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Juju Zahraa Ghandour

12 2019 DEZEMBER CHF 5.50

Zach Galifianakis Jah Cure

SHANGHAI NIGHT & DAY

Christian Triventi Lorene Scafaria Ezgi Cinar

CHILL ...und dem Himmel so nah.


DEZ 2019

People 10 24 26

Contributors Ashton Kutcher Jah Cure

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Christian Triventi Zahraa Ghandour Lorene Scafaria Juju Zach Galifianakis

LOVE PACK Patrick Pierazzoli, Chefredakteur

Mein Verhältnis zu Rucksäcken war nie besonders gut, und nach dem Militärdienst habe ich die Beziehung ganz abgebrochen. In den 80ern waren dann sowieso Bauchtaschen angesagt, danach Messenger Bags, und zu Beginn dieses Jahrhunderts waren Rucksäcke grundsätzlich terrorverdächtig und wehe, jemand vergaß mal einen an einer Bushaltestelle. Aber der praktische Nutzen besiegte die Angst, und der Rucksack schaffte ein Comeback. Nur nicht bei mir: zu retro, zu grau, zu smart – irgendwas störte mich immer. Bis ich die neuen Baguette Packs von Fendi gesehen habe. Es war Liebe auf den ersten Blick: das Design, die Farben, die Materialien und die Verarbeitung – ach! Und die Idee, wo sonst bei Rucksäcken nichts ist, einfach noch eine ihrer legendären Baguette Bags draufzumachen: genial. So viel Eleganz hat natürlich ihren Preis (ab ca. 2'000.–, auf fendi.com und in Fendi-Stores), aber guter Stil ist ja bekanntlich unbezahlbar, und so lassen Sie Ihren Baguette Pack garantiert nicht an der Bushaltestelle stehen.

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Dezember 2019


CONTACT: +41 (0) 44 857 80 00

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DEZ 2019

Style 12 14 16 18 20

The Look Man The Look Woman The Look Beauty Print is King Short Trip

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Gute Gründe Eat & Drink Shortcuts Travel Shortcuts Beauty Shortcuts Fashion Shortcuts Insider: Ezgi Cinar Goods

FUCK OFF, PETER PAN! Marina Warth, Leitende Redakteurin

Ist es die eigene Wohnung, die einen erwachsen macht? Oder die Tatsache, dass man zum Kaffee die passende Untertasse serviert? Ist es erwachsen, Wein nicht nach der Etikette auszusuchen, sondern nach den Empfehlungen des Sommeliers oder im Supermarkt anstatt mit Korb mit dem Einkaufswagen durch die Gänge zu rollen? 18 sagt der Staat, 30 die Gesellschaft. Und was meint das eigene Gefühl? Nun gut, so schwer liegt die große Drei nicht auf den Schultern. Sie ist zwar da, im Ausweis, in den Köpfen derer um mich rum – wenn auch nicht in meinem. Ja, ich bin erwachsen – weil ich für die Besohlung meiner Schuhe mehr Geld liegen lasse als für Club-Besuche am Wochenende, weil ich mich beschwere, wenn mir der Service im Restaurant nicht passt und ich die elektrische Zahnbürste auch mit in den Urlaub nehme. Erwachsene sind verantwortungsbewusst, logisch, vernünftig – zumindest so lange, bis sie verstehen, dass erwachsen zu sein auch bedeutet, frei zu sein. Ich kann tun und lassen, was ich will. Und wenn ich mein hart verdientes Geld in eine Lederjacke von Acne Studios für 1'300.– investieren will, dann tu ich das auch.

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DEZ 2019

Stories 46 60 76 86 130

Editorial: Oh Boy Schwul in Shanghai Editorial: Alta Moda Touch the Clouds Last Facts: The Simpsons

BEE-SEXUELL! Marco Rüegg, Rüegg Redakteur

Scary Stories, Doctor Sleep, Black Christmas… Im Kino jagt ein Gruselschinken den nächsten. Doch keiner versetzt mich derart in Panik wie damals „More Than Honey“. Markus Imhoofs Doku skizziert das Aussterben der Biene. Und eher wandere ich ohne Wasserflasche durch die Sahara als mir den Winter ohne Imken auszumalen – respektive deren Produkte. Thymianhonig aus katalanischer Bio-Produktion kontrastiert die Bitterkeit meines Wermuttees, der Duft geschmolzenen Kerzenwachses wärmt Kindheitserinnerungen auf. Und wenn frostige Trockenheit die Lippen in den Zustand schlaglöchriger Wüstenhighways versetzt, hilft ein Wundermittel vom Goldenen Halbmond: Soft Beeswax (Beesline, ca. 7.–). Zwar nicht vegan, aber absolut überlebenswichtig. Mindestens bis die Schneeglocken blühen und im Kino die FrühlingsRomanzen anlaufen.

IMPRESSUM

Herausgeber Stefan Berger – berger@faces.ch Patrick Pierazzoli – pierazzoli@faces.ch Chefredakteur Patrick Pierazzoli

Creative Consultants Florian Ribisch Alex Wiederin

Redaktionsleitung Marina Warth – marina@faces.ch

Grafi kleitung Meret Ackermann – grafik@faces.ch Redaktion FACES Bertastrasse 1 CH-8003 Zürich Tel. +41 43 322 05 23 redaktion@faces.ch

Redaktion Angela Sisca – angela@faces.ch Kim Strohmaier – kim@faces.ch Ines Zygmunt – ines@faces.ch Design/Layout Tanya Hänni Siria Walker

Autoren Angela Sisca, Kim Strohmaier, Marco Rüegg, Marina Warth

Fotos & Illustrationen Diana Diederich, Jacqueline Lipp, pa picture alliance (dpa), Showbit, Wenn Verlag Fairlane Consulting GmbH Bertastrasse 1 CH-8003 Zürich

Anzeigen Schweiz und international Fairlane Consulting GmbH Bertastrasse 1 CH-8003 Zürich Tel. +41 43 322 05 37 Mirco Ludolini – ludolini@faces.ch Alisa Schmid – schmid@faces.ch

Abonnementspreise FACES erscheint 10 Mal im Jahr. Einzelverkaufspreis CHF 5.50 Jahresabo CHF 55.– / 19.–* *FACES-Member profitieren von einem Spezialangebot. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Anmeldung unter: member.faces.ch

© Copyright 2019 Fairlane Consulting GmbH Der FACES-Schriftzug/-Stern sind eingetragene Markenzeichen der Fairlane Consulting GmbH und dürfen nicht ohne deren Zustimmung verwendet werden. Nachdrucke, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags.

Juju Zahraa Ghandour

12 2019 DEZEMBER CHF 5.50

Zach Galifianakis Jah Cure

SHANGHAI NIGHT & DAY

Christian Triventi Lorene Scafaria Ezgi Cinar

CHILL ...und dem Himmel so nah.

COVER

Photography: Diana Diederich Styling: Nathalie von Gordon Make-up & Hair: Shidnoush Bashang Model: Cosma Jacke von J. Lindeberg. Hemd von Ann Demeulemeester. Sonnenbrille von Ray-Ban.

FACES wird ausschließlich auf PEFC-zertifiziertes Papier aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern gedruckt.

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Dezember 2019


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CONTRIBUTORS

An der Elbe weht ein rauer Wind – genau wie in der Mode-Branche. Deshalb findet sich die Hamburgerin Nathalie von Gordon zwischen Shootings und Laufsteg wohl auch so gut zurecht. Verspätete Shows, stänkernde Models? Die bringen von Gordon nach einem Studium an der HAW Hamburg und sieben Jahren als Moderedakteurin nicht aus der Ruhe. Als Freelancerin kümmert sie sich heute ums Styling für Kampagnen, Lookbooks oder Editorials wie unsere Strecke „Oh Boy“ (Seite 46) zum Beispiel und kompensiert so ganz beiläufig den Prinzessinnentraum vom Modemärchen, die sie sich als Mutter zweier Jungs übrigens immer alleine anschauen muss. Das Klicken des Auslösers ist für Jacqueline Lipp mindestens so meditativ wie eine Stunde Bikram-Yoga für gestresste Yuppies. Deshalb hat sich die gelernte Grafikerin nach der Lehre auch direkt als Fotografin selbständig gemacht. Es sind keine einfachen Fotos, sondern richtige Träume, die Lipp festhält und in Form solch gelungenen Editorials wie unserem aktuellen „Alta Moda“ (Seite 76) aufs Papier bringt. Letzteres passt auch noch richtig gut zu ihren Hobbys, dem Wandern durch karge Landschaften und dem Finden von Inspiration in der Natur, wenn sie sich nicht gerade in neue Projekte stürzt.

Beim Fotografieren geht’s um diesen einen Moment. Das Model, die Kamera, der Fotograf. Diana Diederich liebt diese Situation, diesen Augenblick, der schlussendlich zum perfekten Bild führt. Nach dem Studium hat sie sich in der Szene einen Namen gemacht und sich heute als Mode- und Werbefotografin in Hamburg etabliert. Wenn sie nicht gerade solch tolle Strecken wie unser „Oh Boy“ auf Seite 46 realisiert, dann kämpft sie mit ihrem liebsten Vierbeiner um die Vorherrschaft auf dem Sofa. Und tut neben der Fotografie auch letzteres voller Passion und jeden Tag aufs Neue.

Modeschauen und Shooting-Locations sind die Arbeitsorte von Dana Jokic, seit sie sich zum Make-up-Artist und Hair-Stylist hat ausbilden lassen. Das Büffeln und Üben hat sich gelohnt, findet sich Jokic so doch nicht nur am Zürich Filmfestival wieder, sondern auch bei der Produktion von DJ Antoines Musikvideo. Schwingt sie für Großkunden nicht gerade den Pinsel, stylt sie Bräute für deren schönsten Tag oder spaziert mit Mann und Kindern durch ihre Heimat Luzern.

Julia Jauner gehört mit Jacqueline Lipp und Dana Jokic zum Gewinner-Trio von FACES Studio. Ihr Preis: eine Strecke in unserem Magazin. Das Ergebnis: „Alta Moda“ auf Seite 76, eine Strecke wie ein Gedicht. Seit vier Jahren arbeitet Julia als Stylistin – hat sie früher als Dekorateurin Räume gestaltet, hübscht sie heute Models auf. Dass Julia in die Modebranche gehört, war schon früh klar, mopste sie doch mit vier Jahren Mamas High Heels und stöckelte in Größe 39 munter durchs elterliche Wohnzimmer.

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D A S G E F Ä L LT U N S A N I H M

Prince Charming

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Er ist ein Mann, der seine Liebhaberinnen auf Händen trägt und für sie alle Zeit der Welt hat. Ein Charmeur, der die Damen mit Handkuss begrüßt und ihnen galant die Tür aufhält. In seinen bestickten Mokassins spaziert er durch die Gegend und verteilt Komplimente am Laufmeter. Er ist zuvorkommend, ohne schleimig zu wirken, und freundlich ohne Hintergedanken. Trifft er seine große Liebe, zückt er sofort eine frische Rose und besiegelt neue Bände mit seinem Ring, den er stets über seinen Lederhandschuhen bei sich trägt. Das Sakko sitzt, die Fliege ebenfalls, so dass er sich jederzeit auf den Weg machen könnte: zum nächsten Ball oder der Errettung einer Schönen in Not.

Moschino

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Dolce & Gabbana

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Um die Liebste um den Finger zu wickeln, trällert der Prinz schon mal schmalzig drauflos.

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1 Meadowlark, „Ready Aye Ready Ring“, Siegelring aus Gelbgold, ca. 1'777.– 2 Penhaligon’s, „Bayolea Beard & Shave Oil“, Rasur- und Bartpflege. 100 ml, ca. 77.– 3 Selected Homme, Fliege aus Polyester, ca. 28.– 4 Dolce & Gabbana, Manschettenknöpfe aus Metall, ca. 442.– (farfetch.com) 5 Rolex, „Cosmograph Daytona“, Armbanduhr aus Gelbgold, ca. 35'000.– 6 Jakob & Wilhelm Grimm, „Grimms Märchen“, Anaconda Verlag, ca. 19.– (orellfuessli.ch) 7 Giuseppe Zanotti, „Quin“, Mokassins aus Veloursleder, ca. 1'319.– 8 Giorgio Armani, „Double row velvet tuxedo jacket“, Sakko aus Samt, ca. 2'650.– 9 Jack & Jones, „Montana“, Handschuhe aus Kuhleder, ca. 44.– 10 Etro, Weste aus Ausbrennersamt, ca. 865.–

Dezember 2019


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D A S G E F Ä L LT U N S A N I H R

Modern Fairytale Umhüllt von einem orientalisch-fruchtigen Duft regiert sie ihr eigenes Reich. Einen Prinzen, der sie wachküsst oder aus ihrem Turm befreit, braucht sie nicht: Sie ist die Herrin ihrer selbst. In zart gepunkteten Socken aus Spitze und eleganten Kitten-Heels aus Tüll bestreitet sie stolz und unabhängig ihren Alltag. Bestickte Bralettes aus schwarzer Spitze und mit Volants besetzte, fließende Seidenröcke sowie puderfarbene Satin-Blusen finden sich in ihrem Kleiderschrank. Ihre widerspenstigen Locken drapiert sie stets sorgfältig zu einer kunstvollen Hochsteckfrisur, als Finish setzt sie den mit Perlen besetzten Haarreif obendrauf. Sie ist klug, kühn und wartet nicht aufs Happy End, sondern nimmt ihr Leben selbst in die Hand.

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Frei sein und selbstbestimmt. Madonna macht es seit den 80ern vor.

Simone Rocha

Burberry

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1 Intimissimi, Jacke aus Seidensatin, ca. 129.– 2 Pinko, „Adrienne“, Kleid aus Baumwolle, Polyester und Polyamid ca. 466.– 3 Jimmy Choo, „Bon Bon“, Tasche aus Satin, ca. 2'600.– 4 Le Petit Trou, „Anna“, Bralette aus Polyamid und Elastan, ca. 60.– 5 Asos Design, „Padded Velvet Headband With Pearl And Crystal Embelishment“, Haarreif aus Polyester, Acryl und Messing, ca. 19.– 6 N°21, „Tulle Polka Dot Socks“, Socken aus Polyester, ca. 88.– (numeroventuno.com) 7 AGL, Stiefeletten aus Leder und Tüll, ca. 407.– 8 Alexa Chung, „Champagne Tierdrop Skirt“, Rock aus Triacetat und Polyester, ca. 389.– 9 Diamonique, „Kronenring“, Ring aus rosévergoldetem Silber, ca. 39.– (qvc.de) 10 Vera Wang, „Princess Noir“, fruchtig-sinnlich ca. 49.–

Dezember 2019


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1 Bobbi Brown, „Full Cover Touch up Brush“, Pinsel, ca. 57.– 2 Intimissimi, „Flirty Nudes“, bügelloser TriangelBH, 42.– 3 La Mer, „Soleil de La Mer Bronzing Powder“, bräunt und erfrischt, ca. 110.– 4 Becca, „Glow Silk Highlighter Drops“, setzt Akzente. 6 ml, ca. 43.– 5 Nazan Schnapp, „Luminous Youth Diamond Sheer Bronzer Balm“, für einen gesunden Glow. 4.5 g, ca. 54.– 6 Elixseri, „Smooth Player“, Serum. 30 ml, ca. 114.– 7 Charlotte Tilbury, Luxury Palette in „The Bella Sofia“, ca. 55.– 8 Chanel, „Les Beiges Eau de Teint“, Make-up mit Frischeeffekt. 30 ml, ca. 78.– 9 Show Beauty, „Body Shimmer Oil“, Körperöl. 60 ml, ca. 50.– NOCH SCHÖNER

Seductive

Bei so kalten Außentemperaturen strahlt sie glühende Wärme aus: Sie trägt einen Look, der an Kerzenlicht, heiße Schokolade und gemütliche Abende erinnert. Mit sanftem Blick schmücken Bordeaux- und Erdtöne ihre Augenlider, der Teint ist makellos und glänzt mit Bronzer und Pudern in warmen Nuancen. Auch ihr Outfit passt sich dem Make-up an und bedient sich einer Farbpalette aus Beige, Braun und Rosa sowie tiefschwarzer Spitze. Dank schimmerndem Bodyöl strahlt und scheint ihr ganzer Körper. Komplett ist ihr Look aber erst mit passendem Highlighter im inneren Augenwinkel, der an die knisternden Funken im Kaminfeuer erinnert.

Schimmernde Lidschatten und viel Highlighter bei Michael Kors.

Laquan Smith zeigt matt geschminkte Lippen in Nude.

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7 Emily Ratajkowski verführt mit NudeMake-up.

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PIK PRINT IS KING Text: Marina Warth

Freddie forever Die Stimme so wertvoll wie die britischen Kronjuwelen, das Leben so spannend wie ein Kriminalroman: Freddie Mercury hat Geschichte geschrieben. Nicht nur mit seinen Songs – „Bohemian 18

Rhapsody“ war Queens allererster Nummer-EinsHit –, sondern auch als Person. Steve Wide kennt sich mit den Melodien aus, die Radiohörer zum Mitschunkeln bringen und sein Telefon zum

Klingeln. Der DJ und Radio-Moderator fasst in seiner „A to Z“-Reihe das zusammen, was große Künstler zu Ikonen macht. Bei Mercury sind das eben nicht nur die Band und die Songs, sondern auch

Kostüme und Katzen, Sex und Schnurrbart, Drogen und der viel zu frühe Tod. Wunderbar illustriert kommen Queen-Fans und Freddie-Groupies mit „Freddie Mercury A to Z“ absolut auf ihre Kosten.

Steve Wide und Paul Borchers, „Freddie Mercury A to Z: The Life of an Icon from Mary Austin to Zanzibar“, Hardcover, 56 Seiten, Smith Street Books, ca. 15.– Dezember 2019


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Frühstück im Bistro Charlotte.

Salsa tanzt. Gleich an zwei Standorten feiert man in Krakau im Baroque, einem schicken Club mit grandiosen Cocktails und einer prallen Veranstaltungsagenda.

Quartiere

SHORT TRIP Text: Marina Warth

Viele Geschäfte befinden sich in Krakau in historischen Gebäuden.

JETZT SIND WIR IN...

Krakau Vielleicht steht Krakau nicht auf Ihrer Bucket List. Vielleicht haben Sie die polnische Stadt nicht mal auf dem Schirm. Sollten Sie aber – besonders, weil London, Prag und Co. bereits totgetrampelt sind, von den Hipstern bevölkert und den Touristen eingenommen. Krakau ist anders, authentisch, bescheiden und gerade am Durchstarten wie ein Airbus A380 mit Rückenwind. Ein bisschen Mittelalter, ein wenig Moderne – eine Mischung, so kräftig wie das hiesige Bier und so verlockend wie die Wodka-Shots, die hier billiger sind als die Tageszeitung. Dinja Beda führt uns rum, kommen Sie mit. 20

Das alte jüdische Viertel Kazimierz ist der hipste Ort Rummel und Party Krakaus. Galerien, Restaurants, Cafés in einem: Forum Przestrzenie. und Boutiquen scharen sich hier wie gibt’s bei Ariel, die besten Groupies vor der Smoothies und süßen Konzerthalle zusammen. Leckereien im Cupcake Das Industriequartier Corner. Veganer Podgorze erhält gerade werden bei Pod mächtig Aufwind und Norenami glücklich, und lässt einen fast den Gräuel wer typisch polnisch essen vergessen, der hier im will, der genießt Borscht Zweiten Weltkrieg oder Pierogi in der geschah. Konfederacka 4.

Shopping

Vintage-Fans drehen in Krakau komplett durch. Weshalb? Weil MerinoPullover, Denim-Jacken und Doc Martens hier weniger kosten als zwei Kaffee an der Zürcher Bahnhofstraße. Dass Kleidung in Kilopreisen verkauft wird, ist zudem Standard. Zahlreiche Shops befinden sich entlang der Juliana Dunajewskiego.

Von Museen bis Straßenkünstler: Hier ist Kunst ganz groß.

Mit viel Liebe und Stil eingerichtet: die Zimmer bei Amber Design.

Wohnen

Party-Tempel, LuxusHotel oder Hipster Unterkunft? Sparfüchse übernachten im Little Havana Party Hostel oder im Cracow Hostel direkt in der Krakauer Altstadt. Amber Design wird von zwei Schwestern geführt, ist gemütlich und eine Übernachtung zum guten Preis zu haben. In renovierten historischen Gemäuern übernachtet man im Bonerowski Palace oder dem Hotel Grand Sal, stylisch geht’s in den Wohnungen

von Visionapartments zu und her.

Essen

Frisch gepresster Orangensaft und ofenwarme Croissants machen das Bistro Charlotte morgens zur ersten Anlaufstelle. Mittags speist man die großen Portionen zu niedrigen Preisen in der Bar Mleczny, einer sogenannten Milchbar, typisch für Polen, oder Hipster-Food bei Bal. Leckeres jüdisches Essen

Party

Vorsicht: Die Preise sind tief, der Alkohol fließt stetiger als Krakaus Weichsel. Auf dem Forum Przestrzenie geht’s auch schon los, einer improvisierten Outdoor-Bar mit Retro-Sofas, Graffiti und Jahrmarkt-Charakter. Wer auf Wodka steht, wird in den Geschäften der Kette Pijalnia Wodki i Piwa Freudenschreie am Laufmeter raushauen: Shots für einen Euro und in so vielen Variationen, dass der Kater am Tag danach

Must do

Auf dem Fahrrad durch die Nowa Huta fahren und die Reifen ihren Weg finden lassen. Zwischendurch ein Zapiekanki schnappen, ein Baguette mit Belag und so was wie Krakaus Wahrzeichen. Endzior auf dem Plac Nowy serviert die besten.

