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NR. 12 | WINTER 2019

H A M B U R G S C H O O L O F B U S I N E S S A D M I N I S T R AT I O N

WER ODER WAS BIN ICH? Agil und offen für Neues!

HSBANAL

INTERNATspIO eaking For English 30 readers. Page

ALEXANDER BIRKEN

Vorstand von OTTO hat Vorsitz im Kuratorium (S. 17)

AUSLANDSSEMESTER

Jasper Strohkark berichtet aus Südafrika (S. 30)

W W W. H S B A . D E

GEWINNER DES SPIRIT AWARDS

HSBA-Team bei der ChampionsTrophy (S.45)


GRAND OPENING Feiern Sie mit uns die Eröffnung des HSBA Innovation Hubs und seien Sie dabei, wenn wir den Namen sowie das neue Logo enthüllen.

28.03.2019 • 18 UHR A D O L P H S P L AT Z 6 HAMBURG


H S B A H A M B U R G S C H O O L O F B U S I N E S S A D M I N I S T R AT I O N

zum Ende des Jahres 2018 hat die HSBA

Und mit der jüngst vollzogenen Mitglied-

einen ganz wichtigen Meilenstein erreicht.

schaft bei der AACSB, einer internationalen

Die Geschäftsführerin der Foundation for

Akkreditierungsagentur, macht die HSBA

International Business Administration Accre-

deutlich, dass sie sich auch zukünftig an

ditation (FIBAA), Prof. Dr. Kerstin Fink, über-

höchsten Qualitätsansprüchen messen

reichte feierlich die Urkunde zur System-

lassen wird. Wir werden niemals stillstehen,

akkreditierung und das Premiumsiegel für

sondern Lehre und Forschung kontinuierlich

den MBA Shipping. Die HSBA hat seit ihrer

weiter verbessern.

Gründung viele Akkreditierungsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Mit der Systemak-

Herzlichst Ihr

kreditierung erhält die HSBA nun das Recht, das Siegel des Akkreditierungsrates für die von ihr geprüften Studiengänge selbst zu

Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz

verleihen.

Präsident der HSBA

GRUSSWORT DES GESCHÄF TSFÜHRERS

Mit Agilität etwas Großes schaffen

A

gilität ist der Schlüssel zu Wett-

ren, kam diese Entwicklung nicht aus den

bewerbsfähigkeit und höherer

Hochschulen, sondern aus der Wirtschaft.

Produktivität der Wirtschaft. Dazu

Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz Präsident der HSBA

Foto: Heiner Köpcke

Liebe Leserin, lieber Leser,

Foto: Roland Magunia

EDITORIAL

Dr. Uve Samuels Geschäftsführer der HSBA

Elon Musk von Tesla hat es vorgemacht.

IMPRESSUM

bietet das neue HSBA Magazin spannende

Diese ist für die deutsche Automobilindus-

Herausgeber

Beiträge. Durch Digitalisierung ändert sich

trie eine zentrale Herausforderung. Das ist

die Art der Zusammenarbeit grundlegend.

nur ein Beispiel.

Hochschulen können dabei helfen, das

Verantwortlich Dr. Uve Samuels

Problem von Silos, Schubladendenken

Deshalb sollten die Hochschulen die

und Lehmschichten in Organisationen zu

eigenen Silos überwinden und kollaborativ

überwinden. Technische Hochschulen hät-

mit den Unternehmen zusammenarbeiten.

ten durch Zusammenarbeit der Fachbe-

Daraus kann Großes entstehen. Die HSBA

reiche Mobilität neu erfinden können. Die

hat das Mindset und ist bereit!

Fahrzeugtechnik hätte eine Karosse der

Chefredaktion

Karin Rose, karin.rose@hsba.de

Konzept und Gestaltung hey + hoffmann Verlag

Druck

print24

Zukunft, die Elektrotechnik den E-Motor,

Ich wünsche allen Inspiration und Spaß

die Chemie die Batterie und die IT die

beim Lesen des HSBA Magazins.

digitale Vernetzung einbringen können. Da sich viele Hochschulen mit ihren Bereichen nicht ausreichend auf Produktebene vernetzen und sich nicht auf Beiträge zu

Dr. Uve Samuels

den globalen Herausforderungen fokussie-

Geschäftsführer der HSBA

NR.12 | WINTER 2019

HSBA Hamburg School of Business Administration

Cover

Shutterstock (kleine Fotos: OTTO Group, Unsplash, LuisaArt RedheadMedia) Hamburg School of Business Administration Alter Wall 38 20457 Hamburg Tel.: (040) 36 13 8-714 Fax: (040) 36 13 8-751 Internet: www.hsba.de

3


INHALT

34 Skillsea: EU-Forschungsprojekt zu Qualifizierung von Fachkräften in maritimer Wirtschaft

38 Break Out Area:

Philips setzt Akzente beim Mega-Trend Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft

Fotos: Prof. Dr. Michael Höbig, Heiner Köpke, Philips, Roland Magunia, Karin Rose, Jana Tolle

9 Agilität in Wirtschaft und Hochschule:

Dr. Uve Samuels und Prof. Dr. Michael Höbig gehören zu den Pionieren der Digitalisierung an der HSBA

14 Große Freude über den neuen Treffpunkt für Studierende: Eröffnung der Peter Möhrle Coffe Lounge

18 Geschafft:

Bachelor- und Master-Absolventen feiern ihren Abschluss 4

31 A Special Visit to Finland:

Staff Members were Guests of our Partner Universities in Helsinki

44 Nil gegen Alster:

Hanse Boat Race „International Edition“ mit großem Fun-Faktor NR.12 | WINTER 2019


INHALT HSBA

TITEL Was sind die deutschen Tugenden der Zukunft? – Agilität in Wirtschaft, Schule und Hochschule

06

Grundhaltung gegenüber Veränderungen – Ergebnisse der Umfrage unter HSBA-Studierenden

09

Auf die Digitalisierung freuen! – Interview mit HSBA-Geschäftsführer Dr. Uve Samuels

10

Bist du schon agil oder döst du noch? – 7 Tipps

11

Neue Freiheiten, neue Bedingungen – Die Zukunft der Arbeitswelt

12

H S B A IN T E R N Upgrade von mitgebrachten kalten Nudeln – Peter Möhrle Coffee Lounge

14

Für die Zukunft bestens aufgestellt – HSBA mit neuer Gesellschafterstruktur

15

Die soziale Komponente wird bei Bauvorhaben oft unterschätzt – Fragen an unseren neuen Professor für Real Estate & Leadership, Dr. Ralph Hofmann

16

Digitalisierung und Nachhaltigkeit miteinander verbinden – Alexander Birken ist neuer Vorsitzende des HSBA-Kuratoriums

17

Hamburg weiterbauen – Oberbaudirektor Höing zu Gast an der HSBA

17

S T U D IU M

A Summer in the USA – Ethical Fashion Consumption

32

A Visit to Ronald McDonald House – Sustainable Leadership Students

33

FO R S C H UN G HSBA erhält Zuschlag für EU-Forschungsprojekt – Skillsea

34

Law and Management of Familiy Firms – Hamburg Conference

35

Messen messbar machen – Doktorarbeit von Patrick Weretecki

36

Neues aus der Forschung – Veröffentlichungen, Konferenzbeiträge und Präsentationen

37

UN T E R NE HME N Fit für die digitale Transformation – Erfolgreiches Pilotprogramm mit dem Gesundheitskonzern Philips

38

Neue Kooperationsunternehmen zum Studienjahr 2018/2019

40

C A MP U S L E B E N Eine Plattform in Zeiten des digitalen Wandels – 1. Hamburg Insurance Innovation Day

41

Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Studienabschluss! – Absolventen 2018

18

Fast-Ehrentor durch Top-Star Jason „Harry Kane“ Harman – HSBA Sportscup

42

New Renaissance in neuen Master-Studiengängen – MSc Business Development und MSc Finance

20

Zwischen pinken Flamingos und erfrischendem Eis – HSBA-Sommerfest

43

Absolvent mit Migrationsvordergrund – Porträt Nuri Arbursu

22

Nil gegen Alster – Hanse Boat Race „International Edition“

44

Aufmerksamkeit durch Live-Abstimmungen – Didactic Bites

24

Sports, Parties and One Unforgettable Weekend – ChamionsTrophy

45

Förderung von Mittelstand und Familienunternehmen – IMF Thesis Award

25

E X EC U T I V E E D U C AT I O N Maßgeschneiderte Weiterbildung statt Gießkanne – Executive Education mit der HSBA

26

Suchen Sie einen Key-Note-Speaker? – Inspirierendes Angebot

26

Executive Education Goes International – HSBA global

27

Key Account Management – Stipendium für Zertifikatslehrgang

27

Timo Angerstein: Wie ich ein Education Addict wurde – Inhouse-Schulung für Veolia

28

H S B A IN T E R N AT I O N A L

Seid Euch immer bewusst, welches Glück Ihr habt! – Porträt Hauke Welp

46

Home of Friends – Alumni Homecoming über den Dächern der Stadt

47

H A MB UR G Sport und Ernährung – Interessante Angebote für Studierende in Hamburg

48

SERVICE English

Exploring Different Cultures – Semester Abroad in Stellenbosch, South Africa

30

Innovation Campus Concepts – A Special Visit to Finland

31

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A LUMNI

Die Studienprogramme der HSBA im Überblick

50

5


HSBA TITEL

Foto: iStock

TITELTHEMA

AGILITÄT IN WIRTSCHAF T, SCHULE UND HOCHSCHULE

Was sind die deutschen Tugenden der Zukunft? “Was man anfängt, bringt man auch zu Ende!”, „Zunächst einmal alles gründlich bis ins letzte Detail durchdenken, erst dann handeln!“ … Dies sind typisch deutsche Wesenszüge, die unser Land über Jahrzehnte erfolgreich gemacht haben. Deutsche Autos und „Made in Germany“ – das war was! Aber sind das auch noch die Erfolgsmuster für die Zukunft? Karin Rose 6

“Wir alle spüren, dass etwas zu Ende geht, etwas Bedeutendes, das uns sehr vertraut ist und das uns über einen großen Zeitraum Struktur und Halt gegeben hat”, so der Autor Ulrich Weinberg in seinem Buch „Network Thinking”. Immer häufiger zeigt sich für Unternehmen und ganze Bereiche wie die Automobilindustrie, dass aber auch Dinge, die uns stark und erfolgreich gemacht haben, morgen schon klein und unbedeutend sein können. Unternehmen wie die Eastman Kodak Company können davon ein Lied singen. Früher war Kodak einer der weltweit führenden Hersteller von Filmmaterial, aber durch den Vormarsch der digitalen Bilder verlor das Unternehmen den Anschluss. Aus einem Insolvenzverfahren ging das Unternehmen schließlich als Spezialist für digitalen Druck hervor. Ein schmerzhafter Prozess, der für viele Mitarbeiter mit Entlassungen verbunden war. Andere Unternehmen können aus diesem Beispiel lernen, indem sie die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkennen und angemessen darauf reagieren. NR.12 | WINTER 2019


TITEL HSBA

Auf gleichbleibende Herausforderungen können

Höbig, Leiter des Digital Innovation Lab an der

wir mit festgelegten Mustern reagieren. Um

HSBA, betont darüber hinaus: „Agiles Arbeiten

jedoch unbekannte, sich verändernde Her-

muss als Philosophie im Unternehmen gewollt

ausforderungen zu bewältigen, brauchen wir

sein.“ Daher begleitet sein Team im DI-Lab Orga-

die Fähigkeit, unsere Strategien, Strukturen

nisationen bei innovativen Entwicklungsprozes-

und Prozesse kurzfristig an die tatsächlichen

sen. Im DI-Lab haben sie die Möglichkeit, Ideen

Gegebenheiten anzupassen. Dafür benötigt man

und Prozesse in Projekten auszuprobieren und

Agilität. Der Begriff Agilität kommt aus der Soft-

zu erkennen, in welchem Maße die Einführung

ware-Entwicklung und beschreibt eine Philoso-

agiler Strukturen auch sinnvoll ist.

phie, die stark an den Bedürfnissen des Kunden ausgerichtet ist. In agilen Strukturen arbeiten

Aus den sich verändernden Anforderungen und

sich Mitarbeiter nicht an einem langfristigen,

gesellschaftlichen Entwicklungen ergibt sich

bis ins letzte Detail durchgeplanten Konzept ab.

eine ganz zentrale Kernfrage: Wie soll Lernen zu-

Stattdessen wird ein „minimal überlebensfähi-

künftig aussehen? Noch ist es so, dass Schüler

ges Produkt“, ein MVP (Minimum Viable Product)

in Deutschland auf vieles vorbereitet werden,

entwickelt, das Feedback der Kunden einge-

aber nicht auf die Anforderungen von agilen

holt und in den Weiterentwicklungen der MVP

Arbeitswelten. Ein Schüler handelt in der Regel

berücksichtigt. Unternehmen lernen dabei am

nicht, er gibt wieder. Und das möglichst korrekt.

lebenden Objekt und verhindern, dass viel Geld,

Durch eine ständige Einzelbewertung wird er zu-

Zeit und Energie in ein Gesamtkonzept investiert

dem auf Konkurrenzmodus konditioniert. Jeder

werden, das ein Kunde so vielleicht gar nicht

versucht, mindestens genauso gut zu sein wie

möchte. „Der Charme der Agilität besteht gerade

sein Nachbar, wenn nicht besser. Zusammenar-

darin“, so HSBA-

beit und Teilen wird in der Regel nicht belohnt.

Professor Dr. Jan Ninnemann, „immer wieder

Und auch an unseren Universitäten gibt es noch

Dinge zu hinterfragen und zu reflektieren.“

großen Veränderungsbedarf. „An Hochschulen ist Bulimie-Lernen noch weit verbreitet. Stu-

Um bei der digitalen Transformation erfolgreich

dierende lernen die präsentierten Inhalte oft

sein zu können, müssen agile Strukturen und

anhand eines zur Verfügung gestellten Skriptes

flache Hierarchien geschaffen werden, in denen

auswendig“, so Prof. Dr. Peter Scholz. Können

Mitarbeiter selbstständig und eigenverantwort-

sie die Inhalte korrekt wiedergeben, erhalten

lich handeln und entscheiden können. Denn

sie dafür eine gute Note. Prof. Scholz ergänzt:

werden Entscheidungen erst durch mehrere Hie-

„Diese Vorgehensweise ist nicht sehr nachhal-

rarchie-Ebenen gereicht, ist das Unternehmen

tig, weil Gelerntes mindestens genauso schnell

oft zu behäbig. Außerdem ist eine experimentelle Grundhaltung und positive Fehlerkultur notwenFoto: Roland Magunia

dig. Führungskräfte in agilen Strukturen sollten ihre Mitarbeiter ermutigen, andere als die bisher bekannten Wege zu beschreiten. Geht man neue Wege, kommt es zu Fehlern. In einer agilen Organisation werden Fehler als Chancen betrachtet, aus denen man lernen kann. Teams verfallen bei Fehlern dann nicht in gegenseitige Schuldzuweisung, sondern richten den Blick nach vorn. „Gerade in Deutschland gibt es diesen Anspruch, dass immer alles 100%ig oder besser noch 120%ig sein muss, bevor man es überhaupt jemandem zeigt“, so Katharina Thomsen, die sich als Organisationsentwicklerin um die Einführung agiler Werte an der HSBA kümmert. „Deswegen bedeutet Agilität für jeden Einzelnen eine so große Veränderung in der Haltung.“ Prof. Dr. Michael NR.12 | WINTER 2019

7


Foto: Jana Tolle

HSBA TITEL

TITELTHEMA

Agiles Denken und Handeln im Team:

Das sind Kernelemente des Master-Studiengangs Digital Transformation & Sustainability. Damit leisten die Studierenden einen Beitrag zu den 17 Global Goals der UN für eine nachhaltige und gerechtere Welt.

UMFRAGE

wieder vergessen wird, wie es ins Gedächtnis

immer größere Bedeutung. Allerdings erfordert

geschaufelt wurde. Bei der Anwendung des aus-

dies Offenheit: Lehrende müssen Inhalte erlebbar

wendig gelernten Wissens scheitern die Studie-

machen und Studierende müssen sich darauf

renden oft.“ Da entsprechende Software und

einstellen, keine Lösungen auf dem Silbertablett

viele Daten zur Verfügung stehen, bekommt die

präsentiert zu bekommen. Prof. Scholz resümiert:

Anwendung von Wissen auch in der Lehre eine

„Der Lohn für die Mühe ist jedoch, dass Wissen

Was verbindest Du mit dem Begriff „Agilität“?

Sich lösen von starren Strukturen

Freiheit

flexibel sein

Kreativität zur Problemlösung entfalten

Flexibilität Schnelligkeit Organisationsform und IT Beweglichkeit New work culture Dynamik Proaktive Aufstellung Anpassungsfähig

Dexterity

Mobilität und Frische

8

The currently important buzzword

Ability to quickly decide

von Strukturen

Eine Grundhaltung (Mindset), offen und transparent zu kommunizieren

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TITEL HSBA

wirklich erlernt und Schlüsselqualifikationen erworben weden. So können Studierende Lösungen

Umfrage

für reale Probleme entwickeln.“ An der HSBA wird dieser Ansatz schon an sehr vielen Stellen umgesetzt. Im neuen Master-Studiengang Digital Transformation & Sustainability lernen die Studierenden, agil zu arbeiten. In den Master-Studiengängen Business Development und Finance gibt es nur wenige Klausuren; und wenn, dann nach

Können die Studierenden der HSBA etwas mit dem Begriff Agilität anfangen? Wie offen sind sie selbst für Veränderungen und wünschen sie sich mehr Inhalte zum Thema Agilität und Digitale Transformation im Studium? Befragt wurden die 1.015 Studierenden unserer Hochschule. Hier die interessanten Ergebnisse der 152 Rückmeldungen:

dem Open-Book-Prinzip. Auswendiggelerntes hilft da nicht weiter. Der Schwerpunkt liegt auf prob-

Wenn sich in deinem Leben grundlegend etwas verändert, wie reagierst du darauf?

lemorientiertem Lernen und der Anwendung von Wissen, sehr häufig auch durch die Unterstützung

69

von Software. Zugrunde liegt die Einschätzung, dass ein Mensch sich nicht mehr bemühen muss,

47

etwas zu können, was eine Software besser kann. Ein Mensch muss heute komplexe Zusammenhänge schnell erfassen, analysieren und quali-

24

fizierte Entscheidungen treffen. Er muss handlungs- und kooperationsfähig sein. „Die HSBA ist sich bewusst“, so Prof. Jan Ninnemann, „dass es darauf ankommt, Vorbild zu sein,

5

5

Das macht mir Angst

Mit Unbehagen

wie man am besten lernt und wie Studierende

2 Teils teils

Ich sehe vor Ich freue mich Sonstiges allem die über VerändeChancen rungen

sinnvoll auf ihr zukünftiges Berufsleben vorbereitet werden sollten“. Als Leiter des BachelorStudiengangs Logistics Management ist ihm

Bist du eher jemand, der gern alles zu Ende plant oder jemand, der erst einmal loslegt?

vernetztes Denken sehr wichtig. Wenn Container von Shanghai nach Hamburg verschifft werden, geht es in erster Linie um die Frage: Wie

Sonstiges 1

funktionieren einzelne Transportwege in der Vernetzung? Seine Lehrveranstaltungen geht Ninnemann deshalb mittlerweile mit einer anderen Grundhaltung an. Die Einführung in ein neues Thema beginnt er zwar noch mit den „alten“ Präsentationen, die anschließende Arbeitsphase der

Eher jemand, der erst einmal loslegt 60

Eher jemand, der alles bis zu Ende planen möchte 91

Studierenden moderiert er dagegen ganz anders als bisher. Die Botschaft an seine Studierenden: „Besorgt Euch die Informationen, die ihr braucht, um Eure Aufgabe zu lösen!“ In der abschließenden Zusammenfassung werden die Teamergebnisse reflektiert und die Frage beantwortet „Wie gehen wir mit dem Ergebnis um?“

Wünschst du dir im Studium mehr Inhalte und Methoden zum Thema Agilität und Digitale Transformation?

Nein 23

„Die HSBA geht die Themen Network Thinking und agile Lehrformen mit voller Energie an“, so Ninnemann. Dabei werden nicht alle guten „deutschen“ Tugenden über Bord geworfen. Es geht vielmehr darum, die kleinen Entwicklungsschritte, die Minimum Viable Products, optimal auf die

Ja

129

Kundenwünsche abzustimmen und Veränderungen als Chance zu sehen.

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HSBA TITEL

TITELTHEMA INTERVIEW MIT DR. UVE SAMUELS

Auf die Digitalisierung freuen! Dr. Uve Samuels, Geschäftsführer der HSBA, über die Auswirkungen und Chancen der Digitalisierung und warum es sich lohnt, auch als Geschäftsführer noch ein Praktikum zu machen. Michael Pahl Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus?

Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf

Bestehende Strukturen werden von neuen For-

Hochschulen und Bildungsangebote?

men der Kollaboration und der Kooperation von

Thomas Frey, Gründer des DaVinci-Instituts und

Wettbewerbern abgelöst. Das wird die Arbe-

führender Futurist, glaubt, dass im Jahr 2030

itsform der Zukunft sein, mit kürzeren Bind-

das größte Internetunternehmen eine Bildung-

ungszeiten an Unternehmen, kürzeren Produk-

splattform sein wird, die es heute noch nicht

tzyklen der Unternehmer und wesentlich agileren

gibt. Was für eine Aussage! Die Vorhersagbarkeit

Arbeitsformen und Netzwerkstrukturen.

von Entwicklungen hat in einem Maße abgenommen, dass viele der Methoden, die wir in der

Daten und Bildung sind das neue Kapital Im Buch geht es um die Digitale Transformation unserer Wirtschaft, um die Notwendigkeit, diese sinnvoll zu nutzen und um die Rolle der Wissenschaft in diesem gesellchaftlich wichtigen Prozess.

Müssen wir vor der Digitalisierung Angst haben?

Betriebswirtschaft einsetzen, nur noch begrenzt

Wir müssen uns absolut darauf freuen! Wir kön-

Berechtigung haben. Wir benötigen Methoden,

nen die Digitalisierung genauso wenig verhindern,

um auf Sicht zu steuern und Innovationszyklen

aufhalten oder begrenzen, wie wir die Erdanzie-

stark zu verkürzen. Dafür brauchen wir als Hoch-

hung begrenzen können. Das heißt nicht, dass wir

schule eine agile Haltung, um die Kundenbedür-

unreflektiert oder undifferenziert agieren sollten.

fnisse unserer Partnerunternehmen erkennen

Aber die Chance und der Blick für das Mögliche

und darauf reagieren zu können. Gleichzeitig

sollten der erste Schritt sein, mit dem wir die

müssen wir diese agile Haltung auch unseren

Themen angehen.

Studierenden beibringen.

Obwohl Sie Geschäftsführer sind, haben Sie vor

Was bietet die HSBA zu diesem Thema?

drei Jahren ein Praktikum gemacht – wo und

Unser neuer Studiengang „Digital Transforma-

warum?

tion & Sustainability“ verbindet erstmalig in

Ich war Praktikant bei Plug and Play in Berlin,

einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium

dem Accelerator-Programm für Start-up-Un-

die beiden Zukunftsthemen Digitalisierung und

ternehmen von Axel Springer. Das war für mich

Nachhaltigkeit. Mit der Digital Toolbox bieten wir

Lernen pur! Am meisten hat mich dabei beein-

außerdem Seminare und Workshops an, in denen

druckt, wie stark sich diese Start-ups an einem

wir Studierenden und Unternehmen auf die

Kundenbedürfnis ausrichten – und sich, wenn es

Spielregeln und Methoden der Digital Economy

sein muss, von einem auf den anderen Tag neu

vorbereiten. Und in unserem DI-Lab geben wir

erfinden. Dafür braucht es ein bestimmtes Mind-

Unternehmen die Möglichkeit, ihre Geschäfts-

set, eine Offenheit und Lust auf Kunden. Diese

modelle auf der digitalen Ebene weiterzuent-

Lust auf Kunden versuchen wir mit all unseren

wickeln. Wichtig ist dabei immer: Wir dürfen als

Aktivitäten heute auf die HSBA und auf unsere

Hochschule nicht dem Wissen hinterherrennen,

Partnerunter-nehmen zu übertragen, damit diese

sondern müssen Orientierung geben und authen-

in der immer schwieriger werdenden Wettbew-

tisch voranmarschieren.

erbslandschaft eine Chance haben, zu überleben, im besten Fall sogar zu wachsen.

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TITEL HSBA

7 TIPPS FÜR BERUFSEINSTEIGER

BIST DU SCHON AGIL ODER DÖST DU NOCH?

Foto: Cristiana Cicoria

Agilität scheint das Zauberwort der Zukunft zu sein. Denn es ist gut und wichtig, sich darauf einzustellen, dass sich auch in der Arbeitswelt Dinge immer schneller verändern. Aber worauf kommt es ganz konkret an, wenn ich als dual Studierender meinen Berufsweg starte? Tipps von Cindy Kubsch, HSBA Alumna und Innovation Coach im Digital Innovation Lab der HSBA.

1

Wie ist Ihr Blick auf Deutschland als Standort? Unsere Außenhandelsüberschüsse sehen erstmal po-sitiv aus. Wer aber eine Ebene tiefer schaut, sieht, dass diese vorrangig in der Old Economy erzielt werden. Bei digitalen Geschäftsmodellen

2

hinkt Deutschland gnadenlos hinterher. Wir müssen, um wettbewerbs-fähig zu bleiben, aufholen. Dabei hindert uns oft unser typisch deutscher Anspruch an Perfektion. In den USA oder China wird Imperfektion geradezu zur Maxime erhoben. Die sagen: Eben weil es nicht perfekt ist, machen wir es! Mit unserem

3

deutschen Ingenieursdenken sind wir da am Ende. Wir müssen kreativ und mutig sein. Wir haben eine weltweit gute Reputation für Industrie. Die ganzen technologischen Anlagen wären perfekt, um sie mit

4

Blockchain und künstlicher Intelligenz zu vernetzen. Das könnten wir in die Welt exportieren. Auch unseren verantwortungsvollen Umgang mit Daten könnten wir als Exportschlager nutzen, für Plattformen und Systeme, die fair damit umgehen. In Ihrem Buch schreiben Sie, „Daten sind das neue Kapital“. Wie meinen Sie das? Wer weiß, wer welche Bedürfnisse hat, der kann sie

5

auch befriedigen. Das ist die Strategie der digitalen Geschäftsmodelle, die am Anfang keine Gewinne erwirtschaften, sondern zunächst ganz bewusst vor allem Daten erheben. Solche Daten sind der wahre Unternehmenswert und Schatz.

6

Ihr Appell in Richtung Wirtschaft und Politik? Mein Buch trägt den bescheidenen Untertitel „Eine Anleitung für ein zweites Wirtschaftswunder in Deutschland“. Wir sollten uns nicht zufrieden geben mit dem Status quo, sonst fallen wir Jahr für Jahr zurück. Statt dessen sollten wir die Möglichkeiten der Digitalisierung positiv gestalten. NR.12 | WINTER 2019

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Schau über deinen Tellerrand: Die Welt wird immer vernetzter und komplexer. Wer da nur auf sein kleines Fachgebiet schaut, wird früher oder später von Entwicklungen überrollt. Querdenkertum und Interdisziplinarität sind gefragt. Neben der BWL kann es höchst spannend und wichtig sein, sich mit Psychologie, Soziologie, Kulturgeschichte oder auch völlig anderen Themen zu beschäftigen. Schau, welche Themen dich interessieren! Triff dich in Meetup-Gruppen, schau dir Ted-Talks an und tausche dich mit anderen aus! Lass dich inspirieren! Eigentlich ist es egal, was du studierst: Wichtig ist, dass du gelernt hast zu denken, dich in komplexe Sachverhalte einzuarbeiten, eine Fragestellung zu entwickeln, zu strukturieren und auf einer wissenschaftlichen Basis Lösungen herzuleiten, die sich in der Praxis bewähren. Wer das kann, wird in der Arbeitswelt der Zukunft immer gebraucht.

Lass den Entdecker in dir raus: Sei bereit, zu experimentieren und auszuprobieren. Nur wer neugierig, offen und experimentierfreudig ist, kann festgefahrene Wege verlassen und neue Chancen eröffnen. Agilität ist ein Mindset und muss gelebt und erfahren werden.

Es ist okay zu scheitern: Wenn du Neues ausprobierst, wirst du Fehler machen. Egal. Lerne daraus! Es kommt darauf an, wieder aufzustehen und weiterzumachen. Sei mutig und dankbar für jede Erfahrung, die dich weiterbringt. Agile Methoden helfen allerdings dabei, dass das Scheitern nicht dramatisch ausfällt. Wenn ein MVP (Minimum Viable Product) keinen Erfolg hat, ist das keine Katastrophe. Wer frühzeitig abklärt, ob seine Ideen und Konzepte beim Kunden ankommen, vermeidet große Fehlinvestitionen und verhindert, dass er zu viel Energien in Dinge steckt, die nicht die relevanten Kundenbedürfnisse erfüllen.

Networking ist wichtiger als ein 1er-Abi: Gute Noten in Schule und Uni sind gut und schön, aber wichtiger für deinen langfristigen beruflichen Erfolg ist gutes Networking. So ein Netzwerk solltest du nicht erst dann aufbauen, wenn du es brauchst, denn Geben kommt vor Nehmen. Dabei geht Klasse vor Masse. Knüpfe Kontakte, die zu deinen Zielen passen und pflege sie! Rom wurde nicht an einem Tag erbaut: Alle Theorien und guten Vorsätze zu Agilität bringen nichts, wenn das jeweilige Unternehmen nicht bereit ist, Agilität zu leben. Jeder, der voller agiler Energien steckt, wird früher oder später auch Frust erleben. Lerne damit zu leben und einen längeren Atem zu haben. Du kannst nicht erwarten, dass sich eine Arbeitswelt, die mit den bisherigen Strukturen und Methoden in der Vergangenheit Erfolg hatte, von heute auf morgen ändert. Agilität ist nicht überall sinnvoll: Es gibt Menschen, die nicht für ständige Veränderungen, fürs Ausprobieren und Experimentieren geschaffen sind. Auch das ist okay. Menschen, die feste Strukturen und Abläufe brauchen, die gründlich und gewissenhaft Prozesse bis zum letzten Punkt und Komma abarbeiten, auch sie werden immer gebraucht. Der Mix macht’s. Jeder muss seinen Platz finden. Aber jeder sollte sich darauf einstellen, dass nichts bleibt, wie es ist. Veränderungen gehören zum Leben dazu. Life is a journey.

11


Foto: Fotolia

HSBA TITEL

DIE ZUKUNF T DER ARBEITSWELT

Neue Freiheiten, neue Bedingungen Unsere Arbeitswelt verändert sich in einem rasanten Tempo. Von welchen Trends können wir dabei profitieren? Dr. Sarah Müller, Managing Director der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu.com und Teilnehmerin eines Workshops im DI-Lab, teilt ihre Beobachtungen. Dr. Sarah Müller

Beobachtet die veränderten Erwartungen an Arbeitgeber: Dr. Sarah Müller ist Geschäftsführerin von kununu und Netzwerkpartnerin der HSBA

D

er digitale Lebensstil hat viel verändert und so sind auch die Ansprüche der jungen Generation an ihre Arbeitgeber ganz andere als noch vor ein paar Jahren. Zum Beispiel erwarten Mitarbei-

ter heute weniger starre Arbeitsformen. Ständige Erreichbarkeit sowie Nine-to-five-Arbeitstage sind nicht mehr zeitgemäß. Im Gegenteil: Arbeitnehmer achten auf ein flexibles Verhältnis zwischen Privatund Berufsleben. Eine aktuelle Kununu-Analyse verdeutlicht, welche Angebote und Möglichkeiten

Foto: kununu GmbH

gegenwärtig die größte Relevanz für Jobsuchende

12

haben. Demnach werden Firmenautos, Smartphones oder Boni immer unbedeutender. Vielmehr zählt, ob sich der Job mit den persönlichen Interessen und Bedürfnissen vereinbaren lässt. Konkret NR.12 | WINTER 2019


TITEL HSBA

heißt das: Flexible Arbeitszeiten – zu verstehen als

chende besser informiert sind als je zuvor. „Wissen

die Möglichkeit, die eigene Arbeitszeit innerhalb

ist Macht“ bewahrheitet sich schon im Bewer-

eines zeitlichen Rahmens frei zu gestalten – sowie

bungsprozess. Bevor sich Kandidaten an die Arbeit

Homeoffice werden am meisten nachgefragt.

machen und ihre Bewerbungsunterlagen aufsetzen, machen sie sich auf die Suche. Soll heißen, sie

Menschen gewöhnen sich an Flexibilität und Selb-

durchforsten das Internet nach Informationen zu

ständigkeit – und fordern dies aktiv ein. Unterneh-

Jobs, Arbeitgebern und vor allem deren Unterneh-

men stehen somit vor der Herausforderung, ihr

menskultur. Studien belegen: Mehr als jeder dritte

Angebot an Zusatzleistungen entsprechend anzu-

Internetnutzer hat sich schon einmal Bewertungen

passen, sodass sie den Wünschen der Jobsuchen-

von Arbeitgebern online durchgelesen, zwei Drittel

den entsprechen und Unternehmen als attraktiver

haben sich aufgrund von Online-Bewertungen

Arbeitgeber hervorstechen. Apropos: Ein zeitgemä-

schon einmal für oder gegen einen potenziellen

ßes Benefit-Angebot spricht sich schnell herum.

Arbeitgeber entschieden. Damit gewinnen Arbeit-

Nicht zuletzt zeigen sich diese Stimmungsbilder auf

geberportale als Informationsmedium immer mehr

Arbeitgeber-Bewertungsportalen wie kununu.

an Bedeutung. Die Zeiten, in denen Unternehmen kontrollieren konnten, welche Informationen über

Die Digitalisierung hat noch zu einem weiteren

sie verbreitet werden, sind längst vorbei – und das

Trend geführt. Dieser äußert sich so, dass Jobsu-

ist auch gut so.

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Foto:s: Jana Tolle

HSBA INTERN

Stylische neue Lounge: Anica Zerfuss, Sprecherin der BachelorStudierenden, bekommt von Peter Möhrle den Schlüssel für die neue Coffee Lounge überreicht

PE TER MÖHRLE COFFEE LOUNGE

Upgrade von mitgebrachten kalten Nudeln Es ist an der Zeit, einer der, aus Sicht der Studierenden, größten Veränderungen der HSBA im Jahr 2018 ein paar Worte zu widmen: Die Peter-Möhrle-Coffee-Lounge (kurz PMCL). Anika Dibowski

D

ie Eröffnung des neuen Lieb-

dem gibt es dort einen Wasser-

lingsortes vieler Studierender

spender, heiße Getränke und einen

am 12. Juni letzten Jahres

Snack-Automaten.

kann man als eine Art Upgrade zum

Freuen sich über den neuen Treffpunkt: Marie Schmidt, Anna Sönksen und Louisa Lerdo 14

herkömmlichen Campus-Kiosk sehen.

Spätestens ab Mittag tummeln sich

Die PMCL ist ein Rückzugsort für

in der Coffee Lounge viele Studie-

Lerneifrige, die eine kleine Auszeit von

rende. Durch die stilvolle, schlichte

der Bibliothek brauchen. Gleichzeitig

und gemütliche Einrichtung strahlt

ist sie ein toller Treffpunkt für die Mit-

sie eine einladende Atmosphäre

tagspause und dies aus einem ganz

aus. Die PMCL wird auch gern für

bestimmten Grund. Die Mikrowellen in

Komitee-Treffen und Veranstaltun-

der Coffee Lounge machen aus den

gen genutzt. So fanden dort schon

mitgebrachten kalten Nudeln einen

After-Works statt und auch in Zuku-

leckere Mahlzeit für die Pause. Außer-

nft wird sich dort einiges abspielen. NR.12 | WINTER 2019


INTERN HSBA

HSBA MIT NEUER GESELLSCHAF TERSTRUK TUR

Für die Zukunft bestens aufgestellt Die Versammlung eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg (VEEK) und die HSBA Alumni Association steigen als Gesellschafter bei der HSBA ein. Michael Pahl „Die HSBA macht einen Schritt in ein

Die VEEK ist bereits seit 2009 Part-

Dass nun auch die Alumni Anteile an

neues Zeitalter”, so Geschäftsführer

ner der HSBA. Sie ist Schirmherrin

der HSBA halten, ist eine Besonderheit

Dr. Uve Samuels. Die Versammlung

dreier Studiengänge und stellt 120

in der deutschen Hochschullandschaft.

eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg

Mentoren für die Studierenden.

„Uns gehört jetzt ein Teil der Hoch-

(VEEK) und die HSBA Alumni Association

Gleichzeitig sind die Werte des Ehr-

schule – das ist ein tolles Gefühl“, freut

übernehmen jeweils acht Prozent Anteil

baren Kaufmanns Teil des HSBA-

sich Svenja Köster, Vorsitzende der

an unserer Hochschule. Die „Stiftung zur

Leitbildes und spielen in der Lehre der

HSBA Alumni Association. „Als ehema-

Förderung der HSBA“ bleibt Hauptgesell-

Hochschule eine große Rolle. „Wer das

lige Studierende fühlen wir uns unserer

schafterin.

Glück hat, sich an der HSBA beteiligen

Hochschule natürlich besonders eng

zu können und dies nicht wahrnimmt,

verbunden. Durch die Beteiligung als

„Damit führen wir zusammen, was

hat die Zeit verschlafen“, meint

Gesellschafter können wir jetzt unsere

zusammengehört “, ergänzt Samuels

VEEK-Vorsitzender Gunter Mengers.

Erfahrung in die Hochschule einbringen

und spricht von einem „Home of Friends”:

Dass die HSBA sich weiterhin stark

und sie zum Wohle der Studierenden,

„Durch die neue Konstellation gewin-

auf Digitalisierung ausrichtet, hält er

der Unternehmer und der Hamburger

nen wir Input, Werte, Kreativität und

für richtig: „Technische Entwicklung

Wirtschaft mitgestalten.“ Für Uve

Kontakte. Die erste Beteiligung der

und künstliche Intelligenz sind eine

Samuels steht fest: „Wir fangen gerade

VEEK an einer Hochschule sehen wir

Riesenchance. Da müssen wir ran.“

erst an!“ Natürlich sei nach der Tren-

als Qualitätssiegel für unsere Arbeit.

Wichtig ist ihm dabei, dass der Um-

nung von der Handelskammer und

Und dass unsere eigenen Alumni nun

gang mit den Möglichkeiten der Digi-

dem damit einhergehenden Weg in

Anteile an der HSBA halten, zeigt die

talisierung wertorientiert geschieht.

die Selbstständigkeit ein Reframing

enge Verbundenheit und das Vertrauen

„Dafür stehen wir, und das wird bei

notwendig gewesen: „Aber wir haben

unserer ehemaligen Studierenden. Für

der HSBA – nicht in starrer Sturheit,

die Chance erfasst und erkannt, welche

die Zukunft sind wir somit bestmöglich

sondern zeitgemäß – verfolgt“, erklärt

Freiheit die neue Gesellschafterstruk-

aufgestellt.“

Mengers.

tur uns bietet.”

Foto: Jana Tolle

Neue Gesellschafter: Gunter Mengers (links), Vorsitzender der Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns, und Svenja Köster, Vorsitzende HSBA Alumni Association, zusammen mit HSBA-Geschäftsführer Dr. Uve Samuels, bei der Vertragsunterzeichnung

NR.12 | WINTER 2019

15


HSBA INTERN

NEUER PROFESSOR AN DER HSBA

Die soziale Komponente wird bei Bauvorhaben oft unterschätzt Prof. Dr. Ralph Hofmann lehrt Real Estate an der HSBA. Wie rasant sich die Immobilienbranche derzeit verändert, warum er auch „Soft Skills“ vermittelt und warum er den Begriff „Baustelle“ so nicht mehr verwenden würde, hat er uns im Interview verraten. Michael Pahl

VITA

Wie wird man Professor für Real Estate?

Wie gestalten Sie den Studiengang?

Ich glaube, dass mir in meinem Leben der Sport sehr

Ich bringe unterschiedlichste Themenfelder

2002 Eröffnung eines eigenen Architekturbüros

geholfen hat, mich zu fokussieren und zu diszipli-

zusammen, von ökonomischen über gestalte-

nieren. Parallel zu meiner Arbeit als Architekt und

rische bis hin zu organisatorischen Aspekten.

2005 Abschluss MSc Real Estate, Donauuniversität Krems

Dozent habe ich noch promoviert, um mich an-

Mir ist wichtig zu vermitteln, wie man in unter-

schließend um eine Professur bemühen zu können.

schiedlichsten Situationen die richtigen Entschei-

Das Ganze war eine Ochsentour. Als ich die Stel-

dungen trifft. Dass in einem Projekt menschliche

lenausschreibung der HSBA las, wusste ich sofort:

Fehler passieren, ist so sicher wie das Amen in

Das passt. Als es tatsächlich geklappt hat, habe

der Kirche, aber dann kommt die entscheidende

ich mein Büro verkauft, und jetzt lehre ich seit gut

Frage: Wie gehe ich damit um? Da sind sowohl

einem Jahr an der HSBA und genieße es sehr.

soziale Komponenten als auch Soft Skills gefragt.

