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STADTMAGAZIN KREFELD SEPTEMBER 2013

ARMIN RICHLY – „WIR SIND DIE JUTEN KINDER DIESER STADT“ NRW GRILLMEISTERSCHAFT IN HÜLS – AN DIE ZANGEN, FERTIG, LOS! MIT DER GSAK AUF TOUR – EIN TAG AN DER KREFELDER MÜLLFRONT AKTUELLE TIPPS UND TERMINE . LITERATUR . KONZERTE . THEATER . AUSSTELLUNGEN


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IMPRESSUM HERAUSGEBER KR-1 GbR, Michael Neppeßen, Christhard Ulonska Behnischhaus (Eingang B), Petersstr. 120, 47798 Krefeld Tel. 02151 I 654 71 64, www.kr-one.de, redaktion@kr-one.de R E DA K T I O N David Kordes (kor), Tom Engstfeld (te), Ann-Katrin Roscheck (aro), Nina Höhne (nh), KR-ONE Redaktion (red) R E DA K T I O N S L E I T U N G David Kordes A RT D I R E C T I O N Carolin Seel, Christhard Ulonska F OTO G R A F I E Luis Nelsen, Dennis Zimmer, Stadt Krefeld, Christhard Ulonska Titel: Fashionworld, Foto: Stadt Krefeld M I TA R B E I T E R D I E S E R A U S G A B E Dirk Brall (db), Michael Otterbein (mo), Christina Schulte (cs), Max Hermes (mh), Anna Dreyer (ad), Marie Huppert (mah), Tolga Emre ANZEIGEN Michael Neppeßen, Tel. 0163 - 252 46 05 neppessen@kr-one.de, Torsten Feuring, Tel. 0157 - 761 35 876, feuring@kr-one.de DRUCK impress media GmbH, Heinz-Nixdorf-Straße 21, 41179 Mönchengladbach AUFLAGE 60.000 Exemplare, 10 Ausgaben / Jahr V E RT E I L U N G Briefkastenverteilung in mehreren Wohngebieten und an über 200 Auslagestellen im gesamten Stadtgebiet von Krefeld. Das Heft ist ebenfalls kostenlos in unseren Redaktionsräumen im Behnischhaus erhältlich. Für eine garantierte Zustellung empfehlen wir Ihnen das Abo zum Selbstkostenpreis von 29.90 Euro pro Jahr für 10 Ausgaben. Wir verfolgen mittelfristig das Ziel, die Auflage weiter zu erhöhen und alle Haushalte in Krefeld zu erreichen.

LIEBE KREFELDER,

der Sommer neigt sich ganz allmählich dem Ende zu und während wir insgeheim ein wenig froh sind, dass die Hundstage hinter uns liegen, wächst unsere Vorfreude auf die Fashionworld. Insgesamt sechs Themenwelten, Mode, Glamour, Show und Partys erwarten die Besucher am 14. und 15. September und werden unsere Lieblingsstadt einmal mehr bundesweit ins rechte Licht setzen. Die KR-ONE wird multimedial. Gemeinsam mit den Krefelder IT-Experten von cuibono media network bieten wir Ihnen ab sofort Augmented Reality, kurz AR. Diese digitale Erweiterung bietet Zusatzinformationen über ein Smartphone oder Tablet, sei es in der realen Umwelt oder in Printprodukten. Auf dem Display wird dabei die durch die Kamera erfasste Situation mit Bildern, Texten, Videos oder interaktivem Inhalt überlagert. Zusätzliche Informationen werden so mit der realen Welt verknüpft. Laden Sie sich zum Betrachten der erweiterten Inhalte dieser Ausgabe die kostenlose Anwendung „Aurasma“ aus Google Play oder Apples Appstore herunter. Scannen Sie danach diesen QR-Code mit einem QR-Reader für Ihr Mobilgerät, um Aurasma mit dem KR-ONE-Kanal zu starten. Halten Sie Ihre Smartphonekamera über einer der Abbildungen, die mit einem Handy-Symbol gekennzeichnet sind und die erweiterten Informationen werden Ihnen auf Ihrem Display sichtbar. Ein weiteres Highlight im September: Die NRW Grillmeisterschaft in Hüls. In vier Wertungsklassen wird gebrutzelt; Bratwurst, Burger, Surf & Turf und Dessert lauten die Kategorien des Wettbewerbes.

Die Daumen drücken wir den sportlichen Aushängeschildern unserer Stadt, den Pinguinen und der HSG. Die Eishockeyspieler wollen die Grundlage für einen möglichst guten Start in die neue Spielzeit legen. Die neu formierte Handballmannschaft wünscht sich neben sportlichem Erfolg in der 3. Liga vor allem guten Zuschauerzuspruch. Liebe Leser, bitte unterstützen Sie unsere beiden TopVereine. Am besten nehmen Sie Ihre ganze Familie mit zu den Heimspielen in den KönigPALAST und die Halle in Königshof. Ans Herz legen möchten wir Ihnen noch das Porträt von Armin Richly, einem Mutmacher mit ausgeprägtem Kunstfaible. Er gehört zu denen, die sich kümmern, die Dinge auf den Weg bringen, die Geschäfte noch mit einem Handschlag besiegeln. „Wir sind die juten Kinder dieser Stadt“ ist die Überschrift seiner Geschichte in diesem Heft. Viel Spaß beim Lesen wünschen Michael Neppeßen und Christhard Ulonska


Inhalt //

I N H A LT / / S E P T E M B E R 2 0 1 3

06 06

Armin Richly:

12 12

„Wir sind die juten Kinder dieser Stadt“

09

Versicherungsmakler mit Herz sucht engagierte Verstärkung mit Köpfchen Jörg Somborn

10

KR-ONE kocht

20 18

mit dem CMD Ärzte-Netzwerk

14

Krefelder Kreativwirtschaft Vielfältig Kreativ – Oftmals noch im Verborgenen

Hochschule Niederrhein

24 22

Das passende Rüstzeug für den Schulanfang

Denkanstoss für ein attraktiveres Krefeld

20

Immobilienmakler Markus Schreurs:

23

„Krefeld ist die Stadt überhaupt.“

16

Neues aus der Stadt Fashionworld 2013

Feld GmbH:

Lechner & Hayn

NRW Grillmeisterschaft in Hüls: An die Zangen, fertig, los!

24

Frank Lemmen Der innovative Traditionalist

Die Stewardessen im Ferienflieger tragen Uniformen aus Krefeld

WO ANDERE AUFHÖREN, FANGEN WIR ERST SO RICHTIG AN.

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Rund-um-die-Uhr-Service an 365 Tagen im Jahr Spätabholung mit Zustellung am nächsten Werktag bis 10.00 Uhr in den Wirtschaftszentren Wirksame Zustellung Ihrer Sendungen (Kündigungen, Submissionen, wichtige Dokumente und Pakete) Lagerlogistik/Zwischenlagerung/Kommissionierung/Mehrwertlogistik Gefahrguttransporte

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Inhalt //

28 26

Garten- und Landschaftsbauer Daniel Quick

34 32

Die Firma hinter dem Grün der Fashionworld

28 Mit der GSAK auf Tour Ein Tag an der Krefelder Müllfront

31

48

Christian Kaufels

38

Kunst & Kultur

Fotografie in Krefeld hat einen Namen

41

Literatur

46

House & Garden „Ein bisschen durchatmen und einfach mal abschalten“

Autorin Natalie Tenberg

33

Nachwuchs im Krefelder Zoo

34

Alla Grande

42

36

Museum Spezial: Haus der Seidenkultur

48 SVK

44

Gastro-Tipp: Sorrento Eine kulinarische Reise

Schokolade und Kuchen gibt es erst wieder nach der Europameisterschaft

Künstlerin und Designerin des KR-ONE Pinguins

Im Dunstkreis der Gewalt Außereuropäisches Theater in Krefeld

42

Stephanie Maar und mod’s hair Mit Personal Styling in ein neues Leben

50

Termine & Events Veranstaltungstipps

57

Kalender

„Eine Cigarre herzustellen ist ein Präzisionshandwerk, ihr Aroma zu komponieren eine

edle Kunst.“

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Foto:s Luis Nelsen

ARMIN RICHLY: KUNSTLIEBHABER, FÖRDERER, GÖNNER UND MÄZEN

„WIR SIND DIE JUTEN KINDER DIESER STADT“ Armin Richly spricht leise, beinahe behutsam. Bescheiden ist er. Ein Mann, der kein Aufhebens um sich macht, der lieber andere fördert, als selbst im Rampenlicht zu stehen. „Ich bin mit mir völlig im Reinen. Ich brauche keine größere Wohnung, kein neues Auto. Wichtig sind mir Lebensqualität und Gesundheit“, sagt der 54-Jährige und zündet sich die nächste Zigarette an. „Ja, ich rauche zuviel, ich weiß“, meint er und dann ertönt wieder sein kehliges Lachen. Richly sitzt in der Großmarktgalerie auf einem roten Lehnstuhl aus den sechziger Jahren. Er trägt ein weißes T-Shirt mit einer großen US-Flagge auf der Brust, auf dem Kopf verkehrt herum eine beige Baskenmütze mit feinen grauen Streifen. Dreitagebart, eine helle Designerbrille mit getönten Gläsern, am Arm ein großgliedriges Armband mit blauen Steinen: Wer sich so stylt, hat es gar nicht leicht, nicht aufzufallen.

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Stadt I Intern // Advertorial

Richlys Galerie auf dem Großmarkt

Ginge Armin Richly durch das Foyer des Hotels InterContinental auf der Düsseldorfer Königsallee, würden ihn viele für einen Rockmusiker halten. Mindestens jedoch für einen Künstler. „Nee, ich habe keine künstlerische Ader“, sagt er fröhlich und ergänzt: „Ich bin mehr der Promotor.“ Er untertreibt. Der Unternehmer mit dem riesengroßen Herz für seine Heimatstadt Krefeld ist auch Förderer, Gönner und dank seiner tatkräftigen Unterstützung darüber hinaus ideeller Mäzen. Den Großmarkt liebt er. „Die Location ist geiler als irgendwo in Düsseldorf“, schwärmt der Mann mit dem Kunst-Faible. Die Galerie öffnete Ende August 2009, Armin Richly erzählt davon augenzwinkernd auf seiner Internetseite (www.grossmarktgalerie.de): „Eines Tages, als Armin mal wieder auf dem Balkon saß und zuschaute, wie Liberty sich zurecht machte, hörte er dabei Musik von den Beatles in der Ibiza-Chillout-Version. Plötzlich kam ein Mann auf einem turbogeladenen Staubsauger – oder auf einer brennenden Torte, das könnt ihr euch aussuchen – vorbeigeflogen und sagte ihm: „Armin, du bist berufen, auf dem Großmarkt eine Galerie zu eröffnen!“ Im Wegfliegen rief der Mann noch, er solle sie GrossmARkTgalerie nennen und dabei auf die Schreibweise achten. Armin dachte nach. Eigentlich kam das seinen Plänen sehr entgegen, da er auf dem Großmarkt den Espresso vom Bruno und die Tapas vom Lothar sowieso schätzte. Also ging er wieder rein, tätschelte kurz den Sicherheitsbeauftragten Sam, klatschte laut in die Hände und rief den zahlreichen Künstlern, die seine Sofas und Speisekammern bevölkerten, zu: „So Leute, Kunst muss her!“ Und so geschah es.“

„WIR WOLLTEN EIN BISSCHEN FARBE AUF DEN GROSSMARKT BRINGEN. OHNE DIE STADT WÄRE DAS NICHT MÖGLICH GEWESEN, VIELEN DANK DAFÜR.“

ten ein bisschen Farbe auf den Großmarkt bringen. Ohne die Stadt wäre das nicht möglich gewesen, vielen Dank dafür“, sagt Richly. Die kulturelle Szene in Krefeld lebt. Galerien schließen, neue öffnen, es ist ein dynamischer Prozess. Niemand weiß das besser als Jürgen SauerlandFreer, der Leiter des Kulturbüros. „Alles, was Rückenwind gibt und den Künstlern nützt, ist löblich. Jedes Engagement für die Kulturschaffenden und die Kulturszene insgesamt halte ich aus Sicht des Kulturbüros für außerordentlich wertvoll“, sagt er allgemein. Richly ist mit seiner Galerie zufrieden und vor allem mit der positiven Ausstrahlung dieses Ortes. „Hier ist noch nie jemand unfröhlich rausgegangen. Wir haben freitags und samstags ab 20.00 Uhr auf, wenn es warm ist, machen wir die Tür auf und stellen die Möbel raus. Mittlerweile kommen alle Gruppierungen hierher, das ist eine Symbiose, echtes Multikulti“, schwärmt er. Die Erfolgsgeschichte der Großmarktgalerie hat ganz unterschiedliche Kapitel. „Bei der Vernissage von Ralf Ortner aus Klagenfurt am Wörthersee kam hier keiner mehr rein und keiner mehr raus. Die Bude war brechend voll und wir hatten gedacht, den Maler kennt hier niemand“, erinnert sich der Hausherr. Auch die Ausstellungen von Max Müller,

Die Galerie besteht aus zwei Räumen. Im unteren stellen pro Jahr fünf bis sechs Künstler aus, der obere ist ein Gemeinschaftsaufenthaltserinnerungspartyraum. Armin Richly spricht davon, dass sich hier „allerlei Tand“ befindet. Und das ist eine wohlwollende Untertreibung für die überbordende Dekoration: Das Sandmännchen aus dem Deutschen Fernsehfunk (DFF) der DDR sitzt auf einem dottergelben Küchenschrank mit dunkelgrüner Marmorarbeitsplatte aus den Fünfzigern, darauf steht ein knalloranges Plastiktelefon mit Wählscheibe, daneben hängen ein Spielautomat und zahlreiche Bilder, die irgendwann einmal im Raum nebenan Teil einer Ausstellung waren. Und dann ist da noch Ernie aus der Sesamstraße, der mit einer coolen Sonnebrille auf der Nase ein Motorrad besteigt. Nippes, soweit das Auge reicht. „Wir wollKR-ONE // 7


„ W I R S I N D D I E J U T E N K I N D E R D I E S E R S TA D T. D I E E T WA S T U N , M I T D E N E N D U P E R H A N D S C H L A G E T WA S M A C H E N K A N N S T. J E D E R S O L LT E M I T S E I N E N MÖGLICHKEITEN POSITIVE AKZENTE SETZEN UND S E L B S T E T WA S B E W E G E N . “

Foto:s Luis Nelsen

Stadt I Intern // Advertorial

Armin Richly mit Christhard Ulonska in der Galerie auf dem Großmarkt

Maler, Bildhauer und Glaskünstler aus Krefeld und die Schau der Aquarelle und Acryl-Objekte des Krefelders Peter Lengwenings waren Publikumsmagneten. Seit dem 31. August stellt Beate Krempe in der Großmarktgalerie aus. Die Schau der Malerin aus Willich mit dem Titel „Unbeantwortete Fragen“ dauert bis zum 17. November.

läufig und ergänzt: „Das ist Kopfsache.“ Wenn er etwas will, ist er konsequent. Und wenn er jemanden mag. Junge Künstler zum Beispiel, denen er unter die Arme greift. Der Mann, dessen Markenzeichen die wechselnden Kopfbedeckungen sind, will etwas bewegen. „Hier stehen viele Ladenlokale leer, die Schaufenster sind zugeklebt und dreckig. Durch die H.O.B. kenne ich viele

Richly, der in Hüls geboren ist, verfolgt mit seiner Initiative keine finanziellen Interessen. Er macht das, wie er sagt, aus Spaß an der Freud’. Die Kunst ist sein Hobby. „Verheiratet bin ich mich meinem Job, da geht meine ganze Power und Energie rein“, erzählt der Inhaber der H.O.B. Dienstleistungsgruppe mit Sitz auf der Uerdinger Straße 186, dort, wo die Freiheitsstatue auf dem Balkon steht. H.O.B. steht für Hausmeister Objekt Betreuungen. Als er 27 Jahre alt war, wagte er den Schritt in die Selbstständigkeit. „Nach der Bundeswehr musste ich mich neu orientieren. Mir war klar, dass ich mein Leben lang arbeiten werde. Aber dann lieber für mich als für andere“, erklärt der gelernte Maler und Lackierer. Inzwischen ist Richly für 25 Angestellte verantwortlich. „Die Gründung der Firma war der beste Entschluss. Ich bin der Mann vor Ort, der alles regelt, organisiert und kontrolliert. Ich komme jeden Tag mit Menschen zusammen, das ist wichtig für mich“, sagt der leidenschaftliche Netzwerker.

Hausbesitzer und kann so Türen öffnen. Solange es keine neuen Mieter gibt, ziehen Künstler in die Geschäfte. Ich verbürge mich für die Leute, wir machen sauber und zahlen übergangsweise den Strom“, erläutert er sein Engagement. Ein gutes Dutzend solcher Projekte gibt es, Startschuss für die sinnvolle Umwidmung leerer Ladenlokale war im Jahr 2003. „Die Chemie muss stimmen. Wenn das so ist, machen wir das einfach“, sagt der Bauchmensch. Ganz ohne Pathos formuliert er dann in rheinischem Tonfall eine Liebeserklärung an die Mutmacher und Möglichmacher, die vielen leisen Unterstützer, die über so viele und so vieles in seiner Heimatstadt ihre Hände halten und Dinge auf den Weg bringen: „Wir sind die juten Kinder dieser Stadt. Die etwas tun, mit denen Du per Handschlag etwas machen kannst. Jeder sollte mit seinen Möglichkeiten positive Akzente setzen und selbst etwas bewegen.“

Durch seine Arbeit ist er jeden Tag in Krefeld unterwegs. „Ich lebe sehr gerne hier. Die Stadt ist gut zu mir, ich gebe etwas zurück“, ist seine Überlegung. Richly ist ein Bauchmensch, auch wenn dieser mächtig geschrumpft ist. „Ich habe vor Jahren insgesamt 50 Kilogramm abgenommen, ganz ohne Sport“, erzählt er bei-

Armin Richly fühlt sich wohl: „Wenn ich morgen tot umfallen würde, könnte ich über mein Leben sagen: War in Ordnung. Alles jut.“ Und welchen Traum hat der Mann mit der Kappe? Er reibt sich das Kinn. „Gute Frage, nächste Frage“, sagt er beinahe verlegen. Und meint dann: „‘Mal zwei Monate Urlaub am Stück, das wäre jut. Da, wo et warm ist. Denn ich liebe die Wärme.“ //red

Grotenburgstraße 105 | 47800 Krefeld | Telefon 02151 325 45 54 Mo - Fr 9.00 - 13.00, Mi - Fr 15.00 - 18.00, Sa 10.00 - 13.00 Uhr

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JÖRG SOMBORN

Im Ranking der unbeliebtesten Berufe streiten sich Versicherungsvermittler regelmäßig mit Politikern und Autoverkäufern um den letzten Platz. Zuletzt sind die Vertreter des Ernstfalls mal wieder als Sieger aus diesem unfreiwilligen Wettbewerb hervorgegangen. Offenbar hat Deutschland ein Problem mit Anzugträgern auf Bevölkerungsoptimierungskurs. Versicherungsmakler Jörg Somborn hat bereits in jungen Jahren seine eigene Strategie entwickelt, um mit dem seinem Beruf entgegengebrachten Misstrauen umzugehen: Ehrlichkeit. Entgegen seiner Gewohnheit macht Jörg Somborn einen Hausbesuch bei uns in der KR-ONE-Redaktion. Normalerweise bittet er seine Kunden in die Büroräume in Willich. Dort gibt es das nötige Equipment für seine Version von Versicherungsberatung: Laptop, Beamer, Präsentationsraum und vor allem Kaffee und Zeit für Vorgespräche. „Das Einzige womit ich verkaufe, ist Ehrlichkeit“, erklärt der 30-Jährige. „Dazu braucht es Transparenz der Vorgänge, die manch einem undurchschaubar erscheinen.“ Er hat eine klassische Ausbildung bei einer namhaften Versicherung absolviert. Danach war der ambitionierte Krefelder eine Weile für eben diese Gesellschaft tätig. Bis er merkte, dass ihm das naturgemäß eingeschränkte Angebot nur eines Anbieters nicht ausreichte. Heute arbeitet er mit einer modernen Analysesoftware, die es ihm ermöglicht, aus den 160 Versicherern am Markt das jeweils adäquate Angebot für die Bedürfnisse seiner Kunden auszuwählen. Entscheiden soll nach der Ist-Analyse und Jörg Somborns maßgeschneiderten Empfehlungen der Kunde selbst. „Das beste Angebot gibt es nicht. Aber es gibt das passende Angebot für den jeweiligen Menschen, das individuelle Unternehmen“, gibt Somborn unumwunden zu. „Und“, setzt er nach, „mittlerweile bin ich bin sicher, in jedem Fall der richtige Ansprechpartner zu sein.“ In sieben Jahren Selbstständigkeit erarbeitetes Selbstvertrauen spricht aus ihm. Er weiß, was er kann.

Foto: Luis Nelsen

VERSICHERUNGS-MAKLER MIT HERZ S U C H T E N G A G I E RT E V E R S T Ä R K U N G MIT KÖPFCHEN

Versicherungskonzepte und Finanzierungsfragen sind für ihn eine sportliche Herausforderung. Ohne dabei pedantisch zu sein. „Meine Unabhängigkeit erlaubt es mir, einem Kunden auch mal von einem überflüssigen Vertragsabschluss abzuraten“, sagt Somborn. „Ich bin selbst nicht bis unter die Zähne versichert. Allerdings bin ich bekennender Fan einer Basis-Absicherung in jungen Jahren.“ Eine private Haftpflichtversicherung sollte schon jeder haben. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sei auch immer sinnvoll. Und über 200 bis 300 Euro mehr in der Rentenkasse freuen sich im Alter auch die Meisten. Bei Rechtsversicherungen beispielsweise könne auch ruhig mal abgewägt werden, ob eine Notwendigkeit besteht. Nicht jeder sei ein Streithahn. Der junge Versicherungsmakler macht einen geradezu beruhigend unaufgeregten Eindruck. Nein, ein Schwarzmaler sei er keineswegs, lacht er. Obwohl er es von Berufs wegen gewohnt ist, mit den Wechselfällen des Lebens zu kalkulieren. „Bei Dingen wie Unfallversicherungen fällt es mir auch heute noch manchmal schwer, jeden möglichen Ernstfall vor meinen Kunden auszumalen“, sagt Somborn nachdenklich. In solchen Situationen hilft sicherlich ungemein, dass er einen Anzug trägt. //rp Jörg Somborn sucht Verstärkung für sein Team rund um Finanzkonzepte NRW. Interessierte Versicherungsberater sind herzlich eingeladen sich bei ihm zu melden. Finanzkonzepte NRW, Walzwerkstraße 10, 47877 Willich, Telefon: 02154 – 48 68 730 und 0151 – 25 27 26 36, E-Mail: joerg.somborn@zfv-makler.de, Homepage: www.zfv-makler.de

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CARSTEN FELD: „DIE STEWARDESSEN IM FERIEN FLIEGER TRAGEN UNIFORMEN AUS KREFELD“

Carsten Feld leitet den Familienbetrieb

Wenn viele Krefelder in diesen Tagen aus dem Urlaub zurückfliegen, dann ist oftmals auch ein Stück Heimat mit an Bord, denn ein Teil der Outfits, die die gut aussehenden Stewardessen von Air Berlin tragen, wird in Krefeld gefertigt. Die in Gartenstadt ansässige Feld GmbH rüstet als mittelständisches Unternehmen mit nur fünf fest angestellten Mitarbeitern einige der größten deutschen Konzerne mit Dienstkleidung aus.

„Die Polizei ist Kunde bei uns, die Deutsche Post lässt einen Teil ihres Outfits von uns herstellen und auch einige Fluggesellschaften vergeben Aufträge an uns“, erklärt der 55-jährige Carsten Feld, der den Familienbetrieb gemeinsam mit seinem Vater Wolfgang leitet. Die Firma haben 1960 die Großeltern Carsten Felds gegründet, in einer Zeit, in der die Seidenproduktion noch immer als bedeutender Industriesektor in Krefeld galt. Als kleiner Konfektionsbetrieb für Krawatten gestartet, vergrößerte sich der Betrieb zusehends, produzierte bis zu 2.000 Krawatten am Tag, um 1987 zur Hochzeit diesen profitablen Geschäftszweig zu verkaufen und sich in einem wandelnden Geschäftsumfeld auf eine Nische zu konzentrieren: Sonderanfertigungen von Krawatten, Schals und Tücher für die Industrie. „Die Firmen haben ihre eigenen Designer, die mit ihren Entwürfen an uns herantreten und die Vorgaben werden dann umgesetzt“, erklärt Carsten Feld, der während seiner Lehre bei der Verseidag AG Technische Gewerke den kaufmännischen Bereich kennenlernte eine Ausbildung im Textilbereich durchlief, um anschließend mit erst 21 Jahren in den Familienbetrieb einzusteigen. „Es kam die Zeit, in der immer mehr kleine Mengen angefordert wurden. Dann haben wir uns mit dem Thema Digitaldruck intensiv auseinandergesetzt und ganz schnell gemerkt: Das ist eine Marktlücke, das macht außer uns keiner. Jetzt sind wir in der Lage, beispielsweise für ein Firmenevent auch Krawatten in einer Größenordnung von zehn Stück im Digitaldruck herzustellen.“ KR-ONE // 10

Grundsätzlich sind alle Veranstaltungen, bei denen Menschen einheitlich auftreten und sich mit der Firma identifizieren sollen, ein Teil der Klientel der Feld GmbH. Für die Krefeld Pinguine entwerft die Feld GmbH gerade eine Krawatte für den VIPBereich, mit der sich Sponsoren mit elegantem Design in den schwarz-gelben Farben zeigen können. Dank der Möglichkeit zur Herstellung kleiner Mengen können auch neue Zielgruppen bedient werden. Pfadfinder, Fußballvereine oder Chöre. „Gesangvereine, die zehn bis 15 Mitglieder haben, möchten natürlich einen Schal und eine Krawatte mit ihren Farben bedrucken. Das war vorher nicht machbar, weil die Rüstkosten dafür einfach zu hoch waren“, erläutert Carsten Feld die Vorteile des Digitaldrucks. Das Weberhandwerk als ursprüngliche Krefelder Tätigkeit hat jedoch nicht ausgedient. Das Weben bleibt nun den Großbestellungen vorbehalten: „Ab einer Menge von 50 Krawatten weben wir nach wie vor noch, und gerade feine Seidenkrawatten können gar nicht anders gefertigt werden.“ Zu den Stärken der Feld GmbH zählt es seit jeher, flexibel auch auf Kundenwünsche zu reagieren. Die Produktionsräume und Büros liegen direkt nebeneinander, vom Computer bis zur ersten Maschine sind es nicht einmal fünf Meter. „Viele Bestellungen gehen bei uns per Mail ein. Da ist keine große Form notwendig. Der Kunde schreibt einfach kurz die Eckdaten seiner Bestellung auf, wir prüfen, ob es machbar ist, und sagen dann zu.“


Fotos: Dennis Zimmer / Niki Romczyk

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Vorsprung durch Technik: Die neue Druckmaschine

Sorgen, im Preiswettbewerb nicht mit Großdruckereien konkurrieren zu können, kommen bei Carsten Feld nicht auf. „Es zählen sicherlich große Firmen zu unseren Konkurrenten, die eine Druckerei nach der anderen aufkaufen und ihren Dienstleistung dann zu sehr günstigen Konditionen anbieten. Dadurch, dass wir aber ein kleiner Familienbetrieb sind und keine große Kostenstruktur haben, können wir da mithalten.“ Spontan fällt Carsten Feld die Anfrage eines Kunden aus Österreich ein, der einen Preis genannt bekam und angesichts der niedrigen Summe verwundert war. „Der wollte dann wissen, welche Kosten noch hinzukommen. Dabei war das schon der Gesamtpreis, weil ich das Design aus dem Logo des Kunden relativ schnell basteln konnte.“ Eine Extraleistung, die sich so mancher Wettbewerber auch gesondert bezahlen lässt. Weil die Stammkunden um diese Flexibilität der Feld GmbH wissen, haben sie bei Carsten Feld vermehrt angefragt, ob er und seine Mitarbeiter neben gedruckten Fahnen und Bannern aus Stoff nicht auch solche aus PVC herstellen können. Ähnlich

den Banden, wie sie beispielsweise an Spielfeldrändern von Fußballplätzen hängen. „Wir haben dann Geld in die Hand genommen und in eine zweite, zusätzliche Druckmaschine investiert.“ Rund 15.000 Euro ließ sich die Feld GmbH die Maschine kosten. Flexibilität und Schnelligkeit zahlt sich für das Team von Carsten Feld auch aus, wenn es um städtische Aufträge geht, wie den Fahnendruck für die Krefeld Fashion World. „Da müssen oft schnell die ersten Entwürfe fertig sein. Wenn dann mal wenige Exemplare nachbestellt werden müssen, rümpfen die Firmen aus Fernost nur die Nase. Wir schmeißen halt den Drucker an.“ //mh Feld GmbH, Magdeburger Strasse 53, 02151 44463-0

www.facebook.com/LacheConceptStores KR-ONE // 11


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K R - O N E KO C H T

MIT DEM KREFELDER CMD ÄRZTE-NETZWERK Die Realität straft viele Sprichwörter und vermeintliche Weisheiten Lügen. So auch im Falle des oft zitierten Satzes: „Viele Köche verderben den Brei.“ Dass dies nicht so ist, zeigt das CMD Ärzte-Netzwerk zum einen buchstäblich an den Kochtöpfen, zum anderen metaphorisch in ihrer täglichen Arbeit. Die Cranio Mandibuläre Dysfunktion (CMD), eine Funktionsstörung des Kauorgans, zu diagnostizieren und zu behandeln, ist in vielen Fällen nur durch Teamarbeit möglich. Bei Sommersalat und Risotto erklären Dr. Julia Tiefengraber, Kieferorthopädin aus Meerbusch, Dr. Jörg Maubach, Zahnarzt und Initiator des Kreises, die Logopädinnen Denise Sonntag und Sandra Weber-Tibio, Henk Ponjee, Krankengymnast, und Beispielpatient Carsten Rohling, warum die Disziplinen übergreifende Arbeit so wichtig ist.

