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DIE INFORMER NEWS APP

PRINT-EDITION JULI 2017

Widerruf in Sachen Omeirat

Frank Eittorf & Ercan Agirbas:

„In Essen steckt viel verborgenes Potenzial.“

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ür die beiden Planer Ercan Agirbas und Frank Eittorf ist die Stadt Essen aus architektonischer und stadtplanerischer Sicht eine wahre Fundgrube: Meisterwerke der Baukunst reihen sich ein neben Bausünden vergangener Generationen. Mit der Jahrtausendwende hat ein wahrer Bau-Boom in Essen eingesetzt; alte Industrie- und Gewerbeflächen werden seither erschlossen. Neue Stadtviertel und Straßenzüge wachsen wie Pilze aus dem Boden. Doch nicht überall verändert sich das Stadtbild: Bahnhofsunterführungen, Brücken, Parkhäuser, Kreuzungen und Autobahnen – verbaute Tristesse zeigt sich vielerorts. Das wollen Agirbas aus Gelsenkirchen und Eittorf aus Kettwig ändern? Sie haben überall in der Stadt Orte ausgemacht, für die sie Entwicklungspotenziale sehen. In der neuen INFORMER-Serie liefern Ercan Agirbas und Frank Eittorf Visionen für die Stadt. … ab Seite 4

WOLLTE MAN IHN UND SEINE FAMILIE VERSCHLEPPEN?

Lehrer erhebt Prügel-Vorwürfe gegen das türkische Generalkonsulat in Essen-Kray. Seite 9

105 JAHRE ARBEITER-SAMARITER-BUND RUHR

Warum unsere Gesellschaft ohne Verbände wie den ASB nicht so funktioneren würde, wie sie es tut. Seite 12

In der Mai-Ausgabe 2017 des INFORMER wurde unter der Überschrift ,Wie glaubwürdig ist Ahmad Omeirat?‘ u. a. behauptet, Ahmad Omeirats Ehefrau solle falsche Angaben bei der Ausländerbehörde gemacht haben, um sich dauerhaft in Deutschland aufhalten zu können; die Behörde habe bereits juristische Schritte eingeleitet, wie gut informierte Kreise behaupteten. Diese Behauptung widerrufen wir, da sie sich als unwahr herausgestellt hat. Presse-Verlag Ruhr GmbH, Ralf Schönfeldt, Geschäftsführer Jöran Steinsiek Pascal Hesse … Seite 8

EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT

‚Essen packt an‘ – Einsatz aus der City.Nord für ganz Essen. Seite 16

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IN DIESER AUSGABE

In dieser Ausgabe

AUS DER REDAKTION

4 – 7 Titelstory

Foto: Christoph Bubbe

Einblicke in unseren Recherche-Alltag

IN ESSEN GESUCHT: DIE QUALITÄT IM NORMALEN haben sie sich über die ersten Spots ausgetauscht, von denen sie meinen, dass sie große Potenziale besitzen. Sie gehen auf die Eigentümer und Nutzer zu, wollen ein Netzwerk für Visionäre architektonische und stadtplanerische Ideen ins Leben rufen. Einen ersten Einblick in ihre Ideen liefern sie in dieser Ausgabe. ab Seite 4

AUCH DIE ARBEITERSAMARITER DÜRFEN WÜNSCHE WAGEN Etwas Zeit ist ins Land gezogen, seit sich Herausgeber Ralf Schönfeldt (vorne) und INFORMER-CvD Lars Riedel (r.) zum ersten Mal mit dem ehrenamtlichen Team vom ASB-Wünschewagen trafen. Mit dem umgebauten Krankenwagen erfüllt der ASB Ruhr schwerkranken Menschen den vielleicht letzten Wunsch ihres Lebens. Zu diesem Zeitpunkt hat-

8 – 9 Politik Kolumne: Stühlerücken in der Staatskanzlei – die Herausforderungen für den neuen Landesvater Armin Laschet. Widerruf in Sachen Omeirat: Richtigstellung zum Beitrag ‚Wie glaubwürdig ist Ahmad Omeirat?‘ in unserer Mai-Ausgabe 2017 Essens Hoteliers laden selber zum Kurzurlaub – weil es die EMG nicht mehr machen will. Prügelvorwürfe gegen das türkische Generalkonsulat: Ein Lehrer klagt an!

10 – 14 Gesellschaft

ten aber auch die Arbeiter-Samariter einen eigenen Wunsch: ein zweites Fahrzeug, um ihrer Herzenssache noch besser gerecht werden zu können. Am 1. Juli feiert der ASB Ruhr in der Essener City sein 105-jähriges Jubiläum. Und genau hier wird dieser Wunsch offiziell in Erfüllung gehen. ab Seite 12

16 – 17 Nördliche Innenstadt / Aus den Unternehmen ‚Essen packt an‘ – Engagement aus der City.Nord für ganz Essen. Kommentar: Der Weberplatz blüht auf – im Jahr der Grünen Hauptstadt und hoffentlich auch darüber hinaus. Kunst & Kultur: Blicke vom Gestern auf das Heute und Morgen. Hilfe für junge Eltern: Alles für den kleinen ‚Hosenmatz‘. Attacken aus dem Cyber-Raum: Wie Unternehmen sich schützen können. Der Speck muss weg! Das Essener CoolPerfect-Team setzt auf gesunden Stoffwechsel statt rabiater Hungerkur.

18 – 19 Gesundheit Stressfaktor Urlaub – Studie belegt: Die Arbeit nervt und Frauen verzweifeln beim Kofferpacken. Tag der Bewegung: Essener Kommunikationsagentur hat die Umwelt im Blick. Therapie hoch zu Ross – heilpädagogische Förderung für Kinder mit Behinderung. Bevor der Urlaub zur Gefahr für Leib und Leben wird – der INFORMER-Ratgeber von Sensei Alfons Pinders.

20 – 21 Event-Schau

DIENST AN DER FRAUENQUOTE: EIN ABEND NUR FÜR MÄDELS! Unter diesem Motto lud Gastgeberin Betty Stellmacher (r.) für den INFORMER ausschließlich die Damenwelt ins GOP Varieté Essen ein. Eine gute Idee – das fand selbst der männliche und damit ausdrücklich ausgeladene Teil unserer Redaktion. Denn leider kommt die Frauenquote bei Foto-Veröffentli-

Architektonische Visionen für Essen – zwei Planer lassen ihren Gedanken freien Raum. Die Stadt Essen: Zwischen Meisterwerken der Architektur und Bausünden vergangener Generationen.

Wissenschaft bewegt Essen: Der 2. Essener Wissenschaftssommer gibt auf der Zielgeraden noch einmal Vollgas. Gesellschafts-Spezial: 105 Jahre ASB Ruhr – im Gespräch mit dem langjährigen Geschäftsführer Dirk Heidenblut, MdB. Foto: Christoph Bubbe

Die zwei Planer Ercan Agirbas und Frank Eittorf suchen innerhalb Essens die Qualität im Normalen: Kreuzungen, Brücken, Parkhäuser und Autobahnen wollen sie in den Fokus rücken. Es sind Alltagsorte, die sie in der neuen INFORMER-Serie planerisch in Szene setzen, um sie in einem größeren Kreis von Bürgerinnen und Bürgern diskutiert zu wissen. Zusammen mit unserem Redakteur Pascal Hesse

Foto: privat

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Sommerfest in Rellinghausen: Ford Reintges und das GOP Essen laden zum Fiesta-Sommerspaß – eine Anzeigensonderveröffentlichung. chungen immer noch viel zu kurz. Die meisten Netzwerk-Veranstaltungen werden nach wie vor überwiegend von Männern besucht. Das soll jetzt kein Vorwurf gegen die Herren der Schöpfung sein. Aber legt Mann mal die Hand aufs Herz: Die Damen sind doch das attraktivere Bildmotiv, oder? Seite 27

22 – 23 Tipps & Termine Opern, Theater, Konzerte – was der Juli bringt.

24 Reise Preiswert abheben in Weeze – wie sich der Kleine vom Niederrhein im Schatten Düsseldorfs mausert.

26 – 27 Zu guter Letzt INFORMER-Paparazzi – Auf der Jagd nach Essens Stadtprominenz. Foodpairing: Ein neuer Trend auf der Rü.

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TITELSTORY

Zur Person:

Ercan Agirbas › 1966 in der Türkei geboren › Diplom Architekt ETH › Architekturbüro ‚Agirbas Eittorf Friends‘ Werdegang › Studium an der Technischen Universität Berlin, der Politecnico di Milano sowie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich › 1993 Abschluss an der ETH Zürich › 1995 bis 1997 Assistent bei Prof. Wolfgang Krenz, Betreuung der Entwurfs- und Diplomklassen an der Fachhochschule Bochum › 1998 bis heute Vorträge und Lehraufträge, u.a. RWTH Aachen, Bergische Universität Wuppertal, Fachhochschule Düsseldorf, MSGSU Istanbul und METU Ankara › 2005 bis 2009 Vertretungsprofessur (Vertretung Prof. Niklaus Fritschi), PBSA Peter Behrens School of Architecture in Düsseldorf › seit 2016 Lehre an der GUtech, German University of Technology in Oman Zur Person:

Frank Eittorf › 1973 in Mülheim an der Ruhr geboren › Diplome Hochschule Bochum, Kunstakademie Düsseldorf › Architekturbüro ‚Agirbas Eittorf Friends‘ Werdegang › Studium an der Hochschule Bochum, der École d’Architecture de Nantes sowie der Kunstakademie Düsseldorf › 2006 Abschluss an der Hochschule Bochum › 2010 Abschluss an der Kunstakademie Düsseldorf, Klasse Baukunst › 2006 bis heute Vorträge und Lehraufträge, u.a. PBSA Peter Behrens School of Architecture Düsseldorf, Hochschule Bochum, Leibniz Universität Hannover › seit 2016 Lehrauftrag an der ESA École Spéciale d’Architecture in Paris Zur Info:

Gewonnene Awards › Bund Deutscher Architekten (BDA) Bergisch Land, Auszeichnung guter Bauten › Stahl-Innovationspreis › Deutscher Bauherrenpreis › Bund Deutscher Architekten (BDA) Düsseldorf, Auszeichnung guter Bauten › Auszeichnung vorbildlicher Bauten NRW › Nationaler Architekturpreis der Türkei › Türkischer Beton-Award, Sonderpreis der Jury › Landespreis für Architektur, Wohnungsund Städtebau


Fotos: Christoph Bubbe

TITELSTORY

feier

ASB-Jubiläums

1. Juplilatz2, 0Es1se7n

Kennedy Uhr von 10.00 - 18.00

Unser Programm

Das bunte Familienfest für Groß und Klein sowie Jung und Alt wartet mit einem abwechslungsreichen Bühnen- und Tagesprogramm auf

Von Paris und Maskat nach Essen

Visionen

für die Stadt Essen Essen, heute eine wachsende Großstadt mit aktuell gut 590.000 Einwohnern, blickt auf eine lange architektonische und städteplanerische Geschichte zurück. Eine, die im Lauf der Zeit sowohl verbaute Tristesse, als auch visionäre Köpfe zugelassen hat. Meisterwerke der Baukunst reihen sich ein neben Bausünden vergangener Generationen. Mit der Jahrtausendwende hat ein wahrer Bau-Boom in Essen eingesetzt; alte Industrie- und Gewerbeflächen werden seither erschlossen. Neue Stadtviertel und Straßenzüge wachsen wie Pilze aus dem Boden. Wie wird wohl die Metropole von morgen aussehen, wohin entwickelt sie sich? Geht Essen ähnliche Wege wie Berlin, Düsseldorf oder München? Oder einen ganz eigenen? Der INFORMER konnte die beiden Planer Ercan Agirbas und Frank Eittorf für ein ganz besonderes Vorhaben gewinnen, ein visionäres Gedankenspiel. In ihm stehen nicht die großen Prachtbauten im Fokus, sondern Orte, die zum Verweilen einladen könnten – Orte, die jeder kennt. VON PASCAL H E SSE

Die Architekten und Planer werden fortan regelmäßig Ideen und Planungen für die Stadt Essen vorstellen: kleine und große, kreative, untypische, streitbare. Das erklärte Ziel: den Gedanken freien Lauf lassen, Diskussionen anstoßen, Menschen zusammenführen, die Visionen für die Stadt leben und umsetzen wollen. Bevor die Serie mit dem ersten Ort beginnt, widmen wir uns der gebauten Historie der Stadt und geben Einblicke in die Ideenwelt der beiden Architekten. Doch lassen Sie uns zuvor die Uhr ein wenig zurückdrehen, um gut 1172 Jahre: Die Reise beginnt im Mittelalter. In dieser Epoche prägen Frauen das Stadtbild. Die Gründung der späteren Stadt Essen

Auftritt der Tanzgarde „Närrische 11“

Show der ASB RuhrRettungshundestaffel

Offizielle Einweihung des zweiten Wünschewagens

Auftritt des interkulturellen Chors „Brücke“

Konzert der Essener Folk/ Pop-Band „ABack“

geht auf das 845 gegründete Frauenstift für die Töchter des sächsischen Adels zurück. Der heilige Altfrid, bekannt als Bischof von Hildesheim, gilt als Gründer des Stifts als Keimzelle der Stadt. Ab dem 14. Jahrhundert residieren und regieren die Fürstäbtissinnen in Schloss Borbeck. Später, nach dem Dreißigjährigen Krieg und in der Zeit des industriellen Aufschwungs, drückt der wirtschaftliche Adel der Stadt und der Region seinen Stempel auf: 1811 gründet Friedrich Krupp seine Gussstahlfabrik; wenige Jahre später ist Essen nicht wiederzuerkennen: Zechen, Hüttenwerke, Giganten aus Stahl prägen das Stadtbild. Das neue Essener Rathaus, ein Profanbau im Stil der Neugotik errichtet ab 1878, verdeutlicht den ganzen Stolz der aufstrebenden Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger. Der Industrielle Friedrich Grillo stiftet ihnen 1892 ein Theater und Opernhaus. Es geht bergauf. Im Süden wird die Ruhr 1931 im Baldeneysee gestaut, Kanäle durchziehen den Norden der Stadt. Im Zweiten Weltkrieg wird die Stadt weitgehend zerstört, werden Wahrzeichen in Schutt und Asche gelegt. Was stehen bleibt oder wiederaufgebaut wird, prägt Essen noch heute: die Margarethenhöhe, die Villa Hügel und der Hügelpark, die frühere B1, die A40. Ebenso ziert sozialer Wohnungsbau das Stadtbild – auf seine ganze eigene charmante Weise. Anders das Museum Folkwang, die Zeche Zollverein mit dem bentongewaltigen Sanaa-Gebäude, die Hochhäuserfronten von RWE, Eon, Evonik und das ThyssenKrupp-Quartier. Im Hier und Heute legen andere Hand an an die Stadt, im Großen wie im Kleinen. Es sind Planer wie Ercan Agirbas und Frank Eittorf. Beide sind rumgekommen in der Welt und laden ein zu einer Reise, die einen Austausch ermöglicht: Von Paris und Maskat nach Essen. Lesen Sie weiter...

www.asb-ruhr.org facebook.com/asbruhr instagram.com/asb_ruhr Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Ruhr e.V. Richterstr. 20-22, 45143 Essen Telefon: 02 01- 87 00 10 105 Jahre ASB · 20 Jahre KiTa im ASB

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TITELSTORY

ADVERTORIAL

„Stadtplanung hat immer etwas mit Mut zu tun“ Foto: Christoph Bubbe

Über Höhen und Tiefen der hiesigen Stadtplanung - und Ideen für die Stadt Essen von morgen. Ercan Agirbas und Frank Eittorf suchen den Dialog mit Eigentümern und Nutzern.

KUNSTTHERAPIE BRINGT FARBE IN DEN KLINIKALLTAG Die speziell ausgebildete Kunsttherapeutin Anne Ahrens arbeitet mit kranken und schwerstkranken Kindern in der Kinderklinik des Universitätsklinikums Essen. Sie gibt ihnen den Anreiz, ihre Kreativität auszuleben und eigene Kunstwerke zu kreieren: „Kranke Kinder können beim Malen, Zeichnen und Modellieren Gefühle und Gedanken zum Ausdruck bringen. Manchmal entstehen dabei gute Gespräche und manchmal kommunizieren wir einfach ohne Worte, durch die Kunst.“

Die beiden Planer Ercan Agirbas und Frank Eittorf stellen im Gespräch mit INFORMER-Redakteur Pascal Hesse einige der Spots in Essen vor, die aus ihrer Sicht Entwicklungspotenzial besitzen.

In Mülheim geboren und Kettwig aufgewachsen, lehrt Frank Eittorf heute an der École Spéciale d’Architecture in Paris. Ercan Agirbas, ein Gelsenkirchener mit türkischen Wurzeln, ist ebenso in die Ruhrstadt vernarrt. Er lehrt an der German University of Tecnology in Maskat, Oman. „Wir wollen nicht nur die Architektur betrachten, sondern ebenso allgemein über Stadtplanung und Lebensqualität reden. Für diese Serie haben wir einige besondere Orte in Essen ausgewählt, die Potenzial haben, aber ebenso problembehaftet sind“, so Agirbas. Das können Bahnhofsunterführungen, Brücken, Parkhäuser, Kreuzungen oder sogar Autobahnen sein – eben Orte, an denen derzeit Menschen aneinander vorbeilaufen und -fahren, die aber mehr sein können.

