__MAIN_TEXT__
feature-image

Page 1

STADTMAGAZIN KREFELD JULI / AUGUST 2014

JÖRG HELLWIG – WER LANGE DRAUSSEN WAR, WEISS DIE HEIMAT ZU SCHÄTZEN THOMAS BUCHTA – WENN IM ANGESICHT DES TODES DIE LEBENSFLAMME LODERT UERDINGEN-SPEZIAL – JUWELIER ULRICH LOHMAR ÜBER SEINEN STADTTEIL AKTUELLE TIPPS UND TERMINE . LITERATUR . KONZERTE . THEATER . AUSSTELLUNGEN

OPEN-AIR-KINO 14. JULI BIS 23. AUGUST W W W. S W K - O P E N A I R K I N O . D E


VOM 14. JULI BIS 23. AUGUST 2014 Vorverkaufsstellen: SWK Service Center

Hochstrasse 126

Mo-Fr

10-18 Uhr

Abendkasse und VVK

Krefelder Rennbahn

ab 14.7. Mo-So

ab 19 Uhr

unter: www.swk-openairkino.de oder 20:00h -

EINLASS 14.

Jul 14

Mo

15.

Jul 14

Di

Vaterfreuden

16.

Jul 14

Mi

Taschenuhr aschenuhr Der Schluff und das Geheimnis der goldenen T

Sa

10-14 Uhr

www.facebook.com/swkkinoopenair

Fack ju Göthe

17.

Jul 14

Do

Ziemlich beste Freunde

18.

Jul 14

Fr

Tag Nicht mein T ag

19.

Jul 14

Sa

Der Medicus

20.

Jul 14

So

Blue Jasmine

21.

Jul 14

Mo

Der Hundertjährige

22.

Jul 14

Di

Le Weekend Weekend

23.

Jul 14

Mi

Grand Budapest Hotel

24.

Jul 14

Do

Stromberg Der Film

25.

Jul 14

Fr

12 Years a slave

26.

Jul 14

Sa

Gravity

27.

Jul 14

So

Die Alpen von oben

28.

Jul 14

Mo

Paris um jeden Preis

29.

Jul 14

Di

Paulette

30.

Jul 14

Mi

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty Walter a

31.

Jul 14

Do

Mr. Morgens last Love

01.

Aug 14

Fr

Rio 2

02.

Aug 14

Sa

Rush Alles für den Sieg

03.

Aug 14

So

Fack ju Göthe

04.

Aug 14

Mo

Monuments Men

05.

Aug 14

Di

Urlaubsreif

06.

Aug 14

Mi

American Hustle

07.

Aug 14

Do

A long way down

08.

Aug 14

Fr

La Grande Belezza

09.

Aug 14

Sa

Der Teufelsgeiger Teufelsgeiger

10.

Aug 14

So

Edge of tommorow

11. 11.

Aug 14

Mo

Philomena

12.

Aug 14

Di

Super Hypochonder

13.

Aug 14

Mi

Die Ostsee von Oben

14.

Aug 14

Do

Der Butler

15.

Aug 14

Fr

Jappelloup-Eine Legende

16.

Aug 14

Sa

Der Medicus

17.

Aug 14

So

Captian Phillips

18.

Aug 14

Mo

SWK Klassik Dirty Dancing

19.

Aug 14

Di

Sein letztes Rennen

20.

Aug 14

Mi

Frau Ella

21.

Aug 14

Do

Fack ju Göthe

22.

Aug 14

Fr

The Wo olf of Wall a Street

23.

Aug 14

Sa

Far Rockaway

Veranstalter & V Veranstaltungsort: eran eranstaltungsort: Tel: e 02151 59 84 53, el: Krefelder Rennbahn Gastronomie und Dienstleistungs GmbH, An der Rennbahn 4, 47800 Krefeld, Info T Location: www.krefelder-rennbahn.de, 800 Überdachte Sitzplätze! Ä8QVHUH9RUVWHOOXQJHQ¿QGHQDXFKEHLVFKOHFKWHQ:HWWHUVWDWW³ eMail: info@swk-openairkino.de, www.swk-openairkino.de, www.facebook.com/swkkinoopenair


IMPRESSUM HERAUSGEBER KR-1 GbR, Christhard Ulonska, Michael Neppeßen Behnischhaus (Eingang B), Petersstr. 120, 47798 Krefeld Tel. 02151 I 654 71 64, www.kr-one.de, redaktion@kr-one.de R E DA K T I O N Tom Engstfeld (te), David Kordes (kor), Ben Wahlicht (bw), Ann-Katrin Roscheck (aro), Michael Otterbein (mo), Max Hermes (mh), Bettina Heymanns (hey), Nele Dohmen (doh), Mona Sidon (ms), KR-ONE Redaktion (red) R E DA K T I O N S L E I T U N G David Kordes A RT D I R E C T I O N Carolin Seel, Christhard Ulonska F OTO G R A F I E Luis Nelsen, Simon Erath, Jan Eric Hühn, Christhard Ulonska, Stadt Krefeld, Titel: SWK Open-Air-Kino M I TA R B E I T E R D I E S E R A U S G A B E Rebecca Heisterhoff (rh), Jan Eric Hühn, Almira Sahiti, Moniek Wisek, Constanza Heymanns (ch) ANZEIGEN Michael Neppeßen, Tel. 0163 - 252 46 05 neppessen@kr-one.de, Torsten Feuring, Tel. 0157 - 761 35 876 feuring@kr-one.de DRUCK impress media GmbH, Heinz-Nixdorf-Straße 21, 41179 Mönchengladbach AUFLAGE 50.000 Exemplare, 10 Ausgaben / Jahr V E RT E I L U N G Briefkastenverteilung in vielen Wohngebieten und an über 200 Auslagestellen im gesamten Stadtgebiet Krefelds. Das Heft ist ebenfalls kostenlos in unseren Redaktionsräumen im Behnischhaus erhältlich. Für eine garantierte Zustellung empfehlen wir Ihnen das Abo zum Selbstkostenpreis von 29.90 Euro pro Jahr für 10 Ausgaben.

LIEBE KREFELDER, es waren einst The Lovin’ Spoonful, die 1966 in „summer in the city“ das ganz besondere urbane Lebensgefühl besungen haben. Das gilt auch für Krefeld. In diesem Jahr kommt in unserer Stadt zu der allgemeinen Betriebsamkeit noch eine weitere Facette hinzu: die Baustellen. Sie stehen für Veränderung, Verschönerung und neue Möglichkeiten. Das Facelift des innerstädtischen Kerns entwickelt sich jeden Tag weiter und wird uns auch noch in den nächsten Wochen beschäftigen. Aber es ist eben nicht nur der Bereich um Ostwall, Rheinund Petersstraße herum, in dem Krefelds Wandlung offenkundig wird. Auch in Uerdingen wird das Projekt Rheinblick für viel Veränderung und die Aufwertung eines ganzen Stadtteils sorgen. Auch deswegen haben wir uns in dieser Doppelausgabe dem bis 1929 eigenständigen Städtchen gewidmet. Ulrich Lohmar, Juwelier und Ur-Uerdinger, hat uns dabei tiefe Einblicke in das Selbstverständnis der Rheinbürger gewährt. Dazu gibt es erlesene Shoppingund Gastronomietipps. Deutlich ernster ist da schon unsere Titelgeschichte über Thomas Buchta. Der polarisierende Foto-Künstler ist dem Tod nur knapp von der Schippe gesprungen und startet nun in ein neues Leben ohne Alkohol. Warum es überhaupt so weit gekommen ist und wie sein neuer künstlerischer Antrieb aussieht, hat er uns exklusiv berichtet.

Ganz im Kontrast dazu steht die Biographie von Jörg Hellwig. Der Geschäftsstellenleiter des Multimillionen-EuroKonzerns Lanxess hat uns die seltene Möglichkeit gewährt, einen Blick hinter die Fassade der Farbproduktion in Uerdingen werfen zu können. Hellwig ist der Beweis dafür, dass man im Leben trotz nicht idealer Voraussetzungen alles erreichen kann – wenn man es wirklich will und bereit ist, alles dafür zu geben. Immer alles zu geben, ist auch das Motto von Frank Schneewind. Der Makler für Gewerbeimmobilien hat seit Jahren den Traum, die Krefelder Südstadt aufzuwerten, und geht dafür mit gutem Beispiel voran. Am Alexanderplatz 15 und auf der Lewerentzstraße hat er bereits für große Veränderungen gesorgt oder tut es noch. Uns hat er erzählt, warum. Natürlich gönnen wir jedem den wohlverdienten Jahresurlaub im Süden, aber wir möchten auch allen Daheimgebliebenen sagen, dass es oft gar nicht nötig ist, weit zu reisen, um Entspannung zu finden. Besonders dann nicht, wenn man in Krefeld wohnt. Genießen sie die vielen Außengastronomien der Seidenstadt und lassen Sie sich von sommerlichen Stadttreiben einfangen. Denn dasselbe machen wir auch! Viel Spaß beim Lesen wünschen Christhard Ulonska und Michael Neppeßen


Inhalt //

I N H A LT / / J U L I / A U G U S T 2 0 1 4

06 06

Jörg Hellwig

16 14

Wenn man lange draußen war, weiß man die Heimat zu schätzen!

09

Niederrheinischer Radwandertag: „Pure Lebensfreunde“ auf 62 markierten Strecken durch 73 Städte und Gemeinden

10

Thomas Buchta Wenn im Angesicht des Todes die Lebensflamme lodert

KR-ONE // 4

18 Bayer Sportpark

18

Nur wer sich verändert, bleibt sich selber treu!

16

Wenn ein Brückenjahr Brücken schlägt Wie Pabin und Patrick im Freiwilligen Sozialen Jahr erwachsen werden

22 Holz Roeren

22

Die Schlussetappe vor der Bergankunft

20

Wasser Marsch!

HyTro-Studio Grüne Lebensräume individuell gestaltet

24

Löschübung der Freiwilligen Feuerwehr Traar

Solange die Sonne scheint,... ...ist mehr möglich – Klaas & Kollegen helfen aber auch im Krisenfall

26

Motorradhändler Volker Fassbender hat sein Hobby zum Beruf gemacht BMW – Faszination auf zwei Rädern


Inhalt //

/ / / KR-ONE-SPEZIAL / / / / / / / / / / / Uerdingen / / / / / / / / / / / / / / / / / / / /

32 28 28

Frank Schneewind

40 32

Der positiv Verrückte mit der fixen Idee

30

Chempark Krefeld-Uerdingen Die faszinierende Welt der Chemie erleben

31

48

Bestattung Conen

40

Gastrotipp: La Riva

48

Wenn der Tod an die Türe klopft

34

Kunst & Kultur

38

Wenn die Sorgen Pause haben Gesundes Wohlfühlen im salvea

Termine & Events Veranstaltungstipps

42

Ulrich Lohmar „Die Uerdinger sind stolz auf ihre schöne Stadt!“

44

54

Kalender

Lutz Zecher Ein Allround-Koch, der durch die Welt gereist ist

Kulturrampe „Wir machen keine Sommerpause!“

46

Uerdingen-Ticker

Jetzt auch im Schwanenmarkt mit Wein und Spirituosen

Tabak & Genuss

3 x in Krefeld: Königstrasse 117 I Im Hansa Centrum | NEU: im Schwanenmarkt | 02151-28197 I www.tabak-janssen.de KR-ONE // 5


Ti t e l t h e m a / / A d v e r t o r i a l

JÖRG HELLWIG

WENN MAN LANGE DRAUSSEN WAR, WEISS MAN DIE HEIMAT ZU SCHÄTZEN! Jörg Hellwig ist Leiter des Lanxess-Geschäftsbereichs „Anorganische Pigmente“. Weltweit arbeiten für diese „Business Unit“ 1.500 Mitarbeiter, über 700 davon am Standort Krefeld-Uerdingen. Das Spezialchemie-Unternehmen Lanxess wurde im Jahr 2004 aus der Bayer AG ausgegliedert und hat heute rund 17.000 Mitarbeiter an 52 Produktionsstandorten in 31 Ländern. Der Konzernumsatz betrug im Jahr 2013 etwa 8,3 Milliarden Euro. Seit 2012 wird Lanxess im deutschen Aktienindex DAX gelistet.

Herr Hellwig, Sie sind in Krefeld geboren und aufgewachsen. Wie hat Ihre Karriere bei Lanxess begonnen? Aufgewachsen bin ich in Königshof in der Oberbruchstraße. Nach der zehnten Klasse bin ich vom Gymnasium abgegangen und habe eine Lehre bei Bayer begonnen. Meine Lehrer und ich waren uns damals einig, dass es besser für beide Seiten war, dass ich aufhöre. Ich hatte in der Schule wirklich keine große Lust zu lernen. Die kam dann um so mehr in meiner kaufmännischen Ausbildung. In der Berufsschule war ich sogar Klassenbester. Nach drei Jahren Ausbildung habe ich dann hier in Uerdingen in der Eisenoxid-Produktion angefangen. Das ist genau der Bereich, den ich jetzt leite. Es hat mich sehr geprägt, jeden Morgen die Leute aus der Nachtschicht kommen zu sehen. Ich habe hautnah erfahren, was hier für Werte geschaffen werden. Mein damaliger Chef hat mir dann geraten, mich weiterzubilden, wenn meine Berufslaufbahn nicht auf Dauer limitiert bleiben sollte. Ich habe über mehrere Jahre die Abendschule besucht und wurde dann zu einem firmeninternen Studium zugelassen. Für uns Kaufleute war das wie ein Ritterschlag. Wir wurden in Leverkusen im kleinen KR-ONE // 6

Kreis von Uni-Professoren unterrichtet. Da saßen nur zwanzig Leute. Das war zwar sehr anstrengend aber auch sehr effektiv. Parallel zur theoretischen Ausbildung habe ich alle Abteilungen durchlaufen – vom Einkauf bis zur Logistik. Dabei habe ich sehr viel gelernt und kann heute viel besser verstehen, was zum Beispiel ein Einkaufsleiter für Bedürfnisse hat. Sie haben mehrere Jahre im Ausland verbracht. Wie kam es dazu? Die ersten 17 Jahre meines Berufslebens habe ich in Uerdingen und Leverkusen verbracht. Ich wollte einfach mal raus, irgendwo arbeiten, wo ich nicht jeden - von der Chefsekretärin bis zum Auszubildenden - kenne. Dann kam ein Angebot und ich habe es kurzerhand angenommen. Ich war insgesamt sechs Jahre in den USA und drei Jahre in Indien. Bei Bayer in Pittsburgh war ich Verkaufsleiter für Nordamerika und Mexico. So weit weg von der Zentrale läuft das Geschäft auf völlig andere Weise. Einge Jahre später habe ich für das größte indische Privatunternehmen gearbeitet und bin dann wieder nach Deutschland zu Lanxess gekommen. Nach meinen Aus-


Ti t e l t h e m a / / A d v e r t o r i a l

„ICH VERSUCHE, LANXESS ALS GROSSEN ARBEITGEBER STÄRKER IN DAS LEBEN DER STADT ZU INTEGRIEREN UND ZUGLEICH DIE STADT ZU FÖRDERN.“

Anorganische Pigmente von Lanxess werden unter anderem zur Einfärbung von Baustoffen wie Beton, Kunststoffen, Farben und Lacken sowie in der Kosmetik verwendet

landserfahrungen bin ich wesentlich relaxter im Umgang mit dem Geschäftsbereich, den ich jetzt leite. Wenn sie einmal draußen, sprich woanders, waren wissen Sie es sehr zu schätzen, in einem Unternehmen wie Lanxess zu arbeiten. Wie haben Sie den Übergang von Bayer zu Lanxess erlebt. Was macht das Arbeiten im neuen Unternehmen aus? Im Jahr 2004 beschloss die Bayer AG, einen großen Teil der Spezialchemie auszugliedern und daraus ein eigenes Unternehmen zu machen. Viele Analysten haben dieser „Resterampe“ damals keine großen Überlebenschancen gegeben. Der Start von Lanxess war wirklich eine ziemliche Herausforderung. Die Mehrzahl der Unternehmensteile schrieb rote Zahlen. Auch mein damaliger Bereich, das globale Fasergeschäft, war nicht rentabel und hatte keine Zukunftschancen. Daher war es dann meine Aufgabe, dieses Geschäft zu verkaufen. Dabei musste ich auch zum ersten Mal Leute entlassen und auch ein Zweigwerk komplett schließen, den Produktionsstandort Goch. Das war eine brutal schwierige Erfahrung, vor allem weil teilweise ganze Familien in unserem Werk arbeiteten. Diese Aufgabe war nur zu bewältigen mit Offenheit, Ehrlichkeit und größtmöglicher Hilfe für die Betroffenen. Deshalb kann ich mich auch heute noch problemlos in Goch sehen lassen. Wir haben es innerhalb kurzer Zeit geschafft, aus dem Tief herauszukommen und Lanxess auf Erfolgskurs zu bringen. Heute bin ich als Leiter „Inorganic Pigments“ einer von vierzehn Geschäftsbereichsleitern des Konzerns. Über mir ist nur noch der Vorstand, der mir weitgehend freie Hand lässt, so lange ich mich im Rahmen der Konzernvorgaben bewege. Ich kann grundsätzlich selbständig entscheiden, wo und wie ich produziere, wo ich investiere und an wen ich verkaufe. Dass ist fast so, als ob ich Inhaber einer mittelständischen Unternehmens wäre. Was sind die Hauptinhalte Ihres jetzigen Geschäfts? In meinem Geschäftsbereich produzieren und verkaufen wir anorganische Pigmente.

Der Grundstoff für unsere Eisenoxid-Produkte sind vor allem Gussspäne aus der Automobilproduktion und andere eisenhaltige Stoffe, zum Beispiel aus der Stahlindustrie. Die Späne lassen wir kontrolliert rosten. Dadurch bekommen wir Pigmente in drei Grundfarben: Gelb, Rot und Schwarz. Darüber hinaus produzieren wir noch die Farbe Grün: Chromoxid. Sie alle werden vor allem zur Einfärbung von Baustoffen wie Beton, Kunststoffen, Farben und Lacken und in der Kosmetik verwendet. Daneben gibt es vielfältige technische Anwendungen, wie in Batterien, für Biogas-Entschwefelung, Wasserreinigung oder Airbags. Neben Uerdingen haben wir Produktionsstandorte in Brasilien und China, sowie Veredlungsanlagen in Australien, den USA, England und Spanien. Im Bereich anorganische Pigmente ist Lanxess derzeit mit weitem Abstand Weltmarktführer. Wir haben etwa 35 Prozent Marktanteil, unser größter Wettbewerber unter neun Prozent. Unser technologischer Vorsprung beruht vor allem auf der jahrelangen Erfahrung, die sich so schnell nicht kopieren lässt. Ein wichtiger Wettbewerbsvorteil sind auch unsere sehr hohen Nachhaltigkeitsstandards. Unsere Rohstoffe sind Abfallstoffe anderer Industrien, wir produzieren äußerst umweltschonend und energieeffizient. Das gilt gleichermaßen für unsere deutsche wie für unsere außereuropäische Produktion. Und ganz wichtig: wir haben tolle Mitarbeiter, die hochmotiviert arbeiten. Wie wirkt sich die Internationalität auf ihre Tätigkeit aus? Wir denken heute global. Deutschland ist unsere Basis, aber die gesamte Welt unser Markt. Als Geschäftsbereichsleiter reise ich extrem viel, um auch persönlich den Kontakt zu unseren internationalen Verkaufspersonal, Kunden und Produktionsstätten zu halten. In den vergangenen Tagen war ich beispielsweise in Kolumbien, Ecuador, Peru, Malaysia und Singapur; mit einem kurzen Stopp zum Kofferwechsel zu Hause in Krefeld. Wir verkaufen in allen Ländern der Welt außer in Nordkorea und dem Iran. Nur vor Ort bekommt man eine echte Bestätigung, dass man bisher richtig gehandelt hat, oder aber man erfährt, dass man nachjustieren muss. Dabei muss überall den KR-ONE // 7


Fotos: Luis Nelsen

Stadt I Intern // Advertorial

MACH‘ DEN NÄCHSTEN SCHRITT!

3. SEPTEMBER 2014 10.00 – 18.00 UHR SEIDENWEBERHAUS EINTRITT FREI!

ICH VERSUCHE, LANXESS ALS GROSSEN ARBEITGEBER STÄRKER IN DAS LEBEN DER STADT ZU INTEGRIEREN UND ZUGLEICH DIE STADT ZU FÖRDERN.

WWW.WEITERBILDUNGSMESSE-KREFELD.DE

kulturellen Gegebenheiten Rechnung getragen werden, sonst kann man auf Dauer keine erfolgreichen Geschäfte machen. Als weltweit agierendes Unternehmen sind wir auch hier in Deutschland sehr international ausgerichtet. Bei allen Meetings, an denen nichtdeutsche Kollegen teilnehmen, sprechen wir englisch. Folien sind sowieso meist auf Englisch. In anderen Sprachen beherrsche ich allerdings nur ein paar Floskeln, wenn man von meinem äußerst lückenhaften Schulfranzösisch absieht. In Brasilien beginne ich eine Rede auch schon mal mit ein paar portugiesischen Sätzen, allerdings würde ich so etwas in China nie versuchen. Das ginge mit ziemlicher Sicherheit schief. Welche Bedeutung hat Krefeld für Lanxess und für Sie persönlich? Krefeld-Uerdingen ist seit 88 Jahren unser Hauptproduktionsstandort. 80 Prozent unserer anorganischen Pigmente werden hier hergestellt. Aufgrund der hervorragend qualifizierten Mitarbeiter und der modernen Arbeitsprozesse werden wir bestimmt noch einmal 88 Jahre hier sein. Ich freue mich sehr, dass ich jetzt wieder in meiner Heimat Krefeld wohnen darf. Als ich in Indien gearbeitet habe, beschränkte sich meine Zeit zu Hause oft auf 30 Stunden zwischen Koffer Aus- und Einpacken. Das war schon extrem hart. Jetzt lebe ich mit meiner Frau und meinen zwei Kindern in der Linner Altstadt. Man lernt die Heimat erst wieder richtig zu schätzen, wenn man einmal längere Zeit weg war. Dann erfreut man sich schon an Kleinigkeiten wie dem Bäcker an der Ecke, an WDR 2 und Welle Niederrhein im Autoradio, und natürlich an den schönen Winkeln in unserer Stadt wie etwa dem Stadtwald, der Rennbahn oder dem Großmarkt. Darüber hinaus versuche ich, Lanxess als großen Arbeitgeber stärker in das Leben der Stadt zu integrieren und zugleich die Stadt zu fördern. So unterstützen wir zum Beispiel mit unser Bildungsinitiative die Schulen in Krefeld und haben dabei unter anderem auch schon einen neuen Chemiesaal in einem Gymnasium finanziert. Wir helfen dem Kinderheim Marianum und bieten Jugendlichen, die es schwer haben, den Weg ins Berufsleben zu finden, auch schon einmal Sonderausbildungsplätze an. Schülerpraktika sind für uns selbstverständlich, und natürlich sind wir beim Girls- und Boys-Day dabei. Auch den Krefelder Sport unterstütze ich in meinem Geschäftsbereich, hier insbesondere den KEV 1981 e.V. Wir freuen uns immer, wenn Krefelder Interesse für unsere Arbeit zeigen, auf die wir auch stolz sind. Der nächste Tag der offenen Tür findet am 20. September statt. Ich möchte schon hier und jetzt jeden herzlich einladen, uns zu besuchen. Danke für das Gespräch. //Interview Michael Otterbein KR-ONE // 8


Stadt I Intern // Advertorial

NIEDERRHEINISCHER RADWANDERTAG:

„PURE LEBENSFREUDE“ AUF 62 MARKIERTEN STRECKEN DURCH 73 STÄDTE UND GEMEINDEN „Pure Lebensfreude“ ist das Gefühl, das Melanie Stumpen vom Krefelder Stadtmarketing beim Gedanken an den Niederrheinischen Radwandertag verspürt. Der „Niederrheinische Radwandertag“ wird seit 23 Jahren vom Krefelder Stadtmarketing koordiniert. Melanie Stumpen ist im fünften Jahr Ansprechpartnerin rund um das beliebte Radelvergnügen an Rhein und Maas. „Ohne die anderen mitmachenden Städte und Gemeinden sowie die vielen Sponsoren und Unterstützer, insbesondere die Sparkasse Krefeld, könnten wir den Radwandertag aber nicht stemmen“, ist sie überzeugt. An die 30.000 Radfahrer nehmen jedes Jahr an dieser traditionsreichen deutsch-niederländischen Veranstaltung teil. Eine davon ist die ebenfalls strampelbegeisterte Mel, wie sie gerade von ihrer Freundin gerufen wird. Denn im Vorfeld heißt es für die Verwaltungsfachfrau erst einmal selbst in die Pedale zu treten. Wie sollte es auch anders sein, testet sie doch jedes Jahr alte und neue Routen auf ihre Tauglichkeit gerade auch im Hinblick auf die Familienfreundlichkeit der unterschiedlichen Touren. „Natürlich kann ich nicht immer alle Strecken testen, dann würde ich das ganze Jahr nichts anderes tun“, scherzt die 30Jährige. „Doch ich nehme mir immer mal wieder eine Strecke vor, damit ich weiß, wovon ich grundsätzlich rede. Auch gerne in meiner Freizeit und fast immer in Begleitung“, sagt sie, schielt zu ihrer Freundin und fährt schmunzelnd fort: „Was nicht immer auf Begeisterung stößt.“ Doch das sei immer nur der Anfang. Sind die Damen erst einmal unterwegs, gibt es einfach nichts Schöneres, als auf dem Fahrrad die herrliche Luft zu atmen, den warmen Wind zu spüren, die lebendige Natur zu sehen und die Landschaft zu erkunden. Vorbei geht es an architektonisch interessanten Mühlen, Schlössern und Herrensitzen und durch historische Ortskerne. Flüsse und Wiesen säumen die Wege, Kühe grasen gemächlich und von irgendwoher erklingen die balzenden Rufe eines Pfaus. Wer Lust und Zeit hat, das selbst zu erleben, bekommt immer am ersten Sonntag im Juli die Gelegenheit dazu. In diesem Jahr wird am 6. Juli um 10 Uhr wieder die Startfahne geschwenkt und das Vergnügen beginnt. 62 gekennzeichnete Radrundwege durch 73 Städte und Gemeinden bieten eine größtmögliche Vielfalt. Die markierten Strecken des grenzüberschreitenden Gemeinschaftsprojekts sind zwischen 30 und 70 Kilometern lang. Familienfreundliche Kurzrouten zwischen 16 und 37 Kilometern sind im Streckenplan zusätzlich mit gestrichelten grauen Linien hinter der jeweiligen Nummer dargestellt. „Unter www.krefeld.de/radwandertag können gps-tracks zu den Touren herunter geladen werden“, erklärt Melanie Stumpen. „Diese können in das eigene Navigationssystem eingespeist werden, um die Route abzufahren, ohne auf die Markierungen achten zu müssen. Und das Schönste daran ist: alle Strecken lassen sich anhand des Materials auch im Nachhinein abfahren“, findet sie. Eine geführte Fahrradtour wird beim Niederrheinischen Radwandertag um 11 Uhr mit Stadtführerin Karola Goris angeboten. Infos und Anmeldung bei Melanie Stumpen, Stadtmarketing Krefeld, Tel.: 02151-861516 oder per E-Mail: melanie.stumpen@krefeld.de.

