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DAS MAGAZ IN. M ACHT SINN.

Ausgabe

DER BERG.

Zugestellt durch Post.at

Wir sind GRIMMING-DONNERSBACHTAL. Eine Region mit Charakter, mit Herz und Rückgrat. Wir stehen fest auf unseren Beinen, haben VIEL ZU ERZÄHLEN.

Das Magazin. Von der Stille und von einer, die wirklich was zu sagen hat. Vom Lausbub und vom Umtriebigen mit Antrieb. Vom hohen Berghandwerk und vom tiefen Seegang. d e r b e r g und da s ta l sind die besten Geschichtenerzähler – und ihnen zuhören …

MACHT SINN.

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DIE PLÄTZE.

DIE GESCHICHTEN.

DAS TAL.

DIE TRADITIONEN.

Die etwas von wahrem Glück verstehen.

Wie nur der Berg, das Tal und ihre Menschen sie schreiben.

In dem Milch und Wasser fließen. Das Donnersbachtal.

Historie, Brauchtum und ewige Heiligtümer.

S. 2–3

S. 4–17, 20–33

S. 18–19

S. 35

DAS TAL. Grimming-Donnersbachtal in der Urlaubsregion Schladming-Dachstein

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Peter Rosegger

GRI MM ING  -   D O NNE R S BAC H TA L

WER SICH ZEIT NIMMT, DER HAT SIE.

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#derbergdastal

„GEH ZU DEM ORT, AN DEM DU GLÜCKLICH BIST.“ Im Grunde, ein ganz einfacher Satz. Im Grunde, ein ganz einfacher Schritt. Hin zu dem Platz, wo man sich aufgehoben fühlt, geborgen und frei zugleich. Doch wo findet man ihn? Erscheint er, wenn wir unsere Augen schließen? Sollen wir uns dafür auf Reisen begeben? Sind wir womöglich schon längst dort angekommen? An jenem Ort, an dem alles stimmt. Wo sich keine Fragen mehr stellen, wo nur Antworten liegen. Wo gestern und morgen egal sind. Wo es sich einfach nur nach Leben anfühlt.

JAQUELINE EGGER, GESCHÄFTSFÜHRERIN TOURISMUSVERBAND GRIMMING-DONNERSBACHTAL

in der Urlaubsregion Schladming-Dachstein


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*Eiwenig: Durch und durch pur, fast sentimental: Die Empfindung tiefsten Glücks im Hier und Jetzt.

GRI MM ING - D ONNE R S BAC HTA L

PLÄTZE

Eines ist gewiss. d e r be rg und da s ta l verstehen etwas von Orten, die Menschen glücklich machen. Schließlich sind die beiden schon seit Millionen Jahren da. Den Protagonisten dieses Magazins haben sie sich bereits erschlossen – diese Plätze, die sie ganz eiwenig* machen. 1

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N

DIE STILLE STILLT.

97-JÄHRIGE ÜBERRASCHUNG

O

W

Beim Schweigeseminar im Kapuzinerkloster in Irdning ruht die Stimme und öffnen sich die Sinne. So kommt die Stille zu Wort.

S

Nationalpark Gesäuse

S. 4–7

Ein junger Fotograf trifft eine alte Sennerin, die ihm die Schuhe auszieht, manchem die Ohren langzieht und allen das Butterbrot besonders streicht.

S. 20–23 4

Salzkammergut tau pli tz

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li ez e n

Enns

Wörschach ba d m i t t e r n d or f pü rgg

sta i nac h

Aigen im Ennstal t r au t e n f e l s

GRIMMING

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st . m a rt i n a m gr i m m i ng

DER PLANNERTYPUS

Schladming

Grimming-Donnersbachtal Donnersbach

Sie hat von ihr das Berghandwerk gelernt und erläuft sie so oft es geht. Die Planneralm gibt für Sandra gern den Boden unter den Füßen.

n i e de röbla r n

Enns

m i t t e r be rg

Graz

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Irdning

3

öbla r n

2

st e i n a n de r e nns

S. 8–11

PLANNERALM

Naturpark Sölktäler

EIN MANN VIELE HAUSNUMMERN Ein Mann mit so viel Eigenantrieb wie kaum einer. Sigi ist mit seinen 76 Jahren noch immer einer der umtriebigsten im Tal – und am Berg.

S. 24–27

Donnersbachwald RIESNERALM

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Schladming Dachstein

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KLAMMHEIMLICHE GEDANKEN

TIEFE ZÜGE TIEFE GEFÜHLE

Sigi hat dort schon als Lausbub seinen Platz gefunden. Heute pflegt er mit Enkel Niklas den Klammsteig – das Stück Urnatur, wo nichts beiläufig, sondern alles wesentlich ist.

Er nimmt ihn jeden Morgen in den Mund, bevor er eintaucht und loskrault. Sie findet hier ihre Erdung, ihr inneres Gespür. Von einem See mit ganz besonderen Zügen.

S. 12–17

S. 29–33

in der Urlaubsregion Schladming-Dachstein

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Bruder Rudolf Leichtfried.

M E INE S TIL LE

W O DI E S T I L L E W OH N T. UND WIE SIE ZU UNS SPRICHT, OHNE EIN EINZIGES WORT ZU SAGEN, ERFÄHRST DU HIER: W W W. M AC HTS I NN. AT

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Geschichten aus der Region


Fülle im Einfachen finden.

Kapuzinerkloster Falkenburg bei Irdning.

M E INE S TIL LE

PAX ET BONUM*, mit diesen Worten wird der Besucher an der Pforte des Kapuzinerklosters in Irdning begrüßt. Vor über 400 JAHREN wurde der von mächtigen Mauern umgebene Vierkanthof errichtet. Seit nunmehr fast 25 Jahren begleitet Bruder Rudolf Leichtfried an diesem speziellen Ort im Ennstal Gäste bei Schweigeseminaren und Exerzitien.

*Friede und Segen Geschichten aus der Region

0 WENIGER IST MEHR. IN DER KLOSTERGEMEINSCHAFT ENTDECKST DU DAS GROSSE IM KLEINEN.

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ME INE S TIL LE

V

Ruhe im Gebet.

ielen bin ich fremd. Doch SIE SUCHEN MICH. Sie kommen zu mir. Dabei ist es gar nicht so einfach, mich zu finden. Speziell in der heutigen Zeit. Die Menschen wollen mich ergründen. Ganz BEWUSST. Dabei bin ich kein einfacher Genuss. Sie wissen nicht, was sie erwartet, was ich mit ihnen machen werde. Ich bin ungewohnt. Ich bin INTENSIV. Ich bin die STILLE. Im Alltag ist stets so viel los. So viele Informationen, die von allen Seiten auf die Menschen einströmen. So viele Stimmen, so viele Worte. Eine Unterhaltung jedoch fällt dabei schwer: DAS GESPRÄCH MIT SICH SELBST. Dafür braucht man Zeit, dafür braucht man sich, dafür braucht man mich.

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1 SCHWEIGEN.

Inzwischen begrüßt unsere kleine Klostergemeinschaft Menschen, die mich in ihrem Alltag vermissen. Bruder Rudolf und Elisabeth Berger führen unsere Gäste gemeinsam durch TAGE DER STILLE und KONTEMPLATIVE EXERZITIEN. Mir treten diese Gäste oft zögerlich gegenüber und doch steckt in ihnen große Neugier. Sie wissen nicht, was ich in ihnen loslösen werde. „Es lässt sich nicht im Vorhinein sagen“, meint Bruder Rudolf und erzählt von Früchten unterschiedlicher Natur: Ruhe für den

Rastlosen, eine Klarheit, ein Friede im Herzen. Langsam lassen sich die Menschen auf mich ein. Ihre Züge entspannen sich, ihre Zweifel werden schwächer, die Blicke ruhiger. Die Stimme genießt es, pausieren zu dürfen. Stattdessen entdeckt jeder ganz natürlich, dass der GANZE KÖRPER ZUR KOMMUNIKATION dienen kann. Man findet Antworten in den Augen, erkennt, wie viel in einem LÄCHELN steckt und spürt, was eine sanfte Berührung zu bedeuten hat.

RICHTUNG GEBEND. GEMEINSAM MIT BRU DER RU DOLF UND ELISABETH F INDET DEIN GEIST IN RUHE WIEDER AUF SEINEN KURS.

2 EXERZIEREN. Nicht wegzudenken. Bruder Erhard.

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NE I N, DI E S TI LLE I S T KE INE E I NFAC HE KO S T. U ND D O C H: S I C H A U F S I E E I NZ U LA S S E N, I S T HE I LS A M.

Kontemplation.

Finden kann man mich im Kapuzinerkloster Falkenburg bei Irdning. An diesem malerischen Platz, zwischen dicken Mauern, Kräutergarten und verschindeltem Brunnen, fühle ich mich seit über 400 Jahren zu Hause. Hier ist mein Raum, hier darf ich mich ausbreiten.

R A DI KA L .

Kein Handy, kein Buch, kein Fernsehprogramm lenken ab. Da bin nur ich. Was bleibt ist der DIALOG MIT SICH, ein Aufspüren seiner selbst. Durch mich kommt das Wesentliche zum Vorschein. Alles andere rückt in den Hintergrund, die Vergangenheit, das Zukünftige. Es geht um das HIER UND JETZT, dem man sich mit allen Sinnen öffnet. Sie beginnen zu spüren, zu hören, zu sehen, die Natur und den Atem wahrzunehmen. Sie streifen durch den Klostergarten, fühlen den Windhauch auf ihrer Haut, bemerken den Duft von Thymian und umgegrabener Erde. In der Ferne ruht der Grimming. „DIE STILLE STILLT“, sagt Bruder Rudolf. Welch schönes Kompliment. Danke, Bruder Rudolf. IN DER GEGENWART SEIN. MACHT SINN.

