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magazin Jahresausgabe 2009

titelstory

der verein

infor:study

Voice to Infor – Erfolgreich auf Kunden hören Seite 04

Networking im Verein – Von den Erfahrungen anderer profitieren Seite 12

Von der Lehre in die Praxis – Praxisnahes Lernen mit Infor Seite 16


mitglied werden im infor anwenderverein!

Mitgliedsbeitrag: 10 Euro pro Monat

Der Infor Anwenderverein ist ein eingetragener Verein (e.V.), dessen Sinn und Zweck die Förderung des Erfahrungsaustausches und die Vertretung der Interessen der Anwender von Produkten und Dienstleistungen der Infor Global Solutions GmbH ist. Der Verein beinhaltet insbesondere die Koordination der Weiterentwicklung der Standardsoftware und deren Anpassungen sowie die gegenseitige Hilfe und Information. Der Verein hat keinerlei kommerzielle Interessen und ist finanziell, rechtlich und organisatorisch völlig unabhängig von Infor! Weitere Informationen erhalten Sie unter www.infor-user.com.

Impressum Herausgeber:  Der Infor Anwenderverein e.V. c/o FH Düsseldorf, FB4 Josef-Gockeln-Strasse 9 D-40474 Düsseldorf E-Mail: info@infor-user.com Tel.: +49 (0)211 43 51-436 Fax: +49 (0)211 43 51-460 Vorstand:  Wolfgang Kirn (Vorsitzender), Norbert Möhle (Stellv. Vorsitzender) Christine Höfer (Schatzmeister) Redaktion:  Wolfgang Kirn, Norbert Möhle

Konzept & Umsetzung:  mansito kommunikation & design Pestalozzistr. 30 RGB D-80469 München E-Mail: info@mansito.de Tel.: +49 (0)89 27 37 04-46 Fax: +49 (0)89 27 37 04-47 Grafik:  Andrea Rexygel

Text:  Ronald Walter Druck:  Druckservice Zillekens Am Bachpütz 4 D-52224 Stolberg-Venwegen E-Mail: info@druckservice-zillekens.de Tel.: +49 (0)2408 95 82-16 Fax: +49 (0)2408 95 82-17

Redaktion & Koordination:  Dorothee Naumann

Abdruck von Bild- und Textmaterial nur mit Genehmigung der Redaktion.


Liebe Leserinnen und Leser,

titelstory Voice to Infor – Von der Kunst des Zuhörens

04-05

Wie Infor am Puls seiner Kunden bleibt

anwender Transparente Informationslogistik bei MSG Ammendorf

06-07

Engineering und Fertigung systematisch verknüpft

Dietzel Hydraulik automatisiert Workflow mit DMS-System d.3

08

Vorgänge verknüpfen, Produktivität steigern, Kosten sparen

Funktionales Netzwerk schafft Abhilfe

09

Änderungsverwaltung 2.0

der verein Wachsen mit System

10-11

der Vorstand

Networking im Verein

12-13

Von den Erfahrungen anderer profitieren

Kräfte bündeln auf Schwiizerdütsch

14-15

Punktsieg für das Eidgenössische Team

Infor:STUDY

16-17

Norbert Möhle über den Einsatz von Infor ERP COM in der studentischen Ausbildung

infor inside Unternehmenssteuerung mit Punktlandung 18-19 Performance Management als Steigbügel für sichere Entscheidungen in unsicherem Wirtschaftsumfeld

Der richtige SOA-Unterbau für Fertiger

20-21

Was eine Event-getriebene SOA für mittelständische Fertigungsbetriebe verspricht

lösungen und produkte Infor MyDay –

22

ja, wir haben Wort gehalten, als wir vor zwölf Monaten angekündigt haben, dass es sich beim Magazin des Infor ERP COM Anwendervereins ganz sicher nicht um eine Eintagsfliege handelt. Dies untermauert nun die zweite Ausgabe aus dem November 2009. Wir hoffen, dass sie die gleiche positive Resonanz bei den Lesern auslöst wie die Erstausgabe, die uns bei ihrer Vorstellung im Rahmen des Inforums 2008 buchstäblich aus den Händen gerissen wurde. Besonders erfreulich: Auch die Infor-Führung war begeistert. Und wenn Vertreter des amerikanischen Infor Managements, wie etwa Bruce Gordon, auf das Urteil der deutschen Infor Kollegen angewiesen waren – diverse Sprachbarrieren konnte das deutschsprachige Magazin bislang noch nicht lösen – so ist der ideelle Wert dieses Projekts unbestritten angekommen. Weniger ideell, sondern sehr handfest gaben sich die von Infor veranstalteten Migrationsworkshops. Das große Interesse der Mitglieder war für uns wenig überraschend, hat der Hersteller doch im aktuellen Release 7.1 die geschäftsspezifischen Anforderungen seiner Anwender derart umfassend abgebildet, dass es einer Migration wenig Überredungskunst bedurfte. Infor ist bei der Produktentwicklung mehr denn je am Puls der Bedürfnisse seiner Anwender. Und das Kind hat einen Namen: In einem Programm, das Infor schlicht „Voice to Infor“ nennt, haben Anwender die Möglichkeit, sich gründlich in die Produktstrategie des Herstellers einzumischen und auch angehört zu werden. Bei anderen Herstellern sucht man derartige Initiativen vergeblich. Der offene Dialog zwischen Hersteller und Anwenderverein hat dazu beigetragen, kritische Aspekte frühzeitig zu adressieren und zu entschärfen. Diese Art konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Hersteller und die ergebnisorientierten Einflussmöglichkeiten des Anwendervereins bleiben unorganisierten COM Anwendern nicht verborgen. Nur so lässt sich die stetig ansteigende Mitgliederzahl erklären. Dabei ist es essentiell, dem Hersteller gegenüber mit einer Stimme aufzutreten. Diese Erkenntnis ist augenscheinlich nicht schwer zu vermitteln: So haben der Infor Anwenderverein und die Interessengemeinschaft der Schweizer Infor Kunden (IGSIK) ihre Kräfte nun unter einem Dach gebündelt. Und ein absolutes Novum: Der Anwenderverein darf das erste Mitglied aus dem deutschsprachigen Teil Italiens begrüßen.

Dynamisches Web-2.0-Userinterface

Experimentierfreude zahlt sich aus

23

Im Gespräch mit Peter Herzog über den MyDay-Piloten bei ESCHA

Infor ERP COM Add-ons

24

Ergänzen und optimieren

IT-Lexikon – Infor Flex

Software-Funktionen flexibel auf die nächste Stufe heben

25

Besonders freut uns: Das Engagement und die Eigeninitiative der Vereinsmitglieder ist ungebrochen. So wurde die Zahl der Vorstandsmitglieder ausgebaut und mit dedizierten Aufgaben betraut, um etwa die Initiative „Voice to Infor“ weiter nach vorn zu bringen oder aber die Diskussionsplattform des Vereins technisch zu betreuen. Dafür ein großes Dankeschön. Und nun viel Vergnügen bei der Lektüre! Herzlichst Ihr

leserfragebogen Ihr Einsatz bitte!

26 Norbert Möhle Stellvertretender Vorsitzender des Infor Anwendervereins


04

titelstory

voice to infor – erfolgreich auf kunden hören Geschäftsspezifische Anforderungen berücksichtigen statt am Kunden vorbei zu entwickeln

In einem Programm, das Infor schlicht und einfach „Voice to Infor“ nennt und deutschlandweit durchführt, mischen sich die Mitglieder des Infor ERP COM Anwendervereins gründlich in die Produktstrategie des Herstellers ein und werden auch angehört. Bei anderen Herstellern ist das in dieser Form absolut undenkbar.

Mit „Voice to Infor“ haben Infor und der Anwenderverein eine Panel- und Entscheidungsplattform für seine Anwender eingerichtet, auf der die Vereinsmitglieder das Sagen haben. Was vor drei Jahren seinen Anfang nahm ist inzwischen erwachsen geworden. Transparente Prozesse für maximalen Nutzwert Mitglieder des Anwendervereins haben so die Möglichkeit, im Forum des Infor ERP COM Anwendervereins ihre Wünsche und Anregungen in Bezug auf die Weiterentwicklung der ERP-Plattform zu äußern. Diese werden im Anschluss gesammelt und einmal im Jahr bewertet. Dabei hat jeder Wähler zehn Stimmen (Kreuze). Zwischen zehn und 15 Vorschläge werden dann im Dialog mit Infor diskutiert und mit der Roadmap der Infor Produktentwicklung abgestimmt. Wichtig dabei: Die Vorschläge erfordern eine klare Konzeptbeschreibung und Aufwandsbewertung. Die endgültige Freigabe der Vorschläge erfolgt letztlich durch den Anwenderverein. Infor hat für genau solche Vorschläge ein

Budget zur Realisierung bereitgestellt, was die Bereitschaft des Herstellers zur Umsetzung der User-Anforderungen noch einmal unterstreicht. Die ERP COM Anwender haben im Durchschnitt Einfluss auf 20 % der Weiterentwicklungen. Das gilt insbesondere auch für die Version 7.1, die Ende letzten Jahres vorgestellt wurde. Erfolg heißt Prioritäten setzen Das Programm „Voice to Infor“ hat sich im Kern zum Ziel gesetzt, den konkreten praktischen Nutzen der Kunden zu verbessern, die Produkteffizienz kontinuierlich zu optimieren und vor allem die Branchenausrichtung im Sinne der geschäftsspezifischen Anforderungen der COM Anwender konsequent im Blick zu haben. Nach der Abstimmung und Feststellung der Erweiterungsvorschläge durch die Mitglieder des COM Anwendervereins werden diese veröffentlicht und an Infor weitergeleitet. Die Projekte mit den meisten Stimmen werden für zukünftige Releases berücksichtigt. In Abstimmung mit der Produkt


titelstory

Roadmap kann Infor die Bereitstellung der Ergänzungen auch über ein entsprechendes Feature Pack vornehmen. So wird Infor über das in Kürze erwartete Feature Pack 1 die Ergebnisse des Kundenpanels umsetzen und das Release 7.1 etwa um das Modul „Dienstleistung im Einkauf“ erweitern, als auch eine überarbeitete Rechteverwaltung und verbesserte Reporting-Funktionalitäten präsentieren.

05

Der komplette Vorstand des Anwendervereins in Federführung von Peter Herzog und Marco Kirberg, wie auch die maßgeblichen Stellen bei Infor, werden in regelmäßigen Abständen über etwaige Knackpunkte im Umsetzungsprozess informiert. Das hat nicht immer allen Beteiligten gefallen, aber diese Offenheit hat dazu beigetragen, kritische Punkte frühzeitig zu entschärfen. Auch Infors Chief Technical Officer Bruce Gordon ist sich sicher:

Auswertung 2009

Pos.

