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Extraausgabe · Frühling 2014

Eintritt frei!

Erlebnis-Dorf Wustermark bei Berlin Neueröffnung 1. Mai 2014

KARLS ERDBEER-HOF

VERANSTALTUNGEN

Jetzt ist Erdbeer-Zeit

Es gibt eine Zeit, die ist für die Karlsianer die schönste im ganzen Jahr. Anfang Mai wird dieses Jahr zum ersten Mal in Wustermark bei Berlin die Erdbeerzeit ausgerufen. Endlich gibt es wieder an über 400 Verkaufsständen in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und an den Ständen direkt an den ErlebnisDörfern die schönsten Früchte des Sommers: runde, rote Erdbeeren. Gute drei Monate gehen die frischen Früchte täglich weg wie warme Semmeln. In Rövershagen bei Rostock haben sie ihr Zuhause. Hier werden sie für ihren großen Auftritt in den beliebten Erdbeerhäuschen nach hohen Qualitätsstandards angebaut und geerntet. Karls besonderes Qualitätsmerkmal ist dabei der ein Zentimeter lange Stiel, der kaum eine andere Erdbeere ziert. Doch vielen Erdbeerliebhabern reicht es nicht mehr aus, die Erdbeeren nur pur, mit Sahne oder in Milch zu genießen. Deswegen stehen Erdbeeren bei Karls im Mittelpunkt: Hier gibt es Erdbeerbrot und Erdbeertorte aus der HofBäckerei, Erdbeershakes und Erdbeereistee aus Friedas Hof-Küche und Erdbeerbratwurst vom Dorfgrill. GUINNESS-WELTREKORD

Nicht mehr alle Kannen im Schrank

Es entsteht der Eindruck, dass bei Karls all die Kannen stehen, die man selbst schon gar nicht mehr zu Hause hat - und noch viele mehr. Allein in Rövershagen bei Rostock sind es 27.390 Stück, die sich in meterhohen Regalen verteilen. Ein Gutachter von der Guiness-Gesellschaft aus London hat bei seiner letzten Zählung im Jahr 2012 dabei nur die Kannen gezählt, die einmal in der Sammlung vorkommen. Inoffiziell dürften es also noch viel mehr sein. Man beobachtet die Besucher in Rövershagen oft dabei, wie sie mit einem Fernglas in die Regale schauen und erstaunt so etwas ausrufen wie: „Genau die Kanne hatte meine Oma auch immer auf dem Tisch stehen. Dann kann ich unsere hier bestimmt auch noch abgeben.“

Und tatsächlich werden für die neuen Erlebnis-Dörfer in Wustermark bei Berlin und Warnsdorf bei Lübeck noch viele weitere Kaffeekannen benötigt. „Rückt die Kaffeekannen raus!“ lautete daher auch der Aufruf, den unter anderem das Havelland an seine Einwohner gerichtet hat. Der Tourismusverband rief schon lange vor der Eröffnung dazu auf, Kaffeekannen für das neue Erlebnis-Dorf zu spenden. „Wenn die Havelländer weiterhin so fleißig Kaffeekannen abgeben, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch unsere Regale gut gefüllt sind“, vermutete Steffen Krebs, der angehende Teamleiter in Wustermark, schon im März diesen Jahres. In Warnsdorf bei Lübeck hingegen wird es auf jede einzelne Kanne ankommen, damit zur Neueröffnung am 17. Mai auch hier die Sammlung erweitert werden kann. Insgesamt zweimal konnte es das Familienunternehmen „Karls“ schon in das weltbekannte Buch der GuinnessWelt-Rekorde schaffen. Mal sehen, wann der nächste Rekord fällig ist.

1. Mai Große Eröffnung von Karls neuem Erlebnis-Dorf mit großem Bauernmarkt, eigenen Schau-Manufakturen, Friedas Hof-Küche und vielen neuen, ländlichen Familien-Attraktionen

Was für ein Genuss: köstliche Erdbeer-Marmelade aus der Marmeladenküche

Natürlich gute Gerichte aus dem neuen ErlebnisRestaurant Friedas Hof-Küche

Zutrauliche Tiere möchten in Karls Kinder-Bauernhof gestreichelt werden.

Berliner und Brandenburger in freudiger Erwartung: Neueröffnung in Wustermark Beliebter Freizeitpark von der Ostsee nun auch in der Nähe von Berlin Ein neues Mitglied in der Familie begrüßen zu können, ist immer eine große Aufregung für alle Beteiligten. Und die Vorfreude fängt meistens schon viele Monate vorher mit der Planung an. Wann soll der Neuankömmling ankommen, wo soll er hin, was braucht er alles zum Glücklichsein, sind dabei nur einige der elementaren Fragen, die sich gestellt werden. So ging es auch Robert Dahl, als er 2011 beschloss, einen weiteren Standort in die KarlsFamilie aufzunehmen. Ein gemütliches Zuhause war schnell gefunden: die Gemeinde Elstal in Wustermark. Die Nähe zur großen Tante in Berlin und den vielen Bekannten in Brandenburg wie dem Designer Outlet Center oder der Sielmann Stiftung begünstigten die Entscheidung. Alle waren dafür, dass nun dieser große, reizvolle Schritt gemeinsam gewagt werden sollte. Wie so oft, wollte es jedoch nicht gleich beim ersten Spatenstich klappen. Es musste noch etwas Überzeugungsarbeit geleistet werden – bei Zauneidechsen, welche die Döberitzer Heide besiedelten. Mit Samthandschuhen und viel Einfühlungsvermögen wurde vorgegangen, um bei den „Erstdagewesenen“ keinesfalls den Eindruck geringer Wertschätzung entstehen zu lassen. „Es ist unterstützenswert, um jede einzelne Eidechse zu kämpfen. Wir wollen schließlich niemanden vergraulen“, fasst der Erfinder von Karls Erlebnis-Dorf die äußeren Umstände gelassen zusammen. In wenigen Monaten der freudigen Erwartung entwickelte sich in Elstal ein Erlebnis-Dorf, das seinem großem Bruder von der Ostsee in nichts nach steht und sogar noch mit weiteren Raffinessen und Charakterzügen aufwartet. Ähnlich wie in Rövershagen bei Rostock zeichnet sich das neue Familienmitglied durch den ländlichen Erlebnis-Bereich, den großen, regionalen Bauernmarkt und durch „Friedas Hof-Küche“, die Erlebnis-Gastronomie, aus. Karls Erlebnis-Dorf in Wustermark bei Berlin wird dennoch kein Klon, sondern eine eigenständige, gleichberechtigte Verästelung im Karls-Stammbaum. Um seine Besonderheit gegenüber seinen Geschwistern in Warnsdorf bei Lübeck und Zirkow auf Rügen herauszustellen, wird es hier ab dem ersten Tag liebevolle und einprägende Feinheiten zu beobachten und zu entdecken geben. Die Zeichen stehen gut, dass der Zuwachs überzeugen wird: „Ist das liebevoll. Was haben die von Karls sich denn hier einfallen lassen“, waren nur einige der Worte,

die den ersten Gratulanten über die Lippen kamen. Wo sonst außer beim neuen Karls-Sprössling können die Berliner und Brandenburger einen Bauernporsche auf Touren bringen oder versuchen, auf allen Vieren das Ein-Euro-Stück aus dem Zement zu klauben. „Ein Aufenthalt bei Karls soll ein Genuss sein und keine Pflicht. Wir wollen, dass sich unsere Kunden wohlfühlen, dass sie Spaß haben“, sagt

der Geschäftsführer Robert Dahl über seinen neuen Berliner Steppke. Das Geheimnis vom neuen ErlebnisDorf wird sich schon ab dem ersten Besuch entfalten. Der Eintritt wird für den Besucher wie eine kleine Reise mit der Zeitmaschine, denn ein süßer ErdbeerDuft lässt schnell Kindheitserinnerungen wach werden. Dieses Gefühl vom Wachstuch auf Omas Küchentisch,

Karls im Überblick Bauernmarkt: Sanddorn, Fruchtweine, Tee, Wurst & Käse, Maritimes, Schönes für Haus, Hof & Garten, Dinkelkissen, Bunzlauer Keramik, Bücher, Präsentkörbe Schau-Manufakturen: Hausgemachte Köstlichkeiten aus der BonbonManufaktur, Marmeladenküche und Hof-Bäckerei Kulinarisches: Friedas Hof-Küche mit regionaler Hausmannskost, Fischgerichten, Mecklen-Burger, Saisonalem von Spargel bis Kohl, Pfannkuchen-Schmiede, Erdbeer-Café, Iss Wurst Spielen, Mitmachen, Feiern: Kostenloses Tobeland, Schatzhöhle, weltgrößte Kaffeekannen-Sammlung, Traktorbahn, Kartoffelsack-Rutsche, Misthaufen-Hüpfkissen, Ferkelsuhle, Irr(e) Garten, Erdbeer-Bus mit Kino, Abenteuerspielplatz, Maislabyrinth, Kürbismarkt und -Ausstellung, Kreativ-Werkstatt, Live-Shows in den Manufakturen, Kinder-Geburtstag Tierisches: Kinder-Bauernhof, Mäusebad & Rattenküche, Gänsewiese, geführtes Ponyreiten, Streichel-Gehege, Ziegenstall, Wisente, Wildpferde und Rotwild in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide

Das neue Erlebnis-Dorf Wustermark aus der Vogelperspektive

auf dem man im Sommer mit nackten Ärmchen gelehnt hat, während töpfeweise, warme Erdbeermarmelade in die Gläser abgefüllt wurden, wird hier wieder mit Leben und Liebe gefüllt. Bloß keinen wertvollen Tropfen verschütten!

1. Mai - 22. Juni Großes Spargel-Essen Täglich ab 11 Uhr in Friedas Hof-Küche ab Mai Karls schöne Erdbeer-Zeit Täglich feldfrische Erdbeeren und leckere Erdbeer-Gerichte 28. Juni - 3. August Großes Pfifferlings-Essen Täglich ab 11 Uhr in Friedas Hof-Küche 19. Juli - 31. Oktober Karls Maislabyrinth Verirren Sie sich „maisterlich“ auf 25.000 m2 • Rätselspaß

Von der Hand in den Mund Genauso ein besonderes Plätzchen ist die Pfannkuchen-Schmiede. Hier werden unter einer riesigen, kupfernen Abzugshaube auf einem gusseisernen Rondell leckere Pfannkuchen gebacken. Eine Anmerkung am Rande: damit sind nicht die gefüllten Teigbällchen gemeint, die es zu Silvester gibt, sondern Eierkuchen. „Frische Zutaten schmecken von sich aus gut, da brauchen wir keine Hilfsmittel“, erzählt der Küchenchef Silvio Arndt. Vier süße und vier deftige Varianten gibt es in dem kreativen, offenen Erlebnis-Restaurant.

