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Karriere in der Region Neckar-Alb

MITARBEITER LANGFRISTIG BEGEISTERN Wie sich Arbeitgeber um die besten Köpfe bemühen

MEHR LUST AUF ARBEIT

KARRIERE AUF UMWEGEN

DER ENTSCHEIDENDE MOMENT

Top 8 Tipps für Chefs und Mitarbeiter

Bewerbungsstrategien im Fall »Zickzack-Lebenslauf«

Vorstellungsgespräch-Expertin Christine Wrobel im Interview

Sonderausgabe

Oktober 2018


ElringKlinger ist ein weltweit führender Automobilzulieferer und Technologiekonzern mit mehr als 10.000 Mitarbeitern an 45 Standorten. Werden auch Sie Teil unserer Erfolgsgeschichte. Wir bieten interessante Karrieremöglichkeiten in einem internationalen Umfeld, eine attraktive Vergütung und betriebliche Altersvorsorge, flexible Arbeitszeitmodelle sowie vielfältige Gesundheits- und Sportangebote. Entwickeln Sie mit uns die Mobilität der Zukunft. Weitere Informationen und aktuelle Stellenangebote finden Sie unter www.elringklinger.de/karriere

DANI EL HÜTTEN BE RGE R Auszubildender Verfahrenstechniker

QIN LIU Mitarbeiterin Corporate Project Management

BORA SA KA R Mitarbeiter Fertigung

TI MO ST ÜMPFL E N Teamleiter Fräsen

ELENA L E I C HT Auszubildende Industriekauffrau

Join us! J ESSICA S IE B E CK Commercial Manager

SIMON RE ICH Einkäufer

TH I LO LU TZ Entwicklungsingenieur / Product Engineer

MAR IE -T HE R E S E MAAS Referentin Unternehmenskommunikation

TH O MAS K I U P EL Doktorand

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Karriere in der Region Neckar-Alb

EDITORIAL Erfolg ist in der Region Neckar-Alb zu Hause. Was gerne liebevoll »Ländle« genannt wird, ist nicht zu unterschätzen: Hier wimmelt es nur so von internationalen Exportschwergewichten und Zukunftsfabriken mit Ausläufern auf der ganzen Welt. Ein Indiz dafür, dass sich die Unternehmer der Region gut um ihre Mitarbeiter kümmern. Denn mit ihnen steht und fällt der Erfolg eines Unternehmens. Gerade in Zeiten der Globalisierung, in denen internationale Konkurrenz, Innovations- und Leistungsdruck immer größer werden, kann ein engagiertes Team den entscheidenden Unterschied machen. Gleichzeitig befinden wir uns mitten in einem Mentalitätsumschwung: »Work-LifeBalance« ist in aller Munde, selbst der eingefleischte Schwabe will nicht mehr nur »Schaffe, schaffe, Häusle bauen«. Und die Unternehmen reagieren, mit Sport- und Gesundheitsangeboten, flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice, Essenszuschüssen oder Dienstrad-Leasing. Eine Win-win-Situation: Der Arbeitnehmer freut sich über einen attraktiven Arbeitsplatz und der Arbeitgeber über motivierte Mitarbeiter, die ihm lange erhalten bleiben. Nie war es schöner, Karriere zu machen, so scheint es mir beim Durchlesen unserer Firmenportraits. Und übrigens auch nie aufregender: Denn wer gestern noch eine Ausbildung zum Bürokaufmann gemacht hat, kann übermorgen Industriedesigner sein. Blättern Sie durch unser Heft – Sie werden überrascht sein, was Sie erfahren. Vor allem werden Sie Lust auf Karriere bekommen. Haben Sie viel Spaß beim Lesen unseres Magazins – und beim Erklimmen Ihrer persönlichen Karriereleiter!

Nadine Wilmanns Redaktion

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INHALT 6

NULL SPIELRAUM FÜR FEHLER

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INNOVATIV UND IN DER REGION VERWURZELT

ASC Armored Specialty Cars GmbH

EPflex Feinwerktechnik GmbH

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SINNHAFTE UND WERTVOLLE AUFGABEN FÜRS GEMEINWESEN Stadt Reutlingen

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BEKENNTNIS ZUM FAMILIÄREN MITEINANDER SchwörerHaus KG

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DIE MITARBEITER MACHEN DEN UNTERSCHIED Kreissparkasse Reutlingen

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AUTOMATISCH IN DIE PRODUKTION DER ZUKUNFT

Schiller Automation GmbH & Co. KG

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DYNAMISCHE VERTRIEBSKRÄFTE FÜR EINEN DYNAMISCHEN MARKT Solcom GmbH

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TECHNISCHE KOMPETENZ MIT LEIDENSCHAFT

ZELTWANGER Holding GmbH

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SCHMITT + SOHN AUFZÜGE – EIN EXZELLENTER ARBEITGEBER Schmitt + Sohn Aufzüge GmbH

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HIDDEN CHAMPION AUF WACHSTUMSKURS

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Weinmann Holzbausystemtechnik GmbH

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WELTOFFENHEIT UND GELEBTE VIELFALT

Spectra GmbH & Co. KG

»TECHNOLOGIEVORSPRUNG IST HORN«

Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH

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TEIL VON ETWAS GROSSEM

voestalpine Automotive Components Dettingen GmbH

TRANSLINE VERBINDET MENSCHEN WELTWEIT Transline Deutschland GmbH

ZUKUNFTS-ENTDECKER MIT WOHLFÜHLBONUS

RAMPF Holding GmbH & Co. KG

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WALTER AG IN TÜBINGEN

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INNOVATIVE MEDIALÖSUNGEN

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Walter AG

Kittelberger media solutions GmbH

VIELFÄLTIGE AUFGABEN AM HIGHTECH-STANDORT

Ahlstrom-Munksjö Dettingen GmbH

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MASCHINENBAU MACHT’S MÖGLICH Manz AG

WEITERE THEMEN 14

Im Zickzack geradewegs ins Ziel

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Motivations-Fallen

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Gut vorgestellt

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Die Top Arbeitgeber im Überblick


Karriere in der Region Neckar-Alb

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MIT ALLEN DER ADRESSEN GEBER T I E B R A P TO SEITE 50

IMPRESSUM

Sonderausgabe Oktober 2018 Verlag: GEA Publishing und Media Services GmbH & Co. KG Persönlich haftende Gesellschafterin: GEA Publishing und Media Services Verwaltungs GmbH, Burgplatz 5, 72764 Reutlingen Verleger: Valdo Lehari jr. Geschäftsführer: Michael Eyckeler, Stephan Körting Redaktion: Gisela Sämann (verantwortlich), Joachim Baier, Anke Leuschke, Nadine Wilmanns Anzeigen: Stephan Körting (verantwortlich), Andreas Hübner, Friedemann Hüfken Layout und Gestaltung: Felix Michel Druck: Bechtle Druck und Service GmbH & Co. KG Titelfoto: Georgijevic/istock.com Auflage: 37 000 Exemplare Sollten Sie Interesse an einer Anzeigenschaltung in unseren Sonderbeilagen haben, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Friedemann Hüfken Telefon 07121/3 02 - 5 34

Für den Inhalt der Anzeigen sind die Auftraggeber verantwortlich.

Foto: foxyburrow/Fotolia

info@geapublishing.de


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NULL SPIELRAUM FÜR FEHLER

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ie Auftraggeber des 2005 gegründeten Reutlinger Unternehmens ASC (Armored Specialty Cars) Germany sind internationale Regierungsbehörden, Staatsoberhäupter, Industrieführer, Diplomaten und verschiedene militärische Spezial- und Polizeieinheiten. »Im Bereich des Fahrzeugbaus bieten wir unseren Kunden umfassende Technologielösungen in Sachen Sonderschutz und Sonderschutzfahrzeugen aller Marken aus einer Hand«, umreißt Geschäftsführer Jörg Ackermann in wenigen Worten das teils außergewöhnliche wie spannende Arbeitsfeld seines Unternehmens. Wie »umfassend« solche Technologielösungen tatsächlich aussehen können, die in Krisen- und Konfliktzonen der Welt eingesetzt werden, lassen einen Besucher beim schwäbischen Entwickler und Hersteller von Minen- und IED-geschützten Geländefahrzeugen schon mal nach Luft schnappen. So werden am Standort Mittelstadt beispielsweise jährlich rund 100 Fahrzeuge gefertigt. 1 200 bis 5 000 Arbeitsstunden können dabei schon mal in die Produktion eines einzigen Fahrzeuges fließen – je nach Ausstattung und Kundenwunsch. »Bei uns ist alles individuelle Handarbeit«, wie Ackermann ausdrücklich betont. Ein Blick hinter die Kulissen bestätigt seine Worte. »Jedes bei ASC gefertigte Fahrzeug wird mit einem einzigartigen, weltweiten Garantie-Paket geliefert, das alle Komponenten einschließlich Motor, Zug und Getriebe umfasst.« Seit nunmehr 50 Jahren ist Ackermann ein echter Karosserie-Enthusiast und in der Automobilbranche tätig. Heute beschäftigt er rund 80 Mitarbeiter inklusive einiger Leasingkräfte. Autos und (schnelle) Motoren waren einfach immer schon sein Ding, wie er schmunzelnd bemerkt. Die längere Suche nach einer großen Produktions- und Lagerfläche in der Region verschlug den Unternehmer schließlich nach Mittelstadt. Dort konnten fast 7 000 Quadratmeter von ihm angemietet werden, um die anspruchsvolle Arbeit für seine ebenso


anspruchsvollen Kunden weltweit zu verrichten. Und die sind im wahrsten Sinne des Wortes »König«, wenn es um ihre Bestellung und ihren persönlichen Schutz auf der Straße geht. »Was die individuellen Kundenwünsche angeht, gibt es eigentlich fast nichts, das es nicht gibt«, sagt der Mann für Finanzen und Personal, Wolfgang Hirning. »Wenn jemand 16 von außen nicht sichtbare Antennen im vollgepanzerten Auto wünscht, bekommt er sie.« An den entsprechenden Lösungen getüftelt und später dann baulich konstruiert wird freilich alles im eigenen Haus von ASC.

Fotos: pr

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Effektiv Leben retten Dickes Glas, gepanzerte Fensterrahmen und schwere Türen sind nur drei der vielen wichtigen Sicherheitskomponenten. »Was letztlich zählt, ist die Rüstung, die man nicht sieht. Wir integrieren die Rüstungstechnologie vollständig in die Hohlräume der ursprünglichen Kabine und schaffen so die nötige Stärke, um große Mengen Sprengstoff zu besiegen.« Menschenleben, das geschützt und gerettet werden soll, steht dabei immer im Vordergrund. Damit werden aus ursprünglichen 2,2 Tonnen Auto schon mal stolze sechs Tonnen, die kontrolliert und sicher bewegt werden wollen, wie die Profis unterstreichen und gleichzeitig an ein wichtiges Thema denken: »Fahrertraining«. ASC verfügt im Moment über 27 verschiedene Zertifizierungen für Ballistik- und Sprengstoff-Prüfungen. »Um sicher zu gehen, dass das, was bei uns entwickelt wird, auch effektiv Leben rettet, werden alle Erstlinienfahrzeuge einem strikten Regime von sogenannten IED-Sprengversuchen (improvisierte Sprengsätze) unterzogen.« Der Qualitätsstandard im Unternehmen ist hoch. »Wir sind nicht die Günstigsten am Markt«, gibt Ackermann zu. »Unsere Währung des Handels ist Tatsache und keine Fiktion«, lautet seine Devise.

In einem ASC-Fahrzeug können bis zu 5 000 Arbeitsstunden stecken.

Großer Fachkräftebedarf »Nicht einfach« sei es, auf dem regionalen Arbeitsmarkt gute und erfahrene Fachkräfte wie Kfz-Mechatroniker oder –Mechaniker zu finden, bedauert der Chef des Hauses. Für den »Rohbau«, also die eigentliche Panzerung, ist das Unternehmen außerdem auf gute Schlosser und Schweißer, aber auch Karosseriebauer angewiesen. Eine selbstständige und sorgfältige Arbeitsweise mit hoher Einsatzbereitschaft wird in dem geschäftigen Manufaktur-Betrieb vorausgesetzt. Bewerbungen sind hier jederzeit erwünscht, wie auch Hirning ausdrücklich betont.

Pro Jahr fertigt ASC rund 100 Fahrzeuge – jedes Einzelne in individueller Handarbeit.

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INNOVATIV UND IN DER REGION VERWURZELT EPflex in Dettingen zählt zu den namhaften Herstellern von Medizintechnik. Das Thema Gesundheit hat auch innerbetrieblich hohen Stellenwert von Joachim Baier

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enn es um Produkte für minimalinvasive Chirurgie geht, hat EPflex in Dettingen/Erms weltweit einen guten Ruf. Mit zahlreichen Patenten und Neuentwicklungen versteht sich das familiengeführte Unternehmen als Pionier in der Medizinbranche. Produziert wird im Reinraum: Führungsdrähte, Steinfangkörbchen und anderes Qualitätszubehör für Operationssäle. Auch Serviceleistungen gehören zum Portfolio. Kunden sind namhafte Medizintechnik-Hersteller in der ganzen Welt.

Die Produktion feinster Werkzeuge für die minimalinvasive Chirurgie erfolgt im Reinraum.

EPflex wurde 1994 als Einmannbetrieb von Bernhard Uihlein in Dettingen gegründet. Mittlerweile zählt die Belegschaft rund 320 Mitarbeiter. Der betriebliche Altersdurchschnitt sei eher niedrig, erklärt Georg Uihlein, Vertriebsleiter und Sohn des Firmengründers. »Als hoch innovatives Unternehmen sprechen wir offenbar viele Young Professionals und Berufseinsteiger an.« Er weiß, dass die Mitarbeiter insbesondere die interessante Aufgabenstellung, die Teilhabe an der positiven Entwicklung der Firma sowie die familiäre Unternehmenskultur schätzen. EPflex ist in puncto Umsatzentwicklung auf Wachstumskurs, proportional dazu steigt auch die Zahl der Beschäftigten. »Dadurch, dass bei uns viel in Hand-


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arbeit gemacht wird und die Aufträge mehr werden, brauchen wir auch mehr Personal«, erläutert Uihlein. Gesucht werden Mitarbeiter in allen Unternehmensbereichen, insbesondere Produktionshelfer aber auch Kaufleute, Ingenieure und Konstrukteure. In der Montage würden auch ungelernte Kräfte eingestellt, so Personalleiterin Meike Coconcelli. »Man sollte sorgfältig arbeiten können und Fingerspitzengefühl mitbringen«, präzisiert sie die Anforderungen. Für Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich sind gute Englischkenntnisse Voraussetzung.

lände findet bei den Mitarbeitern und ihren Familien großen Anklang. Im kommenden Jahr ist zum 25-jährigen Firmenjubiläum ein großes Fest geplant. Und 2019 soll auch der Neubau der dritten, 2 000 Quadratmeter großen Produktionshalle am Stammsitz bezugsfertig sein.

Arbeit bei EPflex: mit Sorgfalt und Fingerspitzengefühl.