Events

A Thing for Art. Design in Krakow 12.11. bis 15.12. Ausstellungen, Vorführungen, Märkte: Alles zum Thema polnische Kunst.

Dinja Beda

ist Studentin. liebt Snapchat-Filter. hasst Regen.

Alle Adressen gibt’s auf faces.ch. Dezember 2019


Z U R I C H W A R S A W

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GG GUTE GRÜNDE… Text: Marco Rüegg

...für und gegen die Schallplatte Verstaubt wird wieder hip. Oder?

FÜR

GEGEN

1.

1.

Doppelklick? Wie seelenlos im Vergleich zum Auflegen schwarzen Goldes, zum Absinken des Tonarms, dem Knistern und Knacken... Bewusstes Musikhören in der Ära Reizüberflutung ist Balsam für dauerstrapazierte Sinne.

Nach 20 Minuten herrscht Stille. Um das zu ändern oder einen Track zu skippen, muss man aufstehen.

2.

Weder Shuffle-Modus noch Repeat-Taste.

Nostalgiker schwärmen vom organischen Klang. Doch rein technisch decken die CD und MP3 (je nach Übertragungsrate) den breiteren Frequenzbereich ab.

3.

3.

2.

Totgesagt? Unsterblich! Vinyl ist aktuell das einzige physische Tonträgerformat mit steigenden Absatzzahlen...

4.

Soundpiraten auf Schatzsuche: Wer Secondhand-Läden oder Flohmarkt-Kisten durchwühlt, stößt auf veritable Perlen, erschwinglich für ein Trinkgeld.

5.

Ikonisches Artwork auf 992.25 Quadratzentimetern – die Warhol-Banane hatte nachhaltigeren Einfluss auf die Popkultur als die zugehörigen Songs von Velvet Underground. Ob das je ein Thumbnail fertig bringt? 22

Es ist ein wenig wie Rauchlachs: ein Genussmittel mit beschränkter Haltbarkeit. Hitze, Staub, Abrieb... Die Schallplatte ist eine hypersensible Diva.

4.

Eine Harddisk passt in die Jackentasche. Wer das in Vinyl gegossene Äquivalent einiger Gigabyte hortet, muss eine Turnhalle mieten – und holt sich beim Verstauen Hexenschüsse à gogo.

5.

Dank Download-Code laden wir neue LPs aufs Handy. Und Ronnie Wood besitzt angeblich einen Oldtimer mit eingebautem Plattenteller. Sonst jedoch ist Vinylhören schrecklich statisch. Dezember 2019


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I love my husband so so so so much. Ich war so abhängig von Ashton, ich war süchtig nach ihm.

He’s got a lot of charm and presence, and he’s also quite boyish. Women don’t feel threatened by him, they feel protected.

Demi Moore

Margarita Levieva

Ashton is an extraordinarily talented guy. He surprises me every day.

Er war echt sauer auf mich, weil ich meine Stunts nicht selbst machen wollte. Jedenfalls hat Ashton immer nur mit den Augen gerollt.

Mila Kunis

Jon Cryer

ASHTON KUTCHER

He invests in things he understands at a gut level. When he sees a magic box, Ashton Kutcher jumps inside it.

Katherine Heigl

Cameron Diaz

Herr Kutcher hatte bereits vor seinem Einstieg bei Wefox den Ruf, ein gewiefter Investor zu sein.

I was really impressed by him!

Ashton made some disingenuous and wrong statements about me. Steve Wozniak

Ashton Kutcher is the ultimate super user. David Roman, Lenovo CMO

Ich bin’s auch leid, so zu tun, als würde Ashton Kutcher nicht nerven. Charlie Sheen

50'000'000

50 Millionen Dollar hat Kutcher durch sein Investment in Uber verdient.

200'000'000

Durch Investments, Filme, Serien und seine Model-Jobs sollen 200 Millionen Dollar auf Ashton Kutchers Konto schlummern.

500

Kutcher ist der Fünfhundertste, der sich fürs Virgin Galactic’s SpaceShipTwo eintragen ließ.

+1 (319) 519-0576

Im Januar 2019 postet Ashton Kutcher vermeintlich seine Telefonnummer auf Twitter.

He knows how to compliment a woman.

Jeff Yablon

Teodoro Martino, Unternehmer

It’s all about the numbers...

Bernie Mac

Mein Problem ist, dass ich nicht wie Ashton Kutcher aussehe. Simon Monjack

Ashton understands the world.

1'000'000

Am 16. April 2009 knackte Ashton Kutcher mit seinen Followern als erster überhaupt die 1-Million-Marke auf Twitter.

8

15 Jahre trennten Demi Moore und Ashton Kutcher, deren acht hielten es die beiden miteinander aus. Scheidungskrieg inklusive.

Joshua Michael Stern

He was built for having a son. Wilmer Valderrama

He’s so winsome and sparkly and magnetic. Amanda Peet

Wir sehen uns oft. Wir sind Nachbarn. Ellen DeGeneres

We’re still great friends. Topher Grace

800’000

Mit 800'000 Dollar pro Folge „Two and a Half Men“ gehört er zu den bestverdienenden Serien-Schauspielern aller Zeiten.

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Im Alter von 12 Jahren bekam er seine erste Waffe.

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«Ich bin schwach vor Verlangen...» - Marguerite Duras

Brasserie & Bar L‘Amant | Kalandergasse 1 | 8045 Zürich | +41 44 554 00 22 | www.lamant.ch


JAH CURE

Knastaman Vibration So flauschig sich der Lovers-Reggae von Jah Cure ins Ohr kuschelt, so gnadenlos verfolgen den Jamaikaner die Schatten seiner Vergangenheit – als er im und aus dem Gefängnis Karriere machte. Text: Marco Rüegg

Kingston, Miami, Amsterdam: Wo Jah Cure auftritt, zeigt man mit Fingern auf ihn. Einige wünschen ein Selfie, andere wünschen dem King des Slowbeat die Pest. „Freedom Blues“ heißt eines seiner Alben. Bezeichnend, es erscheint 2005, während der Rastamann im Gefängnis sitzt. Verdikt: Vergewaltigung

und bewaffneter Raub, Urteil: 15 Jahre. Rekurs abgelehnt. Das Opfer identifiziert den damals als Newcomer gefeierten Dauerkiffer aufgrund von Nummernschild und Stimme. Er beharrt auf seiner Unschuld, stichhaltige Beweise fehlen. Bis heute, wo der 41-jährige Familienvater nur noch sagt: „Ich habe überlebt. Es war

nicht lustig.“ Auf ein herein-geschmuggeltes Diktiergerät nimmt er Gesangslinien auf, korrupte Wärter liefern die Tapes an Produzenten. 3'000 Dollar drückt Don Bennett angeblich ab für die Aufnahme von „Longing For“. Ein Hit, trotz oder gerade wegen der Kontroverse um seinen Urheber. Als jener nach knapp acht Jahren

und drei Platten aus dem Kittchen auscheckt, startet ein Triumphzug über die populärsten ReggaeBühnen der Welt. Auf dem aktuellen „Royal Soldier“ singen unter anderem Jr. Gong Marley, Melanie Fiona oder sein früherer Mentor Capleton. Denjenigen, die ihn weiterhin verteufeln, sei versichert: You’re missing something.

...wenn der Knastaufenthalt zum Karriere-Push wird.

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CHRISTIAN TRIVENTI

ZAHRAA GHANDOUR

Es muss nicht immer alles Sinn machen. Aber Spaß.

©CHRISTIAN TRIVENTI

Mutig ist, wer was riskiert. In Zahraa Ghandours bedeutet das allerding: den eigenen Hals.

Never stop the pop

©ZAHRAA.GHANDOUR

China fabriziert Negativ-Schlagzeilen, Plastik-Trash – und Superstars: Das Reich der Mitte vergöttert Christian Triventi, während der Schweizer Breakdancer bei uns unter dem Radar poppt. Noch. Text: Marco Rüegg

„Wovon willst du denn bloß leben?“ Ziemlich jede Mutter kann die begrenzte Euphorie nachvollziehen, mit der Madame Triventi auf den Zukunftsplan ihres Sohnes reagiert: Tänzer! Ballett ginge ja noch. Aber Breakdance? Dieser im Hiphop verwurzelte Mehr-oder-wenigerFreistil, der mit den Rappern über den Atlantik auf Westschweizer Pausenplätze kam? Lieber soll der Junge in Frankreich das Kochhandwerk lernen. Doch sein Schädel ist dicker als eine Gusseisenpfanne. Statt am Herd brilliert der heute 27-Jährige unter dem Alias Poppin’ C an Urban-Dance-Battles, statt Bratfett spritzen Schweiß und Adrenalin. Und statt Michelin-Sternen sammelt der Romand Titel en masse. Erfolgsrezept: Schuften im Stil eines Dezember 2019

Martial-Arts-Profis, an Körper und Geist, täglich. Bald zehn Jahre währt die Ungeschlagenheit in seiner Paradedisziplin Popping: athletisch-geschmeidige, von sogenannten Electric Boogaloos konzipierte Robo-Moves (von ihnen schaute Jacko den Moonwalk ab). Berlin, Paris, Vegas, Peking – immer weiter reicht Triventis Hoheitsgebiet. Speziell China liegt dem B-Boy zu Füßen, das hiesige Szenenphänomen füllt Stadien, nächstens wird er dort gar eine Schule eröffnen. In Russland oder Mexiko gibt der diplomierte Choreograph Workshops, tritt in den USA an Shows auf, gründet sein Modelabel FaceClean. Selbst wenn er so nicht reich wird, findet Triventi sein Nomadenleben doch ziemlich geil – was wiederum auch die Mama freut.

Die Stimme Alles hinter sich lassen, Bagdad, den Irak, die konservative Gesellschaft, die mordende Regierung. Es wäre so einfach. Aber auch feige. Und das ist Zahraa Ghandour so gar nicht. Text: Marina Warth

Reißt du dumme Sprüche über Angela Merkel, kriegst du maximal gehörig eine aufs Maul. Tust du dasselbe mit Politikern im Irak, wartet der Strick. Und so tänzelt Zahraa Ghandour auf dem dünnen Faden, dessen Dichte über Leben und Tod richtet. Das Fell der 28-Jährigen ist dick; vielleicht, weil sich die Irakerin nach Abstechern nach Syrien und in den Libanon tatsächlich wieder für Bagdad

entscheidet. Vielleicht, weil die Aufmerksamkeit als Schauspielerin sie schützt, wenn sie an vorderster Front fürs Recht der Frau demonstriert. Die eigene TV-Show, Dokumentationen, Filme. Und doch macht sie drei Wochen vor Drehbeginn von „Baghdad in My Shadow“ einen Rückzieher. Es geht um Homosexualität, um Ehebruch und Atheismus – Themen, die einen im Irak schneller auf den Galgen

hieven als Ghandour aufs internationale Filmparkett. Als sie dann doch zu drehen beginnt, spricht die Mutter nicht mehr mit ihr. Zu groß ist die Angst, zu konservativ schlägt das Herz. Bis sie die Bilder sieht, die Tochter auf der Leinwand und begreift: Präsenz ist mitunter die stärkere Waffe als das eng geknotete Seil. „Baghdad in My Shadow“ startet am 28. November 2019 in den Deutschschweizer Kinos. 27


L O R E N E S C A FA R I A

Mädchenmafia Die Machtstrukturen in der obersten Liga des Filmgeschäfts scheinen bruchsicher wie Panzerstahl. Lorene Scafaria hat sie trotzdem geknackt. Mit der stärksten Waffe einer Frau: ihrem Dickschädel. Text: Marco Rüegg

©PICTURE ALLIANCE / NURPHOTO

Die Frau, die uns in den Kinosessel fesselt.

Ladies? Klar, aber bitte mit Knackarsch! So die Devise jenes Herrenclubs, der in der Teppichetage der Filmindustrie fröhlich sein Karussell aus Remakes, Sequels und Superhelden-Blockbustern rotieren lässt und auf #metoo und WeinsteinSkandal höchstens reagiert mit Alibi-Aktionen à 28

la „Captain Marvel“ oder „Wonderwoman“. Für die Autorin Lorene Scafaria hingegen heißt es über Jahre: Keep out! Die Entscheidungsträger schmettern ein Drehbuch nach dem anderen ab, Diagnose: zu wenig kommerziell. Über Wasser hält sie ihren Dickkopf dank Nebenrollen,

indem sie eigene Songs auf Soundtracks oder iTunes unterbringt – und weiterkämpft bis zum Durchbruch: „Hustlers“, ein cineastischer ÖstrogenOrkan, räumt 2019 fett ab an den Festivals, geht dann an den US-Kassen durch die 100-MillionenDecke. Natürlich, Scafaria (Regie & Drehbuch)

lehnt sich dabei an Gangster-Klassiker wie „Goodfellas“. Jedoch mit ungewohntem OpferTäter-Schema: Hier gehen Stripperinnen den von der Krise gebeutelten Finanzgockeln an die Gurgel. Disney-Pixar engagiert die 41-Jährige mit der spitzen Feder vom Fleck weg fürs nächste

Großprojekt „Soul“, während die Kritiker noch Lobeshymnen singen auf die „Hustlers“Hauptdarstellerinnen Constance Wu und speziell Jennifer Lopez. Was durchaus einer gewissen Ironie gleichkommt, zumal letztere mindestens einen Teil der Prominenz ihren Pobacken schuldet. Dezember 2019


ZACH GALIFIANAKIS

Big Fat Greek Weirdo Wer Zach Galifianakis gegenübersitzt, braucht mordsdicke Eier. Denn der Trash-Talker stellt seine Gäste bloß bis auf die Unterwäsche. Heilig ist dem Outlaw von Hollywood Hills nicht einmal der ehemalige Präsident. Text: Marco Rüegg

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Witze zum Wegschmeißen und Humor düsterer als die nächste Sonnenfinsternis.

JUJU

Rotz und Reim Juju ist wie ihre Heimat Neukölln: dreckig, laut, chaotisch, authentisch. Aber irgendwie eben auch sexy. Text: Marina Warth

Wie Hagelkörner prasseln ihre Reime nieder, krachen auf Glas und sorgen für Beulen, wo die Wucht ungebremst ihr Ende findet. Juju gibt sich rotzig: Mittelfinger hier, F-Wort da. Die Wut kommt von ganz tief unten und brodelt die Kehle hoch, bis sich die Galle in Versen ergießt, für die Sido sich sofort die Maske vors Gesicht zerren würde. Judith Wessendorf wächst da auf, wo sich die Kulturen zu Brei mischen, Dezember 2019

im Berliner Stadtteil Neukölln, wo Probleme auf der Straße liegen wie abgelegte Spritzen im Sandkasten. Überforderte Mutter, nicht präsenter Vater und Lehrer, die es nicht schaffen, ihr Feuer in Zaum zu halten. Sie schmeißt das Gymnasium, zieht zu Freunden, taumelt über die Pflastersteine des Lebens. Aus Judith wird Juju und aus der dunkelhaarigen Wütenden die beinharte Rapperin.

Mit Freundin Nuru textet sie als Duo SXTN, aber nur so lange, bis sich die beiden in einem Interview praktisch die Haare vom Kopf reißen. Schlussstrich ziehen, Neubeginn. Als Mischung aus Nicki Minaj und Schneewittchen steigt Juju schließlich empor, boxt sich zwischen die Rippen der MachoRapper und haut mit „Bling Bling“ so wuchtig auf die Trommel, dass man hinhört. Ob man will oder nicht.

Brad Pitt rutscht beinahe der Schnauz von der Lippe: Ob es ihn störe, will der Interviewer wissen, im Schatten seiner Frau zu stehen. Lässt sich einer, für den OscarVerleihungen quasi zur Routine gehören, eine solche Frage gefallen? In diesem Falle tut er es, weil sie von einem Mann kommt, für den sich lange vor allem eine Frage stellte: Gibt es ein Leben nach „Hangover“? „Hell Yeah!“, antwortet Zach Galifianakis. Davor gab es schließlich auch eins. Bereits ein Jahr bevor er als bärtiges Chaoskommando die junggesellige KlamaukKomödie aufmischte, lancierte der 50-Jährige sein TV-Steckenpferd „Between two Ferns“. Im Lo-Fi-Setting eines Lokalsenders lädt der bärig gemütlich wirkende Host zum Talk – und zerfleischt sein VIP-Visà-vis mit Bemerkungen, scharf wie frisch gewetzte Grizzly-Krallen. Justin

Bieber bleibt die Spucke weg, als Galifianakis wissen möchte, welches nach drei neuen Frisuren das nächste Karriereziel sei. Seine Opfer wählt der Comedian mit feinem Händchen von der A-Liste des Promi-Registers, selbst Barack Obama gibt sich die zweifelhafte Ehre. Klar, alles ist inszeniert – aber eben auch derb lustig. Spätestens seit Netflix eine Langspiel-Version der mit Emmy-dekorierten Show produzierte, hat der 50-Jährige das „Jener aus Hangover“-Label abgestreift, Galifianakis’ speckiges Gesicht kennt man auch, wenn man an der Aussprache des seinen griechischen Großeltern geschuldeten Zungenbrecher-Namens scheitert. Rückzüge auf seine Farm in North Carolina verhindern übrigens, dass der zweifache Familienvater die Bodenhaftung verliert. Was aber bei seiner Leibesfülle sowieso unwahrscheinlich ist. 29


EDS

LIEBLING

Paradiesvogel

C O O P E R AT I O N

Denim Days

TSC TRAVEL SHORTCUTS

EAT & DRINK SHORTCUTS

Text: Marina Warth

Text: Marina Warth BOOK

Show off

Was auf dem Laufsteg funktioniert, passt auch in der Küche. Dolce & Gabbana kleiden die Küchengeräte von Smeg in bunte Prints und verwandeln nach Toaster oder Entsafter auch die Küchenmaschine in ein wahres Schmuckstück. Sizilien inspirierte Domenico und Stefano zu den leuchtenden Mustern aus Blüten und Ranken, die die Sonne selbst im tiefsten Winter zu uns bringen. Smeg, „Sicily is my love“, Kleingeräte-Kollektion mit Dolce & Gabbana, Küchenmaschine, ca. 1'099.–

BOOK

Abhauen

„Life is too short not to have pasta, steak and butter.“ Iman F O O D FA C T

Der Spruch ist zwar so abgelutscht wie ein Wassereis nach fünf Minuten, aber was Wahres ist dran: Das Auge isst mit. Bevor wir Tomatenspaghetti einfach aus dem Topf oder das Schmorgemüse vom Blech wegfuttern, könnten wir uns ja mal etwas Mühe beim Anrichten geben. „Story on a Plate“ liefert Inspirationen für Ideenlose, die bereits mit der Auswahl des richtigen Tellers überfordert sind. Was geschieht, wenn der Koch zum Meister und Essen zu Kunst wird, sehen Sie zwischen den Buchdeckeln dieses Werkes auf 256 Seiten. Gestalten, „Story on a Plate“, ca. 56.– 30

Ready, set, go! Im Supermarkt liegen sie zu Hunderten da, und wir haben die Auswahl: Doch welche Frucht ist die richtige? Bei Melonen hilft klopfen: Je hohler der Ton, desto süßer die Frucht. Passionsfrüchte müssen faltig sein, Beeren so dunkel wie möglich. Die Ananas kommt nur dann in den Einkaufswagen, wenn sie süß duftet (unreife Früchte haben keinen Geruch, zu alte riechen nach Essig) und satt grüne Blätter zeigt. Bei Avocados hilft ein Blick auf den Stiel: Braun ist ein Indikator für Überreife, Gelb für das Gegenteil, und Grün schreit: Nimm mich mit!

Zwei Italiener spannen zusammen: Disaronno und Diesel, Amaretto trägt Denim. Für die limitierte Edition kleidet das ModeLabel den Likör in das Material, für das es selber bekannt ist. Das Äußere zeigt sich neu, das Innere bleibt sich treu. Während der Mandelgeschmack im Rachen tanzt, macht sich in unserem Bauch ein gutes Gefühl breit: Denn Disaronno unterstützt mit dieser Zusammenarbeit die Only the Brave Foundation, die sich für Nachhaltigkeit einsetzt. Disaronno X Diesel, „Originale“, Limited Edition, 700 ml, ca. 24.-

Genug vom Winter, von Kälte und Schnee, Frust und Rastlosigkeit? Wir blättern dann mal ein paar Stunden in Dumonts „Best Escapes“. Mehr als um schöne Bilder geht’s um die Frage, wo Foodies, Volunteers und digitale Nomaden wirklich glücklich werden – und das ist wahrlich nicht im Sterneresort zwischen plärrenden Kindern und instagramenden Möchtegern-Influencern. Jeralyn Gerba und Pavia Rosati, „Best Escapes“, Dumont, ca. 30.–

Dezember 2019


MOVIE

PLACES

Hey! Ho! Let’s go!