Carsten Rohlings Leidensgeschichte ist lang. Seit vielen Jahren plagen ihn chronische Nackenschmerzen. Eine fast nicht enden wollende Odyssee durch viele verschiedene Fachbereiche hat er bereits hinter sich. „Genau hier liegt das Problem“, erklärt er, während er die Zutaten für den Salat in mundgerechte Stückchen schneidet. „Viele Ärzte schauen nur mit Scheuklappen auf ihren Fachbereich, deswegen werden Zusammenhänge oft übersehen.“ Den ersten Kontakt zum insgesamt 15 Disziplinen umfassenden Netzwerk knüpfte Rohling über Dr. Julia Tiefengraber, die ihn wiederum an Dr. Jörg Maubach verwies, ehe Logopädin Denise Sonntag mit einer Lippenbanddehnung den ersten Therapieansatz initiierte. „Letztlich hat sich herausgestellt, dass meine Beschwerden gar nicht auf die Wirbelsäule zurückzuführen sind, sondern auf die Zähne. Ob dieser Umstand ohne die Zusammenarbeit des Ärzte-Netzwerk jemals zutage gefördert worden wäre, weiß ich nicht“, erzählt Rohling. Zwar sind seine Schmerzen bis heute nicht gänzlich verschwunden, verbessert hat sich die Situation allerdings massiv. „Den Rest-Beschwerden wollen wir nun mit einer Zahnspange Herr werden“, erläutert Dr. Tiefengraber, die sich hingebungsvoll dem dauerhaften Rühren des Risottos widmet. Aus dem anfänglichen Patienten-Ärzte-Verhältnis ist inzwischen eine gute Bekanntschaft geworden. Einmal im Monat treffen sich die Ärzte in Rohlings Haus auf der Uerdinger Straße 552a. In der zweiten Etage hat der Eigentümer Eventräumlichkeiten geschaffen, die nicht nur vom Netzwerk, sondern auch für Events aller Art genutzt werden. Üblicherweise wird KR-ONE // 12

Dr. Jörg Maubach und Denise Sonntag machen auch bei der Zubereitung eine gute Figur

Dr. Julia Tiefengraber schleudert den Salat

Hausherr und Bespielpatient Carsten Rohling deckt den Tisch


die Bewirtung dann vom im Erdgeschoss angesiedelten „Sanchillos“ übernommen, wo sich auch Interessenten für die Location melden können. Heute kochen die Ärzte selbst. Und das mit Hingabe. „Auslöser für die gemeinsame Arbeit war das unbefriedigende Gefühl, Patienten nicht oder nur unzureichend helfen zu können“, erklärt Zahnarzt Dr. Maubach. „Seit 1998 arbeiten wir zusammen. Bis heute ist der Kreis stetig angewachsen. Natürlich sind dabei Vertreter der Disziplinen, die rund um das Kauorgan angesiedelt sind, wichtig, aber auch jene, die man vielleicht anfänglich nicht dazuzählen würde, wie Psychologen und Organärzte. Zwar mache ich als Zahnarzt oft die Erfahrung, dass Probleme, die durch eine missbräuchliche Verwendung des Kauorgans entstehen, mit einer Beißschiene und Physiotherapie behoben werden können, manchmal aber eben auch nicht.“ Physiotherapeut Henk Ponjee erläutert: „Oft ist die Diagnose sehr komplex. Fehlstellungen der Wirbelsäule können Probleme im Kiefer verursachen, aber auch genauso gut andersherum.“ Und Dr. Tiefengraber fügt hinzu: „In vielen Fällen ist aber auch eine Fehlstellung der Zähne ursächlich.“ Zu wissen, wo man einen Patienten in diesen Fällen hinschicken kann, sei das Ziel gewesen, so Dr. Maubach: „Wenn eine psychische Störung Ursache für beispielsweise Zähneknirschen ist, macht es keinen Sinn, die Symptome zu behandeln. Bei diesem Sachverhalt wird die Arbeit eines Psychologen nötig.“

Fotos: Luis Nelsen/Christhard Ulonska

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KR-ONE-Herausgeber Christhard Ulonska ist wie immer am Entstehungsprozess beteiligt

Dass die Ärztegemeinschaft etwas von Teamarbeit versteht, zeigt die gemeinschaftliche Arbeit am Herd. Die einen schneiden, die anderen kochen und kümmern sich ums Dressing für den Salat. „Ganzheitlichkeit“, spricht Dr. Maubach aus, „das ist wohl das eine Wort, mit dem man unsere Arbeit am besten beschreiben kann. Man muss den Menschen als Ganzes sehen, um manchen Erkrankungen auf die Schliche zu kommen. Falls es Kinderärzte gibt, die sich uns anschließen wollen, wären wir sehr erfreut. Die fehlen uns nämlich noch und würden den Ansatz vervollständigen.“ In der Küche bedarf es allerdings keiner weiteren Hilfe. Mit akademischer Präzision werde Risotto und Salat angerichtet. Die Verkostung verrät: Viele Köche machen einen hervorragenden Brei. //kor

ZUTATEN: Sommersalat mit Ziegenkäse Zutaten: Grüner Salat, Rucola, Lollo Rosso, Kopfsalat, Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Birnen, Erdbeeren, süßer Senf, Feigensenf, Ziegenkäse, Essig und Öl Die Zutaten für den Salat in Stückchen schneiden und mit dem Dressing, bestehend aus Essig, Öl, süßem Senf und Feigensenf, übergießen. Salzen und pfeffern. Risotto mit Kräuterseitlingen und Champignons Zutaten: Risottoreis, Kräuterseitlinge, Champignons, Brühe, Weißwein, Salz, Pfeffer, Gewürze Den Risottoreis unter stetem Rühren und ständiger Zugabe von Brühe kochen, bis er schlotzig wird. Danach die Pilze hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und Gewürzen abschmecken und mit einem Schuss Weißwein ablöschen. KR-ONE // 13


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VIELFÄLTIG KREATIV – OFTMALS NOCH IM VERBORGENEN KREFELDER KREATIVWIRTSCHAFT HAT EINE NEUE ANSPRECHPARTNERIN

Diplom-Geografin Manon Abs lenkt nun die Geschicke der Kreativwirtschaft

Im Krefelder Kreativatlas 2012/13 ist noch ein Bild ihrer Vorgängerin abgedruckt. Aber seit April 2013 kümmert sich Manon Abs bei der Krefelder Wirtschaftsförderung um die Belange der Kreativwirtschaft. Nach ihrem Studium in Münster hat die Diplom-Geografin zunächst bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft in Rheine erste praktische Berufserfahrungen gesammelt. Dann ist sie auf die Krefelder Stellenausschreibung aufmerksam geworden und in die „Heimat“ zurückgekehrt. Aufgewachsen ist sie gar nicht weit entfernt, in Neukirchen-Vluyn. Jetzt wohnt sie direkt in der Seidenstadt. So bekommt sie das hiesige Kulturleben auch nach Feierabend aus nächster Nähe mit.

Eine Vielzahl Krefelder „Kreative“ hat Manon Abs bereits kennengelernt. Am 25. Juni veranstaltete das „Kreativforum Krefeld“ (eine Gemeinschaftsinitiative von Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing, Kulturbüro Krefeld und der Hochschule Niederrhein) ein Netzwerktreffen im alten Dujardin-Gebäude. „Selbständig in der Kreativwirtschaft“ war das Motto der Veranstaltung. Den Impulsvortrag hielt Oliver Wittmann, der im Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft der Bundesregierung für Nordrhein-Westfalen zuständig ist. „Vor der Veranstaltung hatten wir vielleicht mit 50 Teilnehmern gerechnet und waren dann positiv überrascht, als über 90 Interessierte teilnahmen und im Anschluss an das Programm intensiv diskutierten und Kontakte knüpften“, freut sich Manon Abs sich über ihre Premiere. Und blickt bereits voraus. Das nächste Kreativforum Krefeld am 07. Oktober beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Unternehmensfilme im Internet. Es wird gemeinsam von der IHK Mittlerer Niederrhein, der Wirtschaftsförderung und dem IT-Verband „networker NRW“ ausgerichtet. KR-ONE // 14

Unter Kreativwirtschaft versteht man gemeinhin Unternehmen, die sich mit der Schaffung, Produktion oder (medialen) Verbreitung von kreativen Gütern und Dienstleistungen befassen. Zu dieser Branche zählt man die Werbewirtschaft, Verlage und Medienunternehmen (inklusive Film-, Musik- und Rundfunkwirtschaft), die Designwirtschaft, Architektur, darstellende und bildende Künste, den dazugehörigen Kunstmarkt sowie als neueste Branche die Software- und Gamingindustrie. Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Kreativunternehmen ist durchaus vergleichbar mit der von klassischen Industriezweigen, wie dem Maschinenbau oder der Automobilindustrie. Nach einer Untersuchung des Bundeswirtschaftsministeriums arbeiteten im Jahr 2011 984.000 Erwerbstätige in der deutschen Kreativwirtschaft, darunter 244.000 Freiberufler und Unternehmer. Dabei wurde ein Gesamtumsatz von 143 Milliarden Euro erwirtschaftet. Bezeichnend für die Kreativ-Branche ist der sehr hohe Anteil von Klein- und Kleinstunternehmen. Neben großen etablierten Medienunternehmen und Verlagen steht eine Viel-


Fotos: Luis Nelsen

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Der Vortrag „Selbstständigkeit in der Kreativwirtschaft“ in der Weinbrennerei Dujardin

zahl von kreativen „Projektemachern“, Künstlern und Freiberuflern. Strukturen und Bedürfnisse weiter Teile der Kreativwirtschaft unterscheiden sich somit grundlegend von denen klassischer Wirtschaftsbereiche. Im Vergleich mit der Landeshauptstadt braucht sich Krefeld nicht zu verstecken. In Krefeld gibt es mehr Kreative und Kreativ-Unternehmen als viele denken. Aber vielfach doch eher im Verborgenen, so der Eindruck von Manon Abs nach ihren ersten Krefelder Monaten: „Der aktuelle Kreativwirtschaftatlas gibt aber schon einen ersten guten Eindruck von der hiesigen kreativen Vielfalt. Natürlich sind längst noch nicht alle Akteure erfasst. Daran werden wir weiter arbeiten.“ Dafür sucht sie gezielt die Kommunikation mit Unternehmen der Kreativwirtschaft, um sich als Ansprechpartnerin bekannt zu machen. „Als Wirtschaftsförderer bieten wir unsere Hilfe an, wo immer es möglich ist. Dabei geht es vor allem darum, zu vernetzen, zu informieren und zu unterstützen. Wir haben kompetente Ansprechpartner im Haus, wenn es um Gründungsberatung, um die Vermittlung von Kooperationspartnern oder die Suche nach passenden Büro- und Gewerbeflächen geht.“

Auch KR-ONE Herausgeber Michael Neppeßen engagiert sich seit langem für die Förderung der lokalen Kreativunternehmen - und ist auch an der Organisation der Krefelder Kreativforen beteiligt. „Wir zählen mit unseren Stadtmagazinen KRONE und port 01 sowie der KR-1 Werbeagentur natürlich auch zur kreativen Szene in Krefeld. Wir werden unsere Aktivitäten noch stärker in das Kreativwirtschaftsnetzwerk in der Stadt einbringen - und in Kürze mit unserer Agentur die Administration der Facebook-Seite „Kreativ Quartier Krefeld“ übernehmen“, so Neppeßen. //mo Frau Manon Abs, manon.abs@wfg-krefeld.de, 02151-820 74-43, www.facebook.com/kreativquartierkrefeld

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KREFELD FASHIONWORLD 2013: EXKLUSIVES MODE- UND LIFESTYLE-EVENT IN DER INNENSTADT

Nach 20 erfolgreichen Jahren „Größte Straßenmodenschau der Welt“ fiel 2012 der Startschuss für das brandneue Event-Konzept ‚Krefeld Fashionworld‘. Gemeinsam mit dem Krefelder Einzelhandel präsentierte die Stadt rund 100 renommierte Mode- und Lifestylemarken wie Marc Cain, Marc o’Polo, Bogner und Gerry Weber. Nach ihrer gelungenen Premiere wird die Krefeld Fashionworld am 14. und 15. September 2013 bereits zum zweiten Mal ihre Pforten öffnen. In diesem Jahr erwarten die Besucher insgesamt sechs Themenwelten, in denen Samstag und Sonntag in der Zeit von 13.00 bis 19.00 Uhr ein abwechslungsreiches Showprogramm zu sehen ist. Jede Themenwelt stellt ein geschlossenes Gesamtkonzept dar, das in Form von Mode, Dekor und Gastronomie einen internationalen Lifestyletrend widerspiegelt. Am Samstagabend verwandeln sich die Standorte im Anschluss an das Programm in coole Party-Locations. An jeder Ecke eine neue Welt Die Vielfältigkeit des Lebens in urbanen Metropolen ist das Thema der ‚TRENDWERKSTATT An der Alten Kirche‘. Auf der überdachten 180°-Bogenbühne, dem sog. Arc Stage, präsentieren Unternehmen wie Gardeur, Schiesser, Gerry Weber, SinnLeffers, Greve Moden und die Tanzschule Kostorz Modedesign am Puls der Zeit. Für die zum Stadtleben passende gastronomische Verpflegung sorgt das Team vom Brauerei-Ausschank Gleumes. Eleganz bis in die letzte Faser können die Besucher im ‚STILBEZIRK Königstraße‘ erleben. Unter dem Dach der 8 x 12 m großen Evo-Stage unterstreichen Unternehmen wie Tommy Hilfiger, Marc O`Polo, Marc Cain, Intersport Borgmann, Mode Zöhren, Schinke Couture und die Designerin Sandra Wenk den klassischen Charakter dieser Themenwelt. Für den kulinarischen Hochgenuss sorgt der Gastronomiepartner Delikatessen Franken, zur stilechten Dekoration trägt u.a. der ebenfalls am Krefelder Stadtmarkt beheimatete Florist Narziss Goldmohn bei. KR-ONE // 16

Thomas Rath, Gewinner des German Lifestyle Awards 2013

Mitten im bunten Leben befinden sich die Besucher der generationenübergreifenden Themenwelt ‚FARB(T)RAUM Neumarkt‘. Für die Präsentation des farbenfrohen Programms wurde eine spezielle Bühnenkonstruktion entwickelt, die Diamond-Stage, deren Dach weit über den Laufsteg hinaus reicht. Zu sehen sind hier u.a. die Kollektionen von Galeria Kaufhof, Jack&Jones/Vero Moda sowie die Designerinnen Andrea Hitschler und Eva Brachten. Café Extrablatt liefert eine thematisch sorgfältig abgestimmte Speisenauswahl. Auch in der Themenwelt ‚GRÜNFLÄCHE Dionysiusplatz‘ ist der Name Programm. Auf dem runden Circle-Stage mit 300°-Blick bietet sich den Zuschauern ein eindrucksvoller Streifzug durch die Welt der ‚grünen Mode‘. Neben bekannten Marken wie Camp David und C&A zeigen nationale und internationale Labels aus der nachhaltigen Modeszene attraktive Fashion in Harmonie mit der Natur. Ebenso vertreten ist die Show des Preisträgers des Mode&Marketing Award 2013, Thomas Rath. Die Küche der Essklasse sorgt hier mit Zutaten aus der Region für das leibliche Wohl der Besucher. Als Dekorationspartner konnte u.a. Daniel Quick Garten- und Landschaftsbau gewonnen werden. Männlich-robust geht es in der Themenwelt ‚KRAFTSTOFF Rheinstraße‘ einher. Auf der überdachten, in schwarz gehaltenen Diamond-Stage präsentieren u.a. Gardeur, Jack & Jones, Schinke Unique Fashion und Alpi-Krawatten stylische Kleidung für die Herren der Schöpfung. Passend zum rasanten Motto ‚Immer in Bewegung‘ übernimmt die Krefelder Rennbahngastronomie den kulinarischen Part.


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Die Stadtwerke Krefeld SWK und Schinke Couture sind die gemeinsamen Initiatoren der mobilen Themenwelt ‚Couture Express‘. Auf dem rollenden Straßenbahn-Laufsteg wird hier passend zum 100-jährigen Bestehen der Krefelder Rennbahn die Kollektion „Husarenschnitt“ gezeigt. Abfahrt Samstag und Sonntag ab Haltestelle Rheinstraße. ‚Krefeld geht style‘ Mit einer zweiteiligen Eröffnungsveranstaltung hält die „Krefeld Fashionworld“ am Freitagabend, den 13. September, einen standesgemäßen Einzug in die Stadt. "Krefeld geht style" lautet der vielsagende Titel der Opening Night, zu der die Veranstalter in diesem Jahr in die Krefelder Kulturfabrik einladen. Hier werden zunächst die diesjährigen Preisträger des German Lifestyle Awards ausgezeichnet, wonach es dann im Anschluss auf der Fashion-Party weitergeht. Für beide Teile der Veranstaltung sind ab sofort Karten im Vorverkauf erhältlich. ‚Be Glamouros‘ lautet der Dresscode des Abends. Und ebenso glamourös geht es auch beim Eröffnungsprogramm der Fashionworld einher, das die Stadt Krefeld mit Unterstützung der Eventagentur Villa Rheinperle gestaltet hat. Ab 18.30 Uhr werden die Gäste zu den Klängen des Entrée Baptiste Charmont Quartett in Empfang genommen. Nach einem exklusiven Buffet folgt die Verleihung des German Lifestyle Award in den Kategorien DesignNachwuchs, Nachhaltigkeit sowie Mode & Marketing. Durch das Programm führt die bekannte TV-Moderatorin Enie van de Meiklokjes, die bereits im letzten Jahr die Gäste der Opening Night charmant durch den Abend begleitete. Kevin Forbes & Friends sorgen für die musikalische Unterhaltung zwischen den Preisverleihungen. Die Mitglieder dieses Ensembles spielen in Bands bekannter Größen wie Lionel Richie, Xavier Naidoo und Herbert Grönemeyer. Am Mikrofon werden sie von Soulsänger Stevie Woods unterstützt, der viele Jahre als Darsteller im Musical Starlight Express in Bochum begeisterte. Ebenso dabei ist die Soul-Diva Valery Scott, die gemeinsam mit Größen wie Mick Jagger, Michael Jackson und Jennifer Lopez auf der Bühne stand. Gemeinsam mit The Three Boodies feat. Jeanne Altfeld und mehreren bekannten DJs gehören sie auch zum musikalischen Programm der FashionParty, die ab 22.30 Uhr im Anschluss an den offiziellen Teil startet. Die Karten für den offiziellen Teil der Opening Night von 19 bis 22.30 Uhr sowie die nachfolgende Fashion-Party sind zu einem Preis von 49 EUR erhältlich. Neben dem Programm sind hierin ein fester Sitzplatz am Tisch für den ersten Veranstaltungsteil, das Buffet und ein Begrüßungsgetränk enthalten. Der Eintrittspreis für die Fashion-Party ab 22.30 Uhr beträgt 10 EUR. Beide Karten können ab sofort im Vorverkauf über die Tourist-Information im Schwanenmarkt, Hochstraße 114 in Krefeld, Tel. 02151-861515 erworben werden. German Lifestyle Award Nach seiner Premiere im vergangenen Jahr wird der German Lifestyle Award in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal an ausgewählte Preisträger vergeben. In der Kategorie „Mode & Marketing“ geht er an den deutschen Designer Thomas Rath, der u.a. auch als Juror neben Heidi Klum aus der TV-Sendung ‚Germany’s Next Topmodel‘ bekannt ist. Der gebürtige Kölner wird auf der Opening Night die Auszeichnung persönlich von Oberbürgermeister Gregor Kathstede entgegennehmen und seine aktuelle Kollektion „Winterzirkus“ präsentieren. Die Laudatio auf den diesjährigen Preisträger hält die Schauspielerin Desirée Nick, die vor allem durch den Sieg in der RTL-Produktion „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ deutschlandweit große Bekanntheit erlangte.

J E D E T H E M E N W E LT S T E L LT E I N G E S C H L O S S E N E S G E S A M T KO N Z E P T DA R , DA S I N F O R M V O N M O D E , D E KO R U N D G A S T R O N O M I E E I N E N I N T E R N AT I O N A L E N L I F E S T Y L E T R E N D W I D E R S P I E G E LT.

In der Kategorie „Nachhaltigkeit“ dreht sich alles um Modelabels und Designer, die bei der Erstellung ihrer Kollektionen nachhaltig denken und handeln. Im Rahmen einer Fashionshow präsentieren sich auf der Opening Night sechs Finalisten, die zuvor von der Award-Jury aus einer Vielzahl von Bewerbern ausgewählt wurden. Im Anschluss an die Show wird der Sieger der Kategorie ausgezeichnet. Die Laudatio auf den Preisträger hält Professor Dr. Hans-Henning von Grünberg, Rektor der Hochschule Niederrhein. Übergeben wird der Award durch Jan-Henrik Scheper-Stuke, bekannt aus Funk und Fernsehen als „ungekrönter Krawattenkönig“. Ein besonderes Augenmerk gilt auch in diesem Jahr wieder dem „DesignNachwuchs“. Prämiert wird in dieser Kategorie ein deutsch-niederländisches Gemeinschaftsprojekt, an dem Studenten der Hochschule Saxion aus Enschede, der Kunsthochschule ArtEZ aus Arnheim, der Akademie für Mode und Design (AMD) Düsseldorf und der Hochschule Niederrhein, Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik aus Mönchengladbach, beteiligt waren. Unter dem Motto „denim4recycling“ entwickelten sie vier nachhaltige Konzepte für neue Jeans-Designs. Die Ergebnisse werden live auf der Opening Night zu sehen sein. Die Preisübergabe nimmt Dr. Birgit Roos, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Krefeld, vor. Mode mit gutem Gewissen Besucher, die anspruchsvolle Mode tragen und sich gleichzeitig fair und umweltbewusst verhalten wollen, kommen bei der Krefeld Fashionworld voll auf ihre Kosten. Rund 15 Fashionlabels und Designer, die sich den Prinzipien nachhaltigen Modedesigns verschrieben haben, präsentieren ihre Kollektionen am Samstag und Sonntag im Themenblock „Sustainable Fashion“. Hierzu zählen Marken aus allen Teilen Deutschlands wie z.B. LANIUS aus Köln, hypnosis aus Berlin und recolution aus Hamburg. Aber es sind auch mehrere internationale Labels zu Gast wie die britischen Marken KOMODO und Bibico, das österreichische Label Zerum sowie MudJeans und Good4All aus den Niederlanden. Viele dieser Unternehmen waren in diesem Jahr auch bereits auf der Fashionweek in Berlin zu sehen. Neben den Shows, die täglich in der Zeit von 13 bis 19 Uhr auf der Bühne der Themenwelt „Grünfläche“ zu sehen sind, bietet ein Großteil der Marken seine Ware zudem in der „Alten Kirche“ zum Verkauf an. Begleitend zur nachhaltigen Mode auf der Bühne ist zudem das Kompetenznetzwerk Ökobau Niederrhein mit einem Öko-Haus vertreten. An diesem lebendigen Beispiel können sich Besucher darüber informieren, wie man mit ökologischem Bauen und Leben einen Beitrag zu einem gesunden Lifestyle leisten kann. Vorschau 2014 Die Planungen für die Krefeld Fashionworld 2014 befinden sich bereits in vollem Gange. Interessierte Unternehmen können sich schon jetzt beim Stadtmarketing melden. Ansprechpartner: Olaf Scherzer, Tel. 02151861505, E-Mail olaf.scherzer@krefeld.de. //red KR-ONE // 17


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ATTRAKTIVERES KREFELD: HOCHSCHULE NIEDERRHEIN SCHAFFT DENKANSTOSS Die Krefelder Innenstadt soll schöner werden: Mit dieser Aufgabe hat sich das Kompetenzzentrum Social Design der Hochschule Niederrhein intensiv beschäftigt. Im Auftrag des Fachbereichs Marketing und Stadtentwicklung der Stadt Krefeld entwickelte Professor Nicolas Beucker und sein Team ein Konzept zur Verbesserung der Attraktivität der Krefelder City, mit dem Schwerpunkt der Außenraumgestaltung von Einzelhandel und Gastronomie. Im Rahmen der Präsentation „Identitätsstiftendes Gestaltungskonzept für die Krefelder Innenstadt“ zeigte der frühere Dekan des Fachbereichs Design an der Hochschule Niederrhein anhand von Fotomontagen, wie mit wenigen Handgriffen ein homogeneres Stadtbild erzeugt werden kann.

Café

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Bar

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Restaurant

Weniger ist mehr: Optische Ordnung auf der Königstraße

Das Projekt baut inhaltlich auf dem städtebauliche Entwicklungskonzept „Stadtumbau West“ aus dem Jahr 2009, dem Gutachten von Junker und Kruse aus 2011 zu den „Entwicklungsperspektiven der Krefelder Innenstadt“ und auf dem „Persönlichkeitsbild der Krefelder Innenstadt“, der Entwicklungsgruppe Innenstadt aus 2005, auf. Ziel ist es, dass neue Gestaltungsmaßnahmen als Mehrwert für alle erkannt werden und aufgrund ihrer Nachvollziehbarkeit nachhaltiger wirken.

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Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern nahm Beucker die Verantwortlichen aus Stadt und Einzelhandel dafür auf einen analytischen Exkurs des momentanen Zustands der Krefelder Innenstadt mit und stellte Erkenntnisse und Empfehlungen vor, mit denen die City Krefeld ein attraktiver Lebensraum für alle werden soll. Die Ergebnisse waren eindeutig. Die Aufenthaltsqualität müsse grundsätzlich verbessert werden. Dies könne nur durch ein Zusammenwirken von Stadt und Einzelhändlern erreicht werden. Er schränkt bei seiner Präsentation aber auch klar ein: „Eine Stadt wird gelebt, man kann ihr keine Gestaltung von oben vorschreiben.“ Vorschreiben vielleicht nicht, aber auf Verbesserungsmöglichkeiten hinweisen. Nach dem Motto „Weniger ist mehr“ soll die Krefelder City von zu viel Werbung, Schildern und wild abgestellten Fahrrädern befreit werden. Es sollen klare Achsen und neue Verbindungen geschaffen werden, die ihren Namen verdienen. „Man muss sensibilisieren für das, was möglich ist, schnell und einfach“, sagte Beucker.