Name

Datum

Vorschlag

Modul

Bewertung

30

Rüdiger Zech

06.02.09

Alte Artikel deaktivieren

Stammdaten

30

54

Peter Herzog

15.05.09

Kennzeichen für Hauptlieferant im Artikelstamm

Einkauf

26

53

Peter Herzog

15.05.09

Batchserver /(Dienste) , statt Batchprogrammkrücken

System

25

16

Michael Kaufmann + Martin Saur-Brosch

21.01.09

Kurztextfelder systemweit vergrößern

System

21

Harald Heitzeneder

28.11.08

Teilstorno einer Rechnungsposition

Vertrieb

19

Peter Herzog

15.05.09

ATO für die Artikelhistotrie (Änderungsgrund) in den Standard

Konstruktion

19

Michael Kaufmann

28.11.08

Anzeige von stornierten Lieferscheinen, Rechnungen und Gutschriften

Vertrieb

17

27

Rüdiger Zech

28.01.09

Zwischenspeichern von Rechnungen ermöglichen

Vertrieb

16

31

Norbert Möhle

02.03.09

Artikelarchiv wird benötigt (ATO)

Stammdaten

16

38

Thomas Eitelmann

11.05.09

Liefertermin abgehend oder beim Kunden eintreffend für die Dispo parametrisieren

Dispo

15

42

Tobias Schröer

12.05.09

Preise nach Lieferantenanfrage auch im Stamm sichtbar

Einkauf

15

21

Michael Kaufmann

21.01.09

Bei Buchung Notizen ins Lagerjounal

Lager

14

6

Michael Kaufmann

28.11.08

Original-Bestelltermin in Bestellung beibehalten

Einkauf

12

14

Bernd Els

20.01.09

Artikelsuche über Kurztext 2+3 möglich machen

Konstruktion

12

24

Michael Kaufmann

21.01.09

Plankalkulation: Speichern von Strukturen und Analyse der Unterschiede

Produktion

12

4 50 9


06

PROCAD GmbH & Co. KG Vincenz-Prießnitz-Str. 3 D-76133 Karlsruhe Tel.: +49 (0)721 965 65 Neil Morton E-Mail: nem@procad.de www.procad.de

anwender

optimierte informationsflüsse Zugang zu neuen Potenzialen Die Integration der Arbeitsabläufe zwischen der Engineering-Abteilung sowie den nachgelagerten Geschäftsbereichen erfordert den Aufbau einer transparenten Informationslogistik. Bei der Maschinenbau und Service GmbH – Waggonbau Ammendorf wurde dies auf Basis von Infor ERP COM und seinem standardisierten PDM-Modul bereits realisiert. Schnellere Betriebsabläufe und Entwicklungsmöglichkeiten für neue Produkte sind der Lohn dieser Arbeit.

Die moderne IT-Infrastruktur unterstützt die Entwicklung innovativer Produkte für neue Märkte, wie etwa Systemen zur Desinfektion medizinischer Abfälle

Die MSG Ammendorf aus Halle an der Saale steht in einer langen Tradition der Eisenbahntechnik. Auch heute noch werden dort Komponenten für den Zugverkehr entwickelt und gefertigt. Dazu gehören sowohl die Konstruktion als auch die Modernisierung und der Service von Schienenfahrzeugen. Eine hohe Variantenvielfalt und stark strukturierte große Baugruppen prägen die Arbeit bei MSG. Ähnlich wie in anderen Branchen stehen die Entwicklungs- und Fertigungsprozesse unter einem hohen Kosten- und Zeitdruck. Um in diesem harten Umfeld bestehen zu können, entschied sich das Unternehmen eine IT-Infrastruktur aufzubauen, die Geschäftsprozesse in Entwicklung und Fertigung systematisch unterstützt und verbindet. „Das Ziel war eine Lösung zur Steuerung des gesamten Materialflusses und damit auch des Werteflusses im Unternehmen.“ Mit diesen knappen Worten definiert Jörg Buchheister die Anforderung für das PLM-Konzept. Die Entscheidung auf ERP-Seite fiel auf Infor ERP COM: das ganzheitliche Funktionsspektrum für Fertigungsunternehmen überzeugte den Waggonbauer. Die Entscheidung für Infor wurde auch dadurch begünstigt, dass es für die Konstruktionsabteilungen eine Standard-PDM-Komponente gibt. Da MSG Ammendorf für unterschiedliche Kunden arbeitet, müssen Entwicklungen oft auf Kunden-eigenen CAD-Systemen

erfolgen. Derzeit sind bei MSG CATIA V5 sowie Inventor über das Infor PLM-Modul, das auf dem PDM-System PRO.FILE von PROCAD basiert, integriert. Komplexe Strukturen fest im Griff Dreh- und Angelpunkt für die Optimierung des Warenflusses ist die Beherrschung der komplexen Produktstrukturen. Die Philosophie von Jörg Buchheister lautet: „Es gibt nur eine Quelle für die Produktstruktur. Sie liegt im PDM und dieses System sorgt dafür, dass für andere Systeme automatisch eine konsistente Datensicht abgeleitet wird.“ Dies gilt sowohl für die Ressourcenliste im ERP als auch für die eisenbahnspezifische Dokumentation gemäß FSFNorm (Norm für Fahrweg und Schienenfahrzeuge). In den abgeleiteten Datenbeständen können gewisse Umgruppierungen und Ergänzungen vorgenommen werden. In der Ressourcenliste von Infor ERP COM werden zum Beispiel Erweiterungen für die Fertigung ergänzt. So werden dort die Arbeitsgänge mit Vorgabezeiten hinzugefügt, die in der Konstruktionsstruktur nicht berücksichtigt werden. Die Übergabe der Artikelstammdaten und der Produktstrukturen, sprich Stücklisten, läuft automatisch. Dies erfolgt aber nicht nur bei der Neuerstellung eines Erzeugnisses. Die Schnittstelle zwischen CAD/PDM und ERP synchronisiert die Daten auch nach Änderungsvorgängen.


Infor ERP COM Integrationspartner Transparenz erschließt Potenziale Die Vollständigkeit und Transparenz der Produktstrukturen bringt für MSG weitere Vorteile: Die Produktstrukturen können so gezielt untersucht werden, um die Normteileverwendung zu systematisieren und die Teilewiederverwendung zu erhöhen. Auch der Einkauf von Fremdteilen kann optimiert werden. In der Transparenz der Produktstruktur stecken also erhebliche Potenziale zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit. Die moderne IT-Infrastruktur aus hoch integriertem 3D CAD, PDM und ERP ist für Jörg Buchheister auch die Voraussetzung für die neuen Standbeine, die sich das Unternehmen als Zulieferer von Komponenten für die Prozess- und Abfallindustrie aufbaut.

aCRM aMobile

aService aDMS

aMES

PLM Konzept schnell realisiert Trotz der komplexen Verknüpfungen zwischen PDM und dem ERP-Kernsystem wurde das Projekt in äußerst kurzer Zeit realisiert. 2007 begannen die Projektplanungen und das Auswahlverfahren. Nach der Entscheidung für Infor ERP COM im Februar 2008 wurde unverzüglich mit der Implementierung begonnen. Am 01. Januar 2009 erfolgte dann der Produktivstart. Etwas mehr als zehn Konstrukteure stellen heute über das PDM-Modul die Daten und Dokumente im CAD-Umfeld bereit. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diese Daten direkt oder indirekt über die ERP-Schiene nutzen, ist allerdings deutlich höher: Mit 1 zu 3 beziffert Jörg Buchheister dieses Verhältnis. „Der Nutzen einer systematischen Produktdatenverwaltung entsteht im ganzen Unternehmen – weit über die Engineering-Grenzen hinweg“.

der anwender

www.aptus.de

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Unsere Aufstellung für Ihr Unternehmen

MSG Maschinenbau und Service GmbH Ansprechpartner: Jörg Buchheister Eisenbahnstraße 3 D-06132 Halle / Ammendorf Tel.: +49 (0)345 772-3330 Fax: +49 (0)345 772-3558 www.msg-ammendorf.de

„Das PDM-Modul (PRO.FILE) von Infor ERP COM stellt sicher, dass Produktinformationen gültig und Dipl. Ing. (FH) Jörg Buchheister, Konstrukteur und PDM-Projektleiter vollständig sind. So wird vermieden, dass auf veralteten Zeichnungsständen gearbeitet wird und anschließend Nachbesserungen nötig werden. Wir brauchen Wirkleistung statt Blindleistung, um wirtschaftlich zu sein.“

ERP-Beratung Softwareentwicklung

Customizing Scannerlösungen

Dokumenten Management

Berke Berke

Berke GmbH Aachen www.berke.biz


08

Berke GmbH Sollner Strasse 59 D-81479 München Tel.: +49 (0)89 759 69 79 00 Fax: +49 (0)89 759 69 79 08 info@berke.de www.berke.de

anwender

vorgänge verknüpfen, produktivität steigern, kosten sparen Workflow bei Dietzel Hydraulik mit DMS-System d.3 automatisiert

Die Ausgangssituation Zeitgleich mit dem ERP/PPS-Programm Infor ERP COM sollte bei Dietzel aufgrund des gestiegenen Auftragseinganges auch ein Dokumenten-Management-System eingeführt werden. Priorität hatte zunächst die automatische Speicherung und Archivierung der Dokumente sowie die schnelle Wiederauffindbarkeit der Belege durch die Mitarbeiter der über die Bundesrepublik, Österreich und China verteilten Standorte. Die Lösung Nach einer eingehenden Marktuntersuchung fiel die Wahl auf d.3 der d.velop AG. Die Einführung (120 User, 25 Lizenzen) wurde ebenso wie die Kopplung an das ERPSystem von der Münchner Berke GmbH übernommen. Alle Abteilungen bei Dietzel profitieren inzwischen von d.3: Der Sales-Bereich archiviert mit der Software automatisch aus Infor heraus einen Großteil der Angebote. Kundenanfragen und Ausschreibungen werden eingescannt und direkt digital gespeichert. Im Order Processing werden Kundenaufträge damit regelbasiert gesteuert und zudem Ausgangsrechnungen, Lieferscheine und andere ERP-

der anwender

Dokumente automatisch archiviert. Die Buchhaltung nutzt d.3 für das Batchscanning, die regelbasierte Steuerung von Eingangsrechnungen und die automatische Archivierung von Gutschriften. Auch in der Qualitätssicherung wurden Abläufe vereinfacht und damit Kosten reduziert. Das Fazit Durch den Einsatz von d.3 stieg die Kosteneffizienz durch Prozessoptimierung merklich, bereits nach einer Laufzeit von nur einem Jahr konnten sowohl die Durchlaufzeiten der Belege als auch der Arbeitsaufwand beim Rechnungsein- und -ausgang um über 30 % gesenkt werden. Viel Zeit spart auch der automatisierte Druck und Online-Versand der Lieferpapiere an die Paketdienstleister, so dass auch noch bis 20.00 Uhr ausgeliefert und über Nacht zugestellt werden kann. Die konkreten Ergebnisse des bisherigen Einsatzes von d.3 sind beeindruckend: „65 % weniger Ablagezeit, 80 % weniger Ablageplatz und ein um über 30 % schnellerer Durchlauf der Belege verbessern Produktivität und Effizienz unserer Mitarbeiter erheblich“, lautet das Fazit von Annemone Dietzel-Wößner.