30 Attraktionen zum Spielen und Mitmachen Karls Erlebnis-Dorf in Wustermark bei Berlin wird ein guter Spielkamerad für alle Kinder werden. Hier werden neue Erinnerungen geboren und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Nirgends sonst gibt es das lustige Stroh-Hüpfen oder ein Kino in einem Erdbeer-Bus. Der Renner unter den Rutschen wird wie auch schon beim großen Bruder in Rövershagen ganz klar die Kartoffelsack-Rutsche, deren charakteristische Wölbung die ersten Gratulanten schon vor Monaten auf der Baustelle erkennen konnten. Und es gibt den Irr(en) Garten, der die heimischen Obstbäume in seinen verwirrenden Gang hat einfließen lassen. Während die Kinder auf den Misthaufen-Hüpfkissen toben oder die Tiere im Kinder-Bauernhof streicheln, können sich die Erwachsenen durch die vielen Erlebnis-Restaurants im Außenbereich schlemmen oder sich an den lustigen Fotopoints eine Erinnerung für Zuhause machen. Am 1. Mai ist es dann endlich so weit und der neue Karls kann persönlich kennen und lieben gelernt werden. Für all diejenigen, die vor lauter Aufregung lieber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommen wollen, wird an 365 Tagen im Jahr, jeden Tag in der Woche, eine neue Buslinie die KarlsFans alle sechzig Minuten direkt zum Erlebnis-Dorf bringen: die Linie 662 wird erweitert und wird dann vom Bahnhof Elstal nicht nur das Designer Outlet Center, sondern nun auch Karls anfahren. Ein Ausflug, der sich immer lohnt.

9. August - 7. September Großes Schnitzel-Essen Täglich ab 11 Uhr in Friedas Hof-Küche 6. September - 31. Okt. Karls Kürbismarkt Große Kürbis-Ausstellung mit über 300 verschiedenen Sorten, Karls köstliche Kürbis-Suppe, Kürbis-Schnitzen 13. September 2014 bis 22. März 2015 Großes Kohl-Essen Täglich ab 11 Uhr in Friedas Hof-Küche 1. - 31. Oktober Karls 4. Grusel-Oktober mit Geisterstunde am 25. Okt. um 18 Uhr und Laternenumzug am 26. Okt. um 17 Uhr

1. November 2014 bis 31. März 2015 Karls 3. Erlebnis-Winter Plätzchen backen (bis 23.12.), Präsentkörbe, ausgesuchte Geschenk-Ideen und vieles mehr 8. November - 24. Dezember Großes Ente-Essen Täglich ab 11 Uhr in Friedas Hof-Küche Änderungen vorbehalten


Erlebnis-Dorf Wustermark bei Berlin INTERVIEW MIT ROBERT, STEPHANIE & ULRIKE DAHL

KARLS BAUERNMARKT

„Wir wollen uns auf unseren Erdbeeren nicht ausruhen“

Sechs starke Worte zum Erfolg Bauernmarkt und Schau-Manufakturen bieten Erlebnis für alle Sinne

Eine bunte Manufaktur-Welt ist in den vergangenen Jahren bei Karls entstanden. Dieses Jahr kommt eine eigene Bratwurst-Manufaktur hinzu. Und im Frühjahr 2015 wird in Karls Erlebnis-Dorf in Rövershagen die breite Palette handgefertigter Genuss-Produkte noch einmal um drei kulinarische Highlights erweitert. Brot, Marmelade, Bonbons, Seife, Kaffee, Eis ... bei Karls wird ja schon Vieles selbstgemacht. Nun geht’s also ‚um die Wurst‘? Robert Dahl (lacht): „Ja, und wie! Wir produzieren jetzt unsere eigene Bratwurst, die an allen Standorten verkauft wird. In der Außengastronomie, wie dem Dorfgrill, und natürlich in unserer neuesten, gastronomischen Attraktion – der Wurstbude ‚Iss Wurst‘ (zwinkert). Wir haben schon Anfang diesen Jahres mit der Produktion angefangen, damit die Bratwürste zum Saisonstart im April auch wirklich gut werden. Und der Plan ist aufgegangen – die leckeren Bratwürste sind bei unseren Kunden der absolute Renner.“ Welche Produkte werden denn ab 2015 noch hinzukommen? Robert Dahl: „Wir werden insgesamt drei neue Manufakturen eröffnen: Schokolade, Bier und Apfelchips.“ „In der Schokoladen-Manufaktur können die Besucher zusehen, wie rohe Kakaobohnen in einem seltenen Verfahren geröstet werden. Toll an Schokolade ist, dass der Kreativität im Geschmack und der Form quasi keine Grenzen gesetzt sind. Außerdem werden wir in der hauseigenen Karls Brauerei selbstgebrautes Bier herstellen, bei dem natürlich das Erdbeer-Aroma nicht fehlen darf. Auch hier können die Besucher zuschauen, wie der Brau-Prozess abläuft. Und unsere Apfelchip-Manufaktur wird knackig-knusprige Apfelringe produzieren. Ein gesunder Snack, selbstverständlich aus Äpfeln der Region.“ Der Bezug aus der Region scheint ein wichtiges Thema bei Karls zu sein. Stephanie Dahl: „Genau. Lebensmittel aus der Region sind viel frischer und viel sicherer. Ein Erzeuger aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft hat ein ganz anderes Interesse an einem einwandfreien Produkt als jemand, der auf einen anonymen Weltmarkt liefert. Langjährige Lieferbeziehungen sorgen für Vertrauen, sie schaffen Arbeitsplätze in der Region und sie sparen unnötige Transporte.“ Robert Dahl: „Für uns ist das in den letzten Jahren wichtiger geworden. Wir sehen uns hier in der Verantwortung. Gegenüber den Kunden und gegenüber der Region.“ Wie kam es denn zu der Idee, das Angebot an Manufakturen bei Karls noch zu erweitern? Robert Dahl: „Wir wollen uns weder auf unseren Lorbeeren noch auf unseren Erdbeeren ausruhen (lacht). Mit den neuen Manufakturen

bleiben wir konsequent auf Kurs, unseren Gästen mit eigenen, handgefertigten Erzeugnissen ein exklusives Genusserlebnis zu bieten und zugleich die handwerkliche Produktion authentisch als Event zu zelebrieren. Dem Brauer über die Schulter zu schauen, den ersten Duft frisch gerösteter Kakaobohnen einzufangen, fasziniert die Verarbeitung frischer Äpfel zum knusprigen Snack zu erleben – das erzeugt eine Nähe zu den Produkten und eine Wertschätzung der handwerklichen Arbeit.“ Und eine höhere Nachfrage bei den Kunden? Stephanie Dahl: „Das auch. Die normalen und alltäglichen Dinge gibt es ja schon überall. Und die muss es auch geben. Aber das reicht vielen nicht. Zu uns kommen die Menschen, weil Karls viel Handgemachtes hat, viel Ursprüngliches und Kurioses. Zum Beispiel die Weltneuheit, unser ErdbeerBrot – wer kommt schon auf so eine verrückte Idee, Erdbeersaft in den Brotteig zu mischen? Unsere Köpfe sind voll mit solch ungewöhnlichen Einfällen. Nicht selten animieren die Live-Vorführungen in unseren Schau-Manufakturen die Besucher dazu, es daheim auch einmal mit dem Selbstmachen zu probieren. Wir stellen aber dennoch fest, dass die meisten auf Nummer sicher gehen und die Erzeugnisse gleich aus dem Bauernmarkt mitnehmen oder in unserem Online-Shop bestellen. Hierbei sind die Manufaktur-Produkte mit Abstand die beliebtesten. Allein 2013 haben wir eine Million Gläser Erdbeer-Marmelade verkauft.“ Bisher hatte der Erlebnis-Hof Warnsdorf in Schleswig-Holstein noch keine Manufakturen. Ist die Aufnahme dieser Attraktionen die wichtigste Neuheit für den zum Erlebnis-Dorf erweiterten Standort? Ulrike Dahl: „Auf jeden Fall eine der Wichtigsten! Unsere Besucher begeistert es, dass Karls Produkte mit viel Liebe, meisterlichem Geschick und frischen Zutaten vor Ort hergestellt werden. Deswegen war es höchste Zeit, dass die beliebten Manufakturen nun auch nach Warnsdorf kommen. Der Umbau zum Erlebnis-Dorf bot da genau die richtige Gelegenheit. Hier werden ab dem 17. Mai drei Karls Manufakturen zu erleben sein: die HofBäckerei, die Bonbon-Manufaktur und natürlich die Marmeladenküche, in der Karls leckerer Erdbeertraum gekocht wird. Mmmmmh, auf diesen herrlichen Marmeladenduft im Bauernmarkt freue ich mich ganz besonders!“

Handgemachte Tassen, Teller & Kannen aus der traditionellen Keramik-Manufaktur in Bunzlau. Sechs Attribute sind das Geheimnis von Karls. Wer Karls Bauernmarkt nicht kennt, hat keine Vorstellung davon, dass man Shopping zum Erlebnis machen kann. Allein das Ambiente ist schon eine Reise wert. Hier wird nämlich mit allen Materialien gebaut, die Karls fleißigen Helfern in die Hände fallen.

Augenzwinkernd Zum Teil werden die Fundstücke auch gern mal zweckentfremdet: Kochtöpfe als Lampenschirme, Türen als Tische, Koffer als Warenträger und so weiter. Es ist nicht zu übersehen, dass die Macher hier richtig Spaß hatten.

Kreativ Jedes Detail sprüht vor Witz und Kreativität. Auch das Konzept ist ungewöhnlich: Offene Schau-Manufakturen, liebevolle Warenpräsentation in bäuerlichem Schick, ländliche Erlebniswelt, hausgemachtes Essen und kostenloser Kinderspielplatz gehen hier fließend ineinander über. Für jede Warengruppe gibt es eine eigene Abteilung: Regionale Lebensmittel, Naturkosmetik, Bücher, Keramik und Maritimes sowie Schönes für Haus, Hof und Garten. Alles liebevoll und einladend präsentiert. So gleicht der Einkauf bei Karls eher einem Spaziergang über den Wochenmarkt als durch ein Kaufhaus. Kommoden, Schränke und Koffer dienen kurzerhand als Regale. Das meiste sind Unikate aus Bauernscheunen, vieles ist selbst gebaut.

Liebevoll

Mögen Ideen, die aus dem Rahmen fallen: Robert, Stephanie und Ulrike Dahl

gern aus der Region. „Wir probieren alles persönlich“, sagt Robert Dahl. „Nur was uns wirklich schmeckt, verkaufen wir unseren Kunden.“ Handgemachte Keramik aus der Manufaktur in Bunzlau (ehemals Schlesien) sieht nicht nur wunderschön aus, sondern wird – wie auch vieles sonst bei Karls – noch in echter Handarbeit hergestellt. Jedes Stück ein Unikat.