Geschichten aus der Region


ME INE S TIL LE

 für den Rastlosen. Eine k l a r h e i t . f r i e d e im Herzen.

Im Klostergarten wachsen.

ru h e

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B E I A L L E R DE M UT. DER MÄCHTIGE HERR IM HINTERGRUND DES KLOSTERS WIRD NICHT VERSCHWIEGEN. GRÜSS DICH GOT T, HERR GRIMMING.

Geschichten aus der Region


ME INE L E I D E NS C HA F TE N

LEICHTEN FUSSES … LÄUFT SAN DRA TRIT T FÜR TRIT T, ATEMZUG FÜR ATEMZUG QUER BERG EIN DER SONNE EN TGEGEN. DIESE FREIHEIT IM VIDEO N ACHAHNEN … WWW.MACHTSIN N.AT

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Sacht und mit Bedacht.

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Geschichten aus der Region


ME INE L E I D ERUHE NS C HA F TE N GEMEINSAM FINDEN

DER

PLANNERTYPUS UNTER UNIK ATEN. DA DARF JEDER SO SEIN, WIE ER IST. SOLL ER SOGAR. WIE WÄRE EIN E SOLCH BEEIN D RUCKEN DE VIELFALT AN EIN ZIGARTIGEM SONST DEN KBAR?

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Sandra. Profi(l) mit Perspektive.

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Und plötzlich ist sie wieder da. Ein kleiner Punkt erst. Ihre Bewegung rhythmisch, athletisch. Sie kommt näher und ist wieder ganz bei mir. Sie mag meine h o c h s und meine t i e f s . Und ich mag es, ihr zuzuschauen. Die p l a n n e r a l m , denkt ihr jetzt vielleicht, was e r zä h lt sie uns? Die besteht doch nur aus Stein. Das ist es schließlich, woraus Berge nun einmal geformt sind. Das stimmt natürlich. Doch s t e i n l e b t .

Geschichten aus der Region


ME INE L E ID E NS C HA F TE N

PLANNER. I M B E RG D O RF A U F 1 6 0 0 M I S T D E R A LLTA G D RA U S S E N. M I T G U TE M S C HU HW E RK KO M M S T D U G A NZ S I C HE R A N. W O ? I M M E R B E I D I R.

U

Spuren, die wir eingravieren …

nd ich kann euch versprechen: STEIN SPÜRT. Ich funkle und schimmere gerne im Licht – und das nicht nur, weil ich zum Großteil aus Glimmerschiefer bestehe. Ich bin – ja, so ist es – von wahrlich feinkörniger Natur. Ein wenig SPEZIELL sogar. Warum sonst schreiben mir wohl Geologen, also Damen und Herren die sich ausgiebig mit meiner Art beschäftigen, eine eigene Bezeichnung zu: DEN PLANNERTYPUS.

Über Stock und über Stein …

Was für ein Typ ich bin? Generell RUHIG und UNAUFGEREGT, würde ich sagen. Ich mag es eher entspannt gesellig als trubelig laut. Ansonsten: Ich möchte nicht mit meinem Äußeren prahlen, aber unschön anzuschauen bin ich nicht. Ich habe halt Charakter und das zeigt sich in den felsigen Furchen, die sich durch meine weichen Almböden ziehen. Und ich dufte. Nach Kräutern und Latschen. Nach RUHE.

trinkt und schaut. Zu Sandra habe ich eine besondere Verbindung. Sie kommt zu Zeiten, wenn andere noch oder schon wieder im Tal sind. Sie genießt die EINSAMKEIT. Obwohl, nein, ich glaube ich darf sagen: Sie genießt unsere ZWEISAMKEIT. Wenn sie oben am Grat, meinem Rücken, entlang läuft, mich von Gipfel zu Gipfel umrundet, so fokussiert und zugleich so leicht, dann ist sie ganz bei sich und ganz bei mir. Plannerknot, Seekarspitz, Hochrettelstein, Schoberspitz. Sandra kennt mich. Kennt meine HOCHS wie meine TIEFS, mag meine AUFS und meine ABS. Doch sie zieht es auch hinaus in die Welt – und dabei meist hinauf. Ihr Freund Christoph ist angehender Bergführer und gemeinsam bilden sie Seilschaften. Sie besteigen, klettern anspruchsvolle Routen wie am Zinalrothorn in Zermatt oder am Teufelsgrat in Chamonix. Sie träumen vom Alpamayo in Peru.

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Und das mag Sandra an mir. Das SPÜRE und SEHE ich ihr an. Ich kenne sie von kurzen Kindesbeinen an. Früher kam sie zum SKIFAHREN und WANDERN – bis sie eines Tages mit leichten Schuhen da stand, zu mir aufblickte und los lief. Seitdem zieht sie als Trail Runnerin leichtfüßig athletisch meine Hänge empor. „G’SCHMEIDIG“, raunte ein Mann seinem Wanderkumpan einmal zu und ich konnte ihm nur Recht geben.

... und Wasser, die uns aktivieren.

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Wenn sie läuft, dann schlüpft das KIND in ihr hervor. Sie zweigt vom Weg ab, spielt mit meinem Untergrund, springt über die Steine, schlägt Haken wie die Hasen. Sie atmet tief ein, wenn der Wind wieder einen Stoß Plannerluft in ihre Richtung trägt. An meinen Steilstücken beschleunigt sie noch einmal richtig und treibt ihren Puls mit den HÖHENMETERN aufwärts. Und dann läuft sie aus an meinem SEE, bleibt stehen, schöpft aus dem klaren Wasser,

... ein Duett, so wunderfein.

Bin ich eifersüchtig? Nein. Doch manchmal werde ich ein wenig fernwehmütig. Ich würde die GROSSEN BRÜDER dieser Welt schon auch gerne einmal besuchen, ihnen sagen, dass es mich stolz macht, dass sie bei mir ihr Berghandwerk gelernt hat. Am Ende des Tages aber kann ich die Gewissheit genießen, dass sie stets wieder zu mir zurückkehren wird. Als kleiner Punkt mit rhythmischem Schritt und klarem Ziel. Ich bin eben doch ihr Plannertypus. Danke, Sandra. Danke, Planneralm. GANZ BEI MIR SEIN. MACHT SINN.

TYP US. RUHI G U N D UN AUFGEREG T. DAS PRAHLEN ÜBERL Ä SST DIE PLANNERA LM AN DEREN. SIE WEI S S, SIE PUN KTET MI T C HARAKTER.

Geschichten aus der Region


ME INE L E ID E NS C HA F TE N

GIPFEL SILHOUETTE HO CH RE TT CH SP IT Z

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Laufen gibt Berge.

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Sie kommt zu Zeiten, wenn andere noch oder schon wieder im Tal sind. Sie genießt die e i n sa m k e i t . Obwohl, nein, ich glaube, ich darf sagen: Sie genießt unsere z w e i sa m k e i t .

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ME INE NATU R

Wo Farne schon seit Millionen von Jahren im Winde wedeln, fällt der DANK an die URNATUR leicht.

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heimliche

Gedanken

Naturburschen. Sigi und Niklas Leitner.

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KLAMM

Gehe l a n g sa m und horche s o rg sa m , Niklas. Dann teilt die Donnersbachklamm mit dir - gar w u n d e r sa m ihre g e h e i m n i s s e .

Geschichten aus der Region


ME INE NATU R

I

n Donnersbach geboren, anfängliche Kinderzeit und erste Schuljahre hier verbracht, haben anschließend etwa zwei Jahrzehnte auswärts mein Leben bestimmt. Die kraftvollen DONNERSBACHER WURZELN wurden während dieses Ausflugs nicht morsch, und so habe ich mich 1980 endgültig mit meiner Frau und den zwei Buben hier sesshaft gemacht. In guter Erinnerung blieb mir unter anderem immer der Klammsteig. Er war für uns Ilgenberger-Kinder DIE ABENTEUERARENA. Um nur ja nicht zu früh von der Schule nach Hause zu kommen, hat man in den Sommermonaten meist eine Schleife durch die Klamm genommen. Drei Abzweigungen gab es vom Klammsteig nach oben zum Ilgenberg und diese haben wir unterschiedlich genutzt. Besonders spannend war die Zeit, in der das Obst reif wurde. Man konnte sich nämlich – gut getarnt – von unten durch das Unterholz bis an die Obstbäume der tiefer gelegenen Höfe heranschleichen. Dort reifte das Edelobst und es gab herrliche Birnen, Äpfel, Zwetschken „zu finden“. Wir hatten dabei zwei Sorgen. Erstens: Der Hofhund war schon vor unserer Ankunft mit seinem Mittagsschlaf durch. Zweitens: Der Bauer entdeckt uns. Sein lautstarker Ausruf, er würde uns Buben schneiden (kastrieren war gemeint), hat uns doch in Angst versetzt. Wir nutzten dann schnell die vorher festgelegten Fluchtwege. Zum Glück wurde diese harte Maßnahme nie ausgeführt. Ausgehend von diesen lebhaften KINDHEITSERINNERUNGEN reifte 1981/82 der Plan, den inzwischen desolat gewordenen Weg wieder herzurichten. Es war ein ziemlicher Aufwand. Zwei Jahre gingen ins Land, bis jeder Steg und jedes Geländer gebaut waren und unser KLAMMSTEIG wieder sicher begehbar war. Mein großer Dank gilt den zahlreichen Menschen für ihre offenen Ohren und Herzen und die vielen EHRENAMTLICHEN ARBEITSSTUNDEN, Holzspenden, Gratis-Traktorstunden und vieles mehr. Für all das empfindet man DANKBARKEIT – die bleibt! Ich war der NATUR immer schon zugewandt und durch das Wiedererstehen des Weges, konnten die inzwischen erwachsen gewordenen Augen der besonderen Kraft dieser Klamm nicht widerstehen. Es ist eine ANZIEHUNG, die bis heute nicht an Wirkung verloren hat. Ob ich nun mit Krampen und Schaufel meiner Pflicht nachgehe, mit Einheimischen oder Gästen eine nette Begegnung habe, oder bei einem Kontrollgang Gedanken versunken dieses Stück Urnatur auf mich wirken lasse – es entsteht stets ein Gefühl innerer Ruhe und Zufriedenheit. Nach all den Jahren „da drinnen“ bereitet mir die Tatsache, dass mich inzwischen mein ältester Enkel Niklas öfter begleitet, große Freude. Er ist jetzt 11, war aber schon mit 3 Jahren manchmal dabei. Seine zukünftige Berufsrichtung ist das Handwerk. Holzbereich. Er ist da sehr geschickt und fleißig und ersetzt mir oft bei Reparaturen einen erwachsenen Helfer.