Dipl. Ing. K. Dietzel GmbH

„Nutzenvorteile nach einer d.3-Einsatzzeit von nur einem Jahr: 65 % weniger Ablagezeit, 80 % weniger Ablageplatz und ein um über 30 % schnellerer Durchlauf der Belege.“ Annemone Dietzel-Wößner, IT-Leiterin der Dipl. Ing. K. Dietzel GmbH

Die 1972 in Moers gegründete Dipl. Ing. K. Dietzel GmbH entwickelt und fertigt nach höchsten technischen Standards an fünf deutschen Standorten sowie Tochterunternehmen in Linz/Österreich und Ningbo/China – als Systemlieferant für die komplette hydraulische Leitungstechnik Standard- und Sonderarmaturen, konfektionierte Schlauchleitungen, Rohrleitungen bis hin zu komplexen Leitungssystemen in den verschiedensten Ausführungen und Druckstufen. Integriert in die Entwicklungsarbeit ist die ingenieurtechnische Beratung vor Ort, die die Verbindungstechnik für Hydrauliksysteme umfasst.

Kontakt Dipl. Ing. K. Dietzel GmbH Windmühlenstr. 6 D-04626 Beerwalde

Tel.: +49 (0)366 02-14 00 E-Mail: info@dietzel-hydraulik.de www.dietzel-hydraulik.de


ESCHA Bauelemente GmbH

Elberfelder Str. 32 / D-58553 Halver Tel.: +49 (0)2353 708-8170 p.herzog@escha.de / www.escha.de

problem erkannt – problem gelöst „Arbeiten mit Änderungsständen“ kein Thema mehr

„Hallo INFOR. Wir haben ein Problem! Mit der Änderungsstandverwaltung kann man keine Zustände wie Vorserie, Serie oder Gesperrt in den Prozessen sauber handeln.“

Die meisten Fertiger kennen diese Thematik. Ein Produkt läuft in Serie und irgendwann erzwingt ein Änderungsantrag einen neuen Zeichnungsindex. Wer jetzt keine neue Artikelnummer anlegen kann, stößt spätestens dann auf Unwegbarkeiten. Der Ruf nach Anpassung wird laut, aber was tun, wenn der Softwarehersteller für dieses Problem keine Standardlösung in petto hat? Auf ein entsprechendes Update warten oder individuell programmieren lassen? Peter Herzog hat einen anderen Weg gewählt: Selbst Hand anlegen. Funktionales Netzwerk schafft Abhilfe Zunächst galt es Mitstreiter zu suchen, im Anwenderverein, bei Infor und auch im eigenen Hause. Dann folgte die klassische Herangehensweise: Problem klar beschreiben, Lösungsansätze suchen, Sollkonzept vorstellen und die finale Freigabe zur Programmierung. Nur wer hat die Programmierkenntnisse und ist das Ganze auch bezahlbar? Im Dialog mit der FH Düsseldorf eröffnete sich die Möglichkeit, einen Diplomanten mit ins Boot zu holen. So wurde das Projekt auch für den Diplomanten Alexander Vogel Herausforderung und Erfolg zugleich. Die Abschlussnote kann sich sehen lassen – und ESCHA hat die Software schon in den Produktivbetrieb übernommen. Auch Infor hat sofort reagiert und das Ergebnis in seine StandardDistribution aufgenommen. Mit dem nächsten Featurepack sind die Tabellenergänzungen der „relchangestatus“ schon integraler Bestandteil. Forderungen umgesetzt, Geschäftsvorteil genutzt Wesentlich ist, dass jetzt für jeden Änderungstand ein entsprechender Status vorhanden ist. Somit ist sichergestellt, dass nur freigegebene Stände automatisch in die Fertigung gehen können. Das gleiche gilt für den Einkauf oder

Zwei die sich als Team gefunden haben: Peter Herzog und Alexander Vogel

das Verbauen von Materialen im Fertigungsauftrag. Es wurde großer Wert auf Komfortfunktionen gelegt. So lassen sich heute viele Artikel, denen die gleiche Zeichnung zugrunde liegt, auch sicher verwalten. Die Auskunftsprogramme zeigen nicht nur Änderungsstände sondern auch die entsprechenden Verweise (Zeichnung/Index) und verhindern mit Plausibilitätskontrollen falsche Prozessschritte. Natürlich gibt es immer geschäftsspezifische Zusatzfelder wie bei ESCHA, aber unterm Strich ist jetzt eine breit einsetzbare Version vorhanden, die das Arbeiten mit Änderungsständen auf breiter Front möglich macht. Schnittstelle zum PLM optimiert Mit der Veränderung der Software hat Escha auch organisatorische Veränderungen umgesetzt, um zu einer sauberen PLM-Anbindung zu kommen. Insbesondere die Variantenfertigung war hier die Herausforderung. Ressourcenlisten können nun im ERP-System sehr komfortabel versioniert werden und jeder Änderungsstand hat somit seine eigene Historie. Informationsaustausch als Vereinsmotor Für alle interessierten Vereinsmitglieder bietet der Anwenderverein am Mittwoch, den 18. November 2009 die Möglichkeit – analog der 7.1 Migrationsworkshops – live dabei zu sein, wenn Escha seine Eindrücke aus dem Projekt schildern wird. Der Workshop beschränkt sich aber bei weitem nicht nur auf die ESCHA-Lösung, sondern adressiert zudem organisatorische Anforderungen, die Schnittstellen-Thematik zu PLM-Systemen und weitere Möglichkeiten wie etwa INI-Schalter, denn jedes Unternehmen tickt letztendlich anders. Danksagung: Stellvertretend für viele: Alexander Vogel, Herbert Hocher, Sascha Kunkel, Andreas Kleinke, Norbert Möhle


10

der verein

gebündelte individualität

Engagieren statt Vorstehen

Christine Höfer Christine Höfer zeichnet sich im Anwenderverein für die Kasse verantwortlich. Seit 1995 ist Höfer bei Kufferath mit Gesamtverantwortung für die IT-Infrastruktur tätig. Von 1999 bis 2001 war sie federführend für die Konzeptionierung und Einführung von Infor ERP COM bei Kufferath sowie zwei weiteren Unternehmensstandorten verantwortlich. Privat ist Höfer immer auf der Suche nach einem sinnvollen Ausgleich zum zeitintensiven und stressigen Berufsalltag.

Peter Herzog Nach seiner Ausbildung zum IT-Kaufmann im heimatlichen Schwarzwald führte Peter Herzog zahlreiche Projekte im Bereich der Anwendungsprogrammierung durch. Seit 2000 bekleidet er die Position des IT-Leiters beim Steckverbinder-Spezialist ESCHA im sauerländischen Halver. Im Mai 2007 wurde er auf Antrag der Mitglieder zum Vorstandsmitglied des Infor Anwendervereins gewählt. Seine Hauptaufgabe besteht in erster Linie darin, den Erfahrungsaustausch unter den IT-Leitern zu fördern und ein Netzwerk aufzubauen, das produktive Arbeitskreise in Gang bringt. Weiterhin betreut er das Projekt „Voice to Infor“. Darüber hinaus ist Herzog Mitglied im ERF Evangeliumsrundfunk Deutschland e.V. und in dessen Wirtschaftsausschuss vertreten. In seiner Freizeit widmet sich Herzog der Fotografie und dem Bergwandern.

Harry Heitzeneder Harry Heitzeneder ist 27 Jahre alt und damit auch das jüngste Mitglied im Vorstand. Wohnhaft in Kematen an der Krems (nähe Linz, Österreich) absolvierte Heitzeneder die HTBLA für EDV & Organisation erfolgreich mit Matura, bevor er im Anschluss für fünf Jahre bei Amatic Industries als ERP-Administrator anheuerte. Seit zirka zwei Jahren hat Heitzeneder die Funktion des ERP-Projektleiters bei der Firma Pamminger Linz Austria inne, die zum einen in der Sparte Maschinenbau als Lohnfertiger und zum anderen mit eigenen Entwicklungen als Serienfertiger im Bereich Verpackungstechnik agiert. Im Jahre 2005 wurde er in den erweiterten Vorstand des Infor-Anwendervereins berufen, wo Heitzeneder für die Landeskoordination der österreichischen Infor-Kunden zuständig ist.

Marco Kirberg Marco Kirberg (39) hat seinen Lebensmittelpunkt im nordrheinwestfälischen Dortmund. Nach kaufmännischer Ausbildung und betriebswirtschaftlichem Studium startete er 1995 bei der Firma Murtfeldt. Seit Ende 1999 leitet Kirberg die IT-Abteilung. Controlling und Organisation gehören ebenfalls zu seinem Verantwortungsbereich. Murtfeldt produziert als Marktführer spanabhebend verschleißfeste Präzisions-Kunststoffteile für den Maschinenbau. Im Mai 2009 wurde Kirberg in den erweiterten Vorstand des Anwendervereins berufen, wo er sich hauptsächlich um das Projekt „Voice-to-Infor“ kümmert.

Wolfgang Kirn Der 55-Jährige Kirn startete seine berufliche Karriere im Anschluss an seine Ausbildung zum Dipl.-Ing. Maschinenbau an der Ruhr-Universität Bochum von 1975 bis 1980 bei der Firma Rhein-Getriebe GmbH, einem mittelständischen Familienunternehmen in Meerbusch Büderich. Das Unternehmen entwickelt und produziert Schneckengetriebe für die Branchen Verkehrs-, Förder- Textil- und Medizintechnik. Kirn bekleidete seitdem ein Reihe von unterschiedlichen Positionen, angefangen von der Konstruktion über den technischen Bereich des Vertriebs und die Produktion bis zum IT-Leiter mit Prokura. Nach einem Intermezzo mit einer eigens entwickelten Software setzt die Rhein-Getriebe GmbH schon seit 1994 auf Infor. Kirn ist seit 1998 im Anwenderverein tätig und seit Mai 2003 wiederholt zum 1. Vorsitzenden gewählt worden.


der verein

Herbert Lensing Herbert Lensing (50) ist im schönen Münsterland beheimatet. Seit 1989 ist er bei der Firma NSM Magnettechnik GmbH beschäftigt, die seit 50 Jahren zu den international führenden Herstellern von Handlingsystemen für Metalle zählt. NSM automatisiert den Materialfluß in den unterschiedlichsten Produktionsanwendungen. 1992 wurde er dort mit der Leitung der IT und Organisation betraut. In dieser Funktion ist er auch für die Ausbildung in diesem Bereich verantwortlich. Infor ERP COM ist seit 1997 bei NSM im Einsatz. Die Leitung unterschiedlicher Projekte bringt es mit sich, dass Lensing sich in interne Prozesse und Prozessänderungen im Unternehmen verantwortlich einbringt. Seit April 2005 ist Lensing als Vorstandsmitglied und Koordinator Support aktiv in die Arbeit des Anwendervereins eingebunden.

Andreas Stötzner Andreas Stötzner ist Jahrgang 1964 und lebt in Sigmaringen. Er studierte Betriebswirtschaft an der FH Albstadt-Sigmaringen. Seit 1998 ist er bei der Firma SCHAEFER GmbH beschäftigt. Die SCHAEFER GmbH stellt Bedien- und Anzeigeelemente für Aufzüge her und setzt seit 1997 auf Infor und deren Partnerprodukte. Die Leitung und Umsetzung verschiedenster EDVProjekte gehört zu Stötzners Hauptaufgaben, ebenso die Unterstützung und Beratung der einzelnen Fachabteilungen und Anwender. Im Verein ist er federführend für den Arbeitskreis Koordination allgemein zuständig.

