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Mi 22.11.2017 19:30 Uhr

Foto: M

PRINT-EDITION NOVEMBER 2017

Das Erbe Wellings E I N S C H U L D E N F R E I E R V I E RT L I G I S T – N I C H T W E N I G E R , A B E R L E I D E R AU C H N I C H T M E H R . Prof. Dr. Michael Welling verlässt auf eigenen Wunsch die Hafenstraße. „Eine überraschende Nachricht und durchaus auch ein sehr emotionaler Moment“, so Rot-Weiss Essens Aufsichtsratschef Dr. André Helf. Blendet man jedoch alle Emotionen aus, was bleibt dann? Ein Viertligist ohne neue Schulden, aber auch ohne realistische Aufstiegschancen und ohne ausreichende Sponsoring-Einnahmen. Die Ära Welling mal ganz nüchtern betrachtet … ab Seite 6

Michael Welling RWE-Chef vom 1.10.2010 bis 31.10.2017

FOTO: INFORMER ARCHIV

PROFESSOR DR. CLEMENS KILL

Ein Spitzenmediziner mit internationalem Ruf für die Essener Notfallmedizin. Seite 17

DIE JUNGE KARRIERE DER SOPHIA CRÜSEMANN

Essener Musiktalent mit eigenen Kompositionen im Finale beim Deutschen Rock & Pop Preis. Seite 19

ARTWALK 2018:

Die neue Perspektive: Alles zurück auf Anfang! Seite 12

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Essen City.Nord - Kreativ.Quartier


IN DIESER AUSGABE

In dieser Ausgabe

AUS DER REDAKTION Einblicke in unseren Recherche-Alltag

Foto: Christoph Bubbe

4 – 5 Stadtentwicklung

Ende Oktober stellten die Fahrzeugschmiede Shelby und das Autohaus Reintges ihre neue Kooperation vor. Wer Shelby kennt, der weiß: Hier geht es um Kraftboliden, die den Drehzahlbereich als auch den Puls von US-Car-Fans in ungeahnte Höhen schnellen lässt. Der geneigte Leser wird sich vorstellen können, dass eine solche Präsentation

alles andere als leise abläuft. Und so wurde die Jagd nach Stimmen und O-Tönen zu einer echten Herausforderung für unseren Redakteur Lars Riedel. Als er dann aber endlich Dr. Klaus-Peter Reintges und Volkhard Jürgens (Shelby EU) zu fassen bekam, schwiegen die Motoren – zumindest mal für fünf Minuten. Seite 14.

Rot-Weiss Essen: Das Erbe Wellings. Der Doc schmeißt hin! Und seine Bilanz ist ernüchternd. Kommentar: Die Welling-Ära: Nicht alles so goldig, wie es heute glänzt.

12 Nördliche Innenstadt

TRADITION · FOR TSCHRITT E R FA H R U N G · K O M P E T E N Z

US-Boliden der Extraklasse: Shelby kommt nach Essen! Holzfachhandel Senco: Neue Böden macht der Herbst. Praxis ThiemerHeermann: Erster Praxisfilm wird zum 360-Grad-Erlebnis. Der Charakter als Erfolgsfaktor – die AEC Potenzialanalyse.

18 – 19 Event-Schau / Kultur

Ihre Spezialisten in Sachen Aqua-Terra und Heimtierbedarf

Das PS-Mekka: die Essen Motor Show. Hänsel und Gretel neu inszeniert. Essener Jung-Talent für Rock & Pop Preis nominiert.

20 – 21 Tipps & Termine Opern, Theater, Konzerte – was der November bringt.

22 – 24 Reise Welche griechische Insel passt zu mir? Der Insel-Check. Platz und Geld sparen: Der Gepäck-Ratgeber für Last-Minute-Reisen. Reise-Kolumne: Reiseziel Türkei – Freundschaft ist keine Momentaufnahme Ägypten: Ein Eldorado für Kitesurfer und Taucher.

26 – 27 Zu guter Letzt INFORMER-Paparazzi – Auf der Jagd nach Essens Stadtprominenz. Jubiläum: 20 Jahre Prof. Dr. Eggers Stiftung Kiesslers Welt: China – Parteichef Xi Jinping zieht die Zügel an. Impressum

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14 – 15 Wirtschaft / Neues aus den Unternehmen

Die Johanniter in Essen: drei Jahrzehnte Hausnotruf. Ein international renommierter Spitzenmediziner für die Essener Notaufnahme. Sicher ist sicher – der INFORMER-Ratgeber von Sensei Alfons Pinders.

‚Sketchup‘-Darstellerin Beatrice Richter zusammenführen wird. 184 Sketche spielte Richter an der Seite von Diether Krebs. Im Essener Theater im Rathaus feierte sie mit der Komödie ‚Hundert Quadratmeter‘ Premiere. An ihrer Seite: Judith Richter. Mutter und Tochter stehen gemeinsam auf der Bühne. Seite 26.

B EST A TT UN GS H A US SON NEN S C H E I N KG

Neuer Vorstand, neue Energie: ISG City.Nord reloaded! Die neue Perspektive: Alles zurück auf Anfang! Ein Kommentar. Ein Camp für die Bier- und Brau-Szene. Marc de Bruijne – der Kreative des Monats.

16 – 17 Gesundheit

Arbeitsbedingungen. Zumal Eva diesen Termin direkt mit einem Wiedersehen verknüpfen konnte. Über den INFORMER hat sie unsere ehemalige Mitarbeiterin Constanze Nehring (l.) kennengelernt. Bis heute verbindet die beiden eine Freundschaft – und beim Oktoberfest auch ein Prosit der Gemütlichkeit. Seite 26.

EIN TERMIN MIT JUGENDERINNERUNGEN Wie viele andere in Deutschland verfolgte auch der junge Artur Hanke in den 80ern die Comedy-Show ‚Sketchup‘ im TV und ließ sich von Diether Krebs, Beatrice Richter und Iris Berben zum Lachen bringen. Zwei Dinge konnte der damals 15-Jährige nicht vorausahnen: Dass er einmal als Medienberater für den INFORMER tätig sein und dass ihn dieser Job mit Künstlerin und

6 – 9 Titelstory

10 – 11 Politik

GANZ SCHÖN FESCH UND ZÜNFTIG Im Oktober verlegte sich einmal mehr der Weißwurst-Äquator nach Norden und verlief auch durch Essen. Das Rü Oktoberfest am Flughafen gehört definitiv zu den festen Größen im Veranstaltungskalender unserer Stadt. Und damit auch in den Kalender der lokalen Redaktionen. Für uns war u. a. unsere Redakteurin Eva Valentini (r.) vor Ort. Und sie wird zugeben müssen: Es gibt wesentlich schlimmere

Der Willy-Brandt-Platz: Essens erster Platz und die Vision vom Eingangstor.

Kolumne: Zollverein, ein Millionengrab? Bangen um Arbeitsplätze auf dem Welterbe. Berlin: Essen seine Abgeordneten bei der konstituierenden Sitzung des Deutschen Bundestags.

Foto: Ralf Schönfeldt

DIE MOTOREN STEHEN STILL, WENN DER REDAKTEUR ES WILL.

Foto:Christoph Bubbe

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IN DIESER AUSGABE Foto: Pascal Hesse

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Foto: Vanessa Mels

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Am 24.10 hat sich der 19. Deutsche Bundestag konstituiert. Für Essen und Mülheim im Plenum: SPD-Mann Arno Klare. Der INFORMER war vor Ort und traf weitere Abgeordnete aus Essen.

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Rettungsdienstlich ausgebildete Helferinnen und Helfer der Johanniter sind im Notfall Tag und Nacht zur Stelle. Im Regionalverband Essen blickt man auf 30 Jahre Hausnotruf-Erfahrung zurück.

Foto: pixabay

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Die griechische Insel Korfu ist traumhaft. Oder doch besser nach Mykonos? Und was hat die Halbinsel Chalkidiki zu bieten. Der ultimative Insel-Check verrät, welche Insel zu wem passt.

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Bin unterwegs.


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STADTENTWICKLUNG

Zentral wohnen, wo andere einkaufen WAS WÄRE WENN?! DIE BEIDEN PLANER FRANK EITTORF UND ERCAN AGIRBAS BESCHÄFTIGEN SICH IN DIESEM TEIL DER SERIE MIT DEM ERSTEN PLATZ DER STADT, DEM WILLY-BRANDT-PLATZ, UND DER VISION VOM ‚WILLY BRANDT TOR‘.

W

ie viele Hauptbahnhöfe krankt auch der Essener an den Problemen und Klischees eines klassischen Bahnhofsumfelds: Trinkende, zumeist alkoholisierte Jugendliche und Ältere stören das Bild eines angenehmen und einladenden Stadtraums. Die sogenannte ‚Trinkerszene’ beschäftigt immer wieder den Rat der Stadt und die zuständige Bezirksvertretung. Wer auf sie trifft, ihrem Gegröle und manchem unangebrachten Spruch ausgesetzt ist, fühlt sich schnell unwohl. Vor dem Kundencenter der ‚RuhrBahn’ (vormals EVAG) und dem Reisezentrum der Deutschen Bahn hat sie aktuell ein überdachtes ‚Zuhause‘ gefunden. Bei gutem Wetter ist die Szene gleichwohl noch immer auf dem benachbarten Willy-Brandt-Platz anzutreffen. Diese Willkommensgeste auf dem Platz, der kauffreudige Kundschaft zur Kettwiger Straße hin geleitet, könnte durchaus einladender sein. Immerhin rühmt sich Essen seit 1950 als ‚die Einkaufsstadt‘, wie der Schriftzug auf dem Handelshof-Gebäude seither verkündet. Ein Grund für die beiden Planer Ercan Agirbas und Frank Eittorf, sich in diesem Teil der Serie mit dem Willy-BrandtPlatz zu beschäftigen.

Ein Mitarbeiter aus dem Amt für Stadtplanung und Bauordnung der Stadt hat die Planer auf die besondere Problematik am ‚Eingang zur Innenstadt‘ aufmerksam gemacht. Er ist geprägt von leeren Flaschen, Dreck und Unrat. „Die Gründe für diese Entwicklung liegen auf der Hand. Der Bahnhof ist zentral und für Jedermann gut zu erreichen, ebenso der Supermarkt im Bahnhof als Getränkemarkt erster Wahl, dazu mit erschwinglichen Preisen“, sagt Eittorf. Der Öffentliche Nahverkehr stellt zudem eine vernünftige und sichere Alternative für den alkoholisierten Heimweg, ob allein oder in der Gruppe. Agirbas: „Das System funktioniert – Tag für Tag aufs Neue! Lediglich die Geschäftsleute klagen, allen voran jene im direkten Umfeld des Handelshofs. Wir wollen den Willy-BrandtPlatz neu beleben. Es geht uns allerdings nicht darum, eine Nutzergruppe zu verGrafik: Architekturbüro Agibas Eittorf Friends‘

VON PASCAL HESSE

Die Innenstadt und ihre Fußgängerzonen (dunkelgrau). Der dritte von 12 Spots in rot, die ersten beiden in grün.

Frank Eittorf

Ercan Agirbas

graulen, sondern bestehende Stadträume mit neuen Nutzungen und Nutzergruppen zu ergänzen, vor allem mit neuen Bewohnern.“ Wie viele Innenstädte ist der Essener Stadtkern in den vergangenen 100 Jahren vom Wohnen abgekehrt. Politik und Wirtschaft haben sich stattdessen für den hochpreisigen Markt der Büro- und Verkaufsflächen entschieden. Auch wenn sich diese Entwicklung derzeit ändert, schlägt sich das Ergebnis dieser Politik messbar in den Statistiken nieder: Während im Jahr 1900 noch rund 13.000 Menschen im Stadtkern lebten, beherbergt er heute nur noch knapp 4.000 Bewohner. „Wir sollten an alte Zahlen und Zeiten anknüpfen. Es ist die Wohnnutzung, die den entscheidenden Unterschied macht. Sie bringt das Leben in die Straßen, auf die Plätze, so auch auf den Willy-Brandt-Platz. Bäume oder schöne Stadtmöbel werden da lange nicht ausreichen, um eine nachhaltige Verbesserung der Situation zu schaffen“, sind sich Ercan Agirbas und Frank Eittorf einig. „Die Einkaufsstadt war einmal. Heute wird online bestellt und gekauft. Die Kaufhäuser von morgen sind Amazon & Co. Sie

garantieren den stressfreien Einkauf rund um die Uhr und mit Rückgaberecht“, stellt Eittorf fest. Das Konzept funktioniere, wohl auch aufgrund der Bequemlichkeit der heutigen Gesellschaft. Agirbas: „Abgesehen vom Online-Shopping war der zweite große Trend, der der Shopping-Malls, insbesondere am Limbecker Platz, weder förderlich für die Entwicklung der Innenstadt, noch für die Rathaus Galerie oder die Kettwiger Straße als Einkaufsstraße des Reviers.“ Die Einkaufsstadt habe sich zum Einkaufsstandard entwickelt, beliebig und austauschbar. „Die neue Mall hat den heutigen Standard besiegelt. Vielleicht ist aber genau das die Chance der Stadtplanung, den ‚vergangenen’ ‚Wohnstandard’ zurück in den Stadtkern zu holen. An einigen Stellen passiert das bereits“, sagt Eittorf. Die beiden Planer fragen: „Was wäre wenn?!“

SPOT 03 | DAS WILLY BRANDT TOR Leerstehende Flächen könnten ‚wiederbewohnt’ werden. Vielerorts könnte sogar ganz neuer Wohnraum geschaffen werden, individuell, vielseitig, lebendig. Agirbas: „Das Leben würde in den Stadtkern zurückkehren, ergänzende Gastronomie als auch neue Lebensmittelgeschäfte würden ihre Abnehmer finden. Die bestehenden Geschäfte bekämen lokale Kunden hinzu. Im Kaufhof hat man sich erst vor einigen Jahren von seiner Lebensmittelabteilung getrennt,

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das könnte sich mittelfristig wieder ändern“, meinen beide Planer. Als Beispiel könne die Rüttenscheider Straße dienen: Unten ist das Geschäft, die Bar oder das Restaurant, oben wird gewohnt. Auf der Kettwiger Straße würde sich lediglich der Maßstab ändern. Neben der Nahversorgung wären auch hier die Feierabendstunden in und mit der Nachbarschaft gesichert. „Den Eingang zur Innenstadt wollen wir städtebaulich mit einem Zeichen markieren – ein ergänzender Wohnturm als Pendant zum bereits bestehenden Turm auf dem Handelshof gegenüber. Dabei bedienen wir uns eines bereits bekannten Bildes um 1900: Auf der alten Hauptpost (Ecke Hachestrasse / WillyBrandt-Platz) stach damals ein Turm hervor, der weit über die normale Gebäudehöhe hinausragte“, schildert Frank Eittorf. Den Turm vom Handelshof gegenüber kennen wir, er ist der übrig gebliebene des damaligen verloren gegangenen Tors zur Innenstadt. Für die Platzierung des neuen Wohnturms haben sich die beiden Planer bewusst für die großflächige ‚Eiermann Fassade‘ entschieden. „Sie wird ein weiteres Mal reduziert, da sie auf dem Platz immer noch zu mächtig erscheint und nicht zum Verweilen einlädt. Außerdem wollen wir bei der neuen Wohnnutzung in Kombination mit vertikalen Gärten mehr Leben an die Fassade, und auf den Platz bringen. Dies wird durch örtliche Kubaturen und Fassadenthemen lediglich unterstrichen, denn eigentlich hat der Willy-Brandt-Platz schon jetzt außergewöhnliche und wertvolle Fassaden verschiedener Epochen, die es zu erhalten und zu ergänzen gilt“, so Agirbas. „Was wäre, wenn im Staffelgeschoß über dem Herrenausstatter ‚Anson’s‘ gewohnt würde? Was wäre, wenn wir anfangen würden, die Stadt von oben beziehungsweise

In prominenter Nachbarschaft empfangen das ‚Willy-Brandt-Tor‘ und der ‚Galeria Kaufhof HochPavillon‘ alle, die es in die Innenstadt zieht. (Fotomontage)

nach oben zu besiedeln?! Im Kleinen – wie im Großen?!“, fragt Frank Eittorf. Er ist sich sicher: Zeitgemäßes Wohnen heißt zunächst zentrales Wohnen. Die Vorzüge des öffentlichen Nahverkehrs sowie vielseitige Konzepte von Carsharing würden die Bewohner im Stadkern zu schätzen und zu nutzen wissen. Eittorf: „In Bezug auf bestehende Stellplatznachweise ist hier wieder die Stadt gefordert – zumal Anfang des Jahres die Bauordnung NRW die bis dato geltenden Richtlinien gelockert hat. Städte und Kommunen haben nun mehr Handlungsfreiraum, sehen jedoch leider meist keinen Handlungsbedarf. Insbe-

Visualisierung: ‚vektor.x‘ aus Bochum

STADTENTWICKLUNG

sondere zur Reaktivierung der Innenstädte muss sich diese Haltung deutlich ändern. Wie ‚parkt’ es sich beispielsweise in Paris? Vielleicht wäre hier der eine oder andere Blick ins Ausland hilfreich.“ Was wäre, wenn sich der Handelshof in Form einer individuellen Mischung aus Hotel und öffentlicher Gastronomie zum Willy-Brandt-Platz hin öffnen würde? Frank Eittorf würde dies für den Platz als angemessene Bereicherung verstehen, mit einer weiteren Gastronomie mit Eigenleben und Abendsonne. „Aus Düsseldorf und Hannover kennen wir Kaufhofkonzepte, die sich unter ande-

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rem durch den Verkauf von hochwertigen Nahrungsmitteln und Konsumieren entsprechender Speisen vor Ort auszeichnen. Die Essener Interpretation denken wir über dem freistehenden Eingangspavillon zum Kaufhof Galeria“, erklären die Planer. In einem neuen ‚Galeria Kaufhof HochPavillon‘ mit Sonnenterrasse auf dem Dach sollen die hauseigenen Produkte präsentiert, verkauft und verzehrt werden. Dachplatanen schützen vor zu viel Sonne und begrünen den derzeit lieblosen Willy-Brandt-Platz. Die grüne Hauptstadt bleibt. Der Pavillon könne auch außerhalb der Geschäftszeiten als unabhängige Gastronomie funktionieren. Eine Kombination mit einer weiteren Nutzung, etwa mit der Touristikzentrale, sei denkbar. „Außerdem würden wir den Willy-Brandt-Platz mit begehbaren Schaufenstern ergänzen, die natürliches Licht in das Untergeschoss bringen sowie die Einkaufenden über das aktuelle Sortiment im Untergeschoß informieren und neugierig machen würden. Ein angemessener Auftakt mit Richtungswechsel, zum einen auf die Kettwiger Straße die Geschäfte, zum anderen zum Hauptbahnhof in die Untergeschosse, zur U-Bahn, zum neuen Kaufhof“, sind sich Ercan Agirbas und Frank Eittorf sicher. Auch hier spielten neben Eigentümern und Pächtern die Stadtverwaltung und die Politik eine Schlüsselrolle. Es gelte Lösungen für die Visionen von Eigentümern und Planern zu finden, Visionen und Lösungen für unsere Stadt. „Wir denken nach oben, nach unten, zur Seite, aber insbesondere nach vorne. Wir sehen den Willy-Brandt-Platz als Ort der Interaktion“, betonen die Planer und bleiben dem Motto der Serie treu. Denn Sie fragen abermals: „Was wäre wenn?!“

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TITELSTORY

Welling verlässt Rot-Weiss Essen

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Der Doc schmeißt hin! Doch Kummer ist man längst gewohnt.

