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DIE INFORMER NEWS APP

PRINT-EDITION AUGUST 2017

WDL-Geschäftsführer Frank Peylo:

„Besser ein Luftschiff als Luftschlösser.“

D

er Ausstieg aus dem Betrieb des Flughafens Essen/ Mülheim scheint für die beiden Städte beschlossene Sache zu sein. Doch was kommt danach? Der WDLGeschäftsführer Frank Peylo kritisiert, dass Politik und Verwaltung den zweiten Schritt vor dem ersten machen. Die Möglichkeiten für eine wie auch immer geartete Nachnutzung seien noch gar nicht sondiert, die Hürden durch Altlasten und Unweltschutz zu hoch für Schnellschüsse bis 2024. Das Flughafen-Areal könnte zu einem gigantischen weißen Fleck auf der Landkarte werden. Warum also nicht bis 2034 weiterfliegen? … ab Seite 4

DIE PLANER ERCAN AGIRBAS UND FRANK EITTORF

Der Grünen Haupstadt Europas gerecht werden – Chancen und Potenziale für die Stadt Essen. Seite 10 ANZEIGE

DUBAI, RUMÄNIEN, SÜDHEIDE

Die INFORMER-Reiseredaktion hat Ziele besucht, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Seite 22

Asylheim: erneut Vorwürfe gegen Gabriel

Der Lokalpolitiker und Asylheim-Vermieter . Arndt Gabriel steht abermals in der Kritik ein nun t feuer Nach der SPD-Ratsfraktion Ortsverein gegen den Ratsherrn. Er sei r, unkooperativ und lasse seine übrigen Miete n eiche zahlr Aktive einer Kulturinitiative, mit Problemen im Regen stehen. Die Genossen wollen die Existenz der Initiative nicht noch iel weiter gefährdet wissen und fordern Gabr 9 Seite eln. auf, umgehend zu hand

IM FOKUS STEHT DER WEBERPLATZ

City.Nord wird bunte Hauptstadt der Grünen Hauptstadt. Seite 14


IN DIESER AUSGABE

In dieser Ausgabe

AUS DER REDAKTION Einblicke in unseren Recherche-Alltag

Foto: Jöran Steinsiek

DEN HERAUSGEBER IN DIE WÜSTE GESCHICKT!

9 Politik

10 – 12 Gesellschaft

Spaß aussieht, war auch ganz genau das. Gleichzeitig konnte man hier die schweißtreibende Arbeit wörtlich nehmen. Zum Glück hielt die Reise in das Emirat auch kühlere Orte parat – etwa den Wasserpark Aquavenutre. Was die Exkursion in den Osten der arabischen Halbinsel so spannend machte, lesen Sie auf Seite 22.

Städtebauliches: Der Hauptbahnhof könnte zur grünen Oase und zu einem angemessenen Entree unserer Stadt werden. Advertorial: Schmuckstücke auf vier Rädern – eine neue Anlaufstelle für Fans von Young- und Oldtimern vor den Toren Essens.

14 Nördliche Innenstadt

IM REICH DER SCHNUCKEN: AB DURCH DIE HEIDE! Glücklich, aber geschafft zeigt sich unser Redakteur Lars Riedel in der Südheide. Zu Fuß begab er sich auf die Spuren des Heidedichters Hermann Löns – und machte dabei mächtig Kilometer, am Spitzentag insgesamt 59,6. Diese Strecke legen nicht einmal die robusten Heidschnucken an einem Tag zurück. Ihnen begegnete unser Reise-Langstrecken-Beauftragter üb-

Der Flughafen Essen/Mülheim und der Traum vom Weiterfliegen. „Die Politik macht den zweiten Schritt vor dem ersten.“ – WDL-Geschäftsführer Frank Peylo übt Kritik. Liebe Grüne, Finger weg vom Flughafen! Ein Kommentar. Kolumne: Der Hauptbahnhof, Essen sein Schandfleck. Asylheim: SPD-Ratsherr Gabriel erneut in der Kritik.

Foto: Selfie

Es gab Tage in den letzten Wochen, da herrschte gähnende Leere in der Redaktion des INFORMER. Es ist aber nicht so, als hätten wir uns auf die faule Haut gelegt. Wir waren für unser Reise-Spezial unterwegs zu den verschiedensten Orten auf unserem Globus. So haben wir unseren Herausgeber in die Wüste geschickt. Für Ralf Schönfeldt ging es auf Pressereise nach Dubai. Was auf dem Foto nach heißem

4 – 8 Titelstory

Die City.Nord wird zur bunten Hauptstadt der ‚Grünen Hauptstadt‘. Kommentar: Was passiert nach ‚Green Capital‘? SommerFreiRaum – der Weberplatz wird zur Bühne für Musik und Film. Das Suppenfest 2017 – ein Straßenevent mit Tradition. Termine für die City.Nord.

16 Gesundheit Der Schritt in die Selbständigkeit, ein innerer Kampf – der INFORMER-Ratgeber von Sensei Alfons Pinders. Rückenschmerzen – die Behandlung von privat und gesetzlich Versicherten: Eine Zwei-Klassen-Medizin?

rigens auch hautnah. Mit etwas größerer und weitaus sicherer Distanz traf er sogar auf wildlebende Wölfe. „Einfach atemberaubend!“, wie er bei seiner Rückkehr in den Ruhrpott schwärmte. Seine Reise beginnt in Hermannsburg, einen ersten Einblick in sein ReiseTagebuch finden Sie auf Seite 24.

18 – 20 Event-Schau Rü … Genuss pur! – Fünf Tage Schlemmen am grünen Teppich. Mustang & US-Classic-Cars Festival: PS-Nostalgie in Rellinghausen. Gourmet-Meile Metropole Ruhr: Feuerwerk der Genüsse auf Zollverein.

21 Tipps & Termine Foto: privat

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DOPPELGÄNGER GESUCHT IN RUMÄNIEN. „Steinsiek muss weg!“ – so heißt es immer scherzhaft, wenn wir Jöran Steinsiek (links im Bild) auf Pressereise schicken. Dieses Mal mussten wir aber befürchten, dass er gar nicht mehr wieder kommt. Als uns per E-Mail dieses Bild aus Timisoara erreichte, stand fest: Der Mann sucht einen Doppelgänger, den er an seiner statt

zurückschicken kann. Aus der Doppeltes-Lottchen-Nummer wurde nur deshalb nichts, weil das Porto für das Metall-Double zu hoch ausgefallen wäre. Und so können wir Ihnen nun doch noch die steinsiekschen Eindrücke aus dem westlichen Rumänen präsentieren – und zwar auf Seite 25.

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26 – 27 Zu guter Letzt INFORMER-Paparazzi – Auf der Jagd nach Essens Stadtprominenz. Impressum

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24 – 25 Das Reise-Spezial im August Dubai: Einzigartige Bauwerke, paradiesische Hotelanlagen und lange Strände. Orient trifft Okzident. Südheide: Hermann Löns, auf den Spuren des Heidedichters – ein Reise-Tagebuch. Rumänien: Timisoara – ein Symbol für die Freiheit und Kulturhauptstadt in spe.

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Foto: Gerd Lorenzen

IN DIESER AUSGABE

Foto: uscarstreffen

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Wir sind ‚Green Capital‘ – das wirkt sich auch auf das gastronomische Festival ‚Rü … Genuss pur!‘ aus. Die Wege zu den Leckerbissen ziert in diesem Jahr ein grüner statt roter Teppich.

Einst beherrschten sie die amerkanischen Straßen: Cadillac, Mustang & Co. Automobile Träume sind sie bis heute – Träume, die beim US-Classic-Cars Festival lebendig werden.

Foto: ESSEN GENIESSEN E. V.

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Wo einst die Malocher auf Zollverein schufteten, schwitzen heute die Köche am Herd. Die Gourmet-Meile Metropole Ruhr vor industrie-historischer Kulisse.

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TITELSTORY

Am Flughafen Essen/Mülheim lebt er noch:

Der Traum

vom Weiterfliegen.

Zuhause ist einfach. Wenn man einen Partner hat, der auf jede Immobilienfrage die passende Antwort hat.

VO N L ARS RI EDEL

S Immobilien Markt Der Eintritt ist frei.

e t a D e h Save t 7

Sechs Unternehmen aus der Luftfahrtbranche, drei Vereine und eine Arbeitsgemeinschaft haben ihren Sitz am hiesigen Flugplatz. Doch nach 2024, spätestens ab 2034 soll Schluss sein mit der Fliegerei – und damit auch mit dem Wirtschaftsfaktor Flughafen, den daran gekoppelten Jobs und der Flugschule, die seit ihrer Gründung über 6.000 Verkehrspiloten ausgebildet hat. In ganz Deutschland einmalig. Das Land NRW ist als Gesellschafter bereits aus dem Flughafenbetrieb ausgestiegen. Seine Anteile im Wert von 65.000 verkaufte Nordrhein-Westfalen für einen symbolischen Euro an die Kommunen Mülheim und Essen. Doch auch die beiden Städte wollen keineswegs

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Wenn’s um Geld geht

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Zankapfel zwischen den ansässigen Unternehmen und den beiden Gesellschaftern Stadt Essen und Stadt Mülheim. Spielball der Politik. Ärgernis für eine Handvoll Bürger und Arbeitgeber für etwa 200 Mitarbeiter. Die Rede ist vom Flughafen Essen/Mülheim.

24.07.2017 15:14:00

an den interkommunalen Flugbetrieb festhalten. Im Gegenteil. Die Geschäfte laufen defizitär, der Ausstieg der beiden städtischen Gesellschafter ist durch Ratsbeschlüsse längst beschlossene Sache. Einzig die bestehenden Pachtverträge mit den Firmen und Vereinen am Flughafen binden die Städte noch an die Fortführung des Flugbetriebs. Man möchte aussteigen, die Reißleine ziehen. Je schneller, desto besser – so scheint es. Doch wenn der Flughafen schließt, was kommt dann? Darüber sind sich die Kommunen längst nicht einig. Ja nicht einmal die verschiedenen Ratsfraktionen innerhalb der beiden Städte. „Politik und Verwaltung machen – wie so häufig – den zweiten Schritt vor dem ersten“, sagt Frank Peylo. Trotz der unsicheren Zukunft für den Flughafen hat Peylo zum 1. Juli die Geschäftsführung der WDL übernommen, jenem Unternehmen, das den meisten Essenern und Mülheimern vor allem durch das Luftschiff bekannt ist. „Wir fordern den Dialog ein, krempeln die Ärmel hoch und kämpfen für diesen Standort.“ Das Interview ab Seite 6.


TITELSTORY

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Fotos: Christoph Bubbe

ADVERTORIAL

Schloss Hugenpoet gewährt Einblicke Am 20.8. ist der Tag der offenen Tür.

Schloss Hugenpoet ist ein historisches Kleinod, wie man es in Essen nur selten findet. Am 20. August öffnet das historische Wasserschloss für einen Tag seine Türen für die Öffentlichkeit und lüftet ein paar seiner ‚Geheimnisse‘.

„Für uns ist das Schloss schon eine Art Zuhause. Daher bin ich gespannt, wie es unsere Besucher erleben werden.“

Das Hotel-Team zeigt den Besuchern die liebevoll dekorierten Veranstaltungsräume. Auch die Partner des Schlosshotels präsentieren sich mit besonderen Aktionen. Das HUGENpöttchen serviert an diesem Tag ausgewählte Speisen. Schlossgemachter Kuchen und Eis kommen aus der eigenen Patisserie.Für den kleinen Hunger bereiten Köche in einem Air Streamer Snacks zu.

Wie sehen wohl die Schlosszimmer aus? Was verbirgt sich im alten Torhaus? Die Schlosskapelle, oft exklusive Kulisse für Empfangsleiterin Brautpaare, kann ebenso besichVivian Schiller. Spektakulär wird es für die tigt werden wie die imposante Lobby und der prächtige Festsaal. Und hätten jüngsten Gäste in der Remise des SchlosSie gewusst, dass das Wasserschloss über ein ses. Beim Kinderkochen sind ihre Kochkünste gefragt. eigens eingerichtetes Billardzimmer verfügt?

Schlosshotel Hugenpoet Frank Peylo Geschäftsführer WDL

August-Thyssen-Straße 51 · 45219 Essen-Kettwig Tel.: 0 20 54 12 04 0 · www.hugenpoet.de E-Mail: info@hugenpoet.de


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TITELSTORY

ADVERTORIAL

HANDBALL IM REVIER

WDL-Geschäftsführer Frank Peylo kritisiert den schnellen Ausstieg aus dem Flughafen-Geschäft: Die Verantwortlichen haben sich nicht ausreichend Gedanken über Folgen, Möglich- und Schwierigkeiten einer Nachnutzung gemacht. Fotos: Christoph Bubbe

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„Bis sich am Flughafen was tut, vergehen Jahrzehnte!“

DIE ERSTEN HEIMSPIELE 2017/18: VfL Lübeck-Schwartau 01. September 2017 Freitag | 19:30 Uhr

HC Rhein Vikings 15. September 2017 Freitag | 19:30 Uhr

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„Ein Unternehmer würde den Platz anders führen“, sagt WDL-Geschäftsführer Frank Peylo.

Herr Peylo, Sie sind seit kurzem Geschäftsführer der WDL. Bei der aktuellen Debatte um den Fortbestand des Flughafens Essen/Mülheim, haben Sie sich da nicht schon von Beginn an für einen verlorenen Posten entschieden? Peylo: Ich bin jetzt seit ungefähr drei Jahren – zunächst nebenberuflich, dann letztendlich hauptberuflich – nicht nur für die WDL, sondern mit der Arbeitsgemeinschaft ‚Wir sind Flughafen‘ für alle Anlieger des Flughafens tätig. Das aber gerade mit dem Ziel, am Flughafen Essen/Mülheim etwas zu bewegen und die Öffentlichkeit zu informieren, was hier überhaupt passiert. Flugbetrieb würde ich mal vermuten. Peylo (lacht): Ganz verallgemeinert haben Sie natürlich recht. Man hat aber immer noch den Eindruck, wenn man die Zeitungen aufschlägt, es wird viel über Hobby- und Spaßfliegerei gesprochen und nur wenig über die Dinge, die hier am Flughafen tatsächlich ausgeübt werden. Aber was spielt sich denn wirklich alles am Flieger-Standort Essen/Mülheim ab? Und vor allem: Wie lange noch, Ihrer Einschätzung nach? Peylo: Am Flughafen Essen/Mülheim sind neben vier Vereinen auch sechs Unternehmen aus der Luftfahrtbranche tätig. Hier arbeiten ca. 200 Menschen – teilweise in dritter Generation. Und der Flughafen ist Standort für die Ausbildung der meisten Verkehrspiloten deutschlandweit. Wenn Sie mich nach meiner Einschätzung fragen, wie lange die Unternehmen und

Das Luftschiff ‚Theo‘ schläft im Hangar.

