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Anundfürsich ... Meine Meinung

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Russland upakovka und interplastica

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Geschäftsführerwechsel Ulrich Etiketten

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Die gemeinsame Supply Chain Austausch elektronischer Daten

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Stuttgart LogiMat

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Köln Anuga Food Tec

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News Insignis, Tetra Pak und m-real

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Etikettierklebstoff Neue Generation

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Getränkewirtschaft „Oblast Pensa“

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INHALT VORARLBERG

9 - Energie vom Dach WIEN

30 - Die kopierte Wurst INTERNATIONAL

38 - Stretchfolieninnovation COVER

IMPRESSUM

Redaktions- und Anzeigenbüro Wien: Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5, A -1030 Wien • Telefon: 01/712 20 36 FAX: 01/712 20 70 • e-mail: kompack@chello.at • homepage: www.kompack.info, Objekt- und Redaktionsleitung: Harald Eckert Redaktionelle Mitarbeiter dieser Ausgabe: Petra Schwarz, Karoline Vogl Medieninhaber und Herausgeber: Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße 146/7a/2, A-1030 Wien Grafik&Gestaltung: Enzo F. A. Krendl • Tel: 01/922 99 44 • e-mail: enzo.krendl@ chello.at Belichtung und Druck: Druckwerk Stockerau 2000 Stockerau, Einzelpreis: EURO 4,36 Jahresabo Inland: EURO 21,80, Ausland: EURO 30,52- DVR#0578398 Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Broschüren, Grafiken und Ablichtungen übernimmt der Verlag keine Haftung. Mit der Zusendung verzichtet der Absender im Falle der vollständigen und teilweisen Veröffentlichung auf jedwedes Honorar oder sonstiges Veröffentlichungsentgeld.

Förderanlagen-Schlosserei WERFRING GmbH Schlosserstraße 4, A-7221 Marz Tel.: +43/2626/62548 Fax:+43/2626/62548-10 office@werfring.net www.werfring.net

OFFENLEGUNG gemäß § 25 MedG: Medieneigentümer und Herausgeber: Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße 146/7a/2, A 1030 Wien, Einzelunternehmer Harald Eckert Betriebsgegenstand: Die Herausgabe, der Verlag, der Druck und Verschleiß von Zeitungen und Zeitschriften sowie sonstiger periodischer Druckschriften, die Verlagstätigkeit überhaupt und alle in das Verlagsfach fallende einschlägige Geschäfte. grundlegende Richtung der Zeitschrift KOMPACK: Herausgeber und Medieninhaber bekennen sich zu einer freien, rechtsstaatlichen, demokratischen Gesellschaftsordnung und zur sozialen Marktwirtschaft. Die Berichterstattung erfolgt unabhängig und überparteilich.

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1•2012 ... lebensmittelrechtlich konform!

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AIP – Aktive und intelligente Verpackungen Die wachsende Nachfrage nach frischen und sicher abgepackten Lebensmitteln von hoher Qualität ist eine zunehmende Herausforderung sowohl für die Lebensmittel– als auch für die Verpackungsindustrie. Der Fachkongress „FUTURE-PACKAGING |Verpackungstechnologien von morgen“ informiert über die aktuellsten Trends und neuesten Forschungsergebnisse – sowohl national als auch international. er erste Kongresstag ist gleichDtungzeitig die Abschlussveranstaldes von der Österreichischen

des Landes Niederösterreich, mit dem Kunststoff-Cluster und dem Lebensmittel Cluster NiederöForschungsförderungsgesellschaft sterreich. Rund um den Kongress FFG geförderten Projekts „Active findet die Fachausstellung „ASIP and Intelligent Packaging Com- – Aktive, smarte und innovative petence Platform“. Hier werden Verpackungen“ statt, bei der Unspannende Ergebnisse des interna- ternehmen ihr Know-how und ihre tionalen Forschungsprojekts ver- Produkte präsentieren. 1 öffentlicht.Kongressveranstalter Mehr unter: www.ecoplus.at ist ecoplus, die Wirtschaftsagentur oder unter www.asip-forum.at

Zum Programm 07. März 2012 09:40 AIP: Forschungshighlights in die Praxis gebracht Dipl.-Ing. Victoria Heinrich Ofi Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik, Wiener Neustadt/Wien Mikroverkapselte antimikrobielle Wirkstoffe für Papier- und Kartonverpackungen Dr. Gerald Klein/DKI, Darmstadt 11:15 Neuartiges Messeverfahren für Partikelemissioren aus flexiblen Materialien Dr. Andreas Kornherr/Mondi AG Amstetten Wie sieht es der Gesetzgeber? Dr. Hans-Dietmar Östreicher BM/Gesundheit/Wien 13:45 Frische auf den ersten Blick Ing. Raimund Boisits Bizerba-Waagen Ges.m.b.H. & Co. KG Nichts für Farbenblinde Univ. Prof. Dr. Thomas Schalkhammer Attophotonics Biosciences GmbH, Wr. Neustadt Die Bedeutung von Verpackungsrecycling DI Christoph Gerhold ARA AG O2-Absorber DI Sven Sängerlaub Fraunhofer Institut, Freising 08. März 2012 09:30 CORNET Bio-Packing die Erkenntnisse Dipl.-Ing. Michael Pitzl Ofi Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik, Wiener Neustadt/Wien Neue Biokunststoffe mit bewährter Technik herstellen Dipl.-Ing. Mag. Johann Zimmermann NaKu e.U., Wiener Neustadt 11:00 Wachstumssegment – Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen aus Sicht des Handels Dipl.-Ing. Alfred Matousek REWE Austria AG, Wien Biokunststoffe – Chancen und Grenzen Dipl.-Ing. Alexander Komenda Kunststoff-Cluster, Sankt Pölten 13:30 Förderschienen heute – eine Kurzfassung Karin Ruzak FFG Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft, Wien Europas Zuckerrüben sind besser als Amerikas Mais Xavier Joppin Celabor SCLR, Mouscron (B) Bio Rohstoffe – die Fakten dahinter Dr. Andreas Windsperger Univ. f. Bodenkultur CO2: Ein Rohstoff mit Zukunft? EVN AG – strategische Geschäftseinheit Kraftwerke, Maria Enzersdorf

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AN&FÜRSICH...... ... ist mir schon klar, daß wir (das normale Volk) den Staat finanzieren – aber schön langsam erschrecken mich die Methoden – ich darf hier ein Beispiel von mir selbst erzählen.

Foto: Studio Florian

MEINEMEINUNG

Ich habe vor einiger Zeit eine Anonymverfügung bekommen, weil ich irgendwo im 20. Bezirk links abgebogen, bin wo nur Busse abbiegen dürfen. Nachdem ich mich vor Ort vergewissert habe, daß ich wirklich einen Fehler gemacht habe (die Verbotstafel habe ich allerdings nur entdeckt weil ich aktiv danach gesucht habe) habe ich zähneknirschend brav bezahlt. Kurze Zeit später erhalte ich einen eingeschriebenen Brief mit einer Strafe (natürlich höher als die Anonymverfügung) für das gleiche Vergehen. Nach Studium meines Kontos entdeckte ich, daß ich bei der Überweisung der Anonymverfügung bei der Strafnummer leider eine Ziffer zuwenig angegeben hatte – also bin ich zur Bank, die hat sich netterweise mit der Buchhaltung der Polizei in Verbindung gesetzt , diese hat dann auch wirklich der Bank zugefaxt, daß der Zahlungseingang ausgeforscht werden konnte. Nicht nur verwunderlich für mich, daß Geld, das bei der Polizei nicht direkt zugeordnet werden kann, nicht automatisch zurücküberwiesen wird – sondern ganz einfach „eingesteckt“ wird (oder glaubt die Polizei an anonyme Spender?) kommt jetzt noch der Höhepunkt – ich habe dann noch eine Mahnung über den offenen Betrag von 15 Euro (Unterschied Anonym- und Strafverfügung) bekommen mit Androhung der Exekution beziehungsweise Gefängnis. Nachdem ich mich mit der Polizei in Verbindung gesetzt hatte, wurde mir erklärt: „Auf das Konto der Anonymverfügung haben wir keinen Zugriff – und Geld, das nicht zuordenbar ist, bleibt einfach am Konto“. Dadurch, daß ich mein Geld nicht zurückbekommen habe – dann hätte ich ja gleich wieder einbezahlt und es wäre zuordenbar gewesen, sondern weil es die Polizei auf ihrem Konto liegen gelassen hat und die Nachforschung der Polizei erst auf mein Betreiben nach der eigentlichen Einzahlungsfrist der Anonymverfügung begonnen hat, muß ich den Unterschied einzahlen. Im Prinzip kann ich ja froh sein, daß ich nicht oft Strafen bekomme, sonst hätte ich nicht nur verwundert die 15 Euro einbezahlt, sondern die Anonymverfügung und die Strafe. Eigentlich war der zusätzliche Betrag ja nicht so hoch, aber es geht um das Prinzip – der Staat kann doch nicht stillschweigend Geld einstecken und, obwohl auch er einen Fehler eingesteht, dann trotzdem mehr Geld verlangen. Eigentlich hätte ich wegen dieser 15 Euro zu meiner Rechtsschutzversicherung gehen sollen – das nächste Mal werde ich dies auch tun! Denn das kann doch nicht Gesetz sein oder sollten unsere Politiker wirklich das absichtlich so festgelegt habe. Erinnern Sie sich eigentlich noch „Wo der Input plus minus 0 ist und der Output 100 %, da sind die Hehler des Banalen die Micky Mäuse des Trends, sie stricken am dicken Ende ihrer dürren Show – es ist nicht alles rosarot, vieles ist himmelblau ...“ so sang ein gewisser Burgschauspieler Franz Morak, der in meiner Jugend so etwas wie ein Vorbild für mich war – der Burgschauspieler, der gegen das Establishment aufbegehrte und frei seine Meinung sagte. Jetzt konnte man lesen, daß auch er (Verzeihung seine Tochter für ihren Tourbus) eine Zuwendung im Rahmen der Telekom Affäre bekommen hat. Irgendwie paßt das Bild zusammen – da wird ganz offensichtlich einfach Geld eingesteckt – da vom Staat, da vom Politiker und dann wundern sich alle über die Politikverdrossenheit? Und wenn gespart werden soll, sollen auch noch andere zahlen (andere sind in dem Fall wir - das Volk – und wie, ist offensichtlich egal). Soviel zu meiner traurigen Geschichte. Ich hoffe trotzdem, daß auch Sie gut in das neue Jahr gestartet sind und Ihre Geschäfte laufen – denn unsere Wirtschaft – was ich von meinen Kunden so höre, läuft ja trotz unserer Regierungen nach wie vor noch gut (Betonung auf „noch“, meine lieben Politiker – wer weiß, welche Belastungen Euch ja als Nächstes einfallen, weil der Staat Geld braucht), meint ein leicht verärgerter Harald Eckert


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INTERPLASTICA/UPAKOVKA

INTERVIEW

Zukunftsmarkt Russland Parallel zur 20. upakovka fand Anfang des Jahres auch wieder die interplastica in Moskau statt. Gerade im Kunststoffbereich gehören namhafte österreichische Unternehmen zu den Weltmarktführern. Über 20 Aussteller aus Österreich waren auch heuer wieder in Moskau dabei. KOMPACK sprach nach der interplastica über den Zukunftsmarkt Rußland mit Stefan Koschke dem Projektmanager der Messe Düsseldorf für die interplastica.

KOMPACK: Wie zufrieden sind Sie mit dem Verlauf der heurigen interplastica?

Stefan Koschke: Meine Kollegen und ich sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der INTERPLASTICA 2012, denn Besucher und Aussteller haben sich übereinstimmend positiv über die Veranstaltung geäußert. In den russischen Markt ist der Schwung zurückgekehrt. Die 550 Aussteller der INTERPLASTICA berichteten von viel versprechenden neuen Kontakten und neuen Projekte mit bereits bekannten Geschäftspartnern. Rund 20.000 Fachleute aus ganz Russland und den Nachbarstaaten kamen zur INTERPLASTICA und zur gleichzeitig stattfindenden UPAKOVKA/ UPAK ITALIA, Fachmesse für Verpackungsmaschinen, Verpackungsproduktion und Packmittel. Damit wurde das sehr gute Ergebnis der Vorveranstaltung erneut erreicht.

innovativen Technik und Zuverlässigkeit hohe Wertschätzung. Dafür ist man in Russland und den Nachbarstaaten auch bereit, die entsprechenden Preise zu zahlen. KOMPACK: Ist der genaue Zeitpunkt der nächsten Veranstaltung schon bekannt und wird sie wieder parallel zur upakovka stattfinden?

KOMPACK: Wie sehen Sie die derzeitige Entwicklung am russischen Markt - und welche besonderen Chancen für Aussteller aus Mitteleuropa? Stefan Koschke: Alle Experten gehen von einem stabilen weiteren Wachstum aus, auch wenn die Dynamik der Vorkrisenjahre noch nicht ganz zurückgekehrt ist. Die Entwicklung wichtiger Abnehmerbranchen, allen voran des Verpackungssektors, führt zu einer wachsenden Nachfrage nach Kunststoffund Gummierzeugnissen. Auch die Bauindustrie hat sich wieder belebt, weniger durch große Neubauprojekte, aber durch umfangreiche landesweite Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, für die z.B. Isolierungsmaterial, Rohre, Fensterprofile etc. benötigt werden. Unternehmen, die sich in Russland engagieren, müssen sicherlich

Stefan Koschke einige Geduld und einen langen Atem mitbringen, mancher Abschluss und manche Kooperation braucht einen langen Vorlauf. Aber dann kann man im Allgemeinen auf langfristige Geschäftsverbindungen bauen. Wir hören insbesondere aus dem Maschinenbau, dass die Kunden technologisch anspruchsvoller werden, komplexe Systeme nachfragen, um mit ihren Produkten –  z.B. Verpackungen – im Wettbewerb mithalten zu können. Hier liegt sicher eine ganz große Chance für Aussteller aus Westund Mitteleuropa, denn ihre Anlagen genießen aufgrund ihrer

Stefan Koschke: Die nächste INTERPLASTICA in MOSKAU wird vom 29. Januar bis 1. Februar 2013 stattfinden, erneut parallel zur UPAKOVKA/UPAK ITALIA. Beide Messen werden wie gehabt im Messezentrum Krasnja Presnja ausgerichtet. KOMPACK: Wo sehen Sie noch das größte Wachstumspotential in der Messe? Stefan Koschke: Wir sind sicher, dass die INTERPLASTICA eine hoch interessante Plattform für weitere Aussteller ist. Wir bemühen uns, die Veranstaltung noch mehr zu internationalisieren, d.h. die Beteiligungen der bereits vertretenen Länder zu vergrößern und interessante Anbieter aus zusätzlichen Ländern zu gewinnen. Was die Besucherseite angeht, so setzen wir uns ein, die Zahl der Experten nicht nur stabil zu halten, sondern weiter auszubauen. Hier sehen wir vor allem in den von Moskau weiter entfernten russischen Regionen sowie den Nachbarländern Russlands noch Potenzial. KOMPACK: Die K ist bereits wieder in der Anmeldephase - werden in Düsseldorf auch vermehrt russische Aussteller und Besucher erwartet? Stefan Koschke: Die Zahl der russischen Aussteller und Besucher zur K ist in den vergangenen 15 Jahren kontinuierlich leicht gestiegen. Zur K 2010 gab es einen kleinen Rückschritt, damals war Russland noch stark von den Folgen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt. Für 2013 sind wir optimistisch – vorausgesetzt, die konjunkturellen Parameter stimmen. KOMPACK: Danke für das Gespräch. 2  

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230.000 Tonnen Altglas

werden leichter Die beachtlichen Mengen an Altglas, die Österreichs Bevölkerung alljährlich zu den bereitgestellten Glascontainern bringt, haben eine noch größere Bedeutung als angenommen. Dazu Gerhard Lacher, Geschäftsführer der Austria Glas Recycling GmbH: „Glasverpackungen

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werden immer leichter. Aus Gründen der Rohstoffeinsparung und Convenience für die Verbraucher haben Glasverpackungen in den letzten 20 Jahren rund 40 Prozent ihres Gewichtes verloren.

Bei Österreichs Glasrecycling-Spezialist Austria Glas Recycling (AGR) herrscht Hochstimmung: die aktuelle Prognose für das Jahr 2011 verspricht ein Spitzenergebnis und die höchste Zahl seit Beginn der Altglassammlung: rund 230.000 Tonnen Altglas werden demnach im Jahr 2011 österreichweit gesammelt und wiederverwertet. ieses Ergebnis spiegelt den aufstrebenden DgleichTrend der letzten Jahre wider und stellt zueinen Rekord dar. Glasverpackungen

KURZ NOTIERT

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Sammelmengen steigen

Vor dieser Kulisse gewinnen die jährlich steigenden Sammelmengen noch mehr an Bedeutung.“ Glasrecycling stellt einen perfekten Materialkreislauf dar. Aus allen gesammelten Glasverpackungen werden wieder formschöne Flaschen oder Konservengläser gefertigt - in einem unendlichen, lückenlosen, 100-prozentigen Recyclingprozess.

Österreichs Glasrecycling

Österreichs Glasrecyclingsystem ist etabliert und funktioniert bestens. Jahrelange Erfahrung und konstante Weiterentwicklung sowie die gute Kooperation mit Sammelpartnern ermöglicht es Austria Glas Recycling, ein voll entwickeltes und praktisches Netzwerk zu bieten. Auch international betrachtet bietet Österreich ein perfektes System und erreicht im europäischen Vergleich auch bei den alljährlichen Sammelzahlen eine TopPlatzierung. 3 Mehr unter: www.agr.at

Bosch Packaging Technology investiert 13 Millionen Euro in den Ausbau des Standorts in Crailsheim. Bis 2013 werden somit dort bis zu 70 neue Arbeitsplätze entstehen. Insgesamt wird der Geschäftsbereich Verpackungstechnik in Crailsheim dann rund 900 Mitarbeiter beschäftigen. Bereits bis Ende des kommenden Jahres soll eine 6 600 Quadratmeter große Montagehalle entstehen, zu der auch die neue Technikzentrale des Standorts gehören wird. Die Halle bietet dann Platz für die Fertigung von Großanlagen für das sterile Befüllen und Verpacken von flüssigen Pharmazeutika. Bis Mitte 2013 soll auch das rund 2 200 Quadratmeter große Bürogebäude bezugsfertig sein. Mehr unter: www.bosch.com


NEWS

Die fünfte Generation eröffnet Zubau

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Vor über 140 Jahre gründete August Ulrich Senior in Wien Margarethen eine Gravurwerkstatt. Mehrere Generationen der Ulrichs und die Flexibilität ihrer Mitarbeiter und das Anpassungsvermögen an das sich stetig wandelnde wirtschaftliche Umfeld haben Ulrich Etiketten zur in Österreich führenden Druckerei für Selbstklebe-Etiketten gemacht. Jetzt übernahm die fünfte Generation die Geschäftsführung. Gleichzeitig wurde der moderne heutige Standort in Strebersdorf wieder erweitert.

r. Karl Ulrich, der in den letzten Jahrzehnten maßgeblich für die Entwicklung von Ulrich Etiketten verantwortlich war, bleibt der Firma erhalten und wird die jungen Geschäftsführer Mag. Florian Ulrich und Dr. Rainer Ulrich unterstützen, auch weiterhin den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Zubau bei Ulrich Etiketten

Die neue Halle mit 500m2 erweitert die verbaute Grundfläche auf rund 8.600 m2 und ist speziell für die Pharmaverpackungen mit Endkontrolle vorgesehen. Eine neue 6-Farb Maschine sowie Schneideund Konfektionierungsmaschinen mit elektronischer Kamerakontrolle werden hier stehen, so dass hier eine spezielle 100%ige Kontrolle (im Pharmaziebereich vielfach verlangt !) gewährleistet ist.

Trend

Ein Trend ist sicher der Kleinauflagenbereich, für den letztes Jahr in

eine Xeikon-Digitaldruckmaschine investiert wurde. Mag.Florian Ulrich bei der Inbetriebnahme der Maschine: „Für die Xeikon sprechen mehrere Punkte. Neben der hohen Qualität und dem Preis war für uns unter anderem der lebensmittelechte Toner wichtig. Dieser wird von vielen Kunden zwingend vorgeschrieben. Da wir sehr unterschiedliche Aufträge haben, war für uns auch die Möglichkeit der Bedruckung von verschiedensten Bahnbreiten von Bedeutung. Die Xeikon 3300 benötigt auch kein vorbehandeltes Material und durch die flexiblen Bahnbreiten können wir Restrollen ideal für Kleinaufla- Mag. Florian Ulrich und Dr. Rainer Ulrich gen nutzen. Überzeugt hat uns auch die sehr sen wird (2.-5.3.2012/Wieselburg). letzten Investitionen konnten wir gute Farbverankerung. Gerade für „Neben Sortenvielfalt und dadurch auch im letzten Jahr wieder ein Plus Kunden mit einer großen Sorten- bedingten kleineren Auflagen ist schreiben.“ Weitere Impulse erwarvielfalt ist dank dieser Technologie gleichzeitig der Trend zu immer tet sich die Familie Ulrich natürlich Ulrich Etiketten auch in diesem hochwertigeren Etiketten geblie- auch von der FachPack im SeptemBereich der richtige Ansprechpart- ben“, so Dr. Karl Ulrich, der auch ber wo man auch heuer wieder als ner – was die Firma auch während mit dem allgemeinen Geschäftsver- Aussteller vertreten sein wird. 4 der „Ab Hof“ als Aussteller bewei- lauf zufrieden ist. „Dank unserer Mehr unter: www.ulrich.at

Tablare – Logistik perfekt im Fluss Auf der LogiMAT wird bekuplast in diesem Jahr neben innovativen Lager- und Transportbehältern vielfältige TablarLösungen präsentieren. Tablare ermöglichen eine schnellere Beförderung von Waren und Ladungsträgern im AKL, da diese direkt auf das Tablar gelegt werden können – ein zeitintensives Umpacken für den Transport entfällt damit. ekuplast zeigt eine Reihe vielba. fältiger Tablar-Neuheiten, u. ein Tablar mit den Maßen 638 x 432 x 78,5 mm, das mit einem Laufkranzboden ausgestattet ist und erfolgreich in der internen Logistik eines belgischen Pharmaunternehmens eingesetzt wird. Das Tablar ist mit vier im Inmould-Verfahren angebrachten Bardcodelabeln ausgestattet und dient zugleich als Ladungs- und Informationsträger. Auf dem Tab-

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lar können Medikamente nicht nur transportiert und im Hochregal gelagert, sondern auch automatisch entnommen werden. Neben diesem Tablar werden zahlreiche weitere Tablarkonzepte, die speziell nach individuellen Kundenanforderungen entwickelt und auf deren jeweilige Fördertechnik abgestimmt sind, vorgestellt. Als Systempartner führender europäischer Logistikanbieter präsentiert bekuplast auf der diesjährigen Lo-

giMAT die komplette Bandbreite an Lager- und Transportlösungen für die Intralogistik. 5

Mehr während der LogiMAT • Halle 1 • Stand 641 oder unter www.bekuplast.com


UMWELT

Energie vom Firmendach

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Neue Photovoltaik-Anlage bei GIKO in Betrieb. Der Vorarlberger Verpackungshersteller GIKO installierte auf dem Dach der eignen Produktionshalle eine rund 100 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage. Das Besondere dabei: die Integrierung der Photovoltaikzellen in eine hochwertige Isolierverglasung. Die Anlage liefert bis zu 6800 Kilowattstunden Strom im Jahr.

eit einigen Monaten holt sich der Vorarlberger Verpackungshersteller GIKO einen Teil des Stromes vom eigenen Firmendach. „Unsere rund 100 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage liefert bis zu 6800 Kilowattstunden Strom im Jahr. Wir speisen diese Energie ins Firmennetz ein, um beispielweise Teile unserer technischen Anlagen damit zu betreiben“, erklärt GIKO Geschäftsführer Werner Abbrederis. Dabei setzt der Hersteller von flexiblen Verpackungen, Kartonagen und Rundverpackungen auf eine besondere Lösung: eine Verglasung mit Mehrfachnutzen. „Eine Sanierung des Hallendachs war notwendig. Um diese Umsetzung nachhaltig zu gestalten, entschied sich das Unternehmen für eine hochwertige Isolierverglasung. Diese hat den Vorteil, dass sich Photovoltaikzellen in das Glas integrieren lassen. Mit dieser Lösung sorgen wir für einen außergewöhnlichen Weg der Strom-

erzeugung. „Zusätzlich beschatten die im Glas integrierten Solarzellen die Halle“, so Ralph Eckstein, Geschäftsführer bei MGT-esys in Feldkirch. Das Unternehmen plante und setzte die Anlage bei GIKO um.