VO N L ARS RI EDEL U ND PASCAL HESSE *

Nach sieben Jahren verlässt Prof. Dr. Michael Welling auf eigenen Wunsch hin den Fußball-Regionalligisten Rot-Weiss Essen. Seine Nachfolge tritt Ex-Arminia-Bielefeld-Geschäftsführer Marcus Uhlig an. Er übernimmt damit zwar einen schuldenfreien RWE, zugleich aber einen sportlich ramponierten Verein. Als Welling im Jahr 2010 in das Management an der Hafenstraße einsteigt, ist die Insolvenz des Traditionsvereins gerade überstanden. Viele sahen in ihm den großen Hoffnungsträger. Einen, der RWE zurück in die Bundesliga bringen soll. Als erster Vorsitzender schafft es der Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer Welling zwar, die Finanzen im schwarzen Bereich zu halten. Fußballerische Erfolge lassen jedoch bis heute auf sich warten. Der Aufstieg aus der NRW- in die Regionalliga – eher das Ergebnis eines Etats, mit dem kein Liga-Konkurrent auch nur ansatzweise hätte mithalten können. Die siebenjährige Bilanz Wellings, sie fällt eindeutig aus: eindeutig nüchtern. Welling wurde nach Insolvenzanmeldung im Juni 2010 vom damaligen Insolvenzverwalter Dr. Frank

Kebekus ausgewählt und zum 1. Oktober 2010 zum 1. Vorsitzenden bestellt. Unter seiner Mitwirkung konnte das Planinsolvenzverfahren zum Juli 2011 beendet werden. „Als Michael Welling vor einigen Wochen mit dem Wunsch auf uns zugekommen ist, seinen Vertrag vorzeitig zu beenden, war das für alle Aufsichtsratsmitglieder eine überraschende Nachricht und durchaus auch ein sehr emotionaler Moment“, betont Dr. André Helf, der Vorsitzende des Aufsichtsrats von Rot-Weiss Essen.

NUR VIERTE LIGA Dass seit dem Aufstieg in die vierte Spielklasse keine sportlichen Erfolge mehr zu vermelden sind, der Verein weiterhin in der Regionalliga spielt, spricht Helf jedoch nicht an. Wohl aber findet er Worte für die Erfolge außerhalb des Platzes: „Mit Michael Welling an der Spitze des Vereins haben wir in den vergangenen Jahren hervorragend zusammengearbeitet und konnten abseits des Platzes große Erfolge feiern. Wir haben den Verein wieder in der Stadtgesellschaft etabliert.“ Der Umzug des Traditionsvereins vom Georg-Melches-Stadion in das neue ‚Stadion Essen‘ der Stadt-Tochter GVE fand unter Wellings Leitung statt. Was seine Führungsqualitäten angeht, so gibt es jedoch viele Gründe, genau und durchaus kritisch hinzusehen.


TITELSTORY

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Foto: Christoph Bubbe

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TITELSTORY

Der überschätzte ‚Messias‘ von der Hafenstraße

SOLIDE BASIS BEI FEHLENDEN SPONSOREN? Der Verein schreibt in einer Mitteilung zum Ausscheiden seines ersten Vorsitzenden: „Seit dem Amtsantritt von Michael Welling wurden die Mitgliederzahlen mehr als verdoppelt, wurde die Partnerbasis verbreitert, von 63 auf inzwischen weit über 400 Partner ausgebaut und konnte trotz signifikant sinkender kommunaler Sponsoringunterstützung der Vertriebsumsatz vervierfacht werden.“ Unerwähnt bleibt jedoch, dass unter Welling zahlreiche Sponsoren, die bislang immer zum Traditionsverein gehalten ha-

Die Qualitäten eines Frontmanns hat er: Prof. Dr. Michael Welling. Die Fähigkeit, Rot-Weiss Essen weiter nach oben zu bringen, wurde ihm aber zunehmend von Kritikern abgesprochen.

ben, als Wegbegleiter für den sportlichen Erfolg abgesprungen sind – darunter wichtige Großsponsoren wie der frühere Hauptsponsor, der Energieversorger RWE.

DER AUFSTIEG : DAS WUNDER VON SIEGEN – NUR OHNE WUNDER Generell sind auf dem Weg zum sportlichen Erfolg die Meilensteine rar gesät. Der Aufstieg von der NRW- in die Regionaliga direkt nach der Insolvenz ist ein solches wichtiges Ereignis. Aber er ist ebenfalls kein Verdienst des ersten Vorsitzenden. RWE und die Sportfreunde Siegen sind damals die einzigen beiden Vereine in der fünften Liga, die unter Profibedingungen

trainieren. „Es gab damals keine nennenswerte Konkurrenz in der NRW-Liga. Einzig die Sportfreunde Siegen hätten Rot-Weiss gefährlich werden können“, sagt ein Sportjournalist und Kenner der hiesigen Fußballszene im Gespräch mit dem INFORMER. „Und selbst der Etat der Sportfreunde war, wenn überhaupt, gerade einmal die Hälfte von dem, was RWE zur Verfügung hatte.“ Die übrigen Vereine hätten bestenfalls an die 100.000 Euro an Finanzmitteln für die Saison zur Verfügung gehabt. „Damit kann man keine großen Luftsprünge machen – und auch nicht aufsteigen. Da braucht man schon einen Millionen-Etat, wie ihn RotWeiss damals zur Verfügung hatte.“ Der sportliche Aufstieg sei demnach logisch gewesen und weder eine besondere noch

eine sportlich anzuerkennende Leistung.

FESTGEBISSEN IN LIGA 4 Wer Welling also zuschreibt, dass er die Insolvenz gemeistert und den Aufstieg begründet hat, muss ihm gleichwohl ankreiden, dass er nicht in der Lage war, wichtige Sponsoren zu halten und den sportlichen Erfolg auszubauen. Seit dem Aufstieg im Jahr 2011 befindet sich der Verein in der vierten Liga. Im Kampf um die Meisterschaft hat er seitdem keine entscheidende Rolle gespielt. Auf die anfängliche Euphorie zu Saisonbeginn folgt für die Fans die Ernüchterung – und das gefühlt von Saison zu Saison immer schneller. Das fortwährend erklärte Ziel Wellings, der Weg Rot-Weiss Essens zurück in den bezahlten Fußball, hat er verfehlt und bleibt es mit seinem vorgezogenen Abschied dem Verein und den Fans schuldig. Auf viele RWE-Fans wirkte Welling zeitweise gar wie ein Geizkragen. „Wenn man wat reißen will, muss man langsam auch ma Kohle inne Hand nehmen“ – in dieser Art und so simpel fassten nicht selten Fangespräche den Ist-Zustand zusamFoto: INFORMER Archiv

Michael Welling übernimmt Rot-Weiss Essen im Jahr 2010 in einer äußerst schwierigen Situation – könnte man fast meinen. Genau betrachtet, ist die Lage an der Hafenstraße jedoch eigentlich recht komfortabel: Existenzbedrohende Schulden hat der Verein nach der Planinsolvenz nicht mehr. Es sind die Stadt Essen und ihre Töchter, die den erfolgreichen Abschluss der Insolvenz und den damit geordneten Neuanfang finanziell überhaupt erst möglich machen – darunter auch die GVE, die Eigentümerin des neuen ‚Stadion Essen‘. Welling kann sich auf den Wiederaufbau des Vereins konzentrieren – ohne Altlasten, mit einem neuen Stadion und einem städtischen Sponsoring-Engagement im Rücken, das seinesgleichen sucht. „Welling hat die Lorbeeren geerntet. Die Stadt hat zig Millionen investiert. Doch passiert ist bei Rot-Weiss nichts“, betont jemand aus Insider-Kreisen, der seinen Namen nicht in der Öffentlichkeit lesen möchte. Dass Welling es in den nächsten sieben Jahren geschafft habe, keine neuen Schulden aufzubauen, könne man nicht als Verdienst ansehen. „Er hat schuldenfrei begonnen, da sollte es nicht so schwierig sein, schwarze Zahlen zu schreiben. Dafür wird er schließlich sehr üppig bezahlt.“

Foto: INFORMER Archiv

Michael Welling dankt ab. Er mag nicht länger die Geschäfte von Rot-Weiss Essen führen und bat den Aufsichtsrat um vorzeitige Beendigung seines Vertrags. Als Welling durch den Insolvenzverwalter zum Geschäftsführer bestellt wurde und kurz danach der Aufstieg gelang, sah man endlich wieder rosigen rot-weissen Zeiten entgegen. Es gab wieder Hoffnung an der Hafenstraße. Und auch jetzt liest sich sein Abschied, als verließe einer der ganz Großen den Traditionsclub. Doch betrachtet man die vergangenen sieben Jahre genauer, so ist die Bilanz vor allem eines: erschreckend ernüchternd – sportlich wie auch wirtschaftlich.

Auf dem Platz läuft es auch 2017 für Rot-Weiss Essen immer noch nicht rund.

Die Ära Welling Nicht alles so goldig, wie es heute glänzt. EIN KOMMENTAR VON LARS RIEDEL

Der Doc nimmt seinen Hut. Der Verein, die Medien und auch nicht wenige der Haupttribünen-Fans loben seine Arbeit aus über sieben Jahre rot-weisser Geschäftsführerschaft. Und es stimmt: Dass ein RWE-Präsi den Verein verlässt, ohne dabei einen neuen Schuldenberg zu hinterlassen, hat an der Hafenstraße Seltenheitswert. Dafür gebührt einem scheidenden Geschäftsführer eigentlich kein Dank, es ist sein Job. Und dennoch ist man als RWE-Fan geneigt zu sagen: Danke Welling, dass Du es nicht wie Deine Vorgänger gemacht hast. Auf der sportlichen Seite der Bilanz sieht es da jedoch anders aus. Für einen Fan der Buchhaltung mag allein eine schwarze Null bei dem ex-insolventen Verein Anlass zur Freude sein; dem gemeinen Fan von RotWeiss Essen reicht das nicht. Das mag unfair klingen. Aber der Erfolg eines Sportvereins misst sich eben nicht nur am Vereinskonto, sondern eben auch am sportlichen Ergebnis. Für die Liga-Reform, die aus

der Regionalliga eine Spielklase ohne große Aufstiegsmöglichkeiten machte, kann Michael Welling nichts. Um das Argument der sogenannten ‚Schweineliga‘ ins Feld zu führen, müsste man jedoch zumindest um den Ligatitel mitspielen. Dass man hingegen mittlerweile nur noch am unteren Rand des Tabellen-Mittelfelds herumkrebst, liegt weit unter den eigenen Ansprüchen. Ursächlich dafür sind nicht zuletzt auch die schlechten Personalentscheidungen. Und diese muss sich ein Geschäftsführer durchaus anrechnen lassen. Vier Trainer hat man in den vergangenen sieben Jahren an der Hafenstraße verschlissen. Der aktuellen Nummer 5 bleibt Glück zu wünschen. Bei den Sportdirektoren sieht es nicht viel anders aus. Alle wurden immer voller Euphorie begrüßt, bis man wieder am Boden der Tatsachen angekommen war – teilweise sogar vor Gericht. Vom immer wieder proklamierten Slogan ‚Zusammen Hoch 3‘ blieb letztlich nur noch ein ‚Hoch 2‘. Denn den gemeinen, zugegeben manchmal recht grobkernigen

Fan, der in der Kurve steht, den hat Welling schon lang verloren. Dass er unverbesserlichen Chaoten Parolie bietet, ist richtig. Aber nicht jeder auf der ‚Alten West‘ ist mit diesen Chaoten gleichzusetzen. Vielmehr sind es genau diese Fans – und eben leider nicht die Mannschaft – , die Woche für Woche, bei Heimspielen wie auswärts, den ‚Mythos Hafenstraße‘ lebendig werden lassen. Einen ‚Mythos‘, dessen Welling sich in Kampagnen gerne bediente, es an Sensibilität gegenüber jenen Fans aber zunehmend mangeln lies. Ihr Frust resultiert aus dem permanenten sportlichen Misserfolg und ist durchaus berechtigt. Aus welchen Gründen auch immer Welling sich genau zum jetzigen Zeitpunkt von der Hafenstraße verabschiedet, es bleibt zu hoffen, dass er bei seiner letzten Personalie ein besseres Händchen als in den Jahren zuvor hatte. Denn an der Suche nach dem neuen ‚Vereinsboss‘, Marcus Uhlig, war der Doc ebenfalls beteiligt.


ZU OFT AUFS FALSCHE PFERD GESETZT Sportlich, so ist aus engeren Kreisen um den Verein zu hören, steht sich Welling meist selbst im Weg. „Er hat immer allen reingeredet, sie nie selbst machen lassen. Das war sein größter Fehler und ist mitunter der Grund, warum RWE noch immer in der vierten Liga spielt. Er hat vom Sportlichen einfach keine Ahnung“, so ein Kenner der Vereinsinterna. Starke Persönlichkeiten akzeptiere der erste Vorsitzende ohnehin nicht an seiner Seite. „Die starken und gut qualifizierten Trainer hingegen wollten freie Hand haben. Doch das war mit Welling nicht zu machen.“ Wer ihn trotz alledem in den höchsten Tönen lobt, der betreibe Legendenbildung. „Die Ursache für den sportlichen Misserfolg des Vereins ist ganz stark mit dem Namen Welling verbunden und weniger mit den Trainern, Sportdirektoren und Spielern, die nur ausgeführt haben“, so der Szenekenner. Dass am Ende meist Abfindungen im Raum stehen, jenseits von gut und böse für einen Viertligisten, sei ebenfalls erwähnt.

Prominentestes Beispiel des Personaldebakels an der Hafenstraße: Dr. Uwe Harttgen. Um sich sportlich professioneller aufzustellen, hatte man eigens die Funktion eines Sportvorstands bei RWE installiert, der mit einem großen Handlungsspielraum ausgestattet war. Zum 1. Februar 2014 trat Harttgen den Posten an. Wieder herrschte Euphorie im Traditionsclub. „Wir beginnen das Jahr mit einem Volltreffer“, ließ sich der damalige Aufsichtsratschef Christian Hülsmann zitieren. Ein Jahr später wurde Harttgen rausgeworfen. Der Verein fühlte sich getäuscht, Harttgen sich betrogen, der Fall landete vor Gericht und wurde zur Posse. Erst im September vergangenen Jahres konnte man sich schließlich doch noch außergerichtlich einigen. Wie diese Einigung aussah? Darüber wurde Stillschweigen vereinbart. Die Eintscheidungen Harttgens während seiner Amtszeit, waren bei Verein, Mannschaft und Fans keineswegs unumstritten. Doch man ließ ihn gewähren, bis schließlich der Geschäftsführung dann doch der Kragen platzte, als der Sportdirektor den Vertrag von Ex-Trainer Marc Fascher Foto: Susanne Dodt

men. Dass Michael Welling nicht in die ‚Klotzen statt kleckern‘-Mentalität seiner Vorgänger verfallen ist, war sicherlich richtig. Seine Personalentscheidungen jedoch ware nicht gerade von Erfolg gekrönt. Im Endeffekt hat keiner der Trainer und Sportdirektoren, die er ausgesucht hat, wirklich überzeugt. Bis heute haben fünf Trainer und drei Interimstrainer in der Ära Welling die erste Mannschaft trainiert – annähernd jedes Jahr ein anderer. Kontinuität sieht anders aus.

XXXXXXXXX Der ehemalige Vorstand Sport: Dr. Uwe Harttgen.