Im Mittelpunkt des Bauernmarkts stehen die spannenden Schau-Manufakturen Marmeladenküche, BonbonManufaktur und Hof-Bäckerei. Hier können die Kunden die Karls-Mitarbeiter den ganzen Tag lang beobachten, wie sie die Produkte für den Verkauf herstellen. Von der Bio-Wurst über den Honig bis zum Käse - in Karls Bauernmarkt erhalten Kunden frische und hochwertige Lebensmittel von Erzeu-

Familiär Ob Winter, ob Sommer – in der Weinabteilung von Karls gibt es Fruchtweine für jede Jahreszeit und jeden Anlass. Die beliebteste Sorte ist sowohl beim Frucht- als auch beim Glühwein Erdbeere. Um auch die eigene Lieblingssorte zu finden, können alle Weine täglich verkostet werden. Karls Weinabteilung liefert einen Vorgeschmack auf den gemütlichen Sofaabend oder die nächste Feierlichkeit mit den Nachbarn. Genießer kommen voll auf ihre Kosten mit der reichhaltigen Tee-Auswahl. Passend dazu werden die unterschiedlichsten Honigvariationen angeboten, selbstverständlich auch der unvergleichbare ErdbeerHonig. In der maritimen Abteilung, liebevoll Fischerdorf getauft, wird jeder Leichtmatrose fündig. Das Angebot reicht vom großen und klitzekleinen Buddelschiff über Fischerhemden bis hin zu authentischer, maritimer Dekoration. Die Bücher-Ecke bietet die schönsten Kinderbücher, die Karls Bücherwürmer in den vergangenen Jahren auftreiben konnten. Darunter finden sich viele alte Werke, die jeder Erwachsene aus seinen Kindertagen kennt. Ebenso die schönsten Kochbücher, genau wie Romane, Krimis, Sachbücher und viel anderes Lesenswertes.

Großzügig Karls folgt dem Trend, einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. Statt teure Äpfel aus Frankreich einzufliegen, werden sie beim Obsthändler ums Eck besorgt. Dort kommen auch viele der Lebensmittel her, die in Friedas Hof-Küche

als frische Zutaten täglich in den Topf kommen. Regionale Produkte stehen für Frische, Qualität und Sicherheit. Das schmeckt jeder Gast, der einmal am Wursttresen ein Stück Rügener Salami naschen oder einen Satower Saft verkosten darf.

Authentisch Der neue Standort in Brandenburg und die Nähe zu Berlin machen schon jetzt deutlich, dass auch hier schnell neue und alte Bekannte aus der Nachbarschaft auftauchen werden. Das Konzept aus Rövershagen wird auch hier aufgehen: Der Norden hat Geschmack und Karls Bauernmarkt nimmt immer mehr Produkte aus der Region ins Sortiment. Käse aus der Uckermark, Eier aus Beelitz und Fruchtaufstrich aus Früchten der Region – diese Lebensmittel gibt es in Karls Erlebnis-Dorf in Wustermark bei Berlin. Um die regionalen Händler in dem zu unterstützen, was sie selbst tagtäglich für ihr eigenes Wohl tun, gibt es im schönsten Bauernmarkt Deutschlands eine große Auswahl von Produkten aus der Brandenburger Nachbarschaft. Der Bienenhonig zum Beispiel, den es auch jeden Morgen beim Landfrühstück gibt, wird von der Imkerei Lungwitz aus Schönwalde geliefert. Dieser Honig aus Brandenburg schmeckt noch richtig wie vom Lande. Das macht die Produkte im Bauernmarkt allgemein sehr transparent für die Kunden und Verkäufer – es werden keine langen Wege zurückgelegt oder Industrien beauftragt, sondern hier sind Produzent und Konsument per Du. Die Sanddornfrüchte kommen weiterhin von der Firma Storchennest aus Ludwigslust und die würzigen Blüten und Blätter aus eigenem Anbau verarbeitet die Firma Pommerland zu Karls aromatischen Kräutertees. Karls ist immer bemüht, den Anteil regionaler Produkte zu erhöhen. So werden für den Bauernmarkt weiterhin Lieferanten aus der Region gesucht, die mit ihren Lebensmitteln oder auch Handwerklichem Karls Bauernmarkt bereichern möchten. Auf eine gute Nachbarschaft!

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Karls Renner bequem nach Hause liefern lassen: Viele Stammkunden haben ihn längst entdeckt und unter den Favoriten gespeichert – Karls Online-Shop. Ob die beliebten, selbstgemachten Marmeladen, Karlchen als Plüschfigur oder das hübsche LandhausThermometer – hier können alle Karls-Knüller einfach und bequem von zu Hause aus bestellt werden, sogar das leckere Brot, das ohne künstliche Zusatzstoffe gebacken wird. Einzigartig in Deutschland ist das Marmeladen-Abo: Hier wird automatisch monatlich ein Paket mit der leckeren Erdbeermarmelade an die Kunden rausgeschickt. Und das Beste: Zu jeder Bestellung gibt es eine kleine Überraschung gratis.

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Erlebnis-Dorf Wustermark bei Berlin EIN BROT IST MEHR ALS DIE SUMME SEINER KRÜMEL

DAS LEBEN IST DOCH EIN ZUCKERSCHLECKEN

Brot - echt einfach & echt gut Viele, viele bunte Bonbons Traditionelles Bäcker-Handwerk in der offenen Hof-Bäckerei Karls Bäckermeister sind morgens die Ersten im Bauernmarkt. Ihr Arbeitstag beginnt um 4 Uhr. So auch der von Jörg Peters, dem Bäckermeister aus Rövershagen. „Als Erstes feuern wir den riesigen Holzofen an – natürlich mit Holz aus heimischen Wäldern. 300 Grad muss er haben“, sagt er. Bis diese erreicht sind, hat er noch viel zu tun. Den Sauerteig hat die letzte Schicht am Vortag angesetzt. Er besteht aus Roggenmehl, Salz, Wasser und Hefe. „Mehr braucht ein gutes Brot nicht.“ sagt Peters. „Der Rest ist Erfahrung.“ Und davon hat der 53-jährige reichlich. Der Teig muss nun gewalkt, geformt und geteilt werden. Das geht dem Bäckermeister schnell von der Hand. Ruck, zuck hat er ein Dutzend Brotlaibe vor sich liegen. Inzwischen ist der Holzofen gut vorgeglüht. „Tieforange muss die Glut sein, dann hat er die richtige Temperatur.“ sagt Peters. Dann werden die Brotlaibe mit einem langen Holzspatel hineingeschoben. In Zeitlupe blähen sie sich gleich auf. Kurz danach erfüllt ein herrlich würziger Duft die Hof-Bäckerei. Auch in Wustermark wird dieser Duft bis in den Bauernmarkt und Friedas

Hof-Küche hineinziehen, die sich gleich vis-a-vis zur Hof-Bäckerei befinden.

Backen wie vor 100 Jahren „Zum Geheimnis des guten Geschmacks gehört, neben dem reinen Sauerteig und dem Holzrauch, die Art des Backens“, verrät Bäckermeister Peters. Hier kann das Brot nämlich wie vor 100 Jahren ganze 50 Minuten und bei relativ niedriger Temperatur aufgehen. So entwickeln die Brote ein besonders volles Aroma, eine knusprige Kruste und eine lockere Krume. Schließlich ruhen die dunkelbraunen Laibe in den Regalen und warten, bis ein heißhungriger Gast anbeißt. „Das ist für uns immer wieder ein schöner Moment“, erzählt Jörg Peters, „wenn die Frühstücksgäste beim ersten Happen entzückt die Augen verdrehen.“

Täglich live Zuschauen – 365 Tage im Jahr Karls Hof-Bäckerei in Wustermark ist eine offene Schau-Bäckerei, in der den Bäckermeistern täglich von 10 bis 17 Uhr beim Backen über die Schultern geschaut werden kann. 365 Tage im Jahr. Wer noch mehr Geheimnisse des

Backens erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, um 10:30 Uhr und 14 Uhr die Show in der Hof-Bäckerei Wustermark anzuschauen. In jeweils 20 Minuten wird dann von den Bäckermeistern das traditionelle Handwerk erklärt.

Traditionelle Zubereitungsart Besonders stolz sind die Bäckermeister von Karls auf die Zubereitungsart ohne Zusatzstoffe und mit selbst hergestelltem Schrot. Gerade deswegen nimmt so manch einer den einen oder anderen Kilometer mehr in Kauf, um Karls leckeres Holzofen-Brot genießen zu können.

Bequem nach Hause liefern lassen Wer dann doch zu weit weg wohnt, lässt sich das Brot bequem nach Hause liefern. Karls Online-Shop macht es möglich. Nach einem speziellen Verfahren werden die Brote gebacken, verpackt und unverzüglich versandt. Somit kann auch über die Berliner und Brandenburger Grenzen hinaus Karls Holzofen-Brot genossen werden. www.karls-shop.de

Das süße Handwerk der Bonbonmeister täglich live erleben Am Fenster der Schau-Manufaktur in Rövershagen drücken sich täglich viele Naschkatzen die Nasen platt, wenn bei der Vorführung der Bonbonmeister die Geheimnisse der Bonbonherstellung preisgegeben werden. So wird es auch bei der Bonbon-Manufaktur in Wustermark sein. Die beliebten BonbonShows finden täglich um 12 Uhr, 15 Uhr und 18 Uhr in der Bonbon-Manufaktur statt.

Wie ein Bonbon entsteht Karls Bonbons werden frisch und zu 100 Prozent aus eigenen Rezepten hergestellt. In einem Kupferkessel werden Wasser, Zucker und Glukosesirup zum Kochen gebracht. Es werden Aromaund Farbstoffe hinzu gegeben, dann kommt der Topf von der Kochstelle. Etwas abgekühlt wird die Zuckermasse nun auf den Steintisch gegeben. Jetzt müssen die Bonbonmeister kneten und drehen und kneten und drehen ... bis eine feste Zuckermasse entsteht. Nun wird es für die Besucher besonders interessant. Die Zuckermasse wird zu einer langen Stange ausgerollt, diese wird dann immer dünner und dünner, bis sie den Durchmesser eines Bonbons erreicht hat. Nun ist es Aufgabe der Bonbonmeister, kleine Stückchen abzuhacken, sodass die beliebten kleinen Karls-Bonbons entstehen. Geschickt wird dies von den Bonbonmeistern in einer unglaublichen Geschwindigkeit erledigt. Erstaunlich. Die Besucher haben bis dahin still lauschend zugehört und viel Wissenswertes erfahren. Jetzt ist es Zeit, die Ergebnisse zu probieren. Und Karls wäre nicht Karls, wenn diese Möglichkeit nicht bestehen würde. Schnell zugegriffen und auf der Zunge zergehen lassen, mmmmh ... lecker.

Sortenvielfalt Schon am Duft rund um die BonbonManufaktur ist erkennbar, welche Bonbons gerade hergestellt werden. Ist es Sanddorn, Apfel oder die beliebte Erdbeer-Sorte? Die Vielfalt ist enorm; von Melone, Eukalyptus über Orange, Lakritz, Himbeer und Blaubeer, bis hin zu Waldmeister, Zitrone und Kirsch ist alles erhältlich. Besonders beliebt sind natürlich die Klassiker: Karls Erdbeer-Bonbon und Karls Erdbeer-Sahne-Bonbon. Der Fruchtmix wird von vielen Kunden beim jährlichen Urlaubsbesuch gerne mit nach Hause genommen.