Gesundheit durch Innovation Als Unternehmen in der Medizintechnik ist bei EPflex die betriebliche Gesundheitsvorsorge ein zentrales Anliegen. Die Arbeitsplätze sind nach modernen ergonomischen Kriterien ausgestattet. Weiterhin gibt es regelmäßige Gesundheitstage in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen sowie Kooperationen mit diversen Fitnessstudios. Zum Angebot zählen zudem Büromassagen, Teambuilding-Maßnahmen und Betriebssportgruppen. Vor allem die Lauftreffs erfreuen sich großer Beliebtheit – allein beim Ermstalmarathon gingen 50 Mitarbeiter an den Start. »Unser Markenkern lautet Gesundheit durch Innovation, das leben wir auch im Unternehmen«, betont Uihlein. Und er weiß, dass sich damit auch die Mitarbeiter identifizieren können. »Mit der täglichen Arbeit etwas für die Gesundheit der Menschen zu tun, ist ein gutes Gefühl«, bestätigt Kerstin Engel, Kaufmännische Leiterin. Beim Thema Weiterbildung gibt es ebenfalls viele Angebote, so etwa Deutschkurse für neue Mitarbeiter, denn EPflex beschäftigt Menschen vieler verschiedener Nationalitäten. Unterstützt wird auch die fachliche Weiterbildung, etwa Meister- oder Techniker-Kurse, die den Weg für den beruflichen Aufstieg ebnen. Die Chancen dafür seien gut, versichert Georg Uihlein, »die Mitarbeiter können mit dem Unternehmen wachsen, Karriere machen und Verantwortung für Bereiche oder Gruppen übernehmen«.

Extras für ein gutes Miteinander In puncto Ausbildung will sich das Unternehmen in Zukunft noch breiter aufstellen, so sollen künftig etwa auch Industriemechaniker ausgebildet werden. Ein Extra, das nur wenige Unternehmen bieten, sind Prämien für Mitarbeiter ohne Fehlzeiten. Auch wird eine betriebliche Altersvorsorge angeboten. Uihlein verweist weiterhin auf das soziale Engagement des Unternehmens, seien es Projekte für Asylbewerber oder die Unterstützung von Vereinen. Zum guten Miteinander tragen gesellige Anlässe bei, vor allem die Weihnachtsfeier mit geschmückten Buden auf dem Betriebsge-

Geschäftsführer Bernhard Uihlein freut sich über talentierte Neuzugänge in seinem Unternehmen. Fotos: pr

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SINNHAFTE UND WERTVOLLE AUFGABEN FÜRS GEMEINWESEN Als einer der größten Arbeitgeber der Region punktet die Stadt Reutlingen mit gutem Betriebsklima, vielseitigen Weiterbildungsmöglichkeiten und Familienfreundlichkeit von Joachim Baier

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it rund 2 400 Beschäftigten ist die Stadt Reutlinihre Eigenbetriebe – die Technischen Betriebsdienste gen der zweitgrößte Arbeitgeber im Landkreis. Reutlingen (TBR) und die Stadtentwässerung ReutlinVor allem in den letzten Jahren ist die Mitargen (SER) – überaus gute Noten. Ein erfreuliches Ergebbeiterzahl aufgrund des stetig wachsenden Aufgabennis für Rainer Diebold, zumal die Befragung diesmal spektrums zum Wohle der Reutlinger stark gestiegen. noch etwas besser ausgefallen ist als die vor vier JahAuch im kommenden Jahr soll es ren. »Wir können nicht nur mit sichewieder zahlreiche Stellen und Ausbilren Arbeitsplätzen und Familienfreund»Die Vereinbarkeit dungsplätze neu zu besetzen geben lichkeit punkten, sondern auch damit, – vor allem pädagogische und technivon Beruf und Familie dass wir am Gemeinwesen orientierte sche Fachkräfte werden gesucht. Arbeit leisten«, weiß der Personalleiter steht im Fokus.« Bei einer Mitarbeiterbefragung im verder Stadt. gangenen Jahr äußerten sich 90 ProBei 65 Prozent Frauenanteil steht die zent der Teilnehmer zufrieden mit ihrer ArbeitssituaVereinbarkeit von Beruf und Familie im Fokus der Pertion. Vor allem bei den Themen Arbeitsplatzsicherheit, sonalentwicklung. Rund 40 Prozent der Beschäftigten Betriebsklima, Fortbildung, flexible Arbeitszeiten und arbeiten in Teilzeit. »Wir haben etwa 800 verschieGesundheitsprävention erhielten die Verwaltung und dene Arbeitszeitmodelle«, verweist Diebold auf flexible


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Fotos: pr

Lösungen. Vor zwei Jahren wurde die Stadtverwaltung für ihre familienbewusste Personalpolitik mit dem Zertifikat »audit berufundfamilie« der gemeinnützigen Hertie-Stiftung ausgezeichnet. Auch im Hinblick auf die Beschäftigung von Menschen mit Handicap ist das Rathaus vorbildlich: 133 Mitarbeiter mit Behinderung – ein Drittel mehr als gesetzlich vorgeschrieben – sind beschäftigt. Personalentwicklerin Eva Croon verweist auf das umfangreiche Fortbildungsprogramm. »Das entwickeln wir seit vielen Jahren weiter und es gibt eine Menge Themen, die regelmäßig angeboten und von den Kollegen gerne angenommen werden«, erläutert sie. Allein die Jahresübersicht aller Seminare füllt fünf Seiten. Das Angebot ist ausgesprochen vielseitig: Gesprächsführung, Datenverarbeitung, Führungsthemen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege, Erste-Hilfe-Kurse, Gesundheitsangebote in der Mittagspause – beispielsweise Yoga, Qigong und Schaukochen – und etliches mehr. Hinzu kommen fachliche Fortbildungen wie etwa zur neuen Datenschutzgrundverordnung. »Die Weiterbildung genießt einen hohen Stellenwert. Es ist uns wichtig, auch neue Themen aufzugreifen«, betont Rainer Diebold.

Viele Berufe vertreten In puncto berufliche Vielfalt dürfte die Stadtverwaltung in der Region einen Spitzenplatz einnehmen. Allein 30 Ausbildungsberufe sind im Angebot: Das Spektrum reicht vom Berufskraftfahrer bis zur Verwaltungsfachangestellten, von der Erzieherin bis zum Wirtschaftsinformatiker. Die rund 140 Auszubildenden und Studenten bekommen regelmäßig Einblicke auch über ihr Berufsfeld hinaus – als Ausbildungsbotschafter,

Vielfältiges Einsatzgebiet: Tobias Hauser leitet die Verkehrsabteilung der Stadt Reutlingen.

als Organisatoren von Veranstaltungen oder als Teilnehmer an Sozialprojekten und Ausbildungsmessen. Gemeinsame Ausflüge und Weihnachtsfeiern sorgen für das nötige Wir-Gefühl. Personalentwicklerin Eva Croon weist auf die guten Karrierechancen hin: Es gebe ein eigenes Entwicklungsprogramm für angehende Führungskräfte, das gut nachgefragt sei. Für Personalchef Rainer Diebold ist nicht zuletzt das gute Betriebsklima entscheidend. »Bei der Stadtverwaltung fühle ich mich am richtigen Platz, weil ich hier eine sinnvolle, interessante und vielseitige Tätigkeit ausübe und weil ich einen emphatischen Arbeitgeber habe, dem das Wohlergehen seiner Mitarbeiter am Herzen liegt«, lautet seine persönliche Einschätzung. Dass sich die Mitarbeiter der Stadt Reutlingen gut aufgehoben fühlen, zeigt die große Zahl an langjährigen Beschäftigten: Allein 2017 feierten 81 Mitarbeiter ihr 25-jähriges oder ihr 40-jähriges Jubiläum bei der Stadt.


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BEKENNTNIS ZUM FAMILIÄREN MITEINANDER Schwörer-Haus in Oberstetten setzt auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit, das kommt auch bei den Mitarbeitern gut an von Joachim Baier

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ier bin ich daheim« lautet der Slogan von Schwörer-Haus. Das trifft für den Fertighausbauer aus Oberstetten in doppelter Hinsicht zu: Die Kunden sollen sich im neuen Eigenheim ebenso »daheim« fühlen wie die eigenen Mitarbeiter im Unternehmen – diese stimmten bei einer betriebsinternen Umfrage mit überwältigender Mehrheit für den Slogan, ein klares Bekenntnis zum familiären Miteinander. Die SchwörerHaus KG steht für modernes und innovatives Bauen und gehört mit über 40 000 gebauten Häu-

sern zu den größten Fertighausherstellern in Deutschland. Am Stammsitz in Oberstetten sind aktuell 1 410 Mitarbeiter beschäftigt, allein in den vergangenen zwei Jahren ist die Belegschaft um 100 Mitarbeiter gewachsen. Derzeit wird eine neue Produktionshalle zum Bau der innovativen Wohnmodule »FlyingSpaces« gebaut. Sieben weitere Standorte der Firmengruppe sind in ganz Deutschland angesiedelt. Die wichtigsten Standbeine sind neben dem Fertighausbau auch die Holzindustrie und das Biomasse-Heizkraftwerk.


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»Mit vielen verschiedenen Aufgaben und Produkten sind wir breit aufgestellt und können einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag bieten«, sagt Ausbildungsleiterin Bianca Loock-Hummel. Das Familienunternehmen wird nach den Leitsätzen von Gründer Hans Schwörer geführt, im Fokus stehen Umweltschutz und Nachhaltigkeit. »Wir beschäftigen uns mit modernen, zukunftsweisenden Themen, mit denen sich unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen voll identifizieren können, und die viele auch privat leben«, weiß die Ausbildungsleiterin. Das Unternehmen verzeichnet ein starkes Wachstum und sucht Fachkräfte und Auszubildende in den unterschiedlichsten Bereichen: Produktion, Montage, Instandhaltung, Konstruktion und Verwaltung. Die Ausbildung der eigenen Nachwuchskräfte hat mit insgesamt 18 Berufsbildern einen hohen Stellenwert. »Als Ausbildungsbetrieb haben wir eine gute Reputation«, sagt Bianca Loock-Hummel stolz. Ronja Koch ist eine von 80 Azubis im Unternehmen. Die angehende Industriekauffrau im dritten Lehrjahr bekommt bereits viel Verantwortung übertragen und sie freut sich über Abwechslung und spannende Themen, wie zum Beispiel Projekte zur Nachhaltigkeit im Rahmen des Azubi-Green-Card-Engagements.

Gesundheitsmanagement mit »Schwörer Move« Die Gesundheit der Mitarbeiter und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind zentrale Anliegen: Bereits 2009 wurde ein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) eingeführt, hierzu gehört der jährliche Gesundheitstag ebenso wie Rückentraining, Nichtraucher-Seminare und Nordic Walking. Besonders beliebt ist der »Schwörer-Move«, tägliche kurze GymnastikEinheiten zum Ausgleich am Arbeitsplatz. Sehr gerne nehmen die Mitarbeiter auch das Angebot zum bezuschussten Fahrrad-Leasing (Job-Rad) wahr, bislang wurden so rund 320 Fahrräder geleast. Im Unternehmen gibt es sogenannte Pflegelotsen, die in puncto häuslicher Pflege beraten. Aktiv wird auch die Wiedereingliederung an den Arbeitsplatz angegangen. Arbeitszeit-Konten, betriebliche Altersvorsorge, eine Firmenkantine mit frischen Mahlzeiten, ausreichend Parkplätze für alle Mitarbeiter und Rabatt beim Hauskauf zählen weiterhin zu den Extras. Auch das gesellige

Für die Zukunft gewappnet: Schwörer-Mitarbeiter vertiefen ihr Know-how regelmäßig auf Schulungen.

»Als Ausbildungsbetrieb haben wir eine gute Reputation.«

Das Unternehmen wächst. Derzeit arbeiten über 1 400 Mitarbeiter am Stammsitz Oberstetten.

Miteinander kommt nicht zu kurz: Bei den Weihnachtsfeiern seien regelmäßig rund 1 000 Schwörer-Kollegen, bemerkt Bianca Loock-Hummel. Für die Kinder der Mitarbeiter wird im Sommer zudem ein Ferienprogramm angeboten. Um für die Zukunft gewappnet zu sein und Fachkräfte langfristig ans Unternehmen zu binden investiert Schwörer-Haus viel in das Wissen der Mitarbeiter, die im Rahmen von Trainings und Schulungen ihr Knowhow vertiefen können. Auch der Teamgedanke ist wichtig, denn die Fertighaus-Profis vor Ort bieten »alles aus einer Hand«. »Wir legen großen Wert auf Kundenzufriedenheit und dafür sind motivierte Mitarbeiter, die sich mit unseren Produkten identifizieren, ein wichtiger Baustein«, erklärt Bianca Loock-Hummel. SchwörerHaus engagiert sich darüber hinaus sozial und umweltpolitisch, sei es als Sponsor für Vereine und Gruppen oder als Kooperationspartner für Schulen. »Wir sind in der Region auf vielen Ebenen präsent«, betont die Ausbildungsleiterin.

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IM ZICKZACK GERADEWEGS INS ZIEL Häufige Berufswechsel, Arbeitslosigkeit, Krankheit – ein »krummer« oder lückenhafter Lebenslauf wird von Personalchefs oft mit Skepsis gelesen. Doch das muss nicht sein. Hier ein Strategieplan für Erfolg mit einem Lebenslauf im Zickzackgang. von Nadine Wilmanns

Berufsstationen sortieren und Relevantes hervorheben »Primäres Anliegen des Chefs ist, dass der Bewerber den Job kann – und nicht, was er außerdem noch kann«, betont der Herrenberger Karriereberater Christoph Burger und empfiehlt, seinen Lebenslauf entsprechend der anvisierten Stelle umzusortieren: »Es gilt, die Lebenslaufstationen, die auf das Stellenprofil passen, grafisch zu betonen.« Man könne dann etwa zwischen »Berufsrelevanten Stationen« und »Weiteren Berufsstationen« unterscheiden. »Das zeigt dem Chef auf einen Blick, dass der Bewerber passt und die Berufsqualifikation stimmt«, so Burger.

Individualität »Wichtig ist, seine Bewerbung individuell auf den jeweiligen Arbeitgeber und die ausgeschriebene Stelle zuzuschneiden – das heißt, keine Pauschalbewerbungen, bei denen oben nur der Name ausgetauscht wird«, betont Doris Deichselberger, Bewerbungsberaterin und

Leiterin des Steinbeis Beratungszentrums »Change Management und Business Coaching« aus Stuttgart. »Ein Anschreiben nach dem Motto ›Dies und jenes kann ich – pick dir raus, was du brauchst‹ funktioniert nicht.«

Authentisch begründen »Liegt die für eine Stelle erforderliche Berufserfahrung schon länger zurück, schaue ich, was die Person in der jüngeren Vergangenheit gemacht hat und wie das begründet wird«, sagt Personalberaterin Gast. »Wenn die Begründung plausibel ist, kann ich mir den Kandidaten durchaus näher anschauen.« Erst ein schlüssiges Anschreiben mache die Bewerbung authentisch und nachvollziehbar. »Wenn sich jemand schlussendlich für das Eine und gegen das Andere entscheidet, dann sagt mir das als Leser des Lebenslaufs, dass sich da jemand Gedanken gemacht hat, Erfahrungen gesucht hat und sich nicht vom Hörensagen beeinflussen ließ, sondern Dinge tatsächlich selbst ausprobieren wollte«, erklärt Gast. Auch krankheitsbedingte Lücken sollten im Anschrei-


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Foto: fotografiche.eu/Fotolia

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ben erklärt werden. »Es gibt ja immer Gründe für eine Lücke, oft ist es aber schwierig, die kurz und knapp zu Papier zu bringen«, sagt Gast. Da empfehle es sich, im Anschreiben den Hinweis auf die Möglichkeit der telefonischen Rückfrage hinzuweisen. »Im Einzelfall lohnt es sich für mich dann, zum Hörer zu greifen und einfach kurz nachzufragen«, erklärt Gast.

führen, wenn sie kein Zeugnis dafür haben. Das ist nicht so«, erklärt Burger. Im Übrigen, rät der Karriereberater, könne der Bewerber sich auch selbst eine Art Zeugnis schreiben im Sinne einer Auflistung der Tätigkeiten, die er gemacht hat.