Gute Freunde soll niemand trennen: Seit Stadtdirektor a. D. Christian Hülsmann nicht mehr Aufsichtsratschef bei Rot-Weiss ist, werden auch die Stimmen gegen Michael Welling lauter. XXXXXXXXX

eigenmächtig verlängerte. Der plötzliche Rauswurf Harttgens – keine Folge seiner Entscheidungen, sondern der Tatsache, dass er sie alleine traf.

KEINE PUSTE OHNE RÜCKENWIND? Warum der scheidende Fußballmanager ausgerechnet jetzt um die vorzeitige Beendigung seines bis 2020 laufenden Vertrags gebeten hat, bleibt spekulativ. Die zunehmende Kritik an seiner Person macht aber deutlich: Welling ist an der Hafenstraße nicht mehr unumstritten – nicht bei den Fans, nicht beim Verein und nicht bei den Sponsoren. Seitdem sein großer Fürsprecher, der frühere Aufsichtsratsvorsitzende und Ex-Stadtdirektor Christian Hülsmann, seinen Stuhl im Aufsichtsrat geräumt hat, ist die Luft für Welling dünner geworden. Hülsmann habe ihm immer die notwendige Rückendeckung gegeben, sind sich Welling-Kritiker einig. Insbesondere als

Kenner der Stadt Essen, der Verwaltung und Beziehungsgeflechte im Konzern Stadt, hat der frühere Stadtdirektor seine Netzwerke und seine Lokalkompetenz für RWE zu nutzen gewusst. Davon, so die besagten Kritiker, habe Welling gleichermaßen profitiert. Ohne den starken Mann im Hintergrund wirke Welling nun jedoch weniger eloquent. Auf Michael Welling folgt nun Marcus Uhlig. Uhlig leitete bis 2015 die Geschäfte der Arminia Bielefeld, die in dieser Zeit sogar das Halbfinale im DFB-Pokal erreichte. „Marcus Uhlig hat bereits in der 3. Liga und der 2. Bundesliga nachgewiesen, dass er die Geschäfte eines Vereins erfolgreich führen kann“, so RWE-Aufsichtsratschef Dr. André Helf. Für den Club und die Fans von der Hafenstraße bleibt zu hoffen, dass sich diese anfängliche Euphorie bestätigt. Zu mutmaßen hingegen bleibt, was passiert wäre, wenn Welling seinen Platz an der Spitze nicht aus freien Stücken geräumt hätte.

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9 Foto: Christoph Bubbe

TITELSTORY


POLITIK Foto: INFORMER

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Hesse ist

ÜBERALL Die Polit-Kolumne

seit dem Jahr 2001 zählen die Zeche und die Kokerei Zollverein zum Welterbe der UNESCO. Das einst größte Steinkohlebergwerk der Welt wurde damit zu einem Architektur- und Industriedenkmal erhoben. Bereits 1986 wurde die Kohleförderung eingestellt und die Zeche stillgelegt. Einzig aus Gründen der Wasserhaltung sind die Seilscheiben am Fördergerüst heute noch einige Male am Tag in Bewegung. Seit der Stilllegung sind Unsummen nach Zollverein geflossen, hunderte Millionen und Abermillionen an Steuergeldern, die dort versickern. Denn geschehen ist bislang nicht viel. Im Gegenteil: Während andere ‚Orte der Industriekultur‘ es geschafft haben sich mit verhältnismäßig deutlich weniger Finanzmitteln und einem nicht so üppigen Personaleinsatz wie bei der Stiftung Zollverein weiter zu entwickeln, scheint das Welterbe Zollverein in einen tiefen Dornröschenschlaf gefallen zu sein. Ein Prinz ist nicht in Sicht. Viele Gebäude, Anlagen und Skulpturen sind dem Verfall preisgegeben. So etwa die 1992 nach Zollverein gekommene Skulptur ‚Castell‘ des Düsseldorfer Bildhauers Ulrich Rückriem. Sie hat wahrlich schon bessere Zeiten erlebt. Mich persönlich stimmt es traurig ansehen zu müssen, wie mit der Industierkultur, der Kunst und dem Welterbe umgegangen wird. Hermann Marth, der scheidende Vorstandschef der Stiftung Zollverein hat es in seiner Amtszeit bislang leider nicht ansatzweise geschafft, das Gelände weiter zu entwickeln – nicht als Ort der Industriekultur, des Designs, als Museum oder Gastronomie- und Veranstaltungsort. Klar, es finden regelmäßig Veranstaltungen auf Zollverein statt. Doch sie sind beliebig, nicht einzigartig. Sie könnten genauso gut im Gasometer Oberhausen stattfinden, im Landschaftspark Duisburg-Nord und selbst in der Berliner Kulturbrauerei. Was Zollverein fehlt, ist eine Struktur, ein roter Faden, ja ein sichtbares Konzept, wie man es nach 16 Jahren Welterbestatus erwarten könnte. Ich habe in den vergangenen Jahren zahlreiche Welterbestätten besucht und mich auf Zollverein stets gewundert: Der Besucher scheint dort als störendes Element wahrgenommen zu werden. So gibt es kein Besucherzentrum, lediglich

Statt den Standort Zollverein, der schon im Jahr 2012 mehr als eine halbe Milliarden Euro verschlungen hatte, endlich einer Ex-Kulturhaptstadt würdig zu entwickeln, werden ständig die gleichen Fehler gemacht. Zollverein braucht keine Verwalter, wie seinen Noch-Vorstandschef Hermann Marth oder seine beiden Nachfolger, der Historiker Prof. Heinrich Theodor Grütter und der Diplom-Geograph Prof. Dr. Hans-Peter Noll, der eine Chef des Ruhr Museums, der andere Vorsitzende der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien. Was Zollverein braucht ist eine Intendanz, junge, dynamische und unverbrauchte Köpfe mit Visionen, keine Grundstücksverwalter.

Die Lüftung des Anstoßes Dass die Stiftung Zollverein nun bereits seit Monaten mit einem ihrer Mieter wegen einer simplen Lüftung, die sie mietvertraglich zugesichert hat, im Clinch liegt, unterstreicht eindrucksvoll, wie die Stiftung Zollverein tickt. Es kann doch nicht so schwierig sein zwei Löcher für Zuluft und Abluft in die Wand zu bohren, Denkmalschutz hin oder her. Was alleine dieses unsinnige Verfahren den Steuerzahler kostet, der es über Zuschüsse des Landes und der Stadt Essen mitfinanziert, will ich gar nicht wissen. Es würde mich bloß noch mehr ärgern. In diesem Sinne: Glück auf! Ihr Pascal Hesse*

*Anmerkung der Redaktion: Pascal Hesse ist unabhängig von seiner Tätigkeit als Redakteur des INFORMER ebenso als angestellter Bundespressesprecher der Piratenpartei Deutschland in Berlin tätig. Die Redaktion achtet auf die strikte redaktionelle Trennung beider Tätigkeiten.

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ‚Butterzeit‘ auf Zollverein droht der Verlust ihres Arbeitsplatzes. Die Verantwortung dafür sieht Norbert Brauckmann bei der Stiftung Zollverein und ihrem Vorstandsvorsitzenden Hermann Marth.

Bangen um Arbeitsplätze auf dem Welterbe Zollverein

STIFTUNG ZOLLVEREIN STEHT VOR GERICHT UND IN DER KRITIK

N

orbert Brauckmann ist sauer. Seit Jahren fühlt er sich von der Stiftung Zollverein getriezt. Er ist Mieter auf dem Areal des UNESCO-Welterbes ‚Zeche Zollverein‘ und betreibt dort das Bistro ‚Butterzeit‘. Vor wenigen Jahren hat man ihm einen Zaun um seinen Biergarten und Imbisswagen gebaut, als nebenan die Gourmetmeile „Metropole Ruhr“ mit hochpreisigen Speisen zum Verweilen einlud. Seine Rabatte an Reisegruppen, die bei ihm einkehren, veröffentliche die Stiftung nicht, beklagt der Gastronom. Alles nicht förderlich fürs Geschäft, aber auch nicht kriegsentscheidend. Doch nun geht es um alles für den Unternehmer, denn in der Küche seiner ‚Butterzeit‘ gibt es keine Lüftung mit Zuluft und Abluft. Diese wird aber von der Berufsgenossenschaft gefordert, um die Mitarbeiter zu schützen. Rüstet Brauckmann nicht nach, droht ihm die Berufsgenossenschaft den Laden Norbert Brauckstillzulegen. Doch so gerne mann, Butterzeit er auch handeln würde: Die Stiftung Zollverein macht ihm erneut einen Strich durch die Rechnung. Denn eigentlich hat Brauckmann einen Anspruch auf eine sogenannte ‚raumlufttechnische Anlage‘. „So steht‘s nämlich in der Baugenehmigung, die Teil des Mietvertrags ist. Die Stiftung Zollverein hat sich seinerzeit vertraglich dazu verpflichtet, eine entsprechende Lüftung einzubauen“, sagt Brauckmann. Getan habe sie dies jedoch nicht. Nun stehen drei Festangestellte und rund 20 Arbeitsplätze von Aushilfen auf dem Spiel - Arbeitsplätze, die durch Zuschüsse des Landes in die Stiftungsarbeit eigentlich am Standort Zollverein entstehen sollen. Es herrscht dicke Luft, nicht nur in der Küche. Die Stiftung Zollverein und ihr Vorsitzender Hermann Marth bleiben stur. Warum ist unklar, da die Stiftung doch durchaus ein

Interesse an einer gastronomischen Versorgung der Besucher haben sollte. Obwohl sich Brauckmann durch seinen gültigen Mietvertrag mit der Stiftung im Recht sieht, muss er vor Landgericht Essen klagen, um eine Stilllegung seines Betriebs zu verhindern. In der Verhandlung am 17. Oktober gibt Gabriele Heidner, Leiterin Standortentwicklung und -betrieb der Stiftung Zollverein, zu, dass die vertraglich zugesicherte Lüftung fehlt: „Es besteht Einigkeit darüber, dass keine raumlufttechnische Anlage vorhanden ist.“ Auf Rückfrage des Gerichts bestätigt sie dies noch einmal. Doch warum hält sich die Stiftung Zollverein nicht an ihren Vertrag mit dem Mieter? Brauckmann vermutet im Gericht eine Immobilienspekulation auf Zollverein. „Mit meiner Butterzeit stehe ich einer neuen Gastronomie in Halle 4 wohl im Wege. Wenn man meinen Betrieb stilllegen will, baut man einfach keine Lüftung ein. Und das Problem ist gelöst“, so Brauckmann. Er brauche nur Zuluft und Abluft, Hermann Marth, nicht mehr als zwei Löcher, und Stiftung Zollverein bietet sogar an die Kosten selbst zu tragen. „Das muss ich eigentlich nicht, aber wenn es dann schneller geht. Meine Existenz ist schließlich gefährdet.“ Doch die Stiftung bleibe bislang stur. In der Verhandlung wird deutlich, dass die Stiftung offenbar besorgt ist, Brauckmann würde künftig vermehrt Pommes und andere fettige Speisen anbieten. Bislang nutzt er dafür eine Heißluftfritteuse. „Das ist merkwürdig, denn noch vor einigen Jahren hat mich die Stiftung dazu gedrängt Pommes in mein Sortiment aufzunehmen. Sonst hätte man mir einen Caterer vor den Biergarten gestellt. Ich kann die Logik dahinter leider nicht erkennen“, so Brauckmann. Am 21. November rechnet er mit einem Urteil vor dem Landgericht Essen. AZ 5 O 145/16 Ein Beitrag von Pascal Hesse Foto: RAG Montan Immobilien

Liebe Leserinnen und Leser,

einige Infopunkte, die aber nicht mehr als eine erste Anlaufstelle sind und abseits der Saison meist geschlossen sind. Stattdessen wird die Halle 4, die ideal wäre für ein Besucherzentrum zu einer weiteren Gastronomie umgebaut. Es ist ja nicht so, als ob es davon nicht schon genug gibt, angefangen beim ‚Casino Zollverein‘, dem Bistro ‚Butterzeit‘, jenem in der Kohlenwäsche sowie dem Kokerei-Café. Statt die Besucher in einem angemessenen, leicht zu erreichenden Besucherzentrum im Windschatten des Fördergerüsts zu informieren, versteckt sich die Information aktuell in luftiger Höhe am Ende der Rolltreppe in der Kohlenwäsche. Durch das Freiziehen der Information an ihrer bisherigen Stelle würde ausreichend Platz für eine sinnvolle Erweiterung des Ruhr Museums bestehen. Warum nur werden derartige Potenziale seit Jahren nicht genutzt?

Foto: INFORMER

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POLITIK

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Einigkeit und Recht und Freiheit...

AM 24. OKTOBER HAT SICH DER 19. DEUTSCHE BUNDESTAG IM BERLINER REICHSTAGSGEBÄUDE NEU KONSTITUIERT. DER INFORMER HAT HINTER DIE KULISSEN GESCHAUT UND GLEICH ZWEI ESSENER IM PUBLIKUM ERBLICKT. Fotos: Pascal Hesse

D

as Polizeiaufgebot ist e n o r m . Ru n d u m d a s Reichstagsgebäude in Berlin haben Beamte Stellung bezogen. Gut anderthalb Stunden vor Beginn der konstituierenden Sitzung des 19. Deutschen Bundestags schlendert Alterspräsidenten Dr. Hermann Otto Solms in aller Ruhe zu Fuß durch die Dorotheenstraße in Richtung des Parlaments. Empfangen wird er dort von einem Kamerateam, anders als die Essener Abgeordneten - Arno Klare, Dirk Heidenblut, Matthias Hauer, Kai Boris Gehring und Stefan Keuter. Auf dem Weg zur Sitzung scherzt Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) im Aufzug mit seinem Parlamentarier-Kollegen Oliver Krischer (Grüne): „Hallo, neuer Koalitionspartner.“ Im Aufzug wird herzlich gelacht. Nichts desto trotz liegen Spannungen in der Luft: Christdemokraten und Grüne, das passt auf den ersten Blick nicht zusammen. Die Türen des Aufzugs öffnen sich. Eine Schar von Fotografen hält Altmeier im Bild fest. Dann geht es für ihn noch einmal in die Fraktion. Bevor die Sitzung weiter unten im Reichstag beginnt, diskutieren zwei Mitglieder der AfD-Fraktion lautstark in der Fraktionsebene über die sogenannten ‚Systemparteien‘. „Schlimm, schlimm, einfach grauenvoll“, entgegnet der eine zum anderen Parlamentarier. Kurz darauf wird es ernst im Plenarsaal. „Das Wahlergebnis vom 24. September hat die Kräfteverhältnisse im 19. Bundestag stärker verändert, als gemeinhin erwartet wurde, und zugleich auch die politischen Rollen neu verteilt. Diese Entscheidung der Wähler haben wir zu akzeptieren“, eröffnet Solms, der nach einer Wahlperiode Pause nun wieder für die FDP dem Parlament angehört, die Sitzung. Er führt seine Ausführungen fort: „Das Parlament muss ein Spiegelbild der Meinungsvielfalt in der Bevölkerung sein. Ich warne davor, Sonderregelungen zu schaffen, auszugrenzen oder gar zu

Der wiedergewählte Abgeordnete Matthias Hauer (CDU) begrüßt bei der konstituierenden Sitzung des 19. Deutschen Bundestags gleich zwei Gäste aus Essen: Kirsten und Dirk Kalweit, der für die CDU im Rat der Stadt Essen sitzt.

Während alle bereits die Nationalhymne singen, lässt Stefan Keuter (AfD) sein Handy im Jacket verschwinden.

Nimmt bereits zum zweiten Mal an der konstituierenden Sitzung teil: Dirk Heidenblut (SPD).

Streiten sich mitten im Plenarsaal: die AfD-Parlamentarier Alexander Gauland und Beatrix von Storch.