Manchmal braucht man einen Arschtritt. Vielleicht reicht es, sich den Streifen „Reiss aus“ anzuschauen, um dem Fernweh endlich nachzugeben. 675 Tage, 46'000 Kilometer, 14 Länder – dabei sind Lena und Ulrich 17 Mal mit ihrem alten Land Rover liegen geblieben und haben 48 Stunden an

Grenzen ums Weiterreisen gebangt. Was die beiden zwischen Marokko und Benin alles erlebt haben, die Pleiten, die Pannen, die Menschen, die Erfahrungen, das alles gibt’s in ihrer Dokumentation zu sehen, ab dem 14. März 2019 in den Schweizer Kinos. APP

Brieftaube

Verdammt! Da sitzen wir am Flughafen, gemütlich und zufrieden, und stellen fest, dass wir sie mal wieder vergessen haben: die Postkarten! Bevor wir ins Flugzeug steigen, laden wir unser eigenes Bild in die App MyPostcard, tippen die Worte, die Familie und Freunde über unseren Gruss lächeln lassen, und drücken auf senden. Glück gehabt! MyPostcard, iOS und Android, Postkarte mit eigenen Bildern und Schriftzügen ab ca. 2.–

Artist’s Home

Dieser Vibe, dieses Flair. In London mischen sich Kulturen zu einem Potpourri, spannender als die Besetzung des neuen James-Bond-Streifens. Ab Dezember ist die Stadt an der Themse um ein Schmuckstück reicher, das es uns noch schwerer macht, in Heathrow ins Flugzeug zurück nach Hause zu steigen: Das Ruby Lucy Hotel öffnet in South Bank seine Tore, nur drei Minuten von der Waterloo-Station entfernt. Tritt man über die Schwelle, spürt man den Charme vergangener Zeiten, die Aufregung von

Jahrmärkten und Zirkuszelten und die Gemütlichkeit, die nur ein Zuhause versprüht, in dem wahrlich gelebt wird. Aufregung in Entree und Bar, Zurückhaltung in den Zimmern: Hier geben Weiß, Schwarz und warmes Holz den Ton an und lassen Raum für die Persönlichkeit der Menschen, die ihre Köpfe in den fünf verschiedenen Zimmerkategorien aufs Kissen betten. Ruby Lucy Hotel & Bar, 100-108 Lower Marsh, London, Doppelzimmer ab ca. 140.– pro Nacht (www.ruby-hotels.com/ lucy) NUMBER

3'000'000 Je größer das Aufmerksamkeitsdefizit, desto höher die Hashtag-Dichte. Wer reist, hinterlässt so seine Spuren, will gefunden werden im Netz, über Instagram, Facebook und alle anderen Kanäle, die digitale Zugehörigkeit imitieren. 2019 haben es Globetrottern offenbar besonders Wasserfälle angetan – allen voran die Niagara-Fälle an der kanadisch-amerikanischen Grenze. Drei Millionen Hashtags (Quelle: Showerstoyou. co.uk) katapultieren das Naturschauspiel auf Platz Eins aller Wasserfälle und sorgen dafür, dass der Strom an Touristen genauso wenig versiegt wie die dröhnenden Wassermassen.

„In Paris, you’re as far as possible from the land of pleasant smiles.“ Kanye West Dezember 2019

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MAKE-UP TREND

NEW COLLECTION

Augenbling Paul Mitchell, Mvrck by Mitch, „Dry Paste“, mittlerer Halt und mattes Finish. 113 ml, ca. 26.–

Schnittig

Text: Marina Warth

Barbiere sind die Rockstars unter den Friseuren. Wie Samurais schwingen sie ihre Klingen, schnell und prezise. Natürlich braucht’s neben dem Können auch die richtigen Produkte, damit aus Wuschelhaar heiße Frisuren und aus Stoppeln gut gepflegte Bärte werden. Dafür hält Paul Mitchell seine neue Linie MVRCK bereit: Von der Shave Cream übers Skin Tonic bis hin zum Bartöl und einer matten und glänzenden Pomade für den Schopf gibt’s alles, was selbst den verwahrlosesten Rübezahl in einen schneidigen Gentleman verwandelt.

BOOK

TuschelTanten

Die beste Farbe nützt nichts, wenn die Leinwand bröckelt. Bevor wir deshalb mit Foundation und Puder hantieren, päppeln wir unsere Haut vom Mäuschen zum Schwan. „Fresh Face“ trägt alle Tipps zusammen, die sonst hinter vorgehaltener Hand von einer zur nächsten Freundin getragen werden. Wer also diesem gewissen Glow hinterherjagt, den weder Highlighter noch Primer so richtig hinkriegen wollen, dem sei das Studium dieses Werkes empfohlen. Mandi Nyambi, „Fresh Face“, Chronicle Books, ca. 18.– 32

Wie der Vorhang zum Fenster verhalten sich die Wimpern zum Auge. Kitschig? In der Tat, aber zumindest lesen Sie hier nichts vom Durchgang zur Seele. Auf dem Laufsteg gehören akzentuierte Wimpern jedenfalls zu den Hauptdarstellern dieser Saison – und das nicht nur im immerwährenden Tiefschwarz.

Schneeweiß oder bunt, mit Glitzer oder ohne: Hauptsache viel davon. Ein Serum wirkt auf die Wimpern wie Anabolika auf den Muskel und pusht erstere auf Extra-Länge. Die Zange sorgt für den richtigen Schwung, FakeLashes für Dichte und Mascara dafür, dass Ihnen garantiert jeder in die Augen blickt. LIEBLING

Kiss from a muse Ihnen geht die weihnachtliche Geschenke-Suche genauso auf den Geist wie dem Grinch der gesamte AdventsTrubel? Dann versorgen Sie Ihre Liebsten mit Produkten, die Sie am liebsten selber im Badezimmer haben. Die limitierten Kits von Aésop zum Thema „Musen und Mythen“ beherbergen alles, was Körper, Gesicht und Geist im Winter weich und wohlig pflegt. Ein weiteres Argument: Die Sets kommen so gut verpackt und hübsch mit griechischen Musen und Göttinnen illustriert daher, dass wir uns nicht mal mit Geschenkpapier und Schleifen abmühen müssen. Aésop, „Von Musen und Mythen“, fünf verschiedene Sets, ab ca. 55.– bis 180.– Dezember 2019


NEW BRAND

Hollywood Hills

Wir brauchen keine Einladung auf den Roten Teppich, um unsere Haut wie einen VIP zu behandeln. Dr. Simon Ourian macht die Stars bereit fürs Scheinwerferlicht – in seiner Klinik in Beverly Hills und ab sofort auch in unserem Badezimmer. Der Hautexperte bringt mit MDO Cosmetic Dermatology nämlich seine eigene Beauty-Linie auf den Markt, ein veganes Drei-Phasen-Pflege-System aus Cleanser, Peeling und Serum. Die Produkte fördern nicht nur die Zellerneuerung und stärken die Hautbarrieren, sondern verfeinern Fältchen und Linien und sorgen so für einen Teint, für den es keinen InstaFilter braucht. In einem ersten Schritt wird die Haut von Make-up und Schmutz befreit, wobei Bisabobol und Ingwer Irritationen und Rötungen entgegen wirken.

„I believe in freckles.“ Gwyneth Paltrow

HAIR TREND

Wolkenkratzer 1

Mit dem Revival der 90er kratzen auch die 80er an der Tür. Wenn sie denn durchpassen – in Sachen Beauty sind nämlich besonders füllige Frisuren gefragt. Föhn und Fake-Haar kommen zum Zug und dazu Produkte, die das Haar verdichten und ihm mindestens so viel Fülle verleihen wie Schokoladenplätzchen unserem Bauch. Hirse, Zink und Biotin stärken von innen, Trockenshampoo und Styling-Puder von außen. Verzichten Sie vor dem Frisieren auf Conditioner (besonders am Ansatz), und föhnen Sie Ihr Haar über Kopf und mit Als nächstes kommt das mit zehn Prozent Fruchtsäure angereicherte Peeling zum Einsatz, das nicht nur abgestorbene Hautschüppchen entfernt, sondern zusätzlich auch die Durchblutung ankurbelt, Poren verfeinert und das Hautbild glättet. Den Abschluss macht das feuchtigkeitsspendende Serum, das regeneriert, stärkt und den Kollagen- und Elastin-Aufbau ankurbelt. Nicht nur Lady Gaga und die Kardashians sind Fans von Dr. Ourians MDO Cosmetic Dermatology, sondern ab sofort auch wir. MDO Cosmetic Dermatology, „The Cleanser“, „The Exfoliant“ und „The Peeling“, im Kit für ca. 189.– (www.mdo-skin.com) Dezember 2019

1 Björn Axén, „Volume & Curls“, Blowout-Brush ca. 39.– 2 Babyliss, „Digital Sensor 6500“, Haartrockner, ca. 130.–

Rundbürste. Kalte Luft fixiert den Look, bevor Sie diesem (sparsam) mit Spray und Puder zu Leibe rücken. Oberstes Credo: nicht zu viel. Denn sobald Produkte das Haar zu sehr belasten, hängt dieses genauso wie unsere Mundwinkel an einem trüben Tag.

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TREND

C O L L A B O R AT I O N

Skin on Skin 1

2

Text: Marina Warth

3 NICE TO HAVE

Cinderella

1 Karl Lagerfeld, „Leather Shirt

Jacket“, Jacke aus Leder, ca. 326 2 Zimmer-mann, „Espionage Leather Boiler Suit“, Overall aus Leder, ca. 3'083.– 3 Stella McCartney, „Skin free skin skirt“, Rock aus Kunstleder, ca. 985.–

Tja, die gute Fee hat keine Zeit und wir nicht die nötige Kohle, uns für jedes Weihnachtsfeier neu einzukleiden. Gebt uns Pailletten, gebt uns Silber, und schon sind wir für alle Einladungen gerüstet, die bis zum Jahreswechsel auf uns warten. Dieser Rock (s.Oliver BLACK LABEL, ca. 149.–) mit silberfarbenen Pailletten in angesagter Midi-Länge passt zum Kaschmirpulli genauso wie zum Seidentop und lässt sich mit Boots auf cool oder kombiniert mit Heels auf edel stylen.

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Affentheater

Logos spielen nicht nur seit dem Revival der 90er auf der Stürmer-Position. Umso cooler, setzen sich jetzt zwei zusammen, die ersteres als Markenzeichen teilen: MCM und A Bathing Ape. Luxus trifft Streetwear, futuristisches Design auf modernste Technik und MCMs Visetos-Muster auf die Camouflage- und Shark-Prints von A Bathing Ape. Sweaters, T-Shirts, Rucksäcke und diverse Accessoires gibt’s in ausgewählten Geschäften zu kaufen.

Alexander McQueen

Cédric Charlier

1

Lederjacken in Braun oder Schwarz hat doch jeder im Schrank. Und genau das ist das Problem. Sie grasen doch wohl nicht mit der Herde vor sich hin, sondern blöken Ihr eigenes Lied. Nehmen Sie

sich ein Beispiel an den Looks vom Laufsteg, und hüllen Sie sich in farbiges Leder, in dicke Mäntel mit Farbverlauf, schwere Röcke oder Blazer, die sich auch ganz gut zur Jeans stylen lassen.

2

1 MCM x BAPE, „Milo Crew

Neck“, Sweater aus Baumwolle, ca. 315.– 2 MCM x BAPE, „Shark Backpack“, Rucksack aus Canvas, ca. 1'175.–

Dezember 2019


IT PIECE

„I want to know who is spending 1'000 Dollar on a sweater! That makes no sense!“ Emily Ratajkowski

Umkleidekabine Gucci, Cape aus Wolle und Seide, ca. 3'300.– (mytheresa.com)

Valentino

Keine Lust auf OnlineShopping, weil Sie die Teile nicht direkt anprobieren können? Dank Virtual Reality und der App GOAT zaubern Sie Sneakers übers Smartphone ganz einfach an Ihre Füße. App einrichten, Schuhpaar auswählen, und schon kleben die neuen Lieblingstreter am Fuß. Ach ja, kaufen lassen sich die Teile natürlich ebenfalls gleich. GOAT – Sneakers & Apparel, kostenlos für iOS und Android.

Dracula untold Capes sind nicht praktisch, aber stylisch. Es macht keinen Sinn, Ihnen ersteres zu verschweigen. Wir machen es anders und geben Ihnen Vorab den Rat, nach einem coolen Cape als nächstes in ein Paar lange Handschuhe

zu investieren. Capes zeigen sich diese Saison in diversen Längen und Farben, sind aus Leder, Wolle oder Kaschmir zu haben und mit fast jedem Outfit kombinierbar. Lassen es die Temperaturen nicht zu, darf ruhig ein dicker

UNFUCK THE WORLD

The perfect match

Furchen und Falten geben einem Gesicht Persönlichkeit, Striemen und Flecken der Freitag-Tasche ihr Markenzeichen. Haben wir doch irgendwann keine Liebe mehr für letztere übrig, tauschen wir sie in Freitags S.W.A.P.-Shop einfach gegen eine andere. Ist die eigene Tasche auf der Webseite von Freitag registriert und aktiviert, geht’s unter www. freitag.ch/de/swipe in Tinder-Manier ans Swipen nach einem neuen Favoriten. Gestehen sich zwei Nutzer gegenseitig ihre taschenbezogene Sympathie, kommt’s zum Tausch, und zwei abgelegte Lover werden zu neuen Lieblingen. Dezember 2019

Pringle of Scotland

APP

Pullover oder eine Jacke mehr darunter. Achten Sie allerdings darauf, Ihr Cape lieber in Übergröße zu kaufen – ein Mehr an Stoff garantiert nicht nur zusätzliche Wärme, sondern darüberhinaus Extra-Coolness.

BOOK

Studies

Eigentlich schauen wir ja lieber nach vorne als zurück. Um Mode zu verstehen, braucht es allerdings etwas mehr als einen vollen Insta-Feed. Aus diesem Grund setzen wir uns jetzt hin und studieren die Kleidung aus drei Jahrzehnten. „Fashion History from the 18th to the 20th Century“ versammelt Schuhe, Accessoires und Outfits, die das prägen, was wir heute tragen. 632 Seiten stark ist dieses Werk, mit dessen Wissen im Kopf wir in Sachen Mode künftig

noch besser abschneiden. Kyoto Costume Institute, „Fashion History from the 18th to the 20th Century“, Taschen, ca. 70.–

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Die neuen Party-Styles von VERO MODA setzen auf Femininität und auffällige Details. Spannende Metallic-Effekte, Allover-Pailletten und fließende Materialien sorgen für aufregende Looks.


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Ausgeliehen, nur mal so, für einen Tag vielleicht oder zwei. Was ihm steht, das passt auch ihr. Übergroß und überschnitten, so dass sie sich in Hemd und Pulli genauso wohl fühlt wie in seinen Armen.

Photography: Diana Diederich

Styling: Nathalie von Gordon Make-up & Hair: Shidnoush Bashang Model: Cosma @ Place Model Management

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Hemd von SANDRO. Jeans von RAEY. Schuhe von COS.

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Links: Jumpsuit von LEE. Rechts: Jacke von J.LINDEBERG. Hemd von ANN DEMEULEMEESTER. Sonnenbrille von RAY-BAN.

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Mantel von RAEY. Rollkragenpullover von J.CREW. Ohrringe von & OTHER STORIES.

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Links: Hemd von RIKA STUDIOS. Jeans von RAEY. Ohrringe von UTERQÃœE. Rechts: Mantel von ZARA. Pullover von ISABEL MARANT. Hose von P.A.R.O.S.H. Halskette von NORTHSKULL. Ohrringe von ERASE.

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Strickpullover von ISABEL MARANT. Hose und Ohrringe von & OTHER STORIES.

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Links: Jackett von RAEY. Hose von & OTHER STORIES. Hemd von COS. Ohrringe von MARIA BLACK. Rechts: Mantel von COS. Hemd von OFF-WHITE. Hose von JOSEPH. Loafers von CHURCH’S.

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Links: Hemd von ANN

DEMEULEMEESTER. Hose von ZARA. Schuhe von BALLY.

Rechts: Anzug und Pumps von ZARA. Ohrringe von ERASE. Ring von CHARLOTTE CHESNAIS.

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TRAVEL

SCHWUL

IN

Zu zweit oder zu dritt? Jeder so, wie er will.

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SHANGHAI Text: Gina Samarotto aus „Mr Hudson unterwegs“, gestalten 2019 Fotos: Jacobo Medrano

China hat zwei Gesichter. Das traditionelle, das Frau und Mann Hand in Hand sehen will (mit einem Kind), und das moderne, das versteht, dass zwischen Schwarz und Weiß so viel Buntes liegt, das nicht ins 0815-Raster passt. In Shanghai zumindest ist man so weit, dass sich Schwule, Lesben und Queers jeglicher Couleur nicht mehr hinter die Ecken drücken müssen. Die Orte, die LGBTQ als Aneinanderreihung von Buchstaben und nicht als Affront verstehen, versammelt Bastian Ellen in seinem Buch „Mr Hudson unterwegs“ (gestalten 2019) – ein Auszug.

Blinklicht und Neonreklame: Shanghai blitzt auf der LGBTQ-Karte nicht nur dank des Offensichtlichen auf.

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Wer spricht denn bei diesem Anblick noch von Herberge? Das Amanyangyun logiert in Gemäuer aus der Ming- und Qing-Zeit.

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Die New Yorker Schriftstellerin und Journalistin Patricia Marx brachte es auf den Punkt: „Mag sein, dass New York niemals schläft, aber Shanghai setzt sich noch nicht einmal hin.“ Die Metropole ist eine berauschende Mischung aus uralter Kultur und Futurismus. Sie ist Architektur liegt geordnet und chaotisch zugleich und hat den Chinesen. sich ihren Spitzenplatz im Fernweh-Ran- Dafür fehlt ihnen das Käse-Enzym. king redlich verdient. Ausgleichende Das Verhältnis zwischen Shanghai Gerechtigkeit? und der LGBTQ-Community ist vielschichtig. Als auf der Seidenstraße vermehrt Fremde durch China reisten, entwickelte sich Shanghai zu einer florierenden, weltoffenen Hafenstadt. Die frühesten Beispiele schwuler Pornografie und erste Hinweise auf männliche Prostitution sowie die ältesten Schriften, in denen von gleichgeschlechtlichen Beziehungen die Rede ist, sind aus der TangDynastie (618 bis 907) überliefert. Homosexualität war damals weithin akzeptiert, durfte aber nicht dazu führen, dass die Männer keine Frau ehelichten, um Nachwuchs mit ihr zu zeugen. Erst Kaiser Qianlong ließ in Shanghai gleichgeschlechtliche Beziehungen außerhalb von Bordellen verbieten, obwohl er selbst in ein männliches Mitglied seiner Ehrengarde vernarrt war. Es wäre interessant zu wissen, was in den Bordellen erlaubt war, aber wir wollen nicht abschweifen... Heute kämpft eine neue Generation von LGBTQAktivisten gegen die rigide Sexualmoral in China an. Es gibt zwar Toleranz gegenüber Homosexuellen, aber von Gleichberechtigung kann keine Rede sein. Als Tourist nach Shanghai zu reisen, ist trotzdem ethisch absolut vertretbar und sogar sinnvoll – jeder Besucher dieser Stadt leistet wertvolle Unterstützung für die Gay-Community, die sich für ihre Rechte starkmacht, und hilft einheimischen LGBTQUnternehmen.

Edel und geschmackvoll – hier schlafen wir wie im Himmel.

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LOGIEREN Dass China verrückt nach Luxus ist, zeigt sich deutlich am Glanz der Shanghaier Edelhotellerie. Ein Paradebeispiel ist das PULI HOTEL AND SPA. Ein Ort der Erholung mitten in der Stadt – mit ButlerService, Sterne-Restaurant, edlen Fitnessanlagen und beheiztem Infinity-Pool. Am unwiderstehlichsten sind allerdings die

Fancy Boutiquehotel: The Drama.

luxuriösen Zimmer und Suiten. In der riesigen Jing’An Suite, den Deluxe-KingZimmern und allen Zwischenkategorien genießt man erstklassigen Service in einem minimalistischen Ambiente. Für den clubähnlichen Service mit Frühstück, Aperitif auf dem Zimmer, Waschund Bügelservice, High Tea und gehobenem Badezimmerstandard bedankt der Gast sich gern mit einem „Xièxie!“. Das nicht minder edle CAPELLA HOTEL hat sich ästhetisch von Chinas alten Zeiten inspirieren lassen. Die Gäste wohnen in für Shanghai typischen Shikumen-Häusern mit französischem Touch. Das Dinner im hoteleigenen Sterne-Restaurant Le Comptoir de Pierre Gagnaire ist eine wunderbare Entdeckungsreise in die kreative Welt der namensgebenden französischen Küchenlegende. Auf jeden Fall sollte man einen Tag im Auriga Spa einplanen. Das verdankt seinen Namen dem Sternbild, zu dem Capella gehört. Hier kann man sich mit traditionellen Behandlungen und organischen Ingredienzen aus der Natur verwöhnen

lassen. Zentral, da nur 20 Minuten Fußweg von Shanghais Stadtmitte entfernt, liegt das THE DRAMA. In dem kleinen Boutiquehotel können die Gäste sich dank Elektrogeräten im Zimmer selbst versorgen. Auf Luxus braucht trotzdem niemand zu verzichten. Die Zimmer sind serienmäßig mit einem eigenen Balkon ausgestattet. Eine zukunftsweisende Alternative ist das für sein Design ausgezeichnete Boutiquehotel URBN, das großen Wert auf Nachhaltigkeit legt. Beim Bau dieses ersten CO2-neutralen Hotels in China wurden Recyclingmaterialien verwendet, und auch sonst wird Ökologie hier großgeschrieben. Obendrein ist das umgebaute Fabrikgebäude in Jing’An nur einen Spaziergang entfernt von Shanghais „Französischem Viertel“, der lebendigsten Gayborhood der Stadt. Das AMANYANGYUN ist ein besonderes Schmuckstück unter den asiatischen Luxusherbergen der Hotelkette Aman. Es besteht aus historischen

Wohngebäuden der Mingund Qing-Zeit, die in der Provinz Jiangxi vor dem Verfall gerettet, zerlegt und über viele Hunderte Kilometer Stein für Stein hierher transportiert wurden. Der Gast hat die Wahl zwischen sogenannten Ming Courtyard Suites und Einzelhäusern mit eigenem Innenhof – allesamt handgefertigt aus Holz, Stein und Bambus. Das Herzstück der Anlage ist das Nan Shu Fang. Diese moderne Nachbildung eines Gelehrtenhauses aus dem 17. Jahrhundert ist nach dem königlichen Lesepavillon in der Verbotenen Stadt benannt und wird für künstlerische und wissenschaftliche Aktivitäten genutzt. Bei der Ankunft ist jeder Gast eingeladen, dem Kaiserbaum am Hoteleingang mit einer kleinen Wassergabe seine Ehre zu erweisen – eine aufmerksame, traditionsbewusste Geste, die auch in die Zukunft weist.

