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32 | MAI 2019

KONSTRUKTION-INDUSTRIE

INDUSTRIAL MARKET MAGAZINE

GROUPE LATTY INTEGRIERT GRAPHIT IN DAS HERZSTÜCK SEINER FLECHTPACKUNGEN

6 DATAPROPHET HERSTELLER WERDEN DAZU ANIMIERT, DEN WERT IHRER PRODUKTIONSDATEN ZU NUTZEN

16 LEUZE ELECTRONIC NOMINIERT FÜR DEN „BEST OF INDUSTRY-AWARD 2019“

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PEPPERL+FUCHS MIT NEUEM INDUKTIVEN SAFETYSENSORPORTFOLIO

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INDUSTRIAL MARKET MAGAZINE

SIC MARKING

LATTY

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6 AUTOMATION WARE

10 LEUZE SCHMACHTL

ARC INFORMATIQUE

8 FSK

SEEQ

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12 LEUZE ELECTRONIC

DATAPROPHET

16

14 FSK

20 NELSON AUTOMOTIVE

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ADVERTISERS: EMERSON 4 • FAULHABER 7

www.konstruktion-industrie.com

18 PEPPERL +FUCHS FACTORY AUTOMATION

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SEEQ

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Senden Sie Ihre Pressetexte an: editor@konstruktion-industrie.com Chefredakteur: • Bruno FORGUE +33 6 3789 2089 Mitwirkende Redakteure: • Oliver PREARO

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NEUHEIT

WIE KANN MAN AUS EINEM KLEINEN ODER MITTELSTÄNDISCHEN UNTERNEHMEN INNERHALB VON 2 JAHREN EIN GROSSUNTERNEHMEN MACHEN?

Jean Manuel PAUCHET, Geschäftsführer von Sic Marking.

Dieser Frage wird auf der Webseite der Unternehmensgruppe Salvé Group sowie im neu gegründeten You-Tube-Kanal www.fabricantsdecroissance.com nachgegangen. SIC Marking freut sich, auf diesen Seiten einen Beitrag zum Thema „How to turn a small and medium-size company into a medium-size one in 2 years“ leisten zu können.

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urch diese Teilnahme wird, so SIC Marking, der große Einsatz gewürdigt, den sämtliche Mitarbeiter weltweit täglich leisten, um die Kundenorientierung und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens unter Beweis zu stellen.

Die Beteiligung aller Mitarbeiter an den einzelnen Standorten und regelmäßige Besprechungen zum „Daily Management“, die sowohl in der Produktion als auch im

Sämtliche Mitarbeiter an allen Unternehmensstandorten von SIC Marking haben es sich zum Ziel gesetzt, ihr Unternehmen jeden Tag ein Stück weiter nach vorn zu bringen. Neben den genannten Leistungssteigerungen geht es bei der kontinuierlichen Verbesserung stets auch um das Wohl der Mitarbeiter und der Teams. All diese Aspekte wurden in einem Video auf dem oben genannten Kanal hervorgehoben. Hier erklärt Geschäftsführer Jean Manuel PAUCHET, was SIC Marking so einzigartig macht, und dankt allen Mitarbeitern von SIC Marking für Ihren Einsatz und den gemeinsam erzielten Erfolg.

INFOS

Diesen großen Erfolg konnte das Unternehmen nur durch eine gezielte Entwicklung einer Unternehmenskultur verbuchen. Hierbei ging es vor allem um den Aufbau einer Operational-Excellence-Strategie. So sollte ein besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse der Kunden gelegt werden. Man wollte verstehen, was für sie wichtig war, um so nach und nach alle sieben Verschwendungsarten („Mudas“) beseitigen zu können. Kurz: Man wollte einen grundlegenden Sinneswandel erreichen, der sich am besten mit dem japanischen Begriff „Kaizen“, also „Veränderung zum Besseren“ umschreiben lässt.

Kundenservice durchgeführt wurden, haben es ermöglicht, die Leistungsfähigkeit des Unternehmens insgesamt zu steigern.

www.salveo.fr www.sic-marking.de 32 | Konstruktion-Industrie | Mai 2019

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NEUHEIT

LATTYCORE: FLECHTPACKUNGEN VON LATTY HABEN EIN HERZ!

GROUPE LATTY integriert Graphit in das Herzstück seiner Flechtpackungen.

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INFOS

ie Forschungs- und Entwicklungsabteilung von GROUPE LATTY hat ein neues Sortiment an Flechtpackungen mit einer innovativen Struktur und Komposition entwickelt. Durch die Integration eines erweiterten Graphitkerns verfügen sie über außergewöhnliche Eigenschaften in Sachen Flexibilität und Rückfederung. Das neue LATTYcore-Sortiment mit dem Graphitkern umfasst fünf neue Flechtpackungen mit verschiedenen Eigenschaften. Sie halten den Anforderungen der rauesten und aggressivsten Umgebungen stand.

Dank seiner Biegsamkeit erleichtert Graphit darüber hinaus die Montage und Demontage. Dadurch verkürzt sich auch die Wartungszeit. Außerdem gehört Graphit zu den alterungsbeständigsten Materialien, wodurch sich auch der Wartungsaufwand verringern kann.

Je nach Typ bieten sie eine hohe mechanische Leistung sowie eine starke Widerstandsfähigkeit gegenüber feststoffhaltigen Flüssigkeiten und chemischer Inertheit. Außerdem sind sie sehr beständig gegenüber abrasiven Flüssigkeiten. Dank des Graphitkerns sind sie biegsamer, besitzen kürzere Einlaufzeiten, müssen weniger nachgezogen werden und bieten eine optimale Dichtung bei geringer Klemmkraft.

Die neue Reihe an LATTYcore-Flechtpackungen ist eine optimale Ergänzung zum ohnehin schon umfassenden Produktsortiment. Durch ihre Forschungsprojekte im Bereich der Entwicklung von Fasern und Schmiermitteln bietet GROUPE LAT T Y fünfzig verschiedene Flechtpackungsklassen, zu denen mehr als 70 Imprägnierungstypen und 120 verschiedene Garnarten wie Aramid, PTFE, Graphit und Kohlenstoff gehören.

