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1/14 3/13 1/13 INTERPACK

143. 137. 135. 1 40. Ausgabe

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INHALT

An&fürsich 4 Naarn Meine Meinung Abfalllogistik 8 Austropressen Die Palette - das Kunstobjekt 10 Dient die Palette nur für den Tranport? ARA 14 Aktuelle Zahlen

6 Donauwell Düsseldorf

Feier in Schwanenstadt 32 Neues Gebäude und „open house“ Green Packaging Star Award Erste Preisträger 2014

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cube XX Eine Vision wird Wirklichkeit

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Wellpappe ... ... für Bioprodukte

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Portugal

Impressum Redaktions- und Anzeigenbüro Wien: Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5, A -1030 Wien • Telefon: 01/712 20 36 FAX: 01/712 20 70 • e-mail: kompack@chello.at • homepage: www.kompack.info • Objekt- und Redaktionsleitung: Harald Eckert • Redaktionelle Mitarbeiter dieser Ausgabe: Petra Schwarz, Bernd Neumann • Medieninhaber und Herausgeber: Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße 146/7a/2, A-1030 Wien • Grafik&Gestaltung: Enzo F. A. Krendl • Tel: 01/922 99 44 • e-mail: enzo. krendl@chello.at • Belichtung und Druck: Druckwerk Stockerau 2000 Stockerau • Einzelpreis: EURO 4,36 Jahresabo Inland: EURO 22,--,Ausland: EURO 30,52- DVR#0578398 Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Broschüren, Grafiken und Ablichtungen übernimmt der Verlag keine Haftung. Mit der Zusendung verzichtet der Absender im Falle der vollständigen und teilweisen Veröffentlichung auf jedwedes Honorar oder sonstiges Veröffentlichungsentgeld.

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meineMEINUNG

Druckluft PET-Bandspanner P359

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Fromm hat ein Umreifungsgerät der neuesten Generation auf den Markt gebracht – das Modell P359. Dieses Modell wurde für Hochspannungsumreifung schwerer Güter entwickelt (z. B. Stahlindustrie). Das Kunststoffbandumreifungsgerät (PET-Bänder) ermöglicht in vielen Bereichen den Umstieg von Stahlauf Kunststoffband. Es kann manuell oder halbautomatisch eingesetzt werden (durch einfaches Drehen der Einstellschraube kann der Betriebsmodus geändert werden).

urch den Einsatz des P359 gegenwärtig für das Kunststoff(19 bis 32mm Breite) sind band. Im Vergleich zum Stahlband erhebliche Einsparungen bieten Kunststoffbänder außerdem beim Verbrauchsmaterial (Band) eine deutlich bessere Elastizität, die möglich. Neben der hohen Schock- eventuelle Spannungsverluste ausfestigkeit des Bandes ist ein wei- gleicht. Zusätzlich gibt es Vorteile terer Vorteil gegenüber dem Stahl- in der Arbeitssicherheit, da beim band, dass es auf verzinkten oder Öffnen Stahlbänder immer wieder farbig beschichteten Produkten zurückschnalzen können. keine Kratzer gibt. Natürlich ist das Gerät auch leichter als herkömm- 7.000N Die Fromm P359 ist die neueste Erliche Geräte inklusive Stahlband. gänzung zu der Familie von pneuPET-Bänder matisch angetriebenen UmreifungsDie Eigenschaft von diesem Kunst- geräten von Fromm mit einem elestoffband, Schocks auf die La- ganten Design, das es wie batteriedung mit Dehnung zu absorbieren betrieben aussehen läßt. Mit einem (anstatt mit Zugkraft, wie beim Gewicht von unter 9 Kilogramm, Stahlband), lässt Kunststoffband gehört es zu den Leichtesten seiner im Bereich der Haltekraft über das Klasse. Die Spannung kann bis zu Stahlband dominieren. Noch da- einer maximalen Spannung von zu spricht einfaches Handling bei 7.000 N eingestellt werden. Mehr Entsorgung oder beim Recycling unter: www.zaruba.eu Die Firma Zaruba zeigt ihre Neuigkeiten auch während der Holzmesse in Klagenfurt in Halle 05 - Stand D 05 (04. - 07. September)

AN&FÜRSICH ...

Photo: Studio Florian

Neu bei Fromm:

... gibt es seit einigen Tagen natürlich nur ein Gesprächsthema. Richtig – König Fußball hat uns wieder in seinen Bann gezogen – egal ob die Stadien fertig sind und die Organisation funktioniert - es wird gespielt und, ja – ich gebe es zu, ich habe bis drei Uhr in der Früh geschaut und den Australiern die Daumen gehalten. Bei all den schönen Bildern, die da wieder über den TV flattern und genug Themen zum Diskutieren geben (der Elfer im ersten Spiel war allerdings nicht zu diskutieren – höchstens, warum er gegeben wurde) passiert es leicht, dass andere Themen in der Berichterstattung fast untergehen. Wäre es normalerweise ein Skandal, dass aus welchen Gründen auch immer Saubermann Franz Beckenbauer im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen Korruption bei der WM-Vergabe an Russland und Katar vorübergehend für jede Tätigkeit im Fußball gesperrt wurde (für 90 Tage) ist dies jetzt gerade ein Mal erwähnt worden – aber immerhin die Meldung gehört ja auch zum Fußball. Viel interessanter für mich ist die Meldung aus Japan – ein Land, das wie Österreich ja für seine hohe Abgabenlast für Unternehmer bekannt ist. Nachdem in Japan die Wirtschaft schon lange nicht mehr so floriert wie vor Jahren – was es dem Staat ermöglichte, trotz hoher Steuern Firmen anzuziehen - ist es um den ehemaligen Wirtschaftsmotor immer leiser geworden und andere Länder in dieser Region haben das Zepter in die Hand genommen. Ende Juni will der japanische Premier jetzt seine jüngsten Pläne zur Stärkung der Wirtschaft präsentieren. Als zentraler Punkt der anstehenden Reformen steht die Senkung der Unternehmenssteuern an. In den kommenden Jahren soll die Abgabenlast für Unternehmen auf unter 30 Prozent sinken. Dass in Japan nicht alles richtig und rosig ist, wissen wir – und dass dort 70% der Unternehmen so wenig verdienen, dass sie gar keine Steuern zahlen auch – aber der Ansatz ist sicher der richtige, wie auch vor kurzem Dr. Christoph Leitl wieder gesagt hat – ohne Steuerentlastung wird es in vielen Fällen bald nichts mehr zum Entlasten geben – und wo bekommt der Staat dann seine Einnahmen her? Vielleicht könnten wir diesen Ansatz ja auch in Österreich umsetzen, womit sich der Kreis wieder schließen würde. Immerhin ist ja Japan bei der Fußball WM - also auch hier ein Vorbild (vor 10 Jahren hätten wir diesen Gegner nicht ernst genommen) – und wir wieder beim Thema wären. Einen schönen Sommer wünscht Ihnen Ihr Harald Eckert

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INTERPACK

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WELLPAPPE

Donauwell verstärkt Kernkompetenz E

Der oberösterreichische Verpackungsspezialist DONAUWELL ist seit über 30 Jahren für seine hochwertigen Produkte und innovativen Verpackungslösungen bekannt. Dies zeigt sich auch in der letztjährigen Auszeichnung mit dem Quality Austria Award für 20 Jahre ISO-9001. Um weiter für die Zukunft gut gerüstet zu sein, investierte das Unternehmen in den letzten 4 Jahren mehr als 15 Mio. Euro in die Modernisierung des Maschinenparks, den Ausbau der Produktions- und Lagerflächen sowie ein neues EDV- und Logistik-System.

rst 2010 wurde eine voll ausgestattete top moderne 3,20 m Inline-Anlage der Firma BGM samt dazu gehöriger Materiallogistik angeschafft, um auch bei großen Losgrößen dem eigenen hohen Qualitätsanspruch gerecht werden zu können. Im Zentrum des letztjährigen Ausbaus steht die Stärkung der Kernkompetenz im Bereich der Groß- und Schwerverpackungen - Österreichs modernste und größte Inline-Anlage mit 3 hochwertigen Druckaggregaten, Doppelslottersystem, Rotostanze und sämtlichen gängigen Verschlussarten. Diese ermöglicht ein Verarbeiten von WellpappeRohbögen mit einem Format bis zu 5,5 x 2,4 m und bietet mit den Abmessungen von ca. 60 x 8 m einen imposanten Anblick.

Produktionshalle

Photos: Christian Hemmelmeir/www.eos-fotografie.at

Bedingt durch die Größe der neuen BGM-Anlage war es notwendig, eine eigene 1300 m² große Produktionshalle und eine komplett erneuerte Materiallogistik zu installieren.

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vlnr: Prok. Martin Reisinger (VKL)/ Dkfm.(FH) Andreas Lamm (GL)/ Margit Lumetzberger (LRW)/ Prok. Bernd Wakolbinger (BTL) „ Diese Investition ist eine klare Entscheidung für den Standort Naarn sowie für unsere hoch qualifizierten, langjährigen MitarbeiterInnen. Durch die Modernisierung und weitere technische Innovati-

onen können wir noch speziellere Verpackungslösungen für die individuellen Anforderungen unserer Kunden realisieren“, so Geschäftsleiter Dkfm.(FH) Andreas Lamm, der das österreichische Unterneh-

men in zweiter Generation führt.

Doppelte Leistungsfähigkeit

Die Leistungsfähigkeit der neuen Maschine ist mit über 5.000 Stück/ Stunde fast doppelt so hoch wie jene der ausgetauschten Anlage. Um die großen Volumina logistisch bewältigen zu können, musste der Lagerbereich für Fertigware um 1.100 m² erweitert und die Lagerlogistik automatisiert werden. Zusätzlich werden gerade eine Farbmischanlage und ein neues Stanzregal installiert, um auch die begleitenden Produktionsprozesse anzupassen. Ergänzend wurde 2013 das gesamte EDV-System mit Warenwirtschaft, Betriebsdatenerfassung und Controlling auf den neuesten Stand gebracht. Durch die zielorientierte Kombination alter Werte mit neuen Methoden und innovativen Impulsen will Andreas Lamm die Marktposition von DONAUWELL weiter ausbauen und betont: „Wir haben noch einige Projekte in Arbeit, die wir in naher Zukunft umsetzen möchten, um weiterhin flexibel und nachhaltig mit unseren Kunden, Mitarbeitern und Partnern gemäß unserem Leitsatz ‚MIT BEGEISTERUNG UND SOZIALER KOMPETENZ MITEINANDER IN EINE ERFOLGREICHE ZUKUNFT GEHEN‘ können. Mehr unter: www.donauwell.at


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Qualitätskontrolle ohne Verpackung desvon Jahres Kompromisse Produktion PETKompromisse Strappings

Kombination der bewährten holm- Effizienz beim Werkzeugwechsel KOMPACK: Die letzten Neuig- Dr. Steger: Kunststoff ist nach losen ENGEL victory-Schließein- und einfache Automatisierbar- keiten haben Sie ja auch letztes Jahr wie vor die effizienteste und nachheit mit den elektrischen Spritz- keit gefordert sind. Gleichzeitig auf der dinktec und der K gezeigt haltigste Möglichkeit Erdöl und aggregaten der ENGEL e-motion möchte ich die brandneue hybride – wie wichtig sind solche Veranstal- -gas zu verwerten. Kunststoff kann Im des Deutschen Verpackungsdialogs 2013 Schiffszwieback –– Die Im Rahmen dessind Deutschen Verpackungsdialogs 2013 Art rustikaler Schiffszwieback Sammelbilder. Die Anfänge der Seit 20 die von Firma über bis Amerika und Baureihe. Die ENGEL e-victory tungen eigentlich fürAnfänge Sie? ENGEL nicht vergessen – Sammelbilder. nichtrustikaler nur wiederverwertet werden SeitRahmen 20 Jahren Jahren sind die Gründer Gründer vone-speed FirmaMekitec/FinnMekitec/Finnüber Finnland Finnland bis Amerikader und Art prämiert das Deutsche Verpackungs-Museum die Blockden Grönlandfahrern als Proviant Köllnflockenwerke, die zu den älteprämiert das Deutsche Verpackungs-Museum die Blockden Grönlandfahrern als Proviant Köllnflockenwerke, die zu den ältekommtland, vor allem dannWeltmarktführer zum Einsatz, Spezialisten im der Entwicklung und ProdukDas Endpro- –nische ich auf alle Die flexiselbst Eigenschaften. wenn er verbrannt wird, Der im Kunststoffrecycling-Anlagenbau land, Spezialisten im Bereich Bereichaber derwenn Entwicklung undMaschinen Produk- China), China), kommt kommt bei bei der der Kontrolle Kontrolle bodenbeutel-Verpackung für „Blütenzarte Köllnflocken“ die Hamburg, Glücksten bestehenden Lebensmitbodenbeutel-Verpackung füritalienische „Blütenzarte Köllnflocken“ dienten, dievon von Hamburg, Glücksten noch bestehenden Lebensmitwenn die Kompatibilität mit einem Dr. Steger: Die Weltleitmessen dukt übergenauer eingehe, sprengt dies hier –Strappingble, anpassbare Technologie von tion von LaserRöntgendetektoren. Vor ca. wird dadurch wieder Energie gevon Tiefkühlgarnelen ebenso zum tion vonEREMA Laser- und und Röntgendetektoren. Vor ca.33Jahren Jahren vonnoch Tiefkühlgarnelen ebenso zum dienten, und der Spezialist für und der Peter Kölln KGaA als „Verpackung des Jahres“. stadt aus Waltelunternehmen überhaupt zählen, der Peter Kölln KGaA als „Verpackung des Jahres“. stadtoder oderElmshorn Elmshorn auszum zum Waltelunternehmen überhaupt zählen, bestehenden Formenspektrum, die und auch regionale Großveranstalzeugt durch glaube ich – die Grenzen. TECHNO PLASTIC wurde auf der wonnen. Ich sehe den Siegeszug entschloss man sich, nicht nur diese Einzelkomponenten als Einsatz wie bei Brot, Käse, Troentschloss man sich, nicht nur diese Einzelkomponenten als Einsatz wie bei Brot, Käse, TroMonofilament-Nachfolgen TECHNO PLASTIC begrüßten Ausschlaggebend für der Jury See Während der waren sehr Im April Ausschlaggebend für die die Entscheidung Entscheidung der Jurywaren waren fang in Seestachen. stachen. Während der waren sehr bescheiden. bescheiden. ImFleisch, April tungen wie diesowie interplastica höchste Di- fang Basis langjähriger Erfahrung des inKunststoffes nach wieentwivor Unterlieferant für andere, namhafte Unternehmen zu ckensuppe, Pasteten Unterlieferant für März andere, namhafte Unternehmen zubauen, bauen, ckensuppe, Pasteten sowie Fleisch, am 31. und 1. April 2014 mehr als 60 geladene die Beständigkeit des Designs, das in einem Dreiviermonatelangen Hochseefahrten wa1795 erwarb Hans Hinrich Kölln die Beständigkeit des Designs, das in einem Dreiviermonatelangen Hochseefahrten wa1795 erwarb Hans Hinrich Kölln sind für uns wichtig. Hier ckelt mensionsstaund ist im Gange undaufdieExtrusionslinien aktuellen Zahsondern auch inin eigene Röntgengeräte zu sondern diese diesenur auch eigene kompakte kompaktewurde Röntgengeräte zu inWurst Wurstund undGetreide. Getreide. teljahrhundert unmerklich und die Seeleute auf den haltbaren Rossmühle Kunden Gästeverändert aus aller Welt HOUSE teljahrhundert nurund unmerklich verändert wurde undbeim die „OPEN rendie die Seeleute aufim den haltbaren inElmshorn Elmshorn eineechtes Rossmühle mit ren gibt es eine ein Meet mit and bilität und für Strapping Bänder und Monofilen zum Beispiel Bereich der integrieren. integrieren. Qualität der Packungs-Modernisierung. Proviant angewiesen. zum Hafergrützemahlen beQualitätINLINE der vorsichtigen vorsichtigen Packungs-Modernisierung. Proviant angewiesen. allen zum Hafergrützemahlen beSTRAPPING“ in Castelfranco Emilia.allen greet. Nach wieerstklassige vor können lamente ausgerichtet. Kunststoffverschlüsse bestätigen Österreich Österreich Als nötigten Gerätschaften. Als 1965 1965 die die Packung Packung erstmals erstmals nötigten Gerätschaften. 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Ins Ins der Flakes werden und bieNachfolge von TECHNO PLASTIC C n s u m e r lichtdurchlässig. Zusätzlich neh320 oder kostenintensive Röntgende320 geworden, GB oderEigenständigkeit kostenintensiveundRöntgendezur über 75 groß viele erinnern sich räumte und beruhigte. Die aktuelle Sortiment wurden bald Haferkekzur Eigenständigkeit und über 75 groß geworden, viele erinnern sich räumte und beruhigte. Die aktuelle Sortiment wurden bald HaferkekVergleich zu Speicher, Stahlbändern dar. Die interessierten Teilnehmer ten PET Bottle KOMPACK: Wo sehen men Kunststoffe praktisch ohne Der 320 GB große den tektoren. Derim 320 GB große Speicher, den se tektoren. Jahre Designtreue.Unauffällig erheute genau an bunten Markenbilds wurde ––als eine Jahre er- noch nochMEKI™ heute genau an die dieQualität bunten Fassung des des Markenbilds sehinzugenommen, hinzugenommen, diedie als eine Fassung Vorteile bei Sicherheit, konntenDesigntreue.Unauffällig die direkte Produktion von Flakes odereigentlichdie Probleme jede beliebige Formwurde an. Sie größten das zur Verfügung hat, erdas MEKI™ zur Verfügung hat, erscheint die in vier Felder dann 2010 erstellt. Aus scheint die in Bändern vier Felder dann 2010 erstellt. Ausdem dem und Handling. Das leistungsstarke, PET Strapping live miterMischungen Wir als SpritzgießsystemliefeWachstumsmärkte? 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Elmshorn ist sicher SoSo Elmshorn ist sicher zweckverlassen. möchte ich aber auch unsere den Wachstumsmarkt. Der le genommen hat und auch hier Anlaerkennt. Gleichzeitig kann Meki™ genommen hat und auch hier Anlaerkennt. Gleichzeitig kann Meki™ mäßig und praktisch, aber kann die schachbrettartige mäßig und weitere praktisch, aber kann dieDieerwähnen, schachbrettartige starken Partner denn Markt ist äußerst dynamisch gen zahlreiche Parameter Geprüft genplatzierte. platzierte. DieVerpackungsbeVerpackungsbezahlreiche weitere Parameter prüprü- Geprüft alles Andere als spektakulär. Struktur dieser Packung ihre alles Andere als spektakulär. Struktur dieser Packung ihre auch sie leisten einen Beitrag, dass und bietet enormes Potential. Das von Seibersdorf geprüfte Gerät ratung W. Dorner bietet seit letztem fen. Es stellt Form-, Gewichtsund ratung W. 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Gewichtskontrolle – wobei alles pakten Bauweise dieses Gerätes die Facetten unserer vielSchmidt pakten Bauweise dieses Gerätes Gewichtskontrolle – wobei alles die Facetten unserer vielSchmidt entwickelte entwickelte KöllnKöllnErfolgsgeschichten. über das Meki-Menue unkomplibeeindruckt. Noch dazu liegt der fältigen Lebensführung nun Logo beeindruckt. Noch dazu liegt der über das Meki-Menue unkomplifältigen Lebensführung nun Logoangepasst angepasstwerden. werden. 33 KOMPACK: Wie sehen Sie ziert bedient werden kann. Preis nur knapp über dem eines herMehr unter: einmal zusammensetzen. ziert bedient werden kann. Preis nur knapp über dem eines herMehr unter: einmal zusammensetzen. 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DM D


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Geballte Lösungen für intelligente D

Austropressen der Roither Maschinenbau GesmbH, Seewalchen in Oberösterreich, beweisen tagtäglich in verschiedensten Unternehmen ihre Leistungsfähigkeit. Dahinter steckt konsequente Entwicklungsarbeit und ein hoher Grad an Innovation und Kompetenz. Denn erstens brauchen die unterschiedlichsten Anforderungen in über 40 Ländern eine reibungslose Technologie. Zweitens brauchen die verschiedenen Materialien und die zu bewältigenden Volumen jeweils individuelle Ausrichtungen der Anlagen.

as Bewältigen und Ent- liche Beschickung der Pressen ist sorgen von Verpackungs- optional für die Gegebenheiten material, stapelbare und wählbar und kann z.B. über Ableicht transportierbare Ballen für wurfschächte, Förderbänder oder eine optimale LKW-Auslastung, Absauganlagen erfolgen. die Verpressung unterschiedlicher Fraktionen, Einsparung von Ener- Vorteile gie und Bindedraht – das sind die Im Betrieb überzeugen die APKentscheidenden Faktoren für eine Modelle durch eine Vielzahl von perfekte Abfalllogistik. Austropres- Vorteilen, die sowohl ökonomisch sen zeichnet sich hier durch eine wie auch ökologisch Maßstäbe setPressen-Serie aus, die weltweit bei zen: unterschiedlichsten Bedingungen q Das innovative und exklusive Höchstleistungen bringt – kontinu- Bindesystem Drillfix 2.0 spart bis zu 1m Draht pro Abbindung und ierlich und reibungslos. damit deutlich Kosten. Mit Hilfe Kanalballenpressen APK – eines Drahteinlegers oben und unKompetenz auf ganzer Linie ten wird automatisch ein Freiraum Die automatischen Kanalballen- der Bindeschlitze erreicht. Bei pressen aus dem Hause Austropres- Überfüllung drückt die Freipresssen bewähren sich seit vielen Jahren einrichtung das überstehende Matein den unterschiedlichsten Einsatz- rial von der Schneidkante weg und gebieten. Ob die Verdichtung von ermöglicht so ein zuverlässiges stöPapier, Karton, Kunststoff-Folien, rungsfreies Arbeiten der Presse. PET-Flaschen, Holzsteigen oder q Die optimal dimensionierte HyLeichtmüll, das Hauptaugenmerk draulik, gepaart mit der selbstrealler Austropressen liegt auf hoch- gulierenden Pumpen-Abschaltung verdichteten, perfekt stapelbaren sichert eine hohe Energieeffizienz Ballen, die eine maximale LKW- und ermöglicht zudem ein EnerAuslastung garantieren. giesparpotenzial von bis zu 40 %. Zwei Pumpen und eine spezielle Steuerung sorgen für höchste Effi7 Baugrößen zienz. Bei geringer Füllmenge, bis Für die unterschiedlichen Anfor- zu 180m³, läuft nur eine Hydraulikderungen hinsichtlich Volumen pumpe. Wird die Beschickung mit und Materialien werden die APK- Abfallmaterial bis zu 360m³ erhöht, Modelle in 7 Baugrößen angebo- reagiert eine weitere Lichtschranke ten, die mit 15 bis zu 135 Tonnen und die zweite Pumpe schaltet sich Pressdruck arbeiten. Damit werden automatisch zu. So wird die volle Pressergebnisse erzielt, die eine Leistung nur bei Bedarf abgerufen. zukunftsorientierte Abfall-Logistik q Die Schneidemesser sind perfekt erst ermöglichen. Die kontinuier- konzipiert und geformt. Mit ihrem

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speziellen Schnittwinkel wird ein V-Schnitt erreicht. Diese Technik garantiert ein besonders kraftsparendes Schneiden aller Materialien. q Das standardmäßige Schlüsseltransfersystem sorgt für bestmögliche Sicherheit. Wartungsund Servicetüren werden dabei mittels Schlüsseltransfer mechanisch überwacht und effizient abgesichert.

Internationale Großprojekte

Mit diesen Produktvorteilen sind Austropressen heute weltweit in über 40 Ländern im Einsatz. Gerade im Handel und in der Abfallwirtschaft konnten zahlreiche Großprojekte erfolgreich umgesetzt werden. Hier beweisen die APK Kanalballenpressen eindrucksvoll und zuverlässig, dass mit langjährigem Know-how individuelle Kundenanforderungen hundertprozentig erfüllt werden.

Praxis

Die REWE International AG aus dem deutschen Großkonzern REWE Group zählt seit vielen Jahren zu den Austropressen-Kunden und setzt an mehreren österreichischen Zentrallagern APK Kanalballenpressen ein. Von diesen Zentrallagern werden Konzernfilialen wie BILLA, MERKUR, BIPA oder ADEG beliefert. Die leeren Transport- und Umverpackungen kommen in enormen Mengen wieder zurück. Dieses Verpackungsvolumen bewältigen derzeit je zwei APK-E55 im REWE Lager in In-

zersdorf und im neu erbauten Zentrallager West in Ohlsdorf.

Rossmann

ROSSMANN ist eine der führenden deutschen Drogeriemarktketten mit rund 3.000 Dorgeriemärkten in 6 europäischen Ländern. In Deutschland werden täglich über 1.800 Filialen mit mehr als 440 LKW aus den Verteilerzentren versorgt. Die enormen Mengen an Verpackungsmaterial in den RossmannVerteilerzentren Berlin, Kiel und Köln verarbeiten jeweils eine zuverlässige APK-E55 mit der passenden Fördertechnik.

Australien

Auch in Australien ist Austropressen erfolgreich aktiv. In den rund 190 Kmart-Märkten in Australien und Neuseeland, mit über 26.000 Beschäftigten, werden alle Produkte des täglichen Bedarfs angeboten. In den Logistikzentren Sydney, Melbourne und Brisbane arbeiten je eine APK-E55 unter Vollleistung.

Deutschland

Austropressen hat seit vielen Jahren die VEOLIA Umweltservice GmbH aus Hamburg, auf seiner Kundenliste. VEOLIA ist eines der führenden Entsorgungsunternehmen in Deutschland und weltweit führend im Bereich Papier-Recycling. Mit rund 10.000 Mitarbeitern deutschlandweit und rund 165 Dienstleistungs- und Anlagenstandorten, davon 60 Sortier- und Recyclinganlagen, deckt das Unternehmen alle Bereiche des Abfallmanagements ab. Derzeit sind bei zahlreichen Anlagenstandorten Austropressen erfolgreich im Einsatz. Drei neue APK-ES66 und eine neue APKES85 Ballenpresse nehmen noch im ersten Halbjahr im heurigen Jahr ihren Betrieb auf.


INTERPACK

Abfalllogistik IFAT - 2014

und zukunftsträchtigen Thema Das Leistungsvermögen der Aus- „Effizientes Abfallmanagement“ tropressen, die neuesten Entwick- waren an den 5 Messetagen im lungen und Erfahrungswerte konn- Fokus. Vom 5. bis 9. Mai 2014 ten auf der IFAT 2014, in Halle B2 präsentierte sich Austropressen besichtigt werden. Auf einer Fläche dem internationalen Fachpublivon 60m² präsentierte Ing. Franz kum aus 180 Ländern als ein Roither mit seinem Team unter Unternehmen, das mit ausgeanderem eine vertikale Ballen- prägtem Innovationsdenken und presse APV300, eine Mehrkam- höchsten Qualitätsstandards efmernpresse APV200/2 sowie eine fektive Lösungen anbietet und vollautomatische APK Kanalbal- international unter Beweis stellt. lenpresse. Information, Austausch Mehr unter: und Beratung zum bedeutenden www.austropressen.at

Austropressen Höchste Qualität, modernste Technologie und Dauerhaftigkeit – dafür stehen Austropressen seit über 40 Jahren, in über 40 Ländern der Erde und so gut wie in jedem Gebiet der Abfallwirtschaft. Ein dichtes Service- und Vertriebspartner Netz sorgt zusätzlich für die optimale Kundenbetreuung und individualisierte Lösungen vor Ort. Geschäftsführer Ing. Franz Roither setzt neben der Technik vor allem auf das persönliche Engagement und österreichische Qualitätsarbeit: „Unserem guten Ruf tragen wir immer Rechnung. Ob es sich nun um die Verdichtung von Papier, Kartonagen, Folien, Schaumstoffen, PET-Flaschen, Dosen oder Blechfässern handelt. Die gut durchdachte Konstruktion und die sorgfältige Herstellung unserer Pressen – dazu zählen Kanalballenpressen ebenso wie horizontale oder vertikale Ballenpressen, Dosen-, Fass- und Müllpressen sowie Rollenspaltanlagen– finden ausschließlich in Österreich statt, unter Verwendung hochwertigster Materialien und ausgewählter Markenkomponenten.“

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logistik

Die Palette - das Kunstobjekt U

Die Palette, oder genauer, die Europalette, ist in ihrer genormten Form im Allgemeinen ein Transportmittel für Waren aller Art. Also ist die Palette nur für den Transport materieller Dinge geeignet? Klare Antwort – Nein. Sie kann viel mehr sein – ob als Baumaterial für Kunst oder für ein ganzes Haus oder für Möbel bis hin zu einer Bühne bei einem Musikfestival. Das Familienunternehmen Winter beweist aber nicht nur mit diesen Projekten, dass Palette eben nicht Palette ist.

m die Idee hinter diesen am Hauptplatz von Hof beaußergewöhnlichen An- gonnen, wurde rasch klar, wendungen von Paletten dass sowohl logistisch zu verstehen, muss man auch die als auch aus PlatzgrünGeschichte der Firma kennen. Be- den eine Standortvergonnen hat alles damit, dass der legung unumgänglich gelernte Betriebsschlosser Franz war. Nach einen Winter seinem Vater, der einen Gespräch mit dem landwirtschaftlichen Gemüseanbau Bürgermeister siebetrieb, unterstützte. Regelmäßig delte sich die Firwurde die Ware zum Großgrün- ma am jetzigen markt in Wien/Inzersdorf gebracht Betriebsgrundund verkauft. Das Geschäft ging stück an. Auf gut aber es trat immer wieder das- rund 2.000m2 selbe Problem auf. Es gab regelmä- entstand die ßig zu wenig Paletten um das Ge- erste Fertimüse zu transportieren. Deswegen gungshalle begann Franz Winter damit, alte mit BüPaletten zu sammeln und diese an- r o t r a k t . schließend zu reparieren. Damit Ü b e r war das eigene Transportproblem die gelöst. Da das gleiche Problem aber d a nicht nur diese Firma hatte, sprach malige Fran es sich schnell herum, dass es hier Aussage des z Win einen gibt, der Paletten wiederher- Bürgermeisters ter stellen kann. So kamen automatisch schmunzelt heute die ersten Anfragen und als die Franz Winter – „Viel mehr wirst Nachfrage nach Palettenreparaturen Du für Deine Paletten ja nicht braustieg, beschloss Franz Winter, das chen!“. Mittlerweile besteht die Fir„Palettenhandwerk“ auf professio- ma aus 8ha asphaltierter Fläche. nelle Füße zu stellen. 1999 wurde das Familienunternehmen gegrün- International det, in dem Palettenreparaturen er- Rasch erkannte die Firma, dass ihre ledigt wurden und der Handel mit Dienste auch im Ausland gut geGebrauchtpaletten begonnen. Hatte braucht werden können, so wurde die Firma noch mit einem Geschäft bereits 2001 in Ungarn eine kft ge-

Eigener Fuhrpark 10

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gründet und in den Folgejahren kamen Handelsvertreter in der Slowakei, Russland und Polen

dazu, d i e b i s h e u te tätig sind. „Die Herstellung von Paletten war letztendlich ein logischer Schritt um neben der Reparatur ein zweites Standbein zu haben. Die Produktion neuer Paletten gewann zusehends an Bedeutung. Dank unserer hohen Qualität konnten wir schnell zu einem der größten Produzenten heranwachsen. Gleichzeitig haben wir die Zeichen der Zeit erkannt. Um erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen exportieren, somit ist eine IPPC Behandlung nach ISPM-15 für eine Holzpalette unerlässlich.

Die moderne Palettenproduktion

Deswegen haben wir zeitgemäß in entsprechende Anlagen investiert. Mittlerweile ist der Betrieb für die Produktion von EPAL-Paletten lizensiert. Wir verfügen über CHEP-, PRS-, ÖBB-, UIC- und EPALPaletten. Dadurch können Firmen ihre Produkte an jeden Ort dieser Erde liefern.“ so der Firmeninhaber. Mittlerweile sind 50 Mitarbeiter mit der Herstellung und Reparatur von Euro-Paletten beschäftigt. Sowohl bei der Erzeugung als auch bei der Reparatur wird auf hervorragende Arbeit größten Wert gelegt. Hier kommt die Qualität ins Spiel. „Wir produzieren Paletten mit einer Holzfeuchtigkeit von maximal 11%. Damit liegen wir noch deutlich unter dem geforderten Grenzwert von 22%. Selbst bei einer Reparaturpalette legen wir eigene Maßstäbe an. Wir waren die ersten, die eine eigene Reparaturlinie für die Europalette gebaut haben. Jede zu reparierende Palette fährt durch diese Linie und wird generalüberholt.

Rückverfolgbarkeit

Anschließend wird sie - freiwillig - mit unserer Nummer gekennzeichnet. So können die Kunden im Falle einer Reklamation die Palette sofort zu uns zurückverfolgen. Das unterscheidet unsere Produkte von Billigpalettenimporten aus dem Ausland. Dies ist aber auch wichtig. Denn nur durch den Qualitätsunterschied können wir an diesem Standort überleben. Neben der Möglichkeit bei uns heute bestellen zu können und morgen die Lieferung zu erhalten gewährleisten unsere Paletten auch einen reibungslosen Arbeitsablauf bei den belieferten


logistik

Der Topliner, in dem mehr steckt als man sieht Heidentor Firmen. Sie müssen bedenken, dass schon eine schlechte Palette den Warenfluss lahm legen kann,“ so der Firmeninhaber.

