistet. Am SMM herrschten tolle Bedingungen und der LCB freute sich über die Top-Leistung im Stab von Nicole Büchler (4.30; ST Bern) den Sieg von Corinne Müller über 1500 Meter und die um einiges höheren Einnahmen als im Vorjahr. Das Jubiläums-GMK wurde durch die Preise seines Gründers Bernhard Aerni und das grossartige Engagement des Generalagenten der Schweiz. Mobiliar, Roland Hohl, zusätzlich aufgewertet. Markus Salomon hat die Gelegenheit genutzt, allen Sponsoren und Helfern für ihre Unterstützung zu danken.

Die Tätigkeit als Präsident sei für ihn eine echte Bereicherung gewesen. Aber eine Kutsche braucht auch gute Pferde. Markus Salomon bedankt sich beim Vorstand und der Wettkampforganisation für die gute Zusammenarbeit, bei den Trainern für ihr motiviertes Engagement, das sie auch in schwierigen Zeiten zeigen und dem Verein treu bleiben, bei den zahlreichen Athleten, die ihm viele schöne Momente als erfolgreicher Trainer ermöglichten. Kassabericht 2008

Mit Adriana Weiss und Hans Fluri haben zwei LCBler im vergangenen Jahr die Starterausbildung absolviert. Der Verein ist bestrebt, die Qualität der Helfer weiter zu verbessern.

Der Kassa- und Revisionsbericht zeigt deutlich auf, dass 2008 ein finanziell erfolgreiches Jahr war. Der Reingewinn war deutlich höher als im Vorjahr. Gründe für diesen guten Abschluss sind deutlich höhere Einnahmen an den beiden Hauptevents und weniger Rückforderungen.

Kulinarisch war der Kochevent, den Daniel Kloetzli für alle Funktionäre organisiert hat, der Höhepunkt. Die Geselligkeit wurde mit einem selbstgekochten feinen Essen gepflegt.

Aufgrund dieser Tatsache wurde ein Nachschuss an die LeistungsträgerInnen ausbezahlt und es konnten Rückstellungen für künftige Investitionen getätigt werden. Markus Salomon dankt Martin Wegmüller für die vorbildliche und gewissenhafte Arbeit als Finanzchef. Dem Vorstand wurde nach dem Verlesen des Revisionsberichtes durch Rolf Pfister mit lautem Applaus Décharge erteilt.

Sportliche Höhepunkte auf Mannschaftsebene waren: Die Siege am Quer durch Basel durch die Frauen, Männer und Oldies, der SVM-Ligaerhalt der Herren, die drei PodestPlätze am Ekiden-Marathon in Riehen und das «zerronnene» Gold an der Staffel-SM in Muttenz. Bei den Einzelresultaten stachen die zwei Schweizer-Meistertitel von Deborah Büttel über 5000 und 10`000 Meter heraus. Sven Tarnowski verbesserte seine letztjährige Leistung im Hochsprung auf gute 2.09 und krönte die Saison mit dem Gewinn der Goldmedaille an der Hallen-Meisterschaften in der Kat. U20. Weitere Medaillengewinner waren Dominik Jakoby U18, 2. Rang im Diskus, Sven Tarnovski U20, 2.Rang im Hoch, Kwasi Asante Ofusu, U23, 2. Rang über 100 Meter, Petra Pechstein, jeweils 3. Rang im Stab in der Halle und draussen, sowie Raphael Fuchs, 3.Platz über 1500 Meter. Markus Salomon mit Sandra Amann

Eine gelungene Sache war auch der Abschluss einer Vereinbarung mit der Hirslanden Klinik im Bereich der medizinischen Betreuung unserer Athletinnen und Athleten. Im Oktober konnten sich Interessierte vor Ort anlässlich eines informellen Anlasses über das Angebot informieren. Es ist gut zu wissen, dass wir mit dieser Zusammenarbeit eine optimale medizinische Betreuung haben. Markus Salomon wünscht sich für die