Erste Photovoltaik-Anlage über 20 Jahre alt

Seit vielen Jahren spielt das Thema Ökologie eine wichtige Rolle bei GIKO. „Vor über 20 Jahren installierten wir bereits eine kleine Photovoltaik-Anlage bei GIKO. Diese erzeugt noch immer den Strom für unser Elektroauto. Damals steckte die Technik noch in den Kinderschuhen, aber es war bereits offensichtlich, welches Potenzial Sonnenergie hat“, so Werner Abbrederis. Investitionen in energiesparende und umweltschonende Anlagen sind ein zentrales Element der GIKO-Unternehmensstrategie. So verfügt der Betrieb über hoch effiziente Lösemittel- und Energie-

rückgewinnungsanlagen. Darüber hinaus begrünte der Betrieb bereits vor 30 Jahren als erste Firma in Vorarlberg das eigene Firmendach. Elektromobilität und eine Fahrradinitiative unter den Mitarbeiter/ innen sind weitere Beispiele, die den hohen Stellenwert von ökologischen Maßnahmen im Betrieb unterstreichen. 6 Mehr unter: www.giko.at

Photovoltaik-Anlage

Inbetriebnahme: 2011 Planung/Installation: 2010 durch MGT-esys GmbH, Feldkirch Fläche: 100 m2 Jährliche Energieerwartung: rund 6800 kWh Besonderheit: Photovoltaikzellen im Glas

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KUNSTSTOFF

Service-Center für Umreifungsköpfe Für die optimale Instandhaltung von Umreifungsköpfen sind Schnelligkeit und Kosteneffizienz ausschlaggebend. Aufgrund von vermehrten Kundenanfragen hat die. Ing. Josef Riegler Verpackungstechnik nun reagiert: Mit dem neuen Service-Center in der Buckligen Welt wurde nun die Möglichkeit geschaffen, diese Anforderungen noch besser zu erfüllen. In idyllischer Lage am Waldrand liegend, bietet das Service-Center Lagerräume, Testmaschinen, eine Werkstätte und Schulungsmöglichkeiten. paraturdauer sichergestellt werden. Zeit– und kostenintensive Anfahrtszeiten entfallen komplett.

Umreifungsbandlager Des weiteren befindet sich im Service-Center das Umreifungsbandlager und das Lager für Standardumreifungsmaschinen (Tischmaschinen) und Handumreifungsgeräte.

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Anlieferung des Umreifungsbandes

n den Testmaschinen, an denen die Köpfe schnell zerlegt, repariert und anschließend getestet werden können, werden alle kundenspeziufischen Anforderungen simuliert. Mit einem der ca. 50 verschiedenen Bandtypen, die

im Service-Center verfügbar sind, wird der Kopf auf das eingesetzte Band eingestellt.

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Da die gängigen Ersatzteile immer lagernd sind, kann eine kurze Re-

Systemanbieter Diese sind stets versandbereit. Ing. Josef Riegler Verpackungstechnik macht somit einen weiteren Schritt 7 zum Systemanbieter. Mehr Unter: www. oben: Zirka 50 Bandmuster vorhanden riegler-verpackungstechnik.com unten: gut sortiertes Ersatzteillager

Utz bringt neue Klappbox auf den Markt Der Einsatz von Mehrwegbehältern ist aus der modernen Distributionslogistik nicht mehr wegzudenken. Die Filialbelieferung wird erst dann wirtschaftlich, wenn die Gebinde im befüllten Zustand viel nutzbaren Raum bieten und bei der Rücknahme kompakt zusammengefaltet, geklappt oder ineinander geschachtelt werden können. Trotzdem müssen die Gebinde robust, langlebig, leicht zu handhaben und sicher verschliessbar sein. m all diesen Anforderungen UGeorggerecht zu werden, bringt die Utz AG aus Bremgarten

eine komplett neue Klappbox 600x400x355 mm auf den Markt. Sie passt perfekt zur grossen Klappbox 800x600x465 mm, welche Utz vor rund eineinhalb Jahren lanciert hatte. Zusammen mit dem passenden Transportroller von Utz entstehen so klevere Transporteinheiten, die für die individuelle Filialbelieferung eingesetzt werden. Da erübrigt sich der Einsatz von sperrigen Handhubwagen in kleinen Filiallagern oder zwischen den Verkaufsregalen.

Ergonomie

Bei der Entwicklung der neuen Klappbox 600x400 mm stand das möglichst einfache Handling im 10

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Vordergrund. Das beginnt schon beim Aufklappen. Jede Wand bleibt nach dem Aufstellen sicher stehen, ein ungewolltes Zuklappen wird verhindert. Dadurch kann die Box in kürzerer Zeit zur Befüllung bereitgestellt werden. Über den ergonomischen Grifflöchern an den Kurzseiten ist der neue Entriegelungsmechanismus angebracht. Mit einem einfachen Druck auf die spezielle Entriegelungstaste am oberen Rand der Box, werden die Seitenwände entriegelt. Das geht ganz schnell und

leicht vonstatten, da die Hand in der Trageposition belassen werden kann. Dies ist ein Vorteil gegenüber anderen Klapp- oder Faltboxen, bei denen der Entriegelungsmechanismus auf der Innenseite des Behälters oder auf der Längswand der Box platziert ist. Für Lieferdokumente oder Erkennungspapiere kann auf allen vier Seitenwänden ein passender Etikettenrahmen angebracht werden.

Hoher Schutz

Um unerwünschten Zugriffen in die Box entgegenzuwirken, wurden die beiden längsseitig anscharnierten Deckelhälften so ausgeführt, dass sie sich beim Verschliessen sicher verzahnen. Ist der Deckel geöffnet, liegen die beiden seitlich heruntergeklappten Deckelhälften plan an der Längswand an. So stehen sie nicht über die Box vor und

das Grundmass wird nicht verändert. Selbstverständlich können die Deckelhälften mit einer Plombe zusätzlich gesichert werden. Die Box zeichnet sich generell durch hohe Robustheit aus, die dem Inhalt auch vor Schlägen von aussen genügend Schutz bietet. Utz ist es gelungen, einen starken Behälter zu entwickeln, der gleichzeitig nicht übermässig schwer ist. So erweist sich die neue Klappbox als das Mehrweggebinde, das für die Verteillogistik im Detailhandel (Kosmetikprodukte, Elektrokleingeräte, Textilien etc.), bei Grossverteilern (Foododer Nonfood-Produkte) oder für den harten Einsatz bei Umzugsunternehmen perfekt passt. Die neue Klappbox 600x400x355 mm ist in der Version mit und ohne Deckel und mit verripptem Boden ab sofort direkt ab Lager erhältlich. Weitere Versionen sind die Ausführung mit einem äusserst verwindungssteifen Doppelboden für extrem hohe Belastung und die zusätzliche Höhe von 400 mm. 8 Mehr auch während der LogiMat in halle 1 Stand 451 oder unter: www.utzgroup.com


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Weltneuheit für die Kunststoffbandumreifung vorgestellt Fromm hat Ende letzten Jahres das weltweit erste pneumatische, hülsenlose Kunststoffband-Rundumreifungsgerät Modell P380 (PP und PET-Band) für runde und kleinflächige Applikationen präsentiert. Das P380 findet Verwendung bei Flächen von mindestens 80mm und kleinen Durchmessern von mindestens 240 mm.

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as leicht zu bedienende Gerät, mit Vibrationsschweißverschluß bietet Unternehmen eine hervorragende Möglichkeit für die Umstellung von Stahl auf hülsenloses PET/PP Umreifungsband. Die Eigenschaft von Kunststoffband, Schocks auf die La-

dung mit Dehnung zu absorbieren (anstatt mit Zugkraft, wie beim Stahlband ), lässt Kunststoffband im Be-

reich der Haltekraft über das Stahlband dominieren. Noch dazu spricht einfaches Handling bei Entsorgung oder beim Recycling gegenwärtig für Kunststoff als Verpackungsband.

Spannkraft

Die Spannkraft beim P380 ist einstellbar (600-2.000N). Die Spanngeschwindigkeit beträgt 120-260mm/sec.Robustes Design und hohe Zuverlässigkeit verstehen sich bei Fromm-Geräten von

selbst. „Das einmalige Hochleistungs Kunststoffband-Umreifungsgerät für kleinflächige und runde Applikationen ist das erste Gerät in dieser Klasse“ so Johann Lechner vom österreichischen Fromm-Vertreter Zaruba Verpackungen. Das P380 hat mit Aufhängebügel ein Gewicht von unter 7kg. 9 Mehr unter: www.zaruba.eu und http://www.fromm-pack.com/ home/newsdetail/artikel/62/ brand-new-to.html

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Die gemeinsame Supply Chain

E

Österreich gehört zu den führenden Ländern im Austausch elektronischer Daten (EDI - Electronic Data Interchange). KOMPACK sprach nach einer Studie von GS1, die seit über 25 Jahren in diesem Bereich tätig sind, mit dem Senior Projektmanager eBusiness Mag. Karl Cegner über die Möglichkeiten dieser Technologie und wie alles begann.

DI ist eine Form der Kommu- stelldaten ohne Medienbruch direkt nikation, bei der kommerzielle in das ERP-System des Lieferanten und technische Daten plattfor- übernommen und lösen dadurch die munabhängig zwischen Computern Auftragsbearbeitung aus. So sagt beziehungsweise Applikationen Martin Holzer/EDV-Organisation verschiedener Geschäftspartner und Logistik von Berglandmilch: automatisiert ausgetauscht werden „Wir bekommen in etwa 50% alkönnen. Papierbasierte Geschäfts- ler Bestellungen heute bereits per prozesse erfordern eine intensive EDI - umsatzmäßig entspricht dimanuelle Datenbearbeitung, die es rund 70%.“ Alle zehn befragten durch die Digitalisierung entfällt. Handelsunternehmen geben auch Informationen können so direkt an, EDI Bestellungen aus dem Waund fehlerfrei verarbeitet werden, renwirtschaftssystem zu erstellen. was dem Austausch von Papierbe- Sieben tun dies auf Filialebene. Bis legen in Bezug auf Geschwindig- zu 80% aller Bestellungen werden keit, Kosten und Fehleranfälligkeit heute bereits so abgewickelt. Der weit überlegen ist. Bestellvorgang ist damit der am Ziel einer EDI-Anwendung ist es, breitesten EDI-unterstützte Repledie Kommunikation mit den Ge- nishmentprozess. schäftspartnern möglichst kostengünstig und zeitoptimiert durch- Geschichte zuführen. Ziel von GS1 eCom ist Doch bis es so weit war, gab es es, Geschäftsdaten standardisiert natürlich einen langen Weg zuauszutauschen und so EDI zu op- rückzulegen. „Als der Handel erste timieren. Dafür stehen mit GS1 Ideen in diese Richtung hatten, gab EANCOM® und GS1 XML zwei es nicht nur von Partnern, sondern Arten von globalen Standards zur auch intern starke Bedenken, ob Verfügung. Weltweit nutzen bereits das alles elektronisch umgesetzt über 115.000 Unternehmen diese werden kann. Intern war es wichtig globalen eCom-Standards, die auf zu lernen, dass Basis von Anwenderanforderungen gemeinsam mit Unternehmen entwickelt werden. Österreich ist heute mit 31 verwendeten GS1 EANCOM® Nachrichtenarten international führend im Bereich des elektronischen Datenaustausches. In der FMCG (Fast Moving Consumer Goods)-Branche sind bereits über 1.000 Lieferanten EDI-fähig.

Funktionalität

Alle zehn Handelsunternehmen, die im Rahmen der Studie von GS1 befragt wurden, bestätigten, die Prozesse Bestellung und Rechnung per EDI EANCOM-Nachrichten voll integriert in ihrem Warenwirtschaftssystem abzuwickeln. Durch die elektronische Übermittlung werden Be12

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wie diese sinnvoll und richtig angelegt werden können, wurde eben bei GS1 auf „neutralem“ Boden gemeinsam besprochen. Heute ist man über die order to cash Basis längst hinweg und will weiter Ziele umsetzen. Wie gesagt - bei EDI ist es so - kaum funktioniert alles, will man schon wieder mehr. Die Zeitungen im Handel zum Beispiel werden zu praktisch 100% elektronisch abgewickelt“ so Mag. Cegner. Mag. Karl Cegner EDI nicht der IT-Mann im Hause allein umsetzen kann - hier müssen die verschiedensten Bereiche zusammenarbeiten. Extern war es wichtig, die Vorteile von EDI zu erkennen und die Scheu davor abzulegen, dass ein Mitbewerb meine Prozesse besser kennen lernt“, so Mag. Karl Cegner. „Kaum hat man ein Ziel umgesetzt, hat man schon wieder das nächste vor den Augen und will dieses umsetzen. Wie es funktionieren kann, haben bei uns wirklich der Handel und die Industrie bewiesen. Hier gibt es eine permanente Arbeitsgruppe. Dies war natürlich eine neue Herangehensweise. Plötzlich sind alle an einem Tisch gesessen und haben versucht, gemeinsam ihre Supply Chain zu verbessern. Heute geht es im Handel längst nicht mehr nur um die Einsparung von Papier. Aktionsabwicklungen im Handel sind heutzutage ohne EDI praktisch nicht mehr denkbar. “Das alles, obwohl es zu Beginn verschiedene Zugänge zu EDI gab. Die einen wollten nur die Buchhaltung und die Rechnungsabteilung unterstützt wissen, die anderen kamen von der Seite der Logistik. Deswegen waren und sind die gemeinsamen Gespräche so wichtig. Ohne gemeinsame Stammdaten hätte das System von Haus aus nicht funktioniert und

Neue Ansätze

Aber dazu müssen auch herkömmliche Gedankenmuster geändert werden. Es werden hier nicht einzelne Prozesse ganz einfach umgesetzt - nein, es werden neue Prozesse entwickelt. So gibt es cross docking Anlieferungen - mehrere Filialen werden mit elektronischer Avisierung angeliefert. Damit können LKW-Standzeiten reduziert und die Warenübernahme beschleunigt werden. Neben einer rascheren Abwicklung ist durch die Verwendung der GS1 Standards natürlich die lückenlose Sendungsverfolgung garantiert.

Lösungen für kleine Partner

Gerade kleine und mittlere Betriebe stehen diesem Bereich aber oft sehr skeptisch gegenüber und haben Angst vor etwaigen hohen Investitionen. Für Unternehmen mit kleinem Belegvolumen eignen sich sowohl Web-EDI-Lösungen als auch lokal zu installierende EDI-Clients. Auf die Web-EDIVariante wird direkt über ein Internetportal zugegriffen. Ähnlich zum Web-EDI-Portal funktioniert auch EDITELs EDI-Client. Mit dem EDI-Client ist der Anwender nach der einfachen und benutzerfreundlichen Installation auf dem PC mit Internetanschluss ebenfalls umgehend EDI-fähig. Ohne zusätzliche Kosten oder Investitionen in Infrastruktur ist so elektronischer Datenaustausch für jedermann möglich. „Ohne Namen zu nennen, kenne ich einige Firmen, die so begonnen haben, da sie ansonsten im Handel gar nicht gelistet worden wären - heute gehören sie zu den Firmen, deren Produkte nicht mehr aus dem Handel wegzudenken sind. Aber auch kleine Erdbeerlieferanten können so zum Beispiel im Handel gelistet werden,“ erklärt uns Mag. Cegner.


LOGIMAT

Vorteile und wichtige Schritte

Die Vorteile liegen natürlich auf der Hand - eine tägliche Inventur mit Aktionsdaten und Prognosen wäre früher zum Beispiel undenkbar gewesen. Was muss ich aber jetzt wirklich berücksichtigen, wenn ich für mich oder eine eigene Branche EDI einführen will? „Als erstes ist sicher abzuklären, welche Geschäftsprozesse ich und meine Partner mit EDI abwickeln wollen. Welche Daten sollen tatsächlich ausgetauscht werden - was soll durch (GS1) Nachrichtenstandards unterstützt werden? Um GS1 Standards nutzen zu können, sollte man sicherstellen, ob man GS1 Mitglied ist. „Wenn Sie deswegen bei GS1 nachfragen, nutzen Sie gleich die Möglichkeiten unserer GS1 Akademie. Wir haben in diesem Bereich Trainings und Schulungsmöglichkeiten - auch online. Beziehen Sie die notwendigen eCom-Schnittstellenbzw. Nachrichtenbeschreibungen von der GS1 Austria Website - hier stehen allen Unternehmen in Österreich die eCom-Nachrichtenbe-

Internationale Fachmesse für Lebensmittel- und Getränketechnologie

schreibungen kostenlos zum Download zur Verfügung,“ erörtert Mag. Cegner.

Welche Lösung

Ihre Kosten. Dann ist es so weit: Prüfen Sie Ihre Nachrichten und beginnen Sie mit der Testphase und danach starten Sie den elektronischen Datenaustausch. Nun steht einer elektronischen Kommunikation im Echtbetrieb mit Ihren Geschäftspartnern nichts mehr im Wege!

Von vollintegrierten Lösungen bis hin zu Web-EDI gibt es ein breites Portfolio von EDI-Produkten. Kontaktieren Sie EDITEL Austria, um die für Sie passende Lösung zu finden (www.editel.at). Dann regis- Branchen trieren Sie sich als Teilnehmer des Verschiedene Branchen und Partner eXite® Business Integration Net- stehen kurz davor ebenfalls EDI work_. Mit eXite® erreichen Sie umzusetzen. Auch Seitens der Vernahezu jedes Unternehmen auf der packungsindustrie gab es bereits Welt, das elektronischen Geschäfts- erste Kontaktaufnahmen mit der datenaustausch betreibt. Die Regis- GS1 bezüglich einer gemeinsamen trierung (www.editel.at) erfordert Umsetzung in diesem Bereich. Vom eine gültige GLN Identifikations- Grundgedankenansatz wäre hier die nummer. Umsetzung ähnlich möglich. KonWichtig ist, wie bereits angespro- zipiert ist eine mögliche Umstelchen: Synchronisieren Sie Ihre lung - zur Zeit ist eine Umsetzung Stammdaten mit Ihren Geschäfts- aber noch nicht in Sicht. Gerade in partnern. Stammdatenabgleich ist einer Branche wo auf jeden Cent ein wichtiger Schritt bei der EDI- geschaut wird, ist dieses System Implementierung. Sie vermeiden mit Einsparungspotential für alle siredundante Daten in den Bewe- cher eine überlegenswerte Variante. gungsnachrichten, sichern eine ef- „Es muss zum Start ja nicht gleich fiziente automatische Verarbeitung alles umgesetzt werden - aber neder Daten und reduzieren deutlich ben den Grundeinstiegskosten von

4.000 - 5.000 Euro Kosten - übersehen zu Beginn viele das große Einsparungspotential - nicht umsonst weiten Partner, die mit EDI arbeiten, ihre Zusammenarbeit stetig aus,“ so der GS1 Profi, und weiter: „Ein großer Vorteil in Österreich war sicher, dass alle von Beginn an an einem Tisch gesessen sind und somit an einem Strang gezogen haben. Somit gibt es eine Lösung für alle. Was wir im Handel in Österreich auch geschafft haben so gibt hier Netto Rechnungen (hat man bis jetzt nur in Österreich geschafft). Es gibt aber sicher noch Potential. Ob im Logistikbereich oder in ganzen Branchen - es ist noch viel Luft nach oben möglich. Ich bin mir aber sicher, dass schon im Laufe des nächsten Jahres über den einen oder anderen Neuzugang - auch branchenmäßig berichtet werden kann - einige Branchen arbeiten zur Zeit intensiv an einer möglichen Umsetzung.“ 10 Mehr über dieses interessante Thema finden Sie unter: www.gs1.at/eCom

Die Zukunft erwartet Sie. Aufgepackt: Besuchen Sie die internationale Zuliefermesse der Ernährungsbranche. Erleben Sie die Innovationen der Zukunft – an 4 Tagen und einem Standort – von der Verarbeitung über die Verpackung bis hin zur Analysetechnik. Übrigens: Alleine im Branchenschwerpunkt „Technology for Packaging“ werden 38 % der über 1.300 Aussteller ihre Entwicklungen für die Verpackungstechnik, Förder-, Transport- und Lagereinrichtungen präsentieren. Auch das macht 2012 zum Muss für Ihre Planung. Machen Sie sich bereit für die Zukunft:

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LOGIMAT

LogiMAT 2012 in Stuttgart Vom 13. bis 15. März bietet die 10. Internationale Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss LogiMAT 2012 einen kompletten Überblick über innovative Leistungen und aktuelle Lösungen der Intralogistikbranche. In ihrem Jubiläumsjahr belegt die LogiMAT dabei erstmals den gesamten Nordflügel des Stuttgarter Messegeländes. nter dem ganzheitlichen Motto Unachhaltiges „Innovationen + Netzwerke für Wachstum“ präsen-

tieren sich die Aussteller auf den 65.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Ein umfassendes Rahmenprogramm mit 19 Fachforen und zahlreichen Ausstellerpräsentationen ermöglicht auf der„Messe der kurzen Wege“ darüber hinaus den intensiven Informationsaustausch mit ausgewiesen kompetenten Ansprechpartnern. Das Frühlingserwachen der Logistikbranche beginnt mit der LogiMAT 2012 in Stuttgart – der größten LogiMAT aller Zeiten. Im zehnten Jahr ihres Bestehens bietet die LogiMAT 2012 eine einzigartige Branchenkonzentration: Allein mehr als 30 Staplermarken werden in der neu eingebundenen Halle 9 ihre Neu-

heiten vorstellen. Der wachstumsstarke Maschinen- und Anlagenbau zeigt seine Konzepte, Systeme und

Lösungsangebote erstmals in zwei Hallen – Halle 1 und 3. Zudem werden in diesem Jahr auch 2.000 Quadratmeter Fläche im Eingangsbereich Eingang Ost belegt sein. Die Aussteller in den Hallen 5 und 7 decken mit ihren Produkt-angebot das gesamte Anwendungsspektrum für die Bereiche AutoID, Verpacken, Wiegen und Vermessen sowie die

Branchensegmente der Softwareund Kommissioniersysteme ab. „Die LogiMAT 2012, darauf weisen alle Indikatoren hin, wird ein Event der Spitzenklasse, das die Zukunftswege der Intralogistik aufzeigt“, erklärt Peter Kazander, Messeleiter der LogiMAT, der gleichwohl am bewährten Messekonzept festhält. „Der spannende Mix aus aktuellen Produktentwicklungen, wissenswerten Hintergrundinformationen und der Möglichkeit, auf überschaubarer Fläche Kontakte zu allen wichtigen Herstellern und Anbietern der Intralogistik aufnehmen zu können, macht die LogiMAT aus. Dadurch hat sie sich in der vergangenen Dekade als Vernetzungstreffpunkt der Branche etabliert. Dies werden wir trotz der deutlichen Wachstumsraten und der Tatsache, dass im Jahr 2012 keine vergleichbare Veranstaltung am Markt ist, beibehalten.“ Lesen Sie auf den Folgeseiten schon einige News der Aussteller vor der Messe. 11 Mehr unter www.logimat-messe.de

persteinen versehen werden. Die Pamminger Fördertechnik garantiert deshalb sanften Transport für die unterschiedlichsten Produkte – egal ob Dosen oder Kartone oder Isolierdämmstoffplatten transportiert werden sollen – Pamminger hat die richtige Förderlösung.

deckblattspender integriert. Beim Flyer ermöglichen zwei getrennt steuerbare Motoren die notwendige Foliendehnung (0-400% Vorreckung sind möglich). Mit Hilfe der Lösungen des österreichischen Verpackungsmaschinenproduzenten werden jetzt die Isolierdämmstoffplatten gefördert und verpackt. 12 Mehr über die verschiedenen Lösungen sehen Sie auch während der LogiMat in Halle 5 – Stand 535 oder unter www.pamminger.at

Die flexiblen Verpackungslösungen Die Firma Weiß Chemie produziert unter anderem Isolierdämmstoffplatten für Kühlschränke. In diesem Bereich werden von den Kunden viele verschiedene Formate verlangt. Die verschiedenformatigen Produkte stellen natürlich auch die Verpacker vor eine interessante Aufgabe. flexiblen Lösungen von PamDsanteieminger übernehmen diese interesAufgabe. Verschiedene Mischpaletten werden hier auf Europaletten geschlichtet und versendet. Bei der Palettenzusammensetzung kommen rund 20 verschiedene Möglichkeiten zum Einsatz (viele ohne Längskurve).