Durch das Graphit entsteht außerdem eine geringere Reibung, was zu einer erheblichen Wasser- und Stromersparnis führt.

www.latty.com

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Im Gegensatz zu Elastomeren ist Graphit beständig gegenüber den meisten Stoffen wie Mineralien und Lösungsmitteln. Außerdem verfügt es über eine ausgezeichnete Temperaturresistenz. Je nach Typ werden Flechtpackungen bei -200°C bis 300°C betrieben und halten Drücke bis zu 1000 bar stand.


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Wir haben Präzision im Griff

FAULHABER Antriebssysteme für elektrische Greifer Beim Greifen und Bewegen kleiner bis mittlerer Werkstücke sind flexible Kraft und hohe Geschwindigkeit gefragt - ob im vollautomatischen oder kollaborierenden Betrieb. Elektrische Greifersysteme zeichnen sich dabei durch feinfühlige, flexible Greifkraftkontrolle und ein präzises, synchronisiertes Agieren auf kleinstem Raum bei maximaler Dynamik aus. Bei der Antriebslösung setzt der führende Hersteller auf die Technologien und das Know-how von FAULHABER. WE CREATE MOTION

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NEUHEIT

PCVUE 12 – DIE NEUE MOBILE, OFFENE UND SICHERE SCADA UND IIOT PLATTFORM

Das französische Softwareunternehmen ARC Informatique stellt mit PcVue Version 12 seine neueste und aktuellste SCADA Software vor, die gleichzeitig eine offene und skalierbare IIot Plattform darstellt.

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it PcVue 12 wird nicht nur eine deutlich funktionserweiterte Windows-Version, sondern gleichzeitig auch spezialisierte APPs und eine sehr leistungsfähige webbasierte Visualisierung angeboten. Auf Grundlage der Easy-Mobile-Technologie steht den Anwendern eine innovative HTML5-Plattform zur Verfügung, die speziell für eine sichere und einfache Nutzung entwickelt wurde. Zur neuen PcVue-Version gehört ein IoT LoRaWANTreiber, um Daten von Funksensoren erfassen zu können, sowie ein neuer Universal Data Connector für eine schnelle Anbindung an bestehende Cloudsystem wie Microsoft AzureTM.

INFOS

WebVue, das hochmoder ne HMTL5-basier te Visualisierungswerkzeug der neuesten PcVue-Version, muss nicht umständlich installiert und konfiguriert werden. Vielmehr kann der Nutzer es mit dem Browser auf jedem Endgerät einsetzen. WebVue ist mit allen Browsern kompatibel, gewährleistet über das HTTPSKommunikationsprotokoll einen sicheren Datenaustausch und stellt auch im Falle einer Netzwerkunterbrechung alle benötigten Daten zur Verfügung. 32 | Konstruktion-Industrie | Mai 2019

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App-Lösungen für alle mobilen Endgeräte TouchVue, die mobile Alarm-App für die EchtzeitKommunikation, stellt eine Ergänzung des PcVue-Angebots dar. Nutzer können von mehreren Standorten gleichzeitig auf die benötigten relevanten Daten zugreifen und erhalten weitergehende Informationen zu jedem eingehenden Alarm. Die neu gestaltete Benutzeroberfläche ist sehr bedienerfreundlich. Mit nur wenigen Klicks entsteht aus jedem PcVue Projekt eine Weblösung nach individuellen Bedürfnissen. Dank der EasyMobile Technology kann im Handumdrehen eine sichere Plattform aufgebaut werden. Diese Lösung eignet sich für die unterschiedlichsten Webdienste und -anwendungen. Über den IIS Dienst von Microsoft wird automatisch ein hoher Datenschutz und Sicherheit gewährleistet. Umfangreiche Connectivity – nicht nur ins Feld, sondern auch in soziale Netze und Cloudsysteme Mit dem Universal Data Connector erreicht der Datenaustausch und die Kompatibilität mit PCVue12 eine neue Qualität. Über SQL können verschiedene


NEUHEIT

Datenquellen wie ERP-Systeme, Azure-Cloud Datenbanken oder soziale Netzwerke mühelos eingebunden werden. Mit PcVue 12 wird die Konnektivität deutlich verbessert. Somit eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten der Integration von IIoT-Objekten. Über einen neuen LoRaWAN-Treiber unterstützt der PcVue 12 Hybridarchitekturen, die einerseits traditionelle Automatisierungssteuerungen, andererseits aber auch IIoT-Objekte wie drahtlose energieautarke Sensoren unterstützen.

- Für das Verkehrswesen steht eine umfassende Bibliothek zur Verfügung, in der zahlreiche Verkehrsnetze des inner- und außerstädtischen Verkehrs sowie einige Bahnhofspläne enthalten sind.

Neue Funktionen für Anwendungen in speziellen Märkten PcVue 12 enthält zusätzlich verschiedene neue Funktionen, für die Energietechnik, die Industrie und den Verkehrssektor.

Ein besonderer Vorzug von PcVue 12 ist seine enorme Vielseitigkeit. So eignet sich das System für die unterschiedlichsten Anwendungen in vielen verschiedenen Web- und mobilen Architekturen. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, dass diese flexible Plattform wirklich von jedem Benutzer (Systemintegratoren, IT/OT, Endanwender) verwendet werden kann. Scannen Sie diesen QR-Code, um PcVue 12 herunterzuladen und der PcVue-Community beizutreten! www.pcvuesolutions.com

INFOS

- Zur Verbesserung der Automatisierung von Schaltanlagen wurde PcVue 12 an die Normen IEC61850 und IEC104 angepasst. - Für eine verbesserte Konfiguration in Industrieprojekten stehen einige neue intelligente Import-Generatoren zur Verfügung: - Über den Smart Generator von Siemens können direkt Elemente eines TIA-Portalprojekts importiert werden. - Über den OPC-Smart Generator kann die Konfiguration mit einem OPC Server automatisiert werden - Über den Smart Generator für Controller des Typs Moxa ioLogik kann die automatische Konfiguration von Moxa Controllern erfolgen.

Verbesserte Konfigurationstools für den Quickstart Um im Handumdrehen neue Projekt ins Leben rufen zu können, bietet die Quickstart-Option drei neue Anwendungen - Industry, Web und Dashboard.

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NEUHEIT

VON INDUSTRY 4.0 BIS 5.0: AUTOMATIONWARE WETTET UM COBOTS AutomationWare denkt und arbeitet schon in einer 5.0-Perspektive. Binnen Jahresende werden die neue Cobots AW aus der neuen 4.0 Industrieanlage herauskommen.

Das neue Robotergelenk.