Ehrungen


Sandra Amann und Egon Christener werden zu Freimitgliedern ernannt. Sandra zeigte grosses Engagement in der Schülerabteilung und engagierte sich mehrere Jahre in den Sommerlagern im Engadin. Sie leistete wertvolle Dienste an der Basis unseres Vereins. Egon ist seit über 30 Jahren Trainer. Seit drei Jahren zählen wir auf sein langjähriges Knowhow. Er versteht es bestens, eine bunt gemischte Trainingsgruppe (Langstreckler, OL-Läufer, Triathleten) für den Leistungssport zu gewinnen. Dank seiner lockeren Art gepaart mit zielgerichteten Vorgaben gelingt es ihm auch, trainingsmüde zu motivieren. Mit grossem Applaus und der Übergabe der Urkunden und Präsenten wird ihre Arbeit verdankt. Die Beiträge der Aktiven bis U 10 betragen weiterhin Fr. 300, der Breitensport zahlt Fr. 150 und die Passiven Fr. 50. Mit Helfereinsätzen werden im Rahmen der Saisonabrechnung bis zu Fr. 100 zurückerstattet. Verabschiedung und Ehrung von Markus Salomon Bruno Marelli verabschiedet Markus als Präsidenten mit einer wunderbaren Laudatio. Hier einige Auszüge: «Seit 50 Jahren ist Markus aktiv in unserem Verein. Zu Beginn als schneller Athlet über 400 und 800 Meter, danach über 30 Jahre als sehr erfolgreicher Trainer. Dazu kamen weitere Funktionen als Herrenchef und Technischer Leiter. 1995 wurdest du zu unserem Präsidenten gewählt. Du bist die ganze Zeit mit LEIB UND SEELE dabei gewesen: Mit Leib, denn du bist eigentlich immer aktiv engagiert gewesen ... Mit Seele, denn der LCB ist dir immer wichtig gewesen, dein Engagement vorbildlich, dein Einsatz immens, im Zentrum ist immer das Wohl des LCB gestanden – du hast das Beste für den Verein, für die Mitglieder und besonders für die Athleten gewollt. Viele Ehrungen durftest du für deine Verdienste entgegennehmen. Einmalig und ein Höhepunkt im LCB sind die Schweizer Meistertitel über 4x100m bei den Herren, drei Mal hintereinander von 1980-1982. (40.93!) Sehr wohl war das ein Produkt deiner minutiösen Planung, klaren Analysen und deinem fundierten Verständnis der Trainingslehre. Da erstaunt es nicht, dass du auch von 1977 bis 1986 Kaderchef und Disziplintrainer des Nationalkaders 400 Meter warst. Ein weiteres Highlight ist auch die Olympia-Goldmedaille von Kudi Meier und Werner Stocker im Viererbob in Calgary. Beide LCB-Sprinter und trainiert von Markus.

Verena und Markus Salomon

Als Präsident hast du ausgezeichnete Beziehungen zu Regierung, Politik und Sportamt aufgebaut. Eine von deinen speziell ausserordentlichen Fähigkeiten hast du in der Akquisition von Sponsoren gezeigt. Dank dir ist auch die Fusion zum LABB gelungen. Ein stärkeres Miteinander aller Leichtathletik-Interessierten war dir wichtig. Dreimal haben LCB und OB gemeinsam die Schweizer Meisterschaften organisiert. Zusammen mit dem OB Präsidenten hast du die Leitung dieser Grossanlässe erfolgreich übernommen. Markus, du darfst stolz sein – der LCB jedenfalls ist sehr stolz auf dich und natürlich auch dankbar für das, was du für unseren Verein gemacht hast. Als hochverdienter Präsident trittst du heute zurück, nicht aber aus dem Vorstand, in dem du Verantwortlicher für das Sponsoring bleibst. Ein grosser Dank geht auch an deine Frau Verena, die dich nicht nur moralisch sondern auch tatkräftig unterstützt hat.» Mit kräftigem Applaus wird Markus zum Ehrenmitglied ernannt. Neuer LCB-Präsident Mit nicht weniger Applaus wird kurz darauf Martin Wegmüller zum neuen Präsidenten gewählt.Er bedankt sich für das Vertrauen und freut sich auf die neue Aufgabe im Wissen um die gute Unterstützung im Vorstand. Er möchte in nächster Zukunft folgende drei Prioritäten setzen:

13


• Rahmenbedingungen im Trainingsbetrieb optimieren, damit wir wieder genügen Nachwuchs rekrutieren und im Bereich Leistungssport die Leistungsdichte verbes sern können. • Im Bereich Wettkampforganisation Quantität und Qualität der Kampfrichter und Helfer weiter verbessern und eine grössere Breite schaffen. • Verstärkung der vereinsübergreifenden Zusammenarbeit – dazu gehört auch eine gute Vertrauensbasis, die es aufzubauen und zu pflegen gilt.