Bei den Kurzstrecken reichen drei Stempel aus zwei verschiedenen Orten, um an der Ziehung um 17 Uhr teilzunehmen. Teilweise werden für den Niederrheinischen Radwandertag verkehrsrechtliche Änderungen vorgenommen. Beispielsweise werden Einbahnstraßen umgedreht oder das Fahren durch Fußgängerzonen erlaubt. Sollten Touren an anderen Tagen nachgefahren werden, gilt die allgemeine Straßenverkehrsordnung. Das Prospekt zum 23. „Niederrheinischen Radwandertag“ liegt in allen teilnehmenden Städten und Gemeinden aus. Für das weitere Bestehen des „Niederrheinischen Radwandertages“ sind die Starterzahlen vor Ort unentbehrlich, weshalb die Städte und Gemeinden auf dieselbe rege Beteiligung wie in jedem Jahr hoffen. //red

Viele grenznahe Städte und Gemeinden in den Niederlanden sowie die Städte und Gemeinden der Kreise Heinsberg, Kleve, Viersen, Wesel, Rhein-Kreis Neuss sowie Mönchengladbach und Krefeld sind Start- und Zielort. Neu dabei sind in diesem Jahr die niederländischen Gemeinden Molenhoek, Berg en Dal und Rijnwaarden. Zu den Start- und Zielzeiten (10/17 Uhr) gibt es am Andreasmarkt in Krefeld-Linn ein buntes Rahmenprogramm mit Live-Musik, Gastronomie, Informationsständen und Aktivitäten. Mit der Startkarte und den Stempeln von mindestens drei verschiedenen Orten können die Radfahrer sich an einer Tombola beteiligen, die an allen Veranstaltungsorten stattfindet. KR-ONE // 9


KR-ONE // 10 Foto: Luis Nelsen


Stadt I Intern // Advertorial

THOMAS BUCHTA

WENN IM ANGESICHT DES TODES DIE LEBENSFLAMME LODERT „Leute, lasst die Finger vom Alkohol! Auch wenn es wie ein schlechter Scherz klingt, aber die Ärzte haben mir grade mein Todesurteil in den nächsten Tagen mitgeteilt. Finger weg vom Alkohol!!!!!“ Dieser facebook-Beitrag lässt das Blut in den Adern gefrieren; die Zeit für einen kurzen Moment still stehen. Hier kündigt jemand seinen bevorstehenden Tod an. Lakonisch, simpel – dem Anlass unangemessen, wie nicht wenige finden. Der Künstler Thomas Buchta ist Urheber dieser Zeilen. Er liegt in jenen Tagen im Helios-Krankenhaus. Seine Leber ist hinüber, alle konventionellen Versuche, sein Leben zu retten, sind gescheitert. Mit senfgelbem Gesicht und trüben Augen liegt er da, an sein Bett gefesselt, sein einziger Kontakt zur Außenwelt ist sein Ipad und facebook. Seit der Registrierung im größten sozialen Netzwerk zeigt Buchta sein Leben öffentlich. Es ist für ihn seinerzeit völlig folgerichtig, auch das baldige Ende seiner irdischen Existenz dort preiszugeben. Sterben 2.0.

Kaum jemand beherrscht das Mittel der Verstörung besser als der Krefelder FotoKünstler. Ob in seinen Bildern oder im facebook-Feed, Buchta veranlasst Menschen zum Innehalten. Darf man das? Ist das moralisch und ethisch vertretbar? Diese Fragen wirft er nur zu gerne auf. Das Wandeln auf dem schmalen Grat zwischen gezielter Provokation und Geschmacklosigkeit gehört zu den Paradedisziplinen der Kultglatze mit den stahlblauen Augen. Und so kommt es, wie es kommen musste. Buchta spaltet die Internetgemeinde. Die Kommentare auf die Bekanntgabe seines baldigen Ablebens reichen von wahrer Verzweiflung über Beileidsbekundungen bis hin zu Auswüchsen puren Zynismus'. „In dieser Phase hat sich vieles neu sortiert“, erzählt Buchta während er seinem Kater durch das britische Kurzhaarfell streicht. „Heute weiß ich, wer meine Freunde sind und wer nicht.“ Im Angesicht des Todes ändert sich eben vieles. Nicht nur in Bezug auf die Wahl der Vertrauten hat das Krefelder Urgestein sein Leben auf Links gedreht. Auch seine Kunst hat nach dem Ereignis, das alles in davor und danach teilt, eine Wandlung erfahren. „Aus dem Schatten ins Licht“ könnte die Überschrift dieses Lebens-Kapitels lauten. Buchta ist gewiss niemand, dem man den Stempel des braven Spießbürgers aufdrücken kann. Er ist subversiv, launisch, nonkonform; aber eben auch hyperkreativ und blitzgescheit. Als er mit 12 Jahren in ein erzkatholisches Internat gesteckt wird, beginnt seine persönliche Rebellion. „Die Erziehung dort war der pure Drill im Namen des Herrn. Daher rührt bis heute meine Ablehnung gegenüber der Institution Kirche. Gott und Glauben wurden in dieser Zeit nur als Druckmittel eingesetzt“, sagt er mit Blick in seine präpubertäre Phase. Erst sind es die abrasierten Haare und der Irokese, die seine

Ablehnung zum Ausdruck bringen sollen, dann sind es die düsteren Inhalte der schwermetallenen Klänge, mit denen er sich von der Masse abgrenzt. Einer von vielen wollte Buchta nie sein. Dieses Ziel hat er mit aller Stringenz verfolgt, auch wenn sich eine bürgerliche Facette wie ein roter Faden durch sein Leben zieht. Über 25 Jahre schuftete er nach der Schule bei Bayer als Betriebsschlosser. Jeden Tag klingelt um 5.30 Uhr sein Wecker. Eine gottlose Uhrzeit für einen Kreativen. Zur Kunst und zur Musik findet Buchta als junger Mann mit Anfang 20. „Ich habe damit angefangen, um meine Kreativität auszuleben; ganz für mich alleine. Damals habe ich noch keine Ambitionen gehabt, einmal in einer Band zu spielen oder meine Bilder auszustellen. Das hat sich mit der Zeit so entwickelt“, erklärt der leidenschaftliche E-Zigaretten-Dampfer über seine Motive. Wirklich Fahrt nimmt seine Karriere als Künstler erst nach der Jahrtausendwende auf, als die Digitalphotographie bezahlbar wird und das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop zum Standard avanciert. „Das war mein Schlüsseltool, Photoshop hat genau die Nische geöffnet, in der ich mich mit meinen Fähigkeiten entfalten konnte. Man hat mich mal den Jan Saudek der Neuzeit genannt. Damit kann ich mich gut identifizieren“, so Buchta weiter. Es ist die Arbeit auf verschiedenen Ebenen, die ihn reizt. Die Metamorphose eines Photos zu einem Gemälde ist sein Antrieb. „Wenn ich es schaffe, dass Menschen meine Bilder anfassen wollen, dann habe ich mein Ziel erreicht“, sagt Buchta lächelnd, ehe er nachdenklich ergänzt: „Über viele Jahre waren es seelische und psychische Abgründe, die die Grundideen meiner Werke bildeten. Meine eigenen oder die anderer Menschen. Letztlich habe ich mich sicherlich zu viel mit schlechten Gedanken beschäftigt: Tod, Blut, Suizid und Entartung.“ KR-ONE // 11


Stadt I Intern // Advertorial

Buchtas Fotokunst reicht von einfachen Darstellungen über gemäldeähnliche Bilder bis hin zu provokanten Szenerien

Die Depression, die ihn über sechs Jahre gefangen hält, setzt schleichend ein und wird anfangs nicht erkannt. „Ich litt unter nervösen Anfallen, Angst und Panikattacken. Mein Arzt wusste diese Anzeichen nicht richtig einzuordnen und versuchte zu beschwichtigen. So nach dem Motto: 'Herr Buchta, sie sind eben ein kreativer Geist; da ist es völlig normal, dass sie abends nicht abschalten können und mehr nachdenken als andere.' In dieser Phase fing ich an, abends Alkohol zu trinken, um einfach 'mal ein wenig Ruhe zu bekommen. Das war rückblickend sicherlich ein großer Fehler. Welchen Prozess ich damit in Gang setze, war mir damals überhaupt nicht bewusst“, reflektiert Buchta den Anfang der Abwärtsspirale mit Zwischenhochs. Denn: Dass Alkoholiker leistungsunfähig wären, ist ein weitverbreiteter Irrglaube. Viele der Flasche Verfallenen bekleiden renom-

mierte Posten in der Gesellschaft und wissen ihren Arbeitsalltag auch mit Dauerkater zu bewältigen. Buchta ist nach eigenem Bekunden immer dann am besten gewesen, wenn es ihm am schlechtesten ging. „Mein Arzt wusste später immer sehr genau, wann ich die nächste Spritze brauche. Er hat es an meinen Bildern gesehen; immer dann, wenn sie besonders ausdrucksstark waren“, erklärt er und lacht in einer Mixtur aus Abscheu und Stolz. 2008 ist ein Jahr, das in Buchtas persönlicher Vita mit einem Sternchen versehen ist. Künstlerisch befindet er sich damals auf dem Zenit, psychisch am Abgrund. Strukturänderungen schaffen auf seiner Arbeit bei Bayer ein Klima des Mobbings, dem er nicht gewachsen ist. Er sieht in jenen Tagen keinen anderen Ausweg, als zu kündigen. Finanziell kann er sich diesen Schritt erlauben, denn seine Kunst geht völlig durch die Decke. Buchta ist gefragt, stellt aus und verkauft. Zudem wird er immer wieder für Auftragsarbeiten gebucht; besonders im Motorsport sind seine Werke heißbegehrt. Zeitweise arbeitet er exklusiv für Porsche. Aber auch in der Musikindustrie bleibt er kein Unbekannter. Gangster-Rapper Bushido nimmt die Dienste des ambivalenten Genies für das Artwork seines Albums „Eristguterjunge“ in Anspruch; lässt sich martialisch mit Kettensäge -und hemd ablichten. „Damals wurde noch richtig Geld bezahlt“, erinnert sich Buchta wehmütig. Die derzeit rückläufige Auftragslage schreibt er der Inflation in der Photographie zu. „Heute hat jeder eine Digitalkamera und es gibt immer wieder Leute, die jemanden kennen, der wiederum jemanden kennt, der gerne dies oder das umsonst macht. Ich habe aber keine Lust für einen Appel und ein Ei zu arbeiten. Gute Arbeit muss auch gut bezahlt werden“, sagt er ebenso beharrlich wie er verneint, dass

Tölke & Fischer GmbH & Co. KG Gladbacher Straße 345 · 47805 Krefeld · Tel. 02151 339-0

KR-ONE // 12


Foto: Luis Nelsen

Stadt I Intern // Advertorial

die berufliche Situation ein Grund für die Schlussetappe seines Alkoholismus gewesen sei. „Die Gründe für mein einjähriges exzessives Trinken kann ich nicht genau benennen. So wie ich hier sitze; ich weiß es nicht“, sagt er achselzuckend. Fakt ist aber: Aus dem kreativen Genius wird im Januar 2013 ein Funktionspegeltrinker, dessen erster Gedanke nach dem Aufstehen dem Alkohol gilt. „Mir war alles egal: Meine Kunst, mein Umfeld und meine Gesundheit. Mein Leben wurde total unbeständig. Ich schlief, trank, schaute fern, schlief und trank wieder. So ging es ein Jahr“, erzählt Buchta kopfschüttelnd, fassungslos über sein eigenes Verhalten. Natürlich sei Freunden aufgefallen, dass er sich verändert habe, aber lange Zeit hätte ihn niemand direkt damit konfrontiert. Erst Weihnachten 2013 kommt es zu einer Art Intervention. „Jedes Jahr lade ich zu Weihnachten ein und tafele groß auf. Aber am Weihnachtsmorgen vor einem Jahr saß ich wenige Stunden, bevor die Gäste kommen sollten, betrunken auf der Couch und hatte nichts vorbereitet. Meine Bude sah aus, als wäre eine Bombe eingeschlagen. Als meine Freunde mich so vorfanden, haben sie mir den Kopf gewaschen. Das Fest war gelaufen und ich wusste, dass ich etwas ändern muss. Ich konnte aber nicht, mir war alles egal; sogar, dass ich nur noch Galle spuckte und nichts mehr essen konnte“, erzählt Buchta sichtlich bewegt. Kurze Zeit später geht alles ganz schnell. Schwer angeschlagen muss Buchta zum Arzt, der erkennt die Lage und schickt ihn ins Helios. „Ich wollte auch damals nur nach Hause zu meinem Kater. Da sagte der Arzt: 'Wenn sie nicht hier bleiben sind sie in wenigen Tagen tot.' Die Worte werde ich nie vergessen“, erinnert er sich. Zwei Wochen tun die Ärzte alles, um seine Leber zu retten, doch alle Versuche scheitern. „Zu diesem Zeitpunkt habe ich den facebook-Post abgesetzt. Ich dachte, ich würde sterben“, sagt Buchta mit in Falten gelegter Stirn. Derweil wird in der Uni-Klinik in Köln das Mittel für den letzten Versuch vorbereitet; ein Medikament, das genau auf Buchtas Bedürfnisse abgestimmt wurde. „Ich habe es nicht für möglich gehalten, aber es schlug wirklich an, von Tag zu Tag ging es mir besser. Man hat mir ein zweites Leben geschenkt“, sagt er während sich sein Blick aufklart. Es ist ein zweites Leben mit vielen Veränderungen. Wer sich in dieser Zeit als treuer Gefährte entpuppte, erhielt einen festen Platz in seinem Herzen. Andere, die nur an seinem Erbe interessiert waren, wurden weggestrichen. „Viele Nummern sind aus meinem Handy geflogen“, so Buchta schmunzelnd. Wer Thomas Buchta heute sieht, nimmt einen völlig anderen Menschen wahr. Sein Blick ist klar, die senfgelbe Haut hat sich in einen sanften Beigeton verwandelt und sein Geist ist präsent und schnell. Clean eben. „Ich habe alles aufgeräumt: Meine Wohnung, mein Kunstarchiv, meinen Lebensrhythmus und meinen Freundeskreis“, sagt er mit festem Blick in die Zukunft. Und auch sein kreatives Arbeiten soll in ein neues Kapitel eintauchen. „Ich habe einen großen Kehraus gemacht und mich von vielem getrennt, das mit negativen Erinnerungen behaftet war“, so Buchta weiter. Dieser Schritt sei nötig gewesen, um das wichtigste Zukunftsziel zu erreichen: Ein Leben ohne Alkohol und mit einem positiven kreativen Antrieb! //kor

Mitglied der Gesellschaft für Ästhetische Chirugie Deutschland e.V.

Qualitätsmanagement aLY[PÄaPLY[UHJO+05,5 0:6 

KR-ONE // 13


Stadt I Intern // Advertorial

BAYER SPORTPARK

NUR WER SICH VERÄNDERT, BLEIBT SICH SELBER TREU!

Das Leistungszentrum des SC Bayer am Löschenhofweg in Uerdingen

„Natürlich sind wir auf der einen Seite ein Traditionsverein, uns gibt es schließlich schon seit über hundert Jahren. Aber das bedeutet nicht, dass wir uns nicht weiterentwickeln müssen, im Gegenteil“, betont Jörg Heydel. Er ist ein Mitglied des vierköpfigen geschäftsführenden Vorstands des SC Bayer. „Wer sich auf seinem Traditionsbewusstsein ausruht, der verliert. Genau wie ein gutes Restaurant seine Speisen auch mit der Zeit ändern und anpassen muss, so müssen wir auch die Entwicklungen in der Gesellschaft erkennen und umsetzen.“

Charles Darwin hat Recht. Der evolutionäre Grundsatz „Survival of the fittest“ stimmt, auch im Vereinswesen. In Zeiten, in denen die Sportvereine massiv über den Verlust der jugendlichen Mitglieder durch längere Schulzeiten klagen, kann der Traditionsverein am Löschenhofweg sich beherzt auf die Schulter klopfen: Der SC Bayer hat gehandelt und sich angepasst. Denn nur wer sich anpasst, überlebt. Der Wandel, den der SC Bayer seit 1905 vollzogen hat, ist eine Erfolgsgeschichte. Damals, als klassischer Sportverein mit Werksanbindung, gab es dort nur den Bereich Wettkampf- und Leistungssport. Heute gibt es zwei weitere Säulen, die den Verein zuverlässig tragen: Den Freizeit-, Kinder- und Seniorensport und den Fitness- und Gesundheitssport. „Der SC Bayer hat sich in seinem Angebot breit aufgestellt und sich zu einem modernen Sportverein weiterentwickelt“, erklärt Peter Quasten, Fachbereichsleiter Wettkampf- und Leistungssport. Er klingt fast ein bisschen stolz, aber keineswegs prahlerisch. Seit fast 25 Jahren ist er beim SC Bayer tätig. Was den Verein besonders modern macht, ist seine Entwicklung in der Jugendarbeit. „Durch den Ganztag gehen den Vereinen die Jugendlichen ab, und das ist nur verständlich“, findet Sabine Franken. Sie ist für den Fachbereich Freizeit-, Kinder- und Seniorensport zuständig. „Wer bis spät am Nachmittag Schule hat, der fährt nicht auch noch zum Sport.“ Sie klingt verständnisvoll, schließlich hat sie selbst zwei Kinder. „Uns war klar, dass wir handeln müssen“, sagt Peter Quasten. „Wenn die Jugendlichen nicht zu uns kommen, dann kommen wir eben zu ihnen.“ Und das funktioniert. Seit 2006 steht der Verein mit sieben Krefelder Schulen in Kooperation und bringt den Sport am Nachmittag zu den Schülern. Der Verein verfügt über zwölf Sportlehrer, die auch an den Schulen eingesetzt werden. „Das bedeutet: wenn der Ganztag um 16 Uhr endet, KR-ONE // 14

haben die von uns betreuten Jugendlichen schon Sport gemacht“, erklärt Peter Quasten. Auch mit sieben Kindergärten ist der SC Bayer ein ähnliches Bündnis eingegangen. Trainiert wird entweder vor Ort oder auf dem Bayer-Gelände am Löschenhofweg. „Unser großer Vorteil ist, dass wir hier über ein riesiges Areal verfügen, wo die unterschiedlichsten Sportarten angeboten werden können“, betont Peter Quasten. Seit 2012 hat der SC Bayer auf seinem Gelände auch eine KiTa – die Sportpark-Zwerge. Die sportliche Entwicklung der Kleinsten liegt dem Verein besonders am Herzen: Deshalb hat er die Kindersportakademie (KiSa) gegründet. „Es geht uns darum, der Entwicklung entgegen zu wirken, dass immer mehr Kinder nicht in der Lage sind, die einfachsten motorischen Abläufe durchzuführen. Das ist ein beunruhigender Trend“, findet Sabine Franken. Das Rückwärtsgehen auf einer Linie, eine Rolle vorwärts, die grundlegendsten Bewegungen fallen immer mehr Kindern sehr schwer. „In der KiSa werden die Kinder an die Bewegungsabläufe herangeführt, die wir früher draußen auf der Straße gelernt haben“, erklärt Wolfgang Hüsgen, der Fachbereichsleiter Fitness- und Gesundheitssport. Auch wenn hier jeder seinen eigenen Fachbereich betreut, so sind die Grenzen doch fließend. Den drei leidenschaftlichen Sportlern geht es um den Sport und zwar nicht nur um den eigenen. Wolfgang Hüsgen, ein begeisterter Basketballer, ist in dem dreiköpfigen Team das Küken, wie seine Kollegen sagen: er ist 2005 zum SC Bayer gekommen. Sabine Franken hat 1975 als Jugendliche beim SC Bayer mit Leichtathletik angefangen. Die Drei- bis Zehnjährigen, die an der KiSa teilnehmen, werden auch spielerisch an die verschiedenen Sportarten herangeführt. „Erst wird zum Beispiel nur geübt, auf ein Ziel zu werfen. Dann wird das Ziel komplexer, dann kommen Spielabläufe hinzu und plötzlich


Foto: Simon Erath

Stadt I Intern // Advertorial

beherrscht man die Grundlagen des Handballs“, erklärt Wolfgang Hüsgen. „Und durch das Heranführen in kleinen Schritten werden Frustrationserlebnisse vermieden.“ Die KiSa hat Erfolg: Bei derzeit 600 Mitgliedern gibt es hier mittlerweile Wartelisten. Ausprobiert werden hier quasi alle Sportarten, damit jedes Kind seine sportlichen Stärken entdecken kann. Ist die ideale Sportart dann erst mal gefunden, wird das Kind im Leistungssektor des Vereins optimal gefördert. Angeboten werden insgesamt 14 Sportarten. Die fünf Fokussportarten sind Fußball, Handball, Basketball, Leichtathletik und Cheerleading. „Wir verstehen uns ganz klar als Ausbildungsverein, eine hochspielende erste Mannschaft gibt es bei unseren Sportarten nicht. Denn bezahlter Sport nimmt unserem Nachwuchs das Geld“, findet Peter Quasten. Die starke Förderung der Jugend schlägt sich im Erfolg der jungen Mannschaften nieder: Die Cheerleader des SC Bayer etwa sind mehrfacher Deutscher und Europameister. Bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Orlando wurden sie die beste nicht-nordamerikanische Mannschaft. Das Herz des SC Bayer ist sicherlich das 2003 erbaute Fitnessstudio „Timeout“. In der Lounge kann man nach dem Training noch mit den anderen Mitgliedern bei einem Getränk verweilen. Und auch deswegen ist das Timeout für die älteren Sportler so wichtig. „Beim Gesundheits- und Seniorensport ist das Gesellige auch ein ganz wichtiger Faktor“, weiß Wolfgang Hüsgen. Er leitet das Timeout. Hier findet neben dem neuartigen Vibrationstraining und verschiedenen Reha- und Coronar-Angeboten auch einmal in der Woche eine kostenlose Sprechstunde mit Ärzten des Helios-Klinikums statt. „Viele, die als Reha-Patienten mit einem Rezept zu uns kommen, wechseln danach in unser Seniorensportprogramm“, so Sabine Franken. Der SC Bayer hat es geschafft, die komplette Familie sportlich gesehen unter einem Dach zu vereinen: während die Kinder beim Fußball- und Leichtathletiktraining sind, können die Eltern und sogar die Großeltern gleichzeitig etwa auf der komplett beleuchteten Laufstrecke um das Gelände oder im Fitnessstudio trainieren. Oder den Nachmittag

Löschenhofweg 70, 47829 Krefeld Tel.: 02151 4446333

bei schönem Wetter im Beachclub bei den Beachvolleyballfeldern verbringen. Und wer gerade keinen Babysitter gefunden hat, kann sein Kleinkind während des Trainings guten Gewissens in der Kinderbetreuung des Timeouts unterbringen. Eines steht fest: Fit zu sein lohnt sich. Besonders in einem Sportverein, der sich dazu entschlossen hat, mit der Zeit zu gehen. //doh

Einladung zum gemeinsamen Doppeljubiläum Am Sonntag den 24. August von 10:00-17:00 Uhr

[ FEIER ›TAG ] TAG D E R O F F E N E N T Ü R

Gefeiert wird parallel bei der GSAK in Linn auf dem Bruchfeld 33 und der EGK in Uerdingen an der Parkstr. 234. Für den Transfer zwischen den Veranstaltungen stehen ShuttleBusse zur Verfügung. Neben vielen Informationen wartet ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein mit Unterhaltung und kulinarischen Köstlichkeiten auf Sie. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

25 20

Sonntag

24.08.14 10:00-17:00 Uhr

EGK

Jahre

GSAK

KR-ONE // 15


Stadt I Intern // Advertorial

WENN EIN BRÜCKENJAHR BRÜCKEN SCHLÄGT WIE PABIN UND PATRICK IM FREIWILLIGEN SOZIALEN JAHR ERWACHSEN WERDEN Mit viel Ruhe und einem geschickten Händchen führt Pabin die Gabel zu Beates Mund. „Lass es dir schmecken“, sagt der 19-Jährige und versenkt die Gabel erneut im Auflauf. Einige Räume entfernt sitzt auch Patrick in einer großen Gruppe zusammen: Im hellen Aufenthaltsraum, der mit Deutschlandflaggen geschmückt ist, fiebert er gemeinsam mit den Hausbewohnern den ersten WM-Turnier-Punkten der deutschen Mannschaft entgegen. Die beiden Krefelder absolvieren zurzeit ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Haus Herrenweg der Krefelder Lebenshilfe in Hüls.