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eit 2002 ist AutomationWare ein Pionier im Bereich der Antriebstechnik (insbesondere elektrische Stellantriebe). In den letzten Jahren hat die Firma eine fortwährende Entwicklung erlebt, und wettet jetzt um fortschrittliche mechatronische Anwendungen. An Hand der letzten Erfolge hat AutomationWare viel in Forschung und Entwicklung und in fortgeschrittene Design-Tools investiert. Die Produktionsanlage in Maerne di Martellago (VE), mit ihren 5000mq und Maschinen der neuesten Generation, ist der Beweis dafür. Fabio Rossi, Geschäftsführer und General Manager von Automationware, hat die Türe seiner Firma zur Presse geöffnet, um die Entwicklungsstrategie und Zukunftspläne anzukündigen.

INFOS

Der Fokus wird sicherlich auf Industrie 4.0 sein. AutomationWare wird Produkte und Komponenten realisieren, die zunehmend Daten liefern können, um die Prozesse und die Effizienz der Maschinen zu verbessern, auf denen die Stellantriebe und Komponenten AW installiert sind. Der nächste Schritt: AW Cobots AutomationWare ist in ständiger Entwicklung und hört nicht aus auf Industriesektoren in starkem Wachstum zu setzen, wie z.B. Kollaborative Robotik, die sich auf die 32 | Konstruktion-Industrie | Mai 2019

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Zusammenarbeit von Menschen und Robots gründet: der Grundbegriff der Industrie 5.0. Die Firma rechnet damit, um ihr Cobot zum Ende 2019 auf den Markt zu bringen. Im Unterschied zu andere Technologien heutzutage auf dem Markt, ist der Cobot AW mit ganz italienischen Bauelemente geplannt und verwirklicht, einschließlich einer sehr fortgeschrittenen Elektronik. Die Mechanik wird direkt von AutomationWare hergestellt. Dank des beträtlichen mechatronischen Know-how haben die AW Ingenieurs eine sehr flexibel Lösung entwickelt. Der Vorteil des neuen Cobot wird das hypertechnologische Gelenk mit integriertem Diagnosesystem sein, das dutzende Konfigurationen ermöglicht. Der Cobot wird sich in einem zwischenstufen Marktsegment posizionieren, mit einem sehr konkurrenzfähigen Preis im Verhältnis zu die obenbeschreibene Technologie. Dieses hi-tech Gelenk wird an der nächsten SPS IPC Drives in Parma ausgestellt (28. – 30. Mai 2019, Pav.6, Stand H032). www.automationware.it


NEUHEIT

ERSTER FSK-FACHTAG MELAMINHARZSCHAUM EIN VOLLER ERFOLG

Teilnehmer des FSK-Fachtages Melaminharzschaum bei der BASF SE in Ludwigshafen am Rhein.

Der Arbeitskreis Melaminharzschaum des Fachverbands für Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) zieht eine sehr positive Bilanz über den erstmalig veranstalteten Fachtag Melaminharzschaum am 20. März in Ludwigshafen am Rhein.

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m 20. März veranstaltete der Arbeitskreis Melaminharzschaum des Fachverbands für Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V. (FSK) im Rahmen seiner Gremienarbeit erstmals einen Fachtag, bei dem Fokus auf dem Werkstoff Melaminharzschaum lag. Diese Kickoff-Veranstaltung fand bei der BASF SE in Ludwigshafen am Rhein statt. Das Event richtete sich an Experten des Werkstoffbereiches Melaminharzschaum, Schaumstoff-Verarbeiter, Maschinenhersteller, Architekten sowie Interessierte und Branchen-Newcomer. Im Zentrum des Fachtags Melaminharzschaum standen neben den zahlreichen Einsatzmöglichkeiten und Anwendungsfeldern vor allem Werkstoffkunde sowie Innovationen rund um den vielseitigen Werkstoff.

Im Rahmen eines solchen FSK-Events wird den Teilnehmer neben der Informationsvermittlung auch eine Plattform zum Kontakte knüpfen geboten. Speziell für den Branchennachwuchs seien diese von elementarer Bedeutung, weiß Junginger. „Um den Austausch unter den Teilnehmern zu fördern und Kontakte zu vermitteln, wird dem Networking bei allen FSK-Veranstaltungen immer ausreichend Raum gegeben“, erklärt er. Auf diese Weise werden vom Fachverband Branchenexperten und -nachwuchs zusammengeführt, und die Teilnehmer können so ihre Erfahrung und ihr Know-how konkret einbringen. www.fsk-vsv.de

INFOS

FSK-Geschäftsführer Klaus Junginger zieht ein positives Resumee: „Der erste Fachtag Melaminharzschaum war ein voller Erfolg für den Arbeitskreis Melaminharzschaum. Er wurde von Experten wie auch dem Branchennachwuchs sehr gut angenommen. Bei der Debüt-Veranstaltung zählten wir über 30 Teilnehmer. In der Zukunft wird diese sicher noch weiter steigen“. Neben dem Werkstoff selbst stand vor

allem die Gremienarbeit des FSK-Arbeitskreises sowie das Verbandsnetzwerk im Vordergrund des Fachtages.

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NEUHEIT

AUF DER HANNOVER MESSE 2019 STELLT SEEQ AM SIEMENS-STAND AUS

Auf der Weltleitmesse für Automatisierung, der Hannover Messe, die dieses Jahr vom 01. bis zum 05. April stattfand, baute Seeq seine Zusammenarbeit mit Siemens weiter aus.

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ie Seeq Corporation, ein führender Anbieter von fortschrittlicher Analysesoftware für Unternehmen der Prozessindustrie, baut seine Zusammenarbeit mit dem weltweit führenden Technologiekonzern Siemens weiter aus. Auf der Weltleitmesse für Automatisierung, der Hannover Messe 2019, die vom 1. bis 5. April 2019 in Hannover stattfand, stellte Seeq gemeinsam mit Siemens in Halle 9 an Stand D35 aus. Hier zeigte das Unternehmen am Beispiel einiger Siemens-Lösungen zur Prozessautomation, wie seine Analysever fahren zur Auswer tung unternehmensinterner Daten eingesetzt werden können.

INFOS

Verantwortlich für die Messe-Aktivitäten von Seeq war Mike Purcell, Geschäftsführer von Seeq und zuständig für die Bereiche Vertrieb, Unternehmenspartnerschaften und Marketing in Europa. Im letzten Jahr hat Seeq stark expandiert, um seine europäischen Kunden durch neue Partnerschaften sowie ein Netz an Account-Managern, Analyse- und Anwendungsingenieuren zu unterstützen.