Wir träumen ja schon lange von der freistehenden Badewanne...

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GENIESSEN

Düster – aber auch gemütlich.

Anime trifft PopArt im Moka Bros.

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Traditionell chinesisch in den Tag starten kann man bei ZEE TEA. In einem wie für Instagram geschaffenen Ambiente werden hier kalt angesetzter Oolong-Tee, diverse heiße Tees und süße Stückchen serviert, die wie Edelsteine dargeboten werden. Unkompliziert und erschwinglich zu Mittag essen kann man im MOKA BROS, das beweist, wie gesund und lecker Fastfood mit frischen Zutaten sein kann. Dank des coolen Interieurs – einer Mischung aus Anime und Pop-Art – kommt auch das Auge auf seine Kosten. Wer nach allen Regeln der Kunst schlemmen will, erhält in der GRAND BRASSERIE im Waldorf Astoria Shanghai on the Bund den besten Brunch in der Stadt. Wer nach Shanghai fährt, sollte mindestens einmal wie ein Einheimischer speisen. Dafür ist das DIN TAI FUNG an der Nanjing West Road mit seiner spektakulären taiwanesischen Kochkunst die ideale Adresse. Das wohl beste TeigtaschenRestaurant Asiens begann als kleine Imbissstube. Heute werden aus der offenen Küche am laufenden Band Spezialitäten wie Nudeln mit geschmortem Rindfleisch, Xiaolongbao (mit Schweinefleisch gefüllte Teigtaschen), Schweinerippchen, in rotem Öl gebratene Garnelen, Teigtaschen mit Schwammgurke und Shrimps oder mit Trüffel herausgereicht. Da es im Din Tai Fung eher entspannt zugeht, darf der hungrige Gast in legerer

Kleidung erscheinen. Ein anspruchsvollerer Dresscode gilt im LOST HEAVEN. Es hat sich auf die rustikale Küche der Provinz Yunnan spezialisiert und ist die perfekte Kulisse für ein Date: exotische Speisen, farbenprächtiges Kerzenschein-Ambiente und Lamm-Samosas wie in Myanmar, Schweinefleisch oder Hähnchen mit Chili wie beim Volk der Dai oder Rindfleisch wie in Lijiang. Ein weiteres Highlight der Shanghaier Gastronomie ist THE COMMUNE SOCIAL. Wer das Little Social in London kennt und liebt, wird sich in dieser familiären Tapas-, Dessertund Cocktailbar an der Jiangning Road im Bezirk Jing’An rasch zu Hause fühlen. Der neueste Coup von Meisterkoch Jason Atherton nimmt generell keine Reservierungen an – ideale Voraussetzungen für den spontanen Reisenden. Hier wird jede Mahlzeit zu einer kleinen Wanderung: Einen ersten Drink nimmt man im Hof oder auf der Terrasse, die Tapas aber am Tresen der offenen Küche zu sich. Dann geht es weiter zur Dessert-Bar. Die letzte Station ist schließlich die Cocktail-Theke. The Commune Social ist ein weiteres gelungenes Experiment von Atherton, der die Social-Restaurants erfunden hat und vielen als innovativster Cuisinier seit Jahrzehnten gilt. Hervorragend speist man auch im vornehmen JIN XUAN im Ritz-Carlton Pudong. Nicht nur die Lage des Restaurants in der 53. Etage mit 360-Grad-Blick auf den Pearl Tower ist Spitze, sondern auch die Qualität der regional geprägten Kochkunst. Elegant, gediegen und kreativ – das Jin Xuan bewegt sich

im buchstäblichen und übertragenen Sinn auf höchstem Niveau. Nicht fehlen darf in der Empfehlungsliste das viel gerühmte ULTRAVIOLET von Cuisinier Paul Pairet. In Frankreich geboren und ausgebildet, ließ Pairet sich nach Stationen in Hongkong, Sydney und Jakarta in Shanghai nieder, um seinen weltweit bestaunten „französischunfranzösischen“ Stil zur Perfektion zu entwickeln. Der GourmetTempel wurde zweimal hintereinander mit drei Michelin-Sternen geehrt und erinnert an Paco Ronceros „Sublimotion“ auf Ibiza. Das 20-gängige Degustationsmenü ist eine raffinierte Reise durch die Welt des Geschmackssinns. Dieses unvergessliche DinnerErlebnis sollte man frühzeitig buchen – das Ultraviolet wartet nicht.

Dinner mit Ausblick. So mögen wir das.

Im Lost Heaven wickeln Sie jedes Date um den Finger.

Der Baum macht’s.

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Der Fernsehturm: eines der Wahrzeichen Shanghais und das auf 468 Metern.

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Wenn das Kraftwerk zum Kunst-Ort wird: Die Power Station of Art zeigt zeitgenรถssische Kunst auf 10'000 Quadratmetern und drei Etagen.

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MITFEIERN

Das Lucca 390 ist Shanghais aufregendste Schwulenbar.

In Shanghai hat jedes Stadtviertel seinen eigenen Charme, aber für Schwule am spannendsten ist das „Französische Viertel“ French Concession. In den engen, begrünten Straßen des LGBTQ-Hotspots gibt es Boutiquen, Weinlokale, Cafés, Teehäuser und so viele Restaurants wie DimSum-Varianten. Für Chinas Gay-Community ist French Concession das, was für die USA San Francisco ist. Das Epizentrum des sogenannten Gay Triangle in French Concession ist das LUCCA 390 in der Panyu Road. Shanghais wohl aufregendste Schwulenbar verteilt sich auf zwei Etagen: unten Bar und Dancefloor und oben DJ-Pult und intimere Bereiche. Von Sonntag bis Dienstag steigen

Rotlicht heizt die Stimmung an. In der Lychee-Bar gibt’s ausgefallene Drinks und edles Interieur.

verschiedenste LGBTQEvents; mittwochs gibt es zu jedem Burger einen gratis dazu. Am Donnerstag arbeiten die Barkeeper oben ohne und die Freitage und Samstage sind den ausgelassensten Themenpartys in China vorbehalten. Eine Schwulenbar der besonderen Art ist auch das schicke HAPPINESS 42, dessen vergnügte Atmosphäre seinem Namen alle Ehre macht. Am ringförmigen Tresen – sehr praktisch für dezente oder weniger dezente Blickkontakte von Weitem – mischen sich, in erotisches Rotlicht getaucht, Einheimische und Touristen. Besonders zu empfehlen sind der Open-Mike-Abend am Donnerstag und die Dance-Partys am Freitag und Samstag. Die dritte dringend empfohlene Bar in Shanghai heißt LYCHEE. Als Inspirationsquelle diente hier Yang Guifei, eine betörende Konkubine des TangKaisers Xuanzong mit einer Schwäche für Wein und Lychees. Die dreigeschossige Bar an der Fuxing West Road ist eine erstklassige LGBTQ-Bar zum Sehen und gesehen werden, bekannt für spektakuläre Cocktails und das edle Ambiente.

ENTDECKEN Ein ShanghaiBesuch ist die perfekte Gelegenheit, die Vorzüge des TAI CHI für sich zu entdecken. Was einst der Selbstverteidigung diente, ist heute eine graziöse Kunst der „Meditation in der Bewegung“. Dem Tai Chi – oder Schattenboxen – wird nachgesagt, es sorge für einen ruhigen Schlaf, stärke das Immunsystem, kräftige den Körper, baue Stress und Gelenkschmerzen ab und verbessere das Gesamtbefinden. Tai-Chi wird jeden Morgen in vielen, wenn nicht allen Parks in Shanghai praktiziert. Erfahrene können direkt mitmachen: Für Neulinge gibt es überall in der Stadt Workshops und Kurse. Eher geistige Anregungen bekommt man im PROPAGANDA POSTER ART CENTER in French Concession. Im Untergeschoss eines Wohnhauses in der Huashan Road wird kommunistische Plakatkunst aus der Mao-Ära ausgestellt – ein eindrucksvoller Rückblick auf das China des 20. Jahrhunderts. Im

Wie wär’s mit etwas Kultur?

ehemaligen Kraftwerk Nanshi präsentiert die POWER STATION OF ART zeitgenössische Kunst. Zuletzt wurde hier die viel beachtete Ausstellung und Gesprächsreihe „The Life and Opinions of David Shrigley“ gezeigt. Ebenfalls ein Muss für Kunstfreunde ist der Kunstbezirk M50 an der Moganshan Road Nr. 50. M50 ist Shanghais Antwort auf New Yorks Künstlerviertel SoHo und Arbeitsstätte für über einhundert Künstler, die hier in öffentlich zugänglichen Ateliers tätig sind. Schwule ShanghaiBesucher werden am CINEMQ Gefallen finden, das sich selbst als „unkultiviert-queeres Untergrundkollektiv“ bezeichnet und sich verschiedenen Medienformaten von Kurzfilm über Visuals bis Musik widmet. Einmal im Monat werden „obszöne und grandiose“ Filmkunstwerke aus aller Welt gefeiert. Tai Chi vor Shanghais Skyline.

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Sowas gibt’s im Propaganda Poster Art Center zu sehen.


MITMISCHEN

SHOPPEN

Das 2016 gegründete SNAP! nennt sich selbst „Lifestyle-Kollektiv“ und stellt ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm für die LGBTQ-Szene auf die Beine, das von Themenpartys über Community-Märkte bis zu Fitness- und Networkingangeboten reicht. LGBTQHöhepunkt des Jahres ist die SHANGHAI PRIDE, die 2009 zum ersten Mal stattfand. Inzwischen dauert das PrideProgramm von März bis Juni und umfasst zahlreiche Workshops, Veranstaltungen und Festivals. Das ANGEL beschert der Shanghaier LGBTQ-Szene die größten Dance-Partys in ganz China – den aktuellen Partyplan gibt es auf Facebook. Wer in China diese und andere Veranstaltungen finden und soziale Medien nutzen will, sollte sich vor der Anreise auf jeden Fall ein Virtual Private Network (VPN) herunterladen. Wegen der Internetzensur in China kann man ohne VPN auf soziale Medien und Online-Suchmaschinen nur schwer oder gar nicht zugreifen. Wer in der Öffentlichkeit seine Zuneigung zeigt, wird schief angesehen. Das hindert aber niemanden daran, mit seiner LieblingsApp enge Kontakte zu Einheimischen anzubahnen.

Ein Städtetrip verlangt den Füßen allerhand ab. Das spricht dafür, sich erst einmal bei CULTURE MATTERS ein Paar FeiyueSneakers zu besorgen. Alle Tai-Chi-Sportler, die 2008 bei der Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking auftraten, trugen Schuhe des 100-jährigen Traditionsherstellers, der seinen Ursprung in Shanghai hat. Als nächstes empfiehlt sich der Herrenmode-Spezialist PROJECT AEGIS CO. in French Concession mit einer hochwertigen und stylischen Auswahl an Bekleidung, Schuhwerk und Accessoires. Ohne die eine oder andere Kostprobe Shanghaier Handwerkskunst im Gepäck nach Hause zu kommen, wäre verfehlt.

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Der stylischste Book-Shop der Welt.

Klimbim oder monochrome Kleidung?

Schon deswegen lohnt ein Besuch in Tianzifang. An den Wochenenden tummeln sich Tausende in den Cafés, Bistros und zahllosen Geschäften, in denen alle erdenklichen Souvenirs angeboten werden. Im winzigen Laden XINGMU HANDICRAFT gibt es in Leder gebundene Notizblöcke in allen Formen und Größen. Bibliophile werden in der wunderschönen Buchhandlung SINAN BOOKS auf drei Etagen ihre Freude haben. Sehenswert ist vor allem die Raritätenausstellung in der dritten Etage. Das höchst elegante LITTLE B im Stadtviertel Xintiandi wirkt wie eine futuristische Galerie. Einst der Megastar unter Shanghais Popup-Stores, residiert es jetzt dauerhaft in einem historischen ShikumenHaus und lockt mit coolen Lifestyle- Accessoires und ausgefallenen Mitbringseln. Ein würdiger Abschluss jeder Shoppingtour sind die mit Witz und Herz kreierten Home-Artikel von BRUT CAKE.

Runterfahren? Geht außerhalb der Mega-Metropole wunderbar.

RAUSFAHREN Ein lohnendes Ziel für einen Tagesausflug ist HANGZHOU, die Hauptstadt der Provinz Zhejiang. Die Gegend um Hangzhou, das am südwestlichen Ende des Kaiserkanals liegt, und der Westsee waren schon im 9. Jahrhundert sehr beliebt. Sie locken mit Inseln, die nur per Boot zu erreichen sind, beeindruckenden Tempeln, Pavillons, geschwungenen Brücken und zahllosen Gärten. Besonders sehenswert sind die Sonnenaufgangsterrasse, das DrachenbrunnenteeDorf Longjing und die Insel Xiaoying. Dezember 2019


Sneakers mit 100-jähriger Tradition: das perfekte Souvenir.

WIE FÜHLT ES SICH AN, ALS QUEER IN SHANGHAI ZU LEBEN? Matthew Baren und Will Dai vom queeren Film-und Video-Kollektiv CINEMQ erzählen. Anders in Shanghai? Macht nichts.

„Wie New York, nur bezahlbar. Und mit einer spannenden Queer-Szene.“ So beschreiben Matthew Baren und Will Dai ihren derzeitigen Lebensmittelpunkt Shanghai, Chinas größte Metropole. „Jugendlichkeit und Kreativität werden hier großgeschrieben“, berichtet das Freundespaar. „Die Community empfängt jeden mit offenen Armen. Man findet schnell Leute mit derselben Wellenlänge.“ Matthew und Will arbeiten bei CINEMQ mit, einem Untergrund-Kollektiv, das sich der queeren Film- und Videokultur in China und Ostasien widmet. Ihre Mitstreiter kommen aus verschiedenen Kreativbranchen: „Queers, Club-Kids, Filmemacher, Programmierer, Designer, DJs, Drag-Fans und Disko-Freaks“. Vor allem in zentral gelegenen Vierteln Xuhui, Changning und Jing’an zeigt Shanghai, was es zu bieten hat. „In dieser Stadt gibt es jede Menge Luxus-Shoppingmalls, aber auch viele originelle Einzelgeschäfte“, schwärmen die beiden Freunde. „Die Gastronomie ist erstklassig und extrem vielseitig.“ „Die Mitglieder des Kollektivs trafen sich auf den Dancefloors der Clubs und in schummrigen, lederumhüllten Ecken“, erzählen die beiden. „Wir stehen auf Pseudo-Dekadenz und Trash-Ästhetik im Geist der New Yorker Ballroom-Kultur, auf radikale Queer-Kultur, Avantgarde-Kino und Techno-Spinnereien. Unser Credo lautet: Liebe und Konfrontation.“ Gleichgeschlechtlicher Sex ist in China seit 1997 nicht mehr gesetzlich verboten, aber die LGBTQ-Community hat es nach wie vor nicht leicht. Viele sind entsprechend überrascht, dass es in Shanghai eine so lebendige queere Szene gibt. „Politisch ist Shanghai eine Welt für sich“, erklären Matthew und Will. „Queere Locations, Organisationen und Aktivisten sind den Behörden hier weniger ein Dorn im Auge als etwa in Guangzhou oder Peking.“ Was sich in den letzten zehn Jahren in der LGBTQ-Community getan hat, wird am alljährlichen Filmfestival im Rahmen

der ShanghaiPRIDE deutlich. „Es ist für ganz China zu einem Symbol geworden und zeigt, dass man seine geschlechtliche und sexuelle Identität offen und selbstbewusst leben kann.“ Aber ständig neue Vorschriften und vor allem die Internetzensur bremsen die Entfaltung der queeren Community. „Im Namen eines ‚harmonischeren Stadtbilds‘ wurden im Rahmen der ‚Stadtsanierung‘ etliche queer-freundliche Locations und Treffpunkte dichtgemacht. Die Zeiten sind schwierig, aber bisher hat die Community sich immer wieder erholt.“ Junge LGBTQ-Menschen gehen lieber in Underground-Bars und -Clubs, die für Diversity offen sind, als in ausgewiesene LGBTQ-Treffs. „In Shanghai ist Queerness fest in der Jugendkultur verwurzelt“, stellen Matthew und Will fest. „Die Grenzen zwischen den Subkulturen sind fließend. Gender und Sexualität werden munter erforscht und modisch, musikalisch und künstlerisch immer wieder dekonstruiert.“ Und ebenso wie anderswo gibt es in Shanghai auch abseits der Nightlife-Szene „ein blühendes Sexleben mit Saunen, Cruising-Parks und Sexarbeitern. Die vielleicht verwegenste Location ist die Lai Lai Dancehall. Hier tanzen verheiratete Männer mittleren Alters miteinander, die sich für einen Abend von ihren Gattinnen davongestohlen haben.“ Die Metropolregion Shanghai mit ihren fast 38 Millionen Einwohnern wächst pausenlos, entwickelt sich weiter und wird immer spannender. „Diese Stadt steht niemals still“, sagen Matthew und Will, „und entfaltet eine Dynamik, der sich niemand entziehen kann. Die koloniale Vergangenheit wirkt heute noch nach und sorgt für manche Kontroverse, aber die Stadt wird immer weltoffener und internationaler. Mit seiner Skyline, die wie ein Architekturexperiment aus einem Tarkowski-Film wirkt, wird Shanghai eines nicht allzu fernen Tages unter dem ansteigenden Meeresspiegel verschwinden, aber vielleicht ist es das, was diese Stadt antreibt: das stetige Bemühen, sich gegen den eigenen Fatalismus zu behaupten.“

MR HUDSON UNTERWEGS Hoteliers, Café-Besitzer und Shop-Inhaber, die beim Anblick schwuler Männer Schnappatmung und Stresspusteln kriegen, haben in Bastian Ellens „Mr Hudson unterwegs“ nichts zu suchen. Der Autor versammelt in seinem Buch Orte und deren Hotspots auf der ganzen Welt, die ihre Gäste nicht nach deren sexueller Orientierung beurteilen. So finden sich neben Shanghai, Amsterdam oder Brüssel auch Tel Aviv, San Francisco, Rom oder Mexiko im Index und massenweise Tipps für Unterkünfte, Restaurants, Clubs und Co. Bastian Ellen, „Mr Hudon unterwegs. Der stilvolle Reiseführer für schwule Männer“, gestalten, ca. 43. –


STYLE INSIDER Gestern Pink, heute Orange: Auffällige Haarfarben gehören zu Ezgi Cinar wie der Laufsteg zur Fashion Week.

Fashion Fighter Wenn du in der Mode nicht polarisierst, säufst du ab wie ein leckes Schlachtschiff. Davor hat Ezgi Cinar keine Angst, ist die Kreativdirektorin doch immer für ein Statement gut. Das bringt die Kollektionen der Zürcherin an die Bahnhofstraße und in den Kleiderschrank von Madonna. Interview: Marina Warth

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Glamour für den Alltag.