2017 Promotion zum Thema Real Estate Branding Assessment, mit „Summa cum laude“ abgeschlossen, BauhausUniversität Weimar 2018 HSBA-Professor im Studiengang MSc Real Estate & Leadership

Dieses Effizienzpotenzial wird oft unterschätzt, Was fasziniert Sie am Thema Real Estate?

gerade in Deutschland.

Das ist ein sehr interdisziplinäres Thema, hochdynamisch, und es wird nie langweilig. Das Arbeits-

An der HSBA und in ihrer Lehre spielt Digitalisie-

feld hat immer Neuigkeitscharakter und man

rung eine große Rolle. Auch für Real Estate?

lernt ständig dazu. Außerdem geht es um Gestal-

Die Digitalisierung verändert alles. Zukünftig

tungswillen - mit widerstrebenden Stakeholder-

werden Gebäude, noch bevor sie wirklich ge-

Interessen umzugehen und sie zu kanalisieren, zu

baut werden, als „digitale Klone“ angelegt, bis

einem klaren Bild, einer klaren Vision und am Ende

zum letzten Türbeschlag. Die Bauteile werden in

zu einer gebauten Wirklichkeit.

großen Hallen vorgefertigt, und die Baustelle ist dann eher nur noch eine Montagestelle. Dieses sogenannte „Building Information Modeling“ wird ganz massive Auswirkungen haben auf den Wertschöpfungsprozess, auf das Rollenverständnis der Beteiligten, auf die Struktur des Marktes und auf die Projektorganisation. Aber natürlich betrifft die Digitalisierung auch viele andere Bereiche in unserer Disziplin. Die Entwicklung ist enorm dynamisch. Was ist Ihr Ausgleich zum Hochschulleben? Seit meinem 14. Lebensjahr habe ich viele Jahre

Foto: Karin Rose

Laufen als Leistungssport betrieben. Bis zum

16

heutigen Tag laufe ich drei- bis viermal die Woche, immer so zwischen 10 und 20 Kilometern. Auch Segeln liebe ich, und ich fahre leidenschaftlich gern Motorrad. NR.12 | WINTER 2019


Foto: Otto Group

Foto: Bina Engel / BSW Hamburg

INTERN HSBA

HAMBURG WEITERBAUEN

Oberbaudirektor Höing zu Gast Mit dem Titel „Hamburg weiterALE X ANDER BIRKEN IST NEUER KUR ATORIUMSVORSIT ZENDER

Digitalisierung und Nachhaltigkeit miteinander verbinden Alexander Birken, Vorstandsvorsitzender der Otto Group und selbst Absolvent des Hamburger Modells an der Wirtschaftsakademie Hamburg, ist neuer Vorsitzender des Kuratoriums der HSBA. Sein Engagement verbindet er mit einem Appell. Michael Pahl

bauen: Kern- und Randfragen“ begeisterte Dipl.-Ing. FranzJosef Höing, Oberbaudirektor in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg, am 5. November im voll besetzten Open Space der HSBA. Hamburg wächst. Damit einher geht eine intensive Auseinandersetzung, wie mit unterschiedlichen räumlichen Lagen in der Stadt umgegangen wird.

„Dass die HSBA mit ihren Bildungsange-

zu liefern. Daher begrüßt er den Studien-

boten zum Thema Digitalisierung und

gang Digital Transformation & Sustain-

Nachhaltigkeit so engagiert vorangeht

ability, der 2018 gestartet ist. „Dieser

Zuhörer und Zuhörerinnen

und hier eine Vordenkerrolle einnimmt,

Master-Studiengang verbindet in einem

von Oberbaudirektor Höing

war für mich der Grund, im Sommer

wirtschaftswissenschaftlichen Studium

eine Vorstellung darüber, was

dieses Jahres den Vorsitz des Kurato-

erstmals die beiden Zukunftsthemen

für zukünftige Bauprojekte in

riums zu übernehmen“, so der 54-Jäh-

Digitalisierung und Nachhaltigkeit und

Hamburg anstehen und auf

rige. Gleichzeitig warnt er: „Wenn sich

qualifiziert die Absolventen, die Herausfor-

welche Herausforderungen sich

Bildung, Wirtschaft und Politik nicht

derungen einer sich rasant verändernden

die Stadt dabei einstellen muss.

intensiv der Digitalisierung und ihrer

digitalen Welt nachhaltig zu meistern.“

Auswirkungen und Chancen widmen,

Dr. Uve Samuels, Geschäftsführer der

Mit Leidenschaft für das Thema

hat der Standort Deutschland in fünf

HSBA, ist glücklich über den neuen Vorsitz.

Jahren den Anschluss völlig verpasst.”

„Wir freuen uns sehr, mit Alexander Birken

Birken sieht Bildungsinstitutionen und

einen Absolventen unseres eigenen dualen

Unternehmen in der Pflicht, den digi-

Modells an der Spitze unserer Hochschule

talen Wandel anzupacken und Erklär-

zu haben. Er hat bereits bei der OTTO

stücke für die Zukunft der Arbeit, der

Group unter Beweis gestellt, wie man Digi-

Wirtschaft und auch der Gesellschaft

talisierung erfolgreich gestalten kann.“

NR.12 | WINTER 2019

Aus erster Hand erhielten die

berichtete Höing offen und spannend von seinen ganz persönlichen Eindrücken und ging sogar auf einige Projekte ein, die der Öffentlichkeit so bisher noch nicht bekannt waren. Vielen Dank für den tollen Abend!

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HSBA STUDIUM

Wir gratulieren unseren diesjährigen Absolventen

Ali Abou Khalil | Nora Akophiani | Vivian Albert | Louisa Aldag | Alexander Aldefeld | Johannes-Michael Ander | Recep Arbursu | Lars Bade | Sarah Bastigkeit | Stefanie Bauer | Patrick Becker | Henrik Behr | Benita Berger | Heidi Berger | Uwe Beyer Schuch | Björn Biedermann | Janika Birkmann | Markus Bluhm | Marie-Christin Blume | Neele Böken | Celina Boock | Malte Böttcher | Nadia Bouhalli | Benedikt Brahm | Mats Brandt | Deborah Broja | Melina Bröske | Louisa Brößkamp | Nils Büchner | Dirk Bünger | Denise Bunning | Xenia Bussarov | Lena Büttner | Steffen Paul Carpus | Johanna Clas | Philipp Decke | Katharina Dicke | Katharina Diedrichsen | Jessica Dornau | Alina Dose | Franziska Dubbel | Karen Eckhoff | Lea Edinger | Nina Eggeling | Annika Ehrigsen | Johann Ems | Ben Endlich | Niklas Englich | Jan-Niclas Faasch | Niels Fahrenkrog | Sonia Fajen | Elena Fandrich | Imke Feeken | Chantal Fernandes | Krister Finnern | Julia Fischer | Robin Fleischmann | Anna Fraatz | Marietheres von Frenckell | Fynn Fröhlich | Melina Führich | Cedric Fuß | Vivien Gambusch | Lisa Gathen | Paul Gerke | Mareike Geyer | Philip Gibson | Mareike Gilow | Melina Goldmann | Matvey Goldstein | Johanne Göllner | Teresa Göttsch | Florian Graniceanu | Kimberly Griffith | Sven Grissmer | Leon Großkopf | Julian Grötzbach | Hannah Gruber | Stefan Grzelke | Melanie Guttmann | Luisa Haacker | Karoline Habt | Britt Hagedorn | Marieke Hagelberg | Hauke Hämmerling | Kai Hammler | Isabel Hansen | Marius Heibel | Clemens Heide | Nicholas Heidelk | Niklas Heins | Jost Hellmann | Fabian Hellwig | Enno Henke | Julian Herrmann | Katharina Herwig | Jick Heubusch | Sophie Hidrobo-Speiser | Annalena Hinrichs | Carolin Hischer | Niklas Hofe | Tom Morten Hoffmann | Victoria Hoffmann | Frederic Hofsommer | Mia Holland | Sophie Hollstein | Jonas Holst | Jennifer Homann | Chiara Hübscher | Domenic Hupp | Nadine Husfeld | Moritz Jaeger | Jochim Jagau | Tobias Janning | Faisal Jashimuddin | Melina Jaß | Annika Jenssen | Shan Jiang | Tessa Johannes | Lena John | Anna Jopp | Galina Kaiser | Anne-Maria Kalk | Hannah Kammerzell | Niklas Karlsson | Sonam Kaur | Philipp Kemper | Tobias Keßler | Dana Kiefer | Finn Klang | Ingmar Klaus | Lea Klein | Moritz Klemke | Stefan Klötzer | Katrin Kluge | Constantin Knopf | Tobias Knuth | Katharina Koch | Margaryta Kolomiyets | Matthias Komp | Hannes Krause | Andreas Kreiner | Maren Krümpelmann | Sebastian Krupp | Lilith Kuballa | Cindy Kubsch | Jan-Friedrich Kulp | Moritz Kurz | Vanessa Lasarczyk | Jakob Leidel | Mirco Lensch | Arne Lewandowski | Yuanzhen Li | Alina Liedtke | Yuexin Liu | Josef Lübbers | Marlene Lütje | Lasse Maddey | Hendrik Maier | Theresa Mayer | Melina Meiring | Cassandra Meissner | Marvin Menzdorf | Hendrik Mertens | Marius Metz | Frederike Meyer | Philipp Meyer | Frederike Michaelis | Mariko Mittelbach | Karan Motredja | Jacob Müller | Jasmo Nickol | Kim Nigbur | Chantal Nolting | David Oedendorfer | Nico Oehne | Lasse Ott | Athanasios Papaioannou | Seinab Parviz | Enya Paulsen | Antonia Peitzner | Tom Pfeffer | Nicole Piscator | Joana Poggemann | Alexander Prigge | Anna Prigge | Jan-Frederick Rattay | Alexander Rechter | Lara Remer | Konstantin Remke | Sophia Reufels | Anna Richartz | Hauke Richter | Cory Robbins | Marius Rohroff | Svea Rosenhauer | Florian Runge | Werner Sauerwald | Nicolas Saul | Dilara Sayim | Sarah Scaduto | Lisa Schäfer | Lars Scheffel | Mareike Scheibe | Maximilian Scherer | Björn Schierholz | Julia Schliephake | Lucas Schmidt | Philipp Schmitter | Moritz Schmude | Michael Benno Schneider | Pariessa Schobab | Benedikt Schoneweg | Eric Schrappe | Simon Schübbe | Niklas Schuchart | Isabel Schulze-Berndt | Carl Schumacher | Vanessa Schwertfeger | Justin Secker | Pauline Seitz | Mariam Sheikh | Nele Siemers | Lea Skrabs | Anna Sönksen | Alexander Speidel | Paula Sprotte | Caroline Stallknecht | Leona Stege | Daniela Stein | Sanya Stojanow | Robert Strachan | Samuel Stüber | Benedikt Surkau | Maureen Symank | Maria Taugerbeck | Tim Tesdorff | Maria Thoms | Bastian Thorwarth | Cariné Timm | Raquel Flor De Maria Tovar Rodriguez | Joshua Traut | Sinem Ulas | Marlon Voß | Moritz Vowe | Anna Wagenknecht | Vivian Wahrburg | Louisa Warg | Lara Warschkow | Jan Wegener | Simon Wegmann | Ann-Kathrin Welle | Alexander Montgomery Wenzel | Alicia Wenzel | Greta Willen | Marielen Winter | Maike Wittorf | Ulrike Wohler | Julian Wolff | Danny-Marcel Woyand | Kamilla Zak | Kaja Zapp | Nadine Zerle | Fan Zhang | Michael Zittermann | Benjamin Zuhusky


STUDIUM HSBA

ganz herzlich zum erfolgreichen Studienabschluss!

Kooperationsunternehmen der HSBA 24 service GmbH | AB.Bauconcept GbR | ADVOCARD Rechtsschutversicherung AG | agiles Informationssysteme GmbH | AIDA Cruises German Branch of Costa Crociere S.p.A. | Airbus Operations GmbH | ALDI GmbH & Co. KG Bargteheid | Alfred E. Tiefenbacher (GmbH & Co. KG) | Allgeier Midmarket Services GmbH | Allianz Beratungs- und Vertriebs AG | altona Diagnostics GmbH | Alvern Media GmbH | AMBRIAN ENERGY GMBH | American Medical Systems Germany Gmbh | Ammerländer Versicherung | Aon Versicherungsmakler Deutschland GmbH | Arte Bunkering GmbH | Asche Stein Glockemann Verstl Wiezoreck | ASTRON Immobilien-Kontor GmbH | Aug. Bolten Wm. Miller‘s Nachfolger (GmbH & Co.) KG | Aurubis AG | Backfactory GmbH | Bahlsen GmbH & Co. KG | Baker Tilly GmbH & Co.KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft | Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe GmbH | Basler Lebensversicherungs-AG | BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft | BearingPoint GmbH | Beiersdorf AG | BERENBERG Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG | Berg & Schmidt (GmbH & Co.) KG | Bernhard Schulte GmbH & Co. KG | best practice consulting AG | Bieglo GmbH | Biesterfeld AG | Bluester GmbH | Blume 2000 Blumen-Handelsgesellschaft mbH | Brightpoint Fund Services GmbH | British American Tobacco (Germany) GmbH | BRL Boege Rohde Luebbehuesen | Brodersen & Schacht GmbH | BRUNATA Wärmemesser Hagen GmbH & Co. KG | BTM Management | Buhck Umweltservices GmbH & Co. KG | Bunge Handelsgesellschaft mbH | Buss Group GmbH & Co. KG | C. Illies &Co. KG | Carl Tesdorpf GmbH | Carlsberg Deutschland GmbH | CARLSEN Verlag GmbH | carmando GmbH | CCF Centro Commerciale GmbH | Christoph Kroschke GmbH | Chubb European Group | Claussen-Simon-Stiftung | Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH | COLI Schiffahrt & Transport GmbH & Co. KG | Coloplast GmbH | COLUMBIA Shipmanagement (Deutschland) GmbH | Commerzbank AG | Cordes + Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft | Counsel Treuhand GmbH | DAB GmbH | Datenlotsen Informationssysteme GmbH | DEA Deutsche Erdoel AG | deepblue networks AG | Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft | Delta-Sport Handelskontor GmbH | DERICHEBOURG Atis GmbH | Detlev Louis Motorradvertriebs GmbH | Deutsche Bank AG | Die Unternehmensgefährten GmbH | Dierkes Partner | Don Limon GmbH | Dr. Steinberg & Partner GmbH | DS Schiffahrt GmbH & Co. KG | Ebner Stolz | ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG | ECOVIS Hanseatische Mittelstands Treuhand | edding AG | EDEKA AG | Edel AG | EMIL DEISS KG (GmbH + Co.) | endios GmbH | Engel & Völkers AG | EOS Holding GmbH | ERGON Datenprojekte GmbH | Ernst & Young GmbH | Ernst Jacob (GmbH & Co KG) | Ernst Russ AG | ESC Wirtschaftsprüfungs GmbH | ESYLUX GmbH | Euler Hermes Deutschland | EVE Consulting und Beteiligungsgesellschaft mbH | Evergrain Germany GmbH | Expeditors International GmbH | fabfab GmbH | Ferro Pharma GmbH | FFG Finanzcheck Finanzportale GmbH | finum Riensch & Held GmbH & Co.KG | Friedrich Karl Schroeder GmbH & Co. KG | Funk Gruppe GmbH Internationale Versicherungsmakler und Risk Consultants | GALAB Laboratories GmbH | GARBE Industrial Real Estate GmbH | Gebr. Heinemann SE & Co. KG | Geometry Global GmbH | Georg Duncker GmbH & Co. KG | Gerhard D. Wempe KG | GHD GesundHeits GmbH Deutschland | Goessler + Partner GmbH | Golf House Direktversand GmbH | GrainCom GmbH | GRS Global Renewable Shipbrokers GmbH | Hamburg Coffee Company Hacofco mbH | Hamburg Südamerikanische Dampfschifffahrtsgesellschaft | Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft | Hamburger Hochbahn AG | Hamburger Sparkasse AG | Hamburger Volksbank eG | Handelskammer Hamburg | Hanseatic Bank GmbH & Co. KG | HanseMerkur Versicherungsgruppe | Hapag-Lloyd AG | Harburg Freudenberger Maschinenbau GmbH | Harren Shipping Services GmbH & Co. KG | HBRT Hellwege und Partner Steuerberatungsgesellschaft mbB | HDI Global SE | HellermannTyton GmbH | HELM AG | HELM AG | Hermes Logistik Gruppe Deutschland GmbH | heyconnect GmbH | HILPRESS GmbH | HJ Schryver & Co (GmbH & Co) | HMG Systems Engineering GmbH | hmmh multimediahaus AG | Hoyer GmbH | HSH Nordbank AG | HSV Fußball AG | I. SCHROEDER KG (GmbH & Co.) | ICOF Europe GmbH | IKOR Financials GmbH | Initiative Media GmbH | Initions AG | INTERGERMANIA Transport GmbH | Intersoft consulting services AG | investify S.A. | Ipsos GmbH | Itzehoer Versicherungen | Iwan Budnikowsky GmbH & Co. KG | Jahreszeiten Verlag GmbH | James Edition BV | Jebsen & Jessen (GmbH & Co.) KG | Jungheinrich AG | KELLOGG NORTHERN EUROPE GmbH | KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft | KTS American Parts GmbH | LemonSwan GmbH | Leser GmbH & Co. KG | Lidl Vertriebs-GmbH & Co. KG Wasbek | Liesner & Co. GmbH | Maack & Company Steuerberatungsgesellschaft mbH | Mabanaft GmbH & Co. KG | Markenfilm Crossing GmbH | merketing solutions direkt GmbH | Marquard & Bahls AG | Mast-Jägermeister SE | Mazars GmbH & Co. KG | MEDIK Hospital Design GmbH | MEYLE AG | Miles GmbH | moebel.de Einrichten & Wohnen AG | Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG | MORE Marketing Organisation und Radioentwicklung GmbH & Co. KG | Morgenpost Verlag GmbH | MPC Maritime Holding GmbH | MPC Münchmeyer Petersen Capital AG | MSC Germany S.A. & Co KG | Muehlhan AG | Mühlenchemie GmbH & Co. KG | nbs partners GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft | NDG Beteiligungsgesellschaft mbH | Network Movie GmbH & Co.KG | Neumann Gruppe GmbH | news aktuell GmbH | NHU Europe GmbH | NÖLTING GEBRÜDER GMBH & CO. KG | Norddeutsche Vermögen Holding GmbH & Co. KG | Nordic Hamburg Shipmanagement GmbH & Co KG | Nordmark Arzneimittel GmbH & Co. KG | NOREVO GmbH | NSB Niederelbe Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG | Olympus Europa SE & CO. KG | Omnicom Media Group GmbH | Optiker Bode GmbH | Orbis Treuhand GmbH | Otto (GmbH & Co. KG) | Pawlik Consultants GmbH | Performance Media Deutschland GmbH | Peter Döhle Schiffahrts-KG | Peter Jensen GmbH | PHAT CONSULTING GmbH | Philips GmbH | pluss Personalmanagement GmbH | PPI AG Informationstechnologie | ProVidens Vermögensmanagement GmbH | QualityPark AviationCenter GmbH | R+V Allgemeine Versicherung AG | Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH | REISSWOLF International AG | RessourcenReich GmbH | Rickmers Holding AG | Rieckermann GmbH | Robert Schüler Versicherungsmakler GmbH & Co. KG | SAL Heavy Lift GmbH | Scholz & Friends Hamburg GmbH | Scramp Robotics GmbH | Service-Bund GmbH & Co. KG | Shell Deutschland Oil GmbH | Shibata FenderTeam AG | Signal Iduna Gruppe | Singhofen & Gergen Partnerschaftsgesellschaft | Skillnet GmbH | S-Kon eKontor 24 GmbH | SonoBeacon GmbH | Sovereign Courier GmbH | Sparkasse Harburg-Buxtehude | SPONSOO UG | SPONSORs Verlags GmbH | Staffbook AG | Star Finanz GmbH | Steinbeis-Beratungszentrum Digital Finance & Performance Management | Steinway & Sons Hamburg | Stepstone | Stern-Wywiol Gruppe GmbH & Co. KG | Still GmbH | Studio Hamburg GmbH | STULZ GmbH | SUND Holding GmbH & Co. KG | Sysmex Europe GmbH | Talanx Service AG | TB Marine Shipmanagement GmbH & Co. KG | Tchibo GmbH | Ter Ingredients GmbH & Co.KG | thjnk AG | TRAILER LLOYD Fahrzeugvermietung GmbH & Co. KG | TSR Recycling GmbH & Co. KG | TUI Cruises GmbH | UAM Media Group GmbH | VAN MERHAGEN + SEEGER GmbH | Vattenfall Europe Business Services GmbH | Velux Deutschland GmbH | Veolia Umweltservice GmbH | VTG Aktiengesellschaft | WARNER MUSIC Group Germany Holding GmbH | Werbe Weischer GmbH & Co. | WMC Wüpper Management Consulting GmbH | wmp consult - Wilke, Maack GmbH | Worlée NaturProdukte GmbH | WVG Medien GmbH | Yara GmbH & Co. KG | ZELOS Management Consultants | Zitra GmbH


HSBA STUDIUM

MSC BUSINESS DE VELOPMENT UND MSC FINANCE

New Renaissance in neuen Master-Studiengängen Globaler Wettbewerb und Digitalisierung lösen bei vielen Unternehmen eine New Renaissance aus. Die neuen Master-Studiengänge Business Development und Finance greifen diese Entwicklung auf. Prof. Dr. Max Johns, Prof. Dr. Peter Scholz

W

gemein? Auf den ersten Blick mag es nicht

melt, sortiert und vor allem verstanden werden.

ersichtlich sein, wieso im Master- Studium einer

Oft wird dabei das vertraute Geschäftsmodell

Business School Michelangelos David oder

völlig neu gedacht, denn nur mit Innovation las-

Ferdinand Magellan erwähnt werden. Die ge-

sen sich Vorgänge weiterentwickeln. So können

sellschaftlichen Veränderungen, die die Renais-

Unternehmen wachsendem Konkurrenzdruck

sance mit sich gebracht hat, zeigen aber einige

standhalten.

as haben Künstler der Renaissance

rung. Technische Anwendungen zu verstehen,

mit den neuen HSBA-Studiengängen

ist wichtig, aber auch viele Geschäftsprozesse

Business Development und Finance

werden in Frage gestellt. Daten müssen gesam-

Parallelen zur heutigen „New Renaissance” auf, wie das Zeitalter der Globalisierung und Digita-

Der Studiengang Business Development, wie

lisierung auch genannt wird.

der Name bereits andeutet, konzentriert sich auf Geschäftsplanung, Geschäftsmodellierung und Innovation. Modernste Projektmanagement-

Die HSBA bietet mit den neuen Studiengängen

Werkzeuge wie Kanban, Scrum und Design

konkrete Ansätze und Antworten. Viele Un-

Thinking als Produktentwicklung werden genau-

ternehmen und ihre Mitarbeiter sehen in der

so angewandt wie kollaborative IT-Tools. Das

digitalen Umwälzung eine starke Herausforde-

erlernte Wissen ermöglicht es den Absolventen,

Foto: Pixabay

Aber was heißt das jenseits der Schlagworte?

