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CAS Systemisches Projektmanagement

www.hslu.ch/c157


Theoretische Grundlagen, Methodenmix und ein gezieltes Coaching für Ihr Praxisprojekt

Prof. Dr. Martin Hafen Studienleitung

Dr. Christian Matul Studienleitung

Der Nutzen von Projekten im Kontext der Sozialen Arbeit ist unverkennbar. Unter Beachtung gesellschaftlicher Entwicklungen legen nachhaltige Projekte ihren Fokus auf die Initiierung, die partizipative Entwicklung, die Begleitung und die Verankerung von Veränderungen im Sozial-, Gesundheitsund Bildungsbereich. Die Projekte richten sich an Fachpersonen und Organisationen aus dem Kontext der staatlichen Verwaltung, der Zivilgesellschaft und der Privatwirtschaft. Dabei wird der Vernetzung und Kooperation dieser Akteure eine besondere Bedeutung zugemessen. Eine systemische Ausrichtung ermöglicht dem Projektmanagement einen realitätsnahen Blick auf die Möglichkeiten, aber auch auf die Grenzen von Veränderungen in diesen komplexen Systemen. Im CAS-Programm (Certificate of Advanced Studies) erhalten die Studierenden neben einer theoretisch gut fundierten Methodik ein gezieltes Praxiscoaching für ihr Projekt. Weitere Informationen zum CAS-Programm finden Sie auf den folgenden Seiten. Haben Sie noch Fragen? Dann melden Sie sich bei uns. Wir beraten Sie gerne.


Inhalt des CAS-Programms

Das CAS Systemisches Projektmanagement besteht aus sieben Themenblöcken mit insgesamt 18 Studien­tagen. Themenblock 1: Systemisches Projektmanagement – eine Einführung (3 Tage) Die Studierenden werden befähigt, in systemisch komplementärer Form an die Planung und Durchführung von Projekten heranzugehen. Der Themenblock greift den Nachhaltigkeitsbegriff auf und verdeutlicht die wechselseitige Abhängigkeit und Verbindung von strukturellen, strategischen und kulturellen Planungselementen. Die Studierenden lancieren ein eigenes Praxisprojekt in ihrem beruflichen oder privaten Umfeld. Themenblock 2: Projekte mit Partnern und Partnerinnen – von der Idee zum Auftrag (3 Tage) Für eine nachhaltige Wirkung eines Projekts sind die Projektverantwortlichen auf die Mitwirkung von Organisationen und Einzelpersonen angewiesen. Daher kommt der Partizipation bei der Situationsanalyse und der Entwicklung von Ideen eine zentrale Bedeutung zu. Nur so können Anliegen und Auftrag in Einklang gebracht werden. Themenblock 3: Qualitätsentwicklung in Projekten; Integration und Transfer: Auftragsklärung, Umfeldanalyse (2 Tage) Da Projekte für sich dynamische und bisweilen unberechenbare Systeme sind, kommt der Qualitätssicherung bei der Planung,

Umsetzung und Verankerung eine entscheidende Bedeutung zu. Das internetbasierte Projektmanagement-Tool «quintessenz» bietet vielfältige Möglichkeiten, die Qualität eines Projekts optimal zu gestalten. Themenblock 4: Die Frühphase der Projekt­arbeit – von der Planung bis zum Kick-off (3 Tage) Eine sorgfältige Planung ist für den späteren Projekterfolg von entscheidender Bedeutung. Projektabschnitte, Zwischenziele und Grundlagen für das Controlling werden definiert sowie Massnahmen zur Sicherung der Nachhaltigkeit festgelegt. Die Studierenden erhalten eine Grundorientierung für die Planung beziehungsweise das Design von Workshops. Themenblock 5: Kommunikation in Projekten; Integration und Transfer: Planung (2 Tage) Bei der Durchführung umfassender, mehrdimensionaler Projekte sind in der Regel nicht nur die Projektmitglieder und die auftraggebenden Organisationen betroffen, sondern auch weitere Anspruchsgruppen. Das macht eine gute Kommunikationskonzeption und davon abgeleitete Massnahmen der internen und externen Projektkommunikation unabdingbar.