FACES: Wie bist du zur Mode gekommen? Kannst du uns deinen Werdegang beschreiben? EZGI CINAR: Es gibt nicht den Tag X, Mode hat mich einfach fasziniert, seit ich klein war. Ich bin seit über 20 Jahren in der Branche und habe von der Couture-Schneiderei übers Styling zur Art Direction, Brandmanagment und Fashion Consulting so ziemlich alles hinter mir, bis ich mein eigenes Label auf den Markt gebracht habe. Den Erfolg, den ich jetzt mit meinem Label habe, verdanke ich diesem Werdegang: Ich kann nicht nur schöne Kleider entwerfen, ich weiß auch ziemlich gut Bescheid, was sonst noch alles dazu benötigt wird. F: Wann bist du auf deine Arbeit besonders stolz? EC: Immer dann, wenn ich eines meiner Ziele erreicht habe, und „Next“ sagen kann. F: Welcher Einsatz deiner Mode war für dich bisher der wichtigste? EC: Da gab es inzwischen einige Steps, und alle davon waren wichtig. Ein Stein gehört auf den anderen, sonst hält das Gerüst nicht lange. (lacht) F: Welches deiner Kleider ist dein liebstes? EC: Ich habe aus jeder Saison meine Lieblingstücke. Aus der aktuellen Twenty Four Seven SS20 Kollektion sind das das After Work Dress, das Kill Bill Set, die Free N... Lederhosen und der Just like that Jumpsuit. F: Wo produzierst du, und welche Herausforderungen stellen sich dabei? EC: Ich produziere in der Schweiz und in der Türkei, wobei mich hier die Preise am meisten herausfordern und in der Türkei die Organisation. F: Hast du schon mal daran gedacht, alles hinzuschmeißen? EC: Ich habe noch nie in meinem Leben etwas hingeschmissen, und solange ich atme, wird das auch nicht vorkommen. F: Welche Schweinerei in der Mode ist die schlimmste? EC: Ich tue mich mit einigen Punkten schwer, aber am meisten stört mich die Wegwerf-Mentalität. Die Textilindustrie ist der zweitgrößte Umweltverschmutzer überhaupt. Laut Studien werden 25 Prozent der produzierten Ware niemals verkauft, und von den verkauften werden nochmals 25 Prozent niemals getragen. Jährlich entstehen so 100 Millionen Tonnen Mode-Müll. Lasst euch kurz Zeit, um diese Zahl zu fassen. Als ich dies zum ersten Mal gehört habe, standen mir die Haare zu Berge! Das Schlimmste: Anstatt etwas zu ändern, wird einfach munter weiterproduziert. Die Mode-Branche ist ein verdammt undankbares Volk – nicht nur auf die Umwelt bezogen. F: Was ist das Beste am Leben als Designer? Was das Schwierigste? EC: Darauf kenne ich keine Antwort, da ich mich selbst nicht als Designerin bezeichne – das wäre mir zu eintönig und langweilig. Ich bin Creative Director, ich liebe mein Leben, und über Schwierigkeiten nachzudenken oder mir darüber Gedanken zu machen, dafür fehlt mir schlichtweg die Zeit. Darin Zeit zu investieren, wäre dumm. Ich bin lösungsorientiert, und besteht ein Problem, so wird es gelöst und zwar sofort. F: Wie beschreibst du die Modebranche in drei Wörtern? EC: Aufregend, schnell, gnadenlos. F: Als Designer will man sich verwirklichen, andererseits zählt aber auch der Ab- und Umsatz. Kümmert es dich, was der Konsument sehen will, und machst du dir Gedanken um aktuelle Trends? EC: Naja, der Job eines Designers ist es, Trends zu setzen

„Die Mode-Branche ist ein verdammt undankbares Volk.“

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Zwei Looks, zwei Statements: Self Made Girl und After Work.

und nicht hinter Trends herzurennen. Aber es kümmert mich sehr wohl, wie ich ein Kleidungsstück vermarkten kann, damit es eben zu dem Teil wird, das der Konsument sehen möchte. Ich möchte das Haben-Wollen-Gefühl des Konsumenten wecken, das ist für mich spannend. F: Wie entstehen die Namen deiner Kollektionen? EC: Auf meiner Website sind alle meine bisherigen Kollektionen aufgeführt. Angefangen hat es 2016 mit dem Thema „Hero“, gefolgt von „Home Far Away From Home“, danach kam „Legends“. Ich nehme immer wieder ein Stück meines Lebens auf und verarbeite es in meinen Kollektionen. Mein Label ist mein Tagebuch. F: Was tust du, wenn du uninspiriert bist? EC: Ich kenne diesen Zustand nicht. F: Siehst du die Digitalisierung für dich als Designerin als Chance oder eher als Bedrohung? EC: Selbstverständlich als eine Riesen-Chance! Als Schweizer Brand und in nur drei Jahren wäre ich ohne die Digitalisierung nicht da, wo ich heute bin. Die Schweiz ist schließlich nicht gerade dafür bekannt, eine Mode-Industrie zu haben. Digitalisierung ist wichtig, kann ich so doch an zehn Orten gleichzeitig sein. F: Was motiviert dich jede Saison aufs Neue?

„Ich will keine Kleidungsstücke auf meiner Haut, für die ein anderer Mensch leiden musste.“ EC: Mein Ehrgeiz. Für mich ist es ja zudem anders als für Außenstehende, die nur die verschiedenen Saisons sehen. Wenn du wie ich von A bis Z alles alleine machst, ist alles ein nahtloser Übergang. Nehmen wir September/Oktober: Da war ich mit der Produktion der Bestellungen für den Sommer 2020 beschäftigt, gleichzeitig habe ich die neue Herbstkollektion 2020/2021 entworfen, davon Samples hergestellt und auch noch die Vermarktung der Sommerkollektion 2020 angetrieben. Gleichzeitig habe ich meinen Online-Shop lanciert und die Shootings der neuen Kollektionen organisiert. F: Worin siehst du die Aufgabe als Designer? EC: Meine Aufgabe ist es, eine Frau, schöner, mysteriöser,

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cooler und anziehender zu machen, als sie sowieso bereits ist. F: Worauf achtest du, wenn du Kleidung für dich persönlich kaufst? Welche Labels und Grundsätze sind dabei für dich wichtig? EC: Ich kaufe kaum mehr Kleidung, sondern lasse mir inzwischen alles auf Maß in meinen Ateliers anfertigen. Zudem investiere ich mein ganzes Geld in mein Label. Aber wenn ich doch mal etwas kaufe, bin ich nicht auf Labels fixiert, es muss mir einfach gefallen, und die Qualität ist das A und O – das war bei mir schon immer so. Ich möchte nicht in meiner Kleidung schwitzen, weil diese aus billigem Polyester hergestellt wurde, und ich will auch keine Kleidungsstücke auf meiner Haut, für die ein anderer Mensch leiden musste. Weil er oder sie zu unmöglichen Arbeitsbedingungen arbeiten muss und vermutlich nicht mal dann die Familie damit ernähren kann, nur damit ich dem neusten Trend nach rennen kann. Das ist für mich ein No-Go! F: Welches Teil hängt am längsten in deinem Kleiderschrank? EC: Da gibt es einige, die schon seit Jahrzenten darin hängen. Das älteste ist eine bestickte Chloé-Bluse, die ich mit 17 Jahren in Paris bei einem Sample-Verkauf gekauft habe. Das Teil ist jetzt 24 Jahre alt. F: Was ist ein modisches No-Go, über das du nicht hinweg blicken kannst? EC: Ich bin da sehr tolerant. Jedem das Seine, es muss mir ja nicht alles gefallen. F: Was gönnst du dir nach einem langen Arbeitstag? EC: Ich habe keine täglichen Rituale, ich bin ja nicht mal länger als ein paar Tage an einem Ort. (lacht) Ich mache aber zum Beispiel täglich Sport – das kann um fünf Uhr früh sein, um ein Uhr nachmittags oder um Mitternacht. Immer dann, wenn es eben in den Terminkalender passt. Ich bin sehr diszipliniert, ich lass nie etwas aus. Jeden Tag presse ich das Beste aus den 24 Stunden raus. F: Worüber solltest du dir weniger Sorgen machen? EC: Ich mache mir keine Sorgen. F: Dein liebster Ort in Zürich und deine liebste Boutique? EC: Ich liebe Zürich, aber besonders den Kreis 1. Meine Lieblingsboutique ist Tasoni und das nicht nur, weil ich mit der Inhaberin befreundet bin. Die Brands, die sie vertreten, finde ich wahnsinnig spannend, und die Auswahl der Einkäufer ist schlichtweg cool und durchdacht. Zudem veranstalten sie keine Sales, was ich begrüße. Ich kann nur sagen: Hut ab! Das ist heutzutage eine bewundernswerte Einstellung einer Boutique. Viele Retailer haben immer noch nicht verstanden, dass sie sich selbst schaden, wenn sie die Ware bereits mit 30 Prozent Nachlass anbieten, bevor die Winter- oder Sommer-Saison überhaupt begonnen hat. Sogar meine sehr wohlhabenden Freunde warten dann lieber ein paar Tage länger und kaufen ihre Kleidung

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reduziert: Weshalb soll ich einen Wintermantel im Oktober zum vollen Preis kaufen, wenn ich ihn erst im Dezember brauche und dann sogar noch zum halben Preis bekomme? F: Was fehlt dir an Zürich, wenn du verreist, und was vermisst du, wenn du zuhause bist? EC: Ich habe solche Gefühle nicht. Ich versuche jeden Tag so zu leben als sei es mein letzter, also genieße ich das, was jetzt gerade ist und trauere nicht anderem nach. Falls ich das Gefühl doch einmal haben sollte, muss ich etwas ändern. F: Was begleitet dich immer bei deinen Reisen? EC: Mein Pass und mein Smartphone. Ohne die zwei bin ich erledigt, auf alles andere kann ich verzichten. F: Wie definierst du guten Stil? Und wie besonders schlechten? EC: Als guten Stil bezeichne ich, wenn man sich Dinge kauft, die einem auch wirklich stehen und die eigenen Vorzüge betonen. Ganz schlecht finde ich es, wenn man etwas nur kauft, weil es gerade das Hype-Piece der Saison ist, es einem aber gar nicht steht. Ich will doch nicht ein Kompliment für ein Kleidungsstück bekommen, weil ich es trage, sondern ich möchte dafür bewundert werden, weil ich damit besser aussehe. F: Wessen Stil bewunderst du? EC: Eigentlich jede Frau, die sich mit ihrem Stil zu einer Marke katapultiert hat wie zum Beispiel Carine Roitfeld oder Tilda Swinton oder sogar Kim Kardashian. Ist es mein persönlicher Geschmack? Ganz bestimmt nicht, aber ich finde, es verdient meinen Respekt, dass jemand hinsteht und sagt, das bin ich, das will ich verkörpern. F: Wann ist jemand für dich ein Vorbild? EC: Ich habe persönlich keine Vorbilder, aber als Vorbild würde ich jemanden definieren, der 100 Prozent authentisch ist. Es war nie mein Ziel, ein Vorbild zu sein, mir ist nur wichtig, dass für mich stimmt, was ich tue. Viele Frauen und Männer schreiben mir, dass sie mich bewundern würden oder ich ihr Vorbild sei. Das ist ein wahnsinnig schönes Gefühl, und es ehrt mich selbstverständlich. Aber ich bin nicht so, wie ich bin, weil ich solche Dinge hören möchte, ich möchte einfach nur mit mir selbst glücklich sein. Und wenn ich mit mir nicht glücklich bin, dann wird etwas geändert. Dabei ist es mir egal, ob ich damit jemanden enttäusche. Ich lasse mir meine Freiheit nicht wegnehmen, nur um in irgendein Bild reinzupassen.

Jeansblazer zum Lederkleid: ein Look aus der Kollektion Twenty Four Seven.

Ezgi Cinar In Istanbul geboren, als Kind mit der Familie nach Libyen gezogen, später dann in die Schweiz. Ezgi Cinar will in die Mode-Branche, lernt Couture-Schneiderin, arbeitet danach für Luxusbrands als Art Direktorin und Brandmanagerin, dann nur noch für sich selbst. Ihr Label hat oberste Priorität – dafür macht die 41-Jährige auch mal die eine oder andere Nacht durch. Cinar ist Creative Director, entwirft also nicht nur, sondern tut alles, um ihre Kreationen in die Schaufenster der Zürcher Bahnhofstraße und an die Körper ihrer Kundinnen zu bringen. Zu letzteren gehören übrigens nicht nur Schweizerinnen, sondern auch Madonna, Mary J. Blige oder Kate Hudson. Ezgi Cinar verkörpert als Person das, was ihre Kleidungsstücke ausdrücken: Stärke. Deshalb gehören wechselnde Haarfarben und 14-Zentimer-Heels genauso zu ihr wie Leder, Spitze und Stickereien an ihre Roben, für die sich das Schlachten des Sparschweins lohnt.

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Lieber WeihnachtsMann

Weihnachten naht – die Zeit der Geschenke. Was man der Freundin, Schwester, Kollegin oder Mutter schenkt, ist meist nicht weiter schwierig. Mit elegantem Schmuck, dem Lieblingsparfum, einem hübschen Schal oder einem Gutschein für Brunch & Prosecco macht man sicher nichts falsch. Aber was ist mit den Herren? Über was freut Mann sich, wenn er wieder mal behauptet, wunschlos glücklich zu sein? Da gestaltet sich die Suche nach den passenden Weihnachtsgeschenken schon etwas anspruchsvoller. Ein Abstecher ins Shoppi Tivoli sorgt hier für Inspiration.

Schmeckt nach Kerosin Das Modelabel PME Legend hat seinen ersten Schweizer Monostore im Shoppi Tivoli eröffnet. Das Männer-Paradies bietet coole Lederjacken, rockige Stiefel, qualitativ hochwertige Jeans und vieles mehr – alles im lässigen Piloten-Stil. Wie wär’s zum Beispiel mit dieser «Skytruck Jacke»?


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Oh, Tannenbaum Voll dufte Schenken Sie sich – und natürlich ihm – Frühlingsgefühle für das ganze Jahr: In der königlichen Flasche von Dolce & Gabbana stecken jede Menge Frühlingsessenzen, geben ihm royales Selbstvertrauen und setzen bei ihr Schmetterlinge im Bauch frei. Im Shoppi Tivoli findet man das königliche Wässerchen beispielsweise bei Müller oder in der Import Parfumerie.

Schmuck bei Männern ist ja schon lange wieder angesagt. Die ganz Selbstbewussten wagen sich nun an den weihnachtlichen Bartschmuck von Flying Tiger. Dieses Accessoire stiehlt bestimmt jedem Ugly Sweater die Show.

Über Stock und Stein zu Hopfen und Malz Wenn wir schon beim Alkohol sind und uns den Klischees bedienen: Bier und Männer gehören doch einfach zusammen, oder? Wenn Sie und Ihr zu beschenkender Mann das auch so sehen, dann empfehlen wir eine Bierwanderung durch die Schweiz. Im Buch «Bierwandern Schweiz», erhältlich bei Orell Füssli, gibt es viele schöne Wanderrouten zu erkunden, die alle eines gemeinsam haben – sie enden in einer Brauerei. Was will Mann mehr?

Skål!

Die Allzweckwaffe

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Zu einem guten Tropfen Whisky sagt Mann nicht nein. Besonders dieser schwedischen Variante wird keiner widerstehen können – die Süsse der sommergeküssten Gerste, die Würze der schwedischen Eiche und die dezente Note von Wacholderzweigen machen diesen Whisky von «vom Fass» zu einem wahren Geschmackserlebnis.

Einlös bar Gesch in allen äften des SHOP PI TIV OLI.

50.–

Sie sind sich unschlüssig? Sie wissen nicht genau, über was er sich wohl am meisten freuen würde oder der feine Herr ist einach zu anspruchsvoll? Mit einem Shoppi Tivoli Gutschein überlassen Sie die Qual der Wahl ihm. Ob eine Autoreinigung bei GreenLine Car Wash, die Buchung des nächsten CityTrips bei Hotelplan oder doch etwas ganz anderes aus den 150 Shops und Restaurants im Shoppi Tivoli – die Gutscheine sind überall einlösbar. Am besten gleich online bestellen: www.shoppitivoli.ch


Mantel von KARL LAGERFELD. Blazer von RICH & ROYAL. Bluse von MAJE. Hose von PRINGLE OF SCOTLAND.

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MODA Frische Luft, Platz für Gedanken. Wir verschwinden in die Höhe, dorthin, wo die Natur das Sagen hat, weit weg von Laufsteg und Hamsterrad. Hier tanken wir Energie und kommen erst zurück, wenn uns danach ist.

Photography: Jacqueline Lipp

Styling: Julia Jauner Hair & Make-up: Dana Jokic Models: Andrea J. & Zoe B. @Option

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Links: Pullover von IRO. Rock von ETRO. Schuhe von GLOBUS VINTAGE . Rechts: Zoe: Mantel von KARL LAGERFELD. Andrea: Anzug von KARL LAGERFELD. Pullover von SEE BY CHLOÉ. Hut von BARBOUR.

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Links: Poncho von MAJE. Kleid von

FAITH CONNEXION

(Jelmoli). Socken von FALKE. Schuhe von FLATTERED. Rechts: Poncho von MAJE. Anzug von SPORTMAX CODE. Pullover von BRUUNS BAZAAR. Korsage von ETRO.

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Links: Bluse von PEPE JEANS. Top von

JONATHAN SIMKHAI

(Jelmoli). Hose von PINKO. Hut von TOMMY HILFIGER. Rechts: Mantel von STAND STUDIO (Jelmoli). Pullover und Hose von RICH & ROYAL . Gürtel von VALENTINO . Socken von FALKE. Schuhe von JIMMY CHOO.

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Links: Blazer von MAISON MARGIELA (Jelmoli). Pullover von BRUUNS BAZAAR. Top von ALEXANDER WANG (Jelmoli). Hose von MAJE. Schuhe von GLOBUS VINTAGE . Rechts: Blazer von ESCADA.

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Ist man im Penthouse freier als im Parterre? Die bessere Aussicht hat man allemal. Wie die Götter auf dem Olymp wohnt der Mensch am liebsten ganz weit oben, da, wo der Himmel die Nasenspitze berührt und wo ihm kein anderer den Blick auf die Wolken versperrt. Letztlich ist der Grund für vermehrte Dachwohnungen allerdings unromantischer als ein Strauss Plastik-Rosen am Valentinstag: Platznot. Beim Betrachten der Bilder aus Manuela Roths Buch „Masterpieces: Roof Architeture + Design“ lässt sich letzterer jedoch ganz gut verdrängen.

©ELIZABETH FELICELLA

Text: Manuela Roth, Braun Publishing

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Diane von Furstenberg Studio Headquarters, New York, USA Klient: Diane von Furstenberg Architekt: Work Architecture Company Fertigstellung: 2007 Fläche: 2'785 m2 Nutzung: Büro und Showroom Materialien: Glas, Stahl, Aluminium, Gras www.work.ac

Die sechsstöckige, hinter zwei denkmalgeschützten Fassaden errichtete Struktur beherbergt einen Flagship-Store, einen flexiblen Show-/Eventroom, Büros, Vorstandsetage und ein privates PenthouseApartment. Eine ikonische Geste vereint diese Raumvielfalt: ein Treppenaufgang, der vom Dach aus Licht sammelt und es bis in den letzten Winkel des Innenraums verteilt. Dieser Lichtschacht führt diagonal vom Erdgeschoss hoch zum „Diamanten“, einem facettierten, aus Glas gestalteten Dachaufbau. um den natürlichen Lichteinfall zu maximieren, wurde der Diamant mit Heliostatspiegeln ausgestattet. Anstatt neue Elemente hinter der historischen Fassade zu verbergen, kommunizieren moderne Materialien und renovierte Elemente. Dezember 2019

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©KLEINEFENN

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Nomiya, Paris, Frankreich Klient: Electrolux und Le Palais de Tokyo Architekt: Pascal Grasso / ein künstlerisches Projekt von Laurent Grasso Fertigstellung: 2009 Fläche: 63 m2 Nutzung: Restaurant Materialien: Glas, Metall, Corian www.pascalgrasso.com

©KLEINEFENN

Das temporäre, mobile Restaurant befindet sich auf dem Dach des Museums „Le Palais de Tokyo“. Sein Name steht für sehr kleine Restaurants in Japan. Die Konstruktion mit einem Essbereich für zwölf Gäste bietet einen Panoramablick über Seine und Eiffelturm. Das Restaurant besteht aus einem Glaskasten und einer perforierten Metallabschirmung für den zentralen Kochbereich. Die 18 Meter lange Konstruktion wurde teilweise in der Werft von Charbourg in Nordfrankreich vorgefertigt, in zwei Teilen nach Paris transportiert und auf dem Dach des „Le Palais de Tokyo“ zusammengebaut. Zwischen Metallhaut und Glaskern leuchten farbige LEDs. Das Restaurant ist mit weißen Corian-Möbeln ausgestattet.

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©BRETT BOARDMAN

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Bondi Penthouse, Bondi, Australien Klient: privat Architekt: MPR Design Group Fertigstellung: 2010 Fläche: 215 m2 Nutzung: Privatwohnung Materialien: Alucobond-Platten www.mprdg.com

©BRETT BOARDMAN

Das Penthouse befindet sich auf dem Dach eines Gebäudes aus den 1920er Jahren. Zu der von der Straße kaum sichtbaren Erweiterung gehört eine große Sonnenterrasse mit Meerblick und ein Swimmingpool. Von außen unterscheidet der neue Anbau klar zwischen „neu“ und „alt“. Er charakterisiert sich durch eine weiße Metallfassade und bildet einen Kontrast zum bestehenden Gebäude. Die drei Schlafräume liegen auf der Nordseite, die eine Aussicht auf Bondi Beach bietet. Ein offener Wohnbereich geht fließend in die Terrasse über. Küche und Waschküche befinden sich auf der Südseite. Ein langer Durchgangsflur lässt natürliches Licht bis in die tiefsten Winkel der Wohnung fallen und verbindet die Schlafräume mit dem Wohnbereich.

