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Freynews 04 2015

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Aktuelle Informationen aus den Bereichen Elektro, Telecom IT, Sicherheit und Multimedia

Nr. 4, Dezember 2015

Liebe Leserin, lieber Leser Der Wirtschaftsstandort Schweiz muss sich im schwierigen europäischen und globalen Umfeld weiter entwickeln. Unsere gute Wettbewerbsfähigkeit muss permanent gepflegt und ausgebaut werden. Dieser Prozess ist eine Herausforderung. Jeder Mensch in der Schweiz kann seinen Beitrag dazu leisten. Als Unternehmer sehe ich mich sogar in der Verantwortung, und das «Kann» wird zum «Muss». Die Frey + Cie-Gruppe wird von einem unternehmerisch denkenden Kader geführt und trägt diese Grundhaltung mit. Aktuell bereiten wir unser «Strategie-Jahr 2016» vor: Nächstes Jahr definieren wir die Ziele und Massnahmen für die Zeit bis 2020. Bereits heute wissen wir, dass die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden weiterhin eine zentrale Bedeutung haben wird. Dieses Editorial soll nie politisch sein. Trotzdem erlaube ich mir an dieser Stelle, die Wichtigkeit der (Grund-)Schulen zu erwähnen – mit der Aufforderung an die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker, in diesem Bereich den Rotstift nicht auf Kosten der Ausbildungsqualität anzusetzen. Bitte! Was gut ausgebildete Menschen in der Lage sind zu planen, zu bauen und zu bewirtschaften, sehen Sie auch in dieser Ausgabe der Frey-News.

Herzlich Andreas Brennwald Delegierter des Verwaltungsrates, CEO

Jede Gondel des Titlis Xpress transportiert acht Personen in 16 Minuten zur Station Titlis Stand.

Im Eiltempo auf den Titlis Nach fast zwei Jahren Bauzeit nimmt die neue Gondelbahn Titlis Xpress am kommenden 12. Dezember ihren Betrieb auf. Die Elektro-Arbeiten auf der über 4,5 Kilometer langen Strecke waren mehr als anspruchsvoll. Die Kennzahlen der neuen Gondelbahn Titlis Xpress sind überaus beeindruckend: 1425 Höhenmeter von Engelberg zur unterirdischen Station Trübsee und weiter zur Station Stand in rekordverdächtigen 16 Minuten bei einer Geschwindigkeit von 6 Metern pro Sekunde. Im Vergleich zu den alten Bahnen erhöht sich die Transportkapazität der Achtergondeln von 1600 auf 2400 Personen pro Stunde. Die Gesamtstrecke beträgt 4681 Meter. Lange Zusammenarbeit Für sämtliche Elektroarbeiten beim Bau der Gondelbahn Titlis Xpress zeichnete die Frey + Cie Elektro AG Engelberg verantwortlich, in Zusammenarbeit mit den ebenfalls in Engelberg ansässigen Firmen Niederberger Elektro + Multimedia GmbH und Elektro Kuster AG. Die Bauzeit dauerte rund 20 Monate. «Wir von der Frey + Cie Elektro AG Engelberg arbeiten seit über zwanzig Jahren immer wieder eng mit den Titlisbahnen zusammen», sagt Roger Bütler, Abteilungsleiter Industrie. «Deshalb sind wir

sehr stolz, dass wir beim Bau des Titlis Xpress wieder dabei sein durften.» Vielseitige Herausforderungen So spannend wie dieser Auftrag war, so anspruchsvoll waren auch die Arbeiten. Dominik Beck, diplomierter Chefinstallateur und Projektleiter vor Ort: «Nur schon die Koordination des Materials entlang der Strecke war eine logistische Herausforderung, weil während der gesamten Bauzeit der Betrieb der alten Bahn weiterlief und es viele Schnittstellen zu den bestehenden Anlagen gab.» Da war die eine und andere Nachtschicht nötig. Auch das Arbeiten in dieser ungewöhnlichen Umgebung erforderte hohe Flexibilität. Dominik Beck: «Wir waren bei Wind und Wetter, bei Sommerhitze und Schneefall im Einsatz.» Zu Spitzenzeiten standen auf der ganzen Strecke bis zu 40 Elektriker im Einsatz. Am Freitag, 11. Dezember, steigt in Engelberg das grosse Eröffnungsfest. Am Tag darauf nimmt die Gondelbahn Titlis Xpress ihren regulären Betrieb auf.


Frey + Cie Sicherheitstechnik AG

Personenkontrolle mit Durchgangsdetektor Aufgrund vieler tragischer Ereignisse in jüngster Vergangenheit kommt der Personenkontrolle immer mehr Bedeutung zu. Der Durchgangsdetektor PD 6500i ist schnell und äusserst zuverlässig dank Mikroprozessoren-Steuerung. In der Personenkontrolle kommen Durchgangsdetektoren zum Einsatz, wie man sie von Flughäfen kennt. Diese orten metallische Objekte und können verschiedene Arten von Metall präzise voneinander unterscheiden. Sie bieten eine schnelle, zuverlässige Sicherheitskontrolle. Dank der Steuerung mit Mikroprozessoren sind Durchgangsschleusen höchst empfindlich bei der Detektion von Waffen vom Scheitel bis zur Schuhsohle. Deswegen werden Torrahmen immer häufiger auch im Sicherheitsbereich von öffentlichen Gebäuden eingesetzt, zum Beispiel in Verwaltungen, Schulen und Ämtern, aber auch an Veranstaltungsorten wie Sportarenen, Openairs und Spezialevents unterschiedlichster Art.