Dir Markus möchte ich als ehemalige Athletin ganz herzlich danken. Ich habe nicht nur sportlich einiges von dir lernen können, sondern auch menschlich. Martin und Claudia wünsche ich alles Gute, viel Freude und Genugtuung in ihren neuen Ämtern, auf dass wir alle sie darin unterstützen werden.

Sandra Gosteli, «ehemalige» Athletin LCB

Gewählt wurde auch Claudia Strub zur neuen Leiterin der Finanzen. Der Vorstand freut sich ganz besonders, dass wieder eine Frau darin vertreten ist und die Vereinsleitung eine Verjüngung erfährt.

Unsere neue Finanzchefin, Claudia Strub

Unser neuer Präsident beschliesst die GV nach Voten aus der Versammlung von Max Gautschi zur Nachwuchsabteilung sowie von Rolf Roth, Leiter Sportanlagen St. Jakob, und lädt uns alle zu einem kulinarischen Apéro ein, der zu einem Fest wird. Bald entsteht ein lautes Durcheinander. Viele AthletInnen begegnen sich seit Jahren wieder, alte Erinnerungen werden ausgetauscht aber auch Neuigkeiten, es wird gelacht, getrunken, fein gegessen – ein würdiger Abschied für Markus und ein herzlicher Neuanfang für Martin. 15


Aus dem Vorstand Während meiner 6-jährigen Aktivzeit durfte ich Willy Guldenfels als Trainer kennen und schätzen lernen. Er war für mich immer die grosse treibende Kraft und Motivator diesen Sport mit Leib und Seele zu betreiben. Auch neben dem Training entwickelte sich damals eine Gruppendynamik– so bauten wir Athleten in den 1960er Jahren gemeinsam den heute immer noch existierenden Gewichtkeller bei Willy Guldenfels in Fronarbeit. Diese Umstände motivierten mich nach längerer Abwesenheit dem Club etwas zurückzugeben und so wurde ich Sprinttrainer. Was waren deine persönlichen Meilensteine in den letzten 50 Jahren beim LC Basel?

Markus Salomon, 50 Jahre im LC Basel

«Ein Leben lang im LC Basel» Über 50 Jahre ist Markus Salomon aktiv in unserem Verein tätig – das können wenige von sich behaupten. Grund genug, dem ehemaligen und langjährigen Präsidenten ein paar Fragen zu stellen. Nach 14 Jahren hast du an der diesjährigen GV dein Amt als Präsident des LC Basel an Martin Wegmüller übergeben. Was für Gefühle hat dieser Schritt in dir ausgelöst? Erleichterung und Genugtuung zu gleich. Erleichterung, dass ich nun ein wenig Verantwortung abgeben kann und dass wieder neue Impulse und Dynamik in den Verein gebracht werden. Genugtuung, dass wir mit Martin Wegmüller einen würdigen Nachfolger für das Amt des Präsidenten gefunden haben, der bereits viele wichtige Funktionen im LC Basel innehatte. Obwohl Martin nie als «aktiver Athlet» im Verein war, so ist er in den letzten Jahren mit Leib und Seele ein LCBler geworden. Seit sage und schreibe 50 Jahren bist du aktiv in unserem Verein – zuerst als Athlet, dann als Trainer und natürlich als Funktionär in den verschiedensten Positionen. Was hat dich dazu bewogen, derat viel Energie und Arbeit in die Leichtathletik zu investieren?