Zusammenfassen und Bezüge finden

Der Bewerber sollte stets zielorientiert argumentieren, so Deichselberger. Den Fokus auf die Gegenwart lenken. Immer den Bezug zur aktuellen Stelle suchen. Etwa nach einer Lücke aufgrund einer Krankheit darauf hinweisen: »Ich war krank, aber jetzt habe ich mich gut erholt und bin ganz heiß darauf, wieder zu arbeiten.« In der Kürze liegt die Würze: »Halten Sie keine Verteidigungsrede, sondern fassen Sie kurz zusammen, was war, und kommen Sie dann zügig ins Jetzt. Erklären Sie, warum Sie den Job jetzt haben wollen und warum Sie genau der Richtige für die Stelle sind«, empfiehlt Deichselberger.

Kleinere Stationen und Praktika sollte man besser nicht einzeln aufzählen, sondern in Tätigkeitsbereiche zusammenfassen, sagt Manuela Gast von der Reutlinger Personalberater-Firma Tauster. Der Bewerber sollte positive Aspekte aus vorherigen Tätigkeiten herausarbeiten und dann einen Bezug zur Wunsch-Stelle herstellen. Hat man beispielsweise Einblicke gewonnen, die für die anvisierte Stelle hilfreich sind? »Angenommen, jemand hat ein kreatives Studium angefangen, dann aber umgeschwenkt, dann kann diese Kreativität für seinen aktuellen Berufswunsch unter Umständen positiv sein und das Team gut ergänzen – das kann dann durchaus ein Entscheidungskriterium sein, ihn zu einem Gespräch einzuladen«, erklärt Gast.

Lücken nicht vertuschen »Wenn man Fantasiegeschichten zaubert, merken Personalchefs das natürlich«, sagt Doris Deichselberger. Besser sollte der Bewerber seine Lebenslauf-Lücken »authentisch charmant einfärben«, so Deichselberger weiter. Vielleicht hat man über eine Gründung nachgedacht, einen Kurs belegt, sich im Internet weitergebildet? »Viele denken, es macht keinen Sinn, etwas aufzu-

Defensivhaltung vermeiden

Kontakte suchen und nutzen »Geradlinig heißt nicht automatisch erfolgreich«, erklärt Deichselberger. Soziale Kontakte und Networking werden bei der Jobsuche immer wichtiger: »Der verdeckte Arbeitsmarkt ist nicht zu unterschätzen«, sagt Deichselberger. Oft entscheidet der SympathieFaktor. »Kontakte können Sie auf branchenbezogenen Veranstaltungen knüpfen oder auch über private Interessen und Plattformen wie Events, Theater oder Golfplatz«, rät Deichselberger. »Bringen Sie Ihre Kompetenzen sympathisch und glaubhaft rüber. Es kommt darauf an, wie Sie sich verkaufen.«


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DIE MITARBEITER MACHEN DEN UNTERSCHIED Kurzfristige Kindertagespflege, betriebliches Gesundheitsmanagement, Azubi-Filiale – nur einige Begriffe, mit denen die Kreissparkasse Reutlingen bei ihren Mitarbeitern punktet. Sie sind Teil der Personalpolitik der Sparkasse und schaffen ein attraktives Arbeitsumfeld und Betriebsklima. Das fördert nicht nur die Zufriedenheit der Mitarbeiter, sondern auch eine gute Kundenbetreuung.

Betreuungsnotfall springt eine Tagesmutter des Tagesmüttervereins Reutlingen kurzfristig ein, die Kosten übernimmt die Kreissparkasse. Generell wird die Kinderbetreuung bezuschusst, damit Eltern leicht wieder in den Job einsteigen können. Eine ausgeglichene Work-Life-Balance ist aber nicht nur Teilzeitkräften oder Eltern vorbehalten: Das flexible Arbeitszeitensystem ermöglicht auch allen anderen die Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben.

Vielfältige Gesundheitsangebote

Damit ihre Mitarbeiter fit und gesund sind, hat die Kreissparkasse Reutlingen das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) eingeführt. In den kommenden Jahren gibt es zahlreiche Angebote zu den Themen Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung und Suchtprävention. Schon heute sorgen über zehn Betriebssportgruppen für mehr Bewegung im Alltag. Ein Betriebsarzt und die ie Kompetenz und das Engagement unserer MitarSozialberatung kümmern sich um das körperliche und beiter entscheiden heute mehr denn je über unseseelische Wohl der Mitarbeiter. Daneben gibt es viele ren Erfolg«, ist Michael Bläsius, Vorstandsvorsitweitere Leistungen und Zuschüsse für einen gesündezender der Kreissparkasse Reutlingen, ren Arbeitsalltag. überzeugt. »Daher legen wir großen Vertrauensvoll und auf Augenhöhe Wert auf ein hohes Ausbildungsniveau »Wir legen großen gehen Führungskräfte und Mitarbeiter sowie vielfältige Karriere- und Weitermiteinander um. So gibt es auch das Wert auf ein hohes bildungsmöglichkeiten.« Das sei in der Ausbildungsniveau.« zunehmend digitalisierten Arbeitswelt auch nötig, um als Dienstleistungsunternehmen den Kunden auch weiterhin Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit zu bieten. »Sparkassen grenzen sich durch die Menschen, die in und für die Sparkasse arbeiten, gegenüber der Konkurrenz ab und behaupten sich so am Markt«, sagt Bläsius. Das ist der Kreissparkasse Reutlingen bisher gut gelungen. Damit das so bleibt, baut sie die Angebote für Mitarbeiter rund um die Themen Familie und Beruf, Weiterbildung, Gesundheit und Co. immer weiter aus.

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»Familienfreundliche Sparkasse« Über das Angebot »Familienfreundliche Sparkasse« können die Mitarbeiter in Teilzeit arbeiten und haben so eine sehr gute Vereinbarkeit von Familie oder Pflege eines Angehörigen mit dem Beruf. Spezielle Betreuungsangebote sorgen ebenfalls dafür – so etwa KuKiTaPf, die kurzfristige Kindertagespflege. Bei einem

Sparkassenchef Michael Bläsius schätzt das Engagement seiner Mitarbeiter.


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Fotos: pr

Leitbild vor – entwickelt von den Sparkassenmitarbeitern. »Auf Basis gegenseitiger Wertschätzung entwickeln wir die Selbstverantwortung jedes Mitarbeiters fortlaufend weiter und stärken die Erfolgs- und Handlungsorientierung«, erklärt Holger Karle, Personalleiter bei der Kreissparkasse. Dass die Sparkasse selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten fördert, beweist nicht zuletzt die Azubi-Filiale, die den Nachwuchsbankern die Chance gibt, sich frühzeitig im täglichen Kundenkontakt zu behaupten. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Sparkasse mit jährlich rund 30 neuen Auszubildenden der größte kaufmännische Ausbildungsbetrieb in der Region ist.

Die jungen Nachwuchskräfte der Kreissparkasse dürfen sich über Aufstiegschancen und ein Arbeitsklima der Wertschätzung freuen.

Die Kreissparkasse Reutlingen ist nicht nur ein wichtiger Förderer der Region, sondern auch ein solider Arbeitgeber, der neben sicheren Arbeitsplätzen und einer guten Bezahlung auch Aufstiegschancen bietet. »Interessante, vielseitige und moderne Aufgaben prägen unsere Arbeitsplätze. Die Anforderungen der Digitalisierung bringen gerade für junge Menschen neue und sehr gute Karrierechancen«, so Bläsius. (pr)

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»TECHNOLOGIEVORSPRUNG IST HORN« D

ie Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH gilt als Technologieführer bei Präzisionswerkzeugen zum Einstechen, Längsdrehen und Nutfräsen. Zu den wichtigsten Anwendern dieser Produkte zählen die Automobilindustrie und ihre Zulieferer, der Maschinenbau, die Luft- und Raumfahrttechnik, die Medizintechnik und die Schmuckindustrie. »Unseren Anspruch ›Technologievorsprung ist Horn‹ bestätigen täglich 1  500 Mitarbeiter in über 70 Ländern. In England, Italien, Tschechien und USA sind wir mit Produktionsstandorten präsent«, so die Unternehmensleitung. Um diese führende Marktposition zu sichern und auszubauen arbeitet das Unternehmen kontinuierlich an den dafür erforderlichen Voraussetzungen: umfassendes Know-how der Mitarbeiter, effiziente, flexible und transparente Abläufe bei allen Prozessen, hochmoderne Fertigungs- und Büroeinrichtungen sowie kurze Informations- und Entscheidungswege.

Individuelle Freiheit und Eigenverantwortung Im globalen Wettbewerb sind nicht nur Produkte, sondern vor allem Lösungen gefragt. Da die dafür erforderliche Kompetenz direkt abhängig ist von der Qualifikation der Mitarbeiter und der betrieblichen Ausstattung hat Horn seit 2008 etwa 100 Millionen Euro in Gebäude und Ausstattungen, Verfahrenstechnik, Fertigungseinrichtungen, Umweltschutz, Qualitätswesen und in die Aus- und Weiterbildung investiert. Alle Maßnahmen orientieren sich an dem Unternehmensziel »Komplette Produktentstehung im eigenen Haus«. »Um diese Philosophie hinsichtlich Arbeitsethik realisieren zu können, vertrauen wir auf eine Entscheidungshierarchie mit einem Minimum an Schnittstellen«, so die Geschäftsführung, »verbunden mit hoher individueller Freiheit, aber auch mit der entsprechenden Eigenverantwortung für die Mitarbeiter.«

Arbeitsplätze und -umfeld nach neuesten Erkenntnissen In dem familiengeführten Unternehmen kommt der sozialen Komponente ein hoher Stellenwert zu. Neben der betrieblichen Altersvorsorge sind das Gesundheitswesen, die Sport- und Fitnessangebote, die betriebliche Zusatzkrankenversicherung und das Betriebsrestaurant wichtige Eckpunkte des Personalwesens. Arbeits-

Gerne genutzter Treffpunkt zur Pause ist der Innenhof des Verwaltungsgebäudes.


Karriere in der Region Neckar-Alb

»Beste arbeitsphysiologische und technische Standards.« zeit-Modelle wie Teil- oder Gleitzeit sowie Homeoffice ermöglichen eine flexible und familienfreundliche Planung der Arbeitszeiten. Ein weiterer Schwerpunkt gilt der Berufsausbildung sowie der Qualifikation der Mitarbeiter in technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Themen, in Sprachen und Allgemeinwissen. »Beste arbeitsphysiologische und technische Standards bieten dafür unsere Produktion, unser Ausbildungszentrum und unsere Büroräume«, erklärt die Geschäftsführung. (pr)

SÄULEN FÜR DEN BERUFSERFOLG Seit 2012 bietet die HORN Akademie Kunden, Mitarbeitern und externen Interessenten eine breite Basis für die berufliche und persönliche Qualifikation. Erfahrene HornSpezialisten sowie Referenten von Hochschulen und Facheinrichtungen vermitteln Lehrinhalte, die auch in staatliche Bildungswege eingebunden sind. DAS AKTUELLE AKADEMIEANGEBOT IM ÜBERBLICK

Kundenseminare »» Von den Grundlagen der ZerspanungsEiner der Unterrichtsräume für die 90 Auszubildenden des Unternehmens.

technik bis zu speziellen Anwendungen

Ausbildungsberufe, Ausbildungsdauer 3 bis 3,5 Jahre »» Industriemechaniker/-in »» Industriemechaniker/-in »» »» »» »»

Fachrichtung Instandhaltung* Industriekaufmann/-frau Fachkraft für Lagerlogistik* Elektroniker/-in für Betriebstechnik* Technischer/-e Produktdesigner/-in

Weiterbildung und Umschulung »» Förderkurse für Industriemechaniker/-in, u. a. zur Vorbereitung auf das Studium

»» Umschulung zum/zur MaschinenFotos: pr

und Anlagenführer/-in. Aufbaukurse führen zum Berufsabschluss Industriemechaniker/-in »» Weiterbildung zur Industriefachkraft für Schneidwerkzeuge mit IHK-Prüfung »» Industrie 4.0, Zusatzqualifikation für Industriemechaniker/-in* * von Horn initiierte und exklusiv angebotene Berufswege

Praktika »» Praktikum für Schüler im Berufsbild Industriemechaniker/-in

Duales Studium »» Fachrichtungen Schneidwerkzeuge Konstruktion und Entwicklung. Das Studium erfolgt in Kooperation mit der DHBW Horb (Duale Hochschule Baden-Württemberg). Abschlussgrad: Bachelor of Engineering (B. Eng.) In der Schleiferei arbeiten etwa 230 mehrachsige Schleifmaschinen neuester Bauart.

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MOTIVATIONS-FALLEN ... und wie Sie nicht reinfallen von Nadine Wilmanns

Der Anteil der Arbeitnehmer, die mit Hand, Herz und Verstand bei der Arbeit sind, stagniert bei 15 Prozent. Das sagt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Gallup. 70 Prozent der Beschäftigten machen lediglich Dienst nach Vorschrift, die restlichen 15 Prozent haben innerlich bereits gekündigt. Das müsste nicht so sein. Hier sind die größten Motivations-Killer. Und Strategien, mit denen Sie sie schlagen können.

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»Montagsblues«-Vorurteil

Der »Montagsblues« sei ein selbst gebasteltes Gesellschaftsproblem, sagt Coach Esther Hermann-Stierle aus Pliezhausen: »Wir hören schon im Radio: ›Oh nein, es ist Montag‹ – da darf man sich ja gar nicht freuen. Ich muss aber die Bereitschaft haben, mich überhaupt motivieren zu wollen.«

zur Arbeit. Mache ich ›langweilige‹ Büroarbeit? So ein Arbeitstag geht normalerweise von acht bis fünf - das ist planbar, und vielleicht will ich das. Hinterfragen Sie, anstatt zu sagen in Nachbars Garten ist alles besser.« Coach Claudia Moser aus Reutlingen sagt: »Eröffnen Sie sich ein virtuelles Konto, auf dem Sie die HabenSeite, das Positive an Ihrem Job, verbuchen.«

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Sinnfreiheit

Mache ich mir Gedanken, was der Sinn meiner Arbeit ist, oder arbeite ich nur was ab? »Ein Maler, der daran denkt, dass er mit seiner Arbeit dazu beiträgt, dass die Hausbewohner sich in ihrem Zuhause wohlfühlen können, arbeitet anders als ein Maler, der nur weiße Wände streicht«, erklärt der Reutlinger Coach Alfried Weiß. »Wenn ich mich an dem Punkt befinde, an dem ich Dinge nur noch abarbeite, wird es ätzend.«

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Schweinehund-Attacken

»Der innere Schweinehund hat bestimmte Tricks, mit denen er uns manipuliert«, erklärt Weiß. Er redet einem zum Beispiel ein: »Du bist doch müde.« Oder er kommt mit Vergleichen: »Meine Freunde sind jetzt im Freibad«. Dem könne man mit Gegenargumenten Paroli bieten, so Weiß: Die Freunde haben dafür kein Geld. »Überlegen Sie sich Ihre drei Lieblingsgründe zum Jammern und setzen hinter jeden Grund etwas Positives«, rät Hermann-Stierle. »Vielleicht habe ich keine gute Bezahlung, aber dafür kann ich mit dem Fahrrad

Vermeintlich langweilige Aufgaben

»Stoppen Sie mal die Zeit«, rät Hermann-Stierle. Denn oft seien ungeliebte Aufgaben schneller erledigt, als es einem vorkommt: »Früher dachte ich immer, Betten beziehen sei furchtbar – dann habe ich mal die Zeit gestoppt und gesehen: das sind ja nur drei Minuten«, erklärt Hermann-Stierle. Sie rät hier zum Wettbewerb mit sich selbst: »Diese Aufgabe schaffe ich in einer halben Stunde, danach belohne ich mich zum Beispiel mit einer Kaffeepause.«