Das Auge isst mit Die Bonbon-Manufaktur ist bunt und verspielt, glitzernd und hell, wie es zu diesen süßen Früchtchen passt. Or-

dentlich aufgereiht stehen die vielen verschiedenen Bonbon-Sorten in den Regalen und bilden hübsche Muster. Auch die Familienpackung, die drei Gläser zu einem vergünstigten Preis beinhaltet, hat sich schick gemacht und leuchtet bunt in den Regalen. Ein Augenschmaus.

Auch online erhältlich Natürlich gibt es die bunte BonbonVielfalt auch in Karls Online-Shop. Unter www.karls-shop.de können die süßen Naschereien bequem online bestellt werden. 24 Stunden täglich. Besonders praktisch für Naschkatzen mit großem Hunger. PS: Haben Sie die Schale mit ProbierBonbons bei der Bonbon-Manufaktur schon entdeckt?

Kleine und große Naschkatzen verfolgen täglich die Bonbon-Produktion. DIE ESSENZ DER ERDBEERE

Mmmmmmh ... Marmelade Selbstgemachter Brotaufstrich aus eigenen Erdbeeren Brot, Kuchen und Kekse werden wie vor 100 Jahren in der urigen Hof-Bäckerei hergestellt. ORIGINAL KARLS ERDBEEREN

Produkte aus eigenen Erdbeeren Erdbeer-Brot, Erdbeer-Bratwurst & Co. aus dem Erdbeerland Karls = Erdbeeren. Für viele Berliner und Brandenburger ist Karls der Inbegriff der Erdbeerkultur. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass die Anzahl der Erdbeerprodukte im Bauernmarkt kontinuierlich wächst. Von den ersten Erdbeer-Bonbons über Erdbeer-Kekse und Erdbeer-Korn bis hin zum Erdbeer-Brot und Erdbeer-Seife. Und das ist längst nicht alles. Auch erdbeerige Kleidungsstücke sind im Erdbeerland zu finden, Bücher über Erdbeeren, Erdbeer-Tischwäsche. Erdbeerpflanzen dürfen natürlich nicht fehlen. Die Vielfalt ist schier unermesslich.

Eine absolute Weltneuheit ist Karls Erdbeer-Bratwurst. Eine spezielle Rezeptur, verfeinert mit Karls Erdbeersaft, sorgt für ganz neue Geschmackserlebnisse. Probieren geht über studieren! Zu den Erdbeer-Klassikern im Bauernmarkt zählt der Erdbeer-Nektar. Schon seit 1993 wird dieser aus Karls Früchten in der mecklenburgischen Satower Mosterei hergestellt. 58 Tonnen kamen 2013 in die Flasche. Rolf Peters führt das Familienunternehmen in Satow und freut sich über Karls Treue: „Erdbeeren

sind sehr empfindlich und schwer zu verarbeiten“, erklärt der erfahrene Fachmann. Das Aroma lasse sich am besten einfangen, wenn man die Früchte sofort nach der Ernte einfriert. „Wir tauen sie dann schonend auf, pressen und erhitzen sie kurz“, so Rolf Peters. Dann kommt der Nektar in die Flasche und wöchentlich frisch zu Karls. Wo Karls Erdbeer-Nektar drauf steht, sind also wirklich nur Karls Erdbeeren drin. „Und weiter nichts“, betont Rolf Peters, „kein Wasser, kein Zucker, gar nichts“.

Inzwischen werden über 50 Prozent der Produkte aus Karls eigenen Erdbeeren hergestellt.

Zweifelsohne das beliebteste Produkt in Karls Bauernmarkt: Der Erdbeertraum. Die Kunden lieben Karls Erdbeermarmelade aus eigenen Früchten. „Die Marmelade schmeckt exakt wie die, die meine Oma früher selbst gemacht hat. Sie ist total fruchtig und nicht zu süß.“ „Ich bin sonst nie so der Marmeladenesser gewesen, aber diesen ‚Traum‘ könnte ich glatt ohne Brötchen essen. Sehr, sehr lecker.“ So und so ähnlich klingen die zahlreichen Bewertungen in Karls OnlineShop.

Das Geheimnis der Herstellung In der Marmeladenküche im Bauernmarkt wird der süße Brotaufstrich hergestellt. Auch Zuschauen ist erlaubt, am besten um 11 Uhr, 13 Uhr oder 16.30 Uhr – dann verraten die Marmeladenköchinnen in einer Live-Show noch den einen oder anderen Tipp rund um die Marmeladenherstellung. Und ab 1. Mai auch in Wustermark. Zudem können sich die Besucher in den moderierten Shows live davon überzeugen, dass keine weiteren Zu-

satzstoffe in dem fruchtigen Brotaufstrich enthalten sind. Marmeladenköchin Irmi Lehnert aus der Marmeladenküche in Rövershagen kennt die Geheimnisse für eine gute Erdbeermarmelade: „Wichtig ist das richtige Verhältnis von Früchten und Gelierzucker, das muss zwei zu eins sein. Zudem sollten es aufgetaute Früchte sein, dann ist das Aroma besonders gut“, verrät sie. „Alles gut vermengen und dann mit dem Pürierstab zerkleinern. Nach fünf Minuten Aufkochen kommt die Marmelade in Gläser, genau 425 Gramm. Und schon ist die Konfitüre fertig.“ Übrigens, nur bestimmte Erdbeersorten kommen in die Marmelade: Honeoye, Malwina und Sonata. Sie schmecken am besten, sind besonders rot und somit hat auch die Marmelade eine kräftige, rote Farbe. Natürlich darf jeder, der bei der Marmeladenküche in Wustermark vorbei kommt, einen Klecks probieren. Es steht immer ein Körbchen mit Brot und frischer Marmelade bereit. Auch bei den Live-Shows sind alle Besucher eingeladen, den fruchtigen Traum zu kosten.

Die Nachfrage nach dem Erdbeertraum ist enorm. „Manchmal ist es kaum zu schaffen, dem Verkauf hinterherzukommen. Im letzten Sommer haben wir zu Spitzenzeiten knapp 4.000 Gläser am Tag gekocht.“, weiß Irmi Lehnert. Absoluter Rekord. „Denn im Durchschnitt kochen wir sonst circa 2.000 Gläser täglich.“ Der Arbeitsplatz von Irmi und ihrer Kollegin Birgit dürfte der wohl am besten duftende sein. Sie selbst nehmen den leckeren Erdbeerduft nicht mehr so intensiv wahr, da sie ihn jeden Tag um sich haben, aber die Kunden riechen ihn sehr wohl und auch ihre Familien. Wenn Birgit von ihrem Mann oder ihrem Sohn abgeholt wird, freuen sie sich, wenn das ganze Auto nach Marmelade riecht.

Einzigartig in Deutschland Eine ganz neue Idee wurde in der letzten Saison ausgeklügelt: Das Marmeladen-Abo. Ganz bequem kommt dann auf Wunsch einmal im Monat Karls Erdbeertraum zu den Abonnenten ins Haus. Wie eine Zeitung, nur leckerer. Enorm praktisch. Gerade für leidenschaftliche ErdbeermarmeladenLiebhaber eine super Sache.

In der Marmeladenküche wird täglich frische Erdbeermarmelade gekocht.


Erlebnis-Dorf Wustermark bei Berlin 365 TAGE FREIZEITSPASS

Eine Welt voller ländlicher & lebendiger Phantasie Auf 2 Hektar laden unendlich viele Familien-Attraktionen zum Entdecken ein Ein Besuch bei Karls versetzt große und kleine Besucher in eine einzigartige Phantasiewelt voller überraschender Familienattraktionen, die es so kein zweites Mal gibt. Die familiäre, authentische Atmosphäre auf dem ganzen Gelände, die Detailverliebtheit und gemütliche Idylle lässt einen Besuch stets zu einem entspannten und gleichzeitig abwechslungsreichen Erlebnis werden.

Irgendwie anders Karls wäre nicht Karls, wenn hier nicht alles ein bisschen anders wäre. Hier gibt es kein 0815-Klettergerüst, sondern eine verwunschene Kletterruine. Nichts ist hier gerade und gestriegelt neu schon mal gar nicht. Die Schaukel ist keine bunte Standard-Schaukel aus dem Katalog, sondern eine Riesenschaukel aus alten Strommasten: mächtig, rustikal und mit hohem Kribbelfaktor. Spielplätze heißen hier „Kinder-Baustelle“ und „Mini-Bauernhof“ – auf Obstkisten wird geklettert, Schubkarren ragen in den Himmel, auf einem umgekippten Wagen wird gerutscht und an einem alten Traktor können die Reifen gewechselt werden. Die Seilbahn führt direkt über die verrückte Kinder-Baustelle und in Kriechtunneln kann durch geheime Gänge gekrabbelt werden. Auch Strohhüpfen wird zu einem ausgelassenen Erlebnis. Aus dem Wasserspielplatz gucken lustige Schweinchen hervor. Hier und dort am Wegesrand lernt der Gast auf Info-Tafeln Wissenswertes über Dies und Das und entdeckt alte, originale Landwirtschaftsgeräte und – Maschinen ganz nebenbei. Das Kino bei Karls ist natürlich nicht in einem Haus untergebracht, nein, ein uriger Bus wurde zum Fernsehstudio umgebaut. Natürlich ein Erdbeer-Bus. Wie bei so vielen Dingen, hat auch hier die Erdbeere ihren Platz gefunden. Selbstverständlich auch bei der Traktorbahn. Die Fahrt mit dem liebevoll genannten „Bauernporsche“ führt durch Erdbeerfelder, an einem Gänseteich vorbei und durch eine alte ErdbeerKühlhalle hindurch. Die Erdbär-Band im Traktorbahnhof sorgt für musikalische Unterhaltung.

Bei Karls zu rutschen, heißt, sich einen alten Kartoffelsack zu schnappen, etliche Stufen hinauf zu kraxeln und sich dann auf der vierspurigen, rasanten Wellenrutsche mächtig den Wind durch die

Irren ist menschlich Ab Juli können sich die Berliner und Brandenburger auf ein über 25.000 Quadratmeter großes Maislabyrinth auf dem Karls-Gelände freuen. Die großen Maispflanzen machen es dem Besucher nicht leicht, sich in dem weitläufigen Labyrinth zurechtzufinden. Aber keine Sorge, bisher musste noch niemand in einem Karls-Labyrinth übernachten, weil er den Weg nicht rechtzeitig hinaus gefunden hat. Ähnlich verrückt ist der

eintauschen können. Verirrt? Kein Problem. Einfach ein Podest erklimmen und einen Überblick verschaffen. Auch hier darf natürlich ein altes Detail nicht fehlen – das rostige Silo mitten drin ist nicht zu übersehen.