Firmenverbund

Das Geschäftsfeld wurde mittlerweile auch erweitert. Durch die regelmäßige Arbeit mit Holz lag es auf der Hand, auch im Bereich Hackgut tätig zu werden. Somit ist man vom Wald bis zum Heizwerk tätig (die Firma Hackgut Winter beliefert im Umkreis sämtliche Heizwerke) – auch hier wurde von Beginn weg nichts dem Zufall überlassen – so besitzt die Firma die größte Traktorhackmaschine. Rund 20 Mitarbeiter sind hier tätig. Doch damit nicht genug. 2010 wurde auch die Paletten Logistik Winter GmbH gegründet. „Wir sind das größte österreichische Depot des Unternehmens CHEP, dem führenden Anbieter von Mietpaletten und Mietbehältern. Im Zuge dieser Zusammenarbeit sind wir für die Rückholung, Reparatur und Auslieferung der CHEP-Paletten zuständig,“ so Winter. In diesem Bereich sind mittlerweile rund 50 Mitarbeiter beschäftigt. „Ich bin stolz auf unsere drei Unternehmen die natürlich eng zusammenarbeiten, aber jedes für sich gesehen ist überlebensfähig. Für die Zukunft trifft sich dies auch ideal, da ich drei Söhne habe.“ Neben dem Firmenaufbau und der Verantwortung für rund 115 Mitarbeiter beschäftigt

sich das Unternehmen auch seit einiger Zeit mit Sponsoring.

Sponsoring

Nicht zuletzt, da im eigenen Schauraum der Firma die verschiedensten Möbelstücke aus den Originalpaletten zu sehen sind, kamen in diesem Bereich immer wieder Anfragen. Gleichzeitig wollte man auch die Kreativität der eigenen Mitarbeiter fördern. So kamen Projekte wie die oben erwähnten zu Stande. So wurde mit Paletten der Firma Winter das Designprojekt von Andreas Claus Schnetzer und Gregor Pils umgesetzt – Hintergedanke: „Jeder sechste Mensch weltweit lebt heute in einem Slum. Aus Paletten gebaute Häuser sind bestens für das Upgraden solcher Wohnquartiere geeignet, da sie von den lokalen Bewohnern kostengünstig selbst errichtet werden können.“ Das Haus wird ab Sommer auch in der „Blauen Lagune“ zu bewundern sein. Ein zweites besonderes Projekt war sicher die Nachbildung des Heidentores aus 1.500 Paletten. Mit dem Projekt Porta Pagana 2011 entstand in Hof am Leithaberge das Gegenstück zum Original. Gleichzeitig gibt es mittlerweile immer wieder Anfragen bezüglich der selbst entworfenen Palettenmöbel, die im Schauraum zu bewundern sind. Wie gesagt – eine Palette kann viel mehr als ein Transportmittel sein.

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international

„ULIKETT goes international“ In wenigen Wochen feiert ULIKETT das einjährige Jubiläum der Zugehörigkeit zur oberösterreichischen CTI-Gruppe. Im Sommer letzten Jahres wurde ULIKETT vom traditionellen Familienunternehmen mit Hauptsitz in Traun und weltweiten Produktionsstätten übernommen, und seit diesem Zeitpunkt läuft auch die Internationalisierung bei ULIKETT auf Hochtouren. „Die Übernahme von ULIKETT ist wie erwartet ein großer Erfolg für die CTI-Gruppe, und wir können mit Stolz und Zufriedenheit auf das erste Jahr der ULIKETT im Netzwerk der CTI-Gruppe zurückblicken. Nun soll es auch international weiter voran gehen“, so Dominik Mindl, Vorstand CTI INVEST AG, zum Kauf von ULIKETT im letzten Jahr.

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ie dabei angesprochene Internationalisierung bei ULIKETT wird mittlerweile stark vorangetrieben.

ULIKETT mit Vertriebsbüro in Nürnberg-

So konzentriert sich ULIKETT nicht mehr nur auf den österreichischen Markt für Selbstklebe-Etiketten und flexible Verpackungen, sondern intensiviert nun auch die Aktivitäten in den Exportmärkten der Unternehmensgruppe. Vor allem das Vertriebsbüro in Deutschland – VIAPPIANI Germany – mit Sitz in Nürnberg, unterstützt ULIKETT und deren Kunden im gesamten Bundesgebiet. „Unser Vertriebsbüro in Deutschland ermöglicht es uns, noch näher an unseren Kunden zu sein, deren tägliche Bedürfnisse noch besser zu verstehen und noch schneller auf ihre Wünsche und Anforderungen reagieren zu können“, so Geschäftsführer Dr. Oliver Rammerstorfer.

Globale Kunden von ULIKETT im Netzwerk der CTI-Gruppe

Aber nicht nur das Vertriebsbüro

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in Deutschland soll das Exportgeschäft ankurbeln. Auch sämtliche Produktionsstandorte der CTIGruppe – in Italien, Spanien, Kanada, Kolumbien, Argentinien und Brasilien – sind in die Exportaktivitäten eingebunden. Global tätige Konzerne in den Bereichen der Lebensmittel-, Getränke- und Konsumgüterindustrie – die auch zu den Kunden von ULIKETT zählen – können so auf weltweiter Ebene betreut werden. Mehrmals jährlich tagt hierzu die gesamte Führungsmannschaft der CTI-Gruppe, um sowohl Marktaktivitäten als auch technologische Projekte auf weltweiter Ebene voranzutreiben.

Wein-Etiketten von Argentinien bis Österreich

Regelmäßiger Austausch zu technologischen Entwicklungen, neuen Druckmaschinen an den einzelnen Standorten und innovativen Produkten steht bei ULIKETT und den internationalen Schwesterbetrieben im CTI-Netzwerk ebenfalls im Mittelpunkt. Dabei stellt auch ULIKETT das Know-How vor allem im Offset- und Digitaldruck, aber auch im Buchdruck und Flexodruck zur

Verfügung. So wurde kürzlich eine Delegation aus der argentinischen Niederlassung in Wien empfangen, um die gewonnenen Erfahrungen im Offsetdruck mit einer speziellen Maschinenkonfiguration weiterzugeben. Auch österreichische Spezialisten von ULIKETT wurden nach Südamerika entsandt, um einerseits dort vorhandenes Know-How in der Produktion von hochwertigen Weinetiketten mitzunehmen, anderseits auch die Expertise von ULIKETT weiterzugeben.

IML-Etiketten aus Italien

Während ULIKETT vom Wein-Etiketten Know-How aus Argentinien profitiert, wird den Kunden in Österreich auch die Möglichkeit geboten, In-Mould-Labels von der italienischen VIAPPIANI zu beziehen. „Die Vorteile für unsere Kunden liegen auf der Hand. Wir bieten nicht nur Selbstklebe-Etiketten und flexible Verpackungen, sondern können nun unseren Kunden auch die Technologie des In-Mould-Labellings (IML) näherbringen. VIAPPIANI in Mailand – unser Schwesterbetrieb in Italien – offeriert IML-Etiketten und unterstützt auch beim

Know-How Aufbau in dieser für viele Unternehmen neuen Technologie“, so ULIKETT-Geschäftsführer Dr. Oliver Rammerstorfer.

Internationale Kommunikation

Diese Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Ländern ist für die Mannschaft von ULIKETT ebenfalls eine Bereicherung. „Unsere Mitarbeiter schätzen die internationalen Entwicklungsmöglichkeiten und auch die Chancen, die sich damit für jeden einzelnen ergeben“, so Dominik Mindl, Vorstand der CTI INVEST AG zur laufenden Internationalisierung der Gruppe.

CTI Gruppe mit weltweiten Niederlassungen

Die CTI INVEST AG als globaler Anbieter in der Verpackungs- und Etikettenindustrie hat Produktionsstätten in Kanada (Faltschachtelproduktion), Spanien (Kappenschachteln für die Zigarettenindustrie), Italien (In-Mould-Labels), Brasilien (Selbstklebe-Etiketten), Kolumbien (Selbstklebe-Etiketten) und Argentinien (zwei Standorte/ Weinetiketten). Darüber hinaus gehört die TANNPAPIER-Gruppe (Produktion von Mundstücksbelagspapier für die Zigarettenindustrie) mit neun Standorten weltweit ebenfalls zur TRIERENBERGGruppe. Durch den Beitritt der ULIKETT GmbH eröffneten sich für die gesamte Gruppe neue Wege zur intensiveren Bearbeitung des Etikettenmarktes in Mitteleuropa, die mittlerweile auch genutzt werden. Mehr unter: www.ulikett.at oder www.ctiinvest.com.


INTERPACK

Marinieren leicht gemacht Scheyer/Vorarlberg bringt mit seiner neuesten Innovation Schwung in den Markt der Gewürzhersteller: Der Österreichische Verpackungsspezialist präsentiert zum Start der Grillsaison seinen neuen Marinier-Beutel – ein Siegelrandbeutel mit öldichtem Druckverschluss, der sämtlichen Komfort für den Endverbraucher bietet.

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er Beutel besteht aus Hochbarriere-Folien: Die Vorderseite ist blickdicht mit Aluminium hinterlegt, die Rückseite ist transparent. Im oberen Bereich des Beutels ist eine Doppel-Laserperforation platziert, die es ermöglicht, den Beutel komfortabel und sauber zu öffnen. Ein spezieller Zipper wird nach dem Aufreißen sichtbar. Dieser Zipper schließt vollkommen dicht und garantiert, dass das Marinieren im Beutel völlig sauber abläuft. Aufgrund der Hochbarriere eignet sich der Beutel für Marinaden aller Art – egal ob „feurig“ oder süß.

Sauber und einfach marinieren

Und so einfach funktioniert’s: Marinier-Beutel mit Hilfe der Laser-

perforation von Scheyer einfach und ohne Schere öffnen. Fleisch in beliebiger Größe hineingeben und Beutel wieder verschließen. Das Fleisch etwa eine Stunde in der Marinade ziehen lassen – und fertig! Anschließend das marinierte Fleisch in gewünschter Art zubereiten.

Dichter Druckverschluss

Durch den absolut dichten Druckverschluss handelt es sich um eine völlig saubere Art des Marinierens – keine öligen Hände, kein Auslaufen, kein dreckiges Geschirr und trotzdem perfekt mariniertes Fleisch! In Europa startet die Firma Frutarom Savory Solution mit der Marke Lucullus auf den Markt – man(n) darf gespannt sein und sich auf die Grillsaison freuen!

Scheyer Verpackungstechnik GmbH Herstellung und Veredelung von flexiblen Verpackungen. Schwerpunkt: Lebensmittel, Tiernahrung, Hygiene, Kosmetik und Pharmaindustrie Umsatz 2012: Umsatz 2013: Personalstand: Zertifizierungen:

32 Mio Euro 33,6 Mio Euro 112 Mitarbeiter Qualitätsmanagement ISO 9001:2008, Hygienemanagement BRC-Iop

Referenzen: Ölz, 11er, efef, Rupp, Spar, Rewe, Migros, Coop, Hilcona, Almi, Wolf Schwandorf, Zaltech, Adler Scheyer ist ein Traditionsunternehmen im Besitz der Familie Wiesenegger. www.scheyer.at

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umwelt

ARA übertraf Vorjahresleistung D

Das Jahr 2013 war für die Altstoff Recycling Austria AG ein besonderes Jahr: 20 Jahre nach ihrer Gründung konnte die ARA durch weitere Tarifsenkungen für die Wirtschaft und hohe Sammel- und Verwertungsergebnisse neuerlich ihre Stärken beweisen. Gleichzeitig wurden mit der Novellierung des Abfallwirtschaftsgesetzes die Weichen für die Zukunft der Verpackungssammlung in Österreich neu gestellt.

ie Erfassungsmenge an Verpackungen erhöhte sich von 2012 auf 2013 leicht um knapp 1 % auf rund 835.500 t, wobei 62 % aus dem Konsumentenbereich stammten und 38 % bei Industrie und Gewerbe anfielen. Einen Zuwachs gab es bei Metall. Auch die Menge an Glas- und Leichtverpackungen stieg ein wenig an, während bei Papier und Holz leichte Rückgänge zu verzeichnen waren. Die Pro-Kopf-Sammelmenge an Verpackungen und Altpapier lag mit 117,4 kg im Jahr 2013 auf dem Vorjahresniveau. Mitverantwortlich für die guten Sammelergebnisse war eine weitere Verbesserung der Infrastruktur im Haushaltsbereich: Die Zahl der Sammelbehälter wurde um 4,4 % angehoben. Den ÖsterreicherInnen stehen heute in Summe mehr als 1,6 Millionen Container für die getrennte Verpackungssammlung zur Verfügung.

Alle Quoten eingehalten

Von der Gesamtleistung konnten rund 782.800 t dem Recycling zugeführt werden. Müll, Nichtverpackungen und plangemäß mitgesammelte Getränkeverbundkartons wurden davor aussortiert. 86 % gingen in die stoffliche Verwertung, der Rest wurde thermisch oder energetisch genutzt. Die ARA schließt mit ihrem Verpackungsrecycling

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regionale Stoffkreisläufe und liefert Rohstoffe für die heimische Industrie: Mehr als 90 % der Verwertung erfolgt in Österreich. Die vom Umweltministerium vorgegebenen Erfassungs- und Verwertungsquoten konnten auch 2013 bei allen Packstoffen eingehalten oder übertroffen werden.

Abfallvermeidung

Seit 2004 hat die ARA zusätzlich rund 4 Mio. Euro in die Förderung von Abfallvermeidung investiert. So wurde die 2005 von der ARA initiierte „Förderinitiative Abfallvermeidung“, die sich in den letzten Jahren gut etabliert hat, auch 2013 fortgesetzt. Die ARA unterstützt dabei Projekte in Unternehmen, kommunalen Dienststellen, Betrieben, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen. Im F&E-Bereich engagiert sich die ARA als Mit-Initiator und Industriepartner beim ChristianDoppler-Labor „Anthropogene Ressourcen“ an der Technischen Universität Wien, das sich mit der Nutzbarkeit von Infrastruktureinrichtungen und Konsumgütern als Rohstofflager beschäftigt.

IMAS-Studie

Die Früchte der Arbeit zeigen sich in einer europaweit richtungsweisenden Akzeptanz der getrennten Sammlung unter der Bevölkerung.

Die jüngste IMAS-Studie im Auftrag der ARA belegte klar: Die Idee der Mülltrennung finden 94 % der ÖsterreicherInnen grundsätzlich gut. 87 % der Bevölkerung geben der heimischen Verpackungssammlung ein „sehr gut“ oder „gut“.

Neues Service der ARA

Für ihre mehr als 16.000 Kunden hat die ARA im vergangenen Geschäftsjahr ihr Leistungs- und Serviceportfolio weiter ausgebaut: So bietet die ARA seit 2013 die Entpflichtung für den gesamten EURaum an. Kunden können damit Verpackungen grenzüberschreitend mit nur einem Partner rechtssicher entpflichten. Die Lizenztarife werden bei der ARA als Non-ProfitUnternehmen im Sinne der Kostenwahrheit strikt nach dem Aufwand kalkuliert, den die einzelnen Packstoffe verursachen. 2013 sanken sie gegenüber dem Vorjahr in zwei Schritten. Für 2014 weist die ARA mit durchschnittlich 121 Euro/Tonne die niedrigsten Preise seit ihrer Gründung aus. „Das niedrige Tarifniveau ist das Ergebnis unserer laufenden Effizienzsteigerungen und unserer Non-Profit-Gestion, nach der wir Zufallsgewinne über Tarifreduktionen wieder unseren Kunden zu Gute kommen lassen. Dieses niedrige Niveau wird jedoch in Zukunft voraussichtlich nicht zu halten

sein“, sagt ARA Vorstand Werner Knausz. „Denn durch die Ausweitung der Produzentenverantwortung im neuen Abfallwirtschaftsgesetz entstehen zusätzliche Kosten, die bislang durch die kommunale Müllgebühr gedeckt waren. Es ist also durchaus zu befürchten, dass es ab 2015 – trotz breiteren Wettbewerbs – nicht zu sinkenden Preisen kommt.“

Novelle

Die Novelle zum Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) im September 2013 war von der ARA lang erwartet worden. „Wir haben nun endlich die nötige Klarheit über die wesentlichen Rahmenbedingungen unserer künftigen Arbeit und können uns danach ausrichten.“ Für den viel diskutierten intensiveren Wettbewerb fühlt sich Knausz gut gerüstet. „Wir sind ausgezeichnet aufgestellt. Und es ist im Grunde keine neue Situation. Einige unserer Mitbewerber feiern zwar die Neuregelung als bahnbrechend. Tatsächlich gibt es aber seit 1997 Wettbewerb im Gewerbebereich, und wir kennen diese Marktrealität sehr gut. Nun haben wir auch im Haushaltsbereich die Chance zu beweisen, dass die ARA das beste Angebot aus Preis, Leistung, Service und Rechtssicherheit bietet.“ „In jedem Fall muss das neue Abfallwirtschaftsgesetz dafür sorgen, dass sich in Österreich keine deutschen Verhältnisse entwickeln.“ Knausz spielt damit darauf an, dass in Deutschland ein funktionierendes System durch mangelnde Kontrollen aller Marktteilnehmer massiv beschädigt wurde. „Die ARA ist hervorragend positioniert“, blickt Knausz zuversichtlich in die Zukunft. „ARA ist hierzulande gleichbedeutend mit ‚Recycling für Österreich‘. Dieses Verantwortungsbewusstsein wissen unsere Kunden wie auch unsere Ansprechpartner bei den Kommunen und Behörden zu schätzen. Wir verweigern uns schnellem Profit, punkten mit Transparenz und denken langfristig im Sinne der Wirtschaft, die ja unsere Eigentümerin ist.“ Mehr unter: www.ara.at


INTERPACK

HAUBENSTRETCHER OMS IS46– bis 240 Pakete pro Stunde Der Verpackungsmaschinenhersteller OMS hat bei der Interpack einen Haubenstretcher vorgestellt, der bis zu 240 Pakete pro Stunde verpacken kann. Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung des bewährten Haubenstretchers IS43, die OMS im letzten Jahrzehnt erfolgreich am Markt positioniert hat. OMS bietet dabei mit dem neuen IS46 folgende Features: • Rollenwechsel durch neues System auch bei arbeitender Maschine möglich. • Alle notwendigen Instandhaltungs- und Bedienarbeiten auf Bodenniveau. • Bauhöhe und genereller Platzbedarf sind gering. Ing. Josef Riegler Verpackungstechnik GmbH & Co KG hat als exklusiver

NEUES

Vertreter in Österreich und anderen

PATENTIERTES

Ländern in CEE bereits in Vergangenheit

SYSTEM

große Erfolge mit dem Haubenstretcher vom OMS erzielt und kann mit der Weiterentwicklung IS46 sein Maschinenangebot erweitern.

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INTERPACK Wellpappe

interpack Das wohl auffallendste „Gemälde“ auf der interpack war am Stand von Mayr-Melnhof Packaging zu sehen. Gerlinde Gruber & Christine Stempel haben aus 1.753 Verpackungen ein 8x4 Meter Gemälde geschaffen. Hier Gerlinde Gruber vor Ihrem Kunstwerk.

Fakten: 2.700 Aussteller 175.000 Besucher aus 120 Ländern 19 Hallen 66% ausländische Besucher 16

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ie Aussteller der interpack 2014 trafen schon von Messebeginn an auf zahlreiche hochrangige Besucher aus allen Teilen der Welt. Bei vielen Unternehmen war der Ansturm so groß, dass die Stände mehrfach an ihre Kapazitätsgrenzen stießen. Interesse, fachliche Kompetenz der Besucher und Investitionsbereitschaft seien dieses Mal noch einmal deutlich höher gewesen als zur schon hervorragenden Vorveranstaltung. Als besonders erfreulich bewerteten zahlreiche Aussteller die konkreten Geschäftsabschlüsse und Verkäufe, die zum Teil völlig spontan erfolgt seien. „Wir sind mit der Zahl und Qualität der Besucher auf unserem Stand sehr zufrieden. Das Interesse an unseren Technologien, die einen vitalen Beitrag zu Gesundheit und Ernährung in der Welt leisten, war enorm. Wir haben erfreulich viele Kontakte generiert, darunter zahlreiche Mitglieder der obersten Führungsebene und potenzielle Neukunden. Ähnliches ist von anderen Ausstellern zu vernehmen. Auch der hohe Anteil internationaler Besucher und Aussteller hat uns begeistert – rund 75 Prozent der ausstellenden Unternehmen haben ihren Heimathafen außerhalb Deutschlands.“, sagte Friedbert Klefenz, Präsident des Ausstellerbeirates der interpack 2014 und Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Packaging Technology. „Die interpack hat in diesem

Jahr ihre weltweit führende Rolle für die Branche. Das ist uns erneut wieder eindrucksvoll unter Beweis sehr gut gelungen. Die Konzepte gestellt. Dieser Erfolg bestätigt des Innovationparc Packaging und unsere grundsätzliche Philosophie, der METAL PACKAGING PLAdie internationale Branche in ihren ZA sind bei den Zielgruppen eingejeweiligen Märkten im Vorfeld sehr schlagen.“ gezielt anzusprechen, um sie alle drei Jahre nach Düsseldorf zu ihrem SAVE FOOD Kongress wichtigsten Event zu holen“, erläu- Ein besonders aufmerksamkeitstert Werner Matthias Dornscheidt, starkes Thema zur interpack war Vorsitzender der Geschäftsführung SAVE FOOD. Die gleichnamige Initiative setzt sich unter der Beteider Messe Düsseldorf. Bestimmende Themen der interpack ligung der Partner Welternährungs2014 waren Ressourceneffizienz organisation der Vereinten Nationen bei Maschinen und Anlagen wie (FAO) und Umweltprogramm der auch dem Packmitteleinsatz, Quali- Vereinten Nationen (UNEP) sowie tät und Sicherheit, um perfekte und mehr als 110 Mitgliedern aus der Infälschungssichere Endprodukte zu dustrie gegen Lebensmittelverluste garantieren – gerade in sensiblen und -verschwendung ein. Bereits Bereichen wie Food/Getränke und einen Tag vor Messestart begann Pharma – sowie Vielfalt und Flexi- der zweite SAVE FOOD Kongress, bilität für ein immer breiteres Ange- der sich an dem ersten seiner beiden Schwerpunktthementage an Non bot und schnellere Produktzyklen. Doch die interpack untermauert ih- Profit-Organisationen richtete, die re Bedeutung nicht nur durch die Problemstellungen aus politischen Vielzahl an Neuheiten und die An- und gesellschaftlichen Blickwingebotsbreite ihrer Aussteller, son- keln beleuchteten. In der zweiten dern auch durch innovative Son- Hälfte folgte die Vorstellung von derthemen, wie Bernd Jablonowski, Lösungen und Best Practices aus Director interpack & SAVE FOOD der Wirtschaft. Mehr noch als bei erläutert: „Für eine Leitmesse reicht der Auftaktveranstaltung vor drei es nicht aus, bloß Ausstellungsflä- Jahren zeigte die Veranstaltung so che zu vermieten und eine perfekte eindrücklich, wie das Problem der Organisationsqualität zu bieten. globalen Lebensmittelverluste und Vielmehr müssen Trendthemen -verschwendung über die gesamte identifiziert, im Konzept verankert Wertschöpfungskette hinweg beund schließlich konsequent voran- kämpft werden kann. Die nächste getrieben werden. Nur so sichert interpack findet 2017 statt. Mehr man sich eine Themenführerschaft unter: www.interpack.de


interpack

The Right One

M

ögliche Kombinationslösungen wurden mit den Mitarbeitern der KBA-Gesellschaften diskutiert und viele neue Kontakte mit Repräsentanten der Verpackungsbranche aus aller Welt geknüpft.

Ideenaustausch

Der erste gemeinsame Auftritt auf der interpack belebte zudem den Ideenaustausch zwischen den beteiligten KBA-Gesellschaften. Nach der jahrhundertealten Erkenntnis „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ will man künftig mögliche Synergiepotenziale zwischen den unterschiedlichen Technologien für den Verpackungsdruck noch stärker nutzen und den Know-how Transfer zwischen den Standorten intensivieren. Und eines ist schon heute sicher: Die Unternehmen der KBA-Gruppe mit dem Zielmarkt Verpackung wollen auch auf der interpack 2018 wieder gemeinsam mit innovativen Verpackungslösungen auftreten.

Continous-Ink-Jet-Drucker

Mit dem neuen Continous-Ink-Jet-Drucker alphaJET duo zeigte der Kennzeichnungsspezialist KBA-Metronic am Stand eine Lösung für den mehrzeiligen Kennzeichnungsdruck in verschiedenen Farben ins Portfolio. Dank seines modularen Aufbaukonzepts und einer Vielzahl von Eigenschaften eignet er sich für nahezu jede Branche. Der neue Doppelkopf-Drucker kann mit zwei unterschiedlichen Tinten betrieben werden.

Anforderungen

Die Anforderungen an die Kennzeichnungstechnik werden teils durch die Wünsche der Kunden und teils durch gesetzliche Vorgaben immer anspruchsvoller. Bislang fehlte am Markt ein flexibel nutzbarer Continous-Ink-Jet-Drucker, der möglichst viele Zeilen drucken und mehrere Farben aufbringen kann. Der neue alphaJET duo erweitert die bewährte alphaJET-Familie um ei-

nen Doppelkopf-Drucker mit zwei voneinander unabhängigen Tintenkreisläufen. Er kann mit einer oder mit zwei unterschiedlichen Tinten drucken und farbige Felder oder andersfarbige Schriften aufbringen. Sowohl pigmentierte als auch nicht pigmentierte Tinten lassen sich verwenden. Mehr unter: www.kba.com oder www.kba-metronic.com

für die sichere reise ihrer güter.

pixelkinder

Unter dem Motto „KBA: The Right One“ waren erstmals gemeinsam die Unternehmen der Koenig & Bauer-Gruppe vertreten. Viele Besucher aus dem In- und Ausland, die bisher nur mit einzelnen Unternehmen des Konzerns zu tun hatten, waren über die Breite des Angebots erstaunt. Analoge und digitale Kennzeichnungstechnik von KBA-Metronic, UV-Folien- und Kartendruck von KBA-MePrint, Mehrfarben-Blechdruck von KBA-MetalPrint, Faltschachtelund Wellpappendruck von KBA Radebeul, digitaler Dekor- und Industriedruck von KBA Würzburg, Druck flexibler Verpackungen von KBA-Flexotecnica und schließlich Glas- und Hohlkörper-Direktdekoration von KBA-Kammann − die ausgestellten Muster fanden große Beachtung.

Ihr Spezialist für Verpackungen aus Wellpappe. www.donauwell.at 3 • 2014

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INTERPACK

Neue Möglichkeiten bei Herma F

Wer öfter unterschiedlich Produktformate etikettieren muss, wird es sehr zu schätzen wissen: HERMA hat jetzt ein neues System entwickelt, wie sich die formatabhängigen Baugruppen eines Etikettierers vollkommen werkzeuglos und äußerst schnell wechseln lassen. Die Zeitersparnis beträgt bis zu 90 Prozent. Das System, das auf speziellen Steckverbindungen beruht, hat HERMA bereits zum Patent angemeldet. Zu sehen war es auf der interpack 2014.

ür neue Etikettierer vom Typ der Branche eine Lösung, wie sich HERMA 400 sind die Wech- Etikettierer via Smartphone und Taselformatteile optional erhält- blets einrichten lassen. Nun schafft lich. Aber auch bereits installierte der Spezialist für SelbstklebetechEtikettierer können problemlos nik die Voraussetzungen für einen nachgerüstet werden. „Die Umstel- breiten Einsatz der App für die Etilung auf die neuen Wechselformat- kettierer HERMA 400. Pünktlich teile ist nach unserer Einschätzung zur Interpack sind alle Modellvain vielen Fälle betriebswirtschaft- rianten der HERMA 400 Etikettielich sinnvoll“, sagt Martin Kühl, rer ab der Version Vario standardLeiter des Herma Geschäftsbe- mäßig mit einer entsprechenden reiches Etikettiermaschinen.. Ent- Bluetooth-Schnittstelle ausgerüstet. sprechende Umrüstpakete sind seit Damit sind die am meisten nachder interpack online erhältlich unter gefragten HERMA 400 Etikettierer www.herma-components.com. In App-fähig. Die Schnittstelle hat eidem neuen HERMA Online-Shop ne Reichweite von bis zu 50 Metern. sind darüber hinaus auch Ersatz- Über sie und die HERMA App könteile für Etikettierer und Etikettier- nen die Etikettierer kabellos von maschinen rund um die Uhr verfüg- Touchgeräten aus gesteuert werden. bar. Mit der App können Anwender und Service-Techniker nicht nur alle Um die Ecke etikettieren Ein- und Ausgänge der Etikettierer Gezeigt wurde auch eine Lösung ansehen und testen sowie Statusinfür das Etikettieren um die Ecke. f o r m a Diese Lösung eignet sich auch für t i o n e n kleinere Auflagen und Produkte in a u s l e verschiedener Größe. Neu ist auch sen. Die die Herma App. Der Siegeszug der E t i k e t praktischen Apps ist unaufhaltsam t i e r e r – zunehmend gilt das auch für In- l a s s e n dustrieanwendungen. Bereits 2012 sich auf präsentierte HERMA als Vorreiter d i e s e m

HERMA präsentierte mit dem basic eine komplett neue Etikettierer-Baureihe 18

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Weg auch konfigurieren. Smartphone und Tablet fungieren damit als kabellose Fernbedienungen.

Weltpremiere

Weltpremiere auf der Interpack: HERMA präsentierte mit dem basic eine komplett neue EtikettiererBaureihe für zuverlässige und wirtschaftliche Etikettierlösungen „Der Bedarf an derartigen Etikettierern wächst derzeit bei unseren Partnern weltweit. Darum haben wir für diese Anforderungen eine komplett neue Lösung entwickelt“, sagt Martin Kühl. Der neue HERMA basic ist dafür ausgelegt, verschiedenste Standardanwendungen sicher und präzise zu realisieren – zu einem wirtschaftlichen Anschaffungspreis. Die Verarbeitungsqualität des neuen Etikettierers entspricht dabei den gewohnten HERMA Standards: Der H E R MA basic wird auf der gleichen Linie in Deizisau bei Stuttgart

gefertigt wie die sehr viel leistungsstärkeren und vielseitigeren HERMA 400 Etikettierer. „Die neue Modellreihe kommt also weiterhin aus unserem Stammwerk in Deutschland, ist damit natürlich ‚made in Germany‘ und trägt die echte DNA von HERMA in sich“, betont Kühl. Ein weiterer großer Vorteil: Die Anschlusspunkte des HERMA basic sind identisch mit dem HERMA 400. Sollte im Laufe der Zeit eine wesentlich höhere Performance und Funktionalität benötigt werden, kann der HERMA basic problemlos gegen ein schnelleres und vielseitigeres Gerät getauscht werden.

Allen Bradley Steuerung

HERMA Etikettieranlagen sind jetzt auch mit Allen Bradley-Steuerungen von Rockwell verfügbar. Zum ersten Mal außerhalb den USA präsentierte der Selbstklebespezialist eine entsprechend ausgerüstete Anlage vom Typ HERMA 362E für die Zwei-Seiten-Etikettierung auf der interpack. „In Nordamerika wurden entsprechende HERMA Geräte bereits sehr gut aufgenommen. Wir reagieren damit auf die wachsende Internationalisierung unseres Geschäfts. Je nach Region sind die Präferenzen für eine Steuerung von Siemens oder von Allen Bradley unterschiedlich ausgeprägt“, erläutert Martin Kühl. Mehr unter: www.herma-etikettierer.at

Gezeigt wurde auch eine Lösung für das Etikettieren um die Ecke. Ein praktischer Sicherheitsverschluß.


INTERPACK

Die komplette Verpackungsstraße Neben einigen kostengünstigen Einsteigermodellen im Bereich der Umreifungs- und Palettenwicklertechnik war die wichtigste Aussage des Cyklop-Standes, dass Kunden hier Lösungen für eine komplette Verpackungsstraße aus einer Hand bekommen. Ist Cyklop oft als der Umreifungsspezialist bekannt, ist Dank der Entwicklung der letzten Jahre das Produktportoflio der Firma längst weit über das Umreifen hinausgewachsen. In diesem Bereich gibt es seit einiger Zeit auch kostengünstige Einsteigermodelle. Die hochwertigen Geräte für die die Firma seit ihrem 100jährigen Bestehen bekannt ist können oft mehr als ihre Anwender benötigen deswegen gibt es jetzt auch verlässliche Einstiegsgeräte für einfache Anwendungen.

Wickler

Dank einer eigenen Produktion in Italien, wo die Entwicklung, Konstruktion und der Vertrieb von halbund vollautomatischen Wicklern für Stretchfolie vorangetrieben wird, bietet Cyklop auch in diesem Bereich ein breites Angebotsspektrum - vom Drehteller über Dreharmwickler bis hin zum Ringwickler. Dabei handelt es sich auch um einzigartige und patentierte Maschinen. Weiter werden hier eine Reihe motorisierter Vordehnsysteme der letzten Generation produziert, dies ermöglicht den Folienverbrauch sowie die Verpackungskosten zu senken. Hierbei wurde besonders auf eine kompakte Bauweise geachtet um die Installationszeit zu verkürzen. Auch die notwendigen Förder-

Cyklop JP Nano LC ermöglicht ...

einfachen und schnellen Druckwechsel.

systeme für eine Verpackungsstraße können hier produziert werden.

Bandlängen einstellen, womit kein unnötiger Abfall entsteht.

Produktkennzeichnung

Verpackungsstraße

Der erstmals auf der FachPack ge- „Somit bekommt der Anwender zeigten Cyklop JP NANO LC ist hier wirklich alles aus einer Hand ein Thermo Ink Jet Drucker basie- - von den Fördersystemen über die rend auf der weltweit bewährten verschiedensten VerschlußmöglichHP-Technologie. Er ist robust, klein keiten der einzelnen Verpackungen und kompakt. Dadurch kann er fast bis zur Umreifung oder Wickellöüberall integriert beziehungsweise sung für die fertigen Paletten bis hin angebaut werden. Mittels der De- zur Beschriftung der Paketstücke. signersoftware und der intuitiven Wir sind der richtige AnsprechpartBedieneroberfläche bietet der klei- ner,“ so Ing. Heinz Eggenfellner/ ne und kompakte Drucker die Mög- Cyklop Österreich. lichkeit, Schachteln in hochwertiger Schriftqualität zu signieren. Bar- Mehr unter: codes und Logos können mit einer www.cyklop.at Auflösung bis 600dpi dargestellt werden. Und dies auf fast jedem Material, so auch auf Holz, wo gerade neue Lennzeichnungsverordnungen in Kraft getreten sind.

