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magazin Ausgabe 2012

Titelstory

Anwender

Lösungen & Produkte

Stabil in die Zukunft – 20 Jahre Infor Leipzig Seite 04

Schnell in die Ferne – Effektiv vernetzt durch PLM Seite 14

Sicher über Grenzen – Produktklassifikationen schaffen Klarheit / Seite 30

20 Jahre Infor Leipzig


Inhaltsverzeichnis Titelstory „Stabilität ist unser Kapital”

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20 Jahre Infor am Standort Leipzig

ihr it-partner organisationsberatung l software in den bereichen: erp l dms l bde & pze & mde finanzwesen l edi schulungen l standardprogrammierung individualprogrammierung l hardware

Anwender Tipps und Trends

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Installation und Betrieb von Infor COM und/oder IGF

around com, der absolute Mehrwert für Infor COM Anwender

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Alle Module in einer Anwendung

Mehr Effizienz mit EDI-basierter Geschäftskommunikation

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Partnerprojekt von Infor und Trubiquity

Durch PLM Grenzen überwinden

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Verein An die Schnittstellen

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Das Product Lifecycle Management der Infor COM für innovative Unternehmen

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Erfahrungen bündeln und weitergeben

Rückblick – Ein Jahr in wenigen Worten

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Von A wie Anwendertreffen bis W wie Workshops

Termine 2013

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Anwendertreffen, Workshops, Stammtische...

Workshops von Mitgliedern für Mitglieder

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Wenn Spezialisten in die Tiefe gehen...

Kein Störfall wird vergessen

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OTRS Workshop bei ESCHA

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Infor COM 7.1 Feature Pack 2 und was Anwender von den Folgereleases erwarten dürfen

Lösungen & Produkte Immer gut genutzt

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Lizenzmodelle im Überblick

eCl@ss trägt zur Unternehmenssicherung bei 30 Produktklassifikationen über Unternehmensgrenzen hinweg gewinnen an Bedeutung

Ausmisten

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Sauberer Datenbestand für neue CRM-Prozesse

Vermischtes Mitglied werden im Infor Anwenderverein Impressum

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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, wie schnell das letzte Jahr vergangen ist! Wie schnell sind wohl die letzen 20 Jahre für die Berater und das Team des Infor Standortes Leipzig vergangen? Wir widmen dem 20-jährigen Jubiläum von Infor Leipzig unsere Titelstory. Sie erzählt unter anderem von dem Tempo der technischen Entwicklungen in den letzten 20 Jahren. Um Tempo, genauer um die „Performance“ der Software, drehte sich schon unser Titelthema 2011. 2012 war die „Performance“ zwar nicht schlecht, doch einigen Kollegen brennt noch immer das fehlende „ZackZack“ im täglichen Betrieb der Software unter den Nägeln. Wir bleiben an diesem Thema weiterhin dran. Auch die Infor selber möchte mit jedem neuen Release deutlich schneller werden. Diverse Geschwindigkeitsverbesserungen flossen nach Aussage der Infor in das aktuelle Release 7.2 ein und werden auch in den zukünftigen Releases 7.5 und 8 einen deutlichen Schwerpunkt haben. Das Statement des obersten Managements, vertreten durch Duncan Angove und Soma Somasundaram untermauerte dies: „Infor COM ist ein strategisches Produkt!“ Am 09.10.2012 sprachen Norbert Möhle, Peter Herzog und ich auf der Veranstaltung "Infor on the Road" in Frankfurt mit ihnen, von Infor waren auch Heinz Schatto und Volker Schinkel anwesend. Die Ankündigung der Veranstaltung erfolgte kurzfristig und der Termin direkt vor der Buchmesse und dazu während der Herbstferienzeit war mehr als unglücklich, doch der zentrale Veranstaltungsort Frankfurt schien stimmig. Zudem habe ich mehrfach von Kolleginnen und Kollegen gehört, dass sie die Agenda mit recht vielen übergeordneten Themen

nicht angesprochen habe. Dies kann ich einerseits verstehen, andererseits lautete das zentrale Thema des Vortrags von Charles Philips „Schnittstellen“ und war damit brandaktuell. Denn genau die bereiteten uns allen in der Vergangenheit enorme Probleme. Diese Schnittstellenprobleme werden mit einem auch für Fremdprodukte zu nutzendem ION erkannt und hoffentlich ausgemerzt. Übrigens: Dateien im Format XML sind das zukünftige Schnittstellenmedium. Was Infor noch alles für die Zukunft plant, darum geht es in dem Artikel Infor-Roadmap. Um Schnittstellen geht es auch in weiteren Artikeln, konkret um Lösungen, die den unternehmensübergreifenden Datenaustausch betreffen. Eher kritisch sah ich in Frankfurt zunächst die Integration von Elementen des Social-Media-Komplexes (Facebook, Twitter und Weiteres) in die Firmen. Mit zeitlichem Abstand muss ich jetzt sagen, dass diese Erweiterung mit einem Super-Mailsystem Sinn machen wird. Kurz und gut, der Tag in Frankfurt lohnte den Aufwand. Zukünftig hoffe ich auf einen deutlich besseren Besuch solcher Veranstaltungen aus unserem Kreis. Sei es nur, um gegenüber den weiteren User-Groups adäquate Präsens zu zeigen!

Wolfgang Kirn


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Titelstory

„Stabilität ist unser Kapital” 20 Jahre Infor am Standort Leipzig

Infor in Leipzig – Zahlen & Fakten 1992 Gründung des Standorts mit zunächst zwei, dann vier Mitarbeitern. Eröffnung des ersten Infor Büros im Herbst 1992. 1993 Infor Leipzig entwickelt sich positiv. Kundenstamm und Team können sukzessive vergrößert werden. 1996 1. Hausmesse im Leipziger Büro Oktober 1997 Umzug der inzwischen 25-köpfigen Belegschaft in die Leipziger Beethovenstraße ab 1998 Einstellung der ersten Infor COM Spezialisten im Support 7. Januar 2003 Eröffnung des deutschlandweit einzigen Infor COM Supportcenters. Unter den Gratulanten vor Ort ist der damalige Leipziger OBM Wolfgang Tiefensee. 2012 Der Infor Standort Leipzig deckt weltweit den kompletten Support für die Produkte Infor COM und Infor Global Financials ab. Zwei Drittel der Mitarbeiter sind in diesem Bereich tätig.


Titelstory

Das Team am Infor Standort Leipzig 1995 (v.l.n.r.): Andreas Dobroschke (Anpassungsprogrammierung), Hans-Jörg Nußbaum (Beratung), Enrique Neunzig (Beratung), Michaela Löser (Office Administration), Gunter Berthold (Vertrieb), Armen Grigorjan (Beratung), Andreas Reinicke (Standortleitung), Alexander Löser (Praktikant), Lutz Kratochvil (Beratung), Thomas Winter (Beratung).

Mit erfahrenen Beratern und einem etablierten Team betreut Infor am Standort Leipzig mittelständische Fertigungsunternehmen aus ganz Deutschland. Im November 2012 feiert die Niederlassung ihr 20-jähriges Bestehen. Grund genug, den Standort näher vorzustellen. „99% der Kunden, die wir einmal überzeugt haben, bleiben bei uns. Schaut man auf andere Infor Ableger und nur auf Infor COM, ist das ziemlich einmalig.” Lutz Kratochvil weiß, wovon er spricht. Zusammen mit seinem Kollegen Andreas Reinicke hat er den Infor Standort Leipzig maßgeblich aufgebaut. Beide waren im November 1990 als Ingenieure zu Infor ins Saarland gewechselt und schon damals Ansprechpartner für Kunden aus den neuen Bundesländern, ehe sie 1992 das Büro in Leipzig eröffneten. „Ziel war es, eine vollständige Infor Niederlassung mit Vertrieb, Anpassung, Beratung und Support für das damalige Produkt VPPS zu etablieren”,

erzählt Kratochvil. Die Messestadt bot dafür exzellente Ausgangsbedingungen: eine zentrale Lage, gute Verkehrsanbindung und Industrie vor Ort. Ganz ohne Herausforderungen verlief die Startphase dennoch nicht. Die Region war geprägt vom strukturellen Wandel, und in vielen Betrieben herrschte Skepsis gegenüber externer Unternehmensberatung „aus dem Westen”. „In der Zeit von 1993 bis 1997 war es generell schwerer, in den neuen Bundesländern ein Projekt zu gewinnen als in den alten”, erinnert sich Kratochvil. Umso mehr konnten er und seine Kollegen mit Seriosität, Fachkompetenz und leistungsstarken Produkten punkten. Bald betreuten die Mitarbeiter Projekte unter anderem für Siemens Berlin, Weisig Maschinenbau und die Gelenkwellenwerk Stadtilm GmbH – Kunden, die bis heute auf Infor vertrauen.

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Titelstory

Das Infor Büro am Standort Leipzig, Beethovenstraße 35.

20 Jahre Erinnerung: Faxgerät im Wohnzimmer Viele Begebenheiten der letzten 20 Jahre hat das Team sorgsam mit Fotos dokumentiert. Wenn man heute durch das dicke Album blättert, wird deutlich, wie der Standort seit 1992 kontinuierlich gewachsen ist. „Bis zur Eröffnung unseres ersten Büros haben wir knapp ein Jahr lang von zu Hause aus gearbeitet. Bei Herrn Reinicke stand unser Firmenfaxgerät”, berichtet Kratochvil nicht ohne Stolz. Und Michaela Löser, seit 1993 zuständig für die Office Administration am Standort, fügt hinzu: „Es gab damals noch kein Mail-System, nur Fax, Telefon und MS Word im Anfangsstadium. Für Pflichtenhefte an den Kunden mussten wir also Screenshots aus dem VPPS auf Ausdrucke kopieren. Damit habe ich oft Stunden zugebracht.” Noch intensiver erlebte das Team den technischen Wandel im Rahmen der Softwareentwicklung. „Unser anfängliches System war an ERP-Produkte gekoppelt und verfügte über keine eigene Warenwirtschaft”, erinnert sich Kratochvil. „Unsere Stärken lagen damals in der Fertigung und der Leitstandsbetrachtung mit BDE. Beginnend mit Release 1.9 haben wir daraus sukzessive ein vollständiges ERP-System mit Vertrieb, Einkauf und Lagerwirtschaft entwickelt, bis zur kompletten ERP-Funktionalität in Release 3.3.” Auf diese Weise waren die vormals unter dem Kürzel „PPS” geführten Funktionalitäten

Eine treibende Kraft für die Ansiedlung des Supports in Leipzig war, dass wir hier ausreichend hoch qualifizierte Arbeitskräfte gefunden haben.” Lutz Kratochvil, Anpassung/ATO, Infor Standort Leipzig

für Produktion, Planung und Steuerung außerhalb der Großrechnersysteme auch auf PC verfügbar – ein Novum. „Am Anfang hatten wir dazu sogar eine eigene, selbstgeschriebene Netzarchitektur für die PCs. Der Systemwechsel erfolgte von Release 3.7 auf 4.0, ausgehend von UCSD Pascal”, erklärt Kratochvil. „So konnten wir trotz eines begrenzten Hauptspeichers Code nachladen und auslagern. Seit Release 4.1 nutzen wir die Plattform C.”


Titelstory

20 Jahre Potenzial: gewachsene Strukturen rund um Infor COM Auch rein physisch ist der Standort umgezogen. Seit Oktober 1997 arbeitet das Team in den zentrumsnah gelegenen Räumen der Leipziger Beethovenstraße. Neben der Stammbelegschaft haben hier externe Berater und ein kleines Entwicklerteam Platz. 2003 wurde zudem ein zentraler Infor COM Support eingerichtet, den es so nur in Leipzig gibt und der die Mehrheit der Mitarbeiter stellt. „Eine treibende Kraft für die Ansiedlung des Supports in Leipzig war, dass wir hier ausreichend hoch qualifizierte Arbeitskräfte gefunden haben”, sagt Kratochvil. Insgesamt sei man also gut aufgestellt und auf ein Wachstum vorbereitet, resümiert Michaela Löser. Auch wenn sie sich noch mehr individuelle Termine am Standort wünsche, um wertvolles Know-how an die Kunden weiterzugeben. „Kontinuität spielt hierzulande eine große Rolle, gerade in Hinblick auf die Mitarbeiter. Unser Startteam von damals ist fast vollständig noch immer an Board. Dieses Wissen, dass der Standort funktioniert, feste Ansprechpartner vorhanden sind und man miteinander gewachsen ist, ist für unsere Kunden extrem wichtig”, betont Löser. „Stabilität ist unser Kapital. Die Leute fühlen sich mit uns verbunden.”

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Nicht zuletzt deshalb hat man in Leipzig längst einen Vertrieb weiterer Produkte neben Infor COM ins Auge gefasst. Lutz Kratochvil ist sich sicher: „Das Potenzial und die Strukturen sind da!”

Kontakt Infor (Deutschland) GmbH Beethovenstraße 35 04107 Leipzig Tel.: +49 (0) 341 14 067-0 Ansprechpartner Beratung: Andreas Sprigade Vertrieb: Frank Niemer Anpassung/ATO: Lutz Kratochvil Support: Jens Chalupka Customer Care: Anja Felber Office Administration: Michaela Löser

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Anwender

Tipps und Trends Installation und Betrieb von Infor COM und/oder IGF

Infor COM ist speziell auf die Bedürfnisse mittelständischer Fertigungsbetriebe zugeschnitten. Doch es bleibt genügend Raum für individuelle Lösungen: Vom zugrundeliegenden Netzwerk bis zur Installation von IGF (Infor Global Financials) verrät dieser Anwenderbericht Tipps und Trends. Die Grundlage: ein funktionierendes Netzwerk Die Installation jeder Software ist nahezu immer auf ein funktionierendes Netzwerk angewiesen. Heute, im Jahr 2012, ist dies ein Gigabitnetzwerk vom Server bis zu den Clients mit managebarem Switchen. Als absolutes Minimum dienen zwei Netzwerkdosen pro Arbeitsplatz. Die Anbindung an das Internet wird zumindest mit einer Firewall (Astaro,

Collax,…) abgesichert. Es empfiehlt sich, auch einen Wartungsvertrag für diese Firewall abzuschließen. Ebenso ist es heute üblich und sinnvoll, die im Unternehmen vorzuhaltenden Funknetze (WLAN) aufzuteilen. Der zurzeit gängige Verschlüsselungsstandard für ein solches Funknetz heißt WPA2 mit einer zusätzlichen Zugangskontrolle mittels eines Radiusservers. Netzteilnehmer wie zum Beispiel Außendienstler mit Notebooks oder eigenes Personal mit Smartphones haben Kontakt zum eigentlichen Firmennetz. Die Besucher lassen wir dagegen nicht in das Firmennetzwerk. Ihnen wird nur der Zugang ins Internet gestattet und gegebenenfalls die Kommunikation mit einem Beamer in dem oder den Besprechungsräumen.


Anwender

Kleine Installation von Infor COM 7.1 mit maximal 20 Benutzern: Ein Server kann ausreichen Bei dieser recht überschaubaren Anzahl an Benutzern ist es zum Teil üblich, aus Kostengründen nur einen Server vorzuhalten. Auf ihm wird die Datenbank (Oracle 10g oder MS-SQL) und der Anwendungsserver installiert. Infor selber gibt die Releases 7.1 SP3 und kleiner beim Anwendungsserver nur für 32 Bit Betriebssysteme frei. Dadurch ist die Auswahl der Version des Betriebssystems schon begrenzt. Darüber hinaus sind diese nicht aktuell: Nur Windows 2003, 2003 R2 und 2008 sind in der Version 32 Bit möglich. Damit ist auch der Hauptspeicher auf 3 GB begrenzt. Die Beschränkung auf 32 Bit fällt ab Release 7.1 SP4 weg. Release 7.1 FP2 ist auf einem 32 Bit Betriebssystem nicht mehr freigegeben. Für 7.1 FP2 gilt zusätzlich, dass als Datenbanken nur Oracle 11g oder MS-SQL 2008R2 zur Verfügung stehen. Mittelgroße Installation von Infor COM 7.1 mit über 20 Benutzern: In diesem Marksegment ist es sinnvoll, den Datenbankserver vom Applikationsserver zu trennen. Der Datenbankserver wird vorzugsweise unter 64 Bit und mit Microsoft Windows 2003 R2, 2008 oder 2008 R2 betrieben und mit deutlich über 4 GB Hauptspeicher ausgestattet. Auch die Anbindung an das jeweilige Firmennetzwerk erfolgt nicht selten mit zwei oder mehreren Netzwerkkarten (NICTeaming), um den Durchsatz zwischen Server und Switch zu erhöhen. Genau hierfür ist ein managebarer Switch zwingend erforderlich.

Große Installationen für optimale Performance speziell bei Oracle Hier etablierte sich in der Vergangenheit bei Installationen direkt „auf dem Blech“, das heißt nicht virtualisiert, eine Aufteilung der Datenbank auf zwei unterschiedliche Raidcontroller und fünf physikalischen Laufwerken (keine Partitionen).

Eines der Beispiele aus der Praxis:

Controller 1 : C:\ als Raid 1 oder Raid 10 für das Betriebssystem, Programme und die Auslagerungsdatei. D:\ als Raid 1 oder Raid 10 für die Programme (unter anderm Infor) und die Transactionlogs Member 1 G:\ als Raid 0, Raid 1 oder Raid 10 für die Backups (Dumps, RMAN und Offline Transaction Logs)

Controller 2 : E:\ als Raid 1 für Transactionlogs Member 2 F:\ als Raid 5 für die Daten

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Anwender

Aufteilung der Server für verschiedene Aufgaben und Serverauslegung: Heute laufen auf einer „Blechkiste“ deutlich mehr als zwei virtuelle Server, auch mit unterschiedlichen Betriebssystemen. Nahezu alle Installationen von Infor COM benutzen ein Produktiv-, Test- und gegebenenfalls noch ein Demosystem. Für mehr Ausfallsicherheit ging die Mehrheit der Kolleginnen und Kollegen dazu über, diese Systeme auch auf getrennten Betriebssystemen vorzuhalten. Somit werden getrennte Wartungsfenster für jede dieser Server möglich und auch die unerwünschten Einflüsse zweier Softwarepakete untereinander werden so vermieden. Für jeden dieser Datenbankserver muss eine Datenbanklizenz vorliegen. Vor der Virtualisierung waren dies auch physikalisch getrennte Server. Heute benutzt die Mehrheit der Anwendungsfirmen zur Virtualisierung VMware und auf einer dieser „Blechkisten“ laufen deutlich mehr als zwei virtuelle Server, auch mit unterschiedlichen Betriebssystemen.

Ein Auslegungsbeispiel für knapp 30 Benutzer eines solchen virtuellen Servers wäre:

Verfügbarer Festplattenplatz 4 TB, Hauptspeicher 64 GB zwei Prozessoren X5690 (also total 12 Kerne mit 3,47 GHz) in der Summe 8 Netzwerkschnittstellen mit 1 Gigabit

Aktuell benötigt der so beschriebene HP Server D 380 G7 total vier Höheneinheiten im Rack. Und ob der Festplattenplatz direkt im Server (DAS - Direct Attached Storage) oder in einer Storage-Einheit (SAN – Storage Area Network) realisiert wird, ist lediglich eine Frage der zur Verfügung stehenden Investitionsumme. Clients für Infor COM 7.1: breit und breitbandig Den Client von Infor COM kann man keinesfalls schlank nennen. Zudem ist er auf eine breitbandige Anbindung zum Datenbank- und Anwendungsserver angewiesen. Preiswerte Angebote der Hardwarehersteller haben hier also nichts verloren. Markenprodukte mit einer Festplatte (circa 450 GB, die Größe ist nicht entscheidend), ein Prozessor W3550 (vier Kerne mit 3,06 GHz) und einer Gigabitnetzwerkkarte haben sich bewährt. Dazu erleichtert eine Grafikkarte, die mindestens zwei Bildschirme ansteuern kann, die tägliche Arbeit. Röhrenmonitore, gleich welcher Größe, findet man in den Anwenderfirmen kaum noch und auch bei der Bildschirmdiagonale geht der Trend deutlich über die 19-Zoll hinaus. Zeigt ein TFT-Bildschirm mit 24 Zoll gleichzeitig und ohne Scrollen etwa 30 Artikeln in der Listenübersicht (unter Konstruktion/ Artikel) mit Infor COM 7.1 SP2 an, lässt es sich ergonomisch optimal arbeiten.


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Anwender

Einige Kollegen sind dazu übergegangen, die benötigten Drucker nicht mehr lokal per USB oder Centronics anzuschließen, sondern eine Verbindung mit einem in das Netzwerk integrierten Drucker herzustellen. Auftretende Druckerprobleme betreffen dann nicht die einzelnen Arbeitsstationen. Es reicht, einen anderen Drucker anzuwählen und es kann weiter gearbeitet werden. Als Betriebssystem für Infor COM 7.1 SP2 benutzt die Firma Rhein-Getriebe GmbH Windows 7 prof. in der Version mit 64 Bit und zusätzlich Office 2010 sowie Adobe 10.X (Reader). Nur der Client für Oracle 10 muss im Kompatibilitätsmodus installiert werden.

Client einen bislang ungedeckten Hunger nach Leistung. Was tun? Für den Server wird gerne eine aktuelle Variante mit 64 Bit von Microsoft genommen: Windows Server 2008 R2 wäre hier zu nennen. Aber auch Windows Server 2008 und selbst Windows Server 2003R2 sind noch im Einsatz. Auf den Clients wird normalerweise Microsoft Windows 7 benutzt, auch in der Version 64 Bit und mit deutlich mehr als 1 GB Hauptspeicher.

Autor: Wolfgang Kirn, Rhein-Getriebe GmbH

Future-Tipp: Mit den identischen Maßnahmen gelingt auch eine Installation unter Windows 8 (mit der für die Öffentlichkeit bestimmten endgültigen Version aus dem Sommer 2012). Installation von IGF, Infor Global Financials: Für diese Software gilt: Leistung auf Server und Client ist durch nichts zu ersetzen, außer durch Leistung. Der Server benutzt als Programmiersprache Java, braucht also Leistung. Nachdem das von Borland abgekündigten C++ durch ein aktuelles Microsoft-Produkt ersetzt wurde, hat auch der

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Anwender

around COM, der absolute Mehrwert für Infor COM Anwender Alle Module in einer Anwendung: So schaffen Sie Zukunftssicherheit für Ihr ERP-System

Das Internet und technische Neuheiten stellen das Kaufen auf den Kopf. Der „googelnde Kunde“ ist nicht mehr loyal. Er kauft, wo er das beste Produkt zum besten Preis mit bestem Service bekommt. Nur der Anbieter mit dem besten technologischen Zugang zu seinen Kunden wird in Zukunft erfolgreich sein. Ist Ihr Unternehmen vorbereitet? Mit der richtigen Software als Werkzeug greift jeder im Unternehmen auf die benötigten Daten zu und agiert mit ihnen schnell, sicher und mühelos. Was das ERP-System allein nicht leistet, schaffen die Bausteine rundherum:

Dokumentenmanagement, Kunden- und Lieferantenbeziehungsmanagement (CRM, SRM), Projektmanagement, Servicemanagement, Business Intelligence und vieles mehr. Apps für die mobile Arbeit unterwegs runden die Software ab. All das bietet „around COM“ von COBUS ConCept. Die Lösung wurde für Infor Anwender entwickelt und verfügt über eine optimale ERP-Anbindung. Der Erfolg hängt vom ganzheitlichen Zusammenspiel ab around COM bietet alle Bausteine in einer einzigen Anwendung. Einmal installiert stehen alle Module sofort zur Verfügung. Sie stellen sich Ihre bevorzugten Module individuell zusammen. Die Benutzerrechte werden zentral einmalig eingerichtet. Da alle Bausteine eine einheitliche Oberfläche aufweisen, ist die Bedienung einfach und der Schulungsaufwand gering. Das entsprechende Berater Know-how bei COBUS ConCept Oft gefährden entweder Engpässe beim Fachpersonal die fristgerechte Projektabwicklung oder das Know-how für komplexe Softwareprojekte ist gar nicht vorhanden.

Uwe Kirste Bestandskundenmanager Mitglied der Geschäftsleitung COBUS ConCept GmbH Nickelstr. 21 33378 Rheda-Wiedenbrück Tel.: +49 (0) 5242 4054 126 E-Mail: uwe.kirste@cobus-concept.de

COBUS ConCept ist größter Infor COM Partner und seit 20 Jahren erfolgreich am Mark. Das Unternehmen bringt genau die Beratungskompetenz mit, die Anwender benötigen, um eine moderne Business Software optimal zu nutzen. Das COBUS-Portfolio bietet ERP-Lösungen, CRM, DMS, Finance, Personalwesen und Controlling sowie Infrastruktur. COBUS ConCept ist als IT-Komplettanbieter mit Speziallösungen in der Welt der Produktion zu Hause. Kunden im Bereich der Fertigungsindustrie, Metallbearbeitung, Maschinen- und Anlagenbau, Holz- und Möbelindustrie, Automotive, Kunststoffindustrie und Bauzulieferindustrie schätzen das Leistungsspektrum des Beraterhauses.

Grafik oben: around COM – alle Module in einer Lösung für Infor COM


Anwender

Mehr Effizienz mit EDI-basierter Geschäftskommunikation Partnerprojekt von Infor und Trubiquity: in-akustik GmbH & Co. KG

Das Partnerprojekt von Infor und Trubiquity für den Hi-FiSpezialisten in-akustik GmbH & Co. KG zeigt aktuell, wie EDI-basierte Geschäftskommunikation in der Lieferkette die Effizienz steigert: durch nahtlose ERP-Integration und Prozessautomatisierung. In der HiFi-Szene steht das zur Braun-Gruppe gehörende Unternehmen in-akustik (www.in-akustik.com) für High-EndSoundtechnik. Das Portfolio umfasst Kabel, Lautsprecher, Multimedia-Installationen in Verbindung mit Einrichtungsdesign sowie ein DVD-Angebot vom Feinsten im Bereich Musik/ Medien. Dieses Portfolio schätzen Partner, Lieferanten und mehrere Tausend Kunden. in-Akustik wickelt über das Netzwerk Phononet die Aufträge mit diesen Kunden ab. Phononet gehört zu den größten Bestell- und Informationssystemen für die Tonträgerindustrie, der gesamte Handel ist daran angeschlossen. TRUedx™ Enterprise heißt: ERP-System mit 100%iger EDI-Fähigkeit Für den Austausch von kaufmännischen Daten und Stammdaten nutzte in-akustik bis dato externe sowie eigene Applikationen. Um die Steuerung der internen Geschäftsprozesse zu optimieren, beschloss in-akustik ein neues ERP-System von Infor einzuführen. Trubiquity begleitete als EDI/B2B-Spezialist und Infor-Partner die Implementierung. Ihr umfassendes Know-how basiert auf mehreren hundert Installationen von Infor-ERP-Systemen in der Automobilindustrie und im Handel. Trubiquity übernahm die Umsetzung der Kundenanforderungen: Schnittstellen wurden realisiert, unter anderem zu Phononet, und deren Formate in den Infor-Standard konvertiert. Dank TRUedx™ Enterprise verfügt in-akustik heute über eine 100%ige EDI/B2B-Infrastruktur.

Die standardisierte, automatisierte Geschäftsabwicklung entspricht den Branchenstandards TRUedx™ Enterprise ermöglicht dem Unternehmen in-akustik nicht nur die vollautomatisierte Bestell- und Auftragsabwicklung. Auch integriert es den Außendienst und unterstützt das VMI (Vendor Management Inventory). Die Prozesse laufen zeitgesteuert, wobei TRUedx™ Enterprise als Dienst im Hintergrund arbeitet. Zum Beispiel: Der Vertrieb übermittelt elektronisch Daten, TRUedx™ Enterprise holt sie ab und übergibt sie an das ERP-System zur sofortigen Weiterverarbeitung. Umgekehrt werden die Daten aus dem ERP-System heraus in den benötigten Formaten aufbereitet und in die Lieferkette übermittelt. Das Programm berücksichtigt selbstverständlich die Spezifikationen der Handelspartner.

Peter Thurner Geschäftsführer Trubiquity GmbH Dynamostraße 3 68165 Mannheim Germany Tel: +49 (0) 621 391 55 0 E-Mail: pthurner@trubiquity.com www.trubiquity.com

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Anwender

Durch PLM Grenzen überwinden Das Product Lifecycle Management der Infor COM für innovative Unternehmen

Bereitstellung von Entwicklungsdokumenten für Partner im virtuellen Projektraum ...

Die Zeiten, in denen Konstruktion und Entwicklung an verteilten Standorten eine Sache von Großunternehmen waren, sind vorbei. Für viele mittelständische Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus sowie der Automobilzulieferindustrie ist dies heute ebenfalls Alltag. Doch wie koordinieren und synchronisieren Mittelständler die Entwicklungsarbeit von zum Teil weltweit verteilten Standorten und externen Entwicklungspartnern? Wenn Entwickler nicht in der Zentrale arbeiten, fühlen sie sich oftmals doppelt bestraft. Aufgrund der Entfernung zur Zentrale fühlen sie sich häufig schlechter informiert. Es herrscht zudem der Eindruck vor, „die in der Zentrale“ seien IT-technisch besser ausgerüstet und hätten schnellere Zugriffszeiten. Und – so falsch ist dies gar nicht. Bei der Übertragung von hochvolumigen CAD-Daten in entfernte Standorte gibt es verständlicherweise qualvolle Wartezeiten. Schnelle Datenzugriffe am entfernten Standort Das Modul Infor COM PLM bietet eine durchdachte und flexible Methode, um dieses Übel zu beseitigen. Die Lösung für den schnellen Datenzugriff liegt in der Replikation der Entwicklungsdaten. Sie sorgt dafür, dass alle Daten an jedem Standort gleichzeitig verfügbar sind. Replikation bedeutet, jedem Standort alle Daten lokal bereitzustellen, so dass beim Öffnen, Lesen, Anzeigen und Speichern von CAD-Modellen keine Übertragungen zum zentralen Rechner erforderlich sind. Auf den ersten Blick widerspricht dies der PLM-Philosophie. Denn diese besagt, dass alle Anwender auf einer gemeinsamen Datenbasis arbeiten. Modernste Datenbanktechnologie mit Microsoft SQL-Server sowie eine Technik, die sich ETOR (Enterprise Transaction Oriented Replication) nennt,

…. auch über iPhone

sorgen dafür, dass beides zusammenpasst. Folgendes Prinzip steckt dahinter: jeder Standort arbeitet mit einer eigenen Datenbank und sieht eine komplette lokale Datenhaltung der CAD-Modelle und anderer Entwicklungsunterlagen vor. Beim Lesen, Anzeigen und Speichern wird stets lokal gespeichert. Sobald die lokale Speicherung aber abgeschlossen ist und der Entwickler sich einer neuen Aufgabe zuwendet, haben die Rechner und die Datenbanken Zeit. Jetzt synchronisieren sie sich und übertragen die Daten an alle anderen Standorte. Dies läuft im Hintergrund und stört damit den normalen Arbeitsfluss vor Ort nicht. Ein weiterer großer Vorteil der ETOR-Technologie ist die Autonomie, die sie den Standorten bringt. Sollte die Leitung zum zentralen PLM-Rechner einmal unterbrochen sein oder die Zentrale sogar „down“ sein, kann an den Standorten ungestört weitergearbeitet werden. Diese haben ja alle Daten. Sobald die Störungen behoben sind, gleichen die Standorte und die Zentrale die Daten wieder automatisch ab. Die Anwender merken davon nichts. Gesteuerter Datenaustausch im virtuellen Projektraum dank PROOM Werden externe Partner in die Entwicklungsarbeit integriert, müssen oftmals Dokumente mit hohem Datenumfang ausgetauscht werden. Ein Versand über DVD oder USB-Stick ist viel zu langsam, FTP ist unhandlich und als Mail-Anhang sprengen sie die Postfächer. Außerdem ist oft nicht nachvollziehbar welche Dateiversion aktuell ist und wer auf die Daten zugreifen darf. Mit PROOM gibt es ab sofort eine Profi-Lösung, für den sicheren und nachvollziehbaren Austausch von Dateien in virtuellen Projekträumen. PROOM ist voll in Infor COM PLM


Anwender

integriert. Dokumente können direkt aus Infor COM PLM in den virtuellen Projektraum gestellt werden. Die Empfänger der Daten holen sie dort ab und stellen sie nach Bearbeitung zurück. Individuelle Berechtigungen sorgen für Zugriffskontrolle und maximale Datensicherheit. Sie gewährleisten, dass Dokumente und Daten nicht in falsche Hände geraten. Aktivitätenprotokolle geben einen schnellen Überblick darüber, wer wann welche Daten hoch- und heruntergeladen hat. Der Betrieb von PROOM erfolgt wahlweise durch PROCAD in Windows Azure, der Microsoft Cloud Computing-Plattform, oder vom Kunden selbst auf dessen eigenem System.

Karl-Heinz Gohl Leiter Vertrieb PROCAD GmbH & Co. KG Vincenz-Prießnitz-Str. 3 D-76133 Karlsruhe Tel.: +49 (0) 721 9656-5 E-Mail: info@procad.de www.procad.de

Das Zusatzmodul PROOM Sync sorgt für extra Bedienkomfort und maximale Verfügbarkeit der in PROOM abgelegten Daten. Die Nutzer greifen hierbei über den lokalen Windows Explorer direkt auf ihre online in PROOM verfügbaren Daten zu. Alle Änderungen sowie neu hinzugefügte Dateien werden automatisch synchronisiert. Dadurch stehen die Daten eines PROOM Projektraums allen zugriffsberechtigten Personen stets in der aktuellen Version zur Verfügung – auch auf mobilen Endgeräten wie dem Apple iPhone oder iPad.

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TRUBIQUITY bietet Infor-Kunden umfassendes Know-how und die Erfahrung von mehreren hundert Installationen in Verbindung mit Infor ERP-Systemen für den EDI- und CADDatenaustausch in der Automobilindustrie und im Handel.

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Verein

An den Schnittstellen Bernd Conrad Bernd Conrad, 1953 geboren, lebt in Tornesch bei Hamburg. Nach dem Studium der Produktionstechnik in Hamburg startete er 1978 seine berufliche Laufbahn bei den Reemtsma Cigarettenfabriken als Controller und Produktionsplaner. 1988 wechselte er in den Beiersdorf Konzern, um SAP in den Hamburger Produktionsstätten einzuführen. Am jetzigen Standort, der kleinen Tochtergesellschaft tesa Converting Center GmbH ist er seit 1992 beschäftigt und für die Outbound Logistik inkl. Export, dem Qualitätsmanagement und der IT verantwortlich. Seit 2001 bildet man dort die operativen Prozesse mit der Standardsoftware Infor COM 6.1 ab. Die Firma tesa Converting Center GmbH (vormals acos GmbH) entwickelt und produziert kundenspezifische Lösungen vor allem für die Automobil- und Gesundheitsindustrie aus selbstklebenden Stanzteilen und ist Teil des weltweiten tesa-Reiches.

Peter Herzog Nach seiner Ausbildung zum IT-Kaufmann im heimatlichen Schwarzwald führte Peter Herzog zahlreiche Projekte im Bereich der Anwendungsprogrammierung durch. Seit 2000 bekleidet er beim SteckverbinderSpezialisten ESCHA im sauerländischen Halver die Position des IT-Leiters. Im Mai 2007 wurde er zum Vorstandsmitglied des Infor Anwendervereins gewählt. Seine Hauptaufgabe besteht darin, den Erfahrungsaustausch unter den IT-Leitern zu fördern und ein Netzwerk aufzubauen, das produktive Arbeitskreise in Gang bringt. Weiterhin betreut er das Projekt ‚Voice to Infor‘. Darüber hinaus ist Herzog Mitglied im ERF Evangeliums Rundfunk Deutschland e.V. und in dessen Wirtschaftsausschuss vertreten. In seiner Freizeit widmet sich Herzog der Fotografie und dem Bergwandern.

Marco Kirberg Marco Kirberg (42) lebt im nordrheinwestfälischen Dortmund. Nach kaufmännischer Ausbildung und betriebswirtschaftlichem Studium startete er seine Berufskarriere 1995 bei der Firma Murtfeldt. Seit Ende 1999 leitet Kirberg die IT-Abteilung. Controlling und Organisation gehören ebenfalls zu seinem Verantwortungsbereich. Murtfeldt produziert als Marktführer spanabhebend verschleißfeste Präzisions-Kunststoffteile für den Maschinenbau. Im Mai 2009 wurde Kirberg in den erweiterten Vorstand des Anwendervereins berufen, wo er sich hauptsächlich um das Projekt ‚Voice to Infor’ kümmert.

Wolfgang Kirn Nach seiner Ausbildung zum Dipl.-Ing. Maschinenbau an der Ruhr-Universität Bochum (1975 – 1980) startete der 58-Jährige Kirn seine berufliche Karriere bei der Rhein-Getriebe GmbH in Meerbusch Büderich. Das mittelständische Familienunternehmen entwickelt und produziert Schneckengetriebe für die Branchen Verkehrs-, Förder-, Textil- und Medizintechnik. Kirn bekleidete unterschiedliche Positionen, von der Konstruktion über den technischen Bereich des Vertriebs und die Produktion bis zum IT-Leiter mit Prokura. Nach einem Intermezzo mit einer eigens entwickelten Software setzt die Rhein-Getriebe GmbH schon seit 1994 auf Infor. Kirn engagiert sich seit 1998 im Anwenderverein und wurde seit Mai 2003 wiederholt zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Norbert Möhle Norbert Möhle ist 1965 geboren und wohnt in Herzogenrath bei Aachen. Seit 1995 ist er an der FH Düsseldorf im Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik für das Lehr- und Forschungsgebiet Produktionsmanagement und -logistik (PML) zuständig. Er befasst sich mit planerischen Ingenieurmethoden zur Gestaltung von Fabrikstrukturen und Abläufen, mit der Arbeits- und Prozessplanung in der Produktion sowie mit der Administration der im Lehrbetrieb eingesetzten IT-Werkzeuge. 1996 ist das PML zur Intensivierung der Industriekontakte der damaligen „Interessenvertretung der vpps Anwender e.V.“ beigetreten. Im selben Jahr wurde Möhle zum stellvertretenden Vorsitzenden des damaligen Vorsitzenden und Vereinsgründer Klaus Deuss (Sensopart GmbH) berufen. Seitdem gehört er dem Vorstand an. Zu seinen Vereinsaufgaben zählen die Führung der Geschäftsstelle, Organisation der Anwendertreffen und das Marketing.


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Erfahrungen bündeln und weitergeben Andreas Stötzner Andreas Stötzner, Jahrgang 1964, lebt in Markdorf. Er studierte Betriebswirtschaft an der FH AlbstadtSigmaringen. Seit 1998 ist er bei der Firma SCHAEFER GmbH beschäftigt, die Bedien- und Anzeigeelemente für Aufzüge herstellt. Seit 1997 setzt das Unternehmen auf Infor und deren Partnerprodukte. Die Leitung und Umsetzung verschiedenster EDV-Projekte gehört ebenso zu Stötzners Aufgaben, wie die Unterstützung und Beratung der einzelnen Fachabteilungen und Anwender. Im Verein ist er federführend für den Arbeitskreis ‚Koordination allgemein’ zuständig.

Daniel Strebel Daniel Strebel wohnt in der Nähe von Solothurn im Schweizer Mittelland. Nach der Ausbildung zum Kaufmann arbeitete er als Einkäufer in der Autobranche. Seit 1990 ist er bei der Arthur Flury AG tätig, erst als Leiter Einkauf und jetzt als IT-Verantwortlicher. Die Arthur Flury AG ist ein weltweit agierendes Unternehmen, das in der Entwicklung und Produktion von elektrotechnischem Verbindungsmaterial eine führende Stellung einnimmt. Daniel Strebel wurde im Mai 2012 in den Vorstand gewählt und vertritt die Interessen der Schweizer Infor COM Anwender.

Ingo Weihe Ingo Weihe, Jahrgang 1969, wohnt in Wenden bei Olpe am Biggesee. Er studierte Technische Betriebswirtschaft an der Märkischen Fachhochschule Hagen (heute FH Südwestfalen) und erlangte den Abschluss des Dipl. Wirt.-Ing. (FH). Nach dem Studium startete er seine berufliche Laufbahn bei der Firma Leopold Kostal GmbH & Co. KG in der Abteilung Organisation & Geschäftsprozessmanagement, wo er maßgeblich am Aufbau eines Business Intelligence-Systems für den Bereich Einkauf und Controlling beteiligt war. Seit Anfang 2008 ist er bei der Firma SIPLAST GmbH beschäftigt. Zunächst als IT- und kaufmännische Leitung, seit September 2009 ist er zudem Mitglied der Geschäftsführung.

Thomas Weißenbach Thomas Weißenbach ist 39 Jahre alt und hat seine Wurzeln im westlichen Teil des Landkreises Augsburg. Nach der Ausbildung zum Elektromechaniker legte er die Meisterprüfung im Elektrotechniker-Handwerk ab. Seit 1997 ist er bei der aumüller aumatic gmbh als IT-Leiter tätig. Das Augsburger Unternehmen entwickelt und produziert unter anderem umfassende Systemlösungen in den Bereichen Rauch- und Wärmeabzug (RWA) und kontrollierte natürliche Lüftung. Seit 2005 werden die betrieblichen Prozesse mit Infor COM gesteuert, bei deren Einführung Weißenbach auch in der Projektleitung tätig war. Im Jahr 2009 wurde er bei der Mitgliederversammlung zum Vorstandsmitglied des Infor Anwendervereins gewählt. Zu seinen Hauptaufgaben zählt die technische Betreuung des Diskussionsforums.

Rüdiger Zech Rüdiger Zech, Jahrgang 1963, wohnt an der südhessischen Bergstraße. Nach der Ausbildung zum Elektroniker absolvierte er ein Studium der Elektrotechnik an der FH Darmstadt. Danach folgte eine Anstellung im Bereich Qualitätswesen mit einer Zusatzausbildung zum Qualitätsmanager. Seit 1995 ist er bei der REA Gruppe mit Sitz in Mühltal bei Darmstadt beschäftigt. REA liefert hauptsächlich Lösungen in den Bereichen bargeldloser Zahlungsverkehr sowie industrielle Kennzeichnungssysteme. Als man dort das eigenentwickelte Softwaresystem durch ein Standard-ERP ersetzen wollte, übernahm Rüdiger Zech das Projekt zur Produktauswahl. Ende 1997 erfolgte dann der Echtstart mit VPPSNT 5.1. Heute ist Rüdiger Zech Leiter des Bereichs IT-Anwendungssysteme. Rüdiger Zech wurde im Mai 2011 in den Vorstand des Anwendervereins gewählt.

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Verein

Rückblick – ein Jahr in wenigen Worten Von A wie Anwendertreffen bis W wie Workshops

Anwendertreffen fanden wie in den letzten Jahren zweimal statt. Das 43. Anwendertreffen spielte in Bremen. Hier stand das Thema „Absatzplanung – ein umfassender Überblick“ auf der Tagesordnung. Nachdem Ralf Schillgalies über die „Einführung einer roulierenden Absatzplanung – Integration in Vertrieb, Organisation und Produktion“ referierte, zeigte uns Arne Koors, welche Funktionen und Potenziale die Absatzplanung von Infor COM bietet, um dann abschließend in dem Praxisbericht von Matthias Breithaupt zu enden. Ebenfalls erlaubten wir uns einen Blick in die Trickkiste und ließen uns Ticketsysteme vorführen. Das 44. Treffen wird uns nach Leipzig führen. Diesmal wagen wir etwas Neues: den Infor COM-Dreierpack. Infor bietet uns am Donnerstag Vormittag die einmalige Gelegenheit, das Support-Zentrum

zu besuchen, danach lädt man uns zur diesjährigen Hausmesse mit großer Jubiläumsfeier ein. Nach einem Tag voller Neuigkeiten rund um Infor COM, Präsentationen und Gesprächen mit anderen Anwendern schließen wir am Freitag das Anwendertreffen an und betrachten das Thema eCl@ss. Infor hält einiges Neues bereit: Ein neues, frisches Logo, der Firmenname wurde in Infor (Deutschland) GmbH geändert, auch die Software heißt wieder Infor COM. Zu guter Letzt wurde die Organisationsstruktur geändert. Hierzu erfahren wir in Leipzig mehr. Auch das neue, auf 7.1 SP4 aufbauende Featurepack FP2 ging an den Start, Anwender nahmen es positiv an. Infor präsentiert einen ganzen Korb neuer Module und Funktionen. Wie zum Beispiel Batchsteuerung, Gadget’s, Rückstandsauflösung und Workflow. Newsletter informieren über Themen und Veranstaltungen, die für Infor COM Anwender von Interesse sind. Wir versenden sie seit diesem Jahr unregelmäßig. Schweiz: Auch hier fanden wieder zwei Anwendertreffen statt. Im April lud die Firma Tony Brändle AG aus Sirnach ein, im Oktober die Firma Alupak AG aus Belp. Stammtische gab es einen im Frühjahr in Hamburg. Danke an Bernd Conrad für die Organisation! Eine Bitte: Meldet Euch, wenn Ihr einen Stammtisch anbieten wollt.

43. Anwendertreffen in Bremen - Abschiedsgeschenk für Hans Glarner: ein Korb voller Trappisten Biere aus Belgien


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Vorstand: Wir blicken zunächst auf die außerordentliche Mitgliederversammlung im November 2011 in Berlin. Nach der Satzungsänderung wurde eine Neuwahl des Vorstandes notwendig. Die bisherigen Mitglieder wurden von den Teilnehmern bestätigt und Bernd Conrad als neues Vorstandsmitglied gewählt. Auf unserer Versammlung im Mai 2012 mussten wir uns leider von Hans Glarner verabschieden, da er aus dem Infor Anwenderkreis in die Selbstständigkeit wechselte. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals für die geleistete Arbeit herzlich bedanken! Glücklicherweise sorgte Hans selbst für einen Nachfolger. So konnten wir Daniel Strebel neu in den Vorstand wählen. Workshops gab es auch. Im März fand ein Workshop zum Thema „Performance“ statt, nach den Sommerferien im September wurde auf Grund der positiven Resonanz ein Workshop zur „Absatzplanung in der Praxis“ angeboten. Wir wiederholen ihn am 14. November 2012 in Stuttgart. Im Oktober folgte ein Workshop zum Thema OTRS - Ein Ticketsystem für die IT (Siehe auch Artikel Workshops).

Termine 2013 45. Infor COM Anwendertreffen & Mitgliederversammlung: 25. - 26. April 2013 in Korntal-Münchingen Ort: Abacco Hotels GmbH, Siemensstraße 50 70825 Korntal-Münchingen (Nähe Stuttgart) www.abaccohotels.com 46. Infor COM Anwendertreffen: 07. - 08. November 2013 in Düsseldorf Ort: Park Inn by Radisson Düsseldorf Süd Am Schönenkamp 9, 40599 Düsseldorf www.parkinn.de Praxis-Workshops: „Infor CRM – Was ist für das Projekt wichtig“ 21.02.2013 in Halver bei der Firma ESCHA Anmeldungen an: p.herzog@escha.de Grundlagen Oracle Datenbankadministration (DBA) 11.-15. März 2013 in Gummersbach bei der Firma Opitz DBA-Aufbau 27.-29. Mai 2013 in Gummersbach bei der Firma Opitz Schweiz: Jeweils ein Treffen im Frühjahr und eines im Herbst Termine lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Stammtische: Sind in Planung – bei Interesse bitte melden!

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Verein

Workshops von Mitgliedern für Mitglieder Wenn Spezialisten in die Tiefe gehen...

Teilnehmer des Workshops „Absatzplanung in der Praxis“ bei der ESCHA Bauelemente GmbH in Halver

Am 6. Februar und am 16. April 2012 führte Peter Herzog vom Infor Anwenderverein in Zusammenarbeit mit OpitzConsulting, dem größten Oracle-Systemhaus in Deutschland, zwei Workshops in Gummersbach durch. Im Mittelpunkt dieser Workshops stand die Frage: „Wie viel Oracle-Datenbankadministration (DBA) benötigt das Unternehmen?“ Um diese Fragestellung zu beantworten, befassten sich die Teilnehmer in zwei jeweils fünftägigen Workshops mit diesen Themen: ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●

Architektur der Oracle Datenbank Instanz verwalten, Oracle Restart Effizientes Speichermanagement Speicherplatz verwalten Benutzerverwaltung über Privilegien, Rollen und Profile Überwachung / Reorganisation Transaktionenverarbeitung, Sperrmanagement Verwaltung der UNDO-Segmente Verbindung zur Datenbank: Net Services Backup und Recovery RMAN-Konfiguration Export mit Data Pump

Oracle-Datenbank-Administration im Infor-Umfeld Die Teilnahmegebühr lag bei unter 1.000 Euro. Die Workshops richteten sich vorallem an Unternehmen mit über 30 Usern. Erst ab dieser Userzahl ist es sinnvoll, mehr Hintergrundwissen zum Thema Datenbankadministration aufzubauen. Auch Unternehmen, die mit Performance kämpfen, bekamen in diesen Workshops das nötige Rüstzeug für die Zukunft. Für das nächste Frühjahr sind zwei weitere DBA-Workshops geplant. Einer der beiden Termine ist dabei als Auffrischung und Erweiterung gedacht. Fragen zu diesem Thema nimmt Peter Herzog (p.herzog@escha.de) auf und bearbeitet sie. Am 4. September 2012 lud Peter Herzog, Mitglied im Infor Anwenderverein und IT-Leiter der ESCHA Bauelemente GmbH in Halver, zum Workshop „Absatzplanung in der Praxis“. Insgesamt 30 Teilnehmer aus sieben Unternehmen zeigten, dass großes Interesse darin besteht, dieses Thema ernsthaft und richtig anzugehen. Unter der Leitung von Herrn Ralf Schillgalies (Dipl. Ing. Maschinenbau und Beiratsmitglied im VDI) und Herrn Arne Koors (Dipl. Inf. und Autor der Infor-Absatzplanung) saßen


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IT-Spezialisten und Teilnehmer aus den Bereichen Geschäftsführung, Vertrieb, Fertigung und Materialwirtschaft an einem Tisch. Im Vorfeld der Veranstaltung konnten alle ihre Anforderungen zur Absatzplanung in einem Fragebogen bekannt geben. Demnach sind die wesentlichen Punkte zur Positionierung einer Absatzplanung die folgenden: ●

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Der Fertigungstyp (Massen-/Serienfertiger, Varianten- fertiger oder Einzelfertiger) Was für Artikel sollen geplant werden (Katalogartikel, Normartikel, Projektspezifisches) Wer soll zukünftig die Absatzplanung durchführen (Vertrieb, Fertigung, Einkauf oder Marketing) Marktumfeld (zum Beispiel saisonale Abhängigkeiten) Kritische Faktoren (Kapazitäten, Bestände Baugruppen oder Fertigartikel) Technisches Umfeld (Anzahl Batchdispo, Übergabehorizonte) Rahmendbedingungen (Planung Zukunftserwartung, Rahmenverträge, Ein-Auslaufsteuerung)

Absatzplanung mit Tiefgang Schon anhand der Auswertung der Fragebögen wurde deutlich, dass die Teilnehmer während des Workshops richtig tief ins Thema einsteigen wollten. Dies tat zunächst Herr Ralf Schillgalies mit seinem Vortrag über Sinn und Zweck der Absatzplanung. Er zeigte auf, dass wesentliche Fragen, wie „Wann macht eine Absatzplanung Sinn und wann nicht?“, oder „Wer sollte im Unternehmen die Absatzplanung durchführen?“ die Basis für die eigene betriebliche Vorgehensweise legen.

Konzentriert und praxisnah: Oracle-Datenbankadministration, Absatzplanung, Open Source Ticket System OTRS

Die Referenten Dipl. Inf. Arne Koors Mitarbeiter des ERP-Herstellers Infor ● Seit 1994 ERP-Projekt leitung in ca. 30 Projekten ● Aufbau Standort Infor Hamburg ● Entwicklung der Infor Softwaremodule Absatz- planung ● Freier

Als Autor der Infor-Absatzplanung führte Arne Koors die Teilnehmer anschließend in das technische Umfeld der Thematik ein. Nach einer kurzen Grundlagenschulung zur Disposition und dem Zusammenspiel mit Absatzplanung vertiefte er das Thema weiter. Dabei zeigte er beispielhaft den Umgang mit Prognosen in einem Live-System. Die zentrale Fragestellung dieses Veranstaltungsblocks war: „Wie kann ich die Lieferbereitschaft verbessern?“ Hieraus leitet sich folgendenes ab: ●

Grundlagen zur Absatzplanung mit Infor: Neue Begriffe und Arbeitsweise im Umfeld eines ERP-Systems ● Wichtige System-Einstellungen für unterschiedliche Be- vorratungstypen. Es gibt unterschiedliche Einstellungen und Arbeitsweisen für Auftragsunabhängige Vorfertigung oder auftragsgetriebene Fertigung. ● Wie gelangt man zu Prognosen? Manuelle Planung über einzelne Monate, Jahresplanung, kundenbezogen oder automatische Planung über gleitenden Durchschnitt?

Aus Sicht der Teilnehmer rundeten besonders die zahlreichen Praxiserfahrungen, die Herr Koors bei seinen bisherigen Produkteinführungen sammeln konnte, die Vorträge ab.

Dipl.-Ing. Ralf Schillgalies ● Inhaber der Ralf Schillgalies Unterneh- mensberatung (RSU) mit Sitz in Düsseldorf ● Beratung mittelständischer Industrieunternehmen in Strategie & Vertrieb, Innovation, Struktur, Organisation, Produktion & Logistik

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Verein

Kein Störfall wird vergessen OTRS Workshop bei ESCHA

Der Referent Ingo Berkowitz (im Bild oben rechts) ● Seit 2003 bei ESCHA Bauelemente GmbH ● Systemadministrator, verantwortlich für die Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur ● Für die Überwachung aller IT-Störfälle wurde unter seiner Regie das OTRS-Ticketsystem eingeführt.

Ein Trouble Ticket System - kurz TTS - ist in vielen IT-Abteilungen das Rückgrat des IT-Support. Frei nach dem Motto, „es muss nicht immer nur um die ERP-Software gehen“, veranstaltete der Anwenderverein am 18. Oktober 2012 mit ESCHA dazu einen Workshop. Ingo Berkowitz, der Systemadministrator der Firma ESCHA, stellte die Möglichkeiten und die praktische Anwendung des Open Source Ticket Systems (OTRS) vor. OTRS ist eine echte Open-Source-Alternative im Bereich der professionellen Ticketsysteme. Dies beweist die sehr aktive Community und die Anzahl von über zwei Millionen installierten Systemen.

Workshop für den sicheren und zuverlässigen IT-Betrieb Ziel des Workshops war es, den insgesamt acht Teilnehmern eine Hilfestellung für die Einführung eines eigenen Ticketsystems auf Basis von OTRS zu geben. Anhand von Beispielen aus der Praxis bei ESCHA wurden die Teilnehmer an das Thema herangeführt. Im praktischen Teil installierten und konfigurierten die Teilnehmer selbst ein OTRS und erhielten gleichzeitig Tipps für die Einführung eines Ticketsystems und seine Möglichkeiten. Dabei drehte es sich um diese Fragen:

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Mit einem professionellen Ticketsystem haben Sie den Erfolg des Supports im Blick

Was ist OTRS? Das Grundprinzip von OTRS Systemvoraussetzung Installation von OTRS Die wichtigsten Features im Überblick Wo finde ich was in OTRS? Wie passe ich das System an? Was muss ich bei einer Einführung beachten?

Als kleines Dankeschön erhielt jeder zum Schluss einen grundkonfigurierten OTRS Server auf Basis von VMware zum Mitnehmen.


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Fit für die Zukunft – die Infor COM Roadmap Infor COM 7.1 Feature Pack 2 und was Anwender von den Folgereleases erwarten dürfen


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Tiefgehende und gleichzeitig hochflexible Geschäftsprozesse über alle Modulbereiche und Funktionen hinweg sind kein Grund für Infor, sich auf Lorbeeren auszuruhen. Das nächste Release mit einer Vielzahl von herausragenden neuen Funktionen ist seit längerem in Arbeit und wird im Laufe des nächsten Jahres (2013) freigegeben. Die Schwerpunkte für die Folgereleases sind ebenfalls gesetzt und konzeptioniert. Infors mittelständische Kunden stehen in Sachen umfangreiche Geschäftsprozesse den Großunternehmen in nichts nach. Dennoch muss der Kostenrahmen in einem gesunden Verhältnis bleiben. Bei allen Infor COM Entwicklungsprojekten, egal ob diese nun Neuentwicklungen oder Weiterentwicklungen darstellen, steht deshalb die mittelstandsgerechte Umsetzung im Vordergrund. Mittelstandsgerecht heißt: sowohl schnelle als auch kostengünstige Inbetriebnahme und Prozesse, die sich an vorhandenen und bekannten Prozessen orientieren. Dadurch erhöhen sie die Wiedererkennung und die intuitive Bedienung und natürlich die Performance!

Was macht eigentlich Infor COM 7.1 Feature Pack 2? Der neueste Spross der Infor COM Familie, das Infor COM 7.1 FP2 wurde im Oktober 2011 freigegeben und erfreut sich bei Infor COM Anwendern einer überaus großen Beliebtheit. Bereits neun Monate nach der Freigabe hatten 10% der Kunden das Feature Pack im Downloadcenter heruntergeladen und zumindest in Testbetrieb genommen. Im Vergleich zu früheren Releases lässt sich aus den Kennzahlen eindeutig ablesen, dass das Interesse an dem neuen Release viel stärker ist als bei den Vorgängerreleases. Aus Kennzahlen lässt sich ferner eindeutig erkennen, dass die Produktqualität von Infor COM mit dem Feature Pack 2 erneut deutlich verbessert wurde. Hier zeigen sich somit die ersten Ergebnisse der von Heinz Schatto initiierten Produktqualitätsoffensive, mit der unter anderem die QualitätsmanagementAbteilung neu organisiert und gestärkt wurde. Das Voice-to-Infor Projekt trägt zu wesentlichen funktionalen Erweiterungen bei Wesentliche funktionale Erweiterungen, auch durch das Voice-to-Infor Projekt mit dem Anwenderverein getrieben, gezielte Verbesserungen bei der Bedien- und Nutzbarkeit, sowie Performanceoptimierungen machen dieses Release und seinen großen Erfolg aus. Hier einige der maßgeblichen Erweiterungen, die mit Infor COM 7.1 Feature Pack 2 verfügbar gemacht wurden:

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Herbert Hocher Senior Produktmanager bei Infor Schon seit 1989 ist der Wirtschaftsingenieur dem Software-Business treu. Damals startete Herbert Hocher als Systemberater bei der command GmbH. Über die Stationen ideeV GmbH und Brain kam er 2002 zu Infor. Von Breisach aus kümmerte er sich zunächst als Produktmanager um Infor Xpert, Infors Lösung für Automobilzulieferer. Seit 2006 verantwortet er auch die weitere Entwicklung von Infor COM.

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Verbesserte Batchprozessverwaltung und Überwachung Integrierter, einfach zu bedienender Workflow Gadgets (ähnlich Webparts in SharePoint-Installationen) Überarbeitetes Servicemodul mit vielen neuen Funktionen Neue, zusätzliche Angebotsschnellkalkulationen und Kostenvoranschläge Dienstleistungen im Einkauf Flexiblere Lieferterminermittlung unter anderem mit Berücksichtigung von Standorten und Transportwegen Automatisierte Rückstandsauflösung 2-Wege Packmittelverwaltung ...

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Infor inside

Das nächste Release setzt neben einer ganzen Reihe von Anwendungserweiterungen die folgenden Schwerpunkte: ION Integration Die mitgelieferte ION Integration wird für die Infor COM Kunden den Vorteil bieten, zukünftig schnell und ohne wesentlichen Aufwand neue Anwendungen mit der Infor COM Lösung zu integrieren. Anwendungen, die einen eigenen ION Adapter von Haus aus mitliefern, sind zunächst Infor eigene Anwendungen wie zum Beispiel PLM8, ePurchase, ICEE CRM, ION BI sowie alle über den Infor Motion Server angebundenen mobilen Lösungen. Es könnten aber auch Partnerprodukte über ION an Infor COM angebunden werden. Der Vorteil der Integration über ION liegt in der Standardisierung der auszutauschenden Nachrichten über OAGIS BODs. Hierbei handelt es sich um standardisierte XML Dokumente auf Basis von Definitionen der Open Application Group. Durch Standardisierung ist einerseits die Mehrfachverwendung der Nachrichten sichergestellt, andererseits auch die vorgefertigte Integration zwischen zwei Infor Anwendungen. Es sind also keine Punkt-zu-Punkt Integrationsprojekte notwendig. Die releaseunabhängige Integration ist ebenfalls gesichert und eine einzige Nachricht aus Infor COM kann sowohl von ICEE CRM, vom Webshop als auch von der Business Vault abonniert werden. Multi-Site, die Mehrwerkslösung in einer Datenbankinstanz Die neue Multi-Site Lösung in Infor COM bietet den Vorteil, mehrere Werke oder Firmen in einer Datenbankinstanz und mit einem gemeinsamen Repository zu betreiben. Erreicht wird dies dadurch, dass in alle Infor COM Tabellen und Zuordnungstabellen drei Hierarchiebegriffe zur Trennung der Datenbestände aufgenommen werden. Diese Hierarchiebegriffe können in der Installation frei kombiniert werden. So könnten zum Beispiel Strukturen mit mehreren Firmen und Werken oder auch Lagerorten abgebildet werden. Die unterschiedlichen Hierarchien werden über die neue integrierte Konfigurationsverwaltung, die die bekannten INI-Dateien ersetzt, individuell parametrisiert. Einer der wesentlichen Vorteile auch gegenüber den Wettbewerbern ist die Skalierbarkeit der Lösung, da die bisher bekannte Multi-Funktionalität beliebig mit der neuen gemischt werden kann. Auch ist die Stabilität der Prozesse untereinander gewährleistet, da für die „Kreuzkopplung“ der Prozesse untereinander die vorhandene und vielfach bewährte ConnectKopplung verwendet wird!

Integration von Infor PLM8 über ION Die Infor eigene PLM-Lösung Infor PLM8 ermöglicht in Verbindung mit der Integration über ION nicht nur die Verbindung von Konstruktion, Fertigungsplanung und kaufmännischen Abteilungen, sondern erlaubt in Verbindung mit ION-Process auch einen anwendungsübergreifenden Workflow. Natürlich ist eine systemübergreifende Pflege und Bereitstellung von Daten Basis der Integration. Die Übergabedaten sind im Rahmen der ION Integration frei konfigurierbar, damit auch beliebig erweiterbar. Scannen über einen eigenen Browserclient für Mobile Scanner Das zu Infor COM Release 6.3 vollkommen neu entwickelte WMS-Modul wurde von Anfang an auf effiziente und nachvollziehbare Prozesse ausgelegt. Die Prozesse innerhalb des WMS wurden dabei schon für den Betrieb mit Barcoding- und Scannen entworfen. Mit dem neuen Infor COM Release können Bewegungslisten und Buchungsmasken direkt in einem mobilen Barcodescanner angezeigt und bearbeitet werden. Die Hauptvorteile dieser neuen Infor COM eigenen Barcodingund Scanlösung liegen in der nativen vollständigen Integration in das Infor COM Framework. Damit ziehen die Anwender den vollen Nutzen aus den Buchungsfeatures des Infor COM WMS Modules. Als Scanner können alle Geräte zum Einsatz kommen, deren Browser HTML5 unterstützt. Selbstverständlich werden alle gängigen Barcodes, auch 2D-Barcodes unterstützt. Integrierte Basisfunktionalität / Qualitätsmanagement Durch die zunehmenden Anforderungen aus Produkthaftung und stetig anwachsenden Normen wird die Dokumentation in der Qualitätskontrolle immer wichtiger. Die neue Basisfunktionalität Qualitätsmanagement bietet hierbei Unterstützung.


Infor inside

Das neue Modul übernimmt die Verwaltung der Prüfaufträge zu Wareneingang, Zugang aus Fertigung oder Warenausgang und die Überwachung der dazu verwendeten Prüfmittel. Ist bei Einsatz des neuen Moduls ein Artikel in den Stammdaten als „Qualitätskontrollpflichtig“ gekennzeichnet, wird abhängig von den weiteren Definitionen für den Wareneingang, Zugang Fertigung oder Warenausgang ein Prüfauftrag aus dem Prüfplan erstellt (Analog für den Fertigungsauftrag aus der Ressourcenliste). Die Prüfaufträge werden dabei auf Basis von Prüfplänen generiert. Die Möglichkeit, mit Standard- oder Alternativprüfplänen zu arbeiten, ist vorgesehen. Ebenfalls kann man Qualifizierungsstufen definieren, die ein sogenanntes „skip lot“-Verfahren erlauben. Über 60 zusätzliche Erweiterungen der Infor COM Lösung Über 60 weitere Entwicklungsprojekte in den Bereichen Stammdaten, Einkauf, Vertrieb, Disposition, Service und Projektmanagement, benannt aus der Infor-Kundschaft, mit nachhaltigem Nutzen für die Kunden, werden im kommenden Release bereitgestellt. Namentlich sind hier folgende Projekte zu nennen: ●

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Optimieren der Bedienbarkeit (Usability) und des Design der Benutzeroberfläche ausgerichtet an der globalen Infor Strategie Auftragsbezogene Zuordnungsart (ZE4) in der Disposition Erweiterungen der Strecken- und Dreiecksgeschäftspro- zesse, Stichwort: Umsatzsteuer-Identifikationsnummer Überarbeitung und Erweiterungen der Rücknahmepro- zesse Schwerpunktmäßige Erweiterungen für Infor COM Project Flexibilisierung von Mindestbeständen und Reichweiten in Disposition und Lager

So sieht die Planung für die nächsten 25 Jahre aus Über 25 Jahre Erfahrung aus Tausenden Kundenprojekten haben Infor COM zur führenden Lösung für mittelständische Unternehmen in der Automobilzulieferindustrie, der Metallund Kunststoffverarbeitung, in der Hightech- und Elektronikbranche sowie im Maschinen- und Anlagenbau gemacht. Im Rahmen der Langfristentwicklungsplanung wurden auch schon die Schwerpunkte für das nächste Release gesetzt. Diese sind: Infor COM vollständig als 64-Bit System anzubieten, alle Batchprozesse als Windows Dienste lauffähig zu gestalten und das Drucken per Batchprozess vollständig im Hintergrund. Mit diesen Entwicklungsprojekten ist Infor COM fit für die nächsten 25 Jahre.

Disclaimer Das vorliegende Dokument gibt die voraussichtliche Ausrichtung Infors in Bezug auf das/die in diesem Dokument beschriebene(n) Produkt(e) wieder. Infor kann diese Ausrichtung nach alleinigem Ermessen auch ohne vorherige Ankündigung ändern. Der vorliegende Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt dem Kunden gegenüber keinerlei Verpflichtung Infors dar; es ist dem Kunden nicht möglich, sich bei seinen Entscheidungen auf dieses Dokument oder seinen Inhalt zu berufen. Es besteht keinerlei Verpflichtung Infors zu der Entwicklung oder Lieferung eines in diesem Dokument beschriebenen Produktes.

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Lösungen & Produkte

Unbeschränkte Lizenz (unrestricted license) Die unbeschränkte Lizenz erlaubt es dem Lizenznehmer die Software auf allen seinen Arbeitsplätzen zu installieren und mit einer unbegrenzten Anzahl von Benutzern darauf zuzugreifen. Dabei müssen sowohl die Arbeitsplätze als auch die Benutzer zum Unternehmen des Lizenznehmers gehören. Vorteile + Sehr flexibles Lizenzmodell + Für dynamisch wachsende und global operierende Unternehmen bestens geeignet + Rechtlich immer auf der sicheren Seite bezüglich der Lizenzanzahl + Aufwendige Lizenzüberprüfungen können entfallen

Nachteile - Sehr hoher Preis - Unternehmenszugehörigkeit muss im Vorfeld klar definiert werden (Konzernstruktur)

Immer gut genutzt Lizenzmodelle im Überblick

Laufende Kosten der Infor COM Software hängen stark von der Wahl des richtigen Lizenzmodells ab. Aber auch rechtliche und strategische Fragen spielen bei der Auswahl eine Rolle. Wir stellen die bekanntesten Lizenzmodelle vor und zeigen wie die Lizenzüberprüfung bei der Infor COM Software funktioniert.

Arbeitsplatzlizenz (workstation license) Der Lizenznehmer darf die Software auf einer vorher festgelegten Anzahl von Arbeitsplätzen installieren und gleichzeitig benutzen. Beispiel: Ein Unternehmen besitzt acht Rechner und kauft eine 5er Lizenz nach dem Arbeitsplatzmodell. Dann darf das Unternehmen die Software auf fünf Arbeitsplätzen installieren und benutzen. Das Installieren auf einem sechsten Arbeitsplatz, auch wenn dieser nicht gleichzeitig benutzt wird, ist nicht gestattet. Vorteile

Ein Softwareanbieter, auch Lizenzgeber genannt, überträgt an den Anwender (Lizenznehmer) Rechte an der Nutzung seiner Software. Für diese Lizensierung gibt es derzeit mehrere Modelle. Die bekanntesten sind:

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Unbeschränkte Lizenz Arbeitsplatzlizenz Benannte-Nutzer-Lizenz Konkurrierende-Nutzer-Lizenz

+ Einfach zu überwachende Anzahl der Stationen + Gut geeignet bei sogenanntem ‚workstation-sharing‘ / Rotationsarbeitsplätzen + Gut geeignet für Unternehmen mit Schichtbetrieb + 1 Arbeitsplatz – 3 Benutzer (in jeder Schicht einer) + Meist preisgünstiger als das „konkurrierende Nutzer“-Modell

Nachteile - Weniger flexibel als das Modell ‚konkurrierende Nutzer‘ (siehe dort)


Lösungen & Produkte

Benannte-Nutzer-Lizenz (named user license) Dieses Lizenzmodell ist das unflexibelste der hier vorgestellten. Ein Unternehmen, das eine Software nach diesem Modell lizenziert, ist verpflichtet eine stets aktuelle Liste aller Benutzer der Software zu führen, je nach Ausprägung sogar namentlich. Der benannte Benutzer darf sich am System an beliebigen Arbeitsstationen anmelden, jedoch immer nur an einer gleichzeitig. Die Software darf auf allen Arbeitsplätzen in dem Unternehmen installiert sein, jedoch dürfen sich immer nur maximal so viele Nutzer anmelden, für die Lizenzen erworben wurden. Insbesondere bei Schichtbetrieb ist dieses Modell ungeeignet, da man je Schicht für alle Nutzer Lizenzen erwerben muss, auch wenn diese das System niemals gleichzeitig nutzen. Vorteile + Kostengünstige Einzellizenz + Nachvollziehbarkeit der Aktivitäten des ‚Named User‘ das ist teilweise Pflicht in der Lebensmittelbranche, im Flugzeugbau und anderen Branchen

Nachteile - - - -

Sehr eingeschränkt für den Schichtbetrieb geeignet Hohe Verwaltungskosten für das Nachhalten der ‚Named User‘ Oftmals mit verdeckten Kosten verbunden Die zur Lizenzkontrolle aktivierte Nachverfolgung der Benutzerdaten kann zu datenschutzrechtlichen Problemen führen, weil es auch das Nutzungsverhalten der Anwender aufzeichnet.

Konkurrierende-Nutzer-Lizenz (concurrent user license) Bei diesem Modell lizenziert der Lizenznehmer eine Anzahl von Benutzern, die gleichzeitig im System angemeldet sein dürfen. Versucht sich über die Maximalanzahl hinaus ein weiterer Nutzer am System anzumelden, so kann dies die Software blockieren. Sehr gut geeignet für den Schichtbetrieb, da die Anzahl der Arbeitsplätze, auf der die Software installiert werden kann, nicht limitiert ist wie beim Arbeitsplatzmodell.

Konkret: Lizenzmodelle bei Infor COM Grundsätzlich gilt: Die beschriebenen Lizenzmodelle können nur einen Überblick geben. Mit Ausnahme des Modells mit unbeschränkter Lizenz, finden alle bei Infor COM Anwendung. Das Arbeitsplatzmodell wird jedoch seit dem Release 7.1 von Infor nicht mehr vertrieben. Letztendlich sind alleine die jeweiligen Software-Lizenzverträge oder die Leistungsbeschreibungen, die Bestellungen oder auch die Bestellbestätigungen entscheidend! In diesen sind die Lizenzmodelle exakt definiert. Darüber hinaus gibt es im Infor COM Umfeld auch weitreichende Nebenabsprachen in schriftlicher Form als rechtsgültige Bestandteile des Lizenzvertrages, wie zum Beispiel ‚fliegende Lizenzen‘. Dabei teilen sich viele verschiedene Nutzer ähnlich dem "Floating-Licence"-Prinzip zentral verfügbare dhs-Lizenzen (mit unterschiedlichen Berechtigungen und Einstelloptionen parametrierbar). Falls Sie ein oder mehrere Testsysteme im Einsatz haben, so ist dies laut Infor möglich. Die Modalitäten sprechen Sie bitte mit ihrem Berater ab. Achtung: Lizenzfalle! Für die richtige Lizenzierung muss man wissen, dass eine Infor-COM-Lizenz nie die Datenbank-Client-Lizenz mit einbezieht. Diese muss man separat erwerben und beachten, dass es bei den Datenbank-Lizenzen nur das Named-User-Modell gibt. Dies ist preislich bei der Anschaffung Infor-Lizenzen nach dem concurrent-Modell zu berücksichtigen, um nicht in eine Lizenzfalle zu laufen. Beispiel: Wer im zusätzlichen Schichtbetrieb 30 Leute beschäftigt, muss auch 30 zusätzliche Datenbank-Lizenzen erwerben. Ablauf: Lizenzaudit bei Infor COM Der Prozess des Audits ist für alle Kunden mit Infor COM gleich. Die notwendigen Daten für eine Lizenzauswertung sind bereits standardmäßig im Infor COM vorhanden und werden von dort abgerufen. Infor COM protokolliert An- und Abmeldungen anhand von System-Logdateien. Davon unabhängige User-Logdateien protokollieren sonstige Informationen. Die System-Logdateien enthalten neben dem Zeitstempel die Information, ob es sich um ein Login oder Logout handelt, welcher Prozess den Vorgang auslöst und von welcher IP im Netz der Vorgang gestartet wird. Zur Analyse exportieren Infor COM Systembetreuer diese Daten manuell und senden sie zur Auditabteilung. Hier werden die Daten einem Standard-Processing unterzogen.

Vorteile + Sehr flexibel + Hohe Rechtssicherheit, da kaum Verstöße gegen das Lizenzmodell möglich sind, wenn die Software die Anzahl der Anmeldungen limitiert + Keine Überraschungen durch Lizenznachforderungen + Bestes Modell für Unternehmen mit Schichtbetrieb

Nachteile - Hoher Lizenzpreis

Das Ergebnis wird in Form von Excel-Dateien dargestellt. Die Anzahl der ‚Named User‘- Anmeldungen, eine Grafik mit den maximalen ‚Concurrent User‘ oder auch eine Tagesauswertung der Anmeldedauer pro Workstation gehören zu den Inhalten. In nicht eindeutigen Fällen bespricht das Analyseteam das Ergebnis mit dem Kunden.

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Lösungen & Produkte

eCl@ss trägt zur Unternehmenssicherung bei Produktklassifikationen über Unternehmensgrenzen hinweg gewinnen an Bedeutung

„Produktklassifikation“ als solches ist ein alter Hut – darüber zu schreiben lohnt sich nicht, weil sie methodisch den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen ist. Anders ist die Situation, wenn von unternehmensübergreifenden, von kollaborativen Klassifikationen gesprochen wird. Hier sorgen Absprachen über den Aufbau, über die Nutzungsfähigkeit und damit über die Nutzenziele dafür, dass sie ihrer unternehmensübergreifenden Aufgabe gerecht werden. eCl@ss hat sich in diesem Segment in den letzten zehn Jahren zu einer der anerkanntesten Klassifikationen etabliert.

Merkmalleisten sind eine Besonderheit von eCl@ss Die Merkmalleisten von eCl@ss gehören zu den Alleinstellungsmerkmalen. Diese Sachmerkmalleisten basieren auf genormten Grundlagen. Damit hat eCl@ss einen weiteren Schritt zum Standard geschafft.

eCl@ss zeichnet sich durch eine transparente Struktur aus eCl@ss wird in Zusammenarbeit mit Anwendern aus der Industrie, dem Handel und Vertretern von Verbänden ständig weiterentwickelt. Damit wird sichergestellt, dass der Code schrittweise über alle Segmente hinweg inhaltlich gleichartig aufgebaut wird.

Kollaborative Produktklassifikationen harmonisieren Steuerungsbereiche Der Wirkungskreis einer Produktklassifikation umfasst nahezu alle innerbetrieblichen Bereiche. Darüber hinaus lässt sich dieses Wirkungsnetz auf Konzernunternehmen sowie auf Zulieferer und Kunden ausrollen.

Ein Produktcode (und somit auch eCl@ss) wird niemals „fertig“ sein, schon aufgrund der vielen zu beschaffenden Produkte und der hohen technologischen Innovationsgeschwindigkeit. Daher bestimmen Grundsatzleitlinien, wie neue Produkte, Klassen, Segmente in den bestehenden Code integriert werden können. Die Vorgehensweise bei der Weiterentwicklung ist transparent, alle interessierten Akteure haben die Möglichkeit mitzuarbeiten und diese Arbeiten sind offen zur Nutzung, denn eCl@ss stellt einen Standard zur Verfügung. Die Bedingungen eines Standards wie „einheitlich“, „weithin anerkannt“ und „auch angewandt“ werden schrittweise erfüllt.

Somit ist verständlich, warum ursprünglich die großen Unternehmen die Weiterentwicklung des Standards eCl@ss voran getrieben haben. Heute sind es auch KMUs, kleine und mittlere Unternehmen. Sie haben erfahren, dass sowohl die internen Prozesse als auch der unternehmensübergreifende Datenaustausch davon profitieren.

Beispiel: Ein größerer mittelständischer Konzern der Stahl und NE-Metalle herstellt, veränderte sich in den letzten Jahren stark in der Eigentümerstruktur sowie durch Zukäufe und Verkäufe. Homogene Abläufe, sei es im Einkauf, Verkauf oder im Controlling gab es nicht. Der Konzern konnte nicht mittels eines einheitlichen Kennzahlensystems gesteuert werden. Hierdurch wurden die Entscheidungsprozesse zu träge, da die Erstellung der entsprechenden Vorlagen sehr viel Zeit in Anspruch nahm. Auf der anderen Seite bündelte jede Be-


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schleunigungsaktion enorme Ressourcen und die Ergebnisse waren trotzdem suboptimal, da die Datenbasis über die verschiedenen Konzernunternehmen hinweg zu unterschiedlich war. Manche arbeiteten mit einem sehr ausdifferenzierten Warengruppensystem, andere wiederum lediglich mit ein paar Hauptgruppen, die keine differenzierten Auswertungen möglich machten. In dieser Situation hat ein Vorstand entschieden, konzernweit eCl@ss als Warengruppensystematik einzusetzen. Die Begründung für diese Entscheidung ist einfach und bestechend zugleich. Der Aufbau eines eigenen Warengruppensystems band zu viele personelle und sachliche Ressourcen und dauerte zu lange für die konkrete Situation.

Umsatz und auch auf das betriebsnotwendige Vermögen. Eine kollaborative Klassifikation ist das zukünftige „Backbone“ sowohl für Vertriebs- und Einkaufsinformationssysteme als auch für das Controlling. Unter anderem weil das Berichtswesen auf dessen Strukturen aufbauen wird. Damit sind viele Steuerungsbereiche eines Unternehmens harmonisierbar, was zu einer erheblichen Senkung der Gemeinkosten führen wird. Zusätzlich lassen sich diese Bereiche auch nach außen benchmarken. Warengruppenmanagement muss „gelebt“ werden Der Einsatz eines Warengruppenmanagements in einem Unternehmen ist die Regel. Die Qualität, in der es eingesetzt und gelebt wird, ist hingegen oftmals mangelhaft. Das analytische Potenzial wird verkannt und damit wird auch der Beitrag, den es zur Steuerung eines Unternehmens leisten könnte, zumindest nicht konsequent gelebt. Zahlreiche Auswertungen zeigen, dass Warengruppen mit der Benennung „Sonstige“ enorm stark frequentiert sind. Oder Objekte werden bei Bestellungen auf Warengruppen gebucht, die auch mit noch so großer Fantasie einfach nicht zu diesen gehören. Das Ergebnis ist offensichtlich – in solchen Unternehmen wird das Warengruppenmanagement nicht gelebt. Die Einkäufer agieren folgerichtig: Warum sollen sie sich die Mühe machen, die richtigen Warengruppen auszusuchen, wenn sie eh nicht ausgewertet werden.

Der Nutzen von eCl@ss liegt in den gepflegten und damit „richtigen“ Stammdaten. eCl@ss hat aber auch eine bedeutende strategische Dimension. Warum? Produktklassifikation wirkt direkt und indirekt auf Produktionskosten, Zukaufteile,

Fazit Die aktuelle Situation lässt sich so zusammenfassen: Das Warengruppenmanagement ist zwar theoretisch sehr gut fundamentiert, in der Praxis gibt es erheblichen Nachholbedarf. Hier kommt eCl@ss ins Spiel. Zusätzlich schafft eCl@ss die Standards für den unternehmensübergreifenden Austausch.

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Peter Herzog Dieser Artikel stammt von Peter Herzog, ITLeiter bei ESCHA. Er führt aktuell das neue INFOR CRM ICEE ein. Ihn kann man zum Thema Ausmisten oder CRM natürlich auch anschreiben. Unter seiner Regie entstehen immer wieder wertvolle Workshops für die IT-Kollegen. So ist heute schon für den 21.02.2013 ein Workshop mit Thema „Infor CRM – Was ist für das Projekt wichtig“ geplant.

Ausmisten Sauberer Datenbestand für neue CRM-Prozesse

Zwei IT-Kollegen unterhalten sich: Frage: Haben Sie schon mal Adressen gelöscht? Antwort: grummel, grummel, grrrrrrr … Frage: Wie, das geht nicht? Antwort: grummel, grummel, sch… Frage: Achso, sie haben auch Kunden, die schon seit zehn Jahren insolvent sind und jetzt liegen noch Umsätze hinter der Adresse? Und die Aussage von Infor ist, man kann nicht löschen, weil mit solchen Adressen noch Umsätze verknüpft sind? Antwort: Ja, ist wohl eine sehr schwierige Sache! Und überhaupt, wissen Sie ob nachher noch alles funktioniert? Einfach köstlich solche Dialoge! Auf der anderen Seite verkündet uns das Software-Topmanagement auf der InforRoad-Veranstaltung, dass wir jetzt ganz weit vorne sind. 4.000 Entwickler schaffen eine Plattform für die Zukunft. Trotzdem fehlen uns an vielen Stellen die Antworten auf alltägliche, operative Problemstellungen! Also machen wir uns selber ans Werk: Wir misten aus. Was haben wir überhaupt an Adressdaten? Bei uns begann das große Aufräumen mit der Anschaffung der neuen Infor-CRM-Software (ICEE). Wer will schon bei einem neuen System mit Datenschrott an den Start gehen. Die Analyse unseres Datenbestands ergab folgendes:

Historisch bedingt gab es verschiedene Ansätze zur Daten erfassung und Datenpflege. Das Ergebnis: zu viele Adres- sen, bei denen heute klar ist, dass diese nie zum Kunden werden können. Uralte Adressen, teils mit hinterlegten Angeboten, oder von ehemals aktiven Kunden, die heute insolvent sind. Viele hinterlegte Ansprechpartner in den Firmen stimmen nicht mehr. Sie haben die Firma gewechselt oder zwischen- zeitlich andere Positionen oder Funktionen. Die Kommunikationsdaten sind nicht einheitlich erfasst oder fehlen. Aus den CRM-Prozessen hervorgegangene Aktionen wie gespeicherte Telefonnotizen oder E-Mails entwickeln sich mehr als Datengrab, als dass sie eine wertvolle Hilfe zur Kundenbetreuung sind.

Nun war aber nicht alles schlecht. Die wirklichen Bestandskunden waren bis auf die vielen, nicht mehr benötigten Lieferadressen top. Auch die klassischen Dokumente wie Besuchsberichte wurden als sehr gut bewertet und sollten in das neue CRM übernommen werden. Die Adressdaten an sich mussten aber bereinigt werden. So bereinigt man einen großen Datenbestand Aus dem alten CRM-System wurden verwertbare Teile exportiert. Im Wesentlichen waren es die Besuchsberichte oder vertragsrelevante Dokumente. Zur Überarbeitung des Adressbestandes haben wir uns für die in COM hinterlegten Adressen entschieden.


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Um den Datenbestand schnell, einfach und vor allem übersichtlich zu prüfen, kam Microsoft-Excel zum Einsatz. Die entsprechenden Datenfelder wurden festgelegt, nach Excel exportiert und an die zugeordneten Aussendienst-Mitarbeiter zur Überarbeitung verteilt. Neue Regeln für einen guten Adressbestand Bei den Regeln achteten wir darauf, uns an DIN-Normen zu halten. Zum Beispiel die Schreibweise +49 (0) 2353 708 -170 ist nicht nur komplett falsch, sondern für den Empfänger auch verwirrend. Was soll die Null in der Klammer, fragt er sich zu Recht. Anderes Beispiel: Für die Branchenkennung halten wir uns an eine internationale Norm, in welcher ein fünfstelliger Branchenschlüssel verwendet wird.

Hürden gab es einige auf dem Weg, aber vom Startschuss weg dauerte es doch nur zehn Wochen bis zum sauberen Adressdatenbestand. Technisch gesehen bietet Infor leider keine komfortablen Tools für eine wirklich gute Stammdatenpflege. Wir haben uns Hilfe bei einem externen Infor-Berater geholt und mit überschaubaren Kosten für Programmierung und Dienstleistung Lösungen geschaffen. Wer ähnliche Wege gehen möchte findet bei folgender Adresse gute Unterstützung: X²DataSystems, Thorsten Mohncke, Hegestraße 6, 58300 Wetter, info@xZwei.de.

Gehen wir davon aus, dass das CRM das führende System zur Datenpflege ist, so sind auch die kleinen, hinterhältigen Fallen des COM-Systems zu beachten. Zum Beispiel sind die Feldlängen in COM gegenüber CRM zumeist begrenzt oder Feldinhalte werden anders interpretiert. Also galt den Feldern ein besonderes Augenmerk: Anrede, Geschlecht und jede Art von beschreibenden Zusatzangaben. Auch die Art und Beschreibung, wie mit mehreren Namensfeldern oder Suchbegriffen umzugehen ist, galt es festzulegen. Wie können überflüssige Adressen gelöscht werden? In den Excel-Sheets wurde ein Kennzeichen „zu löschen“ aufgenommen. Einmal auf oberster Adressebene, dann zusätzlich auf der Anschriftsebene. In COM kennen wir ja die Lösung, dass es für jeden Ansprechpartner mehrere Kommunikationsdatensätze gibt. Für die Bearbeitung in Excel wurden diese nebeneinander gestellt. Das heißt eine Spalte mit Telefon, Mobil, Fax, E-Mail etc. Somit ließen sich elegant auf einer Zeile die Daten bearbeiten. Für die spätere Löschung von gekennzeichneten Adressen prüften wir per Tool, ob offene Posten vorliegen und in welchem Umfang Verknüpfungen zu anderen Tabellen bestehen. Beispielsweise legten wir fest, dass wir eine Adresse im System lassen möchten, wenn die letzten Aktiväten nicht älter als fünf Jahre sind. Nach einem letzten Prüf- und Entscheidungsschritt spielten wir die überarbeitenden Adressdaten in das System zurück und löschten die gekennzeichneten Adressen inklusiv verknüpfter Datensätze. Ergebnis, Hürden und Hilfen Datensätze

vorher

nachher

Unternehmen

8.180

7.028

Adressen

19.725

14.566

Ansprechpartner

17.590

7.426

Buchtipp & Verlosung Übrigens, „Simplify your life“ von Werner Tiki Küstenmacher ist eines der Lieblingsbücher von Peter Herzog. Ein Buch, das unter anderem auch vom Ausmisten erzählt und praktische Hinweise dafür gibt. Für alle, die das Ausmisten interessiert, verlost der Anwenderverein 7 Exemplare „Simplify your life“. Einfach eine E-Mail an info@infor-user.de Stichwort ‑ wie soll es anders sein: AUSMISTEN. Einsendeschluss ist der 30.11.2012, die Gewinner werden im nächsten Newsletter veröffentlicht.

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Heute schon ein Problem geknackt? Meist läuft das System wie am Schnürchen, doch manchmal treten Herausforderungen auf, die uns Nerven kosten und Zeit rauben. Im gegenseitigen Austausch lösen wir Probleme am effektivsten. Über 400 Unternehmen schlossen sich im deutschsprachigen Raum dem Infor Anwenderverein an. Dadurch treffen im Verein zahlreiche Spezialisten für verschiedene Fragestellungen zusammen. Ob Infor COM, IT oder allgemeine Themen der Betriebsorganisation, wir informieren uns gegenseitig über Lösungsstrategien. Wir besprechen uns entweder persönlich oder im vereinsinternen Diskussionsforum www.infor-diskussionsforum.de. Dadurch bietet der Infor Anwenderverein ein abgestimmtes, gemeinschaftliches Vorgehen bei der Koordination der Weiterentwicklung der Standardsoftware und deren Anpassungen.

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Wollen Sie sich dem Weg zu effektiven Lösungsstrategien anschließen? Dann sind Sie beim Anwenderverein richtig. Hier melden Sie sich an: www.infor-user.com.

Impressum Herausgeber:  Der Infor Anwenderverein e.V. c/o FH Düsseldorf, FB4 Josef-Gockeln-Strasse 9 D-40474 Düsseldorf E-Mail: info@infor-user.com Tel.: +49 (0) 211 43 51-436 Fax: +49 (0) 211 43 51-460 Vorstand:  Wolfgang Kirn (Vorsitzender) Norbert Möhle (Stellv. Vorsitzender)

Konzept & Umsetzung:  mansito kommunikation & design Pestalozzistr. 30 RGB D-80469 München E-Mail: info@mansito.de Tel.: +49 (0) 89 27 37 04-46

Redaktion:  Peter Herzog,Wolfgang Kirn, Norbert Möhle

Grafik: Andrea Rexygel

Druck:  Druckservice Zillekens Am Bachpütz 4 D-52224 Stolberg-Venwegen E-Mail: info@druckservice-zillekens.de Tel.: +49 (0) 2408 95 82-16

Redaktion & Koordination:  Dorothee Naumann

Text-Redaktion: Inge Arend

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Mitgliedsfirmen des Infor Anwendervereins:

ELEKTROR airsystems gmbh elrest Automationssysteme GmbH ELSPRO Verwaltungs GmbH Erndtebrücker Eisenwerk GmbH & Co. KG 2mag AG ESCHA Bauelemente GmbH A. Kirchner & Tochter GmbH ETOL-Werk Eberhard Tipp GmbH & Co. OHG ADMEDES Schuessler GmbH Eugen Seitz AG AFFELDT Maschinenbau GmbH EuropTec GmbH Alfons Haar GmbH & Co. KG Extricom GmbH Blach Extruder Allgaier Werke GmbH & Components Althammer GmbH u. Co. KG F & M Lautenschläger ALUKON GmbH & Co. KG F.W. Bröckelmann Aluminiumwerk GmbH Aluwag AG & Co. KG AMT GmbH & Co. KG Fachhochschule Düsseldorf Andritz Kufferath GmbH Fahrzeugwerk Borco-Höhns GmbH + Co. KG Anton Meyer & Co. AG Fehrmann Metallverarbeitung GmbH API Schmidt-Bretten GmbH & Co. KG Feinblech Stuff GmbH APT GmbH Finova Feinschneidtechnik GmbH aptus BS GmbH & Co. KG Fischbach KG Arnold AG Fischer Profil GmbH Arthur Flury AG FKT GmbH ASTOR - Berning GmbH & Co. KG Flohe GmbH & Co. ASYS Automatisierungssysteme GmbH Form exclusiv Ulrich Wiemann Design Athmer oHG Atlas Copco (Schweiz) AG, Zweigniederlas- GmbH & Co. KG Franz Brinkmann GmbH sung GREENFIELD Franz Pauli GmbH & Co. KG Atoma Verwaltungs GmbH& Co. KG FRENER & REIFER Metallbau GmbH / Srl Aumüller Aumatic GmbH Friedrich Graepel AG B&K Kunststoffwerke GmbH & Co. KG FSM-Frankenberger GmbH & Co. KG B&T Exact GmbH GC-heat Gebhard & Castiglia GmbH & Balkhausen Division of Brady GmbH Co. KG Balteschwiler AG Gebr. Binder GmbH BB Engineering GmbH Gebr. Steimel GmbH & Co. Beghelli Präzisa GmbH Gerhard Geiger GmbH & Co. Beissbarth GmbH Gottfried Brugger GesmbH BEMM GmbH Gottlieb Duttenhöfer GmbH & Co. KG Berke GmbH GSU GmbH Berke GmbH Aachen H.D.Lenzen Bandverzinkung Berkenhoff GmbH Hacker Feinmechanik GmbH BFC Fahrzeugteile GmbH Hagenburger KG Binder GmbH Hans Berg GmbH & Co. KG Böco Böddecker & Co GmbH & Co. KG Häseler Metall Technik GmbH Brusa Elektronik AG HATLAPA Uetersener Maschinenfabrik BTE Biege Technik-Engineering GmbH GmbH & Co. Bucher Leichtbau AG Hectronic GmbH Buchholz Hydraulik GmbH Heinz Kaiser AG Burg-Schliesssysteme F.W.Lüling KG BWS Philipp Boecker + Wender Stahl GmbH Herbert Arnold GmbH & Co. KG Herbold Meckesheim GmbH & Co. KG Hermann Erkert GmbH C. Hohage GmbH & Co. KG HIWIN GmbH cab Produkttechnik GmbH & Co. KG HME Metallindustrie GmbH CeramTec-ETEC GmbH Hocoma AG Clage GmbH Hoffmann GmbH Clemens Maschinenfabrik GmbH Hoffmann und Krippner GmbH COBUS ConCept GmbH Hofmann Mess- und Auswuchttechnik Columbuns Treppen GmbH GmbH & Co. KG Curtiss-Wright Antriebstechnik GmbH Hohner Maschinenbau GmbH CVD Systemhaus GmbH Holders Technologie GmbH Dalquen GmbH & Co DELO Industrieklebstoffe GmbH & Co. KGaA HS Elektronik Systeme GmbH HSP Schwahlen GmbH Demminer Maschinen Technik GmbH Hunold + Knoop Kuststofftechnik GmbH DIABÜ-Diamantwerkzeuge Heinz Büttner Hürner-Funken GmbH GmbH IBEDA GmbH & Co. KG DINSE GmbH Ideal-Werk Dipl. Ing. K. Dietzel GmbH IKN GmbH Dittel Messtechnik GmbH INDUSTRONIC GmbH& Co. KG Doepke Schaltgeräte GmbH & Co. KG Inotec Sicherheitstechnik GmbH Döllken Kunststoffverarbeitung GmbH Instrument Systems GmbH Domino Laser GmbH Interhime AG Dornieden GmbH IP Adelt GmbH dpi türdesign GmbH IPH GmbH Dr. Fritsch Sondermaschinen GmbH IVB - Umwelttechnik GmbH Dringenberg GmbH Betriebseinrichtungen J. Engelsmann AG Eckart GmbH Johann Kunst GmbH Co. KG EFCO Maschinenbau GmbH Josef Lubig GmbH Eichsfelder Schraubenwerk GmbH Josef Schimmel GmbH & Co. ELBA-Werk Maschinen-Gesellschaft mbH Josef Schnee KG Eisenbau Krämer GmbH K.D. Feddersen Holding GmbH eldec Schwenk Induction GmbH K.T.C Kabeltechnik GmbH & Co. KG ELDISY GmbH

KAMA GmbH Karcoma - Armaturen GmbH KaRo GmbH Kässbohrer Transporttechnik GmbH Kilia Fleischerei und Spezial Maschinen Fabrik GmbH Kjellberg Finsterwalde Plasma und Maschinen GmbH Klaus Brummernhenrich GmbH & Co. KG Klimatechnik Weiss GmbH Komitec electronics GmbH Konzelmann GmbH Korbach Werkzeug Co. GmbH & Co. KG Krampe GmbH KREMPEL GmbH Kroeplin GmbH Kuennecke Verwaltungs GmbH & Co Holding KG Kunststoffverarbeitung Koetke GmbH Kürbi & Niggeloh BILORA GmbH Langen & Sondermann GmbH, KoKG LAP GmbH Laser Applikationen Lock Antriebstechnik GmbH LST Laserschneidtechnik GmbH Lüscher AG MACK GmbH MAFI Transport-Systeme MANOR AG Maschinenbau Silberhorn GmbH Maschinenfabrik Kemper GmbH & Co. KG Maschinenfabrik Mönninghoff GmbH & Co. KG Max Baermann GmbH Max Frank GmbH & Co. KG MAXIMATOR GmbH MBM Maschinenbau Mühldorf GmbH MDT-tex Membranes and Structures MEA GmbH Medmix Systems AG MEGLA GmbH MEYER Drehtechnik GmbH MIT - Moderne Industrietechnik GmbH Mühlhoff Umformtechnik GmbH Müller & Bauer GmbH & Co. KG Müller-Präzision GmbH Münch+Münch GmbH & Co. Murtfeldt Kunststoffe GmbH & Co. KG Neenah Lahnstein GmbH Neuenhauser Maschinenbau GmbH Nico NORBERT SCHMID GmbH & Co. KG Nordform Max Storch GmbH & Co. NSB Gasprocessing AG NSM MAGNETTECHNIK GMBH Oest GmbH & Co. Maschinenbau KG Ortlieb Sportartikel GmbH Oskar Frech GmbH & Co. KG Otto Zimmermann GmbH Pfeuffer GmbH PH-Consult GmbH Polytec Riesselmann GmbH & Co. KG Pressmetall Gunzenhausen GmbH & Co. KG ProTec Service GmbH PTW Freiburg PVS - Kunststofftechnik GmbH & Co. KG Rampf Formen GmbH REA Elektronik GmbH REBS Zentralschmiertechnik GmbH Rhein-Getriebe GmbH Riel GmbH & Co. KG Ringhoffer Verzahnungstechnik GmbH Rinn GmbH & Co. KG Rohrer AG ROMA Rolladensysteme GmbH Ronald Schmitt Tische GmbH Rosink GmbH+Co. Maschinenfabrik RRC Power Solutions GmbH Ruag Coal GmbH Rudolf Grauer AG Rudolf von Scheven GmbH

RWG Frankenjura-Industrie Flugwerklager GmbH Saar Coal International GmbH Saarschmiede GmbH Freiformschmiede SAR Elektronic GmbH SBA - Trafobau Jena GmbH SBA - TrafoTech GmbH Schaefer GmbH SchäferRolls GmbH & Co. KG Schäffer Verfahrenstechnik GmbH & Co. KG Schein Orthopedie Service KG SCHILLER AUTOMATION GmbH & Co. KG Schlafhorst Electronics GmbH Schulte & Co. GmbH SEHO Systems GmbH Senior Berghöfer GmbH Sensopart Industriesensorik GmbH SIBA GmbH Siemens KWU silver plastics GmbH & Co. KG Sinsheimer Kunststofftechnik GmbH SIPLAST Siegerländer Plastik GmbH SLE electronik GmbH Smyczek GmbH & Co. KG SpanSet GmbH & Co. KG Stadler Bussnang AG Stanz- und Biegetechnik Distel GmbH STEINCO Paul vom Stein GmbH Strautmann Hydraulik GmbH STS GmbH & Co. KG ST-Vitrinen Trautmann GmbH & Co. KG Südmo Holding GmbH SuK Schütrumpf & Kückelhaus GmbH Süss Oberflächentechnik GmbH Systemceram GmbH & Co. KG TCS TürControlSysteme AG Teckentrup GmbH & Co. KG tecnotron elektronik GmbH Telegärtner Gerätebau GmbH tesa Converting Center GmbH TEUTRINE GmbH Industrie-Technik TEWS Technologies GmbH thinXXS Microtechnology AG Thomas Magnete GmbH Tigra GmbH UNTHA shredding technology GmbH V&M Deutschland GmbH Werk Reisholz Velco-GmbH Verschleißtechnik Kämpfer GmbH VETTER Krantechnik GmbH VIKAT Energiesysteme GmbH Marzahna Voglauer Möbelwerk Gschwandter & Zwilling GmbH & Co. KG Waldemar Link GmbH & Co. KG WALLRAM Werkzeugtechnik GmbH WDM Wolfshagener Draht und Metallverarbeitung Weber Präzisionstechnik GmbH & Co. KG Weckenmann Anlagentechnik GmbH & Co. KG wedi GmbH WEPUKO Hydraulik GmbH & Co Westfalia Presstechnik GmbH & Co. KG WGM GmbH WILCO AG Wilhelm Schulz GmbH Willy Voit GmbH & Co. KG Wolfgang Loch e.K. Wystrach GmbH ystral GMBH


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