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Interkulturelles Zentrum Heidelberg Stadt Heidelberg Bergheimer StraĂ&#x;e 147 69115 Heidelberg Telefon 06221 58-15600 iz@heidelberg.de www.iz-heidelberg.de


4 | Grußwort

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Angebot und den gebotenen Möglichkeiten zum interkulturellen Austausch für mehr Toleranz und Akzeptanz in unserer Stadt. Die Bedeutsamkeit dieses Engagements zeigt sich in der Multikulturalität unserer Stadtgesellschaft. So hat mittlerweile jeder Dritte in Heidelberg einen Migrationshintergrund. Deshalb ist es unser ausdrückliches Ziel, ein friedliches Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu ermöglichen und jedem die Möglichkeit zu bieten, seine Fähigkeiten einzubringen. Mit der Gründung des IZ sind wir einen innovativen Weg gegangen, diese Absichten umzusetzen. Wir haben eine zentrale Anlaufstelle und einen Ort der Begegnung für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund geschaffen und so die vielfältige Stadtgesellschaft nachhaltig gestärkt.

Liebe Bürgerinnen und Bürger, die Internationalen Wochen gegen Rassismus werden in Heidelberg auch dieses Jahr wieder unter hoher Beteiligung der Stadtgesellschaft durchgeführt. Mehr als sechzig Programmpunkte koordiniert das Interkulturelle Zentrum (IZ) in der Stadt. Es ist ein großartiges Zeichen, wie intensiv sich Vereine, Institutionen, Schulen und Engagierte mit Themen wie Rassismus, Antisemitismus, Menschenrechte und Partizipation auseinandersetzen. An diesem Beispiel der Zusammenarbeit des Interkulturellen Zentrums mit den zahlreichen Akteuren wird deutlich, wie kommunale Strukturen im Bereich der Integration die Zivilgesellschaft stärken können. Im Rahmen der bundesweiten Aktionswochen, die in diesem Jahr unter dem Motto „Gesicht zeigen – Stimme erheben“ stehen, werden mehr als 2000 Veranstaltungen deutschlandweit angeboten. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sorgen mit ihrem vielfältigen

Unsere Arbeit in Bezug auf das interkulturelle Zusammenleben zeigt sowohl die Vielfalt als auch den Zusammenhalt unserer Stadt. So setzt Heidelberg – auch mit den Internationalen Wochen gegen Rassismus – ein Zeichen für Toleranz, Vielfalt und ein friedliches Miteinander und präsentiert sich als internationale und weltoffene Stadt. Daher danke ich allen beteiligten Einrichtungen, Organisationen und dem Interkulturellen Zentrum für ihr Engagement. Ich wünsche allen aktiven Unterstützerinnen und Unterstützern der Internationalen Wochen gegen Rassismus viel Erfolg!

Ihr

Prof. Dr. Eckart Würzner Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg


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Grußwort | 7

Um Ihnen mehr Möglichkeiten zu geben, Veranstaltungen zu entdecken, haben wir uns dieses Jahr entschieden, den Zeitraum der Aktionswochen auf dreieinhalb Wochen zu verlängern. Wir schließen die Wochen gegen Rassismus am 08. April, am Internationalen Tag der Roma. Dieser Gedenktag wurde 1990 ins Leben gerufen, um die Kultur der Roma zu feiern und auf Diskriminierung aufmerksam zu machen. Passend dazu bietet dieses Jahr das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Kooperation mit der Hochschule für Jüdische Studien, teilseiend e. V., Amt für Chancengleichheit und Heidelberger Partnerschaft für Demokratie einen spannenden Vortrag mit anschließender Diskussion an. Unter dem Titel „Zwischen Allianz und Konkurrenz: Minderheiten und ihre Repräsentation in einer pluralen Demokratie“ freuen wir uns auf einen regen Austausch von Gedanken und Ideen. Vielen Dank! Auch dieses Jahr freuen wir uns, Ihnen ein vielfältiges Programm für die Internationalen Wochen gegen Rassismus anbieten zu können. Unter dem Motto „Gesicht zeigen – Stimme erheben“ finden dieses Jahr über sechzig Veranstaltungen in ganz Heidelberg statt. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus feiern dieses Jahr 25. Jubiläum, ein ganz besonderer Meilenstein, den wir mit Ihnen feiern möchten. Besonders gefreut haben mich die vielen Kooperationen zwischen verschiedenen Akteuren der Stadt, Vereinen der Heidelberger Zivilgesellschaft und Kulturinstitutionen. Gemeinsam zeigen sie Gesicht gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus und erheben ihre Stimme für Vielfalt und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Die Vernetzung von verschiedenen Akteuren und Akteurinnen war auch das Ziel unseres Vernetzungstreffens am 23. Oktober im IZ. Wir beginnen diese Wochen gegen Rassismus im Interkulturellen Zentrum mit einer Auftaktveranstaltung mit Herrn Dr. Blume am 18. März zum Thema Hass im Internet und auf Social Media und was wir dagegen tun können.

Aber auch auf kulinarische Weise kann man sich dem Thema nähern, wie der Verein Über den Tellerrand kochen Heidelberg e. V. in Kooperation mit EVA e. V., Dishaa, dem Stadtteilverein Neuenheim und der Akademie für Ältere mit ihrer Veranstaltung „Kochen gegen Rassismus – schmackhafter Kulturaustausch“ zeigt. Theatervorführungen, Flashmobs, Workshops, Lesungen und viele weitere abwechslungsreiche Veranstaltungen laden dazu ein, sich auszutauschen, Vorurteile abzulegen und sich vielleicht auch schon für das nächste Jahr zu vernetzen. Neben den täglichen Veranstaltungen haben Sie dieses Jahr auch die Möglichkeit, verschiedene Ausstellungen, welche sich zum Teil über die gesamte Länge der Woche erstrecken, zu besuchen. Mein Dank gilt allen beteiligten Akteuren und Akteurinnen für ihre kreativen Ideen und deren Umsetzung. Ich wünsche Ihnen viel Spaß und viele unerwartete Begegnungen auf den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2020. Jagoda Marinić Leiterin des Interkulturellen Zentrums


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Samstag 15. März 11.00 Uhr

Lyrisch-musikalische Matinée HAIKU UND TANKA VOM KRIEG – GEGEN KRIEG UND GEWALT Kolleg für deutsche Sprache und Kultur

Montag 16. März 20.00 Uhr

Lesung & Workshop WAS WEISSE MENSCHEN NICHT ÜBER RASSISMUS HÖREN WOLLEN Deutsch-Amerikanisches Institut

Montag 16. März 20.00 Uhr

Tanztheater & Vorgespräch MOMENTUM Zwinger 1

Dienstag 17. März 10.00 Uhr

Buchpräsentation RASSISMUS – GESCHICHTE UND GEGENWART Stadtbücherei Heidelberg

Dienstag 17. März 16.00 Uhr

Begegnungscafé CAFÉ TALK Haus an der Lutherkirche

Dienstag 17. März 19.00 Uhr

Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Flucht und Errinnerung“ ANKOMMEN IN DEUTSCHLAND. BEGEGNUNGEN UND GESPRÄCHE Haus der Begegnung

Dienstag 17. März 20.00 Uhr

Tanzperformance OPEN STAGE – TÄNZER*INNEN ERHEBEN IHRE KÖRPER UND STIMMEN FÜR SOLIDARITÄT UND INTERNATIONALITÄT HebelHalle Künstlerhaus UnterwegsTheater

Diskussion

Lesung

Performance

Talk

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Mittwoch 18. März 18.00 Uhr

Gemeinsames Kochen & Essen ANDERE LÄNDER, ANDERE FRITTEN – AN TOPF UND PFANNE GRENZEN ÜBERWINDEN Gemeinschaftsraum der Unterkunft

Mittwoch 18. März 18.00 Uhr

Auftaktveranstaltung HASS IM NETZ – WAS WIR DAGEGEN TUN KÖNNEN Interkulturelles Zentrum

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Mittwoch 18. März 20.00 Uhr

Theatervorstellung & Nachgespräch BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER Zwinger 1

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Mittwoch 18. März 20.00 Uhr

Vortrag RECHTSTERRORISMUS IN HESSEN. EXTREM RECHTE BESTREBUNGEN JENSEITS DES NSU IG Metall

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Event

Musik

Workshop

Donnerstag 19. März 18.30 Uhr

Impulsvortrag & Podiumsdiskussion ZWISCHEN ALLIANZ UND KONKURRENZ: ­MINDERHEITEN UND IHRE REPRÄSENTATION ­ IN EINER PLURALEN DEMOKRATIE Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg

Donnerstag 19. März 19.00 Uhr

Informationsveranstaltung mit Diskussion RACIAL PROFILING – WENN DU WEGEN DEINER HAUTFARBE KONTROLLIERT WIRST Forum am Park

Donnerstag 19. März 19.00 Uhr

Poetry Slam SLAM IN THE DARK Halle02

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ART DER VERANSTALTUNG Vortrag

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Führung

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Freitag 20. März 11.00 Uhr

Präsentation WAS WÜRDEST DU TUN? Theodor-Heuss-Schule Heidelberg, Sporthalle

Freitag 20. März 15.40 Uhr

Vortrag ANTISEMITISMUS – IMMER WIEDER! – WARUM? Gebäude der Volkshochschule

Freitag 20. März 16.30 Uhr

Flashmob MUSIK VERBINDET – WIR ENTWICKELN EINEN „FLASHMOB DER BESONDEREN ART“ Kinder- und Familienzentrum St. Albert

Freitag 20. März 17.30 Uhr

Invisible Theatre RASSISMUS Bismarckplatz

Freitag 20. März 18.00 Uhr

Open Mic Session RAP LYRIK UND RHYTHMUS – STIMMEN GEGEN RASSISMUS Kinder- und Jugendtreff im Hasenleiser

Freitag 20. März 19.00 Uhr

Vortrag & Diskussion VERSCHWÖRUNGSMYTHEN UND FEINDBILDER IN DER AFD UND IN DER NEUEN PROTEST­ BEWEGUNG VON RECHTS Volkshochschule Heidelberg

Samstag 21. März 13.00 Uhr

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Lesung

Performance

Sonntag 22. März 11.00 Uhr

Austausch SHARED READING – GEMEINSAM LESEN WIR MUTIGE STIMMEN Galerie Arabeske

Sonntag 22. März 14.00 Uhr

Workshop SCHREIBEN UND THEATER FÜR VIELFALTSGESICHTER Mehrgenerationenhaus Heidelberg

Montag 23. März 08.00 Uhr

Thementag WIR SIND SUPER UND GEMEINSAM SIND WIR SUPERSTARK! Pestalozzischule Heidelberg

Montag 23. März 09.30 Uhr

Führung FÜHRUNG DURCH DIE HEIDELBERGER SYNAGOGE Neue Synagoge

Montag 23. März 20.00 Uhr

Moderiertes Round-Table-Gespräch ALLTAGSDISKRIMINIERUNG: ERFAHRUNGSBERICHTE Mehrgenerationenhaus Heidelberg

Montag 23. März 20.00 Uhr

Filmvorstellung HEIDELBERG IM NATIONALSOZIALISMUS – VERFOLGUNG UND WIDERSTAND Welthaus Heidelberg

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Talk

Event

Musik

Workshop

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Theater-Workshop „STILLE UNTERDRÜCKUNG“– EIN FORUM­THEATER WORKSHOP Deutsch-Amerikanisches Institut

Diskussion

Theater- und Improtheatervorführung EINEWELTENSEMBLE MEETS IMPROVA Interkulturelles Zentrum

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ART DER VERANSTALTUNG Vortrag

Samstag 21. März 19.30 Uhr

Führung

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12 | Programmüberblick

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Dienstag 24. März 17.00 Uhr

Workshop TROMMELN GEGEN RASSISMUS Welthaus Heidelberg

Dienstag 24. März 18.00 Uhr

Workshop MEDIALE „REALITÄTEN“ UND RASSISMUS Diakonisches Werk der evangelischen Kirche

Dienstag 24. März 19.00 Uhr

Vortrag & Gespräch „ICH SEHE WAS, WAS DU NICHT SIEHST“. MÜTTER MIT IHREN KINDERN HINTER GITTERN Gemeindehaus Providenz

Dienstag 24. März 19.30 Uhr

Szenische Aufführung auf Deutsch und Französisch PENDA DIOUF: PISTES / PISTEN Interkulturelles Zentrum

Mittwoch 25. März 16.30 Uhr

Infoveranstaltung VORSTELLUNG VON MITGLIEDSEINRICHTUNGEN DES „HEIDELBERGER BÜNDNIS GEGEN ARMUT UND AUSGRENZUNG“ IM RAHMEN DES „MUTMACH-CAFÉS“ Cafeteria der Volkshochschule

Mittwoch 25. März 19.30 Uhr

Donnerstag 26. März 16.00 Uhr

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Impulsvortrag & Workshop LEISE NONCHALANCE UND LAUTER HASS. ANTISEMITISMUS UND RASSISMUS IN JUGENDKULTUREN Schmitthennerhaus

Lesung

Performance

Talk

Event

Musik

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Workshop

Donnerstag 26. März 18.30 Uhr

Informationsveranstaltung INTEGRATION DURCH SPORT Institut für Sport und Sportwissenschaft

Führung

Freitag 27. März 09.00 Uhr

Schattentheater & Ausstellung JEDER HAT EINE LICHT- UND SCHATTENSEITE Französische Grundschule Heidelberg

Freitag 27. März 14.00 Uhr

Rundgang ZIVILCOURAGE: „STILLE HELFER“ VON RASSISTISCH VERFOLGTEN IN HEIDELBERG 1933 – 1945 Wilhelmsplatz Weststadt