Vereine hier noch tätig sein werden, muss ich erst einmal klar sagen: Unser Pachtvertrag, also der der WDL, läuft noch bis 2024. Der des Aero Clubs sogar bis 2034. Einen Antrag mit der Bitte um Verlängerung zu stellen, würde allerdings zum jetzigen Zeitpunkt ins Leere laufen. Die politischen Mehrheiten in den Städten Mülheim und Essen sind nicht da. Zurzeit wird ein Masterplan vorbereitet, der entscheidet, was passiert nach 2024. Geht man vorzeitig aus dem Flugbetrieb? Versucht man, den Aero Club mit Geld und guten Worten zu überreden, aufzugeben? Oder sagt man von vornherein, wir fliegen bis 2034 weiter und gehen geordnet in einen Übergang der Nachnutzung des Areals? Das sollen nun Workshops der beiden Städte Essen und Mülheim herausfinden. Und diese Workshops bringen dann Klarheit? Peylo: Ganz ehrlich? Ich bin der Meinung, dass Politik und Verwaltung – wie so häufig – den zweiten Schritt vor dem ersten machen. Die Lage ist gar nicht sondiert. Was ist hier oben überhaupt möglich? Ja, auch das sollen die Workshops jetzt klären. Aber gleichzeitig gibt es Ratsbeschlüsse, die sagen, das Fliegen soll ab 2024 eingestellt werden. Und – wenn möglich – soll der Aero Club eine Grasbahn zur Verfügung gestellt bekommen, auf der er seinem Sport weiter nachgehen kann. Wobei der Aero Club auch eine Motorsportabteilung hat, für die eine Grasbahn nicht ausreicht. Wer nimmt denn eigentlich an diesen Workshops teil?


TITELSTORY

Peylo: Die beiden Städte. Personen aus Politik und Verwaltung sind involviert. Wir als Anlieger wären natürlich dankbar, wenn man uns in diese Gespräche vielleicht ein Stück weit miteinbeziehen würde. Aber das ist derzeit nicht angedacht. Bestimmt wegen Ihrer Befangenheit als Anlieger in dieser Thematik. Peylo: Sicherlich haben wir eigene Interessen. Aber die Unternehmen, die am Flughafen ansässig sind, sind hier seit Jahrzehnten beheimatet. Sie wissen, was am Flughafen passiert. Und sie wissen, was ist hier überhaupt machbar und was nicht. Dann frage ich Sie: Was ist denn machbar? Peylo: Ich glaube, in den letzten zwei Jahren ist selbst jedem Politiker klar geworden, dass die Nachnutzung dieses Areals nicht gänzlich geplant werden kann. Es gibt Bereiche, in denen der Umweltschutz eine Rolle spielt. Es gibt Bereiche, in denen Altlasten eine große Rolle spielen. Man weiß gar nicht, was unter diesem Gelände alles schlummert. Es gab Begehungen durch Landschaftsverbände und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland. Dabei wurde festgestellt, dass hier schützenswerte Flora und Fauna vorkommen. Aber auch die Altlastenproblematik. Im Krieg war das Areal eine stark bombardierte Fläche. Nach dem Krieg wurden die Bombentrichter einfach zugekippt und Altöl oder andere Dinge gleich mitverklappt. Das wurde damals halt so gemacht. Deshalb sage ich: Das sind so viele Unwägbarkeiten, dass die Politik mit der Debatte um die Nachnutzung gerade den zweiten vor dem ersten Schritt macht. Allein schon die Folgekosten einer neuen Nutzung sind überhaupt nicht absehbar. Wer garantiert eigentlich den Städten Essen und Mülheim, dass die wie auch immer geartete Nachnutzung ein Geschäft wird? Und sie muss ein Geschäft werden. Sonst bräuchte man diese Nachnutzung überhaupt gar nicht erst anzustoßen. Klingt einleuchtend, beantwortet aber nicht meine Frage. Welche Zukunft für das Flughafen-Areal wäre für Sie gangbar? Peylo: Was wir als Anlieger uns vorstellen können, wäre sicherlich ein Szenario, in dem man sagt, 2034 ist wahrscheinlich Schluss mit dem Flugbetrieb. Keine Frage, wir würden gerne darüber hinaus noch fliegen, aber das muss eben ein Masterplan unter Bürgerbeteiligung und Berücksichtigung der Anlieger ergeben. Dieser müsste abschließend klären, was gewollt und machbar ist und auch das sich beide Städte über diese Nachnutzung einig sind. Dafür sollte man sich bis 2034 Zeit nehmen. Das Ziel 2024 ist utopisch. Was will ich denn in sechseinhalb Jahren erarbeitet haben? In dieser Zeit habe ich für das Flughafenareal nicht einmal einen Bauantrag gestellt. Und dann ist das Gelände einfach nur ein weißer Fleck auf der Landkarte. Erst einmal muss der Flughafen entwidmet werden. Das ist auch nicht so ganz ohne weiteres möglich. Zudem ist es heute leicht, mit demokratischen Mitteln etwas zu blockieren. So wird es auch gegen etwaige Nachnutzungspläne Einsprüche geben. Nein, bis hier ein Stein auf den anderen gesetzt wird, vergehen 20 Jahre. Das muss man einfach realistisch sehen. Also lieber weiter wie bisher?

Peylo: Aufgrund von zunehmenden Verkehr und den verkehrstechnischen Gegebenheiten, wird man in einigen Jahren dankbar für jeden Flughafen sein. Ob es die Polizei ist oder die medizinischen Flüge sind – dazu ist Mobilität notwendig. Und diese wird in den verstopften Straßen immer schwieriger zu gewährleisten. Weiterlesen auf Seite 8 Aber der Otto-Normal-Bürger wird ja nicht mit dem Privatjet zur Arbeit fliegen. Peylo: Jeder einzelne Bürger sicherlich nicht. Aber der Flughafen Essen/Mülheim hat sehr viele Ambulanzflüge. Die Nieren, die im Klinikum transplantiert werden und Leben retten, kommen hier an. Die Einsatzhundertschaften der Polizei für Risiko-Fußballspiele oder Großdemonstrationen landen auf unserem Flughafen und werden von hieraus mit Bussen weiterverteilt. Der Platz hat also auch eine zentrale Bedeutung für die Sicherheit der Bürger. Ein Kommentar von Pascal Hesse*

Liebe Grüne, lasst endlich die Finger vom Flughafen! Als Essener gehört der Flughafen Essen-Mülheim für mich zum Stadtbild dazu, genauso wie die Villa Hügel, der Grugapark oder die Zeche Zollverein. Wenngleich der Flughafen nicht der erste seiner Art ist, beherbergt er mit dem Luftfahrtverein Essen e.V. den ältesten, 1902 als Ballonsportverein gegründeten, Luftfahrtverein Deutschlands. Auch weltweit ist er einer ältesten. Eigentlich, so müsste man meinen, sollten die Bürgerinnen und Bürger Mülheims und Essens stolz sein auf diese Tradition. Als seinerzeit der Zeche und Kokerei Zollverein der Abriss drohte, gab es zu unserem großen Glück einige wenige Visionäre, die sich nicht von ideologischen und städteplanerischen Irrungen und Wirrungen haben täuschen und leiten lassen. Was aus Zollverein wurde, ist bekannt. Niemand würde heute darüber nachdenken, das Welterbe niederzureißen! Natürlich ist ein Flughafen kein Welterbe, aber ein Denkmal der Zeitgeschichte. Vor ideologischen Irrungen und Wirrungen hilft aber selbst das nicht. Anfang der 1920er Jahre befand die Industrie- und Handelskammer zu Essen, dass ein Flughafen für den Industrieraum Ruhrgebiet nötig sei, und somit bekam der Flugplatz 1925 offiziell seine Flughafenrechte. Wenn es nach den Grünen geht, ist damit bald Schluss. Sie wollen, dass auf der Grünfläche des Flughafens lieber heute als morgen die Bagger rollen. Ihren Antrag auf Nachnutzung ab 2024 hat der Rat der Stadt Mülheim jetzt allerdings glücklicherweise abgelehnt. Und das ist gut so! Immer wieder spricht sich die sogenannte Umweltpartei für ein Gewerbegebiet und Wohnungsbau auf dem Areal des heutigen Flughafen aus. Kaum zu glauben, aber vermeintliche Naturschützer wollen diese Idylle, die einmalige Flora und Fauna, mit Beton verschandeln. Mit der Freiluftschneise wäre dann ebenfalls Schluss. Wer glaubwürdige und aufrichtige Politik machen will, der weiß, dass eine regionale Flächennutzungsplanänderung, ein Bebauungsplan und die Endwidmung eines Flughafens in sechs Jahren nicht mal eben umgesetzt werden würde. Glücklicherweise gibt es auch noch Politiker, die nicht aus rein ideologischem Antrieb handeln. Wie man hört, tummeln sich auf dem Areal manch seltene Vogelarten - und vielleicht sogar der berühmte ‚Feldhamster‘, der schon so manches städtebauliche Projekt zu Fall brachte. * Anmerkung der Redaktion: siehe Seite 9

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TITELSTORY

Unendliche Weiten inmitten landschaftlicher Idylle: Flughafen Essen/Mülheim.

Aber der Otto-Normal-Bürger wird ja nicht mit dem Privatjet zur Arbeit fliegen. Peylo: Jeder einzelne Bürger sicherlich nicht. Aber der Flughafen Essen/Mülheim hat sehr viele Ambulanzflüge. Die Nieren, die im Klinikum transplantiert werden und Leben retten, kommen hier an. Die Einsatzhundertschaften der Polizei für Risiko-Fußballspiele oder Großdemonstrationen landen auf unserem Flughafen und werden von hieraus mit Bussen weiterverteilt. Der Platz hat also auch eine zentrale Bedeutung für die Sicherheit der Bürger. Womit es aber nicht weitergehen kann wie bisher ist das Defizit der Flughafengesellschaft und damit die Bezuschussung durch die Kommunen. Stimmen Sie dem zu

Peylo: Es gibt kaum von Kommunen oder Land geführte Betriebe, die überhaupt Gewinne machen. Ein Unternehmer würde diesen Platz anders führen. Das muss man ganz klar sagen. Ein Unternehmer würde rausschauen und sehen: Da draußen stehen 30 Flugzeuge ohne Halle, denen baue ich ganz schnell eine Garage. Er würde sicherlich auch die Personalstrukturen analysieren. Wir haben in Essen/Mülheim sehr hohe Personalkosten im Vergleich zu anderen Flughäfen. Da müsste man mal kritisch draufschauen. Wie gesagt: Ein Unternehmer würde diesen Platz anders führen. Das ist aber nicht gewollt. Wir, die Unternehmen am Flughafen, haben beim Ausstieg des Landes NRW vorgeschlagen, den Anteil des Landes zu übernehmen. Damit hätten wir mehr Einfluss nehmen können – auch auf

die Wirtschaftlichkeit des Flughafens. Dies ist aber offenbar nicht gewünscht von den Kommunen. Gut, dann muss die Kontrolle und der Einfluss, den Essen und Mülheim ausüben, den beiden Städten auch was wert sein. Auf jeden Fall können sie nicht als Gesellschafter für ihre Argumentation sich ständig das Defizit zunutze machen. Umgekehrt: Was fordern Sie stattdessen? Peylo: Den Dialog. Wir fordern den Dialog ein, krempeln die Ärmel hoch und kämpfen für diesen Standort. Wir fordern aber nicht nur den Bestand des Flughafens, wir sind im Gegenzug auch bereit, das wirtschaftliche Risiko zu tragen. Nur für all das sind die politischen Mehrheiten nicht da. Durch ihre Ausstiegsbeschlüsse haben sich Mül-

heim und Essen selbst Druck gemacht. Die Politik muss sich nun dezidiert mit dem Thema auseinandersetzen – und tut dies zum Glück auch. Allen voran die beiden Oberbürgermeister. Sämtliche Fraktionen haben auch schon das Gespräch mit uns gesucht und sind unseren Einladungen, an den Flughafen zu kommen, gefolgt. Alle, bis auf die Grünen. Es gibt immer noch den Traum vom Fliegen – nur für die Grünen ist es ein Albtraum. Bleibt zu hoffen, dass eine Lösung gefunden wird, mit der alle gut schlafen können. Herr Peylo, ich danke Ihnen für das Gespräch.

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Evangelisches Krankenhaus Essen-Werden Eine Einrichtung der Kliniken Essen-Mitte Evang. Huyssens-Stiftung/Knappschaft gGmbH

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POLITIK

Asylheim: erneute Kritik an Gabriel

Hesse ist

ÜBERALL Die Polit-Kolumne

Der Hauptbahnhof ist ein Schandfleck für unsere Stadt Liebe Leserinnen und Leser, ‚wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.‘ Das Zitat aus ‚Urians Reise um die Welt‘ des Dichters Matthias Claudius (* 15.08.1740, † 21.01.1815) stammt zwar aus einer Epoche, in der es weder Eisenbahn, Automobil noch Flugzeug gab, es ist aber aktueller denn je. Ich für meinen Teil bin viel unterwegs, meist mit der Deutschen Bahn. Fast immer schlage ich am städtischen Verkehrsknotenpunkt auf, dem Essener Hauptbahnhof. Jedes Mal wenn ich ihn durchquere, auf die Eisenbahn warte oder mir eine kurze Verschnaufpause gönne, ärgere ich mich aufs neue! Denn: Der Hauptbahnhof ist ein Schandfleck für unsere Stadt.