Fotos: Hochschule Niederrhein

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Die „Dönnermeile“ wirkt ohne auffällige Leuchtreklame deutlich einheitlicher

„ES HERRSCHT EINE AUFBRUCHSTIMMUNG IN DER S TA D T “ S A G T B E U C K E R . „ M E I N A N S AT Z I S T E S , D I E S E S T I M M U N G Z U N U T Z E N U N D G E S TA LT U N G S L U S T Z U WECKEN. WIR MÜSSEN DIE EIGENTÜMER GEWINNEN, UM MIT EINZELHÄNDLERN REGELN ZU DEFINIEREN.“ Das gewünschte Resultat: Der Blick der Besucher würde wieder mehr auf Architektur und Schaufensterdetails gelenkt werden. Dafür zeigten Beucker und die Design-Studierenden anhand von Bildern, wie sehr die Außenwerbung momentan das Stadtbild bestimmt. Als Kontrast sorgten Fotomontagen für Staunen bei allen Beteiligten: Auf den Bildern hatte Beuckers Team zahlreiche Fassaden in einem Vorher-nachher-Vergleich gegenübergestellt. Besonders augenscheinlich wurde es bei der „Dönermeile“ am Ostwall, die durch zurückhaltendere Werbung sofort attraktiver wirkte. Bei der letztendlichen Umsetzung sei ein Miteinander von Hausbesitzern, Einzelhändlern, Gastronomen und der Stadt die Voraussetzung, so Beucker: „Je besser das Zusammenwirken des zu bewerbenden Produkts, der Architektur, der Gestaltung anliegender Ladenlokale und nicht zuletzt des öffentlichen Raums ist, umso hochwertiger und harmonischer wirkt der jeweilige Straßenzug, das Stadtviertel, die gesamte Innenstadt.“ Um die Erkenntnisse nun auch in der Praxis anwendbar zu machen, sind im Herbst 2013 mehrere Workshops geplant, die sowohl mit Vertretern der Stadt als auch mit Gruppen aus Einzelhändlern und Gastronomen durchgeführt werden und gestalterische Hilfestellung bieten werden. Soweit die Theorie. Beucker ließ sich während seiner Studienzeit durch einen mehrmonatigen Aufenthalt in der spanischen Metropole Barcelona inspirieren. Die Zeit dort weckte seinen Wunsch, Städte ästhetischer, menschlicher und ganzheitlicher zu gestalten. Und auch in Krefeld hat Beucker in der Praxis bereits Positives entdecken können. „Es herrscht eine Aufbruchstimmung in der Stadt“, sagt er „Mein Ansatz ist es, diese Stimmung zu nutzen und Gestaltungslust zu wecken. Wir müssen die Eigentümer gewinnen, um mit Einzelhändlern Regeln zu definieren.“ Doch auch die Stadt selbst müsse mehr Ermöglicher werden, fordert er. Das große Vorbild des Projekts: Neben der Inspiration durch Barcelona auch die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Dort wurde der Mensch bei der Stadtgestaltung in den Vordergrund gerückt. Der theoretische Blick des Kompetenzteams in die Zukunft sollte eine Innenstadt aufzeigen, die Identität schafft. Und zugleich ein wichtiger Denkanstoß sein. Doch das Projekt zeigte auch: Trotz der bislang bereits geschaffenen Änderungen ist die Herausforderung noch groß. Und Beuckers Fazit lautet deshalb auch: Weniger ist mehr, aber es geht noch viel mehr in Krefeld. //red

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MARKUS SCHREURS:

„KREFELD IST DIE STADT ÜBERHAUPT.“ „Kommen Sie rein, wir gehen direkt nach oben“, begrüßt mich Markus Schreurs mit einem festen Händedruck. Sein Büro liegt in der ersten Etage eines Hauses am Bockumer Platz. „Jahrelang bin ich hier vorbei gefahren und habe immer gesagt, wenn ich einmal mein Büro außerhalb meines Wohnhauses habe, dann hier. Als das Haus dann zu vermieten war, habe ich direkt reagiert. Inzwischen ist es mein Eigentum“, erzählt Schreurs. Beim betreten seines großzügigen Büros fällt mir direkt eine schmiedeeiserne Deckenlampe ins Auge: Blechernes Material, sichtbare Schweißnähte, eine Mischung aus modern und antik. Auf mein Kompliment erwidert Schreurs nur gelassen: „Die ist schön, ne? Hab’ ich aus einem Outletstore in Holland, war gar nicht teuer.“ Ich merke schnell: Ehrlichkeit und Willensstärke, zwei Eigenschaften, die den 50-Jährigen auszeichnen. KR-ONE // 20

Schreurs ist Immobilienmakler. Gleichzeitig ist er ein strukturiertes Organisationstalent, gelernter Pilot, ein unermüdlicher Reisender und leidenschaftlicher Krefelder. Seit zehn Jahren gehört ihm jetzt das Maklerbüro Schreurs Immobilien am Bockumer Platz. „Wie es dazu kam? Ja, da muss ich weit ausholen“, beginnt Schreurs zu erzählen. „Ich bin gelernter Pilot und Flugingenieur. Schon als kleiner Junge habe ich immer davon geträumt, Flieger zu werden. Als aber dann die Landzeiten kürzer wurden und die Fluggesellschaften umrüsteten, habe ich mich gefragt, ob das wirklich noch das ist, was ich für mein Leben will.“ Von seinem ersten Gehalt kaufte sich Markus Schreurs in einem alten Jugendstilhaus in Sankt Tönis eine Wohnung, damals nutze er selbst die Dienste eines Immobilienmaklers. In Erinnerungen an seine erste Wohnung gerät Schreurs ins Schwärmen: „Wunderschöne große Räume. Mit einem tollen Treppenaufgang. Wissen Sie, dieser alte Stil, das hat schon was.“ Die Suche nach seiner ersten Wohnung, verwandelte sich schnell in den Willen und die Leidenschaft, selbst Immobilien zu suchen und zu verkaufen. „Ich bin der Meinung: Wenn man etwas wirklich will und hart und ehrlich dafür arbeitet, kann man genau das auch erreichen.“ Schon während er als Pilot arbeitet, erwirbt er den Maklerschein. Die Erfahrungen, die er als Flieger gesammelt hat, kommen ihm als Immobilienmakler zugute. Eine erfolgreiche Karriere beginnt. „Fliegen hat so viel mit einem guten Immobiliengeschäft gemeinsam. Als Pilot habe ich gelernt, erst einmal über eine Handlung nachzudenken, bevor ich sie tätige. Ich habe gelernt,


„ E S G I B T F Ü R J U N G E FA M I L I E N N I C H T S S C H Ö N E R E S A L S K R E F E L D , DA S I S T E I N FA C H S O . K R E F E L D I S T D I E S TA D T Ü B E R H A U P T. “

Fotos: Luis Nelsen

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Markus Schreurs in seinem früheren Leben

Probleme zügig zu lösen, aber dennoch nichts über das Knie zu brechen. Und ich habe gelernt, mit mehr Stress auch gleichzeitig ruhiger zu werden“, reflektiert Schreurs. Eigenschaften, die ihm auch in seiner Immobilienkarriere weiterhelfen. „Gleichzeitig hast du als Makler natürlich immer die Aufgabe, die Vorstellungskraft der Menschen zu wecken. Du verkaufst ein Lebensgefühl und keine Immobilie“, erklärt er und schaut mir direkt in die Augen. „Ich muss sagen, in Krefeld ist das eigentlich gar nicht schwer.“ Schreurs selbst wohnt mit seiner Familie in Bockum. Mit Hingabe erklärt er mir die Vorteile Krefelds als Wohnstadt. „Es gibt für junge Familien nichts Schöneres als Krefeld, das ist einfach so. Krefeld ist die Stadt überhaupt.“ Er gestikuliert mit ausladenden Bewegungen. „Schauen Sie sich an, was wir für schöne Parks haben, was wir für tolle Vereine haben. Das Schulsystem ist super, es gibt hier grandiose Gymnasien und gleichzeitig sind die Wege kurz und die Infrastruktur einwandfrei.“ Krefeld übertreffe die Nachbarstädte in der Wohnqualität deutlich, betont Schreurs: „Und das, was jetzt mit der Innenstadt passiert, ist doch super. Wenn P&C und Primark nach Krefeld kommen und der Ostwall überdacht wird, bleiben doch keine Wünsche offen.“ Die Worte sprudeln nur so aus Schreurs heraus. „Und wenn irgendjemand über das meckert, was hier passiert, der schaut einfach nicht richtig hin und versteht diese Stadt nicht.“ Obwohl Schreurs unzählige Mal New York bereist hat, in Chicago seinen Urlaub verbrachte oder als Pilot einige Tage Aufenthalt in Singapur hatte, gebe es keine idealere Stadt, die er sich zum Leben vorstellen könnte. „Hier lebe ich. Hier schmiede ich Pläne. Und hier entstehen

meine Ideen und hier verwirkliche ich sie auch“, schildert Schreurs und wird ernst. Vor acht Jahren hat er in seinem Büro in Krefeld seinen wohl größten Plan entwickelt und sich neben dem Immobiliengeschäft mit einem Franchise-Unternehmen selbstständig gemacht. Seine Porta Mondial AG bietet Partnern die Möglichkeit, ein vollständiges Immobilien-Geschäftskonzept in Anspruch zu nehmen. „Mit meinem Geschäftspartner und Freund Joachim Semrau habe ich ein Vier Säulenkonzept entwickelt. Die Kunden bekommen von uns ein Marketing und Business Paket, eine Website mit kompletten IT-Service, Personaltrainings und ein einwandfreies Immobilien-Shopkonzept geliefert“, erläutert Schreurs. „Begonnen hat das Ganze auf Mallorca, hier beschäftigen wir inzwischen sechzig Mitarbeiter und sind dort der drittgrößte Anbieter überhaupt. Aber auch in Katalonien, auf Ibiza, in ganz Deutschland, in Österreich und der Schweiz wird unser Konzept verwendet.“ Für die Zukunft hat sich Schreurs vorgenommen, seine Porta Mondial AG zu einem europaweiten Unternehmen zu führen und weiterhin den Brückenschlag zu Schreurs Immobilien zu schaffen. Dabei will er sein Ziel nie aus den Augen lassen, erzählt er mir abschließend: „Always be ahaed of the aircraft – Sei deinem Flugzeug immer einen Schritt voraus.“ Schreurs stehen die Tore der Welt offen, weil er sich den Herausforderungen stellt und sie gleichzeitig braucht. Ich habe einen Mann kennengelernt, der den Raum mit seinem Charisma einnimmt, einen Mann der Taten und des Tatendrangs: Er bleibt nicht stehen, solange er etwas will. Und wenn er sein Ziel mit Ehrlichkeit, Fleiß und Können erreicht hat, dann strebt sein Erfolgssinn nach neuen Zielen. Und trotz seiner Weitsicht und Weltoffenheit ist und bleibt Markus Schreurs ein waschechter Krefelder. //aro

Saftige Steaks, Frischer Fisch vom Grill und lauter kulinarische Leckerbissen – Das Schlösser am Stadtmarkt.

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DAS PASSENDE RÜSTZEUG FÜR DEN SCHULANFANG

Fotos: Luis Nelsen

Sandra Lemke im Gespräch mit KR-ONE-Redakteur Max Hermes

Lechner+hayn, Rheinstraße 114, 02151 626669 ext. 0

„Das Schulranzengeschäft ist in der Regel schon weit vor dem Schulanfang gelaufen, nämlich im Januar“, verwundert „lechner+hayn“-Chefin Sandra Lemke jene Zuhörer, die nicht selbst ein Kind einschulen und sich deshalb nicht mit der Materie auskennen. Dagegen drängt sich die Frage nach den passenden Materialien für den im September beginnenden Unterricht erst kurzfristig auf. „Die erste und manchmal sogar zweite Stunde gehen oft für organisatorische Fragen drauf. Dann geben die Lehrer vor, was ihre Schützlinge für Materialien brauchen. Die Schüler kommen anschließend mit ihrem Notizzettel zu uns in den Laden und geben eine Großbestellung auf.“ Schnellhefter, Blöcke, Stifte: Der Grundbedarf ist über die Jahre in etwa gleich geblieben. Hinzugekommen ist allerdings eine weitreichende Auswahl an Accessoires rund ums Thema Schule. Ein großer Tisch mit Kleinigkeiten lädt Schüler und Eltern im Erdgeschoss von lechner+hayn zum Stöbern ein: Schulanfangsbecher, Frühstücksbrettchen, Servietten. Zum Schulstart ist der Laden prallgefüllt mit Dekorationsmaterialien. „In den vergangenen Jahren hat sich die Bandbreite unseres Schulsortiments immer mehr ausgeweitet“, beschreibt die 38-jährige Lemke das Geschäft. KR-ONE // 22

Gerade bei den Hausaufgabenheften und Kalendern hat sich viel getan. „Kalender tragen die Schüler ja das ganze Jahr mit sich herum und dementsprechend genau achten sie bei der Auswahl auf das Design.“ In diesem Jahr besonders gefragt ist bei Mädchen der ganz in Pink gehaltene Schülerkalender der Firma Pip. Jungs dürften sich für die Affen-Motive von Paul Frank begeistern. Damit es auch den i-Dötzchen, also den Kindern, die in die erste Klasse kommen, beim Einkaufsbummel nicht langweilig wird, können sie sich bei lechner+hayn kreativ betätigen. „Wir legen kleine Rohlinge von Schultüten bei uns im Laden aus, die die Kinder bemalen und verzieren können. Anschließend hängen wir die Kunstwerke in der ersten Etage auf“, sagt Lemke. Natürlich gibt es auch Schultüten in Originalgröße und zum Befüllen. „Es liegt im Trend, die Tüten selbst zusammenzubasteln. Eltern sind da heutzutage ziemlich kreativ“, so Lemke weiter. Deshalb verkauft lechner+hayn neben verschiedenfarbigen Pappen auch Sticker, Filz oder Glimmer-Stifte. Selbst die Geschwisterkinder gehen meist nicht leer aus. Für sie gibt es kleine Schultüten. Damit die Einschulung zum gemeinsamen Erlebnis wird. //mh


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AN DIE ZANGEN, FERTIG, LOS! NRW GRILLMEISTERSCHAFT IN HĂœLS haltungsfaktor der Teams beurteilt. In jeder einzelnen Klasse kĂśnnen Siege errungen werden. Hauptziel der Teilnehmer ist allerdings der Gesamtsieg aller Wertungsklassen in Addition. „Die Gewinner werden mit Pokalen und Sachpreisen belohnt“, so Dutzi weiter. Aber auch fĂźr Nicht-Teilnehmer winken tolle Preise fĂźr gesellige Runden im Spätsommer. Erster Preis ist der Haape Grill „Ibiza“ (Wert: 299 Euro), gefolgt vom Modell „Brac“ (Wert: 99 Euro) und einem Grillkoffer (Wert: 89 Euro), ebenfalls aus dem Hause Haape. Zu jedem Gewinn gehĂśrt eine Grillplatte fĂźr zehn Personen von Kempken im Wert von 65 Euro. Teilnahmeberechtigt sind alle, die bis zum 14. September eine E-Mail an redaktion@kr-one.de mit dem Stichwort „NRW Grillmeisterschaften“ schicken. Die Gewinner werden anschlieĂ&#x;end kontaktiert. //kor Kempener StraĂ&#x;e 30, 47839 Krefeld - HĂźls, Veranstaltung: 10 bis 16 Uhr

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Grillen ist weit mehr als nur die Zubereitung von Nahrungsmitteln. Es ist ein LebensgefĂźhl, fĂźr einige eine Wissenschaft und fĂźr manche gar ein Wettkampf. Kompetetives Grillen ist in den USA inzwischen ein wahrer Publikumsmagnet geworden und hat sich nun auch in Deutschland etabliert. Am 15. September streiten zehn Teams um die nordrhein-westfälische Krone auf dem Parkplatz des Kempken-Edeka-Marktes in HĂźls. Mit Heiner Kempken, Hagen Dutzi und Sascha Solecki tritt die geballte Krefelder Grill-Kompetenz als Veranstalter in Erscheinung. „Da passt alles zusammen“, schwärmt Kempken, „als gelernter Metzgermeister ist Fleisch mein Hobby, unser Markt hat sich dem Grillen verschrieben.“ Auch Dutzi, GeschäftsfĂźhrer von Haape Grills & More, und Solecki, Grillmeister des Jahres 2011, blicken dem Event mit Vorfreude entgegen: „Das wird einer toller Tag mit einer Mixtur aus Kulinarischem und Entertainment.“ Rund um den aus vier Wertungsklassen bestehenden Wettbewerb wird es buntes Rahmenprogramm geben, das fĂźr jedes Alter etwas bereithält. „Wir mĂśchten, dass sich die ganze Familie bei uns wohlfĂźhlt“, so Dutzi Ăźber das Konzept. Mit dem Krefelder Comedian Volker Diefes als Moderator ist SpaĂ&#x; garantiert. FĂźr die Unterhaltung der Allerkleinsten sorgt indes die obligatorische HĂźpfburg und zum Staunen gibt es den Show-Truck von Sinalco. „Gerne kĂśnnen die Besucher auch einmal bei den verschiedenen Teams kosten gehen. So kann sich jeder eine eigene Meinung bilden“, erklärt Ex-Champion Solecki. „FĂźr Getränke wird natĂźrlich ebenfalls gesorgt.“ Das alles ist an diesem Tag aber nur die sprichwĂśrtliche Beilage. Hauptgericht des Familientags ist der Wettbewerb selbst, der sich in die Bereiche Bratwurst, Burger, Surf & Turf und Dessert gliedert. AuĂ&#x;erhalb dieser Basis-Kategorien wird der Unter-

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FRANK LEMMEN DER INNOVATIVE TRADITIONALIST

Wenn Frank Lemmen im Show-Room seines Ideen Centers die neuesten Errungenschaften der Fenster- und Markisen-Technologie präsentiert, ist er in seinem Element. Der 48-Jährige hat sich die Begeisterungsfähigkeit eines Kindes bewahrt. Mit leuchtenden Augen und einem fast eingebrannten Lächeln verfolgt er die Bewegungen der elektronischen Sonnenschutzkonstruktion und staunt immer wieder aufs Neue über die Möglichkeit, eine Markise mit integrierten Boxen via Bluetooth mit dem Smart-Phone zu vernetzen. Das Oberhaupt des in der dritten Generation geführten Familienbetriebs vermittelt die Leidenschaft, die nötig ist, um Menschen zu überzeugen. Und das beschränkt sich nicht nur auf seine Profession allein; Lemmen glüht für die Seidenstadt, ihre Geschichte und das Brauchtum.

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Fotos: Luis Nelsen

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Das Ideencenter Lemmen zu Zeiten von Frank Lemmens Großvater

Für viele ist das alteingesessene Unternehmen für Fenster, Türen und Sonnenschutz auf dem Glockenspitz eine Institution. Bereits kurz nach dem zweiten Weltkrieg gründete Frank Lemmens Großvater die damalige Schreinerei. Über die Dekaden hat der Betrieb einen enormen Wandel erfahren. Weg von der Produktionsstätte hin zum Händler. Heute dient ein Teil der alten Werkstatt als Lagerhalle, der andere als Show-Room. Besonders Eigenheimbesitzer schwören auf die Qualität, Einbruchssicherheit und Wärmedämmfunktion der hier vertriebenen Produkte. „Als Kind war das hier ein großer Spielplatz für mich“, erzählt Lemmen mit Blick in die Vergangenheit, „ich habe hier gespielt und getobt. Am meisten habe ich mich auf die Pausen gefreut, die ich dann mit Angestellten meines Vaters verbracht habe. Für mich war schon immer klar, dass ich einmal selbst der Chef sein möchte. Dass es dann auf einmal sehr schnell ging, kam für mich unvermittelt und hart.“ Frank Lemmen hatte nach seiner Ausbildung zum Schreiner und der Zeit als Berufssoldat kaum ein Jahr im elterlichen Betrieb gearbeitet, als eine Schockdiagnose die bis dahin heile Welt durchbrach. „Mein Vater Kurt fühlte sich nicht wohl und ging zum Arzt. Dann kam die Horrornachricht: Blutkrebs. Von der Diagnose bis zu seinem Tod vergingen keine zwei Wochen“, erzählt Lemmen mit in Falten gelegter Stirn. „Diese Phase hat mich unglaublich geprägt. Ich musste anschließend sehr schnell erwachsen werden, mich um den Betrieb und die Familie

kümmern. Heute weiß ich, dass dieses Schicksal dazu beigetragen hat, dass ich viel selbstbewusster geworden bin.“ Nach der ersten großen Trauer packt Lemmen sein Leben und die Geschicke des Unternehmens bei den Hörnern, führt den von seinem Vater angeschobenen Wandel des Unternehmens fort und geht gar noch einen Schritt weiter. „Es war an der Zeit, die eigene Produktion komplett einzustellen, den Maschinenpark zu verkaufen und als lizenzierter Händler weiterzuarbeiten“, sagt er. Zu diesem Zeitpunkt überwog das geschäftsmännische Kalkül die sentimentalen Erinnerungen. „Manchmal muss man tun, was man tun muss, auch wenn das bedeutet, das von zwei Generationen aufgebaute massiv zu verändern. Seit 2004 sind wir dem Dachverband der Ideen Center angeschlossen und vertreiben Produkte von Marktführern in den jeweiligen Bereichen“, so Lemmen über seine Beweggründe. Ganz im Kontrast zu dieser innovativen Herangehensweise steht Lemmens größtes Hobby, das ihm von seinem Vater nahegebracht wurde: Der Karneval. „1989 war mein Vater Kurt Krefelder Prinz, während meine Mutter das Unternehmen weiterführte. Ich bin mit dem Brauchtum groß geworden und pflege die Tradition bis heute. Nichts vernetzt Menschen, auch weit über die Stadtgrenzen hinaus, so sehr wie der Karneval,“ erzählt der Vater einer Tochter mit einem Funkeln in den Augen. In jeder Session ist Lemmen dabei und tritt mit seiner Prinzengarde auf vielen Festen auf. Dann trägt der Mann, der sonst so aussieht, als wäre er aus einem Modekatalog entsprungen, historisches Geschmeide und geht völlig in seiner Rolle auf. Heimat bedeutet für Lemmen weit mehr als nur Zuhause. „Heimat heißt Verantwortung“, findet er. Und Verantwortung bedeute, zu loben, zu kritiseren, zu fördern und zu verhindern. Alles zu seiner Zeit. „Wir dürfen alle meckern“, so Lemmen weiter, „aber wir dürfen uns auch alle engagieren.“ Das tut er. Einerseits als aktives Mitglied der CDU, andererseits in der Mittelstandvereinigung. Seine Freizeit verbringt der Fensterexperte am liebsten am Großmarkt, meistens im Tapas. Dort trifft er auf Gleichgesinnte. Echte Krefelder, die wissen, wo die Schätze der Seidenstadt zu heben sind. „Viele wissen unsere Stadt gar nicht zu würdigen. Weder städtebaulich oder kulturell noch im Hinblick auf ihre geographische Lage. Von hier aus ist man innerhalb kürzester Zeit sowohl in den Niederlanden als auch in den Bergen“, sagt er. Doch in die Ferne zu schweifen, sei eigentlich nur selten nötig. „Wir haben hier doch fast alles“, so sein Urteil. Und wenn Frank Lemmen einmal nicht auf den diversen Schützenfesten, Karnevalsveranstaltungen oder am Großmarkt zu finden ist, lohnt sich ein Blick in den ShowRoom seiner Firma. Dort fühlt er sich immer noch am wohlsten. „Es ist schön, wenn man behaupten kann, seine Lieblingstätigkeit zum Beruf gemacht zu haben“, sagt er und lächelt. //kor Glockenspitz 109, 47800 Krefeld, 02151/542979, www.ic-lemmen.de

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DANIEL QUICK

DIE FIRMA HINTER DEM GRÜN DER FASHIONWORLD Die Planungen stehen, die letzte Skizze ist angefertigt. Daniel Quick will präzise arbeiten, denn für die Krefeld Fashionworld mit bis zu 500.000 Besuchern muss alles stimmen. Der Zugang von der Rheinstraße hin zum Dionysiusplatz soll den Eindruck erwecken, als laufe der Straßenmodenschaubesucher in eine grüne Oase hinein. Über einen Rasenteppich, flankiert von mediterranen Pflanzen zur linken und rechten Seite, erreicht man die Themenwelt „Grünfläche“. Die dortige Bühne soll Anreize liefern für das nachhaltige Leben in Verbindung mit der Natur, und die danielquick GmbH ist für die Gestaltung des wohl grünsten Flecks innerhalb der City verantwortlich. „Meine Aufgabe ist es, den Platz optisch ansprechend und ökologisch vernünftig zu gestalten. Da werden Flächen mit Rollrasen einer Willicher Firma ausgelegt, die in die ganze Welt ausliefert, dazu kommen Pflanzen einer regionalen Baumschule“, erklärt Quick.

Es ist ein großes Projekt für den Garten- und Landschaftsbaubetrieb. Zwar haben die Angestellen der danielquick GmbH auch schon unentgeltlich den Kreisverkehr Ecke Moerser Landstraße/Nieperstraße verschönert. Doch zu 99 Prozent arbeitet das mittelständische Unternehmen mit Privatkunden zusammen. Ein Team aus 14 Angestellten steht bereit, um auch ausgefallenste Gestaltungswünsche zu realisieren. Neben drei Büroangestellten arbeitet eine Crew aus Gärtnern, Meistern, Gesellen und Lehrlingen für den 38-jährigen Quick, der seinen Betrieb vor zwei Jahren gegründet hat und zuvor gemeinsam mit einem Partner schon jahrelang selbstständig war. „Es gibt wirklich sehr viele Garten- und Landwirtschaftsbetriebe, die sehr ernst zu nehmende Konkurrenten sind. Wir versuchen uns mit unserem Kundenservice von ihnen abzuheben, der sehr intensiv ist“, erklärt Quick. Der aufwendige Beratungsprozess lässt sich bei der danielquick GmbH in mehrere Phasen unterteilen. „Der Termin findet statt. Dann ist sich der Kunde oft noch unsicher, welche Materialien er verarbeitet haben möchte. Daraufhin zeigen wir ihm Materialproben, gehen zusammen in die Baumschule und begutachten Pflanzen“, so Quick weiter. Nicht selten kommt es zu groß angelegten Ausflugstouren, in denen Daniel Quick Referenzobjekte zeigt und zu inspirieren versucht. „Die Intensität, mit der wir unsere Kunden beraten, halte ich für fast einzigartig in Krefeld. Das soll nicht arrogant klingen, aber so ist nun mal mein Anspruch“, zeigt sich Quick selbstbewusst. Termine um 19 Uhr unter der Woche und auch am Wochenende sind Teil dieses Servicedenkens. Auch für die Rentnerin von nebenan möchte Quick da sein. Der Arbeitsumkreis von Daniel Quick und seinem Team lässt sich relativ präzise eingrenzen. „Die meisten Gärten sind zwischen 100 und 300 Quadratmeter groß.“ Die Ausnahmen, die dann aber ausdrücklich auch vorkommen, bilden Großgärten mit dem bis zu Zehnfachen dieser Fläche. Projekte, die Quicks Angestellte schnell mal für drei bis vier Monate an einen Auftraggeber binden.

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Fotos: Luis Nelsen

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„ I N D E R I N T E N S I T Ä T, M I T D E R W I R U N S E R E K U N D E N B E R AT E N , H A LT E I C H U N S E R E N B E T R I E B FA S T F Ü R E I N Z I G A RT I G I N K R E F E L D . DA S S O L L NICHT ARROGANT KLINGEN, ABER SO IST NUN MAL MEIN ANSPRUCH.“ Selbst wohnt der 38-Jährige mit seiner hochschwangeren Frau Justine (36) in einem beschaulichen Einfamilienhaus am Rande Traars, von der Kirschlorbeerhecke bis zum Haus ist der Garten etwa 300 Quadratmeter groß. Auf der anderen Seite des Hauses grenzt noch eine bunte Kräuterecke an, mit Buddhaskulptur in der Mitte. Es sind Details wie dieses, die eine gelungene Gartenarchitektur ausmachen. Holz, Naturrasen, Rollrasen, vielleicht sogar einem Teich und Stahlelemente: Ein Garten bestehe aus vielen kleineren Bestandteilen, nur zusammengefügt ergäben sie ein stimmiges Bild. In den Mittelpunkt des Gartens rücke immer mehr die Terrasse, sie sei Rückzugsort für den Alltag, wie Daniel Quick erklärt. Die Menschen nutzen sie als verlängertes Wohnzimmer, auf der Terrasse lesen sie, essen oder sind kreativ. Eine feste und gemütliche Sitzgarnitur gehört ebenso dazu wie eine geebnete Außengrillfläche. Die sollte möglichst nicht zu weit entfernt sein, damit der Grillmeister immer in der Nähe von Freunden und Gästen sein und die gemeinsamen Stunden genießen kann. Immer mehr Wert legen die Kunden momentan darauf, weg von pflegeintensiven Gärten zu gehen, in denen die Heckenschwere jeden zweiten Tag angesetzt werden muss. Mit Holz- und Kiesflächen setzen Daniel Quick und sein Team bewusste Gegenakzente.

Bei der Generation 50plus zeichnet sich eine Neuerung ab, die bislang eher von Fußballplätzen bekannt ist: Kunstrasen. „Die sind einfach total pflegeleicht. Das einzige, was man machen muss, ist Laub zu fegen. Bei den Kunden ist das noch gar nicht so bekannt. Aber in Holland boomt der Kunstrasen regelrecht. Deswegen glaube ich, dass er sich auch hierzulande durchsetzen wird. Quick selbst ist zwiegespalten, was diese Entwicklung angeht. „Einerseits finde ich es toll, dass sich dadurch auch Menschen einen Rasen anlegen können, die sonst nicht die Zeit aufbringen können, um das Grün zu pflegen. Andererseits bin ich berufsbedingt natürlich ein richtiger Naturliebhaber“, erklärt der Garten- und Landschaftsbauer. Damit die Kunden ihn und seine Dienstleistungen kennenlernen, stellt sich Daniel Quick auch auf der diesjährigen Rheinischen Landesausstellung vor. „Auf solchen Messen gehe ich absolut auf. Mit den Leuten ins Gespräch zu kommen, ist der Teil der Arbeit, der mir mit am meisten Spaß bereitet.“ Dazu wird ihm auch die Fashionworld viele Gelegenheiten bieten. //mh

„Nicht nur als Vater weiß ich, wie wichtig das richtige Schuhwerk für die motorische Entwicklung eines Kindes ist. Kompromisse machen hier keinen Sinn“

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E I N TA G A N D E R KREFELDER MÜLLFRONT M I T D E R G S A K A U F TO U R

Voll im Einsatz: Chefredakteur David Kordes erhält Instruktionen von Müllwerker Ferrara

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Kurz nach zehn Uhr bestellt mich Michael Preuß zum Rapport ins Führerhaus des orangenen Müllwagens. „Du hast an der Dolbaumstraße eine Restmülltonne nicht richtig geleert, da müssen wir jetzt noch einmal hinfahren. Der Besitzer hat sich bei der Zentrale beschwert.“ Leicht brüskiert stammle ich eine Rechfertigung: „Ja, aber das macht der Francesco doch auch nicht.“ „Francesco hat Waagen in den Armen, damit kann er selbst ein Blatt Papier erfühlen. Du musst immer in die Tonne schauen, ob sie auch richtig leer ist, bevor du sie zurückstellst, sonst gibt’s nur Ärger“, stampft Preuß meine halbgare Erklärung in den Boden. Es ist nicht das einzige Mal an diesem Tag, dass ich die Härte des MüllwerkerBerufs am eigenen Leib spüre.


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Fotos: Dennis Zimmer

DEN URLAUB GENUSSVOLL VERLÄNGERN

Lader Francesco Ferrara

Traumjob Müllmann? Mit Nichten! Für die gängigen Vorurteile gegen ihre Berufsgruppe hat die Crew vom Müllwagen der Gesellschaft für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft Krefeld (GSAK) jedoch kein Verständnis. „Dass wir alle stinken, ist noch der harmloseste Vorwurf“, brummt Michael Preuß. Er ist der Fahrer, Francesco Ferrara ist Lader. Ein eingespieltes Team, obwohl Ferrara als Springer immer mal wieder woanders eingeteilt wird. Preuß steuert das 15 Tonnen schwere Fahrzeug durch die engen Straßen der noblen Krefelder Vorstadt in Fischeln, sein Kollege schafft die Tonnen ran. „Männerarbeit“, nennt das Ferrara, und wer einmal zwei volle 240Liter-Tonnen parallel zum hydraulischen Lifter am Heck des Wagens gewuchtet hat, stimmt ihm zu. Obwohl diese Route in Fachkreisen, bei der die Tonnen von den Anwohnern selbst am Straßenrand positioniert werden, als Kinderspiel gilt. „Bei der Innenstadt-Tour müssen die Container von den Jungs aus dem Keller geholt werden, das ist wesentlich anstrengender“, erzählt der Deutsch-Italiener Ferrara. Jede Tour der GSAK-Müllwerker beginnt am Wertstoffhof in Krefeld-Linn. Dort wird das Bild am frühen Morgen von orangenen Latzhosen dominiert. Auch wir werden mit Sicherheitsschuhen und Warnkleidung ausgestattet, ehe die Tour mit dem hochmodernen Niederflurfahrzeug los geht. Zwar ist der Arbeitsalltag der Müllwerker durch den steten technischen Fortschritt in den vergangenen Jahren erheblich erleichtert worden, anstrengend bleibt er aber dennoch. Jede Mülltonne muss mit purer Muskelkraft vom Bürgersteig zum Sensor am Lifter geführt und anschließend wieder zurückgestellt werden. Normalerweise wuppt Ferrara diesen Part völlig alleine, heute erhält er „Hilfe“ von der KR-ONE. „Bitte immer sofort zurücktreten sobald der Greifer die Tonne gepackt hat“, erklärt Ferrara verantwortungsvoll, „sonst schlägt sie euch noch vors Kinn.“ Der Vater eines vierjährigen Sohnes ist

Nirgendwo schmeckt ein Essen besser, als im Kreis von guten Freunden. So geht es bei Vapiano nie wirklich still, sondern stets offen und lebendig zu. Das gilt übrigens nicht nur für unsere Gäste, auch unsere Köche bereiten Ihre Lieblingsgerichte direkt vor Ihren Augen vor. So, wie Sie es am Liebsten mögen – frische hausgemachte Pasta, Dolci, Pizzen und knackige Salate. Und bei einem Glas Wein oder cremigem Latte Macchiato lässt es sich wunderbar in unserer Lounge entspannen. Vapiano, schon probiert?