Freitag 27. März 18.30 Uhr

Lesung „… DIE UNS HELFER WAREN IN DER NOT“ GEDOK-Galerie

Freitag 27. März 20.00 Uhr

Podiumsdiskussion & Party RASSISMUS UND DISKRIMINIERUNG AN DER CLUBTÜR? NICHT MIT UNS: FEIERN FÜR ALLE! Klub_K

Samstag 28. März 10.00 Uhr

Fest INTERKULTURELLES FEST AUF DEM WILLI Wilhelmsplatz Weststadt

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Lesung STILLE HELFER – HERMANN MAAS UND SEIN NETZWERK Schmitthennerhaus

Diskussion

Workshop mit Trainingselementen PAROLEN PAROLI BIETEN! EIN ARGUMENTATIONSUND KOMMUNIKATIONSTRAINING Interkulturelles Zentrum

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ART DER VERANSTALTUNG Vortrag

Donnerstag 26. März 18.00 Uhr

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Samstag 28. März 10.00 Uhr Samstag 28. März & Sonntag 29. März 10.00 Uhr

Programmüberblick | 15

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Fotoaktion HEIDELBERG IST VIELFALT Fußgängerzone Hauptstraße

Demonstration KEINE AKZEPTANZ FÜR RASSISMUS – WEDER IN HEIDELBERG NOCH WELTWEIT! FÜR SEENOTRETTUNG, SICHERE FLUCHTROUTEN UND EINE WELT, IN DER NIEMAND FLIEHEN MUSS Schwanenteichanlage

Samstag 28. März 15.00 Uhr

Interkulturelles Kochevent KOCHEN GEGEN RASSISMUS – SCHMACKHAFTER KULTURAUSTAUSCH Bürgerzentrum Neuenheim am Marktplatz

Samstag 28. März 16.00 Uhr

Fest INTERNATIONALES KINDERFEST Wieblingen

Samstag 28. März 17.00 Uhr

Kindertheaterstück WILD Theater im Romanischen Keller

Samstag 28. März 18.00 Uhr

Vortrag INTERKULTURELLES ZUSAMMENLEBEN Bürgerzentrum Neuenheim am Marktplatz

Lesung

Performance

Talk

Event

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Musik

Sonntag 29. März 16.00 Uhr

Stadtrundgang HEIDELBERG IM NATIONALSOZIALISMUS – VERFOLGUNG UND WIDERSTAND Theaterplatz (Ecke Theaterstraße / Hauptstraße)

Montag 30. März 18.00 Uhr

Workshop mit Trainingselementen ZIVILCOURAGE – NUR MUT, SONST NICHTS? GEWALTFREI EINGREIFEN IN DISKRIMINIERUNGSUND GEWALTSITUATIONEN Interkulturelles Zentrum

Montag 30. März 19.30 Uhr

Vortrag „WILLKOMMEN IN DER DATEI“ – DATENBANKEN GEGEN GEFLÜCHTETE Laden für Kultur und Politk

Montag 30. März 19.30 Uhr

Filmvorführung & Diskussion KINOABEND: „ANGST ESSEN SEELE AUF“ Bürgerhaus HeidelBERG

Dienstag 31. März 19.00 Uhr

Diskussionsrunde DIE SPUREN DES KOLONIALRASSISMUS IN ­UNSEREM ALLTAG Interkulturelles Zentrum

Mittwoch 01. April 14.30 Uhr

Computerunterstützte Übung MANNHEIMER MAPATHONS – INTEGRATION FÖRDERN, HUMANITÄRE HILFE LEISTEN Volkshochschule Heidelberg

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ART DER VERANSTALTUNG Diskussion

Vortrag & Diskussion DIE MIGRATIONSSTEUERUNG DER EU IN AFRIKA – GRAUSAMES MANAGEMENT UND VERSTOSS GEGEN MENSCHENRECHTE? Welthaus Heidelberg

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Zweitägiger Workshop WIE IST ES, WENN MAN ANDERS IST? Dezernat 16

Samstag 28. März 14.00 Uhr

Vortrag

Samstag 28. März 19.00 Uhr

Workshop

Führung

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16 | Programmüberblick

Überblick Ausstellungen | 17

Mittwoch 01. April 20.00 Uhr

Vortrag & Publikumsgespräch DER ASYLARBEITSKREIS HEIDELBERG STELLT SEINE ARBEIT VOR Literaturcafé in der Stadtbücherei Heidelberg

Freitag 03. April 17.00 Uhr

Kinovorführung DIE WELLE – FILMDRAMA ÜBER EIN ­AUTOKRATISCHES SOZIALEXPERIMENT Cinema Augustinum Heidelberg

Samstag 04. April 11.00 Uhr

Theater-Workshop MITEINANDERTHEATER: UNSERE GESICHTER UND UNSERE GESCHICHTEN Deutsch-Amerikanisches Institut

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Diskussion MULTILINGUAL DISCUSSION FORUM Interkulturelles Zentrum Heidelberg

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Talk

Event

Öffnungszeiten der Internationalen Gesamtschule Heidelberg

Ausstellungsdauer Montag, 16. März – Mittwoch, 08. April

Öffnungszeiten der Pädagogischen Hochschule VERSTECKT EUCH NICHT HINTER MASKEN!

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Musik

Workshop

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Ausstellungsdauer Dienstag, 17. März – Mittwoch, 08. April Austellungsort Gregor-Mendel-Realschule Öffnungszeiten Montag bis Freitag, 13.00 – 15.30 Uhr Eröffnung am 17. März um 15.00 Uhr

ART DER VERANSTALTUNG Performance

Ausstellungsdauer Montag, 16. März – Freitag, 03. April

Austellungsort Pädagogische Hochschule

Impulsbeiträge & Gespräch RELIGION UND RASSISMUS – IST FRIEDEN ZWISCHEN DEN RELIGIONEN MÖGLICH? +punkt

Lesung

MUT ZUR WUT

FOTOGRAFIE-AUSSTELLUNG „SPUREN JÜDISCHEN LEBENS IN HEIDELBERG“

Workshop TROMMELN GEGEN RASSISMUS Welthaus Heidelberg

Diskussion

Öffnungszeiten Montag – Freitag, 08.00 – 18.00 Uhr

Austellungsort Internationale Gesamtschule Heidelberg

Montag 06. April 18.00 Uhr

Vortrag

Austellungsort Foyer des Heidelberger Rathauses

Eröffnung am 05. März um 20.00 Uhr

Musik CHRISTINA PLUHAR & L’ARPEGGIATA MEDITERRANEO Neue Aula der Universität Heidelberg

Mittwoch 08. April 19.00 Uhr

WORAN DAS HERZ HÄNGT. FLUCHT UND ERINNERUNG Ausstellungsdauer Donnerstag, 05. März – Donnerstag, 26. März

Sonntag 05. April 19.30 Uhr

Dienstag 07. April 17.00 Uhr

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Führung


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Programm | 21

Lesung & Workshop Was Weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen

Sonntag, 15. März 11.00 Uhr Ort Kolleg für deutsche Sprache und Kultur Ziegelhäuser Landstraße 17 69120 Heidelberg

Schwarz auf Weiß? Was Weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten. „Darf ich mal deine Haare anfassen?“, „Kannst du Sonnenbrand bekommen?“, „Wo kommst du her?“ Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: sie sind rassistisch. Warum, das wollen weiße Menschen oft nicht hören. Alice Hasters erklärt es trotzdem. Eindringlich und geduldig beschreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft. Und sich mit dem eigenen Rassismus zu konfrontieren, ist im ersten Moment schmerzhaft, aber der einzige Weg, ihn zu überwinden.

Lyrisch-musikalische Matinée Haiku und Tanka vom Krieg – gegen Krieg und Gewalt Studierende des Internationalen Studienzentrums der Universität Heidelberg rezitieren gemeinsam mit der renommierten Tanka-Performerin Mariko Kitakubo (Tokio) und den Mitgliedern der Deutschen Haiku-Gesellschaft, Claudia Brefeld (ehem. DHG-Vorstand) und Martin Thomas, M.A. (Japanologie der Universität zu Köln) eigene und historische Haiku- und Tanka-Gedichte auf Japanisch,

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Alice Hasters wurde 1989 in Köln geboren. Sie studierte Journalismus in München und arbeitet u. a. für die Tagesschau und den RBB. Migration Hub Heidelberg verfolgt die Vision einer Gesellschaft, in der Migration als Chance gesehen wird. In Kooperation mit dem DAI wollen wir in einer Lesung und einem Workshop mit Alice Hasters darüber sprechen, wie wir Rassismus in allen Formen und Größen erkennen und ihm gemeinsam begegnen können. Veranstalter Migration Hub Heidelberg, Deutsch-Amerikanisches Institut

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Englisch, Französisch und Deutsch, die unter die Haut gehen. Musikalisch begleitet der hochkarätige Heidelberger Cellist und Kontrabassist Michael Schneider die Veranstaltung. Veranstalter Internationales Studienzentrum der Universität Heidelberg, Deutsche Haiku-Gesellschaft und Freundeskreis Literaturhaus Heidelberg

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Montag, 16. März 20.00 Uhr Ort Deutsch-Amerikanisches Institut Sofienstraße 12 69115 Heidelberg


22 | Programm

Programm | 23

Buchpräsentation Rassismus – Geschichte und Gegenwart Alltagsrassismus und die Diskriminierung Fremder sind hochaktuelle Zeitfragen. Hierzu bietet die deutsche Buchlandschaft eine Vielzahl an Titeln, die im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in der Stadtbücherei Heidelberg in einer Medienausstellung präsentiert werden. Die Themen reichen von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, Ursachenforschung und aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland, Europa und der Welt bis hin zu Zivilcourage und gesellschaftlichem Engagement.

Montag, 16. März 20.00 Uhr Ort Zwinger 1 Zwingerstraße 3−5 69117 Heidelberg

Tanztheater & Vorgespräch Momentum Der dreiteilige Tanzabend steht im Zeichen der unterschiedlichen künstlerischen sowie menschlichen Sprachen und zeigt Stücke von internationalen Choreograf *innen. Die Uraufführung der belgischen Gastchoreografin Astrid Boons beschäftigt sich mit dem Thema Reizüberflutung und ist erstmals in Heidelberg zu sehen. Die taiwanesische Tänzerin des DTH-Ensembles Yi-Wei Lo choreografierte bereits vergangene Spielzeit und geht in ihrer Arbeit »-III« [zhòng] der Frage nach, wie bereits eine kleine Gruppe von drei Menschen sich gegenseitig beeinflusst.

Die Stadtbücherei wird täglich von Besucherinnen und Besuchern vieler Herkunftsländer besucht, zum Lesen und Lernen, zum Leihen von Büchern und Medien, beispielsweise aus dem umfassenden Angebot an Sprachkursen und zur aktuellen Information aus internationalen Zeitungen und Zeitschriften. Veranstalter Stadtbücherei Heidelberg

Dienstag, 17. März 10.00 Uhr

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Das körperlich und emotional sehr intensive Duett „Kick the Bucket“ von Iván Pérez vervollständigt den Abend. Jenny Mahla (Tanzdramaturgin) und Iván Pérez (künstlerischer Leiter des DTH) laden eine Stunde vor der Vorstellung zu einem Gespräch ein, unter anderem über die Internationalität und das Zusammenleben verschiedenen Kulturen im Tanz ein. Veranstalter Dance Theatre Heidelberg des Theaters und Orchesters Heidelberg

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Ort Stadtbücherei Heidelberg Poststraße 15 69115 Heidelberg


24 | Programm

Programm | 25

Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Flucht und Erinnerung“ Ankommen in Deutschland. Begegnungen und Gespräche

Dienstag, 17. März 16.00 Uhr Ort Haus an der Lutherkirche Vangerowstraße 3 – 5 69115 Heidelberg

Die Veranstalter laden recht herzlich zu einem ganz besonderen und begegnungsreichen Abend ein. Die Eindrücke der Ausstellung „Woran das Herz hängt. Flucht und Erinnerung“ sollen vertieft und erweitert werden. MitarbeiterInnen unterschiedlicher Heidelberger Institutionen führen Gespräche mit geflüchteten Menschen, die uns an ihrem Aufbruch in ein neues Leben, an ihren Erinnerungen und Hoffnungen teilhaben lassen. Der mit Musik aus den Herkunftsländern umrahmte Abend, wird den Teilnehmenden Einblicke gewähren, wie das Ankommen in Heidelberg, die lange Zeit der Unsicherheit, des Wartens und Bangens, bis hin zu den ersten konkreten Schritten des Einlebens und

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Begegnungscafé Café Talk Das wirksamste Mittel gegen Rassismus ist Begegnung. Dazu lädt jede Woche das „Café Talk“ in Bergheim ein. Und während der Internationalen Woche gegen Rassismus ganz besonders auch Gäste, die interessiert sind an anderen Menschen, ihren Kulturen und Erfahrungen. Jeweils dienstags, mittwochs und donnerstags von 16 bis 18 Stunden können Sie bei einer Tasse Kaffee oder Tee, einem leckeren Stück Kuchen ins Gespräch kommen mit Menschen aus Syrien und Al-

der Integration in die neue Umwelt erlebt wird. Was sehen und erkennen hier angekommene Menschen, was wir vielleicht gar nicht mehr wahrnehmen? Was vermissen sie und was wollen sie nicht mehr missen? Woran hängt ihr Herz? Veranstalter EVA Empathie, Vielfalt, Austausch Heidelberg e. V., mit Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, Initiative „Kirchheim sagt Ja“, Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg, Asylarbeitskreis Heidelberg e. V., Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Rhein-Neckar Heidelberg e. V., Caritasverband Heidelberg e. V., Bildungszentrum Heidelberg, Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Heidelberg e. V., Evangelische Kirche in Heidelberg und Altstadtgemeinde Heiliggeist-Providenz

Dienstag, 17. März 19.00 Uhr Ort Haus der Begegnung Merianstraße 1 69117 Heidelberg

gerien, aus der Türkei, Eritrea und vielen anderen Ländern. Wenn Sie Lust haben, bringen Sie auch ihr Lieblingsspiel mit, es findet sich bestimmt eine Mitspielerin oder ein Mitspieler. Veranstalter Café Talk, Evangelische Kirche Heidelberg, Initiative „Weststadt sagt JA!“ und Asylarbeitskreis Heidelberg e. V.