Kommerzfrust statt Reiselust Der Gebäudekomplex ist nicht sonderlich schön anzusehen, sondern, anders als zur Eröffnung seines historischen Vorgängers am 1. März 1862, heute auf Kommerz getrimmt. Im ‚Einkaufsbahnhof‘, wie er von den ansässigen Geschäftsleute angepriesen wird, wird das Reisen zur Nebensache. Den Umbau des maroden Zweckbaus zwischen 2008 und 2010 haben sich die Bahn, die Evag und der Steuerzahler Millionen Euro kosten lassen. Seither kommt der baulich wenig beeindruckende Hauptbahnhof wie ein kleinstädtisches zusammengeschustertes Einkaufszentrum daher. Als hätten wir davon nicht schon genug in der Stadt! Den Charme und das Flair eines Großstadtbahnhofs hat er, abgesehen von den üblen Gestalten, die sich im Bahnhofsumfeld aufhalten, nicht. Wenn ich meine Reisen am Hauptbahnhof beginne, nehme ich mir meistens Zeit ‚DB Lounge‘ am Südausgang aufzusuchen. Sie ist der Wartebereich für Fern- und Vielfahrer. Dank dem Titel Kulturhauptstadt, ich erinnere hier gerne an den Slogan ‚Essen für das Ruhrgebiet‘ haben wir in Essen eine DB Lounge erhalten und nicht die Dortmunder, wie ursprünglich vorgesehen war. In der Lounge kehren die Passagiere ein, um sich zu erfrischen oder die Wartezeit zwischen den Fahrten sinnvoll zu nutzen, oder sich einfach nur ein wenig zu erholen. Freundliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Bahn helfen dort gerne weiter, wenn es um geänderte Reiseverbindungen geht, oder

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darum, mal eben ein Fax zu versenden oder einen Brief aufzugeben. Was jedoch stört, ist das Umfeld. Seit geraumer Zeit ist der Bereich um die Reisezentren der Evag und der Deutschen Bahn, fest in der Hand der Trinkerszene, wohlgemerkt nicht nur der lokalen. Aus den Gesprächen ist rasch zu vernehmen, woher die wartenden Gestalten kommen: Gelsenkirchen, Herne, Bochum, Duisburg, Mülheim, ja von überall her aus dem Revier. Ist es sonnig, legen sie sich mit freiem Oberkörper und kurzen Shorts halb nackt auf die Wiese rund um den Haupt- und Busbahnhof. Regnet es oder haben sie sich genug gesonnt, besetzen die Trinker die Treppen an den Reisezentren. Es wird gegröhlt, es wird getrunken, es wird mit Dreck und Unrat um sich geworfen. Der Müll landet auf dem Boden; wer ihnen in die Quere kommt, wird angebettelt. Und wer keinen Euro für sie übrig hat, erfährt schnell, wie es um die sprachlichen Fähigkeiten und den besonderen Ausdruck dieser Leute gestellt ist. Meist ist auf der anderen Seite, am Nordausgang, ebenfalls eine Truppe aus der Szene anzutreffen. Schnell kommen so 20, 30 oder 40 Personen zusammen, die einen ganz außergewöhnlichen ersten Eindruck der Stadt Essen vermitteln. Einer, der bleibt.

Trinken ja, Pöbeln nein Ich habe am Nord- und Südeingang leider schon oft Menschen beobachten müssen, die angepöbelt wurden: Mütter mit Kindern, Geschäftsleute, ältere Herren mit Rollator und junge Leute, die keinen Euro übrig hatten oder einfach nur zu lange auf die Trinker gestarrt und aus diesem Grund üble Beschimpfungen erfahren haben. Die Sicherheitskräfte im Bahnhof gehen, und das habe ich schon mehrfach beobachten müssen, lieber an der Szene vorbei, statt sie auf die Hausordnung hinzuweisen. Ich frage mich, warum die Bahn nicht stärker darauf achtet, dass die Hausordnung eingehalten wird. Und ich frage mich, ob denn erst die Politik eingreifen muss, damit sich im Bahnhof und im Bahnhofsumfeld etwas ändert. Mal ein Bierchen in der Öffentlichkeit trinken, das ist nicht das Problem, Pöbeln, Betteln, Müll und Unrat zu hinterlassen jedoch umso mehr.

In diesem Sinne: Glück auf! Ihr Pascal Hesse* *Anmerkung der Redaktion: Pascal Hesse ist unabhängig von seiner Tätigkeit als Redakteur des INFORMER ebenso als angestellter Bundespressesprecher der Piratenpartei Deutschland in Berlin tätig. Die Redaktion achtet auf die strikte redaktionelle Trennung beider Tätigkeiten.

VORWÜRFE VON DEN GENOSSEN: SPIELT DER POLITIKER AUF ZEIT?

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ür den Chef der ‚w-sale Immobilien GmbH‘ und Lokalpolitiker Arndt Gabriel spitzt sich die Situation immer mehr zu: Zieht er die w-sale-Immobilie an der Münchener Straße nicht in Kürze leer, kann er seinen Vertrag gegenüber der Stadt Essen nicht erfüllen. Diese will im Gebäudekomplex eine Flüchtlingsunterkunft für 450 Personen zu errichten. Laut Medienberichten ist sie jedoch nunmehr daran interessiert, den Vertrag vorzeitig zu lösen. Gabriels Geschäftsgebaren brachte ihn innerparteilich ins Abseits. Der Ratsherr flog sogar aus der SPD-Fraktion. In einem aktuellen Schreiben des SPD-Ortsvereins (OV) Holsterhausen, das der Redaktion vorliegt, geht der Vorsitzende Benno Justfelder mit dem Genossen schwer ins Gericht. „Wir Sozialdemokraten sind sehr erzürnt über Ihr Verhalten als Vermieter der Immobilien in der Münchener Straße, die zu Flüchtlingsunterkünften umgebaut werden“, schreibt Justfelder, seit 45 Jahre Mitglied der SPD. Anders als üblich, verzichtet er auf das Duzen unter Genossen und siezt Arndt Gabriel durchgängig. Justfelder berichtet vom Besuch einer Kulturinitiative in der Münchener Straße: „Die Organisatoren berichteten von ihren Schwierigkeiten mit ihrem Vermieter im Hinblick auf die Nutzungsmöglichkeiten für Musik- und Tanzproben und -kurse bei gleichzeitiger Umbautätigkeit des Hauses zur Nutzung als Flüchtlingsunterkunft.“ Die Immobilie gehört Gabriels w-sale. Bei der nicht näher benannten Initiative handelt es sich um das ‚Casa Pelodum‘, ein interkulturelles Begegnungszentrum für Musik-, Tanz- und Kunst-Begeisterte sowie Brasilien-Interessierte. Das Künstlerkollektiv, bestehend unter anderem aus Absolventen und Dozenten der Folkwang Musikschule und der Folkwang Hochschule, belegt die ganze obere Etage, erreichbar über den Eingang an der Gewerbehofstraße 10. „Es ist für mich sehr schwierig, mich dazu zu äußern“, macht Ina da Silva, die Koordinatorin der Initiative, nach zahlreichen Kontaktversuchen telefonisch klar. Sie wirkt eingeschüchtert und ängstlich. „Die Situation seit über einem Jahr ist schwierig genug für uns; wir möchten sie nicht noch verschlimmern“, betont die gebürtige Münchenerin. Gemeinsam mit ihrem Mann Danilo hat sie die Initiative über viele Jahre mühevoll aufgebaut. „Wir brauchen einen Arbeitsplatz und Stabilität für alle unsere Künstler und dafür kämpfen wir seit über einem Jahr“, sagt sie verhalten. Über Repressalien und Schikanen, von der ihre Initiative betroffen sein soll, mag sie nicht reden. Da Silva: „Dazu sage ich nichts.“ Die Nutzer des Gebäudekomplex‘ hätten sich, so schreibt Benno Justfelder weiter in seinem

Brief, mit der neuen Situation arrangiert – etwa mit Angeboten für Flüchtlinge. So wird gelebte Integration in die Gemeinschaft des Stadtteils ermöglicht. Justfelder: „Die Nutzer (...) hofften auf eine Zusage Ihrerseits [Anm. d. Redaktion: gemeint ist Gabriel], dass sie Chef der ‚w-sale-Immo- in ein naheliegendes bilien‘: Arndt Gabriel Gebäude in der Schederhofstraße umziehen könnten.“ Bei einem weiteren Besuch von Genossen sei davon allerdings keine Rede mehr gewesen. So habe man „sehr deutliche Kritik“ an dem Vermieter und Ratsherrn von den im Haus Aktiven zu hören bekommen. Der bisherige Gebäudekomplex sei nur noch eingeschränkt zugänglich, ein Umzug in das nahestehende Gebäude aufgrund angeblich fehlender Renovierungsarbeiten kaum möglich.

WURDEN STROM, WASSER UND INTERNET ABGESTELLT? Wie aus dem Künstlerumfeld zu hören ist, sollen im Gebäudekomplex Schlösser ausgetauscht, Strom, Wasser und das Internet zeitweise abgestellt worden seien. Wer dafür verantwortlich ist, sei unklar. Justfelder wirft Gabriel vor, auf Zeit zu spielen und kein Interesse daran zu haben, eine angemessene Lösung herbeizuführen: „Wir hingegen haben ein hohes Interesse, diese einzige kleine Kulturinitiative im Stadtbezirk zu erhalten.“ Seit dem Abriss des Jugendzentrums in der Papestraße fehle es dem Essener Westen an einer Kultureinrichtung, wie sie in anderen Stadtteilen zu finden sei. Der OV-Vorsitzende wird noch deutlicher und fordert Gabriel auf, sofortig tätig zu werden, um den Schaden für alle Beteiligten nicht noch weiter auszuweiten. „Wir fordern Sie auf, Ihre Zusagen einzuhalten und die Existenz der Kulturinitiative nicht noch weiter zu gefährden. Sollten Sie sich weiterhin unkooperativ verhalten, die Initiative angesichts des Schadens kapitulieren (...), wäre wieder einmal bewiesen, dass sich Ihr Geschäftsgebaren nicht mit sozialdemokratischen Werten vereinbaren lässt“, so Justfelder. In einem Antwortschreiben Gabriels an den Ortsverein, das dem INFORMER vorliegt, bittet er Justfelder darum, „schutzwürdigende Interessen“ zu berücksichtigen. Auf die vorgebrachten Vorwürfe geht er in diesem Schreiben nicht ein. Ein Beitrag von Pascal Hesse*

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Der Grünen Hauptstadt Europas gerecht werden Das Parkhaus am Hauptbahnhof wirkt eher unscheinbar. Es könnte das Tor zur Stadt werden. Die beiden Planer Ercan Agirbas und Frank Eittorf wollen es in eine grüne Oase verwandeln.

KIDS FÜR NIX

VON PAS CAL HESSE

in den S om Infor ma mer ferien. tionen u variete.d nter e

Wenn die beiden Planer Ercan Agirbas und Frank Eittorf durch die Essener Innenstadt schlendern, dann machen sie meist am Hauptbahnhof Halt. Dort, ganz unscheinbar inmitten des turbulenten Treiben der Reisenden und Geschäftsleute, die in der Ruhrmetropole ankommen, oder die Stadt auf ihrem Weg in die große weite Welt verlassen, liegt das Parkhaus ‚Hauptbahnhof‘. Es befindet sich direkt an der Südseite unweit des Busbahnhofs und bietet 655 Parkplätze. ‚Park and Ride‘ wird hier groß geschrieben; ebenso finden sich verteilt über mehrere Etagen Mietwagen der großen Autoverleiher. Der Betreiber ‚Contipark‘ bewirbt es wie folgt auf seiner Internetseite: „Etwa fünf Gehminuten entfernt befindet sich die Kettwiger Straße, eine Einkaufsstraße im Zentrum der Altstadt. In diesem Parkhaus bieten wir Ihnen neben Dauerstellplätzen auch eine fachgerechte Unterbringung für Oldtimer und Youngtimer an.“ Das Parkhaus ‚Hauptbahnhof‘ ist zweckmäßig, nicht mehr und nicht weniger. Für Agirbas und Eittorf ist es hingegen wie ein Rohdiamant.

Diesen ungeschliffenen Diamanten in Form zu bringen, eine Idee für den passenden Schliff zu entwickeln, das haben die beiden Planer sich vorgenommen. Der erste Teil der neuen INFORMER-Serie ‚Was wäre wenn…?! Chancen und Potenziale einer Stadt‘ beschäftigt sich daher mit genau diesem Objekt.

SPOT 01 | DAS PARKHAUS „Unser erster Spot, das Parkhaus am Essener Hautbahnhof ist in die Jahre gekommen und scheint nicht ausgelastet zu

Die Innenstadt und ihre Fußgängerzonen (dunkelgrau). Der erste von 12 Spots in grün.

Das Leben besteht aus Veränderungen. So auch bei Martina Nierfeld. Die Expertin für Veränderungsprozesse hat geheiratet und heißt nun Martina Hütt. Ihr Angebot, andere Menschen auf ihren Veränderungswegen zu begleiten, bleibt – nur halt unter neuem Namen.

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Grafik: Architekturbüro ‚Agirbas Eittorf Friends‘

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Vorher: So sieht das Parkhaus am Hauptbahnhof heute aus. Ein Blick von der ‚Freiheit‘ auf das Gebäude.

Foto: Christoph Bubbe

dem neuen Ort identifizieren, sich wohl und zuhause fühlen können“, so Agirbas. Der Titel ‚Grüne Hauptstadt Europas 2017‘, er verpflichtet. Um das Grün zurück in die Innenstadt zu holen, wie es etwa im Universitätsviertel und im benachbarten Krupp-Gürtel bereits geschehen ist, steigen die beiden Planer dem Parkhaus aufs Dach. „Welche Städte hatten den begehrten Titel der europäischen Union bereits inne, welche reißen sich noch immer darum? Klar ist doch: Jede Stadt die diesen besonderen Titel bisher geholt hat, hat nicht nur bereits einiges umgesetzt, um grüner zu werden, sie hat sich viel mehr weitere klimafreundliche Ziele gesetzt“, so Eittorf.Die Die beiden Planer Ercan Agirbas und Frank Eittorf sehenerfolgreiche TransforEntwicklungspotenzial für ‚besondere Orte‘ in der Stadt. mationsgeschichte einer

Nachher: Im ersten Teil der großen INFORMER-Serie ‚Was wäre wenn…?! Chancen und Potenziale einer Stadt‘ beschäftigen sich die beiden Planer mit dem Parkhaus am Hauptbahnhof. Ihre Vision: Zentrales urbanes Wohnen im Grünen. Kohle- und Stahlstadt zur grünsten Stadt in Nordrhein-Westfalen ist Vorbild für viele Städte Europas im Strukturwandel. Das wurde von der Europäischen Kommission bestätigt. Doch diese Erfolgsgeschichte lässt sich weiter fortsetzen. „Das Parkhaus steht bereits im Grünen, so scheint es. Wir nutzen dieses Grün und bringen es auf das Dach. Wir wollen mit dieser Gestaltung als Chance arbeiten. Eine

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11 Visualisierung: ‚LINIE 4‘ aus Düsseldorf und ‚vektor.x‘ aus Bochum

sein. Das Potenzial des Ortes ist, neben der Zentralität und Erreichbarkeit, die Sichtbarkeit der Reisenden - ob als Fahrer aus dem Auto auf der A40, oder als Ankommender mit der Bahn vom Bahnhof aus gesehen“, betont Frank Eittorf. Für ihn ist klar: „Der Trend bringt das Wohnen zurück in die Innenstädte, daher gilt es, die urbane Wüste durch Grünzonen aufzulockern. Zum einen um qualitätsvolle Aufenthaltsräume zu schaffen, zum anderen um das Innenstadtklima zu verbessern. Insbesondere für die neuen Bewohner.“ Bevor Ercan Agirbas und Frank Eittorf ihre Vision für das Parkhaus öffentlich skizzieren, sind sie bereits mit dem Eigentümer und dem Pächter Contipark in Dialog getreten. Der Gelsenkirchener Agirbas und der Kettwiger Eittorf wollen im Ruhrgebiet etwas bewegen, Akzente setzen, Ideen für besondere stadtplanerische Orte vorbringen und mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern wie auch Experten diskutieren. „Denn wenn es um Architektur geht, dann ist es ganz wichtig, die Menschen mitzunehmen. Sie müssen sich am Ende mit

Foto: Architekturbüro ‚Agirbas Eittorf Friends‘

GESELLSCHAFT

Chance, die horizontal oder vertikal, ein Fingerzeig für schlummernde Potenziale, für Folgendes verstanden werden will. Grün ist positiv und kann zum Imagewandel vergessener Orte beitragen. Wir denken das PARKHAUS neu, zunächst als PARK auf dem Dach – der Imagewandel fängt an. In einer zweiten Phase mit einem grünen HAUS auf dem Dach“, so die beiden Planer. Fortsetzung auf der nächsten Seite


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GESELLSCHAFT

Aufblicke, Ausblicke, Einblicke: Wie sich das PARKHAUS in das bauliche Umfeld einfügt. Ein Systemschnitt.