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Fotos: Dennis Zimmer

„ E I G E N T L I C H WA R I C H B Ä C K E R , A B E R E I N E A L L E R G I E H AT M I C H G E Z W U N G E N , D E N J O B A U F Z U G E B E N . S O B I N I C H Ü B E R M E I N E N VAT E R Z U R G S A K G E KO M M E N . DA S I S T S C H O N 2 3 J A H R E H E R . I C H M A G M E I N E N B E R U F, T R OT Z A L L S E I N E R S C H AT T E N S E I T E N . I M M E R H I N I S T ER ZUKUNFTSSICHER. MÜLL WIRD ES IMMER GEBEN.“

Fahrer Michael Preuß

stets auf unsere Sicherheit bedacht, weist auf Gefahren hin und steuert den Verkehr so, dass wir unsere ersten Gehversuche an der Müllfront unternehmen können. Heute werden graue und rote Restmülltonnen mit ungrader Zahl geleert. Leicht zu erkennen am GSAK-Aufkleber an der Seite. Während der Anfahrt zur Hafelstraße servieren Preuß und Ferrara Häppchen ihrer Biographie. „Eigentlich war ich Bäcker“, so Preuß, „aber eine Allergie hat mich gezwungen, den Job aufzugeben. So bin ich über meinen Vater zur GSAK gekommen. Das ist schon 23 Jahre her. Ich mag meinen Beruf, trotz all seiner Schattenseiten. Immerhin ist er zukunftssicher. Müll wird es immer geben.“ Und auch Ferrera ist zufrieden: „Ich bin gelernter Weber, aber in diesem Beruf finde ich keine Anstellung mehr. Krefeld sauber zu halten, ist für mich eine tolle Aufgabe.“ Und das meint der 33-Jährige, wie er es sagt. Deswegen lässt er auch schon mal ausnahmsweise, unter Berücksichtigung des Leerungsrhythmus, Nachsicht walten, wenn der überarbeitete Arzt die falsche Tonne herausgestellt hat. „Wir versuchen den Menschen so weit wie möglich entgegen zu kommen“, sagt er mit einem Lächeln. Dass sich Ferrara und Preuß nach Kräften bemühen, ihren Beitrag zu einem gepflegten Stadtbild zu leisten, wird ihnen selten gedankt. Nur die Allerkleinsten hegen Bewunderung für die Arbeiter mit der schweren Maschine. Immer wieder stehen Jungs im Kindergartenalter an der Straße, winken und lachen. Die Müllwerker grüßen freundlich zurück. Jenseits des einstelligen Lebensalters schlägt die Bewunderung oftmals in Geringschätzung um. Autofahrer hupen, Radfahrer fluchen und

die Straßenbahn bimmelt. Besonders auf der Kölner Straße, wo die Bahnschienen das Manövrieren deutlich erschweren, spüren wir, mit welchen Ausbrüchen genervter Verkehrsteilnehmer die GSAK-Mitarbeiter umgehen müssen. „Wir versuchen wirklich, so oft wie möglich Platz zu lassen, um den Verkehr nicht zu stören, aber das reicht den meisten nicht. Manchmal vermisse ich ein bisschen Menschlichkeit und Verständnis“, sagt Preuß kopfschüttelnd. Doch es gibt auch die anderen, jene, die wissen, was die Männer leisten. „Ihr seid super“, ruft ein Anwohner. Da huscht auch Ferrara ein Lächeln übers Gesicht. Gegen 11:30 Uhr sind wir mit der ersten Tour fertig. Elf Tonnen Unrat befinden sich nun im Bauch des Müllwagens. „Na ja“, schmunzelt Preuß, „dank eurer Hilfe haben wir eine halbe Stunde länger gebraucht als sonst. Aber Spaß hat es gemacht.“ Nach dem Entleeren gehen wir gemeinsam auf ein Frikadellen-Brötchen in die Kantine der in Elfrath gelegenen Verbrennungsanlage. Hier schlägt Preuß nachdenklichere Töne an: „Ja, ich liebe meinen Job wirklich, auch wenn es in diesen Zeiten als Alleinverdiener nicht immer leicht ist.“ Trotzdem könne er sich inzwischen nichts anderes mehr vorstellen. Dem pflichtet Ferrera bei: „Selbst der größte Stress ist vergessen, sobald ich nach Hause komme und meinen Sohn sehe. Der ist sehr wohl stolz auf mich und meinen Beruf.“ Danach trennen sich unsere Wege. Für uns ist die Erfahrung Müllwerker damit beendet. Für Preuß und Ferrera geht’s weiter. Zur Tonne an der Dolbaumstraße, die von mir nicht richtig geleert wurde. Denn die GSAK-Müllwerker halten sich an ihr Versprechen: Krefeld sauber zu halten. //kor

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ÖFFNUNGSZEITEN: Mo-Fr 10:00 - 18:30 Uhr Sa 10:00 - 16:00 Uhr


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IM DUNSTKREIS DER GEWALT – Ein Volk ist verantwortlich für seine Opfer und für seine Täter. Die junge libanesische Gastregisseurin Maya Zbib und Matthias Gehrt, Schauspieldirektor am Stadttheater, thematisieren in ihren beiden Inszenierungen „Ein Gedächtnis für das Vergessen (UA)“ und „Verbrennungen“ auf der Krefelder Theaterbühne zu Beginn der neuen Spielzeit das Schicksal der Beteiligten und vermeintlich Unbeteiligten eines Krieges. Handlungsort und –zeit sind jeweils der jüngsten Geschichte im Nahen Osten zuzuordnen. So behandelt die Eröffnungspremiere „Verbrennungen“ in der Inszenierung von Schauspieldirektor Matthias Gehrt den libanesischen Bürgerkrieg in den 1970er Jahren, während die Uraufführung „Ein Gedächtnis für das Vergessen“ die israelische Belagerung von Beirut 1982 aus der Sicht des palästinensischen Autors Machmud Darwisch thematisiert. Zbib und Gehrt verbindet eine private Freundschaft. Am 20. September hat die Gegenwartstragödie „Verbrennungen“ von Wajdi Mouawad unter Leitung von Matthias Gerth in Krefeld Premiere. Die Geschichte der beiden Zwillinge Jeanne und Simon spielt eine Generation nach dem libanesischen Bürgerkrieg. In dem Testament ihrer Mutter Nawal erfahren die Geschwister, dass Nawal Opfer des nicht enden wollenden Kriegs im Libanon ist. Die Inszenierung funktioniert wie ein Puzzle: Stück für Stück setzt sich ihre ungeheuerliche Lebensgeschichte zusammen. Im Libanon treffen die Zwillinge auf Zeitzeugen, die ihre Seele im Kampf verloren zu haben scheinen. Sie treffen Fremdenführer und lernen, dass Grausamkeiten, Schrecken und Ängste auch mit der Zeit niemals enden werden. Der Autor Wajdi Mouawad wurde 1968 im Libanon geboren und flüchtete später mit seinen Eltern. Der libanesische Bürgerkrieg bildet zwar das Fundament der Geschichte, das Schicksal der Mutter Nawal ist aber übertragbar: Die Erzählung könnte genauso gut in den Nachbarschafts-Schlachten in Jugoslawien oder zwischen den kämpfenden Stämmen in Afrika spielen, oder auch in den israelisch-palästinensischen Auseinandersetzungen 1982 in Beirut.

Fotos: Stutte

AUSSEREUROPÄISCHES THEATER IN KREFELD

Hier beginnt die Darstellung, die Machmud Darwisch in „Ein Gedächtnis für das Vergessen (UA)“ erzählt und die tags darauf am 21. September auf der Krefelder Theaterbühne im Rahmen der Reihe „Außereuropäisches Theater“ zu sehen ist. Nach einem Bombenanschlag betritt die Figur des Ich-Erzählers die verwüsteten Straßen von Beirut. Wegen der Zerstörung gerät er ins Nachdenken: Über seine Liebe zu einer jüdischen Frau, über seine Zeit im Gefängnis und über die israelisch-palästinensische Geschichte. Auf der Bühne vermischen sich Wünsche, Träume und Erinnerungen. Die Regisseurin Maya Zbib hat den Roman nicht nur dramatisiert, sondern bringt ihn nun mit ihrer Inszenierung auch erstmals auf die Theaterbühne. Zbib ist Mitglied des Beiruter Theaterkollektivs Zoukak, sie gibt unter anderem Theaterworkshops für Menschen im Libanon, die direkt oder indirekt vom Krieg betroffen sind. //aro

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FOTOGRAFIE IN KREFELD HAT EINEN NAMEN:

CHRISTIAN KAUFELS

Für Christian Kaufels ist die Fotografie eine Symbiose von Handwerk und Empathie. Seit nunmehr sieben Jahren hängt der 31-Jährige fast permanent am Auslöser. Er kennt alle Facetten des Berufs rund um die Momentaufnahme. Ob auf Zelluloid oder digital, Kaufels kann beidem etwas abgewinnen. Besonders das Ablichten von Menschen erfüllt und beseelt ihn. In Krefeld sind seine zwei Studios, Christian Kaufels und COCOON STUDIOS, inzwischen zu einer absoluten Institution geworden.

Im COCOON STUDIOS auf der Petersstraße herrscht am Nachmittag geschäftiges Treiben. Kunden lassen sich beraten, das Studio wird fürs Shooting vorbereitet und in der heutigen Zeit nahezu historisch anmutende Filme für Analogkameras wandern über die Theke. Der jüngst eröffnete Laden ist das Produkt jahrelanger akribischer Arbeit. „Angefangen habe ich in einem ganz kleinen Rahmen“, sagt Kaufels mit seinem fast burschenhaften Charme, „das Fotografieren war schon in jungen Jahren meine Leidenschaft.“ Was einst als Hobby begann, ist heute ein einträgliches Geschäftsmodell. Kaufels legt viel Wert auf Qualität. Diesem Credo folgt auch sein Werdegang. „Eigentlich wollte ich in die Werbung“, schmunzelt er, „aber als ich erfahren habe, dass man sich als Fotograf ausbilden lassen kann, war meine Entscheidung gefallen. So beherrsche ich auch heute noch, in Zeiten der digitalen Fotografie, die Abläufe in der Dunkelkammer.“ Dass Kaufels nach seiner Ausbildung ausgerechnet mit Passbildern den ersten Fuß in die Business-Tür bekam, ist für den Foto-Virtuosen die Ironie des Schicksals. „Ich habe damals einen Kredit aufgenommen und in einer Wohnung am Westwall mein erstes Studio eingerichtet. Ich war nicht einmal ganz fertig, als KR-ONE // 32

die ersten Leute vor meiner Tür standen und Passbilder wollten. Rückblickend war die Nähe zum Rathaus sicherlich ein großes Glück“, so Kaufels über seine Anfangsjahre. Doch natürlich vermag Kaufels viel mehr zu leisten, als Menschen nach biometrischen Vorgaben abzulichten. Das Spektrum seines Angebots reicht von Portraits über Kinder- und Familienfotos bis hin zur Werbefotographie. Selbst Aktfotos werden von Kaufels und seinem Team erstellt. „Am meisten Spaß machen mir allerdings Hochzeiten“, sagt der Familienvater, „dabei den richtigen Moment zu erwischen und die Emotionen später bildlich fast greifbar zu machen, ist einerseits anspruchsvoll, andererseits aber auch super belohnend.“ Beleg für Kaufels Qualität ist nicht zuletzt die stückweise vollzogene Expansion. Kurze Zeit nach dem Aufbau der eigenen Selbstständigkeit hat er bereits das ebenerdige Studio auf dem Westwall bezogen und immer weiter ausgebaut. „Ich bin wirklich froh, dass meine Arbeit so schnell angenommen und geschätzt wurde“, zeigt er sich sichtlich zufrieden und dankbar. „Es dauerte nicht lange, bis ich die ersten Angestellten einstellen musste.“


Fotos: Luis Nelsen

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Vor rund zwei Jahren holte Kaufels dann zum großen Wurf aus und gründete das COCOON STUDIOS auf der Petersstraße. „Qualitativ rangieren beide Studios auf demselben Niveau. Menschen, die explizit meine Dienste in Anspruch nehmen wollen, kommen aber eher zum Studio auf dem Westwall, im COCOON STUDIOS leitet Myriam Schmalfuß die Geschicke, für deren Qualität ich mich allerdings verbürge“, sagt er. Bedingt durch den Umbau des HortenHauses hat Photo Porst seinen altangestammten Platz in der Krefelder Innenstadt verloren. Als Kaufels davon erfuhr, keimte in ihm schnell die Idee für eine Kooperation auf. „Wir haben uns natürlich des Öfteren zusammengesetzt und alles durchgesprochen. Uns war relativ schnell klar, dass ein Zusammenarbeiten auf der Petersstraße für beide Seiten große Vorteile bietet,“ erklärt Kaufels. „Von dieser Verbindung profitieren vor allem unsere Kunden. Beide Bereiche bleiben allerdings getrennt. Bei COCOON STUDIOS kommt alles aus einem Guss.“ Für Symbiosen hat der pfiffige Geschäftsmann und Fotograf offensichtlich ein Gespür. Die Basis dafür bleibt die Verbindung aus Handwerk und Empathie. Das alles wäre allerdings nichts, gäbe es da nicht die Leidenschaft. //kor

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ALLA GRANDE Die Pinguine sind los! Und einer von ihnen watschelt jetzt durch die Redaktion von der KR-ONE. Bei ihm handelt es sich um einen von drei Adligen die eine Krone tragen. Denn die Künstlerin Alla GrAnde hat ihn mit viel Phantasie zu einem Sinnbild des Unternehmens im Behnischhaus gemacht.

Die Insignien dieses Vogels sind eine wahrhaftige Krone mit schwarzen Glitzersteinen, ein Bauch voller gehaltvoller Überschriften aus den vergangenen Monaten, eine Ausgabe des Magazins und eine Krawatte mit Rememberschnipseln. Denn auch für den Krefelder Designversand engagiert KR-ONE sich mit einem Ladengeschäft. „Auch das ist ihnen sehr wichtig“, sagt Alla GrAnde, die sich für ihren Entwurf mit den Machern von KR-ONE unterhalten und die Charakteristika gebündelt hat. Nun blickt der KR-ONE-Pinguin vom Obergeschoss über Krefelds Innenstadt und wartet darauf, einen Namen zu bekommen. Die Aktion mit dem Federvieh war eine Idee der Zoofreunde. Für ein neues Gehege der Humboldt-Pinguine wurde dort das Projekt PinguinArt entwickelt. 70 Künstler aus Krefeld, Düsseldorf und Kempen haben eine oder mehrere der kniehohen Figuren nach ihren Vorstellungen oder sogar bestimmten Vorgaben bemalt oder ausgestattet. Zahlreiche Pinguine haben schon einen Freund gefunden. Gegen eine Spende von mindestens 500 Euro für die echten Vögel. Welche Kunstobjekte noch zu haben sind, steht immer aktuell auf der Internetseite der Zoofreunde. (zookrefeld.de/bereiche/zoofreunde-ev/pinguinart.html). Alla GrAnde hat neben dem adligen Pinguin noch einen weiteren gestaltet: Einen KR-ONE // 34

sehr treffenden Karl Lagerfeld, für den übrigens ihr Ehemann gespendet hat. Beide Pinguine sehen Klasse aus. Das sagt auch der Krefelder Designer Franz-Josef Schulte: „Der KR-ONE-Pinguin ist für mich einer der schönsten.“ Er kennt die blonde Alla GrAnde schon lange. Sie kam in den 90er Jahren aus der Ukraine nach Deutschland und arbeitete bei Schulte Design als Architektin. Vor sieben Jahren hängte sie die Architektur an den Nagel und ist seitdem als Künstlerin tätig. Mehr Rückblick lässt sie aber im Gespräch nicht zu: „Ich lebe jetzt, ich will den Moment genießen und nach vorne schauen.“ Daher trägt eine ihrer künstlerischen Serien den Titel „Now“. Die „Now“s stehen in Alla GrAndes aufgeräumten Atelierraum neben der Tür. Sie zeigen etwa einen silbernen Totenschädel, umgeben von bunten Herzen, die wie die Muster eines berühmten Taschenmachers aus Paris angeordnet sind. „Meine Schädel lächeln“, sagt Alla GrAnde mit den kristallblauen Augen. Ihr Carpe-diem lautet: „Das Leben ist jetzt – das zählt.“ Ein Schädel ist mit Kussmündern dekoriert. „Das ist mein Markenzeichen“, sagt Alla GrAnde, die zu ihren knallroten Fingernägeln auch einen Ring mit dem Symbol trägt. Der aparte Schmuck ist von ihr designt und mit einer Düsseldorfer Firma realisiert worden. Die Serienfertigung ist bereits angelaufen. Vis-à-vis hängt ein Bild, auf dem Karl Lagerfeld dem Betrachter entgegenschaut. „Mode ist eines der Themen, die mich immer interessiert haben“, sagt sie. So sind Coco Chanel – mit der Betonung auf der klassischen Modelinie – und Vivienne Westwood – schön schräg – Objekte ihrer künstlerischen Arbeit. Alla GrAnde liebt


starke Frauen und sieht sich auch selbst so: „Ich habe große Ziele, und meine Visionen bringen mich dorthin.“ Zum Beispiel mit einer ganz ungewöhnlichen Technik für ihre Arbeiten: Sie modelliert Lagerfeld und Coco Chanel und Charlie Chaplin aus Mörtel auf eine Leinwand – flach, aber eben doch dreidimensional. Und bemalt einen weiteren Teil. Arbeiten in dieser Technik bilden wieder eine Serie. „Diese Technik vereint alle Bilder“, sagt sie, „sie ist absolut einzigartig.“ Ihre verschiedenen Serien setzt Alla GrAnde, in Designerschwarz gekleidet, stetig fort: „Ziel und Linie vergesse ich nie.“ Dokumentation sind ihre Buchkalender, die sie seit sechs Jahren führt. Minutiös verzeichnet sie darin Planungen, Vorbereitungen, Ausführungen. Sie sprudelt ständig Ideen hervor und kanalisiert sie in diesen Plänen. Ihr erster Eintrag jeden morgen: „Heute ist ein superglücklicher Tag.“ In dem Kalender dokumentiert sie auch die Schritte für das Projekt „Spitzenköche in Afrika“. Im Stil der Pop-Art hat sie die Promis gemalt. Die inzwischen mehr als 20 Porträts befinden sich auf einer Wanderausstellung. Sie hat hieraus ein Buch gemacht, das in der Kategorie: „Best Charity/Fundraising Cookbook in the World“ des Gourmand World Cookbook Awards mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde. Ansehen kann man Alla GrAndes Arbeiten derzeit in Köln bei dem Weinhändler vinevent. Und auch hier wird sie ihr Markenzeichen einsetzen. Demnächst gibt es künstlerisch gestaltete Weinkisten mit ihrem Kussmund darauf. Natürlich ist sie auch im Internet zu finden, bei facebook hat sie eine große Fan-Gemeinde. Dass ihre Kunst sehr jung sei, sagte man ihr im Netz. Ihr schönstes Kompliment: Eine Abiturientin wurde von den Eltern mit in eine Ausstellung in Berlin geschleppt und hatte bis dahin nichts mit Kunst im Sinn. „Jetzt studiert sie Kunstgeschichte“, sagt Alla GrAnde, „weil sie sich mit meinen Arbeiten beschäftigt hat.“ Derzeit macht Alla GrAnde Reisepläne, denn ein Galerist in der Schweiz möchte ihre Arbeiten in seine Kollektion aufnehmen. Alla GrAndes neues Projekt: Sie hat von ihren Face-Book-Freunden Porträts gemacht. Jeder, der ihr von einem lebensverändernden Erlebnis berichtet, bekommt das Bild dafür. Und vielleicht haben so viele Menschen Vertrauen zu der lebensprühenden, facettenreichen Frau, dass sie irgendwann ein Buch daraus machen kann. //cs www.Alla-GrAnde.com. www.vinevent-köln.de

NASHORN-NACHWUCHS IM KREFELDER ZOO

Fotos: Dennis Zimmer

Fotos: Luis Nelsen

Stadt I Intern //

Kleine Staubwolken fliegen durch die Luft, aufgeregt und quietschend wirbelt das Nashornbaby den trockenen Sand auf dem Gelände des Krefelder Zoos auf. Die Beine hat es inzwischen schon ganz gut unter Kontrolle, dennoch wirken die knolligen, dicken Füße noch ein bisschen zu groß für den Rest des Körpers. Der Nachwuchs der zwei Krefelder Spitzmaulnashörner Nane und Usoni entwickelt sich prächtig. „Unser Nashornbaby ist im Juli einen Monat zu früh zur Welt gekommen. Am Anfang hatte es recht große Schwierigkeiten auf die Beine zukommen. Es hat fast vier Stunden gebraucht,“ erzählt Pressesprecherin Petra Schwinn, „so langsam legt es jetzt seine ruhige Art ab und stapft auch mal ohne die Mama los.“ Seinen Tag verbringt das Nashornbaby am Liebsten mit Schlafen und Essen. Im Moment hängt es noch an Mamas Brust, immer öfter mopst der Nachwuchs aber auch Nane ihr festes Essen. „Die Kleine wird langsam selbstbewusst“, sagt Petra Schwinn und lacht. „Besonders schön ist es, wenn sie ihre wilden fünf Minuten hat.“ Dann flitzt das Nashornbaby über das Feld und macht vergnügte Galoppsprünge. An den heißen Tagen ist auch das Schlammloch für eine kurze Abkühlung sehr beliebt. „Da spritzt in regelmäßigen Abständen ein Wasserschlau. Das nutzt sie auch gerne mal für eine Dusche“, so Schwinn. Auch die Suche nach einem Namen für den Nashornnachwuchs läuft jetzt an. Die Pfleger dürfen eine Liste mit ihren Wunschnamen abgegeben. Aus den Vorschlägen soll dann ein Name ausgesucht werden. Schon jetzt darf sich unser Krefelder Nashornbaby aber über einen Titel freuen: Ihr ältester Bruder hat nämlich im August in Tschechien seinen ersten Nachwuchs zur Welt gebracht. Unser noch namenloses Jungtier ist mit seinen knappen zwei Monaten Tante geworden. //aro, mah

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Ku l t u r u n d B ü h n e / /

Dieter Brenner könnte sich aufregen. Tut er auch. Über verpasste Chancen, über die eine oder andere Entscheidung des Stadtrates, über die fehlende Wahrnehmung der Krefelder von dem, was die Stadt bekannt gemacht hat: die Textilbranche. Wir sind der Historie der Samt- und Seidenstadt auf den Grund gegangen und nehmen die derzeitigen Sanierungsarbeiten zum Anlass, um das Haus der Seidenkultur im Rahmen unseres Museum-Spezials vorzustellen.

MUSEUM SPEZIAL: HAUS DER SEIDENKULTUR

DIE TEXTILSTADT KREFELD Im Sommer letzten Jahres, es war ein Montag und die Straßenmodenschau gerade beendet, erfuhr Dieter Brenner von dem Zustand seines geliebten Museums. „Wir bekamen eine einstweilige Anordnung, dass unser Haus aus Gründen des Brandschutzes sofort zu schließen sei. Von heute auf morgen. Das müssen Sie sich mal vorstellen!“, sagt Brenner sichtlich betroffen. Doch viel Zeit für Kummer blieb ihm nicht. Denn sein Anspruch war, dass das Museum auch während der anstehenden Sanierungsarbeiten für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Mit Hilfe von Sponsoren kamen stattliche 330.000 Euro zusammen. Eine beachtliche Summe, um den Sanierungs- und Brandschutzanforderungen gerecht zu werden. Heute weiß Brenner: „Hinter jedem alten Stein lauert eine neue Überraschung. Ganz reicht dieser Betrag nicht aus.“ Von der Stadt gab es keine Zuschüsse. Dennoch, so Brenner, müsse er ein Kompliment loswerden: „Wir haben zwar kein Geld bekommen, aber der Oberbürgermeister in seiner Funktion als Ehrenmitglied hat sein ganzes Netzwerk aktiviert.“ Einer dieser Kontakte machte es auch möglich, dass die Galerie für die Zeit des Umbaus im Südbahnhof zu finden ist und weiter besucht werden kann. Brenner kann sich mittlerweile keinen besseren Ort als einen der Wartesäle des einstigen Bahnhofes vorstellen. 1868 wurde das sich im Umbau befindende Gebäude auf der Luisenstraße erbaut. 1908 ließ sich Hubert Gotzes im Krefelder Handelsregister eintragen: KR-ONE // 36

Die Paramentenweberei war geboren. Das heutige Industriedenkmal besitzt einen historischen Websaal, welchen es so innerhalb Europas kein zweites Mal gibt. Alles ist in seinem ursprünglichen Zustand geblieben. Große Fenster in Richtung Süden sorgen für genügend Tageslicht, die Webstühle stehen eng beieinander. So konnte der Platz optimal genutzt werden. Aufgrund dieser Authentizität und den vielen, ehrenamtlichen Mitarbeitern wie Manfred Weisters und dem Handwebmeister Günter Oems kann historisches Handwerk lebendig präsentiert werden. Zusätzlich erfährt man spannende Geschichten. Natürlich, Brenner kenne die üblichen Vorurteile mittlerweile in- und auswendig. Die Schwarzmalerei, die Skepsis. „Krefeld als Samt- und Seidenstadt? Wo denn noch?“ Diese Frage bekommt er oft gestellt. In der deutlichen Beantwortung sieht Brenner seine Mission. „Wenn mich die Menschen fragen, wo denn diese Samt- und Seidenstadt nun ist, dann sage ich: „Leute! Nicht Samtund Seide, heute sind es die Diolen- und Kunstfasern, die Krefeld als Textilstadt weltweit berühmt machen!“ Dafür sei die Verseidag das beste Beispiel. Hochwertige, beschichtete Textilien werden in Krefeld hergestellt und in die ganze Welt exportiert. Dazu gehören LKW-Planen, Zelte sowie textile Strukturen, welche die Dächer der Welt decken. So auch das Fußball-WM Stadion in Kapstadt, die Dächer der Olympiastadien in München und Berlin.


Fotos: Niki Romczyk

Ku l t u r u n d B ü h n e / /

„ALLES WAS SIE IN KREFELD SEHEN, ANGEFANGEN BEI GROSSEN BETRIEBEN WIE DEN BAYER-WERKEN, HAT EINEN TEXTILEN URSPRUNG“.

Brenner versteht die Welt nicht mehr, wenn er an die Bedachung des Halteknotenpunktes zwischen Ostwall- und Rheinstraße denkt. Er erklärt deutlich: „Wir decken die Dächer der gesamten Welt und stehen in Krefeld vor der Frage, wie die Abdeckung für dieses Projekt geschaffen sein soll. Und dann entscheidet der Stadtrat, Glas zu verwenden“, ärgert sich Brunner.

Dem Unternehmer Hubert Gotzes war es stets wichtig, dass seine Weberei, mittlerweile die letzte mit einem authentischen Websaal und acht JacquardHandweb-stühlen, der Nachwelt erhalten bleibt. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitglieder des Fördervereins sind bestrebt, diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen und die Geschichte des Hauses lebendig und interessant zu präsentieren – und sind damit bis hierher sehr erfolgreich. Anfang 2014 soll das Haus der Seidenkultur wieder eröffnet werden. Größer wird es im Haus auf der Luisenstraße. Mehr Platz sowie ein weiterer Ausstellungsraum kommen hinzu. Auf 300 Quadratmetern 300 Jahre Krefelder Geschichte mit der Gegenwart und der Zukunft zu verknüpfen – das ist das Ziel. Hoffen wir auf offene Augen und Ohren der Krefelder. Hoffen wir, dass das Haus der Seidenkultur die Popularität erlangt, die es verdient. //nh

Um Krefeld und seine Textilgeschichten kennen zu lernen, bietet das Haus der Seidenkultur eine Vielzahl von flexiblen Aktivitäten an. Das Angebot reicht von Gruppenführungen über Stadtrundfahrten bis hin zu einer anschließenden, original niederrheinischen Kaffeetafel. Momentan läuft die Ausstellung „Mustermeister der Seidenstadt“. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde diese bis zum 22. September verlängert. Menschen, die in Krefeld als Ausbilder tätig waren, werden in dieser Reihe besonders hervorgehoben. Eine dieser Personen ist Professor Richard Zimmermann, welcher sich in Krefeld als Mustermeister einen Namen gemacht hat. Insgesamt 30 Jahre unterrichtete er an der königlichen Webeschule dieser Stadt. Die Schüler lernten, textile Muster zu konzipieren. Zimmermann selbst entwarf im Auftrag der Queen Mum das Muster für den „Blauen Salon“. 1939 wurde der 50 Meter lange, seidene Tapetenstoff in der Verseidag gewebt. Der Entwurf dazu ist ein Highlight der aktuellen Ausstellung. KR-ONE // 37


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»SPASS SATT – WENIGER IST MEHR« Unter diesem Motto präsentiert Volker Diefes seine besten Nummern live und unplugged im Mies 1:1-Modell. Diefes wird im ungewöhnlichem Ambiente gehörig Theater machen, weit weg vom Comedy-Einheitsbrei der Medien und Großraum-Comedy. Ein feuriger Abend ohne Konserve – pur, live, lebendig, leibhaftig am Leben mit handgemachter Musik am Klavier und an der Gitarre. Begleitet wird er dabei vom Krefelder Musiker und Komponisten Michael C. Kent. VVK-Stellen: Jazzkeller Krefeld, Lohstr. 92, Telefon: 0162/201 3145. Mikado, Krefeld Nordwall 51 Telefon: 0 2151/7599176 oder direkt bei Volker Diefes info@diefes.de, Telefon: 0176/6401 0698. //te Do 05.09.13, 19.30 Uhr, Mies 1:1, auf dem Egelsberg, VVK 15 Euro, AK 18 Euro

FAST FAUST Das »Faust« von Goethe ist, das weiß fast jeder – dass ein Stück mit 57 Rollen eine unrealistische Besetzung für ein kleines Theater ist, kann jeder erahnen. Also bringt KRESCH das große Stück mit kleinem Bühnenbild, minimaler Technik und Riesenleidenschaft zu zweit auf die Bühne. Zuschauerhilfe nicht ausgeschlossen... Doch der Teufel steckt nicht nur im Pudel, sondern auch im Detail, und manche Hürde muss live mit Phantasie und Tempo gemeistert werden. Die beiden Schauspieler schlittern dabei von einem Höhepunkt zum nächsten, bringen jedoch in 90 Minuten das Dreistundenwerk zur Aufführung. Diese Faustversion von Albert Frank ist nicht nur ein verrücktes Theaterspektakel mit viel zu wenig Schauspielern, es wird dabei tatsächlich Goethes Faust auf die Bühne gebracht //te, red Premiere Fr 27.09.13, 19 Uhr | Studiobühne II, Empfehlung: 14+, ab 8. Jahrgangsstufe, Weitere Termine 29.09. & 30.09.