Indoor-Spielvergnügen auf drei Etagen Auch im Innenbereich hat Karls keinen Wunsch zum Spielen und Toben offen

Suchen & Finden Schatzjäger und Goldgräber dürfen sich in Karls Schatzhöhle richtig austoben. Grenzenloses Wühlen zwischen Tonnen von Schmucksteinen kann hier mal richtig ausgekostet werden. Amethyst, Bergkristall, Rosenquarz, Tigerauge, Grüne Jade und viele weitere Schmucksteine können hier nach Herzenslust gesammelt und mit nach Hause genommen werden. Übrigens, diese Steine haben auch positive Wirkung auf Körper & Geist.

Ponys, Ziegen, Gänse ... tierisch was los hier! Auf Karls Kinder-Bauernhof freuen sich die zutraulichen Bewohner über jede Streicheleinheit. Auch im ZiegenFreigehege darf nach Herzenslust gestreichelt werden. Geführtes Ponyreiten begeistert kleine Pferdefans. Im gläsernen Ratten-Kartoffelkeller fühlen sich die klugen Ratten pudelwohl und draußen im Erlebnis-Dorf tummeln sich niedliche Meerschweinchen und Gänse. Naturfreunde können auf einem idyllischen Wanderpfad die Döberitzer Heide entdecken, vorbei an Wisenten, Wildpferden und Rotwild. Dies ist eine der unberührten Naturlandschaften der Heinz Sielmann Stiftung.

Karlchen und Obelix

Links: Auf Karls ländlicher Traktorbahn dürfen auch die Kleinsten ans Steuer • Rechts oben: Karls neugierige Ziegen im Kinder-Bauernhof Rechts unten: Aus 9 Metern Höhe geht‘s auf der Kartoffelsack-Rutsche rasant in die Tiefe. Haare wehen zu lassen. Da kann dem einen oder anderen schon mal kurzzeitig die Luft weg bleiben. Geschicklichkeit ist hingegen auf den störrischen Drahteseln gefragt. Eine Tour auf diesem Gefährt kann schon lustig werden, denn die Radnabe sitzt nicht mittig, so dass es meistens eine ziemlich wackelige Partie wird. Hier gilt: Übung macht den Meister. Bei Karls ist eben alles ein bisschen anders ...

„Irr(e) Garten“. Beim Hinaustreten aus dem Bienenmuseum folgt der Besucher den Bienen in die Blütenwelt der Weiden und Obstgehölze. Das Havelland zeigt sich hier von seiner schönsten Seite. Zwischen hohen Weidenzäunen muss der Weg in die Mitte des kreisförmigen Gartens gefunden werden. Dort steht dann auf einer alten Messingplatte ein Rubbel-Motiv bereit, das die Besucher auf einen Flyer übertragen und an der Kasse gegen eine kleine Überraschung

gelassen. Auf 300 Quadratmetern gibt es im Tobeland Spielspaß pur. Röhrenrutsche, Bälle-Bad, Geschicklichkeitspfad und mehr können hier nach Herzenslust ausprobiert werden. Der Clou in Karls Tobeland ist jedoch ganz unten zu finden: eine tolle Go-Kart-Bahn! Auf fetzigen Gefährten geht hier bei den kleinen Gästen schon der eine oder andere Rennfahrertraum in Erfüllung. Also anschnallen und los geht die rasante Pistentour. Links, rechts, geradeaus – Sieger!

Kreative Ader Bastler und Kreative sollen ihre Ader in der Kreativwerkstatt ausleben können. Herrliche Keramik-Rohlinge in den tollsten Formen können hier bemalt und nach dem Brennen mit nach Hause genommen werden. Schalen, Feen-Dosen, Tassen, Kännchen, Eierbecher und noch viel, viel mehr. Individueller kann ein Geschenk kaum sein. Also Pinsel geschnappt und los gemalt.

Zwischen all dem bunten Treiben lässt sich auch Erdbär Karlchen gerne blicken. Die Geschichte von Karlchen und den Erdbeeren ähnelt der von Obelix und dem Zaubertrank. Das drollige Bärchen ist so erdbeer-verrückt, das es sich im Laufe seines Lebens eine gesunde Röte angefuttert hat. Selbst sein Hut gleicht Kelch und Stängel einer Erdbeere. Täglich steht Karlchen ab 11 Uhr am Eingang und begrüßt die Besucher. Aber nicht nur das ist ein tägliches Highlight bei Karls, zu den Tageshöhepunkten gehören unter anderem auch die moderierten Live-Vorführungen in den Manufakturen, die Kinderpunsch-Verkostung um 16:30 Uhr und die Film-Vorführung im ErdbeerbusKino. Und noch einiges mehr ...

Ungetrübter Freizeitspaß Viele ländliche Attraktionen bei Karls sind kostenlos. Der Eintritt ist frei. Mit der neuen Erlebniskarte kann aber auch bei den kostenpflichtigen Attraktionen gespart werden, denn diese können damit ein Jahr lang genutzt werden – und zwar an allen Standorten. Außerdem gibt es mit dieser Jahreskarte von Karls viele weitere tolle Vorteile.

VERWUNSCHENE VILLA

INTERAKTIVES BIENENMUSEUM

365 TAGE SPAREN

Kletterruine

Flotte Bienen

Karls neue Erlebniskarte

Geheimnisvoll und chaotisch – so lässt sich dieses schräge Haus im ErlebnisDorf wohl am besten beschreiben. Es ist lange her, 1921, als das Haus wunderschön war und als schönstes Haus des Ortes sogar einen Pokal gewann. Herr und Frau Geheimnisvoll wohnten einst darin und hegten und pflegten es tagein, tagaus. Es ist im Laufe der Jahre sehr verfallen und niemand hat sich darum gekümmert. Nun hat sich Baubär Karlchen der Sache angenommen und möchte das Haus wieder zum wahren Schmuckstück verwandeln. Er hat die Baustelle schon in Beschlag genommen, Baucontainer aufgestellt, Gerüste aufgebaut und die nötigen Baumaterialien besorgt. Er hat auch von dem goldenen Pokal gehört und sucht seitdem täglich Anzeige

An allen Ecken und Enden sind ideenreiche Details versteckt, die den Besucher ins Staunen versetzen. So einfach und doch so schön: Wo zum Geier kommt bloß das Wasser her, das mitten auf der Wiese aus einem schwebenden Wasserhahn läuft ???

nach dem Schmuckstück. Doch vergebens. Er konnte den Pokal bisher nicht finden. Vielleicht finden Sie und Ihre Kinder beim Rutschen, Klettern oder Schaukeln den Pokal auf der KinderBaustelle?

Bienenmuseum und Karls – das ist bislang neu. Aber keineswegs unpassend. Im Gegenteil. Zu dem ländlichen Konzept von Karls passt die Geschichte der Bienen sehr gut. Viele Produkte aus eigener Herstellung und von regionalen Anbietern machen das BauernmarktSortiment aus. So auch Honig regionaler Imker. Mit der Bienenausstellung in Wustermark haben lang gehegte Ausstellungsstücke von Henri Kraatz aus Möthlow nun einen neuen Platz gefunden und zeigen den Besuchern anschaulich die Honigherstellung. Die originalen Exponate aus dem bekannten Bienenmuseum geben interessante Einblicke in das Leben der Bienen. Aber Karls geht noch ein Stück weiter. An einer interaktiven

Waben-Wand kann der Besucher in Texten, Bildern und Objekten rund um das Bienenleben einiges kennenlernen. Es gibt informative Schaukästen, einen Lehrfilm und sogar live können Bienen angeschaut werden. Bienen-Spielzeug für die Jüngsten, z.B. lustige Bienenkostüme, runden die Bienenausstellung ab.

Wer stolzer Besitzer einer Karls-Erlebniskarte ist, kann viele kostenpflichtige Attraktionen bei Karls 1 Jahr lang kostenfrei nutzen. Dies gilt für alle Standorte. Dazu erhalten Erlebniskarteninhaber alle alkoholfreien Heißgetränke 50 Prozent günstiger. Viele Partnerunternehmen sind zudem mit tollen Aktionsangeboten vertreten: Nutzen Sie beispielsweise den Rabatt im Designer Outlet Center. Einfach an der Kasse die Karls Erlebniskarte vorzeigen. Eine lohnenswerte Investition, denn die Erlebniskarte kostet für Kinder 30 Euro und gilt ein ganzes Jahr lang. PS: Auch Erwachsene dürfen bei Karls noch einmal Kind sein und die Erlebniskarte für 30 Euro (anstatt 45 Euro) erwerben. Mehr Infos unter www.karls.de

Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide

„Bist DU bereit für die Wildnis?” Fast 300 Jahre war die Döberitzer Heide fest in der Hand des Militärs. Als Truppenübungsplatz vor den Toren Berlins wurden rund 100 Jahre auf dem riesigen Areal regelmäßig Manöver und Schießübungen abgehalten. Eine weitere Nutzung für die Land- und Forstwirtschaft oder als Siedlungsgebiet war damit weitgehend ausgeschlossen. So konnte eine eindrucksvolle Landschaft mit Trockenrasen, Heiden, offenen Wiesen, Mooren, Laubmischwäldern und Röhrichten entstehen, die Heimat für viele seltene Tier- und Pflanzenarten bietet. Rund 5.500 andernorts vielfach verdrängte Tier-und Pflanzenarten wie beispielsweise Seeadler, Ziegenmelker und Fischotter, aber auch Sumpfknabenkraut, Lungenenzian, Sonnentau und die Astlose Graslilie sind hier anzutreffen.

halten wie vor Jahrhunderten durch ihre Wanderungen und ihr Fressverhalten die Landschaft weiter offen und schützen so vor der Ausbreitung der angrenzenden Waldflächen.

Mit einer Fläche von über 3.600 Hektar, das sind im Vergleich fast 5.500 Fußballfelder, bildet diese einzigartige Abfolge wertvoller Biotope eine der größten Naturlandschaften der Heinz Sielmann Stiftung. Seit 2004 sorgt diese für den naturschützerischen Erhalt. Die wichtigsten Helfer sind dabei die Tiere selbst. Denn große Pflanzenfresser wie Rotwild, PrzewalskiPferde (letzte Wildpferde) und Wisente (letzte europäische Wildrinder)

In einem 36 Hektar großen Schaugehege können sich die kleinen und großen Besucher auf eine Expedition in die Wildnis begeben, Wisente und Wildpferde erleben sowie in einem begehbaren Gatter das Rotwild und Hirsch Constantin aus nächster Nähe erleben und beobachten. Bei allen Arten ließ auch der Nachwuchs bisher nicht auf sich warten. Fütterungen, Ausstellungen und Führungen ergänzen das Angebot.

In den vergangenen Jahren ist hier eine Wildnis als Naturschutz- und Naherholungsgebiet entstanden. Die für Besucher unzugängliche Wildniskernzone wird von der Naturerlebnis-Ringzone umgeben. Rund 55 Kilometer umfasst das Wanderwegenetz. Von Aussichtsplattformen und einem Aussichtssturm erhält man faszinierende Einblicke in die Wildniskernzone, kann weit über 60 Wisente und mehr als 30 Wildpferde sowie Rot- und Damwild beobachten, ohne das sensible Ökosystem zu beeinträchtigen.