Kai Gehring (Grüne) nimmt im Vergleich zu seinen Mitabgeordneten aus Essen als einziger am Tisch Platz.

anders“, betont Dirk Kalweit, der damit nicht die FDP meint. Seine Frau ergänzt: „Der Ton wird nun rauer, befürchte ich.“ Mit 501 von 705 abgegebenen Stimmen zum Bundestagspräsidenten gewählt, widmet sich Wolfgang Schäuble in seiner Antrittsrede auch dieser Sorge: „Selten unterschied sich ein Bundestag so sehr von seinem Vorgänger wie dieser. Sieben Parteien und sechs Fraktionen: So viele gab es seit 60 Jahren nicht mehr. Diese neue Konstellation hier im Haus spiegelt die Veränderungen wider, die unsere Gesellschaft erlebt: Verunsicherungen wachsen angesichts des raschen Wandels durch Globalisierung und Digitalisierung. Zusammenhänge lösen sich, Zugehörigkeiten brechen auf – neue entstehen. Alte Gewissheiten und Identitäten werden in Frage gestellt. Neue, vermeintliche Ge-

wissheiten werden in Stellung gebracht gegen zunehmende Sorgen und Zweifel.“ Die Wahl der Stellvertreter des Präsidenten nimmt noch einmal reichlich Zeit in Anspruch. Auch im dritten Wahlgang findet der Kandidat der AfD keine Mehrheit. Während 289 Abgeordnete in dieser Wahlperiode erstmals ins Parlament einziehen – gut 40 Prozent aller Mitglieder des Hauses – verabschiedet sich ein anderer aus dem Parlamentsbetrieb: der langjährige Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert. Nach Ende der Sitzung macht er sich noch einmal auf den Weg in sein Büro im Reichstagsgebäude. Im Aufzug schwelgt er in Gedanken. Auf die Frage, wie er die Sitzung wahrgenommen hat, entgegnet er nüchtern und gelassen: „Im großen und ganzen überraschungsfrei.“ Ein Beitrag von Pascal Hesse

stigmatisieren. Wir alle haben das gleiche Mandat, gleiche Rechte, aber auch gleiche Pflichten. Es ist klug, sich im politischen Wettbewerb auf die inhaltliche Auseinandersetzung zu konzentrieren.“ Für seine weisen Worte erntet Solms Applaus von allen Fraktionen. In der Auszählpause, es geht um die Wahl von Dr. Wolfgang Schäuble (CDU) zum Bundestagspräsidenten, betritt der Essener Abgeordnete Matthias Hauer (CDU) die Besuchertribüne. Er hält Ausschau nach seinen Gästen: Kirsten und Dirk Kalweit, seines Zeichens Vize-Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat der Stadt Essen. Bereits im Jahr 2013 haben die Kalweits Hauer bei der konstituierenden Sitzung in Berlin besucht: „Jetzt, mit der neuen Partei im Parlament, ist jedoch alles


VERLAGSSONDERVERÖFFENTLICHUNG

12 November 2017 Lokalfieber Essen für die nördliche Innenstadt · www.lokalfieber.de ·

KOMMENTAR

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/lokalfieber

ISG Nördliche Innenstadt Reloaded

ArtWalk: Neue Perspektiven für 2018

Termine für die nördliche Innenstadt MITTWOCH, 1. NOVEMBER

Mit dem Henker durch die Stadt – Die Dunkle Seite der Alten Stadt Astnide. Treffpunkt Weberplatz, 17:00 – 18:30 Uhr. Anmeldung unter: 0231-4770532 oder info@kulturvergnuegen.com MONTAG, 6. NOVEMBER

LOKALFIEBER Nachbarschaftstreffen City.Nord Kreativquartier. Treffpunkt: Haus der Begegnung, Weberstraße 28, 18:00 – 20:00 Uhr. DIENSTAG, 14. NOVEMBER

Foto: privat

Bier-BarCamp Ruhr: Die Bier- und Brau-Szene des Ruhrgebiets trifft sich in der City.Nord Bier im Ruhrpott ist gelebte Tradition. In Essen galt allen voran die Stern-Brauerei auch lange nach ihrem Abriss 1998 als Kult. Bier gehört hier eben dazu. Und der Markt ist in Bewegung: Junge Brauer und “Startups” sind bereit für Experimente und hauchen dem alten Handwerk neues Leben ein. Beim sogenannten “Craft Beer” geht es nicht um literweisen Konsum von Alkohol, sondern um den Genuss und die Entdeckung neuer Geschmacksrichtungen. Biere wie beispielsweise Indian Pale Ale überzeugen auch bisherige Nicht-Bier-

Orgelstudio – Folkwang zu Gast. Treffpunkt: Kreuzeskirche, Kreuzeskirchstraße, 19:00 – 20:30. DONNERSTAG 23. NOVEMBER

48. Essener Krimi-Couch. Treffpunkt ist das GeMEINdeHAUS der evangelischen Altstadtgemeinde an der Zwinglistraße, 19:00 – 22:00 Uhr. Mehr Termine unter: www.lokalfieber.de/kalender

Das Motto des Bier-Camps.

Teilnehmer des Bier-Camps.

trinker, insbesondere den weiblichen Teil der Bevölkerung. Mit dem Bier-BarCamp Ruhr findet am 9. Dezember in Essen erstmals eine “Un-Konferenz” und ein Netzwerktreffen für das junge Brauwesen, für Gastronomie und Getränkehandel im Pott statt. Aufbauen können die Veranstalter - die Initiative für Bierkultur in Deutschland - auf den Erfahrungen des Bier-BarCamp Franken, das im Oktober in Nürnberg die dortige Szene vernetzte. Veranstaltungsort ist das “Don’t Panic” am Viehofer Platz, in dem auch regelmäßig Biertastings stattfinden. Beginn ist um 14 Uhr - ab 19 Uhr ist die Veranstaltung auch für Bierliebhaber und Bierliebhaberinnen geöffnet. Dann gibt es Biere aus dem Ruhrgebiet und Franken auch zum Probieren. Infos:: www.bierbarcamp.de

Masterclass 3D: Die Zukunft des 3D- Drucks in Essen Mit dem 3D-Druckzentrum Ruhr im Atelierhaus Schützenbahn 19-21 gibt es seit 2014 ein offenes Labor und Atelier, an dem die Zukunft von Kunst, Technologie und Wissenschaft erforscht wird. Dieses Jahr gab es dort zum ersten Mal die „Masterclass Skulptur“, geleitet von Nick Ervinck, dem Pionier der digitalen Skulptur aus Belgien. In diesem Kurs ging es um die Erschaffung von Kunstobjekten und die Fertigung mit dem 3D Drucker. Anastasia Pistofidou aus Griechenland leitete die Masterclass „Fashion 3D“ zur Fertigung von Kleidungsstücken aus dem 3D-Drucker. Auf der Contemporary Art Ruhr C.A.R. auf Zeche Zollverein vom 27. - 29. Oktober werden in der Masterclass Lounge die Ergebnisse vorgestellt. Mehr Informationen gibt es im Internet unter: masterclass.3d-druckzentrum-ruhr.de ANNETTE ALLKEMPER Foto: Marc de Bruijne

WOLFGANG NÖTZOLD

GESELLSCHAFT

KUNST & KULTUR

Kreativer des Monats: Marc de Bruijne - MaSculptico Marc de Bruijne studiert Bildhauerei, Illustration und DTP Computergrafik. Im Bereich Illustration entstehen in verschiedensten Techniken sowohl naturalistische Arbeiten wie auch Fantasieund Fanart-Arbeiten. Bei der Bildhauerei gestaltet Marc nach realen Vorbildern wie z.B. Portraits bis hin zu Plastiken Foto: Marc de Bruijne

Das Kulturbüro lädt zu einem weiteren Netzwerk- und Planungstreffen am 13. Dezember ein - LOKALFIEBER wird sich gern daran beteiligen, um den ArtWalk 2018 zu einem Erfolg zu machen!

m 11. Oktober traf sich die Immobilien- und Standortgemeinschaft City.Nord (ISG) im Unperfekthaus zur jährlichen Mitgliederversammlung und wählte einen neuen Vorstand: Frank Baumeister, Thomas Weden und Stefan Messink wollen künftig wieder stärker mitmischen im Konzert „Nördliche Innenstadt“, wollen Projekte anstoßen Der Weberplatz mit dem Haus der Begegnung. und fördern, wollen mit allen weiteren Akteuren zusammenarbeiten – sei es die Bezirksvertre- im Rat. Marion Buschkönig als 2. stellvertretende Bezirksbürtung, sei es das Kulturbüro der Stadt oder die Essener germeisterin wünschte sich eine stärkere Mitwirkung der ISG Marketing-Gesellschaft EMG und natürlich auch mit im kommunalpolitischen Raum. LOKALFIEBER und der ALLBAU LOKALFIEBER. stellten ihre Aktivitäten vor und machten ihr Interesse an Zusammenarbeit deutlich. Insbesondere der Feierabendmarkt Im öffentlichen Teil der Mitglieder-Versammlung stellte sich der am Donnerstag auf dem Weberplatz wurde von allen Beteiligten neue ISG-Vorstand vor und konnte eine Reihe von Gästen aus als Symbol der positiven Entwicklung gewürdigt. Chancen sieht Politik, Verwaltung und bürgerschaftlichem Engagement begrü- die ISG auch in der künftigen Neu-Nutzung des ehemaligen ßen, die deutlich machten, dass die ISG ein wichtiger Partner für Hauses der Begegnung durch den ALLBAU und das kommende die Entwicklung der nördlichen Innenstadt ist. Kulturdezernent Bürgerbegegnungszentrum im ehemaligen China-Restaurant Andreas Bomheuer und Romana Milovic als seine Büroleiterin am Weberplatz. Die Nutzung und Gestaltung des Weberplatzes kündigten das „Integrierte Handlungskonzept“ für die Innen- und seiner Gebäude (einschließlich der Kreuzeskirche) wird in stadt an und betonten, dass die Mitwirkung der Bürgerschaft den nächsten Jahres von zentraler Bedeutung sein. Und die ISG und der Geschäftswelt unverzichtbar sei; sie wurden unterstützt City.Nord kann hier entscheidend mitwirken! von Ratsfrau Christiane Moos, Sprecherin des Kulturausschusses WOLFGANG NÖTZOLD Foto Roland Weiniger

Das Kulturbüro der Stadt als zentraler Organisator des ArtWalk hatte am 17. Oktober Beteiligte und Akteure zu einem Netzwerktreffen eingeladen, um die Erfahrungen zu diskutieren und Schlussfolgerungen fürs nächste Jahr zu ziehen. Das Fazit lautet kurz „Zurück zu den Anfängen“ – was für 2018 heißen wird: Der Termin wird wieder im November liegen / es gibt keine Koppelung an die Kunstspur / ein Tag statt zweien / evtl. Konzentration auf die Viehofer Straße / geführte Gänge durchs Quartier / Planung und Öffentlichkeitsarbeit wesentlich früher / alle Stationen des Walks müssen besser erkennbar sein.

A

NEUER VORSTAND – NEUE ENERGIE – NEUES ENGAGEMENT

Foto Roland Weiniger

Der ArtWalk, seit vier Jahren ein Highlight für die nördliche Innenstadt, fand in diesem Jahr gleichzeitig mit der Kunstspur statt und entsprechend am Samstag und am Sonntag. Und im Gegensatz zu den vergangenen Jahren im Sommer statt im November. Dazu kam die Gleichzeitigkeit mit dem Zechenfest auf Zollverein und der Großveranstaltung der Arche auf dem Willy-Brandt-Platz. Die Erfahrungen aller Beteiligten waren sehr unterschiedlich und reichten von „Unsere Ausstellung im 1. Stock am Weberplatz war gut besucht“ bis zu „Hier kommt ja keiner, also sind wir morgen nicht mehr dabei“.

RANDNOTIZ

und Figuren aus Fan frei ausgedachten Charakteren. Im DTP-Bereich geht es um das ganze Spektrum der digitalen Erstellung von Printmedien für Poster, Werbung und vieles mehr. Was Marc inspiriert: Er findet es immer wieder verblüffend, wie aus einer Idee ein Bild oder eine Plastik entsteht. Er versucht den Moment der Idee als Inspiration zu nutzen, um jegliche Darstellung fotorealistisch oder künstlerisch kreativ in Szene zu setzen. Wenn Menschen über seine Arbeiten staunen, motiviert ihn das immer wieder neu und beflügelt seine Fantasie. Marc de Bruijne und seine Arbeiten sind im Unperfekthaus im 1. Obergeschoss unter der Treppe zu finden. Wer ihn kontaktieren will: masculptico@de-bruijne.de ANNETTE ALLKEMPER

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Die City.Nord ist der vielleicht lebendigste und dynamischste Teil von Essen. Hier haben wir die Buntheit, die wir auf Reisen genießen, direkt vor der Tür. Geht mehr aus. Schaut Euch das an, was nicht die 100ste Kopie von etwas ist, das es überall gibt. LOKALFIEBER-IMPRESSUM: Verantwortlich für den Inhalt dieser ‚LOKALFIEBER‘-Ausgabe auf Seite 12 des INFORMER November 2017, print Edition: Wolfgang Nötzold, 1. Vorsitzender, Verein für Kultur und Kommunikation e.V., Generationenkult-Haus, Viehofer Straße 31, 45127 Essen. Vertretungsberechtigter Vorstand (Herausgeber): Wolfgang Nötzold, Annette Allkemper. Der Verein ist eingetragen ins Vereinsregister beim Amtsgericht Essen unter VR 5664 Redaktion: Wolfgang Nötzold, Annette Allkemper. Grafik/Satz: Pascal Hesse. Telefon: 0201-470916-44, Mobil: 0174-3782375, eMail: info@lokalfieber.de. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


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US-Boliden der Extraklasse: Shelby kommt nach Essen! AUTOHAUS REINTGES WIRD NEUES SHELBY-HEADQUARTER IM RUHRGEBIET. Foto: Christoph Bubbe

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Von links: Volkhard Jürgens (General Manager International Operations for Shelby EU), Dr. Klaus-Peter Reintges (Geschäftsführer Autohaus Reintges), Klaus Stadler (Gründer ‚Mustang Owner Club) und Shelby-Markenbotschafter Detlef ‚Deffi‘ Steves.

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nde Oktober wurde im Essener Autohaus Reintges eine Kooperation der Öffentlichkeit vorgestellt, die es so im Ruhrgebiet bisher noch nicht gab: SHELBY kommt in den Pott und erhält an der Rellinghauser Straße einen eigenen Showroom. Auto-Enthusiasten ist er bis heute ein Begriff: der Shelby Mustang. Er war in den 1960ern ein getunter Sportwagen. Er gehörte zur Serie von Ford Mustangs, die durch die Firma von Rennfahrerlegende Carroll Shelby im Stile des Shelby Cobra speziell umgebaut und als Serie verkauft wurden. Doch mit den Jahren wurde es sehr ruhig um den amerikanischen Hersteller. Nun meldet sich Carroll Shelby International zurück. Und die Cobra zeigt sich angriffslustig.

„Wir wollen vom US-Markt in den Weltmarkt – und dieser Weg führt über Europa“, erklärt Volkhard Jürgens. Der General Manager International Operations for Shelby EU kam zur offiziellen Besiegelung der Kooperation mit dem Autohaus Reintges eigens an die Rellinghauser Straße. Das erklärte Ziel des US-Unternehmens: Die Anfänge aus den Zeiten Carroll Shelbys in die Moderne zu transferieren. Neben dem legendären Klassiker, dem Cobra-Big-Block V8, gehören dazu auch neue Motoren. Sogar einen Shelby Daytona mit Hybrid-Antrieb soll es in naher Zukunft geben. „Wer sich einen Shelby zulegt, der kauft den Namen, die Leistung und vor allem das Fahrerlebnis“, so Jürgens. Längst gehe es nicht mehr nur um die absolute PS-Leistung der Motoren. „Die Performance, das Handling des Fahrzeugs müssen stimmen. Sie machen das Erlebnis Shelby aus.“

AUSBAU DES AUTOHAUSES GEPLANT Dass es um mehr als ‚nur‘ um ein Auto geht, unterstreicht auch Klaus Stadler. Der Gründer des ‚Mustang Owners Club‘ unterstützt das Autohaus Reintges beim Aufbau des Shelby Stores. „Wer einen Shelby fährt, fährt ein ganz individuelles Auto. Das neue Headquarter in Essen richtet sich aber nicht nur an Neukunden, sondern auch an jene, die bereits einen Shelby besitzen“, so Stadler. Entstehen soll eine automobile Erlebniswelt, die ein Lebensgefühl vermittelt. „Dazu gehören zum Beispiel auch Merchandising-Artikel.“

schließlich auch mit Shelby Europe und Volkhard Jürgens zusamen. „Auf einmal saßen wir zusammen an einem Tisch und die Chemie stimmte“, sagt Dr. Reintges. Und Jürgens ergänzt: „Die Entscheidung fürs Ruhrgebiet und für den Standort in Essen hat sich eigentlich eher ergeben. NRW ist das Bundesland mit der höchsten bevölkerungsdichte in Deutschland. Entsprechend gibt es hier extrem viele US-CarFans“, so der Shelby-Manager. „Dennoch war der Entschluss, nach Essen zu gehen, nicht Teil eines konkreten Plans, sondern Teil eines existierenden Netzwerks hier vor Ort. Ich habe mit der Zeit gelernt, so etwas relativ schnell zu entscheiden – und zwar in dem Moment, in dem das Bauchgefühl da ist.“ Jürgens komme es dabei nicht auf die Größe eines Autohauses an, sondern auf das Engagement. „Die Shelby-Familie ist eine kleine Familie. Wir sind kein Massenhersteller, sondern Hersteller von limitierten Fahrzeugen. Und da muss man Partner haben, die das wollen, die den Spirit verstehen.“

Doch all das benötigt Platz. „Für den eigenen Shelby-Showroom werden wir unser Autohaus weiter ausbauen“, skizziert Geschäftsführer Dr. Klaus-Peter Reintges die Pläne für die nahe Zukunft seines Autohauses. „2014 hatten wir den neuen Mustang bereits als Deutschlandpremiere auf der Essen Motor Show vorgestellt. Im Sommer haben wir das Mustang-Festival bei uns veranstaltet. Wir merken, dass das Thema Mustang für viele MenEben jener Spirit wird bei Reintges nicht schen sehr faszinierend ist. Der Ford Mustang nur verstanden, sondern gelebt. „Der erste für sich genommen ist ein super Produkt. Und Wagen von uns wird mittlerweile als Shelby Shelby setzt noch einmal einen oben drauf.“ umgebaut“, ist Dr. Reintges die Vorfreude bereits anzumerken. „Diesen Mustang können wir dann auch schon auf der kom„ALS WÄRE MAN TEIL menden Essen Motor Show im Dezember zeigen.“ Und wie ist es für einen MustangEINER LEGENDE.“ Fan durch und durch wie Dr. Reintges Über die gemeinsamen Kontakte zu jetzt selbst zur besagten Shelby-Familie zu Shelby-Enthusiasten wie Klaus Stadler gehören? „Irgendwie fühlt man , Teil einer kam das Essener Autohaus Reintges Legende zu sein. Das ist einfach nur cool.“

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NEUES AUS DEN UNTERNEHMEN

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ThiemerHeermann feiert das „Triple“ ... ... MIT EINER DEUTSCHLANDPREMIERE: DEM ERSTEM PRAXISFILM MIT EINEM 360-GRAD-ERLEBNIS Ein Tablett voller Canapés mag zu Dreharbeiten passen – aber ein Schiedsrichtertrikot? „Wir hatten überhaupt keine Lust auf eines dieser üblichen Imagefilmchen nach dem Motto ‚seht her, wir sind die Tollsten‘,“ grinst Dr. Jan Heermann. „Als wir erneut mit dem +Award ausgezeichnet wurden, ergab sich die Möglichkeit, einen innovativen 360-Grad-Film zu produzieren – kurzweilig, unterhaltsam und ungewöhnlich“, ergänzt Dr. Jörn Thiemer. Die beiden Essener Zahnärzte mit Praxis in Wattenscheid waren bereit, sich für das junge technische Format ein Wochenende Zeit zu nehmen – denn mal eben produziert ist ein solcher Film nicht. Dafür setzt er mit seinen Erweiterungsmöglichkeiten Maßstäbe. Eine „virtuelle Realität“ sollen solche Filme ermöglichen. Und tatsächlich fühlt sich der Betrachter, als stünde er in der Zahnarztpraxis. Die drei Praxisinhaber führen ihre Zuschauer zum 3D-Röntgen und zum Beratungsbereich – und das hat seine eigene Logik. Geht es ihnen doch in der Implantologie und bei Zahnersatz ebenfalls darum, ihren Patienten über 3D-Ansichten und Modelle Sicherheit zu geben, wie das spätere Ergebnis aussehen wird.