Als Trainer waren es sicher die sportlichen Erfolge in den 1980er Jahren mit den Sprintern. Dreimal hintereinander wurde die 4 x 100 Meter Staffel der Männer Schweizermeister. Als Präsident möchte ich die Organisation als Co-Präsident von drei Schweizermeisterschaften (1997/2004 Einzel; 1999 Staffel) gemeinsam mit OB Basel, unser 75-jähriges Jubiläum sowie den Gewinn unseres Hauptsponsors «Birkhäuser + GB» nennen. Auch freut es mich, dass es mir immer wieder gelang, erfolgreiche Athleten in die Vereinstrukturen zu integrieren. Die Leichtathletik fristet in der Schweiz auf eine Art und Weise ein Schattendasein und ist eine Randsportart. Gerade das Nachziehen von talentierten jungen Athleten gestaltet sich als schwierig. Was ist deiner Meinung nach der Grund dafür? Leichtathletik ist meiner Ansicht nach nicht mehr zeitkonform, auch fehlen die grossen Vorbilder. Für viele besteht ein Missverhältnis zwischen Aufwand und Ertrag und es ist nicht sehr lukrativ. Auch stehen heute die Trend- und vor allem die Mannschaftsportarten wie Fussball viel mehr im Vordergrund, die Auswahl ist sehr gross. In meiner Jugendzeit konnte ich lediglich zwischen dem Turnverein und dem Männerchor wählen. Im Sommer trittst du auch im Arbeitsleben ein wenig kürzer und gehst in Pension. Was machst du auf einmal mit soviel Freizeit und wird es dir nicht langweilig? (lacht) Nein, ganz sicher nicht! Aus sportlicher Sicht bleibe ich dem Vorstand als Sponsoringverantwortlicher erhalten. Auch werde ich versuchen ein LCB-Archiv aufzubauen. Im Geschäft werde ich weiterhin im Verwaltungsrat als Präsident amten und meinen Nachfolger als Coach zur Seite stehen. Und privat haben meine Frau und ich vor mehr zu reisen. Auch möchte ich mich an der Senioren-Universität weiterbilden und die eine oder andere Vorlesung besuchen. Bei mir wird immer etwas laufen! 17


Somit bleibst du dem Club zum Glück noch ein wenig erhalten. Was möchtest du unseren Mitgliedern zu guter Letzt noch mit auf den Weg geben? Ich adaptiere an dieser Stelle gerne ein Zitat vom ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy auf den LC Basel: Frage nicht was dein Verein für dich tun kann, sondern was du für deinen Verein tun kannst. Zusammenhalt und Mitarbeit stehen an erster Stelle, denn Egoismus und Rücksichtslosigkeit haben in einem Verein wie den LC Basel nichts zu suchen. Lieber Markus, vielen Dank für das Interview und natürlich alles Gute für die Zukunft!

Roland Hohl, Generalagent Eidg. dipl. Versicherungsfachmann Betriebsökonom HWV

Wir sind in Ihrer Nähe!

Generalagentur Aesch, Roland Hohl Hauptstrasse 70, Postfach, 4147 Aesch Tel. 061 756 56 56, Fax 061 756 56 50 E-Mail aesch@mobi.ch, www.mobiaesch.ch

100608A03GA

Interview: Sandra Soland, Redaktion LCB-Inside

19


Aus der Disziplinengruppe Das beste LCB-Resultat gelang Sven Tarnowski im Hochsprung. Er belegte mit einer Höhe von 2.06 Meter den guten dritten Platz! Die gleiche Höhe von 2.06 Meter übersprangen auch die Athleten vom 2. bis zum 5. Rang. Die wenigen Fehlversuche brachten Sven zwar den Medaillenrang, da er als Deutscher Staatsbürger an Schweizer Meisterschaften aber nicht medaillenberechtigt ist, gab es für ihn lediglich eine Toblerone. Ein sehr kleiner aber hoffentlich feiner Trost! 100 m M. – VL: 800 m Frauen: Stab Frauen: Hoch Männer:

Schweizer Hallenmeisterschaften 2009

5. Ofosu Kwasi Asante 88 LC Basel SUI 7.08 6. Müller Corinne 83 LC Basel SUI 2:12.65 4. Pechstein Petra 71 LC Basel SUI 3.80 Versuche: ( 3.60 , O / 3.70 , O / 3.80 , XO / 3.90 , XXX ) 3. Tarnowski Sven 90 LC Basel GER 2.06 Versuche: ( 1.95 , O / 2.00 , O / 2.03 , O / 2.06 , XO / 2.09 , XXX )

Petra Pechstein, Athletin LC Basel

Der Samstag Vier Athleten vertraten den LCB an der diesjährigen Hallen-SM in Magglingen. Schon am Samstag starteten Kwasi Asante Ofosu über 60 Meter und Corinne Müller über 800 Meter. Mit seiner Zeit von 7.08 Sekunden im Vorlauf verpasste Kwasi leider die Qualifikation für den Zwischenlauf um eine Hundertstelsekunde! Corinne Müller qualifizierte sich in ihrem Vorlauf souverän für den Final vom Sonntag. Der Sonntag Am zweiten Tag der Meisterschaften begann der Wettkampf im Stabhochsprung schon am Vormittag. Für den LCB am Start war Petra Pechstein. Nach einem guten Wettkampfbeginn konnte sie leider auf der entscheidenden Höhe von 3.90 Meter nicht mehr reüssieren und belegte mit 3.80 Meter den 4. Platz. Leider hat es nicht ganz für eine Medaille gereicht. In ihrem 800 Meter-Final lag auch Corinne Müller bis etwa 650 Meter als Vierte gut im Rennen. Leider vermochte sie den Platz nicht bis ins Ziel zu halten und belegte am Schluss mit 2:12.65 den 6. Rang.

Ihre Versicherung sollte es Ihnen etwas einfacher machen.

Vivao Sympany beteiligt sich mit bis zu CHF 100.– am Jahresbeitrag in Ihrem Sportclub oder Fitness-Center. www.sympany.ch

21


Gut zu Wissen Die häufigste Ursache von Überlastungsschäden ist das übermässige Einknicken (=Pronation) des Vorfusses bei der Abrollphase. Das hat auf die gesamte Beinachse einen Einfluss, da sie zu einer vermehrten Innenrotation des Unterschenkels führt. Die übermässige Pronation kann somit Überlastungsschäden wie Schleimbeutelentzündungen, Sehnen(ansatz)entzündungen und Ermüdungsbrüche am Oberschenkel, am Knie, am Unterschenkel und am Fuss oder andere Schmerzzustände in diesen Bereichen verursachen. Eine übermässige oder zu lange Pronation in der Standphase kann zu einer erhöhten Belastung der Stützstrukturen im Fuss führen und somit auch erhöhte Muskelarbeit erfordern, was wiederum zu Überbelastung der Muskulatur führen kann. Laufanalyse zur Abklärung

Warum Einlagen? Im Gegensatz zu akuten Verletzungen, die plötzlich auftreten, gibt es Verletzungen, die langsam entstehen und chronisch verlaufen können. Diese führen dann zu so genannten Überlastungsschäden. Solche chronischen Sportverletzungen können durch unterschiedliche Faktoren verursacht werden. Oft sind es Trainingsfehler – wenn eine zu hohe Intensität trainiert oder eine falsche Technik angewendet wird. Auch das Training auf nicht angepasstem Gelände oder zu harten Bodenbelägen kann zu Überlastungsschäden führen. Nicht zuletzt kann das Material, wie z. B. der Sportschuh, die Ursache für langwierige Verletzungen sein. Desweiteren können körperliche Fehlstellungen, Beinlängendifferenzen, muskuläres Ungleichgewicht und allgemeine Bandlaxizität, welche Verletzungen beeinflussen können, ebenfalls zu Überlastungsschäden führen. Vorangegangene abgeheilte Verletzungen können ebenso eine Bedeutung bei der Entstehung von Überlastungsschäden haben. Überlastungsschäden Erhebliche Abweichungen von der normalen anatomischen Struktur des Fusses (z. B. Hohl- oder Plattfuss) können zu Überlastungsschäden führen, aber selbst geringfügige Abweichungen können bei anhaltender oder wiederholter Belastung schon zu chronischen Sportverletzungen führen.