HEIMATKUNDE MIT DIRK BRALL

WIE KEINER SONST Am 22. September wird der Bundestag neu gewählt. Und seit Wochen hängen Plakate überall in Krefeld herum. Menschen wie Siegmund Ehrmann, Kerstin Radomski, Otto Fricke oder Ulle Schauws und deren Programme wollen kennengelernt werden. Viele Ehrenamtliche hängen sich rein, um unsere Gesellschaft mit zu gestalten. Zwei Bücher sind unter anderm in diesem Jahr erschienen, die sich diesem Thema von unterschiedlichen Seiten nähern. „Keine Experimente“ von Markus Feldenkirchen erzählt die Geschichte von dem Bundestagsabgeordneten Frederik Kallenberg, der aus dem Sauerland kommt und für konservative Familienpolitik steht. Kallenberg stammt aus einem vernachlässigten Elternhaus, sein Vater ist Alkoholiker, seine Mutter sucht andere Männer auf. Schon früh lernt Kallenberg seine Frau kennen, die das Leben mit ihm gerne teilt, aber nicht nach Berlin will. Dort ist er bald bekannt für seine gefestigten Meinungen. Bis er sich während einer Veranstaltung zum Thema Feminismus in die Studentin Liane verliebt und mit ihr eine Affäre beginnt. Feldenkirchen begleitet seine Hauptfigur durch den Dschungel seiner Gefühle und Handlungen. Kindheitsgeschichten erklären die Motivation seines Verhaltens. Der soziale Aufstieg und das „Bessser-Machen-Wollen-Als-Die-Eltern“ sind die Beweggründe des ehrgeizigen Politikers, der über seine Kräfte arbeitet, bis ihm der Spagat in seinem Leben unerträglich wird und er verschwindet. Und damit auch die Grundlage seines Lebens. In dem Buch geht es weniger um den Wandel in der Familienpolitik als um einen Menschen, der seine Motive überprüfen muss und dessen Wurzeln nicht ausreichen, um sicher zu stehen. Der Roman erzählt von einem Menschen, der sich zu viel zutraut und dann ausweicht. Und er zeigt, wie Menschen manchmal lieber ihren Vorstellungen von sich glauben, als sich zu suchen.

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Ein anderer Roman aus dem gleichen Verlag Kein&Aber erzählt von einem Mord an einem Politiker. „Wie keiner sonst“ vom dänischen Autor Jonas T. Bengtsson ist die Geschichte eines Jungen, der von seinem Vater großgezogen und auf eigenwillige Weise aufs Leben vorbereitet wird. Der Vater ist getrieben, was der Leser lange nicht versteht. In schlichter Sprache und aus der Perspektive des Jungen erzählt, schlittern die beiden durch die achtziger Jahre Dänemarks. Mit Aushilfsjob hält sich der Vater über Wasser. In kleinen Absteigen wohnen sie. Und dennoch erlebt der Junge eine außergewöhnliche Nähe des Vaters. Wie kaum ein anderer kümmert er sich liebevoll um den Sohn, öffnet ihm einen wachen Blick auf das Leben. Dass in dem Vater eine brutale Krankheit schlummert, ist nur zu erahnen. Dann geschieht etwas Furchtbares, das den Vater in eine geschlossene Psychiatrie bringen lässt. Ein Politiker ist betroffen. Der Junge ist auf sich alleine gestellt. Und taumelt durchs Leben, bis er endlich wieder stehen kann. Mit voller Wucht dringt die Geschichte ins Herz, ohne aufdringlich zu sein. Unsere Politiker entscheiden, gestalten und provozieren manchmal. Und sie haben ihr ganz eigenes persönliches Leben. Und sie vertreten die Krefelder Bürgerinnen und Bürger. Es gibt sie, die Menschen, die wirklich etwas verändern wollen. Man kann sie wählen. //db Dirk Brall ist Schriftsteller, Herausgeber des FROH! Magazins und Leiter des Kirschkamperhofs in Krefeld.


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7. KREFELDER ARCHITEKTURTAGE Nicht zuletzt durch das Egelsberger Mies 1:1 ist der Architekt van der Rohe (1886-1969) in aller Munde. Seine Vorstellungen von Funktionalität und Klarheit, von Materialität und technischer Innovation machten ihn zu einem der herausragenden Architekten und Designer des 20. Jahrhunderts. In Krefeld realisierte er für die Textilfabrikanten Hermann Lange und Josef Esters die Häuser Lange und Esters (1927/30) sowie für die Verseidag das Färbereigebäude (1930/31). Die 7. Krefelder Architekturtage „Mehr Mies“ thematisieren sein Verhältnis zur Kunst. //te Fr 06. - So 08.09.13, Museen Haus Esters & Haus Lang, Wilhelmshofallee 91-97

KABARETT-BÜHNE

Rückblicke und Heldentaten – so könnte man das neue Kabarettprogramm der KuFa zusammenfassen. Am 22.09. kramt Konrad Beikircher in 35 Jahre Bühnenpräsenz und erinnert an Klassiker. »Helden gesucht« heißt es am 13.10. beim Springmaus Ensemble, das nach echten Typen mit Charakter, Herz und Leidenschaft sucht. Georg Schramm schlüpft am 03.11. in seine Paradefigur Lothar Dombrowski. In »Meister Yodas Ende – Über die Zweckentfremdung der Demenz« will der renitente Rentner politisch etwas bewegen. Nie war Zorn so komisch wie bei Schramm. Der Kabarettist beendet übrigens zum Jahresende seine Bühnenkarriere. Am 01.12. serviert Anny Hartmann ihren Rückblick auf das an Höhepunkten reiche Jahr 2013. Das Kombiticket ist ab sofort für 65 Euro in der Kulturfabrik Krefeld e.V. und bei Ticket Sachs erhältlich. Einzeltickets wird es ab dem 03.09. geben. //red Weitere Infos unter www.kulturfabrik-krefeld.de

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Lott ens schwaade geht in den September – und um das Thema „Laufen“ dreht sich auch der unterhaltsame Talk der Engers: Eine lange und verworrene Geschichte hat die kongolesische Sängerin Niasony Okomo erlebt, bis sie endlich am Niederrhein „strandete“. Zwar engangiert sie sich auch sehr stark politisch im Kongo, aber die Engers sprechen mit ihr über ihren Weg und die spirituelle Musik. Einen anderen Weg ging der zweite Gast des Abends. „Der Jens pilgert nach Rom“, war der Projekttitel, mit dem Jens Steinki sich Anfang diesen Jahres auf den Weg machte. Was er in seiner Zeit als Pilger so erlebt hat und wie kurz oder lang diese Zeit wurde, davon berichtet er. Musikalisch zeigt Niasony, was es mit AfroPlastik auf sich hat. //te Mo 09.09.13, 18 Uhr, Mikado, Eintritt 5 Euro, Karten: Tel. 02151/7599176

H.G.BUTZKO HERRSCHAFTSZEITEN Wenn der »freie Radikale des deutschen Kabaretts« sich mit den Mächtigen beschäftigt, hält er sich nicht mit Politikern auf. In der Verfassung heißt es: Alle Gewalt geht vom Volke aus. Mit seinem Kumpelkabarett spricht er dabei seinem Publikum aus dem Herzen. Philosophisch, provokant und herzerfrischend. //te So 08.09.13, 19 Uhr, Königshofer Kulturküche, Obergather Str. 60, www.theaterohnenamen.de

OHRENSCHMAUS Vier Vorleser – Vier Genre – Bunte Mischung! Stefan Hübner und Jörg Enger präsentieren mit zwei weiteren Lesegästen Neuheiten, Ungewöhnliches und Klassiker im tollen Ambiente des „Nichtraucher-Ladens“ Smoke No Smoke. Diesmal als Mitleser dabei Johan Craesman, Kommunikationsdesigner und Pale Violet, Sängerin der Metal-Band PaPerCuts. Die loungeartige Location bietet zwar ausreichend Platz, eine Reservierung (kontakt@Lott-ensschwaade.de) ist aber von Vorteil. //te Mo 02.09.13, 19.30 Uhr, Smoke No Smoke, Ritterstr. 135, Eintritt 9 Euro inkl. Begrüßungsgetränk

GRÜNKOHL & PINKEL STARTET DURCH! Endlich, die Sommerpause ist vorbei und Krefeld-Verberg darf sich auf einen unterhaltsamen Comedy-Herbst freuen, präsentiert von Volker Diefes. Da es noch nicht gefroren hat, muss man zwar auf das Stammessen Grünkohl verzichten, aber die Kleinlosen-Gastronomie wird ein saisonales Essen zaubern. Mit Martin Zingsheim kommt ein absoluter Headliner und Preisträger in die bunte Kabarett- und Comedy-Show mit Kultcharakter, Matthias Jung und Christopher Köhler garantieren beste Bühnenunterhaltung und wer der Vierte im Bunde ist, wird nicht verraten. //te So 29.09.13, Einlass 17.30, Showbeginn 19 Uhr Die Karte für Comedy und Essen zum Kombipreis kostet 25 Euro. Karten bei Lotto Kuhle 59 20 00, Tabakbörse Drießen, 47 47 08, Postfiliale Wenders 59 54 73 und der Tourist-Info im Schwanenmarkt 86 15 15 KR-ONE // 40

Foto: Peter Kronenberger

WUNDERSAME WEGE...


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Foto: Luis Nelsen

NATALIE TENBERG

„Ich liebe das Schreiben“, sagt Natalie Tenberg, „das ist nichts für Feiglinge.“ Und so hat sie das Schreiben zu ihrem Beruf gemacht. Die Frau aus Krefeld, Jahrgang 1976, ist Journalistin, arbeitete lange für die Tageszeitung in Berlin und hat jetzt ihr erstes Buch veröffentlicht. „Bollywood und Rübenkraut“ heißt ihr heiterer Roman mit deutlich biographischen Zügen. „Meine Großeltern kamen aus ganz unterschiedlichen Milieus“, sagt sie mit ihrer sanften Stimme. „Von meiner Krefelder Oma haben wir immer die Kriegsgeschichten gehört. Und meine indische Großmutter lebte wie eine Lady in besten Verhältnissen.“ Es gab nicht nur Kontraste, sondern auch eine Verbindung zwischen den Großmüttern: „Sie waren beide geprägt von einer katholischen Bürgerlichkeit“, erinnert sie sich. Liebe und Bewunderung für ihre Großeltern sprechen aus jeder Zeile: Die einen lebten in Hüls, die anderen in Bombay. „Der Besuch bei der Oma war eben immer eine weite Reise“, sagt sie. Und relativ einfach zu bewerkstelligen, da ihr Vater bei der Lufthansa arbeitete. Allerdings klappte das mit den Stand-By-Flügen bei einem wichtigen Besuch in der Heimat der Mutter nicht. Der Krefelder Zweig musste sich noch jahrelang anhören, dass er die Hochzeit eines Onkels verpasst habe. Anekdoten, Familiengeschichten, Historisches bilden den Fond des Romans. Natalie Tenberg las noch mal in ihren eigenen Tagebüchern, fragte Mutter, Vater und Schwester. Und recherchierte. Zum Beispiel zur jüdischen Gemeinde in Bombay oder zu den Veränderungen in dem ursprünglich portugiesisch geprägten Stadtteil, in dem ihre Großeltern lebten. Ihr Großvater, genannt Captain, schrieb jeden Abend in sein Tagebuch. Bei ihren Besuchen hat Natalie Tenberg sich das zum Vorbild genommen. „So hatte ich auch Material aus meinen eigenen Tagebüchern“, sagt sie. Aus all dem wurden die „Geschichten von meiner

deutsch-indischen Familie“. Sehr amüsant ist beispielsweise eine Episode, in der die Krefelder Oma in Bombay zu Besuch war. Sie machte sich der in Mittagsstunde aus dem Staub und wollte auf eigene Faust die Metropole erobern. Doch irgendwann konnte sie sich eines aufdringlichen Schuhputzers nur noch mit deutschen Schimpfwörtern erwehren. Und wer radelte vorbei? Der ehemalige Deutschlehrer ihrer Schwiegertochter. Er rettete die Krefelder Oma auf ritterliche Art. Mit einem kleinen Lächeln gibt Natalie Tenberg zu: „Es war nicht ganz so, ich habe verschiedene Ereignisse zusammengesetzt.“ Und gerade deswegen lesen sich diese 220 Seiten so gut: Natalie Tenberg hat etwas zu erzählen, hat es mit wissenswerten Details fundiert. Dabei gelingt es ihr, Vorurteile zu beleuchten und auch so manches Klischee auszuräumen. „Indien ist ein riesiges Land und ich freue mich über das Interesse daran. In ,Bollywood und Rübenkraut’ beschreibe ich einen Ausschnitt aus meiner Erlebniswelt“, sagt die Autorin. Anstoß dazu, von Indien und den Gegensätzen zu ihrer Heimatstadt zu erzählen, war ein schreckliches Ereignis. Nach den Terroranschlägen 2008 in Bombay hat Natalie Tenberg ganz spontan ein paar Zeilen dazu für die taz verfasst. Danach wurde klar: „Bei den Menschen besteht Interesse daran – und ich möchte gern davon erzählen“, sagt sie. Die Idee zu einem Buch war geboren. Es war viel Stoff, das ursprüngliche Manuskript war viel länger: „Ich musste ganz viel herausstreichen“, sagt sie. Natalie Tenberg lebt mit Mann und zwei Kindern in Berlin und hat dort einen ehemaligen Nachbarn aus Krefeld wiedergetroffen. Martin Hyun, Deutscher mit koreanischen Wurzeln. Er liest am 15. August im Eisstadion. Und Natalie Tenberg hat schon eine kleine Idee für das nächste Buch: „Schreiben ist einfach das Schönste.“ //cs

MUNDWERK Dental GmbH M o e r s e r L a n d s t r. 3 4 1 478 0 2 K r e f e l d Fo n 0 2 1 51 / 4 5 15 0 0 Fa x 0 2 1 51 / 4 5 15 0 0 info@mundwerk-krefeld.de www.mundwerk-krefeld.de

Fischhandel & Fischrestaurant

Im September endet der Monat endlich wieder auf einem “r”. et: edeut Das b el-

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Hülser Str. 17a (direkt an der B9) 47647 Kerken - Rahm Tel.: 0 28 33-57 31 88 Fax: 0 28 33-572 99 75 info@brandsvistro.de www.brandsvistro.de

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Sport //

SCHOKOLADE UND KUCHEN GIBT ES ERST WIEDER NACH DER EUROPAMEISTERSCHAFT

Nicht selten ist es der Nachwuchs, der eine ganze Familie stolz macht. Bei der Schwimmvereinigung Krefeld (SVK) ist es die U-17Wasserballmannschaft. Im Mai gewann das Team die Deutsche Meisterschaft und holte damit zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte einen solchen Titel an die Palmstraße. Leonard Vogel und Bastian Schmellenkamp scheint der Trubel um den Titel beinahe unangenehm zu sein. Die beiden 17-jährigen Wasserballer sitzen in der Vereinsgaststätte der SVK mit Blick auf das Schwimmbad. An der Fassade hängt ein überdimensionales Farbfoto ihrer Mannschaft, alle jubeln. Und Werner Gottschalk, der so ruhige und besonnene Vorsitzende des Vereins, sucht nach Superlativen für die Leistung der Nachwuchsspieler. „Sie haben ein Highlight gesetzt“, sagt er stolz. Trainer Markus Zilken nickt und meint: „Eine Riesensensation. Ich habe 1986 in der Grotenburg den Europapokalsieg von Bayer 05 Uerdingen gegen Dynamo Dresden gesehen und war 2003 bei der Deutschen Meisterschaft der Pinguine dabei. Aber der Titel der Jungs in Potsdam toppt alles, was ich in meinem Sportlerleben gesehen habe. Da bekomme ich heute noch Gänsehaut.“

Wenn die beiden Nachwuchsspieler neue Bekanntschaften machen und von ihrem Sport erzählen, seien die meisten verwundert. „Viele glauben, das sei wie auf Mallorca, wir würden mit einem großen Plastikball spielen, auf dem groß LTU steht“, erzählt Leonard Vogel lachend. Dann erklärt er den Leuten, Wasserball funktioniere so ähnlich wie Handball im Wasser. Und schon wachse der Respekt der Zuhörer. Allein die ungewöhnliche Statur der Sportler sorge für Aufmerksamkeit, fünf Trainingseinheiten im Wasser und drei im Kraftraum entwickeln im Laufe der Zeit ansehnliche Muskeln und einen stattlichen Oberkörper. Das entgehe auch den Frauen nicht, sagen die Spieler. „Wenn wir dann erzählen, dass wir in der Nationalmannschaft spielen, kommt das schon gut an“, weiß Vogel. Und sein Teamkollege ergänzt ein wenig schüchtern: „Was soll ich dazu noch sagen?“

Die beiden Spieler sind nicht in Urlaub, denn sie gehören zur Nationalmannschaft und bereiten sich auf die Europameisterschaft vor, die am 5. September auf Malta beginnt. Beide sind sich einig: Die SVK, mit über 4.500 Mitgliedern der drittgrößte Verein Krefelds, hat einen ganz besonderen Charme. Hier herrsche ein Klima, das Wohlfühlen und Leistung begünstige, sagen sie. „Die Menschen sind meganett. Der Verein ist wie eine Familie, die im und außerhalb des Wassers zusammenhält“, sagt Leonard Vogel, der Torwart. Und Bastian Schmellenkamp ergänzt: „Wir werden respektvoll und liebevoll behandelt. Die Unterstützung durch die Eltern ist einmalig, es gibt eine ideale Kombination aus Erfolg und Spaß.“ Das Lob des Center-Verteidigers wiegt besonders schwer, denn er kam im vergangenen Jahr als Kaderspieler aus dem westfälischen Borghorst nach Krefeld und lebt übergangsweise bei der Familie eines Mannschaftskameraden.

„ W E N N D U D E U T S C H E R M E I S T E R B I S T, DA N N W E I S S T D U , DA S S E S S I C H L O H N T, N I C H T J E D E S WO C H E N E N D E PA RT Y ZU MACHEN, SONDERN IM BECKEN ZU ARBEITEN“.

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Die U-17 der SVK gewann den Titel in der erstmalig ausgetragenen B-JugendBundesliga. „Wir stehen auf dem Wanderpokal als Premieren-Sieger ganz oben“, frohlockt Trainer Zilken. Eine Titelverteidigung ist für diese Mannschaft aus Altersgründen unmöglich. Und im Verein gibt es nicht genügend Jüngere, die schon in die Fußstapfen treten können. „Wir werden die B-Jugend in der kommenden Saison vollständig zur 1. Herrenmannschaft mitnehmen“, kündigt Trainer Markus Zilken an. Hier kommt wieder der Familiengedanke des Clubs zum Tragen: Die Großen


Fotos: SVK/Luis Nelsen

Sport //

Trainer Markus Zilken

kümmern sich um die Jüngeren. Tobias Packenius, nach eigenen Angaben dienstältester Spieler in der 1. Mannschaft und deren Kapitän, engagiert sich seit 2004 aktiv in der Jugendarbeit seines Vereins. „Viele von den jetzigen U-17-Spielern haben ihre Wasserballlaufbahn bei mir als Trainer begonnen und gemeinsam erreichten wir 2009 den Zwischenerfolg des NRW Meisters bei der U-13“, erinnert er sich. Viele Aktive aus der 1. Mannschaft seien im Mai beim Titelgewinn des Nachwuchses mit in Potsdam gewesen. „Der Erfolg des Teams ist gigantisch und schafft Motivation und Ansporn für die zahlreichen jüngeren Jugendspieler bei uns. Auch für die Meistermannschaft selber bedeutet der Titel einen Schritt nach vorne. Sie haben gelernt, was sie durch intensives Training und einen bärenstarken Zusammenhalt erreichen können.“ Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg sei das gute Vereinsklima und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mannschaften und der gesamten Wasserballabteilung. Sein Ausblick auf die gemeinsame Arbeit stimmt optimistisch: „Ich bin sicher, dass aufgrund dieser positiven Stimmung innerhalb des Vereins die Integration der Jugendspieler in den Herrenbereich fließend gelingen wird. Alle kennen sich gut und schätzen die Leistungen der anderen. Die Dynamik und die neuen Ideen der nachrückenden Spieler gepaart mit der Erfahrung und Routine der etablierten Spieler werden uns in der kommenden Saison zu einem attraktiven Spiel verhelfen.“ Leonard Vogel freut sich: „Das ist eine optimale Ausgangsposition für uns.“ Und Bastian Schmellenkamp pflichtet ihm bei: „Es gibt nur wenige Vereine, die so fördern.“ Stolz schwingt in der Stimme von Trainer Markus Zilken mit. „Kein Fußballer arbeitet so viel wie diese Jungs. Eine ganz große Bedeutung beim Wasserball hat die Beinarbeit, denn das Wasser bremst. Die Spieler schrauben sich beim Werfen aus dem Wasser, ohne Schnelligkeit geht gar nichts.“ Für den Laien sieht die Sportart vom Beckenrand bisweilen gefährlich aus. Bastian Schmellenkamp lacht: „Unter Wasser kannst du fast alles machen. Was der Schiedsrichter nicht sieht, kann er nicht pfeifen.“ Hauptangriffspunkt sei die Badehose, denn nur da könne man den Gegner festhalten. „Wasserball hat schon etwas von Freistilringen im Positionskampf Mann gegen Mann“, meint der Trainer. „Und trotzdem sind die Verletzungen relativ harmlos, mal gibt eine aufgeplatzte Augenbraue, mal tut die Schulter weh.“ Und wie gefährlich lebt der Torwart? Leonard Vogel schaut erstaunt und sagt: „Gar nicht. Ich hatte noch nie eine Verletzung. Ab und zu gibt es einen leichten Tritt in den Bauch, ich lebe schon echt sicher.“ Jetzt steht die Europameisterschaft auf Malta im Fokus. „Wenn Du Deutscher Meister bist, dann weißt du, dass es sich lohnt, nicht jedes Wochenende Party zu machen, sondern im Becken zu arbeiten“, fasst Leonard Vogel zusammen. Und fügt dann mit ernster Stimme hinzu: „Außerhalb der Wettkampfzeiten sind wir echte Menschen. Aber wenn es auf ein Turnier zuläuft, sind wir richtig strikt: Kein Alkohol, keine Süßigkeiten.“ Die gibt es dann wieder ab dem 15. September – nach dem Finale der Europameisterschaft. //red

Wasserball-Spieler Leonard Vogel und Bastian Schmellenkamp

„ E I N E R I E S E N S E N S AT I O N . I C H H A B E 1 9 8 6 I N D E R G R OT E N B U R G D E N E U R O PA P O K A L S I E G V O N BAY E R 0 5 U E R D I N G E N G E G E N DY N A M O D R E S D E N G E S E H E N U N D WA R 2 0 0 3 B E I D E R D E U T S C H E N M E I S T E R S C H A F T D E R P I N G U I N E DA B E I . A B E R D E R T I T E L D E R J U N G S I N P OT S DA M TO P P T A L L E S , WA S I C H I N M E I N E M S P O RT L E R L E B E N G E S E H E N H A B E . DA B E KO M M E I C H H E U T E N O C H G Ä N S E H A U T. “

Die Wiesn a auf uf fin finnisch nisch Oktoberrfest im Finlantis Oktoberfest Finlantis am 28. September September::

Finlantis lädt zum zünf Finlantis zünftigen ünfftig ti Okt oberrfest: V on 18 bis is 24 Uhr bringen Oktoberfest: Von wir euch die W iesn nach ch h Nettetal! Wiesn

Ç W Würstel, ürstel, Br Brezeln reezeln und un Leberkäsburger Ç Ba Bayrisches ayrisches Liv Live-Cooking ve-C e-C Coo ooking im LaaVu LaaV Ç a außergewöhnliche ußerrgewöhnliche Aufgüsse A fg güsse P Panor anorramasa asauna u a in der Panoramasauna

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MIT PERSONAL STYLING COACH

STEPHANIE MAAR UND MOD’S HAIR IN EIN NEUES LEBEN

Der erste Eindruck zählt. Zwar leben wir in einer Gesellschaft, in der so mancher darauf pocht, nur auf die inneren Wert zu achten, doch tatsächlich bewerten wir Menschen zunächst, innerhalb der ersten Bruchteile einer Sekunde, anhand der getragenen Kleidung und der Frisur. Nicht selten wird sogar beruflicher Erfolg von der äußerlichen Erscheinung bestimmt. Selbstbewusstsein und Auftreten sind in vielen Fällen an die Zufriedenheit über das eigene Aussehen gekoppelt. Was für zahlreiche Menschen mitunter als ein Buch mit sieben Siegeln erscheint, ist für den Personal Styling Coach Stephanie Maar ein alltägliches Geschäft. Sie hat einen geschulten Blick für Ästhetik, Proportionen und Farben, aber auch für die Befindlichkeiten hinter der Fassade. Jahrelang war sie für große KosmetikUnternehmen im Außendienst tätig. Doch das, was sie in ihrem Beruf auszeichnet, kann man nicht lernen. Maar hat eine Gabe. Mit dieser nimmt sie anderen Menschen die Angst vor der Auswahl des täglichen Kleiderensembles. Ihr Motto lautet: Stil? Sicher! Und das beschränkt sich nicht nur auf die Kleidung. Zu Maars Kunden zählen Menschen unterschiedlichster Herkunft und sozialer Schichten. Doch sie alle eint zumeist ein Schicksal. „Frauen und Männer nehmen in der Regel dann meine Dienste in Anspruch, wenn eine Veränderung in ihrem Leben stattfindet. Das kann ein beruflicher Wechsel, das Ende des Studiums, aber auch schmerzliche Ereignisse wie Trennungen oder der Verlust eines geliebten Menschen sein“, erzählt die blonde Stilberaterin, die sich mit ihrem Geschäftsmodell vor sieben Jahren selbstständig machte und seither regen Zuspruch erfährt. Den Anfang bildet bei Maars Arbeit fast immer die Bestandsaufnahme des Kleiderschranks. „Meistens ist der Schrank meiner Kunden prallgefüllt, doch oftmals wird lediglich ein Viertel der Kleidungsstücke wirklich angezogen; der Rest liegt brach. Darunter sind manchmal Schätze, die einmal viel Geld gekostet haben. Ich lege die einzelnen Stücke heraus, kombiniere sie und mach Fotos davon, die ich dann wiederum an den Schrank hänge. So müssen sich meine Kunden morgens nicht mehr darüber den Kopf zerbrechen, was denn nun zueinander passt und finden wieder Gefallen am Anziehen,“ so Maar über ihre Vorgehensweise. Danach unternimmt die Mutter einer Tochter einen Streifzug durch die Krefelder Innenstadt und sondiert den Markt nach Klamotten, die zum Kunden passen; auch finanziell, denn Maar findet Lösungen für jeden Geldbeutel. „Die Einzelhändler in Krefeld kennen mich bereits und wissen, was ich vorhabe. Wenn ich anschließend mit der Kundin oder dem Kunden zur Anprobe wieder komme, bekommen wir etwas zu trinken und werden ansonsten völlig in Ruhe gelassen“, sagt die 44-Jährige. Immer wieder seien Menschen verblüfft, dass die von ihr ausgewählten Kleidungsstücke auf Anhieb so gut passten. „Ich habe einfach einen Blick dafür. Es gibt so vieles im Leben, das ich nicht kann, aber das kann ich eben“, sagt sie und lacht. KR-ONE // 44

Stephanie Maar in heimischer Umgebung mit ihrem Hund Lotte

Es gehe ihr gar nicht darum, einen Menschen völlig rundzuerneuern, erklärt sie die Philosophie, sondern um das Hervorheben der guten Seiten, die jeder habe, aber nur selten zur Kenntnis nehme, da der Fokus immer auf den eigenen Makeln liege. Im Anschluss an die textile Verwandlung erwartet Maars Kunden, falls gewünscht, dann noch ein Schminkseminar, das nicht selten in den eigenen Räumlichkeiten des Styling-Coaches absolviert wird. Alle dort verwendeten Kosmetika können dabei anschließend sogar für moderates Geld erstanden und mit nach Hause genommen werden. Für den richtigen Haarschnitt sorgt indes ein Friseur; und zwar nicht irgendeiner, sondern das Team der Haarvirtuosen von mod’s hair auf der Uerdinger Straße. Die dort gebotene Qualität ist die Basis der fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Stephanie Maar und Marlies Kus, der Besitzerin des Ausnahmesalons. Ihre rechte Hand, Antonello Troito, Steffi Maas und Salome Lufen sind die Friseure Maars Vertrauens. „Frau Maar hat zwar immer schon konkrete Ideen, die oft auch sehr gut sind, aber wir tauschen uns dennoch im Vorfeld aus. Durch diese konstruktive Form der Auseinandersetzung entsteht das bestmögliche Ergebnis für die Kunden“, sagt Troito, der sonst eigentlich nur bei seinem Vornamen genannt wird. Der junge ItaloKrefelder blickt trotz seiner fast jugendlichen Erscheinung auf eine bereits 12-jährige Laufbahn bei mod’s hair zurück und korrespondiert dank seines hohen Maßes an Einfühlungsvermögen sehr gut mit der Arbeitsweise Maars.


