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Stadtteilzeitung Habingh

Nr. 2 Juli/2012

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Habinghorster Markt wird umgebaut

Der Stadtteil verändert sich Nun ist sie tatsächlich vorbei, die Zeit der Schützenfeste auf dem Marktplatz Habinghorst. Die ersten Baumaßnahmen zur Errichtung eines 60 Plätze umfassenden dreigeschossigen Neubaus eines Seniorenheims haben begonnen. Zunächst ist nur der kleine Park gegenüber dem Marktplatz betroffen. Während der Rohbau des Gebäudes erst im Spätsommer 2012 erfolgen soll, wird der Bauplatz schon jetzt bereinigt. Der Mit-

Obwohl er seit Jahren nicht mehr betrieben wird, werden ihn dennoch viele Habinghorster vermissen. Er gehört für sie zum Bild des Stadtteils. Wohnen statt Marktstände

In einem zweiten Bauabschnitt werden dann auf dem bisherigen Marktplatz zwei ebenfalls dreige s c h o s s i ge , ca. 32 barrierefreie Wohneinheiten umfassende Gebäude errichtet. Im Erdgeschoss dieser Gebäude wird es Angebote von Baustelle am Marktplatz, weitere werden folgen. Noch steht der alte Kiosk (links). medizinischen Dienstleistunte des vorherigen Jahrhunderts errichtete, damals „todschicke“ gen, sowie Arztpraxen geben. Mit Kiosk muss leider auch der Neu- Beginn dieser Bautätigkeit ist zu baumaßnahme weichen.

Fortsetzung auf Seite 2 

Schrankeinweihung mit Patin Frau Wiedemann (rechts)

Buch rein, Buch raus... Das literarische Möbelstück auf der Lange Straße nahe der Sparkasse ist seit 02. Juni in Betrieb. Der Mercator Bücherschrank ist eine öffentliche Tauschbörse für Bücher in Habinghorst und dient als eine kostenfreie Ergänzung zu Stadtbibliothek und Buchhandlungen. In dem wetterfesten Schrank mit durchsichtigen Glastüren können Passanten und Anwohner jederzeit Bücher hinFortsetzung auf Seite 2 

Inhalt Kultur von save the planet .. Seite 3 Stadtteilpark Planung ............ Seite 4 Porträt ........................................ Seite 6 Tipps: Wasser sparen ............ Seite 7 Veranstaltungshinweise ......Seite 8

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n e u e s v o m H o r s t  – A k t u e l l e s

Fortsetzung von S.1 - Habinghorster Markt

Der Stadtteil verändert sich... rechnen, sobald der Rohbau des Seniorenheims fertiggestellt ist. Jedoch soll den Planungen zufolge der Platzcharakter nicht vollständig verloren gehen, sondern ein kleiner, schöner Platz entstehen, der zum Verweilen einlädt. Der Wochenmarkt wird wahrscheinlich aber weichen müsse.

Die Planungen hierzu sind aber noch nicht abgeschlossen. Unklar ist auch, welche Ersatzstandorte hierfür in Frage kommen. Axel Bleck

vor fast 30 Jahren: Marktplatz mit Kiosk 1985

Entwurf des Baukonzeptes für den Habinghorster Markt

Redaktion von „Horst“ liegt in Habinghorster Händen

Mitmachen in der Redaktionsgruppe Wer bestimmt, worüber „Horst“ Wer mitarbeiten möchte, kann berichtet? Diese Stadtteilzeitung sich der Redaktion gerne noch hat Platz für jede Geschichte. anschließen. Einfach im StadtteilUm die Inhalte von „Neues vom büro Habinghorst, Lange Straße Horst“ kümmert sich eine Redak- 46, Tel. (02305) 947 2414, info@ tionsgruppe, deren Mitglieder stadtteilbuero-habinghorst.de ehrenamtlich als Reporter und Fotografen Themen in Habinghorst aufspüren, aufschreiben und so in die Zeitung bringen. Aber nicht nur dauerhaftes Engagement in der Redaktionsgruppe, sondern auch einzelne Ideen und Vorschläge sind willkom- Die Zeitungsmacher (von links): Sonia Becker, Katrin Funke, Martin Elbl, Latifa Bouhjar, Britta Verleger, Axel Bleck, Olaf Elmanowicz, men. Jennifer Zielinski

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Fortsetzung von S.1 Mercator Bücherschrank