Typische Symptome sind Schmerzen nach der Belastung oder Schmerzen, die während der Belastung abnehmen. Wenn sich die Schmerzen nach zwei Wochen nicht deutlich reduzieren und diese während der Belastung zunehmen, sollten weitere ärztliche Abklärungen nach möglichen Ursachen durchgeführt werden. Eine weiterführende Abklärung könnte eine Laufanalyse sein. Auf dem Laufband werden mittels digitaler Videoaufzeichnung und spezieller Software die dynamischen Verhältnisse in den verschiedenen Gangphasen analysiert. Zeitlupenaufnahmen ermöglichen die Beurteilung von Fehlbelastungen und Bewegungsabnormalitäten. Standbilder dienen zur Feststellung der Gelenkwinkel und der Achsenstellung im Körper. Zusätzlich können mit Hilfe des Druckmesssystems «Footscan» die bestehenden Druckverhältnisse am Fuss bestimmt werden. Die Messung erlaubt eine optische Darstellung der Druckverteilung auf den verschiedenen Zonen der Fusssohle sowie des Abrollverhaltens. Mit diesen gewonnenen Analysedaten, die in einem ausführlichen Bericht festgehalten werden, können eine Schuhberatung und orthopädische Masseinlagen für die jeweiligen Schuhe weitere Überlastungsschäden vorbeugen. Es macht in jedem Fall Sinn, solche Abklärungen durchzuführen, wenn Überlastungsprobleme am Fuss oder Knie bereits vorliegen. Detlev Dobrinski, Basel Ortho-Team – www.ortho-team.ch

23


Aus der Nachwuchsabteilung Weitergehende Aktivitäten – wie zum Beispiel die Durchführung eines Sommerlagers im Engadin – können wir in diesem Jahr leider nicht anbieten, denn dies würde im Moment unsere Möglichkeiten und Ressourcen schlicht überfordern. Die aktuelle Situation zeigt eben auch auf, dass wir zwar auf dem Weg zu einer stabilen Situation im Nachwuchsbereich sind, das Ziel aber noch lange nicht erreicht haben. Die Zeit, um die Hände in den Schoss zu legen, ist noch lange nicht gekommen. So sind zum Beispiel von den nominell sieben Nachwuchstrainerinnen und -trainern im Moment nur vier im Einsatz. Zwei haben sich wegen Überlastung schon wieder verabschiedet und Shabib Elsaadoun muss aus gesundheitlichen Gründen für die nächste Zeit passen. Helferinnen und Helfer gesucht Fredy, Alain, Shabib, Mia und Max

Auf dem Weg zu neuer Stabilität im Nachwuchsbereich Nach dem grossen Klapf im letzten Jahr – mit dem Auszug der Nachwuchstrainerinnen und -trainer und vieler Kinder und Jugendlicher – wird dank der Anstrengung einiger LCBlerInnen seit Ende der Herbstferien `08 wieder ein regelmässiges Wintertraining durchgeführt. Dieses Training jeweils am Dienstag- und Donnerstagabend wird rege besucht. Auf Grund der vielen Rückmeldungen scheint es auch gut anzukommen. Dafür sind wir dankbar, denn es war nicht selbstverständlich, dass uns nach den vergangenen Wirren etliche Kinder, Jugendliche und deren Eltern auch weiterhin das Vertrauen schenkten und schenken. Wobei dieses Vertrauen immer wieder von Neuem gewonnen werden muss. Wir spüren, dass wir «unter Beobachtung» stehen, was ja nach dem Vorgefallenen auch nicht verwunderlich ist.