Fotos: Luis Nelsen

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Antonello Troito (links), Steffi Maas und Salome Lufen (rechts) bilden das Kompetenzteam Stephanie Maars Vertrauens bei mod`s hair

Dass sich Stephanie Maar mit mod’s hair verbundet hat, ist kein Zufall, denn nicht umsonst gilt das aus Frankreich stammende Franchisesystem als einer der hochwertigsten Zusammenschlüsse im Bereich der Haarmode. Stets werden die unter dem Dachverband agierenden Friseure auf hauseigenen Akademien ausgebildet und in

„ICH HABE EINFACH EINEN BLICK DAFÜR. ES GIBT SO VIELES IM LEBEN, DAS ICH NICHT KANN, ABER DAS KANN ICH EBEN“. diversen Seminaren zu unterschiedlichen Themen, wie zum Beispiel Herren- und Hochsteckfrisuren, weiter geschult. So ist das Styling bei mod’s hair immer absolut am Puls der Zeit. Der Ursprung des Namens ist im London der Sechzigerjahre zu finden, als die Revolten tobten und die Punkkultur entstand. mod’s hair kommt daher nicht von „Mode“, sondern von „to mod“ (verändern oder rebellieren). Inzwischen gibt es weltweit über 400 mod’s hair-Dependancen, der Salon von Marlies Kus war seinerzeit, 1989, der neunte. Dass dieser sich bis heute größter Beliebtheit erfreut, ist nicht nur Beleg für die Kontinuität, sondern auch für die Qualität der hier geleisteten Arbeit.

Das Angebot der französischstämmigen Friseur-Kette gliedert sich in drei Varianten. Dabei ist mod’s hair ohne Beinamen im Premium-Segment angesiedelt. Das bedeutet, dass den Kunden nach vorheriger Terminabsprache nicht nur ein optimaler Schnitt und brillante Färbungen zuteil wird, sondern auch das dazugehörige Wohlfühlpaket. mod’s hair basic und HAIR-CITY sind konzeptionell zwar für nicht minder anspruchsvolle Kunden gedacht, stellen allerdings das Ergebnis in den Vordergrund. „Manche Menschen brauchen einfach nicht das große Ballyhoo und verzichten gerne auf Service, der bei mod’s hier zu höheren Preisen führt. Sie schätzen die einfache und schnelle Dienstleistung. Dieser Personenkreis nimmt dann lieber das Angebot der Basic-Variante oder von Hair-City in Anspruch“, erklärt Kus die Unterschiede. Doch egal, wofür sich ein potentieller Kunde entscheidet, eines ist sicher: Der Wunsch nach einem zufriedenstellenden Äußeren wird nicht nur von Stephanie Maar beispielhaft erfüllt, sondern auch von mod’s hair – egal, für welches Modell sie sich entscheiden. //kor Auf www.stmaar.de sind alle Leistungen von Stephanie Maar auch als Gutschein erhältlich.

Planen Sie mit Weitsicht… …wir behalten die Übersicht.

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„EIN BISSCHEN DURCHATMEN UND EINFACH MAL ABSCHALTEN“ Warmes Licht durchflutet den Raum. Die großen Fenster lassen einen kurzen Blick in den romantischen Garten zu. An der Wand steht ein Regal, bis oben gefüllt mit farbigem Porzellan. Dann betritt Lisa Guddorp den Raum. „Möchten Sie eine Tasse Kaffee mit mir trinken?“, fragt sie mit einem herzlichen Lächeln. Seit 15 Jahren gehört Lisa Guddorp der Laden für Wohnaccessoires House & Garden am Bockumer Platz.

Egal, ob nur zum Stöbern, mit einem Wunsch auf den Lippen oder mit dem Vorsatz, seine Wohnung aufzupeppen: Wer durch die gläserne Ladentür auf der Uerdinger Straße tritt, verliert sich in der Welt der schönen Dinge.

„ O F T KO M M E N M E N S C H E N H I E R H E R , U M E I N FA C H E I N B I S S C H E N D U R C H Z UAT M E N , S I C H S E L B S T M I T E I N E R K L E I N I G K E I T E I N E N G E FA L L E N Z U T U N O D E R E I N FA C H E I N M A L A B Z U S C H A LT E N . “ „Oft kommen Menschen hierher, um einfach ein bisschen durchzuatmen, sich selbst mit einer Kleinigkeit einen Gefallen zu tun oder einfach einmal abzuschalten“, erzählt mir Lisa Guddorp und blickt auf, „in unseren Regalen können sie sich wunderbar verlieren.“ Zusammen mit ihrer Tochter Lena Neuwirth bietet Lisa Guddorp alles an, was der Mensch zum Wohlfühlen braucht. „Die Seele benötigt Lieblingsfarben, gemütliche Kissen oder ansprechendes Porzellan. Und da helfen wir gerne weiter“, erklärt Guddorp. In großen Regalen und Sekretären haben die beiden Damen liebevoll Teller und Tassen, Kissen, Kerzenständer und Bilderrahmen aufgestellt. „Das hier ist zum Beispiel die Porzellan-Geschirrreihe Dibbern, seit vielen Jahren ein echter Dauerbrenner bei uns“ , sagt Lena Neuwirth und nimmt vorsichtig ein Gedeck aus dem Schrank. „Vor 20 Jahren haben viele Frauen nach ihrer Hochzeit angefangen, Dibbern zu sammeln, die besuchen uns weiterhin. Aber auch junge Mädchen, die KR-ONE // 46

von zuhause ausziehen und sich das erste Mal ein Service kaufen, kommen zu uns“, führt sie aus. Viele Damen besuchen regelmäßig das House & Garden, um ihr Gedeck zu erweitern oder sich von Lena Neuwirth und ihrer Mutter beraten zu lassen. „Je nach Jahreszeit lässt sich das Geschirr in seinen unterschiedlichen Farben toll kombinieren“, erklärt die Ladeninhaberin. Im Sommer sind zum Beispiel Violett-Töne angesagt. Im Winter werden dagegen Waren aus der roten und die grünen Farbpallette verkauft. Passend zum ausgesuchten Geschirr gibt es anschließend Tipps und Anregungen von Lena Neuwirth zu weiterer Tischdekoration: „Wir führen zum Beispiel Filzuntersetzer von Daff oder Tischläufer von Le Jacquard. Wer diesen Stil mag, kann bei uns eigentlich sein ganzes Wohnzimmer oder seine ganze Küche einrichten. Da sind keine Grenzen gesetzt, außer vielleicht durch den Mann im Haus.“ Die beiden Damen lachen. Gemeinsam nehmen sich Lisa Guddorp und Lena Neuwirth viel Zeit, um auf die Wünsche und Fragen ihrer hauptsächlich weiblichen Kunden einzugehen. „Das Talent haben wir von meiner Urgroßmutter geerbt“, sagt Guddorp, faltet die Hände und denkt einen Augenblick nach. Dann beginnt sie zu erzählen: „Vor 150 Jahren gehörte ihr schon dieses Ladenlokal. Damals war das hier ein Weißwaren-Geschäft. Nach dem Kirchgang in Verberg machten viele Bauern auf dem Weg in die Innenstadt am Bockumer Platz Halt, um sich bei meiner Urgroßmutter einkleiden zu lassen. Hier gab es alles, vom Kragenknopf bis zum Strumpf bis zur Unterwäsche. Und ein Schnäpschen von Tante Frieda noch dazu.“ Bei Hochprozentigem sei dann über den neusten Klüngel getratscht und die Geschichten aus der Nachbarschaft ausgetauscht worden. Und auch heute noch legt Lisa Guddorp viel Wert auf die familiäre und kommunikative Atmosphäre in


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ihrem Laden. „Obwohl Bockum größer geworden ist, habe ich auch heute noch das Gefühl, dass dieser Laden ein zentraler Punkt im Ort ist“, erklärt sie. Viele Bockumer kämen auch einfach mal herein, um ‚Hallo’ zu sagen oder um einen Kaffee zu trinken. „Da kann es auch schon einmal sein, dass wir mehrere Generationen aus einer Familie hier haben“, sagt sie lachend, ehe sie mich anschaut. Der Wandel spiele im Laden von Mutter und Tochter generell eine große Rolle. „Auch Stil hat natürlich viel mit Entwicklung zu tun. Geschmäcker ändern sich mit der Zeit“, das sei den beiden besonders wichtig. In einigen Jahren soll deswegen Tochter Lena Neuwirth House & Garden vollständig übernehmen. Aber auch in den Räumlichkeiten macht sich der Wandel bemerkbar. „Wir haben frisch renoviert“, erklärt Lena Neuwirth und öffnet ihre Arme. „Die grünen Bordüren an den Wänden sind Pastelltönen gewichen und im September eröffnen wir mit einem erweiterten Sortiment unsere Tür.“ Neben Wohnaccessoires und Gartenmöbeln bietet House & Garden jetzt auch Kindermoden an. „Von Hosen bis hin zu Pullis und Mützen ist alles dabei“, sagt sie und hält ein rosa Sweatshirt mit einem Teddydruck hoch. „Wir haben uns auf Waren von Steif spezialisiert. Es ist uns wichtig, dass wir deutsche Unternehmen mit unserem Verkauf unterstützen.“ Neben Kinderkleidung führt der Laden auch Damenjacken vom österreichischen Traditionsunternehmen Giesswein. „Die Mode lehnt

sich an den Trachtenstil an. Dieser Mantel ist zum Beispiel aus Schurwolle, das Innenfutter ist mit kleinen Blümchen verziert“, erklärt sie. Passend zum Mantel zeigt mir Lisa Guddorp eine lederne Handtasche der Marke Hof. „Da haben wir uns verändert. Wir haben nicht mehr nur Haus und Garten, sondern auch viel mehr für die Frau. Und das ist auch die Richtung, in die wir weiterhin gehen wollen“, wünscht sie sich. Wenn der Spätsommer so langsam seine Runde dreht, möchten Lisa Guddorp und Lena Neuwirth am ersten Samstag im September ihre Kundinnen in den angrenzenden Garten einladen. Die Ladenbesitzerin erklärt: „Wir feiern nach unserer Renovierung einen kleinen Neuanfang, aber auch gleichzeitig ein Fest mit Freunden. Auch hier ist wieder jeder willkommen.“ Und als ich meinen Stift schließe und mich verabschiede, bin ich erstaunt über die Anzeige auf meiner Armbanduhr. Der Zeiger hat schon fast seine zweite Runde gedreht: Die Welt der schönen Dinge, die warme Art von Lisa Guddorp und ihrer Tochter, hat auch mich gefasst. //aro

Zur Eröffnung der Spielzeit 2013/2014

Verbrennungen von Wajdi Mouawad ab dem . September  im Theater Krefeld Tickets unter 02151/805-125 oder www.theater-kr-mg.de KR-ONE // 47

Fotos: Luis Nelsen

House & Garden Uerdinger Straße 596 47800 Krefeld 02151/599864


GASTRO-TIPP:

EINE KULINARISCHE REISE NACH SORRENTO Giacinto Fiorito und Felice Alfano

Ein leichter Geruch von Olivenöl liegt in der Luft und ein lautes herzliches Lachen verteilt sich langsam im Raum. Ich schließe meine Augen und beginne zu reisen: Ein Mittagessen in Sorrento, in einem kleinen Restaurant auf dem belebten Marktplatz, direkt am Meer. Mein Mittagessen schenkt mir eine Stunde Urlaubsgefühl – und das ganz ohne einen anstrengenden Flug oder nerviges Kofferschleppen. Seit einem halben Jahr verzaubert das italienische Restaurant Piazza Sorrento den Krefelder Stadtmarkt am Behnisch Haus mit seinem italienischen, familiären Flair. Unser Krone-Team hatte das Vergnügen, für ein Mittagessen in den kulinarischen Alltag der Familie Alfano einzutauchen.

Ein lautes „Hallo“ schallt durch den Raum, als wir durch die gläserne Tür den elegant-modernen Speiseraum an der Petersstraße betreten. Dunkles Holz, auf Hochglanz polierte Gläser und dezente Bilder an den Wänden, alles beleuchtet von zwei Kronleuchtern – Familie Alfano möchte in ihrem Restaurant gute Küche mit familiärer Atmosphäre verbinden. Rosa Alfano öffnet ihre Arme: „Das Sorrento ist kein Schiki-miki-Laden. Jeder soll sich wie zuhause fühlen.“ Zusammen mit ihrem Mann Felice und dem Familienfreund Giacinto Fiorito betreibt sie seit drei Jahren das Restaurant. Bis Mai lebte, kochte und lachte die Familie an der Breite Straße, vor einem halben Jahr wagten sie den gastronomischen Sprung in die direkte Innenstadt. „Unsere Geschichte reicht aber viel weiter zurück“, erklärt Rosa Alfano. Vor über vierzig Jahren eröffneten ihre Eltern das Restaurant an der Breite Straße. „Als meine Eltern in Rente gingen, lag das Restaurant zwei Jahre brach. Für mich alleine waren die Räume viel zu groß“, erklärt sie. Durch den Zusammenschluss mit Giacinto Fiorito und der darauffolgenden Wiedereröffnung am alten Standort vor drei Jahren erfüllte sich die Deutsch-Italienerin einen fast verloren geglaubten Traum. „Ich wollte nie etwas anderes machen. Für mich stand immer fest, dass ich dieses KR-ONE // 48

Sorrento Am Stadtmarkt, Petersstraße 143

Restaurant weiterführen werde. Jetzt habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht“, schwärmt sie. Diese Leidenschaft überträgt Rosa Alfano in ihre Speisen. Mit einem auffordernden Lächeln bekommen wir die hausgemachten Frikadellen serviert. Überzogen mit knusprigen Auberginen und italienischer Würze verzaubern sie unsere Gaumen. Und trotz eines Schlucks gut gewählten Weins hält der südländische Geschmack an. Für die entsprechende Qualität des Essens sorgen nicht nur Rosa Alfanos Sinn für Geschmack und Kreation, sondern auch die frischen Lebensmittel. Jeden Morgen kauft Felice Alfano alles ein, was für die Gerichte des Tages benötigt wird. Fertigprodukte sind hier tabu, auf die direkte Verarbeitung legt das Team großen Wert. Dennoch kann sich Felices Einkaufszettel, je nach Laune seiner Gattin, täglich unterscheiden, denn Rosa Alfano liebt die Abwechslung und verändert die Speisekarte regelmäßig. Das zeichnet ihre Mischung aus geschmacksintensiver Variation und familiärer Beständigkeit aus, die auch die Stammkunden der Familie so lieben. „Die Menschen kommen als Gast und gehen als Freund“, sagt Felice


Fotos: Luis Nelsen/Christhard Ulonska

Ku l i n a r i s ch e s / /

Rosa Alfano: virtuos in der Küche und im Umgang mit ihren Gästen

Felice Alfano erklärt uns, wie in seiner Heimat am Meer die frischen Calamares in der Papier-Tüte serviert werden Spagetti Vongole

Alfano und richtet sich auf. „Von vielen unserer Gäste kennen wir den Geschmack ganz genau.“ Wenn die Stammkunden durch die Türe treten, rufen sie oft „Rosa, mach uns was zu essen“ und Rosa beginnt in der Küche mit ihren Kochlöffeln zu zaubern. Die Gäste vertrauen auf die Fähigkeiten der Köchin in ihrem Stammlokal. Die Köchin liebt es, ihren Besuchern dann auch persönlich die vollen Teller zum Tisch zu bringen und sich mit ihnen zu unterhalten. „Es können alle Tische besetzt sein und ich bin trotzdem entspannt“, sagt sie über sich selbst. Sogar über das hin und wieder auftretende Chaos freue sie sich, denn dann könne sie ihre Koordinationskunst zum Ausdruck bringen. Mit der passenden italienischen Gelassenheit und dem ansteckenden südländischen Optimismus bringt die Inhaberin uns auch unser Hauptgericht zu Tisch: „Linguine alla vongole“, in deutscher Sprache: Spagetti mit Venusmuscheln. Perfekt al dente und mit einer Note von Knoblauch und Olivenöl zubereitet, steigt mir augenblicklich das Bild des Marktplatzes in Sorrento ins Gedächtnis. Das Rinderpaillard mit Rucola und Tomaten tut sein Übriges: Von innen noch schön rosa und mit Parmesan überzogen macht es Lust auf einen genauso leichten Absacker mit Blick auf den Golf von Neapel. Denn gerade das ist den Inhabern

wichtig, die Leichtigkeit der italienischen Speisekarte einzuhalten. „Wenn hier in Deutschland von italienischem Essen gesprochen wird, dann denken die Leute an fettige Nudeln Carbonara“, erklärt Felice Alfano und verzieht das Gesicht. „Aber die italienische Küche liegt nicht schwer im Magen: Sie ist leicht und frisch.“ Die selbstgemachten frittierten Calamari, die Felice Alfano zusätzlich auffährt, bringen gar Meeresluft mit sich: Wir können nicht anders, als zuzulangen. Traditionell werden die Tintenfischringe in einem eingeschlagenen Papierbogen serviert. „Ich bin ein Kind des Meeres und in der Nähe von Sorrento geboren“, erklärt Felice. Weil es damals zu wenig Plastiktüten gab, servierten die Italiener ihren Lieblingsfisch in Papiertüten. Eine kleine Geste der Familie Alfano, die erneut ihre Heimatverbundenheit und ihre südländische Leidenschaft zeigt. Und als wir wohlgestärkt, mit einem angenehmen Urlaubskribbeln in den Gliedern, die leeren Teller hinter uns lassen, haben wir genau diese Leidenschaft übernommen: Wir verlassen das Restaurant als Freunde und werden bestimmt bald wiederkommen. //aro, mah

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Te r m i n e I E v e n t s / /

„KREFELDER REDEN... ÜBER DEN TELLERAND“

reden krefelder

Direkt zu Spielzeitbeginn ist es wieder soweit. Der Fachbereich Marketing und Stadtentwicklung der Stadt Krefeld und das Gemeinschaftstheater Krefeld / Mönchengladbach präsentieren eine neue Ausgabe der Veranstaltungsreihe „krefelder reden“. Unter dem Titel „krefelder reden… über den Tellerrand“ geht es diesmal krefelder reden von der Seidenstadt rund um den Globus. So werden die beiden Krefel- ///////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// … über den Tellerrand / ///////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// der, der ehemalige Diplomat Dr. Alexander Mühlen und der Kunsthändler Rüdiger K. Wenig, von ihrem bewegenden Leben in und außerhalb der Stadtgrenzen berichten. Dabei spielen ebenso die persönliche (Auslands-) Erfahrung und die Anekdoten aus der Ferne eine Rolle, wie auch die Liebe und Verbundenheit zur alten Heimat. Prof. Dr. Kerstin Plüm vom Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein komplettiert diese spannende Rednerrunde. Bei der Veranstaltungsreihe „krefelder reden“, die seit 2010 durchgeführt wird, geht es grundsätzlich um Krefelder Stadtthemen, Erfahrungen Krefelder Bürger und ihre ganz spezielle Sicht der Dinge. Die Gesprächs- und Diskussionsrunden sollen „einen Anreiz zur konstruktiven Mitwirkung an der Entwicklung der Kommune bieten und Anstöße zur Identitätsstiftung und -bildung geben“, so Fachbereichsleiter für Marketing und Stadtentwicklung Ulrich Cloos. //red



Die Veranstaltung „krefelder reden… über den Tellerrand“ findet am Montag, 23. September, um 19.30 Uhr im Glasfoyer des Krefelder Stadttheaters statt. Im Anschluss können Fragen gestellt und es darf diskutiert werden. Der Eintritt kostet 3,50 Euro. Karten gibt es an der Theaterkasse, Telefon 02151-805125.

PIRATES-FESTIVAL

LUXUSLÄRM DVD-PRODUKTION IN DER KUFA

Eine abenteuerliche Zeitreise verspricht das Piratenfestival zu werden. In Jülich, das sonst eher nicht gerade bekannt für seine Freibeuter, Raubeine und Marinesoldaten, entsteht im Spätsommer ein riesiger Piraten-Entertainment-Markt. Ein Fest der Superlative: Reitergarden, aufwändige Pyrotechnik und Piratendinner, hier ist für jeden etwas dabei. Natürlich darf auch die musikalische Untermalung nicht fehlen. Zu den vielseitigen Acts gehören u. a. Elmsfeuer sowie Mr. Hurleys und die Pulveraffen. Da kommt ganz gewiss Seeräuber-Stimmung auf. Organisiert wird das Festival von den Flints Buccaneers, die sich in Deutschland auf derartige Festivals spezialisiert haben. In Frankreich sind Piratenfestivals schon seit mehreren Jahren weit verbreitet. Hoffen wir, dass sich Qualität auch in Deutschland durchsetzt. //dsc Fr 20.-So 22.09.13, Pirates: Eine abenteuerliche Zeitreise, Brückenkopf-Park Jülich, www.piraten-abenteuer.de

Sie haben unzählige Preise abgeräumt und ihre Alben stiegen in die Top 10 ein, aber eine Tatsache zeichnet sie besonders aus: Die unfassbare Energie, mit der Luxuslärm auf der Bühne agieren. Bald kommt das Iserlohner Quintett um Frontfrau Janine „Jini“ Meyer und Schlagzeuger Jan Zimmer wieder zu ihren Krefelder Fans: Am 2. und 3. Oktober gastiert die Band in der Kulturfabrik, um eine Live-DVD einzuspielen. Mit dabei sind natürlich auch die drei „neuen“ Mitglieder Christian Besch (Keyboards), Freddy Hau (Gitarre) und David Müller (Bass), die seit 2011 zur Band gehören. „Nur zwei Nächte - Die Luxuslärm-DVD-Produktion“ bietet die einmalige Chance, dabei zu sein, wenn diese Live-Energie eingefangen und verewigt wird. Der Vorverkauf ist gestartet. Das Programm der Konzerte wird sich an beiden Produktionstagen in einigen Punkten der Setlist unterscheiden. Neben bekannten Hits werden Luxuslärm – und das ist für Fans natürlich besonders interessant – die Songs des kommenden Albums (VÖ im Januar 2014) vorstellen. //te Mi 02. & Do 03.10.13, 19 Uhr, Kulturfabrik, VVK 21 Euro je Abend, Kombiticket AK 39 Euro, www.kulturfabrik-krefeld.de

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Te r m i n e I E v e n t s / /

BRITISH DAYS & COUNTRY FAIR 2013

Genießen Sie die ländliche |dylle und romantische Hofathmosphäre... Tagesfeiern, Frühstück, Niederrheinische Kaffeetafel, Kuchenbuffet u.v.m. nach Terminabsprache.

Nicht lang ist es her, da hat die Geburt des neuen britischen Thronfolgers vor allem in England, aber auch hier bei uns, eine Woge der Begeisterung aufkommen lassen. Wen das „britische Fieber“ nun vollends gepackt hat, kann bei den 16. British Days & Country Fair auf der Burg Linn vom 06. Bis 09. September voll auf seine Kosten kommen. Neben einem großen Angebot an Mode, Antiquitäten und Kunsthandwerk ist auch für das leibliche Wohl mit britischen Spezialitäten gesorgt. Besondere Highlights sind jedoch die spektakulären Falknershows und das Klassikkonzert „The Open Air Proms Concert“ am Samstagabend. Die Landmesse über die britische Lebensart lockt mit einem großen Programmangebot für die ganze Familie und ist dabei vor allem eins: very british! //adr

Öffnungszeiten: Mi-So & Feiertags 14-18 Uhr, Mo & Di Ruhetag Sybille Brügelmann & Isabel Falarczyk Holderberger Str. 171 · 47447 Moers · 0 28 41 / 6 11 45

Fr 06. bis Mo 09.09.13, 16. British Days & Country Fair, Burg Linn

Alles neu macht der September! Neue wunderschöne Heimtextilien sind soeben eingetroffen.

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Te r m i n e I E v e n t s / /

ENTSPANNUNG IN VOLLEN ZÜGEN Das Warten hat ein Ende – Die neue Saunalandschaft im aqua-sol öffnet ihre Pforten. Einleitend findet am 7. September ein Tag der offenen Tür statt, an dem sich alle Besucher auf den 750 Quadratmetern der Saunalandschaft innen sowie außen umschauen und sich auf den Betriebsbeginn am folgenden Tag freuen können. Angenehme Farben und Materialien sorgen bereits beim Betreten für eine positive und beruhigende Atmosphäre. Ganz im Sinne des Wahlspruchs „Genuss und Entspannung“ bietet die Saunalandschaft neben drei verschieden temperierten Saunen die Möglichkeit, sich in den verschiedenen Innen- sowie Außenlounges vom Alltagsstress zu lösen und abzuschalten. Ein weiteres Highlight ist das Sonnendeck mit sowohl überdachten als auch offenen Sitz- und Liegemöglichkeit. Das ideale Erholungspacket. //ad Sauna und Wasserwelt aqua-sol, Berliner-Allee 53, 47806 Kempen, Öffnungszeiten unter www.aqua-sol.de

POHLMANN Mag sein, dass es nicht von Bedeutung ist, wo sich Pohlmann in jener Nacht aufgehalten hat, als Kurt Cobain starb. Vielleicht ist es auch nicht entscheidend, ob er tatsächlich mit Cat Stevens aka Yusuf Islam kürzlich auf der Insel Mykonos meditierte und vergangenes Jahr mit Tracy Chapman durch die zerstörte Innenstadt von Detroit gedriftet ist. Pop ist immer nur durch einen fiktiven Schleier zu begreifen. Als Support sind Yasmine Tourist als Duo mit dabei. Die jungen Herren aus Süddeutschland wurden im »Wohnzimmer der Songwriter«, besser bekannt als TVnoir, entdeckt und begeistern mit Alternative Folk. //te So 06.10.13, 20 Uhr, Kulturfabrik, www.rhein-konzerte.de

Anlässlich der Teilnahme am Deutschen Musikwettbewerb 2012 fand sich das Duo Kim-Bodendorff in Bonn zusammen, wurde mit einem Stipendium in der Kategorie Klavierduo ausgezeichnet und in die 57. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen. Die musikalischen Lebenswege der beiden Pianistinnen Sae-Nal Lea Kim und Marie-Luise Bodendorff sind beeindruckend – beide erhielten bereits in frühen Jahren ersten Klavierunterricht, erspielten sich zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien bei nationalen und internationalen Wettbewerben und spielten viele Konzerte. Betreut vom renommierten Duo Genova-Dimitrov werden sie im Rittersaal mit Werken für Klavier vierhändig von Wolfgang Amadeus Mozart, Edvard Grieg, Franz Schubert und Sergej Rachmaninow zu hören sein. //te Fr 20.09.13, 20 Uhr, Rittersaal Burg Linn, Vorverkauf ab Mo, 09.09.13, 10 Uhr, Tel. 02151/ 58 36 11

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Foto: Barbara Frommann

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MUSIKALISCHE JUGENDFÖRDERUNG Um die Jugendförderung in Krefeld zu unterstützen, veranstalten Schenke Leben e.V. und Stadtklang Düsseldorf einen musikalischen Abend, an dem eine junge, talentierte Krefelder Band spielen und später von der professionellen Düsseldorfer Band Roomers abgelöst wird. Die Pop, Rock- und Soultruppe – 2012 Gewinner der Tontalente Ddorf, hat seit ihrer Gründung 2002 bereits zwei Alben produziert. Wie bei den Stadtklang-Konzerten üblich, läuft der normale Gastronomiebetrieb weiter – Musik, leckere Tapas und Getränke: Ein tolles Erlebnis. Nebenbei gibt es Informationen über den gemeinnützigen Verein Schenke Leben e.V.. //te

Unser Angebot - Großes Buffet: Fr. bis So. sowie Feiertags ab 18.00 Uhr So. Mittag 12.00 - 15.00 Uhr, pro Person 15,90 € (Kinder unter 12 Jahren 50%) - Wechselnde Mittagskarte - Gesellschaften bis zu 70 Personen - Gartenterasse Genießen und staunen Sie über die aromatische Speisen Indiens. Wir freuen uns, Sie in unserem Hause begrüßen zu dürfen.

Mi 25.09.13, 20 Uhr, Tapas Großmarkt, Oppumer Str. 175, Eintritt frei

MICHAEL SCHIEFEL, RUPERT STAMM DUO/SOLO Mit Michael Schiefel und Rupert Stamm ist es dem Jazzklub gelungen, zwei musikalische Weltenbummler der Spitzenklasse auf die Bühne des Jazzkellers zu locken. Wenn Schiefel sich nicht gerade als Professor für Jazzgesang in Weimar um den Nachwuchs bemüht, experimentiert er mit Kollegen auf Konzerten und Festivals weltweit, u.a. mit David Friedmann, Jazz Indeed und Thärichens Tentett. Mit Stamm verbindet ihn die Faszination für Klangwelten aus allen Erdteilen. Dieser gilt als einer der führenden deutschen Vibraphonisten und ist dem Krefelder Publikum nach seinem umjubelten Auftritt im Jahr 2003 mit Zabriskie Point in guter Erinnerung geblieben. Die beiden präsentieren sie sich erst jeder für sich und im Anschluss daran als Duo. Vor dem Abendkonzert gibt es ab 18 Uhr die beliebte JAZZstunde für Schüler. Michael Schiefel und Rupert Stamm geben ein kostenloses Sonderkonzert für Schüler und junge Leute. Anmeldung unter info@jazzklub-krefeld.de. //te

öffnet e g e s s a r r Te g mehr! a t e h u R Kein

Dionysiusplatz 10 Tel:02151 / 29120 www.restaurant-namaste.de

Do 19.09.13, 20.30 Uhr, Jazzkeller, Lohstr. 92, Eintritt 12 Euro, erm. 9 Euro, VVK 10 Euro, erm. 7 Euro KR-ONE // 53


Te r m i n e I E v e n t s / /

CALLEJON

CREFELD INSIDE 5 IM SORRENTO

Im vergangen Jahr veröffentlichte Callejon das Überalbum „Blitzkreuz“, nun legen die Düsseldorfer mit einem Coveralbum nach: Ein kurzweiliges Spaßprojekt, das jeder Metal-Party zu finalen Reanimationsstößen verhelfen könnte. Gedeckelt mit tonnenschweren Gitarrenwänden, wummernden Doublebass-Attacken und markerschütternden Shouts kanoniert sich der Fünfer durch die geborgten Songs. Bekannt sind Callejon für ihre unglaublich intensiven Liveshows mit atemberaubender Bühnenperformance. Die Band wird in einschlägigen Blättern bereits als Nachfolger Rammsteins gehandelt. Exklusiv in NRW kommen sie auf ihrer „Man spricht Deutsch“-Tour 2013 in die KuFa. Special guest: Eskimo Callboy, support kommt von A Tale Of Amity. //red Fr 04.10.13, 19 Uhr, Kulturfabrik, Krefeld e. V., VVK 22 Euro

T RITI! T EIN FRE

PACK‘ DEINE

CHANCE BEI DEN HÖRNERN!