Heinz Sielmann Stiftung • Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide • Zum Erlebnis-Dorf 1 • 14641 Wustermark / Elstal • Zugang über Karls Erlebnis-Dorf • info@sielmann-stiftung.de • www.sielmann-stiftung.de Neueröffnung am 1. Mai 2014, 9 Uhr • Öffnungszeiten Saison 2014: 01.05. bis 31.10. täglich 9 - 19 Uhr · 01.11. bis 31.03. täglich 10 - 16 Uhr • Der Eintritt in die Wildnis des Schaugeheges ist entgeltlich und größtenteils barrierefrei.


Erlebnis-Dorf Wustermark bei Berlin NACHHALTIGKEIT

Vom Kochtopf zur Lampe Karls schenkt alten Dingen ein zweites Leben Was anderswo auf dem Schrott oder im Müll landet, bekommt bei Karls noch eine zweite Chance. Und meistens auch eine ganz neue Funktion. Alte Türen werden zu Tischen, Kochtöpfe zu Lampenschirmen und hölzerne Wagenräder zu Kronleuchtern. Wer mit offenen Augen durch den Bauernmarkt schlendert, entdeckt an allen Ecken diese überraschenden Details. „Wir erschaffen so eine einmalige Einkaufsatmosphäre und ersparen den Müllkippen zig Tonnen Abfall“, sagt Stephanie Dahl, Leiterin von Karls Bauernmarkt. Selbst alte Kartons landen bei Karls nicht auf dem Müll, sondern werden für den Versand der Bestellungen im Online-Shop wiederverwendet. Und aus abgehängten Werbeplanen näht Karls Kosmetik-, Feder- und Waschtaschen. Die verschiedenen Modelle sind im Bauernmarkt und im Online-Shop erhältlich. Auch mit Ressourcen geht Karls schonend um. So wird die Abwärme aus Kühlhäusern und Backöfen für die Warmwasserbereitung genutzt. Um den Dieselverbrauch zu senken, fahren Traktoren mit Drehzahlbeschränkung. Und weil man bei Karls ungern Lebensmittel wegwirft, können sich Gäste in Friedas Hof-Küche ihre Reste einpacken und für das Abendbrot mit nach Hause nehmen.

Recycling einmal anders: Kronleuchter aus alten Töpfen, Tische aus ausrangierten Türen uvm.

Lecker Spargel Essen

BÄUERLICH & TRADITIONELL VON FRÜH BIS SPÄT

Essen wie in der guten alten Zeit Friedas Hof-Küche: Rustikales Erlebnis-Restaurant für die ganze Familie „Das schmeckt ja wie bei Oma“, hört man Gäste in Friedas Hof-Küche manchmal sagen. Kein Wunder, schließlich wird hier noch so gekocht – nach Großmutters Rezepten und mit schlichten Zutaten. Ein knusprig gebratenes Schnitzel, Soljanka im hausgemachten Holzofen-Brotlaib oder Backfisch nach Karls Bierteig-Rezept: In Friedas HofKüche wird genüsslich geschlemmt. Frieda ist hier nicht nur ein Name. Sie war die Großmutter des jetzigen Geschäftsführers Robert Dahl und Mitbegründerin des Unternehmens an Opa Karls Seite. Friedas Hof-Küche vereint gute, bäuerliche Hausmannskost mit Familientradition, die in jedem Winkel des Erlebnis-Dorfes zu spüren ist.

Hier kommt nichts weg Bei Karls wird nichts weggeworfen. Die übriggebliebenen Frühstückseier werden zum Beispiel zu einem cremigen Eier-Salat weiterverarbeitet und dann auf herrlich frische Scheiben des Holzofenbrotes aus Karls Hof-Bäckerei gestrichen. Ein weiteres Angebot, das der Wegwerfkultur trotzt, ist das täglich stattfindende Resteessen eine Stunde vor Ladenschluss. Alle Speisen gibt es

Eine zuckersüße Versuchung

fruchtige Kugeleis nach eigenem Rezept aus Karls Eis-Manufaktur.

Außer dem herzhaften Angebot sowohl zur Frühstücks- als auch zur Mittagszeit, bietet Karls seinen Gästen ein umfangreiches und leckeres Repertoire an Kuchen. Diese werden vor den Augen der Besucher in der hofeigenen Backstube frisch hergestellt und dann in Friedas Hof-Küche aufgetischt. Von Bienenstich, Himbeertorte

Schlemmen in urigem Ambiente

Herzhafte Spezialitäten aus der Region In gemütlichem Ambiente steht ein warmes Buffet bereit. Jeder darf sich so viel auftischen, wie er möchte und kombinieren, was er möchte. Am Ende wird einfach abgewogen. Für 100 Gramm beträgt der Preis 1,75 Euro - so bezahlen kleine Feinschmecker nur 3,50 Euro pro Portion. Ein normal gefüllter Teller für Erwachsene kostet ungefähr 8 bis 10 Euro. So lässt man sich entweder Folienkartoffeln schmecken, dazu vielleicht einen leckeren Backfisch – außen kross, innen butterweich – oder probiert ein saftiges Schnitzel mit goldbraunen Bratkartoffeln. „Die absoluten Renner sind Soljanka und Erbseneintopf im frisch gebackenen Brotlaib“, erzählt Chefkoch Silvio Arndt aus Rövershagen. Selbstverständlich sind alle Köstlichkeiten selbstgemacht – eben wie von Oma. Karls Köche zaubern mit rein natürlichen Zutaten die leckersten Gerichte. Auf Emulgatoren und künstliche Aromen verzichten sie komplett. „Frischer Fisch, gutes Fleisch und knackiges Gemüse. Dazu noch Salz, Butter, Mehl und Zucker – mehr brauchen wir nicht. Unser einziger Geschmacksverstärker ist unsere Leidenschaft fürs Kochen“, sagt Silvio mit einem Augenzwinkern. Wert legt Karls vor allem auf regionale Produkte, die nach Qualität schmecken. Diese kommen von Bauernhöfen und Landwirtschaftsbetrieben aus der umliegenden Region. Ein besonderes Highlight in Friedas Hof-Küche im Erlebnis-Dorf Wustermark ist der „Mecklen-Burger“, ein würziger Rindfleischburger mit weichem, getoastetem Brot. Nach Belieben kann er mit Salat, Tomaten, Gurken und Zwiebelscheiben belegt, sowie mit verschiedenen Soßen bestrichen werden. Alle Speisen kommen unverfälscht, geradlinig und vor allem ehrlich auf den Teller. Davon können sich die Besucher des Bauernmarktes selbst überzeugen. In der offenen Show-Küche lassen sich die Köche direkt in die Töpfe und Pfannen schauen. Gerne beantworten sie kulinarische Fragen, gehen auf Allergien ein und zaubern so auch mal köstliche Spezialanfertigungen.

Ein Erlebnis ist Friedas Hof-Küche aber nicht nur wegen der hausgemachten Köstlichkeiten, sondern auch wegen der urgemütlichen Atmosphäre. Wer den Gastraum betritt, fühlt sich hundert Jahre zurückversetzt. Historische Fotos und lehmverputzte Wände empfangen die Gäste. Und auch Schränke, Beschläge, Blechschilder, Wannen und Nähmaschinentische sind Originale von alten Bauernhöfen. Manches erfüllt hochbetagt noch eine ganz neue Aufgabe. So wurden Kochtöpfe kurzerhand zu Lampenschirmen. Vieles davon haben Kunden gespendet. Gekrönt wird das Ensemble von einem original Trabbi. An dieser „Zapfpappe“ können die Besucher ihren Durst mit einem frisch gezapften Bier löschen. Herrlich nostalgisch präsentiert sich auch die Kochstrecke. Messingfarbene Bedienknebel und Handläufe erinnern an Omas Herd. Viele dieser Teile sind ebenfalls alte Originale, die hier ein zweites Leben unter Gleichgesinnten führen dürfen. Sie vertragen sich gut mit der modernen Gartechnik wie Multibräter, Cerankochfeld und Lavasteingrill. So ist das Essen bei Karls Augenschmaus und Gaumenfreude gleichermaßen.

„Iss Wurst“

Gute Zutaten und frische Live-Zubereitung in Friedas Hof-Küche. dann zum halben Preis. Da heißt es aber schnell sein! Ein gutes Essen gehört bei Karls zu einem runden Erlebnis dazu. Wer sich im Tobeland oder draußen auf dem Hüpfkissen ausgepowert hat, muss erst einmal wieder zu Kräften kommen. Das gilt auch für ausgiebiges Shoppen. Beim bunten Buffet ist für jeden etwas dabei. Die Gäste dürfen sich aus dem üppigen, warmen Angebot allerlei Köstlichkeiten aussuchen. Neben der deftigen Vielfalt kommen auch knackige Salate, dampfende Suppen oder herzhaft belegte Brote auf den Tisch.

und Käsekuchen über Apfeltorte und Schokokuchen bis hin zur leckeren Erdbeertorte im Sommer wird jeder Geschmack bedient. Mit einer Tasse Kaffee oder Tee bekommt jeder Tag seinen Sonntagsmoment. Der Kaffee ist übrigens auch aus eigener Hof-Röstung. Karls Hochland-Kaffee zählt zu den 4 besten Kaffeesorten der Welt, vergleichbar mit der weltweit besten Kaffeesorte „Jamaika Blue Mountain“. Die Arabica-Kaffeebohnen sind aus kontrolliertem Anbau, sehr bekömmlich und magenschonend. Für eine sommerliche Erfrischung sorgt das cremig,

Erdbeer-Café Elisabeth

täglich ab 11 Uhr

Lecker Speisen zu guten Preisen Mit Karls Landfrühstück startet jeder Gast werktags für nur 2,50 Euro gesättigt und gesund in den Tag. Zum reichhaltigen Angebot gehören zwei Brötchen oder Holzofenbrot-Scheiben, Schinken, Salami, Käse, Butter, Karls beliebter Erdbeertraum, Nutella und Honig aus der Region. Dazu gibt‘s bodenlosen Kaffee oder Tee. Hier ist Nachschenken, so oft wie man möchte, erwünscht. Wem das noch nicht reicht, der kann sich außerdem an Frühstückseiern, Müsli, kross gebratenem Bacon, saftigem Rührei und vielen anderen Muntermachern satt essen. Am Wochenende wird dann aus dem Landfrühstück in Kombination mit anderen Leckereien ein Wochenendfrühstück. Jeden Samstag und Sonntag können sich die Gäste für 6,50 Euro zum Landfrühstück noch Cornflakes, ein frisch gekochtes Ei, leckeren Saft, würzigen Schinken, Leberwurst und verschiedene Sorten Käse schmecken lassen. Es empfiehlt sich also, vor allem für das große Wochenendfrühstück zu reservieren. Dann ist der Lieblingsplatz an der langen Holztafel, in einer der gemütlichen Nischen oder einem windgeschützten Eckchen im Freien garantiert frei.