„Die HSBA insgesamt und der MSc Finance im Besonderen gefallen mir aufgrund des hohen Praxisbezugs sehr gut. Schon gleich zu Anfang des Studiums haben wir unterschiedliche Fallstudien bearbeitet. Dabei war gleich zu spüren, dass die Professoren und Dozenten viel Praxiserfahrung haben. Das Studienprogramm ist sehr gut organisiert und daher gut mit dem Job kombinierbar. Ich freue mich auf die kommenden Monate!“ Sascha Gröne, Student des MSc Finance

20

NR.12 | WINTER 2019


„I can sincerely say that HSBA offers a very lively, comfortable and fun environment for studying. After my Erasmus semester at HSBA nearly three years ago, I knew I had to return to fully benefit from the innovative study structures, incredibly qualified and successful professors, warm, helpful staff and the international environment at HSBA. The MSc Business Development programme offers us everything we need to be successful in the digital, revolutionary business world of the 21st century. What I enjoy most is the entrepreneurial context of our courses. It helps us reach a growth-oriented mindset that can easily be applied on an intrapreneurial level too.”

Foto: HSBA

STUDIUM HSBA

Ece Piber, Student des MSc Business Development

komplexe Projekte erfolgreich durchzuführen

solventen den Unternehmen die Möglichkeit,

und agiles, innovatives Denken in Unternehmen

Veränderungen nachhaltig in die Unternehmen-

zu fördern und zu strukturieren.

skultur einzubringen und mit den gesellschaftlichen Veränderungen zu gehen. Erfolg durch

Studierende des Finance-Studiengangs arbeiten

Innovation wird somit proaktiv umgesetzt. Denn

insbesondere im Projektmanagement ebenfalls

wie schon Leonardo da Vinci sagte: „People of

mit kreativen Tools wie Agile oder Kanban, aber

accomplishment rarely sit back and let things

auch bei Präsentations- und Verhandlungs-

happen to them”.

techniken. Vorlesungen und Seminare speziell zum Thema Digitalisierung vervollständigen das Programm um Themen wie Finanzgeschichte, Finanz-Engineering oder Risikomanagement. Denn auch in traditionellen Finanzbereichen wie Banken oder Versicherungen hält die Digitalisierung mit schnellem Schritt Einzug. Absolventen werden hier fachlich vorbereitet und routiniert in der Lage sein, die wichtigen Schnittstellen zwischen Finanzen und IT kompetent zu besetzen.

Herzlich willkommen: Studierende der neuen Master-Studiengänge zusammen mit ihren Studiengangs-leitern Prof. Dr. Peter Scholz und Prof. Dr. Max Johns

„Der Master-Studiengang Business Development basiert auf wirtschaftswissenschaftlichen Erkenntnissen der Historie und verbindet diese auf eine bestechende Weise mit der innovativen und digitalen Geschäftswelt des 21. Jahrhunderts.“ Lukas Bilowitzki, Student des MSc Business Development

Mit dem erworbenen Verständnis der NewRenaissance-Themen bieten die HSBA Ab-

NR.12 | WINTER 2019

21


Fotos: Deutschlandstiftung Integration

HSBA STUDIUM

PORTR AIT NURI ARBURSU

Absolvent mit Migrationsvordergrund Das Wort „Migrationshintergrund“ mag der HSBA-Bachelor-Absolvent Nuri Arbursu nicht, denn es ist für ihn sehr vordergründig sichtbar, wenn jemand wie er ausländische Wurzeln hat. Außerdem klingt „Hintergrund“ nicht wirklich positiv. Karin Rose

W

enn Nuri Arbursu immer und immer

und anschließend in einem Industriekonzern das

wieder gefragt wird, woher er denn

Projektmanagement in einem anspruchs- und

komme, antwortet er konsequent mit

verantwortungsvollen administrativen Bereich

„aus Hamburg”. Er erhält dann Reaktionen wie

übernommen. Als erfolgsorientierter Mitarbeiter,

„Na, Sie wissen schon, wie ich das meine“ und „Da

der das Unternehmen während seines dualen

haben Sie ja eine erstaunliche Karriere hingelegt“.

HSBA-Studiums von innen kennengelernt hat,

Das Thema, wie jemand mit Migrationsvorder-

wird er dazu eng mit Führungskräften auf allen

grund aus einer „bildungsfernen Schicht“ Karriere

Ebenen zusammenarbeiten. Wie es zu diesem

machen kann, beschäftigt ihn sehr. Nicht erst seit

beeindruckenden Karrierestart kam, gibt viel Auf-

der Özil-Debatte hat auch Nuri Arbursu das Ge-

schluss darüber, wie das auch anderen Jugendli-

fühl, dass Migranten mit deutscher Staatsbürger-

chen mit Migrationsvordergrund gelingen kann.

schaft nur als Deutsche gesehen werden, wenn sie gute Leistung erbringen. Ansonsten sind sie

Nuri Arbursus Eltern kamen 1989 als kurdische

einfach nur Migranten.

Flüchtlinge nach Deutschland. Als in Hamburg geborenes Kind hat ihn die Zeit nicht unberührt

22

Nuri Arbursu hat seinen Bachelor-Studium an

gelassen, als seine Familie über acht Jahre täglich

der HSBA in Business Administration absolviert

damit rechnen musste, abgeschoben zu werden. NR.12 | WINTER 2019


STUDIUM HSBA

Nuri Arbursu ging in Harburg zur Realschule und

sifizierung vorbei geht. Geschäftsfelder werden

war von den Noten her ein durchschnittlicher

immer globaler und interkulturelle Kompetenz

Schüler. „Sehr gut wurde ich erst in der achten

enorm wichtig. „Der Kontakt zu internationalen

Klasse, als ich anfing, Zusammenhänge zu ver-

Geschäftspartnern ist erfolgreicher, wenn man

stehen und weiterzudenken“, so der HSBA-Absol-

Diversifikation auch in den eigenen Reihen lebt“,

vent. Eine Schlüsselrolle spielte dabei ein Lehrer,

ist Nuri fest überzeugt.

der zu ihm sagte: „Nuri, du hast Potenzial zu mehr!“ Er fing dann an, Bücher zu lesen und daran

„Ich habe die Chance auf eine Führungsposition

zu arbeiten, seiner Sprache einen besseren Aus-

bekommen, weil Abteilungsleiter erlebt haben,

druck und mehr Variabilität zu geben. Das Buch

dass ich trotz Migrationsvordergrund gute Leis-

von Jürgen Todenhöfer, in dem aus der Sicht

tungen erbringen und gut kommunizieren kann“,

eines Arztes aus dem Irakkrieg berichtet wird,

sagt Nuri Arbursu. „Da draußen sind tausende

hat ihn besonders zum Bücherlesen animiert.

junge, leistungsorientierte Menschen mit Migra-

Außerdem schaute Nuri Arbursu verstärkt deut-

tionsvordergrund, die sich über Karrierechancen

sche Fernsehprogramme. Irgendwann bemerkte

freuen und bereit sind, viel dafür zu tun.“ Für Nuri

er, dass er den Humor von Dieter Nuhr verstand

Arbursu geht es um Integration auf allen Ebenen:

und lieben lernte. Für Nuri Arbursu war dies das

„Es kann nicht sein, dass wir im Jahr 2018 keine

Zeichen, dass seine Bemühungen, sein Sprach-

Person mit Migrationsherkunft in den Führungs-

verständnis zu verbessern, Erfolg brachten. Er

spitzen der DAX-Konzerne haben. Ich denke

stellte für sich freudig fest: „Ich kann ja was!“ und

nicht, dass der Grund die fehlende Leistungs-

wollte nun mehr.

fähigkeit ist.“ Nuri Arbursu möchte seinen Beitrag zum Umdenken leisten. Ihm ist es ein Herzensan-

Ein weiteres Schlüsselerlebnis, das sein Leben

liegen, dass in Zukunft mehr junge Menschen mit

nachhaltig veränderte, war ein Flyer, den er

Migrationsvordergrund die Chance bekommen,

zufällig an einer Bushaltestelle fand. Nuri Arbursu

verantwortungsvolle Positionen in der Wirtschaft

war gerade auf dem Weg nach Hause, als er ihn

zu übernehmen.

entdeckte. „Zunächst dachte ich, es ginge um ein Fußballturnier oder es würde etwas umsonst

Hohe Anerkennung für Nuri Arbursu: Im September wurde er durch Christian Wulff, Bundespräsident a.D, in Berlin für gelungene Integration ausgezeichnet.

geben“. Tatsächlich war es ein Flyer der STARTStiftung, die Migrationskinder mit einem Notendurchschnitt von mindestens „zwei“ fördert. „Zu Hause musste ich erstmal nachschauen, was `Stipendium´ bedeutet. Ich kannte das Wort gar nicht“, schildert er diesen schicksalhaften Fund. Er bewarb sich um eine Förderung und erhielt über das Stipendium einen Laptop, Drucker sowie 100 Euro Bildungsgeld. Von dem Geld gönnte er sich Abos von der ZEIT und dem Handelsblatt. Außerdem nahm er über die START-Stiftung an vielen spannenden Seminaren teil. „Dadurch hat sich auch mein Umfeld verändert. Plötzlich habe ich Leute kennengelernt, die einen ähnlichen Hintergrund hatten und sich auch weiterentwickeln wollten.“ Nach einem dualen Studium bei Airbus in München, wo es unter seinen Kommilitonen keinen einzigen ohne Migrationsvordergrund gab, führte sein Weg schließlich nach Hamburg. In allen international agierenden Unternehmen wird immer deutlicher, dass in einer globalisierten Welt auch in den Führungsebenen kein Weg mehr an Diver-

NR.12 | WINTER 2019

23


HSBA STUDIUM

DIDACTIC BITES

Aufmerksamkeit durch Live-Abstimmungen Zum Austausch über besonders geeignete und innovative Lehrmethoden findet an der HSBA regelmäßig ein Treffen zwischen Lehrenden statt. Besonders spannend war die Vorstellung des Voting-Tools Mentimeter. Prof. Dr. Peter Scholz

I

m September trafen sich mehr als 20

zustellen. Außerdem ist ein W-LAN-

Professoren, Lehrende und Mitarbei-

Zugang während der Veranstaltung

ter der HSBA bei einem kleinen Snack

erforderlich.

zu den Didactic Bites. Hinter dem Namen verbirgt sich eine Veranstaltungsreihe,

Sehr lebendig veranschaulichte

bei der didaktische Herangehensweisen

Prof. Eisele-Wijnbergen anhand von

und Tools präsentiert, ausprobiert und

Praxisbeispielen aus dem Bachelor-

diskutiert werden. In dieser Mittags-

Schwerpunkt Personal die Einsatz-

pause stellte Daniela Eisele-Wijnbergen,

möglichkeiten des Tools. Die Didactic-

Professorin für Personalmanagement,

Bites-Teilnehmer stimmten mit ihren

das Voting-Tool Mentimeter zur interakti-

Smartphones zu Fragen rund um das

veren Gestaltung der Lehre vor.

Recruiting ab. Die Abstimmung ergab ein sehr buntes Bild und viele Ansatz-

Umfragen in Präsentationen sind eine

punkte für vertiefende inhaltliche

gute Möglichkeit, die Aufmerksamkeit

Diskussionen.

des Publikums zu (er)halten. Nutzen die Neben Abstimmungen kann das Tool

erscheinen die Abstimmungsergebnisse

auch als Quiz eingesetzt werden.

automatisch und in Echtzeit als Dia-

Anhand der Antworten und Bear-

gramm. Voraussetzung dafür ist, dass

beitungszeit wird eine Rangfolge

jeder Teilnehmer ein internetfähiges

der Quizteilnehmer ermittelt. Die-

Gerät in Form eines Laptops, Smart-

ser Wettbewerbscharakter spornt

phones oder Tablets zur Verfügung hat.

viele zur aktiven Teilnahme an.

Anders als bei den Studierenden war

Didaktisch wichtig ist auch hier das

diese Voraussetzung nicht bei allen

anschließende Gespräch. Das Tool

Teilnehmern der Veranstaltung erfüllt.

Mentimeter ermöglicht noch viele

Ein erstes Take-Away war daher: Vor

weitere Einsatzmöglichkeiten, so etwa

dem Einsatz von Mentimeter muss eine

die Bewertung von Präsentations-

Vorabinformation erfolgen, um eine

inhalten oder die Erstellung von Word-

entsprechende Ausstattung sicher-

Clouds und Skalen. Foto: Mentimeter

Voting-Tool: Bei einer Befragung die Ergebnisse den Teilnehmern und Teilnehmerinnen in Echtzeit vorstellen zu können, kann Seminare und Vorträge bereichern

Zuschauer dafür das Tool Mentimeter,

Einige der Teilnehmer der Didactics Bites kannten das Instrument bereits, andere nicht. Einhellige Meinung war, dass eine solche mediale Abwechslung und webbasierte Einbindung Veranstaltungen bereichern kann. Dabei ist allerdings zu beachten, dass in der kostenlosen Version die Daten nicht geschützt sind. Auch im Jahr 2019 sind Formate wie die Didactic Bites geplant. Interessenten oder Sponsoren für Themen können gern Kontakt aufnehmen: Prof. Dr. Inga Schmidt-Ross (inga.schmidtross@hsba.de)

24

NR.12 | WINTER 2019


STUDIUM HSBA

IMF THESIS AWARD

Förderung von Mittelstand und Familienunternehmen Das Institut für Mittelstand und Familienunternehmen (IMF) verlieh dieses Jahr zum ersten Mal den IMF Thesis Award. Johannes Völschau

Foto: Franziska Buttler

Forschung für den Mittelstand: Laudator Dr. Jochen Haußer (Mitte) freut sich mit den Thesis-Betreuern Prof. Dr. Stefan Prigge und Prof. Dr. Anita Zehrer über hervorragende wissenschaftliche Arbeiten

D

ie Preisverleihung fand im Rahmen

lienunternehmen zum Thema hat. Die Lau-

des Sommerfestes des Instituts am

dation hielt Jurymitglied Dr. Jochen Haußer

19. September 2018 im HSBA Inno-

(KPMG). Die beiden Preisträger wurden durch

vation Campus (HIC) statt. Ausgezeichnet

ihre Betreuer Prof. Dr. Anita Zehrer (MCI) und

wurden je eine Bachelor- und eine Master-

Prof. Dr. Stefan Prigge (HSBA) vertreten.

arbeit, welche sich auf herausragende

Mit dem Award möchte das IMF wissen-

Weise mit spezifischen Fragestellungen des

schaftlichen Nachwuchs würdigen, der sich

Mittelstands und von Familienunternehmen

auf besondere Weise um die Belange des

befasst haben.

Mittelstands und von Familienunternehmen verdient macht.

Eine Jury aus Wissenschaft und Praxis hatte zuvor in einem engen Auswahlprozess die

Angegliedert an die HSBA und unterstützt

diesjährigen Gewinner auserkoren. Janina

von Esche Schümann Commichau, KPMG,

Berkmann vom Management Center Inns-

dem HWWI und der Handelskammer Ham-

bruck erhielt eine Auszeichnung für ihre

burg, ist das Ziel des Instituts die Förderung

Bachelor-Arbeit zum Thema Unternehmens-

des Mittelstands und der Familienunterneh-

nachfolge. Den Award für die beste Master-

men durch Wissenschaft, Lehre und Praxis-

Arbeit erhielt Nicholas Heidelk von der HSBA,

austausch.

dessen Arbeit die Working Capital in FamiNR.12 | WINTER 2019

25


HSBA EXECUTIVE EDUCATION

EXECUTIVE EDUCATION

Maßgeschneiderte Weiterbildung statt Gießkanne mit den Seminarinhalten identifizieren und das Erlernte viel effizienter in die Geschäftsabläufe der Unternehmen integrieren. Bei Interesse findet mit dem Unternehmen ein Beratungsgespräch statt, bei dem der Weiterbildungsbedarf genau definiert und die Ziele der Inhouse-SchuFoto: Jana Tolle

lung abgestimmt werden. Außerdem wird der Wissensstand der einzelnen Teilnehmer geklärt. Darüber hinaus vermittelt die HSBA einen geeigneten Partner,

Die Executive Education der HSBA hat

derungen erfüllen. Das ist aber Voraus-

der gemeinsam mit dem Unternehmen

sich zum Partner für ganzheitliche Weiter-

setzung einer gezielten Personalentwick-

eine langfristige Strategie für die digitale

bildungskonzepte auf Managementebene

lungsstrategie.

Transformation entwickelt. Für diesen

entwickelt. Vor allem die Inhouse-Schu-

Prozess bietet die HSBA mit dem DI-Lab

lungen der HSBA sind neben den offenen

Das Executive-Education-Programm der

einen geschützten Raum, um Geschäfts-

Seminaren eine echte Erfolgsstory und

HSBA hat genau eine solche Weiterbil-

modelle überdenken zu können. Unsere

inzwischen auf nationaler sowie interna-

dung in Form von Inhouse-Schulungen

Berater für Digitale Transformation verfü-

tionaler Ebene gefragt.

im Angebot. Diese Schulungen werden in

gen alle über langjährige Praxiserfahrung

Gänze auf die spezifischen Anforderungen und entsprechende Expertise. Insgesamt ist das Angebot an Weiterbil-

der Unternehmen ausgerichtet und kön-

dungen und Seminaren in Deutschland

nen sowohl im Unternehmen als auch in

Die Seminarangebote sind auf die Kom-

riesig. Eine Recherche im Internet frisst

den Räumlichkeiten der HSBA stattfinden.

petenzbereiche Strategy & Leadership,

schnell viel Zeit. Und es ist nur schwer zu

Sie bieten die Option einer effizienten,

Marketing & Sales, Finance & Accoun-

erkennen, welche der diversen Anbieter

zielorientierten und nachhaltigen Weiter-

ting, Maritime & Logistics, Digital Trans-

Weiterbildungen in ihrem Portfolio haben,

bildung. Aufgrund der maßgeschneiderten

formation sowie Real Estate fokussiert.

die exakt dem eigenen Bedarf entsprechen

Lerninhalte mit Unternehmensbezug kön-

Sie finden diese unter:

sowie unternehmensspezifische Anfor-

nen sich die Teilnehmer deutlich besser

hsba.de/weiterbildung/seminare

INSPIRIERENDES ANGEBOT

Ob Betriebsfest, Firmenjubiläum oder Kun-

Aktuell steht die Digitalisierung im Mittel-

den-Event – für alle, die eine größere Fir-

punkt. Themen wie „Was sind die Treiber

menveranstaltung planen, stellt sich immer

der Digitalisierung“, „Plattformökonomie“,

die Frage nach spannenden, unterhaltsa-

„Blockchain“ oder „eMoney/ePayment“

men oder inspirierenden Programmpunk-

werden an der HSBA gerne nachgefragt.

ten. Eine Möglichkeit, die vermehrt auch

Planen auch Sie ein Firmenevent und su-

die HSBA unterstützt, ist das Einplanen

chen noch nach einer Idee für ein spannen-

von Key-Note-Speakern. Diese können die

des Thema oder einen guten Referenten?