Die Kunsttherapie für schwerstkranke Kinder • ermöglicht, unterstützend zur medizinischen Versorgung, eine ganzheitliche Behandlung • vermittelt ein Erfolgserlebnis und eine positive Ablenkung vom oft fremdbestimmten Klinikalltag

Um diese und andere Projekte zu ermöglichen, benötigen wir dringend Ihre Unterstützung! Jeder Beitrag kann helfen, egal ob groß oder klein. Werden auch Sie Schutzengel und leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Förderprojekten, die über die medizinische Grundversorgung hinausgehen. Weitere Informationen erhalten sie unter Tel.: 0201-723-4699 oder www.universitaetsmedizin.de.

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„Ich habe zum Beispiel eine Lärmschutzwand an der A43 gemeinsam mit der Agentur ‚orange edge’ gestaltet, ein Design-Verkehrsbauwerk. Den Autofahrer begleiten, seiner Geschwindigkeit angepasst, horizontal farbige Streifen“, sagt Eittorf. Sie weisen rhythmisierend auf die folgende Ausfahrt am Ende der Lärmschutzwand hin. Eittorf: „Das ist so ein Ort, an dem wir oft vorbeikommen, ihn aber sonst nie wahrgenommen haben. Solche Orte wollen wir zur Diskussion stellen.“ Wenn Agirbas und Eittorf über Architektur und Stadtplanung in Essen sprechen, dann beginnen sie gerne in der für sie „glorreichen Zeit“, den 1960er und 1970er Jahren: Gruga und Grugahalle entstanden damals als Wahrzeichen für den wirtschaftlichen Aufschwung. Im Ruhrgebiet übte man sich dennoch in Zurückhaltung. Eittorf:

Ich ermächtige die Stiftung Universitätsmedizin (Gläubiger-ID DE30ZZZ00000966810), meine regelmäßige Spende von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die von der Stiftung Universitätsmedizin Essen auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Diese Einzugsermächtigung kann jederzeit ohne Angaben von Gründen widerrufen werden. Bitte einsenden an: Stiftung Universitätsklinik Essen, Hufelandstraße 55, 45147 Essen oder per Fax an: 0201/723-5526.

Synagoge, Kirche, Moschee: ein realisiertes Projekt aus der Kulturhauptstadt.

„Die Menschen hatten schon in dieser Zeit einen Komplex, das sinnbildliche Gefühl: Das Ruhrgebiet hat kein Recht auf ein Opernhaus, auf große Prachtbauten, auf eine Königsallee. Das wurde damals wirklich diskutiert. Wenn etwas groß und gut sein soll, dann gehe ich nach Düsseldorf, hieß es.“ Das Gefühl, nicht gleichauf mit Düsseldorf oder vergleichbaren Städten zu sein, es herrsche bis heute vor. Agirbas: „Es ist mit dafür verantwortlich, dass Fehlentscheidungen getroffen werden.“

FOKUS GRUGAHALLE Eine Bausünde sehen beide Planer etwa im Baukörper des Atlantic-Hotels an der Grugahalle. Eittorf: „Dieses Gebäude stelle ich städtebaulich in Frage. Auch wenn es gut tut, dass dort etwas ist, ist doch die Art und Weise, wie dieses Etwas städtebaulich umgesetzt wurde: Das Hotel hat in seiner Form und Dimension den Charakter der Grugahalle als Solitär, als Einzelbauwerk, sehr geschwächt. Mit dem Neubau des Haupteingangs der Messe Essen kommt nun ein weiterer Komplex hinzu, der die Aufmerksamkeit des Betrachters absolut fehlleitet.“ Agirbas, der dem Gestaltungsbeirat der Stadt Wuppertal angehört, ist sich sicher: „Wir hätten ein derartiges Vorhaben kontrovers diskutiert. Man muss schon grundsätzlich den Baudenkmälern, die man hat, mit einer gewissen gesunden Distanz begegnen.“ Eittorf sieht hier vor allem die Stadt und die Politik in der Verantwortung: „Etwa, wenn sie es zulassen, dass ein Solitär wie die Grugahalle zugebaut wird. Es gab Alternativen: Man hätte in die Länge oder die Höhe bauen können.

Im Bahnhof Benrath in Düsseldorf haben die Planer das Grün in die Stadt gebracht.


TITELSTORY

Das Stellplatzproblem? Für Ercan Agirbas eine Art Ikone des deutschen Baurechts, die alle Orte, die im Rahmen der Serie vorgestellt werden, tangiert: „Sie besitzen als Problematik die Sturheit unserer Baugesetzgebung, die Sturheit der Bauordnung, die viele Potenziale zu nichte machen. Ein Beispiel: Es gibt viel Leerstand in der Stadt. Es gibt viele Initiativen, die diesen Leerstand bespielen würden. Doch sobald man dann anfängt, es so zu planen, dass es dann der NRW-Bauordnung entspricht, funktioniert das alles nicht mehr. Die Baugenehmigung wird etwa nur erteilt, wenn nach heutigem Stand ausreichend Stell- und Parkplätze nachgewiesen werden, der Brandschutz nach heutigem Stand gewährleistet ist – doch das kann man mit einem 100 Jahre alten Haus nicht machen. Das sind dann so Dinge, wo viele Bauherren und wir Architekten gerne verzweifeln, denn die Potenziale sind da. Abreißen und neu bauen ist dann meist die einfachere, aber teurere Variante.“

IDENTITÄT WAHREN Anderer Baukörper, gleiches Thema: Bunker in Essen. Eittorf: „Es gibt Ideen, was man aus diesen Bunkern in etwa Kettwig oder Werden machen könnte. Doch die kommen nicht zum Zuge, weil es mal in der Höhe eine Begrenzung gibt, oder das Grundstück des Bunkers genau so groß ist wie der Bunker selbst. Hier Stellplätze nachzuweisen ist unmöglich.“ Beide Architekten halten den Stellplatznachweis, der stellvertretend für viele andere Forderungen des Baurechts steht, für antiquiert. Eittorf: „Die Entwicklung nimmt doch einen völlig anderen Weg. Carsharing ist angesagt, sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Bus und Bahn zu bewegen. Hier liegen Chancen.“ Was am Ende mit den Bunkern passiert? Nichts. Agirbas: „Sie stehen die nächsten dreißig Jahre zumeist weiter als Ruine herum und alle ärgern sich darüber.“ Anders als bei der Grugahalle wünschen sich die Planer hier mehr Flexibilität von Seiten der Stadt. Eittorf: „Gerade bei Bestandsgebäuden muss man verstärkt mit Ausnahmen arbeiten. Sie tragen zum Bild, zur Identität bei. Andere Länder sind da fortschrittlicher und flexibler. Es macht einen Unterschied, wenn ich Ausnahmen genehmige und damit ein wenig offener umgehe, als wenn ich auf jedem Paragraphen beharre.“

Ebenfalls umgesetzt haben die Planer ‚Haus Manke Gegen das Licht‘.

In der Innenstadt, im Norden, Süden, Osten und Westen der Stadt werden Ercan Agirbas und Frank Eittorf Ideen aufzeigen: „Wir widmen uns Orten, bei denen wir Probleme erkannt haben, jedoch zugleich Potenziale sehen. Wir gehen auf die Eigentümer, Pächter und Menschen im Umfeld zu, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Wir setzen auf den Dialog, um Menschen verschiedenster Ebenen zusammenzubringen. Wir wollen mit der Stadt ins Gespräch kommen, Netzwerke bilden. Uns ist dabei klar: Stadtplanung hat immer etwas mit Mut zu tun. Der Dialog ist wichtig. Essen hat das Potenzial, sich zu verändern.“ Einige Projekte, die Ercan Agirbas und Frank Eittorf bereits realisiert haben, finden sich unter dem Artikel. Wer sich am visionären Gedankenspiel beteiligen will, kann sich mit den beiden Planern und der Redaktion in Verbindung setzen. Die E-Mail-Adresse lautet: stadtplaner@informer-online.de Fotos (5): Agirbas Eittorf Friends

Ein weiteres Problem im Umgang mit dem Bestand haben wir derzeit in Kettwig, hier werden gerade mehrere alte Villen und Fachwerkhäuser abgerissen. „Dafür kommen dort Mehrfamilienhäuser hin, was die Investoren freut. Die Identität hingegen, die diese Stadt ausmacht, geht verloren. Es muss nicht immer ein Neubau sein“, bekräftigt Eittorf. Dieses Beispiel ließe sich in anderen Stadtteilen ebenso finden.

Die beiden Architekten könnten noch viele andere Beispiele aufzählen, wo sich die Katze in den Schwanz beißt. „Doch ich möchte allgemeiner werden und die Frage ‚Was kann Essen?’ aufgreifen: Wie würde das alles besser laufen? In Konkurrenz zu treten zu all den anderen Großstädten im Land, das haben die Ruhrgebietsstädte gar nicht nötig. Das merke ich überall wo ich unterwegs bin, wenn ich erzähle, dass ich aus dem Ruhrgebiet komme“, sagt Agirbas. Der Mensch macht den Unterschied, freundlich, herzlich und bescheiden. Schnell sei da der Taubenzüchter als Beispiel gewählt, ein Synonym für den Ruhri: Er, in der Historie oft Bergmann, der unter Tage in engen Gängen schuftet, sieht seine Sehnsucht nach Unendlichkeit in Form der fliegenden Tauben befriedigt. Agirbas: „Die vielen Taubenschläge sind schon sehr speziell fürs Ruhrgebiet. Und es gibt so viele andere Orte, bei denen auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist, welche Potenziale da drinstecken. Wenn wir es als Planer schaffen, da Katalysator zu spielen und deutlich zu machen, dass in einigen städtische Räumen die Lebensqualität durchaus verbessert werden kann, dann sind wir schon erfolgreich. Ich spreche von Orten, die uns jeden Frank Eittorf, Tag zehn Mal begegPlaner aus Kettwig nen: Kreuzungen, die in ihrem Umfeld nur Verkehrsraum haben, was aber nicht sein muss. Hier können durchaus Qualitäten geschaffen werden“, so Agirbas. Gleiches gelte für in die Jahre gekommene zentrale Gebäude, etwa am Hauptbahnhof. Eittorf: „Das sind Orte, die künftig anders genutzt werden könnte als ursprünglich gedacht. Mit ergänzenden Nutzungen kann das Potenzial des Bestandes hervorgehoben werden. Aus diesem Grund widmen wir uns im ersten Teil der Serie einem dieser Spots.“ Foto: Christoph Bubbe

Doch am Ende wurde wohl eher eine baurechtliche, nicht aber eine gestalterische Entscheidung getroffen.“ Agirbas ergänzt: „Immerhin, sie haben das Stellplatzproblem gelöst.“

Auch die Brücke Opladen unter dem Titel „das Rot in der Natur“ haben sie geplant.

Ebenfalls realisiert: Den A43-Lärmschutz schützende Taktung der Geschwindigkeit.

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POLITIK

Widerruf in Sachen Omeirat haben, um sich dauerhaft in Deutschland aufhalten zu können; die Behörde habe bereits juristische Schritte eingeleitet, wie gut informierte Kreise behaupteten.

Hesse ist

ÜBERALL Die Polit-Kolumne

Stühlerücken in der Staatskanzlei Liebe Leserinnen und Leser, das war‘s dann mit Rot-Grün in NRW. Die Landesregierung unter Führung von Hannelore Kraft ist abgewählt. Die frühere Regierungschefin hat sich zurückgezogen, ist in den Sozialen Medien nicht mehr präsent. Ihr Landtagsmandat behält sie, anders als ihre Grüne Stellverteterin Sylvia Löhrmann, zumindest vorerst. Dennoch: Nun hat Schwarz-Gelb, hat ein Christdemokrat das Sagen im Land: Armin Laschet. Der Aachener ist der elfte NRW-Regierungschef seit 1946. Nur drei seiner Vorgänger hatten das gleiche Parteibuch wie er: Karl Arnold, Franz Meyers und Dr. Jürgen Rüttgers. Die ersten beiden wurden durch ein konstruktives Misstrauensvotum im Landtag abgewählt, der dritte regulär durch die Wählerinnen und Wähler. Ihr Vertrauen zu gewinnen, das dürfte für Armin Laschet eine nicht allzu leichte Aufgabe werden. Zur Erinnerung: Laut Wahlumfragen hätte bei einer Direktwahl nicht er, sondern seine Herausforderin Kraft eindeutig die Nase vorne gehabt. Laschet, dem viele Bürger und seine Kritiker (noch) nicht zutrauen das Land zu führen, könnte diese am Ende aber dennoch eines Besseren belehren.

Anerkennung für einen großen Europäer Immerhin hat das schon ein anderer geschafft, ein politisches Schwergewicht, das von Ludwigshafen-Oggersheim nach Bonn ging: Helmut Kohl. Der Liebling der Bürger war er zunächst nicht. Nach dem Zerbrechen der sozialliberalen Koalition wurde der Oppositionsführer im Deutschen Bundestag in Bonn am 1. Oktober 1982 durch ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Helmut Schmidt zum neuen Bundeskanzler gewählt. Der CDU-Mann, dem nach der Ära Schmidt anfangs nur wenig zugetraut wurde und von dem viele glaubten, er würde nur ein kurzes Gastspiel als Bundeskanzler geben, entpuppte sich als Visionär und großer Europäer. Kohl brachte uns die Deutsche Einheit. Seine Verdienste um die Bundesrepublik und um Europa sind enorm, der europäische Staatsakt für ihn gerechtfertigt und mehr als angemessen. Kohls großer Makel, die CDU-Spendenaffäre, rückt heute hingegen beinahe in den Hintergrund. Die 1999 aufgedeckte illegale Spendenpraxis der CDU in den 1990er-Jahren unter dem damaligen Parteivorsitzenden und Bundeskanzler Kohl hat schlussendlich zu seinem politischen Rückzug führen müssen. Die Namen der Spender hat Kohl zu Lebzeiten öffentlich nie genannt. Das Geheimnis, wer die Spender sind, hat er mit ins Grab genommen. Dass die Spur des Geldes ins Ruhrgebiet, ja nach Essen führen soll, ist nicht mehr als ein hartnäckiges Gerücht, das einzig diejenigen widerlegen könnten, die sich seit Jahren in Verschwiegenheit üben. Doch die CDU-Spendenaffäre, sie ist Geschichte. 16 Jahre und 27 Tage war Kohl im Amt und damit länger als Konrad Adenauer, der es auf „nur“ 14 Jahre, einen Monat und zwei Tage als Bundeskanzler brachte. Trotz der Spendenaffäre und manch

fragwürdiger politischen Entscheidung hat Kohl hat die ihm nunmehr gezollte Anerkennung redlich verdient. Der Staatsakt ist Europas höchste diplomatische Form, noch einmal Danke zu sagen und sich ein letztes Mal vor diesem großen europäischen Staatsmann zu verbeugen. In einer Zeit, in der der europäische Gedanke immer mehr ins Schwanken gerät, in der Europa an seinen Grenzen auseinanderzubrechen droht und in der Populisten europaweit immer mehr an Einfluss gewinnen, ist es wichtig und richtig, sich an die Einheit Deutschlands und Europas zu besinnen, an den Menschen Helmut Kohl und seine Verdienste, an den Frieden, den uns das vereinte Europa gebracht hat und der bis heute anhält. Danke, Helmut Kohl! Laschet hingegen muss die Menschen noch von sich und seinem Können an der Spitze der Landesregierung überzeugen. Bis 2022 hat er die politischen Zügel in der Hand, sofern nichts dazwischenkommt. Der 125 Seiten starke Koalitionsvertrag mit der FDP, er zeigt viele neue Wege auf für NRW. Und er ist zugleich eine Abrechnung mit Rot-Grün. Visionen, Vorhaben und Stellschrauben der Landesregierung Kraft werden korrigiert, nicht nur in der Schul- und Hochschulpolitik, in Punkto Arbeit und Sicherheit bei Fragen der Digitalisierung und der Stärkung ländlicher Regionen. Die selbsternannte „Nordrhein-Westfalen-Koalition“ sieht große Potenziale für das Land. CDU und FDP nehmen den Auftrag an, das Land freier und sicherer, fairer und moderner zu gestalten. Sie wollen die Stärken des Landes, das Engagement seiner Bürger und die Chancen der Digitalisierung nutzen, um das Leben für alle noch besser zu machen. Es bleibt dabei abzuwarten, welchen Weg Laschets Regierung einschlagen wird. Klar ist: Sie muss nun liefern statt fordern.