Wenn der kleine Hunger plagt oder es etwas Herzhaftes für Zwischendurch sein darf, dann bietet Karls neben den Leckereien in Friedas Hof-Küche auch die eine oder andere Spezialität draußen im Erlebnis-Dorf: leckeren Erdbeerkuchen aus dem Erdbeer-Café Elisabeth und herzhafte Pfannkuchen aus Karls uriger Pfannkuchen-Schmiede. Wer eine größere Auswahl an Bratwürsten sucht, ist beim Stand „Iss Wurst“ richtig. Hier wird Karls knackige Rostbratwurst aus eigener Herstellung verkauft. In der Bratwurst-Manufaktur in Rövershagen bei Rostock wird die Bratwurst produziert und kommt dann in Wustermark frisch auf den Grill. Über die Theke gehen nur eigene Wurstprodukte, so auch Karls Erdbeerwurst. Alle Zutaten stammen aus der Region, zum Beispiel das Bio-Fleisch vom Hof-Rosin bei Güstrow. Von der Frische überzeugen sich die Gäste gerne selbst. Dazu trägt auch das rustikale Ambiente der an einen alten Fleischerladen erinnernden Würstchenbude bei. Im sogenannten „ShabbyChic“ präsentieren sich die würzigen Sattmacher, während im Hintergrund die Holzkohle im Feuer lodert und zu knistern beginnt. Gerade Kinder legen da gerne Hand an und würden am liebsten selbst an den Grill. Das dürfen sie auch, nämlich beim Stockbrotbacken. Für nur 1,25 Euro bekommt jeder einen mit Teig umwickelten Stock und darf sich ans Lagerfeuer kuscheln. Das macht nicht nur die kleinen Schleckermäuler satt, sondern auch die ganz großen – und ein riesiger Spaß ist es obendrein.

HIER KOMMT DIE ERDBEERE GROSS RAUS

1. Mai - 22. Juni

KARLS FRÜHSTÜCK

Dass sich bei Karls alles rund um die Erdbeere dreht, ist klar. Dass diese kleine, rote Frucht aber vor allem Familientradition symbolisch vermittelt, zeigt das Erdbeercafé „Elisabeth“. Mutter Elisabeth, deren selbstgebackene Erdbeerkuchen schon Ulrike und Robert Dahl liebten, eröffnete einst mit ihrem Mann Karl-Heinz Dahl den Erdbeer-Hof in Warnsdorf bei Lübeck. 1989 gingen im ursprünglichen Café „Elisabeth“ die ersten Kuchen über die Theke. Auch heute sollen die Gäste bei Karls in den Genuss von

Essen ist fertig Elisabeth Dahl vor 25 Jahren im ersten Erdbeer-Café

Elisabeths Köstlichkeiten kommen. Im kleinen Café kommt die Erdbeere noch einmal ganz groß raus. Als alleiniger Star steht sie in Form von hausgemachtem Speiseeis, rosaroten Torten und himmlischen Kuchen im Rampenlicht. Auch die Crêpes und Crumbles mit heißer Erdbeersoße sind frisch zubereitet. Crumbles sind kleine Nachspeisen, bei denen Früchte mit Streuseln überbacken werden. Ihren Ursprung fanden sie in England in der Zeit des Zweiten Weltkrieges, als Mehl, Zucker und Butter knapp waren. An Kuchenteig musste also gespart werden, sodass kurzerhand der Teigboden weggelassen und die süßen Früchte nur mit Streuseln bedeckt wurden. Wer in seiner Kaffeepause dazu eine Erfrischung mag, lässt sich den heiß begehrten Erdbeereistee schmecken. In gemütlichem Flair mit Vintage-Atmosphäre fühlt man sich an einen lauen Sommerabend irgendwann in den 50er Jahren zurückversetzt. Alte Familienbilder hängen an der Wand und sprechen ohne Worte für die lange Tradition und die tiefen Wurzeln, die die Erdbeere in die Familiengeschichte geschlagen hat. Für einen unverfälschten Gaumenschmaus sorgen auch hier die einfachen, puren Erdbeeren „To Go“. Vielleicht findet hier der eine oder andere ja eine Anregung zum Nachbacken für Zuhause und nimmt die süßen Früchte gleich mit.

Karls Rezept-Tipp

Friedas Erdbeerschnitte Süße Erdbeeren und cremige Sahne - Erdbeertorten schmecken nach Sonne und am besten, wenn die roten Früchte frisch geerntet werden. Karls beliebtester Kuchenklassiker in der Sommerzeit ist Friedas Erdbeerschnitte. Mit diesem Rezept gelingt die sahnige Verführung auch zu Hause. Jetzt ist es wieder so weit. Zutaten: 1 kg frische Erdbeeren, 5 Eier, 675 g Butter, 300 g Zucker, 100 g Quark, 300 g Mehl, 125 g Pudding, 1 Päckchen Vanillinzucker, Zitronenschale und Backpulver, Tortenguss Zubereitung: Für den Boden 300g Butter, Zucker und Vanillinzucker schaumig schlagen. Nacheinander die Eier hinzugeben, dann den Quark. Wenn alles glatt verrührt ist, die Zitronenschale dazugeben. Abschließend Mehl und Backpulver sieben und unterarbeiten. Teig im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Umluft) 20 Minuten backen. Für die Creme Butter und Pudding zu einer glatten Masse verrühren und auf den abgekühlten Tortenboden geben. Dann mit den Erdbeeren belegen. Tortenguss nach Packungsanleitung kochen und auf den Erdbeeren verteilen. Fertig ist Friedas Erdbeerschnitte. Guten Appetit. Weitere Erdbeer-Rezepte unter www.karls.de

Lecker Fühstück für einen guten Start in den Tag

PFANNKUCHEN-SCHMIEDE

Ich bin kein Berliner Pfannkuchen sind keine Berliner und Berliner sind keine Eierkuchen. So sehen es die Entwickler der Pfannkuchen-Schmiede in Rövershagen und haben den Ausspruch „Ich bin kein Berliner“ zu ihrem Motto erwählt. Auf einem riesigen, gusseisernen Rondell drehen sich die runden Teigfladen auf einzigartigen Plattentellern. In Minutenschnelle bereiten die Köche vor den Augen des Gastes den leckeren Eierkuchenteig zu. Wenn das Öl in der Pfanne zischt und die Toppings ihren Weg auf den Pfannkuchen finden, steigt die Vorfreude auf eine süße oder deftige Mahlzeit. Die Zutaten bestehen ausschließlich aus Produkten der Region. Die leckeren Eierkuchen gibt es zum Beispiel mit Erdbeeren und Eis oder mit Tomaten, Hähnchenbruststreifen und Ruccola. Zwischen acht verschiedenen Varianten kann gewählt werden – und diese Auswahl fällt schwer. Ist die Entscheidung einmal gefällt, signalisieren schwarze Signalgeräte mit Vibrationsalarm, wann der eigene Wunsch-Pfannkuchen vom Tresen abgeholt werden kann. So sieht man in Karls Pfannkuchenschmiede häufig Kinder mit strahlenden Augen und stolzem Gang ihre eigene, riesige Pfanne tragen. Die Idee für das Erlebnis-Restaurant hat Geschäftsführer Robert Dahl von einer Reise aus Holland mitgebracht. Diese Zubereitung vor den Augen des Kunden zieht sich wie ein roter Faden durch das Konzept aller Erlebnis-Restaurants bei Karls.

Pfannkuchen „Frollein Piepenbrink“


Erlebnis-Dorf Wustermark bei Berlin KARLS UNTERNEHMENSGESCHICHTE

WUSSTEN SIE EIGENTLICH ...

Wer ist eigentlich Karl? Auf grünem, holzstrukturiertem Hintergrund ist in weißer Schrift zu lesen: Karls 1921 – das Logo, das für diese leckeren Erdbeeren steht. Alle kennen „Karls“, kennen die Geschichte dahinter aber gar nicht. Oft wird angenommen, dass der jetzige Inhaber Karl mit Vornamen heißt, tatsächlich heißt er aber Robert Dahl. Vor 92 Jahren hatte sein Opa in Bentwisch bei Rostock ein Stück Land, auf dem er Obst und Gemüse anbaute. Schon damals stach die Erdbeere als besondere Frucht hervor und fand großen Absatz auf dem Rostocker Wochenmarkt.

handelt werden. Nicht umsonst tragen die Pflanzen so klangvolle Namen wie Honeoye (sprich: Honey), Sonata oder Malwina. „Pflücken und nicht reißen, legen und nicht schmeißen“ ist daher die Devise, die die Familie ihren tüchtigen Erntehelfern selbst auf den Feldern

vorlebt. „Die Erdbeerzeit ist für uns die schönste Zeit des Jahres. Ein halbes Jahr lang, von Mai bis Oktober, ist jeder Tag besonders, wenn die Früchte frisch vom Feld kommen“, sagt Robert Dahl, der selbst an jedem Erntetag um 4 Uhr aufsteht, um mit aufs Feld zu

In den Wirren des Zweiten Weltkriegs musste Karl Dahl mit seiner Frau Frieda und den Kindern Karl-Heinz, Gisela, Hildegard, Ingeborg und Ursula das Land zurück lassen. In Warnsdorf bei Lübeck siedelte sich die kleine Familie an. Hier baute sich Opa Karl einen eigenen Erdbeer-Hof auf, der sogar mit dem Konfitürenwerk in Bad Schwartau zusammen arbeitete. Und Frieda bewirtete in dem gemütlichen Gutshaus ihre Gäste auf der Durchreise mit frisch gebackener Erdbeertorte und selbstgemachter Marmelade. Ein einladender Hofladen mit regionalen, selbstgemachten Produkten entstand. In diesem Umfeld ist Karls Enkel Robert aufgewachsen und hat schnell den Entschluss gefasst, selbst Obstbauer zu werden, nachdem sein Vater Karl-Heinz den Erdbeer-Hof seines Vaters übernommen hat. Nach seiner Ausbildung und einem mehrjährigen Aufenthalt in Polen fragte sich der damals 20-Jährige, ob das Land in der Heimat seines Opas immer noch so fruchtbar wäre. Gesagt, getan – 1990 kaufte er sich eine alte Scheune und einige Hektar Land und begann seine ersten, selbstgeernteten Erdbeeren an einem Holzstand zu verkaufen. Zu Ehren seines Opas Karl, der ihn mit der Liebe zur Erdbeere angesteckt hat, zollte er kurzerhand seinen Tribut und nannte das neu entstandene Unternehmen „Karls 1921“. In den vergangenen 24 Jahren ist aus dem Erdbeer-Hof des Enkels der größte in ganz Norddeutschland geworden und ein beliebtes Ausflugsziel mit ländlichem Freizeitpark entstanden. Auf die Idee, Erdbeeren aus Erdbeeren zu verkaufen, ist Karls Enkelin und Roberts Schwester Ulrike gekommen, die selbst auch schnell den Erdbeeren verfallen ist und in die beerigen Fußstapfen ihrer Familie trat. Sie entwickelte die kleinen, roten Verkaufsstände, die bald überall in Norddeutschland standen. Nun leitet sie selbst das Erlebnis-Dorf in Warnsdorf und ihr Vater führt dort weiterhin den Erdbeeranbau. Denn Erdbeeren müssen wie kleine Prinzessinnen be-

fahren. Das Qualitätsmerkmal, das für Jedermann sichtbar ist, ist der ein Zentimeter lange Stiel. Er steht sinnbildlich für die sorgfältige Ernte und handverlesene Auswahl, denn die Frucht wird so vom Trieb geknipst, ohne dass das zarte Fruchtfleisch verletzt wird. Der

Erfolg der Familie und besonders das Konzept vom ländlichen Freizeitpark mit großem Bauernmarkt und einfallsreicher Erlebnis-Gastronomie trägt nun endgültig Früchte. Am 1. Mai kann in Wustermark bei Berlin schon der fünfte Standort in der Karls-Familie begrüßt werden, denn die Hauptstadt war und bleibt einer der größten Fans der Erdbeere. Hier stehen allein mehr als 200 Erdbeerverkaufsstände an S-Bahn-Höfen, in und an Einkaufszentren und logistischen Knotenpunkten – damit sowohl für die Erdbeere als auch für den Konsumenten keine langen Wege bestehen. „Raus aus der Stadt, raus aufs Land“ lautet die Devise. Passenderweise fallen Eröffnungsdatum und Erdbeerernte dieses Jahr auf denselben Tag. Dann sind die unwiderstehlich leckeren Karls Erdbeeren wieder in aller Munde. „Achtzig Aromen hat die Erdbeere, bei der Kirsche sind’s nur vier“, erzählt Karl-Heinz Dahl, der den Erdbeeranbau von seinem Vater Karl gelernt und an seinen eigenen Sohn Robert weitergegeben hat.