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Tanzperformance open stage – Tänzer*innen erheben ihre Körper und Stimmen für Solidarität und Internationalität „If you can´t fly then run, if you can´t run then walk, if you can´t walk then crawl, but whatever you do you have to keep moving forward.“ Mit diesem Martin-Luther-KingZitat lädt das UnterwegsTheater alle Tänzer*innen ein, Körper und Stimme für Solidarität und Internationalität zu erheben. Seit eh und je ist Tanz regional wie international

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ein menschliches Grundbedürfnis und Garant der Weitergabe von Kultur im Sinne von Reden UND Hören, mit Respekt; „wer tanzt, tötet nicht.“ Veranstalter AHA-UnterwegsTheater gGmbH

Mittwoch, 18. März 18.00 Uhr Dienstag, 17. März 20.00 Uhr

Ort Gemeinschaftsraum der Unterkunft Hardtstraße 8 69124 Heidelberg

Ort HebelHalle Künstlerhaus UnterwegsTheater Hebelstraße 9 69115 Heidelberg

Gemeinsames Kochen & Essen Andere Länder, andere Fritten – An Topf und Pfanne Grenzen überwinden Sie kochen und essen gerne in Gemeinschaft? Sie möchten die Flüchtlingsunterkunft Hardtstraße mit ihren Bewohner*innen von der kulinarischen Seite kennenlernen? Mit unserer malaysischen Köchin Juliah Morres (www.serai-hd.de) sowie kochbegeisterten Bewohner*innen werden die Pforten der

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Unterkunft geöffnet, um gemeinsam den Kochlöffel zu schwingen. Unser Motto lautet: An Topf und Pfanne werden Grenzen überwunden! Veranstalter Caritasverband Heidelberg e. V.


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Offizielle Auftaktveranstaltung Hass im Netz – Was wir dagegen tun können

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Ob auf Facebook, Twitter oder in den Kommentarspalten großer Medienseiten – rassistischer und antisemitischer Hass begegnet uns im Netz fast täglich. Bürger*innen stehen dem oft hilflos gegenüber. Was kann der / die Einzelne dagegen tun? Und was liegt in der Verantwortung großer Social Media-Plattformen? Und wie sollte sich der Gesetzgeber in solchen Fällen verhalten? Mit diversen Impulsgebern, darunter Herr Dr. Michael Blume, Beauftragter der Landesregierung gegen Antisemitismus, möchten wir mit allen Engagierten in die Internationalen Wochen gegen Rassismus starten und uns gemeinsam Gedanken darüber machen, wie dem Hass im Netz beizukommen ist. Bürgermeister Wolfgang Erichson wird ein Grußwort sprechen. Wir danken der CDU-Gemeinderatsfraktion und der CDU Heidelberg für den Impuls, Herrn Dr. Blume als Gastredner nach Heidelberg einzuladen. Veranstalter Interkulturelles Zentrum

Mittwoch, 18. März 18.00 Uhr Ort Interkulturelles Zentrum Großer Saal Bergheimer Straße 147 69115 Heidelberg


Programm | 31

Theatervorstellung & Nachgespräch Biedermann und die Brandstifter Es knistert und lodert – Brandstifter sind in der Stadt. Die Zeitungen berichten: Die Feuerteufel würden sich als Hausierer ausgeben, um Obdach bitten, sich in den Dachböden einnisten und von dort nachts die vernichtenden Brände zünden. Bestenfalls leichtsinnig erscheint es da, dass Gottlieb Biedermann dem Hausierer Schmitz Quartier auf seinem Dachboden bietet. Auch als dieser mit Zündschnüren hantiert und Benzingeruch in jede Ritze des Hauses dringt, verteidigt Biedermann seinen Glauben an das Gute im Menschen. In der Hoffnung, verschont zu bleiben, gibt er den Brandstiftern selbst die Streichhölzer in die Hand. In seinem 1957 verfassten „Lehrstück ohne Lehre“ berichtet Max Frisch von der Entscheidung für den Weg des geringsten Widerstands – mit all seinen vernichtenden Konsequenzen.

Beim Dankesfest für die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2019

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Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Nachgespräch mit den Beteiligten der Produktion statt. Darüber hinaus findet am Theater und Orchester Heidelberg am 22. März um 11.00 Uhr ein Anti-Rassismus-Workshop statt. Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Publikationen des Theaters. Veranstalter Theater und Orchester Heidelberg

Mittwoch, 18. März 20.00 Uhr Ort Zwinger 1 Zwingerstraße 3−5 69117 Heidelberg


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Programm | 33

Vortrag Rechtsterrorismus in Hessen. Extrem rechte Bestrebungen jenseits des NSU Hessen gilt in offiziellen Darstellungen seit Jahren als relativ ruhiges Bundesland hinsichtlich rechter Aktivitäten, Straf- und Gewalttaten. Der Mord an Halit Yozgat im April 2006 in Kassel und die Kontakte des NSU zu dem in Hessen lebenden Rechtsterroristen Manfred Roeder hatten jedoch das scheinbar beschauliche Hessen bereits im Jahr 2011 ins NSU-Licht rücken lassen. Die Nazi-Morde an dem CDU-Politiker Walter Lübcke am 2. Juni 2019 in Kassel und an einem Eritreer am 22. Juli 2019 in Wächtersbach waren schockie-

Mittwoch, 18. März 20.00 Uhr Ort IG Metall Friedrich-Ebert-Anlage 24 69117 Heidelberg

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rende Höhepunkte des rechten Terrors. Tatsächlich lassen sich bereits seit Jahrzehnten militante und terroristische Aktivitäten der extremen Rechten beobachten. Der Politikwissenschaftler Sascha Schmidt gibt in seinem Vortrag einen Überblick über Vergangenheit und Gegenwart militanter NaziNetzwerke in Hessen. Veranstalter Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Heidelberg, Antifaschistische Initiative Heidelberg/iL

Impulsvortrag & Podiumsdiskussion Zwischen Allianz und Konkurrenz: Minderheiten und ihre Repräsentation in einer pluralen Demokratie Die Bundesregierung wirbt für den Rechtsstaat und das Versprechen einer pluralen Demokratie. Doch vor allem dort, wo selbstbewusste Minderheiten ihr Recht auf Gleichheit und Freiheit einfordern, kommen diese Versprechen an ihre Grenzen. Debatten um die Rechtssicherheit, gleichberechtigte Teilhabe und Zugehörigkeit von Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, sowie Forderungen nach dem Abbau struktureller und sym­bolischer Ungleichheiten sind zentrale Herausforderungen unserer postmigrantisch geprägten Bundesrepublik. Wie können ge­ sellschaftliche Minderheitenpositionen erfolgreich Einfluss auf demokratische Prozesse nehmen? Inwieweit können abgrenzende Iden­titätspolitiken ein Erfolgsmodell sein? Wann braucht es Allianzen um Ungleichheit und Dis-

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kriminierung abzubauen? Nach einem Impulsvortrag des Antisemitismusbeauftragten des Landes Baden-Württemberg, Dr. Michael Blume, werden Vertreter *innen der drei bundesweiten Kompetenznetzwerke Antiziganismus, Antimuslimischer Rassismus und Antisemitismus über diese Fragen sprechen, den Istzustand kritisch reflektieren, aktuelle Herausforderungen diskutieren und gemeinsam mit dem Publikum Zukunftsperspektiven entwickeln. Veranstalter Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Hochschule für Jüdische Studien, Teilseiend e. V., Amt für Chancengleichheit Heidelberg und Heidelberger Partnerschaft für Demokratie

Donnerstag, 19. März 18.30 Uhr Ort Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg Landfriedstraße 12 69117 Heidelberg


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Poetry Slam Slam in the Dark Wir möchten für die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2020 einen Poetry Slam auf die Bühne bringen, der sich in die Perspektive eines Menschen, der nicht mehr sehen kann, hineinversetzt. Was passiert mit ihm und seiner Umgebung? An was machen wir Rassismus und Diskriminierung fest? An der Hautfarbe? An der Herkunft? Am Reichtum? An der Armut? An Defekten? Dieser Poetry Slam ist ein Versuch, oder besser gesagt, ein Experiment. Er hat das Ziel, dass alle eine Stimme bekommen, die sich für eine offene, diskriminierungs- und barrierefreie

Donnerstag, 19. März 19.00 Uhr Ort Forum am Park Poststraße 11 69115 Heidelberg

Informationsveranstaltung mit Diskussion Racial Profiling – wenn du wegen deiner Hautfarbe kontrolliert wirst Unter Racial Profiling versteht man Polizeikontrollen, bei der gezielt Menschen mit nichtdeutschem Aussehen ausgewählt und polizeilich überprüft werden. Wenn alleine Merk­male wie ethnischer Zugehörigkeit und Aussehen als Anlass für eine Verdächtigung herhalten, dann ist das für die Betroffenen im höchsten Maße diskriminierend. Nicht umsonst wird auch von rassistischen Polizeikontrollen gesprochen. Diese Art der Kontrollen wird zudem nicht nur als rassistisch, sondern auch als ineffektiv eingestuft und verstößt nach dem Europäischen Netzwerk gegen Rassismus gegen den verfassungsrechtlichen

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Gleichheitsgrundsatz. Warum wird also an dieser Praxis festgehalten? Das wollen wir mit euch und unseren Gästen diskutieren: Mila Hahn (Migrationsbeirat der Stadt Heidelberg), Amara Vincent (The Circle Collective), N. N. (Kritische Jurist * innen der Uni Heidelberg), N. N. (Polizeipräsidium Mannheim) und Sahra Mirow (Stadträtin DIE LINKE Heidelberg). Moderation Tanja Artz (Ortsvorstand DIE LINKE Heidelberg) Veranstalter DIE LINKE Ortsverband Heidelberg

Gesellschaft einsetzen. Es ist Zeit für einen geistigen Klimaschutz, der sich wie in einem Blindflug auf das Fremde einzulassen wagt. Anstatt Angst und Diffamierung möchte ich ein maßvolles blindes Vertrauen und die Liebe, die blind macht, in den Vordergrund stellen. Packen wir es an! Veranstalter Halle02, Jochen Kienzler, Erasmus Student Network Heidelberg, Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie der Universität Heidelberg und Miriam Lembjadi (Freie Theaterpädagogin und Regisseurin)

Donnerstag, 19. März 19.00 Uhr Ort Halle02 Zollhofgarten 2 69115 Heidelberg


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Präsentation Was WÜRDEst du tun? An der Theodor-Heuss-Schule Heidelberg arbeitet die Klassenstufe 6 mit dem Team von Theaterpädagogik vor Ort e. V. eine Woche lang zum Thema Würde. Ausgangspunkt für ihre Stückentwicklung ist das Bilderbuch „Was WÜRDEst du tun?“ von Karin Gruß und Tobias Krejtschi. Dieses kluge, hochaktuelle Buch über Vorurteile, Mitgefühl, Armut, Rassismus, Ausgrenzung und Zivilcourage richtet sich an alle Generationen und regt zum Nachdenken über einen würdevollen Umgang miteinander an. Marginalisierte Personen und Menschen in sehr unglücklichen Situationen stehen im Mittelpunkt der Szenen. Durch Gespräche, Diskussion, kreatives Schreiben und über einen spielerischen

Freitag, 20. März 11.00 Uhr Ort Theodor-Heuss-Schule Heidelberg, Sporthalle Plöck 105 69117 Heidelberg

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Weg zur Szene wird das Abstrakte fassbarer gemacht und durch die eigene künstlerische Auseinandersetzung können wichtige Schritte zur Veränderung geboren werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch zur Auffüh­ rung in der Sporthalle der Theodor-­HeussSchule.