Zur Person:

› 1966 in Ayancik in der türkischen Provinz Sinop am Schwarzen Meer › Diplom Architekt ETH › Architekturbüro ‚Agirbas Eittorf Friends‘

› 1973 in Mülheim an der Ruhr geboren › Diplome Hochschule Bochum, Kunstakademie Düsseldorf

Werdegang

Werdegang

› Studium an der Technischen Universität Berlin, der Politecnico di Milano sowie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich › 1993 Abschluss an der ETH Zürich › 1995 bis 1997 Assistent bei Prof. Wolfgang Krenz, Betreuung der Entwurfs- und Diplomklassen an der Fachhochschule Bochum › 1998 bis heute Vorträge und Lehraufträge, u.a. RWTH Aachen, Bergische Universität Wuppertal, Fachhochschule Düsseldorf, MSGSU Istanbul und METU Ankara › 2005 bis 2009 Vertretungsprofessur (Vertretung Prof. Niklaus Fritschi), PBSA Peter Behrens School of Architecture in Düsseldorf › seit 2016 Lehre an der GUtech, German University of Technology in Oman

› 1996 Abschluss einer Lehre als Maurer in Marseille, Frankreich, Les Compagnons du Devoir › Studium an der Hochschule Bochum, der École d’Architecture de Nantes sowie der Kunstakademie Düsseldorf › 2006 Abschluss an der Hochschule Bochum › 2010 Abschluss an der Kunstakademie Düsseldorf, Klasse Baukunst › 2006 bis heute Vorträge und Lehraufträge, u.a. PBSA Peter Behrens School of Architecture Düsseldorf, Hochschule Bochum, Leibniz Universität Hannover › seit 2016 Lehre an der ESA École Spéciale d’Architecture in Paris

Grafik: Architekturbüro ‚Agirbas Eittorf Friends‘

Ercan Agirbas

Foto: Architekturbüro ‚Agirbas Eittorf Friends‘

Die heutige zentrale Nutzung als Parkhaus stets im Blick, wollen die beiden Planer Ercan Agirbas und Frank Eittorf ein neues Gebäude auf das bereits bestehende aufsetzen: „Unten wird geparkt, oben gewohnt. Und der Stellplatznachweis sollte bei einem Haus auf einem Parkhaus möglich sein“, scherzt Eittorf. Der vertikale Aufbau, in dem künftig Familien, Paare und Singles ihr Grünes Wohnwunder erleben können. „Das neue PARKHAUS blickt auf die urbane Skyline Essens. Vertikale Gärten schützen die neuen Bewohner vor der Südsonne und sorgen für Raumklima, Atmosphäre und Identität“, verdeutlicht Agirbas. Die Aus-

Eine Alternative: Das ‚PARKhausDach‘ als ‚Willkommenszeichen‘, eine grüne Oase als Rückzugs- und Pausenort für Arbeitende, Einkaufende und Reisende. Die Flucht der Großstadt in den ‚Dschungel‘.

Zur Person:

zeichnung „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ hat die Stadt Essen am 18. Juni 2015 erhalten. Planerisch ist seither noch nicht viel geschehen in der Ruhrmetropole. Es wurden lediglich bereits geplante Bauprojekte umgesetzt, darunter die Kastanienhöfe mit der neuen Zentrale der Allbau AG, oder befinden sich aktuell in der Planungs- oder Bauphase - so auch die Cranachhöfe. Sie sollen eine grüne Insel mitten in Holsterhausen bieten. Die beiden Planer Ercan Agirbas und Frank Eittorf hoffen, dass ihre Idee für das neue Parkhaus ,Hauptbahnhof, auf offene Ohren treffen. Ihre Vision ist klar und deutlich: „Essen bleibt Grüne Hauptstadt – und zeigt sich seinem bewegten Umfeld, einem Umfeld das weiterhin von der ‚sauberen’ Bahn und zukünftig von sauberen Elektroautos geprägt sein wird. Tesla und Volvo fahren derzeit vor. Essen sollte mitfahren - und den Takt als Grüne Hauptstadt angeben.“ pHes Im nächsten Teil der großen INFORMER-Serie werden sich die beiden Planer Agirbas und Eittorf noch einmal mit dem Hauptbahnhof beschäftigen, dann allerdings mit dem leerstehenden ‚Gleis 24‘. Wer sich am visionären Gedankenspiel beteiligen will, kann sich mit den beiden Planern und der Redaktion ganz unkompliziert in Verbindung setzen. E-Mail: stadtplaner@informer-online.de

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Weeze – München: Vielflieger Jöran Steinsiek hat die neue Strecke ausprobiert. Sozusagen als Selbsttest. Sein Fazit: Empfehlenswert! Aus drei Gründen: Pünktlichkeit, kurze Wege und ein unschlagbarer Preis. Was den Journalist bei seinen Flügen an den großen Airports immer wieder ärgert: Die langen Warteschlangen vor überlasteten Sicherheitskontrollen. Nicht so in Weeze. Der 70 km von Essen am Niederrhein gelegene getestet Airport Weeze ist schnell mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Mit dem eigenen Auto lässt es sich entspannt vor dem Terminal parken - zu günstigen Preisen. Auffällig in Weeze: Die Pünktlichkeit! Im Vergleich zu vielen anderen Airports gibt es hier die wenigsten Verspätungen. Und mit dem Preis überrascht die Eurowings aktuell auch noch einmal: statt 29,99 Euro sind an vielen Tagen in der Woche Flüge nach München schon für 19,99 Euro zu haben. Wow!

Frank Eittorf

› Architekturbüro ‚Agirbas Eittorf Friends‘

Zur Info:

Gewonnene Awards › › › › › › › ›

Bund Deutscher Architekten (BDA) Bergisch Land, Auszeichnung guter Bauten Stahl-Innovationspreis, Deutscher Bauherrenpreis Bund Deutscher Architekten (BDA) Düsseldorf, Auszeichnung guter Bauten Auszeichnung vorbildlicher Bauten NRW Nationaler Architekturpreis der Türkei Türkischer Beton-Award, Sonderpreis der Jury Landespreis für Architektur, Wohnungs- und Städtebau ADVERTORIAL


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VERLAGSSONDERVERÖFFENTLICHUNG

14 August 2017 Lokalfieber Essen City.Nord · www.lokalfieber.de ·

KOMMENTAR

Seite 14

/lokalfieber

City.Nord wird bunte Hauptstadt der Grünen Hauptstadt

Grüne Hauptstadt Essen - hoffentlich nachhaltig

DER WEBERPLATZ IST SCHON JETZT EINE GRÜNE IDYLLE INMITTEN DER ESSENER INNENSTADT

MITTWOCH 2. AUGUST

Language Exchange von 20:00 bis 22:00 Uhr, Treffpunkt ist das ‚Felis“ an der Mechtildisstraße SAMSTAG 12. AUGUST

Vesper um Vier– Musik und Worte von 16:00 bis 16:30 Uhr, Treffpunkt ist die Marktkirche in der Innenstadt MITTWOCH 16. AUGUST

startUP-Forum Essen @ punto latino von 19:30 bis 21:00 Uhr, Treffpunkt ist am Kopstadtplatz

KUNST & KULTUR

SommerFreiRaum – OpenAir auf dem Weberplatz Eine besondere Attraktion erwartet Interessierte im August in der City. Nord: Unter dem Oberthema ‚SommerFreiRaum‘ bietet der Freiraum Weberplatz Donnerstags abends Musik, Gespräche und Filme als Open-Air auf dem Weberplatz – der Eintritt ist frei. ‚SommerFreiRaum‘ bedeutet im August donnerstags elektronische Musik, live aufgelegt, um den Feierabendmarkt entspannt ausklingen zu lassen und

FREITAG 18. AUGUST

Gesprächskreis „Mäuse für Ältere“, Treffpunkt: WiederbrauchBAR. I. Weberstraße 15, 16 bis 18 Uhr SAMSTAG 26. AUGUST

Suppenfest in der City.Nord, Weberplatz, 18 – 22 Uhr

Mehr Termine unter: www.lokalfieber.de/kalender

zum Verweilen einzuladen auf dem Weberplatz. Die Freiraum-Oase hält gekühlte Getränke und Snacks bereit (solange der Vorrat reicht) und mit Einbruch der Dunkelheit wird die Leinwand herausgekurbelt. DIe Musik (ab 20 Uhr) kommt von Bretaud. Das Filmprogramm beginnt um ca. 22 Uhr, es wurde in Kooperation mit Transition Town erstellt: 27. Juli: „The Human Scale“ von Rami Hamze 3. August: KinoEulen – Kurzfilme 10. August: „Wenn ein Garten wächst“ von Ines Reinisch 17. August: „Bikes vs. Cars“ von Frederick Gertten 24. August: „Tomorrow“ von Cyril Dion und Mélanie Laurent

GESELLSCHAFT

Suppenfest 2017: LOKALFIEBER lädt ein! Das inzwischen traditionelle Straßenfest findet zum fünften Mal statt – dieses Jahr lädt LOKALFIEBER gemeinsam ein mit dem ‚Freiraum Weberplatz‘ der Grünen Hauptstadt und mit der Ehrenamtagentur. Termin und Zeit: Samstag, 26. August, von 18 bis 22 Uhr. Ort ist der Weberplatz vor dem ehemaligen Haus der Begegnung (bei Regenwetter sind wir drinnen ...). Wir stellen wieder Tische, Bänke, Teller, Wärmebe-

Der ‚SommerFreiRaum‘ soll den Weberplatz beleben.

ANNETTE ALLKEMPER

hälter usw. zur Verfügung und laden alle Interessierten von Nah und Fern ein, sich mit einer Suppe zu beteiligen - oder auch einfach zu kommen und die Suppen zu probieren! Und sich dabei mit Anderen zu treffen und Kontakt knüpfen usw. - ein Fest der Begegnung mit Suppen. Wer eine Suppe mitbringen will, sagt bitte bis 8. August per E-Mail Bescheid unter info@lokalfieber.de oder telefonisch unter 0201-84735-44. Jede Suppe ist willkommen: Hausmannskost, exotisch, traditionell, deftig, süß ... Pro Suppenportion bitten wir um eine Spende von 1 Euro zugunsten der Flüchtlingsarbeit der Ehrenamtagentur. Natürlich wird auch wieder die „Suppe des Tages“ gekürt – diesmal mit zwei Gewinnen: 1. Preis ist ein Gutschein für „12 Monate – 12 Köche“ für zwei Personen, 2. Preis ist ein Gutschein für das GOP Varieté-Theater für 2 Personen.

Sollte sich mal ein Sommerregen einmischen, bieten die Arkaden des Hauses Schutz. Mehr auch unter: www.freiraum-weberplatz.de

MITTWOCH 30. AUGUST

Flizmobil mit KinderTISCH, Treffpunkt ist der Turm von St. Gertrud am Viehofer Platz, 12:30 – 17:30 Uhr

Foto: Wolfgang Nötzold

Wenn dann Donnerstags gegen 16 Uhr der Feierabendmarkt aufgebaut wird, tragen die Marktbeschicker zusammen mit den Freiwilligen von Essen.packt.an eine große Zahl aus hellem Holz gefertigter Tische und Bänke auf den Platz, die einfach zusammengebaut ein Dutzend einladender Tisch-Bank-Kombinationen ergeben. Dann kann man wirklich und endlich von einer hohen „Aufenthaltsqualität“ auf dem Weberplatz sprechen – und nicht umsonst sitzen etliche der Marktgäste noch lange über die Schließzeit 20 Uhr hinaus gemütlich zusammen und lassen es sich gut gehen. Blicken wir aber jetzt zurück und laufen einfach die Grüne Spur rückwärts: schon oben an der Kreuzeskirchstraße steht eine kreisrunde knallgelbe Sitzbank mit einem runden bepflanzten Beet in der Mitte – das setzt sich in der Viehofer Straße fort über den Flachsmarkt und die Porschekanzel Auf dem Weberplatz lässt es sich aushalten: Hier die ganze Kettwiger Straße lang: kreisrunde oder ovale Die ProjektmitarbeiterInnen und Freiwilligen freuen ist alles grün, vom Kräutergarten bis zu den Beekleinere und größere Beete mit gelber, blauer, grüner und ten. Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. sich über jede/n BesucherIn. roter Umrandung, die gleichzeitig Blickfang sind und zum Draußen auf dem Weberplatz gibt es eine runde Sitzen einladen. Tagelang waren viele Gärtnerinnen und Bank und einen Stehtisch unter den Arkaden des Hauses, daneben Pflanzkästen und Gärtner Mitte Juli unterwegs und haben hunderte Stauden, Gräser usw. in die Beete ein Gerätehäuschen. Die grüne Rotunde auf der Mitte des Platzes wird durch eine gepflanzt und so die Innenstadt und vor allem ihren nördlichen Teil in einen bunten lange Bankreihe geteilt, die immer wieder zum Sitzen und Verweilen einlädt. Auf Garten verwandelt. Unsere Fotos vermitteln einen kleinen Eindruck der „bunten beiden Seiten dieser Bank stehen sehr schön gestaltete Beetreihen mit Sträuchern Hauptstadt City.Nord“ und wollen einladen – zum Feierabendmarkt, ins Info-Büro und Gemüsepflanzen, gut gepflegt und attraktiv. Glücklicherweise auch bisher wenig der Grünen Haupstadt, überhaupt in die nördliche Innenstadt Essens – also ins verwüstet oder als Mülldeponie missbraucht. Kreativquartier! WOLFGANG NÖTZOLD

Foto: Wolfgang Nötzold

Termine für die City.Nord

E

in grüner Pfad schlängelt sich vom Hauptbahnhof durch die Kettwiger Straße über den Flachsmarkt und die Fontänengasse, durch die Viehofer Straße und um die Ecke in die Kreuzeskirchstraße, überquert die Rottstraße, passiert dabei die wunderbare Pflanzen- und Blüten-Insel der Kita Farbenland und läuft weiter bis zur Kreuzeskirche. Dann geht‘s treppabwärts direkt vors ehemalige Haus der Begegnung, wo jetzt das zentrale Infobüro der Grünen Hauptstadt mit dem Projekt „Freiraum Weberplatz“ residiert. Der Eingang ist unübersehbar gelb und einladend gestaltet – drinnen gibt es eine Fülle von Informationsmaterial und Schautafeln zur Grünen Hauptstadt Essen 2017.