DE M R A US C H E N L A US CH E N . . . KA NNS T D U A U C H I M VI D E O, I N D E M W I R D I E Z W E I HÜ TE R D E R KLA M M B E G LE I TE T HA B E N. W W W. M AC HTS I NN. AT

Geschichten aus der Region

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Aus dem selben Holz geschnitzt.

ME INE NATU R

"Steiermark heute" war schon zu Besuch und wir beide zeigten vor der Kamera, wie man am Steig mit der Sense mäht und sie mit dem Wetzstein schärft. Dann gibt es noch die Jausenzeit: Wir suchen ein sonniges Platzl oberhalb des Weges und lassen uns das Mitgebrachte vom „Bäck“ schmecken. Man hört nur das Rauschen des Donnersbaches. Manchmal zieht das Kolkrabenpaar, dessen Rufe das BACHRAUSCHEN übertönen, durch die Schlucht. Meist dauert es nicht lange bis uns zwei, drei Singvögel vom Ast aus beobachten. Natürlich bekommen sie auch ihre Brotration.

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In dieser Umgebung fällt es leicht, Niklas näherzubringen, dass solche Vorgänge nichts Beiläufiges, sondern Teil des Wesentlichen, Immerwährenden sind. Die Natur funktioniert seit ewigen Zeiten in ihrer GESAMTHEIT großartig und sie wird immer obenauf sein, wenn wir Menschen sie nur machen lassen. Alleine die Tatsache, wie tief das Wasser sich in schier ENDLOSER ZEIT in diese Schlucht eingegraben, sie GEFORMT hat, macht uns klein und demütig.

Am Ufer des Baches sitzen. Den (Ur)Wald riechen. Mit Opa a Gaudi måchn. Das ist alles. da s r e i c h t z u m g lüc k .

Ja, Opa, das ist alles sehr interessant. Wann gehen wir heim? Ich müsste heute noch an meinem Moped die Zündkerze wechseln. Ein schöner Übergang in das leichte Denken des 11-Jährigen. Das muss unterstützt werden. Wir verstauen unser Werkzeug unter dem großen Stein und gehen heimwärts. Beide sind wir, je nach Wahrnehmung, überzeugt, dass es wieder einmal ein GUTER TAG in der Donnersbachklamm war. Danke, Sigi. Danke, Donnersbachklamm. TIEF FORMEN. MACHT SINN.

SINN FIN DEN. IM NATURKL EIN O D KLAMM L Ä SST SICH’S GU T ÜBER WESEN T LICHES SIN N IEREN. WIE ETWA DIE L IEBE …

Geschichten aus der Region


ME INE N ATUR

B ESEN ! B ESEN ! DA S ERG EBN IS IST DIE M ÜHE WERT. DIE HO L ZKN ECH T H ÜT T E PF L EG EN O PA UN D EN KEL REG ELM Ä SSIG .

WALLE! WALLE! WASSER FORM T UND PRÄGT. N ICHT NUR DIE N ATUR, S ONDERN AUCH IHRE MENSCHEN.

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WEH E! WEH E! . . . DER KL A M M F EH LT ES A N ET WA S. DER ZA UBERER UN D SEIN L EH RL IN G WISSEN ES ZU RICH T EN.

STEHE! STEHE!

Ein wenig beschriebenes Blatt.

RASTE UND RUHE. NU R SO LÄSST SICH DAS WESEN DES NATURDEN KMALS IN SEINER ESSEN Z ERFASSEN.

Geschichten aus der Region


MEINE SCHÄTZ E

KLAMMWANDERUNG W I R KE N L A S S E N. Tummelplatz für Fische

RIESNERALM

SIE BRAUCHT NICHT UNSEREN EINFLUSS, KEINEN PLAN UND KEIN KONZEPT.

Felstunnel

gelbe Flechten

PLANNERALM

Triftrechen

weg

S O S C H ÖN, D A S S DE R B ERG U ND D A S TA L IH RE KL A MM S OR GS A M W I E E I NEN S C H AT Z B EWA H RE N. S O A U S S ER GEWÖHN L I CH, D A S S S IE 1 991 FÜR I HR E NAT Ü RL IC H KEIT UN D B E MERKENS WERT E V I E L FA LT ZU M NAT U RD ENK M A L ERK L Ä RT WU RD E.

Wasserfall

Fo r s t

UNAUFDRINGLICHE SCHÖNHEIT.

DIE KLAMM IST WIE SIE IST. UND WIR LASSEN IHR IHREN WILLEN.

Do wa nn e r lde sba rs t ch ra ß e

überdachter Hauptsteg

Do

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SIE WILL AUF UNS WIRKEN. REIN UND UNVERFÄLSCHT.

Holzknechthütte

Ausgangspunkt/Parkplatz

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BIST DU BEREIT F ÜR TAUSEND S TILLE SENSATIONEN? 2 : 15 S TU N DEN

Dann schnür dir feste Schuhe an, pack eine Trinkflasche ein und wandere offenen Herzens drauf los. Egal, ob bei Sonnenschein oder Nieselregen. 212 H ÖH E N MET ER

A PR I L B I S OKTOB ER

KON DI T I ON

KR AF T

E R FA HR U N G

LA N DS CH A F T

Am besten, du startest beim GASTHOF LEITNER und folgst dem Donnersbach flussaufwärts bis du nach 10 Minuten beim Klammeinstieg die Treppen hinabsteigst. Von dort führt dich der Weg über WALD UND WIESE vorbei an breiten Sandbänken hin zu einer HOLZKNECHTHÜTTE (ihr Äußeres besteht übrigens aus Baumrinden) und einem Modell eines Triftrechens, den es hier bis in die 1960er Jahre gab. Mitten im NATURDENKMAL angekommen, darf ab hier alles so sein und bleiben, wie die Natur es will. Füll dir an der QUELLE nochmal deine TRINKFLASCHE mit reichlich klarem Wasser auf, bevor es auf weichem Boden, manchmal über Wurzeln und Steine weiter dahingeht. Und diese Düfte! Eine Komposition aus feuchtem Moos, Sauerklee und Walderdbeeren umschmeichelt dich.

TIEF EINATMEN UND LAAANGE DRINNENHALTEN. Dann ein Blick nach oben, da leuchten gelbe Flechten vom Felsen herab. Beeindruckend! Links vorne bitte weiterstaunen: Wasser rauscht vom FELS herab. Inhaliere langsam diese unvergleichliche FRISCHE und lass dir deine Nase von den winzigen Wasserspritzern kitzeln. Tausend stille Sensationen! Über Stege und Stufen geht es danach weiter zur KLAMMSTEIGRUHE. Einfach hinsetzen und träumen. Oder einen Schluck trinken. Durch den schmalen FELSTUNNEL (Baucheinziehen empfohlen!) geht’s noch ein Stückchen bergauf bis zu einer Lichtung (Bankerl zum erneuten Ausrasten und Innehalten steht natürlich parat). Danach gemütlich die Wiese entlang bis zur Straße schlendern. Hast du diese überquert, bringt dich ein Forstweg wieder zurück in den Ort. Bergab darf die SEELE nochmal so richtig BAUMELN – beim Blick auf die schönen Bauernhöfe, die allesamt ihre eigenen Geschichten erzählen.

Weitere, wunderbare Wandertouren zeigen wir dir hier: schladming-dachstein.at/wandern

Wandern in der Region

F R ÜH E R E I N M A L … I S T DI E DO NNE RS B AC HKLA M M HE UTE E RHO LU NG S RA U M U ND NATU RD E NKM A L, S O S A H D A S VO R NI C HT E I NM A L 1 00 JA HRE N NO C H G A NZ A ND E RS A U S. E S W U R D E G E S C HLÄG E RT U ND G E F U HR W E R KT. G E TRI FTE T U ND G E HA ND E LT. E NTLA NG D E S KLA M M RU ND W E G S E RI NNE RN S C HA U TA F E LN U ND E I NE O RI G I NA LG E TRE U E HO LZ K NE C HTHÜ T TE D A RA N, W I E E S HI E R F R Ü HE R E I NM A L Z U G I NG . D A S HO LZ A U S D E N WÄ LD E R N RU ND U M D A S D O NNE RS B AC HTA L W U RD E I M F R Ü HJA HR I M B AC H E I NG E W E I C HT U ND M I T D E M WA S S E R D E R S C HNE ES C HM E LZ E VO N E I NE M E ND E D E S TA LS A NS A ND E RE Z U M TRI F TREC HE N B E F Ö R DE RT. D A F Ü R TATE N S I C H DI E M Ä NNE R I N PA RTI E N VO N S E C HS B I S S I E B E N LE U TE N Z U S A MM E N, HI E LTE N I N E I NE M F LU D E R ( TRO G ) D I E HO LZ B LÖ C HE Z U S A MM E N UND F I S C HTE N S I E HE RA U S. E I N HO NI G LE C KE N WA R D A S B ES TI M M T NI C HT, U ND W E R NI C HT G LE I C H F RE I W I LLI G I NS E I S KA LTE WA S S E R S TIE G , D E N S C HU B S TE S I C HE R E I NE R S E I NE R KO LLE G E N RE I N. VO M TRI F TRE C HE N G I B T E S HE U TE LE I D E R NU R NO C H E I N M OD E LL, A B E R D E R E I NE O D E R A ND ERE A R B E I TE R LE B T HE U TE NO C H. Z U M G LÜ C K! W I E HÄT TE N W I R E U C H S O NS T E RZ Ä HLE N KÖ NNE N, W I E S I C H D I E HE RR E N D A M A LS DI E Z Ä HNE P U TZ TE N? NÄ M LI C H M I T RI ND E NP E C H. D A S HA R Z NA HM B E I M KA U E N DI E E S S E NS RE S TE A U F U ND W U R D E D A RA U F HI N A U SG E S P U C KT. S A U B E R .