Sicherheitsklebeband

Gezeigt wurde auch eine altbewährte Verpackungslösung, die in der letzten Zeit wieder stark an Bedeutung gewonnen hat. Gerade wenn es um Originalitätsverschluß oder Sicherheitsverschlüsse geht. kommen oft kostenaufwendige Lösungen zum Einsatz wobei ganz auf das gute alte Nassklebeband vergessen wird. Abgesehen davon, dass das Band bedruckt auch für Werbebotschaften benutzt werden kann, hat es auch den Vorteil, sich nach dem Aufbringen auf Karton mit diesem umweltfreundlich zu verbinden und zu einer Einheit zu verschmelzen. Ein Eindringen in den Karton ist daher ohne einer eindeutig optischen Zerstörung des Bandes und des Kartons nicht mehr möglich. Zur Aufbringung der Nassklebebänder gibt es einfache mechanische Handgeräte bis hin zu vollautomatischen Anlagen, bei denen vor allem auf die Bedienerfreundlichekeit geachtet wurde. Auch wenn ein Anwender beim Lesen Probleme haben sollte, kann er einfachst die gewünschten 3 • 2014

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INTERPACK

Mondi an der interpack Das internationale Verpackungs- und Papierunternehmen Mondi und der WWF, eine der größten Umweltschutzorganisationen der Welt, sind im Februar dieses Jahres eine dreijährige, strategische Partnerschaft zur Verbesserung des Umweltmanagements in der Verpackungs- und Papierindustrie eingegangen. Neben Informationen über die innovativen Produkte von Mondi konnten die Messebesucher in diesem Jahr auch viel über die Partnerschaft erfahren.

E

ines der Herzstücke am 400 ner Beschichtung aus Sustainex®, Quadratmeter großen Stand Mondi’s biologisch abbaubarer, von Mondi war eine ein- kompostier- und rezyklierbarer Bidrucksvolle, 5 Meter große, Giraf- opolymerlösung, wurde erstmals fe aus Wellpappe. Die Besucher auf der Messe präsentiert. Der neukonnten sich vom ersten Stock des artige Beutel wird als SammeltaMessestands aus – auf Augenhöhe sche für das Nespresso Recyclingmit der Giraffe – über Mondi und Programm auf den Markt gebracht. einige der wichtigsten Themen- Dank des mit Biopolymer beschichbereiche der Zusammenarbeit mit teten FSC™ Papiers und einem dem WWF informieren.„Die inter- Verschlussetikett, kann der Beutel pack bietet eine großartige Gele- sicher und feuchtigkeitsdicht vergenheit, die wesentlichen Themen schlossen werden. h anzusprechen, um die es bei diec i aftl ndeln Sammelsystem ser Partnerschaft geht“, h c s t sagt Rod Taylor, Wir nftig harliche n 2009 hat Nespresso Direktor des Waldrnü n natü denke ein Sammel- und e v Recyclingsystem für programms des d a steme n u y gebrauchte AluminiumWWF International. s so kapseln als Teil des Nespresso „Die Partnerschaft soll Ök Ecolaboration™ Programmes ins letztendlich zeigen, wie ein Verpackungs- und Pa-p i e r u n - Leben gerufen, das derzeit über ternehmen die Auswirkungen auf 1.300 Sammelstellen in Österreich natürliche Ökosysteme, Klima und (mit tatkräftiger Unterstützung seiWasser reduzieren kann und warum tens der ARA) verfügt, die wiededies auch wirtschaftlich vernünftig rum eine Recycling-Kapazität von 84 % ergeben. Laut Angaben des ist.“ Unternehmens, verursacht wiederNespresso verwertetes Aluminium nur 5 % der Passend zu diesem Thema hat Mon- CO2 Emissionen, die Primäralumidi Coatings einen nachhaltigen und nium zugeordnet werden. Um seivollständig recyclebaren Sammel- nen Kunden den höchstmöglichen beutel für Nespresso entwickelt. Komfort zu bieten, hat Nespresso Der innovative Papierbeutel mit ei- Österreich Mondi den Auftrag ge-

geben, einen maßgeschneiderten Sammelbeutel zu entwickeln, der ihre Nachhaltigkeitsprinzipien optimal widerspiegelt. Innerhalb eines kurzen Zeitraums, hat Mondi Coatings die perfekte Lösung hervorgebracht: ein Beutel aus FSC™ (Forest Stewardship Council) zertifizierten Papier mit einer Sustainex® Beschichtung. Der Sammelbeutel wird aus erneuerbaren Rohmaterialien (bis zu 85 %) hergestellt; Papier als auch Beschichtung sind gemäß DIN EN 13432 vollständig biologisch abbaubar.

ColdSealPack®

Ebenfalls umweltfreundlich ist die gezeigte Lösung ColdSealPack®.. ColdSealPack® ist eine KaltsiegelVerpackungslösung aus dem Bereich der funktionellen Beschichtungen des Unternehmens. Mit dieser selbstklebenden Verpackungslösung können Artikel fest eingepackt werden, ohne dabei Klebeband oder zusätzlichen Klebstoff zu benötigen. ColdSealPack® besteht aus ungebleichtem Kraftpapier, welches mit einem Kaltsiegelkleber beschichtet wurde, der bei Raumtemperatur und unter Druck eine starke Klebeverbindung mit sich selbst eingeht. Neben der industriellen Anwen-

dung findet ColdSealPack®auch Anwendung bei und für den Endkonsumenten: so kann das Produkt zum Versenden von Büchern, Zeitschriften, CD/DVDs, Spielen oder Spielzeug verwendet werden, da der Materialaufwand im Vergleich zu herkömmlichen Verpackungen durch überflüssige Leerraumfüllung und somit entfallendes Füllmaterial reduziert wird. Neben der Anwendung als Kaltsiegelpapier, kann ColdSealPack® auch in Corrugated Board konvertiert werden, um so beispielsweise als schnelle Verpackung im E-Commerce eingesetzt zu werden. Mondi’s Kaltsiegelverpackungslösung ist sehr anwenderfreundlich, weil beim Verpacken Zeit eingespart werden kann und beim Öffnen der Verpackung weder Schere noch Messer notwendig sind. Auch in punkto Umweltverträglichkeit ist Mondi’s Kaltsiegelverpackung vorteilhaft: da die Verpackung komplett aus Papier besteht, kann die Entsorgung über die Altpapiersammlung erfolgen. Der Kaltsiegelklebstoff,, der in drei Haftfestigkeiten erhältlich ist und individuellen Kundenwünschen angepasst werden kann,, besteht aus natürlichem Latex, der keine Klebstoffreste auf anderen

Der 3-in-1 pak-(k)it wird als ein flaches Packstück angeliefert, bestehend aus einem Container, einer fest verbundenen Palette und separater Abdeckung. Der integrierte Faltkistenring sorgt dabei zusätzlich für Stabilität – die aufgerichtete Verpackung kann ein Stapelgewicht von bis zu 900kg tragen.

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Materialien hinterlässt.

pak-(k)it

Die Mondi Wellpappe Ansbach GmbH präsentierte ihre neue Innovation einer Großraumverpa- tensiven Rückholprozess erspart. ckung, den pak-(k)it. Der ökono- YBBS® premium board mische Wellpappecontainer ist ei- Mondi zeigte mit YBBS® ihr Handwerk. ne Alternative zu konventionellen premium board einen ungestriVerpackungen für großvolumige chenen Zellstoffkarton mit 100% „Von der Faser Ladungen und bietet mit seinem reiner, holzfreier Premium-Qua- zur Wellpappe“ vorkonfektionierten 3-in-1 Design lität auf Primärfaserbasis für eine Bei all den Neuheiten wesentliche Erleichterungen in der Vielzahl von Verpackungsanwen- wurde auch nicht vergesHandhabung, vom Lager über das dungen. YBBS® board wird in Ös- sen auf das bereits zum Verpacken bis zum Versand. Der terreich hergestellt und erfüllt die siebenten Mal veran3-in-1 pak-(k)it wird als ein flaches höchsten Umwelt- und Lebensmit- staltete Mondi Seminar Packstück angeliefert, bestehend telsicherheitsstandards, wobei die „Von der Faser zur Wellaus einem Container, einer fest Kartonsorten von hochweiß über pappe“ für Anfänger, verbundenen Palette und separater elfenbein bis zu vollflächig durch- Fortgeschrittene und InAbdeckung. Der integrierte Faltki- gefärbt und Getränkeanwendungen teressenten aus der Pastenring sorgt dabei zusätzlich für reichen. Alle Sorten sind ISEGA- pierindustrie hinzuweiStabilität – die aufgerichtete Verpa- zertifiziert und entsprechen somit sen. Es findet diesmal in ckung kann ein Stapelgewicht von den Richtlinien nach BfR XXXVI Toruń, Polen, vom 16. bis bis zu 900kg tragen. Das funktio- für direkten Lebensmittelkontakt. 18. September 2014 statt. nelle und gebrauchsoptimierte De- YBBS® board ermöglicht auch Dieses Jahr legt der dreisign ermöglicht das Verpackungs- eine einheitliche Farb- und Druck- tägige Workshop besonsystem mit nur einer Gabelstapler- wiedergabe bei beidseitig bedruck- deres Augenmerk auf die Zukunft der Wellpappe fahrt aus dem Lager zum Packplatz ten Verpackungsanwendungen. und der Herstellung von zu bringen, an dem der Container Verpackungen. in nur wenigen Sekunden von einer TouchBag einzigen Person mühelos aufgerich- Als letztes Highlight sei hier noch (www.mondigroup.com/ tet werden kann – ein wesentlicher Touch Bag erwähnt. Unter dem Slo- seminar14) Vorteil bei Verpackungseinheiten gan „Take your brand in your hand“ Mehr über die Neuheiten mit Volumina von 0,4m3 bis zu („Ihre Marke zum Anfassen“) bringt der Mondi sehen Sie 5m3. Der pak-(k)it ist als Über- Mondi den Touch Bag auf den Markt auch unter seeverpackung konzipiert und mit – einen Industriesack auf Papierbasis nassfester Verklebung ausgestattet. mit einem geprägten Element, wie www.mondigroup.com Der wesentliche Vorteil im Logistk- etwa einem Logo oder einem andeprozess, verglichen mit Holzkisten ren Visual. Das geprägte Element oder Metallgitterboxen, besteht lenkt nicht nur die Aufmerksamkeit darin, dass pak-(k)it als Einweg- auf die Marke, sondern verleiht der Transportcontainer den kostenin- Verpackung auch einen emotionalen tensiven, risikoreichen und zeitin- Touch und erschwert Produktpiraten

Links: ColdSealPack® die Kaltsiegelverpackungslösung unten: „Take your brand in the hand“ - Touch Bag macht es möglich

Mondi Coatings hat einen vollständig recyclebaren Sammelbeutel für Nespresso entwickelt. 3 • 2014

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Räumliche Objekterkennung Gerhard Schubert GmbH stellte neben dem Prototyp der weltweit ersten Verpackungsmaschine ohne Schaltschrank (KOMPACK berichtete) auf der interpack auch einen neuen Meilenstein im Bereich der Bilderkennung vor. Der 3D-Scanner verwirklicht das räumliche Sehen. Diese Innovation steigert die Leistungsmöglichkeiten der TLM-Verpackungsanlagen sowohl beim Pickund-Place-Vorgang als auch bei der Qualitätskontrolle. Die Kunden profitieren von weniger Ausschuss, einer höheren Produktionsleistung und einer besseren Qualitätskontrolle. Je nach Produkt kann die neue Technologie selbst die Rohstoffkosten maßgeblich senken.

D

er 3D-Scanner wird über einem Transportband platziert und ermittelt so die 3-dimensionalen Daten der zu handhabenden Produkte.

Noch präziser überwachen:

Das Höhenprofil erschließt neue Kontrollparameter für die Qualitätskontrolle. Das TLM-VisionSystem kann mit der Information des 3D-Scanners das Volumen und – bei gleichmäßiger Produktdichte –das Gewicht jedes Produkts ermitteln. Auch für die Stapelhöhe, bzw. für die Stapellänge bei HochkantAblage in Schachteln, ist der Soll/ Ist-Abgleich möglich. Denn nach

jedem Ablagevorgang wird die aktuell erreichte Höhe bzw. Länge protokolliert und berücksichtigt. Eine TLM-Anlage mit dem neuen Scanner kann 3D-Defekte detektieren. So wird z. B. ein brauner Sandwichkeks mit brauner Creme jedoch ohne Deckelteil problemlos erkannt und ausgeschleust.

Neue Möglichkeiten für Pick-und-Place

Ein weiterer attraktiver Anwendungsbereich dieser Innovation ist die Priorisierung der Produktaufnahme. Das TLM-Vision-System stellt zum Beispiel fest, wo sich überlappende Produkte befinden.

Die ersten Roboter einer Pickerlinie nehmen bevorzugt die obenliegenden Produkte auf. Somit können Produkte, die sich teilweise überlappen, verarbeitet werden. Im Ergebnis steigt die Effizienz des Pick-und-Place-Vorgangs bei niedrigerem Ausschuss und somit ergibt sich eine höhere Produktivität. Die Information über das Volumen und das Gewicht dient als Grundlage für einen hochwertigen Gruppiervorgang. Die Roboter können die einzelne Produktformation so vervollständigen, dass sie innerhalb eines definierten Gewichtsbereichs liegt. Durch diese Art der Gewichtsoptimierung kann der Kunden je nach

Anwendung bis zu 
drei Prozent Rohstoff einsparen, welche er derzeit überproduziert, um die gesetzlichen Vorschriften zu erfüllen.

Immer freie Sicht: Toleranz gegenüber Bandverschmutzungen

Bei Verwendung des 3D-Scanners toleriert das Vision System Bandverschmutzungen, solange sie unterhalb einer gewissen Höhenschwelle liegen. Produkte werden darüber hinaus auch in kontrastarmen Umgebungen besser als bisher detektiert. In dieser Weise erschwerte Bedingungen stellen somit keinen Hinderungsgrund mehr für die Bilderkennung dar. Die Werte für die Verfügbarkeit, Effizienz, Qualität sowie Produktivität steigen hierdurch.

Feldtest bestanden

Die erste TLM-Pickerlinie mit 3D-Scanner ging bereits bei einem Süßwarenhersteller in Belgien in Betrieb. Bei den Produkten handelt es sich um Gebäck. Der eingesetzte 3D-Scanner mit einer Länge von

Der Prototyp der weltweit ersten Verpackungsmaschine ohne Schaltschrank. Die Gerhard Schubert GmbH hat diese Innovation auf der interpack 2014 präsentiert. Bei der neuen TLM-Generation gehören die Servoverstärker innerhalb einer dezentralen Steuerungsarchitektur zum TLM-Roboter und benötigen keinen Schaltschrankplatz mehr. Außerdem wurde die Anzahl der elektronischen Teile erheblich reduziert.TLM-Verpackungsmaschine untergebracht. Beim Protorypen der neuen Maschinengeneration ist das Fach nahezu leer.. Gerald Schubert, Gesellschafter der Gerhard Schubert GmbH (links) öffnet die Abdeckung im Kopfteil der Maschine. Hier ist normalerweise der Schaltschrank der TLM-Verpackungsmaschine untergebracht. 22

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1200 mm verfügt über sieben Zeilenkameras und sechs Lichtprojektoren im Abstand von 100 mm. Damit erreicht er eine Höhenauflösung von 0,5 mm in einem Messbereich von 60 mm Höhe. Bei dieser Anwendung kam es besonders darauf an, trotz der Krümel und vor allem der Schokoladenreste auf dem Transportband die Erkennung der Produkte sicherzustellen.

Funktionsweise und Technologie

Die Gerhard Schubert GmbH startete bereits vor 30 Jahren mit der Entwicklung der Bildverarbeitung. Gerhard Schubert wollte, dass seine Verpackungsroboter sehen lernen. Mit seinem Forscherteam für die Bildverarbeitung ist ihm das seinerzeit gelungen. Seit 1996 setzt Schubert Liniensensoren für das Vision-System ein. Das erste Gerät war ein Durchlichtscanner. Es folgten der Auflichtscanner und der Farbauflichtscanner. Diese Scannertypen werden auch in Zukunft eingesetzt. Sie arbeiten im Dauerbetrieb zuverlässig und lassen sich einfach in Betrieb nehmen. Wie alle TLM-Systemkomponenten fügen sie sich in das modulare Maschinenkonzept des Unternehmens ein. All diese Eigenschaften bringt der 3D-Scanner ebenfalls mit. Die Entwicklung basiert auf dem stereoskopischen Ansatz, das heißt der Scanner nimmt von jedem Produkt zwei Ansichten aus verschiedenen Sichtwinkeln auf. Das berechnete Höhenprofil beinhaltet die Höhe jedes in beiden Ansichten erfassten

Punktes im Raum. Das Transportband stellt dabei die Null-Höhe dar. Der Schubert 3D-Scanner ist also ein Stereo-3D-Scanner.

Beleuchtung können abwechselnd ein und ausgeschaltet werden, um unerwünschte Wechselwirkungen

zu vermeiden. Mehr unter: www.gerhard-schubert.de

Lichtmuster

Im Sinne der modularen Bauweise werden mehrere Farbzeilensensoren in einem definierten Abstand nebeneinander angeordnet. Die Sichtfelder der Farbzeilensensoren ragen jeweils bis zur optischen Achse der beiden benachbarten Sensoren links und rechts heraus. Jeder physikalische Punkt der Produkte, aber auch des Transportbands, der von zwei benachbarten Sensoren gesehen wird, trägt unmittelbar zur Erstellung des Höhenprofils der Szene bei. Aus dem Höhenprofil rekonstruiert das Vision System anschließend die 3D-Bilder. Zwischen jeweils zwei Sensoren befindet sich ein Lichtprojektor, der leicht überlappende Lichtstreifen auf die Sichtfelder beider Sensoren projiziert. Das Lichtmuster obliegt einer ausgeklügelten Gesetzmäßigkeit, die eine eindeutige Zuordnung der Bildpunkte in den Stereoansichten ermöglicht. Um in den Überlappungsbereichen den Projektionswinkel des Lichtmusters zu orten, verwendet der 3D-Scanner abwechselnd zwei verschiedene Farben (z. B. Rot und Blau). Der 3D-Scanner verfügt zusätzlich über eine Weißlichtbeleuchtung für Farbbildaufnahmen. Die Farbbilder werden aus den Stereoaufnahmen verzerrungsfrei und ohne Parallaxe rekonstruiert. Sowohl die farbigen Lichtstreifen als auch die weiße

Schematische Darstellung der Sensoren und Projektoren mit den Überlappungen der Sichtfelder der Sensoren sowie den Überlappungen der angestrahlten Bereiche.

Das Lichtmuster aus dem Gebäck spiegelt die Arbeitsweise des 3D-Scanners wider.

Gerhard Schubert GmbH Die Gerhard Schubert GmbH ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit derzeit 900 Mitarbeitern weltweit. Schubert baut hochflexible Verpackungs- und Abfüllmaschinen, sowie Thermoform-, Füll- und Verschließmaschinen für Produkte jeglicher Art und Branche. TLM-Anlagen von Schubert verpacken jedes Produkt einfach und übersichtlich. Die Buchstaben TLM stehen für Top-Loading-Maschine. Rund um das TLM-Verpackungsmaschinensystem bietet Schubert außerdem ein umfangreiches Serviceprogramm. 3 • 2014

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Das brillante Weiß

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Schon auf der letztjährigen FachPack demonstrierte Sappi, wie ideal sich seine Spezialpapiere für alle Verpackungsanwendungen zum Schützen und Umhüllen sowie für alle Druck- und Veredelungstechniken eignen. Markenartikelunternehmen, die ihren Premiumprodukten im grafischen und verpackungsseitigem Markt entsprechend Ausdruck und Wirkung verleihen wollen, verbinden die Sappi Spezialpapiere spontan als ideales Trägermaterial und Garant für höchste Präzision, Wertigkeit und Qualitätskonstanz.

ls ich vor Jahren die Idee zialpapierqualitäten gehören der hatte, unsere Produkte mit hochweiße Zellstoffkarton Algro einem hervorragenden Weiß Design®, der ebenfalls brillantauch in der Verpackung einzusetzen, weiße Topliner Fusion® für Karhat mir ein Bekannter gesagt: „Mit ton- und Wellpappeanwendungen, einen Papieren hast Du einen gu- das auf erneuerbaren Rohstoffen ten Namen in der graphischen Welt basierende Algro Nature® für fleaber bitte vergiß den Verpackungs- xible Verpackungen. Ferner die bereich.“ erzählt schmunzelnd Lars bekannten Marken Algro® Finesse Scheidweiler/sappi Product group und Algro® Primess für flexible manager – rigid packaging während Verpackungen sowie auf Silikon der interpack „jetzt schauen Sie sich basierte Trennpapiere für Etiketten. diese Kartons mit brillanten Druckergebnissen an und ich weiß, daß Interpack ich recht behalten habe, mein Ziel, Auf der interpack brachte Sappi Alfür die Verpackungswelt Lösungen gro Guard M und Leine Guard M zu finden, nicht aus den Augen zu mit Mineralölbarriere (MOB) auf den Markt. Diese nachhaltigen und verlieren.“ recycelbaren VerpackungsmateriQualitätskonstanz alien verhindern, dass MineralölDie hohe Qualitätkonstanz der sap- rückstände aus Verpackungen, die pi Produke wirkt sich auch positiv aus recyceltem Papier hergestellt auf die Wahrnehmung des Konsu- wurden, in Lebensmittel übergehen. menten aus, weil sie dem Wert der Migrationsprobleme bei LebensMarke sichtbar Nachdruck verleiht mitteln werden dadurch verursacht,, und auf diesem Weg sowohl die dass Verpackungen unter anderem Kundenakzeptanz, den Wieder- aus recycelten Papierfasern beerkennungswert und letztlich den stehen, die hauptsächlich von TaMarkenwert selbst steigert. Zu den geszeitungen stammen. Zeitungsbereits letztes Jahr gezeigten Spe- druckfarbe sowie zahlreiche kom-

merzielle Druckfarben enthalten jedoch Mineralöl als Lösungsmittel. Während des Recycling-Prozesses können aber nur 90 % der Druckfarbe entfernt werden. Der Rest verbleibt im Substrat. Wenn die recycelten Substrate dann für Lebensmittelverpackungen verwendet werden, ist es möglich, dass die Mineralölrückstände vom Karton in die Lebensmittel übergehen, auch wenn diese durch einen Innenbeutel geschützt sind. Vor allem trockene und fetthaltige Lebensmittel, wie Reis, Nudeln, Müsli und Schokoladenprodukte, sind hiervon betroffen. Die gemeinsam mit BASF und Eurofins entwickelten innovativen Papiere für flexible Verpackungen sind bei der ersten Vorstellung auf der Fachpack 2013 auf ein äußerst positives Echo gestoßen. So können Markenartikelhersteller ihre aktuellen Faltschachteln, regalfertigen Verpackungen und Transportbehälter aus Recycling-Fasern weiter verwenden. Die darin enthaltenen Lebensmittel werden durch Innenbeutel, Tüten und Portionstütchen aus den MOB-Papiersorten von Sappi geschützt. Algro Guard M und Leine Guard M schützen verpackte Lebensmittel vor Mineralölrückständen, die aus einem komplexen Gemisch aus gesättigten (MOSH) und ungesättigten Kohlenwasserstoffen (MOAH) bestehen. Die neue Mineralölbarriere gewährleistet mindestens 15 Monate lang einen sicheren Schutz der Lebensmittel. Und da weder PET noch Aluminium verwendet werden, stellen sie eine nachhaltige, umweltfreundliche und kostengünstige Lösung dar.

Algro® Vitess Werbekampagne für Alfro® Gurad M und Leine®. Die innovativen und recyclefähigen Barrierepapiere von Sappi liefern einen integrierten, hocheffizienten und nachhaltigen Barriereschutz von mindestens 15 Monaten gegen gefährliche Mineralölgemische. Mehr: www.algro-guard-m.com 24

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Im vergangenen Jahr hat Sappi am Standort Alfeld seine Papiermaschine 2 (PM) für mehr als 60 Millionen Euro modernisiert. Mit dieser Investition hat das Unternehmen die Voraussetzungen geschaffen,

Lars Scheidweiler sein Portfolio für Spezialpapiere nachhaltig und langfristig zu erweitern. Mit Algro Vitess wurde nun ein neues Papier für flexible Verpackungsanwendungen im Markt eingeführt. Damit reagiert Sappi Alfeld auf zunehmende Anfragen aus dem Markt nach einem brillanten Papier für höchste Druckansprüche. Algro Vitess eignet sich sowohl für den Flexo- als auch für den Tiefdruck. Bei der Entwicklung dieses Papieres flossen das Sappi Knowhow der bestmöglichen Zellstoffzusammensetzung als auch des optimalen Strichauftrages sowie die Erfahrungen der bereits am Markt etablierten Sorte Algro Finess®, mit ein. Bedingt durch den neu installierten Stoffauflauf auf der PM 2 in Alfeld überzeugt Algro Vitess durch seine außergewöhnliche Formierung der Papierfasern. Das Ergebnis ist eine deutlich minimierte Wolkenbildung. Außerdem besitzt das Papier eine außergewöhnlich hohe Bahnstabilität und hat ein sehr geringes Schrumpfverhalten. Das Papier kann für vielfältige flexible Verpackungsanwendungen verwendet werden, wie etwa bei Trockenprodukten in der Lebensmittelindustrie, Süßwaren, Tee und Kaffee sowie in der Pharma-Industrie. Erste Ergebnisse aus Pilotprojekten bestätigen die sehr guten Papiereigenschaften von Algro Vitess. Insbesondere überzeugte das Papier durch die extrem hohe Brillanz und die erzielten Druckergebnisse.

Fusion

Neu bei Sappi ist auch der neue Topliner „Fusion“. Das speziell für Wellpappe entwickelte Produkt soll die Regalwirkung verstärken, womit sich Verpackungsanbieter von ihren Mitbewerbern abheben können. „Fusion“ bietet sich für ein breites Spektrum von Märkten an, das von Herstellern von Wellpappe, sowie Offset kaschierter Wellpappe und Displays über die Weiterverarbeiter von Faltschachteln bis zu


INTERPACK

„Fusion bietet eine Weiße von 98 % im Vergleich zu 87 % bei Standardwellpappe. Damit sind Kunden in der Lage, Wellpappe mit einem Weißegrad zu produzieren, der dem von glatter Faserpappe entspricht. Direkt-Mail-Versendern, Druckver- es auch für Verpackungen edlern, Designern, Agenturen und mit hoher Beanspruchung Lohnverpackern reicht. Der hoch eingesetzt werden, so weiße Topliner basiere ausschließ- Sappi. „Fusion“ wird unlich auf gebleichten Primärfasern abhängig vom Papiergeund solle so ein makelloses Er- wicht zu einem einheitscheinungsbild garantieren können. lichen Preis pro Tonne Mit seinem geringeren Flächenge- angeboten. wicht ermöglicht es „Fusion“ laut Sappi den Anwendern, leichtere Kunden und Partner Verpackungen zu produzieren. Da- „Viele unsere Lösungen mit könnten Kunden das Gesamtge- werden gemeinsam mit wicht ihrer Produkte verringern und unsere Kunden und Partdamit in die Lage versetzt werden, nern entwickelt und in Andie Transport- und Versandkosten griff genommen – dabei geht es oft Mit Algro Vitess wurde ein neues Papier für flexible Verpackungsanwenzu senken. Das im Vergleich zu über die reine Papierqualität hinaus dungen im Markt eingeführt. Damit reagiert Sappi Alfeld auf zunehmende anderen Toplinern geringere Flä- – deswegen ist es für uns auch wich- Anfragen aus nach einem brillanten Papier für höchste Druckansprüche. chengewicht von Fusion bedeute tig Firmen wie Bobst oder Henkel Algro Vitess eignet sich sowohl für den Flexo- als auch für den Tiefdruck. aber nicht, dass in Bezug auf des- als Partner zu haben um für unsere be ich kein Recht mehr, weiterzusen Einsatzbereich Kompromisse Kunden die idealen Lösungen zu motto verrät: eingegangen werden müssten. Mit finden.“ so Lars Scheidweiler, der „Wenn ich aufhöre, einen noch posi- machen.“ Mehr unter: www.sappi.com seinen hohen Festigkeiten könne uns zum Schluß noch sein Lebens- tiveren Unterschied zu suchen, ha-

Lager-, Transportbehälter und Paletten

Die neue Generation Die Flexibilität steckt im Detail

Optimale Transportsicherheit – Ideal für KLT‘s (mit 22 mm Kante) – für Sonderbehälter – oder Blisteranwendungen der Automobilindustrie. Sprechen Sie uns an. Wir informieren Sie gerne. Ihr WERIT Team!

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Flexibilität und Vielfalt E

Mit der Markteinführung des Hochleistungs-Slicers 908 setzte Weber Maschinenbau (in Österreich durch die Firma Gramiller vertreten) Maßstäbe: Pünktlich zur Interpack 2014 präsentierte die Firma eine neue Slicer-Generation, die nicht nur in Hygiene und Leistungsfähigkeit die höchsten Anforderungen globaler Märkte erfüllt, sondern ihren Anwendern weltweit neue Möglichkeiten eröffnet. Ein weiteres Highlight am Messestand war das Variety Pack System.

in wichtiges Qualitätsmerk- bewährter Weber Leerschnitttechmal des Slicer 908 ist seine nik und elektronisch einstellbarem leichte und effiziente Reini- Schneidspalt kann programmgegung, der die offene Bauweise zu steuert horizontal und vertikal zur Gute kommt. Hohlräume wurden Produktführung eingestellt werden. reduziert, Gehäusegrößen ver- Optional sind Variogreifer bis vierschlankt, die Sandwich-Bauweise fach, ein High-Speed-Interleaver eliminiert und durch ein neues mit bis zu vier Spuren oder ein spurDichtungskonzept optimiert. Ein unabhängiger Interleaver (zweispuweiteres Plus: Antrieb und Zufüh- rig) erhältlich. rungsstangen sind komplett frei zugänglich und die Edelstahl-Motoren Präzise liegen offen. Diese Gestaltung ist Produktionsergebnisse nicht nur wartungsfreundlich und Oberste Priorität beim Slicen haben hilft bei der Gewichtsreduktion der präzise Schneidergebnisse, und geeinzelnen Baugruppen, sondern nau diese werden beim Slicer 908 entspricht höchsten hygienischen durch eine optimierte ProduktfühStandards. Nach der Reinigung ist rung und Portioniereinheit erreicht. der Slicer schnell wieder einsatz- Technische Voraussetzungen dafür bereit. Kürzere Rüstzeiten durch sind u.a. verstärkte Greiferhalterinnovative Schnellwechselsysteme Armabstützungen, die für deutlich sorgen für hohe Flexibilität, durch reduzierte Vibrationen sorgen, sodie erleichterte Reinigung kann ei- wie das versteifte Zuführungsgene Zeitersparnis von ca. 50 Prozent häuse, welches eine hohe Stabilität erzielt werden. Ein neues Schnell- der Produktführung schafft, und wechselsystem für die Messer und durchgehend kleine Übergänge Schneidkanten sowie eine deutliche bei den Bändern der CCU, die eiGewichts-Reduktion tragen ihren nen sicheren und schonenden ProTeil zur buchstäblichen Verschlan- dukttransport gewährleisten. Zu guter Letzt gelingt es durch eine kung der Prozesse bei. offene Messerschutzhaube, die Flexibilität in Schneid- und Luftverwirbelung zu reduzieren

Greifsystemen

Seine Schneidgeschwindigkeit von bis zu 2.000 Schnitten pro Minute, der Produktdurchlass von 200 Millimeter x 620 Millimeter und die vollautomatische Zentralbeladung samt Zuführung für Produktlängen von 1200 Millimetern, 1600 Millimetern oder sogar endlos sind die Hauptmerkmale des Slicers 908. Er verwendet ein Schneidsystem mit Sichelmesser und kann auf Schnittstärken von 0,1 bis 50 Millimeter eingestellt werden. Der Schneidkopf mit 26

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und eine optimale Ablage zu ermöglichen.

Neues Wartungskonzept

Mit dem neuen Slicer 908 gelingt es Weber, eine bedeutend höhere Betriebssicherheit durch ein innovatives Wartungs-, Nachrüst-, und Sicherheitskonzept herzustellen. Optimale Arbeitsabläufe und eine längere Lebenszeit der funktionalen Bauteile sorgen unmittelbar für einen greifbaren Kundennutzen. Sollte zudem eine Nachrüstung gewünscht oder erforderlich sein, ist dies durch die modulare Konstruktion sowie den getrennten Aufbau von Elektrik, Pneumatik und Mechanik leicht möglich.

Variety Pack System

Mit diesem System können mehrere Sorten unterschiedlicher Produkte vollautomatisch in einer Packung kombiniert werden. Das modulare Baukastensystem kombiniert mehrere Slicer mit einem Bandsystem und bietet unterschiedliche Einlegetechniken. Das Variety Pack System erfüllt nicht nur höchste Hygieneanforderungen, sondern lässt sich auch perfekt an

Der neue Alleskönner Slicer 908 setzt neue Maßstäbe

die individuellen räumlichen Gegebenheiten des Lebensmittelherstellers anpassen.

Vielfalt und Hygiene

Wurden früher größere Packungen eines einzelnen Produkts gekauft, sind es heute eher kleinere Packungen mit einer größeren Vielfalt. Daher erfreuen sich Mehrsortenpackungen beim Verbraucher zunehmender Beliebtheit. Auch Lebensmittelherstellern und -verarbeitern bietet die Mehrsortenpackung viele Vorteile. Sie können sich vom Wettbewerb deutlich differenzieren, weil sie ein nahezu unvergleichliches, einzigartiges Angebot zusammenstellen können. Beim Verpacken stellt die Mehrsortenpackung besonders hohe Anforderungen an die Hygiene. Die Lösung bietet das Weber Variety Pack System, mit dem sich kleine Portionen verschiedener Produkte vollautomatisch und berührungslos in einer Packung zusammenfassen lassen. So macht die Vielfalt den Genuss zum Erfolg!