Teilnehmer inspirieren, dienen den Gästen

Sprechen Sie uns an!

im Laufe des Events als Gesprächspartner

Kontakt: Sabine Mauermann

und können die inhaltliche Klammer für

040-36138-700

eine größere Veranstaltung bilden.

sabine.mauermann@hsba.de

26

Foto: FKS

Suchen Sie einen Key-Note-Speaker?

NR.12 | WINTER 2019


EXECUTIVE EDUCATION HSBA

HSBA GLOBAL

Executive Education Goes International

Foto: Jana Tolle

Ob in Hamburg oder weltweit, in der Executive Education entwickelt die HSBA immer mehr Programme für internationale Kunden und Partner. Ina Rosentreter

Mit dem Führungskräfteprogramm Manage-

die Ergebnisse ihrer Projektarbeit vor, die

Führungskräfte aus der Finanzbranche

ment 4.0 konnte die HSBA mit der ESADE

im Laufe der vorangegangenen Module

ein spezielles Leadership-Programm an

Business School in Barcelona, die zu den

sukzessive erarbeitet wurden.

der HSBA. Der Key Account Management

zehn besten Business Schools Europas

Zertifikatslehrgang wurde erfolgreich für

zählt, einen renommierten Kooperations-

Nachdem die HSBA schon seit Jahren

eine Gruppe Kundenberater in Teheran

partner gewinnen. Das modular aufgebaute

erfolgreich Summer Schools für Studieren-

angeboten und große Nachfrage gibt es aus

Weiterbildungsprogramm wird je zur Hälfte

de durchführt, kommen nun auch vermehrt

China und dem Nahen Osten zu Weiterbil-

an der HSBA sowie an der ESADE in Barce-

internationale Executives und Professionals

dung im Bereich Logistik sowie zu Themen

lona durchgeführt. Im Fokus stehen The-

an die Hochschule. In den letzten Monaten

wie Leadership, Digitalisierung und neue

men wie Führungskultur, Geschäftsmodelle,

entwickelte das Executive-Education-Team

Technologien. Hier steht neben aktuellen

Unternehmensführung sowie Change- und

für Unternehmen und Organisationen aus

themen- und branchenspezifischen Pro-

Personalmanagement. In einem abschlie-

allen Regionen der Welt maßgeschneiderte

blemstellungen auch die Frage des „How to

ßenden Boot Camp stellen die Teilnehmer

Programme. So besuchten niederländische

do business in Germany?“ im Mittelpunkt.

STIPENDIUM FÜR ZERTIFIKATSLEHRGANG

Key Account Management Die Glücklichen, die 2018 mit einem Sti-

im Vertrieb der Lebensmittelbranche

Key Account Management benötigen:

pendium der Lebensmittelzeitung aus-

neue Herausforderungen und Verant-

wissenschaftliche Grundlagen sowie

gezeichnet wurden, sind Maurice Jax

wortung anstreben. In dem Kurs werden

das Erstellen von Kundenprofilen und

von Bahlsen und Alexander Hohberger

die praktischen und theoretischen

Verhandlungsstrategien. Die Anwen-

von Dr. August Oetker Nahrungsmittel.

Inhalte optimal miteinander verknüpft.

dung findet in Form von Rollenspielen,

Weil ihre Vita und ihre Persönlichkeiten

Zusätzlich können die Teilnehmer vom

beispielsweise zu Preiserhöhungs-

die Auswahlkommission besonders

großen Erfahrungsschatz der Dozenten

gesprächen, statt.

überzeugten, erhielten sie das Stipen-

profitieren. Ich kann den KAM-Lehrgang

dium für den Zertifikatslehrgang Key

uneingeschränkt weiterempfehlen.

Zu den ehemaligen Stipendiaten

Account Management an der HSBA.

Es ist für mich eine große Ehre und

gehören Key Account Manager aus

Inzwischen haben die beiden den

Motivation, dass ich das Stipendium der

Unternehmen wie Sauels Frische Wurst

Lehrgang erfolgreich abgeschlossen

Lebensmittelzeitung erhalten habe.“

GmbH, Südzucker AG, Deutsches

und schauen zurück auf das Programm.

Milchkontor GmbH und Carl Kühne KG.

Alexander Hohbergers Fazit: „Der Key-

In dem sehr praxisorientierten Zer-

Der Kurs eignet sich besonders für

Account-Lehrgang ist eine hervorra-

tifikatskurs lernen die Teilnehmer

Teilnehmer aus der Lebensmittel- und

gende Vorbereitung für diejenigen, die

alles, was sie für ein erfolgreiches

Konsumgüterbranche.

NR.12 | WINTER 2019

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HSBA EXECUTIVE EDUCATION

TIMO ANGERSTEIN

WIE ICH EIN „EDUCATION ADDICT“ WURDE

28

NR.12 | WINTER 2019

Foto: Timo Angerstein ©

Süchtig nach Weiterbildung: Timo Angerstein, 34 Jahre, Alumnus MBA-Jahrgang 2012, Head of Sales PET bei Veolia Umweltservice


EXECUTIVE EDUCATION HSBA

„Zugegeben: Auch ohne Weiterbildung komme ich durchs Leben. Sicher. Aber weiter komme ich mit beständigem Fortbilden und Dazulernen.“ Timo Angerstein

dium an der HSBA eine Art Schlüsselerfahrung

B

ertes Unternehmen) besuche ich einen Kurs,

war. Seit meinem Master-Abschluss gab es

der Kaufleuten wie mir die Technik erklärt.

eim Grübeln über die Frage, was

passenden Kurs; wenn ich bemerke, dass ich

Weiterbildung für mich bedeutet, war

ein besseres Verständnis für die technischen

eine Erkenntnis, dass mein MBA-Stu-

Abläufe brauche (Veolia ist ein technikorienti-

kein größeres Zeitfenster, in dem ich nicht eine Weiterbildung absolviert habe. Anderweitig

Eine der Weiterbildungsmöglichkeiten bei

hätte ich sonst ganz bestimmt Entzugser-

Veolia, an der ich teilnehmen durfte, war ein

scheinungen bekommen!

Programm, in dem Manager aus Deutschland, Benelux und Skandinavien ein Jahr lang

Für das MBA-Studium habe ich mich klar aus

gemeinsam Projekte bearbeiteten und sich

Karrieregründen entschieden. Mit einem MBA

gegenseitig während der Präsenzphasen

in der Tasche bestehen bei meinem Arbeitge-

an den jeweiligen europäischen Standorten

ber keine formalen Hindernisse, um Zugang zu

besuchten. Akademischer Partner in diesem

allen Karrierestufen erhalten zu können. Die

internen Programm war die HSBA. Neben den

zwei Studienjahre waren sehr prägend. Da war

Projekten und den konkreten Inhalten der

meine normale Berufstätigkeit bei Veolia und

Veranstaltungen war das Netzwerken, das

abends sowie am Wochenende das Studium.

Entwickeln interkultureller Fähigkeiten und

Klar war die Zeit anstrengend, aber letztlich

Kenntnisse gegenüber internationalen Kol-

gut machbar und mit einem aktiven Privatle-

legen der Kern des Programms. Ein besonderes

ben vereinbar. Ich habe tolle Kommilitonen

Aha-Erlebnis bildete die Session im DI-Lab

und Professoren kennengelernt. Ein abso-

an der HSBA, in der wir mit Hilfe des Tools

lutes Highlight war beispielsweise Profes-

„Change Setter®“ sehr plakativ und im Rollen-

sor Straubhaar im VWL-Modul. Neben den

spiel die Steuerung unseres (Change-) Projekts

vermittelten Inhalten und Skills war für mich

nachstellten und erprobten. Ohne dieses

zudem essenziell, dass der MBA auf Englisch

Führungsprogramm wäre ich nicht da, wo ich

angeboten wird. Als Leiter Sales arbeite ich

jetzt bin.

europaweit und 90 Prozent meiner täglichen Kommunikation findet auf Englisch statt. So

Über dieses auf Veolia zugeschnittene Weiter-

habe ich im MBA-Studium an der HSBA nicht

bildungsprogramm habe ich nicht nur verschie-

nur meine Sprachkenntnisse vertieft, sondern

dene Länder-Geschäftsführer kennengelernt

auch gleich den entsprechenden Fachjargon

(was eine engere und kooperativere Zusam-

gelernt.

menarbeit quer durch Europa ermöglicht), sondern konnte auch schnell und unkompliziert

Seit meinem MBA-Studium bin ich laufend da-

das ein oder andere gemeinsame Projekt an-

bei, mir das nächste Weiterbildungsprogramm

schieben. Die Firmenprogramme sehe ich ganz

zu suchen, sei es das Führungskräftepro-

klar auch als Incentive. Neben dieser Anerken-

gramm bei Veolia oder eine andere fachliche

nung bieten sie mir die Möglichkeit zur Selbst-

Weiterbildung. Dabei ist mir besonders wichtig,

reflexion und bringen mich im Unternehmen

dass die Ausbildung zu meiner Karriereplanung

und persönlich voran.

passt. Mittlerweile bin ich so süchtig, dass mir ohne ein aktuelles Weiterbildungsprojekt direkt

Vielleicht bin ich damit ein Prototyp für das

etwas fehlt. Aus eigenem Erleben weiß ich, wie

vielbeschworene lebenslange Lernen – aber

mich Weiterbildung voranbringt, fachlich, aber

nicht nur um des reinen Lernen willens –

auch persönlich. Dabei muss es nicht immer um

sondern mit klarer Idee, wofür ich das Gelernte

die Top-Executive-Trainings gehen. Wenn ich

konkret brauche. Und diese Möglichkeiten

feststelle, dass meine Controlling-Kenntnisse

bieten vor allem Inhouse-Schulungen nach

der Erweiterung bedürfen, suche ich mir einen

meiner Erfahrung im hohen Maße.

NR.12 | WINTER 2019

29


HSBA INTERNATIONAL

I

SEMESTER ABROAD IN STELLENBOSCH, SOUTH AFRICA

t is not so easy to put South Africa into words. It is

Exploring Different Cultures, Breathtaking Landscapes and an Exciting Student Life

an incredibly diverse and exciting country with lots of interesting places and people. I studied at Stel-

lenbosch University in the Western Cape, which is a very beautiful area. The town Stellenbosch is crowded by students who walk along the streets, enjoy the various events as well as the bars and cafĂŠs. The

Fortunately, this year I had the chance to study abroad for one semester in South Africa. I was asked multiple times why I chose this particular country and before I left I was not quite sure myself. Although, when I came back I realised that it was one of the most inspiring and interesting times in my life. Whoever has the chance to study in another country for a certain period of time should take it without doubt. Here is why. Jasper Strohkark

faculty buildings of the university spread across the whole town creating a positive vibe in the city centre. The lectures at Stellenbosch University are of very high quality and interesting topics and developments are discussed. In some modules, guest lecturers from the industry are invited on a regular basis. Furthermore, the weekends are anything but boring. Trips to Cape Town, going surfing, hiking or diving are all activities no exchange student in Stellenbosch can avoid. Whoever likes the adventure can go on camping trips in the wild of Namibia or Botswana or visit festivals in the desert. But also the various vineyards in the region are worth visiting. I personally took every chance to meet new people and see new places, which is an easy thing to do in and around Stellenbosch. I ended up going on trips nearly every weekend when I did not have to study for tests or exams. South Africa is a breathtaking and diverse country, yet inequality, poverty and crime rule the lives of many people. Stellenbosch University offers a variety of programmes and initiatives, which support and help those people. Many people say Stellenbosch is not South Africa and South Africa is not Africa. However, Stellenbosch is an amazing place, which I would recommend to anyone but once there do not miss the opportunity to explore Southern Africa as well. It is not the landscapes and the cities, which make a semester abroad great, it is the university and the people in it. Every experience I had was made memorable by my social environment. This is the reason why I would recommend a semester abroad to everyone who has the chance. Meeting new people in new environments is inspiring and creates great experiences. Most importantly, you can find friends for life all around the world.

30

Photo: Jasper Strohkark

South Africa has an amazing landscape: Cape Town - a great place for surfing, hiking or diving

Photo: unsplash

A good place for student life: The Stellenbosch University

NR.12 | WINTER 2019


INTERNATIONAL HSBA

A SPECIAL VISIT TO FINL AND

Innovative Campus Concepts and Learning Environments: A Look to our Finnish Friends When thinking about best-practice in education and innovative campus concepts, you automatically think of Scandinavian countries, especially Finland. As HSBA is always looking for the newest trends, it was more than obvious that our colleagues had to pay our partner universities in Helsinki a visit and find out more about their secret. Anna Beek

N

ovember 2018. Maybe not the most

In terms of studying our professors observed

obvious month to travel northwards. But

agility during a PBL session (Problem Based

our professors Susanne Hensel-Börner,

Learning) that they were invited to attend. Small

Michael Höbig and Nikolas Müller as well as our

(interdisciplinary) teams are responsible for their

Deputy Managing Director Dr. Immo Schmidt-

own learning process and must find the matching

Jortzig were keen on exploring our partner univer-

method which can vary for the different stages

sities Haaga-Helia and Metropolia as well as Aalto

of their research question. Professors take an

University and learning about their experiences

observer’s perspective and enable students to

regarding working and learning environments as

broaden their horizon when it comes to methods

well as how to ramp up the collaboration between

and agility. A flexible room concept plus a mix of

all university’s stakeholders.

methods and different tools create a fruitful envi-

An inspiring trip to Finland: HSBA team as guests at our partner university in Helsinki

ronment for students but also staff and acadeA poll among 200 stakeholders at Aalto University

mics for their collaborative projects.

surprisingly revealed the most important spot of a university: the cafeteria. Would you have guessed

You can see that agility or being agile is an at-

that? And more importantly, do you agree? This is

titude and has a range of facets. A clear frame-

where people meet the staff as well as the student

work is needed to get everybody on board of this

body, mingle and create engagement – one of

cultural change.

HSBA’s core values! Many thanks again to our partners in Helsinki for Being agile – a buzzword and the main topic of

the gained insights and the time they took to let

this HSBA Magazine – is a huge part of the visited

us in on their secret!

Being agile: The cafeteria is a huge part of the visited universities‘ campus infrastructure

universities’ campus infrastructure: offices and seminar rooms must provide a flexible concept and match different situations. Furniture must be easily moveable, to be able to use certain space for group work but also silent zones or ordinary considered important. Collaboration on an equal footing is becoming more and more important. This requires a flexible work and study environment. It was interesting to see that not all professors and staff members have their own desk any longer but are flexible depending on their daily tasks and may rotate between desks and collaborative spaces. Rooms in general are more open, glass walls do not only lighten up the floors but create more transparency, which of course also raises concerns among staff and professors. NR.12 | WINTER 2019

Photos: Dr. Immo Schmidt-Jortzig / Prof. Dr. Michael Höbig

seminar rooms need to still be available and are

Alway searching for the newest trends: Nikolas Müller, professor for Real Estate & Leadership

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HSBA INTERNATIONAL

Photos: Prof. Sarah Jastram / Zara Berberyan

E THICAL FASHION CONSUMPTION

A Summer in the USA The main reason for our trip to the USA was that our paper on ethical fashion consumption was accepted for presentation at the Academy of Management, the biggest management conference in the world, where ten thousand top management scholars gather each year. Zara Berberyan & Prof. Sarah Jastram Prof. Sarah Jastram at the Academy of Management: The conference was a great opportunity to present papers

T

his year, the conference took place

to convince to come to Germany and

everything that a student could wish

in Chicago. During those days, the

to visit us in Hamburg soon.

for: countless opportunities for fitness and recreation, a swimming pool,

city was filled with the mood of the

conference creating an enjoyable hassle

The end of the AOM conference was

basketball courts, an indoor track, local

in the city centre with thousands of par-

yet the beginning of new adventures

hiking trails and the mighty Susque-

ticipants running from session to session

as we paid visits to numerous uni-

hanna River. Another highlight was our

transforming and shaping the spirit of the

versities in the US such as New York

interview with the American fashion

city.

University, the world’s famous Fashion

podcast where we were invited togeth-

Institute of Technology New York,

er with Mark Heuer to discuss Mark’s

The conference was a great opportunity

St. Johns University, Darden Business

and Sarah’s new books on Sustainable

to present our paper, to receive valuable

School in Charlottesville or George-

Fashion as well as the more general

feedback from distinguished colleagues

town University in Washington and

challenges and opportunities of the

and to identify future co-authors for

identified further collaboration part-

ethical fashion market.

promising new projects and research co-

ners, as well as future guest lecturers

operations. Moreover, we met renowned

for various HSBA programmes.

professors such as Ed Freeman (Univer-

These were just some of the highlights of an overall great research trip. You

sity of Virginia), Jeremy Moon (Copen-

One of the highlights of the trip was

will see some of the impact soon in

hagen Business School) or Jill Brown

the visit to Susquehanna University

form of new international visitors in

(Bentley University) whom we were able

where we further strengthened the

the corridors of HSBA as well as new

collaboration between our universi-

exciting international research collabo-

ties. At Susquehanna University, we

rations. It was a great trip that enabled

delivered guest lectures, held research

us to see the US from a different angle:

presentations for the faculty and

not only as a country of astonishing

developed joint research ideas. Apart

skyscrapers, distinctive architecture

Good cooperations with scientific friends in the USA: Zara Berberyan and Prof. Sarah Jastram with Professor R. Edward Freeman at the University of Virgina 32

from all this,

and fashionable lifestyle but also as

we enjoyed

a country with a myriad of inspiring

the beauti-

examples of successful ethical fashion

ful campus of

ideas, as well as caring and enthusi-

the university

astic people who actively engage for

which had

social welfare and sustainability. NR.12 | WINTER 2019


INTERNATIONAL HSBA

SUSTAINABLE LE ADERSHIP STUDENTS

A Visit to Ronald McDonald House

Photos: Zara Berberyan

After discussing corporate volunteering in class, HSBA‘s Sustainable Leadership students visited the Ronald McDonald House with their professor Dr Sarah Jastram for some hands-on experience. Zara Berberyan

A contribution to brighten up life for families in difficult situations: Students cooked to welcome the parents of sick kids

R

onald McDonald Houses enable

history of the house, they proceeded to

atmosphere that prevailed in the house

families to stay close to their

shopping for the upcoming dinner. After-

despite all the problems. As they con-

sick children while they are in

wards they started cooking to welcome

fess, the visit to Ronald McDonald House

hospital, be it a matter of days, months

the families in the evening. What a warm

was the most touching experience they

or even years. The houses are located as

atmosphere it was during the dinner

could get short before the end of their

close as possible to the children’s main

when families and their children enjoyed

final semester to realise how even the

hospitals and they are equipped with

the dishes prepared by the students as

smallest efforts of each of us can make

everything one would ever expect to find

well as the interaction with each other.

a big difference for those in need.

at home. Families can cook, clean, rest and stay together, knowing that they are

For the 13 year-old Airita, the visit of

only moments away from their child in

HSBA students was a real surprise. This

hospital.

little girl from Latvia has already been in Hamburg with her father for five months

Before the visit, the students organised

having to undergo long treatments for

a fundraising campaign at the companies

her disease. She enjoyed sharing her

they are employed at to purchase neces-

story, worries and fears, hence escaping

sary ingredients for dinner, as well as

her daily routine at least for a couple of

to make the small financial contribution

hours.

to the house. After a guided tour during which the students learnt about the NR.12 | WINTER 2019

The students also enjoyed the warm 33


HSBA FORSCHUNG

SKILLSE A

HSBA erhält Zuschlag für EU-Forschungsprojekt Gemeinsam mit europäischen Partnern aus der Industrie und dem Bildungssektor hat die HSBA unter Leitung von Prof. Dr. Schinas den Zuschlag für das durch die Europäische Union geförderte Forschungsprojekt „Skillsea“ erhalten, das sich mit der Ausbildung von Fachkräften im maritimen Sektor beschäftigt. Friederike Littmann

fen und Fachkräfte in der maritimen Wirtschaft notwendige Kompetenzen zu vermitteln. Genau hier setzt das Forschungsprojekt „Skillsea – FutureProof Skills for the Maritime Sector“ an, an dem die HSBA gemeinsam mit 27 europäischen Partnern arbeiten wird. Gefördert wird „Skillsea“ dabei durch das Erasmus+ Programm. Dieses Programm hat es sich unter

D

Für anspruchsvolle Aufgaben benötigten maritime Unternehmen qualifiziertes Personal: Containerschiff am Burchardkai im Hamburger Hafen

anderem zum Ziel gesetzt, Organisationen bei der Entwicklung neuer und innovativer Konzepte ie maritime Wirtschaft in der

im Bereich der beruflichen Bildung zu fördern.