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Vortrag Antisemitismus – immer wieder! – Warum? Dieser Vortrag von Hugo Rollny soll auf ein ständig wiederkehrendes, unterschwelliges, gesellschaftliches Phänomen aufmerksam machen und dabei die Hintergründe aufzeigen, die in der Geschichte dazu führten, die Juden zu stigmatisieren. Dies sind gesellschaftliche, religiöse, psychologische und ökono-

mische Aspekte, die dabei erläutert werden. Auch heute wiederkehrende antisemitische Ereignisse werden thematisiert. Veranstalter Akademie für Ältere Heidelberg

Veranstalter Theaterpädagogik vor Ort e. V., Heidelberger Unterstützungssystem Schule Infos www.theaterpaedagogikvorort.de Infos: info@theaterpaedagogikvorort.de

Freitag, 20. März 15.40 Uhr Ort Gebäude der Volkshochschule E06 (großer Saal) Bergheimer Straße 76 69115 Heidelberg


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Flashmob Musik verbindet – wir entwickeln einen „Flashmob der besonderen Art“ Was ist Musik? – Mit der Musik verbinden wir Klänge, Töne, Höhen und Tiefen, Rhythmus, Emotionen, Trost, Ruhe, Entspannung, Gesang, Gemeinschaft, Fröhlichkeit. Deshalb möchten wir mit euch Musik „machen“. Als Instrumente nutzen wir unsere Stimmen. Diese erheben wir gemeinsam in Form eines Flashmobs der besonderen Art! Quasi aus dem Nichts erklingen Stimmen, die erst einzeln, nach und nach von verschiedenen Seiten her Verstärkung und Unterstützung bekommen. Die Stille verändert sich, das „Leise“ macht Platz, um stimmvoll und stimmgewaltig in einem gemeinsamen Lied zusam-

Freitag, 20. März 16.30 Uhr Ort Kinder- und Familienzentrum St. Albert Bergheimer Straße 108 69115 Heidelberg

menzukommen und unsere Botschaft nach außen zu tragen und laut zu singen. Eingeladen sind alle, die Lust und Freude am Singen haben, die ihre Stimme erheben möchten, die etwas Kreatives entstehen lassen möchten und die „gemeinsam“ etwas erschaffen möchten. An unserem Treffen werden wir unseren „Flashmob der besonderen Art“ entwickeln und besprechen, wann und wo wir den „Flashmob der besonderen Art“ aufführen. Veranstalter Kinder- und Familienzentrum St. Albert

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Invisible Theatre Rassismus Das SYNthesis Theaterensemble e. V. erhebt seine Stimme gegen Rassismus und stellt auf dem Bismarckplatz (vor der Galeria Kaufhof) alltägliche Lebenssituationen mit Humor und Sarkasmus schauspielerisch in Form eines Invisible Theatre dar. Veranstalter SYNthesis Theaterensemble e. V., BASF

Freitag, 20. März 17.30 Uhr Ort Bismarckplatz Vor der Galeria Kaufhof 69115 Heidelberg


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Freitag, 20. März 18.00 Uhr Ort Kinder- und Jugendtreff im Hasenleiser Erlenweg 5 69126 Heidelberg Freitag, 20. März 19.00 Uhr Ort Volkshochschule Heidelberg Bergheimer Straße 76 69115 Heidelberg

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Open Mic Session Rap-Lyrik und Rhythmus – Stimmen gegen Rassismus Besonders Jugendliche und junge Erwachsene hören immer wieder Rap Musik oder besuchen sogenannte Poetry Slams. Lyrik und Rhythmik sind schon seit langer Zeit nicht nur ein Musik- oder Schreibstil, sie sind auch (politisches) Sprachrohr, um auf Missstände hinzuweisen. Wir möchten an diesem Abend diese Ausdrucksformen nutzen um mit Künstlern*innen aus der Region und Bürger*innen Gesicht zu zeigen und unsere Stimme

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zu erheben, gegen Rassismus. Nicht nur die Künstler*innen sollen auf der Bühne präsent sein, sondern auch jeder, der freiwillig einen Beitrag in Form von einem Rap oder einem Slam leisten will kann Gesicht zeigen, seine Stimme erheben und auf die Bühne gehen. Veranstalter Caritasverband Heidelberg e. V.

Vortrag & Diskussion Verschwörungsmythen und ­ Feindbilder in der AfD und in der neuen Protestbewegung von rechts Ob Einwanderungspolitik, Folgen der Globalisierung, demographische Entwicklung oder Klimaschutz: Die neue politische Bewegung von rechts und ihr parlamentarischer Arm, die AfD, bemühen und bedienen in ihren politischen Statements, Antworten und Forderungen oftmals zentrale Imaginationen, Feindbilder und Mythen der radikalen Rechten. Die Rede ist u. a. von der von der Regierung geplanten Vernichtung des deutschen Volkes („Volkstod“) bzw. von dem geplanten Austausch der Bevölkerung („der große Austausch“). Doch nicht nur an diesem Beispiel zeigt sich ist eine deutliche Affinität zum

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Verschwörungsdenken innerhalb dieses politischen Spektrums. Hinter der Politik der Energiewende sieht die AfD eine böswillige Manipulation zu Lasten der ökonomischen Leistungsfähigkeit Deutschlands. Im Vortrag werden ausgewählte Beispiele der Verschwö­ rungsmythen und Feindbilder vorgestellt und kritisch beleuchtet. Veranstalter Volkshochschule Heidelberg, Mosaik Deutschland


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Samstag, 21. März 13.00 Uhr

Rassistische Gewalt, Stereotypen in den Medien und Alltagsdiskriminierung erinnern uns daran, dass der Widerstand und der Kampf gegen den Rassismus eine alltägliche Herausforderung für unsere plurale und vielfältige Gesellschaft bleibt. Am 21. März 1960 wurde eine friedliche Demonstration in Sharpeville in Südafrika in Reaktion auf ein Gesetz über die Apartheid blutig niedergeschlagen und hat 69 Menschen das Leben gekostet. In Reaktion darauf haben die Vereinten Nationen 1966 den 21. März als „Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung“ ausgerufen. Trotz der erreichten Fortschritte ernüchtern und alarmieren uns weiterhin Rassismus – unter anderem in Arbeitswelt und Schule – und Diskriminierung gegenüber Migranten und Geflüchteten. Rassismus besteht fort auf allen Ebenen unserer Gesellschaft. Der internationale Tag bietet Gelegenheit, den Reichtum der kulturellen Vielfalt und aufrichtigen Respekt und Toleranz für den andersartigen Mitmenschen zu

Ort Deutsch-Amerikanisches Institut Sofienstraße 12 69115 Heidelberg

betonen. Gemeinsam mit mehr als 80 bundesweiten Organisationen und Einrichtungen fordert die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus jährlich auf, sich an den Aktionswochen rund um den Internationalen Tag zu beteiligen und somit ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Das Interkulturelle Zentrum ruft für die Stadt Heidelberg zur Teilnahme an den Aktionswochen auf. Der Internationale Tag gegen Rassismus wird dabei jährlich offiziell vom Interkulturellen Zentrum mit einem Themenschwerpunkt begangen.

Theater-Workshop „Stille Unterdrückung“– Ein Forum­theater Workshop Forumtheater ist eine Theaterform, die sowohl dem Spielenden als auch dem Zuschauenden die Möglichkeit bietet, gesellschaftliche Herausforderungen gemeinsam zu bearbeiten. In diesem Forumtheater-Workshop sind alle Interessierten dazu eingeladen, in einen Dialog zu treten und gemeinsam dem Thema Unterdrückung und dessen Erscheinungsform im Alltag nachzuspüren. Vorerfahrung ist nicht notwendig. Maximal 25 Teilnehmende. Wir werden unterstützt durch die Heidelberger Partnerschaft für Demokratie, gefördert vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und dem Amt für Chancengleichheit.

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Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist, bitten wir Dich um Anmeldung bis zum 18. März 2020 unter: circlecollectivehdb@ gmail.com anzumelden. Veranstalter The Circle Collective Heidelberg, Heidelberger Partnerschaft für Demokratie, Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und dem Amt für Chancengleichheit


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Samstag, 21. März 19.30 Uhr

Austausch Shared Reading – gemeinsam lesen wir mutige Stimmen

Ort Interkulturelles Zentrum Kleiner Saal Bergheimer Straße 147 69115 Heidelberg

Wir lesen Werke von kritischen Autor*innen, die sich in ihren Heimaten für eine partizipative Demokratie und eine Gesellschaft ohne Rassismus einsetzen. In vielen Ländern braucht es großen Mut, mit den eigenen Worten sichtbar zu werden. Die Teilnehmer*innen können ihre Gedanken dazu reflektieren und sich mit ihrer Stimme im Austausch mit den anderen beteiligen. Das aus England stammende Shared Reading wird vom Karlstorbahnhof seit 2017 nach Heidelberg und in die Region gebracht: Menschen kommen für etwa 90 Minuten zusammen, um gemeinsam Weltliteratur – eine Kurzge-

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schichte und ein Gedicht – laut zu lesen. Dabei halten sie inne, um nachzudenken und über das Gelesene und seine Wirkung zu sprechen. Es ist kein Vorwissen nötig, der Eintritt ist frei. Ehrenamtliche Leseleiter*innen suchen die Texte aus und begleiten den Austausch. Veranstalter Kulturhaus Karlstorbahnhof e. V., Verein der Freunde Arabischer Kunst und Kultur e. V.

Sonntag, 22. März 11.00 Uhr Ort Galerie Arabeske Kulturzentrum der Freunde Arabischer Kunst und Kultur Dossenheimer Landstraße 69 69121 Heidelberg

Theater- und Improtheater-Vorführung EineWeltEnsemble meets Improva Akteure des „EineWeltEnsemble“ stellen schauspielerisch kurze Szenen des ganz alltäglichen Rassismus dar. Mit Unterstützung durch die Zuschauer werden diese im Anschluss dann von den „Improva-Akteuren“ improvisatorisch weiterentwickelt. Hier kann sich jede / jeder einbringen, sodass ein inter-

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aktives Gesamtwerk entsteht! Ein ungewöhnlicher Abend, nach dem die Zuschauer das Geschehene noch mal reflektieren sollen. Veranstalter Theatergruppe „EineWelt Ensemble“, Theatergruppe Volare e. V. und Interkulturelles Zentrum Heidelberg


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Workshop Schreiben und Theater für Vielfaltsgesichter In diesem Schreib- und Theaterworkshop machen wir uns auf die Suche nach unseren vielen Gesichtern und Identitäten. Gemeinsam möchten wir uns spielerisch in den verschiedenen Sprachen und Wörtern, die wir alle mitbringen, mit dem Motto „Gesicht zeigen – Stimme erheben“ auseinandersetzen. Körper und Sprache sind unsere begleitenden Ausdrucksmittel. Dabei nutzen wir kreatives Schreiben, aber auch biographisches Theater für die szenische Gestaltung mit Körper und Schrift. Mit den verschiedens-

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ten Sprachen möchten wir über eigene Grenzen und Schatten springen. Alle Sprachen und alle, die Schreiben bereits gelernt und noch nicht verlernt haben sind willkommen! Der Workshop wird von der Schreibpädagogin Sandra Stürzel und Theaterpädagogin sowie Friedensforscherin Christina Egerter angeleitet. Veranstalter Mehrgenerationenhaus Heidelberg

Thementag Wir sind super und gemeinsam sind wir superstark! An einem Thementag, Montag, 23. März 2020, werden in den verschiedenen Klassen dem Alter der Kinder entsprechend verschiedene Aktionen stattfinden. Dabei legen wir den Schwerpunkt auf die Stärken des einzelnen Kindes und auf die Stärke der Vielfalt an unserer Schule. An der Pes­talozzischule Heidelberg haben ca. 40 % der Schüler * innen einen Migrationshintergrund. Diese Fülle der kulturellen Vielfalt wollen wir aufgreifen und den Kindern bewusstmachen. Die Schüler * innen sollen hierbei für Gemeinsamkeiten und Unterschiede innerhalb unserer Gemeinschaft sensibilisiert werden. Mit spielerischen und

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gestalterischen Methoden soll ein Bewusstsein für Individualität und Andersartigkeit entwickelt werden und eine Haltung von Respekt, Toleranz und Wertschätzung gefördert werden. Mit Hilfe von Bilderbüchern, Filmen, Erzählungen sowie durch Rollenspiele oder künstlerische Umsetzungen werden sich die Kinder mit diesem Thema auseinandersetzen. Veranstalter Pestalozzischule Heidelberg, Frau Jennifer Pferfferkorn (Schulsozialarbeiterin, Friedrichstift Leimen)

Sonntag, 22. März 14.00 Uhr Ort Mehrgenerationenhaus Heidelberg Heinrich-Fuchs-Straße 85 69126 Heidelberg

Montag, 23. März 08.00 Uhr Ort Pestalozzischule Heidelberg Rohrbacher Straße 96 69126 Heidelberg


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Führung Führung durch die Heidelberger Synagoge In der Pogromnacht am 10. November 1938 wurde die im Jahr 1878 errichtete Synagoge in der Großen Mantelgasse von Heidelberger Nationalsozialisten in Brand gesetzt und komplett zerstört. Erst 1994 wurde die jetzige Heidelberger Synagoge in der Weststadt eingeweiht. Während der Führung wird die Geschichte der Jüdischen Gemeinde in Heidelberg, das jüdische Leben und das Gebäude vorgestellt.

Montag, 23. März 09.30 Uhr Ort Neue Synagoge Treffpunkt Ecke Häuserstraße / Blumenstraße 69115 Heidelberg

Veranstalter Akademie für Ältere Heidelberg Anmeldungen lutzmann@akademie-fuer-aeltere.de

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Moderiertes Round-Table-Gespräch Alltagsdiskriminierung: Erfahrungsberichte Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die teils schon lange hier leben, erzählen von Diskriminierungserfahrungen. Eine wichtige Spiegelung unseres alltäglichen Verhaltens erwartet uns. Nicht immer wird bewusst dis­kriminiert, meistens unterläuft es einem. Es geht also um Sensibilisierung gegenüber Rassismus im Alltag. Veranstalter Asylarbeitskreis Heidelberg e. V.

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Montag, 23. März 20.00 Uhr Ort Mehrgenerationenhaus Heidelberg Heinrich-Fuchs-Straße 85 69126 Heidelberg


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Workshop Trommeln gegen Rassismus

Montag, 23. März 20.00 Uhr Ort Welthaus (im Hauptbahnhof) Willy-Brandt-Platz 5 69115 Heidelberg

Rhythmus ist besonders charakterisiert als umfassende künstlerisch-pädagogische und erlebnisorientierte Methode, wodurch Menschen, gleich welchen Alters, in ihrer Persönlichkeitsentwicklung hinsichtlich ihrer individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten unterstützt und gefördert werden. Die Teilnehmerinnen und Teilhemer werden schrittweise über Ohr und Mund die Rhythmen in die Hände und auf die Trommel zu bekommen lernen. Es werden Anschlagtechnik und Rhythmuskombination kennengelernt und die Wirkung der Musik im ganzen Körper gespürt. Wir werden auf der Djembé (afrikanische Trommel) trommeln.

Der Workshop für Kinder findet von 17.00 – 18.00 Uhr statt. Für Erwachsenen findet von 18.00 – 19.00 Uhr der Anfänger- und von 19.00 – 20.00 Uhr der FortgeschrittenenTrommelworkshop statt. Veranstalter Deutsch-Afrikanischer Verein e. V. Teilnahme kostenlos, Spenden erwünscht Anmeldungen bitte unter Telefon 01719961672 oder per Mail an info@dav-germany.de.