Modularer Aufbau

Der große Vorteil des Weber Variety Pack Systems besteht darin, dass es kundenspezifisch aufgebaut werden kann. Durch Kombination einzelner Module wird die Produktionslinie individuell zusammengestellt, so dass sich beispielsweise bereits vorhandene Slicer problemlos in das System integrieren lassen. Darüber hinaus ist die Leistung skalierbar und die Übergabe der Packungen kann an unterschiedlichste Verpackungsmaschinen, wie Traysealer oder Tiefziehverpackungsmaschinen, erfolgen. Mehr unter: www.weberweb.com oder www.gramiller.at


Brand your strap N

Das Transportieren von Werbebotschaften mithilfe der Verpackung war bisher nur über Kartons, Etiketten oder Folien möglich. Die Drucktechnologie HQ Digital, eine Weltneuheit von TEUFELBERGER, eröffnet dem Kunden nun unzählige Möglichkeiten, das Umreifungsband individuell zu gestalten und sich mit dem zusätzlichen Werbenutzen deutlich vom Mitbewerb abzuheben. Ob Schriftzüge, Logos oder fotorealistische Grafiken– durch den hochqualitativen Digitaldruck sind der Gestaltung keine Grenzen gesetzt.

ach umfassenden Markt- schutz. Das digitale Druckverfahren analysen und über einem überzeugt mit hoher Druckqualität Jahr Entwicklungsarbeit und kurzen Rüstzeiten. gemeinsam mit einem Partner für Drucktechnologien, präsentiert HQ Digital Teufelberger auf der Interpack die Dadurch ist auch die Produktion Weltneuheit HQ Digital. Die Tech- von kleinen Losgrößen und spezinologie ist ein Quantensprung in der fischen Kundenmustern kein ProBedruckung von Umreifungsbän- blem. Teufelberger unterstützt den dern, denn erstmals ist es möglich, Kunden von der Beratung in der Schriftzüge, Logos, Texte und foto- Auswahl des passenden Druckverrealistische Grafiken im 4C-Digital- fahrens über Layoutgestaltung und druck auf Umreifungsband zu ban- Musterdruck bis zum fertigen Pronen. Somit dient das Umreifungs- dukt. Kreative, die ihr Layout selbst band neben der Transportsicherung gestalten möchten, nutzen den Onauch der Promotion, der Identifika- line Layout-Configurator unter: tion sowie Sicherheit und Diebstahl- www.teufelberger.com

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INTERPACK

Attraktive Molkereiprodukte Im Zentrum der Präsentation von ILLIG auf der diesjährigen interpack stand die neu konzipierte Form-, Füll- und Schließmaschine FSL 48, ausgerichtet auf die Anforderungen der Lebensmittel- und insbesondere der Molkereiindustrie. Integriert in die FFS-Anlage ist eine IML(In-mold Labeling)-Station, mit der die Verkaufsverpackungen direkt beim Thermoformen brillant dekoriert werden. Realisierbar sind nahezu alle auf Form-, Füll- und Schließanlagen gängigen Bechergeometrien. Mit dem neu konzipierten Füller, ausgelegt auf CIP (Cleaning in Place) und SIP (Sterilisation in Place), ist die FSL 48 für die unterschiedlichsten Hygieneanforderungen der Lebensmittelindustrie bis hin zur Hygieneklasse IV nach VDMA (hygienische Abfüllmaschinen) ausrüstbar.

D

ie Formatfläche des Thermoformers von 480 mm x 320 mm ist so ausgelegt, dass immer ein kompletter Maschinentakt – beispielsweise 12 Standard-Quarkpackungen – nach dem Befüllen, Versiegeln und Ausstanzen aus dem Packband in einen auf das Maß einer Europalette abgestimmten Karton eingesetzt werden kann. Auslegbar ist die Formatfläche für Einzel- oder Doppelbecher, 4er- oder 6er-Trays. Erreicht wird dabei eine Arbeitsgeschwindigkeit von bis zu 30 Takten pro Minute.

Variabilität und Individualität

Mit dem mehrspurigen neuen Füller lassen sich in der FSL 48 u.a. Molkereiprodukte mit verschiedenen Geschmacksrichtungen in die zuvor entsprechend etikettierten Packungen in einem Maschinenformat abfüllen. Beispielhaft hierfür füllt die auf der Interpack vorgeführte Anlage bei einer 12-fach-Auslegung vier verschiedene Geschmacksrichtungen gleichzeitig ab. Je nach Formatauslegung der ILLIG FSL 48, lassen sich Packungen von einer über zwei und vier bis zu sechs verschiedenen Sorten zugleich produzieren und direkt in eine fürs Verkaufsregal geeignete Steige verpacken – ein Ein- und Umsortieren

tig, zweiseitig, dreiseitig (z. B. in U-Form), vier- oder sogar fünfseitig (einschließlich Bodendekoration mit z. B. integriertem Barcode). Da für die IML-Dekoration keine senkrechten Wände erforderlich sind, lassen sich problemlos die unterschiedlichsten Becherformen mit attraktiven Etiketten in Fotoqualität dekorieren. Das Einlegen der Etiketten in das Formwerkzeug ist ein zusätzlicher Arbeitsgang im Thermoformprozess. Um dennoch hohe Produktivität (Taktzahlen) zu realisieren, erfolgt dieser Vorgang bei der FSL 48 parallel zum laufenden Formvorgang. Hierzu ist das Werkzeugunterteil als Würfel konstruiert, der bei jedem Takt um 90 Grad dreht. Eingelegt und in den Kavitäten fixiert werden die Etiketten stets in der Position vor dem Einschwenken in die Formposition. Unter Kostengesichtspunkten schneidet das von ILLIG entwickelte IML-Thermoformen günstiger ab als beispielsweise das fürs Dekorieren von Kunststoffverpackungen ebenfalls genutzte IMLSpritzgießen. Zum einen sind die Die Mehrspurigkeit der FSL 48 ermöglicht das Abfüllen von Produktfamilien, Investitionskosten für Werkzeuge und die Instandhaltung günstiger beispielsweise mit unterschiedlicher Geschmacksrichtung, in individuell als beim Spritzgießen. Zum andurch IML-Thermoformen dekorierte Packungen. deren lassen sich thermogeformte von Hand ist nicht erforderlich. Die nestufen der Maschine reichen da- Artikel dünnwandiger und damit gesteuerten Bewegungsabläufe der bei vom Formen mit steriler Luft leichter ausführen als spritzgegosdurchgängig servomotorisch an- über das komplette Abdecken der sene. getriebenen Anlage führen zu ho- Füllstrecke (ebenfalls in CIP/SIPher Laufruhe, wodurch selbst sehr Ausführung lieferbar) bis hin zum Materialverbrauch flüssige Produkte abgefüllt werden Entkeimen der Deckelfolie mit UV- und Energieverbrauch können, ohne dass überschwap- Bestrahlung oder kompletter Asep- Zu diesem deutlich geringeren Materialverbrauch kommt auch noch pendes Produkt die Siegelränder tik im Bereich des Fülltunnels. ein niedrigerer Energiebedarf beim der Packungen verschmutzt. Auf Verarbeiten hinzu. Wirtschaftliche der neuen FSL 48 lassen sich alle IML-Thermoformen gängigen und für FFS-Linien geeig- Die in die Formstation der FSL 48 Vorteile bietet das IML-Thermoneten Folienmaterialien verarbeiten integrierte IML-Einheit arbeitet formen vor allem auch deshalb, wie PS, PP, Multilayer-Material mit bedruckten Label-Zuschnitten weil hierbei Multikavitätenwerk(z. B. PS/EVOH/PE), APET und aus dem Magazin. Damit eröffnen zeuge eingesetzt werden können. sogar Folien aus dem Biopolymer sich auf einfache Weise vielfältige PLA (Polymilchsäure). Die Hygie- Dekorationsmöglichkeiten: einsei- Mehr unter: www.illig.de

Karl Schäuble, Geschäftsführer von ILLIG: „Wir liefern heute über 60 Prozent unserer Maschinen und Anlagen in Länder außerhalb Europas.“ 28

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FACHPACK NEWS

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INTERPACK

Handjet – die nächste Generation D

Die Marke Handjet von EBS steht seit 2004 für universelle mobile Warenkennzeichnung und begründete ein Drucksegement, das es vorher praktisch nicht gab. Zur interpack wurde die Produktfamilie um ein neues Modell ergänzt.

er EBS-260 ist der große Bruder des bekannten EBS250 Drucksystems und wartet mit einer Fülle neuer Funktionen auf. Nicht nur, dass die Beschriftungshöhe auf 32 Punkte und damit 56 mm angewachsen ist, auch ein leistungsstarker Mikro Linux Rechner setzt die aktuelle Bestmarke für

mobile Beschriftungsmöglichkeiten. Die doppelte Schreibhöhe ermöglicht auch kompaktere Logos (z. B.: IPPC Logo). Die engen Punktreihen stellen bis zu vier Druckzeilen mit einer einzigen Handbewegung dar. Mit dem EBS-250 können praktisch alle Oberflächen (Holz, Kartonagen, Kunststoffe, Keramik,

Gewebe, Beton ...) beschriftet werden – möglich wird dies durch den Einsatz unterschiedlichster Tinten wie auch Spezialtinten (UV fluoreszierend, Lebensmittel geeignet, Betontinte, ...). Neu ist auch die Funktion Barcodes (vorzugsweise 2D Barcodes). Diese wie auch Texte, Logos und Piktogramme finden im 2 GB Speicher genug Platz. Die Kommunikation mit dem Gerät funktioniert über WiFi, Bluetooth oder USB. Mehr: www.ebs-inkjet.de oder auf der Homepage der Vertretung in Österreich www.onetech.at

WERIT verpackt die Welt

Was haben Bienen, Kühe und Äpfel mit WERIT Kunststoffwerke gemeinsam? Vieles - denn „WERIT verpackt die Welt“. Unter diesem Credo stand der Messeauftritt des Unternehmens auf der „interpack 2014“ in Düsseldorf. Der Titel thematisierte die Verpackungswelt, in der sich WERIT und deren Kunden mit IBCs, Paletten und Behältern bewegen. Bilder aus der Natur oder einer Rennstrecke symbolisierten am Messestand die Füllstoffe aus Chemie-, Nahrungsmittelindustrie und weiteren Branchen. In diesem kreativen Umfeld stellte WERIT Produktentwicklungen wie den Vollkunststoff-IBC, den STERiline und das erweiterte Palettenprogramm vor.

B

ei den Besuchern der interpack lag der diesjährige Fokus auf Themen wie Ressourceneffizienz, Qualität und Sicherheit sowie Innovationen, Vielfalt und Flexibilität. Das hohe Interesse für diese Thematiken zeigte sich auch am Messestand der WERIT Kunststoffwerke. Hier informierte das Unternehmen über verschiedene Produktentwicklungen, die ganz im Zeichen von Ökologie und Ökonomie stehen. Dies unterstrich das Unternehmen mit einem optisch auffälligen Messestand: beispielsweise IBCs eingebettet in die Natur rund um das Thema Reconditionierung oder eine Kuh und Biene symbolisierten entsprechende Füllstoffe aus der Lebensmittel- und Nahrungsmittelbranche.

oder Euromaß. Verschiedene Ausführungen mit kundenspezifischer Kennzeichnung, mit hoher (22 mm) oder niedriger Antirutschkante (7mm), mit Antirutschstopfen oder Die neuen WERIT-Paletten Verstärkungen durch Stahlprofile Auf Rondellen präsentierte WERIT machen die IKP-Paletten universal das bereits 2013 erweiterte Palet- einsetzbar - eine robuste, formstatenprogramm. Die Produktvielfalt bile und vielseitige Leichtpalette erstreckt sich von den bewährten aus sortenreinem HDPE. Hygienepaletten im Europaletten- oder Halbpalettenmaß bis hin Die WERIT IBC-Welt zu den Regeneratpaletten und den Die neue, optimierte Kombipalette neuen IKP-Paletten im Industrie- steht dabei ebenfalls ganz im Zei30

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nehmen unter anderem den neuen Vollkunststoff-IBC auf der Messe. Dieser eignet sich in erster Linie für Flüssigkeiten wie zum Beispiel hochaggressive, hochreine Säuren sowie Laugen und Gemische. Da der Container komplett aus Kunststoff gefertigt wird, sind gefährliche chemische Reaktionen mit Metallen im Vorfeld ausgeschlossen. Der Vollkunststoff-IBC besteht aus einem geblasenen Innen- und Außenbehälter - angelehnt an die Techno-Sicherheitstanks aus dem Heizöl- und Industrietankbereich. Dabei lieferte die langjährige Erfahrung von WERIT innerhalb dieser Produktbereiche wichtige Informationen und Sicherheitsaspekte für die Konstruktion des neuen IBC.

Aktive Industrieverpackung

chen der Umwelt: Sie besteht aus einem verzinkten Metalloberboden und Kunststofffüßen und zeichnet sich durch Eigenschaften wie Belastbarkeit, Langlebigkeit und vieles mehr bei überdurchschnittlich hoher Leichtigkeit aus. Mit der Wiederverwertbarkeit agiert WERIT im Sinne der „grünen“ Strategie und offeriert eine sinnvolle Erweiterung zu den Holz- und Vollkunststoffpaletten. Auch Säuren lassen sich mit WERIT sicher verpacken. So präsentierte das Unter

Der STERiline - die erste aktive Industrieverpackung - rundete das Bild der WERIT IBC-Welt auf der interpack ab. Bei diesem IBC sind die komplette Kontaktfläche des Innenbehälters sowie die Ventile und Kunststoffdeckel so ausgeführt, dass eine Verunreinigung des Füllmediums durch die meisten Algen, Bakterien, Pilze und Viren nicht stattfinden kann bzw. eine automatische Selbstreinigung erfolgt. Das Wachstum und die Ausbreitung von pathogenen und Verderbnis erregenden Mikroorganismen werden unterbunden. Ergo: Eine intelligente und gleichzeitig umweltschonende Verpackung. Das internationale Publikum der interpack zeigte großes Interesse. Mehr unter: www.werit.eu


INTERPACK

Ishida - komplette Anlagen D

Ishida hat die neue Mehrkopfwaagen Serie RV erweitert. Das Modell CCW-RV-232 hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt anlässlich der interpack. Mit 32 Köpfen ist die Maschine ideal geeignet für anspruchsvolle Mixanwendungen von bis zu acht Komponenten. Bei der Verarbeitung von Monoprodukten lässt sich mit Mehrfachauswürfen absolute Hochleistung erreichen.

ie neue Mehrkopfwaage damit eine Verpackungslösung, die CCW-RV-232 kann bis zu sich schnell amortisiert. Die Anlage acht verschiedene Kom- kombiniert eine 10- oder 14-köpponenten mischen und in dieselbe fige Mehrkopfwaage CCW-SE mit Verpackung abfüllen. Daher ist die wahlweise einer SchlauchbeutelMaschine die richtige Wahl für die maschine Atlas oder Astro. Die präzise Verwiegung von Produkten neue Ishida First Range verpackt mit hochpreisigen Zutaten wie Snacks mit einer Geschwindigkeit Süßwaren, Trockenfrüchten, Nuss- von 85 Beuteln pro Minute (Modell mischungen, Cerealien oder auch Atlas) bzw. 70 Beuteln pro Minute Tiefkühlkost. Entsprechend den (Modell Astro). Für die effiziente Produkteigenschaften sind für je- Verwiegung wird eine Mehrkopfde Sektion der Waage individuelle waage CCW-SE eingesetzt, die sich Beschichtungen der Kontaktflächen auszeichnet durch hervorragende erhältlich. Monoprodukte werden Genauigkeit. Ein Wiegesensor im mit einer atemberaubenden Lei- Verteilteller justiert automatisch stung von bis zu 440 Wiegungen die Produktzufuhr und gewährleipro Minute verarbeitet. Die Abfül- stet eine konstante Belieferung der lung in eine Hochleistungsverpa- Radialrinnen. Schrittschaltmotoren ckungsmaschine erfolgt dabei über steuern präzise das Öffnen der bis zu acht Auswürfe. Schalen für konstant hohe Leistung. Eine Reinigung ist schnell erledigt, Mittlerer Leistungsbereich denn alle produktführenden Teile Für den mittleren Leistungsbereich sind ohne Werkzeug abnehmbar. zeigte Ishida ein sehr wirtschaft- Wahlweise ist die Ishida First Ranliches und flexibles Verpackungs- ge erhältlich mit einer integrierten system für Snacks. Wer den Auto- Schlauchbeutelmaschine Atlas oder matisierungsgrad, die Effizienz und Astro. Das Modell Atlas verarbeitet Profitabilität steigern will, erhält Kissenbeutel, während das Modell

Flex-Grader

Astro auch in Seitenfalten- und Standbodenbeutel verpacken kann. Beide Varianten verfügen über eine software-gesteuerte variable Siegelzeit. Temperatur und Druck der Siegelbacken erlauben die Verarbeitung nicht nur von Standardfolien, sondern auch von metallisierten, recycelbaren und biologisch abbaubaren Folien. Gleichzeitig wurde auch die Highspeed Lösung in diesem Bereich gezeigt - Mehr Leistung bei der Snacksverpackung geht nicht. Das Twin High Speed Snacks Verpackungssystem kombiniert die weltweit schnellste Mehrkopfwaage CCW-RV mit einer doppelten Schlauchbeutelmaschine Atlas. Durch die integrierte Funktion Charge Transfer Control (CTC) wird die Geschwindigkeit bei der Abfüllung drastisch gesteigert.

Ultraschall spart Folie

Ishida bietet die erste UltraschallSchlauchbeutelmaschine für Standardfolien bei Snacks-Verpackungen. Das Modell Atlas 203USS reduziert Kosten und schont die Umwelt durch signifikante Einsparungen beim Folien- und Energieverbrauch. Die Schlauchbeutelmaschine Atlas 203-USS erledigt die Versiegelung mit UltraschallTechnologie. Über Schallimpulse werden die Moleküle der Folie aktiviert und die so erzeugte Hitze bewirkt zusammen mit dem Druck der Siegelzangen die Versiegelung der Beutel. Mit dem Verfahren reduziert sich die Breite der Siegelnaht

Twin High Speed Snacks Verpackungssystem an den Endseiten typischerweise von 10 mm auf 3 mm und auf der Rückseite von 13 mm auf 6 mm, was Folieneinsparungen von 11 % bedeutet. Die Versiegelung erfolgt von innen nach außen, um eine stärkere und homogenere Siegelnaht zu erzielen. Außerdem spart die Ultraschall-Technologie mehr als 40 % Energie im Vergleich zu herkömmlichen Systemen. Natürlich wurden auch die neuesten Lösungen im Bereich der Röntgenprüfsysteme gezeigt wie das Modell IX-G. Es arbeitet mit der Dual Energy Technik und ist daher besonders leistungsstark. Bei der Kontrolle von Fleisch- und Geflügelfilets zum Beispiel lassen sich sogar kleinste Knochenstücke zuverlässig aufspüren. Ishida unterstreichte seine Rolle als Anbieter kompletter schlüsselfertiger Verpackungsanlagen für Fleisch, Geflügel und Fisch auch mit dem neuen Flex-Grader – dieser kombiniert moderne Wiegetechnik mit einem modularen Verteilsystem für ein breites Anwendungsfeld. Damit können nicht vorverpackte, stückige und unterschiedlich große Produkte nach Zahl und Gewicht portioniert werden. Mehr unter: www.ishida.de

kurz notiert

Am 8. Mai 2014 wurde der Kaufvertrag zwischen Brigl & Bergmeister (B&B) und Stora-Enso unterzeichnet. Die B&B Gruppe übernimmt damit 100% der Papierfabrik Uetersen.Die früher unter dem Namen Feldmühle bekannte Papierfabrik mit einer Kapazität von 240.000 Tonnen pro Jahr produziert auf 2 Papiermaschinen und Streichanlagen einseitig gestrichene Spezialpapiere für Etiketten und flexible Verpackungen. Außerdem umfasst das Sortiment hochwertige Bilderdruckpapiere und Bilderdruckkartons. Durch diese Akquisition entsteht ein auf globaler Ebene führender Anbieter eines umfassenden Spezialpapiersortimentes.Die durch den Zusammenschluss erzielbaren Synergien werden auch dazu beitragen, den Standort Uetersen in Schleswig-Holstein als attraktiven Arbeitgeber zu erhalten. B&B mit den Fabriken in Niklasdorf (Österreich) und Vevče (Slowenien) wurde 2011 von der Papierhandelsgruppe Roxcel als deren ersten Schritt in die Industrie übernommen. Seitdem wurde die Gruppe durch den Erwerb der thermischen Reststoffverwertung ENAGES, die den Standort Niklasdorf mit ökologisch nachhaltiger Energie versorgt, und durch Investitionen zur Qualitätsverbesserung und Kapazitätserweiterung weiter ausgebaut. Die Jahreskapazität in Niklasdorf beträgt heute 78.000 Tonnen, die in Vevče 120.000 Tonnen Spezialpapiere. Zu den Kunden zählen Druckereien und Verarbeiter, die überwiegend die Getränke- und Lebensmittelindustrie mit hochwertigen Etiketten und Verpackungen versorgen. Die Transaktion bedarf noch der Genehmigung der zuständigen Wettbewerbsbehörden. Mehr unter: www.brigl-bergmeister.com 3 • 2014

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INTERPACK

Die neue Dosengeneration D

Keine Kompromisse bei Produkt- und Aromaschutz: Die Weidenhammer Packaging Group (WPG), Europas führender Anbieter von Kombidosen, Kombitrommeln und Kunststoffbehältern, hat eine neue Generation von besonders dichten Dosen auf den Markt gebracht, in der auch hochsensible und sauerstoffempfindliche Füllgüter sicher verpackt werden.

er Clou an der Peel-off TopKombidose ist ihr spezieller Metallverschluss, der dem von handelsüblichen Weißblechdosen gleicht. Neben ihren hervorragenden Barriere-Eigenschaften und der Convenience für den Verbraucher bietet die Peel-off Top-Kom-

bidose auch Vorteile im Hinblick auf das Marketing: Die individuell gestaltbare Rundum-Etikettierung sorgt für eine verkaufswirksame Produktpräsentation am Point-ofSale. In Italien hat die H. J. Heinz Company bereits ihre MilchpulverProdukte der Marken „Plasmon“

und „Nipiol“ in der Weidenhammer-Lösung erfolgreich in den Handel gebracht. Auf der interpack 2014 präsentierte die WPG zudem

nun auch eine Peel-off Top-Kombidose für Kaffee. Mehr unter: www.weidenhammer.de

Verstellbare Seitenführung D

Der Logistkprofi DI Lederbauer präsentierte auf der interpack seine neue zentral schnell verstellbare Seitenführung. „Einfach am Rad drehen und die Seitenführung auf die gewünschte Position einstellen“ so der Geschäftsführer von E-M-M-A.

amit reagiert die Firma auf die wichtigsten Kundenwünsche der heutigen Zeit: Rüstzeiten minimieren, produktive Zeiten erhöhen und rascher auf Kundenaufträge reagieren zu kön-

nen. Mehr über diese einfache aber wirkungsvolle Lösung sehen Sie unter: www.e-m-m-a.eu Einfach am Rad drehen - und die Seitenführung verstellt sich.

Tanklose Klebstoffauftragssysteme E

Weltpremiere feierte auf der diesjährigen Interpack das Hotmelt-Auftragssystem ProBlue Liberty des USamerikanischen Klebetechnikspezialisten Nordson, das über keinen herkömmlichen Tank mehr verfügt und für End-of-Line-Anwendungen konzipiert ist.

s schließt leistungsmäßig die Lücke zwischen den seit langem bewährten Schmelzgeräten der ProBlue-Baureihe und dem 2013 vorgestellten, gleichfalls tanklosen Freedom-Auftragssystem. Während der Messe waren Prototypen der neuen ProBlue LibertyBaureihe, die offiziell voraussichtlich erst zur Jahresmitte im Markt eingeführt wird, bereits auf Trayund Wrap-around-Packern der Firmen Meurer und Meypack sowie ei-

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ner Anlage des italienischen Unternehmens Imball in Betrieb zu sehen. Das Herzstück des neuen Systems ist die quasi wie ein Durchlauferhitzer funktionierende Schmelzsektion. Mit dieser Innovation wird im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Tankgerät nur die tatsächlich benötigte Klebstoffmenge auf Verarbeitungstemperatur gehalten. Auf diese Weise werden sowohl der Energiebedarf sowie auch der Klebstoffverbrauch deutlich reduziert.

Der Wechsel von älteren Geräteserien zu dem neuen ProBlue Liberty ist natürlich problemlos möglich.

Vorteil

Ein wesentlicher Vorteil des Systems ist seine Geschlossenheit, durch die Schmutz, Staub und Ablagerungen ferngehalten werden. Darüber hinaus bewirkt die geringere Temperaturbelastung des Klebstoffs erheblich weniger Vercrackungen. So werden Verstopfungen der Filter, Schläuche, Düsen sowie Auftragsköpfe verhindert. Von besonderer Bedeutung ist auch die Erhöhung der Arbeitssicherheit. Da die Heißleim-Zufuhr nicht mehr manuell erfolgt, ist nicht nur eine Überfüllung bzw. ein Verschütten

ausgeschlossen, sondern auch die Verbrennungsgefahr minimiert. Mehr unter: www.nordson.at


INTERPACK

Two in one System

D

„In die Entwicklung der Innovationen, die wir auf der Interpack 2014 vorstellten, ist unser umfassendes Know-how und der Anspruch auf maximale Flexibilität eingeflossen. Unser Ziel ist es, unterschiedlichste Hersteller zu unterstützen, von kleinen Start-up-Unternehmen bis hin zu weltweit etablierten Großkonzernen. Unsere Gesamtlösungen für die Prozesstechnik sowie die Primär- und Sekundärverpackung sind als modulare Linien sowie nahtlos integrierte Systeme verfügbar und erfüllen somit verschiedenste Verpackungsbedürfnisse“, sagte Martin Tanner, Leiter Produktmanagement und Marketing des Produktbereiches Confectionery and Food bei Bosch Packaging Technology.

ie neue Mehrkopfwaage einfach mit bestehenden Anlagen CCW-RV-232 kann bis zu kombiniert werden und produziert acht verschiedene Kompo- bis zu 120 Kissen-, Seitenfalt- und nenten mischen. Der auf kleinere Blockbodenbeutel pro Minute. Produktionschargen und höhere Flexibilität bei der Sekundärver- Verpacken von Kaffee packung ausgelegte CCM 3100 Die PME 4161 BN von Bosch ist ermöglicht schnelle und werkzeug- eine Paketiermaschine nach VFFSlose Formatwechsel zwischen verti- Prinzip, die dank ihrer modularen kal (aufrecht stehend) und horizon- Bauweise eine einfache Integration tal (flach liegend) ausgerichteten mit anderen VerpackungskompoBeuteln. Der Sammelpacker lässt sich einfach mit vertikalen (VFFS) und horizontalen (HFFS) Schlauchbeutelmaschinen kombinieren und verpackt bis zu 180 Produkte pro Minute. Er ist geeignet für ein breites Spektrum an Beutel- und Kartongrößen sowie Packstilen, einschließlich RSC (Regular Slotted Container), HSC (Half Slotted Container) und allen gängigen verkaufsfertigen Verpackungsformaten. nenten bietet. Die Maschine ist mit einer Kopfverschlusseinheit ausEinstiegsmodell gestattet und zeichnet sich durch Das VFFS-Einstiegsmodell SVI hervorragende Produktschutzei2600 von Bosch ist nun auch auf genschaften aus. Kaffeehersteller dem europäischen Markt erhältlich können auf derselben Verpackungsund ist für verschiedenste Indus- maschine sowohl ganze Bohnen als trien einsetzbar, einschließlich Süß- auch gemahlenen Kaffee in weiwaren, Snacks, Cerealien und wei- chen oder Vakuum-Brickbeuteln tere Nahrungsmittel- sowie Non- mit verschiedenen KopfverschlussFood-Produkte. Die Maschine eig- optionen verpacken. Dies macht net sich sowohl für kleine und mit- die PME 4561 BN zu einer maßgetelständische Unternehmen, die ihre schneiderten Lösung für KaffeeproVerpackungsprozesse automatisie- duzenten, die hohen Wert auf Flexiren möchten, als auch für Großpro- bilität legen. Ein Highlight der Liduzenten, die eine kostenattraktive nie ist der neue Schneckendosierer Lösung für die Verarbeitung von FVS in hygienischer Ausführung, kleinen Mengen suchen oder um der überaus schnelle Produktwechdie Vermarktung neuer Produkte sel wie zum Beispiel von entkoffezu testen. Für eine zuverlässige und iniertem zu koffeinhaltigem Kaffee effiziente Verpackung ist in der SVI ermöglicht. Die Voraussetzung 2600 dieselbe bewährte Technolo- dafür schafft die verbesserte Reigie verbaut, die auch bei High-end- nigungsfähigkeit des Dosierers, die Schlauchbeutelmaschinen zum Ein- Stillstandzeiten auf ein Minimum satz kommt, beispielsweise servo- reduziert. gesteuerte Quersiegelungsstationen, Vakuumtransportbänder und Bosch/ Das 
Two-in-one System Beckhoff-Steuerungen. Die getak- Bosch präsentierte auch seine intete Schlauchbeutelmaschine kann novative Biskuit-Verpackungslinie,

die während der Messe live vorgeführt wurde. Das System ist das erste seiner Art, das eine schnelle Umstellung von Slug- auf Stapelverpackung und umgekehrt mit derselben Zuführung ermöglicht. Die auf maximale Flexibilität ausgelegte Verpackungslinie zeichnet sich darüber hinaus durch die schnellste auf dem Markt erhältliche Änderung der Produktan-

zahl pro Packung aus. Das System produziert von kleineren Verpackungen für unterwegs bis hin zu großen Familienpackungen zahlreiche Verpackungsvarianten und ermöglicht es Biskuitherstellern damit, die weltweit unterschiedlichen Marktbedürfnisse zu erfüllen. Für eine deutlich gesteigerte Gesamtanlageneffektivität ist die Linie von der Produktaustragung über die Primär- bis hin zur Sekundärverpackung als ein nahtlos integriertes System konzipiert.

zwei-mal-zwei auf zwei-mal-vier Stapel in weniger als einer Minute geändert werden. Dies ermöglicht es Herstellern, besondere Verkaufsaktionen in kurzer Zeit bei gleichzeitig hoher Anlagenverfügbarkeit umzusetzen. Die Linie eignet sich zudem für die Verpackung verschiedenster Biskuitarten und -formen und bietet mit der, durch die kurzen Umrüstzeiten erzielten, hohen Produktivität eine kurze Amortisationszeit.

Produktionsfläche

Als Two-in-One System, das sowohl Stapel- als auch Slug-Verpackungen produzieren kann, benötigt die Biskuit-Verpackungslinie deutlich weniger Produktionsfläche als zwei herkömmliche Maschinen für die beiden Packstile. Hersteller profitieren daher von geringerem Wartungsaufwand und Personalbedarf. Die Biskuit-Verpackungslinie erfüllt mit modernster Siegeltechnologie alle Anforderungen der Industrie und gewährleistet so die Verpackungsintegrität. Dies stellt sicher, dass Verbraucher stets die gleiche hohe Qualität erhalten. Die neu entwickelte Doppelzuführung sorgt für einen gleichmäßigen Produktfluss und ermöglicht eine schonende Zuführung zur Hochleistungs- Schlauchbeutelmaschine, die mit einer neuen AHS (Amplified Heat Sealing) Heiß-Siegelung ausgestattet ist. Die innovative Siegeltechnologie arbeitet bei Foliengeschwindigkeiten von bis zu 80 Metern pro Minute für Slug- und Stapelverpackungen, fast doppelt so schnell wie bisherige Technologien. Mehr unter: www.boschpackaging.com

Flexibilität

Die Biskuitverpackungslinie bietet Herstellern modernste Produkthandhabung, Primär- und Sekundärverpackung. Durch den Einsatz derselben Zuführung für Stapel- und Slug-Verpackungen lassen sich vollständig reproduzierbare Formatwechsel ohne den Austausch von Maschinenteilen in weniger als drei Minuten realisieren. Zusätzlich kann die Produktanzahl pro Packung zum Beispiel von 14 auf 8 Biskuits pro Slug oder von

Der neue Sammelpacker CCM 3100 von Bosch ist geeignet für ein breites Spektrum an Beutel- und Kartongrößen sowie Packstilen und ermöglicht schnelle und werkzeuglose Formatwechsel zwischen vertikal (aufrecht stehend) und horizontal (flach liegend) ausgerichteten Beuteln. 3 • 2014

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INTERPACK

Optima an der interpack Optima präsentierte auf der Interpack intelligente Prozess- und Verpackungslösungen. Flexibilität, Höchstleistungen sowie Linienlösungen stehen im Mittelpunkt, um Anwendern jeweils den bestmöglichen ROI (Return on Investment) bieten zu können. Mehrere Neuentwicklungen wurden vorgestellt. Mit einer Maschine sowohl Flaschen als auch Tuben befüllen und verschließen – das ist die Flexibilität eines neuen Moduline Maschinentyps. Der installierte Roboter entnimmt die zugeführten Packmittel aus Kartons und setzt diese in spezifische Transportpucks ein. Die Füll- und Verschließmaschine ist in der ausgestellten Version auf die Verarbeitung von Shampoo, Duschgel und Lotionen (Kalt- und Warmabfüllung) ausgelegt. Mit den zur Verfügung stehenden Füll- und Verschließtechnologien lassen sich darüber hinaus sämtliche kosmetischen Produkte dosieren. PE- und Laminattuben werden in einem Formatbereich bis 60 mm Durchmesser, Glasoder Kunststoffflaschen bis 100 mm Durchmesser verarbeitet. Weitere Abmessungen sind integrierbar. Die Maschine erreicht eine Ausbringung

bis zu 12.000 Objekte/h, die auch wie ein Zuschnitt-Magazin auf, das bei großen Volumina auf hohem Ni- beim Formatwechsel als eine Einveau bleibt. Der Formatwechsel, auch heit getauscht wird. Der schonende zwischen Tuben und Flaschen, erfolgt Verarbeitungsprozess – fertige Karwerkzeuglos. Die Formatwechsel- tons werden im Puck transportiert zeit inklusive CIP-Reinigung beträgt –, der große Formatbereich, die Beabhängig vom verarbeiteten Produkt dienerergonomie und die Hygienerund 20 Minuten. eigenschaften liegen auf höchstem Niveau.