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Schlechte Stimmung

Demotivation ist ansteckend. »Beteiligen Sie sich nicht an negativem Gerede, sondern gehen Sie mit gutem Beispiel voran«, rät Moser. »So könnten Sie durch Ihre innere Haltung in einer Art Gegenbewegung auf die anderen Einfluss nehmen.« Weiß sagt:


»Kann ich für Dinge sorgen, die das Miteinander schöner machen? Anstatt abzuwarten, dass die anderen was tun, sollte ich selbst versuchen, Veränderung zu bringen.«

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Kontrollzwang des Vorgesetzten

»Ein Hauptproblem ist, dass die Firmen ihre Mitarbeiter nicht arbeiten lassen«, sagt HermannStierle. »Viele Arbeitgeber kontrollieren nur, aber geben ihren Mitarbeitern wenig Eigenverantwortung. Als Vorgesetzter muss ich aber das Vertrauen haben, dass ich jemanden als Experten und arbeitswilligen Mitarbeiter eingestellt habe.«

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Ein Chef, der nicht führt

»Als Führungsperson ist es meine primäre Aufgabe, meine Mitarbeiter zu fördern und zu fordern, um das gemeinsame Ziel zu erreichen«, sagt Moser. »Nehmen wir das Bild vom Fußballtrainer: Stellen Sie sich vor, der Trainer rennt einfach auf den Platz und kickt mit.« Das sei eine Situation, in der viele Vorgesetzte stecken, erklärt Moser. »Was passiert? Der Vorgesetzte ›kickt‹ mit und verliert den Überblick. Er sieht nicht, dass seine Mannschaft strategisch schlecht aufgestellt ist, dass jemand auf dem Spielfeld humpelt – er sieht auf dem Spielfeld nur genauso viel, wie jeder andere Spieler

auch. Seine Kräfte verbraucht er für die Jagd nach dem Ball. So wie der Fußballtrainer in der Regel nicht der beste Spieler auf dem Platz ist, sollte der Vertriebschef auch nicht den Anspruch haben, der erfolgreichste Verkäufer zu sein«, so Moser weiter – er habe andere Aufgaben. Dazu brauche es seine Bereitschaft und entsprechende Führungsqualitäten. Allerdings müsse ein Unternehmen seinen Führungskräften auch den Freiraum gewähren, die Führungsrolle wahrzunehmen.

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»Ed g’schempft isch au scho globt«

»Zu einer Aufgabe gehört auch die Würdigung des Erfolgs«, sagt Weiß. »Das wird von Vorgesetzten oft mit Füßen getreten.« Mit einer Gehaltserhöhung sei es nicht getan, erklärt Hermann-Stierle, denn die habe eine Halbwertszeit von drei Monaten. Dann sei das bessere Gehalt schon wieder normal. »Als Vorgesetzter muss ich jedem einzelnen meiner Mitarbeiter das Gefühl geben, dass es enorm wichtig ist, was er tut und dass ich ihn und seine Arbeit schätze«, sagt HermannStierle. »Doch oft heißt es: Entweder du funktionierst, oder du kannst gehen.«

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Foto: Anatolii/Fotolia, Anna Mandrikyan/Fotolia; Montage:GEA Publishing

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Foto: Anke Leuschke

HIDDEN CHAMPION AUF WACHSTUMSKURS von Anke Leuschke

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dyllisch gelegen, auf der Schwäbischen Alb in Lonsingen, hat der Global Player im Bereich Anlagentechnik für den Holzbau, Weinmann Holzbausystemtechnik GmbH, seinen Sitz. Seit über 30 Jahren am Markt, fertigt das Unternehmen leistungsfähige Maschinen und Produktionsanlagen für den Fertighausbau: von Montagetischen und Abbundmaschinen für kleinere Zimmereibetriebe bis zu vollautomatisierten Produktionsstraßen für die Fertighausbranche.

Foto: Anke Leuschke

1985 begann die Erfolgsgeschichte mit einem kleinen von Karl Weinmann gegründeten Konstruktionsbüro und einem Patent zum automatischen Abnageln von Sonderpaletten. Später setzte Weinmann auf Handhabungstechnik und mittlerweile ist das Unternehmen Weltmarktführer. Durch den Eintritt in die Schopflocher HOMAG Group 1998 konnte der Maschinen- und Anlagenbauer sein Geschäft internationalisieren und beliefert heute Fertighausbauer mit Produktionsanlagen – weltweit. »Wir sind ein Hidden Champion auf Wachstumskurs«, sagt Geschäftsführer Sven Schempp. Allein in den letzten drei Jahren konnten die Tüftler einen Umsatzzuwachs von 40 Prozent verzeichnen. »Der Holzbau entwickelt sich weltweit sehr positiv.« Bedingt durch den Fachkräftemangel setzen immer mehr auf einen höheren Automatisierungsgrad in der Vorfertigung – bis hin zum Robotereinsatz. Zudem nimmt der Bereich

Teamarbeit und innerbetrieblicher Austausch tragen zum guten Arbeitsklima im Unternehmen bei.


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Foto: pr

Digitalisierung auch in dieser Branche einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Mit der von der HOMAGTochter tapio entwickelten offenen Internet-of-ThingsPlattform sind die Maschinen digital vernetzt und für cloudbasierte Technologien einsetzbar.

20 Stellen ausgeschrieben In Deutschland verstärkt sich der Trend in Richtung Holzbau ebenfalls. Mittlerweile werden rund 20 Prozent der Häuser so gefertigt. Mit Blick auf den Platzmangel in Städten sei die Aufstockung im Trend – und schon aus Gewichtsgründen oft in Holzbauweise. Zudem spricht aus ökologischen Gesichtspunkten vieles für diese Fertigungsform, bei der nach Aussagen der WeinmannExperten erheblich weniger Energie, im Vergleich zum konventionellen Hausbau, aufgewendet wird. Auch die HOMAG-Group sieht in diesem Bereich einen Wachstumsmarkt. 132 Mitarbeiter sind aktuell am Standort Lonsingen beschäftigt – Tendenz steigend. Bis Ende 2019 sollen noch einmal 20 hinzukommen. Gesucht werden Fachkräfte für die Bereiche Forschung und Entwicklung, Projektmanagement, im Bereich Vor-Ort-Service sowie Elektriker und Mechaniker für die Inbetriebnahme, Einkäufer, Anwendungstechniker und Mitarbeiter im Fernservice. Als kleine Einheit sei Weinmann gut in die Muttergesellschaft integriert, die seit Ende 2014 mehrheitlich zu Dürr gehört. Das gelte besonders mit Blick auf die Weiterbildungsmöglichkeiten im Rahmen von »MyTraining«, berichtet der kaufmännische Leiter Marc-Aurel Kaiser. Zudem gebe es interne Weiterbildungen vor Ort, zum Beispiel Sprachkurse in Englisch. »Transparenz ist uns wichtig«, sagt Kaiser, der für das Personal zuständig ist, »damit die Mitarbeiter wissen, was in der Firma los ist.« Einmal im Quartal gibt es für

Foto: pr

Fertigungslinien mit integrierten Robotern: Am Firmenstandort St. Johann-Lonsingen werden neue Produkte entwickelt.

alle Mitarbeiter eine Informationsveranstaltung sowie mindestens monatlich ein Update zu den aktuellen Themen. Für Weinmann ist es selbstverständlich, dass alle von einem erfolgreichen Jahr profitieren. Zusätzlich zum renditeabhängigen Weihnachtsgeld gibt es die Erfolgsbeteiligung. 2 750 Euro Bonus waren es im vergangenen Jahr für jeden Konzernmitarbeiter.

Weinmann-Fachkräfte sind weltweit tätig Die Fachkräfte in der Innen- und Außenmontage sind flexibel tätig, in Lonsingen oder beim Kunden weltweit, beispielsweise wenn es um die Montage der Produktionsanlagen geht. »Die an der Produktion beteiligten Kollegen stellen häufig auch die Maschinen auf«, sagt Schempp. So wird das Know-how weitergegeben. Die Work-Life-Balance und der Teamgedanke sind den Verantwortlichen wichtig. Aktuell wird verstärkt an der Arbeitgeberattraktivität gearbeitet, mit Angeboten wie Rückengymnastik, Lauftreff, Tischkicker und Tischtennis mit jährlichen Turnieren. Zudem gibt es Zuschüsse für das Mittagessen, kostenfreies Wasser sowie Obst in den Wintermonaten. »Es ist schwierig, gutes Personal zu finden«, sagt MarcAurel Kaiser. Der Weltmarktführer bietet in Summe ein sehr attraktives Paket und wird weiter auf Wachstumskurs bleiben – »dafür benötigen wir die richtigen Mitarbeiter mit einem Faible für Holzbau«, ergänzt Geschäftsführer Schempp. Auf der Homepage www.homag.com/ karriere finden Interessierte mehr dazu.

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ZUKUNFTSENTDECKER MIT WOHLFÜHLBONUS

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are von der Stange, die gibt es bei RAMPF nicht zu kaufen. Vielmehr hat sich das mittelständische Familienunternehmen weltweit in zahlreichen Industrien als Entwickler und Hersteller maßgeschneiderter Produkte und Lösungen etabliert, unter anderem in der Automobil-, Elektronik- und Hausgerätebranche, im Maschinenbau, Hoch- und Tiefbau sowie in der Luft- und Raumfahrt.

Gelebte Innovationskultur Der Slogan des Unternehmens – »discover the future« – ist Programm. Im RAMPF-Innovationszentrum am Hauptsitz in Grafenberg wird in den Laboren und Technikräumen tagtäglich geforscht, getüftelt und getestet. Denn der Anspruch ist es, heute die Lösungen von morgen zu entwickeln. »Wir wollen nicht mithalten, sondern gestalten und vorantreiben«, betont Michael Rampf. Darum legt RAMPF großen Wert auf eine gelebte Innovationskultur und investiert in seine Mitarbeiter. »Ob in der Produktion, im Labor, im Lager oder in der Verwaltung: Unsere Mitarbeiter haben erstklassig ausgestattete Arbeitsplätze sowie viel Freiraum für die Entwicklung neuer Produkte und Lösungen.«

Gesund, leistungsstark und top motiviert Darüber hinaus unterstützt RAMPF seine Belegschaft mit einem gruppenweiten Gesundheitsmanagement

Fotos: pr

Ob Global Player oder Einmannbetrieb: Die Dichtungsschäume, Misch- und Dosieranlagen, Leichtbauteile aus Kohlefaser, Modellbaumaterialien aus Polyurethan,

Maschinengestelle aus Mineralguss sowie viele weitere Produkte und Lösungen aus dem Hause RAMPF werden genau auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt. »Damit leisten wir einen entscheidenden Beitrag dazu, dass die Endprodukte des Kunden eine maximale Leistung und Qualität erreichen und auf den Märkten erfolgreich sind«, sagt Michael Rampf, Geschäftsführender Gesellschafter der RAMPF Holding.

RAMPF hat sich auf die Herstellung maßgeschneiderter Produkte und Lösungen spezialisiert. Das erfordert eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern weltweit.

Material und Maschine aus einer Hand: RAMPF produziert sowohl die Gießharzsysteme als auch die Mischund Dosieranlagen, mit denen die Kunststoffe verarbeitet werden.


Karriere in der Region Neckar-Alb

dabei, gesund, leistungsstark und top motiviert zu bleiben. Zum Angebot gehören unter anderem Veranstaltungen und Vorträge zu Gesundheitsthemen sowie ein zielgerichtetes Training in ausgewählten Fitnessclubs. »Als mittelständisches Familienunternehmen pflegen wir einen persönlichen Umgang mit unseren Mitarbeitern. Wir möchten, dass sie sich wohlfühlen, gerne zur Arbeit kommen und langfristig bei uns bleiben«, so Matthias Rampf, der gemeinsam mit seinem Bruder Michael für die Geschicke der internationalen Unternehmensgruppe mit über 850 Mitarbeitern verantwortlich ist.

»Wir wollen nicht mithalten, sondern gestalten.«

Global denken, lokal handeln RAMPF denkt global und handelt lokal. Ausgehend von Grafenberg wurden ein weltweites Netzwerk von Partnern aufgebaut und Produktionsstätten an strategisch wichtigen Standorten in den USA, Kanada, China und Japan errichtet. »Unabhängig davon, auf welchem Kontinent und in welchem Land: Arbeiten bei RAMPF ist herausfordernd, spannend und erfüllend. Jede und jeder Einzelne zählt, denn alle tragen mit ihren Fähigkeiten und Kenntnissen zum gemeinsamen Erfolg bei«, so Michael Rampf. (pr)

Ganz vorne dabei im Modell- und Formenbau: Block- und Flüssigmaterialien von RAMPF werden unter anderem im Automobil-, Fahrzeug- und Schiffsbau, in der Luft- und Raumfahrt sowie der Windenergiebranche eingesetzt.

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WALTER AG IN TÜBINGEN Führender Werkzeughersteller und Vorreiter der Industrie 4.0

Das Tor zur Zukunft der Metallbearbeitung befindet sich auf dem Gelände der Walter AG. Dort erhebt sich das Walter Technology Center. Der imposante, von perforiertem Stahlblech umhüllte Kubus wirkt tatsächlich wie eine dreidimensionale Schleuse in die industrielle Welt von morgen.

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it dem Technology Center hat Walter die Simulation einer Smart Factory geschaffen. Ein Test-, Forschungs- und Entwicklungszentrum für innovative Lösungen, die Maßstäbe setzen.

Werkzeuge – Hauptakteure der Metallbearbeitung Als einer der weltweit führenden Hersteller von Präzisionswerkzeugen befindet sich Walter in einer Schlüsselposition, wenn es darum geht, den Fertigungsprozess zu optimieren. Denn Werkzeuge sind Hauptakteure beim Drehen, Fräsen, Bohren und Gewinden von Metallen und anderen Werkstoffen. Werkzeuge bestimmen die Qualität und haben enormen Einfluss auf die Kosten der Bauteilbearbeitung. Hocheffiziente Prozesse sind wesentliche Voraussetzungen dafür. Darum hat Walter den kompletten Fertigungsprozess im Blick.

Lösungskompetenz mit dem Blick fürs Ganze Als Partner für komplexe Lösungen mit dem Blick fürs Ganze ergänzt Walter sein umfassendes Werkzeugsortiment durch ein Portfolio an digitalen Komponenten, die an allen wichtigen Bereichen des Zerspanungsprozesses eingesetzt werden können. Von der Werkzeugbeschaffung über die Bereitstellung und den Einsatz bis zur Wiederaufbereitung. Die Idee dahinter: An nahezu allen Berührungspunkten zwischen Werkzeug, Mensch und

Maschine eröffnen sich Chancen für Prozessoptimierungen. Der Schlüssel sind Daten, das Sammeln von datenbasierten Fakten und deren Auswertung ermöglichen eine lückenlose Überwachung der Bauteilbearbeitung. Walter schafft dadurch neue Services und Möglichkeiten rund um Werkzeuge, Maschinen und Bearbeitungskonzepte nach dem Prinzip einer »gläsernen Fabrik«. So macht Walter für Kunden aus verschiedensten Branchen den Weg frei in Richtung Industrie 4.0.