Foto: Wolfgang Nötzold

Zumindest optisch verändert sich Essen zur Zeit dadurch, dass es Grüne Hauptstadt Europas für 2017 ist: Beete in Holz und in farbenfrohen Plastikumrandungen, Tische und Bänke, die Baumwände im und am Hauptbahnhof, auf dem Willy-Brandt-Platz die Stelen mit Schautafeln, der Pflückgarten und die Möblierung auf dem Weberplatz, die grüne Spur vom Hauptbahnhof durch die City bis zum „Freiraum Weberplatz“ – allein im Stadtkern und vor allem in der City.Nord ist die Grüne Hauptstadt augenfällig (siehe nebenstehender Artikel). In vielen Stadtteilen florieren die Gemeinschaftsgärten, das Magazin der Grünen Hauptstadt erschien in mehreren Ausgaben, eine Vielzahl von Informations- und Diskussionsveranstaltungen, Wanderungen, Bus-Exkursionen, Radtouren usw. erwartet Interessierte und Neugierige noch bis zum Herbst (www.essengreen.capital/programm_ghe/ programm_uebersicht.de.html). Zumindest bis Oktober ist viel los in der Stadt, ist die Stadt nicht nur grün, sondern farbig und bunt. Worauf man jedoch gespannt sein darf: Was passiert mit all den schönen und bunten Dingen anschließend? Bleiben die Beete des Pflückgartens auf dem Weberplatz bestehen und werden weiter gepflegt – auch noch im Frühjahr 2018 und danach? Verschwinden die vielen farbenfrohen Sitz-Beete im Herbst wieder? usw. Kurz: Wie nachhaltig ist das Projekt „Grüne Hauptstadt Essen 2017?“ Man darf gespannt sein. WOLFGANG NÖTZOLD

Das LOKALFIEBER-Suppenfest kooperiert mit dem ‚Freiraum Weberplatz‘.

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GESUNDHEIT

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ch mache mich selbstständig – wenn das jemand sagt, klingt das erst einmal gut. Auf die Frage, warum man diesen Schritt gewählt hat, führen viele Existenzgründer die hohe Einkommenserwartung und die Freiheit, alles selber entscheiden zu können, an. Die Verlockung, durch seine Firma ein höheres Einkommen und einen gewissen Luxus erreichen zu können, wird von dem Wunsch begleitet, unabhängig und frei in seinen Entscheidungen zu sein.

SELBST UND STÄNDIG Einige Unternehmer haben es weit gebracht – sie werden geachtet, in Fachkreisen als Experten geschätzt, zu wirtschaftlichen Fragen gern befragt und vertreten ihre Branche auf internationalen Kongressen. Bei gesellschaftlichen Ereignissen tauchen ihre Namen auf, weil man möchte, dass ihr Ansehen abfärbt. Doch nicht die Errichtung eines Geschäfts alleine sagt über die Fachkompetenz aus, ob der Inhaber sein Handwerk versteht. Erst die Leistung, der Überblick und der Erfolg schaffen die Basis, um anerkannt zu werden. Eine Garantie für den Erfolg gibt es nicht. In der ersten Zeit sollte man sich mit dem Gedanken vertraut machen: selbst und ständig. Gut geplant ist halb gewonnen. Die Idee zu einer Firma alleine reicht nicht aus. Planung, Analyse, Businessplan, Kreativität und Finanzierung stehen vor dem Eröffnungstermin. Eine

gute Vorbereitung, zu der man sich kompetente Hilfe holen sollte, ist ein Schlüssel, sicher zu starten und nicht gleich im Gewusel von Miete, Versicherung, Strom, Gehälter, Steuern, Rechnungen usw. zu ertrinken. Letztens saß ich mit Andreas Felter, Leiter einer großen Deutschen Sparkasse und Coach für individuelle Führungskompetenz, zusammen. Bei unserem Erfahrungsaustausch stellten wir fest, wie unvorbereitet viele Existenzgründer ins Rennen gehen und wie wenig die persönliche Eignung hinterfragt wird. Bin ich körperlich, geistig und seelisch in der Lage, die Belastung einer Selbstständigkeit auf mich zu nehmen? Kann ich mich gegenüber anderen durchsetzen? Habe ich die Energie, mich dem starken Wettbewerbsdruck in der freien Wirtschaft zu stellen?

SELBSTÄNDIGKEIT IST KAMPF Diese Fragen sollten gut durchdacht werden, um nicht die späte Einsicht zu erlangen, doch kein Geschäftsmann oder -frau zu sein. Es wäre auch traurig, festzustellen, dass man nicht richtig vorbereitet war und dadurch scheiterte. Selbstständigkeit ist Kampf – äußerlich und innerlich. Um erfolgreich zu sein, gehört es, sich richtig vorzubereiten, um Krisensituationen zu meistern und Fehler zu vermeiden. Wie ein Boxer sich auf seinen Kampf vorbereitet. Nur wer sich gut vorbereitet, hat Chancen auf Erfolg. Die Resilienz kann ich mit entsprechenden Seminaren ebenso stärken wie mein Auftreten und Durchsetzungsvermögen. Erfolg ist planbar!

EXPERTENTIPP Zweitmeinung Welche Therapie ist die richtige? Heutzutage gibt es unterschiedlichste Möglichkeiten, Zahnlücken zu schließen – je nach Befund und Budget. Was auf der einen Seite gut ist, kann auf der ande­ ren Seite verunsichern. Damit Patienten sich sicher fühlen ist es daher oft ratsam, eine zweite zahnärztliche Meinung einzu­ holen. Besonders, wenn Implantate als Zahnersatz dienen sollen. Denn bei einer größeren Investition in die Gesundheit ist es wichtig, sich ganz sicher zu fühlen. Dr. Jan Heermann ist ein erfah­ rener Zahnarzt. Er gibt regelmäßig Zweitmeinungen zu geplanten Behand­ lungen ab: „Aus der Erfahrung wissen wir, dass manche Therapiepläne unnö­ tig einen Knochenaufbau einplanen. Oft reicht die Knochensubstanz aus, wenn ein anderer Behandlungsweg gewählt wird. Die notwendige Sicherheit gibt die vorherige 3D­Planung der Behandlung.“

Dr. Jan Heermann Dr. Jan Heermann gibt regelmäßig zahnärztliche Zweitmeinungen zu geplanten Behandlungen ab. Der Patient profitiert von einem sanfteren Eingriff, einer schnelleren Heilung und weniger Kosten. Für die ausführliche Beratung bietet die Praxis ThiemerHeermann eine eigene Spezial-Sprechstunde an.

Zahnärzte in Bochum Dr. Jörn Thiemer, MSc, MSc, MS (USA) – Spezialist Implantologie – Dr. Jan Heermann · Dr. Simone Thiemer Günnigfelder Straße 25 · Bochum­Wattenscheid Telefon 0 23 27/2 39 73 · praxis@thiemer.com Wir gehören zu den Leading Implant Centers

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STUDIE ZEIGT: PRIVATE UND GESETZLICH VERSICHERTE HABEN ÄHNLICHE CHANCEN AUF EINEN BEHANDLUNGSERFOLG. Foto: Jennifer Braun / FPZ

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ückenschmerzen sind ein weit verbreitetes Leiden, für das es eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten gibt. Sie reichen von der Akupunktur bis hin zur OP. Welche Methode jeweils den größten Erfolg verspricht, das sollte der behandelnde Arzt in Absprache mit seinem Patienten klären. Fast alles, was medizinisch geboten scheint, wird von der Krankenkasse bezahlt. Das gilt sowohl für die gesetzlichen Kassen als auch für private Krankenversicherungen. Dennoch: Haben gesetzlich Krankenversicherte die gleichen Chancen, einen gesunden Rücken zu bekommen bzw. zu behalten, wie privat Versicherte? Eine wissenschaftliche Studie von ‚FPZ: Deutschland den Rücken stärken‘ sagt ja und erteilt der vielzitierten Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland – zumindest in diesem Segment der medizinischen Behandlung – eine Absage. Für die Behandlung von Krankheiten, und damit auch von Rückenschmerzen, übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung viele Kosten. Dazu zählen unter anderem Medikamente, eine ärztliche Behandlung beim niedergelassenen Arzt und im Krankenhaus und sogenannte Heilmittel. Auf welche Leistung man Anspruch hat, hängt davon ab, ob die Maßnahmen „notwendig, ausreichend und zweckmäßig“ sind, die Rückenschmerzen zu therapieren. Darüber hinaus müssen die Maßnahmen wirtschaftlich erfolgen. Die Kassen dürfen also nicht unnötig teure Leistungen übernehmen.

ANDERE REGELN IN PUNCTO KOSTENÜBERNAHME …

Auf bestimmte Behandlungen haben jedoch alle gesetzlich Versicherten einen Anspruch. Dazu zählen bei Rückenschmerzen Arzneimittel, Operationen und Heilmittel wie Krankengymnastik, Chirotherapie, medizinische Bäder, Wärme- und Elektrotherapie oder Massagen. Diese Heilmittel dienen dazu, Rückenschmerzen zu lindern und Verschlechterungen zu vermeiden. Die Maßnahmen muss aber immer ein Arzt verordnen. Außerdem zahlen die Kassen nur solche Heilmittel, deren therapeutischer Nutzen erwiesen ist. Und volljährige Patienten müssen zudem – ähnlich wie bei Arzneimitteln – einen gewissen Teil der Kosten übernehmen. Die Zuzahlung beträgt zehn Prozent der Kosten des Heilmittels. Hinzu kommen zehn Euro je Verordnung. Diese

Etwa 74 % der Deutschen leiden unter Rückenschmerzen.

kann mehrere Anwendungen umfassen und gilt für 14 Tage. Für privat Versicherte gelten andere Regeln. Sie sind maßgeblich davon abhängig, was der Vertrag mit der privaten Krankenversicherung abdeckt. Da die Bedingungen der Versicherer insbesondere bei den Privaten sehr verschieden sind, sollte der Patient das Kleingedruckte studieren, ehe er es mit einer vielleicht eher zu exotischen Behandlungsmethode versucht.

… ABER KEINE UNTERSCHIEDE BEIM BEHANDLUNGSERFOLG.

Ob man nun aber privat oder gesetzlich krankenversichert ist, wirkt sich auf den Behandlungserfolg indes nicht aus. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle FPZ-Studie. Mit ihren kooperierenden Ärzten, Rückenzentren und Kostenträgern bildet die FPZ mit Zentralsitz in Köln ein bundesweites Netzwerk der Rückenexperten. Das Unternehmen erforscht, entwickelt und vermarktet wirksame Präventions- und Therapieprogramme zur individuellen Verbesserung der durch Bewegungsmangel verursachten Funktionsverluste und zur Steigerung der Lebensqualität von Menschen mit Rückenschmerzen. Für die Untersuchung zu ihrer aktuellen Studie haben die Wissenschaftler bundesweit erhobene Daten von 16.141 Patienten aus den Jahren 2010 bis 2015 aus mehr als 200 deutschen Rückenzentren ausgewertet. Die Vergleichbarkeit der beiden untersuchten Patientengruppen PKV (Private Krankenversicherung) und GKV (Gesetzliche Krankenversicherung) wurde zusätzlich gewährleistet, weil für die Erhebung nur diejenigen Patienten berücksichtigt wurden, die aufgrund fachärztlicher Verordnung an der Therapie teilgenommen haben. Die Studie zeige eindeutig, dass bei einer standardisierten Behandlung die Chance auf Behandlungserfolg nicht von der Versicherungsform abhängig ist. Während Privatversicherte eine längere Behandlung bekommen und aufgrund des weniger restriktiven Modells mit der eigenen ‚Disziplin‘ zu kämpfen haben, führt die Stringenz durch die weisungsgebundene Anwendung bei gesetzlich Versicherten zu leicht besseren Therapieresultaten. So erreichen beide Gruppen, trotz unterschiedlicher Ausgangslage am Ende ein vergleichbares Ergebnis. Zumal es nämlich privat versicherten Patienten in der Regel zu Beginn der Therapie nicht ganz so schlecht geht wie gesetzlich Versicherten. Im Schnitt leiden übrigens beide Probandengruppen vor Aufnahme der FPZ Therapie rund neun Jahre an Rücken- bzw. ca. sieben Jahre an Nackenbeschwerden.


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EVENT-SCHAU

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‚RÜ…GENUSS PUR‘ EMPFÄNGT GÄSTE AUF DEM GRÜNEN TEPPICH Foto: Gerd Lorenzen

Bald wieder sehen und gesehen werden auf dem Rüttenscheider Gourmet-Fest. Mit von der Partie sind vier neue Gastronomen. ich mich bei ‚Rü Genuss pur‘ von meinen Gästen verabschieden. Den Gebrandenhof wird es 2017 das letzte Mal geben.“ Von Ruhestand kann aber keine Rede sein, als Veranstalter bleibt Rzepucha ‚Rü... Genuss pur‘ und dem Rüttenscheider Oktoberfest treu und wird seine Erfahrungen und Kenntnisse an die jungen Kollegen weitergeben.