Integration im Hier und Heute Als Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration unter Ministerpräsident Rüttgers hat Laschet bereits Zeichen gesetzt und einen eher untypischen Kurs für einen Christdemokraten eingeschlagen – den auf den Generationendialog und den Dialog mit Muslimen. Vor fast zehn Jahren betonte er gegenüber den österreichischen Katholischen Nachrichten, dass Christen deutlicher Stellung beziehen sollten, wenn sie sich etwa durch Witze in Talkshows in ihren Gefühlen verletzt fühlten. Ein Kopftuchverbot begrüßte er seinerzeit. Als neuer Landesvater muss er dem heutigen Zeitgeist und den heutigen Anforderungen nach Integration gerecht werden. Die Flüchtlingswanderung nach Europa hat das Land und die Gedanken der Menschen in puncto Zuwanderung stark beeinflusst und verändert. Laschets damaliger Inegrationsbeauftragter, Essens heutiger Oberbürgermeister Thomas Kufen, zeigt im Hier und Heute neue kluge Wege auf. In Essen sitzt er „an der Quelle“, wenn es darum geht Menschen in die Gesellschaft zu integrieren.Er geht Wege, die sich der neue Ministerpräsident zu eigen machen sollte.

Diese Behauptung widerrufen wir, da sie sich als unwahr herausgestellt hat. Presse-Verlag Ruhr GmbH, Ralf Schönfeldt, Geschäftsführer Jöran Steinsiek, Pascal Hesse

Essens Hoteliers laden zum Kurzurlaub ein ESSENS HOTELIERS SETZEN IM JAHR DER ‚GRÜNEN HAUPTSTADT‘ MIT ‚ESSEN.HOTEL.HEIMAT‘ TOURISTISCHE AKZENTE

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er einen Kurzurlaub in der eigenen Stadt genießen möchte, hat vom 27. Juli bis zum 31. Juli 2017 die Möglichkeit dazu. „Mit der Aktion ‚Essen.Hotel.Heimat.’ möchten Essener Hoteliers die Bürgerinnen und Bürger dazu animieren, die eigene Wohnung für einen Kurzurlaub mit dem Hotel in seiner Heimat zu tauschen“, betont Monika Uschkamp, Marketingleiterin im Schloss Hugenpoet, mit fünf Sternen das beste Haus der Stadt. Alle Essener, ihre Freunde und Bekannten sind dazu eingeladen, die Hotels in der eigenen Stadt aus der Sicht eines Touristen neu zu entdecken. „Und dies zu sehr guten Konditionen. Denn die Auszeit vom Alltag kostet nur zehn Euro pro Person, pro Stern und pro Nacht im Doppelzimmer. Bei den Superior-Hotels kommen noch fünf Euro pro Teilnehmer und Übernachtung hinzu“, heißt es seitens der beteiligten Hoteliers. Das Zimmerkontingent ist begrenzt. Zur Auswahl stehen acht Hotels. In allen Häusern erwartet die Gäste neben der Übernachtung noch ein reichhaltiges Frühstück, einen Willkommens-Drink sowie weitere hotelspezifische Leistungen. Mit einer besonderen Aktion anlässlich der ‚Grünen Hauptstadt Europas 2017’, möchten die Hotels ihre Gäste dazu bewegen, mit dem Fahrrad anzureisen. Als Dankeschön stellen sie auf Wunsch ein eigens zusammengestelltes Lunchpaket oder einen Picknickkorb zur Verfügung, als Einladung, die Stadt mit dem Rad zu erkunden. Wichtig: Mindestens ein Teilnehmer muss in Essen gemeldet sein. Und: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Ob Zimmer verfügbar sind, ist telefonisch zu erfragen: Hotel an der Gruga (84 11 80), Hotel Maximilians (45 01 70), Mintrops Land Hotel Burgaltendorf (57 17 10), Mintrops Stadt Hotel Margarethenhöhe (4386-0), Parkhaus Hügel (47 10 91), Schlosshotel Hugenpoet (02054 120 40), Sengelmannshof (02054 95 970) und Sheraton Essen Hotel (10 070).

„Essen. Zu Gast in Deiner Stadt“, unter diesem Motto haben die städtische Essen Marketing GmbH (EMG) und die Hoteliers der Stadt bislang zum Kurzurlaub in der Heimat eingeladen. Die Aktion war in den vergangenen Jahren äußerst beliebt bei den Essenern. Das verdeutlichen die Teilnehmerzahlen. Doch in diesem Jahr ist die Stadttochter EMG unter Leitung von Geschäftsführer Dieter Groppe aus dem touristischen Vorzeigeprojekt, das bundesweit Nachahmer gefunden hat, ausgestiegen.

‚ESSEN MARKETING‘ STEHT IN DER KRITIK Dass die Aktion ‚Essen. Zu Gast in Deiner Stadt.‘ ausgerechnet im Jahr der ‚Grünen Hauptstadt‘ eingestellt wird, verwundert. „Gerade in diesem Jahr ist das Interesse an der Stadt Essen doch besonders groß. Warum werden hier nicht besondere touristische Akzente gesetzt, warum wird eine gut laufende Aktion eingestellt und nicht weiterentwickelt? Warum werden wir Hoteliers von der EMG im Regen stehen gelassen?“, heißt es aus den Reihen früherer Teilnehmer. „Uns sind wichtige Partner und Sponsoren weggefallen. Und deswegen standen wir vor der Entscheidung, das Projekt abgespeckt anzubieten oder abzusagen“, betont hingegen Martina Rudziok von der EMG. Unter anderem habe sich die Essener Verkehrs-AG (EVAG) aus dem Projekt verabschiedet. Sie hat in den Vorjahren Tickets für die Teilnehmer bereitgestellt, mit denen sie Essen mit Bus und Bahn mobil erforschen konnten. Die städtische Marketing-Tochter entschied sich in diesem Jahr für für eine generelle Absage des Projekts, was aus Gründen des Stadtmarketings für Kopfschütteln sorgt. „Das Projekt war in den letzten Jahren ein beliebtes Highlight für die Essener Bürgerinnen und Bürger und auch von den Hotels sehr geschätzt“, heißt es etwa seitens der Hoteliers. Warum die EMG die Aktion komplett eingestellt hat, wo doch so viele Hotels in diesem Jahr mitmachen wollen und nun sogar eine eigene Aktion ins Leben rufen: Hier lässt sich nur spekulieren. Ein Beitrag von Pascal Hesse Foto: INFORMER

In der Mai-Ausgabe 2017 des INFORMER wurde unter der Überschrift ,Wie glaubwürdig ist Ahmad Omeirat?‘ u. a. behauptet, Ahmad Omeirats Ehefrau solle falsche Angaben bei der Ausländerbehörde gemacht

In diesem Sinne: Glück auf! Ihr Pascal Hesse* *Anmerkung der Redaktion: Pascal Hesse ist unabhängig von seiner Tätigkeit als Redakteur des INFORMER ebenso als angestellter Bundespressesprecher der Piratenpartei Deutschland in Berlin tätig. Die Redaktion achtet auf die strikte redaktionelle Trennung beider Tätigkeiten.

Beteiligen sich an der Aktion: Svenja Böhme (Hotel an der Gruga, Hotel Maximilians), Fabricia Zeiss (Mintrops Land Hotel Burgaltendorf und Mintrops Stadt Hotel Margarethenhöhe), Martina Rudziok (EMG), Alexandra Schenk (Schlosshotel Hugenpoet), Reinhard Schriever (Sengelmannshof), Katinka Imhoff (Parkhaus Hügel) und Annika Wellen (Sheraton Hotel Essen).


POLITIK

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Tourist aus Bangladesch erhebt Prügel-Vorwürfe: Foto: Fatih Aktürk

MITARBEITER AUS DEM TÜRKISCHEN GENERALKONSULAT IN KRAY SOLLEN GEWALT ANGEWENDET HABEN

Yavus Koca (r.), seine Frau (l.) und seine Tochter sind noch immer geschockt: Was ihnen in Deutschland passiert ist, können sie nicht vergessen: Auf dem Gelände des türkischen Generalkonsulats in Essen-Kray habe man Yavus Koca ordentlich in die Mangel genommen.

Foto: INFORMER

Ein kurzer Abstecher nach Deutschland um Freunde im Ruhrgebiet zu besuchen und den Reisepass ihrer siebenjährigen Tochter Betül zu verlängern, das haben Yavus Koca und seine Frau Ende Mai vor. Doch am Ende kommt alles ganz anders. Koca, seine Frau und ihre beiden Kinder sind türkische Staatsbürger, leben jedoch in Bangladesch. Seit fast 14 Jahren ist Yavus Koca dort als Lehrer tätig. Gemeinsam mit einer Gruppe von Schülern reisen die Kocas zu einem Festival nach Nordeuropa. Dort führen die Jungen und Mädchen eine Tanzchoreographie vor. Die Kocas machen einen Abstecher nach Deutschland und betreten am 22. Mai das türkische Generalkonsulat in Essen-Kray. Zuvor haben sie ihren Besuch online anmelden müssen; so ist das Prozedere. Kaum haben sie den Boden des Konsulats betreten, wird der Familie klar gemacht, was Sache ist. Wie die Kocas später berichten, habe man ihnen zu Verstehen gegeben, dass ihre Reisepässe eingezogen und sie sofort in die Türkei deportiert werden würden. Der Grund: Sie seien Terroristen. Das Shirt von Yavus Koca ist zerrissen. In mehreren Videos, die Yavus Koca vor dem Generalkonsulat aufgenommen hat erklärt er, was ihm dort widerfahren sei: „Ich wurde beinahe von Mitarbeitern des türkischen Konsulats entführt. Ich wollte den Reisepass meiner Tochter erneuern, aber im Handgemenge haben Sie mein Shirt zerrissen und wollten meinen Pass einziehen. Glücklicherweise bin ich raus gekommen.“ In einem Interview mit den türkisch sprechenden freien Journalisten Hüseyin Topel (als freier Journalist tätig für den

Deutschlandfunk, WDR5, ARD Monitor, ZDF Frontal 21 und Euronews) und Fatih Aktürk (als freier Journalist tätig für ZDF, SüdwestPresse, Cicero Online) werden die Kocas deutlicher. Der INFORMER konnte die Videos exklusiv einsehen. Seitens der Mitarbeiter des Konsulats sei Koca als Terrorist bezeichnet und auf vielfältige Art und Weise beschimpft, beleidigt und verbal drangsaliert worden. Ein Mitarbeiter habe gesagt: „Euch schlitzen wir die Kehle auf.“ Daraufhin habe Yavus Kocas Frau hysterisch reagiert und die Kinder geschrien. Widerwillig habe man zugestimmt, dass alle bis auf Yavus Koca das Konsulat verlassen dürften. Im Trouble habe er den Moment genutzt und die Reisepässe über den Zaun des Konsulats auf die Straße geworfen. Zeitgleich mit einem Konsularmitarbeiter habe seine Frau danach gegriffen. Sie habe entgegnet, dass der Konsularmitarbeiter die Unterlagen nicht nehmen dürfe, da sie sich nicht mehr auf dem Gelände des Konsulats befänden, sondern auf deutschem Boden. Mit Erfolg. Erst als Yavus Koca einem Freund, der mitgekommen war und sich außerhalb des Generalkonsulats befand, zugerufen habe, er solle sofort die Presse informieren, da man ihn entführen, in die Türkei verschleppen und dort töten wolle, habe man von ihm abgelassen. Yavus Koca hat später Anzeige wegen schwerer Körperverletzung bei der Polizei erstattet, ein Krankenhaus und einen Kinderpsychologen aufgesucht, da seine Tochter Betül traumatisiert gewesen sei. Sie habe die ganze Szenerie mitbekommen. In Bangladesch sind die Kocas gut situiert. Der 35-Jährige lehrt in Dhaka an der ,International Turkish Hope School Bangladesh‘. Die Schule steht der Bewegung des türkischen Predigers Fethullah Gülen nahe. Gülen selbst lebt seit 1999 im selbstgewählten Exil in Saylorsburg, Pennsylvania, USA. Seine Hizmet-Bewegung ist vom türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan nach dem Putschversuch vergangenes Jahr zur Terrororganisation ‚FETÖ‘ erklärt worden. Gülen bestreitet, dass er oder seine Organisation mit dem Putsch zu tun gehabt hätten. Er kritisiert den Staatsstreich. Dennoch werden Gülen und seine Anhänger von den türkischen Machthabern als Terroristen betrachtet, so auch die Kocas, beklagt der Lehrer. Die Polizei hat die Anzeige nunmehr zur rechtlichen Bewertung an die Staatsanwaltschaft Essen weitergeleitet. Auf

Anfrage verdeutlicht Oberstaatsanwältin Anette Milk, dass der Vorgang nunmehr zur „Auszeichnung“, das heißt zur Zuweisung an die zuständige Abteilung beziehungsweise das zuständige Dezernat vorliegen würde. Mehrere Wochen nach dem Vorfall und Erstattung der Anzeige ist bei den hiesigen Behörden noch nicht mehr geschehen. Milk: „Eine inhaltliche Prüfung, insbesondere eine Auseinandersetzung mit der Frage der konsularischen Immunität, konnte noch nicht erfolgen.“ Das Auswärtige Amt hat die Angelegenheit derweil zur Prüfung an das Bundesinnenministerium weitergeleitet. Mehrere Anfragen zum Vorfall lässt die türkische Botschaft in Berlin trotz Lesebestätigung unbeantwortet. Das Generalkonsulat in Essen Polizisten, so Yavus Koca, bestreitet derweil die hätten den Vorfall beobachtet. Vorwürfe und antwortet kurz, knapp und anonym ohne Namensnennung: „Die Geschehnisse widersprechen der Wahrheit. Es kam zu keinerlei verbalen und physischen Angriffen seitens unserer Mitarbeiter gegenüber der Familie Koca.“ Ob die deutschen Behörden in dieser Sache überhaupt weiter ermitteln oder die Sache aus diplomatischen Gründen lieber auf sich beruhen lassen, ist unklar. Wie die Botschaft steht auch das Generalkonsulat unter besonderem völkerrechtlichen Schutz, so dass die deutschen Behörden hier nicht direkt zuständig sind und nur wenig Einfluss haben. „Wir dürfen auf dem Gelände nicht aktiv werden oder eingreifen, außer wir werden vom Konsulat darum gebeten. Wir sind da leider machtlos“, sagt ein Polizeibeamter, der vor dem Konsulat seinen Dienst verseht. Wie der Journalist Hüseyin Topel berichtet, der Kontakt zu den Kocas hält, sei die Familie nicht nach Bangladesch zurückgekehrt. Sie habe ihre dortige gute Stellung, ihr Leben, ihr Hab und Gut aufgegeben und nunmehr in Nordeuropa Asyl beantragt, da sie um Leib und Leben fürchte. Foto: INFORMER

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in Tourist aus Bangladesch berichtet, er sei im Generalkonsulat in Kray tätlich angegriffen worden. Man habe ihn und seine Familie in die Türkei verschleppen wollen. Dabei wollte er nur den Reisepass seiner Tochter verlängern. Nun befindet sich die Familie auf der Flucht.

Ein Beitrag von Pascal Hesse

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GESELLSCHAFT

EINE AUSWAHL DER VERANSTALTUNGEN IM JULI! DATUM/ZEIT VERANSTALTUNG

02.07.2017

04.07.2017 13:30 - 16:00

‚Tag der Bewegung‘ Schule macht wissenschaft im Carl-Humann-Gymnasium: Programmierung von Robotern Carl-Humann-Gymnasium, Essen

04.07.2017 16:30 - 18:00

Essener Klimagespräche – Klimawandel in Nordrhein-Westfalen Deutscher Wetterdienst Essen

06.07.2017 Urban Gardening – Mitmachstation 14:45 - 15:30 Schulgarten der Frida-Levy-Gesamtschule, Essen

WISSENSCHAFT BEWEGT ESSEN

08.07.2017 Sienece Slam 16:00 - 17:30 Wissenschaftsstadt Essen / Universität Duisburg-Essen

08.07.2017 1.Essener Science Beat 16:00 - 17:30 Wissenschaftsstadt Essen / FOM Hochschule

Der 2. Essener Wissenschaftssommer auf der Zielgeraden.

11.07.2017 CineScience: Taste the Waste / Ernährung 20:00 Kulturwissenschaftliches Institut Essen

12.07.2017 15:00 - 18:00

Alles hat ein Ende – sogar der 2. Essener Wissenschaftssommer. Aber erst am 14. Juli. Bis dahin heißt es weiterhin: Wissenschaft bewegt Essen!

Schule macht Wissenschaft Mädchengymnasium Borbeck:Schülerinnen lernen Energiesparen Städt. Mädchengymnasium Essen-Borbeck, Essen

12.07.2017 Mein PLatz – mein Stadtteil – meine Stadt 15:30 - 17:00 JAS VOR ORT – Kinder- und Jugendakademie für Baukultur, Essen Alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten, Stand April 2017

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In den vielen unterschiedlichen Veranstaltungen der Akteure der Wissenschaftsstadt Essen – von der Uni Duisburg-Essen, der Folkwang Universität der Künste, der FOM Hochschule über das KWI Kulturwissenschaftliche Institut Essen, Forschungsinstitutionen, Schulen, Partner aus der Wirtschaft und vieler mehr – wurde Wissenschaft in Essen einmal mehr konkret. Zum Anfassen, Mitmachen oder einfach mal zum Stehenbleiben und Staunen.