BRÜCKE ZU GENUSS, LEBENSQUALITÄT UND SPORTMEDIZIN Der virtuelle Praxisrundgang ermöglicht wie kaum ein anderes Medium, die besonderen Schwerpunkte der Praxis kurzweilig zu präsentieren. Denn natürlich haben auch die Canapés ihren Auftritt im Film: Dr. Jörn Thiemer schlägt so die Brücke zu seiner zweiten großen Leidenschaft, dem Kochen. „Mir ist es wichtig, unseren Patienten den Genuss beim Essen zurückzugeben – und

Freuen sich über die dritte 5-Sterne-Auszeichnung in Folge beim +Award: Dr. Jörn Thiemer, Dr. Simone Thiemer und Dr. Jan Heermann (von links).

damit Lebensqualität“, sagt der passionierte Koch. Aus seiner früheren Tätigkeit als Schiedsrichter in Bundesliga und Champions League hat die Praxis den weiteren Schwerpunkt Sportmedizin entwickelt: „Wir können häufig aufzeigen, dass Probleme am Bewegungsapparat ihren Ursprung an den Zähnen haben“, erläutert Dr. Jan Heermann. Oft ist es schlecht sitzender Zahnersatz, der Sportlern oder Genießern Probleme bereitet. Hier arbeiten die Zahnärzte eng mit dem praxiseigenen Meister-Dentallabor zusammen – und zeigen Problemen die rote Karte ...

Als Schiedsrichter arbeitet Dr. Jörn Thiemer schon lange nicht mehr – die gelb-rote Karte zeigt er heute eher Zahnlücken und Kauproblemen. Fotos: Praxis + Award

DAS 360-GRAD-ERLEBNIS GENIESSEN Wer eine VR-Brille besitzt, kennt die überraschenden Erlebnisse mit 360 Grad-Filmen. Doch auch Heim-PC und Smartphone können die neue Technik darstellen. Aktuell gibt es das beste Erlebnis per YouTube-App, bei Facebook oder mit Firefox als Browser. Apple, iOS und Safari unterstützen 360 Grad-Filme leider noch nicht … Der Film läuft natürlich auch auf www.thiemer.com

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Der Charakter als Erfolgsfaktor

DIE EIGENE PERSÖNLICHKEIT ERKENNEN UND POTENZIALE AUSSCHÖPFEN flikte? Vielleicht sogar auf Konflikte mit mir selbst? Die reflektierte Betrachtung der eigenen Persönlichkeit kann in vielen Lebenslagen helfen, die richtigen Weichen zu stellen.“ Die beiden Business-Coaches arbeiten dazu mit der AEC Potzenzialanalyse, die über mehr als 30 Jahre Erfahrungen auf dem Gebiet der Darstellung der persönlichen Entwicklungschancen verfügt. „Zunächst lässt sich unser eigenes Verhaltensmuster einteilen in unseren natürlichen Stil, also der angeborenen Eigenschaften, und dem angepassten Stil, jenen, der durch äußere Faktoren wie Erziehung und berufliches Umfeld über die Lebensjahre hinweg geprägt wird“, erläutert Carmen Klein. „Beide Stile wiederum lassen sich in vier Grundtypen und vier Mischtypen einteilen, die entweder mehr oder weniger unser Verhalten beeinflussen.“ Warum werden manche Menschen erfolgreich und manche nicht? Diese Frage stellen sich viele Menschen immer wieder. Wir unterliegen alle dem natürlichen Reflex, entsprechend unserer eigenen Verhaltensweisen Kunden zu beraten oder Mitarbeiter zu führen. Der erste Schritt, aus diesem Muster auszubrechen, ist die Reflektion der eigenen Verhaltensweisen. „Unternehmen setzen daher beim Teambuilding oder bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter zunehmend auf die Potenzialanalyse“, erklärt Carmen Klein und Dr. Holger Klein ergänzt: „Aber auch im privaten Bereich macht die objektive Betrachtung der eigenen Charaktereigenschaften durchaus Sinn. Welchen Beruf wähle ich nach der Schule? Oder ergreife ich doch zunächst die Möglichkeit zu studieren? Warum stoße ich immer wieder auf Kon-

Das Prinzip der AEC Potenzialanalyse klingt recht simpel. Der Fragebogen, der vor der Analyse online auszufüllen ist, nimmt auch nur etwa 15 Minuten in Anspruch. „Der Interessent ist mit der Beantwortung der Fragen, die so spontan wie möglich erfolgen sollte, schnell durch“, so Dr. Holger Klein. Am Ende steht jedoch ein individueller Ergebnisbericht, der 30 und mehr Seiten umfasst und Aufschluss über die Persönlichkeit, die eigenen Wertvorstellungen und Motivationsfaktoren liefert. „Selbst-

verständlich lassen wir mit diesen sehr wissenschaftlichen Report niemanden allein. Der nächste Schritt ist ein persönliches Treffen, bei dem wir das Ergebnis Punkt für Punkt durchsprechen.“ „Das nimmt gerne auch mal eine bis zwei Stunden in Anspruch“, sagt Carmen Klein. „Am Ende ist man in der Lage, seine eigenen Handlungsmotivationen zu erkennen und vor allem dieses Wissen über die eigene Persönlichkeit auch zu nutzen.“ Die Selbsterkenntnis ist eine grundlegende menschliche Fähigkeit sowie auch die Grundlage des Verstehens von anderen Menschen, und damit eine wichtige Voraussetzung für den beruflichen und privaten Erfolg. Eine Folge zu geringer Selbsterkenntnis hingegen kann Selbstüber- oder -unterschätzung sein. „Eine wirklich gewinnbringende Selbstreflektion setzt aber auch eine gewisse Objektivität der Selbstbeobachtung und des Selbstbildes voraus. Das heißt die richtige Beurteilung der eigenen Eigenschaften, Dispositionen, Kräfte und Werte des Selbst. Und genau das liefert die AEC Potenzialanalyse: die Erkenntnis über die eigene Persönlichkeit in einem vollkommen objektiven Licht“, so die beiden Business-Coaches.

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GESUNDHEIT

30 Jahre Erfahrung im Hausnotruf: Johanniter sind Tag und Nacht im Notfall zur Stelle

Seit drei Jahrzehnten bietet die Johanniter-Unfall-Hilfe im Regionalverband Essen den erweiterten Hausnotruf-Dienst an. Rettungsdienstlich ausgebildete Helferinnen und Helfer wie Jaqueline Hoti geben älteren Menschen Lebensqualität in den eigenen vier Wänden zurück.

Die Einsatzkräfte der Johanniter stehen Tag und Nacht bereit, um im Notfall Hilfe zu leisten – und zwar 365 Tage im Jahr. Gearbeitet wird im Schichtdienst. Alle, die im Einsatz bei Hausnotrufen tätig sind, haben eine rettungsdienstliche Ausbildung abgeschlossen. Mit speziell auf die Bedürfnisse des Hausnotrufs ausgerüsteten Einsatzfahrzeugen sind die Helferinnen und Helfer so möglichst schnell bei dem notrufenden Teilnehmer vor Ort. Damit sie erfahren, dass etwas mit einem Hausnotruf-Teilnehmer nicht stimmt, gibt es ein ausgeklügeltes Hausnotruf-System. Das Hausnotruf-System der Johanniter funktioniert wie folgt: Bei allen Teilnehmern wird eine Basisstation an das Telefon angeschlossen, über die im Notfall per Knopfdruck ein Alarm ausgelöst werden kann. In diesem Fall wählen die Geräte die Einsatzleitstelle an und werden dort automatisch elektronisch identifiziert. Zur Standardausrüstung im Hausnotruf-Dienst gehört ein wasserdichter, mobiler Funksender, den der Teilnehmer als Halskette oder Armband bei sich trägt und der ihm ermöglicht, an jedem Ort im Haus Alarm auszulösen. Für weiteren Schutz sorgt eine im Notrufgerät eingebaute Sicherheitsuhr. Vergisst der Teilnehmer, diese turnusmäßig zu betätigen oder ist er nach einem Unfall im Haus nicht mehr in der Lage dazu, löst

Foto: Vanessa Mels

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ür ältere Menschen ist es nicht leicht, ihr liebgewonnenes und gewohntes häusliches Umfeld aufzugeben. Der Gedanke, in ein Heim zu ziehen, beunruhigt sie sehr. Für ihre Angehörigen ist es jedoch oft die vermeintlich einzige Möglichkeit, Mutter, Vater, Onkel, Tante oder die Großeltern in Sicherheit zu wissen. Denn die Gefahr, zu stürzen oder in eine Notsituation zu geraten, nimmt im Alter stetig zu. Eine Chance länger eigenständig zu wohnen, die ein Mehr an Lebensqualität bietet und den Betroffenen und ihren Angehörigen rund um die Uhr Sicherheit bietet, ist der Hausnotruf-Dienst der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Regionalverband Essen. Seit nunmehr 30 Jahren sorgen sich dort gut ausgebildete Helferinnen und Helfer um ältere Damen und Herren, die im Alter weiterhin in ihrer eigenen Wohnung, ihrem eigenen Haus leben wollen. Sie sind im Ernstfall schnell zur Stelle und helfen den Senioren wieder auf die Beine.

Der Hausnotruf gibt älteren Menschen ein Stück Selbstständigkeit zurück. Benötigen sie Hilfe, drücken sie einen Notruf-Knopf. Und gut ausgebildete Rettungsdienstler wie Jaqueline Hoti sind schnell an Ort und Stelle.

das Gerät nach Ablauf einer einprogrammierten Zeit automatisch Alarm aus. Die Installation des Hausnotruf-Systems in den eigenen vier Wänden ist schnell abgeschlossen und der Teilnehmer an die Hausnotruf-Zentrale der Johanniter aufgeschaltet. Dafür hat er dann die Sicherheit, dass im Fall der Fälle qualifizierte Hilfe kommt, wenn er sie braucht.

RETTUNGSDIENSTLICH AUSGEBILDETE HELFER

Foto: Dirk Bauer

Benötigt ein Teilnehmer Hilfe, drückt er ganz einfach auf den Knopf der Station oder seinen mobilen Funksender. Sofort wird eine Verbindung zur Hausnotruf-Zentrale aufgebaut. Geht in der Leitstelle der Johanniter ein Notruf ein, findet ein diensthabender Mitarbeiter der Zentrale in einer Alarmmaske neben den Daten zum Notrufenden direkt hilfreiche Informationen über zum Beispiel relevante Erkrankungen oder Allergien des Teilnehmers. Über eine Sprechverbindung nimmt er Kontakt auf und klärt, welche Art von Hilfe notwendig ist. Bei akuten Notfällen wird parallel der Rettungsdienst und – wenn nötig – ebenfalls ein Notarzt alarmiert. Helferinnen und Helfer wie Jaqueline Hoti wissen, worauf es im Hausnotruf-Dienst der Johanniter ankommt. Sie hilft dort verantwortungsvoll älteren Menschen in der Not. „Wenn ich in die Wohnung eines Hausnotruf-Teilnehmers komme, verschaffe ich mir erst einmal einen Überblick über die Lage. Meistens sind die Teilnehmer nur gestürzt, ohne dass Schlimmeres passiert ist. So kann ich schnell helfen. Denn In der Hausnotruf-Leitstelle der Johanniter-Unfall-Hilfe geht jeder Anruf nicht immer ist gleich ein. Sicher verplombt und in gesicherten Behältnissen gelagert, befinden etwas gebrochen“, sich hier die Wohnungsschlüssel der Hausnotruf-Teilnehmer. weiß die junge Frau.

Nach ihrem Abitur hat sie bei den Johannitern angefangen. Zunächst lernte Hoti in der hauseigenen Essener Rettungsdienstschule der JUH an der Henricistraße, wie Erste Hilfe funktioniert, was zu beachten ist, welcher Handgriff wann angebracht und welches Hilfsmittel wann das richtige ist. Durch ihre Ausbildung zum Rettungshelfer, vermittelte medizinische Grundkenntnisse und die intensive Einarbeitung sei sie auf den Hausnotruf-Dienst sehr gut vorbereitet gewesen. „Eine qualifizierte Ausbildung hat einen sehr hohen Stellenwert bei den Johannitern. Wenn ich in eine unerwartete Situation gerate, kann ich immer auf meine Kenntnisse zurückgreifen und weiß dann sofort, was zu tun ist“, betont Hoti.

SCHLÜSSEL WERDEN VERPLOMBT GELAGERT „Ich kann jedem älteren oder erkrankten Menschen den Hausnotruf-Dienst nur ans Herz legen, weil er Sicherheit gibt, die man ohne dieses Gerät nicht hätte. Außerdem lässt der Hausnotruf dem Menschen ein Stück Selbstständigkeit, die einem im Alter oft genommen wird. Die Angehörigen müssen sich also keine Sorgen machen, wenn sie mal nicht da sind“, verdeutlicht Jaqueline Hoti. Im Freiwilligen Sozialen Jahr angefangen, bilden die Johanniter die junge Frau aktuell zur Rettungssanitäterin aus. „Das ist noch einmal viel intensiver.“ Dem Hausnotruf-Dienst ist Jaqueline Hoti jedoch ehrenamtlich erhalten geblieben, denn den direkten Kontakt mit den älteren Menschen möchte sie nicht missen: „Ihre unglaublich große Dankbarkeit zu erfahren, ist toll; denn das erwartet man nicht. Das, was wir leisten, ist für uns selbst nicht viel, für sie ist es die halbe Welt.“ Auf die aufwändige, sichere und verplombte Lagerung der Wohnungsschlüssel der Teilnehmer und die TÜV-Zertifizierung des Hausnotruf-Dienstes geht Johanniter-Vorstand Peter Tuppeck im Interview zum runden Geburtstag gesondert ein. Ein Beitrag von Pascal Hesse

30 JAHRE HAUSNOTRUF: DREI FRAGEN AN JOHANNITERVORSTAND PETER TUPPECK INFORMER: Warum hat die JUH 1987 den erweiterten Haus-Notruf-Dienst entwickelt? Tuppeck: Uns war es wichtig, dass qualifizierte Helfer Tag und Nacht bereitstehen, die im Notfall mit eigens dafür bereitstehenden und ausgerüsteten Fahrzeugen zum notrufenden Teilnehmer hinausfahren. Und das rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Wir helfen, wenn jemand hingefallen ist und leisten in kritischen Situationen ebenso qualifizierte Notfallversorgung. So ermöglichen wir älteren Menschen, weiterhin in ihrem gewohnten Umfeld zu leben und zwar mit der Gewissheit, dass jemand schnell zur Stelle ist, wenn sie Hilfe benötigen. INFORMER: Wie werden die Helferinnen und Helfer denn genau ausgebildet? Tuppeck: Unsere Helfer werden an unserer Rettungsdienstschule in Essen rettungsdienstlich ausgebildet und geschult, damit wir nicht nur einfache Hilfeleistungen erbringen können. In akuten medizinischen Notfällen werden zusätzlich der Rettungsdienst und gegebenenfalls ein Notarzt alarmiert. INFORMER: Was ist das besondere am erweiterten Hausnotruf-Dienst und warum ist das Thema TÜV-Zertifizierung wichtig für Sie? Tuppeck: Wie in der Ausbildung legen wir auch in unseren Diensten sehr großen Wert auf Qualität. Die Qualität des Hausnotruf-Dienstes ist daher seit 2003 TÜV-zertifiziert, ebenso unsere Hausnotruf-Zentrale. Sicher verplombt und gelagert, befinden sich dort die Wohnungsschlüssel der Teilnehmer. Mehrmals täglich werden die Schlüssel kontrolliert und jede Benutzung protokolliert. Nur im Einsatzfall wird ein Schlüssel entnommen, danach direkt wieder versiegelt und sicher in der Leitstelle verwahrt. Im Regionalverband Essen, zu dem auch Mülheim und Bottrop zählen, betreuen wir rund 6.200 Menschen im Hausnotruf.


GESELLSCHAFT

Universitätsmedizin Essen baut Notfallversorgung signifikant aus.