Dienstag, 24. März 17.00 Uhr

Filmvorführung Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand Heidelberg war eine ausgesprochen braune Stadt. Schon bei der Kommunalwahl Ende 1930 bekam die NSDAP mit 35,7 Prozent die meisten Stimmen. Bei der Asta-Wahl der Universität im Sommersemester 1930 erreichte der rechtsradikale Block sogar die absolute Mehrheit. Der Film entstand als gemeinsames Projekt der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist *innen Heidelberg und der Mediengruppe Schrägspur im Jahr 1993 und zeichnet die Geschichte von Verfolgung und Widerstand

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während der Zeit des NS-Regimes aus der Sicht von Betroffenen aus der Region nach. Als ZeitzeugInnen wirken u.a. frühere Vorstandsmitglieder der VVN-BdA Heidelberg und andere VertreterInnen verschiedener Verfolgten- und Widerstandsgruppen mit. Veranstalter Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Heidelberg

Ort Welthaus Heidelberg Veranstaltungsraum 1.OG Willy-Brandt-Platz 5 69115 Heidelberg


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Workshop Mediale „Realitäten“ und Rassismus Wir alle konsumieren Medien. Doch wie kritisch sind wird im Umgang damit? Die Wahrnehmung und Interpretation gesellschaftlicher Realität hängt auch von den Sprachbildern und der Bildsprache ab, die wir täglich in Medien lesen, hören und sehen. Wer kommt wie zu Wort? Welche Bilder und Sprachbilder prägen unsere Wahrnehmung? Wie wirken die „versteckten Rassismen“ in den Begriffen, Bildern oder Formulierungen? Welche diskriminierenden Hintergründe stecken in ihnen? Wie wirkt das Agendasetting der Medien, das Framing in Sprache und Bildsprache in Bezug auf Alltagsrassismus? Diese Fragen

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wollen wir in einem zweistündigen Workshop bearbeiten und damit die eigene Wahrnehmung gesellschaftlicher Realitäten schärfen. Leiten wird den Workshop die Journalistin Dr. Carmen Colinas, die sich auch bei den „Neuen deutschen Medienmacher*innen“ engagiert. Veranstalter Diakonisches Werk der der evangelischen Kirche, Asylarbeitskreis Heidelberg e. V. Anmeldungen Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen bis zum 20. März 2020 an integrationsbegleiter@dwhd.de

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Vortrag & Gespräch „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Mütter mit ihren Kindern hinter Gittern Menschenrechtsverletzungen, die zumeist die Grundlage von Flucht bilden, treffen Frauen und Kinder stets in einer besonderen Härte. Nicht selten passiert es, dass Mütter, die politische Gefangene sind, mit ihren unschuldigen Kindern in Gefängnissen Jahre verbringen. Wie bewältigen sie ihre langen Tage und Nächte dort, an jenen Orten, die besonders für Kinder unbegreiflich, kalt und beängstigend sind? Welche Spiele erfinden diese Mütter, um ihren Kindern trotz allem Mut und Hoffnung zu geben? Was gibt ihnen die Kraft dazu? Um die Eindrücke der Ausstellung „Woran das Herz hängt. Flucht und Erinnerung“ zu vertiefen, wird die Sozi-

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alwissenschaftlerin und Menschenrechtsaktivistin Yasemin Aydin am Beispiel der Türkei einen Einblick in die dortige Menschenrechtslage geben und an diesem Abend mit betroffenen Menschen Gespräche führen. Veranstalter EVA Empathie, Vielfalt, Austausch Heidelberg e. V., Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, Initiative „Kirchheim sagt Ja“, Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg, Asylarbeitskreis Heidelberg e. V., Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Rhein-Neckar Heidelberg e. V., Caritasverband Heidelberg e. V., Bildungszentrum Heidelberg, Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Heidelberg e. V., Evangelische Kirche in Heidelberg und Altstadtgemeinde Heiliggeist-Providenz

Dienstag, 24. März 18.00 Uhr Ort Diakonisches Werk der evangelischen Kirche Konferenzraum, 1. OG Karl-Ludwig-Straße 6 69117 Heidelberg

Dienstag, 24. März 19.00 Uhr Ort Gemeindehaus Providenz Karl-Ludwig-Straße 1 69117 Heidelberg


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Infoveranstaltung Vorstellung von Mitgliedseinrichtungen des „Heidelberger Bündnis gegen Armut und Ausgrenzung“ im Rahmen des „Mutmach-Cafés“

Dienstag, 24. März 19.30 Uhr Ort Interkulturelles Zentrum Großer Saal Bergheimer Straße 147 69115 Heidelberg

Szenische Aufführung auf Deutsch und Französisch „Penda Diouf: Pistes / Pisten“ „Pistes“ ist ein Stück über den Mut. Den Mut der Autorin Penda Diouf, die mit 20 Jahren allein von Paris nach Namibia aufbricht, um das ferne Land zu erkunden. Auf der Suche nach Erinnerungen und nach der eigenen Identität entdeckt sie die beeindruckende Weite der Namib-Wüste, die Fülle des Lichts und das Rot der Sanddünen. Und sie entdeckt auch, dass hier unter deutscher Kolonialherrschaft das Massaker an den Hereros und den Namas stattfand, das als erstes Genozid des 20. Jahrhunderts gilt. Ein zugleich sehr persönliches, poetisches und politisches Stück, in dem diskriminierende Erfahrungen der Autorin als Heranwachsende in Frankreich mit der Gewaltgeschichte Namibias während der Kolonisierung Südwestaf-

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rikas verknüpft werden. Penda Diouf, geboren 1981, ist Theaterautorin und Schauspielerin. Ihre Stücke wurden beim Festival d’Avignon Off und auf zahlreichen Bühnen in Frankreich aufgeführt. Übersetzung und Konzeption: Annette Bühler-Dietrich, Professorin für Neue Deutsche Literartur und Theaterwissenschaft, Universität Stuttgart. Eine Produktion des Institut français Stuttgart im Rahmen der 19. Französischen Wochen im Großraum Stuttgart. Veranstalter Deutsch-Französischer Kulturverein (dfk), Interkulturelles Zentrum Heidelberg

Das „Mutmach-Café“ der vhs Heidelberg ist für alle offen, besonders für Menschen mit kleinem Geldbeutel. Die Treffen werden gemeinsam gestaltet, unterstützt von einer Mitarbeiterin der Volkshochschule, und bieten Raum für die Wünsche, Interessen und Fähigkeiten aller Teilnehmenden. Wir tauschen uns über Alltagsthemen aus und gehen zusammen Probleme an. Wir planen gemeinsam Unternehmungen und lernen mit Fachleuten etwas Neues. Bei allen Aktivitäten steht die Gemeinschaft im Vordergrund und nicht die Leistung. Jeder und jede kann ak-

tiv mitmachen – oder einfach nur beim Kaffeetrinken Zeit miteinander verbringen. Beim Treffen am 25. März 2020 stellen Mitglieds­ einrichtungen des „Heidelberger Bündnis gegen Armut und Ausgrenzung“ den Teilnehmenden des „Mutmach-Cafés“ ihre Aktivitäten, ihre Unterstützungs- und evtl. Mi­ twirkungsmöglichkeiten vor. Veranstalter Volkshochschule Heidelberg, SKM Heidelberg, Der Paritätische Heidelberg, VBI Heidelberg und Jugendagentur Heidelberg

Mittwoch, 25. März 16.30 Uhr Ort Cafeteria der Volkshochschule Heidelberg Bergheimer Straße 76 69115 Heidelberg


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Donnerstag, 26. März 19.00 Uhr Ort Evangelische Kirche in Heidelberg Schmitthennerhaus (Großer Saal) Heiliggeiststraße 17 69117 Heidelberg

Mittwoch, 25. März 19.30 Uhr Ort Schmitthennerhaus Heiliggeiststraße 17 69117 Heidelberg

Lesung Stille Helfer – Hermann Maas und sein Netzwerk

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Lesung von Dr. Norbert Giovannini aus seinem Buch „Stille Helfer – eine Spurensuche in Heidelberg“ über den Heiliggeistpfarrer und Ehrenbürger der Stadt Heidelberg Hermann Maas und sein Netzwerk zur Rettung von Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Hermann-Maas-Jahres statt. Veranstalter Citykirche Heiliggeist

Impulsvortrag & Workshop Leise Nonchalance und lauter Hass. Antisemitismus und Rassismus in Jugendkulturen Die Lebenswelt Jugendlicher ist heute in entscheidender Weise durch das Internet und eine breitgefächerte Musikkultur geprägt. Auf diesen Feldern werden rechtsextreme, antisemitische und rassistische Tendenzen in steigendem Maße wahrnehmbar. Das Spiel mit entsprechenden Symbolen, Bildern und Texten wird salonfähig, manchmal zur kalkulierten ästhetischen Provokation, manchmal zur unverhohlenen Beeinflussung. Die

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Veranstaltung zeigt und untersucht entsprechende Strategien und will einen Diskurs über sinnvolle Reaktionen auf diese bedenklichen und gefährlichen Tendenzen anregen. Veranstalter Evangelische Kirche in Heidelberg, Schuldekanat und Religionspädagogisches Institut (RPI) der Evangelischen Landeskirche in Baden


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Informationsveranstaltung Integration durch Sport Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Heidelberg bietet das Bundesprogramm Integration durch Sport im Badischen Sportbund Nord e. V. einen Informationsabend zur integrativen Arbeit im Sportkontext an. Die Integration von Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund sowie von sozial Benachteiligten ist gegenwärtig eine zentrale Aufgabe der Gesellschaft – und gerade dem Sport als größter Bürgerbewegung Deutschlands wird besondere integrative Kraft zugeschrieben. Nicht selten heißt es: „Im Sport funktioniert Integration von allein“. Trotzdem kommt es regelmäßig zu Konflikten und sogar rassis-

Donnerstag, 26. März 18.00 – 22.00 Uhr Ort Interkulturelles Zentrum Besprechungsraum 412, 4. OG Bergheimer Straße 147 69115 Heidelberg

Workshop mit Trainingselementen Parolen Paroli bieten! Ein Argumentationsund Kommunikationstraining Konfrontierende Diskriminierungen und Beleidigungen von Engagierten im Asylbereich sind keine Seltenheit: „Sie unterstützen ja kriminelle Ausländer!“ oder „Die wollen doch nur unser Geld! Und Sie befürworten das auch noch!“ sind nur zwei Beispiele. Oft fordern diejenigen Sprüche besonders heraus, die bei den Betroffenen gegen das eigene Wertempfinden verstoßen. Wie sollen Aktive, die mit solchen Aussagen konfrontiert werden, angemessen reagieren? Was entgegne ich? Oder soll ich lieber schweigen und ignorieren? Wie kann ich eigene Position beziehen? Was kann ich in solch einer

Anmeldungen bitte bis 23. März unter renate.wanie@wfga.de oder Telefon 06221-603405.

Veranstalter Badischer Sportbund Nord e. V.

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situativen Diskriminierung erreichen? Was sollte ich besser nicht sagen? Im Schutzraum des Workshops ist es möglich, die verschiedenen Situationen auszuprobieren, zu analysieren, zu reflektieren und herauszufinden, was je nach Situation und individuellen Möglichkeiten am besten ist. Veranstalter Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden, Interkulturelles Zentrum Heidelberg

tisch geprägten oder diskriminierenden Vorfällen. Wie kann Integration im Verein sowie in der Gesellschaft gelingen und wie können Rassismus und Diskriminierung im Sport vermieden werden? Durch fachlichen Input und Best-Practice-Beispiele beleuchten wir den Themenkomplex Rassismus, Integration und Sport ausführlich, während die Teilnehmenden die Möglichkeit erhalten im Rahmen der Diskussionen persönliche Ansichten und Erfahrungen einzubringen.

Donnerstag, 26. März 18.30 Uhr Ort Institut für Sport und Sportwissenschaft Im Neuenheimer Feld 700 69120 Heidelberg


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Schattentheater & Ausstellung Jeder hat eine Licht- und Schattenseite Die ViertklässlerInnen der Französischen Grundschule führen ein Schattentheater auf Deutsch und Französisch auf. Es handelt von Kindern, von Freundschaften, von Streit und Versöhnung. Eine Geschichte rund um unsere Licht- und Schattenseiten. Die Schüler * innen stellen ebenfalls ihre persönliche künstleri-

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sche Auseinandersetzung mit dem Thema „Gesicht zeigen gegen den Rassismus“ in einer Ausstellung vor. Veranstalter Französische Grundschule Heidelberg „Ecole Pierre et Marie Curie“

Freitag, 27. März 14.00 Uhr Ort Wilhelmsplatz Weststadt 69115 Heidelberg

Freitag, 27. März 09.00 Uhr Ort Französische Grundschule Heidelberg „Ecole Pierre et Marie Curie“ Wieblinger Weg 9 69123 Heidelberg

Rundgang Zivilcourage: „Stille Helfer“ von rassistisch Verfolgten in Heidelberg 1933 – 1945 Im Nationalsozialismus wurden Rassismus, Unterdrückung und die Verfolgung von Minderheiten zur gewaltsamen Staatsdoktrin. Den verfolgten Gruppen stand eine schweigende oder gar regimetreue Bevölkerung gegenüber. Umso wichtiger ist es, an jene Menschen zu erinnern, die trotz aller Repressionen den Mut hatten, Verfolgte zu unterstützen, zu verstecken, oder ihnen zur Flucht zu verhelfen. Diese Menschen gab es auch in Heidelberg. Dr. Norbert Giovannini widmete ihnen 2019 das Buch „Stille Helfer“. Zusam-

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men mit Theresia Bauer wird Dr. Norbert Giovannini einen Rundgang durch die Weststadt anbieten, um Wohnorte und Wirkungsstätten der stillen Helfenden zu besuchen und ihre Geschichten zu erzählen – Geschichten, die uns bis heute die Chancen für solidarisches und menschliches Handeln aufzeigen. Veranstalter Theresia Bauer, Bündnis 90 / Die Grünen Heidelberg


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Lesung „… die uns Helfer waren in der Not“ Aus dem von Dr. Norbert Giovannini herausgegebenen Buch „Stille Helfer“ stellen GEDOK-Literatinnen und Darstellende Künstlerinnen widerständige Heidelberger Frauen vor, die mit Mut und Selbstbewusstsein dem Nazi-Terror trotzten und den Verfolgten wirksame Hilfe leisteten. Gemeinschaftsprojekt von Dr. Norbert Giovannini (ehemaliger Fachleiter für Lehrerbildung, Dozent an der PH Heidelberg) und der GEDOK Heidelberg.