Fotoelektrische Sensoren im PD 6500i markieren Gegenstände aus verschiedenen Metallen.

Schnell und kompromisslos Der PD 6500i bietet eine einzigartige Pinpoint-Technologie und unvergleichbare Diskriminationseigenschaften. Dieser erweiterte Pinpoint-Durchgangs-Metalldetektor wurde für den maximalen Personendurchsatz und kompromisslose Sicherheit entwickelt. Der PD 6500i ist der Durchgangsdetektor, der weltweit von Sicherheitsprofis bevorzugt wird.

Technische Eigenschaften des PD 6500i: • 33 Pinpoint-Zonen, um Objektpositionen von Kopf bis Fuss präzise zu orten. • 20 Standard-Programme für flexible Anwendungen wie Gerichte, Gefängnisse u.a. • Zählwerk und Detektion sind in beide Richtungen möglich. • Seitenwände sind mit Sender und Empfänger für präzisere Detektion ausgestattet. • Manipulationssicher durch Tastenschlüssel und Passwortschutz. • Einfacher Zusammenbau durch eine Person. • Akustische und visuelle Alarmanzeige. • Permanenter Selbsttest während des Betriebs. • Störungen werden sofort angezeigt. • Erfüllt die IP5-Standards: Schutz gegen Stahlwasser, Staub und Berührung.

Frey + Cie Telecom AG

Weit gereist und bestens ausgebildet Wir heissen unseren neuen Mitarbeiter Florian Vogel herzlich willkommen. Er steht unseren Kunden ab sofort als Voice Solution Consultant für den Verkauf und die Projektierung von Telefonanlagen zur Verfügung. Schon bald nach seiner Lehre als ElektroInstallateur bei der Wild Electric AG in Luzern wechselte Florian Vogel intern in die Abteilung Telematik und erlernte in verschiedenen Weiterbildungen das Handwerk des Telematikers. Bereits drei Jahre nach seinem Lehrabschluss wurde er zum Leiter der Telematik-Abteilung ernannt. Weitere Lehrgänge an der Schweizerischen Technischen Fachschule Winterthur machten ihn zum Telematik-Projektleiter mit eidgenössischem Fachausweis. Eine eineinhalb Jahre dauernde Weltreise mit Sprachaufenthalten in England und Peru erweiterten seine Sprachkenntnisse. Seit Oktober steht er nun bei der Frey + Cie

Telecom AG als Voice Solution Consultant im Einsatz. Er betreut den Verkauf und die Projektierung von VoIP- und Hybrid-Telefonsystemen bis zu Cloud-basierten Lösungen für Kunden in der Zentralschweiz. «Ich schätze die gut vernetzten Strukturen bei der Frey + Cie Telecom AG und die synergetische Nutzung der Ressourcen innerhalb der Frey-Gruppe», sagt der Profi. Florian Vogel ist 28-jährig und wohnt mit seiner Partnerin in Schüpfheim. Er übernimmt den Posten des bisherigen Voice Solution Consultants Joe Geisser, der sich im Rahmen einer langfristigen Nachfolgeregelung auf den Service und Support von Voice-Systemen konzentrieren wird.

Neuer Consultant: Florian Vogel.


Frey + Cie Elektro AG

Herzlich Willkommen Nach seiner Lehre und anschliessender Weiterbildung kehrt Patrick Sommer zurück zur Frey + Cie Elektro AG. Er steht seit Anfang November als neuer Abteilungsleiter im Einsatz.

Wieder bei Frey + Cie Elektro AG: Patrick Sommer.

Vor 16 Jahren begann Patrick Sommer die Lehre als Elektromonteur bei der Frey + Cie Elektro AG und beendete seine Grundausbildung mit der Ehrenmeldung. Nach der Berufsmatura bildete er sich an der Fachhochschule HTA in Horw zum Elektro-Ingenieur FH weiter und absolvierte an der Fachhochschule HTW in Chur das Studium in Business Administration. Acht Jahre lang war Patrick Sommer als Product Manager für eine international tätige Firma in verschiedenen Ländern unterwegs. «Jetzt zieht es mich dorthin zurück, wo alles angefangen hat, zumal ich über all die Jahre einen guten Draht zur Frey + Cie Elektro AG hatte», sagt er. «Hier kann ich alle meine Erfahrungen optimal in die Firma einbringen.» Als Abteilungsleiter Neuanlagen und Sanierungen zeichnet Patrick Sommer gemeinsam mit Thomas Christen für ein Team von 70 Mitarbeitenden verantwortlich. Er ist 32 Jahre alt und wohnt in Malters. Patrick Sommer löst den bisherigen Abteilungsleiter Markus Haag ab, der sich nach 35 Dienstjahren bei der Frey+Cie Elektro AG aus dem Tagesgeschäft zurückzieht. Er wird in Zukunft am Elektro-Ausbildungszentrum in Horw als Lehrlings-Instruktor im Einsatz stehen. Wir danken Markus Haag für sein jahrzehntelanges Engagement bei uns.