Norbert Möhle Norbert Möhle ist Jahrgang 65 und wohnhaft in Herzogenrath bei Aachen. Seit 1995 ist er an der FH Düsseldorf im Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik für das Lehr- und Forschungsgebiet Produktionsmanagement und -logistik (PML) zuständig. Er befasst sich mit planerischen Ingenieurmethoden zur Gestaltung von Fabrikstrukturen und Abläufen und der Arbeits- und Prozessplanung in der Produktion sowie mit der Administration der im Lehrbetrieb eingesetzten IT-Werkzeuge.1996 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden berufen und gehört seitdem dem Vorstand an. Zu seinen Vereinsaufgaben zählen die Führung der Geschäftsstelle sowie öffentlichkeitswirksame Aktivitäten und das Marketing.

Ingo Weihe Ingo Weihe ist Jahrgang 69 und wohnt in Wenden bei Olpe am Biggesee. Er studierte Technische Betriebswirtschaft an der Märkischen Fachhochschule Hagen (heute FH Südwestfalen) und erlangte den Abschluss des Dipl. Wirt.-Ing.(FH). Nach dem Studium startete er seine berufliche Laufbahn bei der Firma Leopold Kostal GmbH & Co. KG in der Abteilung Organisation & Geschäftsprozessmanagement, wo er maßgeblich am Aufbau eines Business Intelligence-Systems für den Bereich Einkauf und Controlling beteiligt war. Seit Anfang 2008 ist er bei der Firma SIPLAST GmbH beschäftigt. Zunächst hatte er hier die ITund kaufmännische Leitung inne, seit September 2009 ist er zudem Mitglied der Geschäftsführung.

Thomas Weißenbach Thomas Weißenbach (36) Jahre hat seine Wurzeln im westlichen Teil des Landkreises Augsburg. Nach der Ausbildung zum Elektromechaniker legte er die Meisterprüfung im Elektrotechniker-Handwerk hab. Seit 1997 ist er bei der Firma aumüller aumatic gmbh als IT-Leiter tätig. Das Augsburger Unternehmen entwickelt und produziert unter anderem umfassende Systemlösungen in den Bereichen Rauch- und Wärmeabzug (RWA) und kontrollierte natürliche Lüftung. Seit 2005 werden die betrieblichen Prozesse mit Infor ERP COM gesteuert, bei deren Einführung Weißenbach auch in der Projektleitung tätig war. Im Jahr 2009 wurde er bei der Mitgliederversammlung zum Vorstandsmitglied des Infor Anwendervereins gewählt. Zu seinen Hauptaufgaben zählt die technische Betreuung des Diskussionsforums.

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der verein

Norbert Möhle begrüßt Bruce Gordon, Wolfgang Kobek und Jeff Ralyea beim letzten Infor-Anwendertreffen 2008

networking im verein Von Erfahrungen anderer profitieren Unter der Tätigkeit „netzwerken“ (Networking) versteht man den Aufbau und die Pflege eines Beziehungsgeflechts einer mehr oder weniger großen Gruppe von einander „verbundenen“ Personen, die sich gegenseitig kennen, sich informieren, und manchmal unabhängig von ihren Leistungen fördern oder andere Vorteile verschaffen (Wikipedia).

Soweit zur Definition, aber wie verstehen wir das bei uns im Verein? In der Satzung heißt es: „Zweck und Sinn des Vereines ist, die Förderung des Erfahrungsaustausches der Infor ERP COM Anwender…“. Doch wie kann und wird diese übergreifende Beschreibung aktuell mit Leben gefüllt? Nehmen wir zunächst die regelmäßigen Anwendertreffen dahingehend einmal stärker unter die Lupe. Hier zeigt sich deutlich und konkret – etwa in den Pausen und bei den gemeinsamen Abendveranstaltungen – wie scheinbar ohne besonderen Impuls interessante Erfahrungswerte die Runde machen. In Anwenderberichten erzählen Mitglieder über interessante Funktionalitäten oder haben Tipps und Tricks rund um den Systemeinsatz parat. „Hilfe zur Selbsthilfe“ lautet das Motto Aber das ist längst noch nicht alles. Bei Bedarf bieten wir zudem Workshops und Schulungen an. Und der Vorstand hat noch eine weitere wesentliche Aufgabe:

Er vertritt im Allgemeinen den Verein gegenüber Infor bei den halbjährlichen Treffen der Vorstände am „Round Table“. Es liegt in der Natur der Sache, dass wir uns auf die Fahnen geschrieben haben, Infor ERP COM Anwendern bei den verschiedensten Problemstellungen unter die Arme zu greifen. Dies ist oft eine Art „Hilfe zur Selbsthilfe“, denn es kann von keinem Vereins- oder Vorstandsmitglied erwartet werden, sich stellvertretend um die speziellen Probleme einzelner Mitgliedsfirmen zu kümmern. Hier ist immer primär das Eigenengagement direkt aus den betroffenen Firmen erforderlich. Mediator-Kompetenz gefragt Das wahre Leben ist nicht nur eitel Sonnenschein sondern birgt natürlich auch immer konträre Positionen, die im Streitgespräch auch hin und wieder mal in einer Sackgasse enden. Genau in derartigen Situationen wird der Vorstand auf Wunsch der Mitgliedsfirma aktiv und in seiner Funktion als Moderator gegenüber Infor tätig. Dass dieses Betätigungsfeld bislang eher ein stiefmütterliches


der verein

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Zuhörer beim Fachvortrag an der FH Düsseldorf

Dasein fristet, kann uns nur mehr als lieb sein, lassen sich derartige Fälle bis dato doch an einer Hand abzählen. Doch welche Möglichkeiten hat nun jeder Einzelne, sich als aktiver Teil dieses Netzwerks einzubringen und gleichermaßen von ihm zu profitieren? Hier greifen die drei Säulen der Vereinskommunikation: · Das Internet · Das Anwendertreffen · Das persönliche Gespräch Die erste Säule „Das Internet“ ist für viele meist auch der erste Kontakt mit dem Verein. Auf der Vereins-Homepage www.infor-user.com informieren wir über das interne Geschehen, aktuelle Projekte und Termine sowie Informationen über anstehende Veranstaltungen. Eine interne Seite stellt etwa alle Protokolle und Berichte der letzten Anwendertreffen bereit. Eine weitere Plattform ist unser Diskussionsforum. Hier finden Mitglieder ein Format, um mit Gleichgesinnten direkt in Kontakt zu treten und über Themen zu diskutieren, die ihnen besonders unter den Nägeln brennen.

Die zweimal im Jahr veranstalteten Anwendertreffen als auch spezielle Workshops und Produktschulungen bilden die zweite Säule. In naher Zukunft ist zudem geplant, regionale Stammtische ergänzend zu den aktuellen Aktivitäten anzubieten. Und nicht zu vergessen die Veranstaltungsreihen von Infor selbst und seinen Partnern, denn auch hier sind wir meist durch unsere Mitglieder vertreten. Und nun zum wohl wichtigsten Instrument in der Vereinskommunikation: dem persönlichen Gespräch. Auch wenn dieses mehr oder weniger unvermittelt meist am Rande der Treffen entsteht, gewährt es umso mehr erkenntnisreiche Einblicke in Problemstellungen anderer und liefert im besten Fall gleich eine Best Practice für den eigenen Unternehmensalltag mit. Und sollte es seitens der Mitglieder einmal Gesprächsbedarf auf Vorstandsebene geben, steht dieser ob telefonisch, oder persönlich vor Ort selbstverständlich jederzeit zur Verfügung. In diesem Sinne: Let`s network together!

nächste termine Das nächste Infor ERP COM Anwendertreffen findet am 5. und 6. November in Hannover statt. Am 16. Dezember steht dann das erste unter dem neuen Namen „Stammtisch CH“ veranstaltete Treffen der Schweizerischen Infor-Kunden an. Das unbestrittene Highlight für COM Kunden ist sicherlich die lokale INFORUM Roadshow, die ihren Auftakt am 21. Januar 2010 in Köln haben wird. Weiter geht’s dann in Hannover und München am 26. respektive 28. Januar. Die Österreichischen und Eidgenössischen Infor Kunden sollten sich dafür den 9. und 11. Februar frei halten. Gegen Ende des Jahres nähern wir uns in großen Schritten einem runden Geburtstag. Vorgeschmack gibt das 39. Anwendertreffen und die Mitgliederversammlung am 6. und 7. Mai in Umkirch bei Freiburg, bevor Anfang November das 40. Treffen der COM Anwender in Salzburg ansteht, das auch gleichbedeutend mit dem 15-jährigen Bestehen des Anwendervereins ist und natürlich gebührend gefeiert wird. Desweiteren sind noch regionale Stammtische in der Schweiz, Österreich und Deutschland geplant.


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hopp schwiiz hopp Erfolgreicher Anpfiff für den CH-Stammtisch des Infor Anwendervereins in der Schweiz

Der Infor ERP COM Anwenderverein und die Interessengemeinschaft der Schweizer Infor Kunden (IGSIK) bündeln ihre Kräfte unter einem gemeinsamen Dach. Im Zuge der Integration wird aus der IGSIK der CH-Stammtisch.

Die Geschichte hat’s mehr als einmal gezeigt: Der gemeine Einzelkämpfer tut sich in der Regel sehr schwer, sich im Duell der Interessenpluralitäten erfolgreich durchzusetzen. Diese Erkenntnis hat sich nun auch der Infor Anwenderverein und die Interessengemeinschaft der Schweizer Infor Kunden (IGSIK) zu eigen gemacht, und ihre Kräfte unter einem Dach gebündelt. Die Idee, einen eigenen Infor-Anwenderverein in der Schweiz zu gründen wurde mit offenen Armen empfangen. Insgesamt 20 Schweizer Infor-User haben sich am 16. September zu einem offiziellen Treffen in Bottmingen bei Basel zusammen gefunden. Das erste Treffen kann man getrost als Punktsieg für das Schweizer Team bezeichnen. Die Eidgenossen präsentierten sich interessiert und engagiert. Die Firma Infors HT stellte ihre Geschäftsräume als Austragungsort zur Verfügung und hiess alle Teilnehmer herzlich willkommen. Dabei ist die Namensähnlichkeit der austragenden Firma zum Hersteller selbst im Rückblick ein äußerst gutes Ohmen gewesen. Die Mitinitiatorin und Präsidentin der IGSIK Irene Meier eröffnete das Meeting mit einer kurzen Präsentation, die sowohl die Vision als auch die Intention der Schweizer Gruppe verdeutlichte. Integriert statt isoliert – IGSIK wird Infor Anwenderverein Das eindeutige Ergebnis des ersten gemeinsamen Treffens: Die IGSIK wird eine eigenständige Gruppe in der Schweiz aufbauen und dabei im Infor Anwenderverein partnerschaftlich eingebunden. Der Vorteil dabei: von Synergieeffekten profitieren, die sich etwa aus einem übergreifenden Netzwerk und angesammeltem Wissen sowie gemeinsamen Anwendertreffen und Diskussionsforen ergeben. Dabei findet sich laut Meier im Prinzip der Gemeinschaft die Grundformel des „Geben und Nehmens“ wieder. Aktive Mithilfe ist also auch von den Mitgliedern in Form von Vorträgen, Gastrecht und Lösungsansätzen