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Mit: Dr. Norbert Giovannini, Adriana Carcu, Heide-Marie Lauterer, Gerhild Michel, Dorothea Paschen, Gudrun Reinboth, Sonja-Viola Senghaus, Marion Tauschwitz, Helga Karola Wolf. Veranstalter GEDOK Heidelberg

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Podiumsdiskussion & Party Rassismus und Diskriminierung an der Clubtür? – Nicht mit uns: Feiern für alle! „So jemanden wie dich können wir nicht reinlassen. Bedeutet nur Ärger.“ Hast Du bei so einem Spruch noch Spaß am Feiern? Eher nicht. Für viele junge Menschen endet die Partynacht aufgrund von Rassismus und Diskriminierung an der Clubtür, bevor sie überhaupt angefangen hat. An unserem Abend stellen wir eine Umfrage vor, die wir in der Rhein-Neckar-Region durchgeführt haben. Danach wollen wir u.a. mit dem Journalisten Felix Edeha (Y-Kollektiv) und dem Slam-Poeten Kai Bosch diskutieren, wie man gegen Rassismus und Diskriminierung an der Club­ tür vorgehen kann. Im Anschluss heißt es

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dann: Feiern für alle! Mit einem divers besetzten elektronischen DJ-Set und Drag Queen Shayma del Queer & Friends. Die Location ist für Rollstuhlnutzer*innen über einen Aufzug zu erreichen und eine rollstuhlgerechte Toilette ist vorhanden. Veranstalter Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, Mosaik Deutschland e. V., Heidelberger Partnerschaft für Demokratie und Kulturhaus Karlstorbahnhof

Freitag, 27. März 20.00 Uhr Ort KlubK Kulturhaus Karlstorbahnhof Am Karlstor 1 69117 Heidelberg

Freitag, 27. März 18.30 Uhr Ort GEDOK-Galerie Römerstraße 22 69117 Heidelberg


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Fotoaktion Heidelberg ist Vielfalt

Samstag, 28. März 10.00 Uhr

Heidelberg ist Vielfalt. Das möchten wir in einer Fotoaktion festhalten und sichtbar machen. Wir laden daher alle Menschen in Heidelberg herzlich ein, sich fotografieren zu lassen und mit uns die Vielfalt Heidelbergs in einer Collage von Porträts zu zeigen, die online und später in Form von Postern zu sehen sein wird. Kommen Sie zahlreich und

Ort Wilhelmsplatz 69115 HeidelbergWeststadt

bringen Sie Freunde und Freundinnen mit, oder nutzen sie den Tag, um mit der Familie ein Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt in Heidelberg zu setzen. Veranstalter SPD Heidelberg

Samstag, 28. März 10.00 Uhr

Fest Interkulturelles Fest auf dem Willi Wir feiern das, was wir alle miteinander teilen, die Freude am Kochen, Essen, Musik, Tanz und Spiel. Dabei spielen Herkunft, Sprache, Handicaps oder Alter keine Rolle. Veranstalter Initiative „Weststadt sagt JA!“, Café Talk – Begegnungscafé, Christus-Luther-Markus-Gemeinde, Cooking for Hope – Hilfsprojekt von Serai, Gemeinde Philipp Neri – Katholische Stadtkirche Heidelberg, Gruppe Alleweyl – Folkloretänze zum Mitmachen und Initiative Heidelberg für Kunst, Kultur und Genuss e. V.

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Ort Fußgängerzone Hauptstraße 69117 Heidelberg


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Zweitägiger Workshop für 9- bis 12-Jährige Wie ist es, wenn man anders ist? In diesem Workshop kannst du Theater als Welt der Bilder erleben. Eine Szene kann aus einem Bild entstehen oder aus voller Dynamik zu einem Bild einfrieren. Das Bild - deine Szene - kann plötzlich sprechen, singen und Geräusche machen. Aus der Position der Regie findest du zahlreiche Möglichkeiten, das Bild zu verändern, aber auch als einzelne*r Schauspieler*in kannst du der Szene mitten im Verlauf eine neue Wendung geben. Wir wollen gemeinsam entdecken, wie schön es ist, Dinge zu verändern, sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren und die eigenen Wünsche wahrzunehmen. Wir werden Neuland betreten, mit Neugier in verschiedene Rollen schlüpfen und uns Fremdes ver-

Samstag, 28. März 10.00 Uhr – 16.00 Uhr und Sonntag, 29. März 10.00 – 12.00 Uhr Ort Dezernat 16, Theatersaal Emil-Maier-Straße 16 69115 Heidelberg

W Samstag, 28. März 14.00 Uhr Ort Schwanenteichanlage Poststraße 46 69115 Heidelberg

traut machen. Da kann sich so manch furchteinflößender Tiger als ganz harmlos erweisen! Am Ende des Workshops steht eine Präsentation zur Frage „Bin ich anders?“ im Theatersaal des Dezernat 16. Veranstalter Theaterpädagogik vor Ort e. V., Dezernat 16 Teilnahmegebühr 30 Euro Anmeldungen info@theaterpaedagogikvorort.de Workshop-Leiter/-innen Wiebke Weinbrenner und Rodrigo Pozo

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Demonstration Keine Akzeptanz für Rassismus – weder in Heidelberg noch weltweit! Für Seenotrettung, sichere Fluchtrouten und eine Welt, in der niemand fliehen muss. 2019 sind wieder mehr als 1000 Menschen im Mittelmeer bei ihrer Flucht nach Europa ertrunken. Noch viel mehr starben auf dem Weg zum Mittelmeer beim Versuch, die Sahara zu durchqueren. Wer es ans Mittelmeer schafft, wird von EU-finanzierten libyschen Milizen, die sich selbst libysche Küstenwache nennen, in Folterlagern interniert. Die Regierungen Europas stützen diese Zustände und tragen dafür Verantwortung. Ausschließlich der Pass oder das Herkunftsland entscheiden für sie de facto über den Wert eines Menschenlebens. Doch wir kön-

nen uns im Namen der Menschlichkeit niemals damit abfinden. Wir gehen deshalb zum Ende der Internationalen Wochen gegen Rassismus gemeinsam auf die Straße um zu zeigen, dass wir uns diesen rassistischen Zuständen verweigern. Veranstalter Seebrücke Heidelberg Der komplette Aufruf zur Demonstration sowie aktuelle Infos hierzu finden sich unter: www.facebook.com/Seebrueckeheidelberg/


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Fest Internationales Kinderfest Samstag, 28. März 15.00 Uhr

Bei den Internationalen Woche gegen Rassismus feiert Sunucraft-Unsere Stärke e. V. das Internationale Kinderfest. Es erwartet Sie ein buntes Programm! Es haben sich viele Künstlerinnen und Künstler versammelt. Es zeigen sich die Kinderchöre der Kreuzkirche, die Sunucraft-Trommelkids, verschiedene

Ort Bürgerzentrum Neuenheim am Marktplatz Lutherstraße 18 69120 Heidelberg

Tanzgruppen, ein Koraspieler, Ballafonspieler und eine Kinderfotovernissage. Veranstalter Sunucraft Unsere Stärke e. V., Kinderchor Kreuzkirche Wieblingen

Samstag, 28. März 16.00 Uhr

Interkulturelles Kochevent Kochen gegen Rassismus – schmackhafter Kulturaustausch Gemeinsam kochen und lachen, einander begegnen und kennenlernen. Bei diesem Kochevent geht es um mehr als nur leckeres Essen. Es geht um das gemeinsame Zubereiten der Gerichte und um die dabei entstehenden Gespräche und das sich gegenseitige Kennenlernen. Bei Kochen gegen Rassismus stehen die Begegnung und das Miteinander im Mittelpunkt, und es geht bei dieser darum, Einblicke in verschiedene Kulturen und deren Kochkünste zu bekommen. Wir werden unter anderem orientalische und südindische Gerichte zubereiten. Über den Tellerrand kochen Heidelberg e. V., EVA e. V., Dishaa,

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Stadtteilverein Neuenheim und die Akademie für Ältere Heidelberg laden Euch herzlich ein, an diesem schmackhaften Kulturaustausch teilzunehmen. Veranstalter Über den Tellerrand kochen Heidelberg e. V. EVA e. V., Dishaa, Stadtteilverein ­Neuenheim und der Akademie für Ältere Heidelberg Teilnehmerzahl Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher meldet ­ Euch bitte bis zum 25. März 2020 unter lutzmann@akademie-fueraeltere.de an.

Ort Mannheimer Straße 254 69123 HeidelbergWieblingen


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Vortrag Interkulturelles Zusammenleben Die Vorstellung einer einheitlichen deutschen Leitkultur ist verführerisch, doch stellt schon jeder und jede von uns in sich ein „Puzzle“ verschiedener kultureller Herkünfte, Prägungen und Einflüsse dar. Dies wird anhand von Anregungen zur Selbsterfahrung spürbar gemacht. So soll interkulturelle Kompetenz

Samstag, 28. März 17.00 Uhr Ort Theater im Romanischen Keller Seminarstraße 3 69117 Heidelberg

als Schlüsselkompetenz für den Umgang mit anderen eingeübt werden. Vortrag von Prof. Dr. Ingrid Dietrich. Veranstalter Akademie für Ältere Heidelberg

Samstag, 28. März 18.00 Uhr

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Kindertheaterstück WILD Teil 1: WILD (Nach dem Märchen von Hans Christian Andersen „Das hässliche Entlein”) Inspiriert von weltberühmten Märchen kreiert die Regisseurin Rituparna Bhattacharya eine tiefsinnige Geschichte eines Außenseiters, der unter Mobbing leidet und sich nach Selbstakzeptanz sehnt. Das graue junge Entlein wirkt auf den ersten Blick tollpatschig und unbeholfen und wird daher von den anderen Tieren verspottet. Es träumt davon, eines Tages wie wilde Vögel zu fliegen, wird aber nicht verstanden und ausgelacht. So beschließt das kleine Entlein davonzulaufen, doch sein Weg wird nicht einfach. Es muss sich vielen Gefahren aussetzen, bevor es sich im Frühjahr in einen wunderschönen weißen Schwan verwandelt. Kinder der Theatergrup-

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pe JugendArtArea spielen dieses schöne allegorische Stück für Kinder, Jugendliche und für das erwachsene Publikum der Stadt Heidelberg. Teil 2: WILD ein originelles Theaterstück Ein 20 – 30 Minuten langes Theaterstück zum Thema Rassismus, das nicht nur zum Aufklären des Publikums dient, sondern auch zum Nachdenken anregt. Durch Experimentieren und Reflektieren werden wir dann aus unseren Erkenntnissen dramatische Ausdrucksformen erarbeiten. Veranstalter JugendArtArea „Modellierton“ e. V., habito e. V.

Ort Bürgerzentrum Neuenheim am Marktplatz Lutherstraße 18 69120 Heidelberg


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Vortrag & Diskussion Die Migrationssteuerung der EU in Afrika – grausames Management und Verstoß gegen Menschenrechte? „Die Würde des Menschen ist unantastbar“: Dazu steht die europäische Migrationspolitik in Agadez (Niger) in großem Widerspruch. Für die Bekämpfung der Migration nach Europa hat die Europäische Union beschlossen, im Niger und insbesondere Agadez (Aufnahme-Zentrum von abgeschobenen Asylbewerberinnen und Asylbewerbern aus Deutschland) eine dritte Abwehrzone Europas gegen Geflüchtete durchzusetzen, was in Europa kaum möglich war. Die Maßnahmen zum Migrationsstopp wurden auf Kosten der Afrikanerinnen und Afrikaner durchgesetzt. Im Jahr 2015 führte der Niger unter Druck der

Samstag, 28. März 19.00 Uhr Ort Welthaus Heidelberg Veranstaltungsraum 1.OG Willy-Brandt-Platz 5 69115 Heidelberg

D Sonntag, 29. März 16.00 Uhr Ort Treffpunkt: Theaterplatz Ecke Theater- / Hauptstraße 69117 Heidelberg

Europäischen Union harte Gesetze ein: Verhinderung illegaler Migration und Kriminalisierung von Aktivitäten im Zusammenhang mit Migration. Doch wer diesen Weg verschließt, treibt Menschen auf der Flucht auf noch gefährlichere Routen und blockiert eine zen­trale Wirtschaftsader im Niger. Man kämpft vielleicht gegen die Migration, aber die Armut wächst und ist überall in Agadez sichtbar. Veranstalter Deutsch-Afrikanischer Verein e. V.