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Förderanlagen

Wie bei vielen anderen Projekten kommen hier nicht nur die Verpackungslösungen sondern auch das Know How im Förderbereich der Firma Pamminger zum Einsatz. Wege, die von Paletten zurückgelegt werden, sollen nicht mit Stol-

Flyer

Bei der Palettensicherung kommt der Flyer VA von Pamminger zum Einsatz. Der foliensparende Vollautomat hat hier einen Doppel-


w w w . o n e t e c h . a t

Mailbase

Adressierung

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Etikettierer

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KENNZEICHNUNGSTECHNIK

Punktgenaue Betonanlieferung Der Baustoffspezialist setzt seit vergangenem Jahr für die Fertigbetonzusteller und Betonpumpen eine IT-gestützte Lösung zur Betonanlieferung ein. B&M TRICON ® kooperiert in diesem richtungsweisenden Projekt erfolgreich mit dem Mobilfunkanbieter A1 und Softwarehaus LG Nexera. ASAMER Kies- und BeD17 ietonwerke GmbH ist derzeit in Ländern in Europa, Asien und

Afrika tätig und auf die Bereiche Kies, Stein, Zement, Beton, Recycling und die Veredelung mineralischer Rohstoffe spezialisiert. Dieter Feichtinger, Projektleiter bei ASAMER: “Wir wollten die Betonanlieferung durch Navigationsunterstützung und elektronische Lieferscheine optimieren. Dafür suchten wir ein besonders robustes mobiles Handterminal. Zusätzlich sollen die Fahrer noch über die-

ses Gerät notwendige Telefonate führen können.“ Für die Disposition der Betonzulieferung wird bei ASAMER im Werk Ohlsdorf, OÖ, seit Jahren das System “Disposition“ von Dorner Electronic eingesetzt. Die im mobilen System integrierten GPS-Daten ermöglichen den Disponenten nun den Einsatz der Fahrzeuge noch genauer zu planen und damit die Effizienz zu steigern. Fuhrparkleiter Günter Stockhamer: “Wir konnten mit dem neuen mobilen System die Auslieferungsgeschwindigkeit steigern sowie die

Verfügbarkeit und Auslastung der Fahrzeuge weiter optimieren. Außerdem wird dadurch die Zettelwirtschaft erheblich reduziert.“ Neben GPS und dem elektronischen Lieferschein kann das Motorola MC75A auch für Telefonkontakte eingesetzt werden. Außerdem kann der Disponent jederzeit schriftliche Nachrichten an die Fahrer senden oder diese direkt am MC75A anrufen. Mathias Baresch vom Mobilfunkanbieter A1: “Die Betonfahrer brauchen robuste Handhelds, die sie auch mit Handschuhen bedienen können. Daher stützen wir uns für diese Anwendung auf keine norma-

len Handys, sondern auf die von B&M TRICON® empfohlenen Mobilcomputer Motorola MC75A.“ Zusätzliches Plus: Papiereinsparung durch Reduktion von 4 Lieferscheinexemplaren auf nur einen Lieferschein für den Kunden – Einsparung von rund 200.000 Blatt Papier / Jahr. Nach dem kompletten Roll-out am Standort Ohlsdorf, wo jeder der 80 Betonfahrer mit einem Motorola MC75A ausgestattet wurde, wird das System bald am ASAMER-Standort Linz implementiert. 13 Mehr auch während der Messe: Halle 7 / Stand 301 oder unter www.bm-tricon.com

Weidenhammer gewinnt Deutschen Verpackungspreis Die Weidenhammer Packaging Group (WPG) hat den Deutschen Verpackungspreis 2011 in der Kategorie „Verkaufverpackungen“ gewonnen. Das Deutsche Verpackungsinstitut prämierte auf der Brau Beviale in Nürnberg die von der WPG für den Kunden Appel Feinkost produzierte PermaSafe-Verpackung für Fischspezialitäten. Die Jury begründete die Auszeichnung vor allem „mit den Funktionalitätsvorteilen dieser Verpackung, der Innovation und den Möglichkeiten für das Verpackungsdesign“. PermaSafe wurde von der

WPG speziell für den Markt sterilisierter und pasteurisierter Lebensmittel entwickelt. Die „Neuerfindung der Konserve“ erschließt alle Vorteile von Kunststoffverpackungen für das Marktsegment konservierter Lebensmittel, das bislang fast ausschließlich von Glas- und Weißblechverpackungen dominiert wird. Leider ist uns diese Prämierung bei der letzten Ausgabe von KOMPACK „durch die Finger gerutscht“ - wir gratulieren im Nachhinein nochmals zur Prämierung. Mehr unter www.weidenhammer.de

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LOGIMAT

Mit Laser kennzeichnen – Migration vermeiden Kennzeichnungsverfahren mit möglichst geringer Migration werden in der Lebensmittelindustrie derzeit mit Hochdruck gesucht. Der Etikettierspezialist HERMA präsentiert auf der Anuga Foodtec dazu eine innovative Lösung: Bei dem System, das aus den neuartigen laseraktivierbaren Etiketten und einem Etikettierer HERMA 400 samt CO2-Laser von KBA besteht, benötigen Anwender weder Farbe noch Farbbänder. ie HERMA Etiketten sind mit Dgerüstet. einer speziellen Veredelung ausDarauf kann der Laser auf

den vorgesehenen Stellen schwarz „schreiben“. Das Schriftbild ist jeweils gestochen scharf, egal ob es sich um Klarschrift, Grafik und/ oder Codes handelt. Weil der Laser nicht ablativ arbeitet, entstehen weder verwischbare Spaltprodukte noch wird das Etikett beschädigt. Eine Absaugung ist nicht erforderlich. Die Etiketten haben darüber hinaus bereits eine ISEGAZertifizierung erhalten, die auch den Klebstoff betrifft: Sie können unbedenklich zur Kennzeichnung von Lebensmittelverpackungen eingesetzt werden. Das Kennzeichnen mit laseraktivierbaren Etiketten

von HERMA, das ein renommiertes Unternehmen der Süßwarenbranche bereits erfolgreich praktiziert, ist daher in jeder Hinsicht besonders sicher. Indem dieses Drucksystem – im Gegensatz beispielsweise zu Thermotransferdruckern – keine Verbrauchsmaterialien und Nachjustierung benötigt sowie verschleißfrei arbeitet, vermeidet es außerdem Produktionsunterbrechungen und erhöht damit den Wirkungsgrad. Weitere Hersteller von Lebensmitteln haben bereits großes Interesse an den laseraktivierbaren Etiketten signalisiert.

HERMA LAM-Box

Um Anwendern den Umstieg von anderen Druckverfahren so ein-

fach wie möglich zu machen, bietet HERMA zusätzlich die HERMA LAM-Box, ein kleines zusätzliches Kästchen am Etikettierer, das praktisch mit jeder Datenbank auf Anwenderseite harmoniert. Diese Box sorgt dafür, dass alle zu druckenden Daten stets schnell, sicher und automatisch in einer Form an den Laser übergeben werden, mit der

dieser ohne weitere Einstellungen sofort arbeiten kann. Das manuelle Einpflegen bestehender Daten oder ähnliche Eingaben eines Bedieners sind damit überflüssig. 14 Mehr während der AnugaFoodTec Halle 6.1, Stand A-081, Gemeinschaftsstand mit KBA oder der LogiMat: Halle 5 / Stand 321 oder unter: www.herma.at

Eine völlig neue Dimension Die Hauptaufgabe der Logistik ist es, das richtige Produkt in der richtigen Menge, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen. Das klingt zwar einfach, ist es aber nicht. Kleinigkeiten können dieSdiechon sem Vorhaben einen Strich durch Rechnung machen oder den Prozess unnötig verteuern. Kleinigkeiten, wie etwa schwere und umständlich zu bedienende mobile Datenerfassungsgeräte, die mit ihren eng gezogenen Performance-Grenzen den Anforderungen einer modernen Logistikanwendung nicht

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mehr gerecht werden. Abhilfe versprechen nun aus dem B2C-Bereich bekannte IOS-Produkte, die vom – zur Rodata Gruppe gehörenden – österreichischen Dienstleistungsund Handelsunternehmen Capto IT Solutions GmbH in den B2B-Sektor integriert werden. In einem ersten Schritt wird Capto das vom deutschen Softwareunter-

nehmen Flowgistics entwickelte und reduzieren darüber hinaus die Terminal „Flowtouch Speedma- Fehlerhäufigkeit.“ Und er ergänzt ker®“ auf den heimischen Markt „Als erster zertifizierter Integratibringen. Das zukunftsweisende onspartner von Flowgistics in ÖsterGerät basiert auf einem iPod touch reich, stoßen wir mit dem Terminal und bietet durch einen zusätzlichen in eine völlig neue Dimension der Akku, aber vor allem durch sein Logistik vor. Umso mehr, als wir wasser- und staubdichtes Gehäuse mit unserer iOS-Entwicklertruppe des IP-Schutzstandards 65 sowie kurzfristig individuell passende wahlweise 1D-Barcode-Scanner und maßgeschneiderte Applikatioder 2D-Barcode-Imager ideale onen für unsere Kunden planen und Voraussetzungen für den Einsatz in entwickeln können.“ Die kundenverschiedensten Logistikbereichen. spezifischen Apps werden nach den Das Terminal wird am Arm getra- User-Interface Kriterien von Apple gen, wiegt nur 280 Gramm und bie- entwickelt und sind über einen firtet so dem Nutzer uneingeschränk- meninternen App-Store (Enterprise te Beweglichkeit. Beide Hände Account) zugänglich. Softwareupbleiben frei und selbst der Scan- dates und neue Apps sowie ModiVorgang kann ohne Betätigung fikationen an eigenen Apps können eines Knopfes, ganz einfach per einfach „over the air“ eingespielt Kippgeste ausgelöst werden. Franz werden. In einer zweiten Phase Kaiser ist sich der Vorzüge des wird Capto auch das von der Firma Produktes sicher: „Der Flowtouch Flowgistics auf Basis eines iPad2 Speedmaker® ist überaus innovativ entwickelte „Flowtouch Compadiund bedienerfreundlich. Apple ist on“ auf den Markt bringen. 15 ja dafür bekannt Endgeräte „easy to Mehr während der LogiMat in use“ zu gestalten. Durch die Kom- Stuttgart bei der Capto als Teil bination von Ergonomie, hands free der Rodata Gruppe auftreten computing und iOS- Architektur wird. Oder unter: www.capto.at sparen Unternehmen Zeit und Geld und www.flowtouch.at


LOGIMAT

Kabelloses 1D und 2D Codelesegerät Die Steigerung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit von ID-Codelesern gepaart mit der Flexibilität integrierter Kommunikationsschittstellen und damit einfachste Integration in die Fertigungskette, das ist der Garant zum Erschließen von Optimierungspotentialen in der gesamten Lieferkette.

D

ie Einführung der neuen kabellosen Produktfamilie von 1D und 2D ID-Lesegeräten DataMan® 8000 erschließt zusätzliche Optimierungspotentiale. Das neue kabellose Kommunikationsmodul samt Basisstation mit Cognex Connect™ Anschlussmöglichkeiten ist ab sofort für kabellose Anwendungen mit erhöhter Reichweite verfügbar. Cognex Connect bietet neben der herkömmlichen Unterstützung von USB und RS-232 maximale Flexibilität bei der Kommunikation mittels Industrieprotokollen, wie  z.B. EtherNet/IP, PROFINET, MC Protocol etc. Die DataMan 8000 Serie ist das einzige tragbare industrielle ID-Lesegerät mit Unterstützung von Industrieprotokollen in kabelloser Ausführung.

Dadurch wird die Integration entscheidend vereinfacht und die Installationskosten sinken. Außerdem verfügt es über Fernzugriff von Diagnosen.

100m

Die neuen kabellosen Lesegeräte gewährleisten den Aktionsradius bis zu 100 m und verfügen über eine große Speicherkapazität. Damit können 1D und 2D Codes auch offline oder außerhalb des Arbeitsbereichs gelesen werden. Die Basisstation wird standardmäßig mit einem eingebauten Ersatzladegerät geliefert und ist mit allen üblichen Ethernet-, USB- und RS-232-Kabeln kompatibel. Alle Geräte der DataMan 8000 Serie zeichnen sich durch den mo-

Heute schon die KOMPACK-News gelesen? www.kompack.info

dularen Systemaufbau aus, wodurch legt und bietet die branchenweit jedes Lesegerät von einem RS-232/ modernste Code-Lese-Technologie USB-Kabelanschluss auf indus- mit den zwei leistungsstarken Algotrielles Ethernet oder vor Ort auf rithmen 1DMax™ und 2DMax™. austauschbare Schnittstellenmodule Diese patentierten Technologien umgestellt werden kann. Die Kom- entsprechen dem neuesten Stand munikationsmodule bieten dem und sorgen dafür, dass nahezu Kunden eine sichere Investition mit jeder Code, zu jeder Zeit, mit unhöchster Flexibilität. übertroffenen Geschwindigkeiten Dies dank  der Möglichkeit, An- - unabhängig von Größe, Qualität, wendungen und Kommunikations- Druckverfahren oder Oberfläche methoden zur Erfüllung zukünftiger - gelesen werden kann. Die DataAnforderungen anzupassen. Die Ba- Man 8000 Serie verfügt zudem sisstation für das kabellose Modell über Flüssiglinsentechnologie mit ist mit eigenen Kommunikations- blitzschnell veränderbarem Fokus. schnittstellen für USB, RS-232 und Der Benutzer kann dadurch sowohl Ethernet ausgestattet. Daher ist  es kleine direkt markierte 2D-Codes das vielseitigste Gerät der gesamten (DPM) als auch lange lineare 1DSerie. Barcodes mit nur einem Gerät bei unterschiedlichsten Abständen lePatentierte Technologie sen. 16 Die robuste DataMan 8000 Serie Mehr während der Messe oder ist für Werksbedingungen ausge- unter www.cognex.com


LOGIMAT

Glänzende Lösungen

I

Sixpacks in PET-Folie auf Förderstrecken sicher zu erkennen, ist für optische Sensoren eine echte Herausforderung. Optimal gelöst werden kann sie jetzt mit dem neuen Lichttaster WTB27-3 Multipac von SICK. Ebenfalls neu ist der neue Laserscanner TiM300.

n den verschiedensten Branchen standen die Automatisierer, die glänzende und unebene Objekte, wie z.B. folienverpackte Sixpacks oder glänzende Metalloberflächen, mit Lichtschranken erfassen wollen, bislang vor drei Problemen: unberechenbare Reflexionen durch die Folie, unebene Oberflächen, z.B. bei Gebinden im Bereich der umschrumpften Flaschenhälse, und unterschiedliche Gebindehöhen je nach Flaschengröße.

Erstmals realisiert

Der WTB27-3 Multipac lässt die bisherigen Grenzen in der Detektion von hochglänzenden und gleichzeitig unebenen Oberflächen hinter sich. Erreicht wird dies durch die optimal abgestimmte Kombination von hauptsächlich drei Maßnahmen: Mit zwei komplett getrennten Empfangssystemen wird die Detektionsleistung verdoppelt, eine HighPower-LED erzeugt eine extrem hohe Lichtintensität und die applikationsspezifische Software steuert die komplexe Auswertung.

Kompakt-Laserscanner

Extrem klein, dennoch große Leistung und alles Wichtige an Bord, wie z.B. Teach-Funktion und vier Schaltausgänge – der neue Laserscanner TiM300 von SICK weiß, worauf es in der mobilen Intralogistik ankommt. Der TiM300 ist ein detektierender und schaltender Laserscanner. Eingesetzt wird der nur etwa tennisballgroße Sensor zur 2D-Überwachung, z.B. zur Distanzierung und Kolonnenkontrolle in Elektrohängebahnen (EHB), zur Überstands- und Fachbelegungskontrolle an Regalbediengeräten, zur Kollisionsvermeidung sowie als Rückfahrschutz bei Mini-FTS und mobilen Plattformen. Diesen mobilen Anwendungen kommt die hohe Energieeffizienz des Scanners entgegen: Die Leistungsaufnahme liegt typischerweise bei 3 W – das sind 50 % weniger als bei vergleichbaren Sensoren.

Hohe Detektionsleistung

Der TiM300 arbeitet mit infraro18

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tem Sendelicht und erreicht dadurch selbst bei schwarzen Oberflächen eine Reichweite von 2 m. Der 270°-Scanwinkel des TiM300 eröffnet vielfältige Möglichkeiten. EHBs lassen sich auch in Kurven zuverlässig distanzieren, die Fahrwege autonomer Fahrzeuge wie auch die Fahrzeuge selbst seitlich überwachen. Regalfächer können doppelt tief auf Belegung wie auch auf mögliche Überstände kontrolliert werden.

Plug-and-play ab Werk

Für diese Aufgabenstellungen bietet der TiM300 bis zu 16 sogenann-

te Tripelfeldsätze in Form von Melde-, Warn- und Stoppfeldern. Sie erlauben ein situatives und vorausschauendes Reagieren der Fahrzeuge auf erkannte Hindernisse.

Hierfür stehen insgesamt drei Schaltausgänge zur Verfügung. Ab Werk verfügt der TiM300 über vorparametrierte Tripelsätze. Sie stellen die gängigsten Überwachungsfälle dar und reichen dadurch in vielen Fällen zur Inbetriebnahme des Laserscanners aus. Für individuelle Einstellungen bietet der TiM300 als erster Laserscanner seiner Art eine integrierte „Touch and Teach“-Funktion. Verfügbarkeit ist in der Intralogistik alles – und deswegen verwendet SICK beim TiM300 als Gehäusewerkstoff kein anfälliges Plastik, sondern widerstandsfähiges Metall.

UHF-RFID

Ebenfalls auf der Logimatt in Stutgart am Stand von Sick ist der neue RFU630 - ein industrietaugliches Kompaktgerät mit integrierter Antenne an welchen bei Bedarf optional zusätzlich bis zu drei externe Antennen angeschlossen werden können – zu sehen. Aufgrund seiner Eigenschaften eignet sich dieses Gerät ideal zur Lösung von Aufgaben in der Fabrikautomation als auch in der Logistikautomation (z.B.: Paletten-ID oder Hoflogistik). Dank der Multiident- und der Antikollisions-Merkmale kann gleichzeitig eine Vielzahl passiver Transponder im Pulk erfasst werden. Dabei werden alle Datenträger, die den Standards EPCglobal und ISO 18000-6 entsprechen, sicher identifiziert. Der RFU630 ist derzeit in zwei Varianten verfügbar, so dass aktuell ein Einsatz in Europa als auch für die USA möglich ist. 17 Mehr während der Logimat Halle 1 Stand 431 oder unter unter www.sick.at


LOGIMAT

Saropack

Umweltschonende Logistik aus Hamburg

Schrumpffolienspezialist Nr.1

Kühne + Nagel setzt als erster Spediteur im Messebereich Hybrid-Staplerflotte von STILL ein. STILL, seit mehr als 90 Jahren von Hamburg aus mit intelligenten Lösungen für den innerbetrieblichen Material- und Informationsfluss aktiv, übergibt Kühne + Nagel 20 hochmoderne Mietstapler vom Typ RX 70 HYBRID. ie STILL-Stapler sind auf den DNürnberg, Messeplätzen in München, Hannover, Köln und

Düsseldorf im Einsatz. „Unser Ziel ist es, unsere Effizienz bei der Auftragsabwicklung auf den Messeplätzen kontinuierlich zu steigern und dabei umweltschonend vorzugehen“, erklärt Jörn Schneemann, Leiter der Kühne + NagelMesseabteilung KN Expo Service. „Der Stapler RX 70 HYBRID von STILL hat in unserem Test mit Abstand am besten abgeschnitten. Der Verbrauch war bis zu 1,2 Liter pro Stunde geringer als bei den Vergleichsmodellen. Wir freuen uns, nun auf fünf wichtigen Messeplätzen insgesamt 20 Stapler dieses Modells in Betrieb nehmen zu können.“ Kühne + Na-

gel ist damit die erste Spedition in Deutschland, die eine ganze Flotte des RX 70 HYBRID im Messebereich einsetzt. Das Besondere an dem Stapler ist sein Hybridantrieb. So erhält der RX 70 HYBRID seine Antriebsenergie aus einem Dieseltank und aus zusätzlichen Hochleistungs-Doppelschicht-Kondensatoren, so genannten Ultra- Caps, die sich im Fahrzeugheck befinden. Die Ultra-Caps werden mit der beim Abbremsen des Fahrzeugs freiwerdenden Energie aufgeladen. Beim Beschleunigen wird die so gespeicherte Energie wieder nutzbringend eingesetzt. Durch diesen Kreislauf spart der ohnehin effiziente Dieselstapler zusätzlich bis zu 15 Prozent Energie. 18 Mehr unter www.still.at

Bert-Jan Knoef, Vorsitzender der Geschäftsführung von STILL, übergibt Hybridflotte an die Standortverantwortlichen von KN Expo Service. (v. l. n. r.): Bert-Jan Knoef (STILL), Sven Martin (KN Expo Service Nürnberg), Denis Gerlach (KN Expo Service Düsseldorf), Dirk Urra (KN Expo Service Köln), Jörn Schneemann (KN Expo Service), Markus Willautzkat (KN Expo Service München), Andreas Kerkmann (KN Expo Service Hannover)

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ANUGA FOOD TEC

Convenience bleibt im Fokus Zürcher Rahmgeschnetzeltes in 5 Minuten, frischer Obstsalat ohne aufwändiges Schnippeln, knusperige Brötchen zum Aufbacken - die Verlockungen von Geschwindigkeit und Bequemlichkeit sind so groß, dass immer mehr Menschen zu Convenience-Produkten greifen. Der Bedarf an diesen Lebensmitteln wird in den nächsten Jahren weiter steigen, denn das Einkaufsverhalten ändert sich, und Spontankäufe nehmen gegenüber geplanten Vorratskäufen zu.

triellen Lebensmittelherstellung angewandt wird. Je nach Gasgemisch kann die Haltbarkeit von druckempfindlichen Lebensmitteln verlängert oder die hellrote Farbe von Rindund Schweinefleisch längere Zeit erhalten werden. In der Regel

als gut lagerbare Folienrolle geliefert und Material sparend verarbeitet. Traysealer versiegeln dagegen vorgefertigte Behälter.