Stehen und staunen. Auch Sigi und Niklas eröffnen sich in der Klamm täglich kleine und große Wunder.

MEINE SCHÄTZ E

SP Ü RE N

Wandern in der Region 1

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DA S TA L

Tal al Daran vorbei führt der HEMMA-PILGERWEG, auf dem schon so mancher wieder auf den richtigen Weg zurückf inden hat können . Wahrscheinlich auch deshalb, weil man hier dem Himmel ein kleines Stückchen näher ist.

I N KLEI NEN RINNEN ... ... LANGGEZOGENEN GUMPEN UND EINLADENDEN FLUSSTERRASSEN DES DONNERSBACHS „SITZEN“ FIDELE WILDFORELLEN UND SCHELMISCHE SAIBLINGE ZWISCHEN EDLEN GRANATSTEINEN.

STEGE ZUR LIEBE SEIT JA H RZEH N T EN IST DER STEGERHOF UN T ER DEN EIN H EIM ISCHEN A L S IN O F F IZIEL L E PARTNERBÖRSE DES DONNERSBACHTALES BEKA N N T. SO H ABEN BEREIT S V IEL E H A USA N G EST EL LT E H IER IH R PRIVAT ES G L ÜCK G EF UN DEN UN D SIN D DA N N IM TA L DER L IEBE WEG EN „ H Ä N G EN G EBL IEBEN ”.

DIE WIRT IN DES ST EG ERH O F ES WEISS UM DIE RO M A N T ISCH E A URA IH RES H O T EL S L Ä N G ST BESCH EID UN D KA N N V O N SO M A N CH ER F O LG EN SCHWERER BEG EG N UN G IN IHREN RÄ UM L ICH KEIT EN ERZÄ H L EN. M A N CH E PA A RE, DIE SICH HIER G EF UN DEN H A BEN, SIN D BEREIT S SEIT JAHRZEHNTEN GLÜCKLICH V EREIN T. WER A L SO N O CH A UF DER SUCHE N ACH SEIN ER O DER IH RER BESSEREN HÄ L F T E IST, KÖ N N T E IM ST EG ERH O F A N H EUERN – V IEL L EICH T L Ä SST SICH DORT DER HERZENSMENSCH FINDEN.

D

Inmitten des unvergleichlich grünen , weich wogenden Gipfelmeers steht das malerische BERGKIRCHLEIN von Donnersbachwald .

22 Was für eine STOLZE LEBENSBILANZ: Die kinderreichste Frau des Tales, die Höfer-Mutter, wie sie genannt wurde, hat in ihren 92 Lebensjahren 22 Leben geschenkt. 8 Madln und 14 Buam – ein GROSSES HERZ.

O N NE

1000 METER ÜBER DEM MEER

B S AC R

8

H

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Kurzweiliges zum Donnersbachtal


DA S TA L

Was der Milch ihre Seilbahn …

… das dem Wasser sein Schloss.

Wasser und Milch sind aus dem Donnersbachtal kaum wegzudenken. Kein Wunder, dass den wertvollen Tropfen zu Ehren Kraft und Material investiert w urden . So bauten die Milchbauern in den 1950er und 60er Jahren fleißig MILCHSEILBAHNEN, um ihr weißes Gold von den hochgelegenen BERGBAUERNHÖFEN – quasi per Luftlinie – ins Tal und andere Güter auch wieder retour auf den Berg zu befördern .

Für das Wasser wurde gar ein eigenes „Schloss“, wie es die Donnersbacher nannten , erbaut. Dieses WASSERSCHLOSS, das optisch wohl eher einer Hütte entsprochen haben muss, beherbergte ein Bassin , das über eine Rohrleitung das wertvolle Wasser nach Donnersbach zur Papierfabrik brachte. Dort wurde damit nämlich vor gar nicht allzu langer Zeit Karton produziert. Heute gibt es die PAPIERFABRIK und auch das Wasserschloss nicht mehr – ein verträumter Wasserschlossweg ist geblieben .

AUSGESCHLAFEN

ALTER GRIECHE

sind die Bewohner dieses Tals allemal. Sie waren schon in so manchem DIE „ERSTEN“. Zuletzt bei der Eröffnung des 1. E-ENDURO BIKEPARKS ÖSTERREICHS im Talbereich der RIESNERALM. Auf elektrisch betriebenen Bikes, die 10 Mal stärker sind als gewohnte E-Bikes, geht’s dort für ganz MUTIGE mit Höllentempo auf dem variantenreichen Kurs über Stock und Stein.

Der Hl. Ägidius war, der Legende nach , ein sehr zurückgezogener Mensch , der im Einklang mit sich selbst und der Natur lebte. Als Patron der Jäger, Bogenschützen, Gastwirte, Hirten aber auch des Waldes ist er heute landläufig bekannt. Dass die Donnersbacher ihn schon im 12. JH. zum PATRON IHRER KIRCHE auserkoren haben, kommt also nicht von ungefähr. Und dass er auch heute noch in aller Munde ist, verdanken wir wohl nicht zuletzt der märchenhaften KIRCHENRUINE am ILGENBERG und seinem Namenstag am 1. September, einem wichtigen Lostag, denn: SO WIE DAS WET TER ZU ÄGIDEN, IST’S FÜR DEN GANZEN HERBST BESCHIEDEN.

matchen sich auf schnittigen Bikes, die aussehen wie Motocross-Maschinen und obendrauf „grün“ und leise sind, so dass auch die Kühe auf der Weide und der Specht im Wald eine Freude beim Zusehen haben. SPORTBEGEISTERTE

KORNSPALTUNG In diesem Tal trennt sich unter den Einheimischen nicht die Spreu vom Weizen sondern der ROGGERNE vom WOAZERNEN. Was davon ist besser? Egal . Uns schmecken die süßen woazernen Krapfen mindestens genauso gut wie die herzhaften roggernen .

Kurzweiliges zum Donnersbachtal

Fusion Seit 2015 gehören die beiden Ortschaften DONNERSBACH UND DONNERSBACHWALD zur Gemeinde Irdning-Donnersbachtal. So hat DAS TAL nun auch im Namen der Marktgemeinde den ihm zustehenden Platz eingenommen und bildet das ruhige, idyllische NAHERHOLUNGSGEBIET und WINTERSPORTELDORADO der Gemeinde.

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ME INE ÜBE RR A S C H UNGE N

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Mit Schürze, Charme und süßem Krapfen. Cilli Kerschbaumer.

JÄHRIGE ÜBERRASCHUNG

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ME INE ÜBE R RA S C HUNGE N

MA IS OAFÅCH FREI DÅ HEROBN … u r i g , nat u rv e r bu n d e n , w e i s e

– das waren meine Vorstellungen , als ich zu Cilli auf die Alm kam, um sie zu fotografieren . Dann traf ich auf eine 97-Jährige, die all das war und doch ganz anders. Bei der c i l l i gibt es lautes Lachen und lange Ohren , Butterkunst und Lebenslust.

Erwanderbares Schmuckstückerl.

H OL Z V OR DE R H ÜT T E . HOCH ÜBER DEM ENNSTAL LIEGT DIE SYMPATHISCH UNAUFGEREGTE BÄRENFEICHTNALM.

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Alm in Frauenhand.

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H ÄL T, WAS SIE V ERSPR ICH T. WO CILLI DRAUFSTEHT, IST CILLI DRIN. PUNKT. DU MÖCHTEST MEHR EINBLICK? DANN SCHAU HIER: WWW.MACHTSINN.AT

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Då hålt'st di ån.

Mundfertig & fingerfertig.

Ein Butterbrot in Ehren.

ME INE ÜBE R RA S C HUNGE N

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Wipfeltreffen.

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Neuer Gesprächsstoff.

FROHNATUR LIVE. UM C I L L IS UN VERWECHS ELBAREN L ACHER ZU HÖREN, G I BT'S ZWEI MÖGLICHKEITEN. RAUF AUF DIE A LM ODER ... WWW.MACHTSIN N.AT

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ME INE ÜBE R RA S C HUNGE N

G

ehört hab ich schon von ihr. Von der Cilli auf der Bärenfeichtnalm. Dass sie ein wahres UNIKAT sei und einiges zu erzählen weiß mit ihren 97 Jahren. Als Fotograf muss ich mich gut auf Menschen einlassen können. Aber eine gewisse Erwartungshaltung bring auch ich immer mit, das lässt sich nicht ganz ausschalten. Und so hatte ich auch meine Vorstellung von Cilli im Kopf, als wir uns zu ihr aufmachten. Kurz zuvor war ich für einen Job in Japan. Die Kultur dort ist so faszinierend, so anders, dass ich glaubte, mich kann nichts mehr überraschen. Vor allem nicht in der vertrauten Heimat und schon gar nicht auf 1474 METERN. Und dann stehe ich vor Cilli. Und mein Bild von ihr auf dem Kopf.