Zukunftssicherheit durch Branchenunabhängigkeit Der Bedarf an ganzheitlichen Konzepten und digitalen Serviceleistungen wächst mit den Anforderungen in der Metallbearbeitung. Dies gilt im Grunde für fast alle Branchen – Fahrzeug- und Flugzeugbau, Energieanlagen- und Maschinenbau. Walter ist als branchenübergreifender Lösungspartner breit und zukunftssicher aufgestellt und seit Jahren auf stabilem Wachstumskurs. Entsprechend dynamisch entwickelt sich das Angebot an attraktiven Positionen. Gesucht werden Fachkräfte in den Bereichen Vertrieb, Produktion, IT/Digital, Engineering, Forschung und Entwicklung. Darüber hinaus bietet Walter DHBW Studiengänge, technische Ausbildungen und Pflichtpraktika, betreut Abschlussarbeiten und heißt Werkstudenten willkommen.

Premium-Unternehmen mit Premium-Perspektiven Walter bietet nicht nur Premium-Produkte, sondern auch Premium-Perspektiven und Programme zur beruflichen Weiterbildung und persönlichen Entwicklung. Der Wandel vom Werkzeughersteller zum zukunftsweisenden Anbieter umfassender Fertigungslösungen verlangt nach einem Mix von verschiedenen Kompetenzen: Fachkenntnisse, ergänzt durch unternehmerisches, ganzheitliches, vernetztes Denken, kurz: »Know-why«. Erwünscht sind außerdem: Kreativität, Engagement


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Karriere in der Region Neckar-Alb

Eine von vielen digitalen Meilensteinen: Mittels HoloLens werden Daten aus Maschinen visualisiert.

und Zielstrebigkeit, ohne Kollegen außer Acht zu lassen. Interdisziplinäre Zusammenarbeit, ohne Verantwortung weiterzuschieben. Wissen, welche Lösungen Mehrwert schaffen und Kundennutzen generieren sowie Entscheidungsfähigkeit innerhalb des Verantwortungsbereiches. Das Walter Talentmanagement und die Nachfolgeplanung bieten attraktive Karrierechancen und die Möglichkeit an Entwicklungsplänen und –programmen im In- und Ausland teilzunehmen. Darüber hinaus wird jeder Mitarbeitende motiviert, sich fachlich und persönlich weiterzubilden. Zum Beispiel in der Walter Akademie, durch individuelle Entwicklungspläne und berufsbegleitende Maßnahmen. Karriere und Mitarbeit, Studium und Ausbildung sind bei Walter sehr vielfältig.

Die Walter AG ist ein international führendes Unternehmen für die Metallbearbeitung mit zehn Produktionsstandorten und rund 3 500 Mitarbeitern weltweit. Walter bietet Präzisionswerkzeuge zum Fräsen, Drehen, Bohren und Gewinden. Um Bauteile für Flugzeuge, Automobile und Energieanlagen herzustellen, braucht es mehr als Know-how. Walter nennt es »Know-why«, sprich: Menschen, die ihr fachliches Wissen um unternehmerisches und ganzheitliches Denken ergänzen. Als innovativer Partner für hocheffiziente, digitalisierte Prozesslösungen gehört Walter branchenweit zu den Vorreitern der Industrie 4.0.

Mit dem Technology Center hat Walter die Simulation einer Smart Factory geschaffen.

Fotos: pr

WALTER AG IN KÜRZE


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GUT VORGESTELLT Im Vorstellungsgespräch geht es um Alles oder Nichts. Christine Wrobel bereitet in der Reutlinger Arbeitsagentur in Simulationsgesprächen Bewerber auf das entscheidende Gespräch vor. Im Interview erzählt sie, wie Sie sich den Job schnappen können.

recherchieren. Oder vielleicht habe ich Kontakte, die in der Firma arbeiten. Man sollte sich möglichst viele Informationen über das Unternehmen holen. Außerdem muss ich mir darüber im Klaren sein, was ich eigentlich will und wo meine Stärken und Schwächen liegen. Und ich sollte mir überlegen, welche Herausforderungen mich an dieser Stelle gereizt haben. Was ist mir im Speziellen wichtig an diesem Unternehmen? Ist es das Gehalt? Das Image? Sind es meine Vorgesetzten, das Umfeld und das Betriebsklima?

von Nadine Wilmanns Gibt es typische, beliebte Fragestrategien, auf die ich mich als Bewerber gefasst machen sollte?

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ie haben schon zig Vorstellungsgespräche simuliert – konnten Sie typische Fehler feststellen, die Bewerber immer wieder machen?

Es gibt natürlich die Fragen, die immer kommen – die nach Motivation, Qualifikation und Soft Skills, dazu gehören etwa kommunikative Kompetenz oder Teamfähigkeit. Etwas, das wir in der Gesprächssimulation Christine Wrobel: Es gibt eigentlich keine typischen gerne üben, ist die Erzählaufforderung: »Erzählen Fehler. Mir fällt aber immer wieder auf, dass Leute Sie mal ein bisschen über sich.« Da kommt es darauf ziemlich unvorbereitet ins Gespräch gehen. an, seinen Lebenslauf prägnant zu schildern und das Wesentliche auf den Punkt zu bringen. Es werden auch gerne Fangfragen gestellt, etwa »Wie groß ist Wie kann man sich auf ein Bewerbungsgespräch denn der Bodensee?«. Wer da keine Antwort weiß, sollte vorbereiten? nicht ins Stottern geraten, sondern einfach sagen: »Tut mir leid, das kann Die Vorbereitung ist das A und O für »Schwächen sind in ich so aus dem Stehgreif nicht beantein gutes Vorstellungsgespräch. Was Ordnung, wenn man worten, da müsste ich erst recherchiefür einen Arbeitgeber habe ich vor ren.« Der Arbeitgeber möchte testen, sie im Griff hat.« mir sitzen? Das kann ich im Internet ob Sie in der Lage sind, ein Problem zu


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Foto: Djordje Radosevic/Fotolia

»Der Gesamteindruck im Gespräch muss stimmen.«

erfassen und zu beseitigen. Eine Frage, die eigentlich immer kommt, ist die nach den eigenen Stärken und Schwächen.

Oje, gerade bei den Schwächen, kann ich mir vorstellen, dass man sich mit zu viel Ehrlichkeit keinen Gefallen tut ... Auch hier kommt es auf die Vorbereitung an, denn mit dieser Frage können Sie rechnen. Überlegen Sie sich vorher Negatives an sich und versuchen Sie, es ins Positive umzudenken. Wenn Sie zum Beispiel chaotisch sind, können Sie sagen: »Ich bin chaotisch veranlagt, aber kreativ in meinem Chaos und weiß, wo ich alles finde.« Schwächen sind in Ordnung, wenn man sie im Griff hat.

Was tun, wenn eine Frage kommt, die ich nicht beantworten kann – oder will? Man kann in einer solchen Situation zurückfragen: Was meinen Sie konkret damit? Und dann kann man auch so ehrlich sein und sagen: »Tut mir leid, diese Frage kann ich so nicht beantworten.« Es gibt ja aber auch schlicht unzulässige Fragen, etwa die nach Schwangerschaft. Da darf man dann auch lügen, denn diese Fragen sind ja nun tatsächlich nicht zulässig.

Was tun, wenn ich im Gespräch so nervös werde, dass ich ein Blackout habe? Bei zu großer Nervosität durchzuatmen und ganz kurz eine gedankliche Auszeit zu nehmen, gelingt nur mit Training. Bitten Sie einen Freund, mit Ihnen zu üben.

Und wenn es doch zum Blackout kommen sollte, dann lösen Sie es auf die humorvolle Art: »Sorry, jetzt habe ich ein totales Blackout – ich muss mich erst mal kurz wieder sammeln.« Da ist es am Besten, wenn man einfach ehrlich und authentisch ist.

Gerade wenn eine Stelle sehr umkämpft ist: Wie kann ich mich bei einer großen Bewerberzahl positiv von meinen Konkurrenten abheben? Der Gesamteindruck im Gespräch muss stimmen. Sie sollten kommunikativ sein und dabei adressatengerecht kommunizieren, das heißt etwa in einem konservativen Unternehmen keinen saloppen Umgangston wählen. Achten Sie auf Ihre Stimme. Ist sie zu piepsig? Dann achten Sie umso mehr auf eine aufrechte Körperhaltung. Um sich von anderen Bewerbern abzuheben, wäre es gut, wenn Sie ein Alleinstellungsmerkmal haben. Das kann auch ein Hobby oder ein Ehrenamt sein. Außerdem sollten Sie ihrerseits Fragen für das Gespräch vorbereiten. Sie könnten zum Beispiel fragen, wie das Team aussieht, in dem Sie arbeiten werden, oder wie der Arbeitsplatz gestaltet ist. Wenn alle Fragen, die Sie vorbereitet haben, im Gespräch schon beantwortet worden sind, könnten Sie etwa sagen: »Ich habe mir eine Liste mit Fragen aufgeschrieben – lassen Sie mich schnell schauen, ob noch etwas offen ist ...« – um dann festzustellen, dass alles beantwortet ist. Sie sollten außerdem immer Ihre Bewerbungsmappe dabei haben, auch wenn Sie die schon geschickt haben.

Auf was muss ich in puncto Dresscode achten? Es kommt immer darauf an, auf was für eine Position man sich bewirbt. Niemand erwartet in einer Werbeagentur oder im Handwerksbetrieb, dass Sie mit Krawatte erscheinen. Vor allem sollten Sie ordentlich gekleidet sein. Nichts Abgetragenes, keine abgetragenen Schuhe. Aber auch von Neuem würde ich abraten, denn man fühlt sich dann oft unwohl, etwa wenn der Hosenbund kneift – und das spiegelt sich dann im Gespräch wider. Im Allgemeinen lieber dezent, als zu auffällig kleiden und als Frau nicht zu stark schminken. Bei konservativen Unternehmen, etwa bei der Bank, gilt natürlich nach wie vor: Anzug. Und keine schrillen, sondern eher gedeckte Farben.

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INNOVATIVE MEDIALÖSUNGEN Die Kittelberger media solutions GmbH ist Systemanbieter, ServiceDienstleister und Agentur zugleich von Anke Leuschke

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eit über 50 Jahren entwickelt Kittelberger media solutions aus Reutlingen-Rommelsbach Lösungen zur Präsentation von Produkten. Egal ob klassisch, Datenbank-basiert oder direkt online. »Der Innovationsgrad ist bei uns schon immer hoch, das ist quasi unsere DNA«, sagt Jan Kittelberger. Gemeinsam mit Jürgen Frücht leitet der 36-Jährige das Unternehmen mit 120 Mitarbeitern. Sein Vater und Firmengründer Hartmut Kittelberger eröffnete 1966 ein Typostudio in der elterlichen Buchbinderwerkstatt. Damals wurde noch mit Bleisatz gearbeitet. Seitdem ist die Firmengeschichte ein Spiegelbild der Entwicklung des Satzes und der neuen Medien: vom Fotosatz über die ersten Desktop-Publishing-(DTP)Entwicklungen in den 1980er-Jahren bis hin zu automatisierten Publishing-Lösungen und hoch innovativen Datenbanklösungen, wie die Eigenentwicklung »advastamedia«. Heute ist die Kittelberger media solutions


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Karriere in der Region Neckar-Alb

Systemanbieter, Service-Dienstleister und Agentur in den Bereichen Internet, Product Information Management/Media Asset Management und Cross Media Publishing. »Kreativität, Erfahrung und Engagement machen die Mischung aus, wenn wir große Projekte für unsere Kunden umsetzen«, sagt Jan Kittelberger: Produktdatensysteme, Katalog-Automatisierung, große Internet-Lösungen, Kommunikationsstrategien. Für Bosch haben die Tüftler aus Rommelsbach in den 1990erJahren deren erste Internetseite ins Netz gebracht, für weitere Branchenschwergewichte wie Volkswagen, Stihl oder Trumpf ist Kittelberger ebenfalls seit vielen Jahren tätig. Für seine Kunden will Kittelberger ganz vorn bei der Entwicklung neuer Lösungsansätze mitspielen. Das macht die Arbeit so interessant. »Wir haben immer neue Projekte und Herausforderungen«, sagt der Geschäftsführer. Das Unternehmen wächst seit Jahren stetig, und mittlerweile arbeiten die 120 Mitarbeiter an zwei Standorten: in Reutlingen und seit 2012 auch in Shanghai. Die Kunden und ihre Projekte haben Kittelberger nach China gelotst. Dort arbeiten deutsche und chinesische Kollegen in den Bereichen Support, Projektbetreuung und Datenpflege.

tung, sowie ein funktionierendes Miteinander. Dazu gehört auch die Möglichkeit, eigene Ideen umzusetzen, den Kollegen Projekte vorzustellen und diese im Team zu diskutieren. »Die Kommunikation zwischen Kreativen, Projektleitung und Programmierung garantiert den stetigen Wissensaustausch«, sagt Gerhard Siebert, Teamleiter Grafik.

Hart umkämpfter Markt

»Der Kunde hat seine Vorstellungen und Anforderungen – und unsere Aufgabe ist es, zukunftssichere Lösungen zu liefern«, sagt Jan Kittelberger, der vor allem Softwareentwickler und Projektmanager sucht, »Menschen, die Lust haben, am Ball zu bleiben. Bei uns macht keiner fünf Jahre lang das Gleiche.« Gefragt sind also kreative Köpfe, die offen für Neues sind. Neben spannenden Projekten bietet Kittelberger viel Freiheit, flexible Arbeitszeiten und Eigenverantwor-

Der Arbeitsmarkt ist in diesem Bereich hart umkämpft. »Natürlich suchen aktuell die meisten Industrieunternehmen Mitarbeiter mit ähnlichen Qualifikationen«, so Kittelberger. »Im Zeitalter der digitalen Transformation hat jeder den Anspruch, ›das Internet der Dinge‹ selbst zu gestalten.« Gerade ein kleineres, hoch spezialisiertes Unternehmen wie Kittelberger habe da aber viele Vorteile. Kurze Kommunikationswege zum Beispiel. Zehn offene Stellen sind aktuell ausgeschrieben. »Das heißt aber nicht, dass wir nicht auch auf eine Initiativbewerbung reagieren«, versichert Jan Kittelberger. Der Bedarf sei ohnehin größer. Jeder geeignete Bewerber wird zu einem Schnuppertag eingeladen, um sein zukünftiges Arbeitsfeld und die Kollegen direkt kennen zu lernen. Zudem ist Kittelberger seit Jahrzehnten Ausbildungsbetrieb für Mediengestalter und Fachinformatiker. Das Unternehmen bietet den Mitarbeitern attraktive Zusatzleistungen, unter anderem Zuschüsse für Fitnessstudio, Mittagessen und Kinderbetreuung, eine betriebliche Altersvorsorge oder Möglichkeiten zur Weiterbildung.

Die gemeinsame Suche nach innovativen Lösungsansätzen wird groß geschrieben.

2008 wurde das Firmengelände in Rommelsbach erweitert und umfassend modernisiert.

Fotos: pr

Entwickler und Projektleiter gesucht


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VIELFÄLTIGE AUFGABEN AM HIGHTECH-STANDORT Ahlstrom-Munksjö in Dettingen ist als einer der weltweit führenden Hersteller für Dekorpapiere zielstrebig auf Wachstumskurs von Joachim Baier

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it Produkten von Ahlstrom-Munksjö kommt jeder Gehring. Einer der größten Endkunden hierfür ist der täglich in Berührung: Dekorpapiere sorgen für Möbelkonzern Ikea. In diesem Bereich erwartet der vielfältige Designs und KratzGeschäftsführer deutliche Wachsfestigkeit bei Möbeln, Küchenarbeitstumsraten. Entsprechend groß ist »Wir wollen die platten oder Laminaten. das Interesse an neuen Mitarbeitern. Dünndruckpapiere – im Ursprung für Menschen langfristig im Kürzlich wurden fünf neue AuszuBibeln hergestellt – werden heute für bildende eingestellt und das SpekUnternehmen halten.« Beipackzettel, Gesetzestexte oder trum der Ausbildungsberufe um den Gesangbücher verwendet. Bis zu Industriemechaniker erweitert. »Wir 60 000 Tonnen Papier kann die Papierfabrik in Dettingen/ wollen den eigenen Nachwuchs möglichst selber ausbilErms pro Jahr produzieren – das Ganze als eine Papierden, um über diese gewachsene Bindung die Menschen bahn genommen würde ausreichen, die Erde zwölf Mal langfristig im Unternehmen zu halten.« zu umwickeln. »Wir stellen Hightech-Produkte her und Breite Anforderungsprofile da steckt viel Know-how dahinter«, sagt Geschäftsführer Thomas Gehring. Gesucht werden Industriemechaniker, Elektrotech»Bei einem besonderen Dekorpapier, dem sogenannniker sowie Mess- und Regeltechniker. Weiterhin gibt es ten Vorimprägnat, sind wir Weltmarktführer«, betont

Hightech-Produkte aus Dettingen: Spezialpapiere für die Oberflächenveredelung von Möbeln.