Daher auch an dieser Stelle der Aufruf an interessierte und bereitwillige LCBler-lerInnen oder andere Interessierte dem Nachwuchsbereich zu helfen. Meldet euch bei mir (061/312’10’54 oder 061/466’61’33) oder bei einem Nachwuchstrainer oder Nachwuchstrainerin, um bei der Trainingsleitung und der Wettkampfbetreuung mitzuhelfen. Wir können wirklich noch mehr Helferinnen und Helfer gebrauchen. Eine Ausbildung in Trainingslehre ist natürlich nicht verboten, aber auch nicht zwingend notwendig. Die Interessierten erhalten von uns Unterlagen für die Trainingsgestaltung. Also bitte zögert nicht, wenn ihr euch angesprochen fühlt. Zum Schluss auch an dieser Stelle mein Dank an die Leute, welche die Nachwuchsabteilung des LC Basel in den letzten Monaten am Leben erhalten haben. Dies sind Fredy Rhyner, Alain Schneeberger, Shabib Elsaadoun, Mia Gautschi, Mirjam De Oliveira, Deborah Sarpong und Evelyne Schumacher.

Max Gautschi, Koordinator Nachwuchsabteilung

Qualifiziertes und altersgerechtes Training Daher ist es das erste Ziel aller – der Trainerinnen, Trainer und mir als Koordinator des Nachwuchsbereichs – zuerst einmal das Notwendige und Wesentliche auf die Beine zu stellen und zu sichern. Dazu gehören ein qualifiziertes, altersgerechtes Training, eine angemessene Betreuung der jungen Athletinnen und Athleten an den Wettkämpfen und eine möglichst umfassende Kommunikation mit den Eltern. 25


DER OFFIZIELLE AUSRÜSTER & PARTNER

DES LC BASEL Freie Strasse, Basel

27


Wie es damals war – vor 20 Jahren Eine mögliche Fusion der beiden Grossvereine LCB und OB war auch bereits vor 20 Jahren ein Thema. Grundsätzlich stellten sich alle Vereine hinter eine vermehrte Zusammenarbeit zwischen den Vereinen. «Der LCB ist offen für eine Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen. Die wenigen kompetenten Kräfte, die wir haben, sollte man konzentrieren.» ...gab es einen Basler Meister aus dem Oberwallis im Hochsprung. Der «nur» 1,78 Meter grosse Turnlehrer und LCBler Freddy Locher übersprang souverän die 2,03 Meter. Als Freddy Locher 1981 nach Basel kam, um an der Universität das Turnlehrerstudium aufzunehmen, war er noch Mitglied des TV Gampel und hatte im Hochsprung bereits eine Bestleistung von 1,95 Meter, wie in der BaZ vom 20. Juni 1989 nachzulesen ist.

Enzo Marelli beim Interview mit der BAZ im Jahr 1989

...hatte die Leichtathletik noch einen Stellenwert in der Sportberichterstattung der Basler Zeitung. Ganze zwei Seiten waren am 19. Mai 1989 unserer Sportart unter dem Titel «BaZ-Gespräch: Basler Leichtathletik – wohin?» gewidmet. Die Trainer Markus Salomon und Enzo Marelli vom LC Basel, Ernst Dänzer vom TV Riehen, der Athlet Daniel Kehl von der LAR Binningen und die ehemalige Schweizermeisterin von OB, Bea Waldis, trafen sich zu einer Gesprächsrunde zusammen mit den BaZ- Redaktoren Sabine Klapper und Angelo Baltermia. Die Themen reichten von einer möglichen Fusion LCB/OB bis zum Doping. Ein paar kleine Ausschnitte aus den diversen Interviews und der Gesprächsrunde: Auf die Frage, ob man die Jungen heute (1989!) mit der Leichtathletik noch ansprechen kann, meint Markus Salomon: «Die Jugend ist einfach nicht mehr engagiert. Wir waren früher anders. Wir hatten aber auch nicht das grosse Freizeitangebot.» Und er folgert weiter: «Die Jugend kommt mir orientierungslos vor.»