A R M I N WA L CH E R , F O T O G R A F D E R D ONNE RSBACHE R BE RE IST ALS E INE R DE R GE FRAGTE STE N SPORT- U ND D OKU ME NTARFOTOGRAFE N ÖSTE RRE ICHS D IE GANZE WE LT. D IE TAGE V OR SE INE M BE SU CH BE I CILLI AU F D E R BÄRE NFE ICHTNALM V E RBRACHTE E R IN JAPAN. BE ZIE HU NGSWE ISE Ü BE R JAPAN: E R FOTOGRAFIE RTE D AS RE D BU LL AIR RACE , D IE WE LTME ISTE RSCHAFTE N IM FLU GSPORT, U NTE R AND E RE M AU CH AU S D E N COCKPITS D E R RE NNPILOTE N. SPÄTE STE NS NACH D E M BE SU CH BE I CILLI WAR ARMIN WIE D E R RICHTIG GE E RDE T.

Schon bei der Begrüßung zeigt mir das scharfsinnige Patent, wo’s langgeht. Einer 97-Jährigen, so dachte ich, muss man bedächtig gegenübertreten und sie einfühlsam an die Kamera heranführen. Cilli aber weist mir gleich meinen Platz. Mit einer einzigen Handbewegung wischt sie meine vorsichtigen Worte beiseite: „MÅCHT’S IHR OAFÅCH.“

AUF DEN KOPF GESTELLT Schüchtern ist die SENNERIN nicht. Soviel steht fest. Noch mehr: Sie hat einen richtigen SCHMÄH und mich prompt eingewickelt. Und das sicher nicht, weil sie mir Honig um den Mund schmiert. So ist sie nicht. Vielmehr schmiert sie meinen Kollegen und mir ein einfaches BUTTERBROT. Aber wie. Mit einer RUHE, die wohl der Routine von hunderttausend gestrichenen Butterbroten zu verdanken ist, verziert uns Cilli die Butterschicht mit einem liebevollen Muster. Was sie denn da macht, will ich verwundert wissen. „Geh, låss di‘ auslåchn, Bua, des kennst‘ nit?“ fragt sie und schmunzelt verschmitzt: „Des Buttabrot muass i den Leutn immer schön herrichtn. Des is oafach wichtig.“ Wie Recht sie hat. Es ist wichtig. So schenk ich dem schlichten Stück Brot gleich viel MEHR AUFMERKSAMKEIT. Ich schau auf Cillis behutsame Verzierung, beiße viel bewusster zu und koste diesen Augenblick. Wie das schmeckt! Dieses einfache Butterbrot. Im Sommer lebt Cilli alleine auf der BÄRENFEICHTNALM. Einsam hat sie es aber nicht. Ständig schaut Besuch durch die kleine Tür ihrer Almhütte herein. „I GFREI MI ÜBER JEDN, DER ZUWA KIMMT ZU MIR“, sagt sie, lacht und klopft auf den alten Holztisch. „Mir taugt des hoid, i tua gern LÅCHN und håb an Spaß mit den Leutn.“

GEWALTIG SCHLAGFERTIG

Sie steckt voller LEBENSERFAHRUNG. 1921 geboren, in den 30er Jahren aufgewachsen und im Krieg als Krankenschwester oft mehr gesehen als ihr lieb war. Ihr Lebenselixier, die stete Neugier, hat sie viel herumkommen lassen in ihrem Leben. So weit es eben möglich war. Sie war 80 Jahre alt, als sie das erste Mal in ein Flugzeug stieg. Damals besuchte sie ihre Schwester in den USA und mit 90 flog sie gar nach Uganda zu ihrer Enkelin. Bemerkenswert.

UND MIT 90 NACH UGANDA Sie ist keine, die ihre Meinung zurückhält. Wenn sie dann wieder auf dem Bankerl vor ihrer Hütte sitzt, bekommt der eine oder andere Besucher ihre Lebensweisheit schon auch mal zu spüren. Und so passiert es wohl immer wieder einmal, dass sie sprichwörtlich ein paar Ohrwascheln langzieht, oder wie Cilli es formulieren würde: „DÅ BRENN I’S EANA EINI.“ „I SÅG DEN LEUTN IMMER, SIE SOLLN ZFRIEDEN SEIN.“ Mit einem Jammerer macht sie einen kleinen Geschichtsausflug bis er wieder weiß, für was er alles dankbar zu sein hat. Nachdem ich mit meiner Arbeit fertig bin, wird es ruhig und wir schauen in unsere friedliche Bergwelt. „MA IS OAFÅCH FREI DÅ HEROBN“, sagt Cilli in die Stille. Dann schallt wieder ihr Lachen durch die Luft: „… und fröhlich!“ Das ist es. Und das ist Cilli. Eine Frohnatur, neugierig und kritisch, gesellig und lebenslustig. EIN UNIKAT, das mir wieder verdeutlicht hat, mit vorgefertigten Meinungen sehr sparsam umzugehen, sonst verpasst man am Ende die besten Überraschungen.

Danke, Cilli.

Wobei Cilli auch da nicht zu unterschätzen ist. Spaßig, das ist sie definitiv, aber auch gewaltig schlagfertig. Cilli liebt die FREIHEIT oben auf der Alm, das erklärt sie immer wieder, aber das heißt für sie eben nicht, sich zurückzuziehen und abzuschotten. Auch Almblümchen zählen und Aussicht genießen sind nichts, was ihre Tage hier heroben ausfüllt. Sie LIEST VIEL und studiert täglich den Ennstaler, unsere Wochenzeitung. Ja, und bei uns erkundigt sie sich gleich über den Tratsch im Tal genauso wie über das Weltgeschehen. Die Frau kennt sich aus und ich komme mir schnell vor wie ein kleiner Bub, der der Oma lauscht.

LEBENSLUST. MACHT SINN.

E L E M E N TA R KR A F T. IRGE ND WO ZU SE IN, IST NICHT SCHWIE RIG. BE I SICH SE LBST ZU BLE IBE N, SCHON E HE R. D ASS CILLI AU CH MIT 9 7 NOCH FE ST IM LE BE N STE HT, V E RD ANKT SIE E RD E , WASSE R, LU FT U ND (IHRE M) FE U E R.

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A zünftige Almjausn für den Zeitlosn.

MEIN ANTRIEB

EIN MANN VIELE HAUSNUMMERN

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M EIN ANTRIE B

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ist der Sigi inzwischen , aber für uns ist er ein Zeitloser. Einfach weil er IMMER DA ist. Und immer für einen da ist. Der Sigi ist einer, der uns Jungen zeigt, wo’s lang geht: NACH OBEN! Den Sigi findet man eher selten an einem Stammtisch . Er ist zwar ein richtig Geselliger, der auch mal gerne mit den anderen Herren am Stammtisch singt, aber das Herumdiskutieren ist nichts für ihn. Der Sigi ist einer, der MACHT und werkelt, der ZUPACKT und schon BEREIT steht, bevor man ihn überhaupt rufen kann – außer natürlich , er ist beim Sporteln. Und das ist er oft.

IHN ZIEHT'S IMMER ZUM BERG Ich glaub, dass für Sigi Ruhestand bedeutet, erst richtig aufzudrehen . Letztes Jahr hat er sich ein E-BIKE gekauft. Eigentlich wollte er das ja nicht, weil er genug EIGENANTRIEB hat, wahrscheinlich mehr als einige von uns Jungen. Aber dann kam er an und meinte: „WOASST, DAMIT BIN I NO SCHNELLER AM BERG.“ Und das ist natürlich ein gutes Argument für den Sigi . Ihn zieht’s immer zum Berg. Sein Spruch ist, dass er viel lieber ins Tal hinunter schaut als auf den Berg hinauf. Das sind so typische SIGI-WEISHEITEN. Er sagt Sätze, die sind einfach Volltreffer. Aber vor allem lebt uns der Sigi vor, dass einen nichts ausbremsen kann. 76 ist schon eine Hausnummer. Aber bei Sigi ist das kein Thema. Der setzt einfach andere Hausnummern dagegen. 110 SKITAGE hatte er vergangene Saison , hat er mir erzählt – und dann noch gemeint, dass er eben langsam doch ruhiger werde. Ruhiger mit 110 Skitagen? Das ist der Sigi . Man kann nur ahnen, wie viele Kilometer er gerade mit seinem E-Bike abspult. Mit dem E -Bike, sagt er, fährt er jetzt nicht mehr nur einmal auf den Berg, sondern hängt gleich noch eine ZWEITE STRECKE dran , „WEIL’S OAFÅCH SO SPASS MÅCHT“. Die meiste Zeit fährt er mit niedriger Unterstützung im Eco-Modus, „damit die Beine guat wås tan“. Auf die Zeit schaut er auch , weil er weiß, dass immer noch a bisserl was geht, wenn man fit ist: „Jetzt wår i wieda a bissl SCHNELLER, des gfreit mi so richtig, des is a guads Gfühl.“

ALS WÄR NIX GEWESEN Vielleicht hat sich sein SPORTLICHER EHRGEIZ mit dem E-Bike sogar noch weiter nach oben geschraubt. Wobei mein Vater sagt, dass der Sigi noch nie zu bremsen war. „Der Sigi“, erzählt er, „war so oft verletzt – und steht trotzdem jede Saison wieder auf den Skiern als wär nix gwesn. Andere hättn gschimpft oder gjammert. Aber das kennt der Sigi überhaupt nicht. Er steht einfach wieder parat.“ Er steht auch immer mit einer Selbstverständlichkeit parat, wenn irgendwo jemand HILFE braucht. Ihm geht die ARBEIT nie aus und vielleicht ist das der Grund, warum ihm selbst der Spaß und die ENERGIE nie ausgehen. Er ist so ein zuverlässiger und lässiger Kerl und gleichzeitig total bescheiden. Sigi , du wirst jetzt abwinken und den Kopf schütteln, aber ich möchte dir jetzt einmal sagen , dass du für uns ein brutal STARKER ANTRIEB bist. Danke, Sigi. DEIN ANTRIEB. MACHT SINN.