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Birkegade Rooftop Penthouses, Kopenhagen, Dänemark

©JDS ARCHITECTS

©JDS ARCHITECTS

Klient: A/B Birkegade Architekt: JDS Architects Fertigstellung: 2011 Fläche: 900 m2 Nutzung: Privatwohnung Materialien: Holz, Aluminium, Glas, recycelter Kautschuk, Gras www.jdsa.eu

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Die Leitidee war die Errichtung eines „fehlenden Gartens“ zusammen mit drei neuen Penthäusern auf einem bestehenden Wohnblock in Kopenhagen. JDS Architekten gestalteten den Dachgarten als einen funktionalen Raum und eine damit verbundene Materialität. Dies beweisen ein Spielplatz, eine Hängebrücke, ein begrünter Hügel, eine Aussichtsplattform, eine Außenküche und ein Grillplatz sowie eine ruhigere Holzterrasse. Das Konzept besteht aus der Optimierung und der vollen Ausschöpfung des Standortes. Es beschränkt sich nicht auf den Bau von drei neuen Wohnungen, sondern schafft zusätzlich einen nützlichen Dachgarten und eine schöne Landschaft für die Anwohner. Dezember 2019


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I 40, Stuttgart, Deutschland

© D O M I N I K H AT T

Klient: privat Architekt: Florian Danner Fertigstellung: 2009 Fläche: 196 m2 Nutzung: Privatwohnung Materialien: Holz, Stahl, Polyurethan, Glas

Dieser Entwurf basiert auf einer mit einer lichtgrauen Polyurethanhaut überzogenen, s-förmig geschwungenen, hyperbolisch geformten Schale, welche als Boden, Wand und Dach dient. Das historische Gebäude wird durch einen Natursteinboden abgeschlossen, der gleichzeitig das Fundament des zweigeschossigen Dachaufbaus bildet. Große Fensterflächen und weitläufige Dachterrassen ermöglichen ein unmittelbares Erleben der Stadtlandschaft, die damit ein integraler Bestandteil des täglichen Wohngefühls wird. Die stimmige Form fügt sich mutig und selbstbewusst in das Stadtbild ein und akzentuiert den historistischen Kontext, ohne ihn zu dominieren. Dezember 2019

© D O M I N I K H AT T

www.architekt-danner.de

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©WOLFGANG THALER

©WOLFGANG THALER

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Ozuluama Residence, Mexiko Stadt, Mexiko Klient: privat Architekt: Architects Collective Fertigstellung: 2008 Fläche: 150 m2 Nutzung: Privatwohnung Materialien: Stahlrahmen, Corian, Santo-Tomas-Marmor www.ac.co.at

Das neue Penthouse erscheint wie eine nomadische Konstruktion, die über der Stadtlandschaft schwebt. Die origamihafte Struktur reflektiert die permanente Bewegung der Bewohner. Das neue Gebäude besteht aus einem Stahlbau, dessen gesamte Gebäudehülle mit Corian-Acryl-PolymerPlatten verkleidet ist. Es ist das erste Mal, dass das Material als Gebäudehülle verwendet wird. Durch die Anordnung der Vordächer, die Orientierung der Innenräume und Öffnungen sowie die Dachform entsteht ein angenehmes und individuell steuerbares Raumklima. Die Innenböden, Terrassen und Treppen sind mit grauem Santo Tomas Marmor belegt, der in vielen Kirchen und der U-Bahn von Mexico City benutzt wird.

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The Cube, Mailand, Italien

©ANDREA MARTIRADONNA

Klient: Electrolux, Stockholm Architekt: Park Associati Fertigstellung: 2011 Fläche: 140 m2 Nutzung: Restaurant Materialien: Corian, Glas, Aluminium, Holz www.park associati.com

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The Cube ist ein temporäres, kleines Restaurant. Park Associati konzipierten einen relativ einfach auf- und abbaubaren Pavillon. Seine Leichtigkeit wird durch seine weiße Farbe betont und eine lasergeschnittene, als äußere Fassade dienende „Aluminiumhaut“ verleiht ihm Dynamik. Die Basis des Gebäudes wurde mit Rücksicht auf den Baugrund leicht erhöht und hebt so die Idee der Leichtigkeit hervor. 18 Gäste finden in einem offenen Raum mit offener Küche Platz und genießen eine herrliche Sicht auf die Piazza del Duomo, nur ein paar Meter von den Domspitzen entfernt, gegenüber dem Palazzo Reale. Im Inneren findet man modernste Technik bei Beleuchtung, Beheizung, Soundsystem und – unübersehbar – der Küchenausstattung.

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©JANNES LINDERS

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Penthouse Las Palmas, Rotterdam, Niederlande

ROOF Mehr Menschen, weniger Platz. Deshalb bauen wir in die Höhe und schaffen dort Schmuckstücke, die Manuela Roth in ihrem Buch „Masterpieces: Roof Architecture + Design“ zusammenfasst. Es sind Wohnungen an bester Lage und mit Aussicht über Städte, deren bloße Erwähnung bereits Träume beschert. Manuela Roth, „Masterpieces: Roof Architecture + Design“, Braun, ca. 40.–

Das ehemalige Werkstattgebäude liegt zwischen Hochhausprojekten von Rem Koolhaas, Norman Foster und Renzo Piano. Das komplett restaurierte Gebäude wurde mit einem hochmodernen Penthouse ergänzt, in dem sich Büroräume befinden. Als Blickfang verankert das Penthouse den sanierten „las Palmas“-Komplex in der Skyline des Wilhelminapiers, dem zukünftigen Manhattan der Niederlande. Mit einer Fläche von 2'500 Quadratmetern erhebt sich das Penthouse über der Dachfläche, seine schlanken Stützen variieren im Winkel und ermöglichen so eine optimale Verteilung der Kräfte auf die Struktur des darunter gelegenen Lagerhauses. Das Dach des bestehenden Gebäudes dient als Garten für das zweigeschossige Büro.

©JANNES LINDERS

Klient: oBR ontwikkelings Bedrijf Rotterdam and oVG Projectontwikkeling Architekt: Benthem Crouwel Architekten Fertigstellung: 2008 Fläche: 2'500 m2 Nutzung: Büro Materialien: Aluminium, perforiertes Metall, Leder www. benthemcrouwel.nl

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PROMOTION – ADVENTSKALENDER

Merry and bright Zu gewinnen auf www.faces.ch

Es geht wieder los mit Glitzer und Gefunkel, mit Raschelpapier und Geschenkband und der Frage, was wir unseren Liebsten in diesem Jahr unter den Baum legen. Wir hätten da einige Ideen, die garantiert für Freude sorgen.

Capolavoro: Schmuckanhänger Mit Weihnachten und Silvester haben wir mindestens zwei Argumente, uns selbst mit einem funkelnden Schmuckstück zu beschenken. Vielleicht liest der Liebste aber ja diese Zeilen und legt uns diesen Anhänger aus der „The Colour Collection“ von Capolavoro unter den Baum. Gearbeitet aus Roségold, veredelt mit champagnerfarbenem Mondstein. Ein glamouröses Stück, das zum Kleinen Schwarzen wie zum gemütlichen Kaschmirpullover passt und uns auch dann noch Freude bereitet, wenn der Schnee längst den ersten Blüten gewichen ist. Gewinnen Sie bei uns den edlen Schmuckanhänger „Capolavoro nel Cuore“ von Capolavoro im Wert von ca. CHF 1'440.–.

Ermanno Scervino: Parfums

Gillette: Heated Razor

Ermanno Scervinos Kleider sind wie üppige Blumenbouquets. Kein Wunder, duftet da auch sein erstes Parfum wie ein blühender Strauß. Zu Neroli, Jasmin und Tuberose gesellen sich Vanille und Kaschmir, die dem Duft diese Gourmand-Note verleihen, die süchtiger macht als eine Tafel Schokolade. Mit der Zeit schmilzt die Süße regelrecht auf der Haut und macht der orientalischholzigen Basisnote Platz, die mindestens genauso sanft auf der Haut liegt wie ein mit Tüll besetztes Kleid von Ermanno Scervino. Umgeben auch Sie sich mit dem neuen Parfum von Ermanno

Barbiere wissen es schon lange: Wärme unterstützt die Rasur, pflegt die Haut und bereitet sie optimal vor. Anstatt unser Handtuch zuhause in die Mikrowelle zu legen (tun Sie es nicht!), setzen wir lieber auf den beheizten Rasierer von Gillette. Mehr als drei Jahre haben findige Köpfe an diesem Stück getüftelt: Der beheizbare Streifen am Klingenkopf des Rasierers sorgt für bis 50 Grad Wärme bei jedem Zug. Natürlich

Scervino, und holen Sie sich bei uns eines von drei Eau de Parfums (50 ml) im Wert von je ca. CHF 104.–.

bietet Gillette damit nicht nur zusätzlichen Komfort, sondern hat seinen neuen Heated Razor auch mit seinen besten Klingen ausgestattet, die die Rasur noch effizienter und angenehmer machen. Damit Sie unter dem Weihnachtsbaum eine gute Falle machen, gibt es bei uns zwei Mal den Gillette Heated Razor im Wert von ca. CHF 239.– zu gewinnen, der außer bei uns nur online über http://club.gillette.ch/de./ heated-razor erhältlich ist.


PROMOTION – ADVENTSKALENDER Rituals: Happy Buddha Geschenkset Fashion Fish: Shopping-Gutschein Wenn das Wetter grau und die Laune mies ist, ist es Zeit für einen Tag im eigenen Bad. Dank der Produkte von Rituals fühlen wir uns danach wie neugeboren. Mit dem Duschschaum verwöhnen wir unsere Haut, die dank des Peelings samtweich gepflegt und auf die Körpercreme vorbereitet wird. Duft und

Textur sind eine Wohltat für die Sinne. Die Mini-Duftstäbchen versprühen den spritzigfrischen und belebenden Duft der Happy-Buddha-Linie im ganzen Badezimmer und tragen unsere Gedanken weit fort aus dem europäischen Winter an einen fernen Strand. Wir wollen auch Sie verwöhnen und verlosen aus diesem Grund drei The Ritual of Happy Buddha Energising Collection Geschenksets im Wert von je ca. CHF 57.–.

Draußen tobt das Wetter, und Sie benötigen Aufmunterung? Dann statten Sie doch dem Factory Outlet Fashion Fish in Schönenwerd einen Besuch ab! Hier warten Marken wie Bally, Bogner, Hugo Boss oder Gant darauf, dass Sie Ihren Kleiderschrank mit neuen Lieblingsteilen füllen. Mit 45 Shops auf 14'000 Quadratmetern bleibt garantiert kein Wunsch unerfüllt: Von Mode über Sport, Beauty, Haushalt bis zu LivingProdukten gibt’s nämlich alles, was das Leben noch schöner macht – und erst noch zu günstigen Outletpreisen. Und weil wir zu Weihachten nicht nur uns beschenken, sondern noch

lieber unsere Liebsten, lädt Fashion Fish am 15. und 22. Dezember 2019 von 11 bis 17 Uhr zum sonntäglichen Geschenke-Shopping. Wie wär’s mit verführerischen Dessous von Triumph, Beldona oder Skiny? Finden Sie Ihr Lieblingsteil, und gewinnen Sie für Ihre Shopping-Tour einen Gutschein im Wert von CHF 500.–.

Hamilton: Intra-Matic Chronograph Vintage ist cool. Deshalb kramt Hamilton in seiner Ikonen-Schublade und holt sich Inspirationen aus dem Jahr 1968. Den Look seines Chronographen A überträgt Hamilton auf den neuen Intra-Matic Automatic Chronograph. Mit 40 Millimetern ist das Edelstahlgehäuse der neuen Uhr deutlich größer als dasjenige des Vorgängers. Zudem wurde die Gangreserve auf 60 Stunden gehoben und eine Datumsfunktion eingefügt. Das Highlight jedoch, das katapultiert sich direkt aus den 60ern zu uns: das originale Panda-Zifferblatt mit

schwarzen Chronographenzählern. Zwei Modelle stehen zudem zur Auswahl, mit tintenblauem oder weißem Zifferblatt und einem Armband aus braunem oder schwarzem Kalbsleder. Wir legen Ihnen den Hamilton Intra-Matic Automatic Chronograph im Wert von ca. CHF 2'150.– ein Mal unter den Baum.

Inspirationen für Geschenke, die man nicht umtauschen muss, finden Sie auf diesen Seiten.

PRODUKTE ZU GEWINNEN AUF WWW.FACES.CH


PROMOTION – ADVENTSKALENDER Fossil: Uhren- und Schmuckset

Oral-B: GENIUS X Zahnbürste

Tannengrün passt nicht nur zu Weihnachten, sondern eigentlich das ganze Jahr hindurch. Da trifft es sich gut, dass Fossil seine neusten Uhren und Schmuckstücke dieser Trendfarbe widmet. Grün gefärbtes Perlmutt trifft auf ein edles Band aus goldfarbenem Edelstahl (und grünem Acetat) – ein bisschen Tiefe, ein wenig Heiterkeit, eine Mischung, die immer passt. Besonders gern kombinieren wir die grafische Halskette mitsamt Ohrsteckern zum Rollkragenpullover und setzen mit der funkelnden Uhr ein weiteres Statement. Gewinnen Sie bei uns dieses Set aus Uhr, Halskette und Ohrsteckern im Wert von ca. CHF 287.–

Wir sind intelligent – weil wir längst auf eine elektrische Zahnbürste setzen, wenn es um die Reinigung unserer Beisserchen geht. Noch klüger ist allerdings die Oral-B GENIUS X, die das Wissen ums menschliche Putzverhalten mit dem individuellen Putzstil kombiniert. So hilft uns das neue Schätzchen von Oral-B mittels künstlicher Intelligenz dabei, Dauer und Druck optimal einzuhalten. Die runden Bürstenköpfe reinigen Zahn für Zahn und sogar Stellen, an denen andere Bürsten das Nachsehen haben – so hat Plaque keine Chance. Na, worauf warten Sie? Holen Sie sich die Oral-B GENIUS X, und tun Sie Ihren Zähnen damit etwas Gutes. Noch besser: Bei uns gibt es die neue elektrische Zahnbürste im Wert von ca. CHF 350.– zwei Mal zu gewinnen.

Lubex anti-age: eye treatment Sets

Salvatore Ferragamo: Parfums

Die Augen sind das Fenster zur Seele. Umso wichtiger, dass wir unsere Augenpartie pflegen und besonders im Winter vor kalter Luft schützen. Lubex anti-age hat drei Produkte im Köcher, die die empfindliche Haut rund um die Augen mit Feuchtigkeit versorgen. Die Wirkbehandlungen gehören zur täglichen Beauty-Routine von Influencerin Kerstin Cook: „Dank den Lubex anti-

Wo sie hingeht, scheint die Sonne. Sie feiert das Leben und drückt dies nicht nur mit ihrem Lächeln, sondern auch mit ihrem Parfum aus: Signorina Ribelle von Salvatore Ferragamo. Genauso keck wie sie selbst präsentiert sich auch der Duft aus fruchtigen Noten, der von rosa Pfeffer begleitet wird. Dazu gesellen sich Orangenblüten und Ylang Ylang, die Signorina Ribelle so sehr zum Strahlen bringen. Mit Sandelholz, Moschus, Vanille und Kokosmilch findet Salvatore Ferragamos neues Parfum seine Sinnlichkeit, die immer mehr in Verführung umschlägt, je länger

age eye treatments sind meine Rötungen verschwunden – und lassen meine Augen strahlen.“ Die Lubex anti-age eye pads polstern die Augenpartie mit Hyaluron auf, Lubex anti-age eye intensive bekämpft Tränensäcke und dunkle Augenringe, und Lubex anti-age eye excellence wirkt Fältchen mit extra viel Kraft entgegen. Holen Sie sich eines von drei Lubex anti-age eye treatment Sets im Wert von je ca. CHF 150.–.

der Duft auf der Haut bleibt. So werden aus alltäglichen Momenten Highlights und aus einer lächelnden Frau eine wahre Femme Fatale. Holen Sie sich bei uns einen von vier Flakons von Signorina Ribelle von Salvatore Ferragamo (50 ml, ca. CHF 99.–).


PROMOTION – ADVENTSKALENDER Bang & Olufsen: Kopfhörer

Weleda: Weihnachts-Set

Musik im Ohr, Freude im Herzen. Damit wir beim Abshaken zu unseren liebsten Tunes nicht mit verhedderten Kabeln kämpfen müssen, setzen wir auf die kabellosen Kopfhörer von Bang & Olufsen. Dank der mit bis zu 16 Stunden aufladbaren Ladeschale sind wir auch unterwegs bestens gerüstet, fünf verschiedene Ohrpassstücke sorgen für eine perfekte Passform und Klangleistung. Zum Bedienen der Earbuds reicht ein leichtes Tippen, mit dem wir sogar Anrufe entgegennehmen oder Musiktitel wechseln können. Die Beoplay E8 2.0 garantieren Musikgenuss vom Feinsten –

Draußen rieselt der Schnee, drinnen knistert das Feuer. Plätzchen backen, den Baum schmücken. Und die Geschenke? Da setzen wir am liebsten auf Produkte mit gutem Gewissen, die unseren Liebsten gleich doppelt Freude bereiten. Die liebevoll gestalteten Verpackungen der Weleda-Weihnachtssets machen nicht nur beim Auspacken Freude. Die schönen Boxen sind nämlich wiederverwendbar und zelebrieren damit das Nachhaltigkeits-Credo des Beauty-Brands. Welch schöner Moment, wenn unsere Liebsten an Weihnachten die wohlduftenden und pflegenden Produkte von Weleda entdecken. Das WildrosenSet verwöhnt zum Beispiel mit Cremedouche und Verwöhnender Pflegelotion, pflegt die Haut seiden-

und sehen gebettet in die stylische Ladeschale auch noch aus wie Edelsteine. Gewinnen Sie bei uns ein Paar der Bang & Olufsen Beoplay Earbuds in der Farbe Natural, und mit etwas Glück, genießen Sie Ihre Musik bald kabellos.

weich und verzaubert überdies die Sinne mit ätherischem Rosenöl. Tun auch Sie Ihren Liebsten mit den nachhaltigen Geschenksets von Weleda etwas Gutes: Wir verlosen drei Wildrose Geschenksets mit Cremedouche und Pflegelotion im Wert von ca. CHF 27.–.

Similasan: Sensitive Balance Set

Im Dezember öffnen wir jeden Tag ein neues Türchen des FACES-Adventskalenders – beschenken Sie sich selbst, auf www.faces.ch geht’s los.

Trockene Heizungsluft, Feinstaub, Stress – die Ursachen gereizter Haut sind vielfältig. Damit sich sensible Haut von Irritationen erholen kann, gibt’s die Produkte von Similasans neuer Linie Sensitive Balance. Beruhigende Heilstoffe aus der Natur sorgen für Wohlbefinden, stärken die Hautbarriere und die Widerstandskraft der Haut. Trockene oder sogar juckende Haut wird mit Ballonrebenextrakt verwöhnt, Johannisbeersamenöl hemmt zudem Entzündungen, und Inca Inchi-Öl beruhigt und regeneriert. Zuerst wird die

Haut besonders mild gereinigt und danach mit der Gesichtscreme oder der Gesichtscreme intensiv gestärkt und geschützt. Dass die milden Texturen auf synthetische Konservierungsmittel, Silikone, Farbstoffe, Allergene oder PEG verzichten, versteht sich bei Similasan sowieso von selbst. Tun auch Sie Ihrer Haut etwas Gutes, und verwöhnen Sie sie jetzt mit den Produkten von Similasans Sensitive Balance Linie. Bei uns gibt’s drei Sets im Wert von je ca. CHF 150.– zu gewinnen.

PRODUKTE ZU GEWINNEN AUF WWW.FACES.CH


PROMOTION – ADVENTSKALENDER MVMT: Uhren

Nehmen Sie an unserem weihnachtlichen Gewinnspiel teil, und holen Sie sich mit etwas Glück einen von vielen coolen Preisen. Uhren, Parfums, Schmuck: Was darf’s denn sein?

I was a bottle: Taschen Plastik – der Feind unserer Zeit. Für die Umwelt (und unser Gewissen) recyceln wir PET, wo es geht. 14 Flaschen kriegen dank I was a bottle in der neuen Tasche „Lucy“ ein zweites Leben – dafür wird das Plastik erst gereinigt und zu Flocken und schlussendlich zu Fäden aufbereitet, aus denen Stoff gewoben wird. Zwei kurze und zwei längere Trageriemen sowie ein Reißverschlussfach im Innern der Tasche machen „Lucy“ zum perfekten Alltagsbegleiter – entspannt, modisch und überall mit dabei. Dank der wiederverwerteten PETFlaschen reduziert I was a bottle seinen CO2-Ausstoß um die Hälfte, zudem unterstützt das Label die

Organisation Plasticbank.com, die an der Meeresküste Abfälle einsammelt. Gehen auch Sie guten Gewissens durchs Leben, und gewinnen Sie mit etwas Glück bei uns vier Mal das Modell „Lucy“ von I was a bottle im Wert von je ca. CHF 89.–.