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Bedarf an Ingenieuren für Maschinenbau, für Elektrotechnik und für die Papierherstellung. »Wir haben breite Anforderungsprofile. Wer bei uns anfängt, bekommt relativ schnell große Verantwortung«, unterstreicht Gehring. Auch Neugierde und die Bereitschaft zu Veränderungen werden erwartet. Aufgrund der internationalen Konzernstruktur gehören gute Englischkenntnisse zum Anforderungsprofil – bei Bedarf gibt es dafür bezuschusste Sprachkurse. Schwerpunkt im Weiterbildungsangebot ist die Entwicklung von Führungskräften, die von Heike Teguejio, Assistentin der Geschäftsführung, konsequent vorangetrieben wird.

Ausgezeichnetes Gesundheitsmanagement »Was uns als Arbeitgeber auszeichnet, ist die breite, vielfältige Aufgabenstellung«, erklärt Gehring. Flexible Arbeitszeiten, Überstundenausgleich, Sozialleistungen und Altersvorsorge tragen weiterhin zur Attraktivität bei. »Wir gehen auf die Wünsche unserer Mitarbeiter ein.« Beim Thema Gesundheitsmanagement sieht der Geschäftsführer den Standort Dettingen an der Spitze des Ahlstrom-Munksjö-Konzerns. »Wir sind die Ersten, die ihr betriebliches Gesundheitsmanagement nach DIN SPEC 91020 zertifiziert haben.« Seminare zu Stressabbau und Ernährung unterstützen eine gesunde Lebensweise. Arbeitssicherheit wird groß geschrieben. Betriebliche Zuschüsse gibt es für Fahrradleasing, für Massagen, den Besuch von Thermen und Fitnessstudios oder für Mitgliedsbeiträge in Sportvereinen. Heike Teguejio verweist auf ein »sehr gutes Betriebsklima«. Gehring bemerkt, »ein Indikator dafür ist, dass wir eine sehr niedrige Fluktuation haben«. Die Dettinger Papierfabrik kann auf eine lange Tradition

Der Dettinger Geschäftsführer Thomas Gehring freut sich über ein gesundes Arbeitsklima.

zurückblicken: Von Gustav Werner gegründet, Wilhelm Maybach entworfen und 1861 in Betrieb genommen, steht sie für den Beginn der Industrialisierung im Ermstal. Seit 2017 gehört sie zum finnisch-schwedischen Konzern Ahlstrom-Munksjö, der aktuell 41 Produktionsstandorte weltweit betreibt und über 6 000 Mitarbeiter beschäftigt. In Dettingen und im angegliederten Zweigwerk Achern sind es 220 Mitarbeiter. Auf zwei großen Maschinen wird rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr Papier hergestellt.

Fotos: pr


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MASCHINENBAU MACHT’S MÖGLICH Die Manz AG schafft mit innovativen Lösungen für ausgewählte Wachstumsbranchen die Grundlage für eine lebenswerte Zukunft Der Standort Deutschland braucht innovative Maschinenbauer Der Böblinger Martin Drasch ist studierter Maschinenbauingenieur und seit drei Jahren im Vorstand von Manz für den Bereich Operations verantwortlich. Und das natürlich weltweit. Denn die Kunden von Manz produzieren zum Großteil in Asien. »Smartphones werden in Deutschland schon seit zehn Jahren keine mehr gebaut«, erklärt Martin Drasch, »und auch die großen Solarfabriken und die Batteriehersteller sitzen nicht in Europa.«

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iele Hightech-Produkte, die seit einigen Jahren unseren Alltag erobern, sind auf Anlagen von Manz gefertigt. Darunter auch solche, die vor Kurzem noch reine Fantasie waren. Wenn Martin Drasch morgens in die Steigäckerstraße in Reutlingen-Altenburg einbiegt, ist er geblendet. Immer dann nämlich, wenn sich die Sonne in den schwarzen Solarpanelen spiegelt, mit denen ein Bereich des Firmensitzes der Manz AG verkleidet ist. Davor parkt er sein Auto, natürlich mit Elektroantrieb und starken Lithium-Ionen-Batterien. Wenn Drasch, ein agiler Mittvierziger, dann vor dem ersten Morgenmeeting noch schnell seine neuesten E-Mails checkt, dann meist auf dem Smartphone. Was die Solarmodule, die Batterien in dem E-Auto und das Display des Smartphones gemeinsam haben – auch, wenn man das äußerlich nicht erkennen kann? Sie sind auf Fertigungsanlagen hergestellt, wie der HightechMaschinenbauer Manz sie entwickelt und weltweit verkauft. »›Willkommen in der Welt von Manz‹, sage ich dann immer, wenn ich Besucher auf die vielen Alltagsprodukte aufmerksam mache, die ohne unsere Innovationen sündhaft teuer oder sogar undenkbar wären«, sagt Drasch und schmunzelt über die gelungene Überraschung.

Manz hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten deshalb ein weltweites Produktionsnetzwerk aufgebaut, mit Standorten in der Nähe der Kunden. Dort, wo das Unternehmen gut ausgebildete Ingenieure und Fachleute findet. In China und Taiwan ebenso wie in Italien oder der Slowakei. Reutlingen aber ist der mit Abstand wichtigste Standort für Forschung und Entwicklung sowie den Prototypenbau von Manz. Drasch wird im kommenden Jahr antreten, um Manz weiter auf Wachstumskurs zu halten: Ab Januar soll er den Chefposten des Hightech-Maschinenbauers übernehmen. Eine steile Karriere, deren Geschwindigkeit nur durch das noch rasantere Innovationstempo in vielen Kun-


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denbranchen von Manz übertroffen wird. Und wer seine eigenen Karrierechancen bei den Reutlingern ausloten will, wendet sich am besten an das HR-Team von Manz unter career@manz.com.

Drei Fragen an Martin Drasch, den Chief Operating Officer und designierten Vorstandschef der Manz AG zum Thema »Arbeiten bei Manz«: Martin, was erwartet mich, wenn ich mich für Manz als künftigen Arbeitgeber entscheiden würde? Zuerst einmal pflegen wir eine Unternehmenskultur der offenen Türen über Etagen, Abteilungen und auch Ländergrenzen hinweg. Wir sprechen uns in der Tat mit Vornamen an, was aber nicht heißt, dass wir uns auf Deutsch alle automatisch duzen. Auf jeden Fall arbeiten viele Kollegen bei uns richtig eng zusammen, und das meine ich nicht als Floskel, sondern liegt in der Natur unserer Arbeit: Unsere Fertigungsanlagen sind oft sehr komplex und werden teilweise über Jahre entwickelt, gebaut, optimiert und getestet. So wie die Dünnschicht-Solarfabrik CIGSfab und die Forschungslinie CIGSlab, die wir gegenwärtig für rund 260 Millionen Euro im chinesischen Chongqing und Peking errichten. Bei solchen Projekten lernt man seine Kollegen sehr genau kennen, weil man oft wochenlang gemeinsam an ganz kniffligen Aufgaben arbeitet und um Lösungen ringt.

Obwohl es Manz schon seit 1987 gibt, hat sich das Unternehmen mit derzeit über 1 700 Mitarbeitern also eine junge, innovative Ingenieurskultur bewahrt? Auf jeden Fall und das muss auch so bleiben: Bei vielen Projekten betreten wir immer wieder technologisches Neuland, um aktuelle Hightech-Produkte besser zu machen und vor allem, sie kosteneffizient in oft Millionenstückzahlen fertigen zu können. Da ist Kreativität gefragt, dafür brauchen wir enorm flexible Mit-

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arbeiter – im Kopf und erst recht im Tun. Ein Beispiel: Momentan bekommen wir viele Anfragen zu automatisierten Fertigungslösungen für Lithium-IonenBatterien, etwa für E-Mobilität oder akkubetriebene Werkzeuge oder Gartengeräte. Darauf müssen wir schnell reagieren, denn die technologische Entwicklung ist, wie jeder weiß, aktuell sehr schnelllebig in dieser Branche. Das schaffen wir nur mit Ingenieuren, die an solche Aufgaben mit viel Leidenschaft und Umsetzungsstärke rangehen. Das gilt übrigens auch für Deutschland und speziell unsere Region hier im Südwesten.

Was für Spezialisten braucht ihr aktuell in euren Teams? Wir suchen Konstrukteure, Software-Entwickler, Prozessentwickler und auch Servicetechniker. Unser Geschäft ist zweigeteilt: Zum einen bauen wir standardisierte Maschinen, die sich in bestehende Fertigungslinien unserer Kunden integrieren lassen, um zum Beispiel die Qualität oder die Stückzahlen der darauf hergestellten Produkte zu erhöhen. Bei unseren Projektaufträgen hingegen überschreiten wir oft technologische Grenzen, das heißt, wir entwickeln und bauen gemeinsam mit unseren Kunden Produktionsanlagen, die es noch nirgendwo gibt auf der Welt. Für solche Aufgaben müssen die Mitarbeiter schon eine Art Pioniergeist entwickeln. (pr)

MANZ GIBT TOP-SPEZIALISTEN VIELE FREIRÄUME Der Hightech-Maschinenbauer Manz AG wurde 1987 von Dieter Manz als Automatisierungsspezialist für die Solarbranche gegründet. Auch heute noch baut das Unternehmen Fertigungs-Equipment für Solarmodule, aber auch für Displays, Lithium-IonenBatterien oder elektronische Baugruppen. Die dafür zu beherrschenden Technologien sind komplex, die Anforderungen an die Mitarbeiter entsprechend hoch. Dafür bietet das Unternehmen viel Freiraum für Ideen, eine internationale Einarbeitung, ein ganz individuelles Programm zur Potenzia l e nt wi ckl u n g für Nachwuchskräfte und flexible Arbeitszeitmodelle inklusive mobilem Arbeiten.

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WELTOFFENHEIT UND GELEBTE VIELFALT Fundiertes Know-how, Leidenschaft sowie ein angenehmes Miteinander sind bei Spectra Schlüssel zum Erfolg von Joachim Baier

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enn es um Zukunftsperspektiven bei Spectra geht, spricht Geschäftsführer Klaus Rottmayr gerne von einem »schwäbisch stabilen Wachstum«. Das Reutlinger Unternehmen zählt seit Jahren zu den namhaften Lieferanten von Produkten für industrielle und industrienahe Computeranwendungen im deutschsprachigen Raum. Spectra beschäftigt knapp 90 Mitarbeiter, hinzu kommen neun Auszubildende. Niederlassungen gibt es in der Schweiz, ein Vertriebsbüro in Österreich und eine Partnerfirma in Taiwan. Um in der IT-Branche erfolgreich zu sein, braucht es fundiertes Know-how, das mit neuen technischen Herausforderungen Schritt hält. »Wir suchen Mitarbeiter, die sich weiterentwickeln wollen«, sagt Rottmayr. »Wir suchen Menschen mit Kreativität und mit guter Kommunikationsfähigkeit – es darf durchaus auch mal ein Quereinsteiger sein«, bemerkt Jürgen Rauscher, Geschäftsführer. Das Verhältnis von beschäftigten Männern und Frauen sei sehr ausgeglichen – auch in den Führungsgremien, berichtet Rauscher. Außerdem würden Mitarbeiter aus

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mehr als 15 Nationen im Unternehmen beschäftigt. »Diese Weltoffenheit und Vielfalt sehen wir als sehr wichtig an, weil wir europa- und weltweit agieren«, betont er. Sein Kollege Klaus Rottmayr ergänzt, »wir haben eine sehr flache Hierarchie und wir leben das Prinzip der offenen Tür im Unternehmen.«

Mitarbeiter aus mehr als 15 Nationen Spectra wurde vor 36 Jahren als Systemhaus für industrielle Mess- und Prüftechnik gegründet. »Wir haben immer noch Mitarbeiter der ersten Stunde im Haus«, sagt Rottmayr, stolz auf die hohe Identifikation der Belegschaft. Beide Geschäftsführer sind sich einig, dass das familiäre Miteinander ein Schlüssel zum Erfolg ist: »Wir pflegen eine sehr angenehme, kollegiale Atmosphäre und die Mitarbeiter können auf die Unterstützung des Unternehmens zählen.« Der Stammsitz in Reutlingen wurde 2008 neu gebaut, dabei wurde Wert auf ein modernes Arbeitsumfeld gelegt: Helle Arbeitsplätze, ergonomische Ausstattung, eine Kantine mit frischer Küche, eine Dachterrasse für entspannte Pausen sowie ausreichend Parkplätze für die Belegschaft. Auf das Thema Work-Life-Balance wird bei Spectra ebenfalls großen Wert gelegt. Flexible Arbeitszeiten und unterschiedliche Arbeitszeitmodelle werden von den Mitarbeitern gerne angenommen, auch Homeoffice ist in einzelnen Bereichen möglich. Teil der Unternehmenskultur ist das gesellige Miteinander nach der Arbeit: Jubiläen, Weihnachtsfeiern, von den Azubis organisierte Grillfeste, regelmäßige Lauftreffs schaffen dafür den Rahmen. Für die Mitarbeiter gibt es zum Lohn oder Gehalt Weihnachts- und Urlaubs-


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»Wir suchen Mitarbeiter, die sich weiterentwickeln wollen.« geld sowie bei guter Geschäftsentwicklung weiterhin eine Bonuszahlung am Jahresende. Zu den Extras zählt die betriebliche Altersvorsorge bereits ab dem zweiten Jahr Firmenzugehörigkeit. Spectra ergänzt eine betriebliche Altersversorgung der Mitarbeiter auf Basis der Gehaltsumwandlung um den gleichen Betrag mit einer firmenfinanzierten Altersversorgung.

Aus- und Weiterbildung sind wichtige Faktoren Für das IT-Unternehmen ist die Weiterbildung ein zentrales Anliegen. »Wir bewegen uns in einem schnelllebigen Umfeld, da muss man am Ball bleiben«, erklärt Rottmayr. Betriebsintern gibt es ein vielseitiges Spektrum an Maßnahmen. Auch Anregungen der Mitarbeiter sind willkommen. Weiterhin werden externe Seminare – zum Beispiel IHK-Kurse wie die Fachwirt-Weiterbildung – gefördert. In puncto Ausbildung wird ebenfalls viel investiert. Das macht sich unter anderem dadurch bemerkbar, dass die kaufmännischen Azubis regelmäßig bei Leistungswettbewerben gut abschneiden. »Bei uns bekommen die Auszubildenden früh Verantwortung übertragen«, bemerkt Klaus Rottmayr.