erwünscht. Dabei geht es in erster Linie um Beiträge, die realistisch und praxisorientiert Vor- und Nachteile sorgfältig erörtern. Auch die offene, ehrliche und konstruktive Kommunikation mit Infor Schweiz ist eine der Grundvoraussetzungen, damit die Ergebnisse der Gruppe nicht im stillen Kämmerlein bleiben. Mit der Einführung des CH-Stammtisch – wie sich die Schweizer Gruppe des Infor Anwendervereins zukünftig nennt – wird eine Kommunikationsplattform von InforAnwendern für Infor-Anwender in der Schweiz geschaffen. So kommen auch Schweizer IT-Leiter, Infor-Beauftragte und Systemadministratoren in den Genuss einer Anlaufstelle in sämtlichen Infor-Fragen oder finden bei Gesprächsbedarf Gleichgesinnte vor Ort. Neben dem Online-Support plant die Gruppe in der Schweiz zudem mit 4-mal jährlich stattfindenden Anwendertreffen eine fest institutionalisierte Plattform für offene Gespräche, Diskussionen und den Erfahrungsaustausch zu schaffen. Schon das erste Treffen war ein klares Indiz dafür, dass es an Gesprächsstoff auch zukünftig nicht mangeln wird. Historisches, Praktisches und Zukunftsmusik Nach einer kurzen, knackigen Vorstellungsrunde, startete der inoffizielle „Marketing Chef“ und stellv. Vorsitzende des Infor Anwendervereins Norbert Möhle mit seinem Abriss zur erfolgreichen Vereinsgeschichte. Danach folgte ein offener und interaktiver Vortrag von Wolfgang Kirn, 1. Vorsitzender des Infor Anwendervereins, der praktische Einblicke in die Tücken, Fallen, mühsamen Erlebnisse und den steinigen, aber durchaus lohnenden Weg zur Einführung von Infor ERP COM 7.1 bei der Rhein Getriebe GmbH gab. Danach stand eine offene Gesprächsrunde auf der Tagesordnung, die in einer Reihe spannender Diskussionen mündete. Die Teilnehmer beschäftigte dabei vor allem die Fragen, wie sich etwa ein CAD-System an Infor ERP COM sinnvoll anbinden


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Anwender-Treffen in der Schweiz

lässt oder etwa Belege bei der Migration zu Infor ERP COM 7.1 übernommen werden können. Weiteren Diskussionsstoff lieferte die Frage, welches CRM mit COM 7.1 kompatibel ist und was ein derartiges System eigentlich kann und an Geschäftsvorteilen bringt. Dieses Thema wird die Teilnehmer auch auf dem nächsten Treffen im Dezember weiter beschäftigen. Die Initiatoren Irene Meier, Gerhard Dariz und Roland Weiss waren begeistert über die angeregten Diskussionen und spannenden Beiträge. „Diese Treffen bringen nicht nur uns sondern auch Infor entscheidend weiter“, freuten sie sich.

und angeregt, die Gespräche brisant, die Beachtung hoch. Irene Meier resümiert abschließend: „Das erste Treffen des CH-Stammtischs des Infor Anwendervereins war ein gelungener Event und verspricht eine spannende Zukunft für die Infor-User in der Schweiz. Wir blicken rosigen Zeiten entgegen, mit spannenden Themen und Diskussionen.“ Der nächste CH-Stammtisch ist für den 16. Dezember 2009 geplant. Die Veranstaltungsdetails werden im November bekannt gegeben.

Der CH-Stammtisch des Infor Anwendervereins plant fürs kommende Jahr weitere Treffen, Workshops und Informationsabende. Dabei wird vor allem auf das Eigenengagement der Teilnehmer gesetzt. Eine Beteiligung in Form von Referaten oder Vorträgen zu Erfahrungen mit Infor jeglicher Art ist daher ausdrücklich erwünscht. Alle Infor-User sind eingeladen, sich mit Irene Meier in Verbindung zu setzen, um sich mit ihren Beiträgen aktiv einzubringen: Kontaktadresse Irene Meier: Lüscher AG Bodenackerstrasse 7 CH-5014 Gretzenbach Tel. +41 62 767 75 36 Fax +41 62 767 76 76 imeier@luescher.com Der abschliessende Apéro – zu deutsch: der nach dem offiziellen Teil folgende Plausch am Buffet – machte die Sympathien und das Interesse der Teilnehmer noch einmal deutlich. Die Atmosphäre war insgesamt sehr offen

Referentin Irene Meier


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Aktives Arbeiten an den Übungen (Infor:STUDY) im Praktikum „Produktionsplanung und -steuerung“ an der FHD

Prof. Bruckschen am immer noch unentbehrlichen Arbeitsgerät, der Wandtafel

infor:study – von der lehre in die praxis Praxisnahes Lernen mit Infor Früh übt sich. Das ist wohl eine der alten Weisheiten, die aktueller denn je ist und im Laufe der Jahrzehnte nie an Gehalt verloren hat. Vor allem, wenn es um das Verständnis komplexer Zusammenhänge und Prozessabläufe bei Warenwirtschaftssystemen geht. Diese lassen sich leider nicht mal eben im Vorbeigehen nachhaltig verinnerlichen. Auch die „Lehrbuch unters Kopfkissen“-Methode ist da eher nicht von Erfolg gekrönt. Was also tun, um jungen Studierenden diese Thematik möglichst praxisnah nahezubringen?

Alle Theorie ist grau: Daher gibt es im Lehr- und Forschungsbereich Produktionsmanagement und -logistik (PML) im Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik an der Fachhochschule Düsseldorf konkrete Praxiseinblicke. Und zwar mit Infor: Bereits seit dem Gründungsjahr 1994 sind im PML-Labor 16 Arbeitsplätze mit Infor ERP COM ausgestattet. Studierende können den gesamten Prozess vom Angebot bis zur Auslieferung realitätsgetreu simulieren und auf die Praxis übertragen. Diplomingenieur Norbert Möhle betreut an der Fachhochschule Düsseldorf Studierende, die sich mit Infor ERP

COM auseinandersetzen. Wir haben ihn zu seiner Arbeit mit Infor im Lehrbetrieb befragt. Redaktion: Herr Möhle, man wirft der Wissenschaft immer wieder vor, weit von der Wirtschaft entfernt zu agieren. Was läuft an der Fachhochschule Düsseldorf anders? Möhle: Das Labor PML unterstützt in erster Linie die Ausbildung der angehenden Ingenieure in den Bereichen Managementtechniken, Planung und Logistik. Neben Infor ERP COM haben wir daher unser Labor mit gängigen Systemen für Kollaboration und Projektmanagement ausgerüstet.


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Redaktion: Wie sehen diese Simulationsprojekte aus? Möhle: Beispielsweise haben wir Studierende einen Scherenhubtisch planen, entwickeln und produzieren lassen. Nachdem die Konstruktion abgeschlossen war, haben die Studierenden die Produktion von zehn Tischen geplant und dabei mit Infor ERP COM den kompletten Auftragsdurchlauf simuliert. So wird die Struktur und Arbeitsweise eines Standard-ERP-Systems verständlich. Redaktion: Und funktioniert der Wissenstransfer zurück in die Wirtschaft?

... meinst du das?

Möhle: Wir haben immer wieder Absolventen, die sich Themen rund um das Labor suchen. Zumeist geht es ganz konkret um Vorbereitungen zur Einführung von Infor ERP COM in Industriebetrieben. Aber es gibt auch andere Ansätze: So hat ein Student neue Schulungsunterlagen für Anwender erstellt und in einem zweiten Schritt die Daten aus unserer „Modellfabrik“ genutzt, um eine Beta-Version von Infor ERP COM zu testen. Mit dieser Diplomarbeit hat er sogar den VDI Hochschulpreis gewonnen. Viele unserer Absolventen sind inzwischen entweder bei Unternehmen, die Infor einsetzen, oder direkt bei Infor tätig. Darüber hinaus hat seit 1996 der Infor-Anwenderverein mit über 300 Mitgliedern seinen Vereinssitz an der FHD. Enger kann man wohl nicht am Puls der Wirtschaft sein. Redaktion: Wie steht es um die Ausweitung dieses Programms auf andere Hochschulen? Gibt es Anfragen anderer wissenschaftlicher Institutionen, die von Ihrem Knowhow und dem praxisnahen Modell auch profitieren wollen?

Anwendungsgebiete sind Produktionsplanung und -steuerung, Optimierung des Auftragsdurchlaufes mittels Infor Advanced Planning und Infor Advanced Scheduling, Fabrikplanung und Simulation, Collaborate Engineering, Projektmanagement, Zeitmanagement (REFA) und Geschäftsprozessanalysen. Damit bewegen wir uns sehr nah an den realen Abläufen in der Industrie. Redaktion: Und Infor hat sich dafür als optimale Lösung herausgestellt? Möhle: Für uns zählten ursprünglich grundsätzliche Auswahlkriterien wie Prozessorientierung der Software, niedrige Anschaffungskosten, kurze Einarbeitungszeit und gut dokumentierte Schulungsunterlagen – also klassische Kriterien, die für jedes Unternehmen gelten. Infor war hier sehr gut aufgestellt. Infor COM ist daher eine einzigartige Möglichkeit für unsere Studenten, den ganzen Durchlauf vom Angebot bis zur Auslieferung realitätsgetreu zu simulieren und dieses Wissen sofort in der Praxis einzusetzen. Seit der Einführung 1994 haben mehr als 1.500 Studierende komplexe innerbetriebliche Abläufe mit Hilfe von Infor ERP COM abgebildet und simuliert – diese Zahl ist ein ganz guter Beweis, dass wir eine gute Wahl getroffen haben.

Möhle: Oh ja – die gibt es durchaus. Wir verfügen über umfangreiche Ausbildungsmaterialien. Lerneinheiten und Prüfungssätze stehen auf Speichermedien zur Verfügung und können so hochschulübergreifend eingesetzt werden. Davon wird ab sofort auch der Lehrstuhl für Produktionssysteme an der Ruhr-Universität Bochum profitieren. Aktuell sind wir mit Infor in Gesprächen, wie wir die aktive Verbreitung auf möglichst effiziente und professionelle Beine stellen können. Redaktion: Der Anwenderverein ist ein gutes Stichwort: Sie haben in Ihrer Doppelrolle als wissenschaftlicher COM-Nutzer und als Vertreter des Infor-Anwendervereins einen besonderen Blickwinkel auf Infor. Was wünschen Sie sich von dem Unternehmen? Möhle: Der Kontakt zu Infor ist hervorragend. Das zeigt die Entwicklung von Infor ERP COM 7.1, in die sich der Anwenderverein gewinnbringend einbringen konnte. Ich wünsche mir langfristig, dass Infor den Dialog mit seinen Anwendern fortführt und sich weiterhin ein offenes Ohr für die Wünsche und Anregungen seiner Kunden bewahrt. Redaktion: Vielen Dank für das Gespräch!