Europäischen Union befindet sich wie kaum eine andere Branche

In den kommenden vier Jahren werden die

in einem harten internationalen

Wissenschaftler und Wirtschaftsexperten

Wettbewerb. Durch die fortschreitende

untersuchen, wie die Ausbildung von Fachkräf-

Digitalisierung sieht sich die Branche vor der

ten im maritimen Sektor länderübergreifend

Herausforderung, effizientere und nachhal-

zukunftsfähig und attraktiv gestaltet werden

tigere Produktions- und Steuerungsprozes-

kann. Ziel ist es, die notwendigen Fähigkeiten,

se zu entwickeln, um dem internationalen

die hochqualifiziertes Fachpersonal sowohl an

Konkurrenzdruck auch zukünftig standzu-

Bord als auch und an Land mitbringen muss zu

halten. Darüber hinaus herrscht sowohl an

identifizieren. Außerdem hat es sich das For-

Bord als auch an Land ein Mangel an quali-

schungskonsortium zur Aufgabe gemacht, eine

fiziertem Fachpersonal. Ein entscheiden-

nachhaltige Strategie zu entwickeln, um dem

der Erfolgsfaktor besteht zukünftig darin,

Fachkräftemangel entgegenzutreten, die Mo-

attraktivere Arbeitsbedingungen zu schaf-

bilität von Personal auf See zu solchen an Land zu erhöhen und insgesamt die Attraktivität des maritimen Sektors als Arbeitgeber zu steigern. Seitens der HSBA wird das Projekt federführend von Prof. Dr. Orestis Schinas betreut. Prof. Schinas leitet die Maritime Business School an der HSBA und bringt eine große Expertise in der Durchführung von internationalen Forschungsprojekten mit. „Die Beteiligung an einem EUForschungsprojekt ist ein wichtiger Schritt für unsere Hochschule, ihre Forschungkompetenz im Bereich der maritimen Industrie auch international einzubringen“, so Prof. Schinas über die erfolgreiche Einwerbung der EU-Fördermittel. Neben der HSBA sind weitere Hochschulen aus Foto: Pixabay

Dänemark, Irland, Rumänien, Frankreich und

34

Spanien, aber auch Unternehmen der maritimen Wirtschaft, wie zum Beispiel die schwedische Reederei Stena Line, an dem Projekt beteiligt. NR.12 | WINTER 2019


FORSCHUNG HSBA

HAMBURG CONFERENCE

Law and Management of Family Firms

Fotos: IMF ©

Zusammen mit dem renommierten Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht veranstaltet die eine HSBA eine Konferenzreihe für den Mittelstand und Familienunternehmen. Prof. Dr. habil. Stefan Prigge

Experten für Fragen rund um das Thema Familienunternehmen: Internationale Forscher tauschten sich auf der Konferenz intensiv aus und knüpften wichtige Kontakte

S

eit 2016 ist das Institut für Mittelstand

Juristen über Familienunternehmen austauschen

und Familienunternehmen (IMF) an der

können, fehlte bislang in der internationalen For-

HSBA aktiv. Neben direkt an die Praxis

schung zu Familienunternehmen. „Financing the

gerichteten Formaten wie den Family Business

Family Firm“ war das Generalthema der zweiten

Lounges organisiert es auch wissenschaftliche

Tagung, die in diesem September stattfand. Zwölf

Veranstaltungen. Herzstück ist die Hamburg

Referenten aus fünf Ländern diskutierten über

Conference: Law and Management of Family

Ausschüttungspolitik in Familienunternehmen,

Firms. Die Veranstaltungsreihe wurde 2017 ge-

den Ausstieg von Familiengesellschaftern und

meinsam mit dem Hamburger Max-Planck-

die Finanzierung von Familienunternehmen in der

Institut (MPI) für ausländisches und internatio-

Krise. Tagungsteilnehmer aus der Praxis brachten

nales Privatrecht ins Leben gerufen. Professor

anwendungsorientierte Perspektiven in die Dis-

Holger Fleischer, Direktor des MPI, und Professor

kussionen ein und sorgten dafür, dass auch bei

Stefan Prigge von der HSBA laden jedes Jahr zu

der wissenschaftlichen Tagung der Kontakt zur

einem wechselnden Oberthema internationale

Praxis nicht verloren ging. Vorträge und Zusam-

Forscher zu einer zweitägigen Tagung ein. Ein

menfassungen der Diskussionen werden in einer

solches Forum, in dem sich Betriebswirte und

Konferenzbuchreihe veröffentlicht.

NR.12 | WINTER 2019

Wissenschaftliche Expertise für den Mittelstand: (oben) Prof. Dr. habil Stefan Prigge, (unten) Johannes Völschau sowie Prof. Dr. Peter Klein von der HSBA 35


HSBA FORSCHUNG

DOK TOR AND PATRICK WERE TECKI

Messen messbarer machen Patrick Weretecki arbeitet und promoviert gleichzeitig. Wie er das anstellt und warum Intelligenz für das Erreichen eines Doktortitels nicht ausreicht, verrät er uns im Interview. Michael Pahl Arbeiten und gleichzeitig promovieren, ist das nicht glatter

ich frei. Ansonsten starte ich gegen 8 Uhr auf der Arbeit und

Selbstmord?

bin dann so um 16 Uhr fertig. Dann setze ich mich nochmal zwei

Es liegt, glaube ich, ein Stück weit in meiner Person, dass ich

Stunden an meine Doktorarbeit. Am Wochenende natürlich auch.

immer viele Dinge gleichzeitig mache, schon während meines

Viel Zeit für Freundin und Familie bleibt nicht, da bin ich ehrlich.

Studiums. Theorie und Praxis zu vereinbaren, war schon immer mein Ding.

Haben Sie für Tipps für angehende Promovierende? Vorher habe ich gedacht, man muss für ein Promotionsstudium

Sie arbeiten bei der Telekom. Was ist dort Ihr Job?

wahnsinnig intelligent sein. Mittlerweile glaube ich eher, dass man

Ich verantworte bei der Telekom internationale Großmessen,

vor allem Durchhaltefähigkeit braucht. Denn es ist wirklich ein

beispielsweise die Internationale Funkausstellung. Das hat mich

Auf und Ab – manchmal läuft es gut, und manchmal sitze ich dort

auch zum Thema meiner Doktorarbeit gebracht. Das Verrückte

den ganzen Montag und schreibe keine einzige Zeile, weil ich nur

ist: Bei einer Messe wie der

in unterschiedlichen Papern

IFA stattest du einen Stand von 5.000 Quadratmetern aus, hast Hunderte Mitarbeiter im Einsatz und gibst Millionenbeträge aus – aber am Ende

lese. Wenn man nicht in der Forscht, wie man den Erfolg von Messen messen kann: Doktorand Patrick Weretecki

Lage ist, durchzuhalten und zu beißen, dann wird es hart. Wie motivieren Sie sich?

weißt du eigentlich nie so rich-

Was treibt Sie an?

tig, was es dir gebracht hat.

Also, wenn ich nur hinter dem Doktortitel her wäre,

Was genau untersuchen Sie in

wäre es schwierig, mich

Ihrer Doktorarbeit?

über so eine lange Zeit zu

Ich beschäftige mich damit,

motivieren. Was enorm

wie man Messen messbar ma-

hilft, ist, dass sie bei der

chen kann. Viele glauben daran,

Telekom schon sehnsüch-

dass ihnen ein Messeauftritt

tig auf meine Ergebnisse

etwas bringt, aber Erfolgszah-

warten. Ich komme dort

len können sie dieser These

immer wieder an den Punkt,

nicht wirklich hinzufügen. Also

dass ich den Eindruck habe,

versuche ich, Tools dafür zu

wir denken viel zu kurz, wir

entwiwckeln, wie man den

springen nicht weit genug,

Erfolg einer Messeteilnah-

wir müssten noch ganz

me messen kann. Prof. Jörg

andere Fragen stellen. Auf

Henseler von der University of

der anderen Seite, wenn ich

Twente und HSBA-Professor

nur in der Wissenschaft ar-

Dr. Goetz Greve betreuen mich

beiten und mich nur mit der

dabei wissenschaftlich.

Theorie beschäftigen würde, wäre ich auch unglücklich.

Wie organisieren Sie sich

Daher ist das Konzept an der

zeitlich?

HSBA, an der ich über die

Ich habe natürlich den Support

Partneruniversität Univer-

der Telekom, ohne den ginge es

sity of Twente (Niederlande)

nicht. Ich arbeite nur noch vier

promoviere, genau richtig für

Tage die Woche; montags habe

mich.

36

NR.12 | WINTER 2019


FORSCHUNG HSBA

NEUES AUS DER FORSCHUNG

Veröffentlichungen Ahrholdt, Dennis, Siegfried Gudergan and Christian Ringle. 2018. „Enhancing Loyalty: When Improving Consumer Satisfaction and Delight Matters.“ Journal of Business Re-search Vol 94.: 18-27. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/ S0148296318304260 Berberyan, Zara, Sarah Margaretha Jastram and Friedman, Barry A. 2018. „Drivers and Obstacles Of Ethical Fashion Consumption.“ In Eco Friendly and Fair: Fast Fashion and Consumer Behavior, ed. by Carolin Becker-Leifhold and Marc Heuer. Routledge. Diepes Christoph J. and Nikolas D. Müller. 2018. „Klimarelevante Handlungsfelder in der verbindlichen Bauleitplanung - Nutzen deutsche Großstädte den ihnen zur Verfpung ste-henden Handlungsspielraum für Klimaschutz und Klimaanpassung aus?.“ Zeitschrift für Umweltpolitik und Umweltrecht 3(2018): 288-323.

Drews, Kai Holger (2018). Seehandelsrecht. 4. Auflage. Hagener Wissenschaftsverlag in der iuria GmbH.

Knuth, Tobias. 2018. Fraud Prevention in the B2C E-Commerce Mail Order Business: A Framework for an Economic Perspective on Data Mining. Dissertationsschrift Edinburgh Napier University. Tertilt, Michael and Peter Scholz (2018): “To Advise, or Not to Advise — How Robo-Advisors Evaluate the Risk Preferences of Private Investors.” The Journal of Wealth Man-agement Vol. 21, No.2, pp. 70-84. DOI: https://doi.org/10.3905/jwm.2018.21.2.070

Schinas, Orestis. 2018. „Financing Ship of Innovative Technology.“ In Finance and Risk Management for International Logistics and Supply Chain, ed. by Stephen Gong and Kevin Cullinane. Elsevier. 167 - 192. http://jwm.iijournals.com/content/21/2/70 Schinas, Orestis. 2018. „Financing innovations needs pragmatism.“ HANSA International Maritime Journal. 155(11): 22-23. Schinas, Orestis. 2018. „Autonomous Ships: Challenges and Fallacies.“ Greek business-file 117: 50-51. Schinas, Orestis, Ross, H. and Rossol, T. D. 2018. „Financing green ships through export credit schemes.“ Transportation Research Part D: Transport and Environment 65: 300-31.

Eisele-Wijnbergen, Daniela, and S. Wilpers. 2018. „Der Gender Pay Gap und die Entgelt-transparenz.“ HR Roundtable News. 08/2018, S. 33-35. http://cmf. hamburg/hrrt/HRRT-News02-2018_web.pdf

Schinas, Orestis. 2018. „Education is the key to survival.“ Posidonia - The International Shipping Exhibition: 74.

Greve, Goetz and Andrea Schlüschen. 2018. „From

Scholz, Peter. 2018. „Hostile Takeovers: Are Banks

Customer Relationship Management to Influencer Relationship Management.“ In Diverse Methods in Customer Relationship Marketing and Management, ed. by In Lee. Hershey, Pennsylvania: IGI Press.

Grossmann, David and Scholz, Peter (2018), The Golden Rule of Banking: Funding Cost Risks of Bank Business Models, Journal of Banking Regulation, https://doi.org/10.1057/s41261-018-0080-5 (First Online: 10 September 2018)

Haase, Florian. 2018. Darf man in einem Rechtsstaat auch links fahren? Ein unterhaltsa-mer Kurztrip durch unsere Staatsform. Hamburg: Acabus Verlag. Hartmann, Sönke. 2018. „Solving smartphone puzzle apps by mathematical program-ming.“ INFORMS Transactions on Education 18(2): 127 - 141.

Hensel-Börner, Susanne, Inga Schmidt-Ross and Wolfgang Merkle. 2018. „Digitale Transformation – Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen Marketing und Sales um eine dritten Player“. In: Marketing Review St. Gallen, 3/2018, S. 20 – 26.

Hofmann, Ralph W. 2018. „Real Estate Branding Assessment – REBA, Customer-Based Brand Equity(CBBE)-Modell für die Analyse und Bewertung von Marken im immobilienwirt-schaftlichen Kontext.“ In Schriftenreihe „Bau- und Immobilienmanagement, ed. by Bernd Nentwig. Bauhaus-Universitätsverlag Weimar. Iliopoulou, Ch., Kepaptsoglou, K., Schinas, O. 2018. „Energy Supply Security for the Aege-an Islands: A Routing Model with Risk and Environmental Considerations.“ Energy Poli-cy 113: 608-602. doi:10.1016/j. enpol.2017.11.032.

Jastram, Sarah Margaretha and Anna-Maria Schneider (Eds.). 2018. Sustainable Fashion - Governance and New Management Approaches. Springer. https:// www.springer.com/de/book/9783319743660 Knoll, Hedda Ofoole and Sarah Margaretha Jastram. 2018. „A Pragmatist Perspective on Sustainable Global Value Chain Governance - The Case of Dr. Bronner´s.“ Society and Business Review. https://doi. org/10.1108/SBR-12-2017-0122 NR.12 | WINTER 2019

Threatened by FinTechs?.“ Corporate Finance 01-02: 3-7, Available at SSRN: https://ssrn.com/abstract=2907320.

Scholz, Peter, David Großmann and Sinan Krueckeberg. 2018. „Better The Devil You Know Than The Devil You Don’t — Financial Crises between Ambiguity Aversion and Se-lective Perception.“ The Central European Review of Economics and Management 2(1): 155-174. Merkle, Wolfgang / Hensel-Börner, Susanne / Schmidt-Ross, Inga: Das Team auf Kurs bringen. In: Markenartikel, 5/2018, S. 75 – 77.

Müller, Nikolas D.. 2018. Die gesellschaftliche Konstruktion der Stadt - Eine Theorie zur Soziologie der Städte. Wiesbaden: Springer VS.

Müller, Nikolas D.; Pfnür, Andreas. 2018. „Finanzielle Effekte solaraktiver Bauteile auf Ei-gentümer und Nutzer von Bürogebäuden.” In benefit E2 - Gebäudeintegrierte solaraktive Strategien: Analytische Bewertung und Entwicklung gebäudeintegrierter solaraktiver Sys-teme. Eds./Hrsg. Kuhn, Christoph; Wurzbacher, Steffen; Drebes, Christoph. Stutt-gart, Fraunhofer IRB Verlag. S. 197 - 288.

Prigge, Stefan, Felix Thiele and Sven Busse. 2018. „Private Equity Investors and Family Firms: The Role of Exit Intentions and Conflicts..“ Corporate Ownership and Control 15(2): 44-58. Rückert, Julia-Mara and Stefan Prigge. 2018. „Interne Revision auf dem Weg zum Inte-grierten Governance-, Risiko- und Compliance-Management (IGRC).“ Zeitschrift für Cor-porate Governance 02(2018): 80-86. Wurzbacher, Steffen; Drebes, Christoph; Müller, Nikolas D.; Kuhn, Christoph; Pfnür, An-dreas. 2018. „Die Entwicklung des solaren Bauens.” In benefit E2 - Gebäudeintegrierte so-laraktive Strategien: Analytische Bewertung und Entwicklung gebäudeintegrierter solarakti-ver Systeme. Eds./ Hrsg. Kuhn, Christoph; Wurzbacher, Steffen; Drebes, Christoph. Stutt-gart, Fraunhofer IRB Verlag. S. 13 – 26. Wurzbacher, Steffen; Drebes, Christoph; Müller, Nikolas D.; Kuhn, Christoph; Pfnür, An-dreas. 2018.

„Zusammenfassende Bewertung solaradaptiver Gebäudehüllen.” In benefit E2 - Gebäudeintegrierte solaraktive Strategien: Analytische Bewertung und Entwicklung ge-bäudeintegrierter solaraktiver Systeme. Eds./ Hrsg. Kuhn, Christoph; Wurzbacher, Steffen; Drebes, Christoph. Stuttgart, Fraunhofer IRB Verlag. S. 289 – 301.

Zaeh, P., Abschlussprüfung 2.0, in: Velte, P., Müller, S., Weber, S. C., Sassen, R., Mam-men, A. (Hrsg.), Rechnungslegung, Steuern, Corporate Governance, Wirtschaftsprüfung und Controlling. Beiträge aus Wissenschaft und Praxis sowie Festschrift zum 68. Geburts-tag von Prof. Dr. Carl-Christian Freidank, Wiesbaden 2018, S. 441 – 456.

Konferenzbeiträge und Präsentationen Auszug aus einer längeren Liste:

Berberyan, Zara and Sarah Jastram. 2018. „From Attitude To Action: Calibrating The Determinants Of Ethical Fashion Consumption.“ Presentation held at the Academy of Management Annual Meeting, Chicago, USA, 1 August 2018.

Eisele-Wijnbergen, Daniela. 2018. „Der Gender Pay Gap und die Entgelttransparenz.“ HR Roundtable. Berlin, 17 September 2018. Nikolas D. Müller, Andreas Pfnür. 2018. „Energy and climate policy for the building sector – Which perspectives have to be taken into account and what are their requirements regarding successful policy implications?.“ 25th Annual Conference of the European Real Estate Society, Reading, United Kingdom, 27 - 30 June 2018.

Müller, Nikolas D. and Andreas Pfnür. 2018. „Energy and climate policy for the building sector – Which perspectives have to be taken into account and what are their requirements regarding successful policy implications?.“ Presentation held at the 25th Annual Conference of the European Real Estate Society, Reading, UK, 27 - 30 June 2018. Prigge, Stefan. 2018. „Bankruptcy Risk and Bankruptcy Prediction: Are Family Firms Different.“ Presentation held at the EURAM 18th Annual Conference, Reykjavik, 22 June 2018.

Prigge, Stefan and Lars Tegtmeier. 2018. „Investigating in European Football Stocks: An Empirical Investigation From An Institutional Investors Point Of View.“ Presentation held at the 26. Annual Conference of the European Association of Sport Management (EASM), Workshop on Family Firm Management Research, Malmö, Sweden, 5 – 8 September 2018. Prigge, Stefan. 2018. „Selected Financial Issues in Family Firms from a Management Perspective.“ Presentation held at the Hamburg Conference: Law and Management of Family Firms - Financing the Family Firm, Hamburg, 20/21 September 2018. Weretecki, Patrick, Greve, Goetz and Jörg Henseler. 2018. „Salespersons’ missing perspective on Customer participation behavior in value co-creation: an exploratory study.“ Proceedings of the 47th European Marketing Academy Conference, Glasgow, 29 May 01 June 2018.

