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Karriere in der Region Neckar-Alb

AZUBI-OFFENSIVE Juli 2017

? e t n e l a T e t k Verstec ie d u d t s e d in f s n u i e B ! u z a d g n u d il b s u A p as sen d e Freie Ausbildungsplätze Guter Start für Azubis Die besten Arbeitgeber in der Region

So gelingt der Berufseinstieg

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Wir bieten rund 30 verschiedene Ausbildungsberufe an.

2  AZUBIOFFENSIVE 2017 www.reutlingen.de/ausbildung


Liebe künftige Azubis, liebe Arbeitgeber, der Start ins Berufsleben ist ein wichtiger Schritt im Leben eines jungen Menschen. Was nach der Schule kommt, darüber sind sich manche Jugendlichen schon recht gut im Klaren. Andere wiederum hängen noch komplett in der Luft und schnuppern erst einmal bei Praktika ins Berufsleben hinein. In der Regel bereiten die Schulen ihre Abschlussjahrgänge gut vor, was den Übergang in die Arbeitswelt anbelangt. Schon früh werden Praktika ermöglicht, Firmenbesuche organisiert und Bewerbungsschreiben geübt.

Im aktuellen Regioalbjobs-Magazin präsentieren wir eine Reihe von Handwerks- und Industriebetrieben sowie Behörden und Institutionen aus der Region, die Nachwuchskräfte suchen. Wir schildern, was angehende Azubis dort jeweils erwartet.

Vielleicht gelingt es uns, einige junge Menschen neugierig zu machen auf die möglichen künftigen Arbeitgeber. Den ersten Schritt machen müssen die Jugendlichen selbst – wir können nur eine Brücke bauen und somit Hilfestellung leisten.

Alle Ausbildungsstellen und jede Menge weitere Infos gibt es unter »regioalbjobs.de«.

Alles Gute und toi, toi, toi bei der Suche nach der richtigen Stelle! Christine Knauer (Redaktion)

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Viel spannender als du glaubst!«

andkreis Reutlingen

Inhalt 3 6 7 8 9 10 12

Editorial

16 Gegen den Strom schwimmen Kuriose Jobs

Ein guter Start in die Ausbildung Wie gelingt das?

Interview mit Azubi Julian Kühn

Noch keine Lehrstelle in Aussicht? Jetzt im Sommer um Einstiegsqualifizierung kümmern

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Fachlich und sozial ausbilden

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Präzision rund um Feder- und Stanztechnik

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Erfolgsgeschichte schreiben

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Gemeinsam weiter wachsen

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Ein Maschinenbauer, der Wert auf Soziales legt

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»Viel spannender als du glaubst!«

ElringKlinger AG

Baumann GmbH

Hermann Menton GmbH & Co KG

Gemeinsam Fortschritt gestalten

Rampf Holding GmbH & Co. KG

Curevac AG

Riegler & Co. KG

»Papiertechnologen sind gesuchte Leute« Ahlstrom-Munksjö Dettingen GmbH

Die Zukunft steuern!

Wafios Aktiengesellschaft

RWT Reutlinger Wirtschaftstreuhand GmbH

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Früh eigene Aufgaben übernehmen

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Abwechslung und Spaß im Team

Morgenstern AG

Schwörerhaus KG

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Landkreis Reutlingen


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Die wichtigste Investition im Job — der Lebenslauf

»Wir machen Menschen einfach mobil« Alber GmbH

»Hier werde ich zum global player«

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Leben braucht Energie

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Ausbildungsstellen im Überblick

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Impressum

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Bildungsmessen in der Region

Fairnetz GmbH

Manz AG

Die Zukunft der Medizin gestalten Erbe Elektromedizin GmbH

Blick hinter die Kulissen Stadt Reutlingen

»Jungs-Berufe« und

? « e f u r e B n e h c d ä M » Das REGIOALBJOBS-Magazin erscheint in diesem Jahr mit zwei verschiedenen Covermotiven, der Inhalt ist aber identisch. Bei der Jobsuche kommt es eben nicht auf Äußerlichkeiten an, sondern darauf, welches Talent in Dir steckt. 5

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Gegen den Strom schwimmen Kuriose Jobs – mit einem Augenzwinkern betrachtet Text: tmn | Bild: ©lassedesignen-Fotolia.com Gelangweilt vom Arbeitsalltag? Bei kuriosen Jobs ist das die Ausnahme. Das gilt etwa für die Arbeit als Profi-Kuschler oder Alibi-Macher. Denn auch so lässt sich Geld verdienen. Und als lebende Vogelscheuche ebenso. Berufe wie Bäcker, Kaufmann oder Lehrer kennt jeder. Doch auch abseits des Mainstreams lässt sich Geld verdienen. Mit außergewöhnlichen Jobs schwimmt man zumindest gegen den Strom. Natürlich sind diese »Alternativen« mit einem gewissen Augenzwinkern anzusehen. Ein Überblick: Der Alibi-Profi: Lügen – das ist der Job von Stefan Eiben. Er verschafft auf Bestellung Alibis. Seine Kunden sind Arbeitslose, die sich für ihre Situation schämen, Berufstätige, die Krankheiten geheim halten, oder Hausfrauen, die eine Affäre verbergen wollen. Die Herausforderung daran? »Die Ausreden müssen glaubhaft sein, damit es funktioniert«, Inzwischen gibt es spezielle Studienangebote wie den Massagt Eiben. ter Digitale Forensik der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Voraussetzung ist dabei mindestens ein Jahr BerufserfahSeine Trickkiste ist tief. Im Angebot hat er Schauspieler, die rung in einem einschlägigen Fachgebiet. IT-Forensiker braualle möglichen Rollen und Dialekte beherrschen: vom fin- chen außerdem Jura-Kenntnisse. Denn die Ergebnisse der gierten besten Freund bis zur falschen Oma Hildegard. Doch digitalen Spurenjagd müssen vor Gericht Bestand haben. am meisten nachgefragt werden Einladungen zu Wochenendseminaren, Hochzeitseinladungen oder vorgetäuschte Ocularist: Allein der Name klingt schon exotisch: Ocularisten dringende Telefonate. fertigen Augenprothesen an. Es ist vor allem ein handwerklicher Beruf. Jedes Glasauge wird individuell an den Patienten Bird Controller: Er ist quasi eine lebende Vogelscheuche: angepasst. Zuerst ermitteln die Augenprothetiker mit Hilfe Ulf Muuß wird dafür bezahlt, dass er Vögel von Flugzeugen von Abdrucken die genaue Form und Größe der Augenhöhle. fernhält. Er arbeitet am Flughafen Köln-Bonn und ist dort einer von drei Bird Controllern – zu Deutsch Fachkraft für Aus einem Glasrohling wird dann über einer Flamme die biologische Flugsicherheit. Prothese geformt. Die Farbe der Iris oder kleine Äderchen werden aufgeschmolzen – mit eingefärbten Glasfäden. Für »Viele denken, dass ich mit der Pistole an der Bahn stehe diese Präzisionsarbeit benötigen Ocularisten eine sechsjähund wild rumknalle, um die Vögel zu verscheuchen – doch rige Ausbildung. das ist nur ein Weg, um Vogelschläge zu verhindern«, erklärt Muuß. Damit die Tiere erst gar nicht so nah als Rollfeld Profi-Kuschler: Im Rücken-Kraulen ist sie ein Vollprofi: Elikommen, sorgt er dafür, dass der Flughafen so unattraktiv sa Meyer hat das Kuscheln zum Beruf gemacht. Sie bietet wie möglich für Vögel ist. »Alles, was für die Tiere Nahrung Schmuse-Einheiten für Bares. Die Idee dafür kommt aus den darstellen könnte oder diese produziert, muss vom Flugha- USA: »Ich habe mich sofort in den Gedanken verliebt, dass fengelände verschwinden«, erklärt der Berufsjäger. ich das auch tun könnte«, sagt Meyer. IT-Forensiker: Er ist der Sherlock Holmes des Cyberspace: der IT-Forensiker. Denn egal, ob Wirtschaftskriminalität, Betrug oder sogar Mord – auch Verbrecher hinterlassen Spuren im Netz. Die Informatiker mit detektivischem Gespür beginnen dann, Daten zu sichern. Dabei arbeiten sie eng mit den Ermittlungsbehörden zusammen.

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Die Kunden, die zu ihr und ihrem Kuschel-Profi-Netzwerk kommen, seien vor allem Alleinerziehende oder LangzeitSingles. Das Wichtigste sei, dass jeder sich an die Regeln hält. Denn die Kuschelei habe nichts mit Sex zu tun. »Wenn ich merke, das geht zu weit, dann breche ich die Sitzung ab«, sagt Meyer.


Ein guter Start in die Ausbildung

Text: dpa | Bild: ©Kzenon-Fotolia.com Die Bewerbung, das Auswahlgespräch, die Zusage – die ersten Hürden sind geschafft. Doch dann kommt der erste Tag, der erste Monat, und mit einem Mal ist man Teil eines Betriebs. Angekommen im Arbeitsalltag und doch noch ganz am Anfang. Wie gelingt ein guter Start in die Ausbildung? »Für den Anfang rate ich Auszubildenden: Stell dir vor, du kommst in eine neue Welt und willst sie entdecken«, erklärt Christian Warneke, Professor an der Euro-FH in Hamburg. Also aufmerksam die Aspekte des neuen Umfelds erkunden – inhaltlich, organisatorisch und zwischenmenschlich. Dazu gehören Arbeitszeiten, Tätigkeitsbereiche, aber auch Zwischenmenschliches: Duzt man sich im Betrieb, oder spricht man die neuen Kollegen mit Sie an? Welcher Kleidungsstil ist gefragt?

Kontakt herstellen Natürlich sollte man pünktlich kommen und sich lieber etwas zu schick als zu nachlässig kleiden. Denn: »Es ist schwer, den ersten Eindruck zu korrigieren«, erklärt Warneke. Um möglichst schnell in den Betrieb integriert zu werden, sollte man nach und nach auch Kontakt zu den Kollegen herstellen: »Das fängt damit an, sich die Namen der Kollegen zu merken und auf dem Gang freundlich zu grüßen«, sagt Warneke. Dadurch signalisiert man Offenheit und Interesse, ein Gespräch kann so leichter entstehen. Durch den Austausch erfährt man etwa, wer was besonders gut kann – also einem etwas beibringen kann. Bekommt man als Azubi die ersten Aufgaben übertragen, gilt: Auch vor kleinen oder scheinbar unattraktiven Aufgaben nicht zurückschrecken. Werden diese zuverlässig erledigt, fassen die Kollegen Vertrauen und werden einem bald schon anspruchsvollere Aufgaben anvertrauen. Natürlich gehören auch Aufgaben, die weniger Freude bereiten, zum

Arbeitsalltag. Doch was, wenn das zum dauerhaften Zustand wird? Manche stoßen schon in den ersten Wochen ihrer Ausbildung auf Schwierigkeiten: »Die Azubis klagen dann über zahlreiche Überstunden, fehlendes Ausbildungsmaterial oder Aufgaben, die gar nicht zu ihrer Ausbildung gehören«, erzählt Simon Habermaaß, Bundesjugendsekretär der Gewerkschaft Verdi. Keine schöne Erfahrung. Doch: »Zunächst ist es wichtig, das Problem sachlich zu analysieren und einzugrenzen«, erklärt Warneke. Habe ich ein Problem mit einer einzelnen Person, oder fühle ich mich allgemein mit der Ausbildung unwohl?