OPTIMA CBF

Der neue Hochleistungs-Kartonierer OPTIMA CBF schließt die Lücke zwischen Primär- und Sekundärverpackung im Sinne einer perfekten Linienintegration. Die zugeführten Produkte werden innerhalb des Kartonierers ausgerichtet und platziert. Auch hier überzeugt der flexible Aufbau. So können etwa Produktgruppiervorrichtungen oder ein zweites Aufrichtemodul integriert werden. Der Kartonierer weist Kundenvorteile

Optima Consumer

Für Portionspackungen wie Kaffeekapseln erreicht Optima Consumer die weltweit führenden Ausbringungen von bis zu 1.500 Produkte/ min. Die auf der interpack gezeigte Variante OPTIMA CFL2-8 bietet mit der individuellen Gewichtserfassung und Rückmeldung an das Dosiersystem zudem höchste Füllgenauigkeiten bei der Verarbeitung von gemahlenem Kaffee. Die Siegelstation arbeitet mit Ultraschall.

Innovativ zeigt sich das präsentierte Transportsystem von Optima. Mehr unter: www.optima-packaging-group.de

OPTIMA nonwovens

Innovativ zeigt sich das präsentierte Transportsystem. Es verknüpft einen Lineartransport mit dem Prinzip einer Magnetschwebebahn: Die Vorteile sind vielfältig. Kassetten, die aufgereihte Papierhygiene-Produkte wie zum Beispiel Windeln enthalten, können aus dem bisher geschlossenen Stapler-System ausgeschleust werden. Damit ist beispielsweise eine Verteilung der Produktstapel auf verschiedene Verpackungsmaschinen, die Vernetzung von Maschinen oder auch eine Ausschleusung zur Qualitätskontrolle möglich. Neben dieser neuen Flexibilität erlaubt das System neue Leistungssteigerungen insbesondere für kleine Packungsgrößen und nicht zuletzt eine schonendere Produktbehandlung. Das Transportsystem befindet sich in einer Red Dot-prämierten Maschinenverkleidung von Optima. Zentrale Vorteile hier sind der hohe Schallschutz, ein Design ohne Ecken und Kanten sowie die klare Visualisierung des Maschinenzustands.

Mineralölbarriere aus Naturpapier

D

Am Stand der Firma Starkraft war während der interpack auch die Firma Schoellershammer vertreten. Die Papierfabrik Schoellershammer stellte bereits letztes Jahr eine innovative Lösung für das Problem der Mineralölmigration vor. Es handelt sich um ein Produkt, welches ohne Einsatz von irgendwelchen Chemikalien eine perfekte Barriere gegenüber Mineralölmigration bietet.

as Produkt ist darüber hi- mit Micropack Innenlage ist voll naus fettdicht und gasdicht, recyclingfähig und macht eine mihat aber eine „offenporige“ grationsdichte Innenverpackung Oberfläche, welche aus feinsten überflüssig. (Rohstoffe - chlorfrei Poren besteht. Diese Neuentwick- gebleichte Zellstoffe (ECF), Flälung trägt den Namen Micropack. chengewicht: 52 – 102 g/m2) Schoellershammer Micropack ist ein migrationsdichtes Verpackungs- Anwendungsbereiche material auf Basis von reinem Zell- Micropack eignet sich für die Verstoff. Die hohe Dichte wird bereits packung von trockenen und fettenbei niedrigen Flächengewichten den Lebensmitteln. Mögliche Vererreicht durch Microfibrillierung der Zellulose. Das Herstellverfahren wurde patentrechtlich gesichert. Die Barrierewirkung erfolgt ausschließlich durch eine natürliche Verdichtung, wie sie bei Nanocellulose bekannt ist. Es wird außer Retentionsmitteln keinerlei chemisches Hilfsmittel eingesetzt. Die Papieroberfläche ist unbehandelt und somit vollständig offenporig, aber gasdicht. Wellpappe

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packungsformen: kaschiert einseitig auf Wellpappe beliebiger Dicke, beliebiger Wellenhöhe und vielfältigen Außenlagen sowie vollflächig kaschiert als Kartonage, Blattware oder Beutel. Mehr über Micropack erfahren Sie unter www.schoellershammer.de oder bei www.starkraft.at


INTERPACK

Alles verarbeiten und verpacken A

Die Maschinen, die GEA Food Solutions (in Österreich durch die Firma Gramiller vertreten) auf der interpack präsentierte, sind Beispiele für das Motto „Wir verarbeiten und verpacken alles“. Zu sehen waren neben einer komplett konfigurierten Hochgeschwindigkeits-Slicer- und Verpackungslinie zwei weitere Thermoformer und ein weiterer Slicer von GEA Food Solutions, ein spezieller GEA Tiromat Thermoformer für Verpackungen im medizinischen Bereich, ein Traysealer, drei vertikale Schlauchbeutelmaschinen aus der GEA SmartPackerFamilie sowie zwei GEA Aquarius Maschinen für die Lutscherproduktion.

lle Maschinen bringen messbare Vorteile für die Produktausbeute, Produktivität, Verfügbarkeit, Qualität, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit und sind das Resultat von mehr als 60 Jahren Erfahrung. Zu den Highlights gehörten ein intelligentes Auslaufsystem für die geschwindigkeitsoptimierte GEA PowerPakSpeed, ein innovativer Ansatz für die Versiegelung

und Verbesserungen bei der Zuckerförderung in Lutscherproduktionsanlagen, die dank gehärtetem Formwerkzeug und gehärteter Folienzuführung eine noch höhere Produktionsgeschwindigkeit erreichen (KOMPACK berichtete). Weitere Neuigkeiten sind bei den vertikalen Beutelfüll- und Verschließmaschinen zu finden, etwa das Ultraschallversiegeln von dünnen (30 µ) OPPFolienbeuteln, intelligente Tools zur

von PE-Beuteln, der die Stillstand- Vermeidung von Bedienerfehlern zeiten bei Einzelschockfrostungs- und optimale Geschwindigkeiten Anwendungen drastisch reduziert, unabhängig von der Beutellänge.

Beutelversiegelung auf GEA SmartPackers

Die Verbesserungen bei der Versiegelung und Leistung der vertikalen Form-, Füll- und Verschließmaschinen der GEA SmartPacker-Familie beginnen bei der kontinuierlich arbeitenden und vielseitig einsetzbaren CX 250. Sie verarbeitet sieben Beutelformate, von einfachen Kissenpackungen (bei 250 Beuteln/ Minute) bis zu Doy-Style-Standbeuteln (bei 100 Beuteln/Minute). Die Doy-Style-Standbeutel erfreuen sich besonders bei Supermärkten großer Beliebtheit, und auf seinem Stand führte GEA Food Solutions die Fallbefüllung dieser Standbeutel aus einer Waage vor. An einer größeren kontinuierlich arbeitenden CX 400 wurde demonstriert, dass Ultraschallversiegelung jetzt auch bei 30 µ dünnen OPP-Folien möglich ist. Diese extrem zuverlässige Verschließtechnik eignet sich ausgezeichnet für Salate, nicht nur wegen der 100-prozentigen Unversehrtheit der Siegelung, sondern auch dank der enormen Materialeinsparungen.

Die Ultraschallversiegelung spart sowohl oben als auch unten jeweils etwa einen Zentimeter an Beutellänge im Vergleich zur thermischen Versiegelung, was sich zu erheblichen Einsparungen beim Folienmaterial summiert.

EinzelschockfrostungsAnwendungen

Auf einer weiteren CX 400 präsentierte GEA die innovative Versiegelungstechnik für PE-Folienbeutel bei Einzelschockfrostungs-Anwendungen (Individual Quick Frozen, IQF). Störempfindliche Komponenten, die zu ungeplanten Unterbrechungen führen könnten, sind bei der neuen Konstruktion entfallen, wodurch die Verfügbarkeit erheblich verbessert wurde. Diese Maschine verfügt außerdem über eine automatische Einstellung der Backenbewegung, um unabhängig von der Beutellänge optimale Geschwindigkeiten zu erreichen. Auch die Konstruktion des Formwerkzeugs wurde mit dem Ziel einer Steigerung der Geschwindigkeit optimiert. Schließlich wurden bei der Interpack intelligente Softwaretools vorgeführt, die Bedienerfehler bei Formatänderungen und beim Wechsel von Folienrollen beseitigen und kontinuierlich die Druckqualität der Rückverfolgbarkeitsdaten überwachen, um Retouren zu vermeiden. Mehr unter: www.gea.com oder www.gramiller.at

Kostenloser Verpackungsaudit Die Firma Lachenmeier (in Österreich durch die Firma Ing. Sulger vertreten) bietet ein kostenloses Verpackungsaudit an – dies beinhaltet: eine Bewertung Ihres Verpackungsprozesses, eine Auswertung Ihrer derzeitigen Verpackungskosten und eine Beratung und Empfehlung, wie und wo Verbesserung möglich ist.

„D

er Verpackungsaudit ermög- korrekte Stärke gewählt wurde, ob licht es uns, ein Unterneh- die Ladung ausreichend stabil ist, men kennen zu lernen und und wo wir ein mögliches EinsparIhre spezifischen Anforderungen potenzial sehen. Mit anderen Worund Bedürfnisse zu verstehen. Da- ten, wir möchten herausfinden, ob mit können wir mögliche Kosten- Ihre Verpackung auch die optimale einsparungen und Effizienzsteige- Verpackung ist.“ rungen aufzeigen.“ so Ing. Sulger und weiters: „Um den Anforderun- Less is more gen unserer Kunden nachkommen Less is more ist die intelligente Verzu können, müssen wir ihre bishe- packungslösung von Lachenmeirige Verpackungslösung genau ana- er. Sie stützt sich auf das optimale lysieren um heraus zu finden, ob zu Verhältnis zwischen Funktionalität viel Folie eingesetzt wird, ob die und Kosten und ist das Ergebnis der

langjährigen Erfahrung als globaler Marktführer in Fragen Palettenverpackung. Less is more ist eine Frage der Senkung Ihrer Verpackungskosten ohne Verlust der Ladungsstabilität. „Seit der Installation der Lachenmeier-Anlage haben

wir unsere Linie wesentlich effizienter betreiben können. Die fertigen Produkte sind stabiler, sehr viel attraktiver für das Auge und haben uns Betriebs-und Lohnkosten gespart, ebenso haben wir die Kosten pro Palette reduziert“ so Don Wagner, General Manager, AWP Klingwood, Mehr über die Lösungen und das kostenlose Verpackungsaudit: www.lachenmeier.de oder www.sulger.at

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INTERPACK

interpack in Schwanenstadt Z

Am 12. Juni wurde das neue Betriebsgebäude von Bluhm feierlich mit Kunden eröffnet. Bei dem „open house“ zeigte die Firma Bluhm auch die wichtigsten Neuigkeiten der auf der interpack vorgestellten Produkte. Rund 1,5 Millionen Euro wurden in den Aus- und Zubau investiert. Die Familie Bluhm ließ es sich natürlich nicht nehmen bei diesem Event, während dem auch das Gebäude eingesegnet wurde, persönlich vor Ort zu sein.

u den Highlights seitens der verankert ist, ist eine eindeutige SiProdukte gehörten unter an- cherheitskennzeichnung jeder Verderem Tamper Evidence – ei- packung zur datenbankgestützten ne kleine Lösung mit großer Wir- Rückverfolgung. Eine gesetzliche kung und der neue Highspeed Legi- Einführung eines ManipulationsAir 4050. schutzes (tamper-evidence) steht noch aus.

Tamper Evidence

Mit der 2011 verabschiedeten EU- Manipulationsschutz Richtlinie 2011/62/EU wurden die Doch schon jetzt werden in einigen gesetzlichen Rahmenbedingungen Ländern zwei Kontrollphilosophien für ein europaweites Sicherheitssy- praktiziert: die vollständige Agstem zur Verhinderung von Arznei- gregation – das heißt jeder Verpamittelfälschungen geschaffen. Ein ckungsschritt in der Lieferkette ist zentraler Bestandteil, der mittler- rückverfolgbar – sowie die Endweile auch im Arzneimittelgesetz to-End-Lösung. Da bei der Endto-End-Lösung trotz Serialisierung jeder einzelnen Verpackung die Möglichkeit der Manipulation besteht, bedarf es eines Manipulationsschutzes der Verpackung.

Ziel: geringer Platzbedarf

Tamper Evidence

Um die Pharmaunternehmen zu unterstützen, hat Bluhm Systeme zusammen mit Partnern einen Lösungsansatz für ein tamper-evidence-label entwickelt. Ziel war es, den zusätzlichen Platzbedarf bei einer nachträglichen Versiegelung der Verpackung mit einem Selbstklebeetikett so gering wie möglich zu halten. Die Lösung: Integration eines kompakten Siegeletikettierers in die vorhandenen Datamatrix-

Stationen o d e r Wiegesysteme. Je nach Anlage wird das Siegeletikett entweder nach dem Wiegevorgang aufges p e n det, oder nachdem ein Tintenstrahldrucker, zum Beispiel der Markoprint-Serie, auf die Einzelverpackung einen serialisierten Datamatrix aufgedruckt hat. Dies geschieht mit einem Alpha Etikettenspender, der beidseitig seitlich ein Siegeletikett auf die Verpackung aufbringt. Eine Zwangsführung über der Laschenöffnung legt das Etikett schließlich um und versiegelt so die Verpackung. Anschließend folgt eine Code- und/oder Siegelkontrolle durch ein Kamerasystem.

Highspeed

Eine neue Etikettierlösung für den Logistikbereich bietet Bluhm Sys-

Schon während der interpack wurde am Stand von Bluhm „scharf geschossen“ (Bild oben) - brachte man den Laser ins Ziel - wurde ein Apfel mit „I love Bluhm Systeme“gelasert - der natürlich mitgenommen werden konnte - so auch beim open house in Schwanenstadt (Bild unten)

teme mit dem Druckspender LegiAir Parcelline HS an. HS steht für Highspeed, denn mit diesem Etikettierer können unterschiedlich hohe Kartons im Durchlauf überdurchschnittlich schnell etikettiert werden. Indem man hier anders als sonst üblich, die Betriebsarten Drucken und Etikettieren entkoppelt hat, wurde eine Leistungssteigerung von 100 % erreicht. Taktraten von 1 Etikett pro Sekunde bzw. 3.600 Produkte pro Stunde sind problemlos möglich. Je nach Etikettengröße, Textwechsel und Spendehub schafft der Etikettierer auch bis zu 4.800 Etiketten pro Stunde. Für das Aufbringen der Etiketten kann zwischen verschiedenen Applikatoren mit unterschiedlichen Spendehublängen gewählt werden. Für maximale Produktivität kann der Legi-Air Parcelline HS Etikettengroßrollen mit einem Durchmesser von 350 mm (bis max. 600 m Lauflänge) verarbeiten.

Festakt High Speed Lösung Überreichung des Photos des Teams vor dem neuen Gebäude mit allen Unterschriften der Mitarbeiter, Eckhard Bluhm, Mag. Stefan Eichlseder (ebenfalls überreicht wurde sinnbildich für den gemeinsamen Weg ein Wanderstock) 36

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Beim feierlichen Festakt bedankte sich auch das österreichische Team bei der Gründerfamilie mit einem Bild aller Mitarbeiter für das in den Standort gesteckte Vertrauen. „Österreich soll in Zukunft auch vermehrt die Drehscheibe zu den östlich angrenzenden Ländern sein“ so Eckhard Bluhm bei seiner Festrede. Mehr unter: www.bluhmsysteme.at


INTERPACK

Brauerei Murau:

Regenerative Energie U

Zusammen mit der Murauer Stadtwerke Ges.m.b.H. und der Krones AG, Neutraubling, hat die österreichische Brauerei Murau Geschichte in der Brauereitechnologie geschrieben. Seit Ende April 2014 produziert die Genossenschaftsbrauerei mit einem Ausstoß von rund 300.000 Hektolitern ihr Bier zu 100 Prozent mit Wärme aus dem Biomasse-Heizkraftwerk der Murauer Stadtwerke GmbH. Das bedeutet, es werden in der Brauerei keine fossilen Brennstoffe mehr zur Bierherstellung verbrannt. Ein Meilenstein.

nd: Es werden bisher nicht gekannte Energieeinsparmöglichkeiten im Brauprozess unter Einsatz von „Niedertemperatur-Prozesswärme“ eröffnet. Die Wärme in Form von Heißwasser kommt aus einem von der Murauer Stadtwerke Ges.m.b.H. im Jahr 2011 neu gebauten BiomasseHeizkraftwerk, welches ausschließlich mit Holz aus der Region beheizt wird. Aufgrund der hohen energiepolitischen Bedeutung dieser Maßnahme nahm auch Österreichs Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter an der offiziellen Eröffnung der „NiedertemperaturAuf Grund der hohen energiepolitischen Bedeutung nahm auch ÖsterBrauerei Murau“ im Mai teil. reichs Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter an der Hochmoderne Einweihung der „Niedertemperatur-Brauerei Murau“ teil. Im Bild v.l.n.r Brau-Technologie Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter und Ralf GoldMöglich wurde diese Umstellung brunner, designierter Vorstand Anlagen und Komponenten der Krones AG, auf regionale, regenerativ erzeugte zusammen mit den Projektverantwortlichen Ing. Stefan Stadlober, stellv. und CO2-neutrale Wärmeenergie Betriebsleiter der Murauer Stadtwerke Ges.m.b.H, Helmut Kammerloher, insbesondere erst durch den Um- Produktentwicklung/Brauereien, Krones AG, Ing. Kurt Woitischek, Direkbau des Sudhauses auf das Stei- tor der Murauer Stadtwerke Ges.m.b.H, und Günter Kecht, erster Braumeinecker EquiTherm System. Dabei ster Brauerei Murau. wird die gesamte Energie, die zum Maischen benötigt wird, vom Wür- nach aktuellem Stand der Technik gebraut. Die höchste benötigte zekühlprozess bereitgestellt. Da die Dampf mit ca. 130 bis 150 °C ein- Temperatur in der „NiedertempeBrauerei den traditionellen Cha- gesetzt – in der Brauerei Murau lag ratur-Brauerei Murau“ ist nur noch rakter des vorhandenen Sudhauses in der Vergangenheit die Dampf- beim Ankochen der Würze erformit seinen Kupferhauben weiter temperatur sogar bei 160 °C. Durch derlich, hier kommt die Brauerei erhalten wollte, integrierte Krones seine diskontinuierliche Wärme- schon bei der Inbetriebnahme mit die hochmoderne Technik in die produktion sowie hohe Kondensat- heißem Wasser von weniger als bestehenden Kupfergefäße. Das und Nachdampfverluste arbeitet 115 °C aus. Die Wärmeübertragung komplette Innenleben der Maische- ein Dampfkessel in vielen Braue- erfolgt in Murau mittels verlustgefäße und der wesentliche Teil der reien relativ ineffizient. In Murau armer Wärmeübergabestation und Würzekocheinrichtung wurden auf hingegen wird durch Einsatz des einem eigens für die Spitzenlastabaktuellste Krones-Steinecker Tech- EquiTherm System von nun an das deckung und Wärmerückgewinnologie umgerüstet, ebenso wurde Bier mit extrem wenig Energie und nung des Steinecker EquiTherm der bestehende Würzekühler auf auf niedrigstem Temperaturniveau Systems konzipierten Energiedas EquiTherm System erweitert. Entscheidend für die Funktion der „Energieschaukel“ des EquiTherm Systems ist das Zusammenspiel von Maischegefäß und einer besonders verlustarmen Energierückgewinnung zwischen der Kochung und Kühlung.

Heißwasser statt Dampf im Sudhaus

In den meisten Brauereien wird

speichers, der in diesem Fall die komplette Brauerei mit regenerativer und rekuperativer Wärme versorgt. Die Murauer Stadtwerke Ges.m.b.H unter Leitung von Direktor Ing. Kurt Woitischek und seinem Team haben diesen großen und sehr wichtigen Schritt für die Region gesetzt, um die gesamte Wertschöpfung hinsichtlich der Energieversorgung in der Region zu belassen und sowohl im Strom- als auch im Wärmebereich die Energiebereitstellung durch erneuerbare Energieträger wie Wasser und Holz sicherzustellen. Die Brauerei wird nun zu 100 Prozent mit regenerativ erzeugtem elektrischem Strom und Bio-Fernwärme versorgt – lediglich der Treibstoff für die BierLKWs wird noch fossil abgedeckt. Der Weg, den die Brauerei unter dem Vorstandsobmann Johann Lassacher, dem Geschäftsführer Ing. Josef Rieberer und den Braumeistern Günter Kecht und Christoph Lippert-Pagany dafür gegangen ist, dürfte in der Braubranche einzigartig sein: Energie wird nämlich nicht nur durch die Systemumstellung der Prozesswärme-Bereitstellung eingespart, sondern vor allem auch durch die Senkung der „Prozesswärme-Temperatur“. Seit langem schon verfolgt die Brauerei Murau eine Unternehmensphilosophie, die das Thema Umweltbewusstsein ins Zentrum der Produktion stellt. Erklärtes Ziel ist es, eine CO2-neutrale Brauerei zu werden. Die Genossenschaftsbrauerei im obersteirischen Murau mit über 500jähriger Tradition fühlt sich der Bioregion und der Energievision der Klimabündnisgemeinde Murau verpflichtet, welche bis 2015 energieautark sein will. Auch der in der Brauerei benötigte elektrische Strom wird von den Stadtwerken mit Hilfe von Wasserkraftwerken erzeugt. Während die Stromversorgung im Bezirk Murau bereits vollständig aus der Region erfolgt, ist nun mit der wärmetechnischen Anbindung der Brauerei ein wesentlicher Schritt zur „Energievision Murau – Ein Bezirk auf dem Weg in die Energieunabhängigkeit!“, die bis zum Jahre 2015 vollzogen sein soll, realisiert worden. Mehr unter. www.krones.com 3 • 2014

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VERORDNUNG

Der österreichische Handel ist dabei G

In den vergangenen Wochen haben die österreichischen Handelsriesen Informationsschreiben betreffend Lebensmittel Informationsverordnung (LMIV) an ihre Lieferanten versandt. Über 3.000 Lieferanten wurden kontaktiert, damit sie digital Artikelstammdaten für die österreichischen Handelsunternehmen bereitstellen. Diese sieht ab dem 13. Dezember 2014, die verpflichtende Weitergabe bestimmter konsumentenrelevanter Produktinformationen (z.B. Allergene) auch an Geschäftspartner aus dem Handel vor. Dies war auch Thema beim GS1 Sync Frühstück am 26. Mai.

S1 Austria Geschäftsführer tronischem Wege strukturiert und Mag. Gregor Herzog und einheitlich auszutauschen. Seit dem EDITEL Geschäftsführer letzten Sommer sind bereits tausenMag. Peter Franzmair begrüßten de Produkte und deren Daten in den gemeinsam die Gäste mit einem Datenpool eingegeben worden. Aufruf zur Zusammenarbeit: „Gemeinsam werden wir die Nuss knacken“. Denn als zentrale Stamm- Weltweites Netzwerk datenplattform ermöglicht GS1 Die österreichische GS1 Sync-LöSync mit nur einer Verbindung den sung ist Teil eines weltweiten Netzunternehmensübergreifenden Aus- werks von Stammdatenpools, die tausch von vertrauenswürdigen Ar- den GS1 Standards für Stammdaten tikeldaten. „Der Handel ist von der unterliegen und unter dem Begriff Lösung überzeugt“, bestätigt Mag. „Global Data Synchronisation NetManfred Piller, Bereichsleiter GS1 work“ (GDSN) zusammengefasst werden. An dieses Netzwerk sind Standards bei GS1 Austria. weltweit fast 25.000 Unternehmen Fakten angeschlossen, die diese InfraNur noch wenige Monate verblei- struktur zum Austausch ihrer Daten ben den österreichischen Lebens- nützen. Mit GS1 Sync haben die mittelhändlern und der Lebensmit- Nutzer den Vorteil, dass relevante telindustrie, bis die Lebensmittel- Information zu einem Artikel über Informationsverordnung (LMIV) in einen einzigen Informationskanal – vollem Umfang umzusetzen ist. Ge- GS1 Sync – vom Lieferanten direkt mäß EU-VO 1169/2011 müssen ab zum jeweiligen Handelspartner ge13. Dezember 2014 alle Lebensmit- bracht wird. telhersteller und -händler gewährleisten, dass dem Endverbraucher Details bereits vor dem Kauf alle nach der Wegen vieler kleiner Details muss LMIV verpflichtenden Angaben zur jedes Produkt genau betrachtet Verfügung stehen. Dies gilt sowohl werden. Das genaue Lesen der Etifür die Abgabe von vorverpackten ketteninformation ist entscheidend. und unverpackten „losen“ Lebens- „Durch diese sehr intensive Auseimitteln im Lebensmitteleinzelhan- nandersetzung mit der LMIV und del als auch für die im Fernabsatz den unterschiedlichsten Produkten (Onlinehandel) angebotenen Pro- bietet GS1 Austria nicht nur einen dukte. Die neue, europaweite In- unabhängigen Artikelstammdatenformationspflicht richtet sich auch pool, sondern auch die Erfahrung an Gastronomie und Hotellerie, die aus der Entwicklung und den vieihre Gäste über Zutaten informieren len praktischen Erlebnissen bei der müssen, die Allergien oder Unver- ersten Umsetzung und Eingabe der LMIV-relevanten Daten“, betont träglichkeiten auslösen könnten. Mag. Manfred Piller, ProjektverAnwenderfreundliche antwortlicher für GS1 Sync bei GS1 Lösung Austria. Gemeinsam mit Vertretern aus Handel und Industrie haben ECR Zusatznutzen Austria und die Standardisierungs- GS1 Sync bietet auch die Möglichorganisation GS1 Austria die GS1 keit, zusätzliche Daten unabhängig Sync-Artikelstammdatenbank ent- von der LMIV zu speichern. Auf wickelt. Diese ermöglicht es dem diese kann der Handel nach entgesamten Lebensmittelhandel und sprechender Freigabe durch die seinen Partner aus der Lebensmit- Industrie zugreifen. Diese Informatelindustrie, ihre Daten auf elek- tionen können nun marketingrele-

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3 • 2014

vante Daten für den Onlinehandel wie beispielsweise Bilder oder Logos und künftig auch logistische Daten wie Länge, Breite und Höhe für das richtige Warehouse Management sein.

Interessensvertretungen informieren

„Nachdem wir schon von einigen Mitgliedsunternehmen um unsere Einschätzung gefragt wurden, können wir zusammenfassend sagen, dass die GS1 Sync-Artikelstammdatenbank aus unserer Sicht – ohne dies jetzt technisch im Detail beurteilen zu können – nicht zuletzt auch aufgrund der von ECR geleisteten Vorarbeiten durchaus von Vorteil sein könnte.“, nimmt Dr. Ernst Klicka, Geschäftsführer des Markenartikelverbandes, in einer Aussendung an seine Mitglieder Stellung. Der Fachverband der Nahrungs- und Genussmittelindustrie bläst in seinem Mitgliederanschreiben in ein ähnliches Horn.

Handel und Hersteller setzen um

In den vergangenen Wochen hatten die österreichischen Handelsriesen Rewe, Metro, MPreis, Pfeiffer und Markant Informationsschreiben betreffend LMIV an ihre Lieferanten versandt. Über 3.000 Lieferanten wurden kontaktiert, damit sie digital Artikelstammdaten für die österreichischen Handelsunternehmen bereitstellen. Zwar waren die Anforderungen der EU-Verordnung bereits seit 2011 bekannt, doch erst jetzt machen die Händler Druck auf ihre Lieferanten. Dr. Wolfgang Hötschl, Geschäftsführer von Kellys, ist mit der hausintern schon weit fortgeschrit-

Großes Interesse beim GS1 Sync Frühstück


INTERPACK

Photos: © GS1/Fotolia, und GS1 Austria/Katharina Schiffl

Über GS1 Austria GS1 Austria stellt ein weltweit eindeutiges Identifikationssystem für Standorte, Artikel oder Versandeinheiten zur Verfügung. Das System ist die Grundlage für den elektronischen Geschäftsdatenaustausch und die Standardisierung von Nachrichten und Geschäftsprozessen zwischen Unternehmen.

tenen Datenerfassung sehr zufrieden: „Dank GS1 Sync können wir dem Konsumenten ab Dezember 2014 alle verpflichtenden Angaben zu den Inhaltsstoffen unserer Produkte jederzeit zur Verfügung stellen. Für uns ist das eine große Arbeitserleichterung und deutlich weniger Aufwand. Der Konsument kann sich, wann immer notwendig, informieren, was in unseren Packungen verfügbar ist.“ Mag. Ingrid Heinz, Unternehmenssprecherin von MPreis, weiß vor allem die dank strenger Qualitätskontrollen hohe Datenqualität zu schätzen: „Mit Artikeldaten aus GS1 Sync machen wir unseren Onlineshop tanteM mit mehr als 7.000 Produkten fit für die neue Lebensmittelinformationsverordnung (EU-VO 1169/2011) – bereitgestellt und autorisiert direkt von unseren Lieferanten.“

Fazit

Händler und Hersteller wollen überzeugend informieren, Verbraucher suchen gerade beim elektronischen Einkauf nach vertrauenswürdiger Produktinformation. Mit GS1 Sync bringt GS1 Austria alle zusammen. Mehr unter: www.gs1.at/gs1sync

WENN DER INHALT WICHTIG IST.

pixelkinder

GS1 Austria verbindet den Warenfluss mit dem Informationsfluss, Geschäftsprozesse werden so schneller, günstiger und sicherer. Weltweit hat GS1 in über 150 Ländern knapp 2 Mio. Mitglieder. Mehr als 5 Mrd. Strichcodes werden jeden Tag gescannt. GS1 Austria besteht seit 1977 und ist eine neutrale Non-Profit-Organisation. Mehr unter: www.gs1.at

Ihr Spezialist für Verpackungen aus Wellpappe. www.donauwell.at 3 • 2014

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green star

Green Packaging Star Award Bereits zum sechsten Mal wird heuer wieder der Green Packaging Star Award verliehen. Gemeinsam von der easyFairs Deutschland GmbH, dem ofi (Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik) und KOMPACK sowie von der ARA - Altstoff Recycling Austria AG (vergibt auch heuer im Rahmen der Preisverleihung wieder den ARA-Sonderpreis). Die Verleihung findet wieder während der eaysyFairs Verpackung in Wien am ersten Messeabend am 24. September statt. Auf Grund der zahlreichen hochkarätigen Einsendungen im heurigen Jahr beschloß die Jury schon jetzt während der ofiTagung – impackt zwei Lösungen auszuzeichnen. Die Preise wurden von ofi, KOMPACK und dem Sponsor Esko übergeben.

Z

Kosten-/Nutzen Verhältnis

AD*STAR® von der Firma Starlinger

Beschreibung des umweltfreundlichen Potentials

Sparsamer Rohmaterialverbrauch, extrem niedrige Bruchrate, Recyclingfähigkeit bzw. Wiederverwendbarkeit der Säcke: Umweltvorteile sind auch wirtschaftliche Vorteile. Auf Grund der Materialeigenschaften und des speziellen Herstellungsverfahrens kann ein AD*STAR®-Sack 50 kg Zement bereits ab einem Eigengewicht von 75g verpacken. Ein vergleichbarer 40

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Anwendungsbereiche:


Verpackung für trockene Schüttgüter wie Zement, Gips und ähnliche Baustoffe, Chemikalien, Düngemittel, Kunststoffgranulate, aber auch Getreide, Zucker, Reis und Tiernahrung.

iel des Green Packaging Star Awards ist es, umweltfreundliche Verpackungen und Recycling sowie verpackungsrelevante Verbesserungen betrieblicher Prozesse in Produktion, Logistik und Distribution, bei denen Umweltaspekte im Vordergrund stehen, ins Rampenlicht rücken. Lesen Sie hier mehr über die zwei Preisträger:

Vor dem Projektstart gab es zwei gängige Verpackungslösungen für Zement, in Asien und Afrika den händisch genähten PP Gewebesack mit Ventil und in Europa und Amerika den 3 bis 6- lagigen Papier- Kreuzbodenventilsack. Beide Zementverpackungen weisen erhebliche Schwächen auf, einerseits die schlechte Stapelbarkeit, Nahtfestigkeit und der geringe Automatisierungsgrad in der Herstellung von genähten PP Gewebesäcken, andererseits den enormen Rohmaterialverbrauch und die dennoch geringe Festigkeit des Papiersackes. Idee und Ziel des Projekts war die Vereinigung aller Vorteile der bereits vorhandenen Verpackungslösungen in einem Konzept- das Resultat: ein einlagiger, beschichteter, Heißluft geschweißter, Kreuzbodenventilsack aus PP Bändchengewebe.

Schützt den Inhalt vor Feuchtigkeit und anderen Umwelteinflüssen l Bruch- und reißfest
 l Geringes Eigengewicht
 l Luftdurchlässig
 l Staubdicht
 l Vollautomatische Fertigung
 l Geeignet für automatische Abfüllanlagen
 l Zu 100 % recycelbar l

Dr. Johannes Bergmair/ofi, Gerhard Ploder ESKO Graphics GmbH, Harald Eckert/KOMPACK, Markus Grabenweger/Starlinger & Co Gesellschaft m.b.H. 3-lagiger Papiersack wiegt ca. 165g, ein PE-Foliensack 150g. Der kostenbewusste Einsatz von Rohmaterial leistet auch einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung einer sauberen Umwelt.
Im Vergleich zu herkömmlichen Papiersäcken reduziert sich die Sackbruchrate drastisch, sobald AD*STAR®-Säcke eingesetzt werden. Das spart nicht nur Geld: Das Risiko einer Verschmutzung von Boden und Wasser durch das Füllgut ist mit AD*STAR® praktisch null. Das Einsparungspotenzial an Energie und Material ist ebenfalls enorm wenn man bedenkt, dass beim Abfüllen, Fördern,

Palettieren, Stapeln, Verladen und Transport von herkömmlichen Papiersäcken mit einer Bruchrate von ca. 5% gerechnet werden muss.