Zaeh, Philipp. 2018. „ Abschlussprüfung 2.0“. Vortrag anlässlich der Übergabe der Festschrift zum 68. Geburtstag von Prof. Dr. habil. Carl-Christian Freidank. 29. Juni 2018

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HSBA UNTERNEHMEN

ERFOLGREICHES PILOTPROGRAMM MIT DEM GESUNDHEITSKONZERN PHILIPS

Fit für die digitale Transformation „Jeder lernt anders. Für mich war es immer klar, dass eine praktische Anwendung im Studium die beste Art und Weise zum Lernen ist. Ein berufsbegleitender Master bei einer Firma wie Philips ist da ideal!“

Philips Headquarter: Hamburg-Fuhlsbüttel ist der älteste PhilipsStandort Deutschlands

Fotos: Philips ©

Stephanie Both, MSc Business Development

Im Oktober 2017 wurde Philips Partner für das HSBA Master-Programm und gewann zwei Studenten für den MSc Global Management and Governance. Ziel war es, im Rahmen dieser Kooperation die Lücke zwischen dem bei Philips bereits etablierten berufsbegleitenden Bachelor- und dem Traineeprogramm zu schließen sowie Talente zu gewinnen, die ein abgeschlossenes Studium und berufliche Vorerfahrungen mitbringen. Aufgrund guter Erfahrungen bietet Philips nun auch Positionen für die Master „Business Development“ und „Digital Transformation & Sustainability“ an. Rahel Freytag 38

„Das Pilotprogramm von Philips mit der HSBA war für mich ein Glücksfall. Es erlaubt mir, mein duales Bachelor-Studium mit einem berufsbegleitenden MasterStudium in einem neuen Unternehmen fortzusetzen.“ Rahel Freytag, MSc Global Management and Governance

NR.12 | WINTER 2019


UNTERNEHMEN HSBA

„Nach meinem Bachelor-Studium waren mir zwei Dinge klar. Erstens: Ich will mehr lernen. Zweitens: Ich will mehr Praxis. Das berufsbegleitende Master-Programm gibt mir die Chance, beides zu kombinieren.“ Malte Wieland, MSc Global Management and Governance

D

er holländische Konzern mit

portfolio, bis zum Philips Lumify, dem

seinem deutschen Sitz in

ersten Ultraschall-Schallkopf, der an

Hamburg ist ein weltweit

ein Smartphone oder Tablet ange-

führender Anbieter von medizin-

schlossen werden kann.

technischen Lösungen und Dienstleistungen für den klinischen und

Dabei befindet sich Philips mitten in

häuslichen Bedarf. Seit über 125

der digitalen Transformation: Viele

Jahren verbessert Philips mit Inno-

Meilensteine auf diesem Weg sind

vationen das Leben seiner Kunden.

bereits erreicht. Dazu gehört auch die

Die Digitalisierung im Mega-Trend-

Neugestaltung der Arbeitswelt für die

markt „Gesundheit“ bietet großes

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit

Wachstumspotenzial. Um die Trends

dem neuen Philips Headquarter ist

stetig mitzugestalten, orientiert sich

2016 das Konzept der Digital Work

Philips an den geänderten Bedürfnis-

Place Innovation umgesetzt worden.

sen der Konsumenten, Kunden und

Hier wird in digitalen Work-Clouds

Patienten.

flexibel und papierlos vom Praktikanten bis zum Geschäftsführer

Philips entwickelt eine Vielzahl inno-

zusammengearbeitet. Die HSBA, die

vativer, digital vernetzter Produkte

als ihr Kernthema die digitale Trans-

(Internet of Things) rund um das

formation hat, bietet ihren Studie-

Thema Gesundheit. Das Spektrum an

renden besonders zukunftsrelevante

Produkten für Konsumenten (B2C)

Studiengänge an. Sie ist damit für

und Gesundheitsdienstleistungs-

Philips bei der Suche nach Talenten

anbieter (B2B) reicht von der neuen

ein exzellenter Partner.

Philips Sonicare Smart, der ersten vernetzten Zahnbürste im Produkt-

Kontakt: susanne.hagen@philips.com

Im Gespräch mit Oliver Thalmann, Senior HR Manager bei Philips Market DACH, werden die gemeinsamen Interessen deutlich. Wieso hat sich Philips für das berufsbegleitende Master-Programm an der HSBA entschieden? „Wir bieten bereits seit einigen Jahren einen dualen Bachelor bei Philips an. Dadurch haben wir gelernt, wie wertvoll ein duales Studium ist: Die Studierenden bekommen die Theorie in der HSBA an die Hand und können sie direkt bei uns in die Praxis umsetzen. Die Lernkurve ist dabei sehr steil. Aufgrund der guten Erfahrungen möchten wir künftig auch „Quereinsteiger“ mit dem berufsbegleitenden Angebot bei Philips ansprechen, und zwar Studierende, die einen Bachelor bereits abgeschlossen haben und vielleicht schon über praktische berufliche Erfahrungen verfügen. Komplettiert wird unser Konzept durch Trainee-Programme, die Bewerberinnen und Bewerber mit abgeschlossenem Master ansprechen. Uns hat die Vielfalt der Studiengänge an der HSBA sehr gefallen. Außerdem nehmen wir die Hochschule als einen sehr innovativen Partner wahr, der die Zukunftstrends und neuen Entwicklungen beobachtet und mit seinen Angeboten darauf reagiert. Die gleichen Talente, die die HSBA für ihre Studiengänge sucht, möchte Philips gewinnen.“ Welche Möglichkeiten bietet Philips den Studierenden während des Master-Programms? „Unsere Master-Studierenden bekommen die Möglichkeit, verschiedene Abteilungen zu durchlaufen und diverse Aufgabenbereiche kennenzulernen. Dabei können sie die digitale Transformation eines weltweit agierenden Unternehmens miterleben und wertvolle Erfahrungen sammeln. Wir wollen unseren berufsbegleitenden Master-Studierenden die optimale Balance zwischen Theorie und Praxis bieten

Jede Etage im Philips-Headquarter hat ein eigenes Thema: In „Break out areas“ können die Mitarbeiter zum Beispiel im Strandkorb arbeiten. Auf dem Bild sind die drei berufsbegleitenden Masterstudierenden von Philips zu sehen: Stephanie Both (MSc Business Development), Rahel Freytag und Malte Wieland (beide MSc Global Management and Governance) NR.12 | WINTER 2019

und sie dabei unterstützen, in das Unternehmen hineinzuwachsen. Sie gehen dabei einen großen Schritt zu eigenverantwortlichem, beruflichen Handeln.“ 39


HSBA UNTERNEHMEN

Neue Kooperationsunternehmen zum Studienjahr 2018/2019 Bachelor-Studiengänge Airbus Operations GmbH

KTS American Parts GmbH

Alsterspree Verlag GmbH

Kube & Kubenz Internationale Speditions- und Logistikgesellschaft mbH & Co. KG

altona Diagnostics GmbH

LemonSwan GmbH

ASG Asche Stein Glockemann Verstl Wiezoreck

Maack & Company Steuerberatungsgesellschaft mbH

ASTRON Immobilien-Kontor GmbH

marketing solutions direkt GmbH

best practice consulting AG

Mondelez Deutschland Services GmbH & Co. KG

BUDNI Handels- & Service GmbH & Co. KG

MPC Maritime Holding GmbH

Buhck Umweltservices GmbH & Co. KG

Norddeutsche Reederei H.Schuldt GmbH & Co. KG

CAMPS International GmbH

SAL Heavy Lift GmbH

Elbe-Obst Erzeugerorganisation r.V.

Scramp Robotics GmbH

EOS Technology Solutions GmbH

Steinway & Sons Hamburg

FKS IT GmbH & Co. KG

SUND Holding GmbH + Co. KG

Hanse Finanzen GbR

TSR Metals GmbH & Co. KG

Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH

TT-Line GmbH & Co. KG

HDI Global SE

VTG Aktiengesellschaft

Itzehoer Versicherungen

WARNER MUSIC Group Germany Holding GmbH

Master-Studiengänge 2do digital GmbH

IBM Deutschland GmbH

Barclaycard Barclays Bank PLC

Looping Studio (Olando GmbH)

BeraCom GmbH & Co KG

Merck KGaA

E&K Automation GmbH

MPC Micro Living Services GmbH

Grünberg.Digital. GmbH

NHU Europe GmbH

GRS Global Renewable Shipbrokers GmbH

PHAT CONSULTING GmbH

HIH Real Estate GmbH

Stepstone

HTC Hanseatic Transport ConsultancyDr. Ninnemann & Dr. Rössler GbR

Wine Dock GmbH

NR.12 | WINTER 2019


CAMPUSLEBEN HSBA

1. HAMBURG INSUR ANCE INNOVATION DAY

Eine Plattform in Zeiten des digitalen Wandels Ziel des 1. Hamburg Insurance Innovation Day: Der Versicherungsbranche die Chance bieten, sich mit Start-ups aus der InsurTech-Szene zu vernetzen. Am Ende der Veranstaltung stand fest: Das muss wiederholt werden. Annabel Baxter

Fotos: Jana Tolle Zaeh

Im Börsensaal der Handelskammer Hamburg: Intensiver Austausch mit Fachleuten aus der Versicherungsbranche

Eberhard Sautter eröffnet als Schirmherr die Konferenz: Er verweist mit dem Smartphone in der Hand auf die Trends in der Versicherungsbranche

M

ehr als 300 Entscheider und Mitarbei-

führender Direktor der SDA SE, appelierte als Key-

ter aus Versicherungsunternehmen,

note Speaker an die Versicherer: „Sie müssen die

Vertreter aus Maklerhäusern und Ver-

Touchpoints mit den Kunden besetzen, kooperati-

triebsunternehmen sowie Gründer von Start-ups,

onsfähig für InsurTechs werden, ihre vorhandenen

Dienstleistern und Investoren waren im Mai 2018

Ressourcen wie Wissen und Kundenbeziehungen

der Einladung von HSBA-Professor Dr. Florian

optimal nutzen und nicht zuletzt die Datenhoheit

Elert gefolgt und hatten sich in der Handelskam-

behalten bzw. keinesfalls abgeben.“ Dr. Norbert

mer Hamburg versammelt. Nach einer Begrüßung

Rollinger, Vorsitzender des Vorstands der R+V

durch Eberhard Sautter, Schirmherr der Konferenz

Versicherung AG sowie auch Holger Köckritz, Head

sowie Vorsitzender des Vorstandes der HanseMer-

of Strategy and Digital Transformation Office der

kur Versicherungsgruppe, ging es dann auch direkt

Allianz SE, unterstrichen in ihren Vorträgen diesen

los. 20 Start-ups aus der InsurTech-Szene stellten

Eindruck. Die Faktoren Digitalisierung, Agilität und

sich in kurzen Präsentationen dem neugierigen

Kundennähe werden in Zukunft weiter an Be-

Publikum vor. Dabei reichten die Einblicke von

deutung gewinnen. In einer durch Professor Elert

automatisierter Cyber-Risikobewertung in Echtzeit

moderierten Podiumsdiskussion ging es abschlie-

über eine Onlinemesse für Versicherungsvermittler

ßend ganz konkret um die aktuellen Trends in der

zu einer Plattform für Versicherungslösungen auf

Versicherungsbranche.

Basis von künstlicher Intelligenz. Der 1. Hamburg Insurance Innovation Day wurde In dieser doch eher traditionellen Branche tut

von allen Teilnehmern als Plattform für intensiven

sich was! Die etablierten Versicherer werden

Austausch genutzt. Das positive Fazit von HSBA-

zunehmend von digitalen Anbietern in Bedrängnis

Geschäftsführer Dr. Uve Samuels: „Der Innova-

gebracht und müssen die Chancen nutzen, die sich

tionsstandort Hamburg hat mit dem Insurance

durch die neuen Geschäftsmodelle ergeben. Dabei

Innovation Day ein Leuchtturmprojekt gestartet.

ist es unentbehrlich, sich ausführlich über die

Wir werden diesen Schwung mitnehmen, um auch

neuen Möglichkeiten zu informieren, um am Puls

in anderen Branchen die Dynamik hochzuhalten.“

Viel Diskussionspotenzial: Angeregte Gespräche in den Netzwerkpausen

der Zeit zu bleiben. Stephan G. Hans, geschäftsNR.12 | WINTER 2019

41


HSBA CAMPUSLEBEN

HSBA SPORTSCUP

Fast-Ehrentor durch Top-Star Jason „Harry Kane“ Harman

L

etztes Jahr fand der HSBA Sportscup endlich wieder unter Beteiligung eines Fußball-Staff-Teams aus Mitarbeitern und

Professoren der HSBA statt. Fast hätte sogar unser Top-Star Jason „Harry Kane“ Harman ein Ehrentor geschossen. Aber trotz eines guten Gefühls bei allen Beteiligten reichte es am Ende nur zu einem geteilten letzten Platz. Großen Spaß hat es trotzdem gemacht. Die Flunky Ball Challenge fand dann ohne HSBAStaff-Beteiligung statt. Möglicherweise sollten wir in der Disziplin nächstes Jahr einmal einsteigen. Einige unentdeckte Talente sind durchaus vorhanden… Unsere Beach-Volleyballer machten den besten Eindruck und konnten gut mithalten – alles in allem ein Ergebnis, auf dem wir aufbauen können. Im nächsten Jahr sollte es unser aller Ziel sein, die Beteiligung der Studierenden und HSBA-Mitarbeiter noch einmal zu steigern, um diesem tollen Event noch mehr Strahlkraft zu verleihen. 1000 Dank allen für die reibungslose Organisation, die Party und das Fair Play. Bis zum nächsten Sportscup im Sommer! Dr. Immo Schmidt-Jortzig Sport unter strahlend blauem Himmel: Ein Studi-Team beim Beach Volleyball

42

Fotos: Klaus Waubke / Prof. Dr. Phillip Zaeh

(Foto links) Florian Graniceanu hat den Spielbetrieb großartig geleitet: Hier beim Überreichen eines der begehrten Pokale (oben rechts) Internationales Hockeyturnier: Unsere Gäste vom Imperial College in London mit dem HSBA-Team (unten rechts) Mitglieder des Staff-Teams: Jede Menge Spaß beim Sportscup NR.12 | WINTER 2019


CAMPUSLEBEN HSBA

HSBA-SOMMERFEST

Zwischen pinken Flamingos und erfrischendem Eis Nachdem das Sommerfest 2017 von schlechtem Wetter geprägt war, hatten wir 2018 richtig Glück. Es blieb trocken! Das HSBA-Sommerfest fand am 17. August in der Turmbar statt. Louisa Lerdo

D

er schöne Außenbereich der Turmbar war perfekt für das nette Get-together mit 300

Studierenden, Alumni sowie Dozenten

Gute Stimmung beim Sommerfest: Vor allem die Fotobox mit den Requisiten machte viel Spaß

und Mitarbeitern der HSBA. Besonders freute uns die Teilnahme von rund 100 neuen Studierenden aus dem 2018er Jahrgang. Bis in die Morgenstunden wurde nett beisammengesessen, sich unterhalten, gegessen und getrunken. Ein besonderes Highlight war die Fotobox mit Accessoires wie dem pinken Flamingo. Auch die Getränkewertmarken und das kostenlose Eis trugen zur guten Stimmung bei. Uns Jahrgangsprechern hat es wieder viel Spaß gemacht, das Sommerfest zu organisieren. Wir freuen uns schon auf das nächste – hoffentlich wieder bei

Fotos: Niels Fahrenkrog / Fotobox

herrlichem Sommerwetter.

NR.12 | WINTER 2019

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HSBA CAMPUSLEBEN

HANSE BOAT R ACE „INTERNATIONAL EDITION“

Nil gegen Alster

Fotos: Jana Tolle

Sportler mit Partypotenzial: Die AUC-Ruderer waren richtig gut drauf

K

rokodile im Nil? Nicht in Kairo! Aber wir können trotzdem schnell rudern! Augenzwinkernd beantworteten die Ruderer

der American University of Cairo (AUC) die naheliegende Frage. Unsere diesjährigen Gegner kamen mit einem Team von 18 Athleten, einem Betreuer und ihrem Trainer, der ägyptischen Ru-

derlegende, Sameh Abdelaziz Mohamed. Unsere Gäste, fast alle zum ersten Mal in Deutschland, Die HSBA-Band sorgte für gute Stimmung: Saxophonist Jan Skrovanek

beeindruckten das gesamte Wochenende mit Professionalität, guter Laune, Neugierde und Charme! Erstmals fand das Hanse Boat Race auf der Anlage unseres Partnerclubs, des RC Allemannia von 1866 statt. Das Team der AUC, vom Nil eher Strömung gewohnt als Wind und Wellen, war zwar in allen vier Rennen unterlegen, aber vor allem die beiden Männerachter lieferten sich ein spannendes Duell! Auf der sonnendurchfluteten Terrasse der Allemannia sorgte die HSBA-Band für einen gelungenen Sonntagnachmittag. To be continued? Vielleicht

Freuten sich über den Sieg beim Hanse Boat Race 2018: Die Ruderer der HSBA 44

besuchen unsere Freunde aus Kairo uns in ein paar Jahren wieder. You are always welcome!

NR.12 | WINTER 2019


CAMPUSLEBEN HSBA

CHAMPIONSTROPHY

Sports, Parties and one Unforgettable Weekend Auch wenn bereits ein paar Monate seit der legendären ChampionsTrophy vergangen sind, niemand, der dabei war, wird diese legendäre Veranstaltung vergessen. Anika Dibowski

A

usgerichtet wird die ChampionsTrophy von

jedoch war der Gewinn des „Spirit-Pokals“, unter

der Buccerius Law School in Hamburg.

den Studierenden einer der beliebtesten und be-

Die private Hochschule für angehende

gehrtesten Preise. Dieser Pokal zeugt davon, bei

Juristen lädt jedes Jahr Studierende aus ganz

welchem Uni-Team am meisten „Spirit“, Teamgeist

Deutschland und den Niederlanden auf ihren

und Stimmung während der Veranstaltung zu

Campus ein. Dort treten die Teilnehmer das ganze

spüren war.

Wochenende in allerlei sportlichen Disziplinen gegeneinander. Und natürlich wird auch ausgelassen

Die zwei Partys, die am Freitag- und Samstaga-

zusammen gefeiert.

bend stattfanden, waren großartig. Freitagnacht stand die Party im Grünspan unter dem Motto

Dieses Jahr im Mai fand die „CT“ bereits zum 14.

„Goldene Zwanziger“, Samstag ging es im Edelf-

Mal statt und war wieder ein voller Erfolg. Volley-

ettwerk dafür umso bunter zu, denn das Motto

ball, Fußball, Hockey, Flunkyball, Handball, Bas-

war „Süßigkeiten“.

ketball, Rudern, Laufen und Segeln, das sind die Disziplinen der ChampionsTrophy. Die HSBA war

Wir hoffen, auch im nächsten Jahr wieder bei der

selbstverständlich bei allen Sportarten vertreten

ChampionsTrophy so erfolgreich abzuschließen,

– und das nicht unerfolgreich!

dennoch stehen nicht nur sportliche Siege im

Fotos: LuisaArt RedheadMedia

Vordergrund. Bei der Veranstaltung geht es auch Den ersten Platz belegte die HSBA im Segeln und

um die Interaktion und das Miteinander der ver-

im Hockey, Silber gewannen die Mädchen beim

schiedenen Universitäten, darum, Freundschaften

Fußball. Auch im Ausdauerlauf der Herren konnte

aufzubauen und zu pflegen und ein Wochenende

die HSBA Gold gewinnen. Das absolute Highlight

voller Spaß zu genießen.

HSBA‘ler haben einen guten Teamgeist: Das war während der ChampionsTrophy überall zu spüren

Ein starker Auftritt: Die HSBA war bei allen Sportarten vertreten und gewann den begehrten „Spirit-Pokal“

NR.12 | WINTER 2019

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HSBA ALUMNI

PORTR ÄT HAUKE WELP

„Seid Euch immer bewusst, welches Glück Ihr habt!“ Foto: Hauke Welk ©

Hauke Welp ist ein ehemaliger Bachelor-Student der HSBA, der einen Blick über den eigenen beruflichen Tellerrand hinaus wirft und den gesellschaftliche Entwicklungen so berühren, dass er Verantwortung übernimmt und sich engagiert. Karin Rose weiterbringt, als es für mich die fachliche Spezialisierung getan hätte. Für die berufliche Bildung ist meiner Meinung nach der Beruf zuständig, nicht das Studium. Welche Tipps kannst du unseren Studierenden geben? Verliert niemals den Blick dafür, dass es immer unser Ziel sein muss, die Welt jeden Tag ein kleines bisschen besser zu machen. Das klingt sehr platt, ist aber enorm wichtig. Seid Euch immer bewusst, welches Glück Ihr habt, in dieser Zeit und in diesem Umfeld zu leben und vor allem, dass es viele Menschen gibt, denen dieses Glück nicht vergönnt ist. Warum engagierst du dich für die Alumni Association? Um das Umfeld, das mich für ein paar Jahre erheblich geprägt hat, so weiterzuentwickeln, dass es auch die Studierenden nach mir in demselben Maße prägen kann. Eine Hochschule muss sich immer entwickeln und ich glaube, dass die HSBA

VITA

Du hast dein Studium an der HSBA 2012 been-

von einer starken und diversen Alumni Associa-

2009 – 2012 Studium Business Administration an der HSBA

det. Wie ging es für dich anschließend weiter?

tion enorm profitieren kann.

Ich bin direkt nach meinem Studium in eine

2012 – 2015 Junior Rating Analyst bei Euler Hermes Rating GmbH 2015 – 2016 Studium MSc Finance an der Lunds Universitet (Schweden) 2016 – 2017 Rating Analyst bei Euler Hermes Rating GmbH seit 2017 Leiter Controlling bei Euler Hermes Rating GmbH und Vorstandsmitglied der HSBA Alumni Association

Tochtergesellschaft meines Ausbildungsunter-

Welche Themen beschäftigen dich im Moment

nehmens, die Euler Hermes Rating GmbH,

besonders?

gewechselt. Dort habe ich die ersten Jahre als

Ehrlich gesagt gibt es aktuell zu viele Themen in

Analyst für unterschiedliche Branchen gear-

der Zeitung, über die ich mir den Kopf zerbreche.

beitet, bevor ich im Anschluss an ein Master-

Angefangen bei der tendenziellen gesellschaftli-

Studium in Schweden die Controlling-Abteilung

chen Verrohung in Deutschland über national-

für uns aufgebaut habe.

istische Strömungen in Europa bis hin zu außer Kontrolle geratenen globalen Krisenherden.

Wie ist dir das Studium in Erinnerung geblieben?