Der INFORMER-Ratgeber mit Kampfkunst-Experten Sensei Alfons Pinders

SPITZENMEDIZINER LEITET DAS NEUE ZENTRUM FÜR NOTFALLMEDIZIN

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len Trauma-Notaufnahme unter Leitung von Prof. Marcel Dudda bauen wir damit unser Angebot an spitzenmedizinischer Notfallversorgung für Non-Trauma-Patienten, also Patienten ohne erkennbare Verletzungen, massiv aus.“

UNIVERSITÄTSKLINIK ESSEN FÜR MEDIZINER HOCHATTRAKTIV An der Essener Universitätsklinik freue man sich sehr darüber, mit Professor Kill einen der besten deutschen Notfallmediziner für die Universitätsmedizin Essen gewonnen zu haben. „Das zeigt, dass die medizinische Leistungsfähigkeit der Universitätsmedizin Essen nicht nur für Patienten, sondern auch für Spitzenmediziner hochattraktiv ist“, so Prof. Werner.

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rofessor Dr. Clemens Kill wird zum 1. Februar 2018 Direktor des neu gegründeten Zentrums für Notfallmedizin an der Universitätsklinik Essen. Gleichzeitig wird er die Notfallversorgung der Tochterunternehmen Ruhrlandklinik sowie St. Josef Krankenhaus Werden koordinieren. Prof. Kill ist derzeit Leiter des Zentrums für Notfallmedizin am Universitätsklinikum Marburg sowie medizinischer Leiter des DRK-Rettungsdienstes in Mittelhessen. „Mit Professor Kill und der Einrichtung einer weiteren zentralen Notaufnahme macht die Universitätsmedizin Essen einen Quantensprung in der Notfallversorgung ihrer Patienten“, sagte der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Essen, Prof. Dr. Jochen A. Werner. „Neben der bereits bestehenden, zertifizierten überregiona-

Die neue zentrale Notaufnahme wird nach entsprechenden baulichen Maßnahmen mit hochmoderner Ausstattung im Medizinischen Zentrum in direkter Anbindung zur Rettungszufahrt eingerichtet. Prof. Kill plant derzeit bereits federführend mit den beteiligten Fachvertretern das Konzept der neuen Notaufnahme.

M it seinen 68 Jahren sieht Werner sehr fit aus. Sportliche Kleidung, wache junge Augen, umgeben von einer gleichmäßigen Gesichtsform, die mit leichten Falten durchzeichnet ist. Wir sitzen uns in einem Café gegenüber. Wir schweigen. Meine Gedanken drehen sich um Werners emotionale Entgleisung über die Sicherheit in Deutschland und als Deutscher. Ich bin nachdenklich, vielleicht auch etwas schockiert. Seine Worte wirken nach: Amokfahrten in Nizza, Berlin und Barcelona. Terror, Gewalt auf offener Straße, „um uns herum“, wie er sagt. Es wäre ein Leichtes, ihn als paranoid, rechts oder Wutbürger abzutun, wenn mir nicht vermehrt Menschen begegnet wären, die ähnliche Sorgen haben.

SICHER IST SICHER: TEIL 2 Ich setze meine Tasse ab und beende unser Schweigen. „Nach der Silvesternacht in Köln, kamen die Menschen mit einer riesige Verunsicherung zu mir und dem Wunsch, zu lernen, wie man sich verteidigt. Nicht nur Frauen, auch Männer, die nicht hilflos sein, sondern sich schützend vor ihren Frauen stellen wollen, wenn sie in so eine extreme Situation geraten.“ Werner richtete sich im Sitzen auf und unterbrach mich mit einem lauten „Ja!“, so dass sich die Blicke der übrigen Gäste sich kurz auf uns richteten. Seine Stimme wurde wieder leiser, war aber durchdringend. Ohne großartig Luft zu holen startete er durch: „Ich weiß, ich

rede viel, aber das muss ich noch sagen: Von den Parteien hat man nichts zu erwarten. Es ist alles Augenwischerei. Zum Beispiel nach jeder Straftat mit einer Schusswaffe, gehen die immer gleichen Politiker auf unser deutsches Waffengesetz und Sportschützen los. Was, nebenbei, eines der strengsten der Welt ist. Wir sind ja nicht in den USA, wo man Waffen in jedem Walmart bekommt. Letztendlich soll das ganze Säbelgerassel nur die Bürger beruhigen. Nach dem Attentat in Paris wurde ein Fahrzeug, von Kroatien kommend, in Bayern, vollbepackt mit Waffen, sichergestellt. Was mit Sicherheit nicht das einzige Fahrzeug dieser Art ist, das den Weg nach Deutschland gefunden hat. Oder der psychisch kranke Amokschütze vom Olympia Einkaufszentrum in München, hatte seine Waffe aus dem Darknet, mit der er dann neun Menschen tötete.“ Dem spätgewordenen Vater stand die Erregung ins Gesicht geschrieben: „Weißt du, nach zig Übergriffen, Gewalttaten in U-Bahnen, wird bekannt gegeben, dass gefährliche Bereiche mit Videokameras gesichert werden sollen. Was nicht verhindert, höchstens die Ermittlungen erleichtert. Ich möchte mich eigentlich nicht verstecken, an meinem Haus habe ich aber schon einbruchsichere Türen, Fenster und eine Alarmanlage eingebaut, da in meiner Siedlung schon oft eingebrochen wurde. Der kleine Waffenschein ist von mir auch schon beantragt. Wenn ich mich in unserer Demokratie nicht verstanden fühle, muss ich das selbst ändern. Für meine Gesundheit und Sicherheit und die meiner Liebsten.“ Er macht eine künstlerische Pause, holte tief Luft: „Und deshalb, mache ich jetzt einen Selbstverteidigungskurs bei dir!“ ANZEIGE

DIE NOTFALLVERSORGUNG IN ESSEN SPÜRBAR UND NACHHALTIG ERWEITERN „Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit meinen künftigen Kolleginnen und Kollegen der Universitätsmedizin die Notfallversorgung in Essen und der Region spürbar und nachhaltig zu erweitern“, erklärt Prof. Kill. „Wir werden ab 2018 mit einer hochmodernen technischen Ausstattung unseren Patienten eine hervorragende Notfallversorgung anbieten können.“ Fotos: UK Essen

Prof. Dr. Clemens Kill

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EXPERTENTIPP Implantat-Wissen Nehmen Sie sich genügend Zeit! Bei unserem „Tag der Zahnimplantate“ Mitte Oktober haben wir uns gefreut: Viele Menschen kamen an einem Sonntag zu uns, um sich ausführlich zu informieren und Fragen zu stellen. Genau das ist unendlich wichtig, wenn es um die eigene Gesundheit geht – und möglicherweise um eine größere Investition! Dr. Jan Heermann bietet Patienten eine eigene „Zahnimplantat-Sprechstunde“. Er empfiehlt Patienten, in die eigene Gesundheit genügend Zeit zu investieren: „Wenn Sie wissen, dass eine größere Behandlung ansteht, dann sollten Sie sich über unterschiedliche Therapien und Behandlungsmöglichkeiten informieren. Durch das Einholen einer zahnärztlichen Zweitmeinung erhalten Sie Sicherheit, welcher Behandlungsweg Ihnen besonders zusagt. Und Sie werden feststellen,

Dr. Jan Heermann Dr. Jan Heermann gibt regelmäßig zahnärztliche Zweitmeinungen zu geplanten Behandlungen ab. dass auch die Kosten recht unterschiedlich ausfallen können.“ Für die ausführliche Beratung bietet die Praxis ThiemerHeermann eine eigene Implantat-Sprechstunde an.

Zahnärzte in Bochum Dr. Jörn Thiemer, MSc, MSc, MS (USA) – Spezialist Implantologie – Dr. Jan Heermann · Dr. Simone Thiemer Günnigfelder Straße 25 · BO-Wattenscheid Tel. 0 23 27/ 2 39 73 · praxis@thiemer.com Team, Therapien & Patientenservice: www.thiemer.com

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EVENT-SCHAU

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FORD AUF DER ESSEN MOTOR SHOW 2017.

Stolz präsentierten die Ford Werke und das Autohaus Reintges an ihrem gemeinsamen Stand den neuen Ford Mustang auf der Essen Motor Show 2014 als Deutschlandpremiere.

Ein Vorgeschmack auf die Essen Motor Show 2017: Mit dem neuen Ranger präsentiert Ford ein echt stylisches Kraftpaket.

Die Essen Motor Show feiert dieses Jahr ihr 50. Jubiläum – und Ford ist wieder mit dabei. In den vergangenen Jahren hat das Autohaus Reintges mit seinem Team den Ford Messestand organisiert und präsentiert! „Unter den vielen Highlights sind mir besonders die Premiere des neuen Ford Mustangs und die Vorstellung des Focus RS in bester Erinnerung“, so Dr. Klaus-Peter Reintges.

Dieses Jahr werden die Ford Werke mit einem neuen Konzept zahlreiche sportliche Modelle vorstellen. Der aufregende Ford Ranger gibt schon einmal einen Vorgeschmack, was die Besucher erwartet. „Wir als Autohaus Reintges bieten wieder einigen ausgewählten Motorsport-Fans einen exklusiven Preview am Pressetag“, sagt Reintges. Die Essen Motor Show startet am 2. Dezember und endet am 10. Dezember.

Ein weiteres Highlight damals auf der EMS 2015: der neue Ford Focus ST.

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Rebell für die Straße.

FORD MUSTANG GT V8 AUTOMATIK Navigationssystem inkl. Ford SYNC 3, Premium Sound-System, Vordersitze klimatisiert, Park-PilotSystem hinten, GT-Leichtmetallräder, Rückfahrkamera

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Kraftstoffverbrauch (in l/100 km nach VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der jeweils geltenden Fassung): Ford Mustang: 18,6 (innerorts), 8,2 (außerorts), 12,0, (kombiniert); CO2-Emissionen: 281 g/km (kombiniert).

Autohaus Reintges GmbH · 45134 Essen, Rellinghauser Str. 400 Tel. 0201 / 26 60 10 · www.reintges.de · E-Mail: info@reintges.de

Klaus Stadler Mustang & Shelby Spezialist Tel. 0172 / 214 88 77 klaus.stadler@shelby-reintges.de


KULTUR

Wer knuspert an mein Häuschen? Fotos: Saad Hamza

DAS AALTO MUSIKTHEATER INSZENIERT HUMPERDINCKS ‚HÄNSEL UND GRETEL‘. EIN MÄRCHEN AUCH FÜR ERWACHSENE.

Sopranistin Elbenita Kajtazi (Gretel)

Regisseurin Marie-Helen Joël

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ngelbert Humperdincks ‚Hänsel und Gretel‘ ist ein Musiktheater-Erlebnis für die ganze Familie. Nun kommt die beliebte Märchenoper in einer Neuinszenierung wieder am Aalto-Theater zur Aufführung. Die Premiere ist am 5. November 2017 um 16.30 Uhr. „Hilf, hilf schnell! […] und mach mir etwas recht Hübsches, Volkstümliches!“, bittet Adelheid Wette ihren Bruder Engelbert Humperdinck um ein paar Musikstücke für das von ihr verfasste Märchenspiel ‚Hänsel und Gretel‘. Sie plant mit den Kindern eine Geburtstagsüberraschung für ihren Mann. Und so setzt sich Humperdinck in einer freien Stunde ans Werk, bringt ein paar Liedchen aufs Papier und nennt das Ganze – mit einem kleinen parodistischen Seitenhieb auf Richard Wagner – ‚Kinderstuben-Weihfestspiel‘. Doch der überraschende Erfolg im Familienkreis bringt die zündende Idee: In diesen Märchenliedern steckt Potenzial. Die gesamte Familie – federführend Adelheid – dichtet und textet, während Engelbert komponiert, bis sich allmählich

das „Familienübel“, wie Humperdinck die Zusammenarbeit gerne nennt, zu seiner erfolgreichsten Oper entwickelt. Marie-Helen Joël, Mitglied des Solistenensembles und Theaterpädagogin am Essener Opernhaus, inszeniert für das Aalto nun das bekannte Märchen als fantasievolles Abenteuer für Kinder und Erwachsene. Am Pult der Essener Philharmoniker steht Friedrich Haider, den mit dem Aalto-Theater seit vielen Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet und der hier in dieser Spielzeit als Erster Gastdirigent tätig ist. Auch die sechs Partien des Musiktheaters sind mit hervorragenden Stimmen des Aalto-Ensembles besetzt: Karin Strobos als Hänsel und Elbenita Kajtazi als Gretel sowie Heiko Trinsinger (Peter), Rebecca Teem (Gertrud), Albrecht Kludszuweit (Knusperhexe) und Christina Clark (Sandmännchen/Taumännchen).

ÜBER VERSUCHUNGEN, ÜBERMUT UND STÄRKE Erzählt wird ein Märchen über Verlockung und Versuchung, über Risikobereitschaft, Übermut

und vor allem über die Stärke von zwei Kindern, die sich aus einer scheinbar ausweglosen Situation selbst befreien. Keine Figur dieser Geschichte ist eindeutig gut oder böse: Die überforderte Mutter schickt die Kinder in ihrer Verzweiflung in den dunklen Wald, und die hungrigen Kinder knabbern unerlaubterweise an einem fremden Lebkuchenhaus. Sogar Hexe Rosina Leckermaul hat zwei Seiten: Erfüllt von einer Art der Liebe, die Kinder zum Fressen gern hat, backt sie riesige Plätzchen, rettet damit (vielleicht unbeabsichtigt) Hänsel und Gretel vor dem Hungertod und offenbart erst im letzten Moment ihren wahren Charakter.

GEFÄHRLICH UND TRAUMHAFT SCHÖN Zu den schönsten Momenten der Oper gehört wohl der Augenblick, in dem die beiden Kinder, „wenn die Not am größten ist“, einfach einschlafen. Getragen von unerschütterlichem Vertrauen in ihre ‚Schutzengel‘, sind sie neugierig auf eine fantastische Welt, die geheimnisvoll und gefährlich ist, zugleich aber auch traumhaft schön.

Der Johanniter-Hausnotruf

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Essener Musiktalent im Finale um den Deutschen Rock- & Pop-Preis

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ktober des letzten Jahres: Sophia Crüsemann ist 19 Jahre jung, steht kurz vor dem Abi und ist etwas nervös. Es ist ihr aller erstes Interview, das sie dem INFORMER gibt. Kurz zuvor stand sie beim Essen.Original auf der ganz großen Bühne – mit ihren eigenen Kompositionen wohlgemerkt. „Mir gehen ganz viele Melodien durch den Kopf. Und die verbinde ich … ich kann‘s gar nicht genau erklären“, sagt sie damals unserem Redakteur. Und diese Melodien katapultieren Sophia nun von Essen zum Deutschen Rock & Pop Preis 2017 in Siegen. Seit 1983 wird der Deutsche Rock & Pop Preis jährlich an Bands und Solosänger vergeben. Damit ist er Deutschlands ältestes und größtes Nachwuchsfestival für Rock und Popmusikgruppen und Einzelinterpreten. Das junge Talent aus Essen ist gleich in zwei Kategorien nominiert. In der Hauptkategorie ‚Bester SingerSongwriter‘ tritt Sophia Crüsemann im Finale gegen neun Konkur- Sophia Crüsemann rentinnen bzw. Konkurrenten an. In der Nebenkategorie ‚Bester Popsong 2017‘ wird sie für ihren Song ‚Dramapanorama‘ den dritten, zweiten oder vielleicht auch den ersten Platz zugesprochen bekommen. ‚Dramapanorama‘ ist eine Musik- und Kunstperformance, die die Themen Flucht und Migration in den Fokus setzt. „Ich habe meine Sommerferien 2014 auf der griechischen Insel Kos verbracht. Als wir dort angekommen sind, haben wir die Massen an Flüchtlingen am Straßenrand gesehen“, erklärt Sophia die Entstehung ihres musikalischen Werks. „Ich kann mich wirklich noch sehr gut auch an die Blicke erinnern, als wir dort mit unseren Koffern vorbeigelaufen sind. Was diese Menschen alles durchgemacht und durchlebt haben müssen – das hat mich so stark mitgenommen, ihre Blicke in Musik zu verpacken.“

DABEI SEIN IST ALLES! WIR VERLOSEN KARTEN FÜR DIE PREISVERLEIHUNG AM 9.12. IN SIEGEN Der Deutsche Rock & Pop Preis wird für Sophia sicherlich zu einer Sternstunde ihrer noch jungen Karriere. Und unsere Leser können live dabei sein. Wir verlosen 10x2 Karten für die Preisverleihung am 9. Dezember in Siegen. Senden Sie dazu einfach bis zum 20.11.2017 eine E-Mail an gewinnspiel.essen@ informer-magazine.de mit dem Betreff ‚Sophia goes Siegen‘ sowie Ihrem vollständigen Namen und Ihre Anschrift.* * Teilnahme ab Vollendung des 18. Lebensjahres. Keine Teilnahme für Verlagsmitarbeiter und deren Angehörige. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Foto: The HeiSingers

KULTUR – TIPPS & TERMINE Fotos: Christoph Bubbe

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Der Gospelchor ‚The HeiSingers‘ lädt zum Herbstkonzert.

MIT GOSPEL WIRD DER HERBST NOCH ETWAS BUNTER Am 11. November: die ‚Party Imperiale‘.

DAS SCHLOSS HUGENPOET GANZ IM ZEICHEN DER EDLEN TROPFEN

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Am 11. November und am 2. Dezember steht das Schloss Hugenpoet ganz im Zeichen der großen Weine. Den Auftakt macht die ‚Party Imperiale‘, gefolgt vom ‚Wine & Dine‘ im Laurushaus.