Buch rein, Buch raus... einstellen, aber auch Lektüre herausnehmen. Das Prinzip des Gebens und Nehmens fördert die kulturelle Bildung in Habinghorst und Umgebung und soll zum Lesen anregen. Es ist bereits der siebte öffentliche Bücherschrank im Ruhrgebiet, der von der MerccatorStiftung aufgestellt wurde. Ihren Namen hat sie vom bedeutenden Duisburger Kartographen und Kosmographen Gerhard Mercator (1512 - 1594) Mehr: www.stiftung-mercator.de. Wer statt Gebrauchtlektüre auf der Suche nach neuem Lesestoff ist, wird in der nahe gelegenen Buchhandlung Kasperski fündig. Axel Bleck


KULTUR UND MEHR– neues vom Horst

Der Save the Planet e.V. im Herzen von Habinghorst

Von Fleischwurst und Panhas zur Clubhaus-Atmosphäre Viele Habinghorster kennen das „Save-the-Planet“-Festival, das jährlich an der Waldbühne stattfindet und noch unbekannten Bands aus der Region die Möglichkeit bietet, vor Publikum aufzutreten. Aber wer oder was steckt dahinter? Die Gründer und Träger des „Save the Planet e.V.“ sind Franz Niewelt und Wolfgang Kahlert. Vor etwa zehn Jahren entwickelten sie aus einem zuerst einmaligem Konzert an der Waldbühne die Idee, diesen Verein zu gründen und damit Jugend und Kulturarbeit in Habinghorst zu fördern. Daraus ist inzwischen eine jährliche Tradition geworden. Die Festivals an der Waldbühne sind jedoch längst nicht die einzigen Aktionen, die von Franz Niewelt veranstaltet werden. Als Vereinsheim dient nämlich seit fünf Jahren die alte „Wurstküche“ eines Metzgers in der Hugostraße 19. Mehrmals im Jahr werden hier musikalische Events auf die Beine gestellt. Erst kürzlich feierte Franz Niewelt dort im Hinterhof seines Wohnhauses mit vielen Gästen und der Bet Williams Band das fünfjährige Bestehen dieses besonderen Vereinsheims.

Kultur für eine bessere Welt

Bild unten: Jubiläumsfeier mit Bürgermeister Beisenherz, Wolfgang Kahlert, Franz Niewelt, Bet Williams und Band (Foto: Peter Schäfer)

Der Save the Planet e.V. arbeitet nicht kommerziell, sondern läuft ganz nach dem Motto „Be the rain“ („Sei wie der Regen“) nach einem Lied von Neil Young: Sein Ziel ist es, etwas Gutes zu tun. Die „Wurstküche“ hat sich mittlerweile auch überregional einen Namen gemacht und wird von einigen australischen Künstlern auch liebevoll „sausagekitchen“ genannt. Es finden dort regelmäßige Aktionen statt, wie z.B. das 2. Habinghorster SingerSongwriter Festival im August, welches sich zu einer neuen Tradition mit Hinterhof-Idylle entwickeln soll.

Am wichtigsten ist für Veranstalter Franz Niewelt, dass die Besucher ihren Spaß haben. Das ist bei den Konzerten, zu denen man Musiker aus aller Welt hautnah in intimer Clubatmosphäre erleben kann, garantiert. In diesem Sinne wird es dieses Jahr auch die „We open air Konzert auf der Waldbühne (Foto: Peter Schäfer) shall overcome“-

Party am 21. Dezember geben, um ein Zeichen für Zukunft und Hoffnung zu setzen. www.save-the-planet.de Sonia Becker

Save the Planet Konzerte 9. Save-the-Planet OPEN AIR Fr. 29.06., 19 - 22.00 Uhr Sa., 30. 06., 15.30 - 22.00 Uhr Waldbühne Habinghorst Wartburgstraße 115 Es spielen Bands aus der Region, zum Abschluß “Black Out Area”. Eintritt frei

2. HabinghorsterHinterhofkonzert Sa., 11.08., 17.00 Uhr Wurstküche, Hugostr. 19 mit Singer / Songwritern aus GB/AUS/D: Ian Parker, Derrin Nauendorf, Hanna Meyenholz, Chris Kluwe. VVK 12 €, AK 15 €