Meine ganz persönliche Priorität ist daher im

Ein Studium sollte das Ziel haben, sich als

Moment, meinen Sohn so zu erziehen, dass er

Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Ich habe

seinen Teil dazu beitragen kann, sein Umfeld zum

mich im dritten Studienjahr bewusst für den

Positiven weiterzuentwickeln.

Schwerpunkt Personal entschieden, da ich der Überzeugung war (und immer noch bin), dass

Wo möchtest du in zehn Jahren sein?

mich das Wissen über Organisationen, Kulturen

Wo immer meine Familie dann ist.

und Teamdynamiken persönlich bedeutend 46

NR.12 | WINTER 2019


ALUMNI HSBA

ÜBER DEN DÄCHERN DER STADT

Home of Friends Auch in diesem Sommer ging es für die Mitglieder der HSBA Alumni Association hoch hinaus. Auf den Merkur-Terrassen der Handelskammer Hamburg feierten sie im Juni ihr jährliches „Summer Homecoming“. Maximiliane Sammet

B

ei Sonne, Grillwürstchen und guten Getränken konnten sich die rund 60 Anwesenden über ihre (Berufs-)Erfahrungen

und über aktuelle Entwicklungen an der HSBA informieren und austauschen. Die Vorsitzende Svenja Köster begrüßte dabei alle Anwesenden freudig und rief zum gemeinsamen Kennenler-

nen und zu Gesprächen auf. Die ehemaligen Studierenden der HSBA und der Wirtschaftsakademie Hamburg sowie HSBA-Mitarbeiter genossen dabei die großartige Atmosphäre, ganz unter dem Slogan der Association: „Home of Friends“. So verbindet der Verein nicht nur ehemalige Studierende durch Homecomings im Sommer und zu Weihnachten, sondern baut das Netzwerk kontinuierlich aus. In der vorangegangenen Mitgliederversammlung am Nachmittag wurde deutlich, dass die rund 800 Mitglieder nicht nur weltweit unterwegs sind, sondern durch das eigene Internetportal sowie weitere Veranstaltungen, unter anderem auch mit der Bucerius Law School, den einzigartigen HSBA-Spirit aufrechterhalten und

Auf der Merkur-Terrasse der Handelskammer Hamburg mit Blick auf das Rathaus: Das Summer Homecoming der Alumni Association war ein großes Wiedersehen mit besonderem Flair

weitertragen. Hierzu zählt auch das MentoringProgramm der HSBA für Master-Studierende. Dabei unterstützen Alumni in der Rolle von Mentoren die Studierenden während ihres Studiums. Neue Ideen für Veranstaltungen der Alumni Association sind bereits in Planung. Der Fotos: HSBA / Alumni Association ©

Vorstand freut sich bei der Umsetzung über Unterstützung: Jedes Mitglied, egal ob in Hamburg, Buenos Aires oder Tokio, ist herzlich willkommen, sich mit einzubringen und aktiver „Home of Friends“-Botschafter zu werden. Bis zum nächsten Alumni Association Event – Home of Friends! NR.12 | WINTER 2019

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HRUN SPORT UND ERNÄ

G

! e if L y h lt a e H o ll He ges gewandelt, hren hat sich eini

In den letzten Ja geht. eit und Ernährung dh un es G um es wenn l von fett der Sinneswande is rg bu am H in rh Auc fancigeren Süßka el vi so n de zu es f der tigen Pomm men. Wo früher au m ko ge an es m m toffelpo tarische zwei bis drei vege al im ax m te ar ek Speis t ganze Rewaren, gibt es jetz n de fin zu e ht ic en. Ger se Ernährung setz lo ch is fle f au e di staurants, r rändert sich unse ve rt po S to nc pu Auch in euch lgenden stelle ich Fo Im . in se st us Bew ten aus fünf interessan ix M en nt bu n ne ei burg zu Sport und Angeboten in Ham Ernährung vor. Anika Dibowski

Kale & Me Ein weiteres Start-up aus Hamburg hat einen anderen Trend als Pfad für sich eingeschlagen. Smoothies waren noch vor Jahren als grüne, bittere Suppen verschrien, mittlerweile sind sie in jedem Supermarkt in vielfältiger Auswahl zu finden. Kale & Me bietet hochwertige Smoothies an, die perfekt für unterwegs geeignet sind und keinerlei künstliche Zusatzstoffe enthalten. Mittlerweile haben die Entwickler das Sortiment erweitert und verkaufen unter anderem auch die sogenannten Chia-Bowls. Die aus Mexiko stammenden Chia-Samen, die viele aus der Fernsehsendung „Die Höhle des Löwen“ kennen, haben sich aufgrund der hochwertigen Proteine und Fettsäuren sowie der antoxidativen und verdauungsfördernden Wirkung zu einem der Foto: Hej

Superfoods entwickelt.

www.kaleandme.de

Hej Das Start-up Goodlife Company aus unserer schönen Hansestadt hat es sich zur Aufgabe gemacht, Proteinriegel auf den Markt zu bringen, bei deren Genuss man kaum merkt, dass es sich um einen gesunden Snack handelt. Und in der Tat schmecken die beliebten Riegel mehr nach Foto: Kale & Me ©

Brownie als nach „gesund“. Mittlerweile haben es Hej und seine Produkte in die deutschen Drogerien geschafft und sind auch in gut sortierten Supermärkten wie REWE zu finden.

www.hej-natural.de NR.12 | WINTER 2019


Foto: Caprio Sports ©

Foto: Jana-Sabeth Schultz/Unsplash

Zero-Waste-Café: In guter Gesellschaft

Hamburgs erstes Zero-Waste-Café im Karoviertel ist immer einen Besuch wert – denn hier wird Müll soweit es geht vermieden! Die Ware kommt frisch, oft regional, teilweise biologisch und immer unverpackt daher. Dazu werden abbaubare Abfälle hier zu Dünger verarbeitet, Papier recycelt und Kaffee to go nur in Mehrwegbecher

Cabrio Sports in Wandsbek

ausgeschenkt. Das Konzept ist nicht nur gut für die Um-

Für alle Fans von Rückschlagsportarten haben wir einen besonderen

Auf der Speisekarte stehen neben Kaffee-Variationen

Tipp. Bei Cabrio Sports in Wandsbek können Mitglieder täglich allerlei

mit Bohnen aus der Hamburger Rösterei Playground

Rückschlagsportarten ausüben, im Angebot sind mehrere Tennis-

auch täglich wechselnde Kuchen und Torten sowie ver-

plätze, Badminton- und Squash-Felder. Zusätzlich findet sich dort

schiedene Frühstücksgerichte von veganen Pancakes

auch ein Fitnessstudio und eine Sauna. Mit einem monatlichen Betrag

über gesunde Bowls bis zu „Guten Broten“. Mittags und

von 30€ für Studierende können dieses abends und am Wochen-

abends tischt das Team Salate, Suppen und Käseplatten

ende so lange sie wollen die Felder benutzen. Zurzeit werden sogar

auf. Im Zero-Waste-Café ist man immer in guter Gesell-

Squash- und Tennisstunden bei ausgebildeten Trainern angeboten.

schaft.

welt, sondern schmeckt auch noch richtig lecker.

www.in-guter-gesellschaft.com

www.cabriosport.de

Froindlichst Um dem veganen Trend gerecht zu werden, folgt hier ein Tipp für Veganer und Nicht-Veganer. Das „Froindlichst“ bietet eine Vielzahl an veganen Speisen an und erfindet die Klassiker wie Pizza, Burger und Salate völlig neu mit einer Vielzahl an tollen Kombinationen. Auch ein eingefleischter BeefLiebhaber (das Wortspiel musste ich mitnehmen) kann hier

Foto:Froindlichst

nicht sagen, es schmecke nicht. Das „Froindlichst“ liefert

NR.12 | WINTER 2019

mittlerweile auch außer Haus. Besucher finden das Restaurant zentral in Barmbek.

www.froindlichst-hamburg.de


H S B A H A M B U R G S C H O O L O F B U S I N E S S A D M I N I S T R AT I O N INFORMATIONEN

BACHELORPROGRAMME

BSc Business Administration

BSc Business Informatics

BSc Logistics Management

Studieninhalte

Betriebswirtschaft, (Finanzierung, Personal, Marketing, Controlling), Methoden (Recht, Quantitative Methoden u.a.)

Betriebswirtschaft und IT (Programmierung, Datenbanksysteme, Software Engineering, Geschäftsprozessmodellierung), Projektmanagement

Betriebswirtschaft, Methoden und Themen der Logistikbranche (Transportplanung, Transportrecht, Supply Chain Management, Lagerlogistik u.a.)

Form

Duales Studium: Theorie an der HSBA (20 Wochen p.a.), Praxis im Unternehmen (32 Wochen p.a.)

Duales Studium: Theorie an der HSBA (20 Wochen p.a.), Praxis im Unternehmen (32 Wochen p.a.)

Duales Studium: Theorie an der HSBA (20 Wochen p.a.), Praxis im Unternehmen (32 Wochen p.a.)

Zielgruppe

Motivierte und leistungsfähige Abiturienten

Motivierte und leistungsfähige Abiturienten mit Interesse an BWL und IT, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich

Motivierte und leistungsfähige Abiturienten

Sprache

25 % oder 100 % Englisch (je nach gewählter Studiengruppe)

75 % Deutsch, 25 % Englisch

100 % Englisch

Studiendauer

3 Jahre

3 Jahre

3 Jahre

Studienbeginn

1. Oktober

1. Oktober

1. Oktober

Studiengebühren

630 Euro pro Monat

630 Euro pro Monat

630 Euro pro Monat

Abschluss

Bachelor of Science (BSc), (180 ECTS)

Bachelor of Science (BSc), (180 ECTS)

Bachelor of Science (BSc), (180 ECTS)

Akkreditierung

FIBAA

FIBAA

FIBAA

Kooperationspartner

Unternehmen aller Branchen

Unternehmen aller Branchen

In der Regel Logistikunternehmen sowie Unternehmen mit großen Logistikabteilungen

Besonderheiten

Vielfältige Branchen-Schwerpunkte: Digitales Marketing & E-Business, Handel & Cross Channel Management, International Business Administration/Trade, Marketing, Personalmanagement, Real Estate, Sustainable Leadership, Vertrieb, Wirtschaftsprüfung, u.a.

Spezialisierung in Informatik oder in BWL möglich

Ca. 30 % des BWL-Studiums sind logistikspezifische Inhalte

MASTERPROGRAMME

MSc Business Development

MSc Digital Transformation & Sustainability

MSc Finance

MSc Global Management & Governance

Studieninhalte

Neue Geschäftsmodelle, Prozesse und Produkte im digitalen Zeitalter

Systematische Verknüpfung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit, Unternehmens- und Forschungsprojekte zu Veränderungen von Wirtschaft und Gesellschaft

Finance in Verbindung mit Datenanalyse, Risikomanagement und Finanzinstrumenten im digitalen Zeitalter

Generalistischer Studiengang mit den Querschnittsthemen Business Ethics, Governance und Internationalität sowie Spezialisierungsmöglichkeiten (Entrepreneurship, Finance, Marketing, HR)

Form

Berufsbegleitend, Präsenzzeiten an verlängerten Wochenenden (Do. abend, Fr. und Sa.) und in einigen Vollzeitwochen

Berufsbegleitend, zwei Tage die Woche (Mo/Do) in elf Wochen jedes Semesters und jeweils eine Vollzeitwoche jedes Studienjahr

Berufsbegleitend, Präsenzzeiten an verlängerten Wochenenden (Do. abend, Fr. und Sa.) und in einigen Vollzeitwochen

Berufsbegleitend, Präsenzzeiten an verlängerten Wochenenden (Do. abend, Fr. und Sa.) und in einigen Vollzeitwochen

Zielgruppe

Ambitionierte Absolventen aus wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen mit besonderem Interesse an Geschäftsfeldentwicklung

Ambitionierte Absolventen aus BWLBachelor-Studiengängen, die etwas verändern wollen und Interesse an Digitalisierung und Nachhaltigkeit haben

Ambitionierte Absolventen aus wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen mit besonderem Interesse an Finance

Ambitionierte Absolventen aus wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen mit besonderem Interesse an Internationalität, Wirtschaftsethik und Governance

Sprache

Englisch

Deutsch

Englisch

Englisch

Studiendauer

2,5 Jahre

2,5 Jahre

2,5 Jahre

2,5 Jahre

Studienbeginn

15. August

1. Oktober

15. August

1. Oktober

Studiengebühren

750 Euro pro Monat (10 Prozent Rabatt für Partnerunternehmen)

950 Euro pro Monat (10 Prozent Rabatt für Partnerunternehmen)

750 Euro pro Monat (10 Prozent Rabatt für Partnerunternehmen)

750 Euro pro Monat (10 Prozent Rabatt für Partnerunternehmen)

Abschluss

Master of Science (MSc), 120 ECTS mit Promotionsberechtigung

Master of Science, (MSc), 120 ECTS mit Promotionsberechtigung

Master of Science, (MSc), 120 ECTS mit Promotionsberechtigung

Master of Science (MSc), 120 ECTS mit Promotionsberechtigung

Akkreditierung

FIBAA

FIBAA

FIBAA

FIBAA Premium

Besonderheiten

Mentoring durch HSBA-Alumni, JOB&MASTER-Vermittlung, Exkursionswoche ins Ausland, Case Studies, Gruppenarbeit an realen Projekten

Coaching durch die Lehrenden, JOB&MASTER-Vermittlung, Projektlernphilosophie „Learning by Doing/Projectbased Learning“, reale Projekte aus Praxis und Forschung, Bezug zu den 17 globalen Zielen der UN

Mentoring durch HSBA-Alumni, JOB&MASTER-Vermittlung, Exkursionswoche ins Ausland, angewandte Datenanalyse, Flipped Classroom

Mentoring durch die Versammlung eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg e.V., JOB&MASTER-Vermittlung, Exkursionswoche ins Ausland, vorgeschaltete Selbstlernphase mit Eingangsklausur, Gastvorträge, Case Studies, vier Spezialisierungen

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H S B A H A M B U R G S C H O O L O F B U S I N E S S A D M I N I S T R AT I O N INFORMATIONEN

BSc Maritime Management

BSc Media Management & Communication

BA Versicherungsmanagement

Betriebswirtschaft, Methoden und Themen der maritimen Wirtschaft (maritimes Recht, internationales Steuerrecht, Shipping and Ship Management u.a.)

Betriebswirtschaft, Methoden und Themen der Medienwirtschaft (Medientechnik, Online, Media Planung u.a.)

Versicherungsmanagement, Risikomanagement, Versicherungsmathematik, Versicherungsrecht, Makler- und Vermittlerbetriebe etc.

Duales Studium: Theorie an der HSBA (20 Wochen p.a.), Praxis im Unternehmen (32 Wochen p.a.)

Duales Studium: Theorie an der HSBA (20 Wochen p.a.), Praxis im Unternehmen (32 Wochen p.a.)

Berufsbegleitendes Studium: Freitagnachmittag und samstags plus einer Blockwoche je Semester

Motivierte und leistungsfähige Abiturienten

Motivierte und leistungsfähige Abiturienten

Kaufleute für Versicherungen und Finanzen plus Weiterbildung zu Versicherungsfachwirten für Versicherung und Finanzen mindestens mit Note 2,9

100 % Englisch

75 % Deutsch, 25 % Englisch

Deutsch

3 Jahre

3 Jahre

2 Jahre und 3 Monate für Versicherungs- und Finanzkaufleute mit einem Abschluss als Versicherungsfachwirt

1. Oktober

1. Oktober

1. April

630 Euro pro Monat

630 Euro pro Monat

425 Euro pro Monat

Bachelor of Science (BSc), (180 ECTS)

Bachelor of Science (BSc), (180 ECTS)

Bachelor of Arts (BA), (87 ECTS bzw. 180 ECTS inkl. Fachwirt))

FIBAA

FIBAA

FIBAA

In der Regel Unternehmen der maritimen Wirtschaft

Unternehmen der Medienbranche sowie Unternehmen mit großen Marketingabteilungen

Unternehmen der Versicherungs- und Finanzbranche

Ca. 30 % des BWL-Studiums sind schifffahrtsspezifische Inhalte

Ca. 30 % des BWL-Studiums sind medienspezifische Inhalte

Über 50 % sind versicherungsspezifische Inhalte

MSc Real Estate & Leadership

MBA Corporate Management

MBA Shipping

EMBA Executive MBA

Interdisziplinärer Studiengang des Immobilienmanagements mit planerischen, technischen, rechtlichen und ökonomischen Aspekten und einem Fokus auf Leadership

Entwicklung und Umsetzung von Unternehmensstrategien sowie den Spezialisierungsmöglichkeiten (Digital Marketing & E-Business, Financial Markets & Risk Management oder Strategic Management)

Geschäftsentwicklung in der maritimen Wirtschaft und in verwandten Branchen

Generalistischer Executive MBA mit den Querschnittsthemen Business Ethics, Governance und Internationalität

In Voll- oder Teilzeit, Präsenzzeiten an ca. einer Blockwoche je Monat

Berufsbegleitend, Präsenzzeiten an Wochenenden (Fr. und Sa.) und in einigen Vollzeitwochen

In Voll- oder Teilzeit, Präsenzzeiten an 6 (Teilzeit) oder 12 (Vollzeit) Vollzeitwochen

In Voll- oder Teilzeit, Präsenzzeiten an verlängerten Wochenenden und in Vollzeitwochen.

Ambitionierte Absolventen aus Ingenieur-, Architektur- und BWL-Bachelor-Studiengängen mit mindestens einem Jahr praktische Erfahrung

Managementerfahrene Professionals mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung (Zulassungsprüfung für Kandidaten ohne ersten Studienabschluss möglich)

Managementerfahrene Professionals mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung (Zulassungsprüfung für Kandidaten ohne ersten Studienabschluss möglich)

Managementerfahrene Professionals mit mindestens fünf Jahren Berufserfahrung (Zulassungsprüfung für Kandidaten ohne ersten Studienabschluss möglich)

Englisch

Englisch

Englisch

Englisch

Vollzeit: 2 Jahre, Teilzeit: 2,5 Jahre

2 Jahre

Vollzeit: 1 Jahr, Teilzeit: 2 Jahre

Vollzeit: 1,5 Jahre, Teilzeit: 2 Jahre

1. Oktober

1. Oktober

1. Oktober

1. Oktober

750 Euro pro Monat, Preis berechnet für die Teilzeitvariante (10 Prozent Rabatt für Partnerunternehmen)

950 Euro pro Monat (10 Prozent Rabatt für Partnerunternehmen)

825 Euro pro Monat, Preis berechnet für die Teilzeitvariante (10 Prozent Rabatt für Partnerunternehmen)

1.250 Euro pro Monat, Preis berechnet für die Teilzeitvariante (10 Prozent Rabatt für Partnerunternehmen)

Master of Science, (MSc), 120 ECTS mit Promotionsberechtigung

Master of Business Administration (MBA), 90 ECTS mit Promotionsberechtigung

Master of Business Administration (MBA), 60 ECTS mit Promotionsberechtigung

Master of Business Administration (EMBA), 90 ECTS mit Promotionsberechtigung

FIBAA

FIBAA

FIBAA Premium

FIBAA Premium

Mentoring durch die Real Estate & Leadership Foundation e.V., JOB& MASTER-Vermittlung, Exkursionswoche ins Ausland, finanzielle Unterstützung durch die Real Estate & Leadership Foundation e.V. möglich

Mentoring durch die Versammlung eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg e.V., JOB&MASTERVermittlung, Exkursionswoche ins Ausland, drei Spezialisierungen

Mentoring durch den Verband Deutscher Reeder, Auslandsaufenthalte inklusive Firmenbesuche in Athen/Piräus, Dubai und London

Mentoring durch die Versammlung eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg e.V., JOB &MASTERVermittlung, Exkursionswoche ins Ausland

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Management 4.0 goes ESADE UNSER NEUES WEITERBILDUNGSPROGRAMM

Je infor tzt m ieren www ! . h sb a .d T (04

e/es ade 138 7 533

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Management 4.0 goes ESADE: ein intensives, ganzheitliches und stark praxisorientiertes Weiterbildungsprogramm in Hamburg und Barcelona Fach- und Führungskräften wird hier eine hervorragende Möglichkeit geboten, ein internationales, englischsprachiges Managementprogramm zu absolvieren. Die Teilnehmer werden sowohl an der HSBA als auch an der ESADE Business School in Barcelona, die zu den Top Ten der europäischen

Business Schools gehört, unterrichtet. Neben Lehrveranstaltungen erwartet Sie ein interessantes Rahmenprogramm, in dem Sie Einblicke in internationale Unternehmen erhalten. Die sechs Module finden im Mai und Juni 2019 in Hamburg und Barcelona statt. START DES PROGRAMMS: 8. MAI 2019

In Kooperation mit

Learn. Innovate. Apply.

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HSBA Magazin Winter 2019  

HSBA Magazin Winter 2019  

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