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GUT VERSORGT Das fragwürdige Zusatzgehalt für Jochen Sander wurde am Aufsichtrat der städtischen Holding EVV vorbei genehmigt.

„Wir wollten Ärzte werden. Dann kam der Krieg.“ D I E G RO S S E ‚ F L Ü C H T L I N G SW E L L E‘ I S T VO R Ü B E R . D O C H D I E E I G E N T L I C H E AU F GA B E B E G I N N T J E T Z T: D I E I N T E G R AT I O N.

I

m Jahr 2015 hat die Stadt Essen rund 4.600 Flüchtlinge aufgenommen. Bis August 2016 zusätzlich knapp 3.700 – darunter auch die Syrerin Mydia Hasso und der Afghane Farhad Esmaily. Es war eine echte Herausforderung für unsere Ruhrmetropole. Und es wird auch weiterhin eine sein. Denn nun muss sie folgen, die Integration derer, die bleiben werden. Ein gesamtgesellschaftlicher Prozess, der Jahre, vielleicht Jahrzehnte benötigen wird. Zwei Essener Pilot-Projekte stellen sich dieser Aufgabe. Gemeinsam mit den Flüchtlingen. Es geht nicht um die Erstversorgung in Essen ‚Gestrandeter‘. Es geht um berufliche Perspektiven und die Chance, Teil unserer Gesellschaft zu werden. … ab Seite 6 FOTO: CHRISTOPH BUBBE

Kandidatur im Wahlkreis 120: Wie sich die Essener SPD einen zweiten Fall Hinz ersparte. Seite 12

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Einst führte Jochen Sander die Geschäfte der Grünen Fraktion im Rat der Stadt Essen. Nach einem kurzen Intermezzo als Geschäftsführer bei den städtischen Entsorgungsbetrieben landete er schlussendlich beim Allbau. Warum Sander bei der städtischen Holding EVV allerdings nebenbei mehr verdienen soll als mancher städtischer Geschäftsführer,sichern. wirft Fragen1 auf. Prämie … ab Seite 4

ESSEN IM LUTHER-JAHR 2017

Superintendentin Marion Greve: Die Reformation hatte auch Schattenseiten. Seite 21

NACHBARSCHAFTSHILFE

Der Verein Lokalfieber mischt die nördliche Innenstadt auf. Seite 15

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IN DIESER AUSGABE

In dieser Ausgabe

AUS DER REDAKTION

4 – 5 Gesellschaft Foto:Christoph Bubbe

Einblicke in unseren Recherche-Alltag

KURZE WEGE FÜR EINE GESCHICHTE ÜBER LANGE REISEN

10 – 12 Politik paar Straßen weiterzuziehen. Anders sieht es aus bei den Bewohnern des Hauses in der Bredeneyer Brachtstraße. Die jungen, teilweise nicht einmal volljährigen Männer haben tausende von Kilometern hinter sich gebracht – allein, um ein neues, ein sicheres Leben zu führen. Seite 4

14 – 15 Sonderveröffentlichung: Lokalfieber

AUGEN AUF IM STRASSENVERKEHR Eigentlich macht Dennis Straßmeier Fotos für den INFORMER. Denn er ist Fotograf; mit Linsen und Blitzen kennt er sich bestens aus. In seiner Freizeit hat er selbige aber ebenfalls schon mal kennengelernt - auf der Autobahn oder irgendwo zwischen Borbeck und Byfang. Ein nettes Foto von ihm und seinem Auto, das hat der Kollege schon mal bekommen. Weil

6 – 9 Titelstory Integration braucht Zeit. Wie Essen die Herausforderung meistert. Zwei Pilotprojekte! Bundesparteitag der CDU in Essen: Keine Extrawurst für die Kanzlerin. Kandidaten im Wahlkreis 120: Geprüft, gestolpert, zurückgezogen – hat die SPD Essen einen zweiten Fall Hinz verhindert? Kolumne: Kriminelle Clan-Strukturen, Wahlkampf und ein Totalausfall namens Omeirat.

Foto: Pascal Hesse

Für die Recherchen zur neuen Jugendwohngruppe des ASB hatte es INFORMER-Redakteur Lars Riedel wahrlich nicht weit. Das Gespräch mit Leiterin Carolin Lauer fand in unserer Redaktion statt. Und für die Ortsbegehung mit anschließendem Fotoshooting brauchte er nur ein

Kölsche Lösung? Wie man im Konzern Stadt Essen etwas wird... Kommentar: Versorgungsgesellschaft – der Name ist Programm

Kein hässliches Entlein – die nördliche Innenstadt wirbt für ihr Revier. Charity-Aktion: Wir stellen Ihr Projekt vor. Kommentar: LOKALFIEBER wieder in gedruckter Form. Kultur, Kommunikation, Nachbarschaftstreffen: Ein Verein mischt die ‚City.Nord‘ auf. Die ‚Kreative des Monats‘: Susanne Scheidle – zwischen Surrealismus und Absurdität.

16 – 19 Wirtschaft / Aus den Unternehmen Einbruchszahlen auf Rekordhoch – S.E.T. GmbH bietet Sicherheit Grüne Zukunft: Wisschenschaftssommer im Zeichen der ‚Grünen Hauptstadt‘ Kozica Reisen: Die Architektur eines individuellen Urlaubs Deutschland einig Kombi-Land: Das Autohaus Reintges stellt den neuen Kia Optima Sportswagon vor. ‚Der Dumme baut um, der Schlaue neu‘ – Quartiersentwicklung à la Wohnbau eG

er geringfügig zu schnell war. Sei‘s drum. Bei der Verkehrswacht Essen hat er sich fortgebildet. Ein Fahrsicherheitstraining sollte es sein. Das kann jeder machen. Wer weiß, wie er im Ernstfall auf der Straße reagieren muss, kann so das eigene und das Leben anderer retten. Seite 26

20 Gesundheit Foto: INFORMER

Mit heiler Haut durch den Winter – so schützen Sie sich vor der Eiseskälte.

22 – 23 Tipps & Termine

JA, WAR DENN SCHON WIEDER WEIHNACHTEN? Kaum liegt die Dezember-Ausgabe des INFORMER druckfrisch auf dem Tisch, heißt es fürs Team von Verlag und Redaktion erst einmal ab auf den Innenstadt-Weihnachtsmarkt. Und hin zu ‚Müller‘s Glühweintreff‘ auf dem Willy-Brandt-Platz. Vorweihnachtlich wird zusammen mit Renate Rendschmidt und Inhaber Richard

21 Kultur-Thema des Monats Essen im Luther-Jahr – Superintendentin Marion Greve: „Wir feiern, dass wir eine Lerngeschichte mit der Reformation haben und nicht bei 1517 stehengeblieben sind.“ Opern, Theater, Konzerte – Was der Januar bringt.

24 Reise

Müller der ein oder andere Becher mit rotem oder weißem Glühwein geleert. Eine kleine, aber feine Feier zum Jahresausklang. Wobei, da war doch noch etwas - die Januar-Ausgabe! Diese gilt es zu füllen, bevor es endlich heißt: Lasst die Sektkorken knallen. Und ein frohes Neues Jahr!

Wohin geht die Reise 2017? Tourismus-Experte Andreas Lambeck verrät die Reisetrends.

26 – 27 Zu guter Letzt Die letzten zwei Seiten widmen wir der Verkehrswacht Essen, den Unternehmerinnen von ‚@connect‘ und dem Kampfkunst-Experten Sensei Alfons Pinders mit seinem Ratgeber für unsere Sicherheit

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Foto: Pascal Hesse

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Foto: Christoph Bubbe

10

Zu ihrem jüngsten Parteitag hat es die CDU Deutschlands nach Essen verschlagen, unter anderem in die Grugahalle. Wir haben hinter die Kulissen geschaut.

Stephan Leifeld wollte für die SPD die Nachfolge von Petra Hinz antreten. Zumindest in puncto Ungereimtheiten im Lebenslauf war er auf einem guten Weg.

Foto: Christoph Bubbe

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Vor 500 Jahren schlug Martin Luther seine Thesen an. Deutschland feiert die Reformation – auch in Essen. Superintendentin Marion Greve aber mahnt, die Schattenseiten nicht zu vergessen.

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Kölsche Lösung? Wie man im

ie Zukunft, sie begann wieder einmal an einem dieser Donnerstagabende gegen 19 Uhr in der stadtweit einzigen Kölsch-Kneipe – ja, in der betont rheinländischen Atmosphäre des ‚Eigelsteins’ inmitten von Rüttenscheid. Dort trafen sich fünf Herren mittleren Alters, die vor allem eines wollten: weiter nach oben. Der Sprung auf der Karriereleiter innerhalb des Konzerns Stadt Essen, in jenem Konglomerat, das rund um die Kernverwaltung in Essen annähernd 70 Beteiligungen unterhält. Angefangen bei den Stadtwerken und der Essener Verkehrs-AG. Bis hin zur krisengeschüttelten RGE und der immer wieder negativ in die Schlagzeilen geratenen Grundstücksverwaltung GVE. „Sie machen sich gerade wieder die Stadt fertig“, sagt einer, der des Öfteren Mäuschen bei dieser Art von Treffen spielen durfte. Ein Informant, der seinen Namen aus Gründen der eigenen Karriere lieber nicht im INFORMER lesen mag, sich aber bestens auskennt, was den Kölschen oder auch Essener Klüngel angeht. Sie, die fünf strebsamen Männer, das waren Heribert Piel, seines Zeichens langjähriger Fraktionsgeschäftsführer der Essener CDU, sein sozialdemokratischer Kollege Hartmut Kütemann-Busch sowie der damalige Grünen-Fraktionsgeschäftsführer Jochen Sander. Neben ihnen gehörte

Franz-Josef Ewers, langjähriger Personalrat und heutiger Chef der ‚Weissen Flotte Baldeney‘, der illustren Runde an. Und natürlich Andreas Hillebrand, der als Geschäftsführer jener städtischen Immobiliengesellschaft für Aufsehen sorgte, die mit dem Bau des Stadion Essen an der Hafenstraße ihr wohl größtes Pannenstück ablieferte. Und damit im vom Bund der Steuerzahler herausgegeben ‚Schwarzbuch‘ landete, das besonders delikate Steuersünden aufführt: Statt bei den geplanten rund 31 Millionen Euro landeten die Baukosten beim Stadion Essen bei annähernd 67 Millionen Euro. Dieser einmalige Vorgang rief am Ende sogar die hiesige Staatsanwaltschaft auf den Plan, wie auch die Gerichte. Ausgang ungewiss.

„Nein, die Zuständigkeit liegt allein bei der Geschäftsführung.“ EVV-Aufsichtsratsvorsitzender und Oberbürgermeister Thomas Kufen auf die Frage, ob der Aufsichtsrat über die Bezüge von Jochen Sander Bescheid wisse. Der Stammtisch in Rüttenscheids bekannter Kölsch-Kneipe, er war vor allem ein politischer: Da traf der CDU-Stratege auf den versierten Sozialdemokraten und selbst der Grüne Sander war meist mit von der Partie. Ewers und Hillebrand, beide im Herzen Sozialdemokraten, schmiede-

ten bei diesen Treffen Aber Halt, einer aus interfraktionelle Allider illustren Runde fehlt anzen. Wie erfolgreich noch. Was ist eigentlich diese letztendlich waaus dem Grünen Jochen ren, zeigt ein kurzer Sander geworden? Er galt Blick in den städtischen in seiner Zeit als FraktiBeteiligungsbericht: onsgeschäftsführer als Christdemokrat Piel ist politischer Strippenzieheute Geschäftsführer her, übernahm später der Sozialgesellschaft sogar die Interims-GeGSE. Seine Bezüge im schäftsführung bei der Jahr 2015: 146.162,24 EBE, schmiss dann aber die Brocken hin. Seitens Euro. Ex-SPD Fraktionsgeschäftsführer des Betriebsrats wurde Kütemann-Busch leitet ihm seinerzeit der Vormittlerweile mitunter wurf der „Spionage“ die ‚Essener Arbeitsgemacht, was Sander und Beschäftsgeselldamals allerdings aufs schaft‘ (EABG). Seine Schärfste zurückwies. Bezüge im Jahr 2015: Interfraktionelle Absprachen oder kölscher Dennoch brachte der Vor185.000,49 Euro. Ewers, Klüngel – was lief ab im ‚Eigelstein‘? gang die Aufklärungsbeder frühere Personalrat mühungen der Geschäftsund langjährige Taubenzüchter, ist heute leitung in Misskredit. 2014 ging Sander fast im Nebenamt gutbezahlter Steuermann bei so schnell, wie er gekommen war. der Weissen Flotte Baldeney. Seine Bezüge Wer heute im Konzern Stadt nach Jochen im Jahr 2015: 32.140,06 Euro. Hillebrand Sander sucht, findet ihn nicht mehr in der musste als Geschäftsführer der städtischen ersten Reihe. Aber in der zweiten: Sander ist Grundstücksverwaltung gehen, wird Mitglied der Geschäftsleitung der Essener allerdings noch im Beteiligungsbericht ge- Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft führt. Seine Bezüge im Jahr 2015 (bis Mai): (EVV). Dort ist er Prokurist. Ebenso wie 115.609,99 Euro. Nach seiner Abberufung bei der RGE Servicegesellschaft Essen und als Geschäftsführer ist Hillebrand, der zwi- der Allbau AG und zweier ihrer Töchter. schenzeitlich auch die Entsorgungsbetriebe Als Prokurist ist Sander nicht alleinverEssen (EBE) geführt hatte, weich gefallen: tretungsberechtigt, sondern nur mit einem Er durfte als städtischer Bediensteter zu- anderen Prokuristen oder Geschäftsführer. rück in die Verwaltung. Anders als bei den Geschäftsführern von Foto: Jöran Steinsiek

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Konzern Stadt etwas wird...

BETEILIGUNGS-HOLDING EVV WURDE AM AUFSICHTSRAT VORBEI GENEHMIGT

gen des Aufsichtsrates sowie das Personalmanagement der EVV mit gerade gut einem halben Dutzend Mitarbeiter. Die Allbau AG, so heißt es weiter, habe keine 160.000 Euro für Sander aufbringen wollen. Das sei wirtschaftlich nicht darstellbar gewesen. In der Folge habe man sich auf einen Kompromiss geeinigt: Der Allbau zahlt den Löwenanteil, die EVV die Differenz. Doch welche Leistungen rechtfertigen ein derartiges Salär bei der EVV? Auch darüber hätte der INFORMER gerne mit Sander gesprochen. Fragen der Redaktion zu diesem Themenkomplex blieben ebenso unbeantwortet. Steht den gebrachten Zahlungen an Sander Jochen Sander, Ex-GrünenFraktionsgeschäftsführer EABG-Chef Hartmut GSE-Geschäftsführer Weisse-Flotte-Chef Ex-GVE u. Ex-EBE-Chef keine wirkliche Leistung der Grünen und Ex-EBE-Chef Kütemann-Busch Heribert Piel Franz-Josef Ewers Andreas Hillebrand ge ge n ü b e r, Beim Allbau soll Sander als Prokurist keit liegt allein bei der Geschäftsführung“, könnte dies unbequeme juristische Fragen, rund 90.000 Euro erhalten, bei der EVV heißt es seitens des Oberbürgermeisters. angefangen von ‚B‘ wie Beihilfe bis ‚U‘ wie zudem rund 70.000 Euro. Ob er bei der Dass mit Sander ausgerechnet ein Ver- Untreue aufwerfen. RGE weitere Bezüge erhält, ist nicht be- treter des Grünen Lagers, das sonst gegen Einen bemerkenswerten Vorgang stellt kannt. Auf eine INFORMER-Anfrage zu den Filz und die engen Verflechtungen Jochen Sanders Weg auf der Karriereleiseinem Salär schweigt Sander, statt auf innerhalb der von Sozialdemokraten ge- ter im Konzern Stadt alle Male da: Die Transparenz zu setzen. Dass er als einfa- prägten Stadtverwaltung aufschreien, im Entscheidung, wie viel er bei der EVV für cher Angestellter annähernd 160.000 Euro besonderen Maße profitieren soll, verwun- seine Dienste erhält, ist am Aufsichtsrat im Konzern Stadt Essen verdienen soll, dert doch arg. Und ebenso die mangelnde vorbei getroffen worden. Und das, wo verwundert dann doch. Stadtwerke-Vor- Transparenz. Dem Vernehmen nach, heißt selbst der Sprecher der Geschäftsführung stand Dr. Peter Schäfer, der zugleich als es jedenfalls aus Insiderkreisen, gingen die der Beteiligungsholding EVV, Dr. Peter Geschäftsführer der EVV fungiert, mag hohen Bezüge auf die Zeit zurück, in der Schäfer, für seine Dienste gerade einmal Fragen zu Sander nach Rücksprache mit Sander Geschäftsführer der Entsorgungs- 36.971,34 Euro erhält. Folglich gerade mal der Rechtsabteilung nur zögerlich beant- betriebe wurde. Und den Job womöglich die Hälfte von dem, was der Ex-Fraktionworten, aus datenschutzrechtlichen Grün- auch hätte weitermachen sollen. Als er das schef der Grünen erhalten soll. Verstehen den. „Herr Sander ist als Prokurist der Handtuch schmiss, habe man innerhalb der muss man das nicht. EVV kein Organ der Gesellschaft, so dass EVV keine geeignete Aufgabe gefunden, abEin Beitrag von Pascal Hesse keine Rechtsvorschriften ersichtlich sind, gesehen von den Vorbereitungen der Sitzunund Jöran Steinsiek.