DIE WISSENSCHAFT GIBT WEITER GAS

Foto: Felix Pergande/123rf.com

Auf der Zielgeraden geben die Essener Wissenschaft und ihre Partner weiter Vollgas.

Ein Beispiel für das ‚Urban Gardening‘.

T F A H C S G N E S S I N W U R H Ü C F S R O F UND N E

IN ESS

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Die JAS VOR ORT – Kinder- und Jugendakademie für Baukultur veranstaltet mit ‚Mein Platz – mein Stadtteil – meine Stadt‘ einen Dialog. Das KWI Kulturwissenschaftliche Institut Essen hat mit ‚CineScience: Taste the Waste/Ernährung‘ ebenfalls etwas besonders Spannendes im Programm. Mit dem Deutschen Wetterdienst Essen und den ‚Essener Klimagesprächen – Klimawandel in Nordrhein-Westfalen‘ wird es zudem einen an Klimathemen orientierten Dialog geben. Auch die Essener Schulen beteiligen sich mit ihren jungen Forschern: Mit ‚Schule macht Wissenschaft im Carl-Humann-Gymnasium: Programmierung von Robotern‘ wird eine an neuen Zukunftstechnologien ausgerichtete Veranstaltung geboten, während der Schulgarten der Frida-Levy-Gesamtschule mit ‚Urban Gardening – Mitmachstation‘ einen aktuellen Trend aufgreift: den ‚Garten‘ im heimischen Wohnzimmer.

ESSEN HÄLT SICH EINEN TAG LANG BESONDERS IN BEWEGUNG Am 2. Juli wird die Wissenschaftsstadt Essen zudem besonders in Bewegung sein.

Auf dem für Autos gesperrten Innenstadtring veranstaltet das Projektbüro Grüne Hauptstadt Europas den ‚Tag der Bewegung‘. An diesem Sonntag wird ein Teil des Rings um die Essener Innenstadt zum grünen Erlebnisfeld mit Aktionen rund um das Thema Bewegung. Dabei wird die Wissenschaftsstadt Essen gemeinsam mit Partnern aus der Region ein spannendes Programm mit Angeboten zum Experimentieren, Staunen und Mitmachen bereithalten. Auf dem eigens für dieses Event entstehenden Bereich für den 2. Wissenschaftssommer gibt es u. a. vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz das Thema ‚Böden kühlen überhitzte Städte‘. Die Temperaturen liegen in Städten, insbesondere während längerer Hitzeperioden, deutlich höher als im geringer bebauten Umland. Daher sind die Folgen des Klimawandels besonders in den Großstädten und Ballungsräumen zu spüren. Ein begehbarer Barfußpfad macht das Thema Boden erfahrbarer. Das Phänomania Erfahrungsfeld macht eine ‚Entdeckungsreise durch die faszinierende Welt der physikalischen Phänomene und menschlichen Sinne‘ mit optischen Täuschungen und mehr. Bei innogy SE/3malE gibt es Energie live: Eine Taschenlampe selber bauen und andere praktische Erfahrungen hält ‚Es werde Licht – Energie für morgen‘ bereit. Das zdi-Zentrum MINT-Netzwerk Essen präsentiert sein innovatives Förderprojekt für frühkindliche Technikbildung ‚KidsgoMINT‘: Wie können Vorschulkinder für MINT begeistert werden? Wie funktioniert ein Quadrokopter? Wie arbeitet ein 3 D-Drucker? Von der Konzeption bis zum Ausdruck und vieles mehr lässt sich live erleben.

EINE TOLLE VISITENKARTE FÜR ESSENS WISSENSCHAFTSLANDSCHAFT „Der 2. Essener Wissenschaftssommer hat Tausende Essenerinnen und Essener mit der Welt der Wissenschaft konkret in Berührung gebracht. Die vielen positiven Rückmeldungen machen deutlich, dass dieses Konzept sehr gut ankommt. Die hohe Leistungsfähigkeit und Qualität der wissenschaftlichen Institutionen und Akteure in Essen und das breite Mittragen durch weitere Partner aus Wirtschaft, Stadt, Stiftungswesen und Gesellschaft werden im Wissenschaftssommer vor Ort erlebbar. Eine tolle Visitenkarte unserer Essener Wissenschaftslandschaft!“, zieht Prof. Dr. Stefan Heinemann, Vorstandsvorsitzender der Wissenschaftsstadt Essen, Resümee. „Wir alle freuen uns auf die weiteren spannenden Entwicklungen.“ Das Programm des 2. Essener Wissenschaftssommers mit detaillierten Informationen zu den Veranstaltungen unter: www.http:/wissenschaftsstadt-essen. de/essener-wissenschaftssommer-2017/


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GESELLSCHAFT-SPEZIAL

105 Jahre Arbeiter-Samariter an der Ruhr Fotos: Christoph Bubbe

Der ASB feiert sein Jubiläum am 1. Juli mit einem großen, öffentlichen Fest auf dem Kennedyplatz. Dazu das INFORMER-Interview mit jemanden, der ein Vierteljahrhundert der 105 Jahre Arbeiter-Samariter-Bund Ruhr mitprägte: der Bundestagsabgeordnete Dirk Heidenblut.

Der Wünschewagen gehört zu den Vorzeigeprojekten des ASB Ruhr. Das Essener Projekt hat Strahlkraft in die gesamte Republik. Beim großen Jubiläumsfest findet daher auch die offizielle Übergabe eines zweiten Fahrzeugs statt, mit dem der ASB Ruhr letzte Wünsche schwer erkrankter Menschen erfüllen will.

VON L AR S R I E DE L

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ir lassen es krachen! Mit diesen Worten kündigt der ASB sein großes Sommerfest an. Der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Ruhr e. V. feiert am 1. Juli von 10 Uhr bis 18 Uhr auf dem Kennedyplatz gleich einen doppelten Geburtstag. Der ASB Ruhr ist in diesem Jahr 105 Jahre alt geworden.

Zudem schaut der Verband auf runde 20 Jahre Kita bei den hiesigen Arbeiter-Samaritern zurück. In der Summe also 125 Jahre. Alle Bereiche des ASB Ruhr feiern mit und präsentieren sich mit verschiedenen Informationsständen und Aktionen zum Mitmachen. Das Projekt ‚Der Wünschewagen‘ ruft zu einer großen Wunsch-Ballon-Aktion auf, Gas geben heißt es im ASB Ruhr-Bobbycar-Parcours und das Pflege-Team aus Bottrop stellt der Alterssimulationsanzug

‚GERT‘ vor. Das bunte Familienfest für Groß und Klein sowie Jung und Alt wartet mit einem abwechslungsreichen Bühnen- und Tagesprogramm auf. So dürfen sich die Besucher auf die Show der ASB-Rettungshundestaffel, den Auftritt der Tanzgarde ‚Närrische 11‘ und das Konzert der Essener Folk/Pop-Band ‚ABack‘ freuen.

Ein Gast wird sich auf diesen außergewöhnlichen Tag besonders freuen: Dirk Heidenblut. Seit Beginn der laufenden Legislaturperiode sitzt der gebürtige Holsterhauser für die Essener SPD im Berliner

SOMMERZEIT

Bundestag. Zuvor leitete er ein Vierteljahrhundert lang die Geschicke des ASB Ruhr.

Herr Heidenblut, Sie waren 25 Jahre lang Geschäftsführer des ASB Ruhr, jetzt sind Sie für die SPD Mitglied im Bundestag. Wie verbunden sind Sie persönlich noch mit Ihrem ehemaligen ‚Arbeitgeber‘? Heidenblut: Wenn man – rechnet man mal meine ehrenamtliche Zeit dazu – mehr als ein Drittel der Jubiläumszeit bei diesem großartigen Verband ist, dann bleibt man ihm immer

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GESELLSCHAFT-SPEZIAL

verbunden. Und ich bin ja als Gesundheitspolitiker zudem irgendwie im Bereich geblieben. Vermissen Sie dennoch im fernen Berlin manchmal die Arbeit beim ASB Ruhr? Heidenblut: Ich vermisse vor allen Dingen die Menschen, mit denen ich Jahrzehnte zusammengearbeitet habe. Die engagierten Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen sind die Basis dafür, dass der ASB 105 Jahre und darüber hinaus weiter für die Menschen in Essen aktiv sein wird. Ich bin dankbar, dass ich noch ein ganz klein wenig dazu gehören darf und in der Geschäftsführung für den Bereich Kita-Ausbau, soweit es den ASB betrifft, zuständig bin. Und natürlich: Irgendwie freut es mich auch, wenn ich immer mal wieder um Beratung gebeten werde – oder, dass ich am 01.07. die Veranstaltung eröffnen darf. Besonders froh bin ich aber, dass mit den Geschäftsführerinnen Indra Müller und Annika Schulze Aquack der ASB bestens aufgestellt ist.

VOM KLEINEN VERBAND ZUM UNVERZICHTBAREN BESTANDTEIL DER GESELLSCHAFT Ein Vierteljahrhundert als ASB-Geschäftsführer: Wie haben Sie die Aufgaben und die Herausforderungen, die sich dem ASB stellten, in dieser Zeit erlebt? Heidenblut: Naja, als ich anfing war der ASB ein sehr kleiner, eigentlich rein ehrenamtlich geführter Verband. Da war die Herausforderung natürlich erst einmal,

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bringung engagiert beteiligt, arbeiten jetzt in vielfältiger Form bei der Betreuung, der Integration und dem Aufbau eines guten Miteinanders mit. In vielen Bereichen haben sich inzwischen richtigerweise die Standards und die Anforderungen deutlich erhöht. Im Rettungsdienst beispielsweise wird mit dem neuen Berufsbild Notfallsanitäter Veränderung einziehen. Also ja, es gibt schon Unterschiede. Aber eines bleibt gleich: Es hat gerade in unserem Bereich immer, und dies wird wohl auch so bleiben, sehr umfassende Veränderungen und teilweise sehr spontane Handlungsnotwendigkeiten gegeben. Denken Sie etwa an die Zeit kurz vor dem Zusammenwachsen der damals beiden deutschen Staaten – und Organisationen wie der ASB haben da immer schnell und zielgerichtet Antworten gefunden. Dirk Heidenblut: „Ohne Verbände würde unsere Gesellschaft nicht so funktionieren, wie sie es tut.“ überhaupt Strukturen zu schaffen. Wir haben uns seinerzeit engagiert direkt zwei großen Herausforderungen gestellt: einmal der Ambulantisierung im Bereich Pflege und zum anderen dem aus der Psychiatrie-Enquete hervorgegangenen Umbau der Unterstützung für Menschen mit psychischen Behinderungen. Uns war es wichtig, dass wir die Menschen bei einer selbstbestimmten Lebensführung unterstützen und Alternativen zur stationären Unterbringung bieten können. Das waren damals umwälzende Prozesse, heute ist das glücklicherweise selbstverständlich. Aber das, was kommt, mit der Neuausrichtung durch das Teilhabegesetz und den Anforderungen im Bereich der Pflegeversicherung ist sicher nicht weniger umwälzend.

Gestiegene Flüchtlingszahlen, demographischer Wandel, Altersarmut und eine größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich – wie stellen sich die Herausforderungen für den ASB heute dar? Sehen Sie Unterschiede zu früher? Heidenblut: Ganz eindeutig gibt es Unterschiede. Gerade im Bereich der demographischen Entwicklung waren die Voraussetzungen damals ganz anders. Wobei sich sowas ja schnell ändern kann. Ich habe erlebt, dass wir zuerst massiv Kitaplätze aufbauen mussten, dann wurde schon fast wieder über einen Rückbau nachgedacht. Und jetzt zeigt sich, es werden mehr und nicht weniger Kinder – also erneut massiver Ausbaubedarf. Der ASB ist hier an vielen Stellen gefragt. Wir haben uns bei der Flüchtlingsunter-

Wie würden Sie den Stellenwert des ASB für unsere Gesellschaft beschreiben? Heidenblut: Einerseits ist natürlich die geleistete Arbeit als solche – ob es dabei um Kindergärten, Jugendeinrichtungen, Wohngemeinsschaften, Pflege oder Rettung geht – unverzichtbarer Bestandteil unseres Sozial- und Gesundheitswesens. Andererseits ist aber gerade auch die Innovation und sozusagen das Finger in die Wunde legen der vielen Ehrenamtlichen unverzichtbar. Sie zeigen, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt geht, dass Mit- und Füreinanderdasein einen wichtigen Stellenwert hat. Der ASB ist da ein wichtiger Partner, wie viele andere Verbände mit ihrer – zum Glück für unsere vielfältige Gesellschaft – ganz unterschiedlichen Ausrichtung. Und um geschichtlich zu bleiben:

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GESELLSCHAFT-SPEZIAL

Wer weiß, wie sich unser Verständnis von beruflichem und privatem Unfallschutz entwickelt hätte, wären nicht 1888 einige Arbeiter und Ärzte auf die Idee gekommen, hier gezielt Selbsthilfe aufzubauen, nämlich den ASB.

AUS SELBSTHILFE UND EHRENAMT HEVORGEGANGEN Also eine immens wichtige Rolle für unsere Gesellschaft. Aber wie kann der ASB dieser gerecht werden? Heidenblut: Indem er weiter auf die guten Ideen von Mitgliedern, Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen hört und ist wie bisher bereit, sich den Anforderungen zu stellen. Auch mal, wie bei unseren Projekten SamiKö oder Wünschewagen, etwas Neues wagt und zugleich in der Entwicklung der etablierten Aufgabenbereiche engagiert dabei bleibt. Und wie bei allen Vereinen auch leben wir davon, dass uns weiterhin die rund 11.000 Vereinsmitglieder unterstützen, aktiv und finanziell. Und wenn es noch einige mehr werden, gerne. Sie haben mehrfach das Ehrenamt erwähnt. Im ASB finden sich viele Beispiele für ehrenamtliches Engagement. Welche Bedeutung hat dieses bei den Arbeiter-Samaritern? Heidenblut: Der ASB ist ja von seiner Gründung her ein aus der Selbsthilfe und dem Ehrenamt hervorgegangener Verein. Bei uns wird Ehrenamt daher groß geschrieben. Ehrenamtliche sind in fast allen Bereichen eingebunden. Der Vorstand ist ausschließlich ehrenamtlich tätig, gleiches gilt für unsere Jugendorganisation, die ASJ. Und wir sind basisdemokratisch organisiert. Alle vier Jahre entscheiden die Mitglieder über die Führung und die wesentliche Ausrichtung des Verbandes. Für uns ist immer wichtig, dass es eine gute Zusammenarbeit von Ehrenamt und Hauptamt gibt. Das Engagement des ASB kommt auch in Aufgabenfeldern zum Tragen, in denen im wesentlichen Kommune, Land und/oder Bund in der Pflicht sind. Sie selbst sprachen z. B. bereits die Flüchtlingsbetreuung und die Kita-Plätze an.

Der ASB Ruhr engagiert sich auch in der Flüchtlingsbetreuung. So unterstützt z. B. Sozialpädagogin Carolin Lauer in einer ASB-Jugendwohngruppe junge männliche Flüchtlinge auf ihren Weg zur Integration in unsere Gesellschaft. Brauchen wir den ASB auch, weil Politik versagt oder zumindest den anstehenden Herausforderungen unserer Zeit nicht gerecht wird? Heidenblut: Nette Frage an einen Politiker. Ich sage mal: teils, teils. Denn erstmal ist es wichtig und Teil unserer gesellschaftlichen Identität, dass Menschen sich

Dirk Heidenblut: Für die SPD Essen sitzt er im Bundestag. Zuvor leitete er 25 Jahre lang die Geschicke des ASB Ruhr als Geschäftsführer. ehrenamtlich engagieren können und wir ihnen dafür auch Möglichkeiten geben. Die persönliche Begegnung, ob im Bereich der Flüchtlingshilfe, beim Vorlesetag in Kitas, in der Jugendbegegnung, aber auch im Hospizbereich, ist für das wechselseitige Verständnis, für das Miteinander ganz wichtig. Dort, wo Ehrenamt nicht als Ersatz für eigentlich nötige hauptamtliche Hilfe zum Einsatz kommt, ist sie keineswegs ein Zeichen von Versäumnissen der Politik. Da aber, wo Ehrenamt entweder selbst keine Unterstützung erfährt, denn auch das ist wichtig, oder am Ende sozusagen Pflichtaufgaben des Staates abfangen muss, da trifft ihre Einschätzung sicher zu. Wir brauchen den ASB und all die Vereine und Verbände ganz ausdrücklich, aber auch die vielen Ehrenamtlichen, die sich einfach so engagieren, weil sonst unsere Gesellschaft nicht so funktionieren würde, wie sie es tut. Weil wir immer auch auf ein soziales, helfendes und wertschätzendes Miteinander angewiesen sind. Übrigens sind Teile der Politik – denken Sie an die vielen Engagierten in Parteien, Bürgerinitiativen, aber auch der Kommunalpolitik – selbst dringend nötiges Ehrenamt. Und dass wir es haben, ist gut so! Dafür sage ich den Ehrenamtlichem im ASB, aber natürlich auch den vielen anderen, Dank.