In den kommenden Jahren soll das »schwäbisch stabile« Wachstum weitergehen. Am Standort hat sich das Unternehmen eine Option zur Erweiterung gesichert. »Wir werden uns im industriellen IT-Bereich weiter entwickeln und auch Firmen zukaufen«, kündigt der Geschäftsführer an. Neben dem Thema Industrie 4.0 gibt es viele weitere spannende Betätigungsfelder: »Im Automationsumfeld wird der Computer immer wichtiger, wir bieten neue Plattformen für künstliche Intelligenz, für digitale Bildverarbeitung und Sprachsteuerung.«

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AUTOMATISCH IN DIE PRODUKTION DER ZUKUNFT von Nadine Wilmanns

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chiller Automation ist ein weltweit tätiger Lieferant für integrierte Automatisierungs-, Prozessund Systemlösungen und einer der führenden deutschen Anbieter im Sondermaschinenbau. Trotz seines globalen Auftretens ist das 1978 gegründete Unternehmen bis heute ein Familienunternehmen und in der schwäbischen Heimat fest verwurzelt. Die Verpflichtung gegenüber seinen Mitarbeitern und der Region Neckar-Alb hat für Schiller Automation einen besonders hohen Stellenwert. »Familienunternehmen ticken ja bekanntlich etwas anders und wir meinen, das ist gut so«, erklärt Stefan Schiller, Sohn des Unternehmensgründers und leitender Geschäftsführer. »Wir sind überzeugt, dass kompetente und motivierte Mitarbeiter der entscheidende Faktor sind, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein.« Die Innovationskraft des in zweiter Generation geführten Familienbetriebs stützt sich auf die Kompetenz von rund 180 Mitarbeitern. Als Spezialisten für Automatisierungs- und Produktionssysteme, die der Handhabung, Montage und Prü-

fung elektronischer Bauteile für namhafte Kunden aus dem Bereich Automotive & Electronics dienen, liefert Schiller Automation weltweit maßgeschneiderte Prozessautomatisierungslösungen für anspruchsvollste Umgebungen. »Die Systemlösungen gewährleisten unseren Kunden eine Produktion mit hohem Durchsatz«, so das Unternehmen. »Hierbei integrieren wir harmonisch eine Vielzahl an Prozessschritten. Mit unseren Anlagen wird eine hohe Anzahl an Prozessen vollständig automatisiert durchgeführt, etwa Montieren, Schweißen, Löten, Kleben, Verstemmen, Crimpen, Schrauben, Vereinzeln von Keramiksubstraten, Drahtbonden, Integriertes Testen, Dosieren von Chemikalien, Abdichten, Beschriften, Labeln, Sortieren sowie Beund Entladen.«

Kultur der Wertschätzung Der Stammsitz von Schiller Automation befindet sich in Sonnenbühl-Genkingen und damit »im Herzen der


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Für die automatisierte Produktion von Morgen: eine Montage- und Prüfstation der Firma Schiller Automation.

Die Schiller-Mitarbeiter werden laufend weiterqualifiziert.

ten.« Eine gute Work-Life-Balance bedeutet bei Schiller Automation Privatleben und Einsatzzeit im Unternehmen in Deckung bringen zu können. Ein ausgeglichenes Privatleben unterstützt das Unternehmen mit flexiblen Arbeitszeitkonten. Zeitliche Flexibilität gebe es in vielen Ausprägungen – je nach Lebensphase der Mitarbeiter seien hier unterschiedliche Konzepte möglich, so die Unternehmensleitung. »Aus Überzeugung investieren wir auch in die Weiterqualifizierung unserer Mitarbeiter.« Zusätzliche attraktive Sozialleistungen wie betriebseigene Cafeteria mit Frühstück und Mittagstisch, Essenszuschüsse, betriebliche Altersvorsorge, Dienstrad-Leasing, Ticket-Plus-Card sowie weitere Corporate-Benefits runden das Paket ab.

Vielfältige Aufgaben »Beschreiten Sie zusammen mit uns den Weg in die Zukunft«, fordert das Unternehmen Bewerber auf. Stefan Schiller (2. v. l.) fährt wie Vater und Unterneh»Arbeiten, Sie mit in Fahrtrichtung Industrie 4.0, der mensgründer Sieghard Schiller auf Erfolgskurs. Mit ihm vierten industriellen Revolution, die den Wandel von sein Führungsteam Hans-Peter Hennig, Herbert Höhn, der Produktionsarbeit hin zur smarten Fabrik markieren Karl-Heinz Bahnmüller und Martin Speidel (v. l.). wird. Menschen, Anlagen und Produkte stehen dann in direktem Kontakt zu einander und kooperieren in einer Wirtschafts- und Industrieregion Neckar-Alb, einer Weise, in der die Produktion flexibler, effizienter und Region mit hoher Lebensqualität«, so die Unternehnachhaltiger gestaltet wird.« Eine intelligente Automamensleitung. »Direkt am Albtrauf gelegen hat Sonnentisierung und Vernetzung seien Meilenstein und Vorausbühl-Genkingen beides: die Nähe zu den setzung hierfür. Ob bei der Projektierung, urbanen Zentren Reutlingen, Tübingen bei Software- und Engineering-Leistungen, und Stuttgart einerseits und die ländli»Arbeiten Sie mit ob in der Teilefertigung, in der Montage che Ruhe der Schwäbischen Alb.« Schiller oder im Anlagen-Service, die Aufgaben bei in Fahrtrichtung Automation praktiziere eine auf persönSchiller Automation seien genauso vielfälIndustrie 4.0« liche Anerkennung und Wertschätzung tig wie die Menschen, die dort arbeiten. basierende, offene und partnerschaftli»Egal, ob als Einsteiger oder als Berufserche Unternehmenskultur, die von gegenseitigem Resfahrener, bei uns zählen Ihre Kenntnisse und Ihre indivipekt und Vertrauen geprägt ist, erklärt Stefan Schiller. duellen Fähigkeiten«, so das Unternehmen. »Wir legen »Besonders stolz sind wir darauf, dass bei uns SpitWert auf Teamgeist, Führungsqualität, Eigenverantworzenkräfte aus vielen verschiedenen Nationen arbeitung und Fairness in der Zusammenarbeit.« Fotos: pr

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Foto: Anke Leuschke

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DYNAMISCHE VERTRIEBSKRÄFTE FÜR EINEN DYNAMISCHEN MARKT

von Anke Leuschke

»Weltweit im Einsatz wo Zukunft entsteht«, so definiert sich das Reutlinger Unternehmen SOLCOM branchenübergreifend. SOLCOM ist Spezialist für externe Projektunterstützung, hauptsächlich im IT-Bereich. »Wir suchen aber keine ITler«, sagt Personalleiterin Sonja Bayer über den internen Personalbereich. Gefragt sind vor allem Mitarbeiter in den Bereichen Vertrieb und Recruiting, Hochschulabsolventen und Einsteiger, die offen sind für Neues.

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ls Projektdienstleister ist SOLCOM darauf spezialisiert, hoch qualifizierte Freiberufler in allen Branchen und Technologien einzusetzen. Thomas Müller – damals selbst Freiberufler im IT-Bereich – gründete das heute stark expandierende Unternehmen 1994 in seiner Reutlinger Dachgeschosswohnung. Schnell konnte er die Anfragen in dem damals bereits boomenden Markt nicht mehr alleine bewältigen und wurde somit vom IT-Experten zum Netzwerker. In den letzten 20 Jahren hat sich SOLCOM zu einem wichtigen Player in der Projektdienstleistung entwickelt, mit 210 Mitarbeitern und sieben Niederlassungen deutschlandweit. »Wir bedienen eine Nische in der Personaldienstleistung«, erklärt Geschäftsführer Oliver Koch, »bringen Angebot und Leistung zusammen« und dies mit einem Netzwerk aus 85 000 hoch spezialisierten Experten. Zu den Kunden gehören viele große Unternehmen – branchenübergreifend. »Eigentlich kommt jeder Konzern und jeder größere Mittelständler als Kunde infrage«, so Oliver Koch.

Foto: Anke Leuschke

Jobeinstieg über hauseigene Akademie Für die Qualifikation der SOLCOM-Mitarbeiter sei der IT-Aspekt allerdings eher nebensächlich, betont Personalleiterin Sonja Bayer. 30 Stellen sind aktuell vakant, ein Großteil davon am Hauptsitz in Reutlingen. »Wir suchen talentierte Mitarbeiter, die Ehrgeiz mitbringen«, so Sonja Bayer. Mit einem Altersdurchschnitt von 30 ist SOLCOM ein junges Unternehmen. Zum Start lernen die neuen Mitar-


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beiter sowohl den Vertriebsbereich, als auch die Recruiting-Seite der Arbeit kennen. Später folgt dann die Spezialisierung, »einfach aus Effizienzgründen«, merkt Oliver Koch an. Damit erhalte der Neueinsteiger eine 360-Grad-Perspektive. Später werden die angehenden Recruiting Specialists zunächst einem erfahrenen Vertriebler zugeordnet – als Tandemfunktion. »Der Vertriebler ist zuständig für den Kunden, der Recruiter für den Experten«, erklärt Sonja Bayer.

In der SOLCOM-Akademie, dem betriebsinternen Schulungszentrum, werden zukünftige Mitarbeiter sowie Führungskräfte geschult.

uns alle«, berichtet die Personalleiterin. »Und trotzdem verfolgen wir ehrgeizig unsere Ziele«, ergänzt der Geschäftsführer. »Die meisten Mitarbeiter bei SOLCOM haben einen inneren Antrieb, die wollen alle was reißen und das verbindet uns«, so Teamleiter Benny Schmidt. Knapp 90 Vertriebsmitarbeiter gibt es im Unternehmen und trotzdem keinen Konkurrenzkampf. Die Firmenphi»Alle wollen was reißen« losophie sei gar nicht darauf ausgelegt. »Wir haben ein anderes Verständnis von besser werden«, sagt Koch. Der Jobeinstieg führt über die »SOLCOM Akademie«. Durch klare Kundenstrukturen und VerteilmechanisHier durchlaufen die neuen Account Manager und Recmen gebe es keine überschneidenden Vertriebsstrukruiting Specialists ein intensives Basistraituren, sondern es entsteht eine struktuning, in dem sie im grundlegenden SOLrierte Prozesslandschaft. COM-Vertriebshandwerk sowie in allen »SOLCOM Neben einem spannenden und anspruchsrelevanten Themen geschult werden. Dies vollen Arbeitsfeld wird auch viel für die Loves You.« wird dann ergänzt durch regelmäßige FolMitarbeiter getan. »Was kann man tun, low-Up-Schulungen. Seit zwei Jahren hat um Menschen das Leben leichter zu die Akademie eine eigene Leiterin, die Abläufe, Methomachen?«, diese Frage prägt die Verantwortlichen beim den und Inhalte sind ISO-zertifiziert. Zudem hat jeder Thema Mitarbeiterkultur, »um Wertschätzung zum AusMitarbeiter einen Mentor, der ihn begleitet und eigene druck zu bringen für gute Arbeit«, sagt Sonja Bayer. So Erfahrungen weitergibt. wurde kürzlich eine neue Mitarbeiterküche installiert, Die Karriere- und Aufstiegschancen sind vielfältig. die zum gemeinsamen Kochen einlädt. Auch der Paket»Jeder, der in einer Führungsposition ist, hat einmal als annahme- und Bügelservice wird gerne genutzt. BesonAccount Manager begonnen«, berichtet Oliver Koch, ders beliebt sind jedoch die »SOLCOM Loves You«-Akti»Von der Pike auf«, ergänzt Sonja Bayer. Zudem habe onen, bei denen es Überraschungen für die Mitarbeiter man sehr schnell die Chance, Verantwortung zu übergibt: Massageliegen, Eis im Sommer oder einen Glühnehmen. Durch das kontinuierliche Wachstum im Unterwein- und Crêpe-Stand in der Weihnachtszeit. nehmen sowie in der Branche ergeben sich spannende Optionen. Im Unternehmen herrscht eine sehr lockere, aber wertEin junges, dynamisches Team, bis in die Führungsschätzende Kultur mit flachen Hierarchien. »Wir duzen ebene, v. l. Personalleiterin Sonja Bayer und Geschäftsführer Oliver Koch.

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TECHNISCHE KOMPETENZ MIT LEIDENSCHAFT ZELTWANGER ist auf Wachstumskurs und setzt auf motivierte, talentierte Mitarbeiter von Joachim Baier

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ei ZELTWANGER sind die Auftragsbücher prall gefüllt. Allein die Sparte Maschinenbau soll in diesem Jahr ein Umsatzplus von über 30 Prozent bescheren. Sieben Millionen Euro wurden in den vergangenen zwei Jahren am Stammsitz in Tübingen in neue Anlagen investiert. Groß ist auch der Bedarf an neuen Mitarbeitern: Gesucht werden Techniker – CNC-Dreher und –Fräser, Ingenieure, Konstrukteure, Softwareentwickler – aber auch im Einkauf sind Stellen zu besetzen. »Als Unternehmen, das sich ganz in den Dienst seiner Kunden stellt, sind wir ständig an neuen Mitarbeitern interessiert, die technische Kompetenz

mit Leidenschaft leben«, betont Geschäftsführer Ulrich Zeltwanger. Die Unternehmensgruppe besteht aus einer Holding und sechs eigenständigen Unternehmen in Deutschland, Tschechien und den USA. ZELTWANGER ist in den Bereichen Sondermaschinenbau und Fertigungsdienstleistungen weltweit erfolgreich tätig. Zu den Spezialgebieten zählen außerdem Dichtheits- und Funktionsprüfgeräte. Beschäftigt sind rund 400 Mitarbeiter, darunter 40 Auszubildende. Bedingt durch viele Neueinstellungen in den vergangenen Jahren liegt der Altersdurchschnitt der Belegschaft bei Mitte 30. »Wir haben sehr


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Flache Hierarchien und ein kollegiales Miteinander: Die Chemie bei Zeltwanger stimmt.

gute und wertige Produkte her, da ist es wichtig, dass die Vergütung stimmt.« Großes Gewicht hat die Ausbildung des eigenen Nachwuchses, so wurde zum Jahresbeginn eine neue Ausbildungswerkstatt für technische Berufe am Stammsitz fertiggestellt. Auch die konsequente Weiterbildung aller Beschäftigten ist ganz im Sinne des innovationsfreudigen Unternehmens. Seminare für angehende Betriebswirte, Meister, Techniker zählen ebenso dazu wie Sprachkurse oder Workshops für die Persönlichkeitsentwicklung. Ein Muss sind die fachlichen Schulungen, denn die Investitionen in neue Anlagen und Software bringen ständig neue technische Herausforderungen mit sich. An der firmeneigenen Akademie werden in Zukunft neben den Schulungen für Kunden auch die Weiterbildungsmaßnahmen für die eigenen Mitarbeiter gebündelt.

Hohe Identifikation Für das wachsende Unternehmen bekommen auch flache Hierarchien und ein kollegiales Miteinander«, die Themen Gesundheit und Familien immer mehr bemerkt Ricarda Knögel, Human Resources. Bedeutung. So wird auf eine moderne Ausstattung der Was die Arbeit bei ZELTWANGER so attraktiv mache Arbeitsplätze großen Wert gelegt. Und auch das geselsei eine gemeinsame Wertebasis, lige Miteinander kommt nicht zu eine gelebte Vision, erläutert der kurz, sei es beim Sommerfest, der »Freude ist für uns die Basis Weihnachtsfeier oder bei KaminGeschäftsführer. Im Mittelpunkt stehen dabei die Werte »Freude, abenden mit dem Chef. Dass die erfolgreichen Handelns.« Freiheit, Harmonie«. »Freude Chemie bei ZELTWANGER stimmt, ist für uns die Basis erfolgreizeigt auch die hohe Identifikachen Handelns, ohne sie sind Innovationen und techtion der Beschäftigten: »Was hier in nologische Höchstleistungen nicht denkbar«, weiß den letzten Jahren entstanden Ulrich Zeltwanger. Freiheit will er nicht als Fehlen ist, ist etwas ganz Besonderes«, von Regeln oder innerbetrieblichen Rahmenerklärt Hans-Georg Künstle, bedingungen verstanden wissen, sondern als Leiter Arbeitsvorbereitung »Möglichkeit für jeden Einzelnen, den Weg und Angebotswesen, »wie zum idealen Ergebnis selbst zu bestimmen.« sich Mitarbeiter hier entDas harmonische Miteinander – geprägt von wickeln können, begeisgegenseitiger Achtung, von Respekt, Vertert mich jeden Tag trauen, Offenheit und Ehrlichkeit – ist ein aufs Neue.« weiterer Schlüssel zum Erfolg.