Während die Schulabsolventen immer jünger werden, werden ihre Zukunftsfragen immer größer: Auch Patrick Laumen schloss im letzten Jahr seine Schullaufbahn mit dem Abitur am Ricarda-Huch-Gymnasium ab. Wie es danach weitergehen sollte, wusste der 19-Jährige damals nicht. „Ich habe mich zwar für Ausbildungen und Unis beworben, so richtig Ahnung, was ich aber eigentlich will, hatte ich nicht“, erinnert er sich. „Dann kam der Internationale Bund ins Spiel.“ Wer die Telefonnummer der Stabstelle des Internationalen Bunds in Krefeld wählt, hat Marc Ossenbrink an der Strippe. Der Sozialberater vermittelt Schulabgänger zwischen 16 und 26 Jahren in ihr Freiwilliges Soziales Jahr. „Der Freiwilligendienst ist eine gute Möglichkeit, sich einfach einmal eine Auszeit nach der Schule zu gönnen, gleichzeitig dient er vielen Jugendlichen als Orientierungshilfe, denn es gibt verschiedene Bereiche, in denen das freiwillige Jahr absolviert werden kann“, erklärt der 35-Jährige. Der erste Bereich deckt die Pädagogik ab, FSJler können zum Beispiel an offenen Ganztagsschulen oder in Jugendzentren arbeiten. Der zweite umfasst den Betreuungs- und Pflegesektor, eine Anstellung in einem Altenheim oder in der Krankenpflege ist hier möglich. Die dritte Möglichkeit beinhaltet, als Integrationshelfer an Schulen zu arbeiten und ein Kind mit Behinderung zu betreuen, der vierte setzt sich aus Kultur, Verwaltung und Technik zusammen. „Zurzeit haben KR-ONE // 16

wir beispielsweise Freiwillige im Krefelder Kresch Theater“, erzählt Ossenbrink. „Die jungen Erwachsenen bekommen hier je nach Engagement und Interesse einen Einblick in die Öffentlichkeitsarbeit, die Regieassistenz oder die Veranstaltungsbetreuung.“ Wer sich für ein FSJ entscheidet, erlebt das erste Mal den Alltag eines Berufstätigen, daran mussten sich auch Patrick Laumen und Pabin Punithan erst gewöhnen. „Wir haben am Herrenweg eine 90-Prozent-Anstellung und arbeiten im Schichtdienst; das heißt, dass wir oft erst gegen 16 Uhr anfangen“, erklärt Pabin. „Das war schon eine Umgewöhnung, denn Freunde zu treffen, fällt erst einmal schwer. Dennoch habe ich hier Erfahrungen gesammelt, die ich nicht mehr missen möchte.“ Pabin arbeitet in der gelben Gruppe des Haus Herrenweg, hier leben Menschen, die mehrfach körperlich und geistig behindert sind. Viele können nicht sprechen, sitzen im Rollstuhl und sind auf eine Betreuung rund um die Uhr angewiesen. Der 19-Jährige übernimmt Begleitdienste zum Arzt, Arbeiten innerhalb des Hauses und Pflegedienste. „Ich nenn’ das immer ‚All-Inclusive-Wasch-Paket’“, sagt der Krefelder und lacht. „Es wäre gelogen, wenn ich sage, dass ich bei so viel Nähe am Anfang keine Berührungsängste hatte, aber das ist schnell vorbeigegangen.


Fotos: Simon Erath

Stadt I Intern // Advertorial

„ DA S WA R S C H O N E I N E U M G E W Ö H N U N G , D E N N F R E U N D E Z U T R E F F E N , F Ä L LT E R S T E I N M A L S C H W E R . D E N N O C H H A B E I C H H I E R E R FA H R U N G E N G E S A M M E LT, D I E I C H N I C H T M E H R MISSEN MÖCHTE.“ Die Menschen hier danken dir deine Mühen mit einer besonderen Offenheit und Herzlichkeit.“ Zehn Monate arbeiten die beiden 19-Jährigen inzwischen schon im Wohnhaus. Ihre Ansicht zu Menschen mit Behinderung habe sich in dieser Zeit völlig verändert. „Wenn ich früher im Bus saß und mir ein eingeschränkter Mensch gegenüber saß, habe ich gedacht, dass er mich nicht versteht und auch irgendwie schwerer von Begriff ist als ich“, erinnert sich Patrick. „Jetzt weiß ich, dass ich diese Menschen völlig unterschätzt habe. Es lebt eine Frau in der gelben Gruppe, die nicht reden kann, aber jedes Wort ganz genau versteht. Genau diese Menschen haben mich hier beeindruckt.“ Neben Empathiefähigkeit und Toleranz haben Patrick und Pabin in ihrem FSJ aber auch ganz alltägliche Dinge gelernt, die in ihrem späteren Leben auf sie zu kommen werden: Wäsche zu waschen, einzukaufen und zu kochen – eben einen kompletten Haushalt zu schmeißen. Die beiden sind sich einig: „Wir sind viel selbstständiger geworden.“ Diese Entwicklung erlebt Marc Ossenbrink auch bei den Freiwilligen . Er ist nicht nur der Koordinator zwischen Jugendlichen und Freiwilligendienst-Stellen, sondern begegnet den Heranwachsenden auch während ihres freiwilligen Jahres immer wieder in Seminaren oder Feedbackgesprächen. „Unsere Jungs und Mädels werden sich in diesem Jahr ihrer Stärken und ihrer Schwächen bewusst. Sie lernen mit Kritik umzugehen und entwickeln oft gleichzeitig ein tolles Selbstbewusstsein“,

erklärt der 35-Jährige. „Ein FSJ prägt nicht nur die Persönlichkeit, sondern es macht sich auch im Lebenslauf unheimlich gut.“ Auch in Pabins Vita hat das FSJ zum Erfolg geführt: Im Sommer wird der aufgeschlossene Krefelder eine Ausbildung im Einzelhandel beginnen. „Ich habe hier am Herrenweg für mich selbst gemerkt, dass mir die Arbeit zwar unheimlich Spaß gemacht hat, ich aber zukünftig lieber im Büro arbeiten möchte“, sagt er. „Das, was ich hier gelernt habe, kann mir aber dennoch niemand mehr nehmen.“ Bei Patrick sieht die Situation anders aus: Eine Ausbildung oder ein Studium im sozialen Bereich schließt er nicht aus, ein FSJ empfiehlt er jedem: „Das schönste an der Arbeit mit Menschen ist, dass du immer etwas zurückbekommst.“ //aro Informationen zu den Möglichkeiten, die ein FSJ bietet, finden Sie auf www.ib-freiwilligendienste.de/krefeld.de oder im Gespräch mit dem Freiwilligendienste-Team des Internationalen Bundes, Uerdinger Straße 11 bis 13, Krefeld. Telefon 1520240, E-Mail freiwilligendienste-krefeld@internationaler-bund.de Öffnungszeiten Mo. bis Do. 9 bis 17 Uhr, Fr 9 bis 13 Uhr. Das Pendant für Menschen ab 27 Jahren zum FSJ ist der Bundesfreiwilligendienst. Auch hier ist der Internationale Bund der richtige Ansprechpartner.

„Sportunterricht ist der ideale Ausgleich zum Klassenzimmer. Für einen perfekten Start ins neue Schuljahr gibt’s bei uns die richtige Ausstattung.“

Michael Froesa Ihr Berater im Bereich Sportschuhe bei Intersport Borgmann.

Intersport Borgmann | Königstr. 78 | 47798 Krefeld | Tel.: 0 21 51-3 69 97 60 E-Mail: krefeld@intersport-borgmann.de | www.intersport-borgmann.de

KR-ONE // 17


Stadt I Intern // Advertorial

HOLZ ROEREN

DIE SCHLUSSETAPPE VOR DER BERGANKUNFT 32 Grad. Drückende Hitze. Im Roeren-Provisorium auf der Mevissenstraße herrschen saunaähnliche Zustände. Martin Roeren rinnt der Schweiß über das Gesicht. Er trinkt einen großen Schluck Wasser und setzt sich auf einen Gartenstuhl in der im hinteren Bereich gelegenen Gartenausstellung; er lächelt. Trotz aller Anstrengungen sitzt mir ein anderer Mensch als vor eineinhalb Jahren gegenüber. Die kurz nach dem verheerenden Brand blutunterlaufenen Augen strahlen heute, die aschfahle Haut hat wieder Farbe bekommen. Sein markanter Dreitagebart ist gleichzeitig modisches Accessoires und Zeichen eines neuen Lebensabschnitts. Der Familienbetrieb befindet sich auf der Zielgeraden. Es fehlt nur noch der Schlusssprint, bis zur Fertigstellung der neuen Firmenzentrale.

„Ich fühle mich wie auf einer Mission“, erzählt der jüngste Spross Franz-Martin Roerens, „manchmal frage ich mich: Was kommt eigentlich danach?“ Fast zwei Jahre sind seit dem Inferno vergangen, das den Krefelder Familienbetrieb auch für Branchenfremde weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht hat. Nur noch wenig erinnert in diesen Tagen an das postapokalyptische Szenario, das lange in Sichtweite der ehemaligen Videothek lag. „Während ich vor einigen Monaten noch über das Gelände gegangen bin und mein altes Büro vor dem geistigen Auge sah, ist dort heute das Bild, wie es einmal sein wird“, erklärt Roeren-Junior die Veränderung im Geiste. Große Fantasieanstrengungen bedarf es dafür wahrlich nicht mehr. Der Rohbau des Verwaltungsgebäudes und der Ausstellung steht, das große Lager, das die drei alten ersetzt, ist bereits in Betrieb, wird von Kunden und Lieferanten frequentiert. Überall ist der Aufbruch spürbar. Nicht zuletzt bei Martin Roeren selbst. „Im Moment beschäftigen wir uns mit Details wie Wandfarbe, Tür- oder Zargenmaterialien. Bis zum Umzug im November ist wirklich noch eine Menge zu tun. Aber es macht Spaß, wenn der Weg dahin absehbar ist“, sagt er. Für Holz Roeren ist es der Eintritt in ein völlig neues Zeitalter der Unternehmensgeschichte. So unglücklich die Lage nach dem Brand schien, so gut sind anschließend die Wiederaufbau-Maßnahmen gelaufen. Der KR-ONE // 18

Zeitplan passt auf den Tag genau. „Wir haben uns für die Zusammenarbeit mit einem General-Unternehmer entschlossen“, erklärt Roeren. „Mit ihm wurde ein Vertrag über die Bausumme und die Bauzeit geschlossen. Er macht eine wirklich gute Arbeit und hat uns damit vieles abgenommen.“ Tatsächlich gab es in den vergangenen Monaten viel zu koordinieren. Das Lager, das Verwaltungsgebäude und die Ausstellung mussten geplant und gebaut werden. Vor allem das neue Brandschutzsystem ist generalstabsmäßig installiert und getestet worden. „Dadurch, dass wir in unserem Lager nun doppelt so hohe Regale wie vorher haben, mussten auf vier Ebenen Sprinklerköpfe angebracht werden. So sind aus anfänglich 3.000 kalkulierten 6.400 Sprinklerköpfe geworden“, erklärt Roeren die Hürden des Neubaus. Aber – das versteht sich von selbst – gerade in Bezug auf Brandschutzmaßnahmen werden hier keine Kompromisse gemacht. Jetzt, wo die Tränen über den Verlust des historisch gewachsenen Firmensitzes getrocknet sind, erkennt Roeren die Chancen, die die Folgen des Brandes unfreiwillig bieten. „Es ist schon beeindruckend zu sehen, was hier entsteht. Angefangen beim Lager, das mit einem neuen Wirtschaftssystem und vollautomatisierten Staplern ausgestattet wurde über die Verkaufsfläche, die von 900 Quadratmetern auf 2.100 Quadratmeter angewachsen ist, bis hin zu den technischen Neuerungen, die auf dem Gelände entstanden


Stadt I Intern // Advertorial

Fotos: Luis Nelsen

„ W Ä H R E N D I C H V O R E I N I G E N M O N AT E N N O C H Ü B E R DA S G E L Ä N D E G E G A N G E N B I N U N D M E I N A LT E S B Ü R O V O R D E M G E I S T I G E N A U G E S A H , I S T H E U T E D O RT DA S B I L D , W I E E S E I N M A L S E I N W I R D . “

Martin Roeren freut sich über den schnellen Baufortschritt der neuen Firmenzentrale auf der Mevissenstraße

sind“, so Roeren weiter. In Zukunft wird eine Photovoltaik-Anlage einen Großteil des benötigten Stroms zumindest am Tag bereitstellen. Ebenfalls neu errichtet wurde das Biomassenheizkraftwerk, das mithilfe der Holzabschnitte aus der eigenen Produktion Wärme für das Hauptgebäude und die umliegenden Immobilien erzeugt. Viele Prozesse, die ohne den Brand vielleicht noch lange so gelaufen wären, wie sie seit jeher liefen, wurden optimiert. Dabei sind auch Lehren aus dem Provisorium in den Neubau eingeflossen. „Wir haben festgestellt, dass die Nähe zwischen Groß- und Einzelhandel, die hier natürlich zwangsläufig entstanden ist, förderlich für die Arbeitsabläufe sein kann. Deswegen haben wir unsere Büros so geplant, dass nicht nur in der Nähe unserer Teams sind, sondern auch die Teams selbst direkten Blickkontakt zueinander haben“, erklärt der blonde Marketingfachmann. Grundsätzlich, das stellt Roeren immer wieder heraus, sei die Zeit in der ehemaligen Videothek gut fürs Team gewesen. „Wir sind alle näher zusammengerückt und haben mehr übereinander erfahren. Das schweißt zusammen“, erklärt er und ergänzt augenzwinkernd: „Ich freue mich allerdings auf nichts mehr als auf ein Büro, in dem ich die Tür zuziehen kann und meine Ruhe habe. Dieses total transparente Arbeiten ist auf Dauer eine absolute Nervenbelastung; für alle.“ Umso größer sei der Dank an die Kollegen, wird Roeren nicht müde zu betonen, die sich immer wieder aufgeopfert hätten; auch dann, als die Motivation nach der ersten Trotzreaktion sank. Und so zieht Martin Roeren ein positives Fazit unter die vergangenen eineinhalb Jahre, Getreu dem Credo: Glück nach dem Unglück. „Das fing bei unseren Mitarbeitern an, zog sich über die Planung mit dem Architekten bis hin zu den letztlichen Baumaßnahmen. Ich weiß nicht, was passiert wäre, hätten wir nicht das Glück mit der Immobilie der alten Videothek gehabt. Ich glaube, dass wir hier am Standort die Geschäfte schon einen Tag danach wieder aufnehmen konnten, hat uns vor großem finanziellen Unheil bewahrt“, erklärt er. So ist die Bilanz trotz des Brandes positiv. Im Juli 2012, also im Jahr des Feuers, waren die „fetten Monate“ schon in der Kasse, 2013 konnte der Betrieb sogar schon wieder Umsätze wie im Jahr 2011 verzeichnen. Der ausgebliebene Winter hat im ersten Quartal des Jahres 2014 sogar bereits im Januar und Februar für Absätze im Gartenund Grill-Bereich gesorgt. „Natürlich war es auch ein großes Glück, dass alles mit der Versicherung so reibungslos geklappt hat“, räumt Roeren ein. Dass der Umzug ins neue Prunkstück der Holz-Dynastie unmittelbar bevorsteht, wird für die Mitarbeiter nicht nur anhand der Baufortschritte deutlich. Manchmal sind es nur kleine Details wie die Auswahl eines neuen Schreibtischstuhls oder des neuen Rechners, die die Vorfreude steigen lassen. In diesen Tagen freut sich die Belegschaft aber vor allem auf eines: Isolierte und klimatisierte Büros, bei denen man einfach mal eine Tür zu machen kann. //kor KR-ONE // 19


Stadt I Intern // Advertorial

WASSER MARSCH! Samstagmorgen kurz nach Zehn. Die Sonne scheint bereits vormittags frühlingshaft warm. Die Einwohner von Krefeld-Traar starten langsam in das Wochenende, radeln zum Bäcker, steigen in ihre Autos, um in die Stadt zu fahren, oder sitzen noch gemütlich am Frühstückstisch. Alles friedlich. Doch die sonnige Vorstadtidylle trügt: Aus dem Kellerfenster eines Hauses an der Moerser Landstraße dringt schmutziggrauer Rauch. Aus dem Erdgeschossfenster schallen die verzweifelten Rufe eines jungen Mannes: „Hilfe! Hilfe! Mein Bruder ist im Keller. Hilfe! Es brennt!“ Zum Glück ist die Hilfe bereits auf dem Weg. Mit blinkendem Blaulicht nähert sich in schnellem Tempo ein leuchtendrotes Feuerwehrfahrzeug. Es hält direkt vor dem Haus. Feuerwehrmänner springen heraus. Kurze Lagebesprechung. Dann laufen zwei Männer zum Fenster. Sie versuchen den Jungen davon abzuhalten, selbst im Keller nach seinem Bruder zu suchen. Währenddessen wird eine Leiter gebracht. Bewehrt mit Helm, Visier und Atemschutzmaske klettern zwei Uniformierte in das Erdgeschossfenster. Im Garten des Traarer Wohnhauses herrscht jetzt reges Treiben. Ein langer, hellgrauer Feuerwehrschlauch wird entrollt. Kommandos. Rufe. Werkzeuge werden ausgepackt. Wasser marsch! Stück für Stück wird der Schlauch prall. Durch die Haustür dringen die Helfer in das Haus. Nur wenige Minuten hat die ganze Aktion gedauert. Doch für den nach Hilfe rufenden Bruder muss sich das wie Stunden, ja wie Ewigkeiten, angefühlt haben.

Nachdem die Brandbekämpfer die zwei jungen Männer aus dem Haus gebracht haben, tritt Brandinspektor Florian Bolze hinzu. „Okay – erste Übung beendet! Wir versammeln uns in fünf Minuten vor dem Haus zur Manöverkritik.“ Der Kellerbrand im samstäglichen Traar war zum Glück kein Ernstfall, sondern nur eine Übung der örtlichen Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Krefeld, einer von sechs ehrenamtlichen Brandschutzeinheiten in der Stadt. Ermöglicht wurde das realitätsnahe Training durch die Kooperationsbereitschaft eines Hauseigentümers. Sein Haus wird in Kürze abgerissen, das Grundstück neu bebaut. So konnte das baufällige, dreistöckige Gebäude für die Simulation verschiedener Brandeinsätze genutzt werden. KR-ONE // 20

Echte Einsätze fährt die Löschgruppe Traar im Schnitt etwa 40 pro Jahr. Im Jahr 2013 wurden hier von 21 Feuerwehrleuten fast 2.800 Stunden geleistet, davon über 1.600 in Übungen. Bei den meisten „scharfen“ Einsätzen der Traarer Feuerwehreinheit handelt es sich zwar um vergleichsweise kleine Vorfälle wie einen Containerbrand neben dem Supermarkt oder ein außer Kontrolle geratenes Osterfeuer. Manchmal sind die ehrenamtlichen Brandbekämpfer aber auch an Großeinsätzen beteiligt, wie vor einigen Monaten beim Löschen des brennenden Holzlagers in Gellep-Stratum. Dazu kommen technische Hilfeleistungen, zum Beispiel bei Sturmschäden oder Brandwachen bei Großveranstaltungen.


Fotos: André Johanns

Stadt I Intern // Advertorial

Nicolas Chasapis kümmert sich in Traar um die Jugendfeuerwehr

Für den jungen Brandinspektor Florian Bolze ist die Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Familientradition. Sein Vater Klaus-Dieter ist schon seit 37 Jahren dabei und Löschgruppenführer. „Eine wichtige Motivation ist für uns, dass wir etwas Nützliches tun, anderen Menschen helfen können“, erklärt Florian Bolze. „Bei uns passiert

Die Freiwillige Feuerwehr Traar trifft sich jeden zweiten Donnerstag und einmal im Monat samstags in der Brandwache Moerser Straße. Interessenten können sich vorab gerne an Florian Bolze 0173 - 51 82 110 oder Klaus-Dieter Bolze 0170 - 4 66 55 88 wenden. Weitere Infos im Internet unter: www.freiwillige-feuerwehr-traar.de – auch die Freiwilligen Feuerwehren in Hüls, Uerdingen, Gellep-Stratum, Oppum und Fischeln haben eigene Internetseiten und freuen sich über Interessenten.

Preise zzgl. gesetzl. MwSt. I Angebote gültig bis 31. August

Die Freiwillige Feuerwehr Traar betreut neben dem eigenen Stadtteil auch Verberg, Elfrath sowie Teile von Gartenstadt und Bockum. Stammsitz des Löschzugs Traar ist die Brandwache an der Moerser Landstraße 399, ganz in der Nähe der samstäglichen Übung. Weitere Freiwillige Feuerwehren in Krefeld haben ihren Sitz in Hüls, Uerdingen, Gellep-Stratum, Oppum und Fischeln. Zusammen erreichen sie eine Mannschaftsstärke von etwa 200 Mitgliedern. Ungefähr genauso viele Feuerwehrleute zählt die Krefelder Berufsfeuerwehr. Um die in Krefeld anfallenden Feuerwehraufgaben zu erfüllen, sind hauptamtliche und ehrenamtliche Feuerwehren unbedingt erforderlich. Beide arbeiten eng zusammen. In der Regel sind am Einsatzort immer Berufs- und Freiwillige Feuerwehr vertreten. Da die Freiwilligen einen anderen Beruf haben, mit dem sie ihr Geld verdienen, beziehungsweise Studenten oder Auszubildende sind, liegen ihre Bereitschaftszeiten abends und am Wochenende. So ist es auch möglich, dass die Ehrenamtlichen in umliegenden Städten arbeiten oder lernen. Nur bei Großalarmen werden die sie auch tagsüber herbeigerufen.

immer etwas, es ist nie langweilig.“ Ein weiterer wichtiger Grund für das Mitmachen bei der Feuerwehr ist die Kameradschaft. Für viele wird ihr Löschzug auch privat zum Lebensmittelpunkt. „Das Feuerwehrleben besteht ja nicht nur aus Einsätzen und Übungen“, so Nicolas Chasapis, der sich in Traar um die Jugendfeuerwehr kümmert. „Wir treffen uns auch zum Feiern, Grillen zusammen oder gehen auf den Weihnachtsmarkt und bei den Weiterbildungen lernt man oft Interessantes. Wer vereint mit anderen etwas leisten möchte, Spaß an Technik und sportlichen Aktivitäten hat, ist bei uns genau richtig. Wer einmal mit dem Feuerwehrvirus infiziert ist, bleibt in der Regel auch dabei. Und – das sollte man nicht vergessen zu erwähnen: Es gibt auch einige begeisterte Feuerwehrfrauen.“ //mo

KR-ONE // 21


Stadt I Intern // Advertorial

HyTro-STUDIO GRÜNE LEBENSRÄUME INDIVIDUELL GESTALTET René Lefebvres Familie beschäftigt sich bereits seit über 80 Jahren beruflich mit Pflanzen: Heinrich Brandt, der Großvater des heutigen Firmeninhabers, eröffnete im Jahr 1931 ein Blumengeschäft in der Krefelder Innenstadt. Das Blumen BrandtLadenlokal wanderte im Laufe der Jahrzehnte die Wälle entlang, vom Westwall über den Südwall bis hin zum Ostwall. Dieses Geschäft sollte René Lefebvre dann in den Siebzigerjahren übernehmen.