Fotos: INFORMER-Archiv

städtischen Tochtergesellschaften steht er, was die Verantwortung und persönliche Haftung angeht, nicht im Fokus. Und noch etwas gilt für ihn nicht: Seine Bezüge finden im Beteiligungsbericht der Stadt Essen keine Erwähnung. Und das, so heißt es, obgleich sein Salär es in sich habe: Dem Vernehmen nach erhält Sander mehr, als mancher Geschäftsführer.

die eine Veröffentlichung seiner Gehaltsdaten erlauben oder anordnen würden“, so Schäfer. Er verweist aufs Bundesdatenschutzgesetz und weist ausdrücklich darauf hin, dass keine Einwilligung Sanders zur Weitergabe seiner Daten vorliege. Auch der EVV-Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Thomas Kufen, bleibt bei seinen Antworten wage. Wurde dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass Jochen Sander rund 160.000 Euro für seine Dienste erhalten soll? Wenn ja, wann wurde er wie darüber informiert? „Nein, die Zuständig-

Versorgungsgesellschaft – der Name ist Programm. Ein Kommentar von Jöran Steinsiek Die ‚Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft’ (EVV) ist anscheinend vor allem eines – eine Versorgungsgesellschaft für ausrangiertes Politpersonal. Aus welchem Grund erhält etwa der frühere Grünen-Geschäftsführer Jochen Sander neben seinem nicht schlecht bezahlten Job bei der städtischen Allbau AG ein weiteres fürstliches Zweiteinkommen der Beteiligungsholding der Stadt Essen? Doch nicht etwa für seine Tätigkeit als Schreibkraft, die Protokolle von Sitzungen des Aufsichtsrats verfasst und an die Mitglieder verschickt? Was leistet Sander bei dieser Gesellschaft wirklich für sein Geld? Es geht hier nicht um eine Neiddebatte, nein, es geht in allererster Linie um die Frage von Transparenz. Vor allem, wenn Steuergelder mit im Spiel sind – wenn es also um das Geld der Bürgerinnen und Bürger geht. Ein jeder Geschäftsführer der städtischen Tochtergesellschaften muss alljährlich finanziell die Hosen runterlassen. Im Beteiligungsbericht und meist ebenso in der örtlichen Presse. Völlig an der Öffentlichkeit vorbei, ja sogar vorbei an den vom Rat der Stadt gewählten Kontrollorganen, den Aufsichtsräten, verdienen ehemalige politische Strategen wie Sander als Prokuristen teils doppelt oder dreifach so viel wie mancher Geschäftsführer. Und das, ohne in einer besonderen Verantwortung zu stehen, ohne persönlich haftbar gemacht werden zu können. Dass Nebenverdienste wie im Fall Sander überhaupt durch die Versorgung aus zwei Fleischtöpfen möglich werden, darf nicht zur Regel im Konzern Stadt werden. Hier gilt es aufzuräumen. Denn das dafür eingesparte Geld ist am Ende deutlich besser in den Erhalt der Essener Straßen investiert, als etwa für den Bau privater Altersruhesitze in der Toskana.

Was verdienen eigentlich die Geschäftsführer im Konzern Stadt Essen? Der städtische Beteiligungsbericht gibt Aufschluss über die Bezüge der Unternehmensleitungen (Mehrheits- und Paritätsbeteiligungen sowie der eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen der Stadt Essen) für das Jahr 2015, inklusive der eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen: Ulrich Lorch (ABEG, BFZ, CPS, EABG, PTG): 258.289,29 Euro. Hartmut Kütemann-Busch (ABEG, BFZ, CPS, EABG, PTG): 185.000,49 Euro. Dirk Miklikowski (ABG, Allbau, AMG, EBE, ETEC, EVV, GVE, ISE, SBGE, TBE, zebra): 426.544,85 Euro. Klaus-Bernd Wieschenkämper (AKURAS, EVV, ISE, RGE): 331.031,63 Euro. Georg Jungen (EBE): 193.652,93 Euro. Uwe Unterseher-Herold (EBE, EVV): 107.733,10 Euro. Dietmar Bückemeyer (EEG, ENET, Stadtwerke): 319.835,51 Euro. Andreas Hillebrand (ETEC, GVE, SBGE, TBE): 115.609,99 Euro.

Dr. Peter Schäfer (EEG, EVV, Stadtwerke: 571.334,76 Euro. Hermann Marth (EGZ): 0,00 Euro. Eva Sunderbrink (EMG): 172.150,26 Euro. Dieter Groppe (EMG): 40.452,40 Euro. Michael Feller (EVAG, EVV, OLV): 315.934,46 Euro. Dr. Dietmar Düdden (EWG): 220.890,04 Euro. Jochen Fricke (EWG): 100.419,78 Euro. Heribert Piel (GSE): 146.162,24 Euro. Jochen Drewitz (JBH, JHE): 96.788,16 Euro. Oliver P. Kurth (Messe Essen): 530.248,27 Euro. Gisbert Schlotzhauer (OLV): 10.800,00 Euro. Thomas von Daake (OLV): 2.700,00 Euro. Bärbel Marrziniak (SDE): 98.446,72 Euro. Berger Bergmann (TUP): 332.654,57 Euro. Franz-Josef Ewers (WFB): 32.140,06 Euro. Siegfried Grabenkamp (ESH): 123.586,87 Euro. Bernd Schmidt-Knop (GGE): 68.730,57 Euro. Michael Kurtz (SBE): 122.765,61 Euro.

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D

ie große ‚Flüchtlingswelle‘ ist vorüber. Doch die eigentliche Herausforderung beginnt jetzt: die Integration jener die bleiben werden. Eine Aufgabe, der man sich in Essen stellt. Die Universitätsmedizin Essen, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, JobCenter Essen, Neue Arbeit der Diakonie Essen und der DRK-Schwesternschaft Essen sind mit einem neuartigen Projekt gestartet, das Flüchtlinge beruflich in das Gesundheitswesen integrieren soll. Derweil bereitet der Arbeiter-Samariter-Bund Ruhr (ASB), junge unbegleitete Männer in einer alten Villa in der Brachtstraße generell auf das Leben in ihrer neuen Heimat Deutschland vor. Die Jugendwohngruppe für junge Geflüchtete ab 18 Jahren ist ebenfalls ein Pilotprojekt. Ganz wichtig, da sind sich alle einig: Die Geflüchteten brauchen Strukturen, um sich hier zurechtzufinden und Teil unserer Gesellschaft zu werden. Und dazu braucht es Zeit. „Bei der Integration kann man nicht auf dem Punkt genau seine Lorbeeren ernten. Es ist ein gesamtgesellschaftlicher Prozess. Und der braucht Zeit“, sagt Carolin Lauer, Leiterin der ASB-Wohngruppe in Bredeney.


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TITELSTORY

Perspektiven schaffen. Mydia Hasso (r.) schlug sich allein aus Syrien nach Deutschland durch. Farhad Esmaily (l.) kam mit seiner Familie aus Afghanistan. Am UK Essen arbeiten sie an einer beruflichen Perspektive im Gesundheitswesen. Ein Integrationsprojekt macht dies möglich.

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In Deutschland existieren bisher nur wenige Ansätze zur Integration von Flüchtlingen in das Berufsfeld Gesundheitswesen. Einen Ansatz bietet seit Oktober 2016 das Essener Universitätsklinikum. Am UK Essen durchlaufen die Interessenten über eine Dauer von 18 Monaten eine berufsbezogene sprachliche Schulung und sollen begleitende Praxiserfahrungen im Krankenhausalltag zur beruflichen Orientierung sammeln – zum Beispiel durch einen Pflegehelferkurs. Ziel ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine Ausbildung und damit den Arbeitsmarkt im Gesundheitswesen zu qualifizieren. 25 Flüchtlinge haben nun zunächst mit einem sechsmonatigen Kurs zum Erwerb der deutschen Sprache begonnen. Für den praxisbezogenen Spracherwerb und zur ersten Berufserkundung hospitieren die Teilnehmer halbtägig im Pflegedienst des UK Essen. Durch Mitarbeit auf den Stationen soll eine erste Orientierung zum Berufsbild Pflege vermittelt werden. Zur Zwischenqualifikation erfolgt im Anschluss ein zweimonatiger Pflegehelferkurs. Abgerundet wird das Projekt durch einen abschließenden Kurs über einen Zeitraum von neun Monaten: In diesem sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das C1-Sprachniveau erreichen und gleichzeitig mit Hilfe von Vollzeitpraktika auf den Stationen und anderen Arbeitsfeldern im UK Essen und deren Tochterunternehmen eine berufliche Orientierung erhalten. „Mit Hilfe dieses ganzheitlichen Integrationskonzeptes wollen wir möglichst viele Teilnehmer für eine Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt qualifizieren“, so Ingo Neupert, Projektleiter und stellvertretender Leiter des Sozialdienstes am UK Essen. „Denn Arbeit ist eine Grundvoraussetzung für gelungene Integration.“ Mydia Hasso und Farhad Esmaily sind zwei der Teilnehmer. Die Geschichte von Farhad Esmaily beginnt in Afghanistan. Im Alter von fünf Jahren zieht Farhad mit seiner Familie

In einem Pressetermin erfuhr der INFORMER von dem frisch gestarteten Projekt am UK Essen. Das Interesse war geweckt. Herausgeber Ralf Schönfeldt (l.) und Redakteur Lars Riedel (vorne) trafen sich noch einmal mit Mydia Hasso und Farhad Esmaily in kleiner Runde, um ihre persönliche Geschichte zu erfahren.

von Kandahar nach Herat. „In dieser Region sind die Menschen offener, nicht so streng“, sagt er. Dort ist es dem heute 23-Jährigen auch möglich, die Schule zu besuchen – immerhin bis Klasse 10. Doch die Situation in seiner Heimat stabilisiert sich nur langsam. Sicher fühlen können sich selbst die Menschen in Herat nicht. Zukunftsperspektiven gibt es kaum. Dabei wollte Farhad immer studieren und Arzt werden. Wenn das nicht klappt, dann zumindest in der Krankenpflege arbeiten. „Mein Vater hat sich lange Zeit für die Entscheidung gelassen“, erinnert sich Farhad Esmaily. Doch am Ende steht der Entschluss fest: Flucht. Über den Iran schlägt sich die Familie bis zur Türkei durch. Von dort aus geht es mit einem kleinen Boot weiter nach Griechenland und nach einiger Zeit weiter nach Deutschland. Anders sah es bei Mydia Hasso aus. Als 17-Jährige kam sie allein nach Deutschland. „In Syrien bin ich bis zur 11. Klasse zur Schule gegangen. Dann wurde es schlimmer. Es gab private Probleme.“ Welche das waren, darüber schweigt Mydia. Doch die Verunsicherung ist ihr noch immer anzumerken. „Mein Vater sagte, du musst raus aus Syrien. Deutschland, Dänemark oder wohin auch immer – Hauptsache weg von hier.“ Bis in die Türkei begleitete sie ihr Vater. Danach reiste er zurück nach Hause, in der Nähe von Aleppo. Seine Tochter schlug sich nach Griechenland durch. Nach sieben Monaten dort ging es mit dem Flugzeug nach Polen und von dort weiter nach Berlin. Angekommen war Mydia damit aber noch lange nicht. Zunächst in einem Asylheim untergebracht kam die junge Syrerin in ein Frauenhaus. „Eine eigene Wohnung zu finden, war nicht einfach.“ Für sie ging es quer durch die Republik. München, Hamburg, Wesel – und seit zehn Monaten wohnt sie nun in Essen. Als sie klein war, sagt Mydia, wollte sie gerne Kinderärztin werden oder vielleicht auch Kindergärtnerin. „Hauptsache mit Kindern arbeiten und Menschen helfen.“ Mit dem Projekt am UK Essen haben Mydia Hasso und Farhad Esmaily nun die Möglichkeit, einen wichtigen Schritt in ihre berufliche Zukunft zu machen, da sind sich beide einig. Nur wo diese Zukunft sein wird, darin scheiden sich die Geister. Frahad hat mit seiner Familie in Deutschland eine neue Heimat gefunden. Das wünscht sich Mydias Vater für seine Tochter auch, doch: „Wenn die Situation in Syrien wieder okay ist – vielleicht in einem, vielleicht auch erst in zehn Jahren – will ich wieder zurück. Meine Familie fehlt mir.“


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TITELSTORY

Strukturen lernen. kein Mitwirkungswille vorhanden, endet auch unsere Hilfe. Wir tun alles, was in unserer Macht steht – aber nicht ohne Mitwirken des Bewohners.

Sozialpädagogin Carolin Lauer leitet die Jugendwohngruppe des ASB für junge männliche Flüchtlinge.

Eine alte Villa im Essener Süden – das Zuhause einer etwas anderen WG. Ihre Bewohner sind allesamt junge Geflüchtete. Und alle sind Männer. Hier – nicht im Essener Norden, sondern mitten in Bredeney – leben sie. Und hier lernen sie. Unter anderem, was es heißt, Teil einer Solidargemeinschaft zu sein. Die Jugendwohngruppe ins Leben gerufen hat der Arbeiter-Samariter-Bund Ruhr. Geleitet wird sie von einer Frau. Sozialpädagogin Carolin Lauer hat Erfahrung mit Flüchtlingen. Vor der ASB-Jugendwohngruppe leitete sie bereits eine Landesunterkunft. Integration, sagt sie, brauche Zeit. „Vielleicht ist es auch deshalb ein eher unbeliebtes Thema.“ Frau Lauer, wer genau wohnt in der Einrichtung des ASB? Und warum? Lauer: Wir kümmern uns um volljährige junge Männer oder solche, die es in den nächsten Monaten werden – also um diejenigen, die vor ca. acht oder neun Monaten als unbegleitetete Minderjährige nach Deutschland gekommen sind und eine gute Chance auf ein Bleiberecht haben. Niemand flüchtet aus Spaß. Das trifft besonders auf diese Jungs zu. Allein drei der acht derzeitigen Bewohner werden von dem herrschenden Regime in ihrer Heimat namentlich gesucht und sind in ihrem Leben bedroht. Wir versuchen, diesen Jungs Strukturen an die Hand zu geben, an denen sie sich orientieren können. Bei uns geht es um Verselbständigung, um Eigenverantwortung und Selbstmanagement. Wenn man in eine fremde Kultur kommt, dann muss man viel mehr lernen als nur die Sprache. Es geht um Umgangsformen. Es geht darum, Systeme zu verstehen – etwa das deutsche Schulsystem –, aber auch kleinere, vermeintlich banale Dinge. Eine Waschmaschine z. B. erschließt sich einem Menschen, der vielleicht sein Leben lang in einem Fluss gewaschen hat, nicht ohne weiteres. Um all diese Dinge kümmern wir uns – von „Muss ich von meinen Lehrern Schläge erwarten, wenn ich krank zuhause bleibe?“ über „Wie spreche ich ein Mädchen an, das mir gefällt?“ bis „Wie lang müssen Spaghetti kochen?“ Das deutsche Schulsystem – Ihre Bewohner sind aber doch nicht mehr schulpflichtig. Lauer (lächelt): Das stimmt. Aber zum Glück kann man ja auch noch ab dem 18. Lebensjahr die Schule besuchen. Und davon machen die Jungs auch Gebrauch. Für alle ist es ganz wichtig, Deutsch zu lernen. Alle möchten gerne studieren oder eine Ausbildung machen. Teilweise haben sie schon in ihren Herkunftsländern die Schule besucht. Andere wiederum nicht, möchten jetzt aber die Chance nutzen, sich zu bilden. Wir führen Gespräche mit den jungen Männern, die bei uns einziehen wollen. Dabei stellen wir auch die Frage: „Besuchst Du bereits eine Schule und möchtest Du sie auch weiterhin besuchen?“ Und wenn – weil man die Schule schwänzt oder sich nicht gut benimmt – eine Entschulung ansteht, muss man auch bei uns ausziehen. Es ist Teil der Mitwirkungspflicht. Wir helfen gerne, aber alles immer nur mit dem Bewohner und nicht für ihn. Wenn wir jemanden haben, der meint, er könnte sich bevorteilen auf unsere Kosten oder der seiner Mitbewohner, dann gucken wir uns das sehr genau an. Häufig steckt hinter so einem Verhalten auch das Bedürfnis nach Geborgenheit. Ist aber auf längere Sicht

