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1/2007

ES IST NOCH weit bis zum 1. April, und es ist wirklich wahr, dass in Japan gerade der erste Literaturpreis für Handyromane vergeben wurde. Die Gewinnerin Towa erhielt eine

Text

+ Tipps für 2007

+ Ken Follett & Jamie Oliver

PETER JAMES Die unmittelbare Kommunikation mit meinen Lesern finde ich wunderbar”

Million Yen. Ihre Liebesgeschichte „Kurianesu“ versendete sie in Episoden per SMS. So bekommt das Daumendrücken !!!!! für Jungliteraten ch alt eine neue Dimension. nozumindest

+ Älterwerden voller Lebenslust


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büchermenschen Inhalt # 1/2007

+ 04 Willkommen + 10 Neue Krimis + 15 Lebensgeschichten + 24 Bewusster leben + 28 Empfehlungen für 2007 05 Gewinnertyp? UNSER BELIEBTES LITERATURRÄTSEL stürzt Sie in mörderische Abgründe.

© picture-alliance / dpa

© Uwe Zucchi, picture-alliance / dpa

DER SATIRE-SUPERMANN über „Das Beste aus meinem Leben“ und die Gelegenheit, mit ihm gute Laune zu gewinnen.

+ 06 Peter James

+ 17 Jamie Oliver

ENGLANDS THRILLER-STAR schreckt bei seinen Romanrecherchen vor nichts zurück. Rechnen Sie mit allem, wenn Sie mit ihm auf Verbrecherjagd gehen!

DER BELIEBTESTE STARKOCH über sein neues Traumkochbuch, über deutsche Fans und wie er immer wieder neue Rezepte entdeckt.

12 Haas & Hämmerling DER BESTSELLERAUTOR UND sein guter Geist im Verlag für außergewöhnliche Krimis oder ironische Liebesromane.

14 Bronnen & Bovenschen CHANCEN UND HERAUSFORDERUNGEN des Älterwerdens – darüber sind die beiden renommierten Autorinnen nicht immer einer Meinung.

22 Winterparadies Québec TRÄUMEN ERLAUBT MIT „Bonhomme Carnaval“ und einer unglaublich schönen Schneelandschaft.

26 Vorspiel & Kaffepaussi

© Hugendubel

DEUTSCHE WÖRTER AUF Reisen – eine informative und lustige Spurensuche.

© Privat

Titelbild: Jörg Steinmetz

08 Axel Hacke

+ 18 Ken Follett

+ 20 hugendubel.de

DER MEISTER DER Spannung lädt jetzt die ganze Familie zu Tisch – entdecken Sie mit ihm „Die Säulen der Erde“ als faszinierendes Spiel.

HEUTE SCHON GESURFT? Das neue Web der Bücher hat viele Anregungen zu bieten, z.B. den persönlichen BuchBlog mit unseren Buchhändlern.

30 Impressum & Co DIE „BÜCHERMÄNNCHEN“ UND die Macher der „büchermenschen“.

 | büchermenschen


das kleine kielschwein Ein Handbuch allererster Kajüte

Herzlich willkommen :

 Editorial

Warum ist das Meer blau? Was hilft gegen Seekrankheit? Wie weit weg ist der Horizont? Wo steht der höchste Leuchtturm? Wie viel Watt hat das Meer? Wann sah man Elvis in Badehosen? Wo liegt Atlantis? Warum ist das Meer salzig? Warum ist Steuerbord grün? Wie viele Meere hat der Mond? Warum tragen Piraten Ohrringe? Wie kocht man eine Seegurke? Was hören Fische?

Das kleine Kielschwein weiß die Antwort.

Lorenz Schröter Das kleine Kielschwein 176 Seiten, gebunden, mit Lesebändchen € 12,90 ISBN 978-3-86648-051-3

Eines lässt sich mit Sicherheit für 2007 voraussagen: Für Leser wird es ein gutes Jahr. Bei Büchern gilt auch künftig die ermäßigte Mehrwertsteuer – eine Erhöhung bleibt uns allen erspart! Und noch eine gute Nachricht haben wir für Sie: In unseren Filialen laden jetzt Neuerscheinungen in Hülle und Fülle zum Schmökern auf unseren Leseinseln ein. Eine große Vielfalt präsentieren wir Ihnen auch in dieser Ausgabe der büchermenschen. International gefeierte Schriftsteller sind ebenso vertreten wie neue Namen, die es sich zu merken lohnt. Lauter Lieblingsautoren haben wir für Exklusiv-Interviews gewonnen: ThrillerProfi Peter James verriet uns sein stilvolles Schreibritual und andere Vorlieben. Bestseller-König Ken Follett steckte uns mit seiner Begeisterung für das neue Brettspiel zu seinem Welterfolg „Die Säulen der Erde“ an. Jamie Oliver, Europas berühmtester Koch, lässt uns an der Erfüllung eines langjährigen Traums teilhaben. Und ein Buchmacher ließ uns hinter die Kulissen des Verlagsalltags blicken: dem Lektor Wolfram Hämmerling haben wir viel zu verdanken – er entdeckte z.B. Wolf Haas. Apropos Entdeckungen: Wer gerne bei uns im Internet unter www.hugendubel.de surft, wird angenehm überrascht sein. Unser Web der Bücher präsentiert sich in neuer Gestalt – übersichtlicher und persönlicher. Petra Cerovac, die Leiterin

  Briefing

© Jan Greune

in der Welt der büchermenschen

Nina Hugendubel

unseres Online-Auftritts, erklärt die Möglichkeiten des BuchBlog für unsere Kunden und weitere Vorteile für Leser. Last but not least: Mit etwas Glück winken Ihnen erlesene Gewinne! Wir verlosen Axel Hackes Bestseller „Das Beste aus meinem Leben“ – selbstverständlich mit Autogramm vom Meister der Alltagssatire. Anregende Entdeckungen in der Welt der Bücher und vergnügliche Stunden mit Ihrer Lieblingslektüre wünscht Ihnen

P.S. Am 19. März 2007 erscheint die nächste Ausgabe der büchermenschen. Darüber hinaus finden Sie im Web der Bücher unter www.hugendubel.de viele weitere Empfehlungen und Neuerscheinungen.

Sie schreiben – wir lesen – Sie gewinnen

Sehr geehrte Frau Hugendubel, die büchermenschen sind eine ganz neue Erfahrung für mich. Vorher habe ich mir nie die Zeit für das Heft genommen. Beim letzten Bücherkauf hat es nun doch geklappt. Ich bin angenehm überrascht! Mit freundlichen Grüßen Manuela Balz, Ludwigsfelde

www.marebuch.de

Da wir nicht nur gerne Bücher lesen, sondern auch Ihre Post, verlosen wir unter allen eingesendeten Leserbriefen Peter James’ Thriller „Stirb schön“ im Wert von 17,90 €.


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Böses, böses Mädchen

Gesucht: Der Mensch hinterm Bild

WIE GESCHAFFEN FÜR Detektive ist

unser aktuelles Literaturrätsel. Denn die Dame, die wir suchen, mordet gerne mit Worten. Wer clever ist, kann mit ein wenig Glück schon bald mit dem begehrten Hugendubel-Geschenkgutschein groß rauskommen.

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Ich bin ein geselliger Mensch“

1994 erscheint der erste Roman der damaligen Philosophiedozentin: ein Universitätskrimi. Seitdem hat sie Drehbücher geschrieben und auch Theaterstücke. Doch Pulsrasen verursacht sie mit ihren direkt unter die Haut gehenden Krimis. Darin platzieren kühle Mörderinnen schon mal eigens konservierte Gehirne auf den Nachttisch. Seit 2004 moderiert die vielseitige Lady of Crime, die von sich sagt: „Ich bin ein geselliger Mensch“, eine renommierte TV-Literatursendung. Im letzten Heft war Ulrich Wickert unser gesuchter „büchermensch“. Die Gewinner wurden bereits schriftlich benachrichtigt. Vielen Dank für Ihre zahlreichen Zuschriften! 1. Preis: B. Kleen-Schiffhauer, Friedrichsdorf 2. Preis: Thea Scherer, Würzburg 3. Preis: Eckart Bielmeier, Radebeul

© Kerstin Ehmer

Über das traurige Schicksal der „Brüder Löwenherz“ von Astrid Lindgren musste unsere 1970 geborene Autorin einst tagelang weinen. Auch ihr erster Opernbesuch rührte sie zu Tränen. Letztere Begebenheit führte zu einer Gesangsausbildung, die erstere – gut vorstellbar – zu einer erfolgreichen SchriftstellerKarriere. Am Anfang stand das Skalpell: In Anatomiekursen holte sich unser „büchermensch“ die notwendigen Grundkenntnisse für ihr atemberaubendes Handwerk! Frauen morden besser – Arbeitsplatz unseres gesuchten „büchermenschen“

EINSENDESCHLUSS: Bitte schreiben Sie den Vor- und Zunamen der gesuchten Person deutlich auf eine ausreichend frankierte Postkarte mit Ihrem Absender und senden Sie diese bis 1. März 2007 (Poststempel gilt) an: Buchhandlung Heinrich Hugendubel, Stichwort büchermenschen, Postfach, D - 80327 München.

DER GESCHENKGUTSCHEIN der Buchhandlung Hugendubel ist ein wahrlich schmuckes Wertpapier! Er steigert die Vorfreude auf grenzenloses Lesevergnügen. Einlösen können Sie ihn in jeder Hugendubel-Buchhandlung. Sollten Sie heute keinen Gutschein gewinnen, so können Sie dennoch jederzeit einen erwerben. Den Wert legen Sie selbst individuell fest.

1. Preis: 2. Preis: 3. Preis:

75,- € 50,- € 25,- €

TEILNAHMEBEDINGUNGEN: Mitmachen kann jeder „büchermensch“ – mit Ausnahme der Mitarbeiter der Redaktion und der Buchhandlung Hugendubel. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

5 | büchermenschen


Meisterstücke der mörderischen

Peter James lehrt uns das Fürchten

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 Interview

Schule für den Spannungsspezialisten Peter James. Der Engländer mit Wohnsitzen in London und Sussex ist überdies ein Seelenforscher mit siebtem Sinn für menschliche Abgründe. Kein Wunder also, dass er nicht nur in der Filmbranche große Erfolge feiert, sondern auch als Autor von Kriminalliteratur der besonderen Art. Unter welchen Extrembedingungen seine Werke entstehen, verriet er uns im Exklusiv-Interview.

Peter James empfiehlt:

Lesezeichen

> Herzlichen Glückwunsch, Mr. James! Für Ihren Roman „Stirb ewig“ wurden Sie umfassend belohnt: mit hervorragenden Kritiken, dem Beifall vieler begeisterter Leser und mit dem französischen „Prix Polar International“ 2006. Welche Bedeutung haben Auszeichnungen für Sie? < Eine ganz große Bedeutung! Dass ich 2005 mit dem „Krimi-Blitz“ und 2006 mit dem „Prix Polar International“ ausgezeichnet wurde, ist mir wichtiger als das meiste, was ich bisher erreichte. Es ist ein wirklich wunderbares Gefühl, wenn man nicht nur im eigenen Land, sondern international als Autor wahrgenommen und geehrt wird. Natürlich ist das auch eine Anerkennung der enormen Leistung der Übersetzer.

Exquisiter Klassiker Sir Arthur Conan Doyle: „Der Hund der Baskerville“ Manesse, 19,90 €

 | büchermenschen

Kult-Klassiker Kurt Vonnegut: „Schlachthof 5 oder der Kinderkreuzzug“ rororo, 6,90 €

© picture alliance/dpa

HOLLYWOOD WAR EINE hervorragende

Höllisch gut: Peter James

> Auch als Filmproduzent und Regisseur sind Sie sehr erfolgreich. Wie schaffen Sie es, Ihre beiden Karrieren in Einklang zu bringen? < So ungefähr sechs Monate im Jahr beschäftige ich mich mit dem Schreiben. Dabei pflege ich ein bewährtes Ritual: Ich schließe mich in meinem Arbeitszimmer ein, stelle das Telefon und andere Störfaktoren ab, lege Jazz oder Opernarien auf und versorge mich mit einem riesigen Wodka-Martini. Unter diesen Idealbedingungen schreibe ich bis 21.30 Uhr, manchmal auch bis 22 Uhr. Ich versuche, jeden Tag mindestens 1.000 Wörter zu schreiben und möglichst auch das Ende eines Kapitels zu erreichen, damit ich mir nachts Gedanken über das nächste machen kann. > Es gibt wohl nur wenige Schriftsteller, die so intensiven Kontakt mit ihren Lesern pflegen wie Sie. Was veranlasst Sie dazu? < Die Grundidee verdanke ich einem früheren Geschäftspartner, der ein echter Technikfreak ist. Er schlug mir vor, meine E-Mail-Adresse auf meine Bücher drucken zu lassen, damit meine Fans direkt mit mir Kontakt aufnehmen können. Mich überzeugte das sofort, denn es ist viel praktischer und persönlicher als der früher nötige Umweg über den Verlag, der Post an den Autor weiterleitet. Ich

finde die unmittelbare Kommunikation mit meinen Lesern wunderbar, denn dadurch lerne ich ihre Vorlieben und Abneigungen kennen. Und ich kann sie über meine nächsten Bücher informieren. Viele boten mir auch fachliche Unterstützung an, und so fand ich tatsächlich einige meiner hilfreichsten Rechercheure für polizeiliche, medizinische und wissenschaftliche Belange. > Als Schauplatz ihrer mit „Stirb ewig“ gestarteten Roman-Reihe haben Sie Brighton gewählt, das wohl bekannteste Seebad in England. Was spricht dafür? < Ich bin in Brighton geboren und kenne dort jeden Winkel. Traditionsgemäß ist die Kriminalitätsrate sehr hoch. Wie mir der Polizeipräsident erzählte, gibt es hier die größte Zahl an Schwerkriminellen in ganz England. Das ist kein Wunder, denn Brighton hat einfach alles, was Bösewichte sich wünschen können: z.B. die meisten Drogenkonsumenten in Großbritannien, viele Antiquitätenläden, wo man perfekt gestohlene Ware umschlagen kann. Hinzu kommen für die Flucht günstige Faktoren wie der große Hafen und ein schnell erreichbarer internationaler Flughafen. Für mich ist Brighton eine wunderschöne Stadt, die durch ihre kriminelle Subkultur und ihre lange Geschichte inspirierend auf mich wirkt.

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Brighton hat alles, was Bösewichte sich wünschen.“

> Nicht zuletzt hat in Brighton Sir Arthur Conan Doyle einen Fall seines weltberühmten Detektivs Sherlock Holmes angesiedelt. Was halten Sie von diesem Ermittler? < An ihm verehre ich einfach alles: seinen Stil, seine Kombinationsgabe, seine kleinen ironischen Spitzen, seinen Umgang mit Watson. Ohne Zweifel waren es die Romane über Sherlock Holmes, die meinen Wunsch weckten, Kriminal-


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Unterhaltung schriftsteller zu werden. Übrigens bewährt es sich bei meinen Recherchen nach wie vor sehr, den Dining-Club zu besuchen, den der Holmes-Erfinder Sir Arthur Conan Doyle mitbegründet hat. Die Gäste sind fast ausschließlich Pathologen und Leichenbeschauer – der ultimative Ort für einen Kriminalschriftsteller! > Welche weiteren Informationsquellen sind wichtig für Sie? < Ich hatte das Glück, dass sich bei meinen Recherchen Freundschaften mit einigen Polizisten in Brighton und Hove entwickelten, die inzwischen die wichtigsten Positionen haben. Ihnen verdanke ich so viele Eindrücke, wie ich mir nur wünschen kann: Einen Großteil meiner Recherchen verbringe ich in allen erdenklichen Polizeiabteilungen. Ich beobachte, höre zu – und manchmal werde ich sogar selbst aktiv! Vor ein paar Jahren wurde ich sogar in die Verfolgung eines Einbrechers verwickelt. Ich musste an einer Straßenecke stehen und ihn festhalten. Womöglich machte ich einen heroischen Eindruck, aber in Wirklichkeit hatte ich wahnsinnige Angst! > Tom Bryce, der Held in „Stirb schön“, erlebt die intensivsten Glücksgefühle, wenn er abends zu seiner Familie nach Hause zurückkommt. Wie sieht Ihre ganz persönliche Vorstellung von Glück aus? < Vor mir steht ein Wodka-Martini, ich habe eine feine Zigarre zwischen den Lippen, im Hintergrund ist eine CD von Sidney Bechet zu hören und ich tippe gerade die letzte Zeile meines neuesten Romans. > Und wie nahe sind Sie diesem Idealzustand momentan? < Mein neuester Roman ist tatsächlich fertig. Er handelt von Identitätsraub, einem Thema, das zur Zeit ganz brisant ist! Für deutsche Leser ist die Geschichte von besonderem Interesse: Detective Roy Grace, meine Hauptfigur bei der Polizei, reist nämlich nach München, weil dort möglicherweise Sandy, seine verschollene Frau, gesehen worden ist.

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So schreibt man Geschichte:

RACHE IST ALLES andere als süß in dem preisgekrönten Thriller von Peter James: Weil Michael Harrison jahrelang die geschmacklosesten Streiche auf Kosten anderer ausgeheckt hat, verpassen ihm seine Freunde einen Denkzettel. An seinem Junggesellen-Abschied begraben sie ihn lebendig. Nach einer Zechtour wollen sie ihn wieder aus seiner misslichen Lage befreien. Dann aber verunglückt die trinkselige Truppe tödlich. Ein weiterer Mitwisser schweigt eisern. Weil er die Braut begehrt? Und sie ihn? Während Michael im Sarg Todesängste aussteht, ermittelt Detective Roy Grace auf Hochtouren. In diesem vertrackten Fall helfen allerdings nur ziemlich ungewöhnliche Methoden. Ein atemberaubenPeter James: des Thriller-Ereignis! „Stirb ewig“ Fischer TB, 8,95 € Erhältlich ab 26.1.2007

HEIMTÜCKISCH SCHLEICHT SICH das Grauen in das Leben von Tom Bryce. Bald soll er bereuen, eine im Zug gefundene CDROM mitgenommen und sich das Amateur-Video darauf angesehen zu haben: eine Hinrichtung wie im Horrorfilm. Dass es sich um blutige Realität handelt, machen Zeitungsfotos des Opfers klar – und die Täter, die sich per E-Mail bei Tom melden. Sollte er auch nur ein Sterbenswörtchen verraten, sind er und seine Familie die nächsten Todeskandidaten. Zu leiden haben auch die ermittelnden Polizisten. Je mehr sie entdecken, desto grausamer und rätselhafter gestalten sich die Details, z.B. Anspielungen auf die altägyptische Kultur. Dieses diabolische Verwirrspiel ist die aufregendste Art, sich den Peter James: Schlaf rauben zu lassen! „Stirb schön“

Klaus Kordon Fünf Finger hat die Hand Roman. Mit einem Nachwort des Autors. 528 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen, ab 12 Jahre & 18,00 ISBN 978-3-407-80983-4 Der neue Kordon: Der zweite Band der bewegenden Familiensaga erzählt die Geschichte der Familie Jacobi weiter – vor dem Hintergrund des deutschfranzösischen Krieges 1870/71 und der Gründung des deutschen Kaiserreichs. »Klaus Kordon ist ein großer historischer Roman gelungen.« Der Tagesspiegel

Scherz, 19,90 €

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»Eine Pilgerreise durch die eigenen Vorstellungen von Liebe, Glück und Glaube.Typisch Paulo Coelho.«

Hackes

Stern, Hamburg als Jetzt nbuch e Tasch

+ Ikea-Teelichter & Co. Satirekunst erster Güte

Aus dem Brasilianischen von Maralde Meyer-Minnemann detebe 23580, 352 Seiten, ¼9.90 / sFr 16.90

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Diogenes

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HORST EVERS FÄLLT auf – und das nicht nur wegen seiner Vorliebe für feuermelderrote Cordhemden. Wodurch er glänzt, ist seine Wortkunst der herrlich schrägen Art. Als Meister der Realsatire überzeugt Horst Evers nicht nur in seinen mehrfach preisgekrönten Soloprogrammen, sondern auch in Buchform. Da bewährt es sich, dass der Wahl-Berliner Mitte der 90er Jahre endgültig von einer geisteswissenschaftlichen Universitätslaufbahn Abschied nahm und statt dessen auf „Gefühltes Wissen“ setzt. Seine gleichnamige Sammlung von selbstironischen Geschichten weist ihn als furiosen Pointen-Feuerwerker aus. Als Trostpflaster bewähren sich seine gewitzten Texte außerdem, denn Evers schlägt sich mit den gleichen Alltagstücken herum wie wir alle. Dazu gehören z.B. altersschwache Kaffeemaschinen und menschliches Versagen im Umgang mit moderner Technik. Das Dahinwelken der liebevoll umsorgten Kräuterkultur auf der Fensterbank beschäftigt Evers ebenso wie der zwanghafte Erwerb von überflüssigen Vorratspackungen mit IKEA-Teelichtern, kleine familiäre Unstimmigkeiten bei der Speisenauswahl im Restaurant und so weiter. Auch die Erhaltung des Eheglücks kommt zur Sprache. Allerdings sollte die abenteuerlichen Einfälle nur nachahmen, wer wirklich von tollkühnem Naturell ist. Wir empfehlen Ihnen diese humoristischen Kabinettstückchen als bewährte Stimmungsaufheller mit gesundheitsfördernden Nebenwirkungen durch herzliches Horst Evers: Lachen.

„Gefühltes Wissen“ Eichborn, 12,95 €

Erfolg

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 Interview

DIE TÜCKEN DES Alltags zu mei-

stern, ist für Axel Hacke kein Problem, sondern Stoff für umwerfend komische Geschichten. Vom Millionenseller „Der kleine Erziehungsberater“ bis zur Missverständnissammlung „Der weiße Neger Wumbaba“ beglückt er seine riesige Fangemeinde mit fabulierfreudigen Realsatiren, die vielen Menschen aus dem Herzen sprechen. Seine Werke sind Herzstücke jeder humoristischen Hausapotheke. Das gilt besonders für „Das Beste aus meinem Leben“ – jetzt neu als TV-Serie und Sonderausgabe in Buchform.

> Über Ihre Geschichten amüsieren sich zahllose Leser im deutschsprachigen Raum, in Japan, Norwegen und etlichen anderen Ländern. An welcher Art von Humor haben Sie selbst Ihr Vergnügen? < Mich kann man leicht zum Lachen bringen. Wobei ich finde, dass Humor nicht nur „Lachen“ heißt, sondern immer etwas Menschliches, Tröstendes haben sollte. Und ich mag es, wenn Leute über sich selbst lachen können. Was ich nicht ausstehen kann: wenn andere ausgelacht werden, wie beispielsweise in Stefan-Raab-Nummern. > Ihre früheren Kollegen von der „Süddeutschen Zeitung“ entdeckten an Ihnen eine gewisse Ähnlichkeit mit Clark Kent, „Supermans“ Alter Ego. Dabei geht es in Ihren Geschichten ja nicht um heroische Großtaten, sondern um die Bewährungsproben des Alltags. Worin besteht für Sie der Reiz daran? < Der Reiz des Alltags als Gegenstand liegt darin, dass eben dieser Alltag einem wie mir oft mühsam ist, dass es mir aber beim Schreiben gelingen kann, aus dem Schweren etwas Leichtes zu machen. Dass ich diese Leichtigkeit selbst nach dem Schreiben empfinde. Darum geht es


satirische Selbsthilfe

© Uli Deurer

in Serie: „Das Beste aus meinem Leben“

Satire-Supermann Axel Hacke

Axel Hacke empfiehlt:

Lesezeichen

mir – auch wenn das vielleicht egoistisch klingen mag. > Was empfehlen Sie, um den Tücken des Alltags zu begegnen? < Gelassenheit. Sich daran zu erinnern, dass es wichtige Dinge gibt und unwichtige, und dass wir dazu neigen, unwichtige zu wichtig zu nehmen. > Die Geschichten in Ihrem Longseller „Das Beste aus meinem Leben“ behandeln den „Alltag als Mann“ zwischen Kindererziehung, Karriere und anderen verantwortungsvollen Aufgaben. Was ist die größte Herausforderung für Männer heute? < Die Liebe. Aber das war immer so. > „Das Beste aus meinem Leben“ ist eine endlose Erfolgsgeschichte mit inzwischen rund 550 Beiträgen im „SZ-Magazin“. Der gleichnamige Sammelband

Perfekt erzählt Carson McCullers: „Die Ballade vom traurigen Café“ Diogenes TB, 6,90 €

Klassiker zum Verlieben Truman Capote: „Frühstück bei Tiffany“ rororo, 5,90 €

verkaufte sich fast 100.000 Mal. Nun gibt es den Dauerhit auch als Fernsehserie. Wie kam es zu dieser Idee? < Das war nicht meine Idee, sondern die des Produzenten. Am Anfang haben wir miteinander geredet, dann nicht mehr. Fernsehen interessiert mich als Autor nicht genug, als dass es Sinn hätte, mich damit intensiver zu beschäftigen. > War es für Sie als geistigen Vater von Herrn Hacke, dem Serienhelden Ihrer Kolumne, seiner Frau Paola, Sohn Luis und Co. nicht schwierig, all Ihre Geschöpfe in die Verantwortung der Drehbuchautoren und Regisseure zu entlassen? < Ich bin da ziemlich wurschtig. Wenn ich Vertrauen habe, lasse ich jeden machen. Im Grunde beschäftigt mich immer nur, woran ich selbst gerade arbeite. > Erkennen Sie Ihre Vorstellung von Satire in den Fernsehfilmen wieder? < Ich habe noch gar nicht alle Folgen der Serie gesehen, vielleicht aus Angst, das könnte mich beim Schreiben stören, denn meine Kolumne geht ja weiter. Was ich gesehen habe, fand ich gut, allem voran die Schauspieler, die toll sind. > Im wirklichen Leben heißt Ihre Frau nicht Paola und keines Ihrer Kinder Luis. Existiert wenigstens Bosch, Ihr betagter, zur Melancholie neigender Kühlschrank und Gesprächspartner tatsächlich? < Sage ich nicht. Auch Kühlschränke haben ein Recht auf Privatleben. > Die Stadtbücherei in Ihrer Geburtsstadt Braunschweig gehörte zu den Hauptschauplätzen Ihrer Jugend. Was löste Ihre ungeheuere Leselust aus? < Fußball gespielt habe ich auch, Frösche gefangen, Baumhäuser gebaut, all diese Sachen. Aber Lesen hat es mir ermöglicht, aus der engen, bürgerlichen Welt meiner Kindheit abzuhauen – das war das Großartige. Und es brauchte dazu nur eine Stadtteilbibliothek. > Inwiefern können Bücher Ihrer Erfahrung nach das Leben bereichern? < Man lernt in ihnen Menschen kennen, denen man sonst nicht begegnen

würde. Und oft lernt man sogar etwas über sich selbst, das man anders nicht erführe.

Realsatire in Bestform Exklusiv für büchermenschen-Leser verlosen wir Gewinne mit Gute-LauneGarantie! 1. bis 10. Preis: je ein exklusiv handsigniertes Exemplar der Sonderausgabe „Das Beste aus meinem Leben“ von Axel Hacke Gewinnfrage: Wie heißt der Kühlschrank, mit dem Herr Hacke eine langjährige Freundschaft pflegt? Eine ausreichend frankierte Postkarte mit der Lösung und Ihrem Absender schicken Sie bitte bis 1.3.2007 (Poststempel gilt) an: Buchhandlung Hugendubel, Stichwort büchermenschen Hacke exklusiv, Postfach, D-80327 München Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Nicht teilnahmeberechtigt sind die Mitarbeiter der Redaktion und der Buchhandlung Hugendubel.

ANGESICHTS DER HERAUSFORDERUNGEN, vor die Sie Familie, Firma und technischer Fortschritt stellen, haben Sie nichts zu lachen? Das lässt sich ganz leicht ändern mit Axel Hackes neuer Sonderausgabe, in der 40 Glanzstücke seiner legendären „SZ“-Kolumne versammelt sind. Die Meisterwerke der Realsatire helfen garantiert, den Nachwuchs im Trotzalter, Tiefschläge bei Heimwerkereinsätzen, fachchinesische Gebrauchsanweisungen und andere Tücken des Alltags mit Humor zu nehmen. Dieses geballAxel Hacke: te Vergnügen haben Sie „Das Beste aus meinem Leben“ sich redlich verdient! Kunstmann, 9,90 €

 | büchermenschen


So spannend und unterhaltsam

Neue Romane, Krimis und Thriller –

+ Bewegende Zeitreise

+ Vielfalt des Glaubens

Traum & Wirklichkeit

Sankt Benetto

LONDON, IM JAHRE 1948. Das Schicksal würfelt unterschiedliche Menschen zusammen. Die Jamaikaner Gilbert und Hortense erwarten sich in England Glück und Wohlstand. Doch Geld ist schwer verdient und die Arbeitsstellen sind knapp – besonders für Einwanderer. Statt in einer schönen Wohnung findet das Paar gemeinsam mit anderen Immigranten Unterschlupf in einem Haus im hässlichen Stadtteil Earls Court. Die Besitzerin Queenie Bligh lebt allein, denn ihr Ehemann ist aus dem Krieg nicht zurückgekehrt. Ob sie ihn geliebt hat, weiß sie längst nicht mehr. Deshalb überrascht es nur wenig, dass sich die quicklebendige Frau Hals über Kopf verliebt – und zwar mit Folgen. Dann aber steht ihr Mann unerwartet eines Tages doch wieder vor der Tür und sieht Queenie schwanger. Wie soll sie ihm alles erklären? Und wie kann sie – in einem Land, wo Fremde nicht willkommen sind – ein Kind großziehen, das nicht weiß ist? Queenie kommt auf eine höchst unorthodoxe Lösung, und die setzt auf Gilbert und Hortense. Andrea Levy wurde 1956 als Kind jamaikanischer Einwanderer in London geboren: „In ein anderes Land zu ziehen ist ein Riesenschritt, er verändert beide Seiten: die, die ihn tun und die, die bereits in jenem Land leben.“ Die Autorin wird in Großbritannien als Entdeckung gefeiert. Ihr neuester und sehr bewegender Roman verkaufte sich dort über Andrea Levy: „Eine englische Art von eine Million Mal.

MISSERFOLGE UND MISSGESCHICKE in Serie ließen Chick Benetto den Halt durch seine Familie verlieren. Nun bleibt dem Ex-Baseball-Spieler nur noch der Tod: er springt von einem Wasserturm in die Tiefe. Und überlebt! Als er blutüberströmt zu sich kommt, wird ihm eine einzigartige Chance zuteil. Der Geist seiner verstorbenen Mutter bringt ihm den Glauben an die Liebe zurück ... Traumzeit für Gefühle? Oh ja, rufen wir begeistert und preisen diese wunderbar anrührende Geschichte um einen verhinderten Selbstmörder, der Mitch Albom: erst spät lernt, wirk„Nur einen Tag noch“ Goldmann, 18,- € lich zu verzeihen.

Glück“ Eichborn, 22,90 €

10 | büchermenschen

+ Nervenkitzel WENN ES IHNEN in Kürze eiskalt wird und Sie nachhaltig Gänsehaut spüren, dann dürfte es weniger am Winter als an unseren vielen druckfrischen Krimis und Thrillern liegen, die wir Ihnen hier empfehlen. Machen Sie es sich also bald bequem auf Ihrer Lieblingsleseinsel mit alten und neuen Meistern des spannenden Genres wie Frederick Forsyth, Thomas Harris, Michael Crichton und, als Entdeckung, Nicolas Remin. Lassen Sie sich entführen zu den Brennpunkten von Wort und Totschlag und genießen Sie gute Unterhaltung, die den Puls beschleunigt. Noch mehr aktuelle Tipps finden alle unerschrockenen Leser auf den folgenden Seiten und natürlich in Ihrer Buchhandlung Hugendubel.

Der Auserwählte

Mitten in der Hölle

ZIAS KINDHEIT IN der Metropole Bombay steht ganz im Zeichen des Glaubens. Seine Tante überzeugt den Jungen, ein Erwählter Allahs zu sein und er verpflichtet sich zu einer radikalen Mission: Als Gottes Rächer befreit Zia die Welt von Ungläubigen. Sein stiller Bruder Amanat jedoch handelt frei von religiösem Fanatismus. Er stellt sich dem Leben mit all seinen Brüchen und Widersprüchen ... In diesem Buchereignis zeichnet der große Erzähler Kiran Nagarkar ein erkenntnisreiches Abbild aller Facetten des FundamenKiran Nagarkar: talismus.

ALARM IN ENGLAND und den USA: In den Zentren der Geheimdienste laufen die Drähte heiß. Grund ist ein von Al Quaida geplanter Anschlag von verheerendem Ausmaß. Nur eine Chance verbleibt den Nationen: Ein Agent aus den eigenen Reihen muss in das Terror-Netzwerk eingeschleust werden und das Unheil aufdecken. Die Wahl fällt auf den erfahrenen Agenten Mike Martin vom Secret Service. Detailreich und versiert spannend bis zum furiosen Finale entführt der grandiose Frederick Forsyth in die Hölle Frederick Forsyth: des Terrorismus.

„Gottes kleiner Krieger“ A1 Verlag, 28,90 €

„Der Afghane“ C. Bertelsmann, 19,95 €


wird das Jahr 2007

frisch für Sie ausgepackt und gelesen

+ Das Grauen beginnt

+ Krimis gestern und morgen

+ Rache als Kunststück

Hannibal Lecter erwacht

Venedig, 1864

Im Sumpf des Südens

SIND UNGEHEUER UNSTERBLICH? Der Kannibale Hannibal Lecter jedenfalls scheint einen ganz persönlichen Pakt mit dem Teufel geschlossen zu haben. Zur Begeisterung aller Lecter-Fans schließt Thomas Harris jetzt den Kreis in der Geschichte um den wohl perfidesten Serienmörder aller Zeiten. Warum ein hochintelligenter Junge zu dieser Killerbestie wurde, die Millionen Leser und Kinogänger vor Angst zittern ließ, wird im vierten Teil des Thrillers um Hannibal endlich offenbart! Litauen, 1945. Der Krieg ist vorüber. In einem Waldstück greifen sowjetische Soldaten ein tief verstörtes Kind auf. Sie wissen nicht, dass in dem traumatisierten Jungen abgrundtiefer Hass lauert. Hannibals Onkel und seine reizende japanische Gattin Lady Murasaki bieten dem Jungen ein neues Zuhause – ohne zu ahnen, dass sie einen gefährlichen Psychopathen heranziehen. Wieder und wieder schreckt Hannibal, dem das Grauen die Sprache genommen hat, nachts schreiend aus seinen Träumen. Was hat er erleben müssen, im eiskalten Winter 1944, als seine Familie und er von Deserteuren der Wehrmacht überwältigt und in einer Scheune gefangen gehalten wurden? Der Schrecken gipfelte im Tod der Eltern und seiner kleinen Schwester Mischa. Und der 13-jährige Hannibal weiß: Die Dämonen in seinem Innern geben erst Ruhe, wenn er mörderische Rache geThomas Harris: „Hannibal Rising“ nommen hat!

ZWEI LEICHEN, EIN gestohlener Tizian und Commissario Alvise Tron unter Mordverdacht! Gelingt es dem stets leicht zerstreuten Abkömmling alten Adels nicht, seine Unschuld zu beweisen, könnte dieser Fall sein letzter sein ... Wie kein Zweiter versteht es Nicolas Remin, die einzigartige Stimmung des historischen Venedig in die Herzen seiner Leser zu holen. Folgen Sie dem deutschen Autor, der von sich sagt, sein Leben meist lesend auf diversen Sofas verbracht zu haben, zu „Mordsgeschichten“ Nicolas Remin: direkt auf Ihrer „Gondeln aus Glas“ Kindler, 19,90 € Lesecouch.

NIEMAND ENTFLIEHT LEICHT der eigenen Vergangenheit. Diese schmerzliche Erfahrung macht die junge Sayre Lynch, als der plötzliche Tod ihres Bruders sie nach Destiny, Louisiana, zurückholt. Sayre, die einst froh war, dem despotisch-korrupten Vater den Rücken zu kehren, steht nun vor vielen Fragen. Für die Polizei ist sie die Schlüsselfigur in diesem mysteriösen Verbrechen. Glühender Hass, kaltblütige Rache und abgründige Familienintrigen – keine Autorin öffnet lange unter Verschluss gehaltene Pulverfässer geSandra Brown: konnter als Sandra „Weißglut“ Blanvalet, 19,95 € Brown!

GENialer Thriller

Mord als Schicksal!

DER EHEMALIGE KREBSPATIENT Frank Burnet wurde betrogen. Ohne sein Wissen erforschten Ärzte seine Immunzellen und verkauften sie an die Gentechnologiefirma BioGen Research. Burnets Gewebe – inzwischen drei Milliarden Dollar wert – könnte der Durchbruch in der Krebsforschung sein. Ein Anschlag auf das Forschungslabor macht jedoch jegliche Hoffnung zunichte. Wer steckt dahinter? Weckt GänsehautGefühle beim nächsten Gang zum Arzt: die brandaktuelle Schreckensvision vom Meister Michael Crichton: des Wissenschaft„Next“ Blessing, 22,95 € Thrillers.

NESSER AUF NEUEN Spuren! Skandinaviens Edelfeder schickt einen neuen Protagonisten in ein mörderisches Rennen: Doktor Klimke ist ein nachdenklicher Chronist. Sein Augenmerk gilt Menschen, die der Zufall zu fatalen Schritten treibt, und er erzählt ihre bizarren und unter die Haut gehenden Geschichten. Dabei wird klar: Nicht jeder, der mordet, sündigt auch ... Håkan Nessers scharfsinnige Erzählungen bieten dem Leser neben viel Spannung eine menschliche Botschaft: Alles ist Håkan Nesser: „Aus Doktor Klimkes eine Frage der PerPerspektive“ btb, 19,95 € spektive!

Hoffmann und Campe, 19,95 €

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Mordslust auf gute Bücher

Vollprofi mit Stil: Lektor Wolfram Hämmerling

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 Interview

nem beträchtlichen Teil ihr Verdienst, aber im Rampenlicht stehen sie so gut wie nie: Als gute Geister bringen Lektoren die Autoren entscheidend weiter auf dem Weg von viel versprechenden Manuskripten zu fesselndem Lesestoff. Wie das optimal funktioniert, verriet uns Wolfram Hämmerling, der als Spezialist für stilistische Perfektion und Spannung bei Hoffmann und Campe im Einsatz ist. Er betreut große Kaliber wie den österreichischen Bestsellerautor Wolf Haas.

Lesezeichen

Wolfram Hämmerling empfiehlt:

> Sie dürfen sich rühmen, Wolf Haas entdeckt zu haben. Das war 1995 und der österreichische Autor hatte noch kein einziges Buch veröffentlicht. Waren Sie sicher, dass er groß herauskommen würde? Oder haben Sie einfach ungeheuren Mut zum Risiko? < Etwas Wagemut gehörte wohl schon dazu. Einige Kollegen rieben sich verwundert die Augen, als wir diesen schrägen Österreicher veröffentlichten. Als ich das DIN-A-5-Heftchen ohne Begleitschreiben aus dem Stapel der sogenannten „unverlangt eingesandten Manuskripte“ zog, habe ich mich einfach von meiner Begeisterung leiten lassen. > Wolf Haas’ Brenner-Krimis prägt etwas typisch Wienerisches von bestimmten

Preisgekrönte Premiere Wolf Haas: „Brenner live“, 2 CDs, 123 Min., Hoffmann und Campe, 18,20 €

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Sagenhaftes Frauenroman-Debüt Bertina Henrichs „Die Schachspielerin“ Hoffmann und Campe, 15,95 €

© privat

Literarische Erfolge sind zu ei-

Gemeinsam auf Erfolgskurs: Wolfram Hämmerling und Wolf Haas

Milieus bis zur Sprachtradition. Hatten Sie Zugangsschwierigkeiten? < Obwohl ich ein echtes Nordlicht bin, sagt mir das Wienerische in Haas’ Krimis sehr zu. Begeistert hat mich vor allem Haas’ Kunstgriff, neben dem Detektiv einen höchst eigenwilligen Erzähler ins Zentrum der Romane zu stellen. > Wie definieren Sie Ihre Aufgabe als Lektor? < Als Lektor bin ich zuständig für die Auswahl und Akquisition der Titel, die im Verlagsprogramm erscheinen. Ich begleite die Texte von der Manuskriptfassung bis zur fertigen Buchform und stehe insbesondere deutschen Autoren bei der Arbeit zur Seite – und manchmal auch darüber hinaus. > Und wie funktioniert der Austausch in der Fernbeziehung zwischen Ihnen und Haas, also zwischen Hamburg und Wien? < Je länger Autor und Lektor zusammenarbeiten, desto enger wird im Allgemeinen ihr Verhältnis. Wenn ein neues Buch entsteht, gehen wir in Hamburg in Klausur oder ziehen in Wien durch die Kaffeehäuser, um zu arbeiten. Auch sonst halten wir über Telefon oder E-Mail engen Kontakt. > Autoren reagieren gewöhnlich sehr sensibel auf Kritik an ihrem Werk. Da dürfen Sie es als großes Kompliment verstehen, dass Wolf Haas 99 Prozent Ihrer Einwände als richtig bezeichnet. Worin

besteht das Erfolgsgeheimnis Ihrer Zusammenarbeit? < Zum einen ist Wolf Haas ein sehr professioneller Autor, der weiß, dass meine Anregungen nur einen Sinn haben: seinen Romanen zugute zu kommen. Andererseits muss der Lektor natürlich auch in der Lage sein, den passenden Zugang zum Autor, die richtige „Ansprache“ zu finden. > Sechs Fälle mit Simon Brenner, sechs erfolgreiche Kriminalromane, drei davon sogar mit dem „Deutschen Krimipreis“ ausgezeichnet, über 700.000 verkaufte Exemplare – und dann das jähe Ende: Wolf Haas wollte keinen weiteren Brenner-Band schreiben. Wie entsetzt waren Sie darüber? < Sein Entschluss kam für mich nicht überraschend, deshalb hielt sich mein Entsetzen in Grenzen. Als krönenden Abschluss haben wir bei Hoffmann und Campe eine schöne Buchkassette mit allen sechs Brenner-Krimis herausgebracht. Jetzt haben wir das große Glück, dass Haas’ neuer Roman „Das Wetter vor 15 Jahren“ noch erfolgreicher ist als die Krimis.

GLÜCK IM SPIEL, Pech in der Liebe? Vittorio Kowalski kann nur hoffen, dass diese sprichwörtliche Weisheit Ausnahmen kennt. Bei „Wetten, dass“ hat er es zum Sieger gebracht, und zwar durch verblüffendes Fachwissen über das Wetter in einem abgelegenen Alpendorf. Hier lebt seine Jugendliebe, deren Herz er nach 15 Jahren sehnsüchtigen Wartens endlich zu gewinnen hofft. Diese romantische Geschichte bettet Wolf Haas ein in eine herrliche Satire über literarische Expertengespräche. Für sein intelligentes KomikKunststück bekam er den Wolf Haas: „Das Wilhelm-Raabe-Literatur- Wetter vor 15 Jahren“ Hoffmann und preis. Campe, 18,95 €


Unsere Romanentdeckungen

+ Wahre Geschichte

+ Ein Abenteuer beginnt

Gypsy Queen

Uhtred, der Eroberer

DIE JUNGE ZOLI Lackowa muss miterleben, wie in der Tschechoslowakei ihre Familie und viele weitere Roma von den faschistischen Hlinka ermordet werden. Wie durch ein Wunder gelingt Zoli und ihrem Großvater die Flucht. Beide überleben den Holocaust versteckt in den Wäldern. Zoli nutzt die Zeit. Heimlich notiert die begabte Sängerin die Verse und Gesänge ihres Volkes. Sie lernt einen irischen Journalisten kennen und lieben, der ihr rät, mit ihren Werken nach Kriegsende an die Öffentlichkeit zu gehen. Sehr zum Missfallen ihres Volkes, das damit das kulturelle Erbe der Roma verspielt sieht. Als dann noch die tschechische Regierung Zoli für ihre Zwecke einspannt, um die Roma zur Sesshaftigkeit zu zwingen, wird das Mädchen für immer aus der Gemeinschaft verstoßen. Zoli wird in ihrer Heimat geächtet! Colum McCann, vielen anspruchsvollen Lesern durch seine mitreißende Biografie „Der Tänzer“ über Rudolf Nurejew bekannt, wählt erneut das Schicksal einer realen Person als Hintergrund für einen fesselnden Roman. „Zoli“, basierend auf der wild bewegten Lebensgeschichte der Roma Papsuza, ist Historienroman, Kulturgeschichte und Liebeserklärung in einem. Denn mit unverkennbarer Zuneigung widmet sich hier ein begnadeter Erzähler Menschen mit großer Seele: dem stolzen Volk der Roma, das seine kulturelle Eigenständigkeit niemals aufgeben würde.

866 IN NORDENGLAND. Blut färbt die Felder. Der Eroberungsfeldzug der Wikinger hat begonnen, und vor den Toren des Fürstentums Northumbria kämpft ein englischer Fürstensohn um sein Leben. Uhtred ist erst zehn Jahre alt, als er zusieht, wie sein Vater stirbt. Doch ergeben hätte er sich nie! Der Kampfgeist des Jungen beeindruckt den Anführer der heidnischen Eroberer, Lord Ragnar, so sehr, dass er dessen Leben verschont und ihn als Ziehkind aufnimmt. Uhtred vermisst seine Heimat und seine Familie nicht – schon gar nicht die strenge christliche Erziehung. Stattdessen erlebt er seine Jugend sorglos und genießt die Aufgaben eines nordischen Jungen, der zum Krieger erzogen wird. Doch mit den Jahren wächst der Zweifel und Uhtred weiß: er muss sein Erbe Northumbria aus der Hand des Feindes zurückerobern. Und während das christliche Britannien auch noch sein fünftes und letztes Königreich, Wessex, zu verlieren droht, reift in Uhtred ein folgenschwerer Entschluss. Im englischen Sprachraum gilt er als unangefochtener König des historischen Romans: Bernard Cornwell. Mit „Das letzte Königreich“ eröffnet der Autor einen Historien-Zyklus, der schlichtweg begeistert. Denn eine exzellent gewebte Abenteuer-Saga zwischen Schwerterklirren, grausamen Blutfehden und großartigen Charakteren nimmt hier ihren Lauf. Für Kenner des historischen Romans ein unbedingtes Muss!

Colum McCann: „Zoli“ Rowohlt, 19,90 €

Bernard Cornwell: „Das letzte Königreich“ Rowohlt, 9,90 €

© Jerry Bauer

Schon gelesen? Ein literarischer Spionageroman der Extraklasse Was geschieht, wenn alles, was man über seine Mutter zu wissen glaubte, sich plötzlich als Trugbild erweist?

William Boyd, Ruhelos Roman. Aus dem Englischen von Chris Hirte 400 Seiten. Gebunden Euro 22,00 [D] / sFr 38,00 ISBN 978-3-8270-0692-9 Erscheint am 9. Januar 2007

BERLIN VERLAG William Boyd liest aus der englischen Ausgabe am 5.3. in München und am 6.3. in Frankfurt in den Hugendubel Bookshops (jeweils um 18 Uhr).


Mit grimmiger Heiterkeit und viel

Ansichten über das Älterwerden: Barbara Bronnen und

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 Interview

ZUGEGEBEN,

WUNDER

WIRKENDE

Neuerscheinungen eine Fülle von anregenden Gedanken bieten: Barbara Bronnen (68) macht Mut in ihrem Briefroman „Am Ende ein Anfang“, Silvia Bovenschen (60) schreibt in ihrem Erinnerungsbuch „Älter werden“, was Leben in verschiedenen Phasen ausmacht.

© Isolde Ohlbaum

> „Die Weisheit des Alters kann uns nicht ersetzen, was wir an Jugendtorheiten versäumt haben“, schrieb der britische Philosoph und Literatur-Nobelpreisträger Bertrand Russell. Finden Sie, er hat recht? < Silvia Bovenschen: Der Satz enthält die Unterstellung, dass das Alter notwendig mit einem Zuwachs an Weisheit verbunden sei. Im Fall von Bertrand Russell mag das zugetroffen haben, mit dem Blick zum Beispiel auf mich selbst habe ich da einige Zweifel.

Barbara Bronnen

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© Bettina Keller

Jungbrunnen haben auch wir noch nicht entdeckt – dafür aber eine Reihe von Büchern, die bewusst machen, wie spannend es ist, älter zu werden. Um Sie mit unserem Optimismus anzustecken, stellen wir Ihnen zwei Autorinnen vor, deren

Silvia Bovenschen

Barbara Bronnen: Russell, übrigens ein bewundernswert aufständischer alter Mann, hat nur zur Hälfte recht. Denn die so genannte Weisheit des Alters speist sich auch aus verarbeiteten Torheiten, die übrigens nicht mit der Jugend aufhören. > „Es gibt keinen Vorteil am Altern, egal wie Sie’s drehen. Nichts“, klagte kürzlich der berühmteste aller Stadtneurotiker, Woody Allen. Teilen Sie seine Meinung? < Bovenschen: Ich mag dem nicht widersprechen, weil auch ich Beschönigungen und Beschwichtigungen nicht leiden kann. Man weiß ja, wie die Sache endet. Für meinen Teil habe ich mich für die verbleibende Zeit zu einer grimmigen Heiterkeit entschlossen. Mal sehen, wie lange ich das durchhalte. Bronnen: Woody Allen ist mir zu resignativ in dieser Absolutheit – typisch Stadtneurotiker eben. > Frank Schirrmacher prangerte in seinem vieldiskutierten Buch „Das Methusalem-Komplott“ den „Terror des faltenlosen Gesichts“ an und rief auf zum Gegenangriff auf Jugendwahn und Altersdiskriminierung. Übertreibt er Ihrer Ansicht nach? < Bovenschen: Nein. Bronnen: Ja, Schirrmacher übertreibt mächtig. Ist das Gesicht noch glatt, run-

zelt es anderswo umso mehr. Das Leben lässt sich nicht in Aphorismen zerlegen! Auch Jugendwahn ist ein Klischee und spiegelt Missgunst und Gedankenlosigkeit wider. > Was fällt Ihnen heute leichter als in ganz jungen Jahren? < Bovenschen: Klischees, Verallgemeinerungen und Ratschläge zu vermeiden. Bronnen: Ich kann mich besser selbst einschätzen – mit meinen Fähigkeiten ebenso wie mit meinen Fehlern. Ich denke klarer und ich beobachte genauer. Und ich kann mich besser wehren, wenn man mich überrumpeln will. > Finden Sie, man wird mit den Jahren gelassener? < Bovenschen: Ja, das trifft bis zu einem gewissen Grad auf mich zu. Tugend oder Not? Vielleicht ist diese berühmte Gelassenheit ja auch nur ein Zeichen zunehmender Schwäche. Ich vermisse die feurige, zuweilen auch etwas sinnlose Erregungsfähigkeit meiner Jugend. Bronnen: Ich kann besser warten. Und ich muss in Gesprächen nichts mehr beweisen. Ich kann meine Anschauungen besser erklären und bin primär an Verständigung und Einigung, nicht am Konflikt interessiert. Ich bin friedfertiger geworden. > Was regte Sie an, Ihr neues Buch zu schreiben? < Bovenschen: Mein sechzigster Geburtstag stand bevor. Vielleicht wollte ich zunächst allgemein der Alterung „auf den Grund gehen“. Aber so tief ich auch gedanklich abzutauchen versuchte, ich fand keinen allgemeinen Grund. Es ist bodenlos. Und so beschränkte ich mich darauf, zu beschreiben, wann und warum und wie mir meine eigene Alterung in den verschiedenen Lebensphasen deutlich ins Bewusstsein trat. Bronnen: Ich beschäftige mich seit langem – genau genommen: seit ich mit 15 Jahren meine erste Erzählung schrieb – mit dem Thema Alter. Jetzt bin ich glücklich darüber, in einer Lebensphase


Humor

Lebensgeschichten

Silvia Bovenschen zu sein, in der die Gefühle mehr wiegen denn je. Es reizte mich zu beschreiben, wie zwei ältere Menschen den Mut entwickeln, zusammen einen neuen Beginn zu wagen. Mir geht es auch darum, welche Schwierigkeiten die beiden überwinden müssen. Je weniger das Äußere eine Rolle spielt, desto spannender die Liebesgeschichte. NICHT IM TRAUM hätten Charlotte und Johannes daran gedacht, dass ihnen ein dritter Frühling blüht – noch dazu miteinander. Als sie sich 30 Jahre nach ihrer Trennung zufällig beim Umsteigen am Bahnhof treffen, bedeutet das für beide eine neue Weichenstellung. Mit 70 Jahren ringen sie mit ihren Gefühlen, und um den Mut, noch einmal die Zweisamkeit zu wagen. Ihre Fragen – die Verliebte jeden Alters umtreiben – schildert Barbara Bronnen in ihrem Briefroman mit viel Humor und Einfühlungsvermögen. Eine zauberhafte Lektüre für alle GlücksBarbara Bronnen: sucher! „Am Ende ein Anfang“ Arche, 18,- €

MIT SYMPATHISCHER SELBSTIRONIE lässt die Literaturwissenschaftlerin und Essayistin Silvia Bovenschen ihr Leben Revue passieren: Gefühle, Gedanken, Ereignisse und Einsichten, eben alles, was wichtig war und ist. Unbeschwerte Sommertage als Kind, Schönheitsideale im Wandel, Verluste, Irrtümer, Hoffnungen und vieles mehr vergegenwärtigt die Autorin in ihrem unverwechselbar eleganten Stil. Zum Funkeln bringt sie ihr Erinnerungsmosaik durch philosophische Überlegungen und einen ungeheueren Erfahrungsreichtum, der zum Gewinn für jeden Silvia Bovenschen: „Älter werden“ Leser wird. Fischer, 17,90 €

Für alle Generationen

+ In Bestform

+ Starke Frauen

Den Jahren zum Trotz

Reif für Gelassenheit

Belesen, geistreich und bei Bedarf spottlustig: Was wir an seinen Büchern und Auftritten im „Literarischen Quartett“ zu schätzen lernten, zeichnet auch das neue Werk von Hellmuth Karasek aus. Persönlich wie ein Tagebuch ist es, bildhaft wie ein Fotoalbum und sehr mutig. Hinzu kommt ein Hauch Trotz, denn Gegenstand seiner Auseinandersetzung ist das Alter – und da mag sich der renommierte Kulturjournalist mit manchen Begleiterscheinungen einfach nicht anfreunden. Dieser Bestseller verdient Hellmuth Karasek: „Süßer Vogel Jugend“ es, zum LebensbeHoffmann und Campe, 18,95 € gleiter zu werden!

LASSEN SIE SICH anstecken von der Energie und dem Esprit dieser rundum erfolgreichen Frau: Petra Gerster, 52, hat ihre Fernsehkarriere als Moderatorin der „heute“-Nachrichten gekrönt und dafür mehrere Preise bekommen, darunter die „Goldene Kamera“ für Glaubwürdigkeit. Diese Qualität zeichnet auch ihr neues Buch aus. Darin setzt sie sich auf persönliche Art mit den Herausforderungen und Chancen auseinander, vor denen Frauen ab 50 Jahren stehen. Aus diesem Erfahrungsschatz schöpfen Sie gaPetra Gerster: rantiert mit Ge„Reifeprüfung“ Rowohlt Berlin, 19,90 € winn.

Ansteckende Lebenslust

Geheimnis des Glücks

SCHWER ZU SAGEN, was an diesem Prachtband beeindruckender ist: die kunstvollen Bilder, geschaffen von GABO, einer der weltweit besten Portraitfotografinnen? Oder die von Katja Volkmer geschilderten Schlüsselstellen weiblicher Lebensgeschichten? Beides verbindet sich zu einer Hommage an 31 außergewöhnliche Frauen. Von Hannelore Elsner bis zur Kaschmir-Königin Iris von Arnim: Hier punkten Persönlichkeiten über 40 Jahren mit Sinnlichkeit, Selbstbewusstsein, Friederike Heyne (Hrsg.): Geist und Hu„forty-something“ Prestel, 49,95 € mor.

ÜBER DEN WOLKEN im Flugzeug oder beim Pflichtprogramm im Fitness-Studio: Mitten im Alltag taucht sie immer wieder wie ein Kobold auf, die Frage, was eigentlich ein gelungenes Leben ausmacht. Weil sie davon mehr erwarten als die eingespielte Routine zwischen Karrierekurs und Körperpflege, ziehen die sympathischen Heldinnen in diesen gefühlvollen Geschichten persönliche Bilanz. Chancen zum Neubeginn in den besten Jahren locken in dem Erzählband, der so anregend und beglückend wirkt wie ein sektlauniMarlene Faro: ger Abend mit den „Alte Schachteln“ Picus, 19,90 € besten Freundinnen. 15 | büchermenschen


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Sprache lernen. Sprache erleben. Nachschlagen – Übersetzen – Hören – Sprechen Franklin BOOKMAN® SD Sprachenstudio Sprache lernen – einfach und intensiv Nutzen Sie umfangreiche vorinstallierte Wörterbücher von Langenscheidt (wählen Sie das passende Modell mit Ihrer Sprachenkombination: Deutsch und Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch). Erweitern Sie Ihr Vokabular durch weitere Sprachen auf SD-/MMC-Karten. Trainieren Sie Ihre Aussprache durch Aufnahme und Wiedergabe gesprochener Wörter und Sätze sowie die Sprachausgabe in der Fremdsprache – in höchster Sprachqualität. Ganze Sprachwelten bei nur 215 g

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Am besten: Jamie Oliver

Der Star über sein Traumkochbuch

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 Interview

ES IST ANGERICHTET: Der wohl be-

> Herr Oliver, Sie sagen selbst über Ihr neues Buch: „Ich kann gar nicht ermessen, wie lange ich von diesem Buch geträumt habe.“ Warum haben Sie sich so lange Zeit dafür gelassen, warum mussten Ihre Fans so lange warten? < Eine gute Frage. Dieses Buch war nicht leicht zu schreiben, denn ich wollte, dass es so gut wie irgend möglich werden würde. Außerdem hatte ich mir in den Kopf gesetzt, die Grundsätze des Kochens so anzupacken, dass absolut jeder, der das Buch in die Hand nimmt, Lust bekommt, etwas Neues auszuprobieren. Deswegen mussten die Rezepte und die Tipps absolut stimmen. Da ich mit den Auszubildenden in meinem Restaurant „Fifteen“ die Grundzüge des Kochens durchgegangen war und gesehen hatte, wie gut das bei ihnen geklappt hat, wollte ich einen Weg finden, die Grundlagen dieser Ausbildung in ein Buch zu packen, so dass jeder sie genau wie die Auszubildenden lernen konnte. > „Besser kochen mit Jamie“ ist mit über 400 Seiten ein sehr umfangreiches Grundlagenbuch. Warum sind die Basics so wichtig? < Das Beherrschen der Grundzüge versetzt einen in die glückliche Position, einfach nebenbei eine köstliche Mahlzeit zuzubereiten. Danach kann man dann damit anfangen, kleine Tricks auszuprobieren und auch Rezepte, die ein bisschen schwieriger sind. Wenn man die Grundlagen allerdings nicht beherrscht, wird das wahrscheinlich in die Hosen gehen. > Ihr deutscher Kollege Tim Mälzer, mit dem Sie im „Gennaro Contaldo“ zusammenarbeiteten, hat sich im Sommer

© Christine Strub

kannteste Koch der Gegenwart hat sein Traumkochbuch geschrieben. Exklusiv für Hugendubel nahm sich der viel beschäftigte Jamie Oliver Zeit für ein längeres Gespräch.

Einfach gut: Jamie Oliver

stressbedingt eine Auszeit genommen. Wie gehen Sie mit dem Druck um – gerade als Familienvater? < Ich lege Wert darauf, dass fast jedes Wochenende für die Familie zur Verfügung steht und dass ich dann nicht gestört werde. Außerdem verbringe ich sechs Wochen Ferien mit der Familie. Und außerdem liebe ich das, was ich tue, wirklich. Natürlich ist sehr viel los, aber mein Team ist gut und stellt sicher, dass um mich herum alles erwartungsgemäß funktioniert. > Vor einem guten Jahr waren Sie auch zum Signieren in der Buchhandlung Hugendubel in München. Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre deutschen Fans? < Das war letzten Januar, oder? Ich liebe meine deutschen Fans. Sie sind sehr lebhaft und brennen immer darauf, mir zu erzählen, was sie gekocht haben und welche neuen Ideen sie haben. Tolle Menschen! > Sie sammelten über 240.000 Unterschriften für eine Verbesserung des Essens in Englands Schulen. Was haben Sie mit der Aktion „Feed me better“ bislang erreicht? < Die britische Regierung hat eine halbe Milliarde Pfund für die nächsten Jahre

dafür zur Verfügung gestellt, und es sind Vorschriften erlassen worden, die Richtlinen zur gesunden Schulernährung festlegen. Wir bewegen uns also in die richtige Richtung, und von den Grundschulen bekommen wir viel positives Feedback, denn die jüngeren Kinder genießen das neuartige Essen wirklich. > Wie schaffen Sie es, dass Ihnen nie die Ideen für neue Rezepte ausgehen – haben Sie dafür feste Zeiten oder sehen wir hier ein Problem, das gar keines ist? < Da gibt es einfach kein Problem. Ich habe immer Lust darauf, Neues auszuprobieren, und es gibt immer viele Dinge, die mir Spaß machen. Bei meinem Haus in Essex habe ich z.B. einen wundervollen Gemüse- und Kräutergarten, der mich dieses Jahr mit dem vielen frischen Zeug, das dort gewachsen ist, total inspiriert hat, so dass ich viele tolle neue Ideen hatte. Manchmal gehe ich auch in ein Restaurant und probiere etwas aus, das mir dann wiederum die Idee für noch mal etwas anderes liefert. Manchmal hat auch ein Auszubildender eine Idee, die ich dann ausprobiere, ein bisschen verändere, und schon habe ich ein neues Rezept.

MEHR KOCHBUCH BRAUCHT kein Genießer. Sehr viele absolut neue Rezepte und auch für Einsteiger übersichtliche Tipps und Informationen zeichnen Jamie Olivers jüngstes Werk aus. Ihnen hier auch nur ein paar der abwechslungsreichen und leicht nachzukochenden Rezepte beim Namen zu nennen, wäre gemein – allein beim Betrachten der stimmungsvollen Farbfotos läuft jedem das Wasser im Munde zusammen. Schöner kann man besser kochen sicher nicht lernen als mit den vielen einfach umzusetzenJamie Oliver: den Tipps und Ideen „Besser kochen mit Jamie“ von Jamie Oliver. Dorling Kindersley, 26,90 €

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Meister der Spannung Ken Folletts Abenteuer-Auslese

+ Heroische Vergangenheit

+ Helden des Widerstandes

Drahtzieher des Bösen

Kino zum Hören

LONDON ANNO 1866: Die Bankiersfamilie Pilaster genießt großes Ansehen, aber im Verborgenen spielen sich üble Machenschaften ab. Ohne Rücksicht auf Verluste zieht die attraktive Augusta alle Register, um ihre ehrgeizigen Pläne durchzusetzen. Noch rücksichtsloser als sie ist nur einer: Micky Miranda, ein junger Südamerikaner mit diabolischem Charme und beträchtlichem Bedarf an Geld für eine Revolution in seiner Heimat. Ein furioses Intrigenspiel, dessen Schöpfer Ken Follett sich ein weiteres Mal als Magier der ErzählKen Follett: kunst erweist.

WO HAT DAS Unheil seinen Ursprung? Diese Frage hat höchste Bedeutung für die britische Kriegsführung, denn die feindliche deutsche Armee kennt offenbar ihre Strategien und verursacht grausame Verluste. Lebensbedrohlich ist die Lage auch für die Agentin Hermia Mount, die dem Geheimwissen der deutschen Besatzungstruppen in Dänemark nachspürt. Eine extrem spannende Liaison aus historischem Thriller und Liebesgeschichte, gekrönt durch geschliffene Sprachkunst und einen bildhaften SoundKen Follett: „Mitternachtsfalken“ track.

Sprengkraft der Sehnsucht

Agentin in todesgefahr

ALS GEBORENER FREIGEIST kann der Bergarbeitersohn Mack McAsh die ungerechten Verhältnisse nicht akzeptieren, die in Schottland während des ausklingenden 18. Jahrhunderts herrschen. Sklaverei ist für ihn eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, gegen die er aufbegehrt. Die Strafe ist hart: In Ketten gelegt, wird er wie eine Ware nach Virginia verschifft. Beseelt von der Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben ist er jedoch noch immer. Folletts faktenreiches historisches Drama fesselt wie großes GefühlsKen Follett: kino, das unver„Die Brücken der Freiheit“ Ueberreuter, 24,95 € gesslich bleibt.

DIE GROSSE HOFFNUNG des britischen Geheimdienstes heißt Hermia Mount. Ihr lebensgefährlicher Spezialauftrag führt die junge Agentin im Kriegsjahr 1941 nach Dänemark. Alles hängt davon ab, der deutschen Besatzungsarmee und ihren geheimen Unternehmungen auf die Schliche zu kommen. Der Zufall kommt ihr mit einem mutigen Oberschüler zur Hilfe. Mut bewies auch Ken Follett, der eigens Flugstunden nahm, um gefährliche Manöver in der Luft richtig packend schildern zu könKen Follett: „Mitternachtsfalken“ nen. AtemberauBastei Lübbe 9,99 € bend!

„Die Pfeiler der Macht“ Ueberreuter, 24,95 €

18 | büchermenschen

5 CDs, 390 Min. Spieldauer, Bastei Lübbe Stars, 9,99 €

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IntErVIEW

AUF DIESEN SPANNUNGSSPEZIALISTEN

können Sie bauen: Weltruhm erschrieb sich Ken Follett bereits mit seinen Spionagethrillern. 1990 übertraf er sich selbst mit dem Mittelalter-Epos „Die Säulen der Erde“. Mit einem kunstvollen neuen Brettspiel kann man sich selbst mitten ins Geschehen versetzen. Ken Follett ist begeistert.

> „Wenn man kein Leser ist, ist man kein Schriftsteller“, Ihrer Überzeugung nach. Was macht das Lesen für das Schreiben so wichtig? < Lesen lehrt uns, zu schreiben. Nur durch das Lesen lernen wir, was ein Satz ist, was eine Geschichte, was spannend und was langweilig ist. > Nachdem Ihnen Ihr erster Bestseller geglückt war, plagten Sie Zweifel, ob Sie auch künftig fesselnde Romane zustande bringen würden. Haben Sie mittlerweile eine spezielle Erfolgsstrategie entwickelt? Oder ringen Sie bei jedem Buch aufs Neue um literarische Qualität? < Es ist immer schwierig, sich eine Geschichte auszudenken, die Millionen von Menschen in ihren Bann ziehen wird. Und es wird auch nicht einfacher. Aber ich habe eine Arbeitsmethode entwickelt, die mir einen gewissen Grad von Vertrauen gibt. Solange ich meinen vertrauten Weg verfolge, habe ich das Gefühl, ich werde auch ankommen. Sicher kann ich allerdings nie sein. > Ihr literarisches Werk erstaunt nicht zuletzt durch thematische Vielfalt. Für die größte Überraschung sorgten Sie mit Ihrem Megaseller „Die Säulen der Erde“, der im Mittelalter angesiedelt ist. Was fasziniert Sie an diesem Zeitalter besonders? < Meine Faszination wurde bei Besuchen in Kathedralen ausgelöst. Für


Ken Folletts kolossaler Kosmos

„Die Säulen der Erde“ als Spiel mit Legasthenieproblemen hilft. Was motiviert Sie dazu? Und was sind Ihre Ziele?

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Jedes Kind sollte gut lesen lernen“

Trio mit Erfindungsgeist: Starautor Ken Follett (Mitte) mit den Spieleautoren Stefan Stadler (links) und Michael Rieneck (rechts)

mich sind das die schönsten Gebäude der Welt. Sie sind sehr alt und wurden von Leuten gebaut, denen nichts von unserer modernen Technologie zur Verfügung stand. Mich beschäftigte die Frage, wer sie wohl gebaut hat, warum und wie. > Religiosität spielte eine große Rolle in Ihrem Elternhaus. Hatte diese Kindheitserfahrung Einfluss auf Ihren Roman „Die Säulen der Erde“, in dem es ja um die Errichtung eines Gotteshauses geht?

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In meiner Familie sind wir alle große Spieleliebhaber“

< Ich bin mir nicht so sicher, ob die Religion wirklich eine große Rolle in den „Säulen“ spielt. Das Buch befasst sich mit den praktischen Problemen, mit denen man beim Bau einer Kathedrale konfrontiert wird. Die Hauptfigur, Pastor Philip, praktiziert eine sehr hemdsärmelige Form des Christentums. Ihm ist es wichtig, Menschen nicht nur in der nächsten, sondern auch schon in dieser Welt zu retten.

> Dass aus Ihren Büchern Vorlagen für Filme oder Fernsehserien werden, ist ja fast schon eine Selbstverständlichkeit. Eine absolute Premiere hingegen ist das Spiel zu „Säulen der Erde“. Was war Ihre erste Reaktion, als Sie von der Idee hörten? < Ich war sehr aufgeregt. In meiner Familie sind wir alle große Spieleliebhaber und es klang nach einer grandiosen Idee, ein Spiel zum Bau einer Kathedrale zu entwickeln. > Wie waren denn Ihre bisherigen Spiel-Erfahrungen rund um die Gewinnung von Handwerkern, Baumaterialien und Siegpunkten? < Wenn man es die ersten Male spielt, macht man strategische Fehler und denkt sich: Nächstes Mal weiß ich’s aber besser! Das macht für mich einen großen Reiz aus. > Was gefällt Ihnen am meisten an dem Spiel? < Mich begeistert die Vorstellung, dass ich wirklich ein mittelalterlicher Kathedralenbauer sein könnte. > Sie sind nicht zuletzt für Ihr soziales Engagement bekannt, z.B. als Präsident eines Instituts, das Menschen

< Für einen Schriftsteller scheint mir persönlicher Einsatz zur Bekämpfung des Analphabetismus nur natürlich. Es ist mir sehr, sehr bewusst, wie drastisch Menschen, die nicht lesen können, von vielem in unserer Gesellschaft ausgeschlossen sind. In unserer modernen Welt ist es nicht hinnehmbar, dass Menschen nicht lesen können. Ich bin der Meinung, dass jedes Kind, das eine normale Schule besuchen kann, auch gut lesen lernen sollte.

MIT GRIPS UND Glück zum Erfolg: Ken Folletts über 1.000-seitigen Megaseller „Die Säulen der Erde“ in ein spannendes Brettspiel zu übersetzen, bedeutete eine riesige Herausforderung. Gemeistert haben dieses kühne Unterfangen die zwei deutschen Spieleautoren Michael Rieneck und Stefan Stadler. Ihr Erfindungsgeist ist einfach phänomenal und garantiert anhaltende Freude, z.B. durch die hochwertigen Spielrequisiten, das stilvolle Spielbrett, das an ein altes Ölgemälde erinnert. Abwechslung ist vorprogrammiert durch das ausgeklügelte Spielkonzept. Zum Ziel führt bei dem rund zweistündigen Spiel eine Mischung aus strategischem Denken und Glück. Unabhängig von den gesammelten Siegpunkten ist das Spiel für jeden ein Gewinn – durch gemeinM. Rieneck, S. Stadler same Stunden des „Die Säulen der Erde“, für 2 bis 4 Spieler Vergnügens am ab 12 Jahren, Kosmos, Unser Preis 24,99 € Kathedralenbau.

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Übersichtlicher, komfortabler,

© Privat

Petra Cerovac

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 Interview

DAS WEB DER Bücher ist hugendubel.de.

Seit Dezember 2006 präsentiert sich der Internet-Auftritt der Buchhandlung im modernen Design, mit mehr Service und – ganz persönlich – mit dem „BuchBlog“. Was genau alles neu ist und was es sonst noch zu entdecken gibt, erläutert Petra Cerovac, die Leiterin des Hugendubel-Internet-Auftritts.

Lesezeichen

Petra Cerovac empfiehlt:

> Frau Cerovac, die letzten Monate waren sicher eine aufregende Zeit. Wie lange benötigten Sie für das neue Erscheinungsbild und wie viele Personen waren daran beteiligt? < Das Internetteam von Hugendubel besteht zurzeit aus sieben Personen. Die

Wunderbar philosophisch Jon K. Stefansson: „Verschiedenes über Riesenkiefern und die Zeit“ Reclam Leipzig, 16,90 €

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Ewig lesenswert Epikur: „Philosophie des Glücks“ dtv, 6,- €

Die neue Welt der Bücher

Ideen für die neue Webseite sind bereits über ein Jahr gesammelt worden. Für die Umsetzung des neuen Layouts und die Programmierung der Seite wurde ca. vier Monate sehr intensiv daran gearbeitet. > Auf der linken Spalte Ihrer Internetseite finden sich jetzt „Abteilungen“ im Überblick, die immer detaillierter werden. Wenn man z.B. unter „Kochen“ klickt, kommt man über Meister- und TV-Köche zu Jamie Oliver. So erhält man sehr viele Anregungen im Überblick – aber der Pflegeaufwand auf Ihrer Seite muss doch immens sein? < Die Abteilungen werden von unseren Onlineredakteuren betreut, die sich um die Trends und Neuheiten kümmern, Empfehlungen machen und für die Stöberfunktion unsere datenbankgestützte Suchmaschine zur Verfügung haben. > Ein anderes Beispiel sind die Kinderbücher bei hugendubel.de, die man sich nach Themen, nach Lesealter und nach vielen weiteren Kriterien präsentieren lassen kann. Greifen Sie bei der Sortierung auf Erfahrungen Ihrer Kollegen in den Buchhandlungen zurück? < Ja, unbedingt! Die Abteilungssortierungen sind ganz stark an die der Buchhandlungen angelehnt. Zusätzlich zu der schon sehr feinen Sortierung in den Buchhandlungen stellen wir im Internet viele Themen mehrmals in den passenden Abteilungen vor. > Charakteristisch für den Neuauftritt sind auch die sogenannten Blogs (siehe Infokasten). Wer bloggt bei Ihnen

Femme fatale Peter Cowie: „Louise Brooks – Lulu forever“ Schirmer/Mosel, 49,80 €

Definitiv filosofisch Jim Davis: „Garfield – Gesamtausgabe 1“ Egmont Ehapa Comic Collection, 29,90 €

Kurz gesucht – ganz schnell gefunden: der neue Auftritt

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und welche Möglichkeiten für Kommentare von hugendubel.de-Nutzern gibt es?

Kunden können mit Buchhändlern ins Gespräch kommen“

< Im Hugendubel BuchBlog schreiben Mitarbeiter der Buchhandlung über ihre Lieblingsbücher und empfehlen das eine oder andere Buch. Wir haben keine Themenfestlegung getroffen, d.h. es wird hier über Romane und Lyrik, aber auch über Kochbücher oder Computerbücher geschrieben. Unsere Kunden können die Statements und Meinungen der Buchhändler an dieser Stelle kommentieren und mit ihnen ins Gespräch kommen. > Bei Hugendubel arbeiten über 1.000 Buchhändler – wie bilden Sie diesen Schatz an Leseerfahrungen und Empfehlungen bei hugendubel.de ab?


persönlicher: hugendubel.de

im Internet jetzt mit Buch-Blogs

< In den einzelnen Abteilungen gibt es immer auch Empfehlungen der Hugendubel-Buchhändler. In unserer Abteilung „Books in English“ werden die Buchempfehlungen abwechselnd von den Kollegen unserer beiden „bookshops“ in München und Frankfurt geschrieben. Der wichtigste Platz für die Leseerfahrungen unserer Buchhändler ist aber sicher in unserem neuen BuchBlog. > Welchen zusätzlichen Service bieten Sie im Internet an? < Man kann im Internet in allen Hugendubel Kundenmagazinen, vor allem auch in unserer Kundenzeitschrift büchermenschen blättern, sich die einzelnen Artikel gleich auf der Internetseite ansehen und darin besprochene Bücher und Produkte mit einem Klick auf den Umschlag oder die Verpackung bestellen oder das ganze Kundenmagazin als Datei im Format „pdf“ herunterladen. >Nachdem jetzt die Zwischenzeugnisse ins Haus stehen, ist Ihre Rubrik

„Schule & Lernen“ ein gutes Beispiel für die Leistungsfähigkeit Ihrer Suchfunktion. Wie geht der Nutzer am besten bei hugendubel.de vor? < Der Klick auf „Schule & Lernen“ öffnet ein Menü, in dem wir unterschiedliche Themen, Reihen, Schultypen und noch mehr anbieten. Durch Kombination einzelner Bereiche ist es möglich, sehr genau und gezielt das Gewünschte zu finden. „Schule & Lernen“ gehört zu den meistgenutzten Abteilungen auf unserer Seite und unsere Redaktion verwendet viel Zeit darauf, um die Ergebnisse aktuell und zuverlässig zu halten. > Über hugendubel.de kann man wählen, ob man ab 20 Euro Bestellwert versandkostenfrei beliefert wird oder ab jeder Bestellhöhe kostenfrei seine Bestellung am nächsten Tag ab 14 Uhr in der favorisierten Hugendubel-Buchhandlung abholen möchte. Wie viele hugendubel.de-Kunden nutzen diesen wohl einmaligen Service? < Etwa die Hälfte unserer Kunden nutzt diesen praktischen Service, sich die Bücher in einer unserer Buchhandlungen zu bestellen.

EIN „BLOG“ IST eine Internetseite, die periodisch neue Einträge enthält. Das Wort entstammt der englischsprachigen Wortkreuzung aus „Web“ für das Internet und aus „Log“ für das „Logbook“, das Schiffstagebuch. Am ehesten ist ein „Blog“ mit einem Tagebuch oder einem Forum vergleichbar, das Erfahrungen und Meinungen in der Regel öffentlich macht und die Möglichkeit bietet, diese zu kommentieren. Das Schreiben in einem „Blog“ wird „bloggen“ genannt, der Verfasser ist ein „Blogger“, und der neue Duden hat diesen seit 1999 verwendeten Begriff bereits aufgenommen.

> hugendubel.de gibt es seit 2001 – wenn Sie einmal zurückblicken, was war für Sie die größte Veränderung? < Der ständige technische Fortschritt, der uns zwingt, die Entwicklung genau zu beobachten und für unsere Kunden die besten Neuerungen zu nutzen.

Nur bei hugendubel.de gibt es den „BuchBlog“

21 | büchermenschen


Tolle BĂźcher, viele Welten

Winterwonnen &

Jetzt neu im Taschenbuch:

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Träumen erlaubt im

â&#x20AC;&#x160;Interview

WINTERSPORT,

GLĂ&#x153;HWEIN,

KAR-

nächsten Wochen. Um sich auf die eiskalten Verlockungen vorzubereiten, finden Sie jetzt viele Ratgeber und Buchempfehlungen in Ihrer Buchhandlung Hugendubel und hier einen ganz besonderen Tipp: das Schneeparadies QuÊbec.

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ÂťMir ist in diesem Jahr kein schĂśneres, kein bunteres, kein besinnlicheres Buch vor Augen gekommen als Hans-Joachim Gelbergs Anthologie â&#x20AC;şGroĂ&#x;er Ozeanâ&#x20AC;š.ÂŤ DIE ZEIT Der Ozean der Gedichte ist groĂ&#x;. Er bietet einen nahezu unerschĂśpflichen Poesie-Vorrat â&#x20AC;&#x201C; mit mehr als 350 Gedichten und Bildern von Ăźber 40 KĂźnstlern. Ob himmelhochjauchzend oder zu Tode betrĂźbt, leicht oder schwer, frech oder nachdenklich: In diesen Gedichten ist die ganze Welt.

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www.beltz.de

Ein Traum in weiĂ&#x; ist fĂźr Wintersportler die Landschaft um QuĂŠbec. Das grĂśĂ&#x;te Skigebiet im Nordosten des amerikanischen Kontinents lockt mit 90 Wintersportzentren, malerischen Abhängen fĂźr Abfahrtsläufer und Snowboarder und 4.000 Kilometern Langlaufloipen in unberĂźhrter Natur. Damit nicht genug: Das Eisfischen auf zugefrorenen Seen, Allrad-Expeditionen durch unerforschtes Gelände oder eine Ă&#x153;bernachtung in einem Hotel aus Eis und Schnee lassen jeden Besucher dahinschmelzen. Nur eines kann jetzt noch die Menschen in QuĂŠbec City halten â&#x20AC;&#x201C; es beginnt mit traditionellen Klängen aus groĂ&#x;en Lautsprechern. Eine schneeweiĂ&#x;e, ĂźbermannsgroĂ&#x;e Figur schreitet majestätisch winkend durch die Menge. Ă&#x153;berall, wo sie stehen bleibt, bilden sich Trauben von Menschen, tanzen, lassen sich mit ihr fotografieren und singen die alten Lieder. â&#x20AC;&#x17E;Bonhomme Carnavalâ&#x20AC;&#x153;, die Symbolfigur des Karnevals, hat Einzug gehalten in der Hauptstadt der kanadischen Provinz QuĂŠbec. Zehn Tage lang regiert der lustige Schneemann alljährlich im Februar die verschneite Stadt. Sein Erkennungszeichen ist die rote â&#x20AC;&#x17E;Tuqueâ&#x20AC;&#x153;, die typische ZipfelmĂźtze der Holzfäller und Bauern, seine Residenz ist das 20 Meter hohe SchloĂ&#x; aus Eis und Schnee, das fĂźr die zehn Tage des Festes gegenĂźber dem Parlament der Provinz errichtet wird.

Š Claudel Huot / OTCCUQ

NEVAL und vieles mehr verheiĂ&#x;en die

Bonhomme Carnaval â&#x20AC;&#x201C; der närrische Riese aus QuĂŠbec

Unter der FĂźhrung ihres Maskottchens feiern die BĂźrger QuĂŠbecs den schĂśnsten Winterkarneval Nordamerikas. Schauplatz ist die Altstadt, die von einer heute noch vollständig erhaltenen Stadtmauer aus den GrĂźndertagen umgeben ist. Die gepflasterten StraĂ&#x;en und Gassen rings um das historische Hotel Le Château Frontenac, das weithin sichtbare Wahrzeichen QuĂŠbecs hoch Ăźber dem St. LorenzStrom, verwandeln sich in eine festliche BĂźhne. Traditionelle Wettkämpfe und bunte Paraden, phantastische Eisskulpturen und ein abenteuerliches Kanurennen sorgen fĂźr Stimmung. Wochenlange Kälte von minus 20 Grad und tiefer ist keine Seltenheit im langen kanadischen Winter. Dicke Schneepolster lasten auf den Häusern. Doch dann, im Februar, ist es genug der dunklen Winterstimmung. Die â&#x20AC;&#x17E;joie de vivreâ&#x20AC;&#x153;, die sprichwĂśrtliche Lebensfreude der Einheimischen, lässt sich nicht mehr einschlieĂ&#x;en, sie bricht machtvoll heraus. Wenn sich die Einwohner anderer Städte schlotternd in unterirdische Einkaufszentren verkriechen, taut QuĂŠbec City auf. Das Ende des Winters ist abzusehen, und das muss man feiern. Man will hinaus, den Elementen trotzen und mit anderen frĂśhlich sein. Ă&#x153;ber 100 Jahre ist der â&#x20AC;&#x17E;Carnaval de QuĂŠbecâ&#x20AC;&#x153; schon


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Karnevalszauber

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kanadischen Québec City prozentige Mischung aus Rotwein, Rum und anderem mehr. Glühwein kanadisch! Um das zum Überleben notwendige Elixier immer griffbereit zu haben, wird es in hohle Spazierstöcke abgefüllt. Jeder,

E>H6>>^hiYV © Claudel Huot / OTCCUQ

alt. Wie in vielen katholischen Ländern feiert man in der kanadischen Provinz ausgelassen in den Tagen vor dem Aschermittwoch – die letzte Gelegenheit vor der Fastenzeit. Aus diesen Wurzeln entstanden in vielen katholischen Regionen der Welt Karnevals: in Rio und New Orleans ebenso wie in Köln und Mainz. Bereits 1894 wurden beim „Carnaval de Québec“ die ersten Eisskulpturen gebaut, wurden Paraden und Schneeschuhrennen ausgetragen. Heute nehmen Tausende an den farbenfrohen Paraden und Wettkämpfen teil. Ganze Straßenzüge, wie zum Beispiel die Rue Ste.-Thérèse sind von Eisskulpturen gesäumt. Beim „Carnaval“ werden die Anwohner dieser Straße zu wahren Künstlern. Wer hier lebt, schnitzt Skulpturen aus Eis und Schnee. Die Motive reichen von Märchenfiguren bis hin zu aktuellen politischen Themen. Inzwischen wird in der Altstadt schon wieder gefeiert. Immer unter der Führung von „Bonhomme Carnaval“, dem närrischen Riesen. Abends, wenn es dann noch kälter wird und die Temperaturen auf minus 30 Grad Celsius sinken können, brauchen die tapferen Karnevalisten Stärkung. „Caribou“ heißt das Zauberwort und ist eine hoch-

Ein Wintermärchen: Québec City

der ernsthaft feiern will, geht daher schon frühabends am Stock. Am späteren Abend werden die Stöcke dann leichter, und die Stimmung steigt auf den Höhepunkt. Auf den verschneiten Plätzen tanzen die Menschen und singen. Aus allen Winkeln und den erleuchteten Fenstern der zuvor winterlich erstarrten Stadt klingt es: „Bonjour Bonhomme! Bonjour Carnaval!“

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© Sébastien Larrose / OTCCUQ

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Lust auf Wintersport? Das größte Skigebiet im Nordosten des amerikanischen Kontinents

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© Gernot Krautberger

Streicheleinheiten für

Neue Ratgeber für ein gesundes

Hugendubel Bestseller Spiele

+ Guten Appetit!

+ Traumhaft vital

Mama, mir schmeckt‘s! Die zurzeit meistverkauften Spiele bei Hugendubel. 1 Kosmos; Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod (Brettspiel) 2 Schmidt Spiele; Thurn und Taxis (Brettspiel) 3 Weltbild; LCD Sudoku mit Touchscreen (Elektronisches Spiel) 4 Ravensburger; Verflixxt (Taktikspiel) 5 Haba; Der Schwarze Pirat (Kinderspiel) 6 Schmidt Spiele; Carcassonne (Strategiespiel) 7 Kosmos; Ken Follett - Die Säulen der Erde (Brettspiel) 8 Ravensburger; Phase 10 (Kartenspiel) 9 Kosmos; Sudoku – das Brettspiel (Brettspiel) 10 Moses; Black Stories 3 (Kartenspiel)

Wöchentlich aktualisierte Bestsellerlisten unter

www.hugendubel.de

DIE DEUTSCHEN LEGEN kräftig zu. Der Anteil der übergewichtigen Kinder bewegt sich bedrohlich auf 20 Prozent zu! Da ist Aufklärung, aber auch Umdenken gefragt, und zwar in allen Generationen. Die Basis für eine gesunde Zukunft bildet dieses Praxisbuch zur gleichnamigen aktuellen Pro7-Serie. Experten informieren darin ausführlich über eine ganzheitliche Ernährung. Darauf machen 75 fantasievolle Rezepte Appetit. Das erleichternde Fazit: Jeder kann mit nur wenig Aufwand seine LeN. Sautter, S. Frädrich: „Besser essen, bensführung zum Leben leicht gemacht“ Zabert Sandmann, 19,95 € Guten wenden.

SIE SIND VOLLER Aufbruchstimmung in das neue Jahr gestartet? Und haben sich fest vorgenommen, dass Sie 2007 endlich mehr für sich tun wollen? Herzlichen Glückwunsch! Leichter fällt Ihnen die Verwirklichung Ihrer Vorsätze ganz bestimmt, wenn Sie sich Unterstützung aus Büchern holen. Unsere Auswahl an neuen Ratgebern in diesen büchermenschen und in Ihrer Buchhandlung Hugendubel enthält nützliche Anregungen in Hülle und Fülle, die sich im Alltag leicht umsetzen lassen und Sie wie ein guter Trainer eine Zeit lang begleiten. Motivierende Erfolgserlebnisse sind damit so gut wie vorprogrammiert – wir drücken Ihnen die Daumen!

Unser tägliches Brot

traumbuch für Schläfer

GESUND WERDEN UND bleiben mit der richtigen Ernährung? Niemand besser als Mönche und Nonnen wussten, wie dies ein Leben lang gelingen kann. Der Bildband versammelt diesen kostbaren Schatz an Erfahrungen und ergänzt ihn um aktuelle ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse. 94 Lebensmittel und ihre Heilkraft sind zu entdecken: von Artischocke über Petersilie bis Wein. Viele anregende Rezepte machen den wunderbar anschaulichen Streifzug durch Pater K. Saum, J.G. Mayer: die Klosterheil„Heilkraft der Klosterernährung“ Zabert Sandmann, 24,80 € kunde perfekt.

KNAPP EIN DRITTEL unseres Lebens verbringen wir im Schlaf. Das ist keineswegs zum Gähnen, sondern von großer Bedeutung für unser Wohlbefinden. Deshalb empfiehlt es sich, die neuesten Forschungsergebnisse aus den Schlaflaboren hellwach zu studieren. Dieser Ratgeber verrät Ihnen alles Wissenswerte, z.B. welcher Schlaftyp Sie sind und wie Sie durch typgerechte Ruhephasen Kreativität, Gedächtnis und Gesundheit fördern können. Von dieser Bettlektüre profitieren aufgeweckte Peter Spork: Menschen Tag für „Das Schlafbuch“ Rowohlt, 19,90 € Tag!


Leib & Seele

und erfülltes Leben

+ Neue Dimensionen

+ Spirituelle Wege

Karma & Reinkarnation?

Menschliche Medizin

AUF DIESE WIEDERGEBURT haben Esoterik-Fans sehnlichst gewartet: Der Reinkarnations-Roman „Einweihung“ von Elisabeth Haich erscheint in neuer Auflage! Sprachlich überarbeitet, entfaltet der spirituelle Klassiker und einstige Geheimtipp aus den 70er Jahren eine einzigartige Anziehungskraft. Elisabeth Haich, 1897 in Budapest geboren und einst Gründerin des ersten Yoga-Instituts vor Ort, galt und gilt vielen Sinnsuchern als spirituelle Größe. Die studierte Bildhauerin erlebte ihre Eltern und ihre Umgebung als fremd. Viele Visionen ließen Elisabeth Haich glauben, in einer weit exotischeren Welt zu Hause zu sein. Eine Annahme, die zu einem weltweit erfolgreichen Schlüsselbuch für Karma und Wiedergeburt führte. „Einweihung“ resultiert aus einer eindringlichen Reinkarnationserfahrung Haichs in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Ihre Vorstellung, die Tochter des Pharaos Ptaotep zu sein, die alle Stadien der Weihe zur Hohepriesterin erfährt, liegt Haichs stark mystisch geprägter Autobiografie zugrunde. Intensiv für ihre Leser vermittelt die Ungarin darin 6.000 Jahre alte Heilslehren und Weisheiten der altägyptischen Priester, sowie genaue Details zum damaligen Lebensalltag. Dieser fesselnde Erinnerungsbericht, der tiefe Einblicke in das Wirken des Karma gewinnen lässt, begeistert gleichzeitig als großartige DarElisabeth Haich: stellung altägypti„Einweihung“ Aquamarin Verlag, 19,95 € scher Kultur.

WIE KANN EIN Kranker ganzheitlich gesunden? Diesem Anliegen hat Klaus-Dieter Platsch sein Wirken verschrieben. Als Facharzt für Innere Medizin, Chinesische Medizin, Naturheilkunde und Psychotherapie verbindet er die verschiedenen Disziplinen, wobei er die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten im Blick hat. Menschlichkeit ist sein oberstes Gebot, wie Fallbeispiele aus der Praxis belegen. Sein Buch eröffnet sowohl Ärzten als auch an Medizin interessierten Laien neue Perspektiven. Lesen ist der erste Schritt zur Klaus-Dieter Platsch: Besserung! „Was heilt“

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Theseus, 19,95 €

Preiswürdige Zellen EIN FORSCHER, SEIN Buch und eine Entdeckung, die die Wissenschaft auf den Kopf stellt: Der amerikanische Zellbiologe Bruce Lipton gewinnt für „Intelligente Zellen“ den „Best Books 2006 Award“ in der Kategorie Naturwissenschaften. In seiner Fachdisziplin Epigenetik bewies er, dass die physische Existenz des Menschen nicht allein von der DNS bestimmt wird. Vielmehr steuern Zellen mit Lebenserfahrung, wie wir sind und handeln. Bruce Lipton weitet so den Horizont für Pädagogen, Mediziner und für uns selbst, denn unseren Zellen könBruce Lipton: nen wir auch auf die „Intelligente Zellen“ Koha, 14,95 € Sprünge helfen!

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Vorspiel, Kaffepaussi & Abseiling Von deutschen Wörtern, die um die Welt gingen

:

 Interview

Länder. Angesichts der Anglizismen hierzulande mag man es kaum glauben, aber ungeahnt viele deutsche Wörter wurden umgekehrt in andere Sprachen eingebürgert. Dies fand auf unterhaltsame Art der Wettbewerb „Ausgewanderte Wörter“ des Deutschen Sprachrates heraus. Das gleichnamige Buch erschien im Hueber Verlag – mit Hans Hillreiner, Leiter des Projekts bei Hueber, gingen wir auf Spurensuche.

Hans Hillreiner empfiehlt:

Sprachrat zwischen dem 1. Juni und dem 30. September 2006 weltweit dazu aufrief, aus der deutschen Sprache ausgewanderte Wörter einzusenden, konnte niemand ahnen, dass über 6.000 Belege eingehen würden. Aus welchen Ländern kamen die meisten Zuschriften und was waren die exotischsten? < Die Spitzenreiter waren Einsendungen aus dem angelsächsischen Raum und aus Russland. Beispiele für Länder, die wir so nicht erwartet haben, sind sicher Mauritius, Malaysia, Kamerun, Gambia und Kirgisistan. Hans Hillreiner Durch unsere Aktion zeigte sich, wie weit deutsche Wörter tatsächlich auf der Welt verbreitet sind.

Lesezeichen

© Peer Koop

> Herr Hillreiner, als der Deutsche

Hat Spaß gemacht Jutta Limbach (Hg.): „Das schönste deutsche Wort“ Hueber, 19,95 €

26 | büchermenschen

Dringend empfohlen Helmut Schmidt: „Globalisierung“ Goldmann TB, 7,95 €

© Susanne Bätjer

MAN SPRICHT DEUTSCH in aller Herren

„Kaffepaussi“: Finnisch für „außer Betrieb“

> Kirgisistan? Wie kommt ein Kirgise zur Ausschreibung des Deutschen Sprachrats? < Vermutlich durch die Ausschreibung auf der Internetseite des Deutschen Sprachrates. Wir gehen davon aus, dass nahezu alle Teilnehmer eine Beziehung zur deutschen Sprache und entsprechendes Hintergrundwissen haben. Die Teilnehmer mussten ja erst erkennen, dass ein Wort einen deutschen Hintergrund hat. Dementsprechend erreichten uns die meisten Einsendungen auf Deutsch! > Welches ist Ihr Lieblingswort? < Das ist die schwierigste Frage, weil in dem Buch so viele schöne Wörter sind. Mit am charmantesten finde ich das „Kanitzeen-Boot“, das auf Afrikaans U-Boot bedeutet – „Kann nicht sehen“Boot eben. Es strahlt so viel wortschöpferische Kraft aus. Die vielleicht tiefsinnigste Erklärung zu einem ausgewanderten Wort ist für mich die einer Engländerin zu „Schadenfreude“, die meinte: „Wir Briten wollen wohl nicht zugeben, dass wir solche unwürdigen Gefühle wie Schadenfreude empfinden und mussten den Deutschen dafür die Schuld in die Schuhe schieben.“ > „Typisch deutsch“ – gilt dies auch für einige ausgewanderte Wörter? < „Sitzfleisch“, „Gemütlichkeit“, „Besserwisser“ – mit Sicherheit spielen hierfür auch Klischees eine Rolle. Sprache,

Begrifflichkeiten und wofür man überhaupt Wörter hat – es liegt nahe, dass mit ausgewanderten Wörtern etwas über den Leihgeber ausgesagt wird. Ich finde dies aber nicht schlimm, ganz im Gegenteil, „Waldsterben“ ist dafür ein gutes Beispiel. Deutschland übernahm als eines der ersten Industrieländer eine Vorreiterrolle in der Ökologiebewegung. Die Franzosen übernahmen das Wort – dies kann man durchaus als Kompliment sehen! > Manche der ausgewanderten Wörter wie „Hinterland“ haben in den jeweiligen Ländern unterschiedliche Bedeutungen ... < Richtig, in Italien wird die Gegend um Mailand „Hinterland“ genannt. Im Englischen kann damit das Land hinter einem Seeschiffhafen beschrieben werden und in Australien wird damit das bezeichnet, was wir im Deutschen „Outback“ nennen – das Hinterland eben ... Ein Phänomen, das übrigens öfter auftritt: Wir sagen Razzia zu etwas, was die Italiener als „Blitz“ kennen. Noch schöner ist das zwischen Deutschland und Amerika hin und her gewanderte Wort „Okay“, aber verraten wir jetzt nicht gleich alles ...

ZUHAUSE IST ES doch am schönsten ... Wie heimatlich vertraut klingen doch Wörter wie „Butterbrot“, „Schnaps“ und „Autobahn“. Doch Wörter wie diese haben eine weite Reise hinter sich und sie haben viel zu erzählen: über Deutschland und welche Geschichte sie in anderen Ländern erlebten. Als eine Art Fundbüro haben der Deutsche Sprachrat, die Goethe-Institute und die Gesellschaft für deutsche Sprache aus Deutschland ausgewanderte Wörter zusammengetragen – eine charmante und unterhaltsame Reise auf Deutsch und um Jutta Limbach (Hg.): „Ausgewanderte Wörter“ die ganze Welt. Hueber, 19,95 €


© Christoph Wilhelm

Eine Frage des Humors :

rEPOrtAGE

©privat

Cornelia Neumann, Scherzexpertin

Cornelia Neumann ein Riesenspaß: Für ihre Magisterarbeit, in der sie den deutschen mit dem englischen Humor verglich, erhielt die Hannoveranerin den Karl-Weishäupl-Preis des Vereins zur Förderung von Wilton Park e.V. Eine Doktor-

The „bookshop“ Recommends: Our Bestsellers Spring 2007 1 Richard Powers

The Echo Maker

arbeit zu diesem Thema ist in Arbeit.

2 Richard Ford

The Lay of the Land

> Frau Neumann, haben Sie heute schon gelacht? < Ja, und zwar über eine Glosse in der „Zeit“ über die hochtrabenden Titel der Prominenten-Biographien. Es wurde beklagt, dass interessante Titel wie „Ich bereue alles“, „Ich Depp“, „Meine Nichtigkeit“ oder „Mein verkorkstes Leben“ nie benutzt werden.

„Frankfurt‘s Home of English Books“ Steinweg 12, Frankfurt/Main „Munich‘s Home of English Books“ Salvatorplatz 2, München Phone 01801/484 484 (local rate)

> Beim englischen Humor denkt der Laie an Monty Python’s Flying Circus und Mr. Bean. Wer sind für Sie typische Vertreter? < Einige sind in Deutschland fast unbekannt wie die Radiosendung „The Goon Show“, mit der Peter Sellers bekannt wurde, oder Sitcoms wie „’Allo ’Allo“ und „Little Britain“. Besonders mag ich die Protagonisten von „Goodness Gracious Me“, die die britischen Inder veralbern, aber auch den einheimischen Rassismus gut gelaunt aufs Korn nehmen. Zu den wiederkehrenden Charakteren gehören die Kapoors, eine indische Familie, die „Cooper“ genannt werden will, Golf spielt, ihre

Cornelia Neumann hat gut lachen

Verwandten verleugnet und Hunde mehr als Kinder liebt, um als so englisch wie möglich zu gelten. > Was ist denn nun das Besondere am Humor unserer Nachbarn? < Er ist absurder, anarchischer, anspielungsreicher, bizarrer, exzentrischer, geschmackloser, sarkastischer, schwärzer, rabiater, selbstironischer, schmerzhafter, unkorrekter, unsinniger und wortwitziger als unserer. Und er verurteilt selten. > Verraten Sie uns zum Abschluss Ihren englischen Lieblingswitz? < Erzählte Witze wie in der deutschen Kultur sind kaum verbreitet. Englischer Humor legt den Schwerpunkt oft auf Pointen, die im unübersetzbaren Wortwitz liegen. Mein aktueller Lieblingscartoon stammt aus dem Buch „Great Lies to Tell Small Kids“ von Andy Riley: Wenn man die Kühlschranktür schließt, beginnen sich die Eier zu unterhalten. Ich musste bei der Vorstellung, dass ein kleines Kind diese Geschichte glaubt, ziemlich kichern. Allein die vorgegebene Absicht, Eltern mit Geschichten zu versorgen, mit denen sie ihre Kinder an der Nase herumführen können, finde ich sehr englisch – und sehr lustig.

3 Thomas Pynchon

Against the Day

4 Thomas Harris

Hannibal Rising

5 Michael Crichton

Next

ca. 17,- € ca. 20,10 € ca. 29,- € ca. 19,95 € ca. 25,90 €

6 Kiran Desai

The Inheritance of Loss ca. 7,70 €

7 Bob Woodward

State of Denial

8 Cecelia Ahern

A Place Called Here

9 Alice Munro

View from Castle Rock

10 Richard Dawkins

The God Delusion

ca. 25,30 €

bookshop Bestseller

KULTURWISSENSCHAFTEN SIND FÜR

ca. 14,50 € ca. 21,- € ca. 20,50 €

Visit us at Munich’s Home of English Books and Frankfurt´s Home of English Books. www.hugendubel.de/bookshop


Foto: fabsn / Photocase

Was 2007 wirklich zählt

Ratgeber für Ihre persönlichen

+ Wissen ist bares Geld Spannung pur! Freuen Sie sich auf den „Agatha-Christie-Krimipreis“ Im März 2007 wird während des Krimifestivals in München feierlich der „Agatha-Christie-Krimipreis“ verliehen. Die Spannung steigt: Wer gewinnt die 7-tägige Flugreise nach Südengland im Wert von 2.000 ¤? Wer das hochwertig ausgestatte Notebook „Pavilion DV6000“ von HP im Wert von 1.110 ¤ und wer den edlen Füller „Duofold Presidential Esparto“ von Parker im Wert von 990 ¤? Eines ist schon heute sicher: In der Anthologie „In aller Freundschaft“, die als Fischer Taschenbuch im März 2007 erscheint, halten die 25 besten Beiträge jeden anspruchsvollen Krimifan unter Hochspannung. Bald mehr in der Ausgabe 2/07 der „büchermenschen“ und in der „Freundin“ mit einem Bericht von der Preisverleihung.

Über den Stand der Ermittlungen informiert auch

www.hugendubel.de

Den ruhestand in ruhe steuern DIE VERSTEUERUNG DER Renten ist seit der Einführung des Alterseinkünftegesetzes 2005 nicht nur eine lästige Pflicht für Ruheständler, sondern kann sich auch als teuer erweisen. Doch mit diesem Ratgeber können Rentner und Pensionäre dem Finanzamt ein Schnippchen schlagen. Mit allen Neuregelungen im Überblick hilft „Steuern 2007“ bei der jetzt fälligen Einkommenssteuererklärung für 2006. Mit Expertenrat, Schritt für Schritt und schlüssig zugleich. Teil 1 des Ratgebers hilft beim Ausfüllen der aktuellen Vordrucke für die Einkommenssteuererklärung – mit allen Anlagen und im Detail. Wie man seinen Steuerbescheid überprüft und gegebenenfalls dagegen Einspruch erhebt, wird gleich mit verraten. Und: Die Checkliste mit den besten Steuertipps hilft jedem Steuerzahler, auch nicht einen Cent zu viel zu bezahlen. Das Steuerlexikon im zweiten Teil der methodischen Arbeitshilfe dient der Vertiefung. Wichtige Hintergrundinformationen zu Themen wie „Abfindung“, „Erben und Vererben“, „Nebeneinkünfte“ oder „Testament“ können hier nachgeschlagen werden. Nicht zuletzt erfahren Ruheständler, was im kommenden Jahr steuerlich auf sie zukommt. Experten liefern dazu wichtige Informationen wie u.a. zum aktuellen Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht. Unser Fazit: Mit diesen Tipps sind Sie auch nach dem Erwerbsleben auf Willi Dittmann u.a.: „Steuer 2007 für Rentner und der sicheren Seite!

Pensionäre“ Haufe, 14,95 €

28 | büchermenschen

+ Quo vadis, Deutschland? DIE ZUKUNFT STEHT in den Sternen – aber auch in informativen Sachbüchern kompetenter Vordenker. Für alle Lebenslagen finden Sie in der Welt der Bücher nützliche Ratgeber und Nachschlagewerke, von denen Sie lange Zeit profitieren werden. Der Jahresanfang ist die beste Gelegenheit, die Weichen neu zu stellen und erfolgversprechende Wege einzuschlagen. Hier finden Sie einige Anregungen: ob Altersvorsorge oder Karriereplaner, ob gesellschaftliche Impulse oder individuelle Ratschläge – diese spannenden Sachbücher wissen wo es lang geht. Wir wünschen Ihnen anhaltende Aufbruchstimmung und viel Erfolg im neuen Jahr!

Klare Ansage FRANK SCHIRRMACHER, EVA Herman, Peter Hahne & Co. – in düsteren Farben malen die Vertreter der neuen Bürgerlichkeit unsere Zukunft. In Rückbesinnung auf alte Werte hoffen sie den vermeintlichen Abstieg der Gesellschaft aufzuhalten. Doch ist Deutschland wirklich ein Volk von Kinderlosen, 50plusAspiranten und Mülltrennern, um die am häufigsten genannten Klischees der Untergangspropheten beim Namen zu nennen? Christian Rickens, Journalist des „Manager Magazin“, setzt den Vorurteilen und Denkfehlern überChristian Rickens: prüfbare Fakten ent„Die neuen Spießer“ Ullstein, 14,- € gegen.


+ Pioniergeist

+ Gewinnerstrategien

Die mächtigste Frau

Sie hat es!

SIE REGIERTE HEWLETT-PACKARD, setzte die Fusion mit Compaq durch und war am Ende der Buhmann: Carly Fiorina. Das „Fortune“-Magazin wählte die Top-Managerin, die AT+T und Lucent ihren Stempel aufdrückte, sechs Jahre in Folge zur mächtigsten Frau der US-Wirtschaft. Den wahren Grund für ihren Rauswurf 2005 verrät sie erstmals in ihrer umfassenden Autobiografie. Neben ungeschönten Ansichten liefert die überzeugte Unternehmerin innovative Managementtipps, u.a. was Führung und InteCarly Fiorina: grität auszeichnet. „Mit harten Bandagen“

ERFOLGREICHE FRAUEN PUNKTEN durch einen rundum überzeugenden Auftritt. Auch Sie können dazugehören – mit diesen Strategien für freche Frauen. Erfahren Sie, wie Sie jede noch so kritische Jobsituation souverän und mit Charisma meistern. Tipps zum Outfit und zu Umgangsformen, die auch auf großem Parkett Bestand haben, ergänzen den Ratgeber und machen die Bühne frei für die Geschäftsfrau von Welt. Mit vielen Beispielen, Empfehlungen zur internationalen Etikette und Interviews mit ExperS. Walter, C.M. Huber: tinnen. „Knigge für freche Frauen“

Campus, 24,90 €

Redline Wirtschaft, 17,90 €

Großes hören

Mehr Wert aus Prinzip

WER DIE WELT wirklich veränderte: 25 Audio-CDs in dieser attraktiven Sammelbox erzählen davon auf das Anregendste. In den packenden Biografien der 100 größten Herrscher und Forscher, Dichter und Denker, Künstler und Musiker aller Zeiten! Von Ramses II. bis Michail Gorbatschow führt die rasante und mehr als 3.000 Jahre andauernde Reise durch die Geschichte. Werden auch Sie zu einem grandiosen Entdecker – bei einem besonders lebendigen und musikalisch eingerahmten Hörerlebnis mit vielen AnAchim Höppner (Sprecher): „CD WISSEN“ ekdoten und 25 CDs, Laufzeit über 31 Std., audio media, 149,- € O-Tönen.

ALS FÜHRUNGSKRAFT UND Unternehmerpersönlichkeit sollten Sie den Schritt von „emotionaler Intelligenz“ zu wertorientierter Unternehmensführung weiter gehen. Dieser druckfrische Ratgeber setzt auf moralische Integrität als Erfolgsfaktor für Sie selbst und die ganze Firma. Wer mit Stil, Rückgrat und Authentizität führt, bleibt sich treu und sichert den Unternehmensertrag. Die beiden Autoren sind international erfahrene Coaches und geben viele individuelle Empfehlungen. Doug Lennick, Fred Kiel: „Moral Intelligence“ Redline Wirtschaft, 24,90 €

© Andares

Vorteile

Kunststücke

Empfehlenswerte Ausstellungen Berlin Kronprinzenpalais Unter den Linden 3, www.hdg.de Bis 4.3.2007 „Rock! Jugend und Musik in Deutschland“ Museum für Fotografie Jebensstr. 2, www.helmutnewton.com Bis 20.5.2007: „Newton – Nachtwey – La Chapelle: Men, War and Peace“, Fotografien. Frankfurt Städel Museum Dürerstraße 2, www.staedelmuseum.de Bis 11.3.2007 im Städel-Anbau (EG, OG): „Gärten: Ordnung, Inspiration, Glück“ Bis 4.3.2007 im Kuppelsaal: Martin Kippenberger: „Arbeiten bis alles geklärt ist - Bilder 1984/85“ Leipzig Museum der bildenden Künste Leipzig Katharinenstr. 10, www.mdbk.de Bis 18.2.2007: Timm Rautert: „Wenn wir dich nicht sehen, siehst du uns auch nicht“, Fotografien 1966-2006 10.3.-24.6.2007: „Eine Liebe. Max Klinger und die Folgen“, Ausstellung zum 150. Geburtstag des Bildhauers, Malers und Grafikers München Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung Theatinerstr. 8, www.hypo-kunsthalle.de 19.1.2007-15.4.2007: „Nolde bis Beckmann – Jorn bis Richter“, Bilder. Literaturhaus, Salvatorplatz 1, www.literaturhaus-muenchen.de Bis 16.2.2007: „Pacific Palisades – Wege deutschsprachiger Schriftsteller ins kalifornische Exil“


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Impressum & Co.

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  Impressum Herausgeber: Buchhandlung Hugendubel GmbH & Co KG, Nymphenburger Straße 29, D-80335 München Tel. 01801/484 484 (bundesweit zum Ortstarif)

Erinnern Sie sich? Jubiläen & Gedenktage – empfohlen von www.hugendubel.de

Anschrift für Verlag, verantwortlichen Redakteur und Anzeigenverantwortlichen: in medias res Marktkommunikation GmbH, Königstraße 70, D-90402 Nürnberg, buechermenschen@imr.de, Tel.: +911/43053-0, Fax: +911/43053-44

Ausführliche Informationen und Buchempfehlungen erhalten Sie unter www.hugendubel.de – Ihrem „Web der Bücher“.

Verlagsleitung: Jürgen Prommersberger (verantwortlicher Redakteur)

25. Januar Mrs Dalloway und Orlando verneigen sich: Virginia Woolf wurde vor 125 Jahren geboren. 2. Februar: www.hauckundbauer.de

Finnegans Wake auf Dublins Straßen: James Joyce würde heute 125 Jahre alt.

Objektleitung/Anzeigen: Susanne Halfmann (verantwortlich für den Anzeigenteil) Redaktionelle Mitarbeit: Michael Arnold, Annette Bibel, Irene Binal, Herbert Grambihler, Susanne Halfmann, Tina Rausch, Gertrud Schlee, Elisabeth Zeitler-Boos

2. März: Lasst die Bären los: Herzlichen Glückwunsch an John Irving zum 65. Geburtstag!

Layout: Andreas Bahn, Joachim Hauser

6. März:

Herstellungsleitung: Jürgen Schmidt

Die Stimme Lateinamerikas: Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez wird heute 80!

Danke für so viele Jahre großer Literatur: Wir gratulieren John Updike zum 75. Geburtstag!

Informationen rund um die Uhr www.hugendubel.de

© Privat

18. März

Titelbild: Jörg Steinmetz

Gerhard Schröder

GERHARD SCHRÖDER WAR nur einer von vielen Prominenten bei „Hugendubel LIVE“ im Jahr 2006. Die gleichnamige Veranstaltungsreihe ermöglicht Buchliebhabern regelmäßig, mit Stars auf Tuchfühlung zu gehen und sich signierte Bücher zu sichern. Auch 2007 finden wieder viele Aktionen in Ihrer Buchhandlung Hugendubel statt: z.B. am 31. Januar um 16 Uhr am Steinweg in Frankfurt mit Gerhard Schröder ... Alle aktuellen Veranstaltungen finden Sie auf einen Blick unter www.hugendubel.de in der Rubrik „Live bei Hugendubel“.

büchermenschen ist ein Kundenmagazin und enthält auch von Unternehmen finanzierte Beiträge. büchermenschen – das Hugendubel-Magazin für Leser – erscheint fünfmal jährlich und wird kostenlos an die Kunden der Buchhandlungen Hugendubel abgegeben. Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 5/2007. Preisangaben sind ohne Gewähr. büchermenschen 2/2007 erscheint am 19.3.2007. Falls Sie Wünsche, Anregungen oder Fragen haben, dann sagen wir schon jetzt herzlichen Dank für einen Leserbrief!


Was können wir für Sie tun?

Unsere Serviceangebote auf einen Blick

Wir besorgen Ihnen jedes lieferbare Buch Über 1 Million verschiedene Titel können wir besorgen. Gebührenfrei – und die meisten davon sogar über Nacht.

Umtausch ohne Wenn und Aber Selbstverständlich tauschen wir jedes ungelesene Buch bis zu vier Wochen nach dem Kauf problemlos um. Einfach Buch und Kassenbon vorlegen.

Hugendubel-Geschenkgutschein Schenken Sie einen Hugendubel-Geschenkgutschein, und Sie sind hundertprozentig sicher, daß Ihr Geschenk auch gut ankommt.

Rund um die Uhr geöffnet: www.hugendubel.de Bequem von zu Hause aus bestellen und in Ihrer Wunschfiliale abholen. Oder Sie lassen sich das Päckchen nach Hause schicken (ab 20,- ¤ versandkostenfrei).

Empfehlungen und Kataloge Regelmäßig finden Sie bei uns die persönlichen Empfehlungen unserer Buchhändler und Buchhändlerinnen, sowie unser Kundenmagazin „büchermenschen“.

Leseinseln Auf unseren Leseinseln wird die Auswahl zum Vergnügen. In Ruhe können Sie in jedes Buch ungestört und unverbindlich reinlesen.

Kostenlose Geschenkverpackung Auf Wunsch verpacken wir jedes bei uns gekaufte Buch als Geschenk kostenlos mit einem unserer attraktiven Hugendubel-Geschenkpapiere.

Bargeldlos bezahlen mit EC-Cash Ganz einfach, sicher und bequem mit Ihrer EC-Karte – Ihre Unterschrift genügt.


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