Obwohl er seiner Mutter schon als Vierjähriger beim Binden von Adventskränzen half, waren Renés Berufswünsche zunächst ganz anders gelagert. Tierarzt oder Architekt wollte er werden. Fasziniert war er von schnellen Autos und vom Handballsport. Auch zum KEV hatte er in den Siebzigerjahren eine so enge Verbindung, dass er noch heute freundschaftliche Beziehungen zu ehemaligen Spielern pflegt. Aber die Familientradition setzte sich schließlich durch, und er begann eine Ausbildung in einem der größten Düsseldorfer Blumengeschäfte. Heute ist René Lefebvre Floristmeister sowie ausgebildeter Blumen- und Zierpflanzengärtner. Handball und Autorennsport betrieb er neben seinem Beruf weiter. Seine Rennsportbegeisterung blieb trotz eines schweren Autounfalls, nach dem er mühsam wieder Laufen lernen musste, ungebrochen. Regelmäßig war er Teilnehmer von Tourenwagen-Wettkämpfen, einmal sogar beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Mit der gleichen Begeisterung und Beharrlichkeit widmet sich René Lefebvre seinem Unternehmen „HyTro-Studio“. „Hydrokulturen hatten wir in unserem Blumengeschäft schon lange im Programm“, so Lefebvre. „Da sich die Raumbegrünung immer besser entwickelte, beschlossen wir 1983 für diesen Bereich ein eigenes Unternehmen zu gründen. HyTro-Studio war geboren.“ Das neue Unternehmen begann mit einem Ladenlokal auf der Uerdinger Straße. Heute ist es in zwei geräumigen Gewächshäusern in der Nähe des Elfrather Sees beheimatet. Hauptgrund für die räumliche Veränderung war die schrittweise Verschiebung vom Privatkunden- zum Firmenkundengeschäft. „Wer KR-ONE // 22

sich nur eine kleine Hydro-Pflanze kaufen möchte, geht häufig zu den großen Handelsunternehmen, die mit günstigen Preisen locken. Diesen Preiskampf können und wollen wir nicht mitmachen. Wir bieten ein Full-Service-Paket, dass vor allem von Unternehmen nachgefragt wird“, erklärt Lefebvre. „Es geht nicht nur darum, ein Pflanzgefäß mit Tonkügelchen zu verkaufen. Wir gehen zum Kunden, sehen uns den Standort an, fragen nach seinen besonderen Wünschen und liefern dann eine maßgeschneiderte Raumbegrünung. Und wenn der Kunde möchte, übernehmen wir auch die gesamte Pflege seiner Pflanzen.“ Das Prinzip der Hydrokultur dürfte vielen bekannt sein: Hier wachsen Pflanzen nicht in Erde, sondern auf mineralischen Substraten, meistens auf Kügelchen aus Blähton. Die Pflanztöpfe stehen im Wasser, über das die benötigten Nährstoffe zugeführt werden. Soweit das Grundprinzip, dass sich in den letzten Jahrzehnten nicht geändert hat. Im Gegensatz zu den Anfangszeiten der Hydrokultur gibt es heute wesentlich vielfältigere Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten. „Früher bekam man nur ein paar Gefäßformen, rund und eckig in zwei oder drei Farben. Heute gibt es Gefäße aus Kunststoff, Metall, Holz, Stein, Ton und in allen Größen und Formen. Es ist problemlos möglich, Pflanzgefäße der vorhandenen Einrichtung anzupassen oder auch mit ihnen markante Akzente zu setzen“, so Lefebvre. „Manche Hersteller haben an die 150 unterschiedliche RALFarben im Programm, und wer in den Herstellerkatalogen gar nichts Passendes findet, kann sich sein individuelles Pflanzgefäß anfertigen lassen.“


Fotos: Luis Nelsen

Stadt I Intern // Advertorial

„GRÜN REDUZIERT STRESS, SENKT DAS BURNOUT-RISIKO UND DIE ANZAHL DER KRANKHEITSTAGE.“ Bei Hydrokulturen wachsen Pflanzen nicht in Erde, sondern auf mineralischen Substraten,, zumeist auf Kügelchen aus Blähton

René Lefebvre mit KR-ONE Redakteur Michael Otterbein

Als gelernter Florist hat René Lefebvre einen Riesenspaß an der gestalterischen Seite seines Geschäfts. „Es ist toll, wenn wir für Kunden besondere Lösungen realisieren oder manchmal auch sehr ungewöhnliche Orte begrünen dürfen. Einmal haben wir zum Beispiel eine Hydrokultur im Tresorraum einer Bank aufgestellt. Da mussten wir die Mitarbeiter, die die Pflanzen gießen, immer mehrere Tage vorher namentlich anmelden, und unsere Gießkannen wurden beim Rausgehen genauestens kontrolliert. Dann haben wir ein Hotel auf Fuerteventura mit Pflanzen ausgestattet und einen Dachgarten in Südspanien. Jedes Jahr bin ich mindestens einmal hingeflogen, um unsere Hydrokulturen zu betreuen“, erklärt der Geschäftsführer. „Ein ganz neuer Trend ist, Pflanzen als Raumteiler oder als grüne Wände einzusetzen. Dafür werden die Hydrokulturen in speziellen Rankgerüsten oder übereinander angebrachten Pflanztöpfen eingesetzt. Hier bieten wir seit Juni auch präparierte Echtpflanzen an, die keine Pflege mehr benötigen. Die Möglichkeiten sind heute beinahe unbegrenzt und es kommen ständig neue Produkte auf den Markt.“ Aber Pflanzen in Innenräumen haben natürlich nicht nur eine dekorative Wirkung sondern auch messbaren Einfluss auf die Gesundheit der Raumnutzer. Zuallererst ist da die Verbesserung des Raumklimas zu nennen. Pflanzen befeuchten die Raumluft und filtern

HELD Wohnkomfort Schwittay GmbH Dießemer Bruch 170 - 172 47805 Krefeld Telefon: 02151 - 54 00 44 Telefax: 02151 - 54 00 47

www.held-wohnkomfort.de

Schadstoffe heraus, die in Büros zum Beispiel durch Computer, Drucker oder Kopierer entstehen. Studien belegen, dass „grüne Büros“ sich positiv auf das Wohlbefinden der hier arbeitenden Mitarbeiter auswirken. Grün reduziert Stress, senkt das Burnout-Risiko und die Anzahl der Krankheitstage. Raumbegrünungen mit Hydrokulturen haben darüber hinaus den Vorteil, dass anders als bei Erdpflanzen keine Allergie auslösenden Pilzsporen entstehen. In Krankenhäusern werden daher seit Jahren vorwiegend solche Pflanzkulturen verwendet. „Die gesundheitlichen Vorteile von Innenraumbegrünung sind so groß, dass sich die Anfangsinvestitionen für Firmen sehr schnell rechnen“, weiß René Lefebvre zu berichten. „Und das sogar dann, wenn Unternehmen zusätzlich einen Pflegevertrag abschließen.“ Diesen Pflegeservice nutzen sehr viele Kunden, so dass HyTro-Studio aktuell jeden Monat über 10.000 Pflanzgefäße betreuen darf. Keine Pflege benötigen Trockenpflanzen, die das Unternehmen ebenfalls im Programm hat. „Einige Kunden möchten Orte begrünen, die für lebende Pflanzen sehr ungünstig sind oder wollen sich überhaupt nicht um die Pflege kümmern. Denen empfehlen wir dann Kunstpflanzen, die heute von echten Pflanzen kaum zu unterscheiden sind“, so René Lefebvre. „So kommt auch unser Firmennamen zustande: Das „Hy“ steht für Hydrokultur und das „Tro“ für Trockenpflanzen.“ //mo

ÖFFNUNGSZEITEN: Mo-Fr 10:00 - 18:30 Uhr Sa 10:00 - 16:00 Uhr KR-ONE // 23


Stadt I Intern //

SOLANGE DIE SONNE SCHEINT,... ... IST MEHR MÖGLICH – KLAAS & KOLLEGEN HELFEN ABER AUCH IM KRISENFALL.

Rechtsanwalt Wilhelm Klaas

„Leider kommen viele Mandanten erst zu uns, wenn die dunklen Wolken bereits aufgezogen sind und schnelles Handeln gefragt ist“, weiß Rechtsanwalt Wilhelm Klaas zu berichten. „Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und breiten Fachkompetenz können wir natürlich auch im Krisenfall sehr viel für unsere Mandanten tun. Aber die meisten Rechtsangelegenheiten lassen sich deutlich besser und effektiver gestalten, solange die Sonne scheint. Agieren statt Reagieren ist die bessere Strategie.“

Nach Meinung von Rechtsanwalt Klaas sollte jeder ein Bewusstsein dafür entwickeln, wo Regelungsbedarf besteht. Dies gilt besonders für Selbstständige und Unternehmer, denn bei ihnen bestehen zum Teil existenzielle Abhängigkeiten zwischen den privaten und geschäftlichen Bereichen. Eheverträge, testamentarische Bestimmungen, Nachfolgeregelungen und Altersversorge, steueroptimierte Schenkungen auf der einen, und gesellschaftsrechtliche Regelungen auf der anderen Seite müssen zum Teil jahrzehntelang Bestand haben. Manchmal wurden vor Jahren Regelungen vorgenommen, die schon längst hätten modifiziert werden müssen, oder zwischenzeitlich schlicht falsch sind. Es kommt zum Beispiel vor, dass bei einer Lebensversicherung die Ehefrau als Begünstigte eingesetzt wird. Geschah dies vor der Eheschliessung, ist die aktuelle Ehefrau begünstigt, wird dies während einer Ehe eingetragen, bleibt die damalige Ehefrau begünstigt, auch wenn die Ehe längst geschieden und der Versicherte wieder neu verheiratet ist. Fehlerbehaftet sind häufig auch Erbschaftsregelungen: „Wir sehen testamentarische Verfügungen, bei denen Erben namentlich benannt sind, später geborene oder adoptierte Kinder vergessen und damit aus dem Kreis der testamentarisch Benannten ausgeschlossen sind. So führen schlichte Nachlässigkeiten zu vermeidbarem Streit zwischen den Erben“, erklärt der Rechtsanwalt. Die kleinen Beispiele zeigen, dass Regelungen spätestens alle fünf Jahre auf den Prüfstand gestellt werden sollten. Bei der rechtzeitigen Anpassung von Verträgen aller Art an die aktuelle Lebenssituation oder auch bei der sinnvollen Neuerstellung sollte auf anwaltlichen Rat nicht verzichtet werden. KR-ONE // 24

Die alteingesessene Krefelder Rechtsanwaltskanzlei Klaas & Kollegen ist mit ihren siebzehn Anwälten, darunter zwölf Fachanwälte, für viele Rechtsuchende die erste Adresse am Niederrhein. „Ich bin stolz, dass sich die Kanzlei durch fachliche Kompetenz in Verbindung mit einem persönlichen Vertrauensverhältnis zwischen Anwalt und Mandanten auszeichnet“, so der Kanzleigründer Wilhelm Klaas, der auf 33 Jahre Berufserfahrung zurückgreifen kann. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft und Rechtswissenschaft im westfälischen Münster und dem Referendariat in Oldenburg startete er seine Anwaltslaufbahn 1981 in Krefeld als Einzelanwalt mit Spezialisierung auf Insolvenzabwicklungen. In der Folge wurde er sowohl als Insolvenzverwalter als auch als Sanierungsberater tätig. Sanierungs- und Insolvenzrecht ist nach wie vor ein wichtiger Eckpfeiler im Angebot der Kanzlei Klaas & Kollegen. Die zehn Niederlassungen außerhalb Krefelds werden schwerpunktmäßig für die Abwicklungen von Insolvenzverfahren genutzt. Seit der Umfirmierung der Rechtsanwaltskanzlei im Jahr 2004 in eine GmbH wird allerdings das gesamte Spektrum der Rechtsberatung angeboten. „Ob Handels- und Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, Familienrecht, Erbrecht, Strafrecht, Transport und Speditionsrecht, Verkehrsrecht oder Miet- und Wohnungseigentumsrecht, bei uns findet jeder für sein Problem einen oder mehrere Spezialisten“, erklärt Wilhelm Klaas. „Wir wurden zwar schon seit langem als Großkanzlei wahrgenommen, doch dachten viele Krefelder, wir würden uns ausschließlich mit Sanierungen und Insolvenzen beschäftigen. Als sich ein Freund vor einigen Jahren verwundert zeigte, dass er mit


Fotos: Simon Erath

Stadt I Intern //

seinem Problem zu uns kommen könnte, dachte ich, es ist an der Zeit, eine Imagekampagne zu starten.“ Und so zeigte sich Rechtsanwalt Klaas auch auf diesem Gebiet als Profi. Mehrmals im Jahr werden Seminare zu unterschiedlichen Rechts- und Wirtschaftsthemen veranstaltet, die sehr gut nachgefragt werden. Schwerpunktmäßig macht die Kanzlei mit Seminaren für Selbstständige und Unternehmer, aber auch für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer auf sich aufmerksam. Seit etwa einem Jahr wird aber auch in Kooperation mit Welle Niederrhein am ersten Montag im Monat der „Ratgeber Recht“ zu den verschiedensten Themen angeboten. Um die Sache abzurunden, lässt die Kanzlei sogar eine Straßenbahn mit ihrer Werbung fahren.

„LEIDER KOMMEN VIELE MANDANTEN ERST ZU UNS, WENN DIE DUNKLEN WOLKEN BEREITS AUFGEZOGEN SIND UND SCHNELLES HANDELN GEFRAGT IST.“ „Unsere breite anwaltliche Kompetenz haben wir unter anderem dadurch gewonnen, dass jeder neue Anwalt in unserer Kanzlei die Möglichkeit erhält, entsprechend seiner Spezialisierung einen Fachanwaltstitel zu erwerben“, erklärt Klaas weiter. „Da alle Anwälte ihren Hauptsitz in Krefeld haben, sind die Kommunikationswege nach wie vor kurz. Dieser fachliche Austausch steht für optimale Mandatsbetreuung. Derzeit haben wir eine ziemlich optimale Größe. Auch wenn zu unserer Kanzlei inzwischen zehn Niederlassungen in Krefeld, Aachen, Mönchengladbach, Kleve, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Bochum, Dortmund und Hagen gehören und wir in Kürze noch einen elften Standort in Münster eröffnen, soll Klaas & Kollegen weiterhin überschaubar bleiben. Dabei hilft die digitale Aktenführung. Das heißt: bei Klaas & Kollegen werden

alle Schriftstücke digital erfasst und stehen so zu jeder Zeit in jeder Niederlassung jedem Mitarbeiter zur Verfügung. Weiteres Wachstum ist nur mit Augenmaß geplant. Uns reicht es, die größte Krefelder Anwaltskanzlei zu sein, wie es uns das Magazin „Niederrhein-Manager“ kürzlich wieder bescheinigt hat.“ Um die Beratungsqualität auf Dauer zu sichern, lässt sich die Kanzlei Klaas & Kollegen regelmäßig sowohl für den Anwalts- als auch für den Insolvenzbereich zertifizieren. Für die Erlangung der Zertifikate werden Verfahrensabläufe der Kanzlei von externen Qualitätsprüfern bewertet. Wer einen Überblick über das gesamte Portfolio von Klaas & Kollegen bekommen möchte, kann sich im Internet unter www.klaas.de informieren. Dort findet man auch Kontaktadressen und Telefonnummern für Fragen zu den unterschiedlichen Rechtsgebieten. //mo Klaas & Kollegen Rechtsanwälte Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Eichendorffstraße 25 47800 Krefeld Telefon: +49 2151 7374 750 www.klaas.de

IT’S BBQ TIME MENS STYLE Pulled Pork Burger + Spare Ribs + Coleslaw (amerikanischer Krautsalat)

LADIES STYLE Vegetarischer Burger (Crispy Falaffel Pats) + Coleslaw + Joghurt-Minz-Dressing + handgeschnittene Fritten

FREE STYLE

FÜR JE UN

SCHLAGBA

RE

14,50 €

Pulled Pork Burger + Coleslaw + handgeschnittene Fritten

RESTAURANT ELFRATHER MÜHLE • AN DER ELFRATHER MÜHLE 145 / AM GOLFCLUB • 47802 KREFELD • TEL: 02151 7899 722

KR-ONE // 25


Stadt I Intern //

MOTORRADHÄNDLER VOLKER FASSBENDER HAT SEIN HOBBY ZUM BERUF GEMACHT

BMW - FASZINATION AUF ZWEI RÄDERN

„Sich den Wind um die Nase wehen zu lassen, die Schräglage zu genießen, der Hauch von Freiheit, das sind für mich die wichtigsten Gründe, Motorrad zu fahren“, erklärt Volker Faßbender begeistert. „Motorradfahren ist viel mehr, als schnell von A nach B zu kommen. Motorrad fährt man aus Spaß. Wenn ich auf meiner BMW sitze, habe ich Urlaub.“ Faßbender ist seit Anfang der 90er Jahre selbständiger Motorradhändler. Genauer gesagt BMWHändler. „Meine Kunden sehen das genauso. Für die ist Motorradfahren Freizeit. Deswegen ist die Stimmung hier bei uns meist wesentlich besser als bei meinen Autohändlerkollegen. Hier gibt es 98 Prozent blauen Himmel. Es kommt ganz selten vor, dass ein Motorradfahrer über andere Motorradfahrer schimpft. Man versucht sich eher zu helfen, wenn mal Probleme auftreten. Nicht umsonst sind wir hier alle per „Du“ und wenn wir ein- bis zweimal im Jahr mit unseren Kunden auf Tour gehen, ist die Atmosphäre super locker. Schon oft sind aus Fremden Freunde geworden.“

Die Begeisterung für Zweiräder liegt bei Volker Faßbender fast in der Familie. Fast, weil er „nur“ in die Krefelder Motorradhändlerdynastie Kreuz eingeheiratet hat. Gegründet wurde das Unternehmen 1946, unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, durch Heinrich Kreuz, den Großvater seiner Frau. Faßbender übernahm den Betrieb dann Anfang der 90er von seinem Schwiegervater HeinzJosef Kreuz. Wobei auch Volker Faßbenders Familie durchaus Benzin im Blut hat. Sein Vater betrieb in Krefeld jahrzehntelang eine Fahrschule. Der Beruf seines Vaters hielt den jungen Volker allerdings nicht davon ab, bereits mit elf Jahren die ersten Fahrversuche auf dem Moped zu machen, bevor er mit 16 endgültig auf das Motorrad umstieg. Schon seine zweite Maschine war natürlich eine BMW. Bevor er selbst zum Motorradhändler wurde, beschäftigte er sich einige Jahre beruflich mit dem Bauen, Umbauen und Reparieren von Motorrädern. Nachdem er dann 1990 seinen Zweiradmechanikermeister abgeschlossen hatte, war der Weg in die Selbständigkeit endgültig geebnet. Inzwischen hat sein Betrieb neun feste Mitarbeiter und drei Auszubildende. KR-ONE // 26

Nach der Übernahme des Geschäfts nutzte Volker Faßbender zunächst die Räume der Firma Kreuz an der Roßstraße. Aber es zeigte sich sehr schnell, dass der Platz dort auf Dauer nicht reichen würde. „Ich bin zwei Jahre durch die Stadt gefahren und habe mich umgeschaut“, erzählt er. „Dann habe ich die Räume hier an der Untergath gesehen und wusste gleich, dass das passt. 1999 haben wir hier dann neu eröffnet“, errinnert er sich lächelnd. Auch in den neuen Räumen gibt es inzwischen wieder Umbaubedarf. „Ich möchte mit meinem Betrieb so weit es geht den BMW-Standards entsprechen. Im Herbst werden wir starten.“ BMW-Händler war bereits Heinrich Kreuz in den 50er Jahren, und für Volker Faßbender war es überhaupt keine Frage, dass auch er die bayerische Traditionsmarke in Krefeld vertreten wollte. „Dafür musste ich mich allerdings erst bewerben, und ich habe mich dann sehr gefreut, dass das sofort geklappt hat. Denn BMW baut nun einmal die besten Motorräder“, so der Motorradhändler.


Stadt I Intern //

Fotos: Simon Erath

Motorrad Faßbender GmbH & Co. KG Hafelsstrasse 246, 47809 Krefeld 0 2151-787963

Heute ist Volker Faßbender einer von vielleicht 25 Händlern in Deutschland, die BMW-Motorräder exklusiv verkaufen. Im Laden an der Untergath stehen daher nur BMW-Neufahrzeuge. Gebrauchte Motorräder werden allerdings auch von anderen Marken in Zahlung genommen und verkauft. „Wir haben die gesamte BMW-Modellpalette im Programm; von den schweren Tourenmaschinen bis zu den neuen Maxi-Scootern für die Stadt. Ganz neu ist das Modell „C evolution“, das mit Strom betrieben wird. Auch hier hat BMW technologisch die Nase vorn. Am meisten verkaufen wir zurzeit die R 1200 GS. Die fährt bei uns fast jeder dritte Kunde. Hier stimmt einfach alles – Motor, Fahrwerk und Bremsen. Mit der GS ist BMW in Deutschland eindeutig Marktführer“, weiß Faßbender. Sein besonderes Steckenpferd sind inzwischen Gespanne. Auf diese Weise konnte er Hobby und Familie unter einen Hut bringen. Je nach Bauweise können damit bis zu vier Personen fahren. Die angebotenen Beiwagen werden von Spezialherstellern gebaut und dort zum Gespann montiert. Neben neuen und gebrauchten Motorrädern bekommt man bei Motorrad Faßbender natürlich auch Kleidung und Ausrüstung rund ums Zweirad, von Koffern und Tankrucksäcken über Kombis und Helme bis zu Handschuhen. Wer seine Maschine reparieren oder umbauen lassen möchte, ist an der Untergath ebenfalls richtig: Lackieren, Eloxieren, Beschichten, Linieren oder die Überholung von Motor und Getriebe sind nur einige der hier angebotenen Leistungen. Sämtliche BMW-Ersatzteile sind natürlich auch vorrätig oder können bestellt werden. Um die Leistungspalette zu komplettieren, hat Volker Faßbender sich vor kurzem bei BMW als Fachbetrieb für Oldtimer-Restaurierung beworben. Qualitätsmanagement für alle Bereiche hat er schon vor einem knappen Jahrzehnt eingeführt. Abgerundet wird das Angebot des Krefelder BMW-Motorradhändlers durch einen umfassenden Vermietungsund Versicherungsservice. Der BMW-Kooperationspartner ERGO hat ein Büro in Faßbenders Firmengebäude, und wer nicht direkt ein BMW-Motorrad kaufen möchte, sondern nur ein paar Tage durch die Gegend sausen will, kann hier aus der umfangreichen Modellpalette aussuchen und die Motorräder tageweise mieten. „Unsere Kunden sind sehr unterschiedlich, vom Handwerker bis zum Bankdirektor ist alles dabei“, erklärt der BMW-Händler. „Allerdings liegt der Altersschnitt eher über 40. Wenn du eine Gruppe Motorradfahrer siehst, und die ziehen die Helme ab, haben die meistens graue Haare. Früher gab es wesentlich mehr junge Fahrer, heute haben viele Eltern Angst und verbieten ihren Kindern, einen Motorradführerschein zu machen. Dabei sind die Maschinen wesentlich sicherer geworden. Seit 2013 haben zum Beispiel alle BMW-Motorräder serienmäßig ABS und verschiedene Fahr-Modi für Regen und Trockenheit, Touren und sportliche Fahrweise.“ Diese psychologischen Barrieren sind auch der Firma BMW bewusst. Daher sponsert das Unternehmen im Jahr 2014 Fahrschülern, die sich im Vorfeld für eine BMW entscheiden, ihren Motorradführerschein mit einer Zuzahlung von 1.000 Euro und auch auf die erste Fahrerausstattung gibt es einen ordentlichen Rabatt. „Viele kommen erst im mittleren Alter zum Motorradfahren, haben dann aber richtig Spaß an der Sache“, freut sich Volker Faßbender. „Sehr gut finde ich auch, dass immer mehr Frauen dabei sind.“ //mo

Das Schönste am Morgen: Kaffeegenuss zu 9,90 € Feinstes Porzellan, spülmaschinenfest, 300 ml – selbst die Verpackung ist ein Design-Objekt. Alle Modelle untereinander kombinierbar. In 30 verschiedenen Designs erhältlich.

REMEMBE R REMEMBER

®

Design aus Krefeld.

Shop Krefeld im Behnisch-Haus (hinter Vapiano), Vapiano), Petersstraße 120, Krefeld KR-ONE // 27


Stadt I Intern // Advertorial

FRANK SCHNEEWIND

DER POSITIV VERRÜCKTE MIT DER FIXEN IDEE

In England gibt es eine feststehende Redewendung für ein weitverbreitetes Phänomen: „Pride of the ownership“. Eigentum zu schaffen, ist auf der Insel das oberste erklärte Lebensziel. Nur wer diesen Schritt einmal selbst wagt, kann den fast magischen Stolz erfassen, der damit einhergeht: Es geht dabei um Selbstverwirklichung auf einer Ebene, die in Geld nicht aufzuwiegen ist, wenngleich eben jenes Zahlungsmittel die Basis zur Erfüllung des eigenen Wohntraums bildet. Das weiß niemand besser als Frank Schneewind. Der selbstständige Makler für Gewerbeimmobilien hat mehr als nur ein „paar Euro“ in die Hand genommen, um sich seinen ganz persönlichen Traum zu erfüllen. Dieser befindet sich in der Krefelder Südstadt am Alexanderplatz und fällt sowohl in Art als auch Beschaffenheit aus seiner Umgebung heraus.