Das Jahr ist rum, ein weiteres steht vor der Tür. Damit wir darüber die Zeit nicht vergessen, verschenken wir zu Weihnachten am besten stylische Uhren. Aktuell unser Favorit: das Label MVMT, 2013 durch Crowdfunding in Los Angeles entstanden. Die Modelle sind minimalistisch und cool und stehen dank ihres klaren Designs im krassen Gegensatz zu anderem Bling-Bling auf dem Markt. Silberfarbene und rote Zeiger auf dunkelstem Hintergrund oder ein samtglattes Zifferblatt im eckigen Rahmen mit Gold: Was MVMT diese Saison zeigt, tragen wir gerne am Handgelenk. Je zwei Stück gibt es hier von der schwarzen Herrenuhr (ca. CHF 155.–) und der goldenen Damenuhr (ca. CHF 145.–) zu gewinnen.

Merz Spezial: Trinkampullen-Sets Zu wenig Schlaf, zu viele Sorgen? Ja, irgendwann sieht man es Ihnen an. Kümmern Sie sich deshalb umso besser um Ihre Augenpartie, und verwöhnen Sie diese von Zeit zu Zeit. Merz Spezial stellt dafür ein besonderes Kur-Set bereit, dessen Trinkampullen mit Kollagen und anderen Nährstoffen die empfindliche Haut der Augenpartie glätten können1. Augenfalten können reduziert, die Hautelastizität verbessert werden2 – und das in der Regel

nach acht Wochen1. Die Ampullen trinken Sie täglich zu einer Mahlzeit – einfacher geht’s kaum. Überzeugen Sie sich selbst, und gewinnen Sie bei uns eines von fünf Kollagen Trinkampullen Kur-Sets von Merz Spezial im Wert von je ca. CHF 120.–.

Studie mit 114 weiblichen Personen über 8 Wochen [Proksch E et al. Skin Pharmacol Physiol 2014;27:113-119] 2 Studie mit 69 weiblichen Personen über 8 Wochen [Proksch E et al. Skin Pharmacol Physiol 2014;27:47-55] 1


PROMOTION – ADVENTSKALENDER FACES Card: mit Guthaben

Swarovski: Schmuck-Set

Wer bezahlt denn heute noch mit Bargeld? Münzenklimpern war gestern, ab sofort zücken wir lieber die FACES Card. Wer seine Einkäufe mit dieser Karte tätigt, profitiert nicht nur von Shoppingvorteilen und exklusiven Geschenken: Jede Transaktion tut nämlich auch Gutes und leistet einen Beitrag zur Aufforstung des Regenwaldes. So schlagen

Wie die Eiskristalle am Fenster funkeln auch die Schmuckstücke von Swarovski, die wir dieses Weihnachten für unsere Liebsten unter den Baum legen. Elegant und zeitlos kommen die Teile der Linie North daher, die uns mit ihren Linien und Clustern an die Sterne am Himmelszelt erinnern. Rotgold trifft auf klares Kristallpavé: Die Kette im Lagenlook funkelt am Dekolleté, während die Ohrringe mit Spirale in verschiedenen Varianten getragen werden können. Zu Halskette und Ohrschmuck gesellt sich der Armreif, der Rotgold und Kristalle nochmals aufgreift und in seiner Kombination neu in Szene setzt. Nach Lust und Laune funkeln die drei Stücke solo oder gemeinsam – für Freude sorgen Swarovskis funkelnde Begleiter jedoch immer. Deshalb verlosen wir

wir ab sofort zwei Fliegen mit einer Klappe und tun das obendrauf auch noch mit einem richtig guten Gewissen. Werden auch Sie stolze Besitzer der FACES Card, und nehmen Sie bei unserer Verlosung teil. Denn wir verschenken drei FACES Cards mit je CHF 100.– Guthaben. Mehr zur FACES Card und allen Vorteilen gibt’s auf www.faces.ch/bonuscard.

bei uns auch ein Set der NorthLinie aus Halskette, Ohrringen und Armreif im Wert von ca. CHF 517.–. Wer nicht bis Weihnachten warten kann, der lässt sich schon ab dem 21. November 2019 von Swarovskis funkelnden Kristallen berauschen, wenn der ikonische Weihnachtsbaum ab 19 Uhr in voller Pracht am Zürcher HB erstrahlt.

Bvlgari Rose Goldea: Parfums

Bulldog: Hautpflege-Set

Ein Duft, so klar wie die Luft an einem kalten Wintermorgen. Bvlgaris Rose Goldea Blossom Delight lässt uns selbst an noch so dunklen Tagen strahlen und von der Sonne träumen. Rose vermischt sich mit Ambergris, grüner Papaya und Jasmin zu einem süchtig machenden Cocktail, von dem wir kaum genug kriegen können. Auf der Haut sorgt er für Wohlbefinden, im Herzen für Freude. Und im Kopf? Da sprühen die Gedanken voller Freude auf

Ob Reisegepäck oder kleine Sporttasche: Der Kulturbeutel von Bulldog mitsamt seinen drei besten Produkten findet überall Platz. Und das ist gut so, enthält das Set doch alles, was der gepflegte Mann für seine Waschroutine benötigt: Waschgel und Peeling befreien die Haut von Schmutz und bereiten sie schonend auf die darauffolgende Gesichtscreme vor.

Abfahrten auf der schneebedeckten Piste und gemütliche Abende vor dem Kamin. Dank Bvlgari Rose Goldea Blossom Delight haben wir unseren Positivitätsbooster schließlich immer bei uns. Gewinnen Sie bei uns einen von drei Flakons von Bvlgari Rose Goldea Blossom Delight (50 ml) im Wert von je ca. CHF 117.–.

Kein Firlefanz, kein Tamtam – so mögen wir das. Und die Tatsache, dass die Produkte von Bulldog auch noch ohne künstliche Bestandteile und Tierversuche auskommen, umso mehr. Holen Sie sich bei uns ein Mal das Hautpflege-Set mit Waschgel (150 ml), Peeling (125 ml) und Feuchtigkeitscreme (100 ml) in der passenden Kulturtasche im Gesamtwert von ca. CHF 20.–.

PRODUKTE ZU GEWINNEN AUF WWW.FACES.CH


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Infos unter: faces.ch/bonuscard


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Es geht wieder los. Kerzen, Glitzer, der ganze Kitsch. Wir kramen zwischen Lametta und Zuckerstangen nach den coolen Dingen, nach Schneekugeln und Dekokissen, prunkvollen Uhren und Colliers für kleines und großes Geld. Zuhause bleiben ist angesagt, weshalb wir Sie mit Pyjamas versorgen, Sweaters, Socken und Pantoffeln, Beauty-Paletten, Foundations und Kissensprays, deren Düfte Sie bis ins Traumland begleiten.

„I love sleep; it's my favorite.“ Kanye West

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Sleepover

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Samtig weiche, seidene Pyjamas sind nur was für Frauen? Stimmt nicht. Ob von Tigern bewacht, mit Rosen geschmückt oder mit Schmuckstücken verziert: Da wird garantiert jeder Mann zur Sleeping Beauty.

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1 Oliver Spencer, „Hoxley Sage Green“, aus Baumwolle, ca. 132.– 2 P.Le Moult, „Chalet“, aus Baumwolle, ca. 152.– 3 Desmond & Dempsey, „Sansindo Tiger Print Black/Orange“, aus Baumwolle, ca. 115.– 4 Nufferton, „Uno Stripe Cabernet & Yellow“, aus Baumwolle, ca. 165.– 5 Derek Rose, aus Seide, Preis im Set, ca. 929.– 6 Paul Smith, aus Baumwolle, ca. 193.– 7 Balenciaga, „Pajama Pocket Shirt“, aus Viskose, ca. 1'100.– 8 Dolce & Gabbana, aus Seide, ca. 1'596.– 9 Polo Ralph Lauren, „Plaid Cotton Sleep Set“, aus Baumwolle, Preis im Set, ca. 152.– 10 Sleepy Jones, aus Seide, ca. 273.– 11 Versace, „Black Printed Silk Shirt“, aus Seide, ca. 1'098.– 12 Zimmerli, „Silk Nightwear Pyjama Long“, aus Seide, Preis im Set, ca. 429.– 13 Hanro,

„Night & Day Pyjama“, aus Baumwolle, Preis im Set, ca. 189.–

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Weihnachten ist es erst dann, wenn „Home Alone“ über den Bildschirm flimmert und unter dem geschmückten Tannenbaum hübsch verpackte Socken liegen. Letztere tragen wir auch noch, wenn der Baum längst seine Nadeln verloren hat.

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1 DillySocks, aus Baumwolle, ca. 15.– 2 Anonymous Ism, „Intarsia Stretch-Knit Socks“, aus Wolle ca. 37.– (mrporter.com) 3 Beams Plus, „Nordic Fair Isle“, aus Baumwolle, ca. 26.– (mrporter.com) 4 Calzedonia, aus Viskose, Polyamid und Kaschmir, ca. 10.– 5 H&M, aus Baumwolle, Polyamid und Elastan, ca. 5.– 6 Marcoliani, „Hipster Santa“, aus Baumwolle, ca. 28.– 7 Björn Borg,

„BB Penguin Ankle Sock“, aus Bambus-Viskose, Polyamid und Elastan, ca. 10.– 8 Happy Socks, „Candy Cane“, aus Baumwolle ca. 14.– 9 Topman, „Nutcracker Red Socks“, aus Baumwolle, Nylon und Elastan, ca. 6.– 10 Rohner, „Norwegian“, aus Schurwolle ca. 20.– 11 Polo Ralph Lauren, aus Baumwolle, im Doppelpack, ca. 32.– 12 FeFè, aus Baumwolle, ca. 22.– 13 Hudson, „Scandinavian“, aus Baumwolle und Elastan, ca. 12.– Dezember 2019

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Hässliche Weihnachtspullis? Von wegen. Jetzt beglücken wir uns nämlich mit warmen Strickpullovern, getaucht in Schneeweiß, Tannengrün und Weihnachtsrot. Obendrauf sind unsere Pullover mit Pailletten und süßen Motiven verziert, die uns von Winternächten träumen lassen.

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1 JW Anderson, „JWA Animal Logo Jumper“, aus Wolle und Polyamid, ca. 715.– 2 Alanui, aus Kaschmir und Wolle, ca. 1'073.– 3 s.Oliver, aus Baumwolle, ca. 100.– 4 Fiorucci, „Vintage angels“, aus Baumwolle, ca. 165.– 5 Esprit, aus Polyacryl, Polyester und Wolle, ca. 55.– 6 Vivetta, aus einem Wollgemisch, ca. 425.– 7 Vero Moda, aus Baumwolle und Acryl, ca. 28.– 8 Dorothy Perkins, „Cosy Penguin“, aus Polyester und Elastan, ca. 42.– 9 Polo Ralph Lauren, „Polo Bear“, aus Baumwolle und Leinen, ca. 328.– 10 Tom Joule, „Festive – Sausage Dog“, aus Baumwolle, Polyamid und Viskose, ca. 71.– 11 Topshop, „Nutcracker Christmas“, aus Acryl und Polyester, ca. 58.– 12 Loro Piana, „Snowmen Jumper“, aus Kaschmir, ca. 1'818.– 13 Gucci, „Dog Patch Stripe Top“, aus Wolle, ca. 979.– 110

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Pantoffeln

Zuhause in Jogginghose und Adiletten rumzuschlurfen muss nicht sein. Es macht doch ohnehin viel mehr Spaß, in hübschen, mit Strass geschmückten Slippern aus Samt und Satin den Haushalt zu schmeissen.

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1 Andrea Mondin, „Rebecca“, aus Leder, ca. 932.– 2 Jimmy Choo, „Gee Flat“, aus Veloursleder, ca. 795.– 3 Charlotte Olympia, „House Cats“, aus Satin, ca. 270.– 4 Rochas, aus Veloursleder, ca. 600.– 5 Osman, „Heidi“, aus Kalbsleder, ca. 436.– 6 Alexander McQueen, aus Leder, ca. 1'265.– 7 ATP Atelier, „Anzi Leopards Slip-Ins“, aus Schaffell, ca. 418.– 8 Malone Souliers, „Maite Crystal Flat“, aus Leder, ca. 607.– 9 Gucci, „Princetown“, aus Samt, ca. 660.– (mytheresa.com) 10 Giuliva Heritage Collection x Le Monde Beryl, „Venetian“, aus Cord, ca. 390.– (matchesfashion.com) 11 Prada, aus Ziegenleder, ca. 545.– 12 Salvatore Ferragamo, aus Samt, ca. 585.– 13 Le Petit Trou, „Cherie“, aus Wildleder, ca. 198.– 14 The Row, aus Kalbsleder, ca. 649.– 15 René Caovilla, aus Veloursleder, ca. 1'067.–

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Rise and Shine

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Jeder kennt stressige Vorweihnachtstage: völlig überfüllte Läden, stockender Verkehr und eisige Kälte. All das lässt uns schnell fad und bleich aussehen, doch wir haben die Lösung parat! Diese elf gepressten Highlighter lassen uns strahlen wie ein Weihnachtsstern.

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1 & Other Stories, Prismatic Highlighter in „Spotlight Rays“, 4.5 g, ca. 17.– 2 Fenty Beauty By Rihanna, Killawatt Highlighter in „Chillz“, ca. 45.– 3 Guerlain, „Météorites Base Primer“, 30 ml, ca. 41.– 4 Bobbi Brown, Luxe Illuminating Powder in „Golden Hour“, ca. 72.– 5 By Terry, Brightening CC Serum Powder in „Cellularose“, 10 g, ca. 57.– 6 Naj Oleari, „Space Attraction Highlighter“, ca. 31.– 7 Artdeco, Translucent Shimmer Powder „Breeze of Fame“, 9 g, ca. 39.– 8 Jeffree Star, Skin Frost in „Siberian Gold“, 15 g, ca. 39.– (marionnaud.ch) 9 Laura Mercier, „Illuminator Powder in „Indiscreton“, ca. 45.– 10 Chantecaille, Cheetah in „Champagne“, 2,5 g, ca. 52.– 11 Zoeva, Heritage Highlighting Powder „Metallurgy“, ca. 15.– 112

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1 2 B e n e f i t , „ G a l i f o r n i a“ , 5 g , ca. 42. – Highlighter gehört überall dort hin, wo das Licht das Gesicht trifft. Heißt: Nasenrücken, Wangenknochen, über dem Amorbogen und direkt unter der äußeren Augenbraue. Bitte sparsam mit dem Puder umgehen: Speckschwarten mag keiner.

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Gold ist Weltklasse: In China aktiviert es die Lebensenergie, das Qi, und in Ägypten war es die luxuriöse Hautpflege der Götter. Auch wir finden das Edelmetall mit seinen antibakteriellen Eigenschaften und der feuchtigkeitsspendenden Wirkung so toll, dass wir gleich eine Doppelseite zeigen.

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1 Farsali, „Rose Gold Elixir“, Beauty-Öl mit 24k-Goldanteil. 10 ml, ca. 67.– 2 Alpha-H, „Liquid Gold Firming Eye Cream“. 15 ml, ca. 71.– (manor.ch) 3 Guerlain, „L’Or“, Make-up-Base für einen strahlenden Teint, 30 ml, ca. 94.– 4 Monteil, „Acti Vita Gold ProCGen Creme“, Pflegecreme für Tag und Nacht. 50 ml, ca. 139.– 5 Payot, „L’Authentique“, regenerierend. 50 ml, ca. 111.– 6 Malu Wilz, „Regeneration“, mit Kaviar und Gold. 30 ml, ca. 53.– (beauty-und-wellness-shop.de) 7 Chantecaille, „Gold Recovery Mask“. 50 ml, ca. 255.– 8 Hollywood Skin, Lippenpflege. 6 ml, ca. 6.– (douglas.ch) 9 Too Cool For School, „Pumpkin Purifying 24k Mask“, 100 ml, ca. 29.– 10 Sol de Janeiro, „Biggie Biggie Bum Bum Cream“, 500 ml, ca. 77.– 11 Peter Thomas Roth, „24k Gold Mask“, mit Gold und

Koffein. 150 ml, ca. 88.– (niche-Beauty.com)

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12 Talika, „Vegetal-Gold Mask“, 30 ml, ca. 22.– 13 Shangpree, „Gold Hydrogel Eye Mask“, ca. 54.– 14 Nuface by Carol Cole, „Gel Primer“, mit 24kGold-Komplex. 59 ml, ca. 47.– (net-a-porter.com) 15 Rodial, „Rose Gold“, Handcreme. 40 ml, ca. 39.– 16 Rau Cosmetics, „Golden Hyaluron Gel“, 50 ml, ca. 79.– 17 Dr. Sebagh, „Platinum Gold Elixir“, Gesichtsserum. 4 x 10 ml, ca. 434.– (net-a-porter.com) 18 Oribe Skin, „Gold Envy“, Gesichtsmaske. 50 ml, ca. 100.– 19 Pixi, „24k Eye Elixir“, 10 ml, ca. 39.– 20 Carita, „Trio Of Gold Perfect Cream“, für Augen und Lippen. 15 ml, ca. 130.– 21 Revitale,

„Gold Collagen Eye Mask“, für mehr Feuchtigkeit und gegen Falten, ca. 15.– (fruugo.ch) 22 Skin 79, „Super Beblesh Balm“, BB-Creme mit Kaviar-Gold-Mischung. 40 ml, ca. 26.– (lookfantastic.de) 23 Raaw by Trice, „Drops of Gold“, Gesichtsöl. 60 ml, ca. 122.– 24 Oh K!, „Gold Dust Hydrogel Mask“, ca. 8.– (beautybay.com) Dezember 2019

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Gold wie das flackernde Kerzenlicht beim Weihnachtsessen oder Silber wie das rockige Neujahrs-Outfit: Metalltöne in Rosé, Silber und Gold lassen jetzt unsere Augen glänzen.

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1 Clarins, Ombre 4 Couleurs „Nr 01 Nude“, ca. 65.– 2 Sensai, Eye Shadow Palette in „ES13“, ca. 60.– 3 Charlotte Tilbury, „Luxury Palett of Pops Celestial Eyes“, ca 55.– 4 Clé De Peau Beauté, Eye Colour Quad in „Silver Eclipse“, ca. 60.– 5 Huda Beauty, „Topaz Obsessions Eye Shadow Palette“, ca. 27.– 6 Isadora, Eye Shadow Quartet Golden Edition in „Sparkling Nights“, ca. 27.– 7 Mac, Art Library in „Nude Model“, ca. 65.– 8 Too Faced, „Hot Buttered Rum Palette“, ca. 25.– 9 Bobbi Brown, „Smokes & Metals Eye Shadow Palette“,ca. 58.– 10 Smashbox, Cover Shot Palette in „Major Metals“, ca. 41.– 11 Nars, „Quartz Voyageur Eyeshadow Palette“,

ca. 40.–

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Foundations

7,53 Milliarden: So viele Menschen leben verteilt auf unserem Planeten. Dass wir da nicht alle gleich aussehen, ist klar! Wir feiern die Diversität und halten Foundations in allen Farben und Untertönen bereit: same but different!

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1 Sisley, Phyto-Teint ultra éclat in „Shade 0“, langanhaltend und ohne Öle. 30 ml, ca. 91.– 2 Becca, Skin Love Weightless Blur Foundation in „Bamboo“. 35 ml, ca. 33.– (globus.ch) 3 Valmont, „L’Elixir des Gla-

ciers Teint Precieux“, Make-up und Hautpflege in einem. 30 ml, ca. 176.–

4 &Other Stories, Liquid Foundation in „Meisen Walnut“, hochpigmentiert. 15 ml, ca. 25.– 5 La Mer, Soft Fluid Long Wear Foundation in „54 Sepia“, mit Lichtschutzfaktor 20. 30 ml, ca. 94.– 6 Estée Lauder, Double Wear

Stay-in-Place Makeup in „Sand“, mit Lichtschutzfaktor 10. 30 ml, ca. 60.–

7 Hourglass, Seamless Finish Liquid Foundation in „Amber“, hohe Deckkraft. One size, ca. 76.– 8 Kevyn Aucoin, The Etherealist Skin Illuminating Foundation in „Nr 11“. 28 ml, ca. 55.– (douglas.com) 9 Laura Mercier, Flaw-

less Lumière Radiance-Perfecting Foundation in „Espresso“. 30 ml, ca. 38.–

10 Perricone MD, No Makeup Foundation in „Beige“, mit Lichtschutzfaktor 20. 30 ml, ca. 70.– 11 Charlotte Tilbury, Airbrush Flawless Foundation in

„8 Cool“, mattes Finish. 30 ml, ca. 45.– Dezember 2019

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Kronjuwelen

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Ist es unvernünftig und dekadent, sein Erspartes für eine Uhr mit dermassen viel Bling auf den Kopf zu hauen, dass deren Gefunkel selbst die Sonne blendet? Vielleicht. Wenn es Ihnen damit besser geht: Betrachten Sie diese Investition einfach als Geldanlage.