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neues vom Horst –PLANUNG

Auftakt der Baumaßnahmen im Herbst 2012

Ein Spielort an der Hannemannstraße Fünf bauliche Maßnahmen werden das Bild des Stadtteils in den nächsten Jahren positiv verändern. In der Stadtteilzeitung werden nacheinander alle Projekte kurz vorgestellt. Den Anfang macht das Projekt „Schaffung von Spielorten und Spielmöglichkeiten“ mit dem Stadtteilpark. Wünsche der Bürger waren gefragt! Im Frühjahr 2011 hatten die Bürgerinnen und Bürger bei einer Vielzahl an Rundgängen und Planungsworkshops die Möglichkeit ,aktiv an der Zukunft des Stadtteils mitzuwirken. Im Juni 2011 konnten dann die ersten Planungsergebnisse im Rahmen eines Planungsmarktes der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Einige Monate hatten Stadt und Planungsbüros daraufhin Zeit, diese Vorgaben planerisch weiterzuentwickeln und politisch beraten zu lassen. Sie können sich die Entwürfe im Downloadbereich der Stadt Castrop-Rauxel (unter Stadtentwicklung/ Soziale Stadt) abrufen.

So sieht die Planung zum Stadtteilpark aus (Plan: Büro Teschner, Dülmen) Im Herbst gehts los

Mit den ersten Baumaßnahmen auf der Grünfläche zwischen Lange Straße und Hannemannstraße soll begonnen werden. Sie wird zum Spiel- und Treffort unterschiedlicher Generationen. Zielwurftrainer, Seilbahn, Spielwiese und der bereits bestehende Kleinkindspielplatz bilden Angebote für unterschiedliche Altersgruppen. Absolutes Highlight ist der Skatepark mit einem Skatepool und verschiedenen weiteren Hindernissen. Bänke, ein überdachter Sitzplatz sowie Workshop: Gemeinsam Planen am Stadtteilpark Rasenhügel sollen zum Ver-

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weilen und Zuschauen einladen. Der Skatepool ist einzigartig in Castrop-Rauxel. Dabei fahren die Skater durch einen in den Boden eingelassenen, rund anderthalb Meter tiefen Pool. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Halfpipe entstehen dadurch deutlich geringere Fahrtgeräusche. Katrin Funke

Attraktion für CastropRauxel: Skaten am Abgrund (Foto: Büro Teschner)


PORTRÄT –

neues vom Horst

Ein Anwohner erfand „Neues vom Horst“

Wohlfühlen in der Wahlheimat Als die Ausgabe der Zeitung „Noch ohne Namen“ in seinem Briefkasten lag, war die Frist zum Einreichen von Namensvorschlägen schon fast abgelaufen. Olaf Elmanowicz setzte sich sofort an den Computer und schickte seine Ideen an das Stadtteilbüro. Mit Erfolg: die Jury entschied, dass das Stadtteilblatt künftig nach seinem prägnanten Vorschlag „Neues vom Horst“ getauft wird.

Ausflüge mit dem Sohn. Sie haben hier schon Glasscherben und sogar Spritzen im Sand gefunden. Da heißt es wachsam sein.

Vorher hatte Olaf Elmanowicz nur am Rande Notiz von der Sozialen Stadt genommen. Der Betriebswirt ist in Castrop-Rauxel aufgewachsen und beruflich viel unterwegs. Neben seiner festen Anstellung in Lüdenscheid ist er an Wochenenden noch als Dozent für Marketing tätig. Aus Interesse und Spaß, weil er gerne mit Menschen zu tun hat und eigentlich Lehrer werden wollte.

Dennoch fühlen sich die Habinghorster „Neubürger“ hier wohl. Von dem angeblich schlechten Ruf des Stadtteils haben sie sich nie beeindrucken lassen, sie bilden sich lieber selber eine Meinung. Negative Tendenzen sieht Herr Elmanowicz mit geübtem Marketingblick zwar an den Ladenleerständen oder Mangel an Fachgeschäften in der Lange Straße. Auf der anderen Seite weiß er es zu schätzen, wenn er im Fahrradladen noch ganz persönlich beraten und als Mensch wahrgenommen wird. Dafür ist er bereit, auch einmal ein paar Euro mehr auszugeben.