Zum fünften Mal möchten euch die Stadtmagazine port01 Krefeld und KRONE zu einer generationenübergreifenden Nacht einladen, für Menschen mit dem Stadtwappen im Herzen und schwarz-gelbem Blut in den Adern. Crefeld Inside ist nicht bloß eine Party, sie ist mehr eine Haltung. Im neu eröffneten Piazza Sorrento werden Freunde guter Musik, anregender Gespräche und ausgelassener Stimmung voll auf ihre Kosten kommen. Wir gemeinsam sind Krefeld; das wollen wir feiern. Das breite musikalische Spektrum, die ausgewählten DJs und das illustre Publikum bieten die besten Voraussetzungen für eine unvergessliche Nacht unter dem Firmament der Seidenstadt. Seid dabei, wenn es wieder heißt: Krefeld verbindet sich. //kor Sa 28.09.13, 23 Uhr, Piazza Sorrento, VVK im Sorrento und bei Remember

LIEBESKIND PRÄSENTIERT SICH BEI DER FASHIONWORLD

6. KREFELDER WEITERBILDUNGSMESSE 18. SEPTEMBER 2013 11.00 – 19.00 UHR SEIDENWEBERHAUS WWW.WEITERBILDUNGSMESSE-KREFELD.DE KR-ONE // 54

Wenn in Krefeld alles vom Thema Mode dominiert wird, darf ein Label natürlich nicht fehlen: Liebeskind. Die angesagte Berliner Marke öffnet auch während der Fashionworld die Pforten seiner Dependance auf der Königstraße und lädt zum Stöbern und Verweilen ein, untermalt von den Klängen eines DJs. In entspannter Hauptstadt-Atmosphäre können sich dann geneigte Kunden nicht nur mit dem Lieblings- Accessoire der Frauen beschäftigen, sondern gleichzeitig etwas gewinnen. Jedem Käufer eines im Sortiment befindlichen Artikels wird eine Losnummer zugedacht. Über eine Ziehung wird dann der Gewinner ermittelt. Es winken tolle Sachpreise. //kor Sa 31.08. bis So 08.09.13, 10 bis18 Uhr, Sprödentalplatz Krefeld, Infos unter der Hotline: Tel. 0 2151/80 4226


Te r m i n e I E v e n t s / / Fotos: Luis Nelsen

Advertorial

ELLA FASHIONSTORE PERSÖNLICH UND INDIVIDUELL

Kleider machen Leute – eine alte Floskel, die doch so viel mehr ist, als nur ein paar plätschernde Worte. Denn wer sich bewusst kleidet, verleiht seiner Individualität Ausdruck und seiner Persönlichkeit ein ganz besonderes Kleid. Genau solche Kunden finden ihr Paradies im Ella Fashion Store auf der Königsstraße 95: Anke Friedrichs und Dušanka Grabovac führen individuelle Mode für individuelle Frauen. Wer den Laden betritt, solle seinen Einkauf zu einem Erlebnis machen, das ist der Wunsch der beiden Inhaberinnen. Oberteile in angesagten Neonfarben, lockere Blusen und gemusterte Schals laden die Kundinnen ein, in die Umkleide zu springen und die

HOUSE COUTURE

Lieblingsstücke miteinander zu kombinieren. Um das Outfit zu perfektionieren, gibt es neben zahlreichen Accessoires auch Lederwaren von Taschendieb Wien und dem Amsterdamer Label Keecie. Die passenden Tipps der gelernten Theaterausstatterin Grabovac erhält der Kunde gar kostenlos dazu. Mit dem Ella Fashionstore haben sich Grabovac und Friedrichs einen persönlichen Traum erfüllt. In angenehmer Atmosphäre wollen sie bieten, was sonst in vielen Modegeschäften zu kurz kommt „Wir versprechen eine ehrliche Beratung und nehmen uns dafür die nötige Zeit. Denn jeder Kunde hat es verdient, dass auf ihn bestmöglich eingegangen wird“, erklärt Anke Friedrichs. Gleichzeitig wollen die Frauen Qualität verkörpern. Beim Kauf ihrer Ware achten sie auf den makellosen Zustand jedes Einzelstückes. Zwischen den Regalen findet der Liebhaber sogar in Handarbeit angefertigte Einzelware. Wer Stücke sucht, die sich von der Masse abheben und durch ein einzigartiges Design bestechen, ist hier an der richtigen Adresse. /aro, mah, adr Ella Fashion Store, Königsstraße 95, 47798 Krefeld

DAS MERCURE TAGUNGS- UND LANDHOTEL IN TRAAR FEIERT 20. GEBURTSTAG Kontinuität, Hingabe und Kreativität bilden die tragenden Säulen des Vier-Sterne-Hauses im Traarer Naturidyll. Aber eine Sache darf in dieser Auflistung nicht fehlen: Erfahrung. Über 200 Jahre lassen sich davon addieren, nimmt man die Berufsjahre aller maßgeblichen Personen des Mercure zusammen. Allein Hoteldirektor Walter Sosul wirft 21 Jahre kontinuierlicher Arbeit in ein und demselben Haus in die Schale. Nicht viel weniger haben Mundschenkin Martina Hocke und Brigitte Butzen vorzuweisen, die ebenfalls seit rund zwei Dekaden Dienst in der Nobelherberge verrichten. Auch die anderen 12 Mitarbeiter blicken auf eine ähnlich lange Beschäftigung zurück. Wir gratulieren zu einem ganz besonderen Jubiläum. //kor

Am 14. und 15.09. steht Krefeld wieder ganz im Zeichen von Fashion und Lifestyle. Exklusivität, Ambiente und chilligen Sounds. So präsentiert sich die IG Obere Marktstrasse & Elitewerk passend zum Thema auf der Fashionworld 2013. Das heißt Musik, Unterhaltung, exklusive Drinks und ausgefallene Cocktails. Viele Einzelhändler haben ihre Öffnungszeiten verlängert und laden zum Bummel durch die hochwertigen Geschäfte der Oberen Marktstraße ein. Am Samstag, den 14.09., startet ab circa 20 Uhr am neuen Hotspot Obere Marktstrasse die Party mit einem wohlbekannten Namen: Gregor Wagner (Foto). Ebenso mit am Start der Krefelder Support DJ Shraat und Mister Franc Sax. //te Sa 14. & So. 15.09.13, Obere Marktstraße, Nähe Vapiano/Mammas/Cafe IN

Tanzen. Lachen. Freunde treffen. Neue Kurse ab SEPTEMBER!

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Te r m i n e I E v e n t s / /

KÖNIGSBURG 3.0

DER NEUE KLANG IN DER KÖNIGSBURG

Der Krefelder Tanztempel startet mit frischen Kräften und neuem Betreiber in den September. Am 06.09. geht es los – Königsklang pres. Jean Pearl + Dj N-Sure + Vaiolino sorgen für das Opening. Am 07.09. stehen Dabruck & Klein hinter dem Red Cups, Beerelektronische Pong, Stifler‘s Mum,Freunde American Snacks. eskalieren wir DJ-Pult und bitten zum Heute Tanz.Nacht Anlässlich der- Fashionworld im amerikanischen Stil ;-) Eben eine richtige House-Party! am 14.09. wird die Burg zum zweiten Mal mit Mia Vehro eine Fashion Show (We 0love Fashion) für Modefans, Prominente, Pressevertreter und Endverbraucher verD jede Menge Süßes und eine unvergessliche Party. Nix für Lutscher! anstalten.Cookie Die Girls, neuesten Fashion & Beauty Trends 2014, aber auch zeitlose Looks, 0von Glamour und Brautmode, über Couture bis hin zu Rockig und den passenden Unsere zauberhafte Azubine lädt zur Party der Superlative ein. Diamanten sammeln und Shooting-Wand, Prosecco uvm. gezeigt. Am 27.09. geht es ab auf Dessousprofitieren! werdenFingerfood, von verschiedenen Designern 1DIE Partyinsel – Ibiza is calling. Und einer der Lieblinge der zweiten Burgperiode, We lovebringt the 90s! am Heute28.09. Nacht beschallen ausFrauenherzen unserer Jugend die Hauptburg. Cosmo Klein, (nichtHits nur) auf Touren. Apropos – Zurück in die Vergangenheit - zumindest für eine Nacht! ein kleiner Ausblick auf den Oktober sei gestattet: Dann kommt mit Noah Becker 1ein junger DJ Sohn von Boris Becker) in die Burg, der sowohl optisch als auch 1 C soundtechnisch fesseln wird. Tanz in der Burg – wir freuen uns! //te 

technisch! Feiert Eure h Surfbretter. Lasst Euch an unserer B

2Weitere Info unter www.koenigsburg.de M Ladies: Prosecco for free. For the Gents: 2 Heineken zum Preis von Einem.

2

Heute Nacht sind sie zu Gast und bringen heiße Tracks mit. „ oder „Around the World“.

H desto besser. Heute treiben wir es n

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RUNDUM GUT AUSSEHEN MIT HAIR&LIVING BY SHAY und MC Saeed. Shake your booty ;-)

Friseur oder Fotograf? Oder gleich beides? Bei Hair&Living by Shay gibt’s das Rundum-Sorglospaket. Perfekte Haare und dann das perfekte Foto aus Meisterhand. Das Motto „In ist nur, was zu Dir passt“ hat hier höchste Priorität und wird mit einer hingebungsvollen und individuellen Beratung umgesetzt. Shay hebt sich durch seine innovativen Ideen deutlich von der Masse ab. So werden hier beispielsweise ausschließlich vegane Haarprodukte verwendet. Doch damit nicht genug der Besonderheiten: Hier kann gar das Inventar käuflich erworben werden. Ein Besuch lohnt sich! //kor

MASSGESCHNEIDERT AUF DER FASHIONWORLD – MODE-ATELIER SANDRA WENK Nach erfolgreich vollzogenem Umzug zur Buschstraße 310 in Krefeld-Bockum präsentiert sich das Mode-Atelier Sandra Wenk nun auch auf der Fashionworld. Wenk bietet maßgeschneiderte Mode für Frauen, die das Besondere suchen. Ihr Motto lautet: „Eleganz heißt nicht, ins Auge zu fallen, sondern im Gedächtnis zu bleiben.“ Und so paart sie höchste Qualität mit fundierter Kompetenz, um jedes Stück zu einem Unikat zu machen. Zu sehen ist Sandra Wenk während der Fashionworld auf der Königstraße am Samstag um 15.15 Uhr und am Sonntag um 14.15 Uhr für jeweils 20 Minuten. //kor


SO 01.09 Weinbrennerei Dujardin

10.00 – 16.00 Führung durch die Historische Produktionsanlagen der Weinbrennerei Dujardin, Führungen stündlich, letzte Führung um 15.00 Uhr

Burg Linn

11.30 Vorführung der mechanischen Musikinstrumente, nach Bedarf auch um 12.15 Uhr

Geismühle

14.00 bis 17.00 Uhr Führungen durch die Geismühle, An der Raststätte Geismühle, A 57 West

Hülser Heimatstuben

11.00 bis 13.00 Besichtigung und Auskunft über die Hülser Geschichte, Konventstr. 13

Nordbahnhof

11.30 Mit dem Schluff ins Grüne, weitere Abfahrt um 14.30 und 17.05 Uhr

7. Krefelder Architekturtage

Ohrenschmaus

Mies van der Rohe und die Kunst ist das Thema für die mittlerweile7. Krefelder Archtitekturtage, die wieder für drei Tage in den Museen Haus Lange und Haus Esters stattfinden.

Vier Vorleser – Vier Genre – Bunte Mischung! Stefan Hübner und Jörg Enger präsentieren mit zwei weiteren Lesegästen Neuheiten, Ungewöhnliches und Klassiker im tollen Ambiente des „Nichtraucher-Ladens“ Smoke No Smoke.

Fr. 6.9.13 ( bis 8.9.13) Wilhelmshofalle 91-97

Mo 02.09.13, 19.30 Uhr, Ritterstr. 135, Eintritt 9 Euro inkl. Begrüßungsgetränk

Museum Haus Esters

11.30 Führung mit Thomas Janzen durch die Ausstellung „Michael Craig-Martin. Less is still more“, Wilhelmshofallee 97

Zoo

14.00 Allgemeine Führung mit Neuigkeiten aus dem Zoo, Uerdinger Str. 377

KORNSPEICHER

14.00 KORN & KLANG Café und ab 15.00 Tango-Café, Mühlenweg 55, Hüls, www. kornspeicher.de

Deutsches Textilmuseum

14.30 Sonderführung durch die Ausstellung: „Der Kinder bunte Kleider – Kinderbekleidung aus eigener Sammlung“, Andreasmarkt 8

MO 02.09 Malschule

DO 05.09 Haus der Familie

14.30-17.00 Deckel drauf! Tonwerkstatt in der Malschule, Evertsstr. 45 (Ermäßigung mit der Krefelder Familienkarte)

10.00-11.30 Teestube – Praktisches und Nachdenkliches zum Leben mit einem Neugeborenen, Lutherplatz 32

Smoke No Smoke

Rund um St. Josef

19.30 Ohrenschmaus – Ein Abend mit Büchern und Gästen, Reservierungen unter kontakt@lott-ens-schwaade. de, Ritterstr. 135

DI 03.09 Jules-Papp

19.00 Colosseum Crefeld – Brot und Spiele, Königstr. 153

15.00-17.15 Stillcafé, Corneliusstr. 43

Mediothek

16.00-17.30 Lesung: „African kids“ von Lutz van Dyk (ab 13 Jahre), Theaterplatz 2

Museen Haus Lange und Esters

Mehr Mies – 7. Krefelder Architekturtage: Mies van der Rohe und die Kunst (bis 8.9.), Wilhelmshofallee 91-97

Burg Linn

Museum Burg Linn

19.00 Vortrag mit Führung von Dr. Georg Eggenstein zur Ausstellung „Die Tanzhusaren“, Rheinbabenstr. 85

British Days & Country Fair 2013 (bis 8.9.), Rheinbabenstr. 85

Jetzt anmelden unter www.swk.de

Sprödentalplatz

10.00-18.00 Rheinische Landes-Ausstellung (bis 8.9.), Uerdinger Straße

Flugplatz Krefelder-Egelsberg

10.00-18.00 Flugplatzfest, Lilienthalweg 10

Seidenweberhaus

11.00-16.30 2nd Hand Modemarkt für Frauen- und Kinderbekleidung, Theaterplatz 1

Südbahnhof

11.00-16.00 Das Haus der Seidenkultur gibt Einblicke in die Krefelder Textilkultur, Saumstr. 9

real (Parkplatz)

11.00-17.00 Trödelmarkt, Mevissenstr. 60

Kulturrampe im GroSSmarkt

21.00 Thalamus, Phyria und Galaxy Space Man, Oppumer Str. 175 22.00 Hörsturz – Alternative Rock und NU Metall-Party, Dießemer Str. 13

MI 04.09

SA 07.09

14.30 Sonderführung durch die Ausstellung: „Der Kinder bunte Kleider – Kinderbekleidung aus eigener Sammlung“, Andreasmarkt 8

Weinbrennerei Dujardin

10.00 – 16.00 Führung durch die Historische Produktionsanlagen der Weinbrennerei Dujardin, Führungen stündlich, letzte Führung um 15.00 Uhr

Drehscheibe Süd

9.30 Treffen des Aktivkreises der Drehscheibe Süd, ein Netzwerk für aktive Senioren, unter anderem Planen von Wanderungen uvm., Virchowstr. 13

Grotenburgstadion

7.00 – 15.00 Trödelmarkt, Berliner Straße

Egelsberg Mies Modell (Treffpunkt)

Arbeitslosenzentrum Krefeld

10.00-15.00 Pflanzen(tausch) börse, Schönwasserpark

Südbahnhof

20.30 Joachim Zawischa – Vorn ist hinten, Saumstr. 9

Deutsches Textilmuseum

Einfach, schnell und bargeldlos. Natürlich. Unser HandyTicket!

Botanischer Garten

20.30 Krefeld unplugged, Blücherstr. 11-13

Kulturfabrik

Burg Linn

15.00 Unter unseren Füßen – Archäologie der Römer und Franken, Rheinbabenstr. 85

Werkbühne

Kulturrampe im GroSSmarkt

15.00 Tanztee mit Minnesota Voodoo Men, Oppumer Str. 175

Christus-König-Kirche (Treffpunkt)

16.00 Spaziergang der anderen Art – Heinz-Peter Kortmann führt Sie an die Orgeln von Christus- König, Herz-Jesu und St. Gertrudis, Zwingenbergstr. 106

St. Gertrudiskirche

18.00 „Barock bis Galant“, Pierre Thimus aus Belgien spielt an der Lukas-Fischer-Ogel Werke des 18. Jahrhunderts von G. Böhm, Uerdinger Str. 627

15.00-17.30 Mies in Krefeld, Rundfahrt mit Führung, Am Egelsber

9.00 Frühstück – Austausch und Begegnung mit Arbeitslosen, Westwall 32/34

Museen Haus Lange und Esters

Pax-ChristiGemeindezentrum Hexagon

Mehr Mies – 7. Krefelder Architekturtage: Mies van der Rohe und die Kunst (bis 8.9.), Wilhelmshofallee 91-97

Stadtoase

10.00-13.00 GebrauchtFahrräder-Markt

15.00-16.45 Seniorentreffen, Glockenspitz 265 19.00 Krefelder Mundart Seidenweberhaus 19.15-20.45 Christliche Meditation und Kontemplation … für Menschen, die aus der Kraft der Stille leben wollen, Schroersstr. 9

Rund um St. Josef

19.30-21.00 Gesprächskreis für Pflegeeltern, Corneliusstr. 43

Von-der-Leyen-Platz

Marktplatz Uerdingen

Haus der Familie

19.00-22.00 Feines im Glas und auf dem Löffel, Lutherplatz 32

FR 06.09

Zoo

16.00-18.00 ZooAkademie für Erwachsene, Uerdinger Str. 377

Haus der Familie

Fabrik Heeder (Eingang A)

18.00 Rollenspielstammtisch Krefeld, Virchowstr. 130

19.00-22.00 Fisch-Variationen, Lutherplatz 32

Zoo

20.00 Fledermausnachtsafari für Erwachsene, Uerdinger Str. 377

10.00-15.00 Brandheiß in Uerdingen

Deutsches Rotes Kreuz

10.00-16.30 Erste Hilfe am Kind (Elternseminar), Corneliusstr. 43

Innenstadt

10.00-18.00 Krefelder Samstag unter dem Motto „Klassiksamstag“

St. Cyriakuskirche

11.00-14.00 Sponsorenlauf rund um die Kirche des Kindergartens St. Marien

Veranstaltungen im Rahmen der Familienkarte

KR-ONE // 57


Wundersame Wege...

Krefeld geht Style

Lott ens schwaade geht in den September – und um das Thema „Laufen“ dreht sich auch der unterhaltsame Talk der Engers: Eine lange und verworrene Geschichte hat die kongolesische Sängerin Niasony Okomo erlebt, bis sie endlich am Niederrhein „strandete“.

Mit der Opening Party unter dem Motto „Krefeld geht Style“ wird in der Kulturfabrik die Krefelder Fashionworld eröffnet. Karten für die Party und die Verleihung des German Lifestyle Awards in drei Kategorien gibt es nur im Vorverkauf bei der Tourist-Information.

Mo 09.09.13, 18 Uhr, Mikado, Eintritt 5 Euro, Karten: 02151/7599176

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Bayer Sportpark

10.00-13.00 3. Krefelder Hospizlauf, Löschenhofweg 70

Zoo

10.30-12.00 Miniclub 2, Uerdinger Str. 377 11.00-17.00 Trödelmarkt, Hafelsstr. 200 11.00-18.00 Fischeln open

Südbahnhof

11.00-16.00 Zeichnen bis der Bleistift qualmt, Saumstr. 9

SO 08.09

11.00-18.00 Tag des offenen Denkmals „Jenseits von Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale!“, Saumstr. 9

Deutsches Textilmuseum

KORNSPEICHER

Dionysiuskirche

14.30 Sonderführung durch die Ausstellung: „Der Kinder bunte Kleider – Kinderbekleidung aus eigener Sammlung“

14.00 KORN & KLANG Café & Livemusik „Fallinn Wolff“, Mühlenweg 55, Hüls, www. kornspeicher.de

Burg Linn

Museum Burg Linn

Haus der Familie

11.30 Vorführung der mechanischen Musikinstrumente, nach Bedarf auch um 12.15 Uhr

11.30 Orgelmusik zur Marktzeit: Komponistenportrait „Johann Sebastian Bach“, Dionysiusplatz

18.00-21.00 Kulinarische Weltreise, Lutherplatz 32

Bayer-Sportpark

18.00 Subway Flutlicht Fun Cup, Löschenhofweg 70

Südbahnhof

20.00 Maria Vollmer – Sünde, Sekt und Sahneschnittchen, Saumstr. 9

Kulturfabrik

21.00 30up – nichts für junges Gemüse, Dießemer Str. 13

Hülser Heimatstuben

11.00 bis 13.00 Besichtigung und Auskunft über die Hülser Geschichte, Konventstr. 13

Nordbahnhof

11.30 Mit dem Schluff ins Grüne, weitere Abfahrt um 14.30 und 17.05 Uhr

Museen Haus Lange und Esters

Mehr Mies – 7. Krefelder Architekturtage: Mies van der Rohe und die Kunst (bis 8.9.)

KR-ONE // 58

Kirche Maria-Waldrast

17.00 Tangospaß und Walzertraum, Hermann-SchumacherStraße Wilhelmshofallee 91-97

MO 09.09

real (Parkplatz) Kölner StraSSe

Südbahnhof

Fr. 13.9.13, 19 Uhr, Dießemerstr. 13

14.00 Coutureschau der Kollektion „Husarenschnitt“ von Schinke Couture Krefeld, Preview vor der Krefeld Fashionworld, Rheinbabenstr. 85

Museum Haus Lange

14.30-16.30 Spaß mit Mies! Kinder entdecken Architektur Familienführung

Museum Burg Linn

15.00 Mauern erzählen – Gang durch die Geschichte der Burg15.00-15.30 Märchenstunde für Kinder ab 4 Jahre, Rheinbabenstr. 85

CHTC

8.00-13.00 Schulsport: Tennis - Wettkampfklasse Teilnehmer: I Jungen + I Mädchen, Gruppe 1, Hüttenallee 106

Rund um St. Josef

16.00-17.00 Klassisches Ballett für Anfänger (ab 6 Jahre), Corneliusstr. 43

Haus der Familie

17.30-18.15 Happy Hour 19.00 Menü im September, Lutherplatz 32

DI 10.09 CHTC

8.00-13.00 Schulsport: Tennis - Wettkampfklasse Teilnehmer: II Jungen Finale, Hüttenallee 106

Rund um St. Josef

10.00-11.30 Eltern-KindSpielgruppe (für Eltern mit Kindern ab 6 Monaten) 16.30-18.00 Perspektivisches Zeichnen (für Kinder ab 8 Jahre) 17.00 Sprachcafé im Josefsviertel, Corneliusstr. 43

Luisenplatz (Treffpunkt) 17.00-19.00 Führung mit Dr. Christoph Dautermann: Architektur in Krefeld – Die Luisenstraße, Anmeldung unter T. 862651

Alexianer Bibliothek

19.00 Spielfilm: Das Appartement, Oberdießmer Str. 136

Haus der Familie

19.00-22.00 Genießen ohne Fleisch, Lutherplatz 32

Südbahnhof

19.30 Zigeunerverfolgung im Rheinland und in Westfalen 1933 bis 1945, Saumstr. 9

MI 11.09 Deutsches Textilmuseum

14.30 Sonderführung durch die Ausstellung: „Der Kinder bunte Kleider – Kinderbekleidung aus eigener Sammlung“, Andreasmarkt 8

Drehscheibe Süd

9.30 Treffen des Aktivkreises der Drehscheibe Süd, ein Netzwerk für aktive Senioren, unter anderem Planen von Wanderungen uvm.

Pulcinella Genial Italienisch Mo - Sa 12.00 - 14.30 Uhr 18.00 - 23.00 Uhr Feiertage Freie Waldorfschule ab 17.00Arbeitslosenzentrum Uhr 20.00 Wer bestimmt die Gren- 9.00 Frühstück – Austausch Sonntag zen der Freiheit, Kaiserstr. 61 Ruhetag und Begegnung mit Arbeitslosen, Westwall 32/34 Wiedenhofstr. 36 -38 Stadtoase 19.15-20.45 Christliche 47798 Krefeld Meditation Tel.: 02151/56 893 53 und Kontemplation

… für Menschen, die aus der Kraft der Stille leben wollen


Gospelworkshop

Michael Schiefel, Rupert Stamm Duo/Solo

Einer der besten Gospelmusiker der USA kommt nach Krefeld und bietet einen offenen Workshop in der Friedenskirche. Sechs Chöre und erstklassige Gospelmusiker werden dabei sein.

Mit Michael Schiefel und Rupert Stamm ist es dem Jazzklub gelungen, zwei musikalische Weltenbummler der Spitzenklasse auf die Bühne des Jazzkellers zu locken. Die beiden präsentieren sie sich erst jeder für sich und im Anschluss daran als Duo.

Sa.14.9.13, ab 9 Uhr Friedenskirche, Luisenplatz 1

CHTC

Golfclub Elfrather Mühle

8.00-13.00 Schulsport: Tennis - Wettkampfklasse Teilnehmer: III Jungen Gruppe 1

20.00 Dr. Hubertus Zilkens und Sven Adenaue: Alles weed jot, An der Elfrather Mühle 145

Haus der Familie

Kulturrampe

9.30-11.45 Babymassage und Rückbildungsgymnastik, Lutherplatz 32

20.30 Krissy Mathews – Blues Rock Highlight aus UK, Oppumer Str. 175

FR 13.09 Fabrik Heeder (Eingang A)

18.00 Rollenspielstammtisch Krefeld, Virchowstr. 130

16.00-18.00 Gesprächskreis „Samt- und Seidenrunde“ des Hauses der Seidenkultur

Rund um St. Josef

17.00-18.30 Menschenfiguren malen und zeichnen (ab 11 Jahre), Corneliusstr. 43

Haus der Familie

18.15-19.45 Hatha Yoga, Lutherplatz 32

Kulturfabrik

19.00 Emma6

DO 12.09 CHTC

8.00-13.00 Schulsport: Tennis - Wettkampfklasse Teilnehmer: III Mädchen Gruppe 1, Hüttenallee 106

Haus der Familie

10.00-11.30 Ganzheitliches Gedächtnistraining, Lutherplatz 32

Hau 43

15.00 Verein Sport für betagte Bürger e.V., Meorserstr. 43

Der andere Buchladen

16.00 Aktion „An einem Strang – Schriftsteller für Buchhändler“ mit Catalin Dorian Florescu

Luisenplatz (Treffpunkt) 17.00-19.00 Führung mit Dr. Christoph Dautermann: Architektur in Krefeld – Die Luisenstraße, Anmeldung unter T. 862651

Jüdisches Gemeindezentrum

18.00 Öffentliche Synagogenführung mit Rabbiner Wagner, Wiedstr. 17

Haus der Familie

19.00-22.00 Nudeln selbst gemacht, Lutherplatz 32

Rund um St. Josef

19.45-21.15 Klassisches Ballett für Erwachsene, Corneliusstr. 43

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TOURIST INFORMATION

Information unter T. 861515, Dießemer Str. 13

Königpalast

19.30-23.00 Krefeld Pinguine gegen Düsseldorfer EG, Westparkstr. 111

Theater hintenlinks

Rund um St. Josef

11.15-12.45 Eltern-KindTurnen (ab 12 Monate) 16.00-17.00 Mutig und stark werden wie ein Löwe (ab 6 Jahre), Corneliusstr. 43 Ort entnehmen Sie bitte der Tagespresse

Do 19.09.13, 20.30 Uhr, Jazzkeller, Lohstr. 92,

für Veranstaltungen in Krefeld, NRW und ganz Deutschland

19.30 Mäusebutter – Episoden aus Gesches Giftküche (UA) – PREMIERE, Ritterstr. 187

Seidenweberhaus

20.00-22.30 1. Sinfoniekonzert der Niederrheinischen Sinfoniker mit der Sinfonie Nummer 9 von Gustav Mahler, Theaterplatz 1

Zoo

KAWAI KONZERTE – Dmitry Rodionov

Campus 44

13.09.2013, 20.00 Uhr, Campus 44

JAZZKLUB KREFELD –

Michael Schiefel, Rupert Stamm Duo/Solo 19.09.2013, 20.30 Uhr, Jazzkeller Krefeld

Grünkohl + Pinkel 29.09.2013, 19.00 Uhr, Haus Kleinlosen

und natürlich die Karten für alle KEV und KFC Spiele! Alle Tickets, Krefeld-Souvenirs und Stadtinformationen erhalten Sie in unserer: Tourist-Information im City-Center Schwanenmarkt Hochstr. 114, KR Tel.: 02151/861515 freizeit@krefeld.de www.krefeld.de

Vortrag „Anstiftung zum Querdenken“ Referent Dr. Peter Kreuz 19.00 Uhr Veranstaltung des Marketing-Club Krefeld 12.09.2013 Blumentalstr. 151-155

20.00 Kawai Konzert: Dmitry Rodinow präsentiert Werke von Franck, Chopin, Liszt, Prokofiev und Greif, Campus Fichtenhain 44

Theater hintenlinks

19.30 Mäusebutter – Episoden aus Gesches Giftküche (UA)

Hülser Heimatstuben

11.00 bis 13.00 Besichtigung und Auskunft über die Hülser Geschichte, Konventstr. 13

Nordbahnhof

11.30 Mit dem Schluff ins Grüne, weitere Abfahrt um 14.30 und 17.05 Uhr

Hülser Markt

11.00 Hülser Bottermaat – Handwerk, Brauchtum und Musik

Südbahnhof

11.00-16.00 Das Haus der Seidenkultur gibt Einblicke in die Krefelder Textilkultur

POCO (Parkplatz)

Friedenskirche

11.00-17.00 Trödelmarkt, Saalestr. 3

Kulturfabrik

11.15 Doppel-Matinee: „Verbrennungen“ von Wajdi Mouawad und „Ein Gedächtnis für das Vergessen (UA)“ von Maya Zbib und Omar

19.30 Gospelnacht mit den Teilnehmern des Gospelworkshops und weiteren Chören

21.00 80er Party, Dießemer Str. 13

Stadttheater

Einfach, schnell und bargeldlos. Natürlich. Unser HandyTicket! Jetzt anmelden unter www.swk.de

SA 14.09 Weinbrennerei Dujardin

10.00 – 16.00 Führung durch die Historische Produktionsanlagen der Weinbrennerei Dujardin, Führungen stündlich, letzte Führung um 15.00 Uhr

Innenstadt

Krefeld Fashionworld – die neue Straßenmodenschau (bis 15.9.)