B + T Bild + Ton AG

Das «Feuerwerk» erklärt Der Besucher-Rundgang in der neuen Kehrichtverbrennungsanlage Renergia ist eröffnet: Er ermöglicht spannende Einblicke in hochkomplexe Prozesse. Entsprechend schwierig war denn auch die Umsetzung des Rundgangs. Seit Januar ist die neue Kehrichtverbrennungsanlage Renergia im luzernischen Perlen in Betrieb. Der Abfall der gesamten Zentralschweiz, rund 600 Tonnen täglich, wird hier verbrannt und in Energie umgewandelt. Die Anlage produziert Strom für 38‘000 Haushalte und versorgt die benachbarte Papierfabrik Perlen mit einem Grossteil der von ihr benötigten Energie. Mitte November wurde nun auch der Besucher-Rundgang in der Kehrichtverbrennungsanlage Renergia eröffnet. Diesen zu entwickeln und zu installieren, war keine einfache Aufgabe: Wie erklärt man Besuchern ein Haus, das 200 Meter lang und 50 Meter hoch ist, in dem sich mehrere Stockwerke und riesige Hallen befinden und in dem in gigantischen Apparaturen komplizierte Prozesse gesteuert werden? Viele Eigenentwicklungen Der Luzerner Szenograf Ralph Eichenberger nahm sich dieser Aufgabe an, erarbeitete Vorstudien und entwarf ein Ausstellungskonzept, das schliesslich in mehreren Schritten in den hochkomplexen Bau eingepasst wurde. Als technische Beraterin kam bereits in dieser Phase die B + T Bild + Ton AG hinzu, die den Rundgang in den vergangenen zwei Monaten auch installierte. Projektleiter Michael Dietiker kennt die Schwierigkeiten bis ins Detail: «Das sind grosse Hallen aus Beton mit riesigen Anlagen, in die man nicht hineinschauen

kann. Zudem ist es an manchen Stellen recht laut, an anderen Orten fahren Lastwagen ein und aus.» Der Rundgang besteht nun aus vier Schwerpunkt-Stationen und den entsprechenden Verbindungswegen, in denen die Multimedia-Installationen mit beweglichen Beamern meist mit Sensoren gestartet werden. Projektionen auf durchsichtige Leinwände suggerieren einen direkten Einblick in die Anlagen. Die Steuerungselektronik sowie das Technologiekonzept wurden eigens von der B + T Bild + Ton AG für diesen Rundgang entwickelt.

Oben: Die Kopfhörer im Maschinenhaus blenden den Lärm aus und vermitteln Informationen. Unten: Projektionen auf die durchsichtige Leinwand ermöglichen einen Einblick in die Anlage.


Licht Galerie AG

Jede Leuchte ist ein handgemachtes Unikat Die LED-Leuchte EVI, eine Eigenkreation der Licht Galerie AG in Zusammenarbeit mit der Glasi Hergiswil, ist ein Verkaufserfolg. Anfang November produzierte die Glasi Hergiswil neue runde und ovale Schalen. Jedes Einzelteil ist rund ein Kilo schwer, zwei davon ergeben eine EVI-Leuchte. Wir durften den Glasi-Spezialisten über die Schulter schauen.

Die Kunstwerke der Glasi Hergiswil entstehen im präzise eingespielten Teamwork.

Unsere Dienstjubilare Allemann Elektro AG, Escholzmatt Edith Allemann, 20 Jahre B+T Bild+Ton AG, Rothenburg André Stadlin, 25 Jahre EVI-Leuchten wirken am schönsten in Gruppen.

Das Glas braucht Zeit, um auszukühlen.

Frey+Cie Elektro AG, Luzern Alois Birrer, 35 Jahre Josef Lustenberger, 25 Jahre Dominik Krummenacher, 10 Jahre Frey+Cie Elektro AG, Zug Marco Bianchi, 10 Jahre Frey+Cie eltel AG, Suhr Bruno Penasa, 15 Jahre Frey+Cie Sicherheitstechnik AG, Rothenburg Robert Mathis, 35 Jahre Thomas Odermatt, 15 Jahre René Steinmann, 15 Jahre Philipp Kunz, 10 Jahre

Schmelzen, schneiden, formen: Die Gläser für die EVI-Leuchten werden einzeln von Hand gegossen.

Wir gratulieren herzlich!

FREY +  CIE TECHINVEST22 HOLDING AG, Süesswinkel 7, Postfach 2769, 6002 Luzern, Tel. 041 228 29 30, www.freycie-holding.ch


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Freynews 04 2015 by Frey+Cie Holding AG - Issuu