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WANDERN UND RADLN FÜR STRAMME WADLN … ENNSRADWEG & W ÖR S C H A CH KL A M M D E I N W E G B E G LE I TE R B E I D I E S E R TO U R : DA S WA S S E R. E NTLA NG D E S E NNS RA D W E G E S NO C H G A NZ S C HÜ C HTE RN U ND LE I S E , LÄ S S T E S B E I D E R WA ND E R U NG D U RC H D I E KLA M M S E INE HÜ LLE N FA LLE N U ND G I B T S I C H D A B E I G A NZ U NG E NI E R T. YE A HH.

L Ä R CH KA R A L M D O RT, W O D O NNE RS B AC HWA LD E ND E T, B E G I NNT D E IN RA D LE R G LÜ C K. NU R D U, D E R B AC H U ND HE RR M O RG E NTA U E RW E C KE N D I E S E N VE RTR Ä U M TE N TR A IL Z U M LE B E N. M U NTE R S I ND B E S TI M M T A U C H S C HO N D I E KÜ HE U ND D E R S E NNE R I M LÄ RC HK A R, DE R D IR D I E A LM B E I D E I NE R E I NKE HR K U LI NA RI S C H A U F ’S TE LLE R LE G T.

M ÖR S B A CH A L M HA S T D U NAC H D E R B I KE TO U R A U F D I E VO RD E RE M Ö R S B AC HA LM A U C H D I E G S TE M M E RS C HA RTE G S TE M M T, D A NN S TE M M S T D U B E S TI M M T A U C H NO C H D E N KA I S E RS C HM A RR N VO N HÜ T TE NW I R T THE O. M HHH, W E R W I LL D A W I E D E R RU NTE R? S CH A A B T O UR S C HA A B, WA S ? D A S W E I S S K E I NE R S O G ENA U. I S T HA LT E TWA S B E S O ND E RE S. LA NDS C HA F TLI C H S O W I E S O U ND KU LI NA RI S C H O B E NDR E I N. A U F F I G E HT’S D A B E I – A U F D I E S C HRA B AC HA LM U ND P LA NNE RA LM Z U E I NE M S TE LLD I C HE I N B E I KA S & LATS C HE . D ON N E R S B A CH R UN DE HI E R I S T G A NZ KLA R HO LZ K NE C HTKO ND I TI O N G E F RA G T. A NFA NG S D A S W U NDE RB A RE D O NNE RS B AC H U MRU ND E N U M DA NN I N D E R KÜ HLE N K LA M M WIEDER AUF 36,7°C KÖ RP E R TE M P E R ATU R RU NTE RZ U KO M M E N. B RA U S E B A D U NTE R M WA S S E RFA LL I NKLUS I VE . H OH E T R E T T NO M E N E S T O M E N. E I NE HO HE TRE T TA NZ A HL B RA U C HS T D U S C HO N, U M E I NE N D E R TO LLS TE N B LI C KE A U F D E N G RI M M I NG Z U E RHA S C HE N. D O C H D I E M Ü HE LO HNT S I C H: D I E S E R U NDE F Ü HR T D I C H Z U A I G E NS S C HÖ NS TE N E C KE N.

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MEIN ANTRIEB V E R L I E B T.

Brückerl für Brückerl das Wegerl entlang.

JE D E A U S FA HRT B I RG T E I NE TI E F E S E HNS U C HT – NAC H F RE I E M KO P F U ND VO LLE M HE RZ E N. A U F D E M W E G I NS LÄ RC HK A R W I RD S I E I M M E R G E S TI LLT. S A NF T U ND B E DI NG U NG S LO S.

332 HÖHE N M E TE R

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M A I BI S SEPTE M BE R

KON DI TI ON

KR A FT

E RFA H R U N G

LAND S CH A FT

DIE TOUR MI T D E M E - MOUN TA IN BIKE IN D IE LÄ R CHK A R A LM Vom kleinen Dörfchen Donnersbachwald kannst du auf zahlreiche, unterschiedliche Bike- und E-Bike-Touren starten – eine davon führt auf die bodenständig-charmante Lärchkaralm.

Wer mit E-Bike unterwegs ist, kann hier nicht nur selbst auftanken, sondern an den Ladestationen - hier werden sie neuerdings „Bike & Hike Stationen“ genannt - auch seinen BikeAkku aufladen.

Es geht ganz entspannt und mit wenig Steigung im Ort los, bis du in Hinterwald auf einen Forstweg kommst. Magst du es sportlich – wie der Sigi – entscheidest du dich nicht für diesen, sondern fährst über einen wunderschönen Trail den Wildbach entlang. Kleine Brücken, rauschende Wasserfälle und sonnige Plätze bringen Abwechslung in die Tour.

Wer – wie Sigi – nicht genug bekommt, weitet die Tour wunderbar bis zur Stallaalm aus und fährt dann über den Forstweg zurück ins Tal. Noch mehr? Hier lang ... schladming-dachstein.at/bike-hike

An- und innehalten. Jedes Mal.

1:20 STU N DE N

Durch die in tausend Grüntöne getauchte Landschaft geht es mäßig steil bergan, bis du aus dem letzten Waldstück auftauchst und sich die weite Almlandschaft vor dir öffnet. Von hier kannst du die bewirtschaftete Alm bereits sehen und den Duft der Almkräuter vernehmen. Idyllischer könnte dieses Stück Erde kaum liegen. Hier grunzen die zwei Schweinderl Schnitzel und Bratl und die Hasen rennen frei herum. Die Almschmankerl wie Miasl, Krapfen und Raunkerl sind allesamt selbstgemacht. Das Bauernbrot sowieso.

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MEIN ANTRIEB Wärmt innen und außen. Almkaffee.

V E R KÖ S T I G T.

VERWUR ZELT. MA NCH EIN E FICHTE A UF DER LÄRCHKARA LM KÖNN TE SIGI WOHL S C HON ZU IHREM ENG S T EN BEKAN N TENKREI S ZÄHLEN. DOCH MI T DEM "WIE-ANG EWURZELT-STEHEN-BLEIBEN " HAT ER'S NI CHT SO.

B E I E I NE R S TÄ R KU NG A U F D E R B E W I RTS C HA F TE TE N A LM B RI NG T E S D A S D O NNE RS B AC HWA LD E R U RG E S TE I N A U F D E N P U NKT: S C HE NA KÅ NN M A’S NI T HÅ B ‘N!

Rot-weiß-rote Almästhetik.

Rosa, Milchkuh mit Profil.

Lieber schau ich ins ta l ru n t e r als auf den be rg h i nau f .

V ERSCHÖN ER T. AU F DER A L M T UN SICH ALLE GEGEN SEIT IG SCHÖNER: DIE N AT UR DEM TIER. DA S T IER DEM MENSCH EN. DER M ENSCH D ER N AT UR. DIE NATU R DEM M ENSCHEN. DER M EN SCH DEM TIER …

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Essen, das Kraft gibt.

ME INE S C HÄTZ E

GSCHMACKIGES MIASL ES BRAUCHT NUR 400 g griffiges Weizenmehl 200 g Roggenmehl 1 TL Salz 500 ml kochendes Wasser 5 EL Schweineschmalz Erdäpfel, Kirschen oder Äpfel zum Servieren.

SO WENIG Das ganze Mehl in eine Schüssel geben und salzen. Anschließend mit kochendem Wasser aufgießen und dieses einrühren. Richtig ist’s, wenn die relativ trockene Masse mehlige „Klumpen“ ergibt. In einer Pfanne das Fett erhitzen und die klumpige Masse darin anrösten. Währenddessen die Masse immerzu kräftig zerstampfen bis sich kleine Bröckerl bilden.

MIASL-NOSTALGIE. A LS DI E HOLZKN ECHTE NOCH HART IM DONNERS BACHTAL SCHUFT ET EN, DIEN TE IHN EN DA S MI ASL IN ERSTER L I NI E A LS ORDEN TLICHE S TÄRKUN G. HEUTE ERLEBT DIE SPEISE EIN HI PP ES REVIVAL.

Altes neu entdecken. Dieser Trend m ac h t s i n n .

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FÜR SO VIEL GUTES! Ja! Das war doch richtig einfach, oder? S‘ Miasl schmeckt mit Kaffee, Kirschen, Äpfeln oder pikant mit Erdäpfeln serviert übrigens am besten. Wobei , richtige Holzknechte kennen noch eine andere Variante: Sie formen aus der Masse und Steirerkas herzhafte Knödel, die im Fett herausgebrutzelt „golden“ in der Pfanne glänzen. Mahlzeit.

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Sonderausstellung GOTT UND DIE WELT Woran glauben wir?

24. 03. – 04. 11. 2018 FASZINIERENDE IMPRESSIONEN VON KULTUR UND NATUR DES BEZIRKES LIEZEN, VIELSEITIG PRÄSENTIERT IM SCHLOSS TRAUTENFELS. Am Fuße des GRIMMINGS gelegen, beherbergt die BAROCKE Anlage mit modernen architektonischen Akzenten facettenreiche Inszenierungen, die zur Begegnung und Auseinandersetzung mit der Region anregen. Der AUSSICHTSTURM erschließt zudem einen einzigartigen Blick auf das mittlere ENNSTAL und die umgebende Bergwelt!