Konzept:

Gewebe aus Polypropylenbändchen mit Polypropylenbeschichtung, verarbeitet zu Kastenbodenventilsäcken in vielen verschiedenen Größen. Seit Herbst 2013 wird auch die kleinste Sackgröße AD*STAR *mini® mit einem Füllvolumen von 9 l hergestellt. Eigenschaften:


l Haltbar und widerstandsfähig


Ein Beispiel aus der Praxis: Durch die Umstellung von Papierauf AD*STAR®- Säcke konnte ein tunesisches Zementwerk die Sackbruchrate von 5% auf 0,25% senken.
Umgerechnet auf den Bedarf von ganz Tunesien mit ca. 160 Millionen Säcken jährlich und einem Preis von rund € 2,50 für einen 50 kg Sack könnte die Umstellung auf AD*STAR®-Säcke jährlich etwa 19 Millionen Euro sparen – den Gegenwert von 8 Millionen Säcken und rund 380.000 Tonnen Zement. Mehr unter: www.starlinger.com

Transportverpackung für Rohre von Smurfit Kappa Interwell GmbH & Co KG

Ziel war es, 16 hochwertige Rohre in einer Paletten-Box zu transportieren. Die Original-Röhren sind länger als auf den Fotos und haben auf einer Seite zusätzlich eine Muffe. Daher ist es notwendig, die Röhren mit Abstand zu palettieren. Die bisherige Konstruktion bestand aus gewickelten Wellpappe- Polstern in zwei Ausführungen, eine für die unterste und oberste Lage,
die andere für die Mittel-Lagen und wurde 3x verwendet (Foto 1). Diese Teile waren zu groß für den Transport auf Euro-Paletten. Die Lieferung der Zuschnitte erfolgte auf teuren Spezial-Paletten.
Der Kunde war außerdem mit der alten Konstruktion nicht ganz zufrieden, weil die Auflageflächen relativ schmal waren und sich da-


TITELSTORY

Green Star INTERNATIONAL ��������������������������������������

durch ziemlich leicht verschoben. denwünsche eingehen und für jeden kommen immer dann zum Einsatz, der Stärken darin, dass Etiketten bis und erreicht beim Hebebedarf die richtige Lösung wenn Hohlkörper, sprich Flaschen, zu einer Breite von 300 mm aufge- E i n z e i l e n d r u c k Mit der neu entwickelten Konstrukfinden können. Die jahrelange ErEimer, Kanister, Tuben etc. mit ei- spendet werden können. Geschwindigkeition (Foto 2 + 3) ergaben sich mehfahrung in diesem Bereich hilft der nem Etikett versehen werden solten bis zu 7,28 m rere Vorteile: Firma natürlich dabei, die jeweils len. Die beiden Etikettenspender CHARGEN- UND MHD-KENNpro Sekunde. Der l optimal für die Anlieferung auf richtige Lösung zu finden. sind dabei ein Teil einer Gesamt- ZEICHNUNG PER INKJET robuste, vergosseeiner Euro-Palette anlage wie bspw. hier des Seriene- Mittlerweile benötigen alle Produk- ne Druckkopf rel handlicher Zuschnitt, ist viel Kabelschutz te ein Haltbarkeitsdatum und Infor- guliert die Strahltikettiers. schneller aufgebaut Ein weiteres Produkt in dem Das eigentliche Aufbringen des mationen über die Produktcharge. geschwindigkeit l Nur 1 Teil im Lager, auf StanWerner Winter eine 20jährige ErEtiketts läuft im sogenannten Wipe- Um auch diese Aufgabe schnell und Viskosität dard-Palette fahrung hat, zeigt die Firma H-TOn Verfahren, das heißt das Etikett und problemlos erledigen zu kön- perfekt mit volll Durch die breitere Konstruktion W auf ihrem Gemeinschaftsstand selber steht ein paar Millimeter an nen, kommt bei Abacus ein InkJet- automatischer Ankonnte auf die 3. Unterstützung in mit ihrer langjährigen Partnerfirder Spendekante vor und wird von Codierer Linx 4900 zum Einsatz. passung der Tropder 
Mitte verzichtet werden (am ma PMA – dem Spezialisten im dem vorbeieilenden Produkt mit- Hierzu nochmals Mehmet Kap- fenbildung. Das Foto nicht dargestellt) Bereich der Kabelschutztechnik. genommen, quasi „aufgewischt“. tan: „Für unsere Haltbarkeits- und abgerundete Edell Trotzdem bessere Stabilität der Die zum ABB-Konzern gehörende Im Anschluss an dieses „Mitneh- Chargenkennzeichnung waren wir stahlgehäuse mit gestapelten Rohre durch 4 statt 
3 Schweizer Firma bieten unter ande������������������������������������������ men“ erfolgt oftmals eine Drehbe- auf der Suche nach einem einfach IP 55-Schutz (opAuflageflächen rem optimalen Kabelschutz in allen ��������������������������������������������������������������������� wegung des Produktes, damit sich zu bedienenden aber trotzdem leis- tional mit IP 65) Automatisations-Bereichen. Schutz ���������������������������������������������������� das Etikett rundum an das Produkt tungsstarken und zuverlässigen Co- eignet sich auch FAZIT vor Abrieb und Durchscheuern ist diersystem. anschmiegt. für den sauberen Siegfried Pühringer, Entwicklungsleiter Smurfit Kappa Vorher: 6x Teil 1 + 9x Teil 2 = ebenso gewährleistet wie eine erDer Linx 4900 erfüllt diese Aufga- Bergmair/ofi, Einsatz in der LeInterwell, Dr. Johannes Manfred 28,5m2 Wellpappe pro Verpahöhte Beweglichkeit und eine sehr MEHRERE ETIKETTEN GLEICHZEITIG ben voll und Hofer ganz! SK EinInterwell, neuer Text bensmittelindusHarald Eckert/KOMPACK, ckungseinheit lange Lebensdauer. Seit 1975 entMit diesem Verfahren können so- ist mit wenigen Gerhard Handgriffen angesowie GmbH in der Ploder ESKOtrie Graphics Nachher: 32x = 14,0m2 Wellpappe wickelt, produziert und vertreibt gar mehrere Etiketten gleichzeitig legt, meist nutzen wir aber die Au- Pharma- und Kosmetikbranche. Um und Reinigungsroutinen vollautopro Verpackungseinheit die PMA aufgebracht werden. Zum Beispiel tomatikfunktionen des Linx 4900, dem Bediener das Leben so einfach matisch ab.AG NurKabelschutzsysteme einen Knopfdruck Entsprechende Einsparung an Co2höchster Qualität. Zurzum Abrunerhält eine Spülmittelflasche auf bei dem sich die Chargennummer wie möglich zu gestalten, bringt der –von mehr muss der Bediener FeiEmissionen. dung präsentiert Werner Winter der Vorder- und Rückseite jeweils als julianisches Datum vollautoma- Linx 4900 außerdem eine ganze erabend nicht machen. Alles andere Kosten-/NutzenVerhältnis auch von Rundstecker der Firma Gomo17 ein unterschiedliches Etikett. Der tisch weiterschreibt. Noch einfacher Reihe zusätzlicher Automatismen geht ganz alleine. Über 50% Einsparung an Wellpapta AG während der Smart in Wien FachPack Alpha V40 kann in seinem Control- geht es kaum!“ Der 2-Zeilendru- mit. Der Codierer zeigt an, wenn er Mehr auch während der pe für zu den30 Kunden. Mehr unter: 8 Halle A – Stand Halle 0802. 1, Stand 141 oder ler bis Etikettenparameter ab- cker ist für die Beschriftung unter- Tinte oder Solvent benötigt; beim –FachPack: Anzeige 235x170_qx7:Layout 1 13.02.2009 12:11 Uhr Seite 1 www.smurfitkappa.at Mehr unter www.h-t-w.at speichern, beim Alpha 86 liegt eine schiedlichster Materialien geeignet Ausschalten laufen nötige Spül- unter www.bluhmsysteme.at

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cube XX M

Neben der Automatisierungslösung STILL iGoEasy (KOMPACK berichtete darüber), die während der CeMAT in der Kategorie „Automated Guided Vehicles“ mit dem begehrten International Forklift Truck of the Year Award (IFOY Award) ausgezeichnet wurde, konnten Besucher erstmals das Konzeptfahrzeug cubeXX am STILL Pavillon live in Aktion erleben. Das Multifunktionsfahrzeug wurde auf Basis der Megatrends der Logistik entwickelt und bereits 2011 als Konzeptstudie vorgestellt.

gistik IML. Denn der cubeXX vereint sechs Fahrzeuge in einem: Routenzug, Niederhubwagen, Gegengewichtstapler, Hochhubwagen, Doppelstockfahrzeug und Kommissionierer. Bereits auf der letzten CeMAT 2011 hat ein Modell des cubeXX für viel Aufsehen gesorgt. Mit dem nun pünktlich zur Messe fertiggestellten Konzeptfahrzeug beweist STILL einmal mehr Innovationskraft und zeigt, was mit heutigen Technologien, insbesondere in der Sensorik, bereits möglich ist. Dabei kann der elektrisch angetriebene cubeXX sowohl als mobiler autonomer Roboter wie auch als manuell bedienter Stapler oder Schlepper genutzt werden.

it seiner Wandelbarkeit kompletter Hub auch an einem Komplexität realisieren sollen. ist er Teil des gemein- neuen Standort innerhalb we- Die Hamburger STILL GmbH, samen Forschungs- niger Wochen lauffähig wer- führender Anbieter für maßgeprojekts „Hub2Move“ mit dem den. Im Projekt »Hub2Move« fertigte innerbetriebliche LogiFraunhofer-Institut für Material- arbeiten die STILL GmbH und stiklösungen weltweit, beteiligt fluss und Logistik IML im Rah- das Fraunhofer-Institut für Ma- sich mit ihrer Konzeptstudie men des vom Bundesministeri- terialfluss und Logistik IML cubeXX an dem Forschungsum für Bildung und Forschung gemeinsam mit vier weiteren projekt und zeigt auf der Cegeförderten EffizienzCluster Industriepartnern an diesem MAT 2014 bereits erste ErgebLogistikRuhr. Hub der Zukunft. Im Vorder- nisse: Ein funktionsfähiger ProVollautomatisierte Lager sind grund standen zunächst die t o t y p , der im Einsatz seine heute ziemlich unflexibel und Anforderungen an ein solches Wandlungsfähigkeit r e wenig wandlungsfähig, denn Umschlagszentrum. Dazu d ub ein beweist. H ändern sich Prozesse oder Wa- besuchten und analyr De unft – iges „Die Logistik der Nachfrage ren, müssen in aufwendigen sierten die Forscher Zuk ugsfäh ntrum Zukunft muss nach Flexibilität Planungen neue Lösungen ge- logistische Hubs funden sowie unter Umständen und entwickelten dasich immer „Die Nachfrage unserer Kunden umzhlagsze c s alte Anlagen/-teile abgebaut raufhin die Ansprüche schneller an sich stets nach Flexibilität steigt stark an. m und neue Systeme installiert an diese wandlungsfä- U wandelnde Anforderungen Die Möglichkeit, ein Fahrzeug und in Betrieb genommen wer- hige Technologie. In den anpassen. Dafür müssen nicht einfach autonom in Betrieb zu den. Aus diesem Grund setzen nächsten Monaten arbeiten die zuletzt unsere logistischen nehmen oder aber manuell zu Unternehmen mit wenig plan- Projektpartner intensiv an kon- Netzwerke sowie Distributi- betreiben, birgt enormes Optibarem oder stark volatilem Ge- kreten Fragestellungen, z. B. zur onszentren und ihre technische mierungspotential. Flexibilität schäft notgedrungen auf viel Dezentralisierung von Förder- Ausstattung so wandlungsfä- und Wandlungsfähigkeit wird Personal und konventionelle technik, zur IT-Unterstützung hig werden, dass sie innerhalb zukünftig zur SchlüsselfähigRegale oder Blocklager, um oder zum Transportauftragsma- kürzester Zeit neue Aufgaben keit von Unternehmen“, ist Kapazitätsschwankungen oder nagement und zur Verkehrsre- übernehmen oder sogar ihren Bert-Jan Knoef, Vorsitzender Änderungen in der Artikel- oder gelung. Wichtige Elemente der Standort wechseln können. Ein der STILL-Geschäftsführung Auftragsstruktur abfedern zu technologischen Entwicklung solches flexibles System ist überzeugt. können. im Projekt sind zudem zel- der cubeXX, er zeigt wie anlulare Transportsysteme und passungsfähig Flurförderzeuge Wandlungsfähigkeit Der Hub der Zukunft autonome Fahrzeuge, die die in der Zukunft sein werden“, Es geht um die WandlungsfäHandhabungs-, Förder- und Hauptaufgabe des Förderns in betont Prof. Dr. Michael ten higkeit der Systeme, das schafft Lagertechnik im Hub sollen in verschiedenen Ausprägungen Hompel, geschäftsführender In- STILL heute schon mit den iGo wenigen Tagen an neue Anfor- mit anforderungsgerechter stitutsleiter des Fraunhofer-In- Lösungen voll- und halbautoderungen anpassbar sein, ein Funktionalität und reduzierter stituts für Materialfluss und Lo- matisch. Der cubeXX stellt eine

Durch die Six in One-Funktionen hat der Anwender jederzeit das optimale Gerät für die jeweilige Aufgabe zur Hand. 42

3 • 2014

Zum vollwertigen Doppelstockfahrzeug wird der cubeXX indem die Gabelzinken ausgeklappt und die Laststützen ausgefahren werden.


logistik

IFOY - Award Gewinner besticht durch die einfache Bedienbarkeit konsequente Entwicklung dar, tigte Teleskopmast. Er hat zwei die auch diesem Trend gerecht wesentliche Vorteile: zum einen wird. Diese flexible Automa- ist durch sein geringes Gewicht tisierung und die Maschine auch weniger Masse im Heckzu Maschine Kommunikation gewicht nötig und zum anderen beim Einsatz als autonomes f hält er Dauerbelastungen besser ahrerloses Transportfahrzeug stand, da er sich nicht verformt. (FTS) entspricht auch dem Um die seitliche Verfahrbarkeit Konzept von Industrie 4.0. Auf des cubeXX, auch mit ausgefahder CeMAT zeigt STILL den renen Laststützen z.B. bei einer cubeXX im halbautomatisierten Palettenübergabe zu gewährleiBetrieb. Dabei kann der Nutzer sten, verfügen die Laststützen ihn über eine Fernbedienung vorne anstatt eines Rades über und T-Frame Design. Zur An- Mitarbeiter über das iPad oder oder aber per iPad ansteuern eine Kugel. Damit wird ein her- zeige eines vollautomatischen das Warehouse Management und die Gabeln ausklappen, die vorragendes Wendeverhalten Einsatzes gibt es im Dach des System weitergibt. Ein sicherer Laststützen, den Hubmast oder um die Vorderachse erzielt und cubeXX zudem noch eine fest Automatikbetrieb wird durch die Fahrerkabine ausfahren, die 90 oder 180°-Wendungen sowie installierte Lichtquelle, die ein die elektrisch angebundene PerRoutenzug-Funktion nutzen komplette Drehungen um die pulsierendes blaues Licht im sonenschutzanlage nach vorne oder das zusätzliche Heckge- eigene Achse werden zum Kin- Kreis um den rotierenden Laser und hinten sowie die lastseitig hinten links und rechts instalwicht andocken. Trotz der vie- derspiel. abgibt. lierten manuellen Notausschallen Funktionen ist das Gerät iPad ter gewährleistet. Die Fahrextrem kompakt gebaut. Wie Beleuchtungskonzept bei einem Multifunktionstool Das LED-Beleuchtungskonzept Ebenfalls auf der Lastseite be- zeugsteuerung wird über einen in Taschenmesserform wird nur richtet sich nach höchsten er- findet sich der Kommunikati- CAN-Bus geregelt mit Schnittdas aktuell benötigte Werkzeug gonomischen und sicherheits- onsbildschirm, der die aktuellen stellen zu Lenkungen, Antrieb ausgefahren. Die benötigte En- technischen Erkenntnissen. So Funktionen, wie Fahrrichtung, und Hubgerüst. So steuert die ergie liefert eine leicht zugäng- ist der cubeXX mit vier Tag- Hubzustand (Mast fährt hoch- Einheit unter anderem die Drehliche Lithium-Ionen-Batterie, fahrleuchten auf der Lastseite, runter), Fahrmodus (manuell, zahlsynchronisierung aller Andie im Vergleich zu herkömm- Suchscheinwerfern, seitlichen automatisch), cubeXX-Modus triebe, die Wandelbarkeit der lichen Blei-Säure-Batterien auf- Leuchten sowie auf der An- (Hochhub, Niederhub, Routen- Fahrzeugkonfigurationen, die grund ihres geringeren Einbau- triebsseite mit Scheinwerfern, zug etc.), Batterieladezustand geregelte Hubhöhenanfahrt soraumes bei gleichem nutzbarem Rücklicht und ebenfalls Tag- und Ortung im Lager anzeigt. wie die Kabinenposition. ausgestattet. Diese Ansicht findet sich eben- Mehr unter: www.still.at Energieinhalt, mit Zwischenla- fahrlichtlampen dungen genug Energie für einen Dabei können die Lampen in falls auf dem iPad wieder und ganztägigen Einsatz des Fahr- Abhängigkeit von der Fahrt- sorgt so für eine intuitive Bedie- Der cubeXX kann mit seinen Laststützen einen sicheren zeugs bereit hält. Hinzu kommt, richtung und Funktion sowohl nung aus der Ferne. Stand gewährleisten und überdass sich die Lithium-Ionen- rot (Rückwährtsfahrt), hellrot Batterie wesentlich schneller (Bremslicht) als auch weiß (Vor- Für die automatische Paletten- nimmt mit seinem ausfahrbaren wieder aufladen lässt. Die An- währtsfahrt) leuchten. Das hier aufnahme hat STILL eine Ka- Mast problemlos die Aufgaben triebseinheit stammt aus dem realisierte T-Frame Design soll mera installiert, die mit dem eines Hochhubwagens. Serienfahrzeug zur Horizontal- zukünftig auf alle Fahrzeugge- Gabelträger verkommissionierung CX und hat nerationen übertragen werden. fährt und die DaDer neue LTX-Schlepper ist das ten über W-LAN sich bereits vielfach bewährt. erste Serienfahrzeug mit diesem an andere autoTeleskopmast aus Carbon neuen Beleuchtungskonzept nome Fahrzeuge, Ein Novum ist der aus dem High Tech Werkstoff Carbon gefer- Auch der RX 60-60/-80 war zu sehen:Die Elektrostapler der Baureihe RX 60-60/-80 sind abgasfreie Kraftpakete. Sie sind besonders leistungsstark und zugleich extrem kompakt und wendig. Das Flaggschiff, der RX 60-80/900, hebt in Arbeitsgangbreiten von nur 4999 mm bis zu acht Tonnen bei einem Lastschwerpunkt von 900 mm. Emissionsfrei präsentieren sich die starken Elektrostapler sowohl im Innen- als auch im Außenbereich als höchst effiziente Transportlösung – selbst in feuchten und staubigen Umgebungen. Für eine hohe Umschlagleistung sorgt neben der feinfühligen Steuerung auch die maximale Fahrgeschwindigkeit von bis zu 17 km/h. 

Egal ob in Speditionen oder in produzierenden Branchen, egal ob beim Handling schwerer Lasten oder bei der schnellen Beund Entladung von LKWs: Hohe Performance, Photos: STILL GmbH präzise Hydraulik und eine durchdachte Fahrzeugergonomie machen die stärksten RX3 • 2014 43 60-Modelle zu unschlagbaren Lagerhelfern.


logistik

Wasserstoff in der Logistik D

In der Intralogistikbranche, dem weltweit größten Markt für Elektroantriebe, ist die Produktivität beim Einsatz rein batterieelektrischer Gabelstapler und Lagertechnikgeräte insbesondere im Mehrschichtbetrieb oft limitiert. Ausschlaggebend dafür ist der Aufwand für die bei hohen Energieumsätzen erforderlichen Batteriewechsel aber auch die beschränkte Lebensdauer der Batterien, sowie deren relativ hoher Wartungsaufwand.

eswegen gibt es immer wie- nuten bei äquivalenter Reichweite der alternative Tests. Ein mit dem reinen Batterieantrieb. Vor Beispiel dafür ist E-LOG- Ort zeigen sich die Mitarbeiter, die Biofleet – gemeinsam starteten seit 2012 mit den FlurförderfahrFronius, Linde Material Handling, zeugen von Linde Material HandHyCentA Research, Joanneum ling fahren, von der Verlässlichkeit Research, OMV und DB Schen- und dem einfachen Handling posiker 2012 einen Dauertest, der jetzt tiv überzeugt. Die Umsetzbarkeit abgeschlossen wurde. Die erste In- des Systems wurde bei dem mit door-Wasserstofftankstelle-Europas Mitteln des Klima- und Energiewurde dafür bei DB Schenker in fonds im Rahmen der Programms Hörsching in Betrieb genommen. „Technologische Leuchttürme der Ein Brennstofzellen-Range-Ex- Elektromobilität“ geförderten Protender als Antrieb für Flurförder- jektes bewiesen. Die schnellere zeuge ersetzt den Batteriewechsel Aufladbarkeit und längere Haltbardurch eine Betankung mit Was- keit des Systems im Vergleich mit serstoff in wenigen Minuten. Kon- herkömmlichen Systemen wurde stante, hohe Leistungsfähigkeit des bewiesen. Range-Extender Antriebs, geringerer Wartungsaufwand sowie Flä- Projekt cheneinsparungen für das Laden von sonst erforderlichen Wechsel- Der im E-Log-BioFleet Projekt batterien sind Motivationsfaktoren entwickelte Lösungsansatz ist das HyLOG-Fleet-System von Fronifür den Einsatz dieser Technologie. us, das die Batterie ersetzt und in Energiezelle Zusammenarbeit mit Linde MaZum Einsatz kommt hier eine En- terial Handling für den Einsatz ergiezelle von Fronius. Im Rah- in Lagertechnikgeräten entwimen des Projektes wird eine Ener- ckelt wurde. Es besteht aus PEMgiezelle HyLOG Fleet mit 2,6 kW Brennstoffzelle als Range-Extender, Dauerleistung und 11kW Spitze einem Lithium-Ionen-Akku und eingesetzt. Das innovative Range- einem Wasserstoffdrucktank. Um Extender Konzept kombiniert eine die Feldprobung am SpeditionsPEM Brennstoffzelle mit High-Po- terminal von DB Schenker in Hörwer Lithium-Akkumulator (Die Li- sching mit 10 Niederhubwagen thium Batterie deckt die Spitzen ab durchzuführen, wurde die Wasser– die Brennstoffzellen sind für den stoffinfrastruktur von der OMV in Antrieb und das Laden der Batterien die Betriebsabläufe des Terminals zuständig). Der 26l Drucktank für eingebunden. Es wurde in Europa Wasserstoff bis 350bar ermöglicht die erste Indoor-Tankanlage in der die Betankung in weniger als 3 Mi- Halle installiert und ein dezentraler

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3 • 2014

Wasserstoffreformer, der Methan aus Biogas zu Wasserstoff reformiert Wasserstoffreformer, der Methan aus Biogas zu Wasserstoff reformiert, direkt an die Halle angebaut.

Kosten

Die Untersuchungen ergaben neben der Umsetzbarkeit auch die Kostensituation. Ab einer Flotte von rund 50 Fahrzeugen und bei einer günstigen Versorgungslage an Wasserstoff (in Deutschland wird gerade an einem Wasserstofftankstellennetz gearbeitet) sowie einem Dreischicht-Betrieb ist die Lösung auch wirtschaftlich sinnvoll. Warum in Europa allerdings bisher so wenige Fahrzeuge in diesem Bereich im Einsatz sind, hat leider auch mit der Gesetzgebung zu tun. Während in Amerika alte Batterien einfach mit Brennstoffzellen ausgetauscht werden können, wiehert in Europa der EU-Amtsschimmel - jede Änderung muss extra abgesegnet werden.

Fazit

Die technische Funktionalität ist gewährleistet und die Mitarbeiter, die mit der neuen Lösung arbeiten, sind positiv überrascht. Die schnelle Ladbarkeit, längere Betriebsdauer sowie der geringere Platzbedarf (kein Lager für Austauschbatterien) sowie der nichtvorhandene Leistungsabfall sprechen für E-LOGBiofleet. Noch ist das Problem der Preis – ohne Förderung (die es allerdings noch gibt) ist es kaum

wirtschaftlich umsetzbar. Wie sagte aber ein Mitarbeiter von Fronius so passend dazu: „ Manche unserer Schweißtechniken wurden zum Start nicht ein Mal ernsthaft belächelt – heute sind sie „state of the art“ mit der Entwicklung dieses praxistauglichen Energiezellenkonzeptes ist Fronius wieder in einer Vorreiterrolle – wenn hier aber erst einige Kunden und die Politik aufgesprungen sind, ist auch die wirtschaftliche Umsetzung keine Utopie mehr. Auch dass DB Schenker die Green Logistics forcieren und unsere Lösung dank der guten Erfahrungen im größeren Stile langfristig umsetzen will ist ein Anreiz für mich, daran weiterzuarbeiten.“

Zukunft

Zurzeit wird am gleichen Thema mit verschiedensten Lösungsansätzen gearbeitet. Auch Still und Mulag arbeiten an einer Umsetzung ebenso wie Toyota und Crown an einer weiteren Lösung. Welche Lösung sich auch immer durchsetzen mag – klar ist, dass wir an diesen zukunftsträchtigen, umweltfreundlichen Lösungen nicht vorbeikommen werden – und dass es manchmal schwer verständlich ist, dass Gesetzgeber es umweltfreundlichen Anwendern in Europa effektiv schwer machen, dies auch zu bleiben - während in Amerika, wo das Thema Umwelt bei weitem nicht


INTERPACK

Die erste Wasserstoff-Indoor-Tankanlage Europas so groß geschrieben wird wie bei uns, die Techniken längst umgesetzt werden können (In Amerika laufen mit der beschriebenen Lösung derzeit rund 5.000 Fachzeuge in

Kunden, internationale Presse und die Teilnehmer der Langzeitstudie (Fronius, Linde Material Handling, HyCentA Research, Joanneum Research, OMV und DB Schenker ) waren bei der Präsentation vertreten.

Europa 75). „Nichtdestotrotz kann es Dank der unterschiedlichsten Förderungen auch jetzt schon eine wirtschaftliche interessante Lösung in Europa sein – um durch den Pa-

ragraphendschungel zu finden und zu sehen wie die Anschlussmöglichkeiten an ein Netz sind empfehlen wir den Kunden, sich bei ihren Logistikpartnern schlau zu machen,

welche Lösungen es für ihr Unternehmen gibt.“ so die Experten von HyCentA Research und Joanneum research einstimmig. Mehr unter www.linde-mh.at, www.fronius.at

FEINE ETIKETTEN

3 • 2014

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logistik

Agieren, wo reagieren zu spät wäre D

Ein gleichförmig bewegter Körper behält seinen Bewegungszustand bei, sofern keine Kraft auf ihn einwirkt. Je größer die Masse des bewegten Körpers ist, desto schwerer ist es, diesen zu bremsen. Obwohl vielen Unternehmern diese Grundproblematik der Ladungssicherung klar sein dürfte, ist das Thema selbst oftmals nur eine lästige Notwendigkeit, die primär Zeit sowie Geld kostet und in der Praxis entsprechend halbherzig gelebt wird. Die Folge daraus sind wiederkehrende Bilder von schweren LKW-Unfällen samt am Unfallort großflächig verteilter Ladung.

ass nicht immer erst etwas passieren muss, bevor etwas geschieht, beweist die ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG mit Sitz in Hard. Dort hat sich im Jahr 2011 Erwin Gstöttenbauer, Bereichsleiter für die konzernweite Transportlogistik beim Vorarlberger Unternehmen, des Themas Ladungssicherheit angenommen und begonnen, intern den Status quo zu erheben. Dabei hat sich herausgestellt, dass innerhalb des Konzerns keine einheitlichen Standards oder Richtlinien existierten und die einzelnen Betriebe bisher ausschließlich nach eigenem Ermessen vorgegangen waren.

Die Problematik

„Ladungssicherheit ist in Mitteleuropa mittlerweile ein großes Thema. Die Kontrollen werden immer strenger und auch die Verantwortlichkeiten wurden erweitert. Früher hat man dem Spediteur die Behälter übergeben und der Rest lag in seiner Verantwortung. Heute ist jeder am Verladeprozess Beteiligte auch für die gesetzeskonforme Ladungssicherung mitverantwortlich und damit natürlich haftbar. Abgesehen davon geht es uns um die Sicherheit der Fahrer und aller anderen Verkehrsteilnehmer“, begründet Erwin Gstöttenbauer seinen Fokus auf das Thema. Nach einigen Gesprächen in Deutschland mit Vertretern der Berufsgenossenschaft Verkehr

und den zuständigen Experten der Exekutive erhärtete sich jedoch der Verdacht, dass die Auslegung und Handhabung der gesetzlichen Bestimmungen (siehe Infokasten) mitunter recht unterschiedlich sein können. Damit schien also die positive Bewertung einer konkreten Ladungssicherungsmaßnahme dem Zufall überlassen zu sein.

Das Ziel

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• 0,8 g - Bremsverzögerung in Längsrichtung - vorwärts • 0,5 g - Bremsverzögerung in Längsrichtung - rückwärts • 0,5 g - Querbeschleunigung Die Erreichung der Werte wurde mittels am Fahrzeug angebrachter Sensoren gemessen.

Um Klarheit zu schaffen und jegli- Praxis ches Auslegungsrisiko zu vermei- In der Praxis bedeutete dies, dass den, entschied man, einheitliche bei unterschiedlichen Geschwindigund konzernweite Standards für keiten (25, 30, 35 km/h) sowie nach die Ladungssicherung von Kom- bestimmten Fahrmanövern (geradeplettladungen (FTL = full truck aus, rückwärts, 180°-Kurve, S-Kurload) zu erstellen sowie diese auf ve) Vollbremsungen durchgeführt Basis der gesetzlich vorgegebenen wurden. Nach jedem Test überprüfEU-Richtlinien zertifizieren zu te man den Zustand der Ladung lassen. Konkret strebte man daher und des verwendeten Fahrzeugs. ein DEKRA-Zertifikat für Verlade- „Obwohl bei den Gitterboxen jeund Sicherungsvarianten für den de zweite Reihe gegurtet war, trat Transport von Ladeeinheiten auf ein Ziehharmonikaeffekt auf, der Straßenfahrzeugen an, um damit dazu führte, dass die Behälter von eine generelle Gesetzeskonformität der letzten Reihe beginnend bis (nach DIN 12642, DIN EN 12195-1 zur ersten Reihe kippten. In einem Fall war der Druck auf die Stirnsowie VDI 2700) zu erlangen. wand so groß, dass sich diese etwa Der Weg 20 cm nach vorne neigte und nicht Anfang 2012 starteten die Testrei- mehr in die ursprüngliche Position hen bei DEKRA mit der bei AL- zurückging. Des Weiteren sprang PLA hauptsächlich eingesetzten aufgrund der enormen Wucht das Gitterbox. Entsprechend den EU- Planengestell aus der Verankerung“, Richtlinien sollten bei diesen dy- beschreibt Erwin Gstöttenbauer das namischen Fahrtests - jeder Test ernüchternde Ergebnis der ersten wurde 3-mal je Geschwindigkeit Tests. Der wesentliche Grund für und Anforderung durchgeführt - die massiven Bewegungen lag in folgende Beschleunigungswerte der Beschaffenheit der Gitterbox:

Richtig gesichert: reihenweise gegurtete Gitterboxen 46

mindestens erreicht werden:

Durch die Gitterkonstruktion bleibt nach der Lkw-Verladung zwischen den Boxen rund 2 cm und mehr Platz, die Füße haben eine geringe Auflagefläche und stehen weit nach innen. Aufbauend auf den ersten Erkenntnissen wurde die Ladungssicherung sukzessive um zusätzliche Maßnahmen erweitert, bis die Ladung entsprechend gesichert war. Schlussendlich bedeutete dies: reihenweise gegurtete Gitterboxen, einen Kreuzgurt jeweils in der ersten und letzten Reihe, eine Antirutschmatte unter jedem Fuß sowie drei Spannbretter oder Sperrbalken als rückwärtige Ladungssicherung. Der zeitliche Mehraufwand für diese Maßnahmen wird mit durchschnittlich 40 Minuten beziffert.

Die Alternative

Wenig zufrieden mit dem Ergebnis und auf der Suche nach Alternativen stieß man auf die Kunststoffbehälter der Type „Magnum Optimum“ von Schoeller Allibert und beschloss in Kooperation mit dem Hersteller eine zweite Testreihe mit diesen vergleichbar großen Boxen vorzunehmen. Dabei schnitt der Kunststoffbehälter überraschend gut ab: Aufgrund der glatten Wände, der großen Fußflächen und der sehr kompakten Stapelfähigkeit entsteht ein sehr einheitlicher Ladungsblock, der kaum Bewegung zulässt. Daher waren laut DEKRA für die Magnum Optimum letztlich keine Spanngurte, sondern nur Antirutschmatten und Spannbretter oder Sperrbalken erforderlich.

