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Ausgabe 34 02/14 7,00 €

GFM

Nachrichten

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Das Branchenmagazin für MOBILE - Commerce - Social Media

M-Days 2014

Beacons

Start-ups

Was hält der Markt bereit?

Interview mit LBMA-Chef

NewComer 2014

Seite 2-8

Seite 9

Seite 12-13

Newsletter

M-Days eröffnet 2014 mit Mobile Strategy

Digitale Industrie

Der Wille allein reicht nicht

Marken Tops undsprechen Flops 2014 digital Seite 16

Shoppen, chatten, spielen – was Consumer früher nur zu Hause machen konnten, geht dank Smartphone und Co. auch unterwegs. Für den Verbraucher ist der Mehrwert von Mobile also längst klar. Auch Unternehmen haben ihn erkannt und sind auf der Suche nach Strategien, wie sie Mobile erfolgreich umsetzen können. Für Google-Chef Eric Schmidt ist dies Grund genug zu erklären: „Mobile has won.“ Um diesen Prozess zu beschleunigen widmet sich auch die M-Days dem Thema Mobile Strategy.

Mobile Company Lounge

Eine Milliarde Smartphones wurden laut IDC im Jahr 2013 verkauft. In Deutschland hat die Marktdurchdringung laut Googles „Our Mobile Planet“ inzwischen 40 Prozent erreicht. Dieselbe Studie verrät, dass zwei Drittel der Deutschen ihr Haus nicht ohne Smartphone verlassen würden. Und die Hälfte der Bundesbürger verlässt sich bei der Suche nach relevanten Informationen auf dieses Device. In der Arbeit allerdings kann es zum Sicherheitsrisiko werden. Je nach Art der Anwendung klärt ein Viertel bis die Hälfte der Berufstätigen die Apps nicht mit der IT-Abteilung ab. Laut mediaTest digital sendet aber jede dritte App ungefragt sensible Daten an Außenstehende.

www.gfm-nachrichten.de

Auf der anderen Seite stehen die Möglichkeiten: Mobile Werbung zum Beispiel stößt auf hohe Akzeptanz bei den Nutzern. Laut G + J Media Research Services würden zwei Drittel der Nutzer Anzeigen in Apps akzeptieren, wenn diese dadurch kostenlos zu nutzen sind. Jeder Fünfte der Befragten hatte sogar schon auf eine der Anzeigen geklickt. Die Integration mobiler Shopsysteme kann den Umsatz steigern, spezialisierte Apps erhöhen die Produktivität.. Der Weg, auf dem die Anwendung mobiler Technologien Einzug in die Unternehmen halten wird, lässt sich als Mobile Strategy umschreiben. Hier geht es

Fortsetzung auf Seite 2

Die Vielfalt der Industrie

Seite 20-23

Liebe Leserinnen und Leser, ein Kernpunkt der aktuellen Ausgabe der GFM Nachrichten ist Mobile Strategy. Mit der zunehmenden Marktdurchdringung der Smartphones - laut Google liegt sie bei 40 Prozent - stehen Unternehmen vor der Frage, wie sie mit den entstehenden Sicherheitsrisiken umgehen können. Sie sehen aber auch die Potenziale von Mobile, und suchen nach Wegen, diese für sich zu nutzen. Die Frage lautet also nicht mehr, ob Mobile genutzt werden soll, sondern wie. Ein besonders interessanter Bereich sind Location-based Services, die durch Apples iBeacon eine Renaissance erfahren. Daneben gibt es weitere Trends, die in diesem Jahr zu beachten sind. Und einiges, womit ein Unternehmer seine Zeit nicht verschwenden sollte. Viel Spaß beim Lesen. Angelique Szameitat, Chefredaktion/Herausgeberin


Mobile Strategy

Business is Mobile 13.-14. Mai 2014 Messegelände Frankfurt

nicht nur darum, zu überlegen, welches mobile Shop-System ein Unternehmen wählt oder ob Werbung auf Smartphone und Tablet rentabel ist. Mobile Strategy umfasst auch die grundlegenden Überlegungen, die jedes Unternehmen betreffen: Datenschutz und -verarbeitung, den Einsatz von Apps oder die Frage nach Bring Your Own Device. Daher wird der Bereich Mobile Strategy auf der M-Days auch prominent vertreten sein, eine der fünf Kongressbühnen im Messebereich widmet sich allein diesem Thema. Daneben behandelt sie noch die Kernthemen Enterprise, Commerce, Marketing und Media – alles aus Mobile-Perspektive natürlich. Nötig für die Umsetzung ist aber ein Chief Mobile Officer. Denn mit dem erfolgreichen Einsatz von Mobile-Anwendungen in Unternehmen kommen auch eine ganze Reihe strategischer Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Prozesse und

Richtlinien. Diese müssen auf ExecutiveEbene gebündelt und verwaltet werden – ganz ähnlich der Einführung des Postens des CIO. „Fast jedes Unternehmen möchte eine mobile Strategie etablieren. Mit einem Chief Mobile Officer könnten sie einen Schlüssel zum Erfolg haben”, fordert das Marktforschungsunternehmen Forrester den neuen Posten in Konzernen – und das seit nun schon zwei Jahren.

Der Chief Mobile Officer Der neue Beruf, den Forrester damit propagiert, soll laut den Analysten für vier Entwicklungen sorgen: Wachstum durch Services und Anwendungen; Weiterbildung und Lernen zu Mobile in der gesamten Organisation; Budget und Planning für Weiterentwicklungen; sowie die Durchführung des Shifts von IT-Datenbanksammlungen hin zu Business-Technology-Engagement-Platforms. Langsam nimmt der Chief Mobile Officer Gestalt an, wenn auch die meisten Unternehmen noch keinen solchen Posten haben – das Wirtschaftsförderungsinstitut in Wien

bietet inzwischen einen Ausbildungskurs dafür an. Das einzige Hindernis, das es noch zu beseitigen gilt, wäre die Abkürzung. Denn neben dem Chief Marketing Officer noch einen zweiten CMO zu haben, könnte für Verwirrungen sorgen.

Strategie und Commerce Wie weit Mobile Strategy geht und dass kaum ein Unternehmen darauf verzichten kann, lässt sich gut am Beispiel von Mobile Commerce darlegen. Denn wer glaubt, dass es sich dabei nur um eine Verlängerung von Online-Shops auf Smartphones handelt, denkt zu kurz. Durch mobiles Einkaufen lässt sich die reale Handelswelt wieder mit der OnlineWelt verbinden, da es Nahversorgungskonzepte neu ermöglicht. Das kann der Online-Handel nicht leisten. Zudem gehören zum mobilen Einkaufen auch das mobile Zahlen, Couponing und Locationbased Services. Selbst Handwerksbetriebe können hier profitieren, indem sie durch Scannen von Produktcodes mit dem Handy automatisch Materialen wie Schrauben oder Nägel nachbestellen. Und Mitarbeiter im Außendienst können gleich noch vor Ort Bestellungen abschließen.

Umgang mit der Datenflut

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I GFM Nachrichten 4/2013

Mobile

Media

Laut dem neuen Mooreschen Gesetz vom Turing Award-Gewinner Jim Gray entspricht das Datenvolumen, das jeweils in den letzten 18 Monaten generiert wurde, dem Gesamtvolumen in der Geschichte der Menschheit. Wie Unternehmen damit umgehen, muss ein zentraler Bestandteil ihrer Mobile Strategy sein. IBM bringt es in seiner Retail-Studie auf den Punkt: Qualität statt Quantität zählt. Um dies zu erreichen müssten sämtliche Interaktions-Daten eines Kunden (online, mobil, im Store) mit externen Daten, etwa aus sozialen Medien, kombiniert werden. Das größte Problem liege dabei in der schnellen Reaktion auf ein bestimmtes Kundenverhalten. Empfehlungen und personalisierte Angebote sind umso erfolgreicher, je schneller sie den Adressaten erreichen. Cloud Computing könne solche Omnichannel-Strategien unterstützen.


Mobile Strategy

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Huawei erwartet, dass die IKT-Infrastruktur flexibler und skalierbarer werden wird. Dadurch würden traditionelle hardwarebasierte Architekturen und im Voraus geplante Konstruktionsmodelle überholt. Hier kämen softwaredefinierte und horizontal skalierte Computing-Modelle ins Spiel. Im Gegensatz zur vertikalen Skalierung, die durch Material- und Verarbeitungsbeschränkungen eingegrenzt ist, ermögliche die Horizontale eine hohe Kapazität und geringe Kosten.

Datensicherheit Wer so viele Daten sammelt und verwaltet – alles natürlich nur mit Zustimmung des Kunden – muss sich auch Gedanken um deren Sicherheit machen. Und diese muss auf allen Ebenen existent sein. Die mobilen Geräte der Angestellten, seien sie nun privat oder von der Firma gestellt, dürfen nicht mit Apps korrumpiert werden, die heimlich Daten weiterleiten. Hier ist nicht nur eine stringente Firmenpolitik gefragt, sondern auch Sicherheit der Apps selbst - mediaTest digital bietet hier mit seinem „Trusted App Directory“ einen Anhaltspunkt für Unternehmen. Auch die Firmenkommunikation und Server müssen vor fremden Zugriffen geschützt werden. Hier zählen Fragen wie: Welchem System kann ich vertrauen? Wo ist der Firmensitz des Anbieters? Wo stehen seine Server? Wie sind die rechtlichen Situationen in den einzelnen Ländern? Das sind die Lehren aus der NSA-Affäre. Die Gefahr eines HackerAngriffs darf dabei nicht vergessen werden – etwa durch die Syrian Electronic Army, die bereits die Harvard University, die New York Times, das US Marine Corps und Microsoft erfolgreich angegriffen hat.

Die Zahl der Anwendungsbereiche steigt und der Ruf nach Expertise bei der Frage, wie Mobile in Unternehmen effizient und erlössteigernd eingesetzt werden kann, wird stärker. Messe Frankfurt, Ruth Lorenz, Bereichsleiterin Neue Veranstaltungen

Unternehmen müssen endlich begreifen, dass Mobile nicht nebenher erledigt werden kann. Verantwortlichkeiten müssen geklärt, Prozesse gesteuert und Richtlinien entwickelt werden. 11 Prozent Communication, Carsten Szameitat, Geschäftsführer

Digital kommunizieren, online einkaufen, jederzeit Informationen zu Produkten abrufen ist längst Routine für Konsumenten. Die Geschäftswelt ist davon noch weit entfernt. GS1 Germany, Jörg Pretzel, Geschäftsführer

mungslösungen und Unternehmensberatungen treffen. Zudem werden Experten für Standardisierung und Prozessoptimierung vor Ort sein, um kompetent über Lösung und Implementierung von UnwiredBusiness-Lösungen zu informieren.

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Mobile Strategy eröffnet die M-Days Mobile Strategy bedeutet eben wesentlich mehr, als eine Firmen-App zu haben und mobile Werbung zu schalten. Auf der M-Days können daher Chief Mobile Officers und solche, die es werden wollen, auf Anbieter strategischer Unterneh-

GFM Nachrichten 4/2013 I

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Zitatbarometer

Business is Mobile 13.-14. Mai 2014 Messegelände Frankfurt

Wie wichtig ist Mobile für Unternehmen tatsächlich? Mit der 9. M-Days am Horizont stellt sich die Frage, ob Mobile die Zukunft ist oder eine ganze Branche vor Selbstlob die Realität verkennt. Die Experten sind sich aber einig: Ohne Mobile geht bald nichts mehr.

Christian Lamprechter, Geschäftsführer und Country Manager Deutschland und Österreich, Intel GmbH: Achim Himmelreich, Partner, Mücke, Sturm & Company: Mobile spielt in den meisten Unternehmen noch nicht die Rolle, die es eigentlich verdienen würde. Und wenn, dann allzu oft als Mobile ionly, anstatt es kanalübergre fend anzugehen.

Mobilität heißt Flexibilität. Tea ms können sich schnell zusammenschließen, ohne das s Infrastruktur bereitgestellt werden muss. Mobili tät im Unternehmen ist darum Top-Priorität. Gleichzei tig muss man die Geräte vernünftig und sicher manag en können.

Markus Hieronimus, BDE and Sales Leader DACH , IBM Worklight:

Unternehmen können Mitarbeiter produktiver machen, neue Geschäf erschließen, sowie Pa tsfelder rtner- und Kundenzufri ed enheit steigern. Viele Unter nehmen sehen ‚mob ile‘ aber noch immer unter einem Ko sten- statt Chancen-A spekt.

itung E-ComNina Ehrenberg, Le of GmbH: merce, Galeria Kaufh en und halten Wer Kunden gewinn hr bieten als will, muss online me . Deshalb haeine Desktop-Variante er die Mobileben wir im Septemb ne-Shops Version unseres Onli User jetzt gestartet. So können Smartphone ihr d schneller über noch komfortabler un shoppen.