‚The HeiSingers‘ wurden 1999 aus der Initiative einiger Kindergarteneltern gegründet. In den Jahren wuchs der Chor von 11 auf 35 Mitglieder. Er steht für Gospel made in Essen. Am 10. und 11. November finden in der Pauluskirche die präsentiert Ihnen die diesjährigen Herbstkonzerte statt. N

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Der Essener Weinhandel Bürgerheim befindet sich im Abschluss eines ereignisreichen Jubiläumsjahres: Auf 150 Jahre Tradition in der Welt der Weine blickt man zurück. Im Rahmen dieses Jubiläums feiert der Weinhandel Bürgerheim gemeinsam mit Schloss Hugenpoet am 11. November von 16 bis 22 Uhr die ‚Party Imperiale‘. Wie es der Name schon vermuten lässt, werden alle Weine ausschließlich aus Großflaschen ab 3 Litern ausgeschenkt. Die Liste der teilnehmenden Weingüter kann sich mehr als sehen lassen. Besonders stolz ist man auf die Teilnahme der Güter Château Pétrus und Domaine de la Romanée-Conti. Deren Hauptakteure – die 3 Liter Petrus 1978 und die 3 Liter Romanée Conti Echezaux 1995 – sind bereits eingetroffen und warten nur darauf, geöffnet zu werden. Zum vollendeten Genuss gehört natürlich auch ein großzügiges Dinner. Erika Bergheim, Küchenchefin auf Schloss Hugenpoet, hat ein Menü kreiert, das eigens auf die angebotenen Weine abgestimmt ist. Die Party Imperiale findet im gesamten Schloß statt, die Winzer sind auf verschiedene Räume verteilt. Daher wird es kein gesetztes Dinner geben; die Speisen werden ähnlich einer Gourmetmeile in kleinen Portionen gereicht. Durch das Schloß Hugenpoet schlendern, köstliche Weine, grandiose Gerichte, was kann es an einem Samstag Abend Schöneres geben? Keinen Monat später, am 2. Dezember ab 19 Uhr, steht unter dem Motto ‚Wine & Dine‘ bereits das nächste hochkarätige Genuss-Event ins Haus. Das Schloss Hugenpoet ist besonders stolz auf Deutschlands erste Louis Roederer Vinothek im Restaurant Laurushaus. Die extravagante Vinothek ist Teil des Restaurantkonzeptes und beherbergt eine Auswahl aller verfügbaren Louis Roederer Champagner inklusive einiger Raritäten. 1776 gegründet ist der Familienbetrieb heute eines der letzten großen unabhängigen Champagnerhäuser. Beim ‚Wine & Dine‘ geniessen die Gäste ein 5-Gang-Menü von Erika Bergheim mit begleitenden Champagner aus dem Hause Louis Roederer. Für beide Events nimmt das Schloss Hugenpoet die Voranmeldungen entgegen. Karten für die ‚Party Imperiale‘ gibt es ab 165,- €. Das ‚Wine & Dine‘-Menü kostet 245,- € pro Person.

Am 2. Dezember: das ‚Wine & Dine‘ im Laurushaus.

Foto: Hugenpoet

KULTURTIPPS IM KULTURTIPPS NOVEMBER 2017

Traditionell verbringt der Gospelchor ‚The HeiSingers‘ einmal jährlich ein intensives Probenwochenende fernab der Heimat Essen-Heisingen. Dieses Jahr ging es am zweiten Oktoberwochenende ins Bergische Land nach Wiehl. Im Rahmen des Workshops machte sich der Chor fit für die nächsten Auftritte. Natürlich wurden auch wieder neue Stücke ins Programm aufgenommen. Die Ergebnisse der intensiven Probenarbeit der letzten Wochen präsentiert der Gospelchor im November in der Pauluskirche (Stemmering 17) unter dem Titel ‚COLORS‘. Am Freitag, den 10.11. geht es um 20 Uhr los und am Samstag, den 11.11. bereits um 17 Uhr. Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vorher. Im Anschluss an die Konzerte besteht jeweils die Möglichkeit, die im Frühjahr dieses Jahrs aufgenommene CD ‚COLORS‘ zu erwerben. Auf ihr finden sich viele Klassiker des Chores, von Traditional bis Modern Gospel, Ausflüge in die Popmusik und auch afrikanische Stücke in Swahili. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, um eine Spende wird gebeten.

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KULTUR – TIPPS & TERMINE

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DIE SCHULE DER DIKTATOREN Vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen während der nationalsozialistischen Diktatur schuf Erich Kästner ‚Die Schule der Diktatoren‘. Am 17. November ist die Tragikomödie auf der RÜ Bühne zu sehen.

Am 17.11. auf der RÜ Bühne: Kästners ‚Schule der Diktatoren‘.

DER POSTILLON – LIVE UND VOLLKOMMEN OFFLINE Facebook down? Internet lahmt? Computer kaputt? Kein Problem! Nach gefühlten 172 Jahren kommen die „ehrlichen, unabhängigen und schnellen“ Nachrichten des Internetmagazins ‚Der Postillon‘ endlich auf die Bühne. Seit Oktober tourt die Liveshow quer durch ganz Deutschland – außer durch Saarbrücken. „Niemand will nach Saarbrücken“, lassen sich die Verantwortlichen vernehmen. Zum Glück gilt das nicht für Essen. Hier ist ‚Der Postillon‘ am 30. November in der Zeche Carl zu erleben. Auf die Zuschauer warten die besten und erfolgreichsten Meldungen der Satireseite, die sich mit mehr als 2,5 Millionen Facebook-Fans im Netz großer Beliebtheit erfreut. Laut Postillon-Gründer Stefan Sichermann freue man sich, „nun auch dem internetfernen Publikum das Geld aus der Tasche zu ziehen und dem Ziel der Weltherrschaft ein Stück näher zu kommen“. Durch das Programm führen Anne Rothäuser und Thieß Neubert, die Originalsprecher der Postillon-Video- und Radionachrichten. Mal spitzfindig, mal plakativ werden dabei Trump, Elbphilharmonie, AfD und Co. durch den Kakao gezogen. Neben dem humorvollen und mitunter bösen Blick auf Politik und Gesellschaft präsentiert die Show im Stil der Tagesschau irrwitzige Studien, Videoclips, die beliebten Newsticker-Wortspiele und weitere Überraschungen. Tickets gibt es ab 26,90 €.

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Verkehrsunfälle passieren leider täglich.

Das Online-Satiremagazin kommt als Live-Programm in die Zeche Carl.

EINE FÜR ALLE!

04 | 11 | 2017

Bibi Blocksberg „Hexen, Hexen überall“

05 | 11 | 2017

Schallplattenbörse im Foyer

11 | 11 | 2017

Ü-30 Party „Mehr als eine Party“

18 | 11 | 2017

Koncert Gwiazd Live 2017

01 | 12 | 2017

Manowar „The Final Battle“

08 | 12 | 2017

Ina Müller „Ich bin die – Tour 2017“

09 | 12 | 2017

Carolin Kebekus Zusatztermin „AlphaPussy“

10 | 12 | 2017

Mario Barth Verlegt: 12 „Männer sind faul, .04.2018 m! Neues Program sagen die Frauen“

17 | 12 | 2017

Lasst uns Weihnachtslieder singen! Kindgerechte Lieder zum Mitsingen

29 | 12 | 2017 – Holiday On Ice 02 | 01 | 2018 „Atlantis“ 11 | 01 | 2018

Atze Schröder „Turbo“

12 | 01 | 2018

Dúlamán Voice of the Celts

O P E R V O N B E D Ř I C H S M E TA N A

14 | 02 | 2018

Vorstellungen 1., 8., 18. November; 16., 22., Dezember 2017; 14., 18. Januar 2018 Aalto-Theater

Sixx Paxx „Sexxy Circus“

16 | 02 | 2018

Luke Mockridge „Lucky Man“

17 | 02 | 2018

Dieter Nuhr „Nuhr hier, nur heute“

23 | 02 | 2018

Paul Panzer „Glücksritter ... “ vom Pech verfolgt!“

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REISE

MYKONOS, KRETA, RHODOS? WELCHE GRIECHISCHE INSEL PASST AM BESTEN ZU MIR?

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Der ultimative Insel-Check

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uf die Plätze, fertig, los! Der Sommer­ urlaub 2018 muss geplant werden. Wer schnell ist, sichert sich die frisch herausgekommenen Frühbucherrabatte der Reiseanbieter. Neben Spanien sind vor allem die griechischen Inseln bei den Buchungen ganz weit vorne, schließlich gehört Hellas zu den be­ liebtesten Urlaubsregionen in Europa. Grund: Alle Inseln verfügen über traumhaft schöne Strände

mit Sonnengarantie. Trotzdem stehen Millionen Urlauber immer wieder vor der entscheidenden Frage: Welche Insel passt am besten zu mir? Ägäis oder das Ionische Meer? Familie oder Party? Hier ist der ultimative Insel-Check mit Reiseexperte Jöran Steinsiek. Der Moderator von sonnenklar.TV hat die Inseln unter die Lupe genommen und wertvolle Antworten auf alle Fragen gesammelt.

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Mit über 3.000 Sonnenstunden im Jahr wird die viertgrößte griechische Insel verwöhnt und ist damit Spitzenreiter in Europa. „Sie ist perfekt für einen erholsamen Badeurlaub“, betont Steinsiek. Aber auch kulturell hat beispielsweise Rhodos-Stadt, die seit 1988 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist, viel zu bieten. „Die Hauptstadt ist für Familien einer der ersten Anlaufpunkte auf den griechischen Inseln“, erzählt der Moderator, der mit ‚Steinsieks Reisewelt‘ jeden Freitag bei sonnenklar.TV live auf Sendung ist. „Dies übrigens auch deshalb, weil es sehr viele Pauschalreisen-Angebote gibt.“

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KOS: STRAND- UND PARTY-PARADIES

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Kos ist vor allem für seine famosen Landschaften und sein aktives Nachtleben bekannt. Party-Hochburg ist Kos-Stadt. Restaurants, Bars und Diskotheken reihen sich aneinander, aber auch so mancher Strand(abschnitt) entpuppt sich als Feier-Paradies. Apropos Strand: Hier finden sich mit Kardamena, Marmari, Mastichari oder Tigaki paradiesische Küsten. Steinsiek: „Es ist die optimale Destination für all die, die das Feiern mit dem Entspannen am Strand verbinden möchten. Und dank geschichtlich-kulturellen Highlights ist auch noch jede Menge Abwechslung möglich.“ MYKONOS: HOTSPOT DER STARS

Hier geben sich die Promis die Klinke in die Hand. Der Hotspot der Stars ist ein wahres Shopping-Mekka und für seine exklusiven Partys berühmt berüchtigt. Steinsiek berichtet: „Das Nachtleben tobt nicht nur in Clubs und Bars, sondern auch an den herrlichen Stränden wie Paradise Beach, Agios Giannis oder Onos. In der Hauptstadt Chora kommen Partygänger ganz besonders auf ihre Kosten.“ Damit aber nicht genug: Auf der Insel ist auch problemlos ein Kultur- sowie Strand- und Badeurlaub möglich.

CHALKIDIKI: DIE DREI FINGER GRIECHENLANDS

Im Gegensatz zu den meisten anderen griechischen Inseln handelt es sich bei Chalkidiki um eine Halbinsel. Charakteristisch sind die drei Landzungen. Für Schwimmen und Wassersport bietet sich die Landzunge Kassandra an. Ruhiger geht es auf der mittleren Landzunge zu. Sithonia. Badeurlaub und Camping inmitten herrlicher Buchten. Die östlichste Landzunge heißt Athos und bietet mit dem gleichnamigen 2.000 Metern hohen Berg ein echtes Highlight. „Auf Chalkidiki können die Urlauber zwischen belebten und ruhigen Orten wählen“, berichtet Steinsiek. THASSOS: FAMILIEN-PARADIES

SANTORIN: RUHE UND GEMÜTLICHKEIT

Die schönste Insel der Kykladen. Ein malerischer Ort ist Fira, der für seine imposanten weißen Häuser mit ihren blauen Kuppeln sowie die eindrucksvolle Steilküste bekannt ist. „Es gibt noch eine Besonderheit“, hebt Steinsiek an: „Die wunderschönen Strände präsentieren sich in Rot und Schwarz. Vor allem der Red Beach ist unvergleichlich. Wenn dann auch noch die Sonne untergeht, ist die Idylle perfekt.“ Dank der vielen Dörfer mit ihren verwinkelten Gassen und den Windmühlen versprüht Santorin einen ganz eigenen Charme. Ruhe und Gemütlichkeit sind garantiert.

Thassos punktet mit ihrer Abgeschiedenheit, da sie keinen eigenen Flughafen besitzt. Die Fähre bringt die Touristen ins Paradies. „Hier herrschen beste Bedingungen für einen erholsamen Badeurlaub“, beschreibt Steinsiek, dass es unzählige, einsame Buchten und traumhafte Strände gibt: „Besonders schön ist zum Beispiel in Limenaria der Tripiti-Beach. Höhlen halten eine natürliche Badewanne verborgen, über die man ins Meer schwimmt. In der Nähe lockt zudem der flach abfallende Maryammos-Beach mit weichem Sand. Ideal für Familien!“

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KRETA: WANDERN, KULTUR UND ERHOLUNG

KORFU: GRÜN UND HISTORISCH

Die größte Insel des Mittelmeers ist besonders bei Wanderern beliebt. Grund: Die Samaria-Schlucht, die mit 18 Kilometern Europas längste Schlucht ist. Neben der mediterranen Landschaft lädt Kreta mit seinen tollen Stränden auch zum erholsamen Bade- und Wassersporturlaub ein. „Die minoische Kultur macht das Rund-um-sorglos-Paket perfekt“; weiß Steinsiek und erklärt: „Ob der Palast von Knossos oder die Hauptstadt Heraklion: hier werden alle geschichtlichen und kulturellen Bedürfnisse gestillt.“

Rund vier Millionen Olivenbäume tauchen Korfu in ein grünes Gewand und laden genauso wie der 900 Meter hohe Pantokrator zum Wandern ein. Auch wegen der atemberaubenden Landschaft ließ Kaiserin Sissi hier das prachtvolle Achillion-Schloss erbauen. Zudem säumen mittelalterliche Häuser aus der byzantinischen Zeit, zahlreichen Kirchen oder Klöster - wie das Panagía Theotóku tis Paleokastrítsas: die Straßen. „Ein Badeurlaub ist beispielsweise in Paleokastritsa oder in Kassiopi auch möglich“, erklärt Reise-Experte Steinsiek.

Das Highlight der südlichsten Ionischen Insel ist die so genannte Schmugglerbucht. Hier hat Mutter Natur mit ihren imposanten Felsen ganze Arbeit geleistet. Das Schiffswrack, das dort seit 1980 liegt, sowie eine Fahrt mit kleinen Booten in die blaue Grotte, die für jeden Film der perfekte Drehort wäre, runden das prächtige Bild ab. „Außerdem ist die Heimat der Karetta-Schildkröten, Turtle Island, von hier schnell erreicht“, legt Steinsiek die Insel besonders Tier- und Naturliebhabern ans Herz. Fazit des ultimativen Experten-Checks: Die griechischen Inseln sind für jeden Urlauber und Geschmack das perfekte Reiseziel. Steinsieks Abschluss-Tipp: „Für die Erkundung sollte man sich auf jeden Fall einen Mietwagen nehmen. Dieser ist auf allen griechischen Inseln das ideale Transportmittel und rundet einen Traumurlaub perfekt ab.“


REISE

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GEGEN DIE HEKTIK BEI LAST-MINUTE-REISEN HILFT DER GEPÄCK-/REISE-RATGEBER

Geld und Platz sparen

Freundschaft ist keine Momentaufnahme

Gut gepackt ist halb gewonnen. Wer sein Gepäck frühzeitig plant vermeidet unnötige Mehrkosten.

Die dunkle Jahreszeit hat gerade begonnen. In den Kleiderschränken haben die dicken Winterklamotten die luftige Sommerkleidung nach hinten verdrängt und auch die Erinnerungen an den letzten Urlaub verblassen langsam. Wer es sich zeitlich leisten kann, gönnt sich jetzt noch eine Auszeit in der Sonne oder stöbert schon einmal in den Frühbucher-Angeboten der Reiseveranstalter. „Die aktuellen Rabatte sind ein Muss für Schnäppchenjäger“, berichtet Jöran Steinsiek. Der Reiseexperte muss es wissen, schließlich hat er den Markt als Moderator seiner eigenen Fernsehsendung „Steinsieks Reisewelt“ bei Europas größtem Reisesender sonnenklar.TV ganz genau im Auge: „Wer jetzt noch schnell, gut und günstig Urlaub machen möchte, dem kann ich beispielsweise Dubai, Ägypten, Marokko, die Türkei, Griechenland oder eine Kreuzfahrt ans Herz legen.“ Damit bei der aufkommenden Hektik einer Last-Minute-Buchung nichts vergessen wird, ist ein Gepäck- bzw. Reise-Ratgeber das vielleicht beste Rezept. Zum einen wird nichts Wichtiges zu Hause gelassen, zum anderen werden nur wirklich benötigte Dinge mitgenommen. Einen weiteren Vorteil erklärt Steinsiek: „Viele Airlines reduzieren immer wieder die Grenze für das Freigepäck. Es lohnt sich also auch finanziell, nicht zu viel mitzuschleppen.“ Geht es in ein Sonnenland, ist bequeme Kleidung, die vor Sonne und Moskitos schützt, wichtig. Dünne, langärmlige Hemden/Blusen und eine lange, weite Hose können tagsüber, aber auch abends im Restaurant getragen werden. Kombiniert mit leichten Schuhen, die gut

Ein clever gepackter Rucksack spart nicht nur Geld sondern schont auch den Rücken.