Habinghorst bietet vieles

Machen statt meckern

Vor sechs Jahren wählte er mit seiner Frau gerne Habinghorst als Heimat aus. Hier stimmt einfach Vieles: die verkehrsgünstige Lage, Ruhe und Grün im Umfeld ihres Reihenhauses in der Germanenstraße, gute Einkaufsmöglichkeiten, Kirche und KiTa um die Ecke. Die Familienpläne haben nicht komplett geklappt. Für den kleinen Sohn war leider doch kein „U3-“Platz in der nahegelegenen KiTa zu bekommen. Und darüber, ob in wenigen Jahren die ErichKästner-Grundschule überhaupt noch existiert, herrscht Unsicherheit. Den Kinderspielplatz nahe der Wartburgstraße nutzen die Eltern bislang nur selten für kurze

etwas kinderfreundlicher wird, sowohl was Einkauf von Alltagsbedarf wie auch den Aufenthalt angeht. Dabei soll der Ort letztlich

Die Familie Elmanowicz hat eine positive Grundeinstellung, Meckern und Jammern gilt nicht. Wenn Grund zur Unzufriedenheit besteht, schaut man erst einmal, was man selbst zur Verbesserung beitragen kann. Olaf Elmanowicz Olaf Elmanowicz auf dem Spielplatz Hannemannstraße hat sich lange als Pressewart allen Generationen - Älteren wie in einem Castroper TischtennisJüngeren - Qualitäten bieten. verein engagiert. Im beruflichen Einsatz gründete er den Verein Bei so viel Aufgeschlossenheit und „Sag ja zu Dorsten“ mit, veranstal- Verbundenheit mit Habinghorst tete Stammtische und Feste, um wird es uns nicht wundern, wenn gemeinsam mit anderen Aktiven wir den Elmanowicz‘s künftig wieden Stadtteil auf einen besseren der begegnen: bei Anlässen, bei denen es um Engagement für ein Weg zu bringen. lebenswertes Habinghorst geht. Für die Zukunft wünscht sich das Ehepaar, dass die Lange Straße Martin Elbl

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n e u e s v o m H o r s t  – a u s d e m S t a d t t e i l b Ü R O

Die Stadtentwickler aus dem Rathaus

Ein Lächeln für

Habingh rst Save the planet e.V. aus Habinghorst engagiert sich vor allem in Musikveranstaltungen. Vorstandsmitglied und Fotograf Peter Schäfer hat ein kleines, aber feines Logo entworfen, das der Kulturverein zur freien Verfügung stellt. Danke! Erst beim zweiten Hinsehen entpuppt sich der vermeintliche Smiley als Habicht in seinem Horst - hätten Sie es gewusst?

Das Team des Bereichs 12

Das Projekt Soziale Stadt Habinghorst wurde von der Stadt Castrop-Rauxel initiiert. Der Bereich Stadtentwicklung, unter Leitung von Martin Oldengott (ganz rechts im Bild) ist maßgeblich zuständig für die Planung und Umsetzung des Städtebauförderungsprojektes. Das Team vom „Bereich 12“

der Verwaltung von links: Bernhard Lammers, Klaus Wagner, Arnold Lange (Projektleitung) und Katrin Funke stehen für Ihre Anregungen, Fragen und Kritik zur Verfügung. Kontakt bitte über stadtentwicklung@castrop-rauxel.de oder Tel. 02305 - 1062891.

Inzwischen ist der „Habichtsmiley“ in Umlauf und wird auf Plakaten, Flyern und Zeitungen der Sozialen Stadt verwendet. Sogar bedruckte T-Shirts können Sie günstig erwerben (z.B. in der Buchhandlung Kasperski in der Lange Straße) und Ihre Verbundenheit mit Habinghorst zeigen.

Ihr Ansprechpartner vor Ort: Stadtteilbüro Habinghorst Lange Straße 46 44579 Castrop-Rauxel Ansprechpartner für alle Fragen: Lange Str. 46, Tel. 0 2305/9472414 Impressum - Neues vom Horst 02-2012 Redaktion/ Fotos Axel Bleck, Britta Verleger, Franz Niewelt, Latifa Bouhjar, Jennifer Zielinski, Katrin Funke, Martin Elbl, Sonia Becker, Susanne Brannhoff Herausgeber Stadt Castrop-Rauxel Bereich Stadtentwicklung 44575 Castrop-Rauxel Vertretungsberechtigter: Martin Oldengott (v.i.s.d.P.) Satz/Layout Andrea Schmidt/ Martin Elbl Druck: Schützdruck, Auflage: 3.000 Kontakt Stadtteilbüro Habinghorst Lange Straße 46 44579 Castrop-Rauxel Tel. 0 2305 - 9 47 24 14 E-Mail: info@stadtteilbuero-habinghorst.de