Opa Karl

Damit spätestens morgens um 8 Uhr alle Verkaufsstände öffnen können, muss ein ganzer Logistikapparat in Gang gesetzt werden. Morgens um 4.30 Uhr machen sich die Erntehelfer mit ihren kleinen Pflücker-Wagen auf den Weg über die Felder. „Bei uns wächst gesundes Pflanzgut auf jungfräulichen Feldern, das heißt: Die Felder werden alle drei Jahre gewechselt. Wir ernten ca. 3.000 Tonnen Erdbeeren auf 120 Hektar Vollertrag“, erklärt Karl-Heinz Dahl seinen Erdbeer-Hof in Warnsdorf. Der Erdbeer-Hof seines Sohnes in Rövershagen bei Rostock baut insgesamt auf einer Fläche von 300 Hektar die roten Früchte an. Dieses Jahr können die Berliner und Brandenburger gleich in ihrer direkten Nachbarschaft die schönste Zeit des Jahres genießen. Anfang Mai öffnen zusätzlich 232 Verkaufsstände in Berlin. Insgesamt stehen dann etwa 400 Erdbeerverkaufsstände in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Berlin und Potsdam und etwa 600 Erdbeerverkäufer / -innen werden neu angestellt. Um die Ernte noch weiter zu optimieren, haben sich Vater und Sohn viel vorgenommen. So soll in diesem Jahr die Erdbeerernte schrittweise auf 80 Tage Haupterntezeit ausgedehnt werden. „Wenn wir es geschafft haben, an 80 Tagen jeweils 80 Tonnen zu ernten, dann bin ich richtig glücklich“, so Robert Dahl.

Von links nach rechts: Robert, Stephanie, Ulrike, Elisabeth und Karl-Heinz Dahl.

KARLS HILFT

BEI ROSTOCK

AUF RÜGEN

BEI LÜBECK

IN WARNEMÜNDE

Jeder Spenden-Euro wird verdoppelt

Karls Erlebnis-Dorf in Rövershagen

Karls Erlebnis-Dorf in Zirkow

Karls Erlebnis-Dorf in Warnsdorf

Karls Zwiebelschuppen und Pier 7

In Karls Erlebnis-Dorf Rövershagen wird jedes Jahr wieder ein Superlativ draufgesetzt. Europas größte Eisfiguren-Ausstellung ist nun noch größer und läuft sogar bis Ende August. Seit der Saisoneröffnung am 12. April zeigt sich dem Besucher außerdem das außergewöhnliche Erlebnis-Aquarium „Fietes Schuppen-Schuppen“, dessen Becken aus gefluteten Zimmern bestehen. Durch Panoramascheiben im Keller kann das fischige Treiben im Inneren des umliegenden Teiches beobachtet werden. Gleich nebenan kann man sich mit der riesigen Hafenkranschaukel in die Höhe schwingen. Zum Entspannen laden Karls gemütliche HofTerrassen ein, auf der die leckersten Kreationen aus der neuen, rustikalen Pfannkuchen-Schmiede genossen werden können.

Seit zwei Jahren lockt Karls ErlebnisDorf auf Rügen mit vielen neuen Attraktionen. Auch hier finden Besucher die beliebten Manufakturen. In den täglichen, moderierten Live-Vorführungen kann mitverfolgt werden, wie in Handarbeit Bonbons, Erdbeermarmelade und frisches Holzofen-Brot hergestellt werden.

Seit vielen Jahren gibt es in Warnsdorf Karls Erlebnis-Hof. Bis zum Saisonstart am 17. Mai wird daraus ein komplettes Erlebnis-Dorf. Viele neue Attraktionen, der Bauernmarkt und eine völlig neue Hof-Küche mit regionalen Spezialitäten erwarten die Besucher.

Schiffe gucken, Souvenirs shoppen und Hafenfeste feiern – in Warnemünde lockt Karls mit Seemannsromantik.

Neben den bewährten Attraktionen wartet auch dieses Erlebnis-Dorf seit Saisonstart am 12. April wieder mit Neuheiten auf. Die aufregendste ist bestimmt die verrückte Reifen-Rutsche. Die rasanten Fahrten über 60 Meter Länge durchs Grüne bieten Nervenkitzel pur.

Die verrücktesten Veränderungen gibt es im Erlebnis-Dorf. Auf der vierspurigen Kartoffelsack-Rutsche wird um die Wette gerutscht. In der Traktorbahn wird der „Bauernporsche“ auf Touren gebracht und durchfährt einen liebevoll angelegten Parcour mit einer Fülle von lustigen und informativen Details. Auf Karls verrücktem Kletterbaum heißt es Kraxeln, was das Zeug hält – und bei schlechtem Wetter lässt es sich im neuen Innenbereich herrlich weiterspielen.

Kinder lieben es, Münzen darin kreisen zu lassen. Doch die großen Trichter im Bauernmarkt sollen nicht nur Spaß machen, sie sollen auch helfen. „Jeder, der Unterstützung braucht, kann sich bei ,Karls hilft‘ bewerben“, erklärt RobertDahl. „Ob es sich um einen Kindergarten in Not, einen Verein mit Geldsorgen oder um persönliche Schicksale handelt, spielt keine Rolle.“ Karls prüft alle Anfragen gründlich. „Mal kaufen wir einen Kinderwagen für eine Familie, mal Spielgeräte für eine Kita oder unterstützen einen Sportverein“, erzählt Robert Dahl. „Und mit der Hilfe unserer Kunden können wir noch mehr Menschen etwas Gutes tun.“ Außerdem verspricht Karls: Zu jedem Euro, der in der Spendenbox landet, gibt Karls einen Euro dazu. Seit 2009 kamen über 100.000 Euro zusammen.

Erfahren Sie mehr über Karls in Wustermark

Das Highlight des Wasserspielplatzes bildet die lustige Wasserbomben-Kanone, die eine abwechslungsreiche Erfrischung verspricht.

Kontakt & Anfahrt

41.358 Freunde

verfolgen Karls neueste Nachrichten auf Facebook. Tendenz steigend.

3.780 Mitarbeiter

arbeiten in der Hochsaison bei Karls. Davon sind 380 feste Mitarbeiter im Bauernmarkt, in der Gastronomie, im Erlebnis-Dorf und im Büro beschäftigt. Zur Erdbeerernte kommen 1.900 Pflücker auf den Feldern, 1.200 Verkäufer in den Erdbeerständen und 300 Saisonkräfte in den Erlebnis-Dörfern hinzu.

1.967.143 Tassen Kaffee

aus Karls Hof-Rösterei wurden im Jahr 2013 in der Erlebnis-Gastronomie in Rövershagen, Warnsdorf, Zirkow und Warnemünde getrunken.

12 t Schmucksteine

liegen in den 5 Schatzhöhlen in Karls Erlebnis-Dörfern.

1.200.000 Gäste

besuchten 2013 das Erlebnis-Dorf in Rövershagen bei Rostock. 750.000 Gäste waren in Zirkow auf Rügen und 550.000 in Warnsdorf bei Lübeck.

1.305 Busse

nutzen jedes Jahr die kostenlosen Parkplätze bei den 5 Erlebnis-Dörfern.

15 Millionen Erdbeeren

aus eigenem Anbau wurden 2013 in Karls Marmeladenküche verarbeitet.

37 km Folienzelte

werden für die Erdbeerzucht rund um Karls Erdbeer-Hof Rövershagen aufgebaut, damit die roten Früchte es schön warm haben und früher reif sind.

46.000 Erdbeerpflanzen wachsen auf einem Hektar.

100.000 Sendungen

verpackt das Team vom Online-Shop jedes Jahr per Hand in gebrauchten Kartons und schont damit die Umwelt.

150.000 Arbeitsstunden

stecken in dem neu gebauten ErlebnisDorf in Wustermark.

32.262 Kaffeekannen

sammelten Karls Kunden und erreichten damit zum zweiten Mal einen Guinness-Weltrekord.

Gleich nebenan im Pier7 locken norddeutsche Gaumenfreuden, wie Brat-hering und Fischbrötchen, die direkt vor den Augen der Kunden zubereitet werden. Ein absolutes Highlight ist die Sandwelt mit ihren atemberaubenden Sandfiguren. Bei den sommerlichen Port-Partys feiern bis zu 30.000 Gäste mit Livemusik und Feuerwerk im maritimen Flair. Impressum

Wustermark

Anfahrt aus Berlin & Potsdam: www.karls.de/anfahrt Karls Erlebnis-Dorf Zum Erlebnis-Dorf 1 • 14641 Wustermark Tel. 038 234 · 24 30 30 • Fax 038 234 · 24 97 70 E-Mail: berlin@karls.de • www.karls.de

Im Sommer gibt es fast jeden Tag gigantische Kreuzliner und andere Schiffe beim Ein- oder Ausfahren zu bestaunen. Der Zwiebelschuppen bietet Landratten schöne Andenken rund um das Thema Ostsee, ebenso hausgemachte Marmelade, Seife und Bonbons.

Karls in Zahlen

Designer Outlet Berlin Abfahrt Berlin Spandau

69

Berlin Elstal

273

Potsdam

1

1

Herausgeber: Karls Markt OHG; Geschäftsführer: Robert Dahl; Purkshof 2; 18182 Rövershagen; Tel.: 038 202 · 40 50 E-Mail: post@karls.de Konzept, Design, Text: Karls V.i.S.d.P.: Nadja Schriever Fotos: Karls


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