ZENTRALES RÜCKGRAT UND VORBILDCHARAKTER Das bevorstehende Jubiläum ist auch ein Jubiläum für die Kita im ASB Ruhr. 20 Jahre gibt es nun Kindertagesstätten in der Trägerschaft des ASB. Welche Bedeutung hat dieses Angebot für die frühkindlich Bildung in der Stadt Essen?

Heidenblut: Wir bieten in unseren beiden Einrichtungen frühkindliche Bildung auf dem neuesten Stand an und haben auch überall den U3 Bereich selbstverständlich integriert. Inzwischen stehen zudem deutlich mehr Mittel – etwa für Sprachförderung oder Kitas mit besonderen Anforderungen – zur Verfügung. Außerdem hilft die lebensweltorientierte Präventionsarbeit auch im Gesundheitsbereich in Kitas voranzukommen. Aber hier muss ich jetzt mal die Politikfrage stellen. Denn die Qualität in den Einrichtungen ist ganz entscheidend von guter Finanzierung abhängig. Da war das unter der letzten CDU/FDP Regierung eingeführte Kinderbildungsgesetz ein Desaster. Jetzt waren wir auf dem Weg der Besserung und hin zu einer kompletten Revision. Ich kann nur hoffen, dass das nicht wieder ins Gegenteil verkehrt wird. Über die Frage der Qualität sollten wir uns also in zwei Jahren nochmal unterhalten, dann wird das klarer sein. Am ASB und, ich bin mir sicher, an den engagierten anderen Verbänden wird das nicht liegen. Sie selbst sind Essener durch und durch. Wie fühlt es sich für Sie an, wenn ein Projekt wie der Wünschewagen des ASB Ruhr von Essen aus zum bundesweiten Vorbild für andere Verbände wird? Heidenblut: Das ist wirklich ein ganz großartiges Projekt. Und am 01.07. – sicher ein weiterer Grund, auf jeden Fall zu unserem Fest auf dem Kennedyplatz zu kommen – nehmen wir offiziell den zweiten Wagen in Essen in Betrieb. Von hier aus wird ganz NRW betreut. Mit Hilfe der Fahrzeuge, die der ASB Dank vieler Förderer beschafft hat und unterhält, und mit dem großen Einsatz von einer riesigen Zahl Ehrenamtlicher können Menschen, die leider nicht mehr lange zu leben haben, letzte Wünsche wagen. Die Zusammenarbeit mit den Hospizen ist hier besonders wichtig und richtig gut. Dass dieses von unseren Mitgliedern erdachte und in die Tat umgesetzte Projekt, von unserem Bundesverband aufgegriffen und bundesweit etabliert wurde, das macht mich natürlich stolz. So können jetzt Menschen in Bayern oder Brandenburg davon genauso profitieren wie in NRW. Klasse! Wer sich davon und vom gesamten ASB ein Bild machen möchte ist am 01.07. ab 10.00 Uhr herzlich auf den Kennedyplatz eingeladen.

Das Programm am 01.07. Das bunte Familienfest für Groß und Klein sowie Jung und Alt wird von PR-Experte Martin von Berswordt-Wallrabe moderiert und wartet mit einem abwechslungsreichen Bühnen- und Tagesprogramm auf: • Offizielle Grußworte (u. a. von Rudolf Jelinek, 1. Bürgermeister der Stadt Essen und Dr. Georg Scholz, Vorsitzender des ASB NRW e. V.) • Auftritt der Tanzgarde ‚Närrische 11‘ • Show der ASB Ruhr-Rettungshundestaffel • Offizielle Einweihung des zweiten Wünschewagens • Auftritt des interkulturellen Frauenchors ‚Brücke‘ (musikalische Leitung: Lesley Olson) • Preisverleihung Sanicontest 2017 der Stiftung Samariter an der Ruhr in Kooperation mit der Arbeiter-SamariterJugend Ruhr • Podiumsdiskussion zum Thema Kindertagesstätte • Auftritt des ASB RuhrKinder- und Familienzentrums ‚Bärenhöhle‘ • Tanzaufführung der ASB Ruhr-KiTa ‚Phantasia‘ • Konzert der Essener Folk/PopBand ‚ABack‘

Ein schöner Schlussappell. Herr Heidenblut, ich danke Ihnen für das Gespräch.

Heidenblut: Die Kitas und Familienzentren – nicht nur, aber natürlich auch die des ASB – sind das zentrale Rückgrat der frühkindlichen Bildung. Deshalb ist es gut und richtig, hier zu investieren. Das macht auch der ASB, um den Ausbau zügig voranzubringen. Viele Antworten auf Fragen, die sich um Inklusion, Integration oder gute Bildungschancen ergeben, können und müssen schon hier beantwortet werden. Auch hier macht sich übrigens der Wandel deutlich. Als wir vor 20 Jahren angefangen haben, gab es noch Hortgruppen, jetzt ist das kein Thema mehr, denn wir sind bei der Ganztagsbetreuung in Grundschulen weiter gekommen. In einem Interview im INFORMER 2013 sprachen Sie davon, dass nicht nur die Kita-Plätze selbst von Bedeutung sind, sondern gerade auch die Qualität der frühkindlichen Bildung und die U3-Betreuung. Wie ist es da um die Kitas des ASB bestellt?

Dirk Heidenblut: „Kitas und Familienzentren sind das zentrale Rückgrat der frühkindlichen Bildung. Deshalb ist es gut und richtig, hier zu investieren.“


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VERLAGSSONDERVERÖFFENTLICHUNG

16 Juli 2017 Lokalfieber Essen City.Nord · www.lokalfieber.de ·

KOMMENTAR

Seite 16

/lokalfieber

‚Essen packt an‘ – aus der City.Nord für ganz Essen!

Mit dem Weberplatz fängt es an ...

WAS MIT DEM STURMTIEF ‚ELA‘ BEGANN, IST HEUTE AUS ESSEN NICHT MEHR WEGZUDENKEN

ANNETTE ALLKEMPER

Termine für die City.Nord SAMSTAG 1. JULI

Kirchenführung durch die Innenstadt-Kirchen, Treffpunkt am Domschatz Essen, 11:00 bis 12:30 Uhr MONTAG 3. JULI

LOKALFIEBER Nachbarschaftstreffen Kreativquartier City.Nord, Treffpunkt ist das Gebäude der Krankenkasse AOK, Friedrich-Ebert-Str. 49. 18:00 bis 20:00 Uhr FREITAG 7. JULI

Mit dem Nachtwächter unterwegs in der alten Stadt Astnide, Brunnen am Hirschlandplatz, 20 bis 22 Uhr

‚Essen packt an!‘ wurde im Laufe der Zeit immer umfangreicher und brauchte zentrale Unterstell- und Lagermöglichkeiten. 2015 stellte Reinhard Wiesemann dem Team ein Lager unter der City-Messehalle an der Rottstraße zur Verfügung. Als ein Suppenfahrrad den Fuhrpark von ‚Warm durch die Nacht‘ ergänzte (über die RTL-Sendung ‚Secret Millionaire‘), half die GSE Essen mit einer zusätzlichen Unterstellmöglichkeit im Altenzentrum Gerhard-Kersting Haus. Mit einer Garage und einem von der Piratenpartei NRW zur Verfügung gestellten Lager verfügt EPA über drei Lager in der City.Nord, ist aber trotzdem auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten. Dann kam die Idee, die ‚WiederbrauchBAR‘ in der I. Weberstraße als Plattform und Anlaufpunkt für nachhaltige moderne Bürgerinitiativen und Vereine zu nutzen. Die ‚S.A.T. Tiertafel‘ gibt dort jeden dritten Montag im Monat Tierfutter aus. Das Team von EPA nimmt jeden Mittwoch von 17 bis 20 Uhr Spenden an, informiert über seine Arbeit und

Foto: Wolfgang Nötzold

Im ‚Konsumreform‘ im Generationen-Kult-Haus an der Viehofer Straße werden zu Gunsten von ‚Essen packt an‘ Spenden verkauft.

KUNST & KULTUR

GESELLSCHAFT

„SonArt“ by Christian Sontag

Gut ausgestattet mit dem „Hosenmatz“

Städte, Landschaften und Fahrzeuge sind im ständigen Wandel der Zeit. Die Kunst von SonArt ermöglicht Blicke vom Gestern über das Heute bis hin zum Morgen. Mit Illustrationen per Airbrush, Acryl und Digital Painting macht Christian Sontag den Wandel bildlich sichtbar und entzieht ihn damit dem normalen Fluss der Zeit. Originalton Christian: „Zur Kreativität bringen mich die Landschaften und Städte im Ruhrgebiet und außerdem Fahrzeuge von Auto bis zum Raumschiff“. Christian Sontag ist nach seiner Ausbildung zum Illustrator und DTP-Fachmann aktiv als Illustrator, Künstler, Zeichner, Photograph und Marketing-Spezialist. Zu finden ist er dienstags und donnerstags im Unperfekthaus Essen im 1.Stock und online unter: www.sonart.de

SONNTAG 9. JULI

Sommerfest auf dem Weberplatz, 12:00 bis 18:00 Uhr

Von Secondhand-Kleidung über Kinderbücher bis hin zu Spielzeug: der Laden „Hosenmatz“ in der Rottstraße 38 bietet günstig alles, was eine werdende Mutter oder junge Familie mit Säugling benötigt: Baby- und Kinderkleidung, Spielzeug, Kinderbücher, Kinderbett, Kinderwagen und ähnliches. Nicht immer ist alles in großer Auswahl vorhanden, denn der „Hosenmatz“ lebt von gespendeten Dingen, die für „kleines Geld“ weiterverkauft werden. Der Erlös kommt Frauen und Familien in Not zu Gute.

ANNETTE ALLKEMPER

SONNTAG 23. JULI

Orgelfestival Ruhr 2017: Klangraum Europa im Ruhrgebiet, Kreuzeskirche, 18 bis 20 Uhr DONNERSTAG 27. JULI

Feierabendmarkt auf dem Weberplatz, 16 bis 20 Uhr Mehr Termine unter: www.lokalfieber.de/kalender

über Mitmachmöglichkeiten, schult sich gegenseitig oder trinkt einfach mal einen Kaffee. Im ‚veganz‘, dem inzwischen eingestellten veganen Supermarkt an der Friedrich-Ebert-Straße, führte EPA die ‚Quo Vadis Essen packt an! 2017‘-Veranstaltung durch. Im Rahmen der Präsentation wurde EPA als einer der ‚Ausgezeichneten Orte im Land der Ideen‘ der Bundesregierung ausgezeichnet. Im Dezember 2016 organisierte EPA die erste Kinderweihnachtstafel.

Seit Ende März 2017 ist EPA beim Feierabendmarkt auf dem Weberplatz mit etlichen Freiwilligen engagiert, kümmert sich um die Grills, den Auf- jund Abbau usw. und wird sicher noch die eine oder andere Veranstaltung zaubern. Viele Dinge fangen in der City.Nord an und kommen dann ganz Essen zu Gute: EPA ist ein leuchtendes Beispiel dafür. Pfarrer Steffen Hunder beschrieb es neulich so: „EPA hat ein neues soziales Kapitel in der Stadt Essen aufgeschlagen“! WOLFGANG NÖTZOLD EPA ist auf Mithelfer und Spender angewiesen.

Das Live-Stream-Studio ist im Unperfekthaus an der Friedrich-Ebert-Straße zu finden.

Foto: pixabay.com

Erlaubt man sich ein bisschen Wunschdenken, so ist durchaus vorstellbar, dass der Platz auch über das Grüne-Hauptstadt-Jahr hinaus weiter so einladend gestaltet bleiben kann, ja dass das sogar ausbaufähig ist – schließlich wartet das ex-China-Restaurant darauf, zu einem Bürger-Begegnungszentrum umgebaut zu werden. Und was läge näher, als dort nicht nur Indoor-Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen, sondern den Platz weiter als Aufenthalts- und Begegnungsraum zu gestalten und zu nutzen?

E

ssen packt an! (EPA) entstand aus dem spontanen Zusammenschluss freiwilliger Helferinnen und Helfer nach den massiven Schäden der Gewitterfront ‚ELA‘ am 10. Juni 2014. Unbürokratisch haben sich damals einzelne Teams gebildet, die sich um die Beseitigung von Schäden im gesamten Stadtgebiet kümmerten. ELA und das Beseitigen von Sturmschäden waren nur der Anfang: Das Freiwilligennetzwerk blieb bestehen und begann im Winter 2014 mit dem Projekt ‚Warm durch die Nacht‘, um Wohnungslose mit warmen Getränken, Decken, Kleidung und Hygieneartikeln zu versorgen. Am Café Nord am Rheinischen Platz starten die Touren zum Berliner Platz und in Richtung Hauptbahnhof. Mittlerweile kann das Team auf stolze 300 ‚Warm durch die Nacht-Touren‘ zurückblicken. Ergänzend dazu wurden 80 sogenannte ‚Cola-Touren‘ durchgeführt, bei denen Wasser und kalte Getränke an Bedürftige und alkoholabhängige Menschen verteilt werden.

Foto: SonArt

Was uns die Grüne Hauptstadt Essen bzw. das Projekt „Freiraum Weberplatz“ bisher an Möbeln für den Weberplatz beschert hat, ist schon klasse: Stehtische unter den Arkaden des ehemaligen Hauses der Begegnung, die lange Tischreihe quer durch die kleine grüne Mitte und die Staudenbeete im Pflückgarten daneben. Der Platz lädt ein, sich dort hinzusetzen, zu verweilen, sich zu treffen, und das nicht nur donnerstags beim Feierabendmarkt. Da wird sicht- und erfahrbar, was mit dem hässlichen Wort „Aufenthaltsqualität“ gemeint sein kann. Zwar ist alles (noch) nicht von Dauer, sondern nur erst bis einschließlich Oktober so geplant, aber man wird sehen, ob und wie sich das anschließend halten lässt. Abgesehen davon, dass ein möglicher Umbau des Hauses sicher auch seine Einschränkungen mit sich bringen wird.

Der Sozialdienst Katholischer Frauen SkF Essen-Mitte e.V. hat den „Hosenmatz“ 2006 angefangen als „Kleiderkammer“, um jungen Eltern die benötigten Dinge günstig anbieten zu können - heute ist es ein schmucker Laden, der zum Stöbern und Verweilen einlädt. 13 engagierte Freiwillige öffnen den „Hosenmatz“ täglich vormittags und an drei Tagen der Woche nachmittags. „Spaß an der Sache haben und dabei etwas tun, was anderen hilft“, so Frau Pöhler (seit 35 Jahren ehrenamtlich im „Hosenmatz“) und Frau Bernd, die beide Mittwoch vormittag vor Ort sind. Für ein vielfältiges Angebot im Laden ist der Verband auf Spenden Essener Familien angewiesen in Form von gut erhaltener Babykleidung, Umstandsmode, Kinderwagen und -betten. Auch Geldspenden sind willkommen. Wer das ehrenamtliche Team unterstützen will, ist ebenfalls herzlich eingeladen Kontakt aufzunehmen: Hosenmatz-Shop, Telefon: 810 90 981. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10.00 bis 12.30 Uhr, montags, mittwochs und freitags von 14.00 bis 16.30 Uhr. Ansprechpartnerin beim Sozialdienst katholischer Frauen ist Esther Noll, telefonisch erreichbar unter 27 50 81 29. WOLFGANG NÖTZOLD

Diese Lokalfieber-Ausgabe wird ermöglicht von: Einmal im Leben in der Kreuzeskirche feiern!

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Datenbank Wir beraten Sie gerne wenn es um Qualität geht. NEUES AUS ESSENER UNTERNEHMEN

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ADVERTORIAL

Ist Ihr Unternehmen ausreichend vor Cyber-Attacken geschützt? ATTACKEN AUS DEM INTERNET: NICHT NUR ÄRGERLICH, SONDERN AUCH TEUER. DOCH VOR DEM FINANZIELLEN RISIKO KÖNNEN SICH UNTERNEHMEN SCHÜTZEN.