Ziele, Zielgruppen, Zulassung, Kosten, Dauer und Zeitaufwand Themenblock 6: Budgetierung und Fundraising; Integration und Transfer: Evaluation und Projektbeendigung (3 Tage) Nachhaltig wirkende Projekte sind in der Regel so komplex, dass sie trotz des Einsatzes von Freiwilligen auf umfassende Geldmittel angewiesen sind. Im Zentrum dieses Themenblocks stehen Fragen der Finanzbeschaffung und Budgetplanung. Themenblock 7: Präsentation der Praxisprojekte und Modul-Abschluss (2 Tage) Die Studierenden stellen sich ihre Projekte im Rahmen eines «Jahrmarkts» gegenseitig vor, tauschen ihre Erfahrungen aus und geben einander Feedback. Mit der «Weisheit des Rückblicks» werden «Lessons Learned» gesammelt. Leistungsnachweis Die Studierenden erarbeiten anhand vorge­ gebener Kriterien eine Projektskizze. Diese Projektskizze dient als Grundlage für die eigene Projektarbeit und findet Verwendung im Rahmen des Projekts selbst. Die erfolgreiche Umsetzung des Projekts ist natürlich erwünscht, bildet aber keine Bedingung für den Abschluss des CAS-Programms. Didaktisches Konzept Das didaktische Konzept besteht aus einer ausgewogenen Mischung von diskursivem Frontalunterricht, Diskussionen in Kleingruppen und im Plenum, Selbststudium sowie angeleiteten Gruppenarbeiten. Im Rahmen des Leistungsnachweises beziehungsweise des eigenen Projektes erhalten die Studierenden ein individuelles Projektcoaching.

Ziele Die Studierenden erwerben das Rüstzeug zur Begründung, Planung, Durchführung, Evaluation und Verankerung von Projekten im Sozial-, Gesundheits-, Wirtschafts- oder Bildungsbereich mit einem besonderen Fokus auf die Lehre des systemischen Projektmanagements. Im Zentrum der Bemühungen um Qualitätsentwicklung steht die Anwendung des Tools «quintessenz». Gleichzeitig planen die Studierenden ein eigenes Projekt und führen es während der Studienzeit durch. Zielgruppen Das CAS-Programm richtet sich vornehmlich an Fachund Führungspersonen, Beraterinnen und Berater sowie Projektverantwortliche aus den Bereichen Soziales, Bildung, Erziehung, Gesundheit/Medizin und Unternehmen/Wirtschaft. Dazu gehören beispielsweise Pflegefachkräfte, Lehrpersonen, Sozialarbeitende und Verantwortliche im Bereich Human Resources. Zulassung Zugelassen sind Studierende mit einem Tertiärabschluss (Fachhochschule, Universität, ETH, Höhere Fachschule, eidg. Berufsprüfung, eidg. Höhere Fachprüfung). Interessierte ohne Tertiärabschluss können über ein standardisiertes Zulassungsverfahren («sur dossier») aufgenommen werden. Kosten Die Kosten des CAS-Programms entnehmen Sie bitte der Website unter www.hslu.ch/c157. Dauer und Zeitaufwand Das CAS Systemisches Projektmanagement dauert rund sechs Monate. Der Gesamtaufwand beträgt 450 Stunden (15 ECTS). Diese setzen sich zu je einem Drittel aus Kontaktstudium, angeleitetem Lernen und Selbststudium zusammen.


Studienabschluss, Dozierende, Anrechnung an MAS-Programme

Daten, Anmeldung, Auskunft und Beratung, Unterrichtsort

Studienabschluss Der erfolgreiche Abschluss des CAS Systemisches Projektmanagement führt zum Titel «Certificate of Advanced Studies Hochschule Luzern/FHZ in Systemischem Projektmanagement». Die Studierenden des CAS-Programms erhalten den Titel, sofern sie: – die erforderlichen 15 ECTS erarbeitet, – mindestens 80 Prozent des Unterrichts besucht, – den Leistungsnachweis bestanden haben.

Daten Das CAS Systemisches Projektmanagement beginnt in der Regel jedes Jahr im Januar. Die genauen Durchführungsdaten entnehmen Sie der Website www.hslu.ch/c157.

Dozierende Die Dozierenden sind Fachpersonen mit wissenschaftlicher und/oder umfassender Praxiserfahrung in den Bereichen der Organisationsentwicklung und des professionellen Projektmanagements. Ein bedeutender Teil des Unterrichts wird durch Dr. Christian Matul bestritten: Er ist selbstständiger Organisations­berater und Managementtrainer. Nach Forschungs- und Lehrtätigkeit an der Wirtschaftsuniver­sität Wien hat er seine Beratungstätigkeit in der Controlling- und Strategieberatung in Wien begonnen, später in der systemischen Beratung in München fortgesetzt. Kernthemen seiner Arbeit: Veränderung in Organisa­tionen, Projektmanagement, Führungskräftequalifizierung und Training, diverse Publikationen. Die Namen aller Dozierenden werden auf der Website unter www.hslu.ch/c157 publiziert. Anrechnung an MAS-Programme CAS-Programme können Bestandteile umfangreicherer MAS-Programme (Master of Advanced Studies) sein. Das CAS Systemisches Projektmanagement kann angerechnet werden an: – MAS Prävention und Gesundheitsförderung – MAS Betriebliches Gesundheitsmanagement – MAS Lösungs- und Kompetenzorientierung – MAS Arbeitsintegration – MAS Sozialarbeit und Recht – MAS Management im Sozial- und Gesundheitsbereich (teilweise Anrechnung möglich)