Wie kommen die jungen Männer zu Ihnen? Lauer: Beim Jugendamt gibt es einen Fachbereich für unbegleitete minderjährige Flüchtende, deren Sachbearbeiter sich überlegen, wer auf unser Konzept passen könnte. Für uns steht eine erfolgreiche Bildungsvita im Mittelpunkt, also die schulische bzw. die berufliche Orientierung und auch die spätere Etablierung in den Arbeitsmarkt. Entsprechend schlägt das Jugendamt potenzielle Bewohner vor. Die kommen uns besuchen, bekommen eine Führung durchs Haus und unser Konzept erklärt. Und dann führen wir erst einmal ein kleines Gespräch. Wer ich bin, wer die Kollegen sind, wer bei uns bereits wohnt, woher die anderen Bewohner kommen und ähnliches. In diesem Gespräch frage ich dann auch einiges ab, z. B. auf welche Schule der junge Mann geht. Daran merke ich meistens auch schon, wieviel Auseinandersetzung mit diesem Thema wirklich stattfindet. Weiß derjenige etwa schon gar nicht, wie seine Schule heißt, kann man sich schon vorstellen, dass es nicht viel Auseinandersetzung ist. Außerdem interessiert mich natürlich auch das Level der deutschen Sprache, die Gesinnung und was ich von der Betreuung aus der letzten Einrichtung erfahre. Und auch die Fluchtgeschichte und mit welchen Vorerfahrungen und Erwartungen er zu uns kommt, ist für mich interessant. Meistens findet auch noch ein kurzes Kennenlernen mit den anderen Mitarbeitern statt. Danach setzen wir uns dann zusammen und besprechen den jungen Mann. Jemanden „besprechen“ ist eine Sache. Ihn nachher zu betreuen eine andere, oder? Lauer: Basis einer sinnvollen Betreuung ist die Verständigung – und auch das Aufbringen von gegenseitigem Verständnis. Wir haben ein multiprofessionelles Team zusammengestellt, das sich aus Sprach- und Kulturmittlern, aus Erziehern und Psychologen zusammensetzt. Und ich selbst bin Sozialpädagogin. Sozialpädagogin, nicht -pädagoge. Die Leitung obliegt einer Frau und die Bewohner sind meist junge Muslime – ein Problem? Lauer (lächelt): Ich habe ja sogar ein rein männliches Kollegium. Ich bin die einzige Frau in der gesamten Einrichtung. Aber das ist kein Thema. Das hängt auch damit zusammen, dass die Kollegen Toleranz vorleben. Arabische Kulturen sind hierarchischer. Da geht es vor allem nach dem Alter. Und der Mann hat klassischerweise in dieser patriachalen Ordnung eher etwas zu sagen. Das bedeutet: Der älteste Mann hat das Sagen, ob er recht hat oder nicht. Jetzt kommen die Jungs nach Deutschland und hier hat auf einmal eine junge Frau das ‚Kommando‘. Ich

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habe einen Kollegen, der ist fünfzig – und dem sage ich dann etwas. Das ist für die Jungs schon erst einmal ein ‚Huch!‘-Moment. Dann gucken sie sich das aber an und sehen, dass der Kollege und ich freundschaftlich miteinander umgehen. Aber ich bin die Leitung. Sie sehen, dass sich mit gegenseitigem Respekt begegnet wird, aber auch, dass, wenn ich etwas sage, es auch gemacht wird. Und dann ist es auch überhaupt kein Thema mehr, ob ich eine Frau bin oder nicht. Natürlich wird auch Kritik an mir geübt. Doch selbst dann hilft es, dass die Jungs mich fachlich kompetent erleben. Es ist einfach ganz viel Vertrauensarbeit, die wir leisten. Und wir erleben unsere Bewohner als unglaublich dankbar dafür.

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POLITIK

HINTER DEN KULISSEN DES CDU-BUNDESPARTEITAGS

Das vormalige ‚Rü-Oktoberfest‘-Zelt am Flughafen Essen-Mülheim haben Sven Morsbach und Ted Terdisch für die CDU so umgestaltet, dass dort die Parteitags-Party mit rund 2.200 Peronen stattfinden konnte.

F

ür Ted Terdisch und Sven Morsbach ist es ein ganz besonderer Auftrag, den Nordrhein-Westfalen-Abend, sprich die große Sause für die Delegierten und Gäste des CDU-Bundesparteitags zu organisieren. Für ihre Zwecke wird das Festzelt vom ‚Rü-Oktoberfest‘ Anfang Dezember zweckentfremdet. Auf Wunsch der CDU Deutschland bleibt es einige Wochen länger am Flughafen Essen-Mülheim stehen. Ehrengast des Abends ist niemand Geringeres als die Parteichefin, Bundekanzlerin Angela

Merkel höchstpersönlich. Und mit ihr die christdemokratische Polit-Elite.

Mit Essen verbindet Merkel einiges: In der Grugahalle wird sie im Jahr 2000 erstmals zur Vorsitzenden ihrer Partei gewählt. Und legt von da an eine steile Karriere hin, zählt stolze achtmal zu den 100 Personen, die die Welt laut dem US-amerikanischen Nachrichtenmagazin ‚TIMES‘ am meisten prägten. Extrawürste, so verrät Ted Terdisch, gibt es für die deutsche Kanzlerin in Essen jedoch nicht. „Die CDU war ohnehin sehr genügsam“, resümiert Terdisch. „Alles war bestens vorbereit, sehr routiniert. Man weiß in der Parteizentrale in Berlin, wie man derartige

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Großevents auf die Beine stellt. Weil die Messe Essen wegen des Umbaus nicht ausreichend Platz für die Abendveranstaltung hatte, ist die CDU auf Empfehlung der Messe auf uns zugekommen.“ Rund 2.200 Personen haben Ted Terdisch und Sven Morsbach im Festzelt unterhalten. Zuvor waren die Politiker, Parteitagsdelegierten, Journalisten und Gäste der CDU in der Grugahalle und im angrenzenden Kongresszentrum der Messe – um den Parteivorstand neu zu wählen und wegweisende Beschlüsse, etwa zum Doppelpass, zu fassen. Und um länderübergreifend zu netzwerken. CSU-Parteichef Horst Seehofer ließ sich in Essen nicht sehen. Er schickte Gerda Hasselfelt, CSU-Landeschefin im Deutschen Bundestag, und Generalsekretär Andreas Scheuer nach Essen. Hochkarätige Gäste, die ein besonderes Maß an Sicherheit bedürfen. Mohammed Issa, Inhaber von Issa Security, sorgt im Festzelt für die notwendige Sicherheit, neben den Beamten vom Landes- und Bundeskriminalamt. Der Essener Ableger der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH)

U. a. haben Fabian Schrumpf (l.) und Matthias Hauer (r.) die CDU Essen auf dem Parteitag vertreten. Foto: Pascal Hesse

Foto: Pascal Hesse

Keine Extrawurst für die

Im Gespräch vertieft: Der Bundesvorstand der CDU.


POLITIK

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IN ESSEN

Bundeskanzlerin

ÜBERALL Foto: Pascal Hesse

Die Polit-Kolumne

In der Grugahalle wurde Angela Merkel als Parteivorsitzende mit 89,5 Prozent bestätigt. Foto: Vanessa Mels

‚Erste-Hilfe‘ geht. Denn ein Parteitag, so interessant er auch sein mag, kann ganz schön schlauchen, ermüden und für Herzrasen sorgen. Rund 70 Leute haben Terdisch und Morsbach im Catering im Einsatz. Für die Promis, darunter die Bundeskanzlerin, zaubern die Köche der ‚BLISS tapas bar‘ ein zünftiges Mahl. Am Ende geht beim Parteitag und bei der Party am Abend alles gut, wenngleich Terdisch ein wenig Bauchschmerzen hatte: „Alle Mitarbeiter wurden einer strengen Sicherheitsüberprfung unterzogen. Auch wenn sich keiner von uns darüber wirklich Sorgen machen muss, weiß man ja nie genau, an welchen vermeintlichen Kleinigkeiten dann vielleicht doch Anstoß genommen wird. Aber es hat ja alles gepasst und wir haben die Parteitagsfeier gestemmt.“ Ein Beitrag von Pascal Hesse

Hesse ist

Bundeskanzlerin Merkel lobte die gute Arbeit der Essener Johanniter-Unfall-Hilfe in der Grugahalle.

Kriminelle Clans, zwei Ratsherren und ein Totalausfall In Huttrop fallen Schüsse. Es ist ein Mordversuch auf einen Verwandten der jüngst verurteilten Kriminellen mit Wurzeln im heutigen Libanon. Fabian Schrumpf, ordnungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Stadtrat zeigt sich entsetzt. Er sieht eine „weitere Eskalationsstufe erreicht“. Der Mordversuch zeige, wie dreist und skrupellos gewalttätige Auseinandersetzungen unter kriminellen Familien-Clans in Essen fortgeführt würden. Erst vor kurzem seien Clanmitglieder wegen eines aus Blutrache verübten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Schrumpf fordert: „Nun muss der Rechtsstaat Härte zeigen. Blutrache und Selbstjustiz müssen bekämpft und kriminelle Clanstrukturen zerschlagen werden.“ Und damit hat er absolut recht. Sei es in Berlin, Bremen oder Essen: In diesen drei Städten sind die arabisch-, meist libanesisch-stämmigen Clans besonders umtriebig. Dass Schrumpf, im Hauptberuf Rechtsanwalt, kritisiert, dass die Rechtsordnung und der Staat weiter völlig missachtet und unbeteiligte Bürger durch Schüsse auf offener Straße in Lebensgefahr gebracht würden, zählt zu den Fakten. Sein Credo: „Wer unsere Regeln missachtet und mit Füßen tritt, hat keinen Platz in unserer Gesellschaft.“ Das sieht Ahmad Omeirat aber offenbar gänzlich anders. Er

sitzt für die Grünen im Stadtrat und inszeniert sich gerne als Erfolgsmodell eines libanesisch-stämmigen Mitbürgers, der positiv in der Gesellschaft auffällt. Denn, soviel gehört ebenfalls zur Wahrheit: Der Name ‚Omeirat‘ steht im Ruhrgebiet oftmals für eine dubiose und kriminelle Clan-Familie. Doch damit habe er nichts zu tun. Die Forderung seines CDU-Kontrahenten Schrumpf (beide kandidieren bei der nächsten Wahl für den Landtag NRW) kommentiert Omeirat im sozialen Netzwerk Facebook so: „Total Ausfall bei der CDU Essen. Die Zeiten von Ludger Hinsen kommen wieder in Erinnerung. Diesmal wird die CDU Essen ein politisches Erdbeben erleben. Die zweite, dritte und vierte Generation libanesischer Bürgerkriegsflüchtlinge wird nicht für eine schmutzige Wahlkampf Kampagne herhalten.“ Libanesische Bürgerkriegsflüchtlinge mit den Clanstrukturen in Verbindung zu bringen, das ist hier der Totalausfall, Herr Omeirat. Auf Kritik im sozialen Netzwerk Facebook reagiert Omeirat nicht mit einem Debattenbeitrag, so wie es von einem Mitglied des Essener Stadtrates zu erwarten wäre. Nein, er blockiert den Kommentator, in diesem Fall den Autor dieser Kolumne. Von Reife zeigt Omeirats Verhalten nicht. Es verdeutlicht eher, dass er eindeutig derjenige ist, der hier in den Wahlkampfmodus geschaltet hat. Eine Kolumne von Pascal Hesse

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POLITIK

GEPRÜFT, GESTOLPERT, ZURÜCKGEZOGEN – EINE FRAGE DES LEBENSLAUFS

ach der Lebenslauf-Affäre um die frühere Bundestagsabgeordnete Petra Hinz hat die SPD nun einen neuen Kandidaten im Wahlkreis 120 aufgestellt. Am Ende setzte sich Dr. Gereon Wolters, ein Bochumer Jura-Professor mit münsteraner Wurzeln, gegen ursprünglich zehn Mitbewerber durch. Neben ihm war zuletzt einzig noch Margret Schulte im Rennen, die frühere Leiterin der Verbraucherzentrale Essen. Sie ist nunmehr im Ruhestand. Alle anderen Bewerber hatten zuvor das Handtuch geworfen, so auch Stephan Leifeld. Überraschend zog der Schermbecker seine Kandidatur kurz vorm Wahl-Parteitag der Essener SPD zurück. Doch offenkundig nicht aus freien Stücken.

Mit einer kurzen und knappen Presse­ info zum Verzicht Leifelds speisten die Esse­ ner Sozialdemokraten die örtlichen Medien erfolgreich ab. Dass der Bewerber gar nicht so freiwillig aus dem Rennen ging, wie es die SPD der Öffentlichkeit weismachen wollte, hat der INFORMER indessen exklusiv aus gut informierten Kreisen erfahren. Was einst Petra Hinz zu Fall brachte, sorgte dafür, dass Leifeld ebenfalls ins Stolpern geriet und schlussendlich aufgab – der eigene Lebenslauf. Der, so stellte die Parteiführung bei näherer Betrachtung fest, enthielt einige Ungereimtheiten. Und manche Angabe, über deren Wahrheitsgehalt parteiintern durchaus debattiert wurde. Ohne viel Aufse­ hen zog die Führungsriege dem Vernehmen nach kurz vor dem Parteitag die Reißleine. Und brachte Leifeld noch gerade eben von seiner Kandidatur ab. Wir sprachen kurz nach seinem Rückzieher mit Stephan Lei­ feld über die Hintergründe. Und erfuhren einiges, was der SPD noch schlaflose Wahl­ kampfnächte bescheren dürfte. Dass er im Lebenslauf getrickst haben soll, bestreitet Leifeld. „Zum Teil habe ich manche Sachen missverständlich rüberge­ bracht, zum Teil ist auch gewühlt worden in meinem früheren privaten Umfeld“, so der Sozialdemokrat. In seinem Lebenslauf, den die Parteiführung nach dem Hinz­Skandal offenbar ohne vorherige Überprüfung an die Mitglieder und die Medien verschickt hatte, gibt er an, Lehrer zu sein – seit 2005 für Deutsch, Englisch, Geschichte’ am ‚Bergischen Internat, Velbert’, einem pri­ vaten Internat mit gymnasialer Oberstufe. Im INFORMER­Gespräch rudert er dann jedoch rasch zurück: „An der gymnasialen

Oberstufe habe ich nie unterrichtet.“ Ebenso gibt Leifeld in seiner Vita an, an zwei Haupt­ schulen als Lehrer für Englisch, Geschichte und Erdkunde, Sport, Schwimmen und Judo tätig zu sein. Von einem mehrjährigen Stu­ dium der Kommunikationswissenschaften / Psychologie ist in seiner Vita zwar die Rede, nicht aber von einem Hochschulabschluss. Den brauche er nicht, um als Lehrer tätig zu sein, verdeutlicht Leifeld. Bei weiteren von ihm gemachten An­ gaben verstrickt sich der Ex­Bewerber in Widersprüche, betont im Gespräch aber: „Meine Zeugnisse kann ich zeigen, kein Problem.“ Wir verzichten. Denn ähnliche Versprechungen habe er bereits gegenüber dem Parteivorstand gemacht, so berichten unsere Quellen, die entscheidenden Do­ kumente aber nicht vorweisen können. In

Bei der SPD in Wesel hat sich Leifeld im Sommer 2016 überdies ebenso um ein Bun­ destagsmandat beworben, als Nachfolger Hans­Ulrich Krügers. Dort war er einer von vier Bewerbern. Seine in Wesel eingereichte Vita, so ist aus der Partei zu hören, habe sich jedoch wesentlich zu der in Essen vorgeleg­ ten unterschieden.

EIN WAHLKREIS, ZWEI SPD-KANDIDATEN?