„Die Leute haben mich damals für verrückt erklärt“, erzählt der Charakterkopf mit dem Kojak-Profil lachend und legt seine Stirn in die aufgestützten Hände. „Meine Beweggründe konnte kaum jemand nachvollziehen.“ In der Mitte des vergangenen Jahrzehnts hat sich Schneewind Hals über Kopf in das Jugendstilhaus aus der Hinterlassenschaft des ehemaligen Ölmühlenbesitzers Alexander König verliebt. Der Betriebswirt und Ur-Krefelder hat fortan eine Vision: Für sich, für das Gebäude, für den Bezirk – sogar für die ganze Stadt. Kleinteilige Mieteinheiten möchte er in jenen Tagen in großzügige Lofts verwandeln; eine Symbiose aus modernem Wohnen und zeitgenössischer Architektur ist sein Ziel. „Ich wusste, dass es nicht einfach werden würde, aber ich dachte mir, dass etwas, das in Düsseldorf so gut funktioniert, im Kleinen auch in Krefeld gehen muss. Natürlich wollte ich mich ein Stück weit selbst verwirklichen, aber ich wollte auch der Südstadt etwas geben“, veranschaulicht Schneewind seine Motive. Drei Jahre kämpft er mit Brandschutzauflagen, Bauaufsichten und Denkmalschützern, ehe das Gebäude so umgebaut ist, wie er es zu Beginn der Maßnahmen bereits vor dem geistigen Auge sah. „Ich habe in dieser Zeit eine Menge gelernt und viel Lehrgeld bezahlt“, sagt er schmunzelnd. „Meine Vorstellungen eines Umbaus 'unter Erhalt der konstruktiven Elemente' unterschied sich oftmals sehr von denen der Denkmalschützer.“ Letztlich hat Schneewind seine Wünsche durchgesetzt und so treffen heute am Alexanderplatz 15 ein vollständig historisches Treppenhaus mit Eichenstufen, die nach 136 Jahren wieder von den Farbschichten befreit KR-ONE // 28

wurden und original Villeroy & Boch Fliesen im Eingangsbereich auf moderne Technik wie den Fahrstuhl. Freigelegtes Sichtmauerwerk in den Wohnungen korrespondiert mit stuckverzierten Decken und mündet in hochmodernen Sanitäranlagen. Alle substanziellen Wohnkriterien wie Dämmung, Elektrik und Heizung (Erdwärme) entsprechen den höchsten gegenwärtigen Standards. Gerade das Loft im Obergeschoss erinnert mit seinen Atelierfenstern an lichtdurchflutete Traumimmobilien der Landeshauptstadt. Zwar sind heute alle Einheiten vermietet, der Weg dorthin war allerdings steinig und teuer. „Da habe ich mir keine Illusionen gemacht. Ich wusste, dass es nicht einfach werden würde, eine Immobilie mit Mietpreisen ab 8,50 Euro in einer Nachbarschaft mit sozialen Brennpunkten zu etablieren, aber es gibt eben doch Menschen wie mich, die diesen Wohntraum teilen. Das sind jetzt meine Mieter“, sagt Schneewind nicht ganz ohne Stolz. Warum der Mann, der sein halbes berufliches Leben in Düsseldorf verbrachte, mit so viel Herzblut an der Veränderung der Seidenstadt mitwirken möchte, kann er selbst am besten erklären: „Ich bin in Krefeld geboren und aufgewachsen und habe der Stadt nie den Rücken gekehrt. Weder zu Studienzeiten, noch während meiner Anstellungen in großen Maklerbüros in Düsseldorf. Ich möchte nicht zu den Nörglern gehören, sondern lieber mit anpacken.“ Das tut er; auch beruflich. So hat Schneewind bei Gründung der eigenen Selbstständigkeit einen Karriere-Rückschritt in Kauf genommen, um sich mehr auf den Gewerbeimmobilienmarkt in Krefeld fokussieren zu können. Die Etablierung vieler namhafter Unternehmen in Krefelder Objekten geht seither auf sein Engagement zurück.


Fotos: Luis Nelsen

Stadt I Intern // Advertorial

„ D I E L E U T E H A B E N M I C H DA M A L S F Ü R V E R R Ü C K T E R K L Ä RT, M E I N E B E W E G G R Ü N D E KO N N T E K A U M J E M A N D N A C H V O L L Z I E H E N . “

Ihr Ansprechpartner: Frank Schneewind E-Mail: schneewind@sic-immo.de Tel: 02151/757075 Funk: 0177/7570755 Fax: 02151/5690979 www.loft-living-krefeld.de

Und obwohl Schneewind mit der Vermietung von Gewerbeimmobilien alle Hände voll zu tun hat, kann er es nicht lassen, private Liebhaberstücke zu kaufen und zu sanieren. Seine jüngste Errungenschaft ist die sogenannte Fischbude auf der Lewerentzstraße. „Die heißt so, weil sich dort einst ein Fischhandel befand, der im Keller gemauerte Bassins für Lebendfische hat. Hier möchte ich im unteren Teil ein Ladenlokal schaffen und Wohnflächen in den oberen Etagen nach dem Prinzip des Umbaus am Alexanderplatz. Zwar ist die historische Fassade nicht mehr vorhanden, aber im Inneren sind die Stuckdecken erhalten geblieben. Nach allem, was ich gelernt habe, werde ich hier zum Denkmalschützer während des Umbaus“, erklärt er. Von diesem Unterfangen wisse seine Frau noch nichts, sagt Schneewind stirnrunzelnd in fast geduckter Haltung und fügt hinzu: „Na ja, jetzt muss ich es ihr wohl sagen.“ Mit demselben Herzblut, das Schneewind in seine privaten Perlen investiert, geht er auch bei Büroflächen zu Werke. Dabei gehört der ehemalige Hauptsitz der Barmer-Versicherung auf der Königstraße 40 zu seinen Augäpfeln. Seit acht Monaten kümmert er sich mit Nachdruck um neue Mieter und hat die Immobilie dabei wieder mit Leben erfüllt. Nicht nur die Allianz-Versicherung hat sich mit der Filialdirektion dort niedergelassen, sondern auch das Anzeigenblatt Extra Tipp verfügt hier über eine äußerst repräsentative Residenz. „Nur 40 Prozent der Büroflächen sind noch zu haben. Ich möchte dort aber nicht auf Biegen und Brechen jemanden hinein holen; es muss passen und sollte beständig sein“, erklärt Schneewind die Hintergründe. Wer sich zur Anmietung der Büroflächen

Lichtdurchflutet, geräumig und eine Symbiose aus Moderne und Historie: Die Lofts am Alexanderplatz sind optische Highlights

entschließt, kann aber besonders am Beispiel der Extra Tipp-Räumlichkeiten erkennen, welches Potential das Gebäude bietet. Wie man eine Stadt in eine neue, positive Zukunft führt, wird an vielen Stellen deutlich. Wenn Initiativen wie „Stadtumbau West“ und kühne Visionäre wie Frank Schneewind ihre Kräfte bündeln, können selbst Problembezirke wie die Südstadt ein völlig neues Gesicht bekommen. Es wäre zu wünschen, dass sich noch mehr Menschen nach dem fast magischen Gefühl des Eigentümerstolz' sehnten und das Schicksal der Seidenstadt in beide Hände nähmen. //kor

KR-ONE // 29


Stadt I Intern // Advertorial

CHEMPARK KREFELD-UERDINGEN

DIE FASZINIERENDE WELT DER CHEMIE ERLEBEN TAG DER OFFENEN TÜR DES VERBANDES DER CHEMISCHEN INDUSTRIE Einen Blick hinter den Zaun des Chemparks Krefeld-Uerdingen werfen – das können Interessierte am Samstag, den 20. September 2014, beim Tag der offenen Tür. Zum bundesweiten Aktionstag unter dem Motto „Chemie erleben“ hat der Verband der Chemischen Industrie (VCI) aufgerufen.

"Wir laden alle Nachbarn ein, unseren Chemiepark ‚live‘ zu erleben – sei es bei Betriebsbesichtigungen, Rundfahrten, Experimentalshows oder dem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm", sagt Dr. Ernst Grigat, Leiter des Chempark an den Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen. Am Tag der offenen Tür ist ein Blick hinter die Kulissen des Industriestandortes in Krefeld-Uerdingen garantiert: Auf dem Aktionsareal rund um das „BayTreff“ und das Ausbildungszentrum können sich Besucher auf eine interaktive Entdeckungsreise begeben. An diesem Tag präsentieren sich Bayer, LANXESS und Currenta, Manager- und Betreiber des Chempark, sowie weitere Chempark-Partner. Besucher erfahren Wissenswertes zu den Unternehmen und den Produkten sowie deren Anwendung und Bedeutung im Alltag. Aktionsareal am „BayTreff“ Staunen, entdecken und experimentieren – das können Besucher auf dem großen Aktionsareal am „BayTreff“. Hier erwarten sie viele spannende Attraktionen, wie ein Segway-Parcour, Luftballonwettbewerb, Gewinnspiele, eine Technikwerkstatt oder eine Slotracebahn. Auch die kleinen Gäste kommen auf ihre Kosten: Im großen Kinderareal können sie selbst aktiv werden und sich auf die geheimnisvolle Spur der Naturwissenschaften begeben. Mit verblüffenden Experimenten warten „Die Physikanten“ auf: Die zwei „verrückten Professoren“ begeistern mit abwechslungsreichen Versuchen aus der Welt der Chemie. Weiterer Höhepunkt des Tages: Die Werksfeuerwehr präsentiert ihre hochmoderne Sicherheitszentrale, in der alle sicherheitsrelevanten Informationen zusammenlaufen. Auch der Ernstfall wird geprobt: Bei Löschübungen kann selbst „Hand angelegt“ werden. Für Speis und Trank hält auch in diesem Jahr die Bayer-Gastronomie wieder ein attraktives Angebot bereit.

Erlebnistour durch den Chempark Das Herzstück des Tags der offenen Tür ist das Angebot aller beteiligten Unternehmen, einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen. Wer will, kann spannende Einblicke in einzelne Produktionsstätten bekommen, verschiedene Techniken kennenlernen und einzelne Herstellungsprozesse verfolgen. Tickets für Betriebsbesichtigungen und Rundfahrten durch den Chempark sind am 20. September ab 10 Uhr an Ticketcountern am „BayTreff“ erhältlich. In einem Chemiepark hat Sicherheit oberste Priorität. Am Tag der offenen Tür sollten folgende Dinge beachtet werden: Das Betreten des Chempark ist nur mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass möglich. Je nach Betrieb ist auch festes Schuhwerk und körperbedeckende Kleidung vorgeschrieben. Berufsinfos im Currenta-Ausbildungszentrum Wer über eine attraktive Berufswahl nachdenkt, kann sich beim Tag der offenen Tür informieren: Parallel zum VCI-Tag öffnet das Ausbildungszentrum an der Duisburger Straße 221 seine Tore. Interessierte Jugendliche und deren Eltern bekommen dort einen umfassenden Eindruck von der Vielfalt und Qualität des Ausbildungsangebots im Chempark. Ausbilder und Auszubildende stehen den Besuchern Rede und Antwort. Zwischen beiden Veranstaltungsarealen verkehrt ein Pendelbus. //red

Weitere Informationen zum Tag der offenen Tür, wie Anreise, Parkmöglichkeiten, Programm, Betriebsbesichtigungen und den Aktionen, sind im Internet ab Mitte August unter www.uerdingen.chempark.de oder telefonisch unter 0214 30 70578 zu erfahren.

TAG DER OFFENEN TÜR IM CHEMPARK KREFELD-UERDINGEN: Samstag, 20. September 2014, 10 – 17 Uhr KR-ONE // 30


Stadt I Intern // Advertorial

Fotos: Luis Nelsen

Kulturrampe Oppumer Straße175 47799 Krefeld www.kulturrampe.de

KULTURRAMPE

„WIR MACHEN KEINE SOMMERPAUSE!“ „Die Idee zur Kulturrampe entstand spontan nach dem 17. Bier“, erzählt Markus „Pille“ Peerlings schmunzelnd. „Die Räume waren frei. Wir haben überlegt, was man dort machen könnte und haben dann einfach losgelegt.“ Aus der Bierlaune ist eine über Krefeld hinaus bekannte Kulturinstitution entstanden. Die Konzert-Location mit dem industriellen Charme ist aus dem kulturellen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken. „Ich habe immer schon Spaß an Musik gehabt, auch selbst Musik gemacht und viele Konzerte besucht. Freitagsabends habe ich geguckt, was es gibt. Dann sind wir in den Jazzkeller gegangen oder dahin, wo gerade etwas los war.“ An Wochenenden zu Konzerten geht Markus Peerlings inzwischen nur noch selten. Seit Februar 2006 veranstaltet der gelernte Schreiner lieber selber welche.

„Seit zwei, drei Jahren bekommen wir jeden Tag 40 bis 50 Bewerbungen von Bands, die hier spielen wollen“, berichtet der Chef der Kulturrampe. „Die kommen oft über andere Bands zu uns oder auch über Agenturen, wie zum Beispiel „PachamaCulture“ aus Berlin. Die Acts stammen aus der ganzen Welt. Viele machen auf ihrer Deutschland-Tour bei uns Station. Das ist spannend für alle Seiten, für uns, das Publikum und die Musiker.“ Auch diesen Sommer wird das Programm der Kulturrampe international: Der Juli startet mit „Friendly Rich“ aus dem fernen Kanada, gefolgt von „Blues Bureau“ aus dem Ruhrpott. Ab Ende Juli ist dann Südamerika an der Reihe, mit „Dr. Krapula“ aus Kolumbien und „Santo Barrio“ auch Chile. Die meisten Konzerte finden freitags und samstags statt. Ein paar weitgereiste Bands machen aber auch in der Woche in Krefeld Station. „Musik! In der Kulturrampe gibt es eigentlich nur Musik“, sagt Markus Peerlings. „Ein paar andere Programmpunkte haben wir schon, aber Musik ist die Hauptsache! Blues, Jazz, Rock, Pop oder Folk, ich bin für viele Stile offen. Nur gut müssen die Bands sein!“ Vielfältig ist auch das Kulturrampen-Publikum: aus Krefeld, der näheren Umge-

bung oder auch von weiter her, vorwiegend zwischen 30 und 60, vielleicht auch ein paar Teenies und Rentner aber das ist die Ausnahme. Weniger mit Musik zu tun haben die beliebten Uno- und Mensch-Ärgere-Dich-nicht-Meisterschaften sowie das Tipp-Kick-Turnier „Kick den Klaus“. Eine Spezialität dieses Sommers ist „Fern Seher“ da kann man den deutschen Kickern im fernen Brasilien zusehen. In dieser Saison neu, aber nicht auf die WM-Zeit beschränkt, ist die neue Terrasse der Kulturrampe, direkt vor dem Eingang mit Blick auf die Großmarkt-Gastromeile. „Hier kann man ab sofort dienstags bis freitags ab 19 Uhr gemütlich zusammensitzen und ein Bierchen oder einen Kaffee trinken. Und wer will, darf hier auch eine rauchen. „Unsere Stammgäste freuen sich schon darauf, aber es kommen bestimmt auch viele neue Gesichter“, freut sich Peerlings. Neben dem Logenplatz mitten im Geschehen bietet Krefelds neue Terrasse auch eine besonders große Auswahl an Biersorten von Krombacher und Becks über Bolten Alt und Früh Kölsch bis zum tschechischen Kultbier Staropramen. Nur zu Essen gibt’s hier nichts. Das bekommt man in der Umgebung mehr als genug. //mo KR-ONE // 31


Stadt I Intern // Advertorial

BESTATTUNGEN CONEN

WENN DER TOD AN DIE TÜRE KLOPFT

Trauerrednerin Gabriele Jöhren Leydelstr. 22, 47802 Krefeld Telefon 56 89 11 www.die-ansprache.de

Gabriele Jöhren ist Geschichtensammlerin. Über 1600 hat sie in den letzten zwölf Jahren in ihrem Gedächtnis gespeichert. Es sind Geschichten von Freude und Leid, von Leben und Verlust und von Lachen und Trauer: Denn Gabriele Jöhren arbeitet als Trauerrednerin.

Wenn ein geliebter Mensch aus dem Leben geht, stehen die Angehörigen hilflos vor dem zurückgelassenen Vermächtnis. Was ist nun zu tun? Was hätte der Verstorbene gewollt? Und: Wie gehe ich mit meiner eigenen Trauer um? All diesen Fragen begegnen Heinzwerner Conen von Bestattungen Conen und Gabriele Jöhren in ihrem Arbeitsalltag fast täglich, erzählt der Verberger: „Sprach- und Hilflosigkeit kann gemildert werden, wenn man sich früh genug mit dem Thema Tod befasst. Na klar, da ist immer eine Hemmschwelle, die aber unbedingt überwunden werden sollte.“ Denn wer ohne ein klärendes Gespräch aus dem Leben scheidet, hinterlässt oft Angehörige, die ihre Trauer nur schwer überwinden können. Vor allem die Entscheidung, eine anonyme Bestattung zu wünschen, sollte unbedingt mit der Familie besprochen werden, denn es ist für viele Menschen sehr belastend, wenn sie auf Dauer keinen Ort für ihre Trauer haben. „Ich erinnere mich an eine Vorbereitung für eine Abschiedsfeier, als ich mit der Witwe und ihrer Schwester zusammengesessen habe“, erzählt Trauerrednerin Jöhren. „Auf einmal begann die Schwester schrecklich zu weinen. Das Gespräch erinnerte sie an den Tod ihres Mannes, sie hatte ihn nie verarbeitet, denn bevor er starb, entschied er sich für eine anonyme Bestattung.“ Ob die Pyramiden bei den Ägyptern, Hügelgräber bei den Steinzeitmenschen oder das Kolumbarium im antiken Griechenland, schon immer haben Trauernde Orte geschaffen, an denen sie in Ruhe an die KR-ONE // 32

Verstorbenen denken können. Über die vielfältigen Bestattungsmöglichkeiten, die es auch auf Krefelder Friedhöfen gibt, seien sich viele leider nicht im Klaren, erklärt Conen, der in der vierten Generation das gleichnamige Familienunternehmen leitet: „Ein Grab zu hinterlassen, das gepflegt und bepflanzt werden muss, belastet Menschen oft. Deswegen entscheiden sie sich vor ihrem Tod für eine anonyme Bestattung. Aber Grabstätten müssen nicht zwingend mit Pflanzen verknüpft werden und wenn doch, können auch Floristen mit der Dauergrabpflege beauftragt werden.“ In Krefeld gibt es aber auch die Möglichkeit, sich beispielsweise für ein Rasengrab zu entscheiden. Ein Einzelgedenkstein wird in eine Rasenfläche eingelassen, darunter wird der Sarg oder die Urne beigesetzt. Die Hinterbliebenen können hier trauern, sind aber nicht mit der Pflege eines Grabes belastet. Ein Vorsorgetermin beim Bestatter gemeinsam mit den Angehörigen kann schon vorab zur Klärung führen: Hier wird nicht nur über eine mögliche Finanzierung der Beerdigung, sondern auch über die gewünschte Bestattungsform gesprochen. Die erarbeiteten Unterlagen gelangen anschließend hinter sichere Türen, bis der Tod irgendwann an diese klopft. Dass auch die Trauerfeier selbst sehr unterschiedlich sein kann, zeigt Gabriele Jöhren. Für viele Familien, die keiner Kirche angehören oder die sich bewusst gegen eine kirchliche Trauerfeier entscheiden, ist sie die richtige Ansprechpartnerin. Mit viel Ruhe, Erfahrung und Empathie leistet sie Biographiearbeit, die so wichtig ist, um eine persönliche Verabschiedung im Kreise der Angehörigen vorzubereiten. „Trauerfeiern sind immer individuell“, erzählt die Krefelderin. „Es entlastet die Angehörigen, sich im Gespräch mit mir an die schönen und schweren Momente mit dem Verstorbenen zu erinnern und anschließend mit der Trauerfeier einen würdigen Abschied von ihm oder ihr zu erleben.“ Auch ein Gebet sei bei der Abschiedsfeier durchaus möglich, denn auch wenn Menschen nicht mehr in die Kirche gehen, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht mehr an Gott glauben. Jöhren gestaltet auch ab und an gemeinsam mit einem Pfarrer die Abschiedsfeier. „Pfarrer, die heute oft für mehrere Gemeinden zuständig sind, haben meistens nicht die Zeit, eine ausführliche Rede über das Leben des Verstorbenen vorzubereiten, das übernehme ich dann“, erklärt sie. Auf ihrem Weg hat die 52-Jährige schon viele beeindruckende Lebensgeschichten kennengelernt, die auch in ihrer Biographie Spuren hinterlassen. Die Geschichte einer 99-Jährigen hat sie besonders bewegt. „Sie war noch zwei Wochen vor ihrem Tod topfit und hat das Leben genossen. Nachdem ihr erster Partner gestorben ist, hat sie noch einmal


Fotos: Luis Nelsen

Stadt I Intern // Advertorial

www.autopark-rath.de ' *.    3  3  *.   ) E

Bestatter Heinzwerner Conen

D  

-.!                                 !  "  #       $   % &  '  () *  $     ' +

 , -

$%&

>    -

$

(   5  36   7 $  !      8   9   -

40 0 (2. /33( 62 30 (241 11

()

2)

   .:9 ':! $%; <9=#:8 (11     ,             !" #   

(./01 2341 11   

                !        " #$%&'          ( )"  *+  ,   -   .  !  & ,   /    & 0   1 23#  4 5& 6    *       -. 5$+&7  )  7  ) +  .  -. 7 8   1   &#   .  1.  #   * 36 1. &/   -9  ).  " :.    ) ; < ( *6*" /  = >  " ? , )& . )" @  ) " 3)   ),) , /  . "  >>>"  .". A B  !( 3 ) %C"("%!" 4 5 )     B. #  . 7. 7 " 3 . )  ) 7

)  9 > )  3  )"

Bestattungen Conen, Heyenbaumstr. 118, Moerser Landstr. 359, 47802 Krefeld. Telefon 56 35 29, www.conen.eu

die Liebe gefunden und erlebte mit ihm ihren zweiten FrĂźhlingâ&#x20AC;&#x153;, erinnert sich die Trauerrednerin. â&#x20AC;&#x17E;Das hat mich beeindruckt. Wer sagt â&#x20AC;&#x2DC;mit 70 ist das Leben vorbeiâ&#x20AC;&#x2122; hätte sie kennenlernen mĂźssen.â&#x20AC;&#x153; Durch ihre Arbeit hat die studierte Philosophin auch verstanden, dass ein erfĂźlltes Leben nicht immer gleichbedeutend mit einem langen Leben sein muss. Als sie einen Motorradfahrer verabschiedete, der mit Mitte 20 sein Leben bei einem Unfall verlor, erlebte sie sehr gefasste Eltern, die sich sicher waren, dass der VerunglĂźckte alles in seinem Leben gemacht hatte, was er sich je wĂźnschte. â&#x20AC;&#x17E;Seit ich als Trauerrednerin arbeite, weiĂ&#x; ich mein Leben mehr zu schätzenâ&#x20AC;&#x153;, sagt sie und Conen fĂźgt hinzu: â&#x20AC;&#x17E;Der Tod gehĂśrt zum Leben dazu, dessen sollten wir uns immer bewusst sein.â&#x20AC;&#x153; JĂśhren und Conen haben es sich zum Ziel gesetzt, fĂźr das Thema Tod und den Umgang mit trauernden Menschen zu sensibilisieren, denn oft wird der Trauernde wie ein ansteckender Kranker gemieden. Dabei macht ein â&#x20AC;&#x17E;Guten Tagâ&#x20AC;&#x153; auf der StraĂ&#x;e oder ein schneller Händedruck schon so viel aus: â&#x20AC;&#x17E;Lassen sie die Unsicherheiten hinter sich und wechseln sie nicht die StraĂ&#x;enseite, Ăźberlegen sie einmal, was sie in dieser Situation wollen wĂźrdenâ&#x20AC;&#x153;, sagt JĂśhren. â&#x20AC;&#x17E;Wenn sie einem Menschen begegnen, der einen AngehĂśrigen verloren hat, helfen sie ihm heraus aus der Isolation, ein wenig MitgefĂźhl kostet nur ein bisschen Ă&#x153;berwindung, ist aber so wichtig fĂźr die Menschen.â&#x20AC;&#x153; //aro Gabriele JĂśhren arbeitet seit 12 Jahren mit verschiedenen Bestattern und auch mit Heinzwerner Conen zusammen. FĂźr AngehĂśrige verĂśffentlichte sie die BroschĂźren â&#x20AC;&#x17E;Kleine Trauer-Fibel. Ein seelische und praktische Hilfestellung im Trauerfallâ&#x20AC;&#x153; und â&#x20AC;&#x17E;Beileids-Fibel. Unvergessliche Worte zum Abschiedâ&#x20AC;&#x153;. Beide BroschĂźren sind auf ihrer Homepage und im Buchhandel zu erhalten.

Eine BroschĂźre Ăźber die Krefelder Grabformen ist beim Friedhofsamt am Hauptfriedhof an der HeideckstraĂ&#x;e kostenlos erhältlich

Oberhausener Str. 2 40472 DĂźsseldorf Tel. 0211 965050

Automobile Vielfalt

Oberdiessemer Str. 188 â&#x20AC;&#x201C;199 47805 Krefeld Tel. 02151 37150

SĂźchtelner Str. 20 47929 Grefrath Tel. 02158 956611

Kulinarische WM-Reise Exklusiv in Restaurant Hexagon Bis zum 13.Juli 2014 servieren wir die verschiedensten Gerichte aus den Teilnehmenden Ländern der WM

â&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Śâ&#x20AC;Ś

Wir machen Ferien Vom 21.Juli bis 11.August 2014 Ist unser Restaurant geschlossen. Am 12.August 2014 sind wir wie gewohnt fĂźr Sie da.