Konsequente Weiterbildung Bei Ulrich Zeltwanger steht die Tür für seine Mitarbeiter immer offen. Er sagt, »eine offene Kommunikation ist etwas, was man jeden Tag wieder neu unter Beweis stellen muss«. Hinzu kommen leistungsorientierte Erfolgsprämien am Jahresende. »Wir stellen

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chmitt+Sohn steht für herausragenden Service. Im Ergebnis zählt die besondere Leistung vor Ort. Zu den Voraussetzungen dafür gehören Zuverlässigkeit, die Nähe zum Kunden sowie kurze Reaktionszeiten. Und unsere Bereitschaft: 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr – bei 0 Wartezeit. Eben exzellenter Service. Unsere Unternehmensphilosophie ist die Grundlage für dieses Handeln:

Tägliches Lernen – Qualität – Unternehmerische Zuverlässigkeit. Als bestimmende Elemente unserer Unternehmenskultur bilden sie den gemeinsamen Rahmen für eine langfristige Strategie, die sich auf die wesentlichen Kompetenzen, nämlich qualifizierte Mitarbeiter, effiziente Prozesse und hochwertige Produkte, konzentriert. Für den dauerhaften Bestand eines unabhängigen und ertragsstarken Unternehmens, das als Hersteller von Aufzügen sowie als Dienstleister international überzeugt. Kurzfristige Gewinne und die Ausrichtung aller Aktivitäten danach passen nicht in dieses Konzept. Unser Produktportfolio erstreckt sich vom Aufzugbau über die Modernisierung bis zur Wartung von bestehenden Aufzugsanlagen und der Durchführung von Service-Arbeiten. Egal ob Personen- oder Lastenbeförderung, mit oder ohne Maschinenraum – wir bieten den optimalen Aufzug. Was tun wir, um Mitarbeitende langfristig zu binden? Unsere Auszubildenden sind uns wichtig! Durch gezielte Angebote versuchen wir junge Menschen für S+ zu gewinnen und langfristig zu halten. Denn wir schaffen Perspektiven für Karrieren! Deutschlandweit absolvieren bei uns zurzeit circa 150 junge Menschen ihre Ausbildung, davon 11 am Standort Tübingen. Wir sind sehr stolz darauf, so vielen jungen Menschen eine Perspektive bieten zu können und bilden diese zielgerichtet aus. Ziel ist die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen.

SCHMITT + SOHN AUFZÜGE – EIN EXZELLENTER ARBEITGEBER


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Karriere in der Region Neckar-Alb

Schmitt+Sohn sucht und entwickelt explizit Mitarbeitende, die über den eigenen Horizont hinausdenken. Schmitt+Sohn verwendet auf die Personalentwicklung einen bedeutenden Teil seiner Zeit. Unsere künftigen Führungskräfte sollen rechtzeitig und umfassend an die Führungsaufgabe herangeführt werden, um ihnen Mut zu Entscheidungen und die Freude an der Verantwortung zu vermitteln. Potenziellen Führungskräften bietet das interne Nachwuchsführungskräfteprogramm die einzigartige Möglichkeit, sich für höhere Verantwortung sichtbar zu machen und alle hierfür erforderlichen Werkzeuge professionell und methodisch vermittelt zu bekommen. Auch wenn Personalverantwortung nicht Ihr Ziel ist, können Sie bei Schmitt+Sohn Karriere als Spezialist in Ihrem Fachbereich machen. Schmitt+Sohn entwickelt 2016 aktiv die Fachkarriere für seine Mitarbeitenden und baut entsprechende Programme auf und aus. Wir legen besonderen Wert darauf, dass sich die Mitarbeitenden bewusst abseits der täglichen Arbeitswelt in der S+ Akademie in Nürnberg weiterbilden können. Weit über 100 Schulungen werden jährlich zu Fach-, Methoden-, Sozial- und Führungskompetenz angeboten. Aber auch in unseren Niederlassungen vor Ort werden Führungskräfte intensiv durch Schulungen und Workshops begleitet. Wir versuchen durch die Ausweitung unseres Angebots Mitarbeitende langfristig zu binden. Dies gelingt uns gut, wie die folgenden Beispiele zeigen: Jürgen Klaffschenkel ist seit seinem Eintritt 1996 als erfolgreicher Monteur bei S+ tätig. In unserem Unternehmen gibt es zahlreiche Mitarbeitende, die wie Herr Klaffschenkel bereits seit über 20 Jahren tätig sind. Auf diese Konstanten bei S+ sind wir sehr stolz.

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Karriere bei Schmitt+Sohn: eine langfristige, vertrauensvolle Partnerschaft und hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten.

Sami Neidiger wiederum trat 2011 als Auszubildender zum Industriekaufmann bei S+ ein. Nach seiner Ausbildung war er bis 2016 als äußerst erfolgreicher Vertriebsassistent im Servicebereich tätig und ist aufgrund seiner herausragenden Erfolge ein Jahr später in die Position des Vertriebsleiters für Serviceverträge aufgestiegen. Für eine exemplarische technische Karriere ist Manuel Braitmaier zu nennen. 2006 als Monteur bei S+ eingetreten, arbeitete er ab 2012 als Ausbildungsbeauftragter für unsere Auszubildenden vor Ort. 2016 wechselte er im Rahmen von Job-Rotation auf die Position des Servicetechnikers. Nur zwei Jahre später entwickelte er sich erneut weiter und ist nun als erfolgreicher Serviceleiter bei S+ tätig. Durch unsere flachen Hierarchien und die Kreativität und Flexibilität eines mittelständischen Familienunternehmens ist es uns möglich, den Menschen und seine individuellen Talente in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen. Karriere bei Schmitt+Sohn bedeutet eine auf langfristige, vertrauensvolle Partnerschaft basierende Zusammenarbeit mit hervorragenden Entwicklungsmöglichkeiten. Denn unsere Mitarbeitenden sind uns wichtig! Haben wir Ihr Interesse geweckt? Besuchen Sie uns als potenzieller Kunde, Absolvent, Fach- oder Führungskraft, zukünftiger Auszubildender, Praktikant oder Werkstudent auf www.schmitt-aufzuege.de.

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TEIL VON ETWAS GROSSEM Bei voestalpine Automotive Components Dettingen arbeiten rund 700 Mitarbeiter.

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ls Teil der voestalpine AG gehört das Business Segment voestalpine Automotive Components Cold Stamping & Assemblies zu einem weltweit führenden Technologie- und Industriegüterkonzern. Mehr als 500 Konzerngesellschaften in über 50 Ländern, auf allen fünf Kontinenten, beschäftigen mehr als 51  600 Mitarbeiter. »Werden Sie Teil von etwas Großem, mit Kollegen aus der ganzen Welt und den Entwicklungsmöglichkeiten eines international erfolgreichen Konzerns auf einem der wichtigsten globalen Märkte, dem Mobilitätssektor«, lädt das Unternehmen künftige Mitarbeiter ein. Am Standort Dettingen entwickelt und produziert das Unternehmen einbaufertige Stanz- und Umformteile, komplexe Baugruppen sowie Sicherheits- und Aufprallschutzkomponenten für namhafte Automobilhersteller. Mit seinen 700 Mitarbeitern und seiner branchenweit einzigartigen Expertise ist voestalpine Automotive Components Dettingen das international führende Technologiezentrum seiner Branche und somit der perfekte Komplettpartner von Entwicklung bis Versand.

Hauseigene und bedarfsgerechte Ausbildung Wer in Dettingen einsteigt, ist von Anfang an ein unverzichtbarer Teil der Belegschaft. Allen Mitarbeitern winken zahlreiche Weiterentwicklungsmöglichkeiten und attraktive Vergütungen. In der hauseigenen Ausbildungswerkstatt wird für die Zukunft ausgebildet und zwar in den Bereichen, in denen langfristig ein Bedarf besteht. »Wir denken unsere Arbeitsverhältnisse auf lange Sicht und wollen langfristig und nachhaltig in unsere Mitarbeiter investieren, denn sie sind unser wichtigstes Kapital«, so das Unternehmen. Die Gesundheit der Mitarbeiter ist dem Unternehmen eine Herzensangelegenheit. Deswegen engagiert sich der Dettinger Arbeitgeber für präventive Gesundheitsmaßnahmen, bietet vielseitige Entwicklungsmöglich-


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keiten und punktet mit verschiedenen »Wir denken angeboten. Berufserfahrene werden mit Mitarbeiterprogrammen. »Wir betrachten vielseitigen Aufgaben und Fachexpertise unsere Arbeitses als unsere Verpflichtung, eine gesunde gefordert und gefördert. Flache Hierarverhältnisse auf und ansprechende Arbeitsumgebung zu chien und ein aktiver Austausch zwischen gewährleisten«, so das Unternehmen. den Schwestergesellschaften Dettingens lange Sicht.« »Unsere Anlagen und Betriebseinrichtunund dem Mutterkonzern bieten Möglichgen sind nicht nur auf dem höchsten und keiten eigene Ideen einzubringen und runneuesten Stand der technischen Entwicklung, auch das den ein attraktives Arbeitsumfeld ab. ergonomische Design spielt eine signifikante Rolle.« Das Unternehmen sieht die Mitarbeiter als seine wichtigste Ressource. Deswegen bietet es ihnen vielseitige Einstiegsmöglichkeiten Möglichkeiten der Weiterentwicklung und Spezifikation und betreuet sie bei jedem Karriereschritt mit den Der Dettinger Unternehmens-Standort bietet für Berufsvoestalpine-Entwicklungsprogrammen. (pr) erfahrene, Absolventen, Schüler und Studenten zahlreiche Möglichkeiten die eigene Karriere zu gestalten. Für Hochschulabsolventen wird ein 18-monatiges Traineeprogramm mit Einsätzen im In- und Ausland Karrieremöglichkeiten gibt es bei voestalpine für Berufseinsteiger und -erfahrene.

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TRANSLINE VERBINDET MENSCHEN WELTWEIT Dienstleister für ambitionierte Sprachprojekte von Anke Leuschke

Wer als Unternehmen in unserer global vernetzten Welt punkten will, muss Sprachvielfalt aufweisen. Die Kompetenz dafür kommt von Dienstleistern wie Transline. Um dort zu arbeiten, muss man nicht unbedingt ein Sprachgenie sein. Gesucht werden vor allem Projektmanager, Entwickler und Terminologen.

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uf über 30 Jahre Tradition kann Transline zurückschauen. Dr.-Ing. Wolfgang Sturz hat das Unternehmen als Büro für technische Übersetzungen gegründet. Eine dynamische Branche: Transline wächst stetig und ist heute einer der größten deutschen Übersetzungsdienstleister. Gut 120 Mitarbeiter arbeiten an sechs Standorten in Deutschland, Frankreich und Italien. Der erste Mitarbeiter wurde 1989 eingestellt. »Die ersten drei sind noch an Bord«, berichtet Geschäftsführerin Katja Schabert. Sie selbst ist seit 2015 mit dabei. Transline bietet einen umfangreichen Sprachenservice, der weit über das reine Übersetzen hinausgeht. »Wo

früher Schreibmaschine und Wörterbuch das Übersetzungsgeschäft dominierten, arbeiten heute hoch spezialisierte Sprachexperten mit viel Prozess-Know-how«, berichtet Schabert, die selbst fünf Sprachen spricht. »Begleitende Services und Beratung sind wichtiger denn je.« Neben der Übersetzungsleistung analysieren die Spezialisten bestehende Abläufe und entwickeln kundenindividuelle Arbeitsprozesse und Softwarelösungen. »Wer heute auf internationalen Märkten bestehen will, sieht sich hohen Anforderungen gegenüber«, weiß die Betriebswirtschaftlerin. Vor allem große Unternehmen


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Katja Schabert führt das Unternehmen in der zweiten Generation und spricht selbst fünf Sprachen fließend.

Fotos: Anke Leuschke

wie SAP, Bosch oder Miele brauchen nicht nur umfangreiche und schnelle Textservices in vielen Sprachen. Ihr Dienstleister muss auch in der Lage sein, ihre komplexen Prozesse in seine IT-Landschaft zu integrieren. Eine Zur Begrüßung erhält jeder Mitarbeiter ein Starterset Stärke von Transline. »Wir haben uns schon sehr früh mit praktischen Arbeitsmaterialien und Nervennahauf IT-gestützte Sprachdienstleistungen spezialisiert.« rung. »Schoko- und kaffeelastig« sei der Arbeitsalltag. Immer jedoch ist die von Menschen erbrachte Leistung entscheidend – ob es um kulturell authentische Marketingübersetzungen geht oder um »Der Beteiligungsgrad unserer tem Fachpersonal voranzutreiTexte im Bereich E-Commerce. ben, kooperiert Transline unter Mitarbeiter ist hoch.« Werbewirksam übersetzen – das anderem mit der Hochschule für bedeutet nicht zuletzt, die BeAngewandte Sprachen des SDI sonderheiten des Zielmarkts genau zu kennen. Es in München. Dort ist für 2019 ein Dualer Masterstudienverlangt besondere Sprachkompetenz, Fingerspitzengang »Translation Management« ausgeschrieben. Wer gefühl und Kreativität. dort studieren will, dem bietet das Unternehmen als Praxispartner einen Arbeitsplatz an. Kein konkreter Ausbildungsberuf Neue Mitarbeiter erhalten bei Transline konkrete Einarbeitungspläne und einen Paten aus dem jungen Team Übersetzt wird immer von Muttersprachlern im Zielmit einem Frauenanteil von 75 Prozent. Männer seien land, denn »Übersetzung hat die kulturellen Aspekte sehr willkommen, vor allem im Bereich Projektmanagevor Ort zu berücksichtigen«, sagt Schabert. »Das könment. Auch Führungskräfte würden gesucht. Zudem ist nen die Leute dort am besten.« Außerdem gilt es die firTransline Ausbildungsbetrieb im kaufmännischen wie meneigene Terminologie, die fachspezifischen Begriffe im IT-Bereich. der Kunden, zu beachten. Transline übersetzt in 160 Das Unternehmen bietet eine offene ArbeitsatmoSprachen und arbeitet dafür mit 5 000 Fachübersetsphäre, flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum zern weltweit zusammen. Allein am Standort in ReutlinHomeoffice. »Wenn neue Mitarbeiter eigene Ideen eingen werden über 30 Sprachen gesprochen. bringen, freuen wir uns«, sagt Schabert. »Wir arbeiten Derzeit sind über zehn Stellen vakant. Gefragt sind vor sehr vertrauensvoll zusammen, und der Beteiligungsallem sprach- und technikaffine Menschen, die intengrad unserer Mitarbeiter ist hoch.« Auch die Gesundsiv weitergebildet werden. »Wir legen großen Wert heit der Mitarbeiter liegt Katja Schabert und ihrem auf unser ausgefeiltes Schulungsmanagement«, sagt Team am Herzen. So läuft derzeit ein Zertifizierungsdie Geschäftsführerin. Um die Suche nach qualifizierverfahren in Betrieblichem Gesundheitsmanagement.

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