Dem Vernehmen nach habe SPD­Par­ teichef Thomas Kutschaty, seines Zeichens NRW­Justizminister, Leifeld gegenüber deutlich gemacht, dass er von der Kandi­ datur Abstand nehmen solle. Leifeld sagt hingegen, der Minister habe seine Zeugnisse gesehen. Und, dass niemand an ihn heran­

CDU.“ Im INFORMER­Gespräch macht er deutlich: „Manchmal bringt ein Samurai auch ein Opfer. Aber ich mache weiter. Vielleicht bewerbe ich mich in vier Jahren noch einmal um den Wahlkreis 120.“ Oder er mache sein eigenes Ding. Der 49­Jährige könnte der SPD bereits früher als gedacht in die Parade fahren. Leifeld gehört der Partei nach eigenen Angaben seit 1984 an, wenngleich aktuell ohne Zuordnung zu einem Ortsverein – aus privaten Gründen. Er überlegt nun, als un­ abhängiger Kandidat gegen den offiziellen SPD­Kandidaten Wolters anzutreten. Das, so macht Kutschaty klar, dürfte dann aber zu seinem Ausschluss aus der Partei führen. Kandidiert er wirklich, stellt sich unweiger­ lich die Frage: War die Sache mit seinem Lebenslauf am Ende wirklich nur ein großes Foto: Christoph Bubbe

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Wie die SPD sich einen zweiten Fall Hinz ersparte

Stephan Leifeld (SPD) im Gespräch mit den INFORMER-Redakteuren Jöran Steinsiek und Pascal Hesse. seiner Vita bezeichnet sich Leifeld weiter als „Mitgründer der World Judo Federation“ und „Mitgründer der World Jiu­Jitsu Federa­ tion“, als internationalen Judo­Kampfrichter für diverse Verbände und Präsidenten der Deutschen Judo Föderation. Auffallend ist, dass die ‚Deutsche Judo Föderation’ an Leifelds privatem Wohnsitz unterkommt und laut Internetseite seit Jahren inaktiv ist. Wer Leifeld im Internet recherchiert, findet zudem Informationen über einen vermeintlichen Zwist zwischen ihm und dem ‚Deutschen Dan­Kollegium’. In einem Forum heißt es, ihm sei 2007 fristlos gekündigt wor­ den, mitunter wegen fehlender Nachweise seiner Qualifikation. Er habe einen neuen, konkurrierenden Verband gegründet. Be­ stätigen konnte der Redaktion die im Raum stehenden Vorwürfe jedoch niemand. Ein Rückruf seitens des ‚Deutschen Dan­Kolle­ giums’ erfolgte vor Redaktionsschluss nicht. Innerhalb der SPD­Führung seien ähnliche Internetfunde aber bekannt gewesen.

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getreten sei, der gemeint habe, sein Lebens­ lauf wäre nicht in Ordnung. Offiziell lässt sich Kutschaty im längeren Telefonat mit dem INFORMER nur mit folgendem Satz zitieren: „Ich respektiere die frei gewählte Entscheidung von Stephan Leifeld, seine Kandidatur zurückzuziehen.“ Wohl auch, weil er genug hat von den parteiinternen Scherereien. Und hofft, nun mit Dr. Gereon Wolters den Wahlkreis für die SPD zurück­ zugewinnen. In seiner offiziellen Verzichts­Erklärung gibt sich Leifeld indes pathetisch: Stimmen aus den Ortsvereinen hätten ihm mitgeteilt, „dass es ein sehr knappes Ergebnis geben könnte zwischen uns drei Bewerbern. Da bin ich nachdenklich geworden. Der Zweck meiner Kandidatur sollte schließlich sein, die Partei in ihrer Gesamtheit als Essener Junge zu motivieren, wieder mehr die In­ halte wahrzunehmen. Die Hinz­Geschichte hat uns anscheinend mehr getroffen als die Schawan­bis­Guttenberg­Affären jemals die

Missverständnis? Hat Leifeld in seiner Vita einfach nur unsauber gearbeitet, womöglich um seine Chancen zu erhöhen, oder wollte er die Genossen täuschen, wie einst Petra Hinz? Das weiß wohl nur er selbst. Eines ist jedoch klar: Stephan Leifeld buhlt um Aufmerksamkeit. Er will auf Biegen und Brechen in den Deutschen Bundestag einzie­ hen. Den aktuellen Wahlkreisabgeordneten Matthias Hauer (CDU) bezeichnet er als Hinterbänkler: „Für mich hat der Hauer politisch keine Strahlkraft.“ Die Parteien­ demokratie sieht er zudem an einem Schei­ deweg. „Ich glaube nicht, dass es noch viele Legislaturperioden so weitergeht.“ Der Vater von sechs Kindern ist davon überzeugt, dass die Wahl im Ruhrgebiet entschieden wird. Und dass es dabei um Glaubwürdigkeit geht. Dann aber gleichwohl um seine eigene. Das könnte allerdings zum Problem werden. Ein Beitrag von Pascal Hesse und Jöran Steinsiek

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LOKALFIEBER

(K)ein hässliches Entlein

Wir suchen Charity-Projekte und stellen sie vor!

Sie engagieren sich in einem Verein, sind im Stadtteil aktiv oder haben eine tolle Idee für ein Charity-Projekt in Ihrer Nachbarschaft? Ihr Keller, Ihr Dachboden oder Ihre Garage ist voll von Dingen, die Sie nicht mehr benötigen, und Ihren Freunden und Bekannten geht es ebenso? Vielleicht haben Sie ja auch noch das ein oder andere antike Schätzchen, einen Schrank, eine Kommode oder einen Fernseher bei sich rum stehen. Dann machen Sie doch ganz einfach bei ‚INFORMER charity‘ mit.

Foto: Pascal Hesse

DIE BÜRGER- UND KAUFMANNSSCHAFT DER NÖRDLICHEN INNENSTADT WILL WIRBT FÜRS QUARTIER

Wir suchen Charity-Projekte aus Essen, für die und mit denen wir zusammen mit den ‚Trödelhelden‘ (www.trödelhelden.de) aus der City-Messehalle an der Rottstraße in der nördlichen Innenstadt Spenden sammeln wollen. Der Verkaufserlös der Sachspenden aus Ihrem Keller und der Spenden, die anderer Leserinnen und Leser für Ihre Aktion vorbei bringen oder bar spenden, kommen Ihrem guten Zweck zu Gute! Bewerben Sie sich ganz einfach per E-Mail unter charity@informer-magazine.de oder per Post mit Ihrer Idee oder Ihrem Verein bei uns: INFORMER Magazine, Bredeneyer Straße 23, 45133 Essen. Ansprechpartner der Redaktion für ‚INFORMER charity‘ ist unser Redakteur Pascal Hesse. Sie erreichen ihn bei Fragen telefonisch unter: 0201 / 45 189 – 100.

Foto: Pascal Hesse

Foto: Pascal Hesse

Mit etwas Glück stellen wir Ihr Projekt in einer der nächsten Ausgaben vor, versehen mit dem Aufruf an unsere Leserinnen und Leser, nicht mehr Benötigtes oder Geldspenden zu Gunsten Ihres Projekts bei den ‚Trödelhelden‘ abzugeben. So können mit etwas Glück schnell einige hundert Euro für Ihr Anliegen zusammenkommen. Der Erlös des ersten Monats kommt Ihrem Projekt dabei zu 100 Prozent zugute! Also: Machen Sie mit!

nicht klappt ist der Anzeigenverkauf. „Ich habe das Magazin finanziert. Als klar wurde, dass es zu viel wird, habe ich gesagt: Das kann ich nicht weiter tragen. Druckkosten und Personalkosten, das alles war am Ende zu viel“, erinnert sich Wiesemann. Im Juli 2015 erschien die vorerst letzte Ausgabe. Nun erscheint ‚Lokalfieber‘ wieder - jeden Monat auf einer Seite, später womöglich einer Doppelseite im INFORMER. Wenn sich genug Geschäftsleute und Sponsoren finden, die mit Anzeigen das Engagement des Vereins unter„Die nördliche Innenstadt - Menschen, Termine, Geschäfte“, unter diesem Motto erschien im November 2012 die erste stützen wollen. „Bei uns Ausgabe des Lokalfieber-Magazins (die blaue Ausgabe oben rechts). Ziel der Akteure aus der ‚City.Nord‘ war es ihren geht es um Kultur und Stadtteil bekannter zu machen. Und das ‚hässliche Entlein‘ in einen zauberhaften Schwan zu wandeln. Kommunikation in der ‚City.Nord‘, um das KreaJeder kennt es, das Märchen vom ich den Gedanken eine Nachbarschaftsin- tiv-Quartier, Vernetzung und den Kontakt ‚hässlichen Entlein‘, entsprungen aus itiative zu gründen – erst mit dem Namen in die Nachbarschaft“, betont Wolfgang der Feder Hans Christian Andersens. ‚Generationenkult-Club‘. Später haben wir Nötzold. Man könnte sagen, Lokalfieber ist Mit seinem graubraunen Gefieder das dann Lokalfieber genannt“, erinnert eine moderne Form der Nachbarschaftshilwirkt es tollpatschig, unbeholfen und sich Unperfekthaus-Gründer Wiesemann. fe. Eine, die das gesamte Quartier im Blick ungewöhnlich hässlich. Niemand mag Der Grundgedanke: ein lokales Fieber zu hat – die Bewohner, Geschäftsleute und es, keiner will mit ihm zu tun haben, erzeugen, inmitten in der ‚City.Nord‘. An- Akteure vor Ort. sich mit ihm zusammen sehen lassen. nette Allenkemper und Wolfgang Nötzold Dann aber, im nächsten Frühling ist sind von Anfang an mit dabei, verbreiten Ein Beitrag von Pascal Hesse es plötzlich ganz anders: Es hat sein Wiesemanns ursprüngdunkles Gefieder gegen ein schnee- lich im Stadtteil verteiltes weißes Federkleid getauscht. Und ‚Lokalfieber-Magazin‘ und sich in einen wunderschönen Schwan bestücken es mit Inhalten. verwandelt. Diesem Frühling sieht die Heiko Salmon sorgt fürs Bürger- und Kaufmannschaft in der passende Layout. Die ersnördlichen Innenstadt, der ‚City.Nord‘, te Ausgabe erscheint im ebenfalls entgegen. Und mit ihnen die Dezember 2012. Zwei Jahre drei lokalen Akteure Reinhard Wiese- später stößt Claudia Posmann, Wolfgang Nötzold und Annette pieszny, früher Redakteurin Allkemper. Sie leben und arbeiten im der WAZ Lokalredaktion Areal rund um die Viehofer Straße. Essen, als feste Redakteurin zum Team dazu. Das Unperfekthaus- und Lokalfieber-Gründer Reinhard „Wenn man sich darum bemüht, dass Erscheinungsgebiet wird Wiesemann (l.) unterstützt den Verein LOKALFIEBER von Wolfgang Nötzold und Annette Allkemper bei sich ein Stadtteil entwickelt, muss man ganz auf die gesamte Innenstadt seinen vielfältigen Aktivitäten in der ‚City.Nord‘. viele Leute mitnehmen. Irgendwann hatte ausgedehnt; was langfristig

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VERLAGSSONDERVERÖFFENTLICHUNG

15 Januar 2017 Lokalfieber Essen City.Nord · www.lokalfieber.de ·

KOMMENTAR

/lokalfieber

Seite 15

F

ünfzig Menschen aller Altersgruppen sitzen in der Alten Synagoge und stellen sich gegenseitig vor: Wo wohne ich, was mache ich in der City.Nord, was interessiert mich hier? Studenten, Kreative, Kommunalpolitikerinnen, Aktive aus den Kirchen, Vertreter der Sparkasse und der türkischen Community, Rentner aus der Weststadt – eine bunte Mischung von Menschen, die in der City.Nord zu Hause sind, arbeiten, Politik machen oder nur neugierig sind. Sie machen den Stadtteil aus, brennen für ihn.

Nachbarschaftstreffen im Welcome-Hotel an der Schützenbahn 58, 18 bis 20 Uhr. Anmeldung nicht erforderlich. Infos: www.lokalfieber.de DONNERSTAG, 19. JANUAR

45. Essener Krimicouch im ‚GeMEINdehaus‘ an der Zwinglistraße, 19 Uhr. Tickets für 5 Euro gibt‘s in der Altstadt-Buchhandlung oder an der Abendkasse. FREITAG, 20. JANUAR

Gesprächskreis „Mäuse für Ältere“, ‚WiederbrauchBAR‘. Weberstraße 15, 16 bis 18 Uhr. Keine Anmeldung. FREITAG, 27. JANUAR

‚Kulinarische Stadtführung Essen-City Nord‘ – ein künstlerisches Quartier mit Potenzial – Treffpunkt: Marktkirche, 11 bis 14 Uhr. Kosten: 33 Euro pro Person. Infos und Anmeldung: www.eat-the-world.com

Das Welcome-Hotel unweit des Rathauses. GESELLSCHAFT

Nachbarschaftstreffen am 9. Januar 2017 im Welcome-Hotel Lokalfieber e.V. lädt ein zum nächsten Nachbarschaftstreffen für das Kreativquartier City.Nord: Am Montag, 9. Januar, ist das Welcome-Hotel an der Schützenbahn Gastgeber. Von 18 bis 20 Uhr gibt es wieder eine Vorstellungs- und Austauschrunde bei einem kleinen Buffet – und natürlich auch eine Vorstellung des Hauses durch den Geschäftsführer Rainer Schäfer. Lokalfieber heißt interessierte Gäste herzlich willkommen! ANNETTE ALLKEMPER

HISTORIE

ESSEN.ALTSTADT. ANSICHTEN. - Die Abendtour durch die City.Nord

Diese sehr empfehlenswerte Tour ist ein ‚medialer Rundgang‘ der EMG, der Essen Marketing GmbH: Mit einem Beamer werden historische Fotografien von zerstörten oder abgerissenen Gebäuden der Essener Altstadt an die Fassaden der Häuser projiziert, die Die historischen Fotos werden etwa auf dem GOP-Gebäude gezeigt. heute an ihren Standorten stehen. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem nördlichen Teil der City, da dort während des II. Weltkriegs fast alle Gebäude dem Erdboden gleich gemacht wurden. Die Bilder und Berichte dazu lassen die mittelalterliche bis frühneuzeitliche Essener Altstadt wieder auferstehen. Kooperationspartner der EMG sind das Unperfekthaus und die Allbau AG. Die anderthalbstündigen Führungen starten bei jedem Wetter vorm Café Konsumreform an der Viehofer Straße 31. Karten gibt es für 15 Euro in der EMG-Touristikzentrale, Am Hauptbahnhof 2, Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren zahlen 11 Euro. Man kann auch vorab per Mail touristikzentrale@essen.de oder telefonisch unter 88 72 333 reservieren. Die nächsten Termine: 13., 20. und 27. Januar, 17 Uhr / 3. Februar, 17.30 Uhr / 10. und 17. Februar, 17.45 Uhr / 24. Februar, 18 Uhr.

KUNST & KULTUR

Susanne Scheidle ist ‚Kreative des Monats‘ im Januar 2017

Sie beschäftigt sich mit Malerei und malt hauptsächlich mit Ölfarben, macht aber auch Zeichnungen mit Tusche und Graphit. Die Motive ihrer Bilder und Zeichnungen spiegeln ihr Interesse am Skurrilen, am Absurden und Surrealen. Wie sie selbst sagt, hat Susanne Scheidle arbeitet in ihrem sie sich schon immer mit Malerei beAtelier im Unperfekthaus (UPH). schäftigt und verschiedene Techniken ausprobiert. Inspiration für ihre Bilder findet sie bei klassischen flämischen Stillleben, in den Zeichnungen und Karikaturen von William Hogarth, bei Gabriel von Max – aber auch in Alltagssituationen. Susanne Scheidle und ihre Bilder sind im Unperfekthaus an der Friedrich-Ebert-Straße 18 in Raum 206 zu finden. Kontakt zur Künstlerin gibt‘s unter: susanne-scheidle@t-online.de

WOLFGANG NÖTZOLD

Foto: Privat

SAMSTAG, 7. JANUAR

MONTAG, 9. JANUAR

ANNETTE ALLKEMPER & WOLFGANG NÖTZOLD

Die Nachbarschaftstreffen sind inzwischen eine Institution: Gegründet 2011 vom Unperfekthaus und dem GOP, finden sie alle zwei Monate an wechselnden Orten statt, so, dass die teilnehmenden 50 bis 80 Gäste immer ein Haus als Gebäude und die Organisation oder Firma kennenlernen: den Gemeindesaal St. Gertrud, die AWO, das Casino der Sparkasse oder das Haus der evangelischen Kirche. Es geht um Kultur und Kommunikation, genau das, was der vor einem Jahr gegründete Verein LOKALFIEBER e.V. im Namen trägt – natürlich in der City. Nord. Das nächste Treffen: 9. Januar 2017 von 18 bis 20 Uhr im Welcome-Hotel! Was LOKALFIEBER sonst noch macht: einmal im Jahr das Suppenfest,

Termine für die City.Nord Öffentliche Führung durch das Generationenkult-Haus (Geku-Haus), 11 Uhr, Viehofer Straße 31. Keine Anmeldung notwendig. Infos: www.generationenkult.de

zu dem Nachbarn, Vereine und Freunde Suppen mitbringen und sich Bewohner des Viertels und Gäste bei einer Suppe kenenlernen können. Alle zwei Monate findet der Altstadtsalon statt, mit ein oder zwei Gästen, die das Viertel geprägt haben, von früher kennen und viel zu erzählen haben. Dazu gibt es eine Website und einen ‚facebook‘-Auftritt und alle 14 Tage einen Newsletter mit aktuellen Terminen aus der ‚City.Nord‘. Alles in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt und der ISG, der ‚Immobilien- und Standortgemeinschaft City.Nord‘. Natürlich ist der Verein offen für weitere MitmacherInnen mit Ideen und Tatkraft! Mehr über den Verein und seine Aktivitäten gibt es unter www.lokalfieber. de und auf: www.facebook.com/lokalfieber

Foto:Privat

WOLFGANG NÖTZOLD

VEREIN FÜR KULTUR UND KOMMUNIKATION IST VOR ORT ENGAGIERT

Foto: Peter Wieler / EMG

Jeden Monat eine LOKALFIEBER-Seite im INFORMER Magazin mit einer Auflage von 105.000 Exemplaren in Essen und wenn es gut läuft irgendwann zwei Seiten – so lautete das Angebot des INFORMER von vor einem Vierteljahr. Der LOKALFIEBER-Verein übernimmt die redaktionelle Verantwortung und trägt kein wirtschaftliches Risiko, unterstützt den Verlag aber bei der Beschaffung von Anzeigen aus der ‚City.Nord‘ und drumherum, um die Seite zu finanzieren. Wir haben das Angebot nach kurzer Bedenkzeit gern und dankbar angenommen. Zum einen knüpfen wir damit an das LOKALFIEBER-Magazin an, das von Dezember 2012 bis Juli 2015 gedruckt erschien, zum anderen ergänzen wir damit unsere Veranstaltungen und Online-Aktivitäten um eine Print-Version in einer Auflage, die wir allein nie erreichen konnten. Natürlich gewinnt auch der INFORMER dabei: Er wird inhaltlich bereichert, erreicht mehr Leser jenseits des Essener Südens und erhöht seine Reichweite. Also ein ‚Geschäft auf Gegenseitigkeit‘ oder neudeutsch eine ‚win-win-Situation‘. LOKALFIEBER erfährt dabei viel Unterstützung durch das Kulturbüro der Stadt, durch die Interessen- und Standortgemeinschaft City.Nord (ISG) und durch einzelne Gewerbetreibende, die überzeugt sind, dass die Seite dazu beitragen wird, das Kreativquartier City.Nord weiter voranzubringen.