Nicht nur länger haltbar

MAP-Verpackungen sollen jedoch nicht nur für eine längere Haltbarkeit der Produkte sorgen, sie sollen auch umweltfreundlich, praktisch und bequem sein. Zur Anuga FoodTec stellen zahlreiche Unternehmen ihre neuesten Entwicklungen hinsichtlich verbraucherfreundlicher Lösungen vor, die zudem am Point of sale mit attraktiver Optik punkten. So erleichtern oft kleine technische Kniffe in der Verpackung die Handhabung von Fertiggerichten.

Foto: Letzte Veranstaltung/Messe Köln

Gefragt: ohne Hilfsmittel zu öffnende Verpackungen

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hne das Verpacken unter modifizierter Atmosphäre (modified atmosphäre packaging = MAP) sind viele Convenience-Produkte nicht realisierbar. Dies gilt insbesondere für Backwaren, Käse, Wurst oder

Frischfleisch, viele Fertiggerichte, Sandwiches und Obstsalat. Die Verpackung von Lebensmitteln unter modifizierter Atmosphäre oder Schutzgas ist ein Verfahren, das schon seit vielen Jahren in verschiedenen Bereichen der indus-

Neuer Produktkatalog von HLF Heiss In 10 übersichtlich gestalteten Kapiteln gegliedert, bietet HLF-Heiss nicht nur Regalsysteme von der „Stange“ an, sondern auch das notwendige Zubehör für den Lagerbetrieb. eu im KataN log sind unter anderem weitere

Regaltypen, Langgutkassetten, Multitower für Lang- und Flachgut, Kommissionierwägen sowie Hubgeräte mit verschiedensten Aufnahmemöglichkeiten. Für die Einrichtung und Erweiterung von

Werkstatt, Arbeitsplätzen und Bürobereichen finden Sie erstklassige Qualitätsprodukte in gewohnter Artikelvielfalt. HLF Heiss versteht es seit 32 Jahren in einer sich schnell verändernden Wirtschaftswelt, den Erfolg seiner Kunden durch innovative Ideen und den Einsatz modernster Technik zu sichern. 20

Kataloganforderung unter office@heiss.at oder www.heiss.at 20

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besteht das Schutzgas aus einem Gemisch aus Sauerstoff, Kohlendioxid und Stickstoff.

Individuell auf das Produkt abgestimmt

Technisch gesehen, wird die Luft während des Abpackprozesses aus der Packung abgesaugt und anschließend wird das Schutzgas in die Verpackung gefüllt. Unter Normalbedingungen wird dadurch der Restsauerstoffgehalt in der Packung und im Produkt minimiert. Bei dem Schutzgas kann es sich um ein einziges Gas oder eine Kombination verschiedener Gase handeln. Schutzgas oder Schutzgasgemisch werden individuell auf das jeweilige Lebensmittel abgestimmt. Und so gibt es auch Verfahren, bei denen die Gasgemische mehr Sauerstoff enthalten als die normale Luft. Diese Schutzgase werden vor allem bei der Verpackung von Rindund Schweinefleisch eingesetzt. MAP-Verpackungen lassen sich auf Tiefziehmaschinen oder auf Traysealern herstellen. Tiefziehmaschinen verarbeiten Folien von der Rolle, welche inline befüllt werden. Sie arbeiten sehr wirtschaftlich und mit hoher Taktzahl, der Packstoff wird

Einfaches Öffnen ohne Hilfsmittel wie Schere oder Messer ist auch bei MAP- Verpackungen für Frischfleisch zunehmend gefragt. Dabei müssen die peelbaren Deckelfolien den Spagat zwischen einem hermetisch absolut dichten Verschluss, selbst bei einer Kontamination der Siegelränder, und einem einfachen Öffnen leisten. Erst so wird eine hohe Produktsicherheit gewährleistet, die ein Eindringen von Sauerstoff zuverlässig verhindert. Mit einer neuen Deckelfolie bietet die Südpack Verpackungen, Ochsenhausen, eine solche Lösung für das leichte Öffnen von Frischfleischschalen an. Die in Zusammenarbeit mit den Herstellern Sealpac und ES-Plastic speziell für Traysealer-Anwendungen entwickelte Folie ist eine Alternative zu PP- Monoschalen mit fest versiegelnder Folie, die ohne Hilfsmittel nicht zu öffnen sind.

Weniger Keime, mehr Sicherheit

Ein neues Verfahren zur Hochdruckbehandlung von Lebensmitteln hat der Verpackungsmaschinenhersteller Multivac vorgestellt. Multivac hat den HPP-Prozess (High Pressure Processing) gemeinsam mit Uhde High Pressure Technologies weiter entwickelt: Durch einen kontrollierten Druckauf- und -abbau im Autoklaven sowie abgestimmte MAPPackungskonzepte werden Materialschäden vermieden. Wir sehen – das Thema Verpackung spielt auf der Anuga Food Tec eine große Rolle. 19 Mehr während der Messe oder unter www.anugafoodtec.de


ANUGA FOOD TEC

Hochleistung bei der Lebensmittelverpackung Auf Geschwindigkeit und Präzision kommt es an bei der Verpackung von Lebensmitteln. Wie das geht, zeigt der auf Wäge- und Verpackungstechnik spezialisierte Hersteller Ishida bei der Messe Anuga FoodTec. Vorgeführt werden innovative Linienlösungen und neu entwickelte Maschinen für die effiziente Verarbeitung frischer und gefrorener Produkte sowie Snackfood. (Halle 7.1/ Stand A 051 und B 050) ie neue FlexLine von Ishida Dtomatischen setzt Maßstäbe bei der vollauVerpackung frischer

fortgesetzt durch einen Siegelnahttester mit integriertem Vision-System. Den Schlusspunkt setzt das Pick-and-Place System IPS. Mit hochmoderner Robotertechnik verarbeitet IPS einzelne Schalen statt vorgruppierter Schalensätze. So wird die Endverpackung nicht nur enorm beschleunigt, sondern auch flexibler gestaltet. Einzelne Schalenlagen können unterschiedlich angeordnet werden und müssen nicht die gleiche Anzahl von Schalen aufweisen. Die leicht zu bedienende und nahezu wartungsfreie Ishida FlexLine erreicht eine Leistung von bis zu 75 Schalen pro Spur und pro Minute.

Gezeigte Maschine

Als schnellste und präziseste Mehrkopfwaage der Welt gilt ein Modell der Baureihe CCW-R von Ishida. Die 14-Kopf-Waage eignet sich ideal für gut fließende Produkte wie Nüsse, Snacks oder Süßwaren. Mit Schalen von 800 cm³ Volumen werden kleine Zielgewichte von 10 bis 500 Gramm verarbeitet. Dabei erreicht die Waage eine Leistung von bis zu 200 Wägungen pro Minute und die maximale Wiegegenauigkeit liegt zwischen 0,5 und 1 Gramm. Dank ihrer kompakten Abmessungen von nur 820 x 820 x 900 mm passt die Mehrkopfwaage in jede Produktion. Und sie verbraucht 50 Prozent weniger Energie als herkömmliche Modelle. 21 Mehr während der Messe oder unter www.ishida.de

Lebensmittel in Schalen. Ihre Komponenten sind flexibel kombinierbar für verschiedene Bedürfnisse. Denn die beiden Spuren der Linie lassen sich autark und mit individueller Geschwindigkeit betreiben. So können unterschiedliche Verpackungsformate, Füllgewichte und sogar Produkte verarbeitet werden. Die Verpackungssysteme „aus einer Hand“ sind optimal aufeinander abgestimmt und sie harmonieren hinsichtlich Koordination, Signalgebung und Datenaustausch. Außerdem spart die Linie viel Aufstellfläche in der Produktion.

Die auf der Anuga FoodTec ausgestellte FlexLine integriert folgende Komponenten: Auf einen Hochleistungs-Schalenentstapler folgt eine 16-Kopf Teilmengenwaage vom Typ CCW-RS, die über ein spezielles Befüllsystem verfügt. Mit einem beweglichen Trichter lassen sich Schalen auf zwei Bahnen gleichzeitig präzise befüllen. Im Anschluss werden die Schalen durch den neu entwickelten Traysealer QX-1100-SDL versiegelt. Der Traysealer kann gleichzeitig zwei unterschiedliche Produkte verarbeiten. Moderne Servotechnologie beschleunigt das Modified Atmosphere Packaging (MAP) und Luft und Schutzgase werden sparsam eingesetzt. Die Linie wird

Hochleistungswaage

„Mit der neuen Ishida FlexLine lässt sich auf zwei Spuren flexibel verpacken.“

Unser Versprechen Der neue 9232 Der Tintenstrahldrucker von morgen schon heute!

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Die Zukunft erwartet Sie. Die nächste Generation der Lebensmittelund Getränketechnologie. Köln, 27.-30. März 2012 Besuchen Sie uns! Halle 6.1 Stand A 069

15/09/11 15:42:19


Unsere starken Partner sind:

Anuga Food Tec 2012 Wir laden Sie herzlich ein, uns vom 27.03.-30.03.2012 auf der ANUGA Food Tec, der internationalen Fachmesse für Lebensmittel- und Getränketechnologie in der Messehalle Köln in Halle 10.1 auf unserem Stand Nr. D021 zu besuchen.

Höhenfördersysteme Höhenunterschiede bei der Produktbeförderung werden mit Spiral- und Klemmförderer, sowie Topperlifte, Schräg-, Senkrecht- und Becherförderer überwunden. Die Produkte werden dabei äußerst platzsparend auf- und abwärts bewegt. Unsere Spiralförderer sind über Kettenräder seitlich angetrieben.

Neu in unserem Programm Die Leichtbau-Lagerhalle ist eine neue, flexible Hallenkonstruktion, die sowohl als Kalthalle, wie auch in isolierter Ausführung angeboten werden kann. Die komplette Konstruktion besteht aus gekantetem Profil und Trapezblech. Bereits nach 24 Arbeitstunden kann eine Halle mit rund 500m² übergeben werden.

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High-Tech Lösungen Lösungen aus aus einer einer Hand Hand High-Tech

Art der Transporteure Mattenkettentransporteur Scharnierbandkettenförderer Stauröllchenförderer Gurtförderer Rollenbahnen Palettenförderer Becherförderer Transferübergänge Spiralförderer

Sondermaschinen Linienverteiler Wendelförderer Klemmförderer Topperlift Puffertische Kommisionierregale Hubeinrichtungen Zuckerstreuer

Linienverteiler Mit dem neu entwickelten Linenverteiler können Produkte unterschiedlicher Form, Größe und Beschaffenheit an verschiedene Bestimmungsorte befördert werden. Der Linienverteiler besteht aus einer Mattenkette mit eingebauten Kugeln, die sich in jede Richtung abrollen können. Das Produkt liegt dabei komplett auf der Mattenkette auf.

Durchlaufrinser Dosenwendestationen Drucklose Vereinzelungen Palettenhubvorrichtungen Vakuumumsetzer Palettenmagazine Podeste und Bühnenbau

Werfring ist Ihr Partner für Förderanlagen und Sondermaschinen im Bereich der gesamten Lebensmittel- sowie der Getränkeindustrie wie z.B. Bäckereien, Fleischereien, Molkereien, Brauereien, sowie Süßwarenerzeuger und Gemüse- und Obstverarbeiter. Im eigenen Haus werden die Anlagen mit Hilfe modernster Technik komplett geplant, konstruiert, gefertigt, programmiert und vormontiert.

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Durchlaufrinser Der Durchlaufrinser wird zum Ausblasen und Spülen von Dosen und Gläsern verwendet. Die verschiedenen Durchmesser der Produkte werden über einen Spindelantrieb stufenlos angepasst. (keine Rüstzeiten)

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Komponenten und Ersatzteile für die Fördertechnik In unserem Ersatzteillager befinden sich ca. 26.000 verschiedene Artikel, die wir bei Bedarf binnen 24 Stunden liefern können.

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ANUGA FOOD TEC

Die ganze Welt der Kennzeichnungstechnik

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Die ganze Welt der Kennzeichnungstechnik sehen die Besucher der diesjährigen Anuga FoodTec auf dem Stand der Bluhm Systeme GmbH. In Halle 6.1, Stand D046 präsentiert das Unternehmen die neueste Codier- und Etikettiertechnik für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie.

die Anschaffungskosten etwas höher liegen, haben Laser den Vorteil, dass sie im Betrieb extrem wirtschaftlich und einfach zu handhaben sind: Sie kommen ganz ohne Verbrauchsma-

ie war es einfacher, Produkte direkt zu kennzeichnen: Der Tintenstrahldrucker Linx CJ400 ist schnell eingerichtet, lässt sich absolut leicht bedienen und sogar der Bediener selbst kann ihn warten. Das System ist perfekt geeignet für die MHD- und LOS-Kennzeichnung von Lebensmitteln. Bis zu drei Zeilen druckt der Codierer die Informationen sauber und präzise auf. Das gerade einmal 13,5 kg leichte Gerät lässt sich flexibel an verschiedenen Produktionslinien einsetzen. Einstellungen für bis zu vier Produktionslinien lassen sich speichern. Optimal, wenn in einem Betrieb zum Beispiel viele kleine unterschiedliche Chargen produziert werden.

Für alle Kennzeichnungsaufgaben

Ein wahres Multitalent ist der Tintenstrahldrucker Markoprint X4Jet plus, lassen sich mit diesem einen System Primär- als auch Sekundärverpackungen direkt bedrucken. Mit den Drucktechnologien von HP, Lexmark und Trident kompatibel und verschiedenen Tintentypen, kann X4JET plus jede Verpackungsoberfläche – gerade oder uneben – und nahezu jedes Material, z.B. Karton oder Folie, beschriften. In Kleinund Großschrift, abhängig von der verwendeten Drucktechnologie.

Drucklösung für Folienschlauchverpackungen

Ein System für unterschiedliche Kennzeichnungsaufgaben: der Tintenstrahldrucker Marloprint X4Jet plus mit drei verschiedenen Drucktechnologien.

Laserbeschrifter: frei von Verbrauchsmaterialkosten

Beschriftungslaser sind im Verpackungsbereich bei vielen Anwendungen einsetzbar, da sie Papier, Karton, Metall und Kunststoffe beschreiben können. Sie sind hervorragend geeignet, um sämtliche Informationen präzise und sehr gut lesbar auf stehende oder bewegte Produkte aufzubringen. Auch halbrunde Codierungen sind möglich. Der CO2Laser e-SolarMark ist für die Codierung von Schraubverschlüssen aus Metall oder Kunststoff, Papier- oder Folienetiketten oder auch beschichtetem Karton geeignet. Für ganz dünne Folien und empfindliches Verpackungsmaterial, das nicht perforiert werden soll, gibt es den Faserlaser e-SolarMark CFL. Die Laser sind auch profitabel. Obwohl 24

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terialien wie Tinten und Folien aus und müssen nicht gewartet werden. Unschlagbar sind auch die Codiergeschwindigkeiten: 1.800 Produktkennzeichnungen pro Minute je nach Anwendung sind zum Beispiel mit dem Hochgeschwindigkeits-Laser e-SolarMark HD realisierbar.

Für die LOS- und MHD-Kennzeichnung ist der einfach zu bedienende Drei-Zeilendrucker Linx CJ400 optimal geeignet.

Für die Bedruckung flexibler Folienverpackungen gibt es den Thermotransferdirektdrucker Linx TT FlexClean mit IP 65-Schutz. Anders als bei herkömmlichen Systemen üblich, müssen beim Linx TT FlexClean für den Reinigungsprozess nicht erst Drucker und Controller abgebaut oder mit einem separaten Gehäuse geschützt werden. Das System druckt in bester Auflösung, mit bis zu 300 dpi, Daten wie Grafiken, Chargennummern, Los- und MHD-Kennzeichnung mit bis zu 55 mm Druckbreite.

Etikettieren einfach

Für das Aufbringen vorgedruckter Etiketten gibt es den Etikettenspender Alpha Compact. Mit hoher Positionsgenauigkeit bringt er die Etiketten auf. Die AlphaEtikettenspender lassen sich auch mit anderen Kennzeichnungstechnologien wie Laser, Thermo- oder Inkjet-Codierern kombinieren, die dann unmittelbar vor dem Etikettiervorgang variable Daten auf das Etikett schreiben. Für Produktionsumfelder mit hoher Staubbelastung, in denen herkömmliche Druckverfahren versagen, ist beispielsweise der Alpha-Laser perfekt: Bis zu 500 Etiketten pro Minute können verarbeitet werden. Die Laser-Codierungen sind sehr gut lesbar, äußerst präzise und wisch- und kratzfest.

Vollautomatisch etikettieren

Der Solaris CO2-Laser e-SolarMark kann auch halbrund codieren.

Die Etikettendruckspender der Serie Legi-Air bedrucken Etiketten mit aktuellen Daten und spenden sie auf. In einem Arbeitsgang. Der Etikettendruckspender Legi-Air ist ein vielseitig, für nahezu jedes Produkt einsetzbares, Etikettiersystem. So etikettiert er z.B. auch durchlaufende wie auch gestoppte Paletten. Bis zu 7 Paletten pro Minute können so doppelseitig etikettiert werden. Das erhöht die Taktraten und den Warendurchfluss. 22 Mehr unter www.bluhmsyteme.at


ANUGA FOOD TEC

Schubert zeigt neue Tubenfüllund Verschließmaschine Auf der Anuga FoodTec 2012 zeigt die Gerhard Schubert GmbH in Halle 6.1, Stand A066/B069 ihre neue Tubenfüllund Verschließmaschine.

ie Tuben werden vollautoDausgepackt matisch aus Versandkartons und auf eine Transmodul-Transportstrecke in einen Massestrom gebracht. Aus dem Massestrom werden die Tuben unter gleichzeitigem Ausrichten nach der Druckmarke in eine einreihige Transmodul–Transportstrecke umgesetzt, dort befüllt und mittels Ultraschall verschlossen.

Achtstellige Volumen-Dosierstation

KURZ NOTIERT

Die Befüllung erfolgt durch eine achtstellige Volumen-Dosierstation. Beim Ultraschallschweißen wird nur rund 1/16 der üblichen Schweißenergie benötigt. Die Versiegelung

Neue Kampagne

DuPont Packaging Graphics (DuPont) hat eine neue Kampagne ins Leben gerufen, um die erstklassigen Cyrel®-Flexodrucksysteme von DuPont zu vermarkten und von anderen Produkten für die Verpackungsindustrie abzuheben. Die neue Markenkampagne unterstreicht die Anstrengungen des Unternehmens DuPont, Spitzenqualität bei

erfolgt bei kaltem Siegelwerkzeug, wobei Produkt, das in die Siegelzone gelangt, keine schädlichen Auswirkungen auf die Qualität der Schweißung hat. Die in Köln ausgestellte Tubenfüllmaschine hat eine Leistung von 200 Tuben pro Minute. Auf TLM-Tubenfüllmaschinen können in verschiedenen Ausbaustufen bis zu 800 Tuben pro Minute befüllt und verschlossen werden. Schon während der upakovka in Moskau konnte die Firma Schubert mit ihrerTubenfüll- und Verschließmaschine punkten. 23 Mehr unter www.gerhard-schubert.de

höherer Geschwindigkeit zu liefern. Im Rahmen der Kampagne wird das Konzept durch eindrucksvolle Fotografien in wichtigen Kommunikationsbereichen veranschaulicht, u. a. auf der neu gestalteten Website, in Print- und Online-Werbung und bei einer spektakulären Vorstellung auf der drupa 2012 in Düsseldorf vom 3. bis 16. Mai. Mehr unter: www.dupont.com

Wir freuen uns auf Ihren Besuch: Halle 5 / Stand 535


Wir verpacken Ihr Produkt: Was Sie auch abfüllen und verpacken, TLM-Verpackungsmaschinen lassen sich auf jedes Produkt einstellen. Die Technologie der Teilmaschinen, die TLM-

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Komponenten und das TLMVision-System machen es möglich. Die Umstellung kann vollautomatisch erfolgen. TLM – die Kompaktmaschine, die mit wenig Platz auskommt. AnugaFoodTec, Köln 27.03.-30.03.2012 Halle 6.1 | A066/B069 Herzlich willkommen!

Füllen Tel. 07951/400-0 Fax 07951/85 88 info@gerhard-schubert.de

Übersetzen


ANUGA FOOD TEC

Die meistkopierte Wurst der Welt Als Franz Wiesbauer 1931 in Ottakring die „Bergsteiger“ Wurst erfand, konnte man noch nicht ahnen, dass 2012 die Firma Wiesbauer zu den Vorzeigebetrieben in ihrem Bereich gehören wird und die berühmte „Bergsteiger“ wohl zu der meistkopierten Wurst der Welt werden würde. Eines ist gleich geblieben - das Firmenmotto „Ware, die wir produzieren, muss schmecken“. Mit Hilfe des Partners Gramiller hat auch die Weiterverarbeitung und die Verpackung die gleiche Qualität wie die Wurst von Wiesbauer.

Maria Franz Wiesbauer ach dem Tod von Franz Wies- wieder aufbauen ließ, fühlte sich Wiesbauer bauer suchte die Inhaberin die Inhaberin auch hier richtig wohl Frau Kommerzialrat Maria und arbeitete bis zu ihrem Tod 2003 Wiesbauer einen Geschäftsführer aktiv an der Firma mit. Bis dahin für die mittlerweile in Hietzing an- wuchs aber das Unternehmen stetig sässige Firma. Im Laufe der Zeit - so wurde auch das Produktionswurde die „Bergsteiger“ die Nr. 1 werk Dunahus (hieß ursprünglich im Segment Dauerwurst in Öster- übersetzt Donaufleisch) in Ungarn reich (Nielsen) und wurde bis zum in Betrieb genommen. Hier wurde EU Beitritt Österreich auch als Li- eine bergsteigerähnliche Wurst in zenzprodukt in Deutschland unter Angriff genommen -auf die Gedem Namen „Wiesbauer-Salami“ schmacksrichtung der Ungarn hin produziert. 1988 wurde der 1976 abgestimmt. Sehr bewusst wurden als Assistent der Geschäftsleitung hier vom Start weg eigene und nicht ins Unternehmen eingestiegene die gleichen Produkte produziert. Kommerzialrat Karl Schmiedbauer KR Karl Schmiedbauer und neben Maria Wiesbauer zum Ge- Erste Slice-Produktionsanlage Thomas Schmiedbauer schäftsführer ernannt. Ziemlich zur gleichen Zeit wie die Mit der Zustimmung von F. KR Inbetriebnahme in Ungarn startete Wiesbauer traf H. Schmiedbauer auch erfolgreich die Slice-Prodie Entscheidung, aus dem längst dukteinführung. Als Partner und zu klein gewordenen Gebäude in Berater stand schon beim ersten der Auhofstraße auszuziehen und Slicer Kommerzialrat Dr. Franz nach Wien Inzersdorf zu übersie- Gramiller zur Seite. Gemeinsam deln. wurde auch die Idee geboren, die Wurst in der Verkaufsverpackung High Tech Burg im Kreis aufzulegen. HintergedanZu Beginn war für Kommerzialrat ke war und ist, dass der Konsument Wiesbauer das neue Gebäude nur soviel wie möglich von den hocheine High Tech Burg - erst als H. wertigen Produkten sieht, die er KR Schmiedbauer Ihre alte Bau- kauft. Der damals eingeschlagene ernstube aus Hietzing in Inzersdorf Weg war also richtig, was heute

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CFS PowerPakNT

DI Gerhard Pockenauer-Gramiller, Thomas Schmiedbauer und Kommerzialrat Dr. Franz Gramiller Wiesbauer in Inzersdorf/Wien

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ANUGA FOOD TEC

Der Slicer als Komplettlösung von Weber mit Überlapper führt die nebeneinander geschnittenen Portionen zusammen und legt diese wie gewünscht übereinander im Bereich der Ersatzteile und des Service machen die Umsetzungen beim Kunden effizient.“

Verpackung

auf den jeweiligen Bedarf abgestimmt. Dank sehr niedriger Stillstandzeiten produziert die Anlage auch kostengünstigst. Schwenkbare Oberwerkzeuge ermöglichen raschen Werkzeugwechsel.