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Tel. 02305 - 947 24 14 info@stadtteilbuerohabinghorst.de Öffnungszeiten: Mo. + Fr. 10 - 13.00 Uhr Di. + Do. 14 - 17.00 Uhr

Stadtteilbeirat tagt Zum Ferienbeginn trifft sich der Stadtteilbeirat Habinghorst wieder zur Sitzung. Neben allgemeinen Informationen zur Sozialen Stadt werden Anträge an den Stadtteilfonds behandelt. Außerdem präsentie-

Kinderhüpfburg der KiTa Senfkorn, gefördert aus Mitteln des Stadtteilfonds

ren Studenten der Uni Dortmund Projekte, die sich mit dem Thema „Emscher“ beschäftigen. Die Sitzung ist öffentlich, Interessierte sind willkommen. Stadtteilbeirat Habinghorst Mi., 11.07., 18.30 Uhr im Berufskolleg, Wartburgstr. 100


UMWELT UND KLIMA- neues vom Horst

­Tipps für Zuhause:

Geld sparen für die Umwelt Das kühle Nass aus Ihren Wasserhähnen gehört zu den QualitätsLebensmitteln, in Deutschland nach strengen Grenzwerten und Vorschriften kontrolliert. Von diesem kostbaren Gut verbraucht jeder Castrop-Rauxeler durchschnittlich etwa 110 l Wasser am Tag, aber nur etwa 3-4 % davon werden zum Kochen und Trinken genutzt. Daher geben wir Ihnen in den nächsten Ausgaben Wasserspartipps, mit denen Sie sowohl Wasser wie auch Geld sparen können. Wertvolles Nass sparen

• Ein tropfender Wasserhahn verschwendet bis zu 45 l Wasser täglich, dies entspricht bei derzeitiger Schmutzwassergebühr von 2,21 €/m³ und einer Trinkwassergebühr von 1,46 €/m³ insgesamt 60,28 €/

bendes. Trotzdem sollten wir den durch uns Menschen verursachten Anteil des Klimawandels möglichst gering halten. Einen kleinen Beitrag können Sie leisten, indem Sie keine unnötige Energie verbrauchen. Warmwasser = doppelter Verbrauch

Für die Erwärmung von kostbarem Trinkwasser wird Strom bzw. Gas benötigt. Hier können Sie auf einfache Weise sparen: • Falls Sie eine Mischarmatur im Ba„Bloß nicht auf dem Trockenen sitzen....“ (Foto Wandbild, dezimmer oder in der mit frdl. Genehmigung von Wolfgang Gruner) Küche haben, stellen Sie diese immer ganz in den Jahr. Die Ursachen für tropkalten Bereich. Für ein kurfende Wasserhähne sind i. d. zes Händewaschen oder die R. defekte Dichtungen oder Befeuchtung der Zahnbürste verkalkte Ventile. Der Kalk wird selten warmes Wasser kann mithilfe von Wassersparhorst Spezialwerkzeug benötigt. Bei der geringen weiß Bescheid: entfernt und deMenge Wasser, die Sie z.B. für das Händewaschen nutzen, fekte Dichtungen wird das Wasser nicht einmal leicht a u s g e t a u s c ht warm, so dass Sie völlig unwerden. nötig Energie verbrauchen, Das Klima der Erde wenn Sie bei jedem Aufdreist nichts Gleichbleihen warmes Wasser „anfordern“.

„Duschen kostet durchschnittlich etwa 50 Cent – ein Vollbad ungefähr 1,20 € !“

Übeltäter oder Spardose? Es liegt in Ihrer Hand!

• Baden Sie selten! Ein Vollbad ist etwas Schönes und etwas sehr Entspannendes. Damit dies ein besonderer Genuss bleibt, sollten Sie sich ein Vollbad für besondere Momente aufsparen! So erhalten Sie sich Ihr Vergnügen und sparen nebenbei noch viel Energie und Wasser. Susanne Brannhoff / Jennifer Zielinski (Klimaschutzkoordinatorin)

Weitere Informationen zum Thema Energie- und Wassersparen: - Broschüre „99 Wege Strom zu sparen“ www.vz-nrw.de/ mediabig/17872A.pdf - Wasserpartipps: www.euvstadtbetrieb.de/leistungen/ umweltschutz/wasser.html - Verbraucherzentrale NRW Beratungsstelle CastropRauxel, Mühlengasse 4, 44575 Castrop-Rauxel, Telefon 02305 - 1710