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1 Rado, „True Thinline“, ca. 2'000.– 2 Zenith, „Defy Classic High Jewelry Rainbow“, ca. 34'900.– 3 Girard Perregaux, „Cat’s Eye High Jewellery 2019 80497G53P1765-53A“, ab ca. 320'000.– 4 Chopard, „L’Heure du Diamant Oval“, ca. 62'100.– 5 Franck Muller, „Round“, ca. 1'200'000.– 6 Michael Kors, „MK6728“, ca. 449.– 7 Rolex, „Oyster Perpetual Pearlamster 34mm“, ca. 156'000.– 8 Jaeger-LeCoultre, „Rendez-Vous Moon“, ca. 51'500.– 9 Audemars Piguet, „Royal Oak Quartz“, ca. 73'300.– 10 Swarovski, „Duo Uhr“, ca. 379.– 11 Piaget, „Traditionelle Uhr“, ca. 78'000.– 12 Breguet, „Reine de Naples“, ca. 365'400.– 13 Hublot, „Classic Fusion Chronograph

Orlinski High Jewellery“, ca. 580'000.–

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Colliers

Schmuck kann ein richtig lautes Statement sein! Wenn unser Diskussionspartner also mal richtig aufpassen soll, wählen wir auffällige Colliers: Vollbepackt mit Strass und Stein sind die so laut, dass sie den gegenüber fast anschreien.

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1 Atelier Swarowski X Penélope Cruz, „Moonsun Limited Edition Necklace“, vergoldet, ca. 949.– 2 Messika Paris, „Desert Bloom Necklace“, aus Weißgold, ca. 119'200.– 3 Karl Lagerfeld X Swarovski, „Crystal Cup Chain Necklace“, mit Swarovski-Kristallen, ca. 329.– 4 Versace, Halskette aus Metall mit Anhängern, ca. 937.– (mytheresa.com) 5 Malaika Raiss, „Cosmic Collier“, in Gold und Silber, ca. 438.– 6 Bijou Brigitte, „Amour“ Kette, ca. 33.– 7 Elhanati, „Jules“, vergoldet, ca. 1'300.– (mytheresa.com) 8 Rostanica, „Patto“, mit Kristallen, ca. 752.– (net-a-porter.com) 9 Radà, zwei kombinierte Ketten, ca. 339.– 10 Etro, aus geflochtener Baumwolle mit Zierperlen und Kristallen, ca. 349.– (net-a-porter.com) 11 Dolce & Gabbana, „Lily“, ca. 842.– 12 Sweet Deluxe, mit schwarzen Steinen, ca. 64.– 13 Swarovski, „Nocturnal

Sky“, Metallmix mit bunten Swarovski-Kristallen, ca. 949.– Dezember 2019

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Shake it

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Ohne Schnee fehlt die Weihnachtsstimmung? Finden wir auch. Wir verlassen uns nicht auf Petrus’ Laune, sondern nehmen die Flocken selbst in die Hand. Mit diesen Schneekugeln sind weiße Weihnachten garantiert.

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1 Hoptimist, „Snow Globe Snowman Schneekugel“, ca. 48.– (galaxus.ch) 2 Depot, „Schneekugel Birds“, ca. 25.– 3 Maison du Monde, „Schneekugel Banane“, ca. 4.– 4 WeRChristmas, „Goldenes Dorf“, ca. 30.– (amazon.de) 5 Djeco, „Nachtlicht Schneekugel Einhorn“, ca. 54.– (steybe.de) 6 MacKenzie-Childs, „Penguin Snow Globe“, ca. 93.– (harrods.com) 7 Puckator, „Alpaka Schneekugel“, ca. 17.– (amazon.de) 8 LigoranoReese, „Fuck Snow Globe“, ca. 65.– (pureproductsusa.com) 9 &K Amsterdam, „Schneekugel Dinosaurier“, ca. 15.– (galaxus.ch) 10 Talking Tables, „GIN-GLOBE“, ca. 12.– 11 Harrods, „Skyline Snowglobe“, ca. 38.– 12 CoolSnowGlobes, „Schneekugel Katze“, ca. 70.– (globus.ch) 13 A Little Lovely Company, „Snowglobe light: Panda“, ca. 42.– 120

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14 D o n k e y P r o d u c t s , „ S c h n e e k u g e l“, c a . 4 0 . – (g a l a x u s . c h ) Schnee entsteht tatsächlich erst dann, wenn sich bei Minus 12 Grad Celsius in Wolken mikroskopisch kleine Tröpfchen unterkühlten Wassers an Staubteilchen heften. Mit zunehmender Masse fällt der Kristall nach unten und bildet dabei seine sechseckigen Formen aus – immer im Winkel von 60 bzw. 120 Grad. In der Schneekugel funktioniert das Ganze etwas einfacher: Da reichen Glitzer, Wasser und Spülmittel.

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Wolke Sieben

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Kissen

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Es schmiegt sich sanft an unsere roten Bäckchen, die gegen die peitschende Kälte ankommen mussten. Im eigenen Heim angekommen, umhüllt uns eines dieser Zierkissen mit seiner Unbeschwertheit. Egal wie ausgefallen sie aussehen, in den Schlaf werden sie uns immer wiegen.

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1 Westwing Collection, „Ariana“, aus Baumwolle, ca. 32.– (westwingnow.ch) 2 Juniqe, „Santa“, aus Baumwolle und mit einer Illustration von Amit Shimoni, ca. 40.– 3 Bloomingville, aus Baumwolle, ca. 29.– 4 Depot, „Gleam“, aus Polyester und Polyethylen, ca. 25.– 5 Fermob, aus Baumwolle, ca. 70.– (globus.ch) 6 Kare, „Palms Rose“, aus Polyester, ca. 26.– 7 AM.PM, „Eppaloc“, aus Wolle und Baumwolle, ca. 49.– (laredoute.ch) 8 Kenzo, „Phoenix“, aus Baumwolle, ca. 109.– 9 Pad, „Frida“, aus Baumwolle und Polyester, ca. 36.– 10 Dutchbone, „Glory“, aus Viskose, Baumwolle und Acryl, ca. 44.– (galaxus.ch) 11 Gucci, aus Samt, ca. 1'079.– 12 Seletti, aus Polyester, ca. 90.– 13 Jonathan Adler, „Lip Smolder Needlepoint“, aus Wolle und Samt,

ca. 163.–

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Tiefschlaf

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Kissenspray

Stress, wenig Schlaf, noch mehr Stress: ein Teufelskreis. Ein- und Durchschlafprobleme sind ärgerlich und absolut energieraubend. Damit wir am Abend beruhigt und völlig entspannt einschlafen können, besprühen wir unser Kissen mit einem dieser herrlichen Düfte.

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1 Susanne Kaufmann, „Beruhigend“, Lavendel und Orange. 75 ml, ca. 24.– 2 This Works, „sleep plus“, Vetiver und Kamille. 75 ml, ca. 35.– 3 Cowshed, „Baby“, Neroli und Kamille.100 ml, ca. 20.– 4 Sanctuary, „Sleep Dream Easy“, Lavendel, und Ylang-Ylang. 100 ml, ca. 10.– 5 Ren, „& now to sleep“, Weihrauch und Hopfen. 75 ml, ca. 23.– 6 Marie Stell Maris, Eukaly tus und Moschus. 60 ml, ca. 14.– 7 Alma, Mandarine und Zeder, 100 ml, ca. 38.– 8 AromaSpray, Zitronengras und Süßorange, 100 ml, ca. 15.– 9 L’Occitane, Süßorangen und Geranie. 100 ml, ca. 25.– 10 Bloom and Blossom, „Sleep Night-Time“, Weihrauch und Rosenwasser. 75 ml, ca. 19.– 11 Laura Thomas, „Lavender“, 100 ml, ca. 19.– 12 Aromatherapy, „Black Chamomile“, 156 ml, ca. 13.– 13 L:A Bruket,

„N°200“, Lavendel, Mandarine und Zederholz. 50 ml, ca. 38.– Dezember 2019

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EVENTS Shopping fever 12.10., FACES-Family-Trip, Outletcity Metzingen Text: Kim Strohmaier Fotos: Olivia Heermann Zürich Hauptbahnhof, 8.30 Uhr. Die Haare sitzen, das Outfit stimmt. Die noch etwas verschlafenen Augen der Influencerinnen Zoe Pastelle, Minea Hug, Andrea Brotschi und Co. zeigen trotz früher Stunde große Vorfreude auf den FACES-Family-Trip. Dieser führt uns nach nur gut zwei Stunden Fahrt in die Outlecity nach Metzingen, ein Paradies für Fashionistas! Mailand oder Paris können warten, denn in Metzingen gibt es alles, was das Shopping-Herz begehrt vor unserer Haustür. Neben Gucci, Prada, Fendi, Etro und anderen Luxus-Marken hat hier nun auch das weltweit größte Boss Outlet seine Pforten geöffnet. Einen ganzen Tag lang haben wir gestöbert, coole Fashion-Teile gefunden und gemeinsam mit unseren liebsten Influencern neue Outfits gestylt. Metzingen, wir kommen wieder! Highlights: Tax-Free bei der Reise-Bank vor Ort: Schneller bekommen wir unser Geld nirgends zurück. Fazit: Die Jagd nach neuer Mode verlangt genauso viel Ausdauer wie eine Runde auf dem Laufband. In ihrem Element:

SABRINA SORGENTE

freut sich über den shoppingreichen Tag.

sorgt für heiße Blicke!

FIONA JAHAJ

Cheese: Bitte lächeln, für das Gruppen-Selfie!

Eingedeckt mit den Tüten von Gucci und Dolce & Gabbana:

Auch das Warten auf der Treppe ist bei LOVIS LENA LINZIG ein instareifer Schuss!

MANUELA GHIRLANDA

ist glücklich!

Das Shopping-Duo: CARMEN SEGATTINI und MINEA HUG .


Für die Bloggerin MAHNAZ DALIR ist das Posieren eine natürliche Gabe.

Dream-Team: MARC STÖCKLIN (links), ISIDORA MUTHMANN (Outletcity Metzingen) und FACES-Herausgeber STEFAN BERGER (rechts) hatten eine Menge zu lachen.

Content Creator ZOE PASTELLE genießt die urbanen Vibes der Mode-Metropole. We are better together!

Influencerin ARTA stimmte ihr Outfit auf den neuen Boss-Store ab.

FACES-Herausgeber STEFAN BERGER , SANDRA CHRISTEN (links) und ANDREA BROTSCHI (rechts) gehen nach einer erfolgreichen Shopping-Tour in der City of Fashion glücklich nach Hause.

Make-up-Artistin SAMIHA MASOVIC (links) zeigt SELMA FERATI , wie man richtig posiert. MIMOZA RUDAJ

gleitet wie eine Göttin über das Pflaster von Metzingen.


EVENTS Upgrade your life 10.10., Launch FACES Card, SMITH and De LUMA, Zürich Fotos: Ruben Pais Bargeld ist out. Wir zücken lieber die Karte und zwar ab sofort unsere eigene, die FACES Card. In dieser Karte steckt nicht nur viel Arbeit, sondern auch ganz viel Liebe, denn wer mit der Karte bezahlt, erhält nicht nur Shoppingvorteile und Geschenke, sondern leistet damit auch seinen persönlichen Beitrag zur Aufforstung des Regenwaldes. Zur Lancierungsfeier luden wir am 10. Oktober den inneren Kreis unserer Community nach Zürich ins SMITH and De LUMA. Drinks und Häppchen gingen auf uns, das Kompliment für die schicksten Gäste an euch. Die Goodie Bag zum Abschluss habt ihr euch verdient, genauso wie die zahlreichen Vorteile, die euch als stolze Besitzer der FACES Card erwarten. Mehr dazu gibt es auf www.faces.ch/bonuscard. Highlights: Zeigt sich so schick wie das Kleine Schwarze: unsere FACES Card. Fazit: Geld ausgeben hat noch nie mehr Sinn und Spaß gemacht.

und TAMARA CONRAD könnten beide Models sein. Beruflich steht allerdings nur ersterer der Titel zu. ROXANE BAUMANN

Was DJ RETO ARDOUR und unsere Kreditkarte gemeinsam haben? Beide tragen Schwarz.

SANDRA STEIGER (ZKB) und ROXANA LIT rücken

sich und die FACES Card ins richtige Licht.

Let’s pose together: BENIM DÜNYAN (Bankerin) und CLEO HEUSS (Studentin).

Ein schönes Paar: MIMOSA RUDAJ und die FACES Member-Kreditkarte.

Die Goodies von The Body Shop, Nudo, Philosophy und Capolavoro sorgen für glänzende Augen.

A real gentleman: DR. ROGER MÜLLER .

Drei Engel für Charlie? Falsch, für FACES.


Das Dream-Team von Bonuscard.

Coole Location, coole Gäste, coole Ansprache.

(MCM Retail & Event Marketing Manager) könnte mitsamt LISA PLASSMANN (MCM Marketing Coordinator) auch locker für Zahnpasta werben. RAISA FLESCH

Die FACES Card muss unbedingt auch mit aufs Bild!

DROMY ALMONTE

What a gang: SERO DEMIR (Model und Tänzer) mit XENIA SALOME (Stylistin) und YANN ZEH ZEH (Tele Sales Agent).

Chin-chin: ELINA SCHIESS (Immobilienbewirtschaftung) und CONA GONEVA (Executive Director). Dezember 2019

(Geschäftsführerin Boutique) und JASMIN FERNANDEZ (Verkauf bei Falke) könnten Schwestern sein.

Mit einem Doppelnamen kann FACES-Herausgeber STEFAN BERGER nicht punkten, dafür mit mindestens so viel Charme wie JOHN-PIUS SCHACHER (Marketing Partner) und GIAN-RETO CASTELBERG (Marketin Partner).

hat den perfekten Augenaufschlag. MARINA

SELMA FERATI (Fashiongoals.ch) und MAHNAZ DALIR (Fashionpaper. ch) nehmen ANDRINA SANTORO

(Bachelorette und FitnessModel) in die Mitte.

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EVENTS Luxury meets Streetwear 24.10., MCM x BAPE, Pre-Launch-Party, MCM-Store, Zürich Text: Angela Sisca Fotos: Darko Kizic Aus den Boxen dröhnt Hip-Hop und Trap, das Catering bietet ordentlich Drinks und japanische Küche, jede Menge coole Gäste versammeln sich im Zürcher Münsterhof, und MCM präsentiert seine lässige Capsule Collection mit der japanischen Marke A Bathing Ape! Am 24. Oktober war für uns eines klar: Hier trifft High End auf Streetwear, Hip-Hop auf Glamour. Doch im Store von MCM in Zürich wurde nicht nur ordentlich geschlemmt, sondern auch reichlich fotografiert und anprobiert: Die Kollektion beinhaltet Rucksäcke, Weekender und Kleidungsstücke mit BAPEs typischem Camouflage-Muster und den Hai-Prints sowie MCMs ikonischem Logo-Print. Warum sich jetzt noch in eine Schublade stecken lassen, wenn so coole Mischungen möglich sind? Highlights: Die Verschmelzung von Chic und Street – sowohl bei den Gästen als auch in der Kollektion. Fazit: Man muss sich nicht immer für eine Richtung entscheiden.

Schauspieler

Edamame, Dumplings, Pouletspieße und wunderbare Drinks – das Ooki verwöhnte uns regelrecht mit seinem Catering.

ADRIAN GRABE

(links) und Freundin FABIENNE

(Mitte) posieren neben FACESHerausgeber STEFAN BERGER .

JULIANA GONZALEZ ARANGO

im LeoKleidchen.

…mindestens genauso süß wie das plüschige Original.

Sneakers oder Tasche? Mode-Unternehmerin ANASTASIA CASALUCI ist extra aus Bern angereist und wägt bei der Auswahl genau ab.

MCMs Winter-Essentials: Schals, Shirts, Beanies und robuste Bags…

Braun, Weiß und Schwarz – passend zur MCMFarbpalette.

(links) mit den FACES-Marketing-Partnern GIAN-RETO CASTELBERG (Mitte) und JOHN-PRINCE SCHACHER – mehr FACES-Power geht nicht! MIRCO LUDOLINI

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Man kann es Model VERENA ERNI (rechts) und ihrer Kollegin nur gleichtun: strahlen. Dezember 2019


Die beiden Influencerinnen MANUELA GHIRLANDA

(links) und

ELENA BEYENS

zeigen sich mit blonder Mähne und roten Lippen. Drinks und lange Gespräche: Fotograph CHRISTOPH MARTI

(links) und Model

CHIARA ACKERMANN .

Bekannt als „The Gentleman“: DR. ROGER MÜLLER

Bloggerin

ELENA LUISE TANNER

posiert komplett in Schwarz. Des Menschen bester Freund…

Marketing und Client Koordinatorin DITA BUNJAKU

Das legendäre Camouflage-Muster von A Bathing Ape trifft auf das Logo von MCM.

Elegantes Outfit, taffer Blick: Bei MIMOZA RUDAJ

stimmt die Mischung.

zeigt sich mit buntem Schopf – pretty pink!

Auch sie kennt das Modebusiness gut: DROMY ALMONTE

führt ihre eigene Online-Boutique.

Im coolen, schwarzen Kleidchen und mit wunderschönem Haar: DARYLIN AMAYA SUERO ALVAREZ .

Beste Freundinnen: MARYLINE und LILI KIUNA .

Ein solcher Abend bietet viele coole Gesichter, interessante Leute und spannende Geschichten ohne Ende!

Es wurde ordentlich aufgelegt: INAN BATMAN (links) und AFSHIN MOMADI vom neuen DJ Collective IAM heizen mit Hip-Hop-Beats die Bude auf.


LAST FACTS

Alle Simpsons-Folgen wurden bis ins Jahr 2002 von Hand gezeichnet. Danach wurde die gesamte Produktion digitalisiert. In fast jeder Zeichnung von Homer Simpson sind die Initialen von Schöpfer Matt Groening zu finden: Homers zackige Haaren zeigen im Profil ein „M“, und sein Ohr wird zum „G“.

The Simpsons 30 Jahre, 667 Episoden, 31 Staffeln – und noch immer lassen die Simpsons kein Fettnäpfchen aus. Springfield ist ihre Heimat, der Bildschirm ihr Zuhause. Was als Mini-Clip begann, wurde zur kultigsten Zeichentrickserie der Welt und spülte Zeichner Matt Groening bis heute 500 Millionen Dollar aufs Konto. Seichte Unterhaltung oder satirisches Wunderwerk? Kritischer Blick auf die amerikanische Gesellschaft oder Lacher auf Kosten der Mittelschicht? Wer Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie nicht mag, der schaltet einfach weiter, und wer die Simpsons noch nicht kennt, der hat noch bis 2082 die Gelegenheit. Denn bis dahin hält Fox die Rechte an der gelb besetzten Serie, die am 17. Dezember ihr dreißigstes Jubiläum feiert.

Omar In der arabischen Ausgabe, die als „al-Shamshoon“ bekannt ist, heißt Homer „Omar“. Anstelle von Bier trinkt er dort Wasser oder Limo, und er isst ägyptische Rinderwürstchen statt Hotdogs. Der zweite Vorname von Milhouse lautet Mussolini. Er hat eine italienische Großmutter und spricht fließend italienisch.

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Homers Schlagwort „D’oh!“ (im Deutschen mit „Nein“ übersetzt) steht im Drehbuch als „verärgertes Grummeln“. 2001 wurde das Wort als „Ausdruck des Erkennens von dummen Fehlern“ in das Oxford English Dictionary aufgenommen. Auch die von den Simpsons erfundenen Wörter „Embiggen“ und „Cromulent“ wurden mittlerweile in wissenschaftlichen Aufsätzen verwendet und stehen im Lexikon. Mittlerweile waren über 600 Gaststars bei den „Simpsons“ zu sehen. Damit hält die Serie den Rekord in der Kategorie „Most Guest Stars Featured in a Television Series“. Paul McCartney gab sich nur mit seiner Rolle bei den Simpsons einverstanden, wenn die Zeichner versprachen, dass Lisa ab sofort Vegetarierin ist.

Es gibt über 150 verschiedene wiederkehrende Charaktere bei den Simpsons, und alle haben vier Finger: Nur Gott hat fünf Finger. Gelb sind die Figuren übrigens, um beim Durchzappen Aufmerksamkeit zu erregen. Den Anfang der Simpsons machten die SimpsonsShorts. 47 Episoden der 2-Minuten-Clips liefen von 1987 bis 1989 im Rahmen der TraceyUllman-Show.

D’oh!

Ursprünglich war Smithers als Afroamerikaner eingeplant. Da die Autoren aber dachten, es sei zu viel für eine Figur, sowohl schwarz als auch schwul zu sein, änderten sie seine Hautfarbe.

Die Simpsons wohnen in Springfield in der Evergreen Terrace 742. Es wird nie verraten, wo das echte Springfield liegt. Es gibt in 35 US-Bundesstaaten ein oder mehrere Springfields. Im „Simpsons“-Film zeigt Ned Flanders Bart die vier Bundesstaaten, die an Springfield grenzen sollen: Ohio, Maine, Kentucky und Nevada. Diese liegen in der Realität jedoch quer über die USA verstreut. Wenn man alle Szenen von McBain fortlaufend abspielt, bilden sie einen zusammenhängenden Film von 3 Minuten und 51 Sekunden.

400'000 $

Sechs Sprecher leihen fast allen Charakteren der Serie ihre Stimme. Im Jahr 1998 verdienten die Hauptsynchronsprecher bei den Simpsons pro Folge 30'000 Dollar und forderten mehr Geld. 20th Century Fox drohte damit, sie alle zu entlassen und durch neue Sprecher zu ersetzen. Schließlich einigte man sich, und so verdienen die Sprecher heute zwischen 300'000 und 400'000 Dollar pro Folge. Dezember 2019


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FACES Schweiz, Dezember 2019  

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