GebruĚ&#x2C6;der Rudnik GmbH, Theaterplatz 1, 47798 Krefeld, 02151 / 21094, mail@hexagon-krefeld.de, www.hexagon-krefeld.de Di.-Fr. u. So. 11.30-14.30 und ab 17.30, Sa. ab 17.30 Montags Ruhetag

KR-ONE // 33


Ku n s t & Ku l t u r / /

20 JAHRE MUSIKSCHULE RHYTHM MATTERS Schnuppermöglichkeiten, Workshops zu spielpraktischen und instrumentenbezogenen Themen, Ensembleworkshops und Themen wie Improvisation, Musiktheorie, Recording und vieles mehr – vom 30. Juni bis zum 03. Juli werden anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Musikschule rhythm matters über 100 kostenlose Workshops angeboten. Für jedes Niveau und jede Interessenlage gibt es dabei umfassende Möglichkeiten, den eigenen musikalischen Horizont zu erweitern. Infos und Anmeldung unter www.musikschule-in-krefeld.de. Der Abschluss wird am Freitag, den 04. Juli ab 16 Uhr mit einer Party gefeiert. Mit dabei ist die „AllStar-Dozentenband“ in hochkarätiger Besetzung. Einige der vertretenen Musiker arbeiten auch für Stefan Raab, Helge Schneider oder Herbert Grönemeyer. Der Eintritt liegt bei 5 Euro. //te 30.06. bis 04.07.14, Aktionswoche „20 Jahre Musikschule rhythm matters“ Grüner Dyk 28-30, 47803 Krefeld, www.musikschule-in-krefeld.de

»FÜLLEN SIE SICH WIE ZU HAUSE« BASTIAN SICK KOMMT INS SEIDENWEBERHAUS Der Journalist und Bestsellerautor Bastian Sick zieht wieder los, um das deutschsprachige Bildungspublikum mit Ungeheuerlichkeiten aus dem Sprachalltag zu konfrontieren, zu schockieren und zu amüsieren. Der „Sprachhüter“ und „Deutschlehrer der Nation“ kommt im Oktober mit seinem neuen Programm „Füllen Sie sich wie zu Hause“ in das Krefelder Seidenweberhaus. Und da wird er unter anderem von vielen schrägen Vögeln in unserer Sprache berichten; sei es nun der Schluckspecht, die Hupfdohle oder die Spinatwachtel, seine Ode an den Konjunktiv halten und von wünschenswerten Wortüberlängenhöchstzulässigkeitsbeschränkungen berichten. Einen Vorgeschmack auf das neue Programm gibt es auf www.bastiansick.de. //te Mi 22.10.14, 19 Uhr, Seidenweberhaus, Karten gibt es an allen bekannten VVK Stellen oder unter www.rhein-konzerte.de

EIN KOSMISCHER SOUNDTRIP

Magic Hands Mobile Massage für Büros und zu Hause Mit Massagestuhl Entspannung erleben

Sinan magichands35@web.de Tel.: 0 176-845 911 53

KR-ONE // 34

der besonderen Art ist das Debütalbum »Beyond The Acid Dream« des Krefelder Klangexperimental-Duos Sounds Of New Soma. Die beiden Musikenthusiasten Alexander Djelassi und Dirk Raupach haben in ihrer musikalischen Sozialisation viele unterschiedliche Genres jenseits des Mainstream kennengelernt. Nach jahrelanger Auseinandersetzung mit den Auswüchsen des Undergrounds haben sie 2013 Sounds Of New Soma gegründet, um ihre Vorstellung einer kosmischen Reise, als Nachwirkung eines psychedelischen Trips, umzusetzen. Die einzigartige Herangehensweise des Duos lässt es nicht zu, ihre Musik in eine Schublade zu packen. Sie schwebt durch Zeit und Raum als Beatless Ambient und / oder Space Kraut Drone. Die Erschaffung eines neuen Genres ist wie die Entstehung einer neuen Galaxie. »Beyond The Acid Dream« wurde als Konzeptalbum mit vier langen Tracks entworfen und ist gleichzeitig die erste Veröffentlichung des Krefelder Independent Labels Tonzonen Records (www.tonzonen.de). Als Gastmusiker wirkt der Jazz Saxophonist Andreas Lessenich mit. Gemastert wurde das Album von Krautrock-Legende Eroc (Grobschnitt). Im Rahmen des Electric Moon Konzerts am 23.08.14 stellt die Band ihr Album mit einer audiovisuellen Darbietung vor. Präsentiert wird der Abend von Tonzonen Records. //te Kulturrampe Krefeld, Oppumerstr. 175, Infos & Tickets: www.kulturrampe.de


Ku n s t & Ku l t u r / /

HORNS FREE BAND – KREATIVE MUSIKER GESUCHT! Ein neues Angebot für Krefelds kreative Musiker bietet der Werkhaus e. V. im Rahmen eines außergewöhnlichen Kurses an. Ziel ist es, eine neue Bläser-Band zu gründen; ob nun mit Flöte, Saxophon, Klarinette oder auch Trompete und Posaune. Alle, die Lust am Improvisieren haben, sind herzlich willkommen. Es gibt (auch bei Anfängern) individuelle Unterstützung, um das eigene Instrument und die musikalischen Fähigkeiten in den Bandsound zu integrieren. Der Kurs geht über 14 Einheiten mit jeweils 90 Minuten. Wer Lust hat, diese ungewöhnliche Band mit Gitarre, Bass und Drums zu begleiten meldet sich bitte verbindlich unter Tel. 02151-801211 an. //te

HÄLT VON HEIZPERIODE BIS HEIZKOSTENABRECHNUNG

Mi 27.08.-10.12.14, jeweils 19.30 - 21 Uhr, Südbahnhof,Saumstr. 9

KUNST, LICHT UND FOLKLORE!

Mo 14.07.14, 18 Uhr, Mikado, Eintritt 5 Euro, Karten: Tel. 0 2151/ 759 91 76, Essenbestellungen bis 19.20 Uhr

ZUM ABSCHLUSS INS HOTEL SÜDWALL Die Ferien stehen vor der Tür und damit auch eine wohlverdiente Pause beim KRESCHtheater. Die letzten beiden Vorstellungen gehören der improvisierten Fortsetzungsgeschichte »Hotel Südwall« mit dem FREISPIELensemble am 02.07.14 und der Young Actors Open Stage. Zum Spielzeitabschluss präsentieren dort das KRESCH-Stadtjugend- und das Stadtkindertheater am 03.07.14 ein buntes Programm, inklusive abschließender Feier mit dem Publikum. Was genau geschehen wird, bleibt eine Überraschung. //te Studiobühne II, Fabrik Heeder, Karten und Infos: www.kresch.de

• energieeffizient • lärmgeschützt • einbruchsicher • individuell Lemmen Fenster + Türen Glockenspitz 109 | 47800 Krefeld 02151 / 54 29 79 | www.lemmen.de

Genießen & Sparen O

in rig

alpreis

mit dem blauen Gutscheinbuch

uro 1 8 ,9 5 E

Gutscheine gültig ab sofort bis 31.1.2016

Es gibt große, weltbekannte Künstler in Krefeld, die hier jedoch niemand kennt. Claudia Pfeil gehört vermutlich dazu. Sie gewann bei einigen internationalen Quilt-Wettbewerben die höchsten Auszeichnungen und gilt als Superstar auf diesem Gebiet. Ard-Jan Bok ist Physiotherapeut und befasst sich seit Jahren mit Seelenheilung durch Lichtessenztherapie und kommt für eine „Sitzung“ ins Mikado. Außerdem sorgt Flatlanders Folk für eine musikalische Reise in die High- und Lowlands. //te, red

is mspre Jubiläu

95 , 9

Euro

+

-Kunden

KR-One Nur für

Rabatt

10% ode:

ttc Ihr Raba

Krone10

111 Gutscheine zum Schlemmen & Genießen

Show-Konditorei, Café Extrablatt, Landgasthof Hückels May u.v.v.m.

Ab einer Be stellung von 3 keine Ve Büchern rsandko sten!

für unbegrenzten Freizeitspaß

Im Internet www.gutscheinbuch.de/shop

Zoo Krefeld, Freizeitbad De Bütt, Finlantis u.v.v.m.

Per Telefon 0800/22 66 56 00 (gebührenfrei)

43 Gutscheine

Kuffer Marketing GmbH | Würzburger Straße 5 | 93059 Regensburg

KR-ONE // 35


Ku n s t & Ku l t u r / /

PAPP A LA PAPP-SLAM-JAHRESFINALE Einmal im Monat treffen sich im â&#x20AC;&#x17E;Jules Pappâ&#x20AC;&#x153; BĂźhnenliteraten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, um in einen literarischen Wettbewerb zu treten, bei dem das Publikum den Sieger kĂźrt; kurz: â&#x20AC;&#x17E;Poetry Slamâ&#x20AC;&#x153;. Dabei mĂźssen sie einige Regeln einhalten: Der Text muss selbstverfasst sein, darf das Zeitlimit von sechs Minuten nicht Ăźberschreiten und Zitate oder Gesangseinlagen sind nur begrenzt erlaubt. Bei der Textart und -gestaltung sind jedoch keine Grenzen gesetzt, die Zuschauer dĂźrfen sich also auf Lyrik, Prosa, aber auch auf humoristische Kurzgeschichten freuen. Nun treffen die Sieger der Saison 2013/14 in der Fabrik Heeder aufeinander, um den Krefelder Stadtmeister zu ermitteln! Den Sieger des Abends erwartet Ruhm, Ehre und ein Startplatz bei den nordrhein-westfälischen Meisterschaften. Moderiert wird der Abend von Johannes Floehr. //te Mi 23.07.14, Einlass 18 Uhr, Fabrik Heeder VVK 10 Euro, AK 16 Euro (erhältlich im Jules Papp, KĂśnigst. 153) Ă&#x2013;ffnungszeiten:

Mo- Sa 12:00 bis 14:30 u. 18:00 bis 23:30 Uhr Sonntag Ruhetag

COMEDYTHEMENABEND#ITALIEN

Das La Romantica bietet eine leichte, moderne und abwechslungsreiche Mediterrane KĂźche

Veranstalter Volker Diefes geht in die nächste Runde seiner ComedyThemenAbend-Reise. Mit Robert Capitoni und La Signora hat er zwei Kßnstler eingeladen, die einen fulminanten Kabarett- und Comedyabend mit bester Stimmung garantieren. Fßr das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, denn im Preis sind eine Portion Lasagne Bolognese oder Spaghetti Arrabiata und ein Dolomiti-Eis enthalten. Tickets telefonisch unter Tel. 0160/1586290 oder info @diefes.de. //te

Hochzeit, Weihnachts- oder Familienfeier â&#x20AC;&#x201C; alles ist im la Romantica mĂśglich

Business MenĂź

9,90 â&#x201A;Ź

3 Gänge | täglich wechselnd | Mo - Fr 12:00 -14:30 weitere Angebote unter: www.laromantica.info www.facebook.de/laromantica.info

Sa 02.08.14, Einlass 17.30 Uhr, Haus Kleinlosen Tickets 25 Euro inkl. Essen

Carl-Wilhelm-StraĂ&#x;e 27 | 47798 Krefeld Tel. 02151-800609 | info@laromantica.info

PRIMUS PALAST "LUX" 70ER SUMMER SPECIAL Back to the roots kĂśnnte man meinen. Denn das Kultkino auf der LewerentzstraĂ&#x;e zeigt ab Anfang August jeweils montags Meisterwerke der Filmkunst aus den glorreichen Siebzigerjahren. Im Primus Palast flimmern dann Streifen wie â&#x20AC;&#x17E;Clockwork Orangeâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Taxi Driverâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;El Topoâ&#x20AC;&#x153;, â&#x20AC;&#x17E;Wenn die Gondeln Trauer tragenâ&#x20AC;&#x153;, aber auch damals beliebte ErotikkomĂśdien wie â&#x20AC;&#x17E;Liebe durch die AutotĂźrâ&#x20AC;&#x153; und Horrorfilme a la â&#x20AC;&#x17E;The Texas Chainsaw Massacreâ&#x20AC;&#x153; Ăźber die Leinwand. Ein bunter Reigen der Filmgeschichte. //te ab 04.08.14 jeden Montag, 20.30 Uhr, Primus Palast, Lewerentzstr. 40

LPTUFOMPTF8PSLTIPQT

"LUJPOTUBHF¤  CJT6IS #FHSFO[UF5FJMOFINFS[BIM

+")3& Angerhausenstr. 13A | 47798 Krefeld Tel.: 02151 6587686 Mo - Fr : 10.00 - 18.30 | Sa 10.00 - 16.00

KR-ONE // 36

 

.VTJLTDIVMFSIZUINNBUUFST (SOFS%ZL¤¾,SFGFME

5FM QPTU!SIZUINNBUUFSTEF 

NVTJLTDIVMFJOLSFGFMEEF


Ku n s t & Ku l t u r / /

KOLUMNE

Foto: Luis Nelsen

„PAPA, GIB ENDLICH ZU: DU HAST KEINE AHNUNG!“

Kolumnist Wolfgang Jachtmann ist promovierter Mediziner, Komponist, Musiker, Liedtexter und seit Neuestem auch Autor. Er schreibt in der KR-ONE über alle Themen, die ihn bewegen.

Ich bin dreizehn Jahre alt. Meine Frau ist dreizehn und meine Freunde, der Elektromeister und der Rechtsanwalt sind es auch. Jedenfalls, was unser heute noch vorhandenes Schulwissen angeht. Wir haben akademische Titel und Grade, sind Unternehmer oder Fachkräfte in Industrie und Wirtschaft, können Menschen aufschneiden und zunähen oder Türme bis in den Himmel bauen, aber eines können wir zumeist nicht: Unseren Kindern ab der achten Klasse bei den Hausaufgaben helfen. Die Überreste von Mamas mathematischem Know how reichen dann gerade noch für eine Folge der Sendung mit der Maus und dass Papa die industrielle Revolution irgendwo zwischen den Wikingern, Wallenstein und Winnetou positioniert, mag er aus Selbstschutz mit dem Pareto-Prinzip vom „weniger ist mehr“ erklären. Tatsächlich aber gleicht sein historischer Sachverstand dem eines tschetschenischen Türstehers. Er befand sich zu Mittelstufenzeiten halt in einer Lebenskrise und das ist nicht ungewöhnlich. Zudem ist es schwierig, in einem Moment über Jean Paul Sartres Existenzialismus zu referieren, in dem man gerade seine eigene Existenz in Frage stellt. Wen wundert es also, wenn kaum etwas übrig bleibt vom Lernstoff einer Periode innerer Zerrissenheit. Es gelingt uns noch eine Zeit lang, unsere blasse Ahnungslosigkeit mit verbalen Blendgranaten wie: „Dreisatz ging aber damals ganz anders“, „wegen Lehrermangels nicht erteilt“ oder „da wurde ich gerade am Blinddarm oder an der Vorhautverengung operiert“ zu tarnen. Meist früher als später trifft unsere dahinsiechende Bildungshoheit aber der finale Fangschuss: „Papa

gib endlich zu, du hast keine Ahnung!“ Wie sollen wir unseren Kindern noch länger klarmachen, dass man nicht für die Schule, sondern für das Leben lernt, wenn uns bei der Aufzählung der deutschen Mittelgebirge schon nach Sauerland und Eifel die Berge ausgehen oder zu den deutschen Philosophen bestenfalls Nietzsches Zitat „Gott ist tot“ und Gottes Feedback „Nietzsche ist tot“ einfallen. Bei einem internationalen Pisa-Ranking für Eltern würden viele von uns wahrscheinlich irgendwo zwischen Burundi und Kambodscha landen und nur wenige noch die Kriterien für den Realschulabschluss erfüllen. Es ist seltsam. Wir können noch immer die Hits unserer Schulzeit mitsingen, erinnern uns an das erste Mal, als wenn es gestern gewesen wäre, kennen noch die autistischen Züge und kontraproduktiven Outfits unserer Lehrer, aber das Wissen um die Differential- und Integralrechnung oder das Prinzip der Wheatstone‘schen Brückenschaltung liegt bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt irgendwo herum. Vielleicht in den „NoSense-No-Fun“-Windungen eines im Erwachsenenalter verkümmerten Schulhirns, denn über vielen Lerninhalten prunkte stets die Frage nach dem Wozu-das-eigentlich? Sorry, aber das meiste von dem, was ich zum beruflichen und gesellschaftlichen Überleben brauchte, habe ich erst nach der Schule gelernt und meine mittlerweile erwachsene Tochter empfindet genauso. Dazwischen liegen über dreißig Jahre pädagogischer Debatten und das ist traurig. Wolfgang Jachtmann

info@vaiano.de

www.vaiano24.de

Weeser Weg 21a· 47804 Krefeld 02151 / 710814 Bockumer Platz 5· 47800 Krefeld real,- Markt · Höhenhöfe 19· 47918 Tönisvorst Matthias-Hoeren-Platz 5· 41352 Korschenbroich

KR-ONE // 37


Lifestyle I Einkaufen // Advertorial

„Klaus, treffen wir uns zwischen den Behandlungen im Garten oder willst du etwa mit auf meine Massagebank?“, fragt der junge Mann mit der grünen Tasche über der Schulter und lacht während sich die Aufzugtüre öffnet. „salvea“ steht in großen Lettern auf seiner Umhängetasche geschrieben. In den Händen hält er seinen individuell ausgearbeiteten Stundenplan für den heutigen Tag. Vor genau 35 Jahren wurde salvea zunächst als Praxis für physikalische Therapie vom Krefelder Wolfgang K. Hoever auf der Geldernschen Straße gegründet. Heute steht das Unternehmen an über 27 Standorten zwischen Münster und München nicht nur für eine kundenorientierte, medizinische Rehabilitation, sondern auch für Prävention, Wellness, Fitness und Lust auf Gesundheit.

WENN DIE SORGEN PAUSE HABEN: GESUNDES WOHLFÜHLEN IM SALVEA Schon die ersten Schritte in das fast hochherrschaftliche Hauptgebäude an der Westparkstraße zeigen, salvea ist viel mehr als ein klassisches Gesundheitszentrum: Warmes Licht und sattgrüne Wände regen die Sinne an, gemütliche Sessel laden zum Herunterkommen ein und die namentliche Begrüßung durch die Empfangsdamen vermittelt ein familiäres Flair. „salvea ist bewusst nicht als nüchterne Praxis gehalten“, erklärt Pressesprecher Patrick Pöhler. „Denn nur wer sich wohlfühlt, wird auch schnell gesund. Dafür stehen wir.“ In Krefelds größtem Gesundheitszentrum wird der Mensch als Ganzes betrachtet: Prävention, Rehabilitation und Erholung liegen Tür an Tür. „Uns besuchen Menschen, die eine dreiwöchige ambulante Reha absolvieren, aber auch Krankengymnastik am Gerät und Ergotherapie sind bei uns möglich“, erläutert Marketingleiter Peter Lengwenings. „Genauso kommen auch gesunde Menschen zu uns, die einfach etwas für ihren Körper, ihre Fitness oder ihr Wohlempfinden tun möchten.“ Als diplomierte Sportlehrerin betreut Anke Stauch eines der Herzstücke von salvea: Unter dem Giebel des Gründerzeithauses liegt das wunderschön ausgebaute salvea medical training. Mit gezielten Übungen an sogenannten FPZ-Geräten hilft die junge Frau in diesem Moment einem Patienten, seine Rückenschmerzen in den Griff zu bekommen. „FPZ ist der Porsche unter den Wirbelsäulentherapien. Durch die Fixierung verschiedener Körperregionen können wir gezielt Muskeln stärken und die Beweglichkeit fördern“, erklärt Stauch. „An diesem Gerät fixiere ich zum Beispiel das Becken und die Beine. Der Patient kann diese während KR-ONE // 38

der Übung nicht benutzen. Seine Kraft muss er also alleine aus dem Rücken ziehen.“ Mit Hilfe eines computergestützten Analyseverfahrens entwickelt die Sportlehrerin für jeden Patienten einen eigenen Trainingsplan: So kann sie erkennen, welche Muskelgruppen besonders gestärkt werden müssen oder wo die Beweglichkeit eingeschränkt ist. „Es gibt ganz unterschiedliche Ursachen für Rückenschmerzen“, so Stauch. „Ich behandle zum Beispiel Hockeyspieler, die durch ihren Sport eine Fehlhaltung entwickelt haben, Geschäftsmänner, die viel im Büro sitzen und Rückenschmerzen vorbeugen möchten, oder auch körperlich behinderte Menschen.“ Wer sein Trainingsprogramm gezielt ergänzen oder seinen gesamten Körper und nicht nur einzelne Muskeln stärken möchte, kann das Training an den FPZ-Geräten mit Gyrotonic® kombinieren. Die alternative Trainingsmethode an Holzgeräten ist in Krefeld einmalig. „Gyrotonic® wurde von einem Tänzer entwickelt und das ist deutlich spürbar“, sagt Anke Stauch und lässt sich auf der Trainingsbank nieder. „Die Bewegungen sind sehr fließend und werden wie beim Yoga oder beim Pilates mit einem tiefen Atemrhythmus verknüpft. So sind die Übungen nicht nur stärkend, sondern auch beruhigend.“ An einem Gyrotonic®-Gerät lassen sich über 800 Übungen ausführen, das Training im salvea findet dabei im Einzel-, Paar- oder Kleingruppenunterricht statt. Auch der Trainingsraum ist organisch gestaltet: Auf Holzdielen stehen Skulpturen, die großen Fenster lassen viel Licht in den Raum. „Und da wir ein Haus der kurzen Wege sind, gibt es nach dem Training ganz


Fotos: Luis Nelsen

Lifestyle I Einkaufen // Advertorial

„SALVEA IST BEWUSST NICHT ALS NÜCHTERNE PRAXIS GEHALTEN, DENN NUR WER SICH WOHLFÜHLT, WIRD AUCH SCHNELL GESUND. DAFÜR STEHEN WIR.“ Patrick Pöhler unterschiedliche Wellness - Möglichkeiten“, sagt Marketingleiter Lengwenings und führt mich in das hauseigene Spa, die versteckte Oase der Westparkstraße. Es duftet nach Weihrauch, Kurkuma und Eukalyptus. Atmosphärische Melodien erklingen aus den Lautsprechern und gedämpftes Licht lädt ein, sich niederzulassen. Ob reichhaltige Massagen, Soft-Pack-Behandlungen, Ganzkörperpeelings oder Pediküre: Das Spa bietet ein Rundum-Verwöhnpaket für jeden, der einmal eine Auszeit vom stressigen Alltag benötigt und seinem Körper Erholung schenken möchte. Zum Abschluss des Gesundheitstages lockt dann noch die salvea-Salzgrotte im Kellergewölbe: Bei höchster Luftreinheit, einzigartigem Mineralienreichtum und spezifischen Mikroklima fühlt sich hier jeder Besucher wie am Meer. Der Besuch in der ehemaligen Husarenkaserne wirkt dabei nicht nur entspannend, sondern hilft zum Beispiel auch bei Bronchitis, Allergien, Akne, Migräne oder Bluthochdruck. Während wir gemeinsam einen frisch gepressten Orangensaft im Garten des Gesundheitszentrums trinken lasse ich mir neben dem Fruchtfleisch noch einmal das Motto des Unternehmens auf der Zunge zergehen: „salvea macht Lust auf Gesundheit.“ Es gibt wohl keinen anderen Ort zwischen Münster und München, der diesen Slogan mehr verdient hat. //aro

Von 27 salvea-Gesundheitszentren in ganz Deutschland liegen fünf in Krefeld. Die salvea-Zentrale befindet sich an der Westparkstraße 107 – 109, 47803 Krefeld, Telefon 78 11 70. Informationen über die vielfältigen Angebote, Leistungen und über die weiteren Standorte finden Sie im Internet: salvea.de

Zum 35-jährigen Bestehen des Unternehmens bietet der Fitness-Club salvea sports am Ostwall 217 in diesem Sommer ein ganz besonderes Angebot an: Für 35 Euro können alle Interessierten einen Monat lang das breitgefächerte Kursangebot und den Milon-Zirkel ausprobieren. Kontakt: salvea sports, Ostwall 217, 47798 Krefeld, Tel. 659070

„Durch die Sicherung unternehmerischer Werte wird die Basis für bürgerschaftliches Engagement geschaffen. Lasst es uns nutzen!“ Frank-Thomas Schmitz HDI Versicherungsfachwirt

Uerdinger Straße 543 | 47800 Krefeld | Tel.: 02151-931 82 22 Fax: 02151- 931 82 29 | E-Mail: frank-thomas.schmitz@hdi.de

KR-ONE // 39


/ / / / / / / / / KR-ONE-SPEZIAL // Uerdingen / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / /

GASTROTIPP: LA RIVA

GENUSS AM UFER!

Von der Terrasse der Trattoria La Riva hat man einen phänomenalen Blick auf die Uerdinger Rheinbrücke

Ganz langsam gleitet ein Schiff vorbei. Ein großer Schubverband auf seinem Weg den Rhein hinauf. Ist er in Rotterdam beladen worden oder im Ruhrgebiet? Wo fährt er hin? Bis Mannheim oder Basel? Nach Frankreich oder vielleicht sogar bis zum Schwarzen Meer? Wir wissen es nicht. Egal! Wir genießen das überwältigende Rhein-Panorama der „Trattoria La Riva“. Wir baden in der Weite. Hell ist es im Raum trotz des trüben Wetters. Durch die großen Glasscheiben fällt der Blick auf die frühlingsgrünen Mündelheimer Rheinwiesen, dahinter die dunklen Umrisse von Stahlwerks-Schloten, rechts die weitgeschwungene Uerdinger Brücke, links die rotbraune Rheinfront des Chemparks. Viel Grün, viel Industrie, viel Landschaft! Wir überlegen, wo es rund um Krefeld ein Lokal mit ähnlich gigantischem Panorama gibt. Wir kennen keins!