Die Slicer- und Verpackungslinien kommen von der Firma Gramiller und ihren starken Partnern - auch Drittes Standbein bei der neuesten Anlage kommt der Doch nochmals einige Jahre zurück Slicer von Weber. Mit der Zentral- - 2003 wurde die Firma Teufner beladung des Slicers können die übernommen, die heute als WiesProdukte mit einer Länge bis zu bauer Gourmet ein führender Zu1.200 mm, 1.600 mm oder „endlos“ lieferbetrieb für den Gastrobereich positionsgenau zum Schneidsystem (und Großverbraucher) geworden beladen werden, dicht an dicht oder ist. Mittlerweile gibt es auch eigene auf definiertem Abstand zueinander. kleine Bistros mit Wohlfühlfaktor Der Schneidkopf, mit der Weber- (in einigen Bahnhöfen und KranLeerschnitttechnik und elektronisch kenhäusern) mit Platz für bis zu 60 einstellbarem Schneidspalt, kann Personen. Schnell und vernünftig programmgesteuert horizontal (auch im Preis/Leistungsverhältund vertikal zur Produktzuführung nis) tritt diese „Österreichische Fast eingestellt werden. Der Slicer mit Food Variante“ am Markt auf.

2007: Wiesbauer Spitze

Zum 75. Geburtstag der Bergsteiger gibt es auch einen besonderen Grund zum Feiern: Der Gemeinderat des „Bergsteigerdorfes 2007“ Prägraten in Osttirol beschließt einstimmig, einen 2.767 Meter hohen Gipfel im Großvenediger-Gebiet nach dem Firmengründer Franz Wiesbauer in „Wiesbauer Spitze“ umzubenennen.

2011

auch sieben Sliceanlagen und mittlerweile 40% Produktionsanteil (weiter steigend) im Hause Wiesbauer bestätigen. Kommerzialrat Schmiedbauer und Kommerzialrat Dr. Gramiller sind beide stolz darauf, wie sie miteinander in diesem Bereich mitgewachsen sind. Thomas Schmiedbauer, der seit 2006 die Verkaufsleitung inne hat: „Die jahrelange Partnerschaft und die Verlässlichkeit der Firma Gramiller

Überlapper führt die nebeneinander geschnittenen Portionen zusammen und legt diese wie gewünscht übereinander. Danach folgt die vollautomatische Zuführung in die Verpackungsmaschine. Hier übernimmt die CFS PowerPakNT von CFS. Die PowerPakNT ist ein innovatives Thermoformer-Konzept für höchste Verpackungsansprüche. Die Maschine wird mittels konfigurierbaren Funktionsmodulen exakt

Mehr über den Erfinder der Bergsteiger - der wahrscheinlich meist kopierten Wurst der Welt finden Sie unter www.wiesbauer.at und über die Slice- und Verpackungsmöglichkeiten unter www.gramiller.at

Die Entwicklung geht aber stetig weiter, so wurde letztes Jahr die Metzgerei Senninger GmbH übernommen, die vor allem einen klingenden Namen im Bereich der Würstelproduktion hat. Damit die Firma Wiesbauer auch sicher in die Zukunft gehen kann, wurde auch eine Stiftung gegründet, unter der eine Holding arbeitet. Die diversen Geschäftsführer sind auch in der Holding tätig und entscheiden über die wichtigsten Punkte im Unternehmen gemeinsam. Das Wiesbauer-Führungsteam besteht heute aus KommR Karl Schmiedbauer (Vorsitzender der Aufsichtsrates), und Thomas Schmiedbauer sowie Ernst Stocker und Jens Hillebrand.

Erfolge

Neben der Inbetriebnahme des neuen Zubaus (7.200m2 Produktionsfläche - davon 3.000m2 Reinraumtechnik) letztes Jahr, in dem jetzt die sieben Sliceanlagen untergebracht sind, sollten hier die vielen Auszeichnungen, die die Firma Wiesbauer im Laufe der Zeit erhalten hat, nicht ganz unerwähnt bleiben: so wurde 2001 der „Gorgonzola Schinken“ von einer Fachjury zum Produkt Champion/erfolgreichste Innovation des Jahres gewählt, 2002 und 2003 erhielt die Firma Wiesbauer für ihren „Meister Schinken“ gleich mehrere Auszeichnungen. 2009 im Jahr des Spatenstiches für den Zubau mit einer Investitionssumme von rund 14 Millionen Euro wurde die „Wiener Prater Stelze“ zum Produkt-Champion im Bereich SB gewählt und vor zwei Jahren konnte erstmals als Österreichisches Unternehmen der beliebte deutsche Preis „Fleisch Star“ für die „Beste Innovation die Brat Hax`n“ entgegengenommen werden. Dass das Unternehmen auch jederzeit für neue Ideen offen ist, bewies Wiesbauer auch mit der aktiven Teilnahme an der „Wiener Wiesn“ im letzten Jahr und mit seinen laufenden Produktentwicklungen wie zum Beispiel der quer aufgeschnittenen Knacker, scharfen Knacker und Knacker mit Zwiebel. 24

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ETIKETTEN

Kundenorientiertes Nutzen neuer Technologien

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Seit Christian Coreth die Geschäftsführung bei Helf übernommen hat, hat sich nicht nur der Namen (aus Hans Helf KG wurde Helf Etiketten GmbH) geändert. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Investitionen sowohl in Druck- als auch in Verarbeitungsmaschinen getätigt. Dank der Käufe und Restrukturierungen blickt die Firma auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück was sich in weiteren Investitionen niederschlagen wird.

ie Firma Helf, einer der Vorreiter im digitalen Etikettendruck, kann mittlerweile auf rund 6 Jahre Erfahrung im Digitaldruck zurückblicken. Vor ziemlich genau einem Jahr mit der Inbetriebnahme einer Xeikon 3300 wurde in diesem Bereich wieder in die neueste Technologie investiert. Christian Coreth: „Mit der neuen Anlage konnte Helf Etiketten auch seine Effizienz im Digitaldruckbereich weiter erhöhen. Mit 1200 dpi bei 4 Bits pro Punkt erzeugt die Xeikon 3300 noch dazu faszinierende fotorealistische Grafiken und bietet gestochen scharfe Einzelheiten. Variable Informationen, Strichcodes oder andere Sicherheitsfunktionen können einfach hinzugefügt werden. Die neue Anlage ist extrem schnell und eignet sich ideal für kleine und mittlere Auflagen, Just-In-Time- und OnThe-Fly-Jobs.“

Lebensmittelechtheit immer stärker gewünscht

Aufgrund der immer strenger werdenden Auflagen im Lebensmittelbereich war es notwendig, auch im Digitaldruck darauf zu reagieren. Die Kunden wollen und können zu recht bei der Lebensmittelverträglichkeit kein Risiko eingehen. Die Xeikon 3300 arbeitet mit dem neuen lebensmittelzertifizierten Toner, der alle geltenden FDA-Richtlinien für den direkten und indirekten Kontakt mit Lebensmitteln erfüllt. Damit hat Helf den nächsten Schritt gesetzt, um in der Lebensmittelbranche auch kleinere und mittlere Auflagen mit hoher Sortenvielfalt lebensmittelechte Etiketten anbieten zu können. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Helf gerade in diesem Bereich die starke Marktposition weiter ausbauen konnte.

Zusätzlich wurde in Verarbeitungsmaschinen investiert. „So ist Helf Etiketten im Besitz der modernsten Technik am Markt im Bereich der Druckplattenbelichtung. In Verbindung mit den Käufen haben wir aber auch in die Beständigkeit der vor-

handenen Maschinen investiert. Der ganze Maschinenpark wurde gewartet und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Dadurch ist es gelungen, einen weiteren Qua-

litätssprung zu machen. Genaueste Druckergebnisse auch bei schwierigen Farbverläufen stellen für uns kein Problem dar. Zusätzlich haben wir seit einem Jahr ein Prozeßoptimierungsprogramm im ganzen 30

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ETIKETTEN

Betrieb umgesetzt,“ so Christian Coreth.

sprechpartner und das bekommen sie bei uns, so Coreth. „Egal, um welche Anforderung es sich handelt - vom Winzer, der seine Etiketten nicht mehr per Hand aufbringen will bis zum Handelsriesen, der die modernsten Etikettendrucker für seine Filialen sucht - wir können dank unserer langjährigen Partnerschaften mit den Top-Herstellern wie Sato oder Valentin jedes Problem ganzheitlich lösen.“

Unternehmenskultur stärkt Kundenorientierung

Das optimale Service für die Kunden beginnt bei Helf schon in der internen Unternehmenskultur. Nur zufriedene Mitarbeiter können auch positive Signale an Kunden ausstrahlen. Deshalb wird auch in Aus- und Weiterbildung investiert. „Wir haben versucht, auch intern ein neues Feuer zu entfachen. Vor drei Jahren hatte die Firma Helf ein etwas verschlafenes Image - wie uns auch Kunden bestätigen, hat sich dieses Bild sowohl durch die Investitionen als auch durch eine neue Dynamik, die sich bei unseren Mitarbeitern breit gemacht hat, zum Positiven geändert,“ so Geschäftsführer Coreth. Teil der Philosophie des Unternehmens ist es, durch nachhaltige, langfristige Beratung und optimale Betreuung immer sehr nahe am Kunden zu sein. Dazu gehört mittlerweile nicht nur der Druck der Etiketten, sondern auch die ideale logistische Lösung für den Kunden. So wird bei namhaften Firmen auch das Filialnetz

Zukunft

direkt mit den richtigen Artikeln ausgestattet. Auch Dank des eingeführten ERP-Systems werden von Kunden alle einzelnen Produkte genauest spezifiziert und auf Lager gelegt. Kunden wie Felix, OMV oder Siemens nutzen das breite Angebotsspektrum der Firma Helf.

Service deckt das gesamte Thema Etikettieren ab

Helf sieht sich verstärkt als Lösungsanbieter. Wir wollen dem Kunden das gesamte Thema rund

ums Etikett abnehmen. Besonders am Herzen liegt mir das umfassende Angebot bei HELF, welches alle Aspekte des Etikettierens abdeckt. Wir liefern nicht nur die Etiketten, sondern auch Etikettieranlagen und Etikettendrucker. Wir wollen die Bedürfnisse des Kunden befriedigen können und seine Probleme lösen und übernehmen dafür gerne die volle Verantwortung. Voraussetzung dafür ist fundierte nachhaltige Beratung und Service. Die Kunden wollen einen An-

Aufgrund des heuer sehr positiv verlaufenden Geschäftsjahres wird auch an weitere Investitionen gedacht. „So steht uns eine erste Flächenerweiterung an unserem Standort demnächst ins Hause. Zum Glück haben wir auf unserem Objekt noch sehr viele ungenutzte Flächen und damit viel Reserve für die Zukunft“ so zum Abschluss Christian Coreth. 25 Mehr über die erfolgreichen 60 Jahre des österreichischen Traditionsunternehmens, das auch beim internationalen Etikettenwettbewerb FINAT 2010 zwei Auszeichnungen erhielt, erfahren Sie unter www.helf.at

So individuell wie Ihre Anforderungen. Die neuen Linde Elektrostapler im Traglastbereich von 2 bis 5 Tonnen. • Hohe Performance durch innovative Technik • Sicherheit und Unterstützung für den Fahrer • Sparsamer Ressourcenverbrauch • Große Auswahl unter zahlreichen Varianten

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NEWS

Tetra Pak: Neuer Enviroment&Communication Manager Mag. Beatrix Mayer, 39, zeichnet seit Februar 2012 zusätzlich zu ihrer Funktion als Environment Manager für die Kommunikationsagenden des Unternehmens verantwortlich. Sie übernimmt diese von Carina J. Wallner, die neue Aufgaben im Mutterkonzern wahrnimmt. eatrix Mayer startete ihre Tetra Bdurchlief Pak Karriere im Jahr 1999 und innerhalb des Unternehmens mehrere Managementpositionen. Nach der Geburt ihrer zwei Töchter kehrte die Magistra der

mich über den erweiterten Aufgabenbereich. Die Kombination der beiden Abteilungen – Umwelt und Kommunikation internationalen Wirtschaftswissen- - macht einmal mehr schaften als Environment Manager den hohen Stellenwert zurück ins Unternehmen und setzt der Umweltthemen mit der Ausdehnung ihres Verant- für Tetra Pak deutlich. wortungsbereichs ihre Tetra Pak- Ich sehe es als eine Karriere erfolgreich fort. „Ich freue meiner Hauptauf-

gaben, das Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewusstsein von Tetra Pak, sowie die ökologischen Vorteile des Getränkekartons noch stärker nach außen zu tragen.“, fasst die gebürtige Vorarlbergerin, Mag. Beatrix Mayer, ihr Engagement zusammen. 26 Mehr unter www.tetrapak.at

Spigo setzt ein neues Zeichen: 15 Jahre nach der Gründung der Spigo Etiketten GmbH ändert der bekannte Hersteller von Selbstklebeetiketten am Südrand Wiens seinen Namen auf INSIGNIS Etiketten Erzeugung und Vertrieb GmbH. Ausschlaggebend für die Namensänderung ist auch eine aktuelle Produkt- und Kapazitätserweiterung zu der auch die Anschaffung einer Digitaldruckmaschine zählt. as vor 15 Jahren mit einem „W Management-Buyout durch mich, Adolf Gokesch, von der Fir-

ma Beiersdorf begann, hat sich zu einem top-modernen Musterbetrieb, der keinen Kundenwunsch offen lässt, gemausert“, so Adolf Gokesch und der neue Geschäftsführer KarlHeinz Prentner-Sieghart setzt nach: „Das wollen wir mit dem Namen INSIGNIS deutlich nach außen

zeigen!“. (INSIGNIS bedeutet angesehen, auffallend, ausgezeichnet, gekennzeichnet und kennzeichnend)

INSIGNIS

Für Geschäftsleiter Ing. Ferdinand Hager ist der neue Name auch gleichzeitig das Programm für die Zukunft mit Erweiterung des Portfolios und der Auszeichnung der Produkte der Kunden mit Etiketten.

Dabei wird eine direkte Ansteuerung der Druckmaschinen mit CTP durchgehender Standard sein. Die Anschaffung einer Digitaldruckmaschine (Xeikon) soll besonders für den mittleren und kleinen Auflagensektor Ing. Mag. Karl-Heinz Prentner-Sieghart, die Reaktionszeit Ing. Ferdinand Hager und Adolf Gokesch und Flexibilität zusätzlich erhöhen. HöInvestitionsprogramm herwertige Veredelung wird durch 2012 startet INSIGNIS ein groß an- eine neue Konfektionier- und Heißgelegtes Investitionsprogramm in folieneinheit gewährleistet. 27 der Höhe von 1,5 Millionen Euro. Mehr unter www.insignis.at

Zwei neue doppelt gestrichene Kemiart Kraftliner M-real hat zwei neue doppelt gestrichene Produkte auf den Markt gebracht: Kemiart Graph+ und Kemiart Lite+. Der doppelte Strich schafft eine glattere Oberfläche mit höherem Glanz und sorgt durch optimierten Farbauftrag, brillantere Farben und höhere Detailtreue für bessere Druckergebnisse. ie neuen Kraftliner eigDregalgerechte nen sich ideal für Verpa-

ckungen, POS-Lösungen und Werbedisplays sowie andere anspruchsvolle Verpackungsanwendungen. Kemiart Graph+ wurde für den Flexo-Preprint, den Offset-, Sieb- und wasserbasierten Inkjetdruck, aber auch den HQ Flexo Direktdruck entwickelt, Kemiart Lite+ für den Flexo-Postprint. Sie bilden gemeinsam mit Kemiart Ultra und Kemiart Brite ein Sortiment von

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Kraftlinern, das allen Anwendungen gerecht wird. „Wellpappenverpackungen spielen als Werbeträger im Einzelhandel eine immer wichtigere Rolle, da Verbraucher von hochwertigen und gleichzeitig nachhaltigen Verpackungen angezogen werden“, erklärt Risto Auero, Vice President, Sales von Mreal Kemiart. „Markenhersteller legen wiederum Wert auf eine exakte Farbwiedergabe sowie ausgezeichnete Druckergebnisse. In Probeläufen, die Kunden bereits mit den neu-

en Qualitäten durchgeführt haben, wurden unsere Erwartungen sogar noch übertroffen, insbesondere im Hinblick auf Farbdichte und Glanz.“

Investition

Der Markteinführung der doppelt gestrichenen Kraftliner ging eine Modernisierung der Streichmaschine am Standort Kemi in Finnland voraus, in die M-real 16 Mio. Euro investierte. Die Maßnahme wurde im Oktober 2011 erfolgreich abgeschlossen. Alle Produkte des Kemiart-Sortiments bieten die nötige Verpackungssicherheit für frisches Obst und Gemüse und werden häufig für Produkte wie industriell verarbeitete Lebensmittel, Getränke, Unterhaltungselektronik, Heimwerker- und Gartengeräte, Glaswaren, Spielwaren, Schuhe und Formatpapier verwendet.

Metsä Board/

Der Vorstand der M-real Corporation schlägt für die am 28. März 2012 stattfindende Jahresversammlung die Änderung des Unternehmensnamens in Metsä Board Corporation vor. Der neue Name und die neue Identität stehen für ein Unternehmen, das seinen strategischen Schwerpunkt auf die Herstellung hochwertiger, umweltfreundlicher Kartonprodukte legt und innovativ, verantwortlich und stärker als zuvor ist. Die Produkte von Metsä Board nehmen in ihren Segmenten Spitzenplätze ein und sorgen im Alltag der Menschen für nachhaltiges Wohlbefinden. Die Metsäliitto Group, der M-real angehört, heißt jetzt Metsä Group. 28 Mehr unter www.m-real.com


Vereinte Kompetenz für sichere Transporte Auf der Anuga FoodTec in Köln, werden die Umreifungsspezialisten der Gerd Mosca AG zusammen mit Eurapack, einem der führenden Anbieter professioneller Lösungen für Paletten- und Transportsicherung in Halle 07.1 an Stand A045 ein Kombisystem zur Transportsicherung zeigen.

ca erfolgt mit einem Heizkeilaggregat und dient der zuverlässigen Ladungssicherung des Packgutes. Im Gegensatz zur traditionellen Schnürtechnik sind während eines Palettenstopps mehrere Umreifungsdurchgänge möglich – die Ladung lässt sich also besser sichern. Besonders flexibel arbeitet das Kombisystem dank der automatischen Höhenverstellung des Umreifungsrahmens. Er passt sich unterschiedlichen Packguthöhen an, so dass sich auch Teilladungen und Ladungen verschiedener Höhe zuverlässig sichern lassen. Rund 150 Paletten pro Stunde kann das Kombisystem umreifen und etikettieren. Dank ihrer kompakten Bauweise ist die Maschine dabei auch unter beengten Platzverhältnissen einsetzbar.

Wie ein Fisch im Wasser – zuverlässig umreifen mit Ultraschall

Neben dem Kombisystem ist die

Mosca-eigene SoniXs-Technologie am Stand zu sehen: Unter Plexiglas wird das SoniXs-Aggregat, das die Bandenden mit Ultraschall verschließt, unablässig mit Wasser befeuchtet und verschweißt trotzdem zuverlässig und ohne Beeinträchtigung. Diese Eigenschaft macht sich beispielsweise die SoniXs TRP-VA zunutze. Die automatische Umreifungsmaschine eignet sich insbesondere für die fleisch- und fischverarbeitende Industrie. Da sie völlig ohne oxidationsanfällige Gussund Stahlteile auskommt, lässt sich die Maschine schnell und leicht mit einem Wasserstrahl reinigen – ein Plus bei Anwendungen, in denen besonders auf Hygiene geachtet werden muss. (KOMPACK berichtete) 29 Mehr während der Messe oder unter www.mosca.com oder auf der Homepage des österreichischen Partners www.gigant.at

Ihr Spezialist für Kennzeichnung von Produkten und Verpackungsmaterialien.

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InkJet Drucker

Die ideale Lösung für das berührungslose Bedrucken von nahezu allen Oberflächen. Dies ermöglicht das Drucken an Positionen mit wenig Platz. Der Druckkopf kann frei platziert werden.

www.bein.at

ie Maschine banderoliert Pa- sowie einem Mosca-Umreifungsletten und umreift die Ladung rahmen im oberen Palettenbereich“, transportsicher im gleichen erklärt Florian Spraul, GeschäftsArbeitsgang, bei Bedarf mehrfach. führer bei Eurapack, „die BandeDas Etikett ist als Teil der Bande- role dient dabei als Trägermaterial role aufgebracht und braucht somit des Großetikettes für die Palettennicht auf das Transportgut geklebt rückverfolgung. Sie erleichtert den zu werden – ein Plus vor allem bei gesamten Ablauf des Transports.“ wiederverwendbaren Getränke- Alle für den Transportweg nötigen kästen oder Mehrweg-Lebensmit- Aufdrucke und Kennzeichnungen telverpackungen. Außerdem am werden direkt auf der Banderole Stand zu sehen sind Ultraschallver- angebracht und lassen sich nach schweißung in feuchter Umgebung Ankunft einfach und sauber ablösen und verschiedene Exponate, die – die versendeten Produkte bleiben die vielfältigen Anwendungsmög- sauber, jegliche Reinigung und lichkeiten moderner Umreifung de- damit Zusatzarbeit entfällt. Insbemonstrieren. sondere bei Mehrwegpackgut, wie „Unsere Maschine arbeitet vollau- etwa Getränkekästen oder Lebenstomatisch und besteht aus einem mittelkisten, ist dies vorteilhaft. Die Folienbanderolierer im unteren, Umreifung mit PP-Band von Mos-

Bein Helmut GmbH 6933 Doren . Schnoran 174 . AUSTRIA T +43 5516 290 60 . Fax +43 5516 290 60-6 . e-mail: office@bein.at

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PORTRAIT

Kennzeichnender Geschmack

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Mehr als 400 Jahre Milchtradition sind für Jörgen Hemme, der den Milchhof Hemme, in der 18. Generation im niedersächsischen Wedemark bewirtschaftet, die Triebfeder und das Versprechen für verantwortungsvolles ökologisches und ökonomisches Handeln.

er Futterbedarf der rund 300 artgerecht gehaltenen Milchkühe wird zu etwa 90% auf den rund 235 Hektar zum Hof gehörender Weide- und Futterfläche im eigenen Betrieb erzeugt. Das eigens angebaute Futter ist Garant für die gesunde Ernährung der Tiere und die gleichbleibend hohe Qualität der Milch. Eine gesunde und leistungsstarke Nachzucht stellt Hemme mit jährlich über 200 Jungtieren sicher. So kommen täglich fast 8.000 Liter frische Milch auf direktem Weg von der Molkerei zur hauseigenen Pasteurisierung nach traditionellem Verfahren bei 72 – 75°C, zur Veredelung und Abfüllung. Da die Nachfrage nach regionalen Produkten stetig ansteigt und Hemme Milch als kulinarischer Botschafter Niedersachsens für absolute Frische der Produkte steht, hat Jörgen Hemme in den letzten Jahren Investitionen in Höhe eines durchschnittlichen Jahresumsatzes vorgenommen um auf dem Milchhof moderne und zuverlässige Technologien wie ein schwimmendes Melkkarussell zum scho-

alphaJET kennzeichnen das MHD „Hemme Milch heißt, Milch und leckere Milchprodukte täglich frisch zu genießen“

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1•2012

nenden Melken der Kühe. Milch und Milchprodukte werden in den hauseigenen High-Tech-Anlagen tagesaktuell hygienisch verarbeitet, in modernen Abfüllanlagen portionsgenau abgefüllt und vom synchron arbeitenden Tintenstrahldrucker alphaJET mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen. Die Pasteurisierung der tagesfrischen Vollmilch und Weiterverarbeitung in Milchgetränke, Joghurt sowie weiterer köstlicher Milchprodukte an eigenen Produktionsstätten gewährleistet die hohe Qualität der Produkte. Der Genuss durch Natürlichkeit und Frische wird so gesichert. Das Konzept von Hemme Milch ist anerkannt, modern und umweltgerecht. Seit 1992 ist der Milchhof Hemme der Milchmann der Region und beliefert im Raum zwischen Bad Fallingbostel und Hildesheim mit einem Team von 10 Milchfahrzeugen viele tausend Milchkunden: Endverbraucher, Restaurants, Schulen, Kindergärten und einige Supermärkte der Region mit großen und kleinen Mengen und wachsender Tendenz.