14.30 Sonderführung durch die Ausstellung: „Der Kinder bunte Kleider – Kinderbekleidung aus eigener Sammlung“, Andreasmarkt 8

Weinbrennerei Dujardin

10.00 – 16.00 Führung durch die Historische Produktionsanlagen der Weinbrennerei Dujardin, Führungen stündlich, letzte Führung um 15.00 Uhr

Burg Linn

Sprödentalplatz

9.30-11.00 Gymnastik für junge Mütter, Corneliusstr. 43

Kulturfabrik

Friedenskirche

9.00 Gospelworkshop mit Timothy Carpenter, Luisenplatz 1

Mennoniten-Kirche

SO 15.09 Deutsches Textilmuseum

9.00-17.00 2. Nationale Rassehundeausstellung (bis 15.9.), Uerdinger Straße

19.00 Krefeld geht Style – Opening Party zur Krefeld Fashionworld: Verleihung des German Lifestyle Award in drei Kategorien, Karten gibt es nur im Vorverkauf bei der Tourist-

15.30-18.00 Kindertrödelmarkt, Zwingenbergstr. 106

Kulturfabrik

15.00-17.30 Mies in Krefeld, Rundfahrt mit Führung, Am Egelsber

Rund um St. Josef

Christus-König-Kirche

22.30 Fashionparty 2013 – Die offizielle After-Show-Party zum German Lifestyle Award

Egelsberg Mies Modell (Treffpunkt)

8.00-13.00 Schulsport: Tennis - Wettkampfklasse Teilnehmer: III Mädchen Gruppe 1 und 2

Werkhaus

15.00-18.00 Kennenlernworkshop Afrikanischer Tanz Djembe & Sabar mit Live Trommelmusik

Kulturrampe

7.00 – 15.00 Trödelmarkt, Berliner Straße

CHTC

Südbahnhof

11.00-16.00 Experimentieren mit Schrift, Saumstr. 9

21.00 The Transcontinental – PopIndie aus Berlin, Oppumer Str. 175

Grotenburgstadion

Mo.-Fr. 9.30-19.00 Uhr Sa. 9.30-16.00 Uhr

Autohaus Borgmann

20.00 Fledermausnachtsafari für Kinder durch den Zoo, Uerdinger Str. 377

präsentieren uns mit einem seidigen Angebot, Königstr. 132

11.00-18.00 Die Seidenstraße auf der „Fashion World“ – Wir

11.30 Vorführung der mechanischen Musikinstrumente, nach Bedarf auch um 12.15 Uhr

Geismühle

14.00 bis 17.00 Uhr Führungen durch die Geismühle, An der Raststätte Geismühle, A 57 West

Pax-ChristiGemeindezentrum

11.45-13.00 Gespräche zum Glauben, Glockenspitz 265

Innenstadt

13.00-18.00 Verkaufsoffener Sonntag in der Krefelder Innenstadt anlässlich der Krefeld Fashionworld

KORNSPEICHER

14.00 KORN & KLANG Café & Kino „Der Schluff und das Geheimnis der goldenen Taschenuhr“ um 16.15, Eintritt 4 und 6 Euro, „Far Rockaway“ um 18.15, Eintritt 6 Euro, Mühlenweg 55, Hüls, www. kornspeicher.de

Kulturfabrik

14.00 vigozone Musik Challenge – Mach mit und rock die Kulturfabrik (Halbfinale), Dießemer Str. 13

Jagdschloss

15.00 Menschen und Möbel – Krefelder Leute von gestern bis heute, Rheinstr. 85

Veranstaltungen im Rahmen der Familienkarte

KR-ONE // 59


Das Phänomen Beuys

Darauf werden Sie

Bei Kauf eines Gebrauchten

4. Gebrauchtwagentag

SKY-ABO*

+ Bundesliga Paket

geschenkt!

fliegen!

Beuys- Weltverbesserer, Künstler, Scharlatan? Hans Peter Riegel beleuchtet in seiner Lesung das Leben Joseph Beuys und gibt durch seine minutiöse Darstellung Anlass zur Neubewertung dessen. 19.9.13, 20 Uhr Mediothek Krefeld, Theaterplatz 2

Das Autohaus Borgmann bietet einen Mittag voller Gewinne und wartet mit Aktionen, wie stündlich fallenden Preisen auf. Unteranderem wird auch das brandneue iPhone verlost und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Sa 21.09.13 10.00-16.00 Uhr, Blumentalstraße 151

4. Gebrauchtwagentag bei Borgmann am Sa. 21.09.2013 mit stündlich fallenden Preisen.

Südbahnhof

16.00 Rhythmtrail Stop and Go, Saumstr. 9

Herz-Jesu-Kirche Bockum

18.00 Kammerkonzert mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, John Rutter u. a., Friedrich-Ebert-Str. 164

G

Jules-Papp

19.00 Colosseum Crefeld – Brot und Spiele, Königstr. 153

Seidenweberhaus

20.00-22.30 1. Sinfoniekonzert der Niederrheinischen Sinfoniker mit der Sinfonie Nummer 9 von Gustav Mahler, Theaterplatz 1

MO 16.09

Pax-ChristiGemeindezentrum

15.00-16.45 Seniorentreffen, Glockenspitz 265

CHTC

8.00-13.00 Schulsport: Tennis - Wettkampfklasse Teilnehmer: III Jungen Gruppe 2, Hüttenallee 106

Einfach, schnell und bargeldlos. Natürlich. Unser HandyTicket!

CHTC

8.00-13.00 Schulsport: Tennis - Wettkampfklasse Teilnehmer: I Jungen Gruppe 2, Hüttenallee 106

Jetzt anmelden unter www.swk.de

Haus der Familie

19.00-22.00 Ostafrikanische Küche, Lutherplatz 32 19.15-21.15 Raus aus dem Alltag, rauf auf die Bühne!

CHTC

8.00-13.00 Schulsport: Tennis - Wettkampfklasse Teilnehmer: I Mädchen Gruppe 2, Hüttenallee 106

Bezirkssportanlage GladbacherstraSSe

12.00-17.00 Schulsport: Fußball - Wettkampfklasse Teilnehmer: I Jungen Gruppe 1/2, Gladbacher Str. 601

Rund um St. Josef

16.00-17.30 Selbstverteidigung für Mädchen ab 12 Jahre, Corneliusstr. 43

Rund um St. Josef

19.00-20.30 Vortag von Jutta Hinke-Ruhnau: Bildung unter drei, Corneliusstr. 43

20.30 Crazy Chris Kramer – Blues und Geschichten Solo, Oppumer Str. 175

DO 19.09 Haus 43

Tag der schönen Künste, Infos unter T. 567274, Moerser Str. 43

CHTC

8.00-13.00 Schulsport: Tennis - Wettkampfklasse Teilnehmer: III Mädchen Gruppe 2, Hüttenallee 106

Bezirkssportanlage Reinersweg

12.00-17.00 Schulsport: Fußball - Wettkampfklasse Teilnehmer: I Jungen Gruppe 1/2, Reinersweg 50

Rund um St. Josef

DI 17.09

Kulturrampe im GroSSmarkt

Hauptbahnhof

MI 18.09 Deutsches Textilmuseum

14.30 Sonderführung durch die Ausstellung: „Der Kinder bunte Kleider – Kinderbekleidung aus eigener Sammlung“, Andreasmarkt 8

Drehscheibe Süd

9.30 Treffen des Aktivkreises der Drehscheibe Süd, ein Netzwerk für aktive Senioren, unter anderem Planen von Wanderungen uvm.

Arbeitslosenzentrum Krefeld

9.00 Frühstück – Austausch und Begegnung mit Arbeitslosen, Westwall 32/34

Seidenweberhaus

11.00-19.00 Weiterbildungsmesse, Theaterplatz 1

Hubert-Houben-Kampfbahn

12.00-17.00 Schulsport: Fußball - Wettkampfklasse Teilnehmer: I Jungen Gruppe 1/2, Appelweg 3

17.00-18.30 Führung mit Doktor Christoph Dautermann: Hinterm Bahnhof – Das Heederviertel, Anmeldung bei der VHS T. 862651, Treffpunkt am Südausgang

Hauptbahnhof

Zoo

18.30-20.00 Zillgrei 19.00-22.00 Menü im September II, Lutherplatz 32

Rund um St. Josef

19.00 Lord of the Lost, Dießemer Str. 13

15.00 Seniorennachmittag, Uerdinger Str. 377 19.15-20.15 Selbstverteidigung für Frauen, Corneliusstr. 43

Südbahnhof

20.00 Musical Heroes IZ+: RKeT, Saumstr. 9

Mennoniten-Kirch-Str. 24 47798 Krefeld Tel.: 02151-6534180 Öffnungszeiten: Mo.,Di.,Fr.,Sa., ab 11:00 Uhr

Königpalast

16.30-18.30 SchulportEhrung – Stadtmeister, Westparkstr. 111

Mercure Parkhotel Krefelder Hof

17.30-23.00 Herbstfest in der Brasserie

Volkshochschule

18.00 Wer offen ist, kann viel erleben! – Semesterauftakt-

SA 21.09 Weinbrennerei Dujardin

10.00 – 16.00 Führung durch die Historische Produktionsanlagen der Weinbrennerei Dujardin, Führungen stündlich, letzte Führung um 15.00 Uhr

Grotenburgstadion

7.00 – 15.00 Trödelmarkt,

www.awi-design.de Wunderschöne Hochzeitskarten Hochzeitsfotografie, Fotobücher

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Haus der Familie

Kulturfabrik Südbahnhof

19.30 Reprotage von Rolf Bauerdick: Zigeuner – Begegnung mit einem unbeliebten Volk, Saumstr. 9

Mediothek Krefeld

20.00 Hans Peter Riegel: „Beuys-Weltverbesserer, Künstler, Scharlatan?“

Kulturrampe im GroSSmarkt

veranstaltung, Von-der-LeyenPlatz 2

Haus der Familie

18.00-19.30 Lachyoga, Lutherplatz 32

Königpalast

19.30-23.00 Krefeld Pinguine gegen Eisbären Berlin, Westparkstr. 111

Theater hintenlinks

19.30 Mäusebutter – Episoden aus Gesches Giftküche (UA), Ritterstr. 187

Stadttheater

Berliner Straße

Egelsberg Mies Modell (Treffpunkt)

15.00-17.30 Mies in Krefeld, Rundfahrt mit Führung, Am Egelsber

Sprödentalplatz

7.00-17.00 „Kitsch, Kunst & Co“ – Großer Trödelmarkt, Uerdinger Straße

Haus der Familie

10.00-14.30 Geburtsvorbereitung intensiv, Lutherplatz 32

Autohaus Borgmann

10.00-16.00 4. Gebrauchtwagentag Blumentalstraße 151

20.30 Sascha Gutzeit spielt, liest und sing aus …. Tot ist tot, und Schnaps ist Schnaps!, Oppumer Str. 175

20.00-22.30 Verbrennungen von Qajdi Mouawad – PREMIERE, Theaterplatz 3

FR 20.09

20.00 Serenade des Kulturbüros: „Klavierduo KimBodendorff“, Rheinbabenstr. 85

10.00-16.00 Der etwas andere Kunstunterricht, Saumstr. 9

Südbahnhof

10.30 Tischtennis Oberliga West 2: SC Bayer 05 Uerdingen (1. Damen) gegen Borussia Düsseldorf, LiseMeitner-Weg

Bürgertreff

15.00 Mundart für Jedermann Ostwall 85

Fabrik Heeder (Eingang A)

18.00 Rollenspielstammtisch Krefeld, Virchowstr. 130

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Mode & mehr

Mediothek Krefeld

18.00-19.30 Literatur im Club: „Liede eines armen Mädchens“, Theaterplatz 2

14.00-19.00 Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes, Am Hauptbahnhof 1

SECONDHAND

23.07.2013 15:43:03

Burg Linn (Rittersaal)

20.30 Best of Krefeld unplugged, Saumstr. 9

Kulturrampe im GroSSmarkt

21.00 Rob Tognoni – BluesRock aus Australien

Südbahnhof

Heinz-Melcher-Halle


krefelder reden ...

Forscher für einen Tag

Der Fachbereich Marketing und Stadtentwicklung der Stadt Krefeld und das Gemeinschaftstheater präsentieren eine neue Ausgabe der gemeinsamen Vortragsreihe: Krefelder Reden. Über den Tellerrand hinaus geht es diesmal von der Seidenstadt rund um den Globus.

Staunen und forschen, aktiv erleben und experimentieren. Es gibt viel zu entdecken, viel Neues und Überraschendes ist gewiss, wenn man im Zoo für einen tag in die Rolle eines Forschers schlüpfen kann.

Mo 23.09.13, 19.30 Uhr, Theater Krefeld, krefelder reden //////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// Glasfoyer, Eintritt: 3,50 EURO … über den Tellerrand ////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

Haus der Familie

11.00-14.00 Vater, Muter, Kind kochen, Lutherplatz 32

Emmaus

11.00-18.00 18. Emmaus-/ Anstoss Sommerfest, PeterLauten-Str. 19

Werkhaus

11.00-16.30 Didgeridoo Workshop für Anfänger und Fortgeschrittene, Blücherstr. 11-13

Botanischer Garten

13.30-16.00 Familienführung: „Explodiergurke & Co“, Schönwasserpark

Werkhaus

15.00-18.00 Salsa & Merengue für Anfänger bis Mittelstufe

Weinbrennerei Dujardin 10.00 – 16.00 Führung durch die Historische Produktionsanlagen der Weinbrennerei Dujardin, Führungen stündlich, letzte Führung um 15.00 Uhr

Burg Linn

11.30 Vorführung der mechanischen Musikinstrumente, nach Bedarf auch um 12.15 Uhr

Hülser Heimatstuben

11.00 bis 13.00 Besichtigung und Auskunft über die Hülser Geschichte, Konventstr. 13

Nordbahnhof

11.30 Mit dem Schluff ins Grüne, weitere Abfahrt um 14.30 und 17.05 Uhr

Einfach, schnell und bargeldlos. Natürlich. Unser HandyTicket! Jetzt anmelden unter www.swk.de

Stadtwaldwiese

19.30 Theodor Pelster liest aus „Heute hatte ich noch kein Glück“, Von-der-LeyenPlatz 2

KORNSPEICHER

19.30 krefelder reden … über den Tellerand mit Prof. Dr. Kerstin Plüm, Dr. Alexander Mühlen und Rüdiger K. Wenig, Theaterplatz 3

13.00-18.00 Großes Familienfest zum Weltkindertag im Stadtwald mit vielen Attraktionen, Hüttenallee

14.00 KORN & KLANG Café, Mühlenweg 55, Hüls, www.kornspeicher.de

Südbahnhof

Kulturzentrum Fabrik Heeder

15.00 Die Reise einer Wolke oder Wolken von Roberto Frabetti (ab 2 Jahre) 15.00 Prinzessin Dodo macht was sie will

17.00-20.00 Spanischer Abend, Blücherstr. 11-13

Theater hintenlinks

19.30 Mäusebutter – Episoden aus Gesches Giftküche

Kulturzentrum Fabrik Heeder

20.00-21.30 Ein Gedächtnis für das Vergessen nach Machmud Darwisch, Dramatisierung von Maya Zbib und Omar Abi Azar – PREMIERE, Virchowstr. 130

Südbahnhof

20.30-22.00 Thekentratsch – Schönheit hat immer zwei Gesichter, Saumstr. 9

Kulturfabrik

23.00 90s reloaded, Dießemer Str. 13

SO 22.09 Deutsches Textilmuseum

14.30 Sonderführung durch die Ausstellung: „Der Kinder bunte Kleider – Kinderbekleidung aus eigener Sammlung“

10.30 spunk – Kino für Kinder: Das Geheimnis des Magiers (ab 8 Jahre), Virchowstr. 130

Galopprennbahn Stadtwald (Treffpunkt)

11.00-14.00 Bricks, Bikes und Barbecue – Eine geführte Radtour zum Baustil des Architekten Mies van der Rohe, Anmeldung erforderlich unter T. 86-1515, An der Rennbahn 5

Werkhaus

11.00-16.00 UNerHÖRTInklusiv, Blücherstr. 11-13

Stadttheater

Deutsches Textilmuseum

14.30 Sonderführung durch die Ausstellung: „Der Kinder bunte Kleider – Kinderbekleidung aus eigener Sammlung“, Andreasmarkt 8

KuFa

Drehscheibe Süd

9.30 Treffen des Aktivkreises der Drehscheibe Süd, ein Netzwerk für aktive Senioren, unter anderem Planen von Wanderungen uvm., Virchowstr. 13

Lord of the Lost

2. und 3.10.

Luxuslärm

17.00 Fernseher – Rettet die Wahle, Oppumer Str. 175

4.10.

Callejon

Kulturfabrik

6.10.

Pohlmann

10.10.

Stahlmann

11.10.

Bohren & The Club of Gore

10.00 Birgitt SchwerenWolters stellt Buchneuerscheinungen vor

17.10.

Saint Lu

Bezirkssportanlage Gladbacher StraSSe

26.10.

Saga

Kulturrampe

19.30 Konrad-Beikircher „Das Beste aus 35 Jahren“,

MO 23.09 Elfrather See

8.00-13.00 Schulsport Rudern – Wettkampfklasse Teilnehmer: Alle Klassen, Bruchweg

Fabrik Heeder

1.11.

1LIVE Tony Mono

8.11

Erdmöbel VNV Nation

12.11. 19.11.

Johannes Oerding

Grotenburgstadion

21.11.

David Werker

29.11.

Brings

12.00-17.00 Schulsport: Fußball – Wettkampfklasse Teilnehmer: IV Jungen, Tiergartenstr. 165

Haus der Familie

19.00 Die Rolle der Religionen im Nahen Osten, Wiedstr. 17

Volkshochschule

19.00 Vortrag von Dr. Gil Yaron: Die Rolle der Religionen im Nahen Osten

Kulturrampe

Stadttheater

20.30 White Manna support Clarky Bacon – Psych Rock, Oppumer Str. 175

9.00 Frühstück – Austausch und Begegnung mit Arbeitslosen, Westwall 32/34 19.15-20.45 Christliche Meditation und Kontemplation … für Menschen, die aus der Kraft der Stille leben wollen

Volkshochschule

12.00-17.00 Schulsport: Fußball – Wettkampfklasse Teilnehmer: II Jungen Gruppe 3/4, Gladbacher Str. 601

Volkshochschule

16.30 Vortrag mit Joachim Watzlawik: Für Leib und Seele – Kultur- und Gesprächscafé, Von-der-Leyen-Platz 2

Volkshochschule

19.00 Vortrag mit PrivatDozent Dr. med. Alexander Bufe: Therapie bei Herzklappenfehlern 19.30 Vortrag von Ernst Müller: Joseph von Eichendorf, Von-der-Leyen-Platz 2

Pax-ChristiGemeindezentrum

KulturFabrik Krefeld e.V. Dießemer Straße 13 fon [0 21 51] 85 86 87 www.kulturfabrik-krefeld.de info @ kulturfabrik-krefeld.de

Jüdisches Gemeindezentrum

Arbeitslosenzentrum

Stadtoase

10.30 Prinzessin Dodo macht was sie will (ab 4 Jahre), Eine Veranstaltung für Kindergärten und Grundschulklassen

Pax-ChristiGemeindezentrum

12.00 Kurzfilm: Border von Laura Waddington,

MI 25.09

19.9.

15.00 Uhr „Prinzessin Dodo macht was sie will“ Eintritt: Kinder: 5,- € Erw.: 6,- €Virchowstr. 130

19.00-20.30 Autogenes Training, Lutherplatz 32

Südbahnhof

12.00-17.00 Schulsport: Fußball – Wettkampfklasse Teilnehmer: IV Jungen Gruppe 3/4, Rundweg 14

Emma 6

11.15 Frühstücks-Matinee zu Ewig jung – Songdrama von Erik Gedeon, Theaterplatz 3

11.45-13.00 Öffentliche Führung: Kunst in Pax Christi – Bibel und Kunst im Dialog

Bezirkssportanlage VFB Uerdingen

Volkshochschule

19.30 Vortrag von Professor Dr. Ingela Tietze: Elektromobilität in Krefeld, Von-derLeyen-Platz 2

11.9.

Fabrik Heeder

20.00-21.30 Ein Gedächtnis für das Vergessen nach Machmud Darwisch

Kulturzentrum Fabrik Heeder

Stadttheater

DI 24.09

14.00 Kurzfilm: Cargo von Laura Waddington

Kulturzentrum Fabrik Heeder

15.00-18.00 Bewerbungstraining U25

Sa. 27.9.13, 10-16 Uhr, Zoo Krefeld, Uerdingerstraße 377

16.30 Lesebühnchen: Paula Emmrich liest aus „Jim Knopf und Luka der Lokomotivführer“ von Michael Ende (ab 4 Jahre), Theaterplatz 3

19.30-21.00 Kunstforum: Günther Uecker

Stadttheater

20.00 Lesebühne: Daniel Minetti liest aus dem Roman „Jerusalem war immer eine schwere Adresse“ von Angelika Schrobsdorff

Seidenweberhaus

20.00-23.00 Ingo Appelt „Göttinnen“, Theaterplatz 1

Veranstaltungen im Rahmen der Familienkarte

KR-ONE // 61


Mies van der Rohe Golfturnier 2013

Nach zwölf Jahren ZDF disco, 450.000 verkauften Tonträgern 2010/11 sowie ausverkauften Hallen auf seiner ultimativen letzten disco-Tournee dreht sich die Discokugel nun ohne ihn weiter und Ilja Richter geht einen eigenen Weg.

Zum „Mies van der Rohe Golfturnier 2013“, das der Verein Projekt MIK Mies van der Rohe in Krefeld e.V. in Kooperation mit dem Krefelder Golfclub 1930 e.V. veranstaltet, sind Golf spielende Architekten und Architektinnen und ihre Begleitungen eingeladen.

Sa. 28.9.13, 18-24 Uhr, Buschstraße 22, 41334 Nettetal

Einfach, schnell und bargeldlos. Natürlich. Unser HandyTicket! Jetzt anmelden unter www.swk.de

SO 29.09 Deutsches Textilmuseum

14.30 Sonderführung durch die Ausstellung: „Der Kinder bunte Kleider – Kinderbekleidung aus eigener Sammlung“

Weinbrennerei Dujardin 10.00 – 16.00 Führung durch die Historische Produktionsanlagen der Weinbrennerei Dujardin, Führungen stündlich, letzte Führung um 15.00 Uhr

Mediothek

20.00 Buddhismus: Anleitung zum Glücklichsein? – Eine Einführung in die Lehre Buddhas: Vortrag von Dr. Maria Turek, Theaterplatz 2

Kulturrampe im GroSSmarkt

Südbahnhof

20.30 Özgür Cebe – der bewegte Muselmann, Saumstr. 9

Von-der-Leyen-Platz

21.00 Großer Zapfenstreich

20.30 Joscho Stephan Trio – Gypsy Swing, Oppumer Str. 175

DO 26.09 Bezirkssportanlage Sprödental

12.00-17.00 Schulsport: Fußball – Wettkampfklasse Teilnehmer: III Jungen Gruppe 3/4, Sprödentalstr. 15

Volkshochschule

18.00 Dokumentarfilm: Töchter des Aufbruchs, Vonder-Leyen-Platz 2

Südbahnhof

20.00 Der musikalische Salon, Saumstr. 9

FR 27.09 Fabrik Heeder (Eingang A)

18.00 Rollenspielstammtisch Krefeld, Virchowstr. 130

Sprödentalplatz

14.00-23.00 Herbstkirmes (bis 6.10.), Uerdinger Straße

Kulturzentrum Fabrik Heeder

19.00 Fast Faust von Albert Frank nach Johann Wolfgang von Goethe (ab 14 Jahre) – PREMIERE, Virchowstr. 130

Theater hintenlinks

19.30 Klaus verzaubert: Die Magie des Traumwandlers, Ritterstr. 187

Stadttheater

20.00-21.45 Ewig jung – Songdrama von Erik Gedeon – PREMIERE, Theaterplatz 3

KR-ONE // 62

SA 28.09 Weinbrennerei Dujardin 10.00 – 16.00 Führung durch die Historische Produktionsanlagen der Weinbrennerei Dujardin, Führungen stündlich, letzte Führung um 15.00 Uhr

Grotenburgstadion

7.00 – 15.00 Trödelmarkt, Berliner Straße

Burg Linn

11.30 Vorführung der mechanischen Musikinstrumente, nach Bedarf auch um 12.15 Uhr

Hülser Heimatstuben

11.00 bis 13.00 Besichtigung und Auskunft über die Hülser Geschichte

Nordbahnhof

11.30 Mit dem Schluff ins Grüne, weitere Abfahrt um 14.30 und 17.05 Uhr

Uerdinger Innenstadt

Herbstfest in Uerdingen

Metro (Parkplatz)

10.00 Krieewelsche Pappköpp, Peter-LautenStraße 62öp55 5

Von-der-Leyen-Platz

10.30 Krefeld gut zu Fuß – Spaziergang durch die Innenstadt, Anmeldung erforderlich unter T. 86-1515

Volkshochschule

12.00 Infoveranstaltung mit Gerhard Schrader zur Weiterbildung zum systemischen Coach

Theater hintenlinks

19.30 Ilja Richter – Du kannst nicht immer 60 sein, Ritterstr. 187

Kulturfabrik

23.00 Meet me – die SingleParty, Dießemer Str. 13

Linn

15.00-16.30 Ortsführung zum Thema „Menschen und Häuser“ – Rundgang durch das historische Alt-Linn, Treffpunkt: Museumseingang

Königpalast

16.30-19.,00 Krefeld Pinguine gegen Augsburger Panther, Westparkstr. 111

Stadttheater

17.00 Soiree zu „Die lustigen Weiber von Windsor“ – Komische Oper von Otto Nicolai, Theaterplatz 3

Kulturzentrum Fabrik Heeder

19.00 Fast Faust von Albert Frank nach Johann Wolfgang von Goethe (ab 14 Jahre), Virchowstr. 130

MO 30.09 Kulturzentrum Fabrik Heeder

LIEFER SERVICE

10.30 Fast Faust von Albert Frank nach Johann Wolfgang von Goethe (ab 14 Jahre), Virchowstr. 130

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MARKTSTR. 58

47798 KREFELD · Tel.: 15 47 711 · Fax 0 21 51 - 15 47 713

Kulturrampe im GroSSmarkt

Lutherkirche

15.00 Slam and Howie and the reserve men – TanzTee meets Country RocknRoll aus der Schweiz

18.00 Konzert an der Walcker-Orgel: Orgelkonzert II mit Carlo Barile aus Italien, Lutherplatz 27

Bezirkssportanlage Fischeln

12.00-17.00 Schulsport: Fußball – Wettkampfklasse Teilnehmer: III Mädchen, Kölner Str. 368 a

Haus der Familie

19.00-22.00 Festliche Speisen aus dem vorderen Orient, Lutherplatz 32

Volkshochschule

19.30 Astrid Rosenfeld liest aus „Elsa ungeheuer“, Vonder-Leyen-Platz 2

Stadttheater

Werkhaus

Pappköpp-Theater

Burg Linn

15.00 Kinderführung in der Burg Linn, Rheinbabenstr. 85

Volkshochschule

10.00-16.00 Forscher für einen Tag im Zoo, Uerdinger Str. 377 10.00-15.00 Konflikttraining 10.00-16.30 Workshop: Thai Yoga Massage, Blücherstr. 11-13

29. & 30.09.13, KREFELDER GOLF CLUB e.V.

10.00 Interkultureller Gesundheitstag, Von-derLeyen-Platz 2 11.00 1. Kinderkonzert: Kikos kleine Reise in den Orient mit Werken von Mozart, Rimsky-Korsakow, Nielsen u. a., Theaterplatz 3

Zoo

Foto: Dannemann

Eine Lesung mit Ilja Richter

11.00-17.00 Trödelmarkt, Parkstr. 200

Museum Burg Linn

11.00 „Dichtung und Wahrheit“ – Sonderführung durch Linn zum Thema „Denk-malpflege und Stadtgestaltung“

Die Wiesn auf finnisch Oktoberfest im Finlantis am 28. September:

Mallewupp – Mitmach-Bauernhof für Kinder

Finlantis lädt zum zünftigen Oktoberfest: Von 18 bis 24 Uhr bringen wir euch die Wiesn nach Nettetal!

Deutsches Textilmuseum

˝ Würstel, Brezeln und Leberkäsburger

12.00-17.00 Großes Erntedankfest, Uhlenhorst 66

13.00-15.00 Workshop mit Führung: „Pimp your Outfit“ – Pepp deine Kleidung auf!, Anmeldung erforderlich unter T. 9469450, Andreasmarkt 8

KORNSPEICHER

14.00 KORN & KLANG Café & Theater „Bericht für eine Akademie“ um 19.00, Eintritt 10 Euro, Mühlenweg 55, Hüls, www.kornspeicher. de

˝ Bayrisches Live-Cooking im LaaVu ˝ außergewöhnliche Aufgüsse in der Panoramasauna

˝ FKK-Baden im NetteBad Buschstraße 22 · 41334 Nettetal-Kaldenkirchen Tel. 0 21 57 895 / 95 70 · info@finlantis.de

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