Padrone Antonio Fusco ist sichtlich zufrieden. Von der sonnenflirrenden Küste des Mittelmeers hat es ihn an den nebelverhangenen Niederrhein verschlagen. Trotzdem hätte er es kaum besser treffen können. Sein Weg führte von Positano an der AmalfiKüste über England, die Schweiz und Düsseldorf nach Krefeld. Nach Abschluss der Hotelfachschule wollte er nur ein Jahr in Deutschland bleiben, um die Sprache besser zu lernen. Inzwischen ist er seit 21 Jahren im Land. In Uerdingen betrieb er zunächst das „Pistoletti“. Dann stand das alte Rheinschlösschen zum Verkauf. Fusco ergriff die Chance und schuf etwas völlig Neues. Neben das verwinkelte Gebäude mit Türmchen und Fachwerkgiebel setzte er einen modernen, fast transparenten Pavillon. Klare Linien, helle Farben, an den Wänden moderne, geometrische Kunst. Das La Riva (auf deutsch: „Das Ufer“) ist ein Rheinlokal der besonderen Art. Und die Gäste kommen. Aus Krefeld, aus Meerbusch, aus Düsseldorf; ja sogar aus dem weit entfernten Dortmund. Der großgewachsene Süditaliener hat allen Grund, zufrieden zu sein. „Gastronomie ist für mich wie ein Puzzle. Nur wenn alle Teile zusammenpassen, ergibt sich ein gutes Bild“, erklärt Antonio Fusco. „Dazu gehören die Lage, das Ambiente, KR-ONE // 40

Antonio Fusco, Inhaber des La Riva, ist seit 21 Jahren in Deutschland

der Service, die Sauberkeit, die Qualität der Küche und auch gute Weine. Ich bin Gastronom aus Leidenschaft, schon meine Großeltern haben vor dem Krieg in Italien ein Restaurant gehabt. Hier in Deutschland fühle ich mich als Botschafter der modernen italienischen Küche, die aber auch offen für Einflüsse von außen ist. Zu Austern zum Beispiel passt Champagner oder ein trockener Riesling besser als ein sizilianischer Weißwein. Die italienischen Küchenklassiker haben wir natürlich im Programm wir bieten aber immer auch individuelle Kreationen. Dabei ist unsere Karte nur eine Richtschnur. Wenn ein Gast einen Wunsch hat, versuchen wir ihn zu erfüllen, und für die Kinder machen wir auch gerne Spaghetti Bolognese.“ Dass das gastronomische Puzzle im La Riva ein gutes Bild ergibt, können wir voll und ganz bestätigen. Nicht nur Lage und Ambiente haben uns begeistert, auch die Küche braucht keinen Vergleich zu scheuen. Unser Test-Menü hat uns restlos überzeugt: zum Start frisches italienisches Weißbrot, Butter mit grobem Meersalz und getrocknete Tomaten. Dann gibt es gebratene Jakobsmuscheln mit Avocado-Tartar, „Dreierlei aus dem Meer“ – das heißt Octopus-Carpaccio, Thunfisch-Tartar und mari-


Fotos: Simon Erath

/////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

Unser La Riva-Schlemmermenü: Jakobsmuscheln mit Avocado-Tartar, Tartar vom Simmentaler Rinderfilet, Saltimbocca vom Lammkotelett und eine raffinerte Fischroulade

Tiramisu, Panna Cotta, Créme Brulée, Mango- und Champagner-Sorbet und ein Parfait (Halbgefrorenes) mit Schokoladenstückchen und karamellisierten Mandeln.

nierten Lachs und für Fleischliebhaber Tartar vom Simmentaler Rinderfilet mit Sommertrüffeln. Alles super! – Wunderbar mild und leicht salzig sind die Avocados. Die würzigen Jakobsmuscheln harmonieren hervorragend mit der fruchtigen Orangensauce. Ebenso fein mit etwas Zitronengeschmack ist der Lachs. Thunfisch- und Rindertartar überzeugen gleichermaßen in Geschmack und Konsistenz. Der hauchfein geschnittene Tintenfisch schmeckt etwas nussig. Serviert wird er mit leicht gepfeffertem Rucola. Und das alles hervorragend präsentiert. Kurz und gut: ein Fest für Gaumen und Augen! Weiter geht es mit einem außergewöhnlichen Pasta-Gericht. Paccheri-Nudeln mit Vongole (Venusmuscheln) und Steinpilzen. Hier gibt sich die Küche des La Riva fast schon niederrheinisch. Die Sauce schmeckt wie eine sehr gute deutsche Bratensauce nur etwas schärfer. Den mediterranen Touch geben Muscheln und Tomatenstückchen. Als erstes Hauptgericht bekommen wir Saltimbocca vom Lammkotelett serviert, dazu gebackene Kartöffelchen und Zuckerschoten. Maritimer kommt die zweite Hauptspeise daher: eine raffiniert aus Gambas, Lachs, Seeteufel und Thunfisch zusammengesetzte Fischroulade, angerichtet mit grünem Spargel, Pesto, Zitronengras und einem kleinen Sträußchen Wildblumen. Ein Augen- und gleichzeitig Gaumenschmaus sind auch die hausgemachten Dessertvariationen, die uns Antonio Fusco abschließend genießen lässt. Tiramisu, Panna Cotta, Créme Brulée, Mango- und Champagner-Sorbet und

ein Parfait (Halbgefrorenes) mit Schokoladenstückchen und karamellisierten Mandeln. Puh! Danach benötigen wir dringend einen Espresso! Und was ist unser Fazit? Sterneverdächtig mit genialem Blick und das zu fairen Preisen! Unaufgeregt mit italienischem Charme. Geeignet für Genießer und Familien. Die Karte bietet einen gute Auswahl an Vorspeisen, Pasta und Fleischgerichten. Fischspezialitäten, ein Schwerpunkt von Antonio Fuscos Küche, sind separat auf einer großen Tafel an der Wand verzeichnet. Die zum guten Essen passenden guten Weine kann man nicht nur am Tisch genießen, wie wir einen trocken-fruchtigen Greco di Tufo, sondern auch in der Enoteca im Untergeschoss probieren und mitnehmen. Bei schönem Wetter bietet die Terrasse des La Riva einen sonnigen Logenplatz über dem Rhein. Dabei ist das Restaurant sechs Tage die Woche ab Mittags geöffnet. Was bleibt noch zu sagen? Einfach vorbeischauen – wir werden es auch wieder tun. //mo La Riva Trattoria, Dammstraße 18, 47829 Krefeld-Uerdingen, Telefon: 02151-57 97 74, www.la-riva.com

KR-ONE // 41


/ / / / / / / / / KR-ONE-SPEZIAL // Uerdingen / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / /

ULRICH LOHMAR

„DIE UERDINGER SIND STOLZ AUF IHRE SCHÖNE STADT!“ Blick auf den Uerdinger Marktplatz

Der Krefelder Stadtteil Uerdingen war bis 1929 eine eigenständige Stadt, die bereits seit 1255 Stadtrechte besaß. Durch die Eingemeindung Uerdingens bekam Krefeld einen direkten Zugang zum Rhein. Der Stadtteil ist Standort des Chemparks und einiger anderer wichtiger Industriebetriebe. Über die aktuelle Uerdinger Situation sprach KR-ONE mit dem ersten Vorsitzenden des Uerdinger Kaufmannsbundes, dem Juwelier Ulrich Lohmar.

Herr Lohmar wie stark ist denn das Uerdinger Selbstbewusstsein heute, 85 Jahre nach dem Zusammenschluss mit Krefeld? Die Uerdinger sind stolz auf ihre schöne Stadt. Der Lokalpatriotismus ist hier sehr stark. Auch wenn viele Rechte der früheren selbständigen Stadt heute nicht mehr existieren und wir nicht mehr alles selber bestimmen können, setzen wir uns gerne für unser Uerdingen ein. Zum Teil stehen in Uerdingen hübsch restaurierte Altbauten, zum Teil gibt es rauere, industriell geprägte Gegenden. Wie schätzen Sie die Attraktivität Uerdingens ein? Uerdingen war immer Industriestadt. Wir hatten hier schon früh große Industrieansiedlung, unter anderem die Zuckerindustrie, Kathreiner, die Waggonfabrik (heute Siemens), die Weinbrennerei Dujardin, die Speditionen Müncker und Erlenwein und natürlich Bayer. Die Industrie ist heute im Vergleich zu damals schon sehr geschrumpft. Wir haben in Uerdingen ein hohes Freizeitangebot und schöne Grünflächen und Parks. Unsere Altstadt halte ich für sehr attraktiv. Der Marktplatz ist wunderschön, da stehen unter anderem die Herbertzhäuser mit ihrem prächtigen Salon. In den Gassen haben wir viele Gebäude aus dem Barock und dem 19. Jahrhundert und auf der Rheinpromenade kann man wunderbar flanieren. Sehr schön ist auch unser Stadtpark im Norden und die Ter-Meer-Siedlung. Das ist eine ganz tolle Werkssiedlung mit Backsteinbauten aus den 20er Jahren. KR-ONE // 42

Auf der Rheinpromenade kann man zurzeit aber nicht spazieren gehen!? Ja, ich habe schon gefragt, warum man unser gesamtes Rheinufer abgeriegelt hat. Mein Hund versteht auch nicht, warum er da jetzt nicht mehr hin kann. Aber Scherz beiseite, der Rheindeich musste dringend renoviert werden. Daher ist die Promenade leider bis Ende des Jahres gesperrt. Aber das nächste Frühjahr kommt bestimmt. Und wenn das Projekt Rheinblick fertig ist, wird die Promenade nach Norden verlängert? Wir Uerdinger freuen uns, dass hier endlich klare Verhältnisse geschaffen worden sind. Die Planungsphase für das Projekt dauert ja jetzt schon zehn Jahre. Auf dem ehemaligen Gelände der Spedition Müncker werden hochwertige Wohnungen mit direktem Blick auf den Rhein entstehen, und das in einer wirklich außergewöhnlichen Architektur. In den Erdgeschossen gibt es teilweise Gastronomie und Cafés. Einzelhandel ist nicht geplant, da die vorhandenen Uerdinger Händler gestärkt werden sollen. Wie sieht das gastronomische Angebot aktuell in Uerdingen aus? Wir haben einige gastronomische Highlights entlang des Rheins: Da ist das Top-Restaurant Chopelin, das übrigens auch eine günstigere Mittagskarte anbietet, dann das La Riva mit seinem tollen Rheinblick und nicht zuletzt die Küferei im alten DujardinGebäude. In der Altstadt haben wir unter anderem Zur Krone, die gehört dem ehemaligen Krefelder Karnevalsprinzen Klaassen, das Restaurant Trödelmarkt, das Ragusa,


Fotos: Luis Nelsen

/////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

Juwelier Ulrich Lohmar – Vorsitzender des Uerdinger Kaufmannsbundes Holtermann gehört zu den Traditionsadressen der Uerdinger Innenstadt

das Chi Sushi und das China-Restaurant Mandarin. Im Uerdinger Norden finden Sie noch einen Geheimtip Nägels auf der Traarer Straße. Dazu das La Barca und Wolters und im Stadtpark das Stadtparkrestaurant. Direkt bei mir nebenan gibt es die TapasBar Esspana, die veranstaltet einmal im Monat einen spanischen Abend. Das ist zwar schon eine ganz gute Auswahl, aber früher gab es in Uerdingen noch wesentlich mehr Gastronomie. Leider sind viele Restaurants verschwunden. Oftmals haben die Wirte aus Altersgründen aufgegeben und für einen Nachfolger waren die Auflagen nicht zu erfüllen. Und der Einzelhandel – wie ist der aufgestellt? Mit unserem Branchenmix können wir grundsätzlich zufrieden sein. Es gibt hier so ziemlich alles, was man braucht: Mode für Damen und Herren, Schuhe, Blumen, einen Fahrradladen, Metzger, Bäcker, Lebensmittel bis hin zur Feinkost und natürlich auch genügend Handy-Läden. Schön wäre zusätzlich ein Elektro-Hifi-Spezialist und ein Sportgeschäft. Ein großer Vorteil der Uerdinger Innenstadt ist, dass es hier noch sehr viele inhabergeführte Geschäfte gibt, anders als in vielen Großstadtzentren. Wie groß ist der Einzugsbereich der Uerdinger Innenstadt? Unsere Kunden kommen natürlich aus Uerdingen selbst und aus den angrenzenden Krefelder Stadtteilen, also Linn, Gellep-Stratum, Bockum, Gartenstadt bis hinaus nach Traar und Verberg. Auf der linken Rheinseite außerhalb Krefelds reicht der Uerdinger Einzugsbereich über Rumeln-Kaldenhausen bis rauf nach Moers-Schwafheim, im Süden bis nach Meerbusch-Lank. Über den Rhein kommen viele aus dem Duisburger Süden, vor allem aus Mündelheim und Serm zu uns einkaufen.

Was tut der Kaufmannsbund zusätzlich, um Menschen nach Uerdingen zu ziehen? Im Laufe des Jahres organisieren wir verschiedene Feste, so zum Beispiele im Sommer „Oeding Open“, da präsentieren sich viele Uerdinger Vereine und Unternehmen auf dem Marktplatz es gibt eine Musikbühne und die Geschäfte haben sonntags geöffnet. Dann gibt es den Herbstmarkt und einen Nikolausmarkt, bei dem traditionell ein holländischer „Sinter Klaas“ am Uerdinger Rheinufer landet. Bisher hat er immer ein paar „Zwarte Pieten“ mitgebracht. Bei der aktuellen Diskussion in Holland wissen wir aber noch nicht, ob die dieses Jahr wieder dabei sind. Die gastronomische Versorgung der Besucher leisten unsere ortsansässigen Wirte. Gastro-Stände direkt am Rheinufer sind leider schwierig, da es im Hafengebiet Probleme mit der Wasser- und Stromversorgung und den Toiletten gibt. Zum Schluss noch einmal zu Ihrer Person. Was ist Ihr eigenes Geschäft? Ich bin Inhaber des Juweliergeschäfts Holtermann, dass vor drei Generationen von Josef Holtermann gegründet und dann von meinem Vater Günther Lohmar übernommen worden ist. Ich führe Markenuhren, Schmuck und Perlen. In meiner Meisterwerkstatt werden Uhren von modern bis alt repariert. Dazu besitze ich noch einen weiteren Laden, in dem gibt es vor allem Porzellan und Küchenzubehör. Außerdem habe ich mehrere Ehrenämter: den Vorsitz im Uerdinger Kaufmannsbund, je einen Sitz im Stadtrat und in der Bezirksvertretung und dann bin ich noch im Einzelhandelsverband und im Heimatbund aktiv. Das ist viel Arbeit, aber es lohnt sich auch. Denn ich freue mich immer, wenn ich etwas für meine Heimat Uerdingen tun kann. Danke für das Gespräch. //Interview Michael Otterbein

H t? C A D t be

s gu

Alle

Josef Stöffges GmbH Ausführung sämtlicher Dachdeckerarbeiten Franz-Stollwerck Str. 11 | 47829 Krefeld Tel.: 02151 - 48 01 11 | Fax: 02151 - 48 38 01 | info@stoeffges.de KR-ONE // 43


/ / / / / / / / / KR-ONE-SPEZIAL // UERDINGEN / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / /

LUTZ ZECHER

EIN ALLROUND-KOCH, DER DURCH DIE WELT GEREIST IST

Lutz Zecher's Ambiente Friedensstraße 154 47829 Krefeld-Uerdingen 0 21 51-47 85 80 lutz@privatkoch-zecher.de

Es pocht zweimal. Wir haben die mächtigen, mit goldener Farbe verzierten Türknäufe in Form zweier Löwenköpfe betätigt und treten ein in das „Ambiente“. Das Restaurant liegt etwas abgeschieden am Rande Uerdingens gleich neben dem Friedhof. Direkte Nachbarschaft gibt es nicht, dafür wird das frei stehende Haus zur linken wie rechten Seite eingerahmt von hohen Bäumen und dicht gewachsenen Büschen. Wir sind im Reich von Lutz Zecher, einem 39-jährigen Ur-Uerdinger, der sich nach einer Ausbildung und verschiedenen Stationen im Ausland mit dem Ambiente selbstständig gemacht hat und zusätzlich als Privatkoch in die Häuser seiner Kunden kommt.

Das Restaurant ist an diesem Abend geschlossen. Lutz Zecher bietet hier dienstags bis sonntags Frühstück an. Ansonsten fokussiert er sich auf geschlossene Veranstaltungen von Trauungen bis Vermählungen. Statt einer Mittags- oder Abendkarte gibt es Kochkurse für ambitionierte Laien. Die KR-ONE will sich ein Bild von Lutz Zechers kulinarischen Fertigkeiten machen. Deshalb macht er für uns eine Ausnahme und bereitet abseits des Tagesgeschäftes ein Drei-Gänge-Menü zu. Auf der Terrasse, die direkt an den Friedhof grenzt und sich durch eine dichte Bepflanzung dennoch wohltuend davon abgrenzt, serviert Zecher ein Kalbscarpaccio mit Basilikummarinade und Kräutersalat. Die Marinade ummantelt das Carpaccio als fruchtige Hülle, während der knackfrische Salat dem Ganzen die Leichtigkeit eines Sommergerichts verleiht. Zecher reicht dazu einen fein säuerlichen Grauburgunder aus der Pfalz. Der 39-Jährige hat bereits in jungen Jahren viel Lebenserfahrung gesammelt. Er zieht sein Wissen nicht aus Büchern, sondern aus dem selbst Erlebten. Damit das möglich wurde, ließ er seine Heimat zunächst hinter sich: KR-ONE // 44

„Ich hab nach der Schule gesagt: Ich möchte hier unbedingt mal weg“, erklärt Lutz Zecher. Den eigenen Horizont erweitern, meinem Leben einen frischen Impuls geben. „Ich hatte mich überall im Land für eine Kochlehre beworben, aber vor allem in Süddeutschland, weil ich mich schon immer dahingezogen fühlte. Deshalb war ich froh, als eine Stelle bei einem kleinen Seehotel in Konstanz frei wurde“, erzählt Zecher. In dem Familienbetrieb war er nicht einer von vielen Lehrlingen, wie sie als preiswerte Arbeitskräfte in viele Küchen gestellt werden. Er durfte direkt dem Chefkoch zuarbeiten und konnte sich dabei zahlreiche Tricks und Kniffe abschauen. „Das hat viel dazu beigetragen, dass ich das Küchenhandwerk verstehen lernte und nicht nur stur irgendwelche Arbeitsanweisungen abarbeiten musste“, skizziert Zecher die Vorteile der individuellen Schule. Nach der Ausbildung zog es Lutz Zecher noch weiter in den Süden. Im hochdekorierten Wiener Steirereck arbeitete er im, so schildert es Lutz Zecher, „damals besten Restaurant in ganz Österreich“. Dort lernte er neben dem Handwerkszeug die zweite Grundvoraussetzung, die der Beruf des Kochs mit sich bringt: Arbeiten unter Zeitdruck. „Mittags


Fotos: Simon Erath

//////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

Ein frischer Salat und Lammkarree mit mediteranem Gemüse an Lammjus

gingen bis zu 100 Bestellungen in die Küche, und abends noch einmal dasselbe. Das bedeutet in einem Sternerestaurant, höchste Qualität in kürzester Zeit zu servieren“, unterstreicht der 39-Jährige. Die Aufenthalte in Süddeutschland und Österreich haben Lutz Zechers Arbeitsweise entscheidend geprägt. Bei einer weiteren Station als reisender Arbeiter in Australien sowie während einer Tour durch Bali, Malaysia und Thailand lernte er die dortigen Esskulturen kennen und erweiterte das eigene Portfolio. Kulinarisch liegen seine Stärken in der mediterranen Küche. Dazu zählt das Lammkarree mit mediterranem Gemüse und Lammjus, das Zecher dem KR-ONE-Team serviert. Das Fleisch ist von hoher Qualität und besonders saftig. Glücklicherweise hat der Koch zu viel zubereitet, sodass es noch für einen Nachschlag reicht. Gerichte wie dieses zu zaubern, lehrt Lutz Zecher in seinen Kochkursen. In der großen Küche des Ambiente führt er in die Geheimnisse des Tranchierens, Filetierens oder Karamellisierens ein. Wer nicht selbst kochen möchte, kann das Restaurant auch einfach zu sich nach Hause holen. Lutz Zecher steht dann hinter dem Herd, während die Hausherren und deren Gäste bekocht werden. Das ist organisatorisch für die Kunden kaum anspruchsvoller als ein Restaurantbesuch. „Bei größeren Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen muss ich mir die Räumlichkeiten vorher angucken. Für alles, was darunter liegt, brauche ich im Grunde nur einen handelsüblichen Backofen und einen Herd mit vier Platten“, erzählt der Uerdinger.

Während er die Zutaten für seine Gastspiele zuvor im Ambiente weitgehend vorbereitet, greift Lutz Zecher vor Ort beim Kunden mit Ausnahme der Messer komplett auf haushaltseigene Küchengeräte zurück. Das führt mitunter zu skurrilen Situationen. „Ein Mann hatte am Hülser Berg ein Gartenstück mit angrenzendem See gemietet. Da ragte ein Steg rein, auf dem der Kunde gemeinsam mit seiner Freundin unter Kerzenschein diniert hat. Mir blieb als Küche nur eine angrenzende Holzhütte, in der es außer Strom nichts weiter gab. Ich musste einen Herd und einen Backofen mitbringen, komplett improvisieren. Die Gäste haben davon nichts mitbekommen, alles hat geklappt. Jedenfalls hat die Frau den Heiratsantrag ihres Zukünftigen angenommen“, flachst Lutz Zecher. Da bewahrheitet sich das alte Sprichwort von der Liebe, die bekanntlich durch den Magen geht. Nach dem Abschluss unseres Dinners mit einem kunstvoll geschwungenen Schokoküchlein samt Beerensalat und exotischem Püree haben auch die KR-ONEReporter keinen Zweifel daran, dass gute Küche verzaubern kann. //mh

DIE WOHLFÜHLOASE AUF DER MOERSER STRASSE Vereinbaren sie jetzt ihren Termin! Moerserstraße 490 | 47803 Krefeld

COIFFEURTEAM

MUNZ

02151 501102

02151 601153

02151 1519890

„Was uns persönlich verbindet, ist der Anspruch an Qualität.“ KR-ONE // 45


/ / / / / / / / / KR-ONE-SPEZIAL // UERDINGEN / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / /

MEISTER STEPARA DIE KFZ-WERKSTATT OHNE GRENZEN!

DOLCE VITA DIREKT AM RHEIN – WEIN & FEINKOST DE CASSAN

Wenn sie eine freie KFZ-Werkstatt für Reparaturen und Instandsetzungen aller Art suchen, sind sie bei Meister Stepara genau richtig. Die Werkstatt bietet ihnen das Komplettprogramm von Klima-Service bis hin zur TÜV-Abnahme. Das engagierte Team von Thorsten Hessen steht ihnen bei alle Angelegenheiten rund um ihr Auto zur Verfügung und freut sich auf ihren Besuch oder Anruf. //ch

Anitpasti, Olivenöl, Grappa und leckere Weine: Ein Italienurlaub wird schon fast zwangsläufig zur Schlemmerreise. Aber das gute Leben ist schon lange nicht mehr nur der Ferienzeit vorbehalten. Schon gar nicht für Krefelder. Denn bereits seit 13 Jahren hat die Familie de Cassan ihr Geschäft mit allerhand Köstlichkeiten aus dem Stiefelland direkt am Rhein in Uerdingen angesiedelt.

Meister Stepara, Lange Straße 45, 47918 Krefeld, Mobil: 0175-901 4656 Tel.: 02151-763 62 15, www.kfz-stepara@gmx.de

Dort gibt es neben ausgesuchten Weinen aus den besten Anbaugebieten Italiens hochwertige Liköre, Öle, Balsamicos und Feinkost aller Art. Wer möchte, kann sich nach einer ausführlichen Beratung die Ware auch direkt nach Hause liefern lassen. Gerne steht die Familie für Weinproben zur Verfügung und richtet Genuss-Events aus. Für den Genuss auf die Schnelle servieren ihnen Vater und Sohn aber auch einfach den besten Espresso der Stadt. //kor De Cassan, Seilbahn 40, 47829 Krefeld-Uerdingen, Tel.: 02151/572529, www.wein-krefeld-de

9MK:AD<MF?K%;@9F;= 2014 Küchenfachverkäufer enfachverkäufer erkäufer (m/w) Wir würden n Sie ger gerne ne kennen ler lernen! nen! nunternehmen m it T radition lliegt iegt u ns d ie Ausbildung Ausbildung Als Familienunternehmen mit Tradition uns die ngen M itarbeiter b esonders a mH erzen: unserer jungen Mitarbeiter besonders am Herzen: • Ausbildung dung zum/zur zum/zur Verkäufer/in Verkäufer/in in in 2 Jahren Jahren • bei Eignung zum/zur Kaufmann/-frau Kaufmann/-frau im im Eignung Ausbildung Ausbildung zum/zur Einzelhandel Jahr in einem einem weiteren Einzelhandel in weiteren Jahr • Besuch des Möbelhandels Möbelhandels in in Köln, Köln, das das Besuch der der Fachschule Fachschule des führende Ausbildung geht! geht! führende Institut, Institut, wenn wenn es es um um eine eine gute gute Ausbildung

KK]f\]fKa]A`j] ]f\]fKa]A`j] :]o]jZmf_kmfl]jdY_]fYf2 : ]o o]jZmf_kmfl]jdY_]fYf2 <Y`deYffk]d^?eZ@;g&C? H]jkgfYdYZl]admf_%>jYm:]j_]j Gllg%K[`gll%KljY¿]0%,/1(.C]eh]f KR-ONE // 46


//////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

INDIVIDUELLE MODE FÜR SECHS BEINE

FRISCHE UND GESUNDE KÖSTLICHKEITEN IN DER „SCHMECKEREI BEI NADINE“

Die sonnigste Zeit des Jahres hat begonnen und auch in dieser Saison werden die leichten Sommerlooks besonders durch liebevoll eingesetzte und raffinierte Accessoires in Szene gesetzt.

In Uerdingen gibt es eine neue Anlaufstelle für alle Hungrigen, die Wert auf gesunde Verpflegung legen, bei denen der Geschmack dabei jedoch nicht zu kurz kommen darf.