Der zweite Versuch

Um die Erfahrung reicher, dass die notwendige Ladungssicherung von der Art des gewählten Ladungsträgers abhängt, und davon ausgehend, dass auch die Type (Code L vs. XL) des Fahrzeugs zu unterschiedlichen

Einfacher zu sichern: der Kunststoffbehälter „Magnum Optimum“


ETIKETTEN logistik CEMAT Unzureichend gesichert: Bahnbrechende Lösung derInnovationen Rollenetikettierung Kippgefahr in engen Der Kurven CeMAT 2014: Marktbei treibt

Der der FMCG (fast moving consumer goods – schnell- CeMAT, Auf weltweit führenden Messe für Intralogistik, drehende Produkte)-Markt entwickelt sich äußerst präsentieren Unternehmen die neuesten Trends und Innovaschnell in einem sich stark wandelnden Umfeld. Heu-KomErgebnissen beschloss tionenführen rund wird, um die Themen Lagern, Verpacken und te positioniert sich Brigl & Bergmeister mit dem im die man eine neue, deutlichEiner praxismissionieren. der größten Einflussfaktoren auf Marktvergleich niedrigsten CO2-Ausstoß und einem orientierte Testreihe zurzeit mit demund TÜV Intralogistik sicherlich auch für die kommenden hervorragenden sprich einer perNord durchzuführen. Im „Carbon ZugeE-Commerce. die- Footprint“, Jahre ist der Treiber Denn die gestiegenen fekten Ökobilanz der B&B-Produkte, als weltweit einerkürses Gutachtens wurden im Juli 2013 kleinerer Stückzahlen bei Anforderungen hinsichtlich der führenden Hersteller für Etikettenund flexible sämtliche, fürLieferzeiten ALPLA relevante Lazeren und maximaler Verfügbarkeit beschleuVerpackungspapiere. dungsträger –auch Gitterboxen, Kunst- nach effizienteren Logistiksystenigen die Nachfrage stoffbehälter, Oktabiner, Big Bags, Kommissionierung. men und einer fehlerfreien m den großen Herausforde- hersteller Brigl & Bergmeister

Fertigware und Mischladungen – UEtiketten rungenDieses im Bereich dersich Papiergetestet. Mal setzte iese Anforderungen sind mit und flexiblen VerpaGstöttenbauer selbst hinter das „D weiteren, teilweise konträren ckungspapiere von Morgen RechSteuerwie derLagerdichte, Testfahrzeuge und siZielen Tiefkühlumnung tragen, verstärkt B&B cherte zu auch großteils die Ladungen gebung, Leistungsthematik und Zusukzessive seine Anstrengungen eigenhändig. „Die geplantenerklärt Kongriff in Einklang zu bringen“, im Bereich dermussten Innovation. Auf zernrichtlinien möglichst Harrie Swinkels, Geschäftsführer der „drinktec 2013“ präsentierte praxistauglich daher wollte von SSI Schäfersein, Giebelstadt. „Mit B&B die bahnbrechende Lösung ich jeden Schritt auch neuen persönlich Produkten wie unserer ‚3Dfür die Rollenetikettierung, die ausführen“, begründet derwir LogistikMatrix Solution‘ erreichen nicht den neuen Kundenund KonsuExperte sein hohe besonderes nur eine sehr LeistungEngagebei opmentenerwartungen entspricht ment. Raumdichte, sondern timaler bilden und zudem umweltfreundlich ist. auch die hohen Anforderungen hinDas Ergebnis sichtlich einer Sequenzierung und Umstieg leichtwar gemacht Tatsächlich das Ergebnis der Skalierbarkeit in einem System ab.“ Mit NiklaPET WEB wesentlich 55 Gramm ist zweiten Testreihe erEine der größten Herausforderungen dem innovativen Etikettenpapierfreulicher: Vorausgesetzt hat für die Supply Chain werdeman künftig einen LKW gemäßvon DINFilialbeliefeEN 12642 die Kombination „Code XL“E-Commerce im Einsatz,sein. müssen rungen und die Kunststoffbehälter überhaupt nicht gesichert werden. Die Gitter-

eine Bravourleistung gelunVerkettung von Prozessen

gen. nur 55 Grammreihenweise ist NiboxenMit sind lediglich Mehr Automatisierung und damit klaPET WEB 55 das Leichtgezu gurten, die ursprünglich eine noch engere Verkettungvorgeder wicht unter den Etikettenpapie-könschriebenen Prozesse sindAntirutschmatten für den Stuttgarter ren. Speziell für die Etikettienen weggelassen werden. Bei der Systemanbieter Viastore Systems rung von der Rolle entwickelt, Verwendung L“ ein aktueller eines TrendLKW der „Code Branche. sorgt das neue NiklaPET WEBwie sind zusätzliche Sicherungen, „Zudem werden immer mehr Pro55 eine deutliche dasfürUnterlegen vonGewichtsAntirutschzesse durch eine einzige Softwarereduktion, ohne Abstriche in der matten, vorzunehmen. Eine rückSuite integriert. Zum Beispiel reicht Funktionalität zu haben. Neben wärtige Ladungssicherung mittels unser viad@t bis an den Montageden Mehrwerten kurze biolo-ist Spannbretter oderwiedarin Sperrbalken platz des Kunden, eingebungische Abbauzeiten, Recyclingfäim Normalfall bei allen Varianten den sind etwa auch Kitting-, Monhigkeit und ökologische Nachhalerforderlich. tageund Transport-Abläufe in der tigkeit bietet NiklaPET WEB 55 Fertigung“, sagt Viastore-Presseden Vorteil, dass es auf Diebesonderen Umsetzung sprecher Matthias Schweizer. „Die den gleichen Anlagen wie Nord die FoliDas Zertifikat des TÜV ist Software-Anwendungen für MobiAugustsind 2013ausdieunserer gültigeSicht VorleseitDevices gabeweiterer für die konzerninternen Richtein Trend - die Kunden linien zur Ladungssicherung bei ALPLA. Für Erwin Gstöttenbauer

ler derzeit ganz oben auf der Agenda steht, sind die alternativen Antriebe und Energiespeicher. „Welche der Energie- und Umweltthemen derzeit sich in der Erforschung beDass die Intralogistik eine der in- findlichen Alternativen sich eines novativsten Branchen überhaupt ist, Tages am Markt durchsetzen werden, das glaubt Dr. Christoph Beumer, kann man heute noch nicht abschlieGeschäftsführender Gesellschafter ßend sagen“, erklärt Dr. Klaus-Dietund Vorsitzender der Geschäfts- er Rosenbach, Vorstand Technik bei Auch bei der Standparty gab es eine guteGstöttenbauer, Stimmung Corporate Erwin führung von Beumer. Die völlige Jungheinrich. „Allerdings sehen wir Logistics Vernetzung von verschiedenen hier eine Manager Tendenz bei zur ALPLA, Lithium-Iohat sich des Themas Ladungs-Klug, technischen Einheiten, Produkten, nen-Technik.“ Auch Matthias Schon jetzt vormerken: Von 19 03 - 21angenommen. 03 2014 sicherheit bedeutet dies seither, intern, bei Leiter Standorten undfindet Menschen etwa, Internationale Unternehmenswieder die in Etikettenkonferenz in erwin.gstoettenbauer@alpla.com den Frächtern den Speditionen kommunikation vielen anderen und Wirtschaftszweigen bei Still, ist sich Bad Hofgastein statt Aufklärungsarbeit leisten.und In sicher, dass die verschärfte Abgasgerade erst auf dem zu Vormarsch Schulungen und praxisorientierten dungssicherungsvorgaben die mit dem Schlagwort „Industrie 4.0“ gesetzgebung und die damitstellt aufwänWorkshopsseiwerden die Richtlinien Implementierung der Richtlinien versehen, hier bereits Realität: dige Abgasnachbehandlung dafür erklärt und vorgezeigt ist es sorgen eine gewisse dar, Intelligente Maschinen,- da Bauteile werden,Herausforderung dass sich die Trends natürlich dass der Verantguter Dinge,Antrieben dass wir und Warenhilfreich, kommunizieren eigen- „aber weiterich hinbin zu alternativen wortliche dafür diese auch diese demnächst überzeugt haständig miteinander undMaßnahmen steuern so entwickeln. „Die Nachfrage nach schonGroßteil zigfach durchgeführt hat.und In Hybridben werden“, blickt Erwin Gstötteneinen ihrer Aufgaben und Elektro-Staplern, aber einigen Standorten in Ländern mit auch bauer nach optimistisch in die Zukunft. Wege selbst. „Das schafft schlanke Li-Ionen-Batterien und weniger restriktiven, La- Brennstoffzellenantrieben Mehr unter: www.schoellerallibert.at und effiziente Prozessenationalen entlang der werden weit führende Hersteller von gesamten Wertschöpfungskette“, unserer Ansicht nach weiter steiEtikettenund flexiblen Verpaenetikettierung gefahren 14 sagt StVO Beumer.(Deutschland), § 22 „Ladung“: gen“, sagt Klug. ckungspapieren sehen Sie unter: 7 werden kann. (1) Die Ladung einschließlichMehr Geräte zurSieLadungssicherung sehen während der Mehr überLadeeinrichtungen B&B einem der welt-sind so www.brigl-bergmeister.com sowie zu verstauen und Flurförderzeughersteller CeMAT in Hannover vomzu19.sichern, bis sie das selbst beiBranche Vollbremsung oder plötzlicher AusweichEindass Thema, in der der zum 23. Mai 2014 in Hannover bewegung nicht verrutschen, umfallen, und herrollen, Staplerund Flurförderzeughersteloder unterhinwww.cemat.de wünschen immer mehr den Blick ins Lager vom iPad aus.“

herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik zu beachten.

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Lagerleitsystem & 3D-Visualisierung Die Firma Lercher Werkzeugbau GmbH ist ein namhafter österreichischer Hersteller von Kunststoffspritzteilen und Werkzeugen. Das Familienunternehmen erweiterte den bestehenden Standort in Klaus (AT/Vbg.) um Produktionshallen sowie ein automatisches Hochregalpalettenlager auf Basis der Kanallagertechnologie (Shuttle). Im Lager des Werkzeugspezialisten ist das METALAG Lagerleitsystem seit kurzem erfolgreich in Betrieb. Die Software der Firma Metasyst umfasst ein Warehouse Management System samt Materialflussrechner inklusive 3D-Lager- und Anlagenvisualisierung.

I

n schnelllebigen Zeiten wie heute, können sich Familienunternehmen vermehrt durch Kontinuität, persönlichen Kontakt und Eingehen auf individuelle Fragestellungen profilieren. So beauftragte das Familienunternehmen Lercher das Familienunternehmen Metasyst im August 2013 mit einem vollständigen Lagermanagementsystem, das soeben zeitgerecht fertiggestellt und in Betrieb genommen wurde. Die installierte Lagersoftware von Metasyst beinhaltet neben dem Lagermanagement die Materialflusssteuerung für das Regalbediengerät, Shuttle-Lager und die Fördertechnik, sowie eine Schnittstelle zur (SPS-)Steuerung

Sektion nach Gewicht

von LTW, dem Lieferanten der Lager- und Fördertechnik. Die Besonderheit: auch eine 3D-Lager- und Anlagenvisualisierung ist Teil des Pakets. Die vorangegangene Projektplanung stammt von Gutweniger Logistik aus Wolfurt.

Einlagerungsstrategie für spezielle Bedürfnisse

Nach Abschluss der Warenidentifizierung ermittelt der Lagerleitrechner den günstigsten Lagerort, Lagerbereich sowie die optimale Einlagerstrategie. Bei unterschiedlichen Ladungsträgertypen (Euro-, Industrie-, Einmal- und Werkzeugpaletten), verschiedenen Kanaltiefen und hohen Gewichten von

einzelnen Paletten (bis zu 2000kg) ist dies von besonderer Relevanz. Dazu werden die verschiedenen Höhen, Tiefen und eben Gewichte der Paletten bei der Lagerplatzvergabe herangezogen und zu einer optimalen Lagerdichte berücksichtigt. Ansonsten erfolgt die Lagerorganisation dynamisch.

3D-Anlagenvisualisierung schafft Übersicht

Der Lagerspiegel dient der 3D-Visualisierung des Hochregallagers. Die Anlagenvisualisierung hat vor allem die Aufgabe, dem Disponenten einen schnellen Überblick sowie Kontrolle über den Auftragsstand, Füllgrad und Anlagenzu-

Sektion nach Ebene und Artikelgruppen

stand zu geben. Transaktionsdaten (wie beispielsweise Auftrags-, Produktions- bzw. Bestellnummer, Tournummer, Artikelnummer, Chargennummer, Menge, Gebinde- bzw. Palettentyp) werden beim Anklicken angezeigt und können, je nach Berechtigung, bearbeitet bzw. geändert werden. Von der Anlagenübersicht bestehen Verzweigungen in andere Anzeigemenüs oder in Operator-Menüs (Auslagerung, Umlagerung). Die einzelnen Aufträge werden dem Disponenten übersichtlich und in verschiedenfarbigen Darstellungen angezeigt. Außerdem ist es möglich, durch die einzelnen Lagerebenen zu blättern und deren Belegung anzusehen. Statusmeldungen (frei, belegt, etc.) sind ebenfalls durch farbliche Abgrenzung klar abgebildet. Absolute und prozentuale Angaben über die Auslastung des Lagers können jeweils zeitaktuell ausgewertet werden. Mehr unter: www.metasyst.at

Selektion nach Artikelgruppen

Prinzhorn Gruppe legt Grundstein D

Mit einer feierlichen Grundsteinlegung gemeinsam mit dem ungarischen Premierminister Viktor Orbán startet die Prinzhorn Gruppe heute die Bauarbeiten für ein neues Kraft-Wärme-Kraftwerk am Standort ihrer ungarischen Papierfabrik in Dunaújváros, ca. 70 km südlich von Budapest. Die Investition in der Höhe von EUR 150 Mio. Euro soll der Prinzhorn-Tochter Hamburger Hungária, einem der führenden Papierproduzenten Europas, höchste Energieeffizienz und eine signifikante Reduktion der in Ungarn vergleichsweise hohen Energiekosten ermöglichen.

ie Prinzhorn Holding baut damit ihre Präsenz in Ungarn aus: In den letzten 20 Jahren wurden rund EUR 600 Mio. in Auf- und Ausbau der ungarischen Produktionsstätten der Gruppe investiert. Mit mehr als 1.100 Mitarbeiter-Innen und einem 48

3 • 2014

Jahresumsatz von rund EUR 400 Mio. ist die Prinzhorn Gruppe das wichtigste Unternehmen in der ungarischen Papier- und PackagingIndustrie. Cord Prinzhorn, CEO der Prinzhorn Holding zur Großinvestition in Ungarn: “Unsere Wettbewerbsfähigkeit in Europa hängt

ganz massiv von Energielösungen mit hoher Effizienz und niedrigen Kosten ab. Ungarn ist für uns ein wichtiger Markt, da wir wesentliche Teile der ungarischen Industrie und Landwirtschaft mit Verpackungsmaterialien beliefern. Unsere Kunden schätzen die ökologischen

Vorteile unserer Produkte aus Recyclingpapier ebenso wie unsere hervorragende Verarbeitungsqualität bei Druck und maßgeschneiderten Verpackungslösungen.“ Mehr unter: www.prinzhorn-holding.com


INTERPACK

BrauBeviale 2014 S

Aktuelle Getränketrends orientieren sich an Konsumentenforderungen wie gesunde Ernährung, Wellness, Natürlichkeit und Qualität. Auch die jeweilige Verpackung gehört zu einem erfolgreichen Getränkekonzept. Die BrauBeviale ist die in diesem Jahr wichtigste Investitionsgütermesse für die Getränkewirtschaft, doch auch sie ist letztlich vom Endprodukt beeinflusst.

ie findet vom 11. bis 13. November in Nürnberg statt und präsentiert sich im neuen Outfit: Die rund 1.300 Aussteller und ca. 33.000 Fachbesucher können sich auf ein komplett überarbeitetes Messekonzept sowie Rahmenprogramm freuen. Mittelstand und Global Player profitieren vom umfassenden Angebot rund um Rohstoffe, Technologien, Logistik und Marketingideen, aber auch internationale Getränketrends stehen im Fokus.

Wandel

„Nichts ist so beständig wie der Wandel.“ Dieses antike Zitat umreißt die derzeitigen Entwicklungen der weltweiten Getränketrends gelungen. Zahlreichen global tätigen Getränkeherstellern steht eine wachsende Schar an kleinen und innovativen Unternehmen gegenüber, die eigenständige Ideen umsetzen und vermarkten. Das kommt an, wie der in den USA und weltweit wachsende Trend der kreativen Bierkultur demonstriert. „Kreative Bierkultur“ ist auch das Trendthema der diesjährigen BrauBeviale, die mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen diese weltweite Bewegung nach Franken – in die Heimat des Bieres – holt. Globaler Getränkekonsum steigt kontinuierlich

Getränkekonsum steigt

Wurden 2008 knapp 240 Liter pro Kopf an Getränken konsumiert, waren es 2013 bereits etwa 265. Größte Wachstumstreiber sind die alkoholfreien Getränke wie abgefülltes Wasser (2008: 23; 2013: 29), heißer Tee (2008: 54; 2013: 58) sowie Milch und Milchgetränke (2008: 37; 2013: 40). Am liebsten wird bei den alkoholfreien Getränken weltweit heißer Tee getrunken, gefolgt von

Milch und Milchgetränken, kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken, Wasser, Bier, Kaffee und Spirituosen. (Quelle:Canadean/GB)

Neue Kreationen

Neue Kreationen halten die Märkte in Bewegung: Ob innovative alkoholfreie Malzgetränke, mit BetaGlucan angereicherte Fruchtsaftgetränke, die angeblich eine positive Wirkung auf die Herzgesundheit haben, neue Ingwer-Getränkekreationen oder mit Hilfe der lila Süßkartoffel pink gefärbte Getränke – der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt und der Verbraucher entscheidet schnell über Erfolg oder Misserfolg der Produkte. Für alle Getränkesegmente gilt: Produkt und Verpackung sollten stets eine Einheit bilden, damit die Kommunikation mit dem Verbraucher am Point of Sales stimmt. Gerade Getränkeverpackungen s i n d hochinnovativ. Die Verpackung einer afrikanischen Biermarke beispielsweise soll Qualität, Innovation und Kreativität gleichzeitig vermitteln. Das Bier kommt nun in einer zu 100 Prozent recycelbaren Dosenflasche, die in Afrika das erste Gebinde dieser Art ist, auf den Markt. Mit Tradition und Innovation spielt beispielsweise auch ein Kornbrand, der in Erinnerung an die Zeiten der Prohibition in EinmachGläsern angeboten wird. Um innovative Verpackungen dreht es sich auch auf der Messe: Im BrauBeviale Forum laden – getragen von renommierten Branchenpartnern – Präsentationen, Diskussionsrunden oder Vorträge zu den Themen Getränkeverpackungsdesign, Verpackungsinnovationen und PET Recycling zum Verweilen, Zuhören oder Mitreden ein. Mehr unter: www.braubeviale.de 3 • 2014

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getränkewirtschaft

Historisch größte Investition in Abfüll-

C

50

In Portugal ist Unicer das absatz- und umsatzstärkste Getränkeunternehmen. Die Aktivitäten von Unicer erstrecken sich von der Bierherstellung über die Produktion von alkoholfreien Getränken bis hin zur Weinbereitung. Wobei der klare Fokus auf Bier und kohlensäurehaltiges Wasser gerichtet ist. Erst kürzlich fiel im Unternehmen die Entscheidung, Brauaktivitäten an einem Standort zu zentralisieren. Die Braustätte in Santarém wurde geschlossen, gleichzeitig starteten in der im nahe Porto gelegenen Leca do Balio angesiedelten Brauerei die Ausbau-Aktivitäten. Alles in allem wurden hierfür 100 Millionen Euro bereitgestellt.

wurde die Strategie von Unicer geändert. Die ehemals mehrheitlich auf den Brauereibetrieb und das Wassergeschäft fokussierte Gruppe erfuhr die Umbenennung in Unicer Bebidas, SA, diversifizierte und erwarb zu weiteren alkoholfreien Getränkebetrieben auch Weingüter und Kaffeehersteller. 2006 fiel die Entscheidung zur Restrukturierung und einer Rückbesinnung auf die Kernkompetenzen. Damit einher ging die Veräußerung einiger Unternehmensteile. Teixeira: „Unsere erneute Konzentration auf das Brauerei- und Wassergeschäft hat uns seither zu sehr guten Erfolgen geführt.“ So ist Unicer in Portugal heute sowohl die Nummer eins im Bier- als auch im Wassermarkt. Im Jahr 2013 setzte das Unternehmen ca. 3,8 Millionen Hektoliter Bier, um die 1,7 Millionen Hektoliter Wasser, etwa 315.000 Hektoliter sonstige alkoholfreie Getränke und knapp 6,5 Millionen Liter Wein ab. Im Wassermarkt beträgt der derzeitige Unicer-Marktanteil 28 Prozent. Betrachtet man allein das Segment kohlensäurehaltiges Wasser, liegt Unicer mit der Marke Pedras bei 53 Prozent Marktanteil. Am Biermarkt hält Unicer den 49-prozentigen Marktanteil, dicht gefolgt von Centralcer mit 48 Prozent.

arlos César Morais Teixeira, eine Mehrweg-Anlage sowie als COO Unicer: „Damit un- Ersatzinvestition für vorhandene ternehmen wir derzeit eine Linien drei Füller für Glasflaschen, der bedeutendsten Investitionen drei Keg-Reinigungs- und Füllsyinnerhalb Portugals. Das kommt steme und einen Pasteur. José Pinto, unserem Land und seinen Bewoh- Betriebsleiter Unicer: „Wir trafen nern gerade in der momentanen ganz bewusst die Entscheidung, Krisensituation sehr zugute. Für mit nur einem Unternehmen und eine Zentralisierung der Aktivitäten hier mit KHS als Partner unseres an unserem Standort Leca do Balio Vertrauens zusammenzuentschieden wir uns vor allem arbeiten. Das war auch r im Nachhinein gesehen e deshalb, weil hier eine n i nta ich die richtige Wahl. Dagute Anbindung an o C den Hafen Portos rüber sind wir sehr 000 n jährl “ . 1 1 „ erde tiert besteht. Als exportfroh, denn schließw xpor orientierte Brauerei lich handelt es sich für e verschiffen wir etwa uns um ein Projekt zur aktiven 11.000 Container jährZukunftssicherung, das wir in lich und sind der größte Nutzer einem solchen Umfang wohl kaum des Hafenbereichs. Die Vision für nochmals realisieren werden.“ Erunsere Braustätte in Leca do Ba- gänzt Joao Marcelo Guimaraes, lio lautet, dass sie künftig als eine Projektmanager Unicer: „Von der der modernsten und effizientesten Planung bis zur Inbetriebnahme weltweit agiert.“ Im Rahmen der unserer neuen Linien und MaschiModernisierung, Effizienzsteige- nen vergingen gerade einmal 15 rung und Erweiterung des Stand- Monate. Dieses knappe Zeitfenster orts stand unter anderem auch die konnten wir nur deshalb einhalInvestition in neue Abfüll- und ten, weil unser motiviertes Team Verpackungstechnik an. Insgesamt mit KHS hervorragend zusamorderte Unicer zwei Turnkey-Glas- menarbeitete.“ „Auf einen Nenner Linien, davon eine Einweg- und gebracht hat unsere Mannschaft

1890 gegründet, feiert Unicer im Jahr 2015 sein 125-jähriges Bestehen. Teixeira: „Wir planen hier Großes und bereiten unsere 125-Jahr-Feier schon jetzt vor. Schließlich bedeutet unser Jubiläum, dass wir als innovatives Unternehmen auch mit Tradition und einem von der portugiesischen Bevölkerung über die Jahrhunderte hinweg entgegengebrachtem Vertrauen punkten.“ Heute hält die portugiesische Gruppe VIACER 56 Prozent, die Carlsberg Gruppe 44 Prozent der Unicer-Anteile. Bedeutende Eckpunkte in der Historie waren für Unicer die Jahre 1977, 1990, 2001 und 2006. 1977 fand der Zusammenschluss der bereits in den Jahren 1972 und 1973 verstaatlichten Brauereien CUFP, Copeja und Imperial statt. Aus ihnen ging Unicer – Uniao Cervejeira E. P. hervor. 1990 kam es zur Privatisierung des Unternehmens. 2001

Von der Planung bis zur Inbetriebnahme von zwei KHS-Turnkey-Linien, drei KHS-Füllsystemen für Glasflaschen, drei KHS-Keg-Reinigungs- und Füllsystemen und einem KHS-Pasteur vergingen gerade einmal 15 Monate.

Die KHS-Doppelend-Flaschenreinigungsmaschine Innoclean DM für die KHS-Turnkey-Mehrweg-Glasanlage ist mit Energiesparträgern und Triple-i-drive-System ausgestattet.

3 • 2014

gemeinsam mit KHS und mit der Unterstützung von Carlsberg eine wahre Meisterleistung abgeliefert“, meint dazu Teixeira.

Rang eins

49 Liter pro Kopf

Ist der portugiesische Bierkonsum auch rückläufig und reduzierte sich in den vergangenen zehn Jahren der jährliche Pro-Kopf-Konsum von


getränkewirtschaft

und Verpackungstechnik bei Unicer über 60 Liter auf 49 Liter, konnte Unicer Bierabsätze innerhalb Portugals seit 2006 dennoch auf einem Stand von 2,2 Millionen Hektoliter pro Jahr halten. Dazu kommen jährliche Exporte von zurzeit zwei Millionen Hektoliter.

tion, darunter 33 in Gold unterstreichen das. Weitere zwölf Prozent des Bierabsatzes gehen auf das Konto der ältesten Biermarke im portugiesischen Markt, dem Pils Cristal. Mit der Super Premium-Marke Carlsberg werden etwa drei Prozent des Gesamtabsatzes erzielt. Verbleibende zwei Prozent vereint die Marke Cheers auf sich, zu der neben alkoholfreiem Bier auch Biermischgetränke in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen zählen.

Exportschwerpunkt

Unicer ist mit seinen Bieren in Portugal flächendeckend vertreten, mit 85 Prozent Marktanteil jedoch besonders stark in der Region um Porto sowie an der Algarve mit 56 Prozent. Bedeutendster Markt außerhalb Portugals ist Angola. Etwa 1,1 Millionen Hektoliter Bier distribuierte Unicer 2013 in die ehemalige portugiesische Kolonie. Weiteres Wachstum wird dort auch aufgrund des jährlich um ca. 10 Prozent steigenden Pro-Kopf-Konsums erwartet. Teixeira: „Unsere besonderen Erfolge in Angola veranlassten uns, bereits Mitte 2000 über die Errichtung einer Brauerei vor Ort nachzudenken. Vor zwei Jahren erwarben wir das hierfür notwendige Land und holten Genehmigungen ein. In Kürze starten wir mit dem Bau der ersten Unicer-Braustätte außerhalb Portugals, die Ende 2015 fertig gestellt sein soll.“ In Afrika ist Mosambik ein weiterer Fokusmarkt von Unicer. Ausgehend von bislang geringen Umsätzen wird in diesem ebenfalls rasant wachsenden Biermarkt in fünf Jahren mit einem Verkauf von 20 Millionen Liter Bier pro Jahr kalkuliert. Zudem von steigendem Interesse: Saudi-Arabien. Den dortigen Marktforderungen

Image Marketing

entsprechend liefert Unicer in diese Region ausschließlich alkoholfreies Bier mit 0,0 Prozent Alkohol.

Weltweit präsent

mehr als 50 Länder weltweit und ist vor allem dort besonders stark vertreten, wo sich portugiesische Communities gebildet haben.

Unicer ist auch in Brasilien sehr ak- Super Bock ist der Renner tiv. Teixeira: „Brasilien zählt zu den Sowohl in Portugal als auch weltgrößten und am stärksten wachsen- weit ist der Renner unter den den Biermärkten weltweit. Davon Unicer-Biermarken die Marke Sumöchten wir profitieren und so las- per Bock. Super Bock gibt es in sen wir unsere speziell an den brasi- den Varianten „Original“, „Claslianischen Geschmack angepassten sic“, „Stout“, „Abadia Gourmet“, Biermarken hier seit kurzem in Li- „Green“ und „Alcohol Free“. Allein zenz brauen und sprechen damit vor mit Super Bock realisiert Unicer 84 allem die portugiesische Bevölke- Prozent seines gesamten Bierabrung Brasiliens an.“ Das klare Ziel satzes. Einen Großteil davon hält in Brasilien lautet, sich von einem nach wie vor Super Bock Original. momentanen jährlichen Absatz Das etablierte Lager ist aufgrund über 100.000 Liter in drei Jahren seiner Qualität und eines damit auf 10 Millionen Liter zu steigern. verbundenen hervorragenden GeIm Vergleich dazu: In europäische schmackserlebnisses sehr beliebt. Länder liefert Unicer gerade einmal Pinto beschreibt es als kräftig, mal28 Millionen Liter und erwartet für zig-fruchtig und gleichzeitig hopdie nächsten Jahre ein gleich blei- fenbetont. Mittlerweile 35 Medailbendes Niveau. Insgesamt gesehen len vom Internationalen Institut für distribuiert Unicer seine Biere in Qualitätsselektionen, Monde Selec-

Bei Unicer ist man sich einig, dass es sich bei KHS um einen „Hersteller allerbester Fülltechnik“ handelt. Mit dem Innofill Glass DRS-ZMS erfüllte KHS alle Unicer-Wünsche an ein Füllsystem.

Besonderes Image-Marketing betreibt Unicer ausschließlich für die Marke Super Bock. Ob Konzert (Super Rock) oder Sportveranstaltung (Sponsor FC Porto und Sporting Lissabon) – Super Bock ist mit von der Partie. „Das trägt dazu bei, dass Super Bock als sympathische Marke mit Premium-Charakter wahrgenommen wird, die gleichzeitig mit jedermann Kontakt aufnimmt“, meint dazu Teixeira.

Trend

Konsumiert werden Unicer-Biermarken sowohl in Portugal als auch weltweit besonders gerne aus Kleinflaschen. Mehr als 50 Prozent aller Füllungen betreffen zurzeit die 0,2- und 0,25-l-Glasflasche. Zum Kleinflaschen-Trend gesellt sich mit dem Ringpull-Verschluss ein weiterer. Teixeira: „Noch vor zwei, drei Jahren füllten wir vor allem 0,33-l-Glasflaschen ab und verschlossen sie mehrheitlich mit dem klassischen Kronkorken. Dann ent-

Die Flaschenausstattung übernimmt die Etikettiermaschine Innoket SE, eine modular aufgebaute Etikettiermaschine, die an neue Anforderungen zügig angepasst werden kann. 3 • 2014

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Seit etwa drei Jahren werden Kleinflaschen mit RingpullVerschluss in Portugal und den bedeutendsten Exportmärkten von Unicer zunehmend populär. Bereits mehr als 50 Prozent aller Füllungen gehen derzeit auf das Konto von 0,2- und 0,25-l-Glasflaschen. Mehrweg-Anlage handelt, vorwiegend für die Abfüllung und Verpackung von Kleingebinden gedacht sind. Ihre Leistung beträgt bezogen auf die 0,2- und 0,25-l-Glasflasche jeweils bis zu 60.000 Flaschen/h. Ausgelegt sind beide Linien auf eine Verarbeitung von unterschiedlichen Flaschenvarianten, um für eventuelle künftige Verbraucherwünsche bestens gerüstet zu sein. Zu den Turnkey-Linien lieferte KHS zwei Füller und einen Doppelstockpasteur für eine bestehende Mehrweg-Glasanlage mit einer Leistung von bis zu 88.000 Flaschen/h (bezogen auf die 0,33-l-Flasche), einen Rinser-Füller-Block für eine vorhandene Einweg-Glaslinie mit einer Leistung von bis zu 50.000 Flaschen/h (ebenfalls bezogen auf die 0,33-l-Flasche) und drei Innokeg Transomat 5/1 DUO, die in eine bereits im Betrieb befindliche Keg-Linie mit eingebunden wurden und bis zu 540 Kegs/h befüllen. deckten die Konsumenten ihre Vorliebe für die Kleingebinde, die gut in der Hand liegen, sich durch den Ringpull-Verschluss schnell öffnen lassen und so überall mit dabei sein können. Insbesondere in Angola und Brasilien aber auch zunehmend in Portugal werden Kleinflaschen in Bars und Restaurants gerne auch in mit Eis befüllten Eimern serviert. Auch in Zukunft gehen wir von einer weiter steigenden Nachfrage nach 0,2- und 0,25-l-Glasflaschen aus.“

Zwei Turnkey-Linien

So ist es keine Überraschung, dass die zwei neuen KHS-TurnkeyGlaslinien für Unicer, bei denen es sich um eine Einweg- und eine

Allerbeste Fülltechnik

Pinto: „Von Beginn an war für uns ganz klar, dass wir das Gesamtprojekt Abfüll- und Verpackungstechnik gemeinsam mit einem einzigen Lieferanten abwickeln möchten. Die Entscheidung für KHS trafen wir auch deshalb, weil wir mit der Marke KHS allerbeste Fülltechnik verbinden und es gerade die Fülltechnik ist, die stimmen muss, um die Qualität des Bieres in der Flasche und im Keg über eine lange Zeit hinweg zu gewährleisten. Natürlich hatten wir die Absicht, in das im Markt modernste KHSFüllsystem zur Abfüllung von Bier in Glasflaschen und somit in den Innofill Glass DRS-ZMS zu

investieren. Dieses Füllsystem begutachteten wir vor einer finalen Entscheidung bei Brauereien, die es bereits einsetzen. Die Resonanz unserer Gesprächspartner vor Ort war ausschließlich positiv. Bei Referenzbesuchen von Interessenten äußern wir uns heute über unsere fünf Innofill Glass DRS-ZMS übrigens ganz genauso begeistert.“

Hygienic Design

Ein wesentliches Merkmal des Innofill Glass DRS-ZMS ist seine konsequente Gestaltung gemäß Hygienic Design. Pluspunkte wie die im Vergleich zu bisherigen Lösungen gesteigerte Abfüllqualität, die erhöhte Anlagenverfügbarkeit durch kurze Reinigungszeiten sowie reduzierte Wartungs-, Energie-, Wasser- und Reinigungsmittelkosten kommen dazu. Der Innofill Glass DRS-ZMS ist in offener Bauweise ohne Ecken und Kanten konstruiert und bietet mit Rundungen oder Schrägen einen zügigen Ablauf von Flüssigkeiten. Statt konventionellem Füllervortisch verbindet ein Flaschentransfergestell die Sterne sowie die Verschließermodule über flanschlos ausgeführte Rohrkonstruktionen. Sie sind nach außen über hygienisch gestaltete Dichtungssysteme gesichert und mit Servo- oder Direktantrieben ausgestattet. Getriebe und Kupplungen sind folglich nicht nötig. Daraus ergeben sich geringe Wartungskosten und ein niedriger Energieverbrauch. Die Leichtbauweise von Hubzylindertisch und Rohrringkessel reduziert innerhalb des Systems notwendige Antriebskräfte. Die Medienzuführung geschieht beim Innofill Glass DRS-ZMS über hygienische Scherengelenke, die bei einer Höhenverstellung des Füllers keine mikrobiologischen Angriffspunkte bieten. Die Füllventile sind kompakt und leicht montierbar gestaltet. Es kommt ein Kompaktventilknoten zum Einsatz, bei dem die Armaturen gezielt in die Höhe gebaut sind und der gegenüber dem klassischen Ventilknoten ca. 50 Prozent an Aufstellplatz spart.