F

rüher kletterten Kriminelle über den bewachten Firmenzaun, um sich am Vermögen einer Firma zu bereichern. Heute bewegen sie sich virtuell durch die Datenkanäle von Unternehmen. „Ermöglicht wird das oftmals durch das ahnungslose Opfer selbst – den Mitarbeiter“, erklärt Tim Oberbeckmann von der Allianz Generalvertretung in Essen. Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen und Behörden war in den vergangenen Jahren das Ziel von Cyber-Attacken. Allein die Attacken des ‚Wannacry‘-Virus haben mehr als 300.000 Computer in 150 Ländern infiziert. „Geprägt durch zahlreiche Konzerne und mittelständische Unternehmen, gilt Deutschland als ein zentrales Angriffsziel“, weiß der Essener Allianz-Experte zu berichten. „Der Schaden aus dem Netz entspricht ca. 51 Milliarden Euro – und zwar jährlich.“ Wer glaubt, dass nur Großunternehmen und Konzerne in das Visier

der Hacker geraten, hat sich getäuscht. „Genauso kann es kleinere Unternehmen treffen – insbesondere diejenigen, welche über sensible Personendaten verfügen.“

WAS TUN, WENN IHR BILDSCHIRM SCHWARZ BLEIBT? In erster Linie sorgen Firmen über eine solide IT-Sicherheit vor. Große Unternehmen unterhalten dafür eigene Abteilungen, kleinere Unternehmen lassen sich durch ihre IT-Betreuer beraten. Eine hundertprozentige IT-Sicherheit kann es aber leider nicht geben. Die Folgeschäden einer Attacke belaufen sich in den meisten Fällen auf die betriebliche Unterbrechung durch blockierte Computer und oftmals treten Erpressungsversuche parallel dazu auf. Entsprechende Versicherungslösungen lassen sich am Markt einkaufen. „Spezielle Cyberpolicen regulieren nicht nur den Schaden durch entgangene Gewinne,

Tim Oberbeckmann Allianz Generalvertretung Ruhrallee 191, 45136 Essen Tel. 02 49 57 18-0 Tim 01.6 Oberbeckmann Fax 02 01.6 49 57 18-9

gen, öffnet meist Tür und Tor für weitere Erpressungsversuche- man weiß jetzt, dass der „Kunde“ zahlt. Ein gutes „Coaching“ durch erfahrene Spezialisten ist unerlässlich, um Fehler zu vermeiden und die Situation in den Griff zu bekommen. Eine solche „Assistance-Leistung“ sollte in der entsprechenden Police mitversichert sein. „Zu den Pflichten eines Unternehmers gehört die erforderliche Sorgfalt und Weitsicht, Risiken abzuschätzen. Seit über 20 Jahren beraten wir Unternehmer, wie man Risiken minimiert. Für viele ist das Cyberrisiko noch neu – und der Beratungsbedarf entsprechend groß“.

sondern zahlen vor allem auch die Kosten für die Wiederherstellung der Daten. tim.oberbeckmann@allianz.de Selbst Erpressungsgelder sind auf Wunsch Tim Oberbeckmann www.allianz-oberbeckmann.de versicherbar“, so Oberbeckmann. Im Gegensatz zu den klassischen Schadenregulierungen-beispielsweise bei einem Wasserschaden- beginnt die Leistung des Versicherers bei Cyberattacken mit einem professionellen Krisenmanagement.

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Die Betroffenen wissen meist nicht, wie sie sich korrekt verhalten sollen. Ein direktes Erfüllen von LösegeldforderunADVERTORIAL

Mit gesundem Stoffwechsel gezielt Fett abbauen Das CoolPerfect-Team hat eine Schlankheitskur ohne Jojo-Effekt entwickelt. Ein guter Stoffwechsel und ein auf Sie abgestimmtes Abnehmprogramm unterstützen den Fettzellenabbau. CoolPerfect hat ein Konzept entwickelt, das Ihre Stoffwechselfunktion anregt und Sie schnell an den Problemzonen Fett reduzieren lässt. Oftmals ist der Stoffwechsel durch Diäten und die damit verbundene Einstellung, möglichst wenig zu essen, durcheinander geraten. Dieser Umstand führt oft genug dazu, dass trotz reduzierter Nahrungsaufnahme keine Gewichtsreduzierung festzustellen ist. Mit dem neuen CoolPerfect-Programm wird der Körper wieder an ‚normales‘ Essen gewöhnt und zurück ins Gleichgewicht gebracht. Dies hat den positiven Effekt, dass, ohne zu hungern, die Pfunde purzeln und der gefürchtete Jojo-Effekt ausbleibt.

Vorher

Nachher

Die CoolPerfect Schlankheitskur ist eine 27-tägige Abmagerungs- und Entschlackungskur, mit der Sie acht bis zwölf Prozent Ihres Körpergewichtes ganz einfach mit einer gezielten Ernährung und den Ampullen reduzieren können. So werden die Problemzonen, an denen sich das Fett ansetzt abgespeckt. Wenn Sie sich an die Vorgaben der CoolPerfect Kur halten, verlieren Sie die Fettkilos und nicht die Muskelmasse, denn Ihr Körper schaltet während der Kur auf eine effektive Fettverbrennung um. Wie funktioniert die CoolPerfect Schlankheitskur? Das Serum dieser Schlankheitskur fördert den Stoffwechsel und regt die Fettverbrennung an. Es nimmt das Hungergefühl und sorgt für ein hohes Energieniveau. Sie fühlen sich fit und vital. Die CoolPerfect Multivitamin Tabletten von A-Z ergänzen die Wirkung. Diese Vitamine können Sie zur Unterdrückung des Hunger-

gefühls auch während der Stabilisierungsphase weiter einnehmen. Unsere Kur besteht aus einem Serum, dem auf bioenergetische Weise orthomolekulare Mittel, Neurotransmitter, Spurenelemente und Minerale zugefügt wurden. Das Produkt ist effektiv, sicher und 100% natürlich. Die CoolPerfect Kur nutzt die Eigenschaften von BIO HCG. HCG ist die Abkürzung von Humane Chorion Gonadotropin. Dies ist ein körpereigener Stoff der sich sowohl im Blut von Männern als auch von Frauen befindet. Die Eigenschaften des HCG werden genutzt, um Fettreserven abzubauen. Ohne dem HCG würde der Körper zunächst – wie bei anderen Diäten – Wasser reduzieren, was dann meist nach der Diät schnell wieder aufgefüllt wird, der sogenannte Jo-Jo Effekt. Die CoolPerfect Kur ist eine völlig hormonfreie Variante von HCG, also absolut unbedenklich einzunehmen. Ablauf der Schlankheitskur Phase 1 Zwei Tage dürfen Sie alles essen,

was Sie wollen. Genießen Sie noch einmal und am dritten Tag beginnen Sie mit der eigentlichen Diät. Phase 2 Hier beginnt die CoolPerfect-Diät. Zu einer kolenhydrat-reduzierten Ernährung gemäß Ihres Ernährungsplans nehmen Sie die CoolPerfect Bio HCG+ Ampullen-Kur sowie eine Vitaminkur ein. So wird Ihr Körperhaushalt mit wichtigen Vitaminen versorgt. Dieses Serum nimmt Ihnen das Hungergefühl, regt den Stoffwechsel an und fördert die Fettverbrennung. Phase 3 Die sogenannte Stabilisierungsphase ist sehr wichtig, denn gerade hier kommt es darauf an, dass sich das neue Gewicht stabilisiert und sich der Stoffwechsel normalisieren kann. So kann ein Jojo-Effekt dauerhaft verhindert werden.

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GESUNDHEIT

Stressfaktor Sommerurlaub

Die Umwelt in Bewegung ESSENER AGENTUR WILL ZUM TAG DER BEWEGUNG UMWELTFREUNDLICHE KOMMUNIKATION (BE)GREIFBAR MACHEN

Foto: KKH

DIE ARBEIT NERVT IM VORFELD UND DAS KOFFERPACKEN STRESST JEDE DRITTE FRAU.

Kofferpacken: Wenn die schönste Zeit des Jahres zum Horror wird.

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ie schönste Zeit des Jahres steht für viele Deutsche kurz bevor: der Sommerurlaub. Doch was wären die lang ersehnten Ferien ohne die lästigen Aufgaben vor und nach einer solchen Reise? Laut einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse ist mehr als jede dritte Frau gestresst vom Kofferpacken und Wäschewaschen, wenn es in die Ferne geht. Das Marktforschungsinstitut forsa hat für seine Umfrage vom 29. bis 31. Mai 2017 rund 1.026 Personen zwischen 18 bis 70 Jahren bundesweit repräsentativ befragt. Doch während sich dabei zeigte, dass etwa ein Drittel der Frauen von den Urlaubsvorbereitungen gestresst sind, gab von den befragten Männern dagegen nur jeder Vierte an, diese Pflichten als störend zu empfinden. „Der Grund ist die wohl noch immer bestehende traditionelle

Rollenverteilung. Demnach bleiben diese Arbeiten häufig noch an den Frauen hängen“, sagt Alfred Tatura vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Essen.

WENN DIE ARBEIT LIEGEN BLEIBT Für Berufstätige ist die Organisation am Arbeitsplatz ein weiterer Stressfaktor rund um den Urlaub. Mehr als jeder Dritte, der erwerbstätig ist, empfindet sowohl die zu erledigenden Arbeiten im Vorfeld einer Reise als auch die liegen gebliebene Arbeit bei der Rückkehr als lästig. Das Zusammenstellen von Reisedokumenten und die Urlaubsplanung mit Unterkunft und Anreise sind lediglich für jeden fünften Befragten stressig. „Bei diesen Aufgaben überwiegt scheinbar die Vorfreude auf die schönste Zeit des Jahres“, so Tatura. „Jeder sollte die Urlaubszeit bewusst genießen, um Kraft und Energie für den Alltag zu tanken.“

EXPERTENTIPP Sport-Zahnmedizin Erschöpft: Liegt es an den Zähnen? Die gewohnte Joggingrunde fällt plötzlich schwer? Sie fühlen sich schlapp, doch der Hausarzt findet nichts? Niemand findet eine Ursache für Ihre Kopfschmerzen? In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, einen Fachmann für Sport-Zahnmedizin zu konsultieren. Dr. Jörn Thiemer betreut seit über 20 Jahren Profisportler. Er ist als beratender Zahnarzt international gefragt, behandelt Spieler vom FC Chelsea und den Grashoppers Zürich. Der Spezialist erläutert, welchen Einfluss die Zähne auf den Organismus haben: „Zahnstörfelder entstehen zum Beispiel durch Entzündungen an Zahn oder Kieferknochen, durch verlagerte Weisheitszähne oder Unverträglichkeiten bei Zahnersatz. Sie können das Leistungsvermögen deutlich beeinflussen. Gerade bei fitten Sportlern ist es oft schwierig, eine solche verborgene Ursache zu erkennen.

Dr. Jörn Thiemer Dr. Jörn Thiemer nutzt langjähriges Wissen aus der Behandlung von Profisportlern. Wir kennen diese recht häufig auftretenden Probleme und sinnvolle Therapien. Für ein detailliertes diagnostisches Gesamtbild nutzen wir ergänzend modernste 3D-Röntgenverfahren, die auch tiefliegende Probleme sichtbar machen.“ Für die ausführliche Beratung bietet die Praxis eine eigene Sportler-Sprechstunde.

Zahnärzte in Bochum Dr. Jörn Thiemer, MSc, MSc, MS (USA) – Spezialist Implantologie – Dr. Jan Heermann · Dr. Simone Thiemer Günnigfelder Straße 25 · Bochum-Wattenscheid Telefon 0 23 27/2 39 73 · praxis@thiemer.com Wir gehören zu den Leading Implant Centers

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G

roße Firmen sind seit diesem Jahr zu nachhaltigem Handeln aufgefordert. Die CSR-Berichtspflicht erfordert zahlreiche Veränderungen. Bei kleineren Firmen ist Umweltschutz hingegen Eigeninteresse. Die Essener van Loon Kommunikation GmbH will dazu einen Beitrag leisten: mit einem Aktionsstand beim ‚Tag der Bewegung‘ in der Essener City am 2. Juli. „Bei diesem zentralen Projekt der Grünen Hauptstadt Europas sorgen wir für ‚Bewegung im Kopf‘“, erläutert Geschäftsführerin Betty van Loon. „Wir machen (be)-greiflich, wie viel Papier pro Jahr in einem Privathaushalt und einem mittelständischen Unternehmen verbraucht wird – und wir lassen die Besucher herausfinden, was eine Umstellung auf Recyclingpapier nicht nur für die Umwelt bringt.“ Nachhaltiges Handeln sei Privatleuten wichtig – und daher auch für immer mehr Branchen

relevant. „Dazu haben wir das ‚grüne Dreieck‘ definiert, in dem wir für unsere Kunden Außenwirkung, nachhaltiges Handeln und Kosten in Einklang bringen“, so van Loon. „Dazu zeigen wir auf, welche Ansatzpunkte Sinn haben und welche Effekte möglich sind.“ Van Loon berichtet von einem ihrer Projekte, das sich nahezu ideal entwickelt habe: „Wir haben einen Druckauftrag europaweit ausgeschrieben, um die Effekte durch den Einsatz von Recyclingpapier besser beziffern zu können.“ Nun würden seit 2015 jährlich mehr als zwei Millionen Prospekte auf Papier mit dem ‚Blauen Engel‘ gedruckt. „Es geht allein in diesem einen Projekt um über 20 Tonnen Papier. Der Nachhaltigkeitsrechner auf unser Webseite zeigt: Der Wassereinsatz sinkt um etwa 83, der Stromeinsatz um 72 Prozent.“ Was den Kunden am meisten gefreut hat? „Durch den Wechsel sanken auch die Preise.“ Mehr dazu: www.vl-k.de/umwelt Foto: van Loon Kommunikation

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Lassen die Besucher beim ‚Tag der Bewegung‘ ein ‚großes Rad‘ drehen (v.l.): Annette Schmidl, Udo Münnich, Betty van Loon, Philipp Reinhardt und Nadine Böß.


GESUNDHEIT

Reittherapie für 80 weitere Kinder

Der INFORMER-Ratgeber Gesundheit mit Kampfkunst-Experten Sensei Alfons Pinders Foto: AKJ e. V.

NEUE BAUMASSNAHMEN AUF DEM CAROLINENHOF

T

Professor Dr. agr. hab. Friedrich Schöne von der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft und Beiratsmitglied des Arbeitskreises Jodmangel e.V.

urnen, Fußball spielen oder zum Ballett gehen - für gesunde Kinder sind das ganz gewöhnliche Freizeitaktivitäten. Doch leider ist nicht jedem dieses unbeschwerte Glück gegönnt - wie der achtjährigen Sina. Wegen ihrer starken Sehbeeinträchtigung sind für sie viele Hobbies nicht möglich. Lange Zeit konnte ihre Mutter ihr nicht die Trauer darüber nehmen. Helena schlief sehr schlecht und war oft einsam.

Seit einem Jahr kommt das kleine Mädchen einmal wöchentlich auf den integrativen Reiterhof in der Oefte 10, zur heilpädagogischen Förderung mit dem Pferd. Der Carolinenhof, gegründet von der Stiftung Regenbogen, bietet Reittherapien für körperlich und geistig beeinträchtigte Kinder und Jugendliche an. Durch integrative Reitgruppen wird das Zusammenleben in der Gemeinschaft mit gesunden Kindern gefördert. Geleitet wird der Hof von Sibylle Braun und Sabine Knauer. „Helena sattelt mittlerweile routiniert und fröhlich ihr kleines Pony“, erklärt Sibylle Braun. „Sie liebt es, sich in das warme, erdige Fell zu

kuscheln. Hier hat Helena ihr Glück gefunden“, freut sich ihre Mutter.

SPENDE ERMÖGLICHT ZUSÄTZLICHE REITÜBERDACHUNG

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Diesen und weitere Beiträge finden Sie unter www.informer-online.de oder mit dem nebenstehenden QR-Code.

E

s wird gereist – pauschal, individual, in Gruppen, all inclusive. Es gibt kaum noch Orte, wo wir Deutschen nicht anzutreffen sind. Wir erkunden und urlauben in Südfrankreich, Spanien, Miami, Mexico, in der Sahara oder auf dem Himalaya. Negative oder kritische Gedanken haben in dieser entspannten Zeit keinen Platz. Der Urlauber ignoriert und verdrängt. Doch wer reist sollte beachten: Sicherheit geht vor.

URLAUBSZEIT, REISEZEIT, DIE SONNE RUFT

Mittlerweile kommen wöchentlich etwa 330 Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf den Carolinenhof. „Zum Jahresende 2016 konnten wir, dank einer großzügigen Spende der Ilselore-Luckow-Stiftung, eine neue Reitüberdachung errichten. Es fehlte noch der Bau eines barrierefreien Weges. Bei schlechtem Wetter ist diese nur schwer und auch nicht von Kindern mit Rollstühlen erreichbar.“ Der barrierefreie Weg konnte nun realisiert werden. „Die neuen Baumaßnahmen erlauben uns die Aufnahme weiterer 80 Kinder“, so Sibylle Braun glücklich.

Informieren Sie sich über die politische Situation in den Urlaubsländern und allgemein. Planen Sie Ihre Routen im Reiseland. Hinterlassen Sie Nachrichten auf ihren Exkursionen für Familie oder Mitreisende. Wenn möglich bewegen Sie sich in Gruppen. Nehmen Sie zu später Stunde für den Heimweg ein Taxi. Lassen Sie nie Getränke unbeaufsichtigt – Gefahr K.O. Tropfen. Vermeiden Sie gefährliche Gegenden, auch hier hilft die heimische Recherche. Halten Sie, wenn möglich, Distanz vor aggressiven oder alkoholisierten Menschen.