„Frauchen“ von heute verschönert jedoch nicht mehr nur sich selbst, sondern legt auch Wert auf individuelle Schmuckstücke für ihren kleinen Liebling. Dass sich auch in der Seidenstadt eine exklusive Manufaktur für handgefertigte Lederaccessoires befindet, die Hund und Besitzerin beglücken, ist längst kein Geheimtipp mehr. „Tierisch tragbar“ in Krefeld-Uerdingen fertigt seit geraumer Zeit von der Hundeleine bis zum Halsband und der Umsetzung individueller Wünsche alles in modernem und hochwertigem Design. Für die Maßanfertigungen wird hierbei ausschließlich erstklassiges Rinds- und Kalbsleder verwendet. Besonders außergewöhnlich wird der Look, wenn auch die Zweibeiner auf ein Pendant zum neuen Hundeoutfit des inhabergeführten Geschäfts greifen. Edle Armbänder, zeitgemäße und detailreiche Handtaschen sowie geschmackvolle Gürtel, Schlüsselanhänger und Dekorationsartikel finden hier ebenso eine neue Besitzerin. Modische Akzente ganz ohne Kitsch! //ms

Von früh bis spät versorgt die „Schmeckerei bei Nadine“ ihre Gäste mit einem ausgiebigen Frühstück, leichtem Lunch oder einem herzhaften Mittagessen. Auch kleine Snacks werden dort angeboten und in Abendstunden lädt die „Schmeckerei“ zum Feierabendschlemmen ein. Inhaberin Nadine gelingt es hierbei, eine Symbiose aus innovativen und traditionellen Gaumenfreuden auf die Teller zu zaubern. Und wer von all den „Schmeckereien“ nicht genug bekommt, kann ab sofort den kulinarischen Cateringservice für die nächste Party oder jedes andere Event buchen und sich auf einen geschmackvollen Privat-Genuss freuen. //ch, ms Schmeckerei bei Nadine, Bahnhofstraße1, Krefeld-Uerdingen www.schmeckereibeinadine.de

Tierisch tragbar, Am Marktplatz 16, Tel.: 02151/1538770

MEISTER STEPARA Die KFZ-Werkstatt ohne Grenzen!

39,90

Inspektion

zzgl. Material

Bremsflüssigkeit wechseln

39,90

TÜV im Haus

Testen sie uns! Lange Str. 45 | 47918 Krefeld | Mobil: 0175 9014656 | Tel.: 02151 7636215 | kfz-stepara@gmx.de

KR-ONE // 47


Te r m i n e & E v e n t s / /

Ü30 SOMMERSPECIAL AUF DER RENNBAHN Sie ist längst kein Geheimtipp mehr unter den erfahrenen Partygängern: Die Ü30 auf der Rennbahn ist Anlaufpunkt von vielen bekannten Krefelder Nachtschwärmern, die den Puls der Zeit in den letzten Dekaden geprägt haben. Im Juli lädt die Crew nun zum großen Sommerspecial ein. Drei Floors sorgen für musikalische Abwechslung von Schlager über 80er/90er bis hin zu aktuellen Housesounds. Der Außenbereich lädt bei sommerlichen Temperaturen zum Verweilen ein. Natürlich ist auch der Shuttle-Service wieder im Einsatz. Karten-VVK: Media Markt, Ticket Sachs, Mediencenter, Strauss Innovation, By Butzen und auf der Krefelder Rennbahn sowie www.rennbahn-tickets.de. //te Sa 05.07.14, 20 Uhr, Krefelder Rennbahn

DJ RIPLEY BEI DER GLOBAL PLAYER WDR FUNKHAUS EUROPA ZU GAST IM SCHLACHTHOF Larissa Kingston Mann zählt zu den Pionier-Figuren der Transnational Bass-Szene. Als DJ Ripley gründete sie die Surya Dub Nächte in San Francisco, ihre unaufhaltsame Neugier nach globalen Undergroundszenen führte sie in die Clubs vieler Nationen. 2009 wurde sie zum "Best Dance DJ" in Frisco gekürt und das nicht ohne Grund: Ihr Repertoire reicht von Street Bass, Baile Funk und UK Garage bis zu Kuduru, Hip Hop und Dancehall. Mittlerweile ist sie in New York angekommen und Teil des „Dutty Artz Kollektivs“. Im Juli teilt die sympathische Djane anlässlich der Global Player-Reihe ihre besten Sounds mit dem Krefelder Publikum. An ihrer Seite steht Funkhaus Europa-Resident Dawerfa. //te Sa 05.07.14, 23 Uhr, SchlachtHof, Eintritt bis 24 Uhr 5 Euro, danach 7 Euro

Montag - Freitag von 09:30 - 13:00 Uhr 14:30 - 18:00 Uhr Samstag nach Vereinbarung Dampfmühlenweg 9 47799 Krefeld Telefon: 0 21 51 - 2 17 13 E-Mail: info@gruettner.com Internet: www.gruettner.com

KR-ONE // 48


Te r m i n e & E v e n t s / /

DELANEY DAVIDSON Neuseeland ist ein ungewöhnliches Land. Genau so ungewöhnlich wie seine Heimat ist auch Delaney Davidsons musikalische Ausrichtung. Grob gesagt, scheint es eine Mischung aus Rock, Blues, Folk und Country zu sein, wären da nicht die Voodoo Sounds, die dem ganzen Spektakel eine güldene, aber düstere Aura verpassen – gleich einem Film, in dem Lou Reed, Ennio Morricone und Tom Waits gleichzeitig die einzige Hauptrolle spielen. Verrückt und unbeschreiblich.//te Mo 28.07.14,20 Uhr, Kulturrampe, VVK 10 Euro / AK 13 Euro, www.delaneydavidson.com

% % SATTE R

ABATTE % %

Das außergewöhnliche Fachgeschäft für hochwertige Hundeartikel und exklusive Accessoires.

KREFELDER SENIORENTHEATER Seit 25 Jahren unterhalten die „Herbstzeitmimen“ ihr Publikum mit heiteren Geschichten mitten aus dem Leben. Anläßlich dieses Jubiläums dürfen sich die Zuschauer auf ein außergewöhnliches Theatervergnügen freuen. Die aktuelle Produktion „Normal kann jeder“ erzählt skurrile Geschichten über nicht ganz so normale Menschen mit überraschendem Ausgang. //te So 06.07.14, 16 Uhr, Werkbühne, Blücherstr. 13, www.werkhaus-krefeld.de

Zampano Der Hundeausstatter Marktstraße 47 47798 Krefeld Tel. 02151 / 5 66 76 43

info@derHundeausstatter.de | www.derHundeausstatter.de

ALLES FÜR DEN SCHULANFANG BEI LECHNER + HAYN Ob Dekomaterial für die Einschulungsfeier, Bastelutensilien für die Schultüte oder ausgefallene Geschenke zum Schulanfang: Bei lechner+hayn wird fündig, wer kleine Besonderheiten für die kommenden i-Dötzchen sucht. Extra zum Schulanfang hat die Papeterie auf der Rheinstraße eine ganze Etage für die Schulkinder hergerichtet. „Wir haben Ordner für die Schulzeit, unterschiedliche Stifte mit kleinen Figürchen, es gibt ein Stempel ABC oder Magnete und Buttons“, erklärt Sandra Lemke. „Die Schultüte lässt sich bei uns nicht nur kaufen, sondern auch gut füllen.“ Und wer noch Basteltipps für das Erstellen des Einschulungsgeschenkes sucht, ist bei Sandra Lemke ebenfalls an der richtigen Adresse, erklärt sie: „Mein Kind kommt auch in diesem Jahr in die Schule, ich bin mit dem Basteln also auch noch dran.“ //aro lechner+hayn, Rheinstraße 114, Innenstadt. Telefon: 6266690

coming soon...

KR-ONE // 49


Te r m i n e & E v e n t s / /

SPIRIT OF WOODSTOCK – CARL CARLTON & FRIENDS

AKTIONEN AM KUFA-BEACH

Wer an Woodstock denkt, denkt an Verheißung, Musik und Freiheit. Der Erfolg, die Bedeutung und auch die anhaltende Begeisterungs des legendären Festivals sind fast 50 Jahre danach weltweit ungebrochen. An diesem Ort hat Carl Carlton, einer der bekanntesten deutschen Gitarristen, in den letzten Jahren mit Levon Helm, Kris Kristofferson, Keb Mo, Donald Fagen und anderen weltbekannten Musikern seine Songs produziert. Songs von Dylan bis Levon Helm und zeitnahen Komponisten verwebt er mit persönlichen Begegnungen und Erinnerungen. Mit der Show „The Spirit Of Woodstock“ setzt der Musiker und Produzent dem „magischen Ort“ ein Denkmal und bringt eine begeisternde musikalische Biographie auf die Bühne. Im Vorprogramm und als Special Guest im Hauptprogramm (neben Wayne P. Sheehy und Pascal Kravetz) ist mit Chris Kramer ein Flagschiff der hiesigen Bluesszene zu sehen und hören. Nachholtermin. Die für die ausgefallene Veranstaltung im März gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit und können an diesem Termin eingelöst werden. //te Sa 16.08.14, 19 Uhr, Friedenskirche, Eintritt 25 Euro (+ Vvk-Gebühren) AK 30 Euro, www.friedenskirche-krefeld.de

Neues vom sommerlichen Sandstrand der Kulturfabrik: Im 2Wochen-Rhythmus wird immer mittwochs bis Ende August das KuFa-Quiz stattfinden. Teilnehmen können Gruppen mit bis zu sechs Personen, acht Runden à zehn Fragen stehen auf dem Programm; Bilderrätsel, Personenraten und Schätzaufgaben – der Fachausschuss für Quizfragen hat keine Mühe gescheut, um anspruchsvolle, aber keineswegs humorfreie Raterunden (auch mit Krefeld-Bezug) auf die Beine zu stellen. Das Startgeld beträgt gut angelegte 2,50 Euro, denn es locken nette Preise, die natürlich etwas mit der Location zu tun haben. Am 23. Juli wird KUBB, auch Schwedenschach genannt, gespielt. Dabei treten zwei Mannschaften bestehend aus maximal sechs Teilnehmern gegeneinander an und versuchen, Holzklötze der Gegenpartei mit Wurfhölzern umzuwerfen oder zu „fällen“. Der König, der in der Mitte des Spielfelds steht, muss zuletzt getroffen werden. Demonstriert wird das Spiel von der KUBB-Liga-Mannschaft aus Ascheberg im Münsterland. Im August geht es eher beachuntypisch zu. Bogenschießen heißt das schöne, aber wenig bekannte Freizeitvergnügen, das man unter fachkundiger Betreuung kennenlernen kann. Klappt garantiert auch in Flip-Flops und Badehose. //te Weitere Informationen unter www.kulturfabrik-krefeld.de

TRIO ADORNO START IN DIE NEUE SERENADEN-SAISON Seit 55 Jahren wird unter dem Titel „Serenaden“ nun schon innovative Kammermusik im Rittersaal der Burg Linn dargeboten, seit 2001 in freundschaftlicher Kooperation mit Bayer Kultur. Im August eröffnet das in Hamburg beheimatete Trio Adorno (Christoph Callies, Violine/Samuel Selle, Violoncello/Lion Hinrichs, Klavier) die neue Saison. Anlässlich des Wettbewerbs „Jugend musiziert 2003“ gegründet, folgten seitdem mehrere Nachwuchspreise und im vergangenen Jahr die Aufnahme in die „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“. Ihre rege Konzerttätigkeit führte das Trio immer wieder quer durch Europa und zu internationalen Festivals. Regelmäßig konzertieren sie für den Verein Yehudi Menuhin Live Music Now Hamburg e.V. In Krefeld stellt sich das Trio Adorno mit Werken von Mozart, Vasks und Brahms vor. //te Fr 22.08.14, 20 Uhr, Rittersaal Burg Linn VVK ab Mo 11.08.14, 10 Uhr, Kulturbüro, Tel. 0 21 51/58 36 11.

Auch Lust auf schöne Zähne? UÊÊÃ̅ïÃV…iÊ<>…˜…iˆŽÕ˜`iÊEÊ6i˜iiÀà UÊÊ<iÀ̈wÊâˆiÀÌiÊ“«>˜Ì>ÌÛiÀÜÀ}՘}i˜ UÊʏ‡œ˜‡{ÊÉÊÎ ‡˜œV…i˜ÛiÀ“iÃÃ՘}ÊÉÊ 6/ UÊÊ>ÀˆiÇ>“iÀ>ʜ…˜iÊ,Ÿ˜Ì}i˜ UÊÊ>ÃiÀ‡*>Àœ`œ˜Ìœœ}ˆi UÊÊ ˆ}i˜iÃÊ<>…˜>LœÀ

Telefon KR-7 888 555

www.Stadtwald-Klinik.com

KR-ONE // 50

Dr. Dr. Müllejans & Partner 47799 Krefeld, Bismarckstraße 89a


Te r m i n e & E v e n t s / /

WEITERBILDUNGMESSE 2014 BĂ&#x2022;Ă&#x192;Â?Â&#x2C6;VÂ&#x2026;i*yi}i in jedem Alter

Unser Angebot im Ă&#x153;berblick Â&#x;Ă&#x20AC;ÂŤiĂ&#x20AC;ÂŤyi}i Â&#x201C;i`Â&#x2C6;âÂ&#x2C6;Â&#x2DC;Â&#x2C6;Ă&#x192;VÂ&#x2026;i iÂ&#x2026;>Â&#x2DC;`Â?Ă&#x2022;Â&#x2DC;}Ă&#x192;ÂŤyi}i >Ă&#x2022;Ă&#x192;Ă&#x153;Â&#x2C6;Ă&#x20AC;Ă&#x152;Ă&#x192;VÂ&#x2026;>vĂ&#x152;Â?Â&#x2C6;VÂ&#x2026;i6iĂ&#x20AC;Ă&#x192;Â&#x153;Ă&#x20AC;}Ă&#x2022;Â&#x2DC;}

Â&#x2C6;Â&#x2DC;Â&#x17D;>Ă&#x2022;vĂ&#x192;Â&#x2026;Â&#x2C6;Â?viĂ&#x2022;Â&#x2DC;` i}Â?iÂ&#x2C6;Ă&#x152;Ă&#x192;iĂ&#x20AC;Ă&#x203A;Â&#x2C6;Vi BĂ&#x2022;Ă&#x192;Â?Â&#x2C6;VÂ&#x2026;i*yi}iLiÂ&#x2C6;Ă&#x20AC;iLĂ&#x192;Â&#x2021; Ă&#x20AC;Â&#x17D;Ă&#x20AC;>Â&#x2DC;Â&#x17D;Ă&#x2022;Â&#x2DC;}iÂ&#x2DC;

RĆ&#x192;GIGVGCOMTGHGNFFG

Wir beraten Sie gern!

An der Charlottenburg 1 | 47804 Krefeld ;LSLMVU! cPUMV'WĂ&#x2026;LNL[LHTRYLMLSKKL

Zum siebten Mal findet in diesem Jahr die Weiterbildungsmesse unter dem Motto â&#x20AC;&#x17E;Pack deine Chance bei den HĂśrnernâ&#x20AC;&#x153; im Seidenweberhaus statt. Nachdem im vergangen Jahr der Besucherrekord geknackt wurde, erwarten interessierte Besucher dieses Jahr wieder zahlreiche Aussteller, Bildungsträger und Unternehmen, die neue Ausbildungsformen präsentieren und Fragen rund um das Thema berufliche Qualifizierung beantworten. â&#x20AC;&#x17E;Bildungshungrigeâ&#x20AC;&#x153; Unternehmen, Arbeitnehmer, Selbständige so wie Studenten und Ausbildungssuchende sind herzlich eingeladen, sich am 03.09.2014 von 10 bis 18 Uhr Ăźber das aktuelle Weiterbildungsangebot und Aufstiegschancen zu informieren. Der Eintritt ist frei. //ch Mi. 03.09.14, 10 - 18 Uhr, Seidenweberhaus

SOMMERABEND-KONZERT Die Stadtgarten Freunde laden wieder zum Sommerabendkonzert im Musik-Pavillon. Die junge Krefelder Band Alaskans wird mit ihrem Akustik-Set den Sprung in die Weiten des amerikanischen Grunge wagen. Philipp Felwor kommt in bester alter â&#x20AC;&#x17E;Liedermacherâ&#x20AC;&#x153;-Tradition daher und komponiert seine deutschsprachigen Texte; wie ein Reinhard Mey, nur eben 40 Jahre jĂźnger. All das an einem hoffentlich lauen Sommerabend, präsentiert von â&#x20AC;&#x17E;Lott ens schwaade!â&#x20AC;&#x153;. Der Eintritt ist frei, ein Hut fĂźr die KĂźnstler geht herum. //te

Am 6. September steht die 30. Ausgabe des Open Air Festivals â&#x20AC;&#x17E;Jazz an einem Sommerabendâ&#x20AC;&#x153; auf Burg Linn an. Mit dem franzĂśsischen Klarinettisten Louis Sclavis und seinem neu gegrĂźndeten Atlas Trio, dem Robert Landfermann Quintett (featuring Jim Black), dem David Virelles Trio und dem Michael Wollny / Marius Neset-Duo wird eine gelungene Mischung aus Stars vergangener Festivals und neuen Projekten auf der BĂźhne zu sehen sein. Der Vorverkauf läuft (unter anderem auf www.adticket.de), weitere Infos im Netz. //te Sa 06.09.14, 18 Uhr, Burg Linn, www.jazz-an-einem-sommerabend.de facebook.com/Jazzklub.Krefeld

Fr 11.07.14, 20 Uhr, Stadtgarten, facebook.com/alaskansband myspace.com/philippfelwor

MEISTERLICHE Qualität HÜrgeräte vom Spezialisten

Nordwall 51, 47798 Krefeld Telefon: 02151 7599176 Unsere Ă&#x2013;ffnungszeiten Mo 18:00 - 23:00 Uhr; Di - Do 11:30 - 14:30 Uhr & 18:00 - 24:00 Uhr Fr 11:30 - 14:30 Uhr & 18:00 - 01:00 Uhr, Sa 18:00 - 01:00Uhr So 10:00 - 24:00 Uhr (Brunch von 10:00 - 14:30 Uhr)

Wir schaffen Vertrauen Ostwall 75 | 47798 Krefeld | Tel.: 02151/28824 kÉ&#x2C6;U\UNZaLP[LU!4V-Y <OY <OY

KR-ONE // 51


Te r m i n e & E v e n t s / /

RÜCKKEHR DER TAFELRUNDE SUMMERKNIGHTS AUF BURG LINN Es war das elektronische Familienfest, es war für viele die Party des Jahres – nach schwierigen Jahren werden nun die Uhren auf Null gedreht und Herolde verkünden die frohe Botschaft: SummerKnights ist zurück. Stilecht wird die Tafelrunde endlich wieder auf Burg Linn zusammengerufen, um in der güldenen Abenddämmerung zu gediegenen Beats mit vielen Freunden die Lust am Leben zu feiern. Getreu dem Motto „Back to Basic“ setzen die Veranstalter musikalisch bewusst auf altgediente und weitgereiste Lokalisten – so werden Herbert Boese, Plank und Pierre Schweda den Takt des Abends bestimmen und der Gesellschaft ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wir freuen uns! Der VVK startet Anfang Juli und ist auf 400 Tickets begrenzt. //te Sa. 16.08.14, 18-1 Uhr, Burg Linn, Infos unter www.summerknights.de, facebook.com/SummerKnights.BurgLinn

"SWINGING IS IN" IM SEIDENCARRÉ Die Reihe der öffentlichen Konzerte im SeidenCarré am Platz der Wiedervereinigung wartet mit einem Leckerbissen fur Swing-Freunde auf: Walter Krucker spielt Klarinette, Klaus Klaas ist der Keyboarder und die Trompete bläst Manny van Dits, der Traumschifftrompeter. Gemeinsam nennen sie sich „Walter Krucker & friends“ und spielen SwingMusik der 1920er bis 1940er Jahre. Um telefonische Voranmeldung wird gebeten. //red Fr. 04.07.14, 19.30 Uhr, SeidenCarré, Platz der Wiedervereinigung 4, Tel.: 02151 3198-0, Eintritt kostenlos, stattdessen bitten wir um Spenden fur das Kinderheim Kastanienhof

KREFELD (STADTWALD) Sonntag, 27. Juli 2014, 13 Uhr

STRASSENBAHN-RENNTAG Bombardier Transportation – Vossloh Kiepe

Eintritt 5,- EUR für Erwachsene Freier Eintritt für Kinder u. Jugendliche www.krefelder-rennclub.de

ELECTRO SWING NIGHT Eine der musikalisch wohl spannendsten Veranstaltungen am Puls der Stadt ist sicherlich die Electro Swing Night. Im Magnapop auf der Dießemer Straße wechseln sich hier alte Klassiker aus den Swingin Twenties mit neu arrangierte Mixes bekannter Songs ab. Dazu noch die besten aktuellen Tracks von arrivierten Künstlern wie Parov Stelar, Caravan Palace oder Alice Francis und der Spaß kennt kein Ende. Ab 23 Uhr wird im Club getanzt und obendrein gibt es vom Electro Swing Night-Team Shots, Sweets und die beliebten Polaroid-Fotos. Die ersten Besucher können sich zusätzlich über eine Mix-CD freuen. Motto des Abends: Keep calm and Swing Dance. //te Sa 19.07.14, 23 Uhr, Magnapop

KR-ONE // 52


Foto: Jo.Gern

Te r m i n e & E v e n t s / / A d v e r t o r i a l

JAN JOSEF LIEFERS & BAND "RADIO DORIA â&#x20AC;&#x201C; DIE FREIE STIMME DER SCHLAFLOSIGKEIT" Seit mehr als einer Dekade spielen Jan Josef Liefers, Johann WeiĂ&#x;, Christian Adameit, Timon Fenner, Jens Nickel und Gunter Papperitz alias Oblivion zusammen. â&#x20AC;&#x17E;Radio Doria â&#x20AC;&#x201C; Die freie Stimme der Schlaflosigkeit â&#x20AC;&#x153; ist ihr erstes Programm, das sie gemeinsam von Anfang bis Ende komponiert haben. Mit unbändiger Kraft, viel GefĂźhl, der Liebe fĂźr Details und vor allem mit präziser Dynamik ist eine sehr persĂśnliche und emotional aufgeladene Musik entstanden: Musik, die atmet, die Zeit hat, sich in menschlicher Geschwindigkeit zu entwickeln, 100 Prozent handgemacht. Textlich geht es in den Songs um Beobachtungen aus dem Alltag, um menschliche Beziehungen aus dem Blickwinkel der Nacht, Momenten zwischen Schlafen und Wachen. //te

www.scbayer05.de

Hier fĂźhlâ&#x20AC;&#x2DC; ich mich wohl...

â&#x20AC;&#x161; 14

Mo 22.09.14, 19 Uhr, Kulturfabrik Krefeld e.V. VVK 27 Euro, zzgl. GebĂźhren, Abendkasse 32 Euro

BLUESROCK OPEN AIR Ein Leckerbissen in Sachen Blues und Rock erwartet Freunde guter Musik im nahegelegenen Gut Heimendahl in Kempen. Im dortigen Schlosshof treten nach dem FuĂ&#x;ball Viertelfinalspiel Bluescake, Minor Cabinet und die Dennis Hormes Band auf. Special Guets ist der Mann an der Mundharmonika, Konstantin Reinfeld. //te Fr 04.07.14, 20 Uhr, Gut Heimendahl, Haus Bockdorf 2, 47906 Kempen

NEUE ADRESSE FĂ&#x153;R "SECONDHAND MODE&MEHR" Neustart fĂźr "Mode&mehr"! Der Secondhand-Shop schlieĂ&#x;t seine TĂźren auf der Mennoniten-KirchstraĂ&#x;e und verlegt seine Räumlichkeiten in die EvertsstraĂ&#x;e 44. Modebegeisterte kĂśnnen ab sofort in noch hellerem und schĂśnerem Ambiente Schnäppchen jagen. //ch

Summer Sp

l a i ec

2 Monate trainieren fĂźr nur 50,- â&#x201A;Ź * * fĂźr SC-Vereinsmitglieder; 75,- â&#x201A;Ź fĂźr Nicht-Vereinsmitglieder Trainingszeitraum Juni, Juli & August 2014 3 Monate 75,- â&#x201A;Ź / 110,- â&#x201A;Ź timeout Fitness- und Gesundheitscenter im Sportpark des SC Bayer 05 Uerdingen e.V. ,Ă&#x17D;SCHENHOFWEGp+REFELDp4ELpWWWSCBAYERDE

www.scbayer05.de

Secondhand Mode&mehr, EvertsstraĂ&#x;e 44, Tel. 02151/6534180 KR-ONE // 53


SOMMER-SPECIAL Milon-Zirkel und alle Kurse für nur:

35,– EUR pro Monat | Gültig im Juli & August

Milon-

Zirkel Funktionelles

Training

EMS

Training

salvea sports Ostwall 217/Hauptpost 47798 Krefeld T +49 2151 65907-0 sports.ostwall@salvea.de


D Das as FFilmerlebnis unter Himmel. ilmerlebnis u nter ffreiem reiem H immel. Natürlich SWK OPEN-AIR-KINO! N atürlich iim mS WK O PEN-AIR-KINO! Vom Krefelder V om 14. Juli bis 23. August heißt es zum 4. Mal wieder „Film ab“ auf der Kr efelder Galopprennbahn. www.swk.de Galoppr ennbahn. Gewinnen Sie bis zum 4. Juli auf www .swk.de 10 x 4 EintrittsPremiere karten zur Pr emiere am 14. Juli mit dem deutschen Kinohit „Fack ju Göhte“!

Kartenvorverkauf bis 18. August im SWK ServiceCenter Hochstraße

d-Inhaber erhalten Sie 20 % Rabatt auf den Eintrittspr eis beim SWK-Card-Inhaber Eintrittspreis Als SWK-Car Kartenkauf nur n im SWK ServiceCenter Hochstraße oder an der Abendkasse.

www.swk.de www .swk.de

Profile for Michael Neppeßen

Kr one 0708 2014 web  

termine, events, lifestyle, krefeld

Kr one 0708 2014 web  

termine, events, lifestyle, krefeld

Profile for krone2011
Advertisement