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I GFM Nachrichten 4/2013

g Director Mark Smaluhn, Managin Now: rch sea Re Central Europe, inungsforschung Für die Markt- und Me en Befragunführt kein Weg an mobil gen Menschen gen vorbei. Für die jun und Tablets zur gehören Smartphones er herkömmLebenswelt. Sie sind üb anäle immer liche Kommunikationsk ar. schwerer erreichb

Alexander Trommen, CEO, APPSfactory GmbH: Strategien ohne Implementierung sind Mist. Unternehmen glauben, sie haben eine Mobile Strategie. Aber solange nicht alle Führungskräfte mobile Devices haben, bleibt es eine Strategie ohne Implementierung. Es fehlt einfach am Verständnis für den Nutzer.


Zitatbarometer

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... und Mobile Marketing?

Jürgen Röhricht, Director Center Of Excellence Mobile, SAP Deutschland:

Thomas Duhr, Stv. Geschäftsleiter Interactive, IP De utschland: Taktisch eingeset zt verschmelzen bei Mobile spezifische Zielgruppenansprache und die persönliche Kom munikation. Der dire kte Rückkanal un d die Interaktionsm öglichkeiten befe ue rn das mediale Mul titasking. Das Ergebnis: mehr Aufm erksamkeit, mehr Wirkung.

r an Mobile Marketing gewinnt immer meh n ente sum Kon . bzw Bedeutung um Kunden enin kund ch jedo s zu erreichen. Dies mus he prac Ans eine und dividuelle Mehrwerte im Sinne eines 1:1 Marketing bieten, rience. eingebettet in eine Multikanal-Expe nde asse umf eine ist Voraussetzung hierfür mobile Strategie.

tzender der Christian Mahr, Vorsi monet GmbH: Geschäftsführung, Im hat die ImmoDas mobile Internet . Daher ist biliensuche verändert net strategisch das Thema für Immo schon früh – wichtig. Wir haben nisse im Blick die Anwenderbedürf die ortsunab– innovative Apps für . biliensuche entwickelt hängige, mobile Immo

h, Oliver von Wersc +J G r, re üh Geschäftsf les: Sa ia Electronic Med Mobile Publishing an gewinnt signifikant bis ei zw in Bedeutung ile als Marken mehr mob n ste er e di n de er drei Jahren w r Anspruch bei verzeichnen. Unse Euro, den stationäre Zugriffe rst“, sprich: Jeder fi ile ob „M r kla daraufG+J ist ganz te investieren, wird uk od Pr len ta gi di wir in unsere iert. auch mobil funktion hin überprüft, ob er

Uwe Storch , Head of Me dia, Ferrero MSC Gmbh & Co . KG:

Mobile biete t herausrage nde Kommun onschancen ikati. Um diese effektiv und zu nutzen, m effizient üssen Kamp agnen bere first, d.h. de its mobile vicegerecht g edacht und werden. Die konzipiert ser Umdenku ngsprozess Unternehme ist im n angekomm en.

Markus Frank, Director Advertising & Online, Microsoft:

tion Mobile hat 2013 ein signifikantes Wachstum erlebt, was durch die Kombina ter geschick sowie ones Smartph der ug aus massivem Nutzerwachstum, Siegesz 2014 sich wird m Wachstu Das ist. r erklärba en ampagn Verlängerung von Online-K ungebremst ones Smartph ächigen großfl zu Trend der sich da nigen, beschleu weiter fortsetzt.

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M-Days 2014

Business is Mobile 13.-14. Mai 2014 Messegelände Frankfurt

Ruth Lorenz,

Bereichsleiterin neue Veranstaltungen, Messe Frankfurt zu der M-Days

Im Gegensatz zu früheren Jahren wurden die Kongressforen in die Messe integriert. Was versprechen Sie sich von diesem Schritt?

R. L.: Von dem Schritt versprechen wir uns vor allem mehr Networking innerhalb der Branche. Das vorrangige Ziel ist, Besucher und Aussteller noch besser zu vernetzen, um damit die Kommunikation und den gemeinsamen Dialog auf der M-Days zu steigern. Die räumliche Einheit von Vortragsbühnen und Messe ermöglicht es den Besuchern, nach einem Vortrag direkt mit dem jeweiligen Ausstel-

ler in Kontakt zu treten und individuelle Fragestellungen zu besprechen. Damit garantiert die M-Days einen zielgerichteten Wissenstransfer. Außerdem sorgt die Einordnung der Vortragsbühnen und der Aussteller in die fünf Kernbereiche Strategy, Commerce, Enterprise, Marketing und Media für eine inhaltliche Orientierung der Teilnehmer. Diese wird mit Hilfe der bekannten visuellen Elemente unterstützt und weist dem Besucher den Weg zu den gewünschten Themenbereichen.

Auch das Datum der M-Days hat sich merklich verschoben. Was waren die Gründe für den Umzug in den Mai? R. L.: Das mobile Business ist ein internationales Geschäft. Und Messen sind für internationale Kontakte und neue Impulse die herausragende Plattform. Die Terminverschiebung folgt einem strategischen Aspekt, um das internationale Potenzial weiter zu erschließen und noch mehr Aussteller und Besucher auf der M-Days zu begrüßen. Damit schaffen wir eine Basis, die weiteres nationales und internationales Wachstum verspricht. Zudem findet die M-Days am 13. und 14. Mai 2014 rechtzeitig vor der zweiten Jahreshälfte statt, um durch gezielten Dialog, Marktrecherche und Benchmarking die Entwicklungs- und Orderprozesse in der gesamten Branche zu unterstützen.

Verband und Messe tun sich zusammen

BITKOM wird neuer M-Days Partner Die größte Fachmesse rund um das Mobile Business präsentiert in fünf offenen Kongressforen Vorträge und Diskussionsrunden zu den Kernbereichen Strategy, Commerce, Enterprise, Marketing und Media. Erstmals ist nun der BITKOM-Verband Partner und fachlicher Träger der M-Days. Der Hightech-Verband vertritt mehr als 2.100 Unternehmen und repräsentiert damit etwa 90 Prozent des deutschen ITK-Markts. Im Zuge der neuen Partnerschaft unterstützt der BITKOM die M-Days bei der Ausgestaltung eines der Kongressforen. Diese sind in die Messe integriert, so dass der Kongress mitten im Geschehen stattfindet. Insgesamt existieren fünf dieser Foren, „Hubs“ genannt, die sich

thematisch an den fokussierten Kernbereichen orientieren.

Mobile Enterprise mit BITKOM

Der BITKOM wird das Mobile Enterprise Hub betreuen. Dort berichten Verbandsmitglieder in PanelSabine Bendiek, BITKOM-Landespräsidentin Hessen diskussionen und Vorträgen über die aktuellen EntwickSabine Bendiek leitet seit 1. April 2011 lungen beim Breitdie EMC Deutschland GmbH. Zuvor bandausbau, dem Trendthema mobile arbeitete sie 7 Jahre bei Dell, zuletzt als Sicherheit sowie Director & General Manager Small & über die besondere Medium Business Deutschland/ÖsterBedeutung von Startreich. ups im Mobile-Be-

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reich. Keynote-Speaker wird Sabine Bendiek sein, BITKOM-Landespräsidentin Hessen. Über die fachliche Trägerschaft des Verbands sagt sie: „Smartphones und Tablet-Computer verändern nicht nur unsere private Kommunikation, sondern sind auch zu einem Motor für Innovationen im Geschäftsumfeld geworden. Die M-Days ist der richtige Rahmen, um über die neu entstehenden Möglichkeiten zu diskutieren.“ Durch die Zusammenarbeit mit dem BITKOM verankert sich die MDays noch fester in der High-TechBranche und kann stets auf einen Besuchen Sie kompetenten Partuns auf der ner zurückgreifen. M-Days im Mai


Themenschau M-Days

www.m-days.com

Finger weg, meins!

Sondersektion Mobile Security auf der M-Days Die Kommunikation von Sprache und Daten über mobile Geräte ist im heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Egal, ob es sich dabei um ein Smartphone, ein Tablet, eine Smartwatch oder einen Bordcomputer handelt – die Geräte kommunizieren über das Internet. Mit der Vielfalt an Apps und anderen Anwendungen steigen die Anforderungen an das Thema Mobile Security. Die Sicherheit von Geräten, Apps und Verbindungen ist mittlerweile ein Schlüsselelement für die Akzeptanz und damit den kommerziellen Erfolg jedes Gerätes, jeder Anwendung oder jedes Dienstes geworden. Da die Gefährdungslage in den letzten Monaten mehr und mehr offensichtlich geworden ist, steht Mobile Security im Fokus von Verantwortlichen und Benutzern – in Unternehmen, der öffentlichen Verwaltung und zu Hause. Im Sonderbereich „Mobile Security Section“ – kurz „M-Sec“ der M-Days – finden Besucher Antworten zu den notwendigen Strategien im Bereich der Mobile Security und die Lösungen für die vielfältigen technischen Herausforderungen. In den

Kongressforen werden darüber hinaus rechtliche Grundlagen und aktuelle Standards und Zertifikate thematisiert. „Ich freue mich, dass die Organisatoren der M-Days der Bedeutung der mobilen IT-Sicherheit mit dem Sonderformat ‚Mobile Security Section – M-Sec‘ Rechnung tragen. So wird in Deutschland im Rahmen einer wichtigen Fachmesse das Thema IT-Sicherheit unter dem Fokus der Mobile Security für Entscheider präsen-

Dr. Holger Mühlbauer

tiert, um die notwendige Akzeptanz für Lösungen und Dienste im mobilen Umfeld zu erzielen“, erklärt Dr. Holger Mühlbauer, Geschäftsführer des TeleTrusT – Bundesverband IT-Sicherheit e.V.

Mobile Schadware nimmt zu Die Kaspersky Labs kennen derzeit 200.857 Varianten mobiler Schadprogramme – und ihr Anstieg bleibt weiterhin exponentiell. So entdeckte Kaspersky allein im November und Dezember 2013 so viel mobile Malware wie im gesamten Jahr 2012. Dieses Jahr soll sich die Bedrohung für Smartphone- und Tablet-Besitzer noch weiter verschärfen.

Die fünf Kernbereiche der M-Days „Mobile has won“ sagte Google-Chef Eric Schmidt in einem Interview – aber was bedeutet es? Vielleicht, dass inzwischen jegliches Geschäft mobil sein kann. Mobile-Technologien haben in vielen Bereichen unternehmerisches Handeln verändert. Das Angebot und die Nachfrage nach Mobile-Lösungen in den Märkten bildeten dabei fünf Schwerpunkte heraus. An diesen fünf Kernbereichen des Ökosystems Mobile orientiert sich daher auch die Struktur der M-Days. Aussteller und Vortragsthemen sind den Mobile-Kernbereichen Strategy, Commerce, Enterprise, Marketing und Media zugeordnet. Jedes Thema erhält eine eigene, in den Messebereich integrierte Bühne, auf der Unternehmen ihre Neuheiten präsentieren. Unternehmen setzen mobile Anwendungen ein, um ihre Effizienz und Performance zu steigern. Damit verbunden sind eine ganze Reihe strategischer Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Prozesse und Richtlinien im Sinne der Compliance. Und für all das ist eine mobile Strategie notwendig.

Bei Mobile Commerce dreht sich alles um das mobile Einkaufen: POS & Shops, Couponing, Ticketing, Tagging mit QR und NFC, Location-based Services, Wallets und mehr. Eben alles, womit sich die reale Handelswelt mit dem OnlinehandelsKosmos verbinden lässt.

Kunden effektiv mit Produkten, Services, Informationen, Incentives und Transaktionen genau dort erreichen, wo sie gerade sind – Mobile macht es möglich. Eng verzahnt mit Mobile Commerce dreht sich bei Mobile Marketing alles um Advertising, Measurement und Tracking, Usability und SEO.

Mobile Enterprise zeigt, welche erfolgsversprechenden Lösungen es für Anwendungsbranchen gibt, etwa für das Transportwesen, die Paketlogistik, Flottenmanagement oder das Gesundheitswesen. Themen sind Mobile Business Solutions, Device Management, Cloud Security sowie Connected Cars.

Smartphone- und Tablet-User greifen von unterwegs vermehrt auf Massenmedien zu. Das Thema Mobile Media dreht sich folglich um Mobile Publishing, Video, Second Screen, Mobile Streaming und Augmented Reality.