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informationslücken eliminieren: erp und performance management Die Kombination aus den beiden Software-Bereichen kann helfen, oft zitierte theoretische Vorteile in der Praxis zu sichern

Autor: Tanja Hossfeld, Manager PR & Corporate Communication EMEA bei Infor

Unternehmen in Branchen wie Fertigung, Logistik und Versorgung kommen heute kaum ohne eine spezielle Geschäftssoftware aus. Systeme für ERP, Anlagenwirtschaft, Betriebsdaten, Produktionsplanung, Supply Chain Management und Kundenpflege sind weit verbreitet. Diese Systeme kontrollieren die täglichen Prozesse und den Betriebszustand des Unternehmens. Sie speichern Daten, sorgen für eine schnelle Abwicklung von Transaktionen, verfolgen Prozesse und liefern vordefinierte, geschäftsbezogene Berichte. Oft werden diese Systeme langfristig eingebunden: Standard-ERP-Systeme gelten als Investitionsgüter mit 10 bis 15 Jahren Lebensdauer. In diesem Zeitraum müssen Unternehmen den Wert des Systems erhalten und dafür sorgen, dass es profitabel arbeitet. Die in der Regel webbasierten Analyseoptionen aus dem Bereich Performance Management bieten sich dabei als Ausgangspunkt an: Sie können einen Mehrwert aus den Daten schöpfen, die ERP und andere operative Systeme sammeln. Performance Management: Die Obermenge von Business Intelligence Traditionelles Business Intelligence (BI) ist retrospektiv und dient in erster Linie der Entscheidungsunterstützung im Rahmen strategischer Planung und taktischer Analyse. Die Zielsetzung des Ansatzes besteht darin, Entscheidungen auf Fakten zu stellen. Die strategische und operative Planung setzten nun dort an, wo BI aufhört. Während BI sich darauf konzentriert, Daten aus dem Tagesgeschäft

aufzubereiten, wird in der Planung diese Information für die Projektion und Entscheidungsunterstützung verwendet. Diese beiden Bereiche zusammen in Verbindung mit einem geeigneten Scorecarding- oder Dashboard-System stellen eine ganzheitliche PM-Lösung zur strategischen Unternehmenssteuerung dar. Dabei bleibt PM nicht wie ursprünglich auf die Finanzabteilung beschränkt, sondern bezieht sämtliche Unternehmensbereiche wie Vertrieb, Marketing, Personalwesen und Produktion mit ein. Warum Performance Management integrieren? Performance Management-Anwendungen werten umfangreiche Datenmengen aus und machen so die Verfahren im Unternehmen schnell transparent: Trends, typische Prozesse und Verhaltensmuster werden in der Masse von Daten sichtbar. Dieses Wissen hilft Managern, ihre Prozesse zu justieren, so dass Unternehmen schnell Einsparpotenziale erkennen können. Mit Hilfe einer Performance Management-Lösung kann beispielsweise die Anzahl von Teilen, die pro Stunde im Rahmen eines bestimmten Prozesses produziert werden, aus den erhobenen Betriebsdaten herausgefiltert werden. Diese Daten bilden die Grundlage für eine Simulation, in der ermittelt wird, ob die Produktivität ohne Qualitätseinbußen erhöht werden kann. Jeder Mitarbeiter erhält die neuen Leistungsparameter und kann so genau verstehen, welche Bereiche der altbekannten Prozesse geändert wer-


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den müssen und wozu. Gleichzeitig werden immer mehr Betriebsdaten gesammelt. Auf ihrer Grundlage kann das Performance Management-System feststellen, ob Innovationen den gewünschten Effekt hatten. Letzten Endes führt diese Vorgehensweise zu einer sicheren Entscheidungsfindung. Sie schafft Vertrauen, dass sich Änderungen nicht nur betrieblich, sondern auch finanziell auswirken werden. Eine sinnvolle Verbindung schaffen Wie bringt man nun ein neues Performance ManagementSystem mit dem Betrieb des ERP-Systems in Einklang? Unabhängige Lösungen als Ergänzung, die frei gewählt werden, sind nützlich, wenn das Unternehmen die umfangreichen mitgelieferten Funktionen tatsächlich ausnutzt und daher die hohen Implementierungskosten in Kauf nimmt. Unter bestimmten Umständen bietet ein Performance Management-Modul des ERP-Herstellers zwar einen geringeren Funktionsumfang, ist dafür aber dank vordefinierter Schnittstellen, vorprogrammierter Extraktions- und Konvertierungsprogramme sowie Lade- und Aktualisierungsprozessen sofort einsetzbar.

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Eine weitere Alternative sind unabhängige Performance Management-Lösungen, die mit Applikationen von beliebigen Drittanbietern funktionieren. Diese wurden zwar für den Einsatz mit ausgewählten Lösungen optimiert, liefern aber grundsätzlich geschäftsspezifisches Know-how, das Kunden ansonsten nur von Nischenanbietern erhalten würden und bieten gleichzeitig die Sicherheit eines großen Anbieters. Sichere Entscheidung in unsicheren Zeiten treffen Die einzelnen Implementierungsmodelle sind je nach Unternehmen unterschiedlich. Es ist jedoch anzunehmen, dass Unternehmen, die Performance Management neben ERP einführen wollen, einen gewissen Reifegrad in ihren Strukturen erworben haben. Wer ein solches Niveau an Transparenz und Sicherheit in der Entscheidungsfindung entwickelt, kann von einem bedeutenden Wettbewerbsvorteil profitieren, neue Betriebspläne mit voraussichtlicher Leistung verknüpfen und sicherstellen, dass eingeleitete Schritte effektiv sind und in die richtige Richtung gehen. Doch vor allem werden dadurch Informationslücken in der Entscheidungsfindung geschlossen, was sichere Entscheidungen in einem unsicheren Wirtschaftsumfeld ermöglicht.

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komplexität im griff Flexibilität und Geschäftsagilität – das sind die (Marketing-) Schlagwörter, mit denen für die Einführung Serviceorientierter Architekturen geworben wird. Klingt verlockend für den mittelständischen Produktionsbetrieb, der derzeit mit schwankenden Auftragslagen kämpft. Wer schneller und flexibler auf wechselnde Marktanforderungen reagieren kann, übersteht kritische Zeiten vielleicht eher mit einem blauen Auge, statt gleich in die Knie zu gehen. Doch nicht jeder SOA-Ansatz eignet sich gleich gut als Unterbau für Fertigungsunternehmen.

Die meisten Software-Anbieter implementieren für eine SOA eine einzelne Prozessebene. Diese steuert einen vollständigen Prozess, indem sie Funktionen aus einer oder mehreren unterstützenden Software-Anwendungen aufruft. Diese Anwendungen sind „service-enabled“, um die hochkomplexen Funktionen und Datenmodelle für die Verwendung und Steuerung innerhalb der zentralen Prozessebene anbieten zu können. Änderungen bei den Geschäftsprozessen, so das Versprechen der Befürworter dieser Architektur, können dann im Wesentlichen durch Änderungen auf der Prozessebene und Wiederverwendung von Services erreicht werden. Durch aufwändige, abteilungsübergreifende Kontrollmechanismen (SOAGovernance) wird dafür gesorgt, dass Services so unternehmensspezifisch definiert werden, dass deren Wiederverwendbarkeit im Kontext sich ändernder Prozessmodelle zumindest wahrscheinlich ist. Im Zusammenhang mit Standard-ERP-Systemen hat diese klassische Herangehensweise allerdings große Nachteile. Ein solches System besteht aus Standard-Funktionalitäten in Form von Tausenden von Services, die der

Hersteller auf der Basis von Unternehmensmodellen implementiert hat. Diese sind nicht spezifisch für das implementierende Unternehmen, so dass auf der einen Seite auf der Basis von Analysen festgestellt werden muss, welche Services überhaupt aus der Sicht der Semantik und der Datenmodelle verwendbar sind. Fehlende oder unvollständige Services müssen dann implementiert beziehungsweise angepasst werden. Insgesamt ist die Gefahr dabei sehr groß, dass im Vergleich zur klassischen Anpassungsprogrammierung die Aufwände im Rahmen der SOA-Governance, der Service-orientierten Softwareimplementierung und der Prozessmodellierung hinzukommen. Ein weiterer Grund ist die Tatsache, dass viele Unternehmen durch die hohen fachlichen Anforderungen der Kontrollmechanismen überfordert sind. Das Resultat ist häufig eine Verringerung der Flexibilität und Agilität der Unternehmen bei gleichzeitiger Kostensteigerung der Implementierung. Sinnvolle Alternative: Event-getriebene SOA Infor verfolgt einen alternativen Ansatz und setzt auf eine Event-getriebene SOA. Um das Prinzip zu verstehen,


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bietet es sich an, zunächst zu betrachten, wie Unternehmen ihren Geschäftsbetrieb abwickeln. Dies geschieht im Grunde genommen dadurch, dass einzelne Abteilungen und Mitarbeiter auf geschäftliche Ereignisse warten und auf diese reagieren. Zum Beispiel muss in dem Prozess vom Auftrags- bis zum Zahlungseingang jedes Mal, wenn sich der Status des Auftrags ändert, jede beteiligte Abteilung darüber informiert werden, so dass sie ihre Funktion im Gesamtprozess erfüllen kann. Technisch gesehen, bricht die Event-getriebene SOA mit der Strategie einer allumfassenden, vollständigen Geschäftprozessebene. Die Anwendungsarchitektur wird in separate, eigenständige Software-Komponenten und -Lösungen aufgeteilt, deren Funktionalitäten durch einzelne Abteilungen oder Anwender überblickt werden kann. Auf diese Weise lassen sich die Beziehungen der unterschiedlichen Unterprozesse innerhalb des kompletten Prozesses entflechten. Kurz: Die Lösungen werden völlig entkoppelt – nicht nur lose gekoppelt wie bei herkömmlichen SOAAnsätzen. Bei einem Event-getriebenen SOA-Ansatz sind je nach Unternehmen nur rund 500 geschäftliche Ereignisse als Basis für die Steuerung der Software-Komponenten zu betrachten. So vermeidet der Ansatz die Komplexität, die sich durch die Vielzahl von Services und der Forderung nach technologischer und semantischer Standardisierung in der Prozessschicht herkömmlicher SOA-Ansätze ergibt.