Foto: Welcome Hotel

Lokalfieber mischt die ‚City.Nord‘ auf

LOKALFIEBER wird wieder gedruckt

WOLFGANG NÖTZOLD

Diese Lokalfieber-Ausgabe wird ermöglicht von:

Eine Arbeit der Künstlerin.

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Die City.Nord ist der vielleicht lebendigste und dynamischste Teil von Essen. Hier haben wir die Buntheit, die wir auf Reisen genießen, direkt vor der Tür. Geht mehr aus. Schaut Euch das an, was nicht die 100ste Kopie von etwas ist, das es überall gibt. LOKALFIEBER-IMPRESSUM: Verantwortlich für den Inhalt dieser ‚LOKALFIEBER‘-Ausgabe auf Seite 15 des INFORMER Januar 2017, print Edition: Wolfgang Nötzold, 1. Vorsitzender, Verein für Kultur und Kommunikation e.V., Generationenkult-Haus, Viehofer Straße 31, 45127 Essen.

Vertretungsberechtigter Vorstand (Herausgeber): Wolfgang Nötzold, Annette Allkemper. Der Verein ist eingetragen ins Vereinsregister beim Amtsgericht Essen unter VR 5664

Redaktion: Wolfgang Nötzold, Annette Allkemper. Telefon: 0201-470916-44, Mobil: 0174-3782375, eMail: info@lokalfieber.de. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


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it dem frühen Einbruch der Dunkelheit, steigt auch die Zahl der Haus- und Wohnungseinbrüche an. Kriminelle Einzeltäter und organisierte Banden haben ‚Hochkonjunktur‘. Allein 2015 wurden bundesweit rund 167.000 Einbrüche registriert. In Essen räumten Täter 3.029 Mal Wohnungen aus. Ein Albtraum für Betroffene. Denn neben dem Schaden und dem Werteverlust bleibt auch eine emotionale Belastung zurück. Das Gefühl, ein Fremder war im Haus, wirkt lange Zeit nach. Daher steigt auch die Nachfrage bei privaten Sicherheitsdiensten an, wie bei der S.E.T. GmbH Security & Event Team aus Essen. Über 3.500 erfahrene und kompetente Mitarbeiter sorgen bei verschiedenen Einsätzen für die Sicherheit ihrer Kunden. Das Unternehmen ist eingebunden in die Stölting Service Group mit über 110 Jahren Erfahrung in puncto Dienstleistung. Am Anfang steht die Analyse des Objekts durch die Polizei oder einem Fachdienst. Sie gibt Aufschluss über Sicherheitslücken. „Wir schauen uns das Haus oder die Wohnung genau an, decken Schwachstellen auf und suchen mit dem Kunden gemeinsam nach geeigneten Lösungen“, erklärt S.E.T.-Geschäftsführer Frank Berkemeier. „Balkon- oder Terrassentüren und Fenster sind mechanisch nur mangelhaft gesichert. In vielen Fällen reicht zum Aufhebeln ein normaler Schraubendreher“, so der Experte. Dabei ist die beste Abschreckung von Langfingern: die Zeit. Stoßen sie auf Widerstand, brauchen sie für den Einstieg ins Haus zu lang, lassen die meisten Einbrecher vorm Objekt ab. Zu hoch ist ihnen das Risiko, erwischt zu werden. „Abschließbare Fenstergriffe, einbruchhemmende Fensterbeschläge und Mehrfachverriegelungen an der Haustür sowie einbruchhemmende Einsteckschlösser erhöhen den Widerstandszeitwert bereits deutlich“, erklärt Berkemeier. Zudem seien Lichtquellen absolut sinnvoll. In empfindlichen Bereichen sollten daher

Bewegungsmelder installiert werden. Nähert sich eine Person dem Objekt, geht automatisch Licht an – und der Täter wird abgeschreckt.

VOM BEWEGUNGSMELDER BIS ZUR ÜBERWACHUNGSANLAGE Ein weiterer Schritt ist der Einbau einer Alarmanlage. Hier gibt es gleich mehrere Varianten. Sie reichen von Bewegungsmeldern über Sirenen bis hin zu einer Fernsehüberwachungsanlage, die das Bild direkt zu einer hilfeleistenden Stelle übermittelt. „Bis zu sieben verschiedene Quellen können beim Auslösen eines Alarms informiert werden. Es ist sogar möglich, ein Signal über das eigene Handy zu empfangen“, so Berkemeier. Die ibs Installations-, Bewachungs- und Sicherheitstechnik GmbH hat aktuell über 20.000 Alarmaufschaltungen, die in der eigenen Notrufzentrale eingehen. Das Unter-

Die Erfolgsstory der S.E.T. Security in Essen: • seit 2016 Hauptsitz in Essen • starke Verbundenheit zur Stadt Essen • Partner des Essener Sports • Partner von ‚reden mit essen‘ im Januar & Februar 2017 • bietet personelle und technische Sicherheit in allen Bereichen • Fachunternehmen im Bereich Asyl mit überregionaler Ausstrahlung • Expansion in den Bereichen Wachund Werkschutz, Messe- und Veranstaltungsschutz, Baustellenbewachung, Revier- und Spezialdienste • seit 2016 auch im Bereich Justiz und Aviation aktiv

nehmen zählt zu den führenden Anbietern und Errichtern für Sicherheitstechnik in Deutschland.

DER REVIERWACHDIENST: SICHERHEIT DURCH PRÄSENZ Auch ein mobiler Sicherungsdienst gehört zu den Optionen, die ein Sicherheitsdienstleister bietet. Eine Wohngebietssicherung in Form eines Revierwachdienstes kontrolliert eine Region von gut anderthalb Kilometern. Zu unregelmäßigen Zeiten fährt er nachts und tagsüber abhängig von der Risikostufe mehrfach durch das Gebiet. Fällt ihm etwas Verdächtiges, alarmiert er die Polizei. „Ein Sicherheitsdienst hat keine Polizeibefugnisse, sondern die selben Rechte wie jeder andere Bürger auch“, erklärt der Fachmann. „Allerdings hat er einen routinierten Blick für Auffälligkeiten. Besondere Vorkommnisse meldet er der Polizei. Darauf basierend kann diese dann auch Gefahrenschwerpunkte ausmachen.“ Durch die Präsenz der Sicherheitskräfte gingen in den kontrollierten Wohngebieten die Einbruchszahlen deutlich zurück. „Eine absolute Garantie, dass nichts passiert, kann keiner geben. Wir helfen aber das Gefahrenpotenzial zu minimieren, so dass sich Bewohner wieder sicherer fühlen.“


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NEUES AUS ESSENER UNTERNEHMEN

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Grüne Zukunft 2. ESSENER WISSENSCHAFTSSOMMER STARTET IM MAI 2017

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as Jahr 2017 hat begonnen und in Essen stehen alle Zeichen auf Grün. Auch die Wissenschaftsstadt Essen präsentiert sich mit dem 2. Essener Wissenschaftssommer im Rahmen der ‚Grünen Hauptstadt Europas‘.

Unter dem Motto ‚Grüne Zukunft‘ bietet der 2. Essener Wissenschaftssommer vom 1. Mai bis zum 14. Juli 2017 zahlreiche Veranstaltungen an, die thematisch die Idee der ‚Grünen Hauptstadt‘ aufgreifen. Die meist kostenlosen Veranstaltungen sorgen dafür, dass die Teilnehmer Wissenschaft und Forschung auf vielfältige Art und Weise hautnah und zum Mitmachen erleben können. Eingeladen sind alle, die sich für die ‚grüne‘ Welt der Wissenschaft interessieren. „Die Essener Wissenschaft hat mit ihren zahlreichen Institutionen aus Forschung, Bildung und Stiftungswesen und ihren Partnern aus Wirtschaft und Verbänden ein tolles Spektrum an Themen rund um Nachhaltigkeit, Umwelt, Klima und mehr zu bieten“, erläutert Prof. Dr. Stefan Heinemann, Vorstandsvorsitzender der Wissenschaftsstadt Essen und Prorektor der FOM Hochschule. „Vieles davon ist bisher nur Eingeweihten bekannt. 2017 soll sich das ein wenig ändern. Es gibt viel zu erzählen, zu lernen und zu staunen. Durch die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft lassen sich viele Potenziale heben.“ So wird sich die Essener Wissenschaft unter anderem am Tag der Bewegung am 2. Juli 2017 präsentieren. An diesem Tag wird ein Teil des Rings um die Essener Innenstadt zum grünen Erlebnisfeld – zwischen Ha-

chestraße und Schützenbahn stehen dann Aktionen rund um das Thema Bewegung im Vordergrund. Darüber hinaus wird die Essener Wissenschaft auch auf dem Fest ‚Paradiese und Utopien‘, das vom 7. bis zum 9. Juli 2017 im Essener Stadtgarten stattfindet, präsent sein. An diesem Wochenende wird der Stadtgarten zum kreativen Hauptquartier der ‚Grünen Hauptstadt Europas‘. Besucher können sich auf ein überraschendes Bühnenprogramm, eine Reihe mobiler Bürgerprojekte sowie spannende Upcycling-Projekte aus der Region freuen. „Ich freue mich sehr, dass die ‚Grüne Hauptstadt‘ auch von der Wissenschaft in Essen unterstützt wird. Fortschritte in Bereichen wie Umweltschutz und ‚Lebenswerte Stadt‘ sind ohne Forschung nicht denkbar“, sagt Ralph Kindel, Leiter des Projektbüros ‚Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017‘. Das Programm des 2. Essener Wissenschaftssommers mit detaillierten Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen wird in Kürze unter wissenschaftsstadt-essen.de zu finden sein.

Für Individualisten: Jetzt Traumurlaub planen in Essens schönstem Reisebüro.

Jeder Urlaub ist anders. Mal soll es der pulsierende Städtetrip sein, mal ist Erholung bei Wellness in einem exklusiven Resort geplant. Immer gleich ist jedoch der Wunsch, die besten Tage des Jahres zu erleben. Und dafür nehmen sich die Reise-Experten bei Kozica Reisen denkbar viel Zeit. „Jeder Mensch hat andere Bedürfnisse. Deswegen verkaufen wir nichts von der Stange, sondern setzen uns intensiv mit unseren Kunden auseinander“, betont Geschäftsführer Uwe Wenglikowski. Natürlich bietet Kozica Reisen ein breites Portfolio an attraktiven Pauschalreisen, noch viel lieber stellt das Familien-Unternehmen jedoch individuelle Urlaube zusammen – vom schnellen Kurztrip über das Wochenende bis hin zur spektakulären Rundreise mit anschließendem Badeurlaub. „Hier können wir unsere ganze Kompetenz einbringen“, findet Geschäftsführer Mark Kozica. „Nichts ist schöner, als wirklich Architekt einer Reise zu sein.“

Hier gilt jedoch: Zeit mitbringen. Und möglichst frühzeitig mit der Planung beginnen – gerne schon im Januar. „Da können wir uns wirklich in Ruhe zusammensetzen und besprechen, wie die Reise verlaufen soll, welche Hotels besonders gut gefallen und was es eventuell für Sonderwünsche gibt“, so Mark Kozica. Das frisch renovierte Reisebüro von Kozica in Essen-Katernberg bietet dafür mit seiner Lounge-Atmosphäre die denkbar beste Umgebung. „Unser neues Reisebüro kommt bei den Kunden unfassbar gut an“, berichtet Uwe Wenglikowski. Wann sind Sie zu Gast bei Kozica Reisen?

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Im Land der Kombis: Kia macht den Optima zur Großraum-Limousine Deutschland ist ein Kombi-Land: „Seit den 80ern vermehrt anzutreffen, sind die Kombinationskraftwagen aus dem heutigen Verkehrsbild hierzulande nicht mehr wegzudenken“, erklärt Dr. Klaus-Peter Reintges, Geschäftsführer des Autohauses Reintges in Rellinghausen, dessen Wurzeln als Autohändler in Essen bereits über 40 Jahre zurückreichen. „Wenn das Auto des Deutschen liebstes Kind ist, ist der Kombi der besondere Augapfel unter dem automobilen Nachwuchs“, scherzt Dr. Reintges. Und das weiß man auch in Korea. Mit dem Optima Sportswagon verstärkt KIA seine Modellfamilie um einen Mittelklassekombi mit dynamischem Design und großem, variablem Gepäckraum. „Auf 4,86 Metern Auto lässt sich eine Menge unterbringen“, so der KIA-Händler Dr. Reintges. „522 Liter verpackt der Optima Sportswagon. Maximal sind es 1.686 Liter, wenn man

Gemäß VO 715/2007/EG in der jeweils geltenden Fassung weisen die genannten Modelle folgende Verbrauchs- und Emissions-Werte auf: Kia Optima Sportswagon 2.0 CVVL Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 10,5; außerorts 5,9; kombiniert 7,6; CO2-Emission: kom-

biniert 174 g/km Kia Optima Sportswagon 2.0 T-GDI Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 11,8; außerorts 6,1; kombiniert 8,2; CO2-Emission: kombiniert 191 g/km Kia Optima Sportswagon 1.7 CRDi

– ganz einfach per Hebelzug im Kofferraum – die Rücksitze umklappt.“ Wer nun aber einen klassischen ‚Pampersbomber‘ erwartet, der irrt. Dem Namenszusatz ‚Sportswagon‘ wird der neue Optima gerecht – allein schon optisch. „Der Sportswagon ist mit seiner langgestreckten, schlanken Seitenansicht eine besonders auffällige Erscheinung in seinem Segment“, erklärt Dr. Reintges. „Das Design der vierten Generation des Optima wurde daher auch – wie schon der Vorgänger – mit dem ‚Red Dot: Best of the Best‘, dem Top-Award des weltweit renommierten ‚Red Dot‘-Wettbewerbs, und dem ebenfalls hoch angesehenen iF Design Award prämiert.“

Mit Doppelkupplungsgetriebe: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 5,2; außerorts 4,2; kombiniert 4,6; CO2-Emission: kombiniert 120 g/km Mit Schaltgetriebe: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 5,2; außerorts 3,8; kombiniert 4,4; CO2-Emission: kombiniert 113 g/km


WIRTSCHAFT / IMMOBILIEN

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Ein Beitrag zur Quartiersentwicklung DIE ESSENER WOHNBAU EG MODERNISIERT SUKZESSIVE IHREN WOHNUNGSBESTAND. UND DAS BEDEUTET AUCH MANCHMAL: ABREISSEN UND NEU BAUEN. SO ZUM BEISPIEL AN DER ORTSGRENZE ZWISCHEN RÜTTENSCHEID UND BREDENEY.

Die Herthastraße an der Grenze zwischen Rüttenscheid und Bredeney. Hier realisiert die Wohnbau eG im Rahmen der Quartiersentwicklung ein modernes Neubauprojekt.

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um Bestand der Wohnbau eG zählen etwa 4.500 Woh­ nungen in rund 790 Häu­ sern. Schon seit 1903 ist die Wohnungsbaugenossenschaft in Essen aktiv. Ein stolzes Alter, auf das entsprechend auch einige Gebäude der Genossenschaft zurückblicken. So etwa die Bauten an der Hertha­ straße, die um die Jahrhundertwende errichtet wurden.