Sonderausstellung PRÄSENZ UND ERSCHEINUNG Eröffnung, 21. 04. 2018

TRAUTE N F E LS 1 895 1 S TA I N AC H- P ÜRG G T 03 682/222 3 3 S C HLO S S -TRAUTE N F E LS . AT

Essens- und Sehenswertes


M E INE KR A F TQUE L L E

PUT TERERSEE QUELLE & QUALITÄT

See und Angelpunkt.

Der Putterersee liegt in malerischer Kulisse im Gebiet der Gemeinde Aigen im Ennstal. Er entspringt keinem Fluss oder Bach, sondern lässt sich ausschließlich aus unterirdischen Quellen speisen. Hervorragende Wasserqualität ist für den Moorsee genauso natürlich wie freilich. Und für angenehme Temperaturen erwärmt er sich ohnehin verlässlich wie kein anderer.

EINER FÜR ALLE Auf dem Putterersee wird gesurft und gepaddelt, in ihm gebadet und trainiert, um ihn geklettert und gespielt. Ungeheuerlich ist das Café LochNess – aber Gott sei Dank nur dem Namen nach. Behaglich ist die schwimmende Finnische Sauna, die aus einem Projekt der Raumberger Schule entstand. Und außergewöhnlich ist das Seegangal, das traditionelle Fangenspielen im See.

VERMESSEN 13 Hektar groß, 8 Meter tief, 550 Meter lang und 330 Meter breit ist er und kommt dabei ganz ohne Ecken und Kanten aus.

VIEL GEVISCHT Zugesetzt hat dem Putterersee das Mittelalter. Da wurde er regelrecht leer gefischt. Er sei – so schreibt der Landesfürst und spätere Kaiser Friedrich III. im Jahr 1447 – „mit vischen vast verödt worden.“ So überließ er dem Ennstaler Landrichter die Aufsicht und verbot jedem anderen das Fischen, „damit derselb See widerpracht und uns nutzlich gehalten wurde." Man kann den Kaiser beruhigen: Eine Pracht ist der Putterersee heute ganz sicher, obwohl nun ganz offiziell gefischt werden darf.

OLYMPISCH Die Region ist ein perfektes Trainingsgelände für Triathleten und seit einigen Jahren auch Austragungsort des Putterersee Triathlons, der – ganz ehrlich: völlig zurecht – jetzt schon als einer der schönsten seiner Art gilt. Über die olympische Distanz schwimmt man 1,5 km, bevor man auf die 41 km Radstrecke startet und schließlich noch 10 km läuft.

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M E INE KR A F TQUE L L E N

TIEFE ZÜGE ARMIN ATZLINGER

Energie in Harmonie.

ist 30 Jahre alt, junger Familienvater und einer der besten Triathleten Österreichs. Er war mehrfach Österreichischer Meister über die Langdistanz und hat den nächsten Ironman schon im Visier. Der Tag beginnt für den Wörschacher Steuerberater jeden Morgen mit einer Trainingseinheit im Putterersee.

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Haubentaucher.

TAG TÄ G L I CH … KOSTET ARMIN "SEINEN" SEE AUS. ER TAUCHT EIN UND SCHWIMMT SICH ZUG UM ZUG IN DEN TAG.

Geschichten aus der Region


ME INE KR A F TQUE L L E N

Am See im Fluss.

OHN EG L EICH EN ... IST FÜR SIMONE DAS GEFÜHL, DEN TAG AN "IHREM" SEE AUSKLINGEN ZU LASSEN. HIER DÜRFEN SICH GEIST UND SEELE ENTFALTEN.

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Kräfte in Balance.

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SIMONE FEUERLE-STEINDACHER hat am Universitätssportinstitut in Wien Ernährungswissenschaften studiert und ihre Ausbildung als Gesund- und Vitalcoach und Pilateslehrerin gemacht. Nach 7 Jahren in der Hauptstadt kehrte sie zurück in ihre Heimat und lebt mit ihrer Familie auf dem Bauernhof, wo sie aufwuchs. Er liegt am Tachenberg, unweit des Putterersees.

Tiefes Gefühl Geschichten aus der Region


ME INE KR A F TQUE L L E N

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See frei für Armin.

as AUFSTEHEN fällt mir (meistens) nicht schwer, weil kurz darauf meine Morgenroutine folgendermaßen aussieht: Ich strecke mich durch, blicke über den glatten See – und grinse. Einfach weil mir in diesem Moment bewusst wird, was ich gerade erleben darf. UND DAS JEDEN TAG. Ich nehme den See zum Auftakt auch in den Mund. Klingt komisch, ist aber einfach eine Eigenart von mir. Ich mag den erdigen, natürlichen Geschmack und er hat ja auch TRINKWASSERQUALITÄT. Dann tauche ich ein, nehme die ersten ZÜGE und spüre sofort, wie es heute so geht. Wenn’s am Vortag intensiv war, sind meine Muskeln zu Beginn noch zach. Da braucht es dann schon mal 20 MINUTEN bis der Körper warm wird und gut durchblutet ist. Dann komme ich erst in das Wohlfühlgefühl hinein und schwimme vor mich hin. In einer Stunde gehen sich doch einige Längen aus. Die mache ich kreuz und quer. Zum Campingplatz, weiter zur Surfstation, zurück zur Liegewiese und wieder zum Steg und das Ganze noch einmal.

M E DI TA T I V E R H O CHL E I S T UN G S S POR T. KEIN SPORTBECKEN KANN DIESEM SEE DAS WASSER REICHEN. HIER WIRD KREUZ UND QUER GESCHWOMMEN.

Beim Schwimmen bin ich viel intensiver bei mir als beim Laufen oder Radfahren, wo die Umgebung ständig Aufmerksamkeit fordert. Der Verkehr, die Menschen, die Hindernisse. Im See bin ich dagegen regelrecht behütet. Ich kann mich auf mich und die BEWEGUNG konzentrieren und tauche tatsächlich in meine Welt ein.

ICH NEHM DEN SEE ZUM AUFTAKT IN DEN MUND.

Am Ende, wenn ich aus dem Wasser steige, schaue ich mich noch einmal um. Da sind die Fischer, die eine stoische Ruhe ausstrahlen. Ein Flüchtling, der jeden Morgen fleißig seine Vokabeln lernt. Die Entenfamilie fliegt aus dem Schilf auf und startet ihren Ausflug. Und ich habe wieder dieses GRINSEN im Gesicht. Wenn jemand dieses Bild sieht, dann wundert er sich nicht mehr, dass ich jeden Morgen so gern aufstehe und mich auf den See freue. Danke, Putterersee. Danke, Armin. IN DIE NATUR EINTAUCHEN. MACHT SINN.

E I N S M I T S I C H. IN DEN SEE ABTAUCHEN UND DANACH ERFRISCHT HERAUSSTEIGEN. SO NIMMT EIN GUTER TAG SEINEN ANFANG. DAS BELEBENDE VIDEO GIBT'S HIER: WWW.MACHTSINN.AT

Morgenritual.

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Glänzende Wasserlage.

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ME INE KR A F TQUE L L E N

Gruß an die Sonne.

DIESEN BLICK NEHM ICH MIR IN DEN HERBST MIT. W

as ist der Putterersee für mich? So viel! RUHEPOL und KRAFTPLATZ. Der Ort, wo ich als Kind getobt bin und jetzt mit meiner Tochter spiele. Der Ort, wo ich zu mir finde und der auch am Tag meiner Hochzeit nicht fehlen durfte. Wahrscheinlich ist er vor allem eines: ein ganz TIEFES GEFÜHL.

DIE SIN N E WANDE R N L ASSEN.

Das, was Freude gibt.

EINATMEN. AUSATMEN. ZUR RUHE KOMMEN. KEINE EILE. FREI VON ZEIT. DAS IST VOLLKOMMENHEIT.

Ich bin fast JEDEN TAG am See. Hier kann ich mich bewegen, aber auch entspannen. Beides ist so wichtig für den KÖRPER und natürlich auch den GEIST. Ich laufe meine Runden um den See, gehe schwimmen oder sitze einfach auf dem Steg und gönne meinen Augen diesen wunderschönen BLICK. Besonders liebe ich im Sommer die Zeit gegen halb sieben Uhr abends, wenn sich die Sonne schräg über den See senkt und das Wasser ganz glatt wird und zu glitzern beginnt. Meine Mutter hat mir schon früh das Schwimmen im See gelernt. Die ERINNERUNG an diese Momente ist sehr stark, weil sie mir all ihre Aufmerksamkeit geschenkt hat und unsere Verbindung so schön zu spüren war. Auch die Verbundenheit mit der Natur erlebe ich hier besonders intensiv. Wie wichtig sie mir ist, wie viel KRAFT UND BALANCE ich aus ihr schöpfen kann, wurde mir gerade während der Jahre in der Großstadt bewusst.

Tanzend gen Sonnenuntergang.

So ist es wahrscheinlich kaum verwunderlich, dass ich für meine PILATES- UND YOGAÜBUNGEN auch am liebsten an den Putterersee komme. Ich stelle mich auf die Matte, erde meine Füße und atme tief in den Bauch hinein. Alles um mich herum verschwindet. Ich senke meinen Kopf Wirbel für Wirbel, aktiviere das Powerhouse, SPÜRE in mich hinein. Es ist schwer zu beschreiben, was die Übungen mit mir machen. Aber am Ende durchströmt mich das allumfassende Gefühl: ICH BIN BEI MIR. Es geht mir gut. Danke, Putterersee. Danke, Simone. VERBUNDENHEIT SPÜREN. MACHT SINN.

Geschichten aus der Region

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Gipfelnachbarn: Blick vom Plannereck zum Hochrettelstein.

ME INE S C HÄTZ E

NATUR, WOHIN DU BLICKST. Kraft sammeln im höchstgelegenen Berg- & Skidorf der Steiermark. MACHT SINN.