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Die Partnerschaft zwischen Seeq und Siemens umfasst viele verschiedene Bereiche. So investierte die zum SiemensKonzern gehörende Einheit next47 zur Förderung von Startups, disruptiven Ideen und neuen Technologien 2017 in Seeq. In den letzten Jahren wurden von den beiden Unternehmen viele verschiedene Projekte ins Leben gerufen, darunter das cloudbasierte, offene IoT-Betriebssystem MindSphere von Siemens. Durch MindSphere lassen sich alle Produkte, Anlagen, Systeme und Maschinen eines Herstellers miteinander verbinden. Dadurch kann die Fülle der vom Internet der Dinge (IoT) erzeugten Daten mit fortschrittlichen Analysemethoden ausgewertet werden. Auf der Hannover Messe stellte Seeq außerdem die Analyseinstrumente vor, die für das Prozessleitsystem PCS 7 von Siemens entwickelt wurden. Dank Seeq können Kunden aus der Chemie-, Öl- und Gasbranche sowie anderen Bereichen der Prozessindustrie die Siemens PCS 7 für schnellere Recherchen und die Veröffentlichung der gewonnenen Erkenntnisse nutzen. Doch das ist noch nicht alles. Seeq kündigte bereits an, auch die XHQ Asset-Intelligence-Lösungen von Siemens für eine


NEUHEIT

schnelle Integration der Upstream-Daten aus der Öl- und Gasindustrie zu unterstützen. Schließlich nutzt Siemens die fortschrittliche Analysesoftware von Seeq in seiner Elektronikherstellung, um ein Debottlenecking seiner Anlagen vorzunehmen, die Produktionsmaschinen zu überwachen und umfassende Daten über die Fertigung zu gewinnen. „An der Integration von Seeq in PCS 7, Mindsphere und andere Anwendungen von Siemens zeigt sich, wie umfassend unsere Zusammenarbeit mit Siemens ist“, sagt Owen Busch, zuständig für industrielle Partnerschaften und Gemeinschaftsprojekte bei der Seeq Corporation. „Unser gemeinsamer Messestand auf der Hannover Messe und das positive Feedback unserer Kunden belegt, wie sinnvoll und zukunftsweisend dieses Modell ist.“

Seeq ist eine fortschrittliche Analysesoftware, die Ingenieure und Wissenschaftler in Unternehmen der Prozessindustrie einsetzen können, um Produktionsdaten schnell erfassen, auswerten und nutzen zu können. Zu Seeqs Kunden gehören Unternehmen aus der Öl- und Gasbranche, der pharmazeutischen und chemischen Industrie, der Energieerzeugung, dem Bergbau, der Nahrungsmittelund Getränkeindustrie sowie weiteren Bereichen der Prozessindustrie. www.seeq.com

INFOS

Angesichts der zunehmenden Komplexität und des rasanten Entwicklungstempos aller betrieblichen Abläufe müssen branchenübergreifend immer wieder neue Wege gefunden werden, die Produktivität und Effizienz zu steigern. Dies ist ohne Weiteres möglich, wenn alle Daten der Maschinen, Anlagen, Prozesse und Produkte auf innovative Weise genutzt werden, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Seeq und Siemens haben einen gemeinsamen Markteinführungsplan entwickelt, der vor allem auf eine Unterstützung der Prozesshersteller bei der Nutzung ihrer Daten zur Steigerung ihrer Geschäftsergebnisse abzielt. 32 | Konstruktion-Industrie | Mai 2019

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NEUHEIT

LEUZE ELECTRONIC NOMINIERT FÜR DEN „BEST OF INDUSTRY-AWARD 2019“

Mit seinem auf signalgebende Sensoren verzichtenden Muting-Verfahren „Smart Process Gating“ ist Leuze electronic (ÖV: Schmachtl) als Gewinner des GIT SICHERHEIT AWARD 2019 für den „Best of IndustryAward 2019“ qualifiziert.

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019 verleiht der „MM Maschinenmarkt“ zum vierten Mal die „Best of Industry“-Awards. Eine Fachjury und die Online-Community des Fachmediums zeichnen mit dem Award hervorragende Produkte und innovative Konzepte aus. Nominiert werden ausschließlich Produkte und Technologien von Unternehmen, die bereits einen Industriepreis gewonnen haben oder hierfür nominiert waren. Bei der Entscheidung haben die Leserschaft und die Fachjury jeweils 50% der Stimmen. Die Fachjury besteht aus Experten der Industrie und Forschung sowie Fachredakteuren vom „MM Maschinenmarkt“.

INFOS

Als Gewinner des GIT SICHERHEIT AWARD 2019 in der Kategorie „Sichere Automatisierung“ ist Leuze electronic mit seinem„Smart Process Gating“ nominiert. Dabei handelt es sich um ein neues Verfahren von Leuze electronic, basierend auf den Sicherheits-Lichtvorhängen MLC, womit Zugangssicherungen mit Materialtransport günstiger, einfacher und sicherer werden. So müssen beispielsweise in der Intralogistik sowie in der Automobil- und Verpackungsindustrie Materialschleusen an Förderstrecken häufig durch optische Sicherheits-Sensoren gegen unbefugten Zutritt abgesichert werden. 32 | Konstruktion-Industrie | Mai 2019

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Um die Annäherung von Fördergut an ein Schutzfeld eindeutig zu erkennen und dieses zum richtigen Zeitpunkt zur Durchfahrt zu überbrücken, waren bislang MutingProzesse mit Muting-Sensoren notwendig. Das von Leuze electronic entwickelten SPG-Verfahren (Smart Process Gating) bietet eine innovative Alternative: mit ihm kann auf die signalgebenden Sensoren verzichtet werden. Auf Basis der Sicherheits-Lichtvorhänge MLC können Fördersysteme somit kompakter ausgeführt werden. Die Gefahr von Dejustage oder Beschädigung der Sensoren entfällt ebenso wie der Aufwand für deren Wartung und Instandhaltung. Darüber hinaus werden Anschaffungskosten und Verdrahtungsaufwand sowie die Manipulationsgefahr reduziert und die Verfügbarkeit der gesamten Sicherheitseinrichtung erhöht. Beim SPG kommt das erste Muting-Signal von der Prozess-Steuerung (SPS), während das Zweite durch das Schutzfeld selbst erzeugt wird. Smart Process Gating setzt daher eine detaillierte Prozesskenntnis voraus, damit die nötigen SPS-Steuersignale exakt im erwarteten Zeitfenster zur Verfügung gestellt werden. Der Sicherheits-Lichtvorhang MLC 530 in der Variante mit Smart Process Gating (SPG) ist vom TÜV sicherheitstechnisch zertifiziert. Das erreichbare Performance Level ergibt sich in


NEUHEIT

Prozessgesteuerte Zugangssicherung mit Smart Process Gating in der Intralogistik.