„Als Genossenschaft haben wir nicht einfach ‚nur‘ Mieter. Durch ihre Genossenschaftsanteile sind unsere Kunden auch gleichzeitig Anteilseigner“, erklärt Claus-Werner Genge, Kaufmännischer Vorstand der Wohnbau eG. „Und als solche erwarten sie eine gewisse Dienstleistung

von uns, die über ein bloßes Mietverhältnis hinausgeht. Und das dürfen und sollen sie auch.“ Dazu zählt mitunter, die Bestandsimmobilien an moderne Standards anzupassen – energetisch, in puncto Barrierefreiheit und Wohnqualität wie auch in Sachen Sicherheit. Seit Mitte des Jahres 2016 ist Dr.-Ing. Jasmin Janßen neuer Technischer Vorstand der Wohnbau eG (wir berichteten). Als solcher arbeitet sie sich durch den Wohnungsbestand. „Fast alle Häuser in unserem Portfolio haben wir schon einmal im Rahmen von Sanierungs- bzw. Modernisierungsmaßnahmen angepackt“, so Janßen. „Jedenfalls dort, wo es sich lohnt. Bei einigen Objekten hilft aber nur neu bauen.“ Schon einer ihrer ehemaligen Professoren habe gesagt: „Der Dumme baut um, der Schlaue baut neu.“

Und eben dieser Schläue ‚Neubau statt Modernisierung‘ bedarf es bei Gebäuden in der Herthastraße in Rüttenscheid. Seit Ende 2016 sind die fünf Häuser leergezogen. Der Abriss steht kurz bevor, der Neubau soll zeitnah beginnen. Natürlich haben Gebäude aus der Jahrhundertwende ihren Charme. Doch zeitgemäß sind sie bei Leibe nicht. Man kann es drehen und wenden, wie man will, modernen Ansprüchen werden sie nicht gerecht. Und das fängt schon mit dem Raum an. „In den Gebäuden befinden sich insgesamt 25 Wohneinheiten auf etwa 1.400 qm Wohnfläche“, erklärt Janßen. Die Neubaupläne hingegen sehen rund 1.900 qm Wohnfläche vor. Hinzu kommt eine Tiefgarage mit 19 Stellplätzen – auch nicht zu unterschätzen im parkraumarmen Rüttenscheid. „Vorwiegend werden 3½-Raum-Wohnungen mit 70 bis 80 qm entstehen. Aber auch größere Einheiten sowie 2½-Raum-Wohnungen mit 50 bis 60 qm sind vorgesehen. So entsteht ein guter Wohnungsmix für Junggesellen und Familien sowie für ältere Menschen.“ Gebaut wird entsprechend barrierearm. „Wir sprechen von barrierearm, weil komplett barrierefrei in einigen Fällen nicht möglich ist“, so Janßen. „An einigen Gebäuden werden sich z. B. Stufen im Eingangsbereich nicht vermeiden lassen.“ Was möglich ist, werde aber getan. So bekommen die neuen Häuser allesamt Fahrstühle, die Duschen werden ebenerdig installiert. Und auch ansonsten soll es an modernem Komfort nicht fehlen.

Auf 4,9 Mio. Euro belaufen sich die Planungskosten für dieses Neubauprojekt der Wohnbau eG. Entstehen soll eine geschlossene, aber freundliche Wohnanlage, in der sich die Bewohner wohlfühlen. Gleichzeitig soll sie auch den historischen Charme des Viertels aufgreifen. „Unsere Pläne passen sich der avisierten Quartiersentwicklung rund um die Herthastraße an. Die Gebäude werden ihren eignenen Charakter erhalten, aber energetisch auf modernem Stand sein.“ Schon jetzt, noch bevor der Neubau begonnen hat, liegen bei der Wohnbau eG die ersten Anfragen von Wohnungsinteressenten vor. „Darunter sind neue Bewerber, aber

Dr. Jasmin Janßen, Technischer Vorstand der Wohnbau eG

Claus-Werner Genge, Kaufmännischer Vorstand der Wohnbau eG

auch ehemalige Mieter aus der Herthastraße, die mit dem Neubau zurückkehren wollen,“ sagt Genge. „Dass die Miete ansteigt, nehmen sie für den Neubau in Kauf – zumal die Mieterhöhung wirklich moderat ausfällt.“ Aber nicht nur bei neuen und ehemaligen Mietern, auch bei der Stadtspitze findet diese Quartiersentwicklung positive Resonanz. Ein Beitrag von Lars Riedel ANZEIGE

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GESUNDHEIT

Ihr Genuss.

Mit heiler Haut durch den Winter

Die Epidermis ist unsere Körperhülle und gleichzeitig unser größtes Organ – und sie leidet in der Neujahrskälte.

Wer gerne lächelt und unbesorgt zubeißen kann, der kann viele Genussmomente umso mehr genießen. Ganz gleich, ob Sie dem Gegenüber die Zähne zeigen oder dem schönen Stück Fleisch.

Unser Beitrag.

Die Talgdrüsen unserer Haut reduzieren ihre Fettproduktion nicht erst bei Frost, sondern bereits bei niedrigen Plusgraden. Ab minus acht Grad stellen sie ihre Produktion sogar ganz ein. Fehlen Lipide, wird der Teint richtig trocken. Doch mit der richtigen Pflege können wir unsere Haut ideal gegen Kälte schützen.

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as neue Jahr hat begonnen – und mit ihm die kälteste Jahreszeit. Nicht etwa der Dezember, sondern Januar und Februar sind die kältesten Monate des Jahres. Und das bekommt auch unsere Haut zu spüren. Trockene, spröde Haut:

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Damit haben gerade in der kalten Jahreszeit viele zu kämpfen. Die Heizungsluft drinnen und die niedrigen Temperaturen draußen machen der Haut im Winter zu schaffen. „Bei trockener warmer Innenluft gibt die Haut vermehrt Feuchtigkeit ab“, erklärt Dr. Verena Kagel, Dermatologin bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). „Draußen leidet die Haut auf andere Weise: Bei Kälte wird sie schwächer durchblutet und produziert ihren natürlichen Fettfilm, der sie geschmeidig hält, nur eingeschränkt nach.“ Deshalb benötigt die Haut in den kalten Monaten besonderen Schutz und spezielle Pflege – im Beruf wie in der Freizeit.

RICHTIG EINCREMEN

Im Winter braucht die Haut eine noch fetthaltigere Pflege als sonst. „Stärker rückfettende Präparate erkennt man daran, dass sie nur langsam einziehen und einen Fettfilm auf der Haut hinterlassen“, erläutert Dr. Kagel. Pflegeprodukte sollten zudem Feuchthaltefaktoren wie etwa Harnstoff (Urea) enthalten. Urea bindet die Feuchtigkeit in der Haut.

SCHONEND REINIGEN

Da Seife die Haut ebenfalls austrocknet, reinigt man Hände und Körper besser mit einer pH-hautneutralen Waschlotion. Dies gilt zwar das ganze Jahr, ist in den kalten Monaten aber besonders wichtig. Und: Auch wenn bei kaltem Wetter die Badewanne lockt – auf lange heiße Bäder verzichtet man lieber. „Heißes Wasser schädigt die natürliche Schutzschicht der Haut besonders stark“, so die Dermatologin. „Schaumbäder verstärken die Austrocknung noch.“ Besser gemäßigt warm duschen und sich anschließend eincremen.

UNSERE HÄNDE SIND DÜNNHÄUTER Wenig Talgdrüsen und kaum Fettgewebe – unsere Handrücken sind Dünnhäuter. Um roten, aufgesprungenen Händen vorzubeugen, pH-neutrale Waschlotionen benutzen. Oder eine Handwasch-Creme mit rückfettenden Pflanzenölen und Glycerin. Die Hände immer gut abtrocknen und gleich danach eincremen, am besten nach jedem Händewaschen. Heilkräuter wie Kamille und Ringelblume wirken entzündungshemmend, Haselnuss- und Bananen-Extrakt glätten die Haut. Die Talgdrüsen reduzieren übrigens ihre Fettproduktion nicht erst bei Frost, sondern bereits bei niedrigen Plusgraden. „Deshalb soll-

te man auch dann schon Handschuhe tragen“, rät die Expertin der BGW. „Das hilft der Haut, ihren natürlichen Schutzfilm intakt zu halten.“

KOPF UND GESICHT SCHÜTZEN Bei sinkenden Temperaturen stellen die Talgdrüsen ihre Produktion ab minus acht Grad sogar ganz ein. Fehlen Lipide, wird der Teint richtig trocken. Um ihn zu schützen, das Gesicht mit einer milden Reinigungslotion nur sanft reinigen und auf alkoholhaltiges Gesichtswasser verzichten. Anschließend die Haut gut eincremen. Sehr gut für trockene Haut sind essenzielle Fettsäuren wie die Omega-3- und -6-Fettsäuren. Das sind Bestandteile von Fetten, die für den Körper lebensnotwendig sind, von ihm aber nicht selbst hergestellt werden können (Omega-6-Fettsäuren finden sich z. B. in Borretschöl). Auch Niacinamid, Vitamin B3, hat viele Eigenschaften, die der Haut zugute kommen: Es stimuliert die Fettproduktion, stärkt so die Hautbarriere und beruhigt, außerdem wirkt es entzündungshemmend. Relativ neu auf dem Markt sind Produkte mit dem die Wundheilung fördernden Wirkstoff Betulin, der aus Birkenrinde gewonnen wird und auch therapiebegleitend bei Neurodermitis und Psoriasis eingesetzt werden kann. Betulincremes enthalten nur eine ganz geringe Zahl an Inhaltsstoffen und sind deshalb besonders gut verträglich. Kälte und Heizungsluft stressen übrigens auch die Kopfhaut. Dann reagiert sie gereizt, juckt und spannt, schlimmstenfalls kann es zu Entzündungen kommen. Um vorzubeugen, nicht zu heiß waschen und nur wenig Shampoo nehmen (eine haselnussgroße Menge reicht). Schonend sind milde Shampoos, die den natürlichen pH-Wert der Haut wiederherstellen oder juckreizlinderndes Panthenol enthalten. Auf entfettende Peeling-Shampoos sollte besser verzichtet werden. Eine Ölkur mit Olivenöl hingegen pflegt die Kopfhaut: Öl unter einem Handtuch circa 30 Minuten einziehen lassen, dann mit einem milden Shampoo ausspülen.

DAS GESUNDE GRÜN

Überheizte Räume, Klimaanlagen und trockene Raumluft machen der Haut richtig zu schaffen. Da kann die Luftfeuchtigkeit auf nur 25 bis 30 % sinken. Ideal dagegen: Eine Raumluftfeuchtigkeit von 50 bis 60 %. Grünpflanzen – Zuhause und am Arbeitsplatz – können dazu beitragen. Sie sind die ökologische Alternative zu Zimmerspringbrunnen und Luftbefeuchtern. Besonders gut eignen sich Grünlilien, Zimmerlinden, Zyperngras und Papyrus – sie geben rund 98 Prozent des aufgenommenen Wassers wieder an ihre Umgebung ab. Da tankt auch die Haut mit auf.


EVENT-SPEZIAL

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Aufbruch ins Luther-Jahr 2017 Evangelischen Kirchen entstanden. Der weltweit verzweigte Protestantismus trägt diesen Prozess bis heute weiter und steht dabei im geschwisterlichen Dialog mit der Vielfalt der Konfessionen. Die Reformation wurde ein Teil der Freiheitsgeschichte der Neuzeit. Kernaussagen, wie die Berufung auf das persönliche Gewissen und das Priestertum aller Glaubenden und Getauften, wurden zu Quellen von Menschenrechten und Demokratie, von Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit.

Superintendentin Marion Greve: „Schattenseiten und negative Auswirkungen der Reformation dürfen nicht übersehen werden.“

„Wir feiern, dass wir eine Lerngeschichte mit der Reformation haben“, Marion Greve, Super­ intendentin der Evangelischen Kirche Essen.

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istorisch nicht verbürgt, aber doch ein Ereignis, das die Welt veränderte: 500 Jahre sind vergangen, seit Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg schlug. Anlass für ein großes Jubiläum, das 2017 nicht nur in den Lutherstädten Wittenberg und Eisleben gebührend gefeiert wird. Der Reformationstag am 31. Oktober wird 2017 in Nordrhein-Westfalen einmalig ein Feiertag sein. Martin Luther, Mönch, Professor und Reformator, steht im Mittelpunkt des frisch begonnenen Jahres – auch in Essen. Einrichtungen wie die Alte Synagoge Essen/ Haus jüdischer Kultur, die Universität, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), die Evangelische Akademikerschaft und das Unperfekthaus konnte die Evangelische Kirche unserer Stadt als Veranstalter beziehungsweise als Kooperationspartner gewinnen. Zu den Höhepunkten im Jubiläumsjahr zählen in Essen ein ökumenischer Studientag über die Zukunft der Kirche, die Uraufführung des Kindermusiktheaters ‚Tinte, Tod und Teufel‘ am 17. und 18. Juni in der Halle XII des UNESCO-Welterbes Zollverein, das Marktkirchenfest ‚Diakonie. Gott sei Dank.‘ am 8. Juli sowie vier besondere Gottesdienste im Unperfekthaus, auf Zollverein, im Stadtgarten und im Gruga-Park. Von überregionaler Bedeutung ist die Veranstaltungsreihe ‚Der geteilte Himmel‘ mit über 184 Terminen – Herzstück dieses vom Ruhr Museum, dem Forum Kreuzeskirche und dem Martin Luther Forum Ruhr (Gladbeck) getragenen Projektes ist die gleichnamige Ausstellung vom 3. April bis 31. Oktober. Mit mehreren Reformationsgottesdiensten und der zentralen Festveranstaltung ‚Luthers Kraft in Musik‘ in der Philharmonie Essen klingt das Jubiläumsjahr am 31. Oktober 2017 aus.

Vom Thesenanschlag bis in die heutige Zeit Im Jahr 1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen zum Ablasswesen. Er und viele andere hofften ursprünglich, die Kirche neu orientieren zu können. Stattdessen wurden Luthers Thesen zum Auslöser und Symbol eines breit gefächerten Prozesses, im Laufe dessen die

„Wir feiern, dass wir eine Lerngeschichte mit der Reformation haben und nicht bei 1517 stehengeblieben sind“, sagt die Essener Superintendentin Marion Greve. Denn gleichwohl gingen von der Reformation auch unversöhnlicher Konfessionalismus, Antijudaismus, religiöser Fanatismus, Gewaltherrschaft und eine sich anbahnende Überhöhung des Individuums aus. Auch diese Folgen reichen bis in unsere Tage. Im Ersten Weltkrieg wurde Martin Luther zum Nationalhelden stilisiert; sein Choral ‚Ein feste Burg‘ wurde zur Durchhalteparole für die Soldaten. Im Nationalsozialismus wurde er als Protagonist für die politische Propaganda vereinnahmt. Im geteilten Deutschland hielten sich Aneignung und Ablehnung in einer spannungsreichen Balance. Und wie sehen wir den Reformator, sein Wirken und seine Bedeutung heute, 500 Jahre nach dem Thesenanschlag? „Reformation heißt doch, die Welt und den Glauben immer wieder neugierig zu hinterfragen: Hab Mut zur Veränderung! So höre ich Martin Luther heute. Gewissensfreiheit, Interpretationsfreiheit und die Gleichheit vor Gott – das waren die Erkenntnisse, die Luther in die Debatten seiner Zeit einbrachte“, erläutert Superintendentin Greve ihre Haltung zur Reformation und wirft gleichtzeitig eigene Fragen auf: „Wo müssen wir heute den Grenzübertritt wagen, um die Botschaft von der freien Gnade Gottes an alles Volk auszurichten? Welche neue Sprache und Spiritualität müssen wir lernen, damit der Geist Gottes wirken kann? Diese Fragen bewegen mich heute“, so die Theologin. „Gehen wir also auf das Jubiläumsjahr zu – fröhlich und voller Lust auf theologische Diskussionen rund um die Themen Reformation und Freiheit.“

Mit über 100 Veranstaltungen feiert Essen das Reformationsjubiläum Die Evangelische Kirche in Essen, ihre Gemeinden, Dienste und Einrichtungen laden dazu ein, das kommende Jubiläumsjahr gemeinsam zu begehen und über die an Facetten reiche Geschichte der Reformation, über ihre positiven wie negativen Folgen und auch über ihre aktuelle Bedeutung miteinander ins Gespräch zu kommen. Über hundert Veranstaltungshinweise stehen bereits im Online-Terminkalender unter www.reformation2017-essen.de des Kirchenkreises – Vorträge und Studientage, Projektwochen und Kinderbibeltage, besondere Gottesdienste, Ausstellungen und Konzerte, Theater und Film.

G r u g a h a ll e

EINE FÜR ALLE!

13 | 01 | 2017

K.I.Z „Hurra! Die Welt geht immer noch unter“

02 | 02 | 2017

Die Teddy Show „Ds passiert alles in dein Birne!“

04 | 02 | 2017

Ü-30 Party „Mehr als eine Party“

10 | 02 | 2017

Dieter Nuhr „Nur Nuhr“

11 | 02 | 2017

Mantastic Sixx Paxx XXL-Tour „Ten Men – 10 Dreams“

17 | 02 | 2017

Ehrlich Brothers „Faszination“ Zusatzshow! Die neue Magie Show

18 | 02 | 2017

Ehrlich Brothers „Faszination“ Die neue Magie Show

21 | 02 | 2017

Große Schlagernacht PS-Monatsauslosung Sparkasse Essen

04 | 03 | 2017

Kreator plus Sepultura / Soilwork / Aborted

04 | 11 | 2017

Bibi Blocksberg „Hexen, Hexen überall“

01 | 12 | 2017

Manowar The Final Battle

08 | 12 | 2017

Ina Müller Juhu-Tour

10 | 12 | 2017

Mario Barth „Männer sind bekloppt, aber sexy!“

11 | 01 | 2018

Atze Schröder „Turbo“

22 | 09 | 2018

Markus Krebs „Permanent Panne“

Martin Luther

Hier nur ein kurzer Auszug aus dem Monat Januar 2017: 10.01. | 19.30 Uhr: Luther lesen

Ausgewählte Texte des Reformators lesen und diskutieren Ort: Lutherhaus

12.01. | 19.00 Uhr: Jüdisches Leben zur Zeit Martin Luthers

Vortragsreihe der Alten Synagoge Essen | Teil I Ort: Alte Synagoge Essen | Haus jüdischer Kultur

15.01. | 18.00 Uhr: Luthers Lieder

Konzert mit dem Calmus Ensemble – gecovert von Bach, Schein, Reger, MendelssohnBartholdy u. a. Ort: Kreuzeskirche

19.01. | 18.00 Uhr: „...damit sie alle eins seien“ (Joh. 17,21)

Ökumenischer Abend; Vortrag Bischof Dr. FranzJosef Overbeck, Bischof des Bistums Essen Ort: Erlöserkirche

25.01.2017 ¦ 19.00 Uhr: Allein durch die Schrift

Vortragsreihe über die vier Grundsätze der Reformation | Teil 1 Ort: Alte Kirche Kray | Gemeindehaus

design: com.formedia . Ute Glebe . www.comformedia.de

Fotos: Chtisoph Bubbe

Vor 500 Jahren schlug Martin Luther seine Thesen an die Kirche zu Wittenberg. Auch Essen feiert dieses große Reformationsjubiläum. Und doch ist Superintendentin Marion Greve froh, dass wir nicht im Jahr 1517 stehengeblieben sind.

27.01.2017 ¦ 19.30 Uhr: Die Reformation und ihre Kinder

Vortragsabend mit Pfarrerin Monika Elsner, Beauftragte für die Feier des 500-jährigen Reformationsjubiläums im Kirchenkreis Essen Ort: Friedenskirche Dellwig

Terminstand: Dezember 2016 . Änderungen vorbehalten

Ticket-Hotline 02 01.72 44 290 Montag bis Freitag 10.00 – 18.00 Uhr

info@grugahalle.de . www.grugahalle.de MESSE ESSEN GmbH Grugahalle / CCE Norbertstraße . D-45131 Essen Telefon: +49.(0)201.7244.0 Telefax: +49.(0)201.7244.500


KULTUR – TIPPS & TERMINE

KULINARISCH ROTIEREN

Foto: GOP

GLITTER, GLAMOUR UND GANZ VIEL COMEDY

Künstler wie Emma Phillips lassen die Zeit der großen Revuen wieder auferstehen.

dafür aber gleich mit zwei unterschiedlichen Acts. Zum einen beherrscht sie die traditionsreiche Kunst der Antipoden-Jonglage, zum anderen zeigt sie eine beeindruckende Darbietung am Luftring. Gewaltige Muskeln, eine krasse Technik und ausladende Posen – damit beeindruckt Dmitry Deyneko. Ein Bild von einem Mann, der mit Anmut und Leichtigkeit an den vertikalen Bändern, den Strapaten, in die höchsten Höhen schwebt. Und last but not least komplettiert David Burlet das Ensemble. Wie kaum ein anderer beherrscht Burlet die zu den Urformen der klassischen Jonglage gehörende Kunst des Tellerdrehens. Kurzum: ‚Die große Coperlin Show‘ lässt auf humorvolle Art und Weise die goldene Zeit des Varietés wieder aufleben und sorgt mit erstklassigen Künstlern für großes Entertainment. Tickets ab 29 Euro. N

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Foto: Sven Lorenz

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Der Pianist Volker Bertelmann alias präsentiert Ihnen die ‚Hauschka‘ ist für seine ganz eigene Bühnen-Atmosphäre bekannt. Am 20. und am 21. Januar – jeweils um 20.00 Uhr – präsentiert er auf Zollverein unter dem Titel ‚Outside The Box – Hauschka‘ das Werk ‚New World New Sound Materials‘. Dieses hat Bertelmann gemeinsam mit dem Folkwang Kammerorchester Essen erarbeitet. Karten für dieses Konzert gibt es ab 22 Euro.

KULTURTIPPS IM KULTURTIPPS JANUAR 2017

Pianist Volker Bertelmann alias ‚Hauschka‘

NEUE KLANGWELTEN AUF ZOLLVEREIN Im Januar 2017 zeigt die Reihe ZOLLVEREIN® Konzerte zwei experimentierfreudige Produktionen auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein. Den Auftakt macht das Folkwang Kammerorchester Essen, frei nach dem Motto: Neue Welt, neuer Sound.

Zwei Mal im Jahr dreht der Verein ‚Essen Geniessen‘ das Restaurant-Karussell – im Frühjahr und im Herbst. Letzterer liegt gerade hinter uns. Zeit, sich kulinarisch auf den Frühling zu freuen. Und so startet das Restaurant-Karussell bereits ab dem 27. Januar bis zum 26. März mit seinen Frühjahrsmenüs. Die Frühjahrs-Edition des Restaurant-Karussells basiert auf dem Konzept des gleichnamigen Gastronomie-Klassikers, der jährlich im Herbst statt-

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Ab dem 5. Januar erweckt ‚Die große Coperlin Show‘ im GOP Varieté-Theater Essen das Las Vegas der großen Revuen, der Showballetts und Orchestermusik, der großen Gesten und der noch größeren Sensationen wieder zum Leben. Damals waren Prunk und Übertreibung im Showbiz noch alles. Im GOP wird das Spektakel aus Weltklasseartistik und Glamour noch mit einem gehörigen Schuss Ironie und stets einem frechen Augenzwinkern angereichert. Durch den Abend führt der vermeintliche Las Vegas-Import Dustin Nicolodi, alias der ‚Große Coperlin‘. In seiner Paraderolle bedient Nicolodi jedes Klischee und ist mit Rüschen, viel Glitzer und Leopardenprint der ‚rote Faden‘ der Show. Aber was wäre ein Mann ohne eine starke Frau an seiner Seite? Nichts! Darum wird auch der ‚Große Coperlin‘ von einer gleichsam starken wie reizenden Assistentin begleitet – der Tänzerin Alexandra Kovalyova. Außerdem steht ihm mit Olivia Grainge eine weitere schillernde, weltgewandte und überaus erotische Tänzerin zur Seite. Natürlich darf es in keiner erstklassigen Varieté-Revue jemals an einem geschmeidigen und unglaublich charmanten Stepptänzer fehlen. Und so hat der ‚Große Coperlin‘ mit Marcel Peneux einen der besten engagiert. Auch Sheila Nicolodi, die Schwester von Dustin Nicolodi, tanzt – allerdings am Dance Pole. Zu begeistern weiß auch das Duo Liazeed mit seiner schillernden und spektakulären Kraftakrobatik. Craig Christian und seine zauberhafte Begleiterin Elizabeth bilden ebenfalls ein starkes Team. Das smarte Duo hat die hohe Kunst der Magie von einer Staubschicht befreit. Emma Phillips hingegen tritt zwar solo auf, überzeugt

Foto: Gerd Lorenzen

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Am Wochenende darauf – genauer gesagt am Freitag, den 27. Januar – inszenieren Essener Schüler ein Stück, an dem sie vier Monate gearbeitet haben. Im interdisziplinären Schulprojekt ‚Zwischen den Kulturen‘ haben sie sich mit den Themen ‚Fremdsein‘, ‚Heimat‘ und ‚interkulturelle Kommunikation‘ auseinandergesetzt, Textelemente und Musikstücke erstellt und diese zu einem Musiktheater-Werk zusammengefügt. Die Aufführung des Stücks im Salzlager beginnt um 19.00 Uhr und bildet den Abschluss des Musik-Festivals ‚NOW! Word Up!‘ Der Eintritt ist frei.

Auch 2017 ist die Küche des Sheraton Essen beim Restaurant-Karussell wieder mit von der Partie.

findet. Etwa 40 ausgewählte Gastronomen von Essen über Mülheim, Oberhausen bis Duisburg stellen jeweils ein spezielles 4-Gang-Menü zusammen, wobei der Gast beim Hauptgang die Wahl zwischen Fleisch und Fisch hat. Nach Rücksprache mit dem jeweiligen Gastronomen ist aber natürlich auch für Vegetarier etwas dabei oder kann das Menü gegen Aufpreis auch um einen weiteren Gang aufgestockt werden. Welche Gastronomen in diesem Jahr teilnehmen und welche Menü-Folgen sie anbieten, ist dem Programmheft zu entnehmen, das natürlich auch im Internet unter www.essen-geniessen.de eingesehen werden kann.

M Y FA IR L A DY

R IG O LE T TO

Vorstellungen 8., 28. Januar; 25. Februar; 10., 26. März 2017 Grillo-Theater

Premiere 21. Januar 2017 Vorstellungen 25., 27. Januar; 4., 9., 19. Februar; 16., 25., 30. März 2017 Aalto-Theater

nach George Bernard Shaws „Pygmalion“ und dem Film von Gabriel Pascal

Tickets T 02 01 81 22-200 www.schauspiel-essen.de

OPER VON GIUSEPPE VERDI

Tickets T 02 01 81 22-200 www.theater-essen.de


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Foto: Birgit Hupfeld

KULTUR – TIPPS & TERMINE

s Ticket ab o! 26 Eur

In der Rolle der Shen Te kann Schauspielerin Stephanie Schönfeld einfach nicht „Nein“ sagen.

SIE KANN EINFACH NICHT „NEIN“ SAGEN „Stell Dir vor, die Götter kommen, und keinen kümmert‘s …“, so ergeht es den drei himmlischen Abgesandten in Bertolt Brechts Parabelstück ‚Der gute Mensch von Sezuan‘, das ab dem 26. Januar erstmals wieder im Essener Grillo-Theater zu sehen ist. Denn als sie die Provinz Sezuan besuchen, um den Zustand der Welt zu überprüfen, schlägt ihnen zunächst pure Ignoranz entgegen. Dabei sind sie doch auf der Suche nach guten Menschen, die trotz der schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse die göttlichen Gebote befolgen. Doch das interessiert die Einheimischen herzlich wenig, dem Wasserverkäufer Wang fällt es sogar schwer, überhaupt eine Bleibe für die hohen Gäste zu finden. Einzig die Prostituierte Shen Te erklärt sich bereit, den Göttern Obdach zu gewähren. Zum Dank erhält sie, der einzige gute Mensch des Dorfes, ein großzügiges Startkapital. Kurz darauf eröffnet die nun Ex-Prostituierte einen

kleinen Tabakladen. Damit fangen ihre Probleme allerdings erst an, denn Shen Te ist eben nicht nur Göttern gegenüber spendabel. Auch dreiste Schnorrer, überteuerte Handwerker und die halsabschneiderische Vermieterin haben leichtes Spiel mit ihr. Sie kann einfach nicht „Nein“ sagen, und schnell wird es finanziell eng für sie und den kleinen Laden. Da erscheint als Retter in der Not Shui Ta, der angebliche Vetter Shen Tes, der sich im Gegensatz zu ihr hervorragend nicht nur auf das „Nein“, sondern auch auf das „Ja“ des Wirtschaftens versteht. Was die Leute nicht erkennen: Shui Ta ist die verkleidete Shen Te selbst. Ausgestattet mit Durchsetzungsvermögen, Skrupellosigkeit und dem sicheren Instinkt für den eigenen Vorteil macht der ‚Vetter‘ reinen Tisch … Bertolt Brechts 1943 uraufgeführte Parabel über die Schizophrenie des Menschen im Alltag kapitalistischer Konkurrenz ist heute ungebrochene Realität. So fragt sich Shen Te: „Wie soll ich gut sein, wo alles so teuer ist?“ Dieser Frage kann man im Grillo-Theater ab 14 Euro nachgehen.

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REISE

Wie und wohin verreisen wir 2017? IM INTERVIEW MIT ‚SONNENKLAR.TV‘-GESCHÄFTSFÜHRER ANDREAS LAMBECK

Ägypten: Ein Traumziel, das nach touristisch schwierigen Zeiten zurück im Trend der deutschen Urlauber kehrt. Sie entdecken generell das nördliche Afrika für sich wieder.

„Nach schwierigen Monaten liegt auch Ägypten wieder voll im Trend“, das verriet uns Andreas Lambeck, Geschäftsführer von ‚sonnenklar. TV‘. Der deutsche Reiseshoppingsender, der zur FTI Group gehört, hatte zur Pressereise über den Nil geladen. Und auf dem längsten Strom der Welt hatten wir zwischen den ganzen Se-

henswürdigkeiten Ägyptens viel Zeit, Andreas Lambeck auch über die nahe Zukunft des Reisens zu befragen. Wir wollten wissen: Wohin geht die Reise im Jahr 2017? Der Reise- und Tourismus-Experte im Gespräch über die aktuellen Trends für das beginnende Urlaubsjahr.

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Herr Lambeck, welche Reiseziele sind momentan ganz besonders gefragt? Was wird bereits bei Ihnen gebucht? Andreas Lambeck: Die Frühbucher für den Sommer 2017 sind schon sehr aktiv. Viel besser als noch vor einem Jahr. Unsere Zuschauer sind dabei neugierig auf neue Zielgebiete. Absoluter Renner ist Marokko, vor allem als Strandurlaub, aber auch als ‚Stadterlebnis Marrakesch‘. Wie gesagt liegt nach schwierigen Monaten auch Ägypten wieder voll im Trend. Und auch Griechenland wird erneut ein erfolgreiches Jahr erleben. Hier überwiegt eindeutig die Nachfrage nach dem klassischen Badeurlaub.

schwimmenden Städten, als auch bei kleineren, individuelleren Schiffsreisen. Die MS Berlin, das als Traumschiff noch bekannt sein dürfte, erfreut sich zum Beispiel immer noch größter Beliebtheit. Jetzt wissen wir, wohin die Reisen gehen. Bleibt die Frage nach dem „Wie“. Gibt es auch neue Trends für die Reiseformen? Andreas Lambeck: Allerdings. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Kunden zusätzlich zum Strandurlaub auch die Kultur, Land und Leute erleben möchten, also mehr als ‚nur‘ die eigene Hotelanlage sehen wollen. Dafür spricht auch die

Sie sprechen von „Neugier auf neue Ziele“, wo liegen im wahrsten Wortsinn die neuen Trends? Andreas Lambeck: Da fällt mir als erstes Malta ein, das sonnenklar-Urlaubsland 2017. Warum? Kein Urlaubsziel wird in Deutschland so unterschätzt wie Malta. So viel Kultur, romantische Orte, dazu mediterrane Küche und eine großartige Geschichte. Kaum ein anderes Land hat auf kleinstem Raum so viel zu bieten. Ganz Europa trifft sich hier und genau deshalb ist die Hauptstadt Valletta auch zu Recht Kulturhauptstadt 2017. Übrigens: Wir eröffnen auf Malta gerade ein LABRANDA-Hotel, das schon jetzt für das ‚innovativste Hotelkonzept 2017‘ ausgezeichnet wurde. Die Kunden sind aber grundsätzlich offen für neue Destinationen, wozu auch der Oman gehört. Oman entwickelt sich quasi zur Karibik am Indischen Ozean. Deshalb werden auch immer mehr Charterflüge eingesetzt, um der Nachfrage gerecht werden zu können. Bei den Fernreisen steht Kuba hoch im Kurs. Da sich die Beziehungen zu den USA deutlich entspannt haben, ist die Nachfrage spürbar angestiegen. Und was sind sozusagen die ‚Evergreens‘? Andreas Lambeck: Kreuzfahrten boomen nach wie vor, sowohl auf den riesigen Kreuzfahrtschiffen, den sogenannten

Den Tourismus-Experten Andreas Lambeck trafen wir vor Ort in Ägypten. Das Land der Pharaonen ist aber längst nicht das einzige Reiseziel, das Touristen aus Deutschland 2017 im Visier haben.

Zunahme aller Arten von „Kombinationsreisen“ wie „Schiff und Hotel“, „Rundreise und Badeurlaub“ oder „Event und Strandurlaub“, um nur einige zu nennen. Interessant ist außerdem, dass immer mehr Singlereisen gewählt werden – das gilt auch für die „Generation 45+“. Und selbst wenn ein reiner Strandurlaub gebucht wird, schätzen die Kunden heute Zusatzangebote rund um die Themen Sport und Wellness. Auch Koch- oder Sprachkurse werden unter anderem immer beliebter. Sich zwei Wochen lang nicht von der Stelle zu bewegen, entspricht nicht mehr den Idealvorstellungen von einem gelungenen Urlaub.


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ZU GUTER LETZT

Unternehmerinnen-Power im Rathaus

IMPRESSUM

Foto: @connect

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E-MAIL KONTAKT: vorname.nachname@informer-magazine.de

Christian Boenisch (ART-DIRECTOR)

Betty Stellmacher (VERLAGS-LEITUNG)

Jöran Steinsiek (THEMEN-REDAKTION)

Lars Riedel (CHEF VOM DIENST)

Betty van Loon (PEOPLE)

Pascal Hesse (POLITIK / WIRTSCHAFT)

Eva Valentini (PEOPLE)

Jerra Steinsiek (REISE)

Margot David (REISE)

Thorsten Richter (WIRTSCHAFT / PEOPLE)

Artur Hanke (BERATUNG)

Christoph Bubbe (GRAFIK / FOTO)

Sarah Stellmacher (GRAFIK)

Die ‚@connect‘-Vorsitzende Silam Aydogdu (3. von links) und die Mitglieder ihres Unternehmerinnen-Netzwerks treffen im Rathaus auf Oberbürgermeister Thomas Kufen und Thomas Glup (r.). Als echter Frauenschwarm entpuppt sich Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) bei einer Rathausführung für das jüngst ins Leben gerufene Essener Unternehmerinnen-Netzwerk ‚@connect‘ Mit einer von ihm gewohnt kecken Begrüßung stimmte Kufen die Mitglieder und einige Gäste auf die anschließende Führung durchs Rathaus ein. Mit seinem ruhrgebietstypischen Humor führt im Anschluss der Schauspieler und Entertainer Thomas Glup

Dennis Straßmeier (FOTO)

Schlusstermine für die Ausgabe »Februar 2017« REDAKTION: 17.01.2017 & ANZEIGEN: 20.01.2017 DRUCK Ruhrnetzwerk GmbH

Bredeneyer Straße 2b 45133 Essen · Geschäftsführer: Ralf Schönfeldt

DISTRIBUTION Briefkasten-Zustellung: Delta Werbung GmbH Auslage-Vertrieb: Direktwerbung Van Hoewijk

REDAKTION Bredeneyer Straße 23 · 45133 Essen Fon: (0201) 45 8534 45 · Fax: (0201) 45 8530 89

VERLAG Presse-Verlag Ruhr GmbH ·

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Die INFORMER MAGAZINE Essen erscheinen 12×jährlich jeweils vor Monatsbeginn im kombinierten Haushalts- und Auslagevertrieb. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 18 vom 01.08.2015. Vom Verlag gestaltete Anzeigen unterliegen dem Urheberrecht und dürfen ohne schriftliche Genehmigung nicht verwendet werden. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder. INFORMER MAGAZINE ist ein eingetragenes Markenzeichen der Bredeneyer Informer Verlags GmbH & Co. KG.

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Maria Brendel-Sperling von der Verkehrswacht Essen weiß um die Gefahren im Straßenverkehr Bescheid – gerade im Winter. Stellen Sie sich vor: Sie geraten auf eisglatter Fahrbahn mit Ihrem Fahrzeug ins Rutschen. Instinktiv treten Sie krampfhaft auf die Bremse, was die Situation nur noch verschlimmert. Und krachen schlussendlich hilflos auf ein Hindernis. „Menschliches Versagen“, heißt es dann im Radio, der Lokalzeit Ruhr oder in der Tageszeitung. Was aber ist menschliches Versagen und – viel wichtiger – kann man etwas dagegen tun? Dieser Frage ist der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) Essen-Mülheim-Oberhausen gemeinsam mit der Verkehrswacht Essen nachgegangen – bei einem gemeinsamen Fahrsicherheitstraining mit Vertreterinnen und Vertretern der Essener Stadtgesellschaft und Journalisten

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aus der Region. Wenn es nach Karl-Heinz Webels geht, dem Vorsitzenden der Verkehrswacht, sollten auch geübte Fahrer ab und an ein Fahrsicherheitstraining absolvieren, gerade, wenn es draußen wieder nass und eisig wird. „Denn wenn Sie auf der Fahrbahn erst einmal ins Rutschen geraten und die Kontrolle über Ihr Fahrzeug zu verlieren drohen, entscheiden wenige Sekunden - im Zweifel über Ihr Leben, das der Insassen in Ihrem Fahrzeug und Unbeteiligter auf der Straße.“ Auf dem Verkehrsübungsplatz (Am Schacht Hubert 55) in Frillendorf erfahren die Medienvertreter und Vertreter der Stadtgesellschaft, was Fahrsicherheit bedeutet – darunter Essens Polizeipräsident Frank Richter, Prof. Dr. Gerd Hamme, Richter und Vorsitzender des Bezirksrichterrates im OLG Hamm, Messechef Oliver P. Kuhrt, Dr. Rolf Krane, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Rüttenscheid (IGR), und Rainer Hegmann, Leiter Hauptregion Niederrhein der RWE Deutschland AG. Letzterer hat überdies einen ‚BMW i3‘ zu Testzwecken mit dabei – für alle, die immer schon mal wissen wollten, welches Fahrgefühl ein solches Elektrofahrzeug bietet. Dazu gibt es einen Sehtest. Auf der Strecke gibt Maria Brendel-Sperling über Funk wertvolle Tipps zum Fahren in Grenzsituationen. Die Unfallforschung ist übrigens der Frage nach dem menschlichen Versagen bereits nachgegangen und analysiert die anfangs geschilderte Situation wie folgt: „Die Gefahrensituation wurde trotz objektiver Warnzeichen entweder nicht erkannt oder falsch eingeschätzt und zusätzlich nicht oder falsch reagiert.“ Ein geübter Fahrer hingegen kann handeln! Infos zu Kursen: www.verkehrswacht-essen.de

Der INFORMER-Ratgeber mit Kampfkunst-Experten Sensei Alfons Pinders: Das Märchen Hänsel und Gretel hat vielleicht mehr Aktualität, als auf den ersten Blick gedacht. Es beschreibt den Trickreichtum und die Brutalität einer alten Frau, die sich zweier Kinder bemächtigt.

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die Gruppe durch das Rathaus und beeindruckt mit historischen Fakten und Anekdoten. Nach dem fantastischen Blick von der Repräsentations-Etage auf die festlich erleuchtete Innenstadt endet die Führung mit einem gemeinsamen Abendessen. ‚@connect‘ ist eine Interessengemeinschaft von Unternehmerinnen und Selbstständigen mit dem Ziel, eine Plattform für neue Kontakte und Geschäftsempfehlungen zu bieten und einander Erfahrungen, Wissen, Potentiale und Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Mit Sicherheit unterwegs auf Essens Straßen Foto: Pascal Hesse

Ralf Schönfeldt (HERAUSGEBER)

Hänsel und Gretel, Kinder ohne familiären Rückhalt, angelockt und verführt mit Versprechen und Süßigkeiten. Hinter dem erst freundlichen Gesicht einer älteren Frau verbirgt sich das der Hexe. Sie manipuliert die Kinder, um sie ins Haus zu locken. Dort werden die zwei gefangen gehalten, versklavt und ausgenutzt. Letztlich schmiedet die Hexe den perfiden Plan, sich eines der Kinder zu entledigen, indem sie mit ihm ihren Hunger stillen möchte. Nur mit Cleverness und starkem Selbstbewusstsein entgehen die beiden ihrem, von der Hexe geplantem Schicksal. Die Täter heutzutage sind Meister der Manipulation und passen sich ihrem Umfeld wie ein Chamäleon an; bis ihr wahres Gesicht zutage kommt. Die Kriminellen bewegen sich an Orten, an denen Kinder sind, und suchen deren Kontakt. Fest steht: Starke, selbstbewusste Kinder fallen nicht so in das Beuteschema wie die leisen und schüchternen. Aber auch die Taffen und Rabauken können in gewissen Situationen, die fremd und un-

Foto: i-de

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angenehm für sie sind, leise werden. Es ist wichtig, Kinder nachhaltig zu stärken. Wochenend-Präventionskurse geben Einblick. Doch wer sein Kind langfristig stärken möchte, sollte auf eine Schulung zugreifen, die mindestens drei bis sechs Monate beinhaltet. Was kann die Familie tun? Glauben Sie Ihrem Kind. Machen Sie keine Vorwürfe. Nehmen Sie sich Zeit zuzuhören. Geben Sie Ihrem Kind das Gefühl, nicht allein zu sein.

Vorbeugung! Vorbereiten und Stärken. Das Training der Selbstbehauptung und der Selbstverteidigung stärkt Ihr Kind. Es lernt, Gefahren zu erkennen und zu vermeiden. Es werden Handlungsmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Situationen aufgezeigt. Basis eines wirksamen Trainings sollte immer der Aufbau der Selbstbehauptung sein. Und es sollte den Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins beinhalten. Kinder sollten lernen, ihren Gefühlen zu vertrauen, sie ernst zu nehmen, nicht absprechen zu lassen, um entsprechend energisch zu handeln. Denn Ausstrahlung, Auftreten und Handeln setzen sich zusammen. Achten Sie auf die Inhalte des Trainings bei Ihrer Suche nach der richtigen Schule oder dem richtigen Verein, wenn Sie Ihr Kind vorbereiten und stärken wollen.


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Die ECHT BODENSEE CARD kommt! Neue Gästekarte bietet freie Fahrt mit Bus & Bahn und viele weitere Vorteile

Fotos: echtbodensee

ZU GUTER LETZT REISE

Herr Heß, ab 2017 gibt es die ECHT BODENSEE CARD in der beliebten Ferienregion im Süden Deutschlands. Gab es bislang keine Gästekarte bei Ihnen? Oh doch, sogar mehr als man denkt. Nahezu jeder Ort am Bodensee hat heute seine eigene Gäste- oder Kurkarte, die den Urlaubern meist einige Rabatte bei verschiedenen Freizeitangeboten einräumt. Wozu dann eine weitere Karte? Die ECHT BODENSEE CARD löst ab 2017 nach und nach die einzelnen Ortsgästekarten ab und wird in den nächsten Jahren zur starken, gemeinsamen Gästekarte für weite Teile der deutschen Bodenseeseite und deren Umland. Was hat die ECHT BODENSEE CARD, was die bisherigen Karten nicht anbieten? Die ECHT BODENSEE CARD ist mehr als ein Vorteilsprogramm bei Ausflugszielen, sondern ist auch Fahrschein in Bus & Bahn und ermöglicht den Urlaubern freie Fahrt im gesamten Gebiet des Verkehrsverbunds Bodensee-Oberschwaben. Damit spart man nicht nur Geld, sondern auch lästiges Parkplatzsuchen und nervige Staus. Kostenlos Bus und Bahn fahren – klingt gut. Aber was kostet die ECHT BODENSEE CARD denn und wie kommt man an sie? Das ist ja der Clou. Sie kostet nichts und kaufen kann man sie auch nicht. Jeder Gast, der in einem Hotel, einer Pension, auf einem Campingplatz oder in einer Ferienwohnung der teilnehmenden Orte übernachtet, erhält die ECHT BODENSEE CARD automatisch bei der Anreise. Finanziert wird das Programm aus freier Fahrt mit Bus und Bahn und Preisvorteilen bei 100 Ausflugszielen aus

einem Teil der Kurtaxe, die ohnehin in den Ferienorten zu entrichten ist. Was für Preisvorteile sind das denn, die man mit der neuen Gästekarte in Anspruch nehmen kann? Zum Beispiel günstigere Eintrittspreise in Museen wie dem Dornier Museum in Friedrichshafen, dem Zündapp Museum in Sigmaringen oder dem Museum Ravensburger. Aber auch Schiffsfahrten oder Stadtführungen, Strandbäder, Veranstaltungen in der Region oder spezielle Ferienprogramme für Kinder – all das können unsere Urlauber mit der ECHT BODENSEE CARD günstiger genießen.

chen ECHT BODENSEE-Online-Gästebereich, der es den Nutzern dann ermöglicht, schon vor der tatsächlichen Ankunft am Bodensee den Meldeschein auszufüllen, um vor Ort direkt in das Urlaubsvergnügen starten zu können. Der digitale Gästebereich der ECHT BODENSEE CARD kann aber noch

Der Bodensee ist ja auch bei Radfahrern sehr beliebt. Haben diese auch Vorteile mit der ECHT BODENSEE CARD? Klar, denn mit der ECHT BODENSEE CARD hat in den Zügen nicht nur der Gast freie Fahrt, sondern ab Mai 2017 ist auch die Fahrradmitnahme kostenlos möglich.

An wie vielen Tagen ist die Karte denn gültig? Während des gesamten Aufenthalts. Die ECHT BODENSEE CARD kann damit auch noch genutzt werden, wenn man aus dem Hotel bereits ausgecheckt hat, aber noch etwas erleben will. Zurückgeben kann man die Gästekarte dann beispielsweise auch in Tourist-Informationen und an ausgewählten Bahnhöfen. Woher wissen Ihre Gäste denn, was sie alles mit der ECHT BODENSEE CARD machen können? Jeder erhält mit der Gästekarte einen ausführlichen Reiseführer und einen Faltplan, in dem alles beschrieben wird, und wer mag, kann auch unsere kostenlose ECHT BODENSEE APP nutzen. Besonders stolz sind wir darauf, dass unsere Urlauber mit der ECHT BODENSEE CARD sogar schon zu Hause in ihr Hotel einchecken können.

den ECHT BODENSEE BUS, der stündlich zwischen den Orten Langenargen und Bodman-Ludwigshafen pendelt. Mit der ECHT BODENSEE CARD ist natürlich auch dieses Angebot kostenfrei, alle anderen Fahrgäste zahlen hingegen die normalen Fahrscheinpreise. Eine Besonderheit ist, dass der ECHT BODENSEE BUS sogar kostenfreies W-LAN anbietet.

In welchen Bodenseeorten gibt es denn künftig die ECHT BODENSEE CARD?

Tourismus-Manager Enrico Heß mehr, denn dort sind Gastgeberinformationen, wichtige Infos zum Ort und der Region und eine detaillierte Übersicht der Freizeitmöglichkeiten aufgeführt. Und mit der APP haben die Gäste dann ihre persönliche Reiseplanung immer dabei und können sogar bewerten, wie ihnen der Besuch der einen oder anderen Freizeitattraktion am Bodensee gefallen hat.

Los geht es 2017 mit Langenargen, Bodman-Ludwigshafen, Sipplingen und Eriskirch. Ab 2018 werden dann unter anderem Wasserburg, Uhldingen-Mühlhofen und Heiligenberg dabei sein. Nach und nach kommen dann weitere Orte dazu. Alle aktuellen Infos gibt es jederzeit auf unserer Internetseite. Vielen Dank für das Interview. Sehr gern. Ihren Lesern wünsche ich echt schöne Ferien am Bodensee.

Nun ist ja der Bodensee gerade im Sommer sehr gut besucht. Haben Sie denn genug Busse, wenn die ECHT BODENSEE CARD dann sogar freie Fahrt bietet und wohl viele Leute das eigene Auto stehen lassen?

Wie funktioniert das denn? Unsere Gastgeber senden ihren Urlaubern schon vor der Anreise per E-Mail eine Einladung in den persönli-

Wir sind gut vorbereitet und haben schon 2017 unser Angebot aufgestockt. So gibt es in den Sommerferien 2017 das erste Mal

Deutsche Bodensee Tourismus GmbH www.echt-bodensee.de

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Eine Wildnisexpedition mit einem Ranger durch echten Urwald im Nationalpark Bayerischer Wald ist ebenso spannend wie ein Besuch in den Besucherzentren, in denen man die Natur im 3-D Film beobachtet, einen Regenwurmgang erforscht oder an zahlreichen Erlebnisaktionen teilnehmen kann. Interessante Zeitreisen führen in die Museen, wie das Freilichtmuseum Finsterau, wo an Aktionstagen Bäcker, Müller und Schmiede ihrer Arbeit nachgehen wie vor 200 Jahren. Geschichtlich noch weiter zurück geht es beim Further Drachenstich und Kinder-Drachenstich oder im Keltendorf Ringelai. Hochseilgärten, Baumwipfelwege, Mountainbiketrails, Abenteuerbäder und die vielfältigen Naturparkeinrichtungen des Bayerischen Waldes sorgen für Spannung und Spaß! Die faszinierende Natur lässt sich so mit der ganzen Familie sportlich und spielerisch erleben.  Tourismusverband Ostbayern e.V. Im Gewerbepark D 04 · 93059 Regensburg Tel 0941 58539-0 · Fax 0941 58539-39 info@bayerischer-wald.de www.bayerischer-wald.de

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