PLANNERALM.AT 3

16. – 19. AUGUST 2018

in Grimming-Donnersbachtal: Ob ho c h droben am Gipfel oder wa ld des Tales – die Natur hat seit jeher die faszinierendsten Geschichten erzählt und uns Menschen damit in ihren Bann gezogen.

som mer m ä rc hen

im tiefen

Genau an diesen m agisc hen orten feiern wir ein grossa rtiges fest für Augen, Herz und Ohren! Mit Kino am See, Märchen auf der Alm und orc hester a m berg . Und dazu Sternenhimmel, Sommerduft und Wunderklänge ...

MACHTSINN.AT Erlebenswertes in der Region

Jedes Jahr im August beschenkt sich Grimming-Donnersbachtal mit seinem Festival.

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ME INE BR Ä U C HE

SOMMERSONNENWENDE. 21. Juni

MAIBAUM. Vortag zum 1. Mai Der FRÜHLING hat über den Winter gesiegt. Ein guter Grund für uns, zu feiern! Mit vereinten Kräften wird am Vortag zum 1. Mai in jedem Ort ein Maibaum aufgestellt. Dafür wird eine FICHTE „geschepst“ (aka entrindet), und der Wipfel, der natürlich oben bleiben darf, als Symbol für FRUCHTBARKEIT UND LEBENSFREUDE mit vielen bunten Bändern geschmückt. Und nach drei Tagen Bewachung vor schlimmen „Umschneidpässen“ überlassen wir ihn wieder dem Herrgott und vertrauen darauf, dass „s’ Fruahjoah scho måchn“ wird.

HÄNSEL UN D G R ET EL … VERLIEF EN SICH IM WALD … UN D JAHR FÜ R JA H R AU CH AU F EIN IG E M A IBÄU M E IN G RIM M IN G DONNERSB ACHTA L .

Je höher der SPRUNG, desto besser die Ernte. Sagen wir. Worüber wir springen? Über ’s Sonnwendfeuer! Wir entzünden es in der kürzesten Nacht des Jahres am BERG und TANZEN und singen dazu. Warum wir das tun? Weil es SCHÜTZT, REINIGT UND UNS LICHT und Leben BRINGT. Glauben wir. Ja, und da es im Juni abends auf dem Berg auch recht frisch sein kann, wärmt es auch. Als Andenken nehmen wir uns anschließend ein SONNWENDBÜSCHERL aus verschiedenen BERGKRÄUTLN mit ins Tal und hängen es zuhause auf die Tür – dann kann schon fast nichts mehr schiefgehen.

JA Q UE L I N E E G G E R I D E E , KO NZ E P T & TE X T G E S C HÄ F TS F Ü HRE RI N TV

B A R B A R A L UI D OL D, KA R I N A W E I CH B OL D, E L I S A B UCH G R A B E R -S VA T E K TE XT, M I TA RB E I TE RI NNE N TV

BERGMESSEN. An einigen Sommertagen

EISHEILIGE. 12. bis 15. Mai „PANKRAZ, SERVAZ, BONIFAZ machen erst dem Sommer Platz.“ Ob wir die Namenstage der Eisheiligen freudig feiern oder nicht, kommt darauf an, welches Wetter sie uns bringen. Einen recht guten Ruf haben die LOSTAGE ja nicht. Gern bescheren sie uns einen KÄLTERÜCKFALL und machen der Maiblüte jäh den Gar aus. Deshalb warten wir mit dem Anpflanzen von Gemüse, Obst und Blumen geduldig auf die einzige Dame unter den Eisheiligen, das kalte Sopherl, denn „Vor NACHTFROST du nicht sicher bist – bis SOPHIE vorrüber ist.“ Tja, sich helfen zu wissen, macht Sinn.

WETTER IN R EIM EN … M ERKEN WIR UN S LEICHTER. DACHT EN SICH SCHL A UE BA UERN UND „DICHT ET EN “ M UNTER D RA UF LO S. M EHR ALS 100 LO STA G E SIND'S GEWO RDEN. VIELE DAVO N SO G A R WISSENSC H A F T L ICH BESTÄTIGT.

Wo sonst kommt man dem Herrgott so nah wie am Berg? Deshalb werden bei uns Messen im Sommer sehr gerne sehr weit oben gefeiert. Die Klassiker? Die GLATTJOCHMESSE Ende Juni hoch über Donnersbachwald – hier begegnen sich die Talbewohner auf der Kapelle zu Ehren St. Virgil in Stille und Abgelegenheit und das JAKOB & ANNA FEST im Juli auf der Planneralm mit stimmungsvoller STERNWANDERUNG. Neben der größten Bergmesse der Region, dem RIESNERALM BERGFEST, wird's spätestens zu Mariä Himmelfahrt auf noch mehr Almen bunt. Duftende Kräuterbüscherl werden geweiht und die Besucher jausnen und musizieren fröhlich miteinander. SO KEMMAN BEI UNS D‘LEIT GERN ZSÅMM!

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L I S A -M A R I E R E I T E R O R G A NI S ATI O N & R E C HE R C HE W W W. LI S A M A RI E RE I TE R. AT

September/Oktober

Fast den ganzen Sommer über

Der Berg und das Tal auf Instagram @DERBERG.DASTAL #DERBERGDASTAL

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ERNTEDANK.

KIRTAG.

So wie blühende Bäume im Mai sind auch Kirtage aus dem Dorfleben nicht wegzudenken. Im Sommer vergnügen wir uns und nehmen gern die eine oder andere AUSZEIT vom Alltag. Die Kirtag-Saison beginnt am 1. Mai in IRDNING, führt danach im August nach DONNERSBACHWALD sowie zum Lindenkirtag nach PICHLARN und klingt im Oktober in AIGEN und DONNERSBACH aus. Wer da noch sagt, dass sich in Berg und Tal nur Fuchs und Hase gute Nacht sagen, der irrt gewaltig.

A R M I N WA L CH E R KO NZ E P T & F O TO G RA F IE W W W. A RM I NWA LC HE R. AT

WOHER KOM M T DER BRAUCH? „KIRTAG“ KO M M T V O N KIRCHTAG, A L SO DEM TAG IM JAHR, A N DEM DIE WEIHU N G DER KIRCHE GEFEIERT WIRD.

Wenn’s HERBST wird im Tal und die Arbeit ihre FRÜCHTE trägt, finden überall Erntedankfeste statt. Beim Festumzug wird die mit Roggen, Weizen, Gerste und Hafer GESCHMÜCKTE ERNTEDANKKRONE durch den Ort getragen und auch die Kirchen bekommen einen besonderen Aufputz aus den (hoffentlich reichen) Erntegaben. Bei MUSIK, traditionellen SCHMANKERLN und dem einen oder anderen – selbstverständlich gesegneten – Glaserl, belohnen wir uns für die fleißige Arbeit und danken für die Ernte des Jahres.

M E L A N I E KR A X N E R LAYO U T & G E S TA LTU NG W W W. M E LA NI E KRA XNE R . C O M

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IMPRESSUM: HE RA U S G EB ER: TO UR IS M US VER BA ND G R IMMI NG - DONNER SBACHTAL, TRAUTENFELSERSTRASSE 220, 8952 IRDNING-DONNERSBACHTAL, ÖSTERREICH, T: +43 3682 23999, WWW.GRIMMING-DONNERSBACHTAL.AT; TEXT: FOLKE TEGET THOFF; FOTO S. 34 INT. STORYTELLING FESTIVAL/N. PFUSTERSCHMID, S. 36 RIESNERALM; DRUCK: OFFSETDRUCK BERND DORRONG E.U.; ALLE ANGABEN SIND NACH BESTEM WISSEN UND GEWISSEN ERSTELLT. FÜR ÄNDERUNGEN VOR ORT, FÄLSCHLICHE ANGABEN UND DARAUS RESULTIERENDE SCHÄDEN WIRD KEINE HAFTUNG ÜBERNOMMEN. KEINE HAFTUNG FÜR DRUCK- UND SATZFEHLER. DEZEMBER 2017

Traditionen der Region

S I S S I PÄ R S CH TE X T W W W. S I S S I -PA E RS C H. D E


Der Hochsitz und sein blühendes Gipfelmeer. Eine Sommerliebe.

ME INE S C HÄTZ E

GLANZPUNKTE

auf höchstem Niveau! Ein Sommer voller Leben. GIPFEL-ERLEBNIS-RIESNERALM GIPFELBAD anno dazumal, HochSEEsitz, GIPFELbarfußWEG TierHOLZpark, Kräuterlehrpfad, Kinderschatzsuche Universum, Square Chairs, E-Enduro BIKEPARK

GIPFEL-EVENTS 12. 08. 2018 Riesneralm Bergfest mit den Zellberg Buam 19. 08. 2018 Freestyle-Orchester am Berg – Geschichtenfestival Gipfelbaden bis zum Sonnenuntergang

Gipfelbad

G RE NZ E NLO S E R B A D E S PA S S B E I S TE TS B AC HE RLWA RM E N TE M P E R ATU R E N I NM I T TE N D E S G R Ü NE N G I P F E LM E E RS.

Aktuelle Termine auf:

RIESNERALM.AT

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E-Enduro Bikepark

„G R Ü NE R“ A D RE NA LI NKI C K A U F A B E NTE U E RLI C HE N TRAC KS F Ü R KLE INE U ND G RO S S E B I K E R.

Square Chair

D E R Q U A D RATI S C H-R O M A NTI S C HE P I C KNI C K-P LATZ I N LU F TI G E R HÖ HE M I T 3 6 0° G I P F E LPA NO RA M A .

www.steiermark-card.net

Erlebenswertes in der Region

Das Sommer Magazin 2018  

Das Sommer Magazin 2018 der Tourismusregion Grimming-Donnersbachtal.

Das Sommer Magazin 2018  

Das Sommer Magazin 2018 der Tourismusregion Grimming-Donnersbachtal.

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