Stadtrundgang Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand Der Antifaschistische Stadtrundgang „Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand“, der seit vielen Jahren von der VVN-BdA in Kooperation mit der AIHD / iL organisiert wird, führt durch die Heidelberger Altstadt. Er bietet einen Überblick über den Nationalsozialismus in Heidelberg von seinem frühen Erstarken in der Weimarer Republik bis hin zur Befreiung und verweist auch auf die Nachwirkungen in der frühen

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BRD. An verschiedenen historischen Orten wird an TäterInnen und Opfer erinnert, aber auch an Menschen, die es gewagt haben, Widerstand gegen das NS-Regime zu leisten. Veranstalter Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Heidelberg, Antifaschistische Initiative Heidelberg/iL


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Vortrag „Willkommen in der Datei“ – Datenbanken gegen Geflüchtete

Montag, 30. März 18.00 – 22.00 Uhr Ort Interkulturelles Zentrum Besprechungsraum 412, 4. OG Bergheimer Straße 147 69115 Heidelberg

Mit ihrem ersten Kontakt zu europäischen Behörden ziehen Geflüchtete eine breite und tiefe Datenspur (übrigens: für mit normalen Visa Einreisende ist es nicht mehr viel besser): ihre Fingerabdrücke sind in EURODAC und VIS, ihr Status im AZR, ihre Geschichte in MARIS und so fort. Der Vortrag der Datenschutzgruppe der Roten Hilfe Heidelberg / Mannheim gibt einen kurzen Überblick über die verschiedenen

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Workshop mit Trainingselementen Zivilcourage – nur Mut, sonst nichts? Gewaltfrei eingreifen in Diskriminierungs- und Gewaltsituationen „Warum habe ich neulich in der Straßenbahn nicht den Mund aufgemacht, als eine Migrantin verbal angegriffen wurde?“ Scheinbar keine große Aktion. Aber häufig fehlt uns der Mut und wir wissen nicht, wie wir eingreifen sollen und tun einfach nichts. Welche Alternativen gibt es in alltäglichen Situationen zum Wegsehen, Draufhauen oder Fliehen? Auf was kommt es an? Wie kann ich in der Öffentlichkeit aktiv verändernd eingreifen? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es? Mit persönlichen Erfahrungen, theoretischen Überlegungen und dem Forumtheater von Augusto Boal (ein experimentelles

Rollenspiel aus dem „Theater der Unterdrückten“) werden wir ausprobieren, wie wir beim nächsten Mal Zivilcourage in die Praxis umsetzen. Zivilcourage ist das Gegenteil von persönlicher Resignation und öffentlichem Schweigen. Veranstalter Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden, Interkulturelles Zentrum Heidelberg Anmeldungen bitte bis 25.März 2020 unter: renate.wanie@wfga.de oder Telefon 06221-603405

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Systeme, ihren Inhalt, die Nutzer*innen und auch, wie mensch sich zu den Daten verhalten kann, denn auch Geflüchtete haben eigentlich und an sich Grundrechte wie das der informationellen Selbstbestimmung. Allerdings: im Rahmen der geltenden Gesetze. Veranstalter Rote Hilfe Heidelberg / Mannheim

Montag, 30. März 19.30 Uhr Ort Laden für Kultur und Politik Kaiserstraße 62 69115 Heidelberg


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Filmvorführung & Diskussion Kinoabend: „Angst essen Seele auf“ Der Film „Angst essen Seele auf“ ist ein deutsches Melodram des Regisseurs Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1974. Der Film handelt von einer älteren Frau, die sich in einen jüngeren Marokkaner verliebt und ihn heiratet. Die intelligente, stilisierte Inszenierung und die ausgezeichneten Schauspielerleistungen lassen den Film auch mehr als 40 Jahre nach seiner Entstehung unvermindert wirken. „Angst essen Seele auf“ gilt bis heute als eines der bedeutendsten Werke von Rainer Werner Fassbinder.

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D Dienstag, 31. März 19.00 Uhr Ort Interkulturelles Zentrum Kleiner Saal Bergheimer Straße 147 69115 Heidelberg

Anschließend möchten wir noch zu einem Filmgespräch mit Dr. Enno Krüger und gemütlichem Beisammensein einladen. Veranstalter Kulturkreis Boxberg-Emmertsgrund e. V., TES e. V. – Stadtteilmanagement Emmertsgrund Eintritt Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen!

Diskussionsrunde Die Spuren des Kolonialrassismus in unserem Alltag

Montag, 30. März 19.30 Uhr Ort Bürgerhaus HeidelBERG Forum 1 69126 Heidelberg

Der Aufstieg des Rechtspopulismus in ganz Europa hat in den vergangenen Jahren den faschistischen Rechtsextremismus wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit geführt. Doch neben diesem offen-rassistischen Diskurs kann es in allen möglichen Alltagssituationen zu Handlungen kommen, die von rassistischen Vorurteilen gelenkt sind. Diese Vorurteile entstehend allerdings nicht zufällig, die Bilder und Stereotypen dahinter sind tief in unserer Gesellschaft verankert. Es steht also eine ganze bestimmte Vorstellung dahinter, wer dazu gehört und wer nicht, und damit auch wer Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen und Teilhabe hat. Wir möchten uns

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den Hintergründen zur Entstehung von Stereotypen mit einem kurzen Überblick zu den Rassentheorien des 19. Jh. nähern und diskutieren anschließend inwiefern sie in Form von Alltagsrassismus selbst im Forschungsumfeld der Uni Heidelberg eine Rolle spielen. Veranstalter Deutsch-Brasilianischer Verein Rhein-Neckar Entre Águas, Interkulturelles Zentrum Heidelberg, José Carlos dos Santos (VEA, Uniklinikum Heidelberg, DKFZ) und Halua Pinto de Magalhães (VEA, Berner Rassismusstammtisch)


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Computerunterstützte Übung Mannheimer Mapathons – Integration fördern, humanitäre Hilfe leisten Derzeit ist nur ein relativ kleiner Prozentsatz der Erdbevölkerung „auf der Landkarte“ zu finden. Umfangreiche, aktuelle Karten (Google, usw.), decken vor allem Gegenden ab, wo das kommerzielle Potenzial am größten ist. Der Mangel an kartografischer Information ist besonders akut, wo die ärmsten und verletzlichsten Menschen ihre Heimat haben. Dies bedeutet, dass gerade dort wo Naturoder von Menschen verursachte Katastrophen Notfälle auslösen, gute Karten in der Regel nicht vorhanden sind. Infolgedessen wird es sehr schwierig, Hilfe schnell und effektiv zu liefern. Da agiert die humanitäre Kartografie. Während des Mapathons bringen wir Ihnen bei, wie Sie mit einfachen Programmen Basiskarten im Auftrag von z. B. UNHCR oder Ärzte ohne Grenzen auf der Internet-basierte OpenStreetMap erstellen können. Es macht Spaß, in einer Gruppe zu arbeiten -- und Sie

Mittwoch, 01. April 14.30 Uhr Ort Volkshochschule Heidelberg Bergheimer Straße 76 69115 Heidelberg

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helfen, Leben zu retten. Seit 2018 hat „Mannheimer Mapathons e. V.“ über 20 kartografische Veranstaltungen in der Rhein-Neckar-Metropole organisiert. Zusammen mit den Kolleg*innen aus der Uni-HD freuen wir uns, noch einmal bei den Wochen gegen Rassismus in Heidelberg dabei zu sein. (ca. 2,5 Stunden; evtl. Laptop mitbringen.) Veranstalter Mannheimer Mapathons e. V., Volkshochschule Heidelberg, Geographisches Institut der Universität Heidelberg, Kollektiv DisasterMappers der Universität Heidelberg und CartONG (France) Anmeldungen Aus Planungsgründen sind alle erstmalige Mapathonteilnehmer* innen darum gebeten, sich spätestens bis zum 25.März bei https://mamapa.org/mitmachen/ tandem-partner anzumelden.

Vortrag & Publikumsgespräch Der Asylarbeitskreis Heidelberg stellt seine Arbeit vor Der Asylarbeitskreis berichtet über die Lebenssituation von Geflüchteten in Heidelberg, stellt seine Arbeit vor, auch die Möglichkeiten, mitzuarbeiten. Wir organisieren kostenlose Sprachkurse und Nachhilfe, unterstützen bei der Integration in den Arbeitsmarkt, bieten Qualifizierungsworkshops für Aktive, führen Veranstaltungen zur politischen Aufklärung durch. Möchten Sie mitmachen? Veranstalter Asylarbeitskreis Heidelberg e. V.

Mittwoch, 01. April 20.00 Uhr Ort Literaturcafé in der Stadtbücherei Heidelberg Poststraße 15 69115 Heidelberg

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Kinovorführung Die Welle – Filmdrama über ein autokratisches Sozialexperiment Nach einer wahren Geschichte: Der Gymnasiallehrer Rainer Wenger startet einen Versuch, um den Schülern die Entstehung einer Diktatur greifbar zu machen. Was zunächst harmlos mit Begriffen wie Disziplin und Gemeinschaft beginnt, entwickelt sich binnen weniger Tage zu einer Bewegung namens „Die Welle“, die Andersdenkende ausschließt und drangsaliert. Als die Situation schließlich eskaliert, beschließt der Lehrer, das Experiment abzubrechen. Zu spät. „Die Welle“ ist außer Kontrolle geraten…

E Samstag, 04. April 11.00 Uhr Ort Deutsch-Amerikanisches Institut Sofienstraße 12 69115 Heidelberg

„Die Welle“ basiert auf dem Experiment „The Third Wave“, das 1967 in Kalifornien stattfand. Der Film wurde unter anderem mit dem Deutschen Filmpreises 2008 für die beste männliche Nebenrolle (Frederick Lau) ausgezeichnet und für den Europäischen Filmpreis nominiert. Deutschland 2008 Dauer: 100 Min. Regie: Dennis Gansel mit Jürgen Vogel, Frederick Lau, Max Riemelt „Sehenswert“ www.filmstarts.de Veranstalter Cinema Augustinum Heidelberg

Freitag, 03. April 17.00 Uhr Ort Cinema Augustinum Heidelberg Jaspersstraße 2 69126 Heidelberg

Theater-Workshop Miteinandertheater: unsere Gesichter und unsere Geschichten Deine Geschichte und meine Geschichte. Dein Gesicht und mein Gesicht. Unsere Gesichter erzählen unsere Geschichten. Müssen wir heute noch über Rassismus sprechen? Ein Miteinandertheaterworkshop aus unseren Geschichten mit unseren Gesichtern ohne Zwang zur Aufführung. Nur für BPoC (Black and People of Color). Maximal 15 Teilnehmende. Wir werden unterstützt durch die Heidelberger Partnerschaft für Demokratie, gefördert vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und dem Amt für Chancengleichheit.

Veranstalter Theresia Bauer in Kooperation mit Bündnis 90 /  Die Grünen Heidelberg Teilnehmerzahl Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist, bitten wir um Anmeldung bis zum 18. März 2020 unter circlecollectivehdb@gmail.com anzumelden.

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Diskussion Multilingual Discussion Forum

Sonntag, 05. April 19.30 Uhr Ort Neue Aula der Universität Heidelberg Universitätsplatz 69117 Heidelberg

Musik Christina Pluhar & L’Arpeggiata Mediterraneo Musik aus Italien, Spanien, Griechenland, Türkei & Mazedonien. Unterwegs rund um das Mittelmeer. Dieses Programm verbindet Instrumentalwerke des 17. Jahrhunderts mit Liedern aus Spanien, Griechenland und Mazedonien. Eindrucksvoll der Gegensatz zwischen der Naturstimme Katerina Papadopoulous und den geschulten Stimmen Scheens und Capezzutos. Ein Kulturraum, viele Kulturen – ein Programm, das die Schönheit der Vielfalt feiert.

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Céline Scheen (Sopran), Vinzenco Capezzuto (Alt), Katerina Papadopoulou (Traditioneller griechischer Gesang), Anna Dego (Teatrodanza L’Arpeggiata), Christina Pluhar (Theorbe & Musikalische Leitung) Im Anschluss „Zugabe“ Jörg Tröger im Gespräch mit Christina Pluhar (Hörsaal 14) Veranstalter Heidelberger Frühling, Universität Heidelberg

Are you learning a foreign language and would like to meet others to practice with? Or do you want to refresh a language that you have not spoken for a while? If you are also interested in learning more about current topics and discuss them afterwards we have got the perfect event for you. At the Multilingual Discussion Forum of AEGEE Heidelberg e. V. you will get the chance to talk about subjects of European politics and society in a language of your choice. In order to do so, we will form different groups for different languages. Of course, speakers of all language levels are welcome and switching to a different language group is possible at any time. We will also offer some thematic input and are looking forward to

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hearing the opinions shared about topics that affect and connect all of us. So if you would like to meet new people, practice different languages and participate in an intercultural exchange of thoughts AEGEE Heidelberg e. V. would be happy to welcome you at our Multilingual Discussion Forum. Veranstalter AEGEE Heidelberg e. V., Interkulturelles Zentrum

Montag, 06. April 18.00 Uhr Ort Interkulturelles Zentrum Kleiner Saal Bergheimer Straße 147 69115 Heidelberg


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Workshop Trommeln gegen Rassismus Rhythmus ist besonders charakterisiert als umfassende künstlerisch-pädagogische und erlebnisorientierte Methode, wodurch Menschen, gleich welchen Alters, in ihrer Persönlichkeitsentwicklung hinsichtlich ihrer individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten un­ter.­s tützt und gefördert werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden schrittweise über Ohr und Mund die Rhythmen in die Hände und auf die Trommel zu bekommen lernen. Es werden Anschlagtechnik und Rhythmuskombination kennengelernt und die Wirkung der Musik im ganzen Körper gespürt. Wir werden auf der Djembé (afrikanische Trommel) trommeln.

W Mittwoch, 08. April 19.00 Uhr

Der Workshop für Kinder findet von 17.00 bis 18.00 Uhr statt. Für Erwachsene findet von 18.00 bis 19.00 Uhr der Anfänger- und von 19.00 bis 20.00 Uhr der Fortgeschrittenen Trommelworkshop statt.