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n e u e s v o m H o r s t  – D i e s u n d D a s

Veranstaltungshinweise Habinghorst 0 Uhr ., 12-17.0 7 .0 8 0 ., So e Straße fest Lang Sommer . + So., 09.09. 8 So., 12.0 .00 Uhr 11 - 18 raße Lange St t k r a lm Tröde

2 Uhr n 11 - 2 o v ., 9 .0 n Sa., 29 Kulture e r e d t s ß Fe tra ange S in der L reinen von Ve on e d n r ostä inderp mit Inf tiven, K alem Esa iti In und ation , intern ischen gramm ken, künstler n... rte rin sen + T gen, Grußwo tun Darbie

Sa., 11.0 8 2. Habin ., ab 17:00 Uhr ghorster H Konzert mit Sing interhofer/Song tern aus wriWurstkü GB/AUS/D c h e Habing Hugostr. horst 19 (VVK 12,-/ TK 15,-)

Mi., 11.0 7. + Stadtteil 12.09., 18:30 U hr beira Öffentlic t Habinghorst h e Sitzu Anträge an den S ng und tadtt Ort 11.0 7.: Berufs eilfonds kolleg Wartbur gstr. 100 ,

0 Uhr ., 19:3 ch 9 0 . 6 Mo., 2 Stammtis nd b Inwer ustausch ru d n A Info u s Gewerbe 51 um tr. ange S L , e B Hade

Haus der Begegnung Juli - September Donnerstag

Montag

9:00-11:00 Uhr (wöchentlich)

17:00-19:00 Uhr

Initiativkreis Haus der Begegnung

Jeden 2. Montag im Monat 09.07./ 10.09. Dienstag 09:30-11:30 Uhr (wöchentlich)

Offener Müttertreff

Rafael Beratung für Menschen in Not - auch in den Ferien Mittwoch

17:00-19:00 Uhr

Arbeitsgemeinschaft Mobilität der Selbsthilfegruppen Castrop-Rauxel 18:00-20:00 Uhr

Gesprächskreis „Hilfe im Alltag“

19.07.: Vorbeugung Venenleiden 16.08.: Geschichte Sozialdemokratie 20.09.: Richtig sitzen und liegen 19:00 oder 20:00 Uhr

Soziales Vor Ort Anträge aller Art + Beratung 15.08./ 10.09.

zum Selbstkostenpreis: 3,00 €

05.07./ 02.08./ 06.09.

17:00-18:30 Uhr (wöchentlich)

13:30-15:00 Uhr

Generationencafé – Stadtteilfrühstück

Ortszirkel Castrop-Rauxel des Magischen Zirkel von Deut­schland e.V.

19.07. (20 Uhr)/ 02.08. / 16.08. (20 Uhr)/ 30.08./ 13.09./ 27.09.

Freitag 15:00-16:30 Uhr

Kurs Seniorentanz

Kursbeginn wieder ab 24.08. Kursgebühr (12 Termine) 45,00 € Anmeldung: 02305 - 75666 Sonntag 15:00-17:00 Uhr

Wortcafé

08.07.: Lesung S. Ludwigs: „Der Sommer mit dem Erdbeermädchen“ 12.08.: Lesung G. Heinzen: „Von der Nutzlosigkeit älter zu werden“ 09.09.: Lesung Heike Wulf: „Am Abgrund ist die Aussicht schöner“ 14:00-17:00 Uhr

Offener Computertreff des Linux-Microsoft Club LMC

15.07./ 05.08./ 19.08./ 02.09./ 16.09. 14:00-17:00 Uhr

Sonntagstreffen bei Kaffee 22.07. / 26.08. / 23.09.

Alle Veranstaltungen sind kosten­frei, sofern nicht anders angegeben.

Im Sinne einer besseren Lesbarkeit verzichten wir in dieser Zeitung auf Worte wie LeserInnen oder BürgerInnen und schließen natürlich immer Frauen und Männer gleichermaßen mit ein.

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Neues vom Horst - 02 Juli 2012  

2. Ausgabe der Stadtteilzeitung für den Castrop-Rauxeler Stadtteil Habinghorst im Rahmen des Projekts "Soziale Stadt Habinghorst"