Ruhige Füllung

Der Innofill Glass DRS-ZMS arbeitet mit Füllhöhensonde. Dreifaches Evakuieren und zweifache CO2-Spülung gehen hier dem Vor-

spannprozess mit Inertgas voraus. Nach dem Vorspannen öffnet sich das Flüssigkeitsventil und leitet das Produkt über einen Drallkörper an die Flascheninnenwand. Durch die Schnellfüllphase im unkritischen, zylindrischen Teil der Flaschen werden hohe Füllventilleistungen erreicht. Im Bereich des engen Flaschenhalses findet zur präzisen Füllhöhenmessung die durch ein Sondensignal eingeleitete langsame Füllphase statt. Ein Sondenimpuls schließt das Flüssigkeitsventil präzise auf Füllhöhenniveau. Vor- und Restentlastung folgen. Die druckgeregelte Entlastung geschieht schaumarm. Der Füllprozess verläuft drehzahlunabhängig. Selbst während des Füllprozesses ist die Füllphasenvorgabe und somit die Füllhöhe für alle Ventile zentral verstellbar. Der Drallkörper zur Filmbildung an der Flaschenwand wurde beim Innofill Glass DRSZMS durch Modifikationen bei Anzahl und Form der Flügel strömungstechnisch weiter optimiert. Das ermöglicht eine sehr ruhige Füllung und sorgt für die nochmals minimierte Sauerstoffaufnahme im Produkt. Pinto: „Ich kann nur immer wieder betonen, wie glücklich wir mit unseren neuen KHS-Füllern sind. Sie arbeiten bei geringster Sauerstoffaufnahme und stellen daher einen wesentlichen Baustein unseres Qualitätskonzepts dar. Gleichzeitig tragen sie unserer Nachhaltigkeitsstrategie Rechnung, verhelfen sie uns doch dazu, deutlich Energie-, Wasser- und Reinigungsmittel einzusparen.“

Nachhaltiges Agieren

Guimaraes ergänzt: „Aus Gründen der Nachhaltigkeit entschieden wir uns bei allen neu georderten Glasflaschen-Füllsystemen auch für den Einsatz der Vakuumpumpe KHS Eco+ für die Vorevakuierung. Sie sorgt im Vergleich zur klassischen Wasserringpumpe für eine Wassereinsparung von fast 100 Prozent. Da die Vakuumpumpe KHS Eco+ durch exakte Frequenzregelung stets in ihrem optimalen Betriebspunkt läuft, lässt sich mit ihr auch ein vergleichsweise deutlich reduzierter Stromverbrauch erreichen. Zudem benötigen wir aufgrund des hier verwendeten Rohr-in-RohrSystems, in dem Bier als Kühlme-

Sowohl für die Einbringung der befüllten Flaschen in die Wrap-Aroundals auch in die Shrinkverpackung prädestiniert: der Wrap-Around-ShrinkPacker Innopack Kisters WSP Advanced.


getränkewirtschaft

dium dient, kein herkömmliches Kühlmittel mehr. Diese Lösung ist von KHS meiner Meinung nach ebenfalls bis ins Detail durchdacht.“

telligente KHS-Inspektionssysteme integriert. Darunter das Füller-Managementsystem Innocheck FMS, die Füllhöhenkontrolle Innocheck FHC, die Deckelschiefsitzkontrolle 3 Innokeg Transomat 5/1 DUO Innocheck CCI, die LeergutkastenÄußerst zufrieden zeigt man sich inspektion Innocheck LGKI (für bei Unicer auch mit den neu geor- die Turnkey-Mehrweg-Linie zur derten drei Innokeg Transomat 5/1 Identifizierung von unterschiedDUO, die innerhalb der Keg-Linie lichen Flaschen- und Kastenvarineben dem Reinigungs- und Ste- anten mit dem Ziel der entsprerilisationsvorgang die Befüllung chenden Weiterleitung e der Kegs vornehmen. Pinto: auf die für sie jeweils n : ei r vorgesehenen Trans0 „Wir registrieren hier 2 is 20 lung de portwege), die Volldie hervorragende b l e Reinigungswirkung, „Zi ppe ahlen“ gutkasteninspektio d r die durch die Anwen- Ve on Innocheck VKK atzz s m dung des Verfahrens der (ebenfalls für die TurnkeyU pulsierenden Spritzung Mehrweg-Linie). Hinterlegt ist die gegeben ist. Zudem übernotwendige Software für die unzeugt uns das DFC (Direct Flow terschiedlichen Inspektionen zenControl)-Füllverfahren, ist die Füll- tral in der Steuereinheit Innocheck geschwindigkeit hier doch zu je- CUB. Sie lässt sich an gewünschte dem Zeitpunkt kontrolliert und der individuelle Standards einfach anSauerstoff- und Gaseintrag in das passen. Ebenso flexibel gestaltet Produkt – genauso wie bei unserem sich auch die Hardware. Stößt ein Innofill Glass DRS-ZMS – gleich- Rechnermodul der Steuereinheit an zeitig minimiert. Auch hier sind wir seine Leistungsgrenzen, genügt es der Meinung: besser geht’s nicht.“ beispielsweise, das CUB-Terminal zu öffnen und dort ein weiteres MoGesamtkonzept dul zu integrieren. Gleichermaßen begeistert sind Pinto und Guimaraes auch von den Optimales Zusammenspiel weiteren KHS-Maschinen. In der Pinto: „Was für uns neben der herTurnkey-Einweg-Linie handelt vorragenden Qualität jeder einzeles sich hierbei um den Abräumer nen Maschine zählt, ist selbstverInnopal ASN, den dem Innofill ständlich auch das optimale ZusamGlass DRS-ZMS vorgeschalteten menspiel aller Komponenten. Das Einkanalrinser Innoclean EM, der ist mit unserer neuen KHS-Technik alternativ mit Luft oder Wasser in jeder Hinsicht gegeben und liegt betrieben werden kann, sowie den sicherlich auch an dem unserer nachgeschalteten Kronkorken- und Meinung nach sehr guten AnlagenRingpull-Verschließer, den Dop- layout.“ Geprüft wurde das Zusampelstock-Pasteur Innopas PII SC, menspiel aller Maschinen innerhalb die Etikettiermaschine Innoket SE, der Turnkey-Linien durch eine dem den Wraparound-Shrinkpacker In- Auftrag vorangehenden Anlagensinopack Kisters WSP Advanced und mulation. Guimaraes: „Wir teilten den Palettierer Innopal PB1HS mit KHS mit, welche Anlageneffizienz Roboter-Gruppierung. Eine durch- wir uns wünschen. KHS simulierte für uns den Anlagenlauf und zeigte gängige KHS-Gesamtlösung. In der Turnkey-Mehrweg-Linie, die uns dabei detailliert auf, welche so gestaltet ist, dass sie sich durch Parameter für die geforderte AnlaZusatzinvestitionen künftig auch geneffizienz von unserer Seite aus für die Verarbeitung von Einweg- einzuhalten wären.“ Glasflaschen verwenden lässt, sind zu dem mit dem Innofill Glass Simulationsprojekt DRS-ZMS geblockten Kronkor- Generell steht am Anfang jedes kenverschließer, ein Ent- und ein Simulationsprojekts die exakte Bepalettierer Innopal RS3, ein Ein- Zieldefinition. Es folgt – wie auch und ein Auspacker Innopack PPZ, bei Unicer – die Eingabe globaler der Sortierroboter Innopal RK, der Daten wie z. B. Behälter- und GeKastenwascher Innoclean KW, die bindeabmessungen in das SimuFlaschenreinigungsmaschine Inno- lationssystem. Danach werden clean DM sowie der Doppelstock- die Maschinen- und Anlagenteile innerhalb des Layouts abgebildet. Pasteur Innopas PII SC integriert. Hierbei erlaubt eine umfangreiche Inspektionssysteme Datenbank eine schnelle und systeIn beide Turnkey-Anlagen sind in- matische Arbeitsweise. So enthal-

Oben: In der Mehrweg-Anlage agiert der Innopack PPZ sowohl als Ein- als auch als Auspacker. Unten: Im Rahmen des Gesamtprojekts lieferte KHS unter anderem auch mehr als 1.000 Meter an Transporteuren.

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ten sämtliche Maschinenmodelle Standardbetriebsparameter und spezifische Kennwerte wie z. B. das Eigenstörverhalten. Das Anlagen-Simulationssystem Innosim visualisiert den am Anlagenlayout orientierten Lauf der Linie bis ins letzte Detail. Innerhalb weniger Minuten lässt sich hier beispielsweise ein mehrtägiger Schichtbetrieb abbilden. Innosim bietet auch die Möglichkeit, bei erkannten Schwachstellen zügig korrigierend einzugreifen. Scheint ein häufiger Maschinenstopp beispielsweise mit einer zu geringen Puffergröße zusammenzuhängen, lässt sich der Puffer im System entsprechend ausweiten und die Simulation kann unter neuen Bedingungen stattfinden. Ebenso ist im Simulationsmodell ein Austausch von Maschinen machbar. Beispiel: Zeigt sich der Palettierer zum Beispiel permanent überlastet, kann die Einplatz-Maschine beispielsweise durch eine Zweiplatz-Maschine ersetzt werden.

Online in Echtzeit

Pinto: „Die KHS-Experten in Dortmund simulierten und wir in Leca do Balio betrachteten die Simulationsergebnisse Online in Echtzeit. Um ein Gefühl für unsere künftigen Linien zu bekommen, spielten wir dabei mit Daten und Fakten. So ließen wir uns beispielsweise die Auswirkungen auf das Verhalten der Linie bei unterschiedlichem Anteil von Fremdflaschen- und Fremdkastenanteilen anzeigen. Das vermittelte den Bedienern schon im Vorfeld einen Eindruck darüber, welche Auswirkungen Änderungen der Rahmenbedingungen auf die

Abfüll- und Verpackungstechnik haben und machte sie mit „fit für die Linien“.“ Ein weiterer wesentlicher Aspekt, der heute zu einer hohen Effizienz der KHS-Anlagen mit beiträgt, ist, dass KHS schon vor Einbringung der neuen technischen Lösungen in den Betrieb mit Schulungen der Bediener startete. Zu diesem Zeitpunkt fanden Trainingseinheiten sowohl vor Ort als auch in KHS-Werken statt. Beim Aufbau von Maschinen und Anlagen halfen Unicer-Mitarbeiter tatkräftig mit und erwarben weiteres umfassendes Know-how zu den neuen technischen Lösungen.

Anlageneffizienz

Guimaraes: „Nicht zuletzt haben wir es unseren motivierten Bedienern zu verdanken, dass wir auf eine noch höhere Anlagenleistung kommen, als sie uns von KHS im Vorfeld zugesagt wurde. So nahmen wir beide KHS-Turnkey-Anlagen mit einer Effizienz von deutlich mehr als 90 Prozent ab. Das ist in der Tat eine reife Leistung.“ Ergänzt Pinto: „Von hoher Bedeutung war es für uns auch, dass wir trotz des Austauschs von Maschinen in bestehenden Anlagen und der Einbringung unserer neuen TurnkeyLinien unseren Kunden gegenüber bei Aufrechterhaltung unseres hervorragenden Services stets lieferfähig bleiben konnten. Das war auch deshalb so perfekt machbar, weil KHS vorgegebene Termine strikt einhielt und in dem von uns gewünschten Zeitfenster, das von der Planung bis hin zur Inbetriebnahme mit 15 Monaten angesetzt war, al-

Hielten bei dem größten Projekt in der Unicer-Geschichte die Fäden in den Händen (v. li. n. re.): Joao Marcelo A. Guimaraes, Projektmanager Unicer; Carlos César Morais Teixeira, COO Unicer; Edgar Petsche, Director Market Zone Europe, KHS GmbH; José Pinto, Betriebsleiter Unicer. les umgesetzt werden konnte.“

Richtung Wachstum

Teixeira: „Mit insgesamt fünf Füllund Verschließsystemen, davon zwei mit einem zusätzlichen Rinser ausgestattet, zwei Etikettiermaschinen, drei Packern, drei Palettierern, zwei Abräumern, drei Pasteuren, einem Kastenwascher, sechs KegReinigungs- und Füll-Linien, umfassender Inspektionstechnik und mehr als 1.000 Metern an Transporteuren haben wir mit KHS das bislang größte Projekt in der UnicerGeschichte im Bereich Abfüll- und Verpackungstechnik realisiert. Mit dieser Investition sind wir unserem Ziel, weiteres Wachstum zu generieren und Leca do Balio zu einem

Brauerei-Standort auszubauen, der in Hinblick auf die Bierqualität, die Anlageneffizienz, den Service und die Berücksichtigung nachhaltiger Aspekte bei der Produktion weltweit führend ist, einen wesentlichen Schritt näher gekommen.“

Zukunft

Auch künftig hat Unicer Großes vor. Teixeira: „Für die Zukunft können wir es uns durchaus vorstellen, weltweit noch mehr UnicerBraustätten zu etablieren. Generell lautet unser Ziel, den Umsatz bis 2020 auf ca. 1.000 Millionen Euro zu verdoppeln.“

Autoren: Frank Schneidermann Verkauf Portugal, KHS GmbH, Bad Kreuznach, Tel.: +49/6 71/8 52-22 66, und Kai Jusek KHS-Vertretung Portugal, Pedro de Sintra, Tel.: +3 51/2 19 24 82-23

Mehr unter: www.khs.com Ein starkes Team: Unicer und KHS praktizierten von der Planung bis zur Inbetriebnahme von KHSTurnkey-Linien und weiteren KHS-Maschinen für bestehende Anlagen alles in partnerschaftlicher Zusammenarbeit und mit dem von Unicer gewünschten Ergebnis. 54

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Etikette mit Innenstanzung I

Für kreativ veredelte Etiketten mit hochwertigem Druck und ihre flexiblen Verpackungslösungen ist die Firma Carina ja bekannt und auch schon öfters ausgezeichnet worden. Vor kurzem bekamen aber einige Kunden der Firma eine Flaschenpost, die es im wahrsten Sinne in sich hatte – denn darin war beschrieben, wie die Flaschenpost veredelt wurde.

nnenstanzung heißt das Zauberwort. Ob Aussparungen an unterschiedlichen Stellen oder beeindruckende Effekte mit faszinierender Tiefenwirkung, Innenstanzungen eröffnen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten und lassen Produkte im täglichen Wettbewerb glänzen.

„Von Wein über Duschgel bis hin zum Kaffee, integrieren Sie Ihre Produktdetails direkt in das Verpackungsdesign! So werden die Kunden Ihr Produkt mit ganz neuen Augen sehen“ so die Beschreibung in der Flaschenpost. Mehr unter: www.carini.at

Die Flaschenpost (rechts außen) und einige Muster beweisen die vielen Einsatzmöglichkeiten der Innenstanzungen.

Die Box mit idealen Maßen M

Die Firma Pawel hat eine neue Verpackungslösung auf den Markt gebracht - die PAWEL-UNIVERSAL-TRANSPORT-BOX 2.0 die durch ihre optimalen Maße für die Nutzung im Container- und LKW-Versand ideal geeignet ist.

it den Außenmaßen: 1150 x kein lästiges Verrutschen. Es gibt 800 x 800mm und Innenma- auch keine störenden Deckellaschen ßen: 1115 x 765 x 650mm beim Ein-
und Auspacken durch ergibt sich in einem Standardcontai- eine integrierte Fixierung. Zum Unner eine 100%e Flächenausleistung:
 terschied anderer Boxensysteme ist In einem 40 ́ Standardcontainer ha- die Pawel-Universal-Transport-Box ben 60 Boxen Platz, in einen 40 ́ 2.0 von 4 Seiten befahrbar.Es gibt High Cube Container passen exakt auch kaum Probleme bei Punkt90 Boxen. In einem LKW-Sattelzug belastungen des Bodens.
 Die Stahaben 105 Boxen Platz 
(35 pro La- pelbelastung wird optimal auf die ge, 3 Lagen hoch). „Das intelligente Längskanten des unteren Kartons Box-Konstruktionssystem sorgt ge- übertragen. Zudem entstehen keine nerell für eine enorme Stabilität. Bei Probleme beim Stehen auf nassem extremen Stapelbelastungen kann die Boden. Sie ist hitzebehandelt und Box mittels fixierbaren Holzstaffeln gekennzeichnet, gemäß den internazusätzlich verstärkt werden. Diese tionalen ISPM15 Vorschriften, und Fakten machen unsere Box absolut somit weltweit einsetzbar. einzigartig!“ so Mag. Pawel.

Praktisch wie ein Schuhlöffel

Die Box wird schon beim Aufsetzen mit der Palette fixiert, damit gibt es

Andere Formate

Last but not least:
 Das System kann jederzeit auf andere Formate umgelegt werden und/ oder auch aus

3-welliger Schwerwellpappe produziert werden. Mehr unter: www.pawel.at

FAKTEN

l Ideale Maße für Container und LKW l kein lästiges Verrutschen auf

der Palette

l keine Probleme beim Stapeln

l keine störenden Laschen beim

Ein- und Auspacken

l keine Probleme auf nassem Boden

l 4-seitig befahrbar
weltweit einsetzbar

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Resch an den Start

t

LANICO auf der METPACK

September NeuesAb Büro

2014 bei SPAR in Betrieb

An Abend der offenen Tür, am 11. Juni hatten Kunden die Gelegenheit, die neuen Büroräumlichkeiten der Firma barcotec zu besichtigen und auch auf das 25. Firmenjubiläum anzustoßen. Die neue Anschrift: Lainzer Straße 2, 1130 Wien. Mehr unter: www.barcotec.at

Mit Resch competence in packaging und Resch distribution & consulting sind Christa und Günter Resch („So richtig seit der interpack“ so Günter Resch),LANICO im Dienste präder Verpackung unterwegs. Günter Resch: „ Wir wollen sentiert bei der mit unseren Partnern die Verantwortung für ganze diesjährigen METLinien (von der Planung bis zur Ausführung) übernehmen PACK und vor Ort mit eigenen Technikern (immer in enger in Essen Auch für ein kleineres Distributionslager ist Pick-it-Easy Zusammenrbeit mit den Partnerfirmen) die Kunden (Deutschland) Move ,ein semi-automatisches System von KNAPP zur betreuen. Ein Mitarbeiter mit Erfahrung in der Linieneinen hocheffizieine sinnvolle Variante, um die Perplanung und Projektabwicklung konnte bereits enten Can FormerNewtec imKommissionierung, Verbund an der interpack formance zu erhöhen. Ab September gewonnen werden. Zu den Partnerfirmen zählen zur Zeit: Erstmals mit der Haver & Boecker Gruppe, zu der die2014 Firmawird seit Pick-itaus seiner CF SeEasy Move bei SPAR in Maria Saal (Österreich) Fuji-Packaging www.fuji-packaging.de, Beck-Packautomaten, geraumer Zeit gehört, stellte die Firma Newtec auf der interpackin einer Ausprägung die Kommissionierung rie. Die LANICO www.beck-packautomaten.de, Automated packging aus. NEWTECspeziellen BAG PALLETIZING ist einfür Spezialist für automatische des Trockensortiments eingesetzt. Die StationProzesswird in das CF 411 ist ein www.autobag.de, Inno-tech www.innotech-gmbh.com, Palettiersysteme und Lösungen am Ende der industriellen bestehende regionale Distributionslager integriert. ILPRA www.ilpra.com und YAMATO Mehrkopfwaagen der HAVER-Gruppe ist auf Verpackungs- Die hocheffizientes kette. Die Maschinenfabrik Versorgung erfolgt überproduziert die bereitsundvorhandenen www.yamatoscale.com. spezialisiert. Siemanuell entwickelt, ver und vielseitiges System zur Herstellung runder Dosen im mittlerenund Wägetechnik Stapler. Diese holen die Paletten vom Hochregallager, das Mehr unter: www.resch.eu.com und in der nächsten Ausgabe. treibt Systeme und Anlagen für das Abfüllen und Aufbereiten von und hohen Geschwindigkeitsbereich. Sie hat einen großen Ver-

arbeitungsbereich von 73 bis 200 Millimetern Durchmesser, sehr schnelle Formatwechsel und eine hohe Leistung von bis zu 300 Dosen pro Minute vereint. Mehr auf der MetPack in Halle 3, Stand H10 oder unter www.lancio.de Neuer Präsident bei Austropapier

Zwischenlager dem Wareneingang Schüttgüternals jeglicher Art. Zum nach Produktspektrum gehören dient. Pack- Die Integration erfolgt im laufendem Lagerbetrieb. und Verladeanlagen für pulverförmige und granulierte Schüttgüter, Mehr www.knapp.com Packmaschinen fürunter: die Abfüllung von Lebensmitteln und Tiernahrung sowie Füllstationen und ganze Abfülllinien für flüssige und pastöse Produkte. „Somit paßt Newtec bestens zur Abrundung des Produktportfolios der Gruppe“ so Ing. Sulger – der österreichische Vertreter der Firma – mehr unter: www.newtecbag.com oder unter www.sulger.at

Neue Convenience für Honigliebhaber

Besserer Stand, handlicheres Design, tropfpack&weg eröffnet zweite Filiale

freies Dosieren: Greiner Packaging InternatiAlfred Heinzel wurde Anfang Juni vom Vorstand der onal hat gemeinsam Breitsamer Stolz eröffnete im Mai Erdalmit Güclüerler im + Ulrich Austropapier, Vereinigung der Österreichischen Paund einem anerkannten Verschlusshersteller siebenten Wiener Gemeindebezirk die zweite pierindustrie, zum neuen Präsidenten der dievonVerpackung modifiziert. Dabei wurde Filiale pack&weg. „ Unser Service umfasst Papierindustrie gewählt. ... die Produktion bleibt. Am BVL-Logistik Dialog in im Sinne der Umwelt auch das die unterschiedlichsten Versanddienstlei- Gesamt-VerEr folgt in dieser Funktion der Pyramide feierte Schoeller Allibert ein besonpackungsgewicht reduziert. Breitsamer-Hostungen. Paketversand national und internaWolfgang Pfarl nach, der 7 deres Jubiläum. 40 Jahre Produktion in Österreich. nigprodukte in den neuen 350 tional, Sperrgutversand, Expresspakete undbzw. 500 Jahre lang die österreichische Gramm Inhalt fassenden PET-Flaschen sind Auch wenn sich der Firmenwortlaut des öfteren geauch Palettenversand bei dem wir auch die seit Januar Papierindustrie national und 2013 im Handel. ändert international hat – Heinrich Puzelik, Perstorp&Heinrich Palettierung der Waren für unsere Kunden vorvertreten hat. Mehr unter: www.greiner-gpi.com Puzelik, Mit PPSAlfred Perstorp Plastic Arca Sysnehmen. Günstig ein Paket zu versenden ist Heinzel, CEOSystems, der mit pack&weg! auch für Kunden mit geringerem Heinzel-Gruppe, tritt nunund einjetzt Schoeller tems, Schoeller Arca Systems Versandaufkommen oder sporadischem Versand profilierter Allibert weiterer die Produktion ist Unternehmer geblieben. Stolz wurde möglich. Den nationalen und internationalen an die Spitze der Interessenver- am Stand auch noch eine Original-Konsum-Kiste Versand führen wir in Zusammenarbeit mit tretung der Papierindustrie. Im der Firma aus den ersten Jahren des Unternehrenommierten Dienstleistern Juli 1947 in der Obersteiermark mens am Stand der Firma präsentiert wie DHL, GLS oder UPSRealisierungszeit hat Swisslog geboren, wuchs er in Kärnten Pünktlich und nach nur acht Monaten Mehr unter: www.schoellerallibert.com durch. Das Besondere auf, absolvierte die HTL Mödling dem schweizerischen Logistikdienstleister Silser Logistics Solutions an pack&weg! ist die als Ingenieur für MaschinenAG zu Jahresbeginn ein neues, von Grund auf modernisiertes autoKombination aus Paketbau, studierte in München und matisches Hochregallager übergeben. versand, Verpackungen diplomierte als Betriebswirt. Herzstück desinLogistikcenters ist das Wien kaufen oder Nach Jahren als Planungsdurch Swisslog vollständig umgebaute online bestellen und techniker für Motoren Hochregallager. Es erstreckt sich über Verpackungsservice, bei und Turbinen in München begann er 1974 seine Manager- und 90 Meter Längedem undSie30entscheiden, Meter Höhe ob Unternehmerlaufbahn in den Papierfabriken Ortmann und Laa(13 Regaletagen). DieSiebesondere wir für verpacken Anoder kirchen, die seinem Onkel Wilfried Heinzel bis 1988 gehörten. bestand darin, nicht nur für Sie vor Ort die Verpackungen Nach Verkauf an SCA wurde er Vorstand der SCA Graphic forderung Pakaufendrehende, und Ihre Produkte per und später CEO der PWA und der SCA-Sparte Hygiene. schnell und langsam palet- selbst, noch in unPackbereich, verpacken. Sie finden in Im Jahr 2001 kehrte Heinzel von Schweden nach Österreich tierte Waren eine serem effiziente MaterilaflussFilialen in Wien dutzende Formate und zurück und entwickelte hier seine eigene Unternehmensgruplösung zu finden,unseren sondern gleichzeitig Ausführungen von Versandkartons, Versandtape, die heute Produktion (in Pöls, Laakirchen und Kunda in Est-unterschiedliche Palettentypen zu schen und unterschiedlichsten Füllmaterialien land), Handel, Großhandel und Papierrecycling umfasst. Er hält lagern. In Rekordzeit von 8 wie Luftpolsterfolie, Einschlagpapier, Packseide mehrere Aufsichtsratsmandate in österreichischen UnternehMonaten ist es dem Projektteam oder Bio-Chips. Für gewerbliche Kunden steht men. Über seine neue Aufgabe bei Austropapier meinte er: „Man gelungen diese für Verpackungen mit ein eigenergenau Online-Shop kann nie genug Interessenvertretung haben, Austropapier wird Vorgabe umzusetzen. Nettopreisen zur Verfügung.“ so der Geschäftssich optimal für die Bedürfnisse unserer Branche einsetzen.“ Mehr unter: www.swisslog.com führer - mehr unter: www.packundweg.at Mehr unter: www.austropapier.at 38 3 • 2014 56 2•2014

Der Name ändert sich ...

Neues Hochregallager


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Wellpappe für Bioprodukte N

„Das Bewusstsein für den Wert der Kreislaufwirtschaft stärken und damit das Recyclingprinzip fördern“. Mit diesem Ziel gründeten die Wellpappeverbände aus Österreich, Deutschland und der Schweiz Ende 2012 das Forum Ökologisch Verpacken (FÖV). „Die moderne Verpackung muss heute qualitativ hochwertig, umweltverträglich und recyclingfähig sein“, betont Mag. Hubert Marte, Sprecher des Forum Wellpappe Austria. „Nur gemeinsam können Hersteller und Händler diese komplexe Aufgabe lösen“.

eben den Fragen der Wirt- Verpackungen werden in Österreich schaftlichkeit rücken die Um- zu 98,8 Prozent recycelt - das ist abwelteigenschaften von Ver- soluter Weltrekord und für viele anpackungen immer mehr ins Zentrum dere Werkstoffe wie zum Beispiel des öffentlichen wie unternehme- Kunststoff eine unerreichbare Zahl. rischen Interesses. Und so steigt auch Wellpappe könnte so zur ersten klidie Nachfrage nach Verpackungen maneutralen Verpackung werden, aus Wellpappe. Dieses Wachstum bestätigt auch Dr. Jörg Sommer, Vorvollzieht sich umweltschonend, denn einerseits besteht Wellpappe aus nachwachsenden Rohstoffen aus nachhaltiger Forstwirtschaft, andererseits wächst bei der Herstellung von Wellpappe-Rohpapieren der Anteil an Altpapier durch permanente Verbesserungen beim Papierrecycling.

Angebot an frischen Lebensmitteln vorfindet, die sicher, qualitativ hochwertig und hygienisch in die Regale des Handels gelangen. Als ökologische Transportverpackung leistet die Wellpappe einen wesentlichen Beitrag in der gesamten Lieferkette. „Etwa 35 Prozent unserer Verpa-

Absatzplus - steigende Kosten

Kaskadische Nutzung

„Durch die kaskadische Nutzung des Rohstoffs Holz, Zellstoff oder Recycling-Papier erreichen wir in der Herstellung von Wellpappe-Rohpapieren sowohl ökologische wie ökonomische Vorteile!“ Gemeint ist damit etwa eine geringere Belastung der Umwelt, Einsparungen von Treibhausgasen (CO2), sowie geringere Kosten und eine höhere Wertschöpfung. Denn bei der Kaskadennutzung wird der Rohstoff so lange wie möglich im Wirtschaftssystem genutzt. „Wellpappe kann mindestens zehn Mal wiederverwendet werden“, so Marte. Besonders im Handel werden papierbasierte Verpackungen sortenrein erfasst und vom Altpapierentsorger abgeholt. Vom Entsorger wandern sie zurück in die Papierherstellung, der Stoffkreislauf papierbasierter Produkte schließt sich damit wieder.

Toni Hubmann, Mag. Hubert Marte und Hubert Donhauser

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Die österreichische Konjunktur nimmt langsam aber beständig Fahrt auf. Auch der Absatz von Wellpappe entwickelte sich im Jahresverlauf zunehmend positiv. So stieg der Wellpappe-Inlandsmarkt (Inlandslieferungen und Import) in Österreich gegenüber 2012 mengenmäßig um 4,3 Prozentpunkte an. In absoluten Zahlen ausgedrückt sind das 382.181 Tonnen gegenüber 366.536 im Jahr 2012. „Gesamt betrachtet hat sich die österreichische Wellpappe-Industrie im Jahr 2013 auf hohem Niveau gut gehalten“, so Forum Wellpappe Austria-Sprecher Hubert Marte. Für 2014 rechnet er mit einem Mengenwachstum und einem Absatzplus von 1,8 bis 2,0 Prozent.

Wellpappe kreativ

Wellpappe auf dem Weg zur stand der Deutschen Umweltstiftung. klimaneutralen Verpackung Er zählt zu einem Kreis von ExperRund 80 Prozent der WellpappeRohpapiere bestehen in Österreich aus Recyclingmaterial. Den Rest machen Frischfasern aus, die aus Bruchund Durchforstungsholz nachhaltig bewirtschafteter Wälder gewonnen werden. „Der Altpapierkreislauf hat sich bewährt und genießt breite Akzeptanz bei Handel, Industrie und Bevölkerung“, so Marte. Wellpappe-

liche Fragen offen.“ Für Toni Hubmann, Eigentümer und Geschäftsführer von Toni‘s Freilandeiern, hat Nachhaltigkeit viele Aspekte: „Unsere Lebensmittel sind kostbar. Damit sie frisch und heil beim Konsumenten ankommen, müssen wir sie gut verpacken. Dafür verwenden wir auch Wellpappe. Diese Verpackung ist nachhaltig und kann immer wieder verwendet und erneuert werden. Schließlich wächst es ja auch in unseren Hühnergärten als Flucht- und Schattenspender nach, das Holz - die Bäume. Damit können wir nicht nur unseren Freilandhühnern das Leben verschönern, sondern auch CO2 einsparen und binden.“

ten aus Handel, Industrie und NGO‘s, die sich unter dem Dach der Initiative Forum Ökologisch Verpacken (FÖV) regelmäßig über Zukunftsfragen zum Thema Verpackung austauschen.

Hohe Qualität von Lebensmitteln

Wellpappe-Verpackungen sorgen dafür, dass der Konsument ein großes

ckungen gehen in den Lebensmittelbereich und werden anschließend wieder recycelt. Das bedeutet: Jeder dritte Quadratmeter Wellpappe wird für den Transport von Milch, Joghurt, Schokolade, Obst und Gemüse eingesetzt“. Auf die Frage nach alternativen Verpackungslösungen meint Marte: „Es gibt Kunststoffverpackungen, diese sind aber wesentlich aufwändiger und lassen hinsichtlich der Nachhaltigkeit einige wesent-

Die Wellpappe-Industrie beschäftigt derzeit in Österreich 1.769 Mitarbeiter und rund 80 Lehrlinge. Die Berufe sind vielfältig und attraktiv. Neben VerpackungstechnikerInnen werden laufend MechatronikerInnen, MechanikerInnen, ElektrikerInnen und Industriekaufmänner und -frauen gesucht. Wie kreativ die Lehrlinge der Wellpappe-Industrie in Österreich sind, beweisen sie jedes Jahr bei ihrem bereits traditionellen Lehrlingswettbewerb am Wolfgangsee. Im Jahr 2013 sprangen die wagemutigen Lehrlinge aus einer Weltraumkapsel aus Wellpappe. „Heuer veranstalten wir die ‚Wellpappe-Ritterspiele‘ mit Wettkämpfen von Boot zu Boot“, freut sich Hubert Donhauser vom Forum Wellpappe Austria und Verkaufsleiter von Dunapack Mosburger. Mehr unter:: www.wellpappe.at


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