SCHLEMMEN UND GLEICHZEITIG GUTES TUN Mitten in Rüttenscheid: Sitzplätze so weit das Auge reicht.

Ab dem 2. August ist es endlich wieder soweit: Dann verwandelt sich der Messeparkplatz P2 am Girardet-Haus in die beliebte Gourmet-Oase und ist kaum wiederzuerkennen. Im Jahr der Grünen Hauptstadt Europas wird es sogar noch etwas ‚grüner‘. Das Organisatoren-Duo Werner Rzepucha und Ted Terdisch haben sich auch in der siebten Auflage etwas Neues einfallen lassen. „In diesem Jahr wird es noch mehr Blumenarrangements und Pflanzen geben, als ohnehin schon üblich, die das Gelände in eine tolle Location verwandeln. Einige Kräuter stehen auf den Tischen und es wird erstmalig der grüne und nicht der rote Teppich ausgerollt. Eine besondere Atmosphäre war uns schon immer sehr wichtig“, verrät Ted Terdisch.

kulinarisch verwöhnen. Neu auf der Meile ist ‚Das Schön‘, vielen als Nachfolger des Eigelstein ein Begriff, das hochwertige, bodenständige Küche zubereitet und unter anderem Austern auf dem Speiseplan stehen hat. Auch das ‚KohleCraftWerk‘ feiert bei ‚Rü…Genuss pur‘ Premiere. Hinter dem Namen verbirgt sich ein besonderer Holzkohleofen, in dem alle Speisen wie Fleisch und Fisch aber auch Burger gegart werden und somit ein unverwechselbares Grillaroma besitzen. Für asiatische Akzente sorgen ‚coa‘ und neu das ‚Okinii‘, das neben Sushi viele japanische Köstlichkeiten anbietet. Abschied nehmen heißt es dagegen vom ‚Gebrandenhof‘. Veranstalter Werner Rzepucha ist das letzte Mal als Standbetreiber dabei. Nach 50 Jahren Gastronomie hat er sein Restaurant vor einigen Monaten geschlossen. „In diesem Jahr möchte

SHOWPROGRAMM MIT BELIEBTEN KÜNSTLERN UND GROSSEM FEUERWERK Während der fünf Veranstaltungstage wird den Besuchern ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm auf der Showbühne in der Mitte des Event-Geländes geboten. Auch in diesem Jahr ist das beliebte Essener-Duo ‚Benny & Joyce‘ mit

Das große Feuerwerk findet wie gewohnt am späten Mittwochabend direkt über dem Gourmet-Gelände statt und ist der krönende Abschluss des ersten Tages zugleich Auftakt für die kulinarische Kurz-Woche.

‚Rü…Genuss pur!‘ 02.08.-06.08.2017 Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 23 Uhr, Freitag von 15 bis 24 Uhr, Samstag von 12 bis 24 Uhr und Sonntag von 12 bis 22 Uhr. www.rue-genuss-pur.de Foto: Gerd Lorenzen

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as brauchen wir für einen gelungen Sommerabend? Wie wäre es mit diesen Zutaten: Freunde treffen, leckeres Essen und guten Wein genießen, Live-Musik hören und von einem stimmungsvollen Ambiente umgeben zu sein, das Urlaubsfeeling aufkommen lässt? Genau diese Mischung macht das Gourmet-Event ‚Rü…Genuss pur’ so besonders. Hier treffen sich alte und neue Bekannte im Herzen von Rüttenscheid. Sehen und gesehen werden lautet stets die Devise.

Der diesjährige Charitypartner ist erneut die Freddy Fischer Stiftung, die Projekte für Jugendliche im Essener Norden fördert und mit einem eigenen Stand vertreten ist. Hier können sich Interessierte über das soziale Engagement der Stiftung informieren. Zudem werden Jugendliche vom Don Bosco Box-Club und der Tanzgruppe auf der Bühne auftreten und im Anschluss Spenden für den guten Zweck sammeln.

ihrem stimmungsvollen Mix aus Klassikern der Soul-, Pop- und Rockmusik auf der ‚Rü Genuss Pur‘ Bühne zu Gast. Sängerin Joyce van de Pol und Keyboarder Benjamin Nauschütz sind seit Beginn der Gourmetmeile fester musikalischer Bestandteil. Seitdem das Duo vor zehn Jahren nach Essen zog, hat es mehr als 1.000 Auftritte in der Region, aber auch in ganz Deutschland, im europäischen Ausland und sogar in China und dem Libanon absolviert. Sie werden am Freitagabend ab 19.00 Uhr auftreten. Aber auch die anderen Künstler können sich sehen und vor allen Dingen hören lassen, wie Sängerin Daisiana Lekatompessy, kurz ‚Daisy‘, mit ihrer ausdrucksstarken Stimme (Auftritt Donnerstag ab 19:00 Uhr) oder Soulsänger Albert N’sanda. Das Allround-Talent ist schon mit Stars wie Montell Jordan, dem Panik Orchester, Nelson Müller und SSIO aufgetreten und zudem als Songwriter und Produzent an Studio-Produktionen von Culcha Candela beteiligt. Auf ihn dürfen sich die Fans am Sonntagabend freuen.

PREMIEREN UND EIN ABSCHIED An den fünf Tagen, vom 2. bis zum 6. August, stehen insgesamt 23 Gastronomen an den Töpfen und möchten ihre Gäste

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Das Bühnenprogramm kann sich sehen lassen, u.a. dabei: Daisiana Lekatompessy, Benny & Joyce und Soulsänger Albert N’sanda.

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2. bis 6. August 2017

Rüttenscheid lädt zum Genießen mit allen Sinnen ein! www.rue-genuss-pur.de Immer auf dem Laufenden bleiben: facebook.com/genusspur

Messeparkplatz unterhalb des Girardet Hauses

Elegante Gastronomie-Pavillons · Cocktailbars · 2.000 Sitzplätze in blumengeschmückten Genießergärten Familienfreundliche Preise von 3,00 € bis 9,00 € · Großes Feuerwerk am 2. August 2017 um ca. 22:30 Uhr

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Als kompetenter Partner der ausstellenden Branchen zählt die MESSE ESSEN mit 50 Messen und Ausstellungen im Programm, davon 10 Leitmessen, zu den Top 10 in Deutschland. Rund 14.000 Aussteller – davon jeder dritte aus dem Ausland – und ca. 1,4 Millionen Besucher aus über 150 Nationen treffen jährlich am internationalen Messeplatz Essen zusammen. Sie alle vertrauen der Kompetenz, den guten Ideen und der Begeisterung des Teams der MESSE ESSEN, das auch unterjährig jederzeit Ansprechpartner ist. So entstehen erfolgreiche Messen made in Essen.

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EVENT-SCHAU

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BAHN FREI FÜR DIE US-BOLIDEN! DAS MUSTANG UND CLASSIC-CAR FESTIVAL.

Der Cadillac – ein Inbegriff des automobilen Amerikas der 50er und 60er Jahre.

Der Essener Ford Store Autohaus Reintges fiel schon in der Vergangenheit mit besonderen Motorsport Aktivitäten auf: Deutschlandpremiere des aktuellen Ford Mustangs auf der Essen Motor Show, Vorstellung des Ford Focus RS und Präsentation des 24-Stunden-Rennen Gewinners von Le Mans Ford GT. Direkt anschließend an diese vergangenen automobilen Highlights plant Reintges diesen Sommer etwas ganz Spezielles: Ein Mustang und US-Classic-Cars Festival in Essen-Rellinghausen. Zusammen mit dem Mitveranstalter ‚USCARSTREFFEN‘ erwartet der Essener Ford-Händler viele historische

und neuere PS-Boliden zur Show. Darüber hinaus gibt es für die Besucher Live-Musik mit den ‚Fellows‘, Grill-Spezialitäten, Getränke, eine Kids Corner mit Riesenhüpfburg der Johanniter Essen, Kinderschminken und vieles mehr. Außerdem hat sich das Promotion-Team von Rockstar Energie Drinks angekündigt, um alle Müden an diesem Sonntag wieder flott zu machen.

sic-Cars ausgezeichnet“, sagt der Autohaus-Geschäftsführer Dr. Klaus-Peter Reintges und bedauert zugleich: „Leider darf mein eigener Mustang Fastback von 1967 nur außer Konkurrenz starten. Echt schade!“ Er wird die fehlende Prämierung für seinen Ford-Klassiker aber verkraften können, wie Dr. Reintges im Gespräch mit einem Lächeln verriet. Im Fokus der Veranstaltung stehen ohnehin ganz andere: die amerikanischen Schlitten vergangener Tag zum einen und Essener Kinder aus sozial schwachen Familien.

MIT PS FÜR DEN GUTEN ZWECK Der Eintritt für die Besucher ist frei, das Standgeld pro Ausstellungsfahrzeug beträgt jedoch 5 Euro – und das hat sei-

nen Grund: Dieses Geld wird komplett an den Förderturm e. V. gespendet.

EINE REISE IN DIE ZEIT DER AUTOMOBILEN HELDEN Los geht es am Sonntag, den 27.08.17 um 11 Uhr. Dann können sich die Besucher der Rellinghauser Straße 400 auf dem Gelände von Autohaus Reintges sowie auf dem Areal des Getränkemarkts ‚Trink & Spare‘ auf eine Reise begeben in die Zeiten, als die Helden am Steuer noch James Dean und Steve McQueen hießen. Parkplätze für Zeitreisende, die mit dem eigenen Pkw anfahren möchten, stehen zur Verfügung. Weitere Infos zur Veranstaltung unter www.reintges.de und www.uscarstreffen.de. Foto: Autohaus Reintges

Foto: uscarstreffen

Das Autohaus Reintges in Rellinghausen präsentiert automobile Klassiker aus dem Ami-Land in einer Sondershow am 27. August.

PRÄMIERUNG DER COOLSTEN CARS „Besonders freue ich mich auf die Kür der schönsten Exponate. Es werden zum einen die coolsten Mustangs und zum anderen die spektakulärsten US-Clas-

Ob aus den 1960ern oder dem neuen Jahrtausend: Im Autohaus Reintges kennt man sich mit US-Boliden aus.

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EVENT-SCHAU

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Ein Feuerwerk der Genüsse auf Zeche Zollverein Fotos: Gerd Lorenzen

Fotos: ESSEN GENIESSEN E.V.

GOURMETMEILE METROPOLE RUHR BITTET ZU TISCH Jeder Gast, der uns schon einmal besucht hat, schwärmt von der Atmosphäre und unserer Qualität“, freut sich Rainer Bierwirth, Vorstand von Essen Geniessen e.V. Die Besucher können an den 19 Restaurantzelten und Getränkeständen vorbei flanieren und sich durch die Gerüche und kulinarische Auswahl der Speisen inspirieren lassen.

PREMIERE FÜR SPITZEN-ITALIENER ‚LA GRAPPA‘

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ast nirgendwo im Ruhrgebiet wird der Wandel einer ganzen Region so deutlich, wie an diesem besonderen Ort. Bis Mitte der 80er Jahre wurden hier jährlich annähernd drei Millionen Tonnen Kohle gefördert. Tausende Bergleute malochten unter Tage, bis zur Stilllegung im Jahre 1986. Seit 2001 gehört die Zeche Zollverein zum UNESCO-Welterbe. Sie ist ein Meisterwerk der Bergwerkarchitektur, wozu das berühmte Doppelbock-Fördergerüst als heutiges Wahrzeichen gehört.

Diese einzigartige Kulisse bildet den Rahmen für ein ganz besonderes Event: Vom 24. bis zum 27. August findet die Gourmetmeile Metropole Ruhr auf dem ehemaligen Gleisboulevard von Schacht XII statt. Dann kommen Küchenchefs mit ihren Teams aus Haltern, Mülheim, Kirchhellen und Essen zur ‚Maloche‘ auf die Zeche Zollverein. Dafür wird der rote Teppich entlang der Gleise ausgerollt und große, weiße Restaurantzelte aufgebaut. Schirme schützen vor zu viel Sonne oder bei schlechtem Wetter vor Regen. Abends tauchen Illuminationen das Gelände in ein farbenfrohes Lichtermeer. „Die Optik ist atemberaubend.

An allen vier Tagen erwartet die Besucher zudem ein musikalisches Rahmenprogramm. Musikveranstalter Igor Albanese hat dafür viele internationale Künstler gewinnen können – etwa die Sängerin Juli Lioness, bekannt aus der Casting Show Popstars, oder der Live-Coverkünstler Sven West, der bei vielen nationalen und internationalen Großevents zu sehen ist. Gekrönt

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wird der Samstagabend wie gewohnt mit einem beeindruckenden Höhenfeuerwerk. „Ich möchte allen Gästen sagen: Fahren Sie ein‘ auf Zollverein und erleben Sie selbst die Qualität von ‚Essen Geniessen‘ und unser tolles Ambiente“, so Bierwirth. Öffnungszeiten: Donnerstag von 16.00 - 23.00 Uhr, Freitag von 16.00 bis 23.00 Uhr, Samstag von 12.00 - 23.00 Uhr, Sonntag von 12.00 - 20.00 Uhr, www.essen-geniessen.de

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An allen vier Tagen erwartet die Besucher ein musikalisches Rahmenprogramm.

Fotos: Gerd Lorenzen

Zeche Zollverein: eine einzigartige Kulisse.

Spitzengastronomen bereiten extravagante Speisen, aber auch typische ‚Bergmannsgerichte‘, wie Königsberger Klopse mit roter Beete zu. Erstmalig dabei ist das Essener Restaurant ‚La Grappa‘, das vielen Gourmet-Liebhabern auch über die Stadtgrenzen hinaus ein Begriff sein wird. Vor 40 Jahren eröffnete Rino Frattesi sein Restaurant im Südviertel. Auf dem Gourmet-Event präsentiert der Küchenchef als eines der Hauptgerichte Seeteufelmedallion auf Cous-Cous und als typisches Ruhrpottgericht Eintopf von dicken Bohnen mit Speck & Gambas. „La Grappa zählt zu den besten Italienern Deutschlands. Wir freuen uns sehr, ihn auf unserer Gourmetmeile begrüßen zu dürfen“, so Organisator Bierwirth. Nicht mehr mit dabei ist Nelson Müller, der bei einem vollen Terminkalender alle Meilen - außer ‚Essen…verwöhnt‘ - absagen musste.