Ort +punkt. Marsilius-Arkaden Im Neuenheimer Feld 130 69120 Heidelberg

Veranstalter Deutsch-Afrikanischer Verein e. V. Teilnahme kostenlos, Spenden erwünscht Anmeldungen bitte unter Telefon 01719961672 oder per Mail an info@dav-germany.de

Impulsbeiträge & Gespräch Religion und Rassismus – ist Frieden zwischen den Religionen möglich? Dienstag, 07. April 17.00 Uhr Ort Welthaus Heidelberg Veranstaltungsraum 1.OG Willy-Brandt-Platz 5 69115 Heidelberg

Die Geschichte der Religionen war und ist nicht frei von rassistischen Gedanken und Taten. Daher ist es eine große Herausforderung, zu Dialog und Verständigung zu finden und im interreligiösen Gespräch unterschiedliche Standpunkte zu klären. Beispiele für das friedliche Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen können dabei als Ermutigung dienen. Wir bieten an diesem Abend für alle Interessierten den Raum für

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Begegnung und Aussprache. Es wird die Gelegenheit zu sachlicher Information geboten. Das Ziel des gemeinsamen Austausches ist es, die Teilnehmenden zu Friedfertigkeit und Toleranz zu ermutigen und zu stärken. Veranstalter Interreligiöses Haus der Stille und des Gebets e. V.


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Mut zur Wut

Woran das Herz hängt. Flucht und Erinnerung Menschen, die aus verschiedenen Gründen ihre Heimatländer verlassen mussten und nach Deutschland geflüchtet sind, werden – auch in den Meldungen der Medien – oft unter dem Aspekt der Belastung (Stichworte wie „Flüchtlingskrise“, „Grenzen der Aufnahmefähigkeit“) wahrgenommen. Die Ausstellung soll verdeutlichen, dass jeder einzelne Mensch, der zu uns gekommen ist, eine persönliche Geschichte hat, die wir nachvollziehen können, wenn wir uns darum bemühen. Es werden Fotografien von Gegenständen gezeigt, die Frauen auf der Flucht aus ihrem Heimatland mitgebracht haben und die sie während ihrer schwierigen Reise immer bei sich trugen. Diese Gegenstände besitzen sie bis heute, da sie ihnen ans Herz gewachsen sind und für sie eine persönliche Bedeutung haben. Zu sehen sind auch Gegenstände, die von Frauen und Kindern in Gefängnissen hergestellt oder genutzt wurden. Die Ausstellungseröffnung mit einem Grußwort des Bürgermeisters Wolfgang Erichson ist am 05. März 2020 um 20.00 Uhr.

Ausstellungsdauer Donnerstag, 05. März – Donnerstag, 26. März

Die Ausstellung mit Plakaten des Welthauses Heidelberg unter dem Titel „Mut zur Wut“ thematisiert die Bedrohung demokratischer Rechte, Rassismus, Migration und Asyl. Dabei werden ökonomische und ökologische Zusammenhänge zwischen der westlichen und der übrigen Welt verdeutlicht. Hierfür werden SchülerInnen ausgebildet, um Besucher*innen durch die Ausstellung zu begleiten.

Darüber hinaus ist ein Rahmenprogramm geplant. Während der Zeit vom 16. März. bis 03. April 2020 ist die Ausstellung öffentlich zugänglich, insbesondere für Schulklassen. Nähere Informationen https://igh-heidelberg.com

Öffnungszeiten Montag – Freitag 08.00 – 18.00 Uhr Eröffnung 05. März um 20.00 Uhr Ort Foyer des Heidelberger Rathauses Marktplatz 10 69117 Heidelberg Ausstellungsdauer Montag, 16. März bis Freitag, 03. April

Veranstalter EVA Empathie, Vielfalt, Austausch Heidelberg e. V. in Kooperation mit Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, Initiative „Kirchheim sagt Ja“, Landes­ zentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg, Asylarbeitskreis Heidelberg e. V., Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Rhein-Neckar Heidelberg e. V., Caritasverband Heidelberg e. V., Bildungszentrum Heidelberg, Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Heidelberg e. V., Evangelische Kirche in Heidelberg und Altstadtgemeinde Heiliggeist-Providenz Infos zu Führungen www.eva-heidelberg.de

Öffnungszeiten der Internationalen ­Gesamtschule Heidelberg Ort Internationale Gesamtschule Heidelberg Baden-Badener-Straße 14 69126 Heidelberg


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Versteckt euch nicht hinter Masken! Die jahrgangsübergreifende Projektgruppe der Schüler zum Thema „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ möchte sich in den nächsten Wochen und Monaten auf den Weg machen, mit der gesamten Schülerschaft der Schule ein Kunstprojekt zum Thema „Gesicht zeigen“ zu gestalten. Hierzu werden die Schülerinnen und Schüler Masken gestalten, welche die Herkunftsländer (Landesfahnen) abbilden und sich hiervon durch Zerschneiden selbiger lösen und um den Menschen darunter ans Licht kom-

Ausstellungsdauer Montag, 16. März – Mittwoch, 08. April Öffnungszeiten der Pädagogischen Hochschule Ort Pädagogische Hochschule Heidelberg Erdgeschoss Keplerstraße 87 69120 Heidelberg

Veranstalter Gregor-Mendel-Realschule

Ausstellungsdauer Dienstag, 17. März – Mittwoch, 08. April

Fotografie-Ausstellung „Spuren jüdischen Lebens in Heidelberg“ Alte Brücke, Dreikönigsgasse, Häusserstrasse 7 und Karlsstrasse 9 – welche Bezüge gibt es zwischen diesen und anderen Orten in Heidelberg und der jüdischen Geschichte und Gegenwart der Stadt? Wie lässt sich die Geschichte fotografisch in den Fokus rücken und wie wirken diese Orte auf uns heute? Diese und andere Fragen begleiteten zehn junge Studierende, die sich im Rahmen eines Sommerlagers auf fotografische Stadterkundung in Heidelberg begaben und „Spuren jüdischen Lebens“ mit analogen Kameras foto-

men zu lassen. Dies wird mit Bildern und einer Videodokumentation begleitet und dann während der „Internationalen Wochen gegen Rassismus 2020“ vom 17. März bis 08. April 2020 in einer Ausstellung in der Schule veröffentlicht. Zur Eröffnung am 17. März 2020 um 15.00 Uhr laden wir interessierte Gäste gerne ein.

grafisch festhielten. Diese Fotografie-Ausstellung zeigt die kunstvollen visuellen und narrativen Ergebnisse des Fotografie-Workshops. Präsentiert werden die Schwarz-Weiß-Fotografien vom 16. März bis zum 08. April in der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Veranstalter Jüdische Kultusgemeinde Heidelberg, Heidelberger Lupe e. V. und Weitblick Heidelberg e. V.

Öffnungszeiten Montag bis Freitag 13.00 – 15.30 Uhr Eröffnung 17. März um 15.00 Uhr Ort Gregor-Mendel-Realschule Harbigweg 24 69124 Heidelberg


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Das Interkulturelle Zentrum der Stadt Heidelberg dankt allen Beteiligten fĂźr die Mitwirkung bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2020.

Danke | 93


94 | Danke

Danke | 95

AEGEE Heidelberg e. V.

EVA Empathie, Vielfalt, Austausch Heidelberg e. V.

Kinderchor Kreuzkirche Wieblingen

Weitblick Heidelberg e. V.

AHA-UnterwegsTheater gGmbH

Evangelische Kirche Heidelberg

Kollektiv DisasterMappers der Universität Heidelberg

Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden

Akademie für Ältere Heidelberg

Kulturhaus Karlstorbahnhof e. V.

Altstadtgemeinde Heiliggeist-Providenz

Französische Grundschule Heidelberg „Ecole Pierre et Marie Curie“

Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg

Freundeskreis Literaturhaus Heidelberg

Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg

Antifaschistische Initiative Heidelberg/iL

GEDOK Heidelberg

Mannheimer Mapathons e. V.

Art von Demon

Mehrgenerationenhaus Heidelberg

Asylarbeitskreis Heidelberg e. V.

Gemeinde Philipp Neri – Katholische Stadtkirche Heidelberg

Badischer Sportbund Nord e. V.

Geographisches Institut der Universität Heidelberg

BASF

Gregor-Mendel-Realschule

Miriam Lembjadi (Freie Theaterpädagogin und Regisseurin)

Bildungszentrum Heidelberg

Grüne Heidelberg

Mosaik Deutschland e. V.

Bundesprogramm „Demokratie leben!“

Gruppe Alleweyl – Folkloretänze zum Mitmachen

Pestalozzischule Heidelberg

Café Talk – Begegnungscafé

habito e. V.

Rote Hilfe Heidelberg / Mannheim

Caritasverband Heidelberg e. V.

Halle02

Schuldekanat und Religionspädagogisches Institut (RPI)

CartONG (France)

der Ev. Landeskirche in Baden

CDU Heidelberg

Halua Pinto de Magalhães (VEA, Berner Rassismusstammtisch)

Christus-Luther-Markus-Gemeinde

Heidelberger Frühling

SKM Heidelberg

Cinema Augustinum Heidelberg

Heidelberger Lupe e. V.

SPD Heidelberg

Citykirche Heiliggeist

Heidelberger Partnerschaft für Demokratie

Stadtbücherei Heidelberg

Cooking for Hope – Hilfsprojekt von Serai

Heidelberger Unterstützungssystem Schule

Stadtteilverein Neuenheim

Dance Theatre Heidelberg des Theaters und Orchesters Heidelberg

Hochschule für Jüdische Studien

Sunucraft Unsere Stärke e. V.

Initiative „Kirchheim sagt Ja“

SYNthesis Theaterensemble e. V.

Der Paritätische Heidelberg

Initiative „Weststadt sagt JA!“

teilseiend e. V.

Deutsch-Afrikanischer Verein e. V.

Initiative Heidelberg für Kunst, Kultur und Genuss e. V.

TES e. V. – Stadtteilmanagement Emmertsgrund

Deutsch-Amerikanisches Institut

The Circle Collective Heidelberg

Deutsch-Brasilianischer Verein Rhein-Neckar Entre Águas

Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie der Universität Heidelberg

Deutsche Haiku Gesellschaft

Internationale Gesamtschule Heidelberg

Theatergruppe „EineWeltEnsemble“

Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Rhein-Neckar Heidelberg e. V.

Internationales Studienzentrum der Universität Heidelberg

Theatergruppe Volare e. V.

Interreligiöses Haus der Stille und des Gebets e. V.

Theaterpädagogik vor Ort e. V.

Deutsch-Französischer Kulturverein (dfk)

Jennifer Pferfferkorn (Schulsozialarbeiterin, Friedrichstift Leimen)

Theresia Bauer

Jochen Kienzler

Universität Heidelberg VBI Heidelberg

Die Linke Ortsverband Heidelberg

José Carlos dos Santos (VEA, Uniklinikum Heidelberg, DKFZ)

Dishaa

Jüdische Kultusgemeinde Heidelberg

Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma

Jugendagentur Heidelberg

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Heidelberg

Erasmus Student Network Heidelberg

Kinder- und Familienzentrum St. Albert

Dezernat 16 Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Heidelberg e. V.

JugendArtArea „Modellierton“ e. V.

Kulturkreis Boxberg-Emmertsgrund e. V.

Migration Hub Heidelberg

Seebrücke Heidelberg

Theater und Orchester Heidelberg

Über den Tellerrand kochen Heidelberg e. V.

Verein der Freunde Arabischer Kunst und Kultur e. V.

Volkshochschule Heidelberg


96 | Bildnachweise

Textnachweise | 97

Für die Bildnachweise haften die Einzelveranstalter Seite 4, Salar Baygan

Seite 58, Kzenon/Shutterstock.com

Seite 6, Dorothee Piroelle

Seite 59, Badischer Sportbund Nord e. V.

Seite 20, Claudia Brefeld

Seite 60, Ecole Pierre et Marie Curie

Seite 21, Hanser Verlag

Seite 61, Nachlass Clauss/Stadtarchiv

Seite 22, Theater und Orchester Heidelberg

Seite 62, Privat

Seite 23, Diemer

Seite 63, Kulturhaus Karlstorbahnhof

Seite 24, Heidi Flassak

Seite 64, Wolfgang Steche

Seite 25, EVA e. V. Seite 26, Günter Krämmer

Seite 65, Adobe Stock, Nutzungsrechte bei der SPD Heidelberg

Seite 27, envato

Seite 66, Nelly Noack

Seite 28 & 29, Philipp Rothe

Seite 67, Daniel Kubirski

Seite 31, Annemone Taake

Seite 68, Über den Tellerrand e. V.

Seite 32, Privat

Seite 69, sunucraft.org

Seite 33, Staatsministerium Baden-Württemberg

Seite 70, Irina Yakimova

Seite 34, envato_01

Seite 71, envato

Seite 35, envato_22

Seite 72, envato

Seite 36, Tobias Krejtschi

Seite 73, Stadtarchiv Heidelberg

Seite 37, shutterstock

Seite 74, shutterstock

Seite 38, Kinder- und Familienzentrum St. Albert

Seite 75, Rote Hilfe e. V.

Seite 39, Dimitra Karalia Papadamaki

Seite 76, R.W.F. – Rainer Werner Fassbinder GmbH

Seite 40, 53, envato

Seite 77, Immanuel Giel

Seite 41, Thomas Max Müller _pixelio.de

Seite 78, Privat

Seite 43, Perkins, M.B. (2015). Theatre of the Oppressed Workshop at the Kranzenberg Arts

Seite 79, Asylarbeitskreis Heidelberg e. V.

Seite 44, Eine Welt Ensemble (Valentina Poveda)

Seite 81, envato

Seite 45, Hannes Windrath

Seite 82, Marco Borggreve

Seite 46, Mareike Ritter

Seite 83, AEGEE e. V.

Seite 47, Katja Weidner

Seite 84, Francis Zonon

Seite 48, Philipp Rothe

Seite 85, envato

Seite 49, Asylarbeitskreis Heidelberg e. V.

Seite 88, EVA e. V.

Seite 50, Stadtarchiv Heidelberg

Seite 89, Photo _Boutique/Shutterstock.com

Seite 51, Francis Zonon

Seite 90, Heidelberger Lupe e. V.

Seite 52, Diakonisches Werk der evangelischen Kirche

Seite 91, Palm

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Internationale Wochen gegen Rassismus Programm 2020  

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