Jörgen Hemme, Inhaber Milchhof Hemme mit Rüdiger Werner, Gebietsvertriebsleiter KBA-Metronic.

Kennzeichnung

Da es sich bei Milch um ein Frischeprodukt mit schneller Verfallszeit handelt ist die Zuverlässigkeit der eingesetzten Technologien in der Verarbeitungskette zwischen Kuh und Kunde ober-

ste Priorität. Drei frei industrielle Tintenstrahldrucker alphaJET von KBA-Metronic kennzeichnen seit mehreren Jahren berührungslos das Mindesthaltbarkeitsdatum auf frisch verschlossene Joghurtbecher oder auf die praktischen Schlauchbeutel, gefüllt mit frischer Milch. Beim alphaJET von KBA-Metronic handelt es sich um einen frei programmierbaren, kontinuierlich arbeitenden Tintenstrahldrucker (CIJ) für die berührungslose Kennzeichnung. Dank eines ansprechenden Edelstahldesigns mit IP 55 Schutzart ausgestattet, lässt sich der alphaJET problemlos in Feuchtund Nassräumen einsetzen. Je nach Einsatzgebiet steht eine Anzahl von Tinten zur Verfügung die auf den Materialoberflächen für optimale Haftung der Beschriftung sorgt. Das System verfügt über automatische Datumsfunktionen inklusive MHD, Schichtkennung, Uhrzeit etc. Variable Daten lassen sich einfach über Schnittstelle oder direkt am Bediendisplay eintragen. So findet der Hemme Milch-Kunde dann auch schon mal ein „frohe Ostern“ oder „schöne Weihnachten“ mit dem Tintenstrahldrucker auf dem Deckel des Joghurtbechers aufgedruckt. 30 Mehr unter www.kba-metronic.com


PORTRAIT

Scheyer investiert erneut in Maschinenpark

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Der Folienspezialist Scheyer Verpackungstechnik hat seinen Maschinenpark erweitert und am Firmensitz in Klaus(Vorarlberg) in die modernste Flexodruckmaschine Europas investiert. Das Unternehmen ist nun mit vier Flexodruckmaschinen – zwei 8-Farben Maschinen und zwei 10-Farben Maschinen – im Umkreis von 1.000 Kilometern der größte Hersteller von flexiblen Verpackungslösungen.

udem verfügt das Vorarlberger Familienunternehmen über die modernste Laserperforationsanlage auf dem Markt (KOMPACK berichtete) und ist somit für die Anforderung der Zukunft bestens gerüstet.

FLEXPRESS

Die neue Flexpress 16S-10 bietet mit einer Druckbreite von 1300 mm und einer Leistung von 45 Millionen m2 pro Jahr ein äußerst breites

Anwendungsspektrum. Die 10-Farben Zentralzylinder Flexodruckmaschine verfügt über innovative Bedien- und Wartungskonzepte, die schnellste Rüstzeiten ermöglichen. Somit gelingt es Scheyer, flexibel und schnell auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden zu reagieren.

Qualität und Service für die Kunden

Mit der Investition in eine weitere Flexodruckmaschine ist Scheyer

einem seiner Unternehmensziele einen wesentlichen Schritt nähergekommen – nämlich als mittelstädtisches Familienunternehmen seinen Kunden maßgeschneiderte Systemlösungen zu einem optimalen Preis- Leistungsverhältnis anzubieten. „Neben Liefertreue und hervorragendem Service besteht unser großes Anliegen darin, die Flexibilität und die Qualität unserer Kunden in höchstem Maße zu unterstützen“, betont Verkaufsleiter Peter Greppmayr. Zu den Abnehmern des Klauser Verpackungsspezialisten zählen unter anderem Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie wie Ölz Meisterbäcker, 11er, Rupp Käse, Pro-Pet. Gastina oder Almi sowie Pharma-Unternehmen wie Baxter oder Sandoz.

v.l.n.r.: Jürgen Wiesenegger, Hubert Burtscher (Druckereileiter), Gert Wiesenegger, Elmar Fleisch (Druckereileiter)

Auszeichnung

Besonders stolz ist die Firma auch auf die Auszeichnung „EskoArtwork HD Flexo Certified Partner“ die Sie als erstes österreichische Firma erhalten konnte 31 Mehr unter www.scheyer.at

Scheyer Verpackungstechnik Herstellung und Veredelung von flexiblen Verpackungen Schwerpunkte: Lebensmittel, Tiernahrung, Hygiene und Pharmaindustrie Referenzen: Ölz, 11er, Rupp, Efef, Migros, Coop Eigentümer: Familie Wiesenegger Umsatz: 2011 – 32 Millionen Euro Personalstand: 112 Mitarbeiter Mitglied von Vpack – Verpackungsland Vorarlberg (www.vpack.at)

Jürgen Wiesenegger 1•2012

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KLEBSTOFFE

Durchbruch in der Entwicklung...

A

..von Etikettierklebstoffen. Etikettierklebstoffe müssen hohen Ansprüchen gerecht werden. Eine neue Generation von kaseinfreien Klebstoffen bietet ein erweitertes Eigenschaftsund Leistungsprofil, das Getränkeherstellern reibungslose Produktionsprozesse ermöglicht und ihre Handlungsspielräume vergrößert.

ls führender Hersteller von Klebstofftechnologien widmet sich Henkel der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung von innovativen Lösungen, die die steigenden Anforderungen von Markt und Umwelt berücksichtigen. Ob im Flaschenkeller oder im Getränkehandel, beim Transport, im Kühlschrank oder während der Reinigung – Getränkeflaschen durchlaufen in ihrem Lebenszyklus zahlreiche Stationen. Das gilt auch für ihre Etikettierungen, die die Marke positionieren und gleichzeitig den Konsumenten über die Zusammensetzung und die Inhaltstoffe des Getränks informieren. So wie die Flaschen selbst sind auch deren Etiketten verschiedenartigen Einflüssen ausgesetzt – zum Beispiel wechselnden Temperaturen, Luftveränderungen, Feuchtigkeit und mechanischen Belastungen. Die verwendeten Klebstoffe müssen deshalb wesentlich mehr leisten, als nur Etikett und Behälter miteinander zu verbinden: Sie müssen ein breites Anwendungsund Eigenschaftsprofil aufweisen, damit sich beispielsweise einerseits ein Etikett bei Schwitzwasser nicht von der Flasche löst, aber andererseits bei der Flaschenendreinigung auch wieder entfernen lässt.

Markttrend Nachhaltigkeit

Mit dem Ziel, etablierte Prozesse bei Getränkeabfüllern unangetastet zu lassen und zusätzliche funktionale Vorteile zu bieten, sind Etikettierklebstoffe in den vergangenen Jahren stetig optimiert worden. Auch in diesem Bereich bestimmt der Nachhaltigkeitstrend den Markt anhaltend: Das wachsende Umweltbewusstsein der Konsumenten und damit auch der Getränkeabfüller lässt die Nachfrage nach umweltverträglichen Herstellungsverfahren und Produkten weiter steigen. Um unternehmerische Verantwortung zu übernehmen und die Konsumentenbedürfnisse zielgenau zu bedienen, investiert die Industrie stark in die anwendungsorien36

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tierte Forschung und Entwicklung. Sie strebt nach kontinuierlichen Verbesserungen und innovativen, nachhaltigen Lösungen, die neue Möglichkeiten eröffnen. Viele Unternehmen setzen traditionell auf Produkte, die auf nachwachsenden Rohstoffen wie Kasein oder speziellen Stärken basieren. Die Getränkeindustrie nutzt etwa häufig wasserbasierte Kaseinklebstoffe für die Etikettierung von Glasbehältern.

Steigende Preise bei nachwachsenden Rohstoffen

Trotz ihrer bewährten Eigenschaften ergeben sich für solche Klebstoffe Einschränkungen: Bei nachwachsenden Rohstoffen sind starke Preisschwankungen zu beobachten und die Hersteller sehen sich mit erhöhten Kosten konfrontiert, da nicht nur die Nachfrage steigt, sondern das Angebot auch schwankt. Kasein verteuerte sich in den vergangenen Jahren stark – und Experten gehen davon aus, dass die Preisentwicklung weiter nach oben tendiert.

Stets das richtige Produkt für reibungslose Herstellungsprozesse

Sowohl die Getränkehersteller wie Brauereien und Mineralwasserabfüller als auch die Klebstoffhersteller suchen daher seit vielen Jahren nach Ersatzstoffen, die im geringeren Maße Preisschwankungen unterliegen, deren Leistungsstärke in umweltschonende Prozesse ein-

zahlen und die durch eine geringe Komplexität gut verarbeitet werden können. Zunehmend Verwendung finden daher kaseinfreie Klebstoffe, denn sie bieten neben erhöhter Lager- und Temperaturstabilität eine Reihe weiterer Vorteile gegenüber konventionellen Etikettierklebstoffen. Diese neuartigen Produkte auf Basis leistungsstarker Polymere zeigen zum Beispiel eine außergewöhnlich gute Anfangshaftung, unterstützen eine schnelle Abbindung und Trocknung und helfen so, den Verbrauch an Klebstoff zu reduzieren. Sie stellen eine effiziente Alternative zu Produkten auf traditioneller Rohstoffbasis dar und ermöglichen Klebstoffeinsparungen von bis zu 30 Prozent. Für die Industrie bedeutet diese erweiterte Klebstoffauswahl eine erhöhte Produktions- und Budgetsicherheit. Dies wird vor allem vor dem Hintergrund wichtiger, dass natürliche Polymere weniger verfügbar sein können und sich die Marktlage rasch verändert. Mit dem erweiterten Klebstoffangebot können Abfüller somit kostenflexibel agieren und reibungslose Herstellungsprozesse sicherstellen.

Hohe Anforderungen

Verschiedene Faktoren sollten allerdings bei einem Umstieg auf kaseinfreie Etikettierklebstoffe im Blick behalten werden, um die möglichen Gesamtkosten und den einzusetzenden Klebstoff beurteilen zu können: Neben der Abfallmenge und der Rohstoffverfügbarkeit umfasst dies die Lagerhaltung sowie die Abwasserbehandlung. Der Klebstoff sollte den verschiedensten Bedingungen standhalten und dabei

keine Veränderungen in seinen Produkteigenschaften aufweisen. Gleichzeitig sollte er vielseitig sein, ein breites Einsatzspektrum an Etikettieranwendungen abdecken, einen neutralen Geruch aufweisen, eine schnelle Trocknung gewährleisten und die Reinigungszeiten der Etikettiermaschinen nicht beeinträchtigen. Darüber hinaus sollte der Klebstoff die Getränkeabfüller bei der Steigerung der Anlageneffizienz unterstützen und den Verbrauch von Reinigungsmitteln, Additiven, Wasser und Energie – und damit die Produktionskosten – reduzieren. Diese hohen Anforderungen werden durch die von Henkel verbesserte Generation von kaseinfreien Etikettierklebstoffen komplett erfüllt.

Innovativ und kaseinfrei – Leistungskraft ohne Limitationen

Besonders für den Mehrwegflaschenbereich ergeben sich komplexe Herausforderungen, wie zum Beispiel die Abwaschbarkeit der Etiketten innerhalb des definierten Reinigungsprozesses sowie die Schaumbildung in den Flaschenreinigungsmaschinen. Immer noch werden diese häufig mit höheren Einsatzmengen an Entschäumern gefahren. Seit längerem forscht die Klebstoffindustrie nach effektiven Lösungen, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Als der führende Hersteller von Klebstofftechnologien begann Henkel bereits Ende der 1990er-Jahre mit der Entwicklung kaseinfreier Klebstoffe, die gleichwertige Verklebungs- und Verarbeitungseigenschaften aufweisen. Mit der zweiten Generation kaseinfreier Klebstoffe hat das Unternehmen nunmehr eine Produktreihe für die Etikettierung von Glasflaschen entwickelt, die über ein er-


KLEBSTOFFE

weitertes, und damit umfangreicheres Leistungsspektrum verfügt und durchaus als bahnbrechende und richtungweisende Innovation bezeichnet werden kann. Langzeittests haben gezeigt, dass die Produktreihe Optal XP den hohen Kundenanforderungen entspricht. Neben einer exzellenten Nassklebkraft zeigen die Klebstoffe auch auf kalten Glasoberflächen eine gute Haftung. Der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie steht damit eine leistungsstarke und effiziente Produktreihe zur Verfügung, die das gesamte Spektrum der Flaschenetikettierung abdeckt und je nach Anforderungen auch anspruchsvolle Klebstofflösungen mit hoher Eisoder Schwitzwasserbeständigkeit umfasst.

Ökonomische und ökologische Prozessvorteile

Ökonomische und ökologische Prozessvorteile ergeben sich beim Ein-

satz der Optal XP Klebstoffe besonders durch ihre Ergiebigkeit und ihr in der Praxis erprobtes Abwaschverhalten. Im Langzeiteinsatz bei unterschiedlichsten nationalen und internationalen Getränkeabfüllern hat sich gezeigt, dass sich die Etiketten problemlos wieder ablösen lassen, wobei die Flaschenwaschanlagen mit standardmäßig verwendeten Reinigern und Einstellungen arbeiten. Unbedenklich verhalten sich diese Klebstoffe der zweiten Generation zudem in der Abwasserbehandlungsanlage. Die Produkte haben weiterhin die FDA-Zulassung, sind frei von toxischen Bestandteilen sowie von Alkylphenolethoxylaten, Zink und Borax. Ob schnelllaufende Anlage oder langsame Etikettierung, kalt oder heiß, trocken oder nass, schwere Etiketten oder dünne Aluminiumfolien, Kondenswasserbeständigkeit oder höchste Eiswasserfestigkeit – in der Produktreihe von Optal XP findet sich der geeignete Klebstoff. Renommierte Brauereien setzen diese Innovationen mittlerweile für die verschiedensten Etikettierungsvarianten im Mehrweg- und Einwegbereich ein. Im Testmarkt wurden darüber hinaus kürzlich weitere Optal-Produkte platziert, die Etikettierungslösungen für PET-Mehrweggebinde und sogar für Behälter im so genannten No-Label-Look bieten, der zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die bedruckten, transparenten Etiketten bleiben etwa auch bei Temperaturwechseln und längerer Lagerung in Eiswasser haften. Für jede

Etikettierungsart steht daher der richtige Optal XP Klebstoff zur Verfügung. Das vielfältige Eigenschaftsund Leistungsprofil der neuen Klebstoffgeneration unterstützt die einwandfreie Produktausstattung der

Flasche, um die Marke erfolgreich zu differenzieren und den Verkaufserfolg am Point of Sale zu sichern und dies ohne bestehende Prozesse zu beinträchtigen. 32 Mehr unter www.henkel.com


PALETTENSICHERUNG

Stretchfolie für Lebensmittel-Direktkontakt

D

DUO PLAST präsentiert neue Stretchfolieninnovation zur Palettensicherung für die Lebensmittelindustrie. DUO FOOD CONTACT wurde speziell für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln entwickelt und durch ein renommiertes Prüfinstitut zertifiziert. Die Innovation DUO FOOD CONTACT erfüllt die Konformitätsanforderung der neuesten EU-Verordnung 10/2011.

UO PLAST hat wahrscheinlich als erster Folienhersteller in Europa eine lebensmittelrechtliche Konformitätserklärung nach EU-Verordnung 10/2011 für eine Stretchfolie erhalten. „Unsere DUO FOOD CONTACT ist ideal für den direkten Kontakt mit Nahrungsmitteln geeignet und kann als Primärverpackung von Lebensmitteln aller Art eingesetzt werden“, verdeutlicht der Vorstandsvorsitzende Norbert Jäger MBA.

Kontakt mit Lebensmitteln erfüllt werden. Die Stretchfolie entspricht somit den neuesten Vorschriften der EU-Verordnung Nr. 10/2011. Darüber hinaus produziert DUO PLAST die Folie nach strengsten Hygienerichtlinien im Rahmen des globalen Standards BRC/IoP. Die Erfüllung der neuen EU-Verordnung in Verbindung mit der Produktion nach BRC/IoP ist in Europa bislang einmalig.

Neueste Vorschriften

Die zertifizierte Folie bietet der Lebensmittelindustrie völlig neue Möglichkeiten. DUO FOOD CONTACT ist eine geblasene Stretchfolie und verfügt über he-

Ein renommiertes Prüfinstitut bestätigte dem Blasfolienhersteller erstmalig, dass die erforderlichen sensiblen Migrationsgrenzwerte im

Neue Möglichkeiten

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DUO Food ContaCt

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... lebensmittelrechtlich konform!

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18. - 20. März 2012 Messezentrum Salzburg www.fleischerforum.at

Informations- und Orderplattform für das Fleischerhandwerk in Österreich und Bayern.

KURZ NOTIERT

rausragende technische Eigenschaften, wie extreme Dehnfähigkeit und Weiterreißfestigkeit. Dadurch lässt sich die Folienstärke reduzieren und signifikante Materialeinsparungen realisieren. Die ausgezeichneten Hafteigenschaften und Rückhaltekräfte führen zu einem festen Folienverbund und erhöhen die Transportsicherheit erheblich. Neben den genannten Vorteilen der DUO POWER STRETCH Folien bietet DUO FOOD CONTACT den Zusatznutzen, auch als Primärverpackung eingesetzt werden zu können. Seitherige Primärverpackungen können reduziert oder sogar ganz ersetzt werden. In Sa-

Portabler Etikettendruck

Auf der LogiMat präsentiert die TSC Auto ID EMEA Technology GmbH erstmals in Deutschland ihre aktuellste Produktentwicklung, den portablen Etikettendrucker Alpha-3R. Der mit 550 g superleichte Printer überzeugt durch eine Vielzahl an Standard- bzw. Leistungsmerkmalen,

chen Hygiene und Nachhaltigkeit bewegt sich jeder Lebensmittelhersteller mit DUO FOOD CONTACT auf sicherstem Niveau.

Exklusiv bei DUO PLAST erhältlich

Die einzigartige Folie ist exklusiv bei DUO PLAST als Maschinenoder Handrollen zu erhalten. Auf Wunsch ist zusätzlich eine Ausstattung mit der patentierten DUO DOPPELKANTE (DDK - KOMPACK berichtete) möglich. 33 Weiter Informationen erhalten Sie während der Anuga Food Tec in Köln: Halle 7.1, Stand B046a oder unter www.duoplast.ag

die bei vergleichbaren Druckern seiner Klasse nicht zu finden sind. Daneben stellt TSC Auto ID aber auch seine Serie TTP-2410M Pro vor, die auf der bewährten Plattform des Bestsellers TTP-2410M basiert und Spitzenleistungen beim industriellen Thermotransferdruck garantiert. Mehr unter: www.tscprinters.com


INTERNATIONAL

FWI wächst weiter - Projekt in den USA! Immer öfter punktet FWI Information Technology auf internationalen Märkten mit Branchenexpertise, Spitzenleistungen und speziell mit ihren von Microsoft CfMD-zertifizierten ERP-Branchenlösungen. Nun ist FWI der Schritt in die USA gelungen! wird beim weltweit führenden FTubeWIDienstleister in der Stahlindustrie, City International, ein inter-

nationales ERP-Projekt realisieren. „Wir sind stolz, dass unsere ausgezeichneten ERP-Branchenlösungen nicht nur in Österreich, sondern auch international so gefragt sind“, so DI Manuel Möser, Geschäftsführer der FWI Information Technology. FWI wird bei Tube City ein internationales ERP-Projekt realisieren - gemeinsam mit Microsoft Consulting Services (MCS) und dem lokalen Implementierungspartner mca Connect. Durch die erstmalige, direkte Beteiligung von Microsoft als General Contractor ist es diesem „winning team“ gelungen, sich gegen Mitbewerber wie SAP und Oracle durchzusetzen. „Das entscheidende Auswahlkriterium für Tube City war VP_LOG-A_230x148-2q:Layout 1

jedoch FWI“, freut sich DI Manuel Möser, Geschäftsführer der FWI Information Technology. „Denn FWI bringt umfassendes Branchenverständnis und ihre von Microsoft CfMD-zertifizierte ERP-Branchenlösung „FWI ENVIRONMENTAL“ in das Projekt ein. Eine Lösung, die Anforderungen wie sonst kein Anbieter erfüllen kann!“ so FWI Geschäftsführer Möser weiter. FWI punktete auch mit internationalen Referenzen, wie z.B. H.J. Hansen (Dänemark). Weiters mitverantwortlich für diesen Verkaufserfolg waren Faktoren, wie die AX-Standardnähe und die Roadmap zur Weiterentwicklung der Lösung.

Erfolg durch globales Networking

Parallel dazu betreibt FWI auch andere internationale Aktivitäten, wie zahlreiche Verkaufschancen in Euro-

06.02.2012

15:03 Uhr

pa (Deutschland, Dänemark, Schweden, Frankreich) und Asien belegen. Wesentlich für die internationalen Erfolge von FWI ist das ausgezeichnete und wachsende Netzwerk an Partnerunternehmen. Zum einen für den Vertrieb der Branchenlösungen als Independent Software Vendor in den Niederlanden, in Belgien, Dänemark, Deutschland und den USA, zum anderen spielt FWI eine führende Rolle im Management Committee der axPact World Alliance, dem Netzwerk der leistungsfähigsten Microsoft Dynamics AX Partner der Welt. Auch im internationalen Microsoft Partnernetzwerk hat FWI einen erheblichen Stellenwert und hält bereits 4 Gold Kompetenzen. Auf der Microsoft Worldwide Partner Conference 2012 in Toronto wird FWI mit einem eigenen Stand

vertreten sein, um die Bekanntheit ihrer CfMD-zertifizierten ERPBranchenlösungen unter den Microsoft Partnern zu erhöhen und weitere Partner für den internationalen Vertrieb zu gewinnen.

Über Tube City:

Tube City International ist ein weltweit führender Dienstleister für die Stahlindustrie mit über 70 Standorten und Handelsbüros auf 5 Kontinenten. Das US-Unternehmen mit Sitz in Pittsburgh erbringt Vor-Ort-Spezialdienstleistungen in den Bereichen Rohstoffmaklergeschäft, SchrottManagement (Lager und Transport), Metallrückgewinnung, Schlackenverarbeitung, Brammentransport, Demontage von Eisenbahnwagen, etc. 34 Mehr unter www.fwi.at

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WIEN, MESSE WIEN, HALLE D

WIEN, MESSE WIEN, HALLE D

VERPACKUNG Austria 2012

LOGISTIK Austria 2012

ÖSTERREICHS FACHMESSE UND GESCHÄFTSPLATTFORM FÜR DIE VERPACKUNGSBRANCHE

ÖSTERREICHS FACHMESSE UND GESCHÄFTSPLATTFORM FÜR DIE LOGISTIKBRANCHE

13. – 14. Juni 2012 in Wien: 2 Messen – 1 Standort

Details zur Messe unter www.easyFairs.com/austria

EINFACH GESCHÄFTE MACHEN !


