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EmpArtolution - Meet to Create 18.4.-26.4.2015 Fabrik45 Bonn


Meet to Create

EmpArtolution - Meet to Create Unter dem Namen Meet to Create brachte EmpAartolution im April 2015 für neun Tage vier Künstler in der Bonner Fabrik45 zusammen. Dem Grundgedanken von EmpAartolution entsprechend gab es keine vorgegebene thematische oder inhaltliche Einschränkung. In einem Zeitraum von sieben Tagen konnten die Teilnehmer frei Kunst im weitesten Sinne erschaffen – wenn möglich mit einer alle Künstler einbeziehenden Komponente. An den letzten zwei Tagen wurden die Ergebnisse des Arbeitsprozesses in einer Ausstellung präsentiert. Die Künstler

MICHAEL FALKENBACH stellt aus elektronischen Komponenten Steuergeräte und Tonerzeuger her, die in dem Bereichen Noizeboxes, DIY, Circuit-Bending und Toyhacking ihre Heimstatt haben. Der ständige Impuls neue Töne zu erzeugen, die ungebunden an Skalierungen und sonstiger musiktheoretischer Einschränkung ihr eigenes Habitat schaffen, sieht er als ein unerschöpfliches Potential. So werden aus weich schwingenden Sinuswellen, kratzenden Sägezähnen und pulsierenden Rechteckwellen subtile bis brachiale Klangcollagen, mal technoid, mal atmosphärisch und ruhig. JO HEMPEL ist Fotograf, Kulturschaffender und Archäologe. Seine künstlerische Ausdrucksform findet er in der Zwischenwelt aus Fotografie und Installation. Seine Fotografien zeigen sowohl Alltägliches als auch Besonderes aus uns vertrauten, aber auch unbekannten Szenen, Orten und Situationen. Bei Meet to Create verband er Organisator, Künstler und Dokumentator.

MEN DURI MELCHER erstellt aus Flaschen Glas und vielerlei Materialien unserer Konsumwelt seine eigene Fauna, die auch den Begriff Upcycling auf seine spezielle und eigene Art interpretiert und lebt. Aus Weinflaschen, Flexschläuchen, Seilen und Geweihen entstehen z.B. überdimensionierte Tiere und Lebensformen die man in der in der Tiefsee vermuten würde und die allein durch die Vielfältigkeit an Materialien zum Leben erwachen und durch Licht und Ton mit unserer Welt kommunizieren. ROLAND REGNER arbeitet hauptsächlich mit dem Medium Fotografie. Sein fotografisch-künstlerisches Interesse liegt einerseits im medialen Verarbeiten eigener, persönlicher Erfahrungen und ist oft geprägt und durchdrungen von psychologischen Fragestellungen, andererseits in der Reflektion des Mediums Fotografie als ein Ort subjektiver und kollektiver Geschichtsschreibung.


Das Projekt Die vier Künstler zogen am 18.4. mit zwei Transporterladungen an Material und Ausrüstung in die Fabrik45 ein. Schon am gleichen Abend standen die Werkbereiche fest, genauso wie der von allen geteilte Wunsch nicht zwanghaft nach einer gemeinsamen Thematik zu suchen. Die Beteiligten einigten sich darauf, zunächst einmal ihre eigenen Ideen zu verwirklichen und erst am fünften Tag mögliche Verbindungen zu besprechen und auszubauen. Das gemeinsame Arbeiten auf engem Raum brachte wie erwartet einige Diskussionspunkte und Konfliktmomente zwischen den Künstlern mit sich. Die zwischenmenschlichen Spannungen und Entwicklungen waren dabei ganz im Sinne von EmpAartolution und dem Ansatz der auf empathischer Ebene beruhenden Entwicklung von Kunst. Vier künstlerische Querköpfe die sich untereinander zum Teil nur begrenzt kannten ohne einen festen inhaltlichen Rahmen aktiv werden zu lassen, steigerte das Diskussionspotenzial und gehörte ebenfalls mit zum Konzept. Die Aktivitäten im temporären Atelier der Fabrik45 wurden in regelmäßigen Abständen filmisch und fotografisch festgehalten und auf der Internet- und Facebookseite des Projektes präsentiert. Immer wieder kamen Besucher, um sich die Work in ProgressSituation mit Dunkelkammer, Computerplätzen, Soundlabor und chaotisch wirkenden Atelierecke anzuschauen. Einige blieben auch um mitzuarbeiten. Für die Öffentlichkeit zugänglich fanden auch ein Dunkelkammer- und ein Syntheziser-Workshop statt, die von den größtenteils studentischen Teilnehmern begeistert angenommen wurden. An den örtlichen Gegebenheiten orientiert, wuchsen bis zur Vernissage am Samstag, den 25.4. die einzelnen Werke sowie die geistige Verbindung der Künstler untereinander. Zudem kristallisierte sich heraus, dass die durch Michael Falkenbach eingebrachten Klang- und Tonelemente als Bogen dienen würden, der alle Künstler und Kunstwerke miteinander in Verbindung setzt. Schlussendlich erwuchs eine Ausstellung, die jedem Künstler genug eigenen Raum ließ, durch die vielen gemeinsam produzierten Kunstwerke und die raumübergreifenden interaktiven Soundelemente aber auch ein gelungenes Gesamtbild lieferte. Im Laufe der Vernissagenacht am Samstag besuchten etwa 150 Personen die Ausstellung. Am abschließenden Sonntag kamen noch einmal etwa 50 Besucher. Die großen und kleinen Besucher waren besonders von der Interaktivität und den spielerischen Momenten begeistert. Die Internetseite Meine Altstadt Bonn stellt dies nochmal in einem sehr positiven Bericht heraus und brachte zudem eine Bildergalerie zur Vernissage. Für die involvierten Künstler und die Organisatoren war Meet to Create ein erfolgreiches Projekt mit viel positiver Resonanz.


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EmpArtolution - Meet to Create dankt:

Kontakt: Jo Hempel/Antje Tumbusch info@empartolution.com www.empartolution.com

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Maxim Krtschil Natascia Cuschie/Fabrik45 Max Weber Claudia Olejniczak/Manfred Uhde Meine Altstadt Bonn Elektro Conrads/Bonn

Meet to Create deutsch  

Unter dem Namen Meet to Create brachte EmpArtolution im April 2015 für neun Tage vier Künstler in der Bonner Fabrik45 zusammen. Dem Grundged...

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