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M-Days 2014

Business is Mobile 13.-14. Mai 2014 Messegelände Frankfurt

Themen-Highlights des integrierten Kongresses Keynote-Runde: Business ist Mobile

Keynote-Runde: Mobile next

Warum die meisten Chancen noch ungenutzt bleiben

Smart-Generation: Medienkonsum und die Auswirkungen

Dienstag, 13. Mai 2014 Zeit

Mobile Strategy

Mobile Marketing

Mobile Media

09:30 11:00

Status Mobile Couponing in Deutschland

Proximity Solutions

11:30

Wie iBeacons und Co. das Markenerlebnis revolutionieren

12:00 12:30

Panel

Publizieren made for mobile

14:00

16:00 16:30

Perspektiven für mobile Publishing in Zeiten von Facebook Paper

Wearable Technologies

Von der Vision zur Realität – Anwendungsszenarien für Unternehmen

17:30

Panel

Panel

Keynotes

Multichannel

POS-Marketing mit LBS

Panel

18:00

Einsatz und Neuheiten mobiler Technologien

Mittwoch, 14. Mai 2014 Mobile Strategy

09:30 11:00 12:00 Future Mobile Technology

15:00 15:30 16:00 16:30 17:00 17:30

Panel IT & Mobile im Mittelstand

Sicherheit und Glaubwürdigkeit im Netz Panel

18:00

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Mobile Media

Panel

I GFM Nachrichten 4/2013

BITKOM: Mobility für Unternehmen

Die Rolle von Mobile bei M2M-Kommunikation & Internet of Everything Mobile Commerce

Mobile Enterprise Panel

Mobile Security

Panel

Panel

IT-Sicherheit, Datenschutz und andere wichtige Grundlagen von Enterprise Mobility Panel

International Trends

14:00 14:30

Mobile Marketing

How to run a re-engagement campaigns?

11:30

13:30

Vielversprechende Einsatzszenarien von Smartphones

User-Re-engagement with mobile

10:00

13:00

Hyperconnected: Customer Journey neu interpretiert in Zeiten von Mobile

Diskussionen Keynote-Runde: Mobile im stationären Handel

12:30

Panel

Panel

17:00

Zeit

Vom Gerätemanagement zu einem umfassenden Enterprise Mobility Management

Panel

13:30

15:30

Panel Enterprise Mobility

13:00

15:00

Mobile Enterprise

Mobile Couponing

10:00

14:30

Mobile Commerce

Mobile Advertising

Panel

Mobile Tracking

Kreative Mobile Ads die zum Kauf verführen. „In der Praxis Flops und Tops“

Mobile Advertising zwischen Performance und Messbarkeit

Panel

Panel QR-Code, NFC oder BLE

Welche Technologie ist für Mobile Payment geeignet?

Panel

Panel Mobile Couponing

Vergleich der Systeme Cashback-Couponing vs. Kassenintegration


Beacons

Beacons

„Am Ende entscheidet der Kunde“ Carsten Szameitat, Verbandschef der Location Based Marketing Association (LBMA) in der DACH-Region über die zukünftigen Potenziale von Apples iBeacon.

GFM-N: Ist mit Beacons NFC überflüssig geworden?

C. S.: Nein. NFC ist wesentlich vielseitiger als Beacons. Letztlich reden wir über Bluetooth–Technologie mit ihren Vor- und Nachteilen.

GFM-N: Wann ist der Einsatz von Beacons rentabel?

C. S.: Derzeit schlecht abzuschätzen, da gerade erst die Developer–Kits verfügbar sind. Sicher ist, dass Beacons immer im Gesamtkontext einer Kampagne sinnvoll verwendet werden müssen. Alleinstehend kann der Erfolg in der nächsten Zeit nur sehr begrenzt sein.

GFM-N: In den Staaten werden Beacons bereits im Handel getestet, in Deutschland soll es auch bald losgehen. Was können sie für Handel und Marken tun?

C. S.: Es ist eine großartige Möglichkeit direkt am POS Werbebotschaften, Produktinformationen oder Gutscheine zu verteilen. Der Handel kann so die Wirkung von Kampagnen und Aktionen direkt am POS messen. Als Verband legen wir zudem großen Wert auf die Aufklärung der Kunden. Auch wenn dies zusätzlich Geld und Schulungsaufwand beim Personal vor Ort fordert.

GFM-N: In Handel und Marketing zeigt man sich bereits von den Beacons angetan. Kann die Begeisterung auf den Nutzer übertragen werden?

C. S.: Am Ende entscheidet sich der Kunde nur für Produkte, welche Nutzen bringen und einfach in der Handhabung sind. Diesen Beweis müssen alle Beteiligten jetzt erbringen. Vor einigen Jahren wurden zahlreiche Bluetooth–Werbe–Installationen umgesetzt. Diese stehen heute noch, konnten aber meist die Erwartungen nicht einmal ansatzweise erfüllen. Die LBMA möchte sichergehen, dass dies nicht noch einmal geschieht. Die Potenziale der Beacons dürfen dem Handel nicht entgehen.

GFM-N: Sind Beacons automatisch ein Muss für jedes Geschäftskonzept?

C. S.: Derzeit sollte man jede Möglichkeit nutzen, sich mit diesen neuen Tools vertraut zu machen. Man muss bewerten, ob dies in der Kommunikation, im Service oder als Kanal dem eigenen Geschäft helfen kann. Apple verfügt über

die nötigen finanziellen Mittel, jedem Nutzer beizubringen, was iBeacon ist und welche Vorteile die Nutzung haben kann. Dies kann auch zum Vorteil für jedes Unternehmen gemacht werden.

GFM-N: Werden Beacons fürs Mobile Payment relevant? C. S.: Ja, Beacons stellen eine weitere Schnittstelle zwischen dem POC (Point of Cash) und dem Kunden dar. Somit auch eine Möglichkeit für Payment. Wir behalten das im Auge.

GFM-N: Wo sehen Sie noch Chancen?

C. S.: Innerhalb unserer globalen Verbandsarbeit wird zum Beispiel das Thema Automotive kontrovers diskutiert. Ich persönlich kann mir mit ein wenig Phantasie einige Usecases vorstellen. Warum kann mein Auto nicht mit einer Waschanlage kommunizieren? Oder mit Ladestationen von Elektromobilen?

Die Location Based Marketing Association Die LBMA ist ein internationaler Verband, der sich der Förderung von Forschung, Bildung und Innovation an der Schnittstelle von Menschen, Orten und Medien zum Ziel gesetzt hat. Es sollen die Nutzung und Etablierung von neuen Diensten und Angeboten der Mitgliedsunternehmen gefördert werden. Zu den Mitgliedern der in den USA gegründeten und weltweit tätigen Organisation gehören Einzelhändler, Agenturen, Werbetreibende, Medien, Software- und Service-Provider sowie Mobilfunkunternehmen. Mit Carsten Szameitat startete die LBMA in DACH Anfang diesen Jahres. Sie sind in diesem Themenfeld unterwegs? c.szameitat@thelbma.org

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Beacons

BLE-Anwendung von valuephone Mit dem „BLE CheckIn Cashier Information System 1.0“ präsentiert valuephone eine speziell auf den Handel zugeschnittene Lösung. Die neue Technologie lässt Händler und Kunden im Laden kontaktlos Transaktionen zwischen Kasse und Smartphone vornehmen. Lesegeräte und Scanner sind so nicht mehr nötig.

Coco-Cola bringt BLE zur WM Derzeit testet CocaCola die iBeaconTechnologie von Apple in der eigenen Kantine, bevor der nächste Schritt gegangen wird. Man suche einen Weg, wie man sich als Marke bei Großereignissen von anderen abheben könne. iBeacon könne hier helfen, in dem lauten Umfeld durchzudringen. Wie gut dies funktioniert, soll dieses Jahr auf der FußballWM in Brasilien ausprobiert werden. Ist der Test erfolgreich, so könnte Coca-Cola die Technologie künftig bei weiteren Großereignissen und auch in Restaurants einsetzen.

Erste iBeacon-Tests in Deutschland Das Hamburger Start-up Yoints plant ein Pilotprojekt zur Einführung von iBeacon in Deutschland. Hierzu steht es in Kontakt mit einigen Einzelhändlern, darunter die Drogeriekette Budnikowksy, der das System auch bereits vorgeführt wurde. Das Unternehmen hofft, bis zum Sommer erste Testläufe starten zu können. Das System von Yoints ermöglicht es Kunden des Partners, Bonuspunkte zu sammeln oder besondere Sonderangebote in Anspruch zu nehmen.

iBeacon im Einsatz

2014 wird das Jahr der Bluetooth-Low-Energy-Beacons Nach den ersten kleinen Versuchen hat Apples iBeacon nun einen großen Einsatz hinter sich: während des Superbowls brachte die Technologie standortbasierte Dienste und Werbung zu Fans auf dem New Yorker Times Square und im MetLife Stadion. Aber auch andere Unternehmen setzen bereits auf Bluetooth Low Energy (BLE). Allen voran natürlich Apple. Der Technologiehersteller hat alle seine 254 Läden in den USA flächendeckend mit dem iBeacon ausgestattet. Schnell folgten aber auch andere Firmen. So tut sich in den USA ganz besonders das Unternehmen Shopkick hervor, das mit der gleichnamigen Shopping-App mit großen Handelsketten wie Macy’s, Best Buy, JCPenney oder Target zusammenarbeitet.

Einsatz im Shopping Unter dem Namen shopBeacon verteilt das Unternehmen nun iBeacons in den Partnerläden. Begonnen hat dies Ende November in zwei Flagship Stores von Macy’s (am Herald Square in New York und am Union Square in San Francisco). Größere Ausmaße hat der Testlauf in den Geschäften von American Eagle angenommen. Shopkick hat 100 Läden der Modemarke mit iBeacons ausgestattet. Die Nachrichten und Werbebotschaften, die so an die Kunden verschickt werden, erscheinen auf deren Smartphones, ohne dass sie die App öffnen müssen.

Rollout in über 200 Läden Auch der Mobile Shopping PlattformAnbieter inMarket hat seinen ersten großen iBeacon-Rollout bereits hinter sich. Über 200 Läden der Supermarktketten Safeway und Giant Eagle wurden seit Anfang Januar an ihren Eingängen mit den Geräten ausgerüstet. Das System von inMarket arbeitet dabei zunächst nur

Maximilian Feigl

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mit der eigenen App, allerdings besteht die Möglichkeit, es auf Partner und deren Anwendungen auszuweiten.

iBeacon in Arenen Dass nicht nur Ladengeschäfte an der Technologie interessiert sind, zeigt die Entscheidung der Mayor League Baseball (MLB), insgesamt 20 ihrer Stadien mit den Beacons zu versehen. In Verbindung mit der „At the Ballpark“-App werden Besucher von Baseballspielen eine Reihe von personalisierten und interaktiven Inhalten erleben. So werden etwa die digitalen Tickets des App-Nutzers aufgerufen, sobald sich dieser dem Eingang des Stadions nähert. Anschließend wird er an seinen Sitzplatz dirigiert.

Banking Die australische Bank Westpac plant ebenfalls bereits, erste Filialen in Australien und Neuseeland mit iBeacons auszustatten. Zwar ist man derzeit noch damit beschäftigt, die hauseigene Mobile Banking App Cash Tank mit Google Glass zu testen, doch auch BLE hat das Unternehmen bereits auf dem Schirm. Die Technologie soll dazu genutzt werden, Sonderangebote auf die Smartphones der Kunden zu übermitteln, sobald diese an einer der Banken vorbei gehen. Simon Pomeroy, Chief Digital Officer der Bank in Neuseeland, meint: „Digitale Innovationen entfalten sich derzeit weltweit, mit unglaublicher Geschwindigkeit. Wir sind darauf fokussiert, diese unseren Kunden zugänglich zu machen und die Dinge für sie schneller und leichter zu gestalten. Dies sind aufregende Zeiten.“


Beacons

Microsoft Ventures Accelerator

Microsoft unterstützt iBeacon-Pioniere Eine neue Lösung zur Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen will die Sensorberg GmbH entwickeln. Basis dafür soll die iBeacon-Technologie sein, als Software dient eine Cloud-basierte Plattform aufbauend auf Windows Azure. Jetzt hat das Team eine Förderung in Höhe von 750.000 Euro erhalten. Die von Alexander Oelling und Dr. Robert Peschke gegründete Sensorberg GmbH ist eines von neun Teams des Microsoft Ventures Accelerator. Sie arbeiten daran, mit Hilfe der iBeacon Technologie eine energie- und kostensensitive Lösung für den interaktiven Dialog zwischen Kunden und Unternehmen zu entwickeln. Diese soll für neue mobile Anwendungsszenarien direkt am Point-of-Sale genutzt werden, wie zum Beispiel Indoor Navigation oder Mobile Payment Optionen. Der Abschluss der ersten Finanzierungsrunde durch bestehende Business Angels und die Berlin Technologie Holding GmbH (BTH) lässt die Unternehmer nun eine Expansion ins Auge fassen. Das Unternehmen will nicht nur neue Mitarbeiter in den Bereichen Softwareentwicklung, Marketing, Sales und Retail einstellen. Auch ein flächendeckendes iBeaconNetz will es aufbauen und die Management Plattform weiterentwickeln. Diese basiert auf Windows Azure, was es Entwicklern ermöglicht, direkt in der Cloud

auf die Lösung zuzugreifen und diese in eigene Apps zu implementieren. „Ein so großes Invest in dieser noch frühen Phase ist eine ganz besondere Auszeichnung für die gute Arbeit von Sensorberg. Wir gratulieren Alexander Oelling und Robert Peschke ganz herzlich. Sie haben eine innovative Technologie adressiert und wurden dafür belohnt“, sagt Peter Jaeger, Mitglied der Geschäftsleitung von Microsoft Deutschland. „Das zeigt uns umso mehr, dass wir mit dem Microsoft Ventures Accelerator Trends erkannt und auf die richtigen Companies gesetzt haben, die den Markt weiter anschieben.“ „Sensorberg zeigt uns die Zukunft im Dialog zwischen Kunden und Unternehmen, die mit der Verschmelzung zwischen Offline- und Online-Welt eine wichtige Lücke schließt“, erklärt Jörn-Carlos Kuntze, Managing Partner der Berlin Technologie Holding GmbH. „Auch Microsoft als starken Partner an ihrer Seite zu wissen, ist für uns ein wichtiger Faktor. Der

weltweite Erfolg macht das AcceleratorProgramm zu einer optimalen Starthilfe für Unternehmensgründer.“

Umsatzsteigerung mit iBeacon Über iBeacon und Bluetooth Low EnergyTechnologie (BLE) wird viel geschrieben. Doch ob das System überhaupt etwas für den Handel tun kann, und wenn ja, was, ist noch ungewiss. Auch hier hängt - wie bei vielen anderen als innovativ angepriesenen neuen Systemen - viel von der Akzeptanz durch den Kunden ab. Wie ein Unternehmen iBeacon für sich nutzen kann und warum Category Management der Vergangenheit angehört, erfahren Interessierte in dem Workshop „Umsatzsteigerung mit iBeacon“. Weitere Information unter: www.11prozent.de/events.

PayPal-Beacon kommt in zweiter Jahreshälfte Nicht nur der iBeacon von Apple macht auf sich aufmerksam, auch PayPal hat ein eigenes Bluetooth Low Energy-System. Der PayPal Beacon soll den CheckoutVorgang beschleunigen, da weder Bargeld noch Karten verwendet werden müssen. Stattdessen wird der Kunde von dem Ortungs- und Bezahlsystem automatisch erfasst, sobald er den Laden betritt und die PayPal-App auf seinem Smartphone hat. “Ich wäre schockiert, wenn man in vier Jahren in großen Städten zum Einkaufen noch seine Brieftasche mitnehmen müsste”, sagte Paypal-CEO David Marcus auf der Internet-Konferenz LeWeb in Paris. Eingeführt soll das System in der ersten Jahreshälfte in den USA werden, in der zweiten soll es dann nach Europa kommen.

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Startup-Szene 2014 – Umbruch statt Aufbruch Das neue Jahr ist noch jung, aber an der Startup-Front zeichnen sich bereits die ersten Trends ab. Big Data Scoring ist so ein Stichwort, das einem inzwischen von allen Seiten entgegenfliegt. Oder Health Care. Dementgegen spricht die Szene kaum noch vom im letzten Jahr groß verkündeten E-Commerce-Boom. Und wie steht es um den Dauerbrenner „Mobile“ – egal in welchem Segment? Die Begriffe allein können ebenso präzise wie vage alles und nichts bedeuten. Es kommt, wie immer, auf die Umsetzung an. Wer in diesem Jahr das Musterbeispiel seiner Branche abgeben könnte und welche Startups noch undercover auf einer Trendwelle schwimmen, verrät der folgende Startup-Trend-Check 2014. Health Care oder wie tracke ich mich selbst? Auch im Gesundheitsbereich macht Big Data die Runde. Wie, wenn nicht zur Optimierung der eigenen Gesundheit, könnte das Datensammeln im großen Maße mehr Sinn machen? „Selbsttracking“ ist hierfür das Wort der Stunde. Und die österreichische „Runtastic“App hat das Zeug zum Health-Startup der Stunde. Sportliche Leistungen beim Joggen und Radfahren sollen in Kilometern gemessen, Herzfrequenzen und der Kalorienverbrauch ebenfalls analysiert werden. Möglicherweise sieht Axel Springer hier das goldene Vlies der digitalen Gesundheitsbranche, denn schon vor mehreren Monaten beteiligte sich der Verlag mehrheitlich am Startup. Aber auch große Sportartikelhersteller könnten mittlelfristig auf den Trendzug aufspringen und eigene Varianten herausbringen.

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Mobile Payment – Totgesagte leben länger? Noch vor gut einem Jahr veröffentlichten die GFM Nachrichten an dieser Stelle eine breit angelegte Themenstrecke zu Mobile-Payment. Fast als Schlag ins Gesicht möchte man nun den von t3n-Autor Maik Klotz verfassten Abgesang auf diese Branche bezeichnen. „Liebe Mobile-Payment-Anbieter: Der Hype existiert nur in euren Köpfen“ betitelt Klotz seinen Kommentar und holt zum Rundumschlag gegen die angeblich „nicht innovativen“ Bezahlsystem-Anbieter aus. Aussagen wie „Niemand nutzt Mobile Payment“ mögen jedoch nicht ganz aus der Luft gegriffen sein – die Deutschen tuen sich schwer mit Nutzung und Angebot von NFC und ähnlichen mobilen Zahlungsmöglichkeiten. Abhilfe schaffen könnte an dieser Stelle ein Startup, das den klassischen Bezahlweg ins Digitale holt: Barzahlen. Vor fast genau drei Jahren als Idee im Kopf des Gründers Florian Swoboda entstanden, bedient die Jungfirma heute mehr als 2.200 Einzelhandelsfilialen und mehr als 400 Onlineshops. Das Prinzip dahinter ist simpel: Wer im Onlineshop kauft, druckt zur Zahlung einen Zahlschein aus oder lässt ihn sich aufs Handy senden. Bezahlt wird dann offline vor Ort beim Onlinehändler. Große Handelsketten wie Drogerieriese dm und der real-Supermarkt konnte das Startup bereits als Partnershops gewinnen, sowie Mobilcom Debitel. Gut möglich, dass mit ein paar weiteren großen Partnershops dieses Jahr der Siegeszug des alternativen Bezahlmodells anbricht.

E-Commerce – Die erotische Nische verführt Investoren Nach Zalando die Sintflut? Während Deutschland auf den IPO des Online-Mode-Giganten wartet, halten viele das Thema E-Commerce 2014 für tot. Wer oder was könnte Zalando noch toppen? Wer genau hinsieht, wird erstaunliches Potenzial in den Märkten der sogenannten Nischensegmente finden. Und wer noch genauer hinsieht, dessen Blick wird unweigerlich auf das sexiest E-Commerce Startup 2014 fallen: Amorelie. Und Sex(y) ist hier programmatisch gemeint, denn Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer will mit ihrem SexToys-Versender nichts weniger als das Zalando der Liebesspielzeuge werden. „Spielerisch und leicht wollen wir das Liebesspiel in Deutschlands Schlafzimmern bereichern“, erklärte sie jüngst im Interview mit dem VentureCapital-Magazin. Nachdem Serien wie „Sex and the City“ und das Buch „Shades of Grey“ den Weg für einen gesellschaftlich lockeren Umgang mit der schönsten Nebensache der Welt geebnet haben, konnten sich auch Investoren für das Berliner Startup begeistern. Neben Paua Ventures und Otto Capital B.V. gelang Cramer und ihrem Mitgründer Sebastien Pollock im Januar 2014 der nächste Coup: ein zweistelliges Millioneninvestment des ProSiebenSat.1-Inkubators EPIC Companies. Was beweist, dass Amorelie nicht nur einen heißen Winter, sondern auch einen heißen Sommer bescheren wird.


Startups

Das Internet der Dinge und die Heizung der Zukunft Damit das ein für alle Mal geklärt wird: „Internet der Dinge“ bedeutet, dass die einfachen Gegenstände unserer Welt und unseres Alltags mit dem Internet verbunden sind, um sie optimal in unseren Lebensrhythmus zu integrieren. Dafür muss noch nicht an das „intelligente Haus der Zukunft“ oder den selbst ordernden Kühlschrank gedacht werden. Widmen wir uns lieber aktuellen Themen wie dem Heizen der Wohnung. Innovation bedeutet auch hier: Man muss keinen neuen Heizkörper erfinden, man muss lediglich seine Bedienung effizienter gestalten. Und die Thermostat-App Tado hat sich genau das auf die Fahnen geschrieben. Heizkosten trimmen, so lautet die Devise. Dazu versendet das Münchner Startup inzwischen sogar ins EUAusland ein RegelelektronikPackage, mit dem die Nutzer Smartphonegesteuert ihre Raumheizung so steuern können, dass nicht unnötig Energie verbraucht wird, wenn niemand im Haus ist. Bereits in Wissenschaftssendungen im TV ausgetestet und mit etlichen Preisen im vergangenen Jahr überhäuft – darunter der mit 2 Mio. Euro dotierte Media-BudgetPreis beim SevenVentures Pitch Day auf der NOAH Konferenz in London 2013 – geht das Münchner Startup mit einer großen Portion Vorschusslorbeeren und einem klaren Ziel ins neue Jahr: Eines der angesagtesten und nützlichsten CleanTech Startups europaweit zu werden.

Big Data – Der Hype um die Datenauswertung Was wurde in den vergangenen Wochen und Monaten nicht alles berichtet über das Trendthema Big-Data-Scoring im Zusammenhang mit dem Kreditvergabe-Startup Kreditech? Kaum ein Wirtschaftsmagazin, dass sich nicht die Frage stellte, wie auf Grundlage von Daten, die jeder Mensch über soziale Netzwerke oder Online-Käufe im Internet hinterlässt, Auskünfte über die Bonität potenzieller Kreditnehmer aggregiert werden sollen. Das Volumen des Risikokapitals, welches im zweistelligen Millionen-Bereich bisher ins Kredit-Startup aus Hamburg gepumpt wurde, zeugt jedenfalls von einem gewissen, um nicht zu sagen blinden Vertrauen der Investoren in den Erfolg. Viel interessanter, als nur auf die Fintech-Branche zu schauen, ist ein Blick über den Tellerrand – denn Big Data kann viel mehr. Das will zum Beispiel das recht junge Startup Parknav aus Chicago beweisen. Anders als die meisten anderen Parkplatz-Suche-Apps, welche mit Sharing-Konzepten um Nutzer buhlen, setzt Parknav auf ein Big-Data-Konzept. Gründer Eyal Amir erklärt es so: „Auf Basis ausgewerteter Daten und Statistiken berechnet die App die Wahrscheinlichkeit in einzelnen Straßen einen Parkplatz zu finden.“ Das Startup konnte mit seinem Konzept bereits den You-Is-Now Inkubator für ein Roll-out in Deutschland gewinnen. Bisher laufen die Tests zwar nur in München, aber sollte das Konzept aufgehen, werden spätestens im Sommer viele weitere Großstädte hinzukommen – und Investoren.

Mobile Marketing – Und ewig lockt der Ad Space Werfen wir noch einen Blick auf die Mobile-Marketing Trends 2014. Mobile Publishing ist hier das ganz große Thema. Spätestens seit dem IPO von Twitter im vergangenen Jahr müssen sich nicht nur Verlage damit auseinandersetzen. Die Notwendigkeit eines aufeinander abgestimmten Webund Werbeangebots sieht Thomas Sommer von AppLift auch für Apps in den Fokus gerückt. Der Marketing-Chef über seinen Trend-Ausblick: „Das Vertrauen in datengesteuerte Technologien wie Real-Time Bidding, kurz RTB, wird maßgeblich steigen. Denn der Fokus auf breit aufgestellte, sogenannte cross-device Kampagnen zur genauen Zielgruppenansprache wird in der Mobile-Branche zunehmend wichtiger. Generell wird sich der Fokus auf den Endnutzer richten: Welchen Mehrwert, welche „Life Time Value (LTV)“, bietet die Anzeige ihm? Wie kann die Qualität der Anzeige gesteigert werden? App-Betreiber werde hier neue Wege mit der Entwicklung nativer Mobile-Ad-Formate gehen. Apps mit integrierten Anzeigeformaten, die nicht mehr als Fremdkörper daher kommen, sondern inhaltlich in die Applikationen integriert sind, geben den zukünftigen Ton an.“

Gastbeitrag: Cynthia V. Castritius ist Redakteurin für Kapitalmarktmedien in Frankfurt a.M. bei der GoingPublic Media AG (www.goingpublic.de). Neben den Finanzmärkten und der Old Economy schreibt sie auch über die New Economy und die Digitalwirtschaft. Ihr Wissen um die Startup-Branche eignete sie sich in Berlin an. Für das Online-Magazin Gründerszene schrieb sie dort über die deutschsprachige StartupSzene.

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Mobile Monetarisierung

Studie: Mobile Monetisation

IHS Electronics & Media über in der Monetarisierung

best practices

Die Innovationen der Mobile-Branche sind nicht mehr nur auf sie selbst beschränkt. Sie beeinflussen inzwischen auch andere Märkte und verändern sie. Diese müssen sich weiterentwickeln und dabei auf Businessmodelle und Technologien aus dem Mobile-Bereich zurückgreifen. Zentral für die Innovationen in Mobile sind Apps und drahtlose Verbindungen der Smartphones. Wenn diese Technologien auf andere Märkte übergreifen, entstehen Dinge wie Kameras mit Android und Apps von Google Play, hybride Betriebssysteme wie Windows 8 oder Smart-TVs. Früher galten PCs als Zentrum der digitalen Welt, heute werden Smartphones auf diesen Platz gestellt.

Ungebremstes Wachstum Egal in welchen Teil der Mobile Branche man blickt, IHS sieht überall enormes Wachstum voraus. So sollen zum Beispiel die Umsätze aus Smartphone Apps auf über 13 Milliarden Euro in 2017 anwachsen. 2013 lagen sie bei gut 6,5 Milliarden. Ähnliches beim Mobile Ad-

Facebooks Advertising-Gewinnkurve

vertising. Wurde im vergangenen Jahr im Wert von 12 Milliarden Euro auf mobilen Endgeräten geworben, sollen es 2017 schon fast 35 Milliarden sein.

Wo das Geld liegt Will man von diesen Entwicklungen profitieren, muss man wissen, wie. IHS hat hierzu glücklicherweise einige Vorschläge. So lohne es sich, auf In-App-Käufe zu setzen, da diese schon seit 2012 den Großteil der Umsätze der App-Stores ausmachen. Bis 2017 sollen nicht einmal mehr 20 Prozent durch bezahlte Downloads umgesetzt werden. So sind die Anwendungen mit dem höchsten Bruttoverdienst alle gratis. Ebenfalls sollten Unternehmen verschiedene preisliche Angebote haben. Der

britische Musikdienst Bloom.fm zum Beispiel bietet vier unterschiedliche Abonnements an, die sich im Preis und im Angebot unterscheiden. Zudem verlangt der Hersteller mehr Geld, wenn die App im App Store gekauft wird.

Wankelmütige Geschäfte Entmutigen lassen solle man sich auf keinen Fall. IHS erinnert daran, dass zum Beispiel das Spiele-Segment sehr individuell ist. Landet man keinen Hit, so verdient man auch nicht viel. Gelingt einem dies aber, ist die Situation eine andere. So konnte etwa der finnische Entwickler Supercell 18 Prozent der App Store Ausgaben im ersten Quartal 2013 für sich beanspruchen. Hat man einen solchen Hit gelandet, empfiehlt der Marktforscher außerhalb der Box zu denken. Und mit Box meint er hier Mobile. Rovio, der Entwickler von Angry Birds, macht knapp die Hälfte seines Umsatzes mit Merchandise-Artikeln wie Plüschfiguren, Brettspielen und sogar einer Cartoon-Serie. Zuletzt ist noch festzuhalten: der Erfolg kommt nicht von heute auf morgen. Unternehmen müssen damit rechnen, zunächst einmal ihre mobile Zielgruppe zu vergrößern. Bestes Beispiel ist Facebook. Hier stieg der Anteil von Mobile am Werbeumsatz zusammen mit den monatlich aktiven mobilen User kontinuierlich an (vgl. Grafik).

Nutzen von Cross-Device Ein letzter Tipp von IHS lautet: Versuchen Sie nicht, Mobile direkt zu monetarisieren. Stattdessen sei es wesentlich besser, Mobile in eine Cross-Device-Kampagne zu integrieren. Viele Zeitungen tun dies und bieten zum Abo auch unbegrenzten Zugang per Smartphone und Tablet an, aber auch Streaming-Dienste wie Spotify oder Netflix haben solche Angebote.

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M-Commerce

Mücke Sturm & Company

Flugzeug per iPhone steuern

Digitale Transformation Überlebenswichtig für Lebensmitteleinzelhandel Das Geschäftsmodell der Einzelhändler wird derzeit auf den Kopf gestellt, so die Unternehmensberatung Mücke Sturm & Company. Anstatt den Kunden in den Läden nur zu empfangen, müsse verstärkt auf ihn zugegangen werden – und zwar an allen Kontaktpunkten. „Der Kunde nutzt heute alle digitalen Kanäle für eine Kaufentscheidung. Auch der Lebensmitteleinzelhändler muss dort präsent sein – oder andere werden das Wachstum rund um die Digitalisierung für sich beanspruchen“, macht Michael Mücke, Managing Partner der Agentur, deutlich. Dank mobiler Geräte hat sich die Erwartungshaltung der digitalen Kunden verändert, sie wollen nun auf alle Funktionen und Inhalte ständig zugreifen können. Um dem begegnen zu können ist es daher für den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) erforderlich, neue Kompetenzen zu entwickeln und das Einkaufsverhalten der Kunden detailliert zu kennen. Nützlich hierbei sind die Treiber der Digitalisierung – mobile Endgeräte, Location-based Services, Big Data, Soziale Netzwerke, Cloud-Services – da sie es ermöglichen, unterschiedlichste Einkaufsszenarien zu erstellen und wichtige Daten rund um den Kaufvorgang zu sammeln. Aufbauend auf diesen Daten kann dann eine personalisierte Kundenansprache stattfinden.

Verschiedene Zielgruppen Mücke Sturm & Company warnt aber auch davor, andere Kunden nicht zu vergessen. Denn neben den Digital Natives, die solche Entwicklungen begrüßen und schnell neue Möglichkeiten nutzen, gibt es auch andere Zielgruppen, die sich langsamer entwickeln. Man dürfe nie vergessen, dass es auch in Zukunft Kunden geben werde, die Prospekte erhalten oder mit Bargeld zahlen wollen. Das bedeutet aber auch, dass nicht jede zusätzliche Funktion den gleichen Nutzen für Kunden und Händler bringt. Daher hat die Unternehmensberatung eine Digital Heatmap erstellt, in der sie die kurz- und langfristigen Erfolgspotenziale einzelner Lösungen verdeutlicht. „Lebensmittelhändler müssen sich darüber im Klaren sein, dass die Entwicklung eines Maßnahmenplans anhand der Heatmap zwar ein entscheidender Schritt in Richtung Digitalisierung ist, aber um diesen auch zum Erfolg zu führen, müssen sie sich der Auswirkungen auf ihr Unternehmen bewusst sein. Nahezu alle Bereiche entlang der Wertschöpfungskette müssen auf die Digitalisierung ausgerichtet werden – die DNA des Unternehmens verändert sich damit grundlegend“, erklärt Mücke.

Das SmartPlane von TobyRich soll von jedem intuitiv per auf der Handfläche liegendem iPhone bedient werden können. Das Fluggerät, das auch für Indoorbereiche geeignet ist, setzt die Handbewegung des Piloten ohne Verzögerung um. Ermöglicht wird dies durch Entwicklungen im BluetoothSmart-Bereich. Mit der BAB Beteiligungs und Managementgesellschaft Bremen hat TobyRich zudem einen neuen Gesellschafter, der den Kurs des Unternehmens voll unterstützt. Ziel ist es, den Wachstumskurs fortzusetzen und das Produktportfolio weiter auszubauen.

Jan Gräwen wieder bei YOC Seit Jahresbeginn verantwortet Jan Gräwen das DeutschlandGeschäft von YOC Mobile Advertising. Als neuer Country Manager Germany will er die Position von YOC im Mobile Advertising Markt weiter festigen. Damit kehrt Gräwen nach einem Zwischenstopp als Director Publisher Management bei Ströer Digital zu YOC zurück. Dort war er bis September 2013 Head of Publisher Management und stellvertretender Vorsitzender des Mobile Advertising Circles (MAC) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW).

Hilfe bei mobiler Anpassung Nutzer von Optimizely, einer Plattform für A/B und Multivariate Testing, können nun ihre Resultate unterwegs sehen und Experimente jederzeit starten oder anhalten. Das Testen mobiler Webseiten wird jedem Optimizely-Nutzer möglich sein, da alle Pakete die neue Funktion unterstützen. Dies sei auch bitter nötig. Laut Optimizely sind Websites von nur sechs Prozent der Top 100 Firmen im Fortune 500 mit Googles Anforderungen an mobile Webseiten konform.

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Digital Tops & Flops

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Was Sie dieses Jahr ignorieren können – und was nicht

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Digitale Trends 2014

Vorhersagen und Tipps, was dieses Jahr unbedingt beachtet werden soll und welcher Trend sich durchsetzt, gibt es zuhauf. Doch wovon sich Unternehmen fern halten sollten, hören sie kaum. Bei der iMedia Connection hat man sich genau darüber Gedanken gemacht – mit interessanten Resultaten. TED talks Die Technology, Entertainment, Design Konferenz und ihre Ableger firmieren unter dem Motto „ideas worth spreading“. Allerdings, so laut iMedia Connection, versteckt sich dahinter nur Zeitverschwendung. Denn die unter TED talks veröffentlichten Videos von maximal 20 Minuten Länge hätten nur zwei Formate: Entweder sind die Ideen so komplex, dass sie in so kurzer Zeit nicht erklärt werden können,. Oder sie sind so generell gehalten, dass sie bedeutungslos sind. In beiden Fällen hätte man dann die Zeit besser verbringen können, als sich die Lebensgeschichte des Redners anzuhören. Teens verlassen Facebook Zum einen ist diese Mär nichts Neues. Schon einmal hieß es, dass Jugendliche Facebook in Scharen verlassen werden und zu Google+ wechseln. Bekanntermaßen ist das ja nicht passiert. Zum anderen sprechen die Zahlen von Facebook eine andere Sprache. Denn die Userzahlen bleiben stabil, nur die tägliche Nutzung geht zurück. Es bedeutet lediglich, dass die Zielgruppe ihr Verhalten ändert und vermehrt auf native mobile Anwendungen zurückgreift, um schnell etwas zu teilen. Facebook bleibt aber das Hauptwerkzeug, um mit Freunden und Verwandten verbunden zu sein. SEO Natürlich ist Search Engine Optimization nicht tot. Aber sie verändert sich, und zwar gravierend. Durch Updates für den Suchalgorithmus, wie etwa Hummingbird, wendet sich Google immer weiter von Schlüsselbegriffen ab hin zur Semantik. Die Suchmaschine soll den Zweck hinter der Suche des Users ver-

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stehen und nicht einfach Begriffe vergleichen. Darauf muss SEO reagieren. Frage-und-AntwortSpiele per Twitter Was zunächst nach einer guten Idee klingen mag ist schon öfters in die Hose gegangen: Kunden per Twitter Fragen stellen lassen und darauf antworten. Dabei können verschiedene Fehler geschehen: der CEO von Ryanair fand während eines solchen Events heraus, dass seine sexistischen Äußerungen von allen gelesen werden, British Gas durfte sich wegen einer Preiserhöhung tausende Vorwürfe gefallen lassen. JP Morgan verweigerte aufgrund der schieren Anzahl der Fragen sämtliche Antworten. Daher nie vergessen: die sozialen Medien sind das Spielfeld der Kunden. Native Advertising Hier kritisiert beispielsweise iMedia Connection den Begriff an sich. Wenn Werbung gekauft wird, nennt sich das Werbung, wenn eigene Inhalte durch die sozialen Kanäle verbreitet werden, heißt das Content Marketing, und wenn es um Berichterstattung durch Medien geht, nennt es sich PR. Was genau sich dann noch hinter Native Advertising verbirgt, ist unklar. Wearables Unbedingt auf der Rechnung haben sollten Unternehmen in diesem Jahr Wearables. Nicht nur Google Glass, sondern alles, was kabellos, tragbar und vernetzt ist, ist dazu geeignet, dem User das Leben zu erleichtern. Hier tut sich ein großer Markt auf, der nicht nur nach Hardware verlangt, sondern auch nach Anwendungen, Werbeformen und Services.

Location: LBS Lokale mobile Werbung ist zwar nicht neu, aber neue Technologien vergrößern die Möglichkeiten – Stichwort iBeacon. Hier tut sich aber nicht nur ein neuer Weg auf, Werbung an den Endverbraucher zu bringen. Indoor-Navigation kann Konzertbesucher zu ihrem Platz bringen, Führungen in Museen durchführen oder Orientierung auf großen Messen geben. Content Marketing Die Mechanik von mobilen Werbe- und Marketingmaßnahmen ist derzeit oft noch einfallslos. Hier gilt es, kreativ zu werden, Mut zu beweisen und mit Inhalten zu punkten: mit Mobile Social Apps spannenden Content erstellen und unter Hashtags verbreiten. User werden es einem danken, indem sie bei der Verbreitung helfen. Mobile Payment Schon wieder? Immer noch? Mobile Payment ist schon öfter für tot erklärt worden, doch es ist immer noch da. Und man sollte auch immer noch damit rechnen. Es gibt viele bemerkenswerte Mobile Payment-Entwicklungen von Apps, Messaging bis hin zu NFC, welche die Grundlagen schaffen können. Etwas natürliche Auslese, und der verwirrende Dschungel wird übersichtlich und der User greift zu.


eCommerce

„Der Trend geht zum Multichannel-Handel“ GFM N: Online-Shops schießen nicht erst seit kurzem wie Pilze aus dem Waldboden. Ist der HDE mit seiner Toolbox nicht etwas spät dran? S. T.: Wir schätzen, dass schon heute rund ein Drittel der stationären Einzelhändler auch online aktiv ist. Die HDE-Toolbox soll den zwei Dritteln, die noch keinen Online-Shop haben, dabei helfen, sich zu informieren oder erste Schritte in Richtung Internet und Multichannel-Handel zu gehen. GFM N: Und was ist mit den Betrieben, die schon weiter sind? S. T.: Betriebe, die schon einen Anfang gemacht haben, finden weiterführende Anregungen und Ideen. Der HDE wird diesen laufenden Strukturwandel im Handel weiter aktiv begleiten. So ist derzeit beispielsweise ein Runder Tisch mit Politik, Unternehmen und Kommunen geplant.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) bietet seinen Mitgliedern seit kurzem eine Toolbox an, die ihnen bei der Umsetzung eines Online-Shops helfen soll. Stephan Tromp, Stellvertretender Geschäftsführer des HDE, im Gespräch.

GFM N: Was genau bietet die Toolbox den Usern? S. T.: Die HDE- Toolbox hilft den kleinen und mittelständischen Händlern, mit den Entwicklungen der digitalen Welt schrittzuhalten und das Potential von Online-Angeboten gewinnbringend zu nutzen. Dafür vermittelt die HDE-Toolbox in drei Modulen die wichtigsten Grundlagen für den E-Commerce. GFM N: Wie sieht das Spektrum denn aus? S. T.: Es reicht von der Unternehmenswebseite über den Einsatz von Social Media-Diensten bis hin zum eigenen Onlineshop. In der HDE-Toolbox finden sich übersichtliche Leitlinien, kompakte Checklisten und praktische Tipps von Experten und Partnern des Handels in leicht verständlicher Sprache. GFM N: Es heißt, die Beratungsqualität ist das wichtigste Merkmal des Einzelhandels. Wie kann sie online erhalten werden? S. T.: Der Trend geht ja auch aus diesem Grund zum Multichannel-Handel. Mit der intelligenten Verknüpfung der Kanäle kann es gelingen, die persönliche Beratung und den Online-Handel miteinander zu verbinden. Grundsätzlich sollte der Kunde auch in Online-Shops die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme haben, sei es per E-Mail oder per Telefon. Wichtig ist dann natürlich die Geschwindigkeit der möglichst individuellen Antworten.

Aperto Move

Meet us at M-Days

Neunfach ausgezeichnete Mobile-Agentur Auszeichnungen und Awards gibt es viele, auch in der Mobile Welt. Doch wenn eine Agentur hier gleich neun Preise auf einmal abräumt, ist das doch etwas besonders. Aperto Move ist dies bei den Web Mobile Awards der Web Marketing Association geglückt. Die Agentur Aperto Move hat neben den neun Awards auch den Titel „Top Interactive Agency 2013“ mit nach Hause genommen. Die Auszeichnungen erhielt sie in den Kategorien Best Investor Relations Mobile Application für die „Investors Financial App“ für EADS; Best Catalog Mobile Website für Pumpenhersteller KSB;

Best Directory or Search Engine Mobile Application für „fragFinn.de“, eine Suchmaschine für Kinder; Best Environmental Mobile Application und Best Toy & Hobby Mobile Application für die WWF Charity App „Schneekugel“; Best Events Mobile Website für die mobile Version von rallytheworld.com für Volkswagen; Best Game Site Mobile Application für das zur Volkswagen-Kampagne gehörende Spiel Rally The World. The Game; Best Government Mobile Application für eine App für das Auswärtige Amt und außerdem Best TV Mobile Website für die zweite Staffel der ZDF-Serie „Borgia“.

Geschäftsführer Jan Gessenhardt kommentiert den Erfolg: „Es macht uns sehr stolz, dass wir mit unserem Berliner Team auch 2013 die Top-Position bei den internationalen Mobile Web Awards verteidigen konnten. Mit der Gewissheit, dass hinter den prämierten Websites und Apps auch Millionen zufriedene Nutzer stehen, freuen wir uns auf viele weitere innovative Servicekreationen für Tablets, Smartphones und andere Besuchen Sie mobile Devices.“ uns auf der M-Days im Mai

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Vote You App Award

Airlebnis und MAPtoSnow lassen Konkurrenz hinter sich

Die Gewinner des GAST „Vote Your App“ Awards Nach intensiven Beratungen kam die Fach-Jury zu ihrem Ergebnis und kürte die besten Apps aus dem Tourismus- und Freizeitbereich. Bewertet wurden die 38 eingereichten Apps nach Kriterien wie Design, Usability und Preis-Leistungsverhältnis. „Es ist immer wieder erstaunlich, was der App-Bereich so alles Neues hergibt. Kompliment für viele dieser 40 Ideen“, fasst Jurymitglied Sascha Brenning, Sales & Marketing-Experte bei www.hotelier. de, zusammen. Dementsprechend eng lagen die Anwendungen beieinander. Die weiteren Jury-Mitglieder waren Canio Martino, COO der Falke Media Group,

Sonja Wasner, Chefredakteurin des Prost Magazins und Maximilian Feigl, Redakteur der GFM Nachrichten. Für Sonja Wasner war ein entscheidendes Bewertungskriterium der Mehrwert für den Nutzer und wie sehr eine App Abläufe im täglichen Leben erleichtern kann: „Es macht Freude, wenn man als Jury-Mitglied eine App bewerten soll, bei

Airlebnis I Airport Würzburg E2N Apps

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der man sich denkt: „Na endlich gibt‘s dafür eine App“.“ Aus den eingereichten Apps lasse sich der Schluss ziehen, so Canio Martino von Falke Media, dass User nicht auf der Suche nach der Alleskönner-App seien. Stattdessen suchen sie Anwendungen, die einen bestimmten Bedarf bedienen, auch wenn dieser nur kurzfristig bestehe.

Wann immer Besucher das Airport in Würzburg betreten, bekommen diese alle Informationen, Termine sowie Sounds und Bilder direkt auf das Handy. Das Airport ist seit 1983 ein weltweit angesagter Club, die Gäste erwartet eine Party auf mehreren Areas mit Spitzen-DJs. „Mit der Airlebnis App bieten wir der bundesweit bekannten Diskothek Airport einen direkten Kommunikationskanal zu ihren Gästen. Der große Zuspruch im Customer Voting zeigt die breite Akzeptanz der Gäste und den richtigen Entwicklungsansatz, den wir verfolgt haben. Wir bedanken uns beim Airport und seinen Gästen, unseren Designern und Entwicklern, sowie bei der Jury“, erklärt Simon Mohr, Projektleiter beim verantwortlichen Softwarehaus E2N.

Katzenstein maindreieck eCom GmbH

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Die Anwendung schickt jeden auf eine multimediale Zeitreise durch zehn Jahrhunderte. Die App „Burg Katzenstein“ bietet Burgen- und Mittelalterfans spannende Erzählungen in Hörspielqualität, aufwändige Dokuvideos und interaktive Belohnungen. Geschichte wird so lebendig gemacht. Die App entführt mit einer virtuellen Besichtigung in die Vergangenheit der 1000 Jahre alten Burg bei Dischingen.

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miCoach adidas AG

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Der Nutzer verwandelt sein Handy in seinen persönlichen Trainer: miCoach ist eine intelligente Lauf-Komplizin auf Windows Phone 08. Die App nutzt GPS, Herzfrequenz-Daten und Echtzeit -Sprach-Coaching, die den User durch sein Training bringen, unabhängig davon, ob er drinnen oder draußen ist. Zusätzlich erhält er Zugriff auf hunderte von Kraft & Flex Übungen, um seine Fitness-Ziele zu erreichen.


Vote You App Award

Wiener Linien – Fahrplanauskunft

fabulous Cocktails Martin Brunner

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Fabulous Cocktails ist die App für alle Cocktail-Interessierten, Hobby-Barkeeper und Profis. Egal ob für zu Hause oder auswärts, fabulousCocktails berät den User mit dem Cocktail Guide, welche Zutaten in welchem Getränk drinstecken und was er aus seinen Vorräten machen kann.

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Willi ist ein kostenloser Routenplaner & Abfahrtsmonitor für alle Smartphones. Der aktuelle Fahrplan des ÖPNVs in Wien sowie alle Abfahrtszeiten werden unter Berücksichtigung eventueller Verspätungen und Störungen angezeigt. Die Fahrplan App ermittelt die schnellste Verbindung.

DeTeMedien GmbH Die Such Dich Grün App zeigt dem Anwender eine Vielzahl von Bio-Läden, Bio-Produkten & Angeboten in seiner Nähe sowie News und Infos rund um Biosiegel. Zudem kann der Nutzer auch Fotos seiner Lieblingsläden hochladen, diese teilen und bewerten.

TAF mobile GmbH

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easy.GO ist die kostenlose Fahrplan-App für Mitteldeutschland und das Stadtgebiet Bonn. Sie kennt alle Abfahrtszeiten, sucht die schnellste Verbindung und lässt den User einfach per Mobilfunkrechnung eine Fahrkarte kaufen. Und alles funktioniert ohne Anmeldung.

TaHoma Home Control By Somfy

NuBON

Such Dich Grün

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easy.GO

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NuBON GmbH & Co. KG

Mit der kostenlosen NuBON App kann der User seine Kundenkarten, Coupons, Kassenbons und Einkaufslisten direkt auf seinem Smartphone! sammeln und verwalten. Durch die digitale Verwaltung seiner Einkäufe wird sein Portemonnaie spürbar dünner und leichter.

Einreichungsstart „Show Your App“ Award 2014 Auch dieses Jahr findet wieder der inzwischen zur Tradition gewordene „Show Your App“ Award mit Preisverleihung auf der M-Days statt. Im letzten Jahr wurden über 160 Smartphone-Anwendungen eingereicht. Zusätzlich zum Jury-Voting konnten sich auch Verbraucher in einer separaten Abstimmung zu den Apps äußern und ihre Lieblinge küren. Dabei wurden 122.000 Stimmen abgegeben. Weitere Informationen zum jährlich verliehenen „Show Your App“ Award: www.showyourappaward.com App-Einreichungsstart: 24. Februar 2014

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SOMFY SAS

Die TaHoma-App von Somfy gibt dem Anwender überall problemlos Zugriff auf seine Haustechnik. TaHoma ist die neue Art, Haustechnik zuhause oder von außerhalb zu steuern. Per Menü lassen sich alle io-gesteuerten Haustechniksysteme kontrollieren und bedienen.

CLUB MAGIC LIFE

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TUI Austria Holding GmbH

Der kostenlose Reiseplaner und Reisebegleiter für den CLUB MAGIC LIFE Urlaub. Schnell, kompakt und übersichtlich finden Urlauber alle Informationen, die sie für ihre Reise benötigen. Von interaktiven Clubplänen, bis persönlichem Wochenplan und Karaoketerminen ist alles drin.

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Mobile Company Lounge

Termine der Mobile Branche Berlin

19.-20. Februar mPOS Hackathon

Die Konferenz widmet sich dem mobilen Point of Sale und wie man ihn für Kunden und Händler weiter verbessern kann. Sie findet im Rahmen der MPE 2014 statt, der größten Payment-Konferenz Europas. 25.-26. Februar Internet World

München

Für die, die es nicht nach Barcelona schaffen, ist die Internet World die B2B-Messe, um alles über Entwicklungen, Produkte und Dienstleistungen im E-Commerce und OnlineMarketing zu erfahren.

21. Februar Hamburg Online Marketing Rockstars

24.-27. Februar Barcelona Mobile World Congress

Online Marketing entwickelt sich so rasant, wie wenige andere Branchen. Einmal im Jahr versammelt die Konferenz die wesentlichen Treiber, Macher und Motoren unter einem Dach in Hamburg.

Die wichtigsten Vertreter der Mobile Branche kommen aus aller Welt nach Barcelona um dort ihre Neuheiten zu präsentieren und die Trends auf dem Markt zu diskutieren.

17.- 20. März München Mobile Tech Conference

2. April OMMA Mobile Europe

Die MobileTech Conference zählt zu den wichtigsten Treffpunkten der Mobile-Branche im deutschsprachigen Raum. Sie vermittelt das technische und strategische Wissen für nachhaltige Mobile-Strategien.

Die Konferenz für Content Producer, Produktvermarkter und Agenturen widmet sich den aktuellsten Trends im Mobile Marketing. Im Fokus stehen Strategien, die bewiesen haben, dass sie funktionieren.

Mobile

company lounge

London

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Anwendungen /Apps adesso mobile solutions GmbH Freie-Vogel-Straße 3914 44269 Dortmund www.adesso-mobile.de adesso mobile ist der Premiumdienstleister, wenn es um das ‚Mobile Business‘ geht. In mehr als 300 anspruchsvollen Mobile-Projekten für Kunden wie PAYBACK, die Volksbanken Raiffeisenbanken, Daimler und ERGO beweist adesso mobile Beratungs-kompetenz, branchenfachliches Know-how und technologische Expertise. Das Ziel: Mit dem Kunden die richtige Mobilstrategie entwickeln und mit technologisch exzellenter Umsetzung bei der Optimierung von Geschäftsprozessen für den mobilen APPSfactory GmbH Hainstr. 11 04109 Leipzig www.appsfactory.de Die Agentur APPSfactory ist mit über 500 Applikationen für iOS, Android, Windows 8, Blackberry, HTML5, Tizen Chromecast und Smart TV führend in der Entwicklung mobiler Anwendungen in Deutschland. Zu den Kunden zählen Marken wie BMW, Samsung, Schwarzkopf, Microsoft, BILD, Die WELT, GU, Blackberry, etc. enjoystr. Tapp Technology Holding Limited 46, Fitzwilliam Square Dublin 2, Ireland Der sicherste Instant-Chat-Messenger für iOS und Android. enjoystr garantiert Dir volle Kontrolle über Deine Daten. Privates bleibt privat.

INNOMOS GmbH Beckheide 1 33689 Bielefeld www.innomos.de Als einer der ersten Anbieter für mobile Lösungen am deutschen Markt bietet die INNOMOS GmbH das gesamte Spektrum an Dienstleistungen rund um das Thema Mobile: Beratung bei der Gestaltung der mobilen Strategie, Konzeption der mobilen Lösungen, innovatives Design, professionelle Entwicklung für alle gängigen Plattformen und Integration in die bestehende IT-Landschaft des Unternehmens. Kunden wie z.B. STILL, Fidelity, sheego/OTTO, Phoenix Contact, vertrauen bereits auf die jahrelange Erfahrung des INNOMOS-Teams und setzen erfolgreich die mobile Strategie im eigenen Unternehmen um. MapCase GmbH An der Ochsenwiese 3 55124 Mainz www.b2b.maptosnow.de Das Start-up Unternehmen MapCase GmbH betreibt die erfolgreiche MAPtoSNOW App. Sie bieten effektives Geomarketing für Restaurants, Sport-Shop, Skischule, Verleihstation, Bar oder sonstige Lokalität in einem Skigebiet oder alpinen Region! Conversion Rates von über 10% mit einer frei skalierenden Reichweite! mediaTest digital Goseriede 4 30159 Hannover www.mediatest-digital.com mediaTest digital ist spezialisiert auf die Sicherheitsprüfung und Zertifizierung mobiler Applikationen und unterstützt Unternehmen bei der Absicherung ihrer mobilen IT-Infrastruktur. Das Hannoveraner Testinstitut macht als führende neutrale Instanz mobile Anwendungen vergleichbar und schafft Sicherheit für die private und geschäftliche Nutzung von Smartphones und Tablets.

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NO-BOX, LLC. Gravenbruchweg 70 63069 Offenbach am Main www.no-box.net

NO-BOX, LLC.© ist ein außergewöhnlich innovativer und international sehr gut vernetzter, professioneller Partner, der Kunden bei der Optimierung unterstützt. Content Delivery Services: nobox©CDS ist der neueste Dienst der NO-BOX, LLC., welcher es ermöglicht, das webbasierte Nutzererlebnis von Endkunden beträchtlich zu steigern. pAppermint Solution GmbH Taunusstraße 2 65183 Wiesbaden www.pappermint.de Die Dienstleistung von pAppermint richtet sich an Geschäftskunden, die auf der Suche nach einem kompetenten und zuverlässigen Partner im Bereich Anwendungsentwicklung für mobile Endgeräte sind. Hierbei bauen wir auf unsere Erfahrung im Bereich Softwareentwicklung, unsere Kenntnisse der mobilen Plattformen sowie unsere Konzeptionsstärke. Testbirds GmbH Radlkoferstr. 2 81373 München www.testbirds.de Seit Dezember 2011 testet Testbirds Apps für mobile Endgeräte, Smartphones und Tablets sowie Webanwendungen. Die Gründer haben dazu eine Crowdtesting-Plattform aufgebaut, die realitätsgerechtes Testen von Software durch Endkunden ermöglicht. Das Feedback der sorgfältig ausgewählten Tester, den Birds, ist das Rohmaterial. Professionelle Projektmanager analysieren die Testergebnisse und geben dem Kunden konkrete Handlungsempfehlungen. WeWant GmbH Theodor-Heuss-Straße 8 70174 Stuttgart www.wewant.com WeWant ist Innovation in Kommunikation. Unser ganzes Denken und Handeln dreht sich daher um die Kommunikation zwischen User und Unternehmen, denen wir einen schrankenlosen, direkten und interaktiven Austausch ermöglichen. Wir verstehen die User, wir verstehen die Unternehmen. Dafür haben wir WeWant entwickelt: Die erste branchenübergreifende App für direkte Kundenkommunikation.

Business Solutions ePrivacyconsult GmbH Rothenbaumchaussee 43 20148 Hamburg www.eprivacyconsult.de ePrivacyconsult ist auf Datenschutz in digitalen Medien spezialisiert und in Deutschland und Europa tätig. Sie zertifizieren Unternehmen und Produkte bei vorbildlichem Datenschutz mit dem Siegel „ePrivacyseal“. Sie prüfen die Einhaltung des IAB Europe OBA Framework für Unternehmen im Bereich Online Behavioral Advertising in allen europäischen Ländern. SAP Deutschland AG & Co. KG Hasso-Plattner-Ring 7 69190 Walldorf www.sap.com Als Marktführer für Unternehmenssoftware unterstützt die SAP AG Firmen jeder Größe und Branche, ihr Geschäft profitabel zu betreiben, sich kontinuierlich anzupassen und nachhaltig zu wachsen. Vom Back Office bis zur Vorstandsetage, vom Warenlager bis ins Regal, vom Desktop bis hin zum mobilen Endgerät – SAP versetzt Menschen und Organisationen in die Lage, effizienter zusammenzuarbeiten und Geschäftsinformationen effektiv zu nutzen.

Marktforschung Nielsen Media Research GmbH Sachsenstraße 16 20097 Hamburg www.nielsen.com/de Nielsen Holdings N.V. ist ein globales Informations- und Medienunternehmen mit führenden Marktpositionen in den Bereichen Marketing- und Verbraucherinformationen, Erhebung von Mediadaten in TV, Online, Mobile und anderen Medien, Fachmessen sowie weiteren verwandten Bereichen.

Beratung APA-DeFacto Datenbank & Contentmanagement GmbH Laimgrubengasse 10 1060 Wien www.apa-defacto.at APA-DeFacto betreibt das größte Medienarchiv Österreichs. Alle österreichischen und wichtige internationale Tageszeitungen, Wochen- und Monatsmagazine, TV- und Radiosendungen, Fachmedien, APA-Meldungen, Fach- und Firmendaten sowie zahlreiche Bilderdienste fließen täglich aktuell in die Datenbank ein. Schickler Managementberatung GmbH & Co KG Große Bäckerstraße 10 20095 Hamburg www.schickler.de Die SCHICKLER Unternehmensberatung und Personalberatung ist BranchenSpezialist für Medien und E-Business. Die Unternehmensberatung steht für Spitzenleistungen in der Weiterentwicklung von Organisationen und Strategie. Auf Augenhöhe mit Top-Management-Beratungen unterstützen wir unsere Kunden im In- und Ausland bis in die Umsetzung.

Full-Service/Mobile Marketing 004 Beratungs- und Dienstleistungs GmbH Stengerstr. 9 63741 Aschaffenburg www.004gmbh.de Als einer der führenden E-Commerce-Dienstleister ist es das Ziel der 004, einen Online-Shop nicht nur erfolgreich bis zum Go-Live zu begleiten, sondern auch langfristig zu starkem Wachstum zu verhelfen. Moderner Versandhandel heißt: enge Verzahnung von Online-Shop, Kataloggeschäft, Filialgeschäft und zunehmend auch Mobile Commerce durch eine echte Multi-Channel-Strategie. Deshalb bietet die 004 ein umfassendes Dienstleistungsportfolio von Produktfotografie über Programmierung des Online-Shops bis hin zu Logistik, Zahlungsverkehr, Produktmanagement.

manufaktur für mobile interaktion

bam! interactive marketing GmbH Erkrather Straße 220a 40233 Düsseldorf www.bam-interactive.de

bam! bietet Dienstleistungen im Mobile Marketing in den drei Bereichen Kreation, Technologie und Media an. Dazu gehören neben der Integration des mobilen Kanals in den Marketing-Mix der Unternehmen die strategische Kreation und Konzeption sowie die Umsetzung in Apps, mobile Websites und das Advertising. bam! schafft individuell zugeschnittene, mobile Lösungen — innovative Konzepte, kreativen Content und reibungslose, zuverlässige Infrastrukturen aus einer Hand.

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Mobile Company Lounge

iconmobile

iconmobile ist eine weltweit führende Mobile Agentur. Durch eine Kombination unserer Services in Mobile Marketing, UX/Design und Platform/ Technology unterstützen wir weltweit agierende Unternehmen in Sachen Mobile. Zu den Kunden gehören PKW-Hersteller, FMCGs, Internet Unternehmen und Agenturen. Smart Mobile Factory GmbH Französische Str. 24 10117 Berlin www.smartmobilefactory.com Die Smart Mobile Factory GmbH ist eine der führenden Mobile Full Service Agenturen für Smartphone und Tablet Applikationen. Seit 2009 betreut die Smart Mobile Factory namhafte Kunden aus verschiedensten Branchen, wie z.B. brands4friends, Mercedes Benz, Gruner + Jahr oder reBuy. Das Mobile-Experten Team ist spezialisiert auf Konzeption, Design und Programmierung von mobile Apps für alle gängigen Formate und Tobit Software AG Parallelstraße 41 48683 Ahaus www.tobit.com Seit 1986 entwickelt Tobit.Software innovative Standard-Software-Produkte für geschäftliche und private Anwender. Gut 250 Menschen arbeiten mit am Erfolg von Tobit.Software und haben sich mit all ihrem Wissen, ihrer Leidenschaft und Erfahrung einem Ziel verschrieben: Sie ständig mit den modernsten Technologien und Produkten zu versorgen. Damit Sie besser sind als andere. Top Image Systems GmbH Im MedienPark 8 50670 Köln www.topimagesystems.com Top Images Systems ist ein Anbieter von Enterprise-Content-Management (ECM) -Lösungen mit inzwischen über 20 Jahren Erfahrung. Das Unternehmen ist weltweit tätig und hat Büros in Deutschland, Großbritannien, den Vereinigten Staaten und Japan. Zu den Partnern von TIS gehören unter anderen SAP, IBM, Fujitsu und Kodak.

Mobile ADs Vermarkter G+J Electronic Media Sales GmbH Am Baumwall 11 20459 Hamburg www.ems.guj.de Als First Mover hat G+J EMS Mobile die Entwicklungen des Mobile-AdvertisingMarkts entscheidend mitgestaltet und es erfolgreich geschafft, Mobile Advertising zu einem lukrativen Erlösfeld in der digitalen Vermarktung zu machen. Die Mobile Unit von G+J EMS ist mit ihren hochwertigen und vielseitigen MobileAngeboten der unangefochtene Reichweiten-Marktführer im Mobile Advertising Markt. apprupt GmbH Speersort 10 20095 Hamburg www.apprupt.com apprupt stellt mehrwertgetriebene und emotionalisierende BrandingWerbeformate für die aufmerksamkeitsstarke Bewerbung mobiler Produktund Markenbotschaften zur Verfügung. Zudem ermöglicht apprupt die effektive Aussteuerung von Kampagnen mit Performance-Zielen. Publisher können ihre mobilen Umfelder mithilfe des Ansatzes von apprupt sowohl über die Performance- als auch die TKP-Vermarktung optimal monetarisieren.

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Mobile Space Ltd. (Sponsormob) Körtestr. 10 10967 Berlin www.sponsormob.com

iconmobile GmbH Wallstraße 14a 10179 Berlin www.iconmobile.com

I GFM Nachrichten 4/2013

Sponsormob bietet Werbung auf mobilen Endgeräten auf PerformanceBasis an. Sponsormob deckt alle Werbemaßnahmen ab. Sponsormob hilft Werbetreibenden und Agenturen, ihre mobilen Werbestrategien mit nur einem Partner zu verwirklichen und auf der Basis von verschiedenen Daten so erfolgreich zu gestalten, dass ihr Werbebudget optimal genutzt wird.

Mobile Commerce/Payment

acardo

acardo group AG Am Kai 12 44263 Dortmund www.acardo.com

Die acardo group AG ist ein Anbieter von innovativen IT- und Marketingdienstleistungen. Seit dem Jahr 2000 ist acardo auf dem deutschen Markt tätig und betreut beim Couponing über 10.000 Filialen des Handels. Mit ca. 200 Millionen Coupons pro Jahr, die über acardo eigene Medien an insgesamt mehr als 5.000 Touchpoints verteilt werden, zählt acardo zu den größten FMCG-Couponing-Netzwerken in Deutschland. ElectronicSales GmbH Wilhelm-Högner-Straße 28 92331 Parsberg info@electronicsales.de Die 2004 gegündete ElectronicSales GmbH, hat sich auf E-Commerceund Onlineshop-Systeme spezialisiert. Das serviceorientierte Unternehmen bietet neben der eigentlichen Shopsoftware mit Beratung, individueller Shopdesign-Erstellung und persönlichem Support auch alle Dienstleistungen rund um den E-Commerce-Bereich komplett aus einer Hand. Zu den Kunden zählen unter anderem zahlreiche Händler und Großhändler aus der IT- und Telekommunikationsbranche. NuBON GmbH & Co. KG Lilienstraße 5-9 20095 Hamburg www.portal.nubon.com Die NuBON GmbH & Co. KG ist Anbieter der gleichnamigen Plattform in den Bereichen digitale Kundenkarten, Mobile Couponing, digitaler Kassenbon und Mobile Payment. Europaweit ist NuBON der einzige Dienstleister, der diese Services in nur einer App anbietet. Hierfür bindet NuBON andere Systempartner flexibel ein. Das Unternehmen wurde im Februar 2013 als unabhängige Tochtergesellschaft der zur Görtz Gruppe gehörenden ETHALON GmbH gegründet. Kurze Zeit später investierte die Otto Group in NuBON und hält seitdem eine Mehrheitsbeteiligung. Hauptsitz und Gründungsort von NuBON ist Hamburg, ein weiterer Standort befindet sich in Köln. opentabs GmbH Kurfürstenplatz 6 80796 München www.opentabs.de Mit der Anwendung opentabs bestellen Gäste eines Gastronomiebetriebs per App im Voraus - auf diese Weise steigert sich der pro Kopfumsatz um bis zu 20% und die Wartezeiten vor Ort reduzieren sich deutlich. Das Personal im Betrieb wird durch die selbst getätigten Bestellungen der Gäste spürbar entlastet und all das resultiert in besserem Kundenservice. Eine Integration des Systems ist in jede Art von Gastronomiebetrieb schnell, einfach und kostengünstig möglich (Arena, Hotel, Schnellimbiss, Selbstbedienung, Restaurant

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Mobile ?

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Mobile Company Lounge Qualcomm Communications GmbH Franziskanerstrasse 14 81669 München www.qualcomm.com

PayPal Deutschland GmbH Marktplatz 1 14532 Europarc Dreilinden www.paypal.com PayPal ermöglicht es Privatpersonen und Unternehmen, Online-Zahlungen sicher, schnell und einfach auszuführen und zu empfangen. PayPal baut auf der existierenden Finanzinfrastruktur für Bankkonten und Kreditkarten auf und verwendet ein weltweit führendes, selbst entwickeltes System zur Missbrauchsvorbeugung. So entsteht eine sichere, globale PaymentLösung, die Transaktionen in Echtzeit verarbeitet.

Das Unternehmen „QUALity COMMunications“ bietet Technologien, die die Grundlage für Mobilfunkanwendungen darstellen. Durch die Chipsatz- und Softwarelösungen können Qualcomm-Kunden Produkte schnell entwickeln und auf den Markt bringen. Qualcomm steht für Innovationen – mit einem umfassenden Portfolio an Patenten und jährlichen Investitionen von mehr als 20 Prozent des Umsatzes in F&E. Weptun GmbH Lierstraße 20a 80639 München www.weptun.de

PEACHES GROUP Taunusstraße 7a 65183 Wiesbaden www.peachesgroup.com Die Kernkompetenz der Wiesbadener Unternehmensgruppe Peaches liegt im Segment Prepaid Services. Durch die eigenentwickelte Prepaid Service Plattform Isoptera ist die Peaches Group nicht nur als Technologie-Unternehmen tätig, sondern auch als Anbieter von Prepaid Auflade-Lösungen. Unter der Marke prelado – prepaid anytime & anywhere betreibt die Peaches Group einen eigenen Prepaid-Handy Aufladeservice und stellt den Konsumenten diesen per App, mobile Web und Internet in Echtzeit zur Verfügung. YAPITAL GmbH Am Stadtrand 54 22047 Hamburg beta.yapital.com Yapital ist die erste europäische, bargeldlose Cross-Channel-PaymentLösung - über alle Kanäle hinweg, also stationär, mobil oder online. Die Handhabung ist einfach, schnell und sicher: Nach der OnlineRegistrierung kann der Nutzer sofort über alle Kanäle hinweg mit Yapital Zahlungen vornehmen, Geld senden und empfangen. Yapital deckt alle Handels- und Servicekanäle ab und erlaubt es so, Marketingkanäle zu Vertriebskanälen zu machen.

Die Weptun GmbH ist Ihr Partner zur Entwicklung von Business Apps für iOS, Android und Blackberry 10. Neben über 60 für internationalen Kunden umgesetzten App-Projekten bietet das Unternehmen Speziallösungen für Mobile CRM und Vertriebsunterstützung an. Mit dem eigenen Entwicklungstool AppConKit werden Crossplattform Projekte schnell und effizient

Mobile Technology Netbiscuits GmbH Europaallee 20 66113 Saarbrücken www.netbiscuits.com Netbiscuits ist die weltweit führende Cloud-Plattform für Entwicklung und Betrieb leistungsfähiger Web-Apps für aNetbiscuits ist die weltweit führende Cloud-Plattform für Entwicklung und Betrieb leistungsfähiger Web-Apps für alle mobilen und vernetzten Geräte. Die Netbiscuits Plattform setzt Web Standard-Technologien, Rich Media-Design und ein globales Netzwerk von Partnern ein, um optimale Nutzererlebnisse auf verschiedensten Bildschirmen und Betriebssystemen zu realisieren. PressMatrix GmbH Friedenstraße 91a 10249 Berlin www.pressmatrix.de

Mobile Development Aperto Move GmbH In der Pianofabrik, Chausseestr. 5 10115 Berlin-Mitte www.apertomove.de Aperto Move unterstützt Unternehmen dabei, sich für die Herausforderungen der Post-PC-Ära zu rüsten. Aperto Move gestaltet dazu digitale Services für Tablets, Smartphones und andere mobile Devices. Im Fokus der Aperto Move Lösungen steht die Initiierung nahtloser Cross-DeviceKommunikation mittels Apps und Websites, die mobil verfügbar, lokal verortet und sozial vernetzt sind. Der zur Aperto AG gehörende Spezialist entwickelt passende Geschäftsmodelle für den Einstieg ins mobile Business. Die Adaption erfolgreicher Strategien und Lösungen des stationären Webs für mobile Kanäle als auch die Konzeption, Design und Realisierung von neuartigen mobilen Apps und Websites gehören zum Portfolio Sevenval GmbH Bahnhofsvorplatz 1 50667 Köln www.sevenval.de Das Technologieunternehmen Sevenval hilft Unternehmen mit der zunehmenden Geschwindigkeit an Veränderungen im Konsumentenverhalten und der Fragmentierung mobiler Technologien Schritt zu halten – mit dem Anspruch, vollwertige Erlebnisse für Nutzer von Desktops, Tablets und Smartphones zu schaffen. Mit der Sevenval FIT Technologie liefert Sevenval herausragende Softwareprodukte für Responsive Web- und Mobile-Lösungen mit unglaublicher Geschwindigkeit.

PressMatrix entwickelt leistungsfähige Lösungen für die Umsetzung digitaler Inhalte. Innerhalb weniger Minuten werden Ihre Zeitschriften, Broschüren, Kataloge und andere Print-Publikationen digitalisiert und optional mit zusätzlichen Medieninhalten wie Beispielsweise Videos, Bildern oder Verlinkungen veredelt. Diese sorgen für ein dynamisches Leseerlebnis auf Tablets, Smartphones und dem Web.

Impressum / Imprint Herausgeber GFM Nachrichten c/o 11 Prozent Communication Landshuter Straße 57, 85435 Erding

Redaktion: Maximilian Feigl, Frank Keilacker, Stephanie Thalhammer, Jasmin Stephan, Carsten Szameitat

redaktion@gfm-nachrichten.de www.gfm-nachrichten.de T +49 8122 955-625 F +49 8122 955-627

Schlussredaktion: Herbert Aichinger

Redaktionsleitung Angelique Szameitat (V.i.S.d.P.)

Aboservice: info@11prozent.de Erscheinung: vierteljährlich Druck: Ortmaier-Druck GmbH,

Frontenhausen GFM Nachrichten 4/2013 I

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Mit Omnichannel-Strategien Kunden jederzeit über alle Kanäle erfolgreich erreichen

Das Ladengeschäft oder die Filiale ist schon lange nicht mehr der einzige Kontaktpunkt des Kunden mit dem Unternehmen. Der Kunde informiert sich über verschiedene Kanäle vor Ort, im Internet und in sozialen Medien. Egal zu welcher Zeit und an welchem Ort der Kunde mit ihnen in Kontakt tritt - Anbieter müssen eine konsistente, über alle Kanäle einheitliche Ansprache des Kunden sicherstellen. Gleichzeitig entstehen neue Chancen, durch eine personalisierte Ansprache zum richtigen Zeitpunkt Impulse zu setzen und so die Umsätze zu steigern. Dafür müssen Sie viele Informationen zusammenbringen, die in den Systemen Ihres Unternehmens, im Internet und in sozialen Netzwerken liegen. SAP bietet die Plattform, um Ihre OmnichannelProzesse erfolgreich darauf umzusetzen. Wir helfen Ihnen, Ihre Kunden ganzheitlich zu betrachten, ihr Verhalten zu verstehen und im richtigen Moment das richtige Angebot zu machen. Jederzeit, in Echtzeit und über alle Kanäle. Besuchen Sie uns und erfahren Sie, wie Sie mit mobilen Lösungen und Services der SAP Omnichannel-Strategien erfolgreich umsetzen. Wo: M-Days 2014 Frankfurt am Main Wann: 13. und 14. Mai 2014

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