Anmeldung Das Anmeldeformular sowie den Anmeldeschluss finden Sie auf der Website. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt, wobei die Studienleitung über die Aufnahme entscheidet. Bei positivem Entscheid erhalten Sie einen Weiterbildungsvertrag. Ist das CAS-Programm ausgebucht oder wird es aufgrund ungenügender Nachfrage nicht durchgeführt, werden Sie so rasch wie möglich darüber informiert. Bei Annullierung der Anmeldung vor Vertragsunterzeichnung ist eine Bearbeitungsgebühr von CHF 100.– (bei Aufnahmeverfahren «sur dossier» CHF 300.–) zu entrichten. Alle weiteren Modalitäten sind dem Weiterbildungsvertrag zu entnehmen. Info-Veranstaltungen An den Info-Veranstaltungen können Sie sich persönlich bei der Studienleitung über diese Weiterbildung informieren. Die Daten der Info-Veranstaltungen sind auf der Website unter www.hslu.ch/c157 aufgeführt. Administration (Auskunft) Iris Studhalter, T +41 41 367 48 33, iris.studhalter@hslu.ch Studienleitung (konzeptionelle und inhaltliche Fragen) Prof. Dr. Martin Hafen, martin.hafen@hslu.ch Dr. Christian Matul Ort Der Unterricht findet an der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit in unmittelbarer Umgebung des Bahnhofs Luzern am Ufer des Vierwaldstättersees statt.


Qualitätsmanagement Die Qualität ihrer Leistungen ist der Hochschule Luzern wichtig. Sie entwickelt diese ständig weiter und lässt sie von einer externen Organisation überprüfen. Als erste Hochschule in der Schweiz und in Deutschland hat die Hochschule Luzern die Stufe «Recognised für Excellence 5*» im Modell der European Foundation for Quality Management (EFQM) erreicht. Zudem erhielt die Hochschule Luzern bei der Verleihung des ESPRIX Swiss Award for Excellence 2016 den Preis in der Kategorie «Nutzen für Kunden schaffen». www.efqm.org Hochschule Luzern – Soziale Arbeit Werftestrasse 1, Postfach 2945, 6002 Luzern, Schweiz T +41 41 367 48 48, sozialearbeit@hslu.ch, www.hslu.ch/sozialearbeit

01-2019

Susanne Koch, Leitung Aus- und Fortbildung im Gesundheitswesen, Absolventin

Die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit bietet den Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit mit den Studienrichtungen Sozialarbeit, Soziokultur – in der Deutschschweiz einzigartig – und Sozialpädagogik, den Master-Studiengang Soziale Arbeit sowie Weiterbildungen zu folgenden Themen an: Arbeitsintegration; Behinderung und Lebensqualität; Bildung, Erziehung und Betreuung; Devianz, Gewalt und Opferschutz; Gemeinde-, Stadt- und Regionalentwicklung; Kindes- und Erwachsenenschutz; Methoden und Verfahren; Prävention und Gesundheit; Soziale Sicherheit; Sozialmanagement und Sozialpolitik sowie Soziokultur. Mit Projekten in Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen unterstützt die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit die Entwicklung des Sozialwesens und die Professionalisierung der Sozialen Arbeit.

«Präventionsmassnahmen betreffen unterschiedliche Ziel- und Interessensgruppen. Entsprechend müssen Projekte interdisziplinär angelegt sein und mit den beteiligten Akteuren erarbeitet werden. Hierzu habe ich im CAS-Programm nicht nur die entsprechenden Methoden und Vorgehensweisen à fonds erlernt, sondern konnte durch die Erarbeitung der Projektskizze und dem persönlichen Coaching zusätzlich enorm profitieren und das Gelernte unmittelbar in die Praxis umsetzen.»

Hochschule Luzern – Soziale Arbeit

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Im CAS-Programm werden die Studierenden in die Grundlagen der systemischen Projektmethodik eingeführt und setzen die erworbenen Kenntnisse p...

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