Am 9. Juli möchte der Carolinenhof sein sechsjähriges Bestehen mit einem großen Sommerfest feiern. Alle Kinder, Jugendlichen und Familien sind herzlich von 14.00 - 18.00 Uhr eingeladen.

Vorausschauendes Handeln und wachsam sein! Wo befinden sich z. B. die Fluchttüren? Nehmen Sie mögliche Fluchtmöglichkeiten wahr, registrieren Sie sie. Wenn nötig verteidigen Sie sich. Erfolgreiche Selbstverteidi-

gung hängt mit davon ab, die empfindliche Zielregion des Angreifers zu treffen und die notwendige Technik zu beherrschen, mit der entsprechenden mentalen Vorbereitung für das selbstbewusste Handeln.

GEFAHREN VERMEIDEN, GRENZEN ZEIGEN UND – WENN NÖTIG – VERTEIDIGEN Jungen Menschen fehlt es häufig an Erfahrung, Situationen richtig einzuschätzen. Meist überwiegt die Euphorie: Ohne Eltern Spaß haben, mit besten Freundinnen im Urlaub, Sonne und endlich Ferien. Im Urlaub stellt sich manch eine junge Frau die Frage: Sind die Männer überschwänglich nett oder bin ich Freiwild? Sexuelle Belästigung kann direkt oder schleichend sein. Vorbereitung ist hier wichtig. Wer sich mit dem Thema auseinandersetzt, ist im Vorteil – selbstbewusste Frauen senden weniger Opfersignale aus. Gefahren wahrnehmen und vermeiden. Flucht. Kommunikation und Taktik. Grenzen werden gesetzt, aufrecht erhalten und, wenn nötig, verteidigt. Sprechen Sie die Person direkt an. Machen Sie umstehende Personen auf die Situation aufmerksam. Wer sich verteidigen muss, sollte es konsequent machen. Es gibt vielleicht nur diese eine Chance. Wir bewegen uns leider in einer unsicheren Zeit. Wachsames Handeln und Vorbereitung hat nichts mit Panikmache oder Angst zu tun. Es ist eine Notwendigkeit.

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Evangelisches Krankenhaus Essen-Werden Eine Einrichtung der Kliniken Essen-Mitte Evang. Huyssens-Stiftung/Knappschaft gGmbH

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EVENT-SCHAU

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GROSSES SOMMERFEST

Das Autohaus Reintges lädt ein zur

SAMSTAG, 08.07.17 10:00 bis 16:00 Uhr

Segway-Parcours · GOP-Künstler · Große Verlosung ‘67er Mustang Showcars · Hüpfburg · Kinderschminken und viele weitere Überraschungen! AKTIONSPREISE FÜR ALLE LAGERFAHRZEUGE!

DER DEAL DES JAHRES!

Bewerben Sie sich auf eine GOP. Varieté-Card-Plus mit Eintrittskarten-Special, inklusive dem neuen Ford Fiesta (keine Anzahlung, tolle Ausstattung, GOP Magic Design, inklusive Wartung) unter www.variete.de/essen/ford-deal/

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*Ford Fiesta Cool und Connect Motor, Limousine, 3-türig, / Getriebe: 1,1 l 51 kW (70 PS), 5-Gang Kraftstoffverbrauch in l/100km nach ECE-Norm: innerorts (l/100km): 6,1, außerorts: 3,9, kombiniert: 4,7, CO2 - Emissionswert: (kombiniert)* 107 g/km, CO2- Effizienzklasse: B, Ausliefernder Händler ist die Autohaus Reintges GmbH, Rellinghauser Str. 400, 45134 Essen

IM AUTOHAUS REINTGES WIRD‘S ARTISTISCH UND FÜR DIE KLEINEN SCHAURIG-SCHÖN Beim Reintges Sommerfest ist wirklich viel los. Ein DJ wird an diesem Tag die Besucher musikalisch in die entsprechende Party-Stimmung versetzen. Fürs leibliche Wohl ist natürlich gesorgt. Die Auto-Nostalgiker unter den Gästen können währenddessen die Mustang Showcars aus dem Jahr 67 bestaunen. Oder aber man versucht sich selbst in Sachen mobiler Geschicklichkeit. „Dafür werden wir extra einen Segway-Parcours einrichten“, freut sich Dr. Reintges bereits auf das Event. Foto: GOP

Einladung zur Premiere des neuen Ford Fiesta

Allein schon der neue Ford Fiesta hat es in sich. Die neue Generation des Kleinwagens startet so modern und fortschrittlich wie nie in das fünfte Jahrzehnt seiner Erfolgsgeschichte. Er wurde in jeder Hinsicht weiterentwickelt: modernes Design, wegweisende Technologien und ein dynamisches Fahrerlebnis, das seine Fahrer begeistern wird. Der Fiesta 2017 ist sportlicher, größer und kommt mit ordentlichem Infotainment daher. Vom großen Kühlermaul bis zu den breiteren Radhäusern bleibt der Fiesta der modische Keil, der er bislang auch war. Wer den Neuen auf Anhieb erkennen will, schaut ihm am besten auf den Hintern: Dort liegen die Rückleuchten jetzt waagerecht statt aufrecht wie bisher. Ein steiferer Querstabilisator vorn und die reibungsreduzierte Lenkung machen aus dem Fiesta den Dynamiker unter den Kleinen. Geradezu revolutionär fiel die Gestaltung des Interieurs aus. Hier geht eine überzeugende Verarbeitungsqualität Hand in Hand mit hochwertigen Materialien. Zugleich erreicht das Angebot an Individualisierungsmöglichkeiten eine in diesem Segment kaum gekannte Vielfalt.

von AUTO BILD mit dem Siegel ‚Beste Kfz-Werkstätten Deutschlands 2016/17‘ ausgezeichnet. Für die Umfrage wurden über 38.000 deutsche Werkstätten geprüft. Zusammen mit den Kernkriterien Beratung, Service, Preise und Weiterempfehlungsbereitschaft der Kunden sind auch die Freundlichkeit der Mitarbeiter sowie das Auftreten des Betriebes nach außen in die Bewertung eingeflossen. Daraus haben AUTO BILD und Statista eine Übersicht der besten deutschen Werkstätten ermittelt. Das inhabergeführte Autohaus Reintges ist mit einer Kundennote von 1,6 am besten in Essen platziert (siehe AUTO BILD Ausgabe 36/2016).

DER DEAL DES JAHRES

Zur Einführung des neuen Fiestas gibt es in Zusammenarbeit mit dem GOP-Variete’ Theater ein einmaliges Angebot! Für nur 99 Euro pro Monat kann eine GOP-Variete’-Card-Plus erworben werden, die zusätzlich zu zwei Tickets für jede Show, 2 Gänge Menü und vielen weiteren Vorteilen die Nutzung eines neuen Ford Fiesta beinhaltet. Allerdings gilt das Angebot nicht für jeden. Der Essener Variete’-Direktor Mike Bomheuer: „Wir suchen GOP-Markenbotschafter, und nur für diese haben wir mit Autohaus Reintges dieses exklusive Angebot geschaffen. Interessenten können sich ab sofort auf die GOP-Varieté-CardPlus inklusive dem neuen Fiesta unter www.variete.de/essen/ford-deal/ bewerben. Wichtig dabei ist, dass die Frage, warum man GOP-Markenbotschafter werden will, möglichst überzeugend beantwortet wird“.

Ob Varieté-Stage oder Motorhaube des legendären Ford Mustangs – für den GOP-Künstler ist alles eine große Bühne.

Wer jedoch solch artistische Einlagen lieber den Profis überlässt, wird durch die Kooperation zwischen dem Autohaus und dem GOP ebenfalls bedient. Denn selbstverständlich leistet auch das Essener Varieté seinen Beitrag zu diesem Ereignis. Das GOP schickt dazu einen Künstler mit verschiedenen Walking-Acts ins Rennen. Foto: Erlebniswelt Grusellabyrinth NRW

Autohaus Reintges präsentiert den neuen FORD FIESTA

Das Essener Autohaus Reintges präsentiert am Samstag, den 8. Juli erstmalig den neuen Ford Fiesta! Damit könnte diese Nachricht auch bereits zu Ende sein. Doch was der Ford-Vertragshändler aus Rellinghausen für diesen speziellen Tag auf die Beine stellt, ist so viel mehr als eine bloße Neufahrzeug-Vorstellung. Von 10 bis 16 Uhr feiert Ford Reintges sein Sommerfest 2017.

„Die Anzahl dieser Fiestas ist streng limitiert und hebt gleichzeitig die gute Kooperation zwischen dem GOP und uns auf eine neue Stufe“, erklärt Dr. Klaus-Peter Reintges, Inhaber des gleichnamigen Autohauses.

AUSGEZEICHNET DURCH AUTO BILD Neben der Vorstellung des Neuen Fiestas hat man beim Autohaus Reintges noch einen Grund zu feiern: Das Essener Traditionsunternehmen wurde

Die Kobolde vom Grusellabyrinth NRW werden die Kinder in Actionhelden, Tiere und Fabelwesen verwandeln.


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EVENT-SCHAU

IN RELLINGHAUSEN Foto: Lars Riedel

Vorstellung des neuen Ford Fiesta.

Mit dem Sommerfest und der speziellen Ford Fiesta-Aktion heben GOP-Direktor Bomheuer (l.) Ford_476 | Mike Copyright by creativ collection Verlag GmbH, Germany | www.ccvision.de und Dr. Klaus-Peter Reintges (r.) die enge Fiesta Kooperation Titanium, zwischen dem Ford 3 Tueren (2017) Varieté und dem Autohaus Reintges 1:30 L: Stufe. 4.040 B: 1.735 H: 1.476 R: 2.493 auf eine neue

Akrobatik gibt es am Festtag auch für die kleinen Besucher durch die obligatorische Hüpfburg. Ebenfalls darf auf einem solchen Sommerfest natürlich das bei den Kids so beliebte Kinderschminken nicht fehlen. Dafür haben sich die Teams vom Autohaus und Varieté etwas Besonderes überlegt und das Grusellabyrinth NRW mit ins Boot geholt. Die schaurig-schönen Schreckenskünstler entsenden aus ihrer Erlebniswelt in Bottrop Kobolde an die Rellinghauser Straße. Sie treiben dann ihr Unwesen im und am Autohaus und werden alles daran geben, kein Kindergesicht unverziert zu lassen.

Ein weiterer Höhepunkt wird wie in den Vorjahren die große Verlosung sein. Es gibt wieder Preise wie Fahrräder, Restaurantgutscheine und Nützliches für das Auto zu gewinnen. Und zwar alles sofort zum Mitnehmen. „Dieses Sommerfest soll und wird ein besonderer Knaller für Jung und Alt sein“, sind sich der Autohaus-Inhaber und der Varieté-Direktor einig. „Wir verbinden die Premiere des neuen Fiestas mit so vielen Attraktionen vor Ort, dass sich für jeden ein Besuch an diesem Tag lohnen wird“, so Dr. Klaus-Peter Reintges und Mike Bomheuer. var iete.de Ein Beitrag von Lars Riedel

Fahrzeugdaten

Ford Fiesta COOL & CONNECT LIMOUSINE • 1,1l 51kw(70 PS), 5-Gang, Frontantrieb, Limousine 3-türig Verbrauch nach ECE-Norm. Stadt: 6,1, Land: 3,9, Durchschnitt: 4,7, Co2-Emission: 107 g/km Co2 Effiziensklasse: B

var iete.de

Abbildung ähnlich!

Sommerfest im Autohaus Reintges › Wo? Rellinghauser Str. 400 › Wann? Samstag, 08.07.17, von 10.00 bis 16.00 Uhr › Segway Parcours für alle › Große Verlosung mit vielen Sofortgewinnen › Große Kinderhüpfburg › Kinderschminken mit den Kobolden aus Bottrop › Walking Acts des GOP-VARIETÉ THEATERS Essen › Für das leibliche Wohl ist gesorgt › Historische Mustangs › Präsentation des neuen Fiestas › und vieles mehr › Bitte nutzen Sie die ausgewiesenen Sonderparkplätze in der Schnabelstraße.

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KULTUR – TIPPS & TERMINE

INTEGRATIVES FUSSBALLTURNIER AN DER SEUMANNSTRASSE

14 | 07 | 2017 – Sommerfest 23 | 07 | 2017 an der Grugahalle 23 | 09 | 2017

Ü-30 Party „Mehr als eine Party“

08 | 10 | 2017

Mädchen Klamotte Der Mädchen-Flohmarkt im Foyer

21 | 10 | 2017

SNIPES - Battle of the Year Die inoffizielle WM im Breakdance

04 | 11 | 2017

Bibi Blocksberg „Hexen, Hexen überall“

05 | 11 | 2017

Schallplattenbörse im Foyer

01 | 12 | 2017

Manowar „The Final Battle“

08 | 12 | 2017

Ina Müller „Ich bin die – Tour 2017“

09 | 12 | 2017

Carolin Kebekus satztermin Zu „AlphaPussy“

10 | 12 | 2017

Mario Barth „Männer sind bekloppt, aber sexy!“

design: com.formedia . Ute Glebe . www.comformedia.de

EINE FÜR ALLE!

Mit Essen, Wein und Musik lässt‘s sich leben: Das Stadtparkfest 2017 ‚Food, Wine & Music‘ – so lautet auch 2017 wieder das Motto im Essener Stadtpark am Sheraton Hotel. Das Stadtparkfest ist in erster Linie ein Winzerfest; und doch so viel mehr. Vom 14. bis 16. Juli gilt: Spaß und Freude mit viel guter Stimmung beim leckeren Essen und feinen Getränken in geselliger Runde. Edle Tropfen, erlesene Speisen und gute Musik sind der Garant für den Erfolg des Stadtparkfestes, das bereits zum fünften Mal stattfindet. Namhafte Winzer, die zur deutschen Weinelite gehören, präsentieren an zehn Ständen auf dem Winzerfest ihre Spitzenweine, die sonst nur in der Gastronomie oder in ausgesuchten Fachgeschäften erhältlich sind. Das Angebot reicht von fruchtsüßen Weinen über Bio-Weine bis zu den großen Gewächsen. Sie zeigen die Qualität dieses Winzerfestes mitten in Essen. „Bei uns haben die Gäste die Chance, Weine zu probieren, an die man sonst so schnell nicht kommt. Hier können sie alle Geschmacksnuancen kennen lernen“, erklärt der Veranstalter Rainer Bierwirth.

Atze Schröder „Turbo“

14 | 02 | 2018

Mantastic Sixx Paxx „Sexxy Circus“

16 | 02 | 2018

Luke Mockridge „Lucky Man“

17 | 02 | 2018

Dieter Nuhr „Nuhr hier, nur heute“

23 | 02 | 2018

Paul Panzer „Glücksritter ... vom Pech verfolgt!“

24 | 02 | 2018

Ehrlich Brothers „Faszination“

Gespielt wird in diesem Jahr erstmalig in zwei Gruppen A und B, um die jeweils ersten drei Plätze. Die beiden Gruppensieger kicken dann um die Eggers-Trophäe. Der Eintritt ist frei.

Essen und erlesene Weine – fehlt gemäß dem Motto ‚Food, Wine & Music‘ nur noch die Musik. Die gibt es dank Igor Albanese an allen drei Tagen des Stadtparkfestes live. Der stadtbekannte Musikveranstalter holt in diesem Jahr Dominik Steegmüller, Dennis LeGree und Livin Blümel auf die Bühne. Öffnungszeiten: Fr 16.00 Uhr bis 23.00 Uhr, Sa 12.00 Uhr bis 23.00 Uhr, So 12.00 Uhr bis 20.00 Uhr

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Terminstand: Juni 2017 . Änderungen vorbehalten

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Veranstalter sind bereits zum 7. Mal Rot-Weiss Essen und Essener Chancen e.V. in Kooperation mit der Prof. Dr. Eggers-Stiftung. Die Stiftung kümmert sich um psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche. Sie stellen zudem ein gemeinsames Team.

Der Stadtgarten am Sheraton mit seiner Allee, den weitläufigen Wiesen und der Wasserfontäne bietet für das Fest eine reizvolle Kulisse – und das in unmittelbarer Nähe zwischen Innenstadt und Rüttenscheid. Die Restaurants Sheraton und La Turka sowie die Schaschlik Brüder bereiten ihre Gerichte für die Besucher direkt vor Ort zu.

Veranstalter Rainer Bierwirth

11 | 01 | 2018

Fußball verbindet bekanntlich Menschen auf der ganzen Welt. So weit muss man gar nicht schauen. Es reicht ein Blick Richtung Bezirkssportanlage Seumannstraße in Altenessen. In Essen nämlich gibt es ein spannendes Projekt: den ‚Eggers-Cup‘. Am 19. Juli spielen 14 Mannschaften, mit einzigartigen sozialen, psychischen oder physischen Hintergründen, um den gleichnamigen Pokal. Die Idee: Gemeinsamer Spaß am Spiel schafft Akzeptanz, baut Hürden ab. Los geht’s um 10 Uhr.