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Veranstalter Rainer Bierwirth


KULTUR – TIPPS & TERMINE Foto: Tag im Park

ES WIRD LAUT AM SEASIDE BEACH. REA GARVEY KOMMT! Wenn es am schönsten ist, soll man bekanntlich weitermachen. Nach seiner nahezu ausverkauften ‚Get Loud Open Air Tour‘ 2016 wird Rea Garvey auch in diesem Sommer wieder für mitreißende Shows unter freiem Himmel sorgen. In Essen gastiert er am 27. August am Seaside Beach Baledeney.

G r u g a h a ll e

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EIN TAG IM PARK – SCHRÄG UND SCHÖN

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Foto: Hörður Sveinsson

KULTURTIPPS IM KULTURTIPPS AUGUST 2017

bußgeldhilfe.de Ein Service von:

Mehr als 50 Künstler und Gruppen nehmen dieses Jahr am genrefreien off-Festival ‚Tag Im Park‘ in Altenessen teil. Mit dabei sind u. a. das Tanztheater von Alexandra Morales und dem Label ‚Unusual Symptoms‘ vom Theater-Bremen, Live-Art von RoxXy Chaos aus Hamburg, Totentänze von Ira Demina aus Berlin, Puppenspielerin Sara Hasenbrink und die Post-Kraut-Band ‚Transport‘ aus Köln sowie die Beatboxlegende Jibel Jay aus Essen. Los geht‘s um 14 Uhr, der Eintritt ist frei.

D O N Q U IC H OT T E F Ü R K IN D E R B A L L E T T V O N B E N VA N C A U W E N B E R G H N AC H M A R IUS PE T IPA

Die Vielzahl der Verkehrsüberwachungen führt dazu, dass immer mehr Betroffene sich zu Unrecht mit dem Vorwurf einer Verkehrsordnungswidrigkeit konfrontiert sehen.

Ü-30 Party „Mehr als eine Party“

08 | 10 | 2017

Mädchen Klamotte Der Mädchen-Flohmarkt im Foyer

21 | 10 | 2017

SNIPES - Battle of the Year Die inoffizielle WM im Breakdance

22 | 10 | 2017

Breaking for Gold Breakdance-Qualifizierungswettbewerb der Jugend für Olympia

04 | 11 | 2017

Bibi Blocksberg „Hexen, Hexen überall“

05 | 11 | 2017

Schallplattenbörse im Foyer

18 | 11 | 2017

Koncert Gwiazd Live 2017

01 | 12 | 2017

Manowar „The Final Battle“

08 | 12 | 2017

Ina Müller „Ich bin die – Tour 2017“

09 | 12 | 2017

Carolin Kebekus satztermin „AlphaPussy“ Zu

10 | 12 | 2017

Mario Barth „Männer sind bekloppt, aber sexy!“

11 | 01 | 2018

Atze Schröder „Turbo“

12 | 01 | 2018

Dúlamán Voice of the Celts

14 | 02 | 2018

Mantastic Sixx Paxx „Sexxy Circus“

16 | 02 | 2018

Luke Mockridge „Lucky Man“

17 | 02 | 2018

Dieter Nuhr „Nuhr hier, nur heute“

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Ab in den Park! Genauer gesagt in den Kaiser-Wilhelm-Park. Denn präsentiert Ihnen die dort tobt am 27 August unter dem Motto ‚Kunst & Musik, schräg & schön‘ der ‚Tag im Park‘. Das Festival für alle Freigeister, veranstaltet vom Denkodrom e. V., bietet wieder eine gesunde Mischung für jedermann sowie für jung und jung Gebliebene.

Veranstalter Rainer Bierwirth

23 | 09 | 2017

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Rea Garvey tourt durch Deutschland.

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Genau hier sind wir bei seinen tiefsten Wurzeln. Einer langen musikalischen Tradition folgend, hat Rea Garvey einen ausgiebigen Blick auf die Welt um sich herum geworfen und ein Album mit Kopf und Herz geschrieben; mit leidenschaftlichen Songs, die bei allem ungebrochenen Optimismus aufrütteln sollen. Tickets gibt es für 52,20 €.

RoxXy Chaos kommt aus Hamburg in den Kaiser-Wilhelm-Park.

Vorstellungen 14., 17., 18. September 2017 Aalto-Theater Tickets T 02 01 81 22-200 www.theater-essen.de

Deshalb haben wir einen Internet-Service für Sie eingerichtet. Unsere Erstberatung in Unfallund Bußgeldangelegenheiten erfolgt kostenlos.

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EINE FÜR ALLE!

2016 folgten über 200.000 Fans Rea Garvey auf seiner ‚Get Loud Tour‘ durch den Sommer. Er lieferte ihnen einen gelungenen und unvergesslichen Konzertabend. Seit Juni tourt Garvey wieder durch deutsche Städte. Bei seinem Stop am Baldeneysee wird der gebürtige Ire mit seiner Band sowohl seine Songs vom aktuellen Album ‚Prisma‘ als auch seine altbewährten Hits live performen. Eroberte der charismatische Ire bislang durch emotionale Aussagen die Herzen der Nation, widmet er sich mit seinen neueren Songs nun einem Thema, das ihm ebenso wichtig ist: dem Hinsehen, Wachwerden und Aufstehen. Die Philosophie seines dritten Solo-Albums ist auch Politik. Eine, die sich mit persönlichen Kämpfen und Unrecht auseinandersetzt – ausgedrückt in der uralten, universellen Sprache der Emotionen und des Protests: Musik.

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Terminstand: Juli 2017 . Änderungen vorbehalten

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REISE-SPEZIAL

Dubai: Urlaubsland 2018? Mit Sicherheit!

Foto: sonnenklar.TV

Einzigartige Bauwerke, paradiesische Hotelanlagen und lange Strände – der INFORMER auf Expedition durch das Emirat.

Schon vom Wasser aus ist die Skyline Dubais beeindruckend.

rinnen im Bikini an den Stränden und Wasserparks, Suqs (Anm. d. Red.: arabisches Basarviertel) und gigantische moderne Einkaufszentren: Arabien trifft in Dubai auf die westliche Welt.

LAND DER KONTRASTE

Foto: JW Marriott Marquis

Wegen seiner kontrastreichen Mischung aus Tradition und Moderne, mit Märkten, Moscheen, Wolkenkratzern und futuristischen Sehenswürdigkeiten, hat sonnenklar. TV Dubai schon jetzt zum ‚Urlaubsort des Jahres 2018‘ gekürt. Und wer kann es dem Reisesender verdenken? Das Emirat bietet eine spektakuläre Kulisse von gigantischen Bauwerken, verbunden mit den vielen kulturellen Zeitzeugen vergangener Jahrhunderte. Das Land bietet aber nicht nur Neues und Unbekanntes, sondern auch einen enormen Erholungswert. An den herrlichen Stränden, mit den verschiedensten Wellness Angeboten, einem umfangreichen Sportangebot, einem Überangebot für

2001 einer der Inbegriffe ist, wenn man an Dubai denkt. Das Atlantis The Palm befindet sich auf dem nördlichen Wellenbrecher. Die Anlage ist gut erreichbar durch einen sechsspurigen Unterwassertunnel sowie mit der Dubai Monorail über ihre aufgeständerte Schienenstrecke, die am Ende über das Wasser einschwebt. Wasser ist das vorherrschende Element auf The Palm. In einem Unterwasserrestaurant kann man mit den Meeresbewohnern speisen. Und auf den Rutschen im Wasserpark Aquaventure fühlt man das Adrenalin durch die Adern rauschen.

FREIZEIT & ABENTEUER IN GIGANTISCHEN DIMENSIONEN Am letzten Tag der Reise geht es zu den Dubai Parks. Ein rieisger Freizeitpark und mit der Bollywood Show ‚Jaan E Jigar‘ erwartet hier ein extravagantes Musical die Besucher. Auch das Legoland lässt sich hier entdecken. Zugegeben: Das haben wir in Oberhausen auch – allerdings bei weitem nicht in dieser Größe. 60 Millionen Legosteine wurden hier verbaut. Die Dubai Parks gehören zu den gigantischen Projekten Dubais, die bis zur Expo 2020 in dem Emirat entstehen.

SERVICE – TEIL DER PHILOSOPHIE IN DUBAI

Die Terrasse des JW Marriott Marquis.

in Frankfurt ab. Keine sechs Stunden später hieß es für beide: Landeanflug des Airbus 380 am aufstrebenden Flughafen Dubai World Central International. Dubai ist eines der sieben Vereinigten Arabischen Emirate – kurz VAE – an der südöstlichen Spitze der Arabischen Halbinsel. Das Landschaftsbild ist in weiten Teilen geprägt von immensen Sandwüsten, unterbrochen von belebten Oasen. Im Osten dagegen dominiert das Hadschar-Gebirge mit seinen bizarren Felsformationen. Dank 350 Sonnentagen ist Dubai auch im Winter ein beliebtes Ziel. So herrschen selbst zur kalten Jahreszeit durchschnittlich 30 Grad, und auch das Meer bietet angenehme Temperaturen von bis zu 25 Grad. Um sich für die Zeit nach dem Erdöl vorzubereiten, hat sich Dubai eine touristische Infrastruktur geschaffen, die einen außergewöhnlichen Urlaub mit Sonne, Strand und Meer garantiert, verbunden mit dem Eintauchen in eine moderne, liberale Welt des Islam. Luxus in den Hotels, arabisches Ambiente in absolut toleranter Atmosphäre und kaum vorhandener Kriminalität – die friedliche Koexistenz von islamischer Tradition und westlichen Einflüssen wird in Dubai gelebt. Verschleierte Frauen neben sonnenhungrigen Europäe-

einen perfekten Familienurlaub mit Kindern, kulinarischen Köstlichkeiten, Exkursionen hinaus in die Wüstenregionen und einem unglaublichen Angebot an Shopping-Möglichkeiten in den Malls, die alles übertreffen werden, was der Europäer jemals gesehen hat. Nach der Dubai City Tour am ersten Tag in Dubai folgte die INFORMER-Reiseredaktion am nächsten Tag dem Ruf der Wüste. Um nicht in der größten Hitze durch die Wüste zu cruisen, startet die Tour bereits in den Morgenstunden. Zu sechst inklusive Fahrer geht es in einem Allradfahrzeug Richtung Wüste los – was nicht sehr weit weg ist. Dem Fahrer scheint es Spaß zu bereiten, so schnell wie möglich die Dünen hinauf und hinunter zu fahren – und das nicht nur vorwärts, sondern auch seit- und rückwärts.

EIN WAHRZEICHEN DUBAIS: THE PALM Der Rest des Tages gestaltet sich da schon etwas entspannter. Die Besichtigung von Atlantis The Palm steht auf dem Programm. Der Hotel- und Freizeitkomplex wurde im September 2008 eröffnet. The Palm ist jene künstliche Inselgruppe, die als Palme angelegt wurde und seit

Foto: Emaar Hospitality Group

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us der Haustür, ab in den Flieger und wenige Stunden später in Dubai sein. Dank der massiven Erhöhung an Abflughäfen im Herbst mit der Airline Condor können Reisende das Emirat von sieben Städten ansteuern: ab Stuttgart, Leipzig/Halle, Hannover, Köln/Bonn, Berlin-Schönefeld, München sowie Basel/Mulhouse/ Freiburg nonstop bundesweit erreichbar. Als Ergänzung zu den Angeboten von Emirates Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf und München stehen z. B. sonnenklar.TV-Reisenden damit Verbindungen von zehn Städten in das Emirat zur Auswahl. Die INFORMER-Redaktion hat das Angebot des deutschen Reiseshopping-Senders getestet. Ein Team flog von Düsseldorf Airport aus, ein anderes hob

Die Expo in Dubai wird sich auch auf den weiteren Bau und Ausbau der faszinierenden Luxushotels auswirken. Doch schon heute finden Urlauber in dem Emirat die allerbesten Hotels vor, mit einem Komfort, der Urlaubsträume wahr werden lässt und diese noch übertrifft. Schnell vergessen ist die Service-Wüste Europa, denn ein überragender Service ist Teil der Philosophie des Dubai-Tourismus. Die Ausstattung der klimatisierten Hotelzimmer oder Appartements ist auf Wohlbefinden ausgerichtet, meist mit einer perfekten Mischung aus Tradition und Komfort. Davon wird sich auch Ulli Potofski überzeugen können. Seit dem 26. Juli ist der bekannte Sportreporter als ‚UrlaubsChecker ferngesteuert‘ für den Reisesender sonnenklar.TV in Dubai. Dort nimmt der Bambi-Preisträger im Auftrag der Zuschauer live ab 17 Uhr über Facebook und TV die Qualität von Land und Hotels unter die Lupe nimmt. Jeder kann den Moderator durch die Kommentarfunktion auf facebook.com/sonnenklar.tv durch die Hotels dirigieren, um durch dessen Kamera-Auge einen Blick in Zimmer, Pools oder Restaurants zu werfen. „Als stets neugieriger und dadurch junggebliebener TV-Journalist freue ich mich auf meine „UrlaubsChecker“-Taufe und die Möglichkeit, im Bereich des interaktiven Fernsehens Pionierarbeit zu leisten“, so Ulli Potofski, der die Anfänge des Privatfernsehens unter anderem als Moderator der preisgekrönten Reise-Quizsendung ‚Ein Tag wie kein anderer‘ mitprägte. „Gerne werde ich in Dubai für die sonnenklar.TV-Zuschauer jeden Stein umdrehen, solange ich nicht die Fassade vom Burj Khalifa hochklettern soll“, scherzt der preisgekrönte Sportkommentator. Ein Beitrag von Lars Riedel

Zu Tisch: Eines der 20-Uhr-Dinner an den drei Tagen in Dubai genoss unsere Reiseredaktion im Ewaan Restaurant des Palace Downtown.

INFORMER-Herausgeber Ralf Schönfeldt und die unendlichen Weiten der Wüste.

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Auf den Spuren von Hermann Löns Auf seiner Reise durch die Südheide kam unser INFORMER-Redakteur Land und Leuten näher – Menschen, wie dem Heidschnucken-Hirten Hans-Erich Stolz.