Kombination mit der verwendeten Anlagensteuerung als PL d (mit Standard-Steuerung) oder PL e (mit SicherheitsSteuerung). Das Online-Voting startet am 25. März. Hier können Interessierte für ihren Favoriten abstimmen und selbst wertvolle Preise gewinnen: www.maschinenmarkt.de/best-of-industry/voting „MM MaschinenMarkt“ erscheint in Deutschland wöchentlich in einer Auflage über 40.000 Exemplaren. Das Industriemagazin bietet Wirtschaftsnachrichten, M a n a g e m e n t i n fo r m a t i o n e n u n d p r a x i s n a h e Technikberichte für Entscheidungsträger in Produktion, Automation und Konstruktion des gesamten produ¬zierenden Gewerbes. International erscheint das Magazin in China, Indien, Thailand, Türkei, Polen, Tschechien, Ungarn, Ukraine, Österreich und der Schweiz in einer jährlichen Gesamtauflage von über 6 Mio. Exemplaren. Das Fachportal maschinenmarkt.de wendet sich in sieben Themenkanälen vor allem an Führungs- und Fachkräfte in den Kernbranchen der Fertigungsindustrie.

INFOS

www.schmachtl.at www.smart-sensor-business.com „Smart Process Gating“ basiert auf den SicherheitsLichtvorhängen MLC 530 von Leuze electronic. 32 | Konstruktion-Industrie | Mai 2019

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NEUHEIT

HERSTELLER WERDEN DAZU ANIMIERT, DEN WERT IHRER PRODUKTIONSDATEN ZU NUTZEN

Seit einiger Zeit werden Hersteller dazu angehalten, den Wert ihrer Produktionsdaten zu nutzen und vom historischen Wissen ihrer Organisationen zu lernen.

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ei seinem Vortrag auf der Hannover Messe gab Frans Cronje, Geschäftsführer und Mitbegründer von DataProphet und Spezialist für die Entwicklung von Lösungen der Künstlichen Intelligenz (KI) Führungskräften zu bedenken, dass angesichts der unvorstellbaren Datenmenge aus Produktionslinien menschliche Analysen durch KI verbessert werden sollten. Die Trennung der Daten könne sehr nutzbringend sein.

„In der Prozesssteuerungsumgebung erhalten wir eine riesige Datenmenge aus der Fertigungslinie. Diese ist so umfangreich, dass sie nicht von einer Person allein analysiert werden kann. Es besteht die Gefahr, dass die Bediener von der Informationsflut überwältigt werden und wichtige Möglichkeiten der Prozess- und Qualitätsoptimierung ungenutzt bleiben. Deshalb möchte ich alle Hersteller darauf aufmerksam machen, dass ihre Daten von großem Wert sind und keine großen Investitionen nötig sind, um diese zu extrahieren,“ so Cronje.

INFOS

„Die Produktion ist komplex und schwer kontrollierbar. Vorhandene Technologien scheitern oft daran, Produktionsstörungen vorherzusagen und wechselnde Bedingungen zu ermitteln, welche die Qualität beeinträchtigen können. Jeder Prozessschritt kann hunderte von Variablen beinhalten, die sich auf die Produktionsqualität und die Betriebseffizienz auswirken. Selbst erfahrene Experten verlieren manchmal die Kontrolle über ihre Prozesse“, fährt er fort. Laut Cronje werden bei herkömmlichen statistischen Prozesssteuerungsprogrammen die Steuerungsgrenzwerte von Experten programmiert. Diese erfassen dann 32 | Konstruktion-Industrie | Mai 2019

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NEUHEIT

Frans Cronje – Geschäftsführer von DataProphet.

DataProphet möchte alle Hersteller deshalb dazu anhalten, den Wert ihrer Produktionsdaten mithilfevon KI zu nutzen.

oftmals nicht die komplexen Interaktionen zwischen allen Prozessvariablen. Daraus ergeben sich erhebliche Abweichungen bei der Anlagenleistung und Produktionsqualität, welche sich die Experten nicht erklären können. Cronje zufolge bestehe die Lösung darin, mithilfe von KI komplexe Muster in Datensätzen zu ermitteln und verschiedene Betriebsmodelle für die Produktionsanlage zu entwickeln. Ausschlaggebend sind dabei moderne KI-Systeme wie DataProphets Produkt OMNI, eine KILösung, mit der die Kosten von Qualitätsmängeln in der Schwerindustrie gesenkt werden können. Anschließend werden Steuerungspläne erstellt, welche die Produktion auf ein stabiles, optimiertes Niveau bringen. So entwickelt sich der aktuelle Anlagenstatus hin zu einem optimalen Status.

Außerdem animierte Herr Cronje die Hersteller dazu, Erkenntnisse aus ihren historischen Produktionsdaten zu gewinnen und nicht einfach davon auszugehen, dass diese wertlos seien. „Wir müssen aus historischen Daten, SPS und sogar von alten Logbüchern lernen, um das kollektive Wissen und die Erfahrung aller Mitarbeiter zu nutzen, die in der Vergangenheit den Betrieb des Werkes beeinflusst haben. Diese jahrelange Betriebserfahrung darf nicht verloren gehen. Stattdessen sollten wir sie institutionalisieren, damit die aktuelle und künftige Belegschaft des Herstellers davon profitieren kann.“ https://dataprophet.com/

INFOS

„All dies ist mithilfe von modernsten maschinellen Lernverfahren möglich, mit welchen OMNI erkennt, wie sich eine kleine Veränderung in einem beliebigen Prozessschritt auf alle nachgelagerten Prozessschritte auswirken kann. Die Prozessschritte werden so nicht mehr isoliert betrieben und gesteuert. Mit OMNI kann gemessen werden, wie hoch das erwartete Ausmaß der Auswirkungen auf die Produktion ist.

konnte ihren internen und externen Schrott pro Jahr um eine Summe von mehr als 1 Million $ senken. Eine Autolackiererei wiederum konnte ihre Bolzen- und Punktschweißfehler um mehr als 50 % verringern.“

Im Wesentlichen weist Herr Cronje darauf hin, dass KI Herstellern der Schwerindustrie eine echte Investitionsrendite liefert. „Wir haben beeindruckende Ergebnisse erzielt. Eine große Gießerei beispielsweise 32 | Konstruktion-Industrie | Mai 2019

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NEUHEIT

LEUZE ELECTRONIC ZEIGTE SAFETY-KOMPETENZ AUF DER LOGIMAT 2019

RSL 400 Navi - Sicherheitsfunktion und hochwertige Messwertausgabe in einem Gerät.

Als Safety-Experte mit langjähriger Branchenerfahrung in der Förder- und Lagertechnik zeigte Leuze electronic auf der LogiMAT in Stuttgart pfiffige und effiziente Sensorlösungen für die Intralogistik.

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INFOS

uf der LogiMAT 2019 präsentierte Sensor-Experte Leuze electronic sein spezifisches Branchenwissen in der Intralogistik und seine Kompetenz in Safety@work. Über 55 Jahre Erfahrung speziell in diesem industriellen Umfeld haben die sensor people zu Experten für intelligente, wirtschaftliche Sensorlösungen in der Förder- und Lagertechnik gemacht. Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt der Optosensorikhersteller aus Owen/ Teck spezifische, wirtschaftliche Lösungen, die individuell auf deren Bedürfnisse zugeschnitten sind. Im Zentrum seines diesjährigen Messeauftritts standen effektive und sichere Sensorlösungen für Stetigförderer, Regalbediengeräte und fahrerlose Transportsysteme (AGVs).

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Hierzu wurden verschiedenste Sensoren zur Absicherung eines AGVs am Liveobjekt gezeigt: Mit dem RSL 400 Navi stellte Leuze electronic auf der LogiMAT einen sicheren Scanner vor, der Sicherheitstechnik mit qualitativ hochwertiger Messwertausgabe in einem Gerät kombiniert und so eine zuverlässige Absicherung und gleichzeitig Navigation von AGVs ermöglicht. Selbst beim Einsatz mehrerer Fahrzeuge können diese kollisionsfrei gesteuert, Wegstrecken einfach angepasst werden. Das macht die Produktionsanlage sehr flexibel. Darüber hinaus ermöglicht der OGS 600 eine flexible optische Spurführung. Der neue Sensor ermöglicht im Produktions- und Lagerbereich eine kostengünstige Automatisierung von Fahrzeugen für den Material- und Warentransport. Durch seine Kantendetektion und das Senden von Steuerungssignalen an die Steuerung, kann die Spur optisch geführt werden, so dass das Fahren auf einfache Weise automatisiert werden kann. Seine kompakte Bauweise und sein geringer Mindestabstand zum Boden von nur 10 mm machen eine Integration selbst in flache Fahrzeuge möglich. Varianten mit unterschiedlichen Erfassungsbreiten und Ansprechzeiten bieten vielfältige


NEUHEIT

OGS 600 – optische Spruführung: Materialzuführung ins Lager.

„Smart Process Gating“ basiert auf den Sicherheits-Lichtvorhängen MLC 530.

Einsatzmöglichkeiten - auch bei engen Kurven und hohen Fahrgeschwindigkeiten, so dass eine zügige und zuverlässige Objekerkennung, selbst unter schwierigen Bedingungen, realisierbar ist. Damit wird ein reibungsloser Produktionsablauf garantiert - Mensch und Maschine werden geschützt. Ein weiteres Leuze-Messehighlight auf der LogiMATwar das „Smart-Process Gating“ (SPG), das von Leuze electronic auf Basis seiner Sicherheits-Lichtvorhänge MLC 530 entwickelt wurde. Dieses ohne signalgebende Sensoren auskommende Muting-Verfahren wurde mit dem GIT SICHERHEIT Award 2019 ausgezeichnet und ist nominiert für den „Best of Industry AWARD 2019“ des MM Maschinenmarkts. Muting-Prozesse werden mit „Smart Process Gating“ in der Intralogistik, Automobil- und Verpackungsindustrie günstiger, einfacher und sicherer. Um die Annäherung von Fördergut an ein Schutzfeld im Bereich von Materialschleusen eindeutig zu erkennen und dieses zum richtigen Zeitpunkt zur Durchfahrt zu überbrücken, waren bislang Muting-Prozesse mit Muting-Sensoren notwendig.

werden Anschaffungskosten und Verdrahtungsaufwand sowie die Manipulationsgefahr reduziert und die Verfügbarkeit der gesamten Sicherheitseinrichtung erhöht. Speziell bei typischen Intralogistik-Anwendungen ist die Höhe der Schutzeinrichtung ausschließlich von den sicherheitstechnischen Erfordernissen abhängig. Eine Beachtung von Synchronisationsstrahlen ist nicht notwendig. Beim SPG kommt das erste Muting-Signal von der Prozess-Steuerung (SPS), während das Zweite durch das Schutzfeld selbst erzeugt wird. Smart Process Gating setzt daher eine detaillierte Prozesskenntnis voraus, damit die nötigen SPS-Steuersignale exakt im erwarteten Zeitfenster zur Verfügung gestellt werden. www.leuze.de

INFOS

Mit dem von Leuze electronic entwickelten SPGVerfahren kann auf die signalgebenden Sensoren verzichtet, Fördersysteme somit kompakter ausgeführt werden. Die Gefahr von Dejustage oder Beschädigung der Sensoren entfällt damit ebenso wie der Aufwand für deren Wartung und Instandhaltung. Darüber hinaus 32 | Konstruktion-Industrie | Mai 2019

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NEUHEIT

FSK SCHREIBT INNOVATIONSPREIS 2019 FÜR SCHAUMKUNSTSTOFFE UND POLYURETHANE AUS

Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) schreibt 2019 den Innovationspreis für Schaumkunststoffe und Polyurethane aus. Aufgerufen sind Nachwuchs – und Fachkräfte, Profis und Unternehmen, innovative Ideen, zukunftsweisende Konzepte und Neuentwicklungen im Bereich Schaumkunststoffe und Polyurethane einzureichen.

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er Fachverband für Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) hat sich zum Ziel gesetzt, den Branchennachwuchs zu fördern und dazu zu motivieren, neue Ideen, Konzepte und Entwicklungen einzureichen. Hierzu schreibt der FSK jährlich einen Innovationspreis in den Kategorien „Technologie“ sowie „Design und Gestaltung“ aus.

INFOS

Der Preis wird wechselnd an die Bereiche Schaumkunststoffe und Polyurethane vergeben. 2019 wird er ganz speziell für Innovationen in beiden Werkstoffbereichen also Schaumkunststoffe und Polyurethane ausgeschrieben. Bewerben können sich bis 16. August 2019 europaweit Einzelpersonen und Gruppen aus Hochschulen und Unternehmen. Einreichungen von Nachwuchskräften und Profis bzw. Unternehmen werden getrennt bewertet und ausgezeichnet, um eine faire und sachgemäße Beurteilung und Prämierung nach Wissensstand und Erfahrung zu gewährleisten. Die Bewertung erfolgt durch eine vom FSK ausgewählte Expertenjury. Kriterien sind die Neuartigkeit 32 | Konstruktion-Industrie | Mai 2019

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und Innovationskraft der eingereichten Produkte und Lösungen, ebenso deren Markt- und Wettbewerbsfähigkeit. Bewerbungsunterlagen können bei der Geschäftsstelle des FSK angefordert oder über dessen Website heruntergeladen werden. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Internationalen FSK-Fachtagung Polyurethane, am 13. November 2019 in Reutlingen (BW) statt. Die Sieger im Bereich der Nachwuchskräfte können zusätzlich Dotierungen von bis zu 3000 Euro erhalten, um ihre Innovationen am Markt zu etablieren. Bewerbungsunterlagen finden Sie auf der FSK-Website. www.fsk-vsv.de


NEUHEIT

PEPPERL+FUCHS MIT NEUEM INDUKTIVEN SAFETY-SENSORPORTFOLIO

Induktiver Safety-Sensor im Varikont L2 Design und Performance Level PLd . Das Portfolio induktiver Safety-Sensoren von Pepperl+Fuchs, zertifiziert nach Maschinenrichtlinie PLd.

Die neue „Safety“- Sensorfamilie von Pepperl+Fuchs, dem Erfinder des induktiven Näherungsschalters, umfasst vier zylindrische und quaderförmige Baureihen mit Kabel- und Steckeranschluss.

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ie Sensoren sind nach Maschinenrichtlinie (EN 13849) Performance Level PLd, Kategorie 2 und SIL2 TÜV-zertifiziert. Anwendungen sind Absicherungen von Maschinen und Anlagenteilen sowie sichere Positionserfassung in diesem Umfeld. Induktive Sensoren mit erhöhtem Temperaturbereich sowie erhöhter EMV-Festigkeit und E1-Zulassung für den Einsatz mobiler Maschinen und Fahrzeugen in sicherheitskritischen Bereichen runden dieses neue Portfolio ab.

Diese Sicherheits-Näherungsschalter erfordern kein spezielles codiertes Target und können so mit StandardMetallbetätigern eingesetzt werden. Die Sensoren von Pepperl+Fuchs besitzen außerdem keine Blindzone und sind damit einfach und ohne zusätzliche Justage montierbar. Zum Anschluss an ein Sicherheitsmodul oder eine entsprechende Steuerung verfügen die Sensoren über standardisierte OSSD-Ausgänge („Output Signal Switching Device“) für Signal und Diagnose.

INFOS

Aufgrund der eingesetzten Elektronik haben die induktiven Sicherheitssensoren von Pepperl+Fuchs sehr hohe Sicherheitskennwerte. Damit fallen die regelmäßig notwendigen Funktionsprüfungen wesentlich seltener an. Außerdem erleichtert es die Integration in den Safety-Loop maßgeblich. www.pepperl-fuchs.com

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NEUHEIT

SEEQ EXPANDIERT WEITER: WELTWEIT NEUE NIEDERLASSUNGEN UND PARTNER

Weltweit können die Kunden von Seeq nun auf ein umfassendes Netzwerk an Systemintegrationspartnern zugreifen. Dadurch werden ihre Projekte mit Sicherheit zum Erfolg.

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ie Seeq Corporation baut ihren weltweiten Kundenservice aus. Im Nahen Osten, in Europa, Nordamerika, Südamerika und Asien stehen den Kunden aus der Prozessindustrie nun 50 weitere Systemintegratoren mit Rat und Tat zur Seite. Außerdem wurden neue Niederlassungen in Malaysia und Europa eröffnet. Damit verfügt das Unternehmen über mehrere Kundenbüros in den Vereinigten Staaten, eine Vertretung in Europa sowie Handels- und Dienstleistungspartner in allen Erdteilen.

INFOS

Seeq ist eine fortschrittliche Analysesoftware, die Ingenieure und Wissenschaftler in Unternehmen der Prozessindustrie einsetzen können, um Produktionsdaten schnell erfassen, auswerten und nutzen zu können. Zu Seeqs Kunden gehören Unternehmen aus der Öl- und Gasbranche, der pharmazeutischen und chemischen Industrie, der Energieerzeugung, dem Bergbau, der Nahrungsmittelund Getränkebranche sowie weiteren Bereichen der Prozessindustrie.

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Ausschlaggebend für die Wahl der Systemintegratoren waren vor allem vorausgegangene Erfahrungen und dabei erworbene Kenntnisse im Umgang mit der Software von Seeq. Diese kann in Verbindung mit verschiedenen Technologielösungen eingesetzt werden, so zum Beispiel mit dem PI System von OSIsoft, der Anwendung Proficy des Unternehmens GE, dem System IP21 von AspenTech, der Datenbank DeltaV Continuous Historian und dem Kraftwerkleitsystem Ovation DCS Historian von Emerson, der Anwendung Uniformance PHD Historian von Honeywell, der Fertigungsintellligenzplattform Automation FactoryTalk Historian von Rockwell, der Anwendung Ignition Historian von Inductive Automation, der Lösung DataParc Historian, der Prozessdatenbank Wonderware Historian von Aveva, der Prozessvisualisierungssoftware Citec SCADA und der Lösung eDNA Historian. Verantwortlich für die Geschäftsentwicklung in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA) ist Geschäftsführer Mike Purcell. Purcell verfügt über umfassende Branchenerfahrung und -kenntnisse. Zuletzt war er stellvertretender Geschäftsführer bei OSIsoft und hier für die Betreuung der Geschäftspartner, das Marketing und den Vertrieb in der EMEA-Region zuständig.


NEUHEIT

„Seeq ermöglicht eine umfassende Analyse aller Prozessdaten, die von unterschiedlichen Datenbanken, Cloud-Diensten und IIoT-Plattformen gesammelt und zur Verfügung gestellt werden“, kommentiert Will Knight, Leiter des weltweiten Partnervertriebs. „Dank der Geschäfts- und Vertriebspartner vor Ort kann mit Seeq optimal auf die unterschiedlichen Kundenanforderungen reagiert werden. Dadurch wird die Entscheidungsfindung beschleunigt, die Renditekennzahlen steigen.“ Um seine weltweiten Expansionsziele besser umsetzen zu können, hat Seeq für seine Geschäftspartner außerdem das Seeq Analytics Engineer Certification Program entwickelt. In Schulungen vor Ort werden die Geschäftspartner von Seeq durch die Analyseingenieure des Unternehmens in die neue Zertifizierungssoftware eingewiesen. So können gemeinsam maßgeschneiderte Lösungen erarbeitet werden.

Seeq investiert in den Ausbau lokaler Netzwerke, Programme und Partnerschaften, um sicherzustellen, dass die Kunden stets in den Genuss leistungsfähiger Analysewerkzeuge kommen. Die Geschäftspartner in den verschiedenen Teilen der Welt kennen sich nicht nur mit den jeweiligen Begebenheiten vor Ort bestens aus, sondern verfügen auch über das nötige Fachwissen, um die Digitalisierung bei den Kunden voranzutreiben. www.seeq.com

INFOS

„Durch das neue, speziell auf die Bedürfnisse von Analyseingenieuren zugeschnittene Zertifizierungsprogramm können wir noch professioneller und effizienter arbeiten. Unsere Ingenieure sind immer sehr daran interessiert, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu vertiefen und zu erweitern, um die Kunden auf dem Weg in die Digitalisierung zu unterstützen, damit diese die Vorteile von IIoT und Industrie 4.0 voll ausschöpfen können“, sagt Kai Weber, Geschäftsführer bei Werusys /Deutschland, einem der ersten Unternehmen, das von Seeq zertifiziert wurde.

„Durch unsere Zusammenarbeit mit Seeq und den Einsatz der Software Seeq Analytics Certification Program können wir unsere Kompetenz in unserem Bereich unter Beweis zu stellen und ganzheitliche Lösungen für anspruchsvolle Probleme anbieten“, meint Sulaiman Alzuhair, Geschäftsführer von Crucial Solutions & Services (CSS), Seeqs Ansprechpartner im Königreich Saudi-Arabien und in der Golfregion.

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NEUHEIT

NELSON AUTOMOTIVE NENNT SICH KÜNFTIG AVISTUD

Das weltweit agierende, führende Unternehmen für Bolzenschweißtechnik im Automobilbereich, Nelson Automotive, hat seinen Kunden, Stakeholdern und Branchenpartnern bekanntgegeben, dass ein vollständiges Rebranding durchgeführt wurde.

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ie neu eingeführte Marke AVISTUD steht für die endgültige Trennung des Unternehmens Nelson Automotive von der Marke der industriell orientierten einstigen Muttergesellschaft Nelson Stud Welding. Nelson Automotive wurde nach dem Verkauf des zu Doncasters gehörenden Unternehmens Nelson Stud Welding an Stanley Black & Decker im April 2018 ursprünglich als unabhängiges Automobilzulieferunternehmen gebildet.

INFOS

Der Name AVISTUD steht für die Tätigkeit des Unternehmens in der Branche, nämlich Automotive-orientierte, vielseitige und innovative Bolzenschweißtechnik. Der Fokus des Unternehmens liegt darauf, Automobilherstellern und deren Zulieferern High-Tech-Produkte bereitzustellen. Im Dezember 2018 gab das Unternehmen bekannt, dass es der Daimler AG im Rahmen eines neuen Großauftrags innovative technische Ausrüstung für die Herstellung von C- und S-Klasse-Modellen von Mercedes-Benz liefern wird.

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Henning Stams, Geschäftsleiter von AVISTUD, sagte: „Die Automobilbranche erwartet, dass die Herstellungsverfahren schneller und flexibler als je zuvor werden. Wir haben unser Geschäftsmodell an die Anforderungen des Automobilsektors nach leichteren, hochbelastbaren Materialien, Elektrofahrzeugen und schnelleren Herstellungsprozessen angepasst.“ Eduard Kirchner, Leiter des Entwicklungsbereichs von AVISTUD, fügte hinzu: „Wir sind ein führender TechnologieInnovator im Bereich des Bolzenschweißens und verfügen über ein kompetentes Team mit erfahrenen Ingenieuren. Der komplette Fokus unserer neuen Marke AVISTUD liegt darauf, den weltweiten Automobilmarkt zu bedienen. Viele Kunden vertrauen bereits auf unsere innovative und vielseitige Arbeit, mit deren Hilfe die Fahrzeuge der Zukunft gebaut werden.“ AVISTUD steht branchenweit an der Spitze der Innovation. Dank des Zuführsystems SPEEDPORT beispielsweise können mit einem einzigen Gerät mehr als 40.000 Bolzen pro Tag geschweißt werden. Außerdem bietet das Unternehmen ein umfassendes Sortiment an manuellen und automatischen


NEUHEIT

Systemen sowie Roboterschweißköpfe für Umgebungen mit hohen Produktionsvolumina an. Das Unternehmen ist in vielen Ländern Asiens, Europas und Amerikas vertreten, die Produkte werden jedoch weiterhin in Deutschland entwickelt und hergestellt. Dort liegt der Fokus der mehr als hundert Mitarbeiter starken Belegschaft darauf, Bolzenschweißsysteme der nächsten Generation zu entwickeln, die noch schneller, leistungsfähiger und haltbarer werden sollen. „Unser Team setzt sein gesamtes Engagement daran, für unsere Kunden die besten neuen Prozesse zu erforschen, zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Dazu gehören sowohl Systeme für neue Produktionsanlagen als auch die Aufrüstung bestehender Anlagen. Wir freuen uns darauf, bald weitere Investitionen und Projekte anzukündigen, die bereits in Entwicklung sind“, fasste Stams abschließend zusammen. www.avistud.com

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Magazin Konstruktion-Industrie ist das technische de-Sprachportal für Ingenieure.

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