...überraschte sich der LCB auch selbst! In der SVM-Abstiegsrunde der Nationalliga A der Männer gewann am 16. September 1989 auf dem Stadion St. Jakob der LC Basel mit 13`480,5 Punkten überraschend gegen GG Bern (13`454,5) und die LV Winterthur (13`325). Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten sich die LCB-Männer wieder vor dem drohenden Abstieg retten. «Der Bär ist angeschlagen, doch er kämpft weiter.» Treffender hätte es der damalige LCB-Coach Enzo Marelli die Lage des Vereins vor dem Wettkampf nicht beschreiben können. (nachzulesen in der BaZ vom 18. September 1989) ...ist es dem LCB bei den Schweizer Meisterschaften in St. Gallen um einiges schlechter gelaufen als in den Vorjahren. Total starteten 13 Athleten und Athletinnen in insgesamt 16 Disziplinen. Bei ganzen vier Finalteilnahmen schaute am Schluss aber doch kein einziger Podestplatz für den LCB heraus. Diesem Frust wurde im Clubheft 3/1989 in aller Deutlichkeit kundgetan. ...gab es auch erfreuliches über die LCB-Damen zu berichten. Mit 6053 Punkten erreichten die Damen einen auch eher unerwarteten SVM-Clubrekord. Mit diesem Resultat konnten sie sich im oberen Drittel der Nationalliga B behaupten. Vor allem die jungen Athletinnen wussten zu gefallen und trugen damit zu einem einen tollen Schlussergebnis bei. Aus dem Archiv des LC Basel 1929.

29


Die Autovermietung, die etwas taugt, präsentiert Nutzfahrzeuge, die etwas nützen.

LCB - Impressionen

Vom Kombi bis zum Canter mit Hebebühne: Die AVB hat für jeden Zweck das passende Fahrzeug.

Die 5 letzten LCB-Präsidenten – Renè Schär, Markus Salomon, Bernhard Aerni, Martin Wegmüller und Bruno Marelli

Marcel Haffner, Caroline Ott, Sandra Soland, Claudia Strub und Petra Pechstein

Remo Jeker, Stephan Gisler, Daniel Kloetzli, Walter Weber, Markus Salomon, Rolf Stalder, Fabio Sarao und Andi Schwarz

31


Mia Gautschi, Jeannine Borer und Sandra Gosteli-Mumenthaler

Andi Schwarz und Remo Jeker

Egon Christener und Thomas Lochmann

Vertreterinnen der LCB-Damengymnastik

Fabio Sarao und Daniel Kloetzli


Neueintritte beim LC Basel Wir wünschen allen Neumitgliedern einen guten Start im LC Basel und freuen uns auf eure Unterstützung!

Bei den Volksläufern/Breitensport begrüssen wir: Berweger Peter Holer Johanna Kastner Matthias Nickelsen Alexander Tschudi Susi Zulauf Angelina

Basel Möhlin Basel Basel Basel Basel

Jahrgang 1969 Jahrgang 1992 Jahrgang 1973 Jahrgang 1981 Jahrgang 1991 Jahrgang 1985

In der Schülerabteilung begrüssen wir: Lerch Finn Basel De Olivera Fabio Ettingen De Olivera Lia Ettingen Perrnoud Pierre Basel Staussberg Ivanka Ettingen Suter Eva Basel Zimmermann Zoé

Jahrgang 1999 Jahrgang 1999 Jahrgang 2001 Jahrgang 2001 Jahrgang 1999 Jahrgang 2000 Jahrgang 2000

In der Disziplinengruppe begrüssen wir: Meili Yvette

Gebenstorf

Jahrgang 1988

In der Damengymnastik begrüssen wir: Simon Esther

Allschwil

Jahrgang 1958

Impressum Kontakt: Sekretariat: Redaktion: Inserate: Gestaltung: Druck: Auflage:

www.lcbasel.ch, redaktion@lcbasel.ch Susanne Meier-Tognali, Postfach 514, 4144 Arlesheim Sandra Soland, Lenzgasse 2, 4056 Basel Jeannine Borer, Beinwilerstrasse 11, 4053 Basel Markus Salomon, Jurastrasse 35, 4147 Aesch Daniel Kloetzli, St. Jakob-Strasse 48, 4132 Muttenz Birkhäuser+GBC AG, Römerstrasse 54, 4153 Reinach BL 550 Exemplare

Redaktionsschluss LCB-Inside 2/09 : Redaktionsschluss LCB-Review:

25.09.2009 09.10.2009 35


Sekretariat des LC Basel Susanne Meier-Tognali

Postfach 514 4144 Arlesheim

www.lcbasel.ch redaktion@lcbasel.ch

Lcb inside 2009 1  
Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you