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der Auftrag erfasst wurde. Das BIS, eine Art Data Warehouse, hat diese Nachrichtenart abonniert und aktualisiert sich selbstständig. Es bildet somit die Grundlage für die Abfrage der durch die Events kontinuierlich aktualisierten Informationen, auf die sich dann die rollenbasierte Benutzeroberfläche stützt: Sie fordert Informationen an und stellt sie in Reports oder Graphen dar. In der Produktionsplanung könnte das folgendermaßen aussehen: Herr Müller ist der typische Planer, der in der Werkshalle die Produktion orchestriert. Der studierte Ingenieur bestimmt seit über zehn Jahren anhand der Auftragslage, was produziert wird und wie viel und bis wann. Gleichzeitig ist er so das Verbindungsglied zwischen der Fertigung und der Firmenleitung. Er weiß genau, wie er das ERP-System nutzt – aber ein IT-Experte ist er nicht. Herr Müller muss sich oft mit unerwarteten Ereignissen auseinander setzen: Teilelieferungen kommen zu spät – oder ein Lieferant springt komplett ab wie zuvor beschrieben. Maschinen fallen aus oder Aufträge werden in letzter Minute geändert. Idealerweise müsste er solchen Ereignissen proaktiv vorausgreifen können, aber tatsächlich handelt er im „Reaktiv“-Modus. Warum? Weil er es zumeist mit inakkuraten Stücklisten und Beständen zu tun hat. Und weil er mit einer Flut unstrukturierter Informationen zu kämpfen hat, die er erst sammeln, ordnen und prüfen muss, bevor anstehende Änderungen deutlich werden, auf die dringend reagiert werden sollte.

ERP und SOA heute in der Praxis Noch gibt es wenige konkrete Anwenderbereiche. Denkbar und bereits erhältlich sind in der Praxis aber beispielsweise rollenbasierte Nutzeroberflächen, die durch eine Event-getriebene SOA und einen Business Information Service (BIS) ermöglicht werden. Nimmt ein Vorgang seinen Lauf, beispielsweise der Eingang eines Auftrags, so sendet die SOA-fähige ERP-Lösung ein BOD, sobald

Das rollenbasierte Interface kann je nach den typischen Verantwortlichkeiten, Fähigkeiten und der rollengerechten Nutzung des ERP-Systems spezifische Informationen aus dem BIS anfordern. Auf diesem Weg fragt das Interface dann notwendige Informationen für die Fortführung von laufenden Geschäftsprozessen ab und stellt sie übersichtlich dar. Alle Informationen lassen sich über die SOA auf die ursprüngliche Quelle zurückverfolgen, um weitere Analysen oder eine Transaktion vorzunehmen.

Event-getriebene SOA

herkömmliche SOA


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lösungen & produkte

erp-oberfläche der nächsten generation Infor MyDay: Die Alltagshilfe fürs Geschäft

Wissen ist nicht mehr Macht – es ist im Überfluss verfügbar. Die heute üblichen Datenmengen werden in den meisten Unternehmen mit großer Wahrscheinlichkeit eher einen effektiven Geschäftsbetrieb blockieren, als ihn zu beschleunigen. Jeden Tag vergeuden Manager viel zu viel Zeit damit, eine Datenflut aus unterschiedlichsten Quellen zu sichten und zu bewerten.

Mit dem dynamischen Web-2.0-Userinterface MyDay hat Infor im Oktober letzten Jahres Infor ERP COM Anwendern einen zentralen Zugriff auf alle wichtigen Informationen versprochen, die sie für ihre tägliche Arbeit benötigen. Und hat Wort gehalten: Infor hat MyDay für Kunden, die mit Infor ERP COM 6.x oder höher arbeiten bereits seit geraumer Zeit bereitgestellt. Verfügen diese zudem über aktive Wartungsverträge, kommen sie darüber hinaus in den Genuss, MyDay kostenlos nutzen zu können. „Unzählige Mitarbeiter verlieren jeden Tag viel Zeit auf der Suche nach relevanten Informationen“, beschreibt Wolfgang Kobek, Vice President Central Europe bei Infor die unbefriedigende Alltagssituation in Unternehmen. Bisher sind ERP-Systeme nicht in der Lage gewesen, einen schnellen Zugriff auf Daten innerhalb von Informationssilos oder Dokumenten bereitzustellen. Anwender mussten die Daten vielmehr manuell zusammenstellen, um Entscheidungen zu treffen. Infor MyDay setzt genau dort an und hilft Mitarbeitern, benötigte Informationen schneller zu finden und sich auf wichtige Aufgaben zu konzentrieren, die einen echten Mehrwert bringen. Das System bringt aktuelle Informationen aus praktisch jeder Datenquelle auf eine individuell zugeschnittene Website, die Berichte und Schlüsselkennzahlen entsprechend der jeweiligen Rolle des Mitarbeiters anzeigt. Nutzer können Infor MyDay gemäß ihrer individuellen Anforderungen personalisieren, etwa die Darstellung von Daten in Grafiken, und sich zur ursprünglichen Datenquelle oder Applikation führen lassen, um Transaktionen vorzunehmen. Infor hat bereits mehr als 150 Rollen integriert, für die MyDay Informationen in Bereichen wie Vertrieb, Fertigung/ Produktion und Finanzen personalisiert aufbereitet und zur Verfügung stellt.

„Jahrelang haben ERP-Lösungen Unmengen an Daten aus allen Unternehmensbereichen angesammelt, von der Fertigung bis hinein ins Back-Office. Infor MyDay bringt ERP auf die nächste Stufe, indem es Daten sammelt, analysiert und den jeweiligen Nutzern zur Verfügung stellt“, so Kobek weiter. „Sie können so schnelle und fundierte Entscheidungen treffen und Maßnahmen ergreifen, um ihre Geschäftsentwicklung zu verbessern, anstatt Zeit mit dem Suchen und Sortieren von Daten verschwenden zu müssen.“ MyDay nutzt Open SOA, die Infor-eigene, ereignisgesteuerte SOA-Variante. Dieser auf offenen Standards basierte Ansatz verteilt Daten zwischen den Infor-Lösungen und Systemen von Drittanbietern. Dadurch können Anwender sowohl Infor- als auch Fremdapplikationen einfach hinzufügen, ohne bestehende Systeme austauschen zu müssen.

Infor Mayday 3186


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early adopter aus leidenschaft Wenn sich Innovationsfreude auszahlt

Der Infor Anwenderverein im Gespräch mit Peter Herzog, IT-Leiter beim Steckverbindungs-Spezialisten ESCHA im sauerländischen Halver über das Pilotprojekt MyDay. Es ist Teil seines Naturells, Neues früher als andere auszuprobieren. So war Escha unter seiner Federführung einer der ersten Pilotkunden, als es 2008 um die Einführung des aktuellen Infor ERP COM Release 7.1 ging. Und er hat es bis heute nicht bereut. Auch wenn manches Mal zu diesem Zeitpunkt die Kinderkrankheiten noch nicht gänzlich ausgemerzt sind. Ist es doch sein ureigenstes Interesse, das Maximale aus seiner ERP-Software rauszuholen. Das setzt eben auch ein gewisses Maß an Experimentierfreude voraus. Neuland hat er nun auch mit der Einführung von Infor MyDay betreten – einem dynamischen Web-2.0Userinterface, das Informationen aus Vertrieb, Fertigung & Produktion sowie Finanzen personalisiert aufbereitet und zur Verfügung stellt. Wir haben ihn nach seinen ersten Erfahrungen befragt.

Redaktion: Herr Herzog, was hat Sie motiviert, auch bei der Einführung von Infor MyDay wieder einer der Ersten zu sein? Herzog: Wir arbeiten wie jedes andere moderne Fertigungsunternehmen Tag ein Tag aus mit betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. Das umfasst nicht nur die Geschäftsführung, sondern erstreckt sich über sämtliche Unternehmensbereiche, wie in unserem Fall etwa die Abteilungen Materialwirtschaft, Vertrieb, Fertigung und natürlich die Produktentwicklung. Das haben wir bis dato ganz klassisch einmal im Monat mit Infor ERP-Tools oder Access erledigt. Allerdings waren wir nicht in der Lage, ad-hoc abteilungsübergreifende Informationen tagesaktuell und konsolidiert aufbereitet zu bekommen. Redaktion: Warum genau haben Sie sich entschlossen, Infor MyDay auszuprobieren?

Herzog: Aktuell haben wir teilweise noch die alten Tools im Einsatz. Das wird sich aber sukzessive ändern. Dann wird der Großteil der Kennzahlen aus MyDay kommen. Nur mit MyDay haben wir die Flexibilität, gezielt Zeiträume zu benennen und entsprechende Charts zu wählen, um das Zahlenmaterial transparent darzustellen. Darüber hinaus kommt MyDay komplett ohne Verdichtungsläufe aus. Nicht zu vergessen: die Drilldown- und Recherchemöglichkeit bis auf die unterste Ebene. Und das ganz ohne Programmierung. Redaktion: Und wer profitiert bei Escha am meisten von der Umstellung? Herzog: Gut an MyDay ist, dass wir jetzt eine performante und von Infor zentral getriggerte Auswertungsbasis haben. Es gibt ja eine Reihe von Auswertungen, die man sich jeden Tag anschauen muss, damit nichts aus dem Ruder läuft. Vor allem die Abteilungsleiter im Vertrieb und der Fertigung werden die Vorteile von MyDay jetzt intensiv nutzen. Auch wenn das Werkzeug noch nicht am Ende seiner maximalen Entwicklungsstufe ist, so wird es zukünftig für die Geschäftsführung eine zentrale Rolle spielen, um schnell und umfassend den aktuellen Status der einzelnen Abteilungen darzustellen. Man bekommt einfach ein sehr gutes Unternehmensbild. Redaktion: Stellt MyDay besondere Anforderungen an die Anwender oder die vorhandene Hardware-Infrastruktur? Herzog: Wichtig zu wissen ist, dass für die Implementierung ein eigener MyDay-Server mit hohen Ressourcen notwendig ist. Aufgrund dessen ist es aktuell noch nicht für virtualisierte Umgebungen zu empfehlen. Darüber hinaus muss auf Anwenderseite ein Verständnis für die Auswertungsregeln entwickelt werden, da diese zum Teil anders laufen als bei einer Standard Infor ERP-Installation. Da gilt es einfach grundsätzlich die Weichen zu stellen!

Herzog: Zunächst muss man festhalten, dass Infor dieses Tool allen Infor-Anwendern mit bestehendem Wartungsvertrag kostenfrei zur Verfügung stellt. Das macht den Einstieg sicher per sé schon einmal viel, viel einfacher, als wenn wir dafür Extrabudget hätten veranschlagen müssen. Aber das ist sicher nicht der Hauptbeweggrund. Wir haben uns davon versprochen, aus unserem Datenbestand soviel als möglich in aussagekräftige Kennzahlen zu übersetzen.

Redaktion: Welcher Unternehmensbereich wird mit MyDay als erstes in den Produktivbetrieb gehen?

Redaktion: Und welche Anforderungen können Sie nun besser oder sagen wir eleganter lösen?

Redaktion: Herr Herzog, vielen Dank für diese interessanten und ersten Einblicke!

Herzog: Noch befinden wir uns in der Testphase. Sobald MyDay final als deutsche Version verfügbar ist, werden wir zunächst im Vertrieb damit live gehen. Danach werden die Fertigung und der Einkauf folgen. Wir rechnen mit einem Go-Live Ende November.


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infor erp com add-ons Mit passenden Ergänzungen das Maximum aus seinem ERP-System herausholen

Geschäftsanforderungen verändern sich. Deshalb stehen Unternehmen im Geschäftsalltag immer wieder vor der Problemstellung, ihre Prozesse möglichst optimal abzubilden. Dafür stellt Infor kontinuierlich so genannte Add-ons (ATO’s) zur Verfügung. Was sich hier in letzter Zeit konkret getan hat, kann sich sehen lassen.

Artikelarchiv im Griff Wer kennt die Problematik nicht: Bestimmte Artikel sollen in den aktuellen Geschäftsprozessen nicht mehr angeboten werden. Oder aber Artikel sind veraltet und dürfen nicht mehr beschafft oder veräußert werden. Auch kann sich der Artikelkatalog ändern, so dass alle alten Artikel verschrottet oder vernichtet sind und nicht mehr verwendet werden dürfen. Das war bis vor kurzem in der Form nicht so einfach machbar. Doch Infor hat jetzt mit dem ATO 0121 für Abhilfe gesorgt. Artikel werden nun „archiviert“ indem sie ein Archivierungsflag bekommen. Zudem sind sie aus den aktuellen Geschäftsabläufen ausgeblendet. Auch dürfen Artikel über diese neue Funktion nur archiviert werden, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen, nämlich wenn sie keinen Lagerbestand haben, nicht fix an einen Lagerplatz gebunden sind und nicht in aktiven Aufträgen verwendet werden. Alle Vertriebsaktivitäten auf einen Blick Wäre es nicht bequem, sämtliche vertriebsrelevanten Informationen schnell im System mit Datum und Vorgangsbezug (Angebot, Auftrag etc.) ablegen zu können, um etwa eine Historie über Angebotsnachfragen, Auftragsnachfragen oder gesendete Unterlagen zu erhalten? Das ist nun mit dem ATO 0122 kein Problem mehr. Über ein Bemerkungsfeld kann jetzt entsprechender Freitext eingegeben werden, so dass alle Aktivitäten schnell im System abrufbar sind.

Aktuelle Vorgänge aus Vertrieb und Einkauf im Visier Mit dem ATO 0123 verschaffen sich Unternehmen einen schnellen Überblick über aktuelle Vorgänge in Vertrieb und Einkauf, die von einer Übersicht der Anzahl offener Lieferungen bis hin zur Anzahl nicht abgeschlossener Rahmenverträge reicht.   Vom Lebenszyklus der Geschäftsbeziehungen Aufgrund der Vielzahl neuer Geschäftspartner im Laufe der Jahre besteht die Notwendigkeit, ältere Geschäftspartner ohne Geschäftsbeziehungen zu archivieren, damit bei Bedarf diese wieder aktiviert werden können und auch eine gewisse Historie im System erhalten bleibt. Bisher konnten Geschäftspartner nur gelöscht werden, wenn keinerlei Bewegungsdaten mehr im System vorhanden waren. Das ATO 0124 trägt dem Rechnung, so dass Geschäftspartner archiviert werden können, ohne das abgeschlossene Vorgänge gelöscht werden müssen.   Ressourcenlisten wiederbeleben Aufgrund der ständigen technologischen Weiterentwicklung ändern sich auch die Produktionstechnologien. Um zu einem Artikel nicht zu viele verschiedene Ressourcenlisten – sprich Arbeitsplan und Stückliste kombiniert – vorhalten zu müssen, können diese über das ATO 0125 archiviert werden und bei Bedarf jederzeit wieder aktiviert werden.


lösungen & produkte

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[ it-lexikon ] infor flex: software-funktionen flexibel aktualisieren [ Infor mit Software-Maintanance-Programm für schnelle und günstige Updates ] Infor stellte im Juni Infor Flex vor: ein neues Programm, das es qualifizierten Kunden mit aktiven Wartungsverträgen ermöglicht, schnell und einfach von bestehenden Infor-Anwendungen auf neue Produktinnovationen von Infor umzusteigen. Infor Flex besteht aus einer Kombination aus Software, Services und Finanzierungsoptionen und bietet Anwendern damit die Möglichkeit, eine bestehende Infor-Anwendung kostengünstig und flexibel auf einen aktuellen Releasestand zu heben oder sie durch eine vergleichbare Lösung zu ersetzen. Die Entscheidung für ein Upgrade oder einen Austausch können Kunden individuell und ganz nach den Anforderungen in ihren Unternehmen treffen. Infor Flex bietet weitere Vorteile, wie zum Beispiel eine schnelle, vergünstigte Einführungsmethode und attraktive Preise für zusätzliche Anwender, Module oder ergänzende Lösungen. Mit Infor Flex will der Hersteller es für seine Kunden einfacher machen, die Funktionen von Infors Service-orientierter Architektur (SOA) zu nutzen, wie sie über Infor Open SOA beispielsweise in Infor MyDay verfügbar sind. Diese werden kontinuierlich durch weitere Anwendungen ergänzt. In vielen Fällen haben die Kunden im Rahmen ihrer Wartungsverträge Anspruch auf diese Funktionen ohne zusätzliche Kosten. Infor Flex ist ein schneller und kostengünstiger Weg, die Vorteile dieser Produkt-Innovationen zu nutzen, indem Anwender einfacher auf SOAfähige Anwendungen umsteigen können. „Auch wir haben beobachtet, dass viele Kunden Neuinvestitionen momentan herauszögern und so lange wie möglich weiter mit bestehenden Versionen arbeiten“, kommentiert Wolfgang Kobek, Vice President Central Europe von Infor, die Einführung von Infor Flex. „Diesen

Kunden wollen wir eine neue Motivation geben, günstig auf neue oder vergleichbare Versionen umsteigen zu können, aber natürlich liegt die Entscheidung immer beim Kunden selbst.“ Zwei Studien von Forrester Research vom Juni 2009, erschienen unter den Titeln „The State of Enterprise Software: 2009“ und „The State of SMB-Software: 2009“, belegen, dass die Aktualisierung von Schlüssel-Anwendungen sowohl bei großen (64 %) als auch mittelständischen Unternehmen (55 %) ganz oben auf der Agenda steht. In Zeiten, in denen viele IT-Budgets nur klein oder sogar rückläufig ausfallen, gibt Infor Flex Anwendern den nötigen Spielraum, ihre Lösungen trotzdem zu modernisieren und sich mit SOA-Strategien wie Infor Open SOA Flexibilität und Zukunftsfähigkeit zu sichern für die Zeit, wenn die Wirtschaft wieder an Fahrt gewinnt.


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fragebogen

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feedback erwünscht Liebe Leserinnen und Leser,

wenn Sie diese Zeilen jetzt lesen, halten Sie unzweifelhaft die zweite Ausgabe des Magazins des Infor Anwendervereins in den Händen. Wir hoffen auch diesmal – nachdem die erste Ausgabe sprichwörtlich ins Schwarze getroffen hat – dass wir Ihnen wieder interessante Anregungen und praktische Tipps an die Hand geben konnten, um Ihre speziellen Anforderungen im Geschäftsalltag noch besser bewältigen zu können. Damit das auch so bleibt, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schicken Sie uns Ihr Urteil einfach per Fax und gewinnen Sie. Unter allen Einsendern verlosen wir 10 attraktive Preise: 1. Preis: Einladung zum 40. Anwendertreffen mit 15 Jahr Feier / 2. Preis: kostenfreie Mitgliedschaft für ein Jahr / 3. Preis: Schweizer-Taschenmesser / und sieben weitere tolle Preise Also Heft lesen, Meinung bilden und dann Ihr Feedback inklusive Kontaktdaten per Fax an die +49 (0)211 / 4351 460 senden. Herzlichen Dank! Einsendeschluss ist der 15. Februar 2010.

titelstory Voice to Infor – Von der Kunst des Zuhörens

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sehr gut

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anwender Transparente Informationslogistik bei MSG Ammendorf

sehr gut

06-07

Dietzel Hydraulik automatisiert Workflow mit DMS-System d.3

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Funktionales Netzwerk schafft Abhilfe

09

der verein Wachsen mit System – der Vorstand

10-11

Networking im Verein

12-13

Kräfte bündeln auf Schwitzerdütsch

14-15

Infor:STUDY – Interview mit Norbert Möhle

16-17

infor inside Unternehmenssteuerung mit Punktlandung

18-19

Der richtige SOA-Unterbau für Fertiger

20-21

lösungen und produkte Infor MyDay – Dynamisches Web-2.0-Userinterface

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Experimentierfreude zahlt sich aus

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Infor ERP COM Add-ons

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IT-Lexikon – Infor Flex

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kontaktdaten Firma

PLZ/Ort

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Land

Vorname

Telefon

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E-Mail

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!


Wer zukunftsweisend produziert, hat Innovationen immer im Blick. Mit einer Software, die neue Perspektiven ganzheitlich plant. ERP-Lösungen von Infor bündeln eine Reihe branchenspezifischer Funktionen, mit denen sich betriebswirtschaftliche Planungsaufgaben noch effizienter abwickeln lassen. Dieses Know-how trägt weltweit dazu bei, dass Unternehmen unabhängig von ihrer Größe Kosten senken, Produkte schneller auf den Markt bringen und somit leistungsfähiger agieren können - bei gleichem Ressourceneinsatz. Profitieren Sie jetzt von diesen Vorteilen! www.infor.de kontakt@infor.com Copyright © 2009 Infor Global Solutions und/oder deren Tochtergesellschaften oder Lizenzgeber. Alle Rechte vorbehalten. Der Name Infor und das Logo sind Markenzeichen und/oder geschützte Marken der Infor Global Solutions oder einer Tochtergesellschaft. Alle Rechte vorbehalten. Alle anderen hier genannten Markenzeichen sind das Eigentum der betreffenden Unternehmen. www.infor.de


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Balkhausen Division of Brady GmbH

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GmbH & Co. KG

SpanSet GmbH & Co. KG

Baufritz GmbH & Co. KG; seit 1896

FRENER & REIFER Metallbau GmbH / Srl

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Stanz- und Biegetechnik Distel GmbH

Baumeister & Trabant GmbH

Friedrich Graepel AG

Max Baermann GmbH

Steel Automotive GmbH

BBG GmbH & Co. KG

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Max Frank GmbH & Co. KG

STEINCO Paul vom Stein GmbH

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GmbH & Co. KG

MAXIMATOR GmbH

Stiefler Gesellschaft m.b.H

Becker Mining Systems GmbH

Gebr. Binder GmbH

MEA GmbH

ST-Vitrinen Trautmann GmbH & Co. KG

Beghelli Präzisa GmbH

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MEGLA GmbH

Südmo Holding GmbH

Beissbarth GmbH

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MEYER Drehtechnik GmbH

Süss Oberflächentechnik GmbH

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Nordform Max Storch GmbH & Co.

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GmbH & Co.

NSM MAGNETTECHNIK GMBH

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Oest GmbH & Co. Maschinenbau KG

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Büchi Labortechnik AG

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cher Maschinenbau GmbH

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HME Metallindustrie GmbH

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cab Produkttechnik GmbH & Co. KG

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HS Elektronik Systeme GmbH

Pressmetall Gunzenhausen GmbH & Co. KG

Waldemar Link GmbH & Co. KG

Contec Steuerungstechnik & Automation

HSP Schwahlen GmbH

Primus Präzisionstechnik GmbH

Walter Stuff Feinblechverarbeitung e.K.

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