Vertrauensperson fragen Dabei kann man eine Vertrauensperson um Rat fragen – am besten außerhalb des Betriebs. So merkt man schnell, wie man die Lage bewerten muss: Ob man sich mit der Situation arrangieren oder konkret gehandelt werden muss. Bei ernsthaften Problemen sollte man Kollegen, den Betriebsrat oder Ausbildungsleiter einbeziehen. »Denn wenn die Ausbildung nicht stimmt, stehen die Azubis nach der Ausbildung bei der Jobsuche schlecht da«, sagt Habermaaß. So weit muss es ja nicht kommen. Ein Grundsatz, der eigentlich auf alle Lebensphasen zutrifft, gilt für Auszubildende besonders: neugierig sein. »Anfangs darf man jede Frage stellen«, sagt der Berufspsychologe. Die Kollegen sind sich bewusst, dass man vieles noch nicht wissen kann. Fragen werden nicht negativ aufgenommen. Im Gegenteil: »Fragen zeigen, dass man mitdenkt und Interesse hat.« Oft profitieren und lernen beide Seiten – denn auch erfahrene Kollegen können so mitunter neue Impulse bekommen.

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GEA: Hat es dir anfangs Probleme bereitet, dich den langen Arbeitstag über nicht setzen zu können? So im Blick auf den Rücken? Azubi: Nein, ich bin sportlich sehr aktiv und übe zum Beispiel immer noch Bogenschießen aus. GEA: Wolltest du schon immer in einem BMW Autohaus arbeiten? Azubi: Mein Vater und Großvater fahren beide BMW. Dadurch wurde meine Begeisterung für die Marke geweckt. GEA: Hast du während deiner Ausbildungszeit im Betrieb auch öfter mal Berührungspunkte mit den angehenden Automobilkaufleuten? Azubi: Ja, wir sehen uns täglich und zu Beginn meiner Ausbildung hatten wir ein gemeinsames Kennenlern-Grillen und zwei Tage Intensiv-Schulung mit allen neuen Azubis zusammen. GEA: Was gefällt dir besonders gut an deinem künftigen Beruf? Azubi: Der Beruf entwickelt sich ständig weiter, da immer was Neues dazukommt, wie zum Beispiel die Fachrichtung System- und Hochvolttechnik, für die ich mich entschieden habe.

Julian Kühn Julian Kühn aus Pfullingen lernt Kfz-Mechatroniker im MENTON AUTOMOBILCENTER in Reutlingen GEA: Das erste Lehrjahr in diesem Ausbildungsberuf wird ja als recht anspruchsvoll geschildert: Elektrik, Physik und ein Verständnis für Mathe. Wie war das bei dir? Hättest du es dir anders vorgestellt? Azubi Julian Kühn: Ich hatte mich schon vorher bei AzubiMessen wie der Binea informiert. Dass in Mathe und Elektronik viel auf einen zukommt, wusste ich. Da lagen aber schon in der Schule meine Stärken. GEA: Was war das Interessanteste, das du bisher in deiner Ausbildung machen durftest? Azubi: Der Tausch eines kompletten Motors bei einem MINI One, natürlich zusammen mit einem Gesellen aus der Werkstatt.

GEA: Wolltest du von Anfang an Kfz-Mechatroniker werden, oder bist du eher auf Umwegen zu diesem Beruf gekommen? Azubi: Ich war immer technisch interessiert und habe daheim schon als Kind Fahrräder repariert. GEA: Wie oft besuchst du die Berufsschule? Azubi: Im ersten Lehrjahr vier mal die Woche und einen Tag im Betrieb. Jetzt im zweiten Lehrjahr einmal die Woche und jede zweite Woche zweimal. GEA: Möchtest du dich später einmal auf etwas Bestimmtes spezialisieren? Azubi: Ja, in Richtung Hochvolttechnik. GEA: Wir danken dir ganz herzlich für das Gespräch und wünschen dir weiterhin alles Gute für die berufliche Zukunft. Ausbildungsangebote: • Automobilkauffrau/mann (m/w) • Kfz-Mechatroniker/in (m/w) — Fachrichtung Pkw-Technik oder System- und Hochvolttechnik

GEA: Welches BMW Modell ist dein absoluter Favorit? Azubi: Der M4. GEA: Wie viel PS hat der? Azubi: (wie aus der Pistole geschossen): 431 PS. GEA: Durftest du schon mit ganz unterschiedlichen Autos hier im Haus fahren? Azubi: Ja, mit einem Alpina, einem Z8 und fast allen M-Modellen.

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HERMANN MENTON GMBH & CO KG Am Heilbrunnen 145 | 72766 Reutlingen Tel. 07121/1480-0 | info@menton.de www.menton.de


. M A S N I E GEM . T T I R H C FORTS . N E T L A T GE S D

ie CureVac AG ist ein Biopharma-Unternehmen, das mit der Entwicklung einer vollkommen neuen Klasse von Medikamenten medizinische Pionierarbeit leistet. Die Krebswirkstoffe, prophylaktischen Impfstoffe und molekularen Therapien basieren auf dem Botenstoff Messenger-RNA (mRNA) – einem Molekül, dessen Potenzial das Unternehmen mit seiner Technologieplattform voll ausschöpft. Am Hauptsitz in Tübingen sowie an weiteren Standorten in Frankfurt und Boston, USA, engagieren sich derzeit etwa 310 RNA people®, um ein großes Ziel zu erreichen: Das weltweit erste Medikament auf Basis von mRNA soll auf den Markt gebracht werden. Ausbildung heißt bei CureVac eine Investition in die Zukunft. Gesucht sind Mitarbeiter von morgen, die sich engagieren und als Teamplayer gemeinsam mit dem Unternehmen den medizinischen Fortschritt gestalten. Im Rahmen der Ausbildung zum Biologielaboranten (w/m) durchlaufen die Auszubildenden die Abteilungen Forschung & Entwicklung und Produktion und erhalten eine qualifizierte und professionelle Einarbeitung in den Bereichen Zellbiologie, Immunologie, Molekularbiologie und Biotechnologie.

Um den neuen Auszubildenden ihren Einstieg zu erleichtern, finden in den ersten Wochen in Zusammenarbeit mit den fortgeschrittenen Auszubildenden Einführungsveranstaltungen und Schulungen statt. Ein fester Ansprechpartner steht ihnen immer zur Seite. Bei CureVac legt man großen Wert auf die Qualität der Ausbildung. Dies spiegelt sich auch darin wider, dass die Auszubildenden regelmäßig zu den Besten ihres Ausbildungsjahrganges gehören. Das enorme Wachstum und die starke Gemeinschaft bieten hervorragende Perspektiven. Spaß an der Arbeit, Wertschätzung für erbrachte Leistungen und eine unbefristete Übernahme liegen dem Unternehmen besonders am Herzen.

Die Auszubildenden zum Kaufmann für Büromanagement (w/m) lernen die Abteilungen Einkauf, Empfang, Buchhaltung, Facility und Logistik kennen und können dort ihr durch die Berufsschule erworbenes, theoretisches Wissen direkt in die Praxis umsetzen. Die Auszubildenden werden in ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung unterstützt. Dazu gehört, dass man sie von Anfang an aktiv in die Arbeitsprozesse miteinbezieht. Zudem erhalten sie eigene Projekte und repräsentieren das Unternehmen auch auf Ausbildungsmessen.

CUREVAC AG | Franca Clemens Paul-Ehrlich-Straße 15 | 72076 Tübingen Tel. 07071/9883-0 | ausbildung@curevac.com www.curevac.com 9

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»PAPIERTECHNOLOGEN SIND GESUCHTE LEUTE UND TECHNIK FASZINIERT MICH.« D

eshalb habe ich mich für die Ausbildung entschlossen, sagt Thanh, der kurz vor dem Abschluss seiner Ausbildung bei Ahlstrom-Munksjö Dettingen steht. Für Erik, Azubi im ersten Lehrjahr, war es »das persönliche Gefühl für den perfekten Beruf«, als er bei seinem Praktikum das erste Mal in der Dettinger Papierfabrik mit dem nicht ganz alltäglichen Beruf Papiertechnologe in Berührung kam. Fasziniert von den haushohen Maschinen, die sich per Computer leicht und präzise bewegen lassen, war auch Yunus, ebenfalls Azubi im ersten Lehrjahr: »Der erste Eindruck hat mich richtig überzeugt, weil ich mir das nicht so hochprofessionalisiert und so automatisiert vorgestellt hatte. Ich hab echt gedacht: Wow.« In der Ausbildung darf man von Anfang an richtig mitmischen: Jede Partie der Papierproduktion muss gelernt werden. Zwischendrin gibt es Blockunterricht an der Papiermacherschule in Gernsbach.

Seit dem 1. April 2017 heißt es in Dettingen: We are one. Ahlstrom und Munksjö haben fusioniert und bedienen nun weltweit mit rund 6 200 Mitarbeitenden den Markt für unterschiedliche Materialien auf Faserbasis. Dazu gehören hoch entwickelte Papierprodukte für spezielle Anwendungsbereiche. Geschäftsführer Gerd Hänsel, Chef der rund 200 Mitarbeitenden bei Ahlstrom-Munksjö Dettingen, freut sich: »Für die Jugend ist das natürlich toll. Wer hier eine gute Ausbildung absolviert, hat innerhalb des Konzerns weltweit Möglichkeiten zu arbeiten und neue Terrains auszuprobieren.« Für Interessierte ein paar Tipps: Ein sehr guter Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur sind die Voraussetzung, um als Azubi bei Ahlstrom-Munksjö durchstarten zu können. Aber man sollte auch Spaß an Chemie und Technik sowie handwerkliches Geschick mitbringen. Im ersten

Lehrjahr verdienen Azubis in Dettingen bereits 947 Euro. Und was machen Papiertechnologen? Sie stellen bei Ahlstrom-Munksjö in Dettingen Papiere her, die unter anderem in der Möbelindustrie oder bei besonderen Druckerzeugnissen Anwendung finden. Sie überwachen und steuern die Maschinen mithilfe von Computern und überprüfen die Qualität der Produkte fortlaufend während der Produktion und am Endprodukt. Papiertechnologen sind auch für den technischen Zustand der Anlagen verantwortlich und beheben kleine Störungen selbst. Bei AhlstromMunksjö Dettingen kann man sich jederzeit zu einem ein- oder zweiwöchigen Schnupper-Praktikum melden, um herauszufinden, ob dieser spannende Beruf wirklich die richtige Wahl ist. Die Perspektive nach einer soliden Ausbildung – ein zukunftsfähiger, sicherer Arbeitsplatz.