Fotos: Lars Riedel

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as wichtigste Stück des Reisegepäcks ist und bleibt ein fröhliches Herz – das wusste schon der berühmte Naturforscher und Heidedichter Hermann Löns (1866 - 1914). Und so packte INFORMER-Redakteur Lars Riedel neben seinem Rucksack auch sein Herz ein und reiste nach Hermannsburg, um sich von dort aus auf die Spuren des vielzitierten Landschaftsdichters zu begeben – und zwar auf Schusters Rappen. Hermannsburg – die beschauliche Stadt am Westrand des Naturparks Südheide ist ein perfekter Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen duch die Heidelandschaft. „Die erste urkundliche Erwähnung Hermannsburgs stammt aus dem Jahr 1059 n. C. in einer Urkunde von Kaiser Heinrich IV.“, erklärt Heinrich Hinken. Mit dem Touristenführer erlebe ich bei einer Führung durch Hermannsburg die bewegte Geschichte der Stadt. Sie ist geprägt von der Missionsarbeit. Davon zeugen heute noch das alte und das neue Misionshaus wie auch die Fachhochschule für Interkulturelle Theologie. 1853 startete die erste Gruppe Missionare mit der Candace, einem von der Hermannsburger Mission finanzierten Schiff, nach Äthiopien. Da den Missionaren die Einreise in Ostafrika jedoch verwehrt wurde, beschloss man, die Missionsarbeit in Natal bei dem stolzen Zuluvolk zu beginnen und weiter auszudehnen. So findet man heute auch ein Hermannsburg in Südafrika und im australischen Outback.

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Aber zurück nach Niedersachsen, zurück ins Reich der Heidschnucken. Die Stadtführung ermöglichte mir mein Gastgeber, das Best Western Hotel Heidehof. Hoteldirektor Wolfgang Berkenkamp hatte erst kürzlich die Leitung des 4-Sterne-Hotels übernommen und wollte auf diese Weise auch selbst mit der Stadt und der Region Südheide vertrauter werden. Am Heidehof – damals noch ‚große Smed‘ – haben schon nachweislich 1470 n. C. Menschen gewirkt. Arend Smed und später seine Nachkommen lebten hier bis ins Jahr 1613. 1895 brannte jedoch die Hofstelle nieder. Am selben Platz entstand acht Jahre später ein zweigeschossiges Gebäude, das nach seiner Renovierung zum Hotel Heidehof wurde. Von früheren Zeiten zeugt bis heute noch ein alter Kamin. „Hier finden häufig Sektempfänge statt oder auch Lesungen“, erklärt mir Sebastian Möller, der während meines Aufenthalts zum stellvertretenden Hoteldirektor befördert wurde. „Wir möchten viel von dem alten Charme des Hauses bewahren. Ein ‚Hotelbunker‘ wür-

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Das Best Western Hotel Heidehof in Hermannsburg: ein idealer Ausgangspunkt für Wandertouren in die Südheide und für die Entspannung danach.

de einfach nicht nach Hermannsburg passen.“ Mit 104 Zimmern und 12 Veranstaltungsräumen ist der Heidehof ein beliebtes Tagungshotel, aber auch ein Ort für den Individual-Tourismus. Bio-Sauna, finnische Sauna, das umfangreiche Frühstücksbuffet, ein hoteleigener Pool – als Individual-Tourist kann man es sich im Heidehof wirklich gut gehen lassen. Nicht zuletzt trägt dazu auch das absolut nette und immer hilfsbereite Hotel-Team bei. Für meine ausgedehnten Touren wurde mir auch gleich ein Fahrrad angeboten. Doch dieses Angebot musste ich ablehnen. Ich will zu Fuß die Heide erkunden. Hermann Löns hatte auch keinen Drahtesel – soweit ich weiß. Per pedes bin ich dann auch mit Katrin Riedel (Anm. d. Red.: mit dem Autor nicht verwandt) in der Heide unterwegs. Mit ihrem Team von ‚wald-events‘ bietet die zertifizierte Waldpädagogin geführte Wanderungen an. Das klingt jetzt profaner, als es ist. Denn Katrin Riedel macht die Tour tatsächlich zu einem einmaligen Erlebnis. Wir begleiten Hans-Erich Stolz. Er ist Hirte von einer der drei Heidschnucken-Herden in der Südheide. Auch an diesem Tag – es herrscht ein leichter Sprühregen – ist er mit seinen Border Collies und den 350 Schnucken, unter denen sich auch 24 Ziegen gemischt haben, unterwegs. Die Heidschnucken leisten einen wichtigen Beitrag zur Landschaftspflege. Sie entkusseln die Heide, will heißen, sie beseitigen junge Gehölze. Stolz ist stolz auf seinen Beruf, geht in seiner Arbeit auf. Einzig die sechs Wolfsrudel, die sich mittlerweile in der Region wieder angesiedelt haben, bereiten ihm gerade des nachts etwas Sorge um seine Schnucken. Der Heidschnuckenweg – er führt von Hamburg bis nach Celle und verbindet als Wanderweg die schönsten Heidelandschaften der Nord- und Südheide miteinander. „Generell hat sich die touristische Infrastruktur stark verbessert“, erklärt mir Axel Flader, Bürgermeister der Gemeindes Südheide, zu der auch Hermannsburg gehört. Mit ihm begab ich mich auf einen barrierefreien Rundwanderweg. Steigungen von maximal 6 Prozent und durchgängige Markierungen am Wegesrand für sehbeinträchtigte Menschen machen hier die Heide auch für diejenigen erlebbar, denen die üblichen Wandertouren sonst verwehrt bleiben. Was ich sonst noch in den fünf Tagen in und um Hermannsburg gesehen habe, weitere Einblicke in meine Wanderungen entlang des Heidschnuckenwegs und was es mit dem weißen Gold der Heide auf sich hat, erfahren Sie in meinem Reisetagebuch ‚Auf den Spuren von Hermann Löns‘ unter www.informer-online.de/2017/07/ auf-den-spuren-von-hermann-loens/. Oder Sie scannen sich mit dem QR-Code direkt in meine Reiseroute durch die Südheide. Hier finden Sie auch weitere Informationen zu meiner Unterkunft, dem Best Western Hotel Heidehof. Wenn Sie also Lust auf mehr bekommen, empfehle ich Ihnen, selbst hinzufahren. Es lohnt sich!


REISE

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Timisoara, Kulturhauptstadt in spe:

Ein Symbol für die Freiheit

Fotos: Jöran Steinsiek

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Die Fassade des Alten Rathauses beinhaltet Stilelemente des Barock und der Renaissance. Sie zeigt neben dem alten Stadtwappen das alte Siegel der deutschen Gemeinde mit zwei Türmen der stark befestigten Wehranlage des damaligen Temeswars

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Fotos: Jöran Steinsiek

Die Stadt im Westen des Landes liegt gerade einmal zwei Autostunden von der serbischen Hauptstadt Belgrad und drei Stunden von Budapest entfernt. Nach Wien sind es über den Landweg gute sechs Stunden, in die eigene Hauptstadt sogar acht. Dagegen ist die direkte Verbindung aus dem Ruhrgebiet über den Flughafen Weeze am Niederrhein in die künftige Kulturhauptstadt Europas nur ein Katzensprung. Zweimal wöchentlich fliegt ‚Ryanair‘ teilweise schon für rund 20 Euro pro Flug die zweistündige Strecke zum Flughafen von Timisorara. An dem kleinen und durchaus überschaubaren Airport herrscht heute zu fast jeder Zeit geschäftiges Treiben. Mit zahlreichen Verbindungen europaweit. Egal ob mit dem Bus oder einem Taxi, es geht stets schnell und günstig hinein ins Zentrum der Studentenstadt. Vielleicht ist das mitunter der Grund, warum das internationale Flair hier so ausgeprägt ist. Multikulturalität und ein enormer Freiheitsgeist zeichnet die Stadt aus: Denn die Revolution in Rumänien 1989 gegen den kommunistischen Diktatur Nicolae Ceausescus nahm

Das Nationaltheater samt Opernhaus ist vom historischen Kopfsteinpflaster der Altstadt umgeben.

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nicht, wie anderswo in Osteuropa, in der Hauptstadt ihren Anfang, sondern bereits Wochen zuvor im früheren Temeswar. Die Stadt ist damit gleichzeitig ein Symbol der Freiheit für die gesamte Nation. Ein Besuch im ‚Museum des kommunistischen Konsumenten‘ ist daher eine wichtige Fotos: Jöran Steinsiek

ennen Sie schon die künftige Kulturhauptstadt Timisoara? Manchen ist die drittgrößte Stadt Rumäniens besser bekannt als Temschwar oder Temeschburg. Für INFORMER flog jetzt Jöran Steinsiek in die unterschätzte Metropole Rumäniens. Nach der Kulturhauptstadt Essen im Jahr 2010 darf sich Timisorara 2022 offiziell als Europas Kulturhauptstadt titulieren. Und das aus Sicht unseres Redakteurs durchaus verdient.

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Die Rumänisch-orthodoxe Kathedrale der drei Hierarchen ist eines der Wahrzeichen der Stadt.

und lohnenswerte Zeitreise. Einmal im Zentrum angekommen, laden hier verschiedenste Cafés und Restaurants im malerischen Ambiente rund um den Domplatz zum Verweilen ein. Timisoara oder Temeswar wird nicht ohne Grund gerne auch als das ‚Klein Wien an der Mega‘ bezeichnet und erweist sich schnell als architektonische Perle. Überall, etwa an dem barocken Baustil vieler zahlreicher Gebäude, ist der österreichische Einfluss zu erkennen. Lässt man seinen Blick über den Domplatz mit der barocken Pestsäule, der serbischen Kathedrale und dem Alten Stadthaus schweifen, so wähnt man dies alles sicher nicht in dieser Region. Den Namen Temeswar erhielt die Stadt übrigens von dem etwa zehn Kilometer entfernten Fluss Temesch. Durch die Stadt selbst fließt die schiffbar gemachte Beta. Entlang des Ufers finden sich heute zahlreiche Biergärten.

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Christian Boenisch (ART-DIRECTOR)

Betty Stellmacher (VERLAGS-LEITUNG)

Jöran Steinsiek JS (THEMEN-REDAKTION)

Lars Riedel LR (CHEF VOM DIENST)

Pascal Hesse pHes (POLITIK / WIRTSCHAFT)

Marie Illner MI (GESELLSCHAFT)

Elias Omar EO (WIRTSCHAFT)

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Artur Hanke (BERATUNG)

Christoph Bubbe (GRAFIK / FOTO)

Dr. Claudia Posern (FOTO)

Ingo Schulz (GRAFIK)

Dennis Straßmeier (FOTO)

Fotos: Rainer Worm, Markus Kaatze, Ralf Schönfeldt

Auf der Jagd nach Essens Stadtprominenz Beim Team-Cup.NRW mittendrin – und das nicht nur mit der Kamera. Auch der INFORMER stellte eine Segelcrew für die Jedermann-Regatta auf dem Baldeneysee. Großen Dank gebührt vor allem dem ETUF Segeln als Ausrichter des Events. Denn auch die zweite Auflage des Team-Cups machte den Teilnehmern wieder gigantisch viel Spaß – was auch diese Fotos definitiv belegen.

Schlusstermine für die Ausgabe »September 2017« REDAKTION: 15.08.2017 & ANZEIGEN: 18.08.2017 VERLAG Presse-Verlag Ruhr GmbH Bredeneyer Str. 2b, 45133 Essen Geschäftsführer: Ralf Schönfeldt REDAKTION Bredeneyer Str. 23 Fon: (0201) 45189 - 100 Fax: (0201) 45 853089

www.informer-magazine.de www.facebook.com/INFORMER.Essen eMail: info@informer-magazine.de Die INFORMER MAGAZINE Essen erscheinen 12×jährlich jeweils vor Monatsbeginn im kombinierten Haushalts- und Auslagevertrieb. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 18 vom 01.08.2015. Vom Verlag gestaltete Anzeigen unterliegen dem Urheberrecht und dürfen ohne schriftliche Genehmigung nicht verwendet werden. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder. INFORMER MAGAZINE ist ein eingetragenes Markenzeichen der Bredeneyer Informer Verlags GmbH & Co. KG.

Fotos: Krudewig

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„So grün war es hier noch nie“, scherzt Sparkassen-Chef Volker Behr. Erstmals wird in der Sparkassenfiliale am III. Hagen noch bis zum 11. August die Ausstellung ‚ESSEN 2017 – GRÜNE HAUPTSTADT EUROPAS‘ in vollem Umfang gezeigt.

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Fotos: Raisa Perepelitska

Essen wächst! Da soll noch mal jemand sagen, in Großstädten wie Essen gibt es keinen Platz mehr. Ja, unsere Ruhrmetropole ist eng bebaut. Aber für städtebauliches Wachstum lässt sich immer noch Raum finden. Beispiele gefällig? Die Deichmann-Firmenzentrale legte im Juli den Grundstein für den fünften Bauabschnitt. An der Bredeneyer Straße entsteht für rund 19 Millionen Euro ein modernes Wohn- und Geschäftshaus. Auch hier feierte man Grundsteinlegung. Die Allbau AG ist mit ihrem Bredeneyer Bauprojekt sogar schon weiter. In der Einigkeitstraße feierten 14 Eigentumswohnungen und eine Kita in ökologischer Holzrahmenbauweise bereits Richtfest.

Fotos: Deichmann, Verband öffentlicher Versicherer, Allbau

Auf der Jagd nach Essens Stadtprominenz

Rund 600 geladene Gäste – darunter der ehemalige Schwimm-Weltmeister und ZDF-Experte Christian Keller – genossen bei Pizza und Pasta, leckeren Dolci und erfrischenden Drinks die Eröffnung des zweiten VAPIANOs in Essen. Für den passenden Sound zum Opening sorgten ‚The Voice of Germany‘-Kandidatin Dimi Rompos und DJ Aiello. Außerdem stand das neue ‚Vapianisti‘-Team im Mittelpunkt des Eröffnungsabends und wurde von den Gästen gebührend gefeiert. Musikalisch machte der Hamburger Event-Saxophonist Hubert Fersterer den Anfang und eröffnete die Party zusammen mit Domenico Di Santolo, der eine Performance aus elektronischen Sounds und analogen Live-Percussions hinlegte.

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tegorie. Die Reisedauer kann sich aufgrund der Flugzeiten ändern. Einreisebestimmungen entnehmen Sie bitte der Homepage www.sonnenklar.TV oder erfragen diese im Callcenter. Bitte beachten Sie, dass VAE eine Bettensteuer erhebt. Diese beträgt bei o.g. Angebot 20 VAE-Dirham pro Zimmer/Nacht und ist vom Gast beim Check-Out direkt an das Hotel zu entrichten. Ramadan: Während des heiligen Fastenmonats Ramadan (16.05. - 14.06.2018) kann es zu Einschränkungen im Hotelbetrieb kommen (z. B. Alkoholausschank, Mahlzeiten nur in geschlossenen Räumen, Unterhaltungsprogramm). 1) Mit BigXtra erhalten Sie einen Preisvorteil gegenüber dem regulären Preis von € 1.312,- p.P. unter www.bigxtra.de B177734. 2) oder gleichwertig

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