MAGAZIN

Zweistrom-Konzept Qualität ist das wichtigste Kriterium insbesondere bei höherpreisigem Premiumsaft oder anspruchsvollen Milchmischgetränken. Für beide Produktsegmente hat die Krones AG, Neutraubling, ein Verfahren entwickelt, das konsequent alle qualitativen Aspekte von der Herstellung bis hin zur Abfüllung berücksichtigt. ist auch die äußerst schoDundamit nende Behandlung von Säften Milchmischgetränken mit ganzen Fruchtstückchen möglich. Um die Struktur der Fruchtstückchen zu erhalten und kostspielige Produktverluste zu vermeiden, muss bereits im Bereich der Prozesstechnik eine klare Trennung zwischen Saft bzw. Milchmischgetränk und den Fruchtstückchen erfolgen. So werden zum einen der Saft bzw. das Milchmischgetränk in einem eigenständigen Prozess

behandelt, während die bis zu 10 x 10 x 10 Millimeter großen Fruchtstückchen separat in einem getrennten Röhrenwärmetauscher mit innen liegenden Kreuzdrallrohren pasteurisiert werden. Um diese qualitativ äußerst hochwertige und schonende Produktbehandlung zu ermöglichen, hat Krones die gesamte dazu benötigte Prozesstechnik entwickelt.

Gesamtkonzept

Die konsequente Trennung und

schonende Produktbehandlung setzt sich darüber hinaus auch in der Abfüllung mit der neuen Krones FlexiFruit Vordosage-Einrichtung für Fruchtstückchen bzw. Pulpe fort. Im Vordosage-System werden zuerst die Fruchtstückchen in die Flaschen gefüllt, anschließend kommt im Hauptfüller der Saft oder

das Milchmischgetränk hinzu. Dieses ZweistromVerfahren ist bereits erfolgreich im Einsatz. Dank der übergreifenden Systemarbeit kann Krones ein schnittstellenfreies Gesamtkonzept von Prozess- und Fülltechnik liefern. Allerneueste Entwicklung, die auf der Anuga FoodTec ihre Messepremiere feiern wird, sind Aseptik-Ventile, die als Sitzventile zum hermetisch sicheren Absperren von Rohrleitungen oder als Aseptik-Doppelsitzventile zur Trennung von Medien in aseptischen und sterilen Prozessen zum Einsatz kommen. 35 Mehr unter www.krones.com

Meier Verpackungen: Beck Packautomaten Der Name Beck Packautomaten steht seit mehr als 50 Jahren für innovative und effiziente Folienverpackungsmaschinen und Schrumpfverpackungsanlagen. der führenden Hersteller Ackeltfürls einer Folienverpackungen entwiund optimiert Beck Packautomaten permanent neue Verpackungstechnologien und setzt damit Maßstäbe in der Branche. So entstehen moderne Produkte auf einem durchgängig hohen Qualitätsniveau. Das Maschinenprogramm umfasst Volleinschlagmaschinen, Banderolierer, Schrumpftunnel und Sonder-

& Spezialanlagen. Jede Branche hat ihre ganz speziellen Anforderungen und benötigt darauf zugeschnittene

Systeme. Beck Packautomaten hat packern, Logistikern und textilen bereits zahlreiche Lösungen für das Dienstleistern weltweit im Einsatz. automatische Verpacken in Folie mit den unterschiedlichsten Vorga- „original“ in Österreich ben und für die unterschiedlichsten Nur wenige Unternehmen in der Produkte, quer durch alle Branchen, Branche wurden in Sachen Maschirealisiert. Mehr als 16.000 Foli- nenbautechnik und Marktstrategie enverpackungsmaschinen und so oft kopiert wie Beck PackautoThermoschrumpfer aus dem maten. Dies spricht für die InnovaHause Beck sind bei der Foli- tionskraft des Unternehmens sowie enverpackung von Druck- und die hohe Qualität der Produkte. Das Papierprodukten, technischen „Original“ ist nun in Österreich seit Produkten, Holz- und Kunst- Kurzem exklusiv bei Meier Verpastoffprodukten, Nahrungs- und ckungen erhältlich. 36 Genussmitteln, Multimedia- Mehr unter produkten, sowie bei Lohnver- www.meierverpackungen.at

OPTIMA GROUP investiert kräftig Optima investiert in den nächsten zwei Jahren insgesamt rund 50 Millionen Euro allein für den Standort Schwäbisch Hall. Mehr als die Hälfte fließt in Neu- und Umbaumaßnahmen.

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1•2012

ir platzen aus allen Nähten“, „W bringt der geschäftsführende Gesellschafter Hans Bühler die ak-

tuelle Situation auf den Punkt: „Unsere Auftragsbücher sind voll und deshalb müssen und wollen wir handeln.“ Der Hersteller von Verpackungsmaschinen und Abfüllanlagen baut neue Produktionshallen und Büros, erweitert bestehende Gebäude und errichtet neue Parkplätze für die über 1.100 Mitarbeiter am Standort Schwäbisch Hall.

Event

Mit einem „Multi-Event“ wurden Ende November gleich drei Anlässe gefeiert: Mit zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft konnte Optima das Richtfest für einen Produktionshallenanbau im Pharmabereich, den symbolischen Spatenstich für ein neues Bürogebäude sowie die Einweihung einer Produktionshalle begehen. Die beiden letzteren Gebäude wird der Unternehmensbereich Optima Consumer beziehen. 37 Mehr unter www.optima-ger.com


MAGAZIN

Manuelle Ballenpresse für Handel und Gewerbe In Handels-, Gewerbe und Logistikunternehmen gilt es täglich eine große Menge an Abfallmaterial zu entsorgen, das aufwändig zwischengelagert und abtransportiert werden muss. HSM V-Press 60 Ddieieschafft hier Abhilfe, mobile, manuelle

Ballenpresse verpresst Folien und leichtes Verpackungsmaterial wie Papier und Kartonage direkt dort, wo das Material anfällt und spart dabei bis zu 50% der Entsorgungskosten ein, da sämtliche Kosten in Zusammenhang mit Sammeln, Lagern, Transport und Entsorgung von Verpackungsmaterial deutlich reduziert werden.

Fahrbar

Dank der großzügig dimensionierten Rollen kann die Ballenpresse direkt zum Entstehungsort des Abfalls gefahren werden und sie passt mit ihren kompakten Abmaßen durch jede Tür und in jeden Lift. Das gebrauchte Verpackungsmate-

rial kann beim Auspacken sofort in die HSM V-Press 60 gegeben werden und muss nicht erst zu einem Zwischenlager transportiert werden. Durch die Hebelwirkung produziert die Maschine gut verdichtete, stapelbare Ballen mit einem Ballengewicht von bis zu 40 kg und reduziert somit das Volumen des Abfalls im Verhältnis 5:1 und mehr. Die von der V-Press 60 produzierten Ballen können in hydraulischen HSM Ballenpressen umgepresst und somit zu höher verdichteten und zu größeren Ballen verpresst werden. Da die V-Press 60 keine elektrischen oder hydraulischen Bauteile hat, benötigt sie weder Strom, Service noch Wartung. 38 Mehr unter www.hsm.eu

Treffpunkt der Märkte – Wegweisend für Macher

ERSTE FACHMESSE FÜR INTERNATIONALES TRANSPORT- UND LOGISTIK-MANAGEMENT

12. – 14. Juni 2012 Messe Hamburg, Deutschland

Veranstalter: EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH Tel.: +49 (0)89 32391-241 Fax: +49 (0)89 32391-246 E-Mail: transfairlog@euroexpo.de Internet: www.transfairlog.com

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NEWS

Produktreihe Selvetica

Das österreichische Unternehmen Fronius präsentiert sich mit der Sparte Batterieladesysteme auf der LogiMAT 2012. Gemeinsam mit dem Vertriebspartner Keckeisen Akkumulatoren präsentiert man die Produktreihe Selectiva auf dem Messestand in Halle 9. Schaut man sich die Ladegeräte aus der bewährten Baureihe „Selectiva“ mit Active Inverter Technology von Fronius genauer an, so entdeckt man ausnahmslos ökonomische und ökologische Vorteile. Diese Vorteile bietet natürlich auch das „Selectiva Plus E“ aus dieser Baureihe, das speziell für mittlere bis große Flurförderzeuge ausgelegt ist. Mehr unter www.fronius.com

m600 advanced

t

Mehr Transparenz bei Mehr Transparenz bei Kosmetik- und Babyflaschen Kosmetikund Babyflaschen

Borealis setzt mit dem neuen Hochleistungsprodukt Borclear™ RC737MO neue Maßstäbe in puncto Transparenz und leitet damit eine neue Produktgeneration für extrusionsblasgeformte Polypropylenflaschen (PP) ein. Mit kristallklaren Vorteilen in Bezug auf Ästhetik und Verarbeitbarkeit sorgt das neue PPProdukt für bessere Differenzierbarkeit, Kosteneffizienz und höhere Nachhaltigkeit für Weiterverarbeiter und Markeneigentümer am Markt für schnelldrehende Konsumgüter (FMCG-Markt). Borclear RC737MO wurde speziell für Kosmetikund Babyflaschen entwickelt. Verglichen mit herkömmlichen Produkten kann der Trübungswert, ein bewährter Indikator für die Lichtdurchlässigkeit, um 25 % verringert werden. Mehr unter www.borealisgroup.com

„360° in Returnable Plastic

Schoeller Arca Systems (SAS), wird beim 28. Logistik-Dialog der BVL am 15. Und 16. März sein neues Dienstleistungskonzept vorstellen. Unter dem Leitmotto „360° in Returnable Plastic Packaging Solutions“ bringt der niederländische Konzern mit Tochter in Wiener Neustadt seine jahrzehntelange Erfahrung aus den Bereichen Verpackung und Logistik ein und begleitet seine Kunden als Dienstleister entlang der gesamten Logistikkette. SAS vollzieht damit einen weiteren Schritt weg vom einfachen Kistenhersteller hin zum nachhaltig und ganzheitlich agierenden „Fullservice“-Unternehmen. Mehr unter www.schoellerarcasystems.at

Flexibilität bei Plattenherstellung Bereits zum dritten Mal entschied sich ein Polyolefin Plattenhersteller kürzlich für den Kauf einer PE/PP-Plattenextrusionsanlage von battenfeldcincinnati, Bad Oeynhausen/Wien. Das Highlight der jetzt in Betrieb genommenen Anlage ist ein Glättwerk mit Walzenschnellwechselvorrichtung, welches dem Plattenhersteller eine höhere Flexibilität bringt. Mehr unter www.battenfeld-cincinnati.com

Wolke Inks & Printers, der Produktkennzeichnungs-Experte aus Deutschland, stellt auf der Anuga FoodTec in Köln seine neuesten Kennzeichnungsentwicklungen aus. Die innovativen Systeme m600 advanced und m600 basic bieten dem Anwender maximalen Nutzen mit geringst möglichen Aufwand. Außerdem dürfen sich die Besucher der Anuga auf eine Neuentwicklung freuen. Mehr während der Messe oder unter www.wolke.com 42

1•2012


STAPLER

Zweiter Teil der großen Vielfalt Mit einer neuen Elektrostaplerbaureihe setzte Linde Material Handling (MH) zur Messe CeMAT 2011 eine neue Benchmark in Sachen Effizienz und Fahrerkomfort. Jetzt sind auch die „großen“ Modelle mit Tragfähigkeiten von 3,5 bis 5 Tonnen verfügbar. Dank zahlreicher Varianten lassen sich bereits mit den Serienfahrzeugen unterschiedlichste Einsatzanforderungen abdecken. kleineren Baureihe die aktive Entlüftung beim Batterieladevorgang erwiesen. Auch bei den größeren Staplern, die jetzt auf den Markt kommen, ist dies ein wichtiges Argument für den Betreiber. Denn mit dem optional verfügbaren Elektrolüfter, der die während des Ladevorgangs entstehenden Batteriegase kontrolliert nach hinten aus dem Gegengewicht leitet, spart

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KURZ NOTIERT

A

ls einziger Flurförderzeughersteller in diesem Staplersegment eröffnet Linde MH die Wahl zwischen Standardmodellen mit großer Batterie (840 Ah) für Dauereinsätze mit Bedarf an deutlich längeren Standzeiten und kompakteren Modellen mit kleinerer Batterie (700 Ah), welche auch unter engen Platzverhältnissen zurechtkommen. Freuen können sich aber

GETRÄNKEDOSEN

Museum der Alltagsdinge zu bewundern (www.hidden-heroes.net).

breite an Multipacks in verschiedenen Größen, die in Schrumpffolien eingeschweißt waren.

Kompakt im Dreieck oder Rechteck

Vorteile für den Handel

Verpackungseinheiten aus Voll- Auch der Handel profitiert von Mulpappe bieten zusätzlichen tipacks: Zeit Regalplätze nicht nur die Betreiber, sondern Platz derfürAnwender und hat lassen einen sich hochwertig gestaltete Marketingbotleichter planen und Aufwand, auch die Fahrer der neuen Elektrogeringeren Platzbedarf. Ein der Öffnen den Denn Kartonsie eingestanzte Regale ist geringer. stapler Lindeschaften. E35 bisInE50. der Türen oderzuderbestücken Batteriehaube Löcher sorgen dafür, dass sich die Die Pakete bieten konkommen in den Genuss einer neuen während des kompakten Ladevorgangs ist nicht Getränke bequem tragen lassen. krete Kostenvorteile, wie eine Studie Sitzgeneration, die ebenfalls in der mehr nötig. Der Fahrer braucht nur Aufgrund ihres geringen Gewichts des EHI Retail Instituts aus dem Jahr überarbeiteten der den zu öffnen das ein und Modellversion ihrer guten Stapelbarkeit sindHeckdeckel 2008 belegt. Danach und verursacht verbrennungsmotorischen Stapler Batterieladekabel an ein externes Getränkedosen-Multipacks hand- Sixpack mit Getränkedosen rund 12 Linde H40 licher bis H50 zum Sammelpackungen. Einsatz LadegerätProzent anzuschließen oderentlang das der als andere weniger Kosten kommt. Optional verbaut Linde fürLadekabel des Chain Hochfrequenz-OnEine kreative Umsetzung den Supply als die vergleichbare Point-of-Sale hat zuletzt Hes- Menge einem Sixpack MH bei beiden Gerätetypen einenEdekaboardladers mitGetränk einer in Starkstrommit der neuen GeschmacksGerlof Toenhake, Diluftgefedertensenring Komfortsitz mit neusteckdosemitzuFlaschen. verbinden. richtung „Cool Orange“Aber ihrer auch rector bei InnovatiBall Packaging gestalteter Armlehne. Wer Cola es noch dieMarketing weiteren Europe, ist von komfortabler braucht, erhält mit onen der Baureihe, wie beispielsder Zukunft der dem ebenfalls optionalen „Active“- weise die serienmäßige TraktionsMultipacks überSitz zusätzlich eine Belüftung der kontrolle, die Restfahranzeige in zeugt: „Multipacks Sitz- und Rückenfläche, welche Minuten oder die drei verschiefür Getränkedosen beispielsweise bei warmen Tempe- denen Leistungsmodi kommen sind ideal bei - sowohl raturen für ein noch höheres Maß den größeren Modellen für zum den EinHandel für Veran Wohlbefinden sorgt. satz. Seit Anfang 2012alsgibtauch es für markter und nicht den Transport großer Lasten zudem zuletzt Aktive Entlüftung einen 5-Tonnen Elektrostapler die mit VerWährend braucher. Als schlagendes Argument für die einem Lastschwerpunkt von 600 der Handel von der neue Elektrostaplerbaureihe hat Millimetern. 39 Absatzförderung sich seit dem Verkaufsstart der Mehr unter www.linde-mh.at profitiert, nutzen Vermarkter die Marke Perlquell bewiesen. Die ele- zusätzliche Fläche für Markenbotganten Sleek Cans sind in einem schaften oder besondere Werbeakauffallenden dreieckigen Sixpack tionen. Die Verbraucher schließlich

Übernahme stärkt Xeikon Xeikon, ein innovativer Anbieter digitaler Farbdrucktechnologien, gibt die Übernahme der Flexolaser-Technologie und der entsprechenden Geschäfte der RSD Technik GmbH und Flexolaser GmbH, führenden Herstellern von Computer-to-Plate-(CtP)-

Geräten für Flexo- und Buchdruckanwendungen, bekannt. Ebenfalls kündigt Xeikon an, die Rechte an der Handelsmarke Thermoflex von Eastman Kodak Company übernommen zu haben. Mehr unter: www.xeikon.com


GETRÄNKEWIRTSCHAFT

Weltweite Vorreiter-Position Brauerei Samko, Russland, setzt auf KHS-Petainer-Keg-Linie Sie ist die bedeutendste Brauerei der russischen Region Oblast Pensa - die Brauerei Samko. Angesiedelt in der ca. 500.000 Einwohner zählenden gleichnamigen Hauptstadt Pensa, die um die 550 Kilometer südöstlich von Moskau liegt, realisiert das Unternehmen jährliche Absatzzahlen von etwa 450.000 Hektoliter. Produziert werden hier neben Bier auch Kwas, Erfrischungsgetränke und Wasser.

A

ls ein Vordenker innerhalb der russischen Braubranche gilt Valentin Petrowitsch Samko, Inhaber der Brauerei, unter anderem auch weil er äußerst frühzeitig auf KHS-Technik setzte. So orderte Samko direkt nach Auflösung der Sowjetunion das erste elektronischpneumatisch gesteuerte KHS-Langrohrfüllsystem innerhalb Russlands unter neuer Ägide. Nach und nach ersetzte Samko sämtliche Komponenten der bestehenden Glaslinie durch moderne KHS-Technik. Im Anschluss daran entschied sich Samko für eine KHS-Dosenlinie, eine KHS-Keg-Linie und erst jüngst für eine KHS-Petainer-KegLinie. Eine KHS-Petainer-Keg-Linie, mit der Samko einmal mehr Pioniergeist demonstriert, ist die Brauerei Samko doch die erste Brauerei weltweit, die in eine Petainer-KegLinie mit eigener Streckblasmaschine investierte. Zum Einsatz gelangt hier ein halbautomatisch arbeitendes System, das sich bei künftig gewünschter höherer Leistung einfach auf die Vollautomation erweitern lässt. Samko dazu: „KHS verhalf uns hier erneut zu einem Pionierstatus, von dem wir uns - und das ist der entscheidende Punkt - in Zukunft noch weitergehende Absatzvorteile erhoffen.“

450.000 Hektoliter

Im Jahr 1943 als reiner Abfüllbetrieb gegründet, befindet sich die Brauerei Samko seit ihrer Privatisierung im Jahr 1992 in den Händen von Valentin Petrowitsch Samko. Seither wird modernisiert, modernisiert und nochmals modernisiert. Was sich direkt auf die Qualität und Akzeptanz der Produkte im Markt auswirkte und auswirkt. Lagen Absatzzahlen der ehemals im Staatseigentum befindlichen Brauerei im Jahr 1992 gerade einmal bei 150.000 Hektoliter/Jahr, sind 44

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sie nach der Privatisierung mittlerweile bei 450.000 Hektoliter/Jahr angelangt - und weitere Zuwächse sind vorgesehen. So plant Samko in nächster Zeit die gezielte Ausweitung des Distributionsgebietes innerhalb Russlands. Derzeitige Situation: 65 Prozent des Gesamtabsatzes gehen in die Region Pensa, 35 Prozent in weitere russische Regionen. Ein prozentuales Verhältnis, das sich laut Samko schon bald drehen könnte, ohne dass in der Region Pensa Absatzverluste entstehen.

Ein Vollsortiment, das überzeugt

Bedeutendste Markenprodukte der Brauerei: die Biermarken Pensa und Samko. Während Pensa als Biermarke „aus der Region und für die Region“ gilt, ist Samko die Biermarke, die auch aus der Hei-

mat herauskommt. Ebenso wie die Biermarke Pensa beinhaltet die Biermarke Samko mehrere Biersorten in ihrem Portfolio. Interessant: Gewählt werden kann hier zwischen Samko 1, Samko 2, Samko 3 und Samko 4. Dabei lässt sich die Stärke des Bieres an der Nummerierung erkennen. So ist das Pils Samko 1 die Samko-Biervariante mit dem geringsten Alkoholgehalt, während das Starkbier Samko 3 als die Biersorte mit dem höchsten Alkoholgehalt innerhalb des SamkoBiersortiments gilt. Samko 4 ist unfiltriertes Bier. Für den Verbraucher eine Darstellung, die einfach nachvollziehbar ist. Zu den Biermarken Pensa und Samko im Sortiment: Valentin Petrowitsch Samko ist das Leichtbier Zhigglevskoe, Kwas, seit jeher ein Vordenker. Samko: alkoholfreie Erfrischungsgetränke „Für unsere Brauerei sehe ich und Wasser. Samko: „Unsere Stra- KHS-Technik als einen ganz klategie ist es, unseren Kunden ein ren Erfolgsbaustein.“ Vollsortiment anzubieten, das qualitativ in jeder Hinsicht überzeugt.“ qualitativ hochwertigen SamkoKeg-Gebinde Produkte leisten können. Dass bei Distribuiert werden Samko-Pro- der Brauerei Samko die Beliefedukte sowohl in die Gastronomie rung der Gastronomie einen besonals auch in den Handel. Zielgrup- ders hohen Stellenwert einnimmt, pe sind Konsumenten, die sich die ist bereits daran zu erkennen, dass etwa 40 Prozent der Samko-Bierqualitäten in das Keg-Gebinde gehen. Jeweils 25 Prozent werden in PET- und Glas-Flaschen abgefüllt, verbleibende 10 Prozent in die Dose.

Petainer-Keg für weiteres Wachstum

Samko: „Gerade weil das Keg für unsere Brauerei eine derart hohe Bedeutung einnimmt, interessierte ich mich besonders für die von KHS vorgestellte Petainer-Keg-Lösung.“ Erstmals wurde Samko auf das Petainer-Keg während der Messe Brau Beviale vor zwei Jahren aufmerksam. Wenig später nahm er an der Messe Upakovka teil und diskutierte dort intensiv über das neue Die Brauerei Samko in Pensa war die erste Brauerei weltweit, die in eine KHS-Petainer-Keg-Linie investierte. Die Leistung der Anlage liegt derzeit bei 60 20l-PetainerKegs/h. Eine Erweiterung auf die Vollautomation und eine Leistung von bis zu 180 20-l-PetainerKegs/h ist machbar


GETRÄNKEWIRTSCHAFT

Leichtgewicht

10. Internationale Fachmesse für Distribution, Materialund Informationsfluss

13.-15. März 2012 Neue Messe Stuttgart

Moderne Barriere-Technologien

Von allerhöchster Bedeutung für das Produkt: Bei der Herstellung von Petainer-Kegs kommen moderne Barriere-Technologien zum Einsatz, die das Füllgut schützen. Das von Petainer entwickelte PolyesterPlus-Material mit aktivem Sauerstoff-Scavenger verhindert gezielt ein Eindringen von Sauerstoff in das Produkt und reduziert den CO2Verlust. Pigmente innerhalb des Polyesters sorgen für UV-Lichtschutz. Eine Mindesthaltbarkeit von Bier im Petainer-Keg von neun Monaten ist gewährleistet. Trifft ein Unternehmen die Entscheidung für eine Abfüllung in Petainer-Kegs, stellt sich generell die Frage, ob mit Fittingen versehene Petainer-Kegs leer anzuliefern sind oder eine Produktion von PetainerKegs vor Ort stattfinden soll. Wobei die Variante einer Herstellung Gezielt fiel die Entscheidung für die Inline-Produktion der Petainer- Kegs. Sie beinhaltet den Vorteil einer noch geringeren bereitzustellenden Lagerfläche und gleichzeitig die Möglichkeit eines noch flexibleren Agierens.