Foto: Lars Riedel

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Fotos: ESSEN GENIESSEN E.V.

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Prof. Dr. Christian Eggers


23 Foto: Mark Wohlrab

Foto: Martin Kaufhold

KULTUR – TIPPS & TERMINE

THE AMERICAS: FOR TWO PIANOS – DAS KLAVIER-FESTIVAL RUHR AUF ZOLLVEREIN Mit seinen poetischen und energiereichen Kompositionen hat Philip Glass Generationen von Künstlern beeinflusst. Am 12. Juli nimmt der Meister bei ‚The Americas: For Three Pianos‘ gemeinsam mit den international gefeierten Pianisten Dennis Russell Davies und Maki Namekawa am Konzertflügel Platz. Dieses Konzert ist bereits ausverkauft. Doch schon einen Tag zuvor, am 11. Juli, bringen Davies und Namekawa eine Hommage an US-amerikanische Komponisten des 20. Jahrhunderts zur Aufführung in die Zeche Zollverein.

Man stelle sich vor, es klingelt an der Tür und davor steht ein Mann: „Guten Tag. Ich bin der Tod, und Sie müssen jetzt mitkommen. Sie haben noch drei Minuten Zeit, um über alles nachzudenken.“ Eine ziemlich unschöne Situation. Doch genau so geht es der Hauptfigur in ‚Sophia, der Tod und ich‘ – am 07. Juli letztmalig in dieser Spielzeit auf der Bühne des Grillo-Theaters zu sehen.

TEAM-CUP.NRW: GROSSES SEGELHISSEN AM BALDENEYSEE A

N

ZE IG E

Der Tod höchstpersönlich steht auf der Matte und wartet, dass sein Reisegast seine letzten drei Minuten Lebenszeit sinnvoll nutzt. Mehr noch: Der Sensemann weiß zudem alles besser und denkt gar nicht daran, sich seine Kommentare zu verkneifen. Da trudelt kurz vor Ablauf der Frist Ex-Freundin Sophia ein und stört den Gevatter bei der Arbeit. Der Tod ist verwirrt und beschließt, die Erfüllung seines Auftrags noch ein bisschen zu verschieben. Kurzurlaub, quasi.

Foto: Christoph Bubbe

Im Urlaub mit Gevatter Tod

Seit 2003 widmen sich Davies und Namekawa besonders der vierhändigen Klaviermusik des 20. und 21. Jahrhunderts und sind längst zu Stammgästen beim Klavier-Festival Ruhr geworden. 2017 präsentiert dieses weltweit gefragte Klavier-Duo einen facettenreichen Klangbogen vierhändiger Klaviermusik ‚Made in USA!‘ Nach einer Klavierfassung von Coplands ‚Salón México‘ erklingt ein Frühwerk Leonard Dennis Russell Davies, Philip Glass und Maki Bernsteins – die ‚Music for Two Pianos‘ komponierte er Namekawa (v.l.) beehren im Rahmen des Klavier-Festivals Ruhr die Zeche Zollverein. 1937 als Student an der Harvard University. Es folgen die einsätzige Sonate des Pulitzer-Preisträgers und GrammyGewinners William Bolcom und eine von keltischen Melodien inspirierte Suite aus der Feder des John Cage-Lehrers Henry Cowell. Schließlich ist noch ein Werk von John Adams zu hören. Wie Philip Glass hat er die repetitive Musik geprägt, und wie Glass feiert er 2017 einen runden Geburtstag – den Siebzigsten!

Am 8. Juli hisst der TEAM-CUP.NRW auf dem Baldeneysee wieder die Segel. Um 11 Uhr beginnt das Regatta-Event, ausgerichtet vom ETUF Segeln. Um 12 Uhr starten die Rennen.

Für die ungewöhnliche Reisegruppe in präsentiert Ihnen die Thees Uhlmanns Debütroman wird es eine Fahrt quer durch Deutschland, geprägt von skurrilen Momenten und der tollpatschigen Am 08.07. starten an der Regatta-Strecke Baldeneysee die Segler Naivität, mit der sich der Tod begeistert durch im Zehn-Minuten-Takt in die Rennen um den TEAM-CUP.NRW 2017. In diesem Jahr ist die die Welt der Lebenden bewegt. Es ist auch eine Reise durch das Leben eines Singles Ende Jedermann-Regatta fast anDreißig, der täglich eine Postkarte für seinen Sohn derthalb Monate früher dran als noch 2016. „Wir wollten den 2. TEAM-CUP.NRW zeichnet und Zuflucht im Fußball sucht, der phlegunbedingt noch vor den großen Ferien veranstalten“, erklärt Peter Späth, Stegwart im Vostand ETUF Segeln. Nicht nur die Segler werden bei der Regatta auf ihre Kosten kommen. matisch und damit auch noch zufrieden ist, bis sich sein ‚Zaungäste‘ sind am Baldeneysee ausdrücklich herzlich willkommen. Das Rennen findet direkt ganzes Leben im Angesicht des Sensenmannes höchstpersönlich plötzlich noch einmal verdichtet. Thees Uhlmann, bekannt als Sänger an dem Essener Wahrzeichen am Baldeneysee statt: dem Regatta-Turm. Schon die Tribüne an der Band Tomte und seit 2011 auf Solopfaden unterwegs, schafft mit der Regatta-Strecke wird einen herrlichen Ausblick auf die Wettfahrten geben, die alle zehn ‚Sophia, der Tod und ich‘ eine irrsinnig-witzige Auseinandersetzung Minuten starten. Wer mag, kann den TEAM-CUP.NRW 2017 aber auch von der Sonnenterrasse mit dem Sterben, in der er gleichzeitig die ganze Herrlichkeit des des ETUF-Clubhauses aus verfolgen. Der Eintritt ist frei. Lebens feiert. Tickets 11 €.

KULTURTIPPS IM KULTURTIPPS JULI 2017

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REISE

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Preiswert abheben in Weeze:

Herzlich Willkommen Eurowings: 11 x die Woche hebt die Lufthansa-Tochter von hier nach München ab.

D

er Flug in den Urlaub, er könnte in Zukunft für das Ruhrgebiet immer häufiger ab Weeze starten. Während aktuell am Airport Düsseldorf um Kapazitäts- und Betriebszeiten-Erweiterung gestritten wird (INFORMER berichtete), mausert sich im rund 80 km entfernten niederrheinischen Weeze der dortige Airport immer mehr zur Alternative für das Ruhrgebiet. Und kann besonders mit einem Argument aufschlagen: günstige Ticketpreise. „Wir achten auf jeden Cent, sind zu 90 Prozent im privaten Eigentum. Wir arbeiten absolut effizient“ verrät Holger Terhorst, Marketingleiter des Airport Weeze. Gerade wurde erst mit viel Medienrummel der Start der neuen Flugverbindung nach München gefeiert. Ab 29 Euro bietet die Lufthansa-Tochter Eurowings 11x in der Woche Flüge in die bayrische Landeshauptstadt an. Aus Sicht des Airports eine interessante innerdeutsche Route, die zudem den Vorteil hat, dass mit Eurowings jetzt eine weitere Airline in Weeze eingestiegen ist. Bislang starteten von dort nur Flieger von

Ryanair. Demnächst wird dann mit Fly Egypt eine dritte Airline dazukommen. „Weil der Flughafen neben der Fliegerei auch viel Geld mit dem Sektor außerhalb des Luftverkehrs verdient, können die Tickets dort günstiger sein,“ erklärt Professor Christoph Brützel den Unterschied zu anderen Flughäfen. Für die Zukunft erwartet der Professor für Luftverkehrswirtschaft an der Internationalen Hochschule Bad Honnef ohnehin eine Verlagerung des touristischen Verkehr zu den Regionalflughäfen. Dabei spielt Weeze eine sehr wichtige Rolle. Nach Eurowings und der in Kürze neu anstehenden Verbindung nach Hurghada (siehe Kasten) erwartet der Experte, dass andere Fluglinien nachziehen werden und ebenfalls nach Weeze kommen. Verliert Weeze damit möglicherweise seinen Vorteil als Airport für Low-Coast-Airlines? Die Entwicklung spricht nicht dafür. Vielmehr passen sich andere Airlines den Marktteilnehmern an. Für das Online-Portal airliners.de hat Brützel untersucht, welche Kosten bei einem Flug entstehen. Er hat dafür ein

Fotos: INFORMER Archiv

Wie sich der Kleine im Schatten Düsseldorfs mausert Fly Egypt fliegt ab Airport Weeze nach Hurghada

Gute Nachrichten für Urlauber am Niederrhein: Die ägyptische Fluggesellschaft Fly Egypt startet in diesem Sommer vom Airport Weeze nach Hurghada. Die junge Charterairline fliegt mit einer Boeing 737800 im Auftrag der FTI GROUP, des viertgrößten Reiseveranstalters in Europa. Hurghada und das nahegelegene El Gouna haben alles, was man für einen gelungenen Strandurlaub braucht: Die Küstenorte am roten Meer sind ein Paradies für Taucher und Schnorchler gleichermaßen, aber auch Golfer und Kitesurfer können dort ihren Hobbies auf höchstem Niveau nachgehen. An den flachabfallenden Stränden erholen sich Badegäste. Fly Egypt fliegt zunächst ab dem 16. Juli 2017 jeweils sonntags in der besonders gefragten Ferienzeit. Veranstalter FTI plant außerdem auch in der kommenden Wintersaison Pauschalarrangements von Weeze aus in das ganzjährig sonnensichere Urlaubsziel anzubieten. Ein einwöchiger Aufenthalt mit Flug und All-Inclusive-Verpflegung ist bei FTI schon ab 615 Euro pro Person verfügbar.

Flugticket nach Palma de Mallorca als Beispiel gewählt. Sein Ergebnis: Am Flughafen Weeze betragen die Passagierentgelte für das Ticket 60 Cent, das sind gerade einmal vier Prozent der Kosten, die dafür am Flughafen Düsseldorf anfallen würden. Dort sind es 14,45 Euro. Auch die Entgelte für die Flugzeuge selbst seien in Weeze deutlich günstiger als in Düsseldorf. Dies hat auch die Aktionsgemeinschaft gegen Fluglärm und Luftverschmutzung mit Interesse mitbekommen. Sie stellt daraufhin die Frage: „Man fragt sich doch sicher, wo kommen dann für den Flugverkehr beim Flughafen Niederrhein etwa zwei Millionen Euro Gewinn her?“ Das günstige Passagierentgelt und der Gewinn des Flughafens sind für den Professor kein Widerspruch. Hintergrund sei, dass Weeze neben der Fliegerei auch ein großes Geschäft auf dem so genannten „No Aviation Sektor“ mache. Dabei geht es um den Bereich, der nicht direkt mit dem Flugverkehr zusammenhängt. „Dieses Geschäft macht in Weeze sicher deutlich mehr als die Hälfte der Umsätze, während an anderen Flughäfen die Entgelte für den Luftverkehr die wichtigste Einnahmequelle sind“, erklärt Brützel. Weeze verdient neben dem Luftfahrtgeschäft unter anderem an den Parkplätzen, an den Großveranstaltungen wie Parookaville und Mudmasters oder der großen Solaranlage. Zudem ist man sehr effizient organisiert. Gut organisiert ist mittlerweile auch die Verbindung zum Flughafen. Alle dreizig Minuten pendelt vom Bahnhof Weeze und dem benachbarten Kevelaer der Flughafenbus.

Jungfernflug von Weeze nach München.

Eurowings-Geschäftsführer Michael Knitter und Flughafen-Weeze-Chef Ludger van Bebber freuen sich über die neue Strecke.


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Gesellig Netzwerken in Essen – da fallen einem vor allem zwei große Veranstaltungen ein: ‚Reden mit Essen‘ und die ‚Stadtgespräche‘ im ChorForum. Einmal im Monat treffen sich bei beiden Events lokale und auch so manche überregionale Player aus Wirtschaft, Politik, Medien und Society. Auch wir waren dabei – gemeinsam mit unserer Paparazzi-Fotografin Dr. Claudia Posern.

Fotos: Dr. Claudia Posern

Ralf Schönfeldt (HERAUSGEBER)

Fotos: Dr. Claudia Posern

Auf der Jagd nach Essens Stadtprominenz

Ein Ball auf Schloss Hugenpoet – das passt! Die historische Kulisse ist nahezu perfekt für einen solch edlen Tanzabend. Dennoch war es nach längerer Zeit der erste Ball, der wieder in dem romantischen Wasserschloss stattgefunden hat. Veranstalter war der Club Kohlenwäsche. Und ganz getreu dem Club-Credo für einen guten Zweck.

Die INFORMER MAGAZINE Essen erscheinen 12×jährlich jeweils vor Monatsbeginn im kombinierten Haushalts- und Auslagevertrieb. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 18 vom 01.08.2015. Vom Verlag gestaltete Anzeigen unterliegen dem Urheberrecht und dürfen ohne schriftliche Genehmigung nicht verwendet werden. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder. INFORMER MAGAZINE ist ein eingetragenes Markenzeichen der Bredeneyer Informer Verlags GmbH & Co. KG.

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Fotos: Dr. Claudia Posern + Lions Club Essen-Ruhrtal

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100 Jahre Lions, 72 Golferinnen und Golfer, zahlreiche Spender aus Industrie und Wirtschaft sowie großzügige Privatpersonen – rund 7 Monate dauerten die Vorbereitungen zum Jubiläums-Charity-Golfturnier. Mit dabei war auch Peter R. Fricke, der neue Zonechairman des Lions Distrikt 111 WR I.


ZU GUTER LETZT

Foodpairing, ein neuer Trend

INFORMER Paparazzi

AXEL KLUBESCHEIDT UND DAS RESTAURANT TATORT KOMBINIEREN VODKA-DRINKS UND MENÜS MITEINANDER

Auf der Jagd nach Essens Stadtprominenz

Foto: Tatort

Fotos: Betty Stellmacher

Fotos: Christoph Bubbe

Klubescheidt, der hinter den Bars zahlreicher 5-Sterne-Hotels stand und 2008 gemeinsam mit Freunden die preisgekrönte ‚FCUK Yoga Bar’ in Essen eröffnet hat, liefert ein praktisches, kulinarisches Workbook. „Coole Cocktails sorgen in Kombination mit schmackhaften Gerichten für perfekt aufeinander abgestimmte Aromawelten und unvergessliche Geschmackserlebnisse“, sagt der Autor. Zusätzlich zu den Rezepten führt der Cocktail-Mixer in das schwedi-

Buchvorstellung im Tatort Rüttenscheid

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Foto: Tatort

Axel Klubescheidt kommt aus Essen und bezeichnet sich selbst als ‚Bartender, Genussmensch und Hobbykoch’. Er ist gelernter Hotel- und Restaurantfachwirt und blickt auf 17 Jahre Erfahrung in der Spitzengastronomie zurück. Unter dem Titel ‚Shake & Steak – Cocktails zum Menü. Das neue Foodpairing’ ist nun das gedruckte Erstlingswerk des Markenbotschafters für Absolut Vodka in Deutschland erschienen – vorgestellt im ‚Tatort Restaurant’ in Rüttenscheid.

Grundsteinlegung in Velbert – was hier entsteht, ist das erste Projekt der Essener Wohnbau eG außerhalb unserer Stadtgrenzen. Neubaugebiete sind in einer Großstadt wie Essen rar gesät. Die Wohnbaugenossenschaft will wachsen – aber nicht wahllos. Viele Baugebiete wurden gesichtet. Jenes in Velbert zeichnet sich allein schon durch seine örtliche Nähe zu Essen aus.

Mädelsabend im GOP – Mann muss draußen bleiben! Das galt am INFORMER-Tisch. Unsere Einladung ins Varieté richtete sich ausschließlich an die holde Weiblichkeit. Da konnte Frau nicht nein sagen. Anita Durmaz (r.) hielt selbst ihr eigener Geburtstag nicht auf. Grüße zum Ehrentag kamen aus der Küche.

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Axel Klubescheidt in Aktion

sche Traditionsfest Midsommar ein und zeigt nützliche Tricks und Kniffe für die Küche. „Die stark limitierte Erstausgabe war so schnell in der Szene von Mixologen und Köchen vergriffen, dass das Buch neu aufgelegt wurde und nun überarbeitet in den Buchhandel kommt“, sagt Klubescheidt. Dass seine Kreationen etwas taugen, hat er gemeinsam mit dem Tatort-Team um Jean Mathis und David Tapeser bewiesen. Dort servierten sie am Premierenabend zahlreiche Foodpairing-Kombinationen der Menüs aus dem Buch. Das 192 Seiten starke Buch, erschienen mit rund 85 Abbildungen im Christian Verlag GmbH, ist unter der ISBN 978-3-95961-154-1 für 20 Euro im Buchhandel erhältlich. pHes


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INFORMER JUL 2017  
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