Ich packe meinen Koffer und nehme mit… … Kleidung: ✓Badeschuhe, Schlappen ✓bequeme und geschlossene Schuhe ✓eventuell ein paar schicke Schuhe ✓Badekleidung mit Überkleidung ✓lange Hose, kurze Hose, Rock ✓T-Shirts, langes und dünnes Oberteil ✓Hemd, Bluse ✓Unterwäsche ✓Schlafanzug ✓Sonnenschutz, Sonnenbrille, Sonnenhut … Kosmetik/Medikamente: ✓Sonnencreme ✓Deodorant ✓Einwegrasierer ✓Zahnbürste mit Probepasta ✓Bürste/Kamm ✓Medikamente …Devisen: ✓Personalausweis/Reisepass (noch gültig?) ✓Reiseunterlagen ✓Bargeld, EC- oder Kreditkarte Elektronik: ✓Handy ✓Kamera ✓Ladegerät(e) zu reinigen sind, ist das Outfit für einen Hotelaufenthalt wie auch auf dem Schiff perfekt. Steinsiek zwinkert mit dem Auge: „Sollte doch etwas vergessen werden, kann ja auch vor Ort nachgekauft werden. Das Urlaubsgeld muss ja schließlich unter die Leute gebracht werden.“ Apropos Geld: Es gibt Länder wie beispielsweise Ägypten, in denen lohnt es sich im Gegensatz zu Europa oder Amerika nicht, mit Euro zu bezahlen. Dort ist es einfacher, sich sein Urlaubsgeld in Dollar mitzunehmen. Steinsiek erklärt: „Ein Eurostück wird zwar überall auch als Zahlungsmittel akzeptiert, aber es wird fast alles in Dollar ausgezeichnet. Wenn man in Euro bezahlt muss man häufig den in Dollar ausgewiesenen Preis im Verhältnis 1:1 zahlen. Da der Euro eigentlich mehr Wert ist als der Dollar, bezahlt man zu viel. Somit ist der vorherige Tausch von Euro in Dollar je nach Destination ratsam.“ Mit diesen Tipps steht einem erholsamen Last-Minute-Urlaub nichts mehr im Weg.

Franz Beckenbauer hat es immer gewusst: „Gute Freunde kann niemand trennen…“ Seit 1966 wird der Evergreen immer wieder gerne gespielt. So auch zum Jubiläum ‚60 Jahre Deutsch-Türkische Freundschaft‘, die sich besonders im Tourismus zeigt. Denn das Gerücht, dass der diplomatische Konflikt viele Urlauber von einer Reise an den Bosporus abschreckt, stimmt nicht! Zwar sind die Buchungen Anfang 2017 zurückgegangen, doch seit dem Sommer ziehen sie wieder kräftig an. Vor allem bei den Last-Minute-Reisen schnellen die Zahlen in rekordverdächtige Höhen. Grund: Das attraktive Preis-Leistungsverhältnis. Nirgendwo anders können Sie im Mittelmeerraum so günstig und komfortabel Ihren Urlaub genießen wie im Land des Halbmonds. Für den anhaltenden Boom hat auch sonnenklar.TV-Freundschaftsbot-

schafterin Gülcan Kamps gesorgt. Als sich alle hinter Vorurteilen versteckten, rührte sie die Werbetrommel für ihr Heimatland, für das es auch keine Reisewarnung gibt. Die Touristen sehen es (mittlerweile) genauso. Oder wie Beckenbauer bereits sang: „… gute Freunde sind nie allein.“ ‚Steinsieks Reisewelt‘, immer freitags, 14:30 Uhr auf sonnenklar.TV

Gülcan Kamps bei der Pressekonferenz ‚60 Jahre Deutsch-Türkische Freundschaft‘.


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REISE

Fotos: sonnenklarTV

Ägypten: Weltweites Eldorado für Kitesurfer und Taucher

Aufgrund einer idealen Thermik sind die Gewässer Ägyptens ein Paradies für Kitesurfer.

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eim Gedanken an Ägypten fallen Jedem sofort die Pyramiden von Gizeh, der Sobek Tempel in Kom Ombo oder die Tempelanlagen von Karnak ein. Natürlich auch noch die sagenhafte Nilkreuzfahrt, mit der sich die Kulturdenkmäler ideal besichtigen lassen. Aber das Land der Pharaonen hat noch weit mehr zu bieten – besonders für Wassersport-Fans. „Ägypten ist ein weltweit geschätztes Kitesurfer- und Taucherparadies, weil die geografische Lage perfekt ist“, weiß sonnenklar.TV-Moderator Jöran Steinsiek. Schließlich herrschen entlang der Küste des Roten Meeres Winde, die von einer starken Thermik geprägt werden, welche in Verbindung mit der Hitze über den Landmassen entsteht. Dieses Phänomen, gepaart mit den riesigen Flachwasserbereichen und den geringen Niederschlägen, machen die Strände von Ägypten zu einem wahren Eldorado für

Wassersport-Liebhaber. Zu den besten und bekanntesten Regionen zum Kiten zählen vor allem El Gouna und Hurghada am nordöstlichen Teil der Küste. Steinsiek hebt an: „Kaum Regen und auch im Winter mindestens 20 Grad bedeuten, dass die Surfer ganzjährig ohne NeoprenAnzug auskommen.“ Einer der populärsten Spots ist Magawish und befindet sich direkt vor dem gleichnamigen Hotel. Der großzügige Flachwasserbereich bereitet nicht nur Anfängern, sondern auch gestandenen Profis viel Freude. Zudem befindet sich hier ein ganz spezieller Urlaubstipp, der vor allem für Familien beziehungsweise Gruppen gut geeignet ist, in der nicht alle gleichermaßen Kite-begeistert sind: Die Seahorse Bay. Reiseexperte Steinsiek erklärt: „Sie liegt direkt am Aktiv-Hotel Calimera, verfügt über sandigen Grund, einen großen Stehbereich, viel Platz, konstanten Wind und bietet somit beste Bedingungen für einen Urlaub am Meer mit und ohne Kiten.“

Paradiesische Zustände gibt es im Wüstenstaat auch für Taucher. Entlang der ägyptischen Riviera befindet sich eine Vielzahl an sehenswerten Unterwasserwelten. Eine ist die Makadi Bay, welche am gleichnamigen Ferienort zwischen Hurghada und Safaga liegt. „Hier gibt es farbenprächtige Korallenriffe und Fische des Roten Meeres zu sehen“, berichtet Steinsiek, der bei Europas größtem Reisesender sonnenklar.TV mit ‚Steinsieks Reisewelt‘ seine eigene Show hat: „Der Bereich nahe des Strandes eignet sich sowohl zum Schnorcheln als auch zum Tauchen.“ Doch auch die Tauchtouren ins offene Meer lohnen sich vor allem für Anfänger. Wohlige 28 Grad Wassertemperatur machen die Gebiete Gota Abu Ramada, Abu Haschisch und RAS Abu Soma in der Makadi Bay ganzjährig zu einem wahren Wohlgenuss. Zu einem der schönsten Tauchgebiete um Safaga zählt Sharm el Naga. Das farbenprächtige Saumriff fällt vom Flachwasserbereich aus steil ab. Ca.

100 Meter geht es in die Tiefe und bietet somit sowohl Anfängern als auch Fortgeschrittenen perfekte Bedingungen mit

Die Strände Ägyptens punkte auch beim Wetter: kaum Regen und selbst im Winter mindestens 20 Grad.

Makrofischen, Großfischen, Schildkröten und Rochen. Eine Besonderheit ganz in der Nähe ist ein ca. 250 Jahre altes Wrack. An dieser archäologischen Fundstätte unter Wasser, genannt ‚Sadana Amphores‘, finden sich heute noch Teile der Ladung wie beispielsweise Trinkpokale und Amphoren. Kaum betauchte Plätze finden sich zudem in Marsa Alam. Entlang der Küste sind zahlreiche Hausriffe von Hotels als auch vorgelagerte Riffe wie das Elphinstone-Riff und das ca. 100 Quadratmeter weite Korallenriff Shaab Marsa Alam zu finden. In diesem Gebiet liegen auch das Wrack der Hamada oder das Höhlensystem Shaab Cluade in der Nähe von Berenike.

Die Unterwasserwelt Ägyptens lässt sich sowohl beim Schnorcheln als auch bei ausgedehnten Tauchtouren entdecken.

Kurzum: Äg ypten ist ein Paradies für Jung und Alt – über und unter Wasser.


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Christian Boenisch (ART-DIRECTOR)

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Christoph Bubbe (GRAFIK / FOTO)

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Sümeyye Algan (ONLINE)

Kein klassisches Boulevardstück, sondern eines, bei dem die Zuschauer zum Nachdenken angeregt werden – so fasst Judith Richter das Stück ‚Hundert Quadratmeter‘ zusammen. Sie steht gemeinsam mit ihrer Mutter, Beatrice Richter, auf der Bühne im Theater im Rathaus. „Mich kennt man aus der Zeit vom Fernsehen, also vor gefühlt 100 Jahren, und es wird nach wie vor von mir erwartet, dass ich das Komödiantische bediene. Aber es ist viel einfacher das Publikum zum Weinen zu bringen, als zum Lachen“, berichtet die heute 68-Jährige, als Sümeyye Algan und Artur Hanke sie für den INFORMER zum Gespräch trafen. Was war das wieder für ne Gaudi? Das Zelt beim Rü Oktoberfest war mit feschen Madln und zünftigen Buben gut gefüllt. Bereits zum fünften Mal fand die Wiesn in Essen statt und der Besucherandrang hat bis heute nicht abgenommen. Im Gegenteil. Von Jahr zu Jahr melden die Organisatoren immer früher, dass ganze Abende bereits ausgebucht sind.

Schlusstermine für die Ausgabe »Dezember 2017« REDAKTION: 17.11.2017 & ANZEIGEN: 21.11.2017 DRUCK Ruhrnetzwerk GmbH DISTRIBUTION Briefkasten-Zustellung: Delta Werbung GmbH Auslage-Vertrieb: Direktwerbung Van Hoewijk Postvertrieb: Axel Springer

VERLAG Presse-Verlag Ruhr GmbH Bredeneyer Str. 2b, 45133 Essen Geschäftsführer: Ralf Schönfeldt REDAKTION Bredeneyer Str. 23 Fon: (0201) 45189 - 100 Fax: (0201) 45 853089

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DIE PROF. DR. EGGERS-STIFTUNG FEIERT 20-JÄHRIGES JUBILÄUM Sein Lebenswerk für psychisch erkrankte Jugendliche

Die INFORMER MAGAZINE Essen erscheinen 12×jährlich jeweils vor Monatsbeginn im kombinierten Haushalts- und Auslagevertrieb. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 18 vom 01.08.2015. Vom Verlag gestaltete Anzeigen unterliegen dem Urheberrecht und dürfen ohne schriftliche Genehmigung nicht verwendet werden. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder. INFORMER MAGAZINE ist ein eingetragenes Markenzeichen der Bredeneyer Informer Verlags GmbH & Co. KG.

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Zur Jubiläumsfeier am 23. November werden rund 400 geladene Gäste erwartet

„Es ist keine Schwäche, sich helfen zu lassen, sondern eine Stärke“, erklärt Prof. Dr. Christian Eggers. Und er meint jedes Wort so. Geholfen hat er schon unzähligen Kindern und Jugendlichen. Psychische Erkrankungen sind sein Spezialgebiet, insbesondere die frühkindliche Schizophrenie. Ein heikles und sensibles Thema. Psychische Erkrankungen sind weder sichtbar noch für viele Menschen greifbar. Das Leid der Betroffenen und Angehörigen ist aber enorm groß. Die Arbeit mit ihnen hat den Essener Psychiater und langjährigen Klinikdirektor der Rheinischen Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie geprägt. „Nach einem Klinikaufenthalt endet die intensive Betreuung. Zuhause fallen die Patienten wieder in ein tiefes Loch.“

Um ihnen die nötige Unterstützung und den Weg zurück zum Leben zu ermöglichen, gründete er 1997 seine eigene Stiftung. Ein bis dahin einmaliges Modell in Essen. Seit 20 Jahren gibt es die therapeutisch-pädagogische Wohngruppe ‚Trialog‘ in Holsterhausen. Pro Bewohner stehen den jungen Erwachsenen ein Betreuer, ein Sozialpädagoge, ein Erzieher, eine Krankenschwester oder ein Krankenpfleger zur Seite. „Werden sie nicht weiter betreut, besteht die Gefahr, dass 70 bis 80 Prozent der im Jugendalter erkrankten Patienten innerhalb von drei Jahren einen Rückfall erleiden“, erläutert der 79-Jährige. Zur Jubiläumsfeier am 23. November werden rund 400 geladene Gäste erwartet, darunter Oberbürgermeister Thomas Kufen, der seit 2016 Schirmherr der Stiftung ist, sowie Rot-Weiss Essens Fußballmanager Prof. Michael Welling. Seit Jahren gibt es über das RWE-Team III eine Kooperation, in dessen Mannschaft auch Jugendliche der Eggers-Stiftung regelmäßig trainieren und am Ligaspielbetrieb teilnehmen. Die Feier findet im großen Saal der Volkshochschule statt. Prof. Dr. Christian Eggers

Fotos: Dr. Claudia Posern

Ralf Schönfeldt (HERAUSGEBER)

Fotos: Christoph Bubbe

Auf der Jagd nach Essens Stadtprominenz


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Platz für die US-Boliden! Den wird man jetzt bei Reintges schaffen müssen. Das Essener Autohaus ist ab sofort Kooperationspartner für die US-Fahrzeugschmiede Shelby – eine bisher einmalige Sache im Ruhrgebiet. Die Fahrzeuge sollen entsprechend auch einen eigenen Showroom erhalten. Die Ausbaupläne des Autohauses und die Partnerschaft zwischen Reintges und Shelby Europa wurde Ende Oktober vorgestellt – ein Vorgeschmack auf die mobilen Muskelprotze inklusive.

Fotos: Christoph Bubbe

Eine Kolumne von Dr. Richard Kiessler

Deutscher Kleinmut Europa braucht neue Ideen Die deutsche Reaktion auf den Epochenwandel in Europa, den der französische Staatschef Emmanuel Macron angemahnt hat, fällt bisher eher verkniffen aus. Als gelte es, schleunigst die Taschen zuzuknöpfen, um nicht von der möglichen Insolvenz bedrohter Staaten in den Abgrund gerissen zu werden. Den Menschen hier zu Lande wird vorgegaukelt, der Musterknabe Deutschland mit seiner schwarzen Null müsse sich gegen die disziplinlosen Franzosen oder Italiener in Sicherheit bringen. Die Ränkespiele beim augenfälligen Sondierungspoker der schwarz-gelb-grünen Jamaika-Akteure spiegeln diesen Kleinmut wider. Die moderierende Kanzlerin, die im Wahlkampf kaum ein Wort über ihre europäischen Zukunftspläne verlor, möchte ihren Gestaltungsspielraum erhalten und vor allem den aufmüpfigen Liberalen die Möglichkeit verbauen, sich gegen den bisherigen Kurs in europäischen Angelegenheiten zu stemmen. Vorbei sind die Zeiten, in denen sich die FDP noch als europabegeisterte Truppe definieren dürfte. Die heutigen Akteure trachten u.a. den Rettungsschirm für in Not geratene EU-Partner zu knicken, sie würden gern die Währungsunion auflösen und wollen klamme Staaten vorübergehend aus dem Euro-Verbund verbannen. Wie ein Mantra tragen sie das angeblich drohende Gespenst einer europäischen Haftungsgemeinschaft herum, die Deutschland einseitig belasten werde.

Solche Gedankenspiele weisen nicht nur eine erschreckend mangelnde Empathie für die friedensstiftende europäische Idee aus, sie sind auch gefährlich. Denn in Zeiten, in denen rechtspopulistische Rattenfänger und separatistische Narren Europas erodierende Einheit zu sprengen drohen, müsste gerade eine deutsche Regierung ihre zentrale Rolle mit einem klaren Bekenntnis und Ideen für die dringlichen Reformen in Europa unter Beweis stellen. Sie sollte die ausgestreckte Hand ihres französischen Partners ergreifen. Macron hat aufgezeigt, wie sich die EU über den eingefahrenen Krisenmodus hinaus in dieser aus den Fugen geratenen Welt aufstellen muss. Seine Ideen dürfen nicht an der Kleinteiligkeit deutscher Visionsdefizite scheitern. Man darf, man kann über Macrons Konzept streiten. Aber man muss das Projekt Europa im Auge behalten. Denn der alte, noch immer unfertige Kontinent, der gerade mal sieben Prozent der rasant wachsenden Weltbevölkerung stellt, sollte seine Interessen kraftvoll vertreten und wahren, um als Akteur auf der internationalen Bühne wahrgenommen zu werden. Die Kanzlerin, von der man nicht weiß, ob sie über ein Bild von Europas Zukunft im Zeitalter der Digitalisierung verfügt, wird sich an ihren Ideen messen lassen müssen. Oft sind es die Menschen, die weiter zu denken fähig sind als ihre politischen Repräsentanten: Eine wachsende Mehrheit der Deutschen glaubt, anders als noch vor Jahresfrist, an den Sinn und die Vorteile der Europäischen Union.

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INFORMER NOV 2017  
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