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Gegenüber dem klassischen StahlKeg liegt ein bedeutender Vorteil des vom KHS-Kooperationspartner Petainer Holdings UK Ltd. entwickelten Einweg-Kegs ganz klar in dessen Gewicht. Während klassische Stahl-Kegs in 15-, 20- oder 30-Liter-Varianten zwischen sechs und sieben Kilogramm wiegen, bringen Petainer-Kegs in der 15und 20-l-Größe gerade einmal ca. 250 Gramm und in der 30-l-Größe etwa 400 Gramm auf die Waage. Ein Gewichtsvorteil, der das Handling beim Transport von leeren wie von befüllten Kegs ebenso erleichtert wie das Handling in der Gastronomie und im Handel. Dazu kommt: Durch das vergleichsweise geringe Gewicht von befüllten Petainer-Kegs vermindern sich Transportkosten bei der Anlieferung in die jeweiligen Distributionskanäle. Die LKW-Zuladung an Kegs kann gesteigert werden, damit sinken Logistikkosten im Vergleich zu einer Belieferung mit Stahl-Kegs um bis zu 30 Prozent pro Hektoliter. Ebenso entscheidend: Ein Rücktransport von leeren Gebinden zurück in die Brauerei fällt erst gar nicht an, handelt es sich hier doch um EinwegGebinde, die vollständig zu recyclen sind. Sobald Druck abgelassen ist, lassen sich die leeren PetainerKegs nebst Fittingen ebenso wie andere PET-Verpackungen sicher

entsorgen. Samko: „Bei einer Erweiterung unseres Distributionsgebiets kommt uns das Petainer-Keg sehr entgegen. Weil keine Rückführung der Petainer-Kegs nötig ist, sparen wir hier im Vergleich zu Stahl-Kegs nicht nur jede Menge Transportund Reinigungskosten, sondern agieren gleichzeitig besonders umweltfreundlich.“ Der Aspekt des Einweg-Gebindes trägt zudem mit in sich, dass die bei Stahlkegs notwendige Unterhaltung einer teuren Keg-Flotte nicht anfällt, Keg-Verfolgungssysteme nicht nötig sind, Lagerplatz eingespart werden kann und Reparaturen an Kegs erst gar kein Thema darstellen. Außerdem entfällt der für StahlKegs notwendige und aufwändige Reinigungsprozess, was eine nochmalige Kostenreduzierung bedeutet, und den Vorteil der Nachhaltigkeit weiter verstärkt. Ein entscheidendes Plus im Vergleich zu anderen Einweg-Kegvarianten bedeutet die Ausstattung von Petainer-Kegs mit Einweg-Fittingen, die an bestehende Zapfanlagen einfach anzuschließen sind. Neuinvestitionen fallen auf Verbraucherseite nicht an und das Bedienpersonal muss nicht umlernen.

Gebinde. Samko: „Während der Gespräche mit KHS-Experten wurden mir die vielen Vorteile, die das Petainer Keg beinhaltet, erst richtig bewusst. Daraufhin entschied ich mich zügig für die Investition in eine KHS-Petainer-Keg-Linie und hiermit für Pionierleistung und ein Keg-Konzept, das meiner Meinung nach glänzende Zukunftsaussichten im russischen Markt und auf den Weltmärkten hat.“

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GETRÄNKEWIRTSCHAFT

Eine Bedienperson bringt den in einer Sterilisationslösung befindlichen Fittingsatz mit Hilfe der Fittingpresse in das Petainer-Keg ein.

von Petainer-Kegs im Betrieb den Vorteil einer noch geringeren bereitzustellenden Lagerfläche, sowie niedrigerer Bezugs- und Leergutkosten und gleichzeitig das Plus eines noch flexibleren Agierens bei Nachfrageschwankungen beinhaltet. In einem Standard-Container können bis zu 40.000 Einweg-Fittinge und Preforms angeliefert werden - dies verdeutlicht das enorme Einsparpotential bei der Leergut-Handhabung mit dem KHS-Petainer EinwegKeg-System.

Hygiene groß geschrieben

Diese Zusatzvorteile vor Augen entschied sich Samko für die Inline-Produktion der Petainer-Kegs. Preforms und Fittinge werden hier biertechnisch steril verpackt als Kits angeliefert. Eine Bedienperson positioniert Preforms innerhalb eines Transportsystems, das Preforms der Streckblasmaschine direkt zuführt. Sind Petainer-Kegs produziert, gelangen sie auf eine Ausleitstrecke. Von dort entnimmt die Bedienperson jeweils ein Petainer-Keg und bringt den in einer Sterilisationslösung befindlichen Fittingsatz mit Hilfe der Fittingpresse ein. Die Bedienperson arbeitet hier bei besonders hygienischen Bedingungen. Zudem ein Aspekt, der für die äußerst hygienische Lösung spricht: Der Bereich der PetainerKeg-Produktion und -Abfüllung ist vom weiteren Produktions- und Lagerbereich der Brauerei deutlich abgegrenzt. 46

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Sauerstoffarmer Füllprozess

Eine weitere Bedienperson bringt die mit Fittingen versehenen Petainer-Kegs an das KHS-Füllsystem Innokeg Till PETBoy F 2 an und nimmt befüllte Petainer-Kegs ab.

Beim Innokeg Till PETBoy F 2 handelt es sich um ein halbautomatisch arbeitendes System, das über zwei Füllköpfe verfügt und bis zu 60 Petainer-Kegs/h verarbeitet. Zunächst nimmt der Innokeg Till

PETBoy F 2 eine Druckprüfung jedes Petainer-Kegs vor. Fällt diese negativ aus, wird das jeweilige Petainer Keg entfernt und nicht weiter bearbeitet. „Gut-Kegs“ erfahren ein Spülen des Fittings mit Wasser. Dabei werden eventuelle Staubreste oder Verschmutzungen zuverlässig entfernt. Nach Abschluss der Wasserspülung erfolgt die Öffnung des Fittings und die CO2-Innenspülung des PetainerKegs. Grund: das Ersetzen der vorhandenen Luft durch CO2. Nächster Schritt ist der Vorspannprozess mit CO2 auf ein Druckniveau etwas über dem jeweiligen Produktdruck. Erst dann schließt der Zylinder für Spanngas und das Produktventil öffnet sich. Der Füllvorgang startet mit einem langsamen Anfüllen. Es folgt die Schnellfüllphase, an die sich die langsame Endfüllphase direkt anschließt. Die Befüllung des Petainer-Kegs ist abgeschlossen sobald das vorgegebene, mittels magnetisch induktiver Durchflussmessung gemessene Flüssigkeitsvolumen, im PetainerKeg enthalten ist. Nach Schließen der Dichtung findet ein finales Spülen eventueller Bierreste vom Petainer-Keg statt.

Kartonverpackung

Befüllte Petainer Kegs werden automatisch aus dem Füller auf einen Transporteur geschoben, der sie in einen weiteren Raum befördert, in dem sie manuell in eine Kartonverpackung gesetzt, etikettiert und verschlossen werden. Aktuell stehen Petainer-Kegs in vier unterschiedlichen Größen und mit einem Fassungsvermögen von wahlweise 15, 20, 30 und 40 Liter zur Verfügung. Verarbeitet werden bei Samko derzeit ausschließlich 20-l-PetainerKegs. Samko: „Die 20-l-PetainerKeg-Variante ist für hochwertige Bierqualitäten, wie wir sie liefern exakt die Richtige. Damit stellen wir sicher, dass Bier aus dem Petainer-Keg bei unseren Konsumenten in der Gastronomie auch immer frisch ankommt.“ Auf manuelle Art und Weise werden leere Petainer-Kegs der Füllstation zugeführt und volle Petainer-Kegs von der Füllstation entfernt.


GETRÄNKEWIRTSCHAFT

Die Distribution des mit SamkoBierqualitäten befüllten PetainerKegs soll russlandweit erfolgen.

Umrüstung auf Vollautomation ist machbar

Ist Samko mit Petainer-Kegs momentan auch ausschließlich in der Gastronomie vertreten, kann sich das schnell ändern. Angedacht ist bereits eine künftige zusätzliche Belieferung des Handels mit Petainer-Kegs und ein damit verbundenes Zapfen von frischem Bier aus dem Petainer-Keg durch den

Verbraucher. Samko: Gehen wir diesen nächsten Schritt, rechnen wir damit, dass die derzeitige Kapazität unserer Petainer-Keg-Linie schnell nicht mehr genügt. KHS hat für uns die Linie daher von vorne herein so konzipiert, dass eine schnelle Erweiterung der Kapazitäten machbar ist.“ Schon heute verfügt die Blasmaschine über eine Kapazität von 180 20-l-Petainer-

Kegs/h. Das könnte bei Variationen an der Linie auch deren stündliche Gesamtleistung werden. Hierfür hätte ein Handlingroboter die zusammengesetzten Elemente Fitting und Steigrohr automatisch in das Petainer-Keg einzubringen. Zudem würde die Investition in zwei weitere Innokeg Till PETBoy F2 anstehen, die durch ein in die Linie neu zu integrierendes Robotersystem automatisch beschickt würden. Alles in allem wäre die Umstellung von einer bislang halbautomatisch arbeitenden KHS- Petainer-KegLinie in eine vollautomatisch arbeitende KHS-Petainer-Keg-Linie bei genannten Änderungen zügig realisiert. Samko: „Wir rechnen damit, dass wir getrieben durch die Erfolge des Petainer Kegs im Markt eine derartige Zusatzinvestition schon im Laufe des Jahres 2012 verwirklichen.“

KHS-Technik als Erfolgsbaustein

Besonders positiv empfindet Samko bei der KHS-Petainer-Keg-Linie auch den Aspekt, dass sich hier unterschiedlichste Produkte abfüllen lassen. Zwar ist zurzeit ausschließlich Bier im Petainer Keg vorgesehen, doch das könnte sich zügig ändern. Ob Kwas-, Erfrischungsgetränke- oder Wasserabfüllung - alles ist hier machbar. Zudem besteht bei wechselnden Wunschvorstellungen in Hinblick auf die Petainer-KegGröße die Möglichkeit, kleinere oder größere Petainer-Keg-Varianten zu verarbeiten. Samko: „Mit der Petainer-Keg-Linie bestätigte uns KHS erneut, dass wir richtig damit liegen, stets erneut auf KHS als Lieferanten des Vertrauens zu setzen. Für unsere Brauerei sehe ich KHS-Technik als einen ganz klaren Erfolgsbaustein“. 40 Mehr unter: www.khs.com Autoren: Dr. Felix Wagner/Leiter CC Füll- und Kegtechnik, KHS GmbH, Kriftel, Jörg Lauer/ Produktmanager Petainer Keg Programm Alexander Burenin/ Verkauf, KHS Russland

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EVENT

wmm zieht erfolgreich Bilanz

„D

Die wmm, größte Werbemittel-Ausstellung im süddeutschen Raum, kann auch in ihrer 14. Ausgabe mit stabilen Besucherzahlen aufwarten: Über 1.500 Fachbesucher nicht nur aus ganz Deutschland kamen am 25. und 26. Januar ins M,O,C München und informierten sich über die neuesten Trends in Werbung, Marketing und Vertrieb.

ie wmm hat sich erneut als wichtige Plattform im Bereich Werbemittel erwiesen. Wir haben das angestrebte Besucherergebnis erreicht und freuen uns, dass sich die wmm auch in diesem Jahr einer so großen Beliebtheit erfreut hat“, sagt Michael Hagemann, Veranstalter der wmm. „Wir sind stolz, erneut gezeigt zu haben, wie vielseitig der Werbeartikel im Unternehmen CI-stützend eingesetzt werden kann.“ Durchweg positiv war auch das Feedback der Fachbesucher: Die Messe zeichne sich durch ihre hohe Wertigkeit und Struktur besonders aus. Vor allem wurde in diesem Jahr die Innovationskraft der

Gewerbeaufsicht

So konnte beispielsweise das österreichische Unternehmen Austria Plastics einen ganz besonderen Erfolg verbuchen. Am ersten Messetag wurden die ökologisch hergestellten Plastikfolien und Verpackungsmaterialien des Herstellers unangekündigt durch die Gewerbeaufsicht kontrolliert. Die Messwerte ergaben ein hervorragendes Resultat: Alle Produkte befanden sich weit unter den zulässigen Grenzen für Schwermetalle wie Cadmium, Brom und andere metallische Verunreinigungen. Ein Erfolg auf ganzer Linie – auch für die wmm. Über 80 Aussteller begeis-

Reischauer Stv. Gabriele Zehetner und Renate Pyrker) und Wels Land (Obfrau Maria Rotschopf, Stv. Mag. Barbara Hamader-Rabl, Claudia Annerl), zu Kunst und Kultur „einmal anders“ zu erleben folgten. Als Highlight des Abends wurde ein fantastisches überdimensionales Gemälde von Klaus Krobath gelüftet. Dieses Gemälde wurde im Vorfeld von der Firma M+K professionell fotografiert und mit der neuen Digitaldruckmaschine der Firma –Austria-bio-Plastics in höchster Qualität und Auflösung gedruckt. („Wir freuen uns,Ihnen mitteilen zu können, dass wir seit August eine neue Digitaldruckmaschine nach dem neu- Thomas Soukup präsentiert esten Stand der Technik installieren den „Krawatten-Engel“ konnten. Ab sofort können wir daher Digitaldrucke in höchster Auflösung Begehbare Kunst auf starren und flexiblen Materialien Ein weiteres Highlight des Abends bis zur einer Dicke von 5cm und war die Präsentation der „Welser einem Format von 2,5 x 4m bedru- Kulturmeile“, die entlang des Fircken. Kleinstauflagen für Mappen, menareals der Firma „Austriabio-Plastics“ entsteht und bis zum Frühjahr 2012 fertig sein wird. Es soll dies die erste begehbare Straßengalerie sein, sozusagen „Kunst und Kultur“ im öffentlichen Raum.  Jeweils 6 Monate lang sollen 2 bis 3 Maler die Möglichkeit haben , ihre Kunstwerke im XL-Format zu präsentieren. Dazwischen sollen Ankündigungsfelder auf div. Welser Veranstaltungen aufmerksam machen.

„Tie Angel“

Aussteller gelobt. Ob außergewöhn- terten die Besucher mit eindrucksliche Salze, die sich als würzige vollen Ständen und kreativen Ideen Präsente eignen, oder Schirm, des- für den Werbemitteleinsatz 2012. sen Design erst bei Regen sichtbar Die wmm – werbemittelmesse wird - es gab viel zu entdecken. He- münchen öffnet zusammen mit rausragend sicher auch ein Schlüs- der komma – Fachmesse für selanhänger, auf dem ein QR-Code Kommunikation und Marketing gestalterisch dargestellt wird, doch am 23. und 24. Januar 2013 abgelesen mit einem Smartphone erneut ihre Tore. www. kann sich der Benutzer einen Film werbemittelmesse-muenchen.de über die Firma oder die Herstellung eines Produktes ansehen. Bei vie- „Frau in der Wirtschaft“ len vorgestellten Produkten handelt Ebenfalls im Mittelpunkt stand es sich um Weltneuheiten, die noch Austria Plastics als 220 Gäste der dazu dem Prinzip der Nachhaltigkeit Einladung von „Frau in der Wirtverschrieben sind. schaft Wels-Stadt“ (Obfrau Maria 48

1•2012

Ringbücher, Visitkarten, Aufsteller, Schilder usw. mit 4c Druck sind ab sofort ebenso wie XL Drucke auf Acryl, Polystyrol, Forex usw. problemlos und kostengünstig machbar“ so Renate Pyrker). In der Folge wurde das Bild in 9 Teile geteilt und danach Tischsets im Format 42x 30 cm gedruckt, die die Gäste als Erinnerungsgeschenk mitnehmen durften. Außerdem faszinierten die von Austria-bio-Plastics produzierten Fotoleuchten der Kunstwerke von Klaus Krobath, ein echter Geheimtip für Kunstbegeisterte.

Nachdem der Abend aber auch im Zeichen der Wirtschaft stand, gab es eine weitere Attraktion, und zwar die Präsentation der Weltneuheit „Tie Angel“, produziert von Austria –bio-Plastics! Das von Thomas Soukop erfundene MultifunktionsStück soll nicht nur von etwaigen ärgerlichen Flecken auf Krawatten schützen, sondern soll auch als effetkvoller und origineller Werbeträger dienen. Einige Großaufträge,vor allem an die Wiener Nobelgastronomie „Plachutta“, wurden bereits ausgeliefert. Die männlichen Gäste des Abends durften einen „Krawatten-Engel“ mit nach Hause nehmen. Aufgrund des großen Erfolges dieses Abends hat die Fa. Austria –bio –Plastics beschlossen „Kunst und Kultur in der Werkhalle“ zu einem regelmäßig wiederkehrenden Event zu machen. 41 Mehr unter www.austriaplastics.at


MAGAZIN

Neu im ARA Aufsichtsrat Mit Mag. Nicole Berkmann (44), Unternehmenssprecherin der SPAR Österreich-Gruppe, zieht eine Kennerin des heimischen Lebensmittelhandels in das oberste Aufsichtsgremium der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) ein. ie bringt ihr KnowStigkeit how aus 18 Jahren Täbei SPAR mit ein

wort ist: Beeindruckende Recyclingquoten, 620.000 Tonnen CO2 Ersparnis pro und folgt damit – inhaltJahr und ständig sinkenlich wie formell – Dkfm. de Tarife für Österreichs Philip Markl, der als eiWirtschaft und Konsuner der Gründerväter seit menten. Auch wir bei Spar 1993 im Aufsichtsrat der engagieren uns seit Jahren ARA saß und Ende letzfür Nachhaltigkeit, Klimaten Jahres verstarb. Prof. schonung und UmweltDr. Christoph Scharff, Nicole Berkmann schutz. Deshalb freut es Vorstandssprecher der mich besonders, dass mir ARA: „Wir freuen uns, dass Frau diese verantwortungsvolle Aufgabe Berkmann in Zukunft für diese angeboten wurde und ich nun auch wichtige Funktion zur Verfügung bei der ARA persönlich etwas beistehen wird. Wir schätzen ihre pro- tragen kann, den eingeschlagenen funden Kenntnisse der Branche, ih- Weg konsequent weiterzugehen. re oft kritischen Perspektiven und Ich bedanke mich für das entgegenihr Engagement in Umweltfragen.“ gebrachte Vertrauen“, äußert sich „Die ARA hat seit ihrer Gründung Berkmann erfreut zu ihrer neuen mehrfach bewiesen, dass Nachhal- Aufgabe. 42 tigkeit für sie kein leeres Schlag- Mehr unter www.ara.at

Display als achtarmiger Kundenfänger Vierseitig hochgestapelte Spiele

Mit einem farb- und formenreichen Spiele-Display aus nur zwei ineinander gesteckten Teilen fängt der „Jolly Octopus“ die Aufmerksamkeit von Klein und Groß ein: Das Display, eine Entwicklung von Panther Display, Wustermark, besticht durch seine filigran gestanzten Konturen. So werden die acht Fangarme des Kraken zu Hinguckern und attraktiven Botschaftern des Spiels, in dem die Arme von Jolly Octopus eine entscheidende Rolle spielen. Das Display setzt optisch ganz auf den Hauptcharakter des phantasiereichen Spiels. Die Produkte werden an den vier durch die Stecktechnik gebildeten Ecken empor gestapelt und sind auch für Kinderaugen und Hände gut zu erreichen. Je mehr Spiele abverkauft sind, desto besser kommt die Figur des Kraken

zur Geltung - und seine Werbewirkung nimmt zu. 43 Mehr unter: www.panther-display.com

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MAGAZIN

Neuartiger Papierbeutel Beutel auf Papierbasis sind in verschiedensten Anwendungsbereichen sehr beliebt und mussten sich vermehrt den gestiegenen Barriereanforderungen stellen. Aus diesem Grund hat Mondi Coatings & Consumer Packaging einen neuartigen Papierbeutel entwickelt, der die Barrieren eines Kunststoffbeutels und ein natürliches „Look & Feel“ in sich vereint. iese neuartige Verpackung verDderlängert nicht nur die Haltbarkeit Produkte, sondern ermöglicht den Produzenten die erforderlichen Konservierungsstoffe in Heimtierfutter zu reduzieren. „Der Trend zu intelligenten und nachhaltigen Verpackungslösungen war der Auslöser für unsere neueste Produktentwicklung. Der hermetisch dichte Pinch Bottom Beutel zeichnet sich durch verbesserte Barriereeigenschaften

aus und bietet gleichzeitig die natürliche Optik und Haptik einer Verpackung aus Papier”, erklärt Stefan Gutheil, Managing Director Consumer Packaging. Der innovative Sack verfügt aufgrund der durch Temperatureinsatz versiegelten Unterseite und Ecken über eine sehr gute Sauerstoffbarriere und eine hohe Fettbeständigkeit. Zusätzlich sorgt der zur Versiegelung der Barriereschicht verwendete Hot-

melt-Kleber für jenen ausgezeichneten Schutz, der für Kunststoffverpackungen charakteristisch ist. Bei der Entwicklung des Pinch Bottom Beutels wurde darauf geachtet, dass er auch in Bezug auf Temperatur und Feuchtigkeit schwierigsten Umgebungsbedingungen Stand hält. Im Vergleich zu herkömmlichen, Verpackungen auf Papierbasis verlängert der neue Pinch Bottom Beutel deut-

lich die Haltbarkeit und behält dabei den Geschmack und das Aroma der verpackten Produkte. Hersteller von Tiernahrung profitieren zusätzlich von einem verringerten Bedarf an Konservierungsstoffen in der Rezeptur der Tiernahrung. Die robuste Vebundfolie mit hermetisch versiegelten Ecken und Boden ist optimal für den Versand in Länder mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit geeignet. Hinsichtlich der mechanischen Eigenschaften bestanden die Säcke Tests für Beutel bis zu 20 kg und zeigten eine Fettbeständigkeit bis zu 20 % Fettanteil. 44 Mehr unter www.mondigroup.com

KOMPACK-Punsch KOMPACK-Punsch KOMPACK-Punsch Auch heuer fand wieder der - mittlerweile zur Tradition gewordene – KOMPACK-Punsch statt. Wir dürfen uns (in unserem und im Namen der Veranstalter der easyFairs, die sich heuer mit einer Spende für den Punsch beteiligten) wieder für den zahlreichen Besuch aus dem In- und Ausland bedanken (der weitest angereiste Gast kam aus Goldkronbach/Deutschland). Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen beim Punsch im heurigen Jahr.


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Recycling schützt die Bäume: Rund 345.000 Tonnen Papierverpackungen werden jährlich von der ARA gesammelt, recycelt und in der Papierproduktion eingesetzt. Das entspricht 1.300.000 Bäumen, die nicht gefällt werden müssen.

70,7 kg Recycling bringt etwas zusammen: die Österreicherinnen und Österreicher sammeln pro Kopf durchschnittlich 70,7 kg Karton und Altpapier jährlich. Von der Schuhschachtel bis zur Tageszeitung. Dafür ein aufrichtiges Dankeschön.

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Recycling ist eine Rohstoffquelle mit Zukunft: 1.099.507 Papiersammelbehälter sind jeden Tag verlässlich für Sie da. Das macht Sinn, weil die gesammelten Rohstoffe unsere Wirtschaft stark machen.

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