INTELLIGENTE PAPIERTECHNOLOGIE

AHLSTROM-MUNKSJÖ DETTINGEN GMBH Schwalbenstadt 1 | 72581 Dettingen | Tel. 07123/977-0 www.ahlstrom-munksjo.com 10  AZUBIOFFENSIVE 2017


Wir lieben Herausforderungen ... Wer diese Gleichung löst, ist genau richtig bei uns. Bewirb dich bei uns für folgende Ausbildungsberufe: » Werkzeugmechaniker (m/w) » Verfahrensmechaniker für Kunststoffund Kautschuktechnik (m/w) » Mechatroniker (m/w) » DHBW-Studium – Maschinenbau (m/w) » DHBW- Studium – Wirtschaftingenieurwesen (m/w) magura.com 11

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DIE ZUKUNFT STEUERN!

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erden Sie ein Teil der RWT-Gruppe – wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!« So wendet sich Uli Glaser, der neben seiner Tätigkeit als Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Geschäftsführer auch für den Bereich Personal zuständig ist, an junge Leute, die sich für eine Ausbildung oder ein duales Studium bei der RWT-Gruppe interessieren. Die RWT-Gruppe besteht aus mehreren Beratungsunternehmen an den Standorten Reutlingen, Stuttgart und Albstadt. Seit 70 Jahren beraten die rund 275 RWT-Mitarbeiter mittelständische Unternehmen aller Größen. »Unsere Tätigkeit geht weit über das Ausfüllen von Formularen und Abhaken von Listen hinaus. Wir haben spannende Beratungsfelder, in denen auch jüngere Kollegen schon weitreichende Einblicke in Unternehmen bekommen und dadurch auch schnell wirtschaftliche Zusammenhänge erkennen können«, erzählt Glaser. Das Beratungsangebot der RWTGruppe umfasst neben Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung auch die Bereiche Rechtsberatung, Unternehmensberatung, Personalberatung und IT-Consulting. Um den Einstieg ins Unternehmen so einfach wie möglich zu machen, werden Auszubildende und DH-Studierende vom ersten Tag an in ein Team integriert, das sich umfassend um ihre Ausbildung kümmert. So lernen sie die komplette Bandbreite der Tätigkeiten kennen und können von Jahr zu Jahr mehr Aufgaben übernehmen – ein Ansprechpartner steht dabei immer für Fragen zur Seite. Bei Einführungsveranstaltungen und internen Schulungsmaßnahmen lernen sich die jüngeren Kollegen schnell untereinander kennen und knüpfen so rasch ein erstes Netzwerk. Für das Jahr 2018 bietet die RWT-Gruppe Ausbildungsplätze für Steuerfachangestellte und Rechtsanwaltsfachangestellte an. Zudem ermöglicht die RWT in Zusammenarbeit mit den Dualen Hochschulen Stuttgart und Villingen-Schwenningen die Bachelor-Studiengänge »Steuern und Prüfungswesen« sowie »Wirtschaftsprüfung«.

RWT REUTLINGER WIRTSCHAFTSTREUHAND GMBH Sandra Ruppel | sandra.ruppel@rwt-gruppe.de Charlottenstraße 45 – 51 | 72764 Reutlingen Tel. 07121/489-524 | www.rwt-gruppe.de 12  AZUBIOFFENSIVE 2017


FRÜH EIGENE AUFGABEN ÜBERNEHMEN F

lorian Albert hat sich ganz bewusst dafür entschieden, weitere Jahre die Schulbank zu drücken. Im Januar hat der junge Mann seine zweieinhalbjährige Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann bei der MORGENSTERN AG erfolgreich beendet, um anschließend noch ein Studium dranzuhängen. Bei dem Reutlinger Dienstleister ist Albert festangestellt, nach Feierabend und am Wochenende büffelt er die Studieninhalte. Läuft alles nach Plan, hat Albert nach drei Jahren einen Bachelorabschluss in Wirtschaftsinformatik in der Tasche.

In lockerer Atmosphäre verbrachten die jungen Leute ein paar gemeinsame Tage, an denen ein bunter Mix aus Vorträgen, Workshops und Gruppenaktivitäten auf dem Plan stand. »So gewinnen die Azubis die nötige Sicherheit und das Selbstvertrauen für einen mutigen Start in die Ausbildung«, erzählt Ramona Pfingsttag, zuständig für die Unternehmenskommunikation. Student Florian Albert bezeichnet seine zweieinhalb Ausbildungsjahre als »lehrreich«, da er alle sechs Monate in eine neue Abteilung wechselte und so viele Menschen, aber auch Aufgabenbereiche kennenlernte.

»Als modern aufgestelltes Unternehmen bieten wir natürlich die Möglichkeit eines berufsbegleitenden Studiums an«, erzählt Oliver Roth, der als Personalleiter tätig ist. 45 Auszubildende stehen bei der MORGENSTERN-Gruppe aktuell am Beginn ihrer beruflichen Karriere. Neben den kaufmännischen Ausbildungsberufen bildet das Unternehmen auch in den Bereichen Informatik und IT-Systemelektronik aus. Links Florian Albert, rechts Torben Binanzer.

Torben Binanzer hat schon als Schüler gemerkt, dass er später einmal gerne in der Wirtschaft arbeiten möchte. Auf die MORGENSTERN-Gruppe, die an sechs Standorten in Süddeutschland tätig ist und sich selbst als »größtes unabhängiges Dokumentensystemhaus in Baden-Württemberg« bezeichnet, ist er durch Werbung aufmerksam geworden. Seit September des vergangenen Jahres absolviert er nun eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann.

Und wie stehen die Übernahmechancen am Ende der Ausbildung? »Relativ hoch«, bestätigt Oliver Roth, »wir sind bemüht, möglichst alle zu übernehmen.« Unter dem häufig beklagten Fachkräftemangel leidet auch die MORGENSTERN AG, da hilft es, wenn die Mitarbeiter der Zukunft ihr Handwerk im eigenen Haus erlernt haben.

Was ihm besonders gut gefällt, ist die Tatsache, dass er viele Tätigkeiten selbstständig ausüben darf und eigene Aufgaben erhält. »Ich bekomme Verantwortung übertragen und mir schaut nicht ständig jemand über die Schulter«, fasst Binanzer seine Erfahrungen knapp zusammen. An den Start ihrer Ausbildung denken Albert und Binanzer gerne zurück. Angefangen hat für die MORGENSTERN-Azubis alles mit der traditionellen »Take-off-Woche«.

Für das Unternehmen, das seine Anfänge im Druckerund Kopierergeschäft hat, arbeiten 260 Mitarbeiter an sechs Standorten. Wer Azubi im technischen Bereich bei MORGENSTERN werden möchte, sollte, so Roth, »eine gewisse IT-Affinität« mitbringen. »Eigentlich suchen wir Nerds«, berichtet Pfingsttag lachend und fügt an, dass der Begriff seine ursprünglich negative Bedeutung längst verloren hat.

MORGENSTERN AG Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Straße 5 | 72770 Reutlingen Tel. 07121/910-100 | info@morgenstern.de www.morgenstern.de 13

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Abwechslung und Spaß im Team

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ie Fertighausproduktion, das Sägewerk mit Holzplatz, das Biomasseheizkraftwerk, die Möbelschreinerei etc … Auf dem riesigen Werksgelände der »SchwörerHaus KG« in Oberstetten gibt es vieles zu entdecken. Mehr als 80 Jugendliche legen dort mit einer Ausbildung oder einem dualen Studium den Grundstein für ihre berufliche Zukunft. Neben klassischen Handwerksberufen, die natürlich auch bei einem Fertighaushersteller nicht fehlen dürfen, bietet »SchwörerHaus« mit insgesamt 18 verschiedenen Berufsmöglichkeiten auch im Bereich der Bautechnik, der Metall- und Elektrotechnik und im Kaufmännischen ein vielfältiges Ausbildungsplatzangebot. Im abwechslungsreichen Arbeitsalltag kommen die Azubis dabei überall zum Einsatz, nicht nur in der Verwaltung und Konstruktion, sondern auch in den verschiedenen Fertigungsstätten und natürlich auch auf Montage. Die SchwörerAzubis verstehen sich als ein großes Team, in dem alle an einem Strang ziehen und sich gegenseitig unterstützen. Das zeigt sich auch bei den vielfältigen Azubiprojekten wie dem Schwörer-Erlebnistag und verschiedenen Schulkooperationen. Diese sorgen für Abwechslung und alle haben die Möglichkeit, sich selbst aktiv einzubringen und das Unternehmen bei verschiedensten Veranstaltungen in der Öffentlichkeit zu repräsentieren. Zum Azubi-Team gehören Jugendliche mit Hauptschulabschluss, mittlerem Bildungsabschluss und Abitur. Bei regelmäßigen Azubiausflügen und -grillfesten, Sporttagen und Fahrsicherheitstrainings kommen alle zusammen und vor allem der Spaß kommt dabei nicht zu kurz. Schwörer-Azubis zeichnen sich durch ein hohes Engagement aus, sind zielorientiert, übernehmen Verantwortung und denken mit. Alle Azubis sind trotz unterschiedlicher Berufe und Einsatzgebiete ein starkes Team und fühlen sich ganz nach dem Firmenslogan »Hier bin ich daheim« sichtlich wohl bei SchwörerHaus.

SCHWÖRERHAUS KG Hans-Schwörer-Straße 8 | 72531 Hohenstein-Oberstetten Tel. 07387/16257 | info@schwoerer.de www.schwoerer.de

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IHK-Ausbildungsatlas: Hier ist Ausbildung drin! www.ihk-ausbildungsatlas.de

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Keine Lehrstelle? Im Sommer um Einstiegsqualifizierung kümmern

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Mit der ganzen Klasse in den Betrieb Text: tmn | Bild: ©pathdoc-Fotolia.com Der Start des Ausbildungsjahres rückt näher. Wenn keine Lehrstelle in Sicht ist, kann eine Einstiegsqualifizierung eine Alternative sein. Im besten Fall wird sie zum Sprungbrett in eine Berufsausbildung. Wer keinen Ausbildungsplatz findet, kann über eine sogenannte Einstiegsqualifizierung (EQ) den Weg in eine Lehre suchen. Jugendliche sollten sich schon im Sommer darum kümmern, wenn absehbar ist, dass sie wahrscheinlich keine Lehrstelle bekommen. Eine EQ ist ein betriebliches Praktikum für Schulabgänger, bei dem der Arbeitgeber von der Arbeitsagentur einen Zuschuss für Entgelt und Versicherung des Teilnehmers erhält. Sie sei für Jugendliche gedacht, die in der Bewerbungsphase bemerken, dass sie wohl keine Chance auf eine Ausbildungsstelle haben, erläutert Susanne Eikemeier von der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Eikemeier rät dazu, in einem solchen Fall idealerweise spätestens im August bei der Arbeitsagentur oder beim Jobcenter in der Nähe einen Termin zu vereinbaren. »Die Kollegen fragen nach dem beruflichen Interesse und suchen dann passende Firmen, die keinen Azubi gefunden haben.« Denen schlagen sie vor, dem Jugendlichen eine EQ anzubieten.

Start im Oktober Eine EQ kann frühestens am 1. Oktober beginnen und dauert sechs bis maximal zwölf Monate. Die Teilnehmer sind praktisch im Betrieb tätig, besuchen die Berufsschule und erhalten eine Vergütung. Jugendliche bekommen auf diesem Wege die Chance, losgelöst von ihren Schulnoten mit Engagement und Leistung den Betrieb zu überzeugen. Die Betriebe haben bis zu ein Jahr lang Zeit, um zu schauen, ob der EQ-Teilnehmer zu ihnen passt. Zugleich kann der Jugendliche schauen, ob er die Firma und den Beruf interessant findet. Die Maßnahme richtet sich auch an sozial benachteiligte und lernbeeinträchtigte junge Menschen im Alter bis 25 Jahre – und in begründeten Ausnahmefällen, beispielsweise nach längerer Krankheit, auch darüber hinaus. Im besten Fall entwickelt sich aus einer Einstiegsqualifizierung ein Ausbildungsverhältnis. Nach Angaben der Bundesagentur beträgt die Übergangsquote mehr als 60 Prozent.

Bei der Organisation in vier Schritten vorgehen Text: tmn Wie arbeitet man eigentlich in einer Spedition oder einem Krankenhaus? Schüler können sich das oft nur schwer vorstellen. Warum nicht mit der ganzen Klasse eine Betriebserkundung machen? Dazu rät die Bundesagentur für Arbeit in ihrem Berufswahlmagazin (Ausgabe 1/2017). Dazu sind vier Schritte notwendig: Schritt 1: Der passende Betrieb: Über die Arbeitsagentur herausfinden, welche Firma in der Nähe Ausbildungsplätze anbietet. Dort anfragen, ob eine Betriebserkundung möglich ist. Schritt 2: Das Anschreiben: In einer E-Mail etwa an die Personalabteilung begründen, warum man sich für diesen Betrieb interessiert. Das Schreiben checkt am besten die Lehrkraft. Ganz wichtig: Angeben, über wen die Klasse zu erreichen ist. Schritt 3: Die Vorbereitung: Vor dem Termin über den Onlineauftritt des Betriebs checken, welche Ausbildungen es dort gibt und sich über diese informieren. Wichtig ist außerdem, Informationen zur Firma zu sammeln. Schritt 4: Die Nachbereitung: Um einen guten Eindruck zu hinterlassen, nach dem Termin eine Grußkarte oder ein Dankesschreiben schicken. Und in der Klasse ein Feedbackgespräch führen: Welche neuen Dinge haben die Schüler gelernt?

Keine Reaktion auf Bewerbung Nach zwei Wochen nachhaken Text: tmn Bekommen Jobsuchende auf eine Bewerbung keine Reaktion, sollten sie frühestens nach zwei Wochen nachhaken. »Bei sehr großen Unternehmen würde ich es erst nach vier Wochen machen«, sagt Karriereberaterin Maja Skubella aus Hamburg. So lange dauere es mitunter, bis alle beteiligten Personen in der Firma die Unterlagen gesichtet haben. Sie empfiehlt, sich telefonisch in der Personalabteilung zu erkundigen. Wichtig: Immer freundlich nachfragen, statt fordernd aufzutreten und sich zu beschweren, dass man keine Antwort bekommen hat.

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robleme, kompetenten Nachwuchs für die Berufe im eigenen Unternehmen zu finden, hat ElringKlinger keine. »Wir tun aber auch einiges dafür«, betont Giuseppe Vernaci, technischer Ausbildungsleiter beim Dettinger Automobilzulieferer.

FACHLICH UND SOZIAL AUSBILDEN

Um an die Azubis der Zukunft zu kommen, pflegt das weltweit tätige Unternehmen zahlreiche Kooperationen mit Schulen in der Region – jährlich rund 100 Praktika seien ebenso selbstverständlich wie ein Informationstag im Dettinger Werk. »Der nächste Info-Tag Ausbildung ist übrigens am 15. Juli, da stellen wir alle Berufe vor, in denen wir ausbilden«, betont Vernaci. Dabei ist die Zahl der beruflichen Möglichkeiten, die bei ElringKlinger zur Verfügung stehen, riesig. Sie reichen vom Industrie- und Werkzeugmechaniker über den Technischen Produktdesigner bis zu den Industriekaufleuten und dem dualen Studium an der Hochschule. Angeboten wird auch das »Reutlinger Modell«, das eine Ausbildung zum Industriemechaniker mit einem Studium des Maschinenbaus kombiniert.

jährlich rund ! t ll te s r e g n li ein Elr ingK ale Studenten u d d n u is b u z 40 A

Grundsätzlich stelle sich laut Vernaci die Frage, ob denn heute alle jungen Menschen studieren müßten. »Vor einigen Wochen hatten wir Realschüler eingeladen und ihnen aufgezeigt, was mit einer dualen Ausbildung alles erreicht werden kann«, erläutert der technische Ausbildungsleiter. So ist beispielsweise der Produktionsvorstand des Unternehmens gelernter Werkzeugmacher. Dass bei ElringKlinger jedes Jahr alle Azubis übernommen werden, ist ein großes Plus des Unternehmens. Schon während der Ausbildung können die jungen Menschen an einem der zahlreichen Auslandsstandorte reinschnuppern – eine Möglichkeit, von der junge Menschen ihr ganzes weiteres Leben profitieren. Viel Wert wird bei ElringKlinger auch auf »soft skills« gelegt: »Die spielen eine immer größere Rolle, weil wir global aufgestellt sind«, so Vernaci. Teamarbeit sei für die Azubis selbstverständlich und sie absolvieren während ihrer Ausbildungszeit auch ein Praktikum in einer sozialen Einrichtung. Viele nehmen zudem das Angebot des AzubiSports einmal die Woche in Anspruch. Und schon im Vorfeld gibt es ein Fest für die neuen Auszubildenden, die dabei mit den aktuellen Azubis in Kontakt kommen. Obendrein gibt es Einführungstage – damit sich die Neuen auch im Betrieb und im zu erlernenden Beruf zurechtfinden.

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ELRINGKLINGER AG Sigrid Moritz (kaufmännischer Bereich) Giuseppe Vernaci (technischer Bereich) Max-Eyth-Straße 2 | 72581 Dettingen/Erms Tel. 07123/724-0 sigrid.moritz@elringklinger.com giuseppe.vernaci@elringklinger.com facebook.com/elringklinger.ausbildung www.elringklinger.de


Präzision rund um Feder- und Stanztechnik

rz w ird er. Marcel SchwUam formmechanik d n Stanz- u

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s macht richtig Spaß! Wenn Florian Höh und Marcel Schwarz über ihre Ausbildung beim weltweit aktiven Unternehmen BAUMANN in Lichtenstein reden, kommt viel Begeisterung ’rüber. Sie drehen, fräsen und stanzen. Sie bedienen CNC-gesteuerte Maschinen, um hochwertige Federn, Stanz- und Biegeteile zu produzieren oder die Werkzeuge für deren Fertigung herzustellen. Während der 17-jährige Florian im ersten von dreieinhalb Lehrjahren zum Werkzeugmechaniker arbeitet, ist der 18-jährige Marcel bereits im zweiten von drei Lehrjahren zum Stanz- und Umformmechaniker. Der Unterschied: Florian lernt, wie Spezialwerkzeuge hergestellt werden, um damit technische Federn industriell produzieren zu können. Marcel wird dazu ausgebildet, diese Federn mithilfe der Spezialwerkzeuge maschinell anzufertigen. Da ist Abwechslung drin: Sowohl die Werkzeuge als auch die Produkte sehen bei jedem Kundenauftrag anders aus, denn BAUMANN produziert individuell nach Kundenwunsch. Rund drei Viertel der Aufträge kommen aus der Automobilindustrie, die übrigen aus der Elektroindustrie und der Medizintechnik. Damit kommt es auf Tausendstel Millimeter an. Denn die Spezialfedern, die Marcel als angehender Stanz- und Umformmechaniker herstellt, haben Drahtdurchmesser zwischen 0,05 und 6 Millimetern. Und die Werkzeuge, die Florian als angehender Werkzeugmechaniker lernt anzufertigen, müssen haargenau so gefertigt werden, dass die Federn und Stanzteile entsprechend dem Kundenauftrag produziert werden können. »Spaß an Technik sollte man mitbringen«, sagt Florian, der beim Schrauben in der

Florian Höh wird Werkzeugmechaniker. Werkstatt seines Opas seine Liebe zur Technik entdeckte. Bei Marcel war es das Praktikum bei BAUMANN, das seine Entscheidung zum Stanz- und Umformmechaniker reifen ließ. Wie alle 15 gewerblichen Azubis bei Baumann in Lichtenstein, erlernen Florian und Marcel ihr technisches Handwerk sowohl in der betriebseigenen Ausbildungswerkstatt als auch in der Produktion. An diesem Standort beschäftigt die BAUMANN-Gruppe über 200 Mitarbeiter. Den beiden Azubis gefällt besonders das Miteinander im Betrieb. »Die älteren Kollegen kann man immer fragen, sie haben viel Geduld«, sagt Florian. Die Ausbildung bei BAUMANN wird von Uwe Sander und Verena Kolb geleitet, wobei er seit 27 Jahren für den gewerblichen und sie für den kaufmännischen Bereich verantwortlich ist. Beide sind der Meinung, »dass zu einer guten Ausbildung immer zwei gehören: einer, der gerne Wissen weitergibt, und der andere, der es gut und gewissenhaft umsetzt«. Mit dem Start der neuen Azubis im September steht immer ein »Kick-off« mit allen Auszubildenden an: Zwei Tage Ausflug mit teamfördernden Aktionen, zum Beispiel beim Kanufahren oder beim Klettern im Hochseilgarten. Die Firma BAUMANN legt auch Wert auf regelmäßige Aktivitäten mit den Azubis außerhalb des Betriebs. Florian und Marcel freuen sich schon jetzt auf den nächsten Bowling-Abend.

BAUMANN GMBH Friedrich-List-Straße 131 | 72805 Lichtenstein Tel. 07129/697-0 | bli_hr@baumann-group.com www.baumann-ausbildung.de | www.baumann-group.com 19

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ERFOLGSGESCHICHTE SCHREIBEN. MIT RAMPF. H

aben Sie heute schon Ihr Smartphone benutzt, sind mit dem Auto oder der Bahn gefahren? Läuft gerade Ihre Waschmaschine? Sind Sie schon mal mit dem Flugzeug verreist? Möchten Sie heute Abend auf Ihrem Küchenherd etwas Leckeres zubereiten? Wer eine dieser Fragen von Rampf HR-Leiterin Anja Fujan mit »Ja« beantwortet, der kennt das Unternehmen aus Grafenberg bereits. Denn Rampf ist weltweit in nahezu allen bedeutenden Industrien aktiv, zum Beispiel in der Automobil-, Elektronik- und Hausgeräteindustrie, im Maschinenbau oder in der Luft- und Raumfahrt. Dort kommen Dichtungsschäume, Misch- und Dosieranlagen, Leichtbauteile aus Kohlefaser oder Modellbauplatten aus Polyurethan sowie viele weitere Produkte und Lösungen zum Einsatz, die von Rampf entwickelt und hergestellt werden. Im Mittelpunkt dieser unternehmerischen Erfolgsgeschichte – Rampf wurde erst zu Beginn der 1980er-Jahre als Ein-MannBetrieb gegründet! – steht der Mensch. Als mittelständisches Familienunternehmen ist Rampf ein verlässlicher Partner und schafft die bestmöglichen Voraussetzungen für seine Mitarbeiter. Dazu gehören attraktive Arbeitsplätze, viel Freiraum für die Entwicklung neuer Produkte sowie eine faire Bezahlung. Um diese Geschichte fortzuschreiben, braucht Rampf auch künftig talentierte und motivierte Mitarbeiter. Deshalb wird viel Wert auf eine erstklassige Ausbildung gelegt. »Ob im Labor, in der Produktion oder in kaufmännischen Berufen: Mit Engagement, Kreativität und Teamgeist können Auszubildende bei uns voll durchstarten«, betont Anja Fujan.

Zusätzlich zu spannenden Ausbildungsinhalten bietet Rampf • individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten, • Sozialleistungen, unter anderem Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Fahrtkostenerstattung, • gruppenweite Azubi-Tage, • Schulungen zum Ausbildungsbotschafter sowie • ein familiäres Miteinander, das sowohl in der täglichen Zusammenarbeit als auch bei der Sommer- und Weihnachtsfeier sowie diversen Sportveranstaltungen gelebt wird. Videos sagen mehr als tausend Worte: »Ausbildungsberufe Rampf« bei YouTube eingeben und die Azubi-Videos anschauen!

RAMPF HOLDING GMBH & Co. KG Albstraße 37 | 72661 Grafenberg | Tel. 07123/9342-1120 personal.grafenberg@rampf-gruppe.de | www.rampf-gruppe.de 20  AZUBIOFFENSIVE 2017


GEMEINSAM WEITER WACHSEN O

hne Luft läuft nichts. Logisch … auch nicht bei RIEGLER. Von A wie Absperrventil bis Z wie Zylinder, von der Planung bis zur Fertigung spezieller Kundenprojekte, von der Katalogerstellung bis hin zu Messeauftritten, von der Konzeptionierung von Homepages bis zur Anbindung von Webshops – die Welt der Drucklufttechnik und Pneumatik hat einiges zu bieten. RIEGLER beliefert als traditionelles Familienunternehmen Kunden aus Industrie und Technischem Handel im In- und Ausland und arbeitet stets an der Weiterentwicklung des Unternehmens. Dies gilt auch für die kompetente und praxisorientierte Aus- und Weiterbildung junger Talente. Seit 2005 bildet das Unternehmen sowohl im kaufmännischen als auch im gewerblichen Bereich aus. Dabei stehen den motivierten Auszubildenden die Berufe Kaufmann im Groß- und Außenhandel (m/w), Kaufmann für Büromanagement (m/w), Fachkraft für Lagerlogistik (m/w) oder auch der Fachlagerist (m/w) zur Auswahl. Zusätzlich wird seit 2012 der DHBW-Studiengang BWL-Handel (Bachelor of Arts – m/w) angeboten. Die kaufmännischen Auszubildenden und Studenten lernen während ihrer Ausbildung klassische Abteilungen wie Vertrieb, Einkauf, Marketing, Produktmanagement und Buchhaltung kennen, schnuppern aber auch in die Logistik und in das stark anwendungsbezogene Projektmanagement hinein. Die gewerblichen Auszubildenden durchlaufen den gesamten Logistikbereich. Von der fachgerechten Einlagerung der

Produkte über das Kommissionieren und spätere Verpacken wird alles erlernt, was man für eine berufliche Zukunft im Logistikbereich benötigt. Zusätzlich verbringen sie einen Teil ihrer Ausbildung in den Abteilungen Qualitätssicherung, Einkauf und Vertrieb. So kann für jeden Auszubildenden ein optimaler späterer Arbeitsplatz gefunden werden. »Für unseren Logistiksektor stellen wir gerne auch Azubis mit gutem Hauptschulabschluss ein, angehende Kaufleute sollten, je nach Ausbildungsgang, mindestens die Mittlere Reife haben«, so Norbert Weinand, Ausbildungsleiter bei RIEGLER. »In der Regel übernehmen wir alle Azubis und Studenten nach der Ausbildung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. So können wir unseren Nachwuchs sichern und gemeinsam weiter wachsen.«

RIEGLER & Co. KG – DRUCKLUFTTECHNIK UND PNEUMATIK Schützenstr. 27 | 72574 Bad Urach | Tel. 07125/9497-0 ausbildung@riegler.de | www.riegler.de AZUBIOFFENSIVE 2017 

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EIN MASCHINENBAUER, DER WERT AUFS SOZIALE LEGT M

aschinenbau und Technik sind Männersache! Über solch ein veraltetes Rollenklischee kann man bei der WAFIOS AG nur lachen. Das Reutlinger Unternehmen entwickelt, konstruiert und fertigt anspruchsvolle Maschinen für die draht- und rohrverarbeitende Industrie sowie für die Kaltmassivumformung und bildet rund 65 Azubis aus. Eine davon ist Caroline Ulrich. Die 18-Jährige hat vor zwei Jahren eine Ausbildung als Mechatronikerin angefangen und fühlt sich dabei pudelwohl. »Ich bin sehr froh, dass ich die Stelle bekommen habe«, erklärt sie. Eine Aussage, die nicht nur so dahingesagt, sondern sehr ernst gemeint ist. Denn jedes Jahr landen bis zu 1 000 Bewerbungen junger Leute auf dem Schreibtisch von WAFIOS-Personalleiter Winfried Peter, die um die 18 vorhandenen Ausbildungsplätze konkurrieren. Der Reiz, den Beruf bei einem schwäbischen Mittelständler, der Standorte und Tochterunternehmen auf vier verschiedenen Kontinenten unterhält, zu erlernen, ist groß. Sehr umfangreich ist auch die Anzahl an Ausbildungsberufen, die das Unternehmen anbietet. Neben insgesamt sieben gewerblichen, technischen und kaufmännischen Ausbildungen, sind drei berufsbegleitende Bachelor-Studiengänge möglich. »Wir versuchen, jedem Berufsbild ein größtmögliches Spektrum zu vermitteln«, beschreibt Peter die Ausbildungsjahre bei WAFIOS. Das bedeutet, dass auch ein angehender Kaufmann mal eine Feile in die Hand bekommt, um damit zu arbeiten. »So lernen die Azubis zu verstehen, was der Kollege leistet«, erläutert Peter. Das Verständnis für die Anderen reicht bei WAFIOS weit über die eigene Firmen-

grenze hinaus. Dank einer Kooperation mit der BruderhausDiakonie absolviert jeder Auszubildende während seiner Ausbildungsjahre ein einwöchiges Sozialpraktikum. »Das reicht von der Betreuung behinderter Menschen bis zum Bau eines Hasenstalls«, berichtet Personalreferent Florian Kohfink, der sich bei WAFIOS zunächst zum Industriekaufmann hat ausbilden lassen, anschließend berufsbegleitend BWL studierte und nun für die Betreuung der Azubis zuständig ist. Denkt Caroline Ulrich an ihr Praktikum zurück, gerät sie ins Schwärmen. Die junge Frau begleitete eine Gruppe Behindertensportler zu den Special Olympics nach Hannover. »Das war eine Hammererfahrung«, so die angehende Mechatronikerin. Wer bei WAFIOS eine Ausbildung im gewerblich-technischen Bereich beginnen möchte, sollte natürlich ein gewisses Interesse an der Thematik mitbringen. »Es schadet nicht, wenn man gerne am Moped rumschraubt«, nennt Peter ein Beispiel. Natürlich interessiert sich der Personalleiter auch für die Zeugnisse der Bewerber, betont aber, dass Noten nicht alles seien. »Komponenten wie Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und das Soziale sind ebenso wichtig«, sagt Peter. Caroline U

lr ich

WAFIOS AKTIENGESELLSCHAFT Silberburgstraße 5 | 72764 Reutlingen | Tel. 07121/146-0 personal@wafios.de | www.wafios.com

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AUSBILDUNG IM LANDRATSAMT? VIEL SPANNENDER ALS DU GLAUBST! W

usstest Du, dass ein Landratsamt viel mehr bietet als bloß Büroarbeit? Bei uns gibt’s (fast) alles! Klar, ohne moderne Bürotechnik geht gar nichts. Bei uns kannst Du aber auch lernen, Familien zu unterstützen, Bäume zu fällen, Geld zu verwalten, unsere Umwelt zu schützen oder auch tatsächlich richtig im Büro zu arbeiten: acht verschiedene Berufe haben wir im Angebot — in ganz verschiedenen Lebensbereichen. Wer bei uns eine Ausbildung macht, hat alles andere als Langeweile! Hast Du Spaß dabei, Dich mit anderen auszutauschen? Kannst Du gut zuhören? Willst Du andere Menschen unterstützen? Oder kannst Du gut organisieren, hast Du eine schnelle Auffassungsgabe? Liegt es Dir, Deine Gedanken aufzuschreiben? Bist Du wetterfest? Schaffst Du gern was Praktisches, mit Werkzeug in der Hand? Wenn Du bei uns eine Ausbildung machst, kannst Du überall reinschnuppern und unsere Aufgaben kennenlernen. Zwischendurch besuchst Du jeweils für einige Wochen einen fachbezogenen Unterricht. Schaffst Du die Abschlussprüfung, finden wir gemeinsam den richtigen Arbeitsplatz für Dich: als Verwaltungsfachangestellte/r, Bachelor of Arts (Public Management oder Sozialwirtschaft), als Vermessungtechniker/in, Forstwirt/in oder Straßenwärter/in.

Für die Ausbildung musst Du natürlich einen guten Schulabschluss haben: Zukünftige Verwaltungsleute und Vermesser brauchen mindestens einen Realschulabschluss, zum Teil aber auch Abitur. Willst Du im Straßenbau arbeiten oder im Wald, brauchst Du einen guten Hauptschulabschluss, musst richtig zupacken können und gerne draußen arbeiten. Egal, welche Richtung Du einschlagen willst: Wer beim Landratsamt beschäftigt ist, arbeitet für Familien und Menschen wie Du und ich. Da ist es wichtig, mit Bürgern und Kollegen vernünftig umzugehen. Und: Man muss sich auf Dich verlassen können. Übrigens: Wir kümmern uns mit vielen zusätzlichen Angeboten um unsere Azubis, zum Beispiel mit Projekttagen, Azubi-Seminaren oder gemeinsamen Ausflügen. Einfach gleich bewerben? Online mit unserem Karriereportal: https://karriere.kreis-reutlingen.de.

LANDKREIS REUTLINGEN Frau Muriel Gehr | Landratsamt Reutlingen | Hauptamt Bismarckstraße 47 | 72764 Reutlingen | Tel. 07121/4801204 hauptamt@kreis-reutlingen.de | www.kreis-reutlingen.de 23

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Du hast versteckte

Talente?

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efunden, g n e m h e rn te n U in e e Ich hab für das ich mich interessiere! plätze? gs un ld bi us A e di h ic e nd fi Wo Einfach den QR-Code auf dieser Seite scannen, schon sieht man auf regioalbjobs.de/ausbildung noch einmal alle Arbeitgeber aus diesem Heft.

Sollte bei einem Unternehmen ger ade mal keine Stelle online sein, kann man auch einfach bei der Pe rsonalabteilung nachfragen, ob es noch Ausbildungs- oder Praktikumsplätze gibt. Die Konta ktdaten stehen im Magazin unten auf der Seite.

2

n! Mit der Suche direkt zum Beruf gelange

Problem. f es werden soll? Kein ru Be er lch we r, kla r. n Es ist scho ben, z. B. Mechatronike ge ein f ru Be en ein ld fe Einfach gleich ins Such 24  AZUBIOFFENSIVE 2017


Finde den passenden ! u z a d z t la p s g n u d Ausbil Sooo viele Jobs... Aber wie finde ich den richtigen? neue Ausbildungsplätze, und jede Woche kommen Auf REGIOALBJOBS.de gibt es jede Menge schluss. isse filtern, z. B. nach Ort, Beruf oder Schulab dazu. Zum Glück kann man die Suchergebn e durchscrollen. Natürlich kann man auch einfach mal die List selbst nie gekommen wäre? Vielleicht ist ja ein Beruf dabei, auf den man

So geht es am schnellsten:

Heimatort und Entfernung eingeb en, z. B. Reutlingen + 20 km. Vorsicht: Wenn man den Umkre is zu klein wählt, verpasst man womöglich einen spa nnenden Ausbildungsplatz!

Unter Anzeigenart »Ausbildungsplatz« auswählen.

Immer noch zuviel Auswahl? Einfach eine Job-Kategorie auswählen,zum Beispiel »Technische Berufe«.

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Weiter geht’s mit der Suche nach

...oder freie Stellen nach Schulabschluss geordnet anzeigen: luss passt? Du willst herausfinden, welche Ausbildung zu deinem Schulabsch ldungsplätze. Einfach die Codes scannen, schon erscheinen die richtigen Ausbi Hauptschulabschluss

Mittlere Reife

Abitur/Fachhochschulreife

Hier ist immer die Mind estanforderung angege ben. Das heißt, wenn ein Bewerber mit Haupt- od Beruf zum Beispiel für er Realschulabschluss geeignet ist, erscheint Und wie immer gilt: Ma er unter »Hauptschule nchmal sind Engagem «. ent, Geschick und Pers genauso wichtig wie da ön lic hk eit mindestens s Schulzeugnis. Also im Zweifel einfach nachfra Bewerber für die Ausb ge n, ob man als ildung infrage kommt.

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Jo b!

n e d n e s s a p m de 3

Ich habe keinen passenden

h Job gefunden, was kann ic

tun?

Auf REGIOALBJOBS.de kann man sich kostenlos registrieren und einen »Suchagenten« anlegen. Das bedeutet, man bekommt automatisch eine Nachricht, wenn es neue passende Ausbildungsplätze gibt. Einfach auf »Anmelden« klicken und los geht’s.

4

Ich habe meinen Traumjob gefunden! Wie geht es weiter?

Einfach auf »Jetzt bewerben« klicken, Bewerbungsunterlagen hochladen und Daumen drücken. Lieber per Post bewerben? Das geht natürlich auch, aber die meisten Arbeitgeber wollen die Bewerbung heute eher online erhalten. Also besser noch einmal nachlesen, ob irgendwo der Hinweis steht: »Bitte bewerben Sie sich online.« 27

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Die wichtigste Investition im Job – das Lebenslaufdokument Text: tmn | Bild: Fotolia.com Wer bei der Jobsuche erfolgreich sein will, investiert in den Lebenslauf. Dieses Dokument ist die Basis jeder Bewerbung. Aber was macht den perfekten Lebenslauf aus? Ganz klar, er sollte übersichtlich und informativ sein – und selbstverständlich ehrlich. Alles richtig. Wirklich »perfekt« ist er aber erst, wenn er überzeugt und einfach das Quäntchen besser ist, als die Lebensläufe der anderen Bewerber. Da heißt es, gewusst wie, und das ist gerade beim Start ins Berufsleben nicht so einfach.

abgehandelt werden: »Staatl. Mustermann Gymnasium, Musterstadt – Allgemeine Hochschulreife«. Lücken – Lücken, in denen man weder gearbeitet noch studiert hat, sind zunehmend weniger problematisch, wenn man die richtige Erklärung liefert. Klar würden es viele Personalchefs lieber sehen, wäre durchgängig studiert oder gearbeitet worden. Wird die stattdessen gelebte Lücke aber zum Beispiel als »Berufsorientierung« ausgewiesen, ist sie trotzdem akzeptiert. Wichtig ist: Nicht lügen!

Persönliches – ja, aber nicht episch ausgebreitet. Beim Lebenslauf ist weniger auf alle Fälle mehr. Wer da zu sehr ins Detail geht, läuft Gefahr, als »altmodisch« eingeschätzt zu werden. Der Beruf der Eltern, der Pkw-Führerschein oder die Religionszugehörigkeit gehören heute nicht mehr dazu, außer man fasst einen Beruf als Kraftfahrer oder bei einem kirchlichen Arbeitgeber ins Auge.

Studium & Ausbildung – nicht immer schön, aber leider Fakt: bei Bewerbungen gilt, im Zweifel für den Aufschneider. Also, nur keine falsche Bescheidenheit. Besondere Stärken können ruhig nochmal herausgestellt werden: »Auszeichnung als ...«, »Stipendiat der ...« oder »drei Sprachen verhandlungssicher ...«.

Berufserfahrung – das Wichtigste zuerst! Den Personalchef interessiert erst einmal die Berufserfahrung. Die kann man auch als Absolvent durch Praktika oder Studentenjobs vorweisen. Sie kommt ganz vorne in den Lebenslauf, danach das Studium. Die schulischen Stationen können eher kurz

Apropos: Zusatzqualifikationen – wir leben im digitalen Zeitalter. Der sichere Umgang mit Blogs, Video, Podcasts, Facebook und Twitter gehört einfach dazu. Ein Link zum eigenen Blog oder der Homepage hebt den Lebenslauf positiv ab. Aber Achtung: was dahinter steht, muss qualitativ gut sein.

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»WIR MACHEN MENSCHEN EINFACH MOBIL« W

o jedes Wochenende Hunderte Radler Erholung suchen, machen 270 Mitarbeiter der Firma Alber unter der Woche Menschen noch mobiler: in Albstadt. Sie entwickeln und montieren innovative, patentierte und prämierte Elektroantriebe etwa für E-Bikes oder Rollstühle – smart bis hin zur Steuerung per App, leichtgewichtig, bedienerfreundlich und diskret verbaut. »Wie kommt eine Waschmaschine die Treppe hoch?« Mit Treppensteigern startete das Unternehmen 1986 aus der Haas & Alber Haustechnik heraus und ist heute Teil der weltweiten Invacare-Gruppe. Da auf 15 000 Quadratmetern alles unter einem Dach ist, können Azubis den ganzen Prozess live mitverfolgen: Entwicklung, Montage, Vertrieb und Logistik. Alle Ausbildungsberufe – vom technischen Produktdesigner über Fachkraft für Metalltechnik-Montagetechnik bis zu IT – sind auf der Homepage abrufbar. Alisa Schneider beispielsweise ist angehende Industriekauffrau im zweiten Lehrjahr. Die 21-Jährige lernt alle kaufmännischen Abteilungen kennen: Kundenservice, Export, Service-Center, Marketing, Finanzbuchhaltung, Einkauf, Arbeitsvorbereitung. »Uns ist wichtig, dass die Azubis dabei wirklich etwas mitnehmen«, erklärt Sabine Braun. Sie koordiniert die Ausbildung von derzeit 20 jungen Leuten. Sie sollen den Beruf finden, der genau ihr Ding ist – und können direkt bei Alber Karriere machen.

Die Firma bezuschusst für ihre Azubis den FitnessclubBeitrag, und die Alber-Akademie bietet Weiterbildungen während der Arbeitszeit an – etwa Rückenschule, Englischkurse oder auch Brotbacken. »Neorent« heißt die Übungsfirma aller Alber-Azubis, die E-Bikes an die Mitarbeiter verleiht. »Es gibt sogar Vorstandssitzungen mit Jahresabschluss«, erklärt Alisa Schneider. Auch wichtig, um sich im Betrieb »wie zu Hause« zu fühlen: flache Hierarchien, offene Kommunikation und eine durchgängige Duz-Kultur. »Azubis können auch direkt auf den Geschäftsführer zugehen und ihn fragen: ›Was meinst du dazu?‹«, versichert Sabine Braun.

Alisa Schneider

ALBER GMBH Sabine Braun | Vor dem Weißen Stein 21 | 72461 Albstadt Tel: 0743272006-121 | sabine.braun@alber.de | www.alber.de 29

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Faszination Hightech-Maschinenbau Die Manz AG ist Wegbereiter für innovative Produkte auf schnell wachsenden Märkten. Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge, Solarmodule sowie zahlreiche Bestandteile von Smartphones und Tablet-Computern werden mit den hocheffizienten Maschinen hergestellt. Die Firmengruppe produziert in Deutschland, der Slowakei, Ungarn, Italien, China sowie Taiwan und beschäftigt aktuell rund 1 800 Mitarbeiter. Ausbildung bei einem Global Player Das Wissen und die Fähigkeiten der Mitarbeiter sind das größte Kapital der Manz AG. Das Unternehmen legt daher größten Wert darauf, engagierte junge Menschen bestmöglich auszubilden, zu fördern und in ihrer Karriere zu unterstützen. 37 Auszubildende und Studenten, die bei Manz derzeit das Fundament für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn legen, spiegeln den hohen Stellenwert der Ausbildung wider.

HIER WERDE ICH ZUM GLOBAL PLAYER

Im Jahr 2018 bietet Manz folgende Ausbildungs- / Studienplätze an: • Mechatroniker (m/w) • Elektroniker (m/w) für Betriebstechnik • Industriemechaniker (m/w) • Duales Studium - Wirtschaftsinformatik (B.Sc.) • Duales Studium - Mechatronik (B.Eng.) • Reutlinger Modell (B.Eng.) – Fachrichtung Maschinenbau

Modernste Technik und Ausrüstung in allen Geschäftsbereichen des Unternehmens sowie eine zielgerichtete Nachwuchsförderung sind beste Voraussetzungen für einen guten Start ins Berufsleben. Während der Ausbildung erwarten die Auszubildenden und Studenten herausfordernde und interessante Aufgaben, bei denen sie ihr theoretisches Wissen gleich in der Praxis anwenden können. Um das Unternehmen und die Abläufe schnellstmöglich kennenzulernen, starten die Auszubildenden und Studenten mit einem fünftägigen Einführungsworkshop. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen stehen teamfördernde Maßnahmen, Kennenlernen der verschiedenen Abteilungen und ein Azubi-Ausflug auf dem Programm. Die Tür zur Welt Eine Ausbildung bei Manz ist vielseitig und spannend – zum Beispiel besteht die Möglichkeit, während Ihrer Ausbildung Auslandserfahrungen in einer Manz-Niederlassung zu sammeln. Mit diesem breit gefächerten Wissen stehen den Auszubildenden und Studenten nach der Ausbildung vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten offen.

MANZ AG Steigäckerstraße 5 | 72768 Reutlingen career@manz.com | www.manz.com/karriere Ansprechpartner: Miriam Brimmer | Tel. 07121/9000-654 30  AZUBIOFFENSIVE 2017


T F N U K U Z DIE N I Z I D E M DER N E T L A T S GE E

rbe Elektromedizin entwickelt, produziert und vertreibt Systeme für den Operationssaal – und das seit 1851. Das von Erbe entwickelte elektrochirurgische Verfahren ist aus keinem OP-Saal mehr wegzudenken, ob in der offenen oder der Schlüsselloch-Chirurgie, beim Schneiden, Koagulieren (Blut stillen) oder Entfernen von Gewebe. Erbe ist ein inhabergeführtes, innovatives Unternehmen mit langer Tradition. Spezialgebiete sind die Elektrochirurgie, Kryo(Kälte)-Chirurgie und Hydro-Chirurgie. Was sich im Einzelnen dahinter verbirgt? Ein Klick auf www.erbe-med.com schafft Klarheit. In Tübingen, dem Sitz der Firmenzentrale, und in Rangendingen sind zwei Drittel der weltweit rund 1 000 Mitarbeiter beschäftigt. Mit 120 Mitarbeitern allein in Forschung und Entwicklung ist das Unternehmen für die Zukunft der Medizin gut gerüstet. Daran wird täglich gearbeitet, in Kooperation mit führenden Medizinern und Wissenschaftlern. Weltweit. So ist es Erbe immer wieder gelungen, in Zusammenarbeit mit namhaften Medizinern, qualifizierten Mitarbeitern und modernster Technologie der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Insbesondere für die technischen Berufe werden in naher Zukunft viele wissbegierige, ambitionierte Fachkräfte benötigt. Nur mit gutem Nachwuchs lassen sich Innovationen schaffen. »Es ist unsere Aufgabe als mittelständisches Unternehmen, technikbegeisterte Jugendliche abzuholen und ihnen mit unseren Ausbildungs- und Studienprogrammen entgegenzukommen«, erklärt Carolin Scherr, Referentin Personal- und Organisationsentwicklung. Auszubildende bei Erbe werden von erfahrenen Ausbildern und qualifizierten Fachkräften begleitet und betreut. Sie erhalten Einblick in nahezu jede Abteilung und bekommen

dadurch ein fundiertes Wissen über sämtliche Unternehmensprozesse. »Der persönliche Kontakt und eine kompetente Betreuung während der gesamten Ausbildung sind uns besonders wichtig. Wir fördern die fachliche und persönliche Weiterentwicklung unserer Auszubildenden und bereiten sie so optimal auf das Berufsleben vor«, betont Scherr. Eine Ausbildung oder ein duales Studium bei Erbe bietet viele Vorteile: • Optimales Praxislernen in verschiedenen Abteilungen • Individuelle Betreuung und Anleitung • Moderne Ausbildungswerkstatt • Honorierung guter Leistungen in Berufsschule und Studium • Innovative Hightech-Produkte • Branche mit Wachstumspotenzial und guten Karrierechancen • Auslandsaufenthalte in Tochterunternehmen • Sozialkompetenztraining

ERBE ELEKTROMEDIZIN GMBH Carolin Scherr | Referentin Personal- und Organisationsentwicklung Waldhörnlestraße 17 | 72072 Tübingen | Tel. 07071/755-2848 www.erbe-med.com 31

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»Arbeitest du da im Keller?«, wird Nicole häufiger gefragt. »Den ganzen Tag nur lesen?« – damit wird Paul des Öfteren konfrontiert. Nicole hat es im Stadtarchiv, das sich im Rathaus befindet, oft mit Ahnen- und Familiengeschichte zu tun, denn in dieser Hinsicht kommen viele Anfragen. Aber auch Bauvorhaben, die sich bis ins 18. Jahrhundert zurückdatieren lassen, hat sie schon in den Händen gehalten. Das älteste archivierte Dokument, das einen Grundstückskauf besiegelt, stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist auf sehr gut haltbarem Pergament geschrieben. In winzig kleiner Schreibschrift, denn es musste möglichst viel Text auf das teure Pergament passen. Betreut wird Nicole von Ausbilder Roland Brühl. Paul, der seine Ausbildung in der Stadtbibliothek absolviert, mag es besonders, am Verbuchungsschalter zu sein, wo er viel mit Menschen zu tun hat, die sich die unterschiedlichsten Bücher und Medien ausleihen und natürlich auch Fragen haben. Auch in der Zeitschriftenabteilung gefällt es ihm gut. Zu den vielfältigen Aufgaben, die immer wieder wechseln, gehört es auch, neue Bücher zu bestellen, zu katalogisieren oder kleine Medienausstellungen, Plakate und Flyer zu bestimmten Themen zu organisieren.

BLICK HINTER DIE KULISSEN I

n muffigen Archiven stöbern oder mit einer dicken Hornbrille auf der Nase Bücherstapel durch enge Bibliotheksgänge balancieren? Wer mag das wirklich? Solche Vorurteile gegenüber diesen beiden zunächst antiquiert wirkenden Berufen halten sich hartnäckig. Auf den zweiten Blick jedoch sieht das hinter den Kulissen ganz anders aus. Nicole (22), Paul (20) und Annika (21) sind Azubis bei der Stadt Reutlingen. Und dass dort viel mehr Berufe erlernt werden können, als man meint – und vor allem ganz unterschiedliche – erkennt man als Bewerber oder Bewerberin sehr schnell. »Fachangestellte oder Angestellter für Medien- und Informationsdienste« – so lautet der Überbegriff dieser Ausbildung, die in der Stadtbibliothek, beziehungsweise im Stadtarchiv, absolviert wird. Einmal in Fachrichtung Bibliothek, einmal in Richtung Archiv.

Stolze 1,4 Millionen Entleihungen verzeichnet die Stadtbibliothek pro Jahr, berichtet Silke Hoffmann, Ausbilderin in der Fachrichtung Bibliothek. Zu den aktiven Lesern zählen 19 000 Menschen und pro Tag empfängt die Bibliothek zwischen 2 000 und 3 000 Besucher unterschiedlichen Alters. In der Berufsschule treffen sich alle Azubis wieder, egal, welche Fachrichtung. Annika und Nicole sind bereits im dritten Lehrjahr. Wie es anschließend weitergeht? Annika tritt nach ihrer Ausbildung eine befristete Stelle im Haus an. Darüber freuen sich beide Seiten sehr.

Eine Ausbildung in der hiv Bibliothek oder im Arc

STADT REUTLINGEN Theresa Siegler | Stadt Reutlingen | Hauptamt Marktplatz 22 | 72764 Reutlingen | Tel. 07121/303-2350 ausbildung@reutlingen.de | www.reutlingen.de/ausbildung 32  AZUBIOFFENSIVE 2017


LEBEN BRAUCHT ENERGIE Eine Ausbildung im Stadtwerke-Konzern

Mit einer Ausbildungsquote von rund zehn Prozent gehört der Stadtwerke-Konzern zu den größten Ausbildungsbetrieben der Region Reutlingen. Die dortigen Azubis, darunter auch DHBW-Studenten, legen im Stadtwerke-Konzern den Grundstein für ihre berufliche Zukunft. Leben braucht Energie – das Unternehmen versorgt seine Kunden rund um die Uhr mit Strom, Erdgas, Trinkwasser, Fernwärme und weiteren energienahen Dienstleistungen und betreibt die Reutlinger Bäder. Im Konzern sorgen mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Zufriedenheit der Kunden und Badegäste. Im Stadtwerke-Konzern wird die Berufsausbildung wichtig genommen. Deshalb profitieren die Nachwuchskräfte von Vielseitigkeit Während der Ausbildung lernt man alle Bereiche im Unternehmen kennen. Praxisnähe Schon in der Ausbildung wird der Azubi in den Arbeitsalltag eingebunden und bekommt Verantwortung übertragen. Sozialkompetenz Während der Ausbildungszeit durchläuft und gestaltet man mehrere soziale Projekte, die die Sozialkompetenz fördern und den Blick über den Tellerrand hinaus schärfen.

Abwechslung Alle zwei Jahre findet ein viertägiges Azubi-Event statt. Besichtigungen von Betriebsanlagen, spannende Aktionen, kombiniert mit Projektarbeiten zu aktuellen Themen der Energiewirtschaft ergeben eine besondere Erlebnis- und Kompetenzerfahrung, die nachhaltig den Zusammenhalt im Team stärkt.

FAIRNETZ GMBH Ralf Heim | Hauffstraße 89 | 72762 Reutlingen Tel. 07121/582-3522 | bewerbung-azubi@stadtwerke-reutlingen.de www.fairnetzgmbh.de AZUBIOFFENSIVE 2017 

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AUSBILDUNGSSTELLEN IM ÜBERBLICK: Unternehmen

Ausbildungsberufe

Ort

Beginn

Papiertechnologe (m/w)

Dettingen/Erms

September 2018

Industriekaufmann (m/w) Fachinformatiker Anwendungsentwicklung (m/w) Technischer Produktdesigner(m/w) Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Albstadt

September 2018

Stanz- u. Umformmechaniker (m/w) Fachkraft für Metalltechnik (m/w) Werkzeugmechaniker (m/w) Industriekaufmann/-frau Reutlinger Modell – Bachelor of Engineering Maschinenbau

Lichtenstein

September 2018

Duales Studium – Studiengang BWL-Industrie, Studienbereich Wirtschaft

Dettingen/Erms

Oktober 2018

Duales Studium – Studiengang Maschinenbau, Studienrichtung Fahrzeug-System-Engineering Duales Studium – Studiengang Maschinenbau, Studienrichtung Konstruktion und Entwicklung Duales Studium – Studiengang Maschinenbau, Studienrichtung Kunststofftechnik Duales Studium – Studiengang Maschinenbau, Studienrichtung Produktionstechnik Duales Studium – Studiengang Wirtschaftsinformatik 2018 Duales Studium – Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Duales Studium – Studiengang Maschinenbau Reutlinger Modell Elektroniker für Betriebstechnik (m/w) Technischer Produktdesigner (m/w) Industriemechaniker (m/w) Industriekaufmann (m/w) Verfahrensmechaniker für Kuntsstoff und Kautschuktechnik(m/w) Werkzeugmechaniker (m/w) Fachkraft Lagerlogistik (m/w) Werkzeugmechaniker (m/w)

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September 2018

Lenningen

September 2018

Fachkraft für Metalltechnik Industriemechaniker/-in Mechatroniker/-in Technische/-r Produktdesigner/-in Bachelor of Arts - BWL International Business Bachelor of Engineering – Informatik Bachelor of Engineering – Mechatronik Bachelor of Engineering – Elektrotechnik

Tübingen

September 2018

Kfz-Mechatroniker/-in – Fachrichtung System- und Hochvolttechnik Kfz-Mechatroniker/-in – Fachrichtung PKW-Technik Automobilkaufmann/-frau

Reutlingen, Tübingen, Münsingen

September 2018


Unternehmen

Ausbildungsberufe

Ort

Beginn

Industriekaufmann/-frau Anlagenmechaniker/-in für Rohrsystemtechnik Elektroniker/-in für Betriebstechnik Fachangestellte/-r für Bäderbetriebe Bachelor of Engineering (m/w) – Fachrichtung Elektrische Energietechnik Bachelor of Arts (m/w) – Fachrichtung Accounting & Controlling Bachelor of Engineering (m/w) – Fachrichtung Informationstechnik

Reutlingen

September 2018

Bachelor of Arts – Public Management Verwaltungwirt/in Verwaltungsfachangestellte/r Vermessungstechniker/in Straßenwärter/in Forstwirt/in

Reutlingen

Werkzeugmechaniker (m/w) Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik (m/w) Mechatroniker (m/w DHBW-Studium – Maschinenbau (m/w) DHBW-Studium – Wirtschaftingenieurwesen (m/w)

Bad Urach

Industriemechaniker (m/w) Mechatroniker (m/w) Elektroniker (m/w) für Betriebstechnik Duales Studium – Mechatronik (B. Eng.) Duales Studium – Wirtschaftsinformatik (B. Sc.) Reutlinger Modell – Fachrichtung Maschinenbau

Tübingen/Reutlingen

September 2018

Reutlingen

Oktober 2018

Tübingen/Reutlingen

September 2018

Groß- und Außenhandelskaufmann/-frau IT-Systemelektroniker/in Fachinformatiker/in Systemintegration IT-Systemkaufmann/-frau Duales Studium – Bachelor of Arts – BWL Duales Studium – Bachelor of Science – Witschaftsinformatik

Reutlingen

September 2018

Rechtsanwaltsfachangestellte/-r Steuerfachangestellte/-r Duales Studium – Bachelor of Arts/Steuern und Prüfungswesen Duales Studium – Bachelor of Arts/Wirtschaftsprüfung Steuerfachangestellte/-r Duales Studium – Bachelor of Arts/Steuern und Prüfungswesen Duales Studium – Bachelor of Arts/Wirtschaftsprüfung

Reutlingen

September 2018

Albstadt

September 2018

Oktober 2018

September 2018

Münsingen und Eningen u. A. Pfronstetten

September 2018

Oktober 2018

Oktober 2018

Stand: Juni 2017, alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten. AZUBIOFFENSIVE 2017 

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AUSBILDUNGSSTELLEN IM ÜBERBLICK: Unternehmen

Ausbildungsberufe

Ort

Beginn

Chemikant (m/w) Fachinformatiker für Systemintegration (m/w) Fachkraft für Lagerlogistik (m/w) Industriekaufmann (m/w)

Grafenberg

September 2018

Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel Kaufmann/-frau für Büromanagement Fachkraft für Lagerlogistik (m/w) Fachlagerist (m/w) Duales Studium Bachelor of Arts – BWL-Handel

Bad Urach

September 2018

Anlagenmechaniker/-in Bauzeichner/-in Elektroniker/-in Fliesenleger/-in Holzbearbeitungsmechaniker/-in Holzmechaniker/-in Fachrichtung Montage Industriekauffrau/-mann Industriemechaniker/-in Maler/-in Mechatroniker/-in Kfz-Mechatroniker/-in Tischler/-in Zimmerer/-in Duales Studium 2018 – Bachelor of Engineering – Holztechnik Duales Studium 2018 – Bachelor of Arts – BWL-Industrie

Hohenstein-Oberstetten

September 2018

Bachelor of Arts (B.A.) – Studiengang Public Management Verwaltungswirt/in Verwaltungsfachangestellte/r Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste – Fachrichtung Bibliothek Bauzeichner/in – Fachrichtung Architektur Bauzeichner/in – Fachrichtung Tief-, Straßen- und Landschaftsbau Erzieher/in im Berufspraktikum Kinderpfleger/in im Berufspraktikum Praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher (PiA) Forstwirt/in Kfz-Mechatroniker – Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik Straßenbauer/in Berufskraftfahrer/in Fachkraft für Abwassertechnik (m/w) Bachelor of Arts (B.A.) – Studiengang Soziale Arbeit in der Jugend-, Familien- und Sozialhilfe (Sozialverwaltung) Bachelor of Arts (B.A.) – Studiengang Soziale Arbeit in der Kinder- und Jugendarbeit Bachelor of Arts (B.A.) – Studiengang Soziale Arbeit in der Elementarpädagogik

Reutlingen

September 2018

Oktober 2018

Oktober 2018

Stand: Juni 2017, alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten.

36  AZUBIOFFENSIVE 2017


Unternehmen

Ausbildungsberufe

Ort

Beginn

Elektroniker für Betriebstechnik (m/w) Technischer Produktdesigner (m/w) Mechatroniker (m/w) Industriemechaniker (m/w) Industriekaufmann (m/w) Reutlinger Modell – Industriemechaniker/bzw. Bachelor of Engineering (m/w) Reutlinger Modell – Mechatroniker/bzw. Bachelor of Engineering (m/w) Bachelor of Engineering – Fachrichtung Maschinenbau (m/w) Bachelor of Arts – Fachrichtung Industrie (m/w) Bachelor of Engineering – Fachrichtung Elektrotechnik (m/w)

Reutlingen

September 2018

Alle Infos zu n und Unternehme plätzen s g n u d il b s u A gibt es auch online auf

S.DE REGIOALBJOB

Impressum Sonderausgabe Juli 2017 Verlag: GEA Publishing und Media Services GmbH + Co. KG Persönlich haftende Gesellschafterin: GEA Publishing und Media Services Verwaltungs GmbH, Burgplatz 5, 72764 Reutlingen Verleger: Valdo Lehari jr. Geschäftsführer: Michael Eyckeler, Stephan Körting Redaktion: Christine Knauer (verantw., Reutlinger General-Anzeiger) Texte: Christine Knauer (Reutlinger General-Anzeiger), Iris Kreppenhofer (Reutlinger General-Anzeiger), Mirjam Sperlich (Reutlinger General-Anzeiger), Norbert Leister, Till Börner

Anzeigen: Stephan Körting (verantw.), Friedemann Hüfken, Andreas Hübner Layout & Gestaltung: Mark Reich (Reutlinger General-Anzeiger) Bilder: Gerlinde Trinkhaus: Baumann; Markus Niethammer: Menton, Stadt RT, Landratsamt RT; Norbert Leister: ElringKlinger; Till Börner: Morgenstern, Wafios; Iris Kreppenhofer: Baumann; alle anderen: PR; Titelbild: ©lassedesignen-Fotolia.com Druck: Bechtle Druck & Service, Esslingen Auflage: 48 000 Exemplare Falls Sie Interesse an einer Anzeigenschaltung in unseren Sonderbeilagen haben, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung: Friedemann Hüfken, Telefon 0 71 21/302-534 oder E-Mail: info@regioalbjobs.de Für den Inhalt der Anzeigen sind die Auftraggeber verantwortlich.

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AZUBIOFFENSIVE 2017 


Bildungsmessen in der Region!

! Wo? Hier: ium ud St d un g un ild sb Au er üb ch Di e er Informi Last-Minute-Lehrstellenbörse 15. September 2017 | Agentur für Arbeit | Reutlingen & Balingen www.arbeitsagentur.de/reutlingen

Berufsinformationsbörse 21. September 2017 | Quenstedt-Gymnasium | Mössingen

Visionen – Wege nach dem Schulabschluss 2017 21. – 23. September 2017 | Volksbankmesse und SparkassenArena | Balingen www.bildungsmesse-visionen.de

Berufsinformationsbörse 26. September 2017 | Realschule | Neckartenzlingen www.realschule-neckartenzlingen.de

Tag der dualen Ausbildung 29. September 2017 | Ferdinand-von-Steinbeis-Schule | Reutlingen www.steinbeisschule-reutlingen.de f Folge uns au d n u Facebook er m im erhalte s zu aktuelle Info sen! es em er ri Kar

M/ FACEBOOK.CO E .D S REGIOALBJOB

KAZ – Kontakte - Ausbildung - Zukunft 6. Oktober 2017 | Stadthalle | Sulz/Neckar | www.kaz-sulz.de

bit Berufs Informations Tag 10. Oktober 2017 | Landratsamt Tübingen | www.bit2017.de

Börse deiner Zukunft 24. Oktober 2017 | Filderhalle | Leinfelden-Echterdingen www.leinfelden-echterdingen.de

IHK-Elterncafé 9. November 2017 | Walter-Erbe-Realschule | Tübingen | www.ihk-reutlingen.de

IHK-Berufs-Infotage 8. – 9. November 2017 | IHK-Akademie | Reutlingen | www.ihk-reutlingen.de

Top Sozial – Messe für soziale Berufe 18. November 2017 | Sparkassen Carré | Tübingen | www.top-sozial.de

Berufswelten 18. November 2017 | Philipp-Matthäus-Hahn-Schule | Nürtingen | www.pmhs.de

DHBW-Studientag 22. November 2017 | DHBW | Stuttgart | www.dhbw-stuttgart.de

Bildungsmesse Neckar-Alb (binea) 2. – 3. Februar 2018 | Stadthalle | Reutlingen | www.binea.de Alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten.

38  AZUBIOFFENSIVE 2017


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