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Der Wein, der Nitsch und wir

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medieninhaber und herausgeber brandits Werbeagentur, Alexander Bernold anschrift Mitschastraße 42, 2130 Mistelbach e-mail office@miju.at artdirection Alexander Bernold grafik und illustrationen Mirjam Riepl, B.A., Heinz Eybel chefredaktion Mag. Karin Opitz redaktionsassistentin Martha Warosch redaktion/autoren dieser ausgabe Ingrid Fröschl-Wendt, Ewald Schingerling, Alexander Seidl, Elisabeth Vyvadil, Mag. Karin Opitz, Kathrin Bernold, Christiane Heilinger, Mag. Viktoria Antrey, Cornelia Romstorfer-Bauer, B.Sc., Dr. Freya Martin, Gudrun Freund fotos Alexander Bernold, Alexander Seidl, von Firmen und Privatpersonen zur Verfügung gestellt, Shutterstock druck Druckerei Berger erscheinungsweise fünfmal jährlich telefon 02572 20834 e-mail redaktion@miju.at, werbung@miju.at Das nächste miju erscheint am 4. Juni 2014.

ie Welt kennt unsere Region ein bisschen. Sie kennt den Wein und sie kennt den Nitsch. Skandale verbindet man mit beiden. Freya Martin, die Hermann Nitsch gut kennt und ein Buch über ihn geschrieben hat, ist Verfasserin des Berichts auf den folgenden Seiten. Sie hat uns ins Schloss mitgenommen, wo wir den Künstler fotografiert haben. Die im Hof herumwetzenden Pfaue haben sich eingeprägt, die wunderschönen Räume des Schlosses und dass Hermann Nitsch Sinn für Humor hat. Dem Wein widmen wir in dieser Ausgabe ebenfalls Beiträge. Man kommt als Laie auf gar nicht so blöde Ideen, wenn man ins Glas hineinriecht und -schmeckt und das Ganze dem Urteil der Fachfrau gegenüberstellt. Dass der Regenwurm der beste Freund des Winzers ist und dass ein wahnsinniger Immobilienkauf mit einer erfolgreichen Buchveröffentlichung enden kann, lest ihr ebenfalls in dieser Ausgabe. Falls es euch aufgefallen ist: wir haben das o entsorgt. mijou wird miju und hat überregionale Ambitionen. Die Beilage stadtfinden deckt ab sofort die Aufgaben des bisherigen Mistelbach-Journals ab.

karin opitz alexander bernold Chefredakteurin Herausgeber, Artdirector

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Der Nitsch

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Im Süden wird’s bio.divers

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Extrasüße, gelbe Frucht

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Pfeu und Bogn fiad Buam

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Das Glück im Unglück

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Lautsprecheransage beachten!

Ewig dein

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»Zuckerallergie«!?

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Großgeflügel

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Zeitreise

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XC

Was man soll

Der Eckenentdecker

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Spielt mehr!

Handball

Anbandeln im Weinviertel

Christyle

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nitsch

geschriebenes: freya martin | fotografiertes: alexander bernold, alexander seidl


Im Herzen ist er ein echter Weinviertler Kosmopolit, der Nitsch. Denn er liebt es, das Weinviertel mit seiner van Gogh’schen Farbpalette. Bereits seit 1971 ist der Künstler Hermann Nitsch hier ansässig. Sein Refugium: das barocke Schloss Prinzendorf, das jedoch mehr als nur Wohnstätte ist, denn in erster Linie ist es zugleich auch Arbeits- und Wirkungsort seiner Malerei sowie primärer Aufführungs- und Bühnenraum für sein Orgien Mysterien Theater.

N

icht immer waren die Zeiten für den Künstler und Menschen Nitsch so »easy going«. A priori war er kein Künstler, der von der Öffentlichkeit und den Kunstrezipienten mit offenen Armen angenommen wurde. Es war kein Spaziergang, als er in den eigentlich wilden 60er Jahren in Wien gleich dreimal arretiert wurde. Begründung: Erregung öffentlichen Ärgernisses und Blasphemie. Mit seinen Wiener Aktionisten-Kollegen Otto Mühl, Günter Brus und Rudolf Schwarzkogler entstanden in diesen Jahren die ersten aktionistischen Performances in diversen Wiener Kellern, meist im 21. Bezirk, in Floridsdorf, wo Nitsch aufgewachsen und zur Schule gegangen war, und wo er mit seiner alleinerziehenden, verwitweten Mutter Helene in Zimmer-Küche-Kabinett gewohnt hatte. Nach seinem Studium an der Graphischen Versuchs- und Lehranstalt und einem festen Arbeitsverhältnis als Gebrauchsgrafiker im Technischen Museum ging Nitsch, ennuyiert von Österreich, der skandalunverträglichen Wiener Gesellschaft und dem Spießertum, Ende der 60er Jahre nach Deutschland. Das bayrische Harmating war dabei eine seiner längeren Stationen. Und, Nitsch lernte in dieser Zeit seine spätere, durch einen Autounfall früh verstorbene Ehefrau Beate kennen. Sie sollte auch Schlüsselfigur, respektive Initiatorin zum Erwerb des Schlosses Prinzendorf werden. Nitsch hätte sich selbst, wie er erzählt, weder an das »Projekt Schlosskauf« herangetraut, noch die finanziellen Mittel aufbringen können. Rund eine Million österreichische Schillinge kostete das damals marode Barockjuwel in Prinzendorf. Jahrzehntelang war es leer gestanden, als es die

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Vorbesitzer, die Klosterneuburger Chorherren, zum Verkauf anboten. Auch um den Kauf selbst ranken sich diverse Anekdoten und Histörchen. Tatsache ist, dass die Kirchenmänner alles andere als erfreut waren, als sie erfuhren, wer denn nun eigentlich der potentielle Käufer war und man versuchte sogar noch im letzten Moment vom Kaufvertrag zurückzutreten. However, wenn so mancher heute noch Nitsch und seiner Kunst kritisch gegenüberstehen mag, sollte man nichtsdestotrotz goutieren, dass er mit dem Schloss-Erwerb diese einmalige, historische Prinzendorfer Bausubstanz definitiv vor ihrem unabwendbaren Verfall gerettet hat. Dabei stets an seiner Seite und unter vielem anderen mit der Agenda Schlossrenovierung betraut, Rita Nitsch, die ihn nunmehr seit mittlerweile fast 30 Jahren nicht nur in Sachen Prinzendorf unterstützt. Neben dem Weinviertel und dem Rest der Welt ist und war Italien immer schon eine der Hauptstatio-

nen für Nitsch und seine Aktionen. Mag es sein, weil Nitsch sich immer wieder der Motive und Elemente der katholischen und barocken Tradition, respektive des Christentums bedient und die Italiener dazu eine starke Verwurzelung haben – man weiß es nicht! Ob in Asolo, Neapel, Venedig oder Mailand, Nitsch wird als Meister seiner Kunst gefeiert wie nirgendwo anders. Ausstellungen und Retrospektiven wie kürzlich bei der Biennale in Venedig 2013 oder das monographische museo Nitsch von Pepe Morra in Napoli legen enthusiasmiert Zeugnis davon ab. Die ersten großen kontinuierlichen, künstlerischen Erfolge in Österreich und international konnte Nitsch ab Mitte der 80er Jahre verzeichnen. Große Häuser und Ausstellungsorte wie die Wiener Secession 1987 oder im Zuge der Biennale in Sydney 1988 luden den Wiener Aktionisten Nitsch ein. In Sydney erlebte Nitsch mit seiner 26. Malaktion ungewollt ein weltweites

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»eine kulturlandschaft, die ich ausgewählt habe, die mich ausgewählt hat, ist mir schicksal geworden, es handelt sich um das weinviertel. in meiner jugend zählte das weinviertel zu den paradiesischsten gegenden, die ich kannte […].« (Nitsch, aus: Zur Theorie des Orgien Mysterien Theaters, S. 164/250)

Medienecho, denn als er an den Piers des Hafens auf die über 30 Meter lange Leinwand Blut und rote Farbe schüttete, lockte das die Haie aus dem offenen Meer an. Folge: ein allgemeiner »Shark alert!« wurde ausgerufen! Peu à peu manifestierte Nitsch seine Reputation als ernstzunehmender Künstler Österreichs. Ein weiteres großes Haus, die Staatsoper in Wien, engagierte Nitsch für das Bühnenbild und die Ausstattung zu Massenets Oper Hérodiade 1995. Operndiva Agnes Baltsa, souverän in der Titelrolle, und der damalige Staatsoperndirektor Ioan Holender waren begeistert von den großflächigen Schüttbildern, deren rötlichschwärzliche Töne ideal die bunten, Nitschen malhemdartigen Kostüme kontrastierten. Das bislang intensivste und wichtigste Kunstprojekt Nitschs ist sein 6-Tage-Spiel, das im Sommer 1998 erstmals in Schloss Prinzendorf aufgeführt wurde. Bereits 1959 entwickelte Nitsch das Theaterkonzept

dazu. Der 21-jährige Nitsch wollte ein nonverbales Menschheitsdrama schreiben, das alles verbindet; ein episches Theater, mit dessen Hilfe die Geschichte des Bewusstseins nacherzählt werden konnte. Drohbriefe, Demonstrationen und Bombendrohungen inklusive eines zwischenzeitlichen Stopps der Spiele, verursacht durch die Polemisierungen eines österreichischen Boulevardblattes und die Intervention des damaligen niederösterreichischen FPÖ-Landtagsabgeordneten Hans Jörg Schimanek, waren die Folge. Sogar die französische Filmdiva und Tierschützerin Brigitte Bardot ließ sich damals vor den HetzkampagnenKarren spannen. Die Headline der Kronen Zeitung dieser Tage: »Monsieur Nitsch ist ein Barbar!« Seit damals ist es bedeutend ruhiger um das einstige enfant terrible der österreichischen Kunstszene geworden. Ruhiger allerdings nur im Sinne von skandalfreier. Der einstige »Blut-Nitsch« und »Schlächter des Weinviertels« schockt die Medienwelt nicht mehr wie noch vor


zwei Jahrzehnten. Die Zeiten, als Nitsch als »Caligula von Mistelbach«, »Menschenfresser« oder »Hexer von Prinzendorf« tituliert wurde, sind Vergangenheit. Die öffentlichen Attacken sind milder und versöhnlicher mit ihm geworden, obwohl: Polarisation ist nach wie vor vorhanden und lodert von Zeit zu Zeit auf, wie beispielsweise als 2005 die Einladung vom Bollwerk der deutschen Sprache, dem Wiener Burgtheater, kam. Im November fand die 122. Aktion in den geheiligten Gefilden unter der Patronanz des damaligen Direktors der Burg Klaus Bachler statt. Rund sechs Stunden lang wurde bei winterlichen Temperaturen im und um das Burgtheater herum das Orgien Mysterien Theater gespielt und aufgeführt. Als krasses Pendant dazu hatte auf der vis-à-vis Seite des Burgrings der »good old« Wiener Christkindlmarkt am Rathausplatz bereits geöffnet. Ebenfalls im Jahr 2005 erhielt der mittlerweile mehrfach honoris causa ausgezeichnete Prof. DDr. Hermann Nitsch eine der höchsten Auszeichnungen und Dekorationen des Landes verliehen, den Großen Österreichischen Staatspreis. Privat liebt es der Nitsch eher bescheiden. Der gelassen-karge Duktus und die Einfachheit des Weinviertels entsprechen seinem persönlichen Rhythmus. Die Dionysische Verve dieser Region ist synergetische Befruchtung für sein Kunstschaffen und sein Gesamtkunstwerk. Dazwischen bewältigt er noch immer das Arbeitspensum eines omnipräsenten Vielbeschäftigten: Hongkong, Rom, Neapel, Bratislava heißen unter anderem allein noch für das Jahr 2014 die Stationen seiner Ausstellungstätigkeit.

»heilige häuser sind sie uns, die weinkeller, die presshäuser, wo die saftprallen weintrauben gekeltert, wo aller saft aus ihnen gepresst wird.« (838, S. 947)

Und auch die Weinviertler Bewohner haben sich in der Zwischenzeit ausgesöhnt mit diesem ihrem Nitsch. Vorbei die Zeiten, als man sich noch über ein großdimensioniertes Schüttbild Nitschs im Eingangsfoyer des Mistelbacher Landesklinikums alterierte, das präzise und gegenüber des Blutlabors die Blicke der Patienten empfängt. 2007 erhielt Nitsch hier in den Weinviertler Gefilden, mitten in Mistelbach, noch vor Neapel sein erstes monographisches Museum, das mittlerweile von der Nitsch Foundation geleitet wird. Anlässlich Nitschs 75. Geburtstages im letzten Jahr wird aktuell die umfassende Retrospektive Sinne und Sein ebendort gezeigt, die alle Ebenen seines umfassenden künstlerischen OEuvres aus sechs Schaffensdekaden beinhaltet. Sinne und Sein ist noch bis 31. Juli 2014 im Mistelbacher nitsch museum zu sehen.

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Im Wohnzimmer des Grünen Veltliners darf die Couch nicht fehlen. Und in einem biodiversen Wohnzimmer ist die Couch ein Nützlingshotel.

Im Süden wird’s bio.DIVERS geschriebenes: viktoria antrey | fotografiertes: Rita Newman, Viktoria Antrey Stefan Schmid vom Weingut Schmid Pillichsdorf hat dem Grünen Veltliner im südlichen Weinviertel gleich ein ganzes Wohnzimmer eingerichtet. Und zwar ein biodiverses.

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egenwürmer. Nichts als Regenwürmer sieht man, wenn man einen Spaten Erde aus einem der Pillichsdorfer Weingärten des Weinguts Schmid aushebt. »Es sind ja auch unsere besten Freunde, denn sie nehmen uns viel Arbeit ab,« freut sich Stefan Schmid über den Besuch des kleinen Anneliden. Regenwürmer sind wichtige Produzenten von Dauerhumus und helfen dem Winzer gegen die Bodenverdichtung, lockere Böden wiederum sind wichtig für die Belüftung und Nährstoffaufnahme der Wurzeln. Aber nicht nur die Würmer, sondern auch die Bienen und die Vögel will Stefan Schmid in seinen Weingärten zu Hause wissen. »Für unsere Bienen sorgen wir mit einem durchgehenden Blühangebot,« erklärt der Winzer, »Das beginnt bereits mit den Palmkätzchen und Mandelbäumen gegen Winterende. Dieses Jahr hat uns aber jemand die Palmkätzchen abgeschnitten, offensichtlich wissen viele nicht, was sie den Bienen damit antun. Nächstes Jahr werden wir mit Schildern darum bitten müssen, die Palmkätzchen blühen zu lassen.« Den Vögeln wurden Nistkästen gebaut. Aber nicht irgendwelche. Schließlich sollen ja viele verschiedene Vogelarten in den Weingärten heimisch sein, denn jede von ihnen hat einen anderen Schädling auf

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dem Speiseplan. Und jede Art bevorzugt ein anderes Wohnzimmer, wie Höhlen-, Halbhöhlen- oder Wendehalsnistkästen. Die Bedürfnisse jeder anzulockenden Vogelart wurden gemeinsam mit Biologen recherchiert und den Bau der Nistkästen hat Stefan Schmid bei der Lebenshilfe Niederösterreich beauftragt. Nun stehen 10 Nistkästen pro Hektar Weingarten. Ist das nicht aufwändig und langwierig? »Man muss Schritt für Schritt vorgehen. Alles auf einmal wird nicht funktionieren. 2010 haben wir begonnen, die Weingärten auf ein Höchstmaß von vielfältigem Leben und ein Mindestmaß an maschinellen, händischen und chemischen Eingriffen umzustellen.« Jede zweite Fahrgasse wurde auf 50 cm gelockert und anschließend durch hohe Saatstärke und vielfältigen Pflanzen stabilisiert. Diese Fahrgassen müssen aufgrund der Anschaffung einer Tunnelspritze mit Recyclingsystem nur

zum Laubschnitt, zum Walzen der Begrünung und zur Unterstockpflege befahren werden. Erst nachdem in diesen Fahrgassen eine gute Durchwurzelung und Bodenstruktur festgestellt wurde, hat das Weingut Schmid mit dem Aufbau der zu befahrenden Fahrgassen begonnen. »Erst 2012 konnten wir in die zweite Stufe übergehen und mit der Pflanzung von Obstbäumen und Sträuchern in den Rebzeilen beginnen. An den Hot Spots haben wir vorwiegend alte Obstsorten in Abstimmung mit dem Niederösterreichischen Naturschutzbund gepflanzt.« Nun wachsen in den Schmid’schen Weingärten Obstbäume, Hartriegel, Pfarrerkappl, Knoblauch, Thymian, Buchweizen, Hafer, Klee und soll mit antibiotische Wirkung gegen bakterielle Krankheiten helfen. Ach ja, und ein paar verbliebene Stifterl Palmkätzchen.


Hier haben die Regenwürmer noch viel Arbeit vor sich. Hier waren sie bereits erfolgreich am Werk.

Ganzheitlich

Bei der Biodiversität allein blieb es aber nicht. Nachhaltig soll‘s ja sein. Also produziert Stefan Schmid 80 % seiner Energie für die Kellerei mittels dreier Photovoltaikanlagen. Zusätzlich wird Strom gespart, indem vor den Kühlraumtoren Lamellenvorhänge das Ausströmen kühler Luft verhindern sollen. Außerdem will man den Einsatz von Chemikalien im Keller vermindern, weshalb nun mit einem Dampfgerät vorgereinigt wird. Letztlich ist Stefan Schmid Initiator eines Projektes für Weingartenkompost. Denn dieser spezielle Kompost wird nicht mehr produziert und ist somit im Handel nicht erhältlich. Gemeinsam mit einem NÖ Abfallentsorger wird nun an der Umwandlung von organischem Abfall zu Weingartenkompost gearbeitet. Derzeit werden in diesem Betrieb mittels Testmieten Erfahrungen gesammelt und Know-How eingeholt. Mittlerweile hat Stefan Schmid Vorbestellungen von 4.900 t Weingartenkompost, welcher mit einer langfristigen Abnahmegarantie vertraglich vereinbart wird.

Mit seinen touristischen Angeboten wie den Riedenrundfahrten, »Schule am Bauernhof« und »Kindergarten am Bauernhof« möchte Stefan Schmid schließlich all das dem Konsumenten und vor allem den Kindern auf pädagogische Weise näher bringen, damit ein stärkeres Bewusstsein für das Lebensmittel geschaffen wird.

Das ist doch ausgezeichnet!

Tatsächlich. Damit hat Stefan Schmid kürzlich den Weinbauförderpreis, den das Fachmagazin Der Winzer und BASF, in der Kategorie Bestes Nachhaltigkeitskonzept vergeben, gewonnen. Sechs Betriebe haben sich der Jury, bestehend aus Vertretern des Österreichischen Weinbauverbandes, der Universität für Bodenkultur, BASF und dem Österreichischen Agrarverlag, gestellt, wobei sich das Weingut Schmid Pillichsdorf mit seinem ganzheitlich integrierten Konzept durchsetzen konnte. Bei der Einreichung sollten übrigens die sozialen, ökologischen und ökonomischen Vorteile des Projektes nachvollziehbar sein.

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Die ökonomischen Vorteile dürften wohl unübersehbar sein. Denn offenbar wirkt sich ein biodiverser Weingarten in der Qualität des Produkts aus, was sich in einer Reihe von hochkarätigen Auszeichnungen niederschlägt. So ging etwa Stefan Schmids Weinviertel DAC 2012 als Sieger aus der Austrian Wine Challenge in der Kategorie Grüner Veltliner bis 12,9 vol. % hervor.

Bio-divers, Bio-ökologisch, Bio-dynamisch ... Bio-was?

Der Griff zu »Bio«-Produkten ist ein wachsender Trend bei ernährungs- und umweltbewussten Konsumenten. Dabei verlässt man sich gerne auf Zertifikate, die in Form von Logos prominent das Lebensmittel schmücken. Was auch Sinn und Zweck dieser Abzeichen ist. Wenn‘s denn nur so einfach wär‘. »Das Weingut Schmid

Selbst Stare heißt Stefan Schmid in seinen Weingärten willkommen.

Pillichsdorf bearbeitet die rund 5 Hektar Rebanlagen nach den Richtlinien der integrierten Produktion und Techniken aus dem Bioweinbau. Gesunde, fruchtbare Böden und eine intakte Natur sind für uns die Grundlage. Deshalb gehört die Biodiversität im Weingarten im Sinne eines ausgewogenen Ökosystems zu den wichtigsten Maßnahmen des Weinguts« sagt der Winzer. Alles klar? Biodiversität bedeutet die Vielfalt innerhalb und zwischen den Arten sowie die Vielfalt von Ökosystemen. Eine biodiverse Produktion will also nichts anderes, als heimische Arten erhalten und sich dadurch die natürliche Selbstregulierung innerhalb eines Ökosystems Nutze zu machen. Arbeitet ein Weingut unter »kontrolliert integrierter Produktion«, steckt im Wesentlichen dieselbe Idee dahinter, mit der Ausnahme, dass in Ernstfällen auf festgelegte »konventionelle Mittel« zurückgegriffen werden darf. Bio-ökologisch geht einen Schritt weiter und verbietet den Einsatz konventioneller, also synthetischer Mittel, auch in Akutfällen. Allerdings ist hier beispielsweise mehr Kupfer erlaubt als im konventionellen oder kontrolliert integrierten Weinbau. Schließlich gibt es noch die Biodynamik, auch als »Demeter« bekannt. Deren Idee geht auf Rudolf Steiners Antroposophismus zurück. Unter esoterischer Anschauungsweise wird die Landwirtschaft als ein Teil des Kosmos gesehen. Das bedeutet in der Praxis, dass Arbeitsschritte wie die Lese nach den Mondphasen durchgeführt werden. Auch ist die Haltung von Vieh vorgeschrieben, damit dessen Gülle direkt eingesetzt werden kann. Tees aus Hornmist, Schafgarben oder Kamillen sind wesentliche Präparate der Biodynamik, die wieder unter Berücksichtigung der Mondphasen in die Weingärten ausgebracht werden. Grundsätzlich soll dem Ökosystem Weingarten damit geholfen werden, sich selbst zu helfen. Dem Wein selbst darf aber nicht geholfen werden ein solcher zu werden. Das bedeutet, dass keine Reinzuchthefen zugesetzt werden dürfen und die Gärung von selbst, also als Spontanvergärung, einsetzen muss. Diese unterschiedlichen Bio-Produktionsweisen und ihre zugehörigen Symbole wären ja noch lernbar, wenn es nicht innerhalb dieser Gruppen wieder unterschiedliche Zertifizierungen gäbe. Damit wird es für den Konsumenten zur Doktorarbeit, herauszufinden, welches Zertifikat welche Substanzen in welchen Mengen zulässt. Hinzu kommt, dass viele Betriebe aus Überzeugung biologisch arbeiten, aber auf das Zertifikat verzichten, weil sie sich den bürokratischen Aufwand ersparen wollen. Am besten wird sein, wir reden mit dem Hersteller persönlich. Und dass wir das können, ist einer der vielen Vorteile an unserem Weinviertel.


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EBNER

WEIN BÜRSTING

ALTEN

SÜSS

GV

GV GRÜNE TRAUBE BUKETT

SÜSS

2012 REBENGV

SAUER

WEIN

ALTEN SAUER GV

ZART TRAUBE

WEIN ALTEN 2012 GRÜNE

SCHÖNES

GESCHMACK 2012 REBEN JAHRE SAUER JAHRE

2012

2012

SAUER

SCHÖNES REFLEXE

FRÜHLING

SÜSS

2012 GV

WEIN ZART

ALTEN JAHRE

SÜSS GV SCHÖNES

ALTEN TRAUBE

REFLEXE WEIN

GV

JAHRE

WEINTRAUBIG ZART 2012

SÜSS SÜSS

GV

SAUER ZART

JAHRE

HERBER

GV

BÜRSTING

ALTEN

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SAUER

SÜSS

TRAUBE

ALTEN GV

ALTEN

SÜSS

REFLEXE

GRÜNE

ALTEN REBEN 2012 WEIN SÜSS

2012 GV 2012 REBEN

SAUER WEINTRAUBIG SÜSS REBEN

JAHRE

EBENAUER

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BÜRSTING

HERBER HELLES BUKETT JAHRE ZART EBENAUER SCHÖNES GV BUKETT

GRÜNE BÜRSTING

GRÜNE

SAUER

BÜRSTING

EBNER

JAHRE

2012

2012

EBENAUER 2012 WEIN

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2012

SÜSS

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2012

SÜSS

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GV

SÜSS

SÜSS

HELLES

JAHRE

GV

SÜSS

ALTEN ZART EBENAUER FRÜHLING SÜSS

SÜSS

EBNER

2012

SÜSS

REBEN

WEIN FRÜHLING EBENAUER SAUER

GV ZITRONIG-

HELLES REBEN

SÜSS

GRÜNE SÜSS

FRÜHLING

ZART

HERBER

REFLEXE GV

JAHRE

GV HERBER

BUKETT ZITRONIG- BUKETT

2012

2012

ZART

GV

TRAUBE

GV ALTEN

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EBNER

2012 BUKETT

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JAHRE SÜSS

SÜSS

2012

JAHRE

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REBEN WEIN SÜSS

JAHRE

SÜSS

BÜRSTING

ZART

GV

SÜSS

REBEN

JAHRE

TRAUBE

HELLES REBEN EBENAUER REBEN

WEIN

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GV 2012 GV

GRÜNE SCHÖNES

2012

GV

SÜSS

TRAUBE

SCHÖNES

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SÜSS

BÜRSTING

SÜSS

GRÜNE

JAHRE BUKETT

JAHRE

JAHRE

GV

2012

HELLES

ALTEN

2012 ALTEN

HERBER

REFLEXE

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EBNER 2012

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WEIN

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BÜRSTING

ZITRONIG-

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GRÜNE BÜRSTING

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EBNER

SÜSS

SÜSS

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2012

EBNER

2012

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BÜRSTING

REBEN

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BÜRSTING

JAHRE

REBEN

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2012

SCHÖNES

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GV

SÜSS

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BÜRSTING

ZITRONIG-

SÜSS

SÜSS

JAHRE

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REFLEXE

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WEIN

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GRÜNE

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ZITRONIG-

JAHRE

WEIN

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2012

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GV

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WEIN GRÜNE HERBER

SÜSS

2012

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SÜSS

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BUKETT EBENAUER SAUER

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BÜRSTING JAHRE

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2012

JAHRE

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GV

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EBENAUER

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FRÜHLING

2012 BÜRSTING

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GV

JAHRE

FRÜHLING BÜRSTING

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2012 2012 SAUER

FRÜHLING

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JAHRE JAHRE

BÜRSTING HELLES

HELLES

SÜSS

SÜSS

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GRÜNE

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2012

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FRÜHLING

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ZART

2012

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GRÜNE

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2012

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2012 2012 GV

GV

GRÜNE EBENAUER REFLEXE

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GRÜNE

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2012 2012 GV

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WEIN 2012 ZITRONIG2012 2012 WEIN HERBER BUKETT REBEN REFLEXE BÜRSTING

2012 REFLEXE

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JAHRE

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2012 SÜSS

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ZITRONIGWEINTRAUBIG GESCHMACK JAHRE

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ZITRONIG-

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SÜSS

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GRÜNE

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REBEN FRÜHLING EBENAUER 2012

SÜSS

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TRAUBE

GESCHMACK SÜSS 2012

ZITRONIGZART

SÜSS 2012

HELLES

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HERBER GV SAUER

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SÜSS

BÜRSTING

FRÜHLING

JAHRE

2012

SÜSS

SÜSS SÜSS

GESCHMACK SÜSS SCHÖNES

GV ZART

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WEINTRAUBIG 2012 WEINTRAUBIG SÜSS

WEIN

REFLEXE

JAHRE SÜSS

GRÜNE

SCHÖNES

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FRÜHLING

GV

JAHRE

SAUER ZART 2012

JAHRE

JAHRE

JAHRE

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2012

HELLES BÜRSTING

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2012

HERBER

EBENAUER

FRÜHLING

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BÜRSTING

JAHRE

HELLES

ALTEN

SÜSS GRÜNE FRÜHLING

JAHRE

GV

EBNER HELLES REBEN SAUER

WEIN ZITRONIG-

JAHRE

SÜSS

2012

REBEN EBNER BUKETT

ZART HELLES GV 2012 JAHRE GV ZART

REFLEXE

ZART 2012 2012

SAUER GV

HELLES

TRAUBE SAUER HERBER EBNER

GV

GV

HELLES

GRÜNE

GESCHMACK

TRAUBE

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EBNER

JAHRE

JAHRE

EBNER

GRÜNE BÜRSTING

JAHRE

2012

ZITRONIG-

HELLES

HELLES SÜSS

EBENAUER

WEIN

GV

GV

SAUER ZART

TRAUBE REBEN

WEIN

ALTEN

2012 TRAUBE

EBNER

ZART

TRAUBE BÜRSTING EBENAUER ZITRONIG-

JAHREFRÜHLING

2012

BÜRSTING GRÜNE JAHRE

REBEN

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ALTEN

ZART

HERBER

TRAUBE

SAUER

FRÜHLING

WEINTRAUBIG

2012 GRÜNE HELLES

SCHÖNES ALTEN HELLES

BÜRSTING

GRÜNE SÜSS

FRÜHLING

EBENAUER SÜSS FRÜHLING

REBEN

SAUER WEIN

EBENAUER SAUER

HERBER

WEIN FRÜHLING

GRÜNE

ALTEN SÜSS

ZITRONIG- HERBER JAHREEBENAUER EBENAUER SÜSS GESCHMACK WEIN EBENAUER WEIN

GV GRÜNE BUKETT BUKETT ALTEN BÜRSTING ZITRONIG- ZART GESCHMACK SAUER

ZART

GV

ALTEN 2012 HERBER

BÜRSTING WEIN HELLES EBNER

REBEN

SAUER

EBENAUER

ZART REBEN

»Ein Glas Wein pro Tag soll gut für die Gesundheit sein. Eine Flasche ist doch auch aus Glas ... ?«

ZITRONIG-

GV

REFLEXE

GRÜNE ZART

HERBER

REBEN

HERBER

ZART 2012

GRÜNE

GESCHMACK

JAHRE

2012

ALTEN

EBNER

FRÜHLING

GRÜNE

2012

EBENAUER WEIN

GV

BÜRSTING

ZART

SAUER FRÜHLING

SÜSS SÜSS

SÜSS

ZART

SAUER

ALTEN

GV

ZITRONIG-

JAHRE GV

JAHRE

SCHÖNES

REFLEXE

JAHRE

SCHÖNES

EBENAUER

BÜRSTING

2012

REFLEXE

SÜSS

SAUER HERBER

ZITRONIGJAHRE

SÜSS

FRÜHLING

SÜSS

EBNER

BUKETT TRAUBE HERBER ALTEN ZART

TRAUBE

ZART

SAUER ZITRONIGHELLES GV EBNER HELLES

WEINTRAUBIG

REFLEXE

SÜSS

WEINTRAUBIG

GV

TRAUBE BÜRSTING

GRÜNE

HELLES HELLES

SÜSS

SCHÖNES

REBEN ZART

2012

GRÜNE JAHRE

EBNER EBENAUER WEIN EBENAUER

SÜSS SÜSS EBNER WEIN GV

WEIN

BÜRSTING

HERBER

GV

2012

JAHRE JAHRE

JAHRE BÜRSTING

SÜSS

FRÜHLING

EBENAUER HELLES

FRÜHLING

FRÜHLING

GV

EBNER SÜSS 2012 SÜSS

ZART

HELLES

GV

SCHÖNES

TRAUBE

SÜSS

REBEN HERBER

TRAUBE

SÜSS

REFLEXE

BÜRSTING

JAHRE

ZITRONIG- SÜSS

WEIN SÜSS ZART

GV

BUKETT

FRÜHLING

ZART

2012 SÜSS

GV GRÜNE

BUKETT GV

EBENAUER EBENAUER

SAUER HERBER

GRÜNE

2012

EBENAUER

GRÜNE

SCHÖNES

SÜSS

SÜSS

EBNER WEIN

EBNER

SAUER

FRÜHLING

REBEN

WEIN WEIN JAHRE

TRAUBE

ZITRONIG- SÜSS

GRÜNE

JAHRE

GRÜNE EBENAUER

JAHRE

GV

SÜSS

ZART

WEIN TRAUBE

JAHRE

SÜSS

ZART

WEIN ZART

HELLES

ZITRONIGBUKETT

GV

HELLES 2012 HELLES EBNER

SAUER WEIN ZITRONIG2012 JAHRE

GRÜNE

ZART ALTEN REFLEXE HELLES SAUER

2012 GV 2012

SCHÖNES SÜSS

JAHRE

GV

SÜSS

WEIN GV ZITRONIGREBEN REBEN 2012

SÜSS

WEIN ZITRONIGEBNER SAUER JAHRE

GRÜNE

GV

REBEN GRÜNE

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FRÜHLING

SCHÖNES

EBNER ALTEN

HELLES ALTEN

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2012

ALTEN

GRÜNE

SCHÖNES

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JAHRE

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REFLEXE REFLEXE REFLEXE HERBER

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JAHRE

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2012

GV ZART

ZART BUKETT

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HELLES REBEN

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2012

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GV

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2012 2012 GV 2012 BUKETT

GRÜNE

2012

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GRÜNE

SAUER BUKETT HERBER

SÜSS

GV

ZART

SAUER SÜSS

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JAHRE GV

TRAUBE ZART REFLEXE

JAHRE JAHRE JAHRE

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REFLEXE

GV

JAHRE

2012 REBEN

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REBEN EBENAUER ZART BUKETT TRAUBE

GV

FRÜHLING

BÜRSTING FRÜHLING

BUKETT TRAUBE REBEN

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ZART

SÜSS

2012

GV

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ZART

HERBER

SÜSS

EBENAUER SÜSS GESCHMACK

SÜSS

2012 ZITRONIGREBEN FRÜHLING

JAHRE

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GRÜNE GV

EBNER ZART 2012

TRAUBE

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ALTEN WEIN

REBEN ALTEN

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BÜRSTING

EBNER

SCHÖNES

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2012

BÜRSTING

BÜRSTING

JAHRE GV

GV

GRÜNE

GRÜNE

GRÜNE

BUKETT HERBER REBEN SAUER

EBNER

SÜSS HELLES BÜRSTING

SÜSS

EBNER BUKETT

BUKETT

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SÜSS

2012 SCHÖNES SAUER ZART ZART TRAUBE

BÜRSTING

GV

ALTEN FRÜHLING

FRÜHLING

SAUER

ALTEN

WEIN

WEIN

SÜSS

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SÜSS

BÜRSTING

2012

GV

WEIN

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SAUER

BÜRSTING

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GV

WEINTRAUBIG EBENAUER WEIN TRAUBE HERBER REBEN

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BÜRSTING

GRÜNE

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SÜSS

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GRÜNE

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JAHRE

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FRÜHLING GRÜNE

JAHRE FRÜHLING

2012

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2012

JAHRE

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GV

ALTEN GV ZART SÜSS SÜSS WEINTRAUBIG 2012 GV GV BÜRSTING HERBER ALTEN

SAUER

GV

2012 GV WEIN

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WEIN

JAHRE

2012 2012 WEINTRAUBIG WEINTRAUBIG SCHÖNES WEINTRAUBIG EBENAUER WEIN BÜRSTING

JAHRE

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GRÜNE

2012

ZART EBENAUER EBNER

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GRÜNE REFLEXE

GV GV

REFLEXE GV

2012 GV ZART GRÜNE

GRÜNE

2012 SÜSS

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TRAUBE JAHRE

SÜSS

GV REBEN

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GV

GRÜNE BÜRSTING

2012

GV

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SCHÖNES

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2012

WEIN SAUER SAUER ALTEN GV

GV

GV

SÜSS

2012

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2012

2012 2012

WEIN

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JAHRE WEIN GV REFLEXE SCHÖNES HELLES2012

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2012

BÜRSTING

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2012

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SÜSS SÜSS

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2012

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2012

2012

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SÜSS

SÜSS

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2012

GV

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2012

GV

GV BÜRSTING BÜRSTING ZART 2012

2012

ALTEN

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GV

FRÜHLING GRÜNE SCHÖNES REFLEXE

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SÜSS

ZART

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GV

SÜSS

2012

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BÜRSTING WEIN WEIN

SÜSS

SAUER

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BÜRSTING

GV

JAHRE SAUER

WEIN

GV

GV

GV

JAHRE

WEIN

GV

SÜSS

ZART JAHRE

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GV

GV

SCHÖNES

2012

SÜSS

GV

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GV

2012 WEIN

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SÜSS

2012

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ZART

SÜSS

SÜSS

2012

SÜSS

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2012 ALTEN

GV

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EBNER

SÜSS

ZART

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SÜSS

WEIN EBENAUER FRÜHLING REFLEXE

JAHRE

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2012 ALTEN

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2012 2012 TRAUBE

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GV GV SAUER

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JAHRE

SAUER

JAHRE JAHRE

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SÜSS

GV

JAHREGRÜNE FRÜHLING

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TRAUBE ALTEN HELLES GV GESCHMACK GV

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2012

SÜSS

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SCHÖNES

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BÜRSTING BÜRSTING REFLEXE

2012

GRÜNE

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JAHRE

2012

GV GV

WEIN

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2012

TRAUBE

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GRÜNE

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FRÜHLING WEINTRAUBIG SÜSS

SAUER

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2012

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2012

GRÜNE

GV

2012 2012 SÜSS

SAUER

TRAUBE

ALTEN TRAUBE BUKETT SÜSS HERBER REFLEXE SAUER HERBER JAHRE GV

SCHÖNES BUKETT

SCHÖNES

SÜSS

ZART

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REBEN

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GV

WEINTRAUBIG

GV

SÜSS

SÜSS

GV

GV GV

TRAUBE EBNER

SÜSS

SCHÖNES TRAUBE

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SCHÖNES

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2012

FRÜHLING

SÜSS

FRÜHLING

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EBNER BUKETT

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SÜSS

BUKETT ZITRONIG-

GRÜNE

JAHRE

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GRÜNE GVFRÜHLING FRÜHLING

GRÜNE

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2012

JAHRE

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JAHRE

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SCHÖNES

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BÜRSTING

GRÜNE

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SÜSS

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2012 REFLEXE EBENAUER

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GV

SCHÖNES

JAHRE

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extraktsüße, gelbe Frucht geschriebenes: viktoria antrey fotografiertes: alexander bernold

Ebner-Ebenauer – Grüner Veltliner Ried Bürsting 2012

»E

iswein? – Ja, aber nur einen Würfel.« Dieser uralte Witz fiel mir unverhofft während der miju-Redaktionssitzung ein, als wir den Grünen Veltliner Ried Bürsting von Marion und Manfred Ebner-Ebenauer aus Poysdorf verkosteten. Nicht wegen des Weins – der ist so trocken wie der Witz – sondern wegen des Vis-á-vis. Da kamen fruchtigwürzige Süßigkeiten vom Weihnachtsmarkt zur Sprache, deren Identifikation stirnzerrunzelnde Arbeit war. Umso interessanter zu erkennen, welche Verbindungen unser Geruchsgedächtnis alias Limbisches System zu Tage bringt, wenn sich Nase und Wein begegnen. Wir hatten also einen Grünen Veltliner aus der Ried Bürsting im Glas. Die EEs, wie man Marion und Manfred der Schnelligkeit halber nennt, arbeiten sehr gerne mit Rebstock-Veteranen. So sind auch diese Reben um die 50 Jahre alt und befördern ganz schön viel Ausdruck aus dem schweren Lehmboden. Die heiße Kessellage macht es wahrscheinlich aus, dass wir diese reifen Früchte gerochen haben, durch die sich manche von uns zu übermütigen Erinnerungen an kandiertes Undefinierbares aus der kindheitlichen Weihnachtszeit hinreißen ließen. Dabei ist doch dieser strohgelbe Kraftprotz mit seinen goldenen Reflexen ein sehr komplexer Vertreter seiner Art. Beginnend mit dichter, exotischer Frucht und einem Hauch Mineralik, gelber Birne und deutlichem Pfefferl, später Honignoten bei kühler Frische, erwartet man keinen 08/15-Wein mehr. Das Pfefferl übrigens ist kein Codewort irgendeiner Weinviertler VinophilistenSekte. Das kann man jederzeit selbst erriechen, indem

man Pfefferkörner in einer locker geschlossenen Hand an der Nase vorbei zieht und anschließend selbiges mit einem Glas Veltliner tut. Noch nicht geklärt ist, ob das Pfefferl dem Weißen oder dem Schwarzen Pfeffer näher ist. Zurück zum Grünen Veltliner Ried Bürsting von den Ebner-Ebenauer‘schen Oldie-Reben. Inzwischen haben wir den ersten Schluck im Mund. Da erlebt man schon zu Anfang seine Fülle. Extraktsüße, gelbe Früchte, deutliche Mineralik am Gaumen und jede Menge Kraft, schön eingebundene Säure und saftiger Pfirsich im langen Abgang. Bedeutet: Wir haben hier einen sehr saftig-fruchtigen Grünen Veltliner, der trotz seiner Vielschichtigkeit ein sehr harmonisches Ganzes ergibt und bereits beim ersten Hineinschnuppern sein ganzes Wesen offen legt. Das Spannende an diesem Wein ist, dass er jugendliche Frucht und kräftige Reife perfekt vereint. Mit viel Luft wird er immer ruhiger und harmonischer, seine vielen Komponenten schließen sich dann mehr zusammen und schließlich spürt man auch ein klein wenig Salz. Was soll ich zu so einem seltenen Exemplar noch sagen? Genießt es zu Gemüseauflauf, Schnitzerl oder Beuschel, auch deftiger Käse eignet sich. Hauptsache, es ist ordentlich zubereitet, damit die Speisenbegleitung diesem Wein alle Ehre erweist. Die Analysewerte will ich euch natürlich nicht vorenthalten: 13,3 vol % Alkohol, 3,5 g/l Restzucker und 5,5 g/l Säure.

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Das Glück und das Unglück geschriebenes: karin opitz | fotografiertes: leaderregion, alexander bernold

Sie finden sich an Straßenkreuzungen, in Wäldern und auf Dorfplätzen. Sie erzählen Geschichte abseits der Geschichtsbücher. In einem aufwändigen Projekt der Leaderregion Weinviertel Ost wurden sie nun erfasst, vermessen und veröffentlicht – die Kleindenkmäler unserer Region.


J

ohannes Berthold ist einer von mehr als 200 Freiwilligen, die an der Erfassung der Kleindenkmäler mitarbeiteten. Er recherchierte in seiner Heimatggemeinde und stieß dort auf unerwartete Schwierigkeiten. »In Martinsdorf gibt es keine schriftlichen Aufzeichnungen. Vielleicht sind sie im Krieg vernichtet worden, man weiß es nicht.« Johannes Berthold fand trotz fehlender schriftlicher Unterlagen einiges heraus und erfasste gemeinsam mit Elfriede und Josef Popp, die für die Archive in Gaweinstal verantwortlich zeichnen, 122 Objekte in der Großgemeinde Gaweinstal. Die Jahreszahl auf einer Kapelle lässt beispielsweise darauf schließen, dass sie aus Anlass einer Epidemie errichtet wurde. In Erzählungen ist zwar von einer Pestseuche die Rede, doch diese hat es zu dieser Zeit laut den Geschichtsforschern Popp in Martinsdorf nicht gegeben, stattdessen wütete damals die Cholera. Mündliche Überlieferungen dienen neben Inschriften auf den Kleindenkmälern und Chroniken als wertvolle Quelle, allerdings sind sie nicht immer verlässlich. Bei ihren Recherchen stießen die Kleindenkmalforscher

immer wieder auf Lücken und Ungereimtheiten. Zwischen Martinsdorf und Schrick soll ein Landwirt beispielsweise durch einen herabhängenden Ast von seiner Strohfuhre geworfen und verunglückt sein. Seitdem steht dort ein Eisenkreuz. »Doch wir wissen weder, wer dort gestorben ist, noch, wer das Eisenkreuz gesetzt hat. Wir kennen zwar einen Namen, aber die Familie, die diesen Namen trägt, weiß nichts von dem Kreuz«, erzählt Johannes Berthold. Gerade die mündlichen Überlieferungen und die Möglichkeit, diese jetzt noch für die Nachwelt aufzuzeichnen, gaben für den Kulturgemeinderat der Gemeinde Gaweinstal und HAK/HAS-Direktor den Ausschlag, sofort zuzusagen, als das Projekt im Jahr 2010 an die Gemeinden herangetragen wurde. »Es ist die letzte Möglichkeit, mit Zeitzeugen oder Personen, die sich an Berichte erinnern können, zu reden«, ist er überzeugt und appelliert an alle Familien, die schon seit Generationen an ihrem Heimatort wohnen und sich im Besitz von Dokumenten und alten Fotos über Kleindenkmäler befinden, diese oder Kopien davon bei den Gemeindeämtern

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abzugeben. Auch Gesprächsprotokolle von Personen, die sich an die Errichtung der Marterl oder an Erzählungen über sie erinnern können, sind willkommen. Über große Bauvorhaben gab es Budgets und Aufzeichnungen. Die Errichtung der Kleindenkmäler blieb dagegen bisher von der Geschichtsschreibung unbemerkt. Die nun gesammelten Geschichten und Daten rund um die Flurdenkmäler ergeben eine Sammlung, die die offizielle Geschichtsschreibung um viele persönliche Schicksale erweitert und ein Bild des Alltagslebens der einfachen Menschen zeichnet. Ihre Errichtungen markieren Ereignisse, die den Menschen wichtig waren und aufgrund derer sie Zeit und Geld investierten. »Diese Daten und Erzählungen machen das seinerzeitige Leben erst lebendig, das Glück und das Unglück«, meinte Johannes Berthold und findet es »schade, dass man den geschichtlichen Background der Kleindenkmäler nicht mehr hundertprozentig erforschen kann.« In vielen Fällen ist es schon fast zu spät, um etwas über die Errichtung zu erfahren und man ist auf Mutmaßungen angewiesen. Johannes Berthold fiel zum Beispiel auf, »dass sich die Marterl bei uns in Gaweinstal in der Regel in der Nähe von Straßen befinden.« In Großschweinbarth dagegen befinden sich viele Marterl im Wald auf Bäumen. Doch was wollte man eigentlich mit dem Aufstellen eines Marterls bewirken? Johannes Berthold meint dazu: »Einige waren als Wegweiser für Prozessionen und Wallfahrten, andere als Mahnmal für Ereignisse gedacht. Zu Allerheiligen brennt bei manchen Marterln

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ein Kerzerl, manche wurden vielleicht aufgestellt, um den Schmerz nach einem Todesfall zu bewältigen.« Man erbaute Kleindenkmäler aus Dankbarkeit, um Böses abzuwehren oder weil der Sohn zehn Jahre Krieg und Gefangenschaft überlebt hatte. »Man könnte die Kleindenkmäler auch als Schutz aufgestellt haben, zum Beispiel den heiligen Nepomuk mit dem Hintergedanken: Beschütze uns vor Hochwasser, dafür bekommst du ein Kleindenkmal.« In der Regel wurden die Kleindenkmäler von Privatpersonen aufgestellt. Im Zuge der Zeit, wenn die Erben sie nicht mehr betreuten, sprang dann die Gemeinde oder ein Verein ein, um sie nicht verfallen zu lassen. Viele Kleindenkmäler stehen auf Gemeindegrund, manche befinden sich auf Privatgrund. Vor der Aufnahme in die Datenbank wurden die Grundbesitzer gefragt, ob sie mit der Dokumentation einverstanden sind. Nur wenn sie zustimmten, wurde das Marterl in die Datenbank aufgenommen. »In der Regel war das kein Problem.«, sagt Berthold. Die Dokumentation der Marterl gibt in vielen Gemeinden auch den Anstoß, diese Kulturgüter zu renovieren und zu erhalten, denn in der Kleindenkmaldatenbank wurde auch der Zustand erfasst. Die Kleindenkmalforscher fotografierten und vermaßen die Objekte aus allen Blickwinkeln, kartografierten sie und versahen sie mit GPS-Daten. Früher wurden Informationen über Ereignisse, zu deren Anlass Kleindenkmäler errichtet wurden, mündlich im großen Familienkreis, bei Hochzeiten, Begräbnissen und runden Geburtstagen weitergegeben. Bei wachsender Mobilität und steigendem Informationsangebot funktioniert die mündliche Überlieferung nicht mehr so gut wie damals. »Um Geschichten über Kleindenkmäler zu erfahren, ist es fast zehn bis zwanzig Jahre zu spät. Doch einen Versuch ist es wert und hoffentlich kommen durch dieses Projekt noch viele Informationen aus der Bevölkerung«, meint Johannes Berthold.

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Platz eins

für Zimmerei Graf

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ie Zimmerei Graf gewann kürzlich den ersten Preis beim Dämmy-Award. Das Siegerobjekt ist der Musikpavillon in Ziersdorf. »Ich sehe es vor allem als Sieg für den Bauherren«, sagt HolzbauMeister Bernd Strahammer von der Zimmerei Graf, denn ursprünglich war eine Dämmung aus Mineralwolle geplant. Bauherr und Architekt ließen sich allerdings rasch von den Vorteilen einer ThermoflocZellulosedämmung überzeugen.

Klarer Vorteil bei Hitze

Der Dämmy-Award wird von der Vinzenz Harrer GmbH verliehen. Er zeichnet österreichweit das ansprechendste Objekt aus, das mit Thermofloc-Zellulose gedämmt wurde. Abgestimmt wurde heuer zum ersten Mal per Publikumsvoting. Insgesamt reichten die Betriebe 22 Projekte ein. Das Publikum stimmte mehr als 3.000-mal ab.

miju bohrt nach:

Warum ist jetzt im Frühling das Thema Dämmen wichtig? Bernd Strahammer: Plakativ gesprochen: »Der nächste Winter kommt bestimmt!« Und wenn ich an den letzten Sommer mit Temperaturen bis zu 40 ° C denke, kann ich nicht oft genug betonen, dass wir nicht nur gegen den Wärmeverlust im Winter, sondern auch gegen den Hitzeeintrag im Sommer dämmen. Welchen Vorteil hat Thermofloc Zellulose gegenüber anderen Dämmstoffen? Bernd Strahammer: Um nur einige zu nennen: hohlraumfreie Verarbeitung, kein Abgleiten im Laufe der Zeit und das natureplus®-Zertifikat. Ganz wichtig gerade jetzt wieder ist der exzellente sommerliche Hitzeschutz, der durch das im Vergleich zu klassischen Dämmwollen viel höhere Gewicht und die besseren bauphysikalischen Eigenschaften in diesem Bereich erreicht wird. Genauere Informationen zu den Vorteilen finden Sie im Internet unter www.thermofloc.at oder erhalten Sie gerne von mir persönlich!

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Ausschlaggebend für diese Entscheidung waren die guten Dämmeigenschaften der Zellulosedämmung gegen Hitze. Für Thermofloc sprach außerdem, dass es mit dem natureplus®-Zertifikat ausgezeichnet ist. Der Dämmstoff besteht aus natürlichen Rohstoffen und passt perfekt zum natürlichen Erscheinungsbild des Lärchenholzes, aus dem der Pavillon besteht. Zum hochwertigen Dämmstoff wurde das Rohmaterial Zellulose allerdings erst durch die professionelle Verarbeitung der geschulten Mitarbeiter der Zimmerei Graf. Sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungsobjekten lässt sich Thermofloc schnell einblasen. Es entsteht eine fugenlose Dämmschicht, die frei von Wärmebrücken ist und ein schadstofffreies und behagliches Wohnklima schafft.


Warum Qualität zählt Mit qualitativ hochwertigen Nähmaschinen macht das Nähen einfach mehr Freude. Sie sind robuster, in der Einstellung exakter und transportieren den Stoff besser.

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Qualität ist nicht nur bei Nähmaschinen, sondern bei allen Produkten im Handarbeitstreff ein wichtiges Kriterium. »Das fängt schon bei der Nähseide an«, meint Christa Boyer. Wenn Nähseide und Maschine hochwertig sind, dann ist auch das Nähen von Jeans und zarten Stoffen kein Problem. Bei Wolle bestehen ebenfalls große qualitative Unterschiede, wobei gute Wolle nicht teuer sein muss. Das Handarbeitstreff Creativ hat günstige Qualität im Sortiment, mit der

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Silvia Hahn

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Die 42-Jährige stammt aus Neuruppersdorf und hat nach einer Schnupperwoche in der KaufstrasseFiliale Laa an der Thaya als Lehrling begonnen. Heute bildet sie in der Kaufstrasse selbst Lehrlinge weiter und das macht ihr großen Spaß: »Ich habe mich der Jugend angepasst und lasse sie aktiv mitarbeiten. Wir fotografieren in der Abteilung die Ware und üben Verkaufssituationen. Wenn man Bilder zur Verfügung hat, fällt es einfach leichter, sich Informationen einzuprägen.« Beim Interview betont sie, wie sehr sie selbst

die Weiterbildung der Kaufstrasse schätzt. »Unsere Chefin legt großen Wert darauf und in den vergangenen 27 Jahren habe ich die Angebote oft genutzt. Wir haben eine tolle Ausbildung genossen.« Nicht nur im Modebereich bildet sich Silvia Hahn weiter. Seit Kurzem hat sie sich ein zweites Standbein geschaffen. Drei Jahre lang investierte sie ihre Urlaube in die Ausbildung, meldete ein Gewerbe an und bietet nun Geomantie- und Feng-Shui-Beratung für Private und Firmen an. Zum Interview kommt Silvia Hahn natürlich im Kaufstrasse-Outfit in den Marken Opus und Key Largo. Ihr zuletzt erstandenes Lieblings-Stück sind Jeans mit Strasssteinchen und Löchern von Street One. »Momentan ist die Mode sehr vielseitig und sehr gut kombinierbar.« Ihr Tipp: »Ruhig etwas wagen, aber typgerecht bleiben.«

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ilvia Hahn ist Modeberaterin in der Kaufstrasse. Vor einigen Jahren hat sie begonnen, Termine mit Kunden zu vereinbaren. »So kann ich auf Stammkunden wirklich eingehen«, meint die charmesprühende Verkäuferin mit der frechen Frisur. Sogar aus Wien kommen Modeinteressierte, die gerne in der überschaubaren Kleinstadt einkaufen und das Kaufstrasse-Konzept schätzen. »Ich erkundige mich schon bei der Terminvereinbarung nach den Wünschen und richte oft schon vorher etwas her. Wenn jemand zwei-, dreimal vorbeigekommen ist, kennt man die Vorlieben und weiß, welche Farben und Schnitte passen.« Ist ein Kunde auf der Suche nach einem bestimmten Kleidungsstück, greift Silvia Hahn schon einmal zum Telefon: »Ich glaube, ich habe etwas, das Ihnen gefallen könnte.«


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Großgeflügel geschriebenes: ewald schingerling | illustriertes: mirjam riepl fotografiertes: ewald schingerling, Straußenparadies, shutterstock

Zwölf Jahre ist es her, dass Bernhard Kribbel aus Steinebrunn in Drasenhofen auf den Strauß gekommen ist. Am 15. November 2001 übersiedelten die ersten acht afrikanischen Strauße vom Waldviertel in das Straußenparadies an der Brünner Straße. Heute nennt Kribbel 250 Tiere sein Eigen.

»W

ürde ich mit dem heutigen Wissen noch einmal anfangen, dann würde ich die Sache von Anfang an größer aufziehen«, sagt der Straußenzüchter. In Österreich gibt es nur eine Handvoll Betriebe, die von der Zucht bis zur Verwertung alles bewerkstelligen – und sie können den Bedarf nicht wirklich decken. »Um alle Anfragen nach Straußenfleisch bedienen zu könnten, bräuchte ich 1000 Tiere«, sagt Kribbel. Die Zeichen stehen also nach wie vor auf Expansion. Von den Weinviertler Kunden allein könnte das Straußenparadies nicht leben, die große Nachfrage kommt aus Tirol, Vorarlberg, Kärnten und der Steiermark. Vor allem Hotels und gehobene Gastronomie zählen zu Kribbels Kunden. »In den Tourismusbetrieben probieren die Köche gerne mal was Neues aus. Vor allem die Gäste aus Russland fliegen auf Straußensteaks«, sagt Kribbel. Jedes Jahr wächst im Straußenparadies eine neue Generation an Vögeln heran. Die Tiere werden am Ende ihres Jungtier-Daseins

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mit 12 bis 16 Monaten geschlachtet. Zu diesem Zeitpunkt ist das Fleisch am zartesten, qualitativ mit Kalbfleisch und farblich mit Wild vergleichbar. Geschlechtsreif wären die Tiere erst mit drei bis vier Jahren. Im Straußenfleisch vereinen sich die Diät-Eigenschaften von Geflügelfleisch, also geringer Fettgehalt und viel Eiweiß, mit den sensorischen Eigenschaften von Rindfleisch, wenig Cholesterin und hoher Empfänglichkeit für Gewürze aller Art. »Straußenfleisch muss als Steak nur kurz angebraten werden und ist für Gulasch, Gyros und andere Gerichte verwendbar«, empfiehlt der Straußenzüchter. Mit dem Fleisch alleine würde sich die Straußenzucht nicht rechnen, denn ein ausgewachsenes Tier liefert nur 20 bis 30 Kilo Fleisch. Zum Glück sind Federn, Eier, Haut und Straußenleder vor allem in Kanada und Korea beliebt. Und im Sommer ist bei Partys immer öfter eine Straußen-Eierspeise angesagt.


Im Weinviertel beliefert Bernhard Kribbel einzelne Lebensmittelketten und Gastronomiebetriebe, der einfachste Weg zu heimischem Straußenfleisch führt aber über seinen Ab-Hof-Verkauf. Mit großer Freude isst auch die Familie Kribbel ihre Straußenspezialitäten. »Oft muss ich meine Frau enttäuschen, weil schon alles verkauft ist, wenn sie fürs Wochenende etwas haben will«, schmunzelt der Straußenexperte. Kribbels Lieblingszubereitung ist das Steak. Eine Delikatesse ist auch die Straußenleber. Sie ist butterweich wie eine Gänseleber. Übrigens: Nicht nur uns Menschen, auch den Hunden schmecken Straußen-Leckerlis hervorragend. Experte muss man als Straußenzüchter nicht nur in Hinblick auf die Verarbeitung sein, sondern auch auf die Tierhaltung. Der afrikanische Strauß ist viel größer als sein australischer Verwandter und vor allem die Männchen sind alles andere als harmlose Haustiere. Im Straußenparadies stehen den Vögeln neben den Unterständen rund 40.000 Quadratmeter Auslauf zur Verfügung. Die Tiere sind auch im Winter gerne im Freien, die Kälte macht ihnen nichts aus, obwohl sie eigentlich in Südafrika, Namibia und anderen afrikanischen Ländern daheim sind. Im Weinviertel fühlt sich Vogel Strauß offenbar pudelwohl.

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20 cm

Zubereitung:

Zutaten:

2 Steaks vom Strauß à 200 g Butter Öl 2 EL Cognac 1 EL bunte Pfefferkörner 1 Becher Crème fraîche Salz und Pfeffer

Das Öl erhitzen, das Fleisch von beiden Seiten circa 2 Minuten scharf anbraten. Fleisch herausnehmen und das Öl aus der Pfanne entfernen. Nun Butter in die Pfanne geben. Noch einmal bei schwacher Hitze das Fleisch braten (circa 3 Minuten pro Seite). Die Steaks mit Salz und Pfeffer würzen. Cognac angießen und flambieren. Creme Fraîche unterrühren. Pfefferkörner zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Noch circa 6 Minuten leicht köcheln lassen. Die Soße hat einen leicht säuerlichen Geschmack, der sehr gut zu den Straußensteaks passt und den Eigengeschmack unterstreicht. Zu den Straußensteaks passen Kroketten und ein Feldsalat mit gerösteten Pinienkernen. Als Wein empfielt sich ein hochwertiger Merlot.

15 cm Ein Straußenei entspricht 20 bis 25 Hühnereiern.


geschriebenes: ingrid frรถschl-Wendt | fotografiertes: alexander bernold

Zeitreise


Mit seinen Erzählungen, geschrieben in einer einfachen, überaus farbigen und bilderreichen Sprache, erzählt Michael Krickl das Leben in einem Weinviertler Dorf Ende des 19. Jahrhunderts. Bis vor drei Jahren waren sie fast vollkommen vergessen. Nur der Zufall und die Akribie zweier WeinviertelLiebhaber haben sie wieder ans Licht geholt. Der dritte Band wurde kürzlich veröffentlicht.

E

in Kleinhäusler müht sich sein ganzes Leben, seinen einzigen, steinigen Acker in dunkle, ertragreiche Erde zu verwandeln. Als sein Schwiegersohn diesen im Suff verliert, bricht sein Herz. Ein Schubladenkasten in einer guten Stube birgt das ganze Leben der Bäuerin, vom Sonntagskopftuch bis zum gehüteten Brautkleid. Während sie aufräumt, zieht das Leben an ihr vorüber und gibt einen tiefen Einblick in eine Welt, die längst vergangen ist. Die Faszination einer wandernden Schauspielertruppe im Dorfwirtshaus, die Gedanken und Bedenken des kleinen Michl

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an seinem ersten Schultag oder die Freude, als Mutters größter Schatz, eine Nähmaschine ins Haus kommt, sind weitere Facetten eines dörflichen Lebens vor über 100 Jahren. Die Geschichten nehmen den Leser mit auf eine Zeitreise zu den Urgroßeltern und finden reißenden Absatz, nicht nur im Geburtsort des Dichters, in Wultendorf, sondern im ganzen Weinviertel. Die Entdeckung der Erzählungen begann mit einem wahnsinnigen Immobilienkauf. Die Wienerin Irene und ihr Vorarlberger Gatte Dr. Detlev Gamon wollten sich für die Pension eine Beschäftigung und einen Garten für den grünen Daumen zulegen. Sie verliebten sich in die Feldmühle von Hüttendorf. Weil alte Gemäuer nicht nur zerfallende Gewölbe und Dächer haben, sondern auch viel Geschichte, stöberten Irene und Detlev in den alten Beständen der Regionalzeitung Mistelbacher Bote im Stadt-Museums-Archiv in Mistelbach, um aufregende Begebenheiten rund um ihren Schatz zu suchen. Neben den Berichten über die Mühle blieb ihr Blick immer wieder an faszinierenden Geschichten hängen, die oft nur unvollständig unterzeichnet waren und doch offensichtlich von ein und demselben Autor stammten: Michael Krickl. Bald waren aus 20 Jahrgängen 12 Geschichten gehoben und Irene Gamon hatte die Idee, daraus ein kleines Büchlein als Geschenk für Freunde zu gestalten. Um dem Autor ein Gesicht zu geben, begann die Literaturarchäologen zu recherchieren. In der Nähe fand man einen Michael Krickl, doch der wusste nichts von einem dichtenden Ahnen. Man entschied sich, dieser Spur nicht zu trauen und weiterzusuchen. Nun wurden Mistelbacher Stadthistoriker eingebunden, die auf einen Mistelbacher Schullehrer stießen, den die Schülern verehrten und der aus dem heute zur Marktgemeinde Staatz gehörenden Wultendorf stammt. Der Anruf beim dortigen Bürgermeister brachte eine Überraschung: Dort war die Lesung einiger Krickl-Geschichten bei einer Dorfveranstaltung geplant. Großneffe Erwin Wild hatte sie seit Ewigkeiten in der Schublade aufbewahrt und wollte sie nun der Öffentlichkeit näher bringen. Erwin Wild besaß einen Schatz von 37 Geschichten, fein säuberlich von seiner Tochter als Maschinschreibübung von alten Zeitungsausschnitten abgetippt. Im Dorf selbst konnte

man sich noch gut an die Familie Michael Krickls erinnern, an seine Nachfahren und sein Elternhaus. Für die Gamons war nun klar: Das kleine, selbstgebundene Büchlein genügte nicht mehr, denn nach und nach fanden sich immer mehr Geschichten. Nicht nur bei seinen direkten Nachfahren, deren Spur nach Deutschland führte, sondern auch in einem großen Archiv im Museum von Bruck an der Leitha. Dorthin hatte es Michael Krickl schließlich als Schuldirektor verschlagen und dort war die Freude groß, dass endlich jemand die Spur des Heimatdichters aufnehmen wollte. Bald formierte sich ein überraschendes Bild: So vergessen Michael Krickl inzwischen war, so geschätzt wurde er zu seinen Lebzeiten. Als Peter Rosegger des Weinviertels hatten ihn Zeitgenossen und Zeitungen des Weinviertels und des südlichen Niederösterreichs bezeichnet. Er hatte Erinnerungen an die Kindheit, Dorfgeschichten, Reisebeschreibungen und Landschaftsschilderungen veröffentlicht. Nach einem Versuch, sich eines regionalen Kleinverlages zu bedienen, brachten Irene und Detlev das in drei Bände geteilte Werk mit zeitlichem Abstand selbst heraus. Band drei, der vor allem die Zeit in Bruck an der Leitha behandelt und Beiträge aus dem Weinviertel sowie Kurzbiographien bekannter Mistelbacher enthält, erschien kürzlich. Band 1 wurde bereits ein zweites Mal aufgelegt, von Band drei ist bereits die

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Hälfte verkauft. »Es zeigt mir die Welt meiner Kindheit«, sagen die älteren Leser. In manchen Familien wird das Buch generationenübergreifend gelesen, wobei die Jüngeren nur stockend vorankommen, denn die Herausgeber haben die Sprache Michael Krickls belassen, mitsamt der wörtlich abgedruckten, mehr als 100 Jahre alten Weinviertler Mundart. Der Schluss eines jeden Buches bietet als Hilfe ein umfangreiches Glossar mit Übersetzungen. Die Wultendorfer Heimatforscherin Andrea Muck und ihr Schwiegervater Michael Muck haben sich durch die Texte gearbeitet und die alten Ausdrücke erläutert. Und sie haben viele der Kindheitserinnerungen im heutigen Wultendorf verortet, sodass es nun tatsächlich möglich wäre, auf den Spuren des Heimatdichters zu wandeln.

Muttertagsbrunch Sonntag, 11. Mai 11 - 15 Uhr

Bärlauch - Spargel - Erdbeeren & eine Überraschung für alle Mütter

Maibock

vom Buffet mit der Jagdhornbläsergruppe Poysdorf

Freitag, 23. Mai ab 19.00 Uhr

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Der Ecken entdecker geschriebenes und illustriertes: kathrin bernold

Ferdinand von Knotenland

Hallo, meine lieben Freunde, danke fürs Mitraten und danke für eure wunderschönen Zeichnungen! Eure Namensvorschläge waren sehr kreativ und kunterbunt. Knopf, Sprechende Pfote und Kilian waren dabei. Mein Name ist Ferdinand von Knotenland, ich bin gehörlos und auf dem Bild, das am Baum hängt, zeige ich euch meinen Gebärdennamen, indem ich meine Hand wie ein F zu meinen Knoten halte. Gehörlose vergeben diese Gebärdennamen und sie sind etwas Ähnliches wie Spitznamen. Sie beschreiben, wie jemand aussieht, was er gerne macht oder was er gerne mag.

Knotige Glückwünsche:

Wir gratulieren der Gewinnerin des Wettbewerbs Annika Perka aus Falkenstein zu einem 100-Euro-Gutschein von Harrer Schreiben-Schenken-Spielen.

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Muschelbild:

Rätsel Hasenohren:

Findest du im Ohrenkuddelmuddel die richtigen Ohren von Ferdinand von Knotenland?

Muscheln findet man nur im Urlaub am Sandstrand? Nein, stimmt nicht! Auch bei uns im Weinviertel gibt es sie. Wo genau dieser geheime Ort ist, erfahrt ihr in der nächsten Ausgabe, wenn Felix, der Eckenentdecker wieder mit seinen Freunden unterwegs ist.

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Garten

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ie wird Ihr Garten in fünf, in zehn und in zwanzig Jahren aussehen? Mit der richtigen Planung durch einen Meisterbetrieb entsteht Ihr Traumgarten schon am Papier – mit der kompetenten Beratung wächst Ihre Freude daran im Laufe der Jahre gemeinsam mit Ihren Bäumen, Sträuchern und Stauden. David Hertl gestaltet seit mehr als 15 Jahren Gärten im Weinviertel und darüber hinaus. Er hat nicht nur die Meisterschule im Handwerk Gärtner an der Gartenbauschule Langenlois abgeschlossen, sondern auch die Agro-HAK in Mistelbach. Zu seinem Team zählen mittlerweile bis zu acht Mitarbeiter.

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radfahren: die neuen trends

E-Mountainbikes: Extraschub uphill

Puch war jahrzehntelang das Weinviertelrad. Jetzt ist die Marke wieder zurück. Mit Typenbezeichnungen von Bergfex bis Dienstmann gibt sich Puch dabei typisch österreichisch.

Fahrradkuriere und andere Könner schätzen das PUCH-grüne Fahrrad stilvollem Nicht ins Schwitzen zu kommen, Sprint war mit bisher dieLedersattel. Hauptmotivation Eine Hommage an die klassischen für den E-Bike-Kauf. Mit den Elektromountainbikes hat ein PUCH Rennräder.

neuerhat Trend Einzug Nun geht es ums dosierte Auspowern. Günther Schuch die neuen Räder,gehalten. die teilweise modern und teilweise im Retro-Stil produziert werden, geprüft und für gut befunden. Die das Marke verdient auch heuteJetzt das Vertrauen, Puch war jahrzehntelang Weinviertelrad. ist die Marke wieder zurück. Mit Typendas sie in der Vergangenheit genossen hat, ist bezeichnungen von Bergfex bis Dienstmann Puch dabei typisch österreichisch. Günther Schuch undgibt führtsich in seinem as E-Mountainbike gibt uphill das überzeugt bisschen ExFachgeschäft mit den neben den traschub für Extraspaß beim Fahren aufPuch-Rädern Pisten Schritt zur Fahrfreude. Akkuleistung, ünther Schuch hatund die weniger neuen Räder, und die Trek dieder wichtigste High-End-Marken Specialized Fahrradkuriere und andere Könner schätzen das abseits der Straßen. Sportliche Motorleistung und die Eignung für den Benutzer teilweise modern und teilweise im Retrohochwertige ein. Ab PUCH-grüne Fahrrad Sprint mit stilvollem Ledersportliche Fahrer werden qualitativ beim nächsten Urlaub inMittelklasse den machen den Unterschied. Es zahlt deshalb aus,PUCH Stilsofort produziert werden, geprüft ist Puch fixer Bestandteil desgut Bikemanisattel. Eine Hommage ansich die klassischen Bergen wieder öfter gemeinsam unterwegs sein, dennund für im Fachgeschäft zu kaufen. Neben guter Beratung befunden.ac-Sortiments. Die MarkeE-Bikes verdientaus, auch heute das VerRennräder. konditionelle Unterschiede gleichen indem ist vor allem eines wichtig: Ausprobieren! In der trauen, sie in der Vergangenheit genossen hat, sie die Fahrer mehr oderdas weniger unterstützen. ist Günther Schuch überzeugt und führtauch in seinem Neben dieser Neuheit bleibt in der Mistelbacher Bahnstraße geht es aus dem BikemaniacGeschäft auf den Radweg,Inwo man hautnah testen Fachgeschäft mit den Sie Puch-Rädern neben dentop-aktuell: Ausprobieren! der Mistelbacher Bahnstraße diesjährigen Radsaison Sparte Die neuen E-Mountainbikes erhalten ab soforteine bei kann, ob das richtige ist. High-End-Marken Specialized und Trek die qua- in der gehtE-Bike es ausdas dem Bikemaniac-Geschäft auf den E-Bikes haben eigenes Segment Bikemaniac in Mistelbach. Beraten wirdsich manals hier von litativ hochwertige Mittelklasse ein. Ab sofort istRadfahRadweg, wo man hautnah testen kann, ob das Mobilität etabliert. 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Die neuenmit Räder dann unterstützen, wenn es erneuerten Schauraum eine großebleibt Anzahl aninunTrekking-Eigenschaften und sindpunkten in vielengleichzeitig verschie- mit rigen Radsaison eine Sparte top-aktuell: E-Bikes tige Mountainbikes, drauf losradeln, ohne auf Gegenwind terschiedlichen Rädern inEinfach unterschiedlichen Preisklasals eigenes Segment in der Mobilität denen Varianten erhältlich. Auchabseits für Hardcoresehr guten Trekking-Eigenschaften und sind in oder eigene Reserven Rücksicht zu nehmen und Geht’s beim E-Mountainbiking um Spaß der sen zur Auswahl,haben vom sich Rennradbis zum Trekkingbike, die neuen ein Thema, Sie unterstützen Radfahrer konstanter vielensind verschiedenen Varianten erhältlich. Auch dabei weiter fahren, als je bei zuvor! Vom Stadtrad Straße, so Mountainbiker sind Cyclocross Rennräder dieRäder geeigneten vom Stadtrad bisetabliert. zum Kinderrad. Die unterschiedlidenn sie bestehen im Praxistest einfach besser. Bewegung und fördern die Freude am Sport, weil in der für Hardcore-Mountainbiker sind die neuen Räbis zum Mountainbike sind dabeiFunbikes auch für jeden Untergrund des Weinviertels. Mit chen Radtypen können vor Ort ausprobiert werden, Downhill der rollen großen Räder leichter, sieman, bei Steigungen genau dann unterstützen, wenn ON-OFF-Road-Rädern eindie Thema, denn bestehen imauf Praxistest Elektromobilität keine Grenzen Bike diesen ist man aufsie der Straßeauch denn nur so weiß wie gut man wirklich im Sattel gesetzt. es notwendig ist. und Einfach losradeln, Untergrund. SieDownhill brauchen zwar einfach besser. die großen Räist jedoch nicht gleich Bike und ohne gute Beratung nahezu so holprigem schnell wie mit einem Rennrad undrollen kannetwas sitzt. Mitten in der Stadt gelegen mit drauf eigenem länger, umder in Schwung zuFeldweg kommen, der große Reioder Reserven Rücksicht zu leichter, auch auf holprigem Untergrund. Sie der wichtigste Schritt zur Akkuleisjederzeit einen Abstecher über den oder durch Kundenparkplatzauf istGegenwind Bikemaniac gut eigene erreichbar. DieFahrfreude. fendurchmesser dämpft jedoch so kommen nehmen weiter fahren, alsdie je zuvor! brauchen zwar etwas länger, um in Schwung zu tung, Motorleistung und Eignung für den den Wald machen. Bikemaniac wird demStöße, verstärkten hauseigene Werkstatt vorund Ortdabei für alle Marken sorgt Vom Stadtrad bis zum Mountainbike sind dabei Fahrer undkommen, Fahrerinnen und der leichter große Reifendurchmesser Benutzer machen den Es zahlt sich Wunsch nach diesen Sportgeräten gerecht undschneller erwei- über dämpft dafür, dass Radbegeisterte die ganze Saison überUnterschied. mobil Steine undjedoch Wurzeln und fühlen sich sicherer. auch ineingestellt der Elektromobilität keine Grenzen gesetzt. Stöße, so kommen Fahrer und Fahredeshalb aus, im Fachgeschäft zu kaufen. tert das Neben Sortiment. und die Räder optimal bleiben. 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Alles außer Grafitti Behutsame Restauration macht Ihr historisches Haus zum Schmuckstück im Ort. Auch moderne Gebäude erhalten den letzten Schliff mit der richtigen Fassadengestaltung.

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Ein eigenes Gerüst der Firma Bacher erspart Ihnen einen zusätzlichen Organisationsschritt. Die Maler arbeiten völlig selbstständig und verlassen den Ort so sauber, wie sie ihn vorgefunden haben.

Die neuen Trends

Bei der Innenraumgestaltung liegen derzeit gemalte Imitationen, die Holz, Marmor und Beton in Form und Farbe nachempfinden, im Trend. Mit Techniken und Strukturen, die wie Messing und Metall aussehen, lassen sich individuelle Akzente im Wohnbereich und auf Fassaden setzen. Und Vergoldung ist in modernen Wohnräumen ein ebenso interessantes Gestaltungselement wie auf historischen Fassaden. Lassen Sie sich von den neuen Techniken inspirieren! Die Firma Bacher berät Sie gerne.

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geschriebenes: christiane heilinger fotografiertes: alexander Bernold

Alsooo meine Lieben ... ... tausende abertausende Frauen können heuer – laut Modetrends 2014 – ihre tausenden abertausenden Ballerinas im Schuhkarton übersommern. Nix da mit bequemen Puppenschucherln, es hat sich ausgelatscht in dieser Saison! Aber Großes Aber Ich kann die Männerwelt schon verstehen, dass sie gegen diese Art Schuhwerk immer meutert. Mal ganz ehrlich, die meisten Frauen, die Ballerinas tragen, haben noch keine Ballettschule von innen gesehen. Und das erkennt man natürlich auch an dem nicht besonders grazilen Gang den ausgeleierten Sohlen . Nicht immer, aber manchmal sollte man als Frau den zarten 12-Jährigen mit zierlichen Beinchen den Vorrang lassen. Auch ich habe solche Lieblingsteile, keine Frage, und es gibt ja wunderbare, kreativgestaltete, bunte Werke der ballerinischen Schuhmacherkunst , dennoch, man latscht! Und eigentlich wollen wir ja erscheinen, nicht nur zum Wohl der Männeraugen, nein, auch vielmehr zu unserem eigenen Wohl. Selbstbewusst auftreten quasi . Waghalsig mutig in den Frühling , oh mon amour! Die warme Luft lässt die Pheromone hüpfen, die Euphorie erwacht und

die kleinen, spontanen Adrenalinschübe tun ihr Bestes! Der Wegweiser zum selbstbewussten, erfrischenden Neustart in dieser Jahreszeit führt, unter anderem, natürlich zum Friseur. Wer kennt das nicht, dieses Gefühl alten Ballast abzuwerfen, wenn die Sonne einen so anstrahlt. Wenn man im Licht steht sich wie ein grauer Schatten fühlt, dann, ja dann, ist der Friseur dein erster Retter in der Not! Neue Farbe, neuer Schnitt, glänzendes Haar, es muss jetzt einfach sein, die große Wandlung. Lust auf luftige Leichtigkeit! Frisuren, die sich bewegen, mit dem richtigen Schnitt, der so wenig Arbeit wie möglich macht . Haare, die sich frisch duftig anfühlen, wenn der Vorsommerwind hineinbläst. Strähnen Haarfarben, die Esprit symbolisieren, die unsere natürliche Weiblichkeit unterstreichen. Locken Wellen sein lassen und nicht künstlich glattbrennen mit Chemie und Mechanik . Yippiyippiyeah, komm Frühling, verzaubere uns, raus in die Natur, Sommersprossen sammeln, Tulpen pflücken und Leichtigkeit und Natürlichkeit feiern. Summer ist coming!


Wasmansoll

geschriebenes: karin opitz illustriertes: mirjam riepl

mijou beantwortet die wichtigsten Fragen der Menschheit.

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oll man mit BH schlafen? Diese Frage stand Anfang April zwar nur an dritter Stelle, wenn man in Google die Worte »Soll man« eintippt, aber wir meinen, sie sollte an dieser Stelle unbedingt beantwortet werden. Denn Google schlägt vor, was die meisten Menschen wissen wollen. Die Eingrenzung der Zielgruppe (Männer weg, Frauen über 17 weg, Mädchen unter 11 weg) lässt erahnen, wie eminent wichtig diese Antwort für die Verbleibenden ist: Nein, man soll nicht mit BH schlafen. Man bekommt davon keinen Hängebusen. Und nein, wenn es doch einmal vorkommt, der Busen stellt das Wachstum nicht ein. Man erkältet sich nicht, wenn man ohne BH schläft, und es schadet auch nicht, wenn man ganz nackt schläft, sogar wenn es kalt ist. Man sollte sich halt gut zudecken.

Es ist übrigens mehr als hundert Jahre her, dass der BH zum Patent angemeldet wurde. Er löste das noch viel unbequemere Korsett ab. Und es ist 50 Jahre her, dass er verbrannt wurde: als Symbol für die als einengend empfundenen Gesellschaftsregeln.

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ranit, Marmor, Quarzkompositsteine – bei Schreiber & Partner Natursteine in Poysdorf werden Neubau-, aber auch Renovierungsträume wahr. Langlebig, wertbeständig und dennoch pflegeleicht. »Wir erfüllen Ihnen jeden Traum, der aus Stein machbar ist«, sagt Firmenchef Wilhelm Schreiber. Vor knapp drei Jahren hat er den Betrieb mit seinem Partner Thomas Stecher auf den Fundamenten der Firma Rada neu gegründet. Hier hat Herr Schreiber schon als Lehrling begonnen und sich zum Meister und Prokuristen hochgearbeitet. Ein guter Schritt, denn mit der Firmenneugründung konnte Bewährtes ausgebaut und Neues eingeführt werden. »So sind wir mit unseren Maschinen zur Steinbearbeitung auf einem Top-Standard und obendrein gerade dabei, einen neuen Schauraum zu gestalten«, sagt Schreiber.

»Wir haben Kunden, bei denen ich schon als Lehrbub gearbeitet habe und die heute noch zufrieden sind«, erzählt Wilhelm Schreiber. Diese Freude für Jahrzehnte kann der Fachmann garantieren. Denn nur er weiß, dass jeder Stein individuell bearbeitet werden muss, um beim Kunden wirklich voll zur Geltung zu kommen. Und das zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Wilhelm Schreiber: »Wir freuen uns schon darauf, auch Ihren Wohntraum aus Stein wahr werden zu lassen!«

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Er und seine 20 Mitarbeiter sind mit den neuesten Trends und präziser Steinbearbeitungstechnik vertraut, stehen schon ab der ersten Idee mit Beratung und Planung zur Seite. Ob es um Küchenplatten aus Stein oder einen Steinbrunnen fürs Wohnzimmer geht, ob man sein Bad, die Terrasse, die Schwimmbadeinfassung oder traumhaft schöne Treppenaufgänge in praktisch allen nur vorstellbaren Farben gestalten will: Natursteine Schreiber & Partner in Poysdorf ist Ihr Partner für individuelle Lösungen.

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Spielt mehr!

geschriebenes und fotografiertes: alexander seidl

Der kleine Junge sitzt in kurzen Lederhosen vor der riesigen Leinwand. Er ist hier mit seinen Eltern, um die Wochenschau zu sehen, die ihn kaum interessiert. Aber vorher, da ist eine Aufführung des Hohensteiner Puppentheaters.

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ie Handpuppen, die Kulisse, die Mystik, die von den Puppen ausgeht, die faszinieren den Sechsjährigen. Und zwar ein Leben lang. Denn heute ist Walter Kaufmann 76 Jahre alt, natürlich im Ruhestand und immer noch den Puppen verbunden. »Es geht ums Spielen«, sagt er zu mir, nimmt ein Hangerl zur Hand, macht ein, zwei Knoten hinein, wendet seine Hand zu mir und begrüßt mich mit einer Fetzenpuppe. Dabei geht es ihm eigentlich nicht ums Spielen, das können andere besser, meint er. Ihm geht es um die Puppen, das Theater und darum, die Puppen beweglich zu machen. Seine erste Puppe fertigte Walter Kaufmann 1947 aus Gips. »Unspielbar, aber guat gmahnt!«, lacht er. Aber diese Puppe war es, die Pepi Novak, einen Bühnenbauer aus der Oper, dazu bewog, dem kleinen Walter sein privates Marionettentheater zu zeigen und ihm einen wertvollen Schatz zu schenken. Walter Kaufmann steht auf und verschwindet im Nebenzimmer. Als er zurückkommt, hält er ein Buch in Händen. Seine Finger streichen zärtlich über den Umschlag. Der junge Tausendkünstler von Franz Anders aus dem Jahr 1877 enthält Anleitungen für Familienabende zum Spielen. Puppentheater, Marionettenbasteln, Kasperl-

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geschichten, Zaubertricks und magische Vorführungen sind darin beschrieben. Walter Kaufmann steht nochmals auf und kommt mit einem Korb voller Pappmaschee-Köpfe und Puppen zurück. Seine Hand wandert zu einem unfertigen Puppenkopf. Mit einem Stanleymesser bearbeitet er es, formt aus dem Block Augenbrauen, Nase und Mund. »In dem Bücherl ist die ganze Familie eingebunden. Eltern, Kinder, Oma und Opa. Mit jedem kann man spielen, immer und überall.« Aus seinem Korb nimmt er eine Puppe mit Ledergoiserern. »Wissens, wo die her ist? Aus Meran. Die hab ich im Urlaub g’machd. Und die Gräfin Kuen, mit der wir gut befreundet sind und bei der wir auf Urlaub waren, die hat ma zu’gschaut und begonnen, des Gwandl zu nähen. Die Schuchaln, die san aus Kroatien, von der Insel Krk. Das waren Schlüsselanhänger!« Frau Kaufmann, die daneben sitzt, meldet sich zu Wort. »Darum dürfens a ned in die Werkstatt. Was der alles sammelt, sag ich ihnen!« Und sie erzählt von ihren gemeinsamen 58 Jahren, in denen sein Hobby sie begleitete. Mit ihr, sagt sie, hat das wenig zu tun. Sie hat sich nur nie daran gestört. Im Gegenteil.

Am Anfang is a Gschicht

Ich frage Herrn Kaufmann, wie die Puppen entstehen. »Am Anfang ist die Szene! Skurril muss sie sein, und mit Realitätsbezug, lachen muss sie einen machen und«, sein Blick wandert aus dem Fenster und seine Pause geht weit über die einer Goethepause hinaus »einfach muss sie sein.« Walter Kaufmann, der mit seiner Frau viel reist und Ausstellungen besucht, der keine Marionettenschau auslässt, erzählt von den neuen Inszenierungen. Shakespears Ein Sommernachtstraum letztes Jahr in Salzburg, wäre so ein Beispiel gewesen. Toll die Technik, modern die Inszenierung, technisch perfekt die Puppen, aber nicht seine Welt. Nicht sein Anliegen, nicht seine Botschaft an die Welt, die lautet: »Spielt mehr! Mit euren Kindern, euren Partnern, euren Freunden.« Dann steigt er mitten in eine Geschichte ein, fängt selbst zu leben und zu lachen an. Er erzählt von zwei Musikern, die gemeinsam ein Stück spielen. Einem Pianisten, der sich unendlich über den falschen Ton des Saxophonisten mokiert. Und von der Freude des Saxophonisten, als sich der wütende Pianist im Klavier die Finger einzwickt. »Naja, und wenn man die Geschichte mal hat, dann kommen die Gesichter von selbst, oder?« Die Szene entsteht vor Augen, man braucht keine Gesichter zu den Puppen. In der Geschichte ist alles enthalten, humoristisch verpackt, direkt aus dem Leben.

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Walter Kaufmann will etwas weitergeben. Die Freude an der Phantasie, die Kraft des gemeinsamen Lachens. Die Schönheit des Moments. Er ist auf seine Weise ein Poet. Seine Worte sind die Puppen, seine Dichtung ist die Inszenierung und seine Botschaft ist die Familie. Als ich mich verabschiede, frage ich Walter Kaufmann, wer denn seine Puppen bespielt. »Keiner spielt mit meinen Puppen« antwortet er. Schade eigentlich.

Das neue BMW 2er Coupé

Freude am Fahren

Symbolfoto

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HEISS IST DAS NEUE COOL.

Kompromisslos sportlich, konsequent dynamisch, unvergleichlicher Dresscode – ein Fahrzeug wie das neue BMW 2er Coupé kann nur BMW bauen. Starke Technik sorgt für top Performance, die sich mit 6-ZylinderTriebwerk, M Sportpaket und Launch Control weiter steigern lässt. Und mit BMW ConnectedDrive hat man die Hot Spots immer am Schirm. Kein Zweifel also: Echte Fahrfreude heißt heute BMW 2er Coupé.

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BMW 2er Coupé: von 105 kW (143 PS) bis 235 kW (320 PS), Kraftstoffverbrauch gesamt von 4,2 l/100 km bis 8,1 l/100 km, CO2-Emission von 111 g/km bis 189 g/km.


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geschriebenes und fotografiertes: alexander seidl

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Fühlst auch du dich in Kindheitstage versetzt, wenn jemand von Pfeil und Bogen erzählt? Alexander Seidl erinnert sich gerne an Ausflüge zum Holzholen in die Au und ans Bogenbauen mit dem Großvater. In Zistersdorf fand er einen, der sich auf die Herstellung des Sportgeräts versteht.

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ranz Leis ist Tischler, immer schon. Holz ist sein Leben. Haut und Hände berichten von den vielen Stunden in der Werkstatt, von Spänen und Staub, von Messern und scharfen Kanten. Seine Chefin Monika Poyss bietet ihm die Möglichkeit, in einem eigenen Raum nach Feierabend seinem Hobby zu frönen: dem Bogenbau. Als ich in die Tischlerei komme, hat bereits die Nacht Einzug gehalten. Trotz der Kälte duftet es auf dem Areal nach Holz. Im Rahmen der Tür nehme ich Franz das erste Mal so richtig wahr: Rauschebart, feste Statur, freundlich lachende Augen und kräftige Hände. Der Raum ist voller Holz und Holzpfähle. Aus einem Stück baut Franz Naturbögen. Die Bogenrohlinge spaltet er aus den Pfählen exakt entlang der Maserung, die

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möglichst geradlinig verlaufen soll, damit dieses Meisterstück gelingt. »Die Maserung«, erklärt mir sein Sohn Franz Junior »ist verantwortlich für die Spannung des Bogens. Ist sie verletzt, hat der Bogen keine Spannkraft oder bricht genau an dieser Stelle.«
Mit einem Schnitzer-Eisen wird nach der Spaltung eine Schicht freigelegt, ohne ihr auch nur die kleinste Verletzung zuzufügen. »Für mich als Tischler war das am Anfang nicht so wichtig,« erzählt Franz Senior. Aber dann hat es mir meine ersten Bögen um die Ohren geschmissen! »Da war klar, ich hab noch was zu lernen.« Heute sieht Franz schon beim Einkauf des Holzes, was ihn als Bogenbauer erwartet. Um das richtige Holz zu bekommen, fährt er sogar nach Ungarn oder Slowenien. Nicht, dass es bei uns zu wenig davon gäbe, aber es



kommt schon beim Schlägern darauf an zu erkennen, ob sich ein Ast für einen Bogen eignet oder nicht. Außerdem eignen sich Hölzer unterschiedlich gut für den Bogenbau. Besonders gern baut er mit dem Holz des Osagendornbaumes, der im Volksmund wegen seiner Früchte und wegen seines orangegelben Holzes auch Milchorangenbaum genannt wird. Die heimische Akazie eignet sich ebenfalls ausgezeichnet. Hat Franz das richtige Holz, beginnt er den Bogen, der vorerst noch krumm ist, freizulegen. Um das Holz zu begradigen, trägt er Vaseline auf und bearbeitet die Stelle mit der Heißluftpistole. Stückchenweise wird nun der Bogenrohling in Form gebracht. Die reine Arbeitszeit beträgt selten mehr als 40 bis 50 Stunden, in Summe vergehen meistens Monate bis Jahre von der Spaltung bis zum fertigen Bogen. »Hoiz braucht Zeit,« sagt Franz Leis »und a Bogn doppelt so vü.« Er bearbeitet mit dem Schnitzerhobel das Holz. Es sieht wuchtig aus, fast brutal, aber bei genauerem Hinsehen merke ich, dass Franz die dunkle Schicht scheinbar nicht einmal berührt. Sein Sohn Franz steht neben ihm und sichert das Material, als die Tür hinter uns aufgeht und der zweite Sohn Stefan herein kommt. »Der is schuld« sagt der Alte mit liebevollem Unterton »ohne ihn hätt ich damit goa ned augfaungan.« Die ersten Versuche gehen noch auf die Kinderjahre des heutigen Mittzwanzigers zurück. Erst vor fünf Jahren beschloss Franz Senior einen Kurs zu machen. Er wollte bessere Bögen herstellen, die nicht brechen und gute Flugkurven von dreißig und mehr Metern aufweisen. Er begann, die Bögen mit Griffen aus Fischhaut zu versehen und die Sehnenhalter, die auch als Gewicht dienen, detailreich zu schnitzen und zu formen. Ich will wissen, wie so ein Bogen fertig aussieht. »Na, wüsd ned a bissl schiassn?« fragt mich Franz. Klar will ich. Dazu wechseln wir in die Halle der Tischlerei. Im Nu hat Franz eine professionelle Bogenzielwand aufgebaut: ein grünes Netz, durch das die Pfeile nicht dringen und von denen sie nicht abprallen können, und eine Zielscheibe aus viererlei verschiedenen Schaumstoffen. Ich halte das für übertrieben, allerdings nur, bis ich den ersten Pfeil darin einschlagen sehe. Mit einem dumpfen Geräusch durchdringt der

Pfeil drei der vier Schichten, bevor er sich nicht mehr rührt. Ich bin beeindruckt. »Wüst a?«, fragt mich Franz. Und ob ich will. Als er mich ausrüstet, sehe ich die randvolle Kiste, aus der er die Pfeile nimmt. Bis auf Federn und Pfeilspitzen stellt Franz Leis auch die Pfeile selbst her. Manche Spitzen schnitzt er aus Holz: »De san owa mehr Deko. De hoidn nix aus.« Das Leder, das er mir zum Schutz meiner Finger gibt, fühlt sich warm und speckig an. Der Bogen ist leicht und perfekt ausbalanciert. Das Ziel hingegen scheint unendlich weit weg. Plötzlich bin ich wieder zurück in meinen Kindertagen. Ich spanne den Bogen, visiere an und schieße ... gut zwei Meter an der Zielscheibe vorbei. Freundliches Lachen im Hintergrund und eine väterliche Hand, die von hinten meine Körperhaltung korrigiert. Dann das neuerliche Pfeifen der Sehne an meiner Wange und das dumpfe Geräusch des Einschlages an der Scheibe. Treffer! »Franz, was kost so was?«, frage ich ihn begeistert. »Unverkäuflich« sagt er und grinst. »Owa bauen kaunst da an, i hüf da gern dabei!«

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Lautsprecheransage geschriebenes: Kathrin bernold | fotografiertes: alexander bernold Jeden zweiten Mittwoch im Monat findet im Café Harlekin in Mistelbach ein Gehörlosen-Stammtisch statt und ab 24. April wird im Besprechungsraum der Werbeagantur brandits in Mistelbach ein Gebärdenkurs für Hörende und Gehörlose angeboten. miju sprach mit Gehörlosen aus dem Weinviertel und mit Hörenden, die die Gebärdensprache erlernt haben.

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eunruhigend, wenn man gehörlos ist und am Bahnsteig ein Schild mit dem Hinweis »Lautsprecheransage beachten!« liest. Unsere Gesellschaft macht es Gehörlosen oft unnötig schwer. In anderen Ländern ist es zur Selbstverständlichkeit geworden, Barrieren abzubauen und das Erlernen der Gebärdensprache unter Hörenden zu fördern. In Schweden können seit dem Vorjahr Schüler der Oberstufe das Schulfach als Fremdsprache wählen und auch in den USA haben Marianne und Gerhard Scsepka positive Erfahrungen gemacht: »Dort hat man längst erkannt, dass Schulkinder das Freifach Gebärdensprache gegenüber Spanisch oder Portugiesisch bevorzugen. Wir haben erlebt, dass aus der hörenden amerikanischen Gesellschaft jeder mit uns kommunizieren kann. Es gibt kaum Barrieren für taube Menschen.« Die beiden Dürnkruter sind gehörlos, Gerhard seit seiner Geburt, Marianne seit ihrem dritten Lebensjahr. Sie haben beobachtet, dass in Österreich die Menschen ungeduldiger geworden sind. »Früher waren Hörende hilfsbereiter und haben offenere Ohren gehabt«, meinen Marianne und Gerhard. Er fügt hinzu: »Wenn ich nichts ablesen kann, bitte ich Hörende zu schreiben, was sie oft als aufdringlich empfinden. Doch Ich will komplett verstehen, wie jeder andere auch, um richtig zu antworten können.« Die gehörlose OptronikTechnikerin Lydia Doschek würde sich über mehr Menschen, die die Gebärdensprache beherrschen, ebenfalls freuen. »Am sichersten ist die Schriftkommunikation, doch sie ist mir zu wenig. Mehr Gebärdensprache wäre super!« Im Job macht sie in dieser Hinsicht gute Erfahrungen. In die Kommunikation mit Chef und Kollegen fließt immer wieder die Gebärdensprache ein. Und es gibt weitere positive Beispiele in der Region, so wird die Gynäkologin Dr. Arang Sadighian von Gehörlosen als besonders aufmerksam und geduldig empfunden.

Sonja Schodl

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beachten! Sonja Schodl ist Volksschullehrerin und hat die Gebärdensprache gelernt: »Als ich 17 Jahre alt war und im Sommer täglich im Zug nach Wien zu meinem Ferienjob fuhr, saß neben mir ein gehörloses Paar. Ich fand es einfach wunderschön und ästhetisch, sie beim Reden zu bewundern. Die tanzenden Hände faszinierten mich. An meinem letzten Ferienjobtag fasste ich Mut und sprach sie an. Die beiden waren offen und freundlich und luden mich zu einem Treffen ein. Das war das Öffnen der Türe in eine neue Welt, die ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte! Ich lernte die Gebärdensprache und war sogar zweite Schriftführerin im Weinviertler Gehörlosenverein. Inzwischen bin ich Volksschullehrerin in einer öffentlichen Volksschule und verwende immer wieder einige Gebärden in der Schule, ganz zur Freude der neugierigen Schüler. Besonders gute Erfahrung habe ich bei Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache gemacht, die Deutsch mit Gebärdenunterstützung leichter und motivierter lernen. Als Mama von zwei Kindern finde ich es wunderbar diese Sprache meinen hörenden Kindern anzubieten und die tanzenden Hände im Alltag zu erleben.« Martin Stohl, Lehrer an einer Musik-NMS (Neue Mittelschule) ist ebenfalls fasziniert von der Gebärdensprache. »In Zuge meiner Arbeit als Lehrbeauftragter des Österreichischen Jugendrotkreuz für Erste Hilfe habe ich mit Marianne zusammengearbeitet, die immer wieder bei uns an der Schule gewesen ist, um Workshops mit den Kids zu machen oder Vorträge zu halten. In Gesprächen mit ihr bin ich zutiefst beeindruckt, wie viel Lebensfreude Marianne ausstrahlt und mit welchem Elan sie an Dinge herangeht. Ich habe versucht, ihr ein Musikinstrument, die Bassgitarre, näherzubringen. Im Gegensatz dazu hat sie mir ein bisschen Gebärdensprache beigebracht. Am meisten fasziniert mich die Einstellung: ›Geht nicht, gibt’s nicht!‹, die uns Hörenden manchmal fehlt, die uns aber auch an manche gesellschaftliche Grenzen stoßen lässt, die eigentlich gar nicht so unüberwindbar wären.« Martin Stohl


Hallo

Wein

Marianne Scsepka

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Anfänger:

Donnerstag: 24. April 2014, 14 Kursabende, 18.30 bis 19.45 Uhr, Kurskosten: 150,00 EUR

Fortgeschrittene: Kurs Gebärdensprache

miju hat in Mistelbach einen Kurs für Gebärdensprache initiiert. Er wird von Marianne Scsepka, einer erfahrenen gehörlosen Kursleiterin, angeboten. Sie vermittelt die ÖGS (Österreichische Gebärdensprache) in der korrekten Grammatik, nicht die LBG (Lautbegleitende Gebärde). Der Anfängerkurs trainiert die nonverbale, visuell- gestische Kommunikation und die Wahrnehmung von bewegten Objekten und Subjekten. Marianne Scsepka vermittelt grundlegende Vokabeln: die Anrede, die Begrüßung, die W-Fragen und erste, einfache Satzübungen sowie Übungen zur Gestik, Mimik und Körperausdruck in der ÖGS. Der Fortgeschrittenenkurs richtet sich an Personen, die schon über Kompetenzen und Kenntnisse in der ÖGS verfügen. Er vermittelt Übungen zur Gestik, Mimik und Körperausdruck, Übungen zur Koordination von Hand- und Gesichtsbewegungen sowie Gebärdenübungen zu zwei- und dreidimensionalen Objekten im Gebärdenraum. Die Wahrnehmung von bewegten Objekten und Subjekten wird trainiert und es wird in die strukturellen Unterschiede verschiedener Satzbaupläne (Ja-Nein-Fragen, Aussage- und Befehlssätze) eingeführt. Kurze und einfache Dialoge in Alltagssituationen, grundlegende Vokabeln und Sätze werden geübt.

Donnerstag, 24. April 2014, 14 Kursabende, 19.45 bis 21.00 Uhr, Kurskosten: 150,00 EUR

Kursanmeldungen und Fragen: m.scsepka@hotmail.com, SMS an 0699 12602478

INJOY Mistelbach Barnabitenstraße 2, 2130 Mistelbach Tel. 02572 - 20029 INJOY Wolkersdorf Winzerstraße 7, 2120 Wolkersdorf Tel. 02245 - 20729 www.injoy.at


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Bei Doppler sind Sie ab sofort über alle Neuheiten bei Sonnenschutzsystemen schneller als anderswo informiert, denn das Mistelbacher Unternehmen ist ausgezeichneter Warema Kompetenzpartner! schutzsysteme aller Fabrikate. Sonnenschutz muss von geschultem Fachpersonal montiert und in Betrieb genommen werden, es gibt Normen, die auch bei Sonnenschutz eingehalten werden müssen – Stichwort Sicherheit. Als Mistelbacher Unternehmen ist die Firma Doppler für Sie vor Ort ein zuverlässiger Ansprechpartner mit über 40-jähriger Erfahrung bei Sonnenschutzlösungen. Ab Juni können Sie in Mistelbach in der Neustiftgasse 12 im neu ausgestatteten Schauraum die neuen Produkte ausprobieren. Schauen Sie vorbei! www.schatten.at

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Büffeln für mehr verantwortung Für wen ist die Werkmeisterschule gedacht? Für alle, die in den Bereichen Maschinenbau – Automatisierungstechnik und Elektrotechnik arbeiten und berufliche Aufstiegschancen nützen wollen. Denn als Werkmeister ist man angesehen und bestens auf das Berufsleben vorbereitet. Was kann ich mit dem abgeschlossenen Werkmeister anfangen? Man darf Lehrlinge ausbilden, mit zusätzlichen Prüfungen den Gewerbeschein anmelden und die Werkmeisterschule ersetzt bei der Berufsreifeprüfung den Fachteil. Wer studieren will, muss dann nur noch Fächer wie Mathematik, Deutsch oder Englisch nachweisen. Wie hoch ist das Interesse an den Kursen? Pro Jahr fangen 20 bis 30 Leute in Gänserndorf neu an, die von sich aus etwas dazulernen wollen und entsprechend motiviert sind. Die WIFI-Werkmeisterschule dauert vier Semester (2 Jahre) und findet in der Regel am Freitagnachmittag oder Samstag statt. Online angeboten wird auch Blended Learning, bei dem man einige Kapitel praktisch als Selbststudium und mit flexibler Zeiteinteilung erarbeiten kann. So können Weiterbildung und Beruf leichter unter einen Hut gebracht werden. Mit welchen Kosten muss man rechnen? Pro Semester 940,– EUR, wobei die Hälfte vom Land NÖ gefördert werden kann. Nähere Details zu Förderungen auf www.noe.wifi.at

Wie wird man Trainer? Indem man die fachliche Kompetenz nachweist, Freude an der Arbeit mit Menschen hat, sein Wissen gerne mit anderen teilt – und natürlich vom WIFI als Trainer angenommen wird. Ich habe die HTL für Elektrotechnik in Mödling absolviert und arbeite seit 1985 bei der Fa. Dürr als Ausbildner im Bereich Elektrotechnik. Wir bieten seit 2006 auch eine Facharbeiterintensivausbildung in diesem Bereich an. Am meisten freue ich mich über knifflige technische Fragen der Teilnehmer, die den Lehrplan wunderbar ergänzen.

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Ing. Karl Galleider ist Ausbildungsleiter des Ausbildungszentrums des Arbeitsmarktservice NÖ bei der Fa. Dürr in Zistersdorf und Trainer an der WIFI-Werkmeisterschule in Gänserndorf. miju sprach mit ihm über Erwachsenenbildung.

WIFI-Werkmeisterschule Ausbildung für Erfolgreiche von morgen Die WIFI-Werkmeisterschule ist die zeitgemäße, zukunftsorientierte und anerkannte Zusatzqualifikation für Facharbeiter/innen mit facheinschlägiger Berufsausbildung aus Industrie und Gewerbe.

Das WIFI NÖ bietet folgende Fachrichtungen in Gänserndorf an: Maschinenbau - Automatisierungstechnik Elektrotechnik - Blended Learning

INFO-Veranstaltungen im WIFI Gänserndorf: 25.6.2014 , Mi 18.00, 2.9.2014 , Di 18.00,

Kurs-Nr. 38701103z Kurs-Nr. 38701014z

Start der Fachrichtungen: September 2014 Mehr Infos zur WIFI-Werkmeisterschule finden Sie hier: www.noe.wifi.at/wms

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Von wegen flaches Weinviertel. Bei Mountainbike-Rennen im Weinviertel überwinden die Teilnehmer zwischen tausend und dreitausend Höhenmetern, das entspricht durchaus kürzeren Mountainbike-Marathonstrecken in den Bergen. In den letzten fünf bis zehn Jahren sind im Weinviertel zahlreiche Rennen entstanden und heuer gibt es mehr als je zuvor.

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alranst e V r de mer t von Teilneh g n ä nzu e der uer h scha ngehörig ind, um a rtlich u Z r A is de st ö zahl st sind es mit dabe die mei r in n A n ie Die b. Mei enne e, die nd B enng a sansässig ch dem R ürstel u et das R in e u t r e Ort ein V mit W f find . Der m na und nd u wirtung Neudor ktes statt schauglich heit hat u n ü n r r e n n sp feue isierte B hmen. I häusmar ndert Zu ten ar ur Vergange ickelt. w t r u e n n i w t t er ek orga uch zu n des Mat in paar h Zaya sta l Harl n jüngst tisport en n«, mein fen / r l e n C ie p d e t s A Z e I h l i e u ie au hm An us hr im er L äufern. ng M etzten Ja ber das L m Ra bewerb z en in Ne ommen eren LAC i u L t n h n e c l t i n ü d n k t » vo h R n e n n c d r t a e e n de un erw rgr h in t au elbs in d Radl Beim Be zugleich , bei alle inuten- o inzige er sic boomt zer, der s lon erleb der vom n . r a m n t l h s n r e t b e o h a P m au al en de e rbste hl ria er ilneh n Minut rer im H ist nicht Triat r Lorenz it dem T euer bes erstmals ikee r we T e e D l h e » al ettbe ahe kin ühr t« ist. M nflug. H Radcup untainb lb vo n die Fa e f W l t a r f e i h a t r r n o Sch gekipp n Höhe viertler inne n starte r LAC H und ech nze ins hrei M en, jetzt w n e e e e z i n n r i n n e n i D o e G i s Fa e n nd hin Ren entakt. r Reg über die haber de r wieder deln staltete W . Neu si traßenre egg und « e a t d R u s n . n n S n i e I r e ch da en on ge ran Mi uch, ng n au t imm renn y Str stalte s rein altun in ve eran erte fahre nther Sch c, nimm sforderu er Vere Veranst waren e rg-Troph ntainbike adfahrer V u a d t r i ü a n e R s u r e t n i e b i G e sieb n. »Bish er Stein wei Mo er beste n gehen Bege arland. s Bikema gt die H onderhe er z e d d e b s t e n f n t i e h h n i l m n ä c n u ti d rB Re Nac hgesch Für ihn wir m d-Kritieri und einfa ainbikere chotter h n de erschätz Rennen i n c e . n a l i f b e t l S t c e ie , n fe ha si ht nn un rad nnen t adre . »Man u meter. D windigHeid ird schlic den Mo Feldweg cht man bt r l e e m R t e r n r i i e d h e u ft e e an gesc einvi cht w uer g stieg r bra scha Höh ls. Be ls üb er W en Land elegten hschnitts eilen An Als Gesu einvierte llen Trai ittsportle n seit he Strecke d t g n o e n rc .« lig ,s ck des W spruchsv urchsch assen, de ahrer. Di und hüge die zurü l. Die Du r kurzen ehr hoch uch l f D h t n l s e l d r n a e s h e a e l e n e S n i r e e g e d k i d n er c d .A ch er Re ec ark ard ehr s wegen d gen Gelä lt Günth adhose, Wald t abschr ür Stand e sind m men bei rg s d d n n i u h e si eh »R ah el d aft Weg gen f n nic einb en n n sin icht hüg ng empfi flicht ist Vorteilh e t i e davo alwertun ldein, alle nen Jahr eil. »In St trotz e . k P l u k e t e mer r srüst gen dem dalen es Lo ie querf vergang 0 Fahrer ilnehme al nur und liche Au , der im t Klickpe chutz ge rdtail n n e 2 m m S i l tz B Ha führt ert. In de 50 bis 1 ber 100 T h schon d zusä dem He chuhe m huhe als n h c d MT Fully un s c ü n e c s u n i d l e i n s a d a a s b n e n e R r n e g a M r e n e B d h r d e d t n d a T a n ä tz w M . Ra -R tu era eR LAC es das le ei Regen nz Pelzer Triko ußerdem e.« Ideal net sind lichen V s »sie n g e s t b z i a r e r r r e o h ö d ü d a St tL w oc er n, a , ge sin ee, d ige «, sag uelle acefully r Reiz d uch dari gemeint n n h e c S R n n ev ch De e we Biker rt her S MTB kes. einig und cross Bi für Günt lokalen rganisie ining o n o ra t l r o g Cyc gen lie egend v uerweh ür das T e F n F G u « t . r l de gen nt sind sta iwilli ns in n bei u it der Fre r entspa ining, um h m ra e t s n m e d a s lag un d n n e u d r wer hlt er G e empfi

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ausreichend Kondition zu erlangen, Wettkampf- und Techniktraining. Letzteres sollte man möglichst im Renngelände absolvieren, um Untergrund und Profil der Strecke kennenzulernen. Entstehen beim Training Konflikte mit Fußgängern und Jägern? »Im nördlichen Weinviertel relativ wenige, da die Anzahl an Bikern, Fußgängern und Jägern im Wald verhältnismäßig gering ist. In stärker frequentierten Regionen ist das ein sehr großes Problem für alle Beteiligten und endet immer öfter vor dem Richter. Aus meiner Sicht sollten die Biker mehr Rücksicht auf andere Waldbenützer nehmen und die Fußgänger eine höhere Toleranz gegenüber Bikern haben. Das Thema Jäger und Grundbesitzer ist ein wesentlich schwierigeres, da diese den Wald meist kommerziell nutzen und damit Haftungen übernehmen und eventuell Einschränkungen in Ihrer Tätigkeit in Kauf nehmen müssen«, meint Günther Schuch. Doch mit gegenseitiger Toleranz hat der Radsport als Wettbewerb die besten Chancen, sich als Attraktion der Region weiter zu profilieren.

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ÖKO-BAU-TEAM DI Werner Rabl Mitschastraße 42 • 2130 Mistelbach/Zaya 02572-20 982 office@oeko-bau-team.at www.oeko-bau-team.at

BERATEN PLANEN BAUEN

6. April 2014: Steinberg-Trophy Stronegg, Mountainbike, 32 km, 1.300 hm 1. Mai 2014: Einzelzeitfahren Mistelbach, Rennrad EZF, 22 km, 222 hm 7. Juni 2014: Bergrennen Neusiedl/Zaya, Rennrad-Massenstart, 19 km, 340 hm 15. Juni 2014: Eiserne Reblaus, Unterstinkenbrunn,Triathlon, 500m/36 km/8 km 2. August 2014: Rieden-Trophy Münichstahl, Mountainbike, 32 km, 1.000 hm 2. August 2014: Hobbytriathlon Katzelsdorf, Triathlon, 120 m, 5,6 km, 2,5 km 9. August 2014: Palavsky krpal, Mikulov, Mountainbike 35 km 31. August 2014: Einzelzeitfahren Zistersdorf, Rennrad EZF, 20,6 km, 150 hm 7. September 2014: Buschbergtrophy Gaubitsch, Rennrad EZF, 11 km, 325 hm 13. September 2014: Weinviertler Winzerthlon, Duatlohn, 7,8 km/ 39,6 km/ 7,8 km 20. September 2014: Heidfeld-Kriterium, Eibesthal, Mountainbike, 40 km, 800 hm 27. September 2014: Einzelzeitfahren Neudorf, Rennrad EZF, 26 km, 350 hm 11. Oktober 2014: Großengersdorfer 5 h Weinbergtrophy, Mountainbike, 10 km 170 hm 5 Stunden

brandits

Mountainbike- und Rennradwettbewerbe im Weinviertel und in der tschechischen Grenzregion Moravia:

Lass die Sonne rein! Solares Bauen Passivhaus, Sonnenhaus u. v. m.


Ewig dein Ein Lesetipp von Fritz Duda und Elisabeth Vyvadil Facultas im Weinviertel

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stern naht. Und mit ihm das Grauen, verpackt in ein so glänzendes wie goldenes Überraschungsei, das sich so ungeheuerlich wie schnell in ein faules verwandelt. In dieser kurzen, aber nicht kurzweiligen, anfangs unscheinbaren Geschichte, die sich alsbald bis hin zum Extrem und extrem rasant zum Finale zuspitzt, geht es um eine Frau in den Mittdreißigern namens Judith, Single und erfolgreiche Geschäftsfrau. Im Großen, aber nicht Ganzen läuft alles perfekt. Bis sie in einem Supermarkt den perfekten Mann trifft, der anfangs nur unabsichtlich ihren physischen Schmerz, später aber aufdringlich unaufdringlich ihren psychischen heraufbeschw(o)ert. So trifft sie in ihrer vermeintlichen und ganz persönlichen Hollywood-Happy-End-Liebesgeschichte auf vieles. Unverständnis. Ernüchterung. Selbstverleugnung. Und nicht zuletzt auf ihren absoluten (Alb)Traum-Mann.

Lange nach Emmi und Leo haben wir auf zwei neue Anti-Helden der Liebe von Daniel Glattauer gewartet. Sechs beziehungsweise drei Jahre lang hat es gedauert, bis wir ein weiteres Mal mitfiebern und -leiden durften. Sprachspiele und Wortgefechte sind auch in diesem Buch zu finden, denn er ist ein Meister seiner Kunst und Herr über seine Worte, der Herr Glattauer. Roman steht drauf. Thriller steht drin. Auch wenn das nicht gleich – genauso wie die Liebe – auf den ersten Blick ersichtlich ist. Beim Lesen der letzten fünfzig Seiten vergisst man zu atmen, Stunden später hat man wieder Raum und Zeit zum Luftholen, bleibt sprachlos und herzklopfend zurück. Nicht nur das Hoffnungmachen, auch das Angstmachen gelingt dem österreichischen Schriftsteller, wie er mit dieser atem(be) raubenden Geschichte beweist. Sperrt Euch beim Lesen in eurem Zimmer ein. Vergesst nicht das Nachtlicht anzulassen. Ewig Dein. Wird auf ewig unsres sein.

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»Judith ging gern in die Arbeit. Und wenn nicht, wie so gut wie immer nach Feiertagen, dann betrieb sie jeden nur erdenklichen Aufwand, es sich einzureden.« Daniel Glattauer Ewig Dein 224 Seiten EUR 9,30 [A] Goldmann Verlag ISBN: 978-3-442-47881-1 erschienen im Taschenbuch Dezember 2013

Inhalt:

Im Supermarkt lernt Judith, Mitte dreißig und Single, Hannes kennen: Architekt, ledig und in den besten Jahren. Hannes ist nicht nur der Traum aller Schwiegermütter – auch Judiths Freundeskreis ist restlos begeistert. Anfangs genießt Judith es, von diesem zielstrebigen Mann, der nur noch sie im Kopf zu haben scheint, auf einen Thron gehoben zu werden. Aber nach und nach werden seine ständigen Liebesbeweise belastend, seine intensive Zuwendung erdrückend. Nur, wie wird man ihn wieder los, den perfekten Schwiegersohn und Verehrer, wenn er so gar nicht weichen will?

Daniel Glattauer

Daniel Glattauer wurde 1960 in Wien geboren und ist seit 1985 als Journalist und Autor tätig. Bekannt wurde Glattauer vor allem durch seine Kolumnen, die im so genannten »Einserkastl« auf dem Titelblatt des Standard erscheinen und in Auszügen in seinen Büchern Die Ameisenzählung, Die Vögel brüllen und Mama, jetzt nicht zusammengefasst sind. Seine beiden Romane Der Weihnachtshund und Darum wurden mit großem Erfolg verfilmt. Der Durchbruch zum Bestsellerautor gelang ihm mit dem Roman Gut gegen Nordwind, der für den Deutschen Buchpreis nominiert, in zahlreiche Sprachen übersetzt und auch als Hörspiel, Theaterstück und Hörbuch adaptiert wurde.


»Zuckerallergie«!? geschriebenes: CORNELIA ROMSTORFER-BAUER fotografiertes: alexander bernold Bauchschmerzen und Durchfall nach dem Essen, häufige Blähungen oder sogar Übelkeit und Erbrechen: Wer immer wieder an solchen Beschwerden leidet, sollte an eine Nahrungsmittelunverträglichkeit denken.

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ilchzucker- und Fruchtzuckerunverträglichkeit gehören zu den am häufigsten diagnostizierten Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Mit einer Allergie haben diese Unverträglichkeiten jedoch nichts zu tun. Bei einer echten Allergie kommt es zu einer Reaktion des Immunsystems. Je nach Auslöser können echte Nahrungsmittelallergien von juckenden Hautausschlägen bis zu einem lebensbedrohenden allergischen Schock führen. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei den betreffenden Unverträglichkeiten um Aufnahmestörungen des Zuckers im Dünndarm. Diese machen unangenehme Beschwerden, sind aber grundsätzlich ungefährlich.


Laktoseintoleranz

Milchzucker setzt sich aus einem Teil Traubenzucker und einem Teil Schleimzucker zusammen. Im Dünndarm wird der Milchzucker mittels des körpereigenen Enzyms Laktase in diese beiden Einzelteile aufgespalten und kann so vom Körper aufgenommen werden. Bei der Laktoseintoleranz ist zu wenig Laktase vorhanden und der Milchzucker gelangt unverdaut in den Dickdarm, wo Darmbakterien die Aufspaltung übernehmen. Dabei entstehen Gase, die zu Beschwerden führen. Laktose (Milchzucker) befindet sich vor allem in Milch und Milchprodukten sowie in zahlreichen verarbeiteten Lebensmitteln, wie Kuchen, Torten, Backwaren, Fertiggerichten, Eis und Schokolade. Auf Milch und Milchprodukte gänzlich zu verzichten ist meist nicht notwendig. Je nach Ausprägung kann der Körper kleine Mengen Laktose trotz der Unverträglichkeit gut verdauen. Besser verträglich sind in der Regel Sauermilchprodukte wie Joghurt oder Sauermilch. Im Handel stehen außerdem schon viele laktosefreie Produkte zur Verfügung, die Menschen mit Laktoseintoleranz das Leben erleichtern. Milchprodukte sind in unseren Breiten die wichtigste Kalziumquelle und daher eine wichtige Lebensmittelgruppe für gesunde Knochen. Wer langfristig auf Milchprodukte verzichten muss oder möchte, sollte unbedingt auf eine ausreichende Kalziumzufuhr aus anderen Quellen achten. Kalziumreiche Mineralwässer, Kohl, Broccoli, Fenchel, Lauch, Zitrusfrüchte und Beeren tragen zu einer Versorgung mit Kalzium bei. Bei Ersatzprodukten wie Soja, Hafer- oder Reismilch sollte auf eine Anreicherung mit Kalzium Wert gelegt werden.

bei der Laktoseintoleranz kommt es zum bakteriellen Abbau mit Gasbildung. Blähungen, Bauchkrämpfe und Durchfall sind die Folgen. Fruchtzucker kommt vor allem in Obst, Fruchtsäften, Marmeladen und Honig vor und wird industriell einer Reihe von Lebensmitteln zugesetzt. Fruktose findet man unter anderem in Wellnessgetränken, Diabetikerlebensmitteln, Diät- und Lightprodukten, Fruchtjoghurts, Müslimischungen, Süßigkeiten und Backwaren. Der Fruchtzuckergehalt im Gemüse ist generell sehr gering. Der größte Irrtum in diesem Zusammenhang ist die Annahme, dass eine Fruktoseunverträglichkeit einen kompletten Verzicht auf Obst oder sogar auf Gemüse notwendig macht. Berücksichtigt man bestimmte Faktoren, die die Fruchtzuckerverdauung beeinflussen, bleiben nur wenige Obstsorten übrig, die meist auch langfristig nicht vertragen werden und gemieden werden sollen. Wie gut oder schlecht Obst vertragen wird, hängt unter anderem von der Menge, dem gleichzeitigen Verzehr von Sorbit oder anderen Zuckeralkoholen, dem Traubenzuckergehalt im Obst und der Zusammensetzung der gesamten Mahlzeit ab.

Unverträglichkeiten feststellen

Die Diagnose von Milch und Fruchtzuckerunverträglichkeit erfolgt mittels Atemtest. Bei diesem Test wird der jeweilige Zucker in einer bestimmten Dosierung in Wasser aufgelöst und getrunken. In regelmäßigen Abständen wird der Wasserstoffgehalt in der Ausatemluft gemessen. Kommt es zu einem Anstieg des Gases über einen bestimmten Wert, gilt die Unverträglichkeit als bewiesen. Gleichzeitig werden die Beschwerden während des Belastungstests festgehalten. Ist der Atemtest positiv und bestätigt sich der Verdacht einer Unverträglichkeit, sollte unbedingt eine Ernährungsberatung bei einem Diätologen in Anspruch genommen werden. Durch einfach umzusetzende Tipps und Tricks kann die Verträglichkeit der Zuckerarten wieder verbessert werden und die Einschränkungen im Alltag bleiben gering. Lebensmittellisten aus dem Internet sind meist widersprüchlich, schränken häufig unnötig ein und können vor allem beim Vorliegen mehrerer Unverträglichkeiten zu einer Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen führen. Man sollte so viel wie nötig weglassen, aber auf so wenig wie möglich verzichten.

Fruktosemalabsorption

Durch eine Störung des Fruchtzuckertransportes im Darm passiert das Gleiche wie beim Milchzucker. Fruchtzucker kann im Dünndarm nicht aufgenommen werden und gelangt in den Dickdarm. Ähnlich wie

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Handball geschriebenes: gudrun freund

Mistelbach ist auf dem besten Weg eine Handball-Hochburg zu werden. Die Mannschaften sind sehr motiviert und nutzen den Aufschwung, den der Sport seit dem guten Abschneiden des Herrennationalteams bei der Europameisterschaft in Dänemark im Jänner erlebt. Die Vorzeichen für zukünftige Erfolge der Mistelbacher sind gut, denn hier gibt es eine lange Tradition und viel Potential.

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Jahre lang spielte die Mistelbacher Herrenmannschaft in der Landesliga und wurde in der Saison 1999/2000 sogar Landesmeister. 2002 begann der Verein aktiv mit dem Training einer Nachwuchsmannschaft. 2007 löste sich die Herrenmannschaft altersbedingt auf, eine Jugendmannschaft entstand, aus der sich eine Damenmannschaft entwickelte. Mit dieser kehrte der HBV Mistelbach 2013 in den Meisterschaftsbetrieb zurück.

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Erste Saison in der Landesliga

Das Team der Damenmannschaft besteht aus den aktiven Spielerinnen der vorjährigen U18 und ehemaligen Damen, die bereits im Jahr 2009 erstmals das Abenteuer Frauenliga wagten. Derzeit umfasst der Kader 17 Spielerinnen. Trainiert wird dreimal in der Woche. In der ersten Saison in der NÖ Landesliga liegt der Fokus auf dem Sammeln neuer Erfahrungen sowie auf dem Üben und Umsetzen neuer Spielzüge. »Eine Platzierung im Mittelfeld ist das klar definierte Ziel«, erklärt HBV-Obmann Stefan Schodl. Im Augenblick liegt der HBV Mistelbach noch am Tabellenende. Es ist jedoch nur mehr eine Frage der Zeit, bis die intensive Trainingsarbeit mit einem Sieg belohnt werden wird.

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Motivation und Zusammenhalt

Engagiert sind nicht nur die Betreuer, sondern auch die aktiven Spielerinnen. Neben ihren Hauptberufen trainieren sie mehrmals die Woche und erledigen diverse organisatorische Belange des Vereins. Obmann Stefan Schodl kümmert sich um den Kartenverkauf und um die Verköstigung der Fans bei den Heimspielen. Im Schnitt besuchen circa 130 begeisterte Fans die Heimspiele und feuern ihre Mannschaft an.


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Nachwuchs feiert erste Erfolge

Topmotiviert rüstet der HBV Mistelbach auf und investiert viel Zeit und Engagement in die Nachwuchsarbeit. Es trainieren eine U9 Mädchen- und eine U9 BubenMannschaft im Volksschulturnsaal in Mistelbach. »Wir fangen jetzt auch wieder mit einer U9 an, die Gerald Gindl trainiert, denn wir haben schnell festgestellt, dass Handball wieder zieht«, erklärt Schodl. Beide U9 Mannschaften gewannen bereits bei ihrer ersten Turnierteilnahme – die U9-Mädchen in Gänserndorf mit 3:0-Siegen und die U9 Buben mit 5:0-Siegen in Baden. Eine Vergrößerung des derzeitigen Kaders ist jederzeit erwünscht. Interessierte Ballbegeisterte können direkt beim U9 Training, jeweils Freitag von 15.30 bis 17.00 Uhr, vorbeikommen. Auch die Ausbildung als Handball-Kampfrichter und -Schiedsrichter ist in Mistelbach möglich. »Wir wollen den Hype um das Herrennationalteam jetzt nutzen, um die Werbetrommel für unsere Sportart zu rühren. Aber ganz wichtig ist uns, dass wir nachhaltig agieren«, so Schodl. Die ersten Erfolge des Nachwuchses geben dazu genauso Hoffnung wie die steigende Tendenz der noch jungen Damenmannschaft.

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Wohnliche Glasträume

N

eue Baustile und moderne Architektur setzen mehr denn je auf Glas. Es geht nicht mehr nur um Fenster und Türen – heute findet man Glaselemente im gesamten Innenraumbereich. Ganzglas-Garderoben, Stiegengeländer aus Glas, Küchen mit Glasrückwänden, individuell gestaltete Glasduschen und Glastrennwände sind nur einige Stichworte. Der moderne Mensch baut transparent. Der neue Durchblick im Haus ermöglicht den Einsatz von Spiegeln und reizvollen Lichteffekten, die sich auch in die Nachbarräume fortpflanzen. Glastüren erlauben Blicke bis hinaus in den Garten, durch die Pergolen hindurch, sodass man das Gefühl bekommt, befreit und im Einklang mit der Umgebung zu wohnen.

Fragen Sie uns und vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch im neu gestalteten Schauraum der Firma GLAS FRANK. Hier können Sie sich beispielsweise über Duschverglasungen, Schiebetüren, Schallschutzverglasungen im Innenbereich und Ganzglasgeländer, aber auch über Glasbedruckung, Folienbeklebung und Kunstverglasung informieren. Der professionelle Anspruch an die Qualität der Beschläge oder an die Nanobeschichtung (Lotosblüten-Effekt) ist für uns selbstverständlich.

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GLAS FRANK bietet mit seinen Partnern für den Innenund Außenbereich Komplettlösungen an, wobei es wichtig wäre, die vielfältigen Möglichkeiten, die Glas bietet, schon bei der Planung des Hauses oder vor dem Umbau mit einfließen zu lassen.


Anbandelnim

Weinviertel

geschriebenes: ingrid fröschl-Wendt | fotografiertes: familie wendt

Wie verliebten sich unsere Urgroßeltern? Die Auswahl an möglichen Partnern im Dorf war beschränkt, die Arbeit hart. Doch es gab genug Gelegenheiten, um miteinander anzubandeln. Ingrid Fröschl-Wendt führte Gespräche mit heute 70- bis 90-Jährigen und ließ sich von Kirtagen und vom Verleibtsein erzählen.

K

irtage waren eine gute Gelegenheit, bei der sich Burschen und Mädchen aus verschiedenen Ortschaften kennenlernen konnten. Höhepunkt der Feste war das Maschenscheiben, benannt nach einer Masche, die aus langen, bis zum Boden reichenden Bändern bestand und die mit einem Myrtenstrauß verziert war. Dotiert war die Masche mit einem Geldbetrag, den der Wirt beisteuerte. Zusätzlich gewann der Sieger drei Tänze mit einem jungen Mädchen, für das es eine besondere Ehre war, auserkoren zu werden. Die Preise waren sehr begehrt und schon Wochen vorher fand eine Vorauswahl, genannt Böcke-Ausscheiben, statt. Dabei galt es, drei mittlere Kegel mit einem Schub umzuwerfen. Für jeden Bock erhielt man beim großen Maschenscheiben am Kirtag drei Schub extra. Für die Kirtage nahmen die Burschen auch große Entfernungen in Kauf, zuerst mit dem Fahrrad und später mit dem Moped. Den ortsansässigen Dorfburschen war das oft ein gewaltiger Dorn im Auge und manch interessierte Bursche musste die Beine in die Hand nehmen, wenn zu späterer Stunde und nach ordentlichem Alkoholgenuss eine Schar Dorfburschen meinte, dem Eindringling eine Lektion verpassen zu müssen. Die Mädchen waren meist auf der Seite der Zuwanderer, denn die boten nicht nur Abwechslung, sondern waren außerdem oft die besseren Tänzer. Erfuhren die Mädchen rechtzeitig von geplanten Prügelattacken, warnten sie ihre Verehrer, die dann einen großen Umweg mit dem Rad in Kauf nehmen mussten, um dem Hinterhalt am Dorfende zu entgehen. Wurde es für Zwei langsam ernst, so versuchten sie, sich wie zufällig immer wieder zu begegnen. Der junge Mann wartete, bis die Angehimmelte mit der Milchkanne an seinem Haus vorbei der Milchkammer zustrebte, um sie dann zu begleiten. Oder das Mädchen bat, wenn der Vater kräftige Arme als Hilfe brauchte, einen ganz bestimmten jungen Mann darum zu bitten. Natürlich

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mischten auch die Eltern im Beziehungsgeflecht mit. Wenn sich ein Elternpaar einen jungen Mann ausgesucht hatte, dann wurde der immer wieder zu Tätigkeiten ins Haus eingeladen und so der Tochter vor die Nase gesetzt, damit sie anbeißen möge. Schien sich ein junges Paar einig zu werden, dann blieb das selten ein Geheimnis. Zu öffentlich war alles, was in einem Dorf passierte. So waren auch Mädchen, die ihre Gunst allzu freigebig verschwendeten, bald bekannt, mehr noch verschrien und der schlechte Ruf haftete bis ans Lebensende. Noch Jahrzehnte später wurden beim gemeinschaftlichen Arbeiten, in dessen Verlauf genüsslich jeder Dorftratsch wiedergekaut wurde, diese alten Geschichten wieder hervorgeholt. Die meisten Burschen zogen sich vor diesen Mädchen schnell zurück. Fürchteten sie doch, durch eine Liebschaft in die Falle zu tappen, für etwas die Verantwortung tragen zu müssen, das sie nicht verschuldet hatten. Schien sich endlich eine ernsthafte Beziehung – mit mehr oder weniger Liebe oder wirtschaftlichem Verstand geknüpft – anzubahnen, dann traten die Eltern auf den Plan. Die

Väter trafen sich, um Nägel mit Köpfen zu machen und auszuhandeln, was Bursche und Mädchen vom jeweiligen elterlichen Besitz zu erwarten hatten. Manch junger Mann und manch junges Mädchen behielt bei aller Tändelei zum Schluss einen kühlen Kopf, der Verstand siegte über das Herz. Denn die Regeln eines Dorfes waren unerbittlich. Es war kaum möglich über die Kaste, in die man geboren wurde, hinaus zu heiraten. Ein Bauernsohn nahm eine Bauerntochter, ein Arbeitersohn eine Arbeitertochter. Kam es doch einmal vor, dass ein Bursch sich ein armes Mädchen aussuchte und an ihr trotz des Widerstandes der Eltern festhielt, so bekam das Mädchen, das in den Hof des Mannes einheiraten musste, oft, so lange die Schwiegereltern lebten, seine Unerwünschtheit zu spüren. Doch meist ließen sich die jungen Leute, aufgewachsen in einer Zeit, in der Besitz und Arbeitswillen überlebensnotwendig waren, von Liebschaften abbringen und heirateten standesgemäß. Nicht ohne manchmal ein Leben lang der großen Liebe nachzutrauern.


en ß o r G e di e i w n l Tafe

Die beiden Gastronomen Severin Weber (genusswerkstatt sieben:schläfer, Falkenstein) und Roland Krammer (Gastwirtschaft Neunläuf, Wilfersdorf) – beide selbst Väter – stellen sich mit ihrem Team der Herausforderung und lernen Ihren Sprösslingen spielerisch die Tischgepflogenheiten, Servietten falten, Tisch decken uvm. Zur Stärkung gibt es danach ein 3-gängiges Kindermenü aus regionalen Produkten, den Abschluss bildet die Übergabe einer „Betty Bernstein“-Urkunde. Bevor jedoch das „Tafeln wie die Großen“ beginnt, wird gemeinsam ein Mitglied der österreichischen Bernsteinstraße besucht. Auf der mittelalterlichen Burgruine im romantischen Falkenstein lernen Ihre Kinder u.a. wie man mit einer Gänsefeder schreibt, auch Spiele im Turnierhof stehen auf dem Programm. Im imposanten Liechtensteinschloss Wilfersdorf erfährt Ihr Nachwuchs alles über die Liechtensteiner und ihren Stammbaum, außerdem kann man hier sein eigenes Wappen malen. Anschließend fahren oder gehen Sie gemeinsam zum naheliegenden Gasthaus, wo das Seminar „Tafeln wie die Großen“ startet. Die erwachsenen Begleitpersonen können in der Zeit, wenn die Kinder „Tafeln wie die Großen“, im Gasthaus ein Getränk konsumieren.

Falkenstein 17.05.2014 oder 24.05.2014 14:30 Uhr: Betty Bernstein Kinderführung auf der Burgruine Falkenstein 16:00 Uhr: „Tafeln wie die Großen“ in der genuss:werkstatt sieben:schläfer Ende um ca. 18.30 Uhr

Wilfersdorf 20.06.2014 oder 17.07.2014 14:30 Uhr: Betty Bernstein Kinderführung im Liechtensteinschloss Wilfersdorf 16:00 Uhr: „Tafeln wie die Großen“ in der Gastwirtschaft Neunläuf Ende um ca. 18.30 Uhr Angebot für Kinder ab 6 Jahre, max. für 20 Kinder Inkludierte Leistungen:

• Betty Bernstein-Führung für 1 Kind + maximal 2 Begleitpersonen im jeweiligen Ausflugsziel

• „Tafeln wie die Großen“:

• Spielerisches Lernen von Tischgebräuchen für 1 Kind • Aperitif „Betty Bernstein“-Kindersekt • 3-gängiges Menü (Kinderportionen) mit regionalen Fruchtsäften und Wasser • Urkunde für jedes teilnehmende Kind • 1 Getränk pro Begleitperson Preis: € 45,-

Information und Buchung: +43 (0) 2552/3515, incoming@weinviertel.at oder unter www.weinviertel.at im Online-Shop.

Fotos: © Weinviertel Tourismus / Wurnig, Weinviertel Tourismus / Koci, Weinviertel Tourismus / Mandl, zVg

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