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M A I N F R A N K E N T H E AT E R W Ü R Z B U R G S P I E L Z E I T 2 01 2 / 2 013


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4 Vorwort des Generalmusikdirektors 6 Konzertübersicht 2012/2013 8 1. Sinfoniekonzert „Nachtzeit” 10 2. Sinfoniekonzert „Nordlicht” 12 3. Sinfoniekonzert „Himmelspforte” 14 4. Sinfoniekonzert „Blickpunkt” 16 5. Sinfoniekonzert „Wechselspiel” 18 6. Sinfoniekonzert „Weitsicht” 20 Philharmonisches Orchester Würzburg 22 Sonderkonzerte 25 Familienkonzerte 26 Jugendkonzerte 28 Kammerkonzerte 31 Kinderkammerkonzerte 32 Musikpädagogik 33 Ohren auf in concert 34 Theater- und Orchesterförderverein

Impressum Mainfranken Theater Würzburg: Konzertvorschau der Spielzeit 2012/2013 Redaktionsschluss: 15. Juli 2012. Programmänderungen vorbehalten Theaterleitung: Hermann Schneider, Intendant | Klaus Heuberger, Kaufmännischer Geschäftsführer Redaktion: Beate Kröhnert, Konzertdramaturgin; Enrico Calesso, Generalmusikdirektor Fotos (soweit nicht anders vermerkt): Falk von Traubenberg Gestaltung: Uli Spitznagel


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Liebe Konzertfreunde, mit Dankbarkeit blicke ich auf eine ereignisreiche erste Spielzeit als Generalmusikdirektor am Mainfranken Theater zurück. Das Philharmonische Orchester Würzburg und ich haben mit außerordentlich großer Freude für Sie musiziert. Ihr Zuspruch und Ihre Unterstützung haben uns in unserem Entschluss bestärkt, das Konzertangebot in der Spielzeit 2012/13 zu erweitern – so können Sie nun sechs Sinfoniekonzerte und acht Kammerkonzertmatineen erleben. Auch die Sinfoniekonzertreihe befasst sich mit dem Spielzeitthema „machtSPIELE“ und wird der Frage musikalisch nachspüren, woraus und wie überhaupt Macht im Sinne der Einheit von Ursache und Wirkung entsteht. Dabei bieten unsere Konzertformate ein musikalisches Programm für jedes Alter und jeden Musikgeschmack: Die verschiedenen Zusammenstellungen in den Sinfonie-, Sonder- und Kammerkonzerten beherbergen sowohl bekanntes Repertoire als auch einige selten gespielte musikalische Schätze; unsere Familien- und Jugendkonzert präsentieren unterhaltsam und lehrreich Orchesterwerke für Kinder und Jugendliche, darunter etwa das musikalische Märchen Peter und der Wolf von Sergej Prokofjew; die zauberhaften Geschichten der Fugenhexe und die Wiederaufnahme des Kuscheltierkonzertes sind der perfekte Einstieg in klassische Musik für Kleinkinder ab drei Jahren. Mein aufrichtiger Dank gilt ganz besonders unseren Musikern, die sich unermüdlich dafür einsetzen, junge Menschen für klassische Musik zu begeistern. Am 8. Februar 2013 lädt das Orchester, unterstützt von zahlreichen musizierenden Jugendlichen zu „Ohren auf in concert“ ein. Das Programm führt uns musikalisch nach England. Nach zwei erfolgreichen Uraufführungen in der vergangenen Spielzeit blicken wir voller Erwartung auf das Auftragswerk „Aus Giannozzos Seebuch“, das das Mainfranken Theater an den Komponisten Anno Schreier vergeben hat.


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Das Wagnerjahr 2013 werden wir bereits beim Konzert zum Jahreswechsel mit dessen Neujahrskantate einläuten und dem Verdijubiläum mit der konzertanten Aufführung von La traviata Tribut zollen. Den 40. Jahrestag der Europastadt Würzburg wird das Philharmonische Orchester mit einem Konzertprogramm beim sechsten Sinfoniekonzert sowie mit der Aufführung der neunten Sinfonie von Ludwig van Beethoven feiern. Bereits zum vierten Mal in Folge gestalten wir mit dem Sinfonie Orchester der Hochschule für Musik Würzburg ein gemeinsames Konzert. Die Auftritte des Philharmonischen Orchesters Würzburg beim Mozartfest 2013 sind weitere Höhepunkte unserer Konzertsaison. Zum ersten Mal wird unser Orchester den Festakt zur Eröffnung des Mozartfestes musikalisch umrahmen. Wieder ist es gelungen, namhafte Dirigenten und Solisten für unsere Konzerte einzuladen. Darüber hinaus bin ich gespannt auf die sehr jungen Instrumentalistinnen und Instrumentalisten, die ihr Solo-Debüt mit unserem Orchester geben werden. Am Ende der Saison wartet noch ein besonderes Erlebnis auf Sie: Mit Unterstützung des Theater- und Orchesterfördervereins ist es uns gelungen, das Familientrio „The Clarinotts“ für das Sommerkonzert zu gewinnen. Ich freue mich sehr auf die nächste gemeinsame Saison, auf die Begegnung mit Ihnen und auf bedeutende Abende voller Musik. A presto! Ihr

Enrico Calesso


Konzertübersicht 2012/2013 6

September 2012 Theaterfestkonzert 15. September | 19.30 Uhr Großes Haus Oktober 2012

1. Familienkonzert 22. Dezember | 17 Uhr | Großes Haus Jahreswechselkonzert 29. Dezember | 19.30 Uhr Großes Haus Januar 2013

1. Kammerkonzert 7. Oktober | 11 Uhr Toscanasaal der Residenz

Jahreswechselkonzert 1. Januar | 19.30 Uhr | Großes Haus

1. Sinfoniekonzert „Nachtzeit“ 25. und 26. Oktober | 20 Uhr Konzertsaal der Hochschule für Musik

3. Sinfoniekonzert 17. und 18. Januar | 20 Uhr Konzertsaal der Hochschule für Musik

November 2012 2. Kammerkonzert 18. November | 11 Uhr Toscanasaal der Residenz Kinderkammerkonzert „Die Fugenhexe“ 18. November | 15 Uhr Oberes Foyer 2. Sinfoniekonzert „Nordlicht“ 29. und 30. November | 20 Uhr Konzertsaal der Hochschule für Musik Dezember 2012 3. Kammerkonzert 16. Dezember | 11 Uhr Toscanasaal der Residenz Kinderkammerkonzert „Die Fugenhexe“ 16. Dezember | 15 Uhr | Oberes Foyer

1. Jugendkonzert 24. Januar | 11 Uhr | Großes Haus Kinderkammerkonzert „Die Fugenhexe“ 27. Januar | 15 Uhr | Oberes Foyer Februar 2013 Ohren auf in concert 8. Februar | 19.30 Uhr | Großes Haus 4. Kammerkonzert 17. Februar | 11 Uhr Toscanasaal der Residenz Kinderkammerkonzert „Die Fugenhexe“ 17. Februar | 15 Uhr | Oberes Foyer 4. Sinfoniekonzert 21. und 22. Februar | 20 Uhr Konzertsaal der Hochschule für Musik 2. Jugendkonzert 28. Februar | 11 Uhr | Großes Haus


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März 2013 2. Familienkonzert 2. März | 15 Uhr | Großes Haus Kinderkammerkonzert „Die Fugenhexe“ 10. März | 15 Uhr | Oberes Foyer 5. Sinfoniekonzert 14. und 15. März | 20 Uhr Konzertsaal der Hochschule für Musik

3. Familienkonzert 12. Mai | 15 Uhr | Großes Haus Eröffnungskonzert Mozartfest 24. Mai | 19.30 Uhr Kaisersaal der Residenz Kaisersaalkonzert 30. Mai | 20 Uhr Kaisersaal der Residenz Juni 2013

5. Kammerkonzert 17. März | 11 Uhr Toscanasaal der Residenz

Nachtmusik 9. Juni | 21 Uhr Hofgarten der Residenz

3. Jugendkonzert 22. März | 11 Uhr | Großes Haus

Kinderkammerkonzert „Das Kuscheltierkonzert“ 16. Juni | 16 Uhr | Großes Haus

April 2013 6. Kammerkonzert 14. April | 11 Uhr Toscanasaal der Residenz Oper konzertant Giuseppe Verdi „La traviata“ 19. und 20. April | 19.30 Uhr Großes Haus Mai 2013 6. Sinfoniekonzert 2. und 3. Mai | 20 Uhr Konzertsaal der Hochschule für Musik 7. Kammerkonzert 12. Mai | 11 Uhr Toscanasaal der Residenz

4. Jugendkonzert 27. Juni | 11 Uhr | Großes Haus 8. Kammerkonzert 30. Juni | 11 Uhr Toscanasaal der Residenz Kinderkammerkonzert „Das Kuscheltierkonzert“ 30. Juni | 15 Uhr | Oberes Foyer Juli 2013 Italienische Nacht 5. und 6. Juli | 20.30 Uhr Kaisersaal der Residenz Sommerkonzert 20. Juli | 19.30 Uhr | Großes Haus


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Silke Evers (Foto: privat)

1. Sinfoniekonzert 25. und 26. Oktober 2012 | 20 Uhr (Einführung 19.30 Uhr) Konzertsaal der Hochschule für Musik Würzburg

„Nachtzeit” Felix Mendelssohn Bartholdy Ouvertüre zu Die erste Walpurgisnacht Igor Strawinski Le chant du Rossignole, Poème symphonique pour orchestre Alban Berg Sieben frühe Lieder Hector Berlioz Symphonie fantastique, Épisode de la vie d‘un Artiste Die sinfonische Konzertreihe des Philharmonischen Orchesters wird mit einem Programm eröffnet, das sich den mysteriös-schauerlichen und romantisch-zauberhaften Momenten der Nacht widmet. Romantisch verklärte, poetische Bilder zeichnen die Gedichte zum Phänomen der Nacht, die Alban Berg für seine Sieben frühen Lieder auswählte. Diesen Kosmos aus Poesie und Sinnlichkeit hüllt Berg in eine spätromantische, lyrische Klangsprache. „Es war die Nachtigall und nicht die Lerche“, heißt es in William Shakespeares Romeo und Julia. Igor Strawinski lässt die Nachtigall in seiner sinfonischen Dichtung tatsächlich zu „Wort“ kommen. Le chant du Rossignole (Der Gesang der Nachtigall) entführt in eine exotische Welt. 1830 betrat Hector Berlioz mit der Symphonie fantastique musikalisches Neuland. Ein Leitmotiv, die „idée fixe“, durchzieht das Werk – als musikalisches Sinnbild für die unerreichbare Geliebte. Als autobiografisch markiertes Motiv wird die „idée fixe“ in unterschiedliche Situationen gestellt, die schließlich im Hexensabbat des Finalsatzes gipfelt. Dieser Bezug zum Hexenreigen wiederum spannt den konzeptionellen Bogen zu Felix Mendelssohn Bartholdys Die erste Walpurgisnacht. Sopran Silke Evers Dirigent Enrico Calesso Philharmonisches Orchester Würzburg

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Augustin Hadelich (Foto: Rosalie O‘Connor)

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2. Sinfoniekonzert 29. und 30. November 2012 | 20 Uhr (Einführung 19.30 Uhr) Konzertsaal der Hochschule für Musik Würzburg

„Nordlicht“ Einojuhani Rautavaara Cantus arcticus, Konzert für Vögel und Orchester op. 61 Béla Bartók Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 Jean Sibelius Sinfonie Nr. 2 in D-Dur op. 43 In der zweiten Sinfonie kommt einmal mehr Jean Sibelius’ Fähigkeit zur Geltung, aus kleinen Motiven in allmählichem Wachstum packende musikalische Bilder erblühen zu lassen. Dieses Werk zeigt alle Vorzüge seines Kompositionsstils: Kraft, durchdringende instrumentale Farbgebung, ernstes Pathos und Naturverbundenheit. Einojuhani Rautavaara, einer der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten Finnlands, komponierte 1972 sein wohl bekanntestes Werk mit dem Titel Cantus arcticus. Der Untertitel „Konzert für Vögel und Orchester” ist dabei wörtlich zu verstehen, denn die Solisten sind die Vögel des Polarkreises, deren Stimmen als Tonbandaufnahmen eingespielt werden. So entsteht eine verlockende suggestive Klangwelt, in welcher das Orchester und die Naturklänge in einen regen Dialog treten. Als Solist des zweiten Violinkonzerts von Béla Bartók freut sich das Philharmonische Orchester Würzburg, den Geiger Augustin Hadelich an seiner Seite zu wissen. Violine Augustin Hadelich Dirigent Ari Rasilainen Philharmonisches Orchester Würzburg

Ari Rasilainen (Foto: privat)


Karen Leiber (Foto: privat)

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3. Sinfoniekonzert 17. und 18. Januar 2013 | 20 Uhr (Einführung 19.30 Uhr) Konzertsaal der Hochschule für Musik Würzburg

„Himmelspforte“ Joseph Haydn Sinfonie Nr. 96 in D-Dur Le Miracle Anno Schreier Aus Giannozzos Seebuch – Eine Flugphantasie nach Jean Paul für großes Orchester (Uraufführung) Gustav Mahler Sinfonie Nr. 4 in G-Dur Gustav Mahler bezeichnete die vierte Sinfonie als eine „symphonische Humoreske“. Das Humorige dieser Musik aber hat weniger mit heiteren Scherzen als mit Ironie gemein. Das himmlische Leben als eine verzerrte Spielart des Erdendaseins schildert Mahler im vierten Satz seiner Sinfonie. Im Auftrag des Mainfranken Theaters Würzburg komponierte Anno Schreier ein Orchesterwerk, das seine Inspiration in einer kleinen Erzählung aus der Feder Jean Pauls fand. Giannozzo, dem Helden dieser Geschichte, wird es auf der Erde zu bunt. Deshalb baut er sich ein Luftschiff, erhebt sich mit diesem in den Himmel und nimmt fortan an dem irdischen Treiben seiner Mitmenschen nur noch als belustigter – und erschreckter – Zuschauer teil. „Von Giannozzos Abenteuern habe ich mich zu einer sinfonischen „Flugphantasie“ anregen lassen, in der ich unter anderem auch über die Möglichkeit des Humors in der Musik nachdenke – ein Thema, das auch Haydn und Mahler sehr vertraut war“, kommentiert der Komponist sein Orchesterwerk. Sopran Karen Leiber Dirigent Enrico Calesso Sinfonie Orchester der Hochschule für Musik Würzburg Philharmonisches Orchester Würzburg


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Alexander Schimpf (Foto: Balázs Böro¯cz)

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4. Sinfoniekonzert 21. und 22. Februar 2013 | 20 Uhr (Einführung 19.30 Uhr) Konzertsaal der Hochschule für Musik Würzburg

„Blickpunkt“ Leoš Janácˇek Suite für Streicher Johannes Brahms Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56a Johannes Brahms Konzert für Klavier und Orchester in B-Dur op. 83 Die Suite für Streicher schrieb Leoš Janácˇek im Alter von 23 Jahren. Das Werk offenbart aber nicht nur das jugendliche Talent eines gro­ ßen Komponisten, sondern kündigt inmitten der spätromantischen Epoche bereits die Moderne an. Dass Brahms offensichtlich zu scherzhafter Untertreibung neigte, belegt ein Brief an Elisabeth von Herzogenberg. Darin heißt es, er habe „ein ganz ein kleines Klavierkonzert geschrieben mit einem ganz einem kleinen, zarten Scherzo“. Tatsächlich ist das Konzert eines der extensivsten Klavierkonzerte, die bis dato komponiert worden waren. Neben der impulsiv vorwärtsdrängenden und stürmisch lebendigen Tonsprache des Konzerts richten die Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56a den Blick auf Brahms’ geniale Kunst der Verarbeitung von musikalischen Motiven. Klavier Alexander Schimpf Dirigent Enrico Calesso Philharmonisches Orchester Würzburg


Miklós Perényi (Foto: Andrea Felvegi)

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5. Sinfoniekonzert 14. und 15. März 2013 | 20 Uhr (Einführung 19.30 Uhr) Konzertsaal der Hochschule für Musik Würzburg

„Wechselspiel” Hugo Wolf Scherzo in e-Moll und Finale in B-Dur Antonín Dvorˇák Konzert für Violoncello und Orchester in h-Moll op. 104 Anton Bruckner Sinfonie Nr. 6 in A-Dur 1895 soll Johannes Brahms geäußert haben: „Warum habe ich nicht gewusst, dass man ein Cellokonzert wie dieses schreiben kann? Hätte ich es geahnt, hätte ich schon vor langer Zeit eines geschrieben!“ Mit seinem poetischen wie auch dramatisch-leidenschaftlichen Konzert für Violoncello und Orchester in h-Moll op. 104 ist Antonín Dvorˇák ein Meilenstein in der Konzertliteratur gelungen. Das Wechselspiel der musikalischen Kontraste – die gleichermaßen heroisch-pathetischen wie verletzlich-poetischen Klänge – führt Anton Bruckner in seiner sechsten Sinfonie zur Vollendung. Diesen beiden gewichtigen Werken des Konzertrepertoires wird die weniger bekannte Musik der Fragment gebliebenen Sinfonie von Hugo Wolf vorangestellt. Geistreich gestaltet Wolf hier eine vor vergnüglichem Charme und burlesker Lebendigkeit sprühende Klangsprache. Violoncello Miklós Perényi Dirigent Walter E. Gugerbauer Philharmonisches Orchester Würzburg

Walter E. Gugerbauer (Foto: Lutz Eckhoff)


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Andreas Mildner (Foto: Nadine Frech)

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6. Sinfoniekonzert 2. und 3. Mai 2013 | 20 Uhr (Einführung 19.30 Uhr) Konzertsaal der Hochschule für Musik Würzburg

„Weitsicht” Antonio Salieri Ouvertüre und Ballettmusik aus Europa riconosciuta Reinhold Gliére Konzert für Harfe und Orchester in Es-Dur op. 74 Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 1 in c-Moll op. 11 Jacques Ibert Les amours de Jupiter Eine Version des Mythos’ um die Prinzessin Europa, die von Zeus in Gestalt eines weißen Stiers entführt und zu seiner Geliebten wird, findet sich in Ovids Metamorphosen. Der Name Europa lässt sich als Kompositum aus dem Altgriechischen als „die mit der weiten Sicht“ herleiten. Mit der Ouvertüre und Ballettmusik aus Europa riconosciuta von Antonio Salieri und Jacques Iberts „Les amours de Jupiter” wird ein programmatischer Bezug zum Europatag hergestellt. Bei seinem ersten Aufenthalt in England führte Felix Mendelssohn Bartholdy unter anderem seine Sinfonie in c-Moll op. 11 auf, die er im Alter von 15 Jahren komponiert hatte. Mendelssohn Bartholdy schuf hier ein Werk, das sich in die bedeutenden Sinfonien in c-Moll von Joseph Haydn, Wolfgang Amadé Mozart und Ludwig van Beethoven einreiht und von außerordentlicher Reife und Ausdrucksstärke gekennzeichnet ist. Des gleichermaßen virtuosen wie brilliant ausdrucksstarken Soloparts des Konzerts für Harfe und Orchester von Reinhold Gliére wird sich Andreas Mildner annehmen. Harfe Andreas Mildner Dirigent Andrea Sanguineti Philharmonisches Orchester Würzburg


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Die ersten Spuren der Würzburger Orchestertradition reichen ins frühe 18. Jahrhundert zurück. Johann Philipp von Greiffenklau richtete sich auf der Festung Marienberg im sogenannten „Weißen Saale“ ein Theater ein. Als Würzburg seinen Status als Fürstbistum verlor, wurde aus den Mitgliedern der Hofkapelle ein städtisches Orchester gebildet, das die Pflege des Theater- und Konzertwesens fortführte. In der Spielzeit 1991/92 erhielt das Philharmonische Orchester Würzburg seinen neuen Namen. Als Orchester des Mainfranken Theaters Würzburg spielt es in Opern-, Operetten-, Musical- und Ballettaufführungen. Darüber hinaus pflegt das Philharmonische Orchester Würzburg


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Foto: Katrin Heyer

nunmehr sechs sinfonische Abonnementkonzerte, acht Kammerkonzerte, zahlreiche Sonderkonzerte und Galaveranstaltungen. Seit vielen Jahren tritt das Philharmonische Orchester beim renommierten Mozartfest Würzburg in Erscheinung. Im Bereich der Konzertpädagogik engagieren sich die Musiker mit kreativen Projekten und Konzertprogrammen, die klassische Musik für verschiedene Altersklassen – vom Kleinkind bis zum Teenager – adäquat vermitteln. Seit der Spielzeit 2011/12 ist Enrico Calesso Generalmusikdirektor und lenkt in dieser Funktion die musikalischen Geschicke des Mainfranken Theaters Würzburg.


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Marie-Josée Lord

Sonja Koppelhuber

Erik Fenton

Sonderkonzerte THEATERFESTKONZERT 15. September 2012 | 19.30 Uhr | Großes Haus Ausschnitte aus den Musiktheaterproduktionen „Macbeth“ von Giu­ seppe Verdi, Franz Schuberts „Des Teufels Lustschloss“, Wolfgang Amadé Mozarts „Don Giovanni“ und Johann Strauss’ „Die Fledermaus“. Darüber hinaus präsentiert das Schauspielensemble Beiträge aus „Minna von Barnhelm“ von Gotthold Ephraim Lessing und Theodor Holmans „Das Interview”. Ensemble des Mainfranken Theaters Würzburg Opern- und Extrachor des Mainfranken Theaters Würzburg Choreinstudierung: Markus Popp Dirigenten: Enrico Calesso, Andrea Sanguineti Moderation: Hermann Schneider Philharmonisches Orchester Würzburg

KONZERT ZUM JAHRESWECHSEL 29. Dez. 2012 und 1. Jan. 2013 | jeweils 19.30 Uhr | Großes Haus Richard Wagner Neujahrskantate für gemischten Chor und Orchester Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 in d-Moll op. 125 Sopran: Marie-Josée Lord (Foto: Julien Faugère) Alt: Sonja Koppelhuber (Foto: privat) Tenor: Erik Fenton (Foto: privat) Bass: Johan F. Kirsten (Foto: privat) Chor und Extrachor des Mainfranken Theaters Würzburg Choreinstudierung: Markus Popp Dirigent: Enrico Calesso Philharmonisches Orchester Würzburg


Johan F. Kirsten

Isabelle van Keulen

Enrico Calesso

Sonderkonzerte ERÖFFNUNGSKONZERT DES MOZARTFESTES 2013 24. Mai 2013 | 19.30 Uhr | Kaisersaal der Residenz Würzburg Konzert im Rahmen des Mozartfestes Das Programm des Konzerts entnehmen Sie bitte der Broschüre des Mozartfestes Würzburg, die Ende Februar 2013 erscheint. Dirigent: Enrico Calesso | Philharmonisches Orchester Würzburg

KAISERSAALKONZERT 30. Mai 2013 | 20 Uhr | Kaisersaal der Residenz Würzburg Konzert im Rahmen des Mozartfestes Joseph Haydn Divertimento in Es-Dur Hob II:Es 13 Wolfgang Amadé Mozart Konzert für Violine und Orchester in G-Dur KV 216 Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 1 in C-Dur op. 21 Violine: Isabelle van Keulen (Foto: Marco Borggeve) Dirigent: Enrico Calesso | Philharmonisches Orchester Würzburg

NACHTMUSIK 9. Juni 2013 | 21 Uhr | Hofgarten der Residenz Würzburg Konzert im Rahmen des Mozartfestes Das Programm des Konzerts entnehmen Sie bitte der Broschüre des Mozartfestes Würzburg, die Ende Februar 2013 erscheint. Dirigent: Enrico Calesso | Philharmonisches Orchester Würzburg

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Ania Vegry

„The Clarinotts”

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Sonderkonzerte ITALIENISCHE NACHT 5. und 6. Juli 2013 | 20.30 Uhr | Kaisersaal der Residenz Würzburg Sopran: Ania Vegry (Foto: privat) Dirigent: Andrea Sanguineti | Philharmonisches Orchester Würzburg

SOMMERKONZERT 20. Juli 2013 | 19.30 Uhr | Großes Haus Ernst, Daniel und Andreas Ottensamer, Soloklarinettisten der Wiener bzw. Berliner Philharmoniker, widmen sich im 2005 gegründeten Familien-Ensemble „The Clarinotts“ der Musik für Klarinette. Seltenheitswert hat das gemeinsame Musizieren von Vater und Söhnen auf der Konzertbühne. Zu erleben ist dies im Sommerkonzert mit klassischromantischen Werken und einer Fantasie über Melodien aus Giuseppe Verdis Rigoletto. Franz Krommer Konzert für zwei Klarinetten und Orchester in Es-Dur op. 35 Felix Mendelssohn Bartholdy Konzertstück Nr. 2 für Klarinette, Bassetthorn und Orchester in d-Moll op. 114 Franz Doppler Rigoletto-Fantasie für zwei Klarinetten und Bassetthorn op. 38 Hector Berlioz Ouvertüre zu King Lear op. 4 Richard Strauss Macbeth op. 23 Klarinette und Bassetthorn: „The Clarinotts” – Ernst Ottensamer, Daniel Ottensamer, Andreas Ottensamer (Foto: Nancy Horowitz) Dirigent: Enrico Calesso Philharmonisches Orchester Würzburg


Andrea Sanguineti

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Familienkonzerte 1. und 2. Familienkonzert 22. Dezember 2012 | 17 Uhr | Großes Haus 2. März 2013 | 15 Uhr | Großes Haus Altersempfehlung: ab 5 Jahren Sergej Prokofjew Peter und der Wolf op. 67 Dirigent: Andrea Sanguineti (Foto: privat) | Philharmonisches Orchester Würzburg

Gestaltet euer Konzert Was dem Konzert Peter und der Wolf noch fehlt, sind eure Bilder, die passend zur Musik auf eine große Leinwand projiziert werden. Lest mit euren Eltern oder Lehrern diese spannende Geschichte, sucht eine Szene aus und dann malt, was das Zeug hält. Wichtig ist, dass die Bilder im Querformat sind, farbenfroh und ihr uns diese bis zum 1. Dezem­ber 2012 zukommen lasst. Weitere Informationen zum Projekt findet ihr auf der Homepage des Mainfranken Theaters Würzburg unter „Junges Theater“.

3. Familienkonzert 12. Mai 2013 | 15 Uhr | Großes Haus Altersempfehlung: ab 5 Jahren Obwohl es die Mutti verboten hatte, ist der kleine Flugdrache Casimir eines Nachts aus seinem Bettchen gekrabbelt und von zu Hause ausgerissen. Er wollte nur schnell zu Fucco, dem Vulkan, und testen, wer von beiden besser Feuer spucken kann. Das Philharmonische Orches­ter Würzburg wird mit Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy die spannende Geschichte von Casimir in Tönen erzählen. Dirigent: Andrea Sanguineti | Philharmonisches Orchester Würzburg


Roberta Verna

Lea Maria Löffler

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Jugendkonzerte 1. Jugendkonzert 24. Januar 2013 | 11 Uhr | Großes Haus Altersempfehlung: 8 bis 13 Jahre Benjamin Britten The young person’s guide to the orchestra op. 34 1695 komponierte Henry Purcell eine Schauspielmusik zu Aphra Behns Abdelazer. Das Rondo dieser Musik nahm Benjamin Britten 251 Jahre später zur Grundlage für seine eigene Komposition, die jungen Menschen einen intensiven Einblick in die Klangwelt des Orchesters bietet. Dirigent: Andrea Sanguineti Philharmonisches Orchester Würzburg

2. Jugendkonzert 28. Februar 2013 | 11 Uhr | Großes Haus Altersempfehlung: 12 bis 16 Jahre Felix Mendelssohn Bartholdy 1. Satz „Allegro molto appassionato“ aus dem Konzert für Violine und Orchester in e-Moll op. 64 Henryk Wieniawski 3. Satz aus dem Konzert für Violine und Orches­ ter Nr. 2 in d-Moll op. 22 Jules Massenet Méditation aus der Oper Thaïs für Violine und Harfe Camille Saint-Saëns Konzertstück für Harfe und Orchester op. 154 Auf poetische Weise wird das Konzert vom Zeitalter der Romantik erzählen. Das Philharmonische Orchester Würzburg begleitet hierbei zwei junge Solistinnen, die große Werke des 19. Jahrhunderts präsentieren werden. Violine: Roberta Verna (Foto: privat) | Harfe: Lea Maria Löffler (Foto: privat) Dirigent: Enrico Calesso Philharmonisches Orchester Würzburg


Anna Scheps

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Jugendkonzerte 3. Jugendkonzert 22. März 2013 | 11 Uhr | Großes Haus Altersempfehlung: 11 bis 14 Jahre Wolfgang Amadé Mozart Ouvertüre zu Die Zauberflöte 1. Satz „Allegro con brio“ aus der Sinfonie Nr. 25 in g-Moll KV 183 1. Satz „Allegro“ aus der Serenade Nr. 13 für Streicher in G-Dur KV 525 Konzert für Klavier und Orchester Nr. 24 in c-Moll KV 491 Klavier: Anna Scheps (Foto: Andreas Ebmer) Dirigent: Andrea Sanguineti | Philharmonisches Orchester Würzburg

Konzert sucht Patenklasse Für das Konzert am 22. März 2013 werden noch Schülerinnen und Schüler einer Schulklasse gesucht, die tatkräftig bei der Gestaltung des Konzerts mithelfen. Bei Interesse: Beate.Kroehnert@stadt.wuerzburg.de

4. Jugendkonzert 27. Juni 2013 | 11 Uhr | Großes Haus Altersempfehlung: 16 bis 19 Jahre Claude Debussy Prélude à l‘après-midi d‘un faune Arnold Schönberg Verklärte Nacht Die Textgrundlage zu Arnold Schönbergs Komposition, die „sich darauf beschränkt, die Natur zu zeichnen und menschliche Gefühle auszudrücken“ (Schönberg), ist das Gedicht „Verklärte Nacht“ von Richard Dehmel. Als sinfonische Dichtung vertont das „Prélude à l‘après-midi d‘un faune“ ein Gedicht Stéphane Mallarmés, entbehrt aber laut Debussy im Grunde jeglichem Erzählduktus. Das vierte Jugendkonzert sucht die Synergie der Künste – der Tonkunst, der Malerei und der Poesie – zu ergründen. Dirigent: Enrico Calesso | Philharmonisches Orchester Würzburg


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Kammerkonzerte Im Toscanasaal der Residenz führt das Mainfranken Theater Würzburg in Kooperation mit dem Institut für Musikforschung der Julius Maximilians Universität in der Spielzeit 2012/13 die Kammerkonzert­reihe fort. Mit acht Programmen präsentieren die Musikerinnen und Musiker des Philharmonischen Orchesters Würzburg die vielfältigen Facetten von Kammermusik. Dabei reicht die musikalische Spannweite von barocken bis zu zeitgenössischen Klängen.

1. KAMMERKONZERT 7. Oktober 2012 | 11 Uhr | Toscanasaal der Residenz Gerhard Stäbler Nachtstück IV für Klavier und Streichquartett John Cage Sonate für Klarinette Kunsu Shim 33 things für Klavier John Cage Five für fünf Stimmen oder Instrumente Kunsu Shim Vom möglichen Leben für Klavier, Streichinstrumente und Performance John Cage Thirty pieces für Streichquartett Violine: Sonja Lampert, Sara Birringer | Viola: Christine Steinkrauß Violoncello: Matthias Steinkrauß | Klarinette: Thomas Lampert | Klavier: Alexis Agrafiotis

2. KAMMERKONZERT 18. November 2012 | 11 Uhr | Toscanasaal der Residenz Johannes Brahms Klavierquartett Nr. 2 A-Dur op. 26 Johannes Brahms Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25 Violine: Alexander Zeiher | Viola: Makoto Sudo | Violoncello: Deanna Talens Klavier: Enrico Calesso


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Kammerkonzerte 3. KAMMERKONZERT 16. Dezember 2012 | 11 Uhr | Toscanasaal der Residenz Werke von Tarquinio Merula, Giovanni Battista Fontana, Dario Castello, Tomaso Albinoni, Arcangelo Corelli und Antonio Vivaldi Barockvioline: Petra Kuhn, Sara Birringer | Barockcello: Martina Styppa Cembalo: Eva Ruthild Schneider

4. KAMMERKONZERT 17. Februar 2013 | 11 Uhr | Toscanasaal der Residenz George Gershwin An American in Paris (Bearbeitung von Jascha Heifetz) André Previn Vineyard Sonate für Violine und Klavier Samuel Barber Canzone André Previn Tango, Song and Dance Violine: Sonja Lampert | Klavier: Andrea Sanguineti

5. KAMMERKONZERT 17. März 2013 | 11 Uhr | Toscanasaal der Residenz Olivier Messiaen Quatuor pour la fin du temps Violine: Sonja Lampert | Violoncello: Deanna Talens | Klarinette: Thomas Lampert Klavier: Andrea Sanguineti


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Kammerkonzerte 6. KAMMERKONZERT 14. April 2013 | 11 Uhr | Toscanasaal der Residenz Francis Poulenc zum 50. Todestag Trio für Oboe, Fagott und Klavier op. 43 Elegie für Horn und Klavier op. 168 Sonate für Klarinette und Klavier op. 184 Sonate für Oboe und Klavier op. 185 Sextett für Klavier und Bläserquintett op. 100 Querflöte: Stefan Albers | Oboe: Benjamin Mahla | Klarinette: Uwe Ellies Fagott: Andrea Wurmbäck | Horn: Evan Williams | Klavier: Holger Berndsen

7. KAMMERKONZERT 12. Mai 2013 | 11 Uhr | Toscanasaal der Residenz Joseph Haydn Streichquartett in C-Dur op. 20 Nr. 2 (Hob III:32) Alban Berg Streichquartett op. 3 Franz Schubert Streichquartett in G-Dur op. posth. 161 (D 887) Violine: Alexander Zeiher, Tomásˇ Hájek | Viola: Makoto Sudo Violoncello: Deanna Talens

8. KAMMERKONZERT 30. Juni 2013 | 11 Uhr | Toscanasaal der Residenz Joseph Haydn Divertimento in Es-Dur (Hob V:4) für zwei Violinen und Violoncello Ludwig van Beethoven Streichtrio in c-Moll op. 9 Nr. 3 für Violine, Viola und Violoncello Zoltán Kodály Serenade für zwei Violinen und Viola op. 12 Violine: Sara Birringer, Christiane Kleiner | Viola: Christine Steinkrauß Violoncello: Matthias Steinkrauß


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Kinderkammerkonzerte „Die Fugenhexe“ 18. November 2012 | 15 Uhr | Oberes Foyer 16. Dezember 2012 | 15 Uhr | Oberes Foyer 27. Januar 2013 | 15 Uhr | Oberes Foyer 17. Februar 2013 | 15 Uhr | Oberes Foyer 10. März 2013 | 15 Uhr | Oberes Foyer Hugo war schon beinahe eingeschlafen, da hörte er plötzlich ganz leise Musik. Neugierig krabbelte er aus dem Bett. Doch im Moment, da er den Fußboden berührte, war er plötzlich winzig klein. Nun sah er, dass in einem Holzspalt unter seinem Kleiderschrank ein Licht brannte. Dort in der Fuge im Holzfußboden war die kleine Fugenhexe Theodora Appolonia Walburga Quendolin von Papperlapap neu eingezogen. Mit ihren zarten 426 Jahren hat die „Hexe in Ausbildung” schon einige leibhaftige Komponisten kennengelernt. Sie wohnte bei Bach unter der Kommode und lebte auch in Wien bei Wolfgang Amadé Mozart. Was sie sonst noch alles erlebt hat, kann man im Mainfranken Theater Würzburg beim Kinderkammerkonzert erfahren. Sprecher: N.N. | Violoncello: Matthias Steinkrauß | Klavier: Alexis Agrafiotis

Klaus Wüsthoff – Das Kuscheltierkonzert 16. Juni 2013 | 16 Uhr | Großes Haus 30. Juni 2013 |15 Uhr | Oberes Foyer Leicht zerzaust und ein wenig traurig betritt unser Erzähler nach einem missglückten Ausritt sein Kinderzimmer. Da geschieht etwas äußerst Sonderbares. Ein leises Wiehern aus der Plüschtierecke… und dann ein Schnauben … und noch ein zartes „U-u-u“ gefolgt von einem kräftigen „Töröööööhhh“! Wer wissen möchte, was da passiert, der kommt mitsamt seinem Lieblingsplüschtier zum Kinderkammerkonzert ins Theater. Sprecher: Robin Bohn | Violine: Christiane Kleiner | Violoncello: Deanna Talens Klavier: Frank Sodemann


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Musikpädagogik Klassik und junge Ohren: Kann das gut gehen? Ja, aber gewiss! Für und in Schulen in ganz Unterfranken – das Schulprojekt „Ohren auf“.

Orchester in der Schule Musiker des Philharmonischen Orchesters Würzburg kommen in Schulklassen und stellen ihre Instrumente und den Beruf eines Orchestermusikers vor. Wahlweise kann dabei der Fokus auf einem bestimmten Komponisten oder einem Werk liegen. Projekttage zum Thema Musik können so eine besondere Bereicherung erfahren. Für junge Menschen von 6 bis 16 Jahren Dauer: 1 bis 2 Unterrichtsstunden

Vorbereitung auf Konzerte Als Vorbereitung auf ein Jugendkonzert des Mainfranken Theaters Würzburg besuchen Musikerinnen und Musiker auf Wunsch die Schulklassen und führen gezielt in die Werke des bevorstehenden Konzerts ein. In kammermusikalischer Besetzung präsentieren sie hierbei charakteristische Passagen oder ein verwandtes Kammermusikwerk. Dabei werden sie von der Konzertdramaturgin begleitet, die weitere Informationen zum Konzept und Inhalt des Konzerts vermittelt. Für junge Menschen von 6 bis 16 Jahren Dauer: 1 bis 2 Unterrichtsstunden

Unterrichtsmaterialien zu Jugendkonzerten Zu den Jugendkonzerten werden Ihnen Materialmappen mit allen wesentlichen Informationen zu Inhalt und Ablauf des Konzerts zugesandt. Neben den Texten über die Komponisten und Werke bzw. zum Konzept erhalten Sie auch musikpädagogische Anregungen zur Vor- und Nachbereitung des Konzertbesuchs im Unterricht.


Kilian Scheuring

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Musikpädagogik Mitten ins Orchester rein Einmal mitten unter den Musikern im Proberaum oder im Orchestergraben sitzen. Den Dirigenten hautnah erleben! Sehen, wie sich ein Musikstück entwickelt. Und wie ein Klanggefüge entsteht. Bei Probenbesuchen können Schülerinnen und Schüler die Praxis des Musikmachens individuell und direkt erleben. So ergibt sich ein besonders enger Kontakt zur Musik und den Instrumentalisten. Dabei können nach Absprache auch Instrumente ausprobiert werden. Für junge Menschen von 6 bis 16 Jahren

Ohren auf in concert 8. Februar 2013 | 19.30 Uhr | Großes Haus Das Konzertprojekt, bei dem das Philharmonische Orchester Würzburg mit Schülerinnen und Schülern aus Würzburg und Umgebung gemeinsam ein Programm gestaltet, geht in die nächste Runde. Während der Probenphase in der vierten und fünften Kalenderwoche des Jahres 2013 bereiten sich die beteiligten Jugendlichen und die Profis auf das gemeinsame Konzert vor, das in diesem Jahr unter dem Motto „Ohren auf in concert goes Great Britain!“ steht. Joseph Haydn Sinfonie Nr. 104 in D-Dur London Ralph Vaughan Williams Konzert für Basstuba und Orchester in f-Moll Ludwig van Beethoven Wellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vittoria op. 91 Edward Elgar Enigma Variationen op. 36 Tuba: Kilian Scheuring (Foto: privat) | Dirigent: Enrico Calesso Schülerinnen und Schüler Würzburger Schulen | Philharmonisches Orchester Würzburg


Theaterund Orchesterförderverein Würzburg e.V.

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Theater- und Orchesterförderverein Die ideelle und materielle Förderung des Philharmonischen Orches­ ters hat sich der „Verein zur Förderung des Mainfranken Theaters und des Philharmonischen Orchesters e.V.“ zum Ziel gesetzt. Wir unterstützen dabei unter anderem innovative Projekte des Orchesters wie beispielsweise „Ohren auf – Orchester in der Schule“, wir ermöglichen das Engagement von Gastdirigenten und Solisten, fördern die Produktion von CD-Einspielungen oder sichern die Durchführung der Kammerkonzertreihe.

Kunst braucht Freunde und Förderer Erwägen Sie die Möglichkeit einer Mitgliedschaft! Zögern Sie nicht! Ein Engagement im Theater- und Orchesterförderverein ermöglicht Ihnen nicht nur eine ganz besondere Nähe zum Mainfranken Theater. Sie stärken mit ihrer Zuwendung auch das Drei-Sparten-Haus, das Philharmonische Orchester Würzburg, den Kulturstandort Würzburg und die Region Mainfranken. Gönnen Sie sich für 21,– Euro Jahresbeitrag weitere attraktive Vorteile. Sie sind neugierig geworden? Weitere Informationen erhalten Sie im Mainfranken Theater Würzburg und beim Theater- und Orchesterförderverein e.V. Bruno Forster, Erster Vorsitzender Steinlein 19, 97078 Würzburg E-Mail: foerderverein@theaterwuerzburg.de Internet: www.theaterwuerzburg